Präsident Herzog: Israel plant Stationierung "sehr starker Kräfte" im Gazastreifen
freedert.online, vom 16 Nov. 2023 15:35 Uhr
Um ein Wiedererstarken der Hamas zu verhindern, plant Israel eine starke Militärpräsenz im Gazastreifen, erklärt Staatspräsident Isaac Herzog gegenüber der Financial Times. Er erwartet, dass die USA und Israels Nachbarn in Gaza nach dem Krieg eine Rolle spielen werden.
Quelle: AFP © MANDEL NGAN
Iasraels Staatspräsident Isaac Herzog
Am Donnerstag hat Israels Staatspräsident Isaac Herzog im Interview mit der Zeitung Financial Times erklärt, sein Land könne kein Vakuum im Gazastreifen hinterlassen. In naher Zukunft müsse eine "sehr starke Truppe" in der Küstenenklave aufrechterhalten werden, damit die Hamas nicht wieder hervortrete. Herzog, der zwar über keine Exekutivbefugnisse verfügt, jedoch über die Kriegsentwicklungen unterrichtet wird, betonte wie folgt:
"Um zu verhindern, dass der Terror wieder auftaucht, müssen wir eine sehr starke Truppe haben, um sicherzustellen, dass sie engagiert genug ist und dass ein solcher Anschlag nicht wieder passiert."
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Scholz: Israel ist eine dem Völkerrecht verpflichtete Demokratie und handelt danach
Herzog zufolge diskutiert die Regierung verschiedene Varianten, wie der Gazastreifen nach dem Ende des Konflikts verwaltet werden soll. Der Präsident geht davon aus, dass die USA und die Nachbarn in der Region eine gewisse Beteiligung an der Nachkriegsordnung spielen werden. Welcher Mechanismus auch gewählt werde, niemand wolle, dass sich Gaza erneut in eine Terrorbasis verwandele.
In erster Linie wolle Israel Herzog zufolge die Freilassung der rund 240 Geiseln erreichen, die die Hamas bei ihrem Angriff auf Südisrael am 7. Oktober gefangen genommen hatte. Die internationale Gemeinschaft verstehe das und unterstütze Israels Recht, sich zu verteidigen. Bisher habe die Hamas keine Informationen über die Geiseln herausgegeben und scheine nicht zu einer Kooperation bereit zu sein. Daher müsse Israel kämpfen und die Menschen zurückholen.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuvor erklärt, Israel werde auf unbestimmte Zeit die allgemeine Sicherheitsverantwortung im Gazastreifen behalten. Die US-Regierung räumte ein, dass eine Übergangsperiode notwendig sein könnte. Washington warnte aber Israel davor, den Gazastreifen wieder zu besetzen oder das Territoriums der Enklave durch neue Sicherheitsbarrieren oder Pufferzonen zu verringern.
Mehr zum Thema – Lawrow in RT-Interview: Gründung eines palästinensischen Staates unvermeidbar
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Kommentare:
Das Vorgehen Israels verstösst gegen das Kriegsrecht. Eine Besatzungsmacht hat kein Recht auf Selbstverteidigung gegen die Besetzten. (Jacques Baud)
Dieser Kommentar wurde gelöscht
@ Edmund Kisicki Aber, aber! Allein nur das Deutsche Volk kann Völkermord in Vollendung begehen, das wissen wir doch alle aus den Geschichtsbüchern…und außerdem:
Immer hübsch das Rechtfertigen, das Relativieren, das Billigen etc. vermeiden, sonst kommt eine Hundertschaft BRD-Polizei zum morgendlichen Tür-eintreten vorbei und der teure Lab-Top ist dann auch weg, nebst allen Speichermedien und den Handy´s …und im Zweifelsfalle wird der Haus-Köter erschossen, weil dieser als Gefahr wahrgenommen wird. Also: Immer hübsch ruhig bleiben und auf die politische Etikette achten!
«Herzog»? Hatten wir in der BRD nicht auch schon einmal einen Herrn Herzog als Bundespräsidenten? Ach ja, das war der Roman, ich erinnere mich jetzt.
Die USA reagieren ziemlich sauer auf die Alleingänge Netanjahus und der IDF. (Israeli Defence Forces) Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: Die USA regieren die Welt und Israel regiert die USA. Biden murrt zwar, aber schlußendlich ist er wie der Schoßhund Israels. Wenn ihm ein Happen hingeworfen wird, dann springt er danach. Wenn ihm gesagt wird, was er liefern soll, dann tut er das pflichtschuldigst. 10.000 Sturmgewehre? Kein Problem für Uncle Sam. Israel muß sich ja selbst verteidigen, darum heißt es auch «Israelische Verteidigungskräfte.» Ironie off.
Die sind eben einmarschiert, so wie die Russen in der Ukraine.
Es ist ein unterschied. 9Jahre führten die Banderisten (Ukrainer) Krieg gegen die Russischen Bürger der Ukraine. Besuchen Sie bitte die Allee der Engel.
Bei Banderas haben Russen, Pollen, Juden, Sinti und Roma kein recht zu leben, nur Ukrainer. https://de.everybodywiki.com/Allee_der_Engel
Danke.
Selenski sagte: Die Ukrainer haben vor 80Jahren die Juden vor den Nazis geretet.
Sagen Sie das auch? Wo doch in Kiew in der Babi Yar Schlucht am 29. und 30. September 1941 33000 (Dreiunddreißigtausend) sowjetische Bürger jüdischen Glaubens und Blutes von deutschen Nationalsozialisten und ihren Ukrainischen Nazi Helfern ermordet wurden,
Haben die arabisch-stämmigen Palästinenser auch noch ein Recht auf einen eigenen Staat, oder ist das jetzt endgültig vom Tisch? Vielleicht dürfen aber nur auserwählte Völker eigene Staaten beanspruchen, die bekommen ihre Landraubanweisungen direkt von Gott, glauben sie. Aber Gott der Herr hat mit solchen Selbstauserwählten nichts zu tun, das kann jeder in der Bibel nachlesen.
«Um zu verhindern, dass der Terror wieder auftaucht, …»
muss Israel fest auf die von der UNO festgelegte Grenze reduziert werden.
Landraub darf nicht legitimiert werden .
Das Land gehört mir“ (Lev 25,23). Deshalb darf Ackerland nie „für immer“ verkauft werden, sondern soll im Jobeljahr, jedem 50. Jahr, an die ursprünglichen Eigentümer zurückfallen.
Lesen Sie bitte Jesajas: Wehe denen, die Haus an Haus reihen, Feld an Feld rücken, bis kein Raum mehr ist und ihr allein ansässig seid mitten im Land! Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Hören, ja, hören sollt ihr und nicht verstehen! Sehen, ja, sehen sollt ihr und nicht erkennen. Mache das Herz dieses Volkes fett, mache seine Ohren schwerhörig, und verklebe seine Augen damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört und sein Herz nicht einsichtig wird und es nicht umkehrt und Heilung für sich findet. Da sagte Jesaja: Wie lange, Herr? Und er sprach: Bis die Städte verwüstet sind, ohne Bewohner, und die Häuser ohne Menschen und das Land zur Öde verwüstet. Der HERR wird die Menschen weit fortschicken, und die Verlassenheit mitten im Land wird groß sein.
Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem geschaut hat:
Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des HERRN feststehen als Haupt der Berge und erhaben sein über die Hügel; und alle Nationen werden zu ihm strömen.
Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, laßt uns hinaufziehen zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, daß er uns aufgrund seiner Wege belehre und wir auf seinen Pfaden gehen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem.
Und er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.
Ich Theiler bin mir sicher alle Nationen der Welt finden den Weg zum Berg.
Ob die Juden den Weg finden zweifle ich an, diese werden am Ende nicht benannt.
Wenn einzig Terror eine Rolle spielt, wer besetzt dann eigentlich Israel? Und dann könnte ja jedes Land einen Terroranschlag erfinden, um fremde Länder zu besetzen, so nicht!
Das was Sie herr Müller schreiben, das mach die USA doch immer.
Sein Opa war Chef Rabbi, erst vo Irland dann von israel,
sein Vater auch schon Präsident von Israel und die haben Kohle wie Sau….
Bei der ganzen Geschichte geht es auch um große Erdöl- und Gasvorkommen vor der Küste des Gaza Streifens.
Es geht immer um Rohstoffe und Geld. Der Rest ist Show.
Der Staat Israel wird in den Geschichtsbüchern der Völker als tragischer Versuch der USA, ihre Agonie abzuwenden, sicher Erwähnung finden. Und das Ha’avara-Abkommen war sicher keine gesunde Basis für eine Zukunft der jüdischen Lebensart.
Der große streng gläubige Prof. Yeshayahu Leibowitz sagte über Israel:
„Ein Staat, der eine unfreundlich gesinnte, eineinhalb bis zwei Millionen fremde Menschen zählende Bevölkerung beherrscht, wird zwangsläufig zu einem Staat, der von einer Geheimpolizei beherrscht wird – mit all seinen Implikationen für die Bildung, die Redefreiheit und die Demokratie. Die korrumpierenden Kräfte jedes Kolonialregimes werden sich auch im israelischen Staat zeigen. Die Verwaltung wird mit der einen Hand den arabischen Aufstand unterdrücken, und mit der anderen sich arabischer Quislinge annehmen. Es bestehen auch gute Gründe für die Befürchtung, dass die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die bis jetzt eine Volksarmee waren, als Resultat dieser Entwicklung sich in eine Besatzungsarmee verwandeln, degenerieren, ihre Offiziere zu militärischen Verwaltern mutieren und sodann ihren Kollegen in anderen Nationen ähneln.“
Ich Theiler frage: Wo sind die Juden?
Man hat die Straße, die in Kiew zu Babi Yar Schlucht führt in der am 29. und 30. September 1941 33000 (Dreiunddreißigtausend) sowjetische Bürger jüdischen Glaubens und Blutes von deutschen Nationalsozialisten und ihren Ukrainischen Helfern ermordet wurden, umbenannt.
Ja, diese Straße wurden am 9. August 2016 umbenannt in die Nazi „Stepan Bandery Avenue“. Ich meine unser aller Herzen müssten zum Schlagen aufhören. Doch Habeck fuhr 2021 über diese Straße nach Babi Yar ohne die Namensgebung zu Tadeln. Das Blut der von den Nazis Ermordeten möge über Habeck kommen. Wer es nicht glauben will: Stadtkarte von Kyiv (Kiew) https://www.google.de/maps/@50.4850538,30.484...
Ach ja, Israel liefert Waffen an die Ukraine.
Uno-Sicherheitsrat einigt sich auf Resolution für Waffenruhe – Israel lehnt ab
Lawrow in RT-Interview: Gründung eines palästinensischen Staates unvermeidbar
Es bleibt spannend
Ja so spannend wie sich selbst an einer Bombe zu ketten.
Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/187209-israel-plant-stationierung
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Gaza: in Kürze....
aus e-mail von Doris Pumphrey, vom 17. November 2023, 8:14 Uhr
*UN-Sonderberichterstatterin: Israel kann sich nicht auf "Recht auf
Selbstverteidigung" berufen
*16.11.2023
In einer Rede vor dem National Press Club in der australischen
Hauptstadt Canberra hat die UN-Sonderberichterstatterin Francesca
Albanese am Dienstag das Argument Israels entkräftet, dass der Krieg
gegen den Gazastreifen ein Akt der Selbstverteidigung wäre. Israel könne
sich schon deshalb nicht auf Artikel 51 der UN-Charta zur Rechtfertigung
seines militärischen Vorgehens berufen, weil es sich beim Gazastreifen
um ein von Israel besetztes Gebiet handelt.
/Siehe Video

Quelle: RT © Fabrice Coffrini/AFP







