Weißes Haus als Casino: Insider wetten auf Iran-Krieg
freedert.online, 10 Apr. 2026 19:49 Uhr
Das Weiße Haus warnt seine Mitarbeiter eindringlich vor Insider-Wetten auf den Iran-Krieg. Während Millionensummen auf Börsen und Wettplattformen flossen und einige richtig lagen, erheben Kritiker schwere Vorwürfe: Wird der Krieg zum profitablen Casino für Eingeweihte?
Quelle: Gettyimages.ru © Nate
Hovee
Archivbild.
Das Weiße Haus hat seine Mitarbeiter davor gewarnt, Insider-Informationen zum Iran-Krieg für Geschäfte an den Finanzmärkten zu nutzen, berichteten mehrere Medien am Donnerstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsbeamte.
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Iran-Krieg spült Milliarden in die Schweiz – Rohstoffhändler in Genf profitieren massiv
Bundesbedienstete dürfen nicht auf Regierungsgelände wetten, und bundesweite Ethikrichtlinien verbieten die Nutzung nicht-öffentlicher Informationen zum persönlichen Vorteil. Einige große politische Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump wurden jedoch von gut getimten Wetten begleitet, was Experten und Politiker dazu veranlasst hat, zu hinterfragen, ob Informationen im Voraus durchgesickert sein könnten.
Das Managementbüro des Weißen Hauses soll am 24. März eine Warn-E-Mail versendet haben, einen Tag nachdem Trump eine fünftägige Pause bei geplanten Angriffen auf iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur angeordnet hatte.
Mehrere Nachrichtenmedien berichteten später unter Berufung auf Marktdaten, dass etwa 15 Minuten vor der plötzlichen Ankündigung einer Politikwende die Futures-Märkte einen starken Anstieg der Handelstätigkeit verzeichneten. Über 760 Millionen US-Dollar an Öl-Futures-Verträge sollen in weniger als zwei Minuten den Besitzer gewechselt haben. Berichten zufolge verdienten drei Polymarket-Konten zusammen über 600.000 US-Dollar, indem sie den Zeitpunkt des Waffenstillstands mit der Islamischen Republik diese Woche korrekt vorhersagten.
Es gab keine Beweise für Lecks oder den Missbrauch von Insider-Informationen innerhalb der Regierung. Ein Beamter beschrieb die E-Mail, die zuerst vom Wall Street Journal gemeldet wurde, als rechtzeitige "Erinnerung" inmitten der Diskussionen über große Markttransaktionen.
Der gemeldete Anstieg der Wettaktivität hat Kritik von Trumps politischen Gegnern hervorgerufen. Der demokratische Senator Richard Blumenthal erklärte, dass Vorhersagemärkte den Krieg in eine casinoähnliche Aktivität verwandelt hätten, und warnte, dass sie Insider-Trading und das Durchsickern sensibler Informationen ermöglichen könnten. Im März brachte er eine Gesetzesinitiative ein, um Betrug und Missbrauch auf den schnell wachsenden Vorhersagemärkten einzudämmen, und schlug Schutzauflagen für Plattformen wie Kalshi, Polymarket und PredictIt vor.
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Meinung
Iran ist das siebente Land auf der Liste – Lüge und Täuschung, wie immer
In den letzten Monaten haben Medienberichte auf erhöhte Handelstätigkeiten rund um konfliktbezogene Ereignisse hingewiesen. Reuters berichtete im Januar, dass ein unbekannter Trader rund 410.000 US-Dollar verdiente, nachdem er auf die Absetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gewettet hatte.
Es gab auch Berichte über Nutzer in Israel, die auf iranische Raketenangriffe auf israelisches Gebiet wetteten, wobei in einigen Fällen versucht wurde, die Berichterstattung zu beeinflussen, um die Wettausgänge zu manipulieren.
Anfang dieses Monats entschuldigte sich Polymarket nach öffentlichem Aufschrei dafür, Wetten darauf zugelassen zu haben, ob amerikanische Piloten eines abgeschossenen US-Kampfjets aus dem Iran gerettet würden.
Mehr zum Thema – Liveticker Iran-Krieg

Video https://rumble.com/v78a4em-trotz-waffenruhe-bleiben-energiemrkte-unter-druck-lpreise-steigen-erneut.html Dauer 4:48 Min.
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Info: https://freedert.online/nordamerika/276749-skandal-im-weissen-haus-insider/
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Weiteres:
Liveticker Iran-Krieg: Trump droht wieder Iran – "Sonst zerfezten wir es"
freedert.online, 10 Apr. 2026 20:55 Uhr
Mit dem US- und israelischen Angriffskrieg auf Iran hat der Nahostkonflikt eine neue Stufe der Eskalation erreicht. Iran reagiert auf die Angriffe mit Schlägen gegen US-Militärbasen in der Region und Bombardierungen Israels. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.

10.04.2026 19:30 Uhr
19:30 Uhr
Keine Anzeichen für Ende der israelischen Angriffe im Südlibanon
Israel hat Angriffe auf den gesamten südlichen Teil des Libanons, vom westlichen Bekaa-Tal bis nach Nabatäa, durchgeführt, wo bei einem Angriff mehr als ein Dutzend Angehörige der libanesischen Staatssicherheit getötet wurden. Das berichtet Al Jazeera unter Verweis auf einen Reporter vor Ort. Dessen Informationen zufolge suchen Mitarbeiter des libanesischen Zivilschutzes weiterhin nach Überlebenden und graben sich durch die Trümmer. Auch an der südwestlichen Front gab es Luftangriffe und kontrollierte Sprengungen durch israelische Streitkräfte. Auch die Hisbollah feuerte eine Salve Raketen auf Israel ab. Fotos der Zerstörungen in Nabatäa wurden veröffentlicht. Unter den Angriffszielen war auch ein Zentrum für Sicherheitskräfte.

18:45 Uhr
"Wir werden unsere Waffen wirkungsvoll einsetzen": Trump baut Drohkulisse für Verhandlungen auf
Kurz vor den geplanten Friedensgesprächen zum Iran-Krieg in Pakistan hat US-Präsident Donald Trump vor einem Scheitern gewarnt und mit neuen Angriffen auf die Islamische Republik gedroht. Die US-Kriegsschiffe würden derzeit mit "der besten Munition" bestückt, erklärte US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview mit The New York Post.
"Wir werden es in etwa 24 Stunden erfahren. Wir werden es bald wissen", sagte Trump, als er gefragt wurde, ob er glaube, dass die Gespräche erfolgreich sein werden.
"Wir beladen die Schiffe mit der besten Munition, den besten Waffen, die je hergestellt wurden – sogar besser als das, was wir zuvor verschossen haben, und wir werden sie (die Iraner) in Stücke reißen", so der US-Präsident. "Wenn wir keinen Deal erreichen, werden wir sie einsetzen", sagte Trump mit Blick auf die von ihm erwähnten Waffen weiter.
"Und wir werden sie in sehr wirkungsvoller Weise einsetzen."
Es wird erwartet, dass Iran in der pakistanischen Hauptstadt durch Außenminister Abbas Araghtschi sowie durch den Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, vertreten sein wird.
Trump hat deutlich gemacht, dass die Wiederöffnung der Straße von Hormus durch Iran für den freien Schiffsverkehr ein entscheidender Bestandteil jedes Waffenstillstandsabkommens sein sollte. Ein weiterer wichtiger Punkt der USA ist die Beendigung der iranischen Unterstützung für regionale Proxy-Milizen wie Huthi oder Hisbollah. Iran pocht auf sein unveräußerliches Recht auf Urananreicherung und die Aufhebung der US-Sanktionen.
18:15 Uhr
"Unmenschlich und unchristlich": Papst Leo XIV. verurteilt Gewalt im Nahen Osten
Papst Leo XIV. äußerte sich heute in einer Reihe von Beiträgen auf X zum Konflikt im Nahen Osten.
"Absurde und unmenschliche Gewalt breitet sich mit voller Wucht über die heiligen Stätten des christlichen Ostens aus", sagte er. Kein Grund könne das Vergießen unschuldigen Blutes rechtfertigen.
"Wer ein Jünger Christi, des Friedensfürsten, ist, steht niemals auf der Seite derer, die einst das Schwert schwangen und heute Bomben abwerfen." Militärische Aktionen würden keinen "Raum für Freiheit oder Zeiten des Friedens schaffen", fügte er hinzu und rief zu Dialog und Koexistenz auf.
17:55 Uhr
Iranischer Parlamentspräsident pocht auf Voraussetzungen für Verhandlungen
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf macht eine Waffenruhe im Libanon und die Freigabe blockierter iranischer Vermögenswerte zur Bedingung für den Beginn von Verhandlungen mit den USA. Diese beiden zuvor vereinbarten Maßnahmen müssten zunächst umgesetzt werden, teilt Ghalibaf auf X mit. Sie seien Teil der Zusagen zwischen den Parteien. Die Gespräche dürften erst beginnen, wenn diese erfüllt seien.
17:25 Uhr
Press TV: Israel setzt Angriffe auf Beirut "unter dem Druck Irans" aus
Die Angriffe Israels auf die libanesische Hauptstadt seien unter "anhaltendem iranischem Druck" eingestellt worden. Die USA hätten Tel Aviv dazu veranlasst. Dies meldet der iranische Sender Press TV unter Verweis auf Regierungsquellen in Teheran. Iran machte die Einstellung der Angriffe zur Vorbedingung für die Teilnahme an Gesprächen über einen vorübergehenden Waffenstillstand. Weitere Verhandlungen sind an die Bedingung geknüpft, dass Israel Beirut und den Stadtteil Dahiyeh nicht angreift. Die Reise der iranischen Delegation nach Islamabad wurde aus diesem Grund mehrmals verschoben. Jeder erneute Angriff würde die Gespräche vollständig aussetzen, so Press TV.
17:09 Uhr
"Schreckliches Massaker": Mitarbeiter der libanesischen Sicherheitskräfte bei Luftangriffen getötet
Die libanesische Nachrichtenagentur National News Agency (NNA) berichtete über schwere Luftangriffe auf die Stadt Nabatieh im Südlibanon. Auch ein Büro des Staatssicherheitsdienstes wurde dabei getroffen.
Nach Abgaben der NNA wurden bei den Attacken mehrere Gebäude zerstört und mindestens acht Angehörige des Staatssicherheitsdienstes getötet. Die Agentur bezeichnete den Vorfall als ein "schreckliches Massaker".
Wie es heißt, sind Krankenwagen im Einsatz, die verletzte Menschen in Krankenhäuser liefern.
16:48 Uhr
Netanjahu schließt Spanien aus Koordinierungszentrum für Gaza-Waffenstillstand aus
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte am Freitag, dass er Spanien aus dem zivil-militärischen Koordinierungszentrum ausgeschlossen hat.
Netanjahus Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund scharfer Kritik Spaniens am Krieg Israels gegen Iran, an der israelischen Politik im Gazastreifen und im besetzten Westjordanland sowie an den Bombenangriffen auf Libanon. In seiner auf X veröffentlichten Videobotschaft sagte Netanjahu:
"Israel wird gegenüber denen, die uns angreifen, nicht schweigen. Spanien hat unsere Helden, die Soldaten der israelischen Armee, die Soldaten der moralischsten Armee der Welt, diffamiert. Deshalb habe ich heute angeordnet, die spanischen Vertreter aus dem Koordinationszentrum in Kiryat Gat auszuschließen, nachdem Spanien sich wiederholt gegen Israel gestellt hat. Ich bin nicht bereit, diese Heuchelei und Feindseligkeit zu tolerieren. Ich habe nicht die Absicht, einem Land zu gestatten, einen diplomatischen Krieg gegen uns zu führen, ohne dafür sofort einen Preis zu zahlen."
Spaniens Außenminister José Manuel Alvarez gab am Donnerstag die Wiedereröffnung der spanischen Botschaft in Iran bekannt, die am 7. März nach der Evakuierung des diplomatischen Personals wegen der Operation der USA und Israels gegen Iran geschlossen worden war.
16:20 Uhr
Hisbollah-Anführer warnt Beirut vor Zugeständnissen und betont Widerstandsbereitschaft
Hisbollah-Chef Naim Kassim hat erneut die Kampfbereitschaft der Organisation betont. "Der Widerstand wird bis zum letzten Atemzug weitermachen", hieß es in einer im Fernsehen verlesenen Rede Kassims. Israel sei es in 40 Jahren nicht gelungen, die Hisbollah davon abzuhalten, Raketen, Drohnen und andere Geschosse auf sein Gebiet abzufeuern. Die israelischen Waffen und Bedrohungen schüchterten sie nicht ein.
"Wir sind die rechtmäßigen Besitzer dieses Landes", sagte Kassim mit Blick auf das Vorrücken der israelischen Truppen im Südlibanon. "Wir werden unsere Souveränität wiederherstellen und den Besatzer vertreiben." Kassim forderte die libanesische Regierung dazu auf, "keine kostenlosen Zugeständnisse" zu machen. Israel und der Libanon verhandeln in der kommenden Woche in Washington direkt miteinander. Es soll auch um die Entwaffnung der Hisbollah gehen.
16:02 Uhr
USA: Treibstoff für die Verbraucher steigt um 21 %
Im Iran-Krieg ist die Inflation in den USA sprunghaft gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im März um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das waren 0,9 Prozentpunkte mehr als im Februar. Hauptgrund sind die durch den Krieg massiv erhöhten Öl- und Gaspreise. Treibstoff verteuerte sich demnach zwischen Februar und März für die US-Verbraucher um 21,2 %, die Energiepreise stiegen um 10,9 %. Lebensmittel verteuerten sich dagegen nur leicht um 0,2 %. Die zugrunde liegende Kerninflation ohne die schwankenden Preise für Lebensmittel und Energie lag im März bei 2,6 %.
15:20 Uhr
Vorschlag: Transitgebühren für die Passage durch die Straße von Hormus sollen in iranischer Währung gezahlt werden
Der Leiter der Nationalen Sicherheitskommission des iranischen Parlaments erklärte, dass im Rahmen eines parlamentarischen Vorschlags die Transitgebühren durch die Straße von Hormus in der iranischen Landeswährung, dem Rial, gezahlt werden sollten, wie aus einem X-Beitrag des iranischen Generalkonsulats in Mumbai am Freitag hervorgeht.
14:43 Uhr
US-Inflation steigt auf 3,3 % – Energiepreise treiben Teuerung im Zuge des Iran-Krieges deutlich nach oben
Die Inflation in den USA dürfte laut aktuellen Erwartungen im März deutlich gestiegen sein, vor allem wegen hoher Energiepreise infolge des Iran-Krieges und der Unsicherheiten rund um die Straße von Hormus, was auch die Märkte und die Geldpolitik der US-Notenbank belastet. Das berichtete die New York Times am Freitag.
Die jährliche Inflationsrate in den USA ist auf 3,3 % gestiegen, getrieben vor allem durch einen Anstieg der Benzinpreise um 21,2 % – dem größten monatlichen Sprung an der Zapfsäule seit 1967. Zwischen März und April legte die Gesamtinflation um 0,9 % zu, berichte NBC.
Die Benzinpreise erreichten zuletzt das höchste Niveau seit der Covid-19-Pandemie, während Diesel- und Kerosinpreise Rekordwerte verzeichneten. Unternehmen – von Amazon bis zu Airlines – haben bereits zusätzliche Gebühren eingeführt, um die höheren Treibstoffkosten auszugleichen, die voraussichtlich nicht wieder verschwinden werden.
Auch abseits der Energiepreise bleibt die Inflation erhöht, etwa bei Gebrauchtwagen und im Dienstleistungssektor. Lebensmittelpreise bleiben ebenfalls problematisch, insbesondere Rindfleisch, das auf Rekordniveau verharrt.
14:34 Uhr
Vance reist zu Iran-Gesprächen nach Pakistan – warnt vor fehlender Verhandlungsbereitschaft
US-Vizepräsident JD Vance ist zu Friedensgesprächen mit Iran nach Pakistan aufgebrochen:
"Wir freuen uns auf die Verhandlungen. Ich denke, sie werden positiv verlaufen.
Wenn die Iraner bereit sind, in gutem Glauben zu verhandeln und die Hand auszustrecken, ist das eine Sache.
Wenn sie versuchen, uns hinters Licht zu führen, werden sie feststellen, dass das Verhandlungsteam dafür nicht sehr empfänglich ist.
Der Präsident hat uns ziemlich klare Richtlinien gegeben, und wir werden sehen, wie es läuft."
14:09 Uhr
Iranische Schiffe dominieren Verkehr durch Straße von Hormus - während Waffenruhe
Schiffe mit Bezug zu Iran dominieren den Verkehr durch die Straße von Hormus, wie Tracking-Daten zeigen: Die meisten Schiffe, die in den vergangenen 24 Stunden die Meerenge passiert haben, stehen laut Schiffsverfolgungsdaten und weiteren Schifffahrtsquellen in Verbindung mit Iran. Andere Schiffe haben ihre Reisen verschoben.
Ein Rohöl-Supertanker mit einer Kapazität von bis zu zwei Millionen Barrel, ein kleinerer Öltanker sowie ein Schiff für Schiffstreibstoff haben in den letzten 24 Stunden iranische Gewässer verlassen, wie aus Analysen der Plattformen Kpler und Lloyd's List Intelligence hervorgeht.
Auch vier Massengutfrachter, darunter ein Eisenerzfrachter aus Iran mit Ziel China, seien laut Daten ausgelaufen.
13:59 Uhr
Hisbollah setzt ihre Angriffe auf Nordisrael mit Drohnen und Raketen fort
Die Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer hätten am Freitag die Siedlung Kiryat Shmona mit einer Staffel Angriffsdrohnen ins Visier genommen.
Zudem seien weiterhin Raketen auf die Siedlungen Metula, Margaliot und Misgav Am abgefeuert worden.
Ein Merkava-Panzer wurde auf der Straße nach Ain Ebel im Süden des Libanon auch von Hisbollah-Geschossen getroffen und steht derzeit in Flammen.
13:47 Uhr
Wadephul fordert Teheran zur Einhaltung der Waffenruhe auf
Die Bundesregierung hat die Führung in Teheran aufgefordert, die ab Freitag im pakistanischen Islamabad geplanten Verhandlungen Irans mit den USA konstruktiv anzugehen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte im Onlinedienst X, er habe mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi gesprochen und ihn aufgefordert, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe einzuhalten.
Ferner habe er in dem Gespräch von Teheran verlangt, sich "auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen".
13:26 Uhr
Israel greift Rettungsfahrzeuge im Libanon an
Ein israelischer Luftangriff hat Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge im Süden des Libanon ins Visier genommen.
Die libanesische Nachrichtenagentur National News Agency (NNA) berichtete, dass mehrere Rettungsfahrzeuge bei einem Angriff auf die Stadt Deir Qanoun Ras al-Ain getroffen wurden.
Zuvor hatte das israelische Militär damit gedroht, Krankenwagen im Libanon anzugreifen, und der Hisbollah vorgeworfen, diese "umfangreich militärisch zu nutzen", ohne dafür Belege vorzulegen.
13:21 Uhr
Erster Zug überquert wiederaufgebautes Eisenbahnviadukt in Iran nach Angriffen
Der erste Zug hat das wiederaufgebaute Eisenbahnviadukt in Yahyaabad bei Kaschan in Zentraliran überquert, nachdem dieses am 7. April bei einem US-israelischen Angriff beschädigt worden war.
In den letzten Tagen des Iran-Kriegs hatten die USA und Israel verstärkt damit begonnen, gezielt iranische Infrastruktur ins Visier zu nehmen, darunter auch Brücken und Bahnverbindungen.
12:53 Uhr
UNICEF warnt vor katastrophalen Folgen der israelischen Angriffe für Kinder im Libanon
Die UN-Kinderhilfsorganisation UNICEF warnt, dass die verstärkten israelischen Luftangriffe im Libanon verheerende Auswirkungen auf Kinder haben. Angaben zufolge sollen allein bei Bombardierungen am Dienstag 33 Kinder getötet und 153 innerhalb weniger Minuten verletzt worden sein.
UNICEF erklärte, die jüngste Gewalt komme zu einer "erschütternden" Gesamtzahl von etwa 600 getöteten oder verletzten Kindern im Libanon seit dem 2. März hinzu.
Mehr als eine Million Menschen seien landesweit vertrieben worden, darunter schätzungsweise 390.000 Kinder, viele davon mehrfach.
Die Organisation berichtet zudem, dass Kinder teils lebend aus den Trümmern geborgen wurden, andere vermisst oder von ihren Familien getrennt seien und schwere Traumata erlitten hätten, nachdem sie Angehörige und ihre Häuser verloren haben.
"Das humanitäre Völkerrecht ist eindeutig: Zivilisten, einschließlich Kinder, müssen jederzeit geschützt werden", fügte die Organisation hinzu.
12:17 Uhr
Treibstoffkrise an europäischen Flughäfen bei anhaltender Hormus-Blockade
Laut einem Bericht der Financial Times könnten europäische Flughäfen innerhalb von etwa drei Wochen vor einer "systematischen" Treibstoffknappheit stehen, falls die Straße von Hormus nicht vollständig wieder geöffnet wird.
Grund dafür sind mögliche anhaltende Einschränkungen bei Öl- und Treibstofflieferungen durch diese wichtige Schifffahrtsroute, über die ein großer Teil der globalen Energieversorgung transportiert wird.
Laut dem Bericht könnte eine längere Störung dieser Route erhebliche Auswirkungen auf die Versorgungsketten im europäischen Luftverkehr haben.
12:07 Uhr
US-Botschafter berichtet über Aufenthalt im Kommandozentrum während Iran-Krieg
Der US-Botschafter in Israel hat einen Einblick in sein Leben während des US-israelischen Krieges gegen Iran gegeben und erklärt, dass er mehrere Wochen in einem Kommandozentrum verbracht habe.
Mike Huckabee schrieb:
"Nach sechs Wochen Leben im Kommandozentrum, in einem Raum mit zwei Hunden, Schlafen auf Feldbetten, Essen aus der Mikrowelle und mit einer Kochplatte sowie sehr eingeschränkter Bewegungsfreiheit sind wir nun während der Waffenruhe zurück in der Residenz.
Ein richtiges Bett! Botschafter zu sein ist voller Luxus und Abenteuer!"
Huckabee ist ein entschiedener Unterstützer Israels. Der bekennende christliche Zionist hatte im Februar für Empörung gesorgt, als er in einem Interview sagte, er hätte kein Problem damit, wenn Israel den größten Teil des Nahen Ostens einnimmt – entsprechend seiner Bibelauslegung.
11:26 Uhr
VAE überprüfen Sicherheitsstrategie und internationale Partnerschaften wegen Iran-Krieg
Angesichts des Iran-Krieges kündigten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine Aktualisierung ihres Sicherheitskonzepts und ihrer strategischen Ausrichtung an.
Der Berater des Präsidenten der VAE erklärte: "Wir werden die Landkarte unserer regionalen und internationalen Beziehungen sorgfältig prüfen und feststellen, wer sich als verlässlich erweist. Dazu gehört auch die Gestaltung einer Wirtschafts- und Finanzstruktur, die die Widerstandsfähigkeit unseres Modells stärkt."
11:08 Uhr
Trump greift Ex-Unterstützer Tucker Carlson scharf an
US-Präsident Donald Trump hat sich von früheren Unterstützern wie dem US-Moderator Tucker Carlson und weiteren konservativen Kommentatoren distanziert und sie scharf kritisiert.
Auslöser sind öffentliche Differenzen über Trumps Außenpolitik, insbesondere im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg.
Trump warf den Kritikern vor, seine Politik falsch darzustellen und aus Eigeninteresse zu handeln. Der Streit zeigt wachsende Spannungen innerhalb des konservativen Lagers in den USA.
"Ich weiß, warum Tucker Carlson, Megyn Kelly, Candace Owens und Alex Jones mich seit Jahren angreifen – vor allem, weil sie es gut finden, dass Iran, der führende staatliche Unterstützer des Terrorismus, Atomwaffen besitzt. Sie haben eines gemeinsam: einen niedrigen IQ. Sie sind dumm, sie wissen es, ihre Familien wissen es – und alle anderen wissen es auch", schrieb Trump auf Truth Social.
Der Vorwurf, Trump habe sein Versprechen von "America First" – insbesondere eine zurückhaltendere, weniger interventionistische Außenpolitik – nach den Militärschlägen in Venezuela und zuletzt in Iran gebrochen, wird von Tucker Carlson und anderen immer lauter vorgebracht.
10:58 Uhr
UN warnt vor Ernährungskrise im Libanon durch Iran-Krieg
Die Vereinten Nationen warnen, dass der Libanon aufgrund des Iran-Krieges eine Ernährungskrise erlebt. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (World Food Programme, WFP) erklärt, dass die Versorgung mit Waren im Land durch den Konflikt gestört wird.
"Was wir hier sehen, ist nicht nur eine Vertreibungskrise, sie entwickelt sich schnell zu einer Ernährungskrise", sagte die Länderchefin des WFP, Allison Oman, per Video aus Beirut.
Sie warnt, dass Lebensmittel wegen steigender Preise und wachsender Nachfrage durch vertriebene Familien immer weniger erschwinglich werden.
10:20 Uhr
Iran dementiert Berichte über Ankunft von Verhandlungsteam in Islamabad
Die Berichte einiger Medien, wonach das iranische Verhandlungsteam in Islamabad, Pakistan, eingetroffen sei, um mit den Amerikanern zu verhandeln, seien völlig falsch, erklärte eine informierte Quelle gegenüber der Agentur Tasnim, die der IRGC nahesteht.
Die Quelle betonte zugleich, dass die Gespräche ausgesetzt bleiben, solange die USA ihre Verpflichtungen aus dem Waffenstillstand im Libanon nicht erfüllen und das "zionistische Regime" seine Angriffe fortsetzt.
10:05 Uhr
Indien und Japan verstärken Zusammenarbeit wegen Krise in der Straße von Hormus
Der japanische Außenminister Toshimitsu Motegi und der indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar haben ihre "Verpflichtung bekräftigt, eng zusammenzuarbeiten, um die Lage zu beruhigen und eine stabile Energieversorgung sicherzustellen", so das japanische Außenministerium.
"Wir haben die Entwicklungen in Westasien besprochen, einschließlich des internationalen Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Ich danke ihm für sein Beileid zu den indischen Todesopfern im Konflikt", schrieb Jaishankar nach ihrem Telefonat auf X.
09:37 Uhr
Gegenseitige Angriffe zwischen Hisbollah und Israel
Trotz geplanter direkter Gespräche zwischen Israel und dem Libanon dauern die gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz an. Die Hisbollah feuerte am Morgen erneut Geschosse auf den Norden Israels ab. Dabei wurde ein Haus von einer Rakete der schiitischen Miliz getroffen und beschädigt, wie israelische Medien berichten. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Die Hisbollah reklamierte den Raketenangriff für sich.
Auch im Libanon wurden abermals Angriffe gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete vor allem von Angriffen im Südlibanon. Dabei sei mindestens ein Mensch getötet worden.
Die NNA berichtete, dass die israelische Armee Wohnviertel in der Stadt Aita al-Shaab gesprengt habe. Zudem wurden drei Gebiete im Bezirk Tyros von israelischer Artillerie beschossen.
09:16 Uhr
Pakistanischer Minister löscht Israel-kritischen Post nach heftiger Reaktion
Der pakistanische Verteidigungsminister scheint einen kritischen Social-Media-Beitrag über Israel gelöscht zu haben. Ein Beitrag in den sozialen Medien des pakistanischen Verteidigungsministers Khawaja Asif, in dem er Israel Berichten zufolge als "Fluch für die Menschheit" bezeichnete, wurde anscheinend gelöscht.
Der Beitrag wurde offenbar nach starker Kritik aus Israel entfernt. Das Büro des israelischen Premierministers nannte die Äußerung des pakistanischen Ministers "empörend".
"Dies ist keine Aussage, die von einer Regierung toleriert werden kann, insbesondere nicht von einer, die vorgibt, ein neutraler Vermittler für den Frieden zu sein", erklärte das Büro des israelischen Regierungschefs ebenfalls in einem Social-Media-Post.
Asifs Beitrag auf der Plattform X warf Israel Berichten zufolge vor, unschuldige Menschen im gesamten Nahen Osten zu töten.
"Zuerst Gaza, dann Iran und jetzt Libanon – das Blutvergießen geht unvermindert weiter", sagte Asif.
08:58 Uhr
Irans früherer Außenminister bei Luftangriff getötet
Der frühere iranische Außenminister Kamal Charasi ist nach einem Luftangriff seinen Verletzungen erlegen. Der Leiter des Strategischen Rats für Auswärtige Beziehungen war vor einigen Tagen bei einem israelisch-amerikanischen Luftangriff verwundet worden und erlag nun seinen Verletzungen, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet.
Charasi war von 1997 bis 2005 Außenminister der Islamischen Republik Iran. Zuletzt soll er den obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei beraten haben, der zu Beginn der Angriffe der USA und Israels auf Iran ermordet wurde.
08:41 Uhr
Während Ölpreise weiter anziehen, steigen asiatische Aktienmärkte
Die asiatischen Märkte legen zu, während Investoren die Waffenruhe zwischen den USA und Iran beobachten.
Die Leitindizes in Japan, Südkorea, China und Hongkong liegen alle im Plus, während der australische ASX 200 um mehr als ein halbes Prozent fällt.
Die Ölpreise steigen weiter, da die Sorgen über anhaltende Einschränkungen in der Straße von Hormus sowie die fragile Lage der Waffenruhe zunehmen.
08:39 Uhr
Pakistan stellt Visa bei Ankunft für US-Iran-Verhandler und Journalisten aus
Pakistans Außenminister Ishaq Dar erklärte, dass alle Delegierten – einschließlich Journalisten aus "teilnehmenden Ländern" –, die für Gespräche über die Waffenruhe zwischen Iran und den USA an diesem Wochenende nach Islamabad reisen, bei der Einreise ein Visum erhalten.
"Pakistan begrüßt alle Delegierten, einschließlich Journalisten aus teilnehmenden Nationen, die im Zusammenhang mit den Islamabad-Gesprächen 2026 reisen", schrieb Dar in einem Beitrag auf der Plattform X.
"Zu diesem Zweck werden alle Fluggesellschaften gebeten, diesen Personen auch ohne Visum das Boarding zu erlauben. Die Einwanderungsbehörden in Pakistan werden ihnen bei Ankunft ein Visum ausstellen."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/269469-liveticker-us-israel-krieg-gegen/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.



























