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17.03.2026

Angriff auf den Iran – der grösste Wendepunkt der Geschichte im 21. Jahrhundert

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Der israelisch-amerikanische Angriff ist bereits gescheitert. Der Iran wird dies überstehen – das Projekt Grossisrael ist in weite Ferne gerückt – und nur um dieses geht es.


forumgeopolitica.com, vom So. 08 Mär 2026 ,Peter Hänseler

Peter Hänseler berichtet aus Dubai, wo er wohlauf mit seiner Familie festsitzt, sich durch das Getöse im Westen nicht aus der Ruhe bringen lässt und geduldig auf den nächsten möglichen Heimflug wartet.

Einleitung

Israel und die USA haben einen Krieg gegen den Iran losgetreten, absolut grundlos. Dies sollte man sich immer vergegenwärtigen, wenn man die Aussagen von westlichen Politkern ertragen muss, welche die US-Politik verteidigen. Die dabei gezeigte zwanghafte Verbalakrobatik, um zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist, entlarvt die Schwerstkriminalität des Vorgehens. Würden die Regeln der Nürnberger Prozesse angewendet, hingen Trump, Netanjahu & Co. am Galgen – so einfach ist das. 

Verfolgt man die westlichen Medien, welche die Erklärungen und Rechtfertigungen kritiklos wie unmündige Kinder in Dauerschleife nachplappern, reibt man sich die Augen: Regime-Change im Iran, Angst vor Nuklearwaffen im Iran, Angst vor der ballistischen Macht der Mullahs; Präventivschlag, da Iran Israel, ja Europa, wenn nicht sogar die USA in Kürze angegriffen hätten. Die Begründungen, welche Trump, Hegseth und Rubio von sich geben, wechseln täglich. Ein überaus deutlicher Beleg dafür, dass die USA ihre offiziellen Kriegsziele nicht erreichen können und somit permanent an die entstandene unerwartete Realität anzupassen versuchen. Das tun die genannten Herren in einer derartigen Geschwindigkeit, dass sie ihre absurd anmutenden politischen und militärischen Phantastereien nicht einmal untereinander abstimmen und sich laufend widersprechen. Selbstsicherheit sieht anders aus. 

Das geht soweit, dass sich die Trump-Truppe zum gemeinsamen Gebet im Oval Office treffen.

Die israelischen Soldaten ihrerseits werden in einer Weise indoktriniert, die das Gebet im Weißen Haus als Teil eines religiösen Wahns erscheinen lassen, so berichtet Tucker Carlson.

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https://t.me/AleksandrSemchenko/72420


Gebete und das Geschwätz im Westen versuchen, die wahren Ziele der Zionisten zu verdecken. Der Iran, die älteste und grösste Zivilisation von Westasien steht Israel im Wege, um Grossisrael zu erschaffen, also ein Land vom Euphrat bis zum Nil.

Die Puzzleteile liegen alle auf dem Tisch. Wir suchen sie zusammen.

Es ist unmöglich, über alle Vorkommnisse zu berichten. Von allem, was ich zusammentragen konnte, bringe ich eine Auswahl und hoffe damit ein Bild zu zeichnen, das der Realität nahekommt. Erschwerend kommen die bewusst von allen Seiten gestreuten Falschinformationen hinzu. Ich hoffe, ich konnte die Spreu vom Weizen trennen.

Keine Rechtfertigung

Der Angriff auf den Iran ist durch nichts zu rechtfertigen. Wie bereits im letzten Juni missbrauchten die Amerikaner die Verhandlungen mit den Iranern und griffen den Iran während einer Verhandlungspause an. Am Freitag, 27. Februar sagte Omans Aussenminister Badr bin Hamad Al Busaidi, er glaube, dass alle Fragen in einem Abkommen zwischen dem Iran und den USA innerhalb weniger Monate gütlich und umfassend gelöst werden könnten. Am darauffolgenden Montag wollte man weiterverhandeln, beide Seiten sprachen von Fortschritt

Mit den Amerikanern kann man nicht verhandeln. Dieses niederträchtige Verhalten der USA wird dazu führen, dass dieser Krieg bis zum bitteren Ende ausgefochten wird. Einer der in seiner Weltsicht am meisten beschränkten Politiker im Westen, Bundeskanzler Merz, sprach die Wahrheit aus, ohne es zu wollen.

«Manchmal kommt die Wahrheit heraus, wenn man einen Dummkopf sprechen lässt.»

«Ein „Dilemma“ sei das, hat Friedrich Merz (CDU) gesagt: Mit „völkerrechtlichen Schritten“ sei gegen ein iranisches Regime, das seit Jahrzehnten versuche, atomar aufzurüsten und das seine Bevölkerung „brutal unterdrückt“, nun einmal nichts auszurichten. Darum nun der militärische Angriff von Amerikanern und Israelis.»
Focus
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Friedrich Merz: Ein wahrer Dummkopf – Wenn man bei Google nach «Friedrich Merz Dummkopf» sucht, wird dieses Bild erstellt – KI funktioniert.


Mit anderen Worten: Völkerrecht gilt für den Iran nicht. Manchmal kommt die Wahrheit heraus, wenn man einen Dummkopf sprechen lässt. Soviel zur Rechtfertigung des Angriffs.

Das sagte der Regierungschef des Landes, das im Iran-Irak-Krieg von 1980 bis 1988 den Irak mit völkerrechtlich geächtetem Giftgas versorgte, das gegen den Iran eingesetzt wurde.

Europa ohne Energie

Die Strasse von Hormuz ist geschlossen; der Iran – zusammen mit den Huthis – entscheiden, wer passieren wird.

Ein weiteres Genie europäischer Politik, Ursula von der Leyen, verkündete am 3. Dezember folgendes:

"This is the dawn of a new era, the era of Europe's full energy independence from Russia," European Commission President Ursula von der Leyen said after the EU reached a deal to end all EU imports of Russian gas by the end of 2027."
Ursula von der Leyen, 3 December 2025

Übersetzung:

„Dies ist der Beginn einer neuen Ära, der Ära der vollständigen Energieunabhängigkeit Europas von Russland“, sagte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, nachdem die EU eine Einigung über das Ende aller EU-Einfuhren von russischem Gas bis Ende 2027 erzielt hatte."
Ursula von der Leyen, 3. Dezember 2025

Am 4. März äusserte sich Präsident Putin wie folgt:

„Aber wenn sie uns in ein oder zwei Monaten sowieso ausschließen werden, dann ist es vielleicht besser, wenn wir uns jetzt zurückhalten.“
Präsident Putin, 3. März 2026

Stark betroffen vom Krieg ist China, das viel Erdgas (ca. 30%) von Katar und Öl vom Iran (12,3%) bezieht. Russland kann diese Lücke schliessen. Man muss keinen Hochschulabschluss haben, um zu erkennen, dass Europa ein ungesehenes Energieproblem haben wird – innert Wochen. Russland sitzt am längeren und Europa an keinem Hebel mehr. Deutschland, das nicht nur einmal verkündete, Russland werde immer sein Feind sein, wird unfähig sein, mit Charme im Kreml nachzufragen.

Eines der ersten Ziele der Amerikaner: Eine Primarschule für Mädchen

Eines der ersten Ziele des Angriffs am Sonntag war eine Primarschule für Mädchen. Resultat: 165 tote Kinder zwischen 7 und 12 Jahre alt. Al Jazeera berichtete, dass der Anschlag auf die iranische Mädchenschule wahrscheinlich «vorsätzlich» geführt wurde.

Die Indizien einer US-Urheberschaft für dieses jedes Maß an Menschlichkeit übersteigende Verbrechen sind inzwischen so erdrückend, dass sich die USA-Führung gezwungen sah, in einer geschlossenen Sitzung das scheinbar Undenkbare zuzugeben.


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Die in Genozid durchaus geübten Israelis sind der «Meinung», dass die Iraner die Schule angegriffen hätten. Diese Aussage hat einen kleinen Schönheitsfehler: Dieser Angriff fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Iraner noch gar nicht reagierten, da es einer der ersten Angriffe war. Zum genozidalen Verhalten der Israelis siehe unser Beitrag vom vergangenen Juli «Völkermord als «Selbstverteidigung» - Westliche Medien als Mittäter beim Genozid in Gaza»

Die folgenden Fotos findet man in den westlichen Medien nicht – man möchte dem Publikum wohl die gute Laune nicht verderben.


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Die kleinen an der eigenen Beerdigung – https://x.com/zarahsultana/status/2028878874419851377?s=20


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Tote kleine Schülerinnen vor der Beerdigung – https://x.com/s_m_marandi/status/2028148788297093412?s=20


Um die Schule herum gab es keinerlei militärische Ziele. Als ob das nicht genug ist, wurde die Schule zweimal angegriffen. Nach dem Erstschlag erfolgte ein weiterer ebenso gezielter Angriff auf dasselbe Ziel mit dem Ziel, die zu Hilfe eilenden Menschen ebenso zu vernichten.  

Der Westen darf somit stolz sein. In den ersten paar Tagen brachten die Israelis und die Amerikaner über 1.000 Zivilisten im Iran um, so das Wallstreet Journal, mehr als der Krieg in der Ukraine zivile Opfer pro Jahr fordert. Ich sage ausdrücklich der Westen – der gesamte Westen, inklusive die Schweiz, unterstützt dieses Gemetzel.

Siegesgeschrei der Amerikaner

Die Israelis und die Amerikaner zeigen zahllose Aufnahmen, die belegen sollen, dass der Iran bald am Ende sei. Pete Hegseth verkündet, dass die USA gewinnen. Wenn man auch nur einen Hauch von Geschichtsbewusstsein hat, weiss man, dass Siegesgeschrei komplett wertlos und meistens eine Lüge ist. Wir verweisen auf Adolf Hitler, welcher bis kurz vor der Kapitulation im Mai 1945 «Endsieg» schrie. So etwa am 30. Januar 1945.


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Video https://www.youtube.com/watch?v=yFrEn7AUJLQ Dauer 1:35:22 h


Hier der erregte Pete Hegseth – Siegesrausch oder Panik?


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Video https://www.youtube.com/watch?v=mEzrKhfpNaI Dauer 1:39 Min.


Ein paar Zahlen zum Iran

Iran ist mit über 1,5 Millionen Quadratkilometern grösser als Westeuropa (1,2 Millionen km2). Und dieses Land wollen Trump und Netanyahu durch Bombardierung neu formatieren? Israel hat eine Fläche von um die 22'200 km und ist somit 67-mal kleiner als der Iran. Rein rechnerisch sind damit iranische Angriffe auf Israel pro Schuss 67-mal konzentrierter als US/Israelische Angriffe auf den Iran. Oder anders gesagt: Wenn Iran eine Rakete auf Israel feuert, müsste Israel 67 feuern, um theoretisch dieselbe Wirkung zu erzielen. Niemand im Westen spricht darüber.

Es sei an den Jemen erinnert, nicht sehr weit vom Iran gelegen. Seit 2015 bombardieren die Amerikaner, die Saudis, die Israelis und die Briten den westlichen Teil des Jemen, ein kleines Land am Golf, wo die Huthis dem Westen erfolgreich die Stirn bieten. Die USA schickten eine Flugzeugträgergruppe, die Saudis ihre Luftwaffe. Auch die Briten und Franzosen versuchten sich. Sie alle waren nicht in der Lage, den Huthis ihren Willen aufzuzwingen.

Wie reagiert der Iran

Zerstörung von US-Basen in der Golf-Region

Die erste Reaktion der Iraner war lange vorab in Aussicht gestellt: Seit Wochen hat die iranische Führung angekündigt, dass jede militärische Installation der USA in der Golfregion ein legitimes Ziel sei. Bis jetzt wurden 21 US-Basen angegriffen, milliardenteure Radaranlagen wurden zerstört. Damit sind die Amerikaner bereits teilerblindet. Betrug die Vorwarnzeit von iranischen Raketenangriffen um die 20 Minuten, schmolz diese auf gegenwärtig 4 Minuten zusammen.

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Quelle: Simplicius


Bahrein, der Stützpunkt der 5. US-Flotte kann nicht mehr benutzt werden. Die Schiffe der US-Flotte müssen nun 5 Tage nach Diego Garcia fahren, um aufzutanken und Munition zu laden – danach 5 Tage zurück. Damit können die USA einen längeren Angriff auf den Iran nicht kontinuierlich führen. Die iranischen Angriffe werden wohl solange fortgeführt bis die Amerikaner abziehen.

Durch eine kluge Angriffsstrategie zwang der Iran die USA darüber hinaus, die im Süden vom Iran stationierte Flugzeugträgergruppe ca. 1.000 Kilometer vom Iran auf hoher See zu «parken», um nicht direkten Raketenangriffen ausgesetzt zu sein. Die darauf stationierten F-35-Flugzeuge haben jedoch nur eine Reichweite von 600 Kilometern. Sie müssen also sowohl auf dem Weg zum Iran als auch zurück aufgetankt werden. Von einem tiefen Eindringen in den Iran kann auf Grund der enormen Größe des Landes ebenfalls keine Rede sein.

Vereinigte Arabische Emirate sehen wirtschaftlichem Kollaps entgegen

Die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Golfstaaten sind katastrophal. Das ist etwa für die Vereinigten Arabischen Emirate der Fall, 17% ihres GDP erarbeiten sie mit Luftfahrt, ca. 24% mit Immobilien. Der Luftverkehr ist praktisch zum Erliegen gekommen – der Grund, dass ich selber in Dubai ausharre. Die Botschaft der Iraner ist eine einfache: Solange die USA Stützpunkte bei Euch haben, greifen wir diese an. Die «flexiblen» Führer der Golfstaaten scheinen tatsächlich ob dieser Wendung überrascht zu sein. Es war sehr profitabel, auf beiden Hochzeiten zu tanzen, jetzt müssen sie sich früher oder später entscheiden. Besser früher, denn die Konsequenzen werden fatal sein. Langfristig wird der Nimbus der mit viel Liebe aufgebauten sicheren Häfen im Nahen Osten zerstört, da nützen die Luxushotels und Einkaufstempel wenig – diese stehen alle leer. Kurzfristig wird die Versorgungslage durch die Sperrung von Hormuz gefährlich – die meisten Lebensmittel werden per Schiff angeliefert. Werden diese durch LKWs auf dem Landweg von Saudi-Arabien ersetzt – was technisch allein auf Grund der Volumina unmöglich ist - wird das zu Versorgungslücken und Preisexplosionen führen.

Sogar die FT berichtet bereits:

«Die Golfstaaten könnten aufgrund der finanziellen Belastungen durch den Iran-Krieg ihre Investitionen überprüfen.»
Financial Times, 5 March 2026

Militärisch können sich diese Staaten nicht ernsthaft wehren, die Amerikaner waren dafür zuständig und liefern – solange sie können – alle Waffen an Israel. Und die «eigenen» Soldaten kommen zum Großteil aus dem fernen Ausland, so aus Indien und Bangladesch.

Iran zerstört Israel

Israel hat bezüglich Schäden eine komplette Informationssperre verhängt; wer Fotos oder Videos von Schäden aufnimmt, wandert für fünf Jahre ins Gefängnis. Die westlichen Medien machen da gerne mit und reden die Lage in Israel schön. Die Wahrheit sieht anders aus. Der Iran schickt jeden Tag hunderte von Raketen und Drohnen nach Israel, vorerst altes Material, das Angriffe auf Tel Aviv und Haifa fliegt.

Schäden in Tel Aviv

Viele in Israel übernachten in Parkgaragen

Die israelischen Soldaten müssen erkennen, dass jetzt andere Regeln gelten. Bis vor kurzem töteten und terrorisierten sie wehrlose Zivilisten in Gaza – man erinnert sich: 

Jetzt sind die Herren konfrontiert mit Feinden, die sich wehren können und da weinen sie[MOU1] .

Niemand sollte über diese Entwicklung überrascht sein – sie war angekündigt und eine Weiterentwicklung derer vom Juni 2025. Der Krieg damals ging nach 12 Tagen zu Ende, weil die Amerikaner die Iraner darum baten – ein solches Ende wird es diesmal nicht geben. Die grossen Städte Israels werden in den nächsten Wochen in Schutt und Asche gelegt werden.

Wie reagiert Russland?

Die Russen machen nicht viel Lärm um den direkten Konflikt, ausser dass sie diesen mit aller Kraft verurteilen. Es wird verlautbart, dass die Russen den Iranern bei der Zielkoordination helfen. Die Russen dementieren dies nicht. Russland sieht durch seine Satelliten jeden Quadratmeter des Nahen Ostens und die Zielgenauigkeit der iranischen Angriffe lassen darauf schliessen, dass sie durchaus Unterstützung aus Moskau erhalten. 

Seit Beginn des Konflikts ist der Kreml im Kontakt mit allen Golfstaaten, deren US-Basen unter konstantem Beschuss stehen.

Aussenminister Lawrow fand weise Worte für die Golfstaaten:

In für ihn ungewohnt klaren, diplomatischen Worten, nimmt Lawrow bei einem Treffen mit Vertretern arabischer Staaten kein Blatt vor den Mund:

„Es ist nicht nett, auf zwei Kamelen gleichzeitig zu sitzen!“ Die arabischen Monarchien haben öffentlich erklärt, dass sie ihren Luftraum nicht zur Verfügung stellen werden! "Aber als alles begann, haben Sie trotz Ihrer wiederholten Aufrufe das verurteilt, was die USA und Israel zu tun begannen?!“
Aussenminister Lawrow, 6. März 2026 

Die Russen lassen dem Iran diejenige Unterstützung zukommen, um die Russland gebeten wird. Das bestätigte der Pressesprecher des Kremls, Dmitri Peskow, wiederholt. Dennoch, eine direkte Konfrontation mit den Amerikanern im Iran könnte zum Ausbruch des Dritten Weltkriegs führen. Dessen sind sich die Russen bewusst und das ist der Grund für das Agieren im Hintergrund.

Zum Verhalten Indiens

Indien ist eines der Länder, das den Krieg Israels und der USA gegen den Iran mit keinem Wort verurteilte. Warum? Der Besuch Modis in Israel gibt einen Einblick in die Motivlage.

Der indische Premier Modi besuchte Tel Aviv am 26. Februar 2026, also am Tag vor dem Angriff auf den Iran. Beide Seiten massen dem Treffen eine grosse Bedeutung bei. Es wurden Verträge über eine strategische Partnerschaft beider Staaten in sehr sensiblen Bereichen unterzeichnet, so im Bereich der Verteidigung, Drohnentechnologie und der künstlichen Intelligenz. Beide Länder wollen zusammenarbeiten im Bereich der Raketenabwehr, der Laserwaffen, auch der Handel wird genannt, wenn auch an untergeordneter Stelle. 

Allein diese Aufzählung klingt wie eine Anti-BRICS-Allianz. Unterstrichen wird diese These vom Zeitpunkt des Besuches. Unabhängig davon, dass Iran unmittelbar am Tag nach dem Besuch Modis angegriffen wurde, stellt die Planung eines solchen Besuches zu einem Zeitpunkt, an dem der Krieg bereits mit Händen zu greifen war, keinen Zufall dar. Weder von der einen noch von der anderen Seite. Zeitpunkt, Inhalt und das Verhalten von Modi danach gegenüber dem Iran werden schwerwiegende Folgen für BRICS zeitigen. Weder Moskau noch Peking können und werden nach diesem Affront gegen sich und den Iran einfach so zur Tagesordnung übergehen. 

Denn es sind unmittelbar strategische Interessen betroffen. Indien produziert gemeinsam mit Russland verschiedene Raketen, die auf Grund ihrer Charakteristik sehr interessant für Israel sein dürften. Russland plant den Lizenzbau seines Kampfflugzeuge SU-57 in Indien. Israel ist ein bedeutender Lieferant von Komponenten im Bereich der KI. 

Nun ist Indien unmittelbar und weit stärker als z.B. China von der Schließung der Straße von Hormuz  betroffen. Sofort schwenkte Indien beim Ölkauf auf Russland um. 

Es dürfte nur eine Frage der Gelegenheit sein, dass der russische Außenminister Lawrow seinem indischen Amtskollegen ebenso etwas darüber erzählt, wie schwierig es ist, auf zwei Kamelen bzw. zwei indischen Elefanten gleichzeitig zu sitzen.  

False Flag-Attacken

Der Westen behauptet, dass Iran etwa Aserbaidschan und die Aramco-Raffinierie in Saudi-Arabien angegriffen habe. Die Iraner dementieren. Der angeblich durch den Iran angerichtete Schaden durch zwei (!!) Drohnen ist derart auffallend gering, dass man sich wundert, dass die Drohnen nicht gleich mit israelischen Hoheitszeichen versehen wurden.

Die Aussage Teherans sind glaubwürdig, wenn man die Interessen Israels und des Iran vergleicht – dazu weiter unten.

Dennoch spitzt sich die Lage an der Grenze zu Aserbaidschan gefährlich zu. Denn Präsident Alijew versucht nicht, die Lage zu beruhigen und z.B. den Dialog mit Iran zu suchen. Alijew brachte inzwischen seine Armee in Alarmbereitschaft und dislozierte sie an der Grenze zum Iran.

All das entspricht dem Bild, das sich Alijew inzwischen als treuer Gefolgsmann Israels und der USA erarbeitet hat. Die Stützpunkte Israels und der USA im Land tun ein Übriges.

Allerdings begibt sich Baku bei einer Konfrontation mit dem Iran auf sehr dünnes Eis, denn die Türkei ist alles andere als erbaut von dem drohenden Landkrieg mit dem Iran und fand klare Worte in Richtung Israel und USA nicht nur bezüglich des Irans, sondern auch bezüglich Gaza und Libanon.

Ob Baku den Spagat zwischen USA / Israel einerseits und der Türkei andererseits ohne Schaden übersteht, darf bezweifelt werden.

„Boots on the Ground“ in Iran

Die Amerikaner bewaffnen nun Kurden, um den Iran anzugreifen. Werden es 10.000 oder 50.000 sein? – Wie oben beschrieben, Iran ist grösser als Westeuropa und hat eine überaus angriffsfeindliches Landschaftsrelief. 

Die Angst der Iraner hält sich denn auch in sehr überschaubaren Grenzen. Der iranische Außenminister bei NBC am 6. März 2026 - seine Haltung und Aussage wird wohl in die Geschichtsbücher eingehen.

"Boots on the ground im Iran. - Haben Sie Angst vor einer Invasion der USA in Ihrem Land?"
„Nein, wir warten auf sie.“
„Sie warten auf eine Invasion der Bodentruppen durch das US-Militär?“
„Ja. - Denn wir sind zuversichtlich, dass wir ihr entgegentreten können, und das wäre eine große Katastrophe für sie.“
Aussenminister Abbas Araghchi

Kein Waffenstillstand

Bereits knapp 48 Stunden nach Kriegsbeginn, am 1. März, sollen die Amerikaner via Italien versucht haben, mit Teheran über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Teheran sagte nein.

Am 6. März äusserte sich der iranische Aussenminister Abbas Araghchi wie folgt:

"Die Islamische Republik strebt weder einen Waffenstillstand noch Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten an. Wir bitten nicht um einen Waffenstillstand. Wir sehen keinen Grund, warum wir mit den USA verhandeln sollten, nachdem wir zweimal mit ihnen verhandelt haben und sie uns jedes Mal mitten in den Verhandlungen angegriffen haben".
Aussenminister Araghchi bei NBC News, 6. März 2026

Der Iran erweckt nicht den Anschein, dass er am Untergehen ist.

Grossisrael

Publiziertes Ziel und Vorgehen der USA

Das Ziel, einen Regime Change im Iran zu erreichen, wurde nicht erreicht und damit haben die Israelis und die Amerikaner den Krieg dann verloren, wenn die Iraner die Waffen nicht in kurzer Zeit strecken. Ich gehe davon aus, dass dies nicht passieren wird.

Der Iran muss «lediglich» überleben, um alle westlichen Pläne zu zerstören.   

Dennoch, die Amerikaner führen einen brutalen Krieg und zerstören vor allem zivile Ziele, um die Iraner zu brechen. Damit erreichen sie jedoch genau das Gegenteil. Neben der oben erwähnten Primarschule für Mädchen greifen die Amerikaner und Israelis Spitäler an, bis jetzt 13 an der Zahl. Das ist keine iranische Propaganda, sondern wurde vom Guardian berichtet.

„Mindestens 13 Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen bei Angriffen auf den Iran getroffen, laut WHO“.
The Guardian

Juden gegen Israel

Unser Blog hat Ende 2023 eine Serie über Israel publiziert «Israel – vom Opfer zum Täter zum Opfer – ein Hin und Her seit 80 Jahren». Darin wiesen wir nach, dass bereits Ben-Gurion durch Tod und Zerstörung Grossisrael erschaffen wollte. Selbstverständlich wurden wir als Verschwörungstheoretiker abgekanzelt. Heute wissen alle, dass dies der grosse Plan der Zionisten ist. Unsere Kritik hat nichts mit Antisemitismus zu tun. Viele orthodoxe Juden sind Gegner des Zionismus und wollen Israel untergehen sehen. So an einer Demonstration ins Williamsburg, Brooklyn, New York.

 

Die Grösse von Grossisrael

Es gibt viele Karten. Die folgende gibt etwa die Ziele der Zionisten vor.


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Jeder israelische Soldat trägt eine Achselpatte, die Grossisrael zeigt. Das beweist, dass dies nicht etwa der Plan von ein paar wenigen Extremisten ist, sondern die nach aussen getragene Strategie der israelischen Regierung.

Mike Hukkabee, der gegenwärtige amerikanische Botschafter in Israel, sagte in einem Interview mit Tucker Carlson ein paar wenige Tage vor dem Überfall folgendes: «It would be fine, if they took it all.» («Es wäre in Ordnung, wenn sie alles nehmen würden.») So zeigen sich die Vereinigten Staaten damit einverstanden, dass Israel alle Staaten vom Nil bis zum Euphrat unterjocht (Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon, Irak, Saudi-Arabien).

Um dieses Ziel zu erreichen muss der Iran als grösste Macht im Nahen Osten neutralisiert werden. Am liebsten zerstört oder zu einer Marionette der USA werdend, damit Israel den Rest des Nahen Ostens unterjochen kann.

Die Türkei ist der neue Iran

Es wäre naiv zu glauben, dass die Israelis mit Grossisrael genug hätten.

Der frühere israelische Ministerpräsident Naftali Bennett bei einer Konferenz in Jerusalem, an der die Leiter der wichtigsten amerikanisch-jüdischen Organisationen teilnahmen.

"Eine neue türkische Bedrohung zeichnet sich ab. Ich möchte ganz klar sagen, dass die Türkei und Katar in Syrien an Einfluss gewonnen haben und auch anderswo und überall in der Region nach Einfluss streben. Und von hier aus, warne ich, die Türkei ist der neue Iran".

Soviel zu den wirklichen Plänen Israels und der USA.

Aussichten

Man kann mit Fug behaupten, dass die USA den Krieg bereits verloren haben, da sie ihr propagiertes Kriegsziel – Regimewechsel – nicht erreicht haben und auch nicht erreichen werden. Denn weder die amerikanische noch die israelische Führung haben auch nur ein ungefähres Verständnis davon, was es heisst, gegen eine jahrtausendealte Zivilisation Krieg zu führen.

Dieses völlig fehlende Kulturverständnis führte in den ersten Stunden und Tagen dazu, dass die Iraner – auch zum Großteil jene, welche eine andere Vorstellung vom Iran haben – die bestehenden Differenzen beiseite lassen und voll hinter ihrer Regierung stehen.

Ein Land, das grösser ist als gesamt Westeuropa, mit ein paar hundert Flugzeugen und Raketen anzugreifen in der Meinung, dieses besiegen zu können, ist genau das, was man von der Trump-Administration und den Fanatikern in Israel erwarten kann. Die derzeitigen Führungen des Westens – der USA, Westeuropas, Israels, Australiens u.a. – reflektieren mit ihrem Handeln den Zustand ihrer jeweiligen Gesellschaften. Sie als komplett schwachsinnig zu bezeichnen, beschreibt nur das Symptom. Die Ursachen dieser Dekadenz liegen sehr viel tiefer.

Ich bin kein Militärexperte, aber alle Militärs, welche nicht vom deep state gekauft wurden, äussern sich genauso, unter ihnen Scott Ritter und Larry Johnson (klarer), Macgregor (etwas diplomatischer).

Ich kenne den Iran und besuchte ihn zweimal im letzten Jahr. Dabei hatte ich die Möglichkeit mit Dutzenden Menschen zu sprechen. Abgesehen davon, dass dies wohl das freundlichste Volk der Welt ist, fiel die unglaubliche Bildung der Menschen auf. Gemäss Simon Hunt hat das Land im vergangenen Jahr 234.000 Absolventen von Ingenieursstudiengängen hervorgebracht. In den  USA waren es 238.000 bei einer fast viermal größeren Bevölkerung. Viele von Ihnen arbeiten für das Militär. Die iranische Raketentechnik – die das Land unter extremen Sanktionen komplett selbst entwickelt hat - ist Zeugnis für das Potential des Landes. Die Iraner haben Hyperschallraketen. Die USA beißen sich daran seit Jahrzehnten die Zähne aus.

Wir haben gesehen, dass die Iraner mit den USA nicht verhandeln wollen. Sie fürchten auch keine Landinvasion der Amerikaner. Das sollte die USA zum Nachdenken bringen. Die Iraner konnten, ja sie mussten, sich über 45 Jahre für diesen Konflikt vorbereiten und es scheint, dass sie dies getan haben.

Falls den Iranern die Munition nicht ausgeht, werden sie in diesem Konflikt gegen die USA und Israel obsiegen. Was heisst das?

Israel steht immer schutzloser da. Die israelische Raketenabwehr findet nur noch sporadisch statt. Keine Abfangraketen in der notwendigen Spezifikation, keine Radare. Die Schäden in Israel sind horrend, jene im Iran ebenso, aber die Iraner werden dies überstehen, sie führen einen existentiellen Kampf. Die überheblichen Israelis glauben, dass sie zusammen mit den Amerikanern obsiegen werden, es war ja schließlich immer so. Aber dieses mal sprechen die Tatsachen dagegen.

Die Golfstaaten werden sich bald entscheiden müssen, auf welcher Hochzeit sie tanzen möchten. Die Grossisrael-Pläne liefern gute Argumente für ein Zusammenstehen mit dem Iran. Wie gescheit die Führer der Golfstaaten sind, wird sich bald weisen.

Die Amerikaner werden ihre Vorherrschaft im Nahen Osten verlieren. Der Weg dahin wird blutig sein und falls die Israelis als letztes Mittel Atomwaffen gegen den Iran einsetzen, ist der Dritte Weltkrieg nicht mehr weit.

Wirtschaftlich werden Europa und die Golfstaaten die grossen Verlierer sein. Falls dieser Konflikt ausser Kontrolle gerät, wird die Weltwirtschaft, die sich seit langem am Abgrund bewegt, kollabieren.

Das sind alles keine guten Aussichten und es scheint so, dass Europa, das seine Eigenständigkeit schon lange aufgegeben hat, einen Preis bezahlen wird, der horrend ist. Die Medien im Westen haben von all dem noch nichts mitbekommen. Es wundert somit nicht, dass der überhebliche Eric Gujer, der Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), in seinem heutigen Leitartikel vom «Siegen» der Israelis und von der Rolle des «Schiedsrichters», welche die Amerikaner einnehmen würden, fabuliert. Die komplette Dummheit scheint von Washington auf die Falkenstrasse in Zürich übergeschwappt zu sein.

Schliessen möchte ich mit einem Bonmot von Alastair Crooke während unseres heutigen Telefongesprächs:

«The stability in the region seems to be rather unstable.» („Die Stabilität in der Region scheint eher instabil zu sein.“)
Alastair Crooke, 7. März 2026

Analyse Lawrow, Sergej Merz, Friedrich Netanjahu, Benjamin Putin, Wladimir Trump, Donald Aserbaidschan Bahrain China EU Europa Bundesrepublik Deutschland Großbritannien Indien Islamische Republik Israel Naher Osten Russland Russische Föderation Schweiz US Jemen Gujer, Eric Crooke, Alastair

67 Kommentare zu

Herbert Ranter So. 08 Mär 2026, 7:19

Danke, Herr Hänseler! Ein fundierter Artikel, der die Nebelschwaden, die in den westeuropäischen Medien verbreitet werden, in beeindruckender Weise lichtet. Für mich unfassbar ist, dass in Israel selbst nicht mehr Menschen bereit sind, dem Kriegstreiber Netanjahu in den Arm zu greifen und ihn mit seinen Erfüllungsgehilfen im eigenen Land und in den USA im wahrsten Sinne des Wortes in die Wüste zu schicken! Ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben der Völker Westasiens wäre ein stabiles Fundament für eine gedeihliche Entwicklung der gesamten Region.

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Antwort auf J.Blumer So. 08 Mär 2026, 8:55

Danke Herr Hänseler ! Grossisrael kann bald in der Hölle , gleich neben den USA ,
errichtet werden ! Sie werden sich aber nicht scheuen , vor ihrem Untergang ,
Atomwaffen einzusetzen .

Was Deutschland betrifft. Sie arbeiten wie Verrückte , wie 1932 bis 1939 wieder
daran , einen Krieg gegen Russland zu organisieren .Alle haben da schön Arbeit ,
die Rüstungsindustrie macht gewaltige Umsätze , nur um später wieder in einer
Mondlandschaft zu erwachen . All diese Vasallen der USA unterstützen den Völker-
mord Israels seit Jahren . Wie sie auch die USA und Ukraine im Krieg gegen
Russland seit 2014 unterstützen .

Das traurige , diesmal sind sogar die ehemals " Neutralen " wie Österreich , Schweiz , Finnland und Schweden die Helfer der Deutschen .

Die USA mit ihren Vasallen , zusammen mit Israel , sind daran , von Iran zur Rechenschaft gezogen zu werden für die seit vielen Jahren geführten Überfälle und Sanktionen gegen Andersdenkende .
Indien ist nicht zu trauen , sie gehören nicht in die BRICS , sie wechsel monatlich die Seite!
Und all diese Machenschaften der USA und Israels werden von der Schweiz
unterstützt .

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Antwort auf J.Blumer So. 08 Mär 2026, 10:02

Ich möchte noch sagen , mein Beitrag war nicht an Herr Ranter gerichtet ,
mit seiner Meinung bin ich einverstanden , genau so wie von Herr Hänseler .

Ich muss , trotz Bedenken meinerseits noch folgendes hinzufügen :

Ist es nicht etwas erstaunlich dass seit 80 Jahren nicht etwa eine Atommacht ,
sonder die mutigen Hutis im Jemen und jetzt der Iran den USA und Israel eine
Antwort auf die Verbrechen der vielen Jahre geben ?
Das nenne ich Mut , ohne Eigenutz und Geschäftsinteressen an erste Stelle zu
setzen . Sehr viel Mut , was die " Grossen " anscheinend nicht haben !
Ich muss aber zugeben , dass ich kürzlich gegen China und Russland ungerecht
war ! Es ist ja jetzt bekannt , dass diese Regierungen an den Iran Satellitendaten
gegeben haben , um sich besser verteidigen zu können .Also muss ich mich
entschuldigen !

Was ich jetzt aber hoffe : dass , wenn der Iran von den Kriegsverbrechern USA
mit ihren Vasallen in Gefahr kommt , komplett zerstört zu werden , dass dann ,
ohne Ausrede das gehe nicht weil sonst ein Weltkrieg kommt , der Iran mit allen
Mitteln der Grossen unterstützt wird . Vage versprochen wurde es ja von China
und Russland .
Wir haben im Ukrainekrieg gesehen : dass 10 Jahre " Verzeihen " , wie es Russland
momentan macht , bringt ja auch kein Frieden , nein , es wird immer noch
brutaler , vor allem durch die Europäer !

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Antwort auf sepp Mo. 09 Mär 2026, 15:41

Ich verfolge die Entwicklung in und um den Iran mit sehr grossem Interesse, und nach allem, was ich bisher erfahren habe, ist der Iran absolut nicht in Gefahr "komplett zerstört" zu werden, aber er wird grosse Schäden davontragen und wie ein Fels, aufrecht und tapfer diesen hinterhältigen von den Eurpäern unterstützten Zionisten-Evangelikalen Schurken die Stirn bieten: Der grosse Iran wird gestärkt aus diesem letzten Kolonial-Krieg hervorgehen, Israel wird in der jetzigen Ausgestaltung als Apartheild-Staat wohl - so erwarte ich -nicht überleben, und dann kann die UNO endlich wieder einmal eine ehrliche, menschliche und nicht mehr von diesen zionistischen, die bliblische Endzeit herbeibombenden Terroristen aus Washington und Jerusalem/Tel Aviv verhinderte, sicher sehr schwierige aber gerechte Lösung für die anständigen Juden und die Palästinenser erarbeiten, wie es eigentlich die Mehrheit der Staaten bereits 1948 eigentlich gewünscht und vorgesehen hatten. Ami stay at home forever!

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Antwort auf Heiko So. 08 Mär 2026, 10:16

Das ist nicht traurig, das ist völlig logisch und normal. Es sind alles kapitalistische Länder, die von einem internationalen Kapital gesteuert werden.
Das mit der Demokratie ist doch nur eine Simulation.

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Antwort auf J.Blumer Mo. 09 Mär 2026, 10:17

Ach so , "das ist völig logisch und normal "? Sehr interessant !
Für mich ist das weder logisch noch neutral !

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Antwort auf Heiko Mo. 09 Mär 2026, 10:24

Dann empfehle ich Ihnen die Staatsbürgerkundelehrbücher der DDR Klassen 7 bis 10.
Wenn die Langversion bevorzugen dann auf jeden Fall Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates".

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Antwort auf Ruth Mo. 09 Mär 2026, 11:46

Der enge Zusammenhang zwischen ökonomischen Besitzverhältnissen an wesentlichsten Produktionsmitteln und den Machtverhältnissen (Politik) bzw. Machtausübung, ist dem Bürger in westlichen Ländern nicht klar. Wie auch? Genau diese Erkenntnis wird doch im Kapitalismus tunlichst vermieden.

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Antwort auf J.Blumer Mi. 11 Mär 2026, 9:56

Heiko
Wenn Sie mir ein Buch der Klasse 7 - 10 aus der DDR Zeit anbieten !
Stellen Sie mich hier bitte nicht als Schüler dar . Ihre Anspielung auf
meine Meinung habe ich verstanden , genau so wie der Kommentar von Ruth.

Heute glauben die ehemaligen DDR Bürger , alleine Sie könnten die Welt erklären !
Ich frage immer wieder dasselbe ! Warum seid ihr dann 1989 auf die Strasse
gegangen wenn ja da bei euch alles so toll war ?
Sie Überschätzen sich .

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Antwort auf Günther Wassenaar So. 08 Mär 2026, 10:40

Profit - ist das Blut in den Adern des Kapitals. Geht der Profit gegen NULL, greift das Kapital bedenkenlos zum Faschismus. Und an der Stelle befinden wir uns. Faschismus ist zwar eine brutale - aber "normale" Regierungsform des Kapitals.
Günther Wassenaar
+49 162 76 363 75

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Antwort auf Heiko Mo. 09 Mär 2026, 10:24

Kurz und prägnant.
vielen Dank

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Antwort auf sepp schweiz Mo. 09 Mär 2026, 15:27

Ja, J. Blumer, wir müssen wirklich mit aller Kraft unterstreichen, dass das Traurigste an der ganzen bereits äusserst traurigen Geschichte wirklich ist, dass unsere "Schweizer" Feiglinge und Zwergenvasallen in Bern, sich dem Nazi-Bonzen Adolf Merz - nachdem sich der ehemals schweizerische Aussenminster, Ignatio Cassis - per Zufall gleich noch ein Schnapsname mit einem Schnapser als Namensträger - schon etliche Male seinem liebsten Freund und Oberterrorisen-Führer W. Selensky die Füsse geküsst hat, nun auch noch in der untersten Liga der Freunde des Turbokapitalismus vor der Trumpschen gottbeschützten Mörderclique demütigst zu Kreuze kriecht. Der Typ hat ja schon lange die Neutralität der Schweiz für Jahrzehnte zerstört, im untertänigsten Gehorsam gegenüber seinem ehemaligen Chef, JB, und nun seinem neuen Herrn, Caligula, dem unerbittlichen Rächer für die nun in die Ewigkeit bevörderten zionistisch-evangelikalen Lumpenbande , kriecherisch zu Diensten ist Und die Schweizer hüllsich in Schweigen angesichts dieses Schurken und der Mehrheit des sogenannten Bunesrates, theoretisch die Regierung unseres Landes. Pfui Teufel!

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Antwort auf Günther Wassenaar So. 08 Mär 2026, 10:35

Israel ist seit seiner Gründung ein faschistisches Gebilde. Da sind Vergleiche mit Hitler-Deutschland zulässig.
Haben die Bürger des 3. Reichs, gegen die faschistischen Herren, Hitler, Goebbels, etc. auf geehrt, oder waren sie aufgrund der langen Propaganda, unfähig, klare Bilder zu erkennen?
Günther Wassenaar
+49 162 76 363 76

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H. Kappeler So. 08 Mär 2026, 9:47

Guten Tag Herr Hänsler. Wie ordnen Sie die über 30'000 Iraner:innen ein, die im Rahmen der letzten Demonstrationen (Anfang 2026) durch das iranische Regime ermordet wurden, ein? Und die vielen Hundert Iraner:innen, die jährlich durch das iranische Regime im Schnellverfahren abgeurteilt und umgebracht werden?
Oder ist das in Ihrer Wahrnehmung nur westliche Propaganda?

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Antwort auf Heiko So. 08 Mär 2026, 10:14

Mit den Informationen aus ARD und ZDF an Diskussionen teilnehmen zu wollen, kann peinlich enden.

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Antwort auf Paolo Martinoni So. 08 Mär 2026, 11:59

30'000? Haben Sie Belege dafür oder plappern Sie nur das nach, was die westliche Propaganda uns serviert? Und selbst wenn es wahr wäre? Berechtigt so was einen militärischen Angriff mit kolossalen "Nebenwirkungen" im ganzen Nahen Osten? Und - falls ja: Dann müsste man aber auch den Einmarsch der Russen in die Ukraine begrüssen, womit man den Genozid im Donbass beenden wollte. Nur: Wer den Angriff auf den Iran begrüsst, verurteilt die militärische Intervention der Russen in der Ukraine, und das ist schlichtweg verlogen. Wie dem auch sei: Die USA mischen sich seit Jahrzehnten mit brachialer Gewalt in fremde Angelegenheiten ein, Tod und Chaos hinterlassend. Finden Sie das gut?

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Antwort auf H. Kappeler Mo. 09 Mär 2026, 6:32

@Paolo Martinoni: Ihre Antwort auf meine Frage an Herr Hänsler ist für mich völlig INAKZEPTABEL !!!

Ich stelle Herrn Hänsler eine anständige Frage - ausgehend von den Informationen, die ich habe - und Sie schreiben "oder plappern Sie nur das nach".

Was bilden Sie sich eigentlich ein??? Sie gehören wohl zu denen, die auch den Holocaust leugnen.

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Antwort auf P. Martinoni Mo. 09 Mär 2026, 7:59

Ihre Frage und Ihre Antwort sind nur formell anständig, inhaltlich sind sie es nicht - wegen der enthaltenen, nicht offensichtlichen Unterstellungen an mich und den Autor. Nur scheinbar anständig, daher verlogen.

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Antwort auf Peter Hänseler Mo. 09 Mär 2026, 8:44

Sehr geehrter Herr Kappeler:

In Ihrem Kommentar schrieben Sie: "Wie ordnen Sie die über 30'000 Iraner:innen ein, die im Rahmen der letzten Demonstrationen (Anfang 2026) durch das iranische Regime ermordet wurden, ein?"

Diese Zahl stammt von westlichen Medien und widersprechen den wirklichen Zahlen, die ich von mehreren Quellen im Iran erhalten habe - unter anderem von Professor Marandi, den ich persönlich sehr gut kenne.

Im Dezember fanden friedliche Demonstrationen statt, dies aufgrund des Kollapses des Rial, der von den Amerikanern organisiert wurde - Scott Bessent bestätigte dies.

Diese friedlichen Demonstrationen wurden von Mossad und CIA zu einem Coup à la Maidan organisiert, der zum Tode von um die 3'300 Menschen führte, über tausend Polizisten und hunderte von Zivilisten. So die Fakten.

Wenn Sie unseren Lesern als Holocaust-Lügner darstellen, da sie ihre unfundierten Kommentare nicht mögen, ist dies hilf- und niveaulos.

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Antwort auf sepp Mo. 09 Mär 2026, 15:46

Peter Hänselers Antwort an H. Kappeler: Alles klar, vielen Dank, llieber Peter! Ich wünsche dir einen baldigen, sicheren Heimflug!

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Antwort auf Jams O'Donnell So. 15 Mär 2026, 16:05

Again, we have to ask you - where did you get that figure and information from? You have to make yourself aware that propaganda does not originate only from those you dislike. In fact the west has a much bigger and better organised propaganda arm than any other area. And if you just swallow what your 'state' issues, then you are an enabler of that states policies (and in Germany you have a fine precedent of what happens when the citizens support state propaganda - maybe you've read about it?)

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Antwort auf Ralf Binde So. 08 Mär 2026, 12:52

Es gibt keine "Iraner:innen"! Kommen Sie direkt aus der Propagandaabteilung des AA? Anders sind weder Ihre Wortwahl noch die Fantasiezahlen zu erklären.

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Antwort auf Hubert Burghardt So. 08 Mär 2026, 14:05

Zunächst basiert die Zahl von 30.000 Toten lediglich auf einer einzelnen, eher dubiosen. Quelle. Offizielle iranische Quellen sprechen von eher 3.000! Wobei darunter ca. Die Hälfte Zivilisten, Kinder, Frauen und Polizisten, etc. sind.
Da der Iran die Todesstrafe (wie USA und China) hat, werden dort auch Menschen hingerichtet. Ich kann nicht sagen, wieviele, aber in Saudiarabien sind es jährlich 3-400 die öffentlich geköpft werden.

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Antwort auf beat schaller So. 08 Mär 2026, 14:57

Danke Hubert Burghardt für die Richtigstellung. Gruss, b.schaller

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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 16:03

https://thegrayzone.com/2026/02/01/guardian-iranian-death-toll-concocted-monarchist-doctors/

Quote:
The claim of “30,000 killed” during two days of protests and rioting across Iran appears to be based largely on a single anonymous source, who admitted extrapolating that figure by assuming without evidence that “officially registered deaths related to the crackdown likely represent less than 10% of the real number of fatalities.”

That quote was attributed by The Guardian to an alleged doctor whose real name the newspaper refused to publish, but whose identity it claimed to have verified. ....

Parent has emerged as the face of The Guardian’s attacks on Iran despite having no apparent ties to the country and not appearing to speak its language. Farsi is not listed among the half-dozen languages in which she claims to be bilingual or speak in some functional professional capacity.

Before adopting the surname Parent around 2019, The Guardian’s go-to Iran reporter wrote under the name Deepa Kalukuri. Her journalistic output was largely limited to fashion reviews in Indian media. A typical piece published in India’s Just For Women magazine in 2016 was headlined: “Samantha Is Setting Some Serious Fashion Goals! Check Them Out!”

“What’s better than a Little Black Dress for a weekend party? Samantha pairs her LBD with these killer stilettos! We are loving it!!! Have a fashionable weekend!!!!”

End Quote

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Antwort auf Petra Wilhelmi So. 08 Mär 2026, 18:30

@Kappeler: Zu allerst sind es Iraner. Iraner in der Mehrzahl. Im Deutschen umfasst die Mehrzahl alle, egal ob Männer oder Frauen. Ihr Doppelpunkt zeigt mir, dass Sie aus einer bestimmten Ecke kommen und gleich alles glauben, was mal durch irgendjemanden in den Ring geworfen wurde und alle plappern diese Zahlen nach. Überlegen Sie mal: 30.000! Ich habe von 35.000 gehört. Da müssten ja eine - wie bei Spartacus - Via Appia von Anfang bis Ende dicht an dicht mit Leute aufgehängt worden sein. DAS hätte JEDER in der Welt gesehen. Im Krieg stirbt die Wahrheit zu allererst. Übrigens, Israel hatte einmal offiziell zugegeben, dass sie ihre Akteure im Iran hatten, die Demos organisierten. Außerdem habe ich kein Mitleid mit Menschen, die Gotteshäuser anzünden. So etwas geht weit über eine Unzufriedenheitsdemo hinaus, die übrigens durch die USA Finanzpolitik initiiert wurde.

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Antwort auf Benjamin Reeve So. 08 Mär 2026, 22:28

The 30,000 is a propaganda figure. It is not true. The truth as to deaths is about one tenth of that.
Secondly, those "demonstrators" were the product of extra-national (think CIA, etc.) summons. They were equipped, organized, and managed by a set of "clandestine agencies, from the West, from outside of Iran. Note carefully the shipment into Iran of the Starlink units -- and note note thoughtfully what happened when they were, in effect, disconnected.

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Antwort auf hm Mi. 11 Mär 2026, 18:12

Senator Lindsey Graham, the arch-warmonger, made it clear. He sent greetings to the CIA boys, ho marched side by side with the violent demonstrators. 30 000 is pure fantasy of the propaganda.

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Antwort auf J.Blumer Mo. 09 Mär 2026, 10:20

Glauben Sie diesen Unsinn wirklich ?

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Валерий Частных So. 08 Mär 2026, 9:54

Блестящий обзор, из которого понятны все цели и ожидания сторон . Атака на Иран показывает Реал ныне лица политиков, которые за словами не скрыть. Ведь сейчас любое слово равно поступку . Вызывает уважение позиция Испании. Интересно, что сделает сейчас Китай, хотя они, наверное, верные своей многовековой стратегии , буду ещё некоторое время держать паузу. Очень смешно выглядят обвинения западных СМИ в адрес России после четырех лет регулярной , поставленной на поток отправки разведданных Украине. Азербайджан совершенно напрасно занимает такую позицию. Её никто не оценит , и международного уважения стране эта позиция не принесет. Странно жертвовать таким долговременным и надежным союзником как Россия ради сомнительного хайпа.

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Heiko So. 08 Mär 2026, 10:13

Der Angriff Israels und der USA auf den Iran war nicht grundlos.
Man darf bei der Bewertung historischer Vorgänge nicht seine eigenen Maßstäbe anlegen, sondern muss den historischen Kontext berücksichtigen. Nach der Logik des Herrn Henselers, die ich gut nachvollziehen kann, wäre sonst auch der Angriff Hitlers auf alle Nachbarländer grundlos. Der Krieg ist, da hat Clausewitz immer Recht, die Fortsetzung der Politik mit militärischen Mitteln. Man muss diese politischen Ziele nur suchen, man wird sie immer finden.

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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 16:09

Conveniently forgetting 1916 Sykes-Picot and the 1953 ADMITTED CIA overthrow of the democratically elected Mossadegh gov't. Cute to try to 'move the goalposts' to the Revolution that overthrew the vicious, hated Shah.

And now the US/Rothschilds intend to install The Shah Junior?

You won't have much success peddling such obvious US/Israeli propaganda here.

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Antwort auf Heiko So. 08 Mär 2026, 20:09

You misstranslated my comment.

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Antwort auf Any Person Mo. 09 Mär 2026, 15:03

Apologies. I should have phrased that better.

But my point stands that so many set the 'start point' where it is most convenient for the US-centric narrative.

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Patrick Reto Bieri So. 08 Mär 2026, 10:25

In the first video from the White House, the woman directly to the right of Trump, in the red jacket, is from "hagia.de" and she's leading people on :-)

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Paolo Martinoni So. 08 Mär 2026, 11:12

Achtung, Achtung!

Sehr interessanter Artikel, keine Frage, ich möchte aber anmerken, obwohl es vielleicht nicht relevant ist, dass das Video unter "Buildings in Tel Aviv are getting BLASTED" mit KI erstellt worden ist, das steht jedenfalls unter dem Video selbst auf X ...

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beat schaller So. 08 Mär 2026, 12:03

Danke Peter Hänseler für diesen lokalen, geschichtlichen Abriss und damit verbunden, diesen Einblick ins Innere des Geschehens unserer Welt. Es macht den Anschein, als ob es eine Life-Vorstellung eines brutalen Endspiels ist. Die "US-Epsteins" mit den ISRAELIS ZUSAMMEN, mit der aktuellen zügel- und richtungslosen Verzweiflung zeigen uns auf, zu was diese Monster, (Abschaum) fähig sind. Unglaublich ist auch, wie weit Europa, inkl. CH bereits infiziert zu sein scheint. Danke Peter Hänseler und gute Heimreise mit Ihrer Familie. Ihr Bericht geht hoffentlich in die Breite, und dort auch unter die Haut. Sie sind sehr mutig mit Ihren Äusserungen und so lebt man nicht ungefährlich. Ob das alles noch zu stoppen ist? Grüsse an Sie und Ihre Familie. B. Schaller

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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 17:46

Should read: "The "ROTHSCHILDS" directing the US monsters and Nutty-Yahoo..."

The efforts to place Epstein at the top of the Oligarchic Food Chain in general discourse are remarkable. Only 12,000 Rothschild mentions in the Epstein Files, and the MSM and 'alternative' media don't seem to notice. "I represent the Rothschilds", said Epstein. That established the boss-employee relationship, jumping over a simple Mossad-agent status. In addition, Epstein received $20million from Ariane Rothschild, 'coincidentally' after the DOJ 'settlement' for $45million. Chump-change for them, beyond a lifetime sum for us in the "you will own nothing" class.

Ya, nothing to see here folks, move along.

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Antwort auf Benjamin Reeve So. 08 Mär 2026, 22:36

AI. Yes. There is a sense in which that "little movie" is probably a joke -- for those who "get" it. Upon the missile strike the building collapses straight-down, all at once, corner-to-corner, into its own "footprint." The physics of that "demolition" is just as impossible as the Boeing airplanes (that were in fact just images, superimposed into the video) causing the New York World Trade Center buildings to collapse straight down (as if there was no structure at all below the site of the impact).

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Leskin Nunes So. 08 Mär 2026, 12:59

I suggest Trump & Hegseth study Revelation. This to see the real war to come.
Our only choice is God or Satan. Get over yourselves

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Old Hunter So. 08 Mär 2026, 14:03

Remove that video of Hitler which is from 1940 and which has nothing to do with an alleged speech by the dictator reported by Peter Hanseler as having been delivered on January 30, 1945. Under no circumstances is Hanseler authorized to falsify history.

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Ruth So. 08 Mär 2026, 15:35

Was Kapitalismus bedeutet, müßten die meisten Menschen doch nun mal wissen, weil es in dem Moment, wo der meinte, endlich am Ziel zu sein und gewonnen zu haben, die Maske abnahm, indem es u.a. weltweit die Menschen sie aufsetzen ließ.
Die länderübergreifende Kapitalmacht in den Händen weniger, die nur so möglich ist, der Menschheit aber schadet, weil sie Kriege und Katastrophen braucht, um zu wachsen und zu überleben, steckt in der Bredouille. Seine intensiven Bemühungen seit 1913 (mit Gründung FED), aus dem Grund ja auch WK I und WK II, im weiteren über Golddeckungs-Ablösung etc.,. drohen sich allmählich in Luft aufzulösen.
Darum der Versuch vermittels UKR, der aber aufgrund der Vernunft (endlich mal wieder) guter Staatsmänner in Rußland zunichte gemacht wurde.
Und nun ist die „globale Katastrophe“ an der Reihe.

Was Indien betrifft: Das ist wohl doch eher Modi und der hat durchaus Gegenwind im eigenen Land. Wer weiß, mit was der wieder erpreßbar ist oder welche Summen da wieder (für jeden Einzelnen) winken. Geht doch schon lange.
Staatsmänner und Politiker: Zwei verschiedene Dinge und Modi ist eben wohl doch nur das Zweite.
https://www.indianpunchline.com/this-is-netanyahus-war-stupid/

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Antwort auf Ruth So. 08 Mär 2026, 15:45

PS:
Staatsmänner haben Verstand, Intelligenz, Ideale, Charakter und Kreuz.
Politiker Ego, eine Schraube als Genick und Hände zum Aufhalten.

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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 16:23

Except for the cross, you're right. Trump is "Christian" when he's not "Jewish"... he 'discovered' Christianity when he became POTUS the first time and was politely informed if he didn't do the customary the religion 'dog and pony show', his MAGA base might lose trust in his 'moral right' to rule.

ALL politicians seek refuge wrapped in the flag and carrying their chosen religious symbology. Not that they truly believe, but they know overt religiosity is a prerequisite to gain social power. Religion is merely one of the tools of social control.

It's no mistake that Billy Graham (and now his progeny and fellow-travellers) was prominent in the initial 'greeting' ceremonies for all the POTUS's arriving to infest the Oval Office since 1950 (To Err is Truman).

Despite the Constitution defining the Separation of Church and State, the Bible was the tome the Oath was sworn on, on a red velvet pillow at George Washington's Inauguration.

All the warmonger politicians do it.

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Antwort auf Ruth So. 08 Mär 2026, 17:41

Mit "Kreuz" meinte ich Rückgrat. ;)

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Antwort auf Any Person So. 08 Mär 2026, 17:50

I can only respond to what was posted/translated? to English.

My position still stands, religion is a socio-political control system. It would be nice if religion actually delivered what is so often claimed/promised... world peace. But history shows otherwise.

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Antwort auf Ruth So. 08 Mär 2026, 18:52

Hatte es schon verstanden. ;) Und stimmt.

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Antwort auf J.Blumer So. 08 Mär 2026, 20:09

So ist es genau , was Religion betrifft .

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Antwort auf Alexander J. So. 08 Mär 2026, 20:31

Gläubige sind Gläubiger. Besonders in der Religion Politik.

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Herbert So. 08 Mär 2026, 17:44

Ich hoffe nur dass Russland und Herr Putin gelernt hat dass man den USA in keiner Weise trauen kann! Der Teufel trägt Prada!

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Antwort auf J.Blumer So. 08 Mär 2026, 20:12

Das hoffe ich auch schon länger . Russland müsste eigentlich aus der
Erfahrung der letzten 80 Jahren verstanden haben , dass mit der USA jeder
Vertrag oder Verhandlung unglaubwürdig ist .

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Petra Wilhelmi So. 08 Mär 2026, 18:48

Danke Herr Hänsler für Ihren Artikel. Was mich beschäftigt, ist die Haltung der arabischen Länder, die sich gegen Iran gewandt haben. Was meinen denn diese Länder, was mit Ihnen passiert, wenn sie US-Stützpunkte auf ihrem Territorium zulassen? US-Stützpunkte sind außerhalb der Territorien der jeweiligen Länder zu betrachten. Wenn die USA Kriege gegen andere Länder führt, hat das eben zu Folge, dass deren Stützpunkte nicht sakrosankt sind. Ich habe es schon letztens geschrieben. Die Staaten des Nahost und der Iran sollten endlich mal ihren Erbfolgekrieg ad acta legen. Man nutzt diese Jahrhunderte lange Fehde aus, um Unfrieden zwischen den islamischen Staaten zu schaffen. Die lassen sich mit ihrem kleinlichen Gehabe als Handlanger der Zionisten in Israel und USA missbrauchen, wie auch die Kurden immer und ewig sich missbrauchen lassen. Wenn diese Staaten endlich zu einer gemeinsamen Stimme fänden, würde Israel Abschied von seinen großkotzigen Pläne eines Großisrael nehmen müssen und denen würde endlich mal die rote Linie gezeigt. Die Mehrzahl der Juden in Israel sind keine Semiten, sondern Europäer, deren Ursprung in der Ukraine/Russland liegt.

Zu Indien: Ich war entsetzt, dass Modi Israel als Vaterland und Indien als Mutterland bezeichnet hat unter brausenden Beifall der Knesset. Ich wusste nicht, dass dort eine Kolonie indischer Juden lebt. Ich habe Israel kennengelernt und auch seine Überheblichkeit in der kurzen Zeit, wo ich mich dort aufgehalten habe. Im Hotel waren Juden und Touristen fein säuberlich getrennt, aber wir mussten trotzdem koscher essen (Pudding mit Wasser) und der Touristenteil in Jerusalem war dreckig wie sonst etwas. Für hotelmäßige Selbstverständlichkeiten überall auf der Welt wo ich war, musste dort extra gelöhnt werden. Russische Juden, afrikanische Juden und auch die sephardischen Juden werden nicht wirklich anerkannt. Da würde es mich nicht wundern, wenn es mit den indischen Juden ähnlich wäre, deren Existenz uns verschwiegen wurde.

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Antwort auf Ruth So. 08 Mär 2026, 19:23

Glaubensfragen hin oder her. Ich meine, es sind rein ökonomische Gründe, denn... Und da schweige ich an der Stelle mal lieber, denn da könnte ich einige Erfahrungsberichte eigener Vorfahren (Ukraine, Polen, Moldawien) und ihrer früheren Landsleute aus früheren Zeiten beisteuern. Den Genozid haben sie natürlich abgelehnt, logisch. Da zustimmen kann nur einer, der nicht alle Latten am Zaun hat und weißgott in Kopf und Seele enorm krank ist.

Nur trifft das eben auf JEDEN Genozid zu. Und so halte ich die Lage dort momentan für enorm gefährlich. Da wissen etliche Leute in ISR sehr genau, was ihnen (ganz persönlich) blüht, wenn sie „ihr Ziel verpassen“.
Ich setze das und die Situation daher mit dem Ende Hitlerdeutschlands auf eine Stufe. Und wenn der die A-Bombe damals schon besessen hätte...
Aber ich meine: genau das wissen sowohl der Iran als auch China und Rußland.
Eine schlimme Lage.

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Antwort auf Petra Wilhelmi So. 08 Mär 2026, 22:40

@Ruth: Ich spreche von der grundlegenden Fehde zwischen Sunniten und Schiiten. Das ist ein Erbfolgekrieg und er wird seit dem Tod von Mohammed geführt. Im Islam spielt das schon eine sehr große Rolle, wer nun den wahren Glauben vertritt und der wahre Nachfolger ist. Das hat jetzt nichts mit ökonomischen Gründen zu tun. Der Islam tickt etwas anders als die westlichen Gesellschaften und das lässt sich nicht logisch begründen. Sie machen es sich immer sehr einfach, aber die Welt ist eben nicht schwarz-weiß und andere Kulturen haben andere Schwerpunkte als wir im Westen. Das ist für uns im Westen nicht immer verständlich.

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Antwort auf Roland Lehmann Mo. 09 Mär 2026, 0:59

Christliche Glaubensrichtungen hatten sich in ihrer Geschichte ebenfalls immer wieder bekämpft und teilweise geschieht dies, allerdings meist unblutig, auch heute noch. Solche Glaubenskriege sind kein Alleinstellungsmerkmal des Islam.

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Antwort auf Ruth Mo. 09 Mär 2026, 4:34

Und ich meinte die Juden, weil Sie im Beitrag von russichen, afrikanischen etc. schrieben.

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Antwort auf Petra Wilhelmi Di. 10 Mär 2026, 13:27

@ Ruth, dann verstehe ich überhaupt nicht, was Sie meinen. Letztendlich ist es eher Rassismus und hat überhaupt nichts mit ökonomischen Gründen zu tun. Sie kommen einfach nicht aus dem richtigen "Stall", wie immer die Zionisten es glauben. Ohne russische Juden z.B. würde die Tourismusbranche in Israel überhaupt nicht funktionieren. Sie sind eben nicht die richtigen Juden, was immer Israel darunter versteht. Die russischen Juden wurden durch Aktionen angelockt, um die Bevölkerung in Israel selbst zu erhöhen. Das war schon nach den großen Umbruch in der Welt, als das sozialistische Lager fiel. Bei den afrikanischen Juden streitet man i.d.R. ab, dass das überhaupt Juden wären. Es wird gemeint, dass das der verlorene Stamm sei, aber man will sie nicht und glaubt es nicht. Das Leben ist sehr viel mehr, als nur Ökonomie und Marxismus-Leninismus.

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Benjamin Reeve So. 08 Mär 2026, 22:19

I like the "bon mot" from Alastair.
And you say "If the Iranians do not run out of ammunition, they will prevail in this conflict." I do not think they will run out of ammo.

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Smitty So. 08 Mär 2026, 23:38

"....Militarily, these countries cannot seriously defend themselves; the Americans were responsible for this and supply Israel with all its weapons—as long as they can...."

The israeli zionist regime has bought US laws that ensure that the arab gulf slave states are always militarily limited and that the israeli regime is stronger than them:
https://www.aipac.org/resources/qualitative-military-edge-qme
https://www.washingtoninstitute.org/sites/default/files/pdf/PolicyFocus80Final.pdf
https://original.antiwar.com/jamie_haase/2025/10/30/rethinking-israels-qualitative-military-edge-qme-a-policy-past-its-prime/

Described well here:
https://www.presstv.co.uk/Detail/2025/09/15/755058/explainer-how-qualitative-military-edge-israel-regime-survival-dependent-us
"....QME is rooted not in quantitative parity but in qualitative superiority. This means Israel’s weaponry, technology, and training must be significantly more advanced than those of Arab-Muslim states, enabling it to deal with adversaries through technological and tactical advantage.

It extends beyond a technical arms transfer policy and is a foundational principle that shapes US engagement in the region and actively sustains a power hierarchy with Israel at its apex.

While proponents frame it as a necessary measure to ensure protection of the Israeli regime, often described as the American outpost in the region, the doctrine also functions as a mechanism that limits the military and strategic autonomy of Arab states allied to the US...."

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Fernando So. 08 Mär 2026, 23:46

Do you want to understand the behavior of Israel [and Netanyahu and his Gang of Génocidaire War Criminals] and many US Zionists who SUPPORT them
Israel has 3 FUNDAMENTAL objectives:
1. Greater Israel
2. Exterminate the Amalekites [Current Palestinians and/or ANY "enemy" of Israel, like Iran or Syria].

Both can be clearly derived from and demonstrated by all their terrorist, abusive, brutal, genocidal, land grabbings actions for 7 decades and for which they have been brainwashed from their mothers' wombs for millennia, many of them, perhaps most, Religious Fanatics full of HATRED, despite having a "normal" appearence:
FIRST OBJECTIVE:
Seize 100% of all the lands of what is known as "Greater Israel" (from the Nile to the Euphrates Rivers, for most of those religious fanatics, extremists, and more recently, for others, it encompasses current Israel plus ALL the Palestinians territories and for now, Syrian and Lebanese territory) because their specially wicked and biased "god" gave it to them... However, to date, nobody has seen the "deeds" and the name of the Notary who oversaw the transfer is still unknown, much less PREVIOUS owners...
Bible, Genesis 15:18:
"On that day the Lord made a covenant with Abram, saying, 'To your offspring I give this land, from the river of Egypt to the great river, the river Euphrates'" (ESV translation).
Related Bible Passages:
Other verses reinforce this "Promised Land" or "Greater Israel":
- Exodus 23:31: Boundaries from the Red Sea to the Sea of the Philistines, the desert, and the Euphrates.
- Deuteronomy 1:7-8: Reiterates the promise to Abraham, Isaac, and Jacob, specifying the same expansive territory.
- Joshua 1:4: Mentions from the wilderness to the Euphrates.
The fact of the matter is that Israel has so far (2023) grabbed by force 85% of the land assigned by the United Nations to the Palestinians at the same time the UN created the State of Israel and assigned them their remaining land, "progressing" by brute force and building illegal settlements on this crystal clear first objective.
SECOND OBJECTIVE:
Exterminate the Amalekites [Present-day Palestinians. Amalek was the son of Eliphaz, son of Esau, brother of Jacob (Israel)] because their vengeful, wicked "god" ordered them to DESTROY, because they attacked the israelis shortly after the Exodus, defending their ancestral land being invaded by those newcomers.
This is not an exaggeration.
Check yourself and see the Bible (Talmud, most of it), 1 Samuel 15:3 and Deuteronomy 25:19 (Bible and Talmud).
Here they are for you if you prefer not to search:
Bible(Torah),1 Samuel 15:3:
"Now go and attack the Amalekites (Palestinians) and devote to destruction all that belongs to them. Do not spare them, but put to death men and WOMEN, CHILDREN and INFANTS..."
Bible, Deutoronomy 25:19: "Therefore... YOU SHALL BLOT OUT the remembrance of Amalekites (current Palestinians) from under heaven..."
THIRD OBJECTIVE:
SUBJUGATE the United States: They achieved it since extremely smart Mossad orchestrated the assassination of JFK for his strong, visceral opposition to Israel getting nuclear bombs. LBJ creepingly kowtowed to them and soon not only approved, but opened the Gates to Mosad/Israel total control of US foreign policy regarding Israel and now every whim of Israel, including internal US affairs, banning any criticism of Israel and using US troops and pilots as disposable meat for Israel, and sucking tens of billions yearly from US taxpayers.

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Doris Manner Mo. 09 Mär 2026, 9:45

@Fernando Das Landrauben begann nicht erst seit 7 Jahrzehnten. Es fing im 7. Jahrhundert an. In ihrem Buch "Keine Posaunen vor Jericho" schreiben die Archäologen Israel Finkelstein und Neil A. Silberman, dass die Führung in Juda im 7. Jahrhundert beschloss, den Tempel in Jerusalem und den Königspalast zum Zentrum eines pan-israelischen Königreichs zu machen und damit das legendäre vereinte Israel König Davids und Salomons zu verwirklichen. In langjährigen Grabungen haben die beiden Archäologen festgestellt, dass Jerusalem nie eine große reiche Stadt mit einem gewaltigen Tempel war, wie in biblischen Geschichten beschrieben. Sie halten diese biblischen Geschichten für reine Phantasie-Geschichten, genauso wie den Aufenthalt des jüdischen Volkes in Ägypten und seinen Auszug über die Wüste.

Diese Phantasie-Geschichten hatten immerhin eine solche innere Kraft, dass sie die jüdische Weltherrschaft erreicht haben. Nach Erscheinen des Messias, so heißt eines Ihrer Mantras, werden sie die Weltherrschaft erreichen und das legendäre Reich König Davids wieder aufbauen. Der Messias ist vor 2000 Jahren erschienen. Schon 50 n. Chr. wurde von Roma aus eine Kolonie in Britannien gegründet, ursprünglich genannt "Troja Nova", die heutige City of London. Es ist größte Finanz-Zentrum, das mit seinem Geld die Welt beherrscht, zumindest bis um 2000, bis der russische Bär aufwachte. Den Tempel für ihren Gott Mammon haben sie dort auch schon erbaut. Es muss also etwas dran sein, an diesen erfundenen Geschichten. Leider für sie, haben sie alles Wissen anderer Völker ausgemerzt, so dass sie den Wahrheitsgehalt hinter diesen Geschichten selbst nicht mehr kennen.

Wie in der Geschichte von der Sintflut berichtet wird, hat Gott einst die Menschheit ausgelöscht, weil sie böse war, alle waren böse außer Noah!
Von dieser Menschheit handeln die erfundenen biblischen Geschichten. Sie hatten einen Gott, der sie anleitete zu töten, zu töten, Männer, Frauen, Säuglinge! Schreckliche Menschen, kein Wunder, dass sie ausgelöscht wurden!

In der Antike war das alles noch bekannt. Davon handeln die nordischen Sagen, Drachensagen (Saurier), der Trojanische Krieg, die Sage von Niobe, die zu Stein erstarrte, aus Schmerz, weil alle ihre Kinder starben. Man hat Versteinerungen aus dieser Zeit gefunden, versteinerte Menschen!
Aber fremdes Wissen musste ausgelöscht werden und wird heute noch ausgelöscht. Die Wahrheit darf nicht ans Licht kommen. Vor kurzem hat der WEF sogar Ausgrabungen verboten. In den 1980er Jahren schrieben die Archäologen Cremo und Thompson in ihrem Buch "Verbotene Archäologie", daß man seine Stellung verliert, sogar um sein Leben fürchten muss, wenn man über Funde berichtet, die beweisen, dass Mensch und Saurier gleichzeitig die Erde bewohnten.
Wer kann Netanjahu und einer Familie Rothschild sagen, dass der Messias schon erschienen ist, dass sie ihre Weltherrschaft schon hatten und dass jemand, der über das Ziel hinausschießt nur noch stürzen kann.

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sepp, voller Wut Mo. 09 Mär 2026, 15:08

Das Schlimmste, was ich je gesehen habe: Diese heuchlerische Mörderbande im Weissen Haus: Mir wird kotzübel dabei, schickt diese Verbrecher doch sofort zu ihrem Freund und ebenfalls Massenmörder Netanjahu nach Telaviv, vielleicht werden sie dann gleich mit den anwesenden übrigen Zionisten ins Jenseits befördert.

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timbo Mo. 09 Mär 2026, 20:16

Ein bisschen zu optimistisch in Bezug auf den Iran geschrieben.. Iran ist keine Blutrünstige Nation wie die USA/Israel und hat somit auch weniger ins Militär investiert. Es erinnert mich etwas an diejenigen unter uns, die in Trump einst den grossen Erlöser vom Deep State sahen. Ich sah dort schon, dass das nicht sein kann.

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Hannes Mo. 09 Mär 2026, 22:12

Sicher ganz, ganz schlimm was im Iran passiert.

Jedoch, wer garantiert, dass die Fotos echt sind?
Ich glaube keinem Foto, was Szenen aus Krisengebieten darstellt.
Es ist nichts einfacher, als Fake-Fotos zu produzieren.
Außerdem: Nachrichten aus Kriegsgebieten sind stets als Propaganda einzuordnen, egal von welcher Kriegsseite diese kommen.
Hier kann man nur glauben, was man selber gesehen hat.

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W. Vifian Fr. 13 Mär 2026, 7:27

Herr Hänseler schreibt, dass sich weit und breit um diese Schule kein militärisches Ziel befindet. Die CH-Nachrichten von gestern Abend und die BBC berichten aber davon, dass sich die Schule auf einem ehemaligen Teil des Geländes der iranischen Revolutionsgarden befindet. Das könnte die Aussage auf veraltete Daten stützen aber natürlich immer noch nicht rechtfertigen.

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Dagmar Brandt Fr. 13 Mär 2026, 19:08

https://rumble.com/search/all?q=Deutsch-Iranerin

Diese Deutsch-Iranerin bringt in ihrem Video ihre Verzweiflung über die deutschen Medien und das Desinteresse der deutschen Bevölkerung am Weltgeschehen zum Ausdruck. Aber wehe, die Kosten für Benzin und Heizen steigen, dann wird geschimpft und gegrummelt, nur ändert sich davon nichts. Allein die harmlose Idee eines Boykotts US-amerikanischer und britischer Konzernmarken (Unilever, Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Coca Cola, Starbucks ...) wird als aussichtslos betrachtet, sie wurde aber letztes Jahr in der muslimischen Welt Asiens praktiziert und Starbucks bekam das massiv zu spüren.

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Christian Friedli Sa. 14 Mär 2026, 10:58

Danke für diesen Beitrag. Neben der NZZ ist auch der Tagi, Blich und 20min mit Hochdruck daran die Zionistenpropaganda zu verbreiten und uns zu verblöden.

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Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/angriff-auf-den-iran-der-grsste-wendepunkt-der-geschichte-im-21-jahrhundert


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

17.03.2026

Warum Österreich gegen ein Atom-Comeback kämpft – und warum Brüssel unter Druck steht

freedert.online, 17 Mär. 2026 12:36 Uhr

Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen bewirbt Atomkraft als "saubere Lösung", doch Österreich bleibt dagegen. Für Wien ist Atomkraft teuer, unsicher und verursacht Atommüll. Brüssel spürt den Druck der Energiekrise, während Österreich auf Realpolitik statt Schnelllösungen setzt.


Warum Österreich gegen ein Atom-Comeback kämpft – und warum Brüssel unter Druck steht



Quelle: Legion-media.ru © Gun

ter Kirsch


Österreich blockiert das Wiederaufleben der Atomkraft in der EU.








Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen vollzieht gerade einen Kurswechsel. Nach Jahren des Atomausstiegs und angesichts der Probleme mit russischem Gas gilt Nuklearenergie plötzlich wieder als "saubere Lösung".


Umfrage: Österreicher zweifeln an Verteidigungskraft des Landes





Umfrage: Österreicher zweifeln an Verteidigungskraft des Landes






Österreich reagiert darauf entschlossen mit einem klaren Nein und setzt auf überlegte Entscheidungen statt auf Kurzschlussreaktionen – und das nicht aus Prinzip, sondern aus handfester Sorge um Sicherheit und Unabhängigkeit.

Für Wien ist Atomkraft ein teures und riskantes Relikt, das zudem langfristig riesige Mengen Atommüll produziert und die Abhängigkeit von Uran aus Ländern wie Kasachstan oder Niger festschreibt.

Während Deutschland seine letzten Reaktoren erst 2023 abgeschaltet hat, hält Österreich seit Jahrzehnten am Ausstieg fest und geht sogar gegen EU-Pläne vor, Atomkraft als "grün" zu klassifizieren. Für die Alpenrepublik ist das keine ökologische Ideologie, sondern strategische Realpolitik.



Österreich lehnt die von Ursula von der Leyen vorangetriebene Rückkehr zur Atomkraft strikt ab. Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig betonen, dass Atomkraft hierzulande tabu bleibt.Dursun Aydemir/Anadolu via Getty Images / Gettyimages.ru


In Brüssel wächst der Druck auf die Energiepolitik, weil der Krieg um Iran die globalen Energiemärkte stark belastet. Durch Angriffe auf Öl‑ und Gasinfrastruktur sowie Störungen im Strait of Hormuz, über den rund 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert werden, sind die Preise für Brent‑Öl wieder auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegen und europäische Gaspreise haben zeitweise deutlich zugelegt, was Industrie und Verbraucher unter Druck setzt.

Die Lage wird noch verschärft durch die Ablehnung russischer Energiequellen. Gleichzeitig setzen Staaten wie Frankreich weiter auf Atomkraft zur langfristigen Sicherung ihrer Energieversorgung. Weltweit werden neue Reaktoren geplant oder gebaut, insbesondere in China, das seinen Nuklearsektor massiv ausbaut, während Europa hinterherzuhinken droht.

Von der Leyen spricht inzwischen von einem "strategischen Fehler" beim Atomausstieg – eine Reaktion auf Versäumnisse bei Ausbau und Speicherung erneuerbarer Energie. Vor allem aber trifft sie auf Widerstand der Bürger, die neue Reaktoren in der Nachbarschaft ablehnen.

Österreich bleibt unbeirrt: kein Atom, kein Atommüll, kein Risiko. Solange Wien seine Position klar vertritt, spürt Brüssel den Druck. Das Land zeigt, dass die Energiekrise keineswegs überwunden ist und dass Entscheidungen über Atomkraft nicht ohne Widerstand durchgesetzt werden können.

Mehr zum ThemaAuswirkungen des Ramadan auf Schulen: FPÖ kritisiert Migrationspolitik


Screenshot_2026_03_17_at_21_59_42_ber_die_H_lfte_der_arbeitslosen_Jugendlichen_in_sterreich_hat_Migrationshintergrund_RT_DE

Video https://rumble.com/v762xzw-neutralitt-in-gefahr-streit-um-sterreichs-militrplne.html Dauer 7:13 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/oesterreich/273640-warum-oesterreich-gegen-ursulas-atom/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

17.03.2026

Whistleblower veröffentlicht kirchliche Kriegsvorbereitungen

freedert.online, vom 14 Mär. 2026 21:17 Uhr, 

Dass die beiden deutschen Großkirchen sich auf die Seelsorge im Kriegsfall vorbereiten, ist schon länger bekannt. Nun kam erstmals ein wichtiger Bestandteil des sogenannten "Geistlichen Operationsplans Deutschland" an die Öffentlichkeit.


© urheberrechtlich geschützt


Die Kirchen in Deutschland - sie haben damals mitgemacht und machen heute wieder mit. Blick auf einen Kirchturm.


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Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/zv7dsw23bf2rjx7u/Whistleblower_vero_ffentlicht_kirchliche_Kriegsvorbereitungen6iig1.mp3 Dauer 10:38 Min.


Die Bundeswehr bastelt bekanntlich an einem sogenannten "Operationsplan Deutschland". Natürlich ist der "OPLAN DEU" abgekürzte Schmöker streng geheim. Das sagenumwobene Textstück soll mittlerweile über 1400 Seiten umfassen und immer noch weiter anwachsen. Nur ab und zu kommen beängstigende Details an die Medien, etwa dass die Zivilbevölkerung im Ernstfall nicht mehr mit einer funktionierenden Gesundheitsversorgung rechnen kann.

Es war klar, dass andere Institutionen nachziehen würden. So verfassten auch die katholische und die evangelische Kirche ihren eigenen "Operationsplan (https://freedert.online/inland/255519-kriegstuechtigkeit-gottgewollt-religioese-verbraemung-deutschen-deutschen-aufruestung/)", genannt "Geistlicher Operationsplan Deutschland", abgekürzt GOD. Der offizielle Titel des internen Arbeitspapiers lautet "Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall". Bisher war es – wie der OPLAN DEU auch – geheim, von einigen Verlautbarungen von Kirchenvertretern in den Medien abgesehen.

Seit vergangenem Sonntag kann man das 26-seitige Konzept jedoch auf einer antimilitaristischen christlichen Webseite herunterladen. Wer sich durch die Lektüre die Aufdeckung großartiger militärischer Geheimnisse erhofft hatte, dürfte sich getäuscht sehen. Vielmehr geht es hauptsächlich um das Vermeiden bürokratischen Kompetenzgerangels.


Schulstreiker: "Leben in Frieden kann nur gegen die Bundesregierung durchgesetzt werden!"





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Dennoch lassen sich einige wichtige Feststellungen aus dem geleakten Text treffen. Erstens: Es gibt eine innerkirchliche Opposition gegen den Kriegstüchtigkeitskurs der beiden Großkirchen. So hatte sich die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann schon im Jahr 2024 gegen den GOD gewandt (RT DE berichtete). Auch der EKD-Friedensbeauftragte Friedrich Kramer übte deutliche Kritik an der Friedensdenkschrift seiner Kirche, die auch eine nukleare Teilhabe für ethisch begründbar hält.

Wie verbittert friedensbewegte kirchliche Kreise auf den militaristischen Kurs der kirchlichen Führung reagieren, zeigt die Äußerung der "Ökumenischen Initiative zur Abschaffung/Reform der Militärseelsorge". Sie schreibt auf ihrer Homepage: "Im Kriegsfall sollen wir Todesnachrichten überbringen, uns um die Witwen und Waisen kümmern, mit dem Militär zusammenarbeiten und ansonsten für 'Ruhe und Ordnung' sorgen."

Und ein sich dem Frieden verpflichtet fühlender Christ äußerte auf seinem Facebook-Account ebenfalls vehemente Kritik am GOD: "In dem Papier steht aber NICHT, dass wir im Kriegsfall Deserteure unterstützen sollen. Da steht nicht, dass wir im Kriegsfall für einen Waffenstillstand, Verhandlungen und Abrüstung demonstrieren sollen. Zusammenfassung: Die Bischöfe haben mit der Bundeswehr ein Mistpapier entwickelt." Schließlich beweist schon allein die Tatsache, dass GOD geleakt wurde, die Existenz eines klerikalen Widerstands.


Wofür arbeiten die Deutschen? Wie die Bevölkerung belogen und betrogen wird





Meinung

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Als zweite Erkenntnis folgt aus der Lektüre: Schon allein die Existenz des GOD zeigt, dass Militärseelsorge, Kirchen und Bundeswehr die Wahrscheinlichkeit eines in Bälde eintretenden kriegerischen Konflikts für hoch halten. Die genannten Krisenstäbe, Kontaktketten und Fortbildungen sowohl für hauptamtliche als auch für ehrenamtliche Seelsorger würden die Kirchen nicht einrichten, gingen sie nicht davon aus, dass sie sie bald einsetzen müssten.

Und der künftige Kriegsgegner wird Russland sein. Das wird aus folgender Erklärung klar: "Wir erleben nicht nur einen Krieg in Europa, genauer in der Ukraine. Deutschland und seine europäischen Nachbarn sind jetzt schon Angriffsziel: Hybride Bedrohungen, Angriffe auf die kritische Infrastruktur, Cyberattacken sind nur einige Stichpunkte. Alle relevanten Akteure aus Militär, Nachrichtendiensten und Wissenschaft warnen davor, dass Russland bereits vor Ende dieses Jahrzehnts in der Lage sein könnte, NATO-Gebiet anzugreifen.“

Dabei rechnen die kirchlichen Verfasser des GOD nicht mit einem russischen Überfall auf Deutschland. Auch Kämpfe auf deutschem Gebiet halten sie für unwahrscheinlich. Sie gehen vielmehr vom Bündnisfall aus, in dem Deutschland als logistische Drehscheibe fungieren wird. Waffen, Material und Soldaten würden dann durch die BRD an die Front gebracht, außerdem stünden Deutschland "Fluchtbewegungen von Ost nach West" bevor, ebenso der Rücktransport von Verwundeten und Gefallenen.

Und deren Anzahl wird hoch sein, meinen die Autoren (ab Zeile 129): "Aufgrund der Erfahrungen aus dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sollte von einer hohen Anzahl an Verwundeten und Gefallenen ausgegangen werden." Auf das deutsche Kerngebiet kämen vermutlich – abgesehen von den oben schon genannten Belastungen – "Angriffe auf die kritische Infrastruktur, Cyberattacken, Sabotage und Terrorakte" zu.


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Die Kaltschnäuzigkeit, mit der die Ersteller des GOD einen Krieg mit hohen Verlusten erwarten und eine möglichst effiziente geistliche Betreuung seiner Opfer und Hinterbliebenen planen, erschreckt. Die hohe Verlustzahl stimmt allerdings mit Planungen der Bundeswehr überein, die bereits im Jahr 2019 von einer täglichen Verlustrate von vier Prozent ausging.

Umso zynischer wirkt die Haltung der am GOD beteiligten Geistlichen. Ihrer Kenntnis nach würde die deutsche Zivilbevölkerung durch einen kriegerischen Konflikt erheblich in Mitleidenschaft gezogen werden. Für den Bündnisfall setzen sie "Sabotage- und Terrorakte" voraus, bei denen mit einer hohen Opferzahl unter der Zivilbevölkerung und mit "Massentraumatisierungen"  zu rechnen sei. Auch seien dann die gewohnten Standards der Gesundheitsversorgung nicht mehr zu gewährleisten.

Bereits während der Truppentransporte im Spannungsfall (ab Zeile 181) rechnet das Rahmenpapier mit "Einschränkungen in bisher unbekanntem Ausmaß" für die Zivilbevölkerung. Die Geistlichen konstatieren, dass die Einschränkungen "zu großer Verunsicherung führen und auch hier Betreuungsbedarf generieren" würden.


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Letzteres lässt darauf schließen, dass eine Bevölkerung, die sich angesichts einer vermeidbaren Notsituation aufbegehrend fühlt, geistlich ruhiggestellt werden soll. Auch die Ausarbeitung einer "erweiterten liturgischen Sprachfähigkeit" (ab Zeile 467), die dazu beitragen soll, "Sicherheit zu finden, die neue Alltagssituation zu benennen und anzunehmen sowie im Licht des Evangeliums eine Perspektive zu finden", klingt danach.

Der geleakte Text macht immer wieder deutlich, dass die Verantwortlichen Wert auf die Steuerung und Koordinierung der öffentlichen kirchlichen Verlautbarungen legen (Zeile 303). Womöglich fürchtet man Abweichler aus den eigenen Reihen, die gegen den Kriegskurs aufbegehren könnten. Dabei sehen sich die Verfasser selbst nicht als Kriegstreiber.

Im Gegenteil, sie schlagen sogar vor, für die Zivilbevölkerung "besondere Gottesdienste und Veranstaltungen" anzubieten, die sich "auf das Leid der Schöpfung" und Fürbitten für die Soldaten fokussieren könnten (ab Zeile 477). Diese Gottesdienste sollten "Aspekte von Friedensarbeit" aufgreifen. Gerade letzteres erinnert unangenehm an den Adventsgottesdienst in Rukla, wo die vorgeblichen Pazifisten in Uniform die Hymne der Friedensbewegung "We shall overcome" für sich vereinnahmten.


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Die Kirchenleitungen sollen im Krisenfall die Gemeinden mit "gesicherten Informationen" versorgen (Zeile 424). Hier kommt einem unwillkürlich die fragwürdige Impf-Agitation der Kirchen während der Corona-Zeit in den Sinn. Damals lautete der Slogan "Impfen = Nächstenliebe". Sind etwa wieder Geistliche als Infokrieger eingeplant? Überhaupt dient im GOD das kirchliche Vorgehen aus der Corona-Pandemie als Blaupause. Man könne auf bewährte Strukturen aus dieser Zeit zurückgreifen, heißt es. Auch aus den Erfahrungen aus den Flüchtlingsjahren 2015 und 2022 ließe sich lernen, wenn es um große Fluchtbewegungen ginge.

Ein großer Fokus liegt auf den Beerdigungen von zivilen oder militärischen Opfern. Die Kirchen bereiten sich bereits jetzt darauf vor und entwickeln "für diese besonderen Gottesdienste" "Hilfen zur Vorbereitung" (ab Zeile 493). Für die Gefallenen ist nach Möglichkeit eine Bestattung im Kreise der Familie vorgesehen. Es könnte allerdings sein, dass die Zahl der Gefallenen sehr hoch sein wird, sodass "ein Transport in die Heimat nicht mehr möglich ist". Hierfür liegen dann "Liturgien und Hilfen für Trauerfeiern und Bestattungen mit einer größeren Anzahl von Gefallenen" vor (ab Zeile 697). Auch in der Betreuung der Trauernden und Angehörigen von Vermissten sieht der GOD eine Aufgabe für die Kirchen.

Für alles ist vorgesorgt, alles ist eingeplant. Nur das Wichtigste fehlt: Sich widersetzen gegen die Logik des Krieges. Sich als Geistlicher nicht zum Rädchen innerhalb der klerikalen Kriegsmaschinerie machen lassen. Oder, noch wichtiger: Es erst gar nicht zum Krieg kommen lassen.

Mehr zum Thema "Slawa Ukraini"- und Taurus-Orgie am Brandenburger Tor


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Video https://rumble.com/v76yc6o-merz-atomausstieg-zwar-strategischer-fehler-aber-irreversibel.html Dauer 1:27 Min.


RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/meinung/272878-whistleblower-veroeffentlicht-kirchliche-kriegsvorbereitungen/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres:




Kriegstüchtigkeit gottgewollt? Die religiöse Verbrämung der deutschen Aufrüstung


freedert.online, vom 14 Sep. 2025 12:01 Uhr

Mittlerweile muss auch Gott herhalten, um die Kriegsertüchtigung von Bundeswehr und Gesellschaft zu rechtfertigen. Bei der ideologischen Rechtfertigung der Aufrüstung gegen Russland spielt die Militärseelsorge der beiden Großkirchen eine wichtige Rolle.


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(Screenshot)



Quelle: www.globallookpress.com © Christian Ditsch


Festveranstaltung mit Vertretern von Bundeswehr und evangelischer Kirche am 21. Juli 2025 in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zum 60. Geburtstag vom Militärbischof Bernhard Felmberg (rechts). Neben ihm: General Carsten Breuer, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Kirsten Fehrs.


Von Astrid Sigena 

Bevor es richtig herbstlich wird, finden in zahlreichen bundesdeutschen Institutionen noch die letzten diesjährigen Sommerfeste statt. Auch die evangelische Militärseelsorge hielt in der Berliner Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche ihr Sommerfest ab. Auf den veröffentlichten Bildern kann man Militärbischof Bernhard Felmberg sehen, wie er vor den prachtvollen, goldglänzenden Mosaiken im Altarraum der Kirche predigt.


Als Gastredner war der Potsdamer Militärhistoriker Sönke Neitzel geladen. Seine Rede hatte es den Medienberichten zufolge in sich. Neitzels Worte zur sogenannten "Zeitenwende" klingen, als sei der Krieg mit Russland für ihn schon eine ausgemachte Sache. Die aus seiner Sicht zu behäbigen Strukturen in der Bundeswehr nannte Neitzel eine "Friedensbürokratie". Es sei zwar nach dem Beginn des Ukrainekrieges 2022 in der Bundeswehr einiges unternommen worden, aber das reiche nicht. Es sei für ihn fraglich, ob die Bundeswehr und mit ihr die NATO die richtigen Schlüsse aus dem Ukrainekrieg zögen. Neitzels Fazit: Offenbar sei es so, dass Armeen nur in Kriegen und durch militärische Niederlagen lernten.


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Für Neitzel ist es "eine Verantwortung vor Gott", die Bundeswehr zu reformieren und eine schnelle und effiziente Armee zu schaffen. Neitzel wörtlich: "Wir leben eben nicht mehr im Frieden". Es gebe eine Verantwortung gegenüber den Soldatinnen und Soldaten, die in einem Krieg kämpfen müssten. Von der Verantwortung, einen solchen Krieg zu verhindern, schweigt Neitzel hingegen.

Neitzels Klagen über den bürokratischen Wasserkopf in der Bundeswehr sind altbekannt, er hat sie schon oft wiederholt. Immer wieder mahnt er die Verantwortlichkeit der Politiker an, das deutsche Militär gut auszustatten. Ansonsten würden die Verantwortlichen im Ernstfall hilflos vor den Gräbern der aufgrund von mangelhafter Ausstattung unnötig gefallenen Soldaten stehen. Neu ist die religiöse Argumentation, die die aus seiner Sicht erforderliche Kriegstauglichkeit der Bundeswehr mit dem christlichen Glauben verknüpft. So deutlich hatte bisher noch keiner die deutsche Aufrüstung aus göttlichem Willen hergeleitet.

Dabei ist die Verquickung von militärischer und geistlicher Aufrüstung eines der Charakteristika der von Bundeskanzler Scholz 2022 verkündeten Zeitenwende. So arbeitet Militärbischof Felmberg analog zum (selbstverständlich streng geheimen) Operationsplan Deutschland der Bundeswehrführung an einem von ihm sogenannten "geistlichen Operationsplan Deutschland" (offizielle Bezeichnung: "Seelsorge und Akutintervention im Spannungs- und Verteidigungsfall"). Er rechne im Verteidigungs- oder Bündnisfall mit vielen Verwundeten und Toten, und darauf müsse die Militärseelsorge angemessen vorbereitet sein. Durchaus realistisch, denn Berechnungen eines Militärarztes aus dem Jahr 2019 zufolge müsste die Bundeswehr von 900 Toten und Verletzten pro Tag an der Front im Osten ausgehen (RT DE berichtete).

Einem breiteren Publikum dürfte Bischof Felmberg bekannt geworden sein, als das ZDF im vergangenen Advent einen Fernsehgottesdienst aus der Bundeswehrgarnison im litauischen Rukla übertrug. Durch die Fernsehübertragung sollte das heimische Publikum in Deutschland "auch mehr über den Einsatz der Bundeswehr und das Leben der Soldat:innen erfahren", so das Online-Portal der EKD evangelisch.de. Also letztlich Werbung für den in Deutschland durchaus nicht unumstrittenen Einsatz der Brigade Litauen nahe der Suwalki-Lücke, einem der geopolitisch brenzligsten Orte der Welt.


Margot Käßmann äußert Unbehagen über die Militarisierung Deutschlands





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Trotz der angekündigten Einspieler von deutschen Panzern im Übungseinsatz wurde es dann ein Akt der Selbstverharmlosung der Bundeswehr als eine Art bewaffneter Pfadfindertruppe. So schreckte man nicht zurück, die alte Protesthymne der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung "We shall overcome" für sich zu vereinnahmen. Das Lied war während der Friedensbewegung der 80er-Jahre auch in (West-)Deutschland sehr populär geworden. Ganz offensichtlich wollte man die Brigade Litauen dem ZDF-Zuschauer als Teil einer Friedensbewegung verkaufen, nicht (wirklichkeitsgetreuer) als Vorposten der gegen Russland vorrückenden NATO.

Nicht weniger bedenklich, wenn auch medial weniger auffällig, ist die Beteiligung der katholischen Kirche an der geistlichen Mobilmachung Deutschlands. So ist der Bundeswehrprofessor und Autor des alarmistischen Szenarios "Wenn Russland gewinnt", Carlo Masala, Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Der katholische Militärbischof Overbeck betrachtet den Ukrainekrieg gar als einen "Systemkrieg" Russlands, der auch Europa herausfordere. Anklänge an den Weltanschauungskrieg der 40er-Jahre des 20. Jahrhunderts sind da nicht mehr fern. Einen Einsatz von Wehrpflichtigen an der Front im Kriegsfall mag er nicht ausschließen: "Ich fürchte, dass es in einer kriegerischen Auseinandersetzung in einer Armee keine Komfortzonen mehr geben wird", so Franz-Josef Overbeck.

Im Gegensatz zur Gefängnis- oder Krankenhausseelsorge beschränkt sich die Militärseelsorge nicht auf die Betreuung der Soldaten in geistlichen oder seelischen Nöten, die seelsorgerische Begleitung von Verwundeten oder die Trostspendung für trauernde Hinterbliebene. Sie dient vielmehr auch der ideologischen Schulung. Mit dem (seit 2009) für alle Bundeswehrsoldaten verpflichtenden Lebenskundlichen Unterricht spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Prägung von Weltanschauung und dienstlicher Pflichtauffassung bei den Soldaten.


"Das bringt Friedensbewegung zum Erwachen" – Christen in der AfD über Militarisierung der Amtskirche




Meinung

"Das bringt Friedensbewegung zum Erwachen" – Christen in der AfD über Militarisierung der Amtskirche





Angeblich soll diese Pflichtveranstaltung der Persönlichkeitsentwicklung und der Schärfung der politischen und ethischen Urteilsfähigkeit der Soldaten dienen und im Rahmen freier und vertrauensvoller Gespräche stattfinden. Wie wenig dieser hehre Ansatz der Wirklichkeit entspricht, zeigt der Fall eines Soldaten, der wegen Religionskritik im Rahmen eines Seminars zum Thema "Islam" eine Abmahnung erhielt. Widerspruch gegen die Ausrichtung der Bundeswehr gegen Russland dürfte ebenso wenig erwünscht sein.

Innerhalb der Kirchen gibt es nur wenig Widerstand gegen den geistlichen Einsatz für die Militarisierung Deutschlands. Offenbar findet das Narrativ vom bedrohlichen Russen auch unter katholischen und evangelischen Christen übermäßigen Anklang. Das zeigte der evangelische Kirchentag in Hannover vom vergangenen Mai, wo eine Resolution gegen die Stationierung US-amerikanischer Langstreckenwaffen in Deutschland keinen Zuspruch fand. Die Friedensbewegten kamen beim offiziellen Programm des Kirchentags nicht mehr vor, sie organisierten dann eine Alternativveranstaltung. Stattdessen boten die evangelischen Christen auf dem Kirchentag dem CDU-Falken und Russenfresser Roderich Kiesewetter eine Bühne und empfingen ihn mit freundlichem Applaus (RT DE berichtete).

Dies alles zeigt, dass von den beiden Großkirchen kein nennenswerter Widerstand gegen die Militarisierung Deutschlands zu erwarten ist. Im Gegenteil: Sie sind daran eifrig beteiligte Akteure. Aus der verhängnisvollen kirchlichen Anbiederung an die Machthaber vergangener Zeiten samt ihrer fehlgeschlagenen Kriegsprojekte Richtung Osten haben die Geistlichen offenbar nichts gelernt.

Mehr zum Thema - "Schreckliche, ernsthafte Krankheit" – RT-Chefredakteurin Simonjan wurde operiert


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17.03.2026

GeoökonomieWie China sich die Disruption der internationalen Ordnung zunutze machen kann

makronom.de, vom 16. März 2026, 7:15 Uhr,   SEBASTIAN HAUG,  Weltwirtschaft

Es ist nachvollziehbar, dass europäische Regierungen China als systemischen Rivalen sehen. Doch angesichts der aktuellen weltpolitischen Verwerfungen sind auch andere Ansätze nötig. Ein Beitrag von Sebastian Haug.


Bild: Li Yang via Unsplash


Für die Volksrepublik China ist bei Weitem nicht alles rosig. Die Krise des chinesischen Immobilienmarkts klingt nicht ab, die Binnennachfrage schwächelt und eine rapide alternde Bevölkerung bereitet der Regierung in Peking Kopfzerbrechen. International fordern die volatile Zollpolitik der US-Regierung und Spannungen zwischen den Großmächten die chinesische Wirtschaft heraus. Trotz einiger Trümpfe – Stichwort seltene Erden – hätten exportabhängige Sektoren bei einem eskalierenden Handelskrieg viel zu verlieren. Gerade erst wurde im Nationalen Volkskongress das niedrigste Wachstumsziel der letzten 30 Jahre ausgegeben.

Weltpolitisch jedoch könnte es für die Volksrepublik momentan kaum besser laufen. Während sich die Weltöffentlichkeit mit Russlands Krieg gegen die Ukraine oder den US-Militärschlägen gegen Iran beschäftigt, betont China die zentrale Rolle der Vereinten Nationen für eine stabile internationale Zusammenarbeit. Verglichen mit Donald Trumps oder Wladimir Putins Feldzug gegen zentrale Prinzipien der Nachkriegsordnung erscheint Xi Jinpings China als multilateraler Musterschüler.

Chinas Nähe zu Moskau ist dabei für viele kein Grund, der Volksrepublik Vorwürfe zu machen. Während in westlichen Staaten erst seit Kurzem der Wegfall der USA als Sicherheitsgarant debattiert wird, kritisiert China schon lange die hegemoniale Rolle der US-Regierung. Für die Volksrepublik soll eine reformierte Weltordnung vor allem eines sein: weniger abhängig von Washington und damit stärker ausgerichtet auf Pekings Interessen.

Internationale Zusammenarbeit chinesischer Prägung

China unterstreicht dabei, dass es selbst keine hegemoniale Kontrolle anstrebt – auch, weil die Durchsetzung von Hegemonie zu viele Ressourcen beanspruchen würde. Für die chinesische Regierung ist das Überleben des eigenen Regimes im Einparteienstaat von übergeordneter Bedeutung. Statt die Rolle des angeblichen Weltpolizisten von den USA zu übernehmen, strebt Peking eine stärkere – durchaus von China dominierte – weltweite Vernetzung an. Ein zentraler Hebel dabei ist Chinas Position als primus inter pares in der heterogenen Gruppe der „Entwicklungsländer“, die den Großteil der Weltbevölkerung stellen. Wirtschaftliche Verflechtung, Entwicklungszusammenarbeit sowie rhetorische Unterstützung für Belange des Globalen Südens sind dabei zentrale Instrumente in Chinas Werkzeugkasten.

Auf multilateraler Ebene zielen chinesische Reformvorstellungen nicht nur auf Machtverschiebung, sondern auch auf Veränderungen in prozeduralen und normativen Logiken. Die UN, wie China sie sich vorstellt, soll weniger von einer multilateralen Bürokratie und mehr von zwischenstaatlichen Entscheidungen geprägt werden.

Teilweise überlappt sich das mit Präferenzen in Moskau und Washington. Normativ positioniert sich China dabei in Opposition zu einem guten Teil liberaler Agenden. Statt zivile und politische Rechte von Individuen zu stärken, versucht China, das kollektiv gedachte Recht auf Entwicklung ins Zentrum globaler Menschenrechtsdiskurse zu stellen. Anstelle einer Schutzverantwortung der internationalen Gemeinschaft sieht Peking die Nichteinmischung in interne Angelegenheiten als Grundlogik multilateraler Zusammenarbeit. Vom Umgang mit Protestierenden in Hongkong bis zur „Wiedervereinigung“ mit Taiwan gibt es eine Reihe von Anliegen, bei denen die Volksrepublik freie Hand haben möchte.

China als komplexes Gegenüber

Insgesamt erweitert die Disruption der lange von den USA dominierten Weltordnung den Raum, in dem China seine Präferenzen und Reformvorschläge positionieren kann. Ungeachtet aller Diskrepanzen hat dadurch auch für Europa die längerfristige Relevanz der Volksrepublik zugenommen. Erst Ende Februar meldete das Statistische Bundesamt, dass das Handelsvolumen der Bundesrepublik mit den USA im Jahr 2025 um 5% zurückgegangen und China wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner ist.

Trotz der in vielerlei Hinsicht nachvollziehbaren Tendenz europäischer Regierungen, Peking als systemischen Rivalen zu sehen, werden so – wie schon jüngst bei Friedrich Merz‘ Chinareise – auch die Konturen Chinas als potenzieller Partner wieder stärker in den Blick genommen. Das verlangt nach einer differenzierten Herangehensweise, die Detailwissen mit strategischer Klugheit verbindet. Bei der viel beschworenen Chinakompetenz, die in Deutschland oft zu wünschen übriglässt, geht es nicht nur um das Erlernen der chinesischen Sprache. Es geht auch um eine breitere gesellschaftliche Auseinandersetzung mit China als Land und der chinesischen Regierung als globalem Akteur.

Vor diesem Hintergrund muss der traditionelle Fokus auf die politische, wirtschaftliche und kulturelle Auseinandersetzung mit den USA dringend erweitert werden. Sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern, die sich nach wie vor als Teil des Westens sehen, scheint aktuell breiter Konsens zu herrschen, dass eine Neujustierung der internationalen Beziehungen vonnöten ist. China als komplexes Gegenüber sollte dabei einen zentralen Platz einnehmen. Das bedeutet, auch atypische Dialogformate auszubauen, Expertise in Forschung und Verwaltung zu bündeln und schon im Schulkontext der Beschäftigung mit China genug Platz einzuräumen. Und es bedeutet, durch konkrete Begegnungen mit Chines*innen eine Idee von der Vielfalt chinesischer Realitäten zu bekommen, die auch jenseits des Einparteienstaats und ungleicher Handelsbeziehungen Anknüpfungspunkte für ein kritisches globales Miteinander bieten können.

 

Zum Autor:

Sebastian Haug ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung „Inter- und transnationale Zusammenarbeit” des German Institute of Development and Sustainability (IDOS) in Bonn, wo dieser Beitrag zuerst erschienen ist.


Info: https://makronom.de/wie-china-sich-die-disruption-der-internationalen-ordnung-zunutze-machen-kann-50982?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wie-china-sich-die-disruption-der-internationalen-ordnung-zunutze-machen-kann


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17.03.2026

Sicherheitsrisiko Trump, Wackelkandidat Weber – und Absage an Putins’ Gas

lostineu.eu, 17. März 2026

Die Watchlist EUropa vom 17. März 2026 – Heute mit Nachrichten und Analysen zum US-Krieg gegen Iran und den Folgen, zur EVP-AfD-Affäre im Europaparlament und zur europäischen Energiepolitik.

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Die EU will eine neue Sicherheitsstrategie ausarbeiten. Der kurz nach Beginn des Ukrainekriegs im März 2022 vorgelegte “strategische Kompass” sei veraltet, heißt es in Brüssel. Wir hatten dies schon im Januar festgestellt – und zwar hier.

Doch die Vorarbeiten sind ins Stocken geraten. Man stehe noch ganz am Anfang, räumte die EU-Außenbeauftragte Kallas ein. Es seien zwar schon einige Vorschläge eingegangen, doch die neue Strategie brauche mehr Zeit.

Der Grund: Das Vorhaben, Russland zur größten, existentiellen Gefahr aufzubauschen, wurde von der Realität überholt. Das größte Sicherheitsrisiko für EUropa und die Welt geht gegenwärtig von den USA und Präsident Trump aus.

Rutscht EUropa in den nächsten Krieg?

Trumps völkerrechtswidriger, auf Druck Israels vom Zaun gebrochene Angriffskrieg im Iran hat sich zum Flächenbrand entwickelt, der jederzeit in einen 3. Weltkrieg umschlagen könnte. Viele Experten sehen uns schon dort.

Bisher sah es so aus, als werde EUropa davon nur indirekt getroffen – höhere Ölpreise galten als bedauerlicher Kollateralschaden. Doch nun versucht Trump, die EUropäer in den Krieg hineinzuziehen – und droht mit Folgen für die Nato.

Auf den ersten Blick dreht sich der Streit “nur” um die Straße von Hormus, die die US-Alliierten sichern sollen. Die gute Nachricht ist, daß sich Deutschland und die EU wehren. “Dies ist nicht unser Krieg”, heißt es plötzlich in Berlin.

Das Appeasement ist gescheitert

Die schlechte Nachricht ist, daß die EU keine Strategie hat. Noch vor zwei Wochen haben Kanzler Merz, EU-Chefin von der Leyen und Kallas den Krieg gegen Iran begrüßt – in der irrigen Hoffnung, so Trump bei Laune halten können.

Ihr Ziel war, Trump wenigstens in der Ukraine bei der Stange halten zu können. Doch das Appeasement ist gescheitert – nun droht er sogar mit dem Rückzug aus der Nato, was auch die Niederlage der Ukraine besiegeln würde!

Doch die EU glaubt immer noch, das größte Sicherheitsrisiko gehe von Putin aus. „Unsere Aufgabe heißt erstens die Ukraine, zweitens die Ukraine und drittens die Ukraine“, erklärte Frau Strack-Zimmermann ausgerechnet jetzt – auf dem Höhepunkt der Trump-Iran-Krise, die auch die EU herunterzieht…

News & Updates

Wackelkandidat Weber. Es ist noch gar nicht so lange her, daß EVP-Chef Weber glaubte, sich alles leisten zu können. Im Dezember kündigte er sogar das Aus vom Verbrenneraus an, bevor es offiziell verkündet wurde – ganz so, als könne er allein für die EU entscheiden. Doch nach der AfD-Chatgruppen-Affäre ist der CSU-Politiker zum Wackelkandidaten geworden. CDU/CSU bemühen sich um Schadensbegrenzung. CSU-Chef Markus Söder sagte, die Enthüllungen hätten seine Partei „sehr überrascht und auch irritiert und verstört“. Weber habe ihm aber gesagt, er werde dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr stattfinde. „Damit ist die Sache auch zunächst mal aus unserer Sicht abgeschlossen und auch okay“. – Die Betonung liegt auf “zunächst”. Aus Söders bayerischer Sicht ist Weber längst viel zu mächtig geworden…Mehr zur AfD-Affäre hier

Kallas schon wieder isoliert. Die EU-Außenbeauftragte Kallas hat sich mit Militärplänen für die Straße von Hormus ins Abseits manövriert. Um die Schiffahrt zu sichern, brachte sie eine mögliche Ausweitung des EU-Marine-Einsatzes “Aspides” ins Gespräch, die Handelsschiffe im Roten ‌Meer schützt. Doch der deutsche Außenminister Wadephul und seine Amtskollegen halten davon herzlich wenig. Kallas räumte ein, dass die Zustimmung der EU-Länder nötig sei. “Wenn die Mitgliedstaaten sagen, dass wir in dieser Sache ‌nichts unternehmen, dann ist das natürlich ihre ‌Entscheidung”, sagte Kallas. – Zustimmung bekam Kallas dagegen für neue Iran-Sanktionen. Sie beziehen sich auf die Niederschlagung von Protesten im Iran im Januar, also die Zeit vor dem Angriffskrieg der USA. Sanktionen gegen die Amerikaner sind nicht geplant…

Sanktionen: Baud bekommt Gesellschaft. Die EU hat schon wieder zwei Europäer wegen angeblicher “Informations-Manipulation” sanktioniert. Nach dem Schweizer Jacques Baud, der seit Dezember mit den Folgen einer Konto- und Reisesperre kämpft, wurden diesmal der Brite Graham Phillips und der Franzose Adrien Bocquet auf die Sanktionsliste gesetzt. – Man darf gespannt sein, wie die Briten reagieren – die Franzosen haben die Strafe ja offenbar gebilligt.Mehr hier (Website der EU)

Das Letzte

Kein Gas aus Russland, never ever. Die Gasspeicher sind leer, wegen des Irankriegs droht auch der EU eine Energiekrise. Dennoch schließt die EU-Kommission eine Rückkehr zu günstigen russischen Gaslieferungen kategorisch aus. Der EU-Beschluss zum endgültigen Ausstieg aus russischer Energie werde nicht mehr angetastet, erklärte Energiekommissar Jörgensen. “It’s extremely important that we stick to this line — we cannot in Europe help indirectly finance Russia’s brutal, illegal war,” sagte er laut “Politico”.Kremlchef Putin hatte neue Lieferungen angeboten, der belgische Premier De Weber hat Gesprächsbereitschaft signalisiert. Doch die EU-Kommission bewegt sich keinen Millimeter von ihrer dogmatischen Linie. Derweil attackiert die Ukraine offenbar auch noch die TurkStream-Pipeline in die Türkei

ebo

ebo

EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂

Mehr Newsletter hier. Mehr News & Updates hier


1 Comment

  1. Thomas Damrau
    17. März 2026 @ 08:31

    Die EVP (oder genauer die CDU/CSU) versucht, den Eindruck zu erwecken, als hätten einige nachgeordnete Mitarbeiter der EVP (ich gendere absichtlich nicht) nach dem gemeinsamen Tennismatch beim Bierchen mit den Mitarbeitern rechter Parteien darüber philosophiert, ob man neben Tennis noch weitere gemeinsame Interessen habe.
    Was haben sich diese Mitarbeiter der EVP gedacht? “Wir machen das jetzt mal und hoffen, dass Weber das nicht merkt, weil es sonst Ärger gibt.” Dass Mitarbeiter mal zu viel „Eigeninitiative“ entwickeln, kommt schon vor. Aber nicht, wenn sie davon ausgehen, dass der Chef dagegen ist.

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Wahl in Ungarn: EU mobilisiert “Faktenchecker” gegen Russland


lostineu.eu, 16. März 2026

Einen Tag nach den großen Wahlkampf-Kundgebungen in Ungarn hat die EU-Kommission ihr so genanntes “Rapid Response System” aktiviert. Es soll die Wahl im April vor “Desinformation” schützen.

Damit stehen nun 44 Teilnehmer – darunter große Online-Plattformen wie META (Facebook) und TikTok, aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewehr bei Fuß, um Falschmeldungen vor der Wahl aufzudecken und unschädlich zu machen.

Dies teilte die EU-Kommission auf eine Frage zu “russischer Desinformation” mit. Nach der aktiven Einmischung von US-Präsident Trump und seinen Tech-Buddies wurde nicht gefragt – und dagegen will die EU offenbar auch nichts unternehmen.

Dabei ergreift Trump wesentlich offener Partei für den amtierenden Regierungschef Orban als Kremlchef Putin. Auch X-Chef Musk mischt sich regelmäßig und aktiv in den Wahlkampf ein. Umgekehrt unterstützt die EU den Oppositionskandidaten Magyar.

Schon drei Berichte

Die “Faktenchecker” seien bereits aktiv, so ein Kommissionssprecher. Sie werden vom “European Digital Media Observatory” (EDMO) koordiniert und haben bereits drei Berichte über angebliche russische Einmischung veröffentlicht (hier der dritte).

Derweil warnt ein der ungarischen Regierung nahestehendes “Democracy Interference Observatory” davor, daß die Wahl von der EU selbst “delegitimiert” werden könnte – womöglich in der Absicht, das Ergebnis am Ende zu annullieren?

Einen Präzedenzfall hat es in Rumänien ja bereits gegeben. Seither tobt ein Zensurstreit zwischen Trump und der EU…

Mehr zur Wahl in Ungarn hier, zu Desinformation und Fact Checking in der EU hier (Studie für das Institut für Medienverantwortung)

P.S. Die EU hat schon wieder zwei Europäer wegen angeblicher “Informations-Manipulation” sanktioniert. Diesmal wurden der Brite Graham Phillips und der Franzose Adrien Bocquet auf die Sanktionsliste gesetzt. Man darf gespannt sein, wie die Briten reagieren – die Franzosen haben die Strafe ja offenbar gebilligt. – Mehr hier (Website der EU)

6 Comments

  1. Helmut Höft
    17. März 2026 @ 08:46

    Wieso nach dem Einfluss der Tech-Buddies fragen? Marco Rubio ist doch höchst persönlich direkt nach der MSC dem Bruder im Geiste “wahlhelfend” zur Seite gesprungen!

    Vance, Rubio & Co.: Die lebende Desinformation auf zwei Beinen!

Antworten

  • Titi
    17. März 2026 @ 08:28

    Da gab es in den früheren 90er Jahren ein Buch von Karl Steinhauser mit dem Titel „EG. Die Super-UdSSR von morgen“, das sich inhaltlich sehr kritisch gegen die EU (damals EG) richtet. Früher erschienen einem diese Bücher zu sehr aus der rechten Verschwörungstheorie-Ecke, aber allmählich beginnt die EU (in Sache Propaganda) sich immer mehr Richtung Sowjetunion zu bewegen. Das mag übertrieben klingen, aber es gibt diese schleichende Tendenz.

    Antworten

  • KK
    17. März 2026 @ 01:06

    Wenn irgendwo “Faktencheck” drüber- oder Wiederkau (ich weiss, wie der richtig heisst, aber so gefällts mir besser) druntersteht, les ichs erst gar nicht – das waren schon viel zu oft die tatsächlichen Fake-News, als dass ich sowas noch ernst nehmen würde.

    Antworten

  • palman
    16. März 2026 @ 18:02

    … und dazu passend u.a. heute auf “uncutnews.ch” (16-03) die Ausführungen von Catherine Austin Fitts mit der HeadLine – > Das Ziel ist, die Bevölkerung zu reduzieren und den Rest zu kontrollieren < (!!!) – via Leo Hohmann !?! – Fitts war mal Stv. Staats-Sekretärin unter BUSH zu Beginn der 90er !?! 😉

    Antworten

  • Guido B.
    16. März 2026 @ 17:21

    Die Sanktionsfabrik EU wird jetzt auch zur Propagandafabrik.

    Die Union der souveränen Völker als Umerziehungsunion der deutschen CDU? Von der Leyen ist kurz vor dem Ziel.

    Antworten

    • KK
      17. März 2026 @ 01:07

      “Die Sanktionsfabrik EU wird jetzt auch zur Propagandafabrik.”

      Das ist sie doch schon länger – erst jetzt gemerkt?


  • Info: https://lostineu.eu/wahl-in-ungarn-eu-mobilisiert-faktenchecker-gegen-russland/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    Trump will die Nato in den Irankrieg ziehen – und droht den Alliierten


    lostineu.eu, vom 16. März 2026

    US-Präsident Trump hat zwar schon mehrfach den Sieg im Irankrieg verkündet. Dennoch versucht er nun, die Nato hineinzuziehen. Die Alliierten sollten Öltransporte in der Straße von Hormus sichern, erklärte Trump – und drohte: Die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner der USA dabei nicht helfen, sagte er in einem Interview der „Financial Times“. Sollte es „keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der Nato sein“. – Kurz zuvor hatte der frühere Nato-Generalsekretär Stoltenberg vor einer Beteiligung der US-geführten Militärallianz am Irankrieg gewarnt. Auch Außenminister Wadephul und Verteidigungsminister Pistorius äußerten sich ablehnend. Allerdings ist die Frage, wie hart ihr “Nein” ist…

    Mehr zur Nato hier

    14 Comments

    1. Helmut Höft
      17. März 2026 @ 08:40

      Wir wissen, was vom POTUS (aka “Mister Grab’em”) zu halten ist. Trotzdem ist es immer wieder interessant Details aus seinem Reich zu lesen:

      “Trumps Söhne Donald junior und Eric möchten am Aufbau einer nationalen Drohnenproduktion mitverdienen. Junior ist unter anderem über einen Investitionsfonds namens “1789 Capital” besonders aktiv. Nachdem sein Vater 2024 die Wahl gewonnen hatte, wurde Donald junior Teil der Firmenleitung; der Fonds ging auf Einkaufstour und investierte in 25 Unternehmen. Die meisten davon sind auf öffentliche Aufträge aus oder haben sie bereits erhalten, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Ein Teil des Drohnenherstellers Powerus etwa, der seit einem Jahr existiert, gehört den beiden Brüdern.” https://www.n-tv.de/politik/Trump-verbietet-Import-von-Drohnen-die-seine-Soehne-jetzt-bauen-wollen-id30477949.html

      Da kann sich sicher der Wladimir noch etwas abgucken?

    Antworten

  • hutaekjango
    17. März 2026 @ 08:12

    “Der Pate” und seine Methoden; ein Tollhausrepresentant!

    Antworten

  • Art Vanderley
    16. März 2026 @ 18:45

    Hielt das für überschätzt aber offenbar haben doch die recht die vor einer Zerschlagung der Nato warnen.
    Vorsicht, Mister Trump, die inneren Mehrheiten für Ihre Person sind weit höher als sie für eine Abwicklung der Nato sind.
    Die westlichen Establishments stehen jetzt vor dem Dilemma, echte Linke und echte Liberale an den Rand gedrängt und ersetzt zu haben durch Neoliberale und Wokisten.
    Dumm nur daß nur die echten Progressiven, geneinsam mit Wertkonservativen, in der Lage sind, eine vernünftigere US-Politik zu etablieren.

    Antworten

  • Reykjavik
    16. März 2026 @ 18:06

    Tote deutsche Soldaten in der Strasse von Hormus wären ein grosses Problem für die grossangelegte Kampagne, der Jugend zu verklickern, dass der Wehrdienst nur ein lustiger Zeitvertreib und ansonsten völlig harmlos ist, weil sowieso kein deutscher Soldat jemals irgendwo zu Schaden kommen würde. Eine echte Zwickmühle für die deutsche Kriegstüchtigkeit!

    Antworten

    • KK
      17. März 2026 @ 01:11

      Der Jugend wird bald nix mehr “verklickert”, die wird gewzungen werden! Mal schauen, wie lange der dann neu zu schaffende Wehrersatz- bzw. Zuvieldienst dann dauern wird, um die Gewissen ausreichend für die Truppenstärke im Zaum zu halten… ich tippe mal auf mindestens 200% der Bundeswehr-Dienstzeit.

      Antworten

  • Arthur Dent
    16. März 2026 @ 17:50

    Die USA wollen raus aus der Bredouille, dazu braucht man ein paar Dumme.
    Hinterher kann Trump sagen: ” Seht ihr, die Loser haben es trotz glänzender Vorbereitung nicht geschafft.” Denn bis auf Weiteres gibt es im Iran keinen Blumentopf zu gewinnen.

    Antworten

  • Guido B.
    16. März 2026 @ 17:30

    In einem Punkt hat Trump recht: Warum sollen die USA alleine die „Drecksarbeit“ machen? Wozu hat man Vasallen? Sollen doch endlich die NATO-Fetischisten die Drecksarbeit machen, allen voran die Grossmäuler Merz, Macron und Starmer!
    Los, schickt eure Sklaven in den Heldentod für Israel, die Ukraine und die USA! Schmeisst das Leben eurer Bürger weg für die Monsterpsychopathen! Dafür seid ihr NATO-Mitglieder!
    Memmen!

    Antworten

  • jjkoeln
    16. März 2026 @ 16:54

    Der Iran ist besiegt. Deshalb traut sich größte und beste Flotte der Welt auch nicht durch die Straße von Hormuz.
    OK, brennende Schiffe sehen in Wahlkampf-Spots einfach Sch…. aus.

    Antworten

  • KK
    16. März 2026 @ 14:35

    Ja, bitte. Lass die Zukunft der NAhTOd sehr schlecht sein – ich gehe noch weiter: Lass die NAhTOd keine Zukunft haben!

    Was ist das für ein “Verteidigungs”-Bündnis, wo der Stärkste die Kleinen militärisch bedroht (Dänemark/Grönland) und alle in einen brutalen völkerrechtswidrigen Abgriffskrieg, an dem er sich verhoben hat, mit erpresserischen Methoden im Stil eines Mafia-Paten reinziehen möchte?

    Antworten

  • Erneuerung
    16. März 2026 @ 14:08

    Ich kann mich daran erinnern, dass es vor 2 Jahren, zu Baerbocks Zeiten, im Sommer mal eine Meldung in der Tagesschau gab, dass die Waffenlieferungen an Israel wohl eingestellt worden wären. 2 Monate später wurde im gleichen Medium berichtet, dass sich die Waffenlieferungen an Israel nun verdoppelt hätten. Nun ist in mehreren unwiderlegten Meldungen zu lesen, dass es eine Verzehnfachung der Waffenlieferungen Deutschlands an Israel gegeben hat.
    Nichts ist mehr kalkulierbar, nichts ist mehr normal, nichts ist mehr human. Wir können noch froh sein, dass die Unterschichtenjustiz noch einigermaßen funktioniert und physische Zerstörungen Deutschland noch nicht erreicht haben, psychische aber sehr wohl.
    Wie die inneren Wünsche Vieler aussehen, können sich Leute mit IQ über Zimmertemperatur denken. Mal sehen, ob die eine oder andere Notbremse noch funktioniert, was bei dem derzeitigen Personal in Verantwortung angezweifelt werden darf.

    Antworten

    • Art Vanderley
      16. März 2026 @ 18:39

      “Wir können noch froh sein, dass die Unterschichtenjustiz noch einigermaßen funktioniert und physische Zerstörungen Deutschland noch nicht erreicht haben, psychische aber sehr wohl.”
      Treffend formuliert. Auch dazu braucht man Kriege, um die Massen ruhig zu halten und von massiven Problemen abzulenken.

      Antworten

  • Arthur Dent
    16. März 2026 @ 14:03

    Ist der Kaiser jetzt nackt?
    Und wenn die Nato-Länder nicht zu Hilfe eilen, gibt es dann Zollaufschläge von 500 Prozent?

    Antworten

  • Alexander Hort
    16. März 2026 @ 13:38

    Wie standhaft das “Nein” des Außenministers sein wird, habe ich mich auch gefragt. Wir dürfen gespannt sein, ob das ähnlich laufen wird wie bei den Scholz´schen roten Linien in Bezug auf Waffenlieferungen an die Ukraine.
    Möglicherweise wird am Ende auch einfach wieder das Scheckbuch herausgeholt, um sich vom politischen Druck freizukaufen.

    Antworten

    • KK
      16. März 2026 @ 14:45

      Da Deutschland den Angriff noch nicht einmal als völkerrechtswidrig verurteilen will, hat sich unsere Regierung bereits auf die Seite der Aggressoren geschlagen – alles andere sind nur noch Details!


  • Info: https://lostineu.eu/trump-will-die-nato-in-den-irankrieg-ziehen-und-droht-den-alliierten/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    17.03.2026

    Nachrichten von Pressenza: Zehn Jahre EU-Türkei-Deal: Wendepunkt der europäischen Migrationspolitik

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 17. März 2026, 7:15 Uhr


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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    17.03.2026

    Abschiebung in den KriegDeutschland intensiviert die Abschiebungen nach Afghanistan trotz der Menschenrechtslage und trotz eines neuen Krieges zwischen Afghanistan und Pakistan. Eine Ursache des Krieges sind Grenzkonflikte, die auf die Kolonialzeit zurückgehen.

    german foreign-policy.com, 17. März 2026

    BERLIN/PARIS/TEHERAN (Eigener Bericht) – In Berlin werden erste Plädoyers für eine deutsche Teilnahme an dem von US-Präsident Donald Trump verlangten Marineeinsatz in der Straße von Hormuz laut. Es sei „zwingend“, die freie Schifffahrt auch in der Meerenge vor der iranischen Küste „militärisch zu verteidigen“, äußert der CDU-Militärpolitiker Thomas Röwekamp; dabei sei „auch ein deutscher Beitrag notwendig“. Dies läuft der Position der Bundesregierung zuwider, die bislang jegliche deutsche Beteiligung an etwaigen Operationen westlicher Streitkräfte in der Straße von Hormuz ablehnt. Experten weisen darauf hin, dass bis zu zwölf Kriegsschiffe nötig wären, um fünf bis zehn Tanker durch die Meerenge zu geleiten. Dabei biete auch dies keine Sicherheit, da iranische Trupps aus kürzester Entfernung angreifen könnten. Alternativ sei eine US-Invasion an der südiranischen Küste denkbar, die allerdings erneut US-Bodentruppen in einen langwierigen Krieg in Mittelost verwickeln würde. Parallel zu den US-Forderungen sucht Frankreich eine Marinekoalition zu schmieden, die unter Einschluss auch arabischer Staaten die Straße von Hormuz sichern soll, allerdings erst nach einem Abflauen des Kriegs, in den sie nicht involviert werden soll.


    Frankreich prescht vorFrankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte bereits am Montag vergangener Woche bei einem Besuch in Zypern mitgeteilt, er bereite zur Zeit eine Militäroperation zur Öffnung der Straße von Hormuz vor. Dabei solle es sich allerdings um eine „rein defensive“ Operation handeln, die frühestens dann beginnen könne, wenn „die heißeste Phase des Konflikts“ vorüber sei.[1] In einem ersten Schritt hat Paris elf Kriegsschiffe in den Nahen und Mittleren Osten geschickt – den Flugzeugträger Charles de Gaulle, zwei Hubschrauberträger und acht Fregatten. Eine Fregatte kreuzt schon im Rahmen des EU-Marineeinsatzes Aspides im Roten Meer und an der Meerenge Bab al Mandab bei Dschibuti, um Handelsschiffe, die von dort durch den Suezkanal ins Mittelmeer einfahren, vor Angriffen der Huthi-Milizen im Jemen zu schützen. Dorthin soll jetzt eine zweite französische Fregatte entsandt werden.[2] An dem Einsatz beteiligen sich zudem je eine Fregatte aus Italien und Griechenland. Der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle wiederum, der aktuell im östlichen Mittelmeer kreuzt – nahe Zypern –, wird von Kriegsschiffen der Niederlande, Spaniens und Italiens begleitet. Die deutsche Marine beteiligt sich nicht; die Fregatte Nordrhein-Westfalen, die vor Zypern liegt, ist dort lediglich im Rahmen des UN-Einsatzes UNIFIL präsent.


    Auf Distanz zu den USA

    Berichten zufolge sind mittlerweile erste Verhandlungen im Gang. Demnach hat Frankreich direkt und indirekt Kontakt zu Iran aufgenommen. Die Präsidenten sowie die Außenminister beider Länder haben miteinander telefoniert; Paris hält zudem seine Botschaft in Teheran offen.[3] Italien streitet ab, sich in Gesprächen mit Iran zu befinden. Über solche Gespräche hatte die Financial Times berichtet.[4] Über die französischen Aktivitäten heißt es, sie seien zur Zeit noch stark darauf fokussiert, eine Marinekoalition für die Sicherung der Straße von Hormuz zu schmieden. Dazu sei Paris nicht nur mit europäischen Ländern in Kontakt, sondern auch mit den arabischen Golfstaaten, mit Indien und Kanada. Indien allerdings halte sich bisher sehr zurück. Konkrete Maßnahmen an der Straße von Hormuz seien unter den derzeitigen Umständen noch nicht möglich; man werde praktische Schritte erst starten, wenn dies nicht zu einer Ausweitung des Krieges führe. Ein europäischer Diplomat wurde Ende vergangener Woche mit der Einschätzung zitiert, Frankreich wolle sich ganz eindeutig „vom amerikanischen Ansatz distanzieren“ – denn „letztendlich“ benötige man zumindest „eine minimale Zustimmung seitens Irans“, um die Straße von Hormuz ohne den faktischen eigenen Eintritt in den Krieg zu passieren.[5]


    „Wir sind nicht vorbereitet“

    Die Vereinigten Staaten dringen ihrerseits darauf, die Straße von Hormuz zu öffnen. US-Präsident Donald Trump hatte bereits am 3. März angekündigt, die US-Marine werde Tanker „so bald wie möglich“ durch die Meerenge eskortieren.[6] US-Energieminister Chris Wright hatte am 10. März in den sozialen Medien behauptet, eine erste US-Eskorte eines Tankers habe nun begonnen. Kurz darauf musste er den Post allerdings nach einem Dementi aus dem Weißen Haus zurückziehen.[7] Am 12. März räumte er ein, Operationen in der Straße von Hormuz seien weiterhin nicht möglich: „Wir sind einfach noch nicht vorbereitet.“[8] Mit US-Maßnahmen zur Öffnung der Meerenge sei wohl kaum vor Ende März zu rechnen. Am Samstag hat nun Trump persönlich gefordert, andere Staaten – beispielsweise Frankreich, Großbritannien, Südkorea, China – sollten endlich Tankschiffe durch die Straße von Hormuz eskortieren. Gleichzeitig würden die Vereinigten Staaten „die Küstengebiete gnadenlos bombardieren und reihenweise iranische Boote und Schiffe versenken“.[9] Demnach handelt es sich bei Trumps Verlangen, Tanker aus dem Persischen Golf in das Arabische Meer und den Indischen Ozean zu geleiten, um die Aufforderung, faktisch in den Krieg gegen Iran einzutreten – nicht mit aktiven Angriffen, sondern in der defensiven Rolle.


    Der nächste Besatzungskrieg

    US-Experten haben längst zu erörtern begonnen, unter welchen Umständen Tankereskorten durch die Straße von Hormuz erfolgen würden. Man müsse wohl zwei Kriegsschiffe für jeden Tanker bereitstellen, heißt es; alternativ seien zwölf begleitende Kriegsschiffe für Konvois aus fünf bis zehn Tankern vorstellbar. Man benötige demnach „Tausende Soldaten“ für eine geringe Zahl an Tankschiffen – und könne dennoch erhebliche Risiken nicht ausschließen: Da die Straße von Hormuz sehr eng und das iranische Küstengelände unübersichtlich seien, seien iranische Attacken vor allem mit Drohnen oder mit Raketen aus kürzester Distanz kaum zu verhindern. Wolle man größtmögliche Sicherheit erreichen, dann müsse man eine umfassende Invasion mit Bodentruppen an der südiranischen Küste starten, heißt es in einer Analyse im Wall Street Journal.[10] Das benötige Zeit zur Planung und für vorbereitende Militärschläge, wird ein ehemaliger, auf Iran spezialisierter Mitarbeiter des israelischen Militärgeheimdiensts zitiert. Zudem wären US-Bodentruppen auf iranischem Territorium ein willkommenes Ziel für iranische Militärs, darunter insbesondere die in asymmetrischer Kriegführung erfahrenen Revolutionsgarden. Käme es dazu, dann hätte die Trump-Administration die USA in ihren nächsten Besatzungskrieg im Mittleren Osten geführt.


    Maximal zehn Prozent

    Dabei wäre der ökonomische Nutzen von Geleitoperationen in der Straße von Hormuz gering. Laut einer Analyse des Fachportals Lloyd’s List würde eine großangelegte Operation zum Eskort von Tankern oder Frachtschiffen durch die Meerenge lediglich eine Anzahl von Passagen ermöglichen, die maximal zehn Prozent des vor dem Iran-Krieg üblichen Verkehrs entspricht.[11] Selbst dann ist ungewiss, ob Reeder bereit wären, ihre Handelsschiffe und deren Crews dem unvermeidlich verbleibenden Restrisiko tödlicher Angriffe auszusetzen.


    „Militäreinsatz zwingend“

    Die Bundesregierung lehnt jegliche deutsche Beteiligung an einem Einsatz zur Eskorte von Handelsschiffen durch die Straße von Hormuz zur Zeit ab. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bereits am Freitag erklärt, er sehe keine Veranlassung, „über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken“; Deutschland werde nicht Teil des Iran-Krieges werden.[12] Am gestrigen Sonntag schloss auch Außenminister Johann Wadephul jegliche Intervention aus: „Wir werden uns an dieser Auseinandersetzung nicht beteiligen“.[13] Die EU-Operation Aspides sei schon im Roten Meer „nicht wirkungsvoll“; er sei „sehr skeptisch“, ob sie bei der Ausweitung auf die Straße von Hormuz bessere Ergebnisse erzielen könne. Sicherheit gebe es nur mit einer Verhandlungslösung. Allerdings werden in Berlin mittlerweile erste Stimmen laut, die einen Bundeswehreinsatz in der Straße von Hormuz befürworten. So erklärt etwa der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), es sei „zwingend, die Bewegungsfreiheit in den internationalen Handelswegen … militärisch zu verteidigen“.[14] „Eine Ausweitung des Mandats für die EU-Mission ‘Aspides‘ ist in europäischem Interesse“, behauptet Röwekamp; deshalb sei „hier auch ein deutscher Beitrag notwendig“.

     

    Mehr zum Iran-Krieg: Europas Beitrag zum Krieg, Vor dem Preisschock und Unter Beschuss.

     

    [1] Emmanuel Macron annonce que la France va contribuer à la sécurité du détroit d’Ormuz. lemonde.fr 09.03.2026.

    [2] Claire Gatinois, Chloée Hoorman: Emmanuel Macron, à bord du porte-avions « Charles-de-Gaulle », fait étalage de la « puissance » militaire de la France. lemonde.fr 10.03.2026.

    [3] France presses on with Hormuz ideas, no secret Iran talks, sources say. reuters.com 13.03.2026.

    [4] Henry Foy, Sarah White: France and Italy open talks with Iran in hope of securing safe Hormuz passage. ft.com 13.03.2026.

    [5] France presses on with Hormuz ideas, no secret Iran talks, sources say. reuters.com 13.03.2026.

    [6] Spencer Kimball: Energy Secretary Wright says U.S. ‘not ready’ to escort oil tankers through Strait of Hormuz yet. cnbc.com 12.03.2026.

    [7] White House denies US military escorted tanker in Hormuz after deleted post. aljazeera.com 10.03.2026.

    [8] Spencer Kimball: Energy Secretary Wright says U.S. ‘not ready’ to escort oil tankers through Strait of Hormuz yet. cnbc.com 12.03.2026.

    [9] Maia Davies: Trump urges UK and other nations to send warships to Strait of Hormuz. bbc.co.uk 14.03.2026.

    [10] Jared Malsin: Trump Wants to Secure Hormuz. Here’s What It Would Take. wsj.com 14.03.2026.

    [11] Richard Meade: Naval escorts would cap tanker transits at under 10% of normal volumes. lloydslist.com 11.03.2026.

    [12] Hormus-Einsatz: Deutsche Reeder von Merz-Absage enttäuscht. ndr.de 15.03.2026.

    [13] „Werden uns nicht an Auseinandersetzung beteiligen“. tagesschau.de 15.03.2026.

    [14] Matthias Gebauer, Anna Reimann: Deutsche Soldaten in der Straße von Hormus? Auf keinen Fall! Oder? spiegel.de 15.03.2026.




    Info: 


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.03.2026

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    16.03.2026

    Das Imperium verliert die Kontrolle - Konsequenzen


    Screenshot_2026_03_16_at_20_54_55_Das_Imperium_verliert_die_Kontrolle_Konsequenzen

    forumgeopolitica.com, So. 15 Mär 2026,  Peter Hänseler

    Wird die komplette Fehleinschätzung der USA zum Untergang von Israel und zum Verlust der Machtposition der USA im Nahen Osten führen?


    Einleitung

    Einige erachteten die Einschätzung in unserem Artikel «Angriff auf den Iran – der grösste Wendepunkt der Geschichte im 21. Jahrhundert» als übertrieben; es scheint jedoch, dass wir richtig lagen: Der grösste geopolitische Fehler im bisherigen Verlauf des 21. Jahrhunderts, der letzte in einer Serie von Fehlentscheidungen, wird den Nahen Ostens neu kartieren. Die Parteien, welche in Zukunft an einem der wichtigsten Energie- und Verkehrsknotenpunkte der Erde die Entscheidungen dominieren, werden andere sein. Eine für den Westen undenkbare Wende in der Weltgeschichte nimmt seinen Anfang.

    In diesem Artikel denke ich über die Konsequenzen dieses Irrsinnsangriff nach. Es scheint in der Tat so, dass die Existenz von Israel als zionistisches Projekt und damit als Staat in seiner bisherigen Form zur Debatte steht. Weiter sehen wir zurzeit keinen Weg, der es den USA erlauben wird, ihre Macht im Nahen Osten zu erhalten. Ihre militärische Infrastruktur hängt von Golfstaaten ab, welche ihre Existenz aufgrund ihrer Nähe zu den USA gefährdet sehen. Sie haben herausgefunden, dass die USA sie nicht beschützen können, ja gar nicht wollen, die Iraner jedoch sehr wohl in der Lage sind, sie zu zerstören. Europa erfährt jetzt, dass es in der Geopolitik nur noch Statist ist und Gefahr läuft, zum Armenhaus der Welt zu werden. Das Geschrei von Merz & Co. können wir in diesem Artikel getrost beiseite lassen. Frau von der Leyen wird als Zerstörerin der EU in die Geschichtsbücher eingehen. Ein Ziel der Amerikaner war es, China energiepolitisch zu zerstören, denn nach Venezuela wollten sie einen zweiten wichtigen Energielieferanten des Reichs der Mitte unter ihre Kontrolle bringen. Eine weitere unbequeme Wahrheit wird sich herauskristallisieren. Russland wird durch dieses fehlgeschlagene Abenteuer der USA reicher und mächtiger. Ereilt die USA dasselbe Schicksal im Nahen Osten wie einst die Ottomanen?

    Ein Ziel scheint die Trump-Administration jedoch erreicht zu haben: Neue Epstein-Enthüllungen, welche das Potential haben, Trump zu stürzen, gehen im Kriegsgetöse unter – bis jetzt.

    Das iranische Volk steht hinter seiner Regierung

    Blickt man hinter den Vorhang der westlichen Propaganda, so sieht man ein Bild, das für die Israelis und Amerikaner nicht erschreckender sein könnte. Die Angriffe auf den Iran gehen zwar weiter, kosten Tausenden von Zivilisten das Leben, aber die iranische Bevölkerung macht nicht die geringsten Anzeichen aufzugeben oder sich gegen die eigene Regierung zu wenden.

    US-Kriegsminister Pete Hegseth sagte am Freitag vor Reportern, die iranische Führung sei „in den Untergrund gegangen und habe sich versteckt“, und fügte hinzu: „So machen es die Ratten“. Hegseth bedient sich damit des Vokabulars der Nazis, welche die Juden als Ratten bezeichneten; ein Hinweis auf die Bildungsfreiheit dieses Mannes.

    Am selben Tag nahmen hochrangige iranische Beamte, darunter der Präsident, der Sicherheitschef und der Aussenminister, an der Kundgebung zum Quds-Tag in Teheran teil, wie Videos von den Protesten zeigen. Die Beamten marschierten trotz der Gefahr israelischer und amerikanischer Angriffe, bei denen seit Beginn des Krieges gegen den Iran am 28. Februar Dutzende hochrangiger Persönlichkeiten, darunter der ehemalige Oberste Führer Ayatollah Khamenei, getötet wurden. Präsident Masoud Pezeshkian, Sicherheitschef Ali Laridschani und Aussenminister Abbas Araghchi waren unter den Demonstranten. Auch der Leiter des Justizwesens, Gholam-Hossein Mohseni-Ejei, war auf Bildern und Videoaufnahmen zu sehen, die vom staatlichen Fernsehen ausgestrahlt wurden. Er wurde gerade interviewt, als Explosionen zu hören waren.


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    Quds Day, Teheran - Aussenminister Abbas Araghchi in inmitten des Volkes


    Diese Zustimmung aus dem Volk wirkt natürlich auf die iranische Führung zurück. Der iranische Aussenminister Abbas Araghchi ist in seinen Aussagen derart souverän und gelassen, dass er wohl bleibende Spuren in den Geschichtsbüchern hinterlassen wird. 

    Araghchi erwarb einen Bachelor-Abschluss in internationalen Beziehungen an der School of International Relations, die dem Aussenministerium angeschlossen ist. Anschliessend erwarb er einen Master-Abschluss in Politikwissenschaft an der Islamic Azad University in Teheran. Ausserdem promovierte Araghchi an der University of Kent in politischem Denken mit dem Titel The Evolution of the Concept of Political Participation in Twentieth-Century Islamic Political Thought (1996).

    Mit seiner internationalen Ausbildung passt dieser Mann so gar nicht in das Bild, das im Westen von der iranischen Regierung gemalt wird. Während er amerikanischen Fernsehsendern souverän und bewusst Interviews gibt, setzen Leute wie Hegseth oder Rubio, die ohne die notwendige Ausbildung auf ihre Posten gelangt sind, in ihren öffentlichen Auftritten vor allem auf Hass und Arroganz.

    Man beachte, Araghchi hat keine Angst vor seiner eigenen Bevölkerung. Er steht mitten auf der Strasse und die Menschen begrüssen ihn wohlwollend.

    Netanjahu tot?

    Die sozialen Medien sind voll von Nachrichten, die über das Schicksal von Netanjahu spekulieren, befeuert von Meldungen, die die israelische Regierung zunächst ins Internet einstellte, um sie nur kurz darauf wieder zu entfernen. Ein Videoclip, der Netanjahu mit sechs Fingern und anderen Ungereimtheiten zeigt, die typisch sind für AI-verstümmelte Fakevideos, giessen nur noch mehr Öl ins Feuer.

    Auf einer Sitzung des Sicherheitskabinetts Israels – eine Domäne des israelischen Regierungschefs - fehlen er selbst, der Kommandeur der israelischen Luftwaffe Tomer Bar, Mossad-Chef David Barnea und auch der Minister für Nationale Sicherheit Ben Gvir ohne irgendeine Erklärung für die Öffentlichkeit. Ein derart unsouveräner Umgang mit den Medien zu Kriegszeiten lässt sehr viel Raum für Spekulationen aller Art.

    In den USA wurde Scott Bessent völlig überraschend und für amerikanische Verhältnisse mehr als ungewöhnlich vom Präsidenten aus einem Interview für Sky News in den Situation Room gebeten. Als er zwei Stunden später (!!) zurückkam, stand er so unter Schock, dass er kaum noch sprechen konnte.

    Die nächsten Tage werden zeigen, ob Netanjahu tatsächlich tot ist. Es wäre eine Ironie der Geschichte, wenn die Israelis, welche ihren Angriff mit der Ermordung von Chamenei einläuteten, nun dasselbe Schicksal erlitten, mit dem Unterschied, dass sich die Iraner durch diese Taten nicht aus der Ruhe bringen liessen.

    Militärische Lage

    Die Verluste der Amerikaner werden immer grösser. Am Freitag wurde ein Tankflugzeug über dem Irak abgeschossen und inzwischen fünf weitere Tankflugzeuge in Saudi Arabien zerstört oder beschädigt, so das Wall Street Journal.

    Bisher unbestätigt sind Berichte, dass der amerikanische Flugzeugträger USS Abraham Lincoln durch einen Angriff stark beschädigt wurde und die Heimreise antreten musste. Die USA dementieren das selbstverständlich, denn falls es dem Iran gelingen sollte, einen Flugzeugträger tatsächlich zu versenken, ja auch nur zu beschädigen, so würde das den gesamten Nimbus der amerikanischen militärischen Überlegenheit zerstören, mit möglichen Eskalationsfolgen, die aufgrund der psychopathischen Charaktere in Washington nicht absehbar wären.  

    Die iranischen Angriffe auf Tel Aviv gehen ungehindert weiter. Die Abwehr Israels scheint immer weniger zu funktionieren. Hier ein Einschlag einer Khorramshar Rakete in Tel Aviv. Diese trägt einen 1'800 kg Sprengkopf. Die Angriffe intensivieren sich, indem zwar weniger, aber modernere und wirkungsvollere Waffen eingesetzt werden.

    Wer die Meerenge von Hormuz passieren darf, wird allein von den Iranern entschieden. Passieren dürfen russische, chinesische, pakistanische Schiffe und es scheint, dass Indien mit dem Iran möglicherweise eine Einigung erreichen kann. Dies ist erstaunlich, nachdem Indien noch vor Beginn des Konflikts Partei für Israel nahm und sich damit als BRICS-Gründungsmitglied gegen das BRICS-Mitglied Iran stellte; siehe dazu meine Ausführungen vom 8. März.

    Die Amerikaner schäumen über diese Entwicklung, denn falls diese Situation anhält – und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich diese ändert – wird der Ölpreis, der seit Kriegsbeginn bereits um 40% von US-Dollar 73.- auf US-Dollar 103.- sprang, explodieren. Man reicht Zahlen von US-Dollar 150.- bis US-Dollar 300.- herum. Gemäss Irina Slav, Oilprice.com, ist dies realistisch, falls die Ölförderung der Golfstaaten unterbrochen wird (20 Millionen Barrels pro Tag). Dann könnte die Weltwirtschaft zusammenbrechen. Ein Szenario, das immer wahrscheinlicher wird.

    Pentagon-Chef Pete Hegseth genehmigte gemäss Wall Street Journal ein Ersuchen des US-Zentralkommandos um die Entsendung von Einheiten einer amphibischen Bereitschaftsgruppe und der dazugehörigen Marine-Expeditionseinheit - in der Regel mehrere Kriegsschiffe mit etwa 5.000 Marines und Matrosen. Wo diese Schiffe anlanden könnten, ist völlig rätselhaft. Ob dies bloss zu Propagandazwecken gemacht wird, oder ob die Amerikaner ein weiteres Himmelfahrtskommando starten werden, kann ich nicht beurteilen.

    Fakt ist jedoch, dass die Amerikaner die iranische Kharg-Insel angegriffen haben, welche über 90 % der iranischen Rohölexporte abwickelt. Die Antwort des Iran kam prompt; Fudschaira, eines der grössten Ölterminals der Welt, das in den Vereinigten Arabischen Emiraten liegt, wurde angegriffen. Das ist katastrophal, denn Fujairah liegt am Golf von Oman und damit ausserhalb des Persischen Golfs. Tanker können dort Öl laden oder auftanken, ohne die Strasse von Hormuz passieren zu müssen. Dieser Weg ist somit auch abgeschnitten.

    Die Amerikaner schienen mit dem Angriff auf Kharg ein Interesse daran zu haben, die Lage weiter zu eskalieren. Sie scheinen tatsächlich der Meinung zu sein, den Iran auf diese Weise in die Knie zwingen zu können. Nachdem sie die Russen in der Ukraine unterschätzt haben, tun sie jetzt das gleiche mit den Iranern im Nahen Osten.

    Die Situation in den Vereinigten Arabischen Emiraten

    Ich bin mit meiner Familie erfolgreich aus Dubai ausgereist. Der Airbus 380 war voll. Am Tage unserer Abreise war unser Hotel noch etwa zu 20% belegt. Die meisten Flüge Richtung Dubai sind leer, aber ab Dubai voll. Das ist für dieses kleine Land eine Katastrophe. Man schätzt, dass allein die Emirates Airline pro Tag ca. 100 Millionen US-Dollar verliert. Der Immobilienmarkt ist innert Tagen um über 30% eingebrochen und es könnte noch schlimmer kommen. Eine Untersuchung von Dark Box hat ergeben, dass die Vereinigten Arabischen Emirate eine Reihe ausserordentlicher Massnahmen vorbereiten, die auf Investoren abzielen, welche ihr Kapital aus Dubai abziehen wollen, und zwar angesichts der zunehmenden Besorgnis über die sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Folgen der iranischen Anschläge und der regionalen Instabilität. Laut den von Dark Box zitierten Finanz- und Rechtsquellen könnten die vorgeschlagenen Massnahmen das Einfrieren von Bankkonten vor der Überweisung von Geldern, die Verhängung von Reiseverboten für Geschäftsleute, die versuchen, ihr Vermögen ins Ausland zu verlagern, und die Einführung zusätzlicher administrativer oder rechtlicher Strafen umfassen, um eine schnelle Kapitalflucht zu verhindern. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Behörden in Abu Dhabi und Dubai eine mögliche Abzugswelle von Investoren befürchten, die das Wirtschaftsmodell der Städte untergraben könnte, das in hohem Masse von internationalen Kapitalströmen, globaler Logistik und der Wahrnehmung von Stabilität abhängt. Da die regionalen Spannungen die Handelswege und das Vertrauen der Investoren stören, scheinen die Behörden entschlossen, den Kapitalabfluss zu verlangsamen oder zu verhindern, um das heimische Finanzsystem zu schützen. Analysten warnen jedoch, dass solche Massnahmen bei internationalen Investoren ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Vorhersehbarkeit und Offenheit des emiratischen Geschäftsumfelds wecken könnten. Dark Box kommt zu dem Schluss, dass die vorgeschlagenen Massnahmen zwar darauf abzielen, die Wirtschaft in einer Zeit des geopolitischen Drucks zu schützen, dass sie aber auch einen tiefgreifenden Wandel in Dubais Ruf als frei fliessendes globales Finanzzentrum signalisieren könnten.

    Falls diese Massnahmen ergriffen werden, wäre dies wohl das Todesurteil für die Emirate als Finanzplatz.

    Russland

    Russland profitiert ungewollt von diesem Krieg; ungewollt, da Iran ein wichtiger strategischer Partner Russlands ist. Wie weit die Unterstützung Russlands für den Iran geht, wird von Moskau nicht kommentiert.

    Gegenüber NBC äusserte sich der iranische Aussenminister Araghchi zu diesem Thema wie folgt:

    „Bekommen Sie Hilfe aus Russland?“

    "Nun, wir haben eine strategische Partnerschaft mit Russland. [...] Nun, eine militärische Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Russland ist nichts Neues. Das ist kein Geheimnis. Es gab sie in der Vergangenheit und es gibt sie immer noch und wird sie auch in Zukunft geben."

    „Hilft Russland Ihnen bei der Ortung von US-Streitkräften?“

    "Nun, ich habe keine genauen militärischen Informationen. Soviel ich weiß, haben wir eine sehr gute Partnerschaft mit Russland."

    „Sie helfen Ihnen also.“

    "Sie stellen uns Informationen zur Verfügung. Nun, sie helfen uns in vielen verschiedenen Richtungen. Ich habe keine detaillierten Informationen."

    Dies ist in etwa die klarste Aussage, welche ein professioneller Diplomat zu diesen Fragen geben kann. Die klare Antwort ist, «ja», denn die Präzision der iranischen Raketen lassen keinen anderen Schluss zu. Verbunden mit der Tatsache, dass die amerikanischen Basen mangels Munition über praktisch keine Luftabwehr mehr verfügen und auch Israel sich nicht mehr zu wehren vermag, könnte diese Hilfe kriegsentscheidend sein. 

    Gemäss einer Studie des CREA (Centre for Research and Clean Air), einem finnischen Institut, beliefen sich die Einnahmen in Russland aus dem Export fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl, Flüssiggas, Ölprodukte und Pipeline-Gas) auf 492 Millionen Euro pro Tag. Das sind grosse Summen. Geht man davon aus, dass sich die Energiepreise durch den Konflikt möglicherweise mindestens verdoppeln werden, so wird Russland ca. 15 Milliarden Euro mehr verdienen - pro Monat.

    Abgesehen von den wirtschaftlichen Vorteilen, die Russland aus diesem Konflikt ziehen wird, wird seine geopolitische Macht wachsen. Russland ist die einzige Grossmacht, welche glaubwürdig als Vermittler zwischen den Kriegsparteien agieren kann, denn im Gegensatz zu den USA, den europäischen Ländern, Indien und Israel, ist auf Russland Verlass und das Vertrauen in Russland ist gross.

    Drei Aussagen aus Teheran

    Es gibt drei Aussagen, welche dem Westen zu denken geben sollten: Kein Waffenstillstand, keine Angst vor einer Landinvasion, Meerenge von Hormuz bleibt für Feinde des Irans und deren Verbündeten und Unterstützer geschlossen. Eine weitere Gefahr für den Westen besteht in der möglichen Sperrung des Roten Meers durch die Huthis. Saudi-Arabien hat die Ausfuhren aus seinem Hafen Yanbu am Roten Meer auf 2,3 Millionen Barrel pro Tag erhöht, 50 % mehr als im Durchschnitt, um die blockierte Strasse von Hormuz zu umgehen.

    Das Hurrageschrei der Amerikaner und der Israelis, das von den westlichen Medien als Gewinnen ausgelegt wird, ist vor dem Hintergrund der Tatsachen unerheblich. Die USA und Israel haben diesen Krieg begonnen, der Iran wird ihn beenden, das ist meines Erachtens eine mathematische Sicherheit. Iran hat sich über 40 Jahre auf diesen Konflikt vorbereitet und verfügt über ein Waffenarsenal, das für eine lange Zeit ausreicht, auf jeden Fall länger als die Waffenarsenale der USA und Israels – und nur darauf kommt es an. Die 92 Millionen Iraner sind bereit zu leiden und haben keine Angst. Auch langanhaltende Bombardements der feindlichen Streitkräfte vermögen dieses Riesenland, das 67-mal grösser ist als Israel, nicht in die Knie zu zwingen. Die Israelis und die Amerikaner sind es gewohnt, kurze Kriege zu führen, gegen Zivilisten zu “kämpfen” und Terror zu verbreiten. Einem formidablen Gegner wie dem Iran sind sie unterlegen.

    Fazit und Folgen

    Finanzmärkte

    Solange dieser Krieg anhält, ist es durchaus möglich, dass sich die Energiepreise auf der ganzen Welt vervielfachen werden. Die Hoffnung, dass dieser Krieg Tage oder ein paar Wochen dauern würde, war von Anfang an naiv. Die Finanzmärkte waren seit Kriegsbeginn zwar nervös, aber man hoffte einfach, dass der Krieg zu Börsenbeginn am Montag vorbei sein oder nicht stattfinden würde. Die Entschlossenheit des Irans wird jedoch auf den Energiemärkten grosse Spuren hinterlassen. Seit über einem Jahr warne ich davor, dass das grösste geopolitische Risiko ein Zusammenbrechen der Finanzmärkte darstellt. Dieses Risiko wurde durch diesen Konflikt akzentuiert und die Panik im private-credit Markt ist nicht mehr zu überdecken. Das Wall Street Journal berichtet, die Anleger seien immer nervöser angesichts der zunehmenden Probleme auf dem 3-Billionen-Dollar-Markt für Privatkredite, diese Blase beträgt 3’000 Milliarden und Giganten wie BlackRock und Blackstone blockieren Investoren bereits durch sogenannte “gates” am Verkauf ihrer Anteile. Die Deutsche Bank allein hat über 30 Milliarden in diesen Märkten investiert. Wir werden bald herausfinden, ob ein explodierender Ölpreis der Schwarze Schwan sein wird.

    Ziel des Irans

    Das Ziel des Irans ist es, die Gefahren für seine Existenz zu eliminieren. Israel und die USA, die seit bald 80 Jahren den gesamten Nahen Osten terrorisieren, müssen dazu neutralisiert werden. Was bedeutet das? Das zionistische Israel, das offen propagiert, mit Grossisrael praktisch den gesamten Nahen Osten annektieren zu wollen, ist mit einem friedlichen Nahen Osten unvereinbar. Israel versucht zwar mit False-Flag-Attacken Golfstaaten gegen den Iran aufzubringen, aber diese werden sich nicht auf die Seite Israels schlagen. Viele dieser Staaten sollen ein Teil Grossisraels werden und somit schliesse ich einen Kriegseintritt von Saudi-Arabien, Jordanien, Irak, Syrien und der Türkei an der Seite von Israel aus, auch wegen der Tatsache, dass diese durch den Krieg bereits geschwächt sind, die Kraft des Irans spüren und Opportunisten sind.

    Der Nahe Osten ohne Israel und die USA

    Der Westen muss sich an den Gedanken gewöhnen, dass Israel in der heutigen Form als zionistisches Projekt keine Zukunft hat. Mein Mitgefühl für Israel hält sich in Grenzen – die Mehrheit der jüdischen Bevölkerung unterstützte den Genozid in Gaza und unterstützt auch den irrsinnigen Krieg gegen den Iran, massgeblich unterstützt von fast allen westlichen Medien; siehe meinen Artikel vom letzten Juli «Völkermord als «Selbstverteidigung» - Westliche Medien als Mittäter beim Genozid in Gaza».

    Es ist jetzt schon evident, dass die Amerikaner ihre Basen im Nahen Osten nicht werden halten können. Der Iran greift diese bereits jetzt praktisch ungehindert an. Ich gehe davon aus, dass die USA alle Basen im Nahen Osten werden räumen müssen. Die «Gastländer» werden dies über kurz oder lang von den USA verlangen, denn diese Basen werden zur Hypothek der Golfstaaten und bieten ihnen keinerlei Sicherheit.

    Menschen, die sich damit begnügen, westliche Medien – besser: Propaganda – zu konsumieren, werden über die vorliegenden Schlüsse überrascht sein und diesen keinen Glauben schenken. So schlecht wie in den letzten Jahren waren die Menschen im kollektiven Westen noch nie informiert und sie werden einen hohen Preis zahlen. Früher oder später werden sie realisieren, dass ihre Politiker Verräter sind, welche keinesfalls die Interessen ihrer eigenen Völker vertreten, dafür jedoch die Interessen von Verbrechern, wofür sie ihre Seelen verkaufen. Meine Verachtung für praktisch alle Medien im Westen ist beinahe grenzenlos. Anstatt den Machthabern in ihren Ländern durch kritischen Journalismus Einhalt zu gebieten, agieren sie als Mittäter.

    Analyse Araghchi, Abbas Netanjahu, Benjamin Groß-Israel Iran Israel Vereinigte Arabische Emirate Vereinigte Staaten

    33 Kommentare zu
    «Das Imperium verliert die Kontrolle - Konsequenzen»


    kranich05 So. 15 Mär 2026, 21:37

    Danke für Klartext.
    Die "Samson-Option" müsste meines Erachtens mitgedacht werden.

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    Antwort auf Christoph Meier Mo. 16 Mär 2026, 11:28

    John H. auf dances with bears hat übrigens in seinem gestrigen Essay genau das zu beschreiben gesucht, ausser dass er anstelle von "Samson" als elegantere Metapher "Stevenson" oder "the black spot" verwendet hat.

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    Antwort auf Any Person Mo. 16 Mär 2026, 15:20

    Or maybe Star Trek's Spock admonition... "The needs of the many outweigh the needs of the few." The few are the Rothschild Class, easy to remove from their positions, with extreme prejudice given the literal 100's of millions killed, and billions impoverished, by their deliberate policies.

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    J.Blumer Mo. 16 Mär 2026, 0:11

    Ich hoffe , Herr Hänseler , Sie bekommen Recht .

    Dieser Satz von Ihnen ist auch mein Gedanke !

    "Meine Verachtung für praktisch alle Medien im Westen ist beinahe grenzenlos. Anstatt den Machthabern in ihren Ländern durch kritischen Journalismus Einhalt zu gebieten, agieren sie als Mittäter."

    Ich verachte inzwischen praktisch alle Regierungspolitiker der
    Europäischen Länder ! Die Unterstützer der USA sind Heuchler ,
    und sie werden es weiterhin bleiben .

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    Edith bischof Mo. 16 Mär 2026, 10:26

    So dezidiert haben mein Mann und ich das nicht durchdacht, nur die Richtung stimmte. Ich möchte hier meine tägliche Verachtung für fast alle westlichen Politiker und deren Medien ausdrücken. Und leider gibt sich fast unsere gesamte Umgebung einer total unreflektierten Meinung zu diesem Konflikt hin.

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    Heiko Mo. 16 Mär 2026, 10:33

    Die Frage am Anfang ist eigentlich falsch herum gestellt.
    Es war ja keine Fehleinschätzung der USA, wie auch der Überfall des 3. Reiches auf die SU keine Fehleinschätzung war. Beide Aggressoren konnten und können nicht anders, egal wie hoch oder niedrig die Erfolgsaussichten sind.
    Und genau wie beim 3. Reich wird im Nahen Osten erst Frieden einkehren, wenn das faschistische Projekt zionistisches Israel beendet wurde.
    Es reicht auch nicht, so an westlichen Politikern und Medien abzuarbeiten. Das sind nur beliebige Werkzeuge der Herrschenden, des Kapitals. Es wird also allen fried- und lebensliebenden Menschen nichts weiter übrig bleiben, als ihre Haltung zum Kapitalismus und damit zum Sozialismus zu überdenken. Die Lösung vom anerzogenen Antikommunismus wird schwer fallen. Das Kapital hat seine Hausaufgaben gemacht.

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    Antwort auf Any Person Mo. 16 Mär 2026, 15:16

    If by "Capital", you mean the Rothschild Class, yes. But their 'homework' never envisioned the US$ being dethroned from Reserve Currency status, and the neo-Bretton Woods being reduced to rubble. Yet.

    The Rothschild-front WEF's "you will own nothing" video clearly stated the US would be reduced to "one of many powers" in the envisioned Multi-Polar World. The Rothschild announced in 2016 that they were divesting key assets from the US$ System to 'other currencies'.

    But like any behemoth, it takes a long tome to alter course on the Rothschild Empire. Apparently a decade wasn't enough lead time...

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    Herbert Mo. 16 Mär 2026, 11:12

    Das Gefährliche ist dass die Falken in Russland eine härtere Gangart gegen den Westen fordern. Vermutlich steht Herr Putin langsam unter enormem Druck. Lange wird Russland nicht mehr den Kopf in den Sand strecken können sonst werden die Falken übernehmen. Die Provokationen des Westens nehmen immer mehr zu.Meiner Meinung nach sollte sich Russland ganz klar hinter den Iran stellen und ihn unterstützen mit Angriffen auf Militärbasen der USA.

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    Antwort auf J.Blumer Mo. 16 Mär 2026, 12:06

    Herbert

    Das denke ich auch . Spätestens nach dem Angriff durch die Ukraine auf die
    Strategen-Bomber der Russen hätte Russland eine andere Sprache ( Tat )
    benutzen müssen , denn :
    Ohne die USA und dem deutschen Ramstein wäre das
    niemals möglich gewesen ! Aber damals haben die Russen auch " nur " die Angriffe
    auf die Ukraine verschärft anstatt die Antwort an die richtige Adresse zu liefern .
    Und so geht es natürlich immer weiter da weder die USA noch Deutschland zur
    Verantwortung gezogen werden . Die Ukraine ist nur der Befehlsempfänger
    dieser zwei Hauptverantwortlichen Verbrecher dieses Krieges seit 2014 .

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    Antwort auf Petra Wilhelmi Mo. 16 Mär 2026, 14:03

    @J.Blumer: Ich achte Ihre Meinung sehr und lese Ihre Kommentare sehr gern. Ich denke aber, dass Sie sich hier irren. Russland kämpft in der Ukraine auf jetzt SEINEM TERRITORIUM. Somit kann Russland nicht solche Mittel einsetzen wie - mal lax gesagt - Israel im Gazastreifen zeigte. Es ist Russlands Territorium und die dortigen Bewohner gehören zur russischen Föderation. Man kann nicht mit der Brechstange gegen seine eigene Bevölkerung vorgehen. Andererseits, kann man auch mit der Restukraine nicht so verfahren, wie man es sicherlich gern möchte. Ob nun offiziell oder nicht, die NATO steht hinter der Ukraine bzw. die EU. Europa wäre längst im heißen Krieg, falls Russland brachial gegen seine europäischen Feinde vorgehen würde. Falls man Ramstein angegriffen hätte, wäre Deutschland verloren. Falls man die Restukraine, vor allem Kiew hätte zerstören wollen, wären wir auch im heißen Krieg. Die EU und die NATO sind ja nur "indirekt" in der Ukraine vertreten nicht offiziell. Das es anders ist, ist eine andere Sache. Russland denkt an die Folgen bei dem, was es macht im Gegensatz zu den USA.

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    Antwort auf J.Blumer Mo. 16 Mär 2026, 14:45

    Frau Wilhelmi
    Wenn Sie von Brechstange reden : das ist auch nicht meine Meinung , mein Meinung ist folgende : Seit 2014 , dem Staatsstreich , sind inzwischen 12 Jahre vergangen .
    Wie lange soll Russland mit Samthandschuhen und möglichst viel " Anstand "
    gegen 30 Länder "kämpfen ? Was " Anstand" von Putin in diesen Jahren gebracht hat
    ist zu sehen : viele 1000ende Soldaten auf beiden Seiten tot . Es werden immer noch
    mehr Waffen in die Ukraine gebracht , die Ukraine hat bereits auf Terror umgeschaltet .
    Ist es nicht traurig , dass beim Völkermord in Palestina über 100 000 Zivilisten ,
    davon 35 000 Kinder , durch Berufsmilitär mit Kampfpanzern und Jagdbomber
    ermordet werden und die einzigen , die eingreifen sind die Hutis , die dafür
    bombardiert werden und der Rest der Welt schaut zu ? Eine Schande .

    Deshalb : Sollten sich China und Russland am Iran ein Beispiel nehmen :
    sie haben es verstanden und nicht nur die Israelis angegriffen sondern den
    Hauptverursacher , die USA . Das ist Verantwortung für das eigene Volk , ohne wenn und aber . Und darauf wird es auch nur ein Weltkrieg geben wenn Israel , der
    Völkermörder , ihre Atomwaffen gegen den Iran einsetzen .
    Niemand hätte den Russen Kriegstreiberei vorgeworfen wenn sie nach dem
    Angriff auf die Taktischen Bomber " richtig " geantwortet hätten , nämlich
    eine Antwort an die Kriegsverbrecher USA und nicht an die Ukraine .

    Glauben Sie , hätte China und Russland vor die Küste Irans Kriegsschiffe
    stationiert , die USA und Israel hätten den Iran angegriffen ? Kaum , sie
    sind nur stark gegen Zivilisten , nicht wenn Provis vor ihnen stehen .

    China und Russland haben 60 Jahre in Kuba zugeschaut wie ein Land von den USA stranguliert wird . Für das verachte ich sie heute noch , obwohl ich die letzten Jahre , seit 1991 auf deren Seite stehe .
    Danke , wir sind wohl nicht total anderer Meinung .

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    Antwort auf beat schaller Mo. 16 Mär 2026, 16:43

    Danke Herr Blumer und Frau Wilhelmi, für Ihre guten Kommentare, welche ich auch in dieser Richtung sehe.
    Danke Peter Hänseler, für diesen, wiederum hervorragenden Bericht über die letzten zwei Wochen. Ich kann vor Ihren Ausführungen einfach nur den "Hut ziehen". Ich hoffe, dass Sie nicht für Ihren Mut und Ihre Aufrichtigkeit einmal abgestraft werden. Passen Sie auf Sich auf! Herzliche Grüsse. beat schaller

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    Antwort auf johann strempfl Mo. 16 Mär 2026, 20:26

    @beat schaller - Danke für Ihren Kommentar und möchte Ihren Einleitungssatz
    als positiv hervor heben, ebenso ein Danke an ,,FG,, für diesen guten Bericht !
    Ich, mit meiner Meinung bin eher bei Frau Wilhelmi, denn die RU mit Ihrem Führungsstab, die Diplomatie verstehen und leben haben alles im Griff, denn - sollten sich die RU stärker und direkter an diesem Nahost - Konflikt einbringen, umso schneller schwappt das ganze über, wobei auch so ein Überschwappen passieren kann.
    Die RU werden im Hintergrund mit Ihrer bisherigen Diplomatie, Logik und Intelligenz (auch in Absprache mit CHI, auf IND ist kein Verlass) weiterhin die Fäden ziehen und zwar soweit, - die IRANER werden den Hegemon und seinen ,,Aufhetzer,, soweit schwächen, dass die RU + CHIN die zufallende Tür (nur mehr) zusperren werden (müssen).
    Weiters, die IRANER (dies hoffe ich) werden die Grossisraelträume ins Bett legen.
    Die Europäer sind für die RU keine allzu grosse Gefahr, denn diese wurden vorher von Ihrem Herren aus Übersee bereits geschwächt.
    RESÜMEE: Die Gefahr sehe ich darin, dass die am Abgrund sitzenden Angreifer, die durchaus (noch) Mittel in der Hand haben, noch andere ins VERDERBEN MITREISSEN, wenns sein muss, sogar eine TAKTISCHE VARIANTE WÄHLEN (A-BOMBE) ! ! !

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    Antwort auf Ruth Mo. 16 Mär 2026, 12:48

    Um Gottes Willen! Sich das mal durchdacht?
    Daß er unter Druck steht, das meine ich ebenfalls, denn dort denken auch so manche nicht bis zu Ende.
    Außerdem: Wer sagt, daß sie NICHT unterstützen? (Mit "sie" auch China gemeint.)

    Ein kluger Mensch geht nicht mit allem hausieren! Weder mit dem, was er tut, noch mit dem, was er plant.

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    Antwort auf Roger Mitchell Mo. 16 Mär 2026, 13:35

    Right on! My father had a saying which he was fond of--"You always have to tell the truth, but you don't have to tell everything you know." Good advice.

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    Antwort auf Elisabeth Heimlicher Mo. 16 Mär 2026, 13:34

    sorry, ich finde NEIN, ich bewundere eben gerade die klugheit und taktik der russen, wie sie das alles mit möglichst wenig schaden bewerkstelligen. sie sind ja eben grad nicht wie die amis, die bluffen und lügen und tricksen, und möglichst viel bombardieren und verwüsten, die leute mit riesensummen bestechen und viel schaden hinterlassen, siehe die letzten zig jahre.
    eigentlich bin ich pazifistin, muss aber sehen, dass kluge und möglichst wenig schaden stiftende militärische schläge ab und zu nötig sind, und ich finde immer noch, die russen machen das brillant.
    die iraner auch.
    und danke peter, für die umfassende information und einschätzung, die mich in meiner einschätzung bestärkt.

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    Antwort auf Petra Wilhelmi Mo. 16 Mär 2026, 13:37

    @Herbert: Russland steht ganz klar hinter dem Iran. Dass Russland nicht mit Truppen dort auftaucht, ist eine ganz andere Sache. Der Vertrag über die strategische Zusammenarbeit mit dem Iran soll ja keine russischen Soldaten beinhalten. Außerdem ist Russland mit Soldaten in der Ukraine, könnte also gar nicht an 2 Fronten kämpfen. Eine strategische Zusammenarbeit bedeutet, dass man Daten zur Verfügung stellt. Ohne zuverlässige Daten hätten die Iraner nicht zuverlässig Ziele in Israel treffen können und das nicht nur in Israel. Sie müssen weiter denken. Heutzutage werden Kriege vor allem u.a. auch mit der KI geführt, deren Entwicklung schon weiter ist, als wir kleinen Hansel es wissen. Daten über kritische Objekte zu erhalten, ist schon der halbe Sieg. Falls Russland auf die dumme Idee käme selbst US-Basen in Nahost anzugreifen, wären wir schon im heißen WK3! Das können Sie nicht wollen, weil wir dann in Deutschland auch Bekanntschaft mit Haselnüssen oder noch schlimmeren machen könnten.

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    Antwort auf Any Person Mo. 16 Mär 2026, 15:06

    Iran has about 1million in their various military sections. No need for large numbers of Russian boots on the ground, at best technical specialists to traning Iranian military on the latest weapons and ISR systems provided.

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    Antwort auf Any Person Mo. 16 Mär 2026, 15:09

    Both Russia and China are providing ISR services to Iran. Iran is obviously capable of handling the rest itself.

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    Roger Mitchell Mo. 16 Mär 2026, 13:45

    It's not only the Strait of Hormuz and the Red Sea which we need to be concerned about. The Suez Canal is (perhaps) even more strategically important.

    Remember the Ever Green? Stuck on a sand bar in 2021 for six days, it created chaos and disorder for shipping companies, and drove shipping costs and consumer costs sharply upward.

    Imagine that a group with an axe to grind and the means to do it were to attack a fully loaded cargo carrier or an oil tanker in the narrowest part of the canal, sending a missile directly into it and sinking it there. Such an event would immediately stop ALL shipping through the canal for months (perhaps years) and the consequences would be like the Ever Green on steroids. If the ship was a fully loaded tanker, the environmental damage resulting would reverberate for decades.

    Considering the chaos which this current war has already created, this scenario should not be overlooked and I am quite sure that military planners and security agencies have already gamed it out.

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    Antwort auf Any Person Mo. 16 Mär 2026, 14:56

    The Houthis are capably 'titrating' the flow of hostile or Israel-bound shipping through the Red Sea, no need to shut down the Suez.

    The Ford is a sitting duck there, but it appears the crew avve something to say about their situation... clogged sewage systemswhich had been sub-optimal from the day it floated out of dry-dock , laundry facilities on fire. It stinks. Literally.

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    Antwort auf Roger Mitchell Mo. 16 Mär 2026, 15:06

    Oh, I agree there is no good reason for shutting down the Suez, but when did hate-filled and revengeful people ever need a good reason? Think John Wilkes Booth and Abraham Lincoln, or Timothy McVeigh, Waco, and the Alfred P Murrah building in Oklahoma City, or many other incidents.

    However, revenge is best served cold, it is said, and something like this could easily be delayed for years until tension dies down and then, out of the clear blue sky, "Boom!" For no good reason, except that it satisfied someone's desires.

    Who knows?

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    Antwort auf Any Person Mo. 16 Mär 2026, 15:23

    Yes, it is more likely the Israelis will 'false flag' such.

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    Antwort auf aymen Mo. 16 Mär 2026, 15:05

    Suez Canal will has no use once the Red Sea is closed.

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    Kenneth Joseph Wood Mo. 16 Mär 2026, 13:46

    Those of us infused with faith (of one sort or another) and reason can see this all play out in real time. It is certainly not good. Not good for individuals, societies, or the common good of humanity.

    The collective "West" is a ship of fools with no competent and rational adult at the helm. For 80 plus years, a motley "shadow" crew of CIA, MI6, and the Mossad have been hard at work creating chaos and tumult in our own world of reality.

    Happy to say that people are finally waking up, thanks to your efforts, Peter, to these disastrous machinations and diabolical plans, all focusing on three inhumane goals: power, lust, and greed.

    Since I am an arts and science graduate, let me close with two commentaries of artistic worth: one, literary, the other musical:

    In Shakespeare's Sonnet 43, the speaker reflects on the beauty of a person's shadow, suggesting that the person's essence is captured in their absence. The sonnet explores the contrast between the real person and their shadow, emphasizing the idea that the true beauty lies in the presence of the individual rather than their physical form. This theme of shadows and absence is prevalent in many of Shakespeare's works, often symbolizing the value of the individual's spirit beyond their physical presence.

    And what we see today of our "shadow" masters' true beauty repels and disgusts us. Shadow and reality are one in evil.

    I now turn to music--that wondrous art first felt and heard in the beating rhythm of one's own heart. In the depths of a fearsome epidemic that ravaged his community, a small-town German pastor wrote a hymn to bring his congregation hope. More than 400 years later, Bach's "Sleepers Awake" built on that tragedy still comforts and inspires us, perhaps now more than ever before.

    The hymn “Wachet auf, ruft uns die Stimme” that Bach used was born directly out of a devastating plague that struck the German town of Unna in 1597–1598, where its author, Philipp Nicolai, was serving as pastor. The music offers hope and comfort during a time of mass casualties and death and points toward continued earthly existence and heavenly eternal life.

    Let us all work diligently for peace and hope for the future.

    ~ from Cleveland, OH USA
    (home of the Cleveland Orchestra)

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    Antwort auf Any Person Mo. 16 Mär 2026, 15:04

    Those 'shadow masters' have names, and a lot of them end in Rothschild. Not in Shakespeare's time, but starting in the 1700s with the 5 Arrows being deliberately sent to the major banking/financial hubs to take 'shadow' control of banks (esp. central ones), gold/silver mining and refining, even the coinage production. 'Influencing' monarchies and gov'ts via debt-leverage.

    Just like the $35trillion debt that wags the US Empire, while AIPAC 'influences' Congress, the courts and the MSM.

    “Power tends to corrupt and absolute power corrupts absolutely. Great men are almost always bad men, even when they exercise influence and not authority; still more when you superadd the tendency of the certainty of corruption by authority.” Lord Acton

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    Petra Wilhelmi Mo. 16 Mär 2026, 13:51

    So kommt es wenn man seinen Aggressionstrieb freie Bahn lässt und nicht nachdenkt und die Risiken abwägt. Die USA sind nicht mehr wirklich die Herren der Welt, wie sie es sich wünschen. Ein waidwundes Tier schlägt um sich und genau das erleben wir jetzt gerade.

    Die Iraner in ihrer Geschichte haben viele große Wissenschaftler hervorgebracht. Persien war ein Hord der Wissenschaft und Kultur. An den Universitäten gibt es auch heute sehr viele Frauen die studieren. Über den Stand der Wissenschaft im Iran, kann ich mir aus heutiger Sicht kein Urteil erlauben, weil wir im Westen darüber kaum etwas erfahren. Das ist auch ein großer Fehler des Westens, weil er sich als Krone der Schöpfung versteht und wir über den Iran nur schlimme Sachen hören. Fehler beeinflussen das Handeln negativ.

    Aus meiner Sicht hat der Iran bis jetzt alles richtig gemacht. Das Volk steht hinter seiner Führung. So etwas könnte man über Deutschland heute nicht sagen. Der Westen in seiner Blase versteht nicht die einende Kraft des Islam. Es gibt ein weltliches Ziel und ein religiöses. Und wer beides hat, ist i.d.R. kaum zu schlagen, wenn er dabei auch noch moderne Waffen besitzt, die der Iran bis jetzt noch nicht mal einsetzen musste, genügend Menschen hat, die für ihr Land kämpfen und sich von Allah gesegnet vorkommen und natürlich darf nicht die geographische Lage des Iran vergessen werden. Die Taliban haben es vorgemacht.

    Das mag uns (den Westen) nicht schmecken, aber das ist eben so, wenn man andere Kulturen nicht verstehen will und nur vorrangig an Rohstoffe und Profit denkt. Dass Trump meint, dass er Gottes Werk ausführt, ist schlicht und ergreifend eine Ausrede, weil er sich verrechnet hat. Er hätte es vorher wissen können. US-Militärs hatten ihn vorher vor dem Abenteuer gewarnt. Wer nicht hören will, muss fühlen, heißt es doch.

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    Schnider Mo. 16 Mär 2026, 14:46

    Die Analyse von Herrn Peter Hänseler deckt sich völlig mit derjenigen vom ehemaligen britischen Diplomaten Alastair Crooke, einem hervorragenden Kenner des Nahen Ostens. Aber auch andere Analysten wie Larry Johnson, Douglas Macgregor oder Lawrence Wilkerson tendieren in gleiche Richtung.
    Es ist die Arroganz der US Hegemonisten mit ihren zionistischen Grossisrael Phantasten, welche zum beschleunigten Niedergang des Wertewestens beitragen.
    Und das ist gut so!

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    Aymen Mo. 16 Mär 2026, 15:14

    I hope Russia considers passing to Iran $10 of every barrel of oil they sell above $90 during the war, as Iran desperately needs financial support during the war. I am certain that in any future settlement, among Iran demands will be a compensation for all the human and material damage inflicted upon it by the American empire and the usurping entity.

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    Hannes Mo. 16 Mär 2026, 16:19

    In den USA sind Personen mit dem gleich hohen Bildungs- und Intelligenzniveau in Regierungspositionen so wie in fast sämtlichen westliche Ländern. Deshalb sind die aktuellen politischen Systeme in diesen Ländern auch weitestgehend gleich.
    Ich vermute diese Zustände sind gesteuert von denen, die auf der Erde das Sagen haben.

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    Hannes Mo. 16 Mär 2026, 16:49

    Zitat: "So schlecht wie in den letzten Jahren waren die Menschen im kollektiven Westen noch nie informiert und sie werden einen hohen Preis zahlen. Früher oder später werden sie realisieren, dass ihre Politiker Verräter sind, welche keinesfalls die Interessen ihrer eigenen Völker vertreten, dafür jedoch die Interessen von Verbrechern, wofür sie ihre Seelen verkaufen."

    Ich glaube nicht, dass die Menschen das irgendwann so realisieren werden, zumindest nicht die Mehrheit der Menschen hier in D. Die Mehrheit der Deutschen werden mit Unterstützung der Medien andere Schuldigen für dieses Disaster finden.

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    sepp goldinger Mo. 16 Mär 2026, 17:29

    Ich bin eigentlich mehr oder weniger mit sämtlichen kritischen, durchdachten Äusserungen der Kommentare einig. Ich vermisse einfach immer wieder, dass diese trumpsche Arroganz und Rücksichtslosigkeit so quasi als eine Ausnahme im Benehmen der europäischen Länder betrachtet wird: Es ist eben - wie z.B. auch Hitler- keine Ausnahme, und es entspricht ganz genau den Handlungen aller europäischen Länder seit den Kreuzzügen im vor 1500 Jahren.
    Ich habe in den letzten Tagen häufig sehr spannende Interviews mit einem sehr informierten und direkt betroffenen "Botschafter" des Iran, dem Professor Seyed M. Morandi: Er ist ein sehr gebildeter und - gemessen an europäischen "Gebildeten" - ein wunderbar ehrlicher, menschlicher und bewundernswürdiger Mensch. Ich war noch nie im Iran, aber dieser vorbildliche Zeuge der Realität im Iran entspricht genau dem Bild, das ich mir aufgrund von lebensnahen Schilderungen der Bewohner dieses ehrfurchtgebietenden Landes bis heute machen durfte. Es lebe der freie Iran!

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    LS Mo. 16 Mär 2026, 19:07

    Спасибо, Питер! Горжусь, что знаком с тобой.


    Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/das-imperium-verliert-die-kontrolle-konsequenzen


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.03.2026

    Liveticker Iran-Krieg – AfD-Politiker Moosdorf wirft USA und Israel "sektenähnliche Spinnereien" vor

    freedert.online, 16 Mär. 2026 19:30 Uhr

    Mit dem von den USA unterstützten Angriff Israels auf Iran hat der Nahost-Konflikt eine neue Stufe der Eskalation erreicht. Iran antwortet auf die Angriffe mit Schlägen gegen US-Militärbasen in der Region und Bombardements Israels. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen. 


    Screenshot_2026_03_16_at_20_28_01_Liveticker_Iran_Krieg_AfD_Politiker_Moosdorf_wirft_USA_und_Israel_sekten_hnliche_Spinnereien_vor_RT_DE-Kopie

    (Screenshot)


    © Urheberrechtlich geschützt

    • 16.03.2026 19:55 Uhr

    19:55 Uhr

    Merz kritisiert israelische Bodenoffensive im Libanon

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat deutliche Kritik am Vorgehen Israels geäußert. Er bezeichnete eine Bodenoffensive im Libanon als "Fehler". "Wir verfolgen mit ziemlicher Sorge die israelische Bodenoffensive", sagte Merz in Berlin. Eine solche Offensive würde die ohnehin "hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen", fügte er hinzu. "Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler."

    "Wir verurteilen scharf, dass die Hisbollah auf Seiten Irans jetzt in den Kampf gegen Israel eingetreten ist", sagte Merz. Die Miliz müsse ihre Angriffe sofort beenden und die Waffen niederlegen. "Wir unterstützen auch jede Anstrengung, die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon in Gang setzen kann." Zugleich fordere die Bundesregierung die israelische Armee auf, "zivile Ziele und die UNIFIL-Mission der Vereinten Nationen nicht anzugreifen".

  • 19:30 Uhr

    Libanon: Mehr als eine Million Menschen durch Krieg zwischen Israel und Hisbollah vertrieben

    Im Libanon sind Behördenangaben zufolge seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz am 2. März mehr als eine Million Menschen vertrieben worden. Insgesamt 1.049.329 Menschen hätten sich auf der Onlineplattform des Sozialministeriums als vertrieben gemeldet, erklärten die libanesischen Behörden am Montag. Rund 132.700 Menschen seien in 600 Notunterkünften untergebracht.

    Nach Beginn des Krieges der USA und Israels gegen Iran hatte die von Iran finanzierte libanesische Hisbollah-Miliz Anfang des Monats ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen. Israel reagierte mit der Bombardierung libanesischer Städte und begann nach eigenen Angaben in den vergangenen Tagen einen "begrenzten und gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon.

  • 18:39 Uhr

    AfD-Abgeordneter Moosdorf: Iran-Krieg ist Farce gegen Vernunft und Aufklärung

    Der AfD-Politiker und ehemalige außenpolitische Sprecher der Partei Matthias Moosdorf geht mit der US-israelischen religiösen Verbrämung des Iran-Kriegs hart ins Gericht. "Der Iran-Krieg wird zu einer religiösen Farce gegen Vernunft und Aufklärung", schreibt er auf X und zählt Fakten auf, die seine These belegen.

    So seien US-Soldaten nach Beginn der Kampfhandlungen aufgefordert worden, "für Gottes Werk" und für die "bevorstehende Wiederkehr des Messias" zu kämpfen. Kein Wunder, denn der "Kriegsminister" Pete Hegseth sei selbst in diesem religiösen Komplex eine zentrale Figur: Er betrachte den Konflikt mit Iran als "heiligen Krieg" und "Kreuzzug". Moosdorf illustriert seine Aussage mit den Tattoos auf dem Oberkörper des Kriegsministers. Dort sind das Symbol der mittelalterlichen Kreuzritter sowie ihr Schlachtruf "Deus vult" ("Gott will es") zu sehen, dazu das Wort "Kafir" (arabisch für "Ungläubiger") auf dem Arm.

    "Ein christlicher Zionist ist auch Mike Huckabee, der US-Botschafter in Israel. Für ihn zählt die Bibel mehr als das Völkerrecht. In einem Interview mit Tucker Carlson im Februar 2026 deutete er an, dass Israel ein biblisches Anrecht auf große Teile des Nahen Ostens habe – nicht nur vom Mittelmeer bis zum Jordan, sondern sogar vom Euphrat bis zum Nil", zitiert Moosdorf aus der taz.

    Auch der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bemühte mit Blick auf den Iran-Krieg zuletzt den Mythos von Amalek – einem alttestamentarischen Volk und Erzfeind Israels, das laut biblischem Befehl "mit Stumpf und Stiel ausgerottet und dessen Erinnerung ausgelöscht" wurde.

    "Man könnte nun diese Berufungen mit Nachsicht als sektenähnliche Spinnereien abtun, wenn es sich bei den Exponenten nicht um die Befehlshaber einer Atom-Supermacht und eines Landes handeln würde, dessen Verteidigung hierzulande angeblich Staatsräson ist. Für europäische Rationalität, seit der Aufklärung durch Kant immerhin die Geschäftsgrundlage unserer Gesellschaften, seit Säkularisierung und Laizismus, ist das nicht nur ein Rückfall ins politische Mittelalter der Kreuzzüge", kritisiert Moosdorf. "Europa sollte alles tun, um sich diesem gefährlichen Unsinn zu verweigern."

  • 18:22 Uhr

    Dugin: "IDF-Sprecherin droht mit Beseitigung Putins"

    Am 15. März ist die russischsprachige Sprecherin der israelischen Streitkräfte, Anna Ukolowa, vom russischen Radiosender RBK zum Krieg gegen Iran interviewt worden. Sie wurde dort unter anderem gefragt, welche technischen Fähigkeiten den israelischen Streitkräften geholfen hätten, Ajatollah Chamenei in Iran zu töten, und ob etwa auch das Hacken von Überwachungskameras in Moskau möglich wäre.

    Das israelische Militär verfüge über ziemlich umfangreiche Fähigkeiten, wie die Beseitigung der iranischen Führung deutlich gezeigt habe, erklärte Ukolowa daraufhin. Sie betonte:

    "Niemand, der uns schaden will, wird ungeschoren davonkommen", und fügte hinzu: "Ich hoffe, dass Moskau Israel derzeit nichts Böses will."

  • 18:05 Uhr

    Iran droht mit Angriffen auf amerikanische Unternehmen

    Die iranischen Revolutionsgarden haben gedroht, in den kommenden Stunden US-Firmen in der Region anzugreifen. "Angestellte amerikanischer Unternehmen" seien aufgefordert, diese Standorte sofort zu verlassen, hieß es auf der Webseite der Revolutionsgarden, Sepah News. Diese Gebiete würden bald ins Visier genommen.

    Es blieb allerdings zunächst unklar, welche Unternehmen gemeint waren. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte in der vergangenen Woche eine Liste möglicher Ziele veröffentlicht. Dazu zählten die Büros von Tech-Giganten wie Amazon, Google, Microsoft und Nvidia in den Golfstaaten.

  • 17:55 Uhr

    Trump: "Mehr als 7.000 Ziele in Iran angegriffen"

    Die Militäroperation der USA gegen Iran ist nach Angaben von Präsident Donald Trump in den vergangenen Tagen "mit voller Kraft" fortgesetzt worden. Seit Kriegsbeginn habe man mehr als 7.000 Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. In der Straße von Hormus seien 30 iranische Minenlegerschiffe zerstört worden.

  • 17:45 Uhr

    Merz: "Werden uns nicht am Krieg beteiligen"

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat erneut unterstrichen, dass Deutschland sich nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen werde. "Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel haben uns vor diesem Krieg auch nicht konsultiert. Zu Iran hat es eine gemeinsame Entscheidung über das Ob nie gegeben", erklärte Merz. Deshalb stelle sich auch nicht die Frage, wie sich Deutschland militärisch einbringt. "Wir werden es nicht tun", so der Kanzler.

  • 17:20 Uhr

    Katz bestätigt Bodenoperation Israels: Schiitische Bewohner des Südlibanon dürfen nicht zurück

    Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat am Montag, dem 16. März 2026, den Beginn eines gezielten Bodenmanövers im Libanon bekannt gegeben. Ziel der "begrenzten und gezielten Bodenoperationen" sei es, die sogenannte vorgelagerte Verteidigungszone zu erweitern und die Bewohner Galiläas und des Nordens Israels zu schützen.

    Gemeinsam mit Premierminister Benjamin Netanjahu habe Katz die Streitkräfte angewiesen, die "Terrorinfrastruktur" in den Grenzdörfern konsequent zu zerstören und eine Rückkehr der Hisbollah dauerhaft zu verhindern. Der Minister unterstrich die Härte des Einsatzes mit der Warnung, dass "Hunderttausende schiitische Einwohner des Südlibanon, die nach Beirut fliehen, nicht in ihre Häuser südlich des Litani zurückkehren werden, bis die Sicherheit der Bewohner des Nordens [Israels] gewährleistet ist". Dabei zog er eine direkte Parallele zum Vorgehen gegen die Hamas im Gazastreifen. In Gebieten wie Rafah oder Beit Hanun habe man bereits "genauso" gehandelt, um weitläufige Zonen zu neutralisieren und gezielt "Terrortunnel" zu zerstören.

  • 17:15 Uhr

    IEA will weitere Reserven freigeben

    Nachdem bereits in der vergangenen Woche die Internationale Energieagentur (IEA) Ölreserven freigegeben hat, um den Anstieg der Ölpreise durch die Blockade der Straße von Hormus zu dämpfen, erklärte nun Exekutivdirektor Fatih Birol laut dem Wall Street Journal, dass noch weitere Reserven freigegeben werden könnten.

    Vergangene Woche hatten die 32 Mitgliedsländer der IEA beschlossen, von den insgesamt vorhandenen 1,8 Milliarden Barrel Öl 400 Millionen freizugeben. Die Aussage von Birol ist bisher nur eine Ankündigung, noch kein Beschluss, die Notvorräte weiter freizugeben.

    Trotz der bisherigen Maßnahmen – der erwähnten Freigabe von 400 Millionen Barrel sowie der vorübergehenden Aufhebung der US-Sanktionen gegen russisches Öl – wurde der Anstieg der Ölpreise bisher bestenfalls gedämpft. Die Sorte WTI befindet sich aktuell knapp unter 100 US-Dollar, Brent knapp über 100 US-Dollar pro Barrel.

  • 17:00 Uhr

    Papst Leo ermahnt Kriegsberichterstatter

    Nachdem er schon den US-israelischen Angriff auf Iran verurteilt und zum Gebet für die iranischen Opfer aufgerufen hat, hat Papst Leo XIV. nun in einer Botschaft auf X das Handwerk der Berichterstatter aufs Korn genommen:

    "Unter den dramatischen Verhältnissen des Krieges muss sich die Information vor der Gefahr schützen, zur Propaganda zu werden. Es ist die Pflicht eines jeden Journalisten, Nachrichten zu bestätigen, um nicht zum Sprachrohr der Macht zu werden. Sie müssen das Leid zeigen, das der Krieg den Menschen bringt, was beinhaltet, das Gesicht des Krieges zu zeigen und ihn durch die Augen der Opfer wiederzugeben."

  • 16:31 Uhr

    Pakistanischer Tanker passiert Straße von Hormus

    Bloomberg meldet, am Sonntag habe ein Tanker aus Pakistan die Straße von Hormus passiert. Es soll sich dabei um den Tanker "Karachi" handeln, der unter pakistanischer Flagge fährt und der nationalen Schifffahrtsgesellschaft Pakistans gehört.

    Ein Sprecher dieser Gesellschaft erklärte, der Tanker habe den Hafen Fujairah am 25. Februar verlassen und werde am 18. März in Pakistan erwartet.

    Zuvor war bereits berichtet worden, dass zwei indische Tanker die Meerenge passiert hätten. Zwischen dem 1. und 11. März haben nach Angaben von Lloyd's List insgesamt nur 77 Schiffe die Straße von Hormus passiert, im Vergleich zu fast 1.300 im selben Zeitraum des Vorjahres.

    Die pakistanische Zeitung Daily Pakistan berichtet von Verhandlungen zwischen Pakistan und Iran über die Genehmigung, die Meerenge zu passieren.

    In Pakistan sind die Preise für Diesel von 88 auf 187 US-Dollar pro Barrel und für Benzin von 74 auf 130 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Die Rohölreserven Pakistans reichen noch für 11 Tage, die Dieselreserven für 21 und die Benzinreserven für 27 Tage. Die Vorräte an Flugzeugbenzin reichen noch für 14 Tage.

    Der pakistanische Erdölsekretär erklärte zudem, Pakistan versuche, zusätzlich russisches Öl zu erwerben.

  • 15:52 Uhr

    Brüssel: Hilfspaket für Nahen Osten im Wert von rund 450 Millionen Euro 

    Die Steuerzahler der Europäischen Union finanzieren mehr als 450 Millionen Euro für "humanitäre Hilfe im Nahen Osten", so die Mitteilung der EU-Kommission. Das Geld soll "den Menschen in Jordanien, Syrien, Ägypten, im Libanon und in den palästinensischen Gebieten helfen".

    Die Mitteilung erklärt weiter, dass das Finanzpaket "nicht in ausschließlichem Zusammenhang mit dem derzeitigen Krieg" stehen würde.

    Rund die Hälfte, 210 Millionen Euro, sollen laut EU-Plan nach Syrien transferiert werden, "nachdem dort auch ein Jahr nach dem Sturz von Diktator Baschar al-Assad noch 16 Millionen Menschen auf Unterstützung angewiesen seien", so die Formulierung der Agenturmeldung. In die palästinensischen Gebiete sollen demnach 124 Millionen Euro fließen und in den Libanon etwa 100 Millionen.

    Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Hadja Lahbib, wird mit den Worten zitiert:

    "Europa muss weiterhin zu den Menschen in Krisengebieten halten. Wir werden weiterhin lebensrettende Hilfe leisten, solange sie benötigt wird."

  • 15:42 Uhr

    Bomben-Alltag in Iran: Dashcam zeigt plötzlichen US-israelischen Beschuss belebter Straße

    Am Montag ist eine Aufnahme vom 7. März 2026 in den Sozialen Medien viral gegangen, die den vehementen Beschuss einer belebten Straße durch US-israelische Streitkräfte zeigt. Die Aufnahme stammte aus der westiranischen Stadt Hamadan.

    Was zunächst einer Routinefahrt glich, wurde plötzlich zum Epizentrum eines Kriegsverbrechens. Hamadan ist eine der ältesten Städte Irans mit einem kulturellen Erbe, das sogar noch in biblische Zeiten reicht – heute hat sie über eine halbe Million Einwohner.

  • 15:24 Uhr

    Deutscher Regierungssprecher appelliert an Tel Aviv zum Thema Libanon

    Regierungssprecher Stefan Kornelius hat laut Agenturmeldung im Verlauf der heutigen Bundespressekonferenz die Netanjahu-Administration "vor einer großen Bodenoffensive im Südlibanon gewarnt".

    Der Sprecher wird mit den Worten zitiert:

    "Der Blick auf diesen Teil des Kriegsgebietes erfüllt uns mit Sorge, weil wir Vorbereitungen für eine größere israelische Bodenoffensive sehen, die die ohnehin angespannte humanitäre Lage in der Region deutlich verschlechtern und nochmals zu einem erhöhten Fluchtgeschehen beitragen würde."

    Eine abschließende Forderung lautete demnach seitens Kornelius:

    "Deswegen fordern wir auch unsere israelischen Freunde eindringlich auf, diesen Weg nicht einzuschlagen."

  • 14:56 Uhr

    Medien: Israelische Armee plant für weitere Wochen Attacken auf Iran

    Die Times of Israel zitiert IDF-Angaben, laut denen sich die israelische Armee auf andauernde Kriegszeiten gegen Iran einstellt. So erklärte ein Armeesprecher, Brigadegeneral Effie Defrin, dazu bereits am gestrigen Sonntag im US-Fernsehen gegenüber CNN:

    "Wir haben Tausende Ziele vor uns. Wir sind bereit und haben in Abstimmung mit unseren US-Verbündeten Pläne bis mindestens zum jüdischen Pessachfest, also etwa drei Wochen ab jetzt. Und wir haben noch weiterreichende Pläne für die Zeit drei Wochen danach."

    Nach Angaben von Beratern und Mitarbeitern von US-Präsident Donald Trump könnte nach neuesten Einschätzungen seitens Washingtons und Tel Avivs laut dem US-Portal Axios "die intensive Militäroperation Anfang April, also vier bis sechs Wochen nach ihrem Beginn, abgeschlossen sein".

    Ungenannte IDF-Beamte gaben gegenüber der Times of Israel zu Protokoll:

    "Die Beamten erklärten, dass sich die derzeitige Kampagne gegen den Iran vom zwölftägigen Krieg im Juni 2025 unterscheide und weitaus umfangreicher sei."

    Der aktuelle Kriegsverlauf würde laut Einschätzung seitens der Netanjahu-Administration der IDF die Gelegenheit bieten "nicht nur die 'existenzielle Bedrohung durch Iran' für Israel zu beseitigen, sondern auch die 'strategische Bedrohung' des jüdischen Staates durch Iran 'auf absehbare Zeit'", so die Beamten gegenüber der ToI-Redaktion.

  • 14:26 Uhr

    Reiche: Iran-Krieg ist Krieg gegen "mörderisches Regime"

    Am Rande eines EU-Energieministertreffens in Brüssel am Montag hat die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), Fragen der Presse beantwortet.

    Zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran hat sie zuerst bekräftigt, dass "der Krieg gegen das Mullah-Regime ein Krieg gegen ein mörderisches Regime ist, das sein Volk unterdrückt, ermordet hat und seit Jahrzehnten Terror exportiert", woraufhin die ehemalige Vorstandsvorsitzende der E.ON-Tochter Westenergie AG "gleichwohl von Extremen auf den Energiemärkten" im Kontext der Schließung der Straße von Hormus sprach.

  • 13:54 Uhr

    Pistorius: Keine deutschen Kriegsschiffe in die Straße von Hormus

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wurde in der Hauptstadt nach dem Besuch seines lettischen Amtskollegen Andris Spruds im Bendlerblock von Journalisten zu den jüngsten Forderungen Washingtons befragt.

    Der Minister erklärte laut Agenturmeldung ergänzend unisono zu bereits erfolgten Aussagen seines Regierungskollegen Wadephul und des Regierungssprechers:

    "Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei."

    Pistorius führte zu erkannten Kernaufgaben weiter aus:

    "Wir haben eine Verantwortung für die Ostflanke und für den Atlantik, insbesondere als Deutschland in unserer geopolitischen Lage. Das ist unsere erste Verantwortung. Alles andere sind Dinge, die dazukommen können im Einzelfall, oder eben auch nicht."

    Die Kritik seitens des Ministers an dem US-israelischen Krieg lautete demnach:

    "Die Amerikaner haben sich für diesen Weg entschieden, zusammen mit den Israelis. Das haben wir nur sehr maßvoll kritisiert. Aber der nächste Schritt ist jetzt einer, der uns droht, in diesen Konflikt hineinzuziehen."

    Pistorius betonte abschließend vor der Hauptstadtpresse, dass für die Bundesregierung "eine Ausweitung der EU-Mission Aspides im Roten Meer keine Grundlage für einen Einsatz in der Straße von Hormus liefert".

  • 13:30 Uhr

    Abfuhr für Trump von der Bundesregierung:  "Das ist nicht der Krieg der NATO"

    Am Montag trafen sich die EU-Außenminister in Brüssel, um dort die jüngsten Ereignisse in Nahost zu diskutieren. Bezüglich der von Washington geäußerten Forderungen nach NATO-Unterstützung zur Sicherung der Straße von Hormus gemäß den Vorstellungen der Vereinigten Staaten erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Vormittag in Berlin, dass sich das Bundeskanzleramt den diesbezüglichen Erwartungen der Trump-Administration gegenwärtig nicht anschließe.

    Kornelius wird mit den Worten zitiert:

    "Dieser Krieg hat mit der NATO nichts zu tun. Das ist nicht der Krieg der NATO."

    Weitere Erklärungen vor Hauptstadtjournalisten lauteten, dass die NATO "zur Verteidigung des Bündnisgebietes zuständig" sei, zudem auch aktuell kein Mandat vorliege, "um die NATO einzusetzen".

    Parallel ergänzte der deutsche Außenminister in Brüssel mit der Erklärung, dass "den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einem NATO-Einsatz in der Meerenge eine klare Absage erteilt wird".

    Wadephul gab zu Protokoll, dass er zum jetzigen Zeitpunkt "nicht sehe, dass die NATO für die Straße von Hormus zuständig werden könnte", so der CDU-Politiker am Rande des EU-Außenministertreffens.

    Laut Agenturmeldungen führte Wadephul weiter aus, dass sich die Bundesregierung "im Kreis der EU-Außenminister für Sanktionen gegen diejenigen einsetzen wird, die für die Blockade der Straße von Hormus verantwortlich seien". Weiter heißt es den Minister zitierend:

    "Damit kann man den Partnern am Golf ein klares Signal der Unterstützung geben."

    Die Sanktionen könnten nach Angaben von Diplomaten zum Beispiel Akteure aus dem iranischen Sicherheitsapparat treffen.

  • 13:16 Uhr

    Dreadlocks statt Kopftuch – Video mit Iranerin geht viral: "Groß-Israel wird Groß-Isra-Hölle"

    In den sozialen Medien geht derzeit das Video einer iranischen Frau viral, das offenbar am Rande der Al-Quds-Demonstrationen aufgenommen wurde. Darin erklärt sie, dass sie bereits am zweiten Tag des US-israelischen Angriffskriegs gegen Iran zurückgekehrt sei, um "einfach nur da zu sein" und nicht "tatenlos vom Sofa" aus zuzusehen, wie ihr Volk bombardiert wird.

    Unter anderem ihr Auftritt ohne Kopftuch und mit Dreadlocks bricht dabei mit dem westlichen Mainstream-Narrativ der unterdrückten, befreiungsbedürftigen Iranerin. Sie positioniert sich hingegen als Teil des regionalen Widerstands und betont, dass sich Iran gegen ein Dasein als "Sklave der Imperialisten" entschieden habe. Dabei warnt sie: Ihr Land werde "zum Grab für die Verfolger eines Groß-Israel-Plans": Groß-Israel werde zur "Groß-Isra-Hölle".

  • 12:52 Uhr

    Norwegischer Ministerpräsident zu US-Israel-Attacke auf Iran: "Es ist nicht unser Krieg"

    In der dritten Woche der US-israelischen unprovozierten Aggression gegen Iran hat sich der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Sonntag, dem 15. März 2026, zum Angriff geäußert.

    "Es ist nicht unser Krieg. Wir haben den Eindruck, dass ziemlich unklar ist, wie sich die Lage entwickeln wird. Und genau darin liegt die Gefahr, wenn man Kriege anzettelt. Sie verlaufen selten nach Plan", erklärte der Ministerpräsident Norwegens.

  • 12:52 Uhr

    Norwegischer Ministerpräsident zu US-Israel-Attacke auf Iran: "Es ist nicht unser Krieg"

    In der dritten Woche der US-israelischen unprovozierten Aggression gegen Iran hat sich der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Sonntag, dem 15. März 2026, zum Angriff geäußert.

    "Es ist nicht unser Krieg. Wir haben den Eindruck, dass ziemlich unklar ist, wie sich die Lage entwickeln wird. Und genau darin liegt die Gefahr, wenn man Kriege anzettelt. Sie verlaufen selten nach Plan", erklärte der Ministerpräsident Norwegens.

  • 12:45 Uhr

    AfD-Abgeordneter Moosdorf: Iran-Krieg ist Farce gegen Vernunft und Aufklärung

    Der AfD-Politiker und ehemalige außenpolitische Sprecher der Partei Matthias Moosdorf geht mit der US-israelischen religiösen Verbrämung des Iran-Kriegs hart ins Gericht. "Der Iran-Krieg wird zu einer religiösen Farce gegen Vernunft und Aufklärung", schreibt er auf X und zählt Fakten auf, die seine These belegen.

    So seien US-Soldaten nach Beginn der Kampfhandlungen aufgefordert worden, "für Gottes Werk" und für die "bevorstehende Wiederkehr des Messias" zu kämpfen. Kein Wunder, denn der "Kriegsminister" Pete Hegseth sei selbst in diesem religiösen Komplex eine zentrale Figur: Er betrachte den Konflikt mit Iran als "heiligen Krieg" und "Kreuzzug". Moosdorf illustriert seine Aussage mit den Tattoos auf dem Oberkörper des Kriegsministers. Dort sind das Symbol der mittelalterlichen Kreuzritter sowie ihr Schlachtruf "Deus vult" ("Gott will es") zu sehen, dazu das Wort "Kafir" (arabisch für "Ungläubiger") auf dem Arm.

    "Ein christlicher Zionist ist auch Mike Huckabee, der US-Botschafter in Israel. Für ihn zählt die Bibel mehr als das Völkerrecht. In einem Interview mit Tucker Carlson im Februar 2026 deutete er an, dass Israel ein biblisches Anrecht auf große Teile des Nahen Ostens habe – nicht nur vom Mittelmeer bis zum Jordan, sondern sogar vom Euphrat bis zum Nil", zitiert Moosdorf aus der taz.

    Auch der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bemühte mit Blick auf den Iran-Krieg zuletzt den Mythos von Amalek – einem alttestamentarischen Volk und Erzfeind Israels, das laut biblischem Befehl "mit Stumpf und Stiel ausgerottet und dessen Erinnerung ausgelöscht" wurde.

    "Man könnte nun diese Berufungen mit Nachsicht als sektenähnliche Spinnereien abtun, wenn es sich bei den Exponenten nicht um die Befehlshaber einer Atom-Supermacht und eines Landes handeln würde, dessen Verteidigung hierzulande angeblich Staatsräson ist. Für europäische Rationalität, seit der Aufklärung durch Kant immerhin die Geschäftsgrundlage unserer Gesellschaften, seit Säkularisierung und Laizismus, ist das nicht nur ein Rückfall ins politische Mittelalter der Kreuzzüge", kritisiert Moosdorf. "Europa sollte alles tun, um sich diesem gefährlichen Unsinn zu verweigern."

  • 12:30 Uhr

    Araghtschi: Kein Antrag auf Waffenstillstand seitens Teheran

    Irans Außenminister Abbas Aragtschi erklärte laut der halbstaatlichen Agentur Tasnim News, dass Teheran im Rahmen "unseres ehrenhaften und unerschütterlichen Widerstands" gegen den aufgezwungenen Angriffskrieg seitens Washingtons und Tel Avis "keinen Antrag auf einen Waffenstillstand gestellt" habe, so die Mitteilung seitens des TN-Artikels.

    Die Aussage erfolgte demnach am Rande einer wöchentlichen Pressekonferenz des Sprechers des Außenministeriums, die am Montag in Teheran stattfand. Araghtschi führte vor Journalisten weiter aus, dass das politische Teheran nach Kriegsbeginn am 28. Februar "weder eine Botschaft übermittelt noch einen Antrag auf Waffenstillstand gestellt hat", so der Außenminister, um weiter zu Protokoll zu geben:

    "Dieser Krieg sollte jedoch so enden, dass er nicht weitergeht und die Feinde nicht erneut an eine Aggression denken. Sie haben bis jetzt eine gute Lektion gelernt."

    Er bemerkte zudem vor den Anwesenden, dass Washington nach 15 Tagen Krieg gegen sein Land "auf andere Parteien zurückgegriffen hätte, um die Sicherheit der Straße von Hormus zu gewährleisten, und darauf drängte, die Meerenge offen zu halten".

    Der Minister erinnerte an seine Aussage vom Wochenende, laut der die Straße von Hormus aus Sicht Irans soweit zur Verfügung stehe, "wenn auch nur für die Feinde und ihre Verbündeten geschlossen",so Araghtschi

     

  • 11:52 Uhr

    Israel startet angekündigte Bodenoffensive im Libanon

    Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben auf X bekannt gegeben, dass ihre Truppen am Montag eine am Wochenende angekündigte Bodenoffensive gegen Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon gestartet haben.

    Die Operationen sollen vermeintlich darauf abzielen, "die Sicherheit der Bewohner Nordisraels zu erhöhen". In der X-Erklärung heißt es dazu:

    "Truppen der israelischen Streitkräfte haben begrenzte und gezielte Bodenoperationen gegen wichtige Hochburgen der Hisbollah im Südlibanon eingeleitet, um den vorderen Verteidigungsbereich zu stärken. Diese Maßnahmen sind Teil umfassenderer Verteidigungsbemühungen zur Schaffung und Festigung einer vorderen Verteidigungslinie."

    Weitere militärische Ziele lauten "die Zerschlagung terroristischer Infrastruktur und die Ausschaltung der in diesem Gebiet operierenden Terroristen". so die IDF-Erklärung.

    Die israelische Armee hatte nach Beginn der Angriffe auf Iran am 28. Februar auch unmittelbar ihre Aktivitäten im Südlibanon und auf Ziele in der Hauptstadt Beirut wieder forciert. Dies als Vergeltung für ausgeführte Angriffe der Hisbollah auf Israel.

  • 11:32 Uhr

    Ex-Bundespräsident Gauck: US-israelischer Angriff legitim

    ARD-Moderatorin Miosga leitete am gestrigen Sonntagabend in ihrer gleichnamigen Talksendung zum Thema "Völkerrecht" und Iran-Krieg versus Ukraine-Krieg mit der an den geladenen ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck gerichteten Frage ein:

    "Bezogen auf diese Situation: Gibt es einen Unterschied, ob eine Diktatur eine Demokratie angreift oder eine Demokratie eine Diktatur stürzen will?"

    Gauck reagierte umgehend mit der Erklärung:

    "Ja, es ist ein gewaltiger Unterschied, weil Menschen wollen nicht in Diktaturen leben. Jedenfalls die Iraner wollen es nicht. Es gibt ja Herrscher, die behaupten, dass ihre Völker das lieben, von ihnen regiert, autoritär regiert zu werden."

    Weiter führte der umstrittene Pensionär aus:

    "Die Chinesen gehören zum Beispiel dazu, tun so, als gäbe es keine Chinesen, die in Hongkong oder Taiwan wohnen und die ganz schön Demokratie können. Aber wir sehen das ganz eindeutig, und im internationalen Denken über Rechte und die Wirkung von Recht gab es lange Zeit eine heftige Debatte darüber, ob wir nicht zur Verteidigung der Rechte des Menschen international eingreifen müssen, wenn Herrschende diese Rechte missachten."

  • 11:15 Uhr

    "Werden nicht vergessen" – Trump drängt NATO zu Hilfe von Straße von Hormus

    US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag gegenüber Journalisten an Bord der Air Force One erklärt, er habe etwa sieben Länder aufgefordert, Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden, um die wichtige Ölhandelsroute offen zu halten.

    Trump zog dabei eine Parallele zur Unterstützung der NATO in der Ukraine und kritisierte, dass die USA oft Lasten trügen, obwohl sie "nicht direkt betroffen" seien. Dabei drohte er: Ob Unterstützung komme oder nicht, die USA würden die Haltung der Länder nicht vergessen.

  • 10:54 Uhr

    Israel: Laut Behörde mehr als 3.000 Bürger durch Angriffe Irans verletzt

    Nach Angaben des israelischen Gesundheitsministeriums wurden seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen Iran "mindestens 3.369 Menschen, darunter Zivilisten und Militärangehörige, verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert", so die Times of Israel.

    In dieser Zahl seien laut Meldung dabei "142 Verletzte aus den letzten 24 Stunden" enthalten. Der Artikelverweis lautet:

    "Das Ministerium liefert keine Aufschlüsselung der Ursachen der Verletzungen, und einige davon könnten bei Menschen entstanden sein, die versuchten, Schutz zu suchen, und nicht als direkte Folge von Raketenbeschuss aus dem Iran oder Raketenangriffen aus dem Libanon."

  • 10:36 Uhr

    Iran: Erneute Angriffe Israels auf Krankenhäuser und Schulen

    Laut Agenturmeldungen setzen IDF-Kräfte ihre Angriffe auf zivile Einrichtungen unvermindert fort.

    Nach Angaben des Iranischen Roten Halbmonds haben dabei unter anderem die jüngsten Luftattacken eine seiner Kliniken und eine Hilfsstation schwer beschädigt. Von der Organisation online veröffentlichte Aufnahmen zeigten zerbrochenes Glas und beschädigte Geräte, die auf dem Boden verstreut lagen.

    Die Information über den Angriff folgte auf Berichte über mehrere Explosionen in der Hauptstadt, nachdem Israel gestern angekündigt hatte, eine neue Angriffswelle auf Teheran gestartet zu haben.

    Seit Beginn der US-amerikanisch-israelischen Angriffe am 28. Februar wurden mehrere Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen durch Luftangriffe im gesamten Iran beschädigt oder teilweise zerstört.

    Bei einem Luftangriff im Zentraliran ist iranischen Agenturangaben zufolge erneut eine Schule zerstört worden. Bilder mehrerer iranischer Medien zeigten ein völlig zerstörtes Hauptgebäude hinter dem Eingang des Gymnasiums.

    Der Angriff ereignete sich in der Kleinstadt Chomein, so Meldungen unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Markasi. Es habe dieses Mal jedoch keine Todesopfer gegeben, jedoch seien mehrere Häuser in der Umgebung teilweise stark beschädigt worden.

    Seit Kriegsbeginn wurden nach Angaben des Roten Halbmonds "mehr als 21.000 zivile Einrichtungen zerstört oder beschädigt". Insgesamt seien dabei 69 Schulen landesweit angegriffen und größtenteils schwer beschädigt worden, so der Leiter der Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand, am Donnerstag der Vorwoche gegenüber iranischen Medienagenturen.

  • 10:15 Uhr

    Teheran spricht nach gezielten Angriffen auf Öllager von "Ökozid"

    Israelische Raketen- und Bombenangriffe galten in der Vorwoche auch immer wieder Treibstoffdepots und Öllagern in Teheran und anderen Städten Irans. Rund eine Woche nach Kriegsbeginn hatte Israel in der Nacht erstmals gezielt ein Öllager am Rande von Irans Hauptstadt Teheran angegriffen.

    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi kritisiert auf X die bewussten Attacken seitens Tel Avivs zum Thema möglicher Folgen für die Menschen und die Umwelt. So lautet der Vorwurf Araghtschis:

    "Die israelischen Bombenangriffe auf Treibstoffdepots in Teheran verstoßen gegen das Völkerrecht und stellen einen Ökozid dar. Die Anwohner müssen mit langfristigen Schäden für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden rechnen. Die Kontamination von Boden und Grundwasser könnte Auswirkungen über Generationen hinweg haben. Israel muss für seine Kriegsverbrechen bestraft werden."

    Als Ökozid wird die bewusste Zerstörung oder Verschmutzung von Ökosystemen durch menschliches Handeln bezeichnet.

  • 09:52 Uhr

    "Fake News" – Washington attackiert US-Presse zu Iran-Berichterstattung

    Die Trump-Administration äußert ihre Unzufriedenheit mit der Berichterstattung der heimischen Presse zum andauernden US-israelischen Krieg gegen Iran.

    US-Präsident Donald Trump attackierte am Wochenende auf Truth Social, um zu monieren, dass er "wieder einmal eine absichtlich irreführende Schlagzeile der Fake-News-Medien" zu lesen bekam. Seine eindeutige Kritik lautete:

    "Die New York Times und das Wall Street Journal (insbesondere) sowie andere minderwertige 'Zeitungen' und Medien wollen eigentlich, dass wir den Krieg verlieren. Ihre miserable Berichterstattung steht im krassen Gegensatz zu den tatsächlichen Fakten!" 

    Republikanische Abgeordnete warfen Teilen der Medien vor, "vom iranischen Machtapparat mittels Künstlicher Intelligenz erzeugte Fake-Bilder und -Videos sowie Falschbehauptungen zu verbreiten". Dies erfolge vermeintlich "in enger Abstimmung" mit Teheran.

    Am Wochenende hatte zudem die US-Medienaufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) wegen Berichterstattung über den Iran-Krieg den Druck auf Rundfunksender erhöht und ihnen faktisch mit Lizenzentzug gedroht.

    Wer Falschnachrichten verbreite, "muss  damit rechnen, seine Lizenz zu verlieren", schrieb FCC-Chef Brendan Carr, ein Vertrauter Trumps, auf der Plattform X.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/269469-liveticker-us-israel-krieg-gegen/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.03.2026

    “Migrationswende”: Webers EVP arbeitet mit der AfD zusammen

    lostineu.eu, 16. März 2026

    Bisher war es nur ein Verdacht, nun gibt es handfeste Beweise: Die Abgeordneten von CDU/CSU im Europaparlament kooperieren viel enger mit der AfD und anderen rechten Parteien als bisher bekannt. Dies melden dpa und mehrere deutsche Medien.

    Demnach haben CDU/CSU und AfD zumindest in einem Fall ein EU-Gesetz bis ins Detail abgesprochen und dabei umstrittene Verschärfungen durchgesetzt.

    Konkret geht es um die geplante Rückführungsverordnung. Sie soll die Abschiebung von Asylsuchenden in sogenannte „Return Hubs“ in Staaten außerhalb der EU ermöglichen.

    Für diese „Rückführungszentren“ hatte sich auch Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) stark gemacht. Die SPD lehnt sie ab, weil die bisherigen Vorschläge nicht mit dem Rechtsstaat vereinbar seien.

    Nach Angaben von dpa wurden Details der umstrittenen EU-Verordnung von CDU/CSU, AfD und anderen rechten Abgeordneten in einer eigens eingerichteten Chatgruppe sowie bei einem persönlichen Treffen abgesprochen.

    Das paßt schlecht zur offiziellen Linie der konservativen Europäischen Volkspartei, in der CDU/CSU den Ton angeben. EVP-Chef Weber hat immer wieder behauptet, es gebe keine Zusammenarbeit mit der AfD.

    Weber gibt den Ahnungslosen

    “Die Brandmauer steht”, erklärte er Ende 2025. Die AfD sei eine antieuropäische Partei, so Weber damals. Nun behauptet der CSU-Mann, er habe mit der offenbar doch sehr engen Kooperation mit den Rechten nichts zu tun.

    „Ich gebe als Fraktionsvorsitzender die Strategie vor. Ich kontrolliere aber nicht die Chatgruppen von Mitarbeitern“, sagte er zu „Bild“.

    Überzeugend klingt das nicht – Weber führt sowohl die EVP-Fraktion als auch die zugehörige Parteienfamilie. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen. Kaum vorstellbar, daß er von der Zusammenarbeit nichts wußte.

    Die AfD will das Verhalten der EVP nicht kommentieren, freut sich aber über das (vorläufige) Ergebnis. „Es gibt jetzt eine rechte Mehrheit für eine echte Migrationswende in Europa“, jubelte die AfD-Abgeordnete Khan.

    Sie muß es wissen, da sie offenbar an den Absprachen beteiligt war…

    Siehe auch meinen Kommentar in der “taz”: Brandmauer eingerissen

    P.S. Bisher gibt es nur einen Beschluss im Innenausschuss des EU-Parlaments. Der finale Plenarbeschluss soll Ende März folgen. Die Grünen haben angekündigt, die Rückführungsverordnung noch kippen zu wollen.

    6 Comments

    1. Art Vanderley
      16. März 2026 @ 18:36

      Liegt aber auch an den Inhalten der “Progressiven”, denen nach wie vor kaum was Anderes einfällt als positiver Rassismus und einseitiges Stützen von Migranten im Inland. Dabei könnte man die Rechten ganz schön an die Wand nageln mit deren Ideen zur Migration. Um den Umgang etwa mit bereits erfolgter Migration machen die nämlich auch einen weiten Bogen und reduzieren Integrationsfragen auf Arbeiten und die Landessprache sprechen, was beides so gut wie gar nichts sagt über die tatsächliche Integration.
      Schön wenn du solche Nieten als “progressive” Gegner hast….

    Antworten

  • KK
    16. März 2026 @ 14:40

    “Für diese „Rückführungszentren“ hatte sich auch Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) stark gemacht. Die SPD lehnt sie ab, weil die bisherigen Vorschläge nicht mit dem Rechtsstaat vereinbar seien.”

    Wäre die SPD-Führungsetage nicht nur auf die lukrativen Posten scharf, sondern ihre Worte tatsächlich ernst meinen, dann müsste sie jetzt streng genommen aus der Koalition mit der Union austreten, sie zumindest glaubwürdig in Frage stellen…

    Antworten

  • Niko
    16. März 2026 @ 13:54

    „Ich gebe als Fraktionsvorsitzender die Strategie vor. Ich kontrolliere aber nicht die Chatgruppen von Mitarbeitern“, sagte er zu „Bild“.
    Was will er uns damit wohl sagen? Wir wären sicher nie auf eine andere als diese ehrenwerte und glaubwürdige Erklärung gekommen.

    Antworten

    • KK
      16. März 2026 @ 14:42

      Was er damit sagen will, weiss ich nicht.
      Was ich aber aus den Worten entnehmen kann, ist zweierlei:
      Entweder er lügt, oder aber er hat seine Fraktion nicht im Griff.
      Beides disqualifiziert ihn für diesen Job!

      Antworten

  • Helmut Hoeft
    16. März 2026 @ 09:22

    “Kaum vorstellbar, daß er von der Zusammenarbeit nichts wußte. “ Wieso? Er ist doch Chef (Vorsitzender), wie kann er da etwas wissen?

    @Guido
    😀

    Antworten

  • Guido B.
    16. März 2026 @ 09:13

    Die AfD ist die CSU/CDU ohne religiösen Kitsch. Passt schon.


  • Info: https://lostineu.eu/bruch-der-brandmauer-webers-evp-arbeitet-mit-der-afd-zusammen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    De Wever: Russland-Politik der EU ist gescheitert


    lostineu.eu, vom 15. März 2026

    Der belgische Premier De Wever profiliert sich als realistischer Außenpolitiker: Die Russland-Politik der EU sei gescheitert, erklärte der konservative Politiker in einem Interview.

    Da die EUropäer nicht in der Lage seien, Kremlchef Putin mit Waffen zu bedrohen, und da man Russland ohne die USA nicht wirtschaftlich in die Enge treiben könne, bleibe nur ein Weg: Verhandlungen.

    “Wir müssen einen Deal machen”, so De Wever. Damit steht er nicht allein. Auch Präsident Macron und Italiens Regierungschefin Meloni wollen in Verhandlungen mit Putin eintreten.

    Allerdings wird die Entsendung von EU-Diplomaten von Kanzler Merz blockiert. Die Zeit sei nicht nicht reif, heißt es in Berlin, wo man immer noch am gescheiterten Kurs festhält.

    Außerdem spielt der Kreml nicht mit: Man sei nicht bereit, die EU an den Friedensgesprächen mit der Ukraine und den USA zu beteiligen, heißt es in Moskau. Warum wohl?

    Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

    22 Comments

    1. jjkoeln
      16. März 2026 @ 17:00

      Am Schluss werden die US-Lakaien
      DE, NL, DK. PL, SE und die nervösen Balten die letzte Bastion der UA in der EU sein. Dazu noch die US-hörigen Briten, die meinen auf diese Weise noch ein wenig Empire sei zu können.

    Antworten

  • Titi
    16. März 2026 @ 14:50

    Die Diskrepanz zwischen den EU-Dirigenten und den Regierungen der einzelnen Mitgliedstaaten wird offenbar immer größer, wie man jetzt auch bei Spaniens Premierminister Sánchez gesehen hat, der den Iran-Krieg von den USA (und Israel) nicht mittragen möchte.
    Wahrscheinlich werden nach De Wever weitere europäische Politiker:innen zugeben, dass die Russland-Politik gescheitert ist, und davon werden es immer mehr werden, sodass Merz (mit Von der Leyen, Kallas, Costa, etc) zum Schluss alleine dar stehen werden.
    PS: Es gibt da noch immer die Scharfmacher, die da noch eine kräftige Portion Senf „de la Guerre“ dazugeben wollen, wie Belgiens Ex-Premierminister Guy Verhofstadt, der De Wever prompt mit Chamberlain verglichen hat (https://x.com/guyverhofstadt/status/2032953353508966725?s=46).
    Chamberlain gehört (meiner Meinung nach) übrigens zu den am meisten missverstandenen Politikern, da er in Wahrheit nie vorhatte, den Frieden mit Hitler-Deutschland um jeden Preis zu erhalten. Großbritannien fühlte sich in den 30er Jahren nicht vorbereitet, Krieg mit Deutschland zu führen und wollte damals Zeit gewinnen (daher seine „Appeasement-Strategie „ gegenüber Hitler).

    Antworten

  • Lucki
    16. März 2026 @ 09:47

    Weber und de Wever – Brüder (?) nur im Namen oder doch im Geiste (?): Sie scheinen kreative (?) Zerstörer (?) von Brand- /Sanktions-Mauern bzw. von Denk-/Handlungs-Verboten sein zu wollen?

    Antworten

  • Niko
    16. März 2026 @ 09:32

    Gott sei Dank, bremsen noch ein paar als Querulanten diskreditierte diese EU aus. Dank des noch geltenden Einstimmigkeitsprinzips wird so wenigstens noch das Schlimmste verhindert, was in den Köpfen von ein paar durchgeknallten Russenhassern, in der Führungsriege herumgeistert.
    In dieser EU sind die Erpresser nicht die Akteure mit abweichender Meinung, sondern die, welche das ihnen genehme Abstimmungsverhalten regelmäßig mit dem Geldbeutel erzwingen wollen. Das Scheitern dieser hinterhältigen Politik hat sich die EU mehr als verdient.

    Antworten

  • Guido B.
    16. März 2026 @ 08:58

    De Wever macht einen Fehler. Er denkt nicht in grossen Zeiträumen. Man muss nur weitere 20 Sanktionspakete abwarten und 4 weitere Jahre die Ukraine mit Waffen und Geld beliefern, dann werden Russland die Soldaten und die Munition ausgehen. Die Schwarzen Magier Fritz und Uschi denken eben in grossen Zeiträumen. In tausendjährigen Reichen und so. Slava Ukraini! Lang lebe das Vierte Reich!

    Antworten

  • Kleopatra
    16. März 2026 @ 08:56

    Also zunächst einmal kann die EU über keinen Quadratzentimeter ukrainischen Territoriums verfügen und auch nicht Russland irgendwelchen Einfluss dort zugestehen. Wenn de Wever den Russen eine belgische Stadt überlassen wollte, wäre das schon etwas anderes 😉 Die von den Russen gewünschte Unterwerfung der NATO unter russische Vorstellungen kann von der EU auch nicht konzediert werden, auch kein einzelnes NATO-Land könnte sich auf solche Vorstellungen einlassen (etwa dass ein NATO-Mitglied Russland zusagen würde, einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine niemals zuzustimmen), weil dies gegen den NATO-Vertrag verstoßen würde. Als NATO-Mitglied ist Belgien übrigens zur kollektiven Verteidigung verpflichtet, auch gegenüber den mittelosteuropäischen Mitgliedstaaten derselben, und im Rahmen der EU gilt eine noch strikter formulierte Pflicht zum Beistand.
    Somit ist festzuhalten, dass de Wever hier verantwortungsloses populistisches Zeug abgesondert hat und nichts sonst.

    Antworten

    • Guido B.
      16. März 2026 @ 09:03

      “Somit ist festzuhalten, dass de Wever hier verantwortungsloses populistisches Zeug abgesondert hat und nichts sonst.”

      Im Gegensatz zu den elitären NATO-Fetischisten, die verantwortungsvolle NATO-Propaganda absondern und damit die Ukraine und die EU in eine immer schwierigere und schlechtere Lage manövrieren.

      Antworten

      • Niko
        16. März 2026 @ 09:53

        Im Gegensatz zu den elitären NATO-Fetischisten, die verantwortungsvolle NATO-Propaganda absondern und damit die Ukraine und die EU in eine immer schwierigere und schlechtere Lage manövrieren.-
        und das dann auch noch schändlicherweise als unverbrüchliche Hilfe für die ukrainischen Menschen verkaufen wollen.

    • ebo
      16. März 2026 @ 10:29

      De Wever hat von Waffenlieferungen und Sanktionen gesprochen – und darüber können Belgien und die EU sehr wohl entscheiden. Fast alle Waffen für die Ukraine werden mittlerweile von EU-Staaten finanziert.
      Die Ukraine ist immer noch kein Nato-Mitglied, wird es auch nie werden und kann froh sein, daß ihr die Nato überhaupt noch hilft. Wenn man Trump zuhört, ist dies womöglich nicht mehr allzu lange der Fall…

      Antworten

      • Guido B.
        16. März 2026 @ 10:58

        Jetzt will der Supreme Leader of the Free World die NATO für seine illegale Aggression in Westasien einspannen. Er ist ehrlich und macht kein Geheimnis um den wahren Zweck der NATO, nämlich die globale Absicherung des US-Imperiums.
        Möge diese NATO mit all ihren verlogenen und mordenden Propagandisten endlich zur Hölle fahren!

    • Stef
      16. März 2026 @ 12:10

      “Also zunächst einmal kann die EU über keinen Quadratzentimeter ukrainischen Territoriums verfügen und auch nicht Russland irgendwelchen Einfluss dort zugestehen.”
      Muss deWever auch nicht und die EU ebenfalls nicht. Es reicht, der Ukraine die weitere Unterstützung zu entziehen, was lange überfällig ist. Eine Beistandsverpflichtung bestünde im Übrigen auch gegenüber NATO-Mitgliedsländern nicht, was die Ukraine bekanntlich nicht ist und nie wird. Das NATO Statut ist da nicht zwingend.

      Die für Sie vermutlich bittere Ironie an der Geschichte ist: Wären die Beteiligten im “Westen” (inklusive der Ukraine) in 2021 so vernünftig gewesen, die NATO-Mitgliedschaft von der Tagesordnung zu nehmen, wäre die Ukraine (und wäre mit ihr Europa) in einem unvergleichbar besseren Zustand als heute.

      Wenn man sich aber von den Russen betreffend der Wahl seines “Verteidigungsbündnisses” nicht erpressen lassen möchte: Fair enough. Ich bin auch der Meinung, dass wir aus der NATO austreten sollten, um uns nicht mehr erpressen zu lassen und ich meine, dass der damit verbundene Preis dann gezahlt werden muss, auch wenn es weh tut. Da sehe ich eine gewisse Parallele zur Ukraine. Sie auch?

      Antworten

      • KK
        16. März 2026 @ 12:44

        “Die für Sie vermutlich bittere Ironie an der Geschichte ist: Wären die Beteiligten im “Westen” (inklusive der Ukraine) in 2021 so vernünftig gewesen, die NATO-Mitgliedschaft von der Tagesordnung zu nehmen, wäre die Ukraine (und wäre mit ihr Europa) in einem unvergleichbar besseren Zustand als heute.”

        Wohl auch dann, wenn sich USA und EU nicht 2013/14 in die Innenpolitik der Ukraine eingemischt und letztlich einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten unterstützt hätten.

  • Stef
    16. März 2026 @ 08:32

    Die EU-Elite ist nicht bereit in Verhandlungen mit Russland zu treten, weil dies offensichtlich gegen US-Interessen verstößt, wegen der der Ukrainekrieg überhaupt ausgelöst wurde.

    US Interessen wiegen in der EU aktuell deutlich mehr als europäische Interessen.

    Antworten

  • Arthur Dent
    15. März 2026 @ 23:07

    450 Mio. EUropäer und ein Politiker halten die Russland-Politik für gescheitert. Warum macht Belgien keine eigene Außenpolitik? Braucht man dafür eine Erlaubnis der Kommission?

    Antworten

  • Michael
    15. März 2026 @ 17:42

    Naja, reichlich spät! Ungarn und Slovenia oder auch China, Brasilien, Südafrika, etc. waren schon für Verhandlungen! Und, irgendwie verhandeln Putin und Trump auch schon, da lohnt es sich nicht auf Merz, Leyen, Kallas, etc. zu warten!
    Sollte man wieder auf günstiges Öl und Gas aus Russland hoffen glaube ich zu hören dass diese Ressourcen inzwischen von anderen gekauft werden! Aber sobald N1 und N2 amerikanischen Investoren gehören wird Europa wieder kaufen können, natürlich zu US Preisen!

    Antworten

  • KK
    15. März 2026 @ 17:32

    “Man sei nicht bereit, die EU an den Friedensgesprächen mit der Ukraine und den USA zu beteiligen…”

    Meint De Wever mit Verhandlungen denn überhaupt Friedensverhandlungen, wenn er von einem “Deal” spricht? Oder will er nicht eher zunächst auf das Angebot Russlands, wieder preiswert und verlässlich Energie zu liefern, eingehen, wenn er von einem “Deal” spricht?

    Als Handelspartner Russlands fände die EU dann vielleicht auch eher in einen Friedens-Dialog zurück denn als Sanktionierer mit Schaum vor dem Mund.

    Antworten

    • Mic
      15. März 2026 @ 17:59

      Leider bestimmen immer noch Kallas und weitere Vertreter europäischer Bevölkerungsminderheitenvertreter (die ohne den USA -Druck mangels Voraussetzungen noch gar nicht in der EU wären) immer noch die Richtung, die das europäische Volk nicht will.
      Leider vergessen die Bürger kurz vor der Wahl immer wieder, wie mies die letzte Periode war

      Antworten

      • KK
        15. März 2026 @ 18:39

        Welche Wahl denn? Die zwischen Pest und Cholera?

  • Erneuerung
    15. März 2026 @ 17:32

    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Hatte das nicht mal ein gewisser Herr Gorbatschow gesagt? Aber ja, das Bestrafen trifft ja nur die unteren 80%, der Rest macht sich die Welt, wie es ihm gefällt. Mann muss das Zeug stark sein, was vdL und Merz zu sich nehmen.

    Antworten

    • KK
      15. März 2026 @ 17:33

      Macht macht halt besoffen!


  • Info: https://lostineu.eu/de-wever-russland-politik-der-eu-ist-gescheitert/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.03.2026

    Nachrichten von Pressenza: Lateinamerikas Konservative kehren an die Macht zurück

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 16. März 2026, 7:15 Uhr

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    15.03.2026

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