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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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petraerler.substack.com, März 17, 2026, Petra Erler
„Das wird die Welt in Harmonie, Sicherheit und ewigem Frieden vereinen!“ Mit diesen Worten schloss Donald Trump auf Truth Social seine Aufforderung an die Staaten der Welt, gemeinsam mit den USA die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu sichern, als Team. „Die Vereinigten Staaten von Amerika“, so Trump, „haben den Iran besiegt und militärisch, wirtschaftlich und in jeder anderen Hinsicht völlig zerschlagen, aber die Länder der Welt, die ihr Öl über die Straße von Hormus beziehen, müssen für die Sicherheit dieser Passage sorgen, und wir werden dabei helfen – und zwar in großem Umfang.“
https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116229058692001771 (14.3. 26)
Später wandte sich Trump mittels der Financial Times an die Nato-Partner mit der Bitte um Unterstützung. Es handele sich im übrigen nur um die Beseitigung einer „Belästigung“. Helfen sie nicht, drohte er allen schwere Konsequenzen an.
https://www.ft.com/content/1ca6d121-760b-4ec5-b6ad-514fdaa94873
Zuvor, in einem Beitrag vom 13.3. 26, erklärte Trump, dass die USA das terroristische Regime des Iran „total zerstören“. ..“ Seht, was mit diesen geisteskranken Abschaumtypen passiert“, schrieb er. „Sie haben 47 Jahre grundlos unschuldige Menschen überall auf der Welt getötet.“ Als 47. Präsident, so Trump weiter, sei es ihm eine große Ehre, sie alle zu töten.
Gleichzeitig wird Trump nicht müde zu wiederholen, dass die Welt im letzten Jahr die überragende Macht der Vereinigte Staaten erlebt habe. „Wir sind das militärisch stärkste Land der Welt.“
https://www.theguardian.com/us-news/2026/mar/15/trump-iran-war-truth-social-pictures
Zur Belustigung seiner Zuhörer lobte er die Zerstörung großer iranischer Schiffe. Warum kaputt machen, wenn man sie doch behalten könne, habe er seine Generäle gefragt: Die hätten geantwortet, es mache mehr Spaß, sie zu versenken.
Geht es hier um die Sicherheit der USA? Der Welt? Die geplante Reise nach China soll nun wahrscheinlich nicht stattfinden. Trump müsse den Krieg managen, hieß es. Oder: China will ihn nicht empfangen.
Schon in Davos gab sich Trump ganz selbstbewusst und siegessicher. In Venezuela, so Trump damals, sei eine neue Waffe eingesetzt worden, die die Raketenabwehr ausgeschaltet habe. Kein einziger Schuss sei gefallen. Wahrscheinlich sitzen China und Russland nun wieder an den Reißbrettern, spöttelte er. Was die USA unter ihm, Trump, machen, sei immer perfekt ausgeführt. Etwa die israelische Raketenabwehr (Eiserne Kuppel). Alles US-Technologie, alles unser Zeug. In unglaublicher Art und Weise hätten die USA die iranische Atombedrohung ausgeschaltet usw. (Anm.: Trump bezog sich auf den Zwölf- Tage-Krieg 2025, in Kanzler-Deutsch die „Drecksarbeit“.)
https://www.astrid-online.it/static/upload/trum/0001/trump-davos-2026.pdf
Solche Attitüden entstehen nicht aus dem Nichts. So redet nur einer, der sich an der Spitze der Tafel wähnt, zum Maßstab aller Dinge macht und das eigene Land als „unverzichtbar“ begreift. Man bekommt auch ein Gefühl dafür, wie „richtige“ Kriegsführung verstanden wird: schnell, hart, erbarmungslos, tödlich. Kein Wunder, dass der russische Krieg gegen die Ukraine nicht verstanden wird.
Vom Trump, der seinen Wählerinnen und Wählern ein Ende der ewigen Kriege und regime-change-Operationen versprach, ist nicht viel übrig geblieben. Wenn US-Leaks stimmen, begann er den Krieg gegen den Iran gegen den Rat hoher Militärs und auch von vier US-Geheimdiensten. Grayzone spekulierte, dass Trump erfolgreich eingeredet worden sei, dass die iranische Führung hinter den Mordanschlägen auf ihn im Jahr 2024 steckte. Das ist gut möglich. Präsident G.W. Bush jr. war auch lange fälschlicherweise davon überzeugt, dass Saddam Hussein angetreten war, ihn und seine Familie zu ermorden. So verbinden sich Interessen und Emotionen zu einem gefährlichen Gemisch. Ein Heuchler ist Trump keineswegs immer. Putin versorge den Iran mit Zieldaten, fragte ihn die Financial Times. Trump blieb kühl. Schließlich machen das die USA im Ukraine-Krieg auch. Darin unterscheidet er sich sichtlich von den ihn umgebenden Falken.
Niemand setzt Trump Grenzen - nicht der Kongress, nicht die allermeisten US-Medien, denen er ohnehin nicht traut. So wird Trump zur Abrissbirne eines Imperiums im Niedergang. Es fehlt auch das Korrektiv der angeblichen Partner und Freunde. Ganz wie gute Vasallen, dessen Herr nie was falsch machen kann, schwiegen sie immer wieder und maßen mit zweierlei Maß. Hinsichtlich erklärter Gegner ist man sich sofort einig: Die sind das Böse, die Verbrecher an Völker- und Menschenrechten. Geht es um die eigene Sippe, allen voran die USA und Israel, dann tut man so, als wäre das Völkerrecht eine bloße Idee, etwas Fiktionales und so kompliziert, dass man mit dem Nachdenken und Prüfen und Bewerten garnicht hinterherkommt. Dann wird bequemerweise vollständig vergessen gemacht, dass man sich selbst diesem Recht unterwarf, durch die nationale Ratifikation. Die UN-Charta wurde ratifiziert, die Genfer Konventionen und ihre Zusatzprotokolle auch. Dort ist alles ganz klar und allgemeinverständlich formuliert: Gewaltanwendung ist verboten. Konflikte sollen friedlich geschlichtet werden usw. Die Zivilbevölkerung soll im Krieg möglichst nicht leiden und schon gar nicht absichtlich angegriffen werden. Militärisches Personal soll sich keiner zivilen Schutzschilder bedienen. Militärische Angriffe auf Journalisten sind genauso verboten wie etwa auf medizinisches Personal oder Schulen. Armeen sollen dieses Recht kennen und im Fall eines Kriegs auch danach handeln. Staatsoberhäupter entführt man nicht. Man ermordet nicht wahllos Führungseliten, als sei man Herr über Leben und Tod.
Die übergroße Mehrheit der Weltbevölkerung hat längst verstanden, dass der Westen mit doppelten Maßstäben hantiert, den Splitter im Auge des anderen sieht, aber nicht den Balken im eigenen. Das ist nicht erst seit dem aktuellen Krieg gegen den Iran ein Problem: Die Liste der Sünden ist verdammt lang. Nie wurde um Vergebung gebeten oder gar Verantwortung übernommen. Nie etwas daraus gelernt. Kein Wunder, dass sich nun auch der deutsche Außenminister dreht und wendet. Einerseits tut er so, als ob er die Kriegsziele von Israel und den USA kenne und sie billige. Andererseits fragte er, wann beide Länder glauben, sie erreicht zu haben. Interessant, denn glaubt man Trumps Nachricht vom 14. März, ist alles bereits auf Beste erledigt, der Iran besiegt, völlig zerschlagen. Laut Wadephul sollte dann, in einer zweiten Phase, eine neue Sicherheitsarchitektur in der Region besprochen werden. Mit allen Anrainerstaaten, auch mit dem Iran. Welchem Iran? Diese gut 2500 Jahre alte Zivilisation ist doch angeblich längst zerschlagen, folgt man Trump, oder soll zerschlagen werden, folgt man Netanjahu. Und was braucht es für eine neue Sicherheitsordnung in der Region, wenn Trump bereits immerwährenden Frieden, Sicherheit und Harmonie versprach? Dazu müsse doch „nur“ noch die kleine „Belästigung“ der de-facto-Sperrung der Straße von Hormuz beseitigt werden. Durch die Nato. Nein entgegnete der deutsche Bundeskanzler. Die Nato sei ein Verteidigungs- und kein Interventionsbündnis.
Nicht nur Deutschland ist verstimmt. Niemand wurde gefragt. Statt dessen will das Weiße Haus verordnen, und das geht dann doch zu weit. Man kann sich dennoch des Eindrucks nicht erwehren, dass in der EU noch immer die Hoffnung vorherrscht, dass die USA und Israel den „Job“ schnell erledigen, damit wieder das Thema Ukraine in den Mittelpunkt rückt, am 21. Sanktionspaket gegen Russland gearbeitet und vom Sieg über Russland geträumt werden kann. In der Realität wird es immer knapper für die Ukraine.
Für die USA läuft im Iran-Krieg allerdings auch nichts nach „Plan“. Bis gestern war ein regime change im Iran eingepreist. Aber so hatten sie sich diesen Krieg nicht vorgestellt, offenbar nicht einkalkuliert, dass die Iraner angesichts der schweren Angriffe nicht umgehend bedingungslos kapitulieren, Washington nicht um die Neuauswahl ihrer Anführer bitten, den schweren Angriffen trotzen und sich in einer Art und Weise wehren, die richtig wehtut: Die US-Militärbasen in der Golf-Region haben riesige Schäden erlitten, die großen teuren Radaranlagen, sind zerstört, die USA faktisch „blind“. Innerhalb nur weniger Kriegstage wurde die Golf-Region zum Schatten ihrer Selbst.
Israel wurde ebenfalls schwer attackiert. Dass der Iran de facto die Straße von Hormuz schließen würde und nur noch den Schiffen freundlich gesinnter Länder Durchfahrt gewährt, hatte offenbar auch kaum einer erwogen. Das galt als „letztes Mittel“. Nun berichtet Axios, dass im engeren Zirkel von Trump schon befürchtet werde, der Angriff gegen den Iran könnte ein Fehler gewesen sein. Die USA seien in einer „Eskalationsfalle“ gefangen.
https://www.axios.com/2026/03/16/trump-iran-war-escalation
Mit der Straße von Hormuz hält der Iran ein Pfund in der Hand, und das Land ist entschlossen, das nicht aus der Hand zu geben. Der Iran hat inzwischen klare Forderungen aufgestellt. Es geht ihm nicht mehr um einen Waffenstillstand, der allenfalls genau bis zum nächsten Angriff dauert. Er will Sicherheit, den Abzug der USA aus der Region, Reparationen und die Aufhebung aller Sanktionen. Für die USA ist das harter Tobak. Für Israel ebenso.
Die de-facto-Schließung der Straße von Hormuz richtet großen wirtschaftlichen und sozialen Schaden an und zwar längerfristig. Die Internationale Energieagentur sprach bereits vom „schwersten Lieferabbruch in der Geschichte der Ölmärkte“.
https://www.iea.org/topics/the-middle-east-and-global-energy-markets
Die Energieversorgung in Asien für Länder wie Japan, Südkorea, Thailand, die Philippinen oder auch China (Taiwan) ist akut bedroht, wie auch die Versorgung mit Nahrungsmitteln, in der Golfregion und weit darüber hinaus. Rund ein Drittel der global gehandelten Düngemittel wurde durch dieses Nadelöhr verschifft.
Wenn Düngemittel nicht rechtzeitig bei den Landwirten ankommen, werden schwere Ernteausfälle die Folge sein, Nahrungsmittelknappheit und steigende Preise. Hinzu kommt die Handelsblockade anderer wichtiger Produkte wie Phosphor oder Aluminium.
Je länger alles dauert, um so mächtiger werden die Kriegsfolgen auf der Welt lasten. Genauer gesagt werden -wie immer- die kleinen Leute das größte Päckchen zu tragen haben: Wenn die Inflation ihre knappen Ersparnisse verschlingt, wenn die Preise für fast alles in die Höhe schnellen und Güter, einschließlich Arzneimittel immer knapper werden. Ob für den Hausgebrauch, wie etwa Aspirin, oder für Infusionsbeutel im kommunalen Krankenhaus: Öl wird gebraucht, um auch das zu produzieren.
Die US-Navy soll bereits abgelehnt haben, Schiffe durch die Straße von Hormuz zu eskortieren. Die einschlägigen Versicherungsgesellschaften dürften sich weigern, diese Route noch zu versichern. Nur Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben alternative, wenn auch beschränkte Transportrouten für ihre Produkte.
Selbst eine schnelle Einstellung der Kampfhandlungen würde nicht automatisch die Öffnung der Straße von Hormuz nach sich ziehen.
Kommt es nicht zügig zu ernsthaften Verhandlungen, dann sind der militärischen Eskalation Tür und Tor geöffnet. Dann wird der Krieg lang und noch barbarischer. Die USA und Israel haben unzweifelhaft das Potential, den Iran furchtbar zu verheeren. Aber 90 Millionen Menschen besiegt man nicht aus der Luft. Für eine massive Landinvasion fehlen die Soldaten, das Material und die Logistik.
Noch wurden die Ölförderanlagen des Iran nicht angegriffen. Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass der Iran einen solchen Schritt vergelten würde. Mit gleicher Münze. Die dafür erforderlichen Waffen besitzt das Land. Es ist viel stärker als die Kriegsplaner dachten. Und was käme nach der Zerstörung der Energieerzeugung in der ganzen Golf-Region? Und in Israel? Ein Nuklearwaffeneinsatz durch die USA und/ oder Israel? Und dann? Zerstört dann der Iran ein israelisches Kernkraftwerk? Keiner weiß sicher, ob dem Iran, der bereit war, zu verhandeln und mit Krieg überzogen wurde, der Nichtweiterverbreitungsvertrag von Nuklearwaffen heilig bleibt.
Man kann nur hoffen, dass der Angriff auf den Iran nicht die Büchse der Pandora öffnete, dass es im Hintergrund Vermittlungsbemühungen von BRICS-Staaten gibt. Trump schreibt sich dagegen unentwegt die Geschichte um: Diese bösen Iraner kann man nur mit Krieg daran hindern, eine Atombombe zu bauen, die sie dann auch in Null-Komma-Nichts zünden würden. Aber er verriet bei seiner Antwort gleichzeitig, dass die USA nicht damit gerechnet hatten, dass der Iran die Aggression mit einem Angriff auf die Stützpunkte der USA in der Golfregion beantworten würde. Oder vielleicht hatte ihn nur keiner gewarnt.

Mint on Instagram: "#WATCH | US President #DonaldTrump says, “I…
Trump vergaß offenbar, dass er einst den Krieg gegen den Irak ablehnte. Damals herrschte in den USA die „1-Prozent-Doktrin“, die Dick Cheney zugeschrieben wird: Wenn es auch nur eine Chance von einem Prozent gibt, dass es zum Unvorstellbaren kommt, müssen sich die USA so verhalten, als sei es eine Gewissheit. „Es geht nicht um unsere Analyse. Es geht um unsere Antwort. Berechtigt oder nicht, faktenbasiert oder nicht, allein unsere Reaktion darauf ist entscheidend. Was die ‚Beweise‘ angeht, war die Messlatte so niedrig angesetzt, dass der Begriff an sich fast nichts mehr bedeutete.“ So beschrieb der Journalist Ron Susskind diese Doktrin. Nicht nur Trump scheint ihr verfallen. In der EU hat sie ebenfalls Hochkonjunktur.
https://abcnews.com/Technology/story?id=2120605&page=1
Während die ganze Welt auf den Iran schaut, leidet Kuba inzwischen ebenfalls unter einer Energieblockade, die nun schon drei Monate andauert. Verursacht von den USA. Sie straft zudem das kubanische Volk durch jahrzehntelange Sanktionspolitik. Hinzu kommt das wirtschaftliche Missmanagement auf der Insel. Nun ist Kuba längst in einer humanitären Katastrophe. Ein kanadischer Arzt berichtete über die Lage in einem Kinderkrankenhaus in Havanna. Babys sterben, weil sie nicht mehr elektrisch beatmet werden können. Die US-Blockade gegen Kuba bringe Babys um, erklärte er.
Aber seine Stimme wird womöglich genauso wenig gehört, wie die Stimmen der Ärzte, die von den Zuständen in Gaza berichteten, von den vielen toten und verwundeten Kinder, die ihnen im Einsatz begegneten. Man könnte die Liste fortsetzen.
Wir bringen Tränen, Kerzen oder Teddybären, wenn Kinder bei uns Opfer von Gewalttaten sind. Wenn sich aber Opfer summieren, die nicht die „unseren“ sind, scheinen Mitleid und Empörung zu verstummen. Ansonsten ist kaum erklärbar, warum wir es immer noch hinnehmen, dass durch westliche Sanktionen zwischen 2012 und 2021 weltweit geschätzt 564.258 Menschen jährlich starben. Das sind kriegsähnliche Dimensionen. 51 Prozent der Opfer waren dabei zwischen null und fünf Jahren alt.
https://www.thelancet.com/journals/langlo/article/PIIS2214-109X(25)00189-5/fulltext
Es gibt keinen einzigen nichtwestlichen Staat oder Staatenbund, der soviel Blutschuld auf sich geladen haben. Das gilt selbst dann, wenn man alle terroristischen Verbrechen weltweit dagegenstellt. Doch, wie das Institute für Economics and Peace einschätzte, Terrorismus ist völlig unberechenbar und erzeugt daher auch ganz andere psychologische und soziale Folgen als etwa ein Krieg, der durchschnittlich neunmal höhere Opferzahlen fordert.
https://www.economicsandpeace.org/wp-content/uploads/2024/02/GTI-2024-web-290224.pdf
Der jüngste Bericht des US-State Department zur terroristischen Bedrohung 2023 schätzte ein, dass etwa 9% der terroristischen Anschläge durch Verbündete des Iran (Hamas, Hisbollah, Houthis) begangen wurden. Der Hauptverursacher von weltweitem Terror ist der IS. In diese US-Statistik floss der Anschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 ein, der zu den verlustreichsten Terroranschlägen der Welt gehört.
https://www.state.gov/wp-content/uploads/2024/12/2023_Statistical_Annex_Edited__508_Compliant-FINAL.pdf
Und doch, das Land, das 2023 unter der höchsten terroristischen Bedrohung litt, war Burkina Faso.
Zogen die USA und Israel für Burkina Faso in den Krieg gegen den Iran? Die Frage zu stellen, heißt, sie zu beantworten.
Der politische Westen braucht dringend einen Perspektivenwechsel. Das Unglück, das er bisher über die Welt brachte, ist schon unverzeihlich groß. Er wird sich dem stellen müssen. Er wird lernen müssen, dass es politische Konfliktlösung braucht und sein traditionelles Arsenal von Konfliktanheizung, Bestrafung und Waffengang auf die Müllhalde der Geschichte gehört. Er wird lernen müssen, dass die Zeit der politischen Bevormundung des „Rests“ der Welt abgelaufen ist. Rücksichtslose Macht- und Unterwerfungspolitik endet in Unberechenbarkeit, Destabilisierung und Zerstörung. Auf solch vergiftetem Boden kann kein Frieden wachsen, wird Sicherheit immer nur ein Schlagwort bleiben, nirgends eingelöst.
"Nachrichten einer Leuchtturmwärterin" abonnierenVon Petra Erler · Launched 4 years ago
Fakten und Kommentare zu aktuellen politischen Streitfragen
Diskussion über diese Post
2hBearbeitetPetra Erler schreibt: «Der politische Westen braucht dringend einen Perspektivenwechsel. Das Unglück, das er bisher über die Welt brachte, ist schon unverzeihlich groß. Er wird sich dem stellen müssen. Er wird lernen müssen, dass es politische Konfliktlösung braucht und sein traditionelles Arsenal von Konfliktanheizung, Bestrafung und Waffengang auf die Müllhalde der Geschichte gehört. Er wird lernen müssen, dass die Zeit der politischen Bevormundung des „Rests“ der Welt abgelaufen ist.»
Die derzeitigen Eliten des Westens wollen nicht lernen. Fürchte ich.
Denn ihnen dringt der Habitus des guten, alten Kolonialherrn aus sämtlichen Knopflöchern der ach so weißen Westen und und den Poren der gleichfarbigen Gesichter.
Die Folgen für die Welt insgesamt und den Westen selbst, will ich mir lieber nicht ausmalen.
Vielleicht geht es glimpflich ab, wenn Russland und China weiter halbwegs rational handeln. Leider ist das keine Gewähr dafür, dass wild um sich schlagende Ultra-Orthodoxe ein Armageddon herbeisehnen und herbeiführen, um die Welt in den Abgrund zu reißen, damit das Jüngste Gericht stattfinden kann.
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AntwortenTeilen 3hUnd bitte nicht vergessen, dass Israel angekündigt hat, Libanon wie Gaza zu behandeln, wo ja jetzt auch keine Hilfsorganisationen mehr tätig sein können.
Also zerstören und völkermorden, dann kommt Syrien etc.etc. bis Großisrael erreicht ist.
https://antikrieg.com/aktuell/2026_03_16_esistzeit.htm
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AntwortenTeilenBei TIME nachzulesen: Wie Biden die Ukraine opferte.
Zur Entscheidung über Krieg und Frieden in Europa
März 2, 2025 • Petra Erler
RAND-Notizen: Der Ukraine-Krieg wird zum Störfaktor amerikanischer Hegemonialinteressen
Pentagonnahe Denkfabrik RAND fordert schnelles Kriegsende und blickt auf China
Feb. 5, 2023 • Petra Erler
Die geschichtliche Verirrung des Nato-Generalsekretärs in Berlin
Dez. 13, 2025 • Petra Erler
Info: https://petraerler.substack.com/p/krieg-gegen-den-iran-schiffe-versenken
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freedert.online, vom 16 Mär. 2026 22:20 Uhr
Die Drohung von US-Kriegsminister Pete Hegseth, im Konflikt mit Iran keine Gefangenen zu machen und iranischen Soldaten "keine Gnade" zu gewähren, könnte laut Rechtsexperten eine Anstiftung zu Kriegsverbrechen darstellen. Nach US-amerikanischem und internationalem Recht ist Hegseths Ansage offenbar rechtswidrig.

(Screenshot)
© Urheberrechtlich geschützt
US-Kriegsminister Pete Hegseth und Präsident Donald Trump in Doral, Florida, 7. März 2026
US-Kriegsminister Pete Hegseth sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, gegen nationale und internationale Gesetze zum Verbot von Kriegsverbrechen verstoßen zu haben, nachdem er erklärt hatte, dass den iranischen Streitkräften "keine Gnade" gewährt werde.
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US-Kriegsminister Hegseth: Chamenei verletzt – Irans Führung "kauert wie Ratten" im Untergrund
Die rechtliche Definition dieser Formulierung besagt, dass sich ergebende iranische Soldaten von amerikanischen Truppen hingerichtet und nicht gefangen genommen würden. US-Beamte und Rechtsexperten haben darauf reagiert und Hegseth vorgeworfen, zu Kriegsverbrechen anzustiften.
"Wir werden weiter Druck ausüben. Wir werden weiter vorstoßen, weiter vorrücken. Keine Gnade, keine Barmherzigkeit für unsere Feinde", sagte Hegseth am Freitag bei einer Pressekonferenz zum Thema Iran.
Einige US-Beamte und Rechtswissenschaftler argumentierten, dass die Äußerungen über harte Rhetorik hinausgingen und in den Bereich der Kriminalität abdrifteten.
Senator Mark Kelly aus Arizona kritisierte Hegseth scharf und sagte, seine Äußerungen seien "keine Sprüche eines Möchtegern-harten-Typen", sondern vielmehr ein illegaler Befehl, der US-Soldaten in Gefahr bringe. Dies zeige auch, dass "es nie eine klare Strategie für diesen Krieg gab", fügte der Senator hinzu.
Dan Maurer, ein pensionierter Oberstleutnant der US-Armee und Militärrichter, veröffentlichte ein hypothetisches Memo, das Hegseth vom Rechtsberater des Pentagon erhalten sollte und in dem er über die strafrechtliche Haftung für sich selbst und jeden Untergebenen informiert wird, der seiner Anweisung, keine Gnade zu gewähren, folgt.
Das Haager Abkommen und die Genfer Konvention verbieten es, feindlichen Kombattanten Schaden zuzufügen, die sich nicht verteidigen können oder sich ergeben haben, und untersagen ausdrücklich die Forderung, "keine Gnade zu gewähren".
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Analyse
Die USA sehen den Krieg gegen Iran auch als Willen Gottes
Diese Regeln sind im US-amerikanischen Recht verankert. Das Kriegsverbrechergesetz von 1996 zitiert in seiner Definition von Kriegsverbrechen direkt den Artikel, der das Verbot, "keine Gnade zu gewähren", festlegt.
Das US-Militär verbietet seit 1863 Befehle, keine Gefangenen zu machen, als US-Präsident Abraham Lincoln während des Bürgerkriegs den Lieber-Kodex erließ.
Hegseth hat Bedenken hinsichtlich des Völkerrechts zuvor zurückgewiesen und behauptet, er werde sich nicht an "dumme Einsatzregeln" und "politisch korrekte Kriege" halten.
Seine Äußerungen erfolgten zudem zwei Wochen nach einem US-Angriff auf eine Mädchenschule im Süden Irans, bei dem mehr als 170 Menschen getötet wurden, die meisten davon Kinder.
Mehr zum Thema - Wie stark hat Iran US-Militärstützpunkte beschädigt?

Video https://rumble.com/v76ogqk-kriegsminister-hegseth-zu-iran-strategie-tod-und-zerstrung-vom-himmel-den-g.html Dauer 2:32 Min.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Info: https://freedert.online/international/273585-anstachelung-zu-kriegsverbrechen-hegseths-umstrittener/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

Der israelisch-amerikanische Angriff ist bereits gescheitert. Der Iran wird dies überstehen – das Projekt Grossisrael ist in weite Ferne gerückt – und nur um dieses geht es.
forumgeopolitica.com, vom So. 08 Mär 2026 ,Peter Hänseler
Peter Hänseler berichtet aus Dubai, wo er wohlauf mit seiner Familie festsitzt, sich durch das Getöse im Westen nicht aus der Ruhe bringen lässt und geduldig auf den nächsten möglichen Heimflug wartet.
Israel und die USA haben einen Krieg gegen den Iran losgetreten, absolut grundlos. Dies sollte man sich immer vergegenwärtigen, wenn man die Aussagen von westlichen Politkern ertragen muss, welche die US-Politik verteidigen. Die dabei gezeigte zwanghafte Verbalakrobatik, um zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist, entlarvt die Schwerstkriminalität des Vorgehens. Würden die Regeln der Nürnberger Prozesse angewendet, hingen Trump, Netanjahu & Co. am Galgen – so einfach ist das.
Verfolgt man die westlichen Medien, welche die Erklärungen und Rechtfertigungen kritiklos wie unmündige Kinder in Dauerschleife nachplappern, reibt man sich die Augen: Regime-Change im Iran, Angst vor Nuklearwaffen im Iran, Angst vor der ballistischen Macht der Mullahs; Präventivschlag, da Iran Israel, ja Europa, wenn nicht sogar die USA in Kürze angegriffen hätten. Die Begründungen, welche Trump, Hegseth und Rubio von sich geben, wechseln täglich. Ein überaus deutlicher Beleg dafür, dass die USA ihre offiziellen Kriegsziele nicht erreichen können und somit permanent an die entstandene unerwartete Realität anzupassen versuchen. Das tun die genannten Herren in einer derartigen Geschwindigkeit, dass sie ihre absurd anmutenden politischen und militärischen Phantastereien nicht einmal untereinander abstimmen und sich laufend widersprechen. Selbstsicherheit sieht anders aus.
Das geht soweit, dass sich die Trump-Truppe zum gemeinsamen Gebet im Oval Office treffen.
Die israelischen Soldaten ihrerseits werden in einer Weise indoktriniert, die das Gebet im Weißen Haus als Teil eines religiösen Wahns erscheinen lassen, so berichtet Tucker Carlson.

https://t.me/AleksandrSemchenko/72420
Gebete und das Geschwätz im Westen versuchen, die wahren Ziele der Zionisten zu verdecken. Der Iran, die älteste und grösste Zivilisation von Westasien steht Israel im Wege, um Grossisrael zu erschaffen, also ein Land vom Euphrat bis zum Nil.
Die Puzzleteile liegen alle auf dem Tisch. Wir suchen sie zusammen.
Es ist unmöglich, über alle Vorkommnisse zu berichten. Von allem, was ich zusammentragen konnte, bringe ich eine Auswahl und hoffe damit ein Bild zu zeichnen, das der Realität nahekommt. Erschwerend kommen die bewusst von allen Seiten gestreuten Falschinformationen hinzu. Ich hoffe, ich konnte die Spreu vom Weizen trennen.
Der Angriff auf den Iran ist durch nichts zu rechtfertigen. Wie bereits im letzten Juni missbrauchten die Amerikaner die Verhandlungen mit den Iranern und griffen den Iran während einer Verhandlungspause an. Am Freitag, 27. Februar sagte Omans Aussenminister Badr bin Hamad Al Busaidi, er glaube, dass alle Fragen in einem Abkommen zwischen dem Iran und den USA innerhalb weniger Monate gütlich und umfassend gelöst werden könnten. Am darauffolgenden Montag wollte man weiterverhandeln, beide Seiten sprachen von Fortschritt
Mit den Amerikanern kann man nicht verhandeln. Dieses niederträchtige Verhalten der USA wird dazu führen, dass dieser Krieg bis zum bitteren Ende ausgefochten wird. Einer der in seiner Weltsicht am meisten beschränkten Politiker im Westen, Bundeskanzler Merz, sprach die Wahrheit aus, ohne es zu wollen.
«Manchmal kommt die Wahrheit heraus, wenn man einen Dummkopf sprechen lässt.»

Friedrich Merz: Ein wahrer Dummkopf – Wenn man bei Google nach «Friedrich Merz Dummkopf» sucht, wird dieses Bild erstellt – KI funktioniert.
Mit anderen Worten: Völkerrecht gilt für den Iran nicht. Manchmal kommt die Wahrheit heraus, wenn man einen Dummkopf sprechen lässt. Soviel zur Rechtfertigung des Angriffs.
Das sagte der Regierungschef des Landes, das im Iran-Irak-Krieg von 1980 bis 1988 den Irak mit völkerrechtlich geächtetem Giftgas versorgte, das gegen den Iran eingesetzt wurde.
Die Strasse von Hormuz ist geschlossen; der Iran – zusammen mit den Huthis – entscheiden, wer passieren wird.
Ein weiteres Genie europäischer Politik, Ursula von der Leyen, verkündete am 3. Dezember folgendes:
Übersetzung:
Am 4. März äusserte sich Präsident Putin wie folgt:
Stark betroffen vom Krieg ist China, das viel Erdgas (ca. 30%) von Katar und Öl vom Iran (12,3%) bezieht. Russland kann diese Lücke schliessen. Man muss keinen Hochschulabschluss haben, um zu erkennen, dass Europa ein ungesehenes Energieproblem haben wird – innert Wochen. Russland sitzt am längeren und Europa an keinem Hebel mehr. Deutschland, das nicht nur einmal verkündete, Russland werde immer sein Feind sein, wird unfähig sein, mit Charme im Kreml nachzufragen.
Eines der ersten Ziele des Angriffs am Sonntag war eine Primarschule für Mädchen. Resultat: 165 tote Kinder zwischen 7 und 12 Jahre alt. Al Jazeera berichtete, dass der Anschlag auf die iranische Mädchenschule wahrscheinlich «vorsätzlich» geführt wurde.
Die Indizien einer US-Urheberschaft für dieses jedes Maß an Menschlichkeit übersteigende Verbrechen sind inzwischen so erdrückend, dass sich die USA-Führung gezwungen sah, in einer geschlossenen Sitzung das scheinbar Undenkbare zuzugeben.

Die in Genozid durchaus geübten Israelis sind der «Meinung», dass die Iraner die Schule angegriffen hätten. Diese Aussage hat einen kleinen Schönheitsfehler: Dieser Angriff fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Iraner noch gar nicht reagierten, da es einer der ersten Angriffe war. Zum genozidalen Verhalten der Israelis siehe unser Beitrag vom vergangenen Juli «Völkermord als «Selbstverteidigung» - Westliche Medien als Mittäter beim Genozid in Gaza»
Die folgenden Fotos findet man in den westlichen Medien nicht – man möchte dem Publikum wohl die gute Laune nicht verderben.

Die kleinen an der eigenen Beerdigung – https://x.com/zarahsultana/status/2028878874419851377?s=20

Tote kleine Schülerinnen vor der Beerdigung – https://x.com/s_m_marandi/status/2028148788297093412?s=20
Um die Schule herum gab es keinerlei militärische Ziele. Als ob das nicht genug ist, wurde die Schule zweimal angegriffen. Nach dem Erstschlag erfolgte ein weiterer ebenso gezielter Angriff auf dasselbe Ziel mit dem Ziel, die zu Hilfe eilenden Menschen ebenso zu vernichten.
Der Westen darf somit stolz sein. In den ersten paar Tagen brachten die Israelis und die Amerikaner über 1.000 Zivilisten im Iran um, so das Wallstreet Journal, mehr als der Krieg in der Ukraine zivile Opfer pro Jahr fordert. Ich sage ausdrücklich der Westen – der gesamte Westen, inklusive die Schweiz, unterstützt dieses Gemetzel.
Die Israelis und die Amerikaner zeigen zahllose Aufnahmen, die belegen sollen, dass der Iran bald am Ende sei. Pete Hegseth verkündet, dass die USA gewinnen. Wenn man auch nur einen Hauch von Geschichtsbewusstsein hat, weiss man, dass Siegesgeschrei komplett wertlos und meistens eine Lüge ist. Wir verweisen auf Adolf Hitler, welcher bis kurz vor der Kapitulation im Mai 1945 «Endsieg» schrie. So etwa am 30. Januar 1945.

Video https://www.youtube.com/watch?v=yFrEn7AUJLQ Dauer 1:35:22 h
Hier der erregte Pete Hegseth – Siegesrausch oder Panik?

Video https://www.youtube.com/watch?v=mEzrKhfpNaI Dauer 1:39 Min.
Iran ist mit über 1,5 Millionen Quadratkilometern grösser als Westeuropa (1,2 Millionen km2). Und dieses Land wollen Trump und Netanyahu durch Bombardierung neu formatieren? Israel hat eine Fläche von um die 22'200 km und ist somit 67-mal kleiner als der Iran. Rein rechnerisch sind damit iranische Angriffe auf Israel pro Schuss 67-mal konzentrierter als US/Israelische Angriffe auf den Iran. Oder anders gesagt: Wenn Iran eine Rakete auf Israel feuert, müsste Israel 67 feuern, um theoretisch dieselbe Wirkung zu erzielen. Niemand im Westen spricht darüber.
Es sei an den Jemen erinnert, nicht sehr weit vom Iran gelegen. Seit 2015 bombardieren die Amerikaner, die Saudis, die Israelis und die Briten den westlichen Teil des Jemen, ein kleines Land am Golf, wo die Huthis dem Westen erfolgreich die Stirn bieten. Die USA schickten eine Flugzeugträgergruppe, die Saudis ihre Luftwaffe. Auch die Briten und Franzosen versuchten sich. Sie alle waren nicht in der Lage, den Huthis ihren Willen aufzuzwingen.
Die erste Reaktion der Iraner war lange vorab in Aussicht gestellt: Seit Wochen hat die iranische Führung angekündigt, dass jede militärische Installation der USA in der Golfregion ein legitimes Ziel sei. Bis jetzt wurden 21 US-Basen angegriffen, milliardenteure Radaranlagen wurden zerstört. Damit sind die Amerikaner bereits teilerblindet. Betrug die Vorwarnzeit von iranischen Raketenangriffen um die 20 Minuten, schmolz diese auf gegenwärtig 4 Minuten zusammen.

Quelle: Simplicius
Bahrein, der Stützpunkt der 5. US-Flotte kann nicht mehr benutzt werden. Die Schiffe der US-Flotte müssen nun 5 Tage nach Diego Garcia fahren, um aufzutanken und Munition zu laden – danach 5 Tage zurück. Damit können die USA einen längeren Angriff auf den Iran nicht kontinuierlich führen. Die iranischen Angriffe werden wohl solange fortgeführt bis die Amerikaner abziehen.
Durch eine kluge Angriffsstrategie zwang der Iran die USA darüber hinaus, die im Süden vom Iran stationierte Flugzeugträgergruppe ca. 1.000 Kilometer vom Iran auf hoher See zu «parken», um nicht direkten Raketenangriffen ausgesetzt zu sein. Die darauf stationierten F-35-Flugzeuge haben jedoch nur eine Reichweite von 600 Kilometern. Sie müssen also sowohl auf dem Weg zum Iran als auch zurück aufgetankt werden. Von einem tiefen Eindringen in den Iran kann auf Grund der enormen Größe des Landes ebenfalls keine Rede sein.
Die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Golfstaaten sind katastrophal. Das ist etwa für die Vereinigten Arabischen Emirate der Fall, 17% ihres GDP erarbeiten sie mit Luftfahrt, ca. 24% mit Immobilien. Der Luftverkehr ist praktisch zum Erliegen gekommen – der Grund, dass ich selber in Dubai ausharre. Die Botschaft der Iraner ist eine einfache: Solange die USA Stützpunkte bei Euch haben, greifen wir diese an. Die «flexiblen» Führer der Golfstaaten scheinen tatsächlich ob dieser Wendung überrascht zu sein. Es war sehr profitabel, auf beiden Hochzeiten zu tanzen, jetzt müssen sie sich früher oder später entscheiden. Besser früher, denn die Konsequenzen werden fatal sein. Langfristig wird der Nimbus der mit viel Liebe aufgebauten sicheren Häfen im Nahen Osten zerstört, da nützen die Luxushotels und Einkaufstempel wenig – diese stehen alle leer. Kurzfristig wird die Versorgungslage durch die Sperrung von Hormuz gefährlich – die meisten Lebensmittel werden per Schiff angeliefert. Werden diese durch LKWs auf dem Landweg von Saudi-Arabien ersetzt – was technisch allein auf Grund der Volumina unmöglich ist - wird das zu Versorgungslücken und Preisexplosionen führen.
Sogar die FT berichtet bereits:
Militärisch können sich diese Staaten nicht ernsthaft wehren, die Amerikaner waren dafür zuständig und liefern – solange sie können – alle Waffen an Israel. Und die «eigenen» Soldaten kommen zum Großteil aus dem fernen Ausland, so aus Indien und Bangladesch.
Israel hat bezüglich Schäden eine komplette Informationssperre verhängt; wer Fotos oder Videos von Schäden aufnimmt, wandert für fünf Jahre ins Gefängnis. Die westlichen Medien machen da gerne mit und reden die Lage in Israel schön. Die Wahrheit sieht anders aus. Der Iran schickt jeden Tag hunderte von Raketen und Drohnen nach Israel, vorerst altes Material, das Angriffe auf Tel Aviv und Haifa fliegt.
Schäden in Tel Aviv
Viele in Israel übernachten in Parkgaragen
Die israelischen Soldaten müssen erkennen, dass jetzt andere Regeln gelten. Bis vor kurzem töteten und terrorisierten sie wehrlose Zivilisten in Gaza – man erinnert sich:
Jetzt sind die Herren konfrontiert mit Feinden, die sich wehren können und da weinen sie[MOU1] .
Niemand sollte über diese Entwicklung überrascht sein – sie war angekündigt und eine Weiterentwicklung derer vom Juni 2025. Der Krieg damals ging nach 12 Tagen zu Ende, weil die Amerikaner die Iraner darum baten – ein solches Ende wird es diesmal nicht geben. Die grossen Städte Israels werden in den nächsten Wochen in Schutt und Asche gelegt werden.
Die Russen machen nicht viel Lärm um den direkten Konflikt, ausser dass sie diesen mit aller Kraft verurteilen. Es wird verlautbart, dass die Russen den Iranern bei der Zielkoordination helfen. Die Russen dementieren dies nicht. Russland sieht durch seine Satelliten jeden Quadratmeter des Nahen Ostens und die Zielgenauigkeit der iranischen Angriffe lassen darauf schliessen, dass sie durchaus Unterstützung aus Moskau erhalten.
Seit Beginn des Konflikts ist der Kreml im Kontakt mit allen Golfstaaten, deren US-Basen unter konstantem Beschuss stehen.
Aussenminister Lawrow fand weise Worte für die Golfstaaten:
In für ihn ungewohnt klaren, diplomatischen Worten, nimmt Lawrow bei einem Treffen mit Vertretern arabischer Staaten kein Blatt vor den Mund:
Die Russen lassen dem Iran diejenige Unterstützung zukommen, um die Russland gebeten wird. Das bestätigte der Pressesprecher des Kremls, Dmitri Peskow, wiederholt. Dennoch, eine direkte Konfrontation mit den Amerikanern im Iran könnte zum Ausbruch des Dritten Weltkriegs führen. Dessen sind sich die Russen bewusst und das ist der Grund für das Agieren im Hintergrund.
Indien ist eines der Länder, das den Krieg Israels und der USA gegen den Iran mit keinem Wort verurteilte. Warum? Der Besuch Modis in Israel gibt einen Einblick in die Motivlage.
Der indische Premier Modi besuchte Tel Aviv am 26. Februar 2026, also am Tag vor dem Angriff auf den Iran. Beide Seiten massen dem Treffen eine grosse Bedeutung bei. Es wurden Verträge über eine strategische Partnerschaft beider Staaten in sehr sensiblen Bereichen unterzeichnet, so im Bereich der Verteidigung, Drohnentechnologie und der künstlichen Intelligenz. Beide Länder wollen zusammenarbeiten im Bereich der Raketenabwehr, der Laserwaffen, auch der Handel wird genannt, wenn auch an untergeordneter Stelle.
Allein diese Aufzählung klingt wie eine Anti-BRICS-Allianz. Unterstrichen wird diese These vom Zeitpunkt des Besuches. Unabhängig davon, dass Iran unmittelbar am Tag nach dem Besuch Modis angegriffen wurde, stellt die Planung eines solchen Besuches zu einem Zeitpunkt, an dem der Krieg bereits mit Händen zu greifen war, keinen Zufall dar. Weder von der einen noch von der anderen Seite. Zeitpunkt, Inhalt und das Verhalten von Modi danach gegenüber dem Iran werden schwerwiegende Folgen für BRICS zeitigen. Weder Moskau noch Peking können und werden nach diesem Affront gegen sich und den Iran einfach so zur Tagesordnung übergehen.
Denn es sind unmittelbar strategische Interessen betroffen. Indien produziert gemeinsam mit Russland verschiedene Raketen, die auf Grund ihrer Charakteristik sehr interessant für Israel sein dürften. Russland plant den Lizenzbau seines Kampfflugzeuge SU-57 in Indien. Israel ist ein bedeutender Lieferant von Komponenten im Bereich der KI.
Nun ist Indien unmittelbar und weit stärker als z.B. China von der Schließung der Straße von Hormuz betroffen. Sofort schwenkte Indien beim Ölkauf auf Russland um.
Es dürfte nur eine Frage der Gelegenheit sein, dass der russische Außenminister Lawrow seinem indischen Amtskollegen ebenso etwas darüber erzählt, wie schwierig es ist, auf zwei Kamelen bzw. zwei indischen Elefanten gleichzeitig zu sitzen.
Der Westen behauptet, dass Iran etwa Aserbaidschan und die Aramco-Raffinierie in Saudi-Arabien angegriffen habe. Die Iraner dementieren. Der angeblich durch den Iran angerichtete Schaden durch zwei (!!) Drohnen ist derart auffallend gering, dass man sich wundert, dass die Drohnen nicht gleich mit israelischen Hoheitszeichen versehen wurden.
Die Aussage Teherans sind glaubwürdig, wenn man die Interessen Israels und des Iran vergleicht – dazu weiter unten.
Dennoch spitzt sich die Lage an der Grenze zu Aserbaidschan gefährlich zu. Denn Präsident Alijew versucht nicht, die Lage zu beruhigen und z.B. den Dialog mit Iran zu suchen. Alijew brachte inzwischen seine Armee in Alarmbereitschaft und dislozierte sie an der Grenze zum Iran.
All das entspricht dem Bild, das sich Alijew inzwischen als treuer Gefolgsmann Israels und der USA erarbeitet hat. Die Stützpunkte Israels und der USA im Land tun ein Übriges.
Allerdings begibt sich Baku bei einer Konfrontation mit dem Iran auf sehr dünnes Eis, denn die Türkei ist alles andere als erbaut von dem drohenden Landkrieg mit dem Iran und fand klare Worte in Richtung Israel und USA nicht nur bezüglich des Irans, sondern auch bezüglich Gaza und Libanon.
Ob Baku den Spagat zwischen USA / Israel einerseits und der Türkei andererseits ohne Schaden übersteht, darf bezweifelt werden.
Die Amerikaner bewaffnen nun Kurden, um den Iran anzugreifen. Werden es 10.000 oder 50.000 sein? – Wie oben beschrieben, Iran ist grösser als Westeuropa und hat eine überaus angriffsfeindliches Landschaftsrelief.
Die Angst der Iraner hält sich denn auch in sehr überschaubaren Grenzen. Der iranische Außenminister bei NBC am 6. März 2026 - seine Haltung und Aussage wird wohl in die Geschichtsbücher eingehen.
Bereits knapp 48 Stunden nach Kriegsbeginn, am 1. März, sollen die Amerikaner via Italien versucht haben, mit Teheran über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Teheran sagte nein.
Am 6. März äusserte sich der iranische Aussenminister Abbas Araghchi wie folgt:
Der Iran erweckt nicht den Anschein, dass er am Untergehen ist.
Das Ziel, einen Regime Change im Iran zu erreichen, wurde nicht erreicht und damit haben die Israelis und die Amerikaner den Krieg dann verloren, wenn die Iraner die Waffen nicht in kurzer Zeit strecken. Ich gehe davon aus, dass dies nicht passieren wird.
Der Iran muss «lediglich» überleben, um alle westlichen Pläne zu zerstören.
Dennoch, die Amerikaner führen einen brutalen Krieg und zerstören vor allem zivile Ziele, um die Iraner zu brechen. Damit erreichen sie jedoch genau das Gegenteil. Neben der oben erwähnten Primarschule für Mädchen greifen die Amerikaner und Israelis Spitäler an, bis jetzt 13 an der Zahl. Das ist keine iranische Propaganda, sondern wurde vom Guardian berichtet.
Unser Blog hat Ende 2023 eine Serie über Israel publiziert «Israel – vom Opfer zum Täter zum Opfer – ein Hin und Her seit 80 Jahren». Darin wiesen wir nach, dass bereits Ben-Gurion durch Tod und Zerstörung Grossisrael erschaffen wollte. Selbstverständlich wurden wir als Verschwörungstheoretiker abgekanzelt. Heute wissen alle, dass dies der grosse Plan der Zionisten ist. Unsere Kritik hat nichts mit Antisemitismus zu tun. Viele orthodoxe Juden sind Gegner des Zionismus und wollen Israel untergehen sehen. So an einer Demonstration ins Williamsburg, Brooklyn, New York.
Es gibt viele Karten. Die folgende gibt etwa die Ziele der Zionisten vor.

Jeder israelische Soldat trägt eine Achselpatte, die Grossisrael zeigt. Das beweist, dass dies nicht etwa der Plan von ein paar wenigen Extremisten ist, sondern die nach aussen getragene Strategie der israelischen Regierung.
Mike Hukkabee, der gegenwärtige amerikanische Botschafter in Israel, sagte in einem Interview mit Tucker Carlson ein paar wenige Tage vor dem Überfall folgendes: «It would be fine, if they took it all.» («Es wäre in Ordnung, wenn sie alles nehmen würden.») So zeigen sich die Vereinigten Staaten damit einverstanden, dass Israel alle Staaten vom Nil bis zum Euphrat unterjocht (Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon, Irak, Saudi-Arabien).
Um dieses Ziel zu erreichen muss der Iran als grösste Macht im Nahen Osten neutralisiert werden. Am liebsten zerstört oder zu einer Marionette der USA werdend, damit Israel den Rest des Nahen Ostens unterjochen kann.
Es wäre naiv zu glauben, dass die Israelis mit Grossisrael genug hätten.
Der frühere israelische Ministerpräsident Naftali Bennett bei einer Konferenz in Jerusalem, an der die Leiter der wichtigsten amerikanisch-jüdischen Organisationen teilnahmen.
Soviel zu den wirklichen Plänen Israels und der USA.
Man kann mit Fug behaupten, dass die USA den Krieg bereits verloren haben, da sie ihr propagiertes Kriegsziel – Regimewechsel – nicht erreicht haben und auch nicht erreichen werden. Denn weder die amerikanische noch die israelische Führung haben auch nur ein ungefähres Verständnis davon, was es heisst, gegen eine jahrtausendealte Zivilisation Krieg zu führen.
Dieses völlig fehlende Kulturverständnis führte in den ersten Stunden und Tagen dazu, dass die Iraner – auch zum Großteil jene, welche eine andere Vorstellung vom Iran haben – die bestehenden Differenzen beiseite lassen und voll hinter ihrer Regierung stehen.
Ein Land, das grösser ist als gesamt Westeuropa, mit ein paar hundert Flugzeugen und Raketen anzugreifen in der Meinung, dieses besiegen zu können, ist genau das, was man von der Trump-Administration und den Fanatikern in Israel erwarten kann. Die derzeitigen Führungen des Westens – der USA, Westeuropas, Israels, Australiens u.a. – reflektieren mit ihrem Handeln den Zustand ihrer jeweiligen Gesellschaften. Sie als komplett schwachsinnig zu bezeichnen, beschreibt nur das Symptom. Die Ursachen dieser Dekadenz liegen sehr viel tiefer.
Ich bin kein Militärexperte, aber alle Militärs, welche nicht vom deep state gekauft wurden, äussern sich genauso, unter ihnen Scott Ritter und Larry Johnson (klarer), Macgregor (etwas diplomatischer).
Ich kenne den Iran und besuchte ihn zweimal im letzten Jahr. Dabei hatte ich die Möglichkeit mit Dutzenden Menschen zu sprechen. Abgesehen davon, dass dies wohl das freundlichste Volk der Welt ist, fiel die unglaubliche Bildung der Menschen auf. Gemäss Simon Hunt hat das Land im vergangenen Jahr 234.000 Absolventen von Ingenieursstudiengängen hervorgebracht. In den USA waren es 238.000 bei einer fast viermal größeren Bevölkerung. Viele von Ihnen arbeiten für das Militär. Die iranische Raketentechnik – die das Land unter extremen Sanktionen komplett selbst entwickelt hat - ist Zeugnis für das Potential des Landes. Die Iraner haben Hyperschallraketen. Die USA beißen sich daran seit Jahrzehnten die Zähne aus.
Wir haben gesehen, dass die Iraner mit den USA nicht verhandeln wollen. Sie fürchten auch keine Landinvasion der Amerikaner. Das sollte die USA zum Nachdenken bringen. Die Iraner konnten, ja sie mussten, sich über 45 Jahre für diesen Konflikt vorbereiten und es scheint, dass sie dies getan haben.
Falls den Iranern die Munition nicht ausgeht, werden sie in diesem Konflikt gegen die USA und Israel obsiegen. Was heisst das?
Israel steht immer schutzloser da. Die israelische Raketenabwehr findet nur noch sporadisch statt. Keine Abfangraketen in der notwendigen Spezifikation, keine Radare. Die Schäden in Israel sind horrend, jene im Iran ebenso, aber die Iraner werden dies überstehen, sie führen einen existentiellen Kampf. Die überheblichen Israelis glauben, dass sie zusammen mit den Amerikanern obsiegen werden, es war ja schließlich immer so. Aber dieses mal sprechen die Tatsachen dagegen.
Die Golfstaaten werden sich bald entscheiden müssen, auf welcher Hochzeit sie tanzen möchten. Die Grossisrael-Pläne liefern gute Argumente für ein Zusammenstehen mit dem Iran. Wie gescheit die Führer der Golfstaaten sind, wird sich bald weisen.
Die Amerikaner werden ihre Vorherrschaft im Nahen Osten verlieren. Der Weg dahin wird blutig sein und falls die Israelis als letztes Mittel Atomwaffen gegen den Iran einsetzen, ist der Dritte Weltkrieg nicht mehr weit.
Wirtschaftlich werden Europa und die Golfstaaten die grossen Verlierer sein. Falls dieser Konflikt ausser Kontrolle gerät, wird die Weltwirtschaft, die sich seit langem am Abgrund bewegt, kollabieren.
Das sind alles keine guten Aussichten und es scheint so, dass Europa, das seine Eigenständigkeit schon lange aufgegeben hat, einen Preis bezahlen wird, der horrend ist. Die Medien im Westen haben von all dem noch nichts mitbekommen. Es wundert somit nicht, dass der überhebliche Eric Gujer, der Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), in seinem heutigen Leitartikel vom «Siegen» der Israelis und von der Rolle des «Schiedsrichters», welche die Amerikaner einnehmen würden, fabuliert. Die komplette Dummheit scheint von Washington auf die Falkenstrasse in Zürich übergeschwappt zu sein.
Schliessen möchte ich mit einem Bonmot von Alastair Crooke während unseres heutigen Telefongesprächs:
Analyse Lawrow, Sergej Merz, Friedrich Netanjahu, Benjamin Putin, Wladimir Trump, Donald Aserbaidschan Bahrain China EU Europa Bundesrepublik Deutschland Großbritannien Indien Islamische Republik Israel Naher Osten Russland Russische Föderation Schweiz US Jemen Gujer, Eric Crooke, Alastair
67 Kommentare zu
Herbert Ranter So. 08 Mär 2026, 7:19
Danke, Herr Hänseler! Ein fundierter Artikel, der die Nebelschwaden, die in den westeuropäischen Medien verbreitet werden, in beeindruckender Weise lichtet. Für mich unfassbar ist, dass in Israel selbst nicht mehr Menschen bereit sind, dem Kriegstreiber Netanjahu in den Arm zu greifen und ihn mit seinen Erfüllungsgehilfen im eigenen Land und in den USA im wahrsten Sinne des Wortes in die Wüste zu schicken! Ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben der Völker Westasiens wäre ein stabiles Fundament für eine gedeihliche Entwicklung der gesamten Region.
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Antwort auf J.Blumer So. 08 Mär 2026, 8:55
Danke Herr Hänseler ! Grossisrael kann bald in der Hölle , gleich neben den USA ,
errichtet werden ! Sie werden sich aber nicht scheuen , vor ihrem Untergang ,
Atomwaffen einzusetzen .
Was Deutschland betrifft. Sie arbeiten wie Verrückte , wie 1932 bis 1939 wieder
daran , einen Krieg gegen Russland zu organisieren .Alle haben da schön Arbeit ,
die Rüstungsindustrie macht gewaltige Umsätze , nur um später wieder in einer
Mondlandschaft zu erwachen . All diese Vasallen der USA unterstützen den Völker-
mord Israels seit Jahren . Wie sie auch die USA und Ukraine im Krieg gegen
Russland seit 2014 unterstützen .
Das traurige , diesmal sind sogar die ehemals " Neutralen " wie Österreich , Schweiz , Finnland und Schweden die Helfer der Deutschen .
Die USA mit ihren Vasallen , zusammen mit Israel , sind daran , von Iran zur Rechenschaft gezogen zu werden für die seit vielen Jahren geführten Überfälle und Sanktionen gegen Andersdenkende .
Indien ist nicht zu trauen , sie gehören nicht in die BRICS , sie wechsel monatlich die Seite!
Und all diese Machenschaften der USA und Israels werden von der Schweiz
unterstützt .
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Antwort auf J.Blumer So. 08 Mär 2026, 10:02
Ich möchte noch sagen , mein Beitrag war nicht an Herr Ranter gerichtet ,
mit seiner Meinung bin ich einverstanden , genau so wie von Herr Hänseler .
Ich muss , trotz Bedenken meinerseits noch folgendes hinzufügen :
Ist es nicht etwas erstaunlich dass seit 80 Jahren nicht etwa eine Atommacht ,
sonder die mutigen Hutis im Jemen und jetzt der Iran den USA und Israel eine
Antwort auf die Verbrechen der vielen Jahre geben ?
Das nenne ich Mut , ohne Eigenutz und Geschäftsinteressen an erste Stelle zu
setzen . Sehr viel Mut , was die " Grossen " anscheinend nicht haben !
Ich muss aber zugeben , dass ich kürzlich gegen China und Russland ungerecht
war ! Es ist ja jetzt bekannt , dass diese Regierungen an den Iran Satellitendaten
gegeben haben , um sich besser verteidigen zu können .Also muss ich mich
entschuldigen !
Was ich jetzt aber hoffe : dass , wenn der Iran von den Kriegsverbrechern USA
mit ihren Vasallen in Gefahr kommt , komplett zerstört zu werden , dass dann ,
ohne Ausrede das gehe nicht weil sonst ein Weltkrieg kommt , der Iran mit allen
Mitteln der Grossen unterstützt wird . Vage versprochen wurde es ja von China
und Russland .
Wir haben im Ukrainekrieg gesehen : dass 10 Jahre " Verzeihen " , wie es Russland
momentan macht , bringt ja auch kein Frieden , nein , es wird immer noch
brutaler , vor allem durch die Europäer !
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Antwort auf sepp Mo. 09 Mär 2026, 15:41
Ich verfolge die Entwicklung in und um den Iran mit sehr grossem Interesse, und nach allem, was ich bisher erfahren habe, ist der Iran absolut nicht in Gefahr "komplett zerstört" zu werden, aber er wird grosse Schäden davontragen und wie ein Fels, aufrecht und tapfer diesen hinterhältigen von den Eurpäern unterstützten Zionisten-Evangelikalen Schurken die Stirn bieten: Der grosse Iran wird gestärkt aus diesem letzten Kolonial-Krieg hervorgehen, Israel wird in der jetzigen Ausgestaltung als Apartheild-Staat wohl - so erwarte ich -nicht überleben, und dann kann die UNO endlich wieder einmal eine ehrliche, menschliche und nicht mehr von diesen zionistischen, die bliblische Endzeit herbeibombenden Terroristen aus Washington und Jerusalem/Tel Aviv verhinderte, sicher sehr schwierige aber gerechte Lösung für die anständigen Juden und die Palästinenser erarbeiten, wie es eigentlich die Mehrheit der Staaten bereits 1948 eigentlich gewünscht und vorgesehen hatten. Ami stay at home forever!
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Antwort auf Heiko So. 08 Mär 2026, 10:16
Das ist nicht traurig, das ist völlig logisch und normal. Es sind alles kapitalistische Länder, die von einem internationalen Kapital gesteuert werden.
Das mit der Demokratie ist doch nur eine Simulation.
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Antwort auf J.Blumer Mo. 09 Mär 2026, 10:17
Ach so , "das ist völig logisch und normal "? Sehr interessant !
Für mich ist das weder logisch noch neutral !
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Antwort auf Heiko Mo. 09 Mär 2026, 10:24
Dann empfehle ich Ihnen die Staatsbürgerkundelehrbücher der DDR Klassen 7 bis 10.
Wenn die Langversion bevorzugen dann auf jeden Fall Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates".
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Antwort auf Ruth Mo. 09 Mär 2026, 11:46
Der enge Zusammenhang zwischen ökonomischen Besitzverhältnissen an wesentlichsten Produktionsmitteln und den Machtverhältnissen (Politik) bzw. Machtausübung, ist dem Bürger in westlichen Ländern nicht klar. Wie auch? Genau diese Erkenntnis wird doch im Kapitalismus tunlichst vermieden.
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Antwort auf J.Blumer Mi. 11 Mär 2026, 9:56
Heiko
Wenn Sie mir ein Buch der Klasse 7 - 10 aus der DDR Zeit anbieten !
Stellen Sie mich hier bitte nicht als Schüler dar . Ihre Anspielung auf
meine Meinung habe ich verstanden , genau so wie der Kommentar von Ruth.
Heute glauben die ehemaligen DDR Bürger , alleine Sie könnten die Welt erklären !
Ich frage immer wieder dasselbe ! Warum seid ihr dann 1989 auf die Strasse
gegangen wenn ja da bei euch alles so toll war ?
Sie Überschätzen sich .
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Antwort auf Günther Wassenaar So. 08 Mär 2026, 10:40
Profit - ist das Blut in den Adern des Kapitals. Geht der Profit gegen NULL, greift das Kapital bedenkenlos zum Faschismus. Und an der Stelle befinden wir uns. Faschismus ist zwar eine brutale - aber "normale" Regierungsform des Kapitals.
Günther Wassenaar
+49 162 76 363 75
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Antwort auf Heiko Mo. 09 Mär 2026, 10:24
Kurz und prägnant.
vielen Dank
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Antwort auf sepp schweiz Mo. 09 Mär 2026, 15:27
Ja, J. Blumer, wir müssen wirklich mit aller Kraft unterstreichen, dass das Traurigste an der ganzen bereits äusserst traurigen Geschichte wirklich ist, dass unsere "Schweizer" Feiglinge und Zwergenvasallen in Bern, sich dem Nazi-Bonzen Adolf Merz - nachdem sich der ehemals schweizerische Aussenminster, Ignatio Cassis - per Zufall gleich noch ein Schnapsname mit einem Schnapser als Namensträger - schon etliche Male seinem liebsten Freund und Oberterrorisen-Führer W. Selensky die Füsse geküsst hat, nun auch noch in der untersten Liga der Freunde des Turbokapitalismus vor der Trumpschen gottbeschützten Mörderclique demütigst zu Kreuze kriecht. Der Typ hat ja schon lange die Neutralität der Schweiz für Jahrzehnte zerstört, im untertänigsten Gehorsam gegenüber seinem ehemaligen Chef, JB, und nun seinem neuen Herrn, Caligula, dem unerbittlichen Rächer für die nun in die Ewigkeit bevörderten zionistisch-evangelikalen Lumpenbande , kriecherisch zu Diensten ist Und die Schweizer hüllsich in Schweigen angesichts dieses Schurken und der Mehrheit des sogenannten Bunesrates, theoretisch die Regierung unseres Landes. Pfui Teufel!
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Antwort auf Günther Wassenaar So. 08 Mär 2026, 10:35
Israel ist seit seiner Gründung ein faschistisches Gebilde. Da sind Vergleiche mit Hitler-Deutschland zulässig.
Haben die Bürger des 3. Reichs, gegen die faschistischen Herren, Hitler, Goebbels, etc. auf geehrt, oder waren sie aufgrund der langen Propaganda, unfähig, klare Bilder zu erkennen?
Günther Wassenaar
+49 162 76 363 76
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H. Kappeler So. 08 Mär 2026, 9:47
Guten Tag Herr Hänsler. Wie ordnen Sie die über 30'000 Iraner:innen ein, die im Rahmen der letzten Demonstrationen (Anfang 2026) durch das iranische Regime ermordet wurden, ein? Und die vielen Hundert Iraner:innen, die jährlich durch das iranische Regime im Schnellverfahren abgeurteilt und umgebracht werden?
Oder ist das in Ihrer Wahrnehmung nur westliche Propaganda?
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Antwort auf Heiko So. 08 Mär 2026, 10:14
Mit den Informationen aus ARD und ZDF an Diskussionen teilnehmen zu wollen, kann peinlich enden.
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Antwort auf Paolo Martinoni So. 08 Mär 2026, 11:59
30'000? Haben Sie Belege dafür oder plappern Sie nur das nach, was die westliche Propaganda uns serviert? Und selbst wenn es wahr wäre? Berechtigt so was einen militärischen Angriff mit kolossalen "Nebenwirkungen" im ganzen Nahen Osten? Und - falls ja: Dann müsste man aber auch den Einmarsch der Russen in die Ukraine begrüssen, womit man den Genozid im Donbass beenden wollte. Nur: Wer den Angriff auf den Iran begrüsst, verurteilt die militärische Intervention der Russen in der Ukraine, und das ist schlichtweg verlogen. Wie dem auch sei: Die USA mischen sich seit Jahrzehnten mit brachialer Gewalt in fremde Angelegenheiten ein, Tod und Chaos hinterlassend. Finden Sie das gut?
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Antwort auf H. Kappeler Mo. 09 Mär 2026, 6:32
@Paolo Martinoni: Ihre Antwort auf meine Frage an Herr Hänsler ist für mich völlig INAKZEPTABEL !!!
Ich stelle Herrn Hänsler eine anständige Frage - ausgehend von den Informationen, die ich habe - und Sie schreiben "oder plappern Sie nur das nach".
Was bilden Sie sich eigentlich ein??? Sie gehören wohl zu denen, die auch den Holocaust leugnen.
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Antwort auf P. Martinoni Mo. 09 Mär 2026, 7:59
Ihre Frage und Ihre Antwort sind nur formell anständig, inhaltlich sind sie es nicht - wegen der enthaltenen, nicht offensichtlichen Unterstellungen an mich und den Autor. Nur scheinbar anständig, daher verlogen.
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Antwort auf Peter Hänseler Mo. 09 Mär 2026, 8:44
Sehr geehrter Herr Kappeler:
In Ihrem Kommentar schrieben Sie: "Wie ordnen Sie die über 30'000 Iraner:innen ein, die im Rahmen der letzten Demonstrationen (Anfang 2026) durch das iranische Regime ermordet wurden, ein?"
Diese Zahl stammt von westlichen Medien und widersprechen den wirklichen Zahlen, die ich von mehreren Quellen im Iran erhalten habe - unter anderem von Professor Marandi, den ich persönlich sehr gut kenne.
Im Dezember fanden friedliche Demonstrationen statt, dies aufgrund des Kollapses des Rial, der von den Amerikanern organisiert wurde - Scott Bessent bestätigte dies.
Diese friedlichen Demonstrationen wurden von Mossad und CIA zu einem Coup à la Maidan organisiert, der zum Tode von um die 3'300 Menschen führte, über tausend Polizisten und hunderte von Zivilisten. So die Fakten.
Wenn Sie unseren Lesern als Holocaust-Lügner darstellen, da sie ihre unfundierten Kommentare nicht mögen, ist dies hilf- und niveaulos.
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Antwort auf sepp Mo. 09 Mär 2026, 15:46
Peter Hänselers Antwort an H. Kappeler: Alles klar, vielen Dank, llieber Peter! Ich wünsche dir einen baldigen, sicheren Heimflug!
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Antwort auf Jams O'Donnell So. 15 Mär 2026, 16:05
Again, we have to ask you - where did you get that figure and information from? You have to make yourself aware that propaganda does not originate only from those you dislike. In fact the west has a much bigger and better organised propaganda arm than any other area. And if you just swallow what your 'state' issues, then you are an enabler of that states policies (and in Germany you have a fine precedent of what happens when the citizens support state propaganda - maybe you've read about it?)
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Antwort auf Ralf Binde So. 08 Mär 2026, 12:52
Es gibt keine "Iraner:innen"! Kommen Sie direkt aus der Propagandaabteilung des AA? Anders sind weder Ihre Wortwahl noch die Fantasiezahlen zu erklären.
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Antwort auf Hubert Burghardt So. 08 Mär 2026, 14:05
Zunächst basiert die Zahl von 30.000 Toten lediglich auf einer einzelnen, eher dubiosen. Quelle. Offizielle iranische Quellen sprechen von eher 3.000! Wobei darunter ca. Die Hälfte Zivilisten, Kinder, Frauen und Polizisten, etc. sind.
Da der Iran die Todesstrafe (wie USA und China) hat, werden dort auch Menschen hingerichtet. Ich kann nicht sagen, wieviele, aber in Saudiarabien sind es jährlich 3-400 die öffentlich geköpft werden.
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Antwort auf beat schaller So. 08 Mär 2026, 14:57
Danke Hubert Burghardt für die Richtigstellung. Gruss, b.schaller
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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 16:03
https://thegrayzone.com/2026/02/01/guardian-iranian-death-toll-concocted-monarchist-doctors/
Quote:
The claim of “30,000 killed” during two days of protests and rioting across Iran appears to be based largely on a single anonymous source, who admitted extrapolating that figure by assuming without evidence that “officially registered deaths related to the crackdown likely represent less than 10% of the real number of fatalities.”
That quote was attributed by The Guardian to an alleged doctor whose real name the newspaper refused to publish, but whose identity it claimed to have verified. ....
Parent has emerged as the face of The Guardian’s attacks on Iran despite having no apparent ties to the country and not appearing to speak its language. Farsi is not listed among the half-dozen languages in which she claims to be bilingual or speak in some functional professional capacity.
Before adopting the surname Parent around 2019, The Guardian’s go-to Iran reporter wrote under the name Deepa Kalukuri. Her journalistic output was largely limited to fashion reviews in Indian media. A typical piece published in India’s Just For Women magazine in 2016 was headlined: “Samantha Is Setting Some Serious Fashion Goals! Check Them Out!”
“What’s better than a Little Black Dress for a weekend party? Samantha pairs her LBD with these killer stilettos! We are loving it!!! Have a fashionable weekend!!!!”
End Quote
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Antwort auf Petra Wilhelmi So. 08 Mär 2026, 18:30
@Kappeler: Zu allerst sind es Iraner. Iraner in der Mehrzahl. Im Deutschen umfasst die Mehrzahl alle, egal ob Männer oder Frauen. Ihr Doppelpunkt zeigt mir, dass Sie aus einer bestimmten Ecke kommen und gleich alles glauben, was mal durch irgendjemanden in den Ring geworfen wurde und alle plappern diese Zahlen nach. Überlegen Sie mal: 30.000! Ich habe von 35.000 gehört. Da müssten ja eine - wie bei Spartacus - Via Appia von Anfang bis Ende dicht an dicht mit Leute aufgehängt worden sein. DAS hätte JEDER in der Welt gesehen. Im Krieg stirbt die Wahrheit zu allererst. Übrigens, Israel hatte einmal offiziell zugegeben, dass sie ihre Akteure im Iran hatten, die Demos organisierten. Außerdem habe ich kein Mitleid mit Menschen, die Gotteshäuser anzünden. So etwas geht weit über eine Unzufriedenheitsdemo hinaus, die übrigens durch die USA Finanzpolitik initiiert wurde.
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Antwort auf Benjamin Reeve So. 08 Mär 2026, 22:28
The 30,000 is a propaganda figure. It is not true. The truth as to deaths is about one tenth of that.
Secondly, those "demonstrators" were the product of extra-national (think CIA, etc.) summons. They were equipped, organized, and managed by a set of "clandestine agencies, from the West, from outside of Iran. Note carefully the shipment into Iran of the Starlink units -- and note note thoughtfully what happened when they were, in effect, disconnected.
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Antwort auf hm Mi. 11 Mär 2026, 18:12
Senator Lindsey Graham, the arch-warmonger, made it clear. He sent greetings to the CIA boys, ho marched side by side with the violent demonstrators. 30 000 is pure fantasy of the propaganda.
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Antwort auf J.Blumer Mo. 09 Mär 2026, 10:20
Glauben Sie diesen Unsinn wirklich ?
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Валерий Частных So. 08 Mär 2026, 9:54
Блестящий обзор, из которого понятны все цели и ожидания сторон . Атака на Иран показывает Реал ныне лица политиков, которые за словами не скрыть. Ведь сейчас любое слово равно поступку . Вызывает уважение позиция Испании. Интересно, что сделает сейчас Китай, хотя они, наверное, верные своей многовековой стратегии , буду ещё некоторое время держать паузу. Очень смешно выглядят обвинения западных СМИ в адрес России после четырех лет регулярной , поставленной на поток отправки разведданных Украине. Азербайджан совершенно напрасно занимает такую позицию. Её никто не оценит , и международного уважения стране эта позиция не принесет. Странно жертвовать таким долговременным и надежным союзником как Россия ради сомнительного хайпа.
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Heiko So. 08 Mär 2026, 10:13
Der Angriff Israels und der USA auf den Iran war nicht grundlos.
Man darf bei der Bewertung historischer Vorgänge nicht seine eigenen Maßstäbe anlegen, sondern muss den historischen Kontext berücksichtigen. Nach der Logik des Herrn Henselers, die ich gut nachvollziehen kann, wäre sonst auch der Angriff Hitlers auf alle Nachbarländer grundlos. Der Krieg ist, da hat Clausewitz immer Recht, die Fortsetzung der Politik mit militärischen Mitteln. Man muss diese politischen Ziele nur suchen, man wird sie immer finden.
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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 16:09
Conveniently forgetting 1916 Sykes-Picot and the 1953 ADMITTED CIA overthrow of the democratically elected Mossadegh gov't. Cute to try to 'move the goalposts' to the Revolution that overthrew the vicious, hated Shah.
And now the US/Rothschilds intend to install The Shah Junior?
You won't have much success peddling such obvious US/Israeli propaganda here.
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Antwort auf Heiko So. 08 Mär 2026, 20:09
You misstranslated my comment.
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Antwort auf Any Person Mo. 09 Mär 2026, 15:03
Apologies. I should have phrased that better.
But my point stands that so many set the 'start point' where it is most convenient for the US-centric narrative.
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Patrick Reto Bieri So. 08 Mär 2026, 10:25
In the first video from the White House, the woman directly to the right of Trump, in the red jacket, is from "hagia.de" and she's leading people on :-)
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Paolo Martinoni So. 08 Mär 2026, 11:12
Achtung, Achtung!
Sehr interessanter Artikel, keine Frage, ich möchte aber anmerken, obwohl es vielleicht nicht relevant ist, dass das Video unter "Buildings in Tel Aviv are getting BLASTED" mit KI erstellt worden ist, das steht jedenfalls unter dem Video selbst auf X ...
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beat schaller So. 08 Mär 2026, 12:03
Danke Peter Hänseler für diesen lokalen, geschichtlichen Abriss und damit verbunden, diesen Einblick ins Innere des Geschehens unserer Welt. Es macht den Anschein, als ob es eine Life-Vorstellung eines brutalen Endspiels ist. Die "US-Epsteins" mit den ISRAELIS ZUSAMMEN, mit der aktuellen zügel- und richtungslosen Verzweiflung zeigen uns auf, zu was diese Monster, (Abschaum) fähig sind. Unglaublich ist auch, wie weit Europa, inkl. CH bereits infiziert zu sein scheint. Danke Peter Hänseler und gute Heimreise mit Ihrer Familie. Ihr Bericht geht hoffentlich in die Breite, und dort auch unter die Haut. Sie sind sehr mutig mit Ihren Äusserungen und so lebt man nicht ungefährlich. Ob das alles noch zu stoppen ist? Grüsse an Sie und Ihre Familie. B. Schaller
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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 17:46
Should read: "The "ROTHSCHILDS" directing the US monsters and Nutty-Yahoo..."
The efforts to place Epstein at the top of the Oligarchic Food Chain in general discourse are remarkable. Only 12,000 Rothschild mentions in the Epstein Files, and the MSM and 'alternative' media don't seem to notice. "I represent the Rothschilds", said Epstein. That established the boss-employee relationship, jumping over a simple Mossad-agent status. In addition, Epstein received $20million from Ariane Rothschild, 'coincidentally' after the DOJ 'settlement' for $45million. Chump-change for them, beyond a lifetime sum for us in the "you will own nothing" class.
Ya, nothing to see here folks, move along.
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Antwort auf Benjamin Reeve So. 08 Mär 2026, 22:36
AI. Yes. There is a sense in which that "little movie" is probably a joke -- for those who "get" it. Upon the missile strike the building collapses straight-down, all at once, corner-to-corner, into its own "footprint." The physics of that "demolition" is just as impossible as the Boeing airplanes (that were in fact just images, superimposed into the video) causing the New York World Trade Center buildings to collapse straight down (as if there was no structure at all below the site of the impact).
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Leskin Nunes So. 08 Mär 2026, 12:59
I suggest Trump & Hegseth study Revelation. This to see the real war to come.
Our only choice is God or Satan. Get over yourselves
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Old Hunter So. 08 Mär 2026, 14:03
Remove that video of Hitler which is from 1940 and which has nothing to do with an alleged speech by the dictator reported by Peter Hanseler as having been delivered on January 30, 1945. Under no circumstances is Hanseler authorized to falsify history.
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Ruth So. 08 Mär 2026, 15:35
Was Kapitalismus bedeutet, müßten die meisten Menschen doch nun mal wissen, weil es in dem Moment, wo der meinte, endlich am Ziel zu sein und gewonnen zu haben, die Maske abnahm, indem es u.a. weltweit die Menschen sie aufsetzen ließ.
Die länderübergreifende Kapitalmacht in den Händen weniger, die nur so möglich ist, der Menschheit aber schadet, weil sie Kriege und Katastrophen braucht, um zu wachsen und zu überleben, steckt in der Bredouille. Seine intensiven Bemühungen seit 1913 (mit Gründung FED), aus dem Grund ja auch WK I und WK II, im weiteren über Golddeckungs-Ablösung etc.,. drohen sich allmählich in Luft aufzulösen.
Darum der Versuch vermittels UKR, der aber aufgrund der Vernunft (endlich mal wieder) guter Staatsmänner in Rußland zunichte gemacht wurde.
Und nun ist die „globale Katastrophe“ an der Reihe.
Was Indien betrifft: Das ist wohl doch eher Modi und der hat durchaus Gegenwind im eigenen Land. Wer weiß, mit was der wieder erpreßbar ist oder welche Summen da wieder (für jeden Einzelnen) winken. Geht doch schon lange.
Staatsmänner und Politiker: Zwei verschiedene Dinge und Modi ist eben wohl doch nur das Zweite.
https://www.indianpunchline.com/this-is-netanyahus-war-stupid/
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Antwort auf Ruth So. 08 Mär 2026, 15:45
PS:
Staatsmänner haben Verstand, Intelligenz, Ideale, Charakter und Kreuz.
Politiker Ego, eine Schraube als Genick und Hände zum Aufhalten.
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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 16:23
Except for the cross, you're right. Trump is "Christian" when he's not "Jewish"... he 'discovered' Christianity when he became POTUS the first time and was politely informed if he didn't do the customary the religion 'dog and pony show', his MAGA base might lose trust in his 'moral right' to rule.
ALL politicians seek refuge wrapped in the flag and carrying their chosen religious symbology. Not that they truly believe, but they know overt religiosity is a prerequisite to gain social power. Religion is merely one of the tools of social control.
It's no mistake that Billy Graham (and now his progeny and fellow-travellers) was prominent in the initial 'greeting' ceremonies for all the POTUS's arriving to infest the Oval Office since 1950 (To Err is Truman).
Despite the Constitution defining the Separation of Church and State, the Bible was the tome the Oath was sworn on, on a red velvet pillow at George Washington's Inauguration.
All the warmonger politicians do it.
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Antwort auf Ruth So. 08 Mär 2026, 17:41
Mit "Kreuz" meinte ich Rückgrat. ;)
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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 17:50
I can only respond to what was posted/translated? to English.
My position still stands, religion is a socio-political control system. It would be nice if religion actually delivered what is so often claimed/promised... world peace. But history shows otherwise.
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Antwort auf Ruth So. 08 Mär 2026, 18:52
Hatte es schon verstanden. ;) Und stimmt.
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Antwort auf J.Blumer So. 08 Mär 2026, 20:09
So ist es genau , was Religion betrifft .
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Antwort auf Alexander J. So. 08 Mär 2026, 20:31
Gläubige sind Gläubiger. Besonders in der Religion Politik.
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Herbert So. 08 Mär 2026, 17:44
Ich hoffe nur dass Russland und Herr Putin gelernt hat dass man den USA in keiner Weise trauen kann! Der Teufel trägt Prada!
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Antwort auf J.Blumer So. 08 Mär 2026, 20:12
Das hoffe ich auch schon länger . Russland müsste eigentlich aus der
Erfahrung der letzten 80 Jahren verstanden haben , dass mit der USA jeder
Vertrag oder Verhandlung unglaubwürdig ist .
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Petra Wilhelmi So. 08 Mär 2026, 18:48
Danke Herr Hänsler für Ihren Artikel. Was mich beschäftigt, ist die Haltung der arabischen Länder, die sich gegen Iran gewandt haben. Was meinen denn diese Länder, was mit Ihnen passiert, wenn sie US-Stützpunkte auf ihrem Territorium zulassen? US-Stützpunkte sind außerhalb der Territorien der jeweiligen Länder zu betrachten. Wenn die USA Kriege gegen andere Länder führt, hat das eben zu Folge, dass deren Stützpunkte nicht sakrosankt sind. Ich habe es schon letztens geschrieben. Die Staaten des Nahost und der Iran sollten endlich mal ihren Erbfolgekrieg ad acta legen. Man nutzt diese Jahrhunderte lange Fehde aus, um Unfrieden zwischen den islamischen Staaten zu schaffen. Die lassen sich mit ihrem kleinlichen Gehabe als Handlanger der Zionisten in Israel und USA missbrauchen, wie auch die Kurden immer und ewig sich missbrauchen lassen. Wenn diese Staaten endlich zu einer gemeinsamen Stimme fänden, würde Israel Abschied von seinen großkotzigen Pläne eines Großisrael nehmen müssen und denen würde endlich mal die rote Linie gezeigt. Die Mehrzahl der Juden in Israel sind keine Semiten, sondern Europäer, deren Ursprung in der Ukraine/Russland liegt.
Zu Indien: Ich war entsetzt, dass Modi Israel als Vaterland und Indien als Mutterland bezeichnet hat unter brausenden Beifall der Knesset. Ich wusste nicht, dass dort eine Kolonie indischer Juden lebt. Ich habe Israel kennengelernt und auch seine Überheblichkeit in der kurzen Zeit, wo ich mich dort aufgehalten habe. Im Hotel waren Juden und Touristen fein säuberlich getrennt, aber wir mussten trotzdem koscher essen (Pudding mit Wasser) und der Touristenteil in Jerusalem war dreckig wie sonst etwas. Für hotelmäßige Selbstverständlichkeiten überall auf der Welt wo ich war, musste dort extra gelöhnt werden. Russische Juden, afrikanische Juden und auch die sephardischen Juden werden nicht wirklich anerkannt. Da würde es mich nicht wundern, wenn es mit den indischen Juden ähnlich wäre, deren Existenz uns verschwiegen wurde.
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Antwort auf Ruth So. 08 Mär 2026, 19:23
Glaubensfragen hin oder her. Ich meine, es sind rein ökonomische Gründe, denn... Und da schweige ich an der Stelle mal lieber, denn da könnte ich einige Erfahrungsberichte eigener Vorfahren (Ukraine, Polen, Moldawien) und ihrer früheren Landsleute aus früheren Zeiten beisteuern. Den Genozid haben sie natürlich abgelehnt, logisch. Da zustimmen kann nur einer, der nicht alle Latten am Zaun hat und weißgott in Kopf und Seele enorm krank ist.
Nur trifft das eben auf JEDEN Genozid zu. Und so halte ich die Lage dort momentan für enorm gefährlich. Da wissen etliche Leute in ISR sehr genau, was ihnen (ganz persönlich) blüht, wenn sie „ihr Ziel verpassen“.
Ich setze das und die Situation daher mit dem Ende Hitlerdeutschlands auf eine Stufe. Und wenn der die A-Bombe damals schon besessen hätte...
Aber ich meine: genau das wissen sowohl der Iran als auch China und Rußland.
Eine schlimme Lage.
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Antwort auf Petra Wilhelmi So. 08 Mär 2026, 22:40
@Ruth: Ich spreche von der grundlegenden Fehde zwischen Sunniten und Schiiten. Das ist ein Erbfolgekrieg und er wird seit dem Tod von Mohammed geführt. Im Islam spielt das schon eine sehr große Rolle, wer nun den wahren Glauben vertritt und der wahre Nachfolger ist. Das hat jetzt nichts mit ökonomischen Gründen zu tun. Der Islam tickt etwas anders als die westlichen Gesellschaften und das lässt sich nicht logisch begründen. Sie machen es sich immer sehr einfach, aber die Welt ist eben nicht schwarz-weiß und andere Kulturen haben andere Schwerpunkte als wir im Westen. Das ist für uns im Westen nicht immer verständlich.
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Antwort auf Roland Lehmann Mo. 09 Mär 2026, 0:59
Christliche Glaubensrichtungen hatten sich in ihrer Geschichte ebenfalls immer wieder bekämpft und teilweise geschieht dies, allerdings meist unblutig, auch heute noch. Solche Glaubenskriege sind kein Alleinstellungsmerkmal des Islam.
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Antwort auf Ruth Mo. 09 Mär 2026, 4:34
Und ich meinte die Juden, weil Sie im Beitrag von russichen, afrikanischen etc. schrieben.
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Antwort auf Petra Wilhelmi Di. 10 Mär 2026, 13:27
@ Ruth, dann verstehe ich überhaupt nicht, was Sie meinen. Letztendlich ist es eher Rassismus und hat überhaupt nichts mit ökonomischen Gründen zu tun. Sie kommen einfach nicht aus dem richtigen "Stall", wie immer die Zionisten es glauben. Ohne russische Juden z.B. würde die Tourismusbranche in Israel überhaupt nicht funktionieren. Sie sind eben nicht die richtigen Juden, was immer Israel darunter versteht. Die russischen Juden wurden durch Aktionen angelockt, um die Bevölkerung in Israel selbst zu erhöhen. Das war schon nach den großen Umbruch in der Welt, als das sozialistische Lager fiel. Bei den afrikanischen Juden streitet man i.d.R. ab, dass das überhaupt Juden wären. Es wird gemeint, dass das der verlorene Stamm sei, aber man will sie nicht und glaubt es nicht. Das Leben ist sehr viel mehr, als nur Ökonomie und Marxismus-Leninismus.
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Benjamin Reeve So. 08 Mär 2026, 22:19
I like the "bon mot" from Alastair.
And you say "If the Iranians do not run out of ammunition, they will prevail in this conflict." I do not think they will run out of ammo.
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Smitty So. 08 Mär 2026, 23:38
"....Militarily, these countries cannot seriously defend themselves; the Americans were responsible for this and supply Israel with all its weapons—as long as they can...."
The israeli zionist regime has bought US laws that ensure that the arab gulf slave states are always militarily limited and that the israeli regime is stronger than them:
https://www.aipac.org/resources/qualitative-military-edge-qme
https://www.washingtoninstitute.org/sites/default/files/pdf/PolicyFocus80Final.pdf
https://original.antiwar.com/jamie_haase/2025/10/30/rethinking-israels-qualitative-military-edge-qme-a-policy-past-its-prime/
Described well here:
https://www.presstv.co.uk/Detail/2025/09/15/755058/explainer-how-qualitative-military-edge-israel-regime-survival-dependent-us
"....QME is rooted not in quantitative parity but in qualitative superiority. This means Israel’s weaponry, technology, and training must be significantly more advanced than those of Arab-Muslim states, enabling it to deal with adversaries through technological and tactical advantage.
It extends beyond a technical arms transfer policy and is a foundational principle that shapes US engagement in the region and actively sustains a power hierarchy with Israel at its apex.
While proponents frame it as a necessary measure to ensure protection of the Israeli regime, often described as the American outpost in the region, the doctrine also functions as a mechanism that limits the military and strategic autonomy of Arab states allied to the US...."
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Fernando So. 08 Mär 2026, 23:46
Do you want to understand the behavior of Israel [and Netanyahu and his Gang of Génocidaire War Criminals] and many US Zionists who SUPPORT them
Israel has 3 FUNDAMENTAL objectives:
1. Greater Israel
2. Exterminate the Amalekites [Current Palestinians and/or ANY "enemy" of Israel, like Iran or Syria].
Both can be clearly derived from and demonstrated by all their terrorist, abusive, brutal, genocidal, land grabbings actions for 7 decades and for which they have been brainwashed from their mothers' wombs for millennia, many of them, perhaps most, Religious Fanatics full of HATRED, despite having a "normal" appearence:
FIRST OBJECTIVE:
Seize 100% of all the lands of what is known as "Greater Israel" (from the Nile to the Euphrates Rivers, for most of those religious fanatics, extremists, and more recently, for others, it encompasses current Israel plus ALL the Palestinians territories and for now, Syrian and Lebanese territory) because their specially wicked and biased "god" gave it to them... However, to date, nobody has seen the "deeds" and the name of the Notary who oversaw the transfer is still unknown, much less PREVIOUS owners...
Bible, Genesis 15:18:
"On that day the Lord made a covenant with Abram, saying, 'To your offspring I give this land, from the river of Egypt to the great river, the river Euphrates'" (ESV translation).
Related Bible Passages:
Other verses reinforce this "Promised Land" or "Greater Israel":
- Exodus 23:31: Boundaries from the Red Sea to the Sea of the Philistines, the desert, and the Euphrates.
- Deuteronomy 1:7-8: Reiterates the promise to Abraham, Isaac, and Jacob, specifying the same expansive territory.
- Joshua 1:4: Mentions from the wilderness to the Euphrates.
The fact of the matter is that Israel has so far (2023) grabbed by force 85% of the land assigned by the United Nations to the Palestinians at the same time the UN created the State of Israel and assigned them their remaining land, "progressing" by brute force and building illegal settlements on this crystal clear first objective.
SECOND OBJECTIVE:
Exterminate the Amalekites [Present-day Palestinians. Amalek was the son of Eliphaz, son of Esau, brother of Jacob (Israel)] because their vengeful, wicked "god" ordered them to DESTROY, because they attacked the israelis shortly after the Exodus, defending their ancestral land being invaded by those newcomers.
This is not an exaggeration.
Check yourself and see the Bible (Talmud, most of it), 1 Samuel 15:3 and Deuteronomy 25:19 (Bible and Talmud).
Here they are for you if you prefer not to search:
Bible(Torah),1 Samuel 15:3:
"Now go and attack the Amalekites (Palestinians) and devote to destruction all that belongs to them. Do not spare them, but put to death men and WOMEN, CHILDREN and INFANTS..."
Bible, Deutoronomy 25:19: "Therefore... YOU SHALL BLOT OUT the remembrance of Amalekites (current Palestinians) from under heaven..."
THIRD OBJECTIVE:
SUBJUGATE the United States: They achieved it since extremely smart Mossad orchestrated the assassination of JFK for his strong, visceral opposition to Israel getting nuclear bombs. LBJ creepingly kowtowed to them and soon not only approved, but opened the Gates to Mosad/Israel total control of US foreign policy regarding Israel and now every whim of Israel, including internal US affairs, banning any criticism of Israel and using US troops and pilots as disposable meat for Israel, and sucking tens of billions yearly from US taxpayers.
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Doris Manner Mo. 09 Mär 2026, 9:45
@Fernando Das Landrauben begann nicht erst seit 7 Jahrzehnten. Es fing im 7. Jahrhundert an. In ihrem Buch "Keine Posaunen vor Jericho" schreiben die Archäologen Israel Finkelstein und Neil A. Silberman, dass die Führung in Juda im 7. Jahrhundert beschloss, den Tempel in Jerusalem und den Königspalast zum Zentrum eines pan-israelischen Königreichs zu machen und damit das legendäre vereinte Israel König Davids und Salomons zu verwirklichen. In langjährigen Grabungen haben die beiden Archäologen festgestellt, dass Jerusalem nie eine große reiche Stadt mit einem gewaltigen Tempel war, wie in biblischen Geschichten beschrieben. Sie halten diese biblischen Geschichten für reine Phantasie-Geschichten, genauso wie den Aufenthalt des jüdischen Volkes in Ägypten und seinen Auszug über die Wüste.
Diese Phantasie-Geschichten hatten immerhin eine solche innere Kraft, dass sie die jüdische Weltherrschaft erreicht haben. Nach Erscheinen des Messias, so heißt eines Ihrer Mantras, werden sie die Weltherrschaft erreichen und das legendäre Reich König Davids wieder aufbauen. Der Messias ist vor 2000 Jahren erschienen. Schon 50 n. Chr. wurde von Roma aus eine Kolonie in Britannien gegründet, ursprünglich genannt "Troja Nova", die heutige City of London. Es ist größte Finanz-Zentrum, das mit seinem Geld die Welt beherrscht, zumindest bis um 2000, bis der russische Bär aufwachte. Den Tempel für ihren Gott Mammon haben sie dort auch schon erbaut. Es muss also etwas dran sein, an diesen erfundenen Geschichten. Leider für sie, haben sie alles Wissen anderer Völker ausgemerzt, so dass sie den Wahrheitsgehalt hinter diesen Geschichten selbst nicht mehr kennen.
Wie in der Geschichte von der Sintflut berichtet wird, hat Gott einst die Menschheit ausgelöscht, weil sie böse war, alle waren böse außer Noah!
Von dieser Menschheit handeln die erfundenen biblischen Geschichten. Sie hatten einen Gott, der sie anleitete zu töten, zu töten, Männer, Frauen, Säuglinge! Schreckliche Menschen, kein Wunder, dass sie ausgelöscht wurden!
In der Antike war das alles noch bekannt. Davon handeln die nordischen Sagen, Drachensagen (Saurier), der Trojanische Krieg, die Sage von Niobe, die zu Stein erstarrte, aus Schmerz, weil alle ihre Kinder starben. Man hat Versteinerungen aus dieser Zeit gefunden, versteinerte Menschen!
Aber fremdes Wissen musste ausgelöscht werden und wird heute noch ausgelöscht. Die Wahrheit darf nicht ans Licht kommen. Vor kurzem hat der WEF sogar Ausgrabungen verboten. In den 1980er Jahren schrieben die Archäologen Cremo und Thompson in ihrem Buch "Verbotene Archäologie", daß man seine Stellung verliert, sogar um sein Leben fürchten muss, wenn man über Funde berichtet, die beweisen, dass Mensch und Saurier gleichzeitig die Erde bewohnten.
Wer kann Netanjahu und einer Familie Rothschild sagen, dass der Messias schon erschienen ist, dass sie ihre Weltherrschaft schon hatten und dass jemand, der über das Ziel hinausschießt nur noch stürzen kann.
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sepp, voller Wut Mo. 09 Mär 2026, 15:08
Das Schlimmste, was ich je gesehen habe: Diese heuchlerische Mörderbande im Weissen Haus: Mir wird kotzübel dabei, schickt diese Verbrecher doch sofort zu ihrem Freund und ebenfalls Massenmörder Netanjahu nach Telaviv, vielleicht werden sie dann gleich mit den anwesenden übrigen Zionisten ins Jenseits befördert.
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timbo Mo. 09 Mär 2026, 20:16
Ein bisschen zu optimistisch in Bezug auf den Iran geschrieben.. Iran ist keine Blutrünstige Nation wie die USA/Israel und hat somit auch weniger ins Militär investiert. Es erinnert mich etwas an diejenigen unter uns, die in Trump einst den grossen Erlöser vom Deep State sahen. Ich sah dort schon, dass das nicht sein kann.
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Hannes Mo. 09 Mär 2026, 22:12
Sicher ganz, ganz schlimm was im Iran passiert.
Jedoch, wer garantiert, dass die Fotos echt sind?
Ich glaube keinem Foto, was Szenen aus Krisengebieten darstellt.
Es ist nichts einfacher, als Fake-Fotos zu produzieren.
Außerdem: Nachrichten aus Kriegsgebieten sind stets als Propaganda einzuordnen, egal von welcher Kriegsseite diese kommen.
Hier kann man nur glauben, was man selber gesehen hat.
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W. Vifian Fr. 13 Mär 2026, 7:27
Herr Hänseler schreibt, dass sich weit und breit um diese Schule kein militärisches Ziel befindet. Die CH-Nachrichten von gestern Abend und die BBC berichten aber davon, dass sich die Schule auf einem ehemaligen Teil des Geländes der iranischen Revolutionsgarden befindet. Das könnte die Aussage auf veraltete Daten stützen aber natürlich immer noch nicht rechtfertigen.
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Dagmar Brandt Fr. 13 Mär 2026, 19:08
https://rumble.com/search/all?q=Deutsch-Iranerin
Diese Deutsch-Iranerin bringt in ihrem Video ihre Verzweiflung über die deutschen Medien und das Desinteresse der deutschen Bevölkerung am Weltgeschehen zum Ausdruck. Aber wehe, die Kosten für Benzin und Heizen steigen, dann wird geschimpft und gegrummelt, nur ändert sich davon nichts. Allein die harmlose Idee eines Boykotts US-amerikanischer und britischer Konzernmarken (Unilever, Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Coca Cola, Starbucks ...) wird als aussichtslos betrachtet, sie wurde aber letztes Jahr in der muslimischen Welt Asiens praktiziert und Starbucks bekam das massiv zu spüren.
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Christian Friedli Sa. 14 Mär 2026, 10:58
Danke für diesen Beitrag. Neben der NZZ ist auch der Tagi, Blich und 20min mit Hochdruck daran die Zionistenpropaganda zu verbreiten und uns zu verblöden.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
freedert.online, 17 Mär. 2026 12:36 Uhr
Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen bewirbt Atomkraft als "saubere Lösung", doch Österreich bleibt dagegen. Für Wien ist Atomkraft teuer, unsicher und verursacht Atommüll. Brüssel spürt den Druck der Energiekrise, während Österreich auf Realpolitik statt Schnelllösungen setzt.
Quelle: Legion-media.ru © Gun
ter Kirsch
Österreich blockiert das Wiederaufleben der Atomkraft in der EU.
Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen vollzieht gerade einen Kurswechsel. Nach Jahren des Atomausstiegs und angesichts der Probleme mit russischem Gas gilt Nuklearenergie plötzlich wieder als "saubere Lösung".
![]()
Umfrage: Österreicher zweifeln an Verteidigungskraft des Landes
Österreich reagiert darauf entschlossen mit einem klaren Nein und setzt auf überlegte Entscheidungen statt auf Kurzschlussreaktionen – und das nicht aus Prinzip, sondern aus handfester Sorge um Sicherheit und Unabhängigkeit.
Für Wien ist Atomkraft ein teures und riskantes Relikt, das zudem langfristig riesige Mengen Atommüll produziert und die Abhängigkeit von Uran aus Ländern wie Kasachstan oder Niger festschreibt.
Während Deutschland seine letzten Reaktoren erst 2023 abgeschaltet hat, hält Österreich seit Jahrzehnten am Ausstieg fest und geht sogar gegen EU-Pläne vor, Atomkraft als "grün" zu klassifizieren. Für die Alpenrepublik ist das keine ökologische Ideologie, sondern strategische Realpolitik.
Österreich lehnt die von Ursula von der Leyen vorangetriebene Rückkehr zur Atomkraft strikt ab. Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig betonen, dass Atomkraft hierzulande tabu bleibt.Dursun Aydemir/Anadolu via Getty Images / Gettyimages.ru
In Brüssel wächst der Druck auf die Energiepolitik, weil der Krieg um Iran die globalen Energiemärkte stark belastet. Durch Angriffe auf Öl‑ und Gasinfrastruktur sowie Störungen im Strait of Hormuz, über den rund 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert werden, sind die Preise für Brent‑Öl wieder auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegen und europäische Gaspreise haben zeitweise deutlich zugelegt, was Industrie und Verbraucher unter Druck setzt.
Die Lage wird noch verschärft durch die Ablehnung russischer Energiequellen. Gleichzeitig setzen Staaten wie Frankreich weiter auf Atomkraft zur langfristigen Sicherung ihrer Energieversorgung. Weltweit werden neue Reaktoren geplant oder gebaut, insbesondere in China, das seinen Nuklearsektor massiv ausbaut, während Europa hinterherzuhinken droht.
Von der Leyen spricht inzwischen von einem "strategischen Fehler" beim Atomausstieg – eine Reaktion auf Versäumnisse bei Ausbau und Speicherung erneuerbarer Energie. Vor allem aber trifft sie auf Widerstand der Bürger, die neue Reaktoren in der Nachbarschaft ablehnen.
Österreich bleibt unbeirrt: kein Atom, kein Atommüll, kein Risiko. Solange Wien seine Position klar vertritt, spürt Brüssel den Druck. Das Land zeigt, dass die Energiekrise keineswegs überwunden ist und dass Entscheidungen über Atomkraft nicht ohne Widerstand durchgesetzt werden können.
Mehr zum Thema – Auswirkungen des Ramadan auf Schulen: FPÖ kritisiert Migrationspolitik

Video https://rumble.com/v762xzw-neutralitt-in-gefahr-streit-um-sterreichs-militrplne.html Dauer 7:13 Min.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Info: https://freedert.online/oesterreich/273640-warum-oesterreich-gegen-ursulas-atom/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
freedert.online, vom 14 Mär. 2026 21:17 Uhr,
Dass die beiden deutschen Großkirchen sich auf die Seelsorge im Kriegsfall vorbereiten, ist schon länger bekannt. Nun kam erstmals ein wichtiger Bestandteil des sogenannten "Geistlichen Operationsplans Deutschland" an die Öffentlichkeit.
© urheberrechtlich geschützt
Die Kirchen in Deutschland - sie haben damals mitgemacht und machen heute wieder mit. Blick auf einen Kirchturm.

Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/zv7dsw23bf2rjx7u/Whistleblower_vero_ffentlicht_kirchliche_Kriegsvorbereitungen6iig1.mp3 Dauer 10:38 Min.
Die Bundeswehr bastelt bekanntlich an einem sogenannten "Operationsplan Deutschland". Natürlich ist der "OPLAN DEU" abgekürzte Schmöker streng geheim. Das sagenumwobene Textstück soll mittlerweile über 1400 Seiten umfassen und immer noch weiter anwachsen. Nur ab und zu kommen beängstigende Details an die Medien, etwa dass die Zivilbevölkerung im Ernstfall nicht mehr mit einer funktionierenden Gesundheitsversorgung rechnen kann.
Es war klar, dass andere Institutionen nachziehen würden. So verfassten auch die katholische und die evangelische Kirche ihren eigenen "Operationsplan (https://freedert.online/inland/255519-kriegstuechtigkeit-gottgewollt-religioese-verbraemung-deutschen-deutschen-aufruestung/)", genannt "Geistlicher Operationsplan Deutschland", abgekürzt GOD. Der offizielle Titel des internen Arbeitspapiers lautet "Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall". Bisher war es – wie der OPLAN DEU auch – geheim, von einigen Verlautbarungen von Kirchenvertretern in den Medien abgesehen.
Seit vergangenem Sonntag kann man das 26-seitige Konzept jedoch auf einer antimilitaristischen christlichen Webseite herunterladen. Wer sich durch die Lektüre die Aufdeckung großartiger militärischer Geheimnisse erhofft hatte, dürfte sich getäuscht sehen. Vielmehr geht es hauptsächlich um das Vermeiden bürokratischen Kompetenzgerangels.
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Schulstreiker: "Leben in Frieden kann nur gegen die Bundesregierung durchgesetzt werden!"
Dennoch lassen sich einige wichtige Feststellungen aus dem geleakten Text treffen. Erstens: Es gibt eine innerkirchliche Opposition gegen den Kriegstüchtigkeitskurs der beiden Großkirchen. So hatte sich die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann schon im Jahr 2024 gegen den GOD gewandt (RT DE berichtete). Auch der EKD-Friedensbeauftragte Friedrich Kramer übte deutliche Kritik an der Friedensdenkschrift seiner Kirche, die auch eine nukleare Teilhabe für ethisch begründbar hält.
Wie verbittert friedensbewegte kirchliche Kreise auf den militaristischen Kurs der kirchlichen Führung reagieren, zeigt die Äußerung der "Ökumenischen Initiative zur Abschaffung/Reform der Militärseelsorge". Sie schreibt auf ihrer Homepage: "Im Kriegsfall sollen wir Todesnachrichten überbringen, uns um die Witwen und Waisen kümmern, mit dem Militär zusammenarbeiten und ansonsten für 'Ruhe und Ordnung' sorgen."
Und ein sich dem Frieden verpflichtet fühlender Christ äußerte auf seinem Facebook-Account ebenfalls vehemente Kritik am GOD: "In dem Papier steht aber NICHT, dass wir im Kriegsfall Deserteure unterstützen sollen. Da steht nicht, dass wir im Kriegsfall für einen Waffenstillstand, Verhandlungen und Abrüstung demonstrieren sollen. Zusammenfassung: Die Bischöfe haben mit der Bundeswehr ein Mistpapier entwickelt." Schließlich beweist schon allein die Tatsache, dass GOD geleakt wurde, die Existenz eines klerikalen Widerstands.
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Meinung
Wofür arbeiten die Deutschen? Wie die Bevölkerung belogen und betrogen wird
Als zweite Erkenntnis folgt aus der Lektüre: Schon allein die Existenz des GOD zeigt, dass Militärseelsorge, Kirchen und Bundeswehr die Wahrscheinlichkeit eines in Bälde eintretenden kriegerischen Konflikts für hoch halten. Die genannten Krisenstäbe, Kontaktketten und Fortbildungen sowohl für hauptamtliche als auch für ehrenamtliche Seelsorger würden die Kirchen nicht einrichten, gingen sie nicht davon aus, dass sie sie bald einsetzen müssten.
Und der künftige Kriegsgegner wird Russland sein. Das wird aus folgender Erklärung klar: "Wir erleben nicht nur einen Krieg in Europa, genauer in der Ukraine. Deutschland und seine europäischen Nachbarn sind jetzt schon Angriffsziel: Hybride Bedrohungen, Angriffe auf die kritische Infrastruktur, Cyberattacken sind nur einige Stichpunkte. Alle relevanten Akteure aus Militär, Nachrichtendiensten und Wissenschaft warnen davor, dass Russland bereits vor Ende dieses Jahrzehnts in der Lage sein könnte, NATO-Gebiet anzugreifen.“
Dabei rechnen die kirchlichen Verfasser des GOD nicht mit einem russischen Überfall auf Deutschland. Auch Kämpfe auf deutschem Gebiet halten sie für unwahrscheinlich. Sie gehen vielmehr vom Bündnisfall aus, in dem Deutschland als logistische Drehscheibe fungieren wird. Waffen, Material und Soldaten würden dann durch die BRD an die Front gebracht, außerdem stünden Deutschland "Fluchtbewegungen von Ost nach West" bevor, ebenso der Rücktransport von Verwundeten und Gefallenen.
Und deren Anzahl wird hoch sein, meinen die Autoren (ab Zeile 129): "Aufgrund der Erfahrungen aus dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sollte von einer hohen Anzahl an Verwundeten und Gefallenen ausgegangen werden." Auf das deutsche Kerngebiet kämen vermutlich – abgesehen von den oben schon genannten Belastungen – "Angriffe auf die kritische Infrastruktur, Cyberattacken, Sabotage und Terrorakte" zu.
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Analyse
Deutscher General zum Krieg mit Russland: Europa wird unvorstellbare Dinge erleiden
Die Kaltschnäuzigkeit, mit der die Ersteller des GOD einen Krieg mit hohen Verlusten erwarten und eine möglichst effiziente geistliche Betreuung seiner Opfer und Hinterbliebenen planen, erschreckt. Die hohe Verlustzahl stimmt allerdings mit Planungen der Bundeswehr überein, die bereits im Jahr 2019 von einer täglichen Verlustrate von vier Prozent ausging.
Umso zynischer wirkt die Haltung der am GOD beteiligten Geistlichen. Ihrer Kenntnis nach würde die deutsche Zivilbevölkerung durch einen kriegerischen Konflikt erheblich in Mitleidenschaft gezogen werden. Für den Bündnisfall setzen sie "Sabotage- und Terrorakte" voraus, bei denen mit einer hohen Opferzahl unter der Zivilbevölkerung und mit "Massentraumatisierungen" zu rechnen sei. Auch seien dann die gewohnten Standards der Gesundheitsversorgung nicht mehr zu gewährleisten.
Bereits während der Truppentransporte im Spannungsfall (ab Zeile 181) rechnet das Rahmenpapier mit "Einschränkungen in bisher unbekanntem Ausmaß" für die Zivilbevölkerung. Die Geistlichen konstatieren, dass die Einschränkungen "zu großer Verunsicherung führen und auch hier Betreuungsbedarf generieren" würden.
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Analyse
Europa gesteht, wieso es keinen Frieden in der Ukraine will
Letzteres lässt darauf schließen, dass eine Bevölkerung, die sich angesichts einer vermeidbaren Notsituation aufbegehrend fühlt, geistlich ruhiggestellt werden soll. Auch die Ausarbeitung einer "erweiterten liturgischen Sprachfähigkeit" (ab Zeile 467), die dazu beitragen soll, "Sicherheit zu finden, die neue Alltagssituation zu benennen und anzunehmen sowie im Licht des Evangeliums eine Perspektive zu finden", klingt danach.
Der geleakte Text macht immer wieder deutlich, dass die Verantwortlichen Wert auf die Steuerung und Koordinierung der öffentlichen kirchlichen Verlautbarungen legen (Zeile 303). Womöglich fürchtet man Abweichler aus den eigenen Reihen, die gegen den Kriegskurs aufbegehren könnten. Dabei sehen sich die Verfasser selbst nicht als Kriegstreiber.
Im Gegenteil, sie schlagen sogar vor, für die Zivilbevölkerung "besondere Gottesdienste und Veranstaltungen" anzubieten, die sich "auf das Leid der Schöpfung" und Fürbitten für die Soldaten fokussieren könnten (ab Zeile 477). Diese Gottesdienste sollten "Aspekte von Friedensarbeit" aufgreifen. Gerade letzteres erinnert unangenehm an den Adventsgottesdienst in Rukla, wo die vorgeblichen Pazifisten in Uniform die Hymne der Friedensbewegung "We shall overcome" für sich vereinnahmten.
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Meinung
Karaganow: Müssen bereit sein für begrenzte nukleare Schläge gegen den Westen
Die Kirchenleitungen sollen im Krisenfall die Gemeinden mit "gesicherten Informationen" versorgen (Zeile 424). Hier kommt einem unwillkürlich die fragwürdige Impf-Agitation der Kirchen während der Corona-Zeit in den Sinn. Damals lautete der Slogan "Impfen = Nächstenliebe". Sind etwa wieder Geistliche als Infokrieger eingeplant? Überhaupt dient im GOD das kirchliche Vorgehen aus der Corona-Pandemie als Blaupause. Man könne auf bewährte Strukturen aus dieser Zeit zurückgreifen, heißt es. Auch aus den Erfahrungen aus den Flüchtlingsjahren 2015 und 2022 ließe sich lernen, wenn es um große Fluchtbewegungen ginge.
Ein großer Fokus liegt auf den Beerdigungen von zivilen oder militärischen Opfern. Die Kirchen bereiten sich bereits jetzt darauf vor und entwickeln "für diese besonderen Gottesdienste" "Hilfen zur Vorbereitung" (ab Zeile 493). Für die Gefallenen ist nach Möglichkeit eine Bestattung im Kreise der Familie vorgesehen. Es könnte allerdings sein, dass die Zahl der Gefallenen sehr hoch sein wird, sodass "ein Transport in die Heimat nicht mehr möglich ist". Hierfür liegen dann "Liturgien und Hilfen für Trauerfeiern und Bestattungen mit einer größeren Anzahl von Gefallenen" vor (ab Zeile 697). Auch in der Betreuung der Trauernden und Angehörigen von Vermissten sieht der GOD eine Aufgabe für die Kirchen.
Für alles ist vorgesorgt, alles ist eingeplant. Nur das Wichtigste fehlt: Sich widersetzen gegen die Logik des Krieges. Sich als Geistlicher nicht zum Rädchen innerhalb der klerikalen Kriegsmaschinerie machen lassen. Oder, noch wichtiger: Es erst gar nicht zum Krieg kommen lassen.
Mehr zum Thema – "Slawa Ukraini"- und Taurus-Orgie am Brandenburger Tor

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Weiteres:
Kriegstüchtigkeit gottgewollt? Die religiöse Verbrämung der deutschen Aufrüstung
freedert.online, vom 14 Sep. 2025 12:01 Uhr
Mittlerweile muss auch Gott herhalten, um die Kriegsertüchtigung von Bundeswehr und Gesellschaft zu rechtfertigen. Bei der ideologischen Rechtfertigung der Aufrüstung gegen Russland spielt die Militärseelsorge der beiden Großkirchen eine wichtige Rolle.

(Screenshot)
Quelle: www.globallookpress.com © Christian Ditsch
Festveranstaltung mit Vertretern von Bundeswehr und evangelischer Kirche am 21. Juli 2025 in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zum 60. Geburtstag vom Militärbischof Bernhard Felmberg (rechts). Neben ihm: General Carsten Breuer, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Kirsten Fehrs.
Von Astrid Sigena
Bevor es richtig herbstlich wird, finden in zahlreichen bundesdeutschen Institutionen noch die letzten diesjährigen Sommerfeste statt. Auch die evangelische Militärseelsorge hielt in der Berliner Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche ihr Sommerfest ab. Auf den veröffentlichten Bildern kann man Militärbischof Bernhard Felmberg sehen, wie er vor den prachtvollen, goldglänzenden Mosaiken im Altarraum der Kirche predigt.
Als Gastredner war der Potsdamer Militärhistoriker Sönke Neitzel geladen. Seine Rede hatte es den Medienberichten zufolge in sich. Neitzels Worte zur sogenannten "Zeitenwende" klingen, als sei der Krieg mit Russland für ihn schon eine ausgemachte Sache. Die aus seiner Sicht zu behäbigen Strukturen in der Bundeswehr nannte Neitzel eine "Friedensbürokratie". Es sei zwar nach dem Beginn des Ukrainekrieges 2022 in der Bundeswehr einiges unternommen worden, aber das reiche nicht. Es sei für ihn fraglich, ob die Bundeswehr und mit ihr die NATO die richtigen Schlüsse aus dem Ukrainekrieg zögen. Neitzels Fazit: Offenbar sei es so, dass Armeen nur in Kriegen und durch militärische Niederlagen lernten.
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Meinung
Christliche Vergebung als Propagandawaffe – Deutschland startet Offensive an geistiger Front
Für Neitzel ist es "eine Verantwortung vor Gott", die Bundeswehr zu reformieren und eine schnelle und effiziente Armee zu schaffen. Neitzel wörtlich: "Wir leben eben nicht mehr im Frieden". Es gebe eine Verantwortung gegenüber den Soldatinnen und Soldaten, die in einem Krieg kämpfen müssten. Von der Verantwortung, einen solchen Krieg zu verhindern, schweigt Neitzel hingegen.
Neitzels Klagen über den bürokratischen Wasserkopf in der Bundeswehr sind altbekannt, er hat sie schon oft wiederholt. Immer wieder mahnt er die Verantwortlichkeit der Politiker an, das deutsche Militär gut auszustatten. Ansonsten würden die Verantwortlichen im Ernstfall hilflos vor den Gräbern der aufgrund von mangelhafter Ausstattung unnötig gefallenen Soldaten stehen. Neu ist die religiöse Argumentation, die die aus seiner Sicht erforderliche Kriegstauglichkeit der Bundeswehr mit dem christlichen Glauben verknüpft. So deutlich hatte bisher noch keiner die deutsche Aufrüstung aus göttlichem Willen hergeleitet.
Dabei ist die Verquickung von militärischer und geistlicher Aufrüstung eines der Charakteristika der von Bundeskanzler Scholz 2022 verkündeten Zeitenwende. So arbeitet Militärbischof Felmberg analog zum (selbstverständlich streng geheimen) Operationsplan Deutschland der Bundeswehrführung an einem von ihm sogenannten "geistlichen Operationsplan Deutschland" (offizielle Bezeichnung: "Seelsorge und Akutintervention im Spannungs- und Verteidigungsfall"). Er rechne im Verteidigungs- oder Bündnisfall mit vielen Verwundeten und Toten, und darauf müsse die Militärseelsorge angemessen vorbereitet sein. Durchaus realistisch, denn Berechnungen eines Militärarztes aus dem Jahr 2019 zufolge müsste die Bundeswehr von 900 Toten und Verletzten pro Tag an der Front im Osten ausgehen (RT DE berichtete).
Einem breiteren Publikum dürfte Bischof Felmberg bekannt geworden sein, als das ZDF im vergangenen Advent einen Fernsehgottesdienst aus der Bundeswehrgarnison im litauischen Rukla übertrug. Durch die Fernsehübertragung sollte das heimische Publikum in Deutschland "auch mehr über den Einsatz der Bundeswehr und das Leben der Soldat:innen erfahren", so das Online-Portal der EKD evangelisch.de. Also letztlich Werbung für den in Deutschland durchaus nicht unumstrittenen Einsatz der Brigade Litauen nahe der Suwalki-Lücke, einem der geopolitisch brenzligsten Orte der Welt.
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Analyse
Margot Käßmann äußert Unbehagen über die Militarisierung Deutschlands
Trotz der angekündigten Einspieler von deutschen Panzern im Übungseinsatz wurde es dann ein Akt der Selbstverharmlosung der Bundeswehr als eine Art bewaffneter Pfadfindertruppe. So schreckte man nicht zurück, die alte Protesthymne der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung "We shall overcome" für sich zu vereinnahmen. Das Lied war während der Friedensbewegung der 80er-Jahre auch in (West-)Deutschland sehr populär geworden. Ganz offensichtlich wollte man die Brigade Litauen dem ZDF-Zuschauer als Teil einer Friedensbewegung verkaufen, nicht (wirklichkeitsgetreuer) als Vorposten der gegen Russland vorrückenden NATO.
Nicht weniger bedenklich, wenn auch medial weniger auffällig, ist die Beteiligung der katholischen Kirche an der geistlichen Mobilmachung Deutschlands. So ist der Bundeswehrprofessor und Autor des alarmistischen Szenarios "Wenn Russland gewinnt", Carlo Masala, Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Der katholische Militärbischof Overbeck betrachtet den Ukrainekrieg gar als einen "Systemkrieg" Russlands, der auch Europa herausfordere. Anklänge an den Weltanschauungskrieg der 40er-Jahre des 20. Jahrhunderts sind da nicht mehr fern. Einen Einsatz von Wehrpflichtigen an der Front im Kriegsfall mag er nicht ausschließen: "Ich fürchte, dass es in einer kriegerischen Auseinandersetzung in einer Armee keine Komfortzonen mehr geben wird", so Franz-Josef Overbeck.
Im Gegensatz zur Gefängnis- oder Krankenhausseelsorge beschränkt sich die Militärseelsorge nicht auf die Betreuung der Soldaten in geistlichen oder seelischen Nöten, die seelsorgerische Begleitung von Verwundeten oder die Trostspendung für trauernde Hinterbliebene. Sie dient vielmehr auch der ideologischen Schulung. Mit dem (seit 2009) für alle Bundeswehrsoldaten verpflichtenden Lebenskundlichen Unterricht spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Prägung von Weltanschauung und dienstlicher Pflichtauffassung bei den Soldaten.
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Meinung
"Das bringt Friedensbewegung zum Erwachen" – Christen in der AfD über Militarisierung der Amtskirche
Angeblich soll diese Pflichtveranstaltung der Persönlichkeitsentwicklung und der Schärfung der politischen und ethischen Urteilsfähigkeit der Soldaten dienen und im Rahmen freier und vertrauensvoller Gespräche stattfinden. Wie wenig dieser hehre Ansatz der Wirklichkeit entspricht, zeigt der Fall eines Soldaten, der wegen Religionskritik im Rahmen eines Seminars zum Thema "Islam" eine Abmahnung erhielt. Widerspruch gegen die Ausrichtung der Bundeswehr gegen Russland dürfte ebenso wenig erwünscht sein.
Innerhalb der Kirchen gibt es nur wenig Widerstand gegen den geistlichen Einsatz für die Militarisierung Deutschlands. Offenbar findet das Narrativ vom bedrohlichen Russen auch unter katholischen und evangelischen Christen übermäßigen Anklang. Das zeigte der evangelische Kirchentag in Hannover vom vergangenen Mai, wo eine Resolution gegen die Stationierung US-amerikanischer Langstreckenwaffen in Deutschland keinen Zuspruch fand. Die Friedensbewegten kamen beim offiziellen Programm des Kirchentags nicht mehr vor, sie organisierten dann eine Alternativveranstaltung. Stattdessen boten die evangelischen Christen auf dem Kirchentag dem CDU-Falken und Russenfresser Roderich Kiesewetter eine Bühne und empfingen ihn mit freundlichem Applaus (RT DE berichtete).
Dies alles zeigt, dass von den beiden Großkirchen kein nennenswerter Widerstand gegen die Militarisierung Deutschlands zu erwarten ist. Im Gegenteil: Sie sind daran eifrig beteiligte Akteure. Aus der verhängnisvollen kirchlichen Anbiederung an die Machthaber vergangener Zeiten samt ihrer fehlgeschlagenen Kriegsprojekte Richtung Osten haben die Geistlichen offenbar nichts gelernt.
Mehr zum Thema - "Schreckliche, ernsthafte Krankheit" – RT-Chefredakteurin Simonjan wurde operiert

Video https://rumble.com/v6ynmn2-der-weg-zu-gott-grte-kreuzprozession-seit-1918-in-moskau.html Dauer 1:39 Min.
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
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makronom.de, vom 16. März 2026, 7:15 Uhr, SEBASTIAN HAUG, Weltwirtschaft
Es ist nachvollziehbar, dass europäische Regierungen China als systemischen Rivalen sehen. Doch angesichts der aktuellen weltpolitischen Verwerfungen sind auch andere Ansätze nötig. Ein Beitrag von Sebastian Haug.
Für die Volksrepublik China ist bei Weitem nicht alles rosig. Die Krise des chinesischen Immobilienmarkts klingt nicht ab, die Binnennachfrage schwächelt und eine rapide alternde Bevölkerung bereitet der Regierung in Peking Kopfzerbrechen. International fordern die volatile Zollpolitik der US-Regierung und Spannungen zwischen den Großmächten die chinesische Wirtschaft heraus. Trotz einiger Trümpfe – Stichwort seltene Erden – hätten exportabhängige Sektoren bei einem eskalierenden Handelskrieg viel zu verlieren. Gerade erst wurde im Nationalen Volkskongress das niedrigste Wachstumsziel der letzten 30 Jahre ausgegeben.
Weltpolitisch jedoch könnte es für die Volksrepublik momentan kaum besser laufen. Während sich die Weltöffentlichkeit mit Russlands Krieg gegen die Ukraine oder den US-Militärschlägen gegen Iran beschäftigt, betont China die zentrale Rolle der Vereinten Nationen für eine stabile internationale Zusammenarbeit. Verglichen mit Donald Trumps oder Wladimir Putins Feldzug gegen zentrale Prinzipien der Nachkriegsordnung erscheint Xi Jinpings China als multilateraler Musterschüler.
Chinas Nähe zu Moskau ist dabei für viele kein Grund, der Volksrepublik Vorwürfe zu machen. Während in westlichen Staaten erst seit Kurzem der Wegfall der USA als Sicherheitsgarant debattiert wird, kritisiert China schon lange die hegemoniale Rolle der US-Regierung. Für die Volksrepublik soll eine reformierte Weltordnung vor allem eines sein: weniger abhängig von Washington und damit stärker ausgerichtet auf Pekings Interessen.
China unterstreicht dabei, dass es selbst keine hegemoniale Kontrolle anstrebt – auch, weil die Durchsetzung von Hegemonie zu viele Ressourcen beanspruchen würde. Für die chinesische Regierung ist das Überleben des eigenen Regimes im Einparteienstaat von übergeordneter Bedeutung. Statt die Rolle des angeblichen Weltpolizisten von den USA zu übernehmen, strebt Peking eine stärkere – durchaus von China dominierte – weltweite Vernetzung an. Ein zentraler Hebel dabei ist Chinas Position als primus inter pares in der heterogenen Gruppe der „Entwicklungsländer“, die den Großteil der Weltbevölkerung stellen. Wirtschaftliche Verflechtung, Entwicklungszusammenarbeit sowie rhetorische Unterstützung für Belange des Globalen Südens sind dabei zentrale Instrumente in Chinas Werkzeugkasten.
Auf multilateraler Ebene zielen chinesische Reformvorstellungen nicht nur auf Machtverschiebung, sondern auch auf Veränderungen in prozeduralen und normativen Logiken. Die UN, wie China sie sich vorstellt, soll weniger von einer multilateralen Bürokratie und mehr von zwischenstaatlichen Entscheidungen geprägt werden.
Teilweise überlappt sich das mit Präferenzen in Moskau und Washington. Normativ positioniert sich China dabei in Opposition zu einem guten Teil liberaler Agenden. Statt zivile und politische Rechte von Individuen zu stärken, versucht China, das kollektiv gedachte Recht auf Entwicklung ins Zentrum globaler Menschenrechtsdiskurse zu stellen. Anstelle einer Schutzverantwortung der internationalen Gemeinschaft sieht Peking die Nichteinmischung in interne Angelegenheiten als Grundlogik multilateraler Zusammenarbeit. Vom Umgang mit Protestierenden in Hongkong bis zur „Wiedervereinigung“ mit Taiwan gibt es eine Reihe von Anliegen, bei denen die Volksrepublik freie Hand haben möchte.
Insgesamt erweitert die Disruption der lange von den USA dominierten Weltordnung den Raum, in dem China seine Präferenzen und Reformvorschläge positionieren kann. Ungeachtet aller Diskrepanzen hat dadurch auch für Europa die längerfristige Relevanz der Volksrepublik zugenommen. Erst Ende Februar meldete das Statistische Bundesamt, dass das Handelsvolumen der Bundesrepublik mit den USA im Jahr 2025 um 5% zurückgegangen und China wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner ist.
Trotz der in vielerlei Hinsicht nachvollziehbaren Tendenz europäischer Regierungen, Peking als systemischen Rivalen zu sehen, werden so – wie schon jüngst bei Friedrich Merz‘ Chinareise – auch die Konturen Chinas als potenzieller Partner wieder stärker in den Blick genommen. Das verlangt nach einer differenzierten Herangehensweise, die Detailwissen mit strategischer Klugheit verbindet. Bei der viel beschworenen Chinakompetenz, die in Deutschland oft zu wünschen übriglässt, geht es nicht nur um das Erlernen der chinesischen Sprache. Es geht auch um eine breitere gesellschaftliche Auseinandersetzung mit China als Land und der chinesischen Regierung als globalem Akteur.
Vor diesem Hintergrund muss der traditionelle Fokus auf die politische, wirtschaftliche und kulturelle Auseinandersetzung mit den USA dringend erweitert werden. Sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern, die sich nach wie vor als Teil des Westens sehen, scheint aktuell breiter Konsens zu herrschen, dass eine Neujustierung der internationalen Beziehungen vonnöten ist. China als komplexes Gegenüber sollte dabei einen zentralen Platz einnehmen. Das bedeutet, auch atypische Dialogformate auszubauen, Expertise in Forschung und Verwaltung zu bündeln und schon im Schulkontext der Beschäftigung mit China genug Platz einzuräumen. Und es bedeutet, durch konkrete Begegnungen mit Chines*innen eine Idee von der Vielfalt chinesischer Realitäten zu bekommen, die auch jenseits des Einparteienstaats und ungleicher Handelsbeziehungen Anknüpfungspunkte für ein kritisches globales Miteinander bieten können.
Zum Autor:
Sebastian Haug ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung „Inter- und transnationale Zusammenarbeit” des German Institute of Development and Sustainability (IDOS) in Bonn, wo dieser Beitrag zuerst erschienen ist.
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lostineu.eu, 17. März 2026
Die Watchlist EUropa vom 17. März 2026 – Heute mit Nachrichten und Analysen zum US-Krieg gegen Iran und den Folgen, zur EVP-AfD-Affäre im Europaparlament und zur europäischen Energiepolitik.
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Die EU will eine neue Sicherheitsstrategie ausarbeiten. Der kurz nach Beginn des Ukrainekriegs im März 2022 vorgelegte “strategische Kompass” sei veraltet, heißt es in Brüssel. Wir hatten dies schon im Januar festgestellt – und zwar hier.
Doch die Vorarbeiten sind ins Stocken geraten. Man stehe noch ganz am Anfang, räumte die EU-Außenbeauftragte Kallas ein. Es seien zwar schon einige Vorschläge eingegangen, doch die neue Strategie brauche mehr Zeit.
Der Grund: Das Vorhaben, Russland zur größten, existentiellen Gefahr aufzubauschen, wurde von der Realität überholt. Das größte Sicherheitsrisiko für EUropa und die Welt geht gegenwärtig von den USA und Präsident Trump aus.
Trumps völkerrechtswidriger, auf Druck Israels vom Zaun gebrochene Angriffskrieg im Iran hat sich zum Flächenbrand entwickelt, der jederzeit in einen 3. Weltkrieg umschlagen könnte. Viele Experten sehen uns schon dort.
Bisher sah es so aus, als werde EUropa davon nur indirekt getroffen – höhere Ölpreise galten als bedauerlicher Kollateralschaden. Doch nun versucht Trump, die EUropäer in den Krieg hineinzuziehen – und droht mit Folgen für die Nato.
Auf den ersten Blick dreht sich der Streit “nur” um die Straße von Hormus, die die US-Alliierten sichern sollen. Die gute Nachricht ist, daß sich Deutschland und die EU wehren. “Dies ist nicht unser Krieg”, heißt es plötzlich in Berlin.
Die schlechte Nachricht ist, daß die EU keine Strategie hat. Noch vor zwei Wochen haben Kanzler Merz, EU-Chefin von der Leyen und Kallas den Krieg gegen Iran begrüßt – in der irrigen Hoffnung, so Trump bei Laune halten können.
Ihr Ziel war, Trump wenigstens in der Ukraine bei der Stange halten zu können. Doch das Appeasement ist gescheitert – nun droht er sogar mit dem Rückzug aus der Nato, was auch die Niederlage der Ukraine besiegeln würde!
Doch die EU glaubt immer noch, das größte Sicherheitsrisiko gehe von Putin aus. „Unsere Aufgabe heißt erstens die Ukraine, zweitens die Ukraine und drittens die Ukraine“, erklärte Frau Strack-Zimmermann ausgerechnet jetzt – auf dem Höhepunkt der Trump-Iran-Krise, die auch die EU herunterzieht…
Wackelkandidat Weber. Es ist noch gar nicht so lange her, daß EVP-Chef Weber glaubte, sich alles leisten zu können. Im Dezember kündigte er sogar das Aus vom Verbrenneraus an, bevor es offiziell verkündet wurde – ganz so, als könne er allein für die EU entscheiden. Doch nach der AfD-Chatgruppen-Affäre ist der CSU-Politiker zum Wackelkandidaten geworden. CDU/CSU bemühen sich um Schadensbegrenzung. CSU-Chef Markus Söder sagte, die Enthüllungen hätten seine Partei „sehr überrascht und auch irritiert und verstört“. Weber habe ihm aber gesagt, er werde dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr stattfinde. „Damit ist die Sache auch zunächst mal aus unserer Sicht abgeschlossen und auch okay“. – Die Betonung liegt auf “zunächst”. Aus Söders bayerischer Sicht ist Weber längst viel zu mächtig geworden… – Mehr zur AfD-Affäre hier
Kallas schon wieder isoliert. Die EU-Außenbeauftragte Kallas hat sich mit Militärplänen für die Straße von Hormus ins Abseits manövriert. Um die Schiffahrt zu sichern, brachte sie eine mögliche Ausweitung des EU-Marine-Einsatzes “Aspides” ins Gespräch, die Handelsschiffe im Roten Meer schützt. Doch der deutsche Außenminister Wadephul und seine Amtskollegen halten davon herzlich wenig. Kallas räumte ein, dass die Zustimmung der EU-Länder nötig sei. “Wenn die Mitgliedstaaten sagen, dass wir in dieser Sache nichts unternehmen, dann ist das natürlich ihre Entscheidung”, sagte Kallas. – Zustimmung bekam Kallas dagegen für neue Iran-Sanktionen. Sie beziehen sich auf die Niederschlagung von Protesten im Iran im Januar, also die Zeit vor dem Angriffskrieg der USA. Sanktionen gegen die Amerikaner sind nicht geplant…
Sanktionen: Baud bekommt Gesellschaft. Die EU hat schon wieder zwei Europäer wegen angeblicher “Informations-Manipulation” sanktioniert. Nach dem Schweizer Jacques Baud, der seit Dezember mit den Folgen einer Konto- und Reisesperre kämpft, wurden diesmal der Brite Graham Phillips und der Franzose Adrien Bocquet auf die Sanktionsliste gesetzt. – Man darf gespannt sein, wie die Briten reagieren – die Franzosen haben die Strafe ja offenbar gebilligt. – Mehr hier (Website der EU)
Kein Gas aus Russland, never ever. Die Gasspeicher sind leer, wegen des Irankriegs droht auch der EU eine Energiekrise. Dennoch schließt die EU-Kommission eine Rückkehr zu günstigen russischen Gaslieferungen kategorisch aus. Der EU-Beschluss zum endgültigen Ausstieg aus russischer Energie werde nicht mehr angetastet, erklärte Energiekommissar Jörgensen. “It’s extremely important that we stick to this line — we cannot in Europe help indirectly finance Russia’s brutal, illegal war,” sagte er laut “Politico”. – Kremlchef Putin hatte neue Lieferungen angeboten, der belgische Premier De Weber hat Gesprächsbereitschaft signalisiert. Doch die EU-Kommission bewegt sich keinen Millimeter von ihrer dogmatischen Linie. Derweil attackiert die Ukraine offenbar auch noch die TurkStream-Pipeline in die Türkei…
EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope
Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂
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‹ Wahl in Ungarn: EU mobilisiert “Faktenchecker” gegen Russland
1 Comment
Thomas Damrau
17. März 2026 @
08:31
Die EVP (oder genauer die CDU/CSU) versucht, den Eindruck zu erwecken, als hätten einige nachgeordnete Mitarbeiter der EVP (ich gendere absichtlich nicht) nach dem gemeinsamen Tennismatch beim Bierchen mit den Mitarbeitern rechter Parteien darüber philosophiert, ob man neben Tennis noch weitere gemeinsame Interessen habe.
Was haben sich diese Mitarbeiter der EVP gedacht? “Wir machen das jetzt mal und hoffen, dass Weber das nicht merkt, weil es sonst Ärger gibt.” Dass Mitarbeiter mal zu viel „Eigeninitiative“ entwickeln, kommt schon vor. Aber nicht, wenn sie davon ausgehen, dass der Chef dagegen ist.
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Wahl in Ungarn: EU mobilisiert “Faktenchecker” gegen Russland
lostineu.eu, 16. März 2026
Einen Tag nach den großen Wahlkampf-Kundgebungen in Ungarn hat die EU-Kommission ihr so genanntes “Rapid Response System” aktiviert. Es soll die Wahl im April vor “Desinformation” schützen.
Damit stehen nun 44 Teilnehmer – darunter große Online-Plattformen wie META (Facebook) und TikTok, aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewehr bei Fuß, um Falschmeldungen vor der Wahl aufzudecken und unschädlich zu machen.
Dies teilte die EU-Kommission auf eine Frage zu “russischer Desinformation” mit. Nach der aktiven Einmischung von US-Präsident Trump und seinen Tech-Buddies wurde nicht gefragt – und dagegen will die EU offenbar auch nichts unternehmen.
Dabei ergreift Trump wesentlich offener Partei für den amtierenden Regierungschef Orban als Kremlchef Putin. Auch X-Chef Musk mischt sich regelmäßig und aktiv in den Wahlkampf ein. Umgekehrt unterstützt die EU den Oppositionskandidaten Magyar.
Die “Faktenchecker” seien bereits aktiv, so ein Kommissionssprecher. Sie werden vom “European Digital Media Observatory” (EDMO) koordiniert und haben bereits drei Berichte über angebliche russische Einmischung veröffentlicht (hier der dritte).
Derweil warnt ein der ungarischen Regierung nahestehendes “Democracy Interference Observatory” davor, daß die Wahl von der EU selbst “delegitimiert” werden könnte – womöglich in der Absicht, das Ergebnis am Ende zu annullieren?
Einen Präzedenzfall hat es in Rumänien ja bereits gegeben. Seither tobt ein Zensurstreit zwischen Trump und der EU…
Mehr zur Wahl in Ungarn hier, zu Desinformation und Fact Checking in der EU hier (Studie für das Institut für Medienverantwortung)
P.S. Die EU hat schon wieder zwei Europäer wegen angeblicher “Informations-Manipulation” sanktioniert. Diesmal wurden der Brite Graham Phillips und der Franzose Adrien Bocquet auf die Sanktionsliste gesetzt. Man darf gespannt sein, wie die Briten reagieren – die Franzosen haben die Strafe ja offenbar gebilligt. – Mehr hier (Website der EU)
‹ Trump will die Nato in den Irankrieg ziehen – und droht den Alliierten › Sicherheitsrisiko Trump, Wackelkandidat Weber – und Absage an Putins’ Gas
6 Comments
Helmut Höft
17. März 2026 @
08:46
Wieso nach dem Einfluss der Tech-Buddies fragen? Marco Rubio ist doch höchst persönlich direkt nach der MSC dem Bruder im Geiste “wahlhelfend” zur Seite gesprungen!
Vance, Rubio & Co.: Die lebende Desinformation auf zwei Beinen!
Titi
17. März 2026 @
08:28
Da gab es in den früheren 90er Jahren ein Buch von Karl Steinhauser mit dem Titel „EG. Die Super-UdSSR von morgen“, das sich inhaltlich sehr kritisch gegen die EU (damals EG) richtet. Früher erschienen einem diese Bücher zu sehr aus der rechten Verschwörungstheorie-Ecke, aber allmählich beginnt die EU (in Sache Propaganda) sich immer mehr Richtung Sowjetunion zu bewegen. Das mag übertrieben klingen, aber es gibt diese schleichende Tendenz.
KK
17. März 2026 @
01:06
Wenn irgendwo “Faktencheck” drüber- oder Wiederkau (ich weiss, wie der richtig heisst, aber so gefällts mir besser) druntersteht, les ichs erst gar nicht – das waren schon viel zu oft die tatsächlichen Fake-News, als dass ich sowas noch ernst nehmen würde.
palman
16. März 2026 @
18:02
… und dazu passend u.a. heute auf “uncutnews.ch” (16-03) die Ausführungen von Catherine Austin Fitts mit der HeadLine – > Das Ziel ist, die Bevölkerung zu reduzieren und den Rest zu kontrollieren < (!!!) – via Leo Hohmann !?! – Fitts war mal Stv. Staats-Sekretärin unter BUSH zu Beginn der 90er !?! 😉
Guido B.
16. März 2026 @
17:21
Die Sanktionsfabrik EU wird jetzt auch zur Propagandafabrik.
Die Union der souveränen Völker als Umerziehungsunion der deutschen CDU? Von der Leyen ist kurz vor dem Ziel.
KK
17. März 2026 @
01:07
“Die Sanktionsfabrik EU wird jetzt auch zur Propagandafabrik.”
Das ist sie doch schon länger – erst jetzt gemerkt?
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Trump will die Nato in den Irankrieg ziehen – und droht den Alliierten
lostineu.eu, vom 16. März 2026
US-Präsident Trump hat zwar schon mehrfach den Sieg im Irankrieg verkündet. Dennoch versucht er nun, die Nato hineinzuziehen. Die Alliierten sollten Öltransporte in der Straße von Hormus sichern, erklärte Trump – und drohte: Die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner der USA dabei nicht helfen, sagte er in einem Interview der „Financial Times“. Sollte es „keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der Nato sein“. – Kurz zuvor hatte der frühere Nato-Generalsekretär Stoltenberg vor einer Beteiligung der US-geführten Militärallianz am Irankrieg gewarnt. Auch Außenminister Wadephul und Verteidigungsminister Pistorius äußerten sich ablehnend. Allerdings ist die Frage, wie hart ihr “Nein” ist…
Mehr zur Nato hier
‹ “Migrationswende”: Webers EVP arbeitet mit der AfD zusammen › Wahl in Ungarn: EU mobilisiert “Faktenchecker” gegen Russland
14 Comments
Helmut Höft
17. März 2026 @
08:40
Wir wissen, was vom POTUS (aka “Mister Grab’em”) zu halten ist. Trotzdem ist es immer wieder interessant Details aus seinem Reich zu lesen:
“Trumps Söhne Donald junior und Eric möchten am Aufbau einer nationalen Drohnenproduktion mitverdienen. Junior ist unter anderem über einen Investitionsfonds namens “1789 Capital” besonders aktiv. Nachdem sein Vater 2024 die Wahl gewonnen hatte, wurde Donald junior Teil der Firmenleitung; der Fonds ging auf Einkaufstour und investierte in 25 Unternehmen. Die meisten davon sind auf öffentliche Aufträge aus oder haben sie bereits erhalten, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Ein Teil des Drohnenherstellers Powerus etwa, der seit einem Jahr existiert, gehört den beiden Brüdern.” https://www.n-tv.de/politik/Trump-verbietet-Import-von-Drohnen-die-seine-Soehne-jetzt-bauen-wollen-id30477949.html
Da kann sich sicher der Wladimir noch etwas abgucken?
hutaekjango
17. März 2026 @
08:12
“Der Pate” und seine Methoden; ein Tollhausrepresentant!
Art Vanderley
16. März 2026 @
18:45
Hielt das für überschätzt aber offenbar haben doch die recht die vor einer Zerschlagung der Nato warnen.
Vorsicht, Mister Trump, die inneren Mehrheiten für Ihre Person sind weit höher als sie für eine Abwicklung der Nato sind.
Die westlichen Establishments stehen jetzt vor dem Dilemma, echte Linke und echte Liberale an den Rand gedrängt und ersetzt zu haben durch Neoliberale und Wokisten.
Dumm nur daß nur die echten Progressiven, geneinsam mit Wertkonservativen, in der Lage sind, eine vernünftigere US-Politik zu etablieren.
Reykjavik
16. März 2026 @
18:06
Tote deutsche Soldaten in der Strasse von Hormus wären ein grosses Problem für die grossangelegte Kampagne, der Jugend zu verklickern, dass der Wehrdienst nur ein lustiger Zeitvertreib und ansonsten völlig harmlos ist, weil sowieso kein deutscher Soldat jemals irgendwo zu Schaden kommen würde. Eine echte Zwickmühle für die deutsche Kriegstüchtigkeit!
KK
17. März 2026 @
01:11
Der Jugend wird bald nix mehr “verklickert”, die wird gewzungen werden! Mal schauen, wie lange der dann neu zu schaffende Wehrersatz- bzw. Zuvieldienst dann dauern wird, um die Gewissen ausreichend für die Truppenstärke im Zaum zu halten… ich tippe mal auf mindestens 200% der Bundeswehr-Dienstzeit.
Arthur Dent
16. März 2026 @
17:50
Die USA wollen raus aus der Bredouille, dazu braucht man ein paar Dumme.
Hinterher kann Trump sagen: ” Seht ihr, die Loser haben es trotz glänzender Vorbereitung nicht geschafft.” Denn bis auf Weiteres gibt es im Iran keinen Blumentopf zu gewinnen.
Guido B.
16. März 2026 @
17:30
In einem Punkt hat Trump recht: Warum sollen die USA alleine die „Drecksarbeit“ machen? Wozu hat man Vasallen? Sollen doch endlich die NATO-Fetischisten die Drecksarbeit machen, allen voran die Grossmäuler Merz, Macron und Starmer!
Los, schickt eure Sklaven in den Heldentod für Israel, die Ukraine und die USA! Schmeisst das Leben eurer Bürger weg für die Monsterpsychopathen! Dafür seid ihr NATO-Mitglieder!
Memmen!
jjkoeln
16. März 2026 @
16:54
Der Iran ist besiegt. Deshalb traut sich größte und beste Flotte der Welt auch nicht durch die Straße von Hormuz.
OK, brennende Schiffe sehen in Wahlkampf-Spots einfach Sch…. aus.
KK
16. März 2026 @
14:35
Ja, bitte. Lass die Zukunft der NAhTOd sehr schlecht sein – ich gehe noch weiter: Lass die NAhTOd keine Zukunft haben!
Was ist das für ein “Verteidigungs”-Bündnis, wo der Stärkste die Kleinen militärisch bedroht (Dänemark/Grönland) und alle in einen brutalen völkerrechtswidrigen Abgriffskrieg, an dem er sich verhoben hat, mit erpresserischen Methoden im Stil eines Mafia-Paten reinziehen möchte?
Erneuerung
16. März 2026 @
14:08
Ich kann mich daran erinnern, dass es vor 2 Jahren, zu Baerbocks Zeiten, im Sommer mal eine Meldung in der Tagesschau gab, dass die Waffenlieferungen an Israel wohl eingestellt worden wären. 2 Monate später wurde im gleichen Medium berichtet, dass sich die Waffenlieferungen an Israel nun verdoppelt hätten. Nun ist in mehreren unwiderlegten Meldungen zu lesen, dass es eine Verzehnfachung der Waffenlieferungen Deutschlands an Israel gegeben hat.
Nichts ist mehr kalkulierbar, nichts ist mehr normal, nichts ist mehr human. Wir können noch froh sein, dass die Unterschichtenjustiz noch einigermaßen funktioniert und physische Zerstörungen Deutschland noch nicht erreicht haben, psychische aber sehr wohl.
Wie die inneren Wünsche Vieler aussehen, können sich Leute mit IQ über Zimmertemperatur denken. Mal sehen, ob die eine oder andere Notbremse noch funktioniert, was bei dem derzeitigen Personal in Verantwortung angezweifelt werden darf.
Art Vanderley
16. März 2026 @
18:39
“Wir können noch froh sein, dass die Unterschichtenjustiz noch einigermaßen funktioniert und physische Zerstörungen Deutschland noch nicht erreicht haben, psychische aber sehr wohl.”
Treffend formuliert. Auch dazu braucht man Kriege, um die Massen ruhig zu halten und von massiven Problemen abzulenken.
Arthur Dent
16. März 2026 @
14:03
Ist der Kaiser jetzt nackt?
Und wenn die Nato-Länder nicht zu Hilfe eilen, gibt es dann Zollaufschläge von 500 Prozent?
Alexander Hort
16. März 2026 @
13:38
Wie standhaft das “Nein” des Außenministers sein wird, habe ich mich auch gefragt. Wir dürfen gespannt sein, ob das ähnlich laufen wird wie bei den Scholz´schen roten Linien in Bezug auf Waffenlieferungen an die Ukraine.
Möglicherweise wird am Ende auch einfach wieder das Scheckbuch herausgeholt, um sich vom politischen Druck freizukaufen.
KK
16. März 2026 @
14:45
Da Deutschland den Angriff noch nicht einmal als völkerrechtswidrig verurteilen will, hat sich unsere Regierung bereits auf die Seite der Aggressoren geschlagen – alles andere sind nur noch Details!
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 17. März 2026, 7:15 Uhr
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
german foreign-policy.com, 17. März 2026
BERLIN/PARIS/TEHERAN (Eigener Bericht) – In Berlin werden erste Plädoyers für eine deutsche Teilnahme an dem von US-Präsident Donald Trump verlangten Marineeinsatz in der Straße von Hormuz laut. Es sei „zwingend“, die freie Schifffahrt auch in der Meerenge vor der iranischen Küste „militärisch zu verteidigen“, äußert der CDU-Militärpolitiker Thomas Röwekamp; dabei sei „auch ein deutscher Beitrag notwendig“. Dies läuft der Position der Bundesregierung zuwider, die bislang jegliche deutsche Beteiligung an etwaigen Operationen westlicher Streitkräfte in der Straße von Hormuz ablehnt. Experten weisen darauf hin, dass bis zu zwölf Kriegsschiffe nötig wären, um fünf bis zehn Tanker durch die Meerenge zu geleiten. Dabei biete auch dies keine Sicherheit, da iranische Trupps aus kürzester Entfernung angreifen könnten. Alternativ sei eine US-Invasion an der südiranischen Küste denkbar, die allerdings erneut US-Bodentruppen in einen langwierigen Krieg in Mittelost verwickeln würde. Parallel zu den US-Forderungen sucht Frankreich eine Marinekoalition zu schmieden, die unter Einschluss auch arabischer Staaten die Straße von Hormuz sichern soll, allerdings erst nach einem Abflauen des Kriegs, in den sie nicht involviert werden soll.
Frankreich prescht vorFrankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte bereits am Montag vergangener Woche bei einem Besuch in Zypern mitgeteilt, er bereite zur Zeit eine Militäroperation zur Öffnung der Straße von Hormuz vor. Dabei solle es sich allerdings um eine „rein defensive“ Operation handeln, die frühestens dann beginnen könne, wenn „die heißeste Phase des Konflikts“ vorüber sei.[1] In einem ersten Schritt hat Paris elf Kriegsschiffe in den Nahen und Mittleren Osten geschickt – den Flugzeugträger Charles de Gaulle, zwei Hubschrauberträger und acht Fregatten. Eine Fregatte kreuzt schon im Rahmen des EU-Marineeinsatzes Aspides im Roten Meer und an der Meerenge Bab al Mandab bei Dschibuti, um Handelsschiffe, die von dort durch den Suezkanal ins Mittelmeer einfahren, vor Angriffen der Huthi-Milizen im Jemen zu schützen. Dorthin soll jetzt eine zweite französische Fregatte entsandt werden.[2] An dem Einsatz beteiligen sich zudem je eine Fregatte aus Italien und Griechenland. Der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle wiederum, der aktuell im östlichen Mittelmeer kreuzt – nahe Zypern –, wird von Kriegsschiffen der Niederlande, Spaniens und Italiens begleitet. Die deutsche Marine beteiligt sich nicht; die Fregatte Nordrhein-Westfalen, die vor Zypern liegt, ist dort lediglich im Rahmen des UN-Einsatzes UNIFIL präsent.
Berichten zufolge sind mittlerweile erste Verhandlungen im Gang. Demnach hat Frankreich direkt und indirekt Kontakt zu Iran aufgenommen. Die Präsidenten sowie die Außenminister beider Länder haben miteinander telefoniert; Paris hält zudem seine Botschaft in Teheran offen.[3] Italien streitet ab, sich in Gesprächen mit Iran zu befinden. Über solche Gespräche hatte die Financial Times berichtet.[4] Über die französischen Aktivitäten heißt es, sie seien zur Zeit noch stark darauf fokussiert, eine Marinekoalition für die Sicherung der Straße von Hormuz zu schmieden. Dazu sei Paris nicht nur mit europäischen Ländern in Kontakt, sondern auch mit den arabischen Golfstaaten, mit Indien und Kanada. Indien allerdings halte sich bisher sehr zurück. Konkrete Maßnahmen an der Straße von Hormuz seien unter den derzeitigen Umständen noch nicht möglich; man werde praktische Schritte erst starten, wenn dies nicht zu einer Ausweitung des Krieges führe. Ein europäischer Diplomat wurde Ende vergangener Woche mit der Einschätzung zitiert, Frankreich wolle sich ganz eindeutig „vom amerikanischen Ansatz distanzieren“ – denn „letztendlich“ benötige man zumindest „eine minimale Zustimmung seitens Irans“, um die Straße von Hormuz ohne den faktischen eigenen Eintritt in den Krieg zu passieren.[5]
Die Vereinigten Staaten dringen ihrerseits darauf, die Straße von Hormuz zu öffnen. US-Präsident Donald Trump hatte bereits am 3. März angekündigt, die US-Marine werde Tanker „so bald wie möglich“ durch die Meerenge eskortieren.[6] US-Energieminister Chris Wright hatte am 10. März in den sozialen Medien behauptet, eine erste US-Eskorte eines Tankers habe nun begonnen. Kurz darauf musste er den Post allerdings nach einem Dementi aus dem Weißen Haus zurückziehen.[7] Am 12. März räumte er ein, Operationen in der Straße von Hormuz seien weiterhin nicht möglich: „Wir sind einfach noch nicht vorbereitet.“[8] Mit US-Maßnahmen zur Öffnung der Meerenge sei wohl kaum vor Ende März zu rechnen. Am Samstag hat nun Trump persönlich gefordert, andere Staaten – beispielsweise Frankreich, Großbritannien, Südkorea, China – sollten endlich Tankschiffe durch die Straße von Hormuz eskortieren. Gleichzeitig würden die Vereinigten Staaten „die Küstengebiete gnadenlos bombardieren und reihenweise iranische Boote und Schiffe versenken“.[9] Demnach handelt es sich bei Trumps Verlangen, Tanker aus dem Persischen Golf in das Arabische Meer und den Indischen Ozean zu geleiten, um die Aufforderung, faktisch in den Krieg gegen Iran einzutreten – nicht mit aktiven Angriffen, sondern in der defensiven Rolle.
US-Experten haben längst zu erörtern begonnen, unter welchen Umständen Tankereskorten durch die Straße von Hormuz erfolgen würden. Man müsse wohl zwei Kriegsschiffe für jeden Tanker bereitstellen, heißt es; alternativ seien zwölf begleitende Kriegsschiffe für Konvois aus fünf bis zehn Tankern vorstellbar. Man benötige demnach „Tausende Soldaten“ für eine geringe Zahl an Tankschiffen – und könne dennoch erhebliche Risiken nicht ausschließen: Da die Straße von Hormuz sehr eng und das iranische Küstengelände unübersichtlich seien, seien iranische Attacken vor allem mit Drohnen oder mit Raketen aus kürzester Distanz kaum zu verhindern. Wolle man größtmögliche Sicherheit erreichen, dann müsse man eine umfassende Invasion mit Bodentruppen an der südiranischen Küste starten, heißt es in einer Analyse im Wall Street Journal.[10] Das benötige Zeit zur Planung und für vorbereitende Militärschläge, wird ein ehemaliger, auf Iran spezialisierter Mitarbeiter des israelischen Militärgeheimdiensts zitiert. Zudem wären US-Bodentruppen auf iranischem Territorium ein willkommenes Ziel für iranische Militärs, darunter insbesondere die in asymmetrischer Kriegführung erfahrenen Revolutionsgarden. Käme es dazu, dann hätte die Trump-Administration die USA in ihren nächsten Besatzungskrieg im Mittleren Osten geführt.
Dabei wäre der ökonomische Nutzen von Geleitoperationen in der Straße von Hormuz gering. Laut einer Analyse des Fachportals Lloyd’s List würde eine großangelegte Operation zum Eskort von Tankern oder Frachtschiffen durch die Meerenge lediglich eine Anzahl von Passagen ermöglichen, die maximal zehn Prozent des vor dem Iran-Krieg üblichen Verkehrs entspricht.[11] Selbst dann ist ungewiss, ob Reeder bereit wären, ihre Handelsschiffe und deren Crews dem unvermeidlich verbleibenden Restrisiko tödlicher Angriffe auszusetzen.
Die Bundesregierung lehnt jegliche deutsche Beteiligung an einem Einsatz zur Eskorte von Handelsschiffen durch die Straße von Hormuz zur Zeit ab. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bereits am Freitag erklärt, er sehe keine Veranlassung, „über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken“; Deutschland werde nicht Teil des Iran-Krieges werden.[12] Am gestrigen Sonntag schloss auch Außenminister Johann Wadephul jegliche Intervention aus: „Wir werden uns an dieser Auseinandersetzung nicht beteiligen“.[13] Die EU-Operation Aspides sei schon im Roten Meer „nicht wirkungsvoll“; er sei „sehr skeptisch“, ob sie bei der Ausweitung auf die Straße von Hormuz bessere Ergebnisse erzielen könne. Sicherheit gebe es nur mit einer Verhandlungslösung. Allerdings werden in Berlin mittlerweile erste Stimmen laut, die einen Bundeswehreinsatz in der Straße von Hormuz befürworten. So erklärt etwa der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), es sei „zwingend, die Bewegungsfreiheit in den internationalen Handelswegen … militärisch zu verteidigen“.[14] „Eine Ausweitung des Mandats für die EU-Mission ‘Aspides‘ ist in europäischem Interesse“, behauptet Röwekamp; deshalb sei „hier auch ein deutscher Beitrag notwendig“.
Mehr zum Iran-Krieg: Europas Beitrag zum Krieg, Vor dem Preisschock und Unter Beschuss.
[1] Emmanuel Macron annonce que la France va contribuer à la sécurité du détroit d’Ormuz. lemonde.fr 09.03.2026.
[2] Claire Gatinois, Chloée Hoorman: Emmanuel Macron, à bord du porte-avions « Charles-de-Gaulle », fait étalage de la « puissance » militaire de la France. lemonde.fr 10.03.2026.
[3] France presses on with Hormuz ideas, no secret Iran talks, sources say. reuters.com 13.03.2026.
[4] Henry Foy, Sarah White: France and Italy open talks with Iran in hope of securing safe Hormuz passage. ft.com 13.03.2026.
[5] France presses on with Hormuz ideas, no secret Iran talks, sources say. reuters.com 13.03.2026.
[6] Spencer Kimball: Energy Secretary Wright says U.S. ‘not ready’ to escort oil tankers through Strait of Hormuz yet. cnbc.com 12.03.2026.
[7] White House denies US military escorted tanker in Hormuz after deleted post. aljazeera.com 10.03.2026.
[8] Spencer Kimball: Energy Secretary Wright says U.S. ‘not ready’ to escort oil tankers through Strait of Hormuz yet. cnbc.com 12.03.2026.
[9] Maia Davies: Trump urges UK and other nations to send warships to Strait of Hormuz. bbc.co.uk 14.03.2026.
[10] Jared Malsin: Trump Wants to Secure Hormuz. Here’s What It Would Take. wsj.com 14.03.2026.
[11] Richard Meade: Naval escorts would cap tanker transits at under 10% of normal volumes. lloydslist.com 11.03.2026.
[12] Hormus-Einsatz: Deutsche Reeder von Merz-Absage enttäuscht. ndr.de 15.03.2026.
[13] „Werden uns nicht an Auseinandersetzung beteiligen“. tagesschau.de 15.03.2026.
[14] Matthias Gebauer, Anna Reimann: Deutsche Soldaten in der Straße von Hormus? Auf keinen Fall! Oder? spiegel.de 15.03.2026.
Info:
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Info:
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Info:
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Info:
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