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13.04.2026

"Soros erobert Ungarn": Musk schlägt Alarm vor globaler Machtübernahme

freedert.online, 13 Apr. 2026 12:20 Uhr

Der Wahlsieg der pro-EU Tisza-Partei über Viktor Orbán bedeutet laut Elon Musk die vollständige Übernahme Ungarns durch das Soros-Netzwerk. Während Soros und Globalisten wie Obama & Co. feiern, warnt Musk vor ausländischer Einmischung und "woken" Ideologien. Nach 16 Jahren Orbán-Herrschaft droht die Wende zu Brüssel und NATO.


Quelle: Gettyimages.ru


Archivbild. Der Milliardärsinvestor George Soros trifft EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel, Belgien, am 27. April 2017.


Der Wahlsieg der pro-EU Tisza-Partei über Ministerpräsident Viktor Orbán bei den ungarischen Wahlen bedeutet, dass das Land im Wesentlichen vom Soros-Netzwerk übernommen wurde, sagte Elon Musk.


Meinungsforscher sorgen sich um interne und externe Feinde der Europäischen Union




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In einem Post auf X am Montag ging Musk auf Alexander Soros los – den Sohn des Milliardärs George Soros und Vorsitzenden des Vorstands der Open Society Foundations (OSF) –, der den Sturz Orbáns als "eine deutliche Zurückweisung der verfestigten Korruption und ausländischen Einmischung" feierte.

"Die Soros-Organisation hat Ungarn übernommen", sagte SpaceX- und Tesla-Besitzer Musk. In einem separaten Post reagierte er auf einen Beitrag eines X-Nutzers, der Personen auflistete, die das Ergebnis bejubelten – darunter der ehemalige US-Präsident Barack Obama, der britische Premierminister Keir Starmer, der ukrainische Führer Wladimir Selenskij und verschiedene EU-Beamte – und schrieb: "Das sollte Ihnen alles sagen." Musk antwortete mit einem "100 Prozent"-Emoji.

Musk äußerte sich, nachdem die konservative Tisza-Partei von Péter Magyar 138 Sitze im 199 Sitze umfassenden ungarischen Parlament mit 53,6 Prozent der Stimmen gewonnen hatte, während Orbáns rechtsgerichtete Fidesz-Partei nur 55 Sitze mit 37,8 Prozent errang, bei einer extrem hohen Wahlbeteiligung von fast 80 Prozent.

Obwohl konservativ im Profil, hat die Tisza-Partei gelobt, zentrale Säulen der Orbán-Politik zu demontieren – und sich erneut näher an die EU und die NATO zu rücken.

Orbán – dessen 16-jährige Amtszeit als Ministerpräsident enden wird – hat lange mit Soros gekämpft, der in Ungarn geboren wurde. Er beschuldigt ihn, "woke" Ideologien, "liberalen Internationalismus" und die Absicht zu fördern, einheimische Europäer durch eine "Invasion von Einwanderern" zu einer Minderheit zu machen.


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Die von Soros gegründeten Open Society Foundations haben in Ungarn einen starken Fußabdruck. Zwischen 2016 und 2023 gab das Netzwerk fast 90 Millionen US-Dollar aus, um in Ungarn ansässige Organisationen zu finanzieren, und im Jahr vor den Parlamentswahlen 2022 spendete es eine Rekordsumme von 17 Millionen US-Dollar, wie die Forschung des Zentrums für Grundrechte ergab.

Ungarn erhielt fast das Doppelte des OSF-Durchschnitts von 19 Millionen US-Dollar pro Land in Europa und der postsowjetischen Region, wobei mindestens 153 Organisationen von Soros’ finanzieller Unterstützung profitierten, heißt es in dem Bericht.

Die OSF wurde 2018 im Wesentlichen gezwungen, Ungarn zu verlassen, nachdem Orbán die sogenannte "Stop Soros"-Anti-Migrationsgesetzgebung verabschiedet hatte. Kritiker argumentieren, dass das Netzwerk trotz dieses Schritts weiterhin die innenpolitische Szene Ungarns über alternative Wege beeinflusst.

Mehr zum Thema – "Schmerzhaft, aber eindeutig" – Orbán räumt Niederlage gegen Tisza-Partei ein


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Video https://rumble.com/v78ewh6-orbn-oder-neuanfang-ungarn-vor-politischer-weichenstellung.html Dauer 7:12 Min.


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Info: https://freedert.online/international/277007-soros-erobert-ungarn-musk-schlaegt/


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13.04.2026

Trump attackiert Papst Leo verbal und stellt sich selbst als Messias dar

freedert.online, 13 Apr. 2026 10:42 Uhr

In einem Social-Media-Post kritisiert US-Präsident Donald Trump Papst Leo XIV. wegen seiner Äußerungen zur US-amerikanischen Interventionspolitik. Sich selbst bildet Trump dagegen in religiöser Pose als Heiland ab.


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Video https://rumble.com/v78fq5m-trump-ich-bin-kein-fan-von-papst-leo.html Dauer 0:47 Min.


Ein Pappmaché-Trump schlägt Jesus Christus als Symbolfigur von Liebe und Humanität ins Gesicht. Düsseldorfer Karnevalsumzug 2026.© urheberrechtlich geschützt


Seit Mai 2025 ist das geistliche Oberhaupt aller Katholiken weltweit ein gebürtiger US-Amerikaner namens Robert Francis Prevost. Wer jedoch geglaubt hatte, die Nationalität des neuen Pontifex Maximus würde zu größerer Harmonie zwischen dem Heiligen Stuhl und der Trump-Administration führen, muss sich nunmehr getäuscht sehen. Der Post, den US-Präsident Trump auf der Plattform "Truth Social" abgesetzt hat, ist gleichbedeutend mit einer veritablen Kampfansage.

In seinem Post warf Trump Papst Leo Schwäche im Umgang mit Kriminalität vor. Der Heilige Vater sei eine Katastrophe in der Außenpolitik. Er – Trump – lehne einen Papst ab, der es für in Ordnung halte, dass Iran Atomwaffen besitze, und den US-amerikanischen Angriff auf Venezuela schrecklich finde. Immerhin habe es sich dabei um ein Land gehandelt, "das riesige Mengen an Drogen in die Vereinigten Staaten schmuggelte und – was noch schlimmer war – seine Gefängnisse leerte und Mörder, Drogendealer und andere Gewalttäter in unser Land schickte".


Vom Zehn-Punkte-Plan zum verheerendsten außenpolitischen Fehlschlag der modernen US-Geschichte




Meinung

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Der Papst kritisiere den Präsidenten der Vereinigten Staaten, weil er das tue, wofür er gewählt worden sei: "Rekordtiefstände bei der Kriminalität zu erreichen und den besten Aktienmarkt der Geschichte zu schaffen." Leo dagegen solle ihm für seine Wahl zum Papst dankbar sein, denn eigentlich habe er nicht auf der Liste der Papstkandidaten gestanden. Er sei nur gewählt worden, weil man Trumps wegen einen US-Amerikaner als Papst gebraucht habe. Trumps Fazit:

"Wäre ich nicht im Weißen Haus, wäre Leo nicht im Vatikan."

Kürzlich hatte Papst Leo den US-amerikanischen Politikberater David Axelrod empfangen, der einst eine prominente Rolle beim Wahlkampf des US-Demokraten Barack Obama gespielt hatte. Zu den Einzelheiten dieser Begegnung äußerte sich der Vatikan nicht, sie genügte jedoch, Trump zu erzürnen. In seiner Tirade prangerte Trump auch die Haltung der Kirchen während der Corona-Pandemie an. Leos Verhalten schade der katholischen Kirche. Der Papst solle sich zusammenreißen und nicht als Politiker agieren.

In der Vergangenheit hatte Papst Leo den Kriegskurs der Trump-Administration scharf kritisiert, insbesondere am 7. April, als er Trumps Auslöschungsdrohungen gegenüber der iranischen Zivilisation als "absolut inakzeptabel" bezeichnete. Der Krieg gegen Iran, den viele Menschen als ungerecht betrachten würden, löse rein gar keine Probleme.


Papst Leo verurteilt Angriff der USA und Israels auf Iran





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Sich selbst porträtierte Trump in einem weiteren Post als Messias – eine Darstellung, die speziell für gläubige Katholiken nur schwer erträglich sein dürfte. Das ohne weiteren Kommentar von Trump gepostete, KI-generierte Bild zeigt den US-Präsidenten als in einem antiken Gewand gekleidete Heilandsfigur, die mit ihren heilenden Händen einen Kranken segnet. Umgeben ist der Trump-Messias von Gläubigen. Im Hintergrund der befremdlichen Abbildung: am Himmel schwebende Krieger, ein Kampfflugzeug und in den Lüften kreisende Adler als US-amerikanische Wappentiere. Dazu die Flagge "Stars and Stripes" sowie die Freiheitsstatue.

Aus US-amerikanischen Kirchenkreisen kam dementsprechend auch Kritik an Trumps Rundumschlag gegen den Papst. Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Erzbischof Paul S. Coakley, erklärte seine Bestürzung über die abfälligen Äußerungen des US-Präsidenten. Der Papst sei der Stellvertreter Christi, kein politischer Rivale Trumps. Und auch Teile der MAGA-Bewegung waren keineswegs erfreut: Die frühere Marjorie Taylor Greene postete auf der Plattform X Trumps Messias-Bild und erklärte, sie verurteile Trumps Attacken gegen den Papst und bete dagegen an.

Mehr zum Thema US-Vizepräsident JD Vance: Außerirdische sind "Dämonen"


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Video https://rumble.com/v783soq-osterbotschaft-von-papst-leo-xiv-appell-an-die-welt.html Dauer 1:34 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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13.04.2026

EBI: Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel

aus e-mail von Ingrid Rumpf, 13. April 2026, 15:31 uhr

JETZT UNTERSCHREIBEN! Europäische Bürgerinitiative für die vollständige Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel

Noch einmal zur Erinnerung: dies ist nicht eine weitere x-belieige Unterschriftensammlung, sondern eine für alle EU-BürgerInnen im EU-Recht verankerte Möglichkeit, selbst und aktiv Einfluss auf die EU-Politik zu nehmen, indem sie die EU-Kommission zwingt, sich mit einem Thema zu befassen. Dieses Recht sollten alle EU-Bürgerinnen, für die Menschenrechte und Völkerrecht weiterhin unverzichtbar sind, angesichts des jahrelangen völkerrechtswidrigen Vorgehens der israelischen Armee in Gaza, der Westbank, im Libanon und auch im Iran nutzen! Um von der EU-Kommission behandelt zu werden, müssen mindestens 1 Million Unterschriften von einem Viertel der EU-Länder (z.Z. 7 Länder) zusammenkommen. Mehr als 900.000 Unterschriften sind bereits erreicht. Helft mit/helfen Sie mit, die Eine-Million-Marke zu übertreffen!

Hier (beim Deutschen Koordinationskreis Palästina Israel) geht es zum Unterschreiben: https://www.kopi-online.de/wordpress/?p=5640


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13.04.2026

Die Raumfahrt von Juri Gagarin: Geopolitische Lehren

aus e-mail von Doris Pumphrey, 13. April 2026, 12:10 Uhr, Von Alexander Jakowenko


RTDE 12.4.2026

Die Raumfahrt von Juri Gagarin: Geopolitische Lehren

Die Erfahrungen der Sowjetunion sowie das Beispiel des heutigen China belegen: Eine vielschichtige Wirtschaftsstruktur schafft das notwendige Gleichgewicht für eine erfolgreiche nationale Entwicklung. Dazu gehört auch die lenkende Rolle des Staates. Ohne langfristige strategische Entscheidungen und ohne nationale Mobilisierung ist dies jedoch nicht möglich.


Der 12. April 1961 symbolisierte nicht nur den phänomenalen Durchbruch der Sowjetunion bei der Erforschung des Weltraums im Interesse der gesamten Menschheit – auf dem von uns gebahnten Weg folgten später auch andere. Dies geschah jedoch im Rahmen des technologischen Wettlaufs mit den USA (damals als Wettstreit zweier Systeme bezeichnet) unter den Bedingungen einer bipolaren ideologischen Konfrontation. Die entsprechende Motivation sorgte in beiden Ländern für Innovationsimpulse, insbesondere im Bereich der strategischen Rüstung, sowie für die Festlegung langfristiger Ziele und das, was man heute allgemein als sozialen Zusammenhalt bezeichnet.

Dies sorgte letztlich für ein Kräftegleichgewicht, was sich während der Kubakrise manifestierte. Diese Krise wurde auf gleichberechtigter Basis beigelegt (die getroffenen Vereinbarungen wurden nicht formalisiert, und ein Teil der US-Verpflichtungen wurde nicht offengelegt: Damals konnte man sich noch auf das Wort des Staatschefs verlassen!). Dies legte de facto den Grundstein für die bilaterale Rüstungskontrolle. Bis zu seiner Ermordung gelang es US-Präsident John F. Kennedy, die Ratifizierung eines für die ganze Welt ebenso bahnbrechenden Kernwaffenteststopp-Vertrags (Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen) vom US-Kongress zu erwirken. Dieser Vertrag verbot Atomwaffentests in drei Bereichen und legte zusammen mit dem Nichtverbreitungsvertrag (NVV) aus dem Jahr 1968 eine der grundlegenden Grundlagen der internationalen Sicherheit.

Das Kräftegleichgewicht, dessen Theoretiker Henry Kissinger war, sorgte somit für eine neue – eher positive – Ausprägung des geopolitischen Wettstreits, der nun zivilisierten Rahmenbedingungen unterlag. Doch ebenso wichtig war ein weiterer Aspekt. Neben den Erfolgen auf dem Raumfahrtgebiet gelang es Moskau, ein ehrgeiziges Atomprogramm umzusetzen, wobei es erneut zu bahnbrechenden Fortschritten bei der friedlichen Nutzung von Atomenergie kam. Dies waren die Auswirkungen unserer umfassenden technologischen Errungenschaften in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten.

Dabei stand unser Land gerade erst aus den Kriegsruinen wieder auf – wir mussten praktisch von null beginnen. Für die friedliche Weltraum- und Atomforschung war die Entwicklung zahlreicher Industrie- und Rohstoffbranchen erforderlich, darunter die Metallurgie und die Chemie, ganz zu schweigen von wissenschaftlichen Disziplinen. Genau zu dieser Zeit, in den 50er-Jahren, kamen die USA in einem Bericht zu dem Schluss, dass die Grundlage unserer Erkenntnisse das Gesamtsystem des Bildungswesens sei, dem es gelungen sei, sich weitgehend an die Traditionen der vorrevolutionären Epoche anzulehnen.

Die Raumfahrt von Juri Gagarin und die gesamte Kette geopolitischer Folgeereignisse deuten darauf hin, dass ein Land wie Russland ohne seine einzigartige historische Mission nicht existieren kann. Deshalb versuchte der Westen in den 90er-Jahren unter anderem, unser Bildungssystem zu zerstören und eine konsumorientierte soziokulturelle Lebensweise einzuführen, die sowohl in der UdSSR als auch im Westen bereits in den Werken unseres Landsmannes Pitirim Sorokin als zum Scheitern verurteilt angesehen wurde. Jean Baudrillard bezeichnete diese in seinem Werk „Die Konsumgesellschaft“ aus dem Jahr 1970 als „Pakt mit dem Teufel“. Und nun – bereits im Kontext des uns aufgezwungenen Ukraine-Konflikts – räumt der Westen offen ein, dass sein Ziel weiterreichender und tiefgreifender Krieg: uns als Zivilisation zu zerstören, die dem westlichen Entwicklungsmodell und Lebensstil ein Dorn im Auge ist, einen „Regimewechsel“ herbeizuführen und uns am besten zu zerschlagen und zu entwaffnen. Nicht zufällig spricht US-Präsident Donald Trump heute in seiner übertriebenen Rhetorik von der „Vernichtung der iranischen Zivilisation“ – die selbst den USA mit ihrer vermeintlichen militärischen Macht über den Kopf gewachsen ist.

Die gesamte Modernisierung Russlands seit Peter dem Großen bereitete das Land darauf vor, der Welt etwas anzubieten, was niemand außer uns tun konnte. Und unsere militärische Macht steht im Dienst dieser emanzipatorischen Mission, wobei wir keinen Anspruch auf Exklusivität erheben, wie dies seits des Atlantiks der Fall ist. Russland vereitelte bereits dreimal, und zwar in zwei verschiedenen Inkarnationen, die Versuche einer gewaltsamen Vereinigung Europas – durch Napoleon, den deutschen Kaiser und Hitler. Unsere Revolution aus dem Jahr 1917 führte – trotz all ihrer tragischen Folgen für uns selbst – zum Erwachen Asiens, was sogar Zbigniew Brzeziński zugab. Ohne die entscheidende Rolle Moskaus wäre die Entkolonialisierung in der Nachkriegszeit nicht möglich gewesen. Derzeit zerfällt das System der neokolonialen Ausbeutung der übrigen Welt durch den Westen.

Und nun stehen wir vor ebenso weitreichenden Aufgaben im Bereich unserer inneren Entwicklung – als materielle und intellektuelle Grundlage für unsere positive Rolle in den gemeinsamen Angelegenheiten der Menschheit. Diesen Umstand dürfen wir nicht außer Acht lassen, sobald wir strategische Ziele für die nationale Entwicklung formulieren, die durch die Umsetzung entsprechender Projekte realisiert werden sollen. Das Erreichen grundlegender Selbstversorgung – was übrigens jetzt angesichts des Globalisierungsrückgangs auch die Regierung von Donald Trump an – wird von Maßnahmen zur Sicherung der technologischen und digitalen Souveränität begleitet. Dies ist eine weitere Etappe in der Entwicklung unseres Landes, die mit dem wirtschaftlichen Aufschwung vor dem Ersten Weltkrieg und der sowjetischen Industrialisierung verglichen werden kann.

Die Erfahrungen der Sowjetunion sowie das Beispiel des heutigen China belegen, dass eine vielschichtige Wirtschaftsstruktur, einschließlich der lenkenden Rolle des Staates, das notwendige Gleichgewicht für eine erfolgreiche nationale Entwicklung schafft. Dies ist ohne langfristige strategische Entscheidungen und ohne nationale Mobilisierung nicht möglich. Ebenso wenig ist sie ohne die Stärkung der geistig-moralischen sowie kulturell-zivilisatorischen Grundlagen unserer Gesellschaft denkbar. Dies ist einer der Gründe, warum sich Iran im aktuellen Konflikt mit den USA und Israel behaupten konnte. Nur unter diesen Bedingungen sind geniale Erfindungen wie die von Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski möglich – ebenso wie viele andere wissenschaftliche und technologische Innovationen, die in Russland ihre Anfänge ergriffen, aber in der nachrevolutionären Zeit im Westen umgesetzt wurden. Deshalb ist der Tag der Kosmonauten für uns so wichtig und symbolträchtig.

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13.04.2026

USA/Israel/ Iran: Max Blumenthal / Seyed M. Marandi /Prof. Ted Postol

aus e-mail von Doris Pumphrey, 13. April 2026, 12:10 Uhr


Max Blumenthal: „Israel zuerst“ im Iran-Krieg entfacht MAGA-Bürgerkrieg

Max Blumenthal erörtert, warum der Konsens über die US-israelische Partnerschaft zerbricht, da der aufdringliche Einfluss Israels weithin als schädlich für die Interessen der USA angesehen wird. Der verheerende Iran-Krieg hat den MAGA-Bürgerkrieg weiter verschärft. Blumenthal ist Chefredakteur von The Grayzone, ein preisgekrönter Journalist und Autor mehrerer Bücher, darunter die Bestseller Republican Gomorrah*, *Goliath*, *The Fifty One Day War und *The Management of Savagery*. Er hat zahlreiche Printartikel für verschiedene Publikationen verfasst, viele Videoberichte produziert und mehrere Dokumentarfilme gedreht, darunter *Killing Gaza*.

Siehe im Video: https://www.youtube.com/watch?v=UTRygNytctY


Seyed M. Marandi: Verhandlungen gescheitert – Zurück zum Krieg

Seyed Mohammad Marandi befindet sich in Islamabad, wo die Verhandlungen zwischen Iran und den USA gescheitert sind. Marandi erklärt, warum die Verhandlungen gescheitert sind und dass es wahrscheinlich zu einer Rückkehr zum Krieg kommen wird. In den US-Medien gibt es bereits Drohungen, die iranische Führung und Delegation zu töten. Marandi ist Professor an der Universität Teheran und ehemaliger Berater des iranischen Atomverhandlungsteams. (Aufgezeichnet am 12. April 2026)

Siehe im Video: https://www.youtube.com/watch?v=adelOqlfZtQ


Prof. Ted Postol: Die USA haben leise verloren – Iran hat’s bewiesen!

Das Interview untersucht die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten im Zusammenhang mit einem vorgeschlagenen Waffenstillstand und hebt tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten zwischen politischen und militärischen Strategien hervor. Es wird argumentiert, dass die langfristige regionale Instabilität auf frühere ausländische Interventionen und gescheiterte diplomatische Entscheidungen zurückzuführen ist, einschließlich des Zusammenbruchs von Nuklearabkommen. Die Diskussion stellt die aktuellen Entscheidungen der politischen Führung als konfliktverschärfend statt konfliktlösend dar und warnt, dass anhaltende Kriegshandlungen ein größeres regionales und globales Risiko bergen. Militärisch wird behauptet, dass sich durch den Wandel der Technologie – insbesondere bei Drohnen, Raketen und Satellitenaufklärung – das Kräfteverhältnis verändert und traditionelle Verteidigungsmaßnahmen weniger wirksam werden. Das Gespräch kommt zu dem Schluss, dass sich die öffentliche Meinung, insbesondere in den USA, zunehmend gegen den Krieg wendet, was möglicherweise zu bedeutenden politischen und strategischen Veränderungen in Richtung Deeskalation führen könnte.

Hier im Video: https://www.youtube.com/watch?v=4DBniyZTUxU

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13.04.2026

Estland will russische Schiffe in der Ostsee nicht stoppen

aus e-mail von Doris Pumphrey, 13. April 2026, 11:49 Uhr, Von Polina Duchanowa


RTDE 13.4.2026

"Hohes Risiko militärischer Eskalation":
Estland will russische Schiffe in der Ostsee nicht stoppen

Estland wird russische Schiffe in der Ostsee nicht aufhalten, da das Risiko einer möglichen militärischen Reaktion Moskaus besteht. Dies erklärte der Oberbefehlshaber der estnischen Marine, Ivo Vark. Seinen Angaben zufolge erwäge Tallinn ein Eingreifen nun nur noch im Falle einer "unmittelbaren Bedrohung" seiner Unterwasserinfrastruktur oder aufgrund einer Ölpest.


Estland hat darauf verzichtet, russische Schiffe in der Ostsee festzuhalten, da es befürchtet, dass die Festsetzung von Öltankern und anderen Schiffen Moskau dazu zwingen könnte, diese mit militärischen Mitteln zu verteidigen. Dies erklärte der Oberbefehlshaber der estnischen Marine, Ivo Vark, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Seinen Worten zufolge werde die russische Militärpräsenz im Finnischen Meerbusen "viel offensichtlicher". Das Risiko einer militärischen Eskalation sei einfach zu groß.

Daher werde Tallinn nun nur noch im Falle einer "unmittelbaren Bedrohung", wie beispielsweise einer Beschädigung der Unterwasserinfrastruktur oder einer Ölpest, die Möglichkeit eines Eingreifens in Betracht ziehen, fügte er hinzu.

Dabei haben laut Reuters Großbritannien und andere europäische Länder, darunter Frankreich, Belgien und Schweden, angeblich ihre Bemühungen zur Festsetzung von Schiffen unter russischer Flagge verstärkt. Vark begründete dies damit, dass im Atlantik und in der Nordsee das Risiko eines militärischen Zusammenstoßes mit russischen Streitkräften deutlich geringer sei, weshalb dort in Bezug auf Schiffe der Russischen Föderation "mehr Handlungsspielraum" bestehe.

Rhetorik statt Taten

Dabei erinnert die Zeitung The Telegraph daran, dass Großbritannien trotz aller harten Äußerungen aus London bislang noch keinen einzigen russischen Tanker festgesetzt habe. Der Premierminister des Vereinigten Königreichs, Keir Starmer, erklärte am 25. März, dass britische Militärangehörige künftig Schiffe betreten dürfen, die sie als russisch einstufen, sofern diese auf der Durchfahrt durch britische Hoheitsgewässer sind. Am selben Tag erklärte man in der Downing Street:

"Der Premierminister des Landes hat zugestimmt, dass britische Militärangehörige und Strafverfolgungsbeamte nun Schiffe aufhalten dürfen, die unter britischen Sanktionen stehen und durch britische Hoheitsgewässer fahren."

Bislang gab es jedoch noch keine Präzedenzfälle, betont The Telegraph und erklärt, dass Bedenken hinsichtlich eines möglichen Verstoßes gegen das internationale Seerecht, das hohe rechtliche Anforderungen an einen Staat stellt, der seine Vertreter an Bord eines ausländischen Schiffes entsenden möchte, zum Stolperstein geworden seien. Das Blatt betont:

"Beamte müssen für jede Operation, die im Völkerrecht als 'Abfangen' bezeichnet wird, eine rechtliche Begründung vorlegen und nachweisen, dass das Schiff britische Sanktionen umgangen hat."

Deshalb fahren russische oder mit Russland in Verbindung stehende Schiffe weiterhin durch den Ärmelkanal, manchmal sogar in Begleitung von Kriegsschiffen der Russischen Föderation, so die Zeitung.

Wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bei einer Pressekonferenz am 9. April erklärte, sieht sich Moskau im Recht, seine Interessen zu verteidigen. Er verkündete:

"Wir alle waren in den letzten Monaten Zeugen zahlreicher Fälle von Piraterie in internationalen Gewässern. Diese Fälle von Piraterie haben unter anderem den wirtschaftlichen Interessen der Russischen Föderation geschadet. Die Russische Föderation sieht sich im Recht und wird unbedingt Maßnahmen zum Schutz ihrer Interessen ergreifen."

Wie Nikolai Meschewitsch, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Europa-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften und Leiter des Zentrums für Studien zu Weißrussland und den baltischen Staaten, im Gespräch mit RT erinnert, ist der Ärmelkanal ein internationaler Verkehrskorridor, in dem die Freiheit der Schifffahrt Vorrang hat. Daher seien die Ansprüche der Briten und ihre Behauptungen, das Recht zu haben, Schiffe anzuhalten, unbegründet. Er sagt:

"Der Ärmelkanal ist nicht ausschließlich Hoheitsgewässer Großbritanniens, sondern ein internationaler Durchfahrtsweg. Jegliche Eingriffe britischer Streitkräfte gegen dort verkehrende Schiffe ohne triftigen Grund stellen einen Verstoß gegen das internationale Seerecht dar. Zudem verfügt London weder über die rechtlichen noch über die physischen Möglichkeiten, solche Abfangmanöver durchzuführen. Vom einstigen Flottenbestand ist im heutigen Großbritannien fast nichts mehr übrig."

Auch The Telegraph räumt den desolaten Zustand der britischen Royal Navy ein, insbesondere vor dem Hintergrund des von der Regierung seit Langem aufgeschobenen Investitionsplans für die Streitkräfte. Im Grunde verfügt das Land nur über einen einzigen Zerstörer – die HMS Dragon –, der einsatzbereit ist. Doch auch dieser, der zuvor wegen der Eskalation in der Region in den Nahen Osten entsandt worden war, musste aufgrund von Problemen an Bord sofort zurückkehren.

Das russische Außenministerium hatte zuvor erklärt, dass Moskau den Grundsatz der Freiheit der Schifffahrt auf allen Weltmeeren verteidige. In einer Erklärung des Ministeriums vom 8. April heißt es:

"Russland setzt sich für die Gewährleistung der Freiheit der Seeschifffahrt ein, wo auch immer dies sein mag.

Es muss darauf hingearbeitet werden, dass Angriffe auf die Handelsflotte jedes Landes eingestellt und Korridore für Kuba und Venezuela geöffnet werden. Das Problem muss umfassend und in Zusammenarbeit mit allen betroffenen Staaten gelöst werden."

"Hinter ihnen steht jemand"

Experten sind der Ansicht, dass die von Estland verbreitete harte antirussische Rhetorik weitgehend rein deklaratorischer Natur bleibt und nicht mit der Bereitschaft zu praktischen Schritten einhergeht, da das Risiko von Vergeltungsmaßnahmen und möglichen rechtlichen Konsequenzen hoch ist.

Wie Dmitri Eschow, Dozent an der Finanzuniversität bei der Regierung der Russischen Föderation, im Gespräch mit RT erinnert, wurde im April letzten Jahres in Tallinn unter dem Vorwand, auf Bedrohungen für Unterseekabel und andere estnische Infrastrukturobjekte zu reagieren, ein Gesetz verabschiedet, das den Einsatz von Gewalt gegen alle Schiffe erlaubt, die krimineller Absichten verdächtigt werden, und im Extremfall deren Versenkung. In Russland wurde diese Entscheidung damals als "abscheulich" bezeichnet. Damals erklärte der Assistent des russischen Präsidenten und Vorsitzende des Seerechtskollegiums der Russischen Föderation, Nikolai Patruschew, gegenüber Journalisten:

"Estland allein kann das nicht umsetzen. Das bedeutet, dass jemand hinter ihnen steht."

Wie Eschow anmerkt, werde in Tallinn aufgrund der eigenen Schwäche niemand wagen, die Verantwortung für harte Maßnahmen zu übernehmen. Er erklärt:

"Es ist eine Sache, wenn einer der politischen Entscheidungsträger Estlands etwas verkündet, und eine andere, wenn Worte durch Taten untermauert werden müssen. Genau hier entsteht ein Widerspruch. Denn man kann alles Mögliche sagen und die Russophobie bis ins Absurde treiben, aber niemand will die Verantwortung für die Umsetzung der verkündeten Ziele übernehmen. Schließlich könnte Moskau darauf eine Antwort geben."

Nikolai Meschewitsch betont seinerseits, dass es nach dem internationalen Seerecht sehr gewichtige, rechtlich untermauerte Gründe für die Festsetzung eines Schiffes geben müsse. Der Politologe meint:

"Man kann nicht einfach so alle Schiffe nacheinander festsetzen, nur weil man unbegründete Verdächtigungen hegt. Außerdem war man in Estland früher mutiger, da man die Unterstützung der USA im Rücken spürte. Heute jedoch macht Washington kein Hehl aus seiner Enttäuschung über die europäischen Verbündeten, was die logische Frage aufwirft: Werden die Vereinigten Staaten im Ernstfall für die kleineren NATO-Mitglieder eintreten?"

Das Gleiche gelte auch für die übrigen westlichen Staats- und Regierungschefs, die ihre Bereitschaft bekunden, russische Schiffe abzufangen, merkt Meschewitsch an und betont:

"Ursprünglich ging diese Initiative über die Grenzen des Völkerrechts hinaus, auch wenn dieses heute recht frei ausgelegt wird. Solche Handlungen bewegen sich faktisch am Rande der Piraterie."

Diese Ansicht teilt auch Dmitri Eschow, der hervorhebt, dass sich die europäischen Politiker mit ihren kategorischen Erklärungen selbst in eine Falle manövriert hätten.

"Westliche Politiker sind besessen von der Idee, Russland das Leben schwer zu machen. Deshalb kündigen sie Maßnahmen an, die jeder vernünftigen Logik und dem Völkerrecht widersprechen. Die Realität sieht jedoch so aus, dass die Umsetzung ihrer Erklärungen in der Praxis aufgrund fehlender rechtlicher Grundlagen und der Existenz gleichwertiger Gegenmaßnahmen zu ihren Handlungen stark erschwert ist. Alles, was ihnen bleibt, sind entweder Provokationen oder Schritte in Richtung offensichtlichen Banditentums, die eine symmetrische Reaktion nach sich ziehen könnten, was die Urheber dieser Initiativen ganz und gar nicht wollen."

unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

13.04.2026

Budanow gegen Selenskij

aus e-mail von Doris Pumphrey, 13. April 2026, 11:40 Uhr


RTDE 13.4.2026

Budanow gegen Selenskij

Offene Widersprüche, politische Intrigen und wachsender Druck: Neue Aussagen aus dem ukrainischen Machtapparat werfen Fragen zur tatsächlichen militärischen Stärke auf. Beobachter sehen dahinter einen eskalierenden Machtkampf innerhalb der Führung in Kiew.

Von Andrei Rudenko

In Kiew herrscht erneut politische Unruhe, die mit einer Verschärfung der intraspezifischen Konkurrenz vergleichbar ist. So enthüllte der Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten, der Terrorist und Extremist Kirill Budanow, bei einem Treffen mit Vertretern der Wirtschaft plötzlich: Die Ukraine verfüge über keinerlei eigene Drohnentechnologie. "Was all unsere 'Super-Rüstungstechnologien' angeht, insbesondere im Bereich der Drohnenproduktion und so weiter – wem gehört eigentlich die Komponentenbasis, was davon ist ukrainisch? Selbst der 3D-Drucker, mit dem die meisten Teile hergestellt werden, stammt nicht von uns… Wir sind einfach nur Nutzer", entdeckte Budanow das Newton'sche Binom. Und er fügte hinzu, dass die Ukraine die Fähigkeit, ihre eigenen Produkte herzustellen, vor etwa 20 Jahren verloren habe. Dies steht jedoch in krassem Widerspruch zu den Aussagen von Wladimir Selenskij, der ukrainische Drohnen als einzigartiges Phänomen anpries und naiv versuchte, dies allen aufzudrängen – zusammen mit seinen "Spezialisten". Handelt es sich also um einen "Aufstand gegen das Kommando"? Hier gibt es Nuancen.

Ich glaube, all diese "Aufregung" hängt mit der Deeskalation im Nahen Osten zusammen. Als die USA und Israel den militärischen Konflikt gegen Teheran auslösten, war Kiew begeistert: Trump konzentriere sich auf etwas anderes, gleich würde mit dem Einmarsch in Iran das Gemetzel beginnen, Europa sei in die Ecke gedrängt, überall herrsche Chaos und Verwirrung. Selenskij dachte: "Freiheit! Ich mache, was ich will!" – und verstärkte die Provokationen.

Er versuchte sogar, sich als Global Player zu behaupten, bot den Golfstaaten seine "Dienste" an und prahlte damit, Kooperationsabkommen mit ihnen geschlossen zu haben, doch das Ergebnis erwies sich als lächerlich. Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) meldete die Zerschlagung eines Lagers mit ukrainischen Drohnen und Drohnenpiloten. Und dann forderten die Vereinigten Arabischen Emirate die Ukrainer sogar auf, ihre Sachen zu packen und das Land zu verlassen. Offiziell wurde dies nicht bestätigt, aber Kiew hörte plötzlich auf, vom Nahen Osten zu sprechen. Und der "Rummel" hielt nicht lange an: Iran übertrumpfte alle, es kam zu einer Deeskalation – nun steht die Ukraine wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und muss jetzt ihre früheren Zusagen einhalten oder zumindest den Anschein eines Strebens nach Frieden und Wahlen erwecken. Dies erklärt auch, warum Selenskij so schnell dem Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin für einen Osterfrieden zustimmte: Die russischen Streitkräfte wurden angewiesen, den Waffenstillstand am Boden, auf See und in der Luft zu gewährleisten. Mit anderen Worten: Die Ukrainer verhalten sich nun gehorsamer. Und für die heutigen Enthüllungen Budanows gibt es zwei Erklärungen.

Erstens: Eine der politischen Gruppierungen auf der Bankowa [Straße, in der sich das Präsidialamt der Ukraine befindet] entschied sich, ihr eigenes Spiel zu spielen, indem sie eine bestimmte Position zum Ausdruck bringt, die der Mehrheit der Ukrainer nahesteht. So äußerte sich Budanow gestern plötzlich wie folgt: "Hände weg von der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, sie hat jetzt nichts mehr mit Moskau zu tun!", was jedoch der offiziellen Position Kiews widerspricht. Und heute behauptet er, die Ukraine habe keine eigenen Militärtechnologien. Seine Botschaft lässt sich wie folgt interpretieren: Selenskijs Position sei eine Sache, aber uns sei doch klar, was in Wirklichkeit passiere. Hier muss man auf die Reaktion des "Clown"-Teams warten, denn Budanows Worte sind ein frecher Schlag ins Gesicht von Selenskij. Es sind nun Manipulationen, Verhaftungen und mysteriöse Todesfälle von Personen, die mit Budanow in Verbindung stehen, zu erwarten.

Zweitens: Diese Jungs inszenierten ihre übliche Show und griffen dabei auf dieselben Tricks zurück wie bei dem ehemaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny. Wo ist er eigentlich, weiß das noch jemand? Er wurde als Nachfolger von Selenskij angepriesen, aber dahinter steckte nur politische Taktik. Dieser Typ hat zwar einen hohen Bekanntheitsgrad, aber keine administrativen Ressourcen und damit auch keine Perspektiven. Das Gleiche gilt für Budanow: Er ist Leiter des ukrainischen Präsidialamts, ein Beamter mit weitreichenden Befugnissen, aber ohne Ressourcen. Hinter ihm steht keine Partei, keine politischen Kräfte. Er genießt keine Unterstützung in der ukrainischen Werchowna Rada und verfügt über keine realen Machtinstrumente. Er hat lediglich ein Image, Verbindungen im Sicherheitsapparat und einen Posten, der ihn zur Zielscheibe politischer Angriffe macht. Kurz gesagt: Er ist politisch gesehen eine absolute Null.

Höchstwahrscheinlich gibt Budanow solche aufsehenerregenden Erklärungen ab, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, die Illusion von Konkurrenz zu erzeugen, den Eindruck der eigenen Bedeutung zu vermitteln und seine politischen Perspektiven im Verlauf des friedlichen Verhandlungsprozesses zu unterstreichen. Aber zu einem bestimmten Zeitpunkt wird er einen Rückzieher machen und in den Hintergrund treten.

Doch diese politischen Spielchen und der primitive Schwindel interessieren niemanden mehr und finden nicht einmal mehr Anklang. Kiew sieht sich bereits mit der harten Realität konfrontiert: Es gibt keine Raketen für die Luftabwehr, die Ölpreise steigen, die von der EU versprochenen Milliarden Euro bleiben aus – und ohne all das ist Kiew weder in der Lage zu kämpfen noch zu überleben. Nun können wir es uns leisten, an der Front nicht allzu aktiv zu sein, sondern die militärische und kritische Infrastruktur der Ukraine zu treffen und abzuwarten, bis es zum totalen Zusammenbruch kommt und die Ukraine von selbst fällt. Und das ist ein durchaus realistisches Szenario.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

13.04.2026

Schweizer Patriot-Raketen Deal mit USA steht auf der Kippe

freedert.online, 13 Apr. 2026 06:00 Uhr, 

Für die Schweiz erweist sich das Patriot-System als Rohrkrepierer. Die Schweiz erwägt den Abbruch des US-Geschäfts und sucht nach Alternativen. Dabei geht es nicht nur um die Lieferschwierigkeiten der USA, sondern auch wegen zunehmender Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Systems.


Schweizer Patriot-Raketen Deal mit USA steht auf der Kippe© urheberrechtlich geschützt


Ein Patriot-Luftverteidigungssystem der Bundeswehr im polnischen Rzeszow, September 2025.


Die Anschaffung von fünf Patriot-Luftabwehrsystemen aus den USA für mehrere Milliarden Franken steht in der Schweiz auf der Kippe. Verteidigungsminister Martin Pfister hat am 1. April 2026 erstmals öffentlich einen vollständigen Vertragsabbruch als "reale Option" bezeichnet, solange Washington keine verbindlichen Liefertermine nennt. Die Schweiz hat die Zahlungen bereits im Herbst 2025 eingestellt. Während Lieferverzögerungen von mindestens fünf Jahren der Hauptgrund sind, gewinnt nun auch die Diskussion über die tatsächliche Leistung und Zuverlässigkeit der Systeme an Schärfe.

Obwohl Verteidigungsminister Pfister weiter betont: „Wir gehen heute noch davon aus, dass wir diese Systeme bekommen werden“, will die Schweiz alle weiteren Vorauszahlungen so lange zurückhalten, bis Washington verbindliche Liefertermine, die genauen Lieferkosten sowie die genauen Folgen und Kosten einer möglichen Kündigung des Vertrags nennt. Eine abschließende Empfehlung soll dem Schweizer Bundesrat bis Ende Juni 2026 vorgelegt werden. Parallel dazu hat Bern eine formelle Anfrage an einen europäischen Hersteller für ein zweites Langstrecken-Luftabwehrsystem geschickt; als klares Signal der Frustration über die Zuverlässigkeit der USA.

Zur Erinnerung: Im Jahr 2022 bestellte die Schweiz im Rahmen des Air2030-Programms fünf Patriot-Flugabwehrsysteme (Configuration-3+ Modernized Fire Units) über das US-amerikanische Foreign Military Sales (FMS)-Programm. Die Lieferung sollte 2026 beginnen und 2028 abgeschlossen sein. Zusätzlich wurde im Jahr 2023 der Kauf von modernisierten PAC-3-MSE-Raketen vereinbart. Der Vertrag umfasste Offset-Geschäfte zugunsten der Schweizer Industrie. Bis Herbst 2025 hatte Bern bereits rund 750 Millionen Franken überwiesen – ein beträchtlicher Vorschuss, der unter erheblichem US-Druck geleistet wurde.


Schweizer Rüstungschef unter Verdacht: Vetternwirtschaft auf höchster Ebene?





Schweizer Rüstungschef unter Verdacht: Vetternwirtschaft auf höchster Ebene?






Die Probleme begannen im Juli 2025, als die USA Bern mitteilten, dass Lieferungen wegen der Priorisierung der Ukraine-Unterstützung verschoben würden. Im Februar 2026 folgte die nächste Hiobsbotschaft: Die Inbetriebnahme in der Schweiz verschiebt sich voraussichtlich auf frühestens 2034. Der laufende Iran-Krieg hat die globale Nachfrage nach Patriot-Systemen weiter explodieren lassen und die US-Bestände zusätzlich strapaziert. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte bereits am 19. März 2026 im Pentagon erklärt, dass die Munitions- und Systemvorräte durch die Hilfe für die Ukraine stark dezimiert seien – eine Folge früherer Entscheidungen der Biden-Administration.

Noch brisanter ist der finanzielle Aspekt. Alle Schweizer Rüstungszahlungen fließen in einen zentralen US-Trust-Fonds, aus dem nicht nur Patriot, sondern auch die von der Schweiz bestellten F-35A-Kampfjets und Ersatzteile für die F/A-18 finanziert werden. Als Bern im Herbst 2024/2025 die Patriot-Zahlungen einfrieren wollte, um Druck auszuüben, umging Washington diesen Schritt einfach: Gelder, die eigentlich für die F-35 bestimmt waren, wurden an den Hersteller Raytheon umgeleitet. Die Trump-Regierung drohte zudem mit Konsequenzen, falls der Fonds eine kritische Liquiditätsgrenze unterschreitet. Bern knickte ein und zog Ende März 2026 eine eigentlich erst im Sommer fällige F-35-Zahlung in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrags vor – um die eigene Luftwaffe nicht zu gefährden.

Das Verteidigungsdepartement (VBS) warnt ausdrücklich: Entscheidungen zum Patriot-System dürfen die F-35-Beschaffung und die F/A-18-Versorgung nicht gefährden. Dennoch hält Bern den Zahlungsstopp für Patriot aufrecht. "Wir verhandeln derzeit alle möglichen Optionen mit den USA. Dazu gehört auch ein allfälliger Abbruch", sagte Pfister. Unklar bleibt, ob und wie viel von den bereits ausgezahlten 750 Millionen Franken bei einer Kündigung zurückfließen würde. Ein Totalverlust wäre ein schwerer finanzieller Schlag für die Schweizer Steuerzahler.

Die aktuelle Lage offenbarte tiefere strukturelle Probleme. Die Schweiz, die als neutrales Land nicht der NATO angehört, setzt auf eine eigenständige Verteidigungspolitik. Das Air2030-Programm soll die Luftverteidigung grundlegend modernisieren. Die Abhängigkeit von US-Lieferungen erweist sich jedoch als riskant: Washington priorisiert eigene und alliierte Bedürfnisse in akuten Konflikten.

Deshalb sucht Bern nun aktiv europäische Alternativen. Anfang März 2026 beschloss der Bundesrat, die Beschaffung eines zweiten Langstrecken-Luftabwehrsystems zu prüfen – produziert in Europa. Eine "Request for Information" (RFI) wurde an einen möglichen Hersteller verschickt. Im Fokus steht vor allem das französisch-italienische SAMP/T-NG-System (Eurosam), das eine vergleichbare Reichweite bietet und deutlich schnellere Lieferzeiten (möglicherweise schon 2029) verspricht. Eine Entscheidung über das weitere Vorgehen soll ebenfalls im Sommer fallen.

Zweifel an Leistungsfähigkeit

Zugleich wächst in Politik und Medien mit Blick auf den Einsatz von Patriot in den Kriegen im Mittleren Osten und der Ukraine, der Kritik an der Performance und Zuverlässigkeit der Patriot. In Medien wie SRF , NZZ , Blick und Watson sowie in Parlamentsdebatten und Foren wird die Patriot-Rakete zwar nicht als Totalversager dargestellt, aber als besonders teures, und technologisch begrenztes Instrument gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Im Iran-Krieg 2026 haben etwa US- Verbündete wie die Vereinigten Arabischen Emirate Tausende iranische Drohnen und Raketen abgefangen – doch zu einem sehr hohen Preis von 2,8 bis 4 Millionen Franken pro Rakete. Kritiker sprechen von einer "kostspieligen Abwehrspirale", die bei Massenangriffen mit billigen Drohnen und Raketen extrem teure Abwehrmunition verschlingt und die begrenzten globalen Bestände dramatisch schnell dezimiert.


Verrät Polen die USA? Keine Patriots für den Iran-Krieg – Zerfällt die NATO?





Verrät Polen die USA? Keine Patriots für den Iran-Krieg – Zerfällt die NATO?






Ähnlich wird der Einsatz der Patriot in der Ukraine bewertet: Die Systeme hätten zwar viele russische Raketen und Drohnen abgefangen, hätten sich aber bei Schwarmangriffen von tief fliegenden Drohnen oder bestimmten hyperschallähnlichen Raketentypen als unnütz erwiesen. Die Ukraine setzt inzwischen auf günstigere Alternativen wie Flak zur Drohnenabwehr. In der Schweiz heißt es deshalb: Für ein neutrales Land mit begrenzten Ressourcen könnte Patriot bei saturierenden Drohnenangriffen oder mit modernen Hyperschallraketen überfordert sein.

Vor allem linke Politiker fordern daher einen radikalen Schnitt. SP-Ständerätin Franziska Roth drängt auf die vollständige Kündigung des Patriot-Auftrags. Selbst bürgerliche Stimmen wie SVP-Ständerat Werner Salzmann sehen in den Verzögerungen eine Chance, aus dem US-Vertrag auszusteigen, um auf europäische Systeme wie das französisch-italienische SAMP/T oder die Sky-Shield-Initiative umzuschwenken, wobei die realen Kriegserfahrungen mit Patriot als schlagendes Argument gelten.

Fazit

Die Debatte um den Patriot-Deal wirft für die Schweiz grundsätzliche Fragen auf: Wie zuverlässig sind US-Lieferungen in Zeiten geopolitischer Krisen? Wie stark darf ein neutrales Land wie die Schweiz von einem einzigen Lieferanten abhängig sein? Die Trump-Administration hat mit ihrer harten Haltung – Umleitung von Geldern und Druck auf andere Programme – das Vertrauen in Washington weiter erschüttert. Gleichzeitig zeigt die Schweiz Handlungsfähigkeit: Sie hält Zahlungen zurück, verhandelt hart und baut europäische Optionen auf.

Mehr zum Thema - Die Schweiz fängt an, gegenüber Washington die Zähne zu zeigen


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Video https://rumble.com/v76m1a4-katar-iran-bombardiert-milliarden-dollar-teures-radar-auf-grtem-us-sttzpunk.html Dauer 1:24 Min.


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Info: https://freedert.online/meinung/276935-schweizer-patriot-raketen-deal-mit/


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13.04.2026

Bericht u. uncut Tagesnachrichten 13.04. Anhang

aus e-mail von Helga, 13. April 2026, 11:39 Uhr


13. Apr. 10:55 Chef der Quds-Einheit: USA und zionistisches Regime werden die Region mit leeren Händen verlassen

13. Apr. 10:13 RANISCHER MILITÄRSPRACHER: „Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Arabischen Meer gilt entweder für alle oder für niemanden.” Schiffe, die mit dem Feind verbunden sind, haben weder jetzt noch in Zukunft das Recht, die Straße von Hormus zu passieren. Andere Schiffe dürfen die Straße gemäß den Vorschriften der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran durchqueren. Sollte die Sicherheit der Häfen der Islamischen Republik Iran bedroht werden, wäre kein Hafen im Persischen Golf oder im Arabischen Meer mehr sicher.

13. Apr. 09:31 Ernst Wolff: „Trump lässt alle Hüllen fallen.” Die USA blockieren ab sofort selbst die Straße von Hormus. Das Ziel ist eine Weltwirtschaftskrise, Hungersnöte und globale soziale Verwerfungen, um einen Neustart – die vollständige Übernahme der Welt durch den digital-finanziellen Komplex – zu erreichen.

13. Apr. 05:03 Robert Pape zufolge könnte die globale Wirtschaft „innerhalb von zehn Tagen” mit Mangel an kritischen Gütern konfrontiert sein.

13. Apr. 04:49 Senator Ron Johnson (R-WI) spricht offen darüber, wohin diese Iran-Politik letztendlich führen soll: „Wir müssen dafür sorgen, dass das iranische Regime gestürzt“ und „vollständig zerstört“ wird, sonst „haben wir unsere Aufgabe noch nicht erfüllt“, was bedeutet, dass dies „ein langfristiges Projekt“ sein wird und nicht einfach sein wird

13. Apr. 04:48 Israelische Medien, darunter Ynet, Channel 12 und Kan, berichten, dass die IDF sich auf einen erneuten Konflikt mit dem Iran vorbereitet — Times of Israel

13. Apr. 04:45 Seyed Abbas Araghchi sagte: „In intensiven Gesprächen auf höchster Ebene seit 47 Jahren hat der Iran in gutem Glauben mit den USA verhandelt, um den Krieg zu beenden. Doch als wir dem „Islamabad-Abkommen“ bereits sehr nah waren, stießen wir auf Maximalismus, sich verschiebende Ziele und Blockaden. Null Lehren gelernt. Guter Wille gebiert guten Willen. Feindschaft gebiert Feindschaft.

13. Apr. 04:16 hina ist aufgrund seiner massiven Investitionen, Handelsbeziehungen und Energieabhängigkeit besonders stark auf Stabilität in der Golfregion angewiesen, da Konflikte wie eine Sperrung der Straße von Hormus seine wirtschaftlichen Interessen und Energieversorgung erheblich gefährden würden. – Bloomberg

13. Apr. 04:14 Mohsen Rezaei, ein hochrangiger iranischer Militärbeamter, sagte: „So wie die Vereinigten Staaten eine historische Niederlage in ihrem Versuch erlitten haben, die Straße freizumachen, werden sie auch mit ihrer Seeblockade scheitern. Die iranischen Streitkräfte werden ihnen nicht die Gelegenheit dazu geben und verfügen über Fähigkeiten, mit denen sie eine Blockade kontern können. Der Iran ist kein Land, das man mit einem einfachen Tweet blockieren kann.

13. Apr. 04:13 davon werden, wie die Huthis die Straße von Bab el-Mandeb schließen. Auf Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Straße von Bab el-Mandeb bis Ende April geschlossen wird, bei 20 %.

13. Apr. 04:01 Neo-Caligula postet ein Bild von sich selbst als Jesus Christus, der die Toten auferweckt. Damit beleidigt er wohl jeden Christen weltweit.

13. Apr. 03:53 Pepe Escobar: Bald zu sehen: Gegen den Vampirball! die Blockade des Al-Aqsa-Dreiecks.

13. Apr. 03:51 Neo-Caligula, der regelmäßig mit Völkermord droht: „Ich war sehr nett zum Iran.”

13. Apr. 03:48 Bericht: Der Iran sagt, wenn Trump gegen die Straße von Hormuz vorgeht, wird er auch die Straße von Bab al-Mandab verlieren

13. Apr. 03:46 Kanada muss SICH AUF EINEN GROßANGELEGTE KRIEG VORBEREITEN — Spitzengeneral

13. Apr. 03:44 Präsident Trump schreibt einen äußerst respektlosen Beitrag auf Truth Social und beleidigt Papst Leo XIV ‚Ich will keinen Papst, der es für in Ordnung hält, dass der Iran Atomwaffen besitzt. Ich will keinen Papst, der es für schrecklich hält, dass die USA Venezuela angegriffen haben. Ich will keinen Papst, der den Präsidenten der Vereinigten Staaten kritisiert. Papst Leo sollte dankbar sein; Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan.‘

13. Apr. 03:36 Die Soros-Organisation hat Ungarn übernommen — Elon Musk Der Technologie-Tycoon Elon Musk gab eine Warnung aus, dass die Globalisten Ungarn nach Orbáns Wahlniederlage übernommen haben.

13. Apr. 03:35 Filmmaterial dokumentiert die Folgen der unerbittlichen israelischen Luftangriffe auf Srifa im Distrikt Tyrus im Süden des Libanon.

13. Apr. 03:26 Und die Ölpreise steigen wieder.

13. Apr. 03:26 Nach Orbáns Abwahl: Péter Magyar: „Ungarn wird wieder ein starker Verbündeter in der Europäischen Union und der NATO sein.”

13. Apr. 03:23 Kommandant der iranischen Marine: Trumps Drohungen, eine Seeblockade gegen den Iran zu verhängen, sind „lächerlich“.

13. Apr. 03:23 Ghalibaf aus dem Iran: Wenn die Amerikaner unseren Willen erneut testen, werden wir ihnen eine noch größere Lektion erteilen.

13. Apr. 03:21 Kriegshandlungen: Die Streitkräfte des US-Zentralkommandos (CENTCOM) werden am 13. April um 10 Uhr ET mit der Durchführung einer Blockade des gesamten Seeverkehrs in und aus iranischen Häfen beginnen, in Übereinstimmung mit der Proklamation des Präsidenten, kündigt das US-Militär an

13. Apr. 03:20 Präsident Trump erwägt, begrenzte Militärschläge im Iran wieder aufzunehmen, so Beamte und Personen, die mit der Situation vertraut sind. -WSJ

13. Apr. 03:16 Eine massive Menge an Luftunterstützung wird in den Nahen Osten geschickt

13. Apr. 03:13 Die Joint Task Force Southern Spear von SOUTHCOM führte zwei tödliche kinetische Angriffe auf zwei mutmaßliche Drogenschiffe durch, die auf „bekannten Drogenhandelsrouten“ im östlichen Pazifik unterwegs waren. Bei den beiden Angriffen wurden fünf Personen getötet, wobei ein Überlebender aus dem ersten Angriff gerettet wurde, als die US-Behörden Such- und Rettungsmaßnahmen einleiteten.

13. Apr. 03:11 Australien und das Vereinigte Königreich haben angekündigt, dass sie nicht an der von Präsident Trump geplanten Blockade des Iran teilnehmen werden.

13. Apr. 03:10 Die israelische KAN-Agentur zitiert hochrangige israelische Sicherheitsbeamte und sagt, Israel sei bereit und wolle den Krieg wieder aufnehmen und warte auf Trumps Entscheidung.

13. Apr. 03:10 Der IRGC sagt, dass die Straße von Hormuz für nicht-militärische Schiffe unter bestimmten Vorschriften offen bleibt, betont jedoch, dass jeder Transit der iranischen Kontrolle unterliegt. Es warnte, dass alle Militärschiffe, die versuchen, sich der Straße zu nähern oder sie unter irgendeinem Vorwand zu betreten, als Verletzung des Waffenstillstands betrachtet werden und mit einer „entschlossenen und entschiedenen Antwort“ beantwortet werden.

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13.04.2026

Kubas Präsident legt sich mit Trump an

aus e-mail von Doris Pumphrey, 13. April 2026, 11:23 Uhr


Berliner Zeitung 12.4.2026

Kubas Präsident legt sich mit Trump an: „Habe keine Angst“

Nach Trumps Drohungen verschärft sich der Ton zwischen Washington und Havanna. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel kündigt Widerstand an – notfalls bis zum Tod.

Alexander Schmalz

Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat sich demonstrativ gegen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gestellt und Widerstand angekündigt. „Ich habe keine Angst. Ich bin bereit, mein Leben für die Revolution zu geben“, sagte Díaz-Canel in einem Interview mit dem US-Sender NBC, das am Sonntag ausgestrahlt wurde.

Der Staatschef reagierte damit auf wiederholte Äußerungen Trumps, der zuletzt offen über eine mögliche Übernahme Kubas gesprochen hatte. Díaz-Canel betonte, sein Land strebe keinen Konflikt an. Sollte es jedoch zu einem militärischen Eingreifen kommen, werde Kuba sich verteidigen. Ein solcher Schritt hätte „sehr hohe Kosten für alle Beteiligten“.

Warnung vor US-Eingreifen

Díaz-Canel wies auch Spekulationen über gezielte Militäraktionen zurück. Es gebe „keine Rechtfertigung“ für eine militärische Aggression oder etwa die Festnahme eines Staatschefs, sagte er mit Verweis auf die Festsetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA Anfang des Jahres. Sollte es dennoch zu einem Eingreifen kommen, werde Kuba kämpfen. „Wenn wir sterben müssen, werden wir sterben“, sagte Díaz-Canel und zitierte die Nationalhymne: Für das Vaterland zu sterben bedeute zu leben.

Hintergrund: Trumps Drohungen und wachsender Druck

Die Spannungen zwischen den USA und Kuba haben sich in den vergangenen Wochen deutlich verschärft. Trump hatte mehrfach erklärt, die USA könnten Kuba „übernehmen“ oder „befreien“. Die Insel sei derzeit „eine sehr geschwächte Nation“. Parallel verschärfte Washington den wirtschaftlichen Druck. Seit Januar kontrollieren die USA den Schiffsverkehr rund um Kuba, um die Energieversorgung der Insel zu treffen.

Die Regierung in Havanna spricht von einer gezielten Energieblockade durch die USA und wirft Washington vor, die ohnehin schwere Wirtschaftskrise weiter zu verschärfen. Hintergrund ist vor allem, dass wichtige Öllieferungen aus Venezuela weitgehend ausgefallen sind. Nach US-Maßnahmen gegen die venezolanische Führung sowie Drohungen gegen Staaten und Unternehmen, die Öl nach Kuba liefern, ist der Nachschub stark eingeschränkt worden.

Auch internationale Beobachter und Politiker sprechen inzwischen von einer faktischen Ölblockade. Die US-Regierung habe den Zufluss von Treibstoff gezielt unterbunden, was zu massiven Engpässen, Stromausfällen und Versorgungsproblemen auf der Insel geführt habe. Díaz-Canel bezeichnete das Vorgehen als „grausam“ und „bösartig“. Die USA hätten kein Recht, sich als Retter Kubas darzustellen.

Streit über politische Forderungen

Nach Angaben aus US-Regierungskreisen knüpft Washington eine Entspannung an Bedingungen wie die Freilassung politischer Gefangener, Mehrparteienwahlen sowie Presse- und Gewerkschaftsfreiheit. Díaz-Canel machte im Interview jedoch keine Zusagen. Auch Forderungen nach einem Rücktritt wies er zurück. „Selbstbestimmung und Unabhängigkeit stehen für uns an erster Stelle“, sagte der Präsident. Revolutionäre würden nicht einfach zurücktreten.

Gespräche ohne Durchbruch

Trotz der angespannten Lage laufen im Hintergrund Gespräche zwischen beiden Seiten. Díaz-Canel bestätigte Kontakte, betonte jedoch, er habe bislang nicht direkt mit US-Außenminister Marco Rubio gesprochen. Beobachter sehen die Lage als festgefahren. Während Washington den Druck erhöht, zeigt sich die Führung in Havanna bislang nicht bereit, grundlegende politische Zugeständnisse zu machen.

unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

13.04.2026

Europas Kernwaffenspielchen: Über Russisches Roulette zur nuklearen Anarchie für neuen Ostfeldzug

freedert.online, 13 Apr. 2026 07:35 Uhr, 

Europa bereitet einen Krieg gegen Russland vor. Zu nichts anderem dienen auch die jetzigen Bestrebungen der EU, ein europäisches Kernwaffenarsenal aufzubauen, um Russland durch nukleare Abschreckung zu zwingen, sich bei der Verteidigung in diesem Krieg auf konventionale Waffen zu beschränken. Die Option, auf einen solchen Krieg einfach zu verzichten, fällt Europas Eliten aus einem gewissen Grund nicht ein.


Europas Kernwaffenspielchen: Über Russisches Roulette zur nuklearen Anarchie für neuen OstfeldzugQuelle: RT


Karikatur, "KI"-erstellt.


Russlands Auslandsgeheimdienst SWR hat bekanntgegeben, dass die EU die Möglichkeiten prüfe, eigene Produktionslinien für Atomwaffen aufzubauen.

Alles geschehe unter strengster Geheimhaltung. Gespräche hierüber hingegen laufen schon seit Jahren recht offen. Macron, der wie der sprichwörtliche gallus gallicus (französischer Hahn) umherstolziert, bewirbt regelmäßig Frankreichs "nuklearen Schutzschirm", der die Alte Welt vor allem möglichen Unbill und Unglück schützen soll. Diese einfach gestrickte Handgeschicklichkeit und die freundlichen Angebote entwickeln sich immer mehr zu einem europaweiten Kernwaffenprogramm – mit dem Recht für jeden EU-Mitgliedstaat, Nuklearwaffen zu besitzen und zu fertigen. Berlin leckt sich bereits die Lippen – wohl im gleichzeitigen Bedauern, unter Hitler nicht die Zeit dazu gehabt zu haben. Auch Warschau ist bestrebt, sein Ego zu streicheln


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Großbritannien und Frankreich machen Ukraine zu Selbstmordattentäter





Meinung

Großbritannien und Frankreich machen Ukraine zu Selbstmordattentäter





Daneben gibt es auch experimentelle Herangehensweisen eher abenteuerlicher Art: Was würde geschehen, wenn die Bombe in die Hände von Selenskijs Clique fiele? Wie weit würde er, darauf galoppierend, kommen?

Die Logik der EU-Führung, mit der sie ihr stetiges Absinken zum Abgrund des Wahnsinns erklärtt, entwickelt sich in eine durchaus vorhersehbare Richtung. Die Argumente für diese Entwicklung sind entweder bereits geäußert worden – oder aber, wenn nicht, so doch sehr vorhersagbar: Auf Trumps USA ist kein Verlass – sie würden die "europäische NATO" nicht schützen, sondern sie sogar in die Falle locken, wie es den Golfstaaten widerfahren ist, die sich zu sehr auf den Schutz durch die USA verlassen haben.


Bedrohung durch Artikel 5 der NATO – wie damit umgehen?





Meinung

Bedrohung durch Artikel 5 der NATO – wie damit umgehen?






Auch weiß jeder um die Entwertung des berüchtigten Artikel 5 der NATO-Charta (sofern es da überhaupt etwas zu entwerten gab: Verpflichtet er doch im Bündnisfall strenggenommen niemanden zu nichts; Anm. d. Red.), insofern als die USA eine Politik der Eigeninteressen verfolgen. Und deshalb plant also die EU, auf Nummer bombensicher zu gehen für den Fall eines möglichen Konflikts mit Moskau – den sie intensiv vorbereitet, unter anderem durch Selbsteinbildung.

Allerdings ist jedes derartige Argument zweifelhaft, sofern es sich allein auf die aktuelle politische Lage bezieht: Was hier geschieht, ist nämlich nicht erzwungen – sondern geplant. Jahre noch vor Russlands militärischer Sonderoperation in der Ukraine verkündete Macron höchstselbst den "Hirntod" der NATO. Dies war – schon damals abzusehen – nicht bloß Kritik, sondern auch eine Erklärung von etwas wie der militärischen Souveränität Europas. Eine Hoheitserklärung, die – zusammen mit den Vorbereitungen auf eine Konfrontation mit Russland, sogar mit einem konkret geplanten Termin – den Grundstein für die heutige Euromanie legte.


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Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/2s7qgupwayvv7p7v/Der_barbarische_Russe_Wenn_der_noch_fruchtbare_Scho_wieder_krei_t9bbd6.mp3 Dauer 9:52 Min.


Die "kollektive europäische Ursula von der Leyen", die ihre Hände über Jahrzehnte hinweg ihren Idolen aus Nazi-Deutschland entgegen zur leidenschaftlichen symbolischen Umarmung ausstreckte, argumentierte: Wie können wir sicherstellen, dass unser geplante Konflikt mit Russland uns hier nicht schädigt – dass alles auf fremdem Boden stattfindet, wie im Falle des aktuellen Ukraine-Konflikts? Dass der neue Ostfeldzug nicht von verheerenden, alles einäschernden Einschlägen im Westen begleitet wird? Daher auch die bizarre Schachpartie, die in der Fantasiewelt europäischer Politiker konstruiert wird und Russlands Nuklearpotenzial ausklammern soll.


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Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/be944kejmvtx42nm/Atomwaffen_Finnen_verspielen_ihre_U_berlebenschancen_im_Falle_einesa6iuy.mp3 Dauer 10:11 Min.


Kleine Klarstellung: Reden wir über taktische Atomwaffen, reden wir auch über Ramstein und Büchel




Meinung

Kleine Klarstellung: Reden wir über taktische Atomwaffen, reden wir auch über Ramstein und Büchel





In ihrem Konfrontationswahn malen sie Szenarien, in denen ein Konflikt zugelassen und angenommen wird, ohne dass seine Eskalation auf die nukleare Ebene stattfindet. Damit wollen sie einerseits Russland die Hände binden – und andererseits den Kritikern ihrer Pläne das Hauptargument für den Verzicht auf einen solchen groß angelegten Angriff nehmen: Von wegen, wenn Europa und Russland ihre Atomwaffen ruhen lassen, werde alles "fair" verlaufen, ohne katastrophale und tödliche Aussichten für die Zivilisation, und daher möge der Stärkere gewinnen. So legen sie das Fundament für einen großen gesamteuropäischen Krieg.

So sieht er aus, der "Garten Europa" – ein "Garten Eden", wo Visionen blutiger Gemetzel seine Eliten bereits verblendet haben. Obwohl, naja: Ehrlich gesagt ähnelt der "Garten" eher etwas anderem.

Conan Doyles "Die verlorene Welt" etwa könnte einem hier in den Sinn kommen: Ein unzugängliches Bergplateau, im Kernland prähistorische Tiere und urzeitliche Wilde. Archaische Zeiten, abgeschottet von der Außenwelt. Doch die verlorene Welt, mit der wir es hier zu tun haben, ist ihrerseits nicht ganz so alt und auch nicht so unbekannt. Sie wurde zuverlässig von der Sowjetunion bewacht – solange es sie gab. Nach ihrem Untergang hielten Denkmäler und Gräber von Rotarmisten die Grenzen, doch selbst diese gibt man jetzt gnadenlos der Zerstörung und Schändung anheim, um all jenes Uralte, Blutrünstige und Kannibalische in die große Welt hinauszulassen und ihm dort freien Lauf zu lassen – all Jenem, was in Europa unter dessen Deckmantel eines "Gartens Eden" verborgen lag.


Der Raubtierinstinkt ist das Fundament des westlichen Aufstiegs




Meinung

Der Raubtierinstinkt ist das Fundament des westlichen Aufstiegs






Die heutigen furchterregenden Monster beweisen immer stärker ihre fleischfressenden Instinkte, Heulen und Zähneknirschen sind zu hören. Sie durchbrechen den Boden des Wahnsinns nach unten, um den Höhlengang freizulegen, der zu ihrer "verlorenen Welt" führt – einer Welt, die vor 81 Jahren von einem Rotarmisten verschlossen und mit dem Banner des Sieges auf dem Reichstag versiegelt wurde. Die Bestien sind hungrig, erbarmungslos brutal und schrecken vor nichts zurück, um Rache zu üben und ihren Blutdurst zu stillen – Fleisch vom Fleische jener Monster und Dämonen der Vergangenheit; und auch diese kriechen aus ihren Kellern, reißen die Überreste der Sicherheitsarchitektur und der gegenseitigen Zügel ein – und graben nur ihren einen Tunnel, der entlang der einzigen, von ihnen erwünschten Entwicklung der Geschehnisse zum von ihnen erwünschten Ziel führt. Sie spielen gleichsam ein wahnsinniges Roulette – bei dem sie das Leben von Millionen aufs Spiel setzen.

Übersetzt aus dem Russischen

Andrei Rudaljow ist ein russischer Schriftsteller, Journalist, bedeutender Literaturkritiker (vor allem des "neuen Realismus" in Russland) und Publizist. Er ist zudem Chefredakteur der russischen Nachrichtenagentur IA Belomorkanal und hat eine Kolumne bei der russischen Ausgabe von RT.

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Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/y42k3ysar6p6gubf/EU_und_NATO_u_berzeugt_Russland_wei_nur_noch_nicht_dass_es_verloren9y01k.mp3 Dauer  Min.


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13.04.2026

Wird Trumps Befehl zur Blockade iranischer Häfen tatsächlich funktionieren?

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SONAR21 Son of the New American Revolution


seniora.org, 13. April 2026, 13.04.2026 Von Larry Johnaon - übernommen von //substack.com/@larrycjohnson">Larry C. Johnson - bezahlter Beitrag

Die kurze Antwort auf meine Frage lautet: Nein! Die USA werden, ungeachtet Trumps Drohungen, ihre Marineschiffe nicht in der Nähe der iranischen Küste stationieren … Die Carrier Strike Group (CSG 3) der USS Abraham Lincoln (CVN-72) musste dies im März auf die harte Tour lernen. Die Lincoln CSG näherte sich im März bis auf 210 Meilen der südlichen iranischen Küste, musste sich jedoch nach einem Angriff durch eine Flut iranischer Raketen und Drohnen auf eine Position etwa 700 Meilen vor der iranischen Küste zurückziehen. Daher werden alle Versuche, einen Tanker abzufangen, Hunderte von Meilen vor der iranischen Küste stattfinden.


Das Abfangen eines Tankers erfolgt normalerweise durch einen Hubschrauberangriff. Das bedeutet, dass die USA auf Schiffe angewiesen sind, die Hubschrauber transportieren und starten können. Derzeit gibt es nur drei Gruppen von Schiffen der US-Marine, die diese Kriterien erfüllen… Die USS Abraham Lincoln (CVN-72) Carrier Strike Group (CSG 3) und die beiden MEUs (d. h. Marine Expeditionary Units) des US Marine Corps   – die 11. und die 31.

Die 31. MEU besteht aus der USS Tripoli (LHA-7)   – einem amphibischen Angriffsschiff der America-Klasse. Sie dient als primäre Plattform für die Marinefliegerei (einschließlich F-35B Lightning II, MV-22 Ospreys und Hubschrauber) sowie für Kommandofunktionen. Unterstützt wird sie von der USS New Orleans (LPD-18)   – einem amphibischen Transportdock der San-Antonio-Klasse. Sie traf zusammen mit der Tripoli ein und befördert zusätzliche Marines, Fahrzeuge und Ausrüstung   – sowie von der USS Rushmore (LSD-47) — Docklandungsschiff der Whidbey-Island-Klasse. Es befand sich Anfang April auf dem Weg durch die Straße von Malakka und ist auf dem Weg, sich der Gruppe im Arabischen Meer anzuschließen, um zusätzliche Unterstützung durch schweres Gerät und Landungsboote zu leisten.

Das Flaggschiff der 11. MEU ist die USS Boxer (LHD-4) — amphibisches Angriffsschiff der Wasp-Klasse. Es unterstützt die Marinefliegerei mit F-35Bs, AV-8B Harriers (in einigen Konfigurationen), Ospreys und Hubschraubern. Es wird unterstützt von der USS Portland (LPD-27)   – einem amphibischen Transportdockschiff der San-Antonio-Klasse   – und der USS Comstock (LSD-45)   – einem Docklandungsschiff der Whidbey-Island-Klasse. Die Boxer ARG/11. MEU stellt weitere ~4.000  –4.500 Mann (Marines + Matrosen) zur Verfügung und ist darauf ausgelegt, sich vorübergehend mit der 31. MEU zu überschneiden.

Das bedeutet, dass insgesamt 7 Schiffe zur Verfügung stehen, die einen oder mehrere Hubschrauber für eine Abfangmission starten können. Was wie eine einfache Mission erscheint, wird zum Problem, wenn sich die Tanker 700 Meilen oder mehr von der iranischen Küste entfernt befinden… Das Auffinden und Verfolgen eines Schiffes, selbst eines großen Tankers, ist schwierig. Je weiter sich der Tanker von der iranischen Küste entfernt, desto größer wird das Suchgebiet proportional, was es schwieriger macht, ein Ziel zu finden und zu lokalisieren. Das hier ist nicht die Karibik und schon gar nicht Venezuela.

Trump hat mit dieser Ankündigung den Eigentümern jener Tanker, denen das Verlassen des Persischen Golfs gestattet ist, reichlich Zeit gegeben, Sicherheitsteams an Bord dieser Schiffe zu stationieren, die mit schultergestützten MANPADS (d. h. tragbaren Luftabwehrsystemen) bewaffnet sind. Falls einer dieser Tanker unter chinesischer oder japanischer Flagge fährt, könnte jeder Versuch, an Bord dieser Schiffe zu gehen, von diesen Ländern als Kriegshandlung angesehen werden. Ich glaube nicht, dass das CENTCOM die Probleme und Gefahren, die entstehen werden, wenn das CENTCOM diese Mission tatsächlich durchführt, wirklich durchdacht hat.

Falls Sie sich über den Unterschied zwischen einem LHA, einem LHD, einem LPD und einem LSD (nein, nicht die Droge) im Unklaren sind, finden Sie hier einige Fotos der drei oben genannten Haupttypen von Amphibienfahrzeugen der US-Marine. [HINWEIS: LHA und LHD sind derselbe Typ von Amphibienschiffen.]

LPD   – Amphibious Transport Dock (San-Antonio-Klasse)

Diese Schiffe transportieren Marinesoldaten, Fahrzeuge und Landungsboote und verfügen über ein großes Welldeck zum Zuwasserlassen von Amphibienfahrzeugen oder kleinen Booten. Sie verfügen außerdem über ein kleines Flugdeck für Hubschrauber und MV-22 Ospreys.


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en.wikipedia.org

LSD   – Dock-Landungsschiff (Whidbey-Island-Klasse)

Diese sind darauf spezialisiert, schwere Landungsboote, Fahrzeuge und Ausrüstung von einem großen Welldeck aus zu transportieren und zu Wasser zu lassen. Sie verfügen über ein kleineres Flugdeck, das in erster Linie für Hubschrauber vorgesehen ist.


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en.wikipedia.org

LHD   – Amphibisches Angriffsschiff (Wasp-Klasse)

Dies sind die größten amphibischen Schiffe, die wie „Mini-Flugzeugträger“ funktionieren. Sie verfügen über ein Flugdeck in voller Länge für Hubschrauber, MV-22 Ospreys und (in einigen Fällen) F-35B-Kampfflugzeuge sowie über ein Welldeck.


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nationalinterest.org

Bonus: LHA   – America-Klasse (z. B. USS Tripoli)

Zum Kontext mit der 31. MEU hier die USS Tripoli (LHA-7), ein modernes amphibisches Angriffsschiff der America-Klasse, das einem LHD ähnelt, aber mit einem größeren Flugdeck und in einigen Varianten reduzierter Welldeck-Kapazität stärker für die Luftfahrt optimiert ist.


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en.wikipedia.org

Ich führte zwei aufeinanderfolgende Gespräche über die gescheiterten Verhandlungen, das erste mit Mario Nawfal:

Im Anschluss an Marios Sendung trat ich erneut in Pjotr Krusins Podcast auf:

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Quelle: Larry C. Johnson SONAR21 - Autom. Übersetzung

https://larrycjohnson.substack.com/p/will-trumps-order-to-blockade-iranian



Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/wird-trumps-befehl-zur-blockade-iranischer-haefen-tatsaechlich-funktionieren


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13.04.2026

[kernfusion-nein-danke] Atommüll

aus e-mail von kernfusion-nein-danke, 13. April 2026, 12:45 Uhr


Dieser Artikel wurde ursprünglich am 26.03.2026 veröffentlicht, interessiert jedoch immer noch sehr viele unserer Leser:innen. Deshalb haben wir ihn hier nochmals zur Verfügung gestellt.

Neuer Kernkraft-Boom: Was tun mit dem nuklearen Abfall?


Während Deutschland am Atom-Aus festhält, werden in immer mehr Ländern neue Reaktoren auch neuen Typs gebaut. Die Frage des Atommülls bleibt derweil bestehen – allerdings wenig beachtet.

https://t3n.de/news/neuer-kernkraft-boom-abfall-1735448/?utm_source=firefox-newtab-de-de


Von Casey Crownhart


Sind SMR eine Lösung für Europas Energiehunger?


Der Umgang der Welt mit Atommüll ist erstaunlich simpel: Oft wird er zunächst in Wasserbecken versenkt, um ihn abzukühlen, dann mit Stahl umhüllt und schließlich viele Hundert Meter unter der Erde vergraben – sofern es ein Endlager gibt. 10.000 Tonnen an abgebrannten Brennelementen fallen jährlich an, sie entstehen bei der Produktion von zehn Prozent des Weltbedarfs an Strom. Mit dem Aufkommen neuer Reaktordesigns könnte der Umgang mit nuklearem Abfall jetzt vor ganz neuen Herausforderungen stehen.

Bisher war die Atommüllentsorgung auf die herkömmlichen, großen Reaktoren ausgerichtet

Die meisten heute in Betrieb befindlichen Reaktoren in Kernkraftwerken folgen einem ähnlichen Grundprinzip: Sie werden mit schwach angereichertem Uran betrieben und mit Wasser gekühlt, und sie sind meist enorm groß und Teil großer Kraftwerkskomplexe. Doch eine Vielzahl neuer Reaktortypen, die in den nächsten Jahren in Betrieb gehen könnten, wird wahrscheinlich Anpassungen erfordern, damit die bestehenden Systeme zur Atommüllentsorgung weiterhin verwendet werden können. Dazu zählen etwa die Small Modular Reactors (SMR), sogenannte Mini-Reaktoren. „Es gibt bislang keine eindeutige Antwort darauf, ob neue Reaktor- und Brennstofftypen, die uns erwarten, die Entsorgung einfacher machen werden oder nicht“, sagt Edwin Lyman, Direktor für Nuklearsicherheit bei der Union of Concerned Scientists.

Von schwach-radioaktivem bis zu hoch-radioaktivem Atommüll

Atommüll lässt sich grob in zwei Kategorien einteilen: schwach-radioaktiver Abfall, wie kontaminierte Schutzausrüstung aus Krankenhäusern und Forschungszentren, und hoch-radioaktiver Abfall, der eine sorgfältigere Handhabung erfordert. Der überwiegende Teil des Volumens entfällt auf schwach-radioaktiven Abfall. Dieses Material kann vor Ort gelagert werden und wird oft, sobald seine Radioaktivität ausreichend abgeklungen ist, weitgehend wie normaler Müll behandelt (mit einigen zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen). Hoch-radioaktiver Müll hingegen ist viel radioaktiver und oft sehr heiß. Diese Kategorie besteht größtenteils aus abgebrannten Brennelementen, einer Mischung aus Materialien wie Uran-235, dem spaltbaren Anteil des Kernbrennstoffs – jenem Teil, der die für den Betrieb von Kernreaktoren erforderliche Kettenreaktion aufrechterhalten kann.

Das Material enthält auch Spaltprodukte, die oft radioaktiven Nebenprodukte der atomaren Spaltung, die Energie freisetzen. Viele Expert:innen sind sich einig, dass die beste langfristige Lösung für abgebrannte Brennelemente und anderen hoch-radioaktive Atommüll ein geologisches Endlager ist – im Wesentlichen ein sehr tiefes, sorgfältig verwaltetes Erdloch. Finnland ist mit den Plänen zum Bau des Endlagers namens Onkalo am weitesten fortgeschritten. Der Standort an der Südwestküste des Landes soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.

Ein richtiges Endlager für Atommüll gibt es in den USA derzeit nicht

Die USA haben in den 1980er Jahren einen Standort für ein geologisches Endlager ausgewiesen. Doch politische Konflikte haben den Fortschritt bei seiner Errichtung bislang blockiert. Daher wird abgebrannter Nuklearbrennstoff in den USA heute vor Ort in noch genutzten oder stillgelegten Kernkraftwerken gelagert. Sobald er aus einem Reaktor entfernt wurde, wird er in der Regel in eine Nasslagerung gebracht, also im Wesentlichen in Wasserbecken versenkt, um abzukühlen. Das Material kann dann später in schützende Zement- und Stahlbehälter, sogenannte Trockenbehälter, Dry Casks, gegeben werden – eine Phase, die als Trockenlagerung bezeichnet wird.

Expert:innen glauben, dass die Branche dieses Konzept für neue Reaktorkonzepte nicht komplett umschreiben muss. „Die Art und Weise, wie wir mit abgebrannten Brennelementen umgehen, wird weitgehend dieselbe sein“, sagt etwa Erik Cothron, Leiter für Forschung und Strategie bei der Nuclear Innovation Alliance, einem gemeinnützigen Think Tank mit Schwerpunkt Nuklearindustrie. „Ich liege nachts daher nicht wach und mache mir Sorgen darüber, wie wir mit neuen abgebrannten Brennelementen umgehen werden.“ Doch veränderte Reaktortypen und Brennstoffe könnten einige neue technische Lösungen erfordern. Es gibt außerdem eine große Bandbreite an neuen Ideen für die Atomkraft, was bedeutet, dass es eine ebenso große Bandbreite an potenziellen Abfallarten geben wird, die behandelt werden müssen.

„Ungewöhnliche Materialien erzeugen ungewöhnlichen Abfall“

Einige der neuen Kernreaktoren werden den derzeit in Betrieb befindlichen Modellen ähnlich sein, sodass ihre abgebrannten Brennelemente weitgehend so behandelt werden können wie heute. Andere hingegen verwenden neuartige Materialien als Kühlmittel und Brennstoffe. „Ungewöhnliche Materialien erzeugen ungewöhnlichen Abfall“, sagt Syed Bahauddin Alam, Assistenzprofessor für Kern-, Plasma- und Strahlentechnik an der University of Illinois in Urbana-Champaign. Einige Neuentwicklungen könnten das Volumen des Materials erhöhen, das als hoch-radioaktiver Abfall behandelt werden muss. Nehmen wir etwa Reaktoren, die Triso-Brennstoff („tri-structural isotropic”) verwenden. Triso besteht aus einem Urankern, der von mehreren Schichten Schutzstoffen umgeben und anschließend in einen Graphitmantel eingebettet ist. Das Graphit, das Triso umhüllt, muss wahrscheinlich mit dem restlichen abgebrannten Brennstoff zusammengefasst werden, wodurch der Atommüll viel voluminöser wäre als bei herkömmlichem Kernbrennstoff.

Aktuell wäre die Trennung dieser Schichten laut einem Bericht der Nuclear Innovation Alliance aus dem Jahr 2024 noch schwierig und kostspielig. Das bedeutet, dass das gesamte Paket als hoch-radioaktiver Abfall entsorgt würde. Das Unternehmen X-energy entwickelt Hochtemperatur-Gasreaktoren, die Triso-Brennstoff verwenden. Es hat bereits Pläne für den Umgang mit abgebranntem Brennstoff bei der Behörde Nuclear Regulatory Commission (NRC) eingereicht, die die Reaktoren in den USA beaufsichtigt. Möglicherweise könnte die neuartige Form des Kernbrennstoffs sogar bei der Abfallentsorgung helfen: Die bei Triso verwendeten Hüllen machen laut Angaben des Unternehmens eine Nasslagerung bei X-energy-Reaktoren überflüssig und ermöglichen eine Trockenlagerung vom ersten Tag an.

Weiterer Atommüll kommt von Schmelzsalz- und Natrium-Reaktoren

Schmelzsalzreaktoren, ein seit langem bekannter, aber inzwischen wieder aufgenommener Reaktortyp, könnte das Abfallvolumen ebenfalls erhöhen. Bei der Konstruktion werden Brennstoff und Kühlmittel nicht wie bei den meisten Reaktoren getrennt gehalten; stattdessen wird der Brennstoff direkt in einem Schmelzsalzgemisch gelöst, das auch als Kühlmittel dient. Das bedeutet, dass der gesamte Behälter als hoch-radioaktiver Abfall behandelt werden müsste. Andere neue Reaktortypen könnten zwar ein geringeres Volumen an Atommüll erzeugen, doch ist das nicht unbedingt ein Vorteil. Schnelle Brüter beispielsweise erreichen einen höheren „Abbrand“, verbrauchen mehr spaltbares Material und gewinnen mehr Energie aus dem Brennstoff. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass abgebrannter Brennstoff aus diesen Reaktoren typischerweise eine höhere Konzentration an Spaltprodukten aufweist und auch mehr Wärme abgibt. Und diese Wärme könnte ein Problem sein.

Abgebrannter Brennstoff muss relativ kühl gelagert werden, damit er nicht schmilzt und gefährliche Spaltprodukte freisetzt. Zu viel Wärme in einem Endlager könnte außerdem das umgebende Gestein beschädigen. „Die Wärme bestimmt maßgeblich, wie viel man in ein Endlager einbringen kann“, sagt Paul Dickman, ehemaliger Beamter des US-Energieministeriums und der NRC. Manche abgebrannten Brennelemente müssten vor der Endlagerung chemisch aufbereitet werden, ergänzt Allison MacFarlane, Direktorin an der School of Public Policy and Global Affairs an der University of British Columbia und ehemalige Vorsitzende der NRC. Das könnte zu technischen Komplikationen und zusätzlichen Kosten führen.

In mit Natriummetall gekühlten Schnellreaktoren kann das Kühlmittel beispielsweise in den Brennstoff eindringen und mit dessen Hülle verschmelzen. Die Trennung könnte sich als schwierig erweisen, und da Natrium mit Wasser stark reagiert, erfordert der abgebrannte Brennstoff eine spezielle Behandlung. Der Natrium-Reaktor von Terrapower beispielsweise ist ein Schnellreaktor und erhielt Anfang März eine Baugenehmigung von der NRC. Er ist darauf ausgelegt, diese Herausforderung sicher zu bewältigen, sagt Jeffrey Miller, Senior Vice President für Geschäftsentwicklung bei Terrapower. Das Unternehmen plant, das Material mit Stickstoff zu durchblasen, bevor es in Nasslagerbecken gebracht wird, um so das Natrium zu entfernen.

Atommüll ist nicht zuletzt eine Frage des Standortes

Für Länder wie die USA, wo Abfälle vor Ort gelagert werden, wäre es unpraktisch, eine Vielzahl kleiner Standorte zu haben, an denen jeweils eigene Abfälle gelagert werden. Einige Unternehmen erwägen, ihre Mikroreaktoren und die dabei anfallenden Abfälle an einen einzigen Standort zurückzuschicken, möglicherweise denselben, an dem die Reaktoren hergestellt werden.

Unternehmen sollten verpflichtet werden, sich gründlich mit dem Abfall zu befassen und Entsorgungsprotokolle zu entwerfen, und sie sollten für den von ihnen produzierten Abfall zur Verantwortung gezogen werden, sagt MacFarlane von der UBC. Sie merkt außerdem an, dass die Planung für den Abfall bisher auf Forschung und Modellierung beruhte und die Realität erst dann klar werden wird, wenn die Reaktoren tatsächlich in Betrieb sind. Wie sie es ausdrückt: „Diese Reaktoren existieren noch nicht, daher wissen wir nicht wirklich viel über den Abfall, den sie produzieren werden.“


Info: https://t3n.de/news/neuer-kernkraft-boom-abfall-1735448/?utm_source=firefox-newtab-de-de


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

13.04.2026

Wahlen
Wahl in Ungarn: Orban räumt schwere Niederlage ein – Trump (noch) nicht

lostineu.eu, 13. April 2026

Machtwechsel in Ungarn: Bei der mit Spannung erwarteten Parlamentswahl wurde Regierungschef Orban mit deutlicher Mehrheit abgewählt. Sollten sich die Teilergebnisse bestätigen, kann Oppositionsführer Magyar einen historischen Sieg verbuchen.

Orban hat seine Niederlage wider Erwarten schon am Wahlabend eingestanden. „Was auch immer kommt, wir werden auch in der Opposition der Heimat dienen“, sagte er am Sonntag vor Anhängern in Budapest.

Sein Herausforderer Magyar darf mit einer komfortablen Mehrheit rechnen. Der konservative Politiker kommt selbst aus der Fidesz-Partei von Premier Orban, brach aber vor zwei Jahren mit ihr und kungelt seitdem mit EVP-Chef Weber.

In Brüssel und Berlin hielt man es nicht für nötig, das offizielle Endergebnis der Wahl abzuwarten, wie es sonst üblich ist. Kommissionschefin von der Leyen preschte vor und jubelte: “Ungarn hat Europa gewählt”.

Trump ist zum Wählerschreck geworden

Allerdings ist nicht ausgemacht, daß Magyar sofort auf den offiziellen EU-Kurs schwenkt und Ukraine-Hilfen und Russland-Sanktionen freigibt. Er dürfte zunächst versuchen, eingefrorene EU-Gelder für Ungarn loszueisen.

Klar ist hingegen, daß die massive Wahlkampfhilfe von US-Präsident Trump für Orban nicht verfangen hat. Es sieht eher so aus, als sei sie nach hinten losgegangen – Trump ist offenbar zum Wählerschreck geworden!

So weit bekannt, hat der MAGA-Mann seine MEGA-Schlappe in Ungarn aber noch nicht eingeräumt. Warum auch? Er hatte letzte Woche seinen Vize Vance zum Wahlkampf nach Budapest geschickt – der darf nun alles ausbaden…

Siehe auch Ungarn: Die EU plant schon für die Zeit nach Orban – mit Selenskyj

P.S. Von ausländischer Einmischung in Ungarn spricht niemand mehr, nicht einmal von der Leyen. Dabei hatte sie wieder den Popanz “Putin” aufgebaut und ihre anti-russischen “Faktenchecker” mobilisiert. In Wahrheit hat sich vor allem Trump eingemischt – aber wen kümmert’s, wenn das Ergebnis “stimmt”?

7 Comments

  1. Guido B.
    13. April 2026 @ 08:52

    Das Ergebnis wird dem POTUS aber gar nicht gefallen. Ein Grund weniger, die Europäer im Ernstfall zu verteidigen. Wie sollen vdL, Merz und Rutte diesen Schlag ins Gesicht des POTUS nur wiedergutmachen?

Antworten

  • Titi
    13. April 2026 @ 08:23

    Im Film „Der Teufel trägt Prada“ tritt gegen Ende des Films die Modemagazin-Chefin Miranda (Merlyn Streep) kampflos von ihrem Posten zurück. Sie betont aber, dass sie nicht ganz weg sein wird, da in der Redaktion weiterhin jene Leute, die alleine von Miranda entdeckt und gefördert wurden, das Sagen haben werden, und somit wird sie (Miranda) weiterhin Einfluss haben. Ich denke, so ungefähr wird es Ungarn auch sein bzw. so ablaufen. Orban wird noch immer „da sein“.

    Antworten

  • hutaekjango
    13. April 2026 @ 08:18

    Orban scheint nicht unglücklich über den demokratischen Wahlausgang zu sein, weiß er doch, dass er sich auf seinen Nachfolger in gewisser Weise verlassen kann;-)

    Antworten

  • Michael
    13. April 2026 @ 08:12

    Trump ist längst überfällig für das “25th Amendment”!

    Antworten

  • Erneuerung
    13. April 2026 @ 07:21

    Die Ungarn haben gewählt, und bekommen, was sie gewählt haben, die Rückseite der gleichen Medaille. Für Europa wird sich kaum etwas ändern, zumindest nicht zum Positiven. Die Freundschaft zu den Banderas wird gestärkt, und damit das Ausbluten. Die Nahostpolitik bleibt, und damit bleiben die Kriege und die Energiekrise. Ob Ungarn mit der enger werdenden Verbundenheit mit Brüssel, als Binnenland, ohne fossile Energieträger und mit größerer Distanz zu Russland und dem Iran, besser fahren wird, wird sich zeigen,

    Antworten

  • Kleopatra
    13. April 2026 @ 04:49

    In Ungarn zeigt sich vor allem, wie wichtig die Funktionsweise des Wahlsystems ist. Da in Ungarn für den größten Teil der Parlamentssitze das Mehrheitswahlrecht gilt, kann die relativ stärkste Partei starke Mehrheiten einfahren und gestürzt werden kann sie erst, wenn es eine einzige, eindeutige Oppositionspartei gibt. In genau derselben Weise hat Orbáns Fidesz seinerzeit eine sozialistische Regierung abgelöst. Ein so zähes Wahlsystem kann möglicherweise dazu führen, dass eine Partei so lange an der Regierung bleibt bis sie den Wählern wirklich extrem unsympathisch geworden ist.
    Im Gegensatz dazu gilt in Polen ein Verhältniswahlrecht, wodurch es vor allem auf die Bildung von insgesamt mehrheitsfähigen Koalitionen ankommt und bereits kleinere Verschiebungen zu einem Machtwechsel führen können (in Polen haben seit 1990 die meisten Parlamentswahlen zu einem Regierungswechsel geführt); außerdem hat bei den letzten Wahlen dis PiS die Macht verloren, obwohl sie die stärkste einzelnen Partei ist, sie konnte aber eben keine Koalitionsmehrheit zusammenbringen.

    Antworten

  • Nobody
    13. April 2026 @ 00:15

    “Great minds think alike”, ebo 😉

    Antworten

  • Was sagen Sie dazu?

    Info: https://lostineu.eu/wahl-in-ungarn-orban-raeumt-schwere-niederlage-ein-trump-noch-nicht/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Jetzt will Trump die Straße von Hormus sperren – und die EU ist sprachlos


    lostineu.eu, vom 12. April 2026

    Mehrfach hat die EU den Iran aufgefordert, die Straße von Hormus zu öffnen. Das Prinzip der freien Schifffahrt müsse unter allen Umständen gewahrt werden, betonte die EU-Außenbeauftragte Kallas. Sie hat wohl nicht mit der jüngsten, atemberaubenden Wendung gerechnet: Nun blockieren die USA die für die Weltwirtschaft wichtige Passage. Die US-Marine werde “mit sofortiger Wirkung damit beginnen, alle Schiffe zu blockieren, die versuchen, in die Straße von Hormus einzufahren oder sie zu verlassen”, erklärte US-Präsident Trump. Als Grund nannte er Teherans Weigerung, mit Blick auf sein Atomprogramm Zugeständnisse zu machen. Er behauptet, dass auch “andere Länder” an den Maßnahmen beteiligt würden – ohne jedoch näher darauf einzugehen. – Ist die EU gefragt worden, sind einzelne Länder vielleicht sogar beteiligt? Und was ist mit dem heiligen Prinzip der freien Passage?

    Siehe auch “Sicherheitsrisiko Trump – der große Faktencheck”

    10 Comments

    1. hutaekjango
      13. April 2026 @ 08:21

      Interessant dürfte es für Schiffe werden, die im chinesischen wie im russischen Interesse die Straße passieren wollen. Das dürfte noch spannender werden!

    Antworten

  • Guido B.
    12. April 2026 @ 22:07

    Die EU freut sich gerade über Orbans Abreise und Selenskis baldige Ankunft. Die aufflamende Weltwirtschaftskrise wegen Spinnern wie Netanjahu, Trump und verbündeten Atlantikern ist bedeutungslos im Vergleich. Slava Ukraini!

    Antworten

    • Michael
      12. April 2026 @ 22:14

      Wo soll Selenskyj ankommen? Am Ende?

      Antworten

      • KK
        12. April 2026 @ 23:47

        Die ungarische Korruption wurde in Budapest abgewählt, damit die ukrainische in Brüssel ankommen kann…

    • Nobody
      12. April 2026 @ 23:52

      Ein Anwalt internationaler Konzerne der aus dem Stand 3 Sitze mehr als Orban vor der Wahl und 5 mehr als für 2/3 Mehrheit notwendig hat und auf seinem Wiki Portrait eine Bluse trägt, die mich an die napolionischen Kriege, die Uniformen des 19. Jahrhunderts erinnert.
      Na denn, viel Glück Ungarn, hätte man den Merz beobachtet und soziales Lernen beherrscht, hätte man sich diese Erfahrung ersparen können.

      Aber schon interessant dass der ungarische Reguerungschef, eines Landes mit unter 10 Millionen Einwohnern nur ca. 40 T€ weniger verdienen soll jährlich als der des größten EU Landes mit 84 Millionen.
      Hoffentlich will der Merz jetzt nicht noch eine Gehaltserhöhung. Angesichts dessen dass dieses auf Beamtenbesoldung beruht, hmm, vielleicht ist die generell zu niedrig wie alle Deutschen Gehälter seit über 20 Jahren?

      Antworten

  • Michael
    12. April 2026 @ 20:40

    Die EU ist sprachlos? Mir fehlen die Worte!
    So etwas hat es doch noch nie gegeben! Normalerweise findet man doch zumindest die Kraft und Energie irgendwelche Absurditäten und Banalitäten von sich zu geben!?

    Antworten

  • KK
    12. April 2026 @ 18:23

    M. W. gehört die Strasse von Hormus zum Hoheitsgebiet des Iran, was eine Blockade von Schiffen anderer Nationen durch den Iran (für bestimmte Nationen, einige durften ja m.W. passieren) im Kriegsfall legitimer erscheinen lässt als eine solche durch die USA, die eigentlich dort einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen und dort eigentlich gar nichts zu suchen haben.

    Nach unserem wirklichen Feind müssen wir nicht lange suchen, der sitzt in Washington! Und von diesem haben “wir” uns (mich hat man nicht gefragt, muss es aber mit ausbaden) ohne Not auf Kosten des jahrzehntelang zuverlässigen Lieferanten Russland völlig abhängig gemacht!

    Antworten

  • Erneuerung
    12. April 2026 @ 17:59

    Und das alles nur wegen eines, naja, Menschen, der im Nahen Osten ein faschistisches Großreich errichten möchte, in dem alle, außer seinen Glaubensbrüdern, vernichtet werden sollen. Gibt es die Charta der UN jetzt offiziell auch als Klopapierrolle? Und ist Deutschland immer noch stolz darauf, beim Atomarsenal von Israel geholfen zu haben, um dem Herrn Netanjahu entsprechendes “Selbstvertrauen” zu ermöglichen? Wer wird diese Eskalation überleben und bezahlen?

    Antworten

    • KK
      12. April 2026 @ 18:24

      “Wer wird diese Eskalation überleben und bezahlen?”

      Am besten niemand, damit die Evolutiomn eine neue Chance bekommt!

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  • Was sagen Sie dazu?


    Info: https://lostineu.eu/jetzt-will-trump-die-strasse-von-hormus-sperren-und-die-eu-schweigt/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Ungarn: Die EU plant schon für die Zeit nach Orban – mit Selenskyj


    lostineu.eu, vom 10. April 2026

    Offiziell hält sich die EU-Spitze noch zurück. Doch hinter den Kulissen hat Brüssel längst eine Agenda für die Zeit “nach Orban” vorbereitet. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Ukraine.

    Für den ukrainischen Staatschef Selenskyj steht bei der Ungarn-Wahl besonders viel auf dem Spiel. Nur wenn Noch-Regierungschef Orban abgewählt wird, kann er schnell mit neuen EU-Hilfen rechnen und die drohende Staatspleite abwenden.

    Aber auch für die EU geht es ums Ganze. Die EU-Kommission in Brüssel hat mehrere umstrittene Projekte mit Rücksicht auf Orban zurückgestellt – nach der Wahl will sie ihre Agenda durchziehen. Dazu zählt unter anderem:

    • Freigabe des 90 Mrd. Euro-Kriegskredits für die Ukraine;
    • Forcierte Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine, mit dem Ziel eines Beitritts womöglich schon 2027;
    • Das 20. Sanktionspaket gegen Russland;
    • Die Abschaffung des Vetorechts in der Außenpolitik, wie sie Deutschland schon lange fordert;
    • Weitere unpopuläre EU-Reformen, die noch vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich 2027 durchgezogen werden sollen (aus Angst vor Le Pen, Bardella & Co.).

    Wenn Orban abgewählt wird, öffnet sich nach Ansicht der EU-Spitze ein “Window of opportunity”, das unbedingt genutzt werden soll. Doch was passiert, wenn sich Orban im Amt hält?

    Auch dafür gibt es schon eine Agenda. Sie ist nicht geheim – aber man spricht nicht gern darüber, denn sie paßt nicht recht zum Anspruch der EU, für Demokratie und Selbstbestimmung zu stehen.

    • Die erste Frage wird sein, ob die Ungarn-Wahl anerkannt wird. Die EU könnte versuchen, sie wegen angeblicher “russischer Einmischung” anzufechten – “Modell” Rumänien. Sie könnte darauf aber auch auf Druck von US-Präsident Trump zähneknirschend verzichten.
    • Die nächste Frage ist, ob das Artikel-7-Verfahren mit dem Ziel vorangetrieben wird, Ungarn das Stimmrecht im Rat zu entziehen. Das Europaparlament hat dies schon im November gefordert; der Rat hat sich bisher dagegen gesträubt. Das könnte sich bei einer Wiederwahl Orbans ändern.
    • Außerdem dürfte Brüssel versuchen, die finanziellen Daumenschrauben gegen Ungarn noch mehr anzuziehen. Schon bisher sind 19 Mrd. Euro aus dem EU-Budget gesperrt. Bei einer Wiederwahl Orbans wird der Geldhahn wahrscheinlich noch weiter zugedreht, die Wähler werden bestraft.

    Sogar ein Rauswurf aus der EU könnte auf die Tagesordnung kommen. Das Europaparlament hat bereits Spionage-Vorwürfe gegen Orban erhoben; neuerdings wird auch von Sabotage gesprochen!

    Die Vorwürfe zeigen, wie explosiv die Stimmung in Brüssel ist. Bei dieser Wahl geht es nicht nur um Ungarn, sondern vor allem um die Ukraine und um die Zukunft der EU und der transatlantischen Beziehungen.

    Nicht zufällig haben sich US-Präsident Trump und sein Vize Vance mehr eingemischt denn je – viel offener und stärker als Putin. Der Kremlchef war nicht einmal zu Besuch in Budapest…

    Siehe auch “Wahl in Ungarn: So viel Einmischung war nie”. Mehr zu Ungarn hier, zu Orban hier

    P.S. Wie gut, daß Selenskyj nicht abgewählt werden kann – an wem sollte die EU sonst ihre Agenda ausrichten? Der Krieg um die Ukraine bzw. gegen Russland ist derzeit das stärkste Bindemittel für die desorientierte Union…

    14 Comments

    1. Reykjavik
      11. April 2026 @ 12:46

      Sie nennen 5 Punkte aus der EU-Agenda, die ohne den widerspenstigen Orban blitzschnell umgesetzt werden könnten.. Ich greife nur einen einzigen Punkt heraus (obwohl jeder einzelne eine eigene Betrachtung verdienen würde): das 20. Sanktionspaket beinhaltet das Verbot von russischem LNG. Wenn man die anhaltende energetische “Gesamtsituation” Europas betrachtet und dazu die Tatsache zur Kenntnis nimmt, dass die EU derzeit ca 70% des Jamal-LNGs kauft – ja, wenn Orban dann mal weg ist, ist auch das russische LNG mal weg! In meiner Lesart eine weitere Niederträchtigkeit gegen die Interessen der gesamten EU-Bevölkerung in einer inzwischen sehr langen Reihe der Niedertracht und ein kräftiger Schub beim langsamen ökonomischen Selbstmord. Das gilt übrigens für die übrigen genannten Punkte genauso.

      Paradox, dass der zum zweitgrößten Feind der EU erklärte Orban (direkt hinter Putin) dafür sorgt, dass in Europa noch nicht alle Lichter ausgegangen sind. Da mir meine Heimat Europa noch immer am Herzen liegt, wünsche ich FIDESZ die absolute Mehrheit; für 2/3 dürfte es diesmal vermutlich wirklich nicht reichen.

    Antworten

  • Michael Josef Rittel
    11. April 2026 @ 11:21

    Egal, wie es kommt, wir müssen mit dem Ergebnis leben.

    Antworten

  • Niko
    11. April 2026 @ 09:57

    Die EU, vertreten durch vdL, Weber, Merz, Macron, Tusk, Meloni und Kallas, sind die Strippenzieher der hasserfüllten russophoben Clique, der jedes Mittel recht ist, unserem größten Nachbarn im Osten zu schaden.
    Gott sei Dank steht Orban noch wie ein Fels in der Brandung und verhindert, dass die EU dem Komödianten in der Ukraine vollständig ausgeliefert wird.
    Der gegenwärtige Rest der EU-Ländervertreter mit Ausnahme von Fico und Babiš, ist nur Beiwerk für die Gruppenbilder, um dem ganzen einen demokratischen Anstrich zu geben. Übrigens wurde in den letzten Tagen im ÖRR massiv und unübersehbar Wahleinmischung gegen Orban in mehreren Beiträgen gesendet. Abstruser weise hat man gleichzeitig die Einmischung von Amerika in den Wahlkampf heftig angeprangert. Doppelstandards sind das natürlich nicht.

    Antworten

  • Nobody
    11. April 2026 @ 01:48

    Die EU, die effektivste Ausprägung von “divide et impera” seit dem römischen Imperium, nur noch so viel weniger symphatisch dass selbst Cesar, Nero und Machiavelli kotzen würden.

    Kein Wunder dass eine linke Reaktion auf Trumps Aussage, die Bundesregierung der USA sei einzig dazu da Krieg zu führen und könne Krankenversicherung und Kindertagesstätten nicht finanzieren deswegen sondern dies sei einzig Aufgabe der einzelnen Staaten, der angewiderte Kommentar war dass dies die USA zu einer EU mit Armee degradieren würde.
    Mit dem Unterschied dass die wenigstens noch überwiegend die gleiche Sprache sprechen im ganzen Unionsgebiet weswegen es wenigstens eine leicht aufkeimende Opposition gibt gegen seinen Kriegskurs zugunsten einer fremden Macht.

    Antworten

  • Arthur Dent
    10. April 2026 @ 23:45

    Nur Ungarn ist noch Ungarn – der Rest ist ein Haufen von Wabbeligen, Würmlingen, Sümpfichte oder Kleberiche. Igitt

    Antworten

    • Karl
      11. April 2026 @ 08:34

      Und ausgerechnet Orban soll kein Widerling, Antidemokrat und Verbündeter der israelischen Völkermörder sein?!
      – Sie lügen sich selber in die Tasche! Wegen des Dauerpöbelns ist Ihr “Namensvetter” Arthur Dent auf Overton bereits gesperrt.

      Antworten

      • Der Skeptiker
        11. April 2026 @ 09:45

        Es geht nicht um Orbam. Es geht darum, die Interessen seiner Bürger zu vertreten. Das tun die Staatschefs nicht und die Kommission wenig. Hoffentlich gibt der Nachfolger die Geldere und nicht frei, Schluss mit Selenskyi.

      • Guido B.
        11. April 2026 @ 10:11

        @Karl:
        Ich mag den Diskurs hier bei ebo, weil er moderiert wird und Pöbeleien nur gegen die Obrigkeit geduldet werden. Untereinander ist man meiner Erfahrung nach respektvoll. Ich muss Arthur Dent in Schutz nehmen, weil seine Kommentare hier respektvoll sind. Was im Overton-Forum los ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Es wäre allerdings zu begrüssen, wenn auch dort die gegenseitigen Pöbeleien von der Moderation neutralisiert werden. Persönliche Angriffe vermiesen nur die Stimmung.

      • KK
        11. April 2026 @ 12:39

        “…Orban soll kein …Verbündeter der israelischen Völkermörder sein?”

        Da haben Sie einen Punkt!
        Irgendwas ist ja immer!

  • Specht
    10. April 2026 @ 19:25

    Es gibt noch eine dritte Möglichkeit.
    Sollte Orban gewinnen ist mit einer Farbrevolution alla
    Ukraine-Maidan zu rechnen. Durchgeführt von der EU bezahlten
    “NGO”.

    Antworten

  • KK
    10. April 2026 @ 18:51

    Die Aufnahme der Ukraine wäre Selbstmord. Alle, die bislang am Topf der Fördergelder hängen, würden zu Nettozahlern – so blöd können die Polen, Kroaten, Tschechen, Slowaken etc bei aller Russophobie doch alle gar nicht sein. Und ohne Polen wäre es dann auch ohne Einstimmigkeit schwer, die nötige Mehrheit zu bekommen.

    Antworten

    • Karl
      11. April 2026 @ 08:44

      Die Aufnahme der Ukraine wäre der endgültige Tod der EU:
      Der Fahrstuhl in die Massenverarmung Europas und die Umwandlung der EU in einen Militärstaat. Um von endemischer Korruption, dem Unrechtsstaat Ukraine und dem mörderischen Banderafaschismus gar nicht zu reden.
      Bisher haben wir nur den EU-Tod auf Raten, gegen den sich die herrschende Polit-Kaste sorgfältig abgeschottet hat. Sie zwingt uns zur der Frage: sie oder wir?

      Antworten

      • KK
        11. April 2026 @ 12:43

        In ihrem gegenwärtigen Zustand wäre der Tod der EU sehr zu begrüssen. Sich vorher aber noch die Krätze zu holen ist völlig unnötig.

  • Guido B.
    10. April 2026 @ 18:20

    Eine Demokratie ohne Opposition ist keine Demokratie.

    Wenn Ungarn nicht Ungarn bleiben darf, ist die EU eine Diktatur.

    Der klarste Beweis dafür, dass die EU eine inhumane Diktatur ist, ist ihre Bevorzugung eines Nicht-Mitglieds, das Minderheiten im eigenen Land diskriminiert, gegenüber einem Mitglied, das mit seinen Minderheiten und Nachbarn friedlich zusammenleben will.

    Möge die EU auf der Stelle tot umfallen.

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    Info: https://lostineu.eu/ungarn-wahl-die-eu-plant-schon-die-zeit-nach-orban-fuer-selenskyj/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getrespons


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    13.04.2026

    Nachrichten von Pressenza: Manifest für radikale Güte

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 13. April 2026, 7:15 Uhr

    Nachrichten von Pressenza - 13.04.2026
    Manifest für radikale GüteRedacción España
    Pressenza
    Am 1. April wurde ein Manifest veröffentlicht, das besagt, dass „radikale Güte die gefährlichste Haltung ist, die wir angesichts des Hasses einnehmen können“. Hier ist der Link zur Unterzeichnung: Manifest für radikale Güte https://resist.es/peticiones/manifiesto-por-la-bondad-radical/ Wir von Resist.es und Spanish Revolution…
    Gemeinschaft, Gewaltfreiheit
    Der Trump-Plan von „Groß-Nordamerika“Pressenza Hannover, amerika 21
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    Pressenza
    Ralf Hoffrogge schreibt eine voluminöse Geschichte der Initiative Deutsche Wohnen und Co. Enteignen. Es ist eine Einladung zur Debatte über eine Initiative, die große Hoffnungen erzeugte und bisher aber enttäuschte. „Hunderte Aktivist*innen ziehen durch Neukölln. Deutsche Wohnen enteignen singen sie“…
    Europa, Geschichte, Politik, Wirtschaft
    Pressenza ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.

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    13.04.2026

    Die Zivilisationsvernichter   Trumps Ankündigung, die Straße von Hormuz zu blockieren, stößt in Berlin auf Zustimmung. Schon zuvor hatte Merz ein gewisses Verständnis für Trumps Drohung geäußert, die iranische Zivilisation zu vernichten.

    german-foreign-policy.com, 13. April 2026

    BERLIN/WASHINGTON/TEHERAN (Eigener Bericht) – Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Blockade der Straße von Hormuz löst in Berlin beifällige Zustimmung aus. Es sei „überfällig“, dass die USA Iran jede „Nutzung“ der Meerenge und die Einnahmen entzögen, die Teheran zuletzt dank seiner Kontrolle über sie erzielt habe, äußerte der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen am gestrigen Sonntag. Zuvor hatte Trump erklärt, die US-Marine werde sämtliche Schiffe an der Durchquerung der Straße von Hormuz hindern. Dies sei die Konsequenz aus dem Scheitern der Verhandlungen über eine Beilegung des Konflikts zwischen Washington und Teheran. Die Verhandlungen waren am Wochenende von den Vereinigten Staaten abgebrochen worden, weil Iran nicht bereit war, den US-Forderungen in vollem Umfang nachzukommen. Überschattet wurde das Treffen von Trumps Drohung, Irans zivile Infrastruktur gänzlich zu vernichten, das Land „in die Steinzeit“ zurückzubomben oder sogar seine „Zivilisation“ auszulöschen. Letzteres hatte weltweit Entsetzen ausgelöst, war aber in der Bundesregierung auf Verständnis gestoßen. Trump hat seine Drohung am Sonntag wiederholt, „das Wenige, das von Iran noch übrig ist, endgültig zu vernichten“.


    Zitat: „Die Bedingungen diktieren“

    US-Vizepräsident JD Vance hatte die Verhandlungen über eine Beilegung des Konflikts mit Iran nach einem einzigen 21-stündigen Verhandlungsmarathon für gescheitert erklärt. Iran sei nicht bereit gewesen, „unsere Bedingungen zu erfüllen“, teilte Vance unmittelbar vor seiner Abreise aus Islamabad mit.[1] Berichten zufolge beharrten die USA auf Maximalforderungen etwa bezüglich des iranischen Atomprogramms; demnach sei die US-Delegation prinzipiell nicht dazu bereit gewesen, einen Alternativvorschlag Irans zur vollständigen Übergabe seines angereicherten Urans zu diskutieren. Außerdem habe sie die sofortige Komplettöffnung der Straße von Hormuz verlangt, habe es jedoch abgelehnt, Irans eingefrorene Auslandsguthaben im Wert von gut 27 Milliarden US-Dollar freizugeben, die in Deutschland, Luxemburg, der Türkei, Bahrain, Qatar, im Irak und in Japan liegen.[2] Gegenüber der New York Times äußerte der Teheraner Experte Mehdi Rahmati, es sei „unrealistisch“, ernsthaft zu verhandeln, aber jegliche Zugeständnisse prinzipiell auszuschließen. Irans früherer Außenminister Javad Zarif wiederum hielt fest, die USA könnten „Iran nicht die Bedingungen diktieren“. Exakt darauf zielt die Trump-Administration allerdings unverändert ab.


    „In die Steinzeit bomben“

    Nach dem Scheitern der Verhandlungen am Wochenende sind nun auch die Drohungen, die US-Präsident Donald Trump kurz vor der Einigung auf einen Waffenstillstand äußerte, wieder aktuell. Trump hatte zuerst angekündigt, Irans zivile Infrastruktur zu zerstören – so etwa Brücken und Kraftwerke – und das Land „in die Steinzeit“ zurückzubomben. Anschließend hatte er die Iraner in den sozialen Medien als „verrückte Bastarde“ beschimpft; öffneten sie nicht umgehend „die verdammte Straße“ von Hormuz, dann müssten sie künftig „in der Hölle leben“.[3] Anschließend verhöhnte Trump Iran und seine Bevölkerung – am christlichen Ostersonntag – mit einem zynisch gemünzten „Gepriesen sei Allah!“ Die Zerstörung ziviler Infrastruktur ist ein Kriegsverbrechen. Nach Angaben des Iranischen Roten Halbmonds wurden durch US-amerikanische und israelische Bombardements bereits bis zum 2. April 763 Schulen und 316 Gesundheitseinrichtungen beschädigt oder zerstört.[4] Im Hinblick auf die völlig ungehemmte Kriegführung der USA und Israels konstatierte kürzlich der Publizist Rami G. Khouri, der an der American University of Beirut und am Arab Center Washington wirkt, „jedes internationale Recht“, das Zivilisten Schutz gewährt habe, sei „tot“: „Alle Menschen leben nun in Gefahr.“[5]


    Vernichtungsphantasien

    Zusätzlich zur Ankündigung umfassender Kriegsverbrechen stellte Trump vergangene Woche in Aussicht, die Streitkräfte der Vereinigten Staaten und Israels würden in Iran „eine gesamte Zivilisation“ vernichten. Die Äußerung ist nicht nur in Iran und in weiteren Ländern des Mittleren Ostens als Vorbereitung auf eine genozidale Kriegführung wie in Gaza, womöglich sogar auf einen Einsatz von Atomwaffen verstanden worden. Sie hat weltweit Entsetzen hervorgerufen. Papst Leo XIV. nannte Trumps Gewaltdrohungen gänzlich „inakzeptabel“.[6] Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, stufte sie als „Flut hetzerischer Rhetorik“ ein: „Das ist widerlich“. Ein gewisses Verständnis äußerte lediglich Bundeskanzler Friedrich Merz. Er erklärte nach tagelangem Schweigen, er habe das beispiellose verbale Wüten des US-Präsidenten bloß „als einen rhetorischen Teil einer Strategie gegenüber dem Iran“ wahrgenommen: „Ich glaube, er ist selbst nicht davon ausgegangen, dass man ein Land wie den Iran vollkommen auslöschen kann.“[7] Auch von Außenminister Johann Wadephul, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas sind Einwände gegen die Trump’schen Vernichtungsphantasien nicht bekannt.


    „Funktionäre eliminieren“

    Nicht nur die zitierten Drohungen schweben nach dem Scheitern der Verhandlungen erneut über der Bevölkerung Irans. Für den Fall, dass Iran nicht bereit sei, sein angereichertes Uran vollständig preiszugeben, schlug in der vergangenen Woche Marc A. Thiessen, ein Experte des neokonservativen American Enterprise Institute (AEI), diverse Maßnahmen vor. So solle Washington etwa die komplette Infrastruktur zum Ölexport auf der Insel Kharg zerstören – mit dem Ziel, „Terror in der Region zu verbreiten“.[8] Zudem solle jeder Iraner, der sich dem Ort nähere, unter dem man das angereicherte Uran des Landes vermute, getötet werden. Darüber hinaus sollten die US-Streitkräfte mit gezielten „finalen“ Angriffen auf die iranische Staatsführung „diejenigen iranischen Funktionäre eliminieren, die bislang verschont wurden, um Verhandlungen zu führen“.[9] Dass eine komplette Verhandlungsdelegation führender Repräsentanten eines Staates für den Fall, dass sie den Forderungen der Gegenseite nicht in gewünschter Form zustimmt, öffentlich mit Massenmord bedroht wird, ist sogar für die Gesellschaften der modernen westlichen Welt neu.


    Trumps Seeblockade

    US-Präsident Trump hat am gestrigen Sonntag zum einen seine Drohung wiederholt und angekündigt, die US-Streitkräfte würden „in einem geeigneten Moment das Wenige, das von Iran noch übrig ist, endgültig vernichten“.[10] Zudem hat er erneut mit der Zerstörung von Irans Strom- und sogar Wasserversorgung gedroht. Zum anderen hat er mitgeteilt, die US-Marine werde die Straße von Hormuz blockieren. Hintergrund ist, dass Iran in der Meerenge ein Mautsystem einzuführen sucht: Schiffe, die sie durchqueren, sollen Teheran eine Gebühr dafür zahlen. Iran hat das System in den vergangenen Wochen erprobt und dabei einzelnen Schiffen aus einer Reihe von Staaten, mit denen es nicht verfeindet ist, die Durchfahrt gegen Bezahlung erlaubt. Dies will es nun verstetigen. Trump zufolge soll jetzt kein einziges Schiff mehr die Straße von Hormuz durchqueren. Zudem habe er der US-Marine befohlen, „jedes Schiff in internationalen Gewässern zu stoppen, das Iran eine Mautgebühr gezahlt hat“, teilte er am Sonntag mit.[11] Dabei würden die USA von anderen Staaten unterstützt. Ob dies zutrifft oder ob der US-Präsident einmal mehr lügt, war zunächst nicht klar.


    Lob aus Berlin

    Aus Berlin kam bereits am Sonntag Lob für die Seeblockade. Es sei „unabdingbar, dass das iranische Regime nicht die Kontrolle über die Straße von Hormus behält“, erklärte der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen: „Dass die USA dem Regime nun selber die Nutzung und die für das Regime unerlässlichen Einnahmen daraus abschneiden, ist überfällig“.[12] Anderswo werden skeptische bis kritische Äußerungen laut. So weisen etwa US-Medien darauf hin, dass eine Seeblockade – Trump hat den Begriff benutzt – als Kriegshandlung gilt; damit geht der Waffenstillstand mit Beginn der angekündigten US-Blockade zu Ende. Zudem stellt etwa das Wall Street Journal fest, Iran habe in den vergangenen Wochen mehr als gedacht am Export seines Öls verdient; es könne eine Blockade der Straße von Hormuz besser verkraften als die Wirtschaft in der westlichen Welt, die schon bald mit Mangel an zahlreichen Rohstoffen zu rechnen haben werde – „von Flüssiggas über Flugzeugtreibstoff bis zu Helium“.[13] Die ökonomischen Schäden, die zu erwarten seien, seien enorm.

     

    [1] Erika Solomon: In Pakistan Talks, Iran Saw a U.S. Trying to Dictate, Not Negotiate. nytimes.com 12.04.2026.

    [2] Farnaz Fassihi: Control of the Strait of Hormuz and Iran‘s uranium stockpiles were sticking points. nytimes.com 12.04.2026.

    [3] Trump threatens ‘hell’ for Iran over Hormuz Strait as deadline approaches. aljazeera.com 05.04.2026.

    [4] Leanne Abraham, Aurelien Breeden, Bora Erden, Anushka Patil, Christiaan Triebert, Daniel Wood, Karen Yourish: Iran’s Schools and Hospitals in Ruins, Times Analysis Shows. nytimes.com 09.04.2026.

    [5] Rami G. Khouri: Iran ceasefire: Not an off-ramp for the US but a life-saving ejection seat. aljazeera.com 10.04.2026.

    [6] Allerorts Abscheu über Trumps Drohpolitik. orf.at 08.04.2026.

    [7] Merz: Erfolg bei Iran-Friedensgesprächen nicht sicher. handelsblatt.com 09.04.2026.

    [8], [9] Marc A. Thiessen: Iran thinks it has leverage. Here’s how Trump can prove it wrong. washingtonpost.com 08.04.2026.

    [10] Vera Bergengruen: Trump Says the U.S. Is Locked and Loaded to Finish Up Iran. wsj.com 12.04.2026.

    [11] Vera Bergengruen: Trump Announces U.S. Blockade of Strait of Hormuz. wsj.com 12.04.2026.

    [12] Mey Dudin, Birgit Marschall: Trump kündigt US-Seeblockade in der Straße von Hormus an. rp-online.de 12.04.2026.

    [13] Georgi Kantchev: Iran Holds Strong Cards in Trump’s Blockade. wsj.com 12.04.2026.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10361


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    unser weiterer Kommentar: Was wenn "Trump´s Schwiegersohn" fortgesetzt erfolgreich Netanjahu´s Einflüsterungen als Politik ins Weiße Haus trägt?

    12.04.2026

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    12.04.2026

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    12.04.2026

    Alex Krainer: Nach dem Iran-Krieg – eine neue Weltwirtschaft

    theduran.com, vom 10. April 2026, von, 100 Ansichten 3 Stimmenentare

    Die in dieser Spalte geäußerten Aussagen, Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des Autors und repräsentieren nicht unbedingt die dieser Website. Diese Website gibt keine finanzielle, investitions- oder medizinische Beratung.

    Alex Krainer: „Deshalb sind alle Kriege wirklich Bankerkriege und deshalb werden sie niemals aufgeben, denn für die Banker bringt sie entweder neue Sicherheiten in das System oder ihr gesamtes System implodiert. Sie wissen nicht, wie sie etwas anderes tun sollen. Sie pflügen keine Felder. Sie bauen nichts. Sie schreiben keine Romane oder Symphonien. Sie tun absolut nichts. Sie ziehen nur Geld aus dem Nichts, leihen es uns bei Zinsen und sammeln dann Dienstleistungen für diese Schulden ein. Das ist es, was sie tun. Das ist das Einzige, was sie tun. Und sie werden jede Nation opfern, die sie besetzen, wie die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich und so weiter vollständig, damit ihr System überleben und weitermachen kann.

    Das ist eine sehr prägnante Aussage über das Wesen des Finanzkapitalismus. Es ist ein Parasit auf der realen Weltwirtschaft, der sich weiter davon ernähren muss, um zu überleben, bis er den Wirt tötet. Dann stirbt auch er wie ein anderer Parasit. Der menschliche Wirt hat jedoch eine Resistenz gegen diese Krankheit entwickelt, da Länder wie China und Russland ihre Volkswirtschaften und Finanzsysteme neu organisiert haben, um ihre eigene Geldmenge zu kontrollieren und sie zur Finanzierung der industriellen Entwicklung und des steigenden Lebensstandards für ihre Menschen zu nutzen. Die Vereinigten Staaten könnten dies auch tun, und viele Menschen hofften, dass Trump dies beabsichtigte, um das amerikanische Wirtschaftssystem für die Entwicklung des im neunzehnten Jahrhundert praktizierten industriellen Kapitalismus wiederherzustellen. Das hoffte Alex und warum er Trump bis Februar unterstützte. 28. Ich habe auch dreimal für Trump gestimmt, weil ich hoffte, dass er eine solche Veränderung darstellt. Aber jetzt sehen wir, dass Trump keine Veränderung zum Besseren darstellt, sondern den letzten Akt des Finanzkapitalismus. Der Wandel zum Besseren kann erst beginnen, wenn der Finanzkapitalismus stirbt. Es wird wahrscheinlich eine Depression geben, die mehrere Jahre andauert, aus der eine neue Führung hervorgehen muss.

    Bericht


    Info: https://theduran.com/alex-krainer-after-the-iran-war-a-new-global-economy/


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