09.02.2026

Epsteins dunkle Geschäfte | Prof. Homburg

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youtube.com, 08.02.2026 HANNOVERProf. Stefan Homburg

Die Sendung dokumentiert mit amtlichen Internetlinks Epsteins Netzwerk, das Krisen förderte und zu Geld machte. Diese Fakten wurden bisher meist bestritten, sind jetzt aber wasserdicht. Allerdings berichten die Leitmedien kaum darüber. Internetlinks zur Sendung Transsexualität https://www.justice.gov/epstein/files... Ukraine https://www.justice.gov/epstein/files... Insiderwissen https://www.justice.gov/epstein/files... Pandemien https://www.justice.gov/epstein/files... Epstein, Gates und Merkel https://www.justice.gov/epstein/files... Global Health by JP Morgan https://www.justice.gov/epstein/files... Weltherrschaft https://www.justice.gov/epstein/files... „Wohltätigkeitsfonds“ https://www.justice.gov/epstein/files... Gates, Epstein, Obama https://www.justice.gov/epstein/files... Bevölkerungsreduktion https://www.justice.gov/epstein/files...

Transkript

Du kannst im Transkript mitlesen.


Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=TcnTXLIZm2M Dauer 17:25 Min.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


unser weiterer Kommentar: Unklar

09.02.2026

China und Russland mit Iran

aus e-mail von Karin Gerlich, 9. Februar 2026, 12:11 Uhr


  • Den Podcast in deutscher KI-Übersetzung mit Alastair Crooke,  

China und Russland mit Iran: ein hartes Signal an die USA im Persischen Golf

https://www.youtube.com/watch?v=GaWILXh9HKU (30 Minuten):

zusätzlich im Anhang: Nachricht aus dem Freidenkerverband Bonn

 Grüße Karin Gerlich


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

09.02.2026

US Anklage gegen EU-REGIME - SONDERBERICHT

seniora.org, 9. Februar 2026, 08.02.2026 Von Michael Hollister - übernommen von substack.com/@michaelhollister">Michael Hollister

Der Bericht ist eine direkte Anklage gegen die EU-Kommission, als EU-Regime bezeichnet!


Der größte politische Skandal Europas seit Jahrzehnten   – und der Mainstream schweigt.

Screenshot_2026_02_09_at_22_56_37_Seniora.org_US_Anklage_gegen_EU_REGIME_SONDERBERICHTDAS US-REPRÄSENTANTENHAUS KLAGT DIE EU AN 160 Seiten. Bildquelle: Michael Hollister

Acht manipulierte Wahlen. Systematische Zensur. Gerichtsfeste Beweise.

Der größte politische Skandal Europas seit Jahrzehnten   – und der Mainstream schweigt.

Am 3. Februar 2026 hat das US-Repräsentantenhaus einen 160-Seiten-Bericht veröffentlicht:

“The Foreign Censorship Threat, Part II: Europe’s Decade-Long Campaign to Censor the Global Internet”

Der Bericht ist eine direkte Anklage gegen die EU-Kommission, als EU-Regime bezeichnet!


Acht manipulierte europäische Wahlen.
Systematische COVID-Zensur.
Zensur amerikanischer Bürger.
Ein 3-5 Milliarden Euro schweres NGO-Zensur-Netzwerk.

Das Ende der Online-Anonymität ab 2027.

Die Beweisbasis ist gerichtsfest: Congressional Subpoenas an Meta, Google, TikTok, X, Amazon, Microsoft, Apple, Rumble, Reddit, OpenAI. Zehntausende interne Dokumente mit Zeitstempeln. Eidesstattliche Aussagen von Tech-Managern.

Die USA setzen ihre neue National Security Strategy um   – und bezeichnen die EU explizit als “Regime” und ideologischen Feind.

Was der Bericht dokumentiert, ist nicht nur ein Skandal. Es ist ein systematischer Angriff auf demokratische Grundprinzipien. Wahlmanipulation. Zensur. Machtmissbrauch. Rechtsbruch.

Und niemand redet darüber.

WAS DOKUMENTIERT WIRD

1. ACHT MANIPULIERTE EUROPÄISCHE WAHLEN (2023-2024)

Rumänien, Slowakei, Niederlande, Frankreich, Deutschland, Polen, Spanien, Belgien, Irland.

Der Bericht belegt: Die EU-Kommission hat aktiv in acht europäische Wahlen eingegriffen   – durch Zensur, durch Druck auf Social-Media-Plattformen, durch gezielte Manipulation der Informationslandschaft.

Rumänien 2024: Der dokumentierte Fall

Die rumänische Präsidentschaftswahl 2024 wurde annulliert   – auf Basis erwiesener Lügen.

Die EU-Kommission behauptete: 25.000 russische TikTok-Accounts hätten die Wahl manipuliert.

TikTok fand: Null Beweise für diese Behauptung. Keine 25.000 russischen Accounts. Nichts.

Die angebliche “russische Kampagne” wurde von der rumänischen Establishment-Partei PNL finanziert   – nicht von Russland.

Die Wahl wurde trotzdem annulliert. Unter Vortäuschung falscher Tatsachen.

Das ist Wahlbetrug. In allen acht Fällen.

Alle acht Wahlen müssten wiederholt werden. Unter Aufsicht. Mit Konsequenzen für die Verantwortlichen.

2. SYSTEMATISCHE COVID-ZENSUR

Der Bericht dokumentiert:

  • Impfstoff-Zensur bevor Impfstoffe existierten: Wahre Informationen über COVID wurden gelöscht, lange bevor Impfstoffe verfügbar waren.
  • Wissenschaftler-Zensur: Akademische Studien, wissenschaftliche Debatten   – zensiert, weil sie nicht der offiziellen Linie entsprachen.
  • Zensur amerikanischer Bürger: Die EU-Kommission hat aktiv Inhalte amerikanischer Staatsbürger löschen lassen.
  • Löschung eines amerikanischen Dokumentarfilms: Ein Film wurde auf Druck der EU entfernt   – Zensur über Grenzen hinweg.

Das ist keine “Fehlinformation”-Bekämpfung. Das ist staatlich organisierte Informationskontrolle.

3. DAS €3-5 MILLIARDEN NGO-ZENSUR-NETZWERK

330+ Organisationen. Staatlich finanziert. 3-5 Milliarden Euro jährlich.

Ein Netzwerk aus NGOs, Think Tanks, “Fact-Checkern” und “Zivilgesellschafts-Initiativen”   – alle mit einem Ziel: Kontrolle über die Informationslandschaft.

Der Bericht belegt: Diese Organisationen arbeiten koordiniert mit der EU-Kommission zusammen. Sie definieren, was “Fehlinformation” ist. Sie melden Inhalte zur Löschung. Sie üben Druck auf Social-Media-Plattformen aus.

Und sie werden mit Steuergeldern finanziert.

Das ist kein zivilgesellschaftliches Engagement. Das ist staatlich finanzierte Zensur-Infrastruktur.

4. DEMOCRACY SHIELD   – DAS ENDE DER ONLINE-ANONYMITÄT

€3,6 Milliarden Budget (2026-2028).

Mandatory User Verification ab 2027: Jeder Nutzer von Social Media muss sich verifizieren. Echtnamen-Pflicht. Ende der Anonymität.

Der Bericht zeigt: Democracy Shield ist kein “Schutz der Demokratie”. Es ist totale Überwachung.

Wer schreibt, wird identifiziert. Wer kritisiert, wird erfasst. Wer abweicht, wird sichtbar.

Das ist der Überwachungsstaat, digital umgesetzt.

5. ÜBER 100 GEHEIME MEETINGS ZWISCHEN EU UND TECH-PLATTFORMEN

Der Bericht dokumentiert: Über 100 Treffen zwischen EU-Kommission und Social-Media-Plattformen   – hinter verschlossenen Türen.

Was dort besprochen wurde: Zensur-Kategorien. Algorithmus-Anpassungen. “Freiwillige” Codes of Conduct, die de facto verpflichtend sind.

Die Plattformen wurden unter Druck gesetzt. Wer nicht kooperiert, wird mit Strafen bedroht. X (Twitter) wurde mit einer €120-Millionen-Strafe belegt   – weil Elon Musk nicht kooperierte.

Das ist organisierte Machtausübung. Hinter verschlossenen Türen. Ohne parlamentarische Kontrolle.

DIE BEWEISBASIS: GERICHTSFEST

Congressional Subpoenas an Meta, Google, TikTok, X, Amazon, Microsoft, Apple, Rumble, Reddit, OpenAI.

Zehntausende interne Dokumente. Mit Zeitstempeln. Mit Namen. Mit konkreten Anweisungen.

Eidesstattliche Aussagen von Tech-Managern.

Das sind keine Behauptungen.
Das sind Fakten.
Gerichtsfest.


KONSEQUENZEN:
WAS JETZT PASSIEREN MÜSSTE

Wenn die EU auch nur einen Funken Glaubwürdigkeit bewahren will   – wenn sie jemals wieder außerhalb Europas diplomatisch ernst genommen werden will   – gibt es nur eine Möglichkeit:

Sofortige Amtsenthebung der gesamten EU-Kommission.
Inklusive Ursula von der Leyen.

Strafrechtliche Ermittlungen wegen Wahlbetrugs, Amtsmissbrauchs, Rechtsbeugung.

Wiederholung aller acht manipulierten Wahlen unter internationaler Aufsicht.

Auflösung des NGO-Zensur-Netzwerks.
Rückzahlung der staatlichen Finanzierung.

Stopp von Democracy Shield.

Das ist das Minimum.

Wird es passieren? Nein.

Die EU wird weitermachen. Der Mainstream wird schweigen. Die alternative Presse schweigt größtenteils ebenfalls.

Es wird keine Konsequenzen geben. Gar keine.

Aber Sie sollten es wissen. Jeder sollte es wissen.

DIE 8-TEILIGE SERIE:
WAS KOMMT

Dieser Sonderbericht ist nur der Anfang. Ich habe seit dem 3. Februar ununterbrochen an dieser Serie gearbeitet   – Vollzeitjob, Herzblut, maximale Sorgfalt.

Teil 1+2 erscheinen diese Woche (Dienstag/Mittwoch):

  • Teil 1 (ca. 3.800 Wörter): Das System   – Wie die Zensur-Maschinerie funktioniert (DSA, “freiwillige” Codes, 100+ geheime Meetings, NGO-Netzwerk, Beweislage)
  • Teil 2 (ca. 4.000+ Wörter): Die Verbrechen   – Was konkret getan wurde (Rumänien komplett, 7 weitere Wahlen, COVID-Zensur, US-Reaktion, Democracy Shield Überblick, Konsequenzen)

Deep-Dive-Analysen folgen im 2-3-Tages-Rhythmus:

  • Teil 3: Democracy Shield im Detail (User Verification, EUDI Wallet, Age Verification als trojanisches Pferd, biometrische Überwachung)
  • Teil 4: TikTok & Meta Policy-Änderungen (exakte Zensur-Kategorien, konkrete gelöschte Posts, Algorithmus-Manipulation)
  • Teil 5: Breton vs. Musk   – Der Showdown (Chronologie, Drohbrief 12. August 2024, €120 Mio X-Strafe, warum Breton zurücktreten musste)
  • Teil 6: Stanford & die US-Connection (Stanford Internet Observatory, Election Integrity Partnership, Koordination EU-USA, “Switchboarding”)
  • Teil 7: Deutschlands Sonderrolle (€1,5 Mrd/Jahr Aufschlüsselung, NetzDG, Correctiv-Finanzierung, “Demokratie leben!”, Amadeu Antonio Stiftung)
  • Teil 8: Algorithmus-Kontrolle (Wie die EU manipuliert, was Bürger sehen, “Control of recommender systems”, Totale Informationskontrolle)

Alle Artikel erscheinen auf www.michael-hollister.com

WARUM DER MAINSTREAM SCHWEIGT

Weil die Medien Teil des Systems sind.

Weil NGOs, die “Fact-Checking” betreiben, staatlich finanziert werden.

Weil Journalisten, die kritisch berichten, als “Verschwörungstheoretiker” diffamiert werden.

Weil die EU-Kommission Macht ausübt   – und die Medien nicht beißen, wo sie gefüttert werden.

Alle Artikel dieser Serie finden Sie auf
www.michael-hollister.com

Michael Hollister

Hinweis:
Dieser Bericht basiert auf öffentlich zugänglichen Dokumenten des US-Repräsentantenhauses.
Alle Behauptungen sind mit Primärquellen belegt.
Die vollständige Serie erscheint auf meiner Website.

Michael Hollister

Former European military professional (SFOR/KFOR Balkans) and IT security specialist. Analyzing geopolitical conflicts through documented power structures. Published at michael-hollister.com.


Quelle: Michael Hollister - https://www.michael-hollister.com/ - Mit freundlicher Genehmigung übernommen

https://michaelhollister.substack.com/p/us-anklage-gegen-eu-regime-sonderbericht?publication_id=6743720&post_id=187289198&isFreemail=true&r=484ski&triedRedirect=true




Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/us-anklage-gegen-eu-regime-sonderbericht


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Weiteres: 




“The Foreign Censorship Threat, Part II: Europe’s Decade-Long Campaign to Censor the Global Internet”




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09.02.2026

Fwd: USA: Kuba / Venezuela

aus e-mail von Karin Gerlich, 9. Februar 2026, 11:35 Uhr


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Betreff:USA: Kuba / Venezuela
Datum:Sun, 8 Feb 2026 19:09:49 +0100
Von:


Washington und die Hardliner aus Miami gegen das sozialistische Kuba
Vorgeschichte der aktuellen Zuspitzung der US-Offensive gegen Havanna
Von Kurt Terstegen amerika21

"Wenn ich die kubanische Regierung in Havanna wäre, wäre ich besorgt" -
 Marco Rubio nach der Entführung von Präsident Nicolas Maduro.

Imperialistische Aggressionen gegen Venezuela, offene Einmischung in die Wahlen in Honduras und eine immer härtere Sanktionspolitik gegen das sozialistische Kuba – die US-Außenpolitik gegenüber Lateinamerika wird seit Jahrzehnten wesentlich von antikommunistischen Hardlinern geprägt, die aus exilierten Oberschichten stammen und ihre politische Agenda aggressiv vorantreiben. Sie entwerfen Gesetzesvorlagen, drängen auf härtere Maßnahmen gegen linke Regierungen und gelten als zuverlässige Verbündete der rechten lateinamerikanischen Oligarchien. Nun fordern die Hardliner aus Florida sogar ihre eigenen Präsidentschaftskandidaten in Havanna zu installieren. Mit Marco Rubio ist nun ein Vertreter genau dieser politischen Tradition an die Spitze des US-Außenministeriums gerückt.

"Er ist der Sohn kubanischer Einwanderer, die Kuba verließen, um den amerikanischen Traum zu leben", heißt es in der Kurzbiografie des US-Außenministers auf der Webseite der US-Regierung. Geboren und politisch sozialisiert wurde Rubio in Miami – jenem Zentrum der exilkubanischen Rechten, in dem seit den sechziger Jahren die militantesten antikommunistischen Gruppierungen aktiv sind. Von dort aus wurde nicht nur die wirtschaftliche und politische Blockade Kubas jahrelang organisiert, sondern auch Unterstützung für konterrevolutionäre Operationen in ganz Lateinamerika geleistet.
Hier weiterlesen:
https://amerika21.de/analyse/282506/washington-miami-hardliner-gegen-kuba



Venezuela: Kritik an Berichten über angebliche Deals um Maduros Entführung
Berichte über Absprachen mit der venezolanischen Führung und US-Seite. Neues zur Bombardierung am 3. Januar 2026. 
Caracas dementiert. Prashad kritisiert Berichterstattung
Von Arana Pérez amerika21

Caracas. Internationale Medien haben in den vergangenen Wochen die These aufgestellt, dass venezolanische Spitzenpolitiker:innen noch vor der militärischen Operation der USA, Vorgespräche mit US-Vertreter:innen geführt hätten. Mit diesen Gesprächen sollte nach der Entführung von Präsident Nicolás Maduro am 3. Januar 2026 eine Kooperation bei einem möglichen Machtwechsel abgesichert werden. Insbesondere wird Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, die nach der Entführung zur Interimspräsidentin ernannt wurde, gemeinsam mit ihrem Bruder Jorge Rodríguez genannt. Beide sollen angeblich Gespräche mit der US-Regierung über Fragen der Machtübergabe, des Ölsektors und der Migration geführt haben.

Diese Darstellung basiert vor allem auf einem Bericht des Guardian über angebliche geheime Verhandlungen im Herbst 2025, in denen die Rodríguez-Geschwister Washington und Katar als Mittler einbezogen haben sollen, um eine Machtübergang ohne Maduro zu ermöglichen. Konkrete unabhängige Belege, Zeit- und Ortsangaben dieser Gespräche bleiben im Bericht unpräzise.
Die Regierung Venezuelas weist die Vorwürfe zurück und versichert, es habe keine Absprachen gegeben. Gerade bei so tiefgreifenden politischen Anschuldigungen – wie dem Vorwurf, eine Regierung habe im Geheimen Machtspiele mit einer fremden Supermacht betrieben – ist die Überprüfbarkeit von zentraler Bedeutung für seriöse Berichterstattung.

So kritisierte der indische Historiker und Direktor des Tricontinental Institute for Social Research, Vijay Prashad, die Medienberichte öffentlich. Auf seiner X-Seite hebt er hervor, dass "jede einzelne westliche Konzernzeitung jetzt eine Geschichte darüber gebracht hat, wie die venezolanische Führung einen Deal mit dem US-Hyperimperialismus gemacht habe, um Präsident Nicolás Maduro und Cilia Flores auszuliefern". Prashad betont fünf wiederkehrende Probleme dieser Geschichten: die ausschließliche Nutzung anonymer Quellen, das Fehlen jeglicher Transparenz über Redaktionsprozesse zur Verifikation der Informationen, das Ausblenden des jahrzehntelangen Desinteresses derselben Medien an den politischen Komplexitäten Venezuelas, die implizite Nutzung dieser Medien durch westliche Geheimdienste zur Informationsstrategie und die faktische Unmöglichkeit, diese Berichte zu widerlegen, weil die Vorwürfe sich auf anonyme Aussagen stützen und damit politisch wirksam, aber journalistisch schwach sind.
Hier weiterlesen:
https://amerika21.de/2026/02/282486/venezuela-usa-absprachen


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09.02.2026

(ZE) Verfolgt, verdrängt, vergessen – große deutsche Pazifisten


Friedrich Wilhelm Foerster



Friedrich Wilhelm Foerster

© Tufts Digital Library / Wikipedia public domain














Zwei Weltkriege sind von deutschem Boden ausgegangen. Und doch gibt es auch in der jüngeren deutschen Geschichte Traditionen, Gruppierungen und Personen, die dem blutigen Wahnsinn die Gefolgschaft versagt haben. Das ist weder eine erstaunliche noch eine zufällige Tatsache. Wo große Teile eines Volkes der Unmoral verfallen, dort wachsen Charaktere heran, die sich der militaristischen Verseuchung und säbelrasselnden Knechtseligkeit entziehen. 

Im Meer der geistigen und sittlichen Verrohung bilden sie gleichsam Inseln, weit davon entfernt, bloße Stätten der Zuflucht zu sein. Dem korrespondiert der Entwurf einer friedfertigen Perspektive, die in unüberwindbarem Gegensatz zu der Auffassung steht, dass die Gewalt eine überragende Triebfeder der Geschichte darstelle und der rüstungsschwangere Wille zur Wehrbereitschaft ein Garant des Friedens sei.

Die bedeutendsten Gestalten, die eindringlich ihre Stimme erhoben und vor dem Rückfall in die Barbarei gewarnt haben, kamen aus den Reihen der Friedensbewegung und den ihr nahestehenden Persönlichkeiten. Sie war es vor allem, die, dem Erbe der alten deutschen Kultur und den fortschrittlichen Errungenschaften des europäischen Bürgertums aufs engste verbunden, den Kriegsplanern, Stimmungsmachern und Schreibtischtätern entgegentrat. Zu ihnen gehörten neben vielen anderen die Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried und Ludwig Quidde, der Sozialist Eduard Bernstein und der Theologe und Pfarrer Otto Umfrid, der Marineoffizier Hans Paasche und der Pädagoge Friedrich Wilhelm Foerster. Sie sowie alle ehrenhaften Persönlichkeiten und friedliebenden Gruppen sind stets von den weltgeschichtlichen Entscheidungen und Festlegungen der Nation ferngehalten und ins Abseits geschoben worden.

An sie und ihre Einsichten ist heute umso mehr anzuknüpfen und damit einer erinnerungswürdigen Tradition Geltung zu verschaffen, mit der jeder Deutsche sich auch nach Auschwitz identifizieren kann – ohne in Gefahr zu geraten, jemanden zu würdigen, von dem sich irgendwann doch herausstellt, dass er dem Mainstream der Ja-Sager und Mitläufer gefolgt ist. 


Dozent:   Helmut Donat

Termine:    6 x donnerstags

  • 12.02., 19.02., 26.02., 05.03., 12.03., 19.03.2026

Zeit:    14:00 (s.t.) bis 15:30 Uhr, am 19.03.2026 von 15:00 (s.t.) bis 16:30 Uhr

Entgelt:    60,- Euro

Veranstaltungsart: hybrid, in Präsenz (Akademie, Raum B 0770) oder wahlweise Online-Teilnahme

Hinweis:     Teilnehmerbegrenzung: 50 Personen in Präsenz


Info: https://www.uni-bremen.de/senioren/vortragsprogramm/vortragsprogramm/ze-verfolgt-verdraengt-vergessen-grosse-deutsche-pazifisten


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


unser weiterer Kommentar: Zitat Schon 6 Jahre nach Adenauers Versprechen von 1945 , "Die Bundesregierung erklärt ihre feste Entschlossenheit die Entmilitarisierungs des Bundesgebiets aufrecht zu erhalten und mit allen ihr zu Verfügung stehenden Mitteln die Neubildung eigener Streitkräfte zu verhindern", war es nur noch Geschwätz von gestern.

In Folge wurden nun viele Kritiker zu Staatsfeinden oder Kommunistenfreunden erklärt: So wie der während der Nazizeit verhaftete und nach 1945 wieder amtierende Präsident der Deutschen Friedensgesellschaft, - der vom General zum Pazifisten geläuterte - Paul von Schoenaich. - Der dann aber 1951 nun wegen der Unterstützung, der von den Kommunisten geforderten "Volksbefragung zur geplanten Re-Militarisierung Deutschlands", von den "sog. Realisten" in der DFG abgewählt wurde!

Eine Praxis, die auch heute eingesetzt wird, um konsequente Pazifisten zu diskreditieren oder um wirkliche Veränderungen als politische Utopien hinzustellen, selbst wenn sich renommierte Wissenschaftler oder sogar ehemals hohe Militärs dafür aussprechen. Zitatende

(unser) Kritischer Beitrag zum DFG-VK Jubiläumskongress, am 10.-12. November 2017 in Berlin



Weiteres:



Verfolgt, verdrängt, vergessen – große deutsche Pazifisten - (Online-)Veranstaltungsreihe an der Universität Bremen / Hans Paasche


aus e-mail von Clemens Ronnefeldt, 9. Februar 2026, 11:32 Uhr


Verfolgt, verdrängt, vergessen.... https://www.uni-bremen.de/senioren/vortragsprogramm/vortragsprogramm/ze-verfolgt-verdraengt-vergessen-grosse-deutsche-pazifisten (hier weggelassen)


————————



Hinweis von Clemens (Ronnefeldt):


Nachfolgend noch zwei Texte zum Marineoffizier Hans Paasche,

der in der Veranstaltungsreihe vorgestellt werden wird:



https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Paasche


(…)



Ermordung


Am 21. Mai (1920) erschienen zwei Offiziere mit etwa fünfzig Soldaten

des Reichswehr-Schutzregiments 4 Deutsch Krone (Kommando Ehrhart) 

auf zwei mit Maschinengewehren bestückten Lastkraftwagen auf Gut

Waldfrieden. Hans Paasche hielt sich gerade mit seinen Kindern an

einem nahegelegenen See auf.


Er wurde herbeigerufen, wollte beim Anblick der Soldaten aber

umkehren. Jene eröffneten daraufhin das Feuer; zwei tödliche Schüsse

trafen Paasche von hinten ins Herz. Er war bekleidet mit Badehose und

Jacke und trug Sandalen. Es wurden keine Waffen bei ihm gefunden.


(…) 



Kriegsgegner


Hans Paasche äußerte sich in seinen Schriften radikal gegen die

deutsche Kriegspolitik.


Er beschrieb mehrfach, dass viele Militärs und Unternehmer

wirtschaftlich erheblich vom Krieg profitierten, und deshalb an dessen

Fortführung ein grundsätzliches Interesse hatten.

Dies betraf zu seinem Bedauern auch seine beiden Eltern im Nachbardorf.


Deutschland habe durch sein rücksichtsloses Vorgehen im Krieg in den

Nachbarländern viel Schaden angerichtet und seinen Ruf vollständig ruiniert.


(…)


---------------



Zu Hans Paasche hat Kurt Tucholsky unter seinem Pseudonym 

Theobald Tiger 1920 das folgende Gedicht verfasst:



https://www.textlog.de/tucholsky/gedichte-lieder/paasche


PaascheWieder einer.
Das ist nun im Reich
Gewohnheit schon. Es gilt ihnen gleich.
So geht das alle, alle Tage.

Hierzuland löst die soziale Frage
ein Leutnant, zehn Mann. Pazifist ist der Hund?
Schießt ihm nicht erst die Knochen wund!
Die Kugel ins Herz!


Und die Dienststellen logen:
Er hat sich seiner Verhaftung entzogen.
Leitartikel. Dementi. Geschrei.
Und in vierzehn Tagen ist alles vorbei.
Wieder einer. Ein müder Mann,
der müde über die Deutschen sann.

Den preußischen Geist – er kannte ihn
aus dem Heer und aus den Kolonien,
aus der großen Zeit – er mochte nicht mehr.

Er haßte dieses höllische Heer.
Er liebte die Menschen. Er haßte Sergeanten
(das taten alle, die beide kannten).
Saß still auf dem Land und angelte Fische.
Las ein paar harmlose Zeitungswische … 

Spitzelmeldung. Da rücken heran
zwei Offiziere und sechzig Mann.
(Tapfer sind sie immer gewesen,
das kann man schon bei Herrn Schäfer lesen.)
Das Opfer im Badeanzug … Schuß. In den Dreck.
Wieder son Bolschewiste weg –!

Verbeugung. Kommandos, hart und knapp.
Dann rückt die Heldengarde ab.
Ein toter Mann. Ein Stiller. Ein Reiner.
Wieder einer. Wieder einer. 

Und nun –?
Die Regierung wird was tun?
Die Regierung ist gegen Empörung immun.
Schlafen. Zucken die Achseln. Glauben
verlogenen Berichten der Pickelhauben.

Und du liest am nächsten Tag in der Zeitung:
Unschuldig der Mörder – unschuldig die Leitung.

Hausen genau wie damals in Flandern.
Menschen? Tiere sind die andern.
Spielen noch immer herrliche Zeiten
der militärischen Notwendigkeiten,
Und nun –? Die Regierung läßt sie machen … 

Flamm auf, du Volk! Feg sie hinweg.
Da sitzt der Bolschewistenschreck!
Da sitzt Aufruhr. Da die Gefahr.
Alles noch so, wie es früher war …
Morgen tun sies grad so wieder … 

Und Jesus steigt vom Himmel hernieder.
Breitet segnend die leuchtenden Hände,
tritt vor den Soldatenlümmel hin
und sagt: »Du, es ist Zeitenwende.«


Theobald Tiger
Die Weltbühne, 03.06.1920, Nr. 23, S. 659.



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Clemens Ronnefeldt
Referent für Friedensfragen beim deutschen 
Zweig des internationalen Versöhnungsbundes
A.-v.-Humboldt-Weg 8a
85354 Freising

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09.02.2026

Schlagzeile






Info: 


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09.02.2026

Tucker reagiert auf die Epstein-Akten, Pizzagate und das dämonische globale Verbrechensnetzwerk mit Ian Carroll

tonywicher.substack.com, vom Feb 08, 2026, Anthony Wicher

Von Pizzagate bis zum Crash von 2008 war Epstein mitten in allem. Der Journalist Ian Caroll ist seit Jahren in dem Fall. Verdorbene Finanziers regieren unser Land, nicht unsere Politiker. Das zu verstehen ist ökonomisches Klassenbewusstsein. Da dies nicht gelingt, werden die Leute das Argument kaufen, dass Trump so schrecklich ist, dass es zeigt, dass Obama und die Demokraten Recht hatten. Verlieb dich nicht darauf, Leute! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Obama genauso schlecht ist wie Trump, schlimmer noch, auch weil er so glatt ist. Dieselben Finanzgangster finanzieren die Marionetten auf beiden Seiten. Dies ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt für die Parteilichkeit. Das Volk muss sich gegen seine wahren Unterdrücker vereinen. 

El pueblo, unido, jamas sera vencido! Das vereinte Volk wird niemals besiegt werden!


Screenshot_2026_02_09_at_18_34_57_Tucker_reagiert_auf_die_Epstein_Akten_Pizzagate_und_das_d_monische_globale_Verbrechensnetzwerk_mit_Ian_Carroll

Video https://www.youtube.com/watch?v=r6OTnOoGtGk Dauer 1:13:18 h


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Jim

Kategorie: 1d

Über eine Stunde Namensnamen und nicht eine Erwähnung der offensichtlichen, allgegenwärtigen und überwältigenden Beteiligung und des Einflusses der Juden/Israel/Mossads in all dem - für Jahrzehnte!

"Ein ausländisches verleumdetes bösartiges Interesse" ... ?

Dies ist so nah, wie diese beiden Feiglinge kommen, um die Juden / Israel als den Krebs in dieser Krankheit in unserer Gesellschaft zu identifizieren.

Der Jude Howard Lutnick, Epsteins Nachbar seit Jahrzehnten, der über seine Beteiligung an Epstein, jetzt Trumps Handelsminister, log, wurde von Trump zum Trumps Übergangsteam Tzar ernannt, um alle Trumps Kabinettsernennungen und andere Ernennungen für ihre Pro-Zionisten, Pro-Israel-Glauben, zu überprüfen.

Jeffry Epstein, Peter Thiel, Ehud Barak, Ghislaine Maxwell, Alan Dershowitz, Larry Summers... Ect...

Es ist wichtig zu verstehen, dass Juden nur 2% der Bevölkerung ausmachen.

BTW Tucker, ich bin ein Boomer und wurde nicht von den Verleugnungen des Pizzators getäuscht, wie du es warst. Meine Boomer-Freunde wurden auch nicht so getäuscht wie du.

Also hör auf, für die Boomer zu sprechen, du musst dich besetzen. Hör auf, ein Feigling zu sein und benenne den Juden.


Zionismus und Venezuela

Heute auf Legitimate Targets interviewt der Gründer der American Communist Party (ACP) Jackson Hinkle den Autor Carlos Garrido von ‪@MidwesternMarx‬ darüber, warum...

Jan 7 • Anthony Wicher












Alex Krainer: Maduro gab sich auf

Alex Krainer sagt, dass es für ihn so aussieht, als wäre die Maduro-Gefangennahme ein von der Maduro-Regierung arrangierter Deal.

Jan 8 • Anthony Wicher












RT zu Trumps "Board of Peace"

Ich betrachte diesen RT-Artikel als den mit Abstand besten, den ich in Trumps „Board of Peace“ gesehen habe – dem emotionslosesten, faktenbasierten und objektivsten.

Jan 26 • Anthony Wicher


Info: https://tonywicher.substack.com/p/tucker-responds-to-the-epstein-files?r=1rwecx&utm_campaign=post&utm_medium=web&triedRedirect=true


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

09.02.2026

Irans großer Auftritt in Katar: Schiiten und Sunniten gemeinsam gegen zionistischen Genozid in Gaza

freedert.online, 9 Feb. 2026 08:46 Uhr, Von Rainer Rupp

Zum großen Missfallen Washingtons und seiner zahmen Vasallen im Kollektiven Westen erhielt Irans Außenminister Abbas Araghtschi am Wochenende langen, ausgiebigen Beifall für seine Grundsatzrede vor 400 internationalen Teilnehmern des "Al Jazeera Forums" in Doha, der Hauptstadt von Katar.


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17. "Al Jazeera Forum" in Doha/Katar: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi während seiner Rede zum Thema "Die palästinensische Sache und das regionale Machtgleichgewicht im Kontext einer sich abzeichnenden multipolaren Welt", 7. Februar 2026


Auch am vergangenen Wochenende blieben die westlichen, selbsterklärten "Qualitätsmedien" ihrem Grundsatz treu, "dass nicht sein kann, was nicht sein darf". Folglich hat selbst der am Fortgang der Krise im Mittleren Osten interessierte deutsche Bürger nichts über das "Al Jazeera Forum" in Doha erfahren. Noch weniger als nichts findet man in den westlichen Medien über die aufwühlende Grundsatzrede des Außenministers des schiitischen Irans, welche die hochrangigen Delegierten aus mehrheitlich sunnitischen Staaten vollkommen mitgerissen hat. Das war nicht nur am lang anhaltenden Applaus, sondern auch am Gesichtsausdruck der Teilnehmer zu erkennen.


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Meinung

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Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat in seiner Grundsatzrede mit erfrischender Eindeutigkeit die Lage im Gazastreifen als "Genozid" bezeichnet und die internationale Gemeinschaft zu sofortiger Verantwortungsübernahme gegenüber Israel aufgefordert, wenn sie sich nicht an diesem Verbrechen gegen die Menschlichkeit mitschuldig machen will. Zugleich legte Araghtschi dar, dass die palästinensische Krise nicht als isoliertes humanitäres Problem zu sehen ist, sondern als eine entscheidende Frage, die über Gerechtigkeit und Souveränität der Staaten in Westasien entscheiden wird. Die Art, wie die Länder der Region weiter auf die palästinensische Krise reagieren werden, werde für ganz Westasien der strategische und moralische Kompass für die Zukunft sein.

Es folgt meine Zusammenfassung von Araghtschis Rede. Dieser Link führt zu dem entsprechenden Video-Mitschnitt seiner Rede auf dem "Al-Jazeera-Forum" in Doha vom 7. Februar 2026.

Araghtschi eröffnete seine Rede mit der Feststellung, dass die Krise im Gazastreifen weit über die Parameter einer Besatzung hinausgehe. Es handle sich weder um einen Krieg noch um einen Konflikt zwischen gleichwertigen Parteien oder um ein bedauerliches Nebenprodukt von Sicherheitsmaßnahmen. Vielmehr beschrieb er sie als die bewusste Zerstörung zivilen Lebens in großem Maßstab.

"Der menschliche Preis",

so Araghtschi wörtlich,

"hat das Gewissen der Menschheit verletzt, das Herz der muslimischen Welt aufgerissen und zugleich Millionen Menschen jenseits davon erschüttert – Christen, Juden und Menschen aller Glaubensrichtungen, die glauben, dass das Leben eines Kindes kein Verhandlungsobjekt ist und Hunger keine Waffe."


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Palästina sei ein Spiegel, der der Welt vorgehalten werde – einer, der nicht nur das Leiden der Palästinenser widerspiegele, sondern auch das moralische Versagen jener, die die Katastrophe hätten stoppen können und stattdessen entschieden haben, sie zu rechtfertigen, zu ermöglichen oder zu normalisieren. Der Gazastreifen sei zur Bühne für ein größeres und gefährlicheres Projekt geworden: eine expansionistische Politik, die unter dem Banner der Sicherheit verfolgt werde.

Araghtschi nannte drei schwerwiegende Folgen des israelischen Handelns. Die erste sei global: Die Straflosigkeit Israels habe das internationale Rechtssystem tief beschädigt. Die Welt bewege sich auf einen Zustand zu, in dem das Völkerrecht die internationalen Beziehungen nicht mehr regele. Es werde ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen: Ein Staat mit ausreichender politischer Deckung könne Zivilisten bombardieren, Bevölkerungen belagern und aushungern, medizinische Infrastruktur zerstören, Personen über Grenzen hinweg ermorden, und dennoch würden von seinen (westlichen) Unterstützern all diese Verbrechen als rechtmäßig akzeptiert und verteidigt.

Die zweite Folge sei regional: Israel verletze offen Grenzen, missachte Souveränitäten, ermorde offizielle Würdenträger und führe terroristische Operationen in mehreren Ländern durch – wobei es all das mit einem Gefühl der Berechtigung tue, denn es habe gelernt, dass es international nicht für seine Taten zur Verantwortung gezogen werde. In diesem Zusammenhang verwies Araghtschi auf jüngste israelische Militäroperationen im Libanon, in Syrien und in den besetzten Gebieten als Beleg für ein sich ausbreitendes Aggressionsmuster, das Nachbarstaaten als bloße Erweiterung eines Schlachtfelds ohne anerkannte Grenzen behandle.


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Er warnte unmissverständlich: Wenn die Gaza-Frage durch Zerstörung und Zwangsumsiedlung "gelöst" werde, dann würde das Westjordanland folgen – und die Annexion weiterer Gebiete würde zur offiziell erklärten Politik. Dies sei das Wesen des lange herbeigesehnten "Erez Israel", des biblischen "Groß-Israel"-Projekts, das bereits durch Siedlungsausbau, Landraub und systematische Aushöhlung palästinensischer Institutionen im Westjordanland vorangetrieben werde. Es handle sich nicht um ein hypothetisches Szenario, sondern um eine sichtbare Entwicklung für jeden, der die Fakten vor Ort betrachte.

Die dritte und gefährlichste Folge sei strukturell: Das expansionistische Projekt erfordere, dass Nachbarländer militärisch, technologisch, wirtschaftlich und sozial geschwächt blieben, damit das israelische Regime dauerhaft die Oberhand behalte. Araghtschi sprach von einem System erzwungener Ungleichheit: Israel erweitere sein Arsenal ohne Grenzen – einschließlich Massenvernichtungswaffen –, während andere Staaten zur Abrüstung gezwungen würden.

Diese Passage wurde besonders beachtet vor dem Hintergrund der aktuellen Spannungen zwischen Iran und den USA um Teherans Raketenprogramm und nukleare Aktivitäten. Im Rahmen dieser besteht Washington auf der Vernichtung iranischer Verteidigungsfähigkeiten, zum Beispiel auf der Verschrottung seiner Mittelstreckenraketen, wodurch sich Iran gegen zio-amerikanische Angriffe wehrlos machen würde.


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An die Anwesenden gerichtet stellte Irans Außenminister konkrete Forderungen: Die internationale Gemeinschaft solle laufende Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof und dem Internationalen Strafgerichtshof unterstützen. Er verlangte umfassende Sanktionen gegen Israel – ein sofortiges Waffenembargo, die Aussetzung aller militärischen und nachrichtendienstlichen Kooperationen, Einreisebeschränkungen für israelische Amtsträger, die an Völkerrechtsverletzungen beteiligt seien, sowie weitreichende Handelsverbote. Zudem forderte er einen glaubwürdigen politischen Horizont auf Rechtsgrundlage: Ende der Besatzung, Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge mit Entschädigung sowie die Errichtung eines einheitlichen, unabhängigen palästinensischen Staates mit Al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt.

Die Forderungen entsprechen langjährigen iranischen Positionen, erhielten jedoch durch die konkrete Formulierung auf dem "Al Jazeera Forum" besonderes Gewicht. Auf dem Forum versammeln sich Diplomaten, Analysten und Medien aus der arabischen und muslimischen Welt, weshalb Araghtschi eine Plattform geboten wurde, Irans Haltung nicht als Außenseiterposition, sondern als Ausdruck eines breiteren regionalen Konsenses darzustellen. Und der iranische Außenminister bekam Unterstützung: Mehrere Redner äußerten ähnliche Sorgen über die humanitäre Lage in Gaza und den vom Westen angetriebenen Verfall der internationalen Rechtsnormen.

Araghtschi betonte, dass die Krise als dringende internationale Verantwortung behandelt werden müsse. Kollektivbestrafung wie in Gaza dürfe nie normalisiert werden. Er verwies auf die Blockade des Gazastreifens, die Zerstörung von Krankenhäusern und Schulen sowie die Instrumentalisierung von Nahrung und Wasser zu Waffen als Beleg dafür, dass die internationale Gemeinschaft ihre grundlegendsten Verpflichtungen aus den Genfer Konventionen versäumt habe. Er rief regionale Staaten zur Koordinierung auf, um Souveränität zu schützen und Aggression abzuschrecken. Besonders betonte er, dass die eigene Sicherheit nicht auf der Unsicherheit anderer aufgebaut werden dürfe, ein Punkt, der auch von Moskau in Bezug auf die westliche Ukrainepolitik immer wieder angesprochen wird.


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Abschließend richtete Araghtschi einen direkten Appell an die islamische Welt, die arabische Welt und die Staaten des Globalen Südens. Er forderte die Organisation für Islamische Zusammenarbeit, die Arabische Liga und regionale Institutionen auf, über Symbolik hinauszugehen und koordinierte Maßnahmen – rechtlich, diplomatisch, wirtschaftlich und strategisch – zu ergreifen. Dies sei keine Konfrontation, sondern die Verhinderung einer gewaltsamen Umgestaltung der Region.

Besonders hob er den Globalen Süden als aufstrebenden Block hervor, der das Gewicht besitze, eine echte Alternative zur westlich dominierten Weltordnung zu schaffen, in der die Regeln nicht wie bei der sogenannten "regelbasierten liberalen Ordnung" je nach Gutdünken Washingtons selektiv angewendet werden.

Zum Schluss warnte der iranische Außenminister all jene, die falsch kalkulierten: Eine Region könne nicht stabil bleiben, indem man einem Akteur erlaube, über dem Gesetz zu stehen. Die Doktrin der Straflosigkeit führe nicht zu Frieden, sondern zu breiterem Konflikt. Der Weg zur Stabilität erfordere Gerechtigkeit für Palästina, Verantwortung für Verbrechen, das Ende der Besatzung und eine regionale Ordnung auf Souveränität, Gleichheit und Kooperation.

Palästina sei, so Araghtschi, nicht nur eine Solidaritätsfrage – es sei der unverzichtbare Grundstein regionaler Sicherheit.

Fazit


Tausende Iraker wollen Iran im Konflikt mit den USA unterstützen





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Araghtschi Rede fällt in eine besonders sensible Phase: Iran und die USA führen fragile Nuklearverhandlungen, wobei beide Seiten signalisieren, dass die Alternative zur Diplomatie eine Rückkehr zur militärischen Konfrontation wäre. Seine Verknüpfung der palästinensischen Frage mit der regionalen Sicherheitsarchitektur – einschließlich Irans Recht auf Erhalt seiner Raketenfähigkeiten – spiegelt Teherans feste Position wider, dass die Erhaltung seiner robusten Verteidigungsfähigkeit und die Unterstützung der palästinensischen Sache zwei Seiten ein und derselben Medaille seien.

Die wiederholten Hinweise auf "permanente Ungleichheit" und die Forderung des Westens, dass andere Nationen abrüsten müssten, während Israel ein unkontrolliertes Arsenal behalte, wurden weithin als direkter Kommentar zur Druckausübung Washingtons in den Nuklear- und Raketenverhandlungen interpretiert. Regionale Analysten sehen die Doha-Ansprache als gezielte Mobilisierung diplomatischer Unterstützung aus dem Globalen Süden.

Mehr zum Thema – Wie wahrscheinlich ist eine US-Militäroperation gegen Iran und welche Optionen hat Teheran?


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Video https://rumble.com/v6z6tuc-usa-verhindern-erneut-gaza-resolution-veto-gegen-waffenruhe-und-humanitre-h.html Dauer 9:16 Min.


RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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Weiteres: 





Israel bombardiert Gaza: "Das ist kein Waffenstillstand – sondern Völkermord!"


freedert.online, vom 5 Feb. 2026 20:00 Uhr


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Quelle: RT  Video https://rumble.com/v75cc8m-israel-bombardiert-gaza-das-ist-kein-waffenstillstand-sondern-vlkermord.html Dauer 2:05 Min.  


Am Mittwoch hat das israelische Militär erneut Angriffe auf den Gazastreifen geflogen.

Unter den Getöteten waren mindestens 23 Palästinenser – darunter zwölf Frauen und Kinder sowie zwei Babys. Die israelische Führung rechtfertigte ihr Handeln, indem sie diese Angriffe als Reaktion auf einen von palästinensischer Seite verletzten israelischen Soldaten auslegte.

Menschen vor Ort zeigen sich verzweifelt und sagen, das sei "kein Waffenstillstand, sondern Völkermord", wie ein Mann, der mehrere Familienmitglieder bei den Angriffen verlor, erklärte.

Israel spricht bei allen seinen Angriffen, die seit der Vereinbarung des Waffenstillstand im Oktober 2025 stattgefunden haben von einer "Reaktion auf einen Verstoß gegen den Waffenstillstand" seitens der Palästinenser, beziehungsweise der Hamas. Insgesamt sind seit diesem von US-Präsident Donald Trump vermittelten Waffenstillstand über 500 Menschen getötet worden.

Mehr zum Thema – Gefährliche Zwischenfälle auf See: Iran provoziert die USA


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Video https://rumble.com/v75aq8g-gaddafis-sohn-erschossen-einst-warnte-er-nato-will-libyen-zerstren.html Dauer 5:39 Min.


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09.02.2026

Krieg gegen Russland: Eine neue Front in der Nord- und Ostsee

lostineu.eu, 9. Februar 2026

Während die Ukraine im Krieg gegen Russland immer weiter ins Hintertreffen gerät, drohen Großbritannien und Frankreich mit der Eröffnung einer neuen Front in der Nord- und Ostsee. Die Marine müsse sich auf Krieg vorbereiten, heißt es in Paris.

“Heute bereiten wir uns auf Krieg vor”, sagte der französische Generalstabschef Mandon auf einer internationalen Marine-Konferenz in Paris. Mandon ist der Mann, der die Franzosen aufgefordert hat, ihre Kinder im Krieg zu opfern.

Zur Begründung verwies der umstrittene General auf russische U-Boote, die vermehrt in der Ost- und Nordsee unterwegs seien. Russland rüste seine Marine ständig weiter auf, hieß es bei der Konferenz.

Das ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, daß die Nato die Ostsee mittlerweile als “Nato-See” begreift. Sie sei “jetzt vollständig unter ihrer Kontrolle“, so Mandon. Für Russland seien das “schlechte Nachrichten.

Die Alliierten nutzen dies, um ihren Kampf gegen die sog. russische “Schattenflotte” auszuweiten. In der Nato wurden nach einem Bericht des “Guardian” bereits militärische Optionen zur Beschlagnahmung von Öltankern diskutiert. Die Royal Navy sei dazu bereit, berichtet das Blatt.

Vom Wirtschaftskrieg zum Krieg

Laut “Guardian” handelt es um einen “escalatory move”, einen Schritt zur Eskalation. Er könne zur “Eröffnung einer neuen Front” führen – und das just in dem Moment, da die Sanktionen gegen Russlands Ölexporte zu greifen beginnen.

Allerdings hat es diesen “Move” im ebenfalls eskalierenden westlichen Wirtschaftskrieg gegen Russland bereits gegeben – als Frankreich Ende Januar einen russischen Öltanker im Mittelmeer gekapert hat.

Auch die USA haben schon zugeschlagen – im Nordatlantik. Und die EU plant neue Sanktionen, die die Bewegungsfreiheit russischer Schiffe in der Ostsee und der sog. “Schattenflotte” weiter einschränken sollen.

Dahinter steckt Methode. Großbritannien und Frankreich wollen den Druck erhöhen – angeblich, um den Krieg um die Ukraine zu beenden. In Wahrheit könnten sie ihn ausweiten und auf die Meere tragen…

Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

4 Comments

  1. Erneuerung
    9. Februar 2026 @ 09:59

    @Michael
    So sehe ich das auch. Die “Vorzeigedemokratien” werden sich demnächst, wenn Humankapital und Rohstoffe ausgehen sowie die inneren Widerstände und Schuldenberge nicht mehr beherrschbar sind, gegenseitig zerfleischen. Alle Aktivitäten des Wertewestens kosten Geld und Humankapital, was er eigentlich nicht für Kriegsspiele übrig hat. Militärisches rechnet sich nur während der Aufrüstung durch staatliche Förderung, im Krieg ist dann alles verloren, die Schulden werden in neue Reparationsforderungen übergehen, gut möglich ist, das dann alte dazuaddiert werden. Eurasien wird in absehbarer Zeit nicht mehr auf Europa angewiesen sein, der Abstieg ist eingeleitet und wird täglich beschleunigt. Ob Florida und Chile noch heimische Fluchtplätzchen für unsere epsteinähnlichen Gestalten bleiben, wird man sehen.

Antworten

  • Michael
    9. Februar 2026 @ 10:04

    @Erneuerung
    Vollkommen d‘accord!

    Antworten

  • Guido B.
    9. Februar 2026 @ 08:03

    Die Ironie ist bitter: Russland hat die Invasion 2022 gestartet, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Die NATO startet einen Krieg auf offener See, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Am Ende beschiessen sich Russland und die NATO mit Atomraketen, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Bingo.

    Mir tut jedes Kind leid, das noch in die Welt gesetzt wird. Es ist eine unfassbar verblödete und verwahrloste Welt.

    Antworten

  • Michael
    9. Februar 2026 @ 08:02

    Der untergehende Westen schlägt um sich und wird trotzdem an sich selbst ersticken!


  • Info: https://lostineu.eu/krieg-gegen-russland-paris-und-london-drohen-mit-eskalation-auf-see/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Epstein-Skandal: Rücktritte in London und Paris – De Masi fordert Aufklärung


    lostineu.eu, vom 8. Februar 2026

    Der Epstein-Skandal hat erste Konsequenzen in Europa: Der Kabinettschef des britischen Premiers Starmer, Morgan McSweeney, hat seinen Rücktritt erklärt. Auch in Paris gab es eine Demission.

    McSweeney hatte eigenen Angaben zufolge Starmer dazu geraten, den früheren EU-Kommissar Mandelson – einen Freund Epsteins – zum Botschafter in Washington zu ernennen. Wegen dieser Nominierung ist Starmer selbst in Bedrängnis geraten; McSweeneys Rücktritt ist wohl ein Bauernopfer.

    Auch in Paris gab es eine Demission: Der frühere französische Kultur- und Bildungsminister Jack Lang tritt vom Vorsitz im “Institut du Monde Arabe”, einem Pariser Kulturinstitut, zurück. Lang ist seit Jahrzehnten nicht mehr aktiv in der Politik; sein Fall erscheint daher weniger bedeutsam.

    Bemerkenswert ist, daß wegen der Kontakte zum Sexualstraftäter Epstein vor allem Europäer zurücktreten. In den USA hatte der Fall noch keine personellen Konsequenzen – dabei hat Epstein vor allem in den USA viele Strippen gezogen, bis hin zu US-Präsident Trump!

    Ein politische und rechtliche Aufarbeitung in der EU fordert BSW-Chef De Masi. „Es gilt zu klären, ob die europäischen Kontakte von Epstein um dessen Menschenhandel und Missbrauch wussten“, so De Masi. Das Europaparlament solle einen Untersuchungsausschuss einsetzen.

    Bisher verläuft die Aufklärung in Brüssel äußerst schleppend. Die EU-Kommission behauptet, keine Erkenntnisse über ihren früheren Kommissar Mandelson und dessen mögliche Umtriebe zu haben. Das Parlament hat sich noch gar nicht geäußert…

    6 Comments

    1. hutaekjango
      9. Februar 2026 @ 08:31

      Der gesamte Sachverhakt wird wohl niemals in Gänze geklärt wie aufgeklärt werden (dürfen). Es steht zuviel auf dem bösen wie nicht ganz genialen Spiel.

    Antworten

  • Stef
    9. Februar 2026 @ 07:39

    Beim Fall Mandelson, der neben seinen anderen Verbrechen auch regierungsamtliche Informationen an Epstein durchgestochen hat, wird hierzulande kaum besprochen, was das für Informationen waren. Es waren vor allem bevorstehende finanzpolitische Maßnahmen (Banken-Bailouts, milliardenschwre Euro-Rettungsfonds und Privatisierungsankündigungen), die Epstein als Insidergeschäfte zu schnellen und risikofreien Mitnahmegewinnen ummünzen konnte.

    Diese Dimension wirft ein seltenes Schlaglicht auf die vorherrschende Selbstbedienungsmentalität unter den Reichen und Mächtigen, die selbst dann noch bedenkenfrei Kasse machen, wenn dabei ganze Volkswirtschaften und Gesellschaften in den Abgrund gestoßen werden. Und unsere ÖR Medien finden wohl es sei besser, dies nicht auszuleuchten, damit die Bevölkerung frei nach deMaiziere nicht beunruhigt wird. Sie käme sonst noch auf klassenkämpferische Gedanken…

    Antworten

    • Guido B.
      9. Februar 2026 @ 07:53

      Klassenkämpferische Vitalisierung könnte aus Sicht der Eliten ein Problem werden. Viel mehr fürchtet man sich aber vor kollektivem Antisemitismus.

      Antworten

  • Guido B.
    8. Februar 2026 @ 21:39

    Dass Schattenmacht-Netzwerke wie die von Epstein exisitieren, ist keine Sensation. Sensationell ist, dass sie ans Licht kommen.

    Antworten

  • KK
    8. Februar 2026 @ 19:34

    “In den USA hatte der Fall noch keine personellen Konsequenzen”

    Da wurde und wird offenbar einiges vertuscht, und vielleicht lebt dieser Epstein sogar noch irgendwo an einem Ort, wo er keine Gefahr mehr für einflussreiche und mächtige Schweinehunde darstellt… (jetzt ist aus den Akten der Name dessen bekannt, der diese Vermutung in die Welt brachte: er war wohl ganz nah im Knast dabei)
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/der-zeuge-aus-block-l-ist-jeffrey-epstein-lebend-entkommen-li.10017296

    Und bei der New Yorker Staatsanwaltschaft könnte jemand hellseherische Fähigkeiten gehabt haben, der einen Entwurf der Pressemitteilung vom Tod Epsteins bereitzs einen Tag vor dessen Tod verfasst hatte…
    https://www.berliner-zeitung.de/news/pressemitteilung-zu-epsteins-tod-wieso-steht-das-datum-des-vortags-darauf-li.10017960

    Wenn mächtige Männer da die Hände im Spiel haben, wird auch keiner zurücktreten oder sonstwie irgendwie belangt werden. Die dann sicher auch ihre Hände über eventuelle Kronzeugen aus zweiter und weiteren Reihen halten, die mitgeschweinert haben. The land of the free… [würg]

    Antworten

  • Michael
    8. Februar 2026 @ 18:41

    Überall bricht sich Dekadenz Bahn, nach langer Latenz und jetzt dem Scheitern der Aufklärung! Neue Zeiten stehen an!


  • Info: https://lostineu.eu/epstein-skandal-ruecktritte-in-london-und-paris-de-masi-fordert-aufklaerung/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    09.02.2026

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.02.2026

    Mit Qatar gegen die Abhängigkeit von den USA  Die Bundesregierung unternimmt erste Schritte, um die rasch zunehmende Abhängigkeit Deutschlands und der EU von US-Flüssiggas zu reduzieren. Kanzler Friedrich Merz führte dazu Verhandlungen mit der Flüssiggasmacht Qatar.

    german-foreign-policy.com, 9. Februar 2026

    BERLIN/BRÜSSEL/DOHA (Eigener Bericht) – Die Bundesregierung bemüht sich um eine Reduzierung der Abhängigkeit der EU von US-Flüssiggaslieferungen und setzt dabei auf gesteigerte LNG-Importe aus Qatar. Eine Ausweitung der Einfuhr von dort war Gegenstand von Gesprächen, die Bundeskanzler Friedrich Merz in der vergangenen Woche in dem Emirat führte. Deutschland importiert seit 2022 zunehmend Flüssiggas, um russische Gasimporte zu ersetzen. Das LNG stammt größtenteils aus den USA – im Fall der EU zuletzt zu 55 Prozent, im Fall der deutschen Direktimporte über die Terminals an Nord- und Ostsee sogar zu 96 Prozent. Gleichzeitig werden in mehreren Ländern Ost- und Südosteuropas Kapazitäten auf- und ausgebaut, um russisches Gas auch dort durch US-amerikanisches LNG zu ersetzen. Experten warnen seit geraumer Zeit vor einer hochgradigen Abhängigkeit von US-Flüssiggas. Seit der Eskalation des Konflikts um Grönland sind nun auch die Bundesregierung und die EU-Kommission bemüht, dieser Abhängigkeit zu entkommen. Qatar ist prinzipiell bereit zu liefern, dringt jedoch auf eine Abschaffung der EU-Lieferkettenrichtlinie und auf langfristige Lieferverträge, die Berlin bislang vermeiden wollte.


    Zitat: Von Pipelines zum Tanker

    Die EU und Deutschland importieren seit dem Beginn des Ukrainekriegs deutlich mehr Erdgas aus den USA. Experten warnen längst vor einer neuen Abhängigkeit. Das Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) sagt voraus, die EU könne im Jahr 2030 bis zu 80 Prozent ihres LNG aus den Vereinigten Staaten beziehen. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums stammten 2025 rund 96 Prozent des LNG, das über die vier deutschen Terminals an Nord- und Ostsee importiert wurde, aus den USA. Dies entspricht einem Anteil von 10,3 Prozent an den gesamten deutschen Gasimporten.[1] Neben LNG aus den USA bezieht Deutschland Erdgas insbesondere aus Norwegen, den Niederlanden, Belgien und Dänemark. Dabei handelt es sich überwiegend um Pipelinegas; allerdings wird in den Niederlanden und Belgien mutmaßlich auch US-Flüssiggas in die Pipelines eingespeist, über die die Bundesrepublik beliefert wird.[2] Norwegen ist Deutschlands wichtigster Erdgaslieferant: 2024 deckte das skandinavische Land rund 48 Prozent des deutschen Gasbedarfs.[3]


    Energiepolitik unter US-Einfluss

    Gleichzeitig erhöhen die USA den Druck auf die EU, ihre Gasimporte aus Russland komplett einzustellen und stattdessen noch mehr US-amerikanisches LNG zu kaufen. Auf einer Veranstaltung des Council on Foreign Relations in Washington erklärte US-Energieminister Chris Wright im September 2025: „Das ist die Botschaft, mit der ich nach Europa fahre.“ Bereits Ende Juli hatte die EU-Kommission zugesagt, bis Ende 2028 Energieimporte im Wert von 750 Milliarden US-Dollar aus den USA abzunehmen – vor allem Flüssiggas. Allerdings weist der Energieexperte Eamon Drumm vom German Marshall Fund darauf hin, der Betrag sei unrealistisch. In der Tat bezieht die EU aktuell noch Erdgas aus Russland im Wert von nur knapp 20 Milliarden US-Dollar jährlich. Weltweit kauft sie LNG für weniger als 50 Milliarden US-Dollar. Wie zusätzlich Flüssiggas im Wert von 250 Milliarden US-Dollar pro Jahr allein aus den USA kommen soll, ist nicht ersichtlich.[4]


    Überkapazitäten und Preisverfall

    In den kommenden Jahren werden dabei ein Überangebot an Flüssiggas und niedrigere Preise erwartet, da die USA, Qatar und auch Kanada planen, ihre Produktion deutlich zu erhöhen. Experten schätzen, dass sowohl die EU als auch die USA derzeit nicht über ausreichende Import- und Exportinfrastruktur verfügen – etwa Speichertanks und Regasifizierungssysteme. Wollten die USA und die EU ihr Handelsabkommen erfüllen, müssten die EU ihre Importkapazitäten um mehr als 50 Prozent erhöhen und die USA ihre Exportkapazitäten mehr als verdoppeln.[5] Die Trump-Regierung hat den Bau dreier LNG-Exportterminals genehmigt; bis Ende des Jahres sollen fünf weitere hinzukommen. US-Unternehmen schlagen vor, in den nächsten zehn Jahren 33 zusätzliche LNG-Terminals zu bauen.[6] Patrick Pouyanné, Vorstandschef von TotalEnergies, eines der größten LNG-Händler weltweit, bezweifelte unlängst öffentlich, dass es überhaupt Märkte für eine derartige Überflutung mit US-Flüssiggas geben könne. Das Energieberatungsunternehmen Wood Mackenzie sagt voraus, europäische Verbraucher könnten die größten Gewinner der US-Überproduktion sein – weil diese die Preise sinken lasse.[7] Völlig ungeklärt ist freilich, ob sich die US-Flüssiggasproduktion bei gesunkenen Preisen überhaupt noch lohnt und wie die US-Branche auf kollabierende Profite reagiert.


    Griechenland als Energiedrehscheibe

    Erfolge haben die USA zuletzt bei der Ausweitung ihrer Erdgaslieferungen nach Südosteuropa erzielt. Dort spielt Griechenland eine Schlüsselrolle bei der Ersetzung russischer Gaslieferungen. US-LNG gelangt per Tanker zu den Terminals bei Athen und Alexandroupolis, wird dort regasifiziert und über Bulgarien, Rumänien und Moldau bis in die Ukraine transportiert. Im November unterzeichneten die griechische Gasgesellschaft Depa Commercial und der ukrainische Energiekonzern Naftogaz einen Vertrag über weitere Lieferungen bis März 2026.[8] Der sogenannte vertikale Korridor nutzt überwiegend bestehende Gasleitungen, durch die zuvor russisches Gas floss und durch die nun in umgekehrter Richtung US-amerikanisches LNG transportiert wird.[9]


    Transitland für Flüssiggas

    Auch der Import von Flüssiggas per Schiff nach Deutschland hat ein Rekordhoch erreicht. Im Sommer 2025 erweiterte die Bundesrepublik an der Nordseeküste ihre Kapazitäten mit dem Spezialschiff „Excelsior“; zudem nahm ein zweites schwimmendes LNG-Terminal in Wilhelmshaven den Betrieb auf. Über die Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel kamen die meisten LNG-Importe; weitere Mengen gelangten über das Ostsee-Terminal vor der Küste Rügens nach Deutschland.[10] Die steigenden deutschen LNG-Importe werden auch darauf zurückgeführt, dass Deutschland mittlerweile Gas nach Österreich, Tschechien, in die Schweiz und teilweise nach Ungarn liefert.[11]


    Konflikt um die Lieferkettenrichtlinie

    Neben den USA, die zuletzt rund 55 Prozent der EU-Flüssiggasimporte stellten [12], gehört Qatar zu den wichtigsten LNG-Lieferanten der EU. 2024 stammten rund zwölf Prozent der LNG-Importe der EU aus dem Golfstaat.[13] Im November 2025 kündigte Qatars Energieminister Saad al Kaabi auf einer Branchenkonferenz in Abu Dhabi allerdings an, sein Land werde Europa nicht mehr beliefern, sollte die EU ihre neue Lieferkettenrichtlinie nicht lockern oder aufheben.[14] Die Richtlinie sieht unter anderem vor, dass Konzerne, die ihre Produkte in der EU absetzen wollen, Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen nachweisen müssen. Andernfalls drohen empfindliche Strafen. Qatar ist nicht bereit, das Risiko herber Strafzahlungen einzugehen, und könnte es sich leisten, auf den Export von Flüssiggas in die EU zu verzichten. Deutschland hatte ursprünglich mit Qatar vereinbart, jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen LNG zu importieren.[15]


    Krisenreise in den Golf

    Die Differenzen mit Qatar gewinnen an Bedeutung, weil Deutschland und die EU womöglich bald auf kurzfristige Zusatzlieferungen angewiesen sein könnten. Die Gasspeicher in der EU leeren sich wegen der Kältewelle schneller als sonst; in der Bundesrepublik unterschreitet der Füllstand inzwischen die Schwelle von 30 Prozent. Zwar könnte kurzfristig mehr Gas über die Flüssiggasterminals nachbestellt werden; doch sucht Berlin sich inzwischen aus der Abhängigkeit von den USA zu lösen und will deshalb weitere Importe von US-LNG nach Möglichkeit vermeiden. Grundsätzlich kämen Zusatzlieferungen aus Qatar in Betracht. In der vergangenen Woche hielt Bundeskanzler Friedrich Merz sich in dem Emirat auf – mit dem erklärten Ziel, den Import von dessen Flüssiggas auszuweiten.[16] Dem steht bislang nicht nur der Konflikt um die Lieferkettenrichtlinie entgegen, sondern auch Qatars Forderung, langfristige Flüssiggas-Lieferverträge zu schließen. Diese wollte Berlin bislang wegen des geplanten Ausstiegs aus der Nutzung fossiler Energieträger vermeiden. Merz soll allerdings inzwischen bereit sein, Doha in dieser Frage entgegenzukommen. Berichten zufolge sind LNG-Lieferverträge mit einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren mittlerweile im Gespräch.[17]

     

    [1] Bundesnetzagentur: Rückblick: Gasversorgung im Jahr 2025.

    [2] Franziska Müller:  LNG-Gas aus den USA: Macht sich Deutschland erpressbar? euronews.com 21.01.2026.

    [3] Klaus Stratmann: Norwegen pocht auf langfristige Gasverträge mit Deutschland. handelsblatt.com 18.07.2025.

    [4] Christoph Herwartz, Klaus Stratmann: USA drängt die EU zu Energieimporten. handelsblatt.com 11.09.2025.

    [5] Ryohtaroh Satoh: EU spent less on US energy after $750bn Trump trade deal. ft.com 24.12.2025.

    [6] Alexandra White: Booming US gas producers identified as top polluters in environmental report. ft.com 29.12.2025.

    [7] Malcolm Moore, Jamie Smyth: US rush to expand LNG exports heightens fears of global gas glut. ft.com 03.10.2025.

    [8] Gerd Höhler: Griechenland gewinnt bei US-Großkonzernen an Bedeutung. handelsblatt.com 26.11.2025.

    [9] Gerd Höhler: Griechenland versorgt die Ukraine jetzt mit Gas aus den USA. handelsblatt.com 06.11.2025.

    [10] Importe über deutsche LNG-Terminals auf Rekordniveau. handelsblatt.com 12.10.2025.

    [11] LNG-Importe über deutsche Terminals erreichen Rekordwert. faz.net 12.10.2025.

    [12] Ben Aris: US, Russian share of Europe’s LNG imports soars to record 80%. intellinews.com 06.02.2026.

    [13] Klaus Stratmann: Katar-Drohung mit LNG-Lieferstopp schreckt Politik auf. handelsblatt.com 06.11.2025.

    [14] Julian Olk, Inga Rogg: Katar droht offenbar weiter mit Stopp von Gaslieferungen. faz.net 21.11.2025.

    [15] Nik Martin: Why Qatar's gas lifeline to Germany is at risk. dw.com

    08.01.2026.

    [16] Zusammenarbeit mit Katar vertiefen. bundesregierung.de 05.02.2026.

    [17] Moritz Koch, Klaus Stratmann: Wegen Trump – Berlin sucht neue Gas-Lieferanten im Nahen Osten. handelsblatt.com 04.02.2026.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10295


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.02.2026

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    08.02.2026

    Der Erfolg der Bargeldpetition reizt die „Zeit“ zu einem unausgegorenen Stück Gegenpropaganda

    norberthaering.de, vom 14. 01. 2026 | Die Zeit hat die Bemühungen von Hansjörg Stützle und Hakon von Holst um den Bargelderhalt mit einer langen Reportage geadelt. Über 300.000 Unterschriften unter seine Petition machte offenbar eine Attacke auf die Initiatoren nötig. Die Hinterhältigkeit, mit der ihre Positionen verfälscht werden, lässt darauf schließen, das ihre Argumente zu gut sind, um ehrlich und fair widerlegt zu werden.

    Zeit-Journalist Fabian Franke hat den Mitinitiator der Bargeldpetition an das Europäische Parlament und Betreiber der Netzseite Bargeldverbot.info, Hansjörg Stützle getroffen. Mit Mitinitiator Hakon von Holst hat er korrespondiert. Das Ergebnis ist eine längere Reportage über ihr Wirken. Schon der Vorspann zeigt, wohin die Reise geht: „Bargeldverfechter finden, am 50-Euro-Schein hänge unsere Freiheit. Und finden Zuspruch. Besonders von rechts.“

    Da Franke nicht allzu viel hat, um Stützle und die Bargeldverteidiger in die rechte Ecke zu schieben, außer dass dieser einmal Roland Tichy ein Interview gegeben hat, greift er zu einem frei assoziierten Vergleich und reißt Aussagen aus ihrem Zusammenhang. Weil Stützle sagt, Digitalzahler handelten unreflektiert, sie seien durch Werbung beeinflusst, klingt er für Franke angeblich „wie einst die Kritiker der Coronamaßnahmen, die andere als „Schlafschafe“ bezeichneten“.

    Mit der Einführung öffentlicher Digitalwährungen wie dem digitalen Euro würden Strukturen geschaffen, die bei einem Regimewechsel zur „totalen Kontrolle“ genutzt werden könnten, soll Stützle in dem Interview mit Roland Tichy gesagt haben, ein weiteres angeblich rechtes Narrativ. Tatsächlich standen die Sätze zur „totalen Kontrolle“ aber eindeutig in keinerlei Zusammenhang mit dem digitalen Euro, sondern waren auf ein Szenario gemünzt, in dem das Bargeld beseitigt wäre (YouTube-Video, ab min 16:25).

    Possierlich wird es, wo der für Bargeld zuständige Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz damit zitiert wird, dass er „der Gefahr eines Überwachungsstaates widerspricht“ und „vor dem Narrativ eines Feldzugs gegen das Bargeld warnt“. Da werde „vieles durcheinander geworfen und vermengt“. Denn Abschaffen wolle das Bargeld in Wahrheit niemand, und die Bundesbank baue ihr Verteilnetz in Deutschland sogar aus.

    Balz Vorgänger Carl-Ludiwg Thiele veranstaltete 2017 den internationalen Kongress „War on Cash“: Bundesbank-Zentralbereichsleiter Bargeld Stefan Hardt sprach 2016 im NRW-Landtagsausschuss vom „War on Cash“. Ausgerufen hat diesen „Krieg dem Bargeld“ das Kreditkartenunternehmen Mastercard schon vor 20 Jahren. Und im Bundestag fanden Veranstaltungen unter dem Titel „Welt ohne Bargeld“ statt. Niemand will also das Bargeld abschaffen? Bei Herrn Balz geht tatsächlich einiges durcheinander, und bei der Zeit, die das unkritisch abdruckt, auch.

    Noch mehr von dem, was Balz sagt, ist nämlich falsch, oder zumindest sehr fragwürdig. Dass die Bundesbank ihr Verteilnetz ausbaut, kann man – freundlich ausgedrückt – als Augenwischerei bezeichnen. Der Handelsverband beklagt etwas anderes, nämlich, dass die Wege für die Bargeldbranche immer länger werden, weil die Bundesbank ihr Filialnetz immer weiter ausdünnt.

    Die Bundesbank hat kontinuierlich Filialen abgebaut und privatisiert damit die Bargeldversorgung, was die Kosten erhöht für Banken und Handel, die den Geldtransport bezahlen müssen. Für Händler wird es damit auch schwieriger, selber Münzgeld bei der Bundesbank einzuzahlen anstatt bei Privatbanken, bei denen das immer teurer wird. Die Zahl der Bankfilialen geht aus den jährlichen Geschäftsberichten der Bundesbank hervor. Im April 2000 waren es noch 135. Heute sind es 31. Und bis 2039 sollen es nur noch 23 sein.

    Seine Hausaufgaben hat Franke – nicht nur daran erkennbar – nicht gemacht. „Während sich mit den digitalen Bezahlmethoden viel Geld verdienen lässt, ist Bargeld für kein Unternehmen ein lohnendes Geschäftsmodell“ behauptet er, gerade so als gäbe es keine Bargeldbranche.

    Auch mit der Logik haben es der Autor und diejenigen, die seinen Text bei der Zeit redigiert haben, nicht so. Was Konsumenten wollen, komme in Stützles Erzählung nicht vor, kritisiert Franke. Die 38%, die er anführt, die am liebsten mit Karte bezahlen, sind aber eine Minderheit. Warum das ein Argument dagegen sein sollte, Bargeld zu bewahren, erschließt sich nicht. Dasselbe gilt für den Befund, dass sich die allermeisten neben Bargeld eine weitere, digitale Bezahlmethode wünschen. Niemand fordert Abschaffung oder Verbot digitalen Bezahlens.

    Stützle habe das Lokal, in dem sie sich trafen, ausgewählt, „weil er weiß, dass man dort bar zahlen kann“, hat sich Franke ausgedacht, weil es so schön passt und die Reportage aufwertet. Stützle weist das, wie manches andere ihm Untergeschobene in dem Artikel, von sich. Er kenne kein Lokal in Friedrichshafen in dem man nicht bar zahlen kann, sagt er.

    Ich könnte noch eine Weile weitermachen, den Beitrag zu zerpflücken. Aber das würde nur von der frohen Botschaft ablenken, dass der Widerstand gegen den „War on Cash“ wirkt und Gegenpropaganda von Leitmedien provoziert, die von den großen Werbebudgets der Krieger gegen das Bargeld regelmäßig ihren Teil abbekommen.


    Info: https://norberthaering.de/bargeld-widerstand/suetzle-zeit/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.02.2026

    Iran: Der Krieg ist gewollt (Video)

    transition-news.org, vom 3. Februar 2026 von CP. 

    Sanktionen, Proteste und Strassengewalt – soll jetzt ein präemptiver US-Krieg die islamische Republik in die Knie zwingen?


    Screenshot_2026_02_09_at_00_15_05_Iran_Der_Krieg_ist_gewollt_Video_Transition_News

    Video https://vid.transitiontv.org/player/embed_player.php?vid=A33A57XR2A27 Dauer 16:15Min.


    • Scott Bessent: 0:52   
    • Gekürzte Doku des iranischen Aussenministeriums: 3:23
    • Trumps Drohung 11:02
    • Rubios Erklärung zum präemptiven Krieg 12:15

                                                            

    Die Eskalation im Iran ist Ergebnis gezielter wirtschaftlicher Kriegsführung. In Davos erklärte US-Finanzminister Scott Bessent offen, dass amerikanische Sanktionen bewusst darauf abzielten, Irans Wirtschaft kollabieren zu lassen und die Bevölkerung auf die Straße zu treiben. Genau das sei gelungen, so Bessent – «ökonomische Staatskunst.

    Der Ökonom Jeffrey Sachs spricht von offenem Wirtschaftskrieg, der internationales Recht untergräbt und in westlichen Medien weitgehend verschwiegen werde. Die zunächst friedlichen Proteste im Iran eskalierten rasch in Gewalt, wobei Teheran ausländische Geheimdienste für die Radikalisierung verantwortlich macht und dafür Videobeweise vorlegt und westliche Quellen zitiert.

    Nach dem Scheitern des Umsturzes wächst die Kriegsgefahr. Donald Trump droht mit militärischen Schlägen, US-Außenminister Marco Rubio rechtfertigt sogar präemptive Angriffe zum „Schutz“ amerikanischer Truppen.

    Eine gefährliche Logik: Erst militärisch einkreisen, dann einem Angriff des Gegners zuvorkommen. Noch zögern die USA – aus Angst vor einer Explosion der Ölpreise und einem regionalen Flächenbrand. Doch die Drohkulisse bleibt.
    Ein viertelstündiger Videoreport, in dem beide Seiten zu Wort kommen.



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    Kommentare

    3. Februar, 19:29, von Klaus Neumann

    Danke für die eingeblendete Rubiorede und den Einblick in dieses kranke Hirn seines ebenso kranken Herrn . Erst zieht man 40.000+ US Soldaten in der Region zusammen, um den ausgemachten Feindstaat bzw. den Staat fällig für den Regimechange, zusammen, dann nennt man den möglichen Angriff im Falle des Irans mit Drohnen und ball. Raketen als rote Linie, die Rechtfertigung eines Präventivschlags, womit man sich selbsterfüllende Bedingungen für einen Präventivschlag schüfe ein Präzedenzfall für alle Feindstaaten der USA also Staaten fällig für einen Regimechange und die bewaffnet sind. Mit der ersten US-Rakete auf den Iran ist der US Flugzeugträger, Baukosten etwa 30 Mrd. samt Begleittross Geschichte. Und damit für tausende von Seeleuten. Deswegen hatte das Pentagon Trump vor einem Krieg mit dem Iran gewarnt. Gegen die iran. Hyperschallraketen gibt es keine Gegenwehr. Und deswegen wird es bei der Dohgebärde Trumps mit Abermillionen Kosten pro Tag bleiben und Trump wird etwas erfinden, was den Abzug rechtfertigt, ohne das Gesicht
    zu verlieren. Bleibt ein Luftschlag mit den B-52H, die alle vom russischen S-300 vom Himmel geholt werden sollten, und bei den den den Bombern in 2. Welle folgenden Northrop B-2 Nurflüglern, haben die Chinesen sich geschworen, diese dieses Mal mit der inzwischen im Iran stationierten J-C10, dann mit iranischen Hoheitszeichen versteht sich, vom Himmel zu holen. Reichweite der Luft-Luft Raketen dieses chin. Typs 400 km. Und für die Erfassung der B-2 Stealth Bomber auf diese Distanz wird man sehen. Wenn ja, ,ist auch dieser US Mythos Geschichte. Dann stehen Navy und US-Airforce in des Kaisers neuen Kleidern da. Die Flugzeugträger sind es heute schon.
    Nur Trump träumt da noch den amerikanischen Traum. Wie Netanyahu von Gross-Israel. The whole world has gone mad, meinte Jeffrey Sachs einmal. Er kann damit nur die Welt des US-Hegemons gemeint haben. Samt den Traum Netanyahus vom Gross Iarael. Im Übrigen haben die von aussen geschürten Unruhen im Iran nach Maidanvorbild nur den Zusammenhalt der iranischen Bevölkerung gestärkt wie von Prof. Sayed .Mohammad Marandi bei Glenn Diesen vorausgesagt .Selbst Frauen melden sich zur Waffe. Wir sehen die letzten Zuckungen der pax americana, einer einzigen Geschichte der Kriege. Der Iran ist nicht Grenada. und würde den Sargnagel für den US-Imperialismus liefern. Deswegen erfolgt nach dem Muskelspiel Trumps alsbald ein Rückzug der Navy. WWIII abgesagt.

    Info: https://transition-news.org/iran-der-krieg-ist-gewollt


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    08.02.2026

    Screenshot_2026_02_08_at_23_57_51_America_First_Trumps_verzweifelter_Anlauf_zur_neuen_Weltherrschaft

    nachdenkseiten.de, 06. Februar 2026 um 10:03 Ein Artikel von Éva Péli

    Ist Donald Trumps „America First“-Kurs ein Rückzug in den Isolationismus oder der Beginn einer aggressiven neuen Globalisierungswelle? Der Publizist, Philosoph und langjährige Gastautor der NachDenkSeiten Werner Rügemer analysiert im Gespräch mit Éva Péli, wie die USA unter dem Einfluss einer neuen Oligarchen-Generation weltweit nach Territorien und Ressourcen greifen. Er zeichnet das Bild eines „Raubtierkapitalismus“, der keine moralischen Masken mehr braucht und Europa zunehmend in eine gefährliche Abhängigkeit drängt.


    Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

    Podcast: Play in new window | Download


    Éva Péli: Viele Beobachter interpretieren die Politik Donald Trumps als Rückzug der Vereinigten Staaten von Amerika in den „Isolationismus“ oder zumindest auf den traditionellen Hinterhof Lateinamerika. Sie aber sagen: Mit Trump rolle eine neue Globalisierungswelle. Warum?

    Werner Rügemer: Trump bezieht sich in seiner „Nationalen Sicherheitsstrategie“ vom Dezember 2025 auf die Monroe-Doktrin. Sie stammt von 1823, als der US-Gründungsstaat noch am Anfang seiner weiteren Expansion stand, in Nordamerika, und die europäischen Kolonialmächte raushalten beziehungsweise vertreiben wollte. Aber das Monroe-Prinzip besagt: Aus allen neu zu erobernden Gebieten müssen alle Feinde und Konkurrenten vertrieben werden!

    1918, noch im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs, organisierten die USA gemeinsam mit ihren europäischen Alliierten – und in einer pragmatischen Allianz sogar mit dem befeindeten Deutschland – die militärische Intervention in Russland. Ziel dieser Invasion war es, die junge sozialistische Regierung unter Wladimir I. Lenin gewaltsam zu vertreiben und die alte Ordnung oder ein genehmes Regime zu restaurieren.

    Obwohl dieser massive Versuch der Konterrevolution damals am Widerstand der Bevölkerung scheiterte, markiert er den Beginn einer Interventionspolitik, die im Kern bis heute anhält. Bekannte US-Präsidenten wie Theodore und Franklin D. Roosevelt, Harry S. Truman, Dwight D. Eisenhower, Richard Nixon, George H. W. und George W. Bush, Barack Obama sowie Joseph Biden setzten diese Expansionspraktiken fort – offen und geheim, mit professioneller fake production [Anm. Red.: systematische, industrielle Herstellung von Scheinrealitäten]. Das macht auch Trump, national, global, situationsbedingt auch in neuen Formen.

    Der Politologe Erhard Crome hat nach der Neuwahl Trumps im Jahr 2024 festgestellt, dass mit den Multimillionären und Milliardären in dessen Regierung „praktisch die Feudalisierung des Spätkapitalismus begonnen hat“: „Die Oligarchen lassen nicht mehr die sogenannte politische Klasse für sich regieren, sondern regieren selbst.“ Was spricht dafür oder dagegen?

    Das zeugt von historischer Unkenntnis. Aber richtig ist zunächst: Die vorherige Oligarchen-Generation, die bisher dominierenden Globalisten – also etwa die bekannten Silicon-Valley-Konzerne Amazon, Microsoft, Facebook sowie deren Branchenumfeld, die Rüstungs- und Chemiekonzerne und deren führende Aktionärsgruppen mit BlackRock, Vanguard, State Street und ähnliche Investmentgesellschaften – haben vor allem die Demokratische Partei finanziert und für sich regieren lassen. US-Präsidenten waren dann die Absolventen der privaten Elite-Universitäten, also etwa William Clinton (Georgetown University) und Barack Obama (Harvard University): Sie konnten gut reden, hielten die Löhne niedrig, senkten die Gewinnsteuern, lagerten die Industrie in Niedriglohnstaaten aus und verarmten die Mehrheit – also das, was man „Globalisierung“ nennt.

    Dagegen haben sich in den USA schrittweise neue, jüngere und aggressivere Kapitalisten nach vorne geschoben, so der akademisch ungebildete Donald Trump, Immobilienspekulant und vergleichsweise armer Einfach-Milliardär. Damit ist ein Kapitalist direkt Regierungschef, das ist richtig. Das war deshalb möglich, weil die korrupten Akademiker-Präsidenten die Verarmung der Mehrheitsbevölkerung, auch vieler Weißer, mitorganisiert haben. Da konnte der Demagoge Trump sehr gut ansetzen! Und etwa die Hälfte seiner Minister und Berater sind ebenfalls solche Klein-Oligarchen mit einem Vermögen von nur wenigen Milliarden US-Dollar: Das ist nur ein Hundertstel oder ein Zehntel gegenüber den Groß-Oligarchen wie Bill Gates und vergleichbaren Multimilliardären.

    Aber so grundsätzlich neu ist das nicht. Auch die Republikanische Partei Trumps wird, neben der Demokratischen Partei, immer gleichzeitig auch von den Silicon-Valley-Konzernen, von BlackRock und weiteren Finanzakteuren mitfinanziert. Und beide Parteien in Washington werden seit Jahrzehnten ohnehin von den zwei reichen Israel-Lobbyorganisationen finanziert: Die AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) finanziert die Demokratische Partei, der RJC (Republican Jewish Coalition) finanziert die Republikanische Partei. Ohne diese Kapitalmilliarden gäbe es auch Trumps Partei überhaupt nicht. Trump ersetzt lediglich die alte Korruption durch eine neue Korruption.

    Aber haben denn vor Trump auch schon Kapitalisten direkt regiert?

    Natürlich. Die meisten Präsidenten bis zum Bürgerkrieg waren Sklavenhalter. Wenn es geopolitisch entscheidend wird, wie es derzeit wieder der Fall ist, bestimmen Oligarchen direkt. In meinem Buch „Verhängnisvolle Freundschaft“ habe ich das dokumentiert.

    Ein Beispiel: Woodrow Wilson erklärte vor dem Ersten Weltkrieg: „Bei Gott: Die USA werden immer neutral bleiben!“ Tatsächlich aber traten die Wall Street und führende Industriekonzerne bereits 1914, am ersten Tag, faktisch in den Krieg ein. Sie belieferten die Alliierten und gaben ihnen Kredite – bis sie 1917 jemanden brauchten, der die Rückzahlung dieser Kredite garantierte. Das Bankhaus J.P. Morgan, der Konzern US Steel und weitere Schwergewichte des Kapitals zwangen Wilson 1917 zur Wende: Die Vereinigten Staaten müssten militärisch in den Krieg eintreten, hieß es nun. Man brauchte einen Verlierer, einen Schuldigen und vor allem einen Zahler. Wilson machte sofort kehrt, berief sich wieder auf Gott und schickte das Militär nach Europa.

    Ähnlich verhielt es sich unter Franklin D. Roosevelt: In den 1930er-Jahren ließ er mit seiner Demokraten-Mehrheit zwar drei Neutralitätsgesetze beschließen – doch gleichzeitig rüsteten die Wall Street und verbundene US-Konzerne den italienischen Diktator Benito Mussolini auf, ab 1936 auch für den völkermörderischen Abessinien-Krieg, und belieferten den Putschisten Francisco Franco [in Spanien – Anm. d. Red.]: Als der die Republik besiegt hatte, erkannte Roosevelt sofort die faschistische Regierung an. Ähnlich war es mit Adolf Hitler: Dessen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion wurde von Kreisen der Wall Street heimlich mitfinanziert, oft direkt gegen die offizielle Politik der Roosevelt-Regierung, und das bis 1945. Die von Crome als neu ausgegebene „Feudalisierung“ ist also für die Geschichte der Vereinigten Staaten keineswegs neu.

    Sie haben in Berlin über „Das gefährliche Endspiel des US-geführten Kapitalismus“ referiert. Warum ist gerade jetzt der Punkt erreicht, an dem das System seine moralische Maske fallen lassen muss, um als roher „Raubtierkapitalismus“ zu agieren?

    Der US-amerikanische Kapitalismus ist seit seiner Gründung ein Raubtierkapitalismus, aber immer auch mit netteren Varianten. Das gilt national wie global. Sie haben mit Enteignung, Vertreibung und Völkermord ihr Staatsgebiet erweitert. Die Vereinigten Staaten wurden als Sklavenstaat gegründet und haben bis zum Bürgerkrieg die Sklavenarbeit verdreifacht. Seit der Abschaffung der bisherigen Sklavenarbeit erfinden die US-Kapitalisten ständig neue Sklavenarbeit, bis heute – national mit den Millionen illegalen Migranten, aber vor allem global, zuerst in Lateinamerika, dann in der „Fabrik Asien“ und neuerdings in der „Fabrik Afrika“.

    Viele Dutzend Millionen moderne Sklavenarbeiter, mehrheitlich junge Frauen, montieren zum Beispiel alle iPhones und die sonstigen Geräte von Apple und vergleichbaren Konzernen. Allein Apple hat Zehntausende Zulieferer auf allen Kontinenten mit Millionen Ausgebeuteten, die im US-geführten Westen unsichtbar gemacht werden. Ein bisschen ist das für die Textilindustrie bekannt, aber es gilt in viel größerem Umfang für die Digital-, Nahrungsmittel- und Chemiekonzerne, auch für die Elektromobilität, für Millionen vertragslose Gig-Worker der Plattformkonzerne wie Uber [Anm. d. Red.: Ein Gig-Worker hat keine Festanstellung, sondern erledigt einzelne, kurzfristige Aufträge, sogenannte Gigs, die meist über digitale Plattformen vermittelt werden], auch für die untergeordneten, stressigen Software-Vorarbeiten der „sozialen Medien“ und für die „Künstliche Intelligenz“.

    Die Sklavenhalter in den ersten sieben Jahrzehnten haben ihre Sklaven vergleichsweise gut behandelt, sodass sie mit ihren Familien möglichst lange lebten, damit keine neuen Sklaven gekauft werden mussten – dagegen werden die jungen indischen Frauen, die in Indien die Apple-iPhones montieren, in Massenunterkünften zusammengepfercht und nach einigen Jahren krank ausgetauscht, gegen neues „Frauenmaterial“ aus den ärmsten Regionen!

    Raubtierkapitalismus, das ist doch bekannt: Rohstoffe aus anderen Staaten rauben, wie etwa jahrzehntelang das Öl aus Venezuela! Und auf allen Kontinenten Diktatoren einsetzen oder auch die US-geführte Weltbank nutzen, um günstig an Sklavenarbeit, Kupfer und Erze zu kommen – das sind normale US-Praktiken. Dafür wird auch nebenbei mal ein Völkermord in Kauf genommen, zuerst in den USA selbst, während man gleichzeitig an Rüstungslieferungen verdient wie bei der Belieferung der Hitler-Wehrmacht und beim Völkermord in Palästina: Das gehört zu den „Genen“ des US-geführten Kapitalismus.

    Das Besondere mit den verzweifelt um sich schlagenden Trumpisten und ihrer zionistischen Endzeit-Ideologie ist aber: Der US-geführte Kapitalismus ist längst im Abstieg und der übergroße „Rest“ der Menschheit organisiert sich neu, tendenziell gegen die Vereinigten Staaten. Mit den Trumpisten werden auch die US-Amerikaner noch ärmer und kränker und leisten allmählich Widerstand. Deshalb gehen die Trumpisten auch im eigenen Land selbst brutal vor, gegen die eigene Bevölkerung wie jetzt in Minnesota, wo die vermummt eingreifende, zentrale US-Polizei Protestierende erschießt.

    Sie weisen darauf hin, dass die traditionellen Großbanken zunehmend von einer neuen Generation von Finanzgiganten abgelöst wurden. Welche Rolle spielen in diesem Machtgefüge BlackRock, Vanguard und die Private-Equity-Investoren, also jene aggressiven Finanzakteure, die Unternehmen zur schnellen Wertsteigerung übernehmen und oft zerschlagen?

    Mit den Deregulierungen unter dem demokratischen Präsidenten William Clinton in den 1990er-Jahren kamen neue Kapitalisten hoch: Hedgefonds, Private-Equity-Investoren und die ganz Großen wie BlackRock, Vanguard, State Street, Capital Group, Wellington und Fidelity. Sie sind heute die führenden Aktionärsgruppen der Großbanken, an der Wall Street wie in Europa, und in allen wichtigen Branchen: Digitalwirtschaft, Energie, Automobilindustrie, Chemie, Pharma, Immobilien – und die Rüstungsindustrie sowieso.

    Etwas später, wie schon erwähnt, stiegen noch aggressivere Kapitalisten auf, also Typen wie Donald Trump (Immobilien, Golfplätze, Medien), Elon Musk (Tesla, Starlink, X – vormals Twitter), Peter Thiel (PayPal), Steve Witkoff (Immobilien), Howard Lutnick (Critical Metals), Marc Andreessen (KoBold Metals) und Alex Karp (Gesichtserkennung). Sie sind im Unterschied zu den global aktiven Oligarchen etwa des Silicon Valley bisher vorwiegend im eigenen Land präsent – wollen aber mit aller Macht jetzt auch global expandieren, mithilfe der Regierung in Washington und dem sowieso global schon präsenten US-Militär.

    Gilt dieser aggressive Expansionsdrang auch für die Rohstoffvorkommen in Lateinamerika, etwa beim Öl in Venezuela?

    Genau das sehen wir dort. Der Staatschef Nicolás Maduro wurde gekidnappt, aber da wissen die Trumpisten noch nicht, wie das Öl profitabel zu verwerten ist: Die großen Ölkonzerne wie ExxonMobil zögern noch wegen der politischen Unsicherheit.

    Aber das größte globale Investitionsprojekt der Trumpisten ist erst einmal der Nahe Osten. Ihr auch ideologisch eng verbundener Stellvertreterkrieger ist der heute am extremsten rechts und rassistisch regierte Staat Israel: Er enteignet, vertreibt, verhaftet und tötet seit Jahrzehnten die Palästinenser, nicht nur im Gazastreifen, sondern auch in der Westbank: Mit Völkermord und Friedensgelaber soll Gaza die „Riviera des Nahen Ostens“ werden, so Trump. Gleichzeitig schießt Israel mit US-Waffen aus den USA und Europa die Nachbarstaaten Libanon und Syrien zurecht: Hier sollen nicht nur Investoren aus den USA, sondern auch die Golfstaaten investieren. Für die politische und Rechtssicherheit in Syrien sorgt die Regierung unter dem ehemaligen Terroristen al-Sharaa, auf den kurz vorher die USA noch ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar ausgesetzt hatten.

    Währenddessen investieren die Golfstaaten wie Saudi-Arabien zusätzlich in den USA, und die Trump-Kapitalisten investieren noch mehr in den Golfstaaten, nicht mehr nur wie bisher in Militärstützpunkte, Golfplätze und Hotels, sondern auch in Infrastruktur und Produktion. Die gewaltsamen Regimewechsel im Jemen und vor allem im Iran sind weiterhin fester Bestandteil der strategischen Planung Washingtons.

    Aber wo bleiben da BlackRock und die anderen großen Finanzmarktakteure?

    Die halten sich wie immer öffentlich zurück. Aber BlackRock war schon unter dem Trump-Vorgänger Joseph Biden Koordinator des „Wiederaufbaus“ der Ukraine – und ist das jetzt auch unter Trump: Bisher sind für die Ukraine 800 Milliarden Euro an Investitionen geplant, für Bergbau, Infrastruktur, Energie, die Rüstungsindustrie und Künstliche Intelligenz. BlackRock hat bereits während der ersten Präsidentschaft Trumps eine Filiale in Tel Aviv gegründet und verwaltet Vermögen dortiger Kriegsgewinnler und ist, wie es auch für die Ukraine gilt, an den führenden US-Rüstungslieferanten beteiligt.

    BlackRock und vergleichbare Investmentgesellschaften sind mit der Demokratischen Partei groß geworden. Aber nach Trumps letztem Wahlsieg sind sie endgültig zu ihm übergelaufen; BlackRock stieg beispielsweise aus der bisherigen Umwelt-Allianz aus. BlackRock-Chef Laurence Fink stieg im letzten Jahr auch zum Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos auf und hat den europäischen Gründer Klaus Schwab verdrängt. Fink klopfte jetzt am 21. Januar 2026 in Davos Trump auf die Schulter, geleitete ihn zum Rednerpult und ließ ihn seine (und BlackRocks) neue Weltordnung verkünden.

    Sie haben über „Public Private Partnership“ (PPP) geschrieben – also jene Partnerschaften zwischen Staat und Privatwirtschaft, bei denen öffentliche Aufgaben an Investoren übertragen werden. Sehen wir bei den Ansprüchen der USA auf den Panamakanal oder Grönland nun eine Art „Global-PPP“, bei der ganze staatliche Territorien wie private Firmen-Vermögenswerte behandelt und nach den Profitinteressen von Konzernen restrukturiert werden?

    Absolut. Public Private Partnership (PPP) gehört zu den vermeintlich „zivilen“ Praktiken: Es sind umfangreiche Verträge zwischen Investoren und dem Staat mit Laufzeiten von bis zu 30 Jahren. Die Gewinne der Investoren sind rechtlich gesichert. Neben seinen militärischen Zugriffen setzt Trump auch solche Praktiken ein. So hat er sich mithilfe von BlackRock einen sehnlichen Wunsch erfüllt: Wir wollen unseren Panamakanal wiederhaben! BlackRock schaffte es, die zwei Häfen des Kanals dem bisherigen Eigentümer aus Hongkong abzukaufen.

    Der Panamakanal ist ein Beispiel für diese „flexible“ Praxis: Zuerst setzte sich Ende des 19. Jahrhunderts in diesem Teil Kolumbiens ein privater Bahnkonzern aus den Vereinigten Staaten fest. Dann brauchten die US-Amerikaner die Landenge für einen Kanal, um maritim in Richtung Asien zu expandieren. Da aber Kolumbien den Bedingungen aus Washington für den Bau des Kanals nicht zustimmte, marschierte das Militär ein. Die Vereinigten Staaten gründeten 1903 den Separatstaat Panama und bauten den Kanal, der bis 1999 ihr Eigentum blieb. So wird Militär mit Zivil kombiniert – so, wie es jetzt mit Venezuela versucht wird.

    Ein weiteres Beispiel ist Puerto Rico: Das Land wurde vor über einem Jahrhundert von den Vereinigten Staaten erobert und erhielt einen großen Militärstützpunkt, der jetzt gegen Venezuela genutzt wurde. Aber Puerto Rico ist weder ein eigenständiger Staat noch ein Bundesstaat der USA, sondern wird von „der Supermacht“ besetzt und verwaltet. Das Territorium wird von US-Konzernen als Sonderwirtschaftszone genutzt, mit Niedrigstlöhnen und steuerfreien Gewinnen. Übrigens: Puerto Rico wäre doch ein nettes Vorbild für Grönland, oder?

    Oft geht die Nutzung fremder Territorien nur mit Gewalt: Die USA haben nach dem Zweiten Weltkrieg von Inseln im Indopazifik die Bevölkerungen zwangsdeportiert, dort Atomversuche gemacht und die Inseln sowie die Umgebung verseucht verlassen. Zu dem US-Imperium gehören heute 13 rund um die Erde sogenannte „nicht inkorporierte“ Territorien. Auf ihnen herrscht, selbst wenn sie mitten in einem anderen Staat liegen, nur das Recht der USA, inklusive dem Recht auf den Betrieb von Foltergefängnissen, Industrieansiedlung, Militärstützpunkten und Umweltzerstörung – wie etwa in Guantanamo auf Kuba, in Guam, Samoa, auf den Marianen oder den Virgin Islands (Jungferninseln).

    Ist der erklärte Anspruch der USA auf Grönland ein Symptom für eine neue imperialistische „Realpolitik“, bei der ohne jede Werte- und Moralverkleidung nationale Souveränität – auch die der Partner in der Europäischen Union – schlicht als lästiges Hindernis für Investoreninteressen behandelt wird?

    Grönland befindet sich bereits seit 1941 unter US-Kontrolle. Während des Zweiten Weltkriegs errichteten die US-Amerikaner dort den Militärstützpunkt Thule (heute Pituffik), der als strategischer Außenposten gegen die Sowjetunion und zur Überwachung der Arktis massiv ausgebaut wurde. 1979 erkämpften die Einwohner Grönlands per Volksabstimmung das Recht auf eine eigene Regierung, wenngleich die übergeordnete „Sicherheitspolitik“ weiterhin in Kopenhagen verblieb.

    Als die grönländische Regierung später versuchte, die koloniale Unterentwicklung zu überwinden, suchte sie Investoren für die Infrastruktur – Straßen, zivile Flugplätze, Fabriken und Tourismus. Da westliche Investoren ausblieben, fanden sich Unternehmen aus China, die bereit waren, langfristig zu investieren, ohne sofortige Höchstgewinne einzufordern. Die Verträge waren bereits unterschriftsreif, als die US-Regierung intervenierte und Druck auf Dänemark ausübte: Die Verträge mit China müssten gestoppt werden, da die nationale Sicherheit der USA bedroht sei. Die dänische Regierung beugte sich diesem Diktat aus Washington umgehend. Damit wurde die Souveränität Grönlands zugunsten der geopolitischen Interessen der transatlantischen Führungsmacht geopfert.

    Anstelle der chinesischen Investoren rücken nun die profitorientierten Trumpisten vor. Faktisch ist eine Invasion Grönlands gar nicht mehr nötig – die „bedeutendste Weltordnungsmacht“ ist durch ihre militärische und ökonomische Vorherrschaft längst präsent. Es bleibt abzuwarten, ob die EU die grönländische Regierung bei ihrem bereits erklärten Widerstand unterstützen wird oder ob man die Insel endgültig den strategischen Interessen des US-Imperiums überlässt.

    Washington diktiert der EU derzeit massiv die Bedingungen bei KI-Standards, Chips und Energiepreisen. Vor dem Hintergrund der BlackRock-Vergangenheit von Kanzler Friedrich Merz gefragt: Wird die Europäische Union hier endgültig zur digitalen Kolonie degradiert?

    Die Europäische Union als Kapitalbürokratie wurde seit ihrer Gründung wesentlich von den Vereinigten Staaten von Amerika gestaltet. Das habe ich in meinem Buch „Imperium EU“ dokumentiert. Die Europäische Union wurde nach 1990 zudem noch direkter der NATO untergeordnet: Im Zuge der Osterweiterung mussten die Beitrittskandidaten erst dem Militärbündnis beitreten, bevor sie in die Europäische Union aufgenommen wurden. Länder wie Nordmazedonien und Albanien sind heute bereits Teil des Militärbündnisses, aber noch nicht Teil der Europäischen Union.

    Die US-amerikanischen Digitalkonzerne genießen in der Europäischen Union traditionell besondere Freiheiten: Sie zahlen fast keine Steuern, weil sie die Finanzoasen Irland, Luxemburg und die Niederlande nutzen. Sie verwenden für ihre hier verkauften Produkte und Dienste ihre globalen Ketten der modernen Sklavenarbeit – da greift kein Lieferkettengesetz der Europäischen Union. Sie erfassen die Daten aller Nutzer, auch der Staaten und Unternehmen, und liefern sie aufgrund des US PATRIOT Act an die Behörden in Washington.

    Der deutsche Regierungschef Friedrich Merz hat diese Abhängigkeit mitorganisiert – als Vorsitzender der Atlantik-Brücke, als Anwalt in der Wirtschaftskanzlei Mayer Brown aus den USA und schließlich als hochbezahlter Angestellter von BlackRock. Diese Investmentgesellschaft holt sich in allen wichtigen Staaten Europas, auch in der Schweiz, Politiker wie Merz sowie Bank- und Konzernchefs und setzt sie als Lobbyisten ein. Jetzt errichten Apple, Amazon, Microsoft und vergleichbare Großkonzerne auch in Deutschland neue Datenzentren, mit massiven staatlichen Subventionen für die Infrastruktur, für Leitungen und Energie.

    Dazu kommt: BlackRock und verbundene Investmentgesellschaften haben sich zur größten Aktionärsgruppe im „deutschen“ Rüstungskonzern Rheinmetall gemacht – der Anteil von BlackRock liegt derzeit bei über sieben Prozent. Der Aktienwert ist mit dem Ukraine-Krieg explodiert: Die Gewinne fließen in die USA, und dort fallen auch die strategischen Entscheidungen. Merz hat zudem die Wünsche von Trump nach einer Verdopplung des Rüstungsbudgets bereits erfüllt und akzeptiert klaglos die Zölle auf Automobile, Aluminium und Stahl aus Deutschland und der Europäischen Union.

    Das Fazit ist eindeutig: Wenn wir Neutralität, echte Souveränität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie soziale Sicherheit und Wohlstand in Deutschland und Europa zurückgewinnen wollen, brauchen wir einen radikalen Kurswechsel und einen neuen, breiten gesellschaftlichen Ansatz.

    Ein wesentlicher Teil dieser Befreiung besteht in der systematischen Neubewertung der Beziehungsgeschichte zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. Wir müssen die Analyse vorantreiben, wie Deutschland und der Kontinent Schritt für Schritt in diese schädliche und mittlerweile höchst gefährliche Abhängigkeit von den USA geraten sind. Es ist Zeit, die vorherrschenden transatlantischen Mythen und Lügen durch eine nüchterne Untersuchung der realen Machtverhältnisse zu ersetzen.

    Titelbild: Sven Teschke/Wikicommons CC BY-SA 3.0 de

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.02.2026

    In Finnland ist etwas kaputt gegangen

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 6. Februar 2026, 18:29 Uhr


    RTDE 5.2.2026

    Geschürte Russophobie: In Finnland ist etwas kaputt gegangen

    Finnland hat sich verrannt und findet aus der Sackgasse, in die es sich mit hysterischer Russophobie, dem NATO-Beitritt und antirussischen Sanktionen hineinmanövriert hat, nicht heraus. Liegt das an der niedrigen Qualität seines politischen Personals, liegt es an nationalistischer Selbstüberschätzung? Irgendwas ist kaputt im finnischen Staat.

    Von Igor Malzew

    Wir hatten schon fast vergessen, dass wir einmal ein beliebtes Shoppingziel namens "Finnland" hatten. Aber die beispiellose Aufregung, die der Präsident dieses Landes, Alexander Stubb, auslöste, brachte es uns wieder in Erinnerung. Dabei kommt keinem Russen – und auch keinem Einwohner Leningrads – etwas Negatives über die Finnen in den Sinn. Es gab schließlich friedliche Koexistenz – trotz der Beteiligung der Finnen an der Blockade Leningrads.

    In der Nachkriegszeit schufen die beiden Länder einen nahezu idealen Raum, in dem jeder bekam, was er wollte, und in dem gegenseitiges Verständnis herrschte. Aber die neue politische Führung Finnlands stellte sich auf die falsche Seite der Geschichte und zerstörte innerhalb nur eines Jahres das, was kluge Menschen über Jahrzehnte hinweg aufgebaut hatten.

    Laut Berichten aus Helsinki herrscht in dem Land eine ungesunde Stimmung: Das Land bereitet sich buchstäblich auf einen Krieg mit Russland vor. Das grenzt schon an Hysterie. Man könnte es tatsächlich als Hysterie betrachten, wenn wir nicht wüssten, dass die Finnen als Feinde hartnäckig, ausdauernd, geschickt und grausam sein können.

    Überdies haben die Finnen bis heute eine Wehrpflichtarmee, und diejenigen, die darin dienen, sind ganz anders als die moralisch verkommenen Europäer auf dem europäischen Kontinent. Deshalb muss alles, was dort vor sich geht, berücksichtigt und fixiert werden. Natürlich sind die Zeiten von Mannerheim vorbei, genauer gesagt, es gibt keinen "Mannerheim" mehr, also niemanden, mit dem man in Dialog treten könnte. Daher tritt der merkwürdige finnische Staatschef, der flüchtig bekannten Männern wie Trump vorschlägt, gemeinsam eine Sauna zu besuchen, mit "Soloauftritten" zum Thema des zukünftigen russisch-finnischen Konflikts auf.

    Diese "Soloauftritte" von Alexander Stubb am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos erwiesen sich ebenfalls als nicht besonders erfolgreich und waren sehr kontrovers. Dabei wurden diese Widersprüche manchmal sogar in einem einzigen Text vereint. Zunächst erklärte der "stolze" Führer des finnischen Volkes, dass die finnische Armee einen "russischen Angriff" abwehren und Europa sich auch ohne die USA verteidigen könne. Das Pikanteste daran sind seine Worte "ohne die USA".

    "Wenn die USA die Zusammenarbeit vollständig beenden", sagte Stubb in Davos, "wie sollen wir dann vorgehen? Wir können innerhalb einer Woche 280.000 Soldaten mobilisieren. Wir verfügen über 62 Kampfflugzeuge vom Typ F-18. Man könnte sich fragen, ob diese ohne die Amerikaner fliegen können. Nein. Aber man könnte auch fragen: Glauben wir, dass die Amerikaner weiterfliegen werden, da dies in ihrem eigenen Interesse liegt? Ja. Wir haben gerade 64 Kampfflugzeuge vom Typ F-35 erworben. Wir verfügen über die zahlenmäßig größte Artillerie, ebenso wie Polen. Wir verfügen über Boden-, Wasser- und Luftabwehrraketen mit großer Reichweite. Wenn Sie mich fragen, ob die finnische Armee uns vor einem russischen Angriff schützen könnte, werde ich Ihnen antworten: Ja, das kann sie."

    Wir haben schon lange keine Illusionen mehr hinsichtlich der Qualität der neuen europäischen Politiker. Es ist uns wohlbekannt, dass die Finnen etwa in der Regierungszeit von Sanna Marin "kaputt gingen" und es seitdem nur noch bergab geht. Besonders problematisch ist, dass wir mit diesem Land eine fast 1.500 Kilometer lange gemeinsame Grenze haben. Und es wird von einem Politiker geführt, der nicht einmal die Absurdität seiner Aussage versteht:
    "Wir haben 128 Flugzeuge, die allerdings ohne die US-Amerikaner nicht fliegen können (was absolut zutreffend ist – I.M.) … und wenn die USA die Zusammenarbeit vollständig beenden, werden sie fliegen, weil es im Interesse der USA liegt."

    "Beenden" die USA die Zusammenarbeit oder werden sie "fliegen"? Ganz zu schweigen davon, dass dieser unkluge Mann aus der Sauna damit behauptet, dass die USA eine aktive Rolle in diesem bevorstehenden Konflikt spielen würden, ähnlich wie in der Ukraine.

    Darüber hinaus äußerte er sich ausführlich über die "hervorragenden" Luftschutzbunker "für 4,5 Millionen Finnen", die über eine ausgezeichnete eigene Energieversorgung und reichhaltige Lebensmittelvorräte verfügen, wodurch das finnische Volk einen Konflikt mit Russland überstehen könnte. Es ist jedoch zu beachten, dass Finnland 5,6 Millionen Einwohner hat. Es stellt sich also schon mal die Frage, wie eine weitere Million geschützt werden soll. Oder handelt es sich dabei nicht um Finnen, sondern um Migranten, die nicht in die Luftschutzbunker für echte Finnen gelassen werden?

    "Echte Finnen" ist übrigens die Bezeichnung einer nationalistischen Partei, dank welcher der ethnische Schwede Alexander Stubb an die Macht gekommen ist (wofür wir uns "herzlich bedanken"). Und sie geben derzeit den Ton in der gesamten antirussischen Hysterie an.

    Dass dieser "finnische Schwede" sich in Widersprüche verstrickt, wurde auch anderen klar, weshalb sie ihn im Interview gezielt fragten, ob es wirklich so sei, wie er es Davos und der Welt darstellt. Er antwortete sofort, dass man ihn nicht ganz richtig verstanden habe. Anschließend wechselte er zu einem anderen Thema, mit dem man seiner Meinung nach sofort punkten konnte: "Es gibt offenbar die Meinung, dass die Ukraine diesen Krieg verliere. Davon bin ich absolut nicht überzeugt. Das ist ein russisches Narrativ, das in den USA häufig verbreitet wird."

    Um ehrlich zu sein, ich mag keine unangebrachten Witze über die Langsamkeit der nordischen Völker, aber es scheint, dass Personen wie Stubb die Realität sogar dann nicht begreifen würden, wenn russische Panzer bereits zur Wache vor dem Denkmal des russischen Zaren Alexander im Zentrum von Helsinki vorgefahren sind.

    Wenn wir schon dabei sind: Wie geht es ihm, unserem "gemeinsamen" Zaren, der das finnische Volk von der schwedischen Kolonialherrschaft befreit hat?

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.02.2026

    Ukraine: Abgeordnete wollen Parlament verlassen / FIFA-Präsident auf "Mirotworez"

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 6. Februar 2026, 13:54 Uhr


    RTDE 6.2.2026

    Ukrainische Parlamentarierin:
    Dutzende ukrainische Abgeordnete wollen zurücktreten

    Dutzende ukrainische Abgeordnete wollen aus dem Parlament ausscheiden, sagte die Werchowna-Rada-Abgeordnete Marjana Besuglaja. Die Rücktrittsschreiben lägen bereits den Fraktionschefs vor. "Es gibt bereits jetzt weniger Abgeordnete als je zuvor in der Geschichte", schrieb sie am Mittwoch in einem Telegram-Beitrag. "Sie sterben, fliehen, werden inhaftiert und getötet. Fraktionschefs halten Dutzende Anträge auf Mandatsverzicht ohne Überprüfung zurück."

    Das ukrainische Parlament hat derzeit 393 Abgeordnete und liegt damit unter der gesetzlich festgelegten Anzahl von 450. Für die Verabschiedung von Gesetzen ist ein Quorum von mindestens 226 Abgeordneten erforderlich. Parlaments- und Präsidentschaftswahlen sind aufgrund des Kriegsrechts verboten. Wladimir Selenskij behält trotz des Ablaufs seiner Amtszeit im Jahr 2024 seine volle Macht.

    Die vorherige achte Legislaturperiode endete mit 422 Abgeordneten. Die neunte Legislaturperiode, die 2019 in einer vorgezogenen Wahl gewählt wurde, ist die längste in der Geschichte der Ukraine. Das Parlament bleibe so lange funktionsfähig, wie es einen Haushalt verabschieden und das Kriegsrecht sowie die Mobilmachung beschließen könne, fügte Besuglaja hinzu.
    "Bizarre Zeiten, noch mehr Unsicherheit. Nur 393 Menschen – die von Ihnen gehasst werden – gefangen in einem Saal, der zum Gespött geworden ist, trennen das demokratische System des Landes vom Chaos der Abwesenheit. Hoffen wir, dass die Gefangenen nicht völlig den Verstand verlieren", sagte sie.

    Die Äußerungen folgten einer Rede von NATO-Generalsekretär Mark Rutte vor der nur halb gefüllten Werchowna Rada am Dienstag während seines Besuchs in der Ukraine, was ihn offenbar überraschte. "Hat Rutte bezahlt? Kein Geld – kein Publikum", kommentierte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf Telegram.

    Mehreren ukrainischen Abgeordneten wurde die Staatsbürgerschaft aberkannt, und sie verloren ihre Mandate. Andere verließen das Land und traten zurück. Sitze von Abgeordneten mit Einzelmandat, die verstorben sind, bleiben unbesetzt, da unter Kriegsrecht keine Nachwahlen abgehalten werden können.

    Nach dem Tod des Abgeordneten Orest Salamacha von Selenskijs Partei "Diener des Volkes" in Lwow im vergangenen Monat schrumpfte die Fraktion der Regierungspartei auf 226 Sitze – das absolute Minimum, um ohne Koalition die Mehrheit in der Werchowna Rada zu behalten.
    Das Parlament wurde zudem von Korruptionsskandalen erschüttert. Dutzende Abgeordnete wurden der Wahlmanipulation beschuldigt. Die Antikorruptionsbehörden gaben an, dass mindestens 41 Abgeordnete über mehrere Jahre hinweg Bestechungsgelder von bis zu 5.000 US-Dollar für ihre Stimmen erhalten haben.


    RTDE 4.2.2026

    Infantino bringt Russlands Rückkehr ins Spiel ... und landet auf Mirotworez-Pranger

    FIFA-Präsident Gianni Infantino stellte den Ausschluss russischer Sportler von internationalen Wettbewerben infrage. Blitzschnell erfolgte eine Reaktion aus der Ukraine: Nach einer Schimpf-Tirade aus dem Außenministerium setzten die Extremisten von Mirotworez den Top-Manager auf die berüchtigte Pranger-Liste.

    Der Präsident des Weltfußballverbandes (FIFA), Gianni Infantino, wurde am Dienstag in die extremistische Datenbank "Mirotwortez" aufgenommen. Den Screenshot mit Daten zu seiner Person und zur Begründung des Eintrags veröffentlichte das ukrainische Nachrichtenportal Strana.

    In der Veröffentlichung wird Infantino bereits im ersten Satz als "moralischer Degenerat" beschimpft. Diese Wortwahl stammt vom ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga, der Infantino mit dieser Zuschreibung für seine Kritik an den Teilnahmeverboten für russische Athleten bei zahlreichen internationalen Sportwettkämpfen brandmarkte. Außerdem nehme er laut der Prangerseite an der "humanitären Aggression" gegen die Ukraine teil und unterstütze Russland und seine "Propaganda". 

    Zuvor hatte Infantino erklärt, dass die Aufhebung des Ausschlusses der russischen Nationalmannschaft von internationalen Turnieren geprüft werden müsse. Der Fußballfunktionär betonte, dass "dieses Verbot nichts gebracht hat, sondern nur noch mehr Enttäuschung und Hass hervorgerufen hat". 

    Man werde daher wohl die Teilnahme russischer Mannschaften an Wettbewerben unter der Ägide des Verbandes wieder erlauben müssen. Russen sollten jedenfalls "zumindest im Jugendbereich" an Wettkämpfen teilnehmen dürfen. 

    Aus derselben Überlegung heraus sprach er sich dagegen aus, etwa Israel für dessen Vorgehen gegen palästinensische Zivilisten oder die USA für deren aktuelles Verhalten in der internationalen Arena und Vorgehen gegen Einwanderer von internationalen Sportwettbewerben auszuschließen. Zugleich bekundete er den Wunsch, das Regelwerk der FIFA dergestalt zu ändern, dass politisch motivierte Ausschlüsse von Sportlern jeglicher Länder grundsätzlich ausdrücklich verboten wären. 

    Die russische Nationalmannschaft ist seit 2022 von offiziellen Spielen unter der Schirmherrschaft der FIFA und der UEFA ausgeschlossen. Auch russische Vereine nehmen nicht an internationalen Wettbewerben teil. 

    Die Prangerseite "Mirotworez" wird vom ukrainischen Geheimdienst seit dem Jahr 2014 betrieben und ist für ihre extremistischen Inhalte bekannt. Forderungen auf der UN-Plattform, die Webseite als Hass-Portal vom Netz zu nehmen, blieben folgenlos. Auch viele ausländische Politiker wie Gerhard Schröder oder Brasiliens Präsident Silvio Lula gelangten auf die Seite. 
    "Mirotworez" wird zudem – nicht ohne Grund – als Abschuss- oder Todesliste bezeichnet, denn wenn gelistete Personen getötet werden oder natürlichen Todes sterben, erscheint der Schriftzug, diese Person sei "liquidiert". 


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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