08.03.2026

8. März Internationaler Frauentag

aus e-mail von Irene Eckert, 8. März 2026, 9:13 Uhr


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Dank an Helga und Glückwunsch an alle engagierten Frauen der Erde, die der Bedeutung dieses Tages eingedenk, nicht nachlassen für Frieden und Gerechtigkeit zu kämpfen. Irene

Frauentag 1914 Als 1911 der Internationale Frauentag in Kopenhagen auf dem Kongress der Sozialistischen Frauen-Internationale auf Vorschlag von Clara Zetkin beschlossen wurde, standen der Kampf um Gleichberechtigung, Wahl- und Stimmrecht  für Frauen, Frieden und Frauenerwerbsarbeit, Arbeitsschutzgesetze, ausreichenden Mutter- und Kinderschutz, den Achtstundentag, gleichen Lohn bei gleicher Arbeitsleistung, Mindestlöhne auf Agenda der engagierten Frauen. Millionen Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA gingen für diese Forderungen auf die Straße. „Nicht wie das Veilchen im Moose…. Brot und Rosen“ forderten die streikenden Textilarbeiterinnen in USA vor 115 Jahren.

Heute ist der 8. März in Angola, Armenien, Aserbaidschan, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Laos, Madagaskar, Moldawien, in der Mongolei, in Nepal, Russland, Sambia, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, in der Ukraine, in Usbekistan, Vietnam, Weißrussland und Zypern ein gesetzlicher Feiertag. In der VR China ist der Nachmittag für Frauen arbeitsfrei.

Von einer politisch bewussten Demonstration der Arbeiterinnen, Gewerkschaften und Sozialistinnen hat sich der 8. März für alle Frauen weltweit geöffnet, die sich für Frieden, Gleichberechtigung und humanitäre Entwicklung auf allen Ebenen vernetzen wollen.
1975 erklärten auch die Vereinten Nationen den 8. März zum Internationalen Frauentag. Seit 1980 wird der Internationale Frauentag auch noch im Europäischen Parlament gewürdigt und ein Bericht zur Lage der Frau in der Europäischen Union vorgelegt.

Verhinderung von Kriegen und friedliche Konfliktlösungen auf zvilisatorischen Niveau können nur mit Geschlechtergerechtigkeit, Beteiligung von Frauen an allen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Entscheidungen erreicht werden. Die Vereinten Nationen legen für den UN-Tag 8. März jedes Jahr ein neues Motto fest, unter das sie ihre Veranstaltungen stellen wie: „menschenwürdiger Arbeit“.

Laut Statistischem Bundesamt wurden pro Jahr 96 Mrd. unbezahlter Arbeit erbracht – fast doppelt so viel wie bezahlte Arbeitsstunden (56 Mrd.). Letztere überwiegend von Frauen. Erwerbsarbeit kann nicht allein als Quelle von gesellschaftlichem Reichtum gesehen werden.  Das  wirft die Frage auf, ob die ungleiche Bewertung bei der Arbeitsteilung in Produktions- und Reproduktionsarbeit (‚Marktökonomie’ versus ‚Sorgeökonomie’) der Realität angemessen ist und wobei technische Entwicklungen Entlastung und wobei Dehumanisierung ist.

 

Lied der streikenden Textilarbeiterinnen in USA 1912: Brot und Rosen noch aktuell:

 

 

1. Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag, durch all die dunklen Küchen und wo grau ein Werkshof lag, beginnt plötzlich die Sonne uns‘re arme Welt zu kosen, und jeder hört uns singen: Brot und Rosen
2. Wenn wir zusammen geh‘n kämpfen wir auch für den Mann weil unbemuttert kein Mensch auf die Erde kommen kann. Und wenn ein Leben mehr ist, als nur Arbeit Schweiss und Bauch, woll'n wir mehr - gebt uns das Brot, doch gebt uns die Rosen auch!
3. Wenn wir zusammen geh‘n,  geh‘n uns‘re Toten mit, ihr ungehörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied, sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst erschöpft nie Ruh, drum kämpfen wir ums Brot und wollen die Rosen dazu.
4. Wenn wir zusammen geh‘n, kommt mit uns ein bessrer Tag. Die Menschen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag. Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Grossen! Her mit dem ganzen Leben: BROT UND ROSEN!

 

Lied vertont. Ruhr Chor:  https://www.youtube.com/watch?v=MVoAD5GfG5w

 

unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

08.03.2026

Bremer Friedensforum - Newsletter vom 08.03.2026

aus e-mail von Bremer Friedensforum - Redaktion, 8. März 2026, 7:19 Uhr


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08.03.2026

Trump lässt sich im Oval Office segnen

aus e-mail von Doris Pumphrey, vom 7. März 10:58 Uhr


"Wahnsinnige und religiöse Fanatiker" –
Trump lässt sich im Oval Office segnen

Die harte Rhetorik der USA gegenüber Teheran sorgt derzeit im Netz für Spott und hitzige Diskussionen.
Zu Beginn der militärischen Eskalation bezeichnete US-Außenminister Marco Rubio die iranische Führung als eine Herrschaft von "Wahnsinnigen und religiösen Fanatikern".
Derweil ließ sich Präsident Donald Trump am Donnerstag im Oval Office dabei filmen, wie er sich von einem Gebetskreis evangelikaler Geistlicher durch Handauflegen segnen ließ.

Siehe im Video: 


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Video https://rumble.com/v76pwy6-wahnsinnige-und-religise-fanatiker-trump-lsst-sich-im-oval-office-segnen.html Dauer 1:47  Min. 


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08.03.2026

Abschied vom Völkerrecht, Merz hat Muffensausen – und Zypern kapituliert

lostineu.eu, vom 7. März 2026

Die Watchlist EUropa vom 07. März 2026 – heute mit der Wochenchronik. Die Themen: Der völkerrechtswidrige Krieg gegen Iran, die deutsche Haltung und die Folgen für den EU-Vorsitz.

Diesen Newsletter können Sie abonnieren – er kommt dann dreimal pro Woche per Mail, natürlich ohne Paywall. Mehr bei STEADY

Was war das wichtigste Ereignis der vergangenen Woche? Die Gegenwehr des Iran nach dem – wie wir mittlerweile wissen – von langer Hand geplanten Angriff aus Israel und den USA? Der Flächenbrand im Nahen und Mittleren Osten, der auch die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft zieht?

War es die Unterwürfigkeit, mit der Kanzler Merz bei seinem Besuch in Washington ganz EUropa beschämte? Oder war es die Standfestigkeit, mit der der spanische Premier Sanchez den Krieg ablehnte? Soll man das neuerliche Versagen der europäischen Außenpolitik festhalten?

Nicht nur die Reaktionen von Kallas, von der Leyen und Costa waren erbärmlich. Costa brachte das Kunststück fertig, noch am Freitag – eine Woche nach Beginn des Angriffskriegs – vor einer “Eskalation” zu warnen (sie war längst da) und dem Iran die alleinige Schuld zu geben…

Außenpolitik liegt in Trümmern

Bitter ist auch, dass die EU-Granden nicht eine Sekunde innegehalten und ihr Scheitern reflektiert haben. 20 Jahre lange hat die EU für eine friedliche und diplomatische Lösung des Iran-Konflikts gekämpft. Nun liegt diese Politik in den Trümmern von Teheran begraben.

Im Bombenhagel ist allerdings nicht nur der Versuch einer eigenständigen europäischen Nahostpolitik untergegangen. Auch das Völkerrecht ist auf der Strecke geblieben. Zum ersten Mal haben Kanzler Merz und andere EU-Politiker erklärt, daß das Völkerrecht nicht mehr relevant sei.

Er werde jetzt nicht mit US-Präsident Trump über rechtliche Fragen diskutieren, sagte Merz bei seinem Besuch in Washington. Sie unterstütze den Regimewechsel, den Trump mit der Ermordung von Ayatollah Ali Chamenei anstrebt, erklärte EU-Kommissionschefin von der Leyen.

Nun gilt das Recht des Stärkeren

Das iranische Regime stelle eine globale Bedrohung dar, deshalb könne man das Völkerrecht in diesem Krieg nicht anwenden, behauptete Parlamentspräsidentin Metsola. Zwar gab es auch andere Stimmen. Spanien hat den Krieg für völkerrechtswidrig erklärt, Frankreich meldete Zweifel an.

Doch de facto hat sich die EU nun endgültig vom Völkerrecht verabschiedet, wie  E. Mamedov in “telepolis” festhält. Was bei der Münchener (Un-)Sicherheitskonferenz noch bedauernd und kritisch rüberkam – der Abschied von der “regelbasierten Ordnung” – wird affirmativ bekräftigt.

Statt Völkerrecht gilt nun das Recht – also die Macht – des Stärkeren. Damit entfällt aber auch die Basis der Zusammenarbeit in internationalen Organisationen wie der UNO oder der EU – und die Legitimation für eine friedliche Lösung im Krieg um die Ukraine…

Siehe auch meine Kolumne im “Makroskop”: “Die europäische Außenpolitik liegt in Trümmern. Zu diesem Thema gibt es auch ein interessantes Video vom “Spiegel”: Ist das Völkerrecht am Ende? (u.a. mit Richard David Precht) 

P.S. Übrigens liegt nicht nur das Völkerrecht am Boden, sondern auch die Diplomatie. Wer will noch mit den USA verhandeln, nachdem sie Verhandlungen zweimal – in Venezuela und in Iran – zum Sturz eines von der UNO anerkannten Politikers genutzt haben? Im Iran wurde Ajatollah Ali Chamenei sogar ermordet – und kein einziger EU-Politiker hat dies verurteilt…

ebo

ebo

EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂

Was war noch?

Merz bekommt Muffensausen. Nachdem er US-Präsident Trump zunächst noch einen Blankoscheck für den Krieg gegen Iran ausgestellt hatte, bekommt Kanzler Merz es nun offenbar mit der Angst zu tun. Merz warnt vor einem „endlosem Krieg“ und dem Zerfall des Iran. Mit zunehmender Dauer und einer Ausweitung der Kampfhandlungen nähmen die Risiken für die Sicherheit Israels sowie der gesamten Golfregion zu, schrieb er in einer Erklärung.Zu spät – Trump hat die “bedingungslose Kapitulation” des Iran gefordert und gedroht, den Krieg zur Not bis September weiter zu führen…

Selenskyj droht Orban. „Wir hoffen, dass eine Person in der Europäischen Union die 90 Milliarden Euro nicht blockieren wird und die ukrainischen Kämpfer Waffen bekommen, andernfalls geben wir die Adresse dieser Person unseren Jungs weiter, auf dass sie ihn anrufen und mit ihm in ihrer Sprache reden“, sagte Selenskyj mit Blick auf Ungarns Regierungschef Orban. – Das ging selbst der EU-Kommission zu weit – sie hat sich von Selenskyj distanziert. Jedenfalls ein bißchen…

Zypern kapituliert. Wegen des Iran-Krieges werden die für diesen Monat in Zypern geplanten “physischen” EU-Treffen abgesagt. Alle für März auf der Mittelmeerinsel angesetzten Treffen mit dem zyprischen EU-Vorsitz würden entweder online abgehalten oder verschoben, teilte ein Regierungsvertreter mit. Als Grund nannte er unter anderem die Beeinträchtigungen des Flugverkehrs infolge des Iran-Krieges. – Zypern lehnt den Krieg übrigens ab, wird aber nolens volens hineingezogen

Die meistgelesenen Beiträge der Woche:

Orban Selenskyj
Krieg um die Ukraine: Selenskyj droht Orban mit Militäreinsatz 6. März 2026

Die politischen Sitten verrohen immer mehr. Nicht nur in den USA und Israel, wo man zur kaltblütigen und von langer Hand geplanten Ermordung von Politikern übergeht – sondern auch in der Ukraine.

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Merz bei Trump

“Merz kann Trump” – in Brüssel und Madrid sieht man das anders 4. März 2026

Kanzler Merz habe sich bei seinem dritten Besuch bei US-Präsident Trump gut geschlagen, heißt es in Berlin. Doch in Brüssel und Madrid sieht man das völlig anders. Merz wirkte wie Trumps treuer Pudel.

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Starmer

Krieg gegen Iran erreicht Europa – via UK und Zypern 2. März 2026

Die meisten europäischen Länder haben sich hinter den Angriffskrieg der USA und Israels gestellt – allen voran Deutschland, Frankreich und UK (die sog. E3). Nun wird die nächste Schwelle überschritten.

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6 Comments

  1. european
    8. März 2026 @ 09:01

    Ich frage mich, wo eigentlich die deutsche Bevölkerung steht. Man liest und sieht viele videoclips von Demonstrationen gegen den Iran-Krieg in vielen Ländern. Selbst hier in UK waren die Bürger gestern landesweit in großer Zahl auf der Straße. In Deutschland scheint man auch zu demonstrieren, aber “für die Befreiung” des Irans, was immer auch damit gemeint ist.

    Früher dachte ich immer, dass nur die Bundesregierung der Geisterfahrer ist. Mittlerweile muss man sich fragen, wie groß der Anteil der Bevölkerung ist, der in diesem Geisterfahrerbus sitzt. Hat die Propaganda der öffentlich-restlichen doch mehr Einfluss als man sich das vorstellen kann?

Antworten

  • hutaekjango
    8. März 2026 @ 08:11

    Merz als Kanzler des ” Hauptvasallenstaats” hat zu gehorchen, das walte Deutschlands verbrecherische Historie und die darazs resuktierende Stastsraison. Es wäre die EU, die hier den Rücken gerade machen müsste.

    Antworten

  • KK
    7. März 2026 @ 22:08

    “Sie unterstütze den Regimewechsel, den Trump mit der Ermordung von Ayatollah Ali Chamenei anstrebt, erklärte EU-Kommissionschefin von der Leyen. ”

    Wenn künftig eine Ermordung von Personen an der Spitze eines unbequemen “Regimes” als gerechtfertigt angesehen werden sollte, würde ich mich an ihrer Stelle mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen… man könnte schneller als Kopf eines solchen Regimes angesehen werden, als man “Baud” oder “Doğru” sagen kann…

    Antworten

  • palman
    7. März 2026 @ 17:56

    … und aus aktuellem Anlass – wg. U$rael – Iran und UK-“Ruine” – von Mir der LeseTipp aka AugenÖffner mit Titel – “Israel und die ewige Kriegslust der Khasaren” (01-12-25 / so ins Suchfeld oben links) auf “anderweltonline.com” -vom “AusKenner” Peter Haisenko (Autor – Verleger – Ex-LH-Pilot) !?! – Er hat bereits vor Jahren das “un-ab-hängige” Werk – “England – die Deutschen – die Juden und das 20. Jahrhundert” in seinem “AnderweltVerlag” vorgelegt !?! – zum Buch gibt es eine längere Einführung “direkt daneben” … 😉

    Antworten

  • palman
    7. März 2026 @ 15:56

    …und zu “Macht des Stärkeren” habe ICH doch längstens eine BEGRIFFs-Compo – eigtl. ALLEN et al. – zur Verfügung gestellt (als NetzFund angeben) !?!

    statt “U-$-A” heißt es fortan: “Anglo-armeeri-khasarisch” >RabaUki$tAn< !?!
    (wg. “Frieden durch Stärke” / aka VolksMund: – “10.000 Volt in den Muckis – aber oben geht das Licht nicht an”) !!??!! 😉

    P. S.: “Die beste VERTEIDIGUNG besteht darin – FREUNDE zu gewinnen” !?!
    (ebs. ein “NEU-Land-FUND” – nicht verwechseln mit “NeuFUNDland”) 😉

    Antworten

  • Michael
    7. März 2026 @ 15:46

    Merz ist ein hochgefährliches Risiko für Deutschland und den Zusammenhalt der EU auch weil er nur in Kategorien von Dilemmata zu denken imstande ist! Dabei wäre es jetzt dringender denn je dem US/Israel strategischen Vakuum mit einer Strategie zu begegnen!
    Und die Brexit-UK? Dank militärischer Basis aus kolonialen Zeiten auf Zypern exponiert man das nicht-NATO Mitglied Zypern militärischen Gefahren, über die Köpfe der Regierung in Nicosia hinweg! Will man NATO Artikel 5 durch den EU Artikel 42, Absatz 7 ersetzen, in Zypern als nicht-NATO Mitglied, durch die UK als nicht-EU Mitglied?


  • Info: https://lostineu.eu/abschied-vom-voelkerrecht-merz-hat-muffensausen-und-zypern-kapituliert/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Zwischen Flächenbrand und Weltwirtschaftskrise


    lostineu.eu, 6. März 2026

    Mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Iran haben Israel und die USA eine unkontrollierbare Kettenreaktion ausgelöst. Nun droht ein Flächenbrand und eine Weltwirtschaftskrise. In EUropa könnte es besonders schlimm werden – wenn Putin den Gashahn zudreht.

    Was zunächst wie ein gezielter und begrenzter “Enthauptungsschlag” gegen das Mullah-Regime aussah, hat sich in nur einer Woche zu einem Krieg ohne Grenzen ausgeweitet. Auch die Wirtschaft ist betroffen – weit über den Nahen Osten und den Golf hinaus.

    Israel ist mittlerweile im Libanon einmarschiert, die Hauptstadt Beirut wird bombardiert. Die USA haben den Konflikt auf den Irak ausgeweitet, wo sie die Kurden für ihre Zwecke einspannen wollen. Iran wehrt sich mit Gegenschlägen, die die ganze Region treffen.

    “Von Zypern bis Baku – der Flächenbrand ist da”, heißt es bei “telepolis”. Wie der US-Thinktank Atlantic Council analysiert, breitet sich der Konflikt wie ein Lauffeuer aus. Selbst Sri Lanka ist nicht mehr sicher – dort haben die USA ein iranisches Schiff versenkt.

    Es handelt sich offenbar um ein Kriegsverbrechen, denn von dem Schiff ging keine Gefahr aus. Doch anders als im Ukrainekrieg wird es im ehemaligen “Wertewesten” mit einem Achselzucken quittiert – genau wie die Bombardierung von Schulen und Krankenhäusern.

    USA lockern Russland-Sanktionen

    Die iranische Blockade der Straße von Hormus hat die Weltmärkte erschüttert und einen neuen Ölpreisschock provoziert. Katar stoppt Erdgas-Exporte und warnt vor monatelangen Ausfällen.

    Die Lage ist so ernst, daß sich die Trump-Administration gezwungen sah, ihre Sanktionen gegen Russland zu lockern. Indischen Raffinerieunternehmen soll erlaubt werden, für einen begrenzten Zeitraum russisches Öl zu kaufen.

    Sein Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte US-Finanzminister Bessent auf X mit. Im Kreml dürfte man sich die Hände reiben!

    Der Iran-Krieg berge das Risiko einer “weltweiten Wirtschaftskrise”, meint die – umstrittene – US-Expertin S. Navidi. Sie könnte Deutschland in die Rezession stürzen, die Inflation anheizen und den Euro unter Druck bringen.

    Putin könnte sich an der EU rächen

    Doch die EU wiegelt ab. Weder bei der Gas- noch bei der Ölversorgung zeichne sich eine Krise ab, heißt es in Brüssel. Man mache sich keine Sorgen um den Euro, verkündet die Zentralbank in Frankfurt.

    Man darf gespannt sein, wie lange diese optimistischen Prognosen halten. Spätestens, wenn Kremlchef Putin der EU den Öl- und Gashahn zudreht, wird es ernst. Angedroht hat er es schon – für EUropa wäre das der Super-GAU…

    Daß es überhaupt so weit kommen könnte, hat sich die EU selbst zuzuschreiben. Mit ihrem idiotischen Verbot für russische Energieimporte hat sie sich von den USA und von Katar abhängig gemacht.

    Und zu allem Überfluss hat sie den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Iran auch noch gerechtfertigt. Dabei hat die EUropäer niemand gefragt. Kanzler Merz und Frau von der Leyen hätten besser geschwiegen…

    Mehr zu Iran hier

    13 Comments

    1. Arthur Dent
      8. März 2026 @ 07:36

      Bei Inflation mach ich mal ein Fragezeichen. Bis jetzt ist es nur eine Umverteilung – mein Erspartes wandert in die Taschen von Ölmultis und Räubern. Und der Staat verdient kräftig mit.

    Antworten

  • Arthur Dent
    7. März 2026 @ 20:55

    “Die Trump-Administration sah sich gezwungen ihre Sanktionen gegen Russland zu lockern… Indien darf für eine begrenzte Zeit russisches Öl kaufen”…
    Hallo, jemand zuhause? Haat da jemand einen Schaden in der Oberleitung???

    Antworten

  • Helmut Höft
    7. März 2026 @ 09:42

    Rantbemerkung(!)

    Ärgerlich!
    “Alles amazon oder was?” Gibt’s Bücher nur dort? Oder geht’s auch “ein Klick weiter”? https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4/94184-trump-putin-und-die-vereinigten-staaten-von-europa-gebundene-ausgabe/

    Man ärgert sich zu Recht über die “Plattformen” die Gesellschaften ruinieren und Innenstädte atomisieren … und nimmt doch fleißig teil an diesen Umtrieben und befördert sie so! Und dann noch Äcks und WhottsÄpp (geht ja nicht anders, da sind ja alle … ich habe bisher ohne diesen Schoiß überlebt und gedenke das fürderhin zu tun)! Warum ist das so? Herdentrieb? Alles Lemminge oder was! * grrrh *

    Höchst ärgerlich!

    Email an den Buchhändler meines Vertrauens (vor Ort), am nächsten Tag ist das Buch im Briefkasten, Rechnung bezahlen, fertig. Nix Amazon! Never ever!!

    Antworten

  • umbhaki
    6. März 2026 @ 22:36

    Zu meinem großen Erstaunen habe ich heute Abend im deutschen Buntfernsehen einen durchaus kritischen Blick auf das Geschehen in Westasien wahrgenommen:
    Im WDR-Fernsehen („Aktuelle Stunde“) kam Daniel Gerlach zu Wort, ein ausnahmsweise einmal WIRKLICHER Nahost-Experte (nicht so einer aus den üblichen ÖR-Redaktionen, sondern Chefredakteur der Zeitschrift »zenith«).

    Was der so zu der Sachlage mitzuteilen hatte, ist erwähnenswert. Dabei gehört der Mann nicht zu den einschlägigen Immer-alles-besser-gewusst-Habenden. Der hat einfach nur Ahnung.

    Wie gesagt, ich bin bass erstaunt, so etwas im glattgebügelten WDR vorzufinden.

    Wer es hören (und sehen) mag: Ab min 11:49
    https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-stunde/aktuelle-stunde-oder-06-03-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNjE2Y2UwY2EtZmRhYi00OTNmLWFjYjAtODc2ZDRlOGE5MmJi

    Antworten

    • ebo
      6. März 2026 @ 22:49

      Danke für den Hinweis!

      Antworten

    • KK
      7. März 2026 @ 00:41

      Yup… endlich mal Klartext im ÖRR.
      Ob mal wieder Medienwerkstatt im WDR ist, wo Schüler das Programm machen statt der üblichen Redaktionen?

      Antworten

    • hutaekjango
      7. März 2026 @ 08:11

      Wehe, wenn die Cowboys sich im eigenen Lasso – früher als gedacht – verfangen.:-(

      Antworten

    • Michael
      7. März 2026 @ 13:09

      Der Gerlach ist in der Tat ein Mann der sehr informiert und dialektisch argumentiert allerdings auch nur soweit beschränkte und meist dämliche Fragen seitens des ÖRR geschichtsbewußte und kritische Antworten zulassen! Ich mache mir keine Illusionen: der ÖRR und auch der WDR sind ideologisch hoffnungslos korrumpiert!

      Antworten

  • Reykjavik
    6. März 2026 @ 20:46

    Der größte Witz des 21. Jahrhunderts bisher: der von den EU-Superhirnen stillschweigend unterstützte Iran-Krieg macht “Putin” nun noch reicher, schleudert dafür die EU blitzschnell in eine in der Tat existenziell bedrohliche Energiekrise. Voila… Man sage noch, dass Frauen schlechter performen, als Männer! Die zwei Intelligenzbestien an der Spitze haben die EU schneller runtergerockt, als irgendein Feind der EU es jemals hätte tun können. Bravo…

    Antworten

  • Guido B.
    6. März 2026 @ 18:41

    Hauptsache, das “Reich des Bösen” hat einen Verbündeten weniger (Kallas)!

    Völkerrechtsbrüche? Was solls.
    Massaker an Zivilisten? Wenns der Sache dient …
    Kindermassenmorde? Kollateralschaden.
    Entführung und Liquidierung von Staatsoberhäuptern? Sind dabei.
    Chaos im Nahen Osten? Solange wir an die Ölquellen kommen ..
    Flüchtlingskrise? Wir schaffen das.
    Wiederaufflammen des Terrorismus in Europa? Alles unter Kontrolle.
    Wirtschaftswachstum im Arsch? Für die Armen gibt es Suppen.
    Provokation eines Atomkriegs? Wird schon nicht so schlimm werden.

    Und mitten drin: ein ungeliebter despotischer deutscher Bundeskanzler und eine ungeliebte despotische deutsche EU-Kommissionspräsidentin, die von einer transatlantischen Weltherrschaft träumen.

    Was kann schon schiefgehen?

    Antworten

    • KK
      6. März 2026 @ 22:52

      “Für die Armen gibt es Suppen.”
      Wo? Immer mehr Tafeln haben Aufnahmesperre!

      Antworten

      • Michael
        7. März 2026 @ 14:03

        Sinngemäß: wenn’s keine Suppe sein soll dann sollen sie doch Torten fressen!

  • KK
    6. März 2026 @ 18:40

    Nun gebt Trump endlich diesen verf***en Friedensnobelpreis… bevor er die ganze Welt in den Orkus schiesst!


  • Info: https://lostineu.eu/angriff-auf-iran-zwischen-flaechenbrand-und-weltwirtschaftskrise/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.03.2026

    Nachrichten von Pressenza: Kubas Gesundheitssystem bricht zusammen

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 8. März 2026, 7:15 Uhr

    Nachrichten von Pressenza - 08.03.2026
    Kubas Gesundheitssystem bricht zusammenINFOsperber, Kuba
    Pressenza
    Martina Frei für die Online-Zeitung INFOsperber Kranke und Verunfallte können nicht mehr versorgt werden, weil es an allem fehlt. Schuld ist die Sanktionspolitik der USA. Es mangelt an Schmerzmitteln, Antibiotika, Wundkompressen, Handschuhen, Masken. Kein Licht in den Spitälern, kein Strom…
    Gesundheit, Menschenrechte, Mittelamerika, Politik, Wirtschaft
    Weltfrauentag in Zeiten des Autoritarismus: Frauenrechte unter BeschussAmnesty International
    Pressenza
    Zum Internationalen Frauentag am 08. März warnt Amnesty International vor einer besorgniserregenden globalen Entwicklung: Zunehmend schränken Regierungen weltweit Menschenrechte durch autoritäre Maßnahmen ein. Immer wieder gehören Frauen und LGBTI+ zu den ersten, deren Rechte und Freiheiten dabei massiv beschnitten werden.…
    Europa, Gender und Feminismen, Menschenrechte, Pressemitteilungen
    Ein Manifest aus dem Iran: Nein zum KriegPressenza IPA
    Pressenza
    Wir veröffentlichen einen bedeutenden Appell von 353 iranischen Aktivist:innen und Akademiker:innen, die im Iran leben. Sie haben ein Manifest mit einem einfachen und unmissverständlichen Titel veröffentlicht: „Nein zum Krieg.“ Es ist wichtig, der kriegstreiberischen iranischen Diaspora und ihren westlichen Unterstützer:innen zu…
    Frieden und Abrüstung, Gewaltfreiheit, International, Mittlerer Osten
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    Der ehrenamtliche Verein „Wandern für den Frieden e.V.“ organisiert zum dritten und letzten Mal das Peacewave Festival (www.peacewavefestival.org) am Ostermontag, den 6. April 2026. Weltweit werden dabei über 1,5 Millionen Lichter für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden entzündet. Um 14…
    Europa, Frieden und Abrüstung, Gewaltfreiheit, Menschenrechte, Politik, Pressemitteilungen
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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.03.2026

    Der Schutzschild ist weg  – Iran zerstört vier THAAD-Systeme am Golf

    seniora.org, vom 7. März 2026, 07. 03. 2026 Von Islander Reports - übernommen von //substack.com/@islanderreports">Islander ReportsVier Koordinaten und vier bestätigte Trefferorte. Vier der Kronjuwelen der amerikanischen Raketenabwehr   – das Terminal High Altitude Area Defense System, das AN/TPY-2-Radar ... die Augen der gesamten Luftabwehrarchitektur am Golf   – wurden getroffen, verkohlt und in mindestens einem Fall als zerstört bestätigt. Das Pentagon will dies nicht bestätigen. Natürlich will es das nicht. „Aus Gründen der Operationssicherheit werden wir uns nicht zum Status spezifischer Fähigkeiten in der Region äußern.“ Das ist die institutionelle Reaktion eines Imperiums, das gerade einen strategischen Schock erlitten hat, den es dem amerikanischen Volk nicht erklären kann.


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    Satellitenbilder lügen nicht. Das tun sie selten.

    Die vier Einschlagspunkte

    Saudi-Arabien. Prince Sultan Air Base ... Koordinaten 24.074218, 47.681327. 1. März 2026. 


    Satellitenbilder zeigen Rauch, der aus dem Radarkomplex aufsteigt. Das Zelt, das die AN/TPY-2-Antenne schützt   – diese unersetzliche, monströse X-Band-Überwachungsanlage, die noch im Januar in Richtung Nordosten auf den Iran gerichtet war   – ist stark verkohlt. Überall auf dem Gelände liegen Trümmer. Das System, das eigentlich iranische Angriffe überwachen sollte, war das erste, das in Flammen aufging.


    VAE, Al Ruwais   – 24.061942, 52.717325. Mehrere Gebäude wurden direkt getroffen. Durchfahrbare Fahrzeugunterstände, die speziell für Radar-Anhänger gebauten Unterstände, wurden alle getroffen. Gebäude neben dem Standort der AN/TPY-2 wurden beschädigt. Der Iran behauptete, das Radar sei zerstört worden. Allein die AN/TPY-2-Radarkomponente hat einen Wert von 500 Millionen Dollar. Eine halbe Milliarde Dollar. Pro Einheit. Weg.


    VAE, Abu Dhabi   – 24.677595, 54.697818. Al Dhafra Air Base. Eng beieinander stehende Gebäude und Zelte innerhalb des Geländes wurden schwer beschädigt. Die Basis wurde einige Tage später erneut getroffen. Die operative Logik des Iran war nicht „Spray and Pray”. Sie war methodisch, sequenziell ... chirurgisch.


    Jordanien. Muwaffaq Salti Air Base   – 31.801428, 36.758280. Über 500 Meilen vom iranischen Boden entfernt. Das THAAD-Radar hier wurde nicht nur beschädigt. Laut Satellitenbildern vom 2. März   – Trümmer umgeben ein verkohltes AN/TPY-2-Radar. Verkohlt. Bestätigt getroffen. Bestätigt zerstört. Ein System, das die Jordanier erst kürzlich erhalten hatten, neu positioniert, neu in Betrieb genommen ... und in den ersten Tagen des Konflikts neutralisiert. Der Munitionsspezialist N.R. Jenzen-Jones von Armament Research Services sagte gegenüber CNN: „Das AN-TPY/2-Radar ist im Wesentlichen das Herzstück der THAAD-Batterie, das den Abschuss von Abfangraketen ermöglicht und zu einem vernetzten Luftverteidigungsbild beiträgt.“ Das Herz wurde herausgeschnitten.


    Die Arithmetik der amerikanischen Verwundbarkeit

    Hier ist, was die Mainstream-Berichterstattung nicht für Sie in einem einzigen Absatz zusammenfassen wird, also tun wir es.

    Die Vereinigten Staaten betreiben insgesamt acht THAAD-Batterien. Sieben davon sind einsatzbereit. Zwei dieser sieben waren bereits für Israel vorgesehen, bevor am 28. Februar eine einzige iranische Rakete abgefeuert wurde. Zwei Systeme in Israel. Eines in Südkorea. Eines in Guam. Damit bleiben ... drei Batterien, um den Rest der Welt abzudecken. Drei. Der indopazifische Raum. Der Golf. Die kontinentalen Vereinigten Staaten selbst.

    Und nun wurden vier THAAD-Radarsysteme, die unersetzlichen Nervenzentren, die die Batterien funktionsfähig machen, auf der Arabischen Halbinsel getroffen. Prince Sultan. Al Ruwais. Abu Dhabi. Muwaffaq Salti. Selbst wenn die Abschussvorrichtungen überlebt haben sollten   – und die Beweise deuten darauf hin, dass dies nicht alle unbeschadet überstanden haben   –, kann eine THAAD-Batterie ohne ihr AN/TPY-2-Radar keine Ziele bekämpfen. Es ist ein Haufen lebloser Rohre in der Wüste. Teure, leblose Rohre.

    Übersetzung? Der Iran hat nicht versucht, THAAD zu überlisten. Er hat nicht genug Raketen abgefeuert, um die Abfangraketen zu erschöpfen (obwohl diese Strategie bereits im Zwölf-Tage-Krieg im Juni 2025 funktioniert hat, als die USA in weniger als zwei Wochen etwa 25 % ihres gesamten THAAD-Abfangraketenvorrats verbraucht haben). Dieses Mal hat der Iran das System blind gemacht. Er hat ihm die Augen genommen und die gesamte mehrschichtige Architektur nicht nur beeinträchtigt, sondern gleichzeitig in mehreren Einsatzgebieten operativ lahmgelegt.

    Der Zeitplan für den Ersatz eines einzelnen AN/TPY-2-Radars beträgt nicht Wochen. Es sind auch keine Monate. Experten sagen, dass die Auffüllung des Bestands an hochmodernen Raketenabwehrsystemen bei den aktuellen amerikanischen Produktionsraten drei bis acht Jahre dauern könnte. Lockheed Martin produziert THAAD-Abfangraketen mit einer Rate von etwa elf bis zwölf pro Jahr. Washington hat für 2026 siebenunddreißig budgetiert ... eine Zahl, die bereits unzureichend war, bevor ein einziger Schuss in diesem wahnsinnigen Krieg mit dem Iran abgefeuert wurde.

    Was der Iran hier tatsächlich getan hat

    Das ist der Teil, über den sie in CNN-Talkshows zwischen pensionierten Generälen, die Schecks von Raytheon kassieren, nicht diskutieren wollen.

    Der Iran hat nicht versucht, die amerikanische Raketenabwehr mit Masse zu überwältigen. Der Iran hat es ausgeklügelt und geplant. Er hat die Radarsignaturen verfolgt   – diese riesigen AN/TPY-2-Anlagen (mit ein wenig Hilfe von großen Freunden) verbrauchen etwa zwei Megawatt Strom und leuchten bei jeder elektronischen Überwachung wie die Flutlichter eines Fußballstadions   –, die physischen Standorte präzise lokalisiert und dann in einer koordinierten Kampagne, die sich gleichzeitig über mehrere Hoheitsgebiete erstreckte, die Detektions- und Feuerleitinfrastruktur zerstört, die das gesamte System funktionsfähig macht.

    Bahrain. Katar. Kuwait. Saudi-Arabien. Vereinigte Arabische Emirate. Jordanien. Sieben Länder. Elf bestätigte US-Militärstandorte wurden seit dem 28. Februar beschädigt oder zerstört:
    Radomes, Satellitenkommunikationsterminals. Das Frühwarnradar AN/FPS-132 in Katar   – ein 1,1 Milliarden Dollar teures System   – wurde von einer ballistischen Rakete getroffen. Camp Arifjan in Kuwait   – sechs US-Soldaten kamen ums Leben, als eine Drohne das taktische Operationszentrum traf. In Al Udeid, dem Nervenzentrum der amerikanischen Luftoperationen in der Region, wurde die Basis getroffen und erneut getroffen.

    Dies ist nicht die Reaktion einer in die Enge getriebenen, verzweifelten Nation, die blindlings um sich schlägt. Dies ist ein Land, das jahrelang die Architektur der amerikanischen Machtprojektion im Golf studiert hat, jede Radarstation, jedes SATCOM-Terminal, jedes Kommunikationsradom, jede THAAD-Anlage kartiert hat ... und dann anhand dieser Karte mit einer Präzision zugeschlagen hat, die jeden strategischen Planer in Washington beunruhigen sollte, der sich eingeredet hat, der Iran könne ohne Konsequenzen angegriffen werden.

    Pipelineistan   – die Kontrolle der Energieflüsse IST die eigentliche Quelle der geopolitischen Macht in der Region. Die Iraner verstehen das besser als jeder andere. Sie verstehen auch Radarstan. Sie haben jeden Knotenpunkt des amerikanischen Überwachungs- und Abfangnetzes im Golf kartiert ... und sie haben es systematisch auseinandergenommen, von Jordanien bis Abu Dhabi.

    Das Urteil hier ist überhaupt nicht kompliziert. Washington beging den ältesten Fehler einer übermütigen imperialen Macht, indem es davon ausging, dass ein erster, harter Schlag dazu führen würde, dass der Gegner den Schlag einstecken und um Bedingungen bitten würde. Stattdessen führte der Iran eine „Gegen-Sensor“-Kampagne durch   – nicht um den Schutzschild zu durchbrechen, sondern um den Schutzschild selbst Knotenpunkt für Knotenpunkt zu demontieren, bevor die Abfangjäger überhaupt ein Zielbild hatten, auf das sie sich konzentrieren konnten.

    Die entblößte Flanke des Imperiums

    Mit zwei THAAD-Batterien, die auf Israel ausgerichtet sind, und vier Radarsystemen, die im Golf zerstört oder schwer beschädigt wurden, befindet sich die USA nun in einer Lage, die sie seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat: ein Schauplatz, an dem ihre modernste Raketenabwehrarchitektur halb blind und teilweise funktionsunfähig ist und sie einem Gegner gegenübersteht, der gerade gezeigt hat, dass er genau weiß, wo sich jedes einzelne Element dieser Architektur befindet.

    Die drei verbleibenden einsatzfähigen US-Batterien außerhalb des Nahen Ostens decken Südkorea, Guam ... und alle inländischen Notfälle ab, die das Pentagon stillschweigend aufrechterhalten hat. Das ist alles, was sie geschrieben hat. Das ist die gesamte Reichweite eines Systems, das zwischen 1 und 1,8 Milliarden Dollar pro Batterie kostet, dessen Herstellung Jahre dauert und das nun durch Bilder, die für jeden Militärplaner in Peking, Moskau, Pjöngjang und Teheran sichtbar sind, öffentlich demonstriert wurde   – dass es durch konventionelle Präzisionsmunition zerstört werden kann.

    Ungeachtet aller Mythen ist der Schutzschild nicht undurchdringlich. Der Schutzschild an vier bestimmten Standorten im Golf ist diese Woche finito.

    Und in Washington sagt Pentagon-Pressesprecher Kingsley Wilson, das US-Militär sei „so stark wie nie zuvor“.

    Diese Tradition der imperialen Selbsttäuschung ist das Einzige, was für das Imperium noch lebendig und gut ist.

    Angesichts der Satellitenbilder wird es jedoch immer schwieriger, sie aufrechtzuerhalten. Sie bauten ein Imperium auf dem Versprechen auf, dass seine Reichweite unendlich und seine Panzerung undurchdringlich sei... und diese Woche, an vier Koordinaten in der Wüste, wurde dieses Versprechen zunichte gemacht.

    _______________

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    The Shield Is Gone — Iran Takes Out Four THAAD Systems Across the Gulf

    //substack.com/@islanderreports">Islander Reports

    Mar 07, 2026

     

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    The satellite images don’t lie. They rarely do.

    Four coordinates and four confirmed strike sites. Four of America’s crown jewels in missile defence — the Terminal High Altitude Area Defense system, the AN/TPY-2 radar… the eyes of the entire Gulf air defence architecture — struck, charred, and in at least one case confirmed destroyed. The Pentagon won’t confirm it. Of course they won’t. “Due to operations security, we are not going to comment on the status of specific capabilities in the region.” That’s the institutional reflex of an empire that has just been handed a strategic shock it doesn’t know how to explain to the American people. So let's help do it for them shall we?

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    The Four Points of Impact

    Saudi Arabia. Prince Sultan Air Base... coordinates 24.074218, 47.681327. March 1, 2026. Satellite imagery captured smoke rising from the radar compound. The tent sheltering the AN/TPY-2 antenna — that irreplaceable, monstrous X-band surveillance array that was pointed northeast toward Iran as recently as January — badly charred. Debris across the site. The system that was supposed to watch for incoming Iranian fire… was the first of the systems to burn.

     

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    UAE, Al Ruwais — 24.061942, 52.717325. Multiple structures struck directly. Pull-through vehicle shelters, the specialised housing built for radar trailers all hit. Buildings adjacent to where the AN/TPY-2 was stationed, damaged. Iran claimed the radar destroyed. The AN/TPY-2 radar component alone is valued at $500 million. Half a billion dollars. Per unit. Gone.

     

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    UAE, Abu Dhabi — 24.677595, 54.697818. Al Dhafra Air Base. Tightly clustered buildings and tents within the compound, heavily damaged. The base was struck again days later. Iran’s operational logic was not spray-and-pray. It was methodical, sequenced… surgical.

     

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    Jordan. Muwaffaq Salti Air Base — 31.801428, 36.758280. Over 500 miles from Iranian soil. The THAAD radar here was not just damaged. According to satellite imagery taken March 2 — debris surrounding a blackened AN/TPY-2 radar. Blackened. Confirmed struck. Confirmed destroyed. A system the Jordanians had only recently taken delivery of, newly positioned, newly operational… neutralised in the opening days of the conflict. Munitions specialist N.R. Jenzen-Jones of Armament Research Services told CNN: “The AN-TPY/2 radar is essentially the heart of the THAAD battery, enabling the launch of interceptor missiles and contributing to a networked air defence picture.” The heart excised.

     

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    The Arithmetic of American Vulnerability

    Here is what the mainstream coverage won’t assemble for you into a single paragraph so we will.

    The United States operates eight THAAD batteries total. Seven operational. Two of those seven were already committed to Israel before a single Iranian missile flew on February 28. Two systems in Israel. One in South Korea. One in Guam. That leaves… three batteries to cover the rest of the world. Three. The Indo-Pacific. The Gulf. The continental United States itself.

    And now four THAAD radar systems, the irreplaceable nerve centres that make the batteries function, have been struck across the Arabian Peninsula. Prince Sultan. Al Ruwais. Abu Dhabi. Muwaffaq Salti. Even if the launchers survived and the evidence suggests they did not all survive intact — a THAAD battery without its AN/TPY-2 radar cannot engage targets. It’s a cluster of inert tubes in the desert. Expensive, inert tubes.

    Translation? Iran didn’t try to out-intercept THAAD. It didn’t fire enough missiles to exhaust the interceptors (though that strategy was already working from the June 2025 twelve-day war, when the US burned through approximately 25% of its entire THAAD interceptor stockpile in under a fortnight). This time, Iran blinded the system. Took out the eyes and rendered the entire layered architecture not just degraded but operationally compromised across multiple theatres simultaneously.

    The replacement timeline for a single AN/TPY-2 radar is not weeks. It is not months. Experts say replenishing high-end missile defence inventory at current American production rates could take three to eight years. Lockheed Martin produces THAAD interceptors at a rate of approximately eleven to twelve per year. Washington budgeted for thirty-seven in 2026… a number that was already insufficient before a single shot in this insane war with Iran was fired.

    What Iran Actually Did Here

    This is the part they don’t want discussed on CNN panels between retired generals collecting Raytheon cheques.

    Iran did not attempt to overwhelm American missile defence with mass. Iran gamed and mapped it out. Tracked the radar signatures — those enormous AN/TPY-2 arrays (with a little help from big friends) draw roughly two megawatts of power, glowing like football stadium floodlights on any electronic intelligence sweep — located the physical sites with precision, and then, in a coordinated campaign spanning multiple sovereign territories simultaneously, destroyed the detection and fire-control infrastructure that makes the entire system work.

    Bahrain. Qatar. Kuwait. Saudi Arabia. UAE. Jordan. Seven countries. Eleven confirmed US military sites damaged or destroyed since February 28. Radomes, satellite communications terminals. AN/FPS-132 early warning radar in Qatar — a $1.1 billion system, struck by ballistic missile. Camp Arifjan in Kuwait — six US service members killed when a drone hit the tactical operations centre. At Al Udeid, the nerve centre of American air operations across the region, the base was struck and struck again.

    This is not the response of a cornered, desperate nation lashing out blindly. This is a country that spent years studying the architecture of American power projection in the Gulf, mapping every radar array, every SATCOM terminal, every communications radome, every THAAD compound… and then executed against that map with a precision that should disturb every strategic planner in Washington who told themselves Iran could be hit without consequence.

    Pipelineistan  – the control of energy flows IS the real sinew of geopolitical power in the region. The Iranians understand this better than anyone. They also understand Radarstan. They mapped every node of the American surveillance and interception grid across the Gulf… and they took it apart, systematically, from Jordan to Abu Dhabi.

    The verdict here is not complicated at all. Washington committed the oldest blunder of the overconfident imperial power by assuming that striking first, striking hard, meant the adversary would absorb the blow and sue for terms. Instead, Iran executed a “counter-sensor” campaign — not trying to punch through the shield, but to dismantle the shield itself, node by node, before the interceptors even had a target picture to engage.

    The Empire’s Exposed Flank

    With two THAAD batteries locked into Israel and four radar systems destroyed or severely degraded across the Gulf, the United States now faces a position it has not faced in decades of Gulf deployments… a theatre where its most advanced missile defence architecture is half blind, partially inoperable, and facing an adversary that has just demonstrated it knows exactly where every piece of that architecture sits.

    The three remaining US operational batteries outside the Middle East cover South Korea, Guam… and whatever domestic contingency the Pentagon has quietly maintained. That’s all she wrote. That is the full reach of a system that costs between $1 billion and $1.8 billion per battery, that takes years to produce, and that has now been publicly demonstrated by imagery visible to every military planner in Beijing, Moscow, Pyongyang, and Tehran — to be mortal via conventional precision munitions.

    Mythology notwithstanding, the shield is not impenetrable. The shield, in four specific locations across the Gulf this week, is finito.

    And in Washington, Pentagon press secretary Kingsley Wilson says the US military “is the strongest it has ever been.”

    That tradition of imperial self-delusion is the only thing alive and well for the empire.

    It is just increasingly difficult to sustain against the satellite imagery. They built an empire on the promise that its reach was infinite and its armour impenetrable… and this week, in four coordinates across the desert, that promise burned.

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    Quelle: Islander Reports - Mit freundlicher Genehmigung übernommen

    https://islanderreports.substack.com/p/the-shield-is-gone-iran-takes-out?publication_id=2141174&post_id=190166173&isFreemail=false&r=484ski&triedRedirect=true


    Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/der-schutzschild-ist-weg-iran-zerstoert-vier-thaad-systeme-am-golf


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.03.2026

    Fünf wichtige Erkenntnisse aus dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran

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    forumgeopolitica.com, vom Sa. 07 Mär 2026,  Auguste Maxime

    Washington und Tel Aviv haben einen Krieg begonnen, ohne dass es dafür eine klare Rechtfertigung, erreichbare Ziele oder eine solide Koalition gibt. Die Folgen dieses Krieges gegen den Iran drohen nun weit über den Nahen Osten hinaus zu reichen.


    Inmitten der diplomatischen Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran in Genf starteten amerikanische und israelische Streitkräfte die Operation Epic Fury. Eine der ersten Maßnahmen dieses Angriffs war die Ermordung des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei. Seit einer Woche wird die Welt von einer Flut von Informationen, Bildern und Spekulationen überschwemmt. Hier sind fünf Beobachtungen, die bereits zu diesem neuen Krieg im Nahen Osten gemacht werden können.

    1. Die Vereinigten Staaten können diesen neuen Krieg nicht rechtfertigenDie Trump-Regierung scheitert dabei, eine glaubwürdige und schlüssige Begründung für diesen neuen Krieg gegen den Iran zu liefern. Im Jahr 2003 rechtfertigten die Vereinigten Staaten ihre Invasion im Irak mit dem Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen. Es wurde eine sorgfältig orchestrierte Kommunikationskampagne gestartet, die auf gefälschten Beweisen basierte. Obwohl Washington die ganze Welt belogen hatte, sorgte es dafür, dass eine einfache und verständliche Begründung präsentiert wurde, die unermüdlich wiederholt wurde, um die öffentliche Meinung im In- und Ausland zu mobilisieren. Wenn man in den Krieg zieht, ist es entscheidend, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, um Unterstützung für den Konflikt zu gewinnen. Die amerikanischen Aussagen sind jedoch inkonsistent und amateurhaft. Washington spricht erneut davon, dass der Iran „auf die Bombe zusteuert“, obwohl dieselben Beamten uns versichert haben, dass der 12-tägige Krieg im Juni 2025 das iranische Atomprogramm „ausgelöscht“ habe. Am 25. März 2025 erklärte Tulsi Gabbard vor dem Kongress, dass der Iran laut US-Geheimdienst kein militärisches Atomprogramm entwickle. Diese Aussagen wurden gerade vom Direktor der Internationalen Atomenergie-Organisation, Rafael Grossi, bestätigt. Am Montag, dem 2. März 2026, erklärte Außenminister Marco Rubio gegenüber Reportern, dass die Vereinigten Staaten einen Präventivschlag durchgeführt hätten, weil sie wussten, dass Israel einen Angriff auf den Iran vorbereitete und dass diese Aktion unweigerlich eine iranische Vergeltungsmaßnahme gegen die US-Streitkräfte in der Region auslösen würde. Am nächsten Tag widersprach Donald Trump öffentlich dieser Version: „Nein. Vielleicht habe ich sie dazu gezwungen“, und behauptete, dass es der Iran – und nicht Israel – war, der sich auf einen Erstschlag vorbereitete.

    2. Ohne erreichbare Ziele werden die Vereinigten Staaten diesen Krieg verlieren

    Die erklärten Ziele Washingtons lassen sich in drei Punkten zusammenfassen: einen Regimewechsel herbeiführen, die nuklearen und ballistischen Fähigkeiten des Iran dauerhaft zerstören und alle Verbindungen zur Achse des Widerstands (Hamas, Hisbollah, Houthis und andere Stellvertreter) abbrechen. Allerdings sind sich praktisch alle Militärexperten einig, dass diese Ziele nicht allein durch Luftangriffe erreicht werden können. Diese Ziele erfordern Bodentruppen, was die US-Regierung (vorerst) ausgeschlossen hat. Im Fall des Irak im Jahr 2003 dauerte es mehr als sechs Monate, um etwa 150.000 bis 200.000 Soldaten zu mobilisieren, bevor die Invasion des Landes begann. Mit einer Fläche von 1,65 Millionen Quadratkilometern ist der Iran viel größer, nämlich 2,7-mal so groß wie die Ukraine. Seine nukleare und militärische Infrastruktur ist weit verstreut, unterirdisch verlegt und im gesamten Land, das überwiegend bergig ist, befestigt.

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    Die Landschaft des Iran, die von den imposanten Gebirgszügen Zagros und Elburs geprägt ist, verwandelt das Land in eine natürliche Festung. Bildnachweis: Temitope Balogun, 2022


    Obwohl die Regierung stark geschwächt ist, scheint sie dennoch in der Lage zu sein, noch lange zu überleben, und die Ermordung des Obersten Führers hat offenbar nicht wie erhofft zu einer Spaltung des Regimes geführt. Im Gegenteil, sein Tod dürfte die Bevölkerung für die Dauer des Krieges einen (Rally-around-the-flag-Effekt). Obwohl Teheran aus militärischer Sicht weit unterlegen ist, führt es einen asymmetrischen Krieg: Schwärme von Drohnen, Marschflugkörpern und ballistischen Raketen, regionale Milizen, die bereit sind, mehrere Fronten zu eröffnen, und maritime Provokationen in der Straße von Hormus.

    3. Je länger sich dies hinzieht, desto größer ist das Risiko, dass sich der Konflikt weltweit ausbreitet

    Die Straße von Hormuz liegt zwischen dem Iran und Oman und ist eine strategisch wichtige Seestraße, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet. An einigen Stellen beträgt ihre Mindestbreite nicht mehr als 33 Kilometer. Sie ist eine der wichtigsten Seestraßen der Welt: Täglich werden hier etwa 20 bis 21 Millionen Barrel Öl transportiert, was fast 20 % des weltweiten Ölverbrauchs entspricht, sowie fast 20 % des Flüssiggases. Durch die Unterbrechung des Flusses von Kohlenwasserstoffen durch diese Meerenge hat der Iran die Macht, die Lebensader der Weltwirtschaft zu unterbrechen. Ein anhaltender Anstieg der Energiepreise würde eine neue Inflationswelle auslösen, die zu höheren Zinssätzen führen und die Finanzmärkte destabilisieren könnte. In Europa sind die Gaspreise innerhalb weniger Tage bereits um 25 % bis 50 % gestiegen, was die Europäische Union dazu gezwungen hat, Dringlichkeitssitzungen zum Thema Energievorratsmanagement einzuberufen. Brüssel drängt die Ukraine außerdem, den Transit von russischem Öl durch ihre Infrastruktur, insbesondere die Druschba-Pipeline, aufrechtzuerhalten, während Wladimir Putin offen über die Möglichkeit diskutiert, die verbleibenden Gasexporte in die Europäische Union auszusetzen. Je länger dieser Konflikt mit globalen Auswirkungen andauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich immer mehr Akteure dazu entschließen, sich daran zu beteiligen. China, das 90 % der iranischen Exporte kauft, wird angesichts des Verlusts eines BRICS-Verbündeten nur wenige Monate nach Maduros Absetzung in Venezuela nicht tatenlos zusehen.

    4. Die „besondere Beziehung“ zwischen den Vereinigten Staaten und Israel wird offen diskutiert

    Donald Trump wurde mit dem Versprechen gewählt, „endlose Kriege“ zu beenden, eine Position, die seine MAGA-Basis, die sich weitgehend einer isolationistischen Vision der Vereinigten Staaten verschrieben hat, stark mobilisierte. Da Trump seine Wahlversprechen bricht und die Rolle Israels bei der Auslösung des Konflikts immer deutlicher wird, werden viele Stimmen laut, die den Einfluss des jüdischen Staates auf die Außenpolitik der USA anprangern. Zur Erinnerung: Es ist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der einen Krieg gegen den Iran will und der seit 1992 diesem Land vorwirft, kurz davor zu stehen, Atomwaffen zu erwerben. Unter einem Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs wegen des Völkermords, den Israel in Gaza begeht, hat sein erklärter Wunsch, „das iranische Volk vom Regime der Mullahs zu befreien“, viele Beobachter verblüfft. Der Journalist Tucker Carlson und der Politikwissenschaftler John Mearsheimer diskutieren offen die Theorie, dass Israel möglicherweise am Tod von John F. Kennedy beteiligt war. Beide weisen darauf hin, dass er der letzte US-Präsident war, der sich offen gegen den jüdischen Staat stellte, als dieser versuchte, illegal Atomwaffen zu erwerben. Die Tatsache, dass diese Theorie nun von einflussreichen Persönlichkeiten öffentlich diskutiert wird, ist an sich schon ein Zeichen dafür, dass bestimmte Tabus in der amerikanischen öffentlichen Debatte bröckeln.

    5. Die NATO bleibt gespalten

    Spanien lehnt es kategorisch ab, seine Militärstützpunkte für offensive Operationen gegen den Iran zur Verfügung zu stellen. Madrid verurteilt die Angriffe als Verstoß gegen das Völkerrecht und fordert eine Deeskalation und die Rückkehr zur Diplomatie. Die Türkei, ebenfalls NATO-Mitglied und Nachbar des Iran, hat eine noch kritischere Haltung eingenommen: Sie verweigert die Nutzung ihres Luftraums und ihres Territoriums, bezeichnet die Angriffe als „Aggression“, fordert internationale Vermittlung und ist bestrebt, ihre Beziehungen zu Teheran aufrechtzuerhalten. Diese Positionen stehen im Gegensatz zu der zurückhaltenden Unterstützung durch Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Emmanuel Macron, Friedrich Merz und Keir Starmer verurteilten die iranischen Angriffe als „wahllos und unverhältnismäßig“ gegen Länder in der Region, betonten jedoch, dass ihre Länder nicht an den Offensivschlägen der USA und Israels beteiligt waren. Sie bekräftigten ihre Bereitschaft, „ihre Interessen und die ihrer Verbündeten zu verteidigen“, unter anderem durch „notwendige und verhältnismäßige Verteidigungsmaßnahmen“, die darauf abzielen, die Raketen- und Drohnenkapazitäten des Iran „am Ursprungsort“ zu neutralisieren. “

    Dieser Krieg, der ohne eine breite Koalition oder klare Rechtfertigung begonnen wurde, offenbart die strategischen Schwächen der USA und beschleunigt den Wandel hin zu einer multipolaren Weltordnung. Die Kosten in Bezug auf Energie und Menschenleben steigen weiter, und die Spaltungen innerhalb der NATO vertiefen sich. Was als Nächstes geschieht, wird davon abhängen, inwieweit Teheran in der Lage ist, mit asymmetrischen Mitteln Widerstand zu leisten – und davon, ob Donald Trump bereit ist, den Konflikt zu eskalieren oder zu verhandeln.

    Analyse Carlson, Tucker Netanjahu, Benjamin Trump, Donald Iran Israel USA BRICS

    9 Kommentare zu
    «Fünf wichtige Erkenntnisse aus dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran»


    Petra Wilhelmi Sa. 07 Mär 2026, 14:46

    Wenn es nach Rutte gehen würde, wäre der Krieg jetzt schon offiziell zum WK3 erhoben worden. Er verklausuliert seine kranken Gedanken zwar etwas, aber zwischen den Zeilen, ist es der Art. 5 der NATO, den er am liebsten aktivieren wollen würde. Schließlich sind "wir" die Guten, die gegen Terrorismus kämpfen müssen. Die Frage ist nur: WO? Die Frage ist nur: Gegen wen? Wer greift uns an? Ich hoffe, dass das US-Imperium einen auf die Mütze bekommt, dass es sich gewaschen hat. Feig und hinterlistig Verhandlungen mit dem Iran zu führen und dann feig und hinterlistig Bomben zu schmeißen. Bomben schmeißen kann jeder. Das hat mit Krieg nichts mehr zu tun, sondern mit reiner Mordlust und wenn man es richtig nimmt, mit Rassismus. Ich hoffe, dass Russland verstanden hat. Mit dem Westen kann man keine Verträge oder Verhandlungen führen, weil der Westen keine Ehre kennt, sondern nur Tod und Zerstörung.

    Ich selbst mag die iranische Politik nicht, aber es ist ihr Land und so ist es auch ihre Sache, wie sie den persischen Staat gestalten wollen. Mord und Totschlag durch die USA und Israel werden dabei keinen langfristigen Erfolg bringen. Sie mögen kurzfristig erfolgreich sein, wer weiß, aber Völker kann man auf Dauer nicht knechten. Schade, dass der Nahe Osten nicht auf seinen dämlichen Erbfolgekrieg verzichten will und sich gegen Israel und den USA dadurch nicht zusammentun will. DAS ist die große Achillesferse der arabischen Staaten und Persien, die der Westen gnadenlos ausnutzt.

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    Antwort auf Any Person Sa. 07 Mär 2026, 16:02

    This all makes much more sense when viewed through the Oligarchic lens. Witness Rothschild-man Carney taking to the world stage to 'oppose' the US. Lots of greasy, well-practiced rhetoric, but when viewed against the WEF-"You will own nothing" backdrop, just more words in service of an Agenda which began in the 1700s when Mayer Amschel Rothschild set out to dominate EuropeanColonialism via predatory lending and seizing the production of gold and currencies.

    The Islamic Republic just trades on the endemic 'religion card' to differentiate itself from Judaism and Christianity and their associated militarist factions. The constant attacks (economic and military) against Iran have prevented the post-Revolution 'regime' from fully transitioning into 'government'.

    The US WAS a good example of a post-revolutionary transition from regime to government, aided by the fact Britain was significantly engaged in a plethora of wars, economic tussles and internal wrangling. If the US was Britain's only Colonial concern, it may not have made the transition. But now we see the 'regime' again raising its ugly visage in the US and its vassals and satraps.

    Even 'civilized' France went through the post-revolution Terror before transitioning.

    "A republic, if you can keep it." Ben Franklin.

    Pillorying Iran (and Cuba) for doing what any post-revolution regime MUST do to beat back the inevitable attempts by the former 'regime' to regain power is to side with the previous Oppressors. The fact the US is trying to install The Shah Junior should show how long such grudges are perpetrated.

    Look at Haiti, paying to this day for the temerity of throwing out the slave-owners and their Oligarchic-colonialist thugs centuries ago.

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    Antwort auf Alexander J. Sa. 07 Mär 2026, 20:34

    Guten Tag Frau Wilhelmi und Frau Person. Ihre Kommentare zu den Autoren-Beiträgen lese ich hier im internationalen Forum mit besonderem Interesse.

    Wie offenbar Sie bin ich nicht bereit, meine im Leben geprüften Werte, Bereiche von Moral und logische Grundregeln jetzt westlicher Dekadenz unwidersprochen unterzuordnen.
    Dazu gehört Toleranz für geografisch entfernte Kulturen, auch wenn deren ganz andere Wertvorstellungen bei bestem Willen fremd bleiben. Meist gegenseitig. Status quo.

    Ferne Übergriffe mit Gewalt aus dem „weissen“ Europa scheiterten alle, früher oder später. Nur exportierte Sprachen verblieben, jedoch mit eigener neuer Identität! Spanisch, Portugiesisch, Französisch, etwas Englisch (nützlich verblieben im vielsprachigen Indien als quasi dolmetschendes Esperanto), und Fragmente von Deutsch. Als Zeitgenossen sahen wir noch die Abwende vom zu sich selbst findenden Südafrika.

    Verblieben… sind einzig die zusammengerauften weissen USA mit spät adoptierten Farbigen. Das ist dort, wo noch immer viele Leute nach dem zerstückeln der Nahrung die Gabel zum schaufeln in die rechte Hand wechseln, die Linke dann unter dem Tisch wo man gewohnt war den Revolver verdeckt zu halten. Geändert hat sich evolutionär zur Pionierzeit eigentlich wenig: zerstückeln, schürfen und zechprellend schiessen für noch mehr volle Teller.

    Die Hoffnung dass dem gedopten Zechpreller, der seine Billionen Schulden nur mit neuen Schulden streckt, endlich jemand sagt „wo Gott hockt“ liegt in Unwägbarkeiten jedes Abenteuers. Gerade läuft lernresistent ein 7. Versuch.

    Erste Zeitbombe mit Kerze am Docht (bei Stromausfall):
    Das aktuelle Abenteuer kostet über den Daumen gepeilt für 100 Tage Krieg um 1 Billion geliehene Papier-Dukaten. Passt zu Insolvenzverschleppung ähnlich Japan (siehe bisher unkommentierten Beitrag von Herrn Maxime zuvor).

    Zweite latent „undenkbare“ Zeitbombe:
    Kraft folgt aus koordinierten Muskelpaketen. Mit Stich in einzelne davon (z.B. Treffer unbekannter russischer oder chinesischer Systeme) humpelt die Maschine, stürzen oder saufen wesentliche Teile ab. Allein 1 Flugzeugträger wäre Verlust einer Kleinstaatenarmee, tausende Mann.
    Oder ernüchternder Effekt bei unangreifbaren Stealth-Bombern.
    Russland oder China könnte verdeckt zuschlagen „ohne in den Krieg einzugreifen“.
    Strategien wiederholen sich: in der Ukraine vom US-provozierten Krieg das Testfeld für westliche Waffensysteme mit verdecktem Support und Test der Reaktion Russlands darauf. Im Iran: der erwartete Angriff der US-Allianz als Testfeld russischer und chinesischer Systeme, ebenso mit verdecktem Support.
    Dies allseits „für später“.

    Dritte Zeitbombe, nicht ob, sondern wann:
    Die Geschichte lehrt, jede führende Machtperson ist 1. Ziel von Attentat. Da gibt es aber systemische Unterschiede von Kultur zu Kultur.
    > Westlich sind es Egomanen mit Vakuum und innerem Machtkampf nach Verlust, für Vernunft oder Schlimmer (z.B. Israel). Vance? Gedankenstriche ---
    > In Westfremden Kulturen führen nach Attentaten vorbereitet austauschbare Nachfolger (z.B. aktuell Iran). Aus Innerem Zusammenhalt kann dort auf dem Trümmerfeld auch identitäres Auferstehen aus der Asche folgen.
    Russland konnte das, leidend, bewiesen. Iran kann das auch und wird sich beweisen. Wenn nur gut die Hälfte der 80 Millionen echte Iraner dahinter steht, gelingt es.

    Daraus folgt; 7. Debakel der USA, Intensivstation danach, die Erben mit leeren Taschen.

    Letztlich feuchte Träume:
    Bodentruppen in diese bergige Topografie??? Gar mit amerikanischen Helden?
    Danke für den Einblick in das Modell der Landschaften mit Kesseln und Wall rundherum.

    Nochmals: nicht alle fernen Kulturen sind zwangshaft zu verstehen. Manche bleiben fremd und nur deren Verständnis und Umgang vorbehalten. Leben lassen! Offenbar hat sich eine neue Normalität in Afghanistan gefunden. Niemand von „uns“ muss dort hin. Warum um West-Gottes Willen brach man dort ein?

    Nun lässt man Viele im Westen nicht mehr leben lassen wie man will, verbietet den Mund, schränkt Bewegungen ein. Weit über Jacques Baud hinaus. Und nennt sich Befreier!

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    Antwort auf Petra Wilhelmi Sa. 07 Mär 2026, 23:58

    @Alexander J.: Danke. Mir ist es immer unverständlich, dass viele Menschen hier im Westen (zumindest, die woanders kommentieren), nichts dabei finden, wenn z.B. wie jetzt die Iraner zugebombt werden und nur, weil sie anders sind als wir. Da wird von 35.000 gehenkten Demonstranten kommentiert. 35.000! Da fällt mir das Sprichwort ein: Was ich denk und tu, trau ich andern zu. Diese Zahl ist viel zu irre, als dass sie wahr sein könnte. Wie heißt es doch so schön: Das 1. Opfer im Krieg ist die Wahrheit. Was wissen wir denn schon über den Iran. Wir hören etwas über Teheran. Über andere große Städte fast nichts und schon gar nichts über über die kleinen Städte und Dörfer. Jetzt hat man die Zerstörung der Mädchenschule relativiert. Das wären Kinder der Revolutionsgarden gewesen in deren Stützpunkt. Was ist das denn für eine kranke Relativierung. Diese Mädchen haben es wohl verdient, weil sie Kinder von Angehörigen der Revolutionsgarden waren? Einfach nur krank. Jeder Veränderung muss AUS dem Land kommen und kann nirgendwo erbombt werden. Der Westen wird das in seiner Arroganz nie verstehen.

    Sie haben ganz recht, wir hier im Westen werden immer mehr gegängelt. Mit Empörung habe ich gelesen, dass ein Empfang in der Dresdener Frauenkirche durch die CDU war und der Gast war ein Asowscher Banderista mit Wolfsangel und Schwarzer Sonne tätowiert und mit Shirt "Free Asow". Das ist das Zeigen verbotener Zeichen und strafbar bei uns. Aber auch da wird mit zweierlei Maß gehandelt. Dieser Bandera-Anhänger soll sogar Vorträge in Dresdener Schulen halten. Es ist wieder soweit in Deutschland. Die Geschichte ist eine Spirale. Ich hätte mir das (aus der DDR kommend) niemals träumen lassen, was hier wieder passiert.

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    Heiko Sa. 07 Mär 2026, 19:20

    Ein wichtiger Aspekt fehlt. Für die arabischen Staaten wird die Allianz mit den USA zunehmend zur Belastung. Einmal werden sie durch die US-Stützpunkte zu regulären Zielen, zweitens wird ihre Infrastruktur zu strategischen Zielen, die schnell zum globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch führen können und drittens wird eine zunehmende Kluft zwischen der mit dem Iran solidarischen Bevölkerung und den kompromittierten Herrschern deutlich.

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    palman Sa. 07 Mär 2026, 20:24

    ... und ganz TOLL das FOTO !!! - W e n n ein Bild mehr als tausend Worte erklärt !?! - der "nicht-semitische" Khasare Mileikovsky aka "Bibi" Netanjahu, passt ganz genau auf, was der > E r R a T i S c H e < aka HAUPT-Geschäfts-FÜHRER von "Anglo-armeeri-khasarisch" RabaUki$tAn, so "recht demütig und zerknirscht" von Sich gibt - wohl in seinem "Weltgrößte-Nordsee-Insel-U$-Knödel-Slang" aka "UK-Insel-Dialekt" !!??!! ;-)

    Passend dazu mein LeseTipp aka "AugenÖffner" mit Titel - "Israel und die ewige Kriegslust der Khasaren" - (01-12-25 / so ins Suchfeld oben links) auf "anderweltonline.com" vom "AusKenner" Peter Haisenko (Autor/Verleger/Ex-LH-Pilot) !?! - weitere seiner Artikel / Bücher unter "Autoren-Liste", gern ab Febr. '22, zu Gemüte führen ... ;-)

    P. S.: - kurz zum "Globalen Schulden-Himalaya" (Debt): - seit "CorINna" in "20-20" ist dieser von "2 8 4" bis dato auf weit über "3 3 0" BILLIONEN (Tsd.Mrd.) US-Dollar quasi > weiter - e x - p l o d i e r t < !!! - und das bei einem Global-BIP just von n u r gut "1 0 0" Billionen p.a. !?! - also ist die "WELT" mehr als DREI-fach "in den Miesen" !!!
    ... und von den geschätzten Z W E I "Billiarden" (Tsd.Bio.) U$D im GLOBAL-Derivate-CASINO will Ich erst gar-nicht anfangen ... :-///

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    Beat Wick Sa. 07 Mär 2026, 20:48

    Dass das Ziel Israels die Beherrschung weitgehend des ganzen Nahen Ostens, also ein Grossisrael ist, dies mit Unterstützung der USA, Westeuropas, der EU und vor allem Deutschlands; wird eigenartigerweise, ob willentlich oder unwillentlich kaum mehr erwähnt. Davon bedroht sind Länder oder Teile davon und die Bevölkerungen von Jordanien, Libanon, Syrien, Irak, selbst die Türkei und noch weitere.

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    johann strempfl Sa. 07 Mär 2026, 20:52

    Danke an ,,FG,, für diesen Kommentar. Weiters zu @Heiko, bzgl. ,, . . . . mit den USA zunehmend zur Belasung,, - da haben Sie recht.
    1)- Die Völkerrechtsverletzer ISRAEL und USA werden den Krieg gewinnen, jedoch nur mit Ihrer Propaganda
    2)- Wie bei jedem Konflikt, der erste Verlierer ist die Wahrheit
    3)- Eine Bodenoffensive würde ich den ISREALIS und USA nicht empfehlen, denn Sie haben nahezu 100% der iranischen Bevölkerung gegen sich, noch dazu ist diese Bevölkerung nicht gut gesinnt zu den Angreifern. Weiters, die Topograhpie des Iran ist ideal für den Verteidiger
    4)- Als nächstes werden die USA den RU + CHIN an den Kragen gehen, denn die RU + CHIN stellen den Iranis Geheiminfos (Daten) zur Verfügung, solches Vorgehen ist nur den AMIS gestattet, siehe Ukraine ! ! - womit die RU + CHIN in diesen Konflikt hineingezogen werden, dieses Vorgehen hat wirklich Potential zum Flächenbrand.
    5)- Es sieht so aus, dass der IRAN sich über die Jahre gut vorbereitet hat und durchaus in der Lage ist, einen längeren Konflikt zu führen, die Zeit spricht für den Verteidiger.
    6)- Wenn´s dem IRAN um´s letzte Hemd geht, dann haben Sie noch mehrere Möglichkeiten, alle Ölquellen der USA-Verbündeten in Brand stecken und die Wasserversorgung zu unterbrechen, auch die Entsalzungsanlagen, die hauptsächlich das US - Militär versorgen, zu beschädigen.
    RESÜMEE: Nach meiner Einschätzung, dieses Völkerrechtswidrige Vorgehen wird sich für den Angreifer ,,RÄCHEN,, ! !

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    Simon Hunt So. 08 Mär 2026, 3:07

    The war has is now reaching a new phase, what we called phase three which has come much sooner than we expected. On Saturday - yesterday - Israel bombed an oil terminal. Iran retaliated by striking at the Haifa oil refinery in Israel. If there is just more strike on Iran's oil installations we should expect that:
    1. The Straits of Hormoz will be shut down by detonating the seabed which has already been mined, and:
    2. Iran will strike all the oil installations in the Persian Gulf with hypersonic or their equivalent missiles.
    China will be less impacted than most analysts expect because she has built up huge oil reserves - 1bn to 1.2bn bpd, production is rising, consumption growth is slowing and she can always import more from Russia.

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    Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/fnf-wichtige-erkenntnisse-aus-dem-krieg-der-usa-und-israels-gegen-den-iran


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.03.2026

    Emmanuel Todd: «Der Beginn eines Weltkriegs»

    seniora.org, 7. März 2026, 04.03.2026 Von Jürg Altwegg - übernommen von weltwoche.ch


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    Emmanuel Todd, Bildquelle: revuedesdeuxmondes.fr


    Das amerikanische Imperium zerfällt wie die Sowjetunion, sagt Emmanuel Todd. Der Demograf hat 1976 den Untergang der kommunistischen Supermacht vorhergesagt   – anhand von Daten zur Kindersterblichkeit. Nun sieht er in Bevölkerungsstatistiken den Abstieg der USA abgebildet. In der Ukraine habe Russland längst gewonnen, im Iran sei China der lachende Dritte. Sorgen bereitet ihm Deutschlands Aufrüstung

    .Im Ukraine-Krieg gehe es um Deutschland, hatte Emmanuel Todd im Frühling 2023 in der Weltwoche erklärt. Der französische Demograf, Historiker und Bestsellerautor widmete der Bundesrepublik wenig später ein Buch, in dem der Nihilismus der abendländischen Zivilisation viel Platz einnimmt: «Die Niederlage des Westens», erschienen 2024. Im Frühling 2025 kam es zu einem weiteren Weltwoche-Gespräch. Todd sagte damals zur Überraschung vieler: «Russland hat den Krieg gewonnen.» Eine Einschätzung, die inzwischen namhafte Experten teilen.

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    «Die Wahl von Friedrich Merz zum Kanzler hat alles verändert»: US-Präsident Trump (r.) mit Deutschlands Regierungschef, 3. März. SAMUEL CORUM / POOL / KEYSTONE


    Als junger Forscher war Todd 1976 mit seiner Prophezeiung des Zusammenbruchs der Sowjetunion bekannt geworden. Er begründete dies mit der hohen Kindersterblichkeit des kommunistischen Imperiums. Als er später die Einführung des Euro kritisierte, den Frankreich als Preis für die deutsche Wiedervereinigung verlangt hatte, war er in Deutschland ein umschwärmter Interviewpartner. Der Elite seines eigenen Landes bescheinigte Todd eine «deutsche Neurose». Er ahnte, dass die gemeinsame Währung Deutschland auch zur politischen Vormachtstellung in Europa verhelfen würde.

    Ein internationaler Bestseller wurde sein Buch «Weltmacht USA: ein Nachruf» von 2002. Selbst Al-Qaida-Chef Osama bin Laden zitierte daraus. Jetzt gewährte uns Todd, seit Jahrzehnten einer der bekanntesten Intellektuellen der Welt, der allerdings kaum noch mit deutschsprachigen Medien spricht, ein drittes Interview seit Beginn des Ukraine-Kriegs, inklusive Betrachtungen zu den Ereignissen im Iran. Todd erkennt Parallelen zwischen dem Niedergang Amerikas und dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Und er stellt bang die Frage: Was macht Deutschland, wenn der Krieg in der Ukraine zu Ende ist?

    Weltwoche: Herr Todd, der Ukraine-Krieg geht in sein fünftes Jahr. Gibt es im Rückblick Aspekte, die Sie falsch eingeschätzt haben?

    Emmanuel Todd: Ich habe immer Skrupel und Zweifel. Richtig war die Prognose: Der Westen hat diesen Krieg längst verloren. Hätten ihn die Amerikaner gewonnen, wäre Joe Biden wiedergewählt worden. Donald Trump ist der Präsident der Niederlage. Heute kommt hinzu: Die Folge der Niederlage ist der Zerfall des Westens. Man kann diesen Zusammenbruch einer Zivilisation   – der abendländischen   – mit dem Ende des Kommunismus und der Sowjetunion vergleichen. Noch fällt es schwer, sich ein klares Bild von seinem Verlauf zu machen. Sein spektakulärstes Symptom ist der Realitätsverlust.

    Weltwoche: Wann haben Sie die Tragweite des Ukraine-Kriegs erkannt?

    Todd: Als es mir gelang, die Zahl der Ingenieure in den USA und in Russland zu eruieren. Die amerikanische Bevölkerung ist zweieinhalbmal grösser als die russische, aber Amerika bildet weniger Ingenieure aus. John Mearsheimer, den ich bewundere, vertritt die Meinung, dass die Ukraine für Russland von existenzieller Bedeutung ist. Das stimmt zweifellos. Aber im Gegensatz zu Mearsheimer bin ich der Überzeugung, dass die Ukraine für die Vereinigten Staaten noch wichtiger ist: Die Niederlage der USA offenbart die Schwäche ihres Systems. Sie hat eine ganz andere Bedeutung als die Niederlagen in Vietnam, Irak, Afghanistan. Die USA verlieren, hinterlassen ein Chaos und ziehen sich zurück. In der Ukraine führen sie Krieg gegen ihren historischen Feind seit 1945. Ihn zu verlieren, ist unvorstellbar.

    Weltwoche: Donald Trump wollte ihn binnen 24 Stunden beenden.

    Todd: Das war seine aufrichtige Absicht. Trumps Vulgarität und Morallosigkeit sind für einen europäischen Bourgeois wie mich unausstehlich. Aber er vertritt auch vernünftige Anliegen. Das Projekt Maga, «Make America Great Again», besteht darin, die Interessen der Nation zu vertreten. Nach einem Jahr musste Trump einsehen, dass trotz dem Protektionismus mit den hohen Zöllen die Reindustrialisierung nicht funktioniert. Es fehlt an Ingenieuren, Technikern, qualifizierten Arbeitern. Der Anteil der Analphabeten unter den Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren stieg im Laufe der letzten zehn Jahre von 17 auf 25 Prozent. Amerika ist von den Importen abhängig, es kann nicht auf sie verzichten. Es war der reine Wahnsinn, als führende Weltmacht die Industrie nach China auszulagern. Selbst im Bereich der Landwirtschaft ist die Aussenhandelsbilanz defizitär. Die Zölle wurden zur Bedrohung für den Dollar. Er ist die Waffe des Imperiums, das auf Kredit von der Arbeit in anderen Ländern lebt. Der desolate Zustand der amerikanischen Gesellschaft verunmöglicht die Umsetzung von Maga. Es fehlt an der nötigen wirtschaftlichen und intellektuellen Dynamik.

    Weltwoche: Und deshalb muss Trump widerwillig Kriege führen?

    Todd: Das ist sein Dilemma. Er wurde vom Sog der amerikanischen Aussenpolitik der vergangenen Jahrzehnte erfasst. Es ging den USA um die Ausweitung und Stärkung des Imperiums. Diese Entwicklung hat Trump nicht gebremst, sondern beschleunigt. Biden kompensierte den Niedergang des Imperiums mit dem Krieg in der Ukraine. Trump vervielfacht die Schauplätze. Er suchte die Machtprobe mit China, das ihn mit dem Embargo bezüglich der seltenen Erden in die Knie zwang. Er bedroht Kanada und Kuba. Er will Grönland und demütigt die Europäer. In Venezuela manifestierte sich der Imperialismus eines Imperiums im Endstadium als Entführung und Raubzug. Seine Zollpolitik ist eine Form von Erpressung. Praktisch in jedem Bereich hat er das Gegenteil bewirkt.

    Weltwoche: Und das alles, weil Amerika den Krieg in der Ukraine nicht mehr gewinnen kann?

    Todd: Es sind Ablenkungsmanöver. Mit der Folge, dass sich seine Feinde zu einer Allianz zusammenschliessen: Iran, Russland, China. Trump hat das militärische Engagement der USA nicht reduziert, sondern in spektakulären Dimensionen vervielfacht. Mit ihrem Kriegsgeheul und ihrer Russlandfeindlichkeit sind die Europäer für diese Entwicklung mitverantwortlich.

    Weltwoche: Nach den Verhandlungen von Donald Trump mit Wladimir Putin in Alaska bezeichnete Frankreichs Präsident Emmanuel Macron seinen russischen Kollegen in einem gespenstischen Interview als «Kinderfresser» und «Bestie, die gefüttert werden muss».

    Todd: Davon profitiert Trump. Amerika   – die Regierung Biden   – ist für den Ukraine-Krieg verantwortlich, aber Trump konnte sich als gemässigter und friedenswilliger Verhandler profilieren. Er wird von den Medien als allmächtiger Herrscher über die Welt dargestellt, die er nach seinem Willen und Wahn neu ordnet. Und das just in dem Moment, in dem Amerika seinen ersten strategischen Misserfolg gegenüber Russland einstecken muss. Venezuela, Kuba, Grönland   – das sind lauter Ablenkungsmanöver. Immer geht es darum, die Aufmerksamkeit von der Ukraine auf andere Schauplätze zu lenken. Das ist auch die Absicht hinter den Verhandlungen. Sie dienen allen Beteiligten nur dazu, Zeit zu gewinnen. Die Entscheidung fällt auf dem Schlachtfeld, und Trump hat begriffen, dass er Putins Sieg nicht verhindern kann. Die Ukraine steht vor dem Zusammenbruch ihres ganzen Systems, so tragisch und traurig das für die Ukrainer auch ist.

    Weltwoche: Auch Iran ist ein Ablenkungsmanöver?

    Todd: Ja. Und es hat schon mit dem Angriff Israels begonnen. Für mich ist Israel kein autonomes Land, das Amerika zum Eingreifen im Nahen Osten aufhetzt. Israel ist ein Satellit Amerikas. Wie die Ukraine auch. Israel macht, was Trump erlaubt. Als er in Gaza einen Waffenstillstand wollte, bekam er ihn umgehend. Es war Israel, das ihn um die Bewilligung zum Abbruch des Zwölf-Tage-Kriegs bat. Netanjahu musste einsehen, dass der Gegner in der Lage ist, sehr viel mehr Raketen zu produzieren, als man angenommen hatte.

    Weltwoche: Sie bezeichneten den Ukraine-Krieg als Beginn eines dritten Weltkriegs.

    Todd: Der Ukraine-Krieg ist der Anfang eines Weltkriegs. Einer der Gründe für den Sieg der Russen ist ihre Unterstützung durch China und Indien. Die Brics-Staaten engagieren sich auf Seite der Russen gegen den Westen.

    Weltwoche: Und jetzt kommt der Weltkrieg der Amerikaner gegen Russland und seine Alliierten Iran, China, Indien?

    Todd: Russland, China, Iran nehmen eine defensive Haltung ein. Im Moment geht es um einen Angriff der Amerikaner auf Teheran. Niemand weiss, was er auslösen wird. Wie wird das Regime, wie werden China und Russland reagieren?

    Weltwoche: Aber im dritten Weltkrieg werden sie Alliierte gegen Amerika sein?

    Todd: Im Zweiten Weltkrieg hatten wir das Dritte Reich, das alle angriff. Jetzt gehen die Angriffe von den USA aus. Bei allen Alliierten handelt sich um autoritäre Regimes, die vom zerfallenden amerikanischen Imperium bedroht werden.

    Weltwoche: Welche Rolle spielen die Europäer? Sie sagten in einem unserer früheren Gespräche, die Amerikaner führten eigentlich einen Krieg gegen Deutschland.

    Todd: Was wir gegenwärtig erleben, kommt sonst nur in Science-Fiction-Romanen vor. Das westliche Mediensystem ist zu einem Imperium der Lüge geworden, das nicht mehr in der Lage ist, die Wirklichkeit zu beschreiben. Sein Axiom lautet: Russland bedroht Europa. Das halte ich für Unsinn. Ich glaube: Putin wird Russland einen Teil der Ukraine einverleiben. Danach werden die Russen den Krieg stoppen. Die Eroberung Europas ist schlicht unmöglich, und sie interessiert Putin auch nicht. In meinem Buch befasse ich mich ausgiebig mit dem amerikanischen Nihilismus, dem Zerfall der Kirchen und der moralischen Werte. Heute werde ich mir bewusst, dass ich den europäischen Nihilismus unterschätzt habe. Europa ist nicht mehr ein Zusammenschluss gleichberechtigter Staaten. Es wird von Deutschland dominiert. Ich hielt die zurückhaltende Politik von Olaf Schulz für vernünftig. Die Wahl von Friedrich Merz zum Kanzler hat alles verändert. Sie hat die USA dazu animiert, den Krieg gegen Russland neu zu lancieren. Die CDU ist die Partei der Amerikaner, Merz hat die Russenfeindlichkeit der Deutschen angefeuert. Der Kanzler bastelt aus der Russophobie und der Wirtschaftskrise, deren Ursache der Krieg ist, eine perverse Synthese. Er will die Krise durch die Militarisierung der Industrie überwinden. Das ist die neue deutsche Doktrin für Europa. Und der Geheimdienst veröffentlicht Warnungen vor einem Angriff Putins auf Deutschland.

    Weltwoche: Merz will die stärkste Armee in Europa. Das weckt nicht nur in Frankreich ungute Erinnerungen.

    Todd: Zu glauben, dass diese Aufrüstung nur gegen Russland gerichtet ist, ist tatsächlich ein naiver Irrtum. Für Russland stellt sie eine ernsthafte Bedrohung dar, für die Amerikaner ist sie ein Segen. Ich kann mir diesen Irrsinn nur mit der Krise der EU erklären. Sie steckt in einer Sackgasse und hat ihre ursprünglichen Ideale durch das Feindbild Putin ersetzt. Der Westen ist keineswegs im Begriff, seine verlorene Einheit wieder zu finden. Die Rückkehr zur Nation ist in den USA und in Europa vorherrschend. In Deutschland ist die Renaissance des nationalen Bewusstseins weniger ausgeprägt als in den anderen EU-Staaten: Es hat die Kontrolle über Europa errungen. Ich muss mich wieder der Science-Fiction bedienen: Der Krieg in der Ukraine ist zu Ende, Russland hat sein Ziel erreicht. In dieser Welt ohne russische Bedrohung kehren die Nationen zurück und Deutschland ist wieder eine führende, selbstbewusste Macht mit der stärksten Armee des gesamten Kontinents. Wer wird dann bedroht?

    Weltwoche: Wie im Zweiten Weltkrieg: ganz Europa, Russland inklusive, der Erbfeind Frankreich ganz besonders?

    Todd: Für Kanada stellen nicht die Russen eine Gefahr dar, sondern die USA. Ja, und für Frankreich ist es Deutschland. Den französischen Politikern fehlt es an historischem Bewusstsein. Die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland entspannten sich, weil wir Franzosen keine Angst mehr vor Deutschland haben mussten.

    Weltwoche: Anlässlich der Wiedervereinigung, die Frankreich verhindern wollte, war sie wieder spürbar.

    Todd: Es gibt Grund zur Beunruhigung. Der Zusammenbruch des Westens geht mit einer Rückkehr der Brutalität und Hierarchisierung einher: Man unterwirft sich dem Überlegenen und prügelt auf den Schwächeren ein. Das machen die Amerikaner mit den Europäern, und die Deutschen haben es mit der Wahl von Friedrich Merz geschluckt. Sie brauchen einen Sündenbock. Noch ist es Putin. Aber die deutsch-französischen Beziehungen verschlechtern sich.

    Weltwoche: Zeugt Macrons Bereitschaft, die Force de Frappe mit Deutschland zu teilen, von einem Willen zur Unterwerfung?

    Todd: Merz äussert sich auf sehr unangenehme Weise über Frankreich. Der Krieg in der Ukraine mündet weltweit in die Auseinandersetzung zwischen den ehemaligen Kolonien und dem Westen, der sie ausbeutete. Und innerhalb des zerfallenden Westens brechen die früheren Konflikte wieder auf. Was immer im Iran geschehen wird   – die Niederlage des Abendlands und seiner Zivilisation ist unvermeidlich. Trump kann seine Implosion nicht aufhalten, er beschleunigt sie. Die Chinesen und die Russen rüsten die Mullahs auf, die Amerikaner mussten erkennen, dass ein Flugzeugträger nicht ausreicht. Und zwei auch nicht. Das Regime in Teheran kann nicht nachgeben und Trump nicht auf einen Angriff verzichten, weil er dann wirklich sein Gesicht verlieren würde   – nachdem er den Aufständischen seine Hilfe versprochen hatte.

    Weltwoche: In Grönland hat er sich zurückgezogen.

    Todd: Das war Theater, er wird keinen Krieg gegen Dänemark anzetteln. Von Dänemark aus überwacht die NSA ganz Europa. Grönland ist ein Nebenschauplatz des Untergangs.

    Weltwoche: Sie haben ihn mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion verglichen.

    Todd: Damals fiel kein Schuss, die Russen haben das Ende des Imperiums mit sehr viel Würde hingenommen.

    Weltwoche: Die Ukraine bekam ihre Unabhängigkeit.

    Todd: Die Russen haben sich sehr elegant vom Kommunismus verabschiedet. Ihr Imperium beruhte nicht auf der Ausbeutung ihrer Satelliten, sie hatten sich mit dem Stalinismus selbst gequält. Die Zeit nach dem Zerfall war extrem schwierig, zudem hatten die Russen Jahrhunderte einer totalitären Herrschaft hinter sich. Im Vergleich mit Russland sind Amerika und Europa schlechte Verlierer. Ganz besonders die Amerikaner, deren Geschichte bis dahin ein gewaltiger Erfolg war.

    Weltwoche: Im dritten Weltkrieg sehen Sie die Amerikaner in der Rolle des Dritten Reichs?

    Todd: Ich misstraue den Vergleichen mit den dreissiger Jahren. Die Situation ist eine andere. Aber natürlich gibt es Gemeinsamkeiten. Für Trump geht es in der Diplomatie darum, Lügen zu verbreiten. Wenn er von Verhandlungen spricht, kann man sicher sein, dass es Krieg geben wird. So hielt es auch Hitler.

    Weltwoche: Trump hat noch keinen Krieg ausgelöst.

    Todd: Er hat keine Bodentruppen entsandt   – weil ihm dazu die Macht fehlt: Die Gesellschaft akzeptiert keine Toten, und das ist im Westen generell so. Niemand führt gerne Krieg, auch Russland nicht. Selbst Putin geht mit seinen menschlichen Ressourcen behutsam um, er hat seine Bevölkerung nicht in einen totalen Krieg verstrickt. Auch in den Iran wird Trump keine Bodentruppen schicken. Noch befinden wir uns im Stadium der Rhetorik und der Anschläge aus der Luft. Das Regime der Mullahs wurde durch die Revolte geschwächt. Intensive Bombardierungen könnten einen Bürgerkrieg auslösen. Ein Chaos bewirken, interne Kämpfe auslösen. Mir kommt der Ukraine-Krieg inzwischen wie ein Bürgerkrieg vor, den die Amerikaner angezettelt haben. Ein Regimewechsel im Iran ist keineswegs in ihrem Interesse. Die Mullahs sind ein schreckliches Regime, aber die Moscheen sind leer. Eine nationalistische Regierung mit dem Rückhalt der Bevölkerung wäre den USA kaum weniger feindlich gesinnt. Wie in den dreissiger Jahren fehlt es uns heute an Vorstellungsvermögen. Die Shoah wurde möglich, weil sich niemand Auschwitz vorstellen konnte. Die Wirklichkeit überfordert unser Vorstellungsvermögen.

    Weltwoche: Wahrscheinlich haben Sie recht und wir sollten mehr Science-Fiction-Romane lesen, um die Gegenwart zu verstehen. Der Politik geht es nur darum, die Lektionen aus der Vergangenheit zu ziehen.

    Todd: Mehr als mit der Vergangenheit sollten wir uns in der Tat mit der Frage beschäftigen, was passieren könnte und was wir uns überhaupt nicht vorstellen können. Die zentrale Frage, die mich fast schon als Obsession umtreibt, ist: Was ist mit den Deutschen los? Die Amerikaner wollen Amerikaner sein und die Russen Russen bleiben. Die AfD ist nicht mit dem Rassemblement National vergleichbar. Sie ist eine Partei, deren Aggressivität Angst macht. Gleichzeitig ist die deutsche Elite im Begriff, sich mit der Vorstellung eines Kriegs vertraut zu machen. Was passiert, wenn sich AfD und CDU zusammentun? Trifft dann der deutsche Nationalismus auf den deutschen Militarismus? Ist Deutschland im Begriff, erneut zur autoritären Gesellschaft zu werden, weil dies seinem Temperament entspricht? Darüber muss man heute nachdenken.

    Weltwoche: Gibt es den Ansatz einer Antwort?

    Todd: Alle meine falschen Prophezeiungen betrafen Deutschland: Weil ich fälschlicherweise dachte, die Deutschen könnten vielleicht doch wie Franzosen sein. Als Schröder und Chirac mit Putin gegen den Krieg im Irak protestierten, sah ich das als erfreuliche Annäherung und war der Meinung, dass Paris seinen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit Berlin teilen sollte. Ich sah Deutschland als Leader eines souveränen Europas. Meine Hoffnungen wurden kalt geduscht. Deutschland begann umgehend, seine einsamen Entscheidungen ohne Absprache mit den Partnern durchzusetzen: vom Atomausstieg bis zur Aufnahme der Flüchtlinge. Deutschland ist für den Maidan mitverantwortlich, es stellte die Ukraine vor die Alternative: Russland oder Europa. Auch noch in meinem Buch über die Ukraine, in dem ich Grossbritannien heftig kritisiere, verschone ich Deutschland: weil ich mit Olaf Scholz weitgehend einverstanden war.

    Weltwoche: Warum können Deutsche keine Franzosen werden?

    Todd: Als Demograf habe ich mich mit den familiären Strukturen der bäurischen Gesellschaft befasst. Sie prägen noch immer die politische Kultur. In Ländern, in denen die Brüder gleichberechtigt waren, konnte sich die Auffassung von der Gleichheit der Menschen durchsetzen. Sie war die Voraussetzung für universalistische Revolutionen, wie es sie in Frankreich und Russland gab. Russland hat den Kommunismus verwirklicht, er galt für alle. In Deutschland hatte die Revolution keine Chance: weil die Brüder nicht gleichberechtigt waren. Das erklärt seinen Hang zum Autoritarismus. In Deutschland herrscht die Vorstellung von der Ungleichheit der Menschen und Völker, es kann sich im Gegensatz zu Russland und China eine multipolare Weltordnung nicht vorstellen. Damit stellt sich umgehend die Frage, warum sich Frankreich mit seiner Tradition der Gleichheit nicht auf die Seite der Russen schlägt: weil es sich der deutschen Hegemonie unterwirft. Macrons Bereitschaft, die Atombombe zu teilen, schwächt die nationale Souveränität. Für Deutschland sind nur hierarchische Beziehungen vorstellbar. Die Deutschen wollen Europa beherrschen, weil es ihrem Temperament entspricht. Sie sind ja auch wieder die stärkste Macht.

    Weltwoche: Einmal Nazi, immer Nazi. Man wird Sie der systemischen Deutschlandfeindlichkeit bezichtigen.

    Todd: Nicht zum ersten Mal. Meine Einschätzung ist eine Feststellung, kein Vorwurf. Ich anerkenne, bewundere die Überlegenheit der Deutschen in vielen Bereichen der Kultur.

    Weltwoche: Sie argumentieren als Anthropologe. Gibt es im deutschen Unterbewusstsein die Sehnsucht nach einem Sieg über Russland, einer Revanche für den Zweiten Weltkrieg?

    Todd: Ich würde nicht von Revanche reden. Nach dem Krieg und nach der Wiedervereinigung konnte sich niemand vorstellen, wie schnell Deutschland die Herausforderungen in den Griff bekommen würde. Das ist ein Lob. Dieses Land ist anders, es verfügt über ein gewaltiges Potenzial. Aber natürlich wissen die Deutschen, wer die Wehrmacht besiegt hat. Bei den Russen erweckt der aggressive Diskurs den Eindruck, dass sie um ihren Sieg betrogen werden. Die Verneinung des russischen Siegs ist eine Negation der deutschen Niederlage.

    Weltwoche: Nach der Wiedervereinigung hat man auch den Zerfall der Sowjetunion zum Sieg des Westens stilisiert und den Russen die Anerkennung dafür verweigert, dass sie sich selbst vom Kommunismus befreiten   – was den Deutschen mit Hitler nicht gelang.

    Todd: Die Niederlage von 1945 wird abgehakt, als ob es sie und den Nationalsozialismus nicht gegeben hätte.

    Weltwoche: Gleichzeitig ist die NS-Vergangenheit als deutsche Obsession omnipräsent, und die AfD wird bekämpft, als ginge es darum, Widerstand gegen die Nazis zu leisten. Zu Hause gegen Hitler, in Europa gegen Putin.

    Todd: Sind die Deutschen wirklich so sehr von Hitler besessen? Wenn das so ist, steckt in ihrem Unterbewusstsein etwas, das ich nicht gesehen habe. Und das würde bedeuten: Die Risiken sind noch sehr viel grösser, als ich es je geahnt habe. Wir befinden uns wirklich in einem Science-Fiction-Roman. Die Eliten haben keine Erklärungen mehr und keine Projekte. Sie halten sich an die EU, die jegliche Entscheidung verunmöglicht und deren Wahrnehmung der Realität verfälscht ist. In Europa herrscht Deutschland, was man aber nicht sagen darf. Wir haben eine völlig verzerrte Sicht der Vergangenheit, die unsere Gegenwart steuert, und können uns keine Zukunft vorstellen. Und wenn man nicht weiss, wohin die Reise geht, kann man sich zumindest noch an die Russenfeindlichkeit halten.

    Weltwoche: Russophobie aus Antifaschismus, mit Putin in der Rolle von Hitler. Es gibt Bestrebungen, die AfD zu verbieten.

    Todd: Ich kenne Deutschland nicht gut genug, um dazu Stellung zu beziehen. Manchmal erzähle ich einen Witz, er ist nicht lustig. Ich weiss nicht, ich bin unsicher . . . Ja, vielleicht ist es wirklich so: Deutschland lässt seinem autoritären Temperament freien Lauf. Man vergleicht die AfD mit dem Rassemblement National, Marine Le Pen mit Meloni und Putin und Meloni mit Trump. Diese Annäherungen drehen sich im Kreis. Was allen Ländern gemein ist: die Rückbesinnung auf die Nation. Auch die Deutschen wollen wieder Deutsche sein. Diese Dynamik hat alle Parteien erfasst, SPD, CDU, AfD. Die Unterschiede zwischen den postnationalen Ideologien verlieren an Schärfe. In Amerika gibt es eine Annäherung zwischen den Neokonservativen, die den Krieg als Mittel zur Durchsetzung der Demokratie propagierten, und der Maga-Bewegung, die sie stoppen wollte. In Deutschland ist die Fusion von CDU und AfD vorstellbar. Und denkbar, dass sich die Rückkehr zur autoritären Nation diesmal als Kampf für Freiheit und Demokratie ausgibt.

    Weltwoche: Wie beurteilen Sie die Entwicklung in Frankreich, dessen Politik schon sehr viel länger vom Kampf gegen die Populisten und Neofaschisten bestimmt wird und die Radikalisierung der Linken einen Bürgerkrieg zwischen «Antifaschisten» und «Faschisten» befürchten lässt. Jean-Luc Mélenchon vom «Unbeugsamen Frankreich» hat die Wahl um die Nachfolge Macrons im kommenden Jahr als «letztes Gefecht» bezeichnet.

    Todd: Diese Opposition lähmt Frankreich. Keine einzige Partei will den Euro abschaffen oder den Austritt aus der EU. Nur ein radikales Aufbäumen kann die politische Ohnmacht überwinden. Wir brauchen eine Bewegung, die unsere kollektiven Interessen erkennt und die postnationalen Ideologien hinter sich lässt. Sie ist nicht in Sicht.

    Weltwoche: Wer wird der nächste Präsident?

    Todd: Ich weiss es nicht, ich bin kein Prophet. Obwohl ich diesen Ruf habe.

    Weltwoche: In der Welt verbreitet hat ihn Osama bin Laden, der Drahtzieher des Attentats auf die Twin Towers. Auf der Flucht vor den Amerikanern zitierte er sie zu Beginn des Jahrtausends als Prophet: nach dem Ende der Sowjetunion der Untergang des amerikanischen Imperiums. Wen werden Sie wählen?

    Todd: Keine Ahnung.

    Weltwoche: Dominique de Villepin, der als Aussenminister von Jacques Chirac die Kampagne gegen den Angriff der Amerikaner auf den Irak anführte?

    Todd: Er ist der einzige Politiker, der zumindest auf meine Sympathie zählen kann.

    Weltwoche: Sie wollten einen Witz erzählen.

    Todd: Er handelt von einem Konzentrationslager für Juden, die eingesperrt und vernichtet werden, weil sie Antisemiten sind.

    Weltwoche: Diese Vorstellung scheint mir angesichts der von Ihnen beschriebenen mentalen Konfusion und herrschenden Rhetorik keineswegs realitätsfremd. Aber bleiben wir im Bereich der Science-Fiction: Wird nicht Russland, sondern die «stärkste Armee Europas» Frankreich angreifen?

    Todd: Nein, das glaube ich nicht, zumindest mittelfristig. Deutschland ist dazu nicht in der Lage, wir haben die Atombombe. Die Journalisten und Politiker haben vergessen, dass de Gaulle sie baute, um uns vor den Deutschen zu schützen. Wenn sie sich noch stärker gegen Russland ereifern, könnte das Putin zum Einsatz von taktischen Atomwaffen zwingen. Ich kann nur hoffen, dass die russischen Raketen nicht auf Dassault zielen, sondern die Fabriken von Rheinmetall treffen.

    Mehr Artikel von Jürg Altwegg

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    «Erst nach der Niederlage Amerikas wird es auf der Welt Frieden geben»: Emmanuel Todd über den Angriff der USA auf den Iran

    Der französische Intellektuelle Emmanuel Todd über den Angriff der USA auf den Iran.

    Jürg Altwegg

    Vergangene Woche veröffentlichten wir ein ausführliches Gespräch mit dem französischen Demografen und Bestsellerautor Emmanuel Todd («Anfang eines Weltkriegs», Weltwoche Deutschland Nr. 9/26). Kaum war das Interview erschienen, griffen die USA und Israel den Iran an. Todd war inzwischen nach Tokio gereist, an eine Veranstaltung mit Tech-Unternehmer Peter Thiel, dem Mentor des amerikanischen Vizepräsidenten J. D. Vance. Danach nahm er sich nochmals Zeit, um unsere Fragen zur Eskalation in Nahost zu beantworten.

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    «Industriell haushoch überlegen»: Xi (l.), Chamenei in Teheran, 2016. khamenei.ir


    Weltwoche: Herr Todd, die USA und Israel haben den Iran angegriffen und dessen obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, umgebracht. Nun brennt der Nahe Osten. Wie schätzen Sie die Lage ein?

    Emmanuel Todd: Bei aller Empörung geht es jetzt darum, nicht die Nerven zu verlieren. Man darf diesen Krieg nicht überschätzen. Israel und die Vereinigten Staaten verhalten sich wie terroristische Staaten. Die gezielte Tötung von Staatschefs konfrontiert die Philosophen und die internationale Gemeinschaft mit neuen Fragen. An der Lage der Welt ändert der Krieg nichts: Die USA haben zwei gewaltige Niederlagen gegen ihre zwei mächtigsten Gegner erlitten. Sie haben den Krieg in der Ukraine gegen Russland verloren. Noch schwerer wiegt ihre Niederlage im Wirtschaftskrieg gegen China, den Trump mit seinen Zöllen angezettelt hat. 

    Weltwoche: Der Angriff auf den Iran ist also ein Ablenkungsmanöver?

    Todd: Reines Theater   – so tragisch er für das iranische Volk ist. Im Vergleich zu den USA ist der Iran ein schwaches Land. Es fehlt an Informationen über seine wirkliche Stärke. Vielleicht ist aber auch dieser kleine Gegner zu stark für die USA. Ob die Amerikaner ihr Ziel erreichen werden, ist nicht absehbar. 

    Weltwoche: Ein anderes Regime bleibt unvorstellbar?

    Todd: Der Regimewechsel, mit dem Trump seinen Krieg rechtfertigt, ist eine Lüge. Der Iran ist eine regionale Macht, das Regime ein religiöses, die vorherrschende Ideologie eine nationalistische. Jedes einigermassen stabile Regime in Teheran stellt eine Bedrohung für Amerika dar. Das Ziel der Amerikaner ist nicht eine Demokratie, sondern der Bürgerkrieg. Damit gewinnen sie fünf oder zehn Jahre Zeit. Noch gibt es keine Anzeichen für eine Kapitulation des Irans und den Zusammenbruch des Regimes. 

    Weltwoche: Es hat seit seinen Anfängen -Israel und den USA als kleinem und grossem Satan den Krieg erklärt.

    Todd: Ohne die ständige Bedrohung durch die USA wäre die Entwicklung in Teheran anders verlaufen. Das hat mir ein iranischer Diplomat auf glaubwürdige Art bewusst gemacht. Es gibt im Iran ein demokratisches Potenzial, seine politische Kultur ist pluralistisch. Die Attacken stärkten stets das Regime. Es ging den Amerikanern nie um die Errichtung einer Demokratie.

    Weltwoche: Und jetzt wollen sie den Bürgerkrieg? Wer wird als Sieger aus ihm hervorgehen?

    Todd: Er eröffnet den Chinesen die Möglichkeit, den Iran mit Waffenlieferungen zu unterstützen und die Amerikaner in einen langen Abnützungskrieg, in dem sie sich nicht selbst militärisch engagieren, zu verwickeln. Aus ihm wird China als Sieger hervorgehen. In industrieller Hinsicht ist es den USA haushoch überlegen. Seine Führung denkt rational. 

    Weltwoche: In der Ukraine verliert Amerika gegen den historischen Feind Russland, im Iran gegen die künftige Weltmacht Nummer eins? 

    Todd: Trumps Kalkül ist einigermassen verständlich. Aber er ist ein immenses Risiko eingegangen. Wir leben in einer verrückten Welt. Was Putin und Xi Jinping wollen, kann man verstehen. Die Diktatoren halten sich, um ihre Ziele zu erreichen, an die Vernunft. Im Westen haben wir diese verloren. Das Verhalten der demokratischen Staatschefs ist wirr. Es ist ein tragischer, zutiefst unmoralischer Krieg. Aber auch ein lächerlicher Krieg   – ein Spektakel. Man sollte sich davon nicht allzu sehr beeindrucken lassen. Ich habe im Hotel gerade den Fernseher eingeschaltet, das Fehlen von Informationen ist schon sehr auffällig.

    Weltwoche: Französische Nachrichtensender zeigen Freudenszenen in Teheran.

    Todd: Auf CNN sind sie nicht zu sehen. Man erfährt, dass der Iran an vielen Fronten Angriffe führt. Man muss jetzt dem amerikanischen Illusionstheater standhaft misstrauen und das Wesentliche im Auge behalten. Amerika führt diesen Krieg, um die Schwäche des zerfallenden Imperiums zu kompensieren. Mit der Tötung der Führung eines anderen Landes haben Israel und die USA eine neue Stufe der Grenzüberschreitung erklommen. Die europäischen Staatschefs sollten sich die Frage stellen, was ihnen droht, falls sie sich von Amerika abwenden. Muss man ihr -alignment hinter den Amerikanern so verstehen, dass sie jetzt schon von der CIA bedroht werden? Die Lügen, Angriffe, während man verhandelt   – ich sage es nicht gerne: So betrieb Hitler die Diplomatie. Trump bedient sich der gleichen Methoden. Erst nach der Niederlage Amerikas wird es auf der Welt Frieden geben.

    Jürg Atwegg

    Quelle: Weltwoche - Mit freundlicher Genehmigung übernommen

    https://weltwoche.ch/story/anfang-eines-weltkriegs/



    Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/emmanuel-todd-der-beginn-eines-weltkriegs


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.03.2026

    Die Grenzen der Luftwaffe der USA und Israels

    seniora.org, 5. März 2026, 05.03.2026 Von Larry Johnson - übernommen von //substack.com/@larrycjohnson">Larry C Johnson


    Der Westen, einschließlich Israel, weigert sich, aus der Geschichte zu lernen, was den Einsatz der Luftwaffe zur Herbeiführung eines Regimewechsels angeht. Die Entscheidung Israels und der Vereinigten Staaten, am 28. Februar den Iran anzugreifen und einen Regimewechsel zu erzwingen, ist ein kolossaler Fehlschlag. Die Ermordung von Ayatollah Khamenei, des Verteidigungsministers und des Chefs der IRGC sowie die Tötung von 165 Schülerinnen im Alter von 6 bis 12 Jahren hat stattdessen die iranische Öffentlichkeit dazu gebracht, sich um die Islamische Republik zu scharen, und die Chance zunichte gemacht, dass es zu einer für den Westen akzeptablen Verhandlungslösung für den Krieg kommt. Der Iran weigert sich, sich den USA und Israel zu unterwerfen, und ist fest entschlossen, die USA aus der Persischen Golfregion zu vertreiben und Israel zu vernichten.

    Donald Trump hat auf Drängen seiner zionistischen Anhänger sein Versprechen an seine Wählerschaft gebrochen, keinen unnötigen Krieg zu beginnen, und sich stattdessen für einen Krieg entschieden, der die Offensivfähigkeiten der USA schwächt. Aus Unwissenheit oder Überheblichkeit hat Trump seine Präsidentschaft auf die Überzeugung gesetzt, dass eine Kombination aus Luft- und Seestreitkräften einen Regimewechsel bewirken könnte. Die Geschichte zeigt jedoch, dass Luftstreitkräfte allein noch nie ein entschlossenes Regime gestürzt haben. Betrachten wir sieben Beispiele, bei denen die USA oder Israel versucht haben, einen militärischen Sieg durch Luftangriffe zu erringen, und dabei gescheitert sind

    IRAK 2003:

    Im März 2003 starteten die Vereinigten Staaten eine der intensivsten Luftangriffskampagnen der Geschichte. In den ersten drei Wochen flogen die Flugzeuge der Koalition mehr als 20.000 Einsätze und warfen mehr als 29.000 Munitionen ab. „Shock and Awe” sollte das Regime von Saddam Hussein aus der Luft lähmen, seinen Kampfeswillen brechen und einen inneren Zusammenbruch auslösen. Doch die Luftwaffe allein konnte Saddam nicht stürzen. Der Regimewechsel erforderte eine schnelle Bodeninvasion durch US-amerikanische und britische Streitkräfte, die Bagdad in nur 21 Tagen erreichten. George W. Bushs Rede „Mission Accomplished“ am 1. Mai 2003 an Bord der USS Abraham Lincoln erklärte das Ende der „großen Kampfhandlungen“ im Irak, nur sechs Wochen nach der von den USA angeführten Invasion, die am 20. März 2003 begonnen hatte. Trotz dieser optimistischen Erklärung dauerte der umfassendere Konflikt   – einschließlich Aufständen, sektiererischer Gewalt, Besatzung und Maßnahmen zur Bekämpfung der Aufständischen   – noch mehr als acht Jahre an.

    ISRAEL 2023 bis heute:

    Israel verfügt über eine der modernsten Streitkräfte der Welt: unübertroffene Luftüberlegenheit, präzisionsgelenkte Munition, Echtzeit-Informationen von Drohnen und Satelliten, mehrschichtige Raketenabwehr, Elite-Spezialeinheiten und die bedingungslose Unterstützung der Vereinigten Staaten. Die Hamas hingegen ist eine nichtstaatliche Terrororganisation ohne Luftwaffe, ohne Marine, ohne Panzer und mit einem Pro-Kopf-BIP, das etwa 1/50 des israelischen BIP beträgt. Auf dem Papier sollte der Ausgang eines konventionellen Krieges schnell und endgültig sein. Doch mehr als zwei Jahre nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023, bei dem 1.200 Israelis getötet und 250 Geiseln genommen wurden, ist die Hamas nach wie vor eine funktionierende militärische und politische Kraft im Gazastreifen.

    Afghanistan 2001 bis 2021:

    Die Vereinigten Staaten marschierten im Oktober 2001 in Afghanistan ein, mit vollständiger Luftüberlegenheit, den weltweit fortschrittlichsten Spezialeinheiten, präzisionsgelenkten Waffen, NATO-Verbündeten und einer klaren Anfangsmission: die Zerschlagung von Al-Qaida und die Beseitigung des Taliban-Regimes, das ihr Schutz geboten hatte. Bis Dezember 2001 waren die Taliban von der Macht vertrieben worden. Zwanzig Jahre später, im August 2021, rollten dieselben Taliban in Pick-up-Trucks zurück nach Kabul, als die von den USA unterstützte Regierung innerhalb weniger Tage zusammenbrach.

    Jemen   – Operation Rough Rider März 2025:

    Die Operation Rough Rider   – die Luft- und Seekampagne der USA gegen Ziele der Houthis im Jemen   – begann am 15. März 2025 und endete offiziell am 6. Mai 2025. In 53 Tagen führten die Vereinigten Staaten mehr als 1.000 Angriffe durch, verbrauchten Munition im Wert von über 1 Milliarde US-Dollar, setzten zwei Flugzeugträgerkampfgruppen ein und verloren mehrere MQ-9-Drohnen und andere Ressourcen. Das erklärte Ziel war klar: die Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt im Roten Meer und im Golf von Aden durch die Unterbindung der Angriffe der Houthis auf die Handelsschifffahrt.

    Doch mehr als zehn Monate später, im März 2026, ist das Rote Meer nach wie vor eine Hochrisikozone. Große Reedereien umfahren weiterhin Afrika, die Versicherungsprämien bleiben hoch, und es kommt weiterhin gelegentlich zu Angriffen der Houthis oder glaubwürdigen Drohungen. Die Vereinigten Staaten mit ihrer unübertroffenen Seemacht und Präzisionsschlagkraft haben ihr Kernziel nicht erreicht.

    In diese Liste der Misserfolge sollten wir auch Folgendes aufnehmen:

    Im Kosovo (1999) zwangen 78 Tage NATO-Bombardements Serbien zum Rückzug aus dem Kosovo, aber Slobodan Milošević wurde nicht von der Macht verdrängt; er stürzte später aufgrund interner politischer Querelen.

    In Libyen (2011) trugen sieben Monate NATO-Luftangriffe nur deshalb zum Sturz Gaddafis durch die Rebellen bei, weil die Rebellen-Bodentruppen auf Tripolis vorrückten.

    Nordvietnam hielt jahrelangen Bombardements im Rahmen der Operationen „Rolling Thunder” und „Linebacker” stand, ohne dass es zu einem Regimewechsel kam.

    Mit Ausnahme von Nordvietnam verfügt der Iran über mehr militärische Kapazitäten als alle anderen oben genannten Fälle. Wenn dieser Krieg vorbei ist   – und der Iran noch intakt ist   –, werden die USA wichtige militärische Vorräte aufgebraucht haben, die jahrelang nicht ersetzt werden können, und die wirtschaftliche und militärische Infrastruktur Israels wird zerstört sein. Warum?

    Erstens haben die USA einen Krieg begonnen, ohne über eine industrielle Basis zu verfügen, die die Produktion von Luftabwehr- und Angriffsraketen, die rapide zur Neige gehen, hochfahren könnte. Erschwerend kommt hinzu, dass es an wichtigen Seltenerdmetallen mangelt, die für die Herstellung von Waffen und Kampfflugzeugen benötigt werden... China kontrolliert diese und hat sich geweigert, sie in die USA zu exportieren.

    Zweitens haben die USA und Israel die Fähigkeit des Iran, Tausende von Drohnen sowie ballistischen Raketen und Marschflugkörpern einzusetzen und abzufeuern, falsch eingeschätzt. Hier ist das neueste Video, das die Schäden zeigt, die der Iran in Tel Aviv anrichtet. Obwohl die israelische Zensur fieberhaft daran arbeitet, die Schäden zu verbergen   – und ich garantiere Ihnen, dass ähnliche Treffer Haifa und israelische Militär- und Geheimdienstanlagen in ganz Israel treffen   –, sickert die Wahrheit durch.


    Screenshot_2026_03_08_at_10_57_04_Seniora.org_Die_Grenzen_der_Luftwaffe_der_USA_und_Israels

    Video https://www.youtube.com/watch?v=l0OslyzveaU Dauer 51:11 Min.


    Stas Krapivnik und ich diskutierten über die Militäroperation: https://www.youtube.com/watch?v=l0OslyzveaU

    Danny Davis und ich konzentrierten uns auf die Grenzen der Luftmacht und die Erschöpfung der US-Luftabwehrraketen: https://www.youtube.com/watch?v=T9hyUHkxol4


    Screenshot_2026_03_08_at_10_57_20_Seniora.org_Die_Grenzen_der_Luftwaffe_der_USA_und_Israels

    Video https://www.youtube.com/watch?v=bTwSnOKfIA0 Dauer 22:08 Min.


    Mein schwedischer Freund Hakan Bergmark unterhielt sich kurz über den Stand des Krieges im Nahen Osten: https://www.youtube.com/watch?v=bTwSnOKfIA0

    Quelle: Larry Johnson - Mit freundlicher Genehmigung übernommen - Automatische Übersetzung

    https://larrycjohnson.substack.com/p/the-limits-of-us-and-israeli-air


    Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/die-grenzen-der-luftwaffe-der-usa-und-israels


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.03.2026

    EU-Kommission distanziert sich von Selenskyj – ein bißchen

    lostineu.eu, vom 6. März 2026

    Nach der kaum verhüllten Morddrohung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj gegen den ungarischen Regierungschef Orban geht die EU-Kommission auf Distanz. “Diese Art der Sprache ist inakzeptabel. Es darf keine Drohungen gegen EU-Mitgliedstaaten geben”, sagte ein Sprecher der von der Leyen-Behörde. “Unser Ziel ist, alle dazu zu bringen, sich ein wenig zu beruhigen, die Rhetorik zu mäßigen”, fügte der Sprecher hinzu. Selenskyj hatte damit gedroht, ukrainische Soldaten nach Budapest zu schicken, falls Orban seine Blockade eines für Kiew bestimmten EU-Kredits aufrecht erhält. Für ein Ende der Blockade tritt allerdings auch Brüssel ein. Und für Selenskyjs Weigerung, die Druschba-Pipeline zu reparieren, durch die Öl aus Russland nach Ungarn fließt, hat die EU auch größtes Verständnis…

    Siehe auch Krieg um die Ukraine: Selenskyj droht Orban mit Militäreinsatz

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    6 Comments

    1. Ulla
      7. März 2026 @ 10:49

      @Erneuerung
      100% Zustimmung zu Ihrem
      Kommentar

    Antworten

  • Erneuerung
    7. März 2026 @ 09:23

    Ich distanziere mich von dieser EU, und zwar ganz. Es ist nicht mehr meine EU, sondern eine EU der Massenmörder, alle Verstöße gegen die Charta der UN werden ausdrücklich unterstützt, mit hahnebüchenen Begründungen. Ich kann das nicht mehr als “meinen” Überbau anerkennen, ohne an Gewissensbrüchen zu zerbrechen. Meine Hoffnung richtet sich allein auf ein Ende dieser Bevormundung und Tatsachenverdrehung durch diese EU.

    Antworten

    • Niko
      7. März 2026 @ 10:23

      Dem kann ich nur zustimmen. Ergänzend nennen möchte ich Merz, Wadephul und Co., die ein wenig verschwurbelt, im Endeffekt die gleiche Einstellung haben. Die CDU sollte ehrlicherweise das C und das U aus ihrem Parteinamen streichen, die SPD das S. Für mich wird die uneingeschränkte Einhaltung der internationalen Rechte zum absoluten Wahlprüfstein.
      Mit großem Bedauern nehme ich die halbgare Haltung der Kirchen zu den großen Menschenrechts- und Völkerrechtsbrüchen zur Kenntnis. Auch die ungeheure Wende der Grünen von einer Friedenspartei zu einer kriegsbesoffenen Partei mit Schaum vor dem Mund kann und will ich nicht verstehen. Sind wir schon wieder bereit für die nächste große allumfassende Katastrophe alles in Scherben zu legen?

      Antworten

  • Michael
    7. März 2026 @ 08:34

    … und wieder einmal offenbart Selenskyj seinen wahren Charakter! Er ist durch und durch getrieben von gewalttätiger, krimineller Energie!

    Antworten

  • Guido B.
    7. März 2026 @ 06:56

    Die EU liebt Selenski und hasst Orban. Selenski und die EU sind Komplizen. Sie wollen Orban loswerden. Es wäre natürlich besser, wenn es wie ein Unfall oder eine Wahlniederlage aussieht.

    Antworten

  • KK
    7. März 2026 @ 00:43

    Drohungen darf es nicht geben, Taten aber schon? Oder wie ist das zu verstehen?



  • Info: https://lostineu.eu/eu-kommission-distanziert-sich-von-selenskyj-ein-bisschen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Zwischen Flächenbrand und Weltwirtschaftskrise


    lostineu.eu, vom 6. März 2026

    Mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Iran haben Israel und die USA eine unkontrollierbare Kettenreaktion ausgelöst. Nun droht ein Flächenbrand und eine Weltwirtschaftskrise. In EUropa könnte es besonders schlimm werden – wenn Putin den Gashahn zudreht.

    Was zunächst wie ein gezielter und begrenzter “Enthauptungsschlag” gegen das Mullah-Regime aussah, hat sich in nur einer Woche zu einem Krieg ohne Grenzen ausgeweitet. Auch die Wirtschaft ist betroffen – weit über den Nahen Osten und den Golf hinaus.

    Israel ist mittlerweile im Libanon einmarschiert, die Hauptstadt Beirut wird bombardiert. Die USA haben den Konflikt auf den Irak ausgeweitet, wo sie die Kurden für ihre Zwecke einspannen wollen. Iran wehrt sich mit Gegenschlägen, die die ganze Region treffen.

    “Von Zypern bis Baku – der Flächenbrand ist da”, heißt es bei “telepolis”. Wie der US-Thinktank Atlantic Council analysiert, breitet sich der Konflikt wie ein Lauffeuer aus. Selbst Sri Lanka ist nicht mehr sicher – dort haben die USA ein iranisches Schiff versenkt.

    Es handelt sich offenbar um ein Kriegsverbrechen, denn von dem Schiff ging keine Gefahr aus. Doch anders als im Ukrainekrieg wird es im ehemaligen “Wertewesten” mit einem Achselzucken quittiert – genau wie die Bombardierung von Schulen und Krankenhäusern.

    USA lockern Russland-Sanktionen

    Die iranische Blockade der Straße von Hormus hat die Weltmärkte erschüttert und einen neuen Ölpreisschock provoziert. Katar stoppt Erdgas-Exporte und warnt vor monatelangen Ausfällen.

    Die Lage ist so ernst, daß sich die Trump-Administration gezwungen sah, ihre Sanktionen gegen Russland zu lockern. Indischen Raffinerieunternehmen soll erlaubt werden, für einen begrenzten Zeitraum russisches Öl zu kaufen.

    Sein Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte US-Finanzminister Bessent auf X mit. Im Kreml dürfte man sich die Hände reiben!

    Der Iran-Krieg berge das Risiko einer “weltweiten Wirtschaftskrise”, meint die – umstrittene – US-Expertin S. Navidi. Sie könnte Deutschland in die Rezession stürzen, die Inflation anheizen und den Euro unter Druck bringen.

    Putin könnte sich an der EU rächen

    Doch die EU wiegelt ab. Weder bei der Gas- noch bei der Ölversorgung zeichne sich eine Krise ab, heißt es in Brüssel. Man mache sich keine Sorgen um den Euro, verkündet die Zentralbank in Frankfurt.

    Man darf gespannt sein, wie lange diese optimistischen Prognosen halten. Spätestens, wenn Kremlchef Putin der EU den Öl- und Gashahn zudreht, wird es ernst. Angedroht hat er es schon – für EUropa wäre das der Super-GAU…

    Daß es überhaupt so weit kommen könnte, hat sich die EU selbst zuzuschreiben. Mit ihrem idiotischen Verbot für russische Energieimporte hat sie sich von den USA und von Katar abhängig gemacht.

    Und zu allem Überfluss hat sie den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Iran auch noch gerechtfertigt. Dabei hat die EUropäer niemand gefragt. Kanzler Merz und Frau von der Leyen hätten besser geschwiegen…

    Mehr zu Iran hier

    9 Comments

    1. Helmut Höft
      7. März 2026 @ 09:42

      Rantbemerkung(!)

      Ärgerlich!
      “Alles amazon oder was?” Gibt’s Bücher nur dort? Oder geht’s auch “ein Klick weiter”? https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4/94184-trump-putin-und-die-vereinigten-staaten-von-europa-gebundene-ausgabe/

      Man ärgert sich zu Recht über die “Plattformen” die Gesellschaften ruinieren und Innenstädte atomisieren … und nimmt doch fleißig teil an diesen Umtrieben und befördert sie so! Und dann noch Äcks und WhottsÄpp (geht ja nicht anders, da sind ja alle … ich habe bisher ohne diesen Schoiß überlebt und gedenke das fürderhin zu tun)! Warum ist das so? Herdentrieb? Alles Lemminge oder was! * grrrh *

      Höchst ärgerlich!

      Email an den Buchhändler meines Vertrauens (vor Ort), am nächsten Tag ist das Buch im Briefkasten, Rechnung bezahlen, fertig. Nix Amazon! Never ever!!

    Antworten

  • umbhaki
    6. März 2026 @ 22:36

    Zu meinem großen Erstaunen habe ich heute Abend im deutschen Buntfernsehen einen durchaus kritischen Blick auf das Geschehen in Westasien wahrgenommen:
    Im WDR-Fernsehen („Aktuelle Stunde“) kam Daniel Gerlach zu Wort, ein ausnahmsweise einmal WIRKLICHER Nahost-Experte (nicht so einer aus den üblichen ÖR-Redaktionen, sondern Chefredakteur der Zeitschrift »zenith«).

    Was der so zu der Sachlage mitzuteilen hatte, ist erwähnenswert. Dabei gehört der Mann nicht zu den einschlägigen Immer-alles-besser-gewusst-Habenden. Der hat einfach nur Ahnung.

    Wie gesagt, ich bin bass erstaunt, so etwas im glattgebügelten WDR vorzufinden.

    Wer es hören (und sehen) mag: Ab min 11:49
    https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-stunde/aktuelle-stunde-oder-06-03-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNjE2Y2UwY2EtZmRhYi00OTNmLWFjYjAtODc2ZDRlOGE5MmJi

    Antworten

    • ebo
      6. März 2026 @ 22:49

      Danke für den Hinweis!

      Antworten

    • KK
      7. März 2026 @ 00:41

      Yup… endlich mal Klartext im ÖRR.
      Ob mal wieder Medienwerkstatt im WDR ist, wo Schüler das Programm machen statt der üblichen Redaktionen?

      Antworten

    • hutaekjango
      7. März 2026 @ 08:11

      Wehe, wenn die Cowboys sich im eigenen Lasso – früher als gedacht – verfangen.:-(

      Antworten

  • Reykjavik
    6. März 2026 @ 20:46

    Der größte Witz des 21. Jahrhunderts bisher: der von den EU-Superhirnen stillschweigend unterstützte Iran-Krieg macht “Putin” nun noch reicher, schleudert dafür die EU blitzschnell in eine in der Tat existenziell bedrohliche Energiekrise. Voila… Man sage noch, dass Frauen schlechter performen, als Männer! Die zwei Intelligenzbestien an der Spitze haben die EU schneller runtergerockt, als irgendein Feind der EU es jemals hätte tun können. Bravo…

    Antworten

  • Guido B.
    6. März 2026 @ 18:41

    Hauptsache, das “Reich des Bösen” hat einen Verbündeten weniger (Kallas)!

    Völkerrechtsbrüche? Was solls.
    Massaker an Zivilisten? Wenns der Sache dient …
    Kindermassenmorde? Kollateralschaden.
    Entführung und Liquidierung von Staatsoberhäuptern? Sind dabei.
    Chaos im Nahen Osten? Solange wir an die Ölquellen kommen ..
    Flüchtlingskrise? Wir schaffen das.
    Wiederaufflammen des Terrorismus in Europa? Alles unter Kontrolle.
    Wirtschaftswachstum im Arsch? Für die Armen gibt es Suppen.
    Provokation eines Atomkriegs? Wird schon nicht so schlimm werden.

    Und mitten drin: ein ungeliebter despotischer deutscher Bundeskanzler und eine ungeliebte despotische deutsche EU-Kommissionspräsidentin, die von einer transatlantischen Weltherrschaft träumen.

    Was kann schon schiefgehen?

    Antworten

    • KK
      6. März 2026 @ 22:52

      “Für die Armen gibt es Suppen.”
      Wo? Immer mehr Tafeln haben Aufnahmesperre!

      Antworten

  • KK
    6. März 2026 @ 18:40

    Nun gebt Trump endlich diesen verf***en Friedensnobelpreis… bevor er die ganze Welt in den Orkus schiesst!


  • Info: https://lostineu.eu/angriff-auf-iran-zwischen-flaechenbrand-und-weltwirtschaftskrise/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    USA, Iran und die Europäer: Ruttes schmutzige Geheimnisse


    lostineu.eu, 6. März 2026

    Bisher ist Nato-Generalsekretär Rutte vor allem durch seine Vasallentreue zu US-Präsident Trump aufgefallen. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit schmiert er seinem “Daddy” niederländischen Honig um den Bart. Doch nun hat er sich in Rage geredet und ein paar unbequeme Wahrheiten ausgeplaudert.

    Die Nato sei nicht nur ein Militärbündnis, sondern auch eine “Plattform”, mit deren Hilfe die USA ihre Macht in die Welt projizieren können, sagte Rutte. Damit bestätigt er alle Kritik der Nato, die in der Nato seit jeher ein Instrument des US-Imperialismus sehen!

    In den US-Krieg gegen Iran ist das Atlantische Bündnis zwar (noch) nicht direkt involviert – doch auch hier hat Rutte ein schmutziges Geheimnis verraten: Fast alle europäischen Alliierten täten ihr Möglichstes, um den amerikanischen Angriff zu erleichtern.

    Gemeint sind vermutlich vor allem die Militärbasen, die die Amis freundlicherweise für die Vorbereitung des Krieges nutzen durften. Indirekt sind die EUropäer also doch beteiligt – in erster Linie natürlich Deutschland, das mit Ramstein das Drehkreuz für alle US-Kriege bereitstellt…

    Zuletzt hat auch auch sogar Frankreich einige Basen für die USA geöffnet – dabei will sich Präsident Macron doch angeblich aus dem Krieg der “unverzichtbaren” Nato-Führungsmacht heraushalten…

    Mehr zum Krieg gegen Iran hier

    NATO Secretary Mark Rutte: "The commander in chief, the leader of the free world, President Donald J Trump — I really commend what is happening here." pic.twitter.com/LnXFlOzwgB

    — Aaron Rupar (@atrupar) March 2, 2026


    NATO-Generalsekretär Mark Rutte: „Der Oberbefehlshaber, der Führer der freien Welt, Präsident Donald J. Trump – ich begrüße wirklich, was hier geschieht.“ (übersetzt mit DeepL., unkorrigiert)

    7 Comments

    1. Helmut Höft
      7. März 2026 @ 09:11

      Das muss man sich täglich vor Augen führen: Der Zweck der NATO:
      „to keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hastings_Ismay,_1._Baron_Ismay

    Antworten

    • ebo
      7. März 2026 @ 10:31

      Das galt im Kalten Krieg. Heute muß es heißen: “Keep the Europeans out – under German leadership” 🙂

      Antworten

  • Helmut Höft
    7. März 2026 @ 09:03

    USA? NATO? Beste Freunde? * gääähn *

    Antworten

  • palman
    6. März 2026 @ 17:37

    … und der Khasare und Chabad Leader “3M” (Messiah Menachem Mendel) “Schneerson” (1902-1994) hat in “1994” bereits deklariert: – > NATO is Khazaria in Drag < – also “in Verkleidung” !?! – mehr dazu auf “globalresearch.ca.” von Peter Koenig (Ex-Weltbank / Ex-WHO) unter Titel – > Die unauflösliche Verbindung zwischen den Kriegen im Nahen Osten und der Ukraine < (24-11-24) !?! – Titel / Autor in Suchfelder eingeben – Seite läuft in gut “50” Sprachen … 😉

    Antworten

  • Michael
    6. März 2026 @ 14:27

    Rutte ist nichts anderes als ein Handlanger der Verbrecher in Washington der die Vasallen in Europa verrät indem er suggeriert dass Washington die NATO nicht aufgeben wird solange sie, die Vasallen, sich unterwürfig gebärden! Das gefällt Merz & Co. natürlich!

    Antworten

  • Guido B.
    6. März 2026 @ 14:25

    Sehr gut. Die Katze ist aus dem Sack.
    Putin hatte immer recht.
    Wer die NATO als “Bündnis zur Selbstverteidigung” verkauft, ist ein Lügner. Die europäischen Eliten wollen nicht 5% des nationalen BIP in ihre “Selbstverteidigung” investieren, sondern in die Terrorherrschaft des amerikanischen Imperiums.
    Es geht nicht und ging nie um Selbstverteidigung. Es geht und ging immer um die Hegemonie des US-Imperiums, die unipolare Weltordnung, in der die “Golden Billion” über die restliche Erdbevölkerung herrscht.
    Wer die NATO verteidigt, verteidigt die Ideologie der Herrenrasse und ihrer Gewaltherrschaft.
    Putin hatte immer recht.
    Rohstoffreiche Länder müssen dem Willen der Herrenrasse unterworfen werden. Wenn sie sich wehren, werden sie zerstört. Die Herrenrasse duldet keine Partner auf Augenhöhe. Sie duldet nur korrupte Cheerleader oder stumme Sklaven.
    Putin hatte immer recht.
    Wer den Grundstein für diese rassistische Ideologie gelegt hat, kann jeder in den Epstein-Files nachlesen.

    Antworten

  • jjkoeln
    6. März 2026 @ 14:14

    Die NATO als Werkzeug des US-Imperialismus.
    Vor dem 28.2. wäre man für diese Aussage öffentlich gesteinigt worden.

    Jetzt ist es offizielle Linie.

    Kaum zu glauben wie schnell das geht.


  • Info: https://lostineu.eu/usa-iran-und-die-europaeer-ruttes-schmutzige-geheimnisse/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    07.03.2026

    Nachrichten von Pressenza: Das Spitalsystem wird kollabieren

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 7. März 2026, 7:15 Uhr


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    07.03.2026

    Von Suez nach Teheran: Der Krieg gegen den Iran und das Zerbrechen der Weltordnung

    michelchossudovsky.substack.com, Mar 05, 2026, Michel Chossudovsky

    Militärische Macht, strategische Abhängigkeit und die Legitimitätskrise im internationalen System (Von Laala Bechetoula)

    [Dieser Artikel von Laala Bechetoula wurde zuerst auf Global Research veröffentlicht. Sie können es hier lesen.]

    Ein Krieg, der die Struktur der globalen Macht offenbart

    Empires brechen bei einem plötzlichen Absturz fast nie zusammen. Sie beginnen mit Kriegen, die sie als notwendig präsentieren.

    Der Krieg, der am 28. Februar 2026 von den Vereinigten Staaten und Israel gegen den Iran begonnen wurde, könnte zu jener Kategorie von Ereignissen gehören, die in dem Moment, in dem sie auftreten, nur eine weitere regionale Krise zu sein scheinen - die sich aber rückwärts als Wendepunkte in der Architektur des internationalen Systems offenbart.

    Hinter den Luftangriffen und diplomatischen Kommuniqués steckt eine weitaus größere Frage: die Fähigkeit der heutigen Weltordnung, ihre Kohärenz angesichts der sich beschleunigenden Rivalität zwischen den Großmächten aufrechtzuerhalten.

    Die gezielte Eliminierung des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei folgte einer inzwischen klassischen Militärdoktrin: strategische Enthauptung. Die Logik ist einfach - neutralisieren Sie das Entscheidungszentrum eines Regimes, um den schnellen Zerfall seines gesamten politischen und militärischen Apparats auszulösen.

    Aber diese Annahme setzt bereits bestehende institutionelle Zerbrechlichkeit voraus. Der Iran ist weder ein junger Staat noch ein politisch isoliertes Regime. Es ist in ein tiefes historisches und institutionelles Kontinuum eingebettet, das sein politisches System mit der Fähigkeit ausstattet, Schocks zu absorbieren, die in zeitgenössischen Staaten selten beobachtet werden.

    Die Reaktion des Iran – schnell und multidirektional – verwandelte sofort eine bilaterale Konfrontation in eine große regionale Krise. Diese Flugbahn beleuchtet eine tiefere Realität: Das internationale System bleibt von einer Machthierarchie strukturiert, die von der Achse Washington-Tel Aviv dominiert wird, doch diese Struktur erscheint heute spröder als unmittelbar nach dem Kalten Krieg.

    The Gulf: Sicherheitsarchitektur und strategische Verwundbarkeit

    Seit mehreren Jahrzehnten beruht die Sicherheit der Golfmonarchien auf einer einfachen Gleichung: Energieressourcen im Austausch für den amerikanischen Militärschutz. Dieses Modell wurde durch die Installation von US-Militärstützpunkten in der gesamten Region und die schrittweise Integration der Golfwirtschaften in globale Finanzkreisläufe konsolidiert.

    Die Abraham-Abkommen fügten dieser Architektur eine weitere Dimension hinzu, indem sie die Beziehungen zwischen mehreren arabischen Staaten und Israel normalisierten - implizit darauf abzielten, einen strategischen Block aufzubauen, der in der Lage ist, den iranischen Einfluss einzudämmen.

    Der gegenwärtige Krieg hat die Grenzen dieses Systems aufgedeckt. Amerikanische militärische Infrastruktur, Energieanlagen und Finanzzentren am Golf sind jetzt zu direkten strategischen Zielen geworden.

    Durch markante Installationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Kuwait sendete der Iran ein eindeutiges Signal: Staaten, die die Instrumente der amerikanischen Militärprojektion beherbergen, können in einem regionalen Konflikt keine echte Neutralität mehr beanspruchen. Genau die Infrastrukturen, die den wirtschaftlichen Aufstieg der Region ermöglichten, sind zu Expositionspunkten in einem Kontext offener militärischer Konfrontation geworden.

    Die Straße von Hormus: Geographie als Macht

    Im Mittelpunkt dieser Krise steht ein geographischer Raum, dessen Bedeutung weit über die Region hinausgeht: die Straße von Hormus. Diese schmale Seepassage – kaum 50 Kilometer breit an ihrem am stärksten verengten Punkt und 212 Kilometer lang – bildet den primären Energietransit-Chokepoint der Weltwirtschaft.


    undefiniert

    Die Straße von Hormus. (Öffentliche Domain)


    Im Jahr 2024 überquerten nach Angaben der USA täglich etwa 20 Millionen Barrel Rohöl die Meerenge. Energy Information Administration (EIA) – das entspricht fast 20% des weltweiten Flüssigerdverbrauchs und einem Fünftel des Welthandels mit Flüssiggas. Mehr als 80% dieser Volumen waren für asiatische Märkte bestimmt.[ 1]

    Die Verwundbarkeit dieses Korridors wird durch die nahezu fehlenden praktikablen Alternativen verstärkt. Die Umgehungspipelines Saudi-Arabiens und Emirate haben eine maximale Gesamtkapazität von etwa 2,6 Millionen Barrel pro Tag – ein Bruchteil des normalen Durchsatzes. Im Falle einer vollständigen Blockade würde der Nettoverlust an den globalen Märkten laut Analysten von Rystad Energy im Bereich von 8 bis 10 Millionen Barrel pro Tag liegen.

    Seit Jahrzehnten behandelt die iranische strategische Doktrin die Meerenge als Instrument der asymmetrischen Abschreckung. Die Logik ist krass: Wenn die nationale Sicherheit des Iran direkt bedroht ist, wird die Unterbrechung des Seeverkehrs zu einer legitimen strategischen Option. Am 28. Februar 2026 sendete das Korps der Islamischen Revolutionsgarden Radiowarnungen, die Schiffe daran hinderten, die Meerenge zu passieren. Der Tankerverkehr sank um 40 bis 50 Prozent. Die beiden größten Reedereien der Welt, Maersk und MSC, stellten den Betrieb in der Zone ein. Die Rohölpreise stiegen bei der Marktöffnung um mehr als 13 Prozent.

    In einem von ununterbrochenen Energieflüssen abhängigen Wirtschaftssystem erhält die Geographie somit einen strategischen Wert, der mit dem konventionellen militärischen Fähigkeiten vergleichbar ist. Ehemalige USA Außenminister Cyrus Vance beschrieb die Meerenge einmal als "die juguläre Ader des Westens" - eine Charakterisierung, die noch nie so treffend war.

    Historische Präzedenzfälle

    Systemische Krisen in der internationalen Ordnung finden oft aufschlussreiche historische Parallelen.

    Die Suez-Krise von 1956 ist ein solcher Präzedenzfall. Der französisch-britische Versuch, den Kanal nach seiner Verstaatlichung durch Gamal Abdel Nasser zurückzuerobern, endete mit einem demütigenden Rückzug unter internationalem Druck – sowohl aus Washington als auch aus Moskau – und markierte symbolisch das Ende des europäischen imperialen Einflusses und die Entstehung einer bipolaren Weltordnung. Was wie eine kontrollierte Militäroperation aussah, enthüllte schließlich die Grenzen einer Macht, die sich immer noch für souverän hielt.

    Der Vietnamkrieg veranschaulichte ein vergleichbares Phänomen in einer anderen Form. Trotz überwältigender militärischer Überlegenheit - über 500.000 Soldaten, die auf seinem Höhepunkt stationiert waren, und erstaunliche Kriegsausgaben - konnten die Vereinigten Staaten keine dauerhafte politische Lösung durchsetzen. Der Bericht des Kirchenausschusses (1975) enthüllte anschließend das volle Ausmaß verdeckter Operationen, die parallel durchgeführt wurden, und enthüllte eine Entscheidungsarchitektur, die außerhalb der offiziellen demokratischen Rahmenbedingungen gut funktionierte.

    Der Irak-Krieg von 2003 bietet einen dritten und jüngeren Präzedenzfall. Fabrizierte Geheimdienstinformationen, die vor dem UN-Sicherheitsrat vorgelegt wurden, lieferten den rechtlichen Vorwand für eine Intervention, deren Folgen - die Destabilisierung des gesamten Nahen Ostens, der Aufstieg des IS, die Verfestigung des iranischen Einflusses im Irak - das genaue Gegenteil seiner erklärten Ziele waren.

    Diese Präzedenzfälle bekräftigen eine strategische Konstante: Die militärische Überlegenheit garantiert nicht die politische Stabilität einer internationalen Ordnung, und jeder Krieg, der als notwendig dargestellt wird, trägt den Samen einer neuen Neuausrichtung in sich.

    Europa: Wirtschaftskraft, Strategische Abhängigkeit

    Die Position der Europäischen Union in der aktuellen Krise zeigt ein auffälliges geopolitisches Paradoxon. Europa ist einer der wichtigsten Wirtschaftspole der Welt. Doch seine Fähigkeit zu autonomem strategischen Handeln bleibt tiefgreifend eingeschränkt.

    Die militärischen Entscheidungen, die zu den Schlägen gegen den Iran geführt haben, wurden ohne echte europäische Konsultation getroffen. Die europäischen Hauptstädte stehen nun vor einem Konflikt, dessen Ursprünge sie nicht geprägt haben, deren wirtschaftliche Folgen sie aber direkt tragen werden – beginnend mit dem Energiepreisschock und der Unterbrechung der Lieferketten.

    Diese Situation gibt einer Beobachtung des algerischen Diplomaten und Intellektuellen Ahmed Taleb El Ibrahimi eine konkrete Bedeutung:

    "Politische Unabhängigkeit existiert nur dann wirklich, wenn sie auf strategischer Unabhängigkeit beruht."

    Im europäischen Fall existiert ersterer formell. Letzteres bleibt unvollständig. Und genau diese Unvollständigkeit verwandelt Europa in einen aktiven Umständler einer Krise, die es weder antizipiert noch orientiert - verbunden an seinen Verbündeten durch militärische Architektur (NATO), finanzielle Abhängigkeit (das Dollarsystem) und technologische Unterordnung, aber formal souverän.

    Netzwerke des Einflusses und der Opazität der Macht

    Das Verständnis der Dynamik des Kriegsschaffens erfordert die Konfrontation mit einer Realität, die von der klassischen geopolitischen Analyse oft unterschätzt wird: der Existenz von Einflussnetzwerken, die am Rande der offiziellen Institutionen arbeiten und die strategische Auswahl der Großmächte auf eine für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbare Weise prägen.

    Der Jeffrey-Epstein-Skandal brachte die Existenz informeller Netzwerke ans Licht, die hochrangige politische Persönlichkeiten, Wirtschaftsführer und Akteure der Geheimdienste in mehreren Ländern verbinden. Die Bedeutung dieser Affäre geht weit über ihre kriminelle Dimension hinaus. Es zeigt eine Art von Macht – begründet auf Kompromissen, privilegierten Zugang und diskreter Gegenseitigkeit –, die jedem Rahmen demokratischer Aufsicht entgeht. Die teilweise Offenlegung von Namen, die mit diesem Netzwerk verbunden sind, vor US-Gerichten im Jahr 2024 veranschaulichte die Dichte der Verbindungen zwischen politischen, finanziellen und medialen Sphären in westlichen Demokratien.

    Das ist kein isoliertes Phänomen. Die von WikiLeaks veröffentlichten diplomatischen Depeschen zeigten mit dokumentarischer Präzision, dass viele internationale Entscheidungen - einschließlich Entscheidungen, um in den Krieg zu ziehen - in für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbaren Rahmen getroffen werden, manchmal in direktem Widerspruch zu den später vorgebrachten offiziellen Rechtfertigungen.

    Diese Netze bestimmen die Außenpolitik nicht mechanisch. Sie bilden jedoch ein informelles Machtsubstrat, dessen Anerkennung für jede ernsthafte Analyse der internationalen Entscheidungsfindung unerlässlich ist. Diese Dimension zu ignorieren bedeutet, sich dazu zu verurteilen, Kriege nur durch ihre offiziellen Vorwände zu erklären.

    Zivilisationen und Legitimation

    Der algerische Denker Malek Bennabi schlug einen analytischen Rahmen von besonderer Relevanz für das Verständnis dieser historischen Transformationen vor. In seinen Arbeiten über zivilisatorische Zyklen - insbesondere das Problem der Ideen in der muslimischen Welt (1970) - argumentierte er, dass die materielle Macht einer Zivilisation ihre Haltbarkeit nicht garantiert, wenn sie die intellektuelle und moralische Kohärenz verliert, die sie aufrechterhält.

    Diese Beobachtung hat eine offensichtliche zeitgenössische Relevanz. Eine internationale Ordnung kann gewaltige Machtinstrumente – militärische Arsenale, finanzielle Dominanz, medialer Einfluss – bewahren und gleichzeitig die fortschreitende Erosion ihrer politischen Legitimität in den Augen von Bevölkerungsgruppen erleben, die sich in ihr nicht mehr wiedererkennen.

    Genau das nannte Bennabi den Moment, in dem eine Zivilisation, die ihre moralischen Ressourcen erschöpft hat, weiterhin aus Trägheit statt aus Überzeugung handelt. Macht ohne Legitimität ist keine Ordnung mehr. Es ist eine Besetzung.

    Fazit: Das Fracking der Weltordnung

    Die großen Transformationen der internationalen Geschichte erscheinen selten als solche in dem Moment, in dem sie sich entfalten. Sie haben meistens die Form einer Abfolge von Ereignissen, die, einzeln betrachtet, indizienisch erscheinen. Erst danach, wenn sich die Gleichgewichte verschoben haben, bezeichnen wir rückblickend den Moment, in dem sich alles zu verändern begann.

    Der Krieg gegen den Iran könnte ein solcher Moment sein. Es zeigt ein internationales System, in dem die amerikanische Militärmacht weiterhin zentral ist, in dem aber die politischen, wirtschaftlichen und strategischen Gleichgewichte zunehmend umstritten werden - von staatlichen Akteuren wie Iran, Russland und China, aber auch von Öffentlichkeiten, die zunehmend gegen die Autorität einer Ordnung resistent sind, deren Widersprüche sie mit wachsender Klarheit wahrnehmen.

    Der hier fragliche Bruch ist nicht nur militärisch. Es ist ein Bruch der Legitimität. Ein System, das Kriege als Notwendigkeiten darstellt, während es undurchsichtige Machtnetze schützt; das für einige das Völkerrecht aufruft und es für andere ignoriert; das die Freiheit der Schifffahrt verkündet und gleichzeitig die Kontrolle über Engpässe konzentriert - ein solches System erzeugt durch seine eigene Logik die Bedingungen seiner Anfechtung.

    In der heutigen internationalen Ordnung ist die Regel nicht das Gesetz – sie ist die Macht, die entscheidet, wann das Gesetz gilt.

    Die Frage ist vielleicht nicht mehr, wer den aktuellen Krieg gewinnen wird. Die Frage ist, ob das internationale System, das es ermöglicht hat, die Welt überleben kann, zu der es selbst beigetragen hat. Und ob die Zivilisationen, die lange ihre Regeln ertragen haben, diesmal die intellektuelle Kohärenz und den politischen Willen haben werden, etwas anderes vorzuschlagen.

    ***

    Laala Bechetoula ist eine algerische Journalistin und Schriftstellerin, Autorin von „The Book of Gaza Hashem: A Testament Written in Olive Wood and Ash“.

    Notizen

    1. USA Energy Information Administration (EUA), „Strait of Hormuz“, Daten 2024; Internationale Energieagentur (IEA), World Energy Outlook, 2024.

    2. Rystad Energy, Analyse zitiert von Franceinfo, 1. März 2026.

    3. Marine Traffic, Echtzeit-Tracking-Daten, 28. Februar – 2. März 2026.

    4. Malek Bennabi, Das Problem der Ideen in der muslimischen Welt (Le Problème des idées dans le monde musulman), Algier, 1970.

    5. Ahmed Taleb El Ibrahimi, diplomatische Schriften und Reden, algerische Archive.

    6. Kirchenausschuss (USA Senatsauswahlausschuss zur Untersuchung von Regierungsoperationen in Bezug auf Geheimdienstaktivitäten), Abschlussbericht, 1975.


    Info: https://michelchossudovsky.substack.com/p/suez-tehran-war-against-iran-fracturing-world-order?utm_source=post-email-title&publication_id=1910355&post_id=190009753&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=true&r=1dktad&triedRedirect=true&utm_medium=email


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.03.2026

    Podcast: Angriff auf den Iran - Ein gerechter Krieg? | Lanz + Precht, Folge 235

    Screenshot_2026_03_07_at_05_20_10_Podcast_Angriff_auf_den_Iran_Ein_gerechter_Krieg_Lanz_Precht_Folge_235_YouTube

    Screenshot_2026_03_07_at_06_28_43_Podcast_Angriff_auf_den_Iran_Ein_gerechter_Krieg_Lanz_Precht_Folge_235_YouTube

    ZDFheute Nachrichten, ZDF ist Teil des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

    Wikipedia


    youtube.com, vom 06.03.2026 Lanz und Precht - der Podcast

    Die USA und Israel greifen seit Samstag den Iran an. Donald Trump und Benjamin Netanjahu geben den Befehl zu einem "Enthauptungsschlag". Wenige Stunden später ist Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, tot. Seitdem eskaliert der Konflikt: Das iranische Regime schlägt zurück – mit Angriffen auf Israel, auf US-Stützpunkte am Golf und auf Ziele in den Golfstaaten. "Wo bleibt der Aufschrei?", fragt Markus Lanz zu Beginn dieser Folge und erinnert an die über hundert toten Mädchen in einer iranischen Schule. Richard David Precht fragt sich, warum Trump diesen Krieg begonnen hat. Das Schicksal der Menschen im Iran, die vom Mullah-Regime unterdrückt werden, habe Trump "keine einzige schlaflose Nacht bereitet". Geht es ihm also um innenpolitische Motive? Will er von den Epstein-Files ablenken? Oder um eine größere Strategie, die auf China zielt? Für Precht ist der Angriff ein Völkerrechtsbruch – umso irritierter reagiert er auf die Haltung von Kanzler Friedrich Merz. Lanz dagegen stellt die provokante Frage: "Wie soll man sonst dieses Regime loswerden?" Und vor allem: Wie sollte Deutschland sich jetzt positionieren? ----- Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf https://www.zdfheute.de #lanz #precht #podcast


    Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=4vKXTQT49U4 Dauer 56:24 Min.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.03.2026

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    07.03.2026

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    07.03.2026

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    07.03.2026

    Chuzpe als Lifestyle – NATO bereitet nach Iran-Überfall Ausrufung des Artikel 5 vor

    freedert.online, vom 6 Mär. 2026 18:49 Uhr, 

    Ob Trump und Netanjahu für ihren Überfall gegen Iran den "Friedens"-Nobelpreis erhalten, wie Israels Generalkonsul in New York fordert, oder nicht – eines ist sicher: Sie alle und nicht zuletzt auch die NATO-Führung werden jetzt als das urtypische Beispiel für Chuzpe angeführt werden und in dieser Funktion die Geschichte vom Elternmörder vor Gericht ersetzen. Und den Nobelpreis in Philologie haben sie sich damit doch auf jeden Fall verdient, oder?


    Chuzpe als Lifestyle – NATO bereitet nach Iran-Überfall Ausrufung des Artikel 5 vor© Newsmax


    Mark Rutte: "NATO ist eine Plattform für die USA zur Machtprojektion in die Welt." (Standbild aus Videomaterial)


    Zum Staunen der Weltöffentlichkeit hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte dem Begriff "Chuzpe" eine vollkommen neue, bisher schlicht undenkbare Dimension der Bedeutungstiefe verliehen.


    Trump zerstört Iran – Da will Merz wenigstens das Völkerrecht zerstören





    Meinung

    Trump zerstört Iran – Da will Merz wenigstens das Völkerrecht zerstören





    Zur Erinnerung: "Chuzpe" ist aus dem Hebräischen wörtlich unter anderem als "Unverschämtheit", "Frechheit" oder auch "Dreistigkeit" zu übersetzen. Doch die Bedeutung ist in Wirklichkeit viel umfassender: Das Wort bezeichnet eine besondere Art von Dreistigkeit – nämlich in ihrer schieren Flegelei und Schamlosigkeit jede Messskala sprengend und jenseits jeder Entschuldbarkeit liegend, so weit jenseits von Gut und Böse, dass sie das Gegenüber mitunter sogar völlig zu entwaffnen vermag.

    (Ein gängiges Beispiel, das oft als definitiv für Chuzpe angeführt wird und auch hier bestens als Vergleich passt, ist das eines jungen Mannes, der wegen Mordes an seinen eigenen Eltern vor Gericht landet und dort um Gnade bittet – mit der Begründung, ein Waisenkind zu sein. – Anm. d. Red.)

    Also: Rutte erklärte scheinheilig fast unmittelbar nach dem US-amerikanisch-israelischen Überfall auf Iran, bei dem fast 50 hochrangige iranische Beamte und Militärangehörige sowie über 1.000 Zivilisten getötet wurden:

    "Die NATO bereitet gegen Iran die Aktivierung ihrer Klausel zur kollektiven Verteidigung vor."

    Und das, während Teheran unter ununterbrochenen Flächenbombardements brennt und Pentagon-Chef Hegseth prahlerisch verkündet:

    "B-2-, B-52- und B-1-Bomber, Predator-Drohnen, Kampfjets beherrschen den Himmel und wählen sich ihre Ziele aus – Tod und Zerstörung hageln dort von morgens bis abends vom Himmel. Wir sind entschlossen."

    Und ausgerechnet jetzt sei es Rutte zufolge an der Zeit, dass die NATO beginnt, sich selbst zu verteidigen …, jawoll, gegen Iran. So, wie Artikel 5 des Nordatlantik-Vertrages dies vorschreibt:


    Iran-Krieg: Dies könnte sich als Amerikas Achillesferse erweisen





    Analyse

    Iran-Krieg: Dies könnte sich als Amerikas Achillesferse erweisen





    "Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird;

    sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten."

    Man stelle sich nur die Perspektiven vor, die sich der NATO mit einem Ansatz, wie Rutte ihn an den Tag legt, eröffnen! Man startet Raketen- und Bombenangriffe gegen souveräne Staaten – und sobald Letztere zurückschlagen (oder auch nicht), stürzt man sich mit der ganzen Meute auf sie und haut sie dann in "sweet harmony", oh, pardon, in "kollektiver Selbstverteidigung" kurz und klein.

    Voilà! Die gelbe Ziegelsteinstraße zur Weltherrschaft!

    Natürlich muss man sich dafür anschließend auch belohnen. Und so hat denn der israelische Generalkonsul in New York, Ofir Akunis, vorgeschlagen, Trump und Netanjahu den Friedensnobelpreis für den Krieg gegen Iran zu verleihen. Kein Scherz.

    Da bietet es sich glatt an, einen neuen internationalen Feiertag einzuführen – den Tag der Heuchelei und den Todestag des Völkerrechts.

    Übersetzt aus dem Russischen.

    Sergei "Zergulio" Koljasnikow betreibt seit dem Jahr 2007 einen Blog auf "livejournal" und seit September 2021 einen Telegram-Kanal mit mehr als 200.000 Abonnenten zu politischen Themen mit klar patriotischer Linie, auf dem er ausgewählte Nachrichten veröffentlicht und Sammel- und Wohltätigkeitskampagnen führt. Inhalte aus beiden Blogs werden regelmäßig von russischen Medien zitiert. Seit Mai 2017 hat Koljasnikow eine Kolumne bei "RIA Nowosti". Er arbeitete als Buchhalter, Programmierer, Geschäftsleiter im Antiquitäten- und Militariahandel und ist heute Unternehmer im Bereich Lüftungsinstallation.

    Diesen Beitrag verfasste er exklusiv für RT

    Mehr zum ThemaUS-Mordlust macht Schule: Merz ist begeistert


    Screenshot_2026_03_08_at_11_56_01_Chuzpe_als_Lifestyle_NATO_bereitet_nach_Iran_berfall_Ausrufung_des_Artikel_5_vor_RT_DE

    Video https://rumble.com/v76nsss-rutte-die-nato-ist-eine-plattform-fr-die-usa-um-ihre-macht-auf-der-weltbhne.html Dauer 00:57 Min.


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    Info: https://freedert.online/meinung/272347-chuzpe-als-lifestyle-nato-bereitet-aktivierung-artikel-5-iran/


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    07.03.2026

    Iran: Militärstrategie / Widerstandsfähigkeit

    aus e-mail von Dorisd Pumphrey, 7. März 2026, 14:00 Uhr


    Marandi: "Iran wird die USA bestrafen –
    und wir sind gerade dabei, das zu tun"

    In einem aktuellen Interview mit dem britischen Sender "Channel 4 News" erteilte der iranische Amerikanist und Hochschullehrer Seyed Mohammad Marandi jeglichen Verhandlungen mit Donald Trump eine scharfe Absage. 
    Er betonte die Unbeugsamkeit seines Landes und kündigt Vergeltung für das Vorgehen der USA an, das er als völkerrechtswidrig und als "Gesetz des Dschungels" bezeichnet. 
    Mit dem Hinweis, dass Iran nicht mit Staaten wie Irak oder Libyen vergleichbar sei, warnt er Washington eindringlich davor, sich mit dem falschen Land angelegt zu haben.
    Siehe kurzes Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Marandi---Iran-wird-die-USA-bestrafen-%E2%80%93-und-wir-sind-gerade-dabei,-das-zu-tun-:0


    Seyed M. Marandi: 
    Irans Militärstrategie & Amerikas Fehleinschätzungen

    Seyed Mohammad Marandi ist Professor an der Universität Teheran und ehemaliger Berater des iranischen Atomverhandlungsteams. Prof. Marandi erläutert die Ziele und Strategien Irans im Krieg und erklärt, wie und warum sich die USA verkalkuliert haben.
    Siehe im Video (Deutsch): https://www.youtube.com/watch?v=Wno8rDWmR1U


    Pepe Escobar: Irans geheime Strategie – 
    Tod durch tausend Schnitte

    Im Interview vom 6. März 2026 diskutiert der renommierte Geopolitik-Analyst Pepe Escobar mit Nema Parvani die eskalierende Krise im Nahen Osten. Escobar, der aus Südostasien zugeschaltet ist, beleuchtet Irans raffinierte Strategie im Konflikt mit den USA und Israel. Das Gespräch, das auf Escobars jüngster Kolumne basiert, analysiert die geopolitischen Implikationen eines Krieges, der die Region und die Weltwirtschaft erschüttert.
    Zum Video in Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=YAvEpfOLfew


    US-Oberst Lawrence Wilkerson:
    "Iraner sind äußerst widerstandsfähig und werden uns üble Kopfschmerzen bereiten"

    Am Donnerstag hat der norwegische Politologe Glenn Diesen ein Interview mit dem pensionierten US-Oberst Lawrence Wilkerson veröffentlicht. Darin erläuterte Wilkerson, der einen Großteil seiner 31 Jahre beim US-Militär in der Militärplanung arbeitete, dass die derzeitige US-Führung – mit Donald Trump, Pete Hegseth und Marco Rubio an der Spitze – keineswegs "die Natur des Konflikts versteht, auf den sie sich mit Iran eingelassen hat."
    Des Weiteren legt der ehemalige Stabschef unter US-Außenminister Colin Powell (2002–2005) eine Chronik der Ereignisse aus den Golfkriegen vor, um besonders anhand des Ersten Golfkriegs zu dem Schluss zu kommen, dass es "die Natur des persischen Volkes ist, bis zum Äußersten widerstandsfähig zu sein."
    "Wir nehmen es mit einem Volk auf, das 3.000 Jahre alt ist, 90 Millionen Menschen stark [...] und das viele Probleme hat, sich aber selbst in sein Verderben stürzen wird, um uns wirklich schlimme Kopfschmerzen zu bereiten", so Wilkerson.
    Siehe im Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Ex-Milit%C3%A4rplaner---Iraner-sind-%C3%A4u%C3%9Ferst-widerstandsf%C3%A4hig-und-werden-uns-%C3%BCble-Kopfschmerzen-bereiten-:1
    Hier zum vollständigen Interview mit Lawrence Wilkerson in Deutsch:
    https://www.youtube.com/watch?v=DEs2ULJiTcY





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    07.03.2026

    Krieg gegen Iran : Ausgewählte Nachrichten

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. März 2026, 14:00 Uhr


    RTDE-Liveticker-Krieg-gegen-Iran 6./7.3.2026

    Irans UN-Botschafter Amir-Saeid Iravani: Mindestens 1.332 iranische Zivilisten getötet

    Der iranische UN-Botschafter Amir-Saeid Iravani erklärte am Freitag in New York vor Pressevertretern, dass laut Teheran "bislang mindestens 1.332 iranische Zivilisten im Konflikt mit Israel und den USA ums Leben gekommen" sind. Zudem seien "Tausende weitere verletzt worden".

    Vor Journalisten bei den Vereinten Nationen in New York führte Iravani weiter aus, dass die USA und Israel in ihrem militärischen Agieren bewusst zivile Infrastruktur angegriffen hätten, wohingegen Iran "militärische Ziele und keine Zivilisten ins Visier genommen" habe, so der Botschafter.

    Iravani argumentierte weiter: "Die Vereinigten Staaten und Israel zeigen, dass sie keine rote Linie in ihren Verbrechen erkennen. Dicht besiedelte Wohnungsgebiete und kritische zivile Infrastruktur werden unabhängig attackiert. Diese Tatsachen stellen Verbrechen gegen die Menschheit dar."

    Der Botschafter forderte die UN‑Mitgliedstaaten daher auf, "entschlossen, klar und unverzüglich" zu handeln, um den gemeinsamen Krieg der USA und Israels gegen sein Land zu beenden. "Heute ist es Iran", der angegriffen wird, warnte er, "aber morgen könnte es jedes andere Mitgliedsland sein".
    Abschließend erklärte er:"Unsere alte und stolze Zivilisation bezeugt, dass Iran seit jeher eine friedliche, friedliebende Nation ist, die sich für Koexistenz, Würde und Respekt unter den Nationen einsetzt."


    Iran: Binnen einer Woche 6.668 US-amerikanische und israelische Angriffe auf zivile Einrichtungen 

    Seit Beginn des Krieges am 28. Februar wurden laut Statistiken der Hilfsorganisation Iranischer Roter Halbmond (IRCS) "mindestens 6.668 zivile Einrichtungen Ziel von US-amerikanisch-israelischen Angriffen". Diese Angaben veröffentlichte die Nachrichtenagentur Fars.

    Laut den Ermittlungen und der IRCS-Statistik geht aus den Daten hervor, dass folgende zivile Einrichtungen attackiert und zerstört wurden:
    ● 5.535 Wohngebäude
    ● 1.041 Gewerbegebäude
    ● 14 medizinische Zentren
    ● 65 Schulen
    ● 13 Zentren, die der Gesellschaft Iranischer Roter Halbmond angehören
    Laut IRCS-Angaben wurden bei den Angriffen "auch mehrere Rettungs- und Hilfsfahrzeuge beschädigt und mehrere Mitarbeiter des Roten Halbmonds bei Rettungseinsätzen verletzt", wie Al Jazeera berichtet.


    Bericht: Russland liefert Iran Geheimdienstdaten zur Bekämpfung von US-Truppen im Nahen Osten

    Russland liefert Iran Informationen zur Zielerfassung, um amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten anzugreifen – der erste Hinweis darauf, dass ein weiterer wichtiger Gegner der USA nun – wenn auch indirekt – an dem Krieg beteiligt ist, behaupteten drei mit den Geheimdienstinformationen vertraute Personen.
    Dieser Schritt zeige, dass der sich schnell ausweitende Konflikt nun einen der wichtigsten nuklear bewaffneten Konkurrenten der USA mit hochentwickelten Geheimdienstfähigkeiten einbezieht, hieß es in der Washington Post.

    Seit Beginn des Krieges am Samstag habe Russland Iran die Standorte von US-Militäreinrichtungen, darunter Kriegsschiffe und Flugzeuge, übermittelt, erklärten die drei Informanten, die aufgrund der Sensibilität der Angelegenheit anonym bleiben wollten.

    Die russische Botschaft in Washington reagierte nicht auf eine Anfrage um Stellungnahme. Moskau hatte zwar ein Ende des Krieges gefordert und ihn als einen "unprovozierten Akt bewaffneter Aggression" bezeichnet. 
    Auf die Frage in dieser Woche, welche Botschaft er an Russland und China habe – die zu den mächtigsten Unterstützern Irans gehören – sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, dass er keine habe und dass "sie hier nicht wirklich eine Rolle spielen".

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    Irans Botschafter zum Angriff auf Aserbaidschan: Operation unter falscher Flagge

    Laut Berichten aus Aserbaidschan wurde am Donnerstag die Region Nachitschewan mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des aserbaidschanischen Außenministeriums kamen die Drohnen aus Richtung Iran. Nach dem Vorfall berief der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew eine Sitzung des Sicherheitsrates ein, auf der er den Terroranschlag scharf verurteilte und die Armee in volle Kampfbereitschaft versetzte.

    Die iranische Seite weist jedoch die Vorwürfe Aserbaidschans zurück. So erklärte der iranische Botschafter in Moskau unter Berufung auf das Verteidigungsministerium seines Landes, dass Iran nicht an dem Drohnenangriff beteiligt gewesen sei. Darüber hinaus bezeichnete der Botschafter diesen Vorfall als einen Versuch Israels, eine Operation unter falscher Flagge durchzuführen. "Dies ist psychologische Kriegsführung. Sie versuchen, ihre Interessen über ihre Medien durchzusetzen", erklärte Kasem Jalali gegenüber Journalisten.
    Siehe Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Irans-Botschafter-zum-Angriff-auf-Aserbaidschan--Operation-unter-falscher-Flagge:8


    Wenn ein versenktes Schiff „Stiller Tod“ genannt wird
    Am Mittwoch hat ein Unterseeboot der US-Marine die iranische Fregatte IRIS Dena vor der Küste Sri Lankas torpediert und versenkt. Am gleichen Tag zeigte US-Kriegsminister Pete Hegseth auf einer Pressekonferenz ein Video des Angriffs und kommentierte dies nebenbei mit den Worten „quiet death“ – „Stiller Tod“. Wie kann es still sein, wenn ein Schiff explodiert und danach mindestens 87 iranische Seeleute sterben? Der Versuch einer Einordnung von Moritz Müller.
    Hier weiterlesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=147336

    RTDE 7.3.2026

    Sri Lanka nimmt das zweite iranische Schiff nach Rettung der Besatzung in Obhut

    Präsident Anura Kumara Dissanayake sagte, die Inselnation sei im US-israelischen Krieg gegen Teheran neutral, aber die Menschlichkeit müsse obsiegen. Sri Lanka hatte auch die Matrosen gerettet, die den US-Angriff auf das erste Schiff überlebt hatten.

    Offizielle Vertreter Sri Lankas haben mitgeteilt, dass das Land ein zweites Schiff der iranischen Marine in Obhut genommen und seine 208 Besatzungsmitglieder gerettet habe, nachdem die USA am Vortag ein anderes iranisches Schiff vor der Küste des Inselstaats angegriffen und versenkt hatten, wobei mindestens 87 Seeleute ums Leben kamen.
    Die Marine von Sri Lanka half, die Seeleute des zweiten Schiffes, der IRIS Buschehr, zu evakuieren, die wegen Maschinenproblemen um Einfahrt in den Hafen gebeten hatte, sagte Präsident Anura Kumara Dissanayake am Donnerstag gegenüber Pressevertretern.

    Wie die versenkte IRIS Dena, hatte auch die IRIS Buschehr am Marinemanöver teilgenommen, zu dem Indien im Februar eingeladen hatte. Dissanayake sagte, die Marine Sri Lankas habe nach Gesprächen mit den relevanten Behörden, diplomatischen Missionen und dem Kapitän des Schiffes beschlossen, die IRIS Buschehr formal zu übernehmen.

    Dissanayake sicherte zu, dass Colombo, während es im aktuellen Nahost-Konflikt neutral ist, der durch die US-israelischen Angriffe gegen Iran ausgelöst wurde, es keiner Nation im Konflikt erlauben werde, sein Gebiet zu nutzen. 
    "Als Nation und als Staat stellen wir die Menschlichkeit über alles andere, während wir unsere Neutralität wahren", sagte der Präsident. "Wir werden nie zögern, die Menschlichkeit zu schützen. Wenn es Handlungen gibt, die zur Rettung von Menschenleben erforderlich sind, werden wir unter keinen Umständen zögern, sie zu unternehmen."

    Die IRIS Dena war von einem U-Boot der US-Marine vor der Küste Sri Lankas durch einen von einem US-U-Boot abgeschossenen Torpedo versenkt worden. Das Schiff befand sich auf der Heimfahrt von einer offiziellen Einladung des indischen Staates; Voraussetzung zur Teilnahme an dem Manöver war, dass sich keine Bewaffnung an Bord befindet. Eine Bedingung, die den USA bekannt war, da die US-Marine ihre eigene Teilnahme erst in letzter Sekunde zurückgezogen hatte.

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte den Angriff öffentlich gutgeheißen. Seitens der Besatzung des U-Boots gab es keinerlei Bemühungen, Überlebende der Dena zu retten. Die indische Regierung wird im Land scharf kritisiert, weil sie gegen den US-Angriff nicht protestiert hat.

    Teheran hatte Washington gewarnt, es werde den Torpedoangriff auf die IRIS Dena im Indischen Ozean "bitter bereuen", und der iranische Außenminister Abbas Aragtschi wies in einem Interview mit NBC darauf hin, dass ein Angriff auf ein unbewaffnetes Schiff ein Kriegsverbrechen darstelle.

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    07.03.2026

    Russlands Sondergesandter Dmitrijew: EU steuert auf kompletten Energiekollaps zu  

    freedert.online, vom 6 Mär. 2026 20:24 Uhr

    Mit dem Ausstieg aus russischen Öl-und Gasimporten hat sich Brüssel selbst ins Knie geschossen, meint der russische Sonderbeauftragte Kirill Dmitrijew. Die EU stehe am Rande des Zusammenbruchs in der Energieversorgung und suche verzweifelt nach einer Lösung.


    Quelle: Sputnik © ALEXEI NIKOLSKI


    Kirill Dmitrijew, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland (7. August 2025)


    In einem im Kurznachrichtendienst X veröffentlichten Beitrag kritisiert der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland Kirill Dmitrijew die Energiepolitik der europäischen Spitzenpolitiker. "Mit ihrer Entscheidung, auf russische Energieimporte zu verzichten, schossen sie sich selbst so oft ins Knie, dass sie keine Füße mehr haben", spottet Dmitrijew.

    In Europa beginne nun eine neue Ära, meint der russische Sondergesandte. Es ist ihm zufolge die Ära "des kompletten Energiekollapses und des Bankrotts", was auf "die idiotischen Entscheidungen" von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und weiterer russlandfeindlicher Politiker zurückzuführen sei.

    Dmitrijew führt hierbei aus:

    "Die EU sucht händeringend nach einer Lösung für ihre Energieprobleme. Wie wäre es mit der realistischsten Option: Ursula und Kaja entlassen und anfangen, um russische Energieimporte zu betteln?"

    Trumps letzte Hoffnung auf einen Sieg über Iran





    Meinung

    Trumps letzte Hoffnung auf einen Sieg über Iran






    In Europa steigen die Gaspreise seit Montag massiv. An der Börse in Amsterdam wurde für eine Megawattstunde (MWh) europäisches Erdgas am Dienstag in der Spitze knapp 66 Euro bezahlt – so viel wie seit drei Jahren nicht mehr.

    Hintergrund der aktuellen Gaspreis-Explosion ist unter anderem, dass Katar seine Gasexporte ausgesetzt haben soll. Der staatliche Energiekonzern Qatar Energy fuhr die Gasverflüssigung vollständig herunter. Der Golfstaat Katar ist einer der weltweit wichtigsten LNG-Produzenten.

    Es sei zu befürchten, dass alle Förderstaaten am Persischen Golf ihre Produktion innerhalb weniger Wochen einstellen könnten, sagte Katars Energieminister Saad al-Kaabi der Financial Times. Dann sei ein Anstieg des Ölpreises bis auf 150 US-Dollar je Barrel (159 Liter) möglich.

    Der Iran-Krieg und die Sorge vor einer längeren Sperrung der Straße von Hormus haben den Ölpreis bereits stark nach oben getrieben. Am heutigen Freitag stieg der Preis für Rohöl der Sorte Brent bis auf 87,66 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2024. 

    Mehr zum Thema ‒ Iran: Haben US-Flugzeugträger Abraham Lincoln in die Flucht geschlagen


    Screenshot_2026_03_08_at_11_44_53_Russlands_Sondergesandter_Dmitrijew_EU_steuert_auf_kompletten_Energiekollaps_zu_RT_DE

    Video https://rumble.com/v76pts2-irans-botschafter-zum-angriff-auf-aserbaidschan-operation-unter-falscher-fl.html Dauer 2:15 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/


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