KZ-Gedenkstätte Buchenwald: Jüdische Aktivisten halten trotz Verbot Mahnwache ab
Nachfahren von Holocaust-Überlebenden protestieren in Buchenwald gegen deutschen Umgang mit dem Gaza-Krieg. Verwaltungsgericht Weimar hatte geplante Versammlung zuvor untersagt.
Mario Jacob
Eine Gruppe jüdischer Aktivisten der Kampagne „Kufiyas in Buchenwald" hat sich am Samstag in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald versammelt, um gegen die israelische Kriegsführung in Gaza und die deutsche Unterstützung dafür zu protestieren. Unter den Teilnehmenden befanden sich nach eigenen Angaben Nachfahren von Holocaust-Überlebenden. Sie trugen T-Shirts mit Aufschriften wie „Jews Against Genocide" und „From Buchenwald to Gaza – Resistance until Liberation".
Die Aktion folgte auf ein gerichtlich bestätigtes Verbot einer ursprünglich für den 12. April geplanten offiziellen Mahnwache. Das Verwaltungsgericht Weimar hatte einen Eilantrag der Kampagne gegen das Verbot der Versammlungsbehörde abgelehnt. In seiner Begründung stützte sich das Gericht laut der Kampagne vorwiegend auf die Argumentation der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald. Die geplante Veranstaltung – bei der Reden von Nachfahren von Holocaust-Überlebenden sowie jüdische Gebete vorgesehen waren – würde demnach durch das Ansprechen „aktueller Verbrechen" die Würde der Opfer von Buchenwald verletzen.
Die Anmelderin der verbotenen Mahnwache, Tair B., warf der Gedenkstättenleitung vor, von ihrer eigenen Verantwortung ablenken zu wollen. Das Gericht habe vorgeschlagen, die Mahnwache stattdessen in Weimar neben zionistischen Gegenprotesten abzuhalten. „Das Spiel werden wir nicht mitspielen", erklärte Tair B. Die Leitung der Gedenkstätte müsse „zur Verantwortung gezogen werden für ihre ideologische Unterstützung des israelischen Völkermords".
Scharfe Kritik an deutscher Erinnerungskultur
Thomas G., der sich als Sohn eines Auschwitz-Überlebenden vorstellte, kritisierte den Umgang mit der Geschichte seiner Vorfahren: „Was tatsächlich die Würde unserer Vorfahren verletzt, ist ihre Geschichte auszuhöhlen, um gegenwärtig die deutsche Unterstützung israelischer Gewalt zu rechtfertigen." Gedenkstätten wie Buchenwald bildeten mit ihrer Bildungsarbeit die Grundlage für Repressionen gegen eine Bewegung, die in Deutschland gegen Krieg und Genozid auf die Straße gehe.
Rachael Shapiro vom International Jewish Antizionist Network formulierte den Vorwurf noch grundsätzlicher: Die Gedenkstätte stelle den deutschen Faschismus als „singuläres und unpolitisches Ereignis" dar, um damit die politische und wirtschaftliche Unterstützung Deutschlands für Israel zu rechtfertigen.
Die Stiftung Gedenkstätte Buchenwald selbst hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht öffentlich geäußert. Die Kampagne „Kufiyas in Buchenwald" kündigte für Dienstag, den 14. April um 17 Uhr, eine virtuelle internationale Pressekonferenz an, bei der das Verbot der Mahnwache, die Aktion vom Samstag und weitere geplante Schritte thematisiert werden sollen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 12. April 2026, 13:40 Uhr
RTDE Liveticker Ukraine-Krieg 12./11.4.2026
Abgestürzte Drohne in Finnland gefunden In Finnland sind eine abgestürzte Drohne und ein nicht explodierter Sprengkopf entdeckt worden. Der Fund sei im Süden des Landes gemacht worden, teilte die Polizei am Samstag auf der Plattform X mit. Die Drohne sei den Angaben zufolge in einem unbewohnten Gebiet entdeckt worden. Die örtlichen Behörden meldeten keine Verletzten. Zur Herkunft der Drohne und zum mutmaßlichen Absturzdatum wurden keine Angaben gemacht. Allerdings erklärte die Polizei: "Nach aktuellem Kenntnisstand ähnelt das in einem Wald bei Iitti gefundene unbemannte Fluggerät jenen, die Ende März in Südostfinnland entdeckt wurden." Bereits am 29. März waren zwei Drohnen in Finnland abgestürzt. Eine dritte wurde zwei Tage später entdeckt. Zwei der Drohnen wurden damals als ukrainisch identifiziert. Kiew entschuldigte sich bei Helsinki für die Vorfälle und erklärte, die Drohnen seien vermutlich aufgrund russischer Einwirkung von ihren Flugrouten abgewichen und in Finnland abgestürzt.
Russland wirft Ukraine 1.971 Verstöße gegen Osterwaffenruhe vor Russlands Verteidigungsministerium berichtet über zahlreiche Verstöße gegen die von Präsident Wladimir Putin ausgerufene Waffenruhe durch die ukrainischen Streitkräfte. Die Militärbehörde in Moskau teilt in ihrem täglichen Frontbericht mit, dass alle russischen Truppengruppierungen seit 15 Uhr MESZ am Samstag und bis dato den Waffenstillstand strikt befolgt hätten und an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben seien. Dabei betont das Ministerium auf der Plattform MAX: "Trotz der ausgerufenen Osterwaffenruhe griffen Einheiten der Streitkräfte der Ukraine in der Nacht aus dem Raum der Ortschaft Pokrowskoje her dreimal russische Stellungen im Raum der Ortschaften Gai (zweimal) und Otradnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk an. Alle Attacken wurden abgeschlagen." Darüber hinaus seien vier Versuche des Gegners gescheitert, eine Offensive gegen russische Truppen im Raum der Ortschaften Kondratowka und Nowaja Setsch im Gebiet Sumy sowie Kaleniki in der Volksrepublik Donezk zu unternehmen. Zudem habe das ukrainische Militär die russischen Grenzgebiete Kursk und Belgorod mit zwei unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Als Folge seien mehrere Zivilisten, darunter ein Kind, verletzt worden. Insgesamt meldet das Ministerium im Zeitraum von 15 Uhr MESZ am 11. April bis 7 Uhr MESZ am 12. April 1.971 ukrainische Verstöße gegen die Waffenruhe. Unter anderem habe es 258 Angriffe mit Mehrfachraketenwerfern, Geschützen, Panzern und Mörsern und 1.329 Attacken mit FPV-Drohnen gegeben.
Saldo: Kiew will Bevölkerung vom rechten Dnjepr-Ufer vertreiben Die ukrainische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung zu vertreiben und das Gebiet am rechten Ufer des Dnjepr, das derzeit unter der Kontrolle ukrainischer Truppen steht, zu entvölkern. Einer der Gründe dafür seien die prorussischen Stimmungen der lokalen Bevölkerung. Dies erklärte der Gouverneur der Region Cherson, Wladimir Saldo, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Seinen Worten zufolge unternehme der Feind alles, um sowohl das Gebiet am rechten Ufer als auch das Gebiet am linken Ufer des Dnjepr "zu entvölkern". Saldo betonte: "Das Kiewer Regime … tut alles, um die Bevölkerung, die in den Städten Cherson und Berislaw verblieben ist, zu vertreiben. Diese Ortschaften sind aus naturräumlicher Sicht sehr attraktiv, die klimatischen Bedingungen dort sind sehr gut zum Leben."
Le Point: Über 20.000 ukrainische Soldaten kehren nach Behandlung in Frankreich nicht zurück Über 20.000 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte kehrten nach einer Behandlung in Frankreich im Jahr 2025 nicht in ihre Heimat zurück, berichtete die französische Zeitschrift Le Point. Diese Daten stützen sich laut der Zeitschrift auf eigene Recherchen. Wie in dem Artikel ausgeführt wird, entschied sich jeder dritte Patient aus den Reihen der ukrainischen Armee, der zur Rehabilitation nach Frankreich geschickt wurde, dort zu bleiben. Es scheint also, dass Zehntausende Menschen medizinische Programme genutzt haben, um legal aus der Armee auszutreten. Dabei könnten die psychisch traumatisierten ukrainischen Soldaten nach Ansicht der Autoren der Zeitschrift eine Gefahr für die Franzosen selbst darstellen.
RTDE 12.4.2026
Norwegen trainiert ukrainische Saboteure - Für Angriffe auf Russland in der Arktis Von Andrei Restschikow
Ukrainische Soldaten sind zu gemeinsamen Übungen mit norwegischen Spezialeinheiten nach Norwegen gereist, um den Einsatz von Drohnen in den kalten Gewässern der Norwegischen See zu trainieren. Mögliche Ziele sind russische Handels- und Kriegsschiffe in den nördlichen Breiten. Experten gehen davon aus, dass Oslo und Kiew unter realen Bedingungen Sabotagepläne gegen Russland in der Arktis ausarbeiten könnten. Was sehen sie als ihre Ziele an und wie kann Moskau seine Interessen schützen?
Kiew bereitet mit Unterstützung von Militärexperten der norwegischen Marine Terroranschläge gegen russische Schiffe in der Barentssee und im Europäischen Nordmeer vor. Dies teilte eine militärdiplomatische Quelle der Nachrichtenagentur TASS mit. Es handele sich um Schiffe, die auf Seewegen vom Hafen Murmansk und zurück verkehren.
Nach Angaben der Quelle befinde sich in Norwegen eine Gruppe von etwa 50 ukrainischen Soldaten – es handele sich um Kämpfer der 385. separaten Brigade für maritime Spezialdrohnen der ukrainischen Marine. Gemeinsam mit den Spezialeinheiten der norwegischen Marine üben sie auf See den Einsatz unbemannter Unterwasser- und Überwassersysteme unter kalten Temperaturbedingungen.
Der Gesprächspartner der Agentur betonte: Norwegen verwickle sich selbst und die gesamte NATO in einen direkten militärischen Konflikt mit Russland, indem es die terroristischen Aktivitäten des Kiewer Regimes unterstütze. Dabei war es laut Informationen aus offenen Quellen gerade die 385. Brigade, die Angriffe auf russische Schiffe und militärische Infrastruktur im Schwarzen und im Asowschen Meer organisierte, darunter Angriffe auf Objekte auf der Krim, in Noworossijsk und in Gelendschik. Zuvor hatte der russische Präsidentenberater Nikolai Patruschew bekannt gegeben, dass er über Informationen zu Plänen der NATO verfüge, terroristische Aktionen gegen russische Tanker und Gaspipelines zu verstärken – unter anderem durch Cyberangriffe auf Navigationsgeräte.
Zur Erinnerung: Norwegen ist Teil des sogenannten baltisch-skandinavischen "Bündnisses". Bis zu den Jahren 2024/2025 hat das Land gemeinsam mit Dänemark, Schweden und Finnland seine Luftstreitkräfte integriert und ein gemeinsames Verteidigungskonzept entwickelt. Im Frühjahr finden in der Region großangelegte NATO-Manöver statt – Arctic Sentry und Cold Response – unter dem Motto "Schutz kritischer Infrastruktur vor der russischen Bedrohung".
Dabei hatte Norwegen bereits zu Beginn des Jahres russische Schiffe wegen des Verdachts auf Beschädigung von Unterwasserkabeln in der Ostsee festgesetzt. Im Ranking der Russland gegenüber unfreundlichen Länder der Zeitung Wsgljad wird Norwegen als einer der wichtigsten militärisch-politischen Gegner Moskaus genannt.
Das russische Außenministerium und die russische Botschaft in Oslo haben wiederholt erklärt: Norwegen habe sich zu einem NATO-Stützpunkt im Norden entwickelt. Die offizielle Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, betonte, dass Oslo seine militärische Infrastruktur an den Grenzen zu Russland ausbaue und Moskau deswegen gezwungen sei, dies in seiner Verteidigungsplanung zu berücksichtigen. Der Militärexperte Alexei Anpilogow bemerkt:
"Norwegen verfügt tatsächlich über einen starken militärisch-industriellen Komplex. Man denke nur daran, dass die weltweit zweitgrößte postsowjetische Schiffsabwehrrakete gerade von den Norwegern entwickelt wurde. Zudem verfügt das Land über beträchtliche Ressourcen zur Unterstützung seines Rüstungskomplexes – in erster Linie über Überschüsse aus der Öl- und Gasindustrie, die den Bedarf dieses kleinen Staates bei weitem übersteigen. Ein Kapitalüberschuss fließt traditionell in die Rüstungsindustrie."
Anpilogow verweist auf Beispiele für die militärisch-technische Zusammenarbeit Norwegens mit der Ukraine im aktuellen Konflikt – insbesondere auf die Lieferung von NASAMS-Luftabwehrsystemen. Der Experte sagt: "Aus politischer Sicht hat Oslo nie aufgehört, Kiew zu unterstützen, und die PURL-Initiative (Lieferung US-amerikanischer Waffen auf Kosten europäischer Mittel) gefördert. Schließlich ist die innenpolitische Lage in Norwegen alles andere als normal: Im Land wird vehement eine äußerst verabscheuungswürdige Russophobie geschürt, was der Unterstützung der Ukraine eine gesellschaftspolitische Dimension verleiht. Solche Stimmungen werden durch Behauptungen über eine angeblich bevorstehende russische Besetzung eines Teils Norwegens angeheizt."
Laut Anpilogow verlaufen die russischen Nordseewege in unmittelbarer Nähe der norwegischen Hoheitsgewässer, was ein ernstes Risiko für die Handelsschifffahrt darstellt. Er fügt hinzu: "Insbesondere wenn die Ukraine gemeinsam mit der norwegischen Seite Technologien zur Herstellung unbemannter Boote – halbtauchender oder unterwasserfahrender Drohnen – entwickelt, die zur Störung der Stabilität der Schifffahrt im Nordatlantik und in der Barentssee eingesetzt werden können."
Was die wahren Ziele der Einbindung Norwegens angeht, so fehlen hier seiner Meinung nach grundsätzlich jegliche logischen Zusammenhänge. Anpilogow argumentiert:
"Die gesamte Haltung der europäischen Länder basiert auf der fantastischen Annahme, dass es durch kombinierte Maßnahmen – im militärischen, wirtschaftlichen und politischen Bereich – gelingen wird, Russland zu schwächen und zu zerschlagen, um anschließend seine Ressourcen für eigene Zwecke zu nutzen. Betrachtet man dies unter dem Gesichtspunkt der realen Logik, so ist dies ein Versuch, 'einem schlafenden Bären in die Nase zu kneifen'. Keine gute Beschäftigung für ein kleines Land, das direkt neben der Höhle dieses Bären liegt."
In Bezug auf mögliche vorrangige Ziele für Sabotageaktionen nennt Anpilogow zwei einschränkende Faktoren. Der Experte meint: "Der erste ist die Reichweite der Drohnen, die sich auf Hunderte und nicht auf Tausende von Kilometern beläuft. In einem geschlossenen Gewässer wie dem Schwarzen Meer sind sie ebenso effektiv wie in der Nähe der norwegischen Küste, wo die Kommunikation über Küstenstationen oder Offshore-Plattformen gewährleistet werden kann. In der Nordostpassage ist dies jedoch wesentlich schwieriger. Die Barentssee liegt jedoch relativ nah an der norwegischen Küste, und es gibt den von Norwegen verwalteten Spitzbergen-Archipel. Dort sind die Bedrohungen durchaus real. Übrigens ist die Versorgung von Spitzbergen einer der Schwachpunkte, die von unbemannten Drohnenbooten angegriffen werden können."
Die Route der Nordostpassage selbst ist abgelegen, ebenso wie Murmansk, Seweromorsk und andere wichtige Objekte im hohen Norden Russlands. Anpilogow fährt fort: "Das zweite Problem ist die Kommunikation. Im Schwarzen Meer gibt es eine stabile Starlink-Abdeckung, während Starlink in hohen Breitengraden, insbesondere jenseits des Polarkreises, schlechter funktioniert und seine Dienste nicht garantiert. Die hochwertige Verbindung, die es der ukrainischen Seite ermöglicht, die Drohnenboote im Schwarzen Meer problemlos zu nutzen, fehlt auf der Nordostpassage. Dies stellt ein ernsthaftes Hindernis für die Schaffung einer Bedrohung für die gesamte Route der Nordostpassage dar. Man sollte sich jedoch nicht in Sicherheit wiegen – die Barentssee und das Gebiet um Spitzbergen bleiben potenzielle Gefahrenzonen."
Wenn man über mögliche Ziele für Sabotageakte spricht, dürfe man sich nicht nur auf Handelsschiffe, die stationäre russische Erdöl-Förderplattform "Priraslomnaja" oder die Hafeninfrastruktur von Murmansk und Primorsk beschränken, meint Wassili Dandykin, ein Militärexperte und russischer Kapitän 1. Ranges der Reserve. Er sagt: "Im Risikobereich befinden sich sowohl [russische] Kriegsschiffe als auch die [russische] Basis der Atom-U-Boot-Streitkräfte. Natürlich ist das U-Boot selbst ein schwieriges Ziel, aber die Überwasserschiffe sind leicht zu erreichen. Die Aufgabe des Gegners ist offensichtlich."
In der Gefahrenzone befänden sich seiner Meinung nach auch Frachtschiffe, Gastanker und vieles mehr. Angesichts der Tatsache, dass das Kiewer Regime bereits in Libyen aktiv geworden ist und seine Drohnen in den baltischen Staaten und in Finnland gesichtet wurden, hält der Experte die Verwirklichung solcher Bedrohungen auch in dieser Region für durchaus wahrscheinlich – nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die NATO.
Derzeit wird die russische Nordflotte im Europäischen Nordmeer und in der Barentssee mit zahlreichen Aufgaben konfrontiert sein, die mit der Abwehr der Bedrohung durch unbemannte Boote und Unterwasserdrohnen zusammenhängen. Unter arktischen Bedingungen ist es etwas schwieriger, diesen entgegenzuwirken, doch laut Dandykin wurden diese Fragen bereits im Schwarzen Meer erprobt. Was den Schutz der Stützpunkte der Nordflotte und des Hafens von Murmansk betrifft, so spielt insbesondere im Falle von Unterwasserfahrzeugen die Akustik eine Schlüsselrolle – genau mit ihrer Hilfe müssten solche Ziele aufgespürt werden. Nach Ansicht des Experten sind diese Aufgaben durchaus lösbar, erfordern jedoch einen ganzheitlichen Ansatz zur Aufdeckung und anschließenden Zerstörung von Unterwasserdrohnen und unbemannten Booten.
Es gebe auch technische Lösungen zum Schutz stationärer Objekte, wie beispielsweise der Plattform "Priraslomnaja". Hydroakustische Ortungsgeräte und andere Mittel seien bereits vorhanden und erprobt, und zur Bekämpfung der Ziele stehe die Flotte bereit. Solche Szenarien, so Dandykin, seien bereits mehrfach in Übungen durchgespielt worden – unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Schwarzmeerflotte.
Dabei werde Russland sicherlich auch nichtmilitärische Methoden einsetzen – die Vorladung des Botschafters, die Einschaltung der UNO und so weiter – sowie wirtschaftliche Maßnahmen. Der Experte bezeichnet das Verhalten Norwegens als sehr dreist – unter anderem in Fragen, die Spitzbergen betreffen, wo Russland eigene Interessen hat: Rohstoffgewinnung und Fischerei. Wenn Norwegen jedoch vollständig in die Kampfhandlungen mit Russland verwickelt wird, wäre das eine sehr ernste Angelegenheit – es würde eine Reaktion folgen, warnt Dandykin.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.04.2026
Präsident von Burkina Faso: "Wir wollen keine Demokratie, die tötet"
freedert.online, 11 Apr. 2026 14:42 Uhr
Aktuelle Äußerungen von Ibrahim Traoré zur Demokratie fanden in den westlichen Medien große Beachtung. Interpretationen, wonach er die Demokratie grundsätzlich ablehnt, stellen seine Position völlig falsch dar.
Das jüngste Interview mit Ibrahim Traoré, dem Präsidenten von Burkina Faso, hat eine breite Debatte ausgelöst, nachdem es auf globalen Medienplattformen viral gegangen war. Die Schlagzeilen, insbesondere von Mainstream-Medien, interpretierten seine Äußerungen schnell als pauschale Ablehnung der Demokratie. Einige unterstellten ihm sogar die Absicht, eine dauerhafte Militärherrschaft zu etablieren.
Diese Interpretation ist zwar reißerisch, aber völlig irreführend. Sie lässt den politischen, historischen und materiellen Kontext von Traorés Aussagen außer Acht, der für das Verständnis sowohl seiner Worte als auch der allgemeinen Entwicklung des Sahel entscheidend ist.
Demokratie, aber welche Demokratie?
Die Ausführungen entsprangen keiner abstrakten Diskussion, sondern einem fundierten Gespräch über Sicherheit, Souveränität und Überleben. Fast eine halbe Stunde lang konzentrierte sich das Interview auf die anhaltenden Unruhen in der Sahelzone, besonders auf die Bedrohung durch mit Al-Qaida verbundene dschihadistische Gruppen und die allgemeinere Krise der staatlichen Stabilität.
Erst als Traoré zu Wahlen befragt wurde – konkret, ob eine neu verabschiedete revolutionäre Verfassung ihm eine Verlängerung seiner Amtszeit ermöglichen könnte –, kam das Thema Demokratie zur Sprache.
Seine Antwort: Wahlen seien nicht das unmittelbare Anliegen. Burkina Faso sei mit existenziellen Herausforderungen konfrontiert, und die Priorität liege darin, diesen Bedrohungen zu begegnen und den Staat wiederaufzubauen. In diesem Rahmen muss seine mittlerweile vielfach zitierte Aussage "Die Menschen müssen die Demokratie vergessen" verstanden werden.
Weiter sagte er: "Wir müssen die Wahrheit sagen. Demokratie ist nichts für uns, die Art von Demokratie, die uns diese Leute vorführen. Daran haben wir kein Interesse."
Wenn Traoré feststellt, "Demokratie ist nichts für uns", spricht er nicht im luftleeren Raum. Seine Kritik richtet sich gegen ein bestimmtes Modell: Die westliche liberale Demokratie wurde historisch gesehen durch Interventionen, Nötigung und an Bedingungen geknüpfte Hilfe nach Afrika exportiert.
Er sprach Libyen an, dessen Zerstörung nach der NATO-Intervention auf dem gesamten Kontinent als Beispiel gilt. Für Traoré stellt Libyen eine Warnung dar, einen Staat, der im Namen der "Demokratie" zerschlagen wurde, was Chaos, Vertreibung und eine humanitäre Katastrophe hinterließ.
"Wir sind gekommen, um die Art und Weise, wie Dinge funktionieren, grundlegend zu ändern. Aber vor allem, um Denkweisen zu ändern, damit die Menschen ihre Augen öffnen, die Welt sehen und damit wir nie wieder in diese Falle tappen. Die Menschen sind hier. Demokratie ist Sklaverei. Es gibt keine Demokratie auf dieser Welt. Sie tun so, als gäbe es sie. Sie tun, was immer sie wollen. Und um sie zu errichten, töten sie. Eine Demokratie, die tötet. Wir wollen keine Demokratie. Möge Gott uns vor dieser Art von Demokratie bewahren. Wir konzentrieren uns auf unsere Errungenschaften, auf unseren Wiederaufbau und auf die Revolution. Das ist der einzige Weg zur Entwicklung."
Wenn er also sagt, dass "Demokratie tötet", kann dies auch so interpretiert werden, dass er einen geopolitischen Prozess verurteilt, bei dem "Demokratie" zur Rechtfertigung für Regime Change, ausländische Dominanz und gewaltsame Umstrukturierungen wird. Diese Narrative wurden kürzlich sowohl in Venezuela als auch in Iran benutzt, wo Maßnahmen gegen Führungspersönlichkeiten als gerechtfertigte Interventionen dargestellt werden.
Traorés Position muss in den Kontext der Krise der Souveränität im Sahel gestellt werden. Länder wie Mali, Niger und Burkina Faso haben wiederholt Zyklen von Instabilität, ausländischer Militärpräsenz und wirtschaftlicher Abhängigkeit durchlebt.
Das Aufkommen von Regierungen in der Region, die von Militärs angeführt werden, ist mit einer Ablehnung neokolonialer Verhältnisse durch die Bevölkerungen verbunden, insbesondere jener, die mit ehemaligen Kolonialmächten wie Frankreich in Verbindung stehen.
Dies ist das politische Terrain, von dem aus Traoré spricht. Sein Beharren auf "Revolution", "Wiederaufbau" und "Veränderung der Denkweise" spiegelt den Versuch wider, mit einem Regierungsmodell zu brechen, das als von außen aufgezwungen und innen hohl angesehen wird.
Fehleinschätzung der Sahelzone
Viele liberal-demokratische Kommentatoren haben Traorés Äußerungen anhand einer engen, aus ihren Lehrbüchern stammenden Definition von Demokratie betrachtet. Dieser Rahmen kann aber Situationen kaum erklären, in denen der Staat selbst bedroht ist, die territoriale Kontrolle fragmentiert ist und externe Akteure eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Innenpolitik spielen.
Das Ergebnis ist ein wiederkehrendes Muster von Fehlinterpretationen: Komplexe politische Äußerungen werden auf autoritäre Impulse reduziert und Debatten über Souveränität werden als antidemokratische Rhetorik abgestempelt.
Interessanterweise tauchen ähnliche Fragen auch anderswo auf. In der Ukraine hat Präsident Wladimir Selenskij Wahlen verschoben und argumentiert, dass das nationale Überleben angesichts des Krieges Vorrang haben müsse.
Zwar unterscheiden sich die Kontexte erheblich, doch das zugrunde liegende Prinzip ist vergleichbar: die Abfolge politischer Prozesse in Krisenzeiten. Die weltweiten Reaktionen auf diese Entscheidungen sind jedoch alles andere als einheitlich.
Damit soll keineswegs gesagt werden, dass der derzeitige Kurs des Sahel keine Schwierigkeiten mit sich bringt. Die Region steht vor immensen Herausforderungen – politischen, wirtschaftlichen und sozialen.
Traorés Position jedoch auf eine Ablehnung der Demokratie zu reduzieren, geht völlig am Kern der Sache vorbei. Es geht nicht einfach nur um "Demokratie versus Autoritarismus", sondern um einen tiefgreifenden Kampf um Souveränität, Entwicklung und das Recht der Gesellschaften, ihren eigenen politischen Weg zu bestimmen.
Ob man seinen Schlussfolgerungen zustimmt oder nicht, die historischen Realitäten, die den Sahel prägen, müssen im Kontext betrachtet werden.
Nicholas Mwangi aus Kenia ist Autor und Mitglied der Ukombozi-Bibliothek in Kenia. Er schreibt regelmäßig Beiträge für People’s Dispatch. Mwangi ist Mitherausgeber des Buches "Breaking the Silence on NGOs in Africa".
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.04.2026
Trump verweigert den Ausstieg, der Krieg mit dem Iran wird weitergehen
seniora.org, 12. April 2026, 11.04.2026 Von Larry Johnson - übernommen von sonar21.com
Larry Johnson schließt neues Attentat nicht aus
Larry Johnson
Wie erwartet, scheiterten die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Obwohl JD Vance das US-Team leitete, hatte er nie die Kontrolle. Ich habe von jemandem, der direkt in dieses Spektakel in Islamabad involviert war, gehört, dass israelische Agenten – Steve Witkoff und Jared Kushner – dafür sorgten, dass JD Vance nicht seinem Bauchgefühl folgte und das vom Iran vorgelegte Angebot annahm. Israels Rolle bei der Sabotage der US-Delegation wurde in Vances Erklärung zum Scheitern der Verhandlungen deutlich, als er dem Iran fälschlicherweise vorwarf, sein angebliches Streben nach Atomwaffen nicht aufzugeben. Das ist nichts weiter als altbekannte zionistische Propaganda.
Das kurze, in erstaunlich ruhiger Sprache gehaltene Statement von J.D.Vance, hören Sie hier
Es gab drei iranische Bedingungen, die die USA nicht akzeptierten: die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus, ein Ende der israelischen Angriffe auf den Libanon und die Hisbollah, die Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte und die Wahrung der Souveränität über die Versorgung mit angereichertem Uran. Ich habe in der vergangenen Woche in verschiedenen Interviews zu diesem Thema wiederholt betont, dass Irans Position in diesen Fragen nicht verhandelbar ist.
Hier die soeben von der iranischen Regierung veröffentlichte Erklärung:
Der amerikanische Feind, der niederträchtig, verwerflich und unehrlich ist, versuchte am Verhandlungstisch das zu erreichen, was er durch Krieg nicht erreichen konnte.
Zu diesen Forderungen gehören die Übergabe von angereichertem Uran und die Öffnung der Straße von Hormuz ohne bestätigte iranische Souveränität darüber.
Der Iran hat beschlossen, diese Bedingungen abzulehnen und die heilige Verteidigung seines Vaterlandes mit allen notwendigen militärischen oder diplomatischen Mitteln fortzusetzen.
Was kommt als Nächstes? Zunächst hoffe ich, dass die iranische Delegation in Islamabad mit einem russischen oder chinesischen Flugzeug zurück nach Hause fliegen kann. Ich schließe nicht aus, dass Israel und die USA versuchen könnten, die iranische Passagiermaschine auf dem Rückflug nach Teheran zu zerstören.[Hervorhebung seniora.org]
Der Iran wird keine neuen Militäraktionen gegen Israel oder die USA einleiten… Sie werden den ersten Schlag abwarten und dann einen massiven Vergeltungsschlag starten. Ich denke, sie haben inzwischen verstanden, dass die USA zu sehr unter dem Einfluss der zionistischen Lobby stehen, um im Interesse des amerikanischen Volkes zu handeln.
Irans Forderung nach dem Abzug der US-Basen aus dem Golf wird mit Gewalt durchgesetzt werden. Iran wird die verbleibenden Basen angreifen und sie für das US-Militär künftig unbewohnbar machen. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate müssen diese Woche eine Entscheidung treffen: Entweder sie suchen die Versöhnung mit Iran und überleben, oder sie stellen sich an die Seite der USA und Israels und riskieren den wirtschaftlichen Ruin.
Der eigentliche Druck auf Trump wird am Montagmorgen einsetzen, wenn der US-Aktienmarkt erneut einbricht und der Ölpreis wieder dreistellig wird. JD Vance hat dem Iran tatsächlich einen Gefallen getan, indem er die Verhandlungen abgebrochen hat. Dies rückt den Iran in den Augen des globalen Südens in ein sehr positives Licht, d. h. der Iran war verhandlungsbereit, die USA weigerten sich jedoch, in gutem Glauben zu verhandeln, und zogen sich zurück.
Hier ist mein Gespräch mit Ed DeMarche vom Trends Journal vom letzten Mittwoch:
Ich habe am Dienstagabend nach der verkündeten Waffenruhe folgenden Counter Currents-Kommentar aufgenommen. Ich denke, meine Vorhersagen haben sich recht gut bewahrheitet:
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Trump lehnt Exit-Rampe ab, Krieg mit dem Iran wird weitergehen
sonar21.com, 11. April 2026
Video Dauer 0:48 Min.
Wie erwartet, konnten die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran keine Einigung erzielen. Obwohl JD Vance das US-Team leitete, hatte er nie die Kontrolle ... Ich habe von jemandem gehört, der direkt in diesen Zirkus in Islamabad involviert war, dass israelische Agenten - Steve Witkoff und Jared Kushner - sicherstellten, dass JD Vance seinen Instinkten nicht folgen und den Deal akzeptieren würde, den der Iran auf den Tisch gelegt hatte. Israels Rolle bei der Sabotation der US-Delegation zeigte sich in Vances Erklärung, in der er das Scheitern der Verhandlungen ankündigte, als er den Iran fälschlicherweise beschuldigte, sich geweigert zu haben, seine angebliche Suche nach einer Atomwaffe aufzugeben. Das ist nur ein wiederaufgefrischtes Stück zionistischer Propaganda.
Es gab drei iranische Bedingungen, die die USA nicht akzeptieren wollten: die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus, ein Ende des israelischen Angriffs auf den Libanon und die Hisbollah, das Einfrieren des iranischen Vermögens und die Bewahrung der Souveränität über die Versorgung mit angereichertem Uran. Ich habe in der vergangenen Woche wiederholt in verschiedenen Interviews zu diesem Thema gesagt, dass die Position des Iran zu diesen Themen nicht verhandelbar sei.
Hier ist die Erklärung, die gerade von der iranischen Regierung veröffentlicht wurde:
Der amerikanische Feind, der abscheulich, böse und unehrlich ist - versuchte, am Verhandlungstisch zu erreichen, was er durch Krieg nicht erreichen konnte.
Zu diesen Forderungen gehören die Übergabe von angereichertem Uran und die Öffnung der Straße von Hormus ohne bestätigte iranische Souveränität darüber.
Der Iran hat beschlossen, diese Bedingungen abzulehnen und die heilige Verteidigung seines Vaterlandes mit allen notwendigen Mitteln fortzusetzen, militärische oder diplomatische.
Also, was kommt als nächstes? Für den Anfang hoffe ich, dass die iranische Delegation in Islamabad einen Rückflug nach Hause in einem russischen oder chinesischen Flaggenflugzeug bekommt. Ich ermäßige nicht die Möglichkeit, dass Israel und die USA versuchen, das iranische Flugzeug auf seinem Rückflug nach Teheran zu zerstören.
Der Iran wird keine neuen Militäraktionen gegen Israel oder die USA einleiten... Sie werden warten, um den ersten Schlag zu absorbieren und dann eine massive Vergeltung zu starten. Ich denke, sie verstehen jetzt, dass die USA zu sehr unter der Kontrolle der zionistischen Lobby stehen, um im Interesse der Menschen in den Vereinigten Staaten zu handeln.
Die Forderung des Iran, dass die USA ihre Stützpunkte im Golf räumen, wird mit Gewalt erreicht werden ... Der Iran wird die verbleibenden Stützpunkte treffen und sie für das US-Militär in Zukunft unbewohnbar machen. Die Saudis und die VAE werden diese Woche eine Wahl treffen müssen... Suche Versöhnung mit dem Iran und überlebe oder stehe auf der Seite der USA und Israels und stehe vor wirtschaftlicher Zerstörung.
Die wirkliche Aktion, die Trump am meisten unter Druck setzen wird, wird am Montagmorgen beginnen, wenn der US-Aktienmarkt einen Nasensprung macht... wieder... und der Ölpreis wieder in dreistelliges Gebiet steigt. JD Vance hat dem Iran tatsächlich einen Gefallen getan, indem er zuerst abgebrochen und weggegangen ist. Dies zeichnet den Iran in einem sehr günstigen Licht in den Augen des globalen Südens, d.h. der Iran war bereit zu verhandeln, aber die USA weigerten sich, sich an Verhandlungen in gutem Glauben zu beteiligen und kündigten ab.
Hier ist mein Chat mit Ed DeMarche vom Trends Journal vom letzten Mittwoch:
Video Dauer 29:36 Min. Min.
Ich habe am Dienstagabend nach dem angekündigten Waffenstillstand den folgenden Kommentar zu Counter Currents aufgezeichnet. Ich denke, meine Vorhersagen hielten sich ziemlich gut:
Ich habe am späten Samstagabend ein Interview mit Asia One gemacht:
Ich danke Ihnen für Ihre unschätzbare Unterstützung, indem Sie sich Zeit nehmen, um zu lesen oder zu kommentieren. Ich erhebe keine Abonnementgebühr und akzeptiere keine Werbung. Ich möchte, dass die Inhalte für alle, die sich für die Themen interessieren, die ich bespreche, zugänglich sind. Wenn Sie jedoch eine Spende tätigen möchten, lesen Sie bitte diesen Link.
Ich verstehe nicht, warum wir uns weiterhin Sorgen machen müssen, dass der Iran als der Gute angesehen wird. Wenn der Rest der Welt das Imperium nicht als das erkennen kann, was es ist, dann gibt es keine Hoffnung.
Ich weiß, dass es immer diejenigen geben wird, die China und Russland als pragmatisch verteidigen, um Amerika und Israel mit Respekt zu behandeln. Wenn Großbritannien nur 1939 so pragmatisch gewesen wäre oder die USA 1941, wenn nur die KPCh nach der Schlacht von Stalingrad einen Waffenstillstand angestrebt hätte ... denken Sie an all die Leben, die sie gerettet hätten!
All dieses Attentatsspiel ist "guter Spaß" für die Juden, wie es scheint. Sie üben ständig, verfeinern die Kunst, völlig ungeschält. Die Medien sind orgasmisch über die Ergebnisse. Vor allem der eigentliche Treffer auf der Presse..
Miriam Adelson ist nicht immun gegen eine Titte für diese oder "keine Schuld" -Ermordung. Sie ist ungefähr so alt wie Pres Tramp, die weiß, worum es bei diesem Tötungsspiel geht. Beide sind in der Nähe des gleichen Alters, wenn ihr Lebenserwartungsticket bald geschlagen werden soll. Hoffen wir, dass wir unterdessen nie gut schlafen.
Von Kamal Hyder Berichterstattung aus Islamabad, Pakistan:
„Jeder weiß, dass diplomatische Verhandlungen zeitaufwendig sind. Einige Fortschritte wurden erzielt, so dass, obwohl es keinen Durchbruch gibt, es auch nicht gerade ein Zusammenbruch ist.
Die USA entsandten ihren Vizepräsidenten und eine hochrangige Delegation. Das einzige Misstrauen, das es gab, war in erster Linie mit dem Sondergesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, und Präsident Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, von dem viele Leute sagen, dass er nicht auf diplomatische Bemühungen eingestellt ist.
Pakistan sagte, der Kommunikationskanal werde offen bleiben. Irgendwann, vielleicht nachdem Vizepräsident JD Vance nach Washington zurückgeht, diskutiert er mit der dortigen Regierung und kommt mit einer Antwort zurück.
Wir schließen also weitere Verhandlungen nicht aus.“
VP Vance muss mit einem professionellen diplomatischen Team zu den Verhandlungen zurückkehren und Bob the Builder (Witkoff) und seinen Hod Carrier (Kushner) abladen. Tatsächlich war Vance wahrscheinlich verzweifelt, die Gespräche so schnell wie möglich zu beenden, um seinen New Yorker Bauträger Pompolits zu erschüttern.
Was IF (IF-IF) der Zweck des gesamten Treffens in Islamabad war, war dieser einzige Moment, als Vance sich kurz mit Qalibaf traf, wo Vance wahrscheinlich dem iranischen Parlamentspräsidenten sagte, dass die USA nicht in den erneuten Krieg eintreten werden und ihn baten, die Golfstaaten in Ruhe zu lassen (wo Trump und Vances Tech-Mitarbeiter Zinsen haben $), sobald der völkermörderische Staat die Angriffe auf den Iran erneuert und dass die USA Hormus, solange er offen bleibt?
So würde der Völkermordstaat allein gelassen, um sich dem iranischen und Hisbollah-Ansturm zu stellen.
Trump weiß, dass dieser Krieg ihn und die Republikaner zerstören wird, und es ist nur gut für Israel, besonders wenn die Straße nicht offen ist. Außerdem mag es niemand, erpresst zu werden, besonders ein Mann wie Trumpf.
Wenn Vance wirklich versucht hat, das dynamische Jewo aus der Schleife zu schneiden, was könnte das bedeuten... 1- Dass Vance gegen Trump arbeitete. oder 2- Dass Trump von Israel angewiesen wird, das dynamische Jewo zu benutzen und Vance nutzt, um einen Weg um seine missliche Lage zu finden.
Ich höre Sie, und das ist sicherlich eine sehr mögliche Option. Einige sehr kluge Leute haben gesagt, dass sie Trumps schmutzige, überall-über-den-Ort-Nussjob-Kommentare zu wahrheitssozial zum Nennwert akzeptieren. Sie sagen, unter dem Clown-Zirkus ist ein Mann (Trump) sehr versinkt zu einer engen Klasse von Investoren, die immens davon profitieren, Wetten, Puts, Kürzungen von Öl usw. niederzulegen. Sie sagen in dieser Hinsicht, Trump sei gefährlich, weil er irgendwie die Wolle über viele Augen der Leute zieht, die die ganze Zeit den Narren benehmen. Am Ende des Tages stimme ich teilweise zu. Es gibt eine direkte Diplomatie von Angesicht zu Angesicht, es gibt einen Schurken, der Israel tut, was immer es tun will, denn einfach zu viel Schmutz über Schlüsselakteure, die nicht bereit sind, sich zu melden und zu sagen: „Ja, das habe ich getan, lasst mich diesen Krieg beenden und die Dinge über persönliche Skandale für das Wohl des Menschen erheben“ (was für einen Amerikaner wirklich nur niedrigere Gaspreise bedeutet 🙄, den Völkermord vergessen). Egal was, niemand, nicht die CIA oder die NSA oder das Pentagon oder irgendjemand hat das Verständnis dafür, was Raketen mit der modernen Kriegsführung / Geopolitik gemacht hat. Es spielt keine Rolle über die nahe Zukunft hinaus, was Trump tut: Der Iran ist eine islamische sozialistische Republik, die USA haben kein kognitives Toolkit, um sich mit ihnen zu befassen. Sie werden sich bereichern, und dann wird der Iran zum Guten als eine tapfere neue Schlüsselmacht der Welt hervorgehen.
Blackmailed huh? Although I agree, what on earth could the jews have on Pres Tramp?
So far we have not had the std playlist with women queuing up tp say – 10 yrs ago Donald did this with me, 30 yrs ago Donald did that with me, 50 yrs ago . . . and although I was well paid, I had forgotten until now. This is std smearing practice to bring down the rich and famous. Otherwise kiddy porn on his computer?
That said if Hunter Bygone can get away with what he was up to . . . well. And by the by, whatever happened to Hunter and his thirty odd biological labs?
Let’s suppose for one second that Israel has no Epstein compromat on Trump.
Why can’t he make his own West Asia foreign policy?Why did he go to war when he fought tooth and nail vs it?Why can’t he get out of it?There has to be something. Money? He’s making plenty with the Gulf states. What else? Family relationship? Doubtful.
Alles, was übrig bleibt, ist Epstein Compromat über kleine Mädchen oder möglicherweise kleine Jungen oder erwachsene Männer, die so schrecklich sind, dass er Angst hat, dass sie herauskommen und sein macho- / konservatives / egoistisches Image beschmutzen. Etwas mit weitreichenden Konsequenzen für seinen Geschäftsverkehr und die Zukunftsfähigkeit des Familienunternehmens.
Same subj – different subj. One way or another Pres Donald is not long for this World. Age and enemies. What can be covered up when Pres T departs this mortal coyle? How can his misdemeanours remain covered up after death. Do we just have to wait a few yrs?
PS
Vor 1 Stunde
The Strait of Hormuz is not “international territory” in the sense of being owned by no one. It’s more precise to say: 1. Territorial watersParts of the strait fall within the territorial seas of:
IranOmanEach country controls up to 12 nautical miles from its coastline under international law. 2. But it’s still open to global shippingEven though those waters are territorial, the strait is governed by the right of “transit passage” under the United Nations Convention on the Law of the Sea. That means:
Ships and aircraft from all countries can pass through without needing permissionThe bordering states cannot block or significantly impede this transit (except in very limited circumstances)3. Why this mattersThe Strait of Hormuz is one of the world’s most important chokepoints for oil shipping, so keeping it open is considered critical for global trade.
Bottom line: It’s not international waters, but it functions like an international passageway because global navigation rights are legally protected. If you want, I can explain how this differs from “true” international waters (the high seas). (ChatGPT)
Without taking the US side on this (and realizing that Larry’s independent herd will attack me as a Joooo-dog-devil for not taking Iran’s side either), doesn’t this impugn the Iranian insistence on control over Hormuz?
That’s the trouble when some countries, usually the West, and America and Israel in particular, ignore international law, norms and rules. What’s good for the goose becomes good for the gander. Usually the gander does not or cannot retaliate but this Iranian gander can and is doing .
You allude to certain exceptions for free passage: this matter was discussed on a podcast very recently but I cannot ATM recall which one. I do recall that there are qualifications in law on free, as in unimpeded, passage and it also being pointed out that certain countries eg The Netherlands charge for passage which it dresses up as a pilotage charge.
Edit- The Strait is not of course closed, only limited in access and subject to payment to the aggrieved party in a non-hostile country’s currency.
Spouting legal niceties doesn’t cut it when Trump flouts international law and starts an illegal war of aggression. Maybe Iran took a page out of Trump’s book and used their own moral judgement.
Britain although not part of the CM, EEC or now called the EU has no rights over its own 12 mile limit nor it 200 mile continental shelf limit.
Blah, blah, each situation will be adjudicated on individually according to its merits, blah, blah, by an organisation with a mouth full of gums.
Convicted of genocide, the jews are still rampaging about. Mouth full of gums. Law of the jungle prevails toay. Might is right.
r1a1c1
Vor 1 Stunde
First attempt fell into the to many links trap lol and went into moderation, so apologies if it comes up later as a double post.
This seem to tell a different story… ******************************
Government of the Islamic Republic of Iran@Iran_GOV 9h Breaking | At Pakistan’s proposal and with the agreement of the negotiating teams of #Iran and the U.S., talks mediated by Pakistan will continue for another round after a pause on Sunday. *************************** Government of the Islamic Republic of Iran@Iran_GOV 10h Breaking | Iran-U.S. talks mediated by Pakistan concluded after 14 hours. Technical teams from both sides are now exchanging expert texts. Negotiations will continue despite some remaining differences. ************************** Here is a SINGLE link if you want to check it https://nitter.poast.org/iran_GOV/
r1a1c1
Vor 1 Stunde
What’s going on this seems to tell a different story…
Government of the Islamic Republic of Iran@Iran_GOV 9h Breaking | At Pakistan’s proposal and with the agreement of the negotiating teams of #Iran and the U.S., talks mediated by Pakistan will continue for another round after a pause on Sunday. *************************** Government of the Islamic Republic of Iran@Iran_GOV 10h Breaking | Iran-U.S. talks mediated by Pakistan concluded after 14 hours. Technical teams from both sides are now exchanging expert texts. Negotiations will continue despite some remaining differences.
Because the world was asleep as to the injustice being inflicted on the Palestinians for close to 80 years, God had to let the conflict in West Asia explode, starting with the Hamas raid; and now the world has awakened from its slumber.
I know this comment will get censored…..but here goes…..
Trumpstein & Satanyahu NEVER intended any kind of peace deal. This was a ruse.
Sie wollten nur lange genug ein Waffenstillstand, um mehr amerikanische junge Männer im Nahen Osten in Gefahr zu bringen, ohne dass der Iran sie sofort ins Visier nahm und sie bombardierte, sobald ihre „Stiefel“ den Asphalt trafen.
Trumpstain has now put 50,000 more young men into the middle east, in order to do a High Fatality “ground invasion”…….(i.e., another suicide mission).
This grieves me to no end. Trump doesn’t give a shit about these young men. They are just useful cannon fodder. And remember Trump’s son is NOT among them. Also remember that Trump’s father got Trump out of the Vietnam War draft by FAKING a medical condition so he would not qualify for military service: nonexistant “heel spurs”.
Trump comes from a long line of con-artists and liars. We shouldn’t expect anything else.
Satanyahu, of course, WANTS a Big Meat Grinder war to KILL OFF as many young White Christian Western Civilization men before they can procreate. The jews want White people of EU descent to go EXTINCT……using multiple methods.
Die Türkei spricht jetzt davon, ins Getümmel zu springen, Amerika registriert jetzt jeden Mann des Entwurfs automatisch. Im Vereinigten Königreich wurde der Entwurfsalter auf 65 Jahre angehoben. In den USA wurde das Einberufungsalter auf 45 Jahre angehoben. In Deutschland müssen alte Männer aus irgendeinem Grund die Erlaubnis erhalten, das Land zu verlassen. Können Sie sehen, was hier vor sich geht?
Das ist DER PLAN, an dem Satanyahu arbeitet:
<<<Perfect! Just what Albert Pike Planned!!! One big Gentile Meat Grinder!
This is a totally Trumped Up War (pun intended) to kill off a lot gentiles, for the jews.
JEWISH RABBI:
“JEWS NEED TO KEEP MUSLIMS AND CHRISTIANS FIGHTING” GET IT YET?
The young people (victims) today, do NOT understand what is happening to them. They are lambs to the slaughter. So those of us who are older and wiser need to jump in to do our best to protect them.
1) We need Anti-War Protests NOW! (That’s what killed the Vietnam War.)
2) ALL Draft Notices need to be BURNED! DO NOT COMPLY!!!
3) Draft aged young people need to be removed from CONUS USA.
Canadians will be drafted too, so young people need to flee to Fiji or Tahiti or Argentina….places in the So. Hemisphere, so when WW3 goes nuclear……which it will…..(Israhell will insist), at least your children are settled in the Southern Hemisphere of this planet for safekeeping. Most likely before long, you will have to join them, if you wish to survive what is coming. Real Estate prices in the So. Hemisphere are going to go sky high. Best to “buy” now.
No soldiers…..no war.
Its just that simple.
Die jungen Menschen (die Opfer) von heute verstehen NICHT, was mit ihnen geschieht. Sie sind Lämmer, die zur Schlachtbank geführt werden. Deshalb müssen wir, die wir älter und weiser sind, eingreifen und unser Bestes tun, um sie zu schützen.
1) Wir brauchen JETZT Anti-Kriegs-Proteste! (Das war es, was den Vietnamkrieg beendet hat.)
2) ALLE Einberufungsbescheide müssen VERBRANNT werden! FOLGT IHNEN NICHT!!!
3) Einberufungsfähige junge Menschen müssen aus den kontinentalen USA (CONUS) gebracht werden.
Auch Kanadier werden eingezogen werden, daher müssen junge Menschen nach Fidschi oder Tahiti oder Argentinien fliehen … an Orte in der südlichen Hemisphäre, damit, wenn der 3. Weltkrieg atomar wird … was er wird … (Israhell wird darauf bestehen), sind eure Kinder zumindest zur Sicherheit in der südlichen Hemisphäre dieses Planeten untergebracht. Höchstwahrscheinlich müsst ihr euch ihnen schon bald anschließen, wenn ihr das, was kommt, überleben wollt. Die Immobilienpreise in der südlichen Hemisphäre werden in die Höhe schnellen. Am besten jetzt „kaufen“.
Keine Soldaten … kein Krieg. So einfach ist das. (übersetzt mit Deepl., unkorrigiert)
Will no one rid us of this turbulent Western Zealot Class and it’s servants?
Ramon
Vor 3 Stunden
Vielleicht sollten die Chinesen die Augen öffnen? Unter ihrem erneuten Druck können sie sehen, dass man nicht mit dem Westen verhandeln kann. Und das ständige Lügen ist außer Kontrolle. Politik hatte immer Spin-Doktoren (Spin City Great Show), aber es gibt einen Unterschied, damit es besser klingt und einfach Dinge ausmacht. Diese Lüge ist für sie Teil der Arbeit geworden. Auf keine andere Weise kann sich Lügen bilden, die die ganze Zeit mit einem geraden Gesicht, ohne Emotion, ohne Reue, mit solcher Straflosigkeit. Aber wir alle sehen das Gegenteil, etwas ist ernst nicht. Genauso wie die Leute, die herumgehen, dass "Erneuerbare" am billigsten sind, sagen alle Energierechnungen aller Länder anders. Mearsheimer findet die Situation immer bemerkenswert.
Russland und China „spielen das gleiche Spiel“ wie die USA. Niemand kann ein Interesse daran haben, dass diese beiden Atommächte in einen offenen Krieg mit der Atomkraft „USA“ geraten. Die Europäer sind damit beschäftigt, ihre Länder wie in der „Dritten Welt“ in Bedingungen umzuwandeln, während sie Hunderte von Milliarden Euro in die Taschen der Aktionäre der Rüstungsindustrie einfließen lassen.
I fully acknowledge the influence of the eschatological part of the war. Many thanks to Ismaele for his tremendous hard work. A magnificent article. … But nevertheless I do not believe that, based on millennia-old insights, the religions are the true reason for the world war that has been going on for some time. It is the worldly greed for power, control and riches of an extremely small group of people (monsters) in relation to the world population, who have been dominating royal houses, governments and the Christian-Jewish institutions for centuries. They own everything and everyone.
I also do not believe the public announcements of Russia and China. Although these two superpowers, which are largely already far more technologically advanced than the West and furthermore possess a superior production base, could also exist together autarkically. But I do not believe that they only want to exist there. Russia and China will help Iran to resist the attack. …. I suspect that at the end of this war Israel will no longer exist as a state and this globally waged war will lead to the tearing apart of the USA. I have held this conviction of mine regarding the outcome of this war since 2022. Since Russia was of the opinion that it had to proceed openly militarily against NATO.
The expected chaos will be completed by the demolition of the Western economy and social systems and the final cultural decay of the West.
“One fears, an AI named “Mythos” could cause the financial system to crash. The meeting took place behind closed doors.”
Die Zionisten haben den Libanon angegriffen, so dass der Kampf wieder aufgenommen wird. Wird es eine Fortsetzung von TP-4 sein oder wird dies TP-5 beginnen?
Wack job Trump said he’d use nukes before I assume nothings changed. US has no conventional means to prevail, if the Admirals and Generals would even implement his orders. Seems to me, they are pushing back hard on his orders like open the Strait or a ground invasion. As in “impossible Sir, can’t be done”, that leaves Trump and his suitcase full of nukes.
Saoirse52
Vor 3 Stunden
The US has joined Israel in becoming intrinsically evil. the pre-meditated slaughter of 168 schoolchrildren undoubtedly prove that. Neither are agreement capable so kudos to Iran for trying but the bloodlust will continue until Israel is no more. These evil twins will continue targeting civilian infrastructure, attempting to murder as many civilians as possibe….they’re especially fond of women and children. America has gone completely to the dark side and is led by unintelligent and very evil people. 250 years, thankfully, will be its limit before self-destruction.
SZ España
Vor 3 Stunden
What could possibly go wrong when the “diplomats” you have are in the service of a foreign country and their boss is a crypto-jew?
Did Iran issue a threat and then fail to act in it?
“No action was ultimately taken, and two US Navy guided-missile destroyers were able to pass through the channel, marking the first time American ships had crossed the strait in weeks.”
Deshalb sind wir als Land dem Untergang geweiht. Dieser Unsinn war als Lüge bekannt, sofort, da der Iran drohte, die Verhandlungen sofort einzustellen, als 1 US-Kriegsschiff zur Meerenge ging und sofort umgedreht wurde. Genau zur gleichen Zeit starteten die jüdischen Medien diese „LÜGE“ eines Artikels, und raten Sie mal? Die Idioten-Amerikaner glauben es.
Die NYP liefert Beweise dafür, oder? Fotos wären sicherlich gemacht worden. Ansonsten sind es nur mehr von Trumps Lügen. Die Iraner sagen, dass sich ein Zerstörer näherte und aufgefordert wurde, abzuf***en, bevor er versenkt wurde, und er ging mit hoher Geschwindigkeit.
IDK. Wo sie während einer Verhandlungszeit in Pakistan ein- oder aussteigen (wahrscheinlicher)? Wahrscheinlich aus dem Wissen zu fliehen, dass die Iraner keine Friedensgespräche abstürzen lassen usw. Wer weiß, vielleicht haben sie sogar eine ziemliche "$ 2million" über den Tisch gerutscht, um die Transitgebühr zu bezahlen.
Großes Ansehen ist ein gemeinsamer und oft bewusster Teil der internationalen Verhandlungen. Die Schlüsseldynamik zu beobachten ist, ob das öffentliche Gespräch einfach ein Schutzschild für flexiblere, privatere Diskussionen ist.
{ Esmaeil Baghaei said Iran and the US had “reached an understanding on a number of issues” and there were “differences of opinion on two to three important” matters.
„Diese Verhandlungen wurden nach 40 Tagen des verhängten Krieges geführt und in einer Atmosphäre des Misstrauens und des Misstrauens festgehalten. Es ist natürlich, dass wir nicht von Anfang an erwartet hätten, innerhalb eines Treffens eine Einigung zu erzielen“, sagte er. "Das hat auch niemand erwartet." }
Trump (&Co) have so badly damaged the world system (as we knew it) that we collectively have in fact shifted down the Maslow’s hierarchy of needs to a lower “safety-physiological” level.
An African farmer’s saying makes the basic point: “When we have food, elephants are beautiful. When we are hungry, elephants are food” (or words to that effect).
After a protracted 25-year civil war (similar to the Ukraine) Sri Lanka is hovering on food security risk levels — they just managed an oil deal with Moscow.
Bangladesh is also at risk (not to mention the Philippines from both energy & food including fertilizer and diesel stressed Australia). (see attached and measles)
At this level nobody cares about idiotic bankers’ debit-credit book-keeping systems. That is where the real tiny hats club is panicking. The real Jewish Jubilee is coming, thanks to the Orange Clown show in the US DC domain. There was a saying suggesting 9-missed meals and the revolution. Maybe that theory is going to be tested in 2026?
Apparently Trump thinks he’s going to blockade Iran a la Venezuela. Not a chance.
DD Geopolitik @DD_Geopolitik 🇺🇸 Trump teilt Artikel, die eine US-Marineblockade des Iran, das „Venezuela-Spielbuch“, nach Gesprächen scheitern. So würde das eigentlich aussehen.
Die Idee ist, dass die US-Marine die Kontrolle über die Straße von Hormus und Kharg Island übernimmt, die die iranische Wirtschaft erwürgt, während sie China und Indien gleichzeitig von ihrer wichtigen Ölquelle abschneidet.
Das Problem: Iran ist nicht Venezuela.
🔸 The strait is only 33km wide at its narrowest point, every ship that enters is within range of Iran’s entire coastal arsenal 🔸 Iran’s Khalij Fars anti-ship ballistic missiles have a 300km range and are designed specifically to hit moving ships at sea 🔸 Noor and Qader cruise missiles, fired from mobile launchers hidden in coastal caves, cover the entire strait from the Iranian shoreline 🔸 Iran has an estimated 5,000-6,000 naval mines — including influence mines that sit on the seabed and are nearly impossible to detect 🔸 IRGC fast attack swarm boats are designed specifically to overwhelm US destroyers in confined waters, a classified DoD war game found the US lost 16 major warships including a carrier to Iranian swarm tactics 🔸 Iran controls three fortified island outposts (Larak, Qeshm and Abu Musa) sitting directly on the shipping lanes, each with underground bunkers and missile batteries
Iran doesn’t even need to win a naval battle, FPRI experts note Iran is running an “insurance blockade,” it only needs to strike occasionally to make insurance uneconomical for commercial shipping. That alone shuts the strait down.
Mine clearance in a contested environment takes a minimum of 4 weeks, and the US has decommissioned most of its dedicated minesweepers in CENTCOM. In 1991 it took 40 ships four months to clear Iraqi minefields in a permissive environment.
Meanwhile the USS Gerald R. Ford, cited in the article as leading the blockade, is currently in Split, Croatia being repaired after Iranian strikes. The USS George H.W. Bush is en route as replacement.
Trump may be out-blockaded before the blockade even starts.
Beobachter im Nahen Osten @ME_Observer_ ⚡️ Pensionierter Oberst der US-Armee: Vance suchte nicht nach Verhandlungen, er wollte einfach die Kapitulation des Iran Daniel Davis: 🔹Vances Behauptung, dass diese Gespräche eine „letzte Chance“ waren, ist ein schlechtes Zeichen. So funktioniert Diplomatie nicht. 🔹Zu denken, dass ein einziges diplomatisches Treffen einen Krieg beenden kann, ist völlig unrealistisch. 🔹Wenn dies wirklich Amerikas letztes Angebot war, dann gab es überhaupt keine Verhandlungen; es war nur ein Ultimatum, das von einer Forderung nach Kapitulation begleitet wurde. 🔹Es ist unwahrscheinlich, dass der Iran solche Bedingungen akzeptieren wird, und höchstwahrscheinlich wird dies nur den Countdown für die Wiederaufnahme des Krieges beginnen. 🔹Unser Problem ist, dass die gleichen Gründe, die uns in den ersten sechs Wochen daran gehindert haben, militärische Erfolge zu erzielen, immer noch vorhanden sind, und wir werden in den nächsten sechs Wochen wahrscheinlich auch keinen Erfolg haben. 🔹Inzwischen wird der Iran die Kontrolle über Hormus behalten, die Ölpreise werden hoch bleiben, und der Mangel an chemischen Düngemitteln, die aus dem Golf kamen, wird weiterhin starken Druck auf die Weltwirtschaft ausüben, insbesondere die USA. 🔹Dies ist kein guter Tag für Amerika.
Mad-Dog
Vor 5 Stunden
Trump ist zu verwirrt und verwirrt, um zu erkennen, dass er weder eine Exit-Strategie noch eine Gewinnstrategie hat. Alles, was er tun kann, ist, die Inflationsrate und den Gaspreis in den USA zu erhöhen.
Kategorie: Edward Q
Vor 5 Stunden
What is Israel’s plan to “win” at this point? Is Trump going to proceed with his plan to destroy Iran? What will it take for Congress to impeach Trump? I think at some point Trump will be impeached, but it will be too late.
1) “What is Israel’s plan to “win” at this point?” — define winning.
2) “Is Trump going to proceed with his plan to destroy Iran?”– Is he going to proceed with Israel’s plans to destroy Iran (as a nation state)? Imo, no. His aims (their aims) are to control and guide the mass media narrative towards the November mid-terms. Iran has taken the responsible Islamic position — if the other side stops throwing shit, then stop throwing back — and so (Lebanon included) the Zionist Occupation regime in Palestine have their decision point. We needs wait, …
3) “What will it take for Congress to impeach Trump?” — A bankrupt Donor Class.
Solution: I think there are two heads on this planet one click away from a bullet in the back of the head — Trump and Netanyahu. Time will tell. Trump has only one card to play now — the VZ option of totally blocking all energy shipping through the Strait of Hormuz (as an attack on China).
Aber dieser verzweifelte Schritt entfremdet die ganze Welt (außerhalb der USA). Der Schlüsselpunkt ist, was mit den ~usd$ 40-Billionen an Schulden und Chinas (et al) Holding von US-Staatsschatz-IOU-Notizen usw. zu tun ist.
China has been selling off US TN for a number of years now, gradually at first, now faster.
Bernhard
Vor 5 Stunden
Alles, was Sie sehen müssen, ist Witkoffs glückliches Kinn hoch, wenn Ficktard in der Lastschrift die Worte ausspricht, kein Kompromiss wurde erreicht...
Die Juden sind Faschisten. Faschisten wollen nur Krieg. Trump ist die Judenschlampe. Dieser Krieg kann nur mit der Zerstörung der Juden enden. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Vielen Dank für die Verbindungen, Ismaele, besonders die zweite, in der ich las: "Was Netanyahu droht, ist vielleicht nicht der Einsatz von Atomwaffen, sondern etwas potenziell Destabilisierenderes: die Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee, um Platz für den Dritten Tempel zu machen." Ich nehme an, die beiden „Führer“ Israels und der USA werden versuchen, diesen Krieg zu gestalten, indem sie das Tempelgelände zerstören, bevor sie auf Atomwaffen zurückgreifen. Dies gibt uns eine kurze Zeit, um uns auf die zerbrochene Welt vorzubereiten, die von den evangelischen Unterstützern zweier krimineller Führer gewünscht wird, einer vor Gericht und einer, um vor dem Ende des Jahres vor Gericht zu stehen.
I am concerned now about the Pakistanis – they are in a difficult position because of their recent mutual support agreement with the Saudis that will requite them to support the Saudis if they are attacked by Iran. This is something the Pakistanis do not want but are now compelled to do because of the agreement. I also understand that Pakistan has already sent some of the fighter jets to Iran.
This situation could explode similar to WW!! where the British made a treaty with the Poles that eventually compelled them to enter the war, thus starting WWII.
“… support agreement with the Saudis that will requite them to support the Saudis if they are attacked by Iran …”
You mean, if they are attacked by Israel.
These “agreements” mean nothing in the new liminal world order. It is all about the money and the flow of the spice.
Pakistan can get oil/gas energy from West Asia by operational dealing with Iran for passage (and links to China).
The USA is withdrawing from the region and may even lose Diego Garcia in the near future. The new Russian-China-Iran north-south economic corridor is all but turn-key ready.
The Yuan trade payment systems are now effectively in place and operational with Iran-Oman transit fees etc.
Only duplicitous India (which recently showed their colors with a US sinking of an Iranian guest vessel) is to be accounted for by both Iran and Pakistan.
The Saudi family satrapy is of no consequence or sustainable relevance. The Shia of Iraq, Iran, Bahrain, etc will likely simply take over and assume operational control of the energy (means of production).
Willkommen in der neuen (declawed USA) Welt d. Sie haben es gebrochen, jetzt besitzen sie nicht it.
Wer auch immer es besitzt, hat dafür gesorgt, dass wir es kaputt gemacht haben. Weltweit gibt es zu viele nachteilige nachteilige Folgen, als dass dies ein Zufall sein könnte. Es war einmal, dass ich von Verschwörungstheorien hörte und zu dem Schluss kam, dass es die Verrückten waren. Nach 5 Jahren, in denen ich die Welt beobachte, ist mir klar, dass diese Verschwörungstheorien wahrscheinlicher wahr sind als nicht. Wenn Lügen ständig gesponnen werden und ihr in Logik, Vernunft und rationalem Denken einwirkt, um die Punkte zu verbinden - die, wenn die Machthaber fauler werden und ihre Lügen schlampiger werden - verbinden sich die Punkte leicht. Mit dem Internet und der Menge an Informationen, die zur Verfügung stehen, können Sie viel schneller als in der Vergangenheit zur Wahrheit gelangen. Da sich die Kluft zwischen den Machthabern und dem Rest von uns vergrößert, werden sie sich nicht einmal mit Täuschung beschäftigen. Auch heute sind sie viel krasser. Zum Teufel, schau dir einfach Trumps Wahrheitsposts an. Ist es Demenz oder ist es ihm einfach egal?
amorf
Vor 6 Stunden
Offensichtlich waren die USA bereit, 9 der 10 Punkte des Iran zu geben, wobei der Hauptpreis der verbleibende war - die gemeinsame Kontrolle über die Straße von Hormus.
Das hätte den USA eine teilweise Dominanz von 20% der Wirtschaftsrouten der Welt gegeben, wo sie zuvor Null hatten.
Ich hoffe, China erkennt, wie nah es dem Abgrund gebracht wurde.
"Das hätte den USA eine teilweise Dominanz über 20% der Wirtschaftsrouten der Welt gegeben, wo sie zuvor Null hatten."
Und was ist der Petrodollar? Ist es nicht eine Zahlung an die USA im Austausch für Sicherheit? Eine Maut, teurer als die, die die Iraner vorschlagen. Es wird gemunkelt, dass es rund $ 2 Millionen pro Supertanker sind, was 2% des Wertes des Öls an Bord entspricht. Wie hoch sind die Kosten der US-Maut?
China is 82% energy independent, and Iranian oil accounts for less than 1%. There is this thing called google that can provide a wonderful thing called facts.
Und die Kontrolle von Hormus durch die USA na ga passiert jemals.
Es ist kein „iranisches Öl“ – es ist das, was durch die verschiedenen Drosselpunkte geht, die der Iran (und seine Freunde) kontrollieren. Woher kommen die anderen 99% der chinesischen Energie? Mars? (Wtf Trolling Relevanz dieses Beitrags?)
Nein, das waren sie nicht. Die USA weigerten sich, sich auf 4 Bedingungen zu bewegen:
* Verbrauch von 20% Senkung der Straße von Hormus-Einnahmen * Ende des israelischen Angriffs auf den Libanon und die Hisbollah *Das Einfrieren des iranischen Vermögens * Irans Souveränität über seine Versorgung mit angereichertem Uran
„Der amerikanische Feind, der abscheulich, böse und unehrlich ist – versuchte, am Verhandlungstisch zu erreichen, was er durch Krieg nicht erreichen konnte. Zu diesen Forderungen gehören die Übergabe von angereichertem Uran und die Öffnung der Straße von Hormus ohne bestätigte iranische Souveränität darüber. Der Iran hat beschlossen, diese Bedingungen abzulehnen und die heilige Verteidigung seines Vaterlandes mit allen notwendigen Mitteln fortzusetzen, militärische oder diplomatische. “
Wenn ich die iranische Regierung wäre, hätte ich diese Aussage geändert in:
Der israelische Feind, der abscheulich, böse und unehrlich ist – versuchte, auf dem Verhandlungstisch zu erreichen, was er durch Krieg nicht erreichen konnte. Zu diesen Forderungen gehören die Übergabe von angereichertem Uran und die Öffnung der Straße von Hormus ohne bestätigte iranische Souveränität darüber. Der Iran hat beschlossen, diese Bedingungen abzulehnen und die heilige Verteidigung seines Vaterlandes mit allen notwendigen Mitteln fortzusetzen, militärische oder diplomatische.
Ich glaube, dass die Iraner die Amerikaner ignorieren und nur mit der zionistischen Einheit direkt und nicht über ihren Stellvertreter verhandeln sollten.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Die Watchlist EUropa vom 11. April 2026– heute mit der Wochenchronik. Die Themen: Der Irankrieg und die Folgen für EU und Nato, die Wahl in Ungarn und die Folgen für die Ukraine – und wieder Streit über den Umgang mit Israel
Diesen Newsletter können Sie abonnieren – er kommt dann dreimal pro Woche per Mail, natürlich ohne Paywall. Mehr bei STEADY
Wohl noch nie stand die Welt so nah am Abgrund wie in der vergangenen Woche, als US-Präsident Trump dem Iran mit der totalen Vernichtung drohte. Entsprechend groß war die Erleichterung, als Trump überraschend einen Waffenstillstand verkündete.
Man habe “einen Schritt zurück vom Abgrund” gemacht, sagte EUropas Chefdiplomatin Kallas, die plötzlich die Sprache wieder gefunden hat. Zum amerikanischen-israelischen Vernichtungskrieg hatte sie bis zuletzt geschwiegen, genau wie Kommissionschefin von der Leyen und die meisten EU-Politiker.
Allerdings hat sich die Lage nicht wirklich verbessert. EUropa blickt weiter in den Abgrund. Die EU hat schon jetzt einen enormen Kollateralschaden erlitten, von dem sie sich nicht so schnell erholen dürfte. Ihr Schweigen zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg war ein moralisches Versagen.
“Die schlimmste Nato-Krise”
Auch die Nato ist schwer beschädigt. Die Allianz stecke in der „schlimmsten Krise“ ihrer Geschichte, warnt der frühere US-Botschafter Daalder. Trumps Drohungen hätten die Nato erschüttert und das militärische Beistands-Versprechen infrage gestellt. In Brüssel glaubt kaum noch jemand daran.
Die EU sei “hilflos in einer Welt der kriegerischen Männer”, schreibt die “Süddeutsche”.“Es kommt eine ganz schwierige Zeit auf Europa zu: Krieg in der Ukraine, Ende der Nato, weiter steigende Energiepreise, weiträumige Deindustrialisierung, Inflation”, meint der Schweizer Ökonom Janssen.
Die größte Gefahr geht weiter von Trump aus. Er fordert ultimativ Hilfe in der Straße von Hormus – andernfalls droht er wahlweise mit dem Nato-Austritt, der Annexion Grönlands oder dem Abzug von US-Truppen aus Europa. Außerdem könnte er den Krieg gegen Iran jederzeit wieder aufnehmen.
Bald auch Wirtschaftskrise
Brenzlig ist auch die Lage in der Ukraine. Präsident Selenskyj warnt vor schwierigen Monaten, weil er militärisch und diplomatisch in die Defensive geraten ist. Er stellt mit seinen Attacken auf Russland, die neuerdings auch über Nato-Gebiet geführt werden, aber auch selbst eine Gefahr dar.
Die USA haben Selenskyj zu Mäßigung ermahnt, die EUropäer nicht. Frankreich und Großbritannien spielen sogar selbst mit dem Feuer. In Paris und London rechnet man ohne ersichtlichen Grund mit einem “offenen Krieg” mit Russland, die Kriegsvorbereitung läuft auf Hochtouren.
Last but not least droht auch noch eine Wirtschaftskrise. Die ökonomischen Auswirkungen des Irankriegs kommen erst mit Verspätung an – doch in ein-zwei Wochen dürfte der Energieschock voll zuschlagen. EUropa schaut auch in diesen Abgrund – doch zum Umsteuern konnte man sich bisher nicht entschließen..
Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂
Was war noch?
Ungarn wählt, die EU zittert. Selten hat eine Wahl international so viel Aufmerksamkeit erregt wie die Abstimmung in Ungarn am Sonntag. Selbst die Europawahl und die Bundestagswahl fallen dahinter zurück. Dies liegt nicht nur an der massiven ausländischen Einmischung, sondern auch am großen Störpotential von Noch-Regierungschef Orban, der eng mit US-Präsident Trump zusammenarbeitet. In Brüssel hofft man, daß Orban die Wahl verliert – dann kann die EU ihre Agenda durchziehen, die vor allem auf die Ukraine ausgerichtet ist. Doch was passiert, wenn Orban bleibt? – Mehr im Blog
Sanktionen gegen Israel? Spanien und Slowenien haben die EU aufgefordert, erneut Sanktionen gegen Israel zu prüfen. Zur Begründung führen sie die Eskalation im Libanon an, wo Israel auch nach dem Beginn der Waffenruhe im Iran weiter bombt und keinerlei Rücksicht auf die Zivilbevölkerung nimmt. Die EU-Kommission verwies auf einen alten Sanktions-Entwurf, der allerdings von Deutschland abgelehnt und nie angewendet wurde… – Siehe auch Ukraine vs. Iran/Libanon – ein politisch nicht korrekter Vergleich
Ich verstehe nicht, warum alle so auf dieser Frau herumhacken? Macht sie nicht genau das, was die Regierungschefs der EU-Länder von ihr erwarten??? Gibt es jemanden von Rang und Namen, der ihr Grenzen aufzeigt? – bruno neurath-wilson zu EU-Nato: Von der Leyen bekräftigt militärische Ambitionen
Naja, wenn man bedenkt, dass von der Leyen als deutsche Verteidigungsministerin beinahe das Ministerium in einem Korruptionssumpf mit einigen Beraterfirmenversenkt haette, scheint sie eine ideale Kandidatin fuer eine EU Armee zu sein. Es scheint dort egal zu sein, wo die Steuermilliarden der Buerger versenkt werden. Ausser der extrem kostentraechtigen Reparatur der Gorch Fock und schwangerentauglichen Panzern konnte sie keine Ergebnisse vorweisen und musste nach Bruessel entsorgt werden bevor der Schaden am Amt und seine Kosten explodierten. Der Spectator ueberschrieb das mal mit den Worten: “Ursula von der Leyen has always left a trail of disaster”. Sehr lesenswert. – european zu EU-Nato: Von der Leyen bekräftigt militärische Ambitionen
Die Aufnahme der Ukraine wäre Selbstmord. Alle, die bislang am Topf der Fördergelder hängen, würden zu Nettozahlern – so blöd können die Polen, Kroaten, Tschechen, Slowaken etc bei aller Russophobie doch alle gar nicht sein. Und ohne Polen wäre es dann auch ohne Einstimmigkeit schwer, die nötige Mehrheit zu bekommen. – KK zu Ungarn-Wahl: Die EU plant schon für die Zeit nach Orban – mit Selenskyj
Mal in ein Geschichtsbuch schauen : Krieg mit Russland ist keine Sportveranstaltung. Frankreich die eigentlich auch genug Erfahrung damit haben, mal erinnern an 1812 und so… Martin Franz Arnold Jäger zu Paris und London bereiten sich auf “offenen Krieg” mit Russland vor
Die Welt atmet auf, weil die Apokalypse in Iran abgewendet wurde. Die ganze Welt? Nein! Frankreich und Großbritannien bereiten sich auf den nächsten großen Krieg vor – gegen Russland!
Die EU ist immer noch nicht willens, den Angriffskrieg der USA und Israels im Iran klar zu verurteilen. Statt die Kriegsverbrechen zu benennen und sich davon zu distanzieren, greifen EU-Politiker wie Ratspräsident Costa zu einer kafkaesken Sprachregelung.
Während US-Präsident Trump im Iran einen verheerenden Krieg führt, habendeutsche Politiker nichts Besseres zu tun, als sich über Ungarns Regierungschef Orban und das Vetorecht in der EU-Außenpolitik aufzuregen.
Die Frauen in der CDU wurden möglich durch die Feministinnen in der damaligen Grün-alternativen Partei (die mit den heutigen Grünen nichts mehr zu tun hat). Petra Kelly, Antje Vollmer oder Verena Krieger gingen davon aus, dass mit dem Patriachat auch das bellizistische Herrschaftssystem abgeschafft wird. Meinen Sie wirklich, der Feminismus habe sich durchgesetzt? Wäre es so, so lebten wir zweifellos in einer besseren Welt!
Nun verlinken Sie doch nicht ausgerechnet in Zeiten, in denen man ewig und drei Tage auf einen Therapeutentermin warten muss, auf einen weiteren Stimmungsvermieser… 😉
“Die EU sei “hilflos in einer Welt der kriegerischen Männer”…”
Immerhin mangelt es der EU dafür aber nicht an kriegerischen Frauen. Was Kallas, Strack-Zimmermann, von der Leyen & Co. da an bellizistischer Aggression aufbieten, braucht sich hinter den kriegerischsten Kerlen nicht zu verstecken.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.04.2026
Nachrichten von Pressenza: Amnesty International verteidigt US-NGOs zu Regimewechseln: Venezuela, Nicaragua und Kuba
Pressenza ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
Larry Johnson: Der angebliche Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran ist gescheitert
Sonar21 Son of the New American Revolution
seniora.org, 9. April 2026, 09.04.2026 Von Larry Johnson - übernommen von //substack.com/@larrycjohnson">Larry C Johnson bezahlt
Hier die unspektakuläre Nachricht vorab: Der angebliche Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran ist gescheitert. Auch wenn es keine offizielle Erklärung gibt, glaubt mir, er ist beendet. Die Inszenierung in der Trump-Administration, insbesondere aber in Washington, D.C., ist absurd. Es werden große militärische Siege über den Iran verkündet, ohne den geringsten Beweis dafür, dass die USA irgendwelche strategischen Ziele erreicht haben – außer den Iran dazu zu bringen, die Straße von Hormus zu kontrollieren und die Weltwirtschaft in eine Lieferkettenfalle zu stürzen.
Trump wurde von Israel ausgetrickst… und das Spiel geht weiter. Sowohl Iran als auch Pakistan, der Vermittler im Waffenstillstand, betonen, dass die Trump-Regierung Irans Zehn-Punkte-Plan als praktikable Verhandlungsgrundlage akzeptiert habe :
US-Bekenntnis zum Nichtangriffspakt – Eine formelle Garantie, dass die Vereinigten Staaten (und Israel) keine weiteren Angriffe auf Iran, Libanon, Jemen und Irak starten werden.
Die iranische Kontrolle über die Straße von Hormuz bleibt bestehen – Iran behält die Souveränität und die primäre Koordinierung des Schiffsverkehrs durch die Straße, wobei ein „reguliertes“ oder „sicheres Transitprotokoll“ für die sichere Passage von Schiffen gilt.
Anerkennung der iranischen Urananreicherungsrechte – Explizite Anerkennung des Rechts Irans auf Urananreicherung für sein ziviles Atomprogramm durch die USA und die internationale Gemeinschaft.
Aufhebung aller primären US-Sanktionen gegen den Iran – Beseitigung der von den Vereinigten Staaten verhängten direkten bilateralen Wirtschaftssanktionen.
Aufhebung aller Sekundärsanktionen – Beseitigung der Sanktionen gegen Drittländer und Organisationen, die mit dem Iran Geschäfte tätigen.
Beendigung aller Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen gegen den Iran – Aufhebung der bestehenden Sanktionen und Resolutionen des UN-Sicherheitsrats gegen den Iran.
Aufhebung aller Resolutionen des Gouverneursrats der IAEA gegen den Iran – Ende der Resolutionen und Aufsichtsmaßnahmen der Internationalen Atomenergie-Organisation im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm.
Zahlung von Entschädigungen / Kriegsreparationen an den Iran — Finanzielle Entschädigung oder Wiederaufbauhilfe für Schäden, die durch die US-israelische Militärkampagne verursacht wurden.
Freigabe aller eingefrorenen iranischen Vermögenswerte – Entsperrung der im Ausland befindlichen iranischen Gelder und Vermögenswerte (einschließlich derer bei US-amerikanischen oder europäischen Banken).
US-Militärrückzug aus dem Nahen Osten (und Ende der Angriffe auf Irans Verbündete) — Abzug der US-Kampftruppen von regionalen Stützpunkten sowie ein Waffenstillstand, der sich auf Irans Verbündete der „Achse des Widerstands“ erstreckt (einschließlich der Einstellung der israelischen Operationen im Libanon gegen die Hisbollah und der Beendigung der Kampfhandlungen an anderen regionalen Fronten).
Die erste Reaktion von Trumps zionistischen Unterstützern und der Netanjahu-Regierung war eine Mischung aus Schock und Wut. Der Widerstand begann umgehend am Dienstagabend, und bereits am Mittwochmorgen beharrte die Trump-Regierung darauf, einem anderen – aber noch nicht näher definierten – Zehn-Punkte-Plan zugestimmt zu haben. Israel stellte sicher, dass die Verhandlungen scheitern würden, indem es einen brutalen und mörderischen Bombenangriff auf Zentral- und Südlibanon startete.
Wie sind wir also in diese Misere geraten? Der Artikel der New York Times mit dem Titel „ Wie Trump die USA in den Krieg mit dem Iran führte“ hat viel Aufmerksamkeit erregt, da er die Schuld größtenteils Benjamin Netanjahu und seinem Mossad-Chef zuschreibt. Der Artikel porträtiert Premierminister Netanjahu als treibende Kraft hinter der US-Intervention. Netanjahu hatte monatelang intensiv für einen großangelegten gemeinsamen Angriff auf den Iran geworben. Ein entscheidendes Treffen am 11. Februar 2026 im Weißen Haus – bei dem Netanjahu im Lagezentrum eine streng geheime Präsentation hielt – trug dazu bei, dass Trump seine anfängliche Zurückhaltung und die begrenzten Handlungsoptionen überwand und schließlich großangelegte Angriffe an der Seite Israels autorisierte.
In den Monaten vor dem Treffen am 11. Februar drängte Netanjahu die Trump-Regierung wiederholt auf US-Unterstützung für Militärschläge und bezeichnete diese als unerlässlich, um Irans Atomprogramm, ballistische Raketen und regionalen Einfluss zu neutralisieren. Israelische Regierungsvertreter signalisierten, dass Israel notfalls zu einem einseitigen Vorgehen bereit sei, was bei den USA ein Gefühl der Dringlichkeit bzw. Unvermeidbarkeit erzeugte. Am 11. Februar traf Netanjahu im Weißen Haus zu Gesprächen ein, die unter anderem eine detaillierte Unterrichtung über Irans Drohungen beinhalteten. In der fast dreistündigen Sitzung wurden mögliche Angriffszeitpunkte, die Risiken der laufenden diplomatischen Gespräche zwischen den USA und dem Iran (die Netanjahu zu untergraben suchte) und die Vorteile eines Militäreinsatzes erörtert. Trump und sein Team erhielten Geheimdienstinformationen und Argumente, die die Notwendigkeit eines entschiedenen Vorgehens unterstrichen.
Nun, ich lese mal aus dem Kaffeesatz… Ich denke, der Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels ist Teil des Washingtoner Rituals, einen oder mehrere Sündenböcke für eine aus dem Ruder gelaufene Politik zu finden. JD Vance und, in geringerem Maße, Marco Rubio werden als die beiden vernünftigen Stimmen dargestellt, die versucht haben, Donald Trump von einem Angriff auf den Iran abzuhalten. General Dan Caine kam in dieser Hinsicht dicht dahinter, doch der Bericht der New York Times zeichnet ihn als relativ schwachen Mann, der sich nicht traute, den Präsidenten herauszufordern.
Wer trägt die Schuld? Pete Hegseth. Wenn die US-Angriffe im Laufe dieser Woche wieder zunehmen und der Iran weiterhin US-Militärbasen am Golf, die kritische wirtschaftliche Infrastruktur der Golfstaaten und Israel bombardiert, wird der Tag der Abrechnung kommen, an dem Trump gezwungen sein wird, zuzugeben, dass die USA den Iran nicht besiegen können und dass die Kosten der Fortsetzung des Krieges verheerend für die US-Wirtschaft und die politischen Aussichten der Republikaner im Herbst sein werden.
Danny Davis und ich diskutierten über die kurze Dauer des Waffenstillstands:
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
IT-Experte führt die Bundeswehr mit Antragsportal vor
aus e-mail von Doris Pumphrey, 11. April 2026, 7:06 Uhr
Satire für die Freiheit: IT-Experte führt die Bundeswehr mit Antragsportal vor
Die reaktivierte Meldepflicht für Auslandsaufenthalte sorgt für Ärger. Ein Programmierer wehrt sich mit satirischen Anträgen an die Bundeswehr.
von Oliver Weinlein
Ein Auslandssemester planen? Das ist in Deutschland derzeit mit einem unerwarteten bürokratischen Hürdenlauf verbunden. Eine durch das neue Wehrdienstgesetz wieder scharf gestellte Regel verlangte zuletzt für längere Auslandsaufenthalte eine offizielle Genehmigung der Bundeswehr.
Das Verteidigungsministerium rudert zwar zurück, doch ein IT-Projektleiter aus dem oberbayerischen Zorneding macht nun Ernst. Mit einem eigens programmierten Portal ermöglicht er das Verschicken satirischer Anträge an die Karrierecenter der Bundeswehr und entfacht eine grundsätzliche Debatte über das rechtsstaatliche Prinzip der Gewaltenteilung.
Die unerwartete Meldepflicht für das Auslandssemester
Es sollte nur ein Routinecheck für das geplante Auslandssemester an einer europäischen Partneruniversität Ende des Jahres werden. Doch als der 32-jährige studierte IT-Projektleiter und angehende Wirtschaftsjurist Lennart Erhard am Karfreitag von seinem Bruder auf eine alte, aber durch das seit Januar 2026 geltende Wehrdienst-Modernisierungsgesetz plötzlich wieder brandaktuelle Regelung aufmerksam gemacht wird, traut er seinen Augen kaum.
Die rechtliche Grundlage für den Behördenärger bildet Paragraf 3 Absatz 2 des Wehrpflichtgesetzes. Diese Norm verlangt nach dem Gesetzeswortlaut formell, dass wehrpflichtige Männer zwischen 17 und 45 Jahren eine ausdrückliche Genehmigung beim Karrierecenter der Bundeswehr einholen müssen, wenn sie die Bundesrepublik Deutschland für einen Zeitraum von mehr als drei Monaten verlassen wollen. Die Regelung hatte lange Zeit keine praktische Relevanz. Doch durch Paragraf 2 Absatz 3 des Wehrpflichtgesetzes gilt die Genehmigungspflicht nun grundsätzlich auch außerhalb von Spannungs- und Verteidigungsfällen.
Damit griff das Gesetz nach seinem Wortlaut pauschal in die durch Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes geschützte Ausreisefreiheit ein. Nach dem Gesetzeswortlaut galt die Pflicht seit dem 1. Januar 2026; nach der massiven öffentlichen Kritik will das Ministerium sie nun per Allgemeinverfügung und Erlass außer Vollzug setzen.
Prototyp übers Wochenende erstellt
Anstatt sich nur über den bürokratischen Aufwand zu ärgern, nutzte der 32-jährige Zornedinger das Osterwochenende für digitale Selbstjustiz der humorvollen Art. In einer Nachtschicht programmierte er den Prototypen für die Website freiheit-beantragen.de. Das Portal versteht sich ausdrücklich als satirisches Kunstprojekt nach Artikel 5 des Grundgesetzes und garantiert laut eigenen Angaben keine rechtliche Korrektheit. Das Ziel sei es, Betroffenen den Prozess so leicht wie möglich zu machen und gleichzeitig auf die Absurdität der administrativen Hürde hinzuweisen.
Über die Website können Nutzer mit wenigen Klicks einen formgerechten Antrag auf Genehmigung eines Auslandsaufenthalts generieren. Das System schickt diesen dann automatisch an die zuständigen Karrierecenter der Bundeswehr. In feinstem, satirisch überspitztem Behördendeutsch wird die Erlaubnis für eine Reise ins Ausland auf unbestimmte Dauer erbeten. Garniert wird das Ganze mit dem freundlichen Hinweis auf eine drohende Untätigkeitsklage nach der Verwaltungsgerichtsordnung, sollte der Bescheid nicht binnen drei Monaten per Post eintreffen. Bereits kurz nach dem Start verzeichnete die Seite nach Aussage Erhards mehr als 3000 Besucher und verschickte die ersten Dutzend Anträge.
Für Erhard ist genau das der eigentliche Skandal. Nach seiner Lesart steht im Gesetz eindeutig, dass längere Auslandsaufenthalte genehmigt werden müssen. Dass das Verteidigungsministerium die Pflicht nun per Allgemeinverfügung und Verwaltungsvorschrift faktisch aussetzen will, hält er für rechtsstaatlich problematisch. Juristen streiten bereits darüber, ob eine so weitreichende Ausnahme vom Gesetz gedeckt ist – oder ob dafür der Gesetzgeber selbst nachbessern müsste.
Mit seinem Portal will der 32-Jährige nun den Druck aufrechterhalten, bis eine saubere, parlamentarisch abgestimmte Lösung verabschiedet wird. Und falls der Staat sich entschließen sollte, das Gesetz doch rechtssicher und digital umzusetzen, hat der IT-Experte bereits ein Angebot parat: „Wenn das Amt Hilfe braucht, ein Antragsportal für die Ausreisen zu bauen, stehe ich gerne zur Verfügung.“ Bis eine solche offizielle staatliche Lösung existiert, dürfte aber noch Zeit vergehen. Nach Einschätzung von Erhard ist mit einer staatlichen Umsetzung frühestens im Herbst zu rechnen – „wenn sie schnell sind“.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
"...schwer, einen so kurzen Krieg so umfassend zu verlieren.“
aus e-mail von Doris Pumphrey, 11. April 2026, 6:47 Uhr
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff:
"...schwer, einen so kurzen Krieg so umfassend zu verlieren.“
Irans Entschlossenheit, aus dem Panoptikum der westlichen 360°-Eindämmung auszubrechen
Alastair Crooke, 10. April 2026 Konfliktforum
Die vorübergehende Einstellung der Kampfhandlungen in Westasien steht auf der Kippe. Ursprünglich war ein Waffenstillstand an „allen Fronten“, einschließlich des Libanon, vorgesehen – eine der zehn iranischen Vorbedingungen für Verhandlungen über einen dauerhaften Waffenstillstand. Trump bekräftigte, dass Irans Zehn-Punkte-Plan eine „tragfähige Grundlage“ für die Aufnahme direkter Verhandlungen mit dem Iran biete.
Für den Iran wurden die Punkte eher als Vorbedingungen denn als Ausgangspunkte für die Verhandlungen betrachtet.
CBS berichtete , dass Trump darüber informiert worden sei, dass die iranischen Bedingungen, die er am Donnerstag akzeptierte, für die gesamte Region des Nahen Ostens gelten würden – und er stimmte zu, dass dies auch den Libanon einschließen würde. Vermittler berichteten, dass der Waffenstillstand den Libanon umfassen würde, und auch die Ankündigung des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif bestätigte dies. Außenminister Araghchi bestätigte ebenfalls, dass der Libanon einbezogen sei.
Trumps Position änderte sich jedoch nach einem Telefonat mit Netanjahu. Laut dem israelischen Korrespondenten Ronan Bergman, der in Yediot Ahoronot schreibt , eskalierte die Situation plötzlich und verspätet: In Israel wurden beide Ebenen – Militär und Politik – angewiesen, durch einen Großangriff auf dicht besiedelte Wohngebiete im Libanon zu beweisen, dass es keinen Waffenstillstand für die Hisbollah gab. Dabei wurden über 1.000 Menschen, zumeist Zivilisten, getötet und verletzt.
Zeitgleich mit den Angriffen auf den Libanon kündigte Israel an, eine politische Initiative zu starten – direkte Gespräche mit der libanesischen Regierung über die Entwaffnung der Hisbollah und die Normalisierung der Beziehungen Libanons zu Israel –, um Netanjahus Forderung nach einem kurzen Zeitfenster für weitere Angriffe gegen die Hisbollah zu untermauern, „bevor die Amerikaner versuchen, dieselbe Ruhe auf den Libanon auszuweiten“, schreibt Anna Barsky in Ma'ariv . „Einschätzungen in Israel deuten auf ein teilweises amerikanisches Verständnis dieser Notwendigkeit hin; dies ist aber keineswegs sicher.“
Alon Ben David, ein bekannter israelischer Militärkorrespondent, merkte an, dass Netanjahus Initiative zu einem Bürgerkrieg im Libanon führen könnte, und fügte in Klammern hinzu: „Das war immer das Ziel gewesen.“
Die iranische Argumentation steht jedoch im Widerspruch zur revidierten Position der USA, wonach der Libanon nie integraler Bestandteil der Forderung nach einem Waffenstillstand an allen Fronten gewesen sei. Für Teheran gilt: „Waffenstillstand für alle oder Waffenstillstand für niemanden.“ So einfach ist das.
Werden die Verhandlungen stattfinden? Nur wenn Trump Netanjahus Wunsch nach weiteren Flächenbombardements im Libanon mit einem Veto unterbinden kann. Hat Trump die nötige Macht, Netanjahu zu kontrollieren – der (gemeinsam mit einigen Golfstaaten, wie berichtet wird) immer noch will, dass Trump „bis zum Äußersten geht, bis das böse Regime gestürzt ist“ , betont Ronen Bergman.
Doch die Realität in den USA ist ernüchternd:
„Die USA haben ihre Marinepräsenz und ihre Militärstützpunkte in der Region des Persischen Golfs verloren; ihr gesamtes Arsenal an Distanzmunition ist nahezu aufgebraucht, ebenso wie ihre Luftverteidigung, die sich als völlig ineffektiv erwiesen hat.“„So sieht eine entscheidende strategische Niederlage aus . “
Wie Ben Rhodes, ehemaliger stellvertretender nationaler Sicherheitsberater der USA, es ausdrückte : „Es ist schwer, einen so kurzen Krieg so umfassend zu verlieren.“
Warum Trump am Dienstagabend noch verkündete, „eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen“, und nur wenige Stunden später Verhandlungen auf Grundlage des iranischen Zehn-Punkte-Plans zustimmte, bleibt Spekulation. Doch vielleicht liefern die Bilder des abgestürzten Hubschraubers von Präsident Carters gescheitertem Versuch, 1980 US-Geiseln aus dem Iran zu befreien, und die Trümmer eines US-Flugzeugs nahe Isfahan vom abgebrochenen Versuch am Samstag (4. April), angereichertes Uran aus einem Tunnel in Isfahan zu bergen, die Antwort.
Wie ein Kommentator anmerkt, fehlt in der Szene aus den späten 1980er Jahren lediglich die Anwesenheit des ermordeten Obersten Führers Ali Khamenei. Präsident Carter wurde natürlich zum politischen Opfer dieses Ereignisses.
Erinnern wir uns auch daran, dass dieser Krieg mit einem Blitzangriff zur Tötung des Obersten Führers Ali Khamenei begann – und ursprünglich nur wenige Tage dauern sollte. Der Bericht der New York Times über das Treffen vom 11. Februar 2026, bei dem Netanjahu Trump zu einem gemeinsamen Angriff auf den Iran überredete, bestätigt, dass „ der Präsident offenbar glaubte, es würde ein sehr kurzer Krieg werden … (und) zu keinem Zeitpunkt der Beratungen sagte der Vorsitzende [General Caine] dem Präsidenten direkt, dass ein Krieg mit dem Iran eine schreckliche Idee sei … [General Caine] fragte immer wieder: ‚Und was dann?‘ Aber Herr Trump schien oft nur das zu hören, was er hören wollte.“
Und was Trump bei dem Briefing am 11. Februar zu hören bekam, deckte sich weitgehend mit Netanjahus eigenen tief empfundenen Wünschen: „Der Iran spielte für Trump eine Sonderrolle“, wie auch für Netanjahu. „Er [Trump] betrachtete den Iran als einen besonders gefährlichen Gegner und war bereit, große Risiken einzugehen, um seinen Wunsch nach der Zerschlagung der iranischen Theokratie zu erfüllen“, berichtete die New York Times .
Weder Trump noch Netanjahu hatten – trotz der dreistündigen offiziellen Unterrichtung am 11. Februar – mit der heftigen iranischen Reaktion in Form sofortiger Angriffe auf US-Stützpunkte am Golf gerechnet, die unmittelbar nach der Tötung des Obersten Führers erfolgten, obwohl diese Aussicht in früheren iranischen Warnungen deutlich vorweggenommen worden war.
Der gesamte Angriffsplan vom 11. Februar, der in der Sitzung des Lagezentrums im Weißen Haus grünes Licht erhielt, basierte auf gezielten Schlägen gegen die Führungsspitze, Luftangriffen aus sicherer Entfernung und der instinktiven (und nicht auf Beweisen beruhenden) Überzeugung, dass darauf mit Sicherheit ein innerer Aufstand folgen würde – einer, der den Staat zu Fall bringen würde.
Es überrascht daher nicht, dass Trump nun verzweifelt nach einem Ausweg aus dem ihm in den Weg gelegten Israel-Debakel sucht. Wie Carter steht er politisch wie militärisch vor dem Aus. Doch jeder sinnvolle Ausweg wird von ihm weitreichende Zugeständnisse erfordern – Zugeständnisse, die seinen tiefen Groll gegen den Iran und die Iraner schmerzlich verletzen werden.
Es erscheint unwahrscheinlich, dass Verhandlungen, sollten sie stattfinden, zu einem Abkommen führen werden. Der Iran versucht, ein 70 Jahre altes Paradigma zu sprengen, indem er – unter Androhung wirtschaftlicher und marktbedingter Einbußen – die USA dazu zwingt, sich der „Befreiung“ des Irans aus dem Panoptikum der US-amerikanischen und israelischen Repression zu beugen. Wird dies mehr Leid und Tod (mehr Krieg) bedeuten oder weniger? Das ist die Frage.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
"Friedliche Wiedervereinigung" - China zeigt USA eine Alternative zum großen Krieg
freedert.online, vom 10 Apr. 2026 20:12 Uhr,
Die Chefin der Kuomintang ist zu einem Besuch in China eingetroffen. Mit diesem "Handschlag über die Meerenge" setzt Peking ein Zeichen gegen westliche Kriegsprognosen für Taiwan. Das Risiko eines großen Konflikts bleibt trotz dieser Geste realistisch.
Kein großer Krieg im Jahr 2027, sondern ein großes Fest der nationalen Wiedervereinigung im Jahr 2028. Ungefähr diese Botschaft versucht die Volksrepublik China der Welt zu vermitteln, indem sie den ehemaligen Feind – die Vorsitzende der Kuomintang-Partei – mit offenen Armen empfängt. Cheng Li-wun ist auf Einladung der Führung der Kommunistischen Partei Chinas (und persönlich von Genosse Xi Jinping) auf das chinesische Festland gereist, wo sie eine Woche bleiben und Peking und Shanghai besuchen wird, als hätte sie eine Pauschalreise mit dem Titel "Zwei Hauptstädte" gebucht.
Zu anderen Zeiten wäre sie zweifellos verhaftet und vielleicht sogar wegen schwerster Verbrechen gegen das Volk und den Staat erschossen worden.
Für die chinesischen Kommunisten ist die Kuomintang ein ebenso historischer Feind wie der Kapitalismus, man könnte sogar sagen, ein Urfeind. Als die Kommunistische Partei Chinas vor 105 Jahren unter der Schirmherrschaft der Komintern entstand, kämpfte sie gerade gegen die Herrschaft der Kuomintang. Die Rivalität beider Parteien führte zu blutigen Auseinandersetzungen, bis die Geschichte sie zwang, ein Bündnis für das Vaterland gegen die japanischen Besatzer einzugehen.
Indem er auf die Partisanentaktik der "kleinen Stiche" setzte und die besser bewaffnete Kuomintang in schwere Kämpfe mit den Japanern schickte, löste Mao Zedong das Problem des deutlichen Rückstands seiner Roten Armee in Bezug auf die Kampfkraft. Als der Zweite Weltkrieg endete und in einen Bürgerkrieg überging, verlor die Kuomintang diesen und evakuierte die Regierung unter der Führung von Chiang Kai-shek auf die Insel Taiwan, wo es auf der einen Seite Sandbänke und auf der anderen Seite Klippen gab, was eine Landung erschwerte.
So leben bis heute zwei Versionen der Republik China in einer Entfernung von 78 Seemeilen voneinander. Taiwan entging den Schrecken des "Großen Sprungs" und der "Kulturrevolution", doch auch die Diktatur der Kuomintang kann man kaum als sanft bezeichnen.
Gestützt auf US-amerikanische Gewehre wurde sie zu einem der weltweiten Zentren des Kampfes gegen den Kommunismus. Als die Sowjetunion zerfiel und das chinesische Festland sich der Welt öffnete, verlor dies an Bedeutung, und auf der Insel kam der Trend zur Demokratie auf. Dennoch hielt sich die Macht der Kuomintang länger als die Diktatur: Die Partei gewann die ersten freien Wahlen und verlor die Kontrolle über Taiwan erst zur Jahrtausendwende, nachdem sie sich vor dem Wahlkampf im Jahr 2000 gespalten hatte. Aufgrund der Teilnahme zweier prominenter Kuomintang-Vertreter an diesem Wahlkampf wurde der Kandidat der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) zum Präsidenten gewählt.
Heutzutage lautet das Programm der Demokratischen Fortschrittspartei: Unabhängigkeit Taiwans, Konfrontation mit der Volksrepublik China und ein unerschütterliches Bündnis mit den USA, fast wie zu Zeiten von Chiang Kai-shek. Doch die Kuomintang streckte am Wendepunkt der Epochen – beim Übergang vom Autoritarismus zur Demokratie im Jahr 1992 – ihren ehemaligen kommunistischen Feinden die Hand entgegen. Einen gemeinsamen Nenner fanden die kommunistische und die nationalistische Partei in der imperialen Idee eines vereinten und unteilbaren Großchinas. Die Frage ist nur, wie und in welchem Format die Wiedervereinigung stattfinden wird.
Wenn Chiang Kai-shek bis zu seinem Lebensende darauf hoffte, dass die Kuomintang mit Hilfe der USA die Macht auf dem Festland mit Feuer und Schwert zurückerobern würde, so war diese Idee gegen Ende des 20. Jahrhunderts offensichtlich unrealistisch geworden: China war unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas und ohne Taiwan groß genug geworden. Eine gewaltsame Lösung bedeutet nun also das Gegenteil – eine Landung der Volksbefreiungsarmee auf Taiwan.
Die heutige Kuomintang gilt als Verfechterin der Idee einer friedlichen Wiedervereinigung nach dem Modell "Ein Land – zwei Systeme", wie im Fall von Hongkong. Doch es handelt sich heute um eine Oppositionspartei auf Taiwan, die die Macht auf der Insel frühestens im Jahr 2028 zurückerobern kann. In den USA geht man hingegen davon aus, dass ein Versuch der gewaltsamen Eroberung Taiwans schon früher unternommen werden könnte – nämlich im kommenden Jahr 2027.
Dieses Kriegsdatum wird im US-Kongress und bei der CIA genannt, es wird regelmäßig in den Medien herumgereicht, wobei sogar angeblich der Monat bekannt sei – entweder März oder Oktober. Eine dritte Option gebe es nicht, da aufgrund von Monsunregen und den wechselnden Gezeiten andere Jahreszeiten für eine Landung auf der Insel weniger geeignet seien.
Um in der Bevölkerung der EU-Länder die noch verbliebene Begeisterung für die Unterstützung der Ukraine mit Geld und Waffen aufrechtzuerhalten, füttern die europäischen Eliten sie mit Propagandageschichten über die Unvermeidbarkeit eines russischen Angriffs auf die NATO. Genauso schüren die US-amerikanischen Eliten den Mythos eines baldigen Konflikts um Taiwan, um die Ausgaben für dessen Aufrüstung zu rechtfertigen.
Seit nunmehr fünf Jahren gibt es für das Datum "März/Oktober 2027" nur eine einzige Begründung – das hundertjährige Jubiläum der Gründung der Volksbefreiungsarmee. Tatsächlich ist die territoriale Wiedervereinigung das oberste Ziel der Kommunistischen Partei Chinas, auf das sie seit der Gründung der Volksrepublik China erfolgreich zusteuert. Damals zerfiel das Land, und die nationalen Provinzen lebten ihr eigenes Leben. Bis heute wurde vieles zurückgewonnen – manchmal mit Gewalt, wie im Falle Tibets, manchmal durch Diplomatie, wie im Falle Hongkongs. Und die Volksbefreiungsarmee würde ihr Jubiläum zweifellos mit größerer Freude feiern, wenn sie wüsste, dass das Hauptziel erreicht und Taiwan in den heimischen Hafen zurückgekehrt ist.
Dies ist jedoch nicht der letzte Punkt in der Chronik der Volksbefreiung – es gibt noch mindestens den Territorialkonflikt mit Indien und den Streit um die Inseln im Südchinesischen Meer. Der Kommunistischen Partei Chinas die Absicht zuzuschreiben, Taiwan zu diesem freudigen Festtag zu erobern, ist keine seriöse Analyse, sondern antichinesische Propaganda. Echte Chinesen verstehen es besser als alle anderen zu warten und denken nicht in solch primitiven Propagandakonzepten.
Der Besuch von Cheng Li-wun in Peking und Shanghai auf Einladung der Kommunistischen Partei Chinas ist bereits Gegenpropaganda. Eine Demonstration gegenüber der ganzen Welt, dass Peking nach wie vor nicht auf Krieg setzt, wie die US-Amerikaner behaupten, sondern auf Entwicklung, friedliche Wiedervereinigung und die Wahlen 2028, bei denen die Kuomintang mit einer Rückkehr an die Macht rechnet. Bereits jetzt ist sie die größte Partei im Legislativ-Yuan, dem Parlament der Insel. In zwei Jahren endet die letzte Amtszeit des Präsidenten der Demokratischen Fortschrittspartei, William Lai – eines anti-chinesischen "Falken", der versucht hat, Russland und China gegeneinander auszuspielen.
Cheng Li-wun hofft, den Platz von Lai einnehmen zu können. Hätte die Ideologieabteilung der Kommunistischen Partei Chinas jedoch die Wahl, würde dieser Platz von jemand anderem eingenommen werden: Auch wenn die Vorsitzende der Kuomintang mit demonstrativer Herzlichkeit empfangen wird, ist ihre Biografie in Peking bekannt und ruft dort kaum Begeisterung hervor.
In gewisser Weise wiederholt Cheng Li-wun den Weg der Kuomintang als ursprünglicher Feind.
Als Tochter eines Soldaten, der unter britischem Kommando für China kämpfte, kämpfte sie in ihrer Jugend gegen die Diktatur und die kommunistische Bedrohung, wechselte aber im Laufe der Jahre, als sie die Partei wechselte, auf die Seite der Freundschaft und Zusammenarbeit. Die derzeitige Vorsitzende der Kuomintang gehörte früher derselben Demokratischen Fortschrittspartei an wie Lai, und der Wechsel erfolgte unter skandalösen Umständen, die nichts mit Politik und Ideologie zu tun haben. Cheng Li-wun wurde wegen falscher Anschuldigungen gegen einen Parteigenossen wegen sexueller Belästigung ausgeschlossen. Angeblich hatte er sie am Ohr geleckt.
Kurz gesagt, ist sie für Peking nicht gerade die ideale Mitstreiterin. Aber die Kommunistischen Partei Chinas hat keine andere Wahl, wenn man von der Entscheidung zwischen Krieg und schrittweiser Vereinigung im Falle einer Rückkehr der Kuomintang an die Macht in Taiwan einmal absieht. Vorerst setzt Peking auf die friedliche Variante. Doch dass diese tatsächlich zum Tragen kommt, ist eine optimistische Sicht auf die Zukunft.
Der Kommunistischen Partei Chinas ist es gelungen, eine gemeinsame Sprache mit dem ehemaligen Feind zu finden, ohne ihn jedoch vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen, wie die Partei von Präsident Lai behauptet. Die Kuomintang ist sich nicht einmal einig in der Frage, ob eine Vereinigung mit der Volksrepublik China unbedingt notwendig ist. Es gibt nicht wenige, die Peking nicht glauben und in der wohlwollenden Diplomatie ihrer Parteichefin eine Taktik zur Bewahrung ihres bisherigen Lebens sehen – isoliert und wohlhabend.
Cheng Li-wun versteht es gut, ihre Haltung je nach Lage anzupassen: Als Studentin bezeichnete sie ihre Vorgänger an der Spitze der Kuomintang als "die verabscheuungswürdigste Clique" und setzte sich leidenschaftlich für die Unabhängigkeit Taiwans ein. Daher gibt es keinerlei Garantien. Auch muss man zugeben, dass die Kommunistische Partei Chinas ihre Ziele nicht ändert.
Man muss Peking glauben, wenn es von der Entscheidung für den friedlichen Weg spricht. Es kann nicht sein, dass es die glorreiche taiwanesische Industrie (insbesondere die Halbleiterindustrie) in einem ruinierten Zustand übernehmen will, und genau das droht ihr im Falle eines ernsthaften Konflikts um die Insel. Doch einen Konflikt allein aufgrund der chinesischen Geduld und der Existenz einer Kuomintang-Alternative auszuschließen, ist ebenso wenig richtig.
Präsident Xi bezeichnet die Wiedervereinigung mit Taiwan als "historische Notwendigkeit". Während Peking der Insel alle möglichen Vorteile wie Energiesicherheit verspricht, deutet es gleichzeitig ganz offen an, dass es auch einen harten Weg gibt. Indem sie die pro-westliche Kapitalistin Cheng wie eine der ihren empfängt, verspricht die Kommunistischen Partei Chinas, "entschlossen gegen die Separatisten vorzugehen".
Einfach ausgedrückt: Dass der Krieg um Taiwan im Jahr 2027 ein Schreckgespenst westlicher Propaganda und eine Werbekampagne der US-Rüstungsindustrie ist, bedeutet nicht, dass Peking alles dulden wird. Dies zu behaupten und damit den Westen dazu anzustacheln, die Separatisten ungestraft zu bewaffnen oder sich in die Wahlen in Taiwan einzumischen, bedeutet, einen Krieg zu provozieren, im Vergleich zu dem die Probleme der Weltwirtschaft aufgrund der Turbulenzen im Nahen Osten und der Sperrung der Straße von Hormus wie goldene Tage der Vorhersehbarkeit und des Überflusses erscheinen würden.
Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 10. April 2026 auf der Webseite der Zeitung "Wsgljad" erschienen.
Dmitri Bawyrin ist Journalist, Publizist und Politologe mit den Interessenschwerpunkten USA, Balkan und nicht anerkannte Staaten. Er arbeitete fast 20 Jahre als politischer Berater in russischen Wahlkampagnen auf verschiedenen Ebenen. Bawyrin verfasst Kommentare für die russischen Medien "Wsgljad", "RIA Nowosti" sowie "Regnum" und arbeitet mit zahlreichen Medien zusammen.
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
Geheimdokument enthüllt massive Bevorzugung von Rheinmetall
aus e-mail von Doris Pumphrey, 11. April 2026, 6:55 Uhr
Exklusiv: Geheimdokument enthüllt massive Bevorzugung von Rheinmetall bei Milliardendeal der Bundeswehr
Verschlusssache zeigt: Rheinmetall erhält zehnmal mehr Geld und mehr Zeit für Prototyp als Konkurrenten. Dabei flog die Drohne erst zweimal und gilt als „Powerpoint-Projekt“.
Alexander Dergay
Der Berliner Zeitung liegt exklusiv ein als Verschlusssache eingestufter Vertrag zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und der Rheinmetall Technical Publications GmbH vor.
Das Dokument, das mit „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ klassifiziert ist, offenbart erhebliche Unterschiede in der Behandlung der drei Anbieter von sogenannter Loitering Munition – also bewaffneten Drohnen, die über einem Zielgebiet kreisen und bei Bedarf zuschlagen können. Der vorliegende Vertrag beschäftigt seit Wochen den Haushaltsausschuss im Bundestag.
Knapp 2,5 Milliarden für Rheinmetall, 250 Millionen für die Start-ups
Während die beiden deutschen Start-ups Helsing und Stark jeweils rund 250 Millionen Euro erhalten, umfasst der Rahmenvertrag mit Rheinmetall ein Volumen von rund 2,5 Milliarden Euro. Allein die fest beauftragten Leistungen belaufen sich laut Vertrag auf 120 Einsatzsets, sechs Qualifikationssets sowie umfangreiche Dienstleistungen, Software und Dokumentation. Darüber hinaus sichert sich der Bund die Option auf bis zu 20.000 weitere Lenkflugkörper und zehn Bodenkontrollstationen. Der Einzelpreis pro Einsatzset liegt bei rund 1,9 Millionen Euro netto, einzelne Lenkflugkörper kosten laut Vertrag etwa 83.450 Euro.
Aus Kreisen des Bundesministeriums der Verteidigung ist zu erfahren, dass Rheinmetalls Drohnensystem intern als „Powerpoint-Projekt“ bezeichnet wird. Es habe lediglich zweimal einen Testflug absolviert – und wurde dennoch zur Beschaffung vorgeschlagen.
Sechs Monate mehr Zeit für die Qualifizierung
Besonders auffällig sind die unterschiedlichen Fristen, die den Anbietern für die sogenannte munitionstechnische Qualifizierung eingeräumt werden. Aus einer Arbeitskreisanfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag vom 4. März geht hervor, dass ein Rücktritt vom Vertrag möglich ist, wenn die Qualifikation bis zu einem festgelegten Stichtag nicht abgeschlossen wurde. Für Helsing und Stark gilt der 30. September 2026 als Deadline. Rheinmetall hingegen hat laut dem vorliegenden Vertragsdokument Zeit bis zum 30. April 2027 – also rund sieben Monate länger.
Der Vertrag bestätigt dies in § 36: Der Auftraggeber kann zurücktreten, wenn „die Qualifizierung nicht bis zum 30.04.2027 abgeschlossen werden konnte“. Für die Start-ups gelten nach Angaben aus der Anfrage deutlich straffere Abbruchkriterien.
Die Bundesregierung selbst begründet die Vergabe an mehrere Anbieter mit dem Risiko von Lieferengpässen. In der Antwort auf die Grünen-Anfrage heißt es, dass „durch die Beauftragung mehrerer Anbieter zusätzlich dem Risiko begegnet“ werde, „dass bei parallel durchzuführender Qualifikation eines der Systeme nicht erfolgreich ist bzw. dass bei einem Produktionsausfall bei einem Unternehmen die Versorgung der Bundeswehr nicht mehr sichergestellt werden kann.“ Alle drei Unternehmen sollten demnach „die nationale industrielle Basis für die Bereitstellung von innovativen Produkten im Segment der Loitering Munition mittlerer Reichweite“ bilden.
Was die Diskrepanz noch verschärft: Der Reifegrad der Produkte von Helsing und Stark ist laut Bundesregierung „bereits festgestellt worden“. Im Zeitraum Ende November bis Anfang Dezember 2025 haben die Systeme beider Start-ups die Einbindung in die Gefechtsführung erfolgreich nachgewiesen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erreichten sie eine Trefferwahrscheinlichkeit von über 95 Prozent.
Rheinmetalls System hingegen weist laut dem Vertrag noch offene Punkte auf. So sieht § 3 des Vertrags vor, dass Auftraggeber und Auftragnehmer „übereinstimmend davon ausgehen“, dass das Produkt die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Qualifikation erfüllt – ein Nachweis steht jedoch noch aus. Die Qualifikation gilt erst als erreicht, wenn sicherheitskritische Merkmale durch die Zentrale Stelle für Munitionssicherheit bestätigt wurden.
Zeitplan für die Brigade 2027 wackelt
Die Litauische Brigade der Bundeswehr soll bis 2027 voll ausgestattet sein. Rheinmetall darf sich laut Vertrag jedoch bis April 2027 mit der Qualifizierung Zeit lassen. Für das Jahr 2027 verpflichtet sich der Konzern laut § 2 des Vertrags ausdrücklich „nur zu den festbeauftragten Leistungen“. Die volle jährliche Lieferkapazität von bis zu 5.000 Lenkflugkörpern soll erst ab 2028 zur Verfügung stehen.
Ob dieses Zeitfenster mit den militärischen Anforderungen vereinbar ist, dürfte eine der zentralen Fragen im Haushaltsausschuss werden. Aus Sicht von Kritikern innerhalb des Verteidigungsministeriums wird hier industriepolitisch statt militärisch priorisiert.
Vertrag sichert Rheinmetall umfassende Konditionen
Der 57-seitige Vertrag regelt darüber hinaus zahlreiche Details, die den Umfang der Bevorzugung verdeutlichen. So muss Rheinmetall als Generalauftragnehmer zwar die „Projekt- und Erfolgsverantwortung“ tragen, erhält dafür aber weitreichende Konditionen: Die Vergütung basiert auf Selbstkostenrichtpreisen mit einer jährlichen Eskalationsrate von zwei Prozent. Ein kalkulatorischer Gewinnaufschlag wird nach der sogenannten „Bonner Formel“ berechnet, mit einem Qualifikationsfaktor von 1,05. Die Vertragslaufzeit beträgt sieben Jahre, eine ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen.
Rheinmetall muss zudem eine Konzernbürgschaft der Rheinmetall AG in Höhe von sechs Prozent des Nettogesamtauftragswerts stellen. Nach jeder vertragskonformen Leistungserbringung reduziert sich diese anteilig auf zwei Prozent.
Die Vertragsstrafen bei Verzögerungen sind auf maximal fünf Prozent der Nettovergütung gedeckelt, die Haftung auf 35 Prozent. Versandorte sind das Rheinmetall-Werk in Unterlüß für das Qualifikationsset und die Pierburg GmbH in Neuss für alle anderen Materiallieferungen. Als Ausbildungsstandorte sind der Truppenübungsplatz Munster Süd und der Standortübungsplatz Ohrdruf vorgesehen.
Politische Brisanz vor dem Haushaltsausschuss
Die Gesamtkonstellation wirft grundsätzliche Fragen über die Beschaffungspolitik der Bundeswehr auf. Während die Bundesregierung die „Zeitenwende“ in der Verteidigungspolitik ausgerufen hat und schnelle Aufrüstung verspricht, zeigt der vorliegende Vertrag ein Zwei-Klassen-System: Start-ups, die bereits funktionsfähige Systeme vorweisen können, müssen unter hohem Zeitdruck und mit einem Bruchteil des Budgets liefern. Ein Großkonzern, dessen System bislang kaum erprobt ist, erhält das Zehnfache an Mitteln und deutlich mehr Zeit.
Die Grünen-Anfrage vom März hatte bereits auf diese Schieflage hingewiesen, ohne jedoch den vollen Umfang der vertraglichen Unterschiede zu kennen. Mit dem nun vorliegenden Dokument dürfte die Debatte im Haushaltsausschuss an Schärfe gewinnen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
Vom Zehn-Punkte-Plan zum verheerendsten außenpolitischen Fehlschlag der modernen US-Geschichte
freedert.online, 10 Apr. 2026 22:50 Uhr,
Zwei Medien-Schwergewichte der USA machen gegen Donald Trumps fatalen Angriffskrieg gegen Iran mobil. Verrat von US-Interessen wird ihm vorgeworfen – im Dienste Benjamin Netanjahus, der als Sündenbock in die Wüste geschickt werden soll. Ein schwerer Schlag für die Zukunft der US-israelischen Beziehungen.
Von dem Zehn-Punkte-Plan, den US-Präsident Donald Trump auf seinem persönlichen Social-Media-Kanal Truth Social am 7. April 2026 gegen 18:32 Uhr (Ortszeit USA) als Grundlage für die angekündigte zweiwöchige Waffenruhe mit Iran anerkannt hatte, wollte er schon wenige Stunden später nichts mehr wissen. Hier folgt die Übersetzung der respektiven Textpassage aus seinem Truth-Social-Post:
"Auf der Grundlage von Gesprächen mit Premierminister Shehbaz Sharif und Feldmarschall Asim Munir aus Pakistan, in denen sie mich baten, die heute Nacht gegen Iran gerichtete zerstörerische Gewalt zurückzuhalten, und unter der Bedingung, dass die Islamische Republik Iran der VOLLSTÄNDIGEN, SOFORTIGEN und SICHEREN ÖFFNUNG der Straße von Hormus zustimmt, erkläre ich mich bereit, die Bombardierung und den Angriff auf Iran für einen Zeitraum von zwei Wochen auszusetzen.
Dies wird ein zweiseitiger WAFFENSTILLSTAND sein! Der Grund dafür ist, dass wir bereits alle militärischen Ziele erreicht und übertroffen haben und uns in fortgeschrittenen Verhandlungen über ein definitives Abkommen bezüglich eines langfristigen FRIEDENS mit Iran und FRIEDENS im Nahen Osten befinden.
Wir haben von Iran einen Zehn-Punkte-Vorschlag erhalten und sind der Ansicht, dass er eine brauchbare Grundlage für Verhandlungen darstellt. Fast alle strittigen Punkte der Vergangenheit wurden zwischen den Vereinigten Staaten und Iran bereits einvernehmlich geregelt, doch die zweiwöchige Frist wird es ermöglichen, das Abkommen endgültig auszuhandeln und abzuschließen.
Im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika, als Präsident, und auch im Namen der Länder des Nahen Ostens ist es mir eine Ehre, dass dieses langjährige Problem einer Lösung nahekommt. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit! Präsident DONALD J. TRUMP"
Die erste Reaktion der Netanjahu-Regierung und der zionistischen Kriegstreiber in Washington auf Trumps unerhörte Anerkennung des iranischen Zehn-Punkte-Plans war eine Mischung aus Schock und Wut. Der Widerstand begann sofort am Dienstagabend. Und schon am Mittwochmorgen behauptete das Weiße Haus, Trump habe einem ganz anderen, nicht näher definiertem Papier mit zehn Punkten zugestimmt. Anschließend warfen Benjamin Netanjahus Schergen in Israel einen großen Knüppel ins diplomatische Räderwerk, um weitere Verhandlungen zwischen USA und Iran im Keim zu ersticken. Das taten sie, indem sie einen äußerst brutalen, mörderischen Angriff mit über 100 Raketen auf zivile Ziele im Zentral- und im Südlibanon ausführten.
Dieses Muster israelischer Manipulation und US-amerikanischer Unterwerfung bestätigt, was erstaunlicherweise ausgerechnet die New York Times jetzt in einem längeren Artikel akribisch dokumentiert hat. Demnach war es Netanjahu, der den Angriffskrieg gegen Iran vorangetrieben hat und der ein israelisches unilaterales Handeln als unausweichlich darstellte, falls Washington nicht mitmachen sollte. Die Trump-Administration, ideologisch verblendet, hat laut NYT alle Warnungen militärischer Experten ignorierte, ebenso die Gegenstimmen von JD Vance und Außenminister Marco Rubio.
Im im ganzen Land viel beachteten Artikel der NYT unter dem Titel "How Trump Took the U.S. to War With Iran", werden vor allem Netanjahu und dessen Geheimdienstchef persönlich dafür verantwortlich gemacht, Trump in den Krieg hineinmanipuliert zu haben. Über Monate hinweg habe Netanjahu intensiv für einen gemeinsamen Großangriff auf Iran geworben. Ein entscheidendes Treffen am 11. Februar 2026 im Weißen Haus – inklusive einer streng geheimen Präsentation im Lagezentrum – habe Trump schließlich von einer zögerlichen Haltung zu groß angelegten Militärschlägen an der Seite Israels bewegt; womöglich, nachdem Netanjahu ihm einige alte "Pizza-Party-Fotos" gezeigt hat?
Laut NYT-Narrativ hatte der israelische Ministerpräsident bereits Monate vor dem 11. Februar die US-Regierung wiederholt zu militärischem Handeln gedrängt und dies mit der Notwendigkeit begründet, Irans Atomprogramm, dessen Raketenarsenale und regionalen Einfluss einzudämmen. Israelische Vertreter signalisierten zudem, notfalls allein zu handeln – was in Washington den Eindruck von Dringlichkeit und Unvermeidbarkeit verstärkt habe. Bei dem fast dreistündigen Treffen am 11. Februar wurden dann konkrete Angriffspläne und Zeitfenster erörtert, ebenso wie die "Risiken" der laufenden diplomatischen Gespräche, die bei einem Erfolg den Kriegsplanern einen Strich durch die Rechnung machen würden, was Netanjahu auf jeden Fall verhindern wollte.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie der Ex-CIA-Analyst Larry Johnson die Veröffentlichung der NYT zum aktuellen Zeitpunkt politisch einordnet: Sie sei als klassischer Versuch Washingtons zu sehen, die Verantwortung für eine aus dem Ruder gelaufene Politik Trumps auf das zionistische Regime in Israel abzuwälzen. Vance und – in geringerem Maße – Rubio erscheinen in Johnsons Einschätzung als Stimmen der Vernunft, während General Dan Caine, der ranghöchste US-Offizier, als zu schwach gilt, um Trump entgegenzutreten. Die Hauptverantwortung für das US-Desaster im Iran liegt laut Johnson jedoch bei US-Kriegsminister Pete Hegseth.
Johnson prognostiziert, dass die USA in Kürze ihre Angriffe wiederaufnehmen werden – mit der Folge iranischer Gegenschläge gegen Israel und gegen US-Basen in der Region sowie gegen arabisch-US-amerikanische Industrieanlagen und Infrastruktur. Und am Ende werde Trump gezwungen sein, seine Niederlage einzugestehen, denn die USA könnten Iran nicht besiegen. Die hohen wirtschaftlichen und politischen Kosten würden die Republikaner schwer belasten, vor allem auch mit Blick auf die US-Kongresswahlen im Herbst, bei denen Trump die Mehrheit in beiden Häuser verlieren und zu einer "lahmen Ente" werde.
Die NYT ist jedoch nicht das einzige landesweit bekannte Blatt in den USA, das vor scharfer Kritik des Angriffskriegs gegen Iran nicht zurückschreckt. Die bekannte Washington Post widmet sich in einer detaillierten Berichterstattung vom 8. April den innenpolitischen Folgen. Im Zentrum des Artikels steht der Sturm der öffentlichen Kritik an Trumps Politik, die als verantwortungslos und unhaltbar bewerteter wird. Seine auf Eskalation angelegte Strategie, seine Drohung, die Gegner nicht nur vollständig zu vernichten, sondern auch deren ganze "Zivilisation", stelle einen neuen Höhepunkt der Barbarei dar.
Laut der Post löste Trumps Rhetorik, kombiniert mit früheren Drohungen gegen zivile Infrastruktur, in den USA landesweit "parteiübergreifende Empörung" aus. Während Unterstützer die zweiwöchige Waffenruhe und die teilweise Wiederöffnung der Straße von Hormus als Erfolg Trumps feierten, seien sie in Wahrheit ein Zeichen des moralischen und strategischen Scheiterns.
Die Trump-Administration habe sich mit ihrem rücksichtslosen Einstieg in den Krieg gegen den Iran einen der verheerendsten außenpolitischen Fehlschläge der modernen US-Geschichte geleistet, verführt durch das unerbittliche Lobbying Netanjahus. Mit seiner Beteiligung am israelischen Angriffskrieg am 28. Februar habe Trump seine Wahlversprechen von Frieden gebrochen. Statt "bedingungsloser Kapitulation" oder der Neutralisierung des iranischen Atomprogramms hat die Operation "Epische Wut" Teheran die Kontrolle über die Straße von Hormus gesichert, das Regime in Iran innenpolitisch und außenpolitisch gestärkt und eine globale Energiekrise ausgelöst. Die anschließende Akzeptanz – und hektische Leugnung – des umfassenden Zehn-Punkte-Waffenstillstandplans Irans lege zudem eine atemberaubende Inkompetenz und Verlogenheit offen.
Iran und Pakistan beharren darauf, dass die USA die komplette Liste akzeptiert haben: Nichtangriffsgarantien, Beibehaltung der Souveränität über Hormus, ausdrückliche Anerkennung des Anreicherungsrechts, vollständige Sanktionsaufhebung, Aufhebung aller UN- und IAEA-Resolutionen, Kriegsreparationen, Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und vollständiger US-Truppenabzug aus der Region.
In den USA habe Trumps niederträchtige Rhetorik Glaubwürdigkeit und moralische Autorität zerstört. Sein Oster-Ultimatum – "eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben" – ging selbst Hardlinern zu weit. Senatorin Lisa Murkowski verurteilte es als "Affront gegen die Ideale, die unsere Nation fast 250 Jahre lang hochgehalten hat". Marjorie Taylor Greene nannte es "böse und wahnsinnig". Tucker Carlson sprach von einem "moralischen Verbrechen". Der Papst erklärte: "Das ist wirklich inakzeptabel." Das seien keine marginalen Meinungen, sondern sie spiegelten die Empörung einer Nation wider, die vor einem Präsidenten zurückschreckt, der nukleares Säbelrasseln und zivile Ziele als Verhandlungstaktik betrachte, so die Washington Post. Zudem habe der Konflikt bereits Leben von US-Bürgern gefordert, regionale Infrastruktur verwüstet und hohe wirtschaftliche Kosten verursacht – das genaue Gegenteil der "vier- bis sechswöchigen Operation", mit der das Weiße Haus einst geprahlt hatte.
Dieses Desaster ist kein bloßer Fehltritt, sondern das vorhersehbare Ergebnis einer US-Regierung, die von ausländischen Interessen gekapert ist, die der Diplomatie verächtlich gegenübersteht und süchtig nach theatralischer Eskalation ist. Trump wurde von Israel vorgeführt. Er hat US-Interessen verraten und hat nun einen Krieg am Hals, den er nicht gewinnen kann, und zugleich einen politischen Aufstand in den eigenen Reihen, den er nicht mehr eindämmen kann. Die Kosten – Menschenleben, Vermögenswerte und weltweites Ansehen – werden die USA lange nach dem Ende dieses rücksichtslosen Kapitels tragen müssen.
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
Überwachung sämtlicher privater Nachrichten...nicht mit uns.....
aus e-mail von Helga, 11. April 2026, 12:12 Uhr
Liebe Leute,
CitizenGO - hat diese Petition gestartet an Bundeskanzler Friedrich Merz, Innenminister Alexander Dobrindt und alle Mitglieder der Bundesregierung - 2026/03/27
Am Donnerstag, den 26. März 2026 stimmte das EU-Parlament bereits zum zweiten Mal gegen einen Plan namens "Chatkontrolle". Dieser gefährliche Vorschlag sieht vor, dass Unternehmen alle unsere privaten Nachrichten im Internet mit einem Computerprogramm durchsuchen. Dazu gehören E-Mails, WhatsApp, Telegram, Cloud-Speicher, kurz: alles. Die Europäische Kommission wollte alle Kommunikation und alle Dateien nach verdächtigen Äußerungen und Aktivitäten durchsuchen lassen. Dazu sollte eine eigene EU-Überwachungsbehörde eingerichtet werden.
Nachdem eine knappe Mehrheit im EU-Parlament diesen Überwachungsstaat verhindert hat, zeigte Friedrich Merz sich "schwer enttäuscht" und kündigte an, "wenigstens auf der nationalen Ebene eine Lösung zu finden.“
Was will der Kanzler? Offiziell soll der Plan die Verbreitung von Kinderpornografie verhindern. Das ist zwar ein hehres Ziel, aber die Überwachung sämtlicher privater Nachrichten, ohne Anfangsverdacht und ohne richterliche Genehmigung, ist ein zu massiver Eingriff in unsere Privatsphäre. Das Fernmeldegeheimnis wäre aufgehoben. Verschlüsselung gäbe es nicht mehr.
In der Praxis soll die Überwachung so aussehen: Email-Anbieter und Nachrichtendienste sollen jede Nachricht, jedes Bild und jede Datei mit Computerprogrammen analysieren müssen. Was der Computer als verdächtig einstuft, soll sofort an die Polizei weitergeleitet werden. Die Dienste sollen auch gegen die Kontaktaufnahme von Tätern zu Kindern vorgehen. Jede Nachricht von einem Erwachsenen an ein Kind wäre verdächtig. Zuletzt würden unsere E-Mails und Nachrichten auf alles kontrolliert, was der Regierung nicht gefällt. Wir könnten es nicht mehr verhindern. Wehren wir also den Anfängen: Es darf keine Chatkontrolle geben!
Ob wir mit den Inhalten von CitizenGO generell einverstanden sind oder nicht, sollte m. E. nicht prioritär sein, wenn es um Verteidigung von Grundrechten/ Rechtsstaatlichkeit geht.
Freiheit ist ein Naturrecht und nicht verhandelbar. Wenn sie erkämpft, erschlichen, erimpft oder verdient werden muss, stimmt das System dahinter nicht. In dem Fall...
Die einzige öffentliche Macht, mit der gesellschaftliche Veränderungen/ Reparaturen erreicht werden können sind Regierungen.
Wenn diese Einflussmöglichkeit durch die eigenen demokratischen Einrichtungen der Bürgerschaft nicht wahrgenommen werden, sind wir keine freien Individuen, sondern Untertanen“.John R. Saul in ‚Der Markt frisst seine Kinder‘, Campus 1997
Gruß Helga
Wikipedia: CitizenGO ist eine gesellschaftspolitisch konservative bis rechtskonservative, seit 2013 bestehende in Spanien eingetragene Stiftung. Sie organisiert insbesondere weltweite Petitionen, etwa zur Verteidigung christlicher Werte, der Ablehnung von gleichgeschlechtlichen Ehen, Abtreibung und Sterbehilfe. Sie wird unter anderem vom putinnahen russischen Oligarchen Konstantin Walerjewitsch Malofejew finanziert.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
ISRAEL: Raus aus der EU
aus e-mail von Dietrich Hyprath, 11. April 2026, 15:11 Uhr
To whom it may concern:
Vor rund 18 Jahren fanden Geheimgespräche statt, in denen Israel frech eine tragende Rolle in der EU forderte. Ich glaube, unsere Phantasie reicht nicht aus, welches der (geheime) Stand von heute ist! Ich fordere Aufklärung!
Dietrich Hyprath
msm – Nachrichten vom 12. April 2026:
Netanjahu sagte, Spanien habe auf internationaler Ebene Positionen gegen Israel eingenommen und versichert, dass seine Regierung auf diese Maßnahmen reagieren werde, gerade in einer Zeit zunehmender Verschlechterung der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Die Äußerungen des israelischen Führers kommen nach monatelanger Kritik durch die Regierung von Pedro Sánchez, die die Auswirkungen der israelischen Offensive im Gazastreifen verurteilt und Maßnahmen innerhalb der Europäischen Union gefordert hat, einschließlich der Überprüfung der Abkommen mit Israel.
Der Präsident der Regierung, Pedro Sánchez, hat die Europäische Union am Freitag erneut aufgefordert, das Assoziierungsabkommen mit Israel wegen der "eklatanten" Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht auszusetzen, und zudem gewarnt, dass "ein neues Gaza im Libanon nicht erlaubt ist".
Während seiner Rede auf dem European Pulse Forum in Barcelona forderte der Vorsitzende der Exekutive die EU auf, kohärent zu handeln und auf das, was er als Verletzung mehrerer Artikel des Abkommens betrachtet, zu reagieren. In diesem Zusammenhang verteidigte er auch die Stärkung der europäischen strategischen Autonomie, die Förderung einer gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die Entwicklung des "Morgens" auf die Schaffung einer europäischen Armee.
An alle, die es nicht wissen wollen bzw. vergessen haben: Hier der Stand des Assoziierungsabkommens vom Juni 2008:
13.06.2008 Geheimgespräche EU Israel Chef der Linksfraktion im Europaparlament fordert Aufklärung über Verhandlungen Von Uwe Sattler
In offenbar seit einem Jahr laufenden Verhandlungen zwischen Israel und der Europäischen Union fordert Tel Aviv gleiche Rechte wie ein EU-Mitgliedstaat. Das Europäische Parlament wurde über die Gespräche nicht informiert.
Es kommt nicht alle Tage vor, dass sich ein Fraktionschef des Europäischen Parlaments direkt an Staatspräsidenten und die EU-Spitzen wendet. Genau das aber ist am Mittwoch geschehen: Francis Wurtz, Vorsitzender der Fraktion der Vereinten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke forderte in gleichlautenden Schreiben an Kommissionspräsident José Manuel Barroso, an den EU-Außenbeauftragten Javier Solana und an Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy Paris übernimmt im Juli den Ratsvorsitz Aufklärung über Gespräche der EU mit israelischen Regierungsvertretern. Dabei stand nicht der Friedensprozess in Nahost im Mittelpunkt, sondern die Einbeziehung Israels in alle Diskussions- und Entscheidungsstrukturen der EU.
In den seit einem Jahr laufenden Verhandlungen gehe es um das Anliegen Tel Avivs, »quasi die Rechte eines EU-Mitgliedstaates zu erhalten«, heißt es nach ND-Informationen in dem Schreiben von Francis Wurtz. »Sicheren Quellen« zufolge wolle Israel in EU-Treffen auf allen Ebenen, insbesondere zu Sicherheitsfragen und zu den Beziehungen mit den nordafrikanischen und arabischen Staaten sowie in die EU-Aktivitäten im UN-Rahmen einbezogen werden. Auch in Wirtschafts- und Finanzfragen, bei Umwelt- und energiepolitischen Themen möchten Vertreter Israels mit am Tisch sitzen.
Für Tobias Pflüger, der für die Linksfraktion im Auswärtigen Ausschuss des Europaparlaments sitzt, wären die Folgen einer so aufgewerteten Partnerschaft klar: »Die EU würde als Akteur im Nahostkonflikt ausfallen. Mit einer engen Vereinbarung mit der israelischen Regierung wäre jede „Neutralität“ dahin, was auch Folgen für die Verhandlungen des Nahostquartetts aus EU, UNO, USA und Russland hätte.« Eine Reaktion auf die Anfrage an die Botschaft Israels in Deutschland über den Stand der Gespräche lag bis Redaktionsschluss nicht vor.
Bereits wenige Tage zuvor hatte sich der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, in der Angelegenheit an EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner gewandt. In dem ND vorliegenden Brief wird ausdrücklich bemängelt, dass nach dem Außenministerrat von Anfang Mai, bei dem das Thema Israel zur Debatte stand, hartnäckiges Schweigen des Rats herrschte. Sowohl dem Linksfraktionschef als auch Pöttering stößt auf, dass das EU-Parlament über die Gespräche »nicht die geringste Information« (Wurtz) erhalten habe. Zumindest die Unterrichtung der Parlamentarier aber sieht der derzeit noch gültige Nizza-Vertrag ebenso vor wie das Lissabonner Reformabkommen. Pöttering und Wurtz setzen nun darauf, dass auf dem EU-Israel-Assoziierungsrat am Montag Klarheit über die Gespräche mit Tel Aviv geschaffen wird. Am kommenden Dienstag sollte Israels Außenministerin Zipi Livni im Auswärtigen Ausschuss des EU-Parlaments sprechen. Der Auftritt wurde abgesagt aus »Termingründen«.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
Irankrieg: Frieden mit den USA ist eine Farce, eine Fata Morgana
Frieden mit den USA ist wohl ein frommer Wunsch – eine Fata Morgana
Die Amerikaner verkündeten den Sieg und Verhandlungen – die Iraner taten dasselbe. Israel schert sich um nichts und mordet weiter. Ich war noch nie skeptischer in meinem Leben und glaube, dass dies eine Fata Morgana ist. Ich hoffe, dass ich falsch liege.
Einleitung
Man sollte als geopolitischer Beobachter in der heutigen Zeit von nichts mehr überrascht sein – man ist es trotzdem.
Nachdem Präsident Trump noch vor zwei Tagen ankündigte, „Eine ganze Zivilisation wird heute Abend sterben, um nie wieder aufzuerstehen“ („a whole civilization will die tonight, never to be brought back again“), sollen jetzt während einer zweiwöchigen Waffenruhe in Verhandlungen mit dem Iran noch einige ungeklärte Punkte erörtert und vereinbart werden, wofür der 10-Punkte Plan des Irans eine gute Arbeitsgrundlage abgebe.
Das alles stinkt zum Himmel. Die Chancen sind hoch, dass sich das Ganze als grosse Fata Morgana herausstellt und sich die USA erwartbar und zum wiederholten Male als nicht vertrauenswürdige Partei qualifizieren.
Analyse des Gesagten
Donald Trumps Truth Social Nachricht vom 8. April
«Aufgrund von Gesprächen mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif und Feldmarschall Asim Munir, in denen sie mich gebeten haben, die für heute Nacht geplante Entsendung zerstörerischer Streitkräfte in den Iran auszusetzen, und unter der Voraussetzung, dass die Islamische Republik Iran der VOLLSTÄNDIGEN, SOFORTIGEN und SICHEREN ÖFFNUNG der Straße von Hormus zustimmt, stimme ich zu, die Bombardierung und den Angriff auf den Iran für einen Zeitraum von zwei Wochen auszusetzen. Dies wird ein beidseitiger WAFFENSTILLSTAND sein! Der Grund dafür ist, dass wir bereits alle militärischen Ziele erreicht und übertroffen haben und bei einem endgültigen Abkommen über langfristigen FRIEDEN mit dem Iran und FRIEDEN im Nahen Osten sehr weit fortgeschritten sind. Wir haben einen 10-Punkte-Vorschlag vom Iran erhalten und glauben, dass dies eine tragfähige Verhandlungsgrundlage ist. Fast alle bisherigen Streitpunkte wurden zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran geklärt, doch ein Zeitraum von zwei Wochen wird es ermöglichen, das Abkommen endgültig zu formulieren und abzuschließen. Im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika, als Präsident und auch als Vertreter der Länder des Nahen Ostens, ist es mir eine Ehre, dass dieses langjährige Problem kurz vor der Lösung steht. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit! Präsident DONALD J. TRUMP»
Man muss nicht lange suchen, um Unstimmigkeiten zu finden:
Dies wird ein beidseitiger WAFFENSTILLSTAND sein! Neben den USA und Iran sind jedoch – als Hauptkriegsparteien – Israel und der Libanon involviert.
Der Grund dafür ist, dass wir bereits alle militärischen Ziele erreicht und übertroffen haben und bei einem endgültigen Abkommen über langfristigen FRIEDEN mit dem Iran und FRIEDEN im Nahen Osten sehr weit fortgeschritten sind. Es fanden keine derartigen direkten Gespräche statt, wie können diese dann «weit fortgeschritten» sein?
Wir haben einen 10-Punkte-Vorschlag vom Iran erhalten und glauben, dass dies eine tragfähige Verhandlungsgrundlage ist. Das ist hochinteressant, aber es gibt keine Anzeichen dafür, dass diese 10-Punkte in irgendeiner Art den Amerikanern Freude bereiten werden – siehe weiter unten meine Bemerkungen dazu.
Iranischer 10-Punkte-Plan
Es kursieren viele verschiedenen Pläne im Internet. Für den genauen Wortlaut der de Nationale Sicherheitsrats des Iran, verweise ich auf Alastair Crook.
Commitment to non-aggression
Continuation of Iran's control over the Strait of Hormuz
Acceptance of uranium enrichment
Lifting of all primary sanctions
Lifting of all secondary sanctions
Termination of all UN Security Council resolutions
Termination of all Board of Governors resolutions
Payment of compensation to Iran
Withdrawal of U.S. combat forces from the region
Cessation of war on all fronts, including against Hezbollah in Lebanon
Übersetzung:
Verpflichtung zur Nicht-Aggression
Aufrechterhaltung der Kontrolle des Irans über die Straße von Hormuz
Akzeptanz der Urananreicherung
Aufhebung aller Primärsanktionen
Aufhebung aller Sekundärsanktionen
Aufhebung aller Resolutionen des UN-Sicherheitsrats
Aufhebung aller Resolutionen des Gouverneursrates
Zahlung von Entschädigungen an den Iran
Rückzug der US-Kampftruppen aus der Region
Beendigung des Krieges an allen Fronten, auch gegen die Hisbollah im Libanon
Das ist die Basis, die Voraussetzungen für Verhandlungen, welche der Iran fordert. Damit erreicht der Iran alles, was er wünscht, und die USA verlieren alles. Das sind Traumkonditionen für den Iran. Ich kann nicht glauben, dass die Amerikaner auf dies eingehen werden. Auch das eine Fata Morgana.
"Die Amerikaner sind ausgeschossen und benötigen Zeit"
Das ist auch ein klarer Hinweis dafür, wer militärisch am längeren Hebel sitzt: Der Iran kann es sich leisten, Maximalforderungen zu stellen und kann mit einem Scheitern der Waffenruhe leben. Die Amerikaner sind ausgeschossen und benötigen Zeit, um sich neu zu gruppieren. Es kursieren Videoclips, deren Authentizität ich nicht überprüfen konnte, die zeigen, dass die USA mit vielen Helikoptern und Ospreys Truppen an die Grenze des Irans verschieben.
Unhaltbare Situation Trumps führte zum Einverständnis
Dass Trump auch nur vorgab, auf dieser Basis zu verhandeln, zeigt, dass sich die Amerikaner in einer untragbaren Situation befinden. Sehr gut möglich, dass die in Aussicht gestellte Zerstörung der iranischen Zivilisation mit einem Nuklearschlag hätte durchgeführt werden sollen und dass amerikanische Offiziere sich schlicht und einfach weigerten oder es den Amerikanern dämmerte, dass eine Schliessung der Strasse von Hormuz die gesamte Welt ins Unglück stürzen würde.
Weiter verweise ich auf die heroische Rettung des Waffenoffiziers des abgeschossenen amerikanischen Kampfflugzeugs F-18e. Die Amerikaner möchten die Welt glauben lassen, dass bei einer Rettungsaktion für einen einzelnen amerikanischen Soldaten insgesamt 155 Flugzeuge eingesetzt wurden. So zumindest die schweizerische Neue Zürcher Zeitung (NZZ) in ihrer Ausgabe vom 9. April, deren Journalisten die amerikanische Propaganda unbesehen übernehmen.
Es scheint vielmehr, dass dies eine Kommandoaktion der Amerikaner war, um im Iran Uran sicherzustellen. Eine komplette Schlappe, bei welcher viel Material und Menschen verloren gingen. Für Details verweise ich auf meinen Freund Larry C. Johnson auf seiner Webseite Sonar21.com, mit Verweisen auf zahlreiche Interviews.
Das Ergebnis einer amerikanischen Kommandoaktion – Quelle: NZZ
Trump schien somit tatsächlich in einer vom Weißen Haus nicht beherrschbaren Situation gewesen zu sein; eine Kombination von Aufruhr in den eigenen Reihen und katastrophalen Ereignissen bei der genannten Kommandoaktion im Iran, die sich unmöglich als Erfolg verkaufen liessen. Das zwang Donald Trump dazu, eine Friedenstaube steigen zu lassen – sie flog nicht lange.
Das Weisse Haus macht einen Rückzieher
Die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, machte gestern denn auch einen grandiosen Rückzieher. Obwohl – siehe oben – Präsident Trump den 10-Punkte-Plan als gute Basis für Verhandlungen bezeichnete, ist dieser Plan jetzt inakzeptabel: Auf welchen 10-Punkte-Plan sich Präsident Trump in seinem Tweet berief – wird nicht beantwortet. Denn einen solchen scheint es nach den Worten seiner Sprecherin nicht zu geben.
“Die Iraner hatten ursprünglich einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, der im Grunde genommen unseriös und inakzeptabel war und völlig verworfen wurde. Er wurde von Präsident Trump und seinem Verhandlungsteam buchstäblich in den Papierkorb geworfen. Viele Medien in diesem Raum haben fälschlicherweise berichtet, dass dieser Plan für die Vereinigten Staaten akzeptabel sei, und das ist falsch.”
Israel spielt nicht mit – alles bereits gescheitert
Punkt 10 des iranischen 10-Punkte-Plans schliesst eine Waffenruhe zwischen Israel und Libanon ausdrücklich ein. Die Israelis weigern sich allerdings, die Angriffe auf den Libanon einzustellen und bombardieren das Land wie noch nie zuvor.
Bei dem israelischen Teppichbombardement auf Beirut sollen an einem Tag mehr als 300 Zivilisten getötet worden sein. Dies sind einige der chaotischen Szenen, die die libanesische Hauptstadt verwüsten.
Den Behauptungen der USA und Israel, dass der Libanon vom Waffenstillstandsabkommen ausgenommen sei, widerspricht der Premierminister Pakistans, Shehbaz Sharif, der das Abkommen vermittelt hat, ausdrücklich. Am 8. April setzte er folgenden Tweet ab:
“In aller Bescheidenheit freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass sich die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika zusammen mit ihren Verbündeten auf einen sofortigen Waffenstillstand geeinigt haben, der überall, auch im Libanon und anderswo, SOFORT in Kraft tritt. Ich begrüße diese kluge Geste sehr und spreche den Führungen beider Länder meinen tiefsten Dank aus und lade ihre Delegationen für Freitag, den 10. April 2026, nach Islamabad ein, um weitere Verhandlungen über eine endgültige Vereinbarung zur Beilegung aller Streitigkeiten zu führen. Beide Parteien haben bemerkenswerte Weisheit und Verständnis gezeigt und sich weiterhin konstruktiv für die Förderung von Frieden und Stabilität eingesetzt. Wir hoffen inständig, dass die „Islamabad-Gespräche“ zu einem dauerhaften Frieden führen und wünschen uns, dass wir in den kommenden Tagen weitere gute Nachrichten überbringen können!”
Premierminister Pakistans, Shehbaz Sharif, 8. April
DieVereinigten Arabischen Emirate sind am Mittwoch als mutmaßlicher offensiver Akteur, also Aggressor, im sich ausweitenden Golfkonflikt in Erscheinung getreten. Mehrere iranische Quellen und Militäranalysten, die über Zugang zu offenen Informationen verfügen, verweisen darauf, dass Mirage 2000-9-Kampfjets der VAE-Luftwaffe die iranische Ölraffinerie auf der Insel Lavan angegriffen haben, nur Stunden nachdem ein von Pakistan und wohl auch China vermittelter Waffenstillstand die Feindseligkeiten zum Stillstand gebracht haben soll.
Abu Dhabi hat die Behauptung weder bestätigt noch dementiert, aber die Indizien, die in den Kreisen der Nachrichtendienste kursieren, sind stichhaltig genug, um eine sofortige iranische Vergeltungsreaktion auf emiratisches Territorium auszulösen.
Die Antwort aus dem Iran wird wohl zu einer Katastrophe für die Emirate führen, die sich mit dieser Aktion klar auf die Seite von Israel und den USA stellen. Ganz sicher keine von orientalischer Weisheit getragene Entscheidung.
Trump zurück in alter Form: Kriegsgeschrei
“Alle US-Schiffe, Flugzeuge und Militärangehörigen sowie zusätzliche Munition, Waffen und alles andere, was für die tödliche Verfolgung und Vernichtung eines bereits erheblich geschwächten Feindes angemessen und notwendig ist, werden im Iran und in dessen Umgebung verbleiben, bis das erzielte WIRKLICHE ABKOMMEN vollständig eingehalten wird. Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht der Fall sein, was höchst unwahrscheinlich ist, dann beginnt das „Schießen" - größer, besser und stärker, als es jemals zuvor jemand gesehen hat. Es wurde vor langer Zeit vereinbart, und trotz aller gegenteiligen falschen Rhetorik gilt: KEINE ATOMWAFFEN, und die Straße von Hormus WIRD OFFEN UND SICHER sein. In der Zwischenzeit rüstet sich unser großartiges Militär auf und ruht sich aus, wobei es sich tatsächlich auf seine nächste Eroberung freut. AMERIKA IST ZURÜCK!”
Man beachte: das veröffentlicht der oberste Diplomat eines Staates, der Präsident der USA, im Vorfeld von Waffenstillstandsverhandlungen mit einem Staat, den die USA ohne jegliche Rechtsgrundlage angegriffen hatten. Damit kann das Kapitel “Waffenstillstand” meines Erachtens geschlossen werden.
Konsequenzen
Israel
Israel «erarbeitet» sich mit aller militärischen und politischen Macht die Reputation, die es als Staat anzustreben scheint: Ein Haufen von zionistischen Psychopathen, welche jeden und alles umbringen, um ihr religiös begründetes Grossisraelprojekt zu realisieren. Genozid, Folterungen, Morde und Kriegsverbrechen sind die Instrumente dieser Leute. Die von Zionisten kontrollierten Medien in den USA und Europa geben keine Auskunft über die tatsächliche Sicht der Menschen in ihrem Einflussgebiet auf diesen Staat von britischen und amerikanischen Gnaden. Gemäss ZeroHedge steht der Goodwill gegenüber Israel bei der amerikanischen Bevölkerung in keinem Verhältnis zur Unterstützung, welche Washington Tel-Aviv zukommen lässt. AlJazeera meldete einen Tag vor Kriegsbeginn, dass heute mehr Amerikaner die Palästinenser unterstützen als die Israelis.
In den westlichen Medien wird auch verschwiegen, dass die Israelis am 7. April eine Synagoge in Teheran bombardiert haben.
Foto vom israelischen Angriff auf eine jüdische Synagoge im Iran am 7. April Quelle: X
Zionisten morden Juden. Das ist nicht erklärbar und wir wollen das hier auch nicht zu erklären versuchen. Es ist ein schreiender Beweis dafür, dass Zionisten sogar Juden ermorden, um ihre verbrecherischen Ziele zu erreichen. In meinem letzten Artikel warf ich der schweizerischen Presse – und speziell Roger Köppel – vor, dass Genozid und Kriegsverbrechen einfach weggelächelt werden. Wird nach dieser weiteren Barbarei Israels gegen Juden immer noch gelächelt?
Die Situation der israelischen Truppen im Libanon scheint immer kritischer zu werden. Die Hisbollah bringt die IDF in derartige Zwangslagen, dass die Israelis nur noch das Instrument des rücksichtslosen, gegen Zivilisten gerichteten Terrors als Lösung sehen: Bombardierung von Wohnhäusern im gesamten Libanon. Bezüglich Waffenstillstand muss man sich in Acht nehmen, dass man die Israelis nicht rational beurteilt – das sind komplette Psychopathen und werden einen Waffenstillstand im Libanon und Gaza nie einhalten.
Falls die westlichen Medien wahrheitsgemäss berichten würden, wäre Israels Reputation auf der Stufe von Nazi-Deutschland – genau dort gehört die politische Führung des Landes hin – und damit ergibt sich auch der Ort, wo die westlichen Medien hingehören: Nürnberg 2.0.
Golfstaaten
Ohne voreilige Schlüsse zu ziehen, zeigt sich mit jedem Tag mehr, dass die opportunistischen Golfstaaten sich eine Seite suchen. Es scheint so, dass Oman, Qatar und Bahrain wohl die ersten sein werden, welche auf die iranische Seite kippen. Die VAE, Saudi-Arabien, Kuweit scheinen immer noch der Meinung zu sein, dass die Amerikaner den Krieg gewinnen. Sobald das Ergebnis klarer sein wird, werden sich die Herren eine Seite suchen: Die Seite der Gewinner. Für Jordanien steht zu befürchten, dass das Land früher oder später an seinen inneren Spannungen zu zerbrechen droht. Sollte sich die Waage im Libanon und möglicherweise auch im Gaza-Streifen und Westjordanland gegen Israel neigen, dürfte die Not für das jordanische Königshaus groß werden – bei mehr 50 Prozent Palästinensern unter der jordanischen Bevölkerung keine allzu gewagte These.
Dass dies noch nicht geschehen ist, ist erstaunlich, denn das mit viel Geld erkaufte Sicherheitsdispositiv der Amerikaner taugt aus zwei Gründen nicht: Der Raketen-Abwehrschirm taugt nichts gegen die iranischen Raketen und die Amerikaner haben ihre Militär-Basen im Stich gelassen, von denen aus und mit denen sie ihre arabischen Partner für vorab gezahlte horrende Summen zu schützen vorgaben. Technisch und charakterlich haben die Amerikaner somit einen erheblichen Teil ihrer Reputation verspielt.
USA
Die Amerikaner haben nicht nur verpasst, einen Friedensprozess anzustossen; sie hatten das im zionistischen Windschatten der israelischen Führung auch gar nicht vor. Einfach weiterkämpfen riecht sehr nach Vietnam; nach hohen Verlusten und Unruhen in den USA. Die letzten wenigen Wochen haben gezeigt, was wir bereits vor dem Krieg erörterten: Der Iran ist nicht in die Knie zu zwingen; nicht mit diesen Mitteln und mit dem Umstand, dass sich die arabischen «Verbündeten» der USA und die Strasse von Hormuz für die Iraner wie auf dem Silbertablett präsentieren. Gemäss Scott Ritter müssten die Amerikaner mindestens 1,5 Millionen Truppen einsetzen, um auch nur einen Hauch einer Chance zu haben, die Iraner zu bezwingen: 1,5 Millionen bestens ausgebildete Kampftruppen; eine Diskussion darüber erübrigt sich, da die Amerikaner schlicht keine Truppen in dieser Stärke haben. Der Krieg ist damit nicht nur nicht zu gewinnen, er ist bereits verloren.
Iran
Trotz der riesigen eigenen Zerstörungen der Infrastruktur und des Verlustes Tausender Menschen hat der Iran bereits obsiegt. Neben dem gewaltigen militärischen Renommee, das sich das Land erworben hat, sieht die wirtschaftliche Zukunft besser aus. Mit Hormuz kontrollieren die Iraner eine der grössten Handelsrouten der Welt. Das Betreiben dieser Mautstelle ist finanziell hoch einträglich und die Kontrolle darüber, wer passieren darf, ist ein nicht-kinetischer militärischer Trumpf, von dem jedes Land träumt.
Fazit
Der heisse Wüstensand hat zu einer Fata Morgana, einer erneuten politischen Illusion geführt, die schnell in sich zusammenfallen wird. Einmal mehr hat sich Trump und damit die politische Klasse der USA als komplett unehrlich, stümperhaft und charakterlos gezeigt. Die Opposition unter den Verbündeten, die dieses Zirkusses müde scheinen, wird wohl zunehmen. Mit dieser Charade zeigt sich, dass sich die Amerikaner militärisch, diplomatisch und charakterlich auf einem Niveau bewegen, das sie als ernsthafter Partner – sogar als Gesprächspartner – komplett disqualifiziert. Trump desavouiert nicht nur Feind, sondern auch Freund. Witkoff und Kushner, zwei zionistische Wheeler-Dealers der übelsten Sorte, welche die Iraner im Namen ihres Herrn und der beauftragenden zionistischen Auftraggeber bereits zweimal über den Tisch gezogen haben, stehen ausser Debatte – hat das Trump schon gemerkt?
Die heutigen Unterstützer Israel müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie auch auf Seiten Hitlers gestanden hätten. Vergleicht man das Vorgehen Israels, seine mit Worten kaum zu beschreibenden Grausamkeiten, den Genozid an den Palästinensern und die Kriegsverbrechen in jedem Land, das Israel überfallen hat, mit den Handlungen der Nazis, so ergibt sich ein Bild, das kongruenter nicht sein kann.
Das sinnlose, vom Westen inszenierte Sterben wird also weitergehen. Mir tun alle Menschen leid, welche aufgrund dieser menschenverachtenden Politik und ihrer Folgen ihr Leben lassen müssen. Aber, wie eingangs geäussert – vielleicht liege ich ja falsch und der Frieden wird kommen.
33 Kommentare zu «Irankrieg: Frieden mit den USA ist eine Farce, eine Fata Morgana»
Herbert Fr. 10 Apr 2026, 11:16
Dass man den USA nicht vertrauen kann ist eine alte Weisheit .Egal welche Regierung an der Macht ist. Was Israel betrifft; unter dieser Zionistenregierung ist Israel einer grössten Terrorstaaten .Diese Regierung ist Schuld wenn der Judenhass wieder weltweit ansteigt. Hausgemacht!
Some of us have worked hard to convince people to differentiate between 'Jews' and 'Zionists'. The biggest irony is that the majority of Zionists are NOT Jewish. Typically they are brainwashed US Evangelicals and political Christians-of-convenience like Trump.
Antisemitism is a misapplied term, now reserved for Jews, of any native language, any genetic/ethnic background, anywhere in the world.
AntiSEMITISM is more correctly applied as hatred against native-Arabic speakers, as Arabic is the the largest group of native-SEMITIC language speakers by a couple orders of magnitude over Hebrew speakers, and especially over native-Hebrew speakers.
Bearing in mind, modern Hebrew is a reconstructed language, until recently was considered a 'dead language' like Latin.
So the 'hatred against Jews' narrative is largely a construct, a massive psy-op which was instigated in the late 1800s European Zionist Movement.
Interesting points. The views of non-zionist jews need more exposure, for reasons that include showing that condemnation of Israel also comes from many jews and Israelis. There are some former Israelis arguing for a non-segregated unitary state of Palestine for everyone there, at least those prepared to live peacefully with their neighbours. https://odysee.com/@ContextAndReality:7?view=content That site also has information links re the Khazer origins of most European jews. Shlomo Sand argues that the Palestinians are mostly descended from the original Judean population (!), and that Ben Gurian thought that too. His books are listed there.
Perhaps in the broadest sense, when the post-Canaanite factions were still 'sorting' themselves out and inter-marrying was not strongly discouraged under Jewish 'laws'. Sounds more like Khazarian Zionists grasping at straws to downplay their lack of genetic/ethnic connections and legitimize their terrorism by 'befriending' their Arabic cousins.
It's a tactic described here: https://www.docdroid.net/fa9h/the-luntz-report-the-israel-projects-2009-global-language-dictionary-pdf#page=4
Wenn das stimmt dann wäre es ein Alptraum: Der renommierte italienische Geopolitik-Experte Lucio Caracciolo erhebt schwere Vorwürfe: Trump soll erwogen haben, den Iran-Krieg mit einer Atombombe zu beenden. Und nicht Trump, sondern Israels Premier Netanyahu sei der eigentliche Strippenzieher.
Ein Blick in die Geschichte offenbart doch das Grundproblem. Welchen Sinn resp. Erfolg haben Verhandlungen/Verträge mit faschistischen Staaten jemals gehabt, siehe Verträge zwischen der SU und dem 3. Reich. Wir können heute mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Kapitalismus zwingend in einer faschistischen Diktatur enden muss. Es sei denn, man schafft ihn rechtzeitig ab. Vor dieser Erkenntnis schützt die meisten Menschen der anerzogene Antikommunismus. Rosa Luxemburg hatte es schon damals erkannt: Sozialismus oder Barbarei. Warum sohl wird dem gemeinen Bundesmichel jeden Abend im Fernsehn erklärt, was die DDR für ein unmenschliches Unrechtsregime gewesen ist?
The main problem with 'abolishing' capitalism is because trading and accumulation of resources is a basic human survival activity.
Capitalism as is practiced today a grotesque manifestation of that basic human necessity. Oligarchs have manipulated towards such extremes in inequality in every recorded civilization. The masses are controlled and kept sufficiently comfortable until Oligarchic greed and power-lust destabilizes the society and the Conflict Helix moves towards authoritarian over-reach and violence to preserve the Oligarchy.
Socialism is just as vulnerable as Capitalism/Fascism and Communism to limiting civil rights and creating economic inequality, if the Oligarchs are not strictly limited in their access to wealth and power. Russia and China have done this in significantly different political/economic frameworks, but are pilloried in the West for that.
IN THEORY, Socialism SHOULD tend less towards Authoritarianism, but the true means to avoid that is the political engagement of a well-educated population.
Control the Oligarchs, and the rest is easier... but still not 'easy'.
„...aber das wahre Mittel, dies zu vermeiden, ist das politische Engagement einer gut ausgebildeten Bevölkerung.“
Und in welchem Wirtschafts- und Herrschaftssystem ist die gut gebildet? In dem, in welchem nur Reiche, Begüterte eine wirklich gute erhalten können, oder in dem, wo es „das gemeine Volk" ist, die breite Masse? Egal ob arm oder reich. WEIL die Produktionsmittel, und das ist das Wichtigste, nicht nur einigen Wenigen gehören, Kapitalisten, sondern „der Masse“. Das Problem fängt dort erst dann wieder an, wenn auch da wieder nur letzten Endes (!) einige Wenige darüber bestimmen („die Partei“), wie die eingesetzt und wozu verwendet werden.
Ich selbst hätte jedoch NIE, niemals, diese umfassende Ausbildung mit eben gerade auch kritischer, selbständiger Denkweise gehabt, wenn meine Eltern „im Westen“ gelebt hätten, denn die waren Bauern und keine mit viel Grund und Boden! In der DDR hatte ich sie, durfte freilich auch studieren, OHNE daß meine Eltern dadurch finanziell am Stock gegangen sind. Bei meinen Kindern war das nicht mehr in dem Umfang und so leicht möglich, denn da herrschte dann wieder Kapitalismus.
Vielleicht sollten sich die „westlich Denkenden“ (der Masse) einfach mal nur davon verabschieden, daß IHR System für die Menschheit das beste und alleinseligmachende ist. DAS funktioniert ausschließlich für „wenige Reiche“, aber auch nur für eine gewisse Zeit, denn der implodiert wie ein alter Röhrenfernseher, als Folge seines „immer weiter wachsen MÜSSENS“.
Ich bin immer wieder froh, in der DDR aufgewachsen zu sein, dort gelernt und gelebt zu haben, denn so kommt "in der Welt" auch nichts überraschend, weils von der Logik her gar nicht anders kommen kann. Da braucht man dann wahrlich nicht Irlmaier heißen.
Um es vorweg zu nehmen, ich bin bei vielem was sie sagen bei Ihnen.
Jedoch sind sowohl Kapitalismus als auch Kommunismus aus meiner Sicht zwei Seiten einer Medaille (mit eigenen Vor- und Nachteilen). Warum sehe ich das so?
Bricht man es auf die grundlegende Parameter herunter herrscht in beiden Systemen eine kleine Gruppe privilegierter Menschen über die große Masse und bereichert sich an ihr. Auf der einen Seite die Oligarchen, auf der anderen Seite die Funktionäre. Dabei ist Unterdrückung das Mittel der Wahl (in verschiedenen Ausprägungen). Sprich das wahre Übel ist die Machtansammlung bei wenigen Menschen und leider werden in beiden Systemen (meistens) die am wenigsten dafür geeigneten Menschen in diese Positionen gespült (Psychopathen und charakterschwache Menschen).
Ich finde wir müssen aus diesem Blockdenken ausbrechen und ein System finden in dem alle Menschen die Möglichkeit gut zu leben. Es bringt uns nicht weiter je nach Sozialisierung das System in das wir hineingeboren sind zu überhöhen.
Denn was man mit Sicherheit sagen kann ist das beide Systeme in vollkommen menschenverachtenden Perversion der diesen zugrunde liegenden Ideen enden können (und wie wir aktuell sehen anscheinend enden müssen).
PS: das schreibt ein in der BRD in den 90ern sozialisierter Mensch und anscheinend habe ich trotz der Bildungsmisere gelernt differenziert zu denken und mir ein gewissen Grad an Bildung anzueignen, trotzdem ich (zumindest nicht zu dieser Zeit privilegiert war). Es kommt auch auf den einzelnen drauf an sich Wissen anzueignen und kritisch zu denken (der Dank geht hierbei an meine Mutter und den ein oder anderen Lehrer der nicht auf "Linie" war).
Ich wünsche Ihnen und allen anderen alles erdenklich gute in diesen umwälzenden Zeiten, hoffen wir auf das beste für die Menschheit!
Auch ich bin da in einigem bei Ihnen. Wichtig ist dennoch, denn Leben ist materiell, in wessen Eigentum die (wichtigsten) Produktionsmittel sind. Und da sind eben die Kommunisten die Einzigen, die von Vergesellschaftung derer sprechen. Verteufelt. Und mit was für haarsträubenden Lügen drumherum! Logisch, ist ja die Gefahr fürs eigene, super tolle Leben der Besitzenden, Reichen, die dadurch auch Armeen unter sich haben, Politiker und Regierungen, alles, was für Macht notwendig ist. Ich hab daher '90 gelacht, als von „Entspannung“ die Rede war.
Die vorgenannte Vergesellschaftung schließt ja nicht aus, daß da ein Betrieb existiert, der auf Privatinitiative läuft. Gut leben, okay, aber REICH darf der Besitzer dadurch nicht werden, so lange Geld bzw. Konsum gesellschaftlich eine derartig gewaltige Rolle spielen, denn dann kommt Macht.
Eine sich verselbständigende Macht auf andere Weise ist ein Problem, nur - zumindest für einige Zeit muß die sein, hat zu viele Gegenkräfte. Und hinsichtlich Bildung/Ausbildung: Sie kennen eine Seite in der Praxis, ich kenne zwei und kann daher recht gut vergleichen. Theorie und Praxis... ;)
Danke, auch Ihnen viel Kraft und alles Gute in dieser Zeit! Die mal wieder so groß ist... Kästner. :))
Agreed, like most things inside any system controlled by a few powerful leaders without suitable constraints by the population, education is dictated by and for them. The 'non-elites' are actually trained to accept their 'station in life'. Not usually as strictly as in caste systems, but it is rare to jump several levels up the hierarchy in any culture. Dynastic tendencies built into the tax systems to favour the top elite/oligarchic levels reduces staying power, let alone upward mobility, for the working class.
So a major benefit of taking control from the oligarchs is to take control of the educational system, to provide a strong critical-thinking, logic and understanding basis, rather than the standard 'memorize and regurgitate' methodology. Richard Feynman lectured on this method of learning as the bedrock of his success. In other words, we can't really be 'taught' anything, other than we must be shown how to learn for ourselves. People remain ignorant (lacking in knowledge and understanding) because they are allowed, or too often encouraged, by the system to be so.
The critical thinking, autodidact framework reduces the tendency for click-whir 'group think', the bane of any society. And it reduces the ability of Authority to operate illegitimately, as critical-thinking citizens are more capable for seeing through political and corporate bafflegab. It has taken several generations of 'dumbing down' to reduce the US to the Idiocracy we see today.
The generational divide is also not new, as ancient Greek elders complained of the young being disrespectful and lazy, while the young complained their elders were rigid, suspicious and greedy. Some things never change.
The Capitalist myth that economies and the companies within them must constantly grow is to justify non-required inflation, a systemic, covert wealth-transfer from the working class to the elite, then to the oligarch class. After all, 'target inflation" is ONLY 2%/year. At that rate, in 35 years your holdings are reduced to ~35% of the original buying power.
At most, 'inflation' should reflect increases in requirements to support population growth, rather that some artificial number that suits some prevailing economic theory. That assuming a reasonable base-line standard of living for all the population.
Ruth: "Wichtig ist dennoch, denn Leben ist materiell, in wessen Eigentum die (wichtigsten) Produktionsmittel sind. " Richtig und logisch, nach Lesen der westlichen und ex DDR/SU Ideen.
Die mir bekannte einigermaßen außerhalb dieses Kapitalismus/Kommunismus Denkens funktionierende Gesellschaft ist derzeit die Russische (seit Putin), w e i l die großen Player bzw. Monopole in Russland zu mindestens 51 % im Besitz des Staates (und nicht geldgeiler shareholder) sind. Natürlich herrscht außerhalb dieser Monopole in Russland heute der Kapitalismus. Solange dann dieser (kontrollierende) Staat im Sinne der Mehrheit die Kontrolle ausübt und nicht der im Sinne der Reichen mit deren Lobbyisten, bevorzuge ich solch ein System. Existenz und Grundbedürfnisse der Menschen sollten von einem von diesen Menschen gewählten Staatsapparat geschützt werden. Propaganda Aktionen und Halbwahrheiten/Lügen in den Medien müssen durch eine Medienkontrolle und Aufklärung der breiten Bevölkerung verhindert werden.
Nun, es gibt dennoch viele Probleme in Rußland, verursacht durch kapitalistische Produktionsweise, logisch. Ein gutes Beispiel: die Landwirtschaft. Betraf in dem Fall restriktive Maßnahmen wegen Infektionskrankheiten bei Tieren mit Massenabschlachtung von Vieh in sibirischen Regionen, zusätzlich vielen weiteren Beschränkungen. Verursachte viel Wirbel, ziemlich neu, April.
Und hier der Vergleich im betreffenden Artikel einer russischen Zeitung: „Natürlich erkrankten Tiere auch in den Sowjetjahren, doch damals zog man es vor, sie zu behandeln, anstatt sie zu töten, und dank eines gut organisierten Veterinärdienstes und eines Präventionssystems kam es auch nicht zu Massenepidemien. Doch selbst eine „tödliche“ Diagnose war kein Todesurteil für den Betrieb, der Verlust einer Milchkuh war für die Bauern keine Tragödie und beraubte sie nicht ihrer Lebensgrundlage. Sie lebten wie hinter einer Steinmauer in der Kolchose, die den Menschen nicht allein mit dem Unglück ließ, sondern im Notfall anstelle des verendeten Tieres ein neues zuteilte und die Verluste ausglich. Die Arbeiter trugen keine Kreditlast; sie mussten keine Schulden bei den Banken für den Kauf von Futter, Ausrüstung und Tierarzneimitteln abbezahlen, keine Hypothekenzahlungen leisten, keine exorbitanten Zinsen zurückzahlen, keine unerschwinglichen Versorgungskosten tragen und keine Pacht für Weideland an lokale Grundbesitzer entrichten.
allgemein: https://www.voltairenet.org/article206698.html letztes Jahr: https://www.voltairenet.org/article222455.html In diesem Jahr noch nicht viele bekannt, wird aber. ;)
"...und damit ergibt sich auch der Ort, wo die westlichen Medien hingehören: Nürnberg 2.0."
Nicht nur die Medien, meine ich.
In jedem Fall lebe ich seit vielen Jahren in Nürnberg und kann versichern, dass der Justizpalast in der Fürther Strasse noch steht und dort bis heute alle Arten an gerichtlichen Prozessen in verschiedenen Räumen durchgeführt werden inklusive dem berühmten Saal 600.
Auch die Böden werden regelmäßig feucht gewischt. Nur Galgen müssten halt neue bestellt werden.
"Jefferson wrote in a letter to William S. Smith on November 13, 1787, stating: "The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure." He was commenting on Shays' Rebellion in Massachusetts, arguing that occasional rebellions were necessary to keep rulers aware that the people retained the spirit of resistance. "
I'm not advocating capital punishment, but the offenders must be promptly removed from office and meaningfully convicted.
From 1963: "I learned our Government must be strong It's always right and never wrong Our leaders are the finest men And we elect them again and again And that's what I learned in school today That's what I learned in school..."
Trump ist krank (eine besondere Form der Demenz in fortgeschrittenen Stadium)
Im empfohlenen Iran-Kriegsticker auf dem österreichischen Blog TKP habe ich ganz am Ende von https://tkp.at/2026/04/07/39-tag-im-angriffskrieg-israels-und-der-usa-gegen-den-iran-ticker-2115-uhr den Satz „Der Psychologe Dr. John Gartner warnt, dass Präsident Trump ‚nicht mehr derselbe Mann ist, der er vor vier Wochen war‘ und seit 2019 ‚Anzeichen einer frontotemporalen Demenz zeigt‘“ gelesen.
Frontotemporale Demenz ist eine Form der Demenz, die vor allem die Stirnlappen (Frontallappen) und die Schläfenlappen (Temporallappen) des Gehirns betrifft. Anders als bei der Alzheimer-Krankheit steht hier NICHT der Gedächtnisverlust im Vordergrund, sondern vor allem Veränderungen im Verhalten, der Persönlichkeit und der Sprache.
Häufige Symptome:
1. Verhaltensveränderungen: Betroffene zeigen häufig Veränderungen im Sozialverhalten. Dies kann sich in unangemessenen Kommentaren, einem Verlust von Empathie, Reizbarkeit oder Desinteresse an sozialen Regeln äußern. Manche Betroffene verlieren ihre emotionale Bindung zu Familienmitgliedern oder entwickeln ungewöhnliche Essgewohnheiten.
2. Sprachstörungen: Die frontotemporale Demenz kann Sprachprobleme verursachen, die als primär progressive Aphasie bekannt sind. Es fällt Betroffenen schwer, die richtigen Worte zu finden oder sie nutzen einfache, aber oft fehlerhafte Satzstrukturen. Manche verlieren die Fähigkeit, sich verständlich auszudrücken.
3. Beeinträchtigung der Entscheidungsfindung: Da der Stirnlappen für Planung und Entscheidungsfindung verantwortlich ist, können Betroffene Probleme haben, Entscheidungen zu treffen. Sie wirken oft unorganisiert oder impulsiv.
Ich finde diese "Ferndiagnose" klingt plausibel. Wenn dies tatsächlich die Ursache für Donald Trumps unangemessenes Verhalten ist, dann ist es offensichtlich, dass er nicht mehr für sein Amt geeignet ist und so schnell wie möglich als US-amerikanischer Präsident zurücktreten oder abgesetzt werden muss.
Peter Hänseler ist nur zuzustimmen. Man wird aber wieder mit Amerika in Frieden leben können. Dies allerdings erst nach lange andauerndem Leidensdruck. Erst muss das Zwangsbündnis mit dem Antichristen beendet sein! Glücklicherweise gibt es auch in den USA Gottestreue - auch Juden!
"Rock of ages, rock of ages cleft for me" (Johnny Cash)
Sorry, but it is people's 'faith in God' that got us here, despite all the 'good intentions' so often presented as proof of God's Beneficence. Leaning on the The Beatitudes while ignoring the openly described hate of 'others', slavery, misogyny and supremacist aggression just ain't sufficient.
The Abrahamic religions have been killing each other "in God's Name" for millennia. This is no different than the (mythological?) Exodus genocide of the Amalek, the real Crusades, Inquisitions, Jihads and Pogroms.
Time for humanity to grow up and stop looking for Sky Gods to save us based on our particular invented deities.
Vielen Dank Peter Hänseler für Ihre hervorragend Beiträge Wie wäre es einmal wenn die USA & Israel endlich einmal für alle Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen werden mit Reparations Zahlungen und die schuldigen vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verurteilt (ICC) es kann und darf nicht war sein das diese Kriegsverbrecher in den Regierungen inklusive der Armee immer wieder durch die Hintertür straffrei davon kommen! Ja sogar dafür noch belohnt werden mit Medaillen, durch Steuergelder eine Rente erhalten, dafür das sie während ihrer aktiven Regierungs Zeit & dem Armee Einsatz wo sie tausende von unschuldig getöteten, verletzten Menschen verantwortlich sind. Frage wo ist da noch die Gerechtigkeit, Justiz geblieben, warum schaut diese heuchlerischen Justiz inklusive Menschenrechts Organisationen, die westlichen Regierungs Mitglieder tatenlos nur zu die ja immer wieder uns vorgaukeln das sie die Freiheit, Demokratie, Meinungsäußerung Freiheit, die Bürger Rechte, Menschen Rechte verteidigen sowie einen Rechtsstaat
Hitler at least tried very hard to hide his Genocide. Netanyahu does it openly, televised, brutally with full COMPLICITY of the US Congress and Government, which makes them also legally, criminally guilty of Genocide before any international tribunal. Unfortunately oblivious, easily manipulated US citizens cannot care less. They are accumulating so much Negative Karma that unavoidably [It is a Universe's Law] WILL come to take its toll, sooner or later. Remember this.
Thank you, Peter, for your objective analysis, clarity, and truths.
First: Lebanon. The world is profoundly saddened by the violence that took so many innocent lives. No community should ever have to endure something like this. We are holding Lebanon, the victims, their families and everyone touched by this tragedy in our thoughts and prayers.
Second: Delete the name "Israel," from all maps and substitute its actual name: "Pariah." Act accordingly. Their murderous bloodlust deserves international condemnation and sanction.
Third: Realize that this illegal and unwarranted war of aggression begun by Israel and America has already flipped the unipolar world to a multipolar one. Trump and his band of liars and butchers will come to know this at the double-quick.
Example: Trump, neocons, war profiteers, and titans of Wall Street had angled to "grab Iran's oil and natgas," as they did Venezuela's resources, effectively rule the ME and then dictate to the rest of the world: "Buy all your petrol and LNG from us at exorbitant prices--you have no other option!"
Japan and South Korea say: "Kindly hold my tea." A few days ago...Japan and South Korea--"staunch" USA vassals and (ahem) "allies" have apparently been rumored to have arranged for the lease and transport of oil/natgas from Iran using yuan as currency. Just rumor at this point.
Japan is scrambling to secure energy amid the Iran‑related Strait of Hormuz crisis, but there is no verified evidence that it has arranged to buy oil from Iran again. The yuan‑payment narrative remains unconfirmed and should be treated cautiously. Stay tuned.
Big bully on the block, Uncle Sam, like a mafioso, promised "protection" and demanded protection money: that is--buy our US T Bills, bonds, and let us set up military bases on your soil. Protection money was continually paid but Japan/So. Korea came to find out that Uncle Sam shipped their "protection" Patriot and THAAD missiles back over to Israel. Worse yet, said vassals see that Uncle Sam's arsenal is totally ineffective against Iranian hypersonic missiles, which weapons Russia and China have in great measure. Call these hypersonics the "harvest hamper of global destiny!"
Meantime--Trump and cabal push for not only a $1.5 Trillion USD defense budget, but billions more for this war they started. America has zero effective hypersonics. Kindly note: in 36 hours, the US military lost $440 Billion USD in aircraft trying to 'snatch 'n grab' Iran's uranium. Tax revenues up in smoke or squandered on 20th century weaponry.
WINNING! Trump's former business enterprises made a habit of scurrying to US Bankruptcy courts to solve his monetary problems that he alone initiated and created. He is yet to learn a sovereign nation cannot file bankruptcy. That is another story and if it proves true to America's profligate spending, it will be handled with the same crudeness and incompetence he has handled his war with Iran.
Antwort auf Kenneth Joseph Wood Sa. 11 Apr 2026, 14:56
Excuse,please! Loss of USA s aircraft was $440 million." ONLY half a billion. Even I can't get these losses correctly in my haste to condemn such waste and folly.
Yes, I wondered about this and am glad to see you caught and corrected it.
To misquote Sen. C. Everett Dirksen, "...half a billion here, half a billion there..." The result is the same, pretty soon we're talking about real money. In my opinion, money which we don't have and cannot afford to throw away.
One source gives $43billion in US costs for the Iran war (June '25 and now) so far. Several $billion+ radars, a couple dozen surveillance and attack drones at a $100million-ish each, a supply ship sunk, tanker and fighter aircraft falling off carriers, destroyed and damaged on the ground and in the air... carrier group deployment costs of $6-8 million PER DAY, each.
I doubt that figure covers the repair and foreign docking costs of the Ford, maybe out of commission for up to a year.
A man hacking holes in a C130 with an axe in Ireland. It'll take more than an $20 automotive-store fiber-glass patch kit to fix that. LOL!
As is often said, the israeli regime and their american vassals are both peace-incapable, and agreement incapable. We all know what they will eventually do: attack Iran again. If not during the fake negotiations, then not long after.
Also what is most shocking about the media around the so called west is that none of them actually point out that the nation that keeps saying "Iran can never be allowed to get a nuclear weapon".......is the same nation that threated to use one to wipe out all iranians!
Worse yet, it is also the only nation that has ever used a nuclear weapon. And did so twice even, in Hiroshima and Nagasaki.
But somehow the narrative in the media is Iran is the problem? Seriously?
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.04.2026
Nachrichten von Pressenza: Die Universelle Menschliche Nation – der sich abzeichnende Sozialmythos der ersten planetarischen Zivilisation der Geschichte
Pressenza ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Offiziell hält sich die EU-Spitze noch zurück. Doch hinter den Kulissen hat Brüssel längst eine Agenda für die Zeit “nach Orban” vorbereitet. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Ukraine.
Für den ukrainischen Staatschef Selenskyj steht bei der Ungarn-Wahl besonders viel auf dem Spiel. Nur wenn Noch-Regierungschef Orban abgewählt wird, kann er schnell mit neuen EU-Hilfen rechnen und die drohende Staatspleite abwenden.
Aber auch für die EU geht es ums Ganze. Die EU-Kommission in Brüssel hat mehrere umstrittene Projekte mit Rücksicht auf Orban zurückgestellt – nach der Wahl will sie ihre Agenda durchziehen. Dazu zählt unter anderem:
Freigabe des 90 Mrd. Euro-Kriegskredits für die Ukraine;
Forcierte Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine, mit dem Ziel eines Beitritts womöglich schon 2027;
Weitere unpopuläre EU-Reformen, die noch vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich 2027 durchgezogen werden sollen (aus Angst vor Le Pen, Bardella & Co.).
Wenn Orban abgewählt wird, öffnet sich nach Ansicht der EU-Spitze ein “Window of opportunity”, das unbedingt genutzt werden soll. Doch was passiert, wenn sich Orban im Amt hält?
Auch dafür gibt es schon eine Agenda. Sie ist nicht geheim – aber man spricht nicht gern darüber, denn sie paßt nicht recht zum Anspruch der EU, für Demokratie und Selbstbestimmung zu stehen.
Die erste Frage wird sein, ob die Ungarn-Wahl anerkannt wird. Die EU könnte versuchen, sie wegen angeblicher “russischer Einmischung” anzufechten – “Modell” Rumänien. Sie könnte darauf aber auch auf Druck von US-Präsident Trump zähneknirschend verzichten.
Die nächste Frage ist, ob das Artikel-7-Verfahren mit dem Ziel vorangetrieben wird, Ungarn das Stimmrecht im Rat zu entziehen. Das Europaparlament hat dies schon im November gefordert; der Rat hat sich bisher dagegen gesträubt. Das könnte sich bei einer Wiederwahl Orbans ändern.
Außerdem dürfte Brüssel versuchen, die finanziellen Daumenschrauben gegen Ungarn noch mehr anzuziehen. Schon bisher sind 19 Mrd. Euro aus dem EU-Budget gesperrt. Bei einer Wiederwahl Orbans wird der Geldhahn wahrscheinlich noch weiter zugedreht, die Wähler werden bestraft.
Die Vorwürfe zeigen, wie explosiv die Stimmung in Brüssel ist. Bei dieser Wahl geht es nicht nur um Ungarn, sondern vor allem um die Ukraine und um die Zukunft der EU und der transatlantischen Beziehungen.
Nicht zufällig haben sich US-Präsident Trump und sein Vize Vance mehr eingemischt denn je – viel offener und stärker als Putin. Der Kremlchef war nicht einmal zu Besuch in Budapest…
P.S. Wie gut, daß Selenskyj nicht abgewählt werden kann – an wem sollte die EU sonst ihre Agenda ausrichten? Der Krieg um die Ukraine bzw. gegen Russland ist derzeit das stärkste Bindemittel für die desorientierte Union…
Die EU, die effektivste Ausprägung von “divide et impera” seit dem römischen Imperium, nur noch so viel weniger symphatisch dass selbst Cesar, Nero und Machiavelli kotzen würden.
Kein Wunder dass eine linke Reaktion auf Trumps Aussage, die Bundesregierung der USA sei einzig dazu da Krieg zu führen und könne Krankenversicherung und Kindertagesstätten nicht finanzieren deswegen sondern dies sei einzig Aufgabe der einzelnen Staaten, der angewiderte Kommentar war dass dies die USA zu einer EU mit Armee degradieren würde. Mit dem Unterschied dass die wenigstens noch überwiegend die gleiche Sprache sprechen im ganzen Unionsgebiet weswegen es wenigstens eine leicht aufkeimende Opposition gibt gegen seinen Kriegskurs zugunsten einer fremden Macht.
Und ausgerechnet Orban soll kein Widerling, Antidemokrat und Verbündeter der israelischen Völkermörder sein?! – Sie lügen sich selber in die Tasche! Wegen des Dauerpöbelns ist Ihr “Namensvetter” Arthur Dent auf Overton bereits gesperrt.
Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Sollte Orban gewinnen ist mit einer Farbrevolution alla Ukraine-Maidan zu rechnen. Durchgeführt von der EU bezahlten “NGO”.
Die Aufnahme der Ukraine wäre Selbstmord. Alle, die bislang am Topf der Fördergelder hängen, würden zu Nettozahlern – so blöd können die Polen, Kroaten, Tschechen, Slowaken etc bei aller Russophobie doch alle gar nicht sein. Und ohne Polen wäre es dann auch ohne Einstimmigkeit schwer, die nötige Mehrheit zu bekommen.
Die Aufnahme der Ukraine wäre der endgültige Tod der EU: Der Fahrstuhl in die Massenverarmung Europas und die Umwandlung der EU in einen Militärstaat. Um von endemischer Korruption, dem Unrechtsstaat Ukraine und dem mörderischen Banderafaschismus gar nicht zu reden. Bisher haben wir nur den EU-Tod auf Raten, gegen den sich die herrschende Polit-Kaste sorgfältig abgeschottet hat. Sie zwingt uns zur der Frage: sie oder wir?
Eine Demokratie ohne Opposition ist keine Demokratie.
Wenn Ungarn nicht Ungarn bleiben darf, ist die EU eine Diktatur.
Der klarste Beweis dafür, dass die EU eine inhumane Diktatur ist, ist ihre Bevorzugung eines Nicht-Mitglieds, das Minderheiten im eigenen Land diskriminiert, gegenüber einem Mitglied, das mit seinen Minderheiten und Nachbarn friedlich zusammenleben will.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Bei ihrem Besuch in Indien ließ EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen im Januar die blaue EU-Flagge auf einen Pick-up aufpflanzen – als Symbol für die Möchtegern-Militärmacht EU. Nun geht sie noch einen Schritt weiter: In der kommenden Woche empfängt die frühere deutsche Verteidigungsministerin erst den obersten Nato-Befehlshaber für Europa, US-General Grynkewich, und dann auch noch Nato-Generalsekretär Rutte. Sie wolle sich aus erster Hand über Ruttes Gespräche mit US-Präsident Trump informieren lassen, erklärte ihre Sprecherin. Gleichzeitig bekräftigt von der Leyen aber auch ihre eigenen militärischen Ambitionen. – Früher, als sich die EU noch stolz eine Friedensunion nannte, wären diese Treffen undenkbar gewesen. Nun bereitet sich von der Leyen offenbar darauf vor, eines Tages das Oberkommando über eine “europäische Nato” zu übernehmen…
P.S. Die Treffen finden vor dem Hintergrund von Trumps Drohungen gegen die Nato und gegen mehrere EU-Länder statt. Hoffentlich kommt von der Leyen nicht auf die dumme Idee, diesen Drohungen nachzugeben und einen europäischen Militäreinsatz vorzuschlagen…
Ich verstehe nicht, warum alle so auf dieser Frau herumhacken? Macht sie nicht genau das, was die Regierungschefs der EU-Länder von ihr erwarten??? Gibt es jemandenv on Rang und Namen, der ihr Grenzen aufzeigt?
Die Frau möchte offenbar als “Ursula die Große” in die Geschichte eingehen – wahrscheinlicher ist allerdings, dass die Zukunft sie als “Uschi die Schreckliche” bezeichnen wird.
Bitte daran denken: Erst immer das eigene Blut verspritzen und das eigene Leben opfern! Nichts von anderen verlangen, wozu man nicht selbst bereit ist! Und die goldene Regel beachten: Tue nicht anderen, was du nicht willst, dass man dir tue!
Von der Fürstin der Finsternis ist noch sehr viel Ungemach zu erwarten. Mit dieser Person an der Spitze ist EUropa auf jeden Fall verflucht. Okay, das war jetzt unsachlich. Aber verdammt, wir sind hier im Universum der Schwarzen Magie. Hat jemand gerade einen Gegenzauber auf Lager? Ich habe in meinem Haus schon alles abgesucht!
Naja, wenn man bedenkt, dass von der Leyen als deutsche Verteidigungsministerin beinahe das Ministerium in einem Korruptionssumpf mit einigen Beraterfirmenversenkt haette, scheint sie eine ideale Kandidatin fuer eine EU Armee zu sein. Es scheint dort egal zu sein, wo die Steuermilliarden der Buerger versenkt werden.
Ausser der extrem kostentraechtigen Reparatur der Gorch Fock und schwangerentauglichen Panzern konnte sie keine Ergebnisse vorweisen und musste nach Bruessel entsorgt werden bevor der Schaden am Amt und seine Kosten explodierten.
Der Spectator ueberschrieb das mal mit den Worten: “Ursula von der Leyen has always left a trail of disaster”. Sehr lesenswert.
“Es scheint dort egal zu sein, wo die Steuermilliarden der Buerger versenkt werden.”
Das ist tatsächlich völlig egal – denn die Investoren, die daran verdienen, sind hinter allen Löchern dieselben! Und mehrheitlich – natürlich, möchte man ergänzen – aus den USA!
Mit vdL an der Spitze einer europäischen Armee, Seit an Seit mit Rutte, kann nun wirklich nichts mehr schief gehen, auf dem Weg ins Mittelalter. Mit der Hexe(r)nverbrennung wurde ja schon begonnen, diesmal nicht mit erlösendem Feuer, sondern mit längerer mentaler Quälerei und Ausstoßung aus der Gesellschaft.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Die USA und Israel sind bei ihrem Angriff auf Iran und den Libanon wesentlich rücksichtsloser vorgegangen als Russland in der Ukraine. Dies zeigt ein – politisch nicht korrekter, aber dringend nötiger – Vergleich. Interessant ist auch die Reaktion der EU.
For all the horrors of the war in Ukraine what we did not see there was Russia target 5 universities in 5 consecutive days as the US and Israel have done in Iran. There would be calls to nuke Moscow if it did.
Im Iran haben die USA und Israel gleich am ersten Tag des Krieges den Obersten Führer Ali Chamenei eliminiert. Russland hat es bis heute nicht gewagt, Präsident Selenskyj direkt anzugreifen oder sogar auszuschalten.
Im Iran wurden Atomkraftwerke, Zwischenlager und andere mit dem Atomprogramm verbundene Einrichtungen bombardiert. In der Ukraine wurde das AKW Saporischschja besetzt, aber nicht bombardiert.
Im Iran wurden zivile Einrichtungen wie Brücken, Krankenhäuser, Eisenbahnen und Universitäten angegriffen und zerstört. In der Ukraine gibt es vereinzelte Treffer, aber Kiew wurde längst nicht so zerstört wie Teheran.
Im Libanon wurden bei israelischen Angriffen binnen 24 Stunden über 250 Menschen getötet. In nur 10 Minuten wurden 100 Ziele getroffen. In der Ukraine hat es vergleichbare Attacken oder Opferzahlen nicht gegeben.
In Gaza hat Israel eine Zerstörung angerichtet, die an den 2. Weltkrieg oder an den Atombomben-Abwurf über Hiroshima erinnert. Im Libanon droht ähnliches – der Krieg in der Ukraine erinnert eher an den 1. Weltkrieg.
Fazit: Die USA und Israel sind bei ihren Angriffen wesentlich rücksichtsloser vorgegangen als Russland. US-Präsident Trump hat Iran sogar mit der vollständigen Vernichtung und der Rückkehr in die Steinzeit gedroht. So weit ist Kremlchef Putin nicht gegangen.
Auch die Folgen des amerikanisch-israelischen Angriffskrieges gehen wesentlich weiter. Der Irankrieg erschüttert den gesamten Nahen Osten sowie die Weltwirtschaft, der Ukrainekrieg löste nur eine kurze Schockwelle aus.
Bemerkenswert ist die völlig unterschiedliche Reaktion der EU. Auf den russischen Krieg reagierte sie sofort mit Sanktionen, auf den US-Krieg reagiert sie gar nicht. Putin soll zur Rechenschaft gezogen werden, Trump wird hofiert.
Zweierlei Maß
In der Ukraine beruft sich die EU auf das Völkerrecht und die “regelbasierte Ordnung”; die ganze Welt wird in die Pflicht genommen. Die EUropäer haben sogar einen Sondergerichtshof eingerichtet, um Kriegsverbrechen zu ahnen.
Im Iran tut die EU nichts Vergleichbares – sie reagiert nicht einmal, wenn Trump öffentlich auf das Völkerrecht pfeift, Kriegsverbrechen verharmlost und mit der Apokalypse (ging es womöglich um die Atombombe?) droht.
Warum ist das so? Die Antwort überlasse ich meinen Leserinnen und Lesern. Nur ein kleiner Tipp: Ich denke, es hat mit der Fixierung der EU auf die Ukraine und Russland zu tun – und mit ihrer Abhängigkeit von Trump…
So,so, die Russen und Putin haben „nicht gewagt“ Selenskyj auszuschalten!? „Nicht gewagt“ oder haben die Russen nur eine andere Auffassung von Mord als z. Trump, Netanyahu, und Konsorten, einschließlich die Vertreter etlicher Vasallen Staaten in Europa!? Natürlich „wagen“ es die Personalien in Berlin, London, Paris, etc. nicht, machen sich deshalb lieber zu Mitwissern, Fürsprecher und Mittätern!
von hier https://www.n-tv.de/politik/Vermittler-Pakistan-spricht-Israel-das-Existenzrecht-ab-id30698262.html „Pakistans Verteidigungsminister: „Israel ist böse“ Verteidigungsminister Asif hatte auf X geschrieben: „Israel ist böse und ein Fluch für die Menschheit. Während in Islamabad Friedensgespräche stattfinden, wird im Libanon ein Völkermord begangen. Unschuldige Bürger werden von Israel getötet – zuerst in Gaza, dann im Iran und nun im Libanon.“ Das Blutvergießen gehe unvermindert weiter. Er hoffe, dass die Menschen, „die diesen krebsartigen Staat auf palästinensischem Boden geschaffen haben, um die europäischen Juden loszuwerden, in der Hölle schmoren“, schrieb der Minister weiter. „
Nicht okay, so darf man nicht an „das Problem“ herantreten, vor allem dann nicht, wenn auf allen Seiten nur Psychopathen(!!) unterwegs sind. Aber wie schon unten dargelegt: Israel als gewältätiges Konstrukt auf dem Isthmus der arabisch-muslimischen Welt kann nichts Gutes bringen, auch nicht für die Israelis!
Die unterschiedliche Beurteilung ist das Ende der sogenannten regelbasierten Wertepolitik und aller internationalen Rechte. Das zeigt: * die extreme Doppelmoral der Europäer, soweit man das überhaupt noch Moral nennen kann * sehr stark mangelndes Rechtsbewusstsein, Recht ist nur noch was einem selbst in den Kram passt * ständige einseitige Propagandaberieselung im ÖRR wirkt * die schreibende Zunft ist weitgehend gleich ausgerichtet (Oligopol) Die ganze moralische Verkommenheit zeigt sich deutlich, wenn man öffentlich äußert, die Amis und die Israelis würden für uns die Drecksarbeit machen. Letztendlich bedeutet das Zustimmung zu den Schweinereien und Rechtsbrüchen. Da möchte man, auch wenn man selbst kein Engel ist, aber auf diese Ordnung vertraut hat, vor Scham im Boden versinken.
“* die schreibende Zunft ist weitgehend gleich ausgerichtet (Oligopol)”
Und die Springer-Presse macht sogar durch eine zwingende Selbstverpflichtung der Mitarbeiter den Arbeitsplatz davon abhängig, nur positiv über Israel zu berichten. @ ebo: Ist diese Einschränkung eigentlich nach dem Pressekodes zulässig?
Auf die Diskrepanz zwischen dem Ukraine-Krieg und all den anderen Kriegen mit denen die US-Administration die Welt beglueckt hat, wurde immer wieder hingewiesen. Gleichermassen wurde es immer wieder ignoriert oder als Verschwoerungstheorie abgetan. Entsprechende Kommentare unter Artikeln wurden konsequent geloescht und die Autoren gesperrt oder diffamiert.
Die EU hat sich selbst zum Spielball und Fussabtreter gemacht. Es ging ja nie um die Freiheit der Ukrainer, es ging ausschliesslich um Geld, Macht, die persoenlichen Interessen der Biden-Familie, die immer schoen unter den Teppich gekehrt wurden.
Die EU-Buerger haben ein Recht zu wissen, wer am anderen Ende des schwarzen Loches Ukraine die Haende seit Beginn des Krieges aufhaelt. Sie haben ein Recht auf Einsicht in die Aktienportfolios und das Wissen wo die Zweitvillen fuer den Ernstfall stehen.
Die EU entwickelt sich zunehmend zum rechtsfreien Raum fuer den Buerger um Willkuer und Diktatur Platz zu machen. Da braucht es dann auch keine Rechtfertigung mehr, warum man unterschiedliche Massstaebe anlegt. Das ist dann Teil des Programms.
“Da braucht es dann auch keine Rechtfertigung mehr, warum man unterschiedliche Massstaebe anlegt.”
Niemand rechtfertigt die Doppelmoral. Es gibt in der Welt der westlichen Eliten nur “Gute” und “Böse”. Wir gottgleichen Auserwählten gehören kategorisch zu den “Guten”, und selbst wenn wir ganz offensichtlich internationales und nationales Recht brechen, geschieht das nur, um die “Bösen” zu bestrafen und zu vernichten, was eben das “Gut-Sein” auszeichnet. Wir stehen immer auf der Seite der “Guten”, weil wir gegen das “Böse” kämpfen, notfalls auch genozidal. Diese westliche Tradition hat sich seit vielen Jahrhunderten bewährt. Sie ist Teil unserer kollektiven und individuellen DNA. Jeder Hollywood-Blockbuster arbeitet mit dieser DNA.
Wie @Guido B. schon heraus gestellt hat, sind die Situationen komplett verschieden und die EU befindet sich eindeutig auf der Seite des Unrechts. Während man in der Ukraine auch noch das Völkerrecht für die dort nachweislich diskriminierten einheimischen Russen ansetzen kann (was trotzdem den Einmarsch nicht rechtfertigt), ist dies im Zusammenhang mit Juden in den Ländern um Israel herum überhaupt nicht der Fall, im Gegenteil. Juden sind im Iran gleichberechtigt integriert und keinen Benachteiligungen gegenüber anderen Glaubensrichtungen ausgesetzt. Israel hat kein wirkliches Problem mit seiner Selbstverteidigung, sondern möchte expandieren, vorerst von Ägypten bis zum Iran, und andere Ethnien entrechten, ermorden und unterjochen, so, wie es das in Gaza und im Westjordanland zeigt. Israel lehnt eine eigene Staatlichkeit der Einwohner des nahen Ostens ab und stellt sich rassistisch über andere Ethnien, und zwar mit dem erklärten Ziel der Ausrottung. Es ist also etwas völlig anderes, was im Nahen Osten abgeht und es ist beschämend, wie die EU und insbesondere Deutschland darauf reagiert. Die Welt wird sich das merken. Der Friedensbonus, den Deutschland nach dem 2.Weltkrieg aufbaute, wurde in die Tonne getreten und wird mittelfristig auch wirtschaftliche Nachteile bringen,
Die Gegenüberstellung der Kriegshandlungen und Reaktionen darauf ist zwar etwas makaber, aber trotzdem aufschlussreich. Man muss ergänzen, dass Russland in einen Bürgerkrieg in der unmittelbaren Nachbarschaft interveniert hat, während Israel und die USA nicht den geringsten Grund hatten, den Iran anzugreifen. Im zweiten Fall geht es nur um Regime Change und die Kontrolle über Rohstoffe. Putin kann man immerhin zugute halten, dass er einer unterdrückten und terrorisierten Minderheit in der Ukraine zu Hilfe eilte und ein feindliches Militärbündnis auf Abstand halten wollte.
PS: Viele haben Verständnis für die Kriegsführung Israels, weil Israel immer wieder Ziel terroristischer Angriffe ist. Dementsprechend sei es das Recht Israels, sich selbst zu verteidigen, erst recht, wenn es existenziell bedroht werde.
Ich zitiere hier eine Meldung auf srf.ch, die gestern publiziert wurde:
Berichte: Israel genehmigt 34 neue Siedlungen im Westjordanland Israel hat Medienberichten zufolge im Schatten des Iran-Kriegs die Schaffung von 34 Siedlungen im besetzten Westjordanland gebilligt. Es gehe um den Bau neuer Siedlungen sowie die Legalisierung von bislang illegalen Siedlungs-Aussenposten, meldete die «Times of Israel». Israels Sicherheitskabinett habe dies bereits vor zwei Wochen beschlossen, hiess es. Die israelische Nachrichtenseite «ynet» berichtete unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Beamte, dass die Genehmigung der neuen Siedlungen während des Iran-Kriegs auf Wunsch der USA geheim gehalten worden sei.
My 2 cents: Diese Siedlungspolitik ist eindeutig völkerrechtswidrig. Es ist im Prinzip vergleichbar mit der Annexion der Krim und des Donbass, wobei die dortige Bevölkerung keinen Bock mehr auf die Kiewer Diskriminierung hatte und der Annexion zustimmte. Im Westjordanland gibt es niemanden, der die Annexion durch Israel begrüsst. Wer sich dagegen wehrt, muss mit der Todesstrafe rechnen.
@Guido FACK! (“My 2 cents” tttt! Sei vorsichtig, der Mosad weiß bestimmt wo Du wohnst, Du Antisemit und Israel-Hasser Du * Sarkasmus Ende * )
Die Shoa mit der Nakba vergelten war von Anfang an eine grottenschlechte Idee. Was haben die heutigen Palestinenser mit der Shoa zu tun? Von der internationalen Gemeinschaft wurde teils bekämpft, teils unterstützt oder schulterzuckend ignoriert und im Ergebnis zugelassen, dass Israel so enstand wie es damals entstand – weitgehend chaotisch, gewalttätig, auf der Basis einer angeordneten Vertreibung (UN Resolution 181 (II) – Teilungsplan für Palästina) … und jetzt hat man den Salat. Bevor die damalige Mandatsmacht (England) ihrer Verpflichtung als solche nachgekommen wäre: erfolgreich Gespräche initiierten, moderieren, vermitteln, auf eine friedliche Umgestaltung ihres ehemaligen Mandatgebiets hinarbeiten – hat man hinter den Kulissen mit Jordanien “gedealt” und ist dann doch laufen gegangen … und seitdem geht das Ignorieren des Palestina-Problems auf höchstem Niveau international weiter und weiter und weiter …
Ergo: Schlafwandler every where!
KK 10. April 2026 @
13:29
“…weil Israel immer wieder Ziel terroristischer Angriffe ist. ”
Manche sagen so, andere sagen so. Was für den einen Terrorismus ist, ist für den anderen legitimer Widerstand gegen eine Besatzungsmacht.
Wir dürfen nicht vergessen, dass ein Staat Israel nur wegen zionistischem “Terrorismus” gegen Araber und Briten überhaupt erst entstehen konnte!
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Liebe Palästina- und Israel-Interessierte, liebe Aktive,
1) Wir laden ein zu unserer nächsten FORUM-Veranstaltung im Mai:
Wir stellen das posthum erschienene Buch von Clemens Messerschmidt "Die deutschen Wurzeln des Zionismus" vor (ein erläuternder Text dazu folgt):
Donnerstag, 07.05.26 — 19.00 Uhr Referent: Hannes Wandt (Nürnberg) Thema: Die deutschen Wurzeln des Zionismus – eine Buchvorstellung Ort: Freizeitheim Vahrenwald (Kleiner Saal), Vahrenwalder Str. 92, Hannover, Stadtbahnhaltestelle Dragonerstraße
2) Intifada Hannover ruft auf zu einem Marsch morgen, 11. April um 15 Uhr vor dem Hauptbahnhof Hannover, s. Plakat im Anhang.
3) Wir erinnern (bei der sich ständig verschlimmernden Lage von besonderem Interesse):
Schauspiel Hannover | Universen: Zwei Friedensaktivisten aus Israel und Palästina im Gespräch
Allen Widrigkeiten zum Trotz - Dienstag, 21. April 2026,19:30 Uhr, Cumberlandsche Bühne / 10,- € / freie Platzwahl
Tageskasse im Opern- und Schauspielhaus: Di — Fr 10:00 — 18:30 Uhr, im Opernhaus zusätzlich Sa 10:00 — 14:00 Uhr Telefon: +49 511 9999 1111 Mo — Fr 10:00 — 18:00 Uhr Sa 10:00 — 14:00 Uhr E-Mail: kartenservice@staatstheater-hannover.de
Mit: Elie Avidor, Sayel Jabareen - Moderation und Übersetzung: Daniel Alexander Schacht, Thomas Trischler
Die NGO Combatants for Peace ist eine von Israelis und Palästinenser*innen gegründete Graswurzelbewegung, die sich für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts einsetzt. Viele der Gründungsmitglieder sind Ex-Soldat*innen der israelischen Armee oder ehemalige palästinensische Paramilitärs. Zwei von ihnen, Elie Avidor aus Tel Aviv und Sayel Jabareen aus Ramallah, kommen miteinander ins Gespräch und berichten über den gemeinsamen gewaltfreien Einsatz für Frieden.
4)Auch im April 2026 finden unsere Mahnwachenstatt (seit Januar (!) 2024): Mittwochs, 15 bis 17 Uhr in Hannover am Blätterbrunnen. Jede*r ist herzlich eigeladen mitzumachen. Näheres und Fotos aus den letzten Monaten auf unserer Webseite unter /Aktuelles
5) Pavillon Hannover Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover Lesung Montag |18.05.2026 |Einlass 19:00 Uhr |Beginn 20:00 Uhr Eintritt: VVK 29,75 € (!) mit dem Autor Daniel Gerlach aus seinem neu erschienen Buch "Kampf um Frieden im Nahen Osten"
Über Daniel Gerlach (Zitat aus der Veranstaltungsankündigung): Daniel Gerlach, geboren 1977, ist einer der führenden deutschen Nahost-Experten. Er studierte Geschichte und Orientalistik an den Universitäten Hamburg und Paris IV Sorbonne und ist Autor und Herausgeber mehrerer Sachbücher zu Geschichte und Gegenwart der arabisch-islamischen Welt. Er tritt regelmäßig in deutschen und internationalen Medien auf und führt als Moderator unter anderem durch die ZDF-Reihe „Die letzten Geheimnisse des Orients“. Sein gleichnamiges Buch erschien 2022 bei C. Bertelsmann. Daniel Gerlach ist Mitgründer und Chefredakteur des Nahost-Fachmagazins zenith und Direktor des Thinktanks Candid Foundation in Berlin. Darüber hinaus engagiert er sich beratend in Friedens- und Dialoginitiativen im Nahen Osten.
6) Wir dürfen nicht nachlassen! Europäische Bürgerinitiative zur Aussetzung des Assoziierungsabkommens EU-Israel - während in anderen Ländern schon viele unterschrieben haben, hat Deutschland Nachholbedarf! Die Europäische Bürgerinitiative mit dem Titel „Gerechtigkeit für Palästina“ fordert die EU auf, das Assoziierungsabkommen EU-Israel angesichts der Menschenrechtsverletzungen Israels auszusetzen. Wenn das Quorum - 1 Million Unterschriften - erreicht ist, muss die EU-Kommission dazu Stellung nehmen. Hier kann jeder EU-Bürger/jede EU-Bürgerin die Petition unterschreiben: https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home
Im Anhang finden Sie/findet ihr ausführliches Material dazu aus dem DPG Rundbrief 7-2026 _ 08.April 2026 zum Weiterleiten / Ausdrucken.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
10.04.2026
Weißes Haus als Casino: Insider wetten auf Iran-Krieg
freedert.online, 10 Apr. 2026 19:49 Uhr
Das Weiße Haus warnt seine Mitarbeiter eindringlich vor Insider-Wetten auf den Iran-Krieg. Während Millionensummen auf Börsen und Wettplattformen flossen und einige richtig lagen, erheben Kritiker schwere Vorwürfe: Wird der Krieg zum profitablen Casino für Eingeweihte?
Das Weiße Haus hat seine Mitarbeiter davor gewarnt, Insider-Informationen zum Iran-Krieg für Geschäfte an den Finanzmärkten zu nutzen, berichteten mehrere Medien am Donnerstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsbeamte.
Bundesbedienstete dürfen nicht auf Regierungsgelände wetten, und bundesweite Ethikrichtlinien verbieten die Nutzung nicht-öffentlicher Informationen zum persönlichen Vorteil. Einige große politische Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump wurden jedoch von gut getimten Wetten begleitet, was Experten und Politiker dazu veranlasst hat, zu hinterfragen, ob Informationen im Voraus durchgesickert sein könnten.
Das Managementbüro des Weißen Hauses soll am 24. März eine Warn-E-Mail versendet haben, einen Tag nachdem Trump eine fünftägige Pause bei geplanten Angriffen auf iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur angeordnet hatte.
Mehrere Nachrichtenmedien berichteten später unter Berufung auf Marktdaten, dass etwa 15 Minuten vor der plötzlichen Ankündigung einer Politikwende die Futures-Märkte einen starken Anstieg der Handelstätigkeit verzeichneten. Über 760 Millionen US-Dollar an Öl-Futures-Verträge sollen in weniger als zwei Minuten den Besitzer gewechselt haben. Berichten zufolge verdienten drei Polymarket-Konten zusammen über 600.000 US-Dollar, indem sie den Zeitpunkt des Waffenstillstands mit der Islamischen Republik diese Woche korrekt vorhersagten.
Es gab keine Beweise für Lecks oder den Missbrauch von Insider-Informationen innerhalb der Regierung. Ein Beamter beschrieb die E-Mail, die zuerst vom Wall Street Journal gemeldet wurde, als rechtzeitige "Erinnerung" inmitten der Diskussionen über große Markttransaktionen.
Der gemeldete Anstieg der Wettaktivität hat Kritik von Trumps politischen Gegnern hervorgerufen. Der demokratische Senator Richard Blumenthal erklärte, dass Vorhersagemärkte den Krieg in eine casinoähnliche Aktivität verwandelt hätten, und warnte, dass sie Insider-Trading und das Durchsickern sensibler Informationen ermöglichen könnten. Im März brachte er eine Gesetzesinitiative ein, um Betrug und Missbrauch auf den schnell wachsenden Vorhersagemärkten einzudämmen, und schlug Schutzauflagen für Plattformen wie Kalshi, Polymarket und PredictIt vor.
In den letzten Monaten haben Medienberichte auf erhöhte Handelstätigkeiten rund um konfliktbezogene Ereignisse hingewiesen. Reuters berichtete im Januar, dass ein unbekannter Trader rund 410.000 US-Dollar verdiente, nachdem er auf die Absetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gewettet hatte.
Es gab auch Berichte über Nutzer in Israel, die auf iranische Raketenangriffe auf israelisches Gebiet wetteten, wobei in einigen Fällen versucht wurde, die Berichterstattung zu beeinflussen, um die Wettausgänge zu manipulieren.
Anfang dieses Monats entschuldigte sich Polymarket nach öffentlichem Aufschrei dafür, Wetten darauf zugelassen zu haben, ob amerikanische Piloten eines abgeschossenen US-Kampfjets aus dem Iran gerettet würden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Liveticker Iran-Krieg: Trump droht wieder Iran – "Sonst zerfezten wir es"
freedert.online, 10 Apr. 2026 20:55 Uhr
Mit dem US- und israelischen Angriffskrieg auf Iran hat der Nahostkonflikt eine neue Stufe der Eskalation erreicht. Iran reagiert auf die Angriffe mit Schlägen gegen US-Militärbasen in der Region und Bombardierungen Israels. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.
10.04.2026 19:30 Uhr
19:30 Uhr
Keine Anzeichen für Ende der israelischen Angriffe im Südlibanon
Israel hat Angriffe auf den gesamten südlichen Teil des Libanons, vom westlichen Bekaa-Tal bis nach Nabatäa, durchgeführt, wo bei einem Angriff mehr als ein Dutzend Angehörige der libanesischen Staatssicherheit getötet wurden. Das berichtet Al Jazeera unter Verweis auf einen Reporter vor Ort. Dessen Informationen zufolge suchen Mitarbeiter des libanesischen Zivilschutzes weiterhin nach Überlebenden und graben sich durch die Trümmer. Auch an der südwestlichen Front gab es Luftangriffe und kontrollierte Sprengungen durch israelische Streitkräfte. Auch die Hisbollah feuerte eine Salve Raketen auf Israel ab. Fotos der Zerstörungen in Nabatäa wurden veröffentlicht. Unter den Angriffszielen war auch ein Zentrum für Sicherheitskräfte.
18:45 Uhr
"Wir werden unsere Waffen wirkungsvoll einsetzen": Trump baut Drohkulisse für Verhandlungen auf
Kurz vor den geplanten Friedensgesprächen zum Iran-Krieg in Pakistan hat US-Präsident Donald Trump vor einem Scheitern gewarnt und mit neuen Angriffen auf die Islamische Republik gedroht. Die US-Kriegsschiffe würden derzeit mit "der besten Munition" bestückt, erklärte US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview mit The New York Post.
"Wir werden es in etwa 24 Stunden erfahren. Wir werden es bald wissen", sagte Trump, als er gefragt wurde, ob er glaube, dass die Gespräche erfolgreich sein werden.
"Wir beladen die Schiffe mit der besten Munition, den besten Waffen, die je hergestellt wurden – sogar besser als das, was wir zuvor verschossen haben, und wir werden sie (die Iraner) in Stücke reißen", so der US-Präsident. "Wenn wir keinen Deal erreichen, werden wir sie einsetzen", sagte Trump mit Blick auf die von ihm erwähnten Waffen weiter.
"Und wir werden sie in sehr wirkungsvoller Weise einsetzen."
Es wird erwartet, dass Iran in der pakistanischen Hauptstadt durch Außenminister Abbas Araghtschi sowie durch den Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, vertreten sein wird.
Trump hat deutlich gemacht, dass die Wiederöffnung der Straße von Hormus durch Iran für den freien Schiffsverkehr ein entscheidender Bestandteil jedes Waffenstillstandsabkommens sein sollte. Ein weiterer wichtiger Punkt der USA ist die Beendigung der iranischen Unterstützung für regionale Proxy-Milizen wie Huthi oder Hisbollah. Iran pocht auf sein unveräußerliches Recht auf Urananreicherung und die Aufhebung der US-Sanktionen.
18:15 Uhr
"Unmenschlich und unchristlich": Papst Leo XIV. verurteilt Gewalt im Nahen Osten
Papst Leo XIV. äußerte sich heute in einer Reihe von Beiträgen auf X zum Konflikt im Nahen Osten.
"Absurde und unmenschliche Gewalt breitet sich mit voller Wucht über die heiligen Stätten des christlichen Ostens aus", sagte er. Kein Grund könne das Vergießen unschuldigen Blutes rechtfertigen.
"Wer ein Jünger Christi, des Friedensfürsten, ist, steht niemals auf der Seite derer, die einst das Schwert schwangen und heute Bomben abwerfen." Militärische Aktionen würden keinen "Raum für Freiheit oder Zeiten des Friedens schaffen", fügte er hinzu und rief zu Dialog und Koexistenz auf.
17:55 Uhr
Iranischer Parlamentspräsident pocht auf Voraussetzungen für Verhandlungen
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf macht eine Waffenruhe im Libanon und die Freigabe blockierter iranischer Vermögenswerte zur Bedingung für den Beginn von Verhandlungen mit den USA. Diese beiden zuvor vereinbarten Maßnahmen müssten zunächst umgesetzt werden, teilt Ghalibaf auf X mit. Sie seien Teil der Zusagen zwischen den Parteien. Die Gespräche dürften erst beginnen, wenn diese erfüllt seien.
17:25 Uhr
Press TV: Israel setzt Angriffe auf Beirut "unter dem Druck Irans" aus
Die Angriffe Israels auf die libanesische Hauptstadt seien unter "anhaltendem iranischem Druck" eingestellt worden. Die USA hätten Tel Aviv dazu veranlasst. Dies meldet der iranische Sender Press TV unter Verweis auf Regierungsquellen in Teheran. Iran machte die Einstellung der Angriffe zur Vorbedingung für die Teilnahme an Gesprächen über einen vorübergehenden Waffenstillstand. Weitere Verhandlungen sind an die Bedingung geknüpft, dass Israel Beirut und den Stadtteil Dahiyeh nicht angreift. Die Reise der iranischen Delegation nach Islamabad wurde aus diesem Grund mehrmals verschoben. Jeder erneute Angriff würde die Gespräche vollständig aussetzen, so Press TV.
17:09 Uhr
"Schreckliches Massaker": Mitarbeiter der libanesischen Sicherheitskräfte bei Luftangriffen getötet
Die libanesische Nachrichtenagentur National News Agency (NNA) berichtete über schwere Luftangriffe auf die Stadt Nabatieh im Südlibanon. Auch ein Büro des Staatssicherheitsdienstes wurde dabei getroffen.
Nach Abgaben der NNA wurden bei den Attacken mehrere Gebäude zerstört und mindestens acht Angehörige des Staatssicherheitsdienstes getötet. Die Agentur bezeichnete den Vorfall als ein "schreckliches Massaker".
Wie es heißt, sind Krankenwagen im Einsatz, die verletzte Menschen in Krankenhäuser liefern.
16:48 Uhr
Netanjahu schließt Spanien aus Koordinierungszentrum für Gaza-Waffenstillstand aus
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte am Freitag, dass er Spanien aus dem zivil-militärischen Koordinierungszentrum ausgeschlossen hat.
Netanjahus Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund scharfer Kritik Spaniens am Krieg Israels gegen Iran, an der israelischen Politik im Gazastreifen und im besetzten Westjordanland sowie an den Bombenangriffen auf Libanon. In seiner auf X veröffentlichten Videobotschaft sagte Netanjahu:
"Israel wird gegenüber denen, die uns angreifen, nicht schweigen. Spanien hat unsere Helden, die Soldaten der israelischen Armee, die Soldaten der moralischsten Armee der Welt, diffamiert. Deshalb habe ich heute angeordnet, die spanischen Vertreter aus dem Koordinationszentrum in Kiryat Gat auszuschließen, nachdem Spanien sich wiederholt gegen Israel gestellt hat. Ich bin nicht bereit, diese Heuchelei und Feindseligkeit zu tolerieren. Ich habe nicht die Absicht, einem Land zu gestatten, einen diplomatischen Krieg gegen uns zu führen, ohne dafür sofort einen Preis zu zahlen."
Spaniens Außenminister José Manuel Alvarez gab am Donnerstag die Wiedereröffnung der spanischen Botschaft in Iran bekannt, die am 7. März nach der Evakuierung des diplomatischen Personals wegen der Operation der USA und Israels gegen Iran geschlossen worden war.
16:20 Uhr
Hisbollah-Anführer warnt Beirut vor Zugeständnissen und betont Widerstandsbereitschaft
Hisbollah-Chef Naim Kassim hat erneut die Kampfbereitschaft der Organisation betont. "Der Widerstand wird bis zum letzten Atemzug weitermachen", hieß es in einer im Fernsehen verlesenen Rede Kassims. Israel sei es in 40 Jahren nicht gelungen, die Hisbollah davon abzuhalten, Raketen, Drohnen und andere Geschosse auf sein Gebiet abzufeuern. Die israelischen Waffen und Bedrohungen schüchterten sie nicht ein.
"Wir sind die rechtmäßigen Besitzer dieses Landes", sagte Kassim mit Blick auf das Vorrücken der israelischen Truppen im Südlibanon. "Wir werden unsere Souveränität wiederherstellen und den Besatzer vertreiben." Kassim forderte die libanesische Regierung dazu auf, "keine kostenlosen Zugeständnisse" zu machen. Israel und der Libanon verhandeln in der kommenden Woche in Washington direkt miteinander. Es soll auch um die Entwaffnung der Hisbollah gehen.
16:02 Uhr
USA: Treibstoff für die Verbraucher steigt um 21 %
Im Iran-Krieg ist die Inflation in den USA sprunghaft gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im März um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das waren 0,9 Prozentpunkte mehr als im Februar. Hauptgrund sind die durch den Krieg massiv erhöhten Öl- und Gaspreise. Treibstoff verteuerte sich demnach zwischen Februar und März für die US-Verbraucher um 21,2 %, die Energiepreise stiegen um 10,9 %. Lebensmittel verteuerten sich dagegen nur leicht um 0,2 %. Die zugrunde liegende Kerninflation ohne die schwankenden Preise für Lebensmittel und Energie lag im März bei 2,6 %.
15:20 Uhr
Vorschlag: Transitgebühren für die Passage durch die Straße von Hormus sollen in iranischer Währung gezahlt werden
Der Leiter der Nationalen Sicherheitskommission des iranischen Parlaments erklärte, dass im Rahmen eines parlamentarischen Vorschlags die Transitgebühren durch die Straße von Hormus in der iranischen Landeswährung, dem Rial, gezahlt werden sollten, wie aus einem X-Beitrag des iranischen Generalkonsulats in Mumbai am Freitag hervorgeht.
14:43 Uhr
US-Inflation steigt auf 3,3 % – Energiepreise treiben Teuerung im Zuge des Iran-Krieges deutlich nach oben
Die Inflation in den USA dürfte laut aktuellen Erwartungen im März deutlich gestiegen sein, vor allem wegen hoher Energiepreise infolge des Iran-Krieges und der Unsicherheiten rund um die Straße von Hormus, was auch die Märkte und die Geldpolitik der US-Notenbank belastet. Das berichtete die New York Times am Freitag.
Die jährliche Inflationsrate in den USA ist auf 3,3 % gestiegen, getrieben vor allem durch einen Anstieg der Benzinpreise um 21,2 % – dem größten monatlichen Sprung an der Zapfsäule seit 1967. Zwischen März und April legte die Gesamtinflation um 0,9 % zu, berichte NBC.
Die Benzinpreise erreichten zuletzt das höchste Niveau seit der Covid-19-Pandemie, während Diesel- und Kerosinpreise Rekordwerte verzeichneten. Unternehmen – von Amazon bis zu Airlines – haben bereits zusätzliche Gebühren eingeführt, um die höheren Treibstoffkosten auszugleichen, die voraussichtlich nicht wieder verschwinden werden.
Auch abseits der Energiepreise bleibt die Inflation erhöht, etwa bei Gebrauchtwagen und im Dienstleistungssektor. Lebensmittelpreise bleiben ebenfalls problematisch, insbesondere Rindfleisch, das auf Rekordniveau verharrt.
14:34 Uhr
Vance reist zu Iran-Gesprächen nach Pakistan – warnt vor fehlender Verhandlungsbereitschaft
US-Vizepräsident JD Vance ist zu Friedensgesprächen mit Iran nach Pakistan aufgebrochen:
"Wir freuen uns auf die Verhandlungen. Ich denke, sie werden positiv verlaufen.
Wenn die Iraner bereit sind, in gutem Glauben zu verhandeln und die Hand auszustrecken, ist das eine Sache.
Wenn sie versuchen, uns hinters Licht zu führen, werden sie feststellen, dass das Verhandlungsteam dafür nicht sehr empfänglich ist.
Der Präsident hat uns ziemlich klare Richtlinien gegeben, und wir werden sehen, wie es läuft."
14:09 Uhr
Iranische Schiffe dominieren Verkehr durch Straße von Hormus - während Waffenruhe
Schiffe mit Bezug zu Iran dominieren den Verkehr durch die Straße von Hormus, wie Tracking-Daten zeigen: Die meisten Schiffe, die in den vergangenen 24 Stunden die Meerenge passiert haben, stehen laut Schiffsverfolgungsdaten und weiteren Schifffahrtsquellen in Verbindung mit Iran. Andere Schiffe haben ihre Reisen verschoben.
Ein Rohöl-Supertanker mit einer Kapazität von bis zu zwei Millionen Barrel, ein kleinerer Öltanker sowie ein Schiff für Schiffstreibstoff haben in den letzten 24 Stunden iranische Gewässer verlassen, wie aus Analysen der Plattformen Kpler und Lloyd's List Intelligence hervorgeht.
Auch vier Massengutfrachter, darunter ein Eisenerzfrachter aus Iran mit Ziel China, seien laut Daten ausgelaufen.
13:59 Uhr
Hisbollah setzt ihre Angriffe auf Nordisrael mit Drohnen und Raketen fort
Die Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer hätten am Freitag die Siedlung Kiryat Shmona mit einer Staffel Angriffsdrohnen ins Visier genommen.
Zudem seien weiterhin Raketen auf die Siedlungen Metula, Margaliot und Misgav Am abgefeuert worden.
Ein Merkava-Panzer wurde auf der Straße nach Ain Ebel im Süden des Libanon auch von Hisbollah-Geschossen getroffen und steht derzeit in Flammen.
13:47 Uhr
Wadephul fordert Teheran zur Einhaltung der Waffenruhe auf
Die Bundesregierung hat die Führung in Teheran aufgefordert, die ab Freitag im pakistanischen Islamabad geplanten Verhandlungen Irans mit den USA konstruktiv anzugehen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte im Onlinedienst X, er habe mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi gesprochen und ihn aufgefordert, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe einzuhalten.
Ferner habe er in dem Gespräch von Teheran verlangt, sich "auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen".
13:26 Uhr
Israel greift Rettungsfahrzeuge im Libanon an
Ein israelischer Luftangriff hat Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge im Süden des Libanon ins Visier genommen.
Die libanesische Nachrichtenagentur National News Agency (NNA) berichtete, dass mehrere Rettungsfahrzeuge bei einem Angriff auf die Stadt Deir Qanoun Ras al-Ain getroffen wurden.
Zuvor hatte das israelische Militär damit gedroht, Krankenwagen im Libanon anzugreifen, und der Hisbollah vorgeworfen, diese "umfangreich militärisch zu nutzen", ohne dafür Belege vorzulegen.
13:21 Uhr
Erster Zug überquert wiederaufgebautes Eisenbahnviadukt in Iran nach Angriffen
Der erste Zug hat das wiederaufgebaute Eisenbahnviadukt in Yahyaabad bei Kaschan in Zentraliran überquert, nachdem dieses am 7. April bei einem US-israelischen Angriff beschädigt worden war.
In den letzten Tagen des Iran-Kriegs hatten die USA und Israel verstärkt damit begonnen, gezielt iranische Infrastruktur ins Visier zu nehmen, darunter auch Brücken und Bahnverbindungen.
12:53 Uhr
UNICEF warnt vor katastrophalen Folgen der israelischen Angriffe für Kinder im Libanon
Die UN-Kinderhilfsorganisation UNICEF warnt, dass die verstärkten israelischen Luftangriffe im Libanon verheerende Auswirkungen auf Kinder haben. Angaben zufolge sollen allein bei Bombardierungen am Dienstag 33 Kinder getötet und 153 innerhalb weniger Minuten verletzt worden sein.
UNICEF erklärte, die jüngste Gewalt komme zu einer "erschütternden" Gesamtzahl von etwa 600 getöteten oder verletzten Kindern im Libanon seit dem 2. März hinzu.
Mehr als eine Million Menschen seien landesweit vertrieben worden, darunter schätzungsweise 390.000 Kinder, viele davon mehrfach.
Die Organisation berichtet zudem, dass Kinder teils lebend aus den Trümmern geborgen wurden, andere vermisst oder von ihren Familien getrennt seien und schwere Traumata erlitten hätten, nachdem sie Angehörige und ihre Häuser verloren haben.
"Das humanitäre Völkerrecht ist eindeutig: Zivilisten, einschließlich Kinder, müssen jederzeit geschützt werden", fügte die Organisation hinzu.
12:17 Uhr
Treibstoffkrise an europäischen Flughäfen bei anhaltender Hormus-Blockade
Laut einem Bericht der Financial Times könnten europäische Flughäfen innerhalb von etwa drei Wochen vor einer "systematischen" Treibstoffknappheit stehen, falls die Straße von Hormus nicht vollständig wieder geöffnet wird.
Grund dafür sind mögliche anhaltende Einschränkungen bei Öl- und Treibstofflieferungen durch diese wichtige Schifffahrtsroute, über die ein großer Teil der globalen Energieversorgung transportiert wird.
Laut dem Bericht könnte eine längere Störung dieser Route erhebliche Auswirkungen auf die Versorgungsketten im europäischen Luftverkehr haben.
12:07 Uhr
US-Botschafter berichtet über Aufenthalt im Kommandozentrum während Iran-Krieg
Der US-Botschafter in Israel hat einen Einblick in sein Leben während des US-israelischen Krieges gegen Iran gegeben und erklärt, dass er mehrere Wochen in einem Kommandozentrum verbracht habe.
Mike Huckabee schrieb:
"Nach sechs Wochen Leben im Kommandozentrum, in einem Raum mit zwei Hunden, Schlafen auf Feldbetten, Essen aus der Mikrowelle und mit einer Kochplatte sowie sehr eingeschränkter Bewegungsfreiheit sind wir nun während der Waffenruhe zurück in der Residenz.
Ein richtiges Bett! Botschafter zu sein ist voller Luxus und Abenteuer!"
Huckabee ist ein entschiedener Unterstützer Israels. Der bekennende christliche Zionist hatte im Februar für Empörung gesorgt, als er in einem Interview sagte, er hätte kein Problem damit, wenn Israel den größten Teil des Nahen Ostens einnimmt – entsprechend seiner Bibelauslegung.
11:26 Uhr
VAE überprüfen Sicherheitsstrategie und internationale Partnerschaften wegen Iran-Krieg
Angesichts des Iran-Krieges kündigten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine Aktualisierung ihres Sicherheitskonzepts und ihrer strategischen Ausrichtung an.
Der Berater des Präsidenten der VAE erklärte: "Wir werden die Landkarte unserer regionalen und internationalen Beziehungen sorgfältig prüfen und feststellen, wer sich als verlässlich erweist. Dazu gehört auch die Gestaltung einer Wirtschafts- und Finanzstruktur, die die Widerstandsfähigkeit unseres Modells stärkt."
11:08 Uhr
Trump greift Ex-Unterstützer Tucker Carlson scharf an
US-Präsident Donald Trump hat sich von früheren Unterstützern wie dem US-Moderator Tucker Carlson und weiteren konservativen Kommentatoren distanziert und sie scharf kritisiert.
Auslöser sind öffentliche Differenzen über Trumps Außenpolitik, insbesondere im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg.
Trump warf den Kritikern vor, seine Politik falsch darzustellen und aus Eigeninteresse zu handeln. Der Streit zeigt wachsende Spannungen innerhalb des konservativen Lagers in den USA.
"Ich weiß, warum Tucker Carlson, Megyn Kelly, Candace Owens und Alex Jones mich seit Jahren angreifen – vor allem, weil sie es gut finden, dass Iran, der führende staatliche Unterstützer des Terrorismus, Atomwaffen besitzt. Sie haben eines gemeinsam: einen niedrigen IQ. Sie sind dumm, sie wissen es, ihre Familien wissen es – und alle anderen wissen es auch", schrieb Trump auf Truth Social.
Der Vorwurf, Trump habe sein Versprechen von "America First" – insbesondere eine zurückhaltendere, weniger interventionistische Außenpolitik – nach den Militärschlägen in Venezuela und zuletzt in Iran gebrochen, wird von Tucker Carlson und anderen immer lauter vorgebracht.
10:58 Uhr
UN warnt vor Ernährungskrise im Libanon durch Iran-Krieg
Die Vereinten Nationen warnen, dass der Libanon aufgrund des Iran-Krieges eine Ernährungskrise erlebt. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (World Food Programme, WFP) erklärt, dass die Versorgung mit Waren im Land durch den Konflikt gestört wird.
"Was wir hier sehen, ist nicht nur eine Vertreibungskrise, sie entwickelt sich schnell zu einer Ernährungskrise", sagte die Länderchefin des WFP, Allison Oman, per Video aus Beirut.
Sie warnt, dass Lebensmittel wegen steigender Preise und wachsender Nachfrage durch vertriebene Familien immer weniger erschwinglich werden.
10:20 Uhr
Iran dementiert Berichte über Ankunft von Verhandlungsteam in Islamabad
Die Berichte einiger Medien, wonach das iranische Verhandlungsteam in Islamabad, Pakistan, eingetroffen sei, um mit den Amerikanern zu verhandeln, seien völlig falsch, erklärte eine informierte Quelle gegenüber der Agentur Tasnim, die der IRGC nahesteht.
Die Quelle betonte zugleich, dass die Gespräche ausgesetzt bleiben, solange die USA ihre Verpflichtungen aus dem Waffenstillstand im Libanon nicht erfüllen und das "zionistische Regime" seine Angriffe fortsetzt.
10:05 Uhr
Indien und Japan verstärken Zusammenarbeit wegen Krise in der Straße von Hormus
Der japanische Außenminister Toshimitsu Motegi und der indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar haben ihre "Verpflichtung bekräftigt, eng zusammenzuarbeiten, um die Lage zu beruhigen und eine stabile Energieversorgung sicherzustellen", so das japanische Außenministerium.
"Wir haben die Entwicklungen in Westasien besprochen, einschließlich des internationalen Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Ich danke ihm für sein Beileid zu den indischen Todesopfern im Konflikt", schrieb Jaishankar nach ihrem Telefonat auf X.
09:37 Uhr
Gegenseitige Angriffe zwischen Hisbollah und Israel
Trotz geplanter direkter Gespräche zwischen Israel und dem Libanon dauern die gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz an. Die Hisbollah feuerte am Morgen erneut Geschosse auf den Norden Israels ab. Dabei wurde ein Haus von einer Rakete der schiitischen Miliz getroffen und beschädigt, wie israelische Medien berichten. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Die Hisbollah reklamierte den Raketenangriff für sich.
Auch im Libanon wurden abermals Angriffe gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete vor allem von Angriffen im Südlibanon. Dabei sei mindestens ein Mensch getötet worden.
Die NNA berichtete, dass die israelische Armee Wohnviertel in der Stadt Aita al-Shaab gesprengt habe. Zudem wurden drei Gebiete im Bezirk Tyros von israelischer Artillerie beschossen.
09:16 Uhr
Pakistanischer Minister löscht Israel-kritischen Post nach heftiger Reaktion
Der pakistanische Verteidigungsminister scheint einen kritischen Social-Media-Beitrag über Israel gelöscht zu haben. Ein Beitrag in den sozialen Medien des pakistanischen Verteidigungsministers Khawaja Asif, in dem er Israel Berichten zufolge als "Fluch für die Menschheit" bezeichnete, wurde anscheinend gelöscht.
Der Beitrag wurde offenbar nach starker Kritik aus Israel entfernt. Das Büro des israelischen Premierministers nannte die Äußerung des pakistanischen Ministers "empörend".
"Dies ist keine Aussage, die von einer Regierung toleriert werden kann, insbesondere nicht von einer, die vorgibt, ein neutraler Vermittler für den Frieden zu sein", erklärte das Büro des israelischen Regierungschefs ebenfalls in einem Social-Media-Post.
Asifs Beitrag auf der Plattform X warf Israel Berichten zufolge vor, unschuldige Menschen im gesamten Nahen Osten zu töten.
"Zuerst Gaza, dann Iran und jetzt Libanon – das Blutvergießen geht unvermindert weiter", sagte Asif.
08:58 Uhr
Irans früherer Außenminister bei Luftangriff getötet
Der frühere iranische Außenminister Kamal Charasi ist nach einem Luftangriff seinen Verletzungen erlegen. Der Leiter des Strategischen Rats für Auswärtige Beziehungen war vor einigen Tagen bei einem israelisch-amerikanischen Luftangriff verwundet worden und erlag nun seinen Verletzungen, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet.
Charasi war von 1997 bis 2005 Außenminister der Islamischen Republik Iran. Zuletzt soll er den obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei beraten haben, der zu Beginn der Angriffe der USA und Israels auf Iran ermordet wurde.
08:41 Uhr
Während Ölpreise weiter anziehen, steigen asiatische Aktienmärkte
Die asiatischen Märkte legen zu, während Investoren die Waffenruhe zwischen den USA und Iran beobachten.
Die Leitindizes in Japan, Südkorea, China und Hongkong liegen alle im Plus, während der australische ASX 200 um mehr als ein halbes Prozent fällt.
Die Ölpreise steigen weiter, da die Sorgen über anhaltende Einschränkungen in der Straße von Hormus sowie die fragile Lage der Waffenruhe zunehmen.
08:39 Uhr
Pakistan stellt Visa bei Ankunft für US-Iran-Verhandler und Journalisten aus
Pakistans Außenminister Ishaq Dar erklärte, dass alle Delegierten – einschließlich Journalisten aus "teilnehmenden Ländern" –, die für Gespräche über die Waffenruhe zwischen Iran und den USA an diesem Wochenende nach Islamabad reisen, bei der Einreise ein Visum erhalten.
"Pakistan begrüßt alle Delegierten, einschließlich Journalisten aus teilnehmenden Nationen, die im Zusammenhang mit den Islamabad-Gesprächen 2026 reisen", schrieb Dar in einem Beitrag auf der Plattform X.
"Zu diesem Zweck werden alle Fluggesellschaften gebeten, diesen Personen auch ohne Visum das Boarding zu erlauben. Die Einwanderungsbehörden in Pakistan werden ihnen bei Ankunft ein Visum ausstellen."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
10.04.2026
Wofür und wogegen kämpft die Islamische Republik? Iranischer Botschafter in Berlin im Interview
freedert.online, 10 Apr. 2026 18:26 Uhr
Der iranische Botschafter in Berlin Majid Nili Ahmadabadi mahnt Deutschland zur Beachtung des Völkerrechts. Er sieht sein Land auch als Opfer von Doppelstandards. Aber auf welchen Prinzipien baut Iran selbst sein außenpolitisches Handeln auf? In einem RT exklusiv vorliegenden Interview legt der Botschafter ausführlich die diplomatische Philosophie Irans dar.
Majid Nili Ahmadabadi ist seit März 2025 der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Islamischen Republik Iran in Deutschland.
Seit Beginn des Krieges Israels und der USA gegen Iran am 28. Februar steht das Land nicht nur im Fadenkreuz der Angriffe, sondern auch im Zentrum der internationalen Politik. Deutschland ist einer der wichtigsten Verbündeten der beiden Angreiferstaaten und vertritt offiziell eine aüßerst kritische Position zum angegriffenen Land, das von Medien und Politik als "Mullah-Regime" geschmäht wird.
Wie kommen iranische Diplomaten in der Hauptstadt Berlin mit dieser Gemengelage zurecht? Darüber sprach der freie Journalist und Autor Flo Osrainik mit dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Islamischen Republik Iran in Deutschland Majid Nili Ahmadabadi. Das Interview liegt RT DE exklusiv vor.
Flo Osrainik: Herr Botschafter, zunächst vielen Dank für die Möglichkeit zu diesem Gespräch in der iranischen Botschaft von Berlin. Deutschland steht beim völkerrechtswidrigen und unprovozierten Angriffskrieg der USA und Israels gegen Ihr Land, bei dem Kinder, Zivilisten und politische Führer im Iran ermordet werden, an der Seite der Aggressoren und unterstützt die Angreifer passiv. In diesem Zusammenhang haben Sie bei der Bundesregierung angefragt, welche Rolle die US-Basis Ramstein spielt. Welche Antwort haben Sie erhalten, und gibt es überhaupt noch Bemühungen um einen Dialog? Wie ist das Verhältnis zwischen Teheran und Berlin?
Majid Nili Ahmadabadi: Über die mögliche Rolle einer US-Basis haben wir bereits unsere Meinung gesagt. Ich würde vorschlagen, dass Sie diese Frage besser dem Auswärtigen Amt stellen. Im Hinblick auf den Krieg gegen unser Land habe ich ehrlich gesagt keine Vorstellung, was und wie Deutschland dabei eine Rolle spielen könnte. Ein Grund dafür ist unter anderem, dass das Massaker an der Grundschule in Minab noch nicht einmal verurteilt wurde.
Ein weiterer Grund ist, dass die Bundesregierung bei der Aggression gegen unser Land offiziell keine deutlichen völkerrechtlichen Bedenken geäußert hat. Auch deswegen gibt es für uns keinen Anlass für einen Dialog. Warum und worüber sollten wir denn miteinander sprechen? Über ein Ende des Krieges? Solange man diese Einstellung hat, hat es für uns leider keinen Sinn, über eine Beendigung des Krieges, der uns aufgezwungen wurde zu sprechen. Dabei war unser Verhältnis zur Bundesrepublik Deutschland früher anders. Zum Beispiel in Bezug auf das Atomabkommen JCPOA, dem Joint Comprehensive Plan of Action. Deutschland war damals einer der wichtigsten Unterstützer, um ein Abkommen zu erzielen. Wir waren in Kontakt und im Dialog mit der Bundesrepublik. Jetzt ist die Situation allerdings anders.
Zweimal gab es Verhandlungen wegen des iranischen Atomprogramms. Jedes Mal wurde der Iran dabei hintergangen und angegriffen. Weshalb wurde derselbe Fehler, den gleichen Parteien zu vertrauen und sich wieder mit ihnen an einen Tisch zu setzen – von Partnern kann man ja nicht sprechen –, nun wiederholt? Und wie schätzt Teheran die Situation und Umstände ein, die sich daraus ergeben, denn offensichtlich kann man den Aggressoren ja kein bisschen Vertrauen schenken?
Dass wir mit der US-amerikanischen Seite diese indirekten Gespräche ein weiteres Mal geführt haben, zeigt, dass wir die Diplomatie gegenüber dem Krieg bevorzugen. Das wollten wir nochmals betonen und deutlich machen. Wie Sie und wir jetzt aber wissen, haben wir dabei keine gute Erfahrung gemacht, das stimmt.
Majid Nili Ahmadabadi im GesprächFlo Osrainik
Unser Gedächtnis sagt uns in Bezug auf gesammelte Erfahrungen mit den US-Amerikanern oder einigen westeuropäischen Ländern aber grundsätzlich nichts Gutes. Die USA haben zum Beispiel den Staatsstreich im Jahr 1953 in Iran [gegen den gewählten Premierminister Mohammad Mossadegh] herbeigeführt. Nach dem Sieg der Islamischen Revolution im Jahr 1979 oder während des achtjährigen Krieges gegen den Irak unter Saddam Hussein wurden illegale Sanktionen gegen unser Land eingeführt, die wir als ökonomischen oder wirtschaftlichen Terrorismus bezeichnen. Und dann gab es auch noch eine sehr große Nuklearlüge, als behauptet wurde, Iran baue eine Atombombe, was eine Falschbehauptung war. Diese Lüge wurde auf den Tisch gelegt, um Iran gezielt zu dämonisieren. Es war schließlich Iran, das einen Vorschlag für einen Nahen Osten ohne Nuklearwaffen gemacht hat.
Trotz dieser negativen Erfahrungen, die wir über all die Jahre gemacht haben, und um zu zeigen, dass wir für die Diplomatie, aber auch ein Land der Diplomatie sind, haben wir das diplomatische Fenster offen gelassen. Deshalb haben wir die Verhandlungen und Gespräche erneut geführt.
In Bezug auf weitere Verhandlungen ist unsere Position nun aber ganz klar, und wir betrachten jede Behauptung einer Dialogbereitschaft der anderen Seite sehr pessimistisch, weil nicht wir es waren, die diesen Angriff begonnen haben. Deswegen ist unsere optimistische Haltung vorbei, die wir durchaus hatten und die sich als Fehler erwiesen hat. Aber trotzdem, wenn uns bei weiteren Gesprächen eine langfristige Garantie gegeben wird, dass sich diese Aggressionen gegen unser Land nicht wiederholen und wir zusätzlich Garantien für Entschädigungen erhalten, die geleistet werden, dann könnten wir das in Zukunft als eine Option für unsere Verhandlungsbereitschaft sehen.
Was ist das treibende Motiv für diesen Krieg gegen Iran, geht es den Angreifern hauptsächlich um die Ressourcen des Landes oder um das zionistische Projekt Großisrael? Soll vor allem von den Epstein-Files abgelenkt werden, oder warum jetzt schon wieder ein Angriff auf Iran, nachdem der Pentagon-Plan, sieben Länder in fünf Jahren anzugreifen, wobei Iran auf der Liste der anzugreifenden Länder stand, ja schon länger bekannt war?
Wenn wir uns diese ganze Konstellation und die Entwicklungen wie an einem Tisch vorstellen, dann haben wir auf der einen Seite das israelische Regime und die USA. Auf der anderen Seite sitzt Iran. Welches Ziel das israelische Regime dabei verfolgt, ist klar, diese Seite betreibt bewusste Desintegration und Spaltung in Westasien. Sie haben diesen Krieg angefangen und sie haben auch mit der Spaltung im Iran angefangen. Das politische Überleben Netanjahus hängt davon ab, dass in der Region Krieg und Spannungen herrschen. Auf der anderen Seite des Tischs sitzen aber auch die US-Amerikaner. Das heißt, die USA unter Trump. Diesbezüglich fällt uns auf, dass selbst Trump nicht zu wissen scheint, warum er diesen Krieg angefangen hat, was genau das Ziel oder die Lösung sein soll und wie man da wieder rauskommt. Das lässt sich bei seinen Tweets und Äußerungen nicht nur täglich, sondern sogar schon halbtäglich feststellen. Dagegen kennt Iran seine Position und wird die Aggressoren, das US-amerikanische und auch das israelische Regime mit Macht und Stärke bestrafen und sich bis zum Ende selbst verteidigen. Dieser Geist entstammt übrigens unserer Zivilisation und Kultur.
Ich hatte den Krieg mit dem Irak unter Saddam eingangs ja kurz erwähnt. Auch damals hatten wir eine defensive Haltung. Obwohl viele Länder Saddam unterstützt haben, haben wir keinen Zentimeter von unserem Land aufgegeben. Und auch Deutschland hat den Irak damals beliefert und bei der Herstellung von Giftgas geholfen. Wenn Sie die Nachrichten verfolgen, dann werden Sie feststellen, dass unsere Verteidigungskraft stark ist. Iran hat den Krieg nicht begonnen. Wir betreiben unsere Selbstverteidigung aber mit Kalkül. Interessant ist übrigens, dass Europa an diesem Tisch, den ich geschildert habe, kaum eine Rolle spielt. Wenn wir uns die Folgen dieser Entwicklung ansehen, so tragen die europäischen Länder allerdings sehr wohl die Konsequenzen. Sei es wirtschaftlich, durch die Zunahme von Terrorismus oder in Bezug auf Migration. Wenn es um die Folgen dieser Aggression gegen uns geht, betrifft das vor allem Europa, auch wenn es ansonsten keine Rolle mehr spielt.
International herrschen Doppelstandards. Das ist offensichtlich wie der Umgang mit Russland oder der Umgang mit Iran sowie mit den USA und Israel auf der anderen Seite zeigen. Das Völkerrecht wird nicht beachtet, auch das ist alles andere als neu. Der UN-Sicherheitsrat – Russland und China haben sich der Stimme enthalten! – verurteilt nicht etwa den Angriff auf Iran, sondern die Selbstverteidigung des Landes. Wozu braucht es diese Vereinten Nationen überhaupt noch, und wieso gibt es keine Bemühungen oder Gespräche mit Staaten wie Russland oder China, denen man das Völkerrecht ebenso willkürlich entgegenwirft, um alternative Strukturen aufzubauen?
Ja, auch ich bin der Meinung, dass das, was wir sehen, eine Art von Doppelmoral ist. Ich nenne Ihnen dazu wieder ein paar Beispiele. Nuklearanlagen, die ausschließlich zur friedlichen Nutzung betrieben werden, haben eine gewisse Immunität. Keiner hat das Recht, diese Anlagen aus irgendeinem Grund anzugreifen. Vor allem wegen der Umweltfolgen, die daraus entstehen können. Nun ist Iran ein Mitglied der Internationalen Atomenergie-Organisation, der IAEA. Natürlich auch, um Vorteile aus dieser Mitgliedschaft zu erhalten. Allerdings gibt es keinerlei Verurteilung der Angriffe auf unsere Atomenergieanlagen, die der friedlichen Nutzung dienen. Und das ist nur ein weiteres Beispiel für die herrschenden Doppelstandards.
Wenn aber auf der anderen Seite eine ukrainische Nuklearanlage angegriffen wird, dann gibt es einen Aufschrei der Europäer und in der vom Westen dominierten Welt. Oder wenn 175 Grundschüler bei einem Luftangriff getötet werden. Auch da vernehmen wir nur Schweigen. Wenn aber andersherum vergleichsweise kleine Ereignisse stattfinden, dann hören wir einen Aufschrei jener, die sich immer auf die Menschenrechte berufen. Diese Doppelstandards sehen wir mit großer Besorgnis. Noch größer ist aber unsere Sorge, dass die Moral dabei unterminiert wird.
Wir können das Ganze aber auch so sehen, dass Iran das Völkerrecht verteidigt. Wenn also ein Land wie Iran seine Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der UN-Charta allein betreibt und sein Recht diesbezüglich ausnutzt, dann ist das als ein Kampf gegen diese genannten Doppelstandards zu verstehen, um das Völkerrecht und internationale Regeln zu stabilisieren und zu verteidigen. Wir weisen damit ja auch darauf hin, wie wichtig eine globale Ordnung ist.
Es ist bekannt, dass Ali Chamenei Atomwaffen seit Jahren mehrmals als verboten bezeichnet hat. Aber würde es diesen Krieg und alle seine Toten heute geben, wenn Iran zu seinem Schutz und zur Abschreckung vor Angriffen Atomwaffen gehabt hätte? So traurig es auch sein mag, war es nicht trotzdem ein Fehler der iranischen Führung, auf Atomwaffen zu verzichten?
Egal, wie effizient Atomwaffen zur Abschreckung sein mögen, sie sind und bleiben für uns kein legales Mittel der Verteidigung. Wir sind in Deutschland mit mehreren Kreisen und Denkfabriken im Gespräch. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an ein Gespräch bei einem dieser Thinktanks, als die gleiche Frage gestellt oder eine ähnliche Aussage getroffen wurde. Ob es denn nicht plausibel sei, dass Iran Nuklearwaffen haben könnte, da das Land schließlich von mehreren Ländern mit Nuklearwaffen umgeben ist. Damals habe ich geantwortet, dass wir, wenn wir das Ganze aus der Sicht des Realismus betrachten, gewiss eine Berechtigung auf Nuklearwaffen hätten. Nichtsdestotrotz betrachten wir diese Möglichkeit aus moralischen und religiösen Aspekten als kein legitimes Mittel. Ich betone es nochmals: Aus Sicht Irans ist eine Nuklearwaffe "haram", also verboten und nicht legitim.
Die Gesprächssituation in der iranischen Botschaft in Berlin-DahlemFlo Osrainik
Im Übrigen verfügt das israelische Regime über Dutzende von Atomwaffen, ist kein Mitglied im NPT, dem Atomwaffensperrvertrag, und wird dafür nicht verurteilt. Aber auch das ist nur ein weiteres Beispiel für die von Ihnen genannten Doppelstandards. Während Iran Mitglied des NPT ist und es mit den härtesten Kontrollen der internationalen Behörden zu tun hat. Obwohl Iran keine Atomwaffen besitzt, werden wir und nicht Israel verurteilt. Ein weiterer Beweis dafür, dass wir uns bei der Verteidigung unseres Landes von Moral leiten lassen, ist auch die Tatsache, dass wir im Krieg gegen Saddam, der uns ebenfalls angegriffen und sogar Chemiewaffen eingesetzt hat, auf den Einsatz solcher Waffen verzichtet haben. Und das, obwohl die Produktion der eingesetzten Chemiewaffen nicht gerade schwer ist.
Und wie steht es um die Partnerschaft Irans mit Russland und China? Warum wird militärisch, bevor es womöglich zu spät ist, keine Hilfe von Russland oder China beantragt, immerhin wurden gemeinsame Militärmanöver abgehalten?
Beide, China und Russland, sind befreundete Länder von uns. Russland ist unser Nachbar über das Kaspische Meer und China einer der wichtigsten Handelspartner Irans. Beide Länder haben die Aggression gegen unser Land klar verurteilt. Und was die Selbstverteidigung angeht, so stehen wir auf unseren eigenen Füßen, und das im Übrigen ganz gut.
Erlauben Sie mir noch eine letzte Anmerkung. Frieden und gegenseitiger Respekt sind wichtig und sollten das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenlebens sein. Und stehen nicht auch ebenso Wohlstand und Vielfalt allen Völkern auf der Basis von Moral zu?
Ja, dieser Krieg wurde uns wie schon gesagt von der Trump-Regierung aufgezwungen. Israel betont zwar, Frieden zu wollen, schafft dagegen jedoch Krieg. Das ist der Unterschied zwischen Rhetorik und Praxis. Zehntausende Menschen im Gazastreifen sind dem zum Opfer gefallen. Der Iran ist für den Frieden. Man hat uns viele Probleme gemacht, trotzdem haben wir uns bis jetzt zurückgehalten. Nun hat sich die andere Seite in der Annahme aber verschätzt, dass Iran schwach sei. Das ist eben nicht der Fall. Und Wohlstand für die Deutschen bedeutet auch Wohlstand für die Iraner, wirtschaftliche Vorteile und Stabilität für alle. Aber wenn wir angegriffen und bedroht werden, dann werden wir uns verteidigen. Das ist unser Recht. Ich empfehle dazu auch, einen Blick auf unsere Geschichte zu werfen. Wir wollen niemanden Schaden zufügen, aber die andere Seiten möchte Probleme verursachen. Es stehen beide Optionen zur Verfügung. Wenn Trump nun aber versucht, die Insel Charg zu erobern, dann kann er kommen. Er sollte aber wissen, dass diese Option keine Zukunft hat und zurück ins Meer führt. Sollte er dagegen auf der Grundlage von Respekt verhandeln oder Gespräche führen wollen, so wird Iran entsprechende Antworten geben.
Herr Botschafter, vielen Dank für das Gespräch.
Ich danke Ihnen für das Gespräch und den Besuch.
Flo Osrainik ist freier Journalist und Buchautor aus München. Sein letztes Buch "Donbassdonner" erzählt er über seine Reise ins Kriegsgebiet im russischen Donbass (RT DEberichtete).
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.