"Justizmissbrauch" – Joe Biden begnadigt seinen Sohn Hunter kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft
freedert.online, 2 Dez. 2024 10:01 Uhr
Der designierte US-Präsident Donald Trump bezeichnet die strategische Fürsorglichkeit von Joe Biden als "Missbrauch und Justizirrtum". Der amtierende Präsident hatte zuvor immer wieder betont, diesen Vorgang nicht einleiten zu wollen. Die Begnadigung soll für alle Straftaten des Sohnes zwischen Januar 2014 und Dezember 2024 gelten.
© Andrew Harnik / Staff
Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat sich politisch zugunsten seines skandalumwitterten Sohnes eingemischt, obwohl er zuvor versprochen hatte, dies nicht zu tun
Wenige Wochen vor der finalen Urteilsverkündung gegen den Sohn des scheidenden US-Präsidenten Joe Biden, Hunter Biden, hat sich das Weiße Haus in Washington für die umstrittene strategische Begnadigung ausgesprochen. Zuvor hatte der US-Präsident dies stets ausgeschlossen. Hunter Biden war wegen illegalen Waffenerwerbs und Steuerhinterziehung angeklagt.
Die Urteilsverkündung in beiden Fällen war für diesen Monat angesetzt. Der designierte US-Präsident Donald Trump nannte die Entscheidung als "Missbrauch und Justizirrtum". Die Republikaner im Kongress haben den scheidenden Präsidenten Joe Biden umgehend dafür scharf kritisiert, dass er seinen Sohn doch noch kurzfristig begnadigt. Ein US-Präsident kann nach Bundesrecht verurteilte Täter begnadigen und Haftstrafen verkürzen oder Strafen abmildern.
Entgegen aller vorherigen Bekundungen, er werde sich nicht in die juristischen Fälle seines Sohnes einmischen, hat sich Joe Biden auf den letzten Metern seiner Präsidentschaft für eine Begnadigung seines Skandal-Sohnes entschieden. So ließ er unter anderem über seine Pressesprecherin im Vorjahr offiziell mitteilen, dass dieser Vorgang nicht zu erwarten sei.

![]()
Hunter Biden bekennt sich überraschend schuldig, nun drohen ihm bis zu 17 Jahre Haft
"Heute habe ich eine Begnadigung für meinen Sohn Hunter unterzeichnet", teilte der Präsident nun in einer Erklärung am Sonntag mit. Es handelt sich um eine "vollständige und bedingungslose Begnadigung", wie es in einer Kopie des Gnadenerlasses heißt. Biden bezeichnete laut der Erklärung die Verurteilungen als "Justizirrtum" und argumentierte, sein Sohn sei wegen seiner familiären Beziehungen zum Präsidenten "herausgegriffen" worden.
Diese offizielle Begnadigung kann vom designierten Präsidenten Donald Trump nicht widerrufen werden, so der US-Sender CNN.
Laut der Erklärung des Weißen Hauses gilt die Begnadigung für alle Straftaten von Hunter Biden, die "zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 1. Dezember 2024 begangen wurden oder begangen worden sein könnten". In diesen Zeitraum fallen auch Anschuldigungen von Republikanern, Hunter Biden habe im Namen seines Vaters bei angeblich illegalen Geschäften in China und der Ukraine als "Geldeintreiber" fungiert. Der Präsident und sein Sohn haben diese Vorwürfe wiederholt vehement bestritten.
Die Begnadigung bedeutet nun, dass Hunter Biden nicht für seine Straftaten verurteilt wird und dass er nicht mehr mit einer drohenden, absehbaren Gefängnisstrafe rechnen muss. Die Richter, die für seine Fälle zuständig sind, werden laut Einschätzung von US-Medien "die für den 12. Dezember in der Waffensache und den 16. Dezember in der Steuersache angesetzten Anhörungen zur Urteilsfindung wahrscheinlich absagen", so CNN.
Die breit angelegte Begnadigung gewährt dabei ausdrücklich Nachsicht für die Steuer- und Waffendelikte aus seinen bestehenden Fällen sowie für alle potenziellen Bundesverbrechen. Die republikanische Seite, die der Regierung Biden seit langem politisch motivierte Strafverfolgung vorwerft, verurteilte die Begnadigung umgehend.
"Die gescheiterten Hexenjagden gegen Präsident Trump haben bewiesen, dass das von den Demokraten kontrollierte Justizministerium und andere radikale Staatsanwälte das Justizsystem mit Waffengewalt untergraben", so Trumps Sprecher Steven Cheung in einer Erklärung. Er fügte hinzu:
"Dieses Justizsystem muss repariert und ein ordnungsgemäßes Verfahren für alle Amerikaner wiederhergestellt werden. Das ist genau das, was Präsident Trump tun wird, wenn er mit einem überwältigenden Mandat des amerikanischen Volkes ins Weiße Haus zurückkehrt."
Trump verglich die Behandlung des Präsidentensohns mit der Verfolgung seiner eigenen Anhänger, die sich am 6. Januar 2021 unter chaotischen Umständen Zugang in das US-Kapitol verschafften. "Schließt die Begnadigung, die Joe [seinem Sohn] Hunter gewährt hat, auch die J-6-Geiseln [January 6th] ein, die nun schon seit Jahren inhaftiert sind? Was für ein Missbrauch und Justizirrtum!", teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.
Viele führende Republikaner im Kongress waren entsetzt über den Vorgang. Der Senator Chuck Grassley reagierte mit der Feststellung, er sei "schockiert" über Bidens Entscheidung.
"Diese Begnadigung ist das Eingeständnis von Joe Biden, dass Hunter ein Krimineller ist", schrieb die Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene auf X. Der Kongressabgeordnete Andy Biggs erklärte, dass "Joe Biden als einer der korruptesten Präsidenten in die amerikanische Geschichte eingehen wird".
"Dies ist ein ungeheuerlicher Missbrauch der Rechtsstaatlichkeit - alles, um das Geschäft der Familie Biden mit dem Verkauf von Zugang und Einfluss zu schützen", ergänzte Senator Josh Hawley auf X das republikanische Entsetzen.
Der von den Republikanern kontrollierte Ausschuss für Aufsicht und Rechenschaftspflicht des Repräsentantenhauses veröffentlichte eine Erklärung, in der es heißt: "Joe Bidens beispielloser Machtmissbrauch hat die Ehre der US-Präsidentschaft beschmutzt."
Mehr zum Thema - US-Politologe: Ukraine sollte sich auf Verlust des Donbass einstellen

Video https://player.odycdn.com/v6/streams/91bfd661151db3816618aa9565e9fc6bcadf2a7e/af1fc4.mp4 Dauer 0:50 min
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
info: https://freedert.online/nordamerika/227975-justizmissbrauch-joe-biden-begnadigt-seinen
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
weiteres:
Hunter Biden bekennt sich überraschend schuldig, nun drohen ihm bis zu 17 Jahre Haft
freedert.online, vom 6 Sep. 2024 11:14 Uhr
Die Anwälte von Hunter Biden haben überraschend einem Bundesgericht mitgeteilt, dass der skandalträchtige Sohn von US-Präsident Joe Biden bereit ist, sich des Vorwurfs der Steuerhinterziehung schuldig zu bekennen. Damit ist ein Gerichtsprozess nicht erforderlich. Nun drohen ihm (theoretisch) bis zu 17 Jahre Gefängnis.
Quelle: Gettyimages.ru © Apu Gomes / Freier Fotograf
Hunter Biden, Enfant terrible und Sohn von US-Präsident Joe Biden, verlässt mit seiner Frau Melissa Cohen das zuständige Gericht in Los Angeles, 5. September 2024.
Der sich anbahnende Prozess um diverse Gesetzesverstöße von Hunter Biden, dem Sohn von US-Präsident Joe Biden, wird infolge einer taktischen Finte wohl nicht stattfinden. Mit seiner Strategie erhofft sich Hunter Biden offenbar, die Enthüllung weiterer brisanter Details aus seinem Privatleben zu vermeiden. Der ehemals drogenabhängige Geschäftsmann wurde im Dezember letzten Jahres wegen Steuerhinterziehung in neun Fällen angeklagt, nachdem er Millionen Dollar für seinen extravaganten Lebensstil ausgegeben hatte. Biden plädierte im Namen seiner Anwälte vor dem Gericht bislang stets auf "nicht schuldig".
Im Rahmen des jüngsten Termins am 5. September ließ Biden über seinen Anwalt vor dem Bundesrichter des zuständigen Bezirksgerichts in Los Angeles, Kalifornien, mitteilen, dass er "beabsichtigt, sein Geständnis heute Morgen zu ändern". Diese überraschende Wendung geschah zu einem Zeitpunkt, als die Auswahl der Geschworenen beginnen sollte. Der US-Sender CNN fasst zu dem Ereignis zusammen:
"Bezirksrichter Mark Scarsi akzeptierte das Schuldbekenntnis nach einer dramatischen und verworrenen ganztägigen Anhörung in Los Angeles, die mit dem routinemäßigen Auswahlverfahren der Geschworenen begann."
![]()
Korruptionsverdacht: Hunter Biden soll Millionen von rumänischem Geschäftsmann erhalten haben
Laut Bidens Anwalt wolle der Angeklagte nun ein "Alford"-Geständnis ablegen. Beim sogenannten "plea of nolo contendere (Alford Plea)" tritt der Angeklagte lediglich dem Anklagevorwurf nicht mehr entgegen, ohne jedoch zugleich einzugestehen, dass er die ihm zur Last gelegten Taten auch begangen habe.
Die Anklage gegen Biden umfasst drei Kapitalverbrechen und sechs weitere Vergehen, darunter "Steuerhinterziehung, Nichtzahlung, Nichtabgabe und Einreichung einer falschen Steuererklärung".
Laut Staatsanwaltschaft hat der Sohn des amtierenden Präsidenten "vier Jahre lang versucht, mindestens 1,4 Millionen Dollar an selbst veranlagten Bundessteuern, die er für die Steuerjahre 2016 bis 2019 schuldete, nicht zu zahlen", und "Millionen von Dollar für einen extravaganten Lebensstil ausgegeben, anstatt seine Steuerrechnungen zu begleichen".
In dieser Phase seines chaotischen Lebens war Biden zudem im Vorstand des ukrainischen Energieunternehmens Burisma und des chinesischen Unternehmens CEFC China Energy Co Ltd.
![]()
Hunter Biden in Prozess um illegalen Waffenbesitz schuldig gesprochen
Der zuständige Richter bestimmte am Donnerstag den Termin für die Verurteilung auf den 16. Dezember. Dem Sohn von Präsident Joe Biden drohen nun bis zu 17 Jahre Gefängnis. Das Verfahren – wie auch die bereits ausgesprochene Verurteilung von Hunter Biden in einem separaten Waffenprozess im Juni – wird jedoch von der theoretischen Möglichkeit einer Begnadigung durch den US-Präsidenten oder einer Strafumwandlung überschattet. Der noch amtierende Präsident Joe Biden hat diese Möglichkeit jedoch wiederholt ausgeschlossen. Ein Sprecher des Weißen Hauses bekräftigte diese Position am Donnerstag.
Das Schuldeingeständnis war ein unvorhergesehen einseitiger Schritt von Hunter Biden und seinem Team, der als "offenes Eingeständnis" bezeichnet wurde, da die Mitteilung im Gerichtssaal ohne vorherige Absprache mit der Staatsanwaltschaft erfolgte. Der mit dem Fall betraute Staatsanwalt erklärte laut CNN:
"Wir waren heute Morgen genauso schockiert wie alle anderen im Gerichtssaal."
Medienberichten zufolge verlas die Staatsanwaltschaft während der Verhandlung erneut die vollständige 56-seitige Anklageschrift. Wie CNN berichtet, ging sie dabei auch "auf die schlüpfrigen Details von Bidens extravaganten Ausgaben für Stripperinnen, Begleitpersonen, Luxusautos und schicke Hotels ein, während er seine Steuern nicht bezahlte".
Noch im August hatte die Bundesstaatsanwaltschaft neue Beweise dafür vorgelegt, dass Hunter Biden zudem als Lobbyist für einen rumänischen Geschäftsmann gearbeitet hatte, ohne sich bei der Bundesregierung zu registrieren. Die Anklage wurde daraufhin allerdings nicht auf "Verstöße gegen das Gesetz zur Registrierung ausländischer Agenten (FARA)" ausgeweitet.
Neben den parteiinternen Intrigen gegen den amtierenden US-Präsidenten Joe Biden sowie dem raschen körperlichen Abbau des 81-Jährigen wurden die juristischen Probleme seines Sohnes laut US-Medien als zusätzliche Belastung für die Wahlkampfkampagne seines Vaters angesehen, bevor die Demokraten Kamala Harris ins Rennen um die nächste Präsidentschaft schickten.
Der zuständige Richter teilte neben dem Termin zur Urteilsverkündigung mit, dass Hunter Biden überdies eine Geldstrafe von "bis zu 1,3 Millionen Dollar" drohen könnte, so CNN.
Nach der Anhörung erklärte Bidens Anwalt gegenüber Journalisten, dass "der Sohn des Präsidenten seine Familie heute an die erste Stelle gesetzt hat", anstatt sie "einem weiteren öffentlichen Prozess über seine Sucht und die familiären Zerrüttungen auszusetzen".
Mehr zum Thema - Musk: USA auf der "Überholspur" - zum Bankrott

Video https://rumble.com/v5cottw-facebook-chef-gesteht-zensur-vorwrfe-gegen-hunter-biden-keine-russische-des.html Dauer 5:31 min
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
info: https://freedert.online/nordamerika/218270-hunter-biden-bekennt-sich-ueberraschend
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Chris Emil Janssen




