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06.03.2026

Donald Trump – Das Ende der Illusionen

freedert.online, vom 5 Mär. 2026 10:38 Uhr, 

US-Präsident Donald Trump war stolz darauf, seit Langem der erste Chef im Weißen Haus zu sein, der keinen Krieg begonnen hat. Trotz unzähliger Risse in diesem Bild wollten es viele glauben. Seit dem 28. Februar 2026 sind alle Illusionen widerlegt.


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(Screenshot)



© urheberrechtlich geschützt


Mit dem Angriff auf den Iran enttäuschte Donald Trump diejenigen, die daran glaubten, er habe das Zeug, mit der bisherigen US-Politik radikal zu brechen. Nun beginnt er seinen eigenen Angriffskrieg und reiht sich damit ganz gewöhnlich in die Reihe seiner Vorgänger ein.


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Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/edurh86dfkhuxrfy/US-Mordlust_macht_Schule_Merz_ist_begeistert7x046.mp3 Dauer 3:36 Min.


Es war ein sehr verlockender Gedanke: Erstmals seit Jimmy Carter (und selbst der hatte sich gegen Ende seiner Amtszeit ein militärisches Abenteuer in Iran geleistet) ein US-Präsident, der keinen neuen Krieg begonnen hat. Als Donald Trump in seiner ersten Amtszeit dann auch noch einen bereits anberaumten Luftschlag gegen Iran abgeblasen hat, weil er von einer dreistelligen Zahl einkalkulierter ziviler Opfer erfahren hat, verfestigten sich bei vielen Illusionen. Ich gebe es zu: Auch bei mir.

Es war schließlich nicht nur Trumps eigene Darstellung, auch Dissidenten aus Trumps eigenem Kabinett nutzten diesen Fall für Kritik an ihrem früheren Chef.  

Dass es Illusionen waren, steht spätestens seit letztem Sonnabend fest. Hunderte Zivilisten sind in Iran inzwischen bei Raketenschlägen Israels und der USA ums Leben gekommen. Die 150 iranischen Zivilisten, die er in seiner ersten Amtszeit angeblich nicht riskieren wollte, hat er nun bei einem einzigen Einschlag auf besonders brutale und menschenverachtende Weise getötet: in einer Grundschule für Mädchen.

US-Mordlust macht Schule: Merz ist begeistert





Meinung

US-Mordlust macht Schule: Merz ist begeistert






Nun hat auch er seinen eigenen Krieg begonnen und wird vielleicht gerade dafür den Friedensnobelpreis erhalten. Von Barack Obama unterscheidet sich Trump in der Tat nur dadurch, dass der erste einen hat und der zweite noch nicht. Sonst ist es dasselbe: Der eine wie der andere wurde im Wahlkampf durch flammende Reden zum Hoffnungsträger der Welt. Beide erwiesen sich als Kriegspräsidenten.

Spätestens jetzt gilt: Schluss mit dem Gerede um "4-D-Schach", um clevere vorab ausgehandelte Minimalangriffe, um den "Tiefen Staat" auszumanövrieren. Konnte man bei den bisherigen Aktionen wie im Zwölf-Tage-Krieg gegen Iran oder bei der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro noch mit sehr viel Naivität an so etwas glauben, ist im aktuellen Krieg gegen Iran nicht der geringste Raum dafür.

Zunehmend muss man sich auch fragen, ob all die bisherigen Reden über Friedenswillen und das Bestreben, alle Konflikte am Verhandlungstisch zu lösen, nichts anderes als hinterhältige Täuschungsmanöver waren und sind. Der Angriff auf Iran am 28. Februar erfolgte, als Teheran und Washington sich in Verhandlungen befanden und es Hinweise darauf gab, dass diese vor dem entscheidenden Durchbruch standen. Alles nur, um die iranische Führung in trügerischer Sicherheit zu wiegen?

China und Russland sollten ihre strategische Lage spätestens jetzt neu bewerten. Dass der Schlag gegen Iran in erster Linie die weitere Umzingelung Russlands bezweckt, liegt auf der Hand. Sollte es den USA gelingen, in Teheran ein proamerikanisches Regime zu installieren, hindert Radikalislamisten und andere Stellvertreter der USA nichts mehr am Eindringen nach Turkmenistan. Und dahinter gibt es keine sicher kontrollierbare Landgrenze mehr bis nach Sibirien, in den Ural, an die Wolga und in das Herz Russlands.

Und wenn Russland fällt, ist China dran. Begreift man das in Bejing?

Mehr zum ThemaTrump zerstört Iran – Da will Merz wenigstens das Völkerrecht zerstören


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Video https://vkvideo.ru/video-134310637_456290105 Dauer 00:51Min.


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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.03.2026

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05.03.2026

Merz schadet der EU, Trump hat sich verzockt – und Veggi-Burger-Streit 2.0

lostineu.eu, 5. März 2026

Die Watchlist EUropa vom 05. März 2026 – Heute mit Nachrichten und Analysen zum Streit zwischen Deutschland, Spanien und den USA, zum amerikanischen Krieg gegen Iran und zu einem bizarren Kulturkampf im Europaparlament.

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Der Besuch von Kanzler Merz bei US-Präsident Trump hat ein Nachspiel. Weil Trump bei dem Treffen wilde Drohungen gegen Spanien ausgestoßen hat und Merz nicht öffentlich widersprach, entstand der Eindruck, daß sich die EU spalten lassen würde.

Um das zu verhindern, haben sich EU-Ratspräsident Costa, die EU-Kommission und Frankreichs Staatschef Macron mit Spanien solidarisch erklärt. Zugleich äußerten viele EU-Politiker ihr Unverständnis über Merz.

Der CDU-Chef hatte nicht nur Trumps Drohung mit Handelssanktionen unbeantwortet gelassen, sondern selbst auch noch einen höheren Nato-Beitrag von Spanien verlangt und Premier Sanchez unter Druck gesetzt.

Streit um Nato-Beitrag und Aufrüstung

Die EU sprang Sanchez nun beim Handel zur Seite – denn das ist eine ausschließliche EU-Kompetenz. Der Streit dreht sich aber nicht nur um Zölle, sondern auch um den Nato-Beitrag – und da ist Merz ein Teil des Problems.

Nach seiner Wahl 2025 hatte der Kanzler das von Trump willkürlich vorgegebene neue Nato-Ziel von 5 Prozent des BIP geschluckt, um den US-Präsidenten für sich zu gewinnen und die “Führung” in EUropa zu übernehmen.

Doch sein Kalkül, Trump werde im Gegenzug seine Ukraine-Politik ändern und der EU keine hohen Zölle aufbrummen, ging nicht auf. Der US-Präsident lobte Deutschland, zog seine antieuropäische Politik aber knallhart durch.

Der hohe Preis deutscher Vasallentreue

Den Schaden hat die gesamte EU – nicht nur beim Handel, sondern auch bei der Aufrüstung. Die meisten EU-Länder wissen nicht, wie sie das neue, surreale 5-Prozent-Ziel erreichen und zugleich, wie von Brüssel gefordert, sparen sollen.

Viele Länder müssen nun bei den Sozialleistungen kürzen und sich auch noch deutsche Ermahnungen anhören, daß sie mehr für die Rüstung tun sollen. Zuletzt hat sich Außenminister Wadephul sogar erdreistet, Frankreich zu rügen.

Diese Politik schadet der EU – ganz unabhängig vom aktuellen Streit um Spanien. Merz hat viele Partner durch seine Vasallentreue zu Trump in ein Dilemma gestürzt – und merkt nicht einmal, welchen Schaden er anrichtet……

Siehe auch “Merz kann Trump” – in Brüssel und Madrid sieht man das anders

News & Updates

Trump hat sich verzockt. Der US-Präsident hat sich mit seinem Angriff auf Iran in eine unhaltbare Lage gebracht. Erst kam heraus, daß er den Krieg nicht begründen und auch keine Kriegsziele definieren kann. Dann löste der Konflikt eine neue Öl- und Gaskrise aus, die auch die USA trifft. Nun gehen ihm auch noch die Waffen aus: Weil die Bestände bedrohlich schwinden, hat Trump am Freitag eine Krisensitzung mit den großen US-Rüstungskonzernen einberufen. – Selbst wenn Trump nun Druck macht, wird sich die Waffenproduktion nicht schnell genug ankurbeln lassen. Der Angriffskrieg gegen Iran ist zudem eine Gefahr für die Ukraine, wo man bereits jetzt militärische Engpässe fürchtet…

Putin denkt über Stopp der Gaslieferungen nach. Angesichts des geplanten EU-Embargos gegen russisches Gas denkt Kremlchef Putin darüber nach, die Lieferungen selbst zu stoppen. „Jetzt öffnen sich andere Märkte. Und vielleicht ist es für uns vorteilhafter, jetzt sofort die Lieferungen für den europäischen Markt einzustellen“, sagte Putin in einem Interview des Staatsfernsehens. Demnach erwägt der Präsident dem Inkrafttreten der EU-Sanktionen zuvorzukommen. – Ein solcher Schritt dürfte die wegen des Iran-Kriegs ohnehin angespannte Lage auf dem europäischen Gasmarkt weiter verschärfen und die Energiepreise noch mehr in die Höhe treiben.

Brüssel will “Made in EUrope” fördern. Die EU-Kommission will klimaverträgliche und strategisch wichtige Industrien und Produkte mit einer neuartigen „Made in Europe“-Quote fördern. Die europäische Präferenz soll bei öffentlichen Beschaffungen, etwa für Bauaufträge oder die Förderung von Elektroautos, zur Anwendung kommen. – Der Entwurf war immer wieder verschoben worden, weil Deutschland, aber auch andere Länder wie die USA Vorbehalte hatten. Im Ergebnis wurde “Made in Europe” verwässert, es bleibt nur noch “Made with Europe” – Mein Kommentar in der “taz”

Das Letzte

Veggie-Burger-Streit 2.0. Die EU hat seltsame Probleme. Während EUropa in den Iran-Krieg gezogen zu werden droht und eine neue Gaskrise anrollt, treffen sich EU-Kommission, Parlament und Rat am Donnerstag zum sog. Trilog, um über die Bezeichnung Veggie-Burger und ähnliche Euphemismen zu richten. Die Verhandlungen betreffen eigentlich neue EU-Regeln, die mehr Fairness in landwirtschaftlichen Verträgen schaffen und die Verhandlungsposition der Landwirte stärken sollen. Doch die Konservativen nutzen sie für einen Kulturkampf, um ein Verbot von “irreführenden” Kennzeichnungen für fleischlose Produkte durchzusetzen…

ebo

ebo

EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂

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5 Comments

  1. european
    5. März 2026 @ 09:55

    Der Westen ist weiter auf dem Weg der Selbstzerstörung. Statt sich von den USA zu lösen, schwimmen wir weiter in deren Kielwasser und vernichten uns selbst. China ist nicht unser Feind, wir sind es selbst, indem wir weiter den falschen Göttern folgen, sowohl physisch als auch ideologisch.

    Alles hängt mit allem zusammen. Steve Keen erklärt das treffsicher und braucht dafür ganze 12 Minuten:

    https://youtu.be/v5LeZipKp78

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  • Niko
    5. März 2026 @ 09:12

    Sollte Putin den Gashahn tatsächlich zudrehen, wird das Geheule darüber garantiert riesengroß sein. Die Guten haben dann längst vergessen, dass die EU selbst Beschlüsse gefasst hat, kein Gas und Öl aus Russland ab 2027 mehr abzunehmen. Ich wundere mich, dass in dieser Sache Putin nicht schon längst Nägel mit Köpfen macht und damit den Wunsch von vdL, Merz und Co erfüllt.

    Antworten

  • Helmut Höft
    5. März 2026 @ 08:14

    Wie “gut unterrichtete Kreise” berichten, ist der Lange Fritz hinter den Kulissen(!!) mit “Mister Grab’em” Schlitten gefahren, aber so was von! Kein Wunder dass der Clown ganz schön lädiert ist (Fleck am Hals, an der Hand …)

    Der Lange Fritz ist mal wieder dort wo er sich am wohlsten fühlt: Mitten im Bild, breit grinsend und zwischen allen Stühlen. Sanchez hat recht: “Unter Merkel und Scholz hätte es das nicht gegeben!” (Lieber Gott gib’ uns den Scholz, den Habeck und die Baerbock wieder!) (Ironie off)

    Antworten

  • Thomas Damrau
    5. März 2026 @ 07:55

    Der Schließmuskel von Donald I. kann gar nicht so fest sein, als dass Friedrich, der (zumindest körperlich) Große, sich nicht durch ihn quetschen würde: Jeden Morgen werden die Hirnfürze des amerikanischen Präsidenten sorgfältig olfaktorisch analysiert und die eigenen geistigen Ausdünstungen entsprechend angepasst.

    Fast noch schlimmer ist die Anpassungsfähigkeit der meisten deutschen Medien, die die jeweils neue Duftnote als „harmonisch ausgewogen“ bewerten.

    LostInEU ist einer der wenigen Orte, an denen noch die Wertung „es stinkt“ zu lesen ist.

    Antworten

    • Guido B.
      5. März 2026 @ 09:11

      Vielleicht ist das dem Zeitgeist geschuldet.
      Wir brauchen die Demokratie nicht mehr. Wir haben sachverständige Politiker und Journalisten, die alles einordnen und Widersprüche und Ungereimtheiten ins Lot erzählen. Den Rest erledigt die glattgebügelte KI für uns. Wir leben im Paradies des betreuten Denkens, wo alles Dialektische und Kontroverse überwunden ist. Die Rede hat die Gegenrede absorbiert. Der inspirierende Streit um Argumente ist dem platten Streit um Macht gewichen. Eine Weltanschauung genügt. Der Verlust des pluralistischen Spekrums wird durch Diversität und Inklusion kompensiert. Der gute Bürger muss nur noch konsumieren, fit bleiben, «seine Feinde» hassen und den Krieg wollen. Ruhe in Frieden, Demokratie.

      Antworten

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    “Merz kann Trump” – in Brüssel und Madrid sieht man das anders


    lostineu.eu, vom 4. März 2026

    Kanzler Merz habe sich bei seinem dritten Besuch bei US-Präsident Trump gut geschlagen, heißt es in Berlin. Doch in Brüssel und Madrid sieht man das völlig anders. Merz wirkte wie Trumps treuer Pudel.

    Aus Brüsseler Sicht hat es Merz nicht geschafft, wie angekündigt den neuerlichen Zoll- und Handelsstreit zwischen den USA und der EU zu klären. Im Gegenteil, er ließ sich von Trump vorführen und durch den Kakao ziehen.  

    An den US-Handelsbeauftragten Greer gewandt sagte der US-Präsident: „Wie behandeln wir Deutschland? Ich denke, bei denen solltest du sehr, sehr hart zuschlagen.“ Trump gab Merz dabei einen Klaps aufs Knie. Reaktion? Keine!

    Auch auf die Ausfälle und Drohungen gegen den spanischen Regierungschef Sanchez reagierte Merz nicht, jedenfalls nicht öffentlich.

    Trump droht Spanien, Merz schweigt

    „Sie waren unfreundlich”, sagte Trump mit Blick auf die spanische Weigerung, die US-Basen in Andalusien für den Krieg gegen Iran zu nutzen.

    Deshalb habe er seinen Finanzminister Bessent angewiesen, „alle Deals“ mit Madrid einzustellen, so Trump. Welche Abkommen er meinte, blieb zunächst unklar. Klar ist, daß ein solches Vorgehen gegen EU-Recht verstoßen würde.

    Merz verzichtete auf offener Bühne darauf, Sanchez in Schutz zu nehmen. Auf Nachfrage stimmte er sogar in das Sanchez-Bashing ein – und forderte, Spanien müsse sich an die Vorgaben zu den Nato-Verteidigungsausgaben halten. 

    Einem Partner in den Rücken gefallen

    Das ist jedoch falsch – denn diese Vorgaben sind nicht verbindlich, und Spanien hat beim letzten Nato-Gipfel eine Ausnahme erwirkt. Merz ist also einem wichtigen EU-Partner in den Rücken gefallen, statt ihn zu verteidigen.

    Das will der CDU-Chef zwar später getan haben, hinter geschlossenen Türen. Dennoch ergießt sich in den sozialen Medien ein Shitstorm über den deutschen Kanzler. Man darf gespannt sein, ob dies auch ein Nachspiel in der EU hat.

    Den deutschen Führungsanspruch in EUropa dürfte Merz’ Auftritt in Washington jedenfalls nicht stärken. Statt die EU und ihre Mitglieder zu verteidigen, hat er sich wieder als Trumps getreuer Pudel erwiesen…

    Siehe auch Spanien zeigt der EU, wie man Trump die Stirn bietet

    P.S. Spanien hat Merz mangelnde Solidarität angesichts der Kritik von US-Präsident Trump vorgeworfen. Er habe Deutschland seine „Überraschung“ darüber mitgeteilt, sagte Außenminister Albares dem TV-Sender RTVE. Da haben wir den Salat, told you so…

    20 Comments

    1. Monika
      4. März 2026 @ 21:42

      Herr Fritz habe sich … bei US-Präsident Trump gut geschlagen…
      Öffentlich in den “Allerwertesten” ist er gekrochen, hat sich von ihm jovial das Knie tätscheln lassen und dann “im Verborgenen” hat er sich mega mit ihm gemeinsam über die “Blödheit der Anderen” amüsiert.
      Jedem der beiden, mit ihren unerträglichen Halbstarkenmanieren, gehörte eigentlich das, was man vor gut einem halben Jahrhundert in Franken “a Drümmer Schelln dass schebbert” genannt hat. Vielleicht fiele dann ja das berühmte Zehnerle, wie in einem damaligen, widerspenstigen Kaugummiautomaten…(in memoriam Beate Klarsfeld und ihre Ohrfeige für Kanzler Kurt Georg Kiesinger)
      Aber wenn schon, dann mindestens so hart, wie er Greer anwies Deutschland zu schlagen … kleins Spässle, hoho, tätschel, du Loser…
      Ich bin ja sowas von gespannt, wieviel Zeit sich das Bundesverfassungsgericht für den “komplexen Entscheid” über die Neuauszählung der Bundestagswahl gönnt. Könnte ja sein, dass das derzeitige deutsche Regierungskonstrukt “neu konfiguriert” werden muss.

    Antworten

    • KK
      5. März 2026 @ 00:23

      “Könnte ja sein, dass das derzeitige deutsche Regierungskonstrukt “neu konfiguriert” werden muss.”

      Selbst wenn, glaube ich da nicht an eine Besserung – die GRÜNEN haben bislang bei jeden Sch…Mist mitgemacht, nur um an die Macht zu kommen. Und bei der GG-Änderung zur Schuldenbremse hats das noch nicht einmal gebraucht, da hat es schon gereicht, dass es der GRÜNEN Erzfeind Russland treffen würde mit dem Blankoscheck für Rüstung.

      Aber mit dem BSW hätten wir wenigstens wieder eine LAUTE und glaubwürdige Stimme gegen diesen ganzen Mist im Parlament (die sog. AfD ist ja beim Sozialabbau etc. auch nicht besser als ihre neoliberalen Kollegen von Union, SPD und den GRÜNEN, sobald letztgenannte nicht mehr in der Opposition sind).

      Antworten

      • nOK
        5. März 2026 @ 06:39

        Das BSW ist beim Thema Sozialabbauvermeidung genau so unglaubwürdig wie alle Anderen.
        In ihrem aktuellen Newsletter geht es ihnen auch nur um die Kaufkraftminderung der „Beschäftigten“, was für mich Rentner und Sozialleistungsbezieher ausschließt. Und das ist nur das aktuellste Beispiel in dieser Hinsicht.

      • Helmut Höft
        5. März 2026 @ 08:29

        Was ich nicht begreifen kann: Amiri Mohamed Ali, Michael Lüders, Fabio de Masi, Michael von der Schulenburg … so viele gute Leute … und die legen sich für das BSW auf den Rücken? … für ein paar gute Ideen die es auch wo anders gibt?

        Wieso machen diese (sehr passablen) Menschen bei einer solchen Totgeburt wie BSW mit?

        Was die Grünen betrifft: Das hat der Joschka sehr schn ell klar gemacht: “Dess iss nix für gesunde Gehirne!” (und die sPD haben Schröder und “Münte” erledigt).

  • Erneuerung
    4. März 2026 @ 20:22

    @Niko:
    Die Menschen gibt es, und zwar sehr viele. Aber man versucht schon, auch den Austausch im Internet zu untergraben. Dazu bemüht man natürlich auch Fachkräfte, die Foren in die gewünschte Richtung drücken. Das war bislang bei allen von mir ehemals bedienten Foren so. Angefangen damals mit der FAZ, dann Die Zeit, dann meta.tagesschau, dann mit Zeitenwende offene Drohungen und Sperrungen bei Facebook und Instagram, dann bei telepolis und nun versucht man es etwas sanfter auch bei Overton, wo bei einigen Autoren schon die Richtung der Beeinflussung erkennbar ist und das ganze noch mit Werbung von israelischen Unternehmen garniert wird. Man möchte diese Foren unbrauchbar machen. Für mich gilt: Ich bleibe Mensch, auch wenn ich nichts mehr zu sagen habe und boykottiere trotzdem den ÖRR, meine Lebenserfahrung und mein Wissen stehen den Informationen des ÖRR diametral gegenüber. Dahingehend sei Eric Bonse als Verantwortlichen für diesen Block gedankt, wobei man auch hier vermuten könnte, dass Meinungen in ein seperates Forum ausgelagert werden sollten, in dem die Reichweite entsprechend kleiner ist. Mal sehen, wie lange es noch gut geht, schließlich gibt es ja den Fall Baud.

    Antworten

    • Guido B.
      4. März 2026 @ 22:28

      Danke für diesen Erfahrungsbericht, der ein Beleg ist für die Agonie der Aufklärung und des intellektuellen Bankrotts ist. Kann das aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Öffentlichkeit ist heute ein Fabrikat der Meinungsuniformierung. Es gibt noch kleine Rückzugsorte des kritischen Denkens wie dieser Blog. Eigentlich sollte das in einer echten Demokratie Mainstream sein. Doch diese Zeiten sind vorbei. Wir brauchen die Demokratie nicht mehr. Wir haben Politiker und Journalisten, die alles einordnen. Und neu auch die KI. Wir müssen nur noch
      „unsere Feinde“ hassen und den Krieg wollen.

      Antworten

  • Niko
    4. März 2026 @ 19:55

    Trump droht Spanien, Merz schweigt.
    Hat von dem irgendjemand etwas anderes erwartet? Leider hat Merz auch noch genug Gleichgesinnte in seinem angeblich wertegeleiteten Umfeld. Was vor kurzer Zeit noch undenkbar war, wird nun ganz offen zelebriert. Man pfeift auf Recht und Gesetz, wenn diese gerade nicht ins eigene Weltbild passen oder dem Durchgedrehten in Amerika nicht gefallen. Und sowas will Europa dominieren.
    Dieses Forum hier zeigt mir, dass es doch Menschen gibt, welche sich der katastrophalen moralischen Deformation von Recht und Gesetz zumindest verbal entgegenstellen.

    Antworten

  • Reykjavik
    4. März 2026 @ 16:41

    Für dieses politische Genre hat bisher die Berliner Zeitung die zutreffendste Bezeichnung gefunden: Vasallen-Talk.
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/vasallen-talk-in-washington-trump-wuetet-merz-nickt-li.10022308

    Antworten

    • KK
      4. März 2026 @ 17:31

      Oder: Vaseline-Talk.
      Vorher damit einreiben, dann kriecht es sich noch besser in enge Öffnungen.

      Antworten

      • Peinlich
        4. März 2026 @ 18:45

        Wohl eher gleich Gleitgel, für Trump „the old queen“ ist Merz ja noch ein junger Hüpfer und schlank und vermutlich attraktiv zugleich ;), wobei, er scheint ja eher auf den dunkleren Typ zu stehen, wie man bei/nach Mamdamis und dem Besuch der arabischen (?) Delegation sehen konnte die er mit seinem Parfüm belästigte.

        Vielleicht sollten wir nur noch Sozialisten nach Washington schicken als EU, Sanchez kommt Mamdami da ja eigentlich am nächsten, falls er ein ähnlich guter Politiker ist.
        Ansonsten, der neue niederländische Ministerpräsident dürfte ja wohl eher kein unterwürfiger Bottom sein, aber als ehemaliges Mitglied einer Rutte-Regierung, dürfte man da schon Bauchschmerzen haben. Dazu ist seine Partei in den EU-Parteien der FDP.

  • Erneuerung
    4. März 2026 @ 14:52

    Des Pudels Pudel, würde ich meinen. Auch wenn die Aussage nun relativiert wird, so hatte Rubio verlauten lassen, dass Trump durch Netanjahu zum Losschlagen genötigt wurde. Das weltweite Netzwerk hinter Netanjahu, dem Nichtsemiten, zwingt mindestens die USA und Deutschland zur Vasallentreue, Menschenleben oder gar das Leben von Kindern spielen keine Rolle, oder eine schäbige, indem man Nachwuchs gezielt ausrotten möchte. Kein Bedauern über die ermordeten Kinder in der Mädchenschule, aber das Gefasel vom erfoderlichen Regimechange.
    Aber die Krakenarme reichen bis in die BRICS, schließlich ist man auch dort mit schmutzigem Geld verheiratet, und nicht mit der Humanität. Ich habe heute einen interessanten Beitrag gesehen, in dem der Mann mit schwarzem Hut deutlich macht, dass in jeder Institution, in jedem Büro und in jeder Regierung sowieso entsprechende virtuelle Abhängigkeiten existieren und intelligent geschaffen werden. Dein Gegenüber oder Kumpel kann davon schon betroffen sein, ohne das er es merkt oder zugibt. Es zählt die eigene Existenz, für das Leben der Anderen gibt es dann Spenden oder Gottesdienste und schon ist die eigene Welt in Ordnung. Zumindest solange, bis das eigene Dach einstürzt. Das ist die Entwicklungsstufe der Menschheit im 21. Jahrhundert.

    Antworten

  • Andreas
    4. März 2026 @ 14:25

    also nee … wenn ich so durch unsere Qualitätsmedien incl dlf, dw sehe, hat sich Merz glänzend geschlagen
    da er weiß, dass Trump öffentlich keine Kritik verträgt (siehe den Schlagabtausch mit Selenski), hat er ihm
    nur hinter verschlossenen Türen die Leviten gelesen … und wie !!!
    ein genialer Stratege eben !

    Antworten

  • KK
    4. März 2026 @ 13:16

    Stockholm-Syndrom?

    Antworten

  • Guido B.
    4. März 2026 @ 13:12

    Kanzler Fritz und die BILD sind in aufgeräumter Stimmung, wenn sie dem Anführer der westlichen Psychopathen im weissen Barbie-Haus den Hintern küssen dürfen. Hauptsache, man bekommt Lob vom Oberpsychopathen und kann gemeinsam über geistig Gesunde und wegbombardierte Regierungen schnöden.

    Die beiden mächtigsten Leader der freien Welt, beide ohne Skrupel, ohne Moral und ohne Verstand. Hooligans im feinen Zwirn.

    Antworten

  • Stef
    4. März 2026 @ 12:59

    Wenn ich sehe, wie tief ein gewählter Staatenlenker wie Friedrich Merz hier sinkt und wie bereitwillig er sich und seine “Verbündeten” in der EU einem um seine Vormacht kämpfenden Hegemon und seinem unberechenbaren Führer ausliefert, frage ich mich: Wie umfassend muss das Druckpotenzial sein, das die USA gegenüber Merz und unserem Land haben?

    Es ist vermutlich sehr groß und seine Nutzung wäre erwartbar sehr schmerzhaft. Dennoch meine ich, dass es absehbar nicht besser, sondern nur noch schlimmer zu werden droht. Von daher ist die gebotene Konsequenz, das Ungemach besser ab jetzt als später in Kauf zu nehmen und zu beginnen, sich den Rücken für einen Neuanfang in den internationalen Beziehungen freizukämpfen.

    Aber ich fürchte, dass genau hier der eigentliche Hund begraben liegt. Merz und Konsorten haben vermutlich nicht die leiseste Idee, was sie ohne die USA und ohne diese gescheiterte EU machen sollen. Denn dann käme es auf einmal wirklich auf sie an, ohne dass sie sich wahlweise hinter der EU oder dem Hegemon verstecken könnten.

    Mit anderen Worten: Wir werden von einer ganzen Generation überforderter Provinzpolitiker regiert, die nicht im Stande ist, über den Tellerrand hinaus zu denken, geschweige denn darüber hinaus zu Führen. Leider ist diese Riege an gescheiterten Existenzen aber durchaus dazu in der Lage, uns in eine Kriegsbeteiligung zu manövrieren, nur um am katastrophalen Status Quo nichts ändern zu müssen.

    Ändern können daran nur die Bürger und die Wähler etwas, fürchte ich.

    Antworten

    • Guido B.
      4. März 2026 @ 13:28

      “ein gewählter Staatenlenker wie Friedrich Merz ”

      Na ja, wenn man unter “gewählt” das Folgende versteht:
      22,6% der Wählerstimmen, peinlich knappe Kanzlermehrheit beim 2. Wahlgang. Zustimmung in der Bevölkerung unter 25% , Zutrauen in die CDU noch 18%.

      So ein schwacher Kanzler ist für Deutschland und Europa ein Abfallprodukt der Demokratie. Ein erbärmlicher Restposten. Wie seine Kollegen Macron und Starmer. Diese himmeltraurigen Staatenlenker erinnern zusammen mit Selenksi mehr an die 4 apokalyptischen Reiter als an die 3 Musketiere.

      Antworten

  • palman
    4. März 2026 @ 12:33

    …und das mit dem “Pudel” passt ja nun gar nicht zu “meinem” > Friedens-arm Schmerzensreich < * !?! – DA habe Ich doch eher so “WIND-Hund-TYPEN” (evtl. sog. “Afghanen”) im Auge / Hinterkopf !?! 😉

    = – in Anlehnung an den weltbekannten “austrischen” K ü n s t l e r
    > Friedensreich Hundertwasser < …

    Antworten

  • Arthur Dent
    4. März 2026 @ 12:16

    “Brüssel und Madrid sehen das anders” – die taz auch. Zum Nicken und Lächeln hätte er besser zuhause bleiben können…
    Acht, neun, aus – k.o.

    Antworten

  • european
    4. März 2026 @ 11:19

    Mir war immer bewusst, dass Merz einfach nur ein Dünnbrettbohrer ist, aber solange er nur für sich selbst peinlich ist, konnte einem das egal sein. Dieser Auftritt bei Trump, wo er sich aufspielt als hätte er in der EU etwas zu sagen, ist einfach nur daneben und extrem peinlich. Es ist zum Fremdschämen. Fehlt nur noch das Rutte’sche “Bleib bei uns Daddy”. Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen könnte.

    https://www.youtube.com/shorts/CgvAJ-IebXM

    Merz spricht nicht für uns. Liebe Spanier, wir bitten um Entschuldigung. Wir haben ihn nicht gewählt und werden nie verstehen, wieso die CDU ausgerechnet ihn erkoren hat. Ist der Fachkräftemangel in der Partei so groß?

    Antworten

  • Michael
    4. März 2026 @ 10:54

    „Pudel“ ist sehr treffend: wenn der „Löwe“ brüllt wedelt der „Hund“ mit dem Schwanz!



  • Info: https://lostineu.eu/merz-kann-trump-in-bruessel-und-madrid-sieht-man-das-anders/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    05.03.2026

    Screenshot_2026_03_07_at_05_01_33_Putin_Die_Verbrechen_der_USA_Deutschland_leidet_noch_heute_EU_schwerer_Fehler_YouTube

    Video https://youtu.be/PpVxNQnU47c Dauer 8:42 Min.


    youtube.com, vom 24.02.2026

    Putin schärfste Rede! Er gedenkt Deutschland! Die EU macht einen schweren Fehler! Putin die Verbrechen der USA! Deutschland leidet noch heute! In dieser Rede stellt Putin die historische Beziehung zu Deutschland her. Putin führt aus, wer in Deutschland und in der EU wirklich das Sagen hat! Putins härteste Rede aller Zeiten - komplett auf deutsch übersetzt Russische Welt TV    • Putins härteste Rede aller Zeiten - komple...  


    Info: https://www.youtube.com/watch?v=PpVxNQnU47c


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    Weiteres: 




    Putins härteste Rede aller Zeiten - komplett auf deutsch übersetzt


    Screenshot_2026_03_07_at_05_09_14_Putins_h_rteste_Rede_aller_Zeiten_komplett_auf_deutsch_bersetzt_YouTube

    youtube.com, vom 02.10.2022

    Putins neueste Rede vom 30. September 2022 komplett auf deutsch übersetzt. So haben alle, unabhängig von deren Ansichten die Möglichkeit, sich die Rede selbst anzuschauen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Quelle: www.kremlin.ru


    Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=FyVUQOwBL_0 Dauer 43:22 Min.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    05.03.2026

    Trump zerstört Iran – Da will Merz wenigstens das Völkerrecht zerstören

    freedert.online, vom 4 Mär. 2026 22:00 Uhr

    Bei Merz hat man immer das Gefühl, es genügt ihm nicht, über den Stützpunkt Ramstein bei jeder US-Schweinerei irgendwie mit dabeigewesen zu sein. Ihm reicht auch die völlige Gleichgültigkeit nicht, die deutsche Medien gegenüber dem Iran beweisen. Er will eine Welt ohne Recht.


    © Urheberrrechtlich geschützt


    Friedrich Merz (l.) mit Donald Trump in Washington, 3. März 2026, Von Dagmar Henn


    Immerhin ist jetzt klar, womit man Bundeskanzler Friedrich Merz vor der Nase herumwedeln muss, damit er völlig den Verstand verliert (so er je einen besessen hat). Im Tagesthemen-Interview wiederholte er die entscheidenden Punkte:

    "Der Iran ist kurz davor gewesen, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen. Sowohl die Trägerraketen als auch das angereicherte Material sind nachweislich vorhanden."

    Es gibt im Internet eine hübsche Zusammenstellung von über dreißig Jahren Bibi Netanjahu, in denen er jedes Mal erklärt, Iran sei nur noch Wochen von einer Atombombe entfernt. Seit den 1980ern. Wahrscheinlich kennt Herr Merz eben dieses Video nicht, und von der Fatwa, die eine Entwicklung von Atombomben verbietet, weiß er auch nichts. Der Mord an Chamenei könnte allerdings die Nebenwirkung haben, dass eben dieses religiöse Verbot, Atomwaffen herzustellen, demnächst fällt.


    UN-Sicherheitsrat berät Iran-Krise: Scharfe Vorwürfe, wachsende Eskalationsgefahr





    UN-Sicherheitsrat berät Iran-Krise: Scharfe Vorwürfe, wachsende Eskalationsgefahr






    Übrigens könnte man denselben Satz auch in Bezug auf Deutschland sagen. Die Raketentechnik ist vorhanden, und das angereicherte Uran liegt in Garching. Technisch betrachtet könnte auch Deutschland binnen Wochen in den Besitz von Atomwaffen gelangen, und allzu freundlich hat sich dieser Staat auf der Welt bisher auch nicht verhalten. Wäre es dann angebracht, Berlin zu bombardieren? Und wo wir schon einmal dabei sind: Was ist eigentlich davon zu halten, wenn ein Staat, der nachweislich Völkermord betreibt, völlig widerrechtlich im Besitz von Atomwaffen ist? Stimmt, das hat noch keine deutsche Regierung gestört. Ganz im Gegenteil, man liefert nur allzu gerne die U-Boote, von denen diese dann abgeschossen werden könnten. Die neuesten Versionen werden gerade in Kiel gebaut.

    Aber zurück zu Merz. Am Sonntag hatte er ja schon die Gelegenheit einer Pressekonferenz genutzt, um zu erklären:

    "Wie Sie wissen, führen die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel seit gestern massive Militärschläge gegen den Iran durch. Nach allem, was wir wissen, sind dabei bisher zahlreiche prominente Vertreter des iranischen Regimes zu Tode gekommen, darunter der religiöse Führer Ali Chamenei."

    Die Formulierung, die da gebraucht wird, ist zutiefst zynisch. Jemand, der durch einen Überraschungsangriff, noch dazu während laufender Verhandlungen, getötet wird, "kommt" nicht einfach "zu Tode", als wäre er in einen Fluss gefallen und ertrunken oder auf der Straße von einem Lkw überfahren worden. Das wäre auch vor jedem deutschen Gericht ein Mord. Noch dazu, wenn man dann einen Blick ins Kriegsvölkerrecht wirft; eine Perfidie, also ein Kriegsverbrechen.

    Was man wissen muss, wenn man dann Merzens Behauptungen über Iran betrachtet. Und die Scheingedanken, die er daraufhin abliefert:

    "Was macht man denn in einer Situation, wo über Jahrzehnte auf der Basis des Völkerrechts verhandelt worden ist und das Gegenüber nicht nur nicht bereit ist, keinen Vertrag zu schließen, sondern im Gegenteil ein atomares Waffenarsenal immer weiter aufbaut?"


    Was sagt Putin - Reaktionen aus Russland auf den Angriff auf Iran im Überblick





    Was sagt Putin - Reaktionen aus Russland auf den Angriff auf Iran im Überblick






    Es ist schon eine Leistung, Sätze zu sagen, deren Übereinstimmung mit der Wirklichkeit bei null Prozent liegt. Das Gegenüber, das nicht zu einem Vertrag bereit war, waren die Vereinigten Staaten, die zuletzt mit immer fantastischeren Forderungen auftraten, die einer völligen Zerstörung der militärischen Fähigkeiten Irans entsprachen; so eine Art Versailler Vertrag ohne Ersten Weltkrieg. Aber was Merz dann daraus macht, ist etwas völlig anderes.

    "Und ich möchte nicht in die Mitverantwortung genommen werden für einen Zeitpunkt, der zu spät war … Aber wir müssen uns schon die Frage stellen, was tun wir eigentlich, wenn die Regeln des Völkerrechts erkennbar an ihre Grenzen stoßen und wir es mit Gegnern zu tun haben, die nicht bereit sind, sich an die Regeln des Völkerrechts zu halten? Und wenn man hier die Regeln des Völkerrechts anlegt, dann kann man sogar die Frage stellen, ob nicht eine unmittelbare Gefahr und Bedrohung durch den Iran bevorstand."

    Nur als Vorbemerkung: Herr Merz, das Land, dessen Kanzler Sie sind, heißt Deutschland. Nicht Israel.

    Das Völkerrecht beinhaltet ein ziemlich großes Paket, das sich mit nichts anderem als rechtlichen Regeln zur Kriegsführung beschäftigt. Der ganze Stapel der Genfer Konventionen. Was Merz hier impliziert, ist, dass eine angenommene (um nicht zu sagen: fantasierte) Bedrohung eine Rechtfertigung liefert, die Regeln des Völkerrechts zu ignorieren. Ja, dass es geradezu nachlässig wäre, sich durch diese Regeln gebunden zu fühlen.

    Man kann es nicht oft genug wiederholen – hätte die Sowjetunion sich nicht (selbst vor der Entstehung der Genfer Konventionen) durch humanitäre Regeln gebunden gefühlt, wäre 1945 von Deutschland wenig übrig geblieben. Die Genfer Konventionen sind auch ein Ergebnis des Zweiten Weltkriegs und der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse. Die genau eines als das schwerste aller völkerrechtlichen Verbrechen fixierten: den Angriffskrieg.

    Merz liefert aber nicht nur eine Apologie des Angriffskriegs. Wie sagte er am Sonntag? "Deshalb ist jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündeten zu belehren". Klar. Der Moment war ja schon nicht, als Israel Gaza in Schutt und Asche legte und zehntausende Kinder ermordete. Aber "mit den Vereinigten Staaten und Israel teilen wir das Interesse daran, dass der Terror dieses Regimes aufhört und die gefährliche nukleare und ballistische Aufrüstung gestoppt wird."


    London, Paris und Berlin auf Linie mit USA gegen Iran





    London, Paris und Berlin auf Linie mit USA gegen Iran







    Terror ging in den letzten Jahren in dieser Region eher von Israel aus, aber das ist ja das, was nicht gesehen werden soll. Was geleugnet wird. Aber eben noch mehr – da ist die aktive Unterstützung durch die Bundesregierung, in Gestalt von Waffenlieferungen, aber immer auch in Gestalt von Überflugrechten und der Nutzung deutschen Gebiets. Nur zur Erinnerung: Im Gegensatz zu den britischen Stützpunkten auf Zypern, die britisches Hoheitsgebiet sind, ist Ramstein kein US-amerikanisches, sondern deutsches. Es gibt Verträge, durch die Ramstein den USA zur Nutzung überlassen wurde, aber grundsätzlich gilt dort deutsches Recht. Was bedeutet die Nutzung der Luftwaffenbasis Ramstein zur Vorbereitung des Angriffs auf Iran verstößt gegen Artikel 26 Absatz 1 Grundgesetz:

    "Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen."

    Und dann gibt es noch § 13 des Völkerstrafgesetzbuches:

    "(1) Wer einen Angriffskrieg führt oder eine sonstige Angriffshandlung begeht, die ihrer Art, ihrer Schwere und ihrem Umfang nach eine offenkundige Verletzung der Charta der Vereinten Nationen darstellt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

    (2) Wer einen Angriffskrieg oder eine sonstige Angriffshandlung im Sinne des Absatzes 1 plant, vorbereitet oder einleitet, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft. Die Tat nach Satz 1 ist nur dann strafbar, wenn

    1. der Angriffskrieg geführt oder die sonstige Angriffshandlung begangen worden ist oder 2. durch sie die Gefahr eines Angriffskrieges oder einer sonstigen Angriffshandlung für die Bundesrepublik Deutschland herbeigeführt wird.

    (3) Eine Angriffshandlung ist die gegen die Souveränität, die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit der Charta der Vereinten Nationen unvereinbare Anwendung von Waffengewalt durch einen Staat.

    (4) Beteiligter einer Tat nach den Absätzen 1 und 2 kann nur sein, wer tatsächlich in der Lage ist, das politische oder militärische Handeln eines Staates zu kontrollieren oder zu lenken. "


    Merz begrüßt Militärschläge gegen Iran: Angriffe sollen "Terror-Regime" beenden





    Merz begrüßt Militärschläge gegen Iran: Angriffe sollen "Terror-Regime" beenden






    Wenn schon Merz meint, "deshalb belehren wir unsere Partner nicht hinsichtlich ihrer militärischen Schläge gegen Iran", sollte ihn vielleicht jemand in Bezug auf die deutsche Rechtslage belehren. Das Völkerstrafgesetzbuch ist ziemlich kurz, das sollte auch Merz lesen können. Der übrigens von Beruf eigentlich Rechtsanwalt ist, also imstande sein sollte, Gesetzestexte zu lesen.

    Und der vor allem eines gelernt haben sollte: Ein Recht, das nach Gusto einmal angewandt wird und ein anderes Mal nicht, wie er es in Bezug auf Iran vorschlägt, ist keines. Denn es ist das Kennzeichen des Rechts, eine Gültigkeit zu besitzen, die nicht von der Tageslaune abhängt. Das Völkerrecht ist eine Rechtssammlung, die von vielen Staaten gemeinsam erarbeitet wurde; deren spontane Änderung sich also den Möglichkeiten einer einzelnen Regierung, gar eines einzelnen Kanzlers, entzieht. Was bedeutet, eine Haltung wie die von Merz vorgetragene ist keine Kritik am Völkerrecht, sondern dessen Abschaffung.

    Der Grund, warum ihm nicht sofort auf breiter Front Rechtsnihilismus vorgeworfen wird, ist, dass hinter all diesen scheinbar auf das Recht bezogenen Äußerungen ein Weltbild steht, das die Weltbevölkerung rigide in Menschen und Nichtmenschen einteilt, und ein Völkerrecht nur als Binnenverhältnis zwischen der kleinen, elitären Gruppe der Menschen sieht, und dass diese Haltung von Politik und Medien weitgehend geteilt wird. Im Verhältnis zum Rest des Planeten muss man eben immer mal wieder diesen Rahmen ignorieren, wenn die Nichtmenschen zu aufmüpfig werden. Was alles gar nichts mehr mit der finsteren deutschen Vergangenheit zu tun hat, weil Herr Netanjahu immerhin inzwischen in die Gruppe der Menschen aufsteigen durfte.

    Es scheint keine Grenze zu geben bei dieser Erosion des Rechts. Dieser Prozess scheint vielmehr so lange fortzuschreiten, bis nichts mehr davon übrig ist. Das ist keine Theorie, das ist Praxis. Nicht nur im Zusammenhang mit Gaza und jetzt Iran. Auch der Umgang mit der "Schattenflotte" erinnert immer wieder daran, dass die Gleichheit der Nationen, die Grundlage der UN-Charta ist, solchen wie Merz völlig fremd ist. Solange diese Herrschaften nicht vor Gericht stehen, wohin sie gehören, ist eine Umkehr dieser Entwicklung unmöglich.

    Mehr zum Thema - Iranischer Professor: "Die westlichen Eliten sind Gefangene ihrer eigenen Propaganda"


    Screenshot_2026_03_07_at_03_53_24_Trump_zerst_rt_Iran_Da_will_Merz_wenigstens_das_V_lkerrecht_zerst_ren_RT_DE

    Video https://rumble.com/v76lzv8-ich-finde-wir-sollten-sie-hart-treffen-merz-lacht-ber-trumps-drohgebrden-im.html Dauer 3:18 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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    Info: https://freedert.online/meinung/272073-trump-zerstoert-iran-da-will/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    05.03.2026

    US-Mordlust macht Schule: Merz ist begeistert

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. März 2026,11:39 Uhr


    RTDE 4.3.2026

    US-Mordlust macht Schule: Merz ist begeistert

    Von Wladislaw Sankin und Astrid Sigena

    Während der Pressekonferenz im Oval Office anlässlich seines USA-Besuches deutete Bundeskanzler Friedrich Merz die mögliche Ermordung des russischen Präsidenten Putin an. Nach den einleitenden Worten Trumps äußerte sich Merz folgendermaßen: Er sei froh, in diesen herausfordernden Zeiten mit Trump sprechen zu können:
    "Wir sind uns darin einig, dieses schreckliche Regime in Teheran zu beseitigen, und wir werden über den Tag nach der Beseitigung sprechen, wenn sie weg sind."

    Dann kam Merz über die Notwendigkeit eines Gespräches über das Handelsabkommen zwischen den USA und der EU zu sprechen und fügte hinzu:
    "Und wir müssen über die Ukraine sprechen. Es gibt tatsächlich zu viele Bösewichte ("bad guys") auf dieser Welt, und das ist ein Thema, über das wir reden müssen. Denn wir alle wollen, dass dieser Krieg so schnell wie möglich beendet wird. Aber die Ukraine muss ihr Territorium und ihre Sicherheitsinteressen wahren."

    Trump ging auf diese Ausführungen nicht weiter ein.

    In Bezug auf die Ukraine kann aus der Sicht von Merz eigentlich nur Putin als "bad guy" in Betracht kommen. Trifft diese Annahme zu, bekommen Merzens Äußerungen eine brisante Bedeutung. Denn zuvor hatte Merz von der Beseitigung "dieses schrecklichen Regimes in Teheran" gesprochen. Einen Krieg beenden – das heißt für die USA und ihre Verbündeten, die Führungsschicht des gegnerischen Landes auszulöschen (sofern sie sich nicht erpressen und korrumpieren lässt).

    Jeder weiß mittlerweile, wie Ajatollah Chamenei und die restliche iranische Führungsschicht, insgesamt 49 Personen, ums Leben kamen – beim Arbeitsfrühstück, zusammen mit Ajatollahs Kindern, Ehefrau und Enkelkind. Wie schon bei den angeblichen südamerikanischen Drogengangstern erfolgte die Tötung ohne Gerichtsverfahren. Dieses Mal handelt es sich allerdings nicht um mutmaßliche kleine Drogendealer, sondern um die Führung eines souveränen Landes.

    Für Trump reicht als Rechtfertigung, dass es sich um "evil people" oder "vicious people" gehandelt habe, also sehr schlechte Menschen – eben die "bad guys", von denen Friedrich Merz sprach. Er hat schon früher gesagt, dass er kein Völkerrecht braucht, sondern nur seine eigene Moral (im Gespräch mit NYT am 9. Januar). Dabei hat er versprochen, den Menschen "nichts Böses" anzutun.

    Wenige Wochen später ließ Trump die Führungsschicht eines anderen Landes samt ihren Familien ermorden. Dabei war Ali Chamenei nicht nur politischer Führer, sondern der geistliche Anführer von Hundert Millionen schiitischen Muslimen. Die Welt schaute der in der modernen Geschichte beispiellosen Tat nur zu.

    Noch schlimmer war die bejahende Zustimmung durch die Bundesgenossen der Israelis und der US-Amerikaner, wie zum Beispiel durch Friedrich Merz. Offenbar hat der deutsche Bundeskanzler auch so einige "bad guys" im Sinn, die er gerne loswürde. Notfalls auch mit den Mitteln, zu denen Trump greift. Wenn Merz sie denn nur hätte.

    Denn er hat sie nicht. Der deutsche Auslandsgeheimdienst, der BND, dürfte kaum in der Lage sein, einen ausländischen Machthaber zu ermorden, geschweige denn den russischen Präsidenten Putin. Anders dürfte es beim britischen MI6 aussehen, vor allem wenn er mit den ukrainischen Diensten zusammenarbeitet. Dann dürften größere Erfolgsaussichten bestehen.

    Ein derartiger "Erfolg" würde allerdings das unausweichliche Ende des angemaßten ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bedeuten. Bisher hat Russland auf seine Ausschaltung verzichtet, auch wenn es Selenskij nicht mehr als legitimen Präsidenten der Ukraine anerkennt. Auch hier zeigt sich wieder eine typische Charakteristik der russischen Führung, auf die Einhaltung internationaler Gepflogenheiten zu achten. Man tötet keine Staatsoberhäupter, selbst wenn man ihre Legitimität nicht anerkennt.

    Sehr wahrscheinlich hat sich Friedrich Merz im Oval Office kurz verplappert. Hier war der Wunsch der Vater des Gedankens. Man darf vermuten, dass deutsche Politiker mit ihren baltischen, nordischen, britischen und ukrainischen Verbündeten sehr häufig darüber sprechen, wie man Wladimir Putin auch physisch loswerden kann. Der Gedanke, den er da im Oval Office geäußert hat, war für ihn offensichtlich kein neuer.

    Sollte die Deutung zutreffen, wären Merzens Mordgedanken umso beschämender, da Friedrich Merz vom russischen Präsidenten nichts zu befürchten hat. Die Andeutung des früheren russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew, man könne ja auch mal Merz entführen (ähnlich wie es Trump mit Maduro gemacht hat), war ganz offensichtlich ein Scherz, um die Absurdität des US-Handelns auf der internationalen Bühne zu verdeutlichen.

    Am frühen Morgen legte Merz nach und erklärte das Völkerrecht für nicht mehr bindend. In einem X-Video, das er offenbar während seiner US-Reise aufgenommen wurde, warf er das Völkerrecht und ein "verhinderndes" Handeln auf die Waagschale. Den US-israelischen Angriff rechtfertigte er aufs Neue: Es gehe zunächst einmal darum, "dieses Regime" auch tatsächlich empfindlich zu treffen, nachdem es selbst nicht bereit gewesen sei, am Verhandlungstisch, Lösungen zu erzielen.

    Aber das nahöstliche Feld überlässt er gerne Israel und den USA. Beziehungsweise die "Drecksarbeit" dort, politische Morde und völkerrechtswidrige Aggression inklusive. Nun ist aber in Europa ein anderes "Israel" herangewachsen, nämlich die Ukraine, deren Unterstützung mittlerweile inoffiziell deutsche Staatsräson ist (Merz: "Wir teilen mit der Ukraine ein Schicksal"). Und in diesem europäischen Feld möchte Deutschland die Fesseln des Völkerrechts endgültig verwerfen.

    Konkret bedeutet das hauptsächlich den Ausstieg aus dem Zwei-Plus-Vier-Vertrag, der die Wiedervereinigung für Jahrzehnte außenpolitisch regelte, aber vielleicht auch mehr. Denn die Dreistigkeit der teuren Wertepartner bei der Beseitigung ihrer geopolitischen Rivalen fasziniert den deutschen Kanzler und lässt womöglich seinen Gewaltfantasien freien Lauf. Mit dem Vorwurf gegenüber den Russen "barbarisch" zu sein, leistet er bereits Vorarbeit und fällt damit in die unrühmlichen Fußstapfen seiner Vorfahren. Denn es war ja auch 1941 so: Der Feind ist barbarisch und hält sich nicht an menschliche Regeln. Also müssen wir Deutschen uns auch nicht daran halten.

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    05.03.2026

    Merz will wenigstens das Völkerrecht zerstören

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. März 2026,  11:39 Uhr, Von Dagmar Henn


    RTDE 4.3.2026

    Trump zerstört Iran – Da will Merz wenigstens das Völkerrecht zerstören

    Bei Merz hat man immer das Gefühl, es genügt ihm nicht, über den Stützpunkt Ramstein bei jeder US-Schweinerei irgendwie mit dabei gewesen zu sein. Ihm reicht auch die völlige Gleichgültigkeit nicht, die deutsche Medien gegenüber dem Iran beweisen. Er will eine Welt ohne Recht.


    Immerhin ist jetzt klar, womit man Bundeskanzler Friedrich Merz vor der Nase herumwedeln muss, damit er völlig den Verstand verliert (so er je einen besessen hat). Im Tagesthemen-Interview wiederholte er die entscheidenden Punkte:
    "Der Iran ist kurz davor gewesen, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen. Sowohl die Trägerraketen als auch das angereicherte Material sind nachweislich vorhanden."

    Es gibt im Internet eine hübsche Zusammenstellung von über dreißig Jahren Bibi Netanjahu, in denen er jedes Mal erklärt, Iran sei nur noch Wochen von einer Atombombe entfernt. Seit den 1980ern. Wahrscheinlich kennt Herr Merz eben dieses Video nicht, und von der Fatwa, die eine Entwicklung von Atombomben verbietet, weiß er auch nichts. Der Mord an Chamenei könnte allerdings die Nebenwirkung haben, dass eben dieses religiöse Verbot, Atomwaffen herzustellen, demnächst fällt.

    Übrigens könnte man denselben Satz auch in Bezug auf Deutschland sagen. Die Raketentechnik ist vorhanden, und das angereicherte Uran liegt in Garching. Technisch betrachtet könnte auch Deutschland binnen Wochen in den Besitz von Atomwaffen gelangen, und allzu freundlich hat sich dieser Staat auf der Welt bisher auch nicht verhalten. Wäre es dann angebracht, Berlin zu bombardieren? Und wo wir schon einmal dabei sind: Was ist eigentlich davon zu halten, wenn ein Staat, der nachweislich Völkermord betreibt, völlig widerrechtlich im Besitz von Atomwaffen ist? Stimmt, das hat noch keine deutsche Regierung gestört. Ganz im Gegenteil, man liefert nur allzu gerne die U-Boote, von denen diese dann abgeschossen werden könnten. Die neuesten Versionen werden gerade in Kiel gebaut.

    Aber zurück zu Merz. Am Sonntag hatte er ja schon die Gelegenheit einer Pressekonferenz genutzt, um zu erklären:
    "Wie Sie wissen, führen die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel seit gestern massive Militärschläge gegen den Iran durch. Nach allem, was wir wissen, sind dabei bisher zahlreiche prominente Vertreter des iranischen Regimes zu Tode gekommen, darunter der religiöse Führer Ali Chamenei."

    Die Formulierung, die da gebraucht wird, ist zutiefst zynisch. Jemand, der durch einen Überraschungsangriff, noch dazu während laufender Verhandlungen, getötet wird, "kommt" nicht einfach "zu Tode", als wäre er in einen Fluss gefallen und ertrunken oder auf der Straße von einem Lkw überfahren worden. Das wäre auch vor jedem deutschen Gericht ein Mord. Noch dazu, wenn man dann einen Blick ins Kriegsvölkerrecht wirft; eine Perfidie, also ein Kriegsverbrechen.

    Was man wissen muss, wenn man dann Merzens Behauptungen über Iran betrachtet. Und die Scheingedanken, die er daraufhin abliefert:
    "Was macht man denn in einer Situation, wo über Jahrzehnte auf der Basis des Völkerrechts verhandelt worden ist und das Gegenüber nicht nur nicht bereit ist, keinen Vertrag zu schließen, sondern im Gegenteil ein atomares Waffenarsenal immer weiter aufbaut?"

    Es ist schon eine Leistung, Sätze zu sagen, deren Übereinstimmung mit der Wirklichkeit bei null Prozent liegt. Das Gegenüber, das nicht zu einem Vertrag bereit war, waren die Vereinigten Staaten, die zuletzt mit immer fantastischeren Forderungen auftraten, die einer völligen Zerstörung der militärischen Fähigkeiten Irans entsprachen; so eine Art Versailler Vertrag ohne Ersten Weltkrieg. Aber was Merz dann daraus macht, ist etwas völlig anderes.

    "Und ich möchte nicht in die Mitverantwortung genommen werden für einen Zeitpunkt, der zu spät war … Aber wir müssen uns schon die Frage stellen, was tun wir eigentlich, wenn die Regeln des Völkerrechts erkennbar an ihre Grenzen stoßen und wir es mit Gegnern zu tun haben, die nicht bereit sind, sich an die Regeln des Völkerrechts zu halten? Und wenn man hier die Regeln des Völkerrechts anlegt, dann kann man sogar die Frage stellen, ob nicht eine unmittelbare Gefahr und Bedrohung durch den Iran bevorstand."

    Nur als Vorbemerkung: Herr Merz, das Land, dessen Kanzler Sie sind, heißt Deutschland. Nicht Israel.

    Das Völkerrecht beinhaltet ein ziemlich großes Paket, das sich mit nichts anderem als rechtlichen Regeln zur Kriegsführung beschäftigt. Der ganze Stapel der Genfer Konventionen. Was Merz hier impliziert, ist, dass eine angenommene (um nicht zu sagen: fantasierte) Bedrohung eine Rechtfertigung liefert, die Regeln des Völkerrechts zu ignorieren. Ja, dass es geradezu nachlässig wäre, sich durch diese Regeln gebunden zu fühlen.

    Man kann es nicht oft genug wiederholen – hätte die Sowjetunion sich nicht (selbst vor der Entstehung der Genfer Konventionen) durch humanitäre Regeln gebunden gefühlt, wäre 1945 von Deutschland wenig übrig geblieben. Die Genfer Konventionen sind auch ein Ergebnis des Zweiten Weltkriegs und der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse. Die genau eines als das schwerste aller völkerrechtlichen Verbrechen fixierten: den Angriffskrieg.

    Merz liefert aber nicht nur eine Apologie des Angriffskriegs. Wie sagte er am Sonntag? "Deshalb ist jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündeten zu belehren". Klar. Der Moment war ja schon nicht, als Israel Gaza in Schutt und Asche legte und zehntausende Kinder ermordete. Aber "mit den Vereinigten Staaten und Israel teilen wir das Interesse daran, dass der Terror dieses Regimes aufhört und die gefährliche nukleare und ballistische Aufrüstung gestoppt wird."

    Terror ging in den letzten Jahren in dieser Region eher von Israel aus, aber das ist ja das, was nicht gesehen werden soll. Was geleugnet wird. Aber eben noch mehr – da ist die aktive Unterstützung durch die Bundesregierung, in Gestalt von Waffenlieferungen, aber immer auch in Gestalt von Überflugrechten und der Nutzung deutschen Gebiets. Nur zur Erinnerung: Im Gegensatz zu den britischen Stützpunkten auf Zypern, die britisches Hoheitsgebiet sind, ist Ramstein kein US-amerikanisches, sondern deutsches. Es gibt Verträge, durch die Ramstein den USA zur Nutzung überlassen wurde, aber grundsätzlich gilt dort deutsches Recht. Was bedeutet die Nutzung der Luftwaffenbasis Ramstein zur Vorbereitung des Angriffs auf Iran verstößt gegen Artikel 26 Absatz 1 Grundgesetz:

    "Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen."

    Und dann gibt es noch § 13 des Völkerstrafgesetzbuches:

    "(1) Wer einen Angriffskrieg führt oder eine sonstige Angriffshandlung begeht, die ihrer Art, ihrer Schwere und ihrem Umfang nach eine offenkundige Verletzung der Charta der Vereinten Nationen darstellt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

    (2) Wer einen Angriffskrieg oder eine sonstige Angriffshandlung im Sinne des Absatzes 1 plant, vorbereitet oder einleitet, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft. Die Tat nach Satz 1 ist nur dann strafbar, wenn

    1. der Angriffskrieg geführt oder die sonstige Angriffshandlung begangen worden ist oder 2. durch sie die Gefahr eines Angriffskrieges oder einer sonstigen Angriffshandlung für die Bundesrepublik Deutschland herbeigeführt wird.

    (3) Eine Angriffshandlung ist die gegen die Souveränität, die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit der Charta der Vereinten Nationen unvereinbare Anwendung von Waffengewalt durch einen Staat.

    (4) Beteiligter einer Tat nach den Absätzen 1 und 2 kann nur sein, wer tatsächlich in der Lage ist, das politische oder militärische Handeln eines Staates zu kontrollieren oder zu lenken. "

    Wenn schon Merz meint, "deshalb belehren wir unsere Partner nicht hinsichtlich ihrer militärischen Schläge gegen Iran", sollte ihn vielleicht jemand in Bezug auf die deutsche Rechtslage belehren. Das Völkerstrafgesetzbuch ist ziemlich kurz, das sollte auch Merz lesen können. Der übrigens von Beruf eigentlich Rechtsanwalt ist, also imstande sein sollte, Gesetzestexte zu lesen.

    Und der vor allem eines gelernt haben sollte: Ein Recht, das nach Gusto einmal angewandt wird und ein anderes Mal nicht, wie er es in Bezug auf Iran vorschlägt, ist keines. Denn es ist das Kennzeichen des Rechts, eine Gültigkeit zu besitzen, die nicht von der Tageslaune abhängt. Das Völkerrecht ist eine Rechtssammlung, die von vielen Staaten gemeinsam erarbeitet wurde; deren spontane Änderung sich also den Möglichkeiten einer einzelnen Regierung, gar eines einzelnen Kanzlers, entzieht. Was bedeutet, eine Haltung wie die von Merz vorgetragene ist keine Kritik am Völkerrecht, sondern dessen Abschaffung.

    Der Grund, warum ihm nicht sofort auf breiter Front Rechtsnihilismus vorgeworfen wird, ist, dass hinter all diesen scheinbar auf das Recht bezogenen Äußerungen ein Weltbild steht, das die Weltbevölkerung rigide in Menschen und Nichtmenschen einteilt, und ein Völkerrecht nur als Binnenverhältnis zwischen der kleinen, elitären Gruppe der Menschen sieht, und dass diese Haltung von Politik und Medien weitgehend geteilt wird. Im Verhältnis zum Rest des Planeten muss man eben immer mal wieder diesen Rahmen ignorieren, wenn die Nichtmenschen zu aufmüpfig werden. Was alles gar nichts mehr mit der finsteren deutschen Vergangenheit zu tun hat, weil Herr Netanjahu immerhin inzwischen in die Gruppe der Menschen aufsteigen durfte.

    Es scheint keine Grenze zu geben bei dieser Erosion des Rechts. Dieser Prozess scheint vielmehr so lange fortzuschreiten, bis nichts mehr davon übrig ist. Das ist keine Theorie, das ist Praxis. Nicht nur im Zusammenhang mit Gaza und jetzt Iran. Auch der Umgang mit der "Schattenflotte" erinnert immer wieder daran, dass die Gleichheit der Nationen, die Grundlage der UN-Charta ist, solchen wie Merz völlig fremd ist. Solange diese Herrschaften nicht vor Gericht stehen, wohin sie gehören, ist eine Umkehr dieser Entwicklung unmöglich.

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.03.2026

    Schlagzeile







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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.03.2026

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    Info: 


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    04.03.2026

    Der Iran zerstört weitere US-Radaranlagen

    seniora.org, 4. März 2026, 04. 03. 2026 von Islander - übernommen von //substack.com/@islanderreports">Islander Reports


    Zwei weitere AN/TPY-2 THAAD-Radaranlagen wurden als zerstört bestätigt   – eine in der Nähe von Abu Dhabi, eine auf dem jordanischen Luftwaffenstützpunkt Muwafaq Salti. Hinzu kommt die AN/FPS-132 in Al Udeid. Die Gesamtverluste an Radaranlagen belaufen sich nun auf über 3,4 Milliarden Dollar. Und dabei sind noch nicht einmal die Abschussrampen und Stützpunkte mitgerechnet.

    Die Karte der zerstörten Radaranlagen hat sich weiter verschlechtert. Deutlich verschlechtert. Screenshot_2026_03_05_at_00_59_54_a8563b25_cba2_4109_be93_d34a87c70b3d_1266x1037.jpg_JPEG_Grafik_1266_1037_Pixel_Skaliert_53_

     

    https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/a8563b25-cba2-4109-be93-

    Sehen Sie sich die Grafik an. Vorher und nachher. Fünf separate Radarsysteme. Katar. Vereinigte Arabische Emirate. Jordanien. Die Reichweitenkreise auf dieser Karte   – 3.000 km, 5.000 km   – sagen Ihnen, was Washington Ihnen verschweigt. Das sind nicht nur taktische Verluste. Allein das AN/FPS-132 überwachte den Westen Chinas und Russlands. Diese Reichweite ist nun weg. Nicht eingeschränkt. Verschwunden. Und es durch Luftfahrzeuge über einem aktiven iranischen Luftverteidigungsgebiet zu ersetzen, ist keine ernsthafte Option.

    Das Besondere daran ist, dass das meiste davon nicht mit ballistischen Raketen erreicht wurde. Es wurde mit Shaheds erreicht. Dieselben billigen iranischen Drohnen, die Washington zwei Jahre lang als lästige Waffen in der Ukraine abgetan hat. Die Waffe, die Zehntausende von Dollar kostet, hat methodisch die modernste Radartechnik der Welt im Wert von Milliarden von Dollar ausgeschaltet.

    Der Iran hat das amerikanische Raketenabwehrsystem nicht besiegt. Er hat die Sichtfähigkeit des Systems beseitigt   – Basis für Basis, Land für Land, Radar für Radar   –, bevor die Abfangjäger überhaupt wussten, wo sie suchen sollten.

    Die Magazine sind leer. Die Augen sind weg. Und irgendwo in Teheran entscheidet jetzt jemand, wohin die Raketen als Nächstes fliegen.

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    Quelle: Islander

    https://islanderreports.substack.com/p/the-radar-destruction-map-just-got?publication_id=2141174&post_id=189892846&isFreemail=true&r=484ski&triedRedirect=true




    Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/urteil-der-geschichte-wird-us-regierung-verdammen


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.03.2026

    Frieden mit Russland - Einblick in eine Debatte in der IPPNW

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 4. März 2026, 12:34 Uhr


    Frieden mit Russland – Einblick in eine Debatte in einer Friedensorganisation

    Beide Autoren gehören der älteren Generation an, die im Zweiten Weltkrieg geboren wurde, den ersten Kalten Krieg erlebt und nach der Wendezeit 1989/1991 an einen dauerhaften Frieden in Europa geglaubt hat. Klaus-Dieter Kolenda und Peter Vonnahme sind darüber entsetzt, dass die Kriegsgefahr nach Europa zurückgekehrt ist, in den letzten Jahren bedrohlich zugenommen hat und derzeit so groß ist wie in den gefährlichsten Zeiten nach 1945. Von Klaus-Dieter Kolenda und Peter Vonnahme.

    Einführung

    Ein schockierendes Anzeichen dafür ist, dass das Feindbild Russland in den letzten Jahren wieder auferstanden ist. Russlandfeindliche Beiträge treiben in der Presse, im Rundfunk und im TV immer neue Blüten. So ist über Jahre eine ausgeprägte Russophobie entstanden. Belege dafür sind Auftrittsverbote für russische Künstler und der Ausschluss russischer und belarussischer Sportlerteams von der Teilnahme an den gerade zu Ende gegangenen Olympischen Winterspielen, ohne dass das in Leitmedien kritisch hinterfragt wurde. Als Grund wird der Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24. Februar 2022 und der hieraus entstandene „Ukraine-Krieg“ angegeben, für den Russland, vor allem sein böser Präsident Wladimir Putin, nach Meinung westlicher Politiker und Medien die alleinige Schuld trägt. Diese einfache Sichtweise hat sich inzwischen in weiten Teilen der Gesellschaft durchgesetzt.

    Aber stimmt das wirklich? Welche Vorgeschichte hat der Ukraine-Krieg und wer ist dafür verantwortlich? Diese Fragen werden hierzulande kaum noch diskutiert. Die schlichte Formel von der Alleinschuld Russlands ist die Antwort auf alle Fragen. In der öffentlichen Diskussion geht völlig unter, dass der größte Teil der Welt die Situation anders sieht. Auch in der westlichen Welt gibt es namhafte Stimmen, die die Lage sehr viel differenzierter beurteilen. Zu ihnen gehört der renommierte US-amerikanische Politikwissenschaftler John Mearsheimer. Er begreift, dass die NATO-Erweiterung von Russland als existentielle Bedrohung wahrgenommen wird[2] und benennt sie als Hauptursache für den Krieg in der Ukraine. Neben Mearsheimer gibt es eine Reihe weiterer herausragender westlicher Wissenschaftler, die das ebenso sehen und für die vor allem der Westen für die Katastrophe des Ukraine-Krieges verantwortlich ist[3].

    Dessen ungeachtet wird von Politik und Medien die Russophobie weiter geschürt. Es wird die Angst verbreitet, Russland werde demnächst auch die NATO-Staaten angreifen. Mit dieser Begründung wird in Deutschlang die Schuldenbremse im Grundgesetz aufgehoben und eine Politik der massiven Aufrüstung mit Hunderten von Milliarden Euro begründet. Damit verbunden wird die Forderung, dass Deutschland bis spätestens 2029 „kriegstüchtig“ sein muss und bereit sein soll für einen neuen Krieg gegen Russland.

    In dieser bedrückenden Situation ergab sich über einen Briefwechsel ein Kontakt zwischen Klaus-Dieter Kolenda und Peter Vonnahme. Beide Autoren sind Mitglied der Organisation „International Physicians for the Prevention of Nuclear War“ (IPPNW). Diese Ärzteorganisation erhielt 1985 den Friedensnobelpreis für die Aufklärung über die verheerenden Folgen eines Atomkrieges. Sie leistete in Ost und West einen Beitrag zur Beendigung des Kalten Krieges. Heute bestehen in über 50 Ländern nationale Sektionen[4]. Die deutsche Sektion der IPPNW ist mit ca. 6000 Mitgliedern die größte berufsbezogene Friedensorganisation und nennt sich “Internationale Ärztinnen und Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und für soziale Verantwortung e.V.“[5].

    Resolution
    Abkehr vom Feindbild Russland – für eine neue Entspannungspolitik

    Innerhalb der IPPNW gibt es einen Arbeitskreis Süd-Nord. Dieser hat Anfang 2025 eine Resolution unter dem Titel „Abkehr vom Feindbild Russland – für eine neue Entspannungspolitik“ verfasst. Die Resolution beschäftigt sich mit den Erfordernissen einer vernünftigen Friedenspolitik zur Beendigung des Ukrainekriegs. Sie ist beim Vorstand der IPPNW auf Widerstand gestoßen und fand in der Folge auch bei der Mitgliederversammlung 2025 keine Mehrheit. Da auch eine überarbeitete Fassung der Resolution beim Vorstand keine Zustimmung fand, veröffentlichte sie der Arbeitskreis im Dezember 2025 in einer Berliner Zeitung. Das wiederum war Anlass für eine vereinsinterne Debatte. Diese vertiefte sich durch den nachstehenden Beitrag von Peter Vonnahme auf der IPPNW-Plattform. (Der Beitrag wurde geringfügig gekürzt und durch Zwischenüberschriften ergänzt. Einige Abschnitte wurden textlich hervorgehoben, außerdem wurden Fußnoten eingefügt.)

    Hier weiterlesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=147085

     

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    04.03.2026

    Operation Epic Fury

    seniora.org, 3. März 2026, 03. 03. 2026 Von Swissvox - übernommen von //substack.com/@swissvox">SWISSVOX

    Irans Vergeltungsschläge erschüttern die globale Sicherheitsarchitektur


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    William Scott Ritter, Jr. ist ein ehemaliger US-amerikanischer Offizier und Waffeninspekteur (Bildquelle: newsvoice.se)


    Dienstag, der 3. März 2026. Seit vier Tagen tobt die Operation „Epic Fury“. Was am Samstag als technologisches Feuerwerk einer entfesselten Supermacht begann, entpuppt sich bei genauerer Analyse als verzweifelter Wettlauf gegen die physikalischen Grenzen der industriellen Logistik.


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    Die USA führen im Iran einen Krieg des 21. Jahrhunderts, doch ihre Versorgungsketten atmen den Geist des Abnutzungskrieges des 20. Jahrhunderts. Während Washington versucht, die iranischen Raketenarsenale zu zerschlagen, schmilzt das eigene Fundament der globalen Abschreckung in der Hitze der Wüste dahin. Es ist ein Poker um die Weltmachtstellung, bei dem der Einsatz weit über den Persischen Golf hinausreicht.


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    Eine Analyse der militärischen und geopolitischen Lage nach den iranischen Gegenangriffen auf US-Stützpunkte im Nahen Osten

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    Das Netzwerk im Fadenkreuz

    Die militärische Präsenz der USA im Nahen Osten ist gigantisch: 19 Stützpunkte, davon acht permanente Basen, verteilt über Bahrain, Ägypten, den Irak, Jordanien, Kuwait, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dazu eine kontinuierliche Truppenstärke von 40.000 bis 50.000 Soldaten, flankiert von zwei Flugzeugträger-Kampfgruppen — der USS Abraham Lincoln und der USS Gerald R. Ford — mit zusammen über 10.000 Mann Besatzung und rund 130 Kampfflugzeugen im Persischen Golf.

    Diese Dichte an Militärpräsenz sollte den Iran strategisch einrahmen. Stattdessen wurde sie zur ultimativen Zielscheibe.

    Präzise Treffer: Das Milliarden-Radar und der blinde Fleck

    Die iranischen Angriffe waren alles andere als blinde Salven. In Bahrain wurde das Hauptquartier der 5. US-Flotte attackiert: Eine iranische Shahed-Kamikaze-Drohne traf gezielt eine Radarkuppel vom Typ AN/TPS-59 — ein System im Wert von rund 300 Millionen US-Dollar, zertifiziert für die Frühwarnung vor taktischen ballistischen Raketen. Mit dem Radar verlieren alle umliegenden Einheiten wertvolle Reaktionszeit. Zusätzlich wurde ein amerikanischer Tanker im Hafen getroffen; dabei kam ein Hafenarbeiter ums Leben.

    Doch der strategisch folgenreichste Treffer ereignete sich in Katar. Ballistische Raketen durchbrachen die amerikanische Luftabwehr und schlugen auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid ein — dem Sitz des US Central Command, Heimat von 10.000 Soldaten und dem Nervenzentrum der gesamten Region. Das Ziel: eine AN/FPS-132-Frühwarnradaranlage. Geschätzter Wert — eine Milliarde US-Dollar. Weltweit existieren davon nur sechs Exemplare.

    Der Verlust ist kaum überschätzbar. Dieses Radar überwacht Tausende von Kilometern Luftraum auf eingehende Bedrohungen. Sein Ausfall hinterlässt einen massiven blinden Fleck, der in einem laufenden Konflikt weit schwerer wiegt als der rein finanzielle Schaden.

    Friendly Fire und die Grenzen des Situationsbewusstseins

    In Kuwait gerieten der Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem und Camp Buehring unter schweren Beschuss. Im Camp Arifjan wurden vier US-Soldaten durch iranische Raketen getötet. Ein weiterer Vorfall illustriert die extreme Überlastung der Verteidiger besonders eindringlich: Drei amerikanische F-15-Kampfjets wurden von der kuwaitischen Luftabwehr abgeschossen — versehentlich. Das Pentagon bestätigte den Friendly-Fire-Vorfall offiziell; alle sechs Besatzungsmitglieder konnten sich mit dem Schleudersitz retten.

    Wenn ein gesättigter Luftraum — mit gleichzeitig einfliegenden Drohnen, Marschflugkörpern und ballistischen Raketen — das menschliche Situationsbewusstsein überfordert, feuern automatisierte Systeme auf alles, was sich auf einer gefährlichen Flugbahn nähert. Dieser Vorfall ist ein beklemmender Beleg dafür.

    Die geographische Streuung der Angriffe erstreckte sich über die gesamte Region: Im Irak wurden Stützpunkte am Flughafen Erbil getroffen, in Jordanien der Stützpunkt Muafak-Salti, in den VAE der Flughafen Dubai und die Basis al-Dafra, in Saudi-Arabien der Stützpunkt Prinz Sultan. Die größte saudische Ölraffinerie Rastanura musste nach einem Drohnenangriff komplett abgeschaltet werden. Niemand kann 19 Stützpunkte und die gesamte kritische Infrastruktur verbündeter Nationen gleichzeitig mit voller Kapazität verteidigen.

    Natanz, die IAEA und die berührte rote Linie

    Israel weitete seine Schläge im Rahmen der Operation Epic Fury parallel aus. Regierungsgebäude in Teheran wurden attackiert; besondere internationale Aufmerksamkeit erregten Einschläge nahe der Atomanlage in Natanz. IAEA-Direktor Rafael Grossi bestätigte anhand von Satellitenbildern Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Brennstoffanreicherungsanlage. Radiologische Folgen blieben aus — die eigentliche Anlage liegt tief im Untergrund und blieb verschont.

    Das strategische Signal ist dennoch unmissverständlich: Nuklearanlagen sind aktiv in die militärische Zielplanung einbezogen. Eine rote Linie wurde zumindest berührt.

    Zivile Opfer und die Dynamik der Eskalation

    Die zivilen Konsequenzen sind verheerend. Der iranische Rote Halbmond meldet 787 Todesopfer; rund 3.600 Such- und Rettungskräfte sind in 153 Städten im Einsatz. Ausländische NGOs befürchten eine deutlich höhere Dunkelziffer.

    Besonders dramatisch: In Minab veröffentlichte der iranische Außenminister Araghchi Bilder von ausgehobenen Gräbern für 165 Grundschülerinnen. Teheran macht einen US-israelischen Bombenangriff auf eine Mädchenschule dafür verantwortlich. Das israelische Militär erklärte, von Einsätzen in diesem Gebiet keine Kenntnis zu haben. Unabhängig von der ungeklärten operativen Verantwortung löste das Ereignis eine Kettenreaktion aus: Teheran antwortete mit gezielten Gegenschlägen auf zivile Zentren in Israel — 15 Verletzte in Beersheba, mindestens sieben in Jerusalem.

    Europa am Scheideweg: Von scharfen Worten zur Kriegsdrohung

    Das deutsche Auswärtige Amt bestellte den iranischen Botschafter ein. Außenminister Johann Wadephul sprach Iran die alleinige Verantwortung für die Destabilisierung der Region zu und prangerte die Unterstützung für Hamas, Hisbollah und die Huthis sowie die iranische Waffenhilfe für Russland im Ukraine-Krieg an.

    Die Positionierung blieb nicht bei Worten: Deutschland, Frankreich und Großbritannien erwägen öffentlich präventive militärische Maßnahmen — konkret die Zerstörung iranischer Raketenabschussanlagen an der Quelle. Teherans Antwort war prompt: Sprecher Esmail Baghei warnte, europäische Präventivschläge würden als direkte Kriegshandlung und Komplizenschaft mit den Aggressoren gewertet.

    Auch diplomatische Einrichtungen sind nicht mehr tabu: Die US-Botschaft in Riyadh wurde von zwei Drohnen getroffen, in Kuwait gab es einen ähnlichen Angriff. Saudi-Arabien bezeichnete die Angriffe als eklatante Verletzung der Genfer Konventionen und des Wiener Übereinkommens.

    Das Munitionsdilemma: Die tickende Uhr im Hintergrund

    Während US-Präsident Trump die Munitionsvorräte öffentlich als „praktisch unbegrenzt” bezeichnete, zeichnen Militäranalysten ein gegenteiliges Bild. Das Wall Street Journal warnt vor einem rapiden Schrumpfen der Bestände, insbesondere bei der Luftabwehr. Kelly Greco vom Stimson Center bringt es auf den Punkt: Die USA verbrauchen hochtechnologische Systeme weit schneller, als die Rüstungsindustrie sie nachbauen kann.

    Im Vordergrund steht der Ersatz von Patriot-Systemen und SM-3-Raketen — Präzisionswaffen, die ballistische Raketen noch außerhalb der Erdatmosphäre abfangen. Eine SM-3 ist kein einfaches Geschoss; ihre Produktion ist zeit- und kapitalintensiv, die Kapazitäten der Rüstungsindustrie stark limitiert.

    Noch gravierender ist der Verbrauch offensiver Waffen: Die Tomahawk-Marschflugkörper — in den Planspielen des Pentagons das Rückgrat der Abschreckung in der ersten Kriegswoche eines möglichen Konflikts mit China im Indopazifik — gehen ebenfalls rapide zur Neige. Jeder Tomahawk, der im Nahen Osten abgefeuert wird, fehlt für die Abschreckung Pekings. Gleiches gilt für das THAAD-Raketenabwehrsystem, das weltweit in Bereitschaft gehalten werden muss, um Nordkorea und China in Schach zu halten.

    Das Fazit der Analysten ist schonungslos: Ein lang andauernder Abnutzungskrieg spielt Iran strategisch in die Hände. Teheran kalkuliert kühl damit, dass den USA und Israel bei einem monatelangen Konflikt die hochspezialisierte Munition ausgeht — jene Munition, die Washington zur Behauptung seiner Stellung als globale Supermacht zwingend benötigt.

    Wenn Supermächte an ihre Grenzen stoßen

    Die Bilanz ist eindeutig: immense materielle Verluste an US-Infrastruktur, Radarsysteme im Wert von über einer Milliarde Dollar vernichtet, steigende zivile und militärische Opferzahlen, eine diplomatische Schockwelle bis nach Europa — und im Hintergrund eine tickende Uhr der Rüstungsindustrie, die den USA im Indopazifik zunehmend die strategische Handlungsfähigkeit entzieht.

    Was wir gerade beobachten, ist mehr als ein regionaler Schlagabtausch. Es zeigt, dass auch Supermächte durch vergleichsweise günstige Drohnen- und Raketenschwärme an ihre logistischen und finanziellen Grenzen gebracht werden können. Jeder Tag, den dieser Krieg andauert, erzwingt schmerzhafte Kompromisse auf der globalen Landkarte.

    Die entscheidende Frage bleibt offen: Wie wird diese Munitionsknappheit die globale Machtverteilung in den kommenden Jahrzehnten unwiderruflich verändern?



    Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/operation-epic-fury 


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    04.03.2026

    Peter Hänseler wird von RT-DE zur Situation im Nahen Osten interviewt

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    forumgeopolitica.com, Mi. 04 Mär 2026, Peter Hänseler

     RT-DE befragte Peter Hänseler zur Situation im Nahen Osten. Hänselers Analyse divergiert stark von der Berichterstattung im Westen. Ein langer Konflikt steht bevor, den Israel und die Vereinigten Staaten verlieren werden.


    Interview Video

    5 Kommentare zu
    «Peter Hänseler wird von RT-DE zur Situation im Nahen Osten interviewt»


    Adrian Mai Mi. 04 Mär 2026, 15:58

    Wenn sich die "lupenreinen Demokratien" (wie den EU-Staaten, der Volksrepublik China oder der Russischen Föderation, etc.) nicht einmischen, wird dem Terrorregime in Teheran in zwei Wochen die Munition ausgehen. Das bleibt zu hoffen, damit das iranische Volk endlich, nach fast 70 Jahren Terror im Inneren, in Freiheit leben kann.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Zigg Mi. 04 Mär 2026, 16:43

    Ich frage mich warum du nicht lieber weiter ZDF guckst ?

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf H. Krautner Mi. 04 Mär 2026, 16:54

    Freiheit ist noch lange nicht Freiheit. Es gibt sehr viele Versionen von Freiheit, wenn es die normale Bevölkerung betrifft.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Alexander J. Mi. 04 Mär 2026, 17:03

    ZZZ! warum immer wieder seinen tiefen 2-stelligen IQ ausplaudern? Homo homini lupus

    Auf diesen Kommentar antworten

    Doris Manner Mi. 04 Mär 2026, 16:29

    Oh je, oh je! Von unseren Öffentlichen informiert.

    Auf diesen Kommentar antworten


    Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/peter-hnseler-wird-von-rt-de-zur-situation-im-nahen-osten-interviewt


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.03.2026

    Französische Atomwaffen von Deutschland aus gegen Russland?

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 4. März 2026, 12:33 Uhr


    Im Fall der Fälle wäre das durchaus vorteilhaft für Frankreich: Auf der Grundlage der alleinigen Entscheidungshoheit seines Präsidenten, französische Atomwaffen von deutschem Territorium aus gegen Russland zu lancieren, damit die russische Antwort auf Deutschland niedergeht…

    https://www.n-tv.de/politik/Frankreich-ruestet-atomar-auf-Macron-kuendigt-Atom-Uebungen-mit-Deutschland-an-id30422446.html

    2.3.2026

    Frankreich rüstet atomar auf -
    Macron kündigt Atom-Übungen mit Deutschland an

    Frankreich ist die einzige Atommacht in der EU. Macron will angesichts wachsender globaler Bedrohungen die Zahl seiner Atomsprengköpfe erhöhen und kündigt nukleare Militärübungen mit der Bundeswehr an.

    Frankreich plant mit Deutschland und weiteren Ländern gemeinsame Atom-Militärübungen und will zudem atomar aufrüsten. Die Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung solle im laufenden Jahr beginnen und könne "Besuche strategischer Orte und gemeinsame Übungen" umfassen, sagte Macron in einer Grundsatzrede zur nuklearen Abschreckung am Montag auf dem Marinestützpunkt Île Longue nahe der westfranzösischen Hafenstadt Brest.

    "Deutschland ist ein Schlüsselpartner", betonte Macron. "Diese deutsch-französische Zusammenarbeit beruhe auf dem gemeinsamen Verständnis, dass die Nukleardimension der Abschreckung ein Eckpfeiler der europäischen Sicherheit bleibt", hieß es zudem in einer ebenfalls am Montag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz. Diese stütze sich auf die erweiterte Abschreckung der USA, "einschließlich der in Europa stationierten US-amerikanischen Nuklearwaffen, sowie auf die unabhängigen strategischen Nuklearstreitkräfte Frankreichs und Großbritanniens", hieß es weiter.

    Eine deutsch-französische "Nuklear-Steuerungsgruppe" werde künftig über die Koordinierung strategischer Maßnahmen beraten. Thema sei auch die "geeignete Mischung aus konventionellen Fähigkeiten, Raketenabwehr sowie französischen Nuklearfähigkeiten".

    Entscheidungshoheit über Atomwaffen bleibt in Paris

    Nach Angaben von Macron sind auch Großbritannien, Polen, die Niederlande, Belgien und Griechenland an einer engeren Zusammenarbeit mit Blick auf die nukleare Abschreckung interessiert. Dazu zähle auch eine mögliche Stationierung französischer Kampfjets, die Atombomben transportieren können. "Unsere strategischen Luftstreitkräfte werden sich so in der Tiefe des europäischen Kontinents verteilen können", sagte Macron.

    Die Entscheidungshoheit über die Atomwaffen bleibe jedoch ausschließlich in der Hand des französischen Präsidenten, betonte er. "Es wird keinerlei Beteiligung an der endgültigen Entscheidung geben, weder an ihrer Planung noch an ihrer Umsetzung", erläuterte er.

    Angesichts der geopolitischen Lage kündigte Macron eine "Aufstockung" des Atom-Arsenals seines Landes an. "Ich habe angeordnet, die Zahl der Atom-Sprengköpfe in unserem Arsenal zu erhöhen", sagte er. Jedoch sollten dazu keine Zahlen veröffentlicht werden: "Um frei zu sein, muss man gefürchtet werden", fügte Macron hinzu.





    Le Monde 2.3.2026

    La France va permettre à ses alliés de « participer aux exercices de dissuasion nucléaire » ; huit pays européens « ont accepté » : retrouvez le discours d’Emmanuel Macron

    « Nous entrons sur le chemin de ce que j’appellerai la dissuasion avancée », a-t-il expliqué, en ajoutant que dans le cadre de cette nouvelle doctrine, « il n’y aura aucun partage de la décision ultime – ni de sa planification, ni de sa mise en œuvre ». Il a également annoncé que la France va augmenter le nombre de ses têtes nucléaires.




    Ce qu’il faut retenir du discours d’Emmanuel Macron sur le rôle de la dissuasion nucléaire française

    Depuis la base de l’île Longue, à Brest, le président de la République a annoncé la « mise en place progressive d’une dissuasion avancée »
    , offrant notamment la possibilité pour les alliés européens « de participer aux exercices de la dissuasion » nucléaire française. « Elle pourra prévoir le déploiement de circonstances, d’éléments de force stratégique chez nos alliés », a-t-il précisé, assurant que cette « dissuasion avancée (…) renforcera notre défense en lui accordant du champ ».

    Huit pays européens (Allemagne, Belgique, Danemark, Grèce, Pays-Bas, Pologne, Royaume-Uni, Suède) ont accepté jusqu’ici de participer à cette « dissuasion avancée » proposée par la France. Ces pays pourront notamment accueillir des « forces aériennes stratégiques » de l’armée de l’air française, qui pourront ainsi « se disséminer dans la profondeur du continent européen » pour « compliquer le calcul de nos adversaires », a expliqué le président français lors d’un discours consacré à la dissuasion nucléaire.

    « La dissuasion doit demeurer un intangible français », a également affirmé le chef de l’Etat. S’il a tenu à rappeler que la sécurité de la France « ne s’est jamais conçue dans les seules limites de [son] territoire », Emmanuel Macron a précisé qu’il n’y aurait pas « de partage de la définition des intérêts vitaux, qui restera d’appréciation souveraine pour notre pays ».

    Le président de la République a toutefois tenu à rappeler que « la chaîne de commandement est d’une clarté totale et la décision ultime » de déclencher le feu nucléaire « revient au seul président de la République ».

    Dans ce discours très attendu, le chef de l’Etat a aussi appelé à une « une juste répartition des efforts » pour la défense, estimant que la France « sera clairement gagnante ».

    Emmanuel Macron, par ailleurs, a confirmé la construction d’un nouveau sous-marin nucléaire lanceur d’engins. Celui-ci « se nommera L’Invincible et naviguera en 2036 », a-t-il précisé, assurant qu’un « rehaussement de notre arsenal [nucléaire] est indispensable ».

    Autre annonce majeure, la France va augmenter le nombre de ses têtes nucléaires, a fait également savoir le président de la République. « Nous ne communiquerons plus sur les chiffres de notre arsenal nucléaire, contrairement à ce qui avait pu être le cas par le passé », a-t-il ajouté.

    Enfin, la France et l’Allemagne ont annoncé une « coopération plus étroite » dans le domaine de la dissuasion nucléaire, peu après la fin du discours d’Emmanuel Macron. L’Allemagne participera notamment « dès cette année » aux exercices nucléaires français, précise leur déclaration commune.









    Im Fall der Fälle wäre das durchaus vorteilhaft für Frankreich: französische Atomwaffen von deutschem Territorium aus gegen Russland zu lancieren, damit die russische Antwort auf Deutschland niedergeht…



    Präsident der Republik die „schrittweise Einführung einer vorgeschobenen   Abschreckung” an, die insbesondere den europäischen Verbündeten die Möglichkeit bietet, „an den Abschreckungsübungen” der französischen Atomstreitkräfte teilzunehmen. „Sie kann den Einsatz strategischer Kräfte bei unseren Verbündeten unter bestimmten Umständen vorsehen”, präzisierte er und versicherte, dass diese „vorgeschobene Abschreckung (...) unsere Verteidigung stärken wird, indem sie ihr mehr Spielraum verschafft”.

    Bislang haben acht europäische Länder (Deutschland, Belgien, Dänemark, Griechenland, die Niederlande, Polen, das Vereinigte Königreich und Schweden) zugestimmt, sich an dieser von Frankreich vorgeschlagenen „vorgeschobenen Abschreckung“ zu beteiligen. Diese Länder könnten insbesondere „strategische Luftstreitkräfte“ der französischen Luftwaffe aufnehmen, die sich somit „über das Gebiet des europäischen Kontinents verteilen“ um „die Berechnungen unserer Gegner zu erschweren“, erklärte der französische Präsident in einer Rede zum Thema nukleare Abschreckung.

    „Die Abschreckung muss ein unantastbares französisches Element bleiben“ bekräftigte der Staatschef ebenfalls. Er betonte zwar, dass die Sicherheit Frankreichs „niemals nur innerhalb der Grenzen [seines] Hoheitsgebiets konzipiert wurde“ Emmanuel Macron stellte jedoch klar, dass es keine „gemeinsame Definition der lebenswichtigen Interessen geben werde, die weiterhin in der souveränen Entscheidung unseres Landes liegen werde“.

    Der Präsident der Republik betonte jedoch, dass „die Befehlskette völlig klar ist und die endgültige Entscheidung“ über den Einsatz von Atomwaffen „allein beim Präsidenten der Republik liegt“.



    Berliner Zeitung 2.3.2026

    Macron kündigt Atom-Militärübungen mit Deutschland an

    Frankreichs Präsident Macron will das Atomwaffen-Arsenal des Landes massiv ausbauen. Europäische Partner sollen stärker in die französische Abschreckungsstrategie eingebunden werden.

    Peter Steiniger

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Montag auf dem U-Boot-Stützpunkt Île Longue bei Brest eine Grundsatzrede zur nuklearen Abschreckung gehalten. Laut der französischen Tageszeitung Le Monde kündigte er darin eine „Verschärfung“ des französischen Atomwaffenmodells an und sprach von einer „vorgeschobenen Abschreckung“. Gleichzeitig kündigte er Atom-Militärübungen mit Deutschland an.

    Die Rede gilt als Reaktion auf die veränderte geopolitische Lage. Macron stellte Pläne vor, das nukleare Arsenal auszubauen. Frankreich werde die Zahl seiner Atomsprengköpfe erhöhen. Geplant sind weiterhin zusätzliche U-Boote, Kampfjets und Hyperschallwaffen. Zudem möchte Paris europäische Partner wie Deutschland stärker in die eigene Abschreckungsstrategie einbeziehen.

    Frankreich einzige Nuklearmacht in der EU

    Frankreich ist das einzige EU-Land mit Atomwaffen. Innerhalb Europas besitzt nur noch Großbritannien ein eigenes Nukleararsenal. Alle übrigen europäischen Nato-Staaten sind bislang durch die erweiterte Abschreckung der USA geschützt – also durch Washingtons Versprechen, im Ernstfall auch zugunsten der Verbündeten  Atomwaffen einzusetzen.

    Die Ansprache knüpft laut Le Monde an eine Rede Macrons vom 7. Februar 2020 an. Damals hatte der Präsident den europäischen Partnern erstmals einen „strategischen Dialog“ über die Rolle der französischen Nuklearabschreckung für die kollektive Sicherheit Europas angeboten.

    Atom-Militärübungen mit Deutschland angekündigt

    Mit Macrons neuen Ankündigungen geht Paris einen Schritt weiter in diese Richtung: Die Formulierung „vorgeschobene Abschreckung“ deutet darauf hin, dass Frankreich seinen nuklearen Schutzschirm angesichts wachsender Zweifel an der Verlässlichkeit der US-Sicherheitsgarantien künftig offensiver auch für andere europäische Staaten aufspannen will.

    Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, kündigte Macron in seiner Rede zudem konkret gemeinsame Atom-Militärübungen mit Deutschland an. „Deutschland ist ein Schlüsselpartner“, sagte der Präsident mit Blick auf die nukleare Abschreckung. Die ersten Schritte der Zusammenarbeit sollten noch in diesem Jahr beginnen und könnten Besuche strategischer Standorte sowie gemeinsame Übungen umfassen.


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    04.03.2026

    So wird Zypern wider Willen in den Irankrieg hineingezogen

    Schon vor dem Angriff Israels und der USA auf Iran hatte Zypern große Mühe, den EU-Vorsitz zu stemmen. Nun mußten wegen des Krieges mehrere EU-Treffen abgesagt werden, und die immer noch geteilte Insel wird wider Willen massiv aufgerüstet.

    Nachdem eine offenbar iranische Drohne die – exterritoriale – britische Militärbasis auf Zypern getroffen hatte, hat die Insel die Kontrolle über ihr Schicksal verloren. Sie wird zum Objekt einer massiven Aufrüstung und womöglich auch zur Startrampe für den Angriffskrieg.

    Als erstes reagierte Griechenland auf den Drohnenvorfall. Die Fregatten der griechischen Marine “Kimon” und “Psara” seien im Rahmen der Verstärkung der Luftverteidigung der Insel auf dem Weg nach Zypern, meldet “Euronews”.

    Dann kündigte Großbritannien an, ein Kriegsschiff und Hubschrauber nach Zypern zu entsenden. Da wollte Frankreich nicht nachstehen. Nach Informationen der Cyprus News Agency schickt Paris nun Raketenabwehrsysteme, Drohnenabwehrsysteme und mindestens eine Fregatte.

    Deutschland könnte ebenfalls nachziehen, hieß es.

    Wird die Waffenhilfe zur Gefahr?

    Den Zyprioten wird bei so viel “Waffenhilfe” mulmig zumute. Schließlich sind sie nicht Mitglied der Nato, die meisten wollen nichts mit dem Krieg gegen Iran zu tun haben. Und die Beistandsklausel der EU wurde auch noch nicht ausgelöst.

    Ein Regierungssprecher stellte denn auch klar, daß man kein Teil des Konfliktes sei und auch keiner werden wolle. Die militärischen Schutzmaßnahmen dürften nicht falsch interpretiert werden, betonte er. Zitat aus “Politico”:

    “They are not in any case measures which indicate the participation of Cyprus in any military operation. We have made it clear and we constantly repeat this, and we will repeat it again today. The Republic of Cyprus has neither participated in, nor is participating in, nor is going to participate in any military operation,” he said.


    „Es handelt sich in keinem Fall um Maßnahmen, die auf eine Beteiligung Zyperns an einer militärischen Operation hindeuten. Wir haben dies klargestellt und wiederholen es immer wieder, und wir werden es auch heute wiederholen. Die Republik Zypern hat sich weder an einer militärischen Operation beteiligt, noch beteiligt sie sich daran, noch wird sie sich daran beteiligen“, sagte er.  (übersetzt mit DeepL. unkorrigiert)

    Das klingt gut – doch werden sich Griechen, Briten, Franzosen und Iraner daran halten? Zypern und der zypriotische EU-Vorsitz werden immer tiefer in den Konflikt hineingezogen – wenn es dumm läuft, wird die Insel zum Kollateralschaden eines fremden Krieges.

    Und das mitten im EU-Vorsitz, den Zypern am 1. Januar übernommen hat…

    Siehe auch Krieg gegen Iran erreicht Europa – via UK und Zypern

    P.S. Die US-Regierung hat eine Reisewarnung für Zypern herausgegeben. Die Lage spitzt sich wohl zu…

    5 Comments

    1. Monika
      4. März 2026 @ 11:12

      …klar, daß man kein Teil des Konfliktes sei und auch keiner werden wolle…
      sonnenklar ist, dass “man die eigenen Hände in Unschuld wäscht, die Drecksarbeit ist schließlich die “der anderen”, das naseweis “unser Kanzler” ganz genau, er ist sich zu gut für “hands oder boots on” aber gut genug für Intrigen jeder, auch der schäbigsten Art. Das Ganze nennt sich dann Vertretung deutscher (?) Interessen, dafür wurde der Friederich vom Willkürherrscher und selbsternanntem Weltenherrscher Megamaga Trump in den höchsten Tönen gepriesen.
      Besonders pikant die Lobpreisung des einen, geht immer auf Kosten eines anderen, diesmal dem letzten “one man standing” Sanchez.
      Wo bleibt eigentlich die SPD in dem Drama?
      Merke: Koalitionsfrieden ist halt wichtiger als Weltfrieden.
      Was von der “Freundschaft” oder gar “Solidarität” der SPD (bei Parteitagen immer ganz groß gefeiert, auch und gerade der Herr Sanchez) zu halten ist? Kein Krümel mehr übrig! Aber die Umfrage(un)werte für die SPD in Bayern (8%) zeigen angesichts der anstehenden Kommunalwahlen “stark nach oben”. Was trotz des Komplettverrats an den sozialdemokratischen Friedenswerten und auch an den sozialen Vorstellungen (Krankenhaus”reform”, Renten”reform”, Bürgergeld”reform”, Steuer”reform” ect.) ablesbar ist. Wenn die -berechtigt- als “kleinstes Übel in der Komunalpolitik” ein paar Prozent gutmachen, werden wir die glühende Gutheissung der katastrophalen Bundes- und Europapolitik durch “unsere Medien” erleben dürfen. Ganz großes Politkino also.
      Merke: wenn “irgendwer mit Macht” von “unseren Werten”, und dem wichtigen WIR spricht, müssten beim normalen Bürger sämtliche Alarmglocken schrillen.

    Antworten

    • KK
      4. März 2026 @ 13:19

      ” Wo bleibt eigentlich die SPD in dem Drama?”

      Haben Sie das Ihre Genossen im Parteivorstand mal gefragt – im Ortsverein, auf Landesebene und ganz oben?

      Antworten

  • Michael
    4. März 2026 @ 08:53

    Die britische Militärbasis auf Zypern ist nicht „extraterritorial“ sondern „kolonial“ oder genauer – wie auch die zionistische Kolonie Israel in Palästina – „postkolonial“, im Sinne einer andauernden Notwendigkeit Befreiungskämpfe zu führen und nach Unabhängigkeit zu streben!

    Antworten

  • KK
    4. März 2026 @ 01:11

    “Den Zyprioten wird bei so viel “Waffenhilfe” mulmig zumute. Schließlich sind sie nicht Mitglied der Nato”

    Dann schmeisst als erstes die Briten raus, die Euch das eingebrockt haben! Die sind noch nicht mal mehr Teil der EU, schon vergessen?

    Antworten

  • Anastasiya
    4. März 2026 @ 00:13

    Es gibt kluge Stimmen im Parlament. Wenn sie nicht zuhören, wird die EU zerbrechen.

    Spanien verweigerte den USA und Israel die Nutzung seiner Stützpunkte für Angriffe auf Länder des Nahen Ostens.

    Die Reaktion der EU auf die Angriffe der USA und Israels auf den Iran hat Spannungen innerhalb der Brüsseler Führung offengelegt: Ursula von der Leyen und Kaja Kallas waren sich uneins darüber, wer in der Krise die notwendigen Maßnahmen ergreifen sollte.

    Die spanische Europaabgeordnete Irene Montero erklärte: „Die USA und Israel stellen die größte Bedrohung für die globale Sicherheit und Stabilität dar.“ Sie bombardieren Länder, um Öl zu erbeuten, Handelswege zu kontrollieren und strategische Militärpositionen zu beherrschen. Spanien muss die NATO verlassen.

    „Das Bündnis mit den USA bringt uns in Gefahr.“

    Europa werde durch die Schließung der Straße von Hormus „in die Hölle stürzen“, erklärte der serbische Präsident Vučić. „Die Ölpreise werden uns alle umbringen“, fügte er hinzu.


  • Info: https://lostineu.eu/so-wird-zypern-wider-willen-in-den-irankrieg-hineingezogen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Neues vom Wirtschaftskrieg (290): Angriff auf Iran erschüttert Weltmärkte


    lostineu.eu, vom 3. März 2026

    Russland zieht wegen eingefrorener Gelder vor EU-Gericht. Nahost-Konflikt könnte Debatte über russisches Gas neu entfachen. Und infolge des Angriffs auf Iran beben die Börsen.

    • Weltweit beben die Börsen. Der Krieg im Nahen Osten sorgt für heftige Kursverluste an den Aktienmärkten. Hatten die Börsen zunächst noch moderat auf die am Wochenende begonnenen US-israelischen Angriffe und die Tötung von Irans Führer Ali Chamenei reagiert, ist die Stimmung mittlerweile gekippt. Befürchtungen vor einem längeren Krieg und einem Energiepreis-Schock erschüttern die Märkte. Nordseeöl Brent und US-Öl WTI verteuern sich weiter, seit Montag haben beide Ölsorten rund 11 Prozent zugelegt. Der Preis für Erdgas stieg an der Börse in Amsterdam um 30 Prozent und erreichte damit das höchste Niveau seit Februar 2023. Dauerhaft höhere Öl- und Gaspreise können die Inflation befeuern und zugleich das Wirtschaftswachstum bremsen (n-tv) – Besonders betroffen ist wie immer EUropa. Die EU-Kommission hat eine Krisensitzung der Koordinierungsgruppe Gas einberufen, die EZB warnt vor höherer Inflation und geringerem Wachstum. Derweil reiben sich die US-Energiekonzerne die Hände. – Siehe auch “EUropa zahlt die Zeche”
    • Norwegen: Nahost-Konflikt könnte Debatte über russisches Gas neu entfachen. Der ‌eskalierende Nahost-Konflikt könnte ‌nach den Worten des norwegischen Energieministers Terje Aasland die Debatte über ein Verbot russischer Gasimporte in der Europäischen Union neu entfachen. “Die EU hat sehr deutlich gemacht, dass sie von russischem Öl und Gas unabhängig werden will”, sagte Aasland. “Aber die Ereignisse der letzten drei, vier Tage haben die ​Lage erschwert.” Die europäischen Gaspreise ​sind in dieser Woche um 75 Prozent auf Mehrjahreshochs gestiegen, da die militärischen Auseinandersetzungen im und um den Iran die Gasexporte aus der Golfregion beeinträchtigen. Der wichtige Exporteur von Flüssigerdgas (LNG), Katar, hatte am Montag seine Produktion eingestellt (Reuters) – Die EU-Staaten hatten erst im vergangenen Monat einem Verbot von Gasimporten aus Russland bis Ende 2027 endgültig zugestimmt. Norwegen ist der größte Gasproduzent Europas und deckt ​rund 30 Prozent des ​Bedarfs ​des Kontinents.
    • Russland zieht wegen eingefrorener Gelder vor EU-Gericht. Die russische Zentralbank hat Klage beim ​Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht. Dies teilte die Notenbank in Moskau mit. Hintergrund ist das Einfrieren von Teilen ihrer Vermögenswerte in Europa infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Die russische Klage richtet sich gegen einen Beschluss vom Dezember 2025, die Gelder auf unbestimmte Zeit zu blockieren. Zur Begründung hieß es, das Einfrieren sei mit “schwerwiegenden Verfahrensverstößen” verhängt worden, da es per Mehrheitsentscheidung ​und nicht wie vom EU-Recht gefordert einstimmig angenommen worden sei. “Die EU-Verordnung verletzt die ⁠grundlegenden ⁠und unveräußerlichen Rechte auf Zugang zur Justiz und Unverletzlichkeit des Eigentums sowie den Grundsatz der Staatenimmunität”, erklärte die Zentralbank weiter (Der Spiegel) – Diese Argumente treffen zu. Dennoch ist wohl kaum zu erwarten, daß das EU-Gericht der Klage stattgeben wird…

    Mehr zum Wirtschaftskrieg hier

    6 Comments

    1. April
      4. März 2026 @ 10:03

      Spanien hat sich als einziges EU Land richtig verhalten und Richtung USA klargemacht was RECHT und UNrecht ist. Soviel Mut wünsche ich mir von der Bundesregierung und ihren MinisterInnen und Präsidenten. Auch unser Bundespräsident könnte sich dementsprechend äußern. Die poltischen Luschen sollten wirklich mal an unsere Wirtschaft und unsere Ethik denken. Den Menschen geht es zum größten Teil schlecht und bei den zu erwartenden Teuerungen wird es noch schlimmer. Die Menschlichen Tragödien und Opfer in militärisch ausgelieferten Ländern u.a. auch Zypern, werden überhaupt nicht mehr gefühlt. Die Bild Wahrnehmung ist mittlerweile durch tägliche Trümmerfelder ohne Spür- und Geruchsfernsehen, abgeschliffen und als “Normal” angesehen.
      Wo bleibt unser Mitgefühl? Unsere Empathie? Und der Verstand, was so ein Krieg kostet, auch an Geld? Natur, Tiere, Klima, alles Kollateral ? Wir lassen die Welt zerstören ohne Gegenwehr? Wie Verkommen sind wir denn?

    Antworten

    • KK
      4. März 2026 @ 13:22

      “Soviel Mut wünsche ich mir von der Bundesregierung…”

      Da könnten Sie auch einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann schicken…

      Antworten

  • KK
    4. März 2026 @ 01:08

    “Nahost-Konflikt könnte Debatte über russisches Gas neu entfachen. ”

    Ja, wenn sowieso alle völkerrechtswidrige Angriffskriege führen, Menschenrechte mit Füssen treten oder gar Kriegsverbrecher sind, ist es doch völlig egal, von welchem dieser Verbrecher wir Öl und Gas kaufen. Und wenn man es genau nimmt, sind “wir” bigotten Westler (bzw. unsere Geschäftsführer ohne solch konkreten Auftrag) selbst ja auch nicht besser, weil wir einem Teil davon in den Arch kriechen und sie bei ihrem Treiben moralisch und praktisch unterstützen…

    Nur von Israel sollten wir keine Mobiltelefone, Pager oder ähnliches Geraffel kaufen!

    Antworten

  • Arthur Dent
    3. März 2026 @ 23:20

    Wer sind denn “die Märkte”? Nicht schlimm, wenn die erschüttert sind – ich bin darauf gar nicht zu Hause. Und wenn die Spielcasinos auf Talfahrt gehen, so what? Ich hab gar nicht so viel Spielgeld, um da zu zocken. (Übrigens kann man auch mit fallenden Kursen Geld verdienen, je nach dem, worauf man gewettet hat). Wenn Tesla mehr wert ist als die größten 15 Autobauer zusammen, aber nur knapp 1/8 soviele Autos baut wie Toyota – was stimmt denn da nicht?
    Vieles ist Tand, wertloser Krimskrams.
    Aber BK Merz möchte ja, dass wir unsere Renten-Vorsorge den Kapitalmärkten anvertrauen. Die jugend möge schön aufpassen, wie schnell ihr sauer verdientes “Moos” weg ist, so schnell kann sie gar nicht gucken.

    Antworten

  • Guido B.
    3. März 2026 @ 17:08

    Europe is doomed. Here’s why:

    Selbstschädigende Abhängigkeit von den verrückten USA (Sicherheit, Energie, KI)
    Deklassierter Investitionsstandort wegen Überregulierung, hoher Produktionskosten und permanenter Wachstumsschwäche
    Deindustrialisierung und Braindrain
    Destabilisierung der Demokratien durch verkrustete Parteien, unfähige Eliten und Medieneinfalt
    Übermacht von Lobbys im Gesetzgebungsverfahren
    Kontrollverlust bei der Migration
    Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit
    Elitäres Abgleiten in den Autoritarismus
    Wohlstandsverlust durch exorbitante Rüstungskosten und Inflation
    Kopflose EU-Erweiterung
    Intellektueller Zerfall durch proukrainische Propaganda
    Verlust der Glaubwürdigkeit durch hemmungslose Zurschaustellung von Doppelmoral
    usw.

    Antworten

  • Michael
    3. März 2026 @ 17:06

    Ad hoc:
    … und die Gaslager z. B. in Deutschland sollen nur noch zu etwa 21% gefüllt sein, Tendenz weiter abnehmend!
    … und es würde mich sehr wundern wenn das EU Gericht Russlands Klage zuließe! Dazu ist die EU und ihre Institutionen viel zu korrumpiert!


  • Info: https://lostineu.eu/neues-vom-wirtschaftskrieg-290-angriff-auf-iran-erschuettert-weltmaerkte/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Spanien zeigt der EU, wie man Trump die Stirn bietet


    lostineu.eu, 3. März 2026

    Die gemeinsame europäische Außenpolitik hat in Iran wieder einmal versagt. Spanien zeigt, wie es besser geht – und wie man Trump die Stirn bietet.

    Erst distanzierte sich Spanien vom Angriff der USA und Israels. Die militärische Intervention sei weder durch UN-Abkommen noch durch das Völkerrecht gedeckt, sagte Außenminister Albares. Zuvor hatte sich Premierminister Sanchez ähnlich geäußert – und damit von der unterwürfigen EU-Linie abgesetzt.

    Dann verbot Spanien den USA die Nutzung ihrer Militärbasen in Andalusien. Dies habe in Europa und in den USA für “Irritationen” gesorgt, meldet n-tv. Die Maßnahme ist also nicht unbemerkt geblieben – und sie wirkt. Tankflugzeuge der US-Airforce wurden offenbar aus Spanien abgezogen.

    Last but not least wies Spanien die üblichen Vorwürfe aus Israel zurück. Die Behauptung, daß sich die spanische Regierung hinter alle Tyrannen der Welt sei “lächerlich”, hieß es in Madrid. Die rechtsradikale Regierung Netanjahu kritisiert alle Regierungen, die ihr nicht bedingungslos folgen, als antisemitisch.

    Spanien hat gezeigt, wie man Trump und Netanjahu die Stirn bietet und die (ehemaligen) Grundprinzipien der EU – Vorrang für Frieden und Völkerrecht – verteidigt. Die Regierung in Madrid hat es nicht nur bei Worten belassen, sondern auch Taten folgen lassen. US-Militärbasen sind kein rechtsfreier Raum!

    Dies steht in einem scharfen Kontrast zu den E3, die vorgeben, für ganz Europa zu sprechen – in Wahrheit aber den USA und Israel folgen. Auch die EU-27 sind kaum besser. Sie lassen sich von Deutschland, Frankreich und dem Nicht-EU-Mitglied Großbritannien vorführen und geben nichtssagende Statements ab.

    Nimmt man noch die Dauer-Rivalität zwischen EU-Kommissionschefin von der Leyen und anderen EU-Granden hinzu, die nicht mit einer Stimme sprechen und auch noch die Sprüche von Trump und Netanjahu übernehmen, so ist klar: In der Außenpolitik steht man ohne die EU besser da!

    Siehe auch Von der Leyen fordert “Regime Change” – Empörung in Brüssel

    P.S. Ein Teil der aus Spanien abgezogenen US-Militärflugzeuge wurde offenbar nach Ramstein verlegt. Die Airbase in Deutschland ist wieder einmal das zentrale Drehkreuz für einen großen Krieg

    14 Comments

    1. KK
      4. März 2026 @ 13:25

      Spanien hat sich offenbar besser vom Generalissimo gelöst als Deutschland vom Gefreiten…

    Antworten

  • Michael
    3. März 2026 @ 19:29

    Richtig, Spanien – nach z. B. China in Sachen Tarife – zeigt wie es gehen muß!
    Stattdessen sitzt Merz neben Trump im Oval Office, vor vulgären Golddekorationen die aussehen als wären sie aus Plastik, und man ist sich einig über „regime change“ in Iran!

    Antworten

  • Niko
    3. März 2026 @ 18:36

    Ab sofort ist für mich die aktive Unterstützung zur Rechtstreue, insbesondere zum Völkerrecht, Grundvoraussetzung um einer Partei meine Stimme zu geben. Ich hoffe, dass sehr viele Wähler, egal wo und bei welcher Wahl, sich auch dazu entschließen können. Die Wahl in Baden Württemberg ist dazu meine erste Chance.

    Antworten

    • KK
      4. März 2026 @ 00:57

      Viel Auswahl haben Sie da ja nicht gerade… aber eine Partei reicht ja, denn: Jeder nur ein Kreuz!

      Antworten

  • Erneuerung
    3. März 2026 @ 17:34

    Es ist erschütternd, welche Macht Netanjahu fast im gesamten Wertewesten hat. Selbst der zionistische amerikanische Krieger Rubio hat verlautbart, dass die USA sozusagen von Netanjahu genötigt wurden, loszuschlagen. Netanjahu selbst hat nach relativ ernstzunehmenden Meldungen (Flightradar) erstmal mit dem Flugzeug ein paar Runden über das Mittelmeer gedreht, um aus der Schußlinie zu kommen. Nicht auszuschließem ist, dass er sich derzeit in einem noch vorhandenem Führerbunker in Deutschland aufhält, die am BER geparkte Regierungsmaschine von Israel könnte ein Indiz sein. Hitler hatte es ja seiberzeit auch auf die Millionen Juden in der Unter- und Mittelklasse abgesehen, während er mit den Hohen kungelte, so zumindest letzte Informationen.

    Antworten

    • Guido B.
      3. März 2026 @ 18:17

      Zugegeben, es ist schon merkwürdig, wenn ein Kleinstaat mit ca. 10 Mio. Einwohnern (Israel) einer Supermacht mit 340 Mio. Einwohnern (USA) und einem Kontinent mit 650 Mio. Einwohnern (Europa ohne Russland) einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg diktieren kann.
      Man muss kein Genie sein, um die realen Machtverhältnisse hinter den Kulissen von diesem Ereignis und ähnlichen Ereignissen in der Vergangenheit logisch ableiten zu können.
      Was wir bisher von den Epstein-Files gesehen haben, sollte selbst dem Ahnungslosesten eine klare Vorstellung von diesen Machtverhältnissen vermitteln.
      Es gibt das Vordergründige.
      Dann gibt es noch das Hintergründige.

      Ein bisschen bizarr ist die Lage allerdings schon: Gerade sorgen sich zwei prominente Mitglieder desselben Clubs um den Nachschub an Munition; beide sind hin und wieder im Weissen Haus anzutreffen und voll des Lobes für den POTUS … mal schauen, ob der geliebte POTUS beiden genug nachliefern kann.

      Antworten

  • Jjkoeln
    3. März 2026 @ 16:14

    Viba Sanchez!!!

    Antworten

  • jjkoeln
    3. März 2026 @ 16:13

    Da die BuReg die Nutzung von Ramstein nicht unterbindet unterstützt sie mittelbar einen unprovozierten, brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

    Bitte immer daran denken, wenn einer von denen oder in den Medien Russland dafür kritisieren. Wir sind genauso unterwegs.

    Antworten

  • Guido B.
    3. März 2026 @ 15:05

    Ganz anders reagiert Deutschland. Aktuelle Meldung auf srf.ch:

    Deutschland bestellt iranischen Botschafter ein
    Als Reaktion auf die iranischen Angriffe auf Israel und weitere Staaten der Region hat das deutsche Auswärtige Amt den Botschafter des Irans in Berlin einbestellt. Das Ministerium forderte das iranische Regime zur sofortigen Einstellung seiner «rücksichtslosen Angriffe» auf, wie es auf der Plattform X mitteilte.
    «Wir verurteilen die willkürlichen und unverhältnismässigen Raketen- und Drohnenangriffe des iranischen Regimes, auch auf zivile Ziele», hiess es.

    Fazit:
    Haarsträubend und schockierend, wie tief Deutschland moralisch und intellektuell gesunken ist! Erinnerungen an die 40er-Jahre des 20. Jahrhunderts werden wach. Merz hätte erst mal in den Spiegel schauen sollen, bevor er Russland vorwarf, in tiefster Barbarei zu stecken. Merz applaudiert einem Kindermassenmörder und hält sich für zivilisiert. Die Russen legen keine Bombenteppiche über die Zivilbevölkerung. Sie bekämpfen ihre Feinde auf dem Schlachtfeld. Merz lässt die Drecksarbeit andere machen.

    Antworten

    • Michael
      3. März 2026 @ 16:52

      Stimme zu!
      Der sog. Westen scheitert mit und an der berühmt berüchtigten Aufklärung: die Politik hat ohne jegliches Geschichtsbewusstsein den Intellekt und damit Verstand und Vernunft verloren!
      Aber wie Gramsci meinte: das Alte geht und Neues ist latent schon im Kommen!

      Antworten

  • Michael
    3. März 2026 @ 14:55

    Versteht sich fast von selbst dass US Kräfte jetzt von Andalusien nach Rammstein verlegt werden sollen!? Toll wie der Merz das alles macht!

    Antworten

  • Guido B.
    3. März 2026 @ 14:36

    Nicht zu vergessen: Spanien weigerte sich auch, Trumps 5%-Ziel für die NATO-Aufrüstung mitzutragen. Offenbar hat man in Spaniens Regierung noch so etwas wie Rechtstreue, gesunden Menschenverstand und Rückgrat, zumindest ansatzweise.

    Antworten

    • Niko
      4. März 2026 @ 10:19

      Dem Beitrag von GB kann ich nur beipflichten. Mir wird übel, wenn ich sehe und lesen muss, wie unser Kanzler locker bei seinem Besuch bei Trump das Völkerrecht schreddert, in dem er die ganz klar völkerrechtswidrigen Angriffe auch noch als notwendig verteidigt und sich sichtlich freut, dass der größenwahnsinnige Trump ihn dafür lobt. Sehr enttäuscht bin ich auch, wenn ich die rechtfertigende Stellungnahme der maßgebenden deutschen Presse zu der ganzen Sauerei sehe. Worauf kann ich in diesem Land noch stolz sein?

      Antworten

      • Guido B.
        4. März 2026 @ 14:03

        Auf die 75% der Bevölkerung, die Merz eine Zumutung finden.


  • Info: https://lostineu.eu/spanien-zeigt-der-eu-wie-man-trump-die-stirn-bietet/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.03.2026

    Nachrichten von Pressenza: Israelischer Soldat in Chile wegen Kriegsverbrechen angezeigt

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 4. März 2026, 7:15 Uhr

    Nachrichten von Pressenza - 04.03.2026
    Israelischer Soldat in Chile wegen Kriegsverbrechen angezeigtPressenza Hannover, amerika 21
    Pressenza
    Die Klage erfolgt im Namen der Hind Rajab Foundation. Dem Mann wird Beteiligung am Einsatz am Al-Schifa-Krankenhaus 2024 vorgeworfen. Beantragt sind Ermittlungen und ein Ausreiseverbot Von Nerea de Lucó Übersetzung: Benjamin Grasse amerika21 Santiago de Chile. In Chile könnte erstmals…
    Frieden und Abrüstung, Internationale Angelegenheiten, Menschenrechte, Mittlerer Osten, Südamerika
    Erneut Schulstreiks gegen WehrpflichtForum Gewerkschaftliche Linke Berlin, Jugendinfo
    Pressenza
    Artikel von Jugendinfo mit Ergänzung Forum Gewerkschaftliche Linke „Für den Donnerstag hat die bundesweite Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ zu einem weiteren Schulstreik aufgerufen. Schon am 5. Dezember hatten bundesweit über 55.000 Schüler:innen an einem ersten Streik teilgenommen. Am selben Tag…
    Europa, Frieden und Abrüstung, Migration
    Entgrenzter KriegGERMAN-FOREIGN-POLICY.com, Washington / Tel Aviv / Berlin
    Pressenza
    Die Bundesregierung stärkt den USA und Israel bei deren Angriffskrieg gegen Iran den Rücken und trägt damit zur weiteren Auflösung des Völkerrechts bei. Morde an führenden Staatsvertretern werden gängige Praxis für künftige Kriege. Die USA und Israel erhalten bei ihrem…
    Internationale Angelegenheiten, Mittlerer Osten, Politik
    Pressenza ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.03.2026

    Deutschlands nukleare Frage Berlin und Paris planen eine Einbindung der Bundeswehr in Operationen der französischen Nuklearstreitkräfte. Bereits für 2026 sind erste gemeinsame Manöver vorgesehen. Zugleich werden neue Forderungen nach einer deutschen Bombe laut.

    german-foreign-policy.com, 4. März 2026

    PARIS/BERLIN (Eigener Bericht) – Die deutsch-französischen Pläne für den Aufbau eines europäischen „Nuklearschirms“ schreiten voran. Frankreich wird laut Aussage von Präsident Emmanuel Macron die Forces aériennes stratégiques – die Einheiten der französischen Luftwaffe, die für einen etwaigen Einsatz von Atomwaffen vorgesehen sind – in Zukunft in andere Länder Europas verlegen. Dies verschaffe der französischen nuklearen Abschreckung „neue strategische Tiefe“, erklärt Macron. Zudem bestätige es die „europäische Dimension“ der „vitalen Interessen“ Frankreichs. Dass Letztere betroffen sind, ist zentrale Voraussetzung für einen französischen Atomwaffeneinsatz. Deutschland ist laut Macron „Schlüsselpartner“ bei der „fortgeschrittenen Abschreckung“, die der französische Präsident am Montag offiziell bekanntgab. Eine deutsch-französische „nukleare Steuerungsgruppe“ ist bereits eingerichtet worden. Noch in diesem Jahr soll sich die Bundeswehr an französischen Atomkriegsübungen beteiligen. Weil auch Frankreichs aktuelle Nuklearstrategie den beteiligten Staaten Europas keine feste Verteidigungsgarantie bietet, werden in Deutschland erneut Forderungen nach einer „deutschen Bombe“ laut.


    Zitat: Die „fortgeschrittene“ nukleare Abschreckung

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Montag in einer Grundsatzrede seine Pläne für eine neue „fortgeschrittene“ nukleare Abschreckung vorgestellt. Diese wird demnach auch andere Länder Europas einbeziehen; Macron nannte – neben den Atommächten Frankreich und Großbritannien – Deutschland, die Niederlande, Belgien, Polen, Dänemark, Schweden und Griechenland. Die Einbindung weiterer europäischer Staaten ist möglich. Paris hat dabei offenbar nicht das Modell der US-amerikanischen nuklearen Teilhabe im Blick, bei dem US-Atombomben in Europa gelagert und bei Bedarf von den jeweiligen nationalen Luftwaffen an den Einsatzort geflogen werden.[1] Vielmehr geht es darum, dass die Forces aériennes stratégiques – die Einheiten der französischen Luftwaffe, die für einen möglichen Einsatz von Atomwaffen vorgesehen sind – in die teilnehmenden Länder verlegt werden können. Macron verglich dies mit der Force océanique stratégique, den vier atomgetriebenen U-Booten, die ebenfalls nuklear bewaffnet sind und sich überall in den Weltmeeren bewegen können, was es erschwert, sie auszuschalten. Ganz ähnlich verleihe eine über Europa verstreute Stationierung atomar bewaffneter Jets der französischen nuklearen Abschreckung „eine neue strategische Tiefe“ und verkompliziere „die Berechnungen unserer Gegner“, erläuterte Macron.[2]


    Gemeinsame konventionelle Vorhaben

    Macron schlug für die konkrete Umsetzung ein arbeitsteiliges Vorgehen vor. Während Paris mit den Forces aériennes stratégiques die atomar bewaffnete Hauptkomponente stelle, müsse man ergänzend neue Kapazitäten vor allem auf drei Feldern schaffen. Zum ersten gehe es um Frühwarnsysteme, die – gestützt auf Radar und Satelliten – womöglich angreifende Raketen entdecken und beobachten könnten.[3] Zum zweiten sei eine erweiterte Flugabwehr dringend erforderlich, die anfliegende Raketen und Drohnen verlässlich abwehren könne. Zum dritten benötige man Kapazitäten für Schläge tief auf feindlichem Territorium, äußerte Macron. Der französische Präsident wies auf zwei bereits gestartete Initiativen hin. So kamen Deutschland und Frankreich Ende bereits August 2025 überein, gemeinsam ein sowohl boden- als auch weltraumgestütztes Frühwarnsystem aufzubauen; es firmiert unter dem Kürzel JEWEL (Joint Early Warning for a European Lookout).[4] Bereits im Juli 2024 hatten Deutschland, Frankreich, Italien und Polen mitgeteilt, gemeinsam Raketen und Marschflugkörper mit einer Reichweite von mehr als 500 Kilometern entwickeln zu wollen.[5] Das Projekt, an dem sich inzwischen auch Schweden beteiligt, trägt das Akronym ELSA (European Long-Range Strike Approach). Ein europäisches Flugabwehrsystem ist bereits seit Herbst 2022 in Arbeit – die European Sky Shield Initiative (ESSI).[6]


    Die „europäische Dimension“ französischer Interessen

    Macron ließ freilich keinen Zweifel daran, dass Paris die Kontrolle über seine Atomwaffen behält. Es werde bei der nuklearen Abschreckung „keine gemeinsame Entscheidung, Planung oder Umsetzung geben“, teilte er am Montag mit.[7] Auch sei „keine gemeinsame Definition der vitalen Interessen“ vorgesehen, die Paris mit seinen Nuklearwaffen schützt; sie werde „weiterhin in der souveränen Zuständigkeit unseres Landes liegen“. Deshalb könne es zudem „keine Garantie im strikten Wortsinn“ für Staaten geben, die sich an der „fortgeschrittenen Abschreckung“ beteiligten. Allerdings endeten Frankreichs Interessen gewiss nicht an seinen Außengrenzen, bekräftigte Macron: „Kann man sich vorstellen, dass das Überleben unserer engsten Partner auf dem Spiel steht, ohne dass dies Auswirkungen auf unsere vitalen Interessen hat?“ Deshalb gehe Frankreichs Nuklearstrategie längst von einer „europäischen Dimension der vitalen Interessen“ des Landes aus. In diesem Kontext wird Paris, wie Macron ankündigte, die Zahl seiner Atomwaffen aufstocken. Aktuell liegt sie bei 290. Die Zahl soll künftig nicht mehr angegeben werden – wie es heißt, um Feinde im Unklaren zu lassen.


    „Die USA hinhalten“

    Bei alledem behauptete Macron, Frankreichs neue „fortgeschrittene Abschreckung“ stehe nicht in Konkurrenz oder gar in Rivalität zur nuklearen Abschreckung der NATO, sondern sei ergänzend geplant. Dies entspricht der aktuell in Westeuropa allgemein anerkannten Maxime, wonach, wie Claudia Major, Vizepräsidentin des German Marshall Fund, betont, „die Europäer“ in Sachen Atomwaffen „über Alternativen zu den USA nachdenken, aber zugleich die USA so lange wie möglich im Boot halten“ müssten, um eine Lücke in der atomaren Abschreckung vor der Fertigstellung des europäischen Nuklearschirms zu vermeiden.[8] Dies sei der Grund, erläutert Major, weshalb man einen europäischen Nuklearschirm anstrebe, „ohne den USA zu signalisieren, dass man sie nicht mehr braucht“.


    Deutsch-französische Nuklearmanöver

    Frankreich und Deutschland, das von Macron als „Schlüsselpartner“ in der „fortgeschrittenen Abschreckung“ eingestuft wird, haben einer am Montag veröffentlichten Erklärung zufolge bereits erste Schritte eingeleitet. So ist eine „hochrangige nukleare Steuerungsgruppe“ eingerichtet worden, die dem Austausch und der „Koordinierung strategischer Maßnahmen“ dienen soll. Dazu gehören „Konsultationen über die geeignete Mischung aus konventionellen Fähigkeiten, Raketenabwehr sowie französischen Nuklearfähigkeiten“.[9] Noch für 2026 ist „die konventionelle Beteiligung Deutschlands an französischen Nuklearübungen“ geplant. Darüber hinaus sind „gemeinsame Besuche strategischer Einrichtungen“ wie auch die „Weiterentwicklung konventioneller Fähigkeiten mit europäischen Partnern“ vorgesehen. Die „Fähigkeit zum Eskalationsmanagement unterhalb der nuklearen Schwelle“ soll gleichfalls „verbesser[t]“ werden.


    Die deutsche Bombe

    Während die Planungen voranschreiten, werden neue Forderungen nach einer „deutschen Bombe“ laut. Diese hatte Bundeskanzler Friedrich Merz erst kürzlich zurückgewiesen: „Ich möchte nicht, dass Deutschland über eine eigenständige atomare Bewaffnung nachdenkt.“[10] Dem widersprechen beharrlich Kommentatoren vor allem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bereits vor zwei Wochen hieß es in einem Leitkommentar des Blattes unter der Überschrift „Die Furcht des Kanzlers vor der Bombe“, es sei „fahrlässig“, über „eine deutsche Atombewaffnung“ nicht nachzudenken.[11] Am gestrigen Dienstag hieß es nun im Hinblick auf die neuen deutsch-französischen Nuklearabsprachen: „Deutschlands nukleare Frage ist weiter unbeantwortet.“[12] Unter Bezug darauf, dass der Zwei-plus-Vier-Vertrag die nukleare Aufrüstung der Bundesrepublik untersagt, urteilte ein Redakteur der Zeitung, man dürfe mit vollem Recht „darüber sinnieren, ob der Angriffskrieg Russlands gegen einen europäischen Nachbarn nicht einen (legalen) Wegfall der Grundlage jener friedensvertraglichen Regelung von 1990 bedeutet“.[13] Mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag steht die völkerrechtliche Grundlage der heutigen Bundesrepublik zur Disposition.

     

    Mehr zum Thema: Den Atomkrieg üben, Der Weg zur Bombe (II) und Der Weg zur Bombe (III).

     

    [1] Chloé Hoorman : La dissuasion nucléaire française fait un grand pas vers l’Europe. lemonde.fr 03.03.2026.

    [2], [3] Discours du Président de la République sur la dissuasion nucléaire de la France. elysee.fr 02.03.2026.

    [4] Lars Hoffmann: Raketenabwehr: Deutschland und Frankreich planen Frühwarnsystem JEWEL. hartpunkt.de 31.08.2025.

    [5] Lee Ferran: Let it go (long): France joins Germany, Italy and Poland in new ELSA long-range missile project. breakingdefense.com 12.07.2024.

    [6] S. dazu Auf Kosten Frankreichs.

    [7] Discours du Président de la République sur la dissuasion nucléaire de la France. elysee.fr 02.03.2026.

    [8] Wie Europa sich atomar schützen kann. zdfheute.de 02.03.2026.

    [9] Joint declaration of President Macron and Chancellor Merz. bundesregierung.de 02.03.2026.

    [10] Merz schließt atomare Bewaffnung Deutschlands aus. tagesschau.de 18.02.2026.

    [11] Berthold Kohler: Die Furcht des Kanzlers vor der Bombe. Frankfurter Allgemeine Zeitung 19.02.2026.

    [12] Nikolas Busse: Nukleare Frage. Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.03.2026.

    [13] Reinhard Müller: Nukleare Antwort. Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.03.2026.


    Info:  https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10325


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Nützliche Adepten 2.0? Zitat: Unter Bezug darauf, dass der Zwei-plus-Vier-Vertrag die nukleare Aufrüstung der Bundesrepublik untersagt, urteilte ein Redakteur der Zeitung, man dürfe mit vollem Recht „darüber sinnieren, ob der Angriffskrieg Russlands gegen einen europäischen Nachbarn nicht einen (legalen) Wegfall der Grundlage jener friedensvertraglichen Regelung von 1990 bedeutet“.[13] Mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag steht die völkerrechtliche Grundlage der heutigen Bundesrepublik zur Disposition. Zitatende

    04.03.2026

    Iranischer Professor: "Die westlichen Eliten sind Gefangene ihrer eigenen Propaganda"

    freedert.online, 3 Mär. 2026 17:28 Uhr

    Der außerordentliche Professor für Westasienwissenschaften der Universität Teheran, Hassan Ahmadian, hat sich in einem am Sonntag, den 1. März 2026, veröffentlichten Podcast zur Lage in Iran geäußert. Er gab an, die westlichen Eliten seien Gefangene ihrer eigenen Propaganda.


    Screenshot_2026_03_07_at_04_38_46_Iranischer_Professor_Die_westlichen_Eliten_sind_Gefangene_ihrer_eigenen_Propaganda_RT_DE

    Quelle: RT

    Video https://rumble.com/v76kbzu-iranischer-professor-die-westlichen-eliten-sind-gefangene-ihrer-eigenen-pro.html Dauer 3:26 Min.


    Ahmadian sagte, die westlichen Eliten hätten damit gerechnet, dass Iran kollabiere, sobald der Oberste Führer beseitigt wurde. Sie hätten sich damit vertan:

    "Jetzt sehen sie sich jedoch mit der Realität konfrontiert, dass es sich um ein sehr institutionalisiertes und nicht individualistisches politisches System handelt."

    Auf die Frage, weshalb Iran nun nicht nur Israel, sondern auch US-Basen in den Golfstaaten angreife, erwiderte Ahmadian, dass man beim letzten Krieg, dem Zwölf-Tage-Krieg, sehr zurückhaltend agiert habe. "Die Ergebnisse waren für sie jedoch sehr enttäuschend: Anstatt als die Partei anerkannt zu werden, die die Eskalation begrenzt hatte, begannen die Israelis und US-Amerikaner zu behaupten, Iran sei schwach, stehe kurz vor dem Zusammenbruch und müsse mehr Zugeständnisse machen, um zu überleben." Der Professor fügte hinzu, dass Iran diesmal sicherstellen wolle, dass die USA und Israel nicht mehr auf die Idee kommen würden, das Land anzugreifen.

    Mehr zum ThemaFjodor Lukjanow: Iran ist nicht Irak

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/kurzclips/video/271942-iranischer-professor-westlichen-eliten-sind-gefangene-eigener-propaganda/


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    03.03.2026

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