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22 Kommentare

  1. „ Aber von Justus Frantz wird man noch reden, wenn die Kultur-Piefkes längst auf dem Müllhaufen der Geschichte verschwunden sind.“
    Desgleichen wird man weltweit den Namen Valery Gergiev kennen.Der Name des Münchner „Herrenmenschen“,der Gergiev aus der „Hauptstadt der Bewegung“,unter dem frenetischen Beifall der Schickeria vertrieben hat,ist schon jetzt vergessen…eben einer der vielen „Untertanen“…
    Danke,Herr Baab für ihren Artikel.

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Sehr schöner Artikel und absolut zutreffend. Insbesondere die Beschreibung der unterschiedlichen Stimmungen in Deutschland und Russland. Ich war während des jetzigen Krieges schon mehrmals in Russland und die Zugewandtheit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der russischen Menschen hat sich im Vergleich zu früher nicht verändert. Obwohl ich fliesend russisch spreche, versucht jeder sich an irgendein deutsches Wort zu erinnern, sobald sie merken, dass ich Deutsche bin. Und sie freuen sich immer, wenn sie mir helfen können.
Wie anders hier: Diffamierung und Ausgrenzung. Auch wenn private Gespräche darauf kommen, dann rutschen sie ganz schnell in gehässiges Diffamieren von Putin, Russland und die Russen im Allgemeinen. Das kommt von Menschen, die weder Russland, noch russische Bürger, noch irgendetwas aus der reichen russischen Kultur kennen. Natürlich sind sie deswegen leicht zu überführen, aber das macht diese Menschen, die ausschließlich von der politischen und medialen Propaganda geleitet sind, nur noch aggressiver.
Da steckt so viel Emotion dahinter, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass sich der durch die rigide Corona-Zeit aufgestaute Frust und Hass jetzt auf Putin und den Russen im Allgemeinen projiziert wird.
Es ist irgendwie erschreckend.

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Guter Artikel. Aus dem mehr oder weniger schönen Wien bleibt nur anzumerken, daß es in der österreichischen sogenannten Kulturszene nicht besser aussieht, vielleicht ist hier alles noch verfilzter als in Deutschland.
Wir haben hier alte 68er-Marxisten, die seit 40 Jahren einen Gratismut als Billigantifaschisten zeigen, aber bei den Themen Impfzwang, Migrantenkriminalität und ukrainische Nazis eine Feigheit und gespielte Ahnungslosigkeit vorzeigen, daß man nur kotzen kann; wir haben Staatskünstler – z.B. sämtliche Bundestheater -, die zu 100% von Steuergeldern finanziert werden und bereit sind, dafür jede gewünschte Propaganda zu brüllen; wir haben drittklassige Bestsellerautoren, die sich mit hirnerweichten Statements zu Russland oder zur Massenmigration zu Wort melden usw. Und natürlich werden einzelne Künstler, die Verstand und Rückgrat zeig(t)en vom Mainstream ignoriert.
Was ich den hier meist deutschen Lesern sagen will: Auch in Österreich steht die Sonne der Kultur so tief, daß die Zwerge große Schatten werfen.

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Ich habe beide Künstler erlebt und war immer wieder begeistert von deren Können. Sie beide konnten immer wieder die Musik und die Kunst als verbindendes Element zwischen Völkern und Nationen vermitteln. Was jetzt in Deutschland geschieht ist zutiefst beschämend. Dieses Land ist nicht mehr mein Land uns wird es auf absehbare Zeit auch nicht wieder werden. Wir machen uns immer mehr die Ideologie der Nazidiktatur mit deren menschenverachtenden Sprache zu eigen – nur bemühen wir dazu eine fiktive Moral und Werte, an die sich die Politiker unisono nicht halten. Wo sind wir hingekommen! Menschen ohne Bildungsabschlüsse, ohne berufliche Erfolge bestimmen über unser Denken und versuchen mit allen Mitteln unser Handeln in ihrem Sinne zu beeinflussen. Mein Großvater hat gegen die Nazis gekämpft, unter großem eigenen Leid – er dreht sich im Grab um, wenn es das sieht.

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Berechtigt die Tatsache »Europäer« zu sein dazu, stolz darauf zu sein? Ganz sicher nicht.

Das sollten sich Kreaturen wie Florence Gaub, die sonst nichts vorzuweisen haben, hinter die Ohren schreiben

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Vielen Dank für diesen Artikel.
Wenn ich mein Umfeld betrachte, dieses penetrante Wegsehen im Freundes- und Bekanntenkreis, bin ich zutiefst deprimiert. Ich denke mir: „Wozu überhaupt noch Texte lesen, Texte schreiben, es hat doch alles keinen Sinn.“ Und dann kommt so ein Artikel daher, der zeigt, dass es immer noch Menschen gibt, die anders ticken. Und das macht macht Mut. Vielen Dank auch an Florian Rötzer und das Team vom Overton-Magazin, das in dieser bleiernen Zeit eine Plattform der Hoffnung aufrecht erhält. Und wenn sie nicht verboten wird, dann lesen wir noch morgen.

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„Das Leitbild der deutschen Kultur ist inzwischen der Gartenzwerg. Aber er überragt jene Piefkes um Längen, die heute in Politik und Kultur den Ton angeben. Sie sind über das Niveau des kindlichen Spracherwerbs nicht hinausgekommen, weswegen sie am deutschen Wesen mal wieder die Welt genesen lassen wollen. “

Vielen Dank für diesen Satz in einem besonders lesenswerten Artikel. Er drückt alles aus was derzeit über die deutsche Kultur und den sog. Kulturschaffenden zu sagen ist.

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. . . und die deutschen Kulturzwerge . . .
Dem ist nichts hinzuzufügen, meiner Meinung nach. Ganz wichtiger und treffender Text, Herr Baab. Von Herzen:
Dankeschön!

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Kultur ist immer ein Abbild der Gesellschaft ….

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Eine wundervolle Kraft, die der Author und viele andere, auch im Forum, hier immer wieder aufbringen, um die unsäglichen Missstände den Lesern, zumindest denjenigen, die Fragen stellen, nahe zu bringen. Leider ist zutiefst frustrierend: die Erkenntnis, dass eine sogenannte „Mehrheit“ in Deutschland wohl an der Beseitigung dieser Missstände überhaupt kein Interesse hat; und sie durch ihre Passivität sogar noch befördern – und dabei Leitmotive wie Liebe, Freundschaft, Kommunikation, Gleichheit, Menschlichkeit völlig ignoriert (auch wenn sie das natürlich nicht wahr haben will). Waren diese Menschen denn alle nicht in der Lage, diese Fähigkeiten/Eigenschaften richtig zu erlernen bzw. anzuwenden? Dass es viele Personen mit Macht gibt, Politiker, sogenannte Experten, die bewusst, also in vollem Wissen, diese schlimmen Umstände in die Welt setzen, ist eine Binsenweisheit, da schon immer Teil der Menschheitsgeschichte. Mir stellt sich aber immer wieder die Frage, warum der eigentliche Souverän (?) sich so asozial, kriegerisch, ausgrenzend und hassend in propagandistischer Weise mit (immer!) negativen Folgen beeinflussen lässt. Ist es nur der Konsum oder die überbordende Nutzung sozialer Medien? Ein sozio-kulturelles Problem, was gezielt von wem auch immer (Ideologen, MindSet?) gefördert wurde? Im Gegensatz dazu kann man schon aufhorchen, auf was für einer zivilisatorisch und menschlich höheren Stufe Länder heute stehen, in denen Kultur oder Sport von Politik getrennt sind (war in Deutschland vor Kurzem auch einmal so); oder wo man bereit ist, den Nachkommen unsägliche Taten von dessen Vorfahren (Eltern/Großeltern) zu verzeihen: nur so kann man zusammen ohne Angst in die Zukunft blicken, sich einfach freuen (genießen) und menschlich gemeinsam leben. Kommen wir da in Deutschland wieder einmal hin, und wenn ja, wie schnell? Ich erinnere mich an Walter Rossum, der (vielleicht 2021) in einen Video-Gespräch für mich zum ersten mal etwas andeutete (zumindest ist das meine ungefähre Erinnerung): durch das Versagen der Legacymedien werden die Alternativmedien gestärkt. Ich bin sehr dankbar, dass Legacymedien versagen mit solchen „Formaten“ wie Tagesschau oder Lanz oder Bild oder Will oder was weiß ich: denn es führt zu einer (sokratisch-platonischen Höhlen-) Erkenntnis – man spricht heute von einer roten Pille. Und diese Erkenntnis ist nicht angenehm – beinhaltet aber die pure Möglichkeit einer Veränderung hin zum Guten.

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Sehr geehrter Herr Baab,
vielen Dank für Ihre Betrachtungen zum Geburtstag von Justus Franz. Vermutlich ist es eine Reaktion auf den unsäglich kulturlosen Beitrag des NDR:
https://www.ardmediathek.de/video/hamburg-journal/umstrittener-dirigent-neue-biografie-ueber-justus-frantz/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS81NWMwZmY4MS02YjRhLTQzMGMtYWM1MS1mOTFhYWUyM2FlZGQ

Nun, der kulturelle Verfall hat natürlich nicht mit Corona oder den Kriegen in der Ukraine oder im nahen Osten begonnen.
Schaut man sich die Geschichte der Kadenzen an, zeigt sich, dass perfekte Wiedergabe die künstlerische Kreativität nicht fördert.
Aber auch das große Lügengebäude der hervorragenden Akustik der Elbphilharmonie hätte mir schon 2017 zeigen können, welchen Stellenwert künstlerische Wahrheit in der Profitwelt hat. Noch in 2017 habe ich mein Abo der Hamburger Philharmoniker gekündigt.
Warum lassen sich die Opernbesucher mit „Regietheater“ traktieren, das mit der zugehörigen Skandalisierung wesentlich der Karriere der Kunstzerstörer dient?
Auch die Angewohnheit, schwer hörbare, zeitgenössische Musik mit bekannten populären Werken zu kombinieren zeigt die Heuchelei (u.v.a. Brahms Requiem und vorher 45 min Boulez in St. Michaelis).
Hätte der Boulez alleine auf dem Programm gestanden, wäre niemand gekommen, hätte es am Ende des Programmes gestanden, wären viele nicht geblieben.
Der pädagogische Anspruch scheitert seit Jahrzehnten, weil für (möglicherweise berechtigtes) hässliches immer Programmplätze zur Verfügung stehen, während richtig schöne Stücke, sogar aus dem 20. Jh., aber nicht im Stile dessen, systematisch nie gespielt werden.
Genauso wie die sogenannten öffentlich-rechtlichen Medien, ist auch das öffentlich finanzierte Opern- und Konzertwesen dringend zu demokratisieren.
Schöne Grüße
Axel Klein

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Wer Kultur über Jahrzehnte ‚vernichtet‘, der sollte sich nicht wundern über die Ergebnisse.
Zu meiner Zeit in D und EU Ausland, besuchte ich gerne die Alternativen Jazz Festival oder Einzelkonzerte. Ob in Graz, Edinburgh, London, Barcelona oder dahoim, überall hatte ich ein gutes Gefühl, weil allesamt internationale ‚Stars‘ präsentierten und nirgends ein Gefühl der Unsicherheit war, im Gegenteil, man fühlte sich geborgen im Einklang der Musik!
Die Kulturen der Menschheit auf dieser Welt, will ich und möchte nicht darauf verzichten, denn jede Kultur hat etwas sehr schönes hervorgebracht.

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„Die Kulturschickeria Deutschlands fördert die Amnesien, mit denen ein Land in den Krieg döst, und machen sich so gemein mit den Hasardeuren, die Deutschland an den Rand eines Atomkriegs gebracht haben. Es sind die Intellektuellen, die diese Zerstörung der Vernunft betreiben.“

Beispiel. DLF -Sabine Adler! Das kann man wohl Kriegstreiberei ohne Sinn und Verstand nennen: „Russlands Atomwaffenübung ist auch ein Test für Scholz“

https://www.deutschlandfunk.de/russland-atomwaffenuebung-test-kommentar-100.html

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Dieser Artikel macht Mut und gibt ein wenig Hoffnung.

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WIR leben inzwischen in einer „Un-Kultur“