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09.03.2026

„Mit der Angst vor Überbevölkerung kann man von unbequemen Fragen ablenken“

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6. März 2026, Interview: Nina Schick ,Thema: Natur

Gibt es „zu viele“ Menschen auf der Erde? Die Völkerrechtlerin Dana Schmalz hat die Debatte über eine „Überbevölkerung“ zu ihren Ursprüngen verfolgt und sagt: Es geht dabei mehr um Politik als um Zahlen – auch in der Klimakrise


fluter.de: Sie haben sich mit der Debatte um eine angebliche Überbevölkerung auf der Erde beschäftigt und darüber ein Buch geschrieben. Seit wann gibt es die Sorge, dass es „zu viele“ Menschen auf der Welt gibt?

Dana Schmalz: Die gibt es, seitdem die Weltbevölkerung wächst. Und das fängt so um 1800 herum an, bald nach dem Beginn der Industrialisierung, als etwa in Großbritannien die Kindersterblichkeit zu sinken beginnt und die Lebenserwartung ansteigt. Zu dieser Zeit, nämlich 1798, schrieb der englische Vikar Thomas Malthus einen Essay, „Das Bevölkerungsgesetz“. Als Pfarrer hatte er wahrscheinlich eine besondere Wahrnehmung für das Wachstum der Bevölkerung, weil die Kirche Taufen und Beerdigungen, insofern Geburten und Sterbefälle, aufzeichnete. Malthus argumentierte, eine ungebremst wachsende Bevölkerung könne nicht ausreichend mit Nahrungsmitteln versorgt werden, deshalb müsse das Bevölkerungswachstum kontrolliert werden.

Was war neu an Malthus’ Argumentation?

Seine Schrift ist keine rein ökonomische Auseinandersetzung damit, wie viele Menschen ernährt werden können. Er gibt dem Ganzen auch einen moralischen Kontext, der sich gegen Arme richtet. Letztlich sagt Malthus: Den Armen geht es schlecht, weil sie so viele Kinder haben. Damit bezieht er Position in der sozialen Frage und behauptet: Die Armut und Ungleichheit, die sich im Zuge der Industrialisierung verschlimmern, sind nicht dadurch zu bekämpfen, dass man die Gewinne der Fabrikbesitzer umverteilt, sondern durch geringere Geburtenraten der Armen.

Wie viele Menschen gab es zu Zeiten von Malthus auf der Welt?

Etwa eine Milliarde.

Heute sind es mehr als acht Milliarden.

Man kann fast schmunzeln, wenn man auf die Zahlen schaut. Die Sorge vor Überbevölkerung hatte immer eine Dimension, die nicht mit Zahlen zu begründen war. Wir als Einzelne spüren nie, wie viele Menschen es auf dem Planeten gibt. Andererseits ist das Wissen um demografische Entwicklungen wichtig für Gesellschaften – davon hängt ab, welche Infrastruktur es braucht, wie viel Nahrungsmittel produziert werden müssen.

„Zielgrößen für Bevölkerungszahlen aufzustellen, betrifft immer auch die Freiheit von Frauen“

Wie hat sich die Debatte über Bevölkerungsfragen seit Malthus entwickelt?

Die Debatte war immer vieldimensional, und sie wurde globaler, zugleich war sie auch verknüpft mit Geschlechterfragen. Schwangerschaft und Geburt waren im 19. Jahrhundert gefährlich, außerdem war eine Frau umso stärker auf die Mutterrolle beschränkt, je mehr Kinder sie hatte. Die Möglichkeit der Geburtenkontrolle war ein Schritt zur Gleichberechtigung, deswegen standen frühe Frauenbewegungen um 1900 in Großbritannien und den USA an der Seite von „Malthusianern“, die ebenfalls die Geburtenkontrolle interessierte – zum Zwecke der Bevölkerungskontrolle. Die medizinische Versorgung und politische Entscheidungspositionen waren lange und sind bis heute von Männern dominiert. Zielgrößen für Bevölkerungszahlen aufzustellen, betrifft immer auch die Freiheit von Frauen. 


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In seiner Serie „Architecture of Density“ zeigt der Fotograf Michael Wolf die Hochhausfassaden Hongkongs wie endlose Muster aus Fenstern und Balkonen. Ohne Himmel oder Straße wirken die Gebäude fast wie abstrakte Flächen – dicht, repetitiv und ein bisschen erdrückend. Die Bilder machen sichtbar, wie extrem eng und anonym Leben in Megastädten sein kann


Das Thema Bevölkerungswachstum wurde im Laufe der Zeit zu einem globalen Thema. Wie hat das die Debatte verändert, und was ist vielleicht auch gleich geblieben? 

Im 20. Jahrhundert fand die Dekolonialisierung statt: Staaten in Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien wurden von den europäischen Kolonialmächten unabhängig. Es stellte sich die Frage, wie man damit umgeht, dass Staaten zwar formal gleich, aber in Wirklichkeit noch stark abhängig sind und Menschen in manchen Teilen der Welt in Reichtum, in anderen in Armut leben. Man könnte die Gründe in den Wirtschaftsbeziehungen sehen. Wenn man aber stattdessen den Fokus auf das starke Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern legt, unterdrückt man ausdrücklich oder unterschwellig Debatten über Umverteilung oder veränderte Handelsregeln.

Also im Prinzip Malthus reloaded, die Armen sind selbst schuld an ihrer Armut?

Ja, zugespitzt kann man es so sagen. Die Angst vor Überbevölkerung eignet sich hervorragend, um von unbequemen Fragen abzulenken.

„Die Überzeugung, dass es umso schlechter für das Klima ist, je mehr Menschen es auf der Erde gibt, hält sich hartnäckig“

Wenn das Bevölkerungsargument also vor allem aus politischen Interessen eingesetzt wird, heißt das, es kann überhaupt nicht „zu viele“ Menschen auf der Erde geben?

Die Frage, ob es eine maximale Zahl für die Erdbevölkerung gibt, mag ein interessantes Gedankenspiel sein, aber sie gehört zu einer anderen Disziplin. Derzeit prognostizieren Demograf:innen, dass die Erdbevölkerung in drei bis fünf Jahrzehnten ihren Höhepunkt mit zehn Milliarden Menschen erreicht und dann wieder sinken wird. Bei der Frage, ob man zehn Milliarden Menschen ernähren könnte, geht es letztlich wieder um Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen: Mit einer fleischarmen Ernährung könnte man es gut, wenn alle Menschen sich wie beispielsweise US-Amerikaner:innen ernähren wollten, wäre es wohl schwierig.

Auch unter dem Gesichtspunkt der Klimakatastrophe stellt sich die Frage, wie viele Menschen die Erde überhaupt „erträgt“.

Das ist neben der Frage der Nahrungsversorgung der zweite Aspekt. Die Überzeugung, dass es umso schlechter für das Klima ist, je mehr Menschen es auf der Erde gibt, hält sich hartnäckig. Dabei sind die Länder mit den höchsten Geburtenraten die mit den geringsten Emissionen. Die Behauptung, Bevölkerungswachstum sei die wesentliche Belastung für den Planeten, ist klar widerlegbar. Wohlstand ist der größte Faktor für Emissionen.

An diesem Punkt in der Diskussion wird als Gegenargument häufig das Beispiel China genannt. 

China ist tatsächlich ein Beispiel dafür, dass zeitgleich mit dem Bevölkerungswachstum auch die Emissionen in die Höhe gegangen sind. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass der Grund für den Anstieg vor allem die sehr exportstarke Wirtschaft des Landes ist. Damit kommen wir wieder zum globalen Konsum zurück – China hat vor allem billige Ware für die westlichen Märkte produziert. Ein anderes Beispiel ist Nigeria: Dort wächst die Bevölkerung, während sich auch das Wohlstandsniveau entwickelt, dennoch bleiben die Pro-Kopf-Emissionen im Vergleich beispielsweise zu Deutschland gering: Etwa 0,6 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf pro Jahr in Nigeria im Vergleich zu rund sieben Tonnen in Deutschland.

In reicheren Ländern liegen die Pro-Kopf-Emissionen selbst bei einer umweltbewussten Lebensweise per se höher als in ärmeren Ländern. Bedeutet das, dass im Westen die Menschen weniger Kinder bekommen sollten?

Gesamtgesellschaftlich betrachtet ist Kinderkriegen eine politische Angelegenheit. Für jeden einzelnen Menschen ist es jedoch eine höchstpersönliche Entscheidung. Ich halte es für grundsätzlich falsch, ein neues Kind als „Emissionslast“ mit einem Langstreckenflug zu vergleichen und anderen nahezulegen, keine Kinder zu bekommen. Im Mittelpunkt sollte stehen, dass wir alles tun, um auf diesem Planeten weiterleben zu können.


Portrait von Dana Schmalz

Dana Schmalz ist Referentin für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht am Max-Planck-Institut. Außerdem ist sie die Autorin des Buches "Das Bevölkerungsargument – Wie die Sorge vor zu vielen Menschen Politik beeinflusst".

Foto: privat


Dieser Text wurde veröffentlicht unter der Lizenz CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht verwendet werden.

Fotos: Michael Wolf Estate/laif ( Das Titelbild zeigt einen Ausschnitt des Originals ) 


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Info: https://www.fluter.de/Ueberbevoelkerung-Dana-Schmalz?utm_source=firefox-newtab-de-de


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

09.03.2026

Russland serviert dem Golf-Kooperationsrat und Indien ein kaltes Gericht*

seniora.org, 9. März 2026, 09. 03.2026 Von Larry Johnson - übernommen von //substack.com/@larrycjohnson">Larry C Johnson

Russland reagiert auf Appell der Golfstaaten, Druck auf den Iran auszuüben


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Das Sprichwort „Rache ist ein *Gericht, das man am besten kalt serviert“ stammt aus dem Französischen („La vengeance se mange froide“) und tauchte im 19. Jahrhundert in der englischen Literatur auf. Die meisten Amerikaner kennen den französischen Ursprung des Sprichworts nicht... Es fand dank Star Trek Eingang in die Populärkultur. In Star Trek II: Der Zorn des Khan (1982) sagt Khan Noonien Singh diesen Satz während eines spannungsgeladenen Videoanrufs mit Admiral Kirk:

Ah, Kirk, mein alter Freund ... kennst du das klingonische Sprichwort? „Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird.“ Und im Weltraum ist es sehr kalt.

Während sich der Krieg gegen den Iran weiter verschärft, befindet sich Russland in einer mächtigen Position gegenüber dem Golf-Kooperationsrat (GCC), der sich den Vereinigten Staaten unterworfen hat und es den USA ermöglicht hat, den Persischen Golf im Namen Israels militärisch zu dominieren, und gegenüber Indien, das seine langjährige Freundschaft mit Russland ausgenutzt hat, um sich auf Kosten des BRICS-Mitglieds Iran in widerwärtiger Weise Israel anzubiedern. Russland hat beiden eine deutliche diplomatische Botschaft übermittelt.

Während eines Botschafter-Rundtischgesprächs in Moskau am 5. März 2026 wandte sich Sergej Lawrow an die Botschafter der GCC-Länder, die nach Moskau gekommen waren, um Putin um Intervention zu bitten, um die militärischen Operationen des Iran als Vergeltung für den Überraschungsangriff Israels und der Vereinigten Staaten zu beenden. Die Veranstaltung sollte sich eigentlich auf die Ukraine-Krise, digitale Bedrohungen und internationale Informationssicherheit konzentrieren, aber Lawrow widmete einen Großteil der Zeit dem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten, insbesondere den militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran und den Vergeltungsmaßnahmen des Iran, die die Golfstaaten betrafen.

Berichten zufolge drängten die Botschafter des GCC Russland, Druck auf den Iran auszuüben, um eine Deeskalation zu erreichen und dessen Raketen-/Drohnenangriffe auf oder über ihren Territorien (z. B. auf Ziele mit Verbindungen zu den USA/Israel) zu beenden. Lawrow reagierte kritisch und lehnte einen einseitigen Ansatz entschieden ab. Lawrow wies sie mit einer außergewöhnlichen Demonstration harter Liebe zurück. Ich habe das Video seiner Äußerungen unten gepostet.

Lawrow begann mit einer Beileidsbekundung für die zivilen Opfer und die Schäden an der zivilen Infrastruktur in den Ländern am Persischen Golf, die durch den anhaltenden Konflikt verursacht wurden. Aber er stellte sofort die selektive Kritik des GCC in Frage... Er fragte, ob sie den „US-amerikanisch-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran” oder bestimmte Vorfälle wie die gemeldete Tötung von 170 Schülerinnen in Minab durch US-amerikanische/israelische Aktionen verurteilt hätten. Autsch!

Er fuhr fort, indem er ihre Heuchelei hervorhob, nur Druck auf den Iran auszuüben, ohne die Initiatoren (die USA und Israel) gleichermaßen zu verurteilen, und merkte an, dass die Annahme einer solchen Forderung die Akzeptanz der ursprünglichen Aggression bedeuten würde.

Lawrow behauptete, dass die laufenden Operationen der USA und Israels darauf abzielen, einen Keil zwischen den Iran und seine arabischen Nachbarn (GCC-Staaten) zu treiben, und merkte an, dass diese Aktionen ein Versuch seien, die jüngsten positiven Normalisierungstendenzen (z. B. die Annäherung zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, die Beziehungen zwischen den VAE und dem Iran) zu sabotieren.

Er plädierte für eine einheitliche, ausgewogene internationale Reaktion: eine sofortige Einstellung aller Feindseligkeiten (nicht nur der iranischen), eine politische/diplomatische Lösung und die Wahrung der legitimen Sicherheitsinteressen aller Staaten am Persischen Golf.

Er erinnerte die Botschafter daran, dass Russland seit langem (seit über 20 Jahren) ein Konzept der kollektiven Sicherheit am Persischen Golf fördert, und würdigte die diesbezüglichen Bemühungen des GCC (z. B. die trilateralen Gespräche in Abu Dhabi). Abschließend forderte er den GCC und andere auf, sich den Forderungen nach Deeskalation und gegen selektive UN-Resolutionen (z. B. jeden von Bahrain vorgeschlagenen Entwurf, der nur den Iran verurteilt) anzuschließen. Ohne eine direkte Drohung auszusprechen, machte Lawrow dem GCC klar, dass Russland von ihm erwartet, Israel und die Vereinigten Staaten für die wirtschaftliche Katastrophe, mit der der GCC konfrontiert ist, zur Verantwortung zu ziehen.

Dann ist da noch Indien. Der jüngste Besuch von Premierminister Narendra Modi in Israel kam zu einem ungünstigen Zeitpunkt, drei Tage bevor Israel und die USA den Iran angriffen. Obwohl Indien eines der Gründungsmitglieder der BRICS ist, machte er viel Aufhebens darum, die Beziehungen zwischen Indien und Israel von einer „strategischen Partnerschaft” zu einer „besonderen strategischen Partnerschaft für Frieden, Innovation und Wohlstand” zu erheben. Modi unterzeichnete 16 Abkommen und kündigte 11 gemeinsame Initiativen in Bereichen wie Verteidigung (gemeinsame Entwicklung/Produktion mit Technologietransfer), kritische/aufkommende Technologien (unter der Leitung nationaler Sicherheitsberater), Cybersicherheit (Indo-Israel Cyber Centre of Excellence in Indien), Landwirtschaft, Wassermanagement, Arbeitskräftemobilität (Erleichterung der Entsendung von über 50.000 indischen Arbeitnehmern nach Israel über einen Zeitraum von fünf Jahren), Kultur, Bildung und mehr an.

Modi kündigte zusammen mit Netanjahu die Fortsetzung der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen (FTA) an (erste Runde abgeschlossen, nächste Runde im Mai; Modi erklärte, eine Einigung werde „bald“ erzielt werden). Er bekräftigte auch die enge Zusammenarbeit Indiens mit Israel in den Bereichen Verteidigung und Terrorismusbekämpfung, einschließlich potenzieller Transfers wie der Iron-Dome-Technologie. Was für ein schlechtes Timing. Modis unterwürfiges Verhalten in Israel war eine direkte Beleidigung für die anderen BRICS-Mitglieder... Die Befürwortung warmer Beziehungen zu einem Land, das sich des Völkermords schuldig gemacht hat, wurde von den anderen BRICS-Mitgliedern nicht gut aufgenommen.

Der Angriff Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran, ein Mitglied der BRICS, hat ein potenziell katastrophales wirtschaftliches Problem für Modi und Indien geschaffen. Indien importiert den größten Teil seines Rohölbedarfs (etwa 85-88 % des Gesamtverbrauchs), da die heimische Produktion begrenzt ist. Indiens gesamte Rohölimporte belaufen sich nach aktuellen Daten (Zahlen von Anfang 2026) auf durchschnittlich etwa 5 Millionen Barrel pro Tag (bpd). Die Länder am Persischen Golf (vor allem Irak, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Kuwait und Katar; manchmal auch andere Lieferanten aus dem Nahen Osten) sind eine wichtige Quelle, insbesondere über die Straße von Hormuz, durch die ein erheblicher Teil dieser Lieferungen transportiert wird. Die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran hat für Indien eine Notsituation geschaffen.

Der Krieg gegen den Iran hat Russland einen enormen Einfluss auf Indien verschafft. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte in einer Erklärung vom 6. März 2026, dass Russland keine konkreten quantitativen Daten über Ölexporte nach Indien veröffentlichen werde, da es „zu viele Neider” gebe und Sicherheitsbedenken bestünden. Dies war eine Reaktion auf Berichte über mögliche große Lieferungen (z. B. bis zu 22 Millionen Barrel pro Woche) angesichts der Versorgungskrise in Indien. Peskow wies auch darauf hin, dass der Krieg gegen den Iran die Nachfrage nach russischen Energieressourcen erheblich gesteigert und Russland als „zuverlässigen Lieferanten” von Öl und Gas positioniert habe.

Anstatt Indien mit Israel allein zu lassen, betonte Russland seine Bereitschaft, Indien zu unterstützen, allerdings zu einem bestimmten Preis. So deuteten Quellen Anfang März (um den 4. März) darauf hin, dass Russland bereit sei, Ölladungen (z. B. ~9,5 Millionen Barrel in der Nähe indischer Gewässer) umzuleiten und Indiens Anteil an den russischen Rohölimporten möglicherweise auf bis zu 40 % zu erhöhen. Der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak erwähnte, dass er aufgrund der Krise „Signale für ein erneutes Interesse” Indiens an größeren Mengen erhalten habe.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach russischem Urals-Rohöl erinnerte Russland Indien auf entschiedene, aber diplomatische Weise an die Kosten, die ein Verrat an einem Freund mit sich bringt. Vor dem Angriff auf den Iran verkaufte Russland Öl an Indien mit hohen Preisnachlässen (10-13 Dollar unter dem Brent-Preis vor dem Konflikt). Russland versprach Indien zwar, es beim Ausgleich seiner Verluste an Öl aus dem Persischen Golf zu unterstützen, teilte Modi jedoch mit, dass Indien für Lieferungen im März/April einen Aufschlag von 4  –5 Dollar auf den Brent-Preis zahlen müsse. Dies spiegelt eher die Marktkräfte wider als explizite „Zusicherungen” für weitere Preisnachlässe; einige Berichte stellen dies so dar, dass Russland dies eher als „Geschäft” ohne vorherige, auf Freundschaft basierende Zugeständnisse betrachtet.

Das ist zwar reine Spekulation meinerseits, aber ich glaube, dass Modi die Vereinbarungen, die er mit Israel getroffen hat, überdenken wird... Vor allem, wenn die Straße von Hormus sechs Monate oder länger geschlossen bleibt. Was denken Sie?

Hier sind Lawrows Äußerungen gegenüber dem GCC:


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Video https://www.youtube.com/watch?v=B9VirHFMHQA Dauer 6:42 Min.


Moskau, 5. März 2026 Dieses Video bietet eine Simultanübersetzung, mit russischem Audio im linken Ohr und englischer Übersetzung im rechten Ohr. Bitte verwenden Sie Kopfhörer, um Ihre bevorzugte Sprache zu hören. Sie können Ihre bevorzugten Untertitelsprachen auch in den Youtube-Einstellungen auswählen. #RusslandIran #USAIsraelIran #IranKonflikt #NahostKrise #USAIsrael #IsraelIran #USAIran #Golfstaaten #Lawrow #Nahost

713.647 Aufrufe 06.03.2026 #RusslandIran #USAIsraelIran #IranKonflikt 


Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/russland-serviert-dem-golf-kooperationsrat-und-indien-ein-kaltes-gericht


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09.03.2026

EUropa kauft mehr Waffen denn je – USA profitieren wie nie

lostineu.eu, 9. März 2026

Europäische Staaten haben in den letzten fünf Jahren ihre Waffenimporte mehr als verdreifacht. Damit sind sie weltweit auf Platz eins bei der Aufrüstung vorgerückt. Dies meldet das Friedensforschungsinstitut SIPRI in Stockholm.

Das Gesamtvolumen der europäischen Waffen-Importe von 2021 bis 2025 liege 210 Prozent über dem Wert der Jahre von 2016 bis 2020, teilten die Friedensforscher mit.

Die europäischen Staaten importierten demnach in den vergangenen fünf Jahren 33 Prozent der weltweit gehandelten schweren Waffen. Das Hauptmotiv war der Krieg um die Ukraine.

Bei den Exporten rückte Deutschland vom fünften auf den vierten Platz vor und überholte China. Polen (plus 4387 Prozent) und Italien (plus 157 Prozent) steigerten ihre Waffenexporte besonders stark.

Von dem Waffenboom profitieren vor allem die USA. Auf sie entfielen 58 Prozent der Lieferungen an die 29 europäischen Nato-Staaten. Ihr Anteil an den weltweiten Waffenexporten stieg laut SIPRI von 36 auf 42 Prozent.

Die erhoffte politische Wirkung der europäischen Aufrüstung ist indes ausgeblieben. Die EUropäer sind heute noch abhängiger von den USA denn je; auch außenpolitisch spielen sie keine Rolle mehr, wie der Irankrieg zeigt…

Mehr zur Aufrüstung in EUropa hier

2 Comments

  1. Uli H.
    9. März 2026 @ 10:38

    Ich trau mir wetten, gäbe es einen “Leichen-Börsen-Dax”,dann stünden die selben Konzerne aus Rüstung, Tech und Data ganz oben dran. Wer solche Aktien “im Portfolio hat” oder “investiert ist” …oohh-TOLL! … der mordet mit.
    Also tun wir doch nicht so, als wären es immer die Anderen.

Antworten

  • hutaekjango
    9. März 2026 @ 08:39

    Sollte RUS seine Drohung wahr machen, den Europäern das Gas und Öl komplett zu entziehen, was die EU ihrerseits ja als Drohkulisse aufbaute, gingen hier wohl fast alle Kichter aus, ohne den profitablen Schachzug Uncle Sam s. Die EU gegangen im selbst gebastelten Käfig, in fast jeder Hinsicht.


  • Info: https://lostineu.eu/europa-kauft-mehr-waffen-denn-je-usa-profitieren-wie-nie/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Aufgelesen: Der Irankrieg – ein Tor zur Hölle


    lostineu.eu, 8. März 2026

    In der westlichen Welt finden sich heute erschreckend viele Politiker und Medien, die den militärischen Angriff der Vereinigten Staaten und Israels auf die Islamische Republik Iran rechtfertigen oder sogar begrüssen. Sie täuschen sich, meint der frühere Uno-Diplomat M. von der Schulenburg.

    Auszug aus einem Gastbeitrag in der “Weltwoche”

    Getragen von jener uns so vertrauten Selbstgerechtigkeit glauben viele, die USA stünden hier erneut für das Gute im Kampf gegen das Böse. Gerade deshalb wäre es dringend notwendig, innezuhalten und nachzudenken. Denn mit diesem Krieg begehen die USA und Israel ein Verbrechen von gewaltigem Ausmass – nicht nur am Iran, sondern letztlich auch an sich selbst und an uns allen. Dieser Krieg könnte ein Tor zur Hölle aufgestossen haben, an dessen Ende der Westen als Verlierer dasteht.

    Vieles mahnt an den Beginn des Irakkriegs 2003. Auch damals war ein amerikanischer Präsident geradezu besessen von der Idee, den Irak von dessen Diktator zu «befreien». Damals behauptete George W. Bush, das Regime verfüge über Massenvernichtungswaffen, vor denen die Welt geschützt werden müsse. Und ein sich andienender britischer Premierminister, Tony Blair, erklärte sogar, Saddam Hussein könne London innerhalb von fünfzehn Minuten angreifen. Nichts davon stimmte.

    An all das sollten wir uns erinnern, denn vieles scheint sich nun zu wiederholen. Die USA und Israel führen heute Krieg gegen den Iran und begründen dies mit angeblichen Atomwaffen – wohlwissend, dass der Iran keine Atombomben besitzt und auch keine baut. Wieder heisst es, die Iraner müssten «befreit» werden, wieder soll alles schnell gehen.

    Die USA könnten auch diesen Krieg verlieren

    Doch im Iran könnten die Folgen der Invasion noch verheerender werden als im Irak. Die Bevölkerung ist doppelt so gross, hoch gebildet, und trotz interner Spannungen ist das Land organisatorisch stabiler. Es verfügt über ein stärkeres Militär, und sein politisches System bricht nicht durch die Eliminierung einzelner Führungspersonen zusammen. Zudem ist Iran heute Mitglied der Brics und wird – wenn auch nicht offen – von Russland und China unterstützt.

    Während die Bush-Regierung zumindest den Anspruch erhoben hat, den Irak politisch und wirtschaftlich wiederaufzubauen, zielen die Massnahmen der USA und Israels heute ausschliesslich auf Zerstörung aus der Luft. Das wird die Lage mit Sicherheit nicht verbessern.

    Entgegen den Ankündigungen von Präsident Trump dürfte dieser Konflikt kaum rasch beendet sein. Vielmehr spricht vieles dafür, dass uns ein langer, äusserst blutiger und verlustreicher Krieg bevorsteht – ein Krieg, den die USA und Israel sowohl militärisch als auch politisch-moralisch verlieren könnten. Die Folgen wären für den gesamten Westen äusserst gefährlich.

    Weiterlesen in der “Weltwoche”. Vor einem Debakel warnt auch J. Sachs im Gespräch mit G. Diesen: “We Are Now in the Early Days of World War III “- Mehr zum Iran hier

    P.S. In Teheran hat sich das Tor zur Hölle schon geöffnet, nachdem Israel ein Öldepot bombardiert hat. Über der Millionenstadt steht eine bedrohliche schwarze Wolke, aus der sich ölhaltiger Regen ergießt. Kriegsverbrechen und Umweltverbrechen werden so auf das Anschaulichste vereint…

    8 Comments

    1. Stef
      9. März 2026 @ 10:35

      Das Tor zur Hölle ist für uns Europäer schon länger geöffnet. Unsere Energieversorgung war schon vor Kriegsbeginn katastrophal prekär, ab jetzt dürften die Energierationierungen über exorbitante Preise und womöglich auch über Netzabschaltungen zunehmen und wenn es ganz schlecht läuft zur Regel werden. Das klingt harmlos, ist es aber nicht.

      Wenn die Straße von Hormuz geschlossen bleibt, werden nicht nur die Flüssiggaslieferung aus dem Nahen Osten an unsere Gestade wegfallen (womit werden dann die Leren Gasspeicher gefüllt und zu welchem horrenden Preis). Viel schlimmer wiegt der absehbare Benzinpreisschock, der die USA vermutlich zu der Erkenntnis bringen werden, dass sie sich in Sachen Energiereserven sowohl von Öl als auch von Gas besser auf den heimischen Markt konzentrieren, um angesichts des erwartbaren Unmuts der US-Wähler vor den Zwischenwahlen nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen. Damit fällt dann auch der “zuverlässigere” strategische Flüssiggaslieferant USA absehbar weg. Und wer glaubt, dass sich eine solche Priorität gemäß “das Hemd ist mir näher als die Hose” nach den Zwischenwahlen oder mit dem Nachfolger eines Präsidenten Trump angesichts eskalierender Ressourcenkriege erledigt haben wird, darf weiter Zitronenfalter Zitronen falten lassen.

      Das Tor zur Hölle haben wir bei Lichte besehen schon mit der offiziellen Aufgabe von Nordstream und Russland als zuverlässigem Rückgrat der zentraleuropäischen Gasversorgung aufgestoßen. Nur wird es in den Augen Vieler erst jetzt richtig sichtbar, wenn man es denn überhaupt sehen will. Die Wahlergebnisse in BW gestern lassen mich aber eher ahnen, dass man von dem Willen, den unschönen Realitäten ins Auge zu blicken, noch meilenweit entfernt ist.

    Antworten

  • hutaekjango
    9. März 2026 @ 08:46

    Man darf sich das Arsenal der Terrormöglichkeiten gar nicht vorstellen, biologisch, chemisch usw., überall auf der Welt, um noch ziemlich ruhig zu schlafen. Pakistan – Atommacht – ist (noch) mit Afghanistan beschäftigt. Und RUS und CHIN stehen am Schachbrett.

    Antworten

  • Guido B.
    8. März 2026 @ 20:38

    Die Apokalypse ist gerade wieder sehr in Mode. Alle fanatischen Evangelikalen, Zionisten und Islamisten bitten den gleichen Gott um die Vernichtung der anderen. Mögen sie vorwärts machen und sich gegenseitig ausrotten! Die Waffen dazu haben sie ja. Der Westen hat sowieso keine Zukunft mehr.

    Antworten

    • KK
      9. März 2026 @ 03:03

      “Mögen sie vorwärts machen und sich gegenseitig ausrotten! ”

      Der Evolution bezüglich intelligentem Leben eine zweite Chance geben zu wollen ist ja nicht die schlechteste Idee… beim letzten Mal ist das ja gehörig in die Hose gegangen.

      Antworten

  • Michael
    8. März 2026 @ 20:30

    Mit am erstaunlichsten ist für mich die Tatsache dass sich selbst angesichts schwerster Kriegsverbrechen, auch nach dem Genozid in Gaza, die arabische Welt nicht in Solidarität mit den Palästinensern gegen das verbrecherische Kolonialregime der Zionisten in Palästina erhebt! Nicht einmal mit symbolischen Akten wie z. B. der Aufkündigung der sog. Abraham Accords!? Im Gegenteil, es ist die Rede davon dass selbst Saudi Arabien nach Ausschaltung Irans (wenn es denn soweit kommt!?) den Abraham Accords beitreten könnte!
    Dass die Mehrheit der arabischer Welt als Sunnis sich den Shia Persiens gegenüber nicht solidarisch zeigen überrascht in Hinblick auf den Islam und die Einheit der Muslime!? Weil immer: Ideologie und materielle Interessen stehen über und gegen jeden Glauben!

    Antworten

  • Erneuerung
    8. März 2026 @ 19:42

    Jeffrey Sachs meint, dass wir am Beginn des 3. Weltkrieges stehen. Das sehe ich auch so, allerdings schon länger. Nur die physische Zerstörung ist noch nicht überall angekommen, die mediale und geistige seit 2022 verstärkt mit Trend nach oben schon. Was den Iran betrifft, gibt es 2 mediale Hauptrichtungen: Hegseth und Netanjahu möchten den Iran vollständig zerstören, und Scott Ritter geht davon aus, dass am Ende des Infernos im Nahen Osten Israel Geschichte ist. Dazwischen gibt es noch China, welches versucht, zu deeskalieren, was aber kaum funktioniert. Und dann gibt es noch Europa, welches Amerika und Israel unterstützt und öffentlich mit geistigem Dünnschiss auffällt (Rumgeeier, verkorkste Statenents gepaart mit heimlicher Unterstützung Israels und Amerikas). Russland ist mit der Ukraine ausgelastet und die Golfstaaten schaufeln sich gerade ihr eigenes Grab. Wenn China nicht stärker eingreift, wird Netanjahus Vernichtungsplan für den gesanten Nahen Osten aufgehen, zum Schaden für den Rest der Welt, auch für das herumeiernde Indien.

    Antworten

  • KK
    8. März 2026 @ 18:48

    “…wohlwissend, dass der Iran keine Atombomben besitzt und auch keine baut.”

    Hätte der Iran besser mal welche gebaut, dann wäre er nicht angegriffen worden. Atomare Abschreckung hat ja bisher eigentlich ganz gut funktioniert, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruhte… obwohl, bei den Protagonisten Trump und Netanjahu kann man natürlich nie sicher sein, denn der eine ist erratisch grössenwahnsinnig, der andere höchstgradig skrupellos.

    Antworten

    • Michael
      8. März 2026 @ 20:16

      … und Pakistan als Sunniland wird sich kaum mit Iran als Shialand solidarisch zeigen! Soviel zu Religion und … !?


  • Info: https://lostineu.eu/aufgelesen-der-irankrieg-ein-tor-zur-hoelle/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Krieg gegen Iran: Merz bekommt Muffensausen


    lostineu.eu, 8. März 2026

    Nachdem er US-Präsident Trump zunächst noch einen Blankoscheck für den Krieg gegen Iran ausgestellt hatte, bekommt Kanzler Merz es nun offenbar mit der Angst zu tun.

    Merz warnte vor einem „endlosem Krieg“ und dem Zerfall des Iran. Mit zunehmender Dauer und einer Ausweitung der Kampfhandlungen nähmen die Risiken für die Sicherheit Israels sowie der gesamten Golfregion zu, schrieb er in einer Erklärung.

    Allerdings ist unklar, an wen sich Merz wendet. Wenn es ein Appell an US-Präsident Trump sein sollte, so kommt er zu spät. Trump hat die “bedingungslose Kapitulation” des Iran gefordert und gedroht, den Krieg zur Not bis September weiter zu führen.

    Wenn Merz den israelischen Premier Netanjahu gemeint haben sollte, so stößt er auf taube Ohren. In Israel ist mittlerweile von der “systematischen” Vernichtung des iranischen Regimes die Rede – und von “anderen Zielen”.

    Die israelische Armee werde den Krieg “mit all unserer Kraft” fortsetzen, sagte Netanjahu in einer Fernsehansprache. “Wir haben einen systematischen Plan, um das iranische Regime auszulöschen und viele andere Ziele zu erreichen.”

    Am wahrscheinlichsten ist, daß Merz auf das heimische Publikum zielt – am Sonntag ist eine wichtige Landtagswahl in Baden-Württemberg. Und eine klare Mehrheit der Deutschen lehnt den amerikanisch-israelischen Angriffskrieg ab

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    10 Comments

    1. Arthur Dent
      8. März 2026 @ 17:54

      @european
      Es geht gegen China – das ist der Hauptrivale. Make America great again! Das nimmt Trump sehr ernst. Um Weltmacht Nr.1 zu bleiben, werden alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. Mit Sperrung der Straße von Hormus hat er einstweilen China vom Öl getrennt. Mit Venezuela haben die USA sich Energiereserven verschafft. Wenn es zum Konflikt mit China kommt, können die USA nicht riskieren, dass der Iran Israel beschießt. Also wird der Iran militärisch ausgeschaltet. Ebenso werden die USA die Energieversorgung der Welt kontrollieren wollen, z. B. den Panamakanal.

    Antworten

  • Michael
    8. März 2026 @ 15:55

    Wenn der Gegner Irans, sprich die Kolonialmacht USA und die Kolonie Israel keine Strategie haben, wäre es umso wichtiger dass dritte Parteien eine Strategie haben! Sprich z. B. Merz und die Konsorten der EU! Aber jetzt zeigt sich, wie auch schon im Fall des Ukrainekonflikts, dass Merz et al dazu nicht befähigt sind! Wenn er dann Dilemmata beklagt wird er damit selbst zum Dilemma! Wenn er verstünde dass er et al überfordert sind sollten sie den Anstand haben Einsicht zu zeigen und einen Machtwechsel einzuleiten! Leider besitzen diese Konsorten nicht einmal diese Stärke!

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  • european
    8. März 2026 @ 12:50

    Derweil lässt Jarrod Agen, der Executive Director des National Energy Dominance Councils bei Fox News die Katze aus dem Sack, was den Grund des Krieges betrifft.

    https://x.com/WatcherGuru/status/2030142159056187546

    “This is a long-term gain, because what we want is to get such massive oil reserves out of the hands of terrorists”

    Gell, da biste baff. Sonst wird doch immer erst noch jemand gehitlert bevor man zur “Rettung von Demokratie, Menschenrechten und Frauen” irgendwo einmarschiert, aber diesen Teil hat man sich hier geschenkt.

    Sehr schön auch das Bild vom innigen Gebet, das Trump umringt von hochrangigen Predigern zeigt. Die Szene erinnert direkt an das Bild vom letzten Abendmahl und man fragt sich sofort, wer denn hier den Verräter spielen wird.

    https://x.com/Reuters/status/2029878407878656456

    So geht’s zu in God’s own country 😉

    Antworten

    • Human
      8. März 2026 @ 13:30

      Christlich Faschistoide Theokrathie überfällt Islamisch Fashistoide Theokrathie, wirklich zum kotzen.

      Leiden dürfen alle Humanisten wie seit Jahrtausenden, Fuck the US, they had won everything and destroyed the 21st century, for the west at least!

      Antworten

    • KK
      8. März 2026 @ 14:53

      Warum soll das Öl aus den Händen von Terroristen gebombt werden, nur, damit es anderen Terroristen in deren schmutzige Hände fällt?

      Antworten

    • Helmut Höft
      9. März 2026 @ 10:07

      @european
      “So geht’s zu in God’s own country “ Danke für das Link. Das “heilige regieren” hier schön “in life”. Und Paula White (https://de.wikipedia.org/wiki/Paula_White) mittenmang, schließlich ist sie ja Chefin des “White House Faith Office” – unter George W. Bush hieß der Laden “White House Office of Faith-Based and Community Initiatives” – de: “Büro des Weißen Hauses für Glaubensbasierte und Gemeinschaftsinitiativen”. Schorsch Dabbelju ist Gründervater der Veranstaltung (29.01.2001) die seit damals fort existiert und aufpasst, dass das Regieren in den USA auch auf heilige Art und Weise geschieht.

      Macht ist häufig eklig (weil gerne missbraucht), Religion ist häufig eklig (weil gerne missbraucht) – was ist dann Macht + Religion? Wenn wo anders – und mit ‘nem anderen Götzen und Oberhäuptling – dann isses in jdem Fall pfui! m(

      Antworten

  • Niko
    8. März 2026 @ 12:15

    Politiker wie Merz und Konsorten, welche das Völkerrecht zur Makulatur machen und eine nicht mehr zu steigende Doppelmoral an den Tag legen, sollten zum Rücktritt bewegt werden. Wählbar sind diese für mich samt ihren zugehörigen Parteien und ihren Koalitionspartnern längst nicht mehr.

    Antworten

  • jjkoeln
    8. März 2026 @ 11:33

    Merz ist in nichts glaubwürdig.
    Außer in seinen Beleidigungen gegen die Bevölkerung und seinem Bestreben, den Top1% und BlackRoch größtmögliche Profite zu ermöglichen und sein fragiles provonzielles Ego zu pflegen.

    Antworten

  • Erneuerung
    8. März 2026 @ 11:13

    Was Merz & Co sagen, ist uninteressant, da es weder human noch intelektuell hinterlegt ist. Ich lausche Jeffrey Sachs, John Maersheimer Douglas Macgregor und Scott Ritter. Und dann schaue ich mich in der Gegend um, Bautätigkeit, Schlaglöcher, Müll und Benzinpreise. Ich denke, da bin ich besser beraten,

    Antworten

    • Human
      8. März 2026 @ 13:42

      Das Problem an quasi allen diesen Leuten, denen ich auch genug zugehört habe seit Jahren, ist dass alle außer Sachs, rechte AfD Verehrer sind. Insbesondere MacGregor wird ja nicht müde zu erwähnen wie er meint -mehr hofft- dass sie die Macht hier übernehmen.

      Probleme an Sachs sind, er lag mit der wichtigsten Frage der letzten Jahrzehnte, ob China friedlich aufsteigen könne, falsch und ist nach kurzzeitiger Unsicherheit wieder auf seinen Kurs eingeschwenkt dass die Entwicklungen ein net positive und all die Folgen in Europa und den USA dies nicht negierten weil ausschließlich Selbstschuld halt.
      Zudem, diese Halbwahrheit dass China ja so friedlich sei und keine Kriege führe, Nachbarländer überfalle seit tausenden Jahren, mit der kleinen Ausnahme Vietnams 1979 die er mal eingestand.
      Nur wenn du 20-30 Millionen deiner eigenen Landsleute abschlachtest wegen einer “Rebellion” beginnend ab 1850 bevor die bösen Britten die Macht übernahmen für das “Jahrhundert der Erniedrigung”, ja dann ist es auch irrelevant dass du dafür kein Nachbarland überfallen musstest weil dein eigenes so groß ist dass es dies hergab, vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Taiping_Rebellion .

      Will sagen, auch, oder insbesondere bei Professoren oder anderen “Experten” nicht das kritische Denken außen vor lassen.


  • Info: https://lostineu.eu/krieg-gegen-iran-merz-bekommt-muffensausen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.03.2026

    Kay-Achim Schönbach: Head of German Navy - Forced to Resign over Ukraine War

    Screenshot_2026_03_09_at_07_43_27_Kay_Achim_Sch_nbach_Head_of_German_Navy_Forced_to_Resign_over_Ukraine_War_YouTube-Kopie

    Glenn Diesen

    youtube.com, vom 07.03.2026

    Kay-Achim Schönbach is the former head of the German Navy, who was forced to resign in January 2022 after arguing that Ukraine would not regain control of Crimea and that it would be wise to show respect for Russia. Please like, subscribe and share to keep the channel going! Follow Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:   / glenndiesen   Support the research by Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Buy me a Coffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Books by Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/...


    Info: Video https://youtu.be/qAkStg6Kn-M?is=zz9EDWtZZw9Gsazc Dauer 53:18 Min.


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    09.03.2026

    Nachrichten von Pressenza: Internationale Frauentag 2026 in Berlin

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 9. März 2026, 7:15 Uhr

    Nachrichten von Pressenza - 09.03.2026
    Internationale Frauentag 2026 in BerlinMagaly Navarrete
    Pressenza
    Stille für den Frieden: Frauen versammeln sich am Global Stones Friedenprojekt und vor dem Reichstag  Am Internationaler Frauentag versammelten sich am 8. März zahlreiche Frauen in Berlin zu einem stillen Friedensmarsch durch das Regierungsviertel. Ganz in Weiß– der Farbe des…
    Unkategorisiert
    Hauptrüstungstreiber DeutschlandGERMAN-FOREIGN-POLICY.com, Berlin
    Pressenza
    Deutschland ist aktuell der wohl bedeutendste Rüstungstreiber weltweit. Dies geht aus einer Analyse einer Londoner Denkfabrik hervor. Die Rüstungsmilliarden schaden der Wirtschaft, die stattdessen hohe Investitionen in Bildung bräuchte. Europa ist gegenwärtig der stärkste Rüstungstreiber weltweit, Deutschland der bedeutendste Rüstungstreiber…
    Europa, Wirtschaft
    Ochy Curiel: „Das Geheimnis des Widerstands ist Glück“Pressenza Berlin, Buenos Aires
    Pressenza
    Ochy Curiel ist bekannt als unüberhörbare Stimme des antirassistischen und dekolonialen Feminismus in Lateinamerika und der Karibik. Die Universitätsdozentin und Autorin zahlreicher Bücher und Artikel hatte sich Ende Januar nach Argentinien aufgemacht, um am Festival Antirracista y Antifascista teilzunehmen. Neben…
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    129 getötete Journalisten in 2025 – ein trauriger Rekord: Das Jahr, in dem die Berichterstattung aus Konfliktzonen einem Todesurteil gleichkommtClaudia Aranda, Montreal, Kanada
    Pressenza
    Ein Bericht des Komitees zum Schutz von Journalisten (Committee to Protect Journalists – CPJ), einer internationalen Organisation mit Sitz in New York, zeigt, dass 2025 das tödlichste Jahr für das Pressewesen seit mehr als drei Jahrzehnten war. Zwei Drittel der…
    Gewaltfreiheit, International, Internationale Angelegenheiten, Meinungen, Menschenrechte, Mittlerer Osten
    Interview mit Lama Michel Rinpoche, 1. Teil: „Dialog aufbauen“Redazione Milano, Albagnano (Verbania, Piemont)
    Pressenza
    Unser Gespräch mit Lama Michel Rinpoche fand im Albagnano Healing Meditation Centre oberhalb von Verbania am Lago Maggiore statt. Lama Michel Tulku Rinpoche, geboren 1981 in São Paulo in Brasilien, ist ein buddhistischer Lehrer und spiritueller Führer mehrerer buddhistischer Zentren…
    Europa, Humanismus und Spiritualität, Interviews
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    Europa, Gender und Feminismen, Menschenrechte
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    Pressenza
    250 000 Demonstranten hatten sich am 28. August 1963 vor dem Lincoln Memorial in der US-Hauptstadt Washington versammelt, als der schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King die Rede hielt, die dann unter «I have a dream» weltberühmt wurde. von  Wolf Sugata…
    Frieden und Abrüstung, Geschichte, International, Politik
    Pressenza ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    09.03.2026

    Europas Beitrag zum KriegEuropas große NATO-Staaten entsenden Truppen nach Nah- und Mittelost – vorläufig, um iranische Drohnen und Raketen abzufangen. Merz warnt vor Massenflucht aus Iran, sollten die USA und Israel das Land in einen Bürgerkrieg stürzen.


    aus e-mail von german-foreign-policy.com, 9. März 2026

    BERLIN/WASHINGTON (Eigener Bericht) – Mit der Entsendung von Truppen in den Nahen und Mittleren Osten und mit der Freigabe von Militärstützpunkten für US-Kampfjets unterstützen Deutschland und weitere NATO-Staaten Europas den Krieg der USA und Israels gegen Iran. Zu den Stützpunkten, die die US-Streitkräfte nutzen dürfen, zählt die Militärbasis Ramstein. Dass die Bundesregierung dies erlaube, breche internationales Recht, betonen Experten. Großbritannien und Frankreich wollen Flugzeugträger in das Östliche Mittelmeer oder sogar an den Persischen Golf schicken; die Niederlande, Spanien und Griechenland entsenden Fregatten. Ziel ist es vorläufig, Drohnen und Raketen aus Iran abzufangen und vor allem das EU-Mitglied Zypern zu schützen; damit halten Europas NATO-Staaten den USA und Israel den Rücken frei. Bundeskanzler Friedrich Merz dringt gleichzeitig auf ein baldiges Kriegsende. Gründe sind die Sorge um die Versorgung Deutschlands mit Rohstoffen – darunter Öl und Gas – sowie die Furcht vor einer Flucht zahlreicher Iraner nach Europa, falls das Land in einem blutigen Bürgerkrieg versinkt. Einen Bürgerkrieg auszulösen ist eine der Strategien, die die USA und Israel zu realisieren drohen.


    Zitat: „Defensiv“ angreifen

    Der europäische Staat, der sich zur Zeit am stärksten am Krieg der USA und Israels gegen Iran beteiligt, ist Großbritannien. Hatte Premierminister Keir Starmer zu Beginn des Krieges noch erklärt, US-Militärflugzeuge dürften britische Luftwaffenstützpunkte nicht für Angriffe auf Iran nutzen, so hat er sie mittlerweile freigegeben. Offiziell ist dies mit der grotesken Einschränkung erfolgt, erlaubt seien nur vorgeblich defensive Aktionen, etwa die Zerstörung iranischer Raketenstellungen. Was daran defensiv sein soll, Stellungen in einem fremden Staat zu bombardieren, ist ebensowenig ersichtlich wie die Frage, wie Starmer die US-Flüge von britischen Basen aus kontrollieren will.[1] Darüber hinaus fangen britische Kampfjets nach Kräften iranische Drohnen und Raketen ab und halten den USA und Israel so den Rücken für ihre Angriffsflüge frei. Am Samstag hat London vier zusätzliche Kampfjets nach Qatar entsandt.[2] Am morgigen Dienstag soll ein auf Flugabwehr spezialisierter Zerstörer der britischen Marine nach Zypern aufbrechen. Angekündigt, aber noch nicht förmlich beschlossen ist die rasche Entsendung des Flugzeugträgers HMS Prince of Wales.[3] Ende vergangener Woche äußerte Vizepremierminister David Lammy, künftig seien auch britische Angriffe auf Irans Raketenstellungen nicht auszuschließen.[4]


    An der Grenze der Leistungsfähigkeit

    Zunehmende Aktivitäten zur Unterstützung der USA und Israels im Krieg gegen Iran entfaltet auch Frankreich. Paris hat den Vereinigten Staaten die Nutzung der Luftwaffenbasis bei Istres nordwestlich von Marseille für Zwischenstopps auf dem Weg ins mittelöstliche Kriegsgebiet erlaubt – vor allem, aber nicht nur für die Tankflugzeuge, die auf dem spanischen Militärstützpunkt Rota bei Cádiz stationiert waren. Spanien hat die Nutzung von Rota für den Iran-Krieg untersagt. Frankreich erlaubt die Nutzung von Istres mit dem gleichfalls grotesken Argument, Tankflugzeuge würden lediglich betanken, nicht bombardieren.[5] Französische Rafale-Jets beteiligen sich zudem an den Bemühungen, iranische Drohnen und Raketen abzufangen. Daneben sind eine französische Fregatte und französische Flugabwehrsysteme auf dem Weg nach Zypern. Darüber hinaus befindet sich der Flugzeugträger Charles de Gaulle, der soeben erst an einem NATO-Manöver in der Ostsee teilgenommen hat, wieder im Mittelmeer. In seine Begleitgruppe sollen eine Fregatte aus den Niederlanden sowie eine weitere Fregatte aus Spanien integriert werden. Frankreich strebt zudem eine Verstärkung des EU-Marineeinsatzes Aspides im Roten Meer und im Golf von Oman an. Erst kürzlich hatte der Generalstabschef der französischen Marine, Nicolas Vaujour, gewarnt, Frankreichs Seestreitkräfte stießen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.[6]


    Grünes Licht für Völkerrechtsbruch

    Die Bundesregierung unterstützt die Kriegsführung vor allem, indem sie die Nutzung von Militärstützpunkten in Deutschland und des deutschen Luftraums für Flüge der US-Luftwaffe ins mittelöstliche Kriegsgebiet erlaubt. Dies ist angesichts der Tatsache, dass es sich beim Iran-Krieg um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Vereinigten Staaten sowie Israels handelt, illegal; so konstatiert der Rechtsexperte Andreas Schüller vom European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR): „Deutschland darf sein Hoheitsgebiet nicht für völkerrechtswidrige Handlungen zur Verfügung stellen.“[7] Aktuell liegt die deutsche Fregatte Nordrhein-Westfalen vor Zypern. Sie ist im Rahmen des UN-Einsatzes UNIFIL im östlichen Mittelmeer unterwegs. Für die Kriegslage in der Region gilt sie allerdings als wenig geeignet: Der Fregattentyp F125 – der modernste, den die Deutsche Marine zur Verfügung hat – ist auf Szenarien wie den Kampf gegen Piraten oder Schmuggler optimiert und nicht für riskante Flugabwehroperationen geeignet.[8] Berichten zufolge zieht die Bundeswehr zur Zeit sogar Soldaten, die zur Ausbildung der dortigen Streitkräfte im Irak stationiert sind, nach Jordanien ab.[9] Nur der CDU-Militärpolitiker Roderich Kiesewetter dringt darauf, deutsche Tankflugzeuge zur Unterstützung israelischer Kampfjets einzusetzen.[10]


    Die Trump-Doktrin

    Vorsichtiger Widerspruch gegen die Kriegsführung der USA und Israels kommt erstmals von Bundeskanzler Friedrich Merz. Merz hat am Freitag in einer Stellungnahme bekräftigt, er „teile“ weiterhin alle Ziele, die die USA und Israel mit der umfassenden Zerstörung Irans verfolgen; Einwände gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg erhebt er nicht, trägt also die Totalabsage an das internationale Recht de facto mit, die US-Präsident Donald Trump in einer Art „Trump-Doktrin“ vorgetragen hat („ich brauche kein internationales Recht, es zählt nur meine eigene Moralität“ [11]). Auf diese gründet er den US-Krieg gegen Iran ebenso wie die aktuellen Kriege in Lateinamerika – „Anti-Drogen“-Kriege, der jüngste von ihnen in Ecuador. Doch hat Merz erklärt, „ein endloser Krieg“ liege „nicht in unserem Interesse“.[12] Hintergrund ist zum einen, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz fast zum Erliegen gekommen ist; Iran hat sie – wie schon lange vor dem Überfall der USA und Israels angekündigt – durch Angriffe auf Schiffe, die die Meerenge passieren wollten, erzwungen. Damit werden gut 20 Prozent des Flüssiggases weltweit, große Mengen an Erdöl und weitere Rohstoffe auf einen Schlag dem Weltmarkt entzogen. Auf der Arabischen Halbinsel wurden zuletzt unter anderem zehn Prozent des Aluminiums weltweit hergestellt.[13]


    Zerfall und Bürgerkrieg

    Drohen damit dramatische Preissteigerungen unter anderem bei Öl, Gas und Aluminium und darüber hinaus ernste Versorgungsprobleme auch für die deutsche Industrie, so lassen die weiteren Pläne der USA und Israels für Irans Zukunft eine Flucht einer großen Anzahl Iraner nach Europa befürchten. Kurz nach dem Überfall auf Iran war bekannt geworden, dass die CIA iranisch-kurdische Milizen bewaffnet hat, die sich im kurdischen Nordirak darauf vorbereiten, Irans kurdischsprachige Gebiete der Kontrolle Teherans zu entreißen. Beobachter bezweifeln, dass ihnen das dauerhaft gelingen kann.[14] Doch heißt es einhellig, ein Aufstand des kurdischsprachigen Bevölkerungsteils könne Aufstände weiterer Minderheiten entfachen und etwa die arabische Minderheit Chuzestans unmittelbar an der Grenze zu Irak und die Minderheit der Belutschen in Irans Südosten an der Grenze zu Pakistan in offene Revolten treiben. Die Folge wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit ein blutig ausgetragener Bürgerkrieg in Iran, der erhebliche Teile der Bevölkerung aus dem Land treiben könnte. Trump hat die iranisch-kurdischen Milizen vor einigen Tagen angestachelt, gegen Teheran loszuschlagen. Er hat dies zwar am Wochenende zurückgezogen, doch ist unklar, wie die Milizen nun vorgehen. Freilich ist bekannt, dass Washington kurdische Milizen seit den 1990er Jahren regelmäßig genutzt und dann wieder fallengelassen hat – zuletzt vor kurzem in Syrien.


    „Unkontrollierte Migration“

    Merz erklärt nun: „Iran darf nicht zum Schauplatz von Stellvertreterkriegen werden.“ Der iranische Staat müsse „funktionsfähig bleiben“; „öffentliche Ordnung und Grundversorgung“ müssten unbedingt „aufrechterhalten werden“. Merz fordert: „Die iranische Volkswirtschaft darf nicht zusammenbrechen“. Grund sei, dass „unkontrollierte Migrationsbewegungen … verhindert werden“ müssten.[15] Dass die USA und Israel sich von ihm beeindrucken lassen, darf als unwahrscheinlich gelten. Allerdings braut sich bei zentralen Verbündeten der USA auf der Arabischen Halbinsel und in Südasien erheblicher Unmut über das Vorgehen der Trump-Administration zusammen; es scheint möglich, dass Merz mit der vorsichtigen Kritik an Washington davon profitiert. german-foreign-policy.com berichtet in Kürze.

     

    [1] Sammy Gecsoyler, Nadeem Badshah: Four US bombers land at RAF base in UK after warning of surge in strikes on Iran. theguardian.com 07.03.2026.

    [2] RAF Typhoons Deploy to Qatar. raf.mod.uk 07.03.2026.

    [3] Hugo Daniel, Dominic Hauschild, Gabriel Pogrund: Keir Starmer’s Iran help too late, says Trump as Tony Blair joins criticism. thetimes.com 08.03.2026.

    [4] Athena Stavrou, Kate Devlin: David Lammy sparks chaos after suggesting British jets could legally strike Iran’s missile bases. independent.co.uk 06.03.2026.

    [5], [6] Michaela Wiegel: Macron schickt Flugzeugträger. Frankfurter Allgemeine Zeitung 07.03.2026.

    [7] Raphael Schmeller: Iran-Krieg: Wie gefährdet ist Deutschland wegen der US-Airbase Ramstein? berliner-zeitung.de 08.03.2026.

    [8] Peter Carstens: Warum die Regierung keinen Bundeswehr-Einsatz will. Frankfurter Allgemeine Zeitung 07.03.2026.

    [9] Medienbericht: Deutschland zieht Soldaten und Botschaftspersonal aus Irak ab. stern.de 06.03.2026.

    [10] Peter Carstens: Warum die Regierung keinen Bundeswehr-Einsatz will. Frankfurter Allgemeine Zeitung 07.03.2026.

    [11] David E. Sanger, Tyler Pager, Katie Rogers, Zolan Kanno-Youngs: Trump Lays Out a Vision of Power Restrained Only by ‘My Own Morality’. nytimes.com 08.01.2026. S. dazu Der Amokläufer und sein Kumpan.

    [12] Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt zur Krise in Nahost. bundesregierung.de 06.03.2026.

    [13] Leslie Hook, Camilla Hodgson, Rachel Millard: Iran war triggers aluminium supply crunch and shutdowns across the Middle East. ft.com 05.03.2026.

    [14] Friederike Böge: Amerika setzt auf die Kurden in Iran. Frankfurter Allgemeine Zeitung 05.03.2026.

    [15] Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt zur Krise in Nahost. bundesregierung.de 06.03.2026.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10330


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.03.2026

    Larry Johnson: Absetzbewegungen in USA

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 8. März 2026, 18:54 Uhr


    Trump: Irans Luftwaffe ist ausgelöscht –
    sämtliche ihrer Schiffe versenkt

    US-Präsident Donald Trump erklärte, dass sein Land heute so viel Respekt genießt wie noch nie zuvor. Die Menschen bewunderten die USA dafür, was sie in Venezuela getan haben und was sie aktuell in Iran tun.
    Trump verkündete außerdem, dass die iranische Luftwaffe und Marine vollständig ausgelöscht worden seien.
    Siehe: https://odysee.com/@RTDE:e/Trump--Irans-Luftwaffe-ist-ausgel%C3%B6scht-%E2%80%93-s%C3%A4mtliche-ihrer-Schiffe-versenkt:f


    -------- Weitergeleitete Nachricht --------

    Betreff:Larry Johnson: Absetzbewegungen in USA
    Datum:Sun, 08 Mar 2026 15:34:32 +0000
    Von:Martin J.Leo 

    https://sonar21.com/us-intelligence-community-is-covering-its-ass-what-is-really-going-on-with-the-us-war-on-iran/

     Autom. Übersetzung

    Die US-Geheimdienste sichern sich ab… Was steckt wirklich hinter dem US-Krieg gegen den Iran?

    8. März 2026

    Von Larry C. Johnson 

    Beginnen wir mit der wichtigsten Neuigkeit aus einem Leck der US-Geheimdienste an die Washington Post… John Hudson und Warren P. Strobel haben die Geschichte aufgedeckt :

    Einem als geheim eingestuften Bericht des Nationalen Geheimdienstrates zufolge wäre es selbst bei einem groß angelegten Angriff der Vereinigten Staaten auf den Iran unwahrscheinlich, das fest etablierte militärische und geistliche Establishment der Islamischen Republik zu stürzen – eine ernüchternde Einschätzung, da die Trump-Regierung das Schreckgespenst einer ausgedehnten Militärkampagne heraufbeschwört, die laut offiziellen Angaben „erst begonnen hat“.

    Die Ergebnisse, die der Washington Post von drei mit dem Inhalt des Berichts vertrauten Personen bestätigt wurden, lassen Zweifel an dem von Präsident Donald Trump erklärten Plan aufkommen, die iranische Führungsstruktur zu „ säubern “ und einen Herrscher seiner Wahl einzusetzen.

    Der Bericht, der etwa eine Woche vor dem Kriegsbeginn der USA und Israels am 28. Februar fertiggestellt wurde, skizzierte verschiedene Nachfolgeszenarien, die entweder auf einer gezielten Kampagne gegen die iranische Führung oder auf einem umfassenderen Angriff auf die Führung und die staatlichen Institutionen beruhten, so mit den Ergebnissen vertraute Personen. In beiden Fällen kamen die Geheimdienste zu dem Schluss, dass das iranische Klerus- und Militärestablishment auf die Tötung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei mit der Einhaltung von Protokollen reagieren würde, die die Machtkontinuität gewährleisten sollen .

    Das bedeutet, der Krieg im Iran verläuft nicht gut, und die US-Geheimdienste beginnen nun das Washingtoner Spielchen: „ Gebt mir nicht die Schuld, ich habe euch gewarnt. “ Ich weiß nicht, ob Tulsi Gabbard diese Indiskretion autorisiert hat oder ob sie von hochrangigen Analysten der vier Hauptbehörden stammt, die an diesem geheimen Bericht beteiligt waren – also der CIA, der Defense Intelligence Agency, dem Bureau of Intelligence and Research des Außenministeriums und der National Security Agency. Wichtig ist zu verstehen, dass dieser Bericht vom National Intelligence Council (NIC) erstellt wurde und unter der direkten Kontrolle von Tulsi Gabbard steht. In jedem Fall sehe ich dies als klares Signal der an der Erstellung dieses Berichts Beteiligten, dass sie nicht die Sündenböcke sein werden, wenn der Iran-Krieg für Donald Trump in einem Fiasko endet.

    Ich erhalte täglich Dutzende E-Mails von Lesern mit Fragen und Kommentaren. Ich versuche, alle zu lesen und zu beantworten. Heute erreichte mich eine Reihe von Fragen von einem meiner Abonnenten (du weißt, wer gemeint ist). Anstatt ihm persönlich zu antworten, habe ich mich entschieden, Zeit zu sparen und die Fragen öffentlich zu veröffentlichen. Hoffentlich hilft euch das, die Unmengen an Propaganda von Trump und den Zionisten zu durchschauen.

    1) Ich habe gelesen, dass Teheran jetzt mit Freifallbomben angegriffen wird. Besitzen die USA nun die vollständige Luftraumkontrolle? Was ist mit dem S-300-400-System und dem Langstreckenradar zur Ortung von Tarnkappenflugzeugen geschehen?

    Die USA besitzen keine Lufthoheit. US-amerikanische und israelische Flugzeuge operieren nahe der iranischen Westgrenze und setzen hauptsächlich die Joint Air-to-Surface Standoff Missile (JASSAM) ein, deren Reichweite je nach Variante zwischen 230 und 600 Meilen liegt ( AGM-158A JASSM (Basisversion): ca. 370 km; AGM-158B JASSM-ER (erweiterte Reichweite): ca. 980 km). Mir ist nicht bekannt, ob und wie viele S-300- und S-400-Systeme im Iran stationiert sind. Berichten zufolge hat der Iran seit dem 28. Februar 29 MQ-9- und Hermes-Drohnen abgeschossen, was einem finanziellen Verlust von 800 Millionen US-Dollar entspricht.

    2) Was bedeutet es, dass sich der Iran bei seinen Nachbarn für die Angriffe entschuldigt hat ?

    Das ist eine Fehlinterpretation der Äußerungen des iranischen Präsidenten. Pezeshkian entschuldigte sich persönlich bei den Nachbarländern (Golf- und arabische Staaten), die von iranischen Raketen- und Drohnenangriffen betroffen waren, und sagte sinngemäß: „Ich möchte mich im Namen des Irans und in meinem eigenen Namen bei den vom Iran angegriffenen Nachbarländern entschuldigen.“ In späteren Äußerungen betonte Pezeshkian jedoch, dass jegliche Deeskalationsgeste durch das Vorgehen der USA (wie Trumps Reaktion, die dies als Kapitulation darstellte) untergraben worden sei. Solange die USA weiterhin Militäroperationen von den Gebieten der Golf- und arabischen Staaten aus durchführen, wird der Iran (und hat er bereits) weiterhin US-Ziele in diesen Ländern angreifen.

    3) Was sind die Ziele der neuen Streubombenraketen? Flugplätze?

    Die aktuellsten Videoaufnahmen belegen, dass der Iran den Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv und die Ölraffinerie in Haifa angegriffen hat. Die Geschosse der iranischen Rakete treffen mindestens Bodenziele in Tel Aviv und Haifa.

    4) Warum kann der Iran den ständigen Beschuss, dem er ausgesetzt ist, nicht stoppen? Sie scheinen genauso wehrlos zu sein wie Gaza. 

    Der Iran verfügt nicht über ein perfektes Luftverteidigungssystem. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der US-Luft-Boden-Angriffe auf den Iran trotz Donald Trumps Drohungen um 80 % zurückgegangen ist. Laut Simplicius :

    Die US-Angriffe sind ebenfalls zurückgegangen, von fast 1.000 am ersten Tag auf schätzungsweise 200 bis 300 pro Tag oder weniger seitdem – und viele, wenn nicht die meisten dieser Angriffe, treffen oberflächliche Ziele, um die Erfolgsbilanz aufzubessern, wie beispielsweise einen Flugzeugfriedhof, der der beeindruckenden Angriffsliste sicherlich ein paar Dutzend Punkte hinzugefügt hat.

    5) Ist die iranische Luftwaffe zerstört?

    Nein. Die Angriffe auf iranische Kampfflugzeuge beschränkten sich größtenteils auf den Westen des Landes. Im Osten verfügt der Iran weiterhin über beträchtliche Kapazitäten. Der Iran unterhält 17 taktische Jagdfliegerstützpunkte (TFBs), und in den letzten Jahren wurden mehrere neue Flugplätze in Zentral- und Ostiran errichtet, von denen mindestens zwei zu permanenten TFBs ausgebaut wurden – die ersten seit 1979. Ein bekannter Stützpunkt im Osten ist TFB 14 nahe Maschhad im äußersten Nordosten. Um seine Anlagen vor Präventivschlägen zu schützen, hat der Iran einen Großteil seiner Luftstreitkräfte unterirdisch verlegt. Der 2023 eröffnete Luftwaffenstützpunkt „Adler 44“ (Oghab 44) ist eine massive Anlage im Zagrosgebirge, die bunkerbrechenden Bomben standhält und Kampfflugzeuge, Drohnen und Kommandozentralen beherbergt. Berichten zufolge flogen am 28. Februar 2026 MiG-29 über Teheran, und Su-24-Kampfflugzeuge wurden verlegt, was auf aktive Verteidigungsvorbereitungen hindeutet.

    6) Ist es schwierig, Flugplätze außer Gefecht zu setzen? Zum Beispiel, indem man alle Treibstofftanks in Brand setzt? Meine Schlussfolgerung ist, dass dies hochpräzise Raketen erfordert, und der Iran verfügt nicht über genügend solcher Raketen, um sie gegen ein solches Ziel einzusetzen. Währenddessen brennt Teheran, und einige US-Radaranlagen sind zerstört. 

    Die Zerstörung von Treibstofftanks kann zwar zu Treibstoffknappheit führen, legt aber keine Flugplätze lahm. Einen Flugplatz komplett zu zerstören und ihn dauerhaft außer Betrieb zu setzen, ist schwierig, da die Start- und Landebahnen repariert werden können. Sie sollten aufhören, den US-Propaganda-Behauptungen über massive Zerstörung Glauben zu schenken. Und woher wissen Sie, wie viele hochpräzise Raketen der Iran besitzt? Ich weiß es nicht, aber ich sehe immer wieder, dass der Iran mehrere Wellen von Präzisionsraketenangriffen auf Tel Aviv und Haifa sowie auf US-Stützpunkte und -Einrichtungen im gesamten Persischen Golf abfeuert.

    7) Die Tatsache, dass die USA aufgrund von Radarausfällen keine Möglichkeit zur Zielerfassung hatten, hat dem Iran offenbar nicht viel geholfen. Neuere iranische Raketen erreichen zwar ihr Ziel, aber das wäre unabhängig vom Zustand der Radarstationen der Fall gewesen.

    Sie beantworten Ihre Frage selbst. Ja, der Verlust der hochentwickelten Radarsysteme der USA hat sie blind gemacht, und infolgedessen können iranische Raketen durchkommen. Was ist also Ihre eigentliche Frage?

    Ich hatte heute Nachmittag ein ausgezeichnetes Gespräch mit Mario Nawfal über den aktuellen Stand des Krieges gegen den Iran:
    https://youtu.be/zbk6C7IKZUs

    Andrei Martyanov und ich verbrachten am Freitagnachmittag eine Stunde mit Randy Credico in seiner Sendung „ Live on the Fly “:
    https://youtu.be/3g-t1A9YMEU

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.03.2026

    "Lebenslang Bundespressekonferenz": Journalist Florian Warweg siegt im Gerichtsprozess um Zulassung

    freedert.online, 8 Mär. 2026 11:03 Uhr

    Die Bundespressekonferenz muss auch weiterhin den Journalisten der NachDenkSeiten Florian Warweg in den Befragungen der Bundesregierung dulden. Überraschend hat der Trägerverein seine Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil zurückgezogen, das Warweg das Teilnahmerecht bereits eingeräumt hatte.


    Quelle: Gettyimages.ru © Halil Sagirkaya/Anadolu


    Werden sich auch künftig über Fragen von Florian Warweg ärgern müssen: Vertreter der Bundesregierung in der BPK in Berlin (hier am 01.12.2025)


    Der Bundespresskonferenz e. V. hat seine Berufung gegen die Zulassung des Journalisten Florian Warweg (OAZ) zurückgenommen. Das gab Warweg am Sonnabend auf der Plattform X bekannt und fügte die erste Seite des Beschlusses des Berliner Kammergerichts bei, der die Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils feststellt.

    In erster Instanz war die BPK bereits zur Duldung des unbequemen Reporters verurteilt worden, dagegen wandte sich der Trägerverein mit seinem Rechtsmittel. Mitglied des Vereins darf er offenbar nicht werden, muss aber in den Fragestunden wie ein solches behandelt werden.


    Warweg: Auswärtiges Amt droht unverblümt Journalisten



    Warweg: Auswärtiges Amt droht unverblümt Journalisten







    Warweg kommentiert seinen (zumindest teilweisen) Prozesserfolg mit diesen Sätzen:

    "Ich kann jetzt also rechtssicher und de jure unbegrenzt an den Regierungspressekonferenzen und anderen Pressekonferenzen der BPK mit Fragerecht teilnehmen. Dieser Sonderstatus 'Fragerecht wie ein Mitglied', aber nicht offiziell Mitglied der BPK hat durchaus auch Vorteile. Ich muss mich da noch beraten, ob wir es bei diesem Status belassen oder ich nochmal Vollmitgliedschaft beantrage. Für die Tilo Js. und Matthias Ms. dieser Republik heißt dies leider, 'Der Traum ist aus' mich aus der BPK schmeißen zu wollen ..."



    Screenshot_2026_03_09_at_14_04_12_Lebenslang_Bundespressekonferenz_Journalist_Florian_Warweg_siegt_im_Gerichtsprozess_um_Zulassung_RT_DE


    Die Bundespressekonferenz ist ein privater Verein von Journalisten, der die regelmäßigen Regierungspressekonferenzen in Berlin veranstaltet. Ein Zugang zu den Veranstaltungen entscheidet, welche Journalisten die Bundesregierung direkt befragen können. 

    Warweg war von der BPK nicht zugelassen worden und klagte. Im Juli 2023 bekam er vor dem Landgericht Berlin teilweise Recht und durfte fortan an den Pressekonferenzen "wie ein Mitglied" teilnehmen. Auch ein privater Verein müsse, so das Landgericht, die Pressefreiheit und den Gleichbehandlungsgrundsatz beachten, wenn er einen zentralen Zugang zur politischen Kommunikation organisiert. Die Bundespressekonferenz legte gegen das Urteil im August 2023 Berufung ein, die nunmehr zurückgenommen wurde.

    Mehr zum ThemaGericht: BPK muss Florian Warweg Zugang gewähren


    Screenshot_2026_03_09_at_14_06_08_Baden_W_rttemberg_Gr_ne_mit_knappem_Sieg_SPD_st_rzt_historisch_ab_RT_DE

    Video https://rumble.com/v75x9x0-teil-unserer-politik-auswrtiges-amt-droht-kritischen-journalisten-mit-sankt.html Dauer  Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/inland/272491-lebenslang-bundespressekonferenz-warweg-siegt-im-prozess-um-zulassung/


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    08.03.2026

    Trump fordert Staatschefs in Lateinamerika auf, Militärs im Innern einzusetzen

    freedert.online, 8 Mär. 2026 15:08 Uhr, 

    Will US-Präsident Donald Trump Militärdiktaturen in Lateinamerika installieren? Bei einem Gipfeltreffen mit zwölf Staatschefs aus Südamerika forderte er diese auf, ihr Militär gegen die Zivilbevölkerung einzusetzen – im Kampf gegen Drogenhandel. Die USA würden dies mit Raketenbeschuss unterstützen.


    Trump fordert Staatschefs in Lateinamerika auf, Militärs im Innern einzusetzen

    US-Präsident Donald Trump und der argentinische Präsident Javier Milei in Washington, 14. Oktober 2025



    Am Samstag lud US-Präsident Donald Trump lateinamerikanische Staatschefs zu einem Gipfeltreffen in seinen Golfclub Doral in der Nähe von Miami ein. Auf der Versammlung namens "Shield of the Americas" (Amerikas Schutzschild) forderte Trump die zwölf versammelten Staatschefs auf, die USA im Kampf gegen südamerikanische Drogenkartelle zu unterstützen. Die Länder sollten mit eigenen Streitkräften gegen "die Drogenkartelle" in ihren Ländern vorgehen. 


    Warum Lateinamerika sich weigerte, Maduro zu helfen






    Analyse

    Warum Lateinamerika sich weigerte, Maduro zu helfen





    Die USA könnten begleitend US-Raketenangriffe auf Drogenbosse durchführen, erklärte Trump am Samstag. Zu den Staatschefs, die am Gipfel "Shield of the Americas" teilnahmen, gehörten unter anderem Javier Milei aus Argentinien, Daniel Noboa aus Ecuador und Nayib Bukele aus El Salvador. Die ausgesprochene Härte von Bukeles Sicherheitspolitik gelte vielen in der Region als Vorbild, kommentierte Le Monde die Lage in El Salvador.

    Wie die französische Zeitung am Samstag berichtete, forderte der US-Präsident von verbündeten Ländern in Lateinamerika "harte Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität" in der Region. Dafür gründete er eine Koalition aus 17 Nationen gegen Kartelle. Laut Angaben des Weißen Hauses verpflichteten sich diese Nationen, mit "harter Gewalt gegen Sicherheitsbedrohungen" vorzugehen. Trump habe ein Dutzend konservative Politiker aus Lateinamerika und der Karibik in seinen Golfclub Doral in der Nähe von Miami eingeladen. Diesen habe er versprochen: 

    "Wir arbeiten mit Ihnen zusammen, um alles zu tun, was wir tun müssen. Wir werden Raketen einsetzen. Sie wollen, dass wir Raketen einsetzen? Die sind extrem präzise (...) Das ist das Ende für dieses Kartellmitglied. Aber wir werden alles tun, was Sie brauchen (...) Der einzige Weg, diese Feinde zu besiegen, ist, die Macht unserer Streitkräfte zu entfesseln." 

    Kubas Regierungsvertreter seien nicht in Trumps Golfclub eingeladen worden. Aber gegenüber den anwesenden Staatschefs habe Trump seine jüngsten Warnungen gegenüber Kuba bekräftigt. Nach Ausschaltung der Staatschefs in Venezuela und in Iran sei Kuba als Nächstes "im Visier". Dazu habe Trump erläutert: 

    "Ich werde mich um Kuba kümmern (...) Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl. Sie haben eine schlechte Philosophie, sie haben ein schlechtes Regime, das schon seit Langem schlecht ist (...) Kuba befindet sich in seinen letzten Lebensmomenten."

    Mehr zum Thema – Entgrenzte militärische Gesetzlosigkeit der USA unter Trumps 2.0

     

    Screenshot_2026_03_09_at_14_18_38_Trump_fordert_Staatschefs_in_Lateinamerika_auf_Milit_rs_im_Innern_einzusetzen_RT_DE

    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/edurh86dfkhuxrfy/US-Mordlust_macht_Schule_Merz_ist_begeistert7x046.mp3 Dauer  Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/amerika/272283-trump-kuba-wird-ebenfalls-fallen/


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    08.03.2026

    Krieg gegen Iran ...in Kürze

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 8. März 2026, 18:37 Uhr


    RTDE-Liveticker-Krieg-gegen-Iran 8.3.2026

    Russischer Botschafter in London zum Iran-Krieg:
    Wir sind nicht neutral


    Der Sender Sky News veröffentlichte ein Interview mit Andrei Kelin, dem Botschafter der Russischen Föderation im Vereinigten Königreich. Der russische Diplomat äußerte sich dabei auch zur Haltung Russlands in dem von den USA und Israel vom Zaun gebrochenen Krieg gegen Iran.
    Gegenüber dem Journalisten Trevor Philipps erklärte Kelin: "Wir sind im Iran-Krieg nicht neutral." Damit stellte er sich eindeutig auf die Seite des angegriffenen Landes. Kelin betonte, Russland würde Iran unterstützen, sollte Teheran um Unterstützung bitten. In diesem Fall werde Russland einen solchen Antrag ernsthaft prüfen und Hilfe leisten.
    Diese Auskunft erteilte Kelin als Antwort auf die Frage Philipps, ob Moskau in einer Situation, in der die meisten arabischen Länder Israel und die USA unterstützten, neutral bleiben würde. Philipps hatte darauf hingewiesen, dass Iran das verbündete Russland im Ukraine-Krieg mit Expertise und Ausrüstung unterstützt habe.
    Botschafter Kelin betonte ferner, die Sympathien Russlands stünden aufseiten seines Nachbarlandes Iran. Man habe aus historischer Sicht stets gute Beziehungen gepflegt. Bisher habe Iran aber noch nicht um Beistand oder Hilfe ersucht. Russland hege auch freundschaftliche Beziehungen zu den anderen Ländern am Persischen Golf und wünsche eine friedliche Beilegung des Konflikts. Der Krieg, den Israel und die USA gegen Iran führten, sei eine sehr negative Entwicklung. Es sei unfair, Iran die Schuld zuzuweisen, der lediglich auf die Angriffe antworte.


    Selenskij: Ukrainische Militärs schon morgen in Nahost für Drohnenbekämpfung
    Die ersten ukrainischen Militärangehörigen reisen morgen in den Nahen Osten. Dies gab der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij laut dem Telegram-Kanal Solowjow Live bekannt. Der Chef des Kiewer Regimes sagte:
    "Die ersten ukrainischen Militärangehörigen und Experten reisen morgen in den Nahen Osten, um die Länder des Persischen Golfs im Abschuss iranischer Drohnen zu schulen."
    Selenskij hatte zuvor angekündigt, Drohnenabwehrexperten in Länder des Nahen Ostens zu entsenden, angeblich auf Bitten der Vereinigten Staaten, die seiner Ansicht nach keinen zuverlässigen Schutz für Kiewer Einrichtungen gewährleisten könnten. Er gab weder die Anzahl der entsandten Spezialisten noch deren genauen Einsatzort bekannt.


    Trump: Iran hat die Mädchenschule selbst bombardiert
    US-Präsident Donald Trump behauptete, dass Iran selbst die Mädchenschule angegriffen habe. Sein Kriegsminister Pete Hegseth erklärte, dass die Ermittlungen noch andauerten allerdings Iran die einzige Partei sei, die Zivilisten angreife.
    Auf die Reporterfrage, was Trump von Iran wolle, antwortete er: "Es geht darum, dass sie kapitulieren oder dass niemand mehr da ist, der kapitulieren könnte."
    Siehe Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Trump-Iran-hat-die-M%C3%A4dchenschule-selbst-bombardiert:d


    https://transition-news.org/es-ekelt-uns-an-es-macht-uns-wutend
    8.3.2026

    «Es ekelt uns an, es macht uns wütend»
    Die in Deutschland lebende Iranerin Rana Issazadeh bringt in einem Facebook-Post ihren Unmut über die Unterstützung mancher ihrer Landsleute für den Angriff auf den Iran zum Ausdruck.  Wir veröffentlichen hier einen Facebook-Post der in Deutschland lebenden Iranerin Rana Issazadeh vom 1. März 2026.
    *******
    Zunächst einmal möchte ich mich bei allen Menschen ganz herzlich bedanken, die mir geschrieben und sich nach mir und meiner Familie im Iran erkundigt haben. Das bedeutet mir sehr viel. Ich möchte an dieser Stelle einige Dinge loswerden:

    Nicht-Iraner:innen können sich nicht vorstellen, wie es uns ergeht und wie polarisiert die iranische Gesellschaft mittlerweile geworden ist. Seit Jahren sehen wir zu, wie Saudi-Arabien, Israel und die USA Sender wie Iran International finanzieren, um die iranische Bevölkerung mit ihrer eigenen politischen Agenda zu indoktrinieren. Millionen und Abermillionen US-Dollar fließen seit Jahren rein in die Propaganda; die Figur Reza Pahlavi soll als einzige Alternative präsentiert werden und man muss sagen: Sehr viele Iraner:innen, gerade in der Diaspora, sind tatsächlich darauf reingefallen.

    Dies hat verschiedene Gründe; ein wesentlicher Grund ist eben, dass diese Sender mit ihrer Propaganda ohne Konkurrenz sind. Wir, linke, progressive Iraner:innen, haben keine mächtigen Staaten hinter uns, keine Millionen US-Dollar. Wir haben keine Sender, keine Stimme außer einigen sehr guten Influencern mit einer gewissen Reichweite. Unsere Stimmen, unsere Ideen haben sehr wenig Reichweite im Vergleich zur Omnipräsenz der Gegenseite, der rechten und pro-zionistischen Monarchiebewegung.

    Mit Entsetzen haben wir erleben müssen, wie unsere Landsleute, auch unsere eigenen Familien, sich von der Propaganda haben vereinnahmen lassen und vor allem: In den letzten Wochen haben wir eine unfassbare und erschreckende Radikalisierung erlebt. Ich hatte dazu mehrmals ausführlich geschrieben, in den Kommentaren verlinke ich die Beiträge. Damit Nicht-Iraner einen Eindruck bekommen, wie schlimm es auch in den Familien aussieht: Es gibt nicht nur Streit bis hin zu Kontaktabbruch innerhalb von Familien; es gibt Chats, die als Selbsthilfegruppen für derartige Fälle fungieren, wie man also psychisch-emotional mit einer derartigen familiären Situation umgeht.

    Daher möchte ich an dieser Stelle auch ganz deutlich sagen: Es ist für uns Iraner:innen unerträglich, dass andere Iraner, unsere eigenen Familienmitglieder sich für den Angriff der USA und Israels aussprechen und es kommt zu wirklich dramatischen Ereignissen.

    Was glaubt Ihr, wie tolerant wir gerade sind, wenn irgendwelche Nicht-Iraner damit kommen? Irgendwelche Leute, die meinen, sie hätten einen Plan über Iran, weil sie meinen, sie würden sich seit ein paar Jahren mit dem Iran beschäftigen. Und selbst wenn sie «Experten» wären: Den Preis für ihre Haltung zahlen nicht sie, sondern die iranische Bevölkerung. Es sind mittlerweile über 100 iranische Kinder getötet worden. Das ist der Preis. Den zahlt die iranische Bevölkerung innerhalb Irans.

    Also wagt es nicht, mit uns auch noch Diskussionen darüber zu führen, der Angriff sei der einzige Weg zur Befreiung. Es ekelt uns an, es macht uns wütend, wir sind alle, ähnlich wie im letzten Sommer, bei dem Israel den Iran ebenfalls völkerrechtswidrig angegriffen hatte, retraumatisiert. Die meisten von uns haben den schrecklichen Iran-Irak-Krieg immer noch in den Knochen; ich selbst bin in den ersten Tagen dieses Krieges auf die Welt gekommen und habe erst vor wenigen Jahren erfahren, dass diese Ereignisse psychologische Spuren bei mir hinterlassen haben.

    Gestern war ich in den ersten Stunden nach dem Angriff komplett wie gelähmt, konnte nur mit Familie telefonieren und Nachrichten lesen/hören.
    Im Januar habe ich begonnen, eine Iran-Reihe zu schreiben und bin nur bis Teil 3 gekommen. Die letzten Wochen waren leider sehr schwierig, in jederlei Hinsicht und ich konnte meine Reihe bislang nicht fortsetzen. Sie wird aber fortgesetzt; darüber hinaus habe ich mich mit anderen linken Iraner:innen zusammen getan, um unsere Perspektive zu den Ereignissen im Iran aufzuzeigen. Wir machen uns keine Illusionen darüber, dass wir keine Millionen Dollar und ganze Fernsehsender hinter uns haben und daher kein Gegengewicht in dem Sinne aufbauen können. Wir halten es dennoch für wichtig, zu zeigen, dass wir viele sind und dass die monarchistisch-rechte, zum Teil faschistische Bewegung nicht die Iraner:innen repräsentiert. Infos dazu folgen.


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    08.03.2026

  • Der Wunsch nach Frieden
  • Künstler gegen Krieg

  • seniora.org, vom 2. Mai 2017

    An das Publikum

    O hochverehrtes Publikum,
    sag mal: Bist du wirklich so dumm,
    wie uns das an allen Tagen
    alle Unternehmer sagen?

    Jeder Direktor mit dickem Popo
    spricht: "Das Publikum will es so!"
    Jeder Filmfritze sagt: "Was soll ich machen?
    Das Publikum wünscht diese zuckrigen Sachen!"
    Jeder Verleger zuckt die Achseln und spricht:
    "Gute Bücher gehn eben nicht!"
    Sag mal, verehrtes Publikum:
    Bist du wirklich so dumm?

    So dumm, daß in Zeitungen, früh und spät,
    immer weniger zu lesen steht?
    Aus lauter Furcht, du könntest verletzt sein;
    aus lauter Angst, es soll niemand verhetzt sein;
    aus lauter Besorgnis, Müller und Cohn
    könnten mit Abbestellung drohn?
    Aus Bangigkeit, es käme am Ende
    einer der zahllosen Reichsverbände
    und protestierte und denunzierte
    und demonstrierte und prozessierte...
    Sag mal, verehrtes Publikum:
    Bist du wirklich so dumm?

    Ja dann...
    Es lastet auf dieser Zeit
    der Fluch der Mittelmässigkeit.
    Hast du so einen schwachen Magen?
    Kannst du keine Wahrheit vertragen?
    Bist also nur ein Griesbrei-Fresser-?
    Ja, dann...
    Ja, dann verdienst dus nicht besser

    (Kurt Tucholsky)

    Tucholsky verfasste dieses Gedicht schon in den 30er Jahren. Dessen provokativer Inhalt hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner brennenden Aktualität eingebüsst, im Gegenteil! (mitgeteilt von Peter Küpfer, www.text-schmied.ch )



    Info: https://seniora.org/wunsch-nach-frieden/kuenstler-gegen-krieg/an-das-publikum


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    08.03.2026

    [NWO] vermutliche einer meiner letzten Arbeiten zur Demokratie und Ökonomie

    aus e-mail von NWO-Liste, 17:42 Uhr


    Hallo Freunde der NWO!

    Bei Interesse zur Kenntnisnahme.

    Der letzte Beitrag auf der letzten Datei ist eine Buchbesprechung zur NWO von Gesell aus dem Jahr 1950 aus dem Umfeld von Ludwig Erhard.

    Es grüßt Tristan Abromeit


    Die neuesten Texte / Arbeiten:




    182.0.1
    Start
          Unsere Demokratie droht mit Selbstmord,
          weil ihr von den herrschenden und schlafenden
          Schein-Demokraten ihre Entfaltung verhindert wird.
          Von Tristan Abromeit, Anfang 2026
          (23 Seiten / 340 KB)
    182.0.2
    Hauptteil
          Unsere Demokratie droht mit Selbstmord
          Auf der Suche nach Frieden und Freiheit und über die Quellen des Unheils –
          eigene und fremde Texte von Tristan Abromeit, Anfang 2026
          (132 Seiten / 6.23 MB)
    182.0.3
    Übersicht der Anhänge
          (zum Teil selbständige, fremde Texte)
          zur Textreihe 182 / Gedenken an ... / Motivation / Hinweise.
          (13 Seiten / 2.45 MB)
    182.1
    182.1.Hendrick.Bollwerk.Auszuege.pdf
          (50 Seiten / 23.7 MB)
    182.2
    182.2.Dahrendorf.Demokratie.aus.der.Basis.pdf
          (14 Seiten / 124 KB)
    182.3
    182.3.Gruenes.Wachstum.Frank.Bohner.pdf
          (6 Seiten / 3.38 MB)
    182.4
    182.4.BpB.zur.Geschichte.BRD.pdf
          (62 Seiten / 22.5 MB)
    182.5
    182.5.Siegbert.Wolf.zu.S.Gesell.Hess.Rundf.1981.pdf
          (58 Seiten / 39.1 MB)
    182.6.I
    182.6.Teil.I.Sturm.Ziemer.Bild.Biographie.pdf
          (15 Seiten / 1.24 MB)
    182.6.II
    182.6.Teil.II.BpB.Sturm.Ziemer.pdf
          (71 Seiten / 27.4 MB)
    182.7
    182.7.Themen.Zeitschrift.3.Weg.1999.4.pdf
          (21 Seiten / 19.2 MB)
    182.8
    182.8.Fritz.Schwarz.Christen.Geld.pdf
          (20 Seiten / 15.4 MB)
    182.9
    182.9.Informationssplitter.zum.Verleger.Rudolf.Zitzmann.pdf
          (13 Seiten / 14.3 MB)
    182.10
    182.10.Peter.Kafka.Zeit.zum.Aufstehen.pdf
          (35 Seiten / 26.9 MB)
    182.11
    182.11.Engeldahl.Dollarsystem.pdf
          (22 Seiten / 14 MB)
    182.12
    182.12.Keynes.pol.Philosophie.Gesell.pdf
          (13 Seiten / 9.09 MB)
    182.13
    182.13.Markt.Zins.Rabbinen.pdf
          (18 Seiten / 7.53 MB)
    182.14
    182.14.TA.Proudhon.pdf
          (3 Seiten / 1.66 MB)
    182.15
    182.15.FAIRCONOMY.die.Zeitschrift.der.INWO.pdf
          (2 Seiten / 244 KB)
    182.16
    182.16.Hinweise.auf.HW.und.SGT.pdf
          (7 Seiten / 5.27 MB)
    182.17
    182.17.Santiago.Fernandes.Korrespondenz.u.Artikel.pdf
          (23 Seiten / 7.41 MB)
    182.18
    182.18.Boisguilbert.Auszuege.pdf
          (29 Seiten / 308 KB)
    182.19
    182.19.Juden.Handwerk.R.Seubert.pdf
          (20 Seiten / 16.9 MB)
    182.20.I
    182.20.I.Zitate.Systemfehler.pdf
          (4 Seiten / 1.76 MB)
    182.20.II
    182.20.II.Zitatenbank.Plettenbacher.pdf
          (72 Seiten / 1.97 MB)
    182.21
    182.21.Carl.Ibs.Wachstum.Wirtschaftswachstum.pdf
          (17 Seiten / 10.3 MB)
    182.22
    182.22.H.Weitkamp.Die.Fabian.Society.und.SG.pdf
          (22 Seiten / 13.7 MB)
    182.23
    182.23.E.Lindner.warum.sind.wir.so.wenige.pdf
          (30 Seiten / 18.7 MB)
    182.24
    182.24.Waehrung.und.Wirtschaft.Erhard.Lautenbach.pdf
          (22 Seiten / 14.4 MB)
    182.25
    182.25.Adenauer.Churchill.u.andere.pdf
          (30 Seiten / 11.5 MB)
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    182.35
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    182.36
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    182.37
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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.03.2026

    US-Krieg gegen Iran – Trumps Flucht nach vorn

    freedert.online, 8 Mär. 2026 07:30 Uhr, 

    US-"Friedenspräsident" Donald Trump führt seit dem 28. Februar 2026 zusammen mit Israel Krieg gegen Iran. Was er in seinem Präsidentschaftswahlkampf 2025 lautstark als verfehlte Politik seiner Amtsvorgänger kritisierte, praktiziert er nun auch. Mit umso offenerer Brutalität. Eine Erklärung.


    US-Krieg gegen Iran – Trumps Flucht nach vorn© US-Regierung, Website des 

    Weißen Hauses


    Mitglieder des "Glaubensbüros" im Weißen Haus stärken US-Präsident Donald Trump den Rücken für den Krieg gegen Iran. (5. März 2026)


    Nachvollziehbarerweise ist ein US-Präsident in einer imperialen Oligarchie-Plutokratie Produkt und Gefangener dieser Struktur und ihrer diversen Machtfraktionen statt eigenständiger Akteur.

    Psychologisierungen über Donald Trumps Persönlichkeit erklären nicht die strukturelle Bedingtheit seines Handelns. Seine Persönlichkeit ist selbst Ausdruck der strukturellen Bedindungen, die sie geprägt haben.


    Real existierende "Demokratie" – "Versagen der Institutionen"?





    Meinung

    Real existierende "Demokratie" – "Versagen der Institutionen"?






    Diese Struktur war und ist als Oligarchie-Plutokratie und schließlich als Imperium von Grund auf korrupt.

    Das war und ist offensichtlich, auch für Trump. Dass er damit Wahlkampf gegen die US-Kriege und den Politik-Sumpf ("drain the swamp") gemacht hat, liegt auf der Hand. Dagegen, dass er dabei absichtlich gelogen hat, spricht, wie das System mit ihm umgegangen ist ("Lawfare", Mordanschläge).

    Jemand, der so "dumm wie ein Kleinkind" ist, wie einige Kritiker immer wieder behaupten, schafft es kaum so weit, dass ein System so gegen ihn vorgehen muss.

    Ebenso wenig muss man bei Trump irgendein "4D-Schach" bemühen, das er angeblich spielt. Das ist völlig unnötig, wenn offensichtlich ist, in welchem korrupten System er als Teil dessen steckt. Da braucht es tatsächlich nur den von Trump behaupteten "gesunden Menschenverstand", beziehungsweise den Rest davon, den es bei solcher Korruption überhaupt noch geben kann.

    Immer wieder die "Ignoranz Trumps" zu kritisieren, wirkt dann selbst ignorant. Wie soll man in einem derart korrupten System, das zu allem fähig ist, "informiert" handeln (können) – außer sich in einer solchen Schlangengrube auf das zu konzentrieren und auf das zu vertrauen, was einem selbst als "Hausverstand" übrig und möglich ist?

    Das System ist stärker als sein Amt. Dass Trump so weit gekommen ist, zeigt, dass er tatsächlich in der Lage war, sich gegen massive Widerstände durchzusetzen – und dass er so seine realen Möglichkeiten im Amt des Systems gegen dieses System schließlich überschätzen musste. Nur, hätte er es überhaupt anders angehen können?


    Politik mit Betrug und Verbrechen – und Realitätssinn?






    Meinung

    Politik mit Betrug und Verbrechen – und Realitätssinn?





    Dass dann gerade Trump derart vor aller Augen umfällt, zeigt umso deutlicher, was los ist.

    Ebenso, dass er nun als Umfaller umso drastischer die Flucht nach vorn antritt. Ihm bleibt gar keine andere Möglichkeit, als alles auf eine Karte zu setzen, weil es nur diese Karte gibt. Denn auch dafür, sein Amt aufzugeben, ist es zu spät. Das System würde ihn (und seine Leute) ohne den "Schutz des Amtes" sofort völlig vernichten, allein, um ein Exempel an ihm zu statuieren, was ein US-Präsident (mit seinen Leuten) zu tun und zu lassen hat. Der Krieg käme so oder so. Nun gegen Iran.

    Dieses ganze Offensichtliche bis zum Äußersten zu treiben, bleibt dann als "Trumps Verdienst".

    Das einzig Gute ist, dass dieses System nun zu weit über seine Grenzen hinausgeht und sich genauso übernimmt wie Trump. Einen Rückwärtsgang gibt es in einem derart korrupten System nicht. Es kann nur an sich selbst scheitern. Wir werden es sehen.

    Mehr zum Thema – USA und Venezuela – viel Lärm um viel?


    Screenshot_2026_03_08_at_12_33_20_US_Krieg_gegen_Iran_Trumps_Flucht_nach_vorn_RT_DE

    Video https://rumble.com/v76rdr8-ex-militrplaner-iraner-sind-uerst-widerstandsfhig-und-werden-uns-ble-kopfsc.html Dauer 3:51Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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    08.03.2026

    Trump: Iran hat die Mädchenschule selbst bombardiert

    freedert.online, 8 Mär. 2026 12:22 Uhr

    US-Präsident Donald Trump behauptete, dass Iran selbst die Mädchenschule angegriffen habe. Sein Kriegsminister Pete Hegseth erklärte, dass die Ermittlungen noch andauerten allerdings Iran die einzige Partei sei, die Zivilisten angreife. Auf die Reporterfrage, was Trump von Iran wolle, antwortete er: "Es geht darum, dass sie kapitulieren oder dass niemand mehr da ist, der kapitulieren könnte."


    Screenshot_2026_03_08_at_12_37_58_Trump_Iran_hat_die_M_dchenschule_selbst_bombardiert_RT_DE

    Video https://rumble.com/v76t64o-trump-iran-hat-die-mdchenschule-selbst-bombardiert.html     Dauer 1:12 Min.

    Quelle: RT


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    Weiteres: 




    RTDE-Liveticker-Krieg-gegen-Iran 8.3.2026

    Trump über Iran: "Sie schneiden Babys die Köpfe ab"

    Auf die Frage, ob die USA eine Entsalzungsanlage in Iran angegriffen hätten, sagte Präsident Trump, 
    die Iraner gehörten zu den "bösartigsten Menschen, die es je auf Erden gegeben hat".

    "Sie schneiden Babys die Köpfe ab – sie zerhacken Frauen in zwei Hälften …"

    "Ich weiß nichts über Entsalzungsanlagen, außer dass ich sagen kann: 
    Wenn sie sich über Entsalzungsanlagen beschweren, 
    beschweren wir uns darüber, dass sie Babys nicht die Köpfe abhacken sollten."


    Trumps Gesandter Steve Witkoff und Verteidigungsminister Pete Hegseth nickten zustimmend.


    Im Video HIER  (https://x.com/infolibnews/status/2030434514288140516?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2030434514288140516%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fde.rt.com%2Fder-nahe-osten%2F269469-liveticker-us-israel-krieg-gegen%2F)



    Ein US-Schlag gegen eine Entsalzungsanlage auf der Insel Qeschm hat gestern die 
    Wasserversorgung von 30 iranischen Dörfern unterbrochen.


    Info: 


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    08.03.2026

    8. März Internationaler Frauentag

    aus e-mail von Irene Eckert, 8. März 2026, 9:13 Uhr


    Screenshot_2026_03_08_at_12_25_34_E_Mail_Thomas_Bauer_htp_Webmail

    Dank an Helga und Glückwunsch an alle engagierten Frauen der Erde, die der Bedeutung dieses Tages eingedenk, nicht nachlassen für Frieden und Gerechtigkeit zu kämpfen. Irene

    Frauentag 1914 Als 1911 der Internationale Frauentag in Kopenhagen auf dem Kongress der Sozialistischen Frauen-Internationale auf Vorschlag von Clara Zetkin beschlossen wurde, standen der Kampf um Gleichberechtigung, Wahl- und Stimmrecht  für Frauen, Frieden und Frauenerwerbsarbeit, Arbeitsschutzgesetze, ausreichenden Mutter- und Kinderschutz, den Achtstundentag, gleichen Lohn bei gleicher Arbeitsleistung, Mindestlöhne auf Agenda der engagierten Frauen. Millionen Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA gingen für diese Forderungen auf die Straße. „Nicht wie das Veilchen im Moose…. Brot und Rosen“ forderten die streikenden Textilarbeiterinnen in USA vor 115 Jahren.

    Heute ist der 8. März in Angola, Armenien, Aserbaidschan, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Laos, Madagaskar, Moldawien, in der Mongolei, in Nepal, Russland, Sambia, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, in der Ukraine, in Usbekistan, Vietnam, Weißrussland und Zypern ein gesetzlicher Feiertag. In der VR China ist der Nachmittag für Frauen arbeitsfrei.

    Von einer politisch bewussten Demonstration der Arbeiterinnen, Gewerkschaften und Sozialistinnen hat sich der 8. März für alle Frauen weltweit geöffnet, die sich für Frieden, Gleichberechtigung und humanitäre Entwicklung auf allen Ebenen vernetzen wollen.
    1975 erklärten auch die Vereinten Nationen den 8. März zum Internationalen Frauentag. Seit 1980 wird der Internationale Frauentag auch noch im Europäischen Parlament gewürdigt und ein Bericht zur Lage der Frau in der Europäischen Union vorgelegt.

    Verhinderung von Kriegen und friedliche Konfliktlösungen auf zvilisatorischen Niveau können nur mit Geschlechtergerechtigkeit, Beteiligung von Frauen an allen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Entscheidungen erreicht werden. Die Vereinten Nationen legen für den UN-Tag 8. März jedes Jahr ein neues Motto fest, unter das sie ihre Veranstaltungen stellen wie: „menschenwürdiger Arbeit“.

    Laut Statistischem Bundesamt wurden pro Jahr 96 Mrd. unbezahlter Arbeit erbracht – fast doppelt so viel wie bezahlte Arbeitsstunden (56 Mrd.). Letztere überwiegend von Frauen. Erwerbsarbeit kann nicht allein als Quelle von gesellschaftlichem Reichtum gesehen werden.  Das  wirft die Frage auf, ob die ungleiche Bewertung bei der Arbeitsteilung in Produktions- und Reproduktionsarbeit (‚Marktökonomie’ versus ‚Sorgeökonomie’) der Realität angemessen ist und wobei technische Entwicklungen Entlastung und wobei Dehumanisierung ist.

     

    Lied der streikenden Textilarbeiterinnen in USA 1912: Brot und Rosen noch aktuell:

     

     

    1. Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag, durch all die dunklen Küchen und wo grau ein Werkshof lag, beginnt plötzlich die Sonne uns‘re arme Welt zu kosen, und jeder hört uns singen: Brot und Rosen
    2. Wenn wir zusammen geh‘n kämpfen wir auch für den Mann weil unbemuttert kein Mensch auf die Erde kommen kann. Und wenn ein Leben mehr ist, als nur Arbeit Schweiss und Bauch, woll'n wir mehr - gebt uns das Brot, doch gebt uns die Rosen auch!
    3. Wenn wir zusammen geh‘n,  geh‘n uns‘re Toten mit, ihr ungehörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied, sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst erschöpft nie Ruh, drum kämpfen wir ums Brot und wollen die Rosen dazu.
    4. Wenn wir zusammen geh‘n, kommt mit uns ein bessrer Tag. Die Menschen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag. Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Grossen! Her mit dem ganzen Leben: BROT UND ROSEN!

     

    Lied vertont. Ruhr Chor:  https://www.youtube.com/watch?v=MVoAD5GfG5w

     

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    08.03.2026

    Bremer Friedensforum - Newsletter vom 08.03.2026

    aus e-mail von Bremer Friedensforum - Redaktion, 8. März 2026, 7:19 Uhr


    Bremer Friedensforum - Interessant zu wissen:
    Irak, Libyen, Afghanistan, Iran – same procedure …
    Photo
    07.03.2026
    Nur 5 Tage nach dem Israelisch/US- Amerikanischen Angriff auf Iran hat gestern das ARD – Nachrichtenmagazin Monitor einen sehr aufschlussreichen Beitrag gesendet. Anhand von drei historischen Vergleichen – Irak, Libyen, Afghanistan – zieht Monitor eine verheerende Bilanz für vorangegangene Regime-…
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    Ostermarsch 2026 in Bremen –
    die Plakate sind fertig
    Photo
    05.03.2026
    Der Ostermarsch 2026 in Bremen kündigt sich an – die Plakate und Flyer sind fertig. Wer schon einen Blick darauf werfen will: hier der Flyer zum Download. Flyer Vorderseite (Download) Flyer Rückseite (Download)
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    Fabian Scheidler in Bremen –
    ein Rückblick
    Photo
    04.03.2026
    Friedenstüchtig – Wege aus der Ohnmacht Fabian Scheidler, Autor von „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ und „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“, traf mit seinem neuen Buch „Friedenstüchtig. Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen“…
    Weiterlesen …
    Fabian Scheidler –
    Friedenstüchtig (Interview und Diskussion)
    Photo
    28.02.2026
    Auf Einladung von DiEM25 und dem Bremer Friedensforum gastiert der freie Journalist und Autor Fabian Scheidler („Das Ende der Megamaschine“ u.a.) am Montag, 2. März 2026 um 19:00 Uhr in Bremen (Saal Heinrichstraße 11) , um über sein aktuelles Buch…
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    5. März: Schulstreik gegen Wehrpflicht
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    28.02.2026
    Am 5. Dezember hat die Bundesregierung im Bundestag gegen unseren Willen über unsere Zukunft entschieden und hat erste Schritte hin zur Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen: verpflichtende Fragebögen für junge Männer ab jetzt, verpflichtende Musterung ab Juli 2027. Die Mehrheit der…
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    Offener Brief aus Brüssel
    zum 4. Kriegsjahr in der Ukraine
    Photo
    25.02.2026
    Dass wir Europäer von Jekaterinburg im Ural bis Lissabon am Atlantik in den letzten vier Jahren nicht in der Lage waren, den Ukrainekrieg durch eine friedliche Lösung zu beenden, ist eine große Schande. Und dass dieser Krieg nun in sein…
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    08.03.2026

    Trump lässt sich im Oval Office segnen

    aus e-mail von Doris Pumphrey, vom 7. März 10:58 Uhr


    "Wahnsinnige und religiöse Fanatiker" –
    Trump lässt sich im Oval Office segnen

    Die harte Rhetorik der USA gegenüber Teheran sorgt derzeit im Netz für Spott und hitzige Diskussionen.
    Zu Beginn der militärischen Eskalation bezeichnete US-Außenminister Marco Rubio die iranische Führung als eine Herrschaft von "Wahnsinnigen und religiösen Fanatikern".
    Derweil ließ sich Präsident Donald Trump am Donnerstag im Oval Office dabei filmen, wie er sich von einem Gebetskreis evangelikaler Geistlicher durch Handauflegen segnen ließ.

    Siehe im Video: 


    Screenshot_2026_03_08_at_12_06_42_Wahnsinnige_und_religi_se_Fanatiker_Trump_l_sst_sich_im_Oval_Office_segnen


    Screenshot_2026_03_08_at_12_09_13_Wahnsinnige_und_religi_se_Fanatiker_Trump_l_sst_sich_im_Oval_Office_segnen

    Video https://rumble.com/v76pwy6-wahnsinnige-und-religise-fanatiker-trump-lsst-sich-im-oval-office-segnen.html Dauer 1:47  Min. 


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    08.03.2026

    Abschied vom Völkerrecht, Merz hat Muffensausen – und Zypern kapituliert

    lostineu.eu, vom 7. März 2026

    Die Watchlist EUropa vom 07. März 2026 – heute mit der Wochenchronik. Die Themen: Der völkerrechtswidrige Krieg gegen Iran, die deutsche Haltung und die Folgen für den EU-Vorsitz.

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    Was war das wichtigste Ereignis der vergangenen Woche? Die Gegenwehr des Iran nach dem – wie wir mittlerweile wissen – von langer Hand geplanten Angriff aus Israel und den USA? Der Flächenbrand im Nahen und Mittleren Osten, der auch die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft zieht?

    War es die Unterwürfigkeit, mit der Kanzler Merz bei seinem Besuch in Washington ganz EUropa beschämte? Oder war es die Standfestigkeit, mit der der spanische Premier Sanchez den Krieg ablehnte? Soll man das neuerliche Versagen der europäischen Außenpolitik festhalten?

    Nicht nur die Reaktionen von Kallas, von der Leyen und Costa waren erbärmlich. Costa brachte das Kunststück fertig, noch am Freitag – eine Woche nach Beginn des Angriffskriegs – vor einer “Eskalation” zu warnen (sie war längst da) und dem Iran die alleinige Schuld zu geben…

    Außenpolitik liegt in Trümmern

    Bitter ist auch, dass die EU-Granden nicht eine Sekunde innegehalten und ihr Scheitern reflektiert haben. 20 Jahre lange hat die EU für eine friedliche und diplomatische Lösung des Iran-Konflikts gekämpft. Nun liegt diese Politik in den Trümmern von Teheran begraben.

    Im Bombenhagel ist allerdings nicht nur der Versuch einer eigenständigen europäischen Nahostpolitik untergegangen. Auch das Völkerrecht ist auf der Strecke geblieben. Zum ersten Mal haben Kanzler Merz und andere EU-Politiker erklärt, daß das Völkerrecht nicht mehr relevant sei.

    Er werde jetzt nicht mit US-Präsident Trump über rechtliche Fragen diskutieren, sagte Merz bei seinem Besuch in Washington. Sie unterstütze den Regimewechsel, den Trump mit der Ermordung von Ayatollah Ali Chamenei anstrebt, erklärte EU-Kommissionschefin von der Leyen.

    Nun gilt das Recht des Stärkeren

    Das iranische Regime stelle eine globale Bedrohung dar, deshalb könne man das Völkerrecht in diesem Krieg nicht anwenden, behauptete Parlamentspräsidentin Metsola. Zwar gab es auch andere Stimmen. Spanien hat den Krieg für völkerrechtswidrig erklärt, Frankreich meldete Zweifel an.

    Doch de facto hat sich die EU nun endgültig vom Völkerrecht verabschiedet, wie  E. Mamedov in “telepolis” festhält. Was bei der Münchener (Un-)Sicherheitskonferenz noch bedauernd und kritisch rüberkam – der Abschied von der “regelbasierten Ordnung” – wird affirmativ bekräftigt.

    Statt Völkerrecht gilt nun das Recht – also die Macht – des Stärkeren. Damit entfällt aber auch die Basis der Zusammenarbeit in internationalen Organisationen wie der UNO oder der EU – und die Legitimation für eine friedliche Lösung im Krieg um die Ukraine…

    Siehe auch meine Kolumne im “Makroskop”: “Die europäische Außenpolitik liegt in Trümmern. Zu diesem Thema gibt es auch ein interessantes Video vom “Spiegel”: Ist das Völkerrecht am Ende? (u.a. mit Richard David Precht) 

    P.S. Übrigens liegt nicht nur das Völkerrecht am Boden, sondern auch die Diplomatie. Wer will noch mit den USA verhandeln, nachdem sie Verhandlungen zweimal – in Venezuela und in Iran – zum Sturz eines von der UNO anerkannten Politikers genutzt haben? Im Iran wurde Ajatollah Ali Chamenei sogar ermordet – und kein einziger EU-Politiker hat dies verurteilt…

    ebo

    ebo

    EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

    Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂

    Was war noch?

    Merz bekommt Muffensausen. Nachdem er US-Präsident Trump zunächst noch einen Blankoscheck für den Krieg gegen Iran ausgestellt hatte, bekommt Kanzler Merz es nun offenbar mit der Angst zu tun. Merz warnt vor einem „endlosem Krieg“ und dem Zerfall des Iran. Mit zunehmender Dauer und einer Ausweitung der Kampfhandlungen nähmen die Risiken für die Sicherheit Israels sowie der gesamten Golfregion zu, schrieb er in einer Erklärung.Zu spät – Trump hat die “bedingungslose Kapitulation” des Iran gefordert und gedroht, den Krieg zur Not bis September weiter zu führen…

    Selenskyj droht Orban. „Wir hoffen, dass eine Person in der Europäischen Union die 90 Milliarden Euro nicht blockieren wird und die ukrainischen Kämpfer Waffen bekommen, andernfalls geben wir die Adresse dieser Person unseren Jungs weiter, auf dass sie ihn anrufen und mit ihm in ihrer Sprache reden“, sagte Selenskyj mit Blick auf Ungarns Regierungschef Orban. – Das ging selbst der EU-Kommission zu weit – sie hat sich von Selenskyj distanziert. Jedenfalls ein bißchen…

    Zypern kapituliert. Wegen des Iran-Krieges werden die für diesen Monat in Zypern geplanten “physischen” EU-Treffen abgesagt. Alle für März auf der Mittelmeerinsel angesetzten Treffen mit dem zyprischen EU-Vorsitz würden entweder online abgehalten oder verschoben, teilte ein Regierungsvertreter mit. Als Grund nannte er unter anderem die Beeinträchtigungen des Flugverkehrs infolge des Iran-Krieges. – Zypern lehnt den Krieg übrigens ab, wird aber nolens volens hineingezogen

    Die meistgelesenen Beiträge der Woche:

    Orban Selenskyj
    Krieg um die Ukraine: Selenskyj droht Orban mit Militäreinsatz 6. März 2026

    Die politischen Sitten verrohen immer mehr. Nicht nur in den USA und Israel, wo man zur kaltblütigen und von langer Hand geplanten Ermordung von Politikern übergeht – sondern auch in der Ukraine.

    Mehr

    Lost in EUrope Logo
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    Merz bei Trump

    “Merz kann Trump” – in Brüssel und Madrid sieht man das anders 4. März 2026

    Kanzler Merz habe sich bei seinem dritten Besuch bei US-Präsident Trump gut geschlagen, heißt es in Berlin. Doch in Brüssel und Madrid sieht man das völlig anders. Merz wirkte wie Trumps treuer Pudel.

    Mehr

    Starmer

    Krieg gegen Iran erreicht Europa – via UK und Zypern 2. März 2026

    Die meisten europäischen Länder haben sich hinter den Angriffskrieg der USA und Israels gestellt – allen voran Deutschland, Frankreich und UK (die sog. E3). Nun wird die nächste Schwelle überschritten.

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    6 Comments

    1. european
      8. März 2026 @ 09:01

      Ich frage mich, wo eigentlich die deutsche Bevölkerung steht. Man liest und sieht viele videoclips von Demonstrationen gegen den Iran-Krieg in vielen Ländern. Selbst hier in UK waren die Bürger gestern landesweit in großer Zahl auf der Straße. In Deutschland scheint man auch zu demonstrieren, aber “für die Befreiung” des Irans, was immer auch damit gemeint ist.

      Früher dachte ich immer, dass nur die Bundesregierung der Geisterfahrer ist. Mittlerweile muss man sich fragen, wie groß der Anteil der Bevölkerung ist, der in diesem Geisterfahrerbus sitzt. Hat die Propaganda der öffentlich-restlichen doch mehr Einfluss als man sich das vorstellen kann?

    Antworten

  • hutaekjango
    8. März 2026 @ 08:11

    Merz als Kanzler des ” Hauptvasallenstaats” hat zu gehorchen, das walte Deutschlands verbrecherische Historie und die darazs resuktierende Stastsraison. Es wäre die EU, die hier den Rücken gerade machen müsste.

    Antworten

  • KK
    7. März 2026 @ 22:08

    “Sie unterstütze den Regimewechsel, den Trump mit der Ermordung von Ayatollah Ali Chamenei anstrebt, erklärte EU-Kommissionschefin von der Leyen. ”

    Wenn künftig eine Ermordung von Personen an der Spitze eines unbequemen “Regimes” als gerechtfertigt angesehen werden sollte, würde ich mich an ihrer Stelle mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen… man könnte schneller als Kopf eines solchen Regimes angesehen werden, als man “Baud” oder “Doğru” sagen kann…

    Antworten

  • palman
    7. März 2026 @ 17:56

    … und aus aktuellem Anlass – wg. U$rael – Iran und UK-“Ruine” – von Mir der LeseTipp aka AugenÖffner mit Titel – “Israel und die ewige Kriegslust der Khasaren” (01-12-25 / so ins Suchfeld oben links) auf “anderweltonline.com” -vom “AusKenner” Peter Haisenko (Autor – Verleger – Ex-LH-Pilot) !?! – Er hat bereits vor Jahren das “un-ab-hängige” Werk – “England – die Deutschen – die Juden und das 20. Jahrhundert” in seinem “AnderweltVerlag” vorgelegt !?! – zum Buch gibt es eine längere Einführung “direkt daneben” … 😉

    Antworten

  • palman
    7. März 2026 @ 15:56

    …und zu “Macht des Stärkeren” habe ICH doch längstens eine BEGRIFFs-Compo – eigtl. ALLEN et al. – zur Verfügung gestellt (als NetzFund angeben) !?!

    statt “U-$-A” heißt es fortan: “Anglo-armeeri-khasarisch” >RabaUki$tAn< !?!
    (wg. “Frieden durch Stärke” / aka VolksMund: – “10.000 Volt in den Muckis – aber oben geht das Licht nicht an”) !!??!! 😉

    P. S.: “Die beste VERTEIDIGUNG besteht darin – FREUNDE zu gewinnen” !?!
    (ebs. ein “NEU-Land-FUND” – nicht verwechseln mit “NeuFUNDland”) 😉

    Antworten

  • Michael
    7. März 2026 @ 15:46

    Merz ist ein hochgefährliches Risiko für Deutschland und den Zusammenhalt der EU auch weil er nur in Kategorien von Dilemmata zu denken imstande ist! Dabei wäre es jetzt dringender denn je dem US/Israel strategischen Vakuum mit einer Strategie zu begegnen!
    Und die Brexit-UK? Dank militärischer Basis aus kolonialen Zeiten auf Zypern exponiert man das nicht-NATO Mitglied Zypern militärischen Gefahren, über die Köpfe der Regierung in Nicosia hinweg! Will man NATO Artikel 5 durch den EU Artikel 42, Absatz 7 ersetzen, in Zypern als nicht-NATO Mitglied, durch die UK als nicht-EU Mitglied?


  • Info: https://lostineu.eu/abschied-vom-voelkerrecht-merz-hat-muffensausen-und-zypern-kapituliert/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Zwischen Flächenbrand und Weltwirtschaftskrise


    lostineu.eu, 6. März 2026

    Mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Iran haben Israel und die USA eine unkontrollierbare Kettenreaktion ausgelöst. Nun droht ein Flächenbrand und eine Weltwirtschaftskrise. In EUropa könnte es besonders schlimm werden – wenn Putin den Gashahn zudreht.

    Was zunächst wie ein gezielter und begrenzter “Enthauptungsschlag” gegen das Mullah-Regime aussah, hat sich in nur einer Woche zu einem Krieg ohne Grenzen ausgeweitet. Auch die Wirtschaft ist betroffen – weit über den Nahen Osten und den Golf hinaus.

    Israel ist mittlerweile im Libanon einmarschiert, die Hauptstadt Beirut wird bombardiert. Die USA haben den Konflikt auf den Irak ausgeweitet, wo sie die Kurden für ihre Zwecke einspannen wollen. Iran wehrt sich mit Gegenschlägen, die die ganze Region treffen.

    “Von Zypern bis Baku – der Flächenbrand ist da”, heißt es bei “telepolis”. Wie der US-Thinktank Atlantic Council analysiert, breitet sich der Konflikt wie ein Lauffeuer aus. Selbst Sri Lanka ist nicht mehr sicher – dort haben die USA ein iranisches Schiff versenkt.

    Es handelt sich offenbar um ein Kriegsverbrechen, denn von dem Schiff ging keine Gefahr aus. Doch anders als im Ukrainekrieg wird es im ehemaligen “Wertewesten” mit einem Achselzucken quittiert – genau wie die Bombardierung von Schulen und Krankenhäusern.

    USA lockern Russland-Sanktionen

    Die iranische Blockade der Straße von Hormus hat die Weltmärkte erschüttert und einen neuen Ölpreisschock provoziert. Katar stoppt Erdgas-Exporte und warnt vor monatelangen Ausfällen.

    Die Lage ist so ernst, daß sich die Trump-Administration gezwungen sah, ihre Sanktionen gegen Russland zu lockern. Indischen Raffinerieunternehmen soll erlaubt werden, für einen begrenzten Zeitraum russisches Öl zu kaufen.

    Sein Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte US-Finanzminister Bessent auf X mit. Im Kreml dürfte man sich die Hände reiben!

    Der Iran-Krieg berge das Risiko einer “weltweiten Wirtschaftskrise”, meint die – umstrittene – US-Expertin S. Navidi. Sie könnte Deutschland in die Rezession stürzen, die Inflation anheizen und den Euro unter Druck bringen.

    Putin könnte sich an der EU rächen

    Doch die EU wiegelt ab. Weder bei der Gas- noch bei der Ölversorgung zeichne sich eine Krise ab, heißt es in Brüssel. Man mache sich keine Sorgen um den Euro, verkündet die Zentralbank in Frankfurt.

    Man darf gespannt sein, wie lange diese optimistischen Prognosen halten. Spätestens, wenn Kremlchef Putin der EU den Öl- und Gashahn zudreht, wird es ernst. Angedroht hat er es schon – für EUropa wäre das der Super-GAU…

    Daß es überhaupt so weit kommen könnte, hat sich die EU selbst zuzuschreiben. Mit ihrem idiotischen Verbot für russische Energieimporte hat sie sich von den USA und von Katar abhängig gemacht.

    Und zu allem Überfluss hat sie den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Iran auch noch gerechtfertigt. Dabei hat die EUropäer niemand gefragt. Kanzler Merz und Frau von der Leyen hätten besser geschwiegen…

    Mehr zu Iran hier

    13 Comments

    1. Arthur Dent
      8. März 2026 @ 07:36

      Bei Inflation mach ich mal ein Fragezeichen. Bis jetzt ist es nur eine Umverteilung – mein Erspartes wandert in die Taschen von Ölmultis und Räubern. Und der Staat verdient kräftig mit.

    Antworten

  • Arthur Dent
    7. März 2026 @ 20:55

    “Die Trump-Administration sah sich gezwungen ihre Sanktionen gegen Russland zu lockern… Indien darf für eine begrenzte Zeit russisches Öl kaufen”…
    Hallo, jemand zuhause? Haat da jemand einen Schaden in der Oberleitung???

    Antworten

  • Helmut Höft
    7. März 2026 @ 09:42

    Rantbemerkung(!)

    Ärgerlich!
    “Alles amazon oder was?” Gibt’s Bücher nur dort? Oder geht’s auch “ein Klick weiter”? https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4/94184-trump-putin-und-die-vereinigten-staaten-von-europa-gebundene-ausgabe/

    Man ärgert sich zu Recht über die “Plattformen” die Gesellschaften ruinieren und Innenstädte atomisieren … und nimmt doch fleißig teil an diesen Umtrieben und befördert sie so! Und dann noch Äcks und WhottsÄpp (geht ja nicht anders, da sind ja alle … ich habe bisher ohne diesen Schoiß überlebt und gedenke das fürderhin zu tun)! Warum ist das so? Herdentrieb? Alles Lemminge oder was! * grrrh *

    Höchst ärgerlich!

    Email an den Buchhändler meines Vertrauens (vor Ort), am nächsten Tag ist das Buch im Briefkasten, Rechnung bezahlen, fertig. Nix Amazon! Never ever!!

    Antworten

  • umbhaki
    6. März 2026 @ 22:36

    Zu meinem großen Erstaunen habe ich heute Abend im deutschen Buntfernsehen einen durchaus kritischen Blick auf das Geschehen in Westasien wahrgenommen:
    Im WDR-Fernsehen („Aktuelle Stunde“) kam Daniel Gerlach zu Wort, ein ausnahmsweise einmal WIRKLICHER Nahost-Experte (nicht so einer aus den üblichen ÖR-Redaktionen, sondern Chefredakteur der Zeitschrift »zenith«).

    Was der so zu der Sachlage mitzuteilen hatte, ist erwähnenswert. Dabei gehört der Mann nicht zu den einschlägigen Immer-alles-besser-gewusst-Habenden. Der hat einfach nur Ahnung.

    Wie gesagt, ich bin bass erstaunt, so etwas im glattgebügelten WDR vorzufinden.

    Wer es hören (und sehen) mag: Ab min 11:49
    https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-stunde/aktuelle-stunde-oder-06-03-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNjE2Y2UwY2EtZmRhYi00OTNmLWFjYjAtODc2ZDRlOGE5MmJi

    Antworten

    • ebo
      6. März 2026 @ 22:49

      Danke für den Hinweis!

      Antworten

    • KK
      7. März 2026 @ 00:41

      Yup… endlich mal Klartext im ÖRR.
      Ob mal wieder Medienwerkstatt im WDR ist, wo Schüler das Programm machen statt der üblichen Redaktionen?

      Antworten

    • hutaekjango
      7. März 2026 @ 08:11

      Wehe, wenn die Cowboys sich im eigenen Lasso – früher als gedacht – verfangen.:-(

      Antworten

    • Michael
      7. März 2026 @ 13:09

      Der Gerlach ist in der Tat ein Mann der sehr informiert und dialektisch argumentiert allerdings auch nur soweit beschränkte und meist dämliche Fragen seitens des ÖRR geschichtsbewußte und kritische Antworten zulassen! Ich mache mir keine Illusionen: der ÖRR und auch der WDR sind ideologisch hoffnungslos korrumpiert!

      Antworten

  • Reykjavik
    6. März 2026 @ 20:46

    Der größte Witz des 21. Jahrhunderts bisher: der von den EU-Superhirnen stillschweigend unterstützte Iran-Krieg macht “Putin” nun noch reicher, schleudert dafür die EU blitzschnell in eine in der Tat existenziell bedrohliche Energiekrise. Voila… Man sage noch, dass Frauen schlechter performen, als Männer! Die zwei Intelligenzbestien an der Spitze haben die EU schneller runtergerockt, als irgendein Feind der EU es jemals hätte tun können. Bravo…

    Antworten

  • Guido B.
    6. März 2026 @ 18:41

    Hauptsache, das “Reich des Bösen” hat einen Verbündeten weniger (Kallas)!

    Völkerrechtsbrüche? Was solls.
    Massaker an Zivilisten? Wenns der Sache dient …
    Kindermassenmorde? Kollateralschaden.
    Entführung und Liquidierung von Staatsoberhäuptern? Sind dabei.
    Chaos im Nahen Osten? Solange wir an die Ölquellen kommen ..
    Flüchtlingskrise? Wir schaffen das.
    Wiederaufflammen des Terrorismus in Europa? Alles unter Kontrolle.
    Wirtschaftswachstum im Arsch? Für die Armen gibt es Suppen.
    Provokation eines Atomkriegs? Wird schon nicht so schlimm werden.

    Und mitten drin: ein ungeliebter despotischer deutscher Bundeskanzler und eine ungeliebte despotische deutsche EU-Kommissionspräsidentin, die von einer transatlantischen Weltherrschaft träumen.

    Was kann schon schiefgehen?

    Antworten

    • KK
      6. März 2026 @ 22:52

      “Für die Armen gibt es Suppen.”
      Wo? Immer mehr Tafeln haben Aufnahmesperre!

      Antworten

      • Michael
        7. März 2026 @ 14:03

        Sinngemäß: wenn’s keine Suppe sein soll dann sollen sie doch Torten fressen!

  • KK
    6. März 2026 @ 18:40

    Nun gebt Trump endlich diesen verf***en Friedensnobelpreis… bevor er die ganze Welt in den Orkus schiesst!


  • Info: https://lostineu.eu/angriff-auf-iran-zwischen-flaechenbrand-und-weltwirtschaftskrise/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.03.2026

    Nachrichten von Pressenza: Kubas Gesundheitssystem bricht zusammen

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 8. März 2026, 7:15 Uhr

    Nachrichten von Pressenza - 08.03.2026
    Kubas Gesundheitssystem bricht zusammenINFOsperber, Kuba
    Pressenza
    Martina Frei für die Online-Zeitung INFOsperber Kranke und Verunfallte können nicht mehr versorgt werden, weil es an allem fehlt. Schuld ist die Sanktionspolitik der USA. Es mangelt an Schmerzmitteln, Antibiotika, Wundkompressen, Handschuhen, Masken. Kein Licht in den Spitälern, kein Strom…
    Gesundheit, Menschenrechte, Mittelamerika, Politik, Wirtschaft
    Weltfrauentag in Zeiten des Autoritarismus: Frauenrechte unter BeschussAmnesty International
    Pressenza
    Zum Internationalen Frauentag am 08. März warnt Amnesty International vor einer besorgniserregenden globalen Entwicklung: Zunehmend schränken Regierungen weltweit Menschenrechte durch autoritäre Maßnahmen ein. Immer wieder gehören Frauen und LGBTI+ zu den ersten, deren Rechte und Freiheiten dabei massiv beschnitten werden.…
    Europa, Gender und Feminismen, Menschenrechte, Pressemitteilungen
    Ein Manifest aus dem Iran: Nein zum KriegPressenza IPA
    Pressenza
    Wir veröffentlichen einen bedeutenden Appell von 353 iranischen Aktivist:innen und Akademiker:innen, die im Iran leben. Sie haben ein Manifest mit einem einfachen und unmissverständlichen Titel veröffentlicht: „Nein zum Krieg.“ Es ist wichtig, der kriegstreiberischen iranischen Diaspora und ihren westlichen Unterstützer:innen zu…
    Frieden und Abrüstung, Gewaltfreiheit, International, Mittlerer Osten
    Internationale Koalition fordert 100 Tage vor WM 2026 Verlegung der Spiele aus den USAPressenza New York
    Pressenza
    Die USA sind für Nicht-Europäer unsicher und agieren wie ein Schurkenstaat. 100 Tage vor Beginn der FIFA-Weltmeisterschaft der Männer 2026 hat eine internationale Koalition eine koordinierte Boykottkampagne gestartet, in der sie die FIFA auffordert, die Spiele aus den Vereinigten Staaten…
    Internationale Angelegenheiten, Nordamerika, Politik
    Peacewave Festival 2026: Über 1,5 Millionen Lichter für Frieden, Toleranz und UmweltschutzPressenza Wien
    Pressenza
    Der ehrenamtliche Verein „Wandern für den Frieden e.V.“ organisiert zum dritten und letzten Mal das Peacewave Festival (www.peacewavefestival.org) am Ostermontag, den 6. April 2026. Weltweit werden dabei über 1,5 Millionen Lichter für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden entzündet. Um 14…
    Europa, Frieden und Abrüstung, Gewaltfreiheit, Menschenrechte, Politik, Pressemitteilungen
    Pressenza ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.03.2026

    Der Schutzschild ist weg  – Iran zerstört vier THAAD-Systeme am Golf

    seniora.org, vom 7. März 2026, 07. 03. 2026 Von Islander Reports - übernommen von //substack.com/@islanderreports">Islander ReportsVier Koordinaten und vier bestätigte Trefferorte. Vier der Kronjuwelen der amerikanischen Raketenabwehr   – das Terminal High Altitude Area Defense System, das AN/TPY-2-Radar ... die Augen der gesamten Luftabwehrarchitektur am Golf   – wurden getroffen, verkohlt und in mindestens einem Fall als zerstört bestätigt. Das Pentagon will dies nicht bestätigen. Natürlich will es das nicht. „Aus Gründen der Operationssicherheit werden wir uns nicht zum Status spezifischer Fähigkeiten in der Region äußern.“ Das ist die institutionelle Reaktion eines Imperiums, das gerade einen strategischen Schock erlitten hat, den es dem amerikanischen Volk nicht erklären kann.


    Bloomberg.png 

    Satellitenbilder lügen nicht. Das tun sie selten.

    Die vier Einschlagspunkte

    Saudi-Arabien. Prince Sultan Air Base ... Koordinaten 24.074218, 47.681327. 1. März 2026. 


    Satellitenbilder zeigen Rauch, der aus dem Radarkomplex aufsteigt. Das Zelt, das die AN/TPY-2-Antenne schützt   – diese unersetzliche, monströse X-Band-Überwachungsanlage, die noch im Januar in Richtung Nordosten auf den Iran gerichtet war   – ist stark verkohlt. Überall auf dem Gelände liegen Trümmer. Das System, das eigentlich iranische Angriffe überwachen sollte, war das erste, das in Flammen aufging.


    VAE, Al Ruwais   – 24.061942, 52.717325. Mehrere Gebäude wurden direkt getroffen. Durchfahrbare Fahrzeugunterstände, die speziell für Radar-Anhänger gebauten Unterstände, wurden alle getroffen. Gebäude neben dem Standort der AN/TPY-2 wurden beschädigt. Der Iran behauptete, das Radar sei zerstört worden. Allein die AN/TPY-2-Radarkomponente hat einen Wert von 500 Millionen Dollar. Eine halbe Milliarde Dollar. Pro Einheit. Weg.


    VAE, Abu Dhabi   – 24.677595, 54.697818. Al Dhafra Air Base. Eng beieinander stehende Gebäude und Zelte innerhalb des Geländes wurden schwer beschädigt. Die Basis wurde einige Tage später erneut getroffen. Die operative Logik des Iran war nicht „Spray and Pray”. Sie war methodisch, sequenziell ... chirurgisch.


    Jordanien. Muwaffaq Salti Air Base   – 31.801428, 36.758280. Über 500 Meilen vom iranischen Boden entfernt. Das THAAD-Radar hier wurde nicht nur beschädigt. Laut Satellitenbildern vom 2. März   – Trümmer umgeben ein verkohltes AN/TPY-2-Radar. Verkohlt. Bestätigt getroffen. Bestätigt zerstört. Ein System, das die Jordanier erst kürzlich erhalten hatten, neu positioniert, neu in Betrieb genommen ... und in den ersten Tagen des Konflikts neutralisiert. Der Munitionsspezialist N.R. Jenzen-Jones von Armament Research Services sagte gegenüber CNN: „Das AN-TPY/2-Radar ist im Wesentlichen das Herzstück der THAAD-Batterie, das den Abschuss von Abfangraketen ermöglicht und zu einem vernetzten Luftverteidigungsbild beiträgt.“ Das Herz wurde herausgeschnitten.


    Die Arithmetik der amerikanischen Verwundbarkeit

    Hier ist, was die Mainstream-Berichterstattung nicht für Sie in einem einzigen Absatz zusammenfassen wird, also tun wir es.

    Die Vereinigten Staaten betreiben insgesamt acht THAAD-Batterien. Sieben davon sind einsatzbereit. Zwei dieser sieben waren bereits für Israel vorgesehen, bevor am 28. Februar eine einzige iranische Rakete abgefeuert wurde. Zwei Systeme in Israel. Eines in Südkorea. Eines in Guam. Damit bleiben ... drei Batterien, um den Rest der Welt abzudecken. Drei. Der indopazifische Raum. Der Golf. Die kontinentalen Vereinigten Staaten selbst.

    Und nun wurden vier THAAD-Radarsysteme, die unersetzlichen Nervenzentren, die die Batterien funktionsfähig machen, auf der Arabischen Halbinsel getroffen. Prince Sultan. Al Ruwais. Abu Dhabi. Muwaffaq Salti. Selbst wenn die Abschussvorrichtungen überlebt haben sollten   – und die Beweise deuten darauf hin, dass dies nicht alle unbeschadet überstanden haben   –, kann eine THAAD-Batterie ohne ihr AN/TPY-2-Radar keine Ziele bekämpfen. Es ist ein Haufen lebloser Rohre in der Wüste. Teure, leblose Rohre.

    Übersetzung? Der Iran hat nicht versucht, THAAD zu überlisten. Er hat nicht genug Raketen abgefeuert, um die Abfangraketen zu erschöpfen (obwohl diese Strategie bereits im Zwölf-Tage-Krieg im Juni 2025 funktioniert hat, als die USA in weniger als zwei Wochen etwa 25 % ihres gesamten THAAD-Abfangraketenvorrats verbraucht haben). Dieses Mal hat der Iran das System blind gemacht. Er hat ihm die Augen genommen und die gesamte mehrschichtige Architektur nicht nur beeinträchtigt, sondern gleichzeitig in mehreren Einsatzgebieten operativ lahmgelegt.

    Der Zeitplan für den Ersatz eines einzelnen AN/TPY-2-Radars beträgt nicht Wochen. Es sind auch keine Monate. Experten sagen, dass die Auffüllung des Bestands an hochmodernen Raketenabwehrsystemen bei den aktuellen amerikanischen Produktionsraten drei bis acht Jahre dauern könnte. Lockheed Martin produziert THAAD-Abfangraketen mit einer Rate von etwa elf bis zwölf pro Jahr. Washington hat für 2026 siebenunddreißig budgetiert ... eine Zahl, die bereits unzureichend war, bevor ein einziger Schuss in diesem wahnsinnigen Krieg mit dem Iran abgefeuert wurde.

    Was der Iran hier tatsächlich getan hat

    Das ist der Teil, über den sie in CNN-Talkshows zwischen pensionierten Generälen, die Schecks von Raytheon kassieren, nicht diskutieren wollen.

    Der Iran hat nicht versucht, die amerikanische Raketenabwehr mit Masse zu überwältigen. Der Iran hat es ausgeklügelt und geplant. Er hat die Radarsignaturen verfolgt   – diese riesigen AN/TPY-2-Anlagen (mit ein wenig Hilfe von großen Freunden) verbrauchen etwa zwei Megawatt Strom und leuchten bei jeder elektronischen Überwachung wie die Flutlichter eines Fußballstadions   –, die physischen Standorte präzise lokalisiert und dann in einer koordinierten Kampagne, die sich gleichzeitig über mehrere Hoheitsgebiete erstreckte, die Detektions- und Feuerleitinfrastruktur zerstört, die das gesamte System funktionsfähig macht.

    Bahrain. Katar. Kuwait. Saudi-Arabien. Vereinigte Arabische Emirate. Jordanien. Sieben Länder. Elf bestätigte US-Militärstandorte wurden seit dem 28. Februar beschädigt oder zerstört:
    Radomes, Satellitenkommunikationsterminals. Das Frühwarnradar AN/FPS-132 in Katar   – ein 1,1 Milliarden Dollar teures System   – wurde von einer ballistischen Rakete getroffen. Camp Arifjan in Kuwait   – sechs US-Soldaten kamen ums Leben, als eine Drohne das taktische Operationszentrum traf. In Al Udeid, dem Nervenzentrum der amerikanischen Luftoperationen in der Region, wurde die Basis getroffen und erneut getroffen.

    Dies ist nicht die Reaktion einer in die Enge getriebenen, verzweifelten Nation, die blindlings um sich schlägt. Dies ist ein Land, das jahrelang die Architektur der amerikanischen Machtprojektion im Golf studiert hat, jede Radarstation, jedes SATCOM-Terminal, jedes Kommunikationsradom, jede THAAD-Anlage kartiert hat ... und dann anhand dieser Karte mit einer Präzision zugeschlagen hat, die jeden strategischen Planer in Washington beunruhigen sollte, der sich eingeredet hat, der Iran könne ohne Konsequenzen angegriffen werden.

    Pipelineistan   – die Kontrolle der Energieflüsse IST die eigentliche Quelle der geopolitischen Macht in der Region. Die Iraner verstehen das besser als jeder andere. Sie verstehen auch Radarstan. Sie haben jeden Knotenpunkt des amerikanischen Überwachungs- und Abfangnetzes im Golf kartiert ... und sie haben es systematisch auseinandergenommen, von Jordanien bis Abu Dhabi.

    Das Urteil hier ist überhaupt nicht kompliziert. Washington beging den ältesten Fehler einer übermütigen imperialen Macht, indem es davon ausging, dass ein erster, harter Schlag dazu führen würde, dass der Gegner den Schlag einstecken und um Bedingungen bitten würde. Stattdessen führte der Iran eine „Gegen-Sensor“-Kampagne durch   – nicht um den Schutzschild zu durchbrechen, sondern um den Schutzschild selbst Knotenpunkt für Knotenpunkt zu demontieren, bevor die Abfangjäger überhaupt ein Zielbild hatten, auf das sie sich konzentrieren konnten.

    Die entblößte Flanke des Imperiums

    Mit zwei THAAD-Batterien, die auf Israel ausgerichtet sind, und vier Radarsystemen, die im Golf zerstört oder schwer beschädigt wurden, befindet sich die USA nun in einer Lage, die sie seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat: ein Schauplatz, an dem ihre modernste Raketenabwehrarchitektur halb blind und teilweise funktionsunfähig ist und sie einem Gegner gegenübersteht, der gerade gezeigt hat, dass er genau weiß, wo sich jedes einzelne Element dieser Architektur befindet.

    Die drei verbleibenden einsatzfähigen US-Batterien außerhalb des Nahen Ostens decken Südkorea, Guam ... und alle inländischen Notfälle ab, die das Pentagon stillschweigend aufrechterhalten hat. Das ist alles, was sie geschrieben hat. Das ist die gesamte Reichweite eines Systems, das zwischen 1 und 1,8 Milliarden Dollar pro Batterie kostet, dessen Herstellung Jahre dauert und das nun durch Bilder, die für jeden Militärplaner in Peking, Moskau, Pjöngjang und Teheran sichtbar sind, öffentlich demonstriert wurde   – dass es durch konventionelle Präzisionsmunition zerstört werden kann.

    Ungeachtet aller Mythen ist der Schutzschild nicht undurchdringlich. Der Schutzschild an vier bestimmten Standorten im Golf ist diese Woche finito.

    Und in Washington sagt Pentagon-Pressesprecher Kingsley Wilson, das US-Militär sei „so stark wie nie zuvor“.

    Diese Tradition der imperialen Selbsttäuschung ist das Einzige, was für das Imperium noch lebendig und gut ist.

    Angesichts der Satellitenbilder wird es jedoch immer schwieriger, sie aufrechtzuerhalten. Sie bauten ein Imperium auf dem Versprechen auf, dass seine Reichweite unendlich und seine Panzerung undurchdringlich sei... und diese Woche, an vier Koordinaten in der Wüste, wurde dieses Versprechen zunichte gemacht.

    _______________

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    The Shield Is Gone — Iran Takes Out Four THAAD Systems Across the Gulf

    //substack.com/@islanderreports">Islander Reports

    Mar 07, 2026

     

    Screenshot_2026_03_10_at_15_14_16_8c87ad4a_9f29_4bf1_9558_f7218a1fcf3f_1320x1662.jpg_JPEG_Grafik_1320_1662_Pixel_Skaliert_33_https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/8c87ad4a-9f29-4bf1-9558-f7218a1fcf3f_1320x1662.jpeg","srcNoWatermark":null,"fullscreen":null,"imageSize":"normal","height":1662,"width":1320,"resizeWidth":null,"bytes":0,"alt":null,"title":null,"type":"","href":null,"belowTheFold":false,"topImage":true,"internalRedirect":null,"isProcessing":false,"align":null,"offset":false}" />

    The satellite images don’t lie. They rarely do.

    Four coordinates and four confirmed strike sites. Four of America’s crown jewels in missile defence — the Terminal High Altitude Area Defense system, the AN/TPY-2 radar… the eyes of the entire Gulf air defence architecture — struck, charred, and in at least one case confirmed destroyed. The Pentagon won’t confirm it. Of course they won’t. “Due to operations security, we are not going to comment on the status of specific capabilities in the region.” That’s the institutional reflex of an empire that has just been handed a strategic shock it doesn’t know how to explain to the American people. So let's help do it for them shall we?

    https://islanderreports.substack.com/subscribe?utm_source=email&r=","text":"Subscribe","action":null,"class":null}" data-component-name="ButtonCreateButton">Subscribe

    The Four Points of Impact

    Saudi Arabia. Prince Sultan Air Base... coordinates 24.074218, 47.681327. March 1, 2026. Satellite imagery captured smoke rising from the radar compound. The tent sheltering the AN/TPY-2 antenna — that irreplaceable, monstrous X-band surveillance array that was pointed northeast toward Iran as recently as January — badly charred. Debris across the site. The system that was supposed to watch for incoming Iranian fire… was the first of the systems to burn.

     

    https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/1161655e-6e69-445a-a702-39ab4ea73fd6_627x380.jpeg","srcNoWatermark":null,"fullscreen":null,"imageSize":"normal","height":380,"width":627,"resizeWidth":null,"bytes":0,"alt":null,"title":null,"type":"","href":null,"belowTheFold":false,"topImage":false,"internalRedirect":null,"isProcessing":false,"align":null,"offset":false}" />

    UAE, Al Ruwais — 24.061942, 52.717325. Multiple structures struck directly. Pull-through vehicle shelters, the specialised housing built for radar trailers all hit. Buildings adjacent to where the AN/TPY-2 was stationed, damaged. Iran claimed the radar destroyed. The AN/TPY-2 radar component alone is valued at $500 million. Half a billion dollars. Per unit. Gone.

     

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    UAE, Abu Dhabi — 24.677595, 54.697818. Al Dhafra Air Base. Tightly clustered buildings and tents within the compound, heavily damaged. The base was struck again days later. Iran’s operational logic was not spray-and-pray. It was methodical, sequenced… surgical.

     

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    Jordan. Muwaffaq Salti Air Base — 31.801428, 36.758280. Over 500 miles from Iranian soil. The THAAD radar here was not just damaged. According to satellite imagery taken March 2 — debris surrounding a blackened AN/TPY-2 radar. Blackened. Confirmed struck. Confirmed destroyed. A system the Jordanians had only recently taken delivery of, newly positioned, newly operational… neutralised in the opening days of the conflict. Munitions specialist N.R. Jenzen-Jones of Armament Research Services told CNN: “The AN-TPY/2 radar is essentially the heart of the THAAD battery, enabling the launch of interceptor missiles and contributing to a networked air defence picture.” The heart excised.

     

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    The Arithmetic of American Vulnerability

    Here is what the mainstream coverage won’t assemble for you into a single paragraph so we will.

    The United States operates eight THAAD batteries total. Seven operational. Two of those seven were already committed to Israel before a single Iranian missile flew on February 28. Two systems in Israel. One in South Korea. One in Guam. That leaves… three batteries to cover the rest of the world. Three. The Indo-Pacific. The Gulf. The continental United States itself.

    And now four THAAD radar systems, the irreplaceable nerve centres that make the batteries function, have been struck across the Arabian Peninsula. Prince Sultan. Al Ruwais. Abu Dhabi. Muwaffaq Salti. Even if the launchers survived and the evidence suggests they did not all survive intact — a THAAD battery without its AN/TPY-2 radar cannot engage targets. It’s a cluster of inert tubes in the desert. Expensive, inert tubes.

    Translation? Iran didn’t try to out-intercept THAAD. It didn’t fire enough missiles to exhaust the interceptors (though that strategy was already working from the June 2025 twelve-day war, when the US burned through approximately 25% of its entire THAAD interceptor stockpile in under a fortnight). This time, Iran blinded the system. Took out the eyes and rendered the entire layered architecture not just degraded but operationally compromised across multiple theatres simultaneously.

    The replacement timeline for a single AN/TPY-2 radar is not weeks. It is not months. Experts say replenishing high-end missile defence inventory at current American production rates could take three to eight years. Lockheed Martin produces THAAD interceptors at a rate of approximately eleven to twelve per year. Washington budgeted for thirty-seven in 2026… a number that was already insufficient before a single shot in this insane war with Iran was fired.

    What Iran Actually Did Here

    This is the part they don’t want discussed on CNN panels between retired generals collecting Raytheon cheques.

    Iran did not attempt to overwhelm American missile defence with mass. Iran gamed and mapped it out. Tracked the radar signatures — those enormous AN/TPY-2 arrays (with a little help from big friends) draw roughly two megawatts of power, glowing like football stadium floodlights on any electronic intelligence sweep — located the physical sites with precision, and then, in a coordinated campaign spanning multiple sovereign territories simultaneously, destroyed the detection and fire-control infrastructure that makes the entire system work.

    Bahrain. Qatar. Kuwait. Saudi Arabia. UAE. Jordan. Seven countries. Eleven confirmed US military sites damaged or destroyed since February 28. Radomes, satellite communications terminals. AN/FPS-132 early warning radar in Qatar — a $1.1 billion system, struck by ballistic missile. Camp Arifjan in Kuwait — six US service members killed when a drone hit the tactical operations centre. At Al Udeid, the nerve centre of American air operations across the region, the base was struck and struck again.

    This is not the response of a cornered, desperate nation lashing out blindly. This is a country that spent years studying the architecture of American power projection in the Gulf, mapping every radar array, every SATCOM terminal, every communications radome, every THAAD compound… and then executed against that map with a precision that should disturb every strategic planner in Washington who told themselves Iran could be hit without consequence.

    Pipelineistan  – the control of energy flows IS the real sinew of geopolitical power in the region. The Iranians understand this better than anyone. They also understand Radarstan. They mapped every node of the American surveillance and interception grid across the Gulf… and they took it apart, systematically, from Jordan to Abu Dhabi.

    The verdict here is not complicated at all. Washington committed the oldest blunder of the overconfident imperial power by assuming that striking first, striking hard, meant the adversary would absorb the blow and sue for terms. Instead, Iran executed a “counter-sensor” campaign — not trying to punch through the shield, but to dismantle the shield itself, node by node, before the interceptors even had a target picture to engage.

    The Empire’s Exposed Flank

    With two THAAD batteries locked into Israel and four radar systems destroyed or severely degraded across the Gulf, the United States now faces a position it has not faced in decades of Gulf deployments… a theatre where its most advanced missile defence architecture is half blind, partially inoperable, and facing an adversary that has just demonstrated it knows exactly where every piece of that architecture sits.

    The three remaining US operational batteries outside the Middle East cover South Korea, Guam… and whatever domestic contingency the Pentagon has quietly maintained. That’s all she wrote. That is the full reach of a system that costs between $1 billion and $1.8 billion per battery, that takes years to produce, and that has now been publicly demonstrated by imagery visible to every military planner in Beijing, Moscow, Pyongyang, and Tehran — to be mortal via conventional precision munitions.

    Mythology notwithstanding, the shield is not impenetrable. The shield, in four specific locations across the Gulf this week, is finito.

    And in Washington, Pentagon press secretary Kingsley Wilson says the US military “is the strongest it has ever been.”

    That tradition of imperial self-delusion is the only thing alive and well for the empire.

    It is just increasingly difficult to sustain against the satellite imagery. They built an empire on the promise that its reach was infinite and its armour impenetrable… and this week, in four coordinates across the desert, that promise burned.

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    Quelle: Islander Reports - Mit freundlicher Genehmigung übernommen

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    Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/der-schutzschild-ist-weg-iran-zerstoert-vier-thaad-systeme-am-golf


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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