aus e-mail von Clemens Ronnefeldt, 1. März 2024, 10:45 Uhr
Liebe Friedensinteressierte
im Zusammenhang der Aussagen von Präsident
Macron zum Einsatz französischer Soldaten in
der Ukraine:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/macron-schliesst-einsatz-von-bodentruppen-in-ukraine-nicht-aus-19548404.html
Macron schließt Einsatz von Bodentruppen in Ukraine nicht aus
Von Michaela Wiegel, Paris
Aktualisiert am 27.02.2024 - 18:23
(…)
sende ich meine Recherche zum
Thema Söldner im Ukraine-Krieg -
mit dem Schwerpunkt der Meldungen
im März / April 2022; heute einmal
nicht formatiert, was die Zeilenlänge
betrifft - und mit einigen Screenshots.
—
Die rechtlichen Voraussetzungen wurden im ukrainischen Parlament am 14.12.2021 geschaffen:
https://www.loc.gov/item/global-legal-monitor/2022-02-15/ukraine-new-law-allows-bigger-presence-of-foreign-troops-in-ukrainian-territory/

——
Oberst Markus Reisner ist für mich eine wichtige Quelle.
Er hat als Oberst des Generalstabs beim Österreichischen Bundesheer
bei einer Veranstaltung am Austria Institut für Europa und Sicherheitspolitik
(AIES) am 26.1.2023 teilgenommen:
https://www.youtube.com/watch?v=ol5_zkPCxQk&ab_channel=AustrianInstituteForEuropeanandSecurityPolicy
Von Min. 5.45 bis 23.53 gab er am 26.1.2023 eine Bilanz
des Krieges nach knapp einem Jahr der russischen Invasion.
----
In der folgenden Podiumsdiskussion machte er zur Frage
ausländischer Söldner auf Seiten der ukrainischen Armee
in der Diskussion ab Min. 1.14.37 die folgenden Ausführungen.
Hier zunächst die Frage aus dem Publikum:



Ab Min. 1.17.26 bis 1.17.39 hier die Antwort von Oberst Markus Reisner:
"Ich ziehe meine Uniform aus, unterschreibe einen Vertrag und gehe in die Ukraine.
Ich bin kein Angehöriger der österreichischen Streitkräfte mehr, sondern Vertragsbediensteter. Das ist die Lösung.“

Oberst Reisner: "Was man daraus schließen kann, ist, dass eine hohe Anzahl an ausländischen Söldnern
sich in der Ukraine befinden, aber nicht von NATO-Soldaten.“
—————
Weitere Quellen - in chronologischer Reihenfolge mit Schwerpunkt März /April 2022:
https://www.dw.com/de/auf-in-den-krieg-ausländische-kämpfer-in-der-ukraine/a-61101325 <https://www.dw.com/de/auf-in-den-krieg-ausl%C3%A4ndische-k%C3%A4mpfer-in-der-ukraine/a-61101325>
12.3.2022
Ukraine-Krieg
Auf in den Krieg: Ausländische Kämpfer in der Ukraine
Schätzungen zufolge sind Tausende ausländischer Staatsbürger dem Aufruf des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj
gefolgt, die Ukraine zu verteidigen. Was für Auswirkungen könnte das haben?
——
29.3.2022
https://www.youtube.com/watch?v=n5FG2GMvaTQ&ab_channel=ZDFheuteNachrichten

——
https://www.spiegel.de/ausland/asow-regiment-wagner-soeldner-radikale-die-neonazis-die-um-die-ukraine-kaempfen-a-662b9c42-d874-4a49-844d-b80c4f96e474
Die Neonazis, die um die Ukraine kämpfen
Die Hafenstadt Mariupol wird vor allem vom rechtsextremen Asow-Regiment der ukrainischen Nationalgarde verteidigt.
Auch aus dem Ausland ziehen Radikale in den Ukrainekrieg – sie kämpfen auf beiden Seiten.
Von Ann-Dorit Boy <https://www.spiegel.de/impressum/autor-edc56915-0001-0003-0000-000000012320> und Francesco Collini <https://www.spiegel.de/impressum/autor-c06a225e-549f-445b-b7c6-5df38bcf6051>
04.03.2022, 22.39 Uhr
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https://www.n-tv.de/politik/3000-US-Veteranen-ziehen-fuer-Ukraine-in-den-Krieg-article23176668.html
Gerechter Kampf als Legionär
3000 US-Veteranen ziehen für Ukraine in den Krieg
06.03.2022, 12:27 Uhr
Kurz nach dem Einmarsch der russischen Truppen ruft der ukrainische Präsident Selenskyj eine Fremdenlegion ins Leben. Die Resonanz scheint riesig, allein aus den USA wollen Tausende Veteranen in den Krieg gegen Russland ziehen. Sie betrachten den Konflikt als gerecht - und als Möglichkeit, sich zu bedanken.
Seit gestern können Ausländer für die Ukraine in den Krieg ziehen. "Tritt der Internationalen Verteidigungslegion bei und hilf uns, die Ukraine, Europa und den Rest der Welt gegen die russischen Aggressoren zu verteidigen", schrieb der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook <https://www.facebook.com/MinistryofDefence.UA/posts/269545825357877>.
Wenig später, in einem weiteren Beitrag, teilte das ukrainische Militär zwei Links: Der erste führt auf eine Webseite des Außenministeriums <https://fightforua.org/?fbclid=IwAR3M_KTv6HBwy8Bjm3cvT2ya6gLSrrmvRhb92H8UxB6ZzVORSC0zNtxmK8Y>. Dort können sich Freiwillige informieren, unter welchen Voraussetzungen sie der sogenannten Fremdenlegion beitreten können. Auf einer zweiten Webseite, die vom Verteidigungsministerium <https://ukrforeignlegion.com/?fbclid=IwAR3MrrK-pAvy3PEWq5apI-YWqZZ-TnPZIrpzVhrM56edhOA1YSI4zSXxZnQ> betrieben wird, können sie sich direkt anmelden. Und die "Internationale Legion der Ukraine", die Präsident Wolodymyr Selenskyj kurz nach dem russischen Einmarsch ins Leben gerufen hatte, scheint sich großer Beliebtheit zu erfreuen.
"Überall in den Vereinigten Staaten treffen sich kleinere Gruppen von Veteranen, um ihre Reise zu planen", schreibt die "New York Times" <https://www.nytimes.com/2022/03/05/us/american-veterans-volunteer-ukraine-russia.html?referringSource=articleShare> in einem Bericht über frühere US-Soldaten, die der Ukraine zu Hilfe kommen wollen. "Nach jahrelangen Versuchen, Demokratie in Regionen zu bringen, für die sich die meisten nicht im Geringsten interessiert haben, betrachten sie den Krieg in der Ukraine als gerechten Kampf. Sie wollen die Freiheit verteidigen", heißt es, "gegen einen vermeintlich simplen Feind: einen aggressiven Autokraten mit einer Armee, die viele Ziele bietet."
Gut und Böse klar verteilt
Einige US-Soldaten sind demnach bereits abgeflogen, um der ukrainischen Legion beizutreten. Ein zweifacher Irak-Veteran zum Beispiel, der mehrere Taschen voller Zielfernrohre, Helme und Schutzwesten mitnimmt, um sie vor Ort zu verteilen.
"Die Guten und die Bösen sind klar verteilt", sagt ein anderer Veteran in dem Bericht. "Vielleicht unterscheidet das die Ukraine von anderen Konflikten." Er schließt sich der Fremdenlegion nicht an, unterstützt aber andere in der Gruppe "Freiwillige für die Ukraine" <https://volunteerforukraine.org/> dabei, die gefährliche Reise vorzubereiten. "Es war überwältigend", sagt er. "Es waren beinahe zu viele Menschen, die helfen wollten.“
Wie viele Amerikaner dem Aufruf des ukrainischen Präsidenten folgen wollen, lässt sich nicht beziffern. Am vergangenen Donnerstag hatte Selenskyj in einem Video auf Telegram <https://t.me/V_Zelenskiy_official/767> davon gesprochen, dass sich bereits 16.000 Freiwillige für die internationale Truppe angemeldet hätten. Eine Zahl, die zumindest die Hilfsbereitschaft der US-Veteranen zu übersteigen scheint.
"Ich möchte ihm auf diese Weise danken"
Die "Voice of America" <https://www.voanews.com/a/american-veterans-volunteer-to-fight-in-ukraine-/6470781.html>, das amerikanische Pendant der Deutschen Welle, meldet unter Berufung auf einen Vertreter der ukrainischen Botschaft in Washington, dass sich 3000 US-Amerikaner bereiterklärt haben, der Freiwilligenarmee beizutreten. Viele weitere Kämpfer hätten sich aus anderen Ländern gemeldet, heißt es. Die meisten stammen demnach aus früheren Sowjetrepubliken wie Belarus oder Georgien.
"Sie können mich hinschicken, wo immer sie mich brauchen", erklärt ein weiterer Irak-Veteran im amerikanischen Auslandsrundfunk. Er habe als Ausbilder gearbeitet, aber im Irak auch andere Soldaten ins Gefecht geführt.
Darunter auch einen Ukrainer, erklärt er, warum er die USA verlassen und in einen Krieg ziehen will. "Er hat die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen, ist der Armee beigetreten und in den Irak gegangen." Dort habe er von seiner Heimat erzählt, sagt der jetzige Legionär. "Vielleicht kann ich in der Ukraine dabei helfen, seine Mutter zu beschützen oder seine kleine Schwester oder ihr Haus. Ich glaube, ich möchte ihm auf diese Weise dafür danken, dass er den Vereinigten Staaten gedient hat."
Quelle: ntv.de <http://ntv.de/>, chr
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https://www.vienna.at/soeldner-in-der-ukraine-wenn-freiwillige-in-den-krieg-ziehen/7321880
Söldner in der Ukraine: Wenn Freiwillige in den Krieg ziehen
Von . - 10.03.2022 10:33 (Akt. 10.03.2022 10:33)
Die Ukraine hat eine Legion mit ausländischen Freiwilligen aufgestellt, die an der Seite der Ukrainer im Kämpfen wollen.Allein bis vergangene Woche meldeten sich demnach mehr als 16.000 Ausländer.
20 ausländische Kämpfer in der Ukraine interviewt
Die Nachrichtenagentur Reuters befragte rund 20 ausländische Kämpfer. Manche sehen den Kampf eines demokratischen Landes gegen den aggressiven Nachbar als Motivation an. Für andere bietet der Krieg in der Ukraine eine Chance, ihre Kampffähigkeiten einzusetzen, die ihre eigenen Regierungen nicht mehr zu schätzen wissen. "Ich sagte ihnen, ich wolle mich um Patienten kümmern", so der 29-jährige Ferkol, der keine Kampferfahrung hat. "Es war auch ein Finne dabei, der sagte: 'Ich will nur Russen töten.'
Kampferprobte Kriegsveteranen neben unerfahrenen Neulingen
Neben kampferprobten Kriegsveteranen kommen auch Menschen mit wenig oder gar keiner Erfahrung in Krisengebieten. Ein Mann, der sich als britischer Militärveteran zu erkennen gibt, bezeichnet diese Rekruten als "Kugelfänger". Das System zur Aufnahme, Ausbildung und Entsendung ausländischer Kämpfer stecke noch in den Kinderschuhen, gibt Roman Schepeljak zu. Der ukrainische Regierungsvertreter ist in der im Westen des Landes gelegenen Stadt Lwiw dafür zuständig, die Bewerber zu prüfen.
Ehemalige Soldaten des Fallschirmjäger-Eliteregimentsder britischen Armee in der Ukraine
Unter denjenigen, die für die Ukraine kämpfen wollen, befinden sich Dutzende ehemaliger Soldaten des Fallschirmjäger-Eliteregimentsder britischen Armee. Hunderte weitere würden bald folgen, sagt ein ehemaliger Soldat der Einheit. Das oft als "Paras" bezeichnete Regiment hat in Afghanistan und im Irak gedient. "Sie sind alle sehr, sehr gut ausgebildet und haben zahlreiche Einsätze hinter sich", sagt der Ex-Soldat. Die Ukraine-Krise gebe ihnen "eine Chance, das zu tun, was sie gut können: kämpfen".
Michael Ferkol stammt aus Chicago, wo viele Menschen ukrainischer Abstammung leben. Er wolle in die Hauptstadt Kiew, um zu helfen. "Um ehrlich zu sein, bin ich ein wenig nervös", sagt er, als er sich am Wochenende am Bahnhof von Lwiw einen Weg durch die Flüchtlingsströme bahnt - in der Hoffnung, einen Zug an die Front zu erwischen. "Aber gleichzeitig geht es nicht um mich. Es geht um die Menschen, die leiden."
Organisation auch über Facebook- und WhatsApp-Gruppen
Für einige ist die Reise in die Ukraine der einfachste Teil, auch wenn sie aus weit entfernten Ländern gekommen sind. Für diejenigen, die weder Schutzwesten noch Helme oder andere Ausrüstungsgegenstände mitgebracht haben, ist es schwer, diese in der Ukraine zu beschaffen. Das bestätigen mehrere Kämpfer, mit denen Reuters gesprochen hat. Einige Veteranen tauschten daher Informationen über Ausrüstung und Logistik via Facebook- oder WhatsApp-Gruppen aus. Diese sind nur geladenen Gäste zugänglich und tragen Namen wie "Have Gun Will Travel". Diese Gruppen enthalten Aufrufe zur Beschaffung von Ausrüstung wie Schutzwesten und Nachtsichtgeräten. In anderen Gruppen wiederum bieten sich erfahrene Soldaten an, ihre ukrainischen Kollegen im Umgang mit hochentwickelten Waffen auszubilden, die westliche Länder geschickt haben.
Auch viele ukrainische Männer haben sich freiwillig zum Fronteinsatz gemeldet. Sie sind hochmotiviert, ihr Land gegen die Eindringlinge zu verteidigen. Doch es mangelt an Fachleuten, die mit den modernen Panzerabwehrraketen Javelin und NLAW umgehen können. Für deren richtige Handhabung trainieren Berufssoldaten monatelang. Selbst diejenigen, die über Kampferfahrung verfügen, könnten in den Kriegsgebieten Probleme bekommen, warnt ein ehemaliger britischer Soldat mit dem Spitznamen "Kruger" und Afghanistan-Erfahrung. "Wenn Sie als Kriegstourist hierher kommen, ist dies nicht der richtige Ort für Sie", warnt er. "Die Realität des Krieges wird Sie ziemlich überwältigen."
Anmeldung im Büro der Regionalverwaltung in Lwiw
Viele der in Lwiw ankommenden Ausländer landen erst einmal in einem Büro der Regionalverwaltung, wo ihre Papiere von Schepeljak geprüft werden. Er leitet die Abteilung für internationale technische Hilfe und Zusammenarbeit in der Region. Am Freitag, als Reuters-Journalisten vorbeischauten, erschienen sechs Ausländer in Schepeljak Büro - darunter ein polnischer Veteran namens Michal und ein hünenhafter, stark tätowierter Niederländer namens Bert. Jeden Tag kämen mehr Ausländer an, sagt Schepeljak. "Wenn sie den Wunsch und die Überzeugung haben, einem fremden Land zu dienen, ist das wichtig. Sie sind wichtig."
Freiwillige Kämpfer gegen auch direkt an die ukrainische Front in den Kampf
Schepeljak kann zwar die Papiere prüfen, nicht aber die Kampferfahrung. Dazu werden die Bewerber zu einem Militärstützpunkt außerhalb von Lwiw geschickt. Wer für die ukrainische Armee rekrutiert wird, bekomme den gleichen Sold bezahlt wie die Einheimischen, betont Schepeljak. Manch ausländischem Kämpfer ist das formelle Verfahren zu umständlich, weshalb sie direkt an die Ostfront gingen, wie mehrere von ihnen Reuters sagten. Sie hoffen darauf, bei ihrer Ankunft Waffen und Befehle vom ukrainischen Militär zu erhalten.
Anthony Capone hilft der Ukraine auf indirekte Weise. Der wohlhabende Unternehmer aus der Gesundheitsbranche in New York finanziert nach eigenen Angaben Hunderte von ehemaligen Soldaten und Sanitätern, die in die Ukraine gehen wollen. Bisher sei allerdings nur eine "kleine Anzahl" im benachbarten Polen angekommen. Capone hatte sein Finanzierungsangebot auf dem Portal LinkedIn gepostet und damit gerechnet, dass zehn oder 15 Personen darauf antworten würden. "Im Moment bin ich bei etwa 1000", sagt er. Capone betont, dass er die Ex-Soldaten nur finanziere. Deren militärische oder medizinische Qualifikationen könne er nicht überprüfen. Etwa 60 Prozent der potenziellen Helfer sind demnach Amerikaner, 30 Prozent Europäer. Der Rest stammt aus mindestens 25 Ländern, von Kolumbien über Japan bis Jamaika. Die meisten von ihnen sind Ex-Soldaten, der Rest Notfallsanitäter oder Krankenschwestern für die Intensivpflege. Sie sind bereit, "ein Land zu verteidigen, das sie noch nie besucht haben", sagt Capone.
Auf dem Weg nach Kiew - in den Krieg
Im Zentrum von Lwiw lädt Sig, ein stämmiger, russischsprachiger Kanadier, Säcke mit Ausrüstung auf den Rücksitz eines Kleinbusses. Den hat er in Polen gekauft und in die ukrainische Stadt gefahren. Er trägt eine kugelsichere Weste, die mit medizinischem Werkzeug vollgestopft ist. Normalerweise arbeite er als ziviler Sanitäter, sagt Sig. Zu seinem vierköpfigen Team gehört ein Amerikaner, der in der ehemaligen Sowjetrepublik Georgien geboren wurde und dessen Familie "seit Generationen" gegen die Russen gekämpft habe. In Sigs Taschen befinden sich Hunderte von Kilogramm an Ausrüstung, darunter medizinisches Material und Lebensmittelrationen. Damit soll es an die Front gehen. "Ich habe einen Kontakt in Kiew, der uns helfen wird", sagt er.
Vor der Schalterhalle des Bahnhofs von Lwiw steht am Sonntag eine Gruppe britischer Männer in Militäruniform und wartet auf einen Zug nach Kiew. Sie geben sich gut gelaunt. Angeführt wird die Gruppe von Ben Grant, einem stämmigen Engländer aus Essex, der nach eigenen Angaben bei den britischen Royal Marines gedient und gerade einen Einsatz als Sicherheitsberater im Irak hinter sich gebracht hat. Über die ukrainischen Soldaten sagte Grant: "Sie scheinen stark zu sein - wirklich stark. Ich bin mehr als glücklich, an ihrer Seite zu kämpfen.“
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https://www.mdr.de/nachrichten/welt/politik/soeldner-russland-gazprom-wagner-ukraine-krieg-putin-100.html#Freiwillige
Hintergrund Söldner:
Im Ukraine-Krieg ein wieder wachsendes Problem
von Kristian Schulze, MDR AKTUELL <https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/autor-kristian-schulze-mdr-aktuell-100.html>
Stand: 13. März 2023, 14:15 Uhr
(…)
Freiwillige auch auf ukrainischer Seite
Dagegen gelten die inzwischen schon seit Jahren in der Ost-Ukraine
kämpfenden pro-russischen Freischärler nach internationalem Recht
nicht als reguläre Kombattanten, ebenso wenig wie die auf der anderen Seite.
Denn auch für die Ukraine waren und sind ausländische Freiwillige im
Kriegseinsatz. Zum Eintritt etwa in die drei Tage nach der russischen
Invasion gegründete "Internationale Territorialverteidigungslegionder
Ukraine" hatte unter anderem Außenminister Dmytro Kuleba auf Twitter aufgerufen:
Nach Ansicht des Juristen Felix Zimmermann, Chefredakteur der "Legal
Tribune Online", könnte sich Kuleba mit solcher Werbung in Deutschland
strafbar machen, in der Ukraine kämpfende Deutsche aber womöglich
nicht. Zimmermann zufolge regeln Länder das unterschiedlich. Für
Schweizer sei es verboten, während Staaten wie Dänemark,
Großbritannien und Lettland ihren Bürgern demnach explizit erlaubt
haben, für die Ukraine zu kämpfen.
In Deutschland gibt es, anders als etwa auch in Österreich, keine
eigene Strafnorm, "die das Kämpfen in einem bewaffneten Konflikt im
Ausland unter Strafe stellt", wie Zimmermann schreibt. Allerdings
könnten hier dann auch andere Straftatbestände zum Tragen kommen –
etwa wegen Bildung oder der Unterstützung einer ausländischen
terroristischen Vereinigung.
——
https://de.euronews.com/2022/03/31/sniper-ernesto-25-von-der-fremdenlegion-in-die-ukraine
Ukraine <https://de.euronews.com/nachrichten/europa/ukraine>
Sniper Ernesto (25): Von der Fremdenlegion in die Ukraine
Von Euronews mit France Télévision via EBU •
Zuletzt aktualisiert: 31/03/2022
Wie Tausende anderer ausländischer Freiwilliger kämpft Ernesto in der Ukraine an der Front, um die russischen Streitkräfte zurückzudrängen. Er hat einem Fernseh-Team von France Télévision in Kiew seine Geschichte erzählt.
Der 25-jährige Scharfschütze der Fremdenlegion war schon mit 17 bei den Alpenjägern, dann auf Einsätzen in Afghanistan und in Mali.
Jetzt will der Sniper seine militärischen Fähigkeiten weiter in den Dienst der ukrainischen Armee und des ukrainischen Volkes stellen. Auch Deutsche und Briten und viele andere Nationalitäten sind in die Ukraine gereist. Manche haben sich auf der Internetseite der ukrainischen Regierung angemeldet. Doch viele EU-Staaten warnen junge Leute davor, in den Krieg zu ziehen.
(..)
Die Aufgabe der Männer der Fremdenlegion besteht laut Ernesto darin, an vorderster Front - so nah wie möglich am Feind - zu kämpfen.
Auf einem Handyvideo schaut er sich an, wie das war, als seine Gruppe den Russen direkt gegenüberstand. Er zeigt die Aufnahmen vom Beschuss der Journalistin des französischen Fernsehens.
Vier seiner "Brüder" sind bereits in diesem Krieg ums Leben gekommen. "Sie wurden von einer Rakete getroffen, sie explodierte direkt vor meinen Augen", erinnert sich Ernesto.
Er weiß, dass auch er für die Ukraine sterben könnte.
Ernesto ist nicht wegen des Geldes in den Krieg gezogen. In Frankreich hat der 25-Jährige einen drei Jahre alten Sohn. Und er hat seit zwei Jahren - seitdem er die Armee verlassen hat - ein eigenes Unternehmen im Luxus-Concierge-Business.
Aber Ernesto will an der Seite der Ukrainer bleiben - bis zum Schluss.
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https://kurier.at/politik/ausland/us-soeldner-gegen-russen-gefallen/401990153
29. Apr. 2022
Ein amerikanischer Söldner ist in der Ukraine im Kampf gegen russische Truppen getötet worden.
Das berichtete der US-Sender CNN in der Nacht auf Freitag unter Berufung auf die Mutter.
——
20.1.2023
NBC news: Navy SEAL deserter killed in Ukraine, official says
https://www.nbcnews.com/news/us-news/former-navy-seal-deserter-killed-ukraine-rcna66780
Navy SEAL deserter killed in Ukraine, official says
Daniel W. Swift had been in active deserter status since March 11, 2019.
Officials said they did not know why he was in Ukraine.
Jan. 20, 2023, 10:04 PM CET
By Mosheh Gains and Minyvonne Burke
Former Navy SEAL Daniel W. Swift was killed in Ukraine on Wednesday,
a Navy official told NBC News Friday.
Swift had been in active deserter status since March 11, 2019, the
Navy Absentee Collection and Information Center said.
The center said it did not know why Swift was in the eastern European
country that has been at war with Russia for a year.
Swift was a special warfare operator 1st Class and enlisted in the
Navy on June 28, 2005.
——
25.2.2024
https://www.nytimes.com/2024/02/25/world/europe/cia-ukraine-intelligence-russia-war.html
The Spy War: How the C.I.A. Secretly Helps Ukraine Fight Putin
(Der Spionage-Krieg: Wie die C.I.A. heimlich der Ukraine im Kampf gegen Putin hilft)
(…)
—
27.2.2024 05:45 Uhr
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ukraine-so-unterstuetzt-die-cia-kiew-im-krieg-gegen-russland-li.2190961
Zwölf geheime Stützpunkte:
So unterstützt die CIA die Ukraine im Krieg gegen Russland
(…)
----
https://english.alarabiya.net/News/world/2024/01/24/Russian-parliament-adopts-resolution-slamming-French-mercenaries-in-Ukraine-
24.1.2024
(…)
French security sources believe there are around 50 French people -- mostly from the far right -- who are fighting in Ukraine,
some of whom have joined an international legion within Kyiv’s armed forces.
But they maintain that none of them were killed in the Kharkiv January 17 strike.
A Ukrainian security expert who knows several of the French members of Ukraine’s foreign legion also told AFP none of them were killed in Kharkiv.
“The people that I know are still alive and have not heard of any wounded” in Kharkiv, he said. (…)
-----------
Auch auf Seiten Russlands kämpfen deutsche Söldner:
6.4.2023
https:// <www.youtube.com" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=kQG9-v0qnjw&ab_channel=frontal>www.youtube.com </" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=kQG9-v0qnjw&ab_channel=frontal>/ <watch?v" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=kQG9-v0qnjw&ab_channel=frontal>watch?v <=kQG9-v0qnjw&ab_channel=frontal" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=kQG9-v0qnjw&ab_channel=frontal>=kQG9-v0qnjw&ab_channel=frontal <https://www.youtube.com/watch?v=kQG9-v0qnjw&ab_channel=frontal>

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——
P.S. Hier noch ein Hoffnungszeichen: Es bewegt sich etwas in Richtung Verhandlungen:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/selenskyj-friedenskonferenz-mit-russland-moeglich-19547326.html

———
Mit freundlichen Grüßen
Clemens Ronnefeldt
Referent für Friedensfragen beim deutschen
Zweig des internationalen Versöhnungsbundes
C.Ronnefeldt@t-online.de <mailto:C.Ronnefeldt@t-online.de>
www.versoehnungsbund.de <http://www.versoehnungsbund.de/>
Spendenkonto für die Arbeit des
Versöhnungsbund-Friedensreferates:
Kontoinhaber: Versöhnungsbund e.V.
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Stichwort: Friedensreferat/C. Ronnefeldt
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