tagesschau.de, Stand: 28.02.2026 • 19:01 Uhr (akt. Stand)
Die Revolutionsgarden haben laut staatlichen Medien den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus eingeschränkt. Der UN-Sicherheitsrat will zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Die Entwicklungen im Liveblog.
19:23 Uhr
Golfsstaten melden Opfer nach Iran-AngriffenBei den Vergeltungsangriffen durch Iran hat es auch in den Golfstaaten offenbar mindestens einen Toten und mehrere Verletzte gegeben. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde ein Zivilist getötet, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Aus Dubai und Kuwait wurden mehrere Verletzte gemeldet. In Bahrain wurde nach Behördenangaben das Hauptquartier der Fünften US-Flotte durch einen Raketenangriff getroffen. Auch aus Katar, Saudi-Arabien und Kuwait wurden Explosionen gemeldet.
19:11 Uhr
ARD-Korrespondent: "Menschen sind darauf eingestellt"ARD-Korrespondent Christian Limpert berichtet aus Tel Aviv über die aktuellen Entwicklungen. Bei tagesschau24 sprach er über andauernden Raketenalarm, die Unterstützung der Angriffe in Israels Bevölkerung, unklare Ziele und worauf Premier Netanjahu die Bevölkerung einstimmt:
Player: videoChristian Limpert, ARD Tel Aviv, über den Luftalarm in Israel6 Min
Christian Limpert, ARD Tel Aviv, über den Luftalarm in Israel tagesschau24, 28.02.2026 • 18:00 Uhr 19:01 Uhr
Seit Jahrzehnten im KonfliktDer Konflikt zwischen Israel, den USA und Iran reicht bereits viele Jahrzehnte zurück. Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen im Land seit der Gründung der Islamischen Republik vor 47 Jahren.
Player: videoEine Chronologie über den Konflikt zwischen Iran, der USA und Israel3 Min
Eine Chronologie über den Konflikt zwischen Iran, der USA und Israel Kevin Poweska, ARD-aktuell, tagesschau24, 28.02.2026 • 10:00 Uhr 18:57 Uhr
Iranische Medien melden 201 ToteIn iranischen Medien werden Opferzahlen genannt: Bei den US-israelischen Angriffen auf 24 Provinzen seien 201 Menschen getötet und 747 verletzt worden, heißt es unter Berufung auf den Roten Halbmond. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.
18:42 Uhr
Iran: 85 Tote in Mädchenschule nach AngriffNach einem Angriff im Süden des Irans ist die Zahl der Toten in einer Mädchenschule nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Hormusgan auf mindestens 85 gestiegen. Dutzende weitere Menschen seien bei dem Angriff in der Stadt Minab verletzt worden, zitierte ihn das Staatsfernsehen. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. In der Stadt hat auch die iranische Revolutionsgarde einen Stützpunkt. Das israelische Militär und das Weiße Haus gaben zu dem Angriff zunächst keinen Kommentar ab.
18:39 Uhr
Klingbeil mahnt zu Rückkehr an VerhandlungstischVizekanzler Lars Klingbeil hat dazu aufgerufen, eine weitere Verschärfung der militärischen Lage im Nahen Osten zu verhindern. "Die auf die Schläge Israels und der USA folgenden maßlosen Vergeltungsschläge des iranischen Regimes führen zu einer gefährlichen Eskalation der Gewalt mit derzeit unabsehbaren Folgen für die Sicherheit in der gesamten Region", erklärte er und fügte hinzu: "Wir appellieren an alle Seiten, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um eine dauerhafte Abkehr des iranischen Regimes von seinem Nuklear- und Raketenprogramm und seiner destabilisierenden Rolle in der Region zu erreichen."
18:34 Uhr
Italiens Verteidigungsminister steckt in Dubai festItaliens Verteidigungsminister Guido Crosetto steckt zusammen mit seiner Familie in Dubai fest. Der Politiker der rechten Regierungspartei Fratelli d'Italia konnte nicht wie geplant zurückkehren, weil viele Fluggesellschaften ihre Flüge in die Region ausgesetzt haben. Crosetto war erst am Freitag nach Dubai gereist.
18:30 Uhr
Iran warnt Schiffe in der Straße von HormusDie iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben der ihnen nahe stehenden Nachrichtenagentur Tasnim den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus eingeschränkt. Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funkmeldungen, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt werde. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
Konfliktparteien als Quelle
Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch Konfliktparteien können in der aktuellen Lage zum Teil nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. 17:52 Uhr
Merz kritisiert Iran scharfBundeskanzler Friedrich Merz hat Iran zu einem sofortigen Ende der Militärangriffe auf Ziele in der Region aufgefordert. In einer am Abend verbreiteten Erklärung rief der Kanzler Iran "nachdrücklich dazu auf, sofort die militärischen Schläge gegen Israel und unsere anderen Partner in der Region einzustellen". Iran müsse zudem "auch andere destabilisierende Aktivitäten in der Region und darüber hinaus unterlassen" sowie "die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung beenden".
17:56 Uhr
ARD-Korrespondentin: "Regime im Überlebenskampf"ARD-Korrespondentin Katharina Willinger beobachtet von Istanbul aus die Lage in Iran. Über die Situation der Menschen dort hat sie bei tagesschau24 gesprochen. Das Regime befände sich in einer Art Überlebenskampf. Ob bei den Angriffen auch iranische Führungspersonen getroffen wurden, gebe es unklare Angaben, sagte Willinger. Die Lage der Menschen im Land sei schwierig.
Player: video"Keine Bunker, keine Schutzräume", Katharina Willinger, ARD Istanbul, zur Situation in Teheran7 Min
"Keine Bunker, keine Schutzräume", Katharina Willinger, ARD Istanbul, zur Situation in Teheran tagesschau24, 28.02.2026 • 17:00 Uhr 17:42 Uhr
Türkei ruft alle Seiten zu Ende der Gewalt aufDie Türkei hat alle Beteiligten des Konflikts zu einem Ende der Gewalt aufgerufen. "Wir fordern alle Parteien auf, die Feindseligkeiten unverzüglich einzustellen", erklärte das türkische Außenministerium. Zugleich warnte das Ministerium, die Ereignisse gefährdeten "die Zukunft unserer Region und die globale Stabilität". Der Leiter der Kommunikationsabteilung des Präsidialamtes, Burhanettin Duran, erklärte, die Türkei setze ihre Bemühungen fort, "über diplomatische Kanäle" die Lage zu deeskalieren.
17:36 Uhr
Israel meldet VerletzteBei iranischen Vergeltungsangriffen auf Israel sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes mindestens zwei Menschen verletzt worden. Ein Mann wurde demnach am Samstag bei einer Explosion im Norden des Landes leicht verletzt. Ein Jugendlicher erlitt bei einem weiteren Angriff Verletzungen an den Beinen. Zuvor hatte der Rettungsdienst nach eigenen Angaben bereits mehrere Menschen versorgt, die sich auf dem Weg in die Schutzräume verletzt hatten oder Panikattacken erlitten.
17:19 Uhr
IAEA: Keine Zeichen erhöhter Radioaktivität in IranNach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gibt es nach den jüngsten Angriffen auf Iran bislang keine Hinweise auf "radioaktive Auswirkungen". Die IAEA mahnte zur Zurückhaltung, "um jegliche nukleare Sicherheitsrisiken für die Bevölkerung der Region zu vermeiden", hieß es zu dem militärischen Konflikt. Die Organisation beobachte die Lage genau und stehe in ständigem Kontakt mit Staaten der Region.
17:14 Uhr
Hisbollah: Region soll sich "Aggression" entgegenstellenNach den Angriffen Israels und der USA auf Iran hat die Hisbollah-Miliz im Libanon alle Länder und Menschen in der Region aufgerufen, sich der "Aggression" entgegenzustellen. Die vom Iran unterstützte Miliz warnte am Samstag in einer Erklärung vor "verheerenden Folgen" der Angriffe, die "ausnahmslos" jeden Menschen in der Region betreffen würden. Sie bekundete zudem ihre "Solidarität" mit Iran.
Die Regierung in Beirut hatte zuvor erklärt, der Libanon wolle nicht in den Konflikt hineingezogen werden.
Sehen Sie hier einen Hintergrundbeitrag zu Irans Unterstützern in der Region:

Player: videoIran: Achse des Widerstands2 Min
Iran: Achse des Widerstands Stella Männer, ARD Kairo, tagesschau24, 28.02.2026 • 16:00 Uhr 16:59 Uhr
Straße von Hormus offenbar gesperrtDie iranischen Revolutionsgarden verbieten Schiffen einem Vertreter der EU-Marinemission Aspides zufolge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Schiffe hätten über UKW-Funk die Mitteilung erhalten, dass "keinem Schiff die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestattet ist", sagte der Vertreter, der anonym bleiben wollte. Eine offizielle Bestätigung von Iran für eine solche Anordnung liege jedoch nicht vor. Die Meerenge ist die weltweit wichtigste Route für den Ölexport und wird für Transporte aus mehreren Förderländern genutzt.

16:57 Uhr
ARD-Korrespondent in Tel Aviv: "Keine Entspannug in Sicht"Veit Schmelter, ARD-Korrespondent in Tel Aviv, spricht bei tagesschau24 über die aktuelle Lage in Israel, den Beschuss durch Iran und Vorbereitungen der Menschen auf eine möglicherweise längere Auseinandersetzung mit Iran:
Player: video"Keine Entspannung in Sicht", Veit Schmelter, ARD Tel Aviv, mit Informationen zur Lage in Israel5 Min
"Keine Entspannung in Sicht", Veit Schmelter, ARD Tel Aviv, mit Informationen zur Lage in Israel tagesschau24, 28.02.2026 • 16:00 Uhr 16:37 Uhr
Israels Armee spricht von komplexem AngriffDie US-israelischen Luftangriffe auf Iran haben nach israelischen Militärangaben ein "völlig anderes Ausmaß" als die Angriffe während des zwölftägigen Krieges von 2025. Der am Morgen gestartete Militäreinsatz sei "komplexer und komplizierter", erklärte Generalstabschef Ejal Samir . Die Vorbereitungen seien "kurz, aber intensiv und unglaublich gründlich" gewesen.
Die israelische Armee erklärte zudem, einen "umfassenden Angriff" auf die iranischen Verteidigungssysteme geflogen zu haben. "Einer der Angriffe richtete sich gegen ein modernes SA-65-Luftabwehrsystem in Kermanschah im Westen des Iran", hieß es in einer Erklärung der Streitkräfte.
16:37 Uhr
Völkerrechtler Safferling mit einer Einordnung
Player: videoVölkerrechtler Christoph Safferling mit einer Einordnung der Angriffe auf Iran7 Min
Völkerrechtler Christoph Safferling mit einer Einordnung der Angriffe auf Iran tagesschau24, 28.02.2026 • 16:00 Uhr 16:22 Uhr
UN-Sicherheitsrat ruft Dringlichkeitssitzung einDer UN-Sicherheitsrat will angesichts der Angriffe Israels und der USA auf Iran zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen soll sich am heute 16.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) treffen. Frankreich und Bahrain hätten die Sitzung angefragt, teilte die israelische Botschaft bei den Vereinten Nationen mit.
16:22 Uhr
Auswärtiges Amt verschärft ReisehinweiseNach dem Militärangriff Israels und der USA auf Iran hat das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise für die gesamte Region verschärft. Für Bahrain, Irak, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabische Emirate wurde eine Reisewarnung ausgesprochen, wie nach Beratungen des Krisenstabs der Regierung aus dem Ministerium verlautete. Zusätzlich wurden Deutsche aufgefordert, den Libanon zu zu verlassen - für Iran galt dies bereits.

Player: videoRoderich Kiesewetter, Fraktion CDU/CSU, zum Angriff auf Iran
28.02.2026
Angriffe im Nahen Osten Merz, Macron und Starmer verurteilen Irans Reaktion
Nach einer neuen Eskalation im Nahen Osten blicken viele Staaten mit Sorge in die Region. mehr
16:17 Uhr
Airlines annullieren Flüge in RegionWegen des Militärangriffs auf Iran streichen zahlreiche Fluggesellschaften ihre Flüge in der Region. Bis zum 7. März würden alle Flüge nach Tel Aviv in Israel, in Irans Hauptstadt Teheran, Libanons Hauptstadt Beirut, Jordaniens Hauptstadt Amman und Erbil im Irak annulliert, teilte unter anderem die Lufthansa mit. Bis dahin würden die Lufträume dieser Länder nicht genutzt. Mehrere Staaten schlossen ihre Lufträume zumindest begrenzt.
Auch weitere Airlines reagierten auf die Entwicklung: Air France strich für heute alle Flüge nach Tel Aviv und Beirut, Swiss annullierte sämtliche Verbindungen nach Tel Aviv bis einschließlich 7. März. Auch Turkish Airlines setzt seine Flüge in die Hauptstädte der Region vorerst aus. Gesellschaften wie British Airways, ITA Airways, Norwegian, Finnair, Air Algerie, Air India, Pakistan International teilten ebenfalls Ausfälle mit.
16:03 Uhr
Saudi-Arabien bestätigt iranischen RaketenangriffIran hat bei seinen Gegenangriffen im Nahen Osten auch Ziele in Saudi-Arabien attackiert. Iran habe Ziele im Raum der Hauptstadt Riad und im Osten des Landes angegriffen, teilte das saudische Außenministerium mit. Diese seien erfolgreich abgewehrt worden.
Man verurteile die Angriffe auf das Schärfste, hieß es in der Mitteilung aus Riad. Das Königreich habe seinen eigenen Luftraum zuvor nicht für Angriffe gegen Iran zur Verfügung gestellt. Die Führung in Teheran habe dies gewusst und Saudi-Arabien nun dennoch angegriffen.
15:59 Uhr
UN-Generalsekretär verurteilt Angriff auf Iran und GegenschlägeUN-Generalsekretär António Guterres hat die militärische Eskalation im Nahen Osten verurteilt. Die Anwendung von Gewalt durch die USA und Israel gegen Iran und die darauf folgenden Vergeltungsmaßnahmen Irans in der Region unterminierten den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit, erklärte er in New York.
15:50 Uhr
Berichte: Amtssitz von Chamenei zerstörtBei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen ist Medienberichten zufolge der Amtssitz von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei bombardiert worden. Ein vom iranischen Nachrichtenkanal Sabrin-News veröffentlichtes Satellitenfoto zeigte das offenbar vollständig zerstörte Areal des als "Beyt" bekannten Hochsicherheitsbereichs in der Hauptstadt Teheran. Auch der New York Times liegt das Satellitenbild vor.
Ob sich Chamenei zum Zeitpunkt der Attacke dort aufhielt, ist unklar. Er hatte sich in den vergangenen Wochen angesichts der militärischen Spannungen selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Der iranische Staat dürfte Chameneis Sicherheit zur obersten Priorität gemacht haben. Wo er sich zuletzt aufhielt, ist nicht bekannt. Chamenei steht an der politischen und religiösen Spitze des Landes und ist zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi hat Chamenei die israelisch-amerikanischen Luftangriffe überlebt. Chamenei sei - "soweit ich weiß" - noch am Leben, sagte der Minister im Gespräch mit dem US-Sender NBC News.

Dieses Satellitenbild soll die zerstörte Residenz von Ajatollah Chamenei zeigen.
15:10 Uhr
Irans Verteidigungsminister getötet?Bei den israelischen Angriffen sollen der iranische Verteidigungsminister Amir Nasirsadeh und der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, getötet worden sein. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Insider-Informationen.
14:59 Uhr
Offenbar vier Tote bei iranischem Raketenangriff in SyrienDie Zahl der Toten nach den Gegenangriffen Irans auf Israel und US-Militäreinrichtungen am Persischen Golf ist Medienberichten zufolge weiter gestiegen. Vier Menschen seien in der Stadt Suweida im Süden Syriens ums Leben gekommen, berichtete das syrische Staatsfernsehen.
Mindestens ein weiterer Toter war zuvor bereits aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet worden, wo die USA einen Stützpunkt betreiben.
14:57 Uhr
Merz, Macron und Starmer verurteilen iranische AngriffeDeutschland, Frankreich und Großbritannien haben die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region "auf das Schärfste" verurteilt. "Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Regierungschef Keir Starmer. Darin riefen sie zugleich zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf und forderten, die Führung in Teheran müsse "eine Verhandlungslösung finden".
14:51 Uhr
Kommt es zu einem Flächenbrand?Wer unterstützt Iran im Nahen Osten? Wie groß ist die Gefahr eines dauerhaften Kriegs? Und was macht Moskau? Antworten auf diese Fragen gibt der Politikberater und Analyst Cornelius Adebahr im Interview mit tagesschau24.

Player: videoCornelius Adebahr, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, zu den möglichen Gründen des Angriffs auf Iran
28.02.2026
Analyst über die Angriffe im Nahen Osten "Die Gefahr eines Flächenbrandes ist real"
Politikberater und Analyst Cornelius Adebahr zu den möglichen Gründen des Angriffs auf Iran. mehr
14:46 Uhr
Konzerne setzen Öllieferungen ausEinige große Ölkonzerne und Handelshäuser setzen wegen des Angriffs auf den Iran ihre Öl- und Treibstofflieferungen durch die Straße von Hormus aus. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf vier Händler. "Unsere Schiffe werden für mehrere Tage stillliegen", sagte ein leitender Manager eines großen Handelshauses.
14:43 Uhr
Ein Überblick über die wichtigsten US-Stützpunkte 
Player: videoUS-Präsenz im Nahen Osten
Hintergrund 28.02.2026
Naher Osten Wo die USA ihre Soldaten stationiert haben
Vor dem Angriff auf den Iran haben die USA ihre militärische Präsenz in der Region massiv verstärkt. mehr
14:40 Uhr
Wie die USA den Angriff gegen Iran begründen
Player: videoUS-Präsident Trump äußert sich zum Angriff auf Iran9 Min
US-Präsident Trump äußert sich zum Angriff auf Iran tagesschau24, 28.02.2026 • 13:00 Uhr 14:31 Uhr
Weißes Haus dementiert Bericht über Trump-AnspracheDas Weiße Haus hat Berichte zurückgewiesen, wonach US-Präsident Donald Trump heute eine weitere Ansprache an die Nation halten werde. Man habe keine Angaben zu einer Ansprache oder Äußerungen des Präsidenten gemacht, hieß es aus Washington.
Zuvor hatte ein Nachrichtenportal berichtet, dass Trump sich am Samstagmorgen Ortszeit an die Nation wenden werde.
14:28 Uhr
Großbritannien: Iran darf keine Atomwaffen besitzenGroßbritannien hat nach den Angriffen der USA und Israels betont, dass Iran niemals Atomwaffen entwickeln dürfe. Großbritannien sei bereit, seine Interessen zu verteidigen, teilte die Regierung in London mit.
Aus Regierungskreisen verlautete zudem, Großbritannien habe sich nicht an den Militärschlägen beteiligt. Premierminister Keir Starmer habe eine Krisensitzung abgehalten und werde im Anschluss mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz telefonieren.
14:23 Uhr
Israel ruft Notstand ausIsrael hat nach den iranischen Raketenangriffen den Notstand ausgerufen. Verteidigungsminister Katz warnte die Bevölkerung vor weiteren Angriffen mit Raketen und Drohnen. Öffentliche Versammlungen sind verboten, Schulen und Arbeitsstätten geschlossen. Krankenhäuser verlegten Patienten in unterirdische Schutzräume. Die Polizei rät von nicht notwendigen Fahrten ab.
Notstand in Israel: Ein Mann bringt sich und zwei kleine Kinder in Sicherheit.
14:07 Uhr
Iran: Zweite Raketenwelle auf Israel gefeuertDie iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mit einer zweiten Raketenwelle auf Israel begonnen. Erneut seien ballistische Raketen auf die "besetzten Gebiete" gefeuert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. Gemeint ist damit israelisches Staatsgebiet, das Iran nicht offiziell anerkennt.
Irans reguläre Armee teilte unterdessen mit, Dutzende Kampfdrohnen in Richtung Israel geschickt zu haben. "Diese Operation wird bis zur vollständigen Bestrafung der aggressiven Feinde fortgesetzt werden", hieß es in der Mitteilung, die iranische Staatsmedien verbreiteten.
13:50 Uhr
ARD-Korrespondentin Anna Osius zu weiteren Angriffen auf GolfstaatenDie ARD-Korrespondentin Anna Osius berichtet aus Dubai, dass der Iran die Golfstaaten massiv beschieße - dabei gehe es vor allem um die US-Militärbasen.
Player: videoAnna Osius, ARD Kairo, zzt. Dubai, zum iranischen Beschuss auf US-Militärstützpunkte in den Golftstaaten6 Min
Anna Osius, ARD Kairo, zzt. Dubai, zum iranischen Beschuss auf US-Militärstützpunkte in den Golftstaaten tagesschau24, 28.02.2026 • 13:00 Uhr 13:38 Uhr
Katar und die Emirate melden weitere VorfälleKatar und die Emirate melden weitere Angriffe. Eine größere Zahl an Opfern oder schwere Schäden scheint es zunächst aber nicht zu geben.
Man habe eine "dritte Angriffswelle" erfolgreich abgewehrt, teilte das katarische Verteidigungsministerium mit. Anwohner in Katar berichteten von mehreren Explosionen - offenbar durch den Abschuss iranischer Raketen. Am US-Stützpunkt al-Udaid, der wichtigsten Basis des US-Militärs im Nahen Osten, war Anwohnern zufolge Luftalarm zu hören. Der Nachrichtenkanal Al Jazeera zeigte eine Rauchwolke am Himmel über der Hauptstadt Doha, die den Moment nach dem Abschuss einer Rakete zeigt.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate berichteten von einer weiteren Angriffswelle. Dabei seien mehrere iranische Raketen abgewehrt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. In mehreren Gegenden der Metropole Abu Dhabi seien Trümmerteile niedergegangen. Schäden habe es nicht gegeben. Zuvor hatten die Emirate ein Todesopfer in Abu Dhabi gemeldet, nachdem dort Trümmerteile einer Rakete vom Himmel gefallen waren.
13:23 Uhr
Macron: "Eskalation für alle gefährlich"Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnt vor schweren Konsequenzen eines Krieges zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits für den Frieden und die internationale Sicherheit. Die aktuelle Eskalation sei für alle gefährlich und müsse gestoppt werden, erklärt Macron. Frankreich stehe bereit, auf Anfrage die notwendigen Mittel zum Schutz seiner engsten Partner bereitzustellen. Außerdem rief er zu einem schnellen Zusammenkommen des UN-Sicherheitsrates auf. Zuvor hatte die NATO mitgeteilt, die Entwicklungen im Iran und in der Region genau zu verfolgen.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez verurteilte die Militäraktion der USA und Israels gegen den Iran als "einseitigen Angriff". Dieser stelle eine Eskalation dar und trage zu einer unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung bei, so Sanchez.
Auch das russische Außenministerium hat die Angriffe Israels und der USA auf den Iran scharf verurteilt. Es handle sich um einen "vorab geplanten und unprovozierten bewaffneten Angriff auf einen souveränen und unabhängigen UN-Mitgliedstaat", der sofort gestoppt werden müsse, teilte das russische Außenministerium auf Telegram mit.
12:59 Uhr
Iran: Zahl der Todesopfer in Mädchenschule auf 24 gestiegenBei dem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens 24 Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den dortigen Vizegouverneur. "Diese Schule war ein direktes Ziel dieses Angriffs", hieß es in dem Bericht. Die Trümmerbeseitigung sowie die Rettungsmaßnahmen für die Schülerinnen seien im Gange.
Der Vorfall ereignete sich demnach im Kreis Minab unweit der Küste am Persischen Golf. Rund 170 Schülerinnen sollen sich in der Schule zum Zeitpunkt des Raketenangriffs aufgehalten haben. In der Provinz Hormusgan liegen mehrere Marinestützpunkte der iranischen Streitkräfte. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
12:19 Uhr
ARD-Korrespondentin Marion Schmickler mit Reaktionen aus den USA
Player: videoMarion Schmickler, ARD Washington, mit Reaktionen aus den USA2 Min
Marion Schmickler, ARD Washington, mit Reaktionen aus den USA tagesschau, Das Erste, 28.02.2026 • 11:00 Uhr 12:17 Uhr
CDU-Politiker: Begrenzter Militärschlag hat BerechtigungDer CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sieht eine Berechtigung für den Angriff auf Iran. "Iran hat Israels Existenzrecht immer noch nicht anerkannt und von seinem militärischen Nuklearprogramm nicht nachgelassen", sagte Kiesewetter im Gespräch mit tagesschau24. "Alle Verhandlungen waren erfolglos - und das ist jetzt die Konsequenz, die der Iran zu tragen hat."
Player: videoRoderich Kiesewetter, Fraktion CDU/CSU, zum Angriff auf Iran8 Min
Roderich Kiesewetter, Fraktion CDU/CSU, zum Angriff auf Iran tagesschau24, 28.02.2026 • 11:00 Uhr 12:10 Uhr
ARD-Korrespondentin Anna Osius zur Lage in der Region
Player: videoAnna Osius, ARD Kairo, zzt. Dubai, zur aktuellen Lage vor Ort und den Reaktionen der arabischen Welt nach dem Angriff auf Iran5 Min
Anna Osius, ARD Kairo, zzt. Dubai, zur aktuellen Lage vor Ort und den Reaktionen der arabischen Welt nach dem Angriff auf Iran tagesschau24, 28.02.2026 • 10:00 Uhr 12:03 Uhr
Regimewechsel in Iran? Eine Politikwissenschaftlerin ordnet ein 
Player: videoGerlinde Groitl, Institut für Sicherheit und Strategie, mit einer Einschätzung zu den Angriffen auf Iran
28.02.2026
Angriffe auf Iran "Skeptisch, ob das zum Regimesturz führt"
Die Angriffe auf Iran zeugen laut der Politikwissenschaftlerin Groitl von Unberechenbarkeit des US-Präsidenten. mehr
11:59 Uhr
EU ruft zur Zurückhaltung aufEU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa haben alle Beteiligten zur maximalen Zurückhaltung aufgerufen. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, teilten die beiden Spitzenvertreter in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten. Die EU werde zudem alle nötigen Schritte unternehmen, um ihre Bürger in der Region zu unterstützen.
11:56 Uhr
ARD-Korrespondentin Katharina Willinger zur aktuellen Lage
Player: videoKatharina Willinger, ARD Istanbul, zur aktuellen Lage in Iran3 Min
Katharina Willinger, ARD Istanbul, zur aktuellen Lage in Iran tagesschau, Das Erste, 28.02.2026 • 11:00 Uhr 11:48 Uhr
Iran: Fünf Schülerinnen bei Raketenangriff getötetBei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens fünf Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den dortigen Vizegouverneur. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
11:47 Uhr
Bundesregierung war vorab informiertDie Bundesregierung ist nach eigenen Angaben vorab über die israelischen Militärangriffe auf den Iran informiert worden. Deutschland stehe in der Angelegenheit in engem Kontakt mit seinen europäischen Partnern, teilt ein Regierungssprecher mit.
11:44 Uhr
Weitere Airlines streichen FlügeWegen der Sperrung der Lufträume im Nahen Osten streichen zahlreiche Fluggesellschaften ihre Flüge oder leiten sie um. Zu den betroffenen Airlines gehören Lufthansa, Air France und KLM, die IAG-Tochter Iberia sowie Wizz Air.
Außerdem meldeten auch Qatar Airways, Oman Air, flydubai und Virgin Atlantic Einschränkungen.
11:38 Uhr
Die Lage im Nahen Osten eskaliert - ein Überblick 
Player: videoGerlinde Groitl, Institut für Sicherheit und Strategie, mit einer Einschätzung zu den Angriffen auf Iran
FAQ 28.02.2026
Eskalation in Nahost Was über den Angriff auf Iran bekannt ist
Explosionen in Teheran und anderen iranischen Städten, Gegenangriffe auf Israel - in Nahost eskaliert die Lage. mehr
11:35 Uhr
Israel mobilisiert 70.000 ReservistenIsrael will für den neuen Krieg mit Iran rund 70.000 Reservisten einberufen. Ein israelischer Militärvertreter sagte, die meisten gehörten zur Luftverteidigung und zum Heimatschutzkommando. "Es wird aber auch eine starke Präsenz an unseren Grenzen geben", sagte er Journalisten. Die Armee sei auf "verschiedene Szenarien" vorbereitet, mit Blick auf die Grenzverteidigung sowie auf mögliche Angriffe von Verbündeten Irans auf Israel. Auf die Frage, wie lange der neue Militäreinsatz dauern werde, sagte er: "So lange wie notwendig."
11:31 Uhr
Iran: Werden USA und Israel nie dagewesene Lektion erteilenNach Beginn israelisch-amerikanischer Angriffe auf den Iran hat dessen Militär mit einer entschlossenen Reaktion gedroht. "Wir werden Israel und den USA eine Lektion erteilen, wie sie sie in ihrer Geschichte noch nicht erlebt haben", zitierte der staatliche Rundfunk den Sprecher des Generalstabs der Streitkräfte. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai sprach von einem "offenkundigen Verbrechen".
Irans Erwartung an andere Länder sei, dass sie nicht gleichgültig blieben, sagte der Sprecher laut dem Rundfunk. "Auch der Sicherheitsrat muss unverzüglich eine Dringlichkeitssitzung einberufen."
11:26 Uhr
EU-Marinemission "Aspides" in hoher AlarmbereitschaftNach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ist die EU-Marinemission "Aspides" im Roten Meer in hoher Alarmbereitschaft. Sie stehe bereit, den Seeweg offen zu halten, sagte Kallas. Sie habe mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar und anderen Ministern in der Region gesprochen. Zudem stimme sich die EU eng mit arabischen Partnern ab, um diplomatische Wege auszuloten.
11:23 Uhr
Trump will sich an Nation wendenUS-Präsident Donald Trump will sich einem Medienbericht zufolge am Samstagmorgen (Ortszeit) mit einer Rede an die Nation wenden. Das berichtet das Nachrichtenportal Axios und beruft sich auf einen US-Regierungsvertreter. Das Weiße Haus hat sich bislang nicht dazu geäußert.
11:20 Uhr
Diese Orte haben die USA und Israel angegriffen:Die Angriffe der USA und Israels auf Iran richteten sich nach Angaben eines israelischen Regierungsvertreters auch gegen den obersten Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, und Präsident Massud Peseschkian. Das Ergebnis der Angriffe sei unklar, sagte der Vertreter. Der iranische Außenminister ist iranischen Medien zufolge in Sicherheit.

11:12 Uhr
Iranische Nachbarländer melden AngriffeAus mehreren Nachbarländern Irans werden Angriffe gemeldet. Ein Reuters-Mitarbeiter berichtet von mehreren Explosionen in der katarischen Hauptstadt Doha, auch aus Abu Dhabi werden laute Geräusche gemeldet.
Bei einem Luftangriff auf einen Stützpunkt des irakischen Militärs kam ein Mensch ums Leben, wie ein Stützpunktsprecher mitteilte. In Kuwait waren Sirenen zu hören. Bahrain bestätigte der staatlichen Nachrichtenagentur zufolge, dass es Ziel von Angriffen war.
11:07 Uhr
Iran greift offenbar vier US-Stützpunkte in der Region anDie iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben insgesamt vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert.
Unter den Zielen war der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete.
10:43 Uhr
Iran: US-Militäreinrichtung in Bahrain angegriffenDie iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben auch eine US-Militäreinrichtung attackiert. Ein Logistikzentrum der US-Marine im Golfstaat Bahrain sei mit Raketen angegriffen worden, hieß es im staatlichen Rundfunk.
Augenzeugen berichten, über der US-Militärbasis Juffair sei Rauch zu sehen.
10:30 Uhr
Bundesregierung ruft Krisenstab zusammenDie Bundesregierung hat den Krisenstab zusammengerufen. Das Treffen sei für 12:00 Uhr im Auswärtigen Amt angesetzt, teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes mit. Das Auswärtige Amt stehe in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften in Iran und Israel sowie den weiteren Vertretungen in der Region.
10:16 Uhr
Viele Iraner versuchen, Teheran zu verlassen
Staus auf den Straßen von Teheran: Viele Iraner versuchen offenbar, die Hauptstadt zu verlassen. Auch an den Tankstellen bildeten sich lange Schlangen.
10:17 Uhr
Internet in Iran heruntergefahrenDas Internet in Iran ist fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf nur noch vier Prozent des sonst üblichen Niveaus gefallen, schreibt der Beobachtungsdienst Netblocks auf X.
10:14 Uhr
ARD-Korrespondent: "Israel hat sich seit Wochen vorbereitet"
Player: videoChristian Limpert, ARD Tel Aviv, zur Vorbereitung Israels auf mögliche Gegenangriffe3 Min
Christian Limpert, ARD Tel Aviv, zur Vorbereitung Israels auf mögliche Gegenangriffe tagesschau24, 28.02.2026 • 09:00 Uhr 10:03 Uhr
Airlines streichen Flüge in die RegionMehrere Airlines haben angekündigt, ihre Flüge in den Nahen Osten zu streichen. Der Lufthansa-Flugverkehr von und nach Dubai sei am Samstag und Sonntag unterbrochen, sagte ein Sprecher des Konzerns. Die Verbindungen von und nach Tel Aviv, Beirut und dem Oman würden bis zum 7. März gestrichen.
Auch Wizz Air setzt mit sofortiger Wirkung alle Flüge von und nach Israel, Dubai, Abu Dhabi und Amman bis zum 7. März aus, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Weitere Fluggesellschaften wie Air Arabia kündigten ähnliche Maßnahmen an. Israel und Irak hatten am Morgen ihre Lufträume für den zivilen Luftverkehr geschlossen.
09:57 Uhr
Deutsche Botschaft ruft zu Vorsicht aufDie deutsche Botschaft in Tel Aviv hat die Deutschen in Israel aufgefordert, sich dringend an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu halten. "Bleiben Sie vor allem nah an geeigneten Schutzräumen", schrieb der deutsche Botschafter Steffen Seibert auf X.
09:54 Uhr
Iran: Raketenwelle auf Israel gefeuertDie iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben eine Raketenwelle auf Israel gefeuert. Die Revolutionsgarden sprachen von einer "Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners", wie aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hervorging.
09:37 Uhr
Israel meldet iranische RaketenangriffeIran hat nach israelischen Angaben Raketen auf Israel abgefeuert. Die Armee erklärte, sie habe Raketen identifiziert, die aus dem Iran auf Israel abgefeuert worden seien und in mehreren Regionen des Landes Luftschutzalarm mit Sirenen und Handy-Warnmeldungen ausgelöst. Die Menschen wurden aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen.
Raketenalarm auch in Israel: In Tel Aviv versammeln die Menschen sich in Schutzbunkern.
09:26 Uhr
ARD-Korrespondent Bernd Niebrügge: "Die Menschen sind in Panik"
Player: videoBernd Niebrügge, ARD Istanbul, mit Informationen zu den Angriffen auf Iran3 Min
Bernd Niebrügge, ARD Istanbul, mit Informationen zu den Angriffen auf Iran tagesschau24, 28.02.2026 • 09:00 Uhr 09:22 Uhr
Trump: US-Soldaten könnten ihr Leben verlierenUS-Präsident Donald Trump rechnet damit, dass US-Soldaten bei dem Einsatz ihr Leben verlieren könnten. "Mutige amerikanische Helden könnten ihr Leben verlieren, und wir könnten Todesfälle haben, wie es oft in Kriegen passiert, aber wir tun dies nicht für jetzt. Wir tun dies für die Zukunft, und es ist eine ehrenwerte Mission", sagt Trump in einem auf Truth Social verbreiteten Video.
Zugleich fordert er die Revolutionsgarden auf, sich zu ergeben und bietet ihnen für diesen Fall Immunität an. Die andere Option sei "der sichere Tod".
09:19 Uhr
Iran: Präsident Peseschkian am LebenIrans Präsident ist nach den Angriffen auf sein Land Staatsmedien zufolge am Leben. Massud Peseschkian sei wohlauf, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Bislang hat sich noch kein Regierungsmitglied zu den neuen Attacken der USA und Israels geäußert. Die Polizei teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle und es bestehe keinerlei Anlass zur Sorge.
09:10 Uhr
Botschaften: US-Bürger sollen sich in Sicherheit bringenNach den Angriffen auf Iran haben die US-Botschaften in Katar und Bahrain ihr Personal und alle US-Staatsangehörigen in den Golfstaaten aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Die Botschaften wiesen ihre Beschäftigten an, vorerst nicht das Haus zu verlassen. "Wir empfehlen allen Amerikanern, bis auf Weiteres dasselbe zu tun", erklärten die Botschaften. Sie sollen sich demnach "einen sicheren Ort zu Hause oder in einem anderen sicheren Gebäude suchen".
09:05 Uhr
Angriffe aus der Luft und von SeeDie US-Angriffe auf Iran erfolgen offenbar aus der Luft und von See aus. Das teilte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters mit.
08:55 Uhr
Iran bereitet offenbar Gegenschlag vorIran bereitet einem Insider zufolge einen Gegenschlag vor. Die Vergeltung werde vernichtend ausfallen, sagt ein iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08:35 Uhr
Trump bestätigt Angriffe gegen IranDas US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump umfangreiche Angriffe gegen Iran begonnen. Das sagte der Republikaner in einem auf seiner Plattform Truth Social verbreiteten Video.
Ziel sei es, das amerikanische Volk zu verteidigen, indem man die unmittelbare Bedrohung durch die iranische Führung beseitige. US-Streitkräfte führten einen "massiven und andauernden Einsatz durch", um zu verhindern, dass durch diese "radikale Diktatur" die nationalen Sicherheitsinteressen der USA bedroht würden.
08:29 Uhr
Explosionen auch an anderen OrtenAuch in den iranischen Städten Isfahan, Ghom, Karadsch und Kermanschah werden der Nachrichtenagentur Fars zufolge Explosionen gemeldet.
08:22 Uhr
ARD-Korrespondent Christian Limpert zur aktuellen LageDie entscheidende Frage werde jetzt sein, wie Iran auf die Angriffe reagieren wird, sagt ARD-Korrespondent Christian Limpert in Tel Aviv.
Player: videoChristian Limpert, ARD Tel Aviv, zum Angriff Israels auf den Iran11 Min
Christian Limpert, ARD Tel Aviv, zum Angriff Israels auf den Iran tagesschau24, 28.02.2026 • 08:00 Uhr 08:10 Uhr
Medienberichte: USA beteiligen sich an MilitärschlagDie USA beteiligen sich einem Bericht der New York Times zufolge am israelischen Militärschlag gegen Iran. Ähnliches berichtet der israelische TV-Senders N12. Eine Bestätigung gibt es bislang nicht. Aus israelischen Verteidigungskreise heißt es, der Angriff sei mit den USA abgestimmt.
07:52 Uhr
Israel startet Angriff gegen IranSchon seit Längerem wird über einen bevorstehenden Angriff gegen den Iran spekuliert, jetzt hat Israel Ziele in Teheran angegriffen - um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, wie Verteidigungsminister Katz mitteilte.

Player: videoAline Braun, ARD-aktuell, zu dem Angriff Israels auf den Iran
28.02.2026
Explosionen in Teheran Israel und USA greifen Iran an
Israels Premier Netanjahu verteidigte den Angriff als "Präventivmaßnahme für den Schutz Israels". mehr
Dieses Thema im Programm: tagesschau24 I Nachrichten I 28.02.2026 I 08:00 Uhr, tagesschau24 | Nachrichten | 28.02.2026 | 16:00 Uhr