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25.02.2026

Wehrdienst-Fragebögen

aus e-mail von Doris Pumphrey, 25. Februar 2026, 10:44Uhr


Neuer Wehrdienst:
https://www.bmvg.de/de/neuer-wehrdienst

Fragebogen: https://cdn.prod.www.spiegel.de/media/64d07f60-fdbd-4579-bea3-52c2d109251c/Fragebogen.pdf



Berliner Zeitung 24.2.2026

Erste Zahlen: So viele lassen den Wehrdienst-Fragebogen unbeantwortet

Seit diesem Jahr werden an Männer und Frauen Fragebögen zum Wehrdienst geschickt. Das Ministerium erhofft sich einiges, stößt jedoch auf geringes Interesse.

Eva Maria Braungart

Seit Anfang des Jahres werden Briefe mit Wehrdienst-Fragebögen an alle Frauen und Männer, die in diesem Jahr volljährig werden, verschickt. Wie aus Zahlen, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegen hervorgeht, haben bisher nur rund ein Viertel der jungen Männer und Frauen darauf geantwortet.

Der Rücklauf bei Männern, die zur Antwort verpflichtet sind, habe zuletzt bei etwa 50 Prozent gelegen. Unter den Frauen, die nicht antworten müssen, hätten bislang lediglich sechs Prozent geantwortet. Insgesamt werden die Fragebögen an rund 700.000 junge Menschen verschickt.

Wehrdienst-Fragebogen: Männer haben vier Wochen Zeit zur Beantwortung

Die Frist, in der männliche 18-Jährige antworten müssen, beträgt vier Wochen. Das Ignorieren der neuen Vorschriften zum Wehrdienst hat klare Folgen. Wenn ein junger Mann der Verpflichtung zum Ausfüllen des Fragebogens nicht nachkommt oder dabei falsche Angaben macht, kann eine Geldbuße bis 1000 Euro die Folge sein. Außerdem werden junge Männer wieder verpflichtet, zur Musterung zu erscheinen. Wenn sie einen entsprechenden Termin unentschuldigt versäumen, kann laut dem Ministeriumssprecher die Polizei eingeschaltet werden, um den Betreffenden „vorzuführen“.

Durch die seit Jahresbeginn geltende Wehrdienstreform müssen 18-jährige Männer verpflichtend einen Fragebogen ausfüllen und dann zur Musterung. Die Entscheidung über den Dienst bei der Bundeswehr bleibt aber freiwillig. Ziel ist es, die Zahl der aktiven Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten bis 2035 von derzeit gut 184.000 auf 255.000 bis 270.000 zu erhöhen.

Das Gesetz über den freiwilligen Wehrdienst nennt dabei für jedes Jahr bis 2035 einen Zielkorridor bei den Personalzahlen. Ist dies nicht der Fall, könnte eine sogenannte Bedarfswehrpflicht kommen. Diese soll dann die Lücken zwischen dem Bedarf der Streitkräfte und der tatsächlichen Zahl der zur Verfügung stehenden Soldatinnen und Soldaten schließen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zeigt sich zuletzt zuversichtlich, auch künftig auf eine allgemeine Wehrpflicht verzichten zu können. Viele Experten und Verteidigungspolitiker in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bezweifeln das. (mit AFP)







unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.02.2026

Zum 4. Jahrestag des Ukrainekriegs: Offener Brief an die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas

freedert.online, 25. Feb. 2026 18:15 Uhr

Zum vierten Jahrestag des Krieges in der Ukraine richtet sich der ehemalige UN Assistant Secretary General und EU-Abgeordnete Michael von der Schulenburg mit einem offenen Brief an die Vize-Präsidentin und Außenbeauftragte der EU-Kommission, Kaja Kallas.


Zum 4. Jahrestag des Ukrainekriegs: Offener Brief an die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas© Urheberrechtlich geschützt


Die EU-Außenbeauftragte und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Kaja Kallas, bei einer Pressekonferenz in Berlin, 13. Januar 2026


Anlässlich des vierten Jahrestags des Krieges in der Ukraine richtete Michael von der Schulenburg, Mitglied des Europäischen Parlaments, offene Briefe an die Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Kaja Kallas, und an die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, in denen er zu innereuropäischen Friedensgesprächen aufrief, um eine Verhandlungslösung für den Krieg in der Ukraine zu erreichen.

RT DE veröffentlicht die offenen Briefe in deutscher Übersetzung. Im Folgenden lesen Sie den offenen Brief des ehemaligen UN Assistant Secretary General von der Schulenburg an die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Kaja Kallas: 

OFFENER BRIEF anlässlich des vierten Jahrestags des Krieges in der Ukraine

Frau Kaja Kallas
Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission

22. Februar 2026

Sehr geehrte Frau Kallas,

WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN, (SIND) FEST ENTSCHLOSSEN, KÜNFTIGE GENERATIONEN VOR DER GEISSEL DES KRIEGES ZU BEWAHREN, DER ZWEIMAL IN UNSERER LEBZEITEN UNSAGBARES LEID ÜBER DIE MENSCHHEIT GEBRACHT HAT...

Dies sind die einleitenden Worte der Charta der Vereinten Nationen. Sie wurden 1945 angesichts zweier verheerender Weltkriege verfasst. Für uns als Europäer haben diese Worte eine besondere Bedeutung. Beide Weltkriege begannen auf unserem Kontinent, und es waren die Völker Europas, die am meisten unter ihrer Zerstörung zu leiden hatten. Wir tragen daher eine große Verantwortung dafür, dass sich solche Katastrophen nie wiederholen.


Zum 4. Jahrestag des Ukrainekriegs: Offener Brief an die Präsidentin des Europäischen Parlaments





Zum 4. Jahrestag des Ukrainekriegs: Offener Brief an die Präsidentin des Europäischen Parlaments





Am 24. Februar jährt sich der furchtbare Krieg in der Ukraine zum fünften Mal. Es handelt sich um den größten und bei weitem gefährlichsten Konflikt auf europäischem Boden seit 1945, der das erhebliche Risiko birgt, sich auf den gesamten Kontinent auszubreiten. Da an diesem Krieg vier Nuklearmächte beteiligt sind, darunter die beiden größten Nuklearmächte der Welt, könnte jede weitere Eskalation außer Kontrolle geraten und die gesamte Menschheit gefährden. Besonders besorgniserregend sind die Pläne sowie die Rhetorik, die darauf hindeuten, dass der Krieg auf unbestimmte Zeit fortgesetzt werden sollte, in der Überzeugung, dass dies eines Tages zu einem "Sieg" führen könnte. Was Europa jedoch benötigt, ist nicht ein Sieg in einem endlosen Krieg, sondern die Wiederherstellung des Friedens. Die Tatsache, dass wir als Europäer diesen Krieg nicht verhindern konnten und dass wir nach vier Jahren immer noch keinen Weg zu einer friedlichen Lösung gefunden haben, sollte bei allen Konfliktparteien ein starkes Schamgefühl hervorrufen.

Von den 750 Millionen Europäern leben 450 Millionen innerhalb der Europäischen Union. Die Union trägt daher eine besondere Verantwortung für den Frieden auf unserem Kontinent. Wir müssen uns fragen, warum wir uns so sehr auf die Aufrüstung der EU konzentriert und gleichzeitig fast alle diplomatischen Bemühungen um eine friedliche Lösung vernachlässigt haben. Nach vier Jahren des Konflikts haben wir noch nicht einmal mit der anderen Konfliktpartei, nämlich Russland, Gespräche aufgenommen. Dabei haben alle EU-Mitgliedstaaten sowie Russland die Charta der Vereinten Nationen ratifiziert und sind daher verpflichtet, "Kollektivmaßnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen" (Charta der Vereinten Nationen, Kapitel I, Artikel 1(1)).


UN-Vollversammlung fordert Waffenruhe in Ukraine: USA enthalten sich bei Abstimmung





UN-Vollversammlung fordert Waffenruhe in Ukraine: USA enthalten sich bei Abstimmung






Es wird nach so viel Bitterkeit und Hass großen Mut von allen Seiten erfordern, sich zusammenzusetzen und einen Dialog im Streben nach Frieden zu beginnen. Aber genau das muss jetzt unternommen werden. Ich habe Ihre Äußerungen auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor einigen Tagen aufmerksam verfolgt und hoffe, dass Sie unvoreingenommen bleiben: Es handelt sich um einen Krieg auf dem europäischen Kontinent, der letztlich durch diplomatische Bemühungen der Europäer gelöst werden muss.

In diesem Zusammenhang möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf einen Vorschlag für innereuropäische Friedensgespräche lenken, die darauf abzielen, eine Verhandlungslösung für den Krieg in der Ukraine zu erreichen. Eine Gruppe namhafter deutscher Persönlichkeiten (Fußnote 1) und ich haben diesen Vorschlag unter dem Titel "Ukraine und Russland: Auf dem Weg zur Kriegsbeendigung durch Verhandlungen" ausgearbeitet. Die entsprechende Kopie liegt diesem Schreiben bei.

Unser Vorschlag basiert im Wesentlichen darauf, dass sowohl die Europäische Union als auch Russland eine gemeinsame Verantwortung für die Ukraine als europäischen Staat und für den künftigen Frieden und die Sicherheit unseres Kontinents übernehmen sollten. In diesem Sinne schlagen wir vor, dass sich alle Seiten im Voraus auf drei übergeordnete Ziele einigen, die als Leitlinien für künftige Verhandlungen dienen könnten:

  • Gewährleistung der Zukunft der Ukraine als souveräner, unabhängiger und funktionsfähiger europäischer Staat, damit nach vier Jahren zerstörerischen Krieges die Hoffnung für ihr Volk wiederhergestellt wird.

  • Schaffung der Grundlagen für eine paneuropäische Sicherheits- und Friedensordnung, die den legitimen Sicherheitsinteressen sowohl der Ukraine als auch Russlands auf der Grundlage bestehender internationaler Verträge wie der Charta von Paris für ein neues Europa von 1990 Rechnung trägt.

  • Auf dieser Grundlage Erarbeitung möglicher Lösungen für die wichtigsten Fragen, die – bei entsprechender Kompromissbereitschaft aller Parteien – zur Beendigung des Krieges führen könnten.

Brigadegeneral Vad: Deutschlands Ukraine-Kurs könnte "alles zerstören, was wir uns aufgebaut haben"





Brigadegeneral Vad: Deutschlands Ukraine-Kurs könnte "alles zerstören, was wir uns aufgebaut haben"





Die Einigung auf solche vorab festgelegten Ziele könnte dazu beitragen, die tief verwurzelte Atmosphäre der Feindseligkeit und Kriegsrhetorik zu durchbrechen und künftige Verhandlungen auf eine konstruktivere Grundlage zu stellen. Um diese Ideen näher zu erläutern, haben General Kujat und ich einen Artikel mit dem Titel "Europa braucht jetzt den Mut, sich für den Frieden einzusetzen – Ein Aufruf zum Frieden zum vierten Jahrestag des Krieges in der Ukraine" verfasst. Eine Kopie davon ist diesem Schreiben beigefügt.

General Kujat war einst der ranghöchste Offizier der Bundeswehr sowie ehemaliger Vorsitzender des NATO-Russland-Rates [NATO-Russia Council] und der NATO-Ukraine-Kommission auf Ebene der Verteidigungsminister [NATO-Ukraine Commission of Chiefs of Defence]. Er verfügt über umfassende Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf die Ukraine und Russland, die er während seiner Tätigkeit für die Bundeskanzler Schmidt und Kohl sowie als Leiter der Abteilung Militärpolitik und Leiter des Planungsstabs im Verteidigungsministerium gesammelt hat.

Was mich betrifft, so kann ich auf 34 Jahre Lebens- und Berufserfahrung bei den Vereinten Nationen und kurzzeitig bei der OSZE in Ländern zurückgreifen, die sich weltweit in einem Krieg oder bewaffneten Konflikt befinden, darunter acht Jahre als stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen, der direkt dem UN-Sicherheitsrat unterstellt war. Gemeinsam verfügen wir über umfangreiche Erfahrungen und Erkenntnisse, die für die Bewältigung komplexer Krisen wie dem Krieg in der Ukraine relevant sind. Sollten Sie dies für sinnvoll erachten, würden wir uns freuen, Sie und Ihre Kollegen zu treffen, um unseren Friedensvorschlag ausführlicher zu erörtern.

Das Streben nach Frieden erfordert nicht nur Fachwissen, sondern vor allem Mut. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen diesen Mut. Die Menschen in Europa, egal auf welcher Seite der Frontlinie sie sich befinden, werden Ihnen dafür dankbar sein.

Mit vorzüglicher Hochachtung, 
Michael von der Schulenburg

CC: Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten

Fußnote 1Zu der Gruppe gehören der ehemalige ranghöchste deutsche General Harald Kujat, der ehemalige Berater für Außenpolitik des Bundeskanzlers Helmut Kohl zur Zeit der Wiedervereinigung, Horst Teltschik (CDU), der Politikwissenschaftler und Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt zur Zeit der Ostpolitik, Peter Brandt (SPD), der einflussreiche Politikwissenschaftler Hajo Funke (ehemals Die Grünen), der bekannte Journalist Johannes Klotz und ich, ehemaliger stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen mit 34 Jahren Erfahrung in Ländern, die von Kriegen und bewaffneten Konflikten betroffen sind.

Mehr zum Thema - Jahrestag der militärischen Sonderoperation: Ursachen, Akteure und Beginn der Ereignisse


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Video https://rumble.com/v7695sq-von-parteikadern-ber-oligarchie-zum-selbstmord-geschichte-des-russisch-ukra.html Dauer 14:25 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/europa/271214-zum-4-jahrestag-ukrainekriegs-offener/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres: 




Jahrestag der militärischen Sonderoperation: Ursachen, Akteure und Beginn der Ereignisse


Anders als im Westen behauptet, handelt es sich bei der militärischen Sonderoperation Russlands keineswegs um einen "grundlosen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg". Seit dem Euro-Maidan 2014 spitzte sich die Lage in der Ost-Ukraine immer weiter zu, sodass sich Moskau gezwungen sah, der Bevölkerung des Donbass zu Hilfe zu eilen und die Agression des Kiewer "Anti-Russlands" zu unterbinden. Von Kirill Strelnikow


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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PodcastsJahrestag der militärischen Sonderoperation: Ursachen, Akteure und Beginn der Ereignisse


Info: https://freedert.online/podcast/271235-jahrestag-militaerischen-sonderoperation-ursachen-akteure-ursachen-beginn-der-ereignisse/


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25.02.2026

Neues vom Wirtschaftskrieg (289): G7 tragen EU-Sanktionen nicht mit

lostineu.eu, vom 25. Februar 2026

Russland exportierte 2025 mehr Öl als vor dem Krieg

  • G-7 tragen neue EU-Sanktionen nicht mit. Neuer Rückschlag für die EU-Kommission: Die G-7 tragen das von der Brüsseler Behörde vorgeschlagene 20. Sanktionspaket und das darin enthaltene Verbot von Schiffsdienstleistungen für russische Öltanker nicht mit. Eine am 24. Februar veröffentliche Stellungnahme der G-7 erwähnt die EU-Sanktionen mit keinem Wort, auch der Ölpreisdeckel taucht nicht mehr auf. Damit schwinden auch die Chancen, daß sich die EU intern noch einigt (ebo). – Ungarn hatte das 20. Sanktionspaket im Streit um die Druschba-Pipeline blockiert. Im Windschatten dieses Streits hat Griechenland durchgesetzt, daß das Verbot von Schiffsdienstleistungen an eine Abstimmung mit den G-7 gebunden wird. Das ist hiermit wohl hinfällig. Die USA sind gegen neue G-7-Sanktionen: sie hatten schon die letzte Absenkung des Ölpreisdeckels nicht mitgetragen.
  • Brüssel plant Einfuhrverbot für russisches Öl. Die EU-Kommission will Insidern und einem Dokument zufolge am 15. April einen Vorschlag für ein dauerhaftes Einfuhrverbot für russisches Öl vorlegen. Dies wäre drei Tage nach der Parlamentswahl in Ungarn. Zwei EU-Vertreter sagen der Nachrichtenagentur Reuters, der Zeitplan solle verhindern, dass das Öl-Embargo zu einem zentralen Wahlkampfthema wird. Reuters liegt ein Entwurf der Tagesordnung für die Sitzung Mitte April vor. Ein Sprecher der Kommission erklärt auf Anfrage, die Agenda sei vorläufig. Ungarn und die Slowakei lehnen einen Importstopp strikt ab. (Reuters) – Das russische Öl ist längst ein Wahlkampfthema in Ungarn – siehe der Streit um Druschba. Hier geht es mehr darum, einer demokratischen Debatte auszuweichen und die Wahl auszusitzen – in der Hoffnung, daß Orban verliert…
  • Russland exportierte 2025 mehr Öl als vor dem Krieg. While Russian oil exports dropped last year, Russia is still exporting higher volumes than before its invasion of Ukraine in 2022, researchers said, calling for stricter sanctions enforcement. The volume of Russian crude oil exports remained six percent above pre-invasion levels in the fourth year of the war, despite Western sanctions aimed at curbing Russia’s “shadow fleet,” according to a report by Finnish think tank Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) (Brussels Signal). – Die EU-Sanktionen wirken immer noch nicht. Deshalb will die EU nun auch nochmals die Daumenschrauben anziehen (siehe oben) Siehe auch “Wie Russlands Ölhandel europäische Sanktionen umgeht”
Mehr zum Wirtschaftskrieg hier

P.S. Als Flop haben sich auch die EU-Sanktionen gegen Düngemittel aus Russland und Belarus erwiesen. Da die Preise steigen und die Bauern murren, wurde jetzt der Zoll auf Dünger ausgesetzt – außer auf Produkte aus Russland und Belarus. Profitieren dürfte vor allem unter Freund Trump, wie immer 🙂

2 Comments

  1. Michael
    25. Februar 2026 @ 08:06

    Abwarten! Mal sehen ob sich auf dem Markt nicht die günstigeren Preise für Düngemittel aus Russland und Belarus gegenüber höheren Kosten aus den USA durchsetzen!? Und wenn die Geschäfte über Drittländer abgewickelt werden dann werden wieder Sekundärsanktionen verhängt! Idiotisch und hysterisch:pathologisch!

Antworten

  • Guido B.
    25. Februar 2026 @ 07:54

    Es sind rosige Zeiten für die USA. Solange der Krieg in Europa läuft, kann der NATO-Capo unverschämt daran verdienen. Die USA senken die Kosten für den Krieg und multiplizieren den Ertrag aus dem Krieg. Das nennt man einen guten Deal. Der POTUS muss die Europäer wirklich für sehr dumm halten.


  • Info: https://lostineu.eu/neues-vom-wirtschaftskrieg-289-g7-tragen-eu-sanktionen-nicht-mit/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Mehr Geld, mehr Waffen und mehr Krieg – aber keine Exit-Strategie

    lostineu.eu, 24. Februar 2026

    Vier Jahre nach Beginn der russischen Invasion ist die EU tiefer in den Krieg um die Ukraine verstrickt denn je. Mittlerweile zahlen die Europäer fast alles, für die Ukrainer nehmen sie sogar neue Schulden auf. Doch eine gemeinsame Strategie steckt nicht dahinter, einen europäischen Friedens-Plan sucht man weiter vergebens.

    Dieser Artikel stand zuerst im “Freitag” vom 19.02.26

    Es ist noch gar nicht so lange her, da glaubte die Europäische Union fest an einen Sieg der Ukraine. „Kriege werden auf dem Schlachtfeld entschieden“, tönte der frühere EU-Außenvertreter Borrell wenige Monate nach der russischen Invasion 2022. Mit modernen Waffen und harten Sanktionen gegen Russland werde Kiew früher oder später gewinnen, hieß es in Brüssel. 

    Vier Jahre und unzählige Opfer später ist klar, daß sich Borrell getäuscht hat. Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen, sie muß sich fügen. US-Präsident Trump will eine diplomatische Lösung erzwingen und einen Deal mit Kremlchef Putin machen. Die Europäer sollen die Scherben zusammenkehren und die Zeche zahlen. Oder spielen sie sonst noch eine Rolle?

    Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. 19 Sanktionspakete hat die EU schon gegen Russland erlassen. 28 Mrd. Euro wurden allein 2025 für Militärhilfe an die Ukraine ausgegeben, weitere 90 Mrd. (davon 60 Mrd. für Militär) sind auf dem Weg. Dafür nimmt Brüssel sogar neue Schulden auf. Doch einer Lösung des Konflikts sind die Europäer keinen Schritt näher gekommen. An Friedensgesprächen nehmen sie bisher auch nicht teil.

    Die EU darf zahlen, aber nicht mitreden

    Im neuen, gnadenlosen Spiel der Großmächte scheint Europa zu einer Zuschauerrolle verdammt. Die EU darf zahlen, aber nicht mitreden. Kaja Kallas, die Amtsnachfolgerin von Borrell, gibt sich dennoch kämpferisch. Trump und Putin könnten diesen Konflikt nicht über die Köpfe der Europäer hinweg lösen, sagte die estnische Politikerin bei der Münchener Sicherheitskonferenz. 

    „Wenn wir einen nachhaltigen Frieden wollen, dann brauchen wir auch Zugeständnisse von russischer Seite“, forderte Kallas. Europa habe viele Hebel, betonte sie. So könne die EU die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland verzögern, um Druck auszuüben. Auch die Nutzung der in Belgien eingefrorenen russischen Vermögenswerte sei eine souveräne europäische Entscheidung. 

    Pünktlich zum vierten Jahrestag der russischen Invasion wollte die EU ihr 20. Sanktionspaket verabschieden. Es soll den Wirtschaftskrieg gegen Russland ausweiten und die russische „Schattenflotte“ in der Ostsee lahmlegen. Damit wolle man den Druck auf Putin nochmals erhöhen, damit er endlich substantielle Zugeständnisse an die Ukraine macht, heißt es in Brüssel.

    Sanktionen haben den Krieg nicht beendet

    Allerdings spricht wenig dafür, daß diese Rechnung aufgeht. Die EU hat den Sanktionsdruck ständig erhöht, der Krieg ging trotzdem weiter. An den Verhandlungstisch wurde Putin nicht durch europäische Strafen gegen russische Oligarchen oder Schweizer Schriftsteller wie J. Baud gebracht, sondern von Trump. Doch der verfolgt seine eigene Agenda, ohne oder gar gegen die Europäer.

    Der französische Staatschef Macron will das ändern. Er möchte sich nicht länger auf Trump verlassen, sondern einen eigenen Draht zu Putin aufbauen. Deshalb hat er einen Sondergesandten für den Kreml benannt.  Italien und Finnland unterstützen diese diplomatische Demarche. Doch Deutschland ist dagegen. Die Zeit sei noch nicht reif, meint Kanzler Merz.

    Es ist nicht der einzige Dissens, der die europäische Ukraine-Politik lähmt. Streit gibt es auch über mögliche Sicherheitsgarantien. Macron will nach einem Ende des Krieges französische Truppen in die Ukraine schicken, Merz zögert. Die Ukraine wiederum fordert einen schnellen EU-Beitritt – auch das sei eine Sicherheitsgarantie. Hier stehen Merz und Macron gemeinsam auf der Bremse.

    (Fortsetzung am 26. Februar)

    Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

    8 Comments

    1. KK
      24. Februar 2026 @ 22:32

      Und heute hat sich Selenskyj in die EU-Gesetzgebung eingemischt, indem er Gesetze forderte, die es der EU erlaubten, russische Tanker aufzubringen.
      Der Mann tut wirklich alles, um die EU aktiv militärisch in diesen Krieg hineinzuziehen und damit endlich den dritten Weltkrieg auszulösen…

    Antworten

  • Erneuerung
    24. Februar 2026 @ 18:42

    “Die Zeit sei noch nicht reif, meint Kanzler Merz.”
    Mir scheint eher, dass es an rein menschlicher und intellektueller Reife bei den Protagonisten fehlt. Und ich habe sogar Bedenken, dass sich so eine Reife, wie sie sich z.B., neben allen auch vorhandenen Fehlern, bei solchen Persönlichkeiten wie Brandt oder auch Kennedy seinerzeit eingestellt hatte, bei den derzeitigen verbohrten Abrissbirnen jemals einstellen wird.

    Antworten

  • Michael
    24. Februar 2026 @ 18:35

    Die Strategen sind Putin und Trump plus Präsident Xi, die Europäer dazwischen sind nur Taktierer, und die Ukraine ist nur ein Bauernopfer und bestenfalls ein Faustpfand! Warum? Weil es um die historische Ausrichtung hin zu einer multipolaren Ordnung geht! Dabei spielt die EU als Macht keine Rolle weil sie nicht nur nicht integriert genug ist, sondern im Gegenteil nur desintegriert agiert! Und, analog zur NATO, ist die EU ohne die USA als Mitglied zu schwach als dass sie ein Machtfaktor sein könnte, und von den USA zu Abhängig als dass sie die NATO allein betreiben könnte!

    Antworten

  • Guido B.
    24. Februar 2026 @ 17:30

    “Doch eine gemeinsame Strategie steckt nicht dahinter, einen europäischen Friedens-Plan sucht man weiter vergebens.”

    Ich würde diesem Befund widersprechen. Die Strategie besteht seit 2008 darin, die antirussische Ukraine kontinuierlich und zunehmend zu unterstützen, zu bewaffnen und Russland zu schwächen. Das ist der rote Faden in diesem Konflikt. Weil dieser Strategie bisher nicht der erwünschte Erfolg beschieden war, wird sie einfach immer weiter amplifiziert. Das Ziel dieser Strategie ist ein kastriertes und kaputtes Russland, das dem rohstoffhungrigen Westen nichts mehr entgegenzusetzen hat.
    Man kann das für eine abwegige und bescheuerte Strategie halten, aber es ist eine Strategie. Sie sucht die Konfrontation, den Konflikt und den Krieg. Frieden ist in dieser Strategie nicht vorgesehen. Das wusste auch Selenski vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an.
    Er wusste es, denn er wollte die Krim zurückerobern.

    Antworten

    • ebo
      24. Februar 2026 @ 18:36

      Nun ja, Deutschland und Frankreich haben beim Nato-Gipfel 2008 Nein gesagt. Nach 2014 gab es zwar erste EU-Sanktionen gegen Russland, doch Nordstream wurde weiter gebaut. Die von Ihnen beschriebene Strategie wurde womöglich von den USA, dem UK und den Neocons in Europa verfolgt, aber nicht von der EU als Ganzes.
      Auch jetzt kann ich als professioneller EU-Watcher weder eine militärische noch eine politische Strategie entdecken: Darin bin ich mir mit kritischen Experten wie Varwick einig 🙂 Das macht die Sache aber nicht besser, da die EU im Zweifel immer von Selenskyj folgt, der selbst unter Einfluß der Ultras steht…

      Antworten

      • Guido B.
        24. Februar 2026 @ 19:14

        Prof. Jeffrey Sachs sprach gestern mit Glenn Diesen zum 4. Jahrestag des Ukrainekriegs. Achten Sie auf seine Bemerkungen zur Rolle Deutschlands in diesem Konflikt. Laut Sachs spielt Merkel die Schlüsselrolle in diesem Konflikt, weil sie sich der Konfrontationsstrategie der Neocons schon sehr bald anschloss. Gleichzeitig wollte sie die deutsche Industrie fördern mit billigem russischem Gas, bekanntlich gegen den Widerstand der USA, der Ukraine, der Polen und der Balten. Die EU als Ganzes wiederum sah den Vorteil einer prosperierenden deutschen Wirtschaft, denn die meisten EU-Länder waren und sind Nettoempfänger. Man hat Deutschlands Wirtschaftsbeziehungen mit Russland zähneknirschend geduldet, weil man indirekt profitierte. Das hat Merkel aber nicht daran gehindert, auf der politischen Ebene weiter die Konfrontation mit Russland zu suchen. Sie wissen ja, wie sie später über die Minsker Abkommen gesprochen hat.
        Meine Diagnose: Deutschland ist in EUropa der Hauptverantwortliche für die Eskalation des Konfliktes mit Russland. Inzwischen wertet Russland das UK als größten Feind, doch danach kommt garantiert Deutschland.
        Lohnt sich, kurz reinzuhören:
        https://www.youtube.com/watch?v=h7WmEAu87WE

      • ebo
        24. Februar 2026 @ 19:25

        UK hat in Europa die Hauptrolle gespielt, wie schon im Irakkrieg. Deutschland war noch unter Scholz eher zögerlich, auf Neocon-Linie lagen nur die Grünen.
        Was Merkel betrifft: Ihre Russland-Politik war von Wirtschaftsinteressen bestimmt, ähnlich wie gegenüber China. Eine Strategie kann ich da nicht erkennen.

      • Michael
        24. Februar 2026 @ 21:47

        @Guido B.
        @ebo
        Es gibt keine erkennbare Strategie! Es verhält sich wie mit der „unsichtbaren Hand“ die auch unsichtbar ist weil es sie nicht gibt!
        Die USA und UK hegten ideologische Absichten, Russland (und China) verfolgten politische Ziele! Darin liegt der strategische Unterschied!
        Der Entwurf (datiert 17.22.‘21) Russlands zu einem zukünftigen Sicherheitsabkommen mit den USA belegt dies einerseits, die Ablehnung der USA (Biden/NATO) andererseits!
        (Für China beachte man den strategisch diplomatischen Vorstoß: „China’s Position on the Political Settlement of the Ukraine Crisis“,24.02.‘23, der vom sog. Westen schlicht ignoriert wurde!)


  • Info: https://lostineu.eu/ukraine-eu-mehr-krieg-aber-keine-exit-strategie/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Selenskyj fordert “All Inclusive”-Versicherung

    lostineu.eu, vom 24. Februar 2026

    Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion hat der ukrainische Staatschef Selenskyj eine lange Forderungsliste an die EU vorgelegt. Das Europaparlament quittierte seine Rede mit Standing Ovations.

    Die im Dezember zugesagten Hilfskredite von 90 Mrd. Euro müssten trotz des Vetos aus Ungarn so schnell wie möglich freigegeben werden, sagte Selenskyj in einer Videoansprache vor dem Europaparlament.

    Außerdem müsse das ebenfalls blockierte 20. Sanktionspaket gegen Russland unbedingt kommen: “Es darf in der freien Welt keinen Platz geben für russisches Öl, russische Tanker, russische Banken”.

    Die EU müsse der Ukraine außerdem mit belastbaren Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Krieg helfen und ein konkretes Beitrittsdatum nennen, forderte Selenskyj.

    Ohne eine verbindliche Zusage zum EU Beitritt werde Russlands Präsident Putin einen Beitritt der Ukraine “auf Jahrzehnte blockieren, indem er Europa spaltet”.

    Das klingt nach einer “All-Inclusive”- Versicherung, bei der die EU die Risiken des Stellvertreterkrieges so weit wie möglich absichert. Das Parlament quittierte es mit Standing Ovations…

    Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

    P.S. Die 90 Mrd. Euro soll Selenskyj auf jeden Fall bekommen – auf die eine oder andere Weise, sagte EU-Queen von der Leyen. Um auf Nummer sicher zu gehen, unterzeichnete das Europaparlament sogar schon den Kredit. Zu dumm, daß es nun im Rat hakt…

    12 Comments

    1. Guido B.
      24. Februar 2026 @ 16:26

      Selenski hatte das Zeug zum Clown. Dank dem Slava-Ukraini-verzückten EUropa hat er nun das Zeug zum Diktator.

      So viele fühlten sich zum Messias berufen. Sie endeten entweder als tragische Clowns oder als tyrannische Fanatiker.

    Antworten

    • KK
      24. Februar 2026 @ 16:44

      Er hat immer noch das Zeug zum Clown – zum Clown nach der Art eines Pennywise aus Stephen Kings “ES”.

      Antworten

    • Kleopatra
      25. Februar 2026 @ 07:19

      Zelens’kyj hat durch seine Diplomatie wesentlich dazu beigetragen, dass die Ukraine sich überhaupt so lange gegen Russland wehren konnte. Und dafür, dass nicht nur Zelens’kyj, sondern auch die meisten Ukrainer nicht zu einer Kapitulation bereit sind, haben die Russen durch ihr Verhalten als Besatzungsmacht und die Art ihrer Kriegführung gesorgt. Fast jeder Ukrainer dürfte sich bewusst sein, dass er bei einer Kapitulation der Ukraine, wie sie von den Russen unter dem Deckmantel der “Entnazifizierung und Entmilitarisierung” gefordert wird, einem so, brutalen Besatzungsregime ausgesetzt wäre, dass ihm nur die Flucht bliebe. Da zieht man die Verteidigung vor.
      Zelens’kyj ist weder Clown (Komiker – als solcher war er ua. tätig– sind auerhalb der Bühne nicht lächerlicher als jeder andere Mensch) noch Diktator (allerdings Präsident mit Kriegsvollmachten, aufgrund eines Krieges, den er nicht begonnen ha)t.

      Antworten

  • Reykjavik
    24. Februar 2026 @ 15:40

    …und auch keinen Platz für russische Kultur, russische Sprache, russische Menschen, das hatten wir doch alles schon!
    Wann wird dem rassistischen Megalomanen aus Kiew endlich das Handwerk – durch sein Volk – gelegt? Oder wenigstens die Psychiater, die noch nicht an der Front sind, könnten sich seiner annehmen.

    Antworten

    • Kleopatra
      25. Februar 2026 @ 07:25

      Indem die Russen in die Ukraine eingefallen sind und sich in den besetzten Gebieten so benehmen, wie die Hassprediger im russischen Staatsfernsehen es empfehlen, haben sie selbst dafür gesorgt, dass viele Ukrainer keine russischen Bücher nicht mehr in ihren Bücherschränken stehen haben wollten. Was aber Russen betrifft, die außerhalb Russlands leben: die müssen in Gottes Namen bereit sein, die jeweilige nicht russische Landessprache zu lernen und anzuwenden, wie das ja auch in Deutschland entsprechend von jedem Ausländer erwartet wird. Da bricht ihnen kein Zacken aus der Krone.

      Antworten

  • Erneuerung
    24. Februar 2026 @ 14:35

    Wer ist denn nun Gott, Netanjahu, Selenskyj oder Trump? Wer bestimmt meinen Weg? Was darf ich (noch) selbst entscheiden?

    Antworten

    • Guido B.
      24. Februar 2026 @ 16:59

      Auch Trump gehorcht dem Gott Israels.

      Antworten

      • Kleopatra
        25. Februar 2026 @ 07:27

        Jeder Christ, der im Religionsunterricht aufgepasst hat, weiß, dass der Gott Israels auch sein Gott ist. Und zumindest der Form nach ist Trump Christ, so dass ihre Feststellung ins Leere zielt.

  • KK
    24. Februar 2026 @ 14:18

    ““Es darf in der freien Welt keinen Platz geben für …”

    Ist das dann überhaupt eine “freie Welt”???

    Für Selenskyj und seine Ukraine gilt gegenüber der EU weiterhin: “All you can grab!”

    Antworten

  • Michael
    24. Februar 2026 @ 14:03

    Wahlen in Ungarn!? Na und!? Selenskyj jedenfalls scheint Wahlen in der Ukraine nicht hinzukriegen ob des Konflikts (?) oder weil er nicht will?

    Antworten

    • KK
      24. Februar 2026 @ 14:18

      Er will nicht, und die Verfassung lässt es zu.

      Antworten

      • Kleopatra
        25. Februar 2026 @ 07:41

        Zum Thema Wahlen in Kriegszeiten empfehle ich als anregende Lektüre die Artikel des deutschen Grundgesetzes, die sich mit dem Kriegszustand befassen, der imGrundgesetz “Verteidigungsfall” genannt wird; insbesondere Artikel 115h. Wahlen während des Verteidigungsfalls fällig wären, werden auf ein halbes Jahr nach dessen Ende verlegt.
        In den USA fanden während des Zweiten Weltkriegs Wahlen m.W. turnusgemäß statt, jedoch sind die USA in dieser Hinsicht unter demokratischen Staaten nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Wenn Sie die Aussetzung der Wahlen während des Krieges kritisieren, wiederholen Sie nur russische Kriegspropaganda.


  • Info: https://lostineu.eu/selenskyj-fordert-ein-all-inclusive-paket/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    25.02.2026

    Nachrichten von Pressenza: Frauenhäuser und bezahlbare Wohnungen für von Gewalt betroffene Frauen in Frankfurt!

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 25.  Februar 2026, 7:15 Uhr

    Nachrichten von Pressenza - 25.02.2026
    Frauenhäuser und bezahlbare Wohnungen für von Gewalt betroffene Frauen in Frankfurt!Pressenza Hannover, Care Revolution
    Pressenza
    Femizide, häusliche Gewalt, Traumatisierung von Frauen und von ihnen abhängigen Kindern nehmen kein Ende. Ein bedeutender Grund dafür in Frankfurt ist die Wohnungsnot. Und der gravierende Mangel an Frauenhäusern, in denen gefährdete Frauen in einer akuten Situation Schutz finden können.…
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    Eine Schlacht nach der anderen und die Verführung des endlosen KampfesPressenza New York, Sam Ben-Meir
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    Wir leben in einer Zeit, die sich ihrer Wachsamkeit rühmt. Uns wird gesagt – oft zu Recht –, dass Geschichte niemals endet, dass die Reaktion niemals schläft, dass Unrecht in neuer Gestalt zurückkehrt, sobald wir den Blick abwenden. Diese Lehre…
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    Anlässlich des 4. Jahrestages des Ukrainekrieges fordert die IPPNW von Bundesregierung und EU  einen Strategiewechsel in ihrer Ukrainepolitik. Sie sollten die derzeit stattfindenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter der Leitung der USA durch eigene diplomatische Vorschläge konstruktiv begleiten.…
    Europa, Frieden und Abrüstung, Politik, Pressemitteilungen
    CSP-AG zu Frauen und geschlechtsspezifischen Realitäten im OSZE-Raum anlässlich des Jahrestags der russischen Invasion in der Ukraine am 24.2.2026Pressenza Hannover, Civic Solidarity
    Pressenza
    An diesem Jahrestag der Invasion Russlands in der Ukraine steht die Arbeitsgruppe der CSP „Frauen und geschlechtsspezifische Realitäten im OSZE-Raum“ in unerschütterlicher Solidarität mit den Frauen in kriegerischen Situationen. Wir würdigen ihre Stärke, ihre Rolle in kollektiver Anstrengung zur Verbesserung…
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    Gewalt, Sexualisierung, alte Rollenbilder – Werbung ist oft frauenfeindlich. Zuletzt sorgte deswegen ein Video einer Raiffeisen-Filiale in Dornbirn in Vorarlberg für viel Aufregung. Sexismus in der Werbung ist aber kein Einzelfall, sondern ein gesellschaftliches Problem – und es wird wieder…
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    25.02.2026

    Vom Gaza-Krieg lernen   Das Deutsche Heer schließt eine enge Kooperationsvereinbarung mit der Israel Defense Force (IDF). Angestrebt werden gemeinsame Ausbildungs- und Übungsmaßnahmen. Die IDF informiert dabei über ihre Erkenntnisse aus dem Gaza-Krieg.

    german-foreign-policy.com, 25. Februar 2026

    BERLIN/TEL AVIV (Eigener Bericht) – Das Deutsche Heer weitet seine Zusammenarbeit mit der Israel Defense Force (IDF) aus, plant gemeinsame Übungen und will laut Bericht der IDF von deren Erfahrungen im Gaza-Krieg profitieren. Dies ist das Ergebnis einer Reise von Heeresinspekteur Christian Freuding Ende vergangener Woche nach Israel. Bereits zuvor hatten Innenminister Alexander Dobrindt sowie Israels Premierminister Benjamin Netanjahu eine engere Kooperation in zivil-militärischen Grauzonen vereinbart, insbesondere beim Aufbau eines „Cyber-Dome“, der Deutschland vor Cyberattacken schützen soll. Zudem wird eine Zusammenarbeit in der Anwendung von KI vorbereitet, die die israelischen Streitkräfte im Gaza-Krieg unter anderem zur Zielidentifikation nutzten. Berlin und Tel Aviv können an eine jahrzehntelange Zusammenarbeit anknüpfen, die bis in die 1950er Jahre zurückreicht und neben milliardenschweren Rüstungsexporten beider Seiten auch Militärausbildung und gemeinsame Manöver umfasst. Bereits vor Jahren wurde berichtet, die IDF bilde Soldaten des Deutschen Heeres im Häuser- und Tunnelkampf aus – basierend auf ihren umfassenden Einsatzerfahrungen im Gazastreifen.


    Zitat: Häuser- und Tunnelkampf

    Die Rüstungs- und Militärkooperation der Bundesrepublik mit Israel reicht bis in die 1950er Jahre zurück. Damals lieferten deutsche Stellen erste Rüstungsgüter – etwa Patrouillenboote; zudem wurden israelische Soldaten in deren Gebrauch eingewiesen. Die Zusammenarbeit wurde im Lauf der Jahrzehnte intensiviert, vor allem seit den 1990er Jahren (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Der von Berlin bezuschusste Export teurer deutscher U-Boote hat dazu geführt, dass Deutschland in den Jahren von 2019 bis 2023, gemessen am Wert der Ausfuhren, mit einem Anteil von 30 Prozent Israels zweitgrößter Großwaffenlieferant wurde. Aus der Bundesrepublik stammen außerdem etwa Motoren (MTU) und Getriebe (Renk) israelischer Merkava-4-Panzer, wie sie auch im Gaza-Krieg eingesetzt wurden.[2] Bei der praktischen Zusammenarbeit der Bundeswehr mit der Israel Defense Force (IDF) steht ganz besonders die konkrete Einsatzerfahrung der israelischen Truppen im Fokus, die die deutsche Seite für die Fortbildung ihrer Soldaten nutzt. Bereits vor über zehn Jahren hieß es etwa, rund 110 deutsche Militärs würden in das Urban Warfare Training Center Tse’elim entsandt; dort stehe Häuser- und Tunnelkampf auf dem Trainingsprogramm. Im Gazastreifen würden Israels Streitkräften „genau diese Fertigkeiten abverlangt“, hieß es bei der Bundeswehr.[3]


    Der Rote Baron

    Auf eine lange, intensive Kooperation können längst mehrere Teilstreitkräfte zurückblicken. Galt das Training in Häuser- und Tunnelkampf Einheiten des deutschen Heeres, so nimmt die deutsche Luftwaffe seit 2017 regelmäßig an Blue Flag teil, einem Luftwaffenmanöver, das in Israel unter Beteiligung weiterer Luftwaffen – etwa derjenigen der USA, Großbritanniens, Griechenlands und Indiens – alle zwei Jahre abgehalten wird. Im Jahr 2020 beteiligte sich die Israeli Air Force (IAF) erstmals an Luftkriegsübungen in Deutschland – an Blue Wings sowie an Magdays, einer Übung der Multinational Air Group, die die Bundesrepublik im NATO-Rahmen aufbaut.[4] Der heutige Befehlshaber des Allied Joint Force Command der NATO in Brunssum (Niederlande), General Ingo Gerhartz, hatte seine erste Auslandsreise im Amt des Inspekteurs der Luftwaffe im Jahr 2018 nach Israel unternommen und war auch auf seiner letzten Auslandsreise in dieser Funktion im Jahr 2025 dorthin zurückgekehrt – ein Beleg für die hohe Bedeutung, die die Luftwaffe der Zusammenarbeit beimisst. Auf dem israelischen Luftwaffenstützpunkt Tel Nof werden seit 2019 deutsche Drohnenpiloten ausgebildet – in der Red Baron-Staffel. Diese ist nach Manfred von Richthofen („Roter Baron“) benannt, einem deutschen Kampfflieger des Ersten Weltkriegs, dessen Namen Verbände der deutschen Luftstreitkräfte seit 1939 tragen.


    Rüstungskooperation

    Die deutsch-israelische Rüstungskooperation ist seit Beginn des Gaza-Kriegs noch weiter intensiviert worden. So wurde etwa im Dezember in der ostdeutschen Annaburger Heide die erste Einheit des israelischen Arrow 3-Flugabwehrsystems in Dienst gestellt, das die Fähigkeit hat, anfliegende ballistische Raketen außerhalb der Erdatmosphäre abzufangen.[5] Ursprünglich war geplant, Arrow 3-Einheiten für rund 3,5 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Im Dezember genehmigte der Bundestag zusätzlich eine Ausdehnung des Projekts; nun sollen Arrow 3-Einheiten für weitere 3,1 Milliarden US-Dollar beschafft werden, was die Kosten auf insgesamt mehr als 6,5 Milliarden US-Dollar in die Höhe treibt.[6] Kritik an dem Kauf ist unter anderem deshalb geäußert worden, weil Experten bezweifeln, dass Arrow 3 Waffen abfangen kann, die aktuell als eine der Hauptbedrohungen für Deutschland gelten – russische Hyperschallraketen. Diese fliegen innerhalb der Erdatmosphäre. Bereits im Oktober hatte die Bundeswehr einen Rahmenvertrag zur Lieferung von 200 leichten Luftlandefahrzeugen des Typs TAHR geschlossen, das auf einem Modell der israelischen Firma IAI Elta basiert und von dieser gemeinsam mit der deutschen FFG (Flensburger Fahrzeugbau GmbH) hergestellt wird. Die Fahrzeuge haben sich, wie es heißt, bei „den israelischen Special Forces bewährt“ und sollen nun von deutschen Spezialkräften genutzt werden.[7]


    Der Cyber-Dome

    Zusätzlich zur unmittelbaren Rüstungszusammenarbeit baut die Bundesregierung auch die Kooperation in den zivil-militärischen Grauzonen des sogenannten Dual Use aus. Dazu hielt sich am zweiten Januarwochenende Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in Israel auf, wo er mit Premierminister Benjamin Netanjahu eine gemeinsame Erklärung zur intensiveren Kooperation unter anderem in der sogenannten Cybersicherheit unterzeichnete. Dort sei die Zusammenarbeit bereits vorher „exzellent“ gewesen, hieß es im Bundesinnenministerium; Israel sei diesbezüglich außerhalb von NATO und EU „der wichtigste Partner Deutschlands“. Nun werde Israel der Bundesrepublik auch noch beim Aufbau eines „Cyber-Dome“ helfen. Bei diesem handle es sich um „ein teilautomatisiertes System zur Detektion, Analyse und Reaktion auf Cyberangriffe“.[8] Konkret gehe es darum, sich „über die Expertise und die Erfahrung bei der Abwehr von Cyberangriffen auszutauschen“, gemeinsam brandneue „Cyber-Abwehr-Technologien zu entwickeln“ und die „Forschung im Cyberbereich“ zu fördern. Dies solle unter anderem mit dem „Aufbau eines gemeinsamen KI- und Cyberinnovationszentrums“ geschehen. Israel hat umfangreiche Erfahrung nicht nur mit Cyberangriffen, sondern auch mit der Anwendung der KI, die es nicht zuletzt im Gaza-Krieg zur Zielidentifikation eingesetzt hat.


    Kriegsverbrechen

    Zu all dem kommt nun auch noch eine systematische Zusammenarbeit zwischen den Landstreitkräften Deutschlands und Israels hinzu. Wie der Inspekteur des Deutschen Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, Ende vergangener Woche während eines Besuchs in Israel bekanntgab, haben beide Seiten dazu jetzt eine Vereinbarung unterzeichnet – „die erste ihrer Art“.[9] Demnach sollen die IDF der Bundeswehr helfen, Frauen in die Truppen zu integrieren. In der Bundeswehr werden regelmäßig teils gewalttätige sexualisierte Übergriffe verübt, die erst kürzlich wieder einen öffentlichen Skandal hervorriefen. Darüber hinaus strebt die Bundeswehr einen Erfahrungsaustausch über die Einbindung von Reservisten an; die IDF mobilisierten für den Gaza-Krieg Hunderttausende von ihnen. Insbesondere zielt die Vereinbarung jedoch auf eine engere Kooperation in der Ausbildung und in Manövern. Freuding sei von israelischen Militärs über die Erkenntnisse informiert worden, die sie aus dem Gaza-Krieg gezogen hätten, teilt die IDF mit.[10] Details wurden nicht bekannt. Die IDF ist international für ihre gravierenden Kriegsverbrechen im Gazastreifen kritisiert worden, die von der Nutzung von Zivilisten als menschliche Schutzschilde über willkürliche Morde an Sanitätspersonal bis zum Aushungern der Bevölkerung des Gazastreifens reichen.

     

    [1] S. dazu „Im nationalen Interesse Deutschlands“ (II) und „Im nationalen Interesse Deutschlands“ (III).

    [2] Otfried Nassauer: Besondere Bezieungen. Die deutsch-israelische Rüstungskooperation. bits.de Februar 2010.

    [3] Thorsten Jungholt: Bundeswehr soll in Israel den Häuserkampf lernen. welt.de 30.08.2015.

    [4] Stephan Jeglinski: Davidstern, ungarische Kokarde und Eisernes Kreuz bei den MAGDAYs. bundeswehr.de 25.08.2020.

    [5] Thomas Skiba: Arrow stärkt Deutschlands Schutz vor ballistischen Raketen. bundeswehr.de 03.12.2025.

    [6] Raketenabwehr in Deutschland: Weitere 3,1 Milliarden Dollar für Arrow 3. hartpunkt.de 19.12.2025.

    [7] Dorothee Frank: TAHR – Israelisches Know-how für deutsche Spezialkräfte. defence-network.com 23.02.2026.

    [8] Zusammenarbeit zur Cybersicherheit mit Israel wird ausgebaut. bmi.bund.de 12.01.2026.

    [9] Bundeswehr und IDF wollen enger zusammenarbeiten. juedische-allgemeine.de 20.02.2026.

    [10] IDF Press Release. idf.il 20.02.2026.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10314


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    24.02.2026

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    24.02.2026

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    24.02.2026

    Bildschirmzeit und Eltern-Kind-Gespräche bei Kindern im Alter von 12 bis 36 Monaten

    seniora.org, vom 22. Februar 2026, 04.03.2024 JAMA-Studie - übernommen von jamanetwork.com/jamapediatrics


    Screenshot_2026_02_25_at_10_13_09_Seniora.org_Bildschirmzeit_und_Eltern_Kind_Gespr_che_bei_Kindern_im_Alter_von_12_bis_36_Monaten


    (Red.) Weil der Gebrauch von Smartphone und Tablet für Säuglinge und Kleinkinder ein absolutes Tabu sein sollte, das entsprechende Wissen, mit dramatischen Folgen für Spracherwerb und Persönlichkeitsentwicklung des Nachwuchses,  jedoch bei Eltern und Pädagogen kaum vorhanden ist, veröffentlichen wir einen gekürzten Auszug einer JAMA-Studie aus dem Jahr 2024. Das englische Original mit allen Details befindet sich am Ende des deutschen Auszugs.(ww.)


    Frage Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Bildschirmzeit und den gesprochenen Wörtern von Erwachsenen, den Lautäußerungen von Kindern und den Gesprächsrunden, wenn Kinder zwischen 12 und 36 Monaten alt sind? 

    Ergebnisse Diese Kohortenstudie ergab einen negativen Zusammenhang zwischen der Bildschirmzeit und den Messwerten für die Eltern-Kind-Gespräche in diesen frühen Jahren. Mit jeder zusätzlichen Minute Bildschirmzeit hörten die Kinder weniger Wörter von Erwachsenen, äußerten weniger Laute und nahmen an weniger wechselseitigen Interaktionen teil.

    Bedeutung Diese Studie legt nahe, dass die Bildschirmzeit ein Mechanismus ist, der Kinder daran hindern kann, in den ersten Lebensjahren eine sprachreiche häusliche Umgebung zu erleben. Maßnahmen zur Förderung des frühen Sprachgebrauchs sollten daher auch die Unterstützung bei der Steuerung der Bildschirmzeit umfassen.

    Zusammenfassung

    Bedeutung Das Aufwachsen in einem sprachreichen häuslichen Umfeld ist wichtig für die Sprachentwicklung von Kindern in den ersten Lebensjahren. Das Konzept der „Technoferenz” (technologiebasierte Störung) ) deutet darauf hin, dass Bildschirmzeit die Möglichkeiten für Gespräche und Interaktionen zwischen Eltern und Kindern beeinträchtigen kann; es gibt jedoch nur wenige Längsschnittstudien, die diesen Zusammenhang untersuchen.

    Ziel Untersuchung des Längsschnittzusammenhangs zwischen Bildschirmzeit und drei Messgrößen für Eltern-Kind-Gespräche (Wörter der Erwachsenen, Lautäußerungen der Kinder und Gesprächsanteile) bei Kindern im Alter von 12 bis 36 Monaten.

    Design, Setting und Teilnehmer Diese australische prospektive Kohortenstudie verwendete fortschrittliche Spracherkennungstechnologie, um die Bildschirmzeit und das Sprachumfeld zu Hause von Kleinkindern an einem durchschnittlichen 16-Stunden-Tag zu erfassen. Die Daten wurden alle sechs Monate in den Familienheimen von 220 Familien erhoben, als die Kinder 12, 18, 24, 30 und 36 Monaten alt waren, vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2021 erhoben. Die statistische Analyse erfolgte vom 1. November 2022 bis zum 31. Juli 2023.

    Exposition Die LENA-Technologie (Language Environment Analysis) lieferte automatisierte Zählungen der Sprachumgebung der Kinder und ihrer Exposition gegenüber elektronischen Geräuschen. Die Exposition von Interesse war die Bildschirmzeit, die auf der Grundlage einer manuellen Kodierung der LENA-Audiosegmente mit elektronischen Geräuschen berechnet wurde.

    Wichtigste Ergebnisse und Messgrößen Drei Messgrößen der Eltern-Kind-Kommunikation standen im Mittelpunkt: Wörter der Erwachsenen, Kinderlaute und Gesprächswechsel. Für jedes der drei Ergebnisse wurden separate Modelle durchgeführt, die eine Anpassung für das Geschlecht des Kindes, das Alter des Kindes, das Bildungsniveau der Mutter, die Anzahl der Kinder im Haushalt, die Anzahl der Aktivitäten zu Hause und die psychische Belastung der primären Betreuungsperson enthielten.

    Ergebnisse Die Studie umfasste 220 Familien (120 Mädchen [54,6 %]; mittleres [SD] Gestationsalter der Kinder 39,3 [1,5] Wochen; mittleres [SD] Alter der Mutter bei der Geburt 31,3 [4,8] Jahre). Angepasste lineare Modelle mit gemischten Effekten zeigten, dass eine Zunahme der Bildschirmzeit mit einer Abnahme der Eltern-Kind-Gespräche einherging. Die größten Abnahmen wurden nach 36 Monaten beobachtet, als eine zusätzliche Minute Bildschirmzeit mit einer Abnahme von 6, 6 (95 % CI, −11,7 bis −1,5) Wörter der Erwachsenen, 4,9 (95 % CI, −6,1 bis −3,7) Lautäußerungen der Kinder und 1,1 (95 % CI, −1,4 bis −0, 8) Gesprächswechsel verbunden war.

    Schlussfolgerung und Relevanz Die Ergebnisse dieser Studie stützen die Annahme einer Technoferenz für australische Familien, wonach die Bildschirmzeit kleiner Kinder die Möglichkeiten zum Sprechen und zur Interaktion in ihrer häuslichen Umgebung beeinträchtigt. Diese Erkenntnis hat Auswirkungen auf Interventionen und Unterstützungsmaßnahmen zur Förderung einer sprachreichen sprachreichen häuslichen Umgebung fördern sollen, wobei Familien Unterstützung benötigen, um den möglichen Zusammenhang zwischen Bildschirmzeit und den Möglichkeiten für Kinder und Erwachsene, in ihrer häuslichen Umgebung zu sprechen und zu interagieren, zu verstehen.

    Einleitung

    Die Bedeutung einer sprachreichen häuslichen Umgebung in den ersten Lebensjahren ist allgemein anerkannt.1 Vorhandene Belege deuten auf einen positiven Zusammenhang zwischen frühkindlicher Sprachförderung und der Sprachentwicklung von Kindern,2  –5 der sozial-emotionalen Entwicklung,6 dem IQ,7 und der Gehirnfunktion hin.8  –10 Infolgedessen Programme, die darauf abzielen, die Anzahl der Gespräche zwischen Eltern und Kindern in den Haushalten von Kleinkindern zu erhöhen, immer beliebter.11  –13 Schätzungen zum Sprachumfeld zu Hause in Australien und den USA haben große Unterschiede zwischen den Familien gezeigt.14 -16

    Mit Kindern zu sprechen mag einfach und unkompliziert erscheinen, doch im hektischen Familienalltag ist dies oft alles andere als einfach. Es ist wichtig, potenzielle Faktoren im häuslichen Umfeld zu untersuchen, die die Möglichkeiten der Eltern, mit ihren Kindern zu sprechen und zu interagieren, beeinträchtigen könnten, um Maßnahmen zum Aufbau einer sprachreichen sprachreiche häusliche Umgebung zu schaffen und damit die Sprachentwicklung der Kinder zu fördern.

    Eine wachsende Zahl von Belegen untersucht den Zusammenhang zwischen Bildschirmzeit und Eltern-Kind-Gesprächen, die die Sprache der Erwachsenen, die Lautäußerungen der Kinder und die wechselseitigen Interaktionen umfassen.17, 18 Das als „Technoference” (technologiebasierte Störung) bezeichnete Phänomen legt nahe, dass die Zeit, die Eltern mit Bildschirmgeräten verbringen, die täglichen Gelegenheiten zum Sprechen und Reagieren auf ihr Kind beeinträchtigt.19 Eine kürzlich durchgeführte systematische Überprüfung hat gezeigt, dass die Nutzung von Smartphones durch Eltern einen negativen Einfluss auf die Reaktionsfähigkeit und Aufmerksamkeit der Eltern gegenüber ihren Kindern im Alter von 3 Jahren oder jünger hat. 17

    Eine weitere systematische Überprüfung, die die Nutzung mobiler Computergeräte durch Eltern und die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern im Alter von 10 Jahren oder jünger untersuchte, ergab weniger Engagement, härtere Reaktionen und weniger verbale und nonverbale Kommunikation zwischen Eltern und Kindern, wenn Eltern ein mobiles Gerät nutzten.20 Dennoch haben viele der in den systematischen Überprüfungen zitierten Studien die Bildschirmzeit nur in einem begrenzten Kontext (z. B. während der Mahlzeiten, auf einem Spielplatz im Freien) betrachtet und sind oft querschnittsorientiert.

    Außerdem haben sie sich auf die Bildschirmzeit der Eltern (in der Regel die Nutzung von Mobiltelefonen) konzentriert, anstatt die Bildschirmzeit von Erwachsenen und Kindern auf einer Reihe von Geräten zu betrachten. Schließlich stützen sich viele Studien stark auf von den Eltern angegebene Messungen der Bildschirmzeit und der Interaktion oder Reaktionsfähigkeit, die im Vergleich zu objektiven Messungen möglicherweise weniger genau sind und zu sozial erwünschten Antworten neigen.

    Eine Ausnahme bildet eine Studie, in der Spracherkennungstechnologie eingesetzt wurde, um den Zusammenhang zwischen hörbarem Fernsehen und den Worten von Erwachsenen, den Lautäußerungen von Kindern und den Gesprächsbeiträgen von Kindern im Alter von 2 bis 48 Monaten (n = 329) zu untersuchen.18 In dieser Studie wurde die Anzahl der Lautäußerungen und Gesprächsbeiträge eines einzelnen Kindes an Tagen mit hoher Fernsehexposition mit der Anzahl der Tage mit geringer Fernsehexposition verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass hörbares Fernsehen mit einer Verringerung der altersbereinigten Z-Werten für Kinderlaute (−0,3 [95 % KI, −0,3 bis −0,2]) und Gesprächsbeiträgen (−0,2 [95 % KI, −0,3 bis −0,2]).

    Sie zeigte auch, dass Erwachsene für jede zusätzliche Stunde hörbares Fernsehen 770 Wörter weniger (95 % KI, −1004 bis −535 Wörter) zu ihrem Kind sprachen. Diese Studie wurde 2009 veröffentlicht, vor der zunehmenden Nutzung mobiler Technologien, die wahrscheinlich die Art und Weise verändert haben, wie die Bildschirmzeit mit Gesprächen zwischen Eltern und Kindern in Verbindung gebracht wird, im Vergleich zur reinen Fernsehnutzung.

    Die vorliegende Studie zielt darauf ab, den longitudinalen Zusammenhang zwischen der Bildschirmnutzung eines Kindes und drei Messgrößen für Gespräche zwischen Eltern und Kindern zu verstehen: (1) Wörter von Erwachsenen, (2) Lautäußerungen von Kindern und (3) Interaktionen zwischen Eltern und Kindern (oder Gesprächsbeiträge) in den ersten drei Lebensjahren. Diese Forschung baut auf der vorhandenen Literatur auf und verwendet Daten aus einer aktuellen prospektiven Kohortenstudie, die 2017 begonnen hat und einen neuartigen Ansatz zur Messung der Bildschirmzeit verwendet.14,15

    Diskussion

    Die vorliegende Studie verwendete Daten aus einer prospektiven Kohortenstudie, in der Längsschnittdaten von Kindern im Alter zwischen 12 und 36 Monaten analysiert wurden, um den Zusammenhang zwischen der Bildschirmzeit von Kindern und drei Messgrößen für Eltern-Kind-Gespräche (Wörter von Erwachsenen, Kinderlaute und Gesprächswechsel) untersucht. Die Ergebnisse der Mixed-Effects-Modelle zeigten, dass mit jeder zusätzlichen Minute Bildschirmzeit Eltern und Kinder im Allgemeinen weniger miteinander sprachen oder Laute von sich gaben und weniger wechselseitige Interaktionen hatten. Dieser Zusammenhang war in den unbereinigten Modellen weniger deutlich, wobei zu einigen Zeitpunkten in den Modellen für Kinderlaute und Gesprächswechsel keine Zusammenhänge erkennbar waren. In den bereinigten Modellen, die mehrere Störfaktoren in Bezug auf Kinder und Familien berücksichtigten,

    zeigte sich ein negativer Zusammenhang zwischen Bildschirmzeit und Eltern-Kind-Gesprächen, was die wichtige Rolle des Bildungsniveaus der Mutter, des Geschlechts des Kindes, der psychischen Belastung der primären Bezugsperson und der Anzahl der Aktivitäten zu Hause unterstreicht. Konkret hörten Kinder im Alter von 36 Monaten in den angepassten Modellen pro zusätzlicher Minute Bildschirmzeit 6,6 weniger Wörter von Erwachsenen, gaben 4,9 weniger Laute von sich und nahmen an 1,1 weniger Gesprächsrunden teil. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit dem Konzept der Technoferenz und der vorhandenen Literatur, die darauf hindeuten, dass eine Zunahme der Bildschirmzeit die Eltern-Kind-Interaktionen verringert.17,18, 20

    Für Familien, die sich an die aktuellen Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation zur Bildschirmzeit halten (z. B. 1 Stunde pro Tag im Alter von 36 Monaten),26 deuten die vorliegenden Ergebnisse darauf hin, dass Kinder täglich etwa 397 Wörter von Erwachsenen (d. h. 6,62 × 60 Minuten), 294 Lautäußerungen und 68 Gesprächsbeiträgen pro Tag entgehen könnten. Laut der vorliegenden Studie sowie internationalen Schätzungen27 überschreiten Kinder im Durchschnitt diese Bildschirmzeitrichtlinien. Ersetzt man 1 Stunde (60 Minuten) durch die durchschnittliche Bildschirmzeit, der Kinder im Alter von 36 Monaten in dieser Studie ausgesetzt waren (172 Minuten) ersetzen, könnten Kinder täglich 1139 Wörter von Erwachsenen, 843 Lautäußerungen und 194 Gesprächsbeiträge verpassen.

    Diese Schätzungen gehen von einem linearen Zusammenhang zwischen Bildschirmzeit und Eltern-Kind-Gesprächen aus; es ist jedoch auch möglich, dass eine Abnahme der Eltern-Kind-Gespräche erst nach Erreichen einer bestimmten Schwelle der Bildschirmnutzung auftritt. Dies sollte ein wichtiger Ansatzpunkt für zukünftige Forschungen sein, um aktualisierte Richtlinien für die Bildschirmzeit zu erstellen.

    Ein sprachreiches Zuhause ist entscheidend für die Sprachentwicklung von Kindern2  –5, was die Schulreife und den Erfolg im gesamten Bildungssystem fördert. 28,29 Diese Studie fand einen negativen Zusammenhang zwischen Bildschirmzeit und Eltern-Kind-Gesprächen, was darauf hindeutet, dass die Bildschirmzeit ein potenzieller Mechanismus ist, der als Grundlage für eine Intervention zur Förderung eines häuslichen Umfelds mit mehr Eltern-Kind-Gesprächen dienen könnte.

    Die Auswirkungen müssen jedoch im Kontext der Realität des heutigen Familienlebens betrachtet werden. Es ist unrealistisch anzunehmen, dass alle Familien einfach aufhören werden, Bildschirme mit ihren kleinen Kindern zu nutzen. Stattdessen könnten sich Programme und Richtlinien darauf konzentrieren, Familien zu ermutigen, die Bildschirmzeit als Gelegenheit zur Interaktion mit ihrem Kind zu nutzen. Das Konzept des interaktiven gemeinsamen Fernsehens ist eine zunehmend beliebte Strategie für die Bildschirmzeit von Kindern und zeigt Verbesserungen bei den Sprachfähigkeiten der Kinder.30 Bei dieser Strategie interagieren die Eltern während der Bildschirmzeit mit dem Kind, um den pädagogischen Nutzen zu fördern.

    Wenn interaktives gemeinsames Fernsehen nicht möglich ist, könnten altersgerechte, hochwertige Bildungsprogramme eingesetzt werden, die so konzipiert sind, dass sie die Sprachentwicklung des Kindes fördern.30 Die Förderung dieser Ansätze im Rahmen von Interventionen, die darauf abzielen, die Eltern-Kind-Interaktion und den Sprachkontakt zu fördern, könnte die Verdrängung von Eltern-Kind-Gesprächen durch die Bildschirmzeit teilweise ausgleichen. Zukünftige Forschungen werden darauf abzielen, die Qualität der Bildschirmzeit von Kindern innerhalb des EUiLO-Datensatzes zu untersuchen, um diese Ansätze zu untermauern, was jedoch außerhalb des Rahmens der vorliegenden Studie lag.

    Stärken und Grenzen

    Diese Studie hat einige Stärken. Sie ist eine der wenigen Längsschnittuntersuchungen zu Bildschirmzeit und Eltern-Kind-Gesprächen in den ersten Lebensjahren. Sie ist auch insofern einzigartig, als sie Spracherkennungstechnologie einsetzt, um sowohl die Bildschirmzeit als auch die Eltern-Kind-Gespräche zu messen. Schließlich konnten wir eine umfassende Reihe von Störvariablen kontrollieren, was bisher nur wenige Studien getan haben.

    Dennoch gibt es Einschränkungen, die berücksichtigt werden müssen. Erstens wurden in dieser Analyse keine Daten aus der Zeit, als die Kinder 6 Monate alt waren, berücksichtigt. Diese Auslassung war auf einen kritischen Störfaktor zurückzuführen (von den Eltern selbst angegebene psychische Belastung), , die in dieser Datenerhebungswelle nicht gemessen wurde. Da es Hinweise darauf gibt, dass Eltern mit psychischen Problemen weniger wahrscheinlich mit ihren kleinen Kindern interagieren31 und eher Bildschirmzeit nutzen32,33, wurde beschlossen, diese Welle nicht in die vorliegende Analyse einzubeziehen.

    Es gibt auch potenzielle Einschränkungen bei der Klassifizierung der Bildschirmzeit auf der Grundlage der aus der LENA-Software extrahierten Audioaufzeichnungen. Da wir keinen Zugriff auf das begleitende Videomaterial hatten, besteht die Möglichkeit, dass nicht bildschirmbasierte elektronische Geräte fälschlicherweise als Bildschirmnutzung kodiert wurden oder dass ein Teil der Bildschirmzeit nicht erfasst wurde, wenn kein Begleitgeräusch vorhanden war.

    Es wurde versucht, diese Möglichkeit durch eine umfassende Schulung aller Forscher zu minimieren, und alle Unsicherheiten wurden von einem anderen Forscher überprüft. Schließlich führten einige Familien innerhalb der Studie ihre 30- oder 36-monatige LENA-Aufzeichnung während der COVID-19-Pandemie durch. Obwohl einige Hinweise darauf hindeuten, dass die Pandemie die Bildschirmzeit der Familien erhöht haben könnte,34 scheint die durchschnittliche Bildschirmzeit unserer Teilnehmer im Vergleich zu australischen Schätzungen vor der Pandemie35 nicht wesentlich zugenommen zu haben.

    Schlussfolgerungen

    Die Ergebnisse dieser prospektiven Kohortenstudie deuten darauf hin, dass eine Zunahme der Bildschirmzeit mit einer Abnahme der Wortzahl der Erwachsenen, der Lautäußerungen der Kinder und der wechselseitigen Interaktionen bei Kindern im Alter zwischen 18 und 36 Monaten einherging, nachdem bekannte Störfaktoren kontrolliert worden waren. Interventionen sollten sich darauf konzentrieren, Hindernisse für eine sprachreiche häusliche Umgebung abzubauen, wobei der Schwerpunkt auf der Unterstützung der Bildschirmnutzung durch die Familie liegen sollte . Angesichts der allgegenwärtigen Präsenz von Bildschirmzeit im Familienleben könnte es eine wichtige Strategie zur Unterstützung von Familien sein, verschiedene Möglichkeiten zu identifizieren, wie Bildschirmzeit die Eltern-Kind-Interaktion fördern kann, beispielsweise durch interaktives gemeinsames Fernsehen.

    _______

    Original Investigation

    Screen Time and Parent-Child Talk When Children Are Aged 12 to 36 Months
    1. Mary E. Brushe, PhD1,2; Dandara G. Haag, PhD2; Edward C. Melhuish, PhD3
    2. et al
    1. Author Affiliations
    2. Article Information

    JAMA Pediatr

    Published Online: March 4, 2024

    2024;178;(4):369-375. doi:10.1001/jamapediatrics.2023.6790

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    Key Points

    Question  What is the association between screen time and adult words spoken, child vocalizations, and conversational turns when children are 12 to 36 months of age?

    Findings  This cohort study found a negative association between screen time and measures of parent-child talk across those early years. For every additional minute of screen time, children heard fewer adult words, spoke fewer vocalizations, and engaged in fewer back-and-forth interactions.

    Meaning  This study suggests that screen time is a mechanism that may be getting in the way of children experiencing a language-rich home environment during the early years; interventions aiming to promote early use of language should include support to manage screen time.

    Abstract

    Importance  Growing up in a language-rich home environment is important for children’s language development in the early years. The concept of “technoference” (technology-based interference) suggests that screen time may be interfering with opportunities for talk and interactions between parent and child; however, limited longitudinal evidence exists exploring this association.

    Objective  To investigate the longitudinal association between screen time and 3 measures of parent-child talk (adult words, child vocalizations, and conversational turns) when children are 12 to 36 months of age.

    Design, Setting, and Participants  This Australian prospective cohort study used advanced speech recognition technology to capture young children’s screen time and home language environment, on an average 16-hour day. Data were collected from 220 families once every 6 months in the family home when children were 12, 18, 24, 30, and 36 months of age, from January 1, 2018, to December 31, 2021. Statistical analysis took place from November 1, 2022, to July 31, 2023.

    Exposure  Language Environment Analysis (LENA) technology provided automated counts of children’s language environment and exposure to electronic noise. The exposure of interest was screen time, which was calculated based on manual coding of LENA electronic noise audio segments.

    Main Outcomes and Measures  Three measures of parent-child talk were outcomes of focus: adult words, child vocalizations, and conversational turns. Separate models were run for each of the 3 outcomes and included adjustment for child sex, child age, maternal educational level, number of children at home, number of home activities, and primary caregiver’s psychological distress.

    Results  The study included 220 families (120 girls [54.6%]; mean [SD] gestational age of children, 39.3 [1.5] weeks; mean [SD] age of mother at childbirth, 31.3 [4.8] years). Adjusted linear mixed-effect models demonstrated that increases in screen time were associated with decreases in measures of parent-child talk. The largest decreases were seen at 36 months, when an additional minute of screen time was associated with a reduction of 6.6 (95% CI, −11.7 to −1.5) adult words, 4.9 (95% CI, −6.1 to −3.7) child vocalizations, and 1.1 (95% CI, −1.4 to −0.8) conversational turns.

    Conclusion and Relevance  Findings of this study support the notion of technoference for Australian families, whereby young children’s exposure to screen time is interfering with opportunities to talk and interact in their home environment. This finding has implications for interventions and supports aimed at promoting a language-rich home environment, with families needing support in understanding the potential association of screen time with opportunities for children and adults to talk and interact in their home environment.

    Introduction

    The importance of a language-rich home environment during the early years of life has been well established.1 Existing evidence indicates positive associations between early language exposure and children’s language development,2-5 socioemotional development,6 IQ,7 and brain function.8-10 As a result, programs aiming to increase the amount of parent-child talk in young children’s homes have become increasingly popular.11-13 Estimates of the home language environment in Australia and the US have shown large variability among families.14-16 Talking with children may seem an easy and simple activity; however, in the busy lives of families, it may be anything but simple. It is crucial to investigate potential factors within the home environment that may interrupt parents’ opportunities to talk and interact with their children to help inform interventions aimed at building a language-rich home environment and, in turn, support children’s language development.

    A growing body of evidence has examined the associations between screen time and parent-child talk, which encompasses adult words, child vocalizations, and back-and-forth interactions.17,18 The phenomenon coined “technoference” (technology-based interference) suggests that parents’ time using screen-based devices interferes with daily opportunities to talk and respond to their child.19 A recent systematic review demonstrated that parental smartphone use was negatively associated with parental responsiveness and attention toward their children aged 3 years or younger.17 Another systematic review investigating parental use of mobile computing devices and the social and emotional development of children aged 10 years or younger found less engagement, harsher responses, and fewer verbal and nonverbal communications between parents and children when parents were using a mobile device.20 Nonetheless, many of the studies cited in the systematic reviews have considered screen time only within limited context (eg, during meals, at an outdoor playground) and are often cross-sectional. They have also focused on parent’s screen time (usually mobile telephone use), rather than considering both the adult’s and child’s screen time across a range of devices. Finally, many studies rely heavily on parent-reported measures of screen time and interaction or responsiveness, which may be less accurate and prone to socially desirable responses compared with objective measures.

    One exception is a study that used speech recognition technology to understand the association of audible television with adult words, child vocalizations, and conversational turns among children aged 2 to 48 months (n = 329).18 This study compared the number of vocalizations and conversational turns that an individual child experienced on the number of days with high exposure to television with the number of days with low exposure to television and found that audible television was associated with reductions in age-adjusted z scores for child vocalizations (−0.3 [95% CI, −0.3 to −0.2]) and conversational turns (−0.2 [95% CI, −0.3 to −0.2]). It also demonstrated that for every additional hour of audible television, adults spoke 770 fewer words (95% CI, −1004 to −535 words) to their child. That study was published in 2009, prior to the increase in mobile technology use, which has likely changed the way that screen time is associated with parent-child talk compared with television exposure only.

    The present study aims to understand the longitudinal association between a child’s screen exposure and 3 measures of parent-child talk: (1) adult words, (2) child vocalizations, and (3) parent-child interactions (or conversational turns), in the first 3 years of life. This research builds on existing literature by using data from a recent prospective cohort study that began in 2017 and uses a novel approach to measuring screen time.14,15

    Methods

    Study Design

    The Language in Little Ones (LiLO) study is a prospective cohort study (n = 302) that collected data biannually from 6 months of age until children reached school age (approximately 5 years of age). The LiLO study aimed to understand young Australian children’s home language environment, quantified by the amount of language children heard and spoke. Parent-child talk was captured once every 6 months, for 16 hours, using advanced speech recognition technology called Language Environment Analysis (LENA). The LENA technology automatically quantified the number of adult words, the number of vocalizations made by the child, and the number of conversational turns between the adult and child. LENA also calculated the amount of time children were exposed to television or electronic noise. Following stakeholder and community interest in better understanding screen time in early childhood, a nested study of LiLO was established called the Electronic Use in Little Ones (EUiLO) study. The EUiLO study focused on coding the television or electronic noise data that had already been collected in the first 3 years of the LiLO study, from January 1, 2018, to December 31, 2021, to provide a measure of screen exposure, which differentiated between screen time and other electronic sounds (ie, electronic appliances). Participants were compensated with a $10 supermarket voucher after each wave of data collection. The University of Western Australia human research ethics committee granted ethics approval for both studies, and participants provided informed written consent. The Strengthening the Reporting of Observational Studies in Epidemiology (STROBE) reporting guideline for cohort studies was followed in the preparation of this article.21

    Participants

    Families were recruited antenatally and postnatally for the LiLO study across South Australia, Western Australia, and Queensland. Further details on recruitment efforts have been previously reported.14 Eligibility criteria included (1) children born in 2017, (2) predominately English spoken in the home due to the validity of the LENA technology at the time of recruitment, (3) children born at 37 weeks’ or more gestation, (4) singleton children, and (5) the child did not have a diagnosed cause of language impairment. A key focus of the LiLO study was to understand socioeconomic inequalities in early language, and as such there was an additional eligibility criterion focused on maternal educational level. Mothers who completed a university degree (bachelor’s degree or higher) were classified into a high education group, and mothers who had no postsecondary school education were classified into a low education group. Mothers whose educational level could not be categorized into either group (ie, those with certificate-level qualifications) were ineligible for the study.

    A total of 302 families participated in the LiLO study. Retrospective consent was sought from participants still active in the LiLO study in 2020 (n = 277) to undertake the additional coding by researchers (see Procedures subsection) and the analyses of television or electronic noise data for the EUiLO study. A total of 55 families did not consent to the EUiLO study, and 2 families were also removed from the study due to their child developing a diagnosed cause of language impairment, which left a total of 220 families in the analysis sample for the present study (Figure).

    Figure.  Flowchart of Participation for the Final Analysis Sample

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    Screenshot_2026_02_25_at_10_18_28_m_poi230101f1_1711576733.05905.png_PNG_Grafik_810_598_Pixel_Skaliert_85_ (opens in new tab)

    EUiLO indicates Electronic Use in Little Ones; and LiLO, Language in Little Ones.

    aNot consenting to participate in the EUiLO study meant that these participants did not have valid data on screen time.

    Measures

    The exposure (screen time) and outcome measures (3 measures of parent-child talk) were captured using the LENA technology. This technology includes a specially designed t-shirt or vest with a pocket in the front to hold a small digital language processor (DLP), which records all the audio around the child for 16 hours. The LENA software then processes the audio through algorithmic speech signal analysis and provides automated counts of adult words, child vocalizations, conversational turns, and exposure to television or electronic noise.22 The automated counts for adult words include any words spoken within an approximately 3-m radius of the child wearing the LENA DLP, whether directed at the child or not. The families were instructed to choose an average home day for the child to wear the t-shirt and DLP. This could not be a day when the child attended childcare, when the child was sick, or when the child was going to attend loud public events (eg, a sporting match). Evidence suggests good reliability of the LENA technology, with high consistency between counts generated by LENA and human transcribers for each measure of parent-child talk.23 The level of agreement, however, was lower for television or electronic noise data (71%) compared with language measures (eg, 81% for adult words).

    Child and family characteristics that may be associated with the link between screen time and parent-child talk were determined a priori and measured via parent report at the biannual home visit. The confounders included in the study were child’s sex (male or female), child’s age in months (to account for any variation in the exact age the child completed the LENA recording day), mother’s highest level of education (high or low), primary caregiver’s self-reported psychological distress (measured using the Kessler 6-question scale,24 where a score of 0-7 indicates low distress; a score of 8-12, moderate distress; and a score of 13-24, high distress), the mean number of home activities (eg, singing, outdoor play) completed with the child, and the number of other children living in the home.

    Procedures

    Data from the second to the sixth wave of data collection in the LiLO study and the EUiLO study were collected between January 1, 2018, and December 31, 2021. Once every 6 months, a researcher would visit the family home and complete the standardized questionnaires and demonstrate the use of the LENA equipment. The family was then asked to complete their “recording day” within approximately 2 weeks, before the researcher returned to collect the equipment. The audio recording was uploaded to the LENA software, automatically providing counts of parent-child talk variables and television or electronic noise exposure. As part of participation in the EUiLO study, researchers would export the audio in 5-minute segments when LENA flagged electronic noise during the 16-hour day. Researchers then listened to these audio segments to assess the type of electronic noise (eg, was the child exposed to a screen or a microwave beeping?). Within each segment, both parent-child talk and electronic noise could be occurring simultaneously. If language was occurring, this was captured separately in the automatic counts of parent-child talk variables. Therefore, the coding of each segment focused on categorizing the electronic noise as screen media, music, noise, or sleeping based on audio cues, such as media content theme songs or character voices, identification of a familiar noise (eg, car starting or microwave), contextual conversations (eg, the child asks for iPad), and what was reported in an accompanying activity diary completed by the parent. When the source of the noise could not be determined by multiple coders, it was classified as unknown. If, within the 5-minute segment, the child was not exposed to screen media for the full duration, the exact number of minutes and seconds (rounding to the closest 5 seconds) would be recorded. All research staff were trained by a master coder and were required to achieve 90% accuracy before coding independently. Screen media were used as the primary measure of screen time and included the time the child was exposed to any screen-based device, excluding when the child was asleep. The recording day procedure and coding method were consistently applied across all waves of data collection.

    Statistical Analysis

    Statistical analysis took place from November 1, 2022, to July 31, 2023. Analyses for the present study focused on data collected over 5 waves of the study, when the children were 12, 18, 24, 30, and 36 months of age. These ages were the focus because the exposure, outcome, and all confounders were available for these waves of data collection. To estimate the association between children’s screen exposure and parent-child talk variables at each wave of data collection, linear mixed-effect models were used to account for both the within-person and between-person variability in the repeated measures data, using the mixed command in Stata, version 17 (StataCorp).25 Separate unadjusted and adjusted models were run for each of the parent-child talk outcomes of interest: (1) adult words, (2) child vocalizations, and (3) conversational turns. An interaction between the amount of screen exposure and the wave of data collection was included as a fixed effect, to understand differences across waves. Participant identification was included as a random effect, to account for the variation among participants. In each of the adjusted models, child sex, child’s age in months, mother’s highest level of education, primary caregiver’s self-reported psychological distress, the mean number of home activities, and the number of other children in the home were controlled for. The parameters were computed using the restricted maximum likelihood function, to account for missing data across the study, and the residuals were modeled under the unstructured variance-covariance structure, to account for distinct variances and covariances among the random effects.

    Results

    The study included 220 families (120 girls [54.6%]; mean [SD] gestational age of children, 39.3 [1.5] weeks; mean [SD] age of mother at childbirth, 31.3 [4.8] years) (Table 1). Approximately half the sample included the first-born child (109 [49.5%]). A total of 133 mothers (60.5%) were categorized into the high education group, and 190 mothers (86.4%) were working until their pregnancy.

    Table 1.  Sociodemographic Characteristics of the Sample

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    CharacteristicNo. (%) (N = 220)
    Child 
    Girls120 (54.6)
    Gestation, mean (SD), wk39.3 (1.5)
    Firstborn109 (49.5)
    Mother 
    Highest level of completed education is university133 (60.5)
    Age at childbirth, mean (SD), y31.3 (4.8)
    Working until pregnancy190 (86.4)
    No. of home activities with child at 12 mo, mean (SD)a2.1 (0.4)
    Psychological distress score at 12 mo, mean (SD)b3.8 (2.9)

    Table 2 shows the distribution of screen time and each parent-child talk measure at each age. When children were 12 months of age, they were exposed to a mean (SD) 87.8 (107.6) minutes (ie, 1 hour, 28 minutes) of screen time, heard a mean (SD) of 14 997.8 (6873.4) adult words, produced a mean (SD) of 1394.7 (522.7) vocalizations, and engaged in a mean (SD) of 369.4 (167.4) conversational turns per day. Screen time, child vocalization, and conversational turn counts increased as children got older, whereas the number of adult words remained relatively stable across time, only increasing slightly as children grew up. By 36 months of age, children were exposed to a mean (SD) of 172.1 (134.7) minutes (ie, 2 hours, 52 minutes) of screen time, heard a mean (SD) of 16 302.6 (6654.7) adult words, produced a mean (SD) of 3306.7 (1612.8) vocalizations, and engaged in a mean (SD) of 734.4 (404.2) conversational turns per day.

    Table 2.  Descriptive Statistics for Screen Time and Parent-Child Talk Variables at Each Time Point for 220 Familiesa

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    Time pointMean (SD) value
    Screen time, minAdult words, No.Child vocalizations, No.Conversational turns, No.
    12 mo87.8 (107.6)14 997.8 (6873.4)1394.7 (522.7)369.4 (167.4)
    18 mo118.0 (111.2)14 987.4 (6884.2)2976.4 (803.8)541.3 (289.1)
    24 mo147.2 (123.4)15 980.5 (6469.5)2771.3 (1214.3)709.3 (384.9)
    30 mo165.9 (123.1)15 793.6 (6423.5)3405.9 (1558.9)750.2 (385.7)
    36 mo172.1 (134.7)16 302.6 (6654.7)3306.7 (1612.8)734.4 (404.2)

    Results of the unadjusted mixed-effect models indicated an overall negative association between the amount of screen time children were exposed to and the number of adult words children heard at all ages (Table 3). For instance, at 18 months, each additional minute of screen time was associated with children hearing 12.0 (95% CI, −17.4 to −6.5) fewer adult words. For child vocalizations, the association was less clear and appeared to change over time, with an additional minute of screen time associated with a decrease of 1.9 (95% CI, −2.7 to −1.2) vocalizations at 12 months and an increase of 2.2 (95% CI, 1.1-3.4) vocalizations at 30 months. For conversational turns, there was a negative association with screen time, with 1 additional minute of screen time associated with a decrease of 0.6 (95% CI, −0.9 to −0.4) conversational turns at 12 months and a decrease of 0.3 (95% CI, −0.6 to −0.1) conversational turns at 18 months. As the children aged, however, these decreases disappeared.

    Table 3.  Unadjusted and Adjusted Linear Mixed-Effect Models for the Association Between Parent-Child Talk Variables and the Amount of Screen Time From 12 to 36 Months (N = 220)

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    Screenshot_2026_02_25_at_10_19_20_m_poi230101t3_1711576733.25211.png_PNG_Grafik_810_586_Pixel_Skaliert_87_ (opens in new tab)

    MeasureUnadjusted modelAdjusted modela
    β (95% CI)P valueβ (95% CI)P value
    Adult words
    Intercept, No.16 476.8 (15 664.6 to 17 288.9)<.00110 165.4 (7057.7 to 13 273.2)<.001
    Screen time at child age    
    12 mo−5.2 (−12.5 to 2.2).175.3 (−2.8 to 13.5).20
    18 mo−12.0 (−17.4 to −6.5)<.001−6.7 (−12.4 to −0.9).02
    24 mo−5.3 (−9.6 to −0.9).02−3.1 (−7.6 to 1.3).17
    30 mo−5.9 (−10.1 to −1.8).01−6.1 (−10.5 to −1.6).01
    36 mo−4.7 (−8.9 to −0.6).03−6.6 (−11.7 to −1.5).01
    Child vocalizations
    Intercept, No.1777.8 (1686.9 to 1868.8)<.001−240.4 (−644.9 to 164.1).24
    Screen time at child age    
    12 mo−1.9 (−2.7 to −1.2)<.001−0.4 (−1.1 to 0.4).32
    18 mo−0.6 (−1.3 to 0.2).13−1.3 (−2.0 to −0.5)<.001
    24 mo0.6 (−0.4 to 1.6).22−1.9 (−2.8 to −0.9)<.001
    30 mo2.2 (1.1 to 3.4)<.001−1.9 (−3.1 to −0.8)<.001
    36 mo1.5 (0.4 to 2.6).01−4.9 (−6.1 to −3.7)<.001
    Conversational turns
    Intercept, No.470.7 (441.8 to 449.6)<.00152.5 (−68.2 to 173.3).39
    Screen time at child age    
    12 mo−0.6 (−0.9 to −0.4)<.001−0.2 (−0.4 to 0.03).10
    18 mo−0.3 (−0.6 to −0.1)<.001−0.3 (−0.6 to −0.1).01
    24 mo−0.02 (−0.3 to 0.3).89−0.4 (−0.6 to −0.1).01
    30 mo0.2 (−0.4 to 0.5).10−0.6 (−0.9 to −0.3)<.001
    36 mo0.2 (−0.1 to 0.4).25−1.1 (−1.4 to −0.8)<.001

    In the adjusted models, the results show that increases in screen time were associated with decreases in parent-child talk across all variables and ages, with the only exception being screen time at 12 months having no association with the 3 parent-child talk outcomes (Table 3). The largest associations were seen at 36 months, when an additional minute of screen time was associated with a reduction of 6.6 (95% CI, −11.7 to −1.5) adult words, 4.9 (95% CI, −6.1 to −3.7) child vocalizations, and 1.1 (95% CI, −1.4 to −0.8) conversational turns.

    Discussion

    The present study used data from a prospective cohort study that analyzed longitudinal data on children between 12 and 36 months of age to examine the association between child screen time and 3 measures of parent-child talk (adult words, child vocalizations, and conversational turns). Findings from the mixed-effects models indicated that for every additional minute of screen exposure, parents and children were generally talking or vocalizing less and were engaging in fewer back-and-forth interactions. This association was less clear in the unadjusted models, with no associations evident at some time points in the child vocalizations and conversational turn outcome models. In the adjusted models, which took into account several child and family confounders, a negative association between screen time and parent-child talk became clear, highlighting the important role that maternal educational level, child sex, primary caregiver’s psychological distress, and number of home activities play. Specifically, at 36 months of age in the adjusted models, for 1 extra minute of screen time, children heard 6.6 fewer adult words, made 4.9 fewer vocalizations, and engaged in 1.1 fewer conversational turns. This finding aligns with the concept of technoference and the existing literature, which has suggested that increases in screen time decrease parent-child interactions.17,18,20

    For families who follow the current World Health Organization screen time guidelines (eg, 1 hour per day at 36 months of age),26 the present results indicate that children could be missing out on approximately 397 adult words (ie, 6.62 × 60 minutes), 294 vocalizations, and 68 conversational turns every day. According to the present study, as well as international estimates,27 children on average are exceeding these screen time guidelines. Replacing 1 hour (60 minutes) with the mean screen time children were exposed to at 36 months of age in this study (172 minutes), children could be missing out on 1139 adult words, 843 vocalizations, and 194 conversational turns per day. These estimates assume a linear association between screen time and parent-child talk; however, it may also be possible that decreases in parent-child talk occur only after a certain threshold of screen exposure is reached. This should be an important avenue of future research, to help inform updated screen time guidelines.

    Having a language-rich home environment is critical to children’s language development,2-5 which promotes school readiness and success throughout the educational system.28,29 This study found a negative association between screen time and parent-child talk, which suggests that screen time is a potential mechanism that could be the basis for an intervention to promote a home environment with more parent-child talk. Implications need to be considered, however, within the reality of current family life. It is unrealistic to assume that all families will simply stop using screens with their young children. Instead, programs and policies could focus on ways to encourage families to use screen time as an opportunity for interaction with their child. The concept of interactive co-viewing has become an increasingly popular strategy for children’s screen time, demonstrating improvements in children’s language outcomes.30 This strategy involves parents interacting with the child during screen time to help facilitate educational benefits. When interactive co-viewing is not possible, age-appropriate, high-quality educational programs could be used that are designed in a way to facilitate the child’s language development.30 Encouraging these approaches within interventions aimed at promoting parent-child interactions and language exposure may alleviate some of the displacement screen time creates on opportunities for parent-child talk. Future research will aim to examine the quality of children’s screen time within the EUiLO data set to inform these approaches, which was out of the scope of the present study.

    Strengths and Limitations

    This study has some strengths. It is one of few longitudinal investigations into screen time and parent-child talk in the early years of life. It is also unique in that it uses speech recognition technology to measure both screen time and parent-child talk measures. Finally, we have been able to control for a comprehensive set of confounding variables, which few studies have previously done.

    Nonetheless, there are limitations that need to be acknowledged. First, this analysis did not include data from when children were 6 months of age. This omission was due to a critical confounder (parent’s self-reported psychological distress) not being measured at this wave of data collection. Given that evidence suggests parents with mental health concerns are less likely to be interacting with their young child31 and more likely to use screen time,32,33 the decision was made to not include that wave in the present analysis. There are also potential limitations within the classification of screen time based on the audio recordings extracted from the LENA software. Given that we were unable to access accompanying video footage, there is a chance that nonscreen-based electronic devices may have been miscoded as screen exposure or that some screen time was missed if there was no accompanying sound. Attempts were made to mitigate this possibility through extensive training of each researcher, and any uncertainty was checked by another researcher. Finally, some families within the study undertook their 30- or 36-month LENA recording day during the COVID-19 pandemic. Although some evidence has suggested the pandemic may have increased families’ screen time,34 in comparison with Australian estimates prior to the pandemic,35 our participants’ mean screen time does not appear to have increased substantially.

    Conclusions

    Findings from this prospective cohort study suggest that increases in screen time were associated with decreases in adult words, child vocalizations, and back-and-forth interactions for children aged between 18 and 36 months, after controlling for known confounders. Interventions should focus on reducing barriers to a language-rich home environment, with a focus on supports for family’s screen time use. Identifying different ways that screen time could facilitate parent-child interactions, such as through interactive co-viewing, may be important strategies to support families given the current ubiquitous nature of screen time in families’ lives.

    Article Information

    Accepted for Publication: December 20, 2023.

    Published Online: March 4, 2024. doi:10.1001/jamapediatrics.2023.6790

    Open Access: This is an open access article distributed under the terms of the CC-BY License. © 2024 Brushe ME et al. JAMA Pediatrics.

    Corresponding Author: Mary E. Brushe, PhD, Telethon Kids Institute, University of Western Australia, 108 North Terrace, Ground Floor, Adelaide, SA 5000, Australia (mary.brushe@telethonkids.org.au).

    Author Contributions: Dr Brushe had full access to all of the data in the study and takes responsibility for the integrity of the data and the accuracy of the data analysis.

    Concept and design: Brushe, Melhuish, Reilly.

    Acquisition, analysis, or interpretation of data: Brushe, Haag, Gregory.

    Drafting of the manuscript: Brushe.

    Critical review of the manuscript for important intellectual content: Haag, Melhuish, Reilly, Gregory.

    Statistical analysis: Brushe, Melhuish, Gregory.

    Obtained funding: Brushe, Melhuish, Reilly.

    Administrative, technical, or material support: Melhuish.

    Supervision: Haag, Melhuish, Reilly, Gregory.

    Conflict of Interest Disclosures: Dr Haag reported grants from the National Health and Medical Research Council (NHMRC) during the conduct of the study. No other disclosures were reported.

    Funding/Support: This study was supported by an NHMRC Ideas Grant, APP1183515 (Drs Brushe, Melhuish, and Reilly) and an NHMRC Project Grant APP1121830 (Drs Melhuish and Reilly).

    Role of the Funder/Sponsor: The funding source had no role in the design and conduct of the study; collection, management, analysis, and interpretation of the data; preparation, review, or approval of the manuscript; and decision to submit the manuscript for publication.

    Data Sharing Statement: See the Supplement.

    Additional Contributions: We thank the research assistants in the Language in Little Ones (LiLO) study and Electronic Use in Little Ones (EUiLO) study team at Telethon Kids Institute for their work on the recruitment, data collection, and audio coding for the study. We also thank all the service providers who supported the recruitment of families. We are extremely grateful for the ongoing commitment by all the LiLO and EUiLO families to give up their valuable time to support our research.

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    Quelle: JAMA / JAMA PEDIATRICS - Übersetzung mit deeplPro (gekürzter Auszug aus der beigefügten Originalfassung)

    https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2815514



    Info: https://seniora.org/erziehung/die-soziale-natur-des-menschen/bildschirmzeit-und-eltern-kind-gespraeche-bei-kindern-im-alter-von-12-bis-36-monaten


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.02.2026

    US-Angriff auf Iran...

    aus e-mal von Karin Gerlich, 24. Februar 2026, 15:47 Uhr


    hier eine Weiterleitung Iran!

    -------- Weitergeleitete Nachricht --------

    Betreff:US-Angriff auf Iran...
    Datum:Tue, 24 Feb 2026 13:09:32 +0100
    Von:



    Seyed M. Marandi: „Kampf ums Überleben“ – 
    Irans Strategie im Schatten des drohenden Kriegs

    Seyed Mohammad Marandi ist Professor an der Universität Teheran und ehemaliger Berater des iranischen Atomverhandlungsteams. Prof. Marandi argumentiert, dass ein existenzieller Krieg wahrscheinlich unmittelbar bevorsteht und die gesamte Region in Brand setzen wird.
    Zum Video in Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=ywoYcxQHtjo


    Berliner Zeitung 24.2.2026

    Möglicher Angriff auf Iran: US-General widerspricht Trump und warnt vor schweren Folgen
    Alexander Schmalz

    Während US-Präsident Donald Trump öffentlich Optimismus verbreitet, warnt der ranghöchste Offizier der US-Streitkräfte intern vor erheblichen Risiken eines Angriffs auf den Iran. General Dan Caine, Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff, habe Trump und weitere Spitzen der Regierung auf Munitionsengpässe, fehlende Unterstützung von Verbündeten und eine erhöhte Gefahr für US-Truppen hingewiesen. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf mehrere mit den Beratungen vertraute Personen.
    Demnach äußerte Caine seine Bedenken bei einem Treffen im Weißen Haus in der vergangenen Woche. Laut der Washington Post waren unter anderem Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie CIA-Direktor John Ratcliffe anwesend. Auch in internen Sitzungen im Pentagon habe Caine vor der Komplexität eines möglichen Militäreinsatzes gegen den Iran gewarnt.
    Caines Büro erklärte in einer Stellungnahme, der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff lege dem Präsidenten „eine Bandbreite militärischer Optionen sowie deren Risiken und Folgen“ vor. Die Entscheidung liege bei der politischen Führung. Eine Sprecherin des Weißen Hauses erklärte, Trump höre sich unterschiedliche Einschätzungen an und entscheide, was im Interesse der nationalen Sicherheit sei.

    „Zu 100 Prozent falsch“: Trump weist Warnungen zurück

    Trump widersprach der Darstellung nach Veröffentlichung des Berichts öffentlich. „Fake-News-Medien“ würden behaupten, Caine sei dagegen, dass „wir gegen den Iran in den Krieg ziehen“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Das sei zu „100 Prozent falsch“. Der General wolle zwar keinen Krieg, halte einen möglichen Konflikt aber für „leicht zu gewinnen“. Personen aus dem Umfeld der Gespräche widersprachen gegenüber der Washington Post dieser Darstellung und beschrieben Caines Einschätzungen als deutlich zurückhaltender.
    Über ähnliche Warnungen aus dem Umfeld des Generalstabs hatte zuvor auch das Portal Axios berichtet. Demnach habe Caine wiederholt darauf hingewiesen, dass ein militärisches Vorgehen gegen Iran mit erheblichen Risiken verbunden sei und sich kaum kontrollieren lasse.

    Munitionsengpässe erschweren die Planungen

    Ein zentrales Problem aus Sicht des Militärs sind die begrenzten Munitionsbestände. Nach Angaben von US-Beamten, auf die sich die Washington Post beruft, sind die Reserven an Abfangraketen für das Raketenabwehrsystem THAAD sowie die Patriot-Systeme in den vergangenen Monaten stark beansprucht worden – unter anderem zur Verteidigung Israels und zur Unterstützung der Ukraine. Auch Standardraketen der US-Marine seien in großer Zahl eingesetzt worden, etwa beim Schutz von Schiffen im Roten Meer.
    Fachleute verweisen darauf, dass die US-Rüstungsindustrie nur einige Hundert dieser Raketen pro Jahr herstellen kann. Der Nachschub lasse sich daher nicht kurzfristig sichern. Die Bestände würden weltweit verwaltet und je nach Lage zwischen verschiedenen Einsatzgebieten verteilt, zitierte die Washington Post einen US-Beamten.

    Fehlende Unterstützung von Verbündeten

    Hinzu kommt die politische Lage in der Region. Mehrere arabische Staaten hätten Washington signalisiert, dass sie ihre Militärbasen nicht für Angriffe auf Iran zur Verfügung stellen würden, berichtet die Washington Post unter Berufung auf einen ranghohen Vertreter aus der Golfregion. Auch Überflugrechte seien nicht garantiert. Ein früherer Pentagon-Mitarbeiter sagte der Zeitung, dies erschwere die Planungen erheblich, da Reichweite und Flexibilität eines möglichen Einsatzes eingeschränkt würden.
    Der Iran habe zudem angekündigt, jedes Land anzugreifen, das einen US-Militärschlag unterstütze. Das erhöhe nach Einschätzung von Militärplanern das Risiko für US-Stützpunkte und diplomatische Einrichtungen im Nahen Osten.

    Unterschiedliche Szenarien, steigendes Eskalationsrisiko

    Wie riskant ein Einsatz wäre, hängt stark von Trumps Zielsetzung ab. Schon ein begrenzter Schlag gegen Irans Raketenprogramm würde Hunderte Ziele betreffen, darunter mobile Abschussrampen, Waffenlager, Luftabwehrsysteme und Transportwege, sagte ein früherer US-Verteidigungsbeamter der Washington Post. Ein weitergehender Angriff, etwa mit dem Ziel eines Regimewechsels, würde Tausende Einrichtungen einschließen und sich über Wochen oder Monate hinziehen.
    Befürworter eines begrenzten Schlages verweisen laut Washington Post darauf, dass der Iran in der Vergangenheit auf US- und israelische Angriffe vergleichsweise zurückhaltend reagiert habe. Kritiker halten dem entgegen, dass Trumps öffentliche Überlegungen zu einem Sturz der iranischen Führung sowie der Einfluss von Hardlinern in Teheran das Risiko einer Eskalation deutlich erhöhten.

    Diplomatische Gespräche unter Druck

    Parallel zu den militärischen Überlegungen laufen diplomatische Gespräche. US- und iranische Unterhändler wollen diese Woche in Genf erneut über Irans Atomprogramm sprechen. Iran habe Bereitschaft zu einem Abkommen signalisiert, lehne aber einen vollständigen Verzicht auf Urananreicherung ab, berichtet die Washington Post.
    Mehrere US-Beamte warnten demnach, ein Militärschlag – auch ein begrenzter – könne die Gespräche zum Scheitern bringen. Auch regionale Partner hätten gegenüber Washington Sorge geäußert, dass ein Angriff auf den Iran diesen von Verhandlungen wegtreiben würde.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.02.2026

    Der Westen sieht das Problem, ist aber ratlos

    aus e-mail von Neopresse Daily, 24. Februar 2026, 18:04 Uhr

    Lieber Leser,



    der US-Dollar droht seinen Status als Weltreservewährung zu verlieren, während gleichzeitig der chinesische Yuan und das Gold an Bedeutung gewinnen. Den westlichen Notenbanken ist diese Entwicklung natürlich nicht verborgen geblieben. Echte Lösungsansätze für diese Herausforderung haben die Zentralbanken in Japan, Europa und den USA aber derzeit nicht zu bieten.

    Christine Lagarde, die Chefin der Europäischen Zentralbank, erklärte beispielsweise: „Die Fragmentierung der internationalen Währungsordnung ist eine Realität, die wir nicht ignorieren können.“ Sie zieht aus dieser Erkenntnis den Schluss, dass auch Europa seinen Platz innerhalb der neuen Währungsordnung finden muss: „Der Euro muss seine Rolle als glaubwürdige Alternative stärken.“

    Auch Jerome Powell, der Vorsitzende der mächtigen US-Notenbank, ist sich des Problems und seiner Tragweite nur zu bewusst. „Der Dollar bleibt die dominante Reservewährung, aber wir beobachten die strukturellen Veränderungen im internationalen Zahlungsverkehr mit Sorge“, erklärte er. In Klartext übersetzt ist insbesondere die Aussage des FED-Vorsitzenden, Jerome Powell, das Eingeständnis, dass man das Problem zwar sehr wohl sieht, aber immer noch ratlos ist, wie man ihm denn nun am besten begegnen soll.

    Die Notenbanken des globalen Südens haben hingegen ein klares Ziel vor Augen

    Ganz anders ist hingegen die Situation im globalen Süden. Insbesondere die BRICS-Staaten machen keinen Hehl daraus, dass sie die Dominanz des US-Dollars beenden und zu einer multipolaren Finanzordnung übergehen wollen. Pan Gongsheng, ein Gouverneur der Peoples Bank of China, erklärte beispielsweise, dass die Internationalisierung des Yuans ein natürlicher Prozess sei, der Chinas wirtschaftliche Rolle und die Bedürfnisse des Welthandels getrieben sei.

    Noch deutlicher wurde Elvira Nabiullina, die Chefin der russischen Zentralbank. Sie erklärte, die Sanktionen im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine hätten bewiesen, dass die Abhängigkeit von den westlichen Zahlungssystemen ein strategisches Risiko darstellt. Die Beseitigung dieses strategischen Risikos hat deshalb oberste Priorität. Oder wie Elvira Nabiullina es ausdrückte: „Unsere De-Dollarisierung ist irreversibel.“

    In klares Deutsch übertragen heißt dies, Länder wie China und Russland kennen nicht nur das Problem, sie arbeiten auch bereits mit Nachdruck an seiner Lösung. Besonders verstörend für den Westen ist dabei, dass die BRICS-Staaten nicht nur intensiv an der Lösung des Problems arbeiten, sondern sie wissen auch, dass ihre Lösung funktionieren wird und welche langfristigen Konsequenzen dies für den US-Dollar haben wird.

    Während die Masse der Amerikaner noch schläft und alten Großmachtträumen nachhängt, ziehen weitsichtige Hedgefondsmanager wie Ray Dalio von Bridgewater Associates bereits die Konsequenzen: „Wir befinden uns in einem klassischen Muster des Niedergangs einer Reservewährung. Es folgt historischen Mustern: Überschuldung, Gelddrucken, Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und schließlich Währungsverschiebung. Der Dollar ist in Phase drei von fünf.“

    Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und grüße Sie herzlich

    Ihr Peter Heim Dr. Bernd Heim, Chefredakteur (?)


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.02.2026

    Economists for FutureWarum sich Märkte nicht „umpolen“ lassen

    makronom.de, vom 23. Februar 2026,   TANJA VON EGAN-KRIEGER,   Energie & Umwelt,   ,

    Alternative Wirtschaftsweisen wollen die Wirtschaft stärker an Gemeinwohl, Bedürfnissen und demokratischer Teilhabe ausrichten. Märkte erzeugen jedoch systemische Wettbewerbszwänge, die solche normativen Ansprüche nur begrenzt zulassen.


    Bild: CALIN STAN via Unsplash


    Unsere Gesellschaft befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Transformationsprozesses. Im Zentrum steht die Wirtschaft – und die Suche nach Wegen zur Nachhaltigkeit. Die nächsten Jahre werden entscheiden, inwiefern dieser Wandel by disaster geschieht oder uns by design gelingt.

    Die Debattenreihe #econ4future widmet sich den damit verbundenen ökonomischen Herausforderungen und diskutiert mögliche Lösungsansätze. Die Beiträge analysieren Engführungen in den Wirtschaftswissenschaften und Leerstellen in der aktuellen Wirtschaftspolitik. Zugleich zeigen sie Orientierungspunkte für ein zukunftsfähiges Wirtschaften auf und geben Impulse für eine plurale Ökonomik, die sozial-ökologische Notwendigkeiten ernst nimmt.

    Die Kooperation mit Economists for Future e.V. begann im September 2019. Seitdem erscheint jährlich eine neue Staffel mit wechselnden Themenschwerpunkten. Die siebte Ausgabe widmet sich der Frage, wie sich soziale Sicherheit im Spannungsfeld von Klimakrise und wirtschaftlicher Transformation neu denken lässt. Was braucht es aus ökonomischer Perspektive, um sozialer Spaltung sowie dem Erstarken autoritär-nationalistischer Tendenzen entgegenzuwirken? Und wie können Wohlfahrtsstaat, Eigentumsverhältnisse, Versorgungssysteme und Institutionen so gestaltet werden, dass demokratischer Zusammenhalt, ökologische Stabilität und ökonomische Resilienz gestärkt werden?

    Alle bisher erschienenen Beiträge der Economists for Future-Reihe finden Sie hier.

    Trotz vielfältiger Bemühungen ist es bislang nicht gelungen, unsere Wirtschaftsweise auf einen nachhaltigen Pfad zu bringen. Zunehmend geraten daher neue Konzepte und Akteure einer „alternativen Ökonomie“ in den Blick, denen teilweise ein hohes transformatives Potenzial unterstellt wird. Trotz ihrer Unterschiede liegt ihnen die gemeinsame Idee zugrunde, wirtschaftliches Handeln in sozial-ökologische Kontexte einzubetten, indem alternative Organisationsformen der Produktion und Konsumtion entwickelt und praktiziert werden. Der Dominanz bestimmter grundlegender ökonomischer Kategorien wie Markt, Wachstum und Gewinnmaximierung stehen sie kritisch gegenüber und halten diesen alternative Modelle entgegen.

    Vor diesem Hintergrund lassen sich alternative Wirtschaftsweisen auch als Reaktionen auf wachsende Unsicherheiten im Zuge ökologischer und ökonomischer Transformationsprozesse lesen. Sie thematisieren dabei immer auch die institutionellen Bedingungen und Logiken, unter denen solche Transformationsprozesse stattfinden. Sie scheinen das Potential zu haben, auch die bestehende ökonomische Ordnung und Kultur zu transformieren.

    Bislang jedoch haben sie dies nicht erreicht. Im Folgenden wird daher diskutiert, inwiefern die normativen Ansprüche alternativer Wirtschaftsweisen innerhalb bestehender Marktinteraktionsverhältnisse realisiert werden können – und wo deren systemische Grenzen liegen.

    Die Werte und Normen alternativer Wirtschaftsakteure

    Unter den verschiedenen Ansätzen alternativer Wirtschaftsweisen nehmen die Gemeinwohlökonomie und die Solidarische Ökonomie eine besondere Stellung ein, da sie ihre normativen Leitbilder explizit machen und anhand von Fragen der Gerechtigkeit und des guten Lebens zumindest ansatzweise ausarbeiten. Dadurch ist nicht erst eine aufwendige Rekontruktion der normativen Grundlagen notwendig.

    Bei der ethischen Frage nach der Sinnhaftigkeit unseres Wirtschaftens knüpfen Akteure alternativer Wirtschaftsweisen an Debatten des guten Lebens an. So wird beispielsweise von der Solidarischen Ökonomie eine Orientierung des Wirtschaftens an den Bedürfnissen der Menschen gefordert und der Orientierung am monetären Gewinn als Alternative gegenübergestellt. Diese Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen soll zu einer höheren Lebensqualität beitragen (Embshoff et al. 2017). Stellen wir uns die Frage nach dem Sinn unseres Lebens, so fragen wir nach dem Wesentlichen, das unser Leben ausmacht/ausmachen sollte. Wir entwerfen eine Konzeption des guten Lebens, das wir als Zweck an sich betrachten.

    Bei Fragen nach der richtigen Gestaltung unseres Wirtschaftens kommen wir um Antworten auf Fragen des guten Lebens nicht herum. Während in Teilen der Philosophie in Fragen der Gerechtigkeit ein Konsens für möglich erachtet wird und daher mit Aussagen zur Gerechtigkeit ein hoher Allgemeingültigkeitsanspruch erhoben wird, ist dies in Fragen des guten Lebens nicht der Fall. Zugleich ist die Tatsache, dass mit diesen Antworten stets ein geringerer Begründungsanspruch verbunden ist als im Falle von Gerechtigkeit, kein Grund davor zurückzuschrecken. Schließlich bedeutet dies andererseits nicht, dass der Begründungsanspruch ganz aufgegeben werden muss. Die Begründungen der normativen Grundlagen einer ökonomischen Theorie ist stets aus der Perspektive eines Teilnehmers an Diskursen formuliert. Sie ist daher immer als vorläufig in Bezug auf die Weiterführung der Diskurse zu begreifen und damit stets durch Defizite gekennzeichnet. Man fängt dabei jedoch nie bei Null an, sondern bezieht sich immer schon auf bereits stattgefundene Diskurse und vorgebrachte Argumente.

    Sowohl die Gemeinwohlökonomie mit ihrem Begriff Gemeinwohl (= das allgemeine Wohl), als auch die Solidarische Ökonomie mit ihrer Rede vom guten Leben für alle, verweisen damit auf Gerechtigkeitsansprüche. Es sollen alle (gleichermaßen?) vom Wirtschaften profitieren. Allerdings entstehen Fragen der Verteilungsgerechtigkeit dann, wenn sich konfligierende Ansprüche gegenüber stehen.

    Eine Konkretisierung der Gerechtigkeitsvorstellungen, die auch mögliche Konflikte erfasst, erfolgt im Falle der Gemeinwohlökonomie vor allem in der entwickelten „Gemeinwohlmatrix“. Darin finden sich unter anderem Forderungen auf Ebene der materiellen Verteilungsgerechtigkeit, wie eine maximale Einkommensspreizung (Felber 2010). Über Fragen der Verteilungsgerechtigkeit hinaus wird die gleichberechtigte Teilhabe in der Gemeinwohlökonomie und in besonderem Maße auch in der Solidarischen Ökonomie als unabdingbare Grundbedingung von Gerechtigkeit angesehen. So werden in der Gemeinwohlökonomie sowie der Solidarischen Ökonomie die demokratische Mitbestimmung in wirtschaftlichen Arbeitszusammenhängen eingefordert (Embshoff et al. 2017).

    Diese normativen Ansprüche bilden den Maßstab, an dem sich alternative Wirtschaftsweisen später auch in ihren Marktinteraktionen messen lassen müssen.

    Kritik an „Logiken“ der bestehenden Wirtschaft

    Zusätzlich zu den philosophischen Fragen der Sinnhaftigkeit und der Gerechtigkeit unseres Wirtschaftes wird von Akteuren alternativer Wirtschaftsweisen zurecht auch eine gesellschaftstheoretische Ebene angesprochen. Akteure alternativer Wirtschaftsweisen nehmen naturgemäß auch die marktförmig organisierten Handlungszusammenhänge in den Blick.

    Kennzeichnend für alle Ansätze ist, dass sie die bestehenden Wirtschaftsstrukturen mit ihren ausgemachten „Logiken“, wie der „Gewinnlogik“ und der „Logik der Konkurrenz“, scharf kritisieren (Felber 2010, Giegold/Embshoff 2007). Diese „Logiken“ werden beispielsweise von der Gemeinwohlökonomie verantwortlich gemacht für eine Vielzahl an attestierten Krisen: u. a. die Sinnkrise, die Verteilungskrise, die Klimakrise sowie die Demokratiekrise. Die „Logik“ des Gewinns und der Konkurrenz sollen daher „außer Kraft gesetzt“ und durch Gemeinwohl und Kooperation ersetzt werden (Felber 2010). Die Solidarische Ökonomie möchte die Solidarität, definiert als die Orientierung an den Bedürfnissen der Kooperationspartner, an die Stelle der Gewinnlogik setzen (Giegold/Embshoff 2007). Damit wird eine Veränderung in den Marktinteraktionsverhältnissen selbst angestrebt.

    In der Bewegung der Solidarischen Ökonomie finden sich jedoch durchaus unterschiedliche Strömungen. Während manche vor allem, wie die Gemeinwohlökonomie, eine Veränderung in den Marktinteraktionsverhältnissen anstreben, plädieren andere für deren weitgehende Aufhebung. So zielt beispielsweise die Bewegung der Umsonstökonomie mit ihrem Slogan „Teilen, nicht tauschen!“ auf eine Ersetzung des Marktes durch gänzlich andere Koordinationsmechanismen ab (Habermann 2018).

    Um beurteilen zu können, ob und in welchem Ausmaß die Ansprüche an eine anders bestimmte Sinnhaftigkeit unseres Wirtschaftens innerhalb bestehender Marktinteraktionsverhältnisse verwirklicht werden können, werden im Folgenden die systemischen Handlungszusammenhänge auf Märkten genauer betrachtet.

    Die systemischen Wirkungen des Marktes

    Was genau verstehen wir unter „dem Markt“ und inwiefern ist dieser durch eine näher zu bestimmende systemische Steuerung geprägt? Was macht die „Logik des Gewinns“ bzw. die „Logik der Konkurrenz“ aus?

    Ganz im Sinne der ökonomischen Standardauffassung soll hier unter dem Markt zunächst das Geflecht von Tauschbeziehungen verstanden werden, in dem Güter und Dienstleistungen durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage alloziert werden. Der Tausch ist dabei stets ein geldvermittelter Tausch. In der ökonomischen Theorie wird davon ausgegangen, dass im Markt durch den Tausch niemand schlechter gestellt wird als vorher (pareto-superior). Diese Annahme ist bereits in der Konzeption des Marktes als geldvermittelter Tausch impliziert. Denn mit Tausch ist stets ein freiwilliger Tausch, im Sinne von gewaltfrei, gemeint. Zudem werden in der ökonomischen Theorie die Marktteilnehmer als homines oeconomici konzipiert, die einem Tausch nur dann zustimmen, wenn er für sie vorteilhaft, oder zumindest nicht unvorteilhaft ist.

    Entsprechend dieses Konzeptes muss ein Tausch per definitionem pareto-effizient sein. Dies gilt selbstverständlich nur für den Idealtyp Markt. Dagegen glaubt kaum ein/e Ökonom/in heute daran, dass alle realen Märkte die Eigenschaften eines „idealen Marktes“ aufweisen. Ganz im Gegenteil: Ein Großteil der ökonomischen Theorie beschäftigt sich heute mit „Marktversagen“ oder auch „Marktverzerrungen“. Das „Versagen“ des Marktes wird dabei als Abweichung vom Idealtyp des Marktes definiert. Damit wird dieser Idealtyp zum Soll-Zustand. Das Marktprinzip selbst kann folglich nicht versagen (Egan-Krieger 2021). Der logische Idealtyp des Marktes (die Marktlogik) stellt ein theoretisches Modell davon dar, wie Märkte funktionieren sollen. Dieses Modell gilt unabhängig von Zeit und Ort und kann mehr oder weniger verwirklicht sein.

    Die Frage, die sich dann stellt, lautet, ab wann wir von einem sich selbst regulierenden Markt mit einer spezifischen systemischen Steuerung sprechen. Während in traditionellen Gesellschaftsformen wirtschaftliche Tätigkeiten noch in moralische und institutionelle Kontexte eingebunden waren, fand mit der Industrialisierung zunehmend eine Entkopplung des modernen Wirtschaftssystems von der Lebenswelt statt.

    Diese Entwicklung wurde von Karl Polanyi als „große Transformation“ bezeichnet. Der entscheidende Schritt ist für Polanyi dabei der von einzelnen, gesellschaftlich eingebetteten Märkten zu einer Marktwirtschaft, in der ein sich selbstregulierender Markt vorherrscht. In diesem Prozess wurden Arbeit, Boden und Kapital zu Waren transformiert, die gekauft und verkauft werden können. Max Weber beschreibt die damit verbundene neue Denk- und Handlungsweise als den „Geist des modernen Kapitalismus“ (Weber 2004 [1920]).

    Diese Entwicklung lässt sich nicht nur historisch, sondern auch systemtheoretisch fassen – etwa mit Blick auf Jürgen Habermas’ Unterscheidung von sozialer und funktionaler Integration. Mit der Entstehung eines sich selbst regulierenden Marktes wird nach Habermas im Bereich der Wirtschaft die normative Sozialintegration von der funktionalen Systemintegration abgelöst. Im Subsystem Wirtschaft wird wirtschaftliches Handeln somit zunehmend nicht mehr über soziale Verständigung, sondern über das Austauschmedium Geld koordiniert. Das Wirtschaftssystem regelt den Austausch mit seinen sozialen Umwelten ebenfalls über das Medium Geld. Diese systemische Form der Koordination verringert den Aufwand an Kommunikation und ermöglicht damit eine hohe Komplexität wirtschaftlicher Prozesse (Habermas 1981).

    Die oben skizzierte Markttheorie sowie Habermas Gesellschaftstheorie helfen zu verstehen, warum Marktakteur:innen einem strukturellen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind, der häufig als „Sachzwang“ wahrgenommen wird. Die systemische Koordination wirtschaftlichen Handelns auf dem Markt über das Medium Geld nimmt letztlich die Form eines Wettbewerbs an. Dieser entsteht dadurch, dass Marktteilnehmer ihre Tauschbeziehungen wechseln können. Jeder Wechsel eines Tauschpartners setzt andere Marktteilnehmer unter Wettbewerbsdruck – auch dann, wenn dieser im Einzelfall gering ist. In der Summe verdichten sich diese Wechselwirkungen zu einem dauerhaften Wettbewerbsdruck, der Unternehmen dazu zwingt, wettbewerbsfähig zu bleiben (Thielemann 2010).

    Zusammengefasst erzeugen Märkte damit systemische Wettbewerbszwänge, die sich dem individuellen Wollen einzelner Akteure weitgehend entziehen.

    Einbettung und Begrenzung von Märkten

    Die systemischen Wirkungen des Marktes lassen auf den ersten Blick die Idee der Gemeinwohlökonomie, nämlich das Unternehmensziel Gewinnmaximierung durch Gemeinwohl zu ersetzen, illusorisch erscheinen. Handelt es sich um eine „utopische“ Position, die durch eine „pragmatischere“ ersetzt werden sollte?

    Die Tatsache, dass in einem sozialen Interaktionszusammenhang wie dem Markt die Handlungskoordination systemisch über den Wettbewerb erfolgt, schließt jedoch keineswegs Handlungstypen aus, die auf kommunikativem Wege auf eine Verständigung abzielen. Im Prinzip kann sich also jede/r Marktteilnehmer/in entscheiden, trotz der systemischen Wirkungen („Sachzwänge“) des Marktes ethisch legitim zu handeln. Es handelt sich somit keineswegs um eine „unmögliche“ Handlungsoption.

    Damit existiert für Unternehmen, wollen sie zum Beispiel entsprechend der Gemeinwohlökonomie wirtschaften, bereits unter den jetzigen wirtschaftlichen Bedingungen ein Handlungsspielraum – allerdings ein begrenzter. Wie stark Märkte durch Wettbewerb gesteuert werden, ist eine Frage des Grades. Damit besteht neben der Möglichkeit einer Begrenzung (versus Ausweitung), stets auch die Möglichkeit der Einbettung (versus Intensivierung) des Marktes. Es geht mithin ebenfalls um die Frage, welche Rolle marktfremde Gesichtspunkte auch innerhalb von Märkten spielen sollten. Diese Perspektive wird in der Literatur als Einbettung von Märkten beschrieben (Streeck 2007; Deutschmann 2015).

    Konsequenzen für eine alternative Wirtschaftspraxis

    Von daher ist es im wohlverstandenen Interesse von ethisch integer agierenden Unternehmen, sich politisch für eine staatliche Regulierung des Marktes einzusetzen – im Sinne einer Einbettung des Marktes durch eine Begrenzung des Wettbewerbs. Nur wenn der Wettbewerbsdruck begrenzt wird, ist eine individuelle, ethisch begründete, Selbstbegrenzung für Unternehmen überhaupt zumutbar.

    Allerdings lässt sich eine Marktwirtschaft durch solche Maßnahmen nicht grundlegend „umpolen“, wie es etwa im Konzept der Gemeinwohlökonomie vorgeschlagen wird. Die beschriebenen systemischen Wirkungen sind dem Markt inhärent. Sie lassen sich innerhalb von Märkten nicht gänzlich aufheben, sondern lediglich begrenzen.

    Gerade deshalb sind die Bemühungen der Solidarischen Ökonomie, nicht-marktliche Wirtschaftsweisen zu erproben, eine wichtige Ergänzung. Wenn neben der Einbettung auch eine Begrenzung des Marktes angestrebt wird, braucht es alternative, nicht-marktliche Wirtschaftsweisen, die die Produktion in den vom Markt ausgeklammerten Bereichen gewährleisten können.

    Welche Rolle eingebettete Märkte und nicht-marktliche Wirtschaftsweisen künftig jeweils spielen sollten, um in Zukunft ein sinnhaftes und gerechtes Wirtschaften zu ermöglichen, lässt sich nicht theoretisch vorab bestimmen. Dies erfordert vielmehr sowohl eine umfassende demokratische Willensbildung als auch ein umfassendes wirtschaftliches Experimentieren.

     

    Zur Autorin:

    Tanja von Egan-Krieger ist Fellow an der Denkfabrik für Wirtschaftsethik und promovierte Philosophin. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Wirtschaftsphilosophie, der Kritischen Theorie, der Nachhaltigkeitstheorie und von Degrowth.


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    24.02.2026

    Blamage in Brüssel, Treueschwüre in Kiew – und Drohnen gegen Druschba

    lostineu.eu, 24. Februar 2026

    Die Watchlist EUropa vom 24. Februar 2026 – Heute mit Nachrichten und Analysen zum vierten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine und dem eskalierenden Streit um Sanktionen, Kriegskredite und die Energieversorgung.

    Diesen Newsletter können Sie abonnieren – er kommt dann dreimal pro Woche per Mail, natürlich ohne Paywall. Mehr bei STEADY

    Kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine haben sich die EU-Außenminister gegenseitig Erpressung, Verrat und Untreue vorgeworfen. Der Streit eskalierte bei einem Treffen in Brüssel, nachdem Ungarn ein Veto gegen das geplante 20. Sanktionspaket eingelegt hatte. Die Regierung von V. Orban zog zudem ihre Zusage zu neuen Kriegskrediten für die Ukraine zurück.

    Polens Außenminister Sikorski warf der ungarischen Regierung vor, aus ‌wahltaktischen Gründen eine feindselige Stimmung gegen Kiew zu schüren. In Budapest wird im April gewählt, Orban liegt in den Umfragen hinten.

    Der deutsche Außenminister Wadephul sprach von Verrat an der Ukraine und europäischen Idealen. “Ich glaube nicht, dass es richtig ist, wenn Ungarn seinen eigenen Kampf für die Freiheit, für die europäische Souveränität verrät.”

    Schwerer Rückschlag für Kallas

    Die EU-Außenbeauftragte Kallas räumte einen Rückschlag ein. “Das ist nicht die Botschaft, die wir senden wollten.” Die Arbeit an den Strafmaßnahmen werde fortgesetzt, erklärte sie trotzig – doch die Blamage bleibt.

    Ungarns Außenminister Szijjarto begründete die Blockade mit dem Stopp der russischen Öllieferungen über die Druschba-Pipeline, die durch die Ukraine führt. Ungarn lasse sich nicht erpressen, sagte er.

    Die EU-Kommission hat zwar Vermittlung angeboten, bisher jedoch nichts erreicht. Neben Ungarn ist auch die Slowakei vom Ölstopp betroffen; das Land hat sogar den Energienotstand ausgerufen.

    Die EU ist gespaltener denn je

    Für die EU kommt der Streit zur Unzeit. Pünktlich zum vierten Jahrestag des Ukraine-Krieges wollte sie ihre Solidarität mit Kiew bekräftigen und “den Druck auf Russland” erhöhen, wie Kallas sagte.

    Nun ist sie gespaltener denn je. Drei EU-Staaten – Ungarn, die Slowakei und Tschechien – waren schon im Dezember beim neuen, 90 Mrd. Euro schweren Hilfskredit für die Ukraine ausgeschert.

    Und die nun geplanten Sanktionen stoßen nicht nur in Ungarn auf Widerstand, sondern auch in Griechenland und auf Malta. Sogar die G-7 ziehen nicht mit – die USA haben andere Prioritäten.

    US-Präsident Trump will den Krieg um die Ukraine endlich beenden – doch die umstrittenen EU-Maßnahmen könnten den Konflikt weiter verlängern und sogar noch gefährlicher machen…

    Siehe auch Gefahr im Verzuge: Platzt das 20. Sanktionspaket?

    MEINE MEINUNG: Man mag beklagen, daß der Streit ausgerechnet kurz vor dem 24. Februar eskaliert. Es greift jedoch zu kurz, die Schuld allein bei Orban zu suchen. Mitschuld trägt auch die EU-Spitze, die offenbar den Sinn fürs Machbare verloren hat. Sie setzt auf noch mehr Sanktionen, noch mehr Geld und noch mehr Waffen für die Ukraine – doch einen eigenen Plan für die Beendigung des Krieges hat sie immer noch nicht.

    P.S. Auch die Slowakei schaltet auf stur. Ministerpräsident Fico hat den Stopp von Notstromlieferungen an die Ukraine angeordnet. “Wir sind gezwungen, mit einer ersten Gegenmaßnahme gegen die Ukraine vorzugehen”, sagte Fico. Die Maßnahme werde aufgehoben, sobald der Öltransit in die Slowakei wieder aufgenommen werde.

    News & Updates

    Treueschwüre in Kiew. Zum vierten Jahrestag der Invasion Russlands in die Ukraine werden Kommissionspräsidentin von der Leyen und Ratspräsident Costa am Dienstag in Kiew erwartet. Die beiden EU-Spitzen wollen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkzeremonie teilnehmen und ihre Solidarität mit der Ukraine bekunden. Auch im Europaparlament in Brüssel gibt es eine Sondersitzung, zu der Präsident Selenskyj zugeschaltet wird. – Die Treueschwüre können nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Unterstützung für die Ukraine bei den Bürgern bröckelt. Statt noch mehr Waffen anzukündigen, sollten die EUropäer endlich Diplomaten nach Moskau schicken. Doch darauf können sie sich nicht einigen, Kanzler Merz steht auf der Bremse…,

    Trump droht mit neuen Strafzöllen. US-Präsident Trump warnte die EU und andere Handelspartner davor, “Spielchen zu spielen”. Wenn ein Land dies tue, werde es “mit einem deutlich höheren Zoll und Schlimmerem belegt, als dem, dem es vor Kurzem zugestimmt hat”, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Ob er damit die EU meinte, blieb unklar. – Zuvor hatte das Europaparlament den Zoll- und Handelsdeal mit den USA auf Eis gelegt. Das heißt aber nicht, daß er nicht mehr gilt. Die EU-Kommission will daran festhalten. An dem schlechten Deal zu rütteln, könnte die US-Hilfe für die Ukraine gefährden, heißt es in Brüssel…

    Ex-Kommissar Mandelson festgenommen. Im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal ist der frühere britische EU-Kommissar Mandelson in London festgenommen worden. Das berichten britische Medien unter Berufung auf Scotland Yard. Der Verdacht lautet demnach auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt in seiner Zeit als britischer US-Botschafter. Mandelson war wegen seiner engen Beziehung zum inzwischen verstorbenen US-Sexualstraftäter Epstein in den Fokus von Ermittlungen geraten. – In Brüssel will man von Mandelsons Umtrieben immer. noch nichts wissen…

    Das Letzte

    Drohnen gegen Druschba. Nicht nur Russland führt einen Energiekrieg, die Ukraine schlägt auch zu. Nach während die EU-Außenminister in Brüssel tagten, kam aus Kiew die Meldung, daß ukrainische Drohnen ‌eine Öl-Pumpstation in der russischen Region Tatarstan getroffen hätten. Die Anlage sei wichtig für Druschba, hieß es. Bei dem Angriff mehr als 1200 Kilometer von der Grenze entfernt sei ein Feuer ausgebrochen, brüstete sich der ukrainische Geheimdienst SBU. Die EU-Kommission tut jedoch weiter so, als wüßte sie von alldem nichts. Von der (mutmasslichen) ukrainischen Verwicklung in den Anschlag auf Nordstream will man in Brüssel ja auch nichts wissen…  

    What a day

    The Druzhba-1 station at Kaleikino, the key node of the Druzhba oil pipeline, was blown up by Ukraine.

    – It accounts for 86% of Hungary's oil consumption
    – And ~100% of Slovakia's oil consumption
    – As a response, Slovakia announced it will halt electricity supplies… pic.twitter.com/Kl22bFllwm

    — Lukas Ekwueme (@ekwufinance) February 23, 2026

    ebo

    ebo

    EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

    Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂

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    6 Comments

    1. Homan
      24. Februar 2026 @ 13:38

      “Der deutsche Außenminister Wadephul sprach von Verrat an der Ukraine und europäischen Idealen.”

      Das bedeutet natürlich so viel von einem Verräter an seinem eigenen Volk, denn er mehrt wie seine Vorgängerin, den Nutzen des ukrainischen Volkes nicht des Deutschen, natürlich abgesehen von dem hießigen Ableger der Epsteinklasse.
      CDU, Andenpakt, Einsteinconnection, würde ja so gaaar nicht ins Muster passen, dass diese Politiker da Verbindungen zu haben.

    Antworten

    • Homan
      24. Februar 2026 @ 14:36

      Apropos:
      “Polens Außenminister Sikorski warf der ungarischen Regierung vor, aus ‌wahltaktischen Gründen eine feindselige Stimmung gegen Kiew zu schüren.”

      Nachdem der BGH sich ja festlegte, dass die Sprengung der Nordstream Pipelines “jedenfalls” eine strafbewehrte Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion war, https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/2026012.html , wie kann man den Ehemann Anne Applebaums da noch als satisfaktionsfähigen Außenministerkollegen eines vermeintlich befreundeten Staates akzeptieren, sich an denselben Tisch setzen und ins das gleiche Horn stoßen, Herr Außenminister Dr.jur. Wadephul, anstatt sich in Wahrung seines Amtseides “das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes [zu] wahren und [zu] verteidigen” dafür einzusetzen dass der Mann sich wegen seines widerlichen Verstoßes ( https://web.archive.org/web/20220927165912if_/https://twitter.com/radeksikorski/status/1574800653724966915 ) gegen §§ 140 I 2. Alt. , 126 I Nr. 8, 308 I STGB vor einem Deutschen Gericht veranworten muss?

      Antworten

  • Monika
    24. Februar 2026 @ 12:06

    AM Wadephul: “Ich glaube nicht, dass es richtig ist, wenn Ungarn seinen eigenen Kampf für die Freiheit, für die europäische Souveränität verrät.”
    Welche europäische “Souveränität” er wohl meint? Hat doch schon EX-Potus Biden offen zugegeben, dass er auf Europa “Druck ausgeübt” hat, für die Interessen “Des Westens”, also für die USA, gefälligst auch schmerzhafte wirtschaftliche Operationen hinnehmen zu müssen.
    Wie kann AM Wadphul bloß glauben, dass für Freiheit nicht Einzelne kämpfen, sondern die einzige “Freiheit” der europäischen Nationen in der bedingungslosen Anerkennung der Machthuberei der USA besteht? Trump kann vor lauter “Freiheit” nur noch breitbeinig laufen und jeder Nation des Erdballs an die Muschi fassen ohne auf die Finger zu kriegen, weil er ja sooo mächtig ist. Dass diese Macht nicht ganz so gesichert sein könnte, zeigte sich in Estland:
    …Krieg der Zukunft. Die Drohnen-Revolution auf dem Schlachtfeld stellt die militärische Dominanz der USA infrage. Übungen wie «Hedgehog 2025», als ukrainische Drohnenpiloten zwei Nato-Bataillone mit Dutzenden von Fahrzeugen kampfunfähig machten, lassen auch im Pentagon die Alarmglocken läuten. Der Westen braucht die Expertise der Ukrainer dringend. Sie sind keine Bittsteller mehr… (Das ist ein Zitat aus einem Kommentar der NZZ von heute).
    Wie nun die zu erwartende (aus Gründen militärischer Souveränität der EU) Ukrainisierung der EU “gestalten”?
    Oder doch auf einen Abschied setzen vom aus dem Ruder gelaufenen Privatier-Kapitalismus….Raus aus NATO und EU und den Einwohnern der einzelnen Länder wieder wenigstens ein ärmeres Leben, aber immerhin ein Leben möglich machen?

    Antworten

  • Bogie
    24. Februar 2026 @ 09:13

    @Helmu Höft:
    Ja! Zusammen mit Henry Kissinger, Barack Obama und Maria Machado

    Antworten

  • Guido B.
    24. Februar 2026 @ 08:41

    Die EU deckt den Wirtschaftskrieg der Ukraine gegen Ungarn und die Slowakei. Dafür erwartet sie von den Opfern Loyalität.

    Die EU hat schon lange aufgehört, ein „Garten“ für Frieden und kollektiven Wohlstand zu sein. Sie ist selbst ein „Dschungel“ geworden. Der Geist der Nazi-Zeit ist mit der Ukrainisierung Europas zu neuem Leben erwacht. Die EU ist ein hässliches und hohles Gebilde geworden, zerfressen vom Wahn, Russland zu zerstören.

    Antworten

    • Helmut Hoeft
      24. Februar 2026 @ 08:46

      @Guido
      Ordnungsruf! Die €U ist schließlich Friedensnobelpreisträger! 😉

      Antworten

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    Info: https://lostineu.eu/verrat-an-der-ukraine-treueschwuere-in-kiew-und-drohnen-gegen-druschba/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Neue EU-Sanktionen gegen Personen – kein zweiter “Fall Baud”


    lostineu.eu, vom 23. Februar 2026

    Die EU-Außenminister haben erneut Sanktionen gegen Einzelpersonen verhängt. Doch diesmal trifft es nur Russen – ein neuer “Fall Baud” ist nicht dabei. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen Richter in Russland, die für politisch motivierte Urteile gegen Aktivisten verantwortlich gemacht werden, sowie gegen Leiter von russischen Haftanstalten. In diesen Einrichtungen würden politische Gefangene unter unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen festgehalten, stellte der Rat fest.Daß es diesmal keine europäischen Bürger trifft, ist bemerkenswert, da die Bundesregierung damit gedroht hatte, weitere Journalisten und Autoren zu bestrafen, wenn sie sich nicht an die EU-Regeln gegen Desinformation halten. Ihnen müßten “Kosten” auferlegt werden, hieß es in Berlin

    Mehr zum Fall Baud hier

    P.S. Unterdessen teilte Baud mit, daß er immer noch nicht an sein Geld in Brüssel komme. Die belgische Regierung hatte zwar eine “humanitäre” Ausnahme angekündigt, in der Praxis habe sich an der Kontosperrung aber nichts geändert…

    17 Comments

    1. Monika
      24. Februar 2026 @ 12:31

      …in der Praxis habe sich an der Kontosperrung aber nichts geändert…
      Wie mittlerweile gesellschaftsübergreifend “Brauch”, es ist nicht nur uninteressant was die Wähler sagen, ebenso wurden Gerichtsurteile und gerichtliche Instanzen regelrecht zu politischen Waffen umfunktioniert, denn der Zeitfaktor ist ja bei “Sterblichen” (auch finanziell sterblichen) durchaus ein harter Faktor….Was sich gesellschaftlich durch Verzögerung “aussitzen” lässt, darüber verstirbt der eine oder andere “Recht-Haber” auch gern mal…
      Bin gespannt, ob das Urteil aus Karlsruhe zur Stimmenneuauszählung noch vor dem Verschwinden des BSW im politischen Orkus zustande kommt…
      Die Tagespolitik ist immer “frisch”, seit sie sich an den Leitspruch hält: Was schert mich mein Geschwätz von gestern…
      Insofern haben wir das Ende der Geschichte durchaus erreicht…

    Antworten

  • Michael
    24. Februar 2026 @ 07:05

    Stimmt es dass gegenwärtig in Deutschland gegen einen Rentner ermittelt wird weil er Merz als „Pinocchio“ (nein, nicht „Schwachkopf“!) bezeichnet haben soll!?

    Antworten

  • Arthur Dent
    23. Februar 2026 @ 23:20

    Was genau ist Desinformation? Und ist jede Desinformation eine Straftat? (Z.B. ich habe wirklich Nessy gesehen oder ich hatte Besuch von den Marsmännchen)? Und wenn ich am Abend “Guten Morgen” sage, ist das dann eine bewußte Irreführung?

    Antworten

    • KK
      23. Februar 2026 @ 23:47

      “Und wenn ich am Abend “Guten Morgen” sage, ist das dann eine bewußte Irreführung?”

      Wenn Sie in diesen unseren Zeiten schon am Morgen “Guten Morgen” oder am, Abend “Guten Abend” sagen, oder generell eiunfach mal “Guten Tag”, dann ist das ja schon eine dreiste Desinformation!

      Antworten

  • KK
    23. Februar 2026 @ 19:03

    “Daß es diesmal keine europäischen Bürger trifft, ist bemerkenswert, da die Bundesregierung damit gedroht hatte, weitere Journalisten und Autoren zu bestrafen, wenn sie sich nicht an die EU-Regeln gegen Desinformation halten.”

    Da können Sie ja erst mal wieder 6 Monate durchatmen, Herr Bonse… 😉

    Antworten

    • ebo
      23. Februar 2026 @ 20:40

      Leider nicht, diese Entscheidungen fallen alle paar Wochen…

      Antworten

      • Guido B.
        23. Februar 2026 @ 21:29

        Wenn der Name Eric Bonse oder ein anderer Journalist mit gesundem Menschenverstand auf einer Sanktionsliste erscheint, gibt sich die liberale Demokratie offiziell als despotische Dystopie zu erkennen.

      • KK
        23. Februar 2026 @ 23:44

        @ Guido B.:
        Es stehen bereits mehr als genug Namen auf der Liste, um diese despotische Dystopie, zu der sich EUropa entwickelt hat, bereits zu erkennen. Wer Augen hat zu sehen…

        Dazu heute erst ein Bericht in der Berliner Zeitung zum Zustand der Rechtsstaatlichkeit in EUropa:
        https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/eu-ignoriert-eigene-urteile-trotz-niederlage-bleiben-sanktionen-bestehen-berlin-schweigt-li.10020567
        Der Gipfel: die unverhohlen geäusserte Drohung eines Regierungssprechers auf der BPK gegenüber all denjenigen, die vom gewünschten Regierungsnarrativ abweichen…

  • Erneuerung
    23. Februar 2026 @ 18:37

    Nun, man macht einen großen Sprung über das angeblich größte europäische Land (Klitschko), welches keinerlei menschenverachtende Persönlichkeiten hat, die den kleinen Rest von Europa nach unten ziehen, damit dieser das eigene Niveau erreicht. Sanktioniert werden müssten alle bekannten Namen der Ukraine der letzten 15 Jahre, die allesamt korrupt waren und sind sowie rassistisch und faschistisch agier(t)en.
    Aber egal, wir haben nun innerhalb kürzester Zeit erneut eine Bestätigung erhalten, dass Einstein Recht hatte. Alles ist relativ, auch Zeit und Raum. Für die Zeit hat Herr Merz den Nachweis gebracht, indem er die Länge des 2. Weltkrieges korrigierte. Und nun Herr Klitschko, der eine gemäß Zeitenwende korrigierte Geografie von Europa vorlegt. Aber vielleicht liegt das ja auch an seiner früheren Tätigkeit.

    Antworten

    • Michael
      24. Februar 2026 @ 07:13

      @Erneuerung
      Klitschko ist Boxer und muß nicht wissen dass Russland geographisch und demographisch das größte Land Europas ist, und etwa 40% des europäischen Territoriums umfasst, sowie über 100 Millionen Einwohner!

      Antworten

  • Guido B.
    23. Februar 2026 @ 16:52

    Toll, wie sich die Inquisitoren mäßigen
    in von weiteren Hexenverbrennungen absehen.

    Toll auch, wie sich die EU mit Ungarn und der Slowakei solidarisiert. Wer es wagt, einem EU-Mitglied Schaden zuzufügen, muss mit Ächtung und Verbannung bestraft werden. Die Ukraine hat eine harte Strafe verdient.

    Wie? Was habe ich falsch verstanden? Ach, Ungarn und die Slowakei werden geächtet und gestraft?! Und die Ukraine wird EU-Mitglied?! Kein Witz?!

    Antworten

    • ebo
      23. Februar 2026 @ 20:42

      Daß es keinen zweiten “Fall Baud” gibt, ist womöglich auch auf die Proteste zurückzuführen. Sie waren zwar nicht laut, aber durchaus wahrnehmbar, etwa in der Bundespressekonfrenz!

      Antworten

      • Guido B.
        23. Februar 2026 @ 21:19

        Oder auf den Einfluss von Hegemon Trump/Vance/Rubio. Die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in EUropa ist der Administration bekanntlich ein Dorn im Auge. Man braucht die USA noch im Krieg gegen Russland, also bitte keine unnötigen Provokationen …

      • Karl
        24. Februar 2026 @ 06:29

        @Guido B.: Denken Sie an den Umgang der USA und Trumps mit Julian Assange (Wikileaks). Trump hatte in seiner ersten Amtszeit die Verfolgung fortgesetzt. Erst Biden hat ihn begnadigt.

      • KK
        24. Februar 2026 @ 14:30

        “Erst Biden hat ihn begnadigt.”

        “Begnadigt”?
        Da haben Sie aber gehörig was missverstanden… Das war mitnichten eine einseitige Begnadigung; Trump würde es einen “deal” nennen.


  • Info: https://lostineu.eu/neue-eu-sanktionen-gegen-personen-kein-zweiter-fall-baud/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Selenskyj redet vom 3. Weltkrieg – schon wieder


    lostieu.eu, 23. Februar 2026

    Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht wieder vom dritten Weltkrieg. In einem Interview mit der britischen BBC erklärte er, WK 3 habe bereits begonnen. Die einzige Antwort darauf sei massiver militärischer und wirtschaftlicher Druck, um Kremlchef Putin zum Einlenken zu zwingen. “Ich glaube, Putin hat bereits begonnen. Die Frage ist, wie viel Territorium er erobern kann und wie man ihn aufhalten kann”, sagte er. – Die BBC und viele deutsche Medien ließen das unkommentiert. Dabei ist Selenskyjs Einschätzung brandgefährlich – und ziemlich alt. Schon 2023 hat er vor einem Dritten Weltkrieg gewarnt – und Putin mit Hitler verglichen. Man darf gespannt sein, wann er auch darauf zurückkommt…

    Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier


    Info: https://lostineu.eu/selenskyj-redet-vom-3-weltkrieg-schon-wieder/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.02.2026

    Wir haben einen langen Atem, FAZ, 24.02.2026, S.8

    Screenshot_2026_02_24_at_23_58_47_Wir_haben_einen_langen_Atem_FAZ_24.02.2026_S.8.pdf


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Hier ist die Koalition der nützlichen Patridioten, doch wem nutzt  sie?

    24.02.2026

    Nachrichten von Pressenza: Peace Walk geht weiter im Norden Spaniens

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 24. Februar 2026, 7:15 Uhr

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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