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05.01.2026

Jeffrey Sachs: USA greift Venezuela an und entführt Präsident Maduro

Screenshot_2026_01_05_at_21_37_32_Jeffrey_Sachs_USA_greift_Venezuela_an_und_entf_hrt_Pr_sident_Maduro_YouTubeyoutube.com, vom, 04.01.2026, Glenn Diesen Deutsch

Prof. Jeffrey Sachs spricht über die US-Invasion in Venezuela und die Entführung von Präsident Maduro. 


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Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=PSUxKRPsM9E Dauer 35:21 Min.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.01.2026

Venezuela: Das vielsagende Schweigen der EUropäer

lostineu.eu, 5. Januar 2026

Sie werde die Lage in Venezuela sehr genau beobachten, sagte EU-Chefin von der Leyen nach der US-Militärintervention. 48 Stunden später beobachtet sie immer noch – und schweigt, genau wie Kanzler Merz. Protokoll eines außenpolitischen Totalversagens.

“Wir beobachten die Situation in Venezuela sehr genau”, erklärte von der Leyen nach dem Angriff der USA. Die EU stehe an der Seite der Menschen und unterstütze einen „friedlichen und demokratischen Übergang.“ Jede Lösung müsse das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen respektieren.

Ganz ähnlich äußerte sich die EU-Außenbeauftragte Kallas. Sie erklärte ebenfalls, daß sie die Lage beobachte. Am Sonntag forderte sie zudem “alle Akteure” zu “Ruhe und Zurückhaltung” auf. Konsequenzen aus dem gewaltsamen Vorgehen der USA wollte Kallas jedoch ebenso wenig ziehen wie von der Leyen.

Appeasement in Brüssel und Berlin

Selbst als US-Präsident Trump erklärte, daß er Venezuela unter US-Aufsicht stellen und die Ölvorkommen des Landes nutzen wolle, kam keine Reaktion aus Brüssel. In anderen europäischen Hauptstädten sah es nicht besser aus. Ob Berlin, Paris oder London: Überall Beschwichtigung und Appeasement.

„Jetzt darf in Venezuela keine politische Instabilität entstehen“, erklärte Kanzler Merz. Es gelte, einen geordneten Übergang zu gewährleisten. Die “rechtliche Einordnung” des US-Einsatzes sei “komplex”, fügte er hinzu. Grundsätzlich müssten “im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des Völkerrechts gelten”.

Trump greift auch nach Grönland

Immerhin: Von der Leyen, Merz & Co. weisen auf das Völkerrecht hin. Doch sie wagen es nicht, daraus Kritik an Trump und seinem völkerrechtswidrigen Vorgehen abzuleiten. Dabei wäre dies dringend nötig. Denn Trump greift nicht nur nach Venezuela, sondern auch nach Grönland, das zu Dänemark gehört.

Auch in der Ukraine, Gaza und anderen Ländern wird das Völkerrecht dringend gebraucht. Die Leisetreterei in Sachen Venezuela könnte sich für die EUropäer daher noch bitter rächen. Schon beim Krieg in Gaza mußten sie sich den Vorwurf anhören, Doppelstandards in der Außenpolitik anzuwenden.

Verrat im Namen der Ukraine?

Diese Kritik dürfte nun noch lauter werden. Denn 48 Stunden nach Beginn der “Beobachtung der Lage” schweigt von der Leyen immer noch, genau wie ihr Parteifreund Merz. Wenn ihnen die Lage wirklich zu “komplex” ist, wie Merz sagt, sollten sie sich vielleicht einen anderen Job suchen…

Der eigentliche Grund dürfte aber ein anderer sein: Sie wollen Trump in der Ukraine an Bord halten. Mit ihrem Schweigen verraten sie aber genau die völkerrechtlichen Prinzipien, die sie in der Ukraine angeblich verteidigen. Oder hoffen sie am Ende auf eine “venezulanische Lösung” – in Russland?

Siehe auch meinen Artikel in der taz

P.S. Nur der spanische Regierungschef Sanchez wagt offene Kritik an Trump. Doch weil er in der EU keine Unterstützer findet, muß er sich mit Brasilien, Chile und Mexiko zusammentun, um außenpolitisch eine Stimme zu haben…

2 Comments

  1. Guido B.
    5. Januar 2026 @ 07:13

    Das Schöne an der offen imperialistischen Politik der USA ist, dass alle Politiker, Journalisten und Experten der Ukrainischen Union, die sich öffentlich auf Moral und Völkerrecht berufen, wenn sie Russland, China und Iran verurteilen und die Ukraine für ihren „Freiheitskampf“ bewaffnen, ab sofort ausgelacht werden dürfen. Die „regelbasierte Ordnung“ ist Bullshit. „Moral“ ist Bullshit. „Völkerrecht“ ist Bullshit. Es geht immer und einzig um Kontrolle über Rohstoffe. Jeder, der etwas anderes behauptet, ist ein Clown.

Antworten

  • Michael
    5. Januar 2026 @ 07:13

    Das Leben ist komplex weshalb man in Berlin und Brüssel ständig überfordert ist! Selbst diese Einsicht ist jedoch eine Überforderung!


  • Info: https://lostineu.eu/venezuela-von-der-leyen-beobachtet-die-lage-immer-noch-und-schweigt/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Ukraine feiert den Sturz Maduros – “venezolanische Lösung” für Putin?


    lostineu.eu, vom 4. Januar 2026

    Die Ukraine feiert den völkerrechtswidrigen US-Angriff auf Venezuela und die Verschleppung des gestürzten Staatschefs Maduro. Das zeige, wie mit “Diktatoren” umzugehen ist, erklärte Präsident Selenskyj. “Wenn man mit Diktatoren so umgehen kann, dann wissen die Vereinigten Staaten von Amerika, was sie als Nächstes tun müssen”, sagte Selenskyj in Kiew. Ähnlich äußerte sich Außenminister Sybiha. Beide hoffen offenbar auf eine “venezolanische Lösung” im Krieg gegen Russland. In seiner Weihnachtsansprache hatte sich Selenskyj bereits öffentlich den Tod von Kremlchef Putin gewünscht. Nun machte er den bisherigen Chef des Militärgeheimdienstes, Budanow, zum Chef des Präsidialamts. Dem 39-Jährigen werden eine Reihe gewagter Militäreinsätze gegen Russland zugeschrieben…

    Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

    6 Comments

    1. Guido B.
      5. Januar 2026 @ 06:33

      Ist schon lustig: Moskau verurteilt den Völkerrechtsbruch, Kiew bejubelt ihn.
      Interessantes Rechtsverständnis.
      Halten wir fest: Völkerrecht ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben ist.
      Der Zweck heiligt die Mittel. Es gilt das Recht des Stärkeren. War schon immer so.

    Antworten

  • Erneuerung
    4. Januar 2026 @ 16:52

    Maduro stand den Wünschen der USA im Wege. Nun überlegen wir mal, wer den Wünschen der USA in Osteuropa eher im Wege steht, Selenskyj oder Putin? Mag sein, dass beide keine Lobby im demokratischsten aller Länder haben, aber ich würde mich an Selenskyjs Stelle nicht soweit aus dem Fenster lehnen, zumal Putin eher sowas wie eine Lebensversicherung für Selenskyj ist, die beim Nachfolger nicht mehr wirkt.

    Antworten

  • Michael
    4. Januar 2026 @ 16:36

    Sind in Caracas 40 unbeteiligte Zivilisten als „Kollateralschaden“ zu beklagen während Trump und Maduro überleben?

    Antworten

    • KK
      4. Januar 2026 @ 19:30

      In deutschen Medien hab ich keine Zahl bzw. überhaupt nichts über Opfer aka „Kollateralschäden“ vernommen – aus der Ukraine wird hingegen jeden Tag jeder Einzelfall gemeldet. Ähnlich die Nachrichten aus Israel: die israelischen Opfer werden einzeln, oft unter Namensnennung, erfasst – bei den palästinensischen im Gaza-Streifen gibts inzwischen noch nicht mal mehr ein bodycounting, denn Opfer darf es ja beim angeblich „Waffenstillstand“ nicht geben – obwohl es sie immer noch täglich, nicht selten dutzendfach, gibt.

      Antworten

      • Michael
        4. Januar 2026 @ 18:44

        D‘accord! Aus Deutschland erwarte ich auch keinerlei Information geschweige denn Aufklärung nachdem Regierung und Parteien mich wissen ließen „die Situation sei Komplex“!
        Wenn man mit Stromausfällen nicht klar kommt, dann versteht man von int‘l Politik erst Recht nichts!

  • KK
    4. Januar 2026 @ 16:11

    Bemerkenswert und nicht ohne Ironie, dass ausggerechnet die Führung der Ukraine einen unprovozierten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gutheisst und feiert…


  • Info: https://lostineu.eu/ukraine-feiert-den-sturz-maduros-venezolanische-loesung-fuer-putin/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Ukraine, Venezuela: Das doppelte Spiel von Trump und der CIA


    lostineu.eu, vom 3. Januar 2026

    Wochenlang hat US-Präsident Trump seine Kriegspläne gegen Venezuela geleugnet, nun hat das US-Militär die Hauptstadt Caracas angegriffen. Auch in der Ukraine spielen die USA ein doppeltes Spiel.

    Dies enthüllt ein Bericht der “New York Times”. Demnach soll der US-Geheimdienst CIA der Ukraine geholfen haben, “wertvolle” Ziele in Russland auszusuchen und strategisch wichtige Ölraffinerien zu treffen.

    Auch die russische “Schattenflotte” ist offenbar ins Visier der USA geraten. Der CIA soll der Ukraine laut NYT geholfen haben, mit russischem Öl beladene Tanker anzugreifen. Sogar im Mittelmeer gab es einen Vorfall.

    The energy strikes would come to cost the Russian economy as much as $75 million a day, according to one U.S. intelligence estimate. The C.I.A. would also be authorized to assist with Ukrainian drone strikes on “shadow fleet” vessels in the Black Sea and the Mediterranean. 


    Die Energieangriffe würden die russische Wirtschaft laut einer Schätzung des US-Geheimdienstes täglich bis zu 75 Millionen Dollar kosten. Die CIA wäre auch befugt, ukrainische Drohnenangriffe auf Schiffe der „Schattenflotte” im Schwarzen Meer und im Mittelmeer zu unterstützen.      (übersetzt mit DeepL.)

    Bisher ist nicht klar, ob Trump die verdeckten Aktionen der CIA befohlen oder zumindest gebilligt hat – oder ob sie hinter seinem Rücken abliefen. Der Bericht der NYT legt aber nahe, daß Trump informiert war.

    Die Angriffe auf Russland kamen zu einer Zeit, da sich Trump mit Kremlchef Putin um Frieden in der Ukraine bemühte. Man darf also von einem “doppelten Spiel” sprechen – nach außen friedlich, hintenrum kriegerisch.

    Dieses gefährliche Spiel paßt zum außenpolitischen Ansatz der EUropäer, “Frieden durch Stärke” zu erzwingen und “den Druck auf Putin” zu erhöhen. Auch hier stellt sich die Frage, ob und wie weit die Aktionen abgesprochen waren.

    Friedensgespräche als Fassade?

    Wußten Kanzler Merz & Co. von den Umtrieben der CIA? Spielen sowohl die USA als auch die EUropäer mit gezinkten Karten, sind die Friedensbemühungen am Ende nur eine schöne Fassade?

    Wenn ja, dann müssten wir uns wohl auf böse Überraschungen gefaßt machen. In Venezuela hat Trump nicht nur vorgemacht, wie die USA “sanktionierte” Tanker blockieren und beschlagnahmen – ein klares Signal an Russland.

    Er hat auch einen Angriffskrieg befohlen und Staatschef Maduro gestürzt. Die EU hat zu den militärischen Vorbereitungen keinen Pieps gesagt. Auch nach der völkerrechtswidrigen US-Invasion kam keine klare Verurteilung aus Brüssel, nur eine matte Mahnung…

    Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

    P.S. Der Bericht der NYT wirft auch ein neues Licht auf den angeblichen ukrainischen Angriff auf Putins Residenz. Die umstrittene Drohnenattacke soll genau in dem Moment stattgefunden habe, da Putin mit Trump über eine mögliche Friedensregelung für die Ukraine telefonierte. Alles nur Fake – oder noch eine verdeckte Aktion der CIA?

    13 Comments

    1. jjkoeln
      4. Januar 2026 @ 04:39

      Es bleibt die Frhe wie zumindest Zeile des Militär in Venezuela reagieren.
      Viele ausgebildete Bewaffnete in 7ntergr7ns und dann evtl. wirklich in Verbindung mit den kolumbianischen Kartellen könnten die ganzen schönen Pläne zumindest erschweren ä.
      Aber dann kann EUropa je gegen die „Terroristen“ wettern.

    Antworten

  • KK
    3. Januar 2026 @ 13:59

    Mal eine Frage rein philosophischer Nuancierung:
    Ist die Bombardierung von Venezuela durch die USA jetzt eine Spezialoperation oder nicht tatsächlich doch eher ein unprovozierter völkerrechtswidriger Angriffskrieg?

    Antworten

  • Arthur Dent
    3. Januar 2026 @ 13:32

    König Ubu, selbsternannter Friedens-Präsi zündelt überall auf dem Globus, um den Weltenbrand zu entfachen und droht allen, die ihn nicht so wie gewünscht verehren, zu enthirnen.
    Man muss solche Leute einfach gern haben.
    ????

    Antworten

    • KK
      4. Januar 2026 @ 02:27

      Und 2026 wird er dafür den Friedensnobelpreis erhalten!

      Antworten

  • Guido B.
    3. Januar 2026 @ 12:19

    Es gibt sicher wieder viele NATO-Experten und -Propagandisten (Gruss an dieser Stelle an @Kleopatra), die jetzt verkünden, dass die Politik der USA im Süden (Venezuela) sowie im Nahen (Israel, Iran) und Fernen Osten (Taiwan) keine Aggression sei, sondern reine Selbstverteidigung. Und dass die USA selbstverständlich immer im Einklang mit dem geltenden Völkerrecht handeln – im Gegensatz zu den „Schurkenstaaten“ wie Russland, China etc.

    Auch die Ukrainische Union unter deutscher Führung wird an den unprovozierten, brutalen und völkerrechtswidrigen Angriffskriegen der USA nichts Anstössiges finden. Schliesslich gehören die Amis wie wir zu den „Guten“. Und die „Guten“ dürfen nicht nur ungestraft lügen und betrügen, sondern so viel morden und zerstören, wie es ihnen beliebt. Nur sie dürfen das Gesetz in die eigene Hand nehmen und andere bestrafen, die exakt dasselbe tun.

    Diese von öffentlich sprechenden und schreibenden Idioten hemmungslos zur Schau gestellte Doppelmoral und Verlogenheit stinken so zum Himmel, dass man sich nur eines für neue Jahr wünschen kann: Möge das Imperium der Lügen (USA und Ukrainische Union) möglichst bald an seiner Hybris ersticken oder durch Fremdeinwirkung zugrunde gehen!

    Antworten

    • KK
      3. Januar 2026 @ 18:44

      “Es gibt sicher wieder viele NATO-Experten und -Propagandisten…, die jetzt verkünden, dass die Politik der USA…keine Aggression sei, sondern reine Selbstverteidigung.”

      Ja, wenn Russland sowas macht, gibt es die Koalition der Willigen, aber wenn die USA das gleiche macht, wird es diese Koalition billigen.

      Antworten

      • ebo
        3. Januar 2026 @ 18:50

        Die Willigen aus Osteuropa hoffen vermutlich, daß Trump dasselbe in Moskau durchzieht. Womöglich gab es ja bereits einen ersten Versuch…

      • KK
        4. Januar 2026 @ 16:27

        @ ebo:
        Mit einer Atommacht, zumal einer ebenbürtigen, sollten die USA vorsichtiger umgehen… (aber bei diesem Präsidenten kann man nie sicher sein… vielleicht hat er mit seinen Milliardärskumpels auf einen Nuklearkrieg gewettet?) – da sollten sich die OstEUropäer besser mal keine Illusionen machen, sie würden selbst wohl nicht ungeschoren aus einer nuklearen Auseinandersetzung herauskommen.

  • WBD
    3. Januar 2026 @ 11:47

    ‘Boiling the Frog’ – wird wohl jeder schon mal gehört haben. Gaaaaanz langsame Eskalation, fast unmerklich, bis es zu spät ist. Und im Hintergrund stehen immer die schussbereiten Kanonen, auf den Frosch gerichtet….

    Die Sowjetunion ist ‘…not with a bang, but with a whisper…’ zugrunde gegangen.

    Der Untergang Russlands wird wohl extrem heftig werden, aber das betrifft ja nur Europa – dann sieht ganz Europa so aus wie die Ukraine jetzt schon.

    Danke, all ihr lieben Zyniker diesseits und jenseits des Atlantiks !!!

    Antworten

  • Erneuerung
    3. Januar 2026 @ 11:44

    Nun ja, man sagt. Venezuela ist nicht der Irak, vielleicht eher sowas wie seinerzeit Vietnam. Die Situation bindet natürlich amerikanische Ressourcen, die eventuell in der Ukraine fehlen werden, denn es gab wohl unlängst amerikanische Unterstützungszusagen dort. Gut möglich ist, dass China und Russland den Teufel in Venezuela gegen die gut aufgestellten Guerillas wüten lässt, bis er auch dort eine Niederlage einfährt. Das ist natürlich auch kein humanes Merkmal, aber zumindest könnte es den BRICS dahingehend nutzen, dass der Hegemon weiter geschwächt wird, auch wenn BRICS mit geschwächt werden, wohl aber vermutlich nicht so stark. Der Westen hat sich überhoben und wird wohl demnächst an Krücken laufen.

    Antworten

  • KK
    3. Januar 2026 @ 11:15

    Was die USA hier betreiben ist keine Politik, auch nicht – nach Clausewitz – solche mit anderen Mitteln; nein, das ist purer Terrorismus! Und ein Präsident, der dies billigt, ist nichts anderes als ein Terrorist und Verbrecher!

    Antworten

  • Michael
    3. Januar 2026 @ 11:14

    Ist Grönland als Nächstes dran!?

    Antworten

    • KK
      3. Januar 2026 @ 12:16

      Mette Frederiksen sollte ihren Personenschutz verstärken!


  • Info: https://lostineu.eu/venezuela-ukraine-das-doppelte-spiel-von-trump-und-der-cia/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    05.01.2026

    Nachrichten von Pressenza: Protest gegen US-Interventionismus: Hunderte demonstrieren vor dem Brandenburger Tor

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 5. Januar 2026, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 05.01.2026


    Protest gegen US-Interventionismus: Hunderte demonstrieren vor dem Brandenburger Tor


    Am Samstagabend, dem 3. Januar 2026, versammelten sich am Pariser Platz in Berlin mehrere Hundert kurzfristig mobilisierte Solidaritäts- und Friedensgruppen zu einer Kundgebung vor der US-Botschaft. Anlass war der Protest gegen den US-Angriff auf Venezuela sowie gegen die Entführung des&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/protest-gegen-us-interventionismus-hunderte-demonstrieren-vor-dem-brandenburger-tor/


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    US-Angriffe auf Venezuela: „Wir wachten mit dem Geräusch von Bomben auf“


    David Ramírez, vom sozio-produktiven Kollektiv Carabobo Libre, hat die völkerrechtswidrigen US-Angriffen auf Venezuela in der Nacht auf den 3. Januar erlebt. Für poonal beschreibt er die Lage in Venezuela nach den Stunden nach dem Angriff und der gewaltsamen Entführung von&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/us-angriffe-auf-venezuela-wir-wachten-mit-dem-geraeusch-von-bomben-auf/


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    Biometrische Gesichtserkennung  &#8211;  Kanton Zürich öffnet Tür zur biometrischen Massenüberwachung


    Der Zürcher Kantonsrat auf Abwegen: Erstmals entscheidet ein Parlament in der Schweiz, dass der Staat biometrische Gesichtserkennung zur Überwachung der Bevölkerung einsetzen darf. Der Zürcher Regierungsrat soll die Kompetenz erhalten, in Eigenregie Pilotversuche zu starten. Der Kanton Zürich schlägt mit&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/biometrische-gesichtserkennung-kanton-zuerich-oeffnet-tuer-zur-biometrischen-massenueberwachung/


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    Trump will Kontrolle über Venezuela übernehmen


    Trump will Kontrolle über Venezuela übernehmen Trump erklärt: Wir werden Venezuela regieren, droht mit Bodentruppen und beruft sich auf Monroe Doktrin. Rubio droht Kuba Von David Keck Palm Beach. US-Präsident Donald Trump hat in einer Pressekonferenz am Samstag gemeinsam mit&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/trump-will-kontrolle-ueber-venezuela-uebernehmen/


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    Unbesiegt


    Ich erzähle dir mal von einer Bekannten. Ich nenne sie Kate und verändere ein paar Details. Als Kind der Sechzigerjahre startete sie voller Ideale ins Erwachsenenleben. Sie heiratete in jungen Jahren einen Künstler, einen schönen Mann, kreativ, inspiriert, frei. Er&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/unbesiegt/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    05.01.2026

    Koloniale Ambitionen    Bundeskanzler Merz will im US-Angriffskrieg gegen Venezuela nichts Verurteilenswertes erkennen und zeigt sich zufrieden mit der Verschleppung von Präsident Maduro. Regierungen in Afrika prangern „koloniale Ambitionen“ der USA an.

    german-foreign-policy.com, 5. Januar 2026

    BERLIN/WASHINGTON/CARACAS (Eigener Bericht) – Mit einer ideologischen Bankrotterklärung startet die Bundesregierung ins neue Jahr. Bundeskanzler Friedrich Merz, der seit je weltweit darauf dringt, Sanktionen gegen Russland wegen dessen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu verhängen, will im Angriffskrieg der USA gegen Venezuela und in der Verschleppung von dessen gewähltem Präsidenten nichts Verurteilenswertes erkennen. Die „rechtliche Einordnung“ des US-Überfalls, behauptet Merz, sei „komplex“. Damit verliert die Bundesregierung, die ohnehin wegen ihrer doppelten Standards international kritisiert wird, weltweit noch mehr an Glaubwürdigkeit und isoliert sich gegenüber den Staaten des Globalen Südens ein weiteres Stück. Aus afrikanischen Ländern zum Beispiel sind – sachlich korrekt – äußerst kritische Stellungnahmen zu dem völkerrechtswidrigen US-Überfall auf Venezuela zu hören. So erklärt etwa das Außenministerium Ghanas, die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die USA würden Venezuela bis auf weiteres „regieren“, erinnere „an die koloniale und imperalistische Ära“; „derlei koloniale Ambitionen“ sollten heute „keinen Platz mehr haben“. Berlin hingegen schlägt sich umstandslos auf die Seite Washingtons.


    Zitat: Von Bootsmorden…

    Bereits vor ihrem Überfall auf Venezuela hatten die Vereinigten Staaten ihre Verbrechen gegen das Land Schritt für Schritt intensiviert, ohne dass die Bundesregierung sich kritisch zum Vorgehen ihres militärischen Verbündeten geäußert hätte. Vom 2. September bis zum 31. Dezember haben die US-Streitkräfte, wie aus Statistiken der New York Times hervorgeht, vor der venezolanischen Küste mindestens 35 Boote bombardiert und dabei mindestens 115 Menschen ermordet.[1] Der – in keinem einzigen Fall öffentlich belegte – Pauschalvorwurf lautet, es handle sich um Drogenhändler. Haben diese in Rechtsstaaten weltweit Anspruch auf ein ordentliches Gerichtsverfahren, ist dies in den USA mittlerweile nicht mehr der Fall. Zu den Bootsmorden auf bloßen Verdacht kommt die Kaperung fremder Erdöltanker hinzu – unter dem Vorwand, mit den Schiffen würden US-Sanktionen gebrochen. US-Sanktionen sind national gültig, nicht aber jenseits der US-Hoheitsgewässer auf dem Meer; wer dort Tanker festsetzt, verschleppt oder gar ihre Ladung raubt, bricht internationales Recht. Hinzu kommt, dass die Trump-Administration bereits Ende November illegal den fremden Luftraum über Venezuela für geschlossen erklärt hat.[2] Berlin schweigt zu alledem.


    … zum Angriffskrieg

    Zu den Tankerentführungen und den Bootsmorden kommen nun ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg und die Verschleppung eines gewählten Staatspräsidenten sowie seiner Ehefrau hinzu. Bei dem US-Überfall auf Venezuela in der Nacht von Freitag auf Samstag kamen laut vorläufigen Angaben mindestens 40 Menschen ums Leben. Die Sachschäden sind immens.[3] Die Trump-Administration legitimiert die Verschleppung von Nicolás Maduro und von Cilia Flores mit angeblichen Verstößen gegen US-Recht. In Venezuela gilt venezolanisches Recht. US-Präsident Donald Trump hat am Samstag angekündigt, die USA würden Venezuela ab sofort auf unbestimmte Zeit „regieren“.[4] Demnach muss Vizepräsidentin Delcy Rodríguez nun „tun, was wir wollen“; geschehe dies nicht, dann folge eine zweite Angriffswelle – „noch größer als die erste“.[5] Trump schließt auch den Einsatz von Bodentruppen explizit nicht aus. Unabhängig davon hat US-Außenminister Marco Rubio am Sonntag angekündigt, Venezuela werde von Washington weiterhin militärisch unter „Quarantäne“ gehalten – Tanker würden also weiterhin festgesetzt und das Öl, das sie transportieren, geraubt.[6] Die Trump-Administration entzieht so Venezuela und seiner Bevölkerung eine Einnahmequelle, die überlebenswichtig ist.


    „Der nächste, bitte!“

    US-Präsident Trump bedroht darüber hinaus drei weitere Staaten Lateinamerikas und der Karibik mit militärischen Überfällen. In seinem ersten Amtsjahr, das am 20. Januar vorigen Jahres begann, hat er bereits militärische Angriffe auf sieben souveräne Staaten befohlen: auf vier im Nahen und Mittleren Osten – Iran, Irak, Syrien, Jemen –, auf zwei in Afrika – Somalia, Nigeria –, nun auf Venezuela.[7] Er hat zudem mit militärischen Operationen in Panama gedroht, sollte der dortige Kanal nicht faktisch unter US-Kontrolle gestellt werden. Kanada und Grönland will er annektieren; im Falle Grönlands schließt er militärische Gewalt gegen den NATO-Verbündeten Dänemark nicht aus. Nun kommen Drohungen gegen Kuba, Kolumbien und Mexiko hinzu. US-Außenminister Rubio erklärt, wäre er Regierungsmitglied in Havanna, dann wäre er ernsthaft „besorgt“.[8] Trump warf am Samstag Kolumbiens Präsident Gustavo Petro beleglos vor, er stelle Kokain her; er müsse daher „auf seinen Arsch aufpassen“. Zudem würden die USA, weil Drogenkartelle in Mexiko über zu großen Einfluss verfügten, „etwas mit Mexiko tun“. Damit geht die Trump-Administration zu einer offenen Gewaltpolitik nicht mehr bloß gegen Venezuela, sondern gegen immer weitere Staaten Lateinamerikas über.


    „Solidarität mit Venezuela“

    Wie man auf die US-Gewaltpolitik reagieren kann, zeigen beispielhaft Stellungnahmen der Afrikanischen Union (AU) sowie einzelner afrikanischer Staaten. Die AU erklärte bereits am Samstag in einem Communiqué, sie verfolge die Entwicklung in Venezuela, darunter „die Entführung des Präsidenten“, „mit großer Sorge“. Sie bekräftige „ihr unerschütterliches Bekenntnis zu den Grundprinzipien des internationalen Rechts“, unterstreiche die Bedeutung der „friedlichen Beilegung von Konflikten“ und drücke vor allem „ihre Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung aus“. Innere Konflikte in Venezuela könnten bloß „durch einen inklusiven politischen Dialog zwischen den Venezolanern selbst“ beigelegt werden.[9]


    „Gegen Invasion, Okkupation, Kolonialismus“

    Noch deutlicher drückte sich am Sonntag das Außenministerium Ghanas aus. Die Regierung in Accra sei mit Blick auf die US-„Invasion“ und auf die „Entführung“ des Präsidenten sowie seiner Ehefrau „alarmiert“, heißt es in einer Stellungnahme. Man beklage Handlungen, die die Souveränität und die politische Unabhängigkeit eines fremden Staats verletzten. Man registriere im Besonderen „mit großer Sorge“ die Aussage von US-Präsident Trump, die USA würden Venezuela bis auf weiteres „regieren“. „Diese Erklärungen“, so heißt es weiter in der Stellungnahme, „erinnern an die koloniale und imperialistische Ära“; „derlei koloniale Ambitionen sollten in der Ära nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Platz mehr haben“. Ghana rufe deshalb „zu einer sofortigen Deeskalation und zur Freilassung von Präsident Maduro und seiner Ehefrau“ auf.[10] Ghanas Regierung, heißt es abschließend, werde ihre grundsätzliche Positionierung gegen „Invasion, Okkupation, Kolonialismus, Apartheid, Missachtung der Souveränität und alle Formen der Verletzung des internationalen Rechts bewahren“.


    „Rechtliche Einordnung: komplex“

    Im Gegensatz dazu stellt Bundeskanzler Friedrich Merz, dessen Regierung sich – wie alle deutschen Regierungen – als Vorkämpferin für das internationale Recht inszeniert, folgenden Satz an den Anfang und ins Zentrum seiner Stellungnahme „zur Situation in Venezuela“: „Nicolás Maduro hat sein Land ins Verderben geführt.“[11] Er habe „mit unseligen Allianzen weltweit“ – gemeint ist Venezuelas souveräne Wahl von Kooperationspartnern wie Russland, China und Iran – „eine problematische Rolle“ gespielt. Den US-Angriffskrieg nennt Merz neutral „Einsatz“; die Verschleppung des venezolanischen Präsidenten erwähnt er nicht. „Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes“, heißt es in der Stellungnahme, „ist komplex.“ Merz räumt lediglich ohne weitere Präzisierung ein, „grundsätzlich“ müssten „im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des Völkerrechts gelten“. In Inhalt und Ton sehr ähnlich sind Äußerungen, die Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Großbritanniens Premierminister Keir Starmer und die Außenbeauftragte der EU, Kaja Kallas, getätigt haben.[12] Europa billigt damit die US-Gewaltpolitik, gegen die sich Staaten mit eigener kolonialer Leidensgeschichte wie Ghana offen auflehnen.

     

    Mehr zum Thema: Von Drohnen- zu Bootsmorden.

     

    [1] Lazaro Gamio, Carol Rosenberg, Charlie Savage: Tracking U.S. Military Killings in Boat Attacks. nytimes.com.

    [2] S. dazu Von Drohnen- zu Bootsmorden.

    [3] Venezuelan Official Says at Least 40 People Were Killed in U.S. Attack. nytimes.com 03.01.2026.

    [4] Jennifer Calfas: Trump Says U.S. Will Run Venezuela Until a ‘Proper’ Transition Can Take Place. wsj.com 03.01.2026.

    [5] Steven Nelson: Trump tells Post that US troops won’t be in Venezuela if Maduro VP ‘does what we want’: ‘We have a second wave’. nypost.com 03.01.2026.

    [6] Edward Wong: The U.S. military ‘quarantine’ of Venezuela will remain in place, Rubio says. nytimes.com 04.01.2026.

    [7] Mike Allen: 1 big thing: U.S. captures Maduro. axios.com 03.01.2026.

    [8] Andrew Childers, Josephine Walker: After capturing Maduro, Trump hints at military action in Cuba, Mexico and Colombia. axios.com 03.01.2026.

    [9] Communiqué on the Situation in Venezuela. au.int 03.01.2026.

    [10] Ministry of Foreign Affairs: Ghana alarmed and deplores military invasion of Venezuela by the United States of America and its subsequent abduction of President Nicolás Maduro and his wife. Accra, 04.01.2026.

    [11] Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt zur Situation in Venezuela. bundesregierung.de 03.01.2026.

    [12] Die Reaktionen – China wütend über Angriff, Selenskyj spielt auf Sturz von Putin an. spiegel.de 04.01.2026.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10248


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    05.01.2026

    Trump vs. Kolumbien: Drohungen, Truppen und Proteste

    https://freedert.online, 5 Jan. 2026 21:27 Uhr

    Nach jüngsten Entwicklungen hat Donald Trump Kolumbien scharf beschuldigt, Drogen in die USA zu liefern, und zuvor auch Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro angegriffen.


    Screenshot_2026_01_06_at_23_38_02_Trump_vs._Kolumbien_Drohungen_Truppen_und_Proteste_RT_DE

    Quelle: RT


    Trumps Aussagen über mögliche US-Maßnahmen lösten in Bogotá heftige Reaktionen aus: Kolumbiens Präsident Gustavo Petro kündigte an, sein Land zu verteidigen, sprach von Widerstand im Falle einer Festnahme und ließ 5.000 Soldaten an die Grenze zu Venezuela verlegen. Parallel kommt es landesweit zu Protesten, bei denen Demonstranten die Freilassung Maduros fordern und vor einer Eskalation in der Region warnen.

    Mehr zum Thema - Venezuela: Welche Folgen hat die Entführung von Präsident Maduro?


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/kurzclips/video/266620-trump-vs-kolumbien-drohungen-truppen/


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    05.01.2026

    Invasion in Venezuela: Trump hat alles aufs Spiel gesetzt

    freedert.online, 5 Jan. 2026 18:48 Uhr

    Die Invasion in Venezuela befleckt Trumps Weste aufs Neue. Zwei Drittel der US-Bürger waren dagegen. Zudem hat er fundamental gegen den MAGA-Grundsatz verstoßen, sich nicht militärisch in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Ihm bleibt jetzt nur ein imperialistischer Erfolg, doch der ist nicht sicher.


    Invasion in Venezuela: Trump hat alles aufs Spiel gesetzt© Illustration: © RIA Nowosti / 

    Von Irina Alksnis

    durch KI generiert


    Die Invasion der USA in Venezuela offenbart, in welch schwieriger, wenn nicht gar kritischer Lage sich US-Präsident Donald Trump befindet: Diese Operation wurde entgegen der öffentlichen Meinung (70 Prozent der US-Bürger waren dagegen) und entgegen der Standardprozedur (der US-Kongress hat gerade Ferien, was es ermöglichte, ihn nicht darüber zu informieren) durchgeführt.

    Dabei löst die Entführung und Verschleppung des rechtmäßigen Präsidenten dieses Landes, Nicolás Maduro, und seiner Frau in die USA keineswegs die Probleme des US-Präsidenten, sondern verschafft ihm lediglich einen Zeitvorsprung, um seine Hauptziele zu erreichen. Dies umfasst die Einsetzung einer Marionettenregierung in Venezuela und die Übernahme der Kontrolle über das venezolanische Öl durch die USA.


    Nach US-Entführung von Maduro: Trump droht Kolumbien, Kuba und Mexiko





    Nach US-Entführung von Maduro: Trump droht Kolumbien, Kuba und Mexiko






    Gelingt dies, und zwar in kurzer Zeit, wäre dies für Donald Trump tatsächlich eine große Errungenschaft, deren Nutzen alle damit verbundenen Risiken überwiegen würde. Die Kontrolle über das venezolanische Öl würde die US-Wirtschaft stützen und dem Weißen Haus erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt verschaffen. Dabei sollten die proamerikanischen Marionetten in Caracas die Rückkehr der harten Macht Washingtons über den lateinamerikanischen "Hinterhof" symbolisieren. Darüber hinaus bekämen die Vereinigten Staaten eine ernst zu nehmende geopolitische Waffe gegen die engsten Partner des "chavistischen" Venezuela – China, Iran, Kuba und Russland.

    Trumps Problem besteht jedoch darin, dass diese Entwicklung keineswegs vorprogrammiert ist. Allem Anschein nach sollte die US-Armee rasch aus Venezuela abgezogen werden, um Verluste unter den US-Soldaten zu vermeiden. Die Entmachtung der Chavisten soll anderen Kräften überlassen werden – beispielsweise privaten Militärunternehmen und der venezolanischen Opposition. Ob dies jedoch gelingen würde, ist fraglich, da mehrere hochrangige Führungskräfte des Landes (darunter der Vizepräsident und der Verteidigungsminister Venezuelas) ihre Bereitschaft zum Widerstand bekundet haben.

    Ebenso lässt sich auch ein Szenario der Chaosbildung in Venezuela mit einem Bürgerkrieg aller gegen alle und der Machtergreifung durch Drogenkartelle nicht ausschließen. In den vergangenen Jahrzehnten erlebte die Welt zahlreiche Beispiele dafür – von Libyen bis Syrien. Vermutlich würde eine solche Entwicklung Washington noch mehr Kopfzerbrechen bereiten als die Chavisten, da dieses Mal alles direkt vor der Haustür der USA stattfinden würde und nicht weit weg am anderen Rand der Welt.


    "Faschistischer Übergriff" – Proteste in Berlin gegen US-Angriff auf Venezuela





    "Faschistischer Übergriff" – Proteste in Berlin gegen US-Angriff auf Venezuela






    Kurz gesagt: Trump muss einen möglichst schnellen und "sauberen" Sieg erringen, der es ihm ermöglichen würde, all seinen Kritikern – sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene – Paroli zu bieten. Sollte etwas schiefgehen, würde die Invasion in Venezuela zu einem grandiosen Scheitern eines gefährlichen Abenteuers werden, das die Gegner des US-Präsidenten nutzen würden, um ihn politisch zu begraben. Dabei würde auch MAGA seinen Beitrag leisten und den US-Demokraten in die Hände spielen, denn es verstößt gegen das Grundprinzip der MAGA-Bewegung, sich militärisch in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

    Was die moralischen Aspekte, das Völkerrecht und die grundlegenden Normen der Weltpolitik betrifft (wo es ein absolutes Tabu ist, ein Staatsoberhaupt anzugreifen) – dazu gibt es nichts mehr zu sagen. Wir leben in einer Zeit, in der all dies keine Bedeutung mehr hat und die Souveränität eines Landes nur noch durch seine Militärmacht geschützt werden kann. Russland – ebenso wie die gesamte Welt – hat heute erneut eine Bestätigung dafür erhalten.

    Übersetztausdem Russischen. Der Artikel ist am 3. Januar 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.

    Mehr zum Thema - Venezuela: Welche Folgen hat die Entführung von Präsident Maduro?


    Screenshot_2026_01_06_at_23_29_24_Invasion_in_Venezuela_Trump_hat_alles_aufs_Spiel_gesetzt_RT_DE

    Video https://rumble.com/v73usmw-riesige-mengen-an-reichtmern-aus-dem-boden-holen-trump-kndigt-us-kontrolle-.html Dauer 1:18 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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    Info: https://freedert.online/amerika/266543-invasion-in-venezuela-trump-hat/


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    05.01.2026

    Venezuela: noch in Kürze

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. Januar 2026, 20:23 Uhr


    *_RTDE Liveticker Venezuela-Krise


    _*18:34 Uhr

    *Maduro: "Ich betrachte mich als Kriegsgefangenen"*


    Der Prozess in New York gegen den entführten venezolanischen Präsidenten

    Nicolás Maduro und seine Frau hat offiziell begonnen. Der vorsitzende

    Richter Alvin Hellerstein hat den Gerichtssaal betreten und die

    Verhandlung eröffnet. Maduro und seine Frau tragen Berichten zufolge

    orangefarbene Gefängnisuniformen und Kopfhörer, um die Übersetzung der

    Verhandlung hören zu können. Der venezolanische Staatschef ist laut

    /CNN/ an den Knöcheln gefesselt.

    Maduro hat sich zu Beginn der Verhandlung für nicht schuldig erklärt.

    /"Ich bin ein anständiger Mann, der Präsident meines Landes"/, sagte er,

    als er vom Richter nach seinem Plädoyer gefragt wurde.

    Als er gebeten wurde, seine Identität vor Gericht zu bestätigen, sagte

    Maduro: /"Ich bin der Präsident von Venezuela und betrachte mich als

    Kriegsgefangenen. Ich wurde in meinem Haus in Caracas gefangen genommen."/



    17:30 Uhr

    *Nebensja verurteilt US-Verbrechen gegen Venezuela und fordert die

    Freilassung Maduros*


    Derzeit läuft im UN-Sicherheitsrat eine Dringlichkeitssitzung

    <https://vkvideo.ru/video-134310637_456289117>, die auf Antrag der

    venezolanischen geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez

    einberufen wurde. Mittlerweile äußerte sich der UN-Botschafter der

    Russischen Föderation, Wassili Nebensja, zum Vorgehen der USA. Er

    forderte die unverzügliche Freilassung des venezolanischen Präsidenten

    Nicolás Maduro und verurteilte die US-Aggression gegen Venezuela aufs

    Schärfste. Er wies auch darauf hin, dass der Angriff mehrere Dutzend

    Opfer forderte. Das Eingreifen Washingtons bezeichnete er als

    Banditentum, das die Rückkehr zur Politik des Neokolonialismus einläute.


    Er erklärte, die Weltgemeinschaft müsse verhindern, dass die USA sich

    zum obersten Richter aufschwingen. Die Welt könne nicht zulassen, "dass

    sich die USA zu einer Art oberstem Richter ernennen, der allein das

    Recht hat, in jedes Land einzumarschieren und seine Gesandten zu

    entsenden, um Strafen zu verhängen und dabei die Grundsätze des

    Völkerrechts, der Souveränität und des Nichteinmischungsprinzips zu

    missachten", machte der russische Diplomat deutlich.


    Die Militärintervention der USA in Venezuela stelle auch die Rolle der

    Vereinten Nationen sowie des Sicherheitsrates in Frage, wie Nebensja mit

    der rhetorischen Frage andeutete: "Existieren die Vereinten Nationen und

    der Sicherheitsrat nicht mehr, und besteht die Notwendigkeit, sozusagen

    einfach Washingtons Regeln zu folgen?" Die Trump-Administration müsse

    die Souveränität anderer Staaten anerkennen, anstatt ihr unbequeme

    Regierungen zu stürzen.

    Während seiner Rede vor dem UN-Sicherheitsrat bekräftigte Nebensja die

    Solidarität Russlands mit dem venezolanischen Volk angesichts der

    erfolgten Aggression. Russland hoffe, dass der US-amerikanische

    Rechtsverstoß auf internationaler Rechtsebene eine objektive und

    umfassende Bewertung finden werde.



    16:30 Uhr

    *Völkerrechtsexperte: Entführung des venezolanischen Präsidenten klar

    völkerrechtswidrig*


    Entgegen den Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz und dem

    CDU-Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn sehen renommierte Fachjuristen und

    Politikwissenschaftler das US-Vorgehen gegen Venezuela zweifelsfrei als

    völkerrechtswidrig an.


    Der Erlanger Professor für Völkerrecht Christoph Safferling äußerte sich

    <https://www.nn.de/politik/erlanger-experte-safferling-zu-venezuela-das-war-ein-schwarzer-tag-fur-das-volkerrecht-1.14957387

    gegenüber den /Nürnberger Nachrichten/ dahingehend, dass es sich in der

    Tat um eine Entführung gehandelt habe, nicht um eine Gefangennahme, wie

    es die US-amerikanische Seite behauptet. Damit sei das Völkerrecht

    gebrochen worden. Den USA stehe es zwar frei, auf US-amerikanischem

    Boden Anklage gegen Maduro wegen Drogenhandels zu erheben und ein

    entsprechendes Strafverfahren durchzuführen. Das heiße aber nicht, dass

    man einen Staatsbürger von fremdem Territorium entführen und in das

    eigene Staatsgebiet verbringen dürfe.


    Auch der Politologe Herfried Münkler schätzt

    <https://www.deutschlandfunk.de/us-militaer-aktion-und-die-folgen-interview-mit-politologe-herfried-muenkler-100.html

    das militärische Eingreifen der USA in Venezuela als völkerrechtswidrig

    ein. Gegenüber dem /Deutschlandfunk/ ließ er verlauten, US-Präsident

    Trump gehe es nicht um Rechtsstaatlichkeit oder Demokratie, sondern

    vielmehr um die Ausschaltung venezolanischer Politiker, die mit China

    oder Russland kooperieren wollten. Insofern handle es sich bei der

    Operation "Absolute Resolve" um Machtpolitik in ihrer klassischen Form.

    Als Ausblick prognostiziert Münkler, die USA könnten versuchen, auch in

    anderen Staaten Lateinamerikas "Einflusszonen" zu errichten.


    Der Rostocker Rechtswissenschaftler Björn Schiffbauer bestätigte

    <https://www.deutschlandfunk.de/entfuehrung-maduros-voelkerrechtswidrig-interview-mit-prof-bjoern-schiffbauer-100.html

    ebenfalls die Rechtswidrigkeit des US-amerikanischen Militäreinsatzes

    gegen Venezuela. Eine solche Intervention hätte im Auftrag des

    UN-Sicherheitsrates erfolgen müssen. Ein Militäreinsatz könne auch als

    Selbstverteidigung gerechtfertigt sein – diese sieht Schiffbauer aber

    offensichtlich nicht gegeben. Denn sie setze einen bewaffneten Angriff

    eines Staates auf einen anderen voraus. Eine Selbstverteidigung der USA

    gegenüber Venezuela könne er jedoch beim besten Willen nicht erkennen.

    Die Kritik an der Rechtmäßigkeit der venezolanischen Wahlen spielt für

    Schiffbauer keine Rolle: Ein Staatsoberhaupt genieße immer absolute

    Immunität – gleichgültig, ob es demokratisch gewählt sei oder nicht.



    _RTDE 5.1.2026


    _*Invasion in Venezuela: Trump hat alles aufs Spiel gesetzt

    *Von Irina Alksnis


    Die Invasion in Venezuela befleckt Trumps Weste aufs Neue. Zwei Drittel

    der US-Bürger waren dagegen. Zudem hat er fundamental gegen den

    MAGA-Grundsatz verstoßen, sich nicht militärisch in die Angelegenheiten

    anderer Länder einzumischen. Ihm bleibt jetzt nur ein imperialistischer

    Erfolg, doch der ist nicht sicher.


    Die Invasion der USA in Venezuela offenbart, in welch schwieriger, wenn

    nicht gar kritischer Lage sich US-Präsident Donald Trump befindet: Diese

    Operation wurde entgegen der öffentlichen Meinung (70 Prozent der

    US-Bürger waren dagegen) und entgegen der Standardprozedur (der

    US-Kongress hat gerade Ferien, was es ermöglichte, ihn nicht darüber zu

    informieren) durchgeführt.


    Dabei löst die Entführung und Verschleppung des rechtmäßigen Präsidenten

    dieses Landes, Nicolás Maduro, und seiner Frau in die USA keineswegs die

    Probleme des US-Präsidenten, sondern verschafft ihm lediglich einen

    Zeitvorsprung, um seine Hauptziele zu erreichen. Dies umfasst die

    Einsetzung einer Marionettenregierung in Venezuela und die Übernahme der

    Kontrolle über das venezolanische Öl durch die USA.


    Gelingt dies, und zwar in kurzer Zeit, wäre dies für Donald Trump

    tatsächlich eine große Errungenschaft, deren Nutzen alle damit

    verbundenen Risiken überwiegen würde. Die Kontrolle über das

    venezolanische Öl würde die US-Wirtschaft stützen und dem Weißen Haus

    erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt verschaffen. Dabei sollten

    die proamerikanischen Marionetten in Caracas die Rückkehr der harten

    Macht Washingtons über den lateinamerikanischen "Hinterhof"

    symbolisieren. Darüber hinaus bekämen die Vereinigten Staaten eine ernst

    zu nehmende geopolitische Waffe gegen die engsten Partner des

    "chavistischen" Venezuela – China, Iran, Kuba und Russland.


    Trumps Problem besteht jedoch darin, dass diese Entwicklung keineswegs

    vorprogrammiert ist. Allem Anschein nach sollte die US-Armee rasch aus

    Venezuela abgezogen werden, um Verluste unter den US-Soldaten zu

    vermeiden. Die Entmachtung der Chavisten soll anderen Kräften überlassen

    werden – beispielsweise privaten Militärunternehmen und der

    venezolanischen Opposition. Ob dies jedoch gelingen würde, ist fraglich,

    da mehrere hochrangige Führungskräfte des Landes (darunter der

    Vizepräsident und der Verteidigungsminister Venezuelas) ihre

    Bereitschaft zum Widerstand bekundet haben.


    Ebenso lässt sich auch ein Szenario der Chaosbildung in Venezuela mit

    einem Bürgerkrieg aller gegen alle und der Machtergreifung durch

    Drogenkartelle nicht ausschließen. In den vergangenen Jahrzehnten

    erlebte die Welt zahlreiche Beispiele dafür – von Libyen bis Syrien.

    Vermutlich würde eine solche Entwicklung Washington noch mehr

    Kopfzerbrechen bereiten als die Chavisten, da dieses Mal alles direkt

    vor der Haustür der USA stattfinden würde und nicht weit weg am anderen

    Rand der Welt.


    Kurz gesagt: Trump muss einen möglichst schnellen und "sauberen" Sieg

    erringen, der es ihm ermöglichen würde, all seinen Kritikern – sowohl im

    Inland als auch auf internationaler Ebene – Paroli zu bieten. Sollte

    etwas schiefgehen, würde die Invasion in Venezuela zu einem grandiosen

    Scheitern eines gefährlichen Abenteuers werden, das die Gegner des

    US-Präsidenten nutzen würden, um ihn politisch zu begraben. Dabei würde

    auch MAGA seinen Beitrag leisten und den US-Demokraten in die Hände

    spielen, denn es verstößt gegen das Grundprinzip der MAGA-Bewegung, sich

    militärisch in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.


    Was die moralischen Aspekte, das Völkerrecht und die grundlegenden

    Normen der Weltpolitik betrifft (wo es ein absolutes Tabu ist, ein

    Staatsoberhaupt anzugreifen) – dazu gibt es nichts mehr zu sagen. Wir

    leben in einer Zeit, in der all dies keine Bedeutung mehr hat und die

    Souveränität eines Landes nur noch durch seine Militärmacht geschützt

    werden kann. Russland – ebenso wie die gesamte Welt – hat heute erneut

    eine Bestätigung dafür erhalten.


    lost-in-Europe 5.1.2026

    <https://lostineu.eu/trump-kidnappt-maduro-und-die-medien-gleich-mit/>

    *Trump kidnappt Maduro – und die Medien gleich mit


    Drei Tage nach dem völkerrechtswidrigen US-Coup in Venezuela kommt man

    aus dem Staunen nicht heraus. Alle machen mit – nicht nur die

    europäischen Politiker, sondern auch die deutschen Medien. *


    /“Maduro bei Gericht in New York angekommen”/, titelt die “Süddeutsche

    Zeitung”

    <https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-news-liveblog-trump-maduro-new-york-gericht-li.3352720

    – ganz so, als handele es sich um einen ganz normalen Täter, der ganz

    normal zu Fuß zu einem ganz normalen Prozess in New York kommt.

    /“Der gefangengenommene venezolanische Präsident muss sich unter anderem

    gegen Vorwürfe des Drogenhandels verteidigen”/, heißt es weiter in dem

    einstmals liberal-aufgeklärten Blatt.


    Geht’s noch? Maduro wurde nicht gefangengenommen, sondern gekidnappt, in

    die USA verschleppt und unter Androhung von Gewalt einem in keiner

    Hinsicht zuständigen New Yorker Gericht vorgeführt!  Er muß sich auch

    nicht für irgendwelche Straftaten in den USA verantworten, sondern wird

    einem Schauprozess ausgesetzt, für den sich einzig und allein

    US-Präsident Trump verantworten sollte.


    Denn alles an diesem Vorgang ist illegal – nach internationalem und nach

    US-amerikanischem Recht. Trump hat erst Maduro gekidnappt, dann die

    Justiz – und nun offenbar auch noch die Medien. Selbst die “Süddeutsche”

    leistet keinen Widerstand. Aber was will man bei einem “Liveblog” auch

    anderes erwarten? Seit COVID-19 wird in diesem sinnbefreiten Format der

    größte Unsinn vermeldet…


    Siehe auch (in Englisch):


    ‹ Venezuela: Das Dokument der Hilflosigkeit

    <https://lostineu.eu/venezuela-das-dokument-der-hilflosigkeit/>


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    05.01.2026

    Venezuela: Welche Folgen hat die Entführung von Präsident Maduro?

    freedert.online, 5 Jan. 2026 18:11 Uhr, Von Rainer Rupp

    Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson beschreibt die US-Operation zur Entführung von Nicolás Maduro als einen taktisch erfolgreichen, aber strategisch katastrophalen Schritt. Er vergleicht sie mit George W. Bushs pompösem "Mission Accomplished"-Moment nach der Invasion im Irak.


    Quelle: Gettyimages.ru © Jesus Vargas/Getty Images


    Venezolaner verbrennen am 3. Januar 2026 eine US-Flagge in Caracas


    Am 3. Januar interviewte der norwegische Professor Glen Diesen in einem einstündigen Gespräch auf Youtube den ehemaligen hochrangigen CIA-Mitarbeiter und Experten für Terrorismusbekämpfung Larry Johnson. Nachfolgend habe ich die wichtigsten Punkte zusammengefasst und einige Kommentare hinzugefügt.

    Vergleich mit historischen US-Interventionen

    Zum Einstieg in die Diskussion unter dem Titel "U.S. War on Venezuela Has Global Ramifications" (US-Krieg gegen Venezuela hat globale Auswirkungen) betont Johnson, dass Trump, wie damals Bush in seinem "Mission erfüllt"-Moment, glaubt, ein Problem gelöst zu haben, stattdessen aber neue, größere Probleme geschaffen hat".


    Trumps Fünf-Minuten-Krieg gegen Venezuela




    Meinung

    Trumps Fünf-Minuten-Krieg gegen Venezuela







    Johnson zieht Parallelen zu früheren Operationen, bei denen der Sturz eines einzelnen Staatschefs keine Stabilität gebracht hat. Beispiele dafür sind Manuel Noriega in Panama (1989), Saddam Hussein im Irak, Muammar Gaddafi in Libyen oder Bashar al-Assad in Syrien. "Diese Vorstellung im Westen, dass wir nur einen Mann ersetzen müssen, um unsere Probleme zu lösen, hat in der Vergangenheit schon nicht funktioniert."

    Er warnt vor einer Wiederholung des Vietnam-Szenarios: Am Anfang sind es einige wenige US-Militärstiefel am Boden in Venezuela, aber um diese dann gegen immer gefährlichere Angriffe zu schützen, müssen immer mehr US-Truppen kommen, um die Situation zu "stabilisieren"; eine nur schwer zu stoppende Eskalation, die zu einem Selbstläufer wird, zumal sich Venezuela aus einer Reihe von geographischen und logistischen Gesichtspunkten – unübersichtliche und lange Grenzen zu US-kritischen Nachbarländern Kolumbien und Brasilien – ideal für den Guerillakrieg eignet.

    Innere Lage in Venezuela und Risiko einer Aufstandsbewegung

    Johnson hebt hervor, dass die Bevölkerung in Venezuela schwer bewaffnet ist und die porösen Grenzen zu Kolumbien und Brasilien, die Guerillakämpfe begünstigen – ähnlich wie das bei der FARC in Kolumbien seit 1964 der Fall war. Für die innere Lage in Venezuela prognostiziert Johnson einen Anstieg von Kriminalität, Attentaten und Angriffen auf US-Interessen:

    "Die Kriminalitätsrate, die Zahl der Attentate und Ähnliches werden steigen."

    Er erwartet eine hausgemachte "Widerstandsbewegung", die Venezuela instabil macht, und warnt, dass bereits in den nächsten zwei bis drei Monaten die US-Regierung gezwungen sein könnte, weitere Truppen zu schicken. Laut Johnson hätten Oppositionelle wie María Corina Machado keine breite Unterstützung, um das Land ideologisch "zu säubern".


    Serbien erklärt Ende des Völkerrechts nach US-Angriff auf Venezuela – und kündigt Aufrüstung an





    Serbien erklärt Ende des Völkerrechts nach US-Angriff auf Venezuela – und kündigt Aufrüstung an





    Dazu eine Anmerkung des Autors: Während einer Pressekonferenz am 3. Januar wurde Trump gefragt, ob er mit Machado in Kontakt stehe oder sie nach Maduros Festnahme als lebensfähige Führerin ansehe. Abschätzig sagte er: "Ich denke, es wäre sehr schwer für sie, die Anführerin zu sein. Sie hat weder die Unterstützung noch den Respekt innerhalb des Landes. Sie ist eine sehr nette Frau, aber sie hat nicht den Respekt."

    Laut Trump werden vorerst die USA Venezuela regieren, wobei Marco Rubio und Pete Hegseth diese Mission erhalten, um – wie in früheren Zeiten, als das britische Imperium die Ozeane regierte – als Trumps Vizekönige Venezuela zu regieren. Das dürfte interessant sein. In diesem Zusammenhang erinnerte Johnson an die historische CIA-Kontrolle über Venezuela in den 1970er/80er Jahren unter dem damaligen Präsidenten Carlos Andrés Pérez, der nachweislich auf der Lohnliste der CIA gestanden hatte. Aber durch Missmanagement und antisoziale Politik habe er letztlich dem sozialistischen Revolutionär Chávez und seinem Nachfolger den Weg an die Macht freigemacht.

    Rolle der CIA und Verrat im Inneren

    Die Entführung Maduros und seiner Frau sei von einer US-Spezialeinheit der "Delta Force" durchgeführt worden. Johnson ist überzeugt, dass der reibungslose Ablauf der Operation nur mithilfe von "Insidern" aus Maduros Abwehr und Apparat zum Schutz des Präsidenten möglich war. Durch diesen Verrat dürften einige Leute in Caracas über Nacht stinkreich geworden sein. "Da sind Leute bezahlt worden", ist sich Johnson sicher, und verweist darauf, dass auch die venezolanischen Luftabwehrsysteme nicht aktiviert worden waren, die Sicherheitskräfte um Maduro inkompetent oder bestochen worden waren, vergleichbar mit der Bin-Laden-Operation in Pakistan.

    Geopolitische Motive: Öl und Vorbereitung auf einen Iran-Krieg

    Johnson sieht den Zugriff auf venezolanisches Öl als zentrales Motiv, insbesondere als Absicherung gegen einen möglichen Krieg mit Iran: "Der Versuch, sich das Öl in Venezuela unter den Nagel zu reißen, ist die Vorbereitung eines Angriffs auf den Iran, eine Notfallplanung für den Fall, dass die Straße von Hormus geschlossen werden könnte." Venezuela soll als alternative Ölquelle dienen, falls der Persische Golf blockiert wird. Dies müsse mit den aktuellen Protesten in Iran, die Johnson als CIA/MI6-gesteuert einstuft, um einen Regimewechsel vorzubereiten, beziehungsweise bei der US-Bevölkerung Zustimmung für eine erneute US-Bombardierung Irans zu schaffen, zusammenhängen.


    Venezuela: Chinesisches Außenministerium verurteilt Einsatz von Gewalt durch USA aufs Schärfste





    Venezuela: Chinesisches Außenministerium verurteilt Einsatz von Gewalt durch USA aufs Schärfste





    Internationale Reaktionen und globale Konsequenzen

    Zweifellos verstärkt die US-Operation gegen Maduro Misstrauen gegenüber den USA in Russland und China. Johnson verknüpft sie mit einem gescheiterten Drohnenangriff auf die Residenz von Präsident Putin und sieht eine russische Neubewertung von Verhandlungen bezüglich der Ukraine, nämlich den "Verlust jeglichen Vertrauens in den Westen". China als wichtiger Öl-Abnehmer Venezuelas könnte ökonomisch kontern, etwa durch Dumping von US-Treasuries (US-Schatzbriefen) oder Export-Einschränkungen bei kritischen Seltenen Erden. Die EU zeigt laut Johnson die übliche Heuchelei: Sie verurteilt Russland für die Ukraine, hat aber Verständnis für die US-Aktion. Trumps Monroe-Doktrin 2.0 sei eine Pervertierung der US-Außenpolitik mit negativen Folgen in Lateinamerika, vor allem für Kuba, Kolumbien und Mexiko.

    Bewertung des Erfolgs und Ausblick

    Johnson misst den Erfolg der US-Operation daran, ob Venezuela bis März 2026 stabil unter US-Kontrolle ist, was er stark bezweifelt:

    "Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Vereinigten Staaten scheitern werden."

    Stattdessen drohten in Venezuela Chaos, eine Flut von Flüchtlingen und Angriffe auf die Öl-Infrastruktur des Landes. Er sieht 2026 als "Jahr des Krieges": kein Frieden in der Ukraine, Krieg mit Iran und nun Venezuela.

    "Die Lehre, die die USA der Welt erteilt haben, ist die, dass es keine echte US-Diplomatie gibt, sondern nur Täuschung, Betrug und Überraschungsangriffe."

    Insgesamt zeichnet Johnson ein düsteres Bild: Die Operation ist ein Rückfall in imperiales Gehabe, die regionale Instabilität schürt und globale Mächte wie Russland und China enger zusammenschweißt. Statt Stabilität wird der Sturz Maduros für die USA langfristig mehr Konflikte und höhere Kosten bedeuten.

    Mehr zum ThemaNeue Nationale Sicherheitsstrategie der USA – Radikaler Kurswechsel unter Trump


    Screenshot_2026_01_06_at_23_20_52_Venezuela_Welche_Folgen_hat_die_Entf_hrung_von_Pr_sident_Maduro_RT_DE

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    05.01.2026

    US-Experte zu Trumps Plänen: Erholung der Ölförderung in Venezuela dauert noch Jahrzehnte

    freedert.online, 5 Jan. 2026 17:05 Uhr

    Die US-Träume in Sachen Öl gehen wohl nicht so schnell in Erfüllung: Selbst mit massiven Investitionen würde es Jahrzehnte dauern, bis die Ölförderung in Venezuela wieder auf Touren kommt. Das meint zumindest einer der führenden US-amerikanischen Analysten für den Ölmarkt.


    US-Experte zu Trumps Plänen: Erholung der Ölförderung in Venezuela dauert noch JahrzehnteQuelle: Sputnik

    © RIA Nowosti / Alexej Alexejew


    Im Bild: Teilnehmer einer Kundgebung in New York gegen die Militäroperation der USA in Venezuela.



    Die Ölförderung in Venezuela wieder auf das Niveau der Jahrtausendwende zu bringen könnte Jahrzehnte dauern. Diese Meinung äußerte der US-amerikanische Energieexperte Tom Kloza gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Kloza, Chefanalyst für den Ölmarkt bei der amerikanischen Beratungsfirma Turner Mason & Co. und Leiter seiner eigenen Beratungsfirma Kloza Advisors, sagte insbesondere:

    "Die Wiederherstellung der Ölförderung in Venezuela ist eine Aufgabe für Jahrzehnte. Venezolanisches Öl ist aufgrund seiner schwierigen Geografie, seines hohen Schwefelgehalts, seiner geringen Dichte und seiner hohen Viskosität äußerst komplex und kann nur von den modernsten Raffinerien verarbeitet werden. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie erhebliche Unterschiede in den Rentabilitätsschätzungen feststellen, die Analysten der Ölindustrie für dieses Land abgeben. Große amerikanische Unternehmen haben im vergangenen Jahr rund 55 Milliarden Dollar in die Exploration und Förderung investiert. Das Beratungsunternehmen Rystad Energy schätzt, dass doppelt so viel erforderlich sein könnte, um die Ölförderung auf das Niveau vom Beginn des 21. Jahrhunderts zu bringen. Mit einer US-freundlichen Regierung könnte es relativ einfach sein, wieder auf zwei Millionen Barrel pro Tag zu kommen, aber offenbar kann das auch erst irgendwann später in diesem Jahrzehnt passieren."

    Trumps Fünf-Minuten-Krieg gegen Venezuela





    Meinung

    Trumps Fünf-Minuten-Krieg gegen Venezuela






    Der Rückgang der Ölförderung wurde in erster Linie durch die US-Sanktionen und den Druck aus Washington beeinflusst. Laut Kloza betrug "die Ölförderung in Venezuela auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1997 3,5 Millionen Barrel pro Tag", während "sie in letzter Zeit auf 900.000 Barrel pro Tag geschätzt wurde, von denen möglicherweise 500.000 bis 600.000 Barrel pro Tag für den Export bestimmt waren". Dabei hält der Experte die Rückkehr von US-Unternehmen nach Venezuela für äußerst problematisch und sagt dazu:

    "Um ein Venezuela zu sehen, das internationalen Ölgesellschaften völlige Handlungsfreiheit gewährt, müsste man 50 Jahre zurückgehen. Es wird nicht einfach sein, Unternehmen wie ExxonMobil oder Conoco in ein Land zurückzuholen, das sie Milliarden gekostet hat."

    Andere US-amerikanische Analysten des Ölmarktes vertreten eine ähnliche Meinung. So erklärte auch Kyle Shostak, Direktor der amerikanischen Investmentgesellschaft Navigator Principal Investors, in einem Gespräch mit TASS, dass die Steigerung der Ölförderung in Venezuela auf das Niveau zu Beginn der Amtszeit von Nicolás Maduro im Jahr 2013 selbst bei vollständiger Kontrolle der USA über das venezolanische Unternehmen PDVSA, die größte staatliche Erdölgesellschaft Lateinamerikas und Venezuelas größter Exporteur, Dutzende Milliarden US-Dollar kosten und bis zu zehn Jahre dauern würde. Seinen Angaben zufolge ist die Ölförderung in Venezuela aufgrund der Sanktionen und der Reduzierung der Ölexporte in die USA von 2,4 Millionen auf eine Million Barrel pro Tag zurückgegangen.

    Der Experte glaubt, dass das nur möglich ist, wenn US-Firmen die vollständige Kontrolle im Ölbereich Venezuelas übernehmen und Giganten wie Chevron sich aktiv beteiligen. "Die Wiederaufnahme der Förderung kann bis zu zehn Jahre dauern und wird mit verschiedenen Schätzungen zwischen 60 und 70 Milliarden Dollar extrem teuer sein", meinte er.

    Mehr zum Thema – Trump droht Venezuela mit Militärschlag und Zugriff auf Öl


    Screenshot_2026_01_06_at_23_12_02_US_Experte_zu_Trumps_Pl_nen_Erholung_der_lf_rderung_in_Venezuela_dauert_noch_Jahrzehnte_RT_DE

    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/y4f7fvapnaqmd2f4/Venezuela_und_der_US-Imperialismusawhw5.mp3 Dauer 10:41 Min.


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    Info: https://freedert.online/amerika/266551-us-experte-zu-trumps-plaenen/


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    05.01.2026

    Iran Proteste: vom Mossad unterstützt

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. Januar 2026, 17:59 Uhr


    https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-12/iran-proteste-teheran-studenten-gxe


    DIE ZEIT 31.12.2025


    *Iranische Justiz kündigt entschiedenes Vorgehen gegen Demonstranten an

    *Angesichts der landesweiten Wirtschaftsproteste im Iran hat die Justiz

    ein entschiedenes Vorgehen gegen jegliche Unruhen angekündigt.

    Gleichzeitig sprach Generalstaatsanwalt Mohammed Mowahedi-Asad davon,

    dass friedliche Demonstrationen für bessere Lebensbedingungen erlaubt

    seien. Jeder Versuch, die Wirtschaftsproteste zur Unsicherheit zu

    nutzen, Eigentum zu zerstören oder Pläne von außerhalb des Landes

    umzusetzen, werde jedoch unweigerlich rechtliche und entschiedene

    Konsequenzen nach sich ziehen.


    /Auszug:

    /*(…) Israelischer Geheimdienst unterstützt Proteste


    *Die iranischen Sicherheitsbehörden beurteilen die Proteste als eine

    "ausländische Verschwörung der Feinde Irans" mit dem Ziel, Unruhe und

    Instabilität im Land zu schaffen. Die Öffentlichkeit solle wachsam sein

    und sich nicht an den Protesten beteiligen. Präsident Massud Peseschkian

    versprach in einer kurzen Botschaft wirtschaftliche Reformen und zeigte

    sich offen für Dialog.


    Der israelische Geheimdienst Mossad sprach seine Unterstützung für die

    Demonstranten im Iran aus. Die Menschen sollten ihren Protest

    fortsetzen, sie würden dabei vom Mossad "vor Ort" unterstützt, teilte

    der Geheimdienst am Mittwoch im Onlinedienst X mit. "Geht zusammen raus

    auf die Straße. Die Zeit ist gekommen. Wir sind mit euch", schrieb der

    Mossad in einer Botschaft auf Farsi, wie das israelische Armeeradio

    berichtete. (…)



    *Iran kommt nicht zur Ruhe: Proteste weiten sich landesweit zu

    Ausschreitungen aus


    *Infolge der plötzlichen Entwertung der iranischen Währung Rial am 28.

    Dezember 2025 kommt es seit Tagen zu Protesten in Iran. Ausgehend von

    den Geschäftsvierteln der Hauptstadt Teheran weitet sich die

    Protestwelle auf immer mehr Städte aus. Besonders auffällig ist die hohe

    Gewaltbereitschaft unter den teilweise sehr gut organisierten

    Protestierenden.

    Einige Beobachter vermuten kriminelle Banden dahinter, andere sehen die

    lange Hand Israels am Werk. So zitierten mehrere deutsche Medien

    Äußerungen von X-Konten, die zwar als Sprachrohre des Mossad auftreten,

    aber nicht offiziell vom Mossad betrieben werden. Nichtsdestotrotz haben

    Offizielle in Israel und den USA offen ihre Unterstützung der Proteste

    zum Ausdruck gebracht.


    US-Präsident Donald Trump ging am Freitag sogar so weit, dass er eine

    Intervention auf Seiten der Protestierenden androhte. Am Sonntag legte

    er nach: Die USA würden "hart zuschlagen", wenn weitere

    Protestteilnehmer zu Tode kommen sollten. Der Sprecher des iranischen

    Außenministeriums hat am Montag Israel und den USA vorgeworfen, zur

    Eskalation der Proteste beigetragen zu haben.

    /Siehe

    Video:/https://odysee.com/@RTDE:e/Iran-kommt-nicht-zur-Ruhe--Proteste-weiten-sich-landesweit-zu-Ausschreitungen-aus:7


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.01.2026

    Dr. Eugen Drewermann: Neujahrsansprache 2026 – Frieden auf Erden

    Screenshot_2026_01_05_at_08_58_55_Dr._Eugen_Drewermann_Neujahrsansprache_2026_Frieden_auf_Erden_YouTube

    youtube.com, vom am 01.01.2026 LAHNSTEIN AUF DER HÖHE

    Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit Dr. Eugen Drewermann in das neue Jahr zu starten. Am 01.01.2026 um 18:00 Uhr erscheint seine Neujahrsansprache unter den Titel: "Frieden auf Erden" Dr. Drewermanns Rede ist ein Appell für eine Rückbesinnung auf Grundpfeiler eines würdigen Umgangs, schafft ein tiefes Verständnis für die Hintergründe gegenwärtiger politischer Auseinandersetzungen und weist Wege für ein friedliches Miteinander. Inhalt: 00:00:00 Anmoderation - Dr. med. Jürgen Birmanns & Dr. phil. Mathias Jung 00:03:17 Neujahrsansprache 2026 - Dr. Eugen Drewermann


    Info: Video https://youtu.be/4EgIL8pdQWQ?si=25MjKIfbd3uu9Vi7  Dauer 1:21:05 h


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.01.2026

    Venezuela_USA_Angriff


    Screenshot_2026_01_05_at_07_13_24_2026_01_03_venezuela_DE.pdf


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Sich für auserwählt fühlenden Staaten sind, mit und ohne Gottes Segen, in einer multipolaren Welt durch das Völkerrecht, klare Grenzen gesetzt.

    04.01.2026

    Michael Hollister: Venezuela-Intervention  – Teil 2  (I von II)

    seniora.org, 05.12.2025 Von Michael Hollister - übernommen von michael-hollister.com / Erstveröffentlichung bei Overton Magazin am 05.12.2025, 4. Januar 2026

    Eine Analyse: Die unsichtbaren Architekten


    Screenshot_2026_01_04_at_22_47_09_Seniora.org_Michael_Hollister_Venezuela_Intervention_Teil_2

    Bild: KI-generiert. Der Krieg ist ein schmutziges Geschäft. Immer geht es um Macht und sehr viel Geld. Liebe Eltern, passt gut auf, wozu Eure Söhne und Töchter missbraucht werden sollen...


    Wer profitiert, wer plant, wer zahlt? Wer Venezuela verstehen will, muss dem Geld folgen.
    Teil 2 zeigt, welche Akteure hinter der drohenden Intervention stehen: Rüstungskonzerne, Energieimperien, Think-Tanks, Exil-Netzwerke und Wahlkampfspender   – samt Namen, Summen und dokumentierten politischen Hebeln. Die Analyse entlarvt die Mechanik eines Systems, in dem Interventionen nicht aus Sicherheitsgründen beschlossen werden, sondern weil mächtige Gruppen Milliarden verdienen, Einfluss erweitern oder geopolitische Rivalen schwächen wollen. Dieses Kapitel seziert die unsichtbaren Architekten des kommenden Konflikts   – und zeigt, warum Venezuela zum Knotenpunkt globaler Machtinteressen geworden ist.

    04.01.2026: Sonntagmorgen, Veranda, Südamerika. Eigentlich wollte ich es gemütlich angehen lassen   – der Plan war, erst am 6. Januar wieder richtig zu starten. Dann geschah Venezuela. Und aus der Lethargie wird ein Paukenschlag:
    Die USA marschieren in Caracas ein, entführen Präsident Maduro, erklären sich selbst zur Regierung und kündigen an, sich die Ölfelder zu nehmen.
    Offen.
    Ohne Story.
    Ohne Feigenblatt.

    Willkommen in 2026. Das Jahr beginnt mit einem Rechtsbruch, der alles in den Schatten stellt   – und den ich am 5. Dezember 2025 bereits vorausgesagt habe.

    Was ist passiert:

    • Die USA haben Caracas angegriffen und beschossen
    • Delta Force hat Präsident Maduro und seine Frau entführt
    • Trump hat es auf Truth Social bestätigt
    • Die USA erklären, Venezuela bis zur Einsetzung einer “neuen Regierung” selbst zu regieren
    • Sie kündigen offen an, sich die Ölfelder anzueignen   – man wolle sich mit “Energie umgeben”
    • Außenminister Rubio warnt Kuba: “Wenn ich in der dortigen Regierung säße, würde ich mir Sorgen machen”

    Was das bedeutet:

    Das ist kein Regime-Change mehr. Das ist offener Postkolonialismus. Rechtsbruch auf ganzer Linie:

    • UNO-Artikel 2 (Gewaltverbot) gebrochen
    • Menschenrechte gebrochen
    • Völkerrecht gebrochen
    • Kidnapping einer Regierung
    • Einmischung in innere Angelegenheiten
    • Diebstahl (Ölfelder)
    • Annexion

    Und die UNO? Schweigt.

    Wenn das Schule macht, ist die Weltordnung Geschichte.

    Dann kann China morgen Thailand “übernehmen”, weil neutrales Pendeln zwischen USA und China “nicht tragbar” ist. Dann können die Philippinen sich überlegen, ob sie lieber US-regiert oder China-regiert sein wollen. Dann ist Souveränität nur noch eine Frage militärischer Macht.

    Das ist der Anfang eines neuen Protektoratismus. Und die Story, die man früher noch erzählt hätte? Überflüssig geworden. Man tut es einfach. Offen.

    Die erste Analyse zum Thema Venezuela finden Sie hier
    Venezuela, China und die Verteidigung des Petrodollars   – Ein Libyen 2.0?

    Teil 1   – finden Sie hier:
    Venezuela-Intervention * Die operative Vorbereitung   – ein Libyen 2.0

    TEIL 2

    Die unsichtbaren Architekten

    Im ersten Teil dieser Analyse haben wir dokumentiert, wie Washington eine militärische Intervention in Venezuela nach dem Libyen-Modell vorbereitet. Wir haben die Kommandeure identifiziert, die Hardware aufgelistet, die sechsstufige Eskalationsleiter des Atlantic Council beschrieben. Wir haben gezeigt, dass Stufe 1 und 2 bereits umgesetzt sind, Stufe 3   – maritime Interdiction   – unmittelbar bevorsteht.

    Aber eine zentrale Frage blieb offen: Warum?

    Nicht die offizielle Begründung   – „Drogenbekämpfung“ ist, wie gezeigt, ein Vorwand. Sondern die tatsächlichen Motive. Die strukturellen Kräfte. Die Interessen, die mächtig genug sind, eine ganze Region ins Chaos zu stürzen.

    Die Antwort liegt nicht in den Kommandozentralen des Pentagon. Sie liegt in den Vorstandsetagen von Rüstungskonzernen. In den Netzwerken der Energielobby. In den Konferenzräumen von Think Tanks. Und in den Wahlkampfkassen von Politikern.

    Kriege haben Profiteure. Immer.

    Und diese Profiteure operieren nicht im Verborgenen. Ihre Namen sind öffentlich. Ihre Geldflüsse sind nachvollziehbar. Ihre Verbindungen sind dokumentiert. Was fehlt, ist der Wille, diese Zusammenhänge zu benennen.

    In diesem zweiten Teil folgen wir dem Geld. Wir identifizieren die Konzerne, die an Eskalation verdienen. Wir benennen die Politiker, die von ihnen finanziert werden. Wir analysieren die Think Tanks, die die strategischen Blaupausen liefern. Und wir zeigen, wie all diese Akteure zusammenwirken   – nicht als Verschwörung, sondern als strukturelle Realität eines Systems, in dem Außenpolitik käuflich ist.

    Was folgt, ist ernüchternd. Denn es zeigt: Die Entscheidung über Krieg und Frieden wird nicht nach humanitären oder sicherheitspolitischen Kriterien getroffen. Sie wird nach Profitabilität und Spenderinteressen getroffen.

    Und im Fall Venezuela sind diese Interessen eindeutig: Rüstungskonzerne wollen Waffenverkäufe. Energiekonzerne wollen Marktdominanz. Exil-Netzwerke wollen Rache und politische Macht. Think Tanks wollen Relevanz. Und Politiker wollen Wahlkampfspenden.

    Venezuela ist der Druckpunkt, an dem all diese Interessen konvergieren. Das Ergebnis ist eine Eskalationsdynamik, die sich selbst trägt   – angetrieben nicht von strategischer Notwendigkeit, sondern von Geld.

    Hier sind die Namen. Hier sind die Zahlen. Hier ist das System.

    FOLLOW THE MONEY   – Wer profitiert von der Eskalation?

    Kriege haben Profiteure. Immer.

    Keine Intervention geschieht im luftleeren Raum. Hinter jeder Eskalation stehen Interessen. Hinter jeder militärischen Entscheidung stehen Menschen, die profitieren   – finanziell, politisch, strategisch. Venezuela ist keine Ausnahme. Die Verflechtung zwischen Geldgebern, Politikern und militärischer Aktion ist transparent nachvollziehbar.

    Die zentrale Frage: Wer verdient daran?

    Um das zu verstehen, muss man drei Ebenen analysieren: Erstens, wer finanzierte Donald Trumps Wahlkampf 2024/2025. Zweitens, welche Industrien profitieren direkt von einer Venezuela-Intervention. Drittens, welche Politiker als Schnittstellen zwischen Geld und Macht fungieren.

    Was folgt, sind dokumentierte Geldflüsse. Öffentliche Spenderdaten. Nachvollziehbare Verbindungen. Follow the money   – und das Bild wird glasklar.

    Die Rüstungsindustrie: Der größte Profiteur

    Beginnen wir mit dem offensichtlichsten Gewinner: dem militärisch-industriellen Komplex. Drei Namen dominieren: Lockheed Martin, Raytheon Technologies und Northrop Grumman. Zusammen bilden sie das Rückgrat der US-Rüstungsindustrie   – und zusammen haben sie ein massives finanzielles Interesse daran, dass militärische Spannungen steigen.

    Die direkten Zahlen:

    Diese Konzerne spenden nicht direkt an Donald Trump. Das wäre zu plump. Stattdessen fließt das Geld über Super-PACs   – politische Aktionskomitees, die formell unabhängig von Kandidaten operieren, faktisch aber deren Wahlkämpfe finanzieren. Die wichtigsten:

    • Senate Leadership Fund (pro-republikanische Senatskandidaten)
    • Congressional Leadership Fund (pro-republikanische Kongressabgeordnete)
    • America First Action (pro-Trump Super-PAC)
    • Heritage Action for America (verbunden mit Project 2025)

    Öffentlich verfügbare Daten der Federal Election Commission (FEC) zeigen: Diese drei Rüstungskonzerne haben zusammen zwischen 10 und 20 Millionen Dollar jährlich in diese PAC-Strukturen gepumpt. Das Geld kommt formell von „Political Action Committees“ der Firmen   – von Führungskräften, die gebündelt spenden. Aber die Quelle ist klar.

    Der Return on Investment:

    Was bekommen sie dafür? Schauen wir uns an, was derzeit in der Karibik eingesetzt ist:

    • 10 F-35 Lightning II   – Stückpreis: ca. 80 Millionen Dollar. Hersteller: Lockheed Martin.
    • Tomahawk-Marschflugkörper   – Stückpreis: 1,5 Millionen Dollar. Hersteller: Raytheon.
    • AWACS-Radarsysteme   – Stückpreis: 270 Millionen Dollar pro Flugzeug. Hersteller: Northrop Grumman.
    • P-8 Poseidon   – Hersteller: Boeing (ebenfalls großer PAC-Spender).

    Jede „Maritime Surge“-Operation bedeutet: Flugstunden. Verschleiß. Munitionsverbrauch. Wartung. Ersatzteile. Das sind langfristige Verträge, die über Jahre laufen.

    Falls es zu Stufe 4 (Luftschläge) kommt? Dann werden Raketen abgefeuert. Bomben abgeworfen. Munition nachbestellt. Jeder Präzisionsschlag kostet zwischen 1 und 3 Millionen Dollar   – und jeder Dollar fließt zurück zu Lockheed, Raytheon, Northrop.

    Das ist kein Zufall. Das ist ein Geschäftsmodell.

    Senator Tom Cotton: Der Rüstungs-Proxy

    Und wer sitzt im Senat und trommelt am lautesten für militärische Aktion gegen Venezuela? Senator Tom Cotton aus Arkansas. Ein Blick auf seine Spenderliste ist erhellend:

    Top-Spender (öffentliche FEC-Daten, 2020-2024):

    • Lockheed Martin: $47.000
    • Northrop Grumman: $38.000
    • Raytheon Technologies: $42.000
    • General Dynamics: $35.000

    Das sind nur die direkten Spenden. Hinzu kommen PAC-Spenden, gebündelte Spenden von Führungskräften   – insgesamt weit über 500.000 Dollar in fünf Jahren.

    Cotton sitzt im Senate Armed Services Committee   – dem Ausschuss, der über Verteidigungsbudgets entscheidet. Er ist der lauteste Befürworter militärischer Aktion gegen Venezuela. Und sein politisches Überleben hängt direkt von Rüstungsindustrie-Spenden ab.

    Das ist keine Korruption im klassischen Sinne. Das ist legale Einflussnahme. Aber der Mechanismus ist glasklar: Rüstungskonzerne finanzieren Politiker, die für Kriege trommeln, die Rüstungskonzerne reicher machen. Ein selbstverstärkender Kreislauf.

    Der Koch-Energie-Komplex: Öl als strategische Waffe

    Die zweite große Gewinner-Gruppe ist weniger offensichtlich, aber genauso mächtig: die US-Energieindustrie. Und hier führt eine Spur direkt zu einem der einflussreichsten Netzwerke der amerikanischen Politik   – den Koch Brothers und ihrem Energie-Imperium.

    Koch Industries ist eines der größten privaten Unternehmen der Welt. Öl, Gas, Raffinerien, Petrochemie, Pipelines. Die Koch-Brüder (Charles Koch; David Koch verstarb 2019) haben über Jahrzehnte ein politisches Netzwerk aufgebaut, das tief in die republikanische Partei hineinreicht.

    Die Geldflüsse:

    Das Koch-Netzwerk operiert über eine Vielzahl von Organisationen:

    • Americans for Prosperity (AFP)   – eine der mächtigsten Lobby-Organisationen der USA
    • AFP Action   – der politische Arm
    • Citizens for Prosperity PAC
    • i360   – Datenanalysefirma für Wählermobilisierung
    • Freedom Partners   – Spender-Netzwerk, das Hunderte Millionen Dollar verteilt

    Diese Strukturen haben 2024/2025 massiv in Trumps Rückkehr investiert. Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln, weil viele Spenden über „Dark Money“-Kanäle laufen. Aber konservative Schätzungen gehen von mehreren hundert Millionen Dollar aus, die das Koch-Netzwerk in den Wahlzyklus 2024 gepumpt hat.

    Warum interessiert sich Koch Industries für Venezuela?

    Weil Venezuela ein direkter Konkurrent ist. Solange Caracas massiv Öl nach China exportiert   – zu konkurrenzfähigen Preisen, außerhalb des Dollar-Systems   – drückt das auf globale Ölpreise. Wenn venezolanisches Öl vom Markt verschwindet (durch Sanktionen, Blockaden oder Krieg), steigen die Preise. Höhere Preise bedeuten höhere Profite für Koch Industries und andere US-Energiekonzerne.

    Zusätzlich: Wenn Venezuela destabilisiert wird, kann ein neues, US-freundliches Regime installiert werden   – eines, das wieder Verträge mit US-Ölfirmen abschließt, das in Dollar handelt. Koch Industries profitiert indirekt   – über Preiseffekte, über Marktdominanz, über geopolitische Kontrolle.

    Marco Rubio: Der Öl-Lobbyist als Außenminister

    Und wer ist der lauteste politische Fürsprecher für harte Venezuela-Politik? Marco Rubio   – seit 2025 US-Außenminister.

    Rubios Verbindungen zur Öl- und Energie-Lobby sind umfassend dokumentiert:

    Spenderanalyse (OpenSecrets.org, 2016-2024):

    • Koch-Netzwerk (AFP, AFP Action, Freedom Partners): geschätzt über 2 Millionen Dollar in Rubio-nahe PACs
    • American Petroleum Institute PACs: $180.000
    • Chevron-Führungskräfte (gebündelte Spenden): $92.000
    • ExxonMobil-Führungskräfte: $78.000

    Rubios politische Basis ist Florida   – ein Staat, in dem Big Sugar, Energie-Lobbys und die kubanisch-venezolanische Exil-Community eng verflochten sind. Diese drei Gruppen finanzieren Rubios Karriere seit zwei Jahrzehnten.

    Und was macht Rubio als Außenminister? Er treibt maximalen Druck auf Venezuela. Er koordiniert Sanktionen. Er spricht von „strategischen Notwendigkeiten“. Und er tut genau das, was seine Spender erwarten.

    Das ist kein Zufall. Das ist Kapitalrendite.

    Die Florida-Exil-Netzwerke: Ideologie trifft Geld

    Die dritte Säule der Venezuela-Eskalation ist ideologisch, aber finanziell nicht minder mächtig: die kubanisch-venezolanische Exil-Community in Florida. Diese Gruppen wollen nicht nur Maduro stürzen   – sie wollen Rache. Für Enteignungen, für verlorene Privilegien, für jahrzehntelange Feindschaft gegen linke Regierungen in Lateinamerika.

    Wer sind diese Netzwerke?

    • Cuban Liberty Council   – Hardliner-Organisation seit den 1960er-Jahren
    • Fanjul Brothers / Florida Crystals   – Zuckerindustrie-Magnate, deren Familien in Kuba enteignet wurden
    • Restore America Now PAC
    • Freedom First PAC

    Diese Gruppen finanzieren:

    • Trumps Wahlkämpfe (2016, 2020, 2024)
    • Marco Rubios Senatskampagnen
    • Rick Scotts Senatskampagnen (Florida, Venezuela-Hardliner)
    • Lokale republikanische Kandidaten in Florida

    Warum ist Florida so wichtig?

    Weil Florida ein Swing State ist. Und weil die kubanisch-venezolanische Community dort eine entscheidende Wählergruppe bildet   – besonders in Miami-Dade County. Wer in Florida gewinnen will, braucht diese Wähler. Und wer diese Wähler will, muss hart gegen Kuba und Venezuela sein.

    Das ist keine Verschwörung. Das ist Wahlkampflogik. Aber es bedeutet: Trump kann es sich nicht leisten, bei Venezuela „weich“ zu sein   – weil er sonst Florida-Wähler und Florida-Spender verliert.

    Die Exil-Netzwerke verdienen nicht direkt an einer Intervention. Aber sie profitieren politisch. Wenn Maduro fällt, kehren sie als „Befreier“ zurück. Wenn ein neues Regime installiert wird, bekommen sie Einfluss. Wenn enteigneter Besitz „zurückgegeben“ wird, fließen Milliarden.

    Das ist langfristiges Investment   – nicht in Geld, sondern in Macht.

    John Bolton: Der geschäftsmodellisierte Falke

    Und dann ist da noch John Bolton   – nicht mehr in Regierungsamt, aber immer noch eine der einflussreichsten Stimmen in Washington. Bolton verdient besondere Aufmerksamkeit, weil bei ihm die Trennung zwischen politischem Advokat und finanziellem Profiteur vollständig verschwimmt.

    Boltons Verflechtungen:

    Bolton ist Senior Fellow beim American Enterprise Institute (AEI)   – einem Think Tank, finanziert von:

    • ExxonMobil
    • Lockheed Martin
    • Raytheon
    • Koch Industries
    • Chevron-nahen Mega-Spendern

    Bolton sitzt in Beratergremien mehrerer privatwirtschaftlicher Sicherheitsfirmen   – Unternehmen, die von „Übergangs“-Operationen profitieren. Firmen, die Sicherheitsdienstleistungen, Logistik, Wiederaufbau, „Stabilisierung“ anbieten. Wenn ein Regime fällt, verdienen diese Firmen. Und Bolton ist finanziell beteiligt.

    Der Mechanismus:

    Bolton argumentiert öffentlich für Krieg. Er schreibt Op-Eds. Er gibt Interviews. Er fordert härtere Venezuela-Politik.

    Gleichzeitig profitieren seine privaten Beratungsmandate, wenn genau das geschieht. Wenn Venezuela destabilisiert wird. Wenn ein neues Regime installiert wird. Wenn Wiederaufbau-Verträge vergeben werden.

    Das ist nicht illegal. Aber es ist ein Geschäftsmodell. Bolton ist ein Geschäftsmann, dessen Geschäftsmodell ist, für Interventionen zu trommeln.

    Das Zitat, das alles sagt:

    In einem Interview 2023 sagte Bolton über Venezuela: „The time for half-measures is over. We need regime change, and we need it now.“

    Wer profitiert von diesem „now“? Bolton. Und die Firmen, mit denen er verbunden ist.

    Bedient Trump seine Wahlkampffinanzierer?

    Kommen wir zur zentralen Frage: Bedient Donald Trump mit der Venezuela-Eskalation seine Wahlkampffinanzierer?

    Die Antwort: Ja. Eindeutig.

    Trump ist politisch abhängig von:

    1. Rüstungsindustrie (über GOP-PACs)
    2. Koch-Energie-Komplex (über AFP-Netzwerke)
    3. Florida-Exil-Netzwerke (ohne die er Florida nicht gewinnen kann)
    4. Energy PACs (die sein GOP-Ökosystem finanzieren)

    Alle vier Gruppen profitieren massiv von Venezuela-Eskalation. Und alle vier haben Millionen in seine Rückkehr investiert.

    Das ist keine Verschwörung. Das ist strukturelle Korruption   – legal, transparent, dokumentiert. Das Geld fließt öffentlich. Die Verbindungen sind nachvollziehbar. Die Interessen sind klar.

    Trump bedient nicht nur seine Spender. Er muss sie bedienen. Weil er ohne sie nicht überleben kann. Politisch nicht. Finanziell nicht. Wahltechnisch nicht.

    Die brutale Wahrheit

    Kriege haben Profiteure. Interventionen haben Architekten. Und diese Architekten sind nicht nur Generäle und Strategen. Sie sind Konzernvorstände. Lobbyisten. Spender. Politiker, die zwischen Geld und Macht vermitteln.

    Venezuela ist keine Ausnahme. Venezuela ist das Lehrbuch-Beispiel.

    Die Namen sind bekannt. Die Zahlen sind dokumentiert. Die Verbindungen sind transparent.

    Und die Profite   – die werden gemacht, sobald Stufe 3 aktiviert wird.

    DER THINK-TANK-CHOR   – Die Papiere, die Politik treiben

    Wenn Strategen Kriege schreiben

    Think Tanks sind mehr als akademische Forschungsinstitute. Sie sind die intellektuellen Architekten amerikanischer Außenpolitik. Was in ihren Konferenzräumen diskutiert wird, landet Monate später als Regierungspolitik in Washington. Sie schreiben keine Prognosen. Sie schreiben Drehbücher.

    Und diese Drehbücher werden umgesetzt.

    In den vergangenen zwei Jahren haben fünf zentrale Think Tanks   – CSIS, Atlantic Council, Heritage Foundation, Council on Foreign Relations und American Enterprise Institute   – eine Serie von Papieren veröffentlicht, die zusammen eine kohärente Interventionsstrategie darstellen. Jedes Papier liefert einen anderen Baustein.

    Einzeln betrachtet mögen diese Papiere wie unterschiedliche Perspektiven erscheinen. Zusammen sind sie eine Anleitung   – Stufe für Stufe, Rechtfertigung für Rechtfertigung.

    Hier sind die Papiere. Hier sind die Zitate. Und hier ist, wie sie derzeit in Regierungshandeln übersetzt werden.

    CSIS: „Going to War with the Cartels“   – Die operative Blaupause

    Titel: Going to War with the Cartels: Military Implications and Strategic Considerations
    Herausgeber: Center for Strategic and International Studies (CSIS)
    Veröffentlichung: September 2024

    Dieses Papier ist das Nächste, was es derzeit zu einem operativen Handbuch gibt. Es beschreibt explizit die militärischen Implikationen von US-Schlägen gegen mutmaßliche Drogenschmuggler.

    Kernaussagen:

    „The deployment of US naval and air assets in counter-narcotics operations requires robust rules of engagement. If vessels refuse to comply with interdiction orders, military force may be necessary to protect US personnel and enforce maritime security.“

    Übersetzt: Wenn Schiffe nicht stoppen, darf man sie versenken. Zum Schutz von US-Personal.

    Das Papier listet detailliert auf, welche militärischen Einheiten für solche Operationen benötigt werden:

    • Maritime Patrol Aircraft (P-8 Poseidon)
    • Surface Warfare Ships (Zerstörer, Fregatten)
    • Strike-Fighter-Pakete (F-35, F-18)
    • Marine Expeditionary Units

    Und genau das ist derzeit in der Karibik stationiert.

    Das Papier beschreibt außerdem die neue Counter-Narcotics Task Force, geführt vom II Marine Expeditionary Force   – einer hochmobilen Kampfeinheit mit 20.000 Marines. Diese Task Force wurde offiziell im August 2025 aktiviert. Das CSIS-Papier erschien im September 2024. Die Übereinstimmung ist eins zu eins.

    Bewertung:

    CSIS liefert die operative Blaupause. Wie setzt man Streitkräfte ein? Welche Rechtfertigungen verwendet man? Welche rechtlichen Grauzonen nutzt man? Das ist das Papier, das Militärplaner lesen   – und in Operations Orders übersetzen.

    Heritage Foundation: „Derailing the Tren de Aragua“   – Die Bedrohungserzählung

    Titel: Derailing the Tren de Aragua: How Venezuela’s Gang Exports Threaten US National Security
    Herausgeber: The Heritage Foundation
    Veröffentlichung: Juni 2024

    Die Heritage Foundation liefert nicht die militärische Strategie. Sie liefert das Warum. Die narrative Rechtfertigung. Die Bedrohungserzählung, die politisch verkauft werden kann.

    Kernaussage:

    Das Papier rahmt die venezolanische Gang „Tren de Aragua“ als:

    • Transnationale Bedrohung (nicht nur kriminell, sondern strategisch)
    • Proxy-Werkzeug des Maduro-Regimes (direkte Verbindung zur Regierung)
    • Asymmetrische Kriegsführung gegen US-Interessen

    Besonders wichtig:

    „Tren de Aragua operates not as an independent criminal enterprise, but as an instrument of the Venezuelan state. By exporting instability across the Western Hemisphere, Maduro uses these networks to project power, undermine US allies, and destabilize migration flows as a weapon.“

    Die Gang ist kein kriminelles Problem. Sie ist eine staatliche Waffe. Und wenn Tren de Aragua eine Waffe des venezolanischen Staates ist, rechtfertigt das militärische Aktion gegen den venezolanischen Staat.

    Das Papier fordert explizit:

    • Designierung von Tren de Aragua als terroristische Organisation
    • Sanktionen gegen venezolanische Regierungsmitglieder
    • Militärische Optionen zur Zerstörung der Netzwerke   – inklusive Schlägen „an der Quelle“

    „An der Quelle“ bedeutet: In Venezuela selbst.

    Die politische Funktion:

    Heritage schafft die Erzählung, mit der Militäroperationen dem amerikanischen Publikum verkauft werden. Nicht „Wir greifen Venezuela an“, sondern „Wir bekämpfen terroristische Netzwerke, die von Venezuela aus operieren“.

    Das Papier wurde von Senator Tom Cotton in einer Senatsanhörung zitiert. Von Marco Rubio in Interviews referenziert. Von Fox News als „must-read“ bezeichnet. Es ist längst Teil des politischen Mainstreams.

    Bewertung:

    Heritage liefert die Legitimation. Die Story, die erzählt werden kann. Die Bedrohung, die plausibel klingt. Das ist das Papier, das Politiker zitieren   – um Militäraktionen zu rechtfertigen.

    Council on Foreign Relations: Der Konflikt-Tracker   – Chronik der Umsetzung

    Format: Laufende Berichterstattung (Conflict Tracker, Expert Briefs)
    Herausgeber: Council on Foreign Relations (CFR)
    Zeitraum: 2024-2025

    Der CFR ist kein Advokat für Intervention. Er ist neutraler   – zumindest im Ton. Aber gerade deshalb ist seine Dokumentation so wertvoll. Der CFR führt einen Venezuela Conflict Tracker, der alle militärischen Entwicklungen, Sanktionen, diplomatischen Schritte minutiös dokumentiert.

    Was der Tracker zeigt:

    • August 2025: Aktivierung der Counter-Narcotics Task Force
    • September 2025: Verlegung von F-35-Kampfjets
    • September 2025: Erste öffentliche Diskussion über „maritime interdiction options“
    • Oktober 2025: Interne Regierungsdiskussionen über „strikes inside Venezuela“

    Der CFR berichtet das. Er empfiehlt es nicht. Aber er dokumentiert, dass es diskutiert wird. In Regierungskreisen. Mit militärischen Optionen auf dem Tisch.

    Die Funktion:

    CFR ist die Chronik. Der Beweis, dass Think-Tank-Empfehlungen zu realer Politik werden. Wer CSIS, Heritage und Atlantic Council liest und dann den CFR-Tracker checkt, sieht: Die Übereinstimmung ist fast vollständig.

    Bewertung:

    CFR liefert keine Strategie. Aber er zeigt, dass die Strategien anderer umgesetzt werden. Das ist dokumentarischer Beweis   – keine Spekulation.

    American Enterprise Institute: „The Case for a Hemispheric Energy Strategy“   – Der ideologische Imperativ

    Titel: The Case for a Hemispheric Energy Strategy: Securing US Interests Against Authoritarian Petro-States
    Herausgeber: American Enterprise Institute (AEI)
    Veröffentlichung: November 2023
    Autor: Roger Noriega (ehem. Assistant Secretary of State)

    AEI ist der ideologische Hammer. Kein Zweifel, keine Nuancen. Einfach: Maduro muss weg.

    Kernforderungen:

    „The United States can no longer tolerate hostile regimes in the Western Hemisphere that collaborate with China, undermine the dollar, and export instability. Venezuela under Maduro is not just a problem   – it is an active threat. The time for half-measures is over. Regime change is not an option. It is a necessity.“

    Das Papier fordert explizit:

    • „Roll back hostile regimes“
    • „Deny China footholds in the Western Hemisphere“
    • „Restore dollar-based energy trade“
    • „Prepare for post-Maduro transition“

    Das ist keine strategische Analyse. Das ist ein Aufruf zum Handeln. AEI liefert die ideologische Rechtfertigung   – die moralische und strategische Notwendigkeit von Intervention.

    Roger Noriega:

    Der Autor, Roger Noriega, ist ein Veteran der Bush-Regierung. Er war Assistant Secretary of State unter George W. Bush   – zuständig für Lateinamerika. Er ist ein klassischer Neocon. Und er ist seit Jahren eine der lautesten Stimmen für Regime Change in Venezuela.

    Noriega sitzt in AEI-Gremien, die von ExxonMobil, Lockheed Martin und Koch Industries finanziert werden. Seine Hardliner-Position ist nicht nur ideologisch. Sie ist finanziell incentiviert.

    Bewertung:

    AEI liefert den ideologischen Unterbau. Die Begründung, warum man nicht nur kann, sondern muss. Das ist das Papier, das Hardliner in der Regierung zitieren, wenn sie Zweifler überzeugen müssen.

    RAND Corporation: Der historische Kontext   – „Overextending Russia“

    Titel: Overextending and Unbalancing Russia: Assessing the Impact of Cost-Imposing Options
    Herausgeber: RAND Corporation
    Veröffentlichung: 2019

    RAND hat kein aktuelles Venezuela-Papier. Aber das spielt keine Rolle. Denn die Logik, die RAND 2019 für Russland beschrieben hat, wird jetzt auf China angewendet   – mit Venezuela als Druckpunkt.

    Die Kernthese:

    „To weaken an adversary’s geopolitical position, target areas where the adversary is vulnerable and force costly responses. Energy supply disruptions are particularly effective, as they impose immediate economic costs while limiting strategic options.“

    RAND empfahl 2019 explizit, Russlands Energieexporte zu stören, um Moskau wirtschaftlich zu schwächen. Die Methode: Sanktionen, maritime Kontrolle, Unterstützung von Oppositionskräften.

    Die Venezuela-Anwendung:

    Ersetze „Russland“ durch „China“. Ersetze „Energieexporte“ durch „Energieimporte“. Und du hast die Venezuela-Strategie.

    China ist verwundbar bei Energie. China importiert 85-90% des venezolanischen Öls. Wenn man diesen Fluss stört, trifft man China direkt. „Economic-denial operations“   – Wirtschaftsverweigerungsoperationen   – so nennt RAND das.

    Bewertung:

    RAND liefert die strategische Tradition. Die intellektuelle Grundlage für „Eindämmung durch wirtschaftliche Störung“. Das ist Kalter-Krieg-Logik   – wiederbelebt für das 21. Jahrhundert.

    Die Komplementarität: Wie die Papiere zusammenwirken

    Einzeln betrachtet sind diese Papiere unterschiedlich. Zusammen sind sie ein Gesamtkunstwerk:

    Think TankFunktionWas es liefert
    CSISOperative BlaupauseWie setzt man Streitkräfte ein?
    HeritageNarrative RechtfertigungWarum ist Venezuela eine Bedrohung?
    Atlantic CouncilStrategischer RahmenWann eskaliert man und wie weit?
    CFRDokumentationWas wird tatsächlich umgesetzt?
    AEIIdeologischer ImperativWarum man handeln muss?
    RANDStrategische TraditionWoher kommt diese Logik?

    Das ist keine Coincidence. Das ist Arbeitsteilung.

    CSIS schreibt für Militärplaner. Heritage schreibt für Politiker, die Wähler überzeugen müssen. Atlantic Council schreibt für Strategen im Weißen Haus (wie in Teil 1 ausführlich gezeigt). AEI schreibt für Ideologen. CFR dokumentiert für Historiker   – und für diejenigen, die beweisen wollen, dass Think Tanks tatsächlich Politik machen.

    Die selbsterfüllende Prophezeiung

    Und hier liegt das Perfide: Diese Papiere beschreiben nicht nur Konflikte. Sie erschaffen sie.

    Wenn chinesische Analysten im Pekinger Außenministerium Atlantic Council-Papiere lesen, in denen steht, wie man „Chinas Energie-Lebensader durchschneidet“, dann reagieren sie. Sie verstärken militärische Präsenz. Sie rüsten Venezuela auf. Sie ziehen rote Linien.

    Das wiederum bestätigt in Washington: „China ist aggressiv. China bedroht unsere Interessen. Wir müssen härter vorgehen.“

    Und Heritage schreibt das nächste Papier: „China militarisiert Venezuela.“

    Und CSIS entwickelt die nächste militärische Option.

    Und Atlantic Council fügt der Eskalationsleiter eine weitere Stufe hinzu.

    Die Papiere sind keine neutrale Analyse. Sie sind Teil der Eskalationsdynamik. Sie informieren nicht nur   – sie formen. Sie prognostizieren nicht   – sie produzieren.

    Die kritische Frage

    Wer liest diese Papiere?

    • Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus
    • SOUTHCOM-Kommandeure
    • State Department Policy-Planer
    • Kongressabgeordnete in Sicherheitsausschüssen
    • Journalisten, die „Hintergrund“ brauchen
    • Und   – nicht zu vergessen   – chinesische, russische, iranische Analysten

    Think Tanks schreiben nicht für die Öffentlichkeit. Sie schreiben für Entscheidungsträger. Aber ihre Papiere sind öffentlich. Und das bedeutet: Jeder kann mitlesen. Jeder weiß, was geplant wird.

    Das ist keine Verschwörung hinter verschlossenen Türen. Das ist offene Planung   – in akademischer Sprache verpackt, aber transparent.

    Das Drehbuch ist geschrieben. Und es wird umgesetzt.

    CSIS schrieb im September 2024 über Counter-Narcotics Task Forces. Im August 2025 wurde sie aktiviert.

    Atlantic Council schrieb über F-35-Deployment zur „escalatory signaling“. Im September 2025 wurden sie verlegt (wie in Teil 1 dokumentiert).

    Heritage schrieb über Tren de Aragua als staatliche Waffe. Im Oktober 2025 zitierte Tom Cotton es im Senat.

    Das ist keine Theorie. Das ist Realität.

    Die Think Tanks haben das Drehbuch geschrieben. Und Washington liest es vor   – Zeile für Zeile.

    Die Großmacht-Dimension: China, Russland, Iran

    Der gefährliche Unterschied zu Libyen

    Wie in Teil 1 gezeigt, war Libyen 2011 ein isoliertes Regime. Gaddafi hatte keine mächtigen Verbündeten. Russland und China protestierten, aber taten nichts. Die Intervention war regional begrenzt. Das Risiko einer Großmacht-Konfrontation war minimal.

    Venezuela 2025 ist fundamental anders.

    Venezuela hat China als größten Investor ($60 Milliarden), Russland als militärischen Partner, Iran als ideologischen Verbündeten, Kuba als regionalen Unterstützer. Wenn Washington interveniert, reagieren diese Mächte.

    China: Die Kerninteressen-Frage

    China hat 60 Milliarden Dollar in Venezuela investiert. Venezuelas Öl macht einen signifikanten Teil von Chinas Energieimport-Diversifizierung aus. 85% der venezolanischen Ölexporte gehen nach China   – fast eine Million Barrel pro Tag, außerhalb des Dollar-Systems.

    Wenn die USA maritime Interdiction aktivieren (Stufe 3 der Eskalationsleiter), trifft das China direkt. Nicht indirekt. Nicht symbolisch. Sondern materiell und unmittelbar.

    Was könnte China tun?

    1. Marine-Eskorte für Tanker: Chinesische Kriegsschiffe begleiten Öltanker. Das wäre eine direkte Konfrontation auf See.
    2. Wirtschaftliche Vergeltung: Sanktionen gegen US-Firmen, Verkauf von US-Staatsanleihen, Handelskrieg-Eskalation.
    3. Militärische Aufrüstung Venezuelas: Modernste Waffensysteme, Luftverteidigung, Raketen.
    4. Koalitionsbildung: Koordination mit Russland und Iran für gemeinsame Gegenstrategie.

    Washington wettet darauf, dass China nicht militärisch reagieren wird. Dass Beijing protestieren, sanktionieren, wirtschaftlich agieren wird   – aber keinen direkten Konflikt riskiert.

    Diese Wette könnte falsch sein.

    China hat wiederholt erklärt, dass „Kerninteressen“ nicht verhandelbar sind. Energiesicherheit ist ein Kerninteresse. Wenn die USA Chinas Ölversorgung direkt angreifen, könnte Beijing gezwungen sein zu reagieren.

    Nicht weil es will. Sondern weil es muss. Weil Nicht-Reagieren Schwäche signalisieren würde. Weil die eigene Bevölkerung, das eigene Militär Aktion erwarten würden.

    Das ist das gefährlichste Szenario: Nicht ein geplanter Krieg, sondern ein Unfall, der außer Kontrolle gerät. Ein maritimer Zwischenfall. Ein Zusammenstoß. Ein Schuss. Und die Dynamik verselbstständigt sich.

    Russland und Iran: Die schwachen, aber entschlossenen Verbündeten

    Russland hat militärische Berater in Venezuela. Waffenlieferungen. S-300-Systeme. Su-30-Jets. Eine strategische Partnerschaft. Wenn die USA Venezuela destabilisieren, verliert Russland einen Partner   – und demonstriert Schwäche gegenüber Washington.

    Moskau wird nicht direkt militärisch intervenieren. Aber es wird:

    • Waffenlieferungen massiv verstärken
    • Militärberater und Geheimdienstunterstützung ausweiten
    • Diplomatisch China unterstützen
    • Asymmetrische Optionen nutzen (Cyberangriffe, Proxy-Aktionen)

    Iran hat ideologische und wirtschaftliche Verbindungen zu Venezuela. Caracas half Teheran, US-Sanktionen zu umgehen. Beide Regime eint der Widerstand gegen US-Hegemonie. Wenn Venezuela fällt, ist Iran noch isolierter.

    Teheran wird:

    • Öl-für-Öl-Tauschgeschäfte ausweiten
    • Militärische Berater entsenden
    • Drohnen und Raketentechnologie liefern
    • Hisbollah und andere Proxy-Gruppen mobilisieren

    Das kombinierte Risiko:

    Keine dieser Mächte ist stark genug, um die USA direkt zu konfrontieren. Aber zusammen schaffen sie ein Umfeld, in dem eine Venezuela-Intervention zum langwierigen, blutigen Stellvertreterkrieg wird.

    USA + Kolumbien vs. Venezuela + China + Russland + Iran + Kuba.

    Nicht als offener Großmachtkrieg. Aber als Syrien 2.0   – ein jahrelanger Konflikt, in dem Großmächte über Proxys kämpfen, Millionen Menschen sterben, und niemand gewinnt.

    Das Venezuela-nach-Maduro-Szenario: Chaos, nicht Demokratie

    Die Think Tanks fantasieren von einem „demokratischen Übergang“. Von freien Wahlen. Von einem gemäßigten Übergangsregime aus pragmatischen Generälen.

    Die Realität wird anders aussehen:

    1. Machtkampf zwischen Militärfraktionen

    Nicht alle venezolanischen Generäle sind pro-USA. Einige sind ideologisch Chavisten. Andere sind mit Kuba, Russland, China verbunden. Wenn Maduro fällt, kämpfen diese Fraktionen um die Macht.

    2. Guerilla-Widerstand

    Chavistische Milizen. Kolumbianische FARC-Reste, die Maduro unterstützen. Kubanische Berater. Diese Kräfte werden nicht kapitulieren. Sie werden Guerilla-Krieg führen   – jahrelang.

    3. Humanitäre Katastrophe

    Venezuela hat 28 Millionen Einwohner. Wenn Venezuela ins Chaos stürzt:

    • Millionen Flüchtlinge: In Kolumbien, Brasilien, in die USA. Die größte Flüchtlingskrise der westlichen Hemisphäre.
    • Hungersnot: Die Ölproduktion bricht zusammen. Keine Einnahmen. Keine Importe. Massensterben.
    • Medizinischer Kollaps: Krankheiten. Keine Medikamente. Keine Versorgung.
    • Regionale Destabilisierung: Kolumbien, Brasilien, Karibik-Staaten überfordert.

    4. Geopolitischer Wettbewerb

    China, Russland, Kuba kämpfen um Einfluss im Post-Maduro-Venezuela. Sie finanzieren Fraktionen. Liefern Waffen. Versuchen, ein ihnen genehmes Regime zu installieren. Die USA tun dasselbe.

    Das Ergebnis: Ein Failed State mit 28 Millionen Menschen, in dem Großmächte über Proxys kämpfen.

    Das ist nicht Spekulation. Das ist die Lektion aus Libyen, Irak, Syrien, Afghanistan. Interventionen ohne Stabilisierungsplan führen zu Chaos. Und in Venezuela gibt es keinen Stabilisierungsplan.

    Venezuela hat 28 Millionen Einwohner. Libyen hatte 6 Millionen. Die Katastrophe wäre viermal größer.

    Schlusswort: Die strukturellen Kräfte sind stärker als jede Warnung

    Wer stoppt es?

    Wir haben dokumentiert:

    • Wer profitiert: Rüstungskonzerne, Energielobbys, Exil-Netzwerke
    • Wie das Geld fließt: Von Lockheed zu Cotton, von Koch zu Rubio, von Exil-Gruppen zu Trump
    • Welche Think Tanks das Drehbuch schreiben: CSIS, Heritage, Atlantic Council (wie in Teil 1 gezeigt), AEI, RAND
    • Welche Risiken bestehen: China-Konfrontation, Stellvertreterkrieg, humanitäre Katastrophe

    Alles liegt offen. Die Namen sind bekannt. Die Papiere sind publiziert. Die Geldflüsse sind nachvollziehbar.

    Und trotzdem geschieht es.

    Nicht weil es unvermeidbar wäre. Sondern weil die strukturellen Kräfte   – die finanziellen Interessen, die geopolitischen Imperative, die innenpolitischen Anreize   – stärker sind als jede Warnung.

    Wer könnte es stoppen?

    Nicht die Think Tanks. Sie haben ihre Papiere geschrieben und werden dafür bezahlt.

    Nicht die Rüstungskonzerne. Sie verdienen an Eskalation.

    Nicht die Politiker. Sie sind abhängig von Spendern.

    Nicht die Medien. Sie berichten Bruchstücke, ohne das Gesamtbild zu zeigen.

    Was bleibt?

    Die Öffentlichkeit. Die Zivilgesellschaft. Diejenigen, die Fragen stellen. Die Zusammenhänge aufzeigen. Die Transparenz schaffen.

    Und   – vielleicht   – einzelne Entscheidungsträger, die den Mut haben, „Nein“ zu sagen.

    Die Geschichte zeigt: Das ist selten.

    Aber nicht unmöglich.

    Die Historiker werden fragen

    In zwanzig Jahren werden Historiker auf 2025 zurückblicken:

    „Es war alles dokumentiert. Die Think-Tank-Papiere lagen vor. Die Geldflüsse waren nachvollziehbar. Die militärische Positionierung war öffentlich (wie in Teil 1 dokumentiert). Die historische Parallele war offensichtlich. Die Risiken waren benannt. Warnungen gab es zuhauf.

    Und trotzdem geschah es.

    Weil die Profiteure mächtiger waren als die Mahner.

    Weil die Logik von Macht und Geld sich durchsetzte gegen die Logik von Vernunft und Menschlichkeit.

    Weil Interventionen sich selbst rechtfertigen   – solange, bis sie in Katastrophen enden.“

    Die unbeantwortete Frage

    Aber die Geschichte ist noch nicht geschrieben.

    Die maritime Interdiction hat noch nicht begonnen. Die Tanker werden noch nicht gestoppt. Der Rubikon ist noch nicht überschritten.

    Es gibt ein Zeitfenster. Und es ist klein.

    Die Frage ist: Wer nutzt es?

    Die Profiteure sind bekannt. Das Drehbuch ist geschrieben. Die Uhr tickt.

    Die Frage ist nicht mehr: Wird es passieren?

    Die Frage ist: Wer zahlt den Preis?

    Die 28 Millionen Venezolaner. Die Millionen Flüchtlinge. Die destabilisierte Region. Die Gefahr einer Großmacht-Konfrontation.

    Die Entscheidung fällt in den nächsten 60-90 Tagen.

    Und wenn sie fällt, wird sie Geschichte schreiben.

    Die Frage ist nur: Welche Geschichte?

    Die Geschichte einer verhinderten Katastrophe   – oder die Geschichte des nächsten Libyen?

    Michael Hollister analysiert seit vielen Jahren die globalen Machtstrukturen hinter Politik und Wirtschaft. Sein Schwerpunkt liegt auf geopolitischen Strategien, einflussreichen Netzwerken und den historischen Wurzeln heutiger Konflikte. Seine Analysen veröffentlicht er zweisprachig   – auf Deutsch und Englisch   – unter www.michael-hollister.com

    Wenn Sie diese Analyse wertvoll finden, unterstützen Sie bitte meine Arbeit:


    QUELLENVERZEICHNIS   – TEIL 2

    „Follow the Money“ bis Schluss

    VIII. WAHLKAMPFFINANZIERUNG & POLITICAL ACTION COMMITTEES (PACs)

    Federal Election Commission (FEC)   – Spenderdaten

    Super-PACs & Dark Money

    IX. RÜSTUNGSINDUSTRIE   – SPENDEN & VERTRÄGE

    Lockheed Martin

    Raytheon Technologies

    Northrop Grumman

    General Dynamics

    Senator Tom Cotton   – Spenderprofil

    Cotton Venezuela-Statements

    X. ENERGIE-INDUSTRIE   – KOCH BROTHERS & ÖL-LOBBYS

    Koch Industries & Americans for Prosperity


    04.01.2026

    Michael Hollister: Venezuela-Intervention  – Teil 2  (II von II)


    Chevron & ExxonMobil

    American Petroleum Institute (API)

    Senator Marco Rubio   – Spenderprofil

    Rubio Venezuela-Statements als Außenminister

    XI. FLORIDA-EXIL-NETZWERKE

    Cuban Liberty Council & Exil-Organisationen

    Fanjul Brothers / Big Sugar

    Restore America Now PAC & Freedom First PAC

    XII. JOHN BOLTON   – VERFLECHTUNGEN

    American Enterprise Institute (AEI) Position

    Bolton Business Interests

    Bolton Venezuela-Statements

    XIII. LNG-EXPORTEURE & WIEDERAUFBAU-CONTRACTORS

    US LNG Industry

    Private Military & Reconstruction Contractors

    XIV. MEDIENBERICHTERSTATTUNG   – TREN DE ARAGUA NARRATIV

    Heritage Foundation Narrativ-Verbreitung

    Kritische Berichterstattung

    • The Intercept: „How a Venezuelan gang became the GOP’s favorite boogeyman“ (Oktober 2024)
      https://theintercept.com/2024/10
    • NACLA (North American Congress on Latin America): „Tren de Aragua: Separating Fact from Political Fiction“ (September 2024)
      https://nacla.org
    • InSight Crime: „Tren de Aragua: What We Know About Venezuela’s Fastest-Growing Criminal Group“ (August 2024)
      https://insightcrime.org

    XV. GEOPOLITISCHE RISIKEN   – CHINA/RUSSLAND/IRAN REAKTIONEN

    China   – Militärische & Wirtschaftliche Reaktionen

    Russland   – Venezuela-Unterstützung

    Iran   – Venezuela-Beziehungen

    XVI. HUMANITÄRE FOLGEN & FLÜCHTLINGSKRISE

    Aktuelle Venezuela-Flüchtlingskrise

    Potenzielle Eskalationsfolgen

    XVII. KRITISCHE STIMMEN & WARNUNGEN

    Cato Institute   – Libertäre Kritik

    Quincy Institute for Responsible Statecraft

    Akademische Analysen

    XVIII. HISTORISCHE DOKUMENTE   – FRÜHERE INTERVENTIONEN

    Iran-Contra & Elliott Abrams

    Venezuela Coup Attempt 2019-2020

    XIX. VÖLKERRECHT & INTERVENTIONSRECHT

    UN Charter & International Law

    Responsibility to Protect (R2P) Doctrine

    XX. EIGENE FRÜHERE PUBLIKATIONEN (SELBSTZITAT)

    Michael Hollister / Free21

    XXI. ZUSÄTZLICHE DATENQUELLEN

    Ölmarkt & Energiedaten

    US Military Budget & Contracts

    © Michael Hollister — Die Weitergabe, Veröffentlichung oder Nutzung dieses Textes ist ausdrücklich willkommen. Voraussetzung ist lediglich die Angabe der Quelle und ein Link auf www.michael-hollister.com (bzw. bei Druckwerken der Hinweis „Quelle: www.michael-hollister.com“).

    Quelle: Michael Hollister - Mit freundlicher Genehmigung übernommen / Erstveröffentlichung am 05.12.2025 bei Overton Magazin

    https://www.michael-hollister.com/de/2025/12/05/venezuela-intervention-3/


    Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/michael-hollister-venezuela-intervention-teil-2


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.01.2026

    Trump der Raubritter

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    "We want peace, liberty and justice" - Donald Trump, 3. Januar 2026


    forumgeopolitica.com, So. 04 Jan 2026, Peter Hänseler

    Die USA sind nicht nur moralisch am Ende, sondern auch finanziell – der wahre Grund für das Kidnapping Maduros ist die Refinanzierung der amerikanischen Staatsfinanzen.


    Hört man sich die Pressekonferenz von Donald Trump nach dem Überfall und dem Kidnapping von Präsident Maduro und seiner Frau an, wird schnell klar, dass es nicht um Maduro als Drogenhändler geht, sondern um Öl und somit um Geld.

    Wir werden an dieser Stelle gar nicht erst den Versuch machen, den Überfall der USA auf Venezuela rechtlich einzuordnen, denn Trump bricht mit diesem Akt des Raubrittertums nicht nur internationales Recht, sondern amerikanisches Recht. Auf die Frage eines Journalisten, ob dieser Militärschlag vom Kongress abgesegnet worden sei, antwortete Trump lakonisch, man habe Gespräche geführt.

    Selbst Friedrich Merz, der als Krimineller Erfahrung hat, siehe «Was Russland tun könnte», nennt die Einordung der US-Aktion «komplex»; mit anderen Worten, er wird sie früher oder später begrüssen.

    Die westlichen Medien verurteilen den Raub in keiner Weise, sondern verkaufen die Aktion als Befreiung des venezolanischen Volkes.

    "We want peace, liberty and justice"
    Donald Trump, 3. Januar 2026

    Die Welt verkauft US-Anleihen und Amerika geht das Geld aus – so einfach ist das. Mit dem Öl, das die Amerikaner stehlen wollen, haben sie wieder Vermögenswerte, mit denen sie das marode Amerika refinanzieren können. Trump war also gezwungen, diesen Raubzug zu führen, denn sonst fliegt ihm die leere Kasse in Washington um die Ohren. Er hat – ganz der Geschäftsmann – sogar einen Weg gefunden, wie er seine Freunde im Ölbusiness gleichzeitig noch reich machen kann.

    Er konnte sich auch auf die korrupten Militärs und Wirtschaftsführer in Venezuela stützen – selbst Maduros Leibwache hat ihn im Stich gelassen. Das Militär hat – wohl in Absprache mit der CIA – die eigene Luftabwehr abgeschaltet, um den Raubrittern freies Geleit zu garantieren.

    Die Parallelen zu Syrien sind offensichtlich, mit dem Unterschied, dass Assad Lunte gerochen hatte und sich von den Russen ausfliegen liess.

    Konsequenzen

    Es ist fraglich, ob die Amerikaner es schaffen, das gesamte Land unter Kontrolle zu bringen. Die Vizepräsidentin Delcy Rodriguez gibt sich kämpferisch.

    Trump scheint seinen Buben Rubio als Vize-König installieren zu wollen, um das Land zu übernehmen.

    Die Chinesen und die Russen werden unter keinen Umständen militärisch eingreifen. Vielmehr ist zu erwarten, dass die Chinesen wohl durch die Zerstörung des COMEX Revanche nehmen werden; in den nächsten Tagen werden mir mehr wissen. Man sollte die Gold- und Silberpreise genau beobachten. Je höher die Notierungen dieser Edelmetalle, desto schlechter steht es um den US-Dollar und die amerikanischen Staatsfinanzen.

    Es ist Venezuela zu wünschen, dass es sich wehren wird – mit allen Mitteln.

    Sicher ist, dass sich die westliche Welt vom Rechtsstaat verabschiedet hat. Trump führt das Gesetz des Stärkeren ein. Wie würde Trump reagieren, falls Länder damit beginnen, alle sich in den betreffenden Ländern aufhaltenden amerikanischen Bürger in Geiselhaft zu nehmen?

    Analyse Maduro, Nicolas Trump, Donald China Russland US Venezuela

    28 Kommentare zu
    «Trump der Raubritter»


    Any Person So. 04 Jan 2026, 14:22

    Trump and the rabid Zionist (Christian and Jewish) neo-cons he fronts for are playing the 'crazy man' tactic, giving sane leaders pause to consider whether that Cabal would dare to use nukes if substantially confronted in any way. The assumption before the latest in Venezuela was that even a corrupt, senile, intellectual lightweight like Trump would have the common sense to not allow such brinkmanship.

    But now the question is, will delusional Trumpty Dumbdy (or his obviously out-of-control minions) resort to nukes, because he will have been convinced by self-admitted Zionists Rubio, Hegseth et.al. that the Oreshniks are 'the same' as nukes? Convinced that Iran's missiles are 'the same' as nukes?

    I have a plaque above my desk: "Never underestimate the power of stupid people in a large group."

    Or consider the Forrest Gump-ism: "Stupid is as stupid does."

    If Trumpty is trying to prove to the world what a 'Great Man' he is, Lord Acton covers it nicely, speaking to us from a time when the Zionist Rothschilds were busy laying the groundwork for what we see today.


    Wenn Trumpty der Welt beweisen will, was für ein „großer Mann“ er ist, dann fasst Lord Acton dies treffend zusammen, indem er aus einer Zeit zu uns spricht, in der die zionistischen Rothschilds damit beschäftigt waren, den Grundstein für das zu legen, was wir heute sehen.   (übersetzt mit deepl., unkorrigiert)

    “Power tends to corrupt and absolute power corrupts absolutely. Great men are almost always bad men, even when they exercise influence and not authority; still more when you superadd the tendency of the certainty of corruption by authority.”


    „Macht neigt dazu, zu korrumpieren, und absolute Macht korrumpiert absolut. Große Männer sind fast immer schlechte Männer, selbst wenn sie Einfluss und keine Autorität ausüben; umso mehr, wenn man die Tendenz zur Korruption durch Autorität hinzufügt.“   (übersetzt mit deepl., unkorrigiert)

    Illegitimate Authority leads to bad consequences, just like Milgram and Zimbardo showed. And Trumpy's Cabal is showing blatantly it is as Illegitimate and as stupid as it comes. AIPAC "runs" the US gov't, and now the military as well apparently.

    Illegitime Autorität führt zu schlimmen Folgen, wie Milgram und Zimbardo gezeigt haben. Und Trumpys Kabale zeigt ganz offen, dass sie ebenso illegitim und dumm ist, wie es nur geht. AIPAC „leitet“ die US-Regierung und offenbar mittlerweile auch das Militär.    (übersetzt mit deepl., unkorrigiert)

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    J.Blumer So. 04 Jan 2026, 14:52

    "Sicher ist, dass sich die westliche Welt vom Rechtsstaat verabschiedet hat"

    Dieser Satz , Herr Hänserler , sagt alles über unsere " Demokratien " ,
    auch in ganz Europa , nicht nur in den USA .
    Die Terrororganisation US-Armee kann nur mit geballter Kraft der
    freien Welt gestoppt werden . Mindestens China , Russland und Indien
    sind dazu in der Lage . Geschieht das nicht , wird der Terror der US-Armee
    und der israelischen Armee weitere 80 Jahre unedliches Elend über
    die Welt bringen , tatsächlich sogar mit den europäischen Staaten ,
    an vordersten Frond , zum 3. Mal Deutschland .
    Die nächsten Kriege sind von den Kriegsverbrechern bereits geplant :
    Russland , Taiwan , China , Iran , Georgien , Jemen und viele andere
    wo die Regierungen ausgewechselt werden sollen , alles im Auftrag der USA !

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Herbert So. 04 Jan 2026, 15:21

    Sehe ich auch so!Wenn Russland und China die USA nicht schnellstens stoppen wird es noch viel schlimmer!

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Сергей So. 04 Jan 2026, 15:29

    Как это можно остановить? Есть ли хоть один эффективный вариант, который позволит нам остаться на гуманистических позициях? США выглядят как вооружённый до зубов убийца с миллионами заминированных заложников.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Сергей So. 04 Jan 2026, 15:33

    Хотя нет, один вариант у меня всё-таки был уже давно придуман, но у него есть возможность перерасти в мировую войну: Венесуэла может обратиться за военной помощью к тем, кто сможет противостоять США в открытом конфликте, который, скорей всего, произойдёт в любом случае.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Guazu So. 04 Jan 2026, 18:26

    Die Russen und Chinesen sind nur Maulhelden außer Blah Blah kommt von denen nichts

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Adrian Mai So. 04 Jan 2026, 17:06

    Wenn zwei das Gleiche tun (die Durchsetzung der "Monroe"-Doktrin oder so etwas ähnliches), ist das noch lange nicht dasselbe. Gut, so kann man an der Realität vorbei auch Politik beurteilen. Eine schöne Zeit.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Herbert So. 04 Jan 2026, 14:55

    Diese faustrechts Politik von Trump ist jedoch eine strategisch schwere Niederlage für China und Russland.die Welt ist zum grössten Teil nun der Meinung dass Russland wie auch China kein Land wirklich beschützen können.Trump hat mit diesem Angriff bewiesen dass kein Land die USA stoppen kann. Es ist möglich dass das bereits der Anfang vom Ende von BRICS ist. Brasilien Südafrika werden kalte Füsse bekommen.Wenn die USA mit Israel nun noch den Iran einnehmen kann das unter Umständen auch das Ende von Russland ,wie wir es kennen, bedeuten. UKR wird das kleinste Problem von Herrn Putin sein.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Any Person So. 04 Jan 2026, 15:41

    Its not that Russia and China "can't protect any country", its that leaders in countries like Libya, Syria, Lebanon, and now Venezuela, don't seem to be able to grasp that they have to do more than military window dressing and minor financial/economic tweaks to keep the US/ZATO (Zionist Atlantic Terrorist Organization) from "liberating" their resources. Iran is much further down that military/economic/banking 'self sufficiency' road, but needs to eliminate the Mossad/MI6/CIA crowd operating with impunity. OF COURSE Trumpy is threatening Iran "if any protesters get killed"... as bald an admission that the US/ZATO and Israel/AIPAC are behind those "protests".

    Maduro should have looked at the history of leaders that tried to tread the 'middle ground' between the 3 Powers. Any leaders hoping they can emulate Erdogan, who thinks he's winning by playing all side against each other, need to understand he's a misstep away from alienating all sides. It is not certain that Putin will intervene again if the US/Israel decides to remove him, Erdo has backstabbed Russia a couple too many times.

    What was Putin's first order of business when he stepped into the President's office? He quietly took control of the banks and forced the US/Rothschild-directed Oligarchy to play by the new rules or face divestment, exile, jail. Even little Burkina Faso figured it out, but somehow the leaders of the countries the US/ZATO openly states are its next victims don't.

    Maduro miscalculated on just how incredibly inadequate Trump is as POTUS, and how powerful the Rothschild/Adelson/ AIPAC grip is on the US gov't. Like Assad, he had no idea how easily and deeply his military brass and political class was compromised.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf J.Blumer So. 04 Jan 2026, 18:02

    Es ist ja nicht nur Maduro ! Warum ist ein Land , das über extrem hohe Oelvorkommen
    besitzt trotzdem arm ? Ganz einfach : Venezuela wird seit 20 Jahren von den USA
    und ihren Vasallen sanktioniert ! Man kann es gut bei Kuba sehen ; Kuba würde
    ein schönes Touristenland sein wenn sie nicht seit 60 Jahren vom Kriegsverbrecher
    USA sanktioniert würden , und das funktioniert nur weil die USA jedem mit
    Vergeltung droht , wenn er mit Kuba Geschäfte machen würde .
    Das versuchten die USA jetzt auch mit Indien und China : wenn sie weiter Oel
    von Russland kaufen werden die Zölle von diesen Ländern , die nicht folgsam sind ,
    mit hohen Zöllen belegt : Das hat aber bei China und Indien nicht funktioniert
    weil die es sich leisten konnten , die Zölle für die Amis auch um den gleichen
    Wert zu erhöhen . So war bald schluss mit erpressen !

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf johann strempfl So. 04 Jan 2026, 15:43

    @Herbert. Vorab, danke an ,,FG,, für diese vorzügliche Analyse, kurz und bündig, ebenso an Herbert für Ihren Kommentar, denn ich durchaus einiges abgewinnen kann. In Ihrer Aufzählung fehlt nur noch ,,GRÖNLAND,, ! /
    Wenn man die westl. MSM-Medien und ÖRR liest bzw. hört, wird einem schlecht, denn die im Hintergrund agierende Elite kann mit dem Fussvolk machen was es will, dies läst keine gute Option für die Zukunft erwarten ! !

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    Antwort auf Hannes So. 04 Jan 2026, 15:46

    "...... die Welt ist zum grössten Teil nun der Meinung dass Russland wie auch China kein Land wirklich beschützen können."

    Wo gibt es bzw. gab es denn überhaupt so etwas auf dieser Erde, dass ein Land ein anderes beschützt?

    Die Motivation für militärische Aktivitäten von Staaten sind immer ganz andere.
    Dabei geht es doch nie um den Schutz der Bevölkerung.

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    Antwort auf Günther Wassenaar So. 04 Jan 2026, 17:56

    Also ICH habe mich als Bürger der DDR, von den Soldaten der Roten Armee, beschützt gefühlt - und es war ein Schutz!
    Ohne diese Armee, wäre der damals noch nicht als WerteWesten bekannte aggressive Teil der BRD sehr schnell in die DDR eingefallen, mit gleicher Begründung, wie heute der Terrorist Trump.

    Immerhin gab es viele Fabriken, die ehemals Konzernherren gehörten, die dann in der BRD über ihre Verluste heulten, dabei teils vom Staat entschädigt wurden, wie unter anderem der Produzent, der in Auschwitz produzierte. Name ist mir entfallen, aber auf jeden Fall ein enger Freund des Herrn Kohl.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Hannes So. 04 Jan 2026, 19:17

    Die Rote Armee war allerdings in der DDR als Besatzungsmacht und nicht mit dem Auftrag die Bürger vor irgendetwas zu beschützen.

    Zum Ihrem Thema "Konzernherren: Die, die oben sind, Politiker und Wirtschaftsbosse, machen immer gemeinsame Sache, egal wie das aktuelle politische System ist.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Günther Wassenaar So. 04 Jan 2026, 17:56

    Also ICH habe mich als Bürger der DDR, von den Soldaten der Roten Armee, beschützt gefühlt - und es war ein Schutz!
    Ohne diese Armee, wäre der damals noch nicht als WerteWesten bekannte aggressive Teil der BRD sehr schnell in die DDR eingefallen, mit gleicher Begründung, wie heute der Terrorist Trump.

    Immerhin gab es viele Fabriken, die ehemals Konzernherren gehörten, die dann in der BRD über ihre Verluste heulten, dabei teils vom Staat entschädigt wurden, wie unter anderem der Produzent, der in Auschwitz produzierte. Name ist mir entfallen, aber auf jeden Fall ein enger Freund des Herrn Kohl.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Paolo Martinoni So. 04 Jan 2026, 16:04

    @ Herbert: Ich hatte genau dieselben Gedanken/Befürchtungen wie Sie. Ob sie berechtigt sind, weiss ich allerdings nicht. Auf mich jedenfalls wirken die USA nach wie vor äusserst stark und entschieden, als die "Klassenbesten" insofern der Geopolitik, so dass sie weiterhin den Ton angeben könnten.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Günther Wassenaar So. 04 Jan 2026, 18:02

    NUN JA - sind sie noch Klassenbeste - oder ist diese Aktion ein Notanker, um wieder Land zu gewinnen. Diese Verbrecher erkennen, daß sie in der Welt schon bald nicht mehr das SAGEN haben und wollen noch schnell die Felle retten.
    Die Gefahr ist nur groß, da es schon mal einen mit Schnäuzer gab, der da sagte "Wenn wir aus Europa abtreten, werden wir die Tür so zuschlagen, daß ganz Europa erzittert" Damals wurden diese Verbrecher vorwiegend NUR von deutschen Konzern- und Bankbesitzern gesponsert.
    Der heutige Faschismus baut auf den 500 reichsten Familien auf, agiert demzufolge auch international. Wenn die Abtreten, könnten sie die Tür so zuschlagen daß die ganze Welt erzittert

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    Patrick Reto Bieri So. 04 Jan 2026, 15:07

    This will certainly cause bigger problems for the "collective West" with its feminist "community of values" :-)

    Auf diesen Kommentar antworten

    Сергей So. 04 Jan 2026, 15:22

    Удивительно, как иногда совпадают мысли у людей. Вы, Питер, называете Трампа бароном и на картинки изображаете его правителем из Средневековья. Я, когда прочёл новость об авиаударах, а позже и о похищении, тоже подумал, что это просто какое-то Средневековье. Сотни лет развития дипломатии, международных договоров, законов, международных организаций, регулирующих органов, суверенность стран и так далее, и тому подобное, всё в мусор... Логика средневекового феодала: нам нужна нефть, нефти больше всего в Венесуэле, значит, захватываем Венесуэлу.
    Все мировые лидеры, насколько понимаю, просто в шоке от столь наглого попрания самых основ международного права. Отдельный цинизм Белый дом продемонстрировал своим сообщением с фотографией Трампа и аббревиатурой FAFO (F*** Around and Find Out). Ничем другим, как идиократией (Idiocracy) я это назвать не могу.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Hannes So. 04 Jan 2026, 15:40

    Zitat: "Es ist Venezuela zu wünschen, dass es sich wehren wird – mit allen Mitteln."

    Leider gibt es keinen Staat - oder besser ausgedrückt: keine Politiker - in der westlichen Welt, von dem Venezuela und somit auch die Bürger von Venezuela dabei Unterstützung erhalten werden.
    Der gesamte Westen ist treuer und demütiger Untertan der US-Regierung und damit der US-Elite.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Ruth So. 04 Jan 2026, 15:46

    Geopolitik. Auch Trump baumelt lediglich am Faden des transnational agierenden Finanzkapitals, so wie jede Regierung und nahezu jeder Politiker des Westens. Ich weiß nicht, warum man sich da immer so an einzelnen Ländern/Staaten festklemmt.
    Dem westlichen, zionistisch beherrschten (Finanz)Kapital geht es durch BRICS seit einiger Zeit derart an den Kragen! Es ist daher noch zu viel mehr fähig.
    Der Iran steht zum Beispiel noch auf der Liste. Nur hat der eben entweder bereits schon A-Waffen oder... Wer weiß es wirklich? Und heutzutage sind Atomwaffen für ein Land ja schon eine Art Lebensversicherung. Noch.
    Wer weiß wie lange.
    Das westliche Kapital ist zu ALLEM fähig. Da zählt auch eine komplett „verbrannte Erde“ einen Sch****dreck. Oder hat tatsächlich einer gedacht, es gibt seine Machtstellung, die es 1990/91 erreicht hatte, einfach mal wieder so auf?
    Nicht für umsonst hatten sooo viele den Zusammenbruch der UdSSR und damit auch des gesamten sozialistischen Lagers, als DIE Katastrophe des Jahrhunderts bezeichnet. Es war eine geopolitische - und zwar für alle. Auch für die Menschen des Westens. Denn es ist auch ihr Hintern, der ohne zu zögern von dem "geopfert wird."

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Hannes So. 04 Jan 2026, 19:42

    Zitat: "Geopolitik. Auch Trump baumelt lediglich am Faden des transnational agierenden Finanzkapitals, so wie jede Regierung und nahezu jeder Politiker des Westens. Ich weiß nicht, warum man sich da immer so an einzelnen Ländern/Staaten festklemmt."

    Die, die das Geld haben, haben das Sagen auf dieser Erde, insbesondere in den Weststaaten und nicht die politischen Führer.
    Die politischen Führer sind lediglich deren (willige) Erfüllungsgehilfen.
    Und weshalb machen die Politiker hier aktiv und so gerne mit? Die Antwort liegt wohl auf der Hand.

    Anders ausgedrückt: Politik ist ein Geschäftskonzept. Geschäftspartner hier sind die Großen aus der Finanzwirtschaft und die Politiker.

    Aktuell sind hier die größten und lukrativsten Geschäftsfelder: Krieg, Klimawandel u. zuletzt Covidpandemie.

    Auf diesen Kommentar antworten

    johann strempfl So. 04 Jan 2026, 16:07

    Wie durch die ,,FG,, Analyse gut dargestellt mit, - ,,UM WAS GEHT ES,, - und wie bereits durch die Kommentare sichtbar, diese ,,US-Aktion,, wird verurteilt, hierzu noch dazu ergänzend, dieser US-Präsident will als Vermittler im Konflikt ,,UA - RU,, auftreten ! ? ! ? ! -
    ACHTUNG: Diesem Vermittler ist nicht zu trauen ! ! !

    Auf diesen Kommentar antworten

    Dmitry Orlov So. 04 Jan 2026, 17:16

    Nicolas Maduro was sold to the Americans by his own treasonous security for $50 million. Americans needed closure; Trump needed "success"; Venezuelans needed to get rid of Trump's gadflies. Mission accomplished: another bus driver gets life in jail. Nothing to see here, move along.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf J.Blumer So. 04 Jan 2026, 17:42

    Genau so ist es . Das eigene Militär oder nur der Sicherheitsdienst hat den Verrat begangen . Wie wäre es sonst möglich , ohne einen einzigen Abschuss eines US Helis
    das Land zu bombardieren . Ich hoffe , die Bevölkerung kommt dazu , diese Verräter zu
    bestrafen .

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Kenneth Joseph Wood So. 04 Jan 2026, 18:24

    Thank you, Dmitry, for cutting through all the fog and miasma here and exposing "TRUTH" as writ large in 21st century Western Civ.

    Updating Otto von Bismark:
    "Not through speeches and majority decisions will the great questions of the day be decided—that was the great mistake of 28 June 1919 and 17 May 1945--but by millions of useless green fiat USD paid out."

    Auf diesen Kommentar antworten

    Ruth So. 04 Jan 2026, 19:18

    Für noch weit wichtiger halte ich den Umstand, welchen Schaden es Rußland und China verursacht hat. Erst Assad und Syrien, der Angriff auf den Iran, nun Venezuela. Wer glaubt noch daran, daß ein Bündnis (sicherheitstechnisch) mit denen fürs eigene Land von Vorteil ist? Deren "Reputation" hat nun einige Male gelitten.
    Es sei denn... und da möchte ich nicht noch weiter spekulieren, denn da sind in Bezug Geopolitik Dinge am Werk, von denen wir NULL Ahnung haben.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Ruth So. 04 Jan 2026, 19:27

    Als PS dazu noch:
    Immerhin war Tage zuvor eine große Delegation aus China bei Maduro.
    Was wußte der russ. Geheimdienst? Die waren doch nicht untätig und blöd.
    War Maduro selbst evtl. in deren Augen "nicht die beste Wahl"?
    Die Zeit wird da noch einiges ans Tageslicht bringen. Auf jeden Fall ist geopolitisch so einiges in Bewegung.

    Auf diesen Kommentar antworten


    Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/trump-der-raubritter


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.01.2026

    Stiftung schlägt Alarm: In Deutschland explodiert die Jugendobdachlosigkeit

    freedert.online, 4 Jan. 2026 09:54 Uhr, Von Alexandra Nollok

    Die Stiftung "Off Road Kids" warnt vor einer "gefährlichen Entwicklung": Im Jahr 2024 wandten sich fünfmal mehr wohnungslose Jugendliche an ihre Sozialarbeiter als noch 2019. Von der Bundesregierung ist aber keine Hilfe zu erwarten. Im Gegenteil: Der Sozialkahlschlag geht weiter.


    Quelle: www.globallookpress.com © dpa/Julian Stratenschulte


    Obdachloser schläft vor dem Eingang zu einem Geschäft im Stadtzentrum. Hannover, 5. November 2025.


    Weihnachten ist vorbei, und die karitativen Selbstdarsteller, die Obdachlose mit gespendeten Schlafsäcken, Socken und Festessen beglückt haben, sind wieder abgetaucht. Die nächsten elf Monate werden sie erneut dabei zusehen, wie die neoliberale Kürzungspolitik der Bundesregierung die Lage von Millionen Lohnabhängigen in Deutschland verschlechtert. Die sichtbar zunehmende Verelendung auf den Straßen ist nur die Spitze der politisch produzierten sozialen Katastrophe. Davon betroffen sind inzwischen auch Zehntausende Kinder und Jugendliche, wie neue Daten der Stiftung "Off Road Kids" offenbaren.

    Jugendobdachlosigkeit explodiert

    Die Stiftung hilft seit 32 Jahren jungen Menschen zwischen 14 und 26 Jahren ohne Obdach. Ihre Arbeit dokumentiert sie akribisch. So bilden ihre Analysen freilich nur jenen Teil der Wirklichkeit ab, der sich als "Fälle" bei ihren Sozialarbeitern niederschlägt. Trotzdem lässt sich aus ihrem jüngsten Jahresbericht ein verheerender Trend ablesen, der besonders eine Größe zum Ausdruck bringt: Die Zahl relevanter Hilferufe, die vorletztes Jahr bei der Stiftung eingingen, hat sich innerhalb von nur fünf Jahren auf rund 5.350 verfünffacht. Das lässt einen Schluss zu: Die Not der Schwächsten in Deutschland explodiert.


    Sozialer Sprengstoff: Immer mehr Jugendliche landen auf der Straße





    Meinung

    Sozialer Sprengstoff: Immer mehr Jugendliche landen auf der Straße





    Weniger als ein Fünftel dieser Hilfesuchenden, insgesamt 917 Jugendliche, hätten Sozialarbeiter von "Off Road Kids" nach eigenen Angaben 2024 unterbringen können. In den 32 Jahren ihrer Tätigkeit habe die Organisationen fast 12.500 Betroffenen ein Dach über dem Kopf verschafft. Das deutet allerdings darauf hin, dass immer mehr Jugendliche trotz aller Mühe der Ehrenamtlichen auf der Strecke bleiben – ein Schicksal, das sie mit inzwischen mehr als 13 Millionen verarmten Bundesbürgern teilen.

    "Gefährliche Entwicklung"

    Die Bundesregierung weiß sehr wohl, dass die Obdachlosenzahlen in Deutschland in die Höhe schießen. In ihrem letzten Bericht hatte ihre Vorgängerin, die "Ampel", mehr als eine halbe Million Betroffene erfasst – fast ein Zehntel davon jünger als 27 Jahre, darunter Tausende alleinstehende Minderjährige. Das waren 16 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor. Ukrainische Kriegsflüchtlinge ohne Wohnung hatte sie für ihre Schätzung sogar vollständig außen vor gelassen. Und die Dunkelziffer dürfte hoch sein.

    Trotz dieser Horrorzahlen fällt das Problem der Jugendwohnungslosigkeit bisher in Deutschland nicht so auf, wie die Stiftung mahnt. Das liege hauptsächlich daran, dass mehr als die Hälfte der Betroffenen bei wechselnden Bekannten unterkomme. Die Organisation bezeichnet das als "Sofahopping". Ein weiteres Drittel suche regelmäßig Notunterkünfte auf. Gut 6.000 Jugendliche leben demzufolge aber dauerhaft auf der Straße. Weil vollständige Daten fehlen, ist überdies von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

    Stiftungssprecher Markus Seidel spricht von einer gefährlichen Entwicklung. So litten die Betroffenen nicht nur an Kälte und Unsicherheit. Sie seien auch betroffen von "Mangelernährung, schlechter Hygiene und dem permanenten Risiko von kriminellen Übergriffen". Vor allem bei Mädchen und jungen Frauen seien Letztere "an der Tagesordnung". "Wir müssen unsere Anstrengungen hier massiv verstärken, denn diese jungen Menschen haben die schlechtesten Voraussetzungen für die Gestaltung ihres Lebenswegs", warnte er.

    Sozialkahlschlag geht weiter

    Mit "wir" meint Seidel wohl die Bundesregierung. Fest steht aber jetzt schon: An dieser wird seine Mahnung erneut abprallen. Das haben Bundeskanzler Friedrich Merz und seine neoliberale Regierungsgefolgschaft längst klargestellt.


    Mehr Krieg für Maximalprofit: Rüstungsgewinne explodieren





    Meinung

    Mehr Krieg für Maximalprofit: Rüstungsgewinne explodieren






    Das Programm der Koalition aus CDU, CSU und SPD lässt sich in zwei Wörtern zusammenfassen: Aufrüstung und Sozialabbau. Kürzen will sie an vielen Stellen, zum Beispiel beim Bürgergeld, der medizinischen Versorgung, den Arbeitnehmerrechten und nicht zuletzt bei der Jugendhilfe.

    Gern redet sich die Bundesregierung damit heraus, dass die Jugendhilfe den Kommunen obliegt. Doch diese sind auf Bundesmittel angewiesen, vor allem aber abhängig von den Gesetzen, die Berlin beschließt. Seit vielen Jahren beklagen Landkreise und Städte, sie seien chronisch unterfinanziert: sowohl durch mangelhafte Zuschüsse vom Bund als auch durch Steuergesetze, die Reiche begünstigen, Arme belasten und die Einnahmen von Ländern und Kommunen senken. Die verzichten darum zunehmend auf freiwillige Aufgaben. Und ihre Sozialetats für Pflichtaufgaben kürzen sie zusammen.

    Die Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst (BAG-ASD) warnte letzten Monat sogar vor einer Erosion grundlegender Kinder- und Jugendrechte in Deutschland. Der Bund habe 85 Prozent aller Aufgaben im Bereich Jugendhilfe auf die Kommunen abgewälzt, überlasse die Finanzierung aber diesen selbst. Verschuldung und rigide Kürzungen seien die Folge. Gespart werde an Personal und Qualität. In diesem Jahr droht vielen Einrichtungen das Aus. Der Verband zieht düstere Bilanz:

    "Wenn jetzt nicht gehandelt wird, droht ein schleichender Systemkollaps: Schutzaufträge bleiben unerfüllt, Familienhilfen werden gekürzt, Kinderrechte unterlaufen."

    Kinderrechte ignoriert

    Die Warnung des Verbands ist nicht aus der Luft gegriffen. Das Deutsche Kinderhilfswerk sieht es ähnlich: In seinem aktuellen Index kommt es zu dem Schluss, dass vielerorts in Deutschland die Kinderrechte nicht genügend berücksichtigt würden. Die Mängel etwa in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Lebensstandard seien teils gravierend, aber regional sehr unterschiedlich. Die Umsetzung von Kinderrechten ist demnach vor allem "eine Frage des Wohnorts, des politischen Willens und der regionalen Kassenlage", wie die ARD-Tagesschau aus dem Bericht zitierte.

    Die Caritas Stuttgart berichtete von geplanten Kürzungen im Bereich der Jugend- und Familienhilfe um bis zu 15 Prozent bereits ab diesem Jahr. Dies sei "ein Kahlschlag und gefährdet den Zusammenhalt und den sozialen Frieden in unserer Stadt", warnte Pfarrer Klaus Käpplinger, Vorstandsprecher der Liga der freien Wohlfahrtspflege Stuttgart. Die Landeshauptstadt Baden-Württembergs ist da kein Einzelfall. Ähnliche Berichte von radikalen Sparprogrammen kommen aus allen Bundesländern.

    Sozialdarwinistische Agenda

    Die Bundesregierung, deren personelle Verquickung mit dem deutschen und internationalen Finanzkapital kein Geheimnis ist, schert sich bekanntlich nicht um den sozialen Frieden. Auch wenn das zigfach widerlegt ist, suggeriert sie immerfort, Sozialabbau, Ausweitung der Arbeitszeit und großzügige Steuergeschenke an Großkonzerne schüfen Abhilfe gegen all die Krisensymptome, die doch gerade dadurch mitverursacht werden.


    Rechtlos mit "neuer Grundsicherung": Hungerstrafen gehen der Union nicht weit genug




    Analyse

    Rechtlos mit "neuer Grundsicherung": Hungerstrafen gehen der Union nicht weit genug





    Kaum ein Tag vergeht, an dem Kanzler Merz und seine Minister nicht gegen unterprivilegierte Gruppen hetzen, medial verstärkt vor allem gegen Arbeitslose und Migranten.

    Die Kampagnen dienen freilich vor allem dazu, Lohnabhängige zu spalten, um jeden Widerstand gegen den sozialen Kahlschlag schon im Keim zu ersticken. Das weiß auch Heike Wagner, Referentin der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen. In einem Interview sagte sie der Zeitung junge Welt, es gehe "darum, den gesellschaftlichen Reichtum noch weiter nach oben zu verschieben". Sie bekräftigte:

    "Der Gegensatz besteht zwischen Arm und Reich – nicht zwischen Beschäftigten und Erwerbslosen."

    Dass die wachsende Armut in Deutschland Angst und Unsicherheit schürt, für mehr Sozialdarwinismus in der Bevölkerung sorgt, die Kriminalität auch unabhängig von der Migration in die Höhe treibt und so freilich zugleich Millionen Jugendliche abhängt und auf die schiefe Bahn treibt, ist eine wissenschaftliche Binse, die überall auf der Welt gilt. Genau das fördert die Bundesregierung gerade emsig. Die Profitraten westlicher Oligarchen trotz Krise oben zu halten, ist ihr eben wichtiger, als das Wohl der deutschen Bevölkerung. Und wenn keiner mehr was kaufen kann, wird einfach noch ein wenig exzessiver aufgerüstet.

    Mehr zum Thema – Repression statt Hilfe: Polizeiregister für psychisch Kranke in Hessen – und andere Grausamkeiten


    Screenshot_2026_01_04_at_19_45_17_Stiftung_schl_gt_Alarm_In_Deutschland_explodiert_die_Jugendobdachlosigkeit_RT_DE

    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/sp8qqmgj8h26psp9/Jung_gegen_Alt_Union_flutet_Mainstream_mit_hypothetischen_Fake_Zahlen.mp3 Dauer 9:07 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/meinung/266401-stiftung-schlaegt-alarm-in-deutschland-explodiert-jugendobdachlosigkeit/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.01.2026

    "Vulkangruppe": Linksextreme Klimaretter bekennen sich als Blackout-Verursacher in Berlin

    freedert.online, 4 Jan. 2026 13:40 Uhr

    In Berlin sitzen zehntausende Menschen wegen eines Stromausfalls im Dunkeln. Ein Bekennerschreiben zu dem Brandanschlag am Samstag von sogenannten Klimarettern wird durch die Polizei als echt angesehen. Oberbürgermeister Kai Wegner (CDU) steht in der Kritik: Er "versuchte" am Sonnabend "zu koordinieren".


    "Vulkangruppe": Linksextreme Klimaretter bekennen sich als Blackout-Verursacher in Berlin© Urheberrechtlich geschützt


    Berliner Südwesten, 3. Januar 2025 (Symbolbild)



    In einem Bekennerschreiben hat die linksextreme Vulkangruppe den Brandanschlag auf Kabel des Kraftwerks Berlin-Lichterfelde für sich reklamiert. Das meldet der Tagesspiegel am Sonntag. In der deutschen Hauptstadt sind zehntausende Haushalte im Berliner Südwesten deshalb seit Samstagmorgen ohne Strom und Heizung – wohl noch bis Donnerstag. Die Terrorgruppe bezeichnete den Anschlag zynisch als "gemeinwohlorientierte Aktion". Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hält das Schreiben für echt und hat die Ermittlungen übernommen. Das bestätigte auch Berlins Oberbürgermeister Kai Wegner (CDU) bei einer Pressekonferenz am Sonntag.

    In dem Pamphlet der "Klimaretter" heißt es: 

    "Wir haben heute Nacht das Gaskraftwerk in Berlin-Lichterfelde erfolgreich sabotiert … Der Angriff auf das Gaskraftwerk ist ein Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen."

    Stromausfall in Berlin: Störung dauert wohl noch bis Donnerstag





    Stromausfall in Berlin: Störung dauert wohl noch bis Donnerstag






    In dem Schreiben geben die Verfasser auch Täterwissen preis, indem sie Details des Anschlags aufzeigen: Die Kabelbrücke vom Kraftwerk Lichterfelde über den Teltowkanal "haben wir zur Seite der Grünanlagen hin in Brand gesetzt", ist dort zu lesen. "Wir haben die angeschmorten Kabelstränge mit herumliegenden Stahlstangen zusätzlich kurzgeschlossen." Weiterhin schreiben die Klimaterroristen: "Es kam zu Stromausfällen in den wohlhabenderen Stadtteilen Wannsee, Zehlendorf und Nikolassee." Dass dort auch viele ältere Menschen wohnen, scheint sie nicht zu stören. "Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft. Bei den weniger wohlhabenden Menschen in dem Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen."

    Gegründet haben soll sich der linksextreme Zusammenschluss bereits 2011, seitdem werden immer wieder Brandanschläge in Berlin und Brandenburg im Namen der "Vulkangruppe" verübt. Schon zweimal soll sie in den Jahren 2021 und 2024 die Stromversorgung des Tesla-Werks in Grünheide angegriffen haben.

    Ob sie auch hinter dem Anschlag steckt, der im September 2025 zu einem großen Stromausfall in Adlershof führte, ist bisher unklar. Ermittler gehen aber von einem Zusammenhang aus. Bei den Angriffen wurden als Ziel zumeist Kabelschächte an Bahntrassen gewählt. In einigen Fällen griff die Gruppe auch Funkmasten oder Datenleitungen an, teilweise auch Firmenfahrzeuge.


    Nach Brandanschlag auf Stromversorgung für Tesla: Generalbundesanwaltschaft ermittelt





    Nach Brandanschlag auf Stromversorgung für Tesla: Generalbundesanwaltschaft ermittelt





    Der Berliner Verfassungsschutz ordnet die Gruppierung dem "anarchistischen Spektrum" zu. Völlig unklar ist unterdessen, wie sich die Linksextremen zusammensetzen, wie viele sie sind und wie sie sich organisieren. In ihrem aktuellen Schreiben warnt die Gruppe vor einer "Gier nach Energie", die durch Erderwärmung die natürlichen Lebensgrundlagen zerstöre. "Ganze Regionen werden unter der Hitze unbewohnbar gemacht", heißt es. "Das Ausmaß dieser Verwüstung wird einfach ausgeblendet, abstrahiert und in globalen Klimakonferenzen diskutiert, bis das Ausmaß der Zerstörung in Tabellen und Absichtserklärungen verschwunden ist." 

    Unterdessen sitzen am Sonntag noch etwa 38.000 Berliner Haushalte aufgrund der Tat der "Vulkangruppe" im Dunkeln und frieren. Oberbürgermeister Kai Wegner gab sich auf einer Pressekonferenz am Sonntagmittag schmallippig. Ihm wird eine zu lange Untätigkeit am Sonnabend vorgeworfen. Laut eigenen Aussagen habe er sich "in seinem Büro eingeschlossen" und "versucht zu koordinieren". 

    Mehr zum Thema – "Einige Anarchisten" sorgen mit Anschlag für andauernden Stromausfall bei 20.000 Berlinern


    Ende der Nachsicht? Klimakleber als kriminelle Vereinigung angeklagt


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    Video https://freedert.online/inland/266482-vulkangruppe-linksextreme-klimaretter-bekennen-sich/ Dauer 12:06 Min.


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    04.01.2026

    Tusk verspricht "rasante Eroberung der Ostsee" im neuen Jahr

    freedert.online, 3 Jan. 2026 11:09 Uhr

    In seiner Neujahrsansprache an die Nation versprach der polnische Premier Donald Tusk den Aufbau der stärksten Armee Europas. Die Ostsee müsste dabei von Polen schleunigst "erobert" werden. Dabei schlug er wie gewohnt auch russophobe Töne an.


    Tusk verspricht "rasante Eroberung der Ostsee" im neuen Jahr© Urheberrechtlich geschützt


    Donald Tusk (Symbolbild)


    Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk erklärte in seiner Neujahrsansprache, das Jahr 2026 werde für sein Land ein "Jahr der Beschleunigung" werden. Insbesondere versprach Tusk, dass Polen den Aufbau der stärksten Armee Europas beschleunigen werde. Zuvor hatte er erklärt, dass die Zahl der Streitkräfte, einschließlich der Reservisten, von derzeit 200.000 auf 500.000 erhöht werden soll.

    "Wir werden große Investitionen in die Infrastruktur beschleunigen. Es wird ein Jahr der raschen Eroberung der Ostsee sein – unserer polnischen Ostsee", fuhr der Ministerpräsident fort. Im Jahr 2024 hatte Tusk vorgeschlagen, aufgrund der "Bedrohung durch Russland" eine Marinepolizei in der Ostsee einzurichten, und im Oktober 2025 erklärte er, dass es in dieser Region "fast täglich" zu Zwischenfällen komme.


    Putin über mögliche Blockade Kaliningrads: "Wird nie dagewesene Eskalation zur Folge haben"




    Putin über mögliche Blockade Kaliningrads: "Wird nie dagewesene Eskalation zur Folge haben"






    Zu diesen Plänen zählte der Premier auch die intensive "Repolonisierung und Wiederaufbau der Industrie", einschließlich der Verteidigungsindustrie. Auch drohte er nicht näher genannten "russischen Militanten". Diese setzte er mit Verbrechern aller Art in Verbindung. Wörtlich sagte er: "Wir werden Kriminellen aller Art den Garaus machen – seien es Hooligan-Könige, Drogenhändler, korrupte Politiker oder russische Militante (rosyjski bojówkarz)." 

    Das "Versprechen" des polnischen Premiers reiht sich ein in eine Abfolge von in letzter Zeit getätigten verbalen Drohgebärden gegen die legale militärische und wirtschaftliche Präsenz Russlands in der Ostsee. Im Dezember hatte der ehemalige Kommandeur des Europäischen Korps, General Jarosław Gromadziński, darauf hingewiesen, dass Polen und andere NATO-Staaten im Falle einer Bedrohung durch Russland einen Schlag gegen das Gebiet Kaliningrad ausführen könnten.

    Im November sagte der stellvertretende russische Außenminister Alexander Grushko, dass die NATO bei Manövern ein Szenario zur Blockade der russischen Region durchspiele. Zuvor hatte der Duma-Abgeordnete Kolesnik erklärt, dass die Russische Föderation gemäß ihrer Militärdoktrin auf eine Blockade Kaliningrads reagieren werde.

    Am 19. Dezember wurde der russische Präsident Wladimir Putin gefragt, wie Russland auf eine mögliche Blockade der Region Kaliningrad durch europäische Staaten reagieren würde. Putin äußerte die Hoffnung, dass dies nicht geschehen werde. Im Falle ihres Auftretens werde Russland Bedrohungen für die Exklave beseitigen. Er warnte:

    "Alle müssen dies verstehen und sich darüber im Klaren sein, dass solche Handlungen zu einer bisher beispiellosen Eskalation des Konflikts führen, ihn auf eine ganz andere, breitere Ebene heben und zu einem großangelegten bewaffneten Konflikt ausweiten werden."

    Mehr zum Thema - Vize-Außenminister Rjabkow: Russland wird Kaliningrad mit allen Mitteln schützen


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    Video https://rumble.com/v73cfo4-spionagehysterie-und-paranoide-russophobie-letztes-russisches-konsulat-in-p.html Dauer 1:55 Min.


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    04.01.2026

    Umsturzversuch in Venezuela: Die Reaktionen in der deutschen Politiklandschaft

    freedert.online, 4 Jan. 2026 17:50 Uhr, Von Astrid Sigena

    Die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro hat ein unterschiedliches Echo in der deutschen Politik hervorgerufen. Die Reaktionen schwanken zwischen abwartender Zurückhaltung sowie den Extremen vorbehaltloser Befürwortung oder schärfster Ablehnung. Ein Überblick.


    Umsturzversuch in Venezuela: Die Reaktionen in der deutschen Politiklandschaft© Urheberrechtlich geschützt


    Bundeskanzler Friedrich Merz


    Bundeskanzler Merz hat das sich lange ankündigende militärische Eingreifen der USA in Venezuela offenbar kalt erwischt. Erst am Abend des 3. Januar veröffentlichte sein Team eine Stellungnahme, die zudem noch äußerst nichtssagend blieb. Nach einer Einschätzung des angeblich verhängnisvollen Wirkens Maduros in der Region gab Merz zu bedenken, dass die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes komplex sei.

    Man wolle sich daher Zeit nehmen. Maßstab bleibe das Völkerrecht. Ganz offensichtlich bemühte sich Merz, die Trump-Administration nicht durch Widerworte zu reizen. Ihm blieb daher im Anschluss nur noch, sich einen geordneten Übergang "hin zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung" zu wünschen, auf dass in Venezuela keine politische Instabilität entstehe. Offensichtlich wollte man sich in Berlin erst mit den anderen EU-Staaten und den EU-Spitzen absprechen, um nicht vorzupreschen und durch eine voreilige Stellungnahme beim Hegemon unangenehm aufzufallen.

    Denn ähnlich spät kam auch die Stellungnahme der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, auf eine solche verzichtete Außenminister Wadephul bisher ganz. Lediglich eine aktualisierte Reisewarnung gab das Auswärtige Amt heraus. Wahrscheinlich lautet das Motto: Wer schweigt, kann auch nichts falsch machen.


    Merz verzichtet auf Kritik an US-Intervention in Venezuela: "Rechtliche Einordnung zu komplex"





    Merz verzichtet auf Kritik an US-Intervention in Venezuela: "Rechtliche Einordnung zu komplex"





    Diesem Prinzip scheint auch der CSU-Vorsitzende Markus Söder zu frönen, der sich sonst gerne zu jedem fern- oder naheliegendem Thema äußert. Zu Venezuela jedoch: Schweigen. Nicht einmal ein südamerikanisches Speisefoto war drin. Von der CDU war generell moderate Zustimmung gegenüber der Entführung Maduros zu vernehmen, wenn auch in zurückhaltendem Tonfall.

    Der Außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jürgen Hardt von der CDU, postete auf X: "Diktator Maduro hat sein Regime nur durch Mord, illegale Inhaftierungen und die Armee erhalten können. Sein Herrschaftsende ist für Venezuela ein Signal der Hoffnung. Deutschland wird die Lage weiter ruhig analysieren, den Kontakt mit den USA und Partnern in der Region suchen." Auch hier kann man das Bemühen deutlich erkennen, beim transatlantischen Partner nicht anzuecken.

    Ebenso beim Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags Armin Laschet (CDU), der im ZDF-Interview von "völkerrechtlich komplizierten Einschätzungen" sprach, die USA also offensichtlich nicht kritisieren wollte. Lediglich der mittlerweile in der CDU zum Außenseiter abgestiegene Roderich Kiesewetter wagte sich aus der Deckung und benannte den US-Militäreinsatz als "Putsch". Die USA hätten mit Präsident Trump endgültig die regelbasierte Ordnung verlassen, die seit 1945 prägend gewesen sei. Venezuela sei zwar "ein Unrechtsstaat, aber kein Iran, der Nachbarländer wie Israel in der Existenz bedroht".

    Weniger eindeutig zum transatlantischen Bündnispartner stehend war die Reaktion des Koalitionspartners SPD. Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil rügte den US-Angriff als "sehr bedenklich". Gewalt und Unterdrückung durch Maduro seien keine Rechtfertigung für die Missachtung internationalen Rechts. Jetzt komme es auf einen friedlichen Übergang Venezuelas zur Demokratie an. Noch deutlicher hatte sich zuvor der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic gegenüber der Presse geäußert: Das US-amerikanische Vorgehen sei eine "hochgefährliche Verschiebung der internationalen Ordnung".


    Nach Festnahme: Ein humpelnder Maduro erreicht US-Boden






    Nach Festnahme: Ein humpelnder Maduro erreicht US-Boden






    Das Unbehagen angesichts der Macht- und Einflusslosigkeit der europäischen Politik angesichts des US-amerikanischen Auftrumpfens ist bei Ahmetovic deutlich spürbar. Auch die Verteidigungspolitikerin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestags-SPD Siemtje Möller fand scharfe Worte der Verurteilung. Es sei zutiefst besorgniserregend, dass die Vereinigten Staaten offenkundig internationale Regeln missachtet hätten.

    Als Partei der wertegeleiteten Außenpolitik blieb den Grünen nichts anderes übrig, als das Vorgehen Trumps in Venezuela ebenfalls zu verurteilen. Aufgrund ihrer traditionellen Trump-Feindschaft dürfte ihnen das auch leichtgefallen sein. So schrieb Franziska Brantner, die Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, auf ihrem X-Account: "Es ist dringend geboten, dass die Bundesregierung hier in aller Klarheit den Bruch des Völkerrechts kritisiert." Kommentatoren kamen an dieser Stelle nicht umhin, auf eine gewisse Doppelmoral der Grünen hinzuweisen, zum Beispiel anlässlich des Jugoslawienkrieges im Jahr 1999.

    Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt wiederum beklagte in ihrer Stellungnahme die Zertrümmerung der bestehenden Weltordnung durch Akteure wie Trump und Putin: "Die Weltordnung, wie wir sie kennen, erodiert nicht, sie wird bewusst zerstört. Wer das nicht will, muss sich aktiv und klar dagegenstellen und wissen: Trump tut, was er sagt, und das ist auch eine Gefahr für Europa. Und Putin ebenso. Und sie sind nicht die Einzigen." Und aus dem fernen New York meldete sich die Spitzendiplomatin der Grünen, die derzeit amtierende Präsidentin der UN-Generalversammlung Annalena Baerbock, mit Mahnungen zu Wort, man möge doch die UN-Regeln achten. Die Achtung der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts seien das Fundament der internationalen Ordnung.


    Trumps Wette auf Regimewechsel in Venezuela markiert Abkehr von MAGA-Agenda





    Trumps Wette auf Regimewechsel in Venezuela markiert Abkehr von MAGA-Agenda






    Bemerkenswert uneinig in der Bewertung des in Venezuela Vorgefallenen zeigte sich die FDP, die mittlerweile nicht mehr im Bundestag vertreten ist. Die EU-Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann verurteilte Trumps Vorgehen und sprach davon, dass das Völkerrecht mit Füßen getreten worden sei. Es handle sich zugleich auch um "eine Warnung von Trump auch an Dänemark und Grönland, was er bereit ist zu tun, wenn er nicht freiwillig das bekommt, was er haben möchte". Dementsprechend sei es dringend notwendig, in Europa "endlich eine gemeinsame Außen- und robuste Sicherheitspolitik auf den Weg zu bringen". Jedem Land in Europa müsse klar sein: "Entweder wir Europäer sitzen mit am weltpolitischen Tisch, oder wir landen auf der Speisekarte."

    Dagegen begrüßte der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr den "Sturz eines brutalen Diktators", konstatierte jedoch ebenfalls einen mangelnden Einfluss der Europäer und speziell der Deutschen auf den Verlauf des Geschehens. Der geopolitische Einfluss Deutschlands sei dabei von wirtschaftlichen Reformen im Inland abhängig. Wolfgang Kubicki wiederum gab die Sichtweise der US-Amerikaner wieder und meinte gegenüber denjenigen, die auf das Völkerrecht pochten, dass Maduro aufgrund von Wahlfälschungen für sich nicht in Anspruch nehmen könne, "kraft seines Amtes besonders geschützt zu sein".

    Die Parteien, die derzeit am weitesten von der Macht in Deutschland entfernt sind (zumindest, was die Außenpolitik betrifft), äußerten sich am entschiedensten zu den Ereignissen in Venezuela. Die Parteien Die Linke sowie ihre Abspaltung BSW, die traditionell enge Beziehungen zur lateinamerikanischen Linken pflegen, verurteilten den US-amerikanischen Einmarsch in Venezuela in scharfen Worten. Beide Parteivorsitzende äußerten sich dazu. In einer Pressemitteilung sprach Linke-Co-Vorsitzender Jan van Aken von "Staatsterrorismus" der USA und forderte eine Sanktionierung: "Wer Putin sanktioniert, muss auch Trump sanktionieren", argumentierte van Aken mit Verweis auf den Ukraine-Krieg. Die Bundesregierung müsse eine sofortige Initiative zur Verurteilung des US-Angriffes auf Venezuela starten.


    "Faschistischer Übergriff" – Proteste in Berlin gegen US-Angriff auf Venezuela





    "Faschistischer Übergriff" – Proteste in Berlin gegen US-Angriff auf Venezuela






    Van Akens Kollegin Ines Schwerdtner betonte auf X mit Verweis auf Äußerungen Trumps während einer Pressekonferenz, dass es bei dem Militäreinsatz keineswegs um Demokratisierung Venezuelas gehe: "Donald Trump hat gerade angekündigt, die USA werden nun über Venezuela regieren und die Öl-Industrie kontrollieren. Es ging niemals um Demokratie." Auch Gregor Gysi meldete sich zu Wort und sprach von einem schweren Bruch des Völkerrechts. Das Völkerrecht laufe Gefahr, jede Glaubwürdigkeit zu verlieren, sollten solche Taten folgenlos bleiben.

    Zu einer ähnlichen Wortwahl wie Die Linke griffen Politiker des BSW. So beklagte Amira Mohamed-Ali, die BSW-Parteivorsitzende, auf X fehlende Konsequenzen für die Kanonenbootpolitik der USA: "Gibt es jetzt Sanktionen gegen die USA und liefern wir Waffen an Venezuela, damit sich das Land gegen den Angriffskrieg der USA verteidigen kann, oder dürfen die USA wieder einmal unbescholten das Völkerrecht brechen und die westliche "Wertegemeinschaft" schaut weg? Die Bundesregierung muss diesen Staatsterrorismus der USA sofort aufs schärfste Verurteilen und Konsequenzen ziehen!" Auch hier war wieder die Rede von Staatsterrorismus, ebenso bei ihrem Kollegen im Bundesvorsitz, dem EU-Abgeordneten Fabio de Masi. Dieser sprach von US-amerikanischem Ölraub und forderte die Bundesregierung dazu auf, den US-amerikanischen Botschafter sofort einzubestellen.

    Die frühere Außenpolitische Sprecherin der BSW-Bundestagsfraktion Sevim Dagdelen erkannte in dem US-amerikanischen Militärschlag einen "imperialistischen Krieg Washingtons" gegen Venezuela. Die USA hätten das Land völkerrechtswidrig und unprovoziert angegriffen. Die Reaktion der Bundesregierung nannte sie "devotes Vasallentum" und "eine Schande". Und Sahra Wagenknecht, die Gründerin des BSW, sah in Venezuela den "Wertewesten in Aktion": "Wo bleibt der Aufschrei der Bundesregierung? Dieser Angriff ist ein unprovozierter Völkerrechtsbruch und ein unverblümter Akt der Aggression!", twitterte sie.

    An dieser Stelle soll (obwohl nicht zum BSW gehörig) auch die Reaktion des EU-Abgeordneten Martin Sonneborn nicht unerwähnt bleiben, der auf die Doppelmoral der EU hinwies: "Wie es aussieht, haben die USA heute Nacht ihren unprovozierten, ungerechtfertigten & völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Venezuela begonnen. Wir erwarten von der EU das bereits generalerprobte moralische Standardverfahren: Sofort sämtliche Diplomatie-, Rohstoff- und sonstigen Beziehungen kappen, die USA aus dem Europäischen Song Contest schmeißen (in der FIFA dürfen sie bleiben; stümperhaftes Gebolze!), amerikanische Literatur (Vogue, Harper’s BAZAAR) verbieten und Maduro auf eine Welttournee im Tarnanzug einladen, um ihm zu versichern: "As long as it takes!" Und Venezuela schreiben wir ab sofort so, wie Venezuela sich selbst schreibt. Slava Venneßzuäälá!“


    Putins Sonderbeauftragter nennt rechte Kräfte einzige Hoffnung für Europa





    Putins Sonderbeauftragter nennt rechte Kräfte einzige Hoffnung für Europa






    Die Mehrzahl der Stimmen aus der AfD, die sich zu dem Thema zu Wort meldeten, begrüßte das Vorgehen der USA in Venezuela, wobei oftmals ein Hass auf den "Kommunisten" Maduro zu verspüren war, wie man ihn eher in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verortet hätte. Die AfD wirkt hier deutlich aus der Zeit gefallen. Unter den entschiedenen Befürwortern der US-Militäraktion sind die strikten Transatlantiker Beatrix von Storch und Rüdiger Lucassen zu nennen. Aber auch Maximilian Krah verteidigte die Intervention Trumps im Sinne der Schmittschen Großraumordnung und der Monroe-Doktrin, wohl in der Hoffnung, dass Deutschland (selbstverständlich unter einer Bundesregierung mit AfD-Beteiligung) zum Junior-Partner der USA in Europa werden könnte. "Wir müssen jetzt dafür werben, dass Deutschland America‘s Best Friend in Europe wird", lautete das Fazit des AfD-Bundestagsabgeordneten.

    Markus Frohnmaier, der außenpolitische Sprecher der AfD, versuchte sich an einem Balanceakt, indem er die Intervention einerseits immerhin verurteilte, andererseits eine Bewertung für zu früh hielt. Dementsprechend blass wirkte seine Stellungnahme. Kritik kam dagegen vom Brandenburger Landtagsabgeordneten Dominik Kaufner, der zu bedenken gab, dass für die USA auch Deutschland zu ihrem Großraum, in dem sie das Sagen hätten, gehöre, sowie von dem AfD-Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus Gunnar Lindemann, der auf der Plattform X von einem "völkerrechtswidrigen Angriffskrieg" schrieb.

    Mehr zum Thema - Venezuela und der US-Imperialismus


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    04.01.2026

    Merz verzichtet auf Kritik an US-Intervention in Venezuela: "Rechtliche Einordnung zu komplex"

    freedert.online, vom 3 Jan. 2026 21:12 Uhr

    Im US-Angriff auf Venezuela sieht Bundeskanzler Friedrich Merz kein Anlass für Kritik. Zwölft Stunden nach dem Bekanntwerden der US-Operation äußerte er sich sehr zurückhaltend zur Intervention und Entführund des Präsidenten. Kritik in seinem Statement galt vor allem Maduro und seinen "unseligen Allianzen".


    © Urheberrechtlich geschützt


    Bundeskanzler Friedrich Merz hält sich mit Kritik an der Intervention der USA in Venezuela zurück. In einer Erklärung, die auf der Webseite der Bundesregierung veröffentlicht wurde, überzieht er vor allem den von den USA gekidnappten venezolanischen Präsidenten mit Vorwürfen. "Nicolás Maduro hat sein Land ins Verderben geführt", ist der erste Satz in einer Stellungnahme, die am Samstagabend nach 19 Uhr und damit zwölf Stunden nach ersten Meldungen über die US-Aktion verbreitet wurde. Merz weiter: "Die letzte Wahl wurde gefälscht. Die Präsidentschaft haben wir – wie viele andere Staaten auf der Welt – daher nicht anerkannt".

    Auch machte Merz klar, dass der Vorwand der Drogenbekämpfung für ihn ein glaubwürdiges Argument für eine Intervention darstellt. Internationale Partner Venezuelas, zu denen außer Kuba und Iran vor allem auch China und Russland gehören, nannte er "unselig". "Maduro spielte in der Region, mit unseligen Allianzen weltweit und durch die Verstrickung Venezuelas in das Drogengeschäft eine problematische Rolle", so Merz.  


    Trump: "Wir werden Venezuela bis zum geordneten Machtwechsel regieren"



    Trump: "Wir werden Venezuela bis zum geordneten Machtwechsel regieren"






    Dagegen bezeichnete der Bundeskanzler die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes als "komplex". Dazu wolle man sich Zeit nehmen. "Grundsätzlich müssen im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des Völkerrechts gelten", so Merz. "Jetzt darf in Venezuela keine politische Instabilität entstehen. Es gilt, einen geordneten Übergang hin zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung zu gewährleisten."

    Die Stellungnahme erfolgte kurz nach Bekanntwerden der US-Pläne mit dem südamerikanischen Land. Auf der Pressekonferenz erklärte der US-Präsident, dass die USA Venezuela bis zu einem "sicheren, richtigen und vernünftigen Übergang" leiten würden. 

    Auch betonte Trump, er werde Venezuela mit einer Gruppe regieren und die Ölinfrastruktur wiederaufbauen. Er verkündete, er werde bald bekannt geben, wer zu dieser Gruppe gehört, und dass es sich dabei um Militärangehörige handeln könnte. Der US-Präsident fügte hinzu, dass er keine Angst habe, Truppen vor Ort einzusetzen.

    "Wir werden Erdöl exportieren, und wir werden riesige finanzielle Vorteile bekommen", so Trump. Die USA werden Venezuela dazu bringen, US-Ölfirmen zu entschädigen, fügte er hinzu. 


    Trumps Fünf-Minuten-Krieg gegen Venezuela





    Meinung

    Trumps Fünf-Minuten-Krieg gegen Venezuela






    Zuvor hatte es aus Berlin über mehrere Stunden keine offizielle Reaktion auf den US-Angriff und die Entführung von Präsident Maduro gegeben. Nach einer Agenturmeldung waren weder Bundespresseamt noch das Auswärtige Amt für Presseanfragen zu erreichen. Medien zitierten eine ungenannte Quelle aus dem Auswärtigen Amt, die Lage in Venezuela werde "sehr aufmerksam" und "mit größter Sorge" verfolgt.

    Offizielle Reaktionen gab es lediglich aus den Bundestagsfraktionen: Aus der Unionsfraktion sagte deren außenpolitischer Sprecher Jürgen Hardt (CDU), er sehe in der Festnahme Maduros einen "Hoffnungsschimmer", während Außenpolitikexperte Roderich Kiesewetter (CDU) den USA vorwarf, "endgültig die regelbasierte Ordnung" zu verlassen. Die Linke sprach von einem "eklatanten Bruch des Völkerrechts", die Grünen riefen die Bundesregierung zur Verurteilung der US-Angriffe auf.

    Die meisten Stimmen aus der AfD begrüßten das Vorgehen der USA in Venezuela. Zu nennen wären hier vor allem die strikten Transatlantiker Beatrix von Storch und Rüdiger Lucassen. Aber auch Maximilian Krah verteidigte die Intervention Trumps im Sinne der Schmitt'schen Großraumordnung und der Monroe-Doktrin. Markus Frohnmaier, der außenpolitische Sprecher der AfD, versuchte die Balance auf dem Drahtseil, indem er die Intervention einerseits verurteilte, andererseits eine Bewertung für zu früh hielt. 

    Mehr zum ThemaVenezuela: Chinesisches Außenministerium verurteilt Einsatz von Gewalt durch USA aufs Schärfste


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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