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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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lostineu.eu, 19. März 2026
Die Watchlist EUropa vom 19. März 2026 – Heute mit Nachrichten und Analysen zum amerikanischen Irankrieg und den desaströsen Folgen für die EU, zu einer Innovation im Unternehmensrecht und zum Streit über Druschba und ukrainische Kriegskredite.
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Eigentlich wollten die europäischen Staats- und Regierungschefs über die schwindende “Wettbewerbsfähigkeit” reden und neue wirtschaftsfreundliche Reformen auf den Weg bringen. Doch nun wird der EU-Gipfel, der am Donnerstag in Brüssel beginnt, vom Irankrieg und der neuen Energiekrise überschattet. Statt die Wirtschaft wieder flott zu machen, gerät die EU auf die Verliererstraße.
Den EUropäern droht ein Offenbarungseid – denn sie haben keinen Plan. Man ist sich nicht einmal über den Irankrieg einig. Spaniens Regierungschef Sanchez hat den Angriff der USA und Israels klar verurteilt, Bundeskanzler Merz hat ihn gebilligt, Frankreichs Präsident Macron steht irgendwo dazwischen.
Das erklärt, weshalb bei diesem Gipfel – anders als nach der russischen Invasion in die Ukraine 2022 – keine klare europäische Positionierung zu erwarten ist. Ein „Nein“ zum Krieg werde es ebenso wenig geben wie Sanktionen gegen die USA oder Israel, sagten EU-Diplomaten vor dem Europäischen Rat in Brüssel.
Einigkeit besteht zwar darüber, daß die EU nicht mitkämpfen möchte. „Dies ist nicht unser Krieg“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kallas nach einem Ministerrat in Brüssel. „Wir hätten abgeraten, diesen Weg so zu gehen, wie er gegenwärtig gegangen ist“, erklärte Kanzler Merz in einer Regierungserklärung.
Allerdings hat Frankreich bereits Schiffe in die Region geschickt. Deutschland wiederum hat zugesagt, die USA in der Nato zu entlasten – mit verstärkter Präsenz an der Nord- und Ostflanke. Der Iran-Krieg solle nicht zur Belastung für die transatlantische Partnerschaft werden, betont der deutsche Kanzler.
Ob das ausreicht, um US-Präsident Trump zu besänftigen, ist unklar. Trump hat von den europäischen Nato-Alliierten Unterstützung bei der Sicherung der Straße von Hormus gefordert. Daß diese nun ausbleibt, nannte er „schockierend“. “Ich denke, die Nato macht einen sehr dummen Fehler“, schimpfte Trump.
Bisher ließ der MAGA-Mann offen, wie er auf die Absage der EUropäer reagieren wird. Doch was ist, wenn er es ihnen mit gleicher Münze zurückzahlt und erklärt: “Die Ukraine ist nicht unser Krieg”? Das ist die größte Sorge in Brüssel. Doch sie wird nicht offen ausgesprochen – denn die EUropäer haben keine Antwort.
Allein können sie den Ukrainekrieg nicht stemmen. Allein können sie aber auch nicht die neue Energiekrise lösen. Also wird improvisiert. Einige Länder haben den Spritpreis gedeckelt, in Deutschland dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen. Weiter gehende Maßnahmen lehnt Merz aber ab.
Alle Hilfen müssten gezielt und befristet sein, hieß es vor dem EU-Gipfel in Berlin. Gegen den sich nun abzeichnenden langen, extrem harten Krieg wird das aber nicht helfen. Und gegen die drohende Weltwirtschaftskrise auch nicht. Merz & Co. wollen sich zwar mit EZB-Chefin Lagarde beraten.
Doch die Europäische Zentralbank hat auch keine Antwort. Wenn die Preise wie erwartet steigen, dürfte sie die Zinsen erhöhen. Das aber würde die Wirtschaft noch weiter nach unten ziehen. Wie man es auch dreht und wendet – die EUropäer sitzen in der Falle, gute Optionen gibt es eigentlich keine mehr…
Siehe auch “Sicherheitsrisiko Trump: Der große Faktencheck”
Meine zwei Cents: Dies wird ein Gipfel der Kriegs-Verlierer. Er war ursprünglich dazu gedacht, die Wirtschaftskrise zu lösen. Nun stehen die EU-Chefs vor dem Problem, eine neue, noch schlimmere Krise abwenden zu müssen. Sie wird durch einen Angriffskrieg ausgelöst, den die USA begonnen haben – doch wir wollen uns nicht von Trump lösen, wegen des Ukraine-Kriegs…
Neues EU-Regime à la Bolkestein. Die EU-Kommission hat eine neue Rechtsform für Unternehmen vorgeschlagen. Sie soll die Gründung von Startups und anderen innovativen Unternehmen erleichtern und ein neues Regime jenseits des nationalen Rechts schaffen, weshalb es auch “28. Regime” genannt wird. Weil das aber zu martialisch klingt, sprechen Kommissionschefin von der Leyen und ihre Follower lieber von der “EU Inc.”, das klingt so schön amerikanisch… – Die Grundidee ist allerdings ur-europäisch. Sie erinnert an den früheren Binnenmarkt-Kommissar Bolkestein. Auch der wollte durchsetzen, daß für Dienstleistungen europaweit nur noch ein Recht gilt – und zwar das Recht des Herkunftslands. Das haben Frankreich und die Gewerkschaften verhindert – nun kommt es modern verpackt wieder hervor…
Freihandel mit Australien. Kommissionspräsidentin von der Leyen reist nach Australien. Der Besuch diene dazu, die “Beziehungen der EU zu einem vertrauenswürdigen, gleichgesinnten Partner in der strategisch wichtigen indopazifischen Region zu stärken”, teilte die EU-Kommission mit. Zuletzt hatten beide Seiten Fortschritte bei den Gesprächen über ein Freihandelsabkommen signalisiert, es wird mit einem baldigen Abschluss der Verhandlungen gerechnet.
Die “Faktenchecker” sind wieder aktiv. Einen Tag nach den großen Wahlkampf-Kundgebungen in Ungarn hat die EU-Kommission ihr so genanntes “Rapid Response System” aktiviert. Es soll die Wahl im April vor “Desinformation” schützen. Allerdings nur vor solcher aus Russland – die massive Einmischung von Trump und seinen Tech-Buddies zugunsten von Regierungschef Orban wird in Brüssel geflissentlich übersehen… – Mehr im Blog
Merz gegen Orban. Mit seinem “Führungsstil” eckt unser Kanzler immer wieder an, auch in Brüssel. Beim letzten regulären EU-Gipfel im Dezember hatte Merz mit dem Belgier De Wever zu kämpfen, der sich erfolgreich gegen den geplanten Zugriff auf russisches Vermögen sperrte. Nun stellt sich ihm Ungarns wahlkämpfender Regierungschef Orban in den Weg. Orban blockiert die Freigabe eines 90 Mrd. Euro schweren Kriegskredits an die Ukraine – er fordert, erst müsse wieder russisches Öl durch die Druschba-Pipeline fließen. Doch das verhindert der ukrainische Präsident Selenskyj – er will die Röhre erst nach der Wahl in Ungarn wieder öffnen. In diesem Streit kann niemand einen Blumentopf gewinnen – Merz mischt sich trotzdem ein. Er werde sich auf dem EU-Gipfel mit Nachdruck für die Ukraine-Hilfe einsetzen, sagte er. “Wir dürfen dabei auch keine Rücksicht nehmen auf ein einziges Land”. So ähnlich klang es im Dezember auch – bevor sich Merz eine blutige Nase holte…
EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope
Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂
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‹ Irankrieg: Merz mogelt sich durch › Doppelstandards: So verschieden bewertet die EU Kriege in Ukraine und Iran
3 Comments
Fubar
19. März 2026 @
13:45
Das gemeine Volk, seine Interessen von Wohlstand, Frieden, Freiheit und sozialer Absicherung haben gefühlt so viel Einfluss wie zu Zeiten des Absolutismus in Europa.
Guido B.
19. März 2026 @
10:33
Wenn der Iran ein „Terrorstaat“ ist, was sind dann Israel und die USA?
Wenn Russland ein autoritäres Regime hat, was haben dann Israel, die USA und die EU?
Ja, wir brauchen Regime Change. In Moskau, in Teheran, in Jerusalem, in Washington, in Brüssel, in Berlin, in Paris, in London, in Rom, überall!
Der Westen will keinen Regime Change im Iran. Er will nur einen Failed State. Er will Chaos. Wie in all den anderen westasiatischen Ländern, wo es Öl und Gas in rauen Mengen gibt.
Die Methode heisst Terrorismus.
Anastasiya
19. März 2026 @
08:53
Bekanntlich lehnen die fanatischen europäischen Globalisten russische Energie in den kommenden Jahren ab.
Die USA verkaufen russisches Flüssigerdgas, getarnt als amerikanisches, mit einem erheblichen Aufschlag nach Europa. US-Beamte reisen durch Europa, um für amerikanische Energieprodukte zu werben und russisches Gas „bis auf das letzte Molekül“ vom Kontinent zu eliminieren, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Quellen. Die Zeitung merkte an, dass die Besuche der US-Beamten mit dem Versuch des Ölhändlers Gunvor zusammenfielen, die Auslandsvermögen von Lukoil zu übernehmen, nachdem das Unternehmen von den USA mit Sanktionen belegt worden war. https://www.ft.com/content/7e185bb3-c500-472c-a6f6-c952bd3332a9
Alles wird unternommen, um Europa vollständig von den USA abhängig zu machen.
Gleichzeitig kauft Europa weiterhin russisches Gas, allerdings über andere Wege und in anderer Form.
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Irankrieg: Merz mogelt sich durch
lostineu.eu, vom 18. März 2026
Erst hat er den Irankrieg gebilligt und sich bei US-Präsident Trump angebiedert. Nun will Kanzler Merz mit dem Krieg und seinen Folgen plötzlich nichts mehr zu tun haben.
In einer Regierungserklärung im Bundestag behauptete Merz, dass sich Deutschland gegen den Angriff gestellt hätte, wenn es vorher konsultiert worden wäre. „Wir hätten abgeraten, diesen Weg so zu gehen“, sagte er.
Bei seinem Besuch in Washington hatte Merz noch gesagt, er wolle die USA in dieser Frage nicht belehren. Bei einem Treffen mit Trump fiel kein einziges kritisches Wort.
Merz hielt es auch nicht für nötig, Spanien gegen Trumps Attacken zu verteidigen. Spaniens sozialistischer Premier Sanchez hat sich im Gegensatz zum CDU-CHef klar gegen den Irankrieg positioniert.
Nun gibt Merz plötzlich den (Mini-)Schröder: Solange der Krieg andauere, werde sich Deutschland nicht daran beteiligen, in der Straße von Hormus die Schifffahrt militärisch abzusichern, beteuert der Kanzler.
Er machte aber auch klar, dass er eine dauerhafte Belastung der transatlantischen Partnerschaft vermeiden wolle. Um Trump zu besänftigen, stockt die Bundeswehr bereits ihre Präsenz an der Nord- und Ostflanke der Nato auf.
Hinter den Kulissen zeichnet sich schon eine neue Arbeitsteilung ab: Trump macht im Iran und im Nahen Osten die “Drecksarbeit”, Merz hält ihm in EUropa den Rücken frei – und tut so, als sei er gegen den Krieg.
Der Kanzler mogelt sich durch – doch wenn er glaubt, daß es keiner merkt, so hat er sich getäuscht…
Mehr zum Krieg gegen Iran hier
P.S. Merz katzbuckelt schon wieder. Er sei dankbar für das Signal von US-Präsident Trump, dass dieser zu einem Ende der Kampfhandlungen bereit sei, sagte der Kanzler zu Beginn des EU-Gipfels in Brüssel. Nach einem Ende des Iran-Kriegs sei Deutschland auch willig, in der Golfregion zu helfen. Also doch…
‹ USA und Israel eliminieren reihenweise ihre Gegner – und keiner protestiert › Gipfel der Kriegs-Verlierer, neues EU-Regime – und Merz gegen Orban
16 Comments
Helmut Höft
19. März 2026 @
09:22
Sorry, langsam hab’ ich den Kaffee auf mit diesen Geistern und mit diesen sensationellen Meldungen à la: “Der Kanzler mogelt sich durch – doch wenn er glaubt, daß es keiner merkt, so hat er sich getäuscht…” Mutti wusste schon, warum sie uns diese Lichtgestalt so lange vorenthalten hatte.
Aber: Jetzt merkt’s einer … und? Was passiert, nachdem “einer es gemerkt hat”? Was passiert nachdem “einer gemerkt hat” was vom Langen Fritz, Kieserich Rodewetter, Agnes Stahl-Zimmerflack, “Röschen”, Axel Weber, Macron, Meloni, “Mister Garb’em” & Co. zu halten ist?
Nix
Gar nix
Überhaupt nix
Zutreffendes bitte unterstreichen.
Alternative: Bitte den aktuellen Wetterbericht von Brüssel! Danke
Monika
19. März 2026 @
13:06
Aber schau doch Helmut, sind wir hier nicht alle “fein intellektuell verräumt”?
Während unserer Unterhaltungszeit hier können wir schon anderswo keinen “Blödsinn” mehr anrichten… Bin trotzdem gern genau hier, lieber ebo
ebo
19. März 2026 @
13:13
Merci, freut mich!
palman
18. März 2026 @
22:39
…und gern dürfen “ebo” et al. den von Mir kreierten “Poltör-Künstler-Namen” – einfach als “NetzFund” bezeichnen – weiter an- und verwenden:
Friedensarm Schmerzensreich < (!!!) – also in Anlehnung an den “austrischen” K ü n s t l e r namens “Friedrich Stowasser” aka > Friedensreich Hundertwasser < (Wiki gucken) !?! 😉
Michael
18. März 2026 @
22:14
Im Nachgang:: ist ein Mogler ein Lügner!?
hutaekjango
19. März 2026 @
08:14
” Die Dummheit von Politikern sollte niemals unterschätzt werden.” Helmut Schmidt. Der Michel, wieder mal:-(
Guido B
18. März 2026 @
19:02
Schon bemerkenswert, was der Merz als Vorbild-Christ so alles draufhat. In Westasien macht Trump für ihn die Drecksarbeit und in der Ukraine der Selenski. Gar nicht mal so ungeschickt, wenn man davon absieht, was für einen moralisch verkommenen, gewissenlosen und zynischen Charakter solches Tun voraussetzt.
Monika
19. März 2026 @
13:01
Lieber Guido: Vorbild-Christ … dieses Fass voll mit “christlichem Vorbild” hat Deschner mit seiner Kriminalgeschichte des Christentums umfänglich und abschließend bearbeitet. Des Fass mach nimmer auf…
Niko
19. März 2026 @
18:21
Ich hoffe, dass immer mehr Menschen erkennen, wer die wahren Lumpen, Lügner, Kriegstreiber, Völkerrechtsbrecher incl. deren Befürworter sind.
Besonders widerwärtig sind die, welche mit erstunken und erlogenen Behauptungen und Gräueltaten viele Gutgläubige aufhetzen, um entsprechende Feindbilder zu generieren. Beispiele sind die angeblichen 100 tausende entführte Kinder, nicht vorhandene Chemiewaffen u.s.w.
KK
18. März 2026 @
18:37
“Merz … tut so, als sei er gegen den Krieg.”
Da täuscht doch jede drittklassige Prostituierte einen Orgasmus besser vor!
Michael
18. März 2026 @
17:39
Mein Mantra: spätestens mit dem vermeintlichen „Ende der Geschichte“ – aber latent schon länger – war die sog. Aufklärung hinfällig! D. h. den Konsorten in Berlin, etc. kam mit dem Intellekt der Verstand und die Vernunft abhanden! Von Geschichtsbewusstsein, Dialektik, etc. will ich garnicht ersten reden!
hutaekjango
19. März 2026 @
08:15
Das trifft s! :-))
Fubar
18. März 2026 @
17:34
“Hinter den Kulissen zeichnet sich schon eine neue Arbeitsteilung ab: Trump macht im Iran und im Nahen Osten die “Drecksarbeit”, Merz hält ihm in EUropa den Rücken frei ”
Womit er Trump und den USA ja essentiell mehr hilft als wenn er ein paar Minenräumer und 2 Fregatten als Geleitschutz nach Hormuz schickte, weil somit ihr “pivot to Asia” durch Rückzug aus Europa gesichert werden könnte, wenigstens nur noch der Nahe Osten verbleibt in dem Trump sich neu festgefahren hat.
Oder dekliniere ich das hier falsch durch?
umbhaki
18. März 2026 @
22:18
Nein, das ist nicht falsch, sondern leider richtig.
Fubar
18. März 2026 @
17:23
Das Schlimme an Sanchez in seinem Interview bei Rest ist Politics, ist ja dass er wirtschaftspolitisch mit Merz quasi auf einer Linie liegt, nach dem “Wir müssen unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern” Satz kam “erst müssen wir es erwirtschaften und dann können wir entscheiden ob wir es mehr in Rüstung oder Soziales stecken”.
Den man als Sozialisten zu bezeichnen, streckt das Wort möglicherweise bis zur Bedeutungslosigkeit.
Erneuerung
18. März 2026 @
17:18
Fast alle mogeln sich durch, es gibt keinerlei Aktivitäten mehr, die an die Epoche der Aufklärung anknüpfen. Und wer da derzeit nicht mitmacht, wird kaltgestellt, das werden wir bei Sanchez, Fico und Orban sehen, die z. Krake wird dafür sorgen. Unliebsame Personen unschädlich machen ist deren Spezialgebiet, früher bei Merkel reichte noch ein Hinweis des CIA, um sie zu mäßigen, dem Baud wird schon mal das Leben fast unmöglich gemacht und im Libanon sowie dem Iran zeigt die Sekte, was sie draufhat, mit Pager- und anderen gezielten Morden. Man ist schließlich Gott, und alle anderen sind Tiere. Dahingehend darf man von Merz und Co. nichts anderes erwarten. Eine eventuelle Allianz mit Sanchez, Fico und Orban könnte Europa nützlich sein, aber das ist gefährlich und sowas ist nicht jedermanns Sache, da lieber rumlavieren bis alles am Boden liegt.
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USA und Israel eliminieren reihenweise ihre Gegner – und keiner protestiert
lostineu.eu, vom 18. März 2026
Im Angriffskrieg gegen Iran gehen die extralegalen Enthauptungsschläge weiter. Nachdem die USA den geistigen Führer Ali Chamenei eliminiert haben, wurde auch der einflussreiche Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, gezielt getötet, wie Teheran nun bestätigt. Laridschani war noch vor kurzem ein gefragter Gesprächspartner für europäische Diplomaten und Journalisten. Nun berichten die Medien über seine gezielte Ermordung, als sei es das Normalste von der Welt. Auch die EU, die mit Laridschani jahrelang über das umstrittene iranische Atomprogramm verhandelt hat, hielt es nicht für nötig, zu protestieren. In Brüssel hat man sich offenbar schon mit dem Faustrecht abgefunden. Dabei wäre Laridschani wohl der Einzige gewesen, der diesen Krieg durch Verhandlungen beenden könnte …
Mehr zum Krieg gegen Iran hier
P.S. Israel will nun auch Geheimdienstminister Chatib eliminiert haben. Das teilte “Verteidigungsminister” Katz mit. Der “Focus” findet nichts dabei: “Chatib leitete Mullah-Terror”, schreibt das Blatt…
‹ Sicherheitsrisiko Trump: Der große Faktencheck › Irankrieg: Merz mogelt sich durch
12 Comments
Ric
19. März 2026 @
12:33
Was ist mit der Seite los??? Sie springt etwa alle 5 Sec einen knappen cm auf und ab,was das entspannte Lesen verunmöglicht. Ist hier Nato, Geheimdienst oder Kleopatra am Werk?
Helmut Höft
19. März 2026 @
08:54
@all
Wir sind “Die Guten”!
100x abschreiben, handschriftlich!!
palman
18. März 2026 @
18:49
… und für ALLE et al. das “must read” vom “EinBlicker” Peter Koenig (u.a. Ex-Weltbank / Ex-WHO) just auf “globalresearch.ca” (18-03) mit Titel: – > Der Krieg mit dem IRAN: Teil eines Weltbühnen-Theaters, in dem wir sowohl Zuschauer als auch Akteure sind < (!!!) – gut lesbares Transkript aus einem Interview mit dem Autor !?! – darin sind “grundlegendste” Infos zur Entwicklung der aktuellen WELT-Lage kompakt “zu-sammen-gefaßt” !?! – Seite läuft in gut “50” Sprachen – mit namentlichem Autoren-Archiv… 😉
Art Vanderley
18. März 2026 @
17:34
Eigentlich verhalten sich die USA ziemlich zivilisiert im Vergleich zu ihrem Treiben in Süd-und Mittelamerika in den 70er und 80er-Jahren….
Seinerzeit waren sie nur dezenter beim Vorgehen und haben nicht alles an die große Glocke gehängt. Deswegen kann Trump das auch als Fortschritt verkaufen und das ist noch nichtmal völlig falsch.
Die “regelbasierte Ordnung” war eigentlich schon Geschichte mit den damaligen und ähnlichen Vorgängen, mit Irak 2003 und den dazugehörigen Lügen und Folterverbrechen, mit Libyen, und durchaus auch mit dem deutschen Gefasel von einer “feministischen Außenpolitik”(die jetzt einen Ukrainekrieg mit hervorgebracht hat, indem v.a. Männer ihren Kopf hinhalten dürfen).
Jetzt wird das Völkerrecht nicht abgewickelt sondern neu sortiert und das ist gut so.
Ob jede Maßnahme dabei Sinn macht, sei dahingestellt, aber es ist nicht so einfach daß es früher besser war und daß jetzt alles den Bach runtergeht.
KK
19. März 2026 @
01:03
Da ist was dran: Die USA waren immer schon schlimm!
Guido B.
18. März 2026 @
16:19
Wenn ich jemanden kaltblütig abmurkse, um mich zu bereichern oder weil ich mich von seiner fremdländischen Nase bedroht fühle, komme ich lebenslänglich in den Knast oder auf den elektrischen Stuhl. Wenn ich Netanjahu oder Trump heisse und dasselbe tue, klopfen mir die Mächtigen auf die Schulter und bejubeln mich die Mainstreammedien.
Unsere Eliten zeigen aufs Neue, wie Barbarei geht. Wir kleinen Bürger müssen uns an die regelbasierte Ordnung halten und dürfen erst morden, wenn sie es uns befehlen.
Sie nennen es „Freiheit“. Ich nenne es Knechtschaft. Von der „freien Welt“ ist nicht mehr viel zivilisatorische Errungenschaft übrig. Sie ist übersät mit den Trümmern einer gescheiterten Aufklärung.
KK
18. März 2026 @
18:40
“Wenn ich Netanjahu oder Trump heisse und dasselbe tue, klopfen mir die Mächtigen auf die Schulter und bejubeln mich die Mainstreammedien.”
Trump hatte doch prophezeit, dass ihm nicht geschähe, würde er auf offener Strasse jemanden ermorden. Nun, genau das tut er jetzt, sogar auf offener Weltbühne. Und ihm geschieht: Nichts!
Michael
18. März 2026 @
21:16
Nun, abwarten! Noch ist nicht aller Tage Abend!
Niko
19. März 2026 @
11:48
Man muss auch sehr aufpassen welche Mörder man als Mörder bezeichnet. Könnte sonst schnell sein, dass man in eine der bekannten Schubladen gesteckt wird und der Staatsanwalt ermittelt.
Wo bleibt der Aufschrei von den bekannten Menschenrechtsverfechtern vdL, Strack-Zimmermann, Toni Hofreiter, Kiesewetter, Merz u.s.w
Erneuerung
18. März 2026 @
14:21
Es gibt keine Hoffnung auf Entspannung, gar keine. Biden und seine Demokraten haben den Ukrainekrieg inittiiert, die Republikaner kriechen den Zionisten in den Arsch und alle als minderwertig angesehenen Menschen werden beseitigt. Während Russland noch dem Iran etwas hilft, fällt ihm China in den Rücken, verurteilt den Iran und fordert ihn auf, die Amistützpunkte in Ruhe zulassen. Indien war ja eh auf Israels Seite. Trump hat erreicht, was er wollte, die BRICS zu zerreißen. Ob das den Wertewesten wieder in Glanzzeiten führt, darf angezweifelt werden. Die Zukunft heißt Barbarei, jeder gegen jeden. Der Verlust an Menschenmaterial wird bewusst in Kauf genommen, das wirkt der immensen Umweltvernichtung durch die Kriege etwas entgegen. Und die allgemeine Zukunftsangst sorgt dafür, dass die Geburtenraten weiter sinken. Die Schickeria wird unter sich sein, der Pöbel wird verheizt. Und unsere werten Europäer machen kräftig mit. Mögen sie an ihrem Rhein…Gold ersticken.
Fubar
18. März 2026 @
16:28
“Biden und seine Demokraten haben den Ukrainekrieg inittiiert”
Ja, aber anno 2014 war noch Barracke “Yes, we can (complete the destruction of the world)” Obama für ihn und damit den Coup verantwortlich.
Man darf ihn daher nicht aus der Verantwortung entlassen und weiterhin freidrehen, sein Leben in Wohlstand und Freiheit genießen lassen.
Never trust a supposed Heilsbringer, like we did with him.
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aus e-mail von Friedensbüro Hannover, 18. März 2026, 17:59 Uhr
Am 18.03.26, 11:14 schrieb Clara von Civey <kontakt@civey.com>:
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nachdenkseiten.de, 17. März 2026 um 10:15 Ein Artikel von: Marcus Klöckner
Da steht der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland im Flecktarn – umgeben von Soldaten. Friedrich Merz ist nach Norwegen gereist, zusammen mit dem Verteidigungsminister. Auch Boris Pistorius trägt eine Bundeswehrjacke. Über seinen Kanal auf der Plattform X setzt Merz den folgenden Tweet ab: „Gemeinsam setzen wir ein Zeichen: Die @NATO ist wach und präsent. Wir sind bereit zur Abschreckung und zur Verteidigung.“ Welch eine politische Bankrotterklärung. Grundlos, sinnlos, maßlos, verantwortungslos, hirnlos: Die deutsche Friedenspolitik liegt in Trümmern. Die deutsche Russlandpolitik gleicht schon jetzt einem Schlachtfeld. Die politische Führung scheint in einem Fiebertraum zu stecken. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
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Kriegstüchtig soll Deutschland werden und der Kanzler zeigt sich bei einem Besuch in Norwegen in Flecktarn. Im grün-braun-schwarz-beigen Fleckenmuster der Bundeswehr steht er da. Die deutsche Nationalflagge oben auf dem Arm – exakt wie bei den Soldaten – und ein Abzeichen, auf dem ein nach oben gerichteter Pfeil und ein mit seinen Klauen zupackender Adler zu sehen ist. Die NATO-Übung „Cold Response“ findet statt und Merz begibt sich mit dem deutschen Verteidigungsminister an seiner Seite zu einer Stippvisite.
Die Bilder verstärken jenen stechenden Ton, der seit geraumer Zeit aus dem politischen Zentrum in Deutschland zu hören ist. Da ist die Rede von einem „Operationsplan Deutschland“. Da heißt es, Verteidigung sei „eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“. Da heißt die Losung, „kriegstüchtig“ werden – und der Begriff „Ostfront“ geistert durch die Öffentlichkeit. Hochrangige Vertreter der Bundeswehr tauchen in ihren Militäruniformen im Fernsehen auf und gerade ist zu lesen, wie sich „Neubrandenburg und die Seenplatte auf den Ernstfall vorbereiten“. Von dem Vorhaben, dass auch Krankenhäuser kriegstüchtig werden sollen, ganz abgesehen. Und nun er, der Bundeskanzler, aber auch andere Politiker, die sich in Bundeswehrtarnjacken zeigen.
Hier geht es nicht um eine Stil- oder eine Modefrage. Was der Kanzler an Militärkleidung trägt, ist Politik. Die Bundeswehrjacke wird zum Abbild einer Politik, vor der die Republik schaudern muss. Ein massiver Feindbildaufbau ist zu beobachten, der mit Sinn und Verstand so viel zu tun hat wie die deutsche Politik zum Ukraine-Krieg: nichts.
Da sagt der Außenminister Deutschlands: „Russland wird immer ein Feind für uns bleiben.“ Da sagt der Verteidigungsminister: „Wir müssen kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen.“ Und da schreibt Merz in einem aktuellen Tweet auf der Plattform X: „Wir sind bereit zur Abschreckung und zur Verteidigung.“
Ja, was sollen diese Äußerungen? Die politische Führung Deutschlands muss sich in einem Fiebertraum befinden!
Wer soll denn aus welchen Gründen abgeschreckt werden? Wie soll denn eine „Verteidigung“ gegen einen von der deutschen Politik als möglich betrachteten Angriff der Atommacht Russland aussehen? Überhaupt: Warum sollen wir kriegstüchtig werden? Wieso wird Russland „für immer“ ein Feind „für uns“ bleiben?
Eine auch nur im Ansatz tragfähige Antwort auf diese Fragen lässt sich in keiner der Aussagen finden, die aus dem Munde der Politik zu vernehmen sind. Zu hören sind hingegen grundlose, sinnlose, maßlose, verantwortungslose und hirnlose Äußerungen, die verdeutlichen: Die deutsche Friedenspolitik liegt in Trümmern, die Russlandpolitik gleicht schon jetzt einem Schlachtfeld.
Titelbild: Bundesregierung/Jesco Denzel
Rubriken: Außen- und Sicherheitspolitik Audio-Podcast PR
Schlagwörter: Merz, FriedrichMilitarisierung
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Weiteres:
aus e-mail von Doris Pumphrey, 18. März 2026, 18:16 Uhr
RTDE 17.3.2026
Lettlands Verteidigungsminister:
Deutschlands führende Rolle in der NATO ist unerlässlich
Am 16. März 2026 marschierten in Riga Anhänger der deutschen Waffen-SS unbehelligt durch Riga. Gleichzeitig empfing der deutsche Verteidigungsminister seinen lettischen Amtskollegen in Berlin, um über die russische Bedrohung zu beraten. Deutschlands führende Rolle in der NATO sei unerlässlich, betonte Andris Sprūds.
Am Montag empfing der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius seinen lettischen Amtskollegen Andris Sprūds bei einem Staatsbesuch in Berlin mit militärischen Ehren. Die beiden Minister sprachen über den Nahen und Mittleren Osten, den Einsatz an der NATO-Ostflanke, die Ukraine-Unterstützung sowie ihre bilaterale Kooperation.
Wie die Bundeswehr am Montag über den lettischen Staatsbesuch berichtete, seien die bilateralen Beziehungen zwischen Lettland und Deutschland eng und vertrauensvoll. Sie seien geprägt von gemeinsamen Interessen der NATO und der Europäischen Union.
Die Streitkräfte beider Länder arbeiteten bei der Ausbildung und bei gemeinsamen Militäreinsätzen zusammen. Man kooperiere auch im Bereich der Aufrüstung. Deutschland werde das Baltikum "uneingeschränkt" unterstützen, habe Pistorius noch einmal erklärt. Dazu führte die Bundeswehr in ihrem Bericht aus:
"Man sei sich einig, was die russische Bedrohung für die Sicherheit in Europa und insbesondere des Baltikums angehe. Deutschland, so Pistorius, sei weiterhin entschlossen, das Baltikum und die NATO-Ostflanke gegen eine Aggression durch Russland zu schützen. Die baltischen Staaten haben sicherheitspolitisch für Deutschland Priorität. Sicherheit im Baltikum bedeute Sicherheit für Europa und Deutschland, unterstrich der Minister in Berlin.“
In der Golfregion lehnte Pistorius jegliche "militärische Einbindung" ab. Für Deutschland bleibe die NATO-Ostflanke der Schwerpunkt. Dort erfülle Deutschland seine "Verpflichtungen": "Wir erfüllen unsere Verpflichtungen im Rahmen des Bündnisses insbesondere an der NATO-Ostflanke und im Hohen Norden."
Auch wenn das "sicherlich im Sinne Moskaus wäre", würde Deutschland sich nicht vom Fokus auf die Ukraine ablenken lassen. Deutschland werde der Ukraine weiterhin "unverbrüchlich zur Seite stehen", habe Pistorius versichert.
Lettland und Deutschland seien sich über "ihr hohes Engagement bei der Ukraine-Unterstützung" – und hier besonders über die "schnelle Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung" einig. Pistorius habe ausdrücklich die "enormen Bemühungen Lettlands" bei der Landesverteidigung und der nationalen Resilienz gelobt. Das Land leiste einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung der NATO-Ostflanke.
Lettlands Verteidigungsminister Andris Sprūds bezeichnete Deutschland als unerlässlichen Partner für Lettland. Angesichts der russischen Bedrohung sei eine starke NATO von höchster Bedeutung. Hierbei sei die führende Rolle Deutschlands ebenfalls unerlässlich, betonte Sprūds. Deutschland leiste einen "immensen Beitrag zum Sicherheitsgefühl der lettischen Bevölkerung“.
Parallel zum Staatsbesuch des lettischen Ministers in Deutschland marschierten ebenfalls am 16. März, Anhänger der deutschen Waffen-SS bei einem Gedenkmarsch mit Genehmigung der Behörden unbehelligt durch Riga. Wie die Welt bereits im Jahr 2015 unter der Überschrift "Veteranen der Waffen-SS marschieren durch Riga" berichtete, finde diese SS-Heldenparade in Riga jedes Jahr am 16. März statt. Die heutigen SS-Verehrer gedenken dabei der 140.000 Letten, die im Zweiten Weltkrieg in der deutschen Waffen-SS gegen die Rote Armee kämpften. Am 16. März 1944 verlor die lettische SS-Legion eine entscheidende Schlacht gegen die Rote Armee.
Für den SS-Gedenkmarsch stellen die lettischen Behörden massiven Polizeischutz zur Verfügung. Sowohl die jüdische Gemeinde in Lettland, als auch die russischsprachige Bevölkerung würden den Aufmarsch scharf kritisieren. Dabei handele es sich um eine Verehrung des Nationalsozialismus, gab die Welt 2015 deren Kritik wieder.
Über die Veranstaltung am 16. März 2026 meldete das lettische Nachrichtenportal Latvian Public Media (LSM) am Montag: "Ein Gedenkmarsch in Riga zu Ehren der im Zweiten Weltkrieg gefallenen lettischen Legionäre verlief ohne Zwischenfälle. Nach Schätzungen der Staatspolizei versammelten sich laut LETA etwa 200 Menschen zu dem Marsch. Der alljährlich am 16. März begangene Gedenktag der Legionäre stellt einen inoffiziellen Gedenktag dar, an dem Veteranen der Lettischen Legion sowie andere Bürger des Landes jener Personen gedenken, die im Rahmen der Lettischen Legion in den deutschen Streitkräften ihren Dienst verrichteten.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=147837
17.3.2026
Merz im Flecktarn: „Wir sind bereit zur Abschreckung und zur Verteidigung“ – Politik im Fiebertraum
Da steht der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland im Flecktarn – umgeben von Soldaten. Friedrich Merz ist nach Norwegen gereist, zusammen mit dem Verteidigungsminister. Auch Boris Pistorius trägt eine Bundeswehrjacke. Über seinen Kanal auf der Plattform X setzt Merz den folgenden Tweet ab: „Gemeinsam setzen wir ein Zeichen: Die @NATO ist wach und präsent. Wir sind bereit zur Abschreckung und zur Verteidigung.“ Welch eine politische Bankrotterklärung. Grundlos, sinnlos, maßlos, verantwortungslos, hirnlos: Die deutsche Friedenspolitik liegt in Trümmern. Die deutsche Russlandpolitik gleicht schon jetzt einem Schlachtfeld. Die politische Führung scheint in einem Fiebertraum zu stecken. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
Kriegstüchtig soll Deutschland werden und der Kanzler zeigt sich bei einem Besuch in Norwegen in Flecktarn. Im grün-braun-schwarz-beigen Fleckenmuster der Bundeswehr steht er da. Die deutsche Nationalflagge oben auf dem Arm – exakt wie bei den Soldaten – und ein Abzeichen, auf dem ein nach oben gerichteter Pfeil und ein mit seinen Klauen zupackender Adler zu sehen ist. Die NATO-Übung „Cold Response“ findet statt und Merz begibt sich mit dem deutschen Verteidigungsminister an seiner Seite zu einer Stippvisite.
Die Bilder verstärken jenen stechenden Ton, der seit geraumer Zeit aus dem politischen Zentrum in Deutschland zu hören ist. Da ist die Rede von einem „Operationsplan Deutschland“. Da heißt es, Verteidigung sei „eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“. Da heißt die Losung, „kriegstüchtig“ werden – und der Begriff „Ostfront“ geistert durch die Öffentlichkeit. Hochrangige Vertreter der Bundeswehr tauchen in ihren Militäruniformen im Fernsehen auf und gerade ist zu lesen, wie sich „Neubrandenburg und die Seenplatte auf den Ernstfall vorbereiten“. Von dem Vorhaben, dass auch Krankenhäuser kriegstüchtig werden sollen, ganz abgesehen. Und nun er, der Bundeskanzler, aber auch andere Politiker, die sich in Bundeswehrtarnjacken zeigen.
Hier geht es nicht um eine Stil- oder eine Modefrage. Was der Kanzler an Militärkleidung trägt, ist Politik. Die Bundeswehrjacke wird zum Abbild einer Politik, vor der die Republik schaudern muss. Ein massiver Feindbildaufbau ist zu beobachten, der mit Sinn und Verstand so viel zu tun hat wie die deutsche Politik zum Ukraine-Krieg: nichts.
Da sagt der Außenminister Deutschlands: „Russland wird immer ein Feind für uns bleiben.“ Da sagt der Verteidigungsminister: „Wir müssen kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen.“ Und da schreibt Merz in einem aktuellen Tweet auf der Plattform X: „Wir sind bereit zur Abschreckung und zur Verteidigung.“
Ja, was sollen diese Äußerungen? Die politische Führung Deutschlands muss sich in einem Fiebertraum befinden!
Wer soll denn aus welchen Gründen abgeschreckt werden? Wie soll denn eine „Verteidigung“ gegen einen von der deutschen Politik als möglich betrachteten Angriff der Atommacht Russland aussehen? Überhaupt: Warum sollen wir kriegstüchtig werden? Wieso wird Russland „für immer“ ein Feind „für uns“ bleiben?
Eine auch nur im Ansatz tragfähige Antwort auf diese Fragen lässt sich in keiner der Aussagen finden, die aus dem Munde der Politik zu vernehmen sind. Zu hören sind hingegen grundlose, sinnlose, maßlose, verantwortungslose und hirnlose Äußerungen, die verdeutlichen: Die deutsche Friedenspolitik liegt in Trümmern, die Russlandpolitik gleicht schon jetzt einem Schlachtfeld.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

odysee.com, 18. März 2026
Der langjährige iranische Spitzenpolitiker und Sicherheitschef Ali Laridschani wurde bei einem israelischen Luftangriff getötet. Dabei kamen auch sein Sohn sowie mehrere Sicherheitsmitarbeiter ums Leben.
Der Angriff fand am Montag statt, als Laridschani sich im Haus seiner Tochter in Teheran befand. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte am Dienstag, dass Laridschani bei einem gezielten Luftschlag in der Nacht zuvor "eliminiert" worden sei. Iranische Staatsmedien und der Sicherheitsrat haben seinen Tod inzwischen offiziell bestätigt und ihn als "Märtyrer" gewürdigt.
Ali Laridschani galt nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei als eine der einflussreichsten und de facto führenden Figuren in Iran. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu begrüßte seine Tötung ausdrücklich und verband dies mit dem bevorstehenden persischen Neujahrsfest: "Dies soll es dem tapferen iranischen Volk ermöglichen, das Feuerfest [Irans Neujahr] zu feiern – also feiert. Frohes Nowruz! Wir schauen von oben zu."
Mehr auf unserer Webseite:
Video https://odysee.com/@RTDE:e/-Frohes-Nowruz--%E2%80%93-Israel-t%C3%B6tet-Irans-Sicherheitschef-Ali-Laridschani:d Dauer 1:14 Min.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Friedensbüro Hannover, 18. März 2026, 12:10 Uhr
Programm Online-Seminar „Friedenspolitik in der Welt des 21.Jahrhunderts“ am 21.3. von 10.30 – 16.30h
10.30 h Eröffnung und Begrüßung - Vorstellung Ablaufplan, kurze Vorstellungsrunde
11.00 – 12.15 h Die internationale Lage und die Aufgaben der Friedensbewegung
Vortrag und Diskussion mit: Rainer Braun (Vorstandsmitglied des International Peace Bureau)
(dazu als Text im Anhang: „Überlegungen zur weiteren Strategie der Friedensbewegung“)
12.15 – 12.45 h Mittagspause
12.45 – 16.30 h Diskussion über den Text „Friedenspolitik für die Welt des 21. Jahrhunderts“
(als Anhang zu lang - zu finden auf unserer Webseite www.frieden-hannover.de beim 21.3.)
12.45 –14.00 h „Die Umbrüche im internationalen System verstehen“ (Kap. 1)
14.00 – 15.00 h „Der zentrale Konflikt auf dem Weg zur multipolaren Weltordnung“ (Kap.2)
kurze Pause
15.15 – 16.30h: „Kontroversen in der Friedensbewegung“ und „Anforderungen an Friedenspolitik auf der Höhe der Zeit“ (Kap. 3 und 4)
Gesendet: Freitag, 13. März 2026 um 18:24
Von: Ulrich Wolf
An: Wolf <u.wolf@rlbni.de>
Betreff: +++Seminar "Friedenspolitik in der Welt des 21. Jahrhunderts" am 21.3.+++
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
seniora.org, 18. März 2026, 18. 03. 2026 Von Larry Johnson - übernommen von //substack.com/@larrycjohnson">Larry C Johnson

Miriam Adelson, Tulsi Gabbard und der verkommene Rabbi Shmuley Boteach
Joe Kent ist heute als Direktor des National Counterterrorism Center, dem höchsten Posten der US-Regierung, der für die Zusammenführung und Analyse von terrorismusbezogenen Geheimdienstinformationen zuständig ist, zurückgetreten – aufgrund seiner Ablehnung des Krieges gegen den Iran. Ein Hoch auf den Jungen!!!
Bevor er diesen Posten antrat, diente Joe als Army Ranger, als Green Beret, als Mitglied einer streng geheimen Army-Intelligence-Einheit mit Sonderzugang und war bei der Special Operations Division der CIA tätig. Der Mann hatte 11 Kampfeinsätze und wurde mit SECHS Bronze Stars ausgezeichnet. Und der verabscheuungswürdige, widerwärtige Donald Trump hatte die Dreistigkeit, diesen Mann in Sicherheitsfragen als „schwach“ zu bezeichnen.
Entgegen den Verleumdungen, die von den Trump-Speichelleckern über Joe Kent verbreitet werden, war Joe der Mann in den Geheimdiensten, der über das größte Wissen über terroristische Bedrohungen und terroristische Aktivitäten verfügte, denen die USA ausgesetzt waren. Als er in seinem Rücktrittsschreiben schrieb, dass der Iran keine unmittelbare Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstelle, äußerte er keine persönliche Meinung… Das ist es, was die Geheimdienstinformationen zeigen.
„Son of the New American Revolution“ ist eine von Lesern unterstützte Publikation. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, erwägen Sie bitte, kostenloser oder zahlender Abonnent zu werden.
Die meisten von Ihnen haben keine Ahnung, wie beeindruckend seine Dienstakte ist, daher möchte ich die verschiedenen Aufgaben erläutern, die er bei der Armee und der CIA innehatte [HINWEIS – Alle von mir präsentierten Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen]:
Das 75. Ranger-Regiment (allgemein bekannt als die US Army Rangers) ist die führende Spezialeinheit der leichten Infanterie der US-Armee und untersteht dem US Army Special Operations Command (USASOC). Es gilt weithin als die Eliteeinheit der Armee für direkte Einsätze und wird oft als „tödliche, agile und flexible Truppe“ beschrieben, die in der Lage ist, weltweit komplexe, risikoreiche Missionen durchzuführen. Das 75. Ranger-Regiment wird aufgrund eines inoffiziellen, aber weit verbreiteten Klassifizierungssystems, das Spezialeinheiten (SOF) anhand von Faktoren wie Finanzierungspriorität, Kommandostruktur, Sensibilität der Mission, Strenge der Auswahl, Einsatzrhythmus und Zugang zu Aufgaben auf nationaler Ebene einstuft, gemeinhin als Tier-2-Einheit innerhalb der US-Spezialeinheiten-Gemeinschaft beschrieben. Er arbeitete direkt an der Unterstützung der Delta Force und des Seal Team 6.
Nach seiner Zeit bei den 75th Rangers diente Joe bei den US Army Special Forces (Green Berets) als Chief Warrant Officer 3 (CW3) und spezialisierte sich als 18B Weapons Sergeant bei der 5th Special Forces Group. Er trug das Ranger-Abzeichen und das Green-Beret-Abzeichen. Joe kämpfte im April 2004 als relativ neuer Green Beret bei der 5th Special Forces Group in der Ersten Schlacht von Falludscha (Operation Vigilant Resolve), kurz nachdem er sich 2003 für die Special Forces qualifiziert hatte. Konkrete Details zu seinen individuellen Einsätzen während dieser Operation sind in öffentlichen Aufzeichnungen spärlich, doch war er an Kampfhandlungen an der Seite irakischer Kommandosoldaten des 36. irakischen Kommandobataillons beteiligt, angeführt von Special-Forces-ODAs (Operational Detachment Alphas), darunter die 535, 533 und 513, wobei der Schwerpunkt auf der Säuberung städtischer Gebiete und der Suche nach hochrangigen irakischen Beamten inmitten intensiver Haus-zu-Haus-Kämpfe lag.
Joe diente außerdem bei der Task Force Orange (auch bekannt als Intelligence Support Activity, oder ISA), einer streng geheimen Spezialeinheit der US-Armee, die sich auf Informationsbeschaffung, Signalaufklärung (SIGINT) und direkte Einsatzunterstützung für Tier-1-Operationen konzentrierte. Seine Rolle umfasste eine enge Zusammenarbeit mit JSOC-Einheiten, wobei er sein Fachwissen als Waffensergeant für Hochrisikoeinsätze einsetzte, darunter solche an der irakisch-syrischen Grenze, wo er in Interviews Neid auf deren Einsatzregeln äußerte.
Nach mehreren Kampfeinsätzen, bei denen er Aufgaben in den Bereichen direkte Aktion, unkonventionelle Kriegsführung und Nachrichtendienst (einschließlich der SIGINT- und Zielerfassungsmissionen der Task Force Orange) kombinierte, verließ Kent den aktiven Dienst und nutzte seine Elite-Sicherheitsfreigaben und operative Erfahrung. Sein Hintergrund bei der Task Force Orange – hoch geschätzt für ihre streng abgetrennte Geheimdienstarbeit zur Unterstützung des JSOC – machte ihn zu einem erstklassigen Kandidaten für das Special Activities Center (SAC) der CIA, insbesondere für die Ground Branch, die weltweit paramilitärische verdeckte Operationen durchführt.
Sie müssen verstehen, dass Joe Kent ein echter Profi ist, der sich bestens mit Spezialoperationen und Geheimdienstarbeit auskennt. Und er hat den höchsten Preis dafür gezahlt, seinem Land zu dienen, das ihn nun verraten hat… Seine Frau, eine SIGINT-Spezialistin der Marine, kam bei einem Selbstmordanschlag in Syrien ums Leben und hinterließ ihn als Witwer mit zwei kleinen Söhnen.
Er war ein Trump-Anhänger und hat zu seinem großen Bedauern erfahren, dass Loyalität bei Donald Trump eine Einbahnstraße ist. Joe begann in der Trump-Regierung als Stabschef von Tulsi Gabbard, wurde aber schnell zum Leiter des National Counter Terrorism Center (NCTC) befördert.

Was für ein Unterschied ein Jahr macht, und was für ein verabscheuungswürdiger Feigling Präsident Donald Trump doch ist. Joe weiß besser als Donald Trump, welche terroristischen Bedrohungen auf die Vereinigten Staaten zukommen. Sein mutiger Rücktritt spricht Bände über die Lügen, mit denen Trump und seine nationalen Sicherheitsberater das amerikanische Volk füttern. Sein Brief spricht für Tausende von Amerikanern, die Trump unterstützt haben und nun von extremer Reue geplagt sind: [deutsche Übersetzung am Ende!
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Ich hatte gehofft, dass seine Chefin, Tulsi Gabbard, seinem Beispiel folgen würde. Das tat sie nicht. Sie entpuppte sich als rückgratlose, feige Heuchlerin, die zuvor darauf bestanden hatte, dass sie solche rücksichtslosen Militäraktionen wie einen Angriff auf den Iran ablehne. Ich fragte mich, warum sie nachgab, bis ich das Foto oben in diesem Artikel sah. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte… Das obige Bild von Miriam Adelson, Tulsi Gabbard und dem entarteten Rabbi Shmuley Boteach bedeutet, dass Tulsi sich an die Zionisten verkauft hat.
Die Aufgabe des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste besteht darin, dem Präsidenten die Wahrheit zu sagen, ungeachtet der politischen Kosten. Es ist nun klar, dass Tulsi sich verkauft hat. Sie ist nur eine weitere feige Politikerin, die den Zugang zur Macht höher schätzt als die Wahrung der Verfassung. Ihr X-Post, in dem sie Trumps rechtswidriges und unentschuldbares Verhalten rechtfertigt, wird ihr für den Rest ihres Lebens wie ein faulender Albatros um den Hals hängen.
https://
Verdammt, es ist nicht Trumps Aufgabe zu entscheiden, ob der Iran eine unmittelbare Bedrohung für die USA darstellt… Das war ihre Aufgabe, und sie hat spektakulär versagt.

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Präsident Trump,
nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Direktor des National Counterterrorism Center zurückzutreten.
Ich kann den andauernden Krieg im Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar, und es ist klar, dass wir diesen Krieg aufgrund von Druck aus Israel und seiner einflussreichen US-amerikanischen Lobby begonnen haben.
Ich unterstütze die Werte und die außenpolitischen Positionen, mit denen Sie 2016, 2020 und 2024 Wahlkampf gemacht haben und die Sie in Ihrer ersten Amtszeit umgesetzt haben. Bis Juni 2025 haben Sie verstanden, dass die Kriege im Nahen Osten eine Falle waren, die Amerika wertvolle Menschenleben gekostet und den Wohlstand unseres Landes erschöpft haben.
In Ihrer ersten Amtszeit haben Sie besser als jeder moderne Präsident verstanden, wie man militärische Macht entschlossen einsetzt, ohne uns in endlose Kriege hineinziehen zu lassen. Sie haben dies gezeigt, indem Sie Qasem Soleimani töten ließen und den IS besiegten.
Früh in dieser Amtszeit haben hochrangige israelische Vertreter sowie einflussreiche Mitglieder der amerikanischen Medien eine Desinformationskampagne geführt, die Ihre „America First“-Agenda vollständig untergraben und pro-kriegerische Stimmungen geschürt hat, um einen Krieg mit dem Iran zu fördern. Diese Echokammer wurde genutzt, um Sie dazu zu verleiten zu glauben, dass der Iran eine unmittelbare Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellt und dass Sie sofort zuschlagen sollten, dass es einen klaren Weg zu einem schnellen Sieg gebe. Das war eine Lüge und entspricht derselben Taktik, die Israel eingesetzt hat, um uns in den verheerenden Irak-Krieg zu treiben, der unser Land Tausende seiner besten Männer und Frauen gekostet hat. Diesen Fehler dürfen wir nicht noch einmal machen.
Als Veteran, der elfmal im Kampfeinsatz war, und als Gold-Star-Ehemann, der seine geliebte Frau Shannon in einem von Israel herbeigeführten Krieg verloren hat, kann ich nicht unterstützen, die nächste Generation in einen Krieg zu schicken, in dem sie kämpfen und sterben soll, der dem amerikanischen Volk keinen Nutzen bringt und die Opfer amerikanischer Leben nicht rechtfertigt.
Ich bete dafür, dass Sie darüber nachdenken, was wir im Iran tun und für wen wir es tun. Die Zeit für entschlossenes Handeln ist jetzt. Sie können den Kurs umkehren und einen neuen Weg für unser Land einschlagen – oder zulassen, dass wir weiter in Richtung Niedergang und Chaos abrutschen. Sie halten die Karten in der Hand.
Es war mir eine Ehre, in Ihrer Regierung und für unser großartiges Land zu dienen.
Joseph Kent
Direktor, National Counterterrorism Center“
After much reflection, I have decided to resign from my position as Director of the National Counterterrorism Center, effective today.
I cannot in good conscience support the ongoing war in Iran. Iran posed no imminent threat to our nation, and it is clear that we started this… pic.twitter.com/prtu86DpEr
— Joe Kent (@joekent16jan19) March 17, 2026
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
unser weiterer Kommentar: Aber auch Larry Johnson erschwert seinerseits m. E. eine erfolgreiche, kritische aber aufklärerische Kommunikation, wenn er schreibt:
Zitat: Sie (Tulsi Gabbard) entpuppte sich als rückgratlose, feige Heuchlerin, die zuvor darauf bestanden hatte, dass sie solche rücksichtslosen Militäraktionen wie einen Angriff auf den Iran ablehne. Zitatende
Auch wenn das nach Kenntnisstand nahe liegt.
Joe Kent rechnet in seinem Rücktrittsschreiben mit der US-Regierung ab. Der Iran habe keine unmittelbare Bedrohung dargestellt – der Krieg sei unter Druck aus Israel begonnen worden.
Joe Kent, Direktor des National Counterterrorism Center, bei einer Anhörung im US-Kongress im Dezember 2025 in Washington.newsroom world/imago
Der zurückgetretene US-Terrorabwehrchef Joe Kent hat Präsident Donald Trump in einem Schreiben schwere Vorwürfe gemacht. In dem auf der Plattform X veröffentlichten Rücktrittsbrief stellt er die Begründung für den Krieg gegen den Iran infrage und spricht von einer „Desinformationskampagne“, die den Präsidenten zu dem Militäreinsatz bewegt habe.
Nach Kents Darstellung sei der Iran-Krieg maßgeblich durch Druck aus Israel und dessen Unterstützer in den USA zustande gekommen. Für diese Darstellung gibt es keine unabhängige Bestätigung.
„Präsident Trump,
nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Direktor des National Counterterrorism Center zurückzutreten.
Ich kann den andauernden Krieg im Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar, und es ist klar, dass wir diesen Krieg aufgrund von Druck aus Israel und seiner einflussreichen US-amerikanischen Lobby begonnen haben.
Ich unterstütze die Werte und die außenpolitischen Positionen, mit denen Sie 2016, 2020 und 2024 Wahlkampf gemacht haben und die Sie in Ihrer ersten Amtszeit umgesetzt haben. Bis Juni 2025 haben Sie verstanden, dass die Kriege im Nahen Osten eine Falle waren, die Amerika wertvolle Menschenleben gekostet und den Wohlstand unseres Landes erschöpft haben.
In Ihrer ersten Amtszeit haben Sie besser als jeder moderne Präsident verstanden, wie man militärische Macht entschlossen einsetzt, ohne uns in endlose Kriege hineinziehen zu lassen. Sie haben dies gezeigt, indem Sie Qasem Soleimani töten ließen und den IS besiegten.
Früh in dieser Amtszeit haben hochrangige israelische Vertreter sowie einflussreiche Mitglieder der amerikanischen Medien eine Desinformationskampagne geführt, die Ihre „America First“-Agenda vollständig untergraben und pro-kriegerische Stimmungen geschürt hat, um einen Krieg mit dem Iran zu fördern. Diese Echokammer wurde genutzt, um Sie dazu zu verleiten zu glauben, dass der Iran eine unmittelbare Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellt und dass Sie sofort zuschlagen sollten, dass es einen klaren Weg zu einem schnellen Sieg gebe. Das war eine Lüge und entspricht derselben Taktik, die Israel eingesetzt hat, um uns in den verheerenden Irak-Krieg zu treiben, der unser Land Tausende seiner besten Männer und Frauen gekostet hat. Diesen Fehler dürfen wir nicht noch einmal machen.
Als Veteran, der elfmal im Kampfeinsatz war, und als Gold-Star-Ehemann, der seine geliebte Frau Shannon in einem von Israel herbeigeführten Krieg verloren hat, kann ich nicht unterstützen, die nächste Generation in einen Krieg zu schicken, in dem sie kämpfen und sterben soll, der dem amerikanischen Volk keinen Nutzen bringt und die Opfer amerikanischer Leben nicht rechtfertigt.
Ich bete dafür, dass Sie darüber nachdenken, was wir im Iran tun und für wen wir es tun. Die Zeit für entschlossenes Handeln ist jetzt. Sie können den Kurs umkehren und einen neuen Weg für unser Land einschlagen – oder zulassen, dass wir weiter in Richtung Niedergang und Chaos abrutschen. Sie halten die Karten in der Hand.
Es war mir eine Ehre, in Ihrer Regierung und für unser großartiges Land zu dienen.
Joseph Kent
Direktor, National Counterterrorism Center“
After much reflection, I have decided to resign from my position as Director of the National Counterterrorism Center, effective today.
— Joe Kent (@joekent16jan19) March 17, 2026
I cannot in good conscience support the ongoing war in Iran. Iran posed no imminent threat to our nation, and it is clear that we started this… pic.twitter.com/prtu86DpEr
„Wir brauchen die Hilfe von niemandem“: Trump sauer auf Nato-Verbündete
gestern
Illusion der Stärke: Wie Donald Trump die Kontrolle über seinen Krieg gegen den Iran zu verlieren droht
16.03.2026
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
lostineu.eu, 18. März 2026
Wie gefährlich ist US-Präsident Trump für die EU? Berlin und Brüssel wiegeln ab – Kremlchef Putin und Chinas Führer Xi seien ein größeres Sicherheitsrisiko. Die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Auch wenn Trump nun den Irankrieg führt – die EU dürfe sich nicht von der wahren Gefahr für EUropa ablenken lassen, heißt es in Berlin und Brüssel. Beim kommenden EU-Gipfel steht denn auch die Ukraine wieder ganz oben auf der Tagesordnung, der Iran kommt unter ferner liefen.
„Unsere Aufgabe heißt erstens die Ukraine, zweitens die Ukraine und drittens die Ukraine“, meint die Chefin der Verteidigungsausschusses im Europaparlament, Strack-Zimmermann. Auf keinen Fall werde man die EU-Sanktionen gegen Russland lockern, sagt Kanzler Merz.
Ist Kremlchef Putin also weiter das größte Sicherheitsrisiko? Bedroht er die EU und Frieden und Wohlstand in Europa stärker als Trump? Und was ist mit China? Müssen wir uns nicht viel mehr mit Präsident Xi beschäftigen? Unser Faktencheck liefert ein eindeutiges Ergebnis.
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Copyright Lost in EUrope 2026
Wie unschwer aus dieser Tabelle zu erkennen ist, ist Trump nach nur einem Jahr im Amt schon der “Sieger aller Klassen”. In fast jeder Hinsicht stellt er ein größeres Sicherheitsrisiko für die EU dar als Putin oder Xi. Auch das wirtschaftliche Risiko made in USA ist deutlich gewachsen.
Nur wenn man den Krieg um die Ukraine als existentielle Gefahr für die EU begreift (obwohl die Ukraine kein EU-Mitglied ist) und unterstellt, daß dieser Krieg nur ein Vorspiel für einen Angriff auf weitere europäische Länder sei, muß man das Sicherheitsrisiko aus Russland höher bewerten.
Doch selbst dann bleibt Trump ein akutes Sicherheitsrisiko – denn vom US-Präsidenten hängt ja auch die militärische Unterstützung für die Ukraine ab. Je höher man die Bedeutung der Ukraine für EUropa bewertet, desto mehr macht man sich von Trump abhängig und damit erpressbar…
Siehe auch “Sicherheitsrisiko Trump” und “Epic Failure mit Trump”
P. S. Aus Protest gegen den Irankrieg ist der Leiter des amerikanischen Terrorabwehr-Zentrums, Joe Kent, zurückgetreten. Der Iran sei “keine unmittelbare Bedrohung” für die USA gewesen, schrieb er in seinem Rücktrittsbrief. Offenbar hält auch er Trump für ein Sicherheitsrisiko…
‹ AfD-Chat: “Weber war auf dem Laufenden”
2 Comments
Thomas Damrau
18. März 2026 @
08:23
Priorität-1 = Priorität-2 = Priorität-3 = “Ukraine” -> Kopfschütteln.
Organisationen, die nur ein einziges Ziel verfolgen, zerschellen zwangsläufige an einem Hindernis, das auf dem Weg zum Ziel liegt (im Falle des EU-Ziels “Ukraine” die fehlenden Ressourcen).
Um das zu erkennen, braucht man keinen vielköpfigen Beraterstab.
Guido B.
18. März 2026 @
08:22
“Je höher man die Bedeutung der Ukraine für EUropa bewertet, desto mehr macht man sich von Trump abhängig und damit erpressbar…”
Womit ich zu einem anderen Schluss komme als ebo:
Das grösste Sicherheitsrisiko für die EU ist der fehlende Verstand ihrer Eliten. Niemand ausser Orban und Fico ist in der EU noch in der Lage, das eigene Reden und Handeln einem Realitätscheck zu unterziehen und eine gescheiterte Strategie als solche zu erkennen. Das Einzige, was die Eliten in der EU können, ist die Fortsetzung des destruktiven Kurses mit noch mehr Effort. Mehr vom Gleichen heisst in der EU: mehr vom gleichen Scheitern.
Dafür können weder Trump noch Putin noch Xi etwas.
Das ist das einsame Versagen der EU-Eliten.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
AfD-Chat: “Weber war auf dem Laufenden”
lostineu.eu, vom 17. März 2026
EVP-Chef Weber wußte offenbar doch mehr von der Zusammenarbeit mit der AfD und anderen Rechten, als er bisher erklärt hat. Dies geht aus Aussagen mehrerer anderer Europaabgeordneter hervor.
Er habe Weber “und die gesamte Fraktionsspitze Schritt für Schritt auf dem Laufenden gehalten”, sagte der französische EVP-Parlamentarier Bellamy der Nachrichtenagentur AFP. Bellamy führte bei der umstrittenen Zusammenarbeit mit den Rechten die Feder.
Dem PfE-Abgeordneten Leggeri vom französischen Rassemblement National (RN) zufolge hätten die Vertreter von EVP, PfE, EKR und ESN sich zudem getroffen,“um gemeinsam eine konsolidierte Fassung” des später beschlossenen Migrations-Papiers “zu finalisieren”.
Folgt man Bellamy, so war Weber auch darüber informiert. Er hätte also den Bruch der “Brandmauer gegen Rechts” gebilligt. Dennoch tat der CSU-Politiker so, als sei alles ohne sein Wissen passiert. Wer will ihm noch vertrauen?
Wenn er wirklich nichts wußte, so hat Weber sein Doppelamt als Chef der EVP-Fraktion und der Partei verfehlt. Wenn er aber doch auf dem Laufenden war, wie Bellamy sagt, so hat er die deutschen Medien angelogen…
Siehe auch “Migrationswende”: Webers EVP arbeitet mit der AfD zusammen
‹ Trotz Energiekrise: Kein Gas aus Russland, never ever › Sicherheitsrisiko Trump: Der große Faktencheck
3 Comments
KK
17. März 2026 @
23:24
Nach Merz Sondervermögen-move und jetzt Webers Rumgeeiere liegt der Schluß, dass wir von Lügnern regiert werden, doch nahe… zumindest in der ach so christlichen Union, in der die Lüge ja eigentlich als Sünde gelten müsste. Aber klar – als Katholik geht man beichten und macht dann einfach weiter.
Erneuerung
17. März 2026 @
19:17
Mal davon abgesehen, dass die Rechten nur deshalb so stark werden konnten, weil die Anderen komplett versagt haben, gibt es in der derzeitigen Politikerkaste in Europa gar niemanden mehr, der irgendwie vertrauenswürdig wäre, von Fico derzeit mal noch abgesehen (der Orban hatte sich ja auch als Zionistenfan geoutet und der Sanchez hat auch Dreck am Stecken). Es gibt nur noch mehr oder weniger verachtenswerte Parlamentarier, alle gehen über Leichen, und manche fühlen sich dabei noch gut, wie Merz, vdL, Kallas, Macron und natürlich auch die nächste Riege wie z.B. Weber, damit die Werteordnung, die Menschen in wertes und unwertes Leben einteilt, erhalten bleibt.
Michael
17. März 2026 @
19:07
Auch wer etwas willentlich verschweigt lügt!
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Trotz Energiekrise: Kein Gas aus Russland, never ever
lostineu.eu, vom 17. März 2026
Die Gasspeicher sind leer, wegen des Irankriegs droht auch der EU eine Energiekrise. Dennoch schließt die EU-Kommission eine Rückkehr zu günstigen russischen Gaslieferungen kategorisch aus. Der EU-Beschluss zum endgültigen Ausstieg aus russischer Energie werde nicht mehr angetastet, erklärte Energiekommissar Jörgensen. “It’s extremely important that we stick to this line — we cannot in Europe help indirectly finance Russia’s brutal, illegal war,” sagte er laut “Politico”. – Kremlchef Putin hatte neue Lieferungen angeboten, der belgische Premier De Weber hat Gesprächsbereitschaft signalisiert. Doch die EU-Kommission bewegt sich keinen Millimeter von ihrer dogmatischen Linie. Derweil attackiert die Ukraine offenbar auch noch die TurkStream-Pipeline in die Türkei…
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P.S. Auch die Russland-Hasserin EU-Außenbeauftragte Kallas lehnt eine Öffnung ab. Selbst hinter verschlossenen Türen gebe es dafür keine Bereitschaft, sagte sie der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Rückkehr zum “Business as usual” würde nur zu weiteren Kriegen führen. “Wir müssen also sehr wachsam sein und Russland nicht geben, was es will, denn sein Appetit wird nur noch wachsen”, so Kallas. – Lieber würgen wir unsere Wirtschaft ab, nicht wahr?
‹ Sicherheitsrisiko Trump, Wackelkandidat Weber – und Absage an Putins’ Gas › AfD-Chat: “Weber war auf dem Laufenden”
21 Comments
Thomas Damrau
18. März 2026 @
08:34
“Never say never” hat schon James Bond (https://www.themoviedb.org/movie/36670-never-say-never-again) geraten.
Diese “starken Botschaften” und “deutlichen Signale” sind einfach nur kindisch – und haben, wie wir schon oft erfahren erfahren durften, häufig eine kurze Halbwertszeit. Wenn Trumps Kumpel Nordstream wiedereröffnen sollten, werden die Energie-Junkies zittrige Hände bekommen.
hutaekjango
18. März 2026 @
08:17
“Die Dummheit von Politikern sollte niemals unterschätzt werden!” Helmut Schmidt
WBD
17. März 2026 @
20:39
Kallas: “Ceterum censeo Russia esse delendam”
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Vor 65 Jahren, im Lateinunterricht, war das noch aktuell ;-))
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Zeter Zeter
Arthur Dent
17. März 2026 @
19:42
Deutschland hat Kohle und Kohlekraftwerke, wollen wir aber nicht mehr. Kraftwerke werden stillgelegt, die Braunkohlengebiete sollen geflutet werden. Damit wäre die Kohle unbrauchbar.
Deutschland hätte auch Schiefergas, wollen wir auch nicht. Fracking-Bohrungen sind verboten. Könnte Trinkwasser gefährden. Tiefbohrungen für Geothermie würden das Trinkwasser genauso gefährden, sind aber erlaubt. Die Trinkwasser-Gefährdung ist allerdings eher ein geologisches Problem, kein industrielles. Mit entsprechenden Sicherheitsauflagen wären die Probleme beherrschbar.
fubar
17. März 2026 @
20:06
Pff, ich könnte Dir jetzt hier die Gasland Dokus von 2010 an verlinken aber ich vermute du brauchst es etwas “näher dran”, also guckste hier und erzähl mal danach ob meinst dass wir uns drauf verlassen könnten, dass es in unserer US-Kolonie Deutschland besser liefe als im Mutterland wo die Bevölkerung theoretisch sogar Einfluss habe
https://www.ardmediathek.de/video/story/lng-um-jeden-preis/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2FyZC1zdG9yeS8yMDIzLTA1LTMxXzIyLTUwLU1FU1o
Arthur Dent
17. März 2026 @
23:38
@fubar
“Gasland” war ein Film. Trinkwasser kommt aus 200 Metern Tiefe, Gas aus 1000 – 3000, Geothermie mitunter aus 5000 Metern. Natürlich ist nichts zu 100 Prozent sicher – aber Methan kommt meist durch geologische Verwerfungen ins Trinkwasser. Fracking ist ein erprobtes Verfahren. In Deutschland wurden seit den 1960er Jahren 320 Fracking-Maßnahmen durchgeführt. Durch Fracking bedingte Umweltschäden in konventionellen Lagerstätten sind in Deutschland nicht bekannt. Deutschland hat strenge Umweltauflagen und Fracking ist halt nicht billig. Allerdings würden Arbeitsplätze in Deutschland entstehen, Wertschöpfung und ein klein wenig Unabhängigkeit von Russland, USA oder Norwegen.
2015 hat man allerdings noch auf russisches Pipeline-Gas gesetzt, da wollte man keine inlänische Konkurrenz. Ja, auch Gazprom hatte seine Lobbyisten.:-)
KK
17. März 2026 @
23:26
“Mit entsprechenden Sicherheitsauflagen wären die Probleme beherrschbar.”
Ja, das dachte man in Fukishima auch… und denkt es jetzt wieder.
Arthur Dent
18. März 2026 @
00:06
@KK
Wir nehmen lieber den Atomstrom aus Frankreich, Kohlestrom aus Polen, Gas von den Amis oder aus Norwegen – Deutschland möchte Luftkurort sein, Klassenprimus beim Klimaschutz und jammern, dass alles so teuer ist.
PV-Anlagen machen aber nachts keinen Strom, Windräder bei Flaute auch nicht. Man will keine Kernkraftwerke, keine Kohlekraftwerke, bei Gaskraftwerken ist man sich nicht sicher. Sicher ist, dass der Bau eines Gaskraftwerkes ungefähr 5 – 6 Jahre dauert und Ausschreibungen sind noch nicht erfolgt. Und wenn die H2-ready sein sollen, es gibt weltweit nur 3 Firmen, die so etwas bauen. Und deren Auftragsbücher sind bestimmt voll.
Bergbau weg, Schiffbau weg, Textilindustrie weg, Autoindustrie bald weg, Chemie wird auch immer weniger, Stahl ist nur noch ein Schatten seiner selbst…
Heutzutage würden nach dem Wunder von Lengede sofort alle Schächte in Deutschland für immer geschlossen.
fubar
17. März 2026 @
18:55
Merde diese neue Forenfokussierung bzgl. der Kommentare und das nach so kurzer Zeit ist wirklich schade, vor allem auch weil die dann im Forum archivierten Kommentare nicht mehr dieselbe Kommentar/Antwort Sturktur haben wie vorher.
Da also es bei Sanchez Superstar nicht mehr geht, poste ich den Link zu seinem “The Rest is Politics: Leading” Interview hier:
https://www.youtube.com/watch?v=bEzKyw2rbhs
Gerade bei Minute 26 und das erste halbwegs Positive, dass er die Strompreise in Spanien aufgrund seiner Politik der letzten 7 Jahre auf 1/6 des Deutschen Preises gedrückt habe im vergangenen Monat, 1/7 im Vergleich zu Italien, sogar 1/4 zu FR.
Faktenchecker, fass!
fubar
17. März 2026 @
19:14
Minute 51:
“Die erste Frage die Europa beantworten sollte, ist wie wir unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen”
Sanchez ist also, wie befürchtet, nur Spanisch für Schröder. Hatte sich auch vorher schon über Rentensystemsänderungen gefreut die er erreicht habe und anstatt dem Wiedererstarken seiner indigenen Bevölkerung die Priorität zu geben, steht natürlich Migration nicht nur als Überbrückung bis zum Erfolg dieses Prozesses auf dem Schirm sondern als unlimitierte Notwendigkeit solange man genug für Integration ausgebe.
fubar
17. März 2026 @
17:53
Deswegen wollte ich seit nunmehr über 20 Jahren kein europäisches Washington D.C. in Brüssel, told everyone who’d listen. Aber hey, wir gewönnen ja angeblich so viel mehr als wir verlören weil EXPORT!
Als ob der vorher nicht ging.
Stef
17. März 2026 @
16:30
Das verstößt so offensichtlich sowohl gegen die Interessen Deutschlands und zumindest Westeuropas als auch ist es ein eklatanter Fall von doppelten Standards, dass ich an eine von Überzeugungen getragene politische Willensbildung nicht glauben mag. Mir stellt sich eher die Frage, wie man nahezu die gesamte europäische politische Führungsriege so durchgreifend auf einen Kurs bringen kann, der ebenso selbstzerstörerisch wie irrational ist. Eigentlich geht das nur mit politischer Korruption, Kompromat und transatlantischer Tiefenprägung der wesentlichen Akteure.
Die zahlreichen politischen Akteure werden hoffentlich eines Tages dafür zur Rechenschaft gezogen. Früher oder später werden wir jedenfalls erfahren, was da im Hintergrund gespielt wurde.
fubar
17. März 2026 @
17:56
Es sei denn “wir” seien tot, ob wegen Krieg oder Verarmung und einer der zahlreichen Folgen dieser.
Michael
17. März 2026 @
15:03
Was wenn der Zeitpunkt kommt und die ganze Welt russisches Gas und Öl kauft und Russland dann sagt, sorry, aber an Europa verkaufen wir nicht!? Spätestens dann sollte man die gesamte EU Commission wegen „Hochverrats“
vor ein Tribunal stellen und richten lassen!
KK
17. März 2026 @
15:55
Es isrt ja nicht nur die EUCO – der Rat und das EU-Parlament ziehen ja zu grossen Teilen mit!
Michael
17. März 2026 @
20:02
Ganz einfach: man braucht ein größeres Tribunal!
KK
17. März 2026 @
23:33
Und viel mehr Knäste.
Es sei denn, man nutzt ein bestimmtes Hintertürchen im Lissabon-Vertrag… aber das war sicher nur für den Plebs vorgesehen, nicht fürs Patriziat.
jjkoeln
17. März 2026 @
14:56
Das Handeln der Kommission hat mE was pathologisches. Nibelungentreue zum Völkermörder Nethanjahu und zu einem POTUS, der keinerlei Recht akzeptiert. Aber bei Russland mit umso mehr moralischer Verve vorgehen. Letzteres koste es die EU (Wirtschaft und Bürger) was es wolle.
Rational kann solch ein Verhalten nicht mehr erklärt werden.
Manchmal denke ich, die sind vielleicht alle korrupt, sonst müssten sie doch anders handeln?
KK
17. März 2026 @
15:54
Entweder korrupt, oder Dreck am Stecken, der auf den Servern der NSA liegt…
Mic
17. März 2026 @
18:44
Ich erwähnte bereits, das die Vorsitzende eingesetzt worden ist, nicht gewählt (beim ersten Mal).
..
Meiner Meinung nach von derselben (widerlichen) Gruppe, die auch andere Figuren in der europäischen (zumindest aber deutschen) Politik eingesetzt hat.
Der Kanzler, Vizekanzler, die Ex-Außenministerin uva gehören dazu.
Wen wundert es also, dass sich Europa zugunsten Amerikas ruiniert.
Mich wundert, dass sich die Welt nicht gegen den aktuellen, orangenfarbigen Napoleon, Caesar und… viele andere selbsternannten Welt Beherrscher auflehnt und ihn dahin schickt, wo er und seine Getreuen hingehören.
Vor ca 80 Jahren hat es ja auch geklappt ….
KK
17. März 2026 @
14:21
Lieber verdurstet ein EUropäer in der Wüste als von einem Russen ein Glas Wasser anzunehmen…
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 18. März 2026, 7:15 Uhr
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
german-foreign-policy.com, 18. März 202
BRÜSSEL/BERLIN (Eigener Bericht) – Der erneute Bruch der Brandmauer im Europaparlament ist das Resultat weniger von Machenschaften einzelner Abgeordneter als vielmehr einer Rechtsverschiebung von Beschlüssen der Regierungen in der EU. Dies ergibt sich aus einem Blick auf die bisherigen Fälle, in denen die konservative EVP-Fraktion im Europaparlament gemeinsam mit den Rechtsaußenfraktionen der EKR um die Fratelli d’Italia von Giorgia Meloni, der PfE um den französischen Rassemblement National (RN) und des ESN um die AfD Abstimmungsmehrheiten erreichte. Als Architekt der Option, Mehrheiten unter Zuhilfenahme der äußersten Rechten zu erzielen, gilt der Vorsitzende der EVP und ihrer Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU). Weber arbeitet seit mehreren Jahren an einer solchen Option, um Vorhaben der EU-Staaten auch dann durch das Europaparlament bringen zu können, wenn sie so weit rechts stehen, dass eine Zustimmung anderer Fraktionen nicht zu erhalten ist. Jüngst war das vor allem in der Flüchtlingsabwehr der Fall. Dort haben sich die EU-Regierungen auf ein Vorgehen geeignet, das eklatant gegen Menschenrechte verstößt und nur noch mit Hilfe der extremen Rechten durchsetzbar ist.
Zitat: In Drittstaaten abschieben
Der EU-Gesetzesentwurf, der jüngst eine Mehrheit der extremen Rechten benötigte, basiert auf einem Beschluss der EU-Innenminister vom 8. Dezember 2025. Darin hatten die Minister eine neue „Rückkehrverordnung“ auf den Weg gebracht. Diese sieht unter anderem vor, dass Flüchtlinge, die in der EU kein Aufenthaltsrecht erhalten, die man aber nicht in ihre Herkunftsländer abschieben kann – etwa, weil dort Krieg herrscht –, in Drittstaaten deportiert werden dürfen. Dort sollen sogenannte Rückkehrzentren („Return Hubs“) errichtet werden. Voraussetzung ist lediglich eine Feststellung, der zufolge die Drittstaaten die Menschenrechte einhalten und die Flüchtlinge nicht ihrerseits etwa in einen Krieg abschieben.[1] Das Modell wird schon lange diskutiert. Die britische Regierung wollte es einführen und hatte dazu schon die Einrichtung von Lagern in Ruanda vereinbart, wurde allerdings durch ein Urteil des Supreme Court daran gehindert, den Plan umzusetzen; das Gericht erklärte ihn wegen ernster menschenrechtlicher Bedenken für unzulässig.[2] Die EU will ihn nun ihrerseits realisieren. Dabei legt sie großen Wert darauf, dass Flüchtlinge in ihnen unbekannte Länder abgeschoben werden dürfen. Sehr ähnlich geht die Trump-Administration vor, die Migranten in beliebig ausgewählte Staaten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas deportiert.
Die neue „Rückkehrverordnung“ muss jetzt noch vom Europaparlament gebilligt und dann anschließend erneut mit den EU-Staaten abgestimmt werden. Im Europaparlament war in der vergangenen Woche zunächst der Innenausschuss mit dem Dokument befasst. Bereits im Februar hatten Gespräche ergeben, dass die vielfach erprobte Mehrheit aus Konservativen, Liberalen und Sozialdemokraten in diesem Falle nicht zu erzielen war; die Sozialdemokraten waren nicht zur Zustimmung bereit. Die konservativen EVP-Ausschussmitglieder gingen daraufhin dazu über, eine Mehrheit unter Einschluss der Rechtsaußenfraktionen EKR (Europäische Konservative und Reformer), PfE (Patrioten für Europa) und ESN (Europa der Souveränen Nationen) zu suchen; der ESN-Fraktion gehören auch die AfD-Abgeordneten im Europaparlament an. Dazu wurde eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe von Abgeordneten aus EVP, EKR, PfE und ESN eingerichtet; am 4. März fand ein Treffen von Abgeordneten aller vier Fraktionen statt.[3] Die EVP war bereit, eine ganze Reihe an Änderungsanträgen aus den Rechtsaußenfraktionen abzunicken, darunter auch solche, auf denen die AfD-Abgeordnete Mary Khan beharrt hatte.[4] Am 9. März stimmte der Innenausschuss dem Dokument mit der Mehrheit von EVP, EKR, PfE und ESN zu. Die AfD-Abgeordnete Khan konstatierte: „Die Brandmauer ist auch in der Migrationspolitik gefallen.“[5]
Das trifft nicht zu – denn die Brandmauer in der Flüchtlingsabwehr ist im Europaparlament bereits im Februar eingerissen worden. Am 10. Februar segnete das Parlament eine Änderung in den Asylbestimmungen der EU ab, die ebenfalls im Kontext der in Gang befindlichen dramatischen Verschärfung der EU-Flüchtlingsabwehr steht und formale Voraussetzungen für die Abschiebung in „Rückkehrzentren“ schafft. So stimmte es zum einen einer EU-weiten Liste angeblich sicherer Herkunftsstaaten zu, die die Ablehnung von Asylanträgen erleichtert. Zum anderen verabschiedete es das Konzept des sogenannten sicheren Drittstaats, ohne das die „Rückkehrzentren“ nicht realisierbar wären.[6] In der Endabstimmung lehnten zahlreiche Abgeordnete nicht nur der Grünen sowie der Linken, sondern auch der Sozialdemokraten die Änderung ab, deren Durchsetzung allerdings nicht gefährdet war: Außer der EVP-Fraktion stimmten ihr ebenfalls die Fraktionen der EKR, der PfE und des ESN zu.[7]
Auf anderen Politikfeldern war die Brandmauer im Europaparlament schon deutlich früher eingerissen worden. So hatte das Europaparlament bereits am 19. September 2024, kurz nach seinem ersten Zusammentreten nach der Europawahl vom Juni 2024, eine Resolution verabschiedet, in der es in einem Akt einer bemerkenswerten Selbstermächtigung mitteilte, es erkläre den laut offizieller Auszählung in der venezolanischen Präsidentenwahl vom 28. Juli 2024 unterlegenen Kandidaten Edmundo González zum „legitimen und demokratisch gewählten Präsidenten Venezuelas“.[8] Die Resolution kam nur zustande, weil außer der EVP die Fraktionen der EKR und der PfE sowie mehrere Abgeordnete der ESN-Fraktion mit Ja stimmten; die anderen Fraktionen waren zur Zustimmung zu offen neokolonialer Politik nicht bereit. Seitdem sprechen Insider, wenn sie ein gemeinsames Votum von EVP, EKR, PfE und ESN meinen, von einer „Venezuela-Mehrheit“.
Ebenfalls mit der Mehrheit der EVP und der drei Rechtsaußenfraktionen im Europaparlament wurde am 13. November 2025 eine weit reichende Aufweichung der Lieferkettenrichtlinie beschlossen. Zuvor war eine weniger weit reichende Aufweichung, die die EVP gemeinsam mit den Fraktionen der Sozialdemokraten und der Grünen verabschieden wollte, knapp gescheitert.[9] Recherchen des Fernsehmagazins Monitor haben mittlerweile gezeigt, dass die deutlich weiter reichende, mit „Venezuela-Mehrheit“ verabschiedete Version von langer Hand von der EVP vorbereitet worden war; dabei hatte die EVP direkt mit Abgeordneten der EKR-Fraktion kooperiert, die wiederum laut den Recherchen die Absprachen mit der PfE- und der ESN-Fraktion getroffen hat. Für ein derartiges gemeinsames Vorgehen von EVP, EKR, PfE und ESN hatten sich demnach auch Wirtschaftslobbyisten stark gemacht. Der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Manfred Weber (CSU), hatte geäußert, das Europaparlament habe mit der Abstimmung per „Venezuela-Mehrheit“ „für Europas Wirtschaft geliefert“.[10]
Weber gilt als Architekt der verstärkten Kooperation der EVP mit den Fraktionen rechts von ihr. Bereits im Sommer 2022 hatte er heftige Auseinandersetzungen ausgelöst, weil er sich im Wahlkampf in Italien offiziell auf die Seite des ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und dessen Partei Forza Italia (FI) geschlagen hatte, und dies, während Berlusconi ein festes Rechtsbündnis mit der Lega von Matteo Salvini und den Fratelli d’Italia (FdI) von Giorgia Meloni eingegangen war. Die FdI stellen im Europaparlament Abgeordnete in der EKR-Fraktion, die Lega ist in der PfE-Fraktion vertreten, während die FI wiederum zur EVP gehört. Weber hatte damals erklärt, das Dreierbündnis sei völlig unproblematisch, da es „für die europäische Integration“ eintrete, zudem „die transatlantische Kooperation“ stärke und „die Rolle der NATO“ anerkenne.[11] Rassistische Positionen der Lega und Sympathien für den Duce Benito Mussolini bei den FdI spielten keine Rolle. Der CSU-Politiker hat in den folgenden Jahren führend daran mitgewirkt, die erst punktuelle, dann kontinuierlicher werdende Kooperation der EVP vor allem mit den EKR zu intensivieren – german-foreign-policy.com berichtete.[12]
Dies ist freilich kein Selbstzweck gewesen. Weber hat damit systematisch die Optionen für die Mehrheitsbildung im Europaparlament ausgeweitet – für Fälle, in denen die Regierungen der Mitgliedstaaten sich auf EU-Ebene auf eine Politik einigen, die so weit rechts steht, dass für sie eine Parlamentsmehrheit mit den anderen Fraktionen nicht zu erzielen ist. Das ist in jüngster Zeit häufiger der Fall gewesen, zuletzt bei der Umformung der Flüchtlingsabwehr in der EU, die so schwerwiegend gegen ganz grundlegende Menschenrechte verstößt, dass sie im Europaparlament nur unter Heranziehung von Parteien der extremen Rechten beschlossen werden kann. Der formale Bruch der Brandmauer im Europaparlament ist nur die Folge des inhaltlichen Bruchs der Brandmauer durch die Regierungen der EU
[1] Einigung über Rückkehrverordnung – Rat. brak.de 18.12.2025.
[2] Alice Donald, Joelle Grogan: Defeat in the Supreme Court. verfassungsblog.de 17.11.2023.
[3] Interne Chats belegen Kooperation von Webers EVP mit Rechten. sueddeutsche.de 14.03.2026.
[4] Thomas Gutschker: Eine Chatgruppe mit der AfD stellt die Brandmauer in Frage. Frankfurter Allgemeine Zeitung 16.03.2026.
[5] Thomas Gutschker: Wieder eine rechte Mehrheit. Frankfurter Allgemeine Zeitung 11.03.2026.
[6] Asylrecht: Neue Regeln zu sicheren Drittstaaten und Herkunftsstaaten. europarl.europa.eu 10.02.2026.
[7] Vincenzo Genovese: European Parliament clears way for transferring asylum seekers to unrelated countries. euronews.com 10.02.2026.
[8] S. dazu Die Brandmauer bricht.
[9] Nathan Niedermeier, Maximilian Hübner, Andreas Maus: Rechtsextreme jubeln: EU-Brandmauer gefallen? wdr.de 05.02.2026.
[10] S. dazu „Kein Platz für Brandmauern“ (II).
[11] S. dazu „Wächter der pro-europäischen Politik“.
[12] S. dazu Die Brandmauer rutscht.
Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10344
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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petraerler.substack.com, März 17, 2026, Petra Erler
„Das wird die Welt in Harmonie, Sicherheit und ewigem Frieden vereinen!“ Mit diesen Worten schloss Donald Trump auf Truth Social seine Aufforderung an die Staaten der Welt, gemeinsam mit den USA die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu sichern, als Team. „Die Vereinigten Staaten von Amerika“, so Trump, „haben den Iran besiegt und militärisch, wirtschaftlich und in jeder anderen Hinsicht völlig zerschlagen, aber die Länder der Welt, die ihr Öl über die Straße von Hormus beziehen, müssen für die Sicherheit dieser Passage sorgen, und wir werden dabei helfen – und zwar in großem Umfang.“
https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116229058692001771 (14.3. 26)
Später wandte sich Trump mittels der Financial Times an die Nato-Partner mit der Bitte um Unterstützung. Es handele sich im übrigen nur um die Beseitigung einer „Belästigung“. Helfen sie nicht, drohte er allen schwere Konsequenzen an.
https://www.ft.com/content/1ca6d121-760b-4ec5-b6ad-514fdaa94873
Zuvor, in einem Beitrag vom 13.3. 26, erklärte Trump, dass die USA das terroristische Regime des Iran „total zerstören“. ..“ Seht, was mit diesen geisteskranken Abschaumtypen passiert“, schrieb er. „Sie haben 47 Jahre grundlos unschuldige Menschen überall auf der Welt getötet.“ Als 47. Präsident, so Trump weiter, sei es ihm eine große Ehre, sie alle zu töten.
Gleichzeitig wird Trump nicht müde zu wiederholen, dass die Welt im letzten Jahr die überragende Macht der Vereinigte Staaten erlebt habe. „Wir sind das militärisch stärkste Land der Welt.“
https://www.theguardian.com/us-news/2026/mar/15/trump-iran-war-truth-social-pictures
Zur Belustigung seiner Zuhörer lobte er die Zerstörung großer iranischer Schiffe. Warum kaputt machen, wenn man sie doch behalten könne, habe er seine Generäle gefragt: Die hätten geantwortet, es mache mehr Spaß, sie zu versenken.
Geht es hier um die Sicherheit der USA? Der Welt? Die geplante Reise nach China soll nun wahrscheinlich nicht stattfinden. Trump müsse den Krieg managen, hieß es. Oder: China will ihn nicht empfangen.
Schon in Davos gab sich Trump ganz selbstbewusst und siegessicher. In Venezuela, so Trump damals, sei eine neue Waffe eingesetzt worden, die die Raketenabwehr ausgeschaltet habe. Kein einziger Schuss sei gefallen. Wahrscheinlich sitzen China und Russland nun wieder an den Reißbrettern, spöttelte er. Was die USA unter ihm, Trump, machen, sei immer perfekt ausgeführt. Etwa die israelische Raketenabwehr (Eiserne Kuppel). Alles US-Technologie, alles unser Zeug. In unglaublicher Art und Weise hätten die USA die iranische Atombedrohung ausgeschaltet usw. (Anm.: Trump bezog sich auf den Zwölf- Tage-Krieg 2025, in Kanzler-Deutsch die „Drecksarbeit“.)
https://www.astrid-online.it/static/upload/trum/0001/trump-davos-2026.pdf
Solche Attitüden entstehen nicht aus dem Nichts. So redet nur einer, der sich an der Spitze der Tafel wähnt, zum Maßstab aller Dinge macht und das eigene Land als „unverzichtbar“ begreift. Man bekommt auch ein Gefühl dafür, wie „richtige“ Kriegsführung verstanden wird: schnell, hart, erbarmungslos, tödlich. Kein Wunder, dass der russische Krieg gegen die Ukraine nicht verstanden wird.
Vom Trump, der seinen Wählerinnen und Wählern ein Ende der ewigen Kriege und regime-change-Operationen versprach, ist nicht viel übrig geblieben. Wenn US-Leaks stimmen, begann er den Krieg gegen den Iran gegen den Rat hoher Militärs und auch von vier US-Geheimdiensten. Grayzone spekulierte, dass Trump erfolgreich eingeredet worden sei, dass die iranische Führung hinter den Mordanschlägen auf ihn im Jahr 2024 steckte. Das ist gut möglich. Präsident G.W. Bush jr. war auch lange fälschlicherweise davon überzeugt, dass Saddam Hussein angetreten war, ihn und seine Familie zu ermorden. So verbinden sich Interessen und Emotionen zu einem gefährlichen Gemisch. Ein Heuchler ist Trump keineswegs immer. Putin versorge den Iran mit Zieldaten, fragte ihn die Financial Times. Trump blieb kühl. Schließlich machen das die USA im Ukraine-Krieg auch. Darin unterscheidet er sich sichtlich von den ihn umgebenden Falken.
Niemand setzt Trump Grenzen - nicht der Kongress, nicht die allermeisten US-Medien, denen er ohnehin nicht traut. So wird Trump zur Abrissbirne eines Imperiums im Niedergang. Es fehlt auch das Korrektiv der angeblichen Partner und Freunde. Ganz wie gute Vasallen, dessen Herr nie was falsch machen kann, schwiegen sie immer wieder und maßen mit zweierlei Maß. Hinsichtlich erklärter Gegner ist man sich sofort einig: Die sind das Böse, die Verbrecher an Völker- und Menschenrechten. Geht es um die eigene Sippe, allen voran die USA und Israel, dann tut man so, als wäre das Völkerrecht eine bloße Idee, etwas Fiktionales und so kompliziert, dass man mit dem Nachdenken und Prüfen und Bewerten garnicht hinterherkommt. Dann wird bequemerweise vollständig vergessen gemacht, dass man sich selbst diesem Recht unterwarf, durch die nationale Ratifikation. Die UN-Charta wurde ratifiziert, die Genfer Konventionen und ihre Zusatzprotokolle auch. Dort ist alles ganz klar und allgemeinverständlich formuliert: Gewaltanwendung ist verboten. Konflikte sollen friedlich geschlichtet werden usw. Die Zivilbevölkerung soll im Krieg möglichst nicht leiden und schon gar nicht absichtlich angegriffen werden. Militärisches Personal soll sich keiner zivilen Schutzschilder bedienen. Militärische Angriffe auf Journalisten sind genauso verboten wie etwa auf medizinisches Personal oder Schulen. Armeen sollen dieses Recht kennen und im Fall eines Kriegs auch danach handeln. Staatsoberhäupter entführt man nicht. Man ermordet nicht wahllos Führungseliten, als sei man Herr über Leben und Tod.
Die übergroße Mehrheit der Weltbevölkerung hat längst verstanden, dass der Westen mit doppelten Maßstäben hantiert, den Splitter im Auge des anderen sieht, aber nicht den Balken im eigenen. Das ist nicht erst seit dem aktuellen Krieg gegen den Iran ein Problem: Die Liste der Sünden ist verdammt lang. Nie wurde um Vergebung gebeten oder gar Verantwortung übernommen. Nie etwas daraus gelernt. Kein Wunder, dass sich nun auch der deutsche Außenminister dreht und wendet. Einerseits tut er so, als ob er die Kriegsziele von Israel und den USA kenne und sie billige. Andererseits fragte er, wann beide Länder glauben, sie erreicht zu haben. Interessant, denn glaubt man Trumps Nachricht vom 14. März, ist alles bereits auf Beste erledigt, der Iran besiegt, völlig zerschlagen. Laut Wadephul sollte dann, in einer zweiten Phase, eine neue Sicherheitsarchitektur in der Region besprochen werden. Mit allen Anrainerstaaten, auch mit dem Iran. Welchem Iran? Diese gut 2500 Jahre alte Zivilisation ist doch angeblich längst zerschlagen, folgt man Trump, oder soll zerschlagen werden, folgt man Netanjahu. Und was braucht es für eine neue Sicherheitsordnung in der Region, wenn Trump bereits immerwährenden Frieden, Sicherheit und Harmonie versprach? Dazu müsse doch „nur“ noch die kleine „Belästigung“ der de-facto-Sperrung der Straße von Hormuz beseitigt werden. Durch die Nato. Nein entgegnete der deutsche Bundeskanzler. Die Nato sei ein Verteidigungs- und kein Interventionsbündnis.
Nicht nur Deutschland ist verstimmt. Niemand wurde gefragt. Statt dessen will das Weiße Haus verordnen, und das geht dann doch zu weit. Man kann sich dennoch des Eindrucks nicht erwehren, dass in der EU noch immer die Hoffnung vorherrscht, dass die USA und Israel den „Job“ schnell erledigen, damit wieder das Thema Ukraine in den Mittelpunkt rückt, am 21. Sanktionspaket gegen Russland gearbeitet und vom Sieg über Russland geträumt werden kann. In der Realität wird es immer knapper für die Ukraine.
Für die USA läuft im Iran-Krieg allerdings auch nichts nach „Plan“. Bis gestern war ein regime change im Iran eingepreist. Aber so hatten sie sich diesen Krieg nicht vorgestellt, offenbar nicht einkalkuliert, dass die Iraner angesichts der schweren Angriffe nicht umgehend bedingungslos kapitulieren, Washington nicht um die Neuauswahl ihrer Anführer bitten, den schweren Angriffen trotzen und sich in einer Art und Weise wehren, die richtig wehtut: Die US-Militärbasen in der Golf-Region haben riesige Schäden erlitten, die großen teuren Radaranlagen, sind zerstört, die USA faktisch „blind“. Innerhalb nur weniger Kriegstage wurde die Golf-Region zum Schatten ihrer Selbst.
Israel wurde ebenfalls schwer attackiert. Dass der Iran de facto die Straße von Hormuz schließen würde und nur noch den Schiffen freundlich gesinnter Länder Durchfahrt gewährt, hatte offenbar auch kaum einer erwogen. Das galt als „letztes Mittel“. Nun berichtet Axios, dass im engeren Zirkel von Trump schon befürchtet werde, der Angriff gegen den Iran könnte ein Fehler gewesen sein. Die USA seien in einer „Eskalationsfalle“ gefangen.
https://www.axios.com/2026/03/16/trump-iran-war-escalation
Mit der Straße von Hormuz hält der Iran ein Pfund in der Hand, und das Land ist entschlossen, das nicht aus der Hand zu geben. Der Iran hat inzwischen klare Forderungen aufgestellt. Es geht ihm nicht mehr um einen Waffenstillstand, der allenfalls genau bis zum nächsten Angriff dauert. Er will Sicherheit, den Abzug der USA aus der Region, Reparationen und die Aufhebung aller Sanktionen. Für die USA ist das harter Tobak. Für Israel ebenso.
Die de-facto-Schließung der Straße von Hormuz richtet großen wirtschaftlichen und sozialen Schaden an und zwar längerfristig. Die Internationale Energieagentur sprach bereits vom „schwersten Lieferabbruch in der Geschichte der Ölmärkte“.
https://www.iea.org/topics/the-middle-east-and-global-energy-markets
Die Energieversorgung in Asien für Länder wie Japan, Südkorea, Thailand, die Philippinen oder auch China (Taiwan) ist akut bedroht, wie auch die Versorgung mit Nahrungsmitteln, in der Golfregion und weit darüber hinaus. Rund ein Drittel der global gehandelten Düngemittel wurde durch dieses Nadelöhr verschifft.
Wenn Düngemittel nicht rechtzeitig bei den Landwirten ankommen, werden schwere Ernteausfälle die Folge sein, Nahrungsmittelknappheit und steigende Preise. Hinzu kommt die Handelsblockade anderer wichtiger Produkte wie Phosphor oder Aluminium.
Je länger alles dauert, um so mächtiger werden die Kriegsfolgen auf der Welt lasten. Genauer gesagt werden -wie immer- die kleinen Leute das größte Päckchen zu tragen haben: Wenn die Inflation ihre knappen Ersparnisse verschlingt, wenn die Preise für fast alles in die Höhe schnellen und Güter, einschließlich Arzneimittel immer knapper werden. Ob für den Hausgebrauch, wie etwa Aspirin, oder für Infusionsbeutel im kommunalen Krankenhaus: Öl wird gebraucht, um auch das zu produzieren.
Die US-Navy soll bereits abgelehnt haben, Schiffe durch die Straße von Hormuz zu eskortieren. Die einschlägigen Versicherungsgesellschaften dürften sich weigern, diese Route noch zu versichern. Nur Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben alternative, wenn auch beschränkte Transportrouten für ihre Produkte.
Selbst eine schnelle Einstellung der Kampfhandlungen würde nicht automatisch die Öffnung der Straße von Hormuz nach sich ziehen.
Kommt es nicht zügig zu ernsthaften Verhandlungen, dann sind der militärischen Eskalation Tür und Tor geöffnet. Dann wird der Krieg lang und noch barbarischer. Die USA und Israel haben unzweifelhaft das Potential, den Iran furchtbar zu verheeren. Aber 90 Millionen Menschen besiegt man nicht aus der Luft. Für eine massive Landinvasion fehlen die Soldaten, das Material und die Logistik.
Noch wurden die Ölförderanlagen des Iran nicht angegriffen. Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass der Iran einen solchen Schritt vergelten würde. Mit gleicher Münze. Die dafür erforderlichen Waffen besitzt das Land. Es ist viel stärker als die Kriegsplaner dachten. Und was käme nach der Zerstörung der Energieerzeugung in der ganzen Golf-Region? Und in Israel? Ein Nuklearwaffeneinsatz durch die USA und/ oder Israel? Und dann? Zerstört dann der Iran ein israelisches Kernkraftwerk? Keiner weiß sicher, ob dem Iran, der bereit war, zu verhandeln und mit Krieg überzogen wurde, der Nichtweiterverbreitungsvertrag von Nuklearwaffen heilig bleibt.
Man kann nur hoffen, dass der Angriff auf den Iran nicht die Büchse der Pandora öffnete, dass es im Hintergrund Vermittlungsbemühungen von BRICS-Staaten gibt. Trump schreibt sich dagegen unentwegt die Geschichte um: Diese bösen Iraner kann man nur mit Krieg daran hindern, eine Atombombe zu bauen, die sie dann auch in Null-Komma-Nichts zünden würden. Aber er verriet bei seiner Antwort gleichzeitig, dass die USA nicht damit gerechnet hatten, dass der Iran die Aggression mit einem Angriff auf die Stützpunkte der USA in der Golfregion beantworten würde. Oder vielleicht hatte ihn nur keiner gewarnt.

Mint on Instagram: "#WATCH | US President #DonaldTrump says, “I…
Trump vergaß offenbar, dass er einst den Krieg gegen den Irak ablehnte. Damals herrschte in den USA die „1-Prozent-Doktrin“, die Dick Cheney zugeschrieben wird: Wenn es auch nur eine Chance von einem Prozent gibt, dass es zum Unvorstellbaren kommt, müssen sich die USA so verhalten, als sei es eine Gewissheit. „Es geht nicht um unsere Analyse. Es geht um unsere Antwort. Berechtigt oder nicht, faktenbasiert oder nicht, allein unsere Reaktion darauf ist entscheidend. Was die ‚Beweise‘ angeht, war die Messlatte so niedrig angesetzt, dass der Begriff an sich fast nichts mehr bedeutete.“ So beschrieb der Journalist Ron Susskind diese Doktrin. Nicht nur Trump scheint ihr verfallen. In der EU hat sie ebenfalls Hochkonjunktur.
https://abcnews.com/Technology/story?id=2120605&page=1
Während die ganze Welt auf den Iran schaut, leidet Kuba inzwischen ebenfalls unter einer Energieblockade, die nun schon drei Monate andauert. Verursacht von den USA. Sie straft zudem das kubanische Volk durch jahrzehntelange Sanktionspolitik. Hinzu kommt das wirtschaftliche Missmanagement auf der Insel. Nun ist Kuba längst in einer humanitären Katastrophe. Ein kanadischer Arzt berichtete über die Lage in einem Kinderkrankenhaus in Havanna. Babys sterben, weil sie nicht mehr elektrisch beatmet werden können. Die US-Blockade gegen Kuba bringe Babys um, erklärte er.
Aber seine Stimme wird womöglich genauso wenig gehört, wie die Stimmen der Ärzte, die von den Zuständen in Gaza berichteten, von den vielen toten und verwundeten Kinder, die ihnen im Einsatz begegneten. Man könnte die Liste fortsetzen.
Wir bringen Tränen, Kerzen oder Teddybären, wenn Kinder bei uns Opfer von Gewalttaten sind. Wenn sich aber Opfer summieren, die nicht die „unseren“ sind, scheinen Mitleid und Empörung zu verstummen. Ansonsten ist kaum erklärbar, warum wir es immer noch hinnehmen, dass durch westliche Sanktionen zwischen 2012 und 2021 weltweit geschätzt 564.258 Menschen jährlich starben. Das sind kriegsähnliche Dimensionen. 51 Prozent der Opfer waren dabei zwischen null und fünf Jahren alt.
https://www.thelancet.com/journals/langlo/article/PIIS2214-109X(25)00189-5/fulltext
Es gibt keinen einzigen nichtwestlichen Staat oder Staatenbund, der soviel Blutschuld auf sich geladen haben. Das gilt selbst dann, wenn man alle terroristischen Verbrechen weltweit dagegenstellt. Doch, wie das Institute für Economics and Peace einschätzte, Terrorismus ist völlig unberechenbar und erzeugt daher auch ganz andere psychologische und soziale Folgen als etwa ein Krieg, der durchschnittlich neunmal höhere Opferzahlen fordert.
https://www.economicsandpeace.org/wp-content/uploads/2024/02/GTI-2024-web-290224.pdf
Der jüngste Bericht des US-State Department zur terroristischen Bedrohung 2023 schätzte ein, dass etwa 9% der terroristischen Anschläge durch Verbündete des Iran (Hamas, Hisbollah, Houthis) begangen wurden. Der Hauptverursacher von weltweitem Terror ist der IS. In diese US-Statistik floss der Anschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 ein, der zu den verlustreichsten Terroranschlägen der Welt gehört.
https://www.state.gov/wp-content/uploads/2024/12/2023_Statistical_Annex_Edited__508_Compliant-FINAL.pdf
Und doch, das Land, das 2023 unter der höchsten terroristischen Bedrohung litt, war Burkina Faso.
Zogen die USA und Israel für Burkina Faso in den Krieg gegen den Iran? Die Frage zu stellen, heißt, sie zu beantworten.
Der politische Westen braucht dringend einen Perspektivenwechsel. Das Unglück, das er bisher über die Welt brachte, ist schon unverzeihlich groß. Er wird sich dem stellen müssen. Er wird lernen müssen, dass es politische Konfliktlösung braucht und sein traditionelles Arsenal von Konfliktanheizung, Bestrafung und Waffengang auf die Müllhalde der Geschichte gehört. Er wird lernen müssen, dass die Zeit der politischen Bevormundung des „Rests“ der Welt abgelaufen ist. Rücksichtslose Macht- und Unterwerfungspolitik endet in Unberechenbarkeit, Destabilisierung und Zerstörung. Auf solch vergiftetem Boden kann kein Frieden wachsen, wird Sicherheit immer nur ein Schlagwort bleiben, nirgends eingelöst.
"Nachrichten einer Leuchtturmwärterin" abonnierenVon Petra Erler · Launched 4 years ago
Fakten und Kommentare zu aktuellen politischen Streitfragen
Diskussion über diese Post
2hBearbeitetPetra Erler schreibt: «Der politische Westen braucht dringend einen Perspektivenwechsel. Das Unglück, das er bisher über die Welt brachte, ist schon unverzeihlich groß. Er wird sich dem stellen müssen. Er wird lernen müssen, dass es politische Konfliktlösung braucht und sein traditionelles Arsenal von Konfliktanheizung, Bestrafung und Waffengang auf die Müllhalde der Geschichte gehört. Er wird lernen müssen, dass die Zeit der politischen Bevormundung des „Rests“ der Welt abgelaufen ist.»
Die derzeitigen Eliten des Westens wollen nicht lernen. Fürchte ich.
Denn ihnen dringt der Habitus des guten, alten Kolonialherrn aus sämtlichen Knopflöchern der ach so weißen Westen und und den Poren der gleichfarbigen Gesichter.
Die Folgen für die Welt insgesamt und den Westen selbst, will ich mir lieber nicht ausmalen.
Vielleicht geht es glimpflich ab, wenn Russland und China weiter halbwegs rational handeln. Leider ist das keine Gewähr dafür, dass wild um sich schlagende Ultra-Orthodoxe ein Armageddon herbeisehnen und herbeiführen, um die Welt in den Abgrund zu reißen, damit das Jüngste Gericht stattfinden kann.
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AntwortenTeilen 3hUnd bitte nicht vergessen, dass Israel angekündigt hat, Libanon wie Gaza zu behandeln, wo ja jetzt auch keine Hilfsorganisationen mehr tätig sein können.
Also zerstören und völkermorden, dann kommt Syrien etc.etc. bis Großisrael erreicht ist.
https://antikrieg.com/aktuell/2026_03_16_esistzeit.htm
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AntwortenTeilenBei TIME nachzulesen: Wie Biden die Ukraine opferte.
Zur Entscheidung über Krieg und Frieden in Europa
März 2, 2025 • Petra Erler
RAND-Notizen: Der Ukraine-Krieg wird zum Störfaktor amerikanischer Hegemonialinteressen
Pentagonnahe Denkfabrik RAND fordert schnelles Kriegsende und blickt auf China
Feb. 5, 2023 • Petra Erler
Die geschichtliche Verirrung des Nato-Generalsekretärs in Berlin
Dez. 13, 2025 • Petra Erler
Info: https://petraerler.substack.com/p/krieg-gegen-den-iran-schiffe-versenken
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
freedert.online, vom 16 Mär. 2026 22:20 Uhr
Die Drohung von US-Kriegsminister Pete Hegseth, im Konflikt mit Iran keine Gefangenen zu machen und iranischen Soldaten "keine Gnade" zu gewähren, könnte laut Rechtsexperten eine Anstiftung zu Kriegsverbrechen darstellen. Nach US-amerikanischem und internationalem Recht ist Hegseths Ansage offenbar rechtswidrig.

(Screenshot)
© Urheberrechtlich geschützt
US-Kriegsminister Pete Hegseth und Präsident Donald Trump in Doral, Florida, 7. März 2026
US-Kriegsminister Pete Hegseth sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, gegen nationale und internationale Gesetze zum Verbot von Kriegsverbrechen verstoßen zu haben, nachdem er erklärt hatte, dass den iranischen Streitkräften "keine Gnade" gewährt werde.
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US-Kriegsminister Hegseth: Chamenei verletzt – Irans Führung "kauert wie Ratten" im Untergrund
Die rechtliche Definition dieser Formulierung besagt, dass sich ergebende iranische Soldaten von amerikanischen Truppen hingerichtet und nicht gefangen genommen würden. US-Beamte und Rechtsexperten haben darauf reagiert und Hegseth vorgeworfen, zu Kriegsverbrechen anzustiften.
"Wir werden weiter Druck ausüben. Wir werden weiter vorstoßen, weiter vorrücken. Keine Gnade, keine Barmherzigkeit für unsere Feinde", sagte Hegseth am Freitag bei einer Pressekonferenz zum Thema Iran.
Einige US-Beamte und Rechtswissenschaftler argumentierten, dass die Äußerungen über harte Rhetorik hinausgingen und in den Bereich der Kriminalität abdrifteten.
Senator Mark Kelly aus Arizona kritisierte Hegseth scharf und sagte, seine Äußerungen seien "keine Sprüche eines Möchtegern-harten-Typen", sondern vielmehr ein illegaler Befehl, der US-Soldaten in Gefahr bringe. Dies zeige auch, dass "es nie eine klare Strategie für diesen Krieg gab", fügte der Senator hinzu.
Dan Maurer, ein pensionierter Oberstleutnant der US-Armee und Militärrichter, veröffentlichte ein hypothetisches Memo, das Hegseth vom Rechtsberater des Pentagon erhalten sollte und in dem er über die strafrechtliche Haftung für sich selbst und jeden Untergebenen informiert wird, der seiner Anweisung, keine Gnade zu gewähren, folgt.
Das Haager Abkommen und die Genfer Konvention verbieten es, feindlichen Kombattanten Schaden zuzufügen, die sich nicht verteidigen können oder sich ergeben haben, und untersagen ausdrücklich die Forderung, "keine Gnade zu gewähren".
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Analyse
Die USA sehen den Krieg gegen Iran auch als Willen Gottes
Diese Regeln sind im US-amerikanischen Recht verankert. Das Kriegsverbrechergesetz von 1996 zitiert in seiner Definition von Kriegsverbrechen direkt den Artikel, der das Verbot, "keine Gnade zu gewähren", festlegt.
Das US-Militär verbietet seit 1863 Befehle, keine Gefangenen zu machen, als US-Präsident Abraham Lincoln während des Bürgerkriegs den Lieber-Kodex erließ.
Hegseth hat Bedenken hinsichtlich des Völkerrechts zuvor zurückgewiesen und behauptet, er werde sich nicht an "dumme Einsatzregeln" und "politisch korrekte Kriege" halten.
Seine Äußerungen erfolgten zudem zwei Wochen nach einem US-Angriff auf eine Mädchenschule im Süden Irans, bei dem mehr als 170 Menschen getötet wurden, die meisten davon Kinder.
Mehr zum Thema - Wie stark hat Iran US-Militärstützpunkte beschädigt?

Video https://rumble.com/v76ogqk-kriegsminister-hegseth-zu-iran-strategie-tod-und-zerstrung-vom-himmel-den-g.html Dauer 2:32 Min.
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Info: https://freedert.online/international/273585-anstachelung-zu-kriegsverbrechen-hegseths-umstrittener/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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