aus e-mail von Doris Pumphrey, 9. April 2024, 15:13 Uhr
*Bundeswehrsoldaten auf dem Flug nach Litauen:
"Die Bedrohungslage – das ist der Reiz der Aufgabe" *
Ein Vorkommando der Bundeswehr ist am Montag in Begleitung von
Journalisten nach Litauen geflogen, um die geplante dauerhafte
Stationierung einer deutschen Panzerbrigade vorzubereiten. Litauen will
in den kommenden Jahren rund 0,3 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts
für den Aufbau der Stützpunkte aufwenden. Die Brigade, die ab 2027
einsatzbereit sein soll, umfasst 4.800 Soldaten sowie rund 200 zivile
Angehörige der Bundeswehr und weitere Mitarbeiter.
Ein Vorkommando der Bundeswehr ist am Montag nach Litauen aufgebrochen,
um die dauerhafte Stationierung von etwa 5.000 deutschen Soldaten und
Offizieren in dem baltischen Staat vorzubereiten. Die zwanzig
Bundeswehrangehörigen wurden am Flughafen Berlin-Brandenburg durch den
Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius verabschiedet. Begleitet
wird die Brigade durch den Inspekteur des Heeres Generalleutnant Alfons
Mais.
/Siehe hier Aussagen von stolzen deutschen Soldaten auf dem Weg an die
NATO-Ostflanke:
/https://odysee.com/@RTDE:e/Bundeswehrsoldaten-auf-dem-Flug-nach-Litauen-Die-Bedrohungslage-das-ist-der-Reiz-der-Aufgabe:7
_RT DE 9.4.2024
_*Nachwuchsmangel bei der Bundeswehr:
Pistorius löst Abteilungsleiter für Personal ab
*
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat eine wichtige
Führungsposition in seinem Ministerium neu besetzt. Wie das Magazin
/Spiegel/ berichtet, wurde der bisherige Leiter der Personalabteilung in
der vergangenen Woche von seinem Posten entfernt. Generalleutnant Klaus
von Heimendahl teilte seinen Mitarbeitern demnach am Donnerstag in einem
internen Brief mit, dass er "in den nächsten Tagen" in den einstweiligen
Ruhestand versetzt werde. Ein derartiges Vorgehen ist bei politischen
Beamten und Militärs möglich, ohne dass ein persönliches Fehlverhalten
oder Dienstvergehen vorliegen muss.
Abgelöst wird Heimendahl durch Oda Döring, bislang Direktorin im
Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Die Neubesetzung
erfolge, so heißt es in dem Brief, "verzuglos". Er habe bereits damit
begonnen, "Frau Döring die Dienstgeschäfte der Abteilungsleitung zu
übergeben", so der General weiter. Im /Spiegel/-Bericht heißt es auch,
dass Staatssekretär Nils Hilmer die anderen Abteilungsleiter im
Ministerium vergangene Woche über die Personalentscheidung informiert habe.
Hintergrund der Entscheidung dürfte der grassierende Personalmangel bei
der Bundeswehr sein. Während seit Monaten gefordert wird, Militär und
Gesellschaft müssten angesichts der angeblichen russischen Bedrohung
endlich wieder kriegstüchtig werden, sinkt bei der Bundeswehr die Zahl
der Rekruten. Bereits 2019 wurde das Ziel angegeben, die Truppe bis 2025
auf 203.000 Mann zu verstärken. Tatsächlich verfügt die Truppe derzeit
über knapp 182.000 Soldaten.
Wie der Trend umgekehrt werden soll, ist derzeit noch vollkommen unklar.
Der /Spiegel/ nennt das Vorhaben unter Berufung auf "Insider" eine
"Mission Impossible". Die neue Abteilungschefin kenne die Problematik.
Sie habe im Personalamt "seit Jahren ohne greifbaren Erfolg" versucht,
"mit immer neuen Attraktivitätsprogrammen eine Trendwende anzustoßen".
In diesem Zusammenhang wurden in den letzten Monaten die
Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Rekrutierung von Ausländern für
die Bundeswehr öffentlich diskutiert. Umfragen zufolge ist nur noch eine
Minderheit der Deutschen bereit, die Bundesrepublik im Ernstfall mit der
Waffe in der Hand zu verteidigen.
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(…) Wenn die deutschen Medien weiterhin die Wahrheit über einen nicht
deutschen Krieg derart verdrehen, werden sie eines Tages tatsächlich
über einen deutsch-russischen Krieg als Teil eines NATO-Russland-Krieges
berichten müssen. Dies dann aber wahrscheinlich nicht lange …
_RT 7.4.2024
_*Der Weg in den Krieg: Deutsche Medien lügen über den Beschuss von
Charkow und werden nicht rot
*/Von Wladislaw Sankin
/
Keineswegs Nebel des Krieges: Dieses Mal war der russische Angriff auf
zwei ukrainische Mehrfachraketenwerfer im Stadtgebiet Charkow bestens
dokumentiert. Später wurde zerstörte Militärtechnik auf Videos
festgehalten. Trotz der Beweise für Kiews Lügen über den "russischen
Terror" stellen sich deutsche Medien blind.
Inzwischen gehört es zu Binsenweisheit
<https://www.amazon.de/Bilder-Krieges-Bilder-Visualisierung-modernen/dp/3506717391>,
dass moderne Kriege immer die Kriege der Bilder sind. Jede Kriegspartei
sorgt dafür, die "richtigen" Bilder in den Köpfen der Menschen
festzusetzen. Wie etwa bei der /ARD-/Tagesschau
<https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-charkiw-136.html> am
Samstag: Der riesige Bombenkrater vorn im Bild und das halb zerstörte
Einkaufszentrum im Hintergrund versehen mit der Überschrift "Mehrere
Tote beim russischen Angriff auf Charkiw". In dieser Zusammenstellung
kann die Meldung als gezielt aufbereitete Vorlage für das Aufwärmen der
Debatte um militärische Unterstützung der Ukraine durch die NATO und den
Westen dienen.
Ob im Bundestag oder in Talkshows, das Drehbuch für solche Debatten ist
immer das Gleiche. Sobald von Friedensverhandlungen mit Russland die
Rede ist, zieht ein/e "Strack-Zimmermann" den entscheidenden Trumpf der
"grausamen" Russland-Verbrechen. Mit dem Bösen verhandelt man nicht!
Denn das Böse schießt ziellos, einfach nur aus Zerstörungswillen. Als
Nächstes sind wir dran, denn Putin hasst auch uns. Uns hat er schon den
Gas-Hahn abgedreht (Habeck), also müssen wir den Russen mit
militärischen Mitteln in der Ukraine jetzt sofort stoppen.
So sieht die Argumentationskette aus, die mit dem Bild eines Kraters
anfängt und in einem Krieg endet – womöglich in einem nuklearen
<https://www.nachdenkseiten.de/?p=113348> NATO-Russland-Krieg. Da sie am
Anfang dieser Kette stehen, sind die Medien schlussendlich diejenigen,
die über den Krieg oder Frieden entscheiden. Ob es an fehlender
Recherche liegt, bewusster Auslassung oder fanatischem Glauben an
ukrainischen Edelmut oder russische Heimtücke, dass sie falsch
berichten, spielt letztlich keine Rolle. Lüge bleibt Lüge und mit Lügen
zieht man in Krieg.
Das Bild mit dem Krater ist eine Lüge. Denn die Wirklichkeit vor Ort und
Stelle ist nicht nur eine andere, sie ist spiegelverkehrt. Noch Stunden
zuvor stand an der Stelle des Kraters ein ukrainischer
Mehrfachraketenwerfer, beladen mit 16 Raketen, die, gegebenenfalls in
jener Nacht auf das russische Belgorod geschossen worden wären. Doch
bevor sie zum Abschuss kamen, wurden sie – mitten im
Schewtschenkowo-Bezirk im äußersten Norden Charkows – von
einer Präzisionsrakete genau an dieser Stelle buchstäblich pulverisiert.
Und letztere war mit großer Wahrscheinlichkeit keine umfunktionierte
Flugabwehrrakete vom Typ S-300, wie ukrainische örtliche Offizielle
meldeten, sondern eine Rakete des Typs Iskander – /RT DE/ berichtete
<https://freedert.online/europa/201826-charkow-russland-zerstoert-ukrainische-mehrfachraketenwerfer-mitten-in-wohngebiet/>
über den Vorfall.
Russland hat also ein militärisches Ziel getroffen, und zwar äußerst
genau und nachweislich. Ebenso nachweislich war auch die Tatsache, dass
die Ukraine voll beladene Artilleriesysteme mitten in ein Wohngebiet
stellt, was nicht anders als bewusste Provokation zu deuten ist.
Aber wie kam es dann trotzdem zu dem Trugbild? Die Tagesschau wie auch
das/Redaktionsnetzwerk Deutschland/ und weitere Medien haben in ihrer
Meldung einfach den kompletten Wortlaut der örtlichen
Regierungsvertreter übernommen, der am frühen Morgen auf Telegram
veröffentlicht worden war, und dazu ein Foto der nationalen Polizei. Um
12:54 Uhr war die Tagesschau-Meldung raus. Zu dieser Stunde geisterte
aber seit mehreren Stunden im Internet ein Telegram-Video herum, das die
ukrainische Version der Ereignisse in ihren Grundfesten komplett
untergräbt. Um 10 Uhr wurde auf dem russischen Militärblog "Starsche
Eddy" das Drohnenvideo veröffentlicht
<https://t.me/vysokygovorit/15289>, das die Zerstörung von zwei
ukrainischen Mehrfachraketenwerfern an dem besagten Platz vor dem
Einkaufszentrum "Planeta Mall" eindrücklich belegt.
Das Video haben alle russischen militärnahen Kanäle übernommen. In
Russland wird nicht jedes Material vom Verteidigungsministerium
veröffentlicht, viele Videos werden von Militärs direkt an befreundete
Militärblogger oder Kriegsberichterstatter zur Weiterverbreitung
übergeben. Diese haben ihrerseits ein Millionenpublikum und stellen ein
großes mediales Gewicht dar – größer als Fernsehsender oder Zeitungen –
und das wissen die deutschen Medien mit ihren vielen russischsprechenden
Mitarbeitern auch. Die Informationen befinden sich buchstäblich einen
Klick entfernt. Trotzdem werden sie komplett ignoriert.
Das ist sträflich, denn diese Medienlügen kosten die deutschen und
anderen westlichen Steuerzahler Milliarden Euro und die Ukrainer und
Russen unzählige Menschenleben. Womöglich werden sie künftig auch die
Leben Deutscher kosten, wenn die Medien ihr Verhalten nicht ändern.
Dabei ist die Sache ganz einfach: Die Journalisten mögen ja pro Ukrainer
sein, sie müssen ihre Überzeugungen deshalb ja nicht ablegen, sie müssen
nur ihrem Recherche-Auftrag gerecht werden. Wenn sie das tun, werden sie
schnell erkennen, dass die ukrainischen Offiziellen, die sie mit
Informationen versorgen, oft nachweislich lügen.
So wurde in der Tageschau-Meldung der Bürgermeister Igor Terechow als
zuverlässige Quelle zitiert. Am frühen Morgen eilte er höchstpersönlich
zum Ort des Beschusses, stellte sich am Rand des Kraters vor
Journalisten und sagte, dass dies ein Angriff auf zivile Ziele gewesen
sei, der sechs Tote und elf Verletzte zur Folge hatte. Fotos und Videos,
die die ukrainischen Medien posteten
<https://www.youtube.com/watch?v=RPq1lanUaMU>, waren dann so
geschnitten, dass man den ausgebrannten Rumpf des zweiten
Raketenwerfers, der nur wenige Meter entfernt von dem Krater lag, nicht
zu sehen bekommt.
Dieses Verhalten lässt folglich an weiteren Meldungen der Ukrainer
zumindest stark zweifeln. Doch, die Tatsache, dass sie lügen, ist
zumindest nachvollziehbar. In dem Land herrschen beinahe diktatorische
Verhältnisse und Offizielle müssen ihre Kriegspropaganda von Amts wegen
verbreiten. Wieso aber ausgerechnet die deutschen Medien diese
Propaganda eins zu eins übernehmen, ist dagegen nicht nachvollziehbar.
Deutschland steht mit Russland nicht im Krieg. Russland hat weder
Deutschland noch ein anderes NATO-Land angegriffen und hat es auch nicht
vor. Russland will die Ukraine von NATO-Stellvertreter befreien und sich
zu einer Sicherheitskonferenz an den Tisch setzen, wie diplomatisch am
Jahreswechsel 2021/22 von Russland vielfach verlangt – nur Wochen und
Monate vor der Eskalation im Februar.
Wenn die deutschen Medien weiterhin die Wahrheit über einen nicht
deutschen Krieg derart verdrehen, werden sie eines Tages tatsächlich
über einen deutsch-russischen Krieg als Teil eines NATO-Russland-Krieges
berichten müssen. Dies dann aber wahrscheinlich nicht lange …
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.