aus e-mail von bremer.friedensforum@gmx.de, 2. Oktober 2023, 20:25 Uhr
In diesen Tagen besonders wichtig:
Jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr in BremenMahnwache "Die Waffen nieder - Nein zum Krieg"/#FreeAssangeNow, Marktplatz Bremen <
Wird das Wetter morgen schön,
lass uns Wache für den Frieden stehn.
Wird das Wetter schlecht:
Erst Recht.
Newsletter Bremer Friedensforum 11/2. Oktober 2023 (Weiterleitung sehr erwünscht!)
Inhalt heute:
01. Letzter Aufruf: Dienstag, 3. Oktober, Hamburg
02. FÜR FRIEDENSHÄFEN AN NORD- UND OSTSEE - Demonstration am 14. Oktober 2023 in Bremerhaven
03. Veranstaltungshinweis: Lesung "Das Zeitalter der Idiotie - wie Europa seine Zukunft verspielt"
04. Buchlesung mit Jürgen Grässlin
05. Berlin - 25. November 2023
06. Bremerhavener Initiative „Mut zum Frieden“: Erklärung zur Nationalen Maritimen Konferenz“ in Bremen
07. Nachlese: Initiative Frieden schaffen! Veranstaltung in Frankfurt
08. Nachlese Webinar mit Alexey Gromyko
09. Nachlese Klausur Bremer Friedensforum
10. Nachlese Antikriegstag
11. Günter Verheugen: "Das Gemetzel muss beendet werden"
12. Exit-Strategie für die Ukraine: "Gerechten und dauerhaften Verhandlungsfrieden erreichen"
13. Politisches Buch: Versäumnis mit Tragweite
14. Afghanistan zwei Jahre nach Abzug der NATO
15. Schulen und Hochschulen müssen zivil bleiben
16. Hausdurchsuchung wegen politischer Kunst
17. Friedenspreis 2023 an Kristine Karch
18. Herzlichen Glückwunsch, Margot Konetzka!
19. Bremer Friedensforum im Netz
20. Termine
21. In eigener Sache
22. Datenschutz
1. Letzter Aufruf: Dienstag, 3. Oktober, Hamburg
Hamburg/Bremen. Wir rufen zur Teilnahme an der Demonstration am Tag der Deutschen Einheit on Hamburg auf: Die Waffen nieder! *Demonstration, Dienstag, 3. Oktober*, Auftakt 13 Uhr, Bhf. Altona/Ottenser Hauptstraße
Abschluss 15 Uhr, Fischmarkt. Diese Demonstration findet im Rahmen eines dezentralen bundesweiten Aktionstags der Friedensbewegung statt. Weltweit setzen sich Menschen dafür ein, dass die Konfrontation zwischen der NATO und Russland auf dem Rücken der UkrainerInnen endlich ein Ende findet. Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand, damit das Morden endlich ein Ende findet.
https://www.friedenskooperative.de/termine/gemeinsame-fahrt-aus-bremen-zur-demo-in-hamburg
Links:
https://www.bremerfriedensforum.de/1573/aktuelles/Frieden-statt-Krieg-Die-Waffen-nieder/
Bundesweiter Aufruf zum 3. Oktober:
https://nie-wieder-krieg.org/2023/07/29/aufruf-zum-dezentralen-aktionstag-der-friedensbewegung-am-3-oktober-2023/
2. FÜR FRIEDENSHÄFEN AN NORD- UND OSTSEE - Demonstration am 14. Oktober 2023 in Bremerhaven
Bremen/Bremerhaven. Der zivilgesellschaftliche Protest gegen Waffenlieferungen, Auslandseinsätze und den Missbrauch unserer Häfen als Umschlagplatz für US-Panzer und Waffen ist notwendiger denn je.
! Kommt bitte am Samstag, 14. Oktober ab 14 Uhr zur Demonstration gegen Rüstungstransporte über Bremerhaven!
♦️ Start 14:00 Uhr in der Bremerhavener Innenstadt an der Großen Kirche (Bürgermeister-Smidt-Straße 45)
♦️ Abschlusskundgebung am Zolltor Roter Sand (Franziusstr. 1)
Regelmäßig wird seit Jahrzehnten schweres US-Kriegsmaterial, wie Panzer und Truppentransporter umgeschlagen. Deutschland wird u.a. mit seinen Umschlaghäfen Hamburg, Bremerhaven und Nordenham und verschiedenen Kommandostellen für Truppen- und Materialtransporte zur Drehscheibe der Transporte. (Siehe auch in diesem Newsletter: 6. Bremerhavener Initiative „Mut zum Frieden“: Erklärung zur Nationalen Maritimen Konferenz“)
Weitere Informationen:
https://www.bremerfriedensforum.de/1572/aktuelles/FUeR-FRIEDENSHAeFEN-AN-NORD-UND-OSTSEE/
https://www.aufstehen-bremen.org/index.php/termine/fuer-zivile-haefen-demonstration-in-bremerhaven
3. Veranstaltungshinweis: Lesung "Das Zeitalter der Idiotie - wie Europa seine Zukunft verspielt"
Bremen. Das Bremer Friedensforum lädt am Donnerstag, 19. Oktober, zu einer Lesung in Bremen mit Ramon Schack ein. Sein Buch "Das Zeitalter der Idiotie - wie Europa seine Zukunft verspielt" ist am 1. Oktober in der Edition Ost der Eulenspiegel-Verlagsgruppe erschienen. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in der Villa Ichon, Goetheplatz 4 statt. Ramon Schack legt eine geopolitische Analyse vor, flankiert von Reiseberichten, zu den brennenden Fragen unserer Zeit.
Der Berliner Journalist moderiert seit Sommer 2018 den Video-Podcast Impulsiv TV. Aktuell arbeitet er für die "Berliner Zeitung".
Links zur Veranstaltung:
https://www.villa-ichon.de/kalender/buchvorstellung-das-zeitalter-der-idiotie-wie-europa-seine-zukunft-verspielt/
https://www.friedenskooperative.de/termine/das-zeitalter-der-idiotie-wie-europa-seine-zukunft-verspielt
4. Buchlesung mit Jürgen Grässlin
Bremen. Das Bremer Friedensforum und die Gruppe Bremen der DFG-VK laden am Dienstag, 21. November, zu einer Buchlesung mit Jürgen Grässlin in Bremen ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Villa Ichon, Goetheplatz 4. Der Titel seiner Autobiografie „Einschüchtern zwecklos. Unermüdlich gegen Krieg und Gewalt – was ein Einzelner bewegen kann“ ist Programm. Rüstungsgegner Jürgen Grässlin geht seinen Weg unermüdlich gegen Krieg und Gewalt.
Links:
https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/637/anfangs-belaechelt-dann-gefuerchtet-8919.html
https://www.friedenskooperative.de/termine/einschuechtern-zwecklos-unermuedlich-gegen-krieg-und-gewalt-0
5. Berlin - 25. November 2023 - vor der Verabschiedung des Bundeshaushaltes
Berlin. Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung für das kommende Jahr sieht - bewertet nach NATO-Standards - Militärausgaben in Höhe von 85.000.000.000 € (Milliarden) vor. Bemessen auf den Gesamthaushalt von 446 Mrd. € entspricht etwa das einem Fünftel. Im Vergleich werden z.B. nur drei Mrd. Euro für den sozialen Wohnungsbau bereitgestellt. Das Gros der Parteien - Regierung wie Opposition - begrüßt die neueste Erhöhung oder findet sie gar zu gering. Inzwischen unterstützen über 100 Persönlichkeiten einen Aufruf, der sich für „eine soziale, ökologische und demokratische Bundesrepublik Deutschland als Teil einer gerechten Weltordnung ohne Krieg, Hunger und Ausbeutung“ einsetzt: Wir sagen gemeinsam „Nein zu Kriegen - Rüstungswahnsinn stoppen - Zukunft friedlich und gerecht gestalten“. Es ist Zeit, dass wir Bürgerinnen und Bürger uns wieder stärker in die politischen Auseinandersetzungen einmischen. Deshalb rufen wir auf, am 25.11. – am Samstag vor der Verabschiedung des Bundeshaushaltes – gemeinsam für Frieden und Abrüstung, Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine und Friedensverhandlungen zu demonstrieren."
Weitere Informationen, auch über die Anreise nach Berlin, in Kürze beim Bremer Friedensforum
6. Bremerhavener Initiative „Mut zum Frieden“: Erklärung zur Nationalen Maritimen Konferenz“ in Bremen
Bremerhaven. Die Nationale Maritime Konferenz fand am 14. und 15. September in Bremen statt. Auf dieser Konferenz wurde mehrfach versucht die deutschen Häfen, besonders Bremerhaven, in Kriegsvorbereitungen hineinzuziehen. Unser Hafen lebt vom friedlichen Handel,! Er muss nicht kriegstauglich werden, er muss zukunftstauglich werden. Sanktionen und Feindbilder schaden schon jetzt unserer Wirtschaft, wir Menschen leiden unter Inflation und hohen Energiepreisen. Der Einbruch beim Containerumschlag in Bremerhaven gehört zu den selbst verursachten Folgen der Sanktionspolitik unserer Regierung. Solche Maßnahmen schaden uns mehr als die, die sie eigentlich treffen sollen. Aggressive Außenpolitik muss beendet werden. Verhandeln statt drohen ist der richtige Weg, dem Töten ein Ende zu setzen.
Unser Hafen sichert im friedlichen Warenaustausch Arbeit und Einkommen. Dazu sind dringend friedliche Investitionen nötig: marode Kaianlagen, Landstrom, Geestemole, Kreuzfahrtterminal, Drehbrücke, klimaneutraler Ausbau unseres Hafens. Wir appellieren an die Hafenwirtschaft, sich gegen Versuche zu stemmen, Häfen und Seeverkehr kriegstauglich zu machen. Wir müssen im „Friedensbetrieb“ bleiben. Keine Waffen und Munition über unsere Häfen in Bremerhaven und Nordenham. Wir als Bremerhavener Friedensinitiative halten die neuerdings von einzelnen Ministerien vorgetragenen Forderungen zur Hafenentwicklung für gefährlich. Das Wirtschaftsministerium will international geltende Vergaberegeln außer Kraft setzen, weil China uns bei von ihnen gelieferten Konvertern den Strom abdrehen könnte!
Ein Bundeswehrgeneral baut Drohkulissen gegen Russland auf und unterstellt mögliche Angriffe auf deutsche Offshore Windparks, dies könne auch von zivilen russischen Schiffen geschehen. Die Staatssekretärin im Verteidigungsministerium fragt, ob das Grundgesetz noch zeitgemäß sei. Ihrer Meinung nach gehören Deutsche Marineschiffe in den Indopazifik, um vor der chinesischen Küste Stärke zu zeigen. Hat nicht schon einmal ein deutscher Kaiser von Bremerhaven aus deutsche Truppen nach China entsandt um die Chinesen zu jagen?
Marineinspekteur Jan Christian Kaack kritisiert deutlich, »unsere gesamtstaatlichen Prozesse«, sie seien »noch im Friedensbetrieb«. Er fordert den Bau moderner und innovativer Kriegsschiffe. Herr Kaack redete über »verschwimmende Grenzen« zwischen innerer und äußerer Sicherheit und fordert globales militärisches Engagement bis in den Indopazifik! Das alles hört sich nach Kriegsvorbereitung an, nach Versuchen die gesamte Wirtschaft von Friedensproduktion auf Kriegsproduktion umzustellen. Mit Deutschland in der neuen Rolle als Weltpolizist für eine „regelbasierte. Ordnung“ an der Seite der USA? Von einer solchen Entwicklung mag die Rüstungsindustrie profitieren. Die Stärke unseres Landes liegt im freien Handel und Warenaustausch!
7. Nachlese: Initiative Frieden schaffen! Veranstaltung am 1. Oktober in Frankfurt
Frankfurt/M. 250 Teilnehmende in Präsenz und ebenso vielen Online-Zuschaltungen: ein wichtiger Beitrag im Kampf für Frieden in der Ukraine sowie den Stopp von Aufrüstung und Waffenlieferungen an die Ukraine.
Die Video-Mitschnitte der aufgezeichneten Einzelbeiträge sind abrufbar unter:
https://friedenschaffen.net/2023/10/02/video-mitschnitte-der-friedenskonferenz-vom-1-10-2023-in-frankfurt/
Die Veranstaltung hat gezeigt, dass der Widerstand gegen die von der Bundesregierung getragene Kriegspolitik in gesellschaftlicher Breite verankert ist. Dieses wurde durch langjährig erfahrene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus der Mitte der Gesellschaft in ihren Beiträgen zu dieser Konferenz dokumentiert, wie z.B. dem früheren EU-Kommissar Günter Verheugen und der früheren SPD-Spitzenpolitikerin Bärbel Dieckmann. Hinzu kamen bei dieser Konferenz internationale Beiträge von dem US-Ökonomen Jeffrey Sachs und dem ukrainischen Friedensaktivisten Yuri Shereshenko. Dargestellt wurde damit die gesamte Bandbreite von Ursachen und globalen Wirkungen des Ukraine-Krieges mit Expertenbeiträgen. Grußadressen erfolgten von Michael Rudoph als DGB-Vorsitzender Hessen-Thüringen sowie Rolf Mützenich als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.
In einer abschließenden Diskussionsrunde unter der Moderation von Claus-Jürgen Göpfert wurden Handlungsorientierungen diskutiert. Dabei ging es bereits auch um eine bundesweite Demonstration in Berlin am 25.11., was bereits von zahlreichen prominenten Personen unterstützt wird. Dieses soll anlässlich der dann anstehenden Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2024 erfolgen, der eine drastische Erhöhung des Verteidigungsetats vorsieht, bei gleichzeitigen massiven Kürzungen an anderen Stellen.
8. Nachlese Webinar mit Alexey Gromyko: Der Ukraine-Krieg, die global-strategischen Veränderungen in der Welt und Sichtweisen aus Russland
Frankfurt/M./Bremen. Auf Einladung der Initiative "Frieden-links" sprach Alexey Gromyko in einem Webinar am 26. September zum Thema „Der Ukraine-Krieg, die global-strategischen Veränderungen in der Welt und Sichtweisen aus Russland“. Der Direktor des Europa-Instituts an der Akademie der Wissenschaften in Russland verfügt über vielfältige internationale Kontakte. Gromyko gehörte zu der beratenden Kommission, die im April 2022 zu dem Bericht „Common Security 2022“ beigetragen hat, der federführend von dem internationalen Olof Palme Center erarbeitet wurde. Alexey Gromyko betonte, dass es zu einer - sicher komplizierten - Verhandlungslösung zwischen der Ukraine und Russland kommen werde, ein Sieg über Russland unmöglich sei und die Situation sich nach Minsk 2 und Istanbul verändert habe. Dies müsse in einem neuen Abkommen berücksichtigt werden.
Gromyko wies darauf hin, dass sich Russland nach den Statistiken der Weltbank auch im Jahr 2022 wirtschaftlich im Vergleich zu anderen führenden Industriestaaten deutlich verbessert habe. Dies zeige, dass die Staaten, die Sanktionen gegen Russland verhängten, die Leistungsfähigkeit der russischen Wirtschaft erheblich unterschätzt hätten. Dies habe jedoch nichts an den extremen sozialen Ungleichheiten und Gegensätzen im Land geändert. Innenpolitisch herrsche eine Stimmung des Sieges gegen die Ukraine, wobei die wenigsten Menschen im Land eine Vorstellung davon haben, was "Sieg" bedeute.
Das Risiko eines militärischen Zwischenfalls zwischen Russland und der NATO steige von Woche zu Woche, ja fast von Tag zu Tag, wofür sich beide Seiten gegenseitig verantwortlich machten.
Ein größerer eurasischer Wirtschaftsraum wäre eigentlich für beide Seiten sehr attraktiv. Sowohl von Seiten der EU als auch von Seiten Russlands wird jedoch der Eindruck erweckt, man sei mit dem derzeitigen wirtschaftlichen Auseinanderdriften zufrieden. Für Alexey Gromyko manifestiert sich im Ukraine-Konflikt eine Transformation der globalen Weltordnung. Dieser Konflikt sei mit keinem anderen in der jüngeren Geschichte vergleichbar. Derzeit entwickle sich eine multipolare Welt, in der die europäischen Mächte keine Rolle mehr spielten, sondern die Länder des globalen Südens politische und wirtschaftliche Ansprüche stellten. Es gehe also weniger um Russland, die EU und die USA. In zehn bis 20 Jahren werde die Welt ganz anders aussehen.
Schließlich sei Russland mehrheitlich ein europäisches Land und dort vor allem kulturell und historisch verwurzelt. Die meisten Russen sehen eine strategischen Partnerschaft mit der EU positiv, so Gromyko. Das Problem sei die NATO und ihre aggressive Politik. Er hoffe sehr, dass es in Zukunft wieder einen akademischen Austausch geben könne. Die Russen seien sehr frustriert über die Politiker auf beiden Seiten und hofften nicht, dass dies über Jahre und Jahrzehnte so bleiben werde.
Das Webinar lieferte für die mehr als 170 Teilnehmenden sowohl im Vortrag wie auch mit den Antworten auf die gestellten Fragen interessante und differenzierte Sichtweisen.
Der Video-Mitschnitt und eine deutsche Zusammenfassung finden sich auf der Homepage von Frieden-links unter:
https://frieden-links.de/2023/09/webinar-mit-alexey-gromyko/
9. Nachlese Klausur Bremer Friedensforum
Bremen. Auf seiner jährlichen Klausur befasste sich das Bremer Friedensforum mit dem Papier der Bundesregierung „Wehrhaft. Resilient. Nachhaltig. – Integrierte Sicherheit für Deutschland. – Nationale Sicherheitsstrategie“. Dieses Papier trägt imperiale Elemente, so z.B. die gewollte Erweiterung von EU und NATO auf den Westbalkan, die Ukraine, die Republik Moldau und Georgien. Der Machtanspruch wird auf alle Teile der Welt, so durch Marineeinsätze im asiatischen Raum, und darüber hinaus auf den Weltraum ausgedehnt. Dagegen wird das heutige Russland „auf absehbare Zeit“ als „die größte Bedrohung für Frieden und Sicherheit im euroasiatischen Raum“ betrachtet. Im Anschluss fand ein entspanntes Beisammensein mit Gästen zu seinem 40-jährigen Bestehen statt. Eingeleitet wurde der Abend durch einen Sketch mit einem improvisierten Puppentheater. Claudia Hartwich und Detlef Fendt erzählten etwas von der Geschichte dieser Bremer Friedensinitiative. Dabei spielten auch die Bremer Stadtmusikanten mit. Das Friedensforum dankte der Andreasgemeinde, dass es in deren Räumen seinen Klausurtag abhalten konnte. Zu sehen waren auch neu hergestellte Plakate, dieses Mal mit herausfordernden Zitaten aus dem 2plus4-Vertrag.
Reiner Braun nannte die "Nationale Sicherheitsstrategie" eine "Unsicherheitsstrategie": https://www.nachdenkseiten.de/?p=99474
Siehe auch:
https://www.ohne-ruestung-leben.de/nachrichten/article/nationale-sicherheitsstrategie-kritik-zivile-krisenpraevention-militarisierung-579.html
10. Nachlese Antikriegstag 2023: Protest gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete
Bremen. Mehrere hundert Bremerinnen und Bremer versammelten sich zum Antikriegstag auf dem Marktplatz. Nach dem Gesangsvortrag eines Bremer Vokalensembles "War ist not a womens game" sprach die Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag Amira Mohamed Ali. Sie griff die Regierungskoalition an, die keine Probleme hat, von heute auf morgen Milliarden für Militär und Rüstung zu bewilligen, aber kaum bereit ist, Gelder für die Ärmsten der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Sie kritisierte die Regierung außerdem, dass sie mit Waffenlieferungen nicht nur den Krieg in der Ukraine am Kochen hält, sondern auch den im Jemen, wo Millionen
umkommen. Anschließend machte Roman Fabian, Personalratsvorsitzender des Krankenhauses Links der Weser, das geschlossen werden soll, darauf aufmerksam, dass auch in Bremen der Rüstungsbereich im Senat Unterstützung findet, der Gesundheitsbereich aber eingeschränkt wird. Zum Schluss der Kundgebung rezitierte Jens-Volker Riechmann Bertolt Brechts leider aktuell gebliebenes „Das Gedächtnis der Menschheit“ vor. Die letzte Zeilen lauten: „Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“ Barbara Heller vom Bremer Friedensforum moderierte die Veranstaltung.
Amira Mohamed Ali auf Facebook und Instagram: +++Rede beim Antikriegstag in Bremen+++
Ich habe mich sehr darüber gefreut, am Antikriegstag eine Rede auf dem Bremer Marktplatz halten zu dürfen. Mehrere hundert Teilnehmer setzten ein kraftvolles Zeichen für den Frieden! Unsere Botschaft: Alle Kriege müssen beendet werden! Anstatt immer mehr Waffen in Kriegsgebiete zu liefern, muss sich Deutschland internationalen Friedensinitiativen anschließen und auf Waffenstillstand und Verhandlungen drängen. Vielen Dank an das Bremer Friedensforum für die Organisation der Kundgebung.
Video: https://youtu.be/lA1GXbFpep0
11. Günter Verheugen: "Das Gemetzel muss beendet werden"
Bremen. Günter Verheugen, ehemaliger EU-Kommissar, erläutert in einem bundesweit beachteten Interview am 27. August im Bremer "Weser Kurier", warum der Blick auf den Krieg in der Ukraine hierzulande nicht weit genug zurückreicht und warum er die aktuelle Politik für falsch hält.
https://www.weser-kurier.de/politik/inland/guenter-verheugen-zum-ukrainekrieg-das-gemetzel-muss-beendet-werden-doc7rogj84e4rpty9zi2vw
Dazu IMI-Aktuell 2023/564: Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Bremer Weser Kurier unter dem Titel „‚Das Gemetzel muss beendet werden'“ ein ausführliches Interview mit dem ehemaligen EU-Kommissars und SPD-Generalsekretärs Günther Verheugen. Teile des Interviews mit dem Politiker, der zunächst in der FDP Karriere gemacht hatte, werden von der jungen Welt in der Rubrik „Abgeschrieben“ wiedergegeben, auch die Zeitung der DKP, „unsere Zeit“ zitiert Verheugen ausführlich unter dem Titel „Stimme der Vernunft“. Tatsächlich begeht Verheugen innerhalb der bürgerlichen Presse gleich mehrere Tabubrüche, verweist auf die Vorgeschichte des Krieges, bezeichnet die grüne Außenpolitik als fundamentalistisch und meint: „Wegen meiner Freiheit und zur Verteidigung meiner demokratischen Rechte muss kein Mensch in der Ukraine sterben“. Bemerkenswerter Weise greift auch die bürgerliche Presse Verheugens Stellungnahmen auf und zwar überwiegend ohne Schaum vor dem Mund. Die FAZ beispielsweise überlässt die kritische Kommentierung einem SPD-„Genossen“: „Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth kritisierte Verheugens Aussagen. ‚Was mich wieder fassungslos macht, sind 0,0 vorhandene Empathie gegenüber den angegriffenen, ermordeten, entführten, vertriebenen, vergewaltigten Menschen der Ukraine‘, schrieb er auf der Plattform X. Außerdem warf er Verheugen vor, ‚die Entspannungspolitik im Sinne Putins diabolisch umzudeuten'“.
12. Exit-Strategie für die Ukraine: "Gerechten und dauerhaften Verhandlungsfrieden erreichen"
Peter Brandt, Hajo Funke, Harald Kujat, Horst Teltschik
Bremen. Telepolis dokumentiert im Folgenden einen Verhandlungsvorschlag von Professor Dr. Peter Brandt, Professor Dr. Hajo Funke, General a. D. Harald Kujat und Professor Dr. h. c. Horst Teltschik. Der Text ist zuerst in der Schweizer Zeitschrift Zeitgeschehen im Fokus erschienen.
weiter:
https://www.telepolis.de/features/Exit-Strategie-fuer-die-Ukraine-Gerechten-und-dauerhaften-Verhandlungsfrieden-erreichen-9292994.html?seite=all
13. Politisches Buch: Versäumnis mit Tragweite
Bremen. Ein lesenswerter Sammelband nimmt verschiedene Ebenen des Krieges in der Ukraine in den Blick. In dem Band sind durchweg fundierte und auch verständlich geschriebene Beiträge enthalten. Sie geben zahllose wertvolle Hinweise, die zum Weiterdenken anregen. Dem Buch ist eine weite Verbreitung zu wünschen.
Sandra Kostner, Stefan Luft (Hrsg.): Ukrainekrieg. Warum Europa eine neue Entspannungspolitik braucht. Westend, Frankfurt am Main 2023, 352 Seiten, 24 Euro
Weitere Informationen:
https://www.nachdenken-in-bremen.de/ukrainekrieg.htm
https://www.jungewelt.de/artikel/458763.debatte-%C3%BCber-ukraine-krieg-vers%C3%A4umnis-mit-tragweite.html
Unser Tipp:
Herausgeber Stefan Luft und Autoren zu Veranstaltungen einladen. Wir sind gern behilflich.
14. Afghanistan zwei Jahre nach Abzug der NATO
Friedensbewegung fordert umfassende Hilfen für die Bevölkerung und sofortiges Ende der Wirtschaftssanktionen und des Einfrierens afghanischer Gelder
Frankfurt/M. Vor zwei Jahren mussten sich die USA und ihre Verbündeten nach zwanzig Jahren Krieg geschlagen geben und Afghanistan verlassen. Am 26. August 2021 beendete auch die Bundeswehr mit der letzten Evakuierungsoperation ihren Einsatz am Hindukusch. Die Bilanz dieses von den USA völkerrechtswidrig begonnenen Krieges ist verheerend.
Bitte weiterlesen:
https://friedensratschlag.de/afghanistan-zwei-jahre-nach-abzug-der-nato/
15. Schulen und Hochschulen müssen zivil bleiben
Bremen. Die FDP-Bürgerschaftsfraktion wollte einen Parlamentsbeschluss erwirken, der die Arbeit von Jugendoffizieren der Bundeswehr an Bremer Schulen und Hochschulen ausbaut. Im März 2022 hatte die CDU-Fraktion bereits ein ähnliches Ansinnen in die Bürgerschaft eingebracht. Statt sich für mehr gute Lehrer und Lehrerinnen einzusetzen, meint die FDP "Jugendoffiziere seien erfahrene Referenten... für die komplexen Herausforderungen einer bündnisorientierten Sicherheitspolitik"...Sie „tragen aktiv zur politischen Bildung bei, indem sie aktuelle weltpolitische Ereignisse analysieren und die Bedeutung von internationalen Organisationen wie der EU, der NATO, der Vereinte Nationen und der OSZE für Deutschland verständlich vermitteln."
SCHULEN UND HOCHSCHULEN MÜSSEN ZIVIL BLEIBEN! Mehr gut ausgebildete Lehrer gehören in die Schulen! Das Geld ist da, aber sollte nicht in Aufrüstung investiert werden.
Mehr:
https://www.aufstehen-bremen.org/index.php/theme-styles/ag-frieden/1190-schulen-und-hochschulen-muessen-zivil-bleiben
Antrag der FDP:
https://www.fdp-fraktion-hb.de/geopolitik-im-kontext-der-zeitenwende-die-wichtige-arbeit-der-jugendoffiziere-und-offizierinnen-in-schule-und-hochschulen-weiter-ausbauen/
16. Hausdurchsuchung wegen politischer Kunst
Bremen. Die Bremer Koordinierungsgruppe von "aufstehen" missbilligte die von der Bremer Polizei am 10. August 2023 bei dem 84-jährigen Künstler und ehemaligen Professor an der Universität Bremen Dr. Rudolph Bauer durchgeführte Hausdurchsuchung und die Beschlagnahme von persönlichem Eigentum (u.a. sein Handy) als "Beweismaterial". Der Einsatz der teils bewaffneten und mit Schutzwesten ausgestatteten Durchsuchungsbediensteten fußte auf einem Beschluss des Amtsgerichts Bremen, bei dem auf eine anonyme „Meldung der Meldestelle gegen Hetze im Netz - Respekt!” verwiesen wurde. Ein Ermittlungsverfahren des Kommissariats Staatsschutz bei der Direktion Kriminalpolizei des Landeskriminalamts Bremen sei eingeleitet worden.
Bitte weiterlesen:
https://www.aufstehen-bremen.org/index.php/theme-styles/ag-demokratie/1191-hausdurchsuchung-wegen-politischer-kunst
Solidarität mit Rudolph Bauer
Berlin. Wir, die Mitgliederversammlung des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di Berlin, finden es empörend, dass sich eine Staatsanwaltschaft, insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte, dazu herablässt, harmlose – politisch-künstlerische Fotomontagen zum Anlass zu nehmen, bei unserem Kollegen Rudolph Bauer eine Hausdurchsuchung im Stile einer Terrorismus-Fahndung durchzuführen, unter dem Vorwand, „Beweismittel“ sichern zu wollen, und im Zuge dessen u.a. sein Smartphone zu beschlagnahmen. Beweismittel – wofür? Die Fotomontagen sind öffentlich zugänglich. Das Vorgehen ist peinlich, erweckt den Eindruck der Einschüchterung und ist einer demokratischen Behörde unwürdig. Wir fordern die sofortige Rückgabe aller beschlagnahmten Unterlagen sowie eine Entschuldigung gegenüber Rudolph Bauer von Seiten der Staatsanwaltschaft.
(für den VS Berlin: Michael Wildenhain, stellvertretender Vorsitzender; verabschiedet von der MV am 2. Sept. 2023)
17. Friedenspreis 2023 an Kristine Karch
Ramstein/Berlin. Auf Initiative der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ wird seit 2020 der Friedenspreis an eine Aktivistin oder einen Aktivisten der Friedensbewegung vergeben, die oder der sich dauerhaft für Frieden, Abrüstung und zivile Konfliktlösungen in außerordentlicher Weise engagiert. Zweite Preisträgerin wurde in diesem Jahr Kristine Karch aus Düsseldorf. Kristine Karch engagiert sich seit Jahrzehnten ausdauernd und unermüdlich in verschiedenen Organisationen und Kampagnen für den Frieden. Insbesondere die Delegitimierung der NATO und deren weltweite Kriege stand bei ihrer Arbeit immer im Vordergrund. Sie ist er eine der Gründerinnen und Aktivistin der Kampagne Stopp Air Base Ramstein und Vorstandsmitglied im Verein „Aktiv für den Frieden – Stopp Ramstein e.V.“. In der Organisation EcoMujer e.V. setzt sie sich für den Austausch zwischen Cuba, Deutschland und weiteren Ländern Lateinamerikas, eine nachhaltige Umwelt und Frauenrechte ein. Kristine Karch erhält den Preis für ihr friedenspolitisch intensives, lebenslanges Engagement.
Siehe auch:
https://www.stoppramstein.de/stopp-air-base-ramstein-friedenspreis-2023/
18. Herzlichen Glückwunsch, Margot Konetzka!
Das Bremer Friedensforum gratulierte herzlich Margot Konetzka zu ihrem 95. Geburtstag und wünschten ihr, dass ihre Gesundheit stabil bleibt und sie in unserer Mitte weiter wirken kann.
19. Bremer Friedensforum im Netz
Bremen. Mehr Informationen bringt die Internetseite des Bremer Friedensforums. Wir empfehlen auch die täglich mehrfach aktualisierte Facebook-Seite des Bremer Friedensforums. Friedenspolitische News aus Bremen gibt es auch auf Twitter und Instagram. Das Bremer Friedensforum ist jetzt auch auf Telegram vertreten. Bitte liken, teilen, folgen und abonnieren!
https://www.bremerfriedensforum.de
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https://www.instagram.com/bremer_friedensforum
https://t.me/bremer_friedensforum
20. Termine
* Termine aus der Friedensbewegung: https://www.friedenskooperative.de/termine
* Weitere Informationen aus der Friedensbewegung: https://friedensratschlag.de/
* Regelmäßige Termine in Bremen und Bremen-Nord:
+ Jeden Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Friedens-Mahnwache Bremer Friedensforum, Marktplatz Bremen oder Liebfrauenkirchhof
+ Jeden dritten Freitag im Monat, 12 bis 13 Uhr, Mahnwache gegen die Rüstungshochburg Bremen an der Domsheide (vor "Kapitel 8")
+ Jeden Dienstag, von 10.45 bis 12.30 Uhr, Fußgängerzone in der Gerhard-Rohlfs-Straße, Friedensmahnwache mit Plakaten und Transparenten
+ Jeden Freitag, 17 Uhr, Kundgebung der "Nordbremer Bürger gegen den Krieg", Bremen-Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Straße/Breite Straße
Dienstag, 3. Oktober, Hamburg, 13 Uhr am Bahnhof Altona, Ausgang Ottenser Straße, Friedens-Aktionstag zum „Tag der deutschen Einheit“, Auftakt / Begrüßung durch einen Vertreter des Hamburger Forums. Rede des Bundesvorsitzenden der Naturfreunde Michael Müller. Im Anschluss Auftritt des Liedermachers Kai Degenhardt. Daran anschließend eine Demonstration zum Fischmarkt, wo Zaklin Nastic (MdB) eine Rede hält.
https://www.bremerfriedensforum.de/1573/aktuelles/Frieden-statt-Krieg-Die-Waffen-nieder/
Bundesweiter Aufruf zum 3. Oktober: https://nie-wieder-krieg.org/2023/07/29/aufruf-zum-dezentralen-aktionstag-der-friedensbewegung-am-3-oktober-2023/
Donnerstag, 5. Oktober, 18 Uhr, Bremen, Wall-Saal der Stadtbibliothek, Ausstellungseröffnung „Die Trans_Sibirische Eisen_Bahn - Eine russisch-europäisch-asiatische Lebensader. Geschichte und Perspektiven“, weitere Informationen: Verein Deutsch-Russische Friedenstage
https://deutsch-russische-friedenstage.de/
Montag, 9. Oktober, 19:30 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, Bremen, Déborah Azcuy vom cubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) zum Thema „Sozialismus mit Herz und Verstand“ - Herz und Verstand braucht es, um eine menschliche, gerechte Gesellschaft aufzubauen und zu entwickeln. Gerade auch unter den cubanischen Bedingungen: mehr als 60 Jahre bekämpfen die USA mit einer völkerrechtswidrigen Wirtschafts- Handels- und Finanzblockade die Entwicklung des Landes. Was diese Blockade für das Leben der Cubaner:innen konkret bedeutet, wie die Lage momentan in Cuba ist, und wie die cubanische Gesellschaft darauf reagiert, darüber soll diskutiert werden.
Freitag, 13. Oktober, 19 Uhr, Bremen, Waller Kirche, Lange Reihe 79, "Friede auf Erden? Musikalisch-literarischer Konzertabend - Motetten und Concerti aus der Zeit des 30-jährigen Krieges: Cappella Santa Croce auf historischen Instrumenten (Leitung: Manoel Reinecke und Jonathan Hiese), Lesungen aus Bertha von Suttners Roman "Die Waffen nieder!" (Martina Knappert-Hiese)
Samstag, 14. Oktober, 14 Uhr, Große Kirche in Bremerhaven: Auftakt Norddeutsche Demonstration für zivile Häfen an Nord- und Ostsee! Gegen den Missbrauch unserer Häfen als Umschlagplatz für US-Waffensysteme und -Kriege! Regelmäßig wird seit Jahrzehnten schweres US-Kriegsmaterial, wie Panzer und Truppentransporter umgeschlagen. Deutschland wird u.a. mit seinen Umschlaghäfen Hamburg, Bremerhaven und Nordenham und verschiedenen Kommandostellen für Truppen- und Materialtransporte zur Drehscheibe der Transporte.
https://www.bremerfriedensforum.de/1572/aktuelles/FUeR-FRIEDENSHAeFEN-AN-NORD-UND-OSTSEE/
https://www.aufstehen-bremen.org/index.php/termine/fuer-zivile-haefen-demonstration-in-bremerhaven
Samstag, 14. Oktober: Demo gegen die Atomkriegsübung "Steadfast Noon" in Nörvenich - Die Hauptkundgebung ist um 12:00 Uhr auf dem Schlossplatz. Anschließend findet eine Aktion gegen Atomwaffen und eine kurze Abschlusskundgebung direkt vor dem Kriegsflugplatz statt. Wer im Jahr 2023 Atomkriege übt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, denn bei einem Atomkrieg kann es keine Gewinner, sondern nur Verlierer geben.
https://www.friedenskooperative.de/termine/atomkriegsmanoever-2023-absagen
Donnerstag, 19. Oktober, Bremen, 19 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, Lesung mit Ramon Schack, Journalist, "Das Zeitalter der Idiotie - wie Europa seine Zukunft verspielt". Das Buch erscheint am 1. Oktober in der Edition Ost der Eulenspiegel-Verlagsgruppe. Es handelt sich um eine geopolitische Analyse, flankiert von Reiseberichten, zu den brennenden Fragen unserer Zeit.
https://www.villa-ichon.de/kalender/buchvorstellung-das-zeitalter-der-idiotie-wie-europa-seine-zukunft-verspielt/
Samstag, 28. Oktober, 16 Uhr, Bürgerzentrum Bremen-Neue Vahr, Berliner Freiheit 10, Konzert: Chor „Rodina“ und Solisten werden unter Leitung von Slava Kravets russischsprachige Folklore und klassische Musik vortragen.
Mittwoch, 15. November, 19 Uhr, Bremen-Habenhausen, Simon-Petrus-Kirche, Verleihung Habenhauser Friedenspreis an Eugen Drewermann, Laudatio: Ekkehard Lentz (Bremer Friedensforum), Begrüßung: Jens Lohse
https://www.simon-petrus.de/habenhauser-friedenspreis
Dienstag, 21. November, Bremen, 19 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, Buchlesung mit Jürgen Grässlin, „Einschüchtern zwecklos. Unermüdlich gegen Krieg und Gewalt – was ein Einzelner bewegen kann“. Der Titel der Autobiografie ist Programm. So geht Rüstungsgegner Jürgen Grässlin seinen Weg. Unermüdlich gegen Krieg und Gewalt. Richtig bekannt gemacht hat ihn ein Daimler-Manager. Grässlins Buch ist am 14. Juni erschienen.
https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/637/anfangs-belaechelt-dann-gefuerchtet-8919.html
https://www.friedenskooperative.de/termine/einschuechtern-zwecklos-unermuedlich-gegen-krieg-und-gewalt-0
Freitag, 24. November, Bremen, "Brodelpott, Cuba-Solidaritätsabend mit einer Referentin der Botschaft und mit viel cubanischer, chilenischer und weiterer lateinamerikanischer Musik
Samstag/Sonntag, 9. und 10. Dezember: Bundesweiter Friedensratschlag in Kassel
https://friedensratschlag.de/friedensratschlag-2023/programm/
Vorankündigung: 27. Januar bis einschließlich 10. Februar 2024, Leningrad-Ausstellung, Unser Lieben Frauen Kirche; Vernissage am 27. Januar 2024, Beginn 18 Uhr. Die Ausstellung wird während der normalen Öffnungszeiten gezeigt.
https://deutsch-russische-friedenstage.de
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Bremer Friedensforum
Villa Ichon
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.