14.10.2020

Die deutsche Luftwaffe trainiert mit Nato-Partnern die Verteidigung des Bündnisgebiets mit Atomwaffen.

deutschlandfunk.de, 13. Oktober 2020

Zitat: Nach Informationen der Deutschen-Presse Agentur hat in dieser Woche eine entsprechende geheime Bündnisübung begonnen. Dabei werde unter anderem der Einsatz von Jagdbombern trainiert, die im Kriegsfall mit Nuklearwaffen bestückt werden könnten. Ein Schauplatz der Übung sei der Fliegerhorst Nörvenich in Nordrhein-Westfalen. Zudem werde auf dem Stützpunkt Büchel in der Eifel geübt, hieß es. An dem Manöver beteiligten sich auch niederländische, belgische und italienische Kampflugzeuge. Diese Nachricht wurde am 13.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Info: https://www.deutschlandfunk.de/atomkrieg-deutsche-luftwaffe-trainiert-fuer.1939.de.html?drn:news_id=1183034

14.10.2020

Die Bundeswehr führt diese Woche ihr jährliches Nuklearmanöver durch. US-Umstellung auf "Mini-Nukes" erhöht Atomkriegsgefahr.

German-Foreign Policy, 14. Oktober 2020

Zitat: BERLIN/WASHINGTON (Eigener Bericht) - Die Bundeswehr hat laut Berichten ihre diesjährige Atomkriegsübung begonnen. Demnach trainiert in dieser Woche die Luftwaffe im Rahmen des Manövers "Steadfast Noon" die Abläufe, die durchgeführt werden müssen, wenn deutsche Piloten im Rahmen der sogenannten Nuklearen Teilhabe US-Atombomben abwerfen. "Steadfast Noon" findet jedes Jahr im Herbst statt. Dieses Jahr ist unter anderem der Fliegerhorst Nörvenich unweit Köln eingebunden, der als Ausweichstandort für die 20 auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) eingelagerten US-Atombomben vorgesehen ist. In Büchel findet gleichzeitig ein zweites Manöver statt, bei dem es darum geht, "wichtige Infrastruktur vor Bedrohungen aus der Luft zu schützen". Sowohl die dortigen Kernwaffen wie auch die Kampfjets, die sie abwerfen können, sollen für Milliardensummen modernisiert werden; die neuen Atombomben vom Typ B61-12 können zudem mit geringerer Sprengkraft eingesetzt werden, was die Hemmschwelle zum Nuklearkrieg senkt. Berichten zufolge ist in NATO-Dokumenten von "nuklearen Erstschlägen" die Rede.


Zitat: Die US-Nuklearstrategie

Dies ist auch deshalb von Bedeutung, weil die aktuelle, am 2. Februar 2018 veröffentlichte US-Nuklearstrategie ("Nuclear Posture Review") die Fähigkeit zum Führen eines angeblich begrenzten Nuklearkriegs mit Atombomben von vergleichsweise niedriger Sprengkraft verlangt. Dabei geht es darum, Kernwaffen auf regionalen Schlachtfeldern einzusetzen, aber nicht zu einem umfassenden Vernichtungsschlag auszuholen. Offiziell soll diese Fähigkeit lediglich der Abschreckung dienen: Man wolle etwa Russland oder China den Verzicht auf einen "begrenzten" Atomschlag nahelegen, heißt es. Dafür, dass sich die USA ihrerseits im Kriegsfall lediglich auf Abschreckung beschränken würde, gibt es allerdings - das betonen Kritiker [8] - keinerlei Gewähr.


Zitat: Wie es heißt, hat die NATO ihre Vorbereitungen auf einen möglichen Atomkrieg ebenfalls jüngst intensiviert. Das hat im Juni ein deutscher Auslandskorrespondent berichtet, der in Brüssel tätig ist und als dort bestens vernetzt gelten kann. Demnach hätten die NATO-Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel im Juli 2018 ein "als geheim eingestuftes Dokument" zur Kenntnis genommen, das "erstmals" konstatiert habe, "konventionelle Verteidigung und nukleare Abschreckung" seien nicht mehr, "wie bisher in der Nato üblich", voneinander zu trennen; man müsse künftig "beides gemeinsam" bedenken.[9] Weiter heißt es, die NATO-Verteidigungsminister hätten auf ihrem Treffen Mitte Juni 2020 einem weiteren "streng geheim[en]" Papier zugestimmt, das vom NATO-Oberbefehlshaber in Europa (Supreme Allied Commander Europe, Saceur), US-General Tod D. Walters, erstellt worden sei und sich gegen Bedrohungen im gesamten Operationsraum - zu Lande, zu Wasser, in der Luft, im Cyber- und im Weltraum - wende: mit allen "defensiven und offensiven Fähigkeiten" der NATO "von der Raketenabwehr bis zu nuklearen Erstschlägen". Zudem behalte sich das Bündnis vor, konventionell bestückte Mittelstreckenraketen in Europa zu stationieren; sie könnten bei Bedarf jederzeit "nuklear aufgerüstet werden".

Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8410

13.10.2020

Deutsche Luftwaffe trainiert offenbar den Atomkrieg

t-online.de, 13.10.2020, 18:17 Uhr | dpa

Die deutsche Luftwaffe trainiert mit Nato-Partnern offenbar die Verteidigung des Bündnisgebiets mit Atomwaffen. Nach Informationen der Deutschen Presse- Agentur (dpa) hat in dieser Woche eine geheime Bündnisübung mit dem Namen "Steadfast Noon" begonnen. Dabei wird dem Bericht zufolge unter anderem der Einsatz von Jagdbombern trainiert, die im Kriegsfall mit Nuklearwaffen bestückt werden könnten.


Zitat: In Büchel läuft derzeit gleichzeitig die Übung "Resilient Guard", bei der die Luftwaffe trainiert, den dortigen Fliegerhorst gegen einen möglichen Angriff zu verteidigen.


Zitat: Nach Angaben von Militärexperten wird bei den regelmäßig im Oktober stattfindenden "Steadfast Noon"-Manövern unter anderem geübt, wie man die US-Atomwaffen sicher aus unterirdischen Magazinen zu den Flugzeugen transportiert und unter die Kampfjets montiert. Bei Übungsflügen wird dann allerdings ohne Bomben geflogen. Informationen zum Szenario der Übung gab es zunächst nicht.


Zitat: Die Gefahr eines auch mit Atomwaffen geführten Krieges gilt derzeit als deutlich höher als in den vergangenen drei Jahrzehnten. Grund ist vor allem das Ende des INF-Vertrags, einem Vertrag zum Verzicht auf landgestützte atomwaffenfähige Mittelstreckensysteme. Die USA hatten das Abkommen im Sommer 2019 mit Rückendeckung der Nato-Partner aufgelöst, weil sie davon ausgehen, dass Russland es seit Jahren mit einem Mittelstreckensystem namens 9M729 verletzt.

Weiteres Abrüstungsabkommen läuft demnächst aus

Militärexperten rechnen damit, dass es nun zu einem neuen Rüstungswettlauf kommen könnte. Die USA arbeiten so bereits an einem neuen mobilen bodengestützten Mittelstreckensystem, das in Zeiten des INF-Vertrags illegal gewesen wäre. Es soll nach derzeitiger Planung ausschließlich konventionelle – das heißt nicht-atomare – Sprengköpfe transportieren. Ob es dabei bleibt, ist allerdings unklar.


Zitat: Zudem könnte in Kürze auch das letzte große Abrüstungsabkommen zwischen Russland und den USA auslaufen. Der New-Start-Vertrag zur Begrenzung strategischer Atomwaffen endet am 5. Februar 2021. Russland und die USA sprechen zwar über eine Verlängerung des Abkommens. Allerdings hat Moskau zuletzt wenig Hoffnung geäußert, dass mit Washington unter Präsident Donald Trump eine Einigung erzielt werden kann.

Info: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung/id_88743142/deutsche-luftwaffe-trainiert-fuer-schreckensszenario-atomkrieg.html

13.10.2020

Centers for Disease Control and Prevention  -  Division of Viral Diseases

U.S. Food and Drug Administration (FDA), Centers for Disease Control and Prevention, Division of Viral Diseases (CDC), vom 07/13/2020

Aus dem US-amerikanischen Dokument des CDC ist auf S. 39 zu erfahren: Dass das Virus SarsCov 2  bisher nicht isoliert wurde, der PCR-Test dafür nicht validiert ist, wenn damit auf Covid 19 getestet wird.


Zitat: The analytical sensitivity of the rRT-PCR assays contained in the CDC 2019 Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel were determined in Limit of Detection studies. Since no quantified virus isolates of the 2019-nCoV are currently available, assays designed for detection of the 2019-nCoV RNA were tested with characterized stocks of in vitro transcribed full length RNA (N gene; GenBank accession: MN908947.2) of known titer (RNA copies/μL) spiked into a diluent consisting of a suspension of human A549 cells and viral transport medium (VTM) to mimic clinical specimen.  (CDC 2019-Novel Coronavirus

(aus 2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel, Centers for Disease Control and Prevention Division of Viral Diseases1600 Clifton Rd NEAtlanta GA 30329, CDC-006-00019, Revision: 05, Effective: 07/13/2020, Seite 39)

Info:  https://www.fda.gov/media/134922/download


Kommentar:  Wenn weltweit mit unwissenschaftlichen Fakten argumentiert wird, dann muss das aufgeklärt werden!                   Thomas Bauer

12.10.2020

Wieviele Vermehrungszyklen beim PCR-Test ergeben ein zuverlässiges Resultat?

Corona Transition, Veröffentlicht am 12. Oktober 2020 von Red.


Zitat: Diese entscheidende Frage ist nicht geregelt und führt zu übertriebenen «Fallzahlen».

Die Polymerase Chain Reaction (PCR) vervielfältigt ein winziges Bruchstück der RNA, bis es in einem Testverfahren ein Signal als Resultat gibt. Je mehr Zyklen nötig sind, um zu einem positiven Testresultat zu kommen, desto geringer war die Menge der Ausgangssubstanz, desto kleiner war die Virenlast.

Entscheidend ist der so genannte «Cycle Treshold» (Schwellen-Zyklus) oder Ct-Wert, bei dem ein Resultat noch als gültig anerkannt werden kann. Denn das Ergebnis des PCR-Tests hängt ganz wesentlich von der Anzahl Vervielfältigungszyklen ab (wir berichteten).

Der Ct-Wert ist jedoch für SARS-Cov-2 nicht standardisiert, genausowenig wie die inzwischen hunderte von PCR-Tests verschiedener Hersteller geeicht sind. Die Labore (in der Schweiz) verfahren nach eigenem Gutdünken, wie eine telefonische Nachfrage von Corona-Transition bei mehreren Schweizer Labors ergeben hat.

Es gibt aber indirekte Hinweise auf die Anzahl Zyklen, die noch zuverlässige Ergebnisse liefern.
Das Robert Koch-Institut (RKI) hält in «Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2» fest:

«Der aus der real-time PCR bekannte Ct-Wert stellt nur einen semi-quantitativen und von Labor zu Labor nicht unmittelbar vergleichbaren Messwert dar, solange es keinen Bezug auf eine Referenz gibt.»

Im Klartext: Der PCR-Test gibt Hinweise, ist aber mangels Standards grundsätzlich unzuverlässig. Ein Resultat hängt u.a. auch von der Probeentnahme ab.

Zum Ct-Wert schreibt das RKI in seinen «Entlassungskriterien aus der Isolierung»:

«Ein PCR-Ergebnis mit einem Ct-Wert >30 (grösser als 30, Anm. d. Red.) stellt kein negatives PCR-Ergebnis dar, sondern einen positiven RNA-Nachweis mit einer dem hohen Ct-Wert entsprechend geringen Viruslast, die nach bisherigen Erfahrungen mit einem Verlust der Anzüchtbarkeit einhergeht.»

Im Klartext: Sind für ein positives Testergebnis mehr als 30 Vermehrungszyklen notwendig, ist die Virenlast so klein, dass sich das Virus nicht vermehren kann – sofern das Virus überhaupt vorhanden ist. Denn der PCR-Test misst nicht das Virus, sondern nur ein Bruchstück der Virus-RNA, das wesentlich länger nachweisbar bleibt als das Virus selbst. Trotzdem soll ein solches Resultat als «positiv» gelten und der Proband als «infiziert».

Man kann aus diesen Angaben schliessen, dass nur ein PCR-Test mit maximal 30 Zyklen überhaupt ein tatsächlich positives Resultat liefern kann.

Gemäss der New York Times wird in den USA die Anzahl Zyklen – obwohl entscheidend – in den Laborberichten nicht verzeichnet. (Entsprechende Anfragen an das RKI und das BAG sind pendent, siehe unten). Die meisten US-Labors arbeiten mit einem Ct-Wert von 40 bzw. 37.

Die Zeitung zitiert verschiedene Experten, die das fehlende Monitoring für eine «enorme verpasste Gelegenheit» halten, mehr über Krankheit herauszufinden.

Nach Ansicht der deutschen Epidemiologin Angela Spelsberg ist das Virus praktisch weg und ungefährlich, wenn der Test nicht bis 24 Zyklen ein positives Ergebnis gibt (Talkshow auf Servus TV, ab Minute 12)

In den USA müsste ein Standard für den Ct-Wert von den beiden Behörden Food and Drug Administration (für die Registrierung der Tests zuständig) und den Centers for Disease Control CDC (zuständig für das Pandemiemanagement) festgelegt werden. Das ist bis Ende August nicht geschehen. (Eine Antwort auf eine entsprechende Anfrage ist noch ausstehend.)

Warum sind eindeutige Standards und eine seriöse Auswertung der Krankengeschichte von Menschen mit positivem PCR-Test so wichtig?

  • Die Fallzahlen aufgrund von PCR-Test bestimmen die Politik. Um die Massnahmen zu legitimieren, muss die Aussagekraft der Tests verbessert werden.
  • ein positives Testergebnis hat enorme rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen für die Betroffenen (Isolation, Strafandrohnung).
  • Steigende Fallzahlen haben rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen für Menschen, für die gar keine positives Testergebnis vorliegt, sondern nur eine Kontakt- und Infektionswahrscheinlichkeit (Quarantäne).

Die Wahrscheinlichkeit, dass viele der kollektiven und individuellen Massnahmen wissenschaftlich unbegründet sind, ist hoch. Die Centers for Disease Control halten in ihrem Dokument
«Duration of Isolation and Precautions for Adults with COVID-19» vom 10. September u.a. fest:

Auch wenn das vermehrungsfähige Virus drei Wochen nach Beginn der Symptome nicht isoliert werden konnte, kann bei genesenen Patienten noch bis zu 12 Wochen lang SARS-CoV-2-RNA in den Proben der oberen Atemwege nachgewiesen werden (Korea CDC, 2020; Li et al., 2020; Xiao et al., 2020).
Bei der Untersuchung von 285 ‹anhaltend positiven› Personen, darunter 126 Personen mit wiederholten Symptomen, wurden unter 790 Kontakten, die auf den Kontakt mit diesen Fallpatienten zurückzuführen waren, keine Sekundärinfektionen gefunden. Die Bemühungen, aus 108 dieser Fallpatienten replikationsfähige Viren zu isolieren, waren erfolglos (Korea CDC, 2020).

Im Klartext:

  • Auch ohne Virus kann ein PCR-Test noch mindestens drei Monate lang jederzeit zu einem positiven Resultat führen.
  • Auch wer anhaltend positiv ist und sogar Symptome aufweist, kann keine anderen Menschen anstecken.

****************************************

Diese Publikation ist vorläufig. Wir haben dem Bundesamt für Gesundheitswesen und dem Robert Koch-Institut per Brief, telefonisch und per eMail folgende Fragen gestellt, deren Antworten in die definitive Version dieses Textes eingearbeitet werden:

  • Hat Ihre Behörde verbindliche Standards für die Anzahl Zyklen bei PCR-Tests festgelegt?
  • Wenn ja: Bei wievielen Zyklen liegt er? Wenn nein: Erhebt Ihre Behörde die Anzahl Zyklen, mit denen die verschiedenen Labors arbeiten?
  • Wird in den individuellen Laborbefunden zu den PCR-Tests die Anzahl Zyklen angegeben?
  • Verfügt Ihre Behörde über Studien zur Korrelation zwischen einem positiven PCR-Testresultat einer symptomfreien Person und der späteren Entwicklung von Symptomen und der Infektiosität?. D.h.: Werden Personen in Isolation und Quarantäne sowie die über das Contact-Tracing identifizierten Kontaktpersonen medizinisch untersucht und gibt es statische Auswertungen dazu?

Quelle:

RKI: Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 - 24. September 2020

RKI: Entlassungskriterien aus der Isolierung - 17. Juli 2020

CDC: Duration of Isolation and Precautions for Adults with COVID-19 - 10. September 2020

Info: https://corona-transition.org/wieviele-vermehrungszyklen-beim-pcr-test-ergeben-ein-zuverlassiges-resultat

12.10.2020

❗️Der PCR-Test ist nicht validiert❗️

,  vom 25. Juni 2020
Die meisten Menschen wissen bereits, dass der PCR-Test kein Virus nachweisen kann, dies bestätigte der Erfinder Kary B. Mullis selbst, er bezeichnete diese Praxis sogar als „Oxymoron“ also ein Widerspruch in sich. Um einen wissenschaftlichen Beleg einzufordern, traf er sich sogar mit Prof. Luc Montagnier, derjenige der gemäß offizieller Erzählung das HI-Virus entdeckt haben soll. Doch dieser konnte keinen einzigen Beleg vorweisen. (vgl. Dr. Kary Mullis).


Zitat:  In diesem Artikel beschäftigen wir uns aber mit der Validierung des PCR-Tests. Diese existiert nicht. Grundsätzlich muss verstanden werden, solange es keine saubere Isolierung des behaupteten Virus gibt [ siehe z.B. (hier) | (hier) | (hier) ] und die Koch'schen Postulate nicht eingehalten werden, kann kein Test dieser Welt eine Aussage darüber geben, ob jemand infiziert sei!
Info: https://telegra.ph/Der-PCR-Test-ist-nicht-validiert-06-25


weiteres:


HAS PROVINCETOWN BECOME PROTEASE TOWN?

By John Lauritsen, New York Native 9 Dec. 1996


Zitat:  Kary Mullis, who won the Nobel Prize in Science for inventing the PCR, is thoroughly convinced that HIV is not the cause of "AIDS". With regard to the viral load tests, which attempt to use PCR for counting viruses, Mullis has stated: "Quantitative PCR is an oxymoron." PCR is intended to identify substances qualitatively, but by its very nature is unsuited for estimating numbers. Although there is a common misimpression that the viral load tests actually count the number of viruses in the blood, these tests cannot detect free, infectious viruses at all; they can only detect proteins that are believed, in some cases wrongly, to be unique to HIV. The tests can detect genetic sequences of viruses, but not viruses themselves.

Info: http://www.virusmyth.com/aids/hiv/jlprotease.htm

12.10.2020

Bundesregierung zur Corona-Lage

tagesschau.de Stand: 12.10.2020 13:57 Uhr

"Die Zeit ist jetzt entscheidend"


Zitat: Das Ziel müsse bleiben, die Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen und Ansteckungsketten zu unterbrechen. In diesem Zusammenhang verteidigte Seibert die starke Orientierung an den Neuinfektionszahlen. Sie bildeten zwar nicht das gesamte Infektionsgeschehen ab, seien aber das Maß für die Leistungsfähigkeit der Gesundheitsämter.

Info: https://www.tagesschau.de/inland/regierungs-pk-corona-101.html


Kommentar: Und das fortgesetzt, mittels eines wissenschaftlich nicht validierten PCR-Tests, als Diagnoseverfahren!          Thomas Bauer

11.10.2020

Lockern oder verschärfen?  Welche Corona-Regeln sind richtig?

wdr.de, "Ihre Meinung", Sendung vom 08.10.2020. Dauer 1:28:52h

Die Zahl der Neuinfizierten mit dem Corona-Virus steigt deutlich an. In einigen NRW-Städten wurden die Grenzwerte Mitte September überschritten.

Die Folge: schärfere Gegenmaßnahmen wie Maskenpflicht im Unterricht und Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum. Sind die getroffenen Maßnahmen richtig? Bettina Böttinger diskutiert (mit) 40 Bürgerinnen und Bürgern in Lindlar.


Zitat: Moderatorin erteilt einem Studiogast das Wort: (Mitschrift ab Min. 00:10:00 - 00:12:00 h)


"Mein Name ist Hans-Rudolf Milstra. Ich bin Internist und Kardiologe aus Viersen. Ich habe meiner Meinung nach den Satz für Sie, dass alle Existenz bedrohenden und gesellschaftsspaltenden Maßnahmen so schnell wie möglich beendet werden sollten, (deutlicher Beifall aus dem Publikum) und dass wir wieder wie zu Anfang auf die selbstbestimmten Regeln der Hygiene achten sollten. Und Ärzte machen das zum Wohle des Patienten und sie beachten ihre eigenen Prinzipien, die ethisch begründet sind oder aber evidenzbasiert in der Therapie sein müssen. Ich habe in den letzten Monaten zunehmend erlebt, dass die offizielle Regierungspolitik unverhältnismäßig wird oder schon ralativ schnell war, und dass gewisse Regeln nicht beachtet werden, die wir als Ärzte zu beachten haben. Nämlich “Du sollst erstens nicht dem Patienten schaden, dass heißt die Therapie darf nicht schädlicher sein als die Erkrankung, du darfst den Patienten nicht erschrecken, in Panik verssetzen oder in Angst versetzen, da fallen mir dreihunderttausend Tote zu Anfang auf und das Wichtigste dabei ist meiner Meinung nach, dass der Test, der die alleinige Enscheidungsgrundlage ist für politische Maßnahmen, der PCR-Test, dass der weder eine Infektion nachweist, noch eine Infektiösität nachweist, und dass 1 Prozent positiv sind und wenn wir nur Gesunde testen, darf ich das noch kurz sagen, wir mit dem falsch positiven Grundrauschen des Tests, nie mehr aus der Pandemie rauskommen." (Publikumsbeifall)


Abschließend merkt die Moderatorin etwas an, was für diesen Studiogast so nicht zutrifft: "Ich merke hier im Saal schon heftige Reaktionen, sehr heftigen Applaus für die eine Seite aber auch heftigen Applaus für die andere Seite. .."

Info: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/ihre-meinung/video-lockern-oder-verschaerfen-welche-corona-regeln-sind-richtig-100.html

10.10.2020

Wann gibt es einen Impfstoff?

quarks.de, vom 12. August 2020, Quellen, Kommentare

Täglich gibt es Meldungen über neue Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Noch ist aber keiner zugelassen. Es gibt Dutzende Kandidaten, doch bis es so weit ist, müssen die sich erst beweisen. Und das kann noch dauern.


Zitat: Während einer Epidemie können klinische Studien schneller laufen

Für keine der klinischen Studienphasen ist eine feste Dauer vorgeschrieben. Diese ist abhängig vom Studiendesign, der Probandenanzahl und den Punkten, die überprüft werden sollen. Angesichts der aktuellen Epidemie ist man versucht, die Studien kurz zu halten. Sie könnten zwischen drei und zwölf Monaten dauern, ähnlich wie bei der Entwicklung einer Ebola-Impfung zwischen 2015 und 2019.

Sechs Monate sind eine realistische Größe, angesichts der Pandemie könnte die Zeitspanne aber kürzer ausfallen. Es wird auch Studien geben, die direkt von Phase I in Phase II oder von Phase II in Phase III übergehen – das spart Zeit. Am Ende entscheidet vor allem die Lage in der Pandemie: Je dramatischer diese ist, desto kürzer versucht man die Studien zu halten.

Die Entwicklung eines Impfstoffes dauert normalerweise Jahre. Während einer Pandemie versucht man aber dies zu verkürzen. Studien der einzelnen Phasen können sich überlappen und man versucht die bürokratischen Abläufe zu verkürzen. Gut konzipierte Studien können innerhalb von Tagen durchgewunken werden. Natürlich spielt aber auch Geld eine Rolle. Es hilft in kurzer Zeit genug Studienteilnehmer und Mediziner zu finden. Deshalb ist man jetzt zuversichtlich, dass schon Ende diesen Jahres erste Impfstoffe zugelassen werden können.

Info: https://www.quarks.de/gesundheit/so-lange-braucht-die-entwicklung-eines-coronavirus-impfstoffs


Kommentar: Studien mit und ohne Tierversuche  sind vor allem dann mit Skepsis zu betrachten, wenn sie lt. Artikel, statt erst nach einigen Jahren zur Zulassung zu führen, jetzt schon unter Zeitdruck und mit viel Geld sogar nach kurzer Zeit  quasi "durchgewunken" werden können.

Sind RNA-Impfstoffe prinzipiell unbedenklich, falls sie nicht zu bleibenden Veränderungen im menschlichen Erbgut führen?                         Thomas Bauer

09.10.2020

Digitale Zentralbankwährung:  Wird die Einführung bereits vorbereitet?

finanzmarktwelt.de, Veröffentlicht am 8. Oktober 2020 16:32, von
Während Politik und Medien die Bürger wegen steigender positiver PCR-Tests einmal mehr in Angst und Schrecken versetzen, laufen im Hintergrund Prozesse ab, die unser aller Leben in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erheblich stärker beeinflussen werden als es die Krankheit Covid-19 vermutlich je vermocht hätte. Dazu zählt zum Beispiel die mögliche neue digitale Zentralbankwährung.


Zitat: Während Politik und Medien die Bürger wegen steigender positiver PCR-Tests einmal mehr in Angst und Schrecken versetzen, laufen im Hintergrund Prozesse ab, die unser aller Leben in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erheblich stärker beeinflussen werden als es die Krankheit Covid-19 vermutlich je vermocht hätte. Dazu zählt zum Beispiel die mögliche neue digitale Zentralbankwährung.


Das wichtigste und für uns alle bedrohlichste Projekt, das zurzeit weltweit unter Hochdruck vorangetrieben wird, ist die Einführung digitaler Zentralbankwährungen, mit denen man offensichtlich versuchen will, das globale Finanzsystem vor dem endgültigen Kollaps zu bewahren. Das wird zwar auf Dauer nicht gelingen, könnte das aktuelle System aber noch für eine kurze geschichtliche Etappe am Leben erhalten.

Der Preis, den wir alle dafür zahlen müssten, wäre allerdings hoch: Der Plan sieht nämlich vor, dass jeder Bürger nur noch ein einziges digitales Konto bei der Zentralbank unterhält und sämtliche Finanztransaktionen darüber vornimmt. Bei gleichzeitiger Abschaffung des Bargeldes würde es uns allen damit unmöglich, uns der vollständigen Kontrolle durch den Staat zu entziehen.

Natürlich wird ein solches Vorhaben innerhalb der Bevölkerung auf erheblichen Widerstand treffen. Da es aber keine andere Möglichkeit mehr gibt, das bestehende Finanzsystem mit herkömmlichen Mitteln weiter am Leben zu erhalten, lautet die für die Verantwortlichen entscheidende Frage:

Wie lässt sich die digitale Zentralbankwährung am besten einführen?

Es ist sehr gut möglich, dass es dafür bereits einen Plan seitens der Finanzelite gibt und wir schon mitten in seiner Umsetzung stecken. Eines der wichtigsten Anzeichen hierfür ist der durch den Lockdown vorsätzlich herbeigeführte Crash an den Finanzmärkten. Er hat den Zentralbanken den höchst willkommenen Grund geliefert, die bisher größten Summen künstlich geschaffenen Geldes ins System zu pumpen und die Zinsen auf den bisher niedrigsten Stand zu senken.

Damit aber hat man dem System nur eine vorübergehende Atempause verschafft. Die Konsequenzen des Lockdowns sowie die ständig neuen Corona-Maßnahmen werden in absehbarer Zeit – und das lässt sich mit absoluter Sicherheit voraussagen – die seit dem Zweiten Weltkrieg größte Welle an Entlassungen und einen erneuten drastischen Einbruch an den zurzeit komplett überhitzten Finanzmärkten nach sich ziehen.

Da eine weitere Zinssenkung in den Negativbereich führen und das Bankensystem von innen her zerstören würde, wird man auf den kommenden Crash nur mit der Injektion noch höherer Summen als im März/April 2020 reagieren können. Das aber wird nicht ausreichen, um die Lage zu stabilisieren, denn die einsetzende Massenarbeitslosigkeit wird zu einem gewaltigen Nachfrage-Einbruch und damit einem Warenüberhang führen, der ebenfalls systemgefährdend wäre. Hiergegen gäbe es dann nur noch ein Mittel: das Helikoptergeld.

Von der Inflation zur Hyperinflation

Wir werden also aller Wahrscheinlichkeit nach eine Kombination aus zweistelligen Billionen-Injektionen und der Verteilung von Riesensummen an Helikoptergeld (Begriffserklärung hier) erleben. Das aber wird unweigerlich in eine Inflation führen, die – und das ist ein weiteres Indiz für einen bereits bestehenden Plan – von der US-Zentralbank und der EZB ja bereits angekündigt und als „erwünscht“ bezeichnet worden ist.

Diese Inflation wird sich allerdings sehr schnell in eine galoppierende und dann in eine Hyperinflation verwandeln, weil das Helikoptergeld ja kontinuierlich erhöht werden müsste, was die Alltagspreise immer höher treiben und eine nicht endende Spirale der Geldvermehrung in Gang setzen würde.

Der Finanzelite käme die Hyperinflation natürlich sehr gelegen, denn wir leben zurzeit mit der höchsten Schuldenlast aller Zeiten – und die würde mit jedem Prozent Geldentwertung stärker dahinschmelzen. Weniger gut sähe es dagegen für die Empfänger des Helikoptergeldes aus: Ihre Bezüge würden stets hinter der immer stärker anziehenden Inflation herhinken, was innerhalb der Bevölkerung mit großer Sicherheit zu zunehmender Unruhe und irgendwann zu schweren sozialen Verwerfungen führen dürfte.

Der größte Trumpf der Zentralbanken: die Ahnungslosigkeit der Bevölkerung

Das so entstehende gesellschaftliche Chaos aber würde der Zentralbank die einmalige Chance bieten, auf ihren größten Trumpf zu setzen: die Unwissenheit der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die die Inflation für eine Art Naturphänomen hält und nicht begreift, dass sie gewollt ist und vorsätzlich herbeigeführt wurde. Die Zentralbank könnte genau diese Ahnungslosigkeit ausnutzen und sich als „Retterin“ inszenieren, indem sie den Menschen über das digitale Zentralbankkonto ein dauerhaftes „Grundeinkommen“ anbietet, über das ihre Zahlungen zeitnah an die Inflation angeglichen werden könnten.

Mit der Durchsetzung dieses Plans, auf den sehr viele Zeichen der vergangenen Wochen und Monate hindeuten, würde die Finanzelite – ohne jede Anwendung von Gewalt – gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die eigene Macht erhalten, ihre Schulden loswerden und durch die Hintertür ein Geldsystem einführen, mit dem sie den Rest der Bevölkerung kontrollieren und disziplinieren könnte.

Da die technische Umsetzung der Einführung für eine digitale Zentralbankwährung durch die großen IT-Konzerne vorgenommen und diese das System dadurch mitbeherrschen würden, wäre die Welt damit endgültig im autoritären Korporatismus angekommen – womit sich der Lebenstraum des Benito Mussolini mit einem Dreivierteljahrhundert Verspätung erfüllt hätte.


Info: https://finanzmarktwelt.de/digitale-zentralbankwaehrung-wird-die-einfuehrung-bereits-vorbereitet-180497

08.10.2020

„Markus Lanz“ (ZDF): Corona-Infektionszahlen laut Streeck nur bedingt aussagekräftig

merkur.de,  zu ZDF-Sendung "Markus Lanz" vom 01. Oktober 2020

Zitat:Hendrik Streeck Professor, der seit 2019 Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Universität Bonn ist, ist bekannt dafür, die Corona-Lage in Deutschland entspannter zu sehen als viele seiner Kollegen. Bereits zu Beginn der Sendung wurde er von Lanz*Corona-Ampel* auf die angesprochen, die in Berlin zuletzt auf Rot umgesprungen war. Mit Blick auf die derzeit hohen Infektionszahlen in der Hauptstadt stellte er klar: „Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Städte 35 auf 100.000 Einwohner sehr bald haben werden, also dass die 7-Tage-Inzidenzwerte* ansteigen werden.“

Das liege allerdings in der Natur der Sache des Virus und nicht am Party-Volk in Berlin-Mitte. Weil nur ein kleiner Prozentsatz eine stationäre medizinische Versorgung benötige, seien die Infektionszahlen auch nur bedingt aussagekräftig. Laut Streeck müssten lediglich fünf Prozent aller Infizierten ins Krankenhaus.


Zitat: Streeck: Derzeit normale Sterblichkeitsrate in Deutschland

Moderator Lanz griff diese Zahl auf und stellte sie als minimal dar. Er fragte nochmal nach: „Von 100 Prozent Infizierten brauchen nur fünf Prozent irgendwann eine ernsthafte medizinische Betreuung?“ Lanz sagte, er wundere sich über den „bedrohlichen Sound“ der öffentlichen Debatte. „Die zweite Welle*, es gibt schon Leute, die reden von der dritten Welle. Die Kanzlerin nennt die Zahl 19.200 mögliche Tagesinfektionen, wenn das so weitergeht“, resümierte der Moderator den Tenor der vergangenen Wochen. Der Gast, Michel Friedman, rechnete ihm daraufhin vor, dass diese Zahlen bei zehn Millionen Menschen eine halbe Million schwer Erkrankte bedeuten. „So gesehen ist das alles keine Fata Morgana“, stellte Friedman klar. Die Situation in anderen europäischen Ländern zeige, dass das kein theoretisches Szenario sei.

Streeck erklärte daraufhin, man habe in Deutschland derzeit eine normale Sterblichkeitsrate. „Bei der Hitzewelle 2018 hat man sehr viel deutlicher eine Übersterblichkeit gesehen, bei der Grippewelle 2017 hat man deutlich eine Übersterblichkeit gesehen“, berichtete der Virologe. Das sehe man im Moment nicht. Forscher aus Essen stellten kürzlich in einer Studie, nach Einberechnung der demografischen Faktoren, sogar weniger Tote als statistisch erwartet fest.


Zitat: Virologe Streeck: „Auch wenn wir einen Impfstoff haben, wird das Coronavirus weiter bei uns sein“

Der Bonner Virologe betonte, er wolle das Coronavirus* nicht kleinreden, aber er stelle sich die Frage nach dem Ziel und nach einem Kompass. Streeck warf die Frage auf: „Wo wollen wir eigentlich hin?“ Die Hoffnung auf einen Impfstoff*, der die Lage grundlegend verrändert, dämpfte der Experte ebenfalls. „Auch wenn wir einen Impfstoff haben, wird das Virus weiter bei uns sein“, sagte Streeck. Er prognostizierte: „Das Coronavirus wird uns wahrscheinlich unser Leben lang begleiten.“

Die Gefahr eines exponentiellen Anstiegs der Infektionen sei für ihn ebenfalls ein Missverständnis. Die Menschen vermengten sich nicht wahllos in der Gesellschaft. Bei Infektionen in einem Freundeskreis würden sich schließlich auch nicht alle infizieren. Zudem seien auch Freundeskreise irgendwann endlich, und die Infektion gehe nicht nach außen. Dadurch gebe es ein natürliches Abflachen im Wachstum, erklärte der Virologe. Streeck betonte: „Exponentiell macht unheimlich Angst, wenn man das hört.“ Streeck äußerte sich auch zur Maskenpflicht an der frischen Luft, beispielsweise am Marienplatz in München. „Draußen eine Maske zu tragen, das halte ich virologisch überhaupt nicht für sinnvoll“, erklärte der Virologe.


Zitat: „Markus Lanz“ (ZDF): Experten fordern pragmatische Lösungen und Eigenverantwortung

Des Weiteren sprach sich der Bonner Virologe für Lockerungen aus, sofern es gute Hygienekonzepte gebe. Man bräuchte diese bei Konzerten, Fußball und in der Reisebranche, um zu sehen, ob es funktionieren könne, sagte Streeck. Man gehe durch einen Lernprozess. Dabei sei es wichtig und richtig, dass man Fehler macht, erklärte der Experte. Die Politik müsse diese Fehler ermöglichen und pragmatische Lösungen finden. Zum Ende der Sendung* waren sich die Gäste einig: es gehe um die Eigenverantwortung der Menschen, nicht um Verbote. Der Kampf gegen Covid-19 sei ein Marathon, kein Sprint.


Info: https://www.merkur.de/politik/markus-lanz-coronavirus-hendrik-streeck-virologe-kritik-zdf-tv-muenchen-zr-90059353.html  /

ZDF-Sendung "Markus Lanz" https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-1-oktober-2020-100.html  Dauer 75 min vom 01.10.2020UT Zu Gast: Politikerin Manuela Schwesig, Virologe Prof. Hendrik Streeck, Sozialpsychologe Prof. Harald Welzer und Publizist Prof. Michel Friedman, Video verfügbar bis 31.03.2021

07.10.2020

Mit wachsender Unruhe fordern deutsche Polit-Strategen eine entschlossenere globale Machtpolitik, eine Straffung der EU-Entscheidungsstrukturen und neue Schritte zur Stärkung weltpolitischer Aggressionsbereitschaft in der Bevölkerung.

German Foreign Policy, 07. Oktober 2020
Ein neues Strategiepapier der Sicherheitskonferenz dringt auf eine klare "deutsche Führungsrolle" in der EU. Sollte sich das bisher mögliche Veto einzelner Mitglieder in der EU-Außen- und Militärpolitik nicht mit Mehrheitsentscheidungen unterbinden lassen, solle in weltpolitischen Fragen künftig eine "Koalition der Entschlossenen" voranschreiten, fordert der Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS). Darüber hinaus fehle in der Bundesrepublik eine "gesellschaftliche Unbefangenheit des Umgangs mit den Streitkräften". Das müsse sich ändern.


Zitat: Die wachsende Unruhe unter deutschen Polit-Strategen resultiert daraus, dass die bisherigen Anstrengungen zur Stärkung der Außen- und Militärpolitik aus ihrer Sicht nicht genügen, um den Anspruch auf eine eigene Weltmachtstellung umfassend zu realisieren. Bezug genommen wird immer wieder auf die Berliner Weltpolitik-Kampagne des Jahres 2014, die mit drei Reden auf der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang 2014 begann; damals machten sich Bundespräsident Joachim Gauck, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in einer konzertierten Aktion und mit beachtlichem Medienecho für eine aggressivere deutsche Weltpolitik stark (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Unter Experten ist seitdem von einem "Münchner Konsens" die Rede. In der Tat hat die Bundesregierung seit 2014 allerlei Schritte in Richtung auf eine ausgreifendere Weltpolitik eingeleitet; nicht zuletzt hat sie den Militäretat, wie Wolfgang Ischinger, Leiter der Sicherheitskonferenz, vergangene Woche festhielt, um bislang rund 40 Prozent erhöht und will ihn in Zukunft weiter steigern. Milliardenschwere Rüstungsprojekte sind auf dem Weg.[2]

Zitat: Kramp-Karrenbauer hatte vergangenes Jahr verlangt, das zur Zeit unter anderem für die Genehmigung von Rüstungsexporten zuständige Gremium in einen "Nationalen Sicherheitsrat" zu transformieren sowie ihm die "Entwicklung strategischer Leitlinien" zu übertragen.[12


Zitat: "Demokratische Außenpolitik braucht den Rückhalt der Bevölkerung", schreiben die Autoren des Papiers: "Politik und Gesellschaft werden nicht umhinkommen, noch regelmäßiger, intensiver und ehrlicher über Außen- und Sicherheitspolitik zu diskutieren." Dies gelte insbesondere, wo "unterschiedliche außenpolitische Grundorientierungen der Deutschen ... aufeinanderprallen" - etwa "Multilateralismus und Anti-Militarismus". "Die meisten Deutschen präferieren zivile Instrumente", heißt es weiter: Dennoch werde man die Bevölkerung "mit guten Argumenten auch von Entscheidungen überzeugen" können, "die über das traditionelle Handlungsspektrum Deutschlands hinausgehen".

Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8402/

06.10.2020

Video: ARD extra: Die Corona-Lage

daserste.de, vom 05.10.20 | 20:55 Min. | Verfügbar bis 05.10.2021

"ARD extra" berichtet zum Beginn der Herbstferien in mehreren Bundesländern über die aktuellen Einschränkungen bei Urlaubsreisen. In vielen Nachbarländern gibt es hohe Zahlen an Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus. Außerdem geht Moderatorin Susanne Stichler in der Sendung der Frage nach, wie gut die neuen Vorschriften für Partys und private Feiern funktionieren.

Ab Minute 11:32 wissenschaftliche Informationen zu den gegenwärtigen Infektionszahlen.

Info: https://www.daserste.de/information/nachrichten-wetter/ard-extra/videosextern/ard-extra-die-corona-lage-344.html Dauer 20:54 Min.

06.10.2020

Corona - Schadensersatzklage

Die Strategie hinter der geplanten US-Sammelklage begleiten die schon aus dem Berliner „Corona-Ausschuss“ bekannten Rechtsanwälte. Allen voran Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich, LL.M. (UCLA) aus Göttingen. Er ist seit 26 Jahren als Prozessanwalt aktiv, zugelassen in Deutschland und Kalifornien. Er ist Gründungsmitglied der Stiftung „Corona-Ausschuss“. Mit ihm arbeiten Rechtsanwältin Antonia Fischer und Rechtsanwalt Dr. Justus Hoffmann aus Berlin sowie Rechtsanwältin Cathrin Behn und Rechtsanwalt Tobias Weissenborn aus Göttingen federführend auf der deutschen Seite. Daneben ist eine Reihe von Anwälten tätig, die nicht nach außen in Erscheinung treten können, weil die Kanzleien, in welchen sie beschäftigt sind, Bedenken haben, Mainstream-Mandate und Mandate der öffentlichen Hand zu verlieren, wenn ihre Corona-Schadensersatz-Tätigkeit bekannt wird. Rechtsanwältin Fischer wird sich zudem als Medizinrechtlerin um die Aufarbeitung der Corona-Folgen wegen z. B. verschobener Operationen, Therapien etc. kümmern. Dr. Hoffmann ist bereits aktiv in der „Task Force Masken“. Beide sind wie Dr. Fuellmich Mitglieder im anwaltlichen Corona-Ausschuss. Rechtsanwalt Marcel Templin ist ebenfalls in Berlin als Rechtsanwalt zugelassen und als Lehrbeauftragter auch in der juristischen Ausbildung engagiert. Im Haftungsrecht arbeitet er seit Jahren deutschlandweit mit Kolleginnen und Kollegen zusammen, und er organisiert und koordiniert diese Zusammenarbeit für den Corona-Schadensersatz.

Info: https://www.corona-schadensersatzklage.de

05.10.2020

Stoppt den Drohnenkrieg!
- Warum die Bundeswehr keine bewaffneten Drohnen bekommen darf

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Berlin, Stand: Oktober 2020

Ein Papier von der Fraktion DIE LINKE mit Positionen gegen Kampfdrohnen 

  • anläßlich der sogenannten "Drohnendebatte"
  • der heutigen Anhörung im Bundestag
  • der Proteste dagegen


Zitat: Mitten in der Corona-Krise hat das Bundesverteidigungs-ministerium eine neue Initiative zur Einführung von Kampfdrohnen gestartet. In mehreren Gesprächsrunden, zuerst im Ministerium, dann bei Veranstaltungen unter anderem im Bundestag und in der bayerischen Landes-vertretung, wurde diskutiert, ob und wie die Bundeswehr bewaffnete Drohnen einsetzen darf. Denn das sollte erst »nach ausführlicher völkerrechtlicher, verfassungsrechtlicher und ethischer Würdigung« entschieden werden. So war es jedenfalls im Koalitionsvertrag beschlossen und schon zuvor als »breite gesellschaftliche Debatte« angekündigt worden.

Umfragen zufolge lehnt eine klare Mehrheit der Bevölkerung bewaffnete Drohnen ab. Als Fraktion DIE LINKE. im Bundestag setzen wir uns weiterhin für die Ächtung von Kampfdrohnen ein und unterstützen die Friedensbewegung hierzu nach Kräften. Wir fordern auch die Schließung des US-Luftwaffen-stützpunktes in Ramstein, über den die Regierung in Washington ihre tödlichen Drohnenkriege mit außergerichtlichen Hinrichtungen führt. Die vom Verteidigungsministerium initiierte kurze »Drohnendebatte«, wenn man sie wirklich so bezeichnen möchte, hat uns darin bestätigt.


Zitat: Die »Drohnendebatte« – eine Alibi-Veranstaltung

Zwar wurden auch kritische Abgeordnete zu Veranstaltungen eingeladen. Vertreter*innen von Nichtregierungsorganisationen und Angehörige der Friedensbewegung durften über das Internet Fragen stellen, die in den Veranstaltungen vereinzelt aufgegriffen wurden. Auf der Webseite des Verteidigungsministeriums wird sogar – auch ein Novum – über eine Kundgebung gegen Kampfdrohnen berichtet. All das war aber nur ein Feigenblatt, denn die »Drohnendebatte« ist von Befürworter*innen bewaffneter, unbemannter Systeme dominiert. Es wurden keine zivilen Opfer von Drohnenangriffen befragt und auch keine ehemaligen Drohnenpilot*innen aus den USA. Sie warnen heute als Whistleblower vor dieser Waffe und einer fortschreitenden Automatisierung des Drohnenkrieges.


Zitat: Weichen für Kampfdrohnen sind längst gestellt

Außerdem ist längst eine eigene bewaffnete Drohne in Planung, die Eurodrohne. Sie wird von Airbus Defence & Space gebaut und soll neben Raketen auch Lenkbomben abwerfen können. In seinem jährlichen Rüstungsbericht schreibt das Bundesverteidigungsministerium ganz offen, dass die Eurodrohne die Fähigkeit zur »reaktionsschnellen, skalierbaren und hochpräzisen Wirkung einschließlich Luftnahunterstützung für Bodentruppen« erhalten wird. Sie soll also feuern können, und das war schon vor der »Drohnendebatte« so geplant.


Zitat:  Außergerichtliche Hinrichtungen – Aufweichung des Völkerrechts

Die Verfügbarkeit von Kampfdrohnen verleitet zu deren Einsatz auch außerhalb bewaffneter Konflikte. Drohnen sind die Waffe der Wahl für unerklärte Kriege oder militärische Angriffe wie im Jemen, in Somalia, in Nordsyrien oder im Irak. Sie werden nicht nur gegen feindliches Militär eingesetzt, sondern auch zu den berüchtigten »Signature Strikes« gegen Personen, die aufgrund bestimmter Merkmale oder mitgeführter elektronischer Geräte getötet werden, oder zu »gezielten Tötungen« von Terrorverdächtigen.»Gezielte Tötungen« außerhalb bewaffneter Konflikte erfolgen häufig unter Mitarbeit von Geheimdiensten und verstoßen gegen das Völkerrecht. Es handelt sich um Hinrichtungen ohne gerichtliche Verfahren - ohne Anklage, ohne Urteil, ohne Verteidigungsmöglichkeit. Auf dem Hoheitsgebiet eines anderen Staates verletzen »gezielte Tötungen« außerdem dessen Souveränität und territoriale Integrität. Besonders perfide und völker-rechtswidrig sind die sogenannten »Double Tap Strikes«, bei denen einem ersten Angriff nach kurzer Zeit ein zweiter folgt, der herbeigeeilte Menschen trifft, die Verwundete bergen. Aus all diesen Gründen steht der Drohnenkrieg für die fortschreitende Erosion des Völkerrechts. 


Zitat: US-Präsident Donald Trump will für noch mehr Verkäufe von US-Drohnen sorgen und hat deshalb kürzlich per Dekret angeordnet, dass die USA von dem 1987 gegründeten Raketentechno-logie-Kontrollregime (MTCR) abweichen können, das den Export von Drohnen stark beschränkt.


Zitat: Ohne einen politischen Prozess zur Rüstungsbegrenzung und Abrüstung dieser Systeme wird die Gefahr von Kriegen mit Schwärmen bewaffneter, zunehmend autonomer Drohnen immer konkreter. Nur die Verhinderung ihrer Bewaffnung kann die autonome Kriegsführung wirksam verhindern.

Info: https://www.andrej-hunko.de/start/download/dokumente/1531-stoppt-den-drohnenkrieg-broschuere-mit-argumenten


weiteres:

Stellungnahme im Rahmen der Anhörung Völkerrechtliche, verfassungsrechtliche und ethische Bewertung einer möglichen Bewaffnung ferngeführter, unbemannter Luftfahrzeugsysteme der Bundeswehr

Deutscher Bundestag, Verteidigungsausschuss, vom 30.09.2020, A.-Drucksache 19(12)772,
Info:
https://www.bundestag.de/resource/blob/795504/9f85f4ba383115c1d858d50c891297df/stellungnahme_max-planck-institut-data.pdf
04.10.2020

30 Jahre nach »deutscher Einheit«: Von Friedensmacht kann bei der BRD keine Rede sein. Aufrüstung ist Staatsräson. 

junge Welt, 02.10.2020, Ein Gespräch mit Joachim Schramm DFG-VK, Interview: Gitta Düperthal
30 Jahre nach »deutscher Einheit«: Von Friedensmacht kann bei der BRD keine Rede sein. Aufrüstung ist Staaträson. Ein Gespräch mit Joachim Schramm


Zitat: An diesem Sonnabend, dem 3. Oktober, wird mit dem »Tag der Deutschen Einheit« der 30. Jahrestag des Anschlusses der DDR an die BRD festlich begangen. Sind auch Sie in Feierlaune?

In der Theorie könnte das durchaus ein Anlass zur Freude sein. Im Zwei-Plus-vier-Vertrag zwischen den beiden deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges, der die Grundlage für die Einheit bildet, ist festgehalten, dass in Zukunft von deutschem Boden kein Krieg mehr ausgehen soll. Demnach sind die Handlungen verfassungswidrig und strafbar, die dazu geeignet sind, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören. Nur müssen wir jetzt, 30 Jahre später, feststellen, dass von diesem Vorhaben leider nicht viel übrig ist. Wir leben in einem Land, das ständig hochrüstet, in dem Atomwaffen stationiert sind und das sich an völkerrechtswidrigen Kriegseinsätzen beteiligt hat. Deshalb haben wir nichts zu feiern, sondern werden am Samstag in Kalkar demonstrieren.


In der nordrhein-westfälischen Stadt sitzt ein sogenanntes Kompetenzzentrum der NATO, das Joint Air Power ­Competence Centre. Fühlen Sie sich mit Ihrer Kritik hierzulande alleine? Die Zeichen scheinen eher auf erstarkenden deutschen Nationalismus zu stehen.

Schon zur Wendezeit wurde diskutiert, inwieweit ein wiedervereintes Deutschland wieder einen neuen Machtfaktor darstellen würde. Dies bewahrheitet sich jetzt. Die Wirtschaftsmacht Deutschland rüstet im Rahmen der NATO sowie einer zunehmend militarisierten EU militärisch auf und beteiligt sich an Konflikten.


Die Kommandozentralen von Bundeswehr- und NATO-Luftwaffe in Kalkar spielen bei der Aggression gegen Russland eine wichtige Rolle. Wie würden Sie die Entwicklung der zurückliegenden Jahre beschreiben?

In den damaligen Verhandlungen zum Zwei-Plus-vier-Vertrag stimmten beide Verhandlungspartner überein, dass die NATO sich nach Auflösung des Warschauer Paktes 1991 nicht weiter ausdehnen sollte. Nach dem 2014 beginnenden Ukraine-Konflikt wurden dennoch NATO- und US-Truppen in östliche Gebiete verlegt. Wir haben es hier mit einer zunehmenden Konfrontation zwischen der NATO und Russland zu tun. In Kalkar werden NATO-Luftwaffenoperationen nördlich der Alpen koordiniert, aber auch die Bundeswehr organisiert von dort aus ihre Luftwaffeneinsätze weltweit, etwa wenn sie im turnusmäßigen Wechsel mit anderen Staaten »Eurofighter« über das Baltikum schickt und Soldaten dort patrouillieren lässt.


Die Gegenseite argumentiert, die NATO müsse sich auch mit Großmanövern wie »Defender 2020« vor einem aggressiven Russland, das ebenfalls Manöver durchführe, schützen und Stärke demonstrieren.

Solche Manöver sollen demonstrieren, dass man jeweils zu weitreichenden Kriegshandlungen in der Lage wäre. Diese Eskalations- und Aufrüstungsspirale ist brandgefährlich, zumal auf beiden Seiten Atomwaffen vorhanden sind. Es geht darum, aus der Konfrontationslage heraus und zu einer neuen Entspannungspolitik zu kommen. Egal, ob die NATO-Osterweiterung von seiten Russlands als Bedrohung empfunden wird oder osteuropäische Staaten gegen ihren Nachbarn wettern: Ängste sind nur durch Verhandlung und Abrüstung aufzulösen – und nicht, indem man weiter aufrüstet und auf einen Krieg zusteuert.


Bei der Demo in Kalkar spricht auch ein Vertreter von »Fridays for Future« aus Kleve. Versuchen Sie gezielt, diese Gruppe jüngerer Aktivisten in die Friedensbewegung einzubinden?

Wir versuchen vielmehr, Gemeinsamkeiten der Klimaschutz- und der Friedensbewegung aufzuzeigen. Es geht um menschheitsbedrohende Entwicklungen: auf der einen Seite um den Klimawandel, auf der anderen Seite um die Gefahr der Vernichtung durch einen Atomkrieg. Militär und Krieg gehören zu den größten Klimakillern. Kriegseinsätze und Luftwaffenübungen pusten tonnenweise CO2 in die Luft. Will man den Ausstoß schädlicher Emissionen verringern, sollte man hier beginnen.


Info: https://www.jungewelt.de/artikel/387551.drohende-kriegsgefahr-wir-haben-nichts-zu-feiern-gehen-demonstrieren.html


Kommentar: Der Titel "Zwei-Plus-vier-Vertrag" suggeriert mir, dass "diese Vier", auch 30 Jahre danach, immer noch die Souveränität einschränkend mitwirken können und erinnert mich so daran, dass die Vollendung der Einheit des zuvor geteilten Deutschlands erst durch seine gemeinsame Verfassung staatsrechtlich voll wirksam wird. - Nebst Aufkündigung des Truppenstatuts und dem Austritt aus allen Militärbündnissen wie NATO und PESKO!        Thomas Bauer

03.10.2020

Keine Übersterblichkeit durch Covid-19: Chef von Gesundheitsamt vergleicht Corona mit Grippe und Hitzewellen

BLZ Berliner Zeitung, vom 1.10.2020 - 08:45,

René Gottschalk, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes: „Die Bevölkerung muss sachgerecht informiert werden.“ Trotz einer „deutlichen Zunahme von Meldezahlen“ gebe es „weniger schwere Erkrankungen mit weniger Krankenhauseinweisungen“, so der Professor.


Zitat: Einschneidende Maßnahmen, mangelnde Fachexpertise und eine massive Gefährdung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen: Der Mediziner und Leiter des Gesundheitsamtes im hessischen Frankfurt kritisiert den Umgang der Bundesregierung mit der Corona-Pandemie scharf. Zudem vergleicht er Corona mit Grippe und vergangenen Hitzewellen. In zwei Artikeln, die auf der Seite der Landesärztekammer Hessen veröffentlicht wurden, fordert Prof. Dr. med. René Gottschalk jetzt eine „dringend erforderliche, breite öffentliche Diskussion zu den Zielen und Mitteln der Pandemie-Bekämpfung“. Diese Diskussion müsse, „über rein virologische Fragen hinaus, ethische Aspekte sowie rechtliche Fragen zum legitimen Zweck, der Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit der Maßnahmen“ umfassen.


Zitat: Der Mediziner ist überzeugt, dass man derzeit „von den (richtigen) Strategien Containment (Eindämmungsstrategie), Protection (Schutzstrategie für vulnerable Gruppen) und Mitigation (Folgenminderungsstrategie)“, die im nationalen Pandemieplan des Robert-Koch-Institutes (RKI) beschrieben sind, „komplett abweicht und derzeit ausschließlich Containment betreibt, was angesichts der Fallzahlen dringend überdacht werden sollte“.


Zitat: So kam es in der Vergangenheit zur „schnellen Isolierung von Indexfällen beziehungsweise zur Quarantänisierung von Kontaktpersonen“, schreibt Gottschalk weiter. Ob dies „bei einer Erkrankung, die zum weitaus größten Teil bei den Patienten leicht oder gar asymptomatisch verläuft, sinnvoll ist, muss bezweifelt werden, zumal der Preis neben der massiven Gefährdung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen eine völlige Auflösung der gängigen Arbeitsabläufe in den Gesundheitsämtern ist, die ihre vielfältigen präventiven Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können“.

Nach Auswertung vieler Daten des Statistischen Bundesamtes stellt Gottschalk in seiner Bilanz zudem fest: „Eine Übersterblichkeit ist weder in der Gesamtbevölkerung noch in der Gruppe der Hochrisikopatienten (Bewohner von Altenpflegeheimen) zu verzeichnen. Die Sterbestatistik (tägliche Sterbefälle) zeigt im ersten Halbjahr 2020 keine Auffälligkeiten – im Gegensatz zu der erkennbar höheren Sterbezahl während der Influenza-Zeiten 2017 und 2018 sowie während der Hitzeperiode im Juli 2018.“


Zitat: Zudem werden laut dem Amtsarzt „nach anfänglich vielen schweren Covid-19-Verläufen und Todesfällen, die aber nicht zwingend durch SARS-CoV-2 hervorgerufen wurden“, seit „Monaten weniger schwere Erkrankungen mit weniger Krankenhauseinweisungen gemeldet“, obwohl die „Meldezahlen im August durch die Zunahme an Tests bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten beziehungsweise bei Besuchern von großen Familienfeiern deutlich zugenommen haben“.

In Bezug auf Schulen und Kitas schreibt der Professor, dass „Kinder, insbesondere kleine Kinder in Kitas, allenfalls ausnahmsweise in der Lage sind, Erwachsene anzustecken“. Es gebe auch „keine Hinweise, dass die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen zu einer erkennbaren Zunahme der Infektionen bei Kindern und Schulpersonal geführt hat“. Die Schule sei demnach kein „Hochrisikoarbeitsplatz“.


Auch die derzeit geführte Diskussion der Übertragungsmöglichkeit durch Aerosole sei „von der Realität weit entfernt: Wäre dies ein wichtiger Übertragungsweg, hätten wir eine gänzlich andere epidemiologische Ausbreitung“.


Mit Blick auf den Verlauf und die Ausprägung der Pandemie sowie bisher vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen bedarf es nach Meinung des Amtsarztes (Hessisches Ärzteblatt 10/2020) „dringend einer breiten öffentlichen Diskussion zu den Zielen und Mitteln der Pandemie-Bekämpfung“.


Diese Diskussion müsse, „über rein virologische Fragen hinaus ethische Aspekte sowie rechtliche Fragen zum legitimen Zweck, der Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit der Maßnahmen umfassen“. Zugleich betont Gottschalk, dass er nicht missverstanden werden wolle: „Wir nehmen Covid-19 durchaus als eine ernst zu nehmende Situation wahr.“ Dennoch sei ein Diskurs angebracht.

Info: https://www.berliner-zeitung.de/news/keine-uebersterblichkeit-trotz-corona-amtsarzt-fordert-diskussion-ueber-die-mittel-der-pandemie-bekaempfung-li.108672 / Hessisches Ärzteblatt 10/2020 https://www.laekh.de/fileadmin/user_upload/Heftarchiv/PDFs_ganze_Hefte/2020/HAEBL_10_2020.pdf

03.10.2020

Offener Brief aus Hannover

                                                                                                                  aktualisiert zum 3. Oktober 2020


Liebe Leserinnen und Leser,


obwohl den amtlichen Sterbezahlen (Statistisches Bundesamt) jahrzehntelang keine besondere Beachtung geschenkt wurde, fragt sich jeder nachdenkliche Mensch, warum wirtschaftliche Existenzen und die Freiheitsrechte bedrohende Maßnahmen im Zusammenhang mit einer "Corona-
Pandemie" gegenwärtig angemessen sind.
Deshalb ist hier die gegenüberstellende Betrachtung von Sterbezahlen in Deutschland von 2016 bis 2020 zur Information notwendig, damit die
Bundesregierung ihre wahren Gründe für diesen Eingriff auch in die Grundrechte der ganzen Gesellschaft offenbaren muss.


Gruß Thomas Bauer
Initiative: Kein Militär mehr!

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