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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

10.03.2026

Pro Memoria: Concierto de Aranjuez - Joaquín Rodrigo II. Adagio / Pablo Sáinz-Villegas - LIVE




seniora.org, 10. März 2026

Wir wiederholen diesen kleinen Beitrag zur Stärkung unseres Immunsystems in unruhiger Corona-Zeit und heute wieder zu Zeiten der barbarischen Kriegswirre

Video 12 :38 [update 10.03.2026]

Screenshot_2026_03_10_at_16_18_27_Seniora.org_Pro_Memoria_Concierto_de_Aranjuez_Joaqu_n_Rodrigo_II._Adagio___Pablo_S_inz_Villegas_LIVE

Video https://www.youtube.com/watch?v=Idsb6gk6j_U Dauer 12:27 Uhr


Geschätzte Seniora-Leserin, geschätzter Seniora-Leser,
gönnen Sie sich in der Hektik [der damaligen bedrückenden Corona-Zeit und] der derzeitigen irritierenden Nachrichten, die mit dem barbarischen Irankrieg einen neuen Höhepunkt erreichen ...
... 12 Minuten der Ruhe und lauschen Sie den wunderbaren Klängen des Aranjuez Konzerts... 

Wir tun damit etwas für's Gemüt, die Seele, für die Psyche und stärken so auch ein wenig unser Immunsystem, das wir heute mehr denn je kräftigen sollen.
Alles Gute! Margot und Willy Wahl

___

Die Geschichte hinter dem Concierto de Aranjuez:

1933 verbrachten Joaquín Rodrigo und seine Frau, die türkische Pianistin Victoria Kamhi, ihre Flitterwochen in Aranjuez (daher der Name Concierto de Aranjuez). Einige Zeit später zogen sie nach Deutschland. Dort erwarteten sie ihr erstes Kind. Das Kind wurde tot geboren und seine Frau wäre beinahe gestorben. Im zweiten Satz hinterfragt Joaquín Gott (Orchester) wegen der Fehlgeburt seiner Frau, dem Verlust seines Kindes und fleht darum, dass seine Frau am Leben bleibt; dies wird durch den Puls der Gitarre (am Anfang des zweiten Satzes) ausgedrückt, der ein schlagendes Herz darstellt. Der Satz ist voller Trauer, Wut und Verzweiflung. Am Ende, beim Höhepunkt der Gitarre und des Orchesters (das Gott repräsentiert), „hört Joaquín Rodrigo Gott“ und endlich kommt es zur Kapitulation oder realistische Einsicht und Akzeptanz der Tatsachen, bis Joaquín Rodrigo den so sehr ersehnten Frieden findet (Ende des Konzerts).


Die soziale Natur des Menschen, Kunst, Immunologie, Der Wunsch nach Frieden


Info: https://seniora.org/wunsch-nach-frieden/der-wunsch-nach-frieden/concierto-de-aranjuez-joaquin-rodrigo-ii-adagio-pablo-sainz-villegas-live


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10.03.2026

Leyens Machthunger, Macrons Größenwahn – und Neues von Baud

lostineu.eu, 10. März 2026

Die Watchlist EUropa vom 10. März 2026 – Heute mit Nachrichten und Analysen zu einer außenpolitischen Grundsatzrede der EU-Präsidentin, den militärischen Plänen des französischen Staatschefs und den bizarren Vorwürfen gegen einen Schweizer Bestsellerautor

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Die Chefin der EU-Kommission ist keine gute Rednerin. Von der Leyens Reden werden meist aus Stichworten und Wunschlisten zusammengestoppelt, die an die CDU-Politikerin herangetragen wurden.

Gern greift sie Buzzwords wie “Unabhängigkeit”, “Souveränität oder “strategische Autonomie” auf, um “Europas Moment” zu beschwören und sich neue Kompetenzen und Machtbefugnisse anzueignen.

Bisher gehörte auch die “regelbasierte Ordnung” zu ihrem Repertoire. Doch damit ist es vorbei: In einer Rede vor den EU-Botschaftern in Brüssel ist VdL davon abgerückt; sie setzt nun vor allem auf Macht.

Auf Geopolitik folgt Machtpolitik

Europa könne nicht länger ein Hüter der alten Weltordnung sein, sagte VdL. Diese Welt gehöre der Vergangenheit an und werde nicht mehr zurückkehren, erklärte sie angesichts des Irankriegs.

“Wir werden das regelbasierte System, das wir gemeinsam mit unseren Verbündeten aufgebaut haben, immer verteidigen “, betonte sie wahrheitswidrig – denn gegen die USA und Israel verteidigt sie gar nichts.

In ihren Reden erwähnt von der Leyen die Urheber des neuen Irankrieges nicht einmal – offenbar aus Angst, es sich mit US-Präsident Trump zu verscherzen und ihre Ukraine-Politik zu gefährden.

Sie beugt sich der Macht – und will selbst mehr davon. Dazu will sie auch die EU ummodeln. Als “geopolitischer Akteur” könne man sich nicht nur auf Konsens und Kompromiss verlassen, sagte sie.

Es geht vor allem um ihre Macht

Das ist zwar richtig. Doch wenn es die Chefin der EU-Kommission sagt, die die EU-Regeln schützen soll, ist es fatal. Und wenn es eine Frau wie VdL sagt, die von Machthunger getrieben wird, umso mehr.

In Brüssel regt sich denn auch Widerspruch. Es ist zwar kein offener Widerstand, wie einige Medien berichten. Doch in Frankreich und im Europarlament wächst der Unmut über die deutsche EU-Chefin….

Meine two Cents: Ganz neu ist das alles nicht. Von der Leyen hat sich längst von den EU-Regeln verabschiedet und das Konsensprinzip aufgegeben. Sie hat die EU auch bereits massiv aufgerüstet. Mehr Macht hat sie dennoch nicht – im Irankrieg sind die EUropäer nur hilflose Zuschauer…

Siehe auch “Abschied vom Völkerrecht”

News & Updates

Macrons Größenwahn: Nun will er EUropa verteidigen. Frankreich verlegt ‌zur Unterstützung seiner Verbündeten im Nahost-Konflikt rund ein Dutzend Kriegsschiffe ins Mittelmeer und ‌das Rote Meer. Zu dem Verband gehöre auch der Flugzeugträger “Charles de Gaulle”, sagte Präsident Macron bei einem Besuch auf Zypern. “Wenn Zypern angegriffen wird, wird Europa angegriffen”, betonte er. Ziel des Einsatzes sei eine rein defensive Haltung, um die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten. Macron stellt zudem in Aussicht, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu eskortieren, sobald die intensivste Phase des Konflikts vorüber sei. – Was soll das? Will Macron nun EUropa im Alleingang verteidigen? Mit seinem Größenwahn droht er, uns alle in diesen völkerrechtswidrigen Krieg zu ziehen!

Rechte Mehrheit setzt harte Rückführungs-Regeln durch. Die Grundlage für sog. Rückkehrzentren („Return Hubs“) außerhalb der EU für abgelehnte Asylbewerber hat eine Hürde im Europaparlament genommen. Abgeordnete im zuständigen Ausschuss für Inneres votierten mit rechten und rechtsextremen Stimmen für einen entsprechenden Gesetzesvorschlag. – Die Rechten jubeln.„Heute ist ein historischer Tag für die AfD und ein Wendepunkt der europäischen Migrationspolitik. Die bisherige Politik der offenen Grenzen ist gescheitert. Mit dieser Abstimmung ist klar: Es gibt jetzt eine rechte Mehrheit für eine echte Migrationswende in Europa, erklärte M. Khan von der AfD

EUropa rüstet auf wie noch nie. Europäische Staaten haben in den letzten fünf Jahren ihre Waffenimporte mehr als verdreifacht. Damit sind sie weltweit auf Platz eins bei der Aufrüstung vorgerückt. Dies meldet das Friedensforschungsinstitut SIPRI in Stockholm. Bei den Exporten rückte Deutschland vom fünften auf den vierten Platz vor und überholte China. – Mehr hier

Das Letzte

Neues von J. Baud. Der von der EU sanktionierte Schweizer Bestsellerautor J. Baud hat der Schweizer Zeitung “Zeitgeschehen im Fokus” ein Interview gegeben. Darin äußert er sich erstmals zu den Vorwürfen, auf die die EU ihre Strafe wegen angeblicher russischer Desinformation stützt. Sie beziehen sich laut Baud nicht etwa auf Originaltexte aus seiner Feder – sondern auf neun Presseartikel und Interviews. Die Autoren hätten seine Bücher nicht gelesen und völlig Falsches über ihn geschrieben, klagt Baud. Ein weiterer Vorwurf beziehe sich auf eine Person, die ihn kennt. Dabei teile er deren Ansichten nicht. Bauds Fazit: “Dahinter steckt die gleiche Mentalität wie 1948 bei den Prager Prozessen.” – Ein harter Vorwurf, den wir gern überprüfen würden. Doch die EU-Dokumente sind geheim und dürfen nicht der Presse gezeigt werden…

ebo

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EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂

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7 Comments

  1. Monika
    10. März 2026 @ 16:55

    „Gott hat den Krieg erschaffen, damit die Amerikaner Geografie lernen.“
    Die Lernunwilligkeit der westlichen Hegemonialmacht mit dem größten Haufen an Kriegsgerät aller Art und der längsten Liste an Angriffskriegen, mittels derer sie skrupellos eigene Machtansprüche vom Militär durchsetzen lassen, wird die Menschheit noch einen verdammt hohen Blutzoll kosten!

    …Wir brauchen euren Schutz nicht. “Wir wollen lediglich, dass ihr eure Finger von uns lasst.“…
    Und genau das erlaubt die “hands on”-Politik dieser gierschlauen (notfalls auch “hands on” Eier und Muschis) Verschwörungspraktiker (siehe Epstein-Files) eben NICHT. Sie können niemanden in Ruhe lassen, solange es ihrer Meinung nach “noch was zu holen gibt”. Egal wie viel man schon hat, egal wie wenig man braucht, Hauptsache haben. Und zwar exklusiv und exzessiv. Whatever it takes.

    Was sie am nötigsten brauchen: Handelspartner von denen sie billig für ihre verarmten Unterschichten Konsumgüter kaufen können. Und im Gegengeschäft international (dumme) Abnehmer für die “Waren” ihrer -gegenseitig sich “befruchtenden”- CashCows, den MIK für ihre Waffen und den Sicherheitsindustriekomplex, sowie das digitale Sicherheits – und Analysegeschäft mit der automatisierten Datenauswertung. “Dumm” weil die Käufer immer weniger davon autonom nutzen können, da sie von den USA abschaltbar sind (z.B. grounden von Flugzeugen ect.), und weil das Digitale ihre Staatsmacht untegräbt, indem es den Politikern als einzige Antwort auf Fragen nur ein “Computer sagt Ja” oder “Computer sagt Nein” übrig lässt. (vgl. die Fernsehserie Little Britain). KI als große BlackBox, von der niemand außer den privaten Herstellern die Grundannahmen kennt, nach denen deren Risikologik programmiert wurde. Die aber die “Sicherheitspolitik” bestimmt.

    Noch dümmer als dumm haben sich die Poltiker in den USA selbst komplett von ihren Techoligarchen abhängig machen lassen, die mit ihren Firmengeheimnissen rund um ihre Algorithmen den Politikern ebenso eine BlackBox vorsetzen.
    Noch hat die Politik formal die Hebel in der Hand, sie könnte noch versuchen, den “Stecker zu ziehen”.
    Ich bin aber, was Deutschland und Europa betrifft, beim derzeitigen Personalbestand skeptisch, ob sie die Kurve noch kriegen. Denn sie sehen anscheinend nicht einmal die Kurve.

Antworten

  • Helmut Höft
    10. März 2026 @ 18:49

    @Monika
    Sehr gut! FACK! „Gott hat den Krieg erschaffen, damit die Amerikaner Geografie lernen.“ und “Wir wollen lediglich, dass ihr eure Finger von uns lasst.“ gehen in meine Sammlung ein. Thx.

    Antworten

  • Karl
    10. März 2026 @ 09:44

    Die Militärpolitik Frankreichs stellt heute German-Foreign Policy anders dar:
    Die Golfstaaten wechseln die Seite! Sie leiden unter dem Krieg und sind sehr unzufrieden mit den USA. Frankreich hat sich, anders als die EU-Vasallen, bereits auf die Seite der Golfstaaten geschlagen.
    Siehe: „Eine inakzeptable Aggression“ — https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10333
    Daraus:
    Frage von der Golfküste an die USA: „Wer hat Ihnen die Erlaubnis gegeben, unsere Region in ein Schlachtfeld zu verwandeln?“ (Al Habtoor, Inner Circle der Emirate-Herrscher) – Auf die Aussage von US-Senator Lindsey Graham (Neokon Frontmann), die Emirate seien auf die USA angewiesen, antwortete Al Habtoor: „Wir brauchen euren Schutz nicht. Wir wollen lediglich, dass ihr eure Finger von uns lasst.“

    Antworten

    • Karl
      10. März 2026 @ 10:01

      Ergänzend: “Warum der Iran den Krieg bereits gewonnen hat”
      – ein gut informierter Artikel über den Iran, eine echte Perle, von dem Schweizer Iranologen Patrick Ringgenberg: – https://globalbridge.ch/warum-der-iran-den-krieg-bereits-gewonnen-hat/
      „Gott hat den Krieg erschaffen, damit die Amerikaner Geografie lernen.“ (mit diesem Zitat von Mark Twain geht es los!)

      Antworten

  • Helmut Höft
    10. März 2026 @ 09:34

    “VdL … setzt nun vor allem auf Macht.” Das hat ihr doch der Lange Fritz eingeflüstert, oder aufgeschrieben, oder so!?

    “Auf Geopolitik folgt Machtpolitik” Was soll das denn jetzt, man denkt: “abhängig von den USA” und muss dann zur Kenntinis nehmen: “souverän und stark genug für Machtpolitik”? Schon wieder der Lange Fritz. Weiß Röschen denn was sie da so vor sich hin schwätzt?

    Antworten

  • Thomas Damrau
    10. März 2026 @ 09:30

    Die Aussagen von den Laiens bieten in der Tat nix Neues. Das Muster:
    — Man positioniert sich selbst als “emissary of pity, and science, and progress” (Joseph Conrad, Heart of Darkness).
    — Man verweist auf die Muskeln, die man nicht hat.
    — Man schimpft über die Taten der Schurken, denen sich die EU überlegen fühlt.
    — Man deutet die Schweinereien der Schurken, von denen die EU abhängig ist, in Heldentaten um.

    Gäääääääääääääääääääääääääähhhhhhhhhn

    Antworten

  • Guido B.
    10. März 2026 @ 07:25

    VON DER LEYEN und die Brüsseler Sanktionsfabrik misshandeln die europäische Bevölkerung ohne den geringsten Skrupel, wobei sie fundamentale Werte der Zivilisation missachten. VON DER LEYENS Auftritte und das Schicksal von Jacques Baud sind der beste Beweis, wie bösartig, toxisch und menschenverachtend das System EU geworden ist. Diese Insititution und ihre Führer stehen so offenkundig auf der falschen Seite der Geschichte, dass man nur noch entsetzt und zutiefst beunruhigt sein kann. Die übelsten Bösewichte sind VON DER LEYEN, MERZ und TRUMP, das Trio Infernale der menschenverachtenden Tyrannei. Wobei zu ergänzen ist, dass NETANJAHU die Bösartigkeit des Trio Infernales locker um Faktor 10 übertrifft.

    Antworten

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    Neues vom Wirtschaftskrieg (291): Angst vor globaler  Ölkrise


    lostineu.eu, vom 9. März 2026

    Katar warnt vor einer Weltwirtschaftskrise als Folge des Angriffs auf Iran. Der Ölpreis explodiert, deshalb gibt es eine Krisensitzung der G-7. Und die USA erlauben Indien den Kauf von russischem Öl.

    • Katar warnt vor Weltwirtschaftkrise. Qatar has warned that the US-Israeli war on Iran could “bring down” the world’s economies. The country’s energy minister said the Israeli-US attacks in the region and Iran’s retaliation could shut down all Gulf energy exporters within days and drive oil to $150 a barrel. “This will bring down the economies of the world,” Saad al-Kaabi told the Financial Times. “If this war continues for a few weeks, GDP growth around the world will be impacted. Everybody’s energy price is going to go higher. There will be shortages of some products and there will be a chain reaction of factories that cannot supply.” (Middle East Eye) – Die Warnung ist berechtigt, wie die Marktpanik und die Reaktion der G-7 zeigt (siehe unten). In Asien wurden bereits Notmaßnahmen verhängt, wie das “Handelsblatt” meldet.
    • Ölpreis explodiert, Krisensitzung der G-7. Der Iran-Krieg hat die Ölpreise über die Marke von 100 US-Dollar katapultiert und schürt Sorgen vor Rückschlägen beim Wirtschaftswachstum. Für Entspannung sorgte ein Bericht, wonach die G7-Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten erwägen, ihre nationalen Erdölreserven einzusetzen, um den Preisanstieg am Ölmarkt zu bremsen (dpa). Der Anstieg der Ölpreise über 100 Dollar löste einen Ausverkauf an den Börsen aus – insbesondere an den asiatischen Börsen. Anleger sind besorgt, dass die Inflation steigt und die Konjunktur leidet, sollte sich der Ölpreis länger auf dem hohen Niveau bewegen. 
    • USA erlauben Indien Kauf von russischem Öl. Die USA erlauben indischen Raffinerien für einen begrenzten Zeitraum den Kauf von russischem Öl. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte auf der Plattform X, sein Ministerium habe eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung erteilt, damit weiterhin genügend Öl auf den Weltmarkt gelangt. Die Maßnahme gilt nur für Lieferungen, die bereits auf Tanker verladen worden sind, aber noch nicht ausgeliefert wurden (Berliner Zeitung). – Die EU schweigt dazu. Statt ihrerseits Energie-Sanktionen zu lockern, behauptet die EU-Kommission, es gebe keine Anzeichen für eine Krise…

    Siehe auch Angriff auf Iran erschüttert Weltmärkte sowie Zwischen Flächenbrand und WeltwirtschaftskriseMehr zum Wirtschaftskrieg hier

    P.S. Die G7-Staaten haben eine Freigabe ihrer Ölreserven vorerst abgelehnt. “Wir sind noch nicht soweit”, sagte der französische Finanzminister Lescure nach einer Videokonferenz mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, den USA, Japan, Kanada, Großbritannien und Italien. In den kommenden Wochen sei eine Freigabe aber denkbar.

    9 Comments

    1. Monika
      10. März 2026 @ 12:50

      …Blutsauger zum Teufel zu jagen und den ganzen militärischen Schrott mitzunehmen. Wir brauchten uns dann auch nicht fürchten, Ziel von Erst- und Enthauptungsschlägen zu werden…
      Dann brauchen wir uns noch vor dem Furor der wildgewordenen Hegemonialmacht zu fürchten, denn die bombt uns im Zweifel gründlich in Grund und Boden, allein schon um der Achse der “Verachtenswerten” (o-ton Rubio) das Geschäft zu versauen.
      Merke: den Führern der USA geht es schlichterdings nur um Macht und eigene Geschäfte, nicht um “Menschlichkeit” oder ein gedeihliches Nebeneinander. Einzig gültiges Prinzip ihrer US-Strategie lautet “the winner takes it all”. Dabei ist es aus psychologischer Sicht völlig unerheblich, ob das “all” noch brauchbar ist oder nicht. Hauptsache kein anderer kann Nutzen ziehen. Das sind keine Blutsauger (selbst die achten ja auf ihre Nahrungsquellen) sondern blindwütige — da fehlt mir ein passender sprachlicher Ausdruck…

    Antworten

  • Helmut Höft
    10. März 2026 @ 09:22

    “USA erlauben …” soso! 🙁 Der Rest der Welt erlauben der USA … so herum ist’s richtig!

    Schickt die Amis nach Hause, kruzifixsackerlzement! 🙁

    Antworten

    • KK
      10. März 2026 @ 12:35

      Ich bin auch ein Verfechter von MAGA – im Sinne von:
      MAGA = Make America Go Away!

      Antworten

  • Niko
    10. März 2026 @ 09:00

    Warum lassen wir uns ausgerechnet von den Verantwortlichen und Auslösern der meisten Krisen und Kriegen auf der Welt immer noch am Nasenring durch die Manege ziehen? Es ist höchste Zeit die Blutsauger zum Teufel zu jagen und den ganzen militärischen Schrott mitzunehmen. Wir brauchten uns dann auch nicht fürchten, Ziel von Erst- und Enthauptungsschlägen zu werden. Wir könnten dann auch wieder genügend preisgünstige Energie und Geld für Wichtigeres als Rüstungsgüter haben. Der Verkäufer der Energie hätte sicher keinen Bock, seinen Kunden anzugreifen.

    Antworten

  • Michael
    9. März 2026 @ 19:33

    Für die offensichtlichste Lösung sind die Verantwortlichen zu ignorant und zu dumm: repariert die Pipeline und kauft Gas und Öl von Russland!

    Antworten

    • KK
      10. März 2026 @ 01:23

      Wo kämen wir denn da hin, wenn die Verantwortlichen mal pragmatisch und vernünftig entscheiden würden? Dann hat uns Uncle Sam doch nicht mehr lieb!

      Über NordStream Gas aus Russland beziehen dürfen wir erst wieder, wenn die Pipeline den USA gehört und diese einen saftigen Aufschlag kassieren können! Nachdem sie auf Kosten der EUropäer repariert worden ist, natürlich.

      Antworten

  • Willmes
    9. März 2026 @ 16:26

    Ist es tatsächlich schon soweit, dass die Amis bestimmen, wer, wo, was kaufen darf?

    Antworten

  • Anastasiya
    9. März 2026 @ 16:19

    Staatseigene Unternehmen haben auf Befüllung umgestellt, da sie dank langfristiger Verträge vorerst weiterhin Gas zum aktuellen Preis beziehen können. Zudem pumpen Länder russisches Gas in unterirdische Gasspeicher.

    Die Befüllung europäischer Speicher stagniert bei 29 %. Witterungsfenster ermöglichen es den EU-Ländern, ihre Reserven wieder aufzufüllen. Laut GIE betrug die Gasentnahme am 7. März 163 Millionen Kubikmeter, die Einspeisung hingegen 147 Millionen Kubikmeter.

    Deutsche Staatsunternehmen beziehen erhebliche Gasmengen im Rahmen langfristiger Verträge, die eine Preiserhöhung bis zum nächsten Monat ausschließen. Dies betrifft auch den Vertrag mit Yamal LNG, der von der deutschen SEFE gehalten wird. Die Bundesregierung verstaatlichte dieses Unternehmen, damals noch Gazprom Germania, im April 2022, stellte die Gaskäufe von Yamal jedoch nicht ein. Die vertraglichen Verpflichtungen belaufen sich auf 4 Milliarden Kubikmeter LNG pro Jahr, die das deutsche Unternehmen über Terminals in Frankreich und den Niederlanden bezieht.

    Antworten

  • Der Skeptiker
    9. März 2026 @ 16:16

    Hoffentlich verhalten sich die G7 nicht so kriecherisch wie sonst und fordern die Beendigung dieses völkerrechtswidrigen Kriegs. Glaube ich zwar nicht, aber genau das müsste passieren. Mit Sanktionsandrohung gegen die USA und Israel.


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    Vom Herd an die Haubitze? So “feiert” Kallas den Frauentag 


    lostineu.eu, vom 9. März 2026

    Zum Angriffskrieg gegen Iran schweigt die EU-Außenbeauftragte Kallas. Umso eifriger preist sie den Internationalen Frauentag – als Gelegenheit für Frauen, zur Waffe zu greifen.

    Mit der “feministischen Außenpolitik” ist es so eine Sache. Von Thatcher über Albright bis hin zu Baerbock nahm sie immer wieder aggressive und sogar militaristische Züge an.

    Im Gaza-Krieg verteidigte die frühere Außenministerin Baerbock die Angriffe der israelischen Armee auf Flüchtlingslager. “Dann können auch zivile Orte ihren Schutzstatus verlieren, weil Terroristen das missbrauchen”, erklärte sie.

    Auch jetzt erweist sich die Außenpolitik der Frauen als schwierig. So hat es die EU-Außenbeauftragte Kallas nicht für nötig befunden, sich zur tödlichen US-Attacke auf eine Mädchenschule in Teheran zu äußern.

    Stattdessen hielt sie eine Sondersitzung der EU-Außenminister mit Vertretern der Golfstaaten ab, um die Gegenschläge des Iran zu kritisieren. Die meisten Golfstaaten werden von alten Phallokraten regiert!

    Eine Einladung zum Kriegsdienst?

    Immerhin ließ Kallas ihren Auswärtigen Dienst nun ein Video zum Internationalen Frauentag produzieren. Merkwürdigerweise sieht man darin aber fast nur Frauen in Uniform – einige sogar im Einsatz im Nahen Osten.

    Der Clip wirkt wie eine Einladung zum Kriegsdienst, der Frauentag sieht aus wie eine Militärübung. Angesichts der flagranten Militarisierung der EU und ihrer Außenpolitik ist das nicht wirklich eine Überraschung.

    Doch was will uns Kallas damit sagen? Daß Frauen besser Krieg führen können als Männer? Daß es keine Sicherheit gibt ohne Frauen am Gewehr? Dass die Haubitze besser ist als der heimische Herd?

    Das suggerieren die Bilder und die begleitenden Texte. Von Diplomatie hingegen, der eigentlichen Aufgabe von Frau Kallas, ist keine Rede. Dabei wäre gerade jetzt eine “feministische Diplomatie” gefragt…

    From negotiation tables to EU missions on the ground, women play a vital role in building peace and security.

    On International Women's Day, we recognise their indispensable contribution to lasting peace. Research shows peace agreements are more likely to endure when women take… pic.twitter.com/MGhkKLfsZa

    — European External Action Service – EEAS 🇪🇺 (@eu_eeas) March 8, 2026

    9 Comments

    1. Niko
      10. März 2026 @ 09:56

      Wenn ich die permanenten einseitigen Zuweisungen schlechter Eigenschaften gegenüber Russland, Iran und dazu die geradezu hasserfüllten, kriegsbetonten Einstellungen von Kallas, vdL, Dröge, Brugger, Hasselmann, Baerbock u.s.w. sehe und höre, habe ich große Zweifel, ob Frauen per se wirklich die besseren Verfechter für den Weltfrieden sind.

    Antworten

    • european
      10. März 2026 @ 13:06

      Nicht nur das. Wer die Epstein files verfolgt, bekommt hautnah mit wie oft auch Muetter aktiv involviert waren und ihre Kinder zu Diensten angeboten haben.

      Wenn ich mit unserem ExpertInnen fuer ADP (Alcohol and Drugs Prevention) gesprochen habe, kam oft der Satz “We need to talk about abusive mothers.”

      Wem das dann noch nicht reicht, Der lese das Buch “Die gepruegelte Generation”

      Feministinnen werden dies damit entschuldigen, dass die Frauen keine Wahl hatten, keine freien Willen, und wie immer irgendein Mann daran Schuld ist.
      Oder das Patriarchate schlechthin.

      Antworten

  • Helmut Höft
    10. März 2026 @ 09:17

    “… von alten Phallokraten regiert” * pruuust * Phallokraten! * rofl * habsch ja noch nie gehört! 😀

    “alte Phallokraten” Freunde von Jeffrey E. wie z. B. “Mister Grab’em” und Konsorten … Men ruled by testosterone!

    Ja, und wenn die Mädels auch zuviel haben von dem Zeusch, dann reiten auch die alles in die Grütze!

    Antworten

  • european
    9. März 2026 @ 20:41

    Ich bin weder Feministin noch kann ich mit dem Frauentag etwas anfangen,
    demzufolge auch nichts mit von der Leyen, Kallas, Baerbock und Konsorten.
    Der Feminismus, den wir leben, ist in meinen Augen der Zwilling des Kapitalismus in Reinstform, weil er in keinster Weise auf die unterschiedlichen Lebensphasen, Bedürfnisse und Aufgaben von Frauen eingeht. Im Vordergrund steht die wirtschaftliche und auch körperliche Verwurstung (z.B. durch social egg freezing, gern bezahlt vom Arbeitgeber). Ich bin da eher auf der Seite von Louise Perry und Mary Harrington zu finden.

    Ansonsten finde ich, dass der Grips, die Ausbildung und die Erfahrung außerhalb der Politik entscheiden sollte, ob jemand in eine bestimmte Position kommt. Aber heute im Zeitalter des Nettwörkings, entscheidet nicht, was man kann, sondern wen man kennt. Das merkt man. Auch bei den Männern übrigens. Man klopft sich gegenseitig so lange auf die Schulter, bis man auf dem Posten angelangt ist, wo man hinwollte.

    Und der Frauentag? Geschenkt. Das ist genau so eine Farce wie der Muttertag. Ich weiß nicht, ob es im letzten oder vorletzten Jahr war, als eine Vorzeige-Transfrau in Deutschland ganz entzückt fand, dass doch jeder Tag Frauentag sein sollte. Na denn.

    Frauen in die Bundeswehr? Pflichtdienst an der Waffe gibt es noch nicht, aber der wird noch kommen. Der Gleichberechtigung wegen, verstehste 😉

    Antworten

  • KK
    9. März 2026 @ 19:20

    “Zum Angriffskrieg gegen Iran schweigt die EU-Außenbeauftragte Kallas.”

    Nicht so ihre Chefin, was wohl gehörigen Unmut erzeugt:
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/von-der-leyen-iran-widerstand-bruessel-li.10023387

    Antworten

  • Michael
    9. März 2026 @ 16:17

    Was soll „feministische Diplomatie“ sein!?

    Antworten

    • ebo
      9. März 2026 @ 18:45

      Keine Ahnung, Kallas könnte es uns ja mal vormachen 🙂

      Antworten

  • KK
    9. März 2026 @ 13:14

    “Doch was will uns Kallas damit sagen?”

    Das ist Kallas Beitrag zum “gender kill gap”…

    Antworten

  • Erneuerung
    9. März 2026 @ 12:38

    Ich habe auf tiktok ca. 1300 ! Accounts blockiert, in denen junge israelische Frauen in Tarnanügen tanzten, zu einer Zeit, in der das Ausmaß der Kindertötungen bekannt wurde. Auch eine Neujustierung der Interessen half nicht, schon allein das Blockieren veranlasste vermutlich die Software, mir immer wieder so etwas zu präsentieren. Perversitäten sind “in”. Per Staatsräson könnten genau diese Frauen als Vorbild für Europs dienen. Europa schafft sich a


  • Info: https://lostineu.eu/vom-herd-an-die-haubitze-so-feiert-kallas-den-frauentag/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    10.03.2026

    Nachrichten von Pressenza: Über 50.000 Schüler:innen bundesweit im Streik gegen die Wehrpflicht

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>10. März 2026, 7:15 Uhr

    Nachrichten von Pressenza - 10.03.2026
    Über 50.000 Schüler:innen bundesweit im Streik gegen die WehrpflichtForum Gewerkschaftliche Linke Berlin
    Pressenza
    Erneut sind tausende Schüler:innen in über 130 Städten gegen die Wehrpflicht auf die Straße gegangen. Unterstützung erhielten sie dabei von Gewerkschafter:innen und Friedensbewegung. In Berlin beispielsweise von der GEW, der EVG Jugend und dem Arbeitskreis Internationalismus Metall, auch einige Ver.di…
    Bildung, Europa, Fotoreportagen, Frieden und Abrüstung, Gewaltfreiheit, Jugend, Menschenrechte, Politik, Wirtschaft
    Bei Lindt&Sprüngli ist nur der Profit nachhaltigZEITPUNKT
    Pressenza
    Das Schweizer Unternehmen Lindt & Sprüngli bezieht den Hauptanteil seiner Kakaobohnen aus Ghana, die es in Kilchberg und weiteren Fabriken weltweit zu Schokoladentafeln, Ostereiern und Pralinés weiterverarbeitet. «Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Lindt & Sprüngli», «von der…
    Afrika, Europa, Ökologie und Umwelt, Wirtschaft
    Internationaler Frauentag 2026 Berlin – eine kleine NachleseForum Gewerkschaftliche Linke Berlin
    Pressenza
    Gestern jährte sich der Weltfrauentag zum 115. Mal. Initiatorin war die Sozialistin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin, die sich für die Rechte der Frauen stark gemacht hat, unter anderem für das allgemeine Frauenwahlrecht. Von seinem Ursprung her war der Kampf…
    Europa, Gender und Feminismen, Politik
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    10.03.2026

    „Eine inakzeptable Aggression“Aus den inneren Machtzirkeln der Vereinigten Arabischen Emirate werden schwere Vorwürfe gegen die USA wegen des Iran-Kriegs laut. Europäische Staaten forcieren eine eigenständige Machtpolitik in Mittelost.

    german-foreign-policy.com, 10. März 2026

    ABU DHABI/BERLIN/WASHINGTON (Eigener Bericht) – Vorwürfe aus den inneren Machtzirkeln der Vereinigten Arabischen Emirate gegenüber den USA werfen ein Schlaglicht auf die Positionierung der europäischen Staaten im Iran-Krieg. Bereits in der vergangenen Woche kritisierte der emiratische Milliardär Khalaf Ahmad al Habtoor mit Blick auf Schäden, die iranischer Beschuss in seinem Land verursacht, die Trump-Administration habe die Länder der Arabischen Halbinsel „ins Zentrum einer Gefahr“ gebracht, „die sie nicht gewählt haben“: „Wer hat Ihnen die Erlaubnis gegeben, unsere Region in ein Schlachtfeld zu verwandeln?“ Die Emirate seien trotz der erwähnten Schäden nicht bereit, in den Krieg gegen Iran einzutreten. Letzteres bestätigen nicht namentlich genannte Regierungsmitarbeiter aus den Emiraten, die erklären, in der Zeit nach dem Krieg werde man einen neuen Ausgleich mit Teheran suchen. Al Habtoor, dem emiratischen Machtzentrum nahestehend, hält in Richtung USA fest: „Wir brauchen euren Schutz nicht.“ Paris, sich als Alternative zu Washington inszenierend, hat sich in den Emiraten an der Abwehr iranischen Beschusses beteiligt und entsendet nun weitere Kriegsschiffe in die Region. Bundeskanzler Friedrich Merz geht vorsichtig auf Distanz zu Washington.


    Zitat: Auf der Suche nach StabilitätDer Iran-Krieg hat die Staaten der Arabischen Halbinsel in ein strategisches Dilemma gestürzt. Sie sind dabei, sich auf die postfossile Ära vorzubereiten, und arbeiten daher am Aufbau eigener High-Tech-Industrien. Dazu benötigen sie in jeder Hinsicht Stabilität. Dies hat sie in den vergangenen Jahren veranlasst, ihre Beziehungen zu Iran systematisch zu verbessern. Ziel war es, einen wenn schon nicht konflikt-, so doch wenigstens kriegsfreien Mittleren Osten zu schaffen, der die erforderliche Stabilität garantieren könnte. Dabei griffen Saudi-Arabien und Iran, die beiden wichtigsten Mächte in der Region, spätestens seit 2023 unter anderem auf politische Vermittlung durch China zurück (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Das Bemühen um Ausgleich überstand schwere Erschütterungen, die sich aus dem Gaza-Krieg ergaben. Vor Beginn des Iran-Kriegs waren die arabischen Golfstaaten bis zuletzt bemüht, die USA vom Überfall auf das Land abzuhalten. Gleichzeitig gaben sie bekannt, ihren Luftraum nicht für Angriffsoperationen zur Verfügung zu stellen. Saudi-Arabiens De-facto-Machthaber Muhammad bin Salman etwa bestätigte Ende Januar mit Blick auf die offen zutage liegenden US-Kriegspläne, aus Sicht Riads sei jegliche „Aggression“ gegen Iran „inakzeptabel“.[2]


    Irans wichtigstes Druckmittel

    Der Versuch der arabischen Golfstaaten, den Krieg gegen Iran zu verhindern, scheiterte; die Trump-Administration setzte sich umstandslos über ihre Interessen hinweg. Nun verursachen auf ihren Territorien die Trümmer iranischer Drohnen und Raketen, die auf dem Weg zu US-Militärbasen abgefangen werden, menschliche Opfer und Sachschäden. Zudem attackiert Iran Teile ihrer Energieinfrastruktur und sperrt faktisch die Straße von Hormuz. All dies dient dem Ziel, Irans mächtigstes Druckmittel zur Geltung zu bringen – die Drohung, eine Fortsetzung des Krieges durch die USA und Israel gefährde die Energieversorgung der westlichen Welt. Dass diese Gefahr real ist, tritt aktuell offen zutage. Ein Großteil des arabischen Öls und das gesamte Erdgas Qatars – ein Fünftel des global produzierten Flüssiggases – fallen seit der vergangenen Woche auf dem Weltmarkt aus. Der Ölpreis der Sorte Brent lag am gestrigen Montag bei 100 US-Dollar pro Fass und damit um 50 Prozent über dem Preis unmittelbar vor Kriegsbeginn. Der Referenzwert TTF für den Flüssiggaspreis in Europa notierte bei rund 60 Euro und damit doppelt so hoch wie Ende Februar. All das trifft nicht nur Privatkonsumenten, sondern auch die Wirtschaft nicht zuletzt in Europa und in Nordamerika. Damit erhöht Iran den Druck auf die transatlantischen Machtzentren in der Tat empfindlich.


    „Letztlich sind wir Nachbarn“

    Den Staaten der Arabischen Halbinsel brocken die Schädigung ihrer Öl- und Gasproduktion sowie die Blockade ihrer Ausfuhren Milliardenschäden ein. Vor die Wahl gestellt, deshalb an der Seite der USA in den Krieg gegen Iran einzutreten oder aber passiv zu bleiben und sich für die Zeit nach dem Krieg ein etwaiges Wiederanknüpfen an den Ausgleich mit Iran im Grundsatz offenzuhalten, haben sie sich bisher für Letzteres entschieden. Als die Vereinigten Arabischen Emirate am 1. März aus Protest gegen iranischen Beschuss ihre Botschaft in Teheran schlossen, startete Russlands Präsident Wladimir Putin einen Vermittlungsversuch, der offenbar erfolgreich verlief: Abu Dhabi verweigert weiterhin seine Beteiligung am Krieg gegen Iran.[3] Am Wochenende ließen sich emiratische Regierungsmitarbeiter mit der Aussage zitieren, man setze alles daran, „den Krieg einzudämmen“ und nicht „auszudehnen“. Irans Angriffe hätten zwar „eine große Vertrauenslücke“ zwischen den beiden Ländern entstehen lassen.[4] Es werde lange dauern, sie zu überwinden. Dies bedeute aber nicht, dass die Beziehungen zwischen Abu Dhabi und Teheran nicht wieder auf ihr ehemaliges Niveau zurückgeführt werden könnten: „Letztendlich sind wir Nachbarn.“ Von einer künftigen „aktiven Vermittlung“ zwischen den Emiraten und Iran war die Rede.


    „Wir brauchen euren Schutz nicht“

    In dieser Lage ist in den vergangenen Tagen der emiratische Milliardär Khalaf Ahmad al Habtoor mit ungewohnt deutlichen Warnungen an die Vereinigten Staaten hervorgetreten. Al Habtoor, der einst mit Donald Trump Geschäfte machte, dies aber einstellte, als Trump 2015 erklärte, er werde als Präsident Muslimen die Einreise in die USA verwehren, kritisierte in einem Post auf X, die Entscheidung, Iran zu überfallen, sei „gefährlich“ gewesen: Trump habe die arabischen Staaten am Persischen Golf „ins Zentrum einer Gefahr“ gebracht, „die sie nicht gewählt haben“.[5] Die Frage stelle sich: „Wer hat Ihnen die Erlaubnis gegeben, unsere Region in ein Schlachtfeld zu verwandeln?“ Mit Blick darauf, dass vier Golfstaaten Trumps sogenanntem Board of Peace [6] beigetreten sind, erklärte Al Habtoor, sie hätten „Milliarden Dollar beigetragen, um Stabilität und Entwicklung zu unterstützen“; nun dürften sie fragen: „Finanzieren wir Friedensinitiativen oder einen Krieg, der uns selbst gefährdet?“ Wenig später bekräftigte Al Habtoor, der dem Herrscherzirkel der Emirate nahesteht: „Wir werden nicht in diesen Krieg eintreten, um den Interessen anderer zu dienen.“[7] Auf die Aussage von US-Senator Lindsey Graham, die Emirate seien auf die USA angewiesen, antwortete Al Habtoor: „Wir brauchen euren Schutz nicht. Wir wollen lediglich, dass ihr eure Finger von uns lasst.“


    Investitionen in Frage gestellt

    Die Äußerung ist nicht nur deshalb interessant, weil sie Ansichten widerspiegelt, die, wie Korrespondenten es bestätigen, „von Geschäftsleuten in der Region im Privaten regelmäßig geäußert werden“.[8] Sie wirft auch ein Schlaglicht auf Berichte, laut denen drei der vier großen arabischen Golfstaaten – die vier sind Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait sowie Qatar – bereits zugesagte Investitionen in den Vereinigten Staaten in Frage stellen. Äußerer Anlass ist, wie die Financial Times unter Berufung auf Insider schreibt, dass die dramatischen Einbußen in der Energiebranche, beim sonstigen Export, auf dem Tourismussektor und in der Luftfahrt sowie die teure Luftabwehr die Haushalte sogar der reichen Länder auf der Arabischen Halbinsel empfindlich belasten. Im vergangenen Jahr hätten die Golfstaaten Investitionen in den USA in Höhe hunderter Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt, ruft die Zeitung in Erinnerung. Drei der vier großen Länder der Region zögen nun deren Absage in Betracht – unter Berufung auf „höhere Gewalt“.[9] Gemeint ist der Iran-Krieg, mit dem die USA ihren arabischen Kooperationspartnern die erwähnten Verluste eingebrockt haben. Die Trump-Administration misst den Investitionen, da sie große Summen ins Land bringen, große Bedeutung bei. Ihre Absage wäre ein deutliches Signal.


    Militärpräsenz in Mittelost

    In dieser Situation weitet Frankreich seine militärischen Aktivitäten in Nah- und Mittelost energisch aus. Bereits Anfang vergangener Woche hat Paris zusätzliche Rafale-Kampfjets in die Vereinigten Arabischen Emirate entsandt – offiziell, um die mehr als 700 Soldaten, die auf seinem dortigen Militärstützpunkt stationiert sind, zu schützen. Wie das emiratische Außenministerium bestätigt, nehmen die französischen Jets an gemeinsamen Patrouillen mit den Luftstreitkräften der Emirate teil und tragen erheblich dazu bei, Drohnen und Raketen aus Iran abzufangen.[10] Am Montag hat Präsident Emmanuel Macron an Bord des Flugzeugträgers Charles de Gaulle, der ins östliche Mittelmeer entsandt wurde, angekündigt, Frankreich werde unter anderem die EU-Operation Aspides im Roten Meer verstärken und ziehe einen EU-Einsatz zum Schutz von Schiffen in der Straße von Hormuz in Betracht, sobald der Iran-Krieg seine intensivste Phase überwunden habe.[11] Mit dem Ausbau seiner Militärpräsenz in Nah- und Mittelost bietet sich Paris als mögliche Alternative zur Trump-Administration an, der gegenüber der Unmut in der arabischen Welt wächst.


    „Kein endloser Krieg“

    In dieser Situation hat sich nun auch Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Trump gestellt – und erklärt, „ein endloser Krieg“ sei „nicht in unserem Interesse“; zudem beinhalte er „Risiken“ für „unsere[…] Partner in der Region“, „insbesondere am Golf“.[12] Damit nähert sich Merz auch der Position der Staaten der Arabischen Halbinsel an. Ein Schwenk der Golfstaaten in Richtung Europa scheint langfristig nicht ausgeschlossen.

     

    [1] S. dazu Das Ende der US-Dominanz am Persischen Golf (III).

    [2] Iran ready for peace process within int’l law, president tells Saudi crown prince. english.news.cn 28.01.2026.

    [3] Telephone conversation with UAE President Mohamed bin Zayed al Nahyan. en.kremlin.ru 02.03.2026.

    [4] Jane Witherspoon, Toby Gregory: Inside the UAE’s response to Iranian attacks: A senior official speaks. euronews.com 08.03.2026.

    [5] Jack Dutton: UAE billionaire Habtoor openly lambasts Trump over Iran war. al-monitor.com 05.03.2026.

    [6] S. dazu Der Drang der US-Milliardäre zur Weltmacht und Frontalangriff auf die UNO.

    [7] UAE tycoon rules out Abu Dhabi joining Iran war in scathing attack on US. middleeasteye.net 09.03.2026.

    [8] Vivian Nereim: Iran: Live Updates. nytimes.com 09.03.2026.

    [9] Andrew England, Simeon Kerr: Gulf states could review overseas investments to ease financial strains caused by Iran war. ft.com 05.03.2026.

    [10] Isabelle Mandraud, Philémon Barbier : Les Emirats arabes unis dans le brouillard de la guerre. lemonde.fr 09.03.2026.

    [11] Guerre au Moyen-Orient : Emmanuel Macron, à bord du « Charles-de-Gaulle », apporte la « solidarité de la France ». rfi.fr 09.03.2026.

    [12] Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt zur Krise in Nahost. bundesregierung.de 06.03.2026.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10333


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    10.03.2026

    Friedens - Oster - Grüße


    Screenshot_2026_03_10_at_22_04_48_Microsoft_Word_Friedens_Friedens_1.pdf


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    10.03.2026

    gewerkschaftsforum.de / neue artikel

    aus e-mail von Laurenz Nurk, 10. März 2026, 14:12 Uhr


    Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben

    Inline-Bild


    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    wir möchten euch auf neue Artikel auf 

    https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:



    Zur „Tafelisierung“ der Gesellschaft: Die von der Unternehmensberatung McKinsey geförderte Tafelbewegung in Deutschland ist gescheitert

    Mittlerweile gibt es bei uns eine ganze Generation von Menschen, die es nicht anders kennen, dass arme Leute bei den Tafeln um Lebensmittel anstehen.Sie denken, eine Tafel ist Teil des Sozialsystems und gehört eben für die „Verlierer der sozialen Marktwirtschaft“ einfach dazu.Erzählt man den Menschen dieser jüngeren Generation davon, dass McKinsey, die weltweite Unternehmensberatung, auch der Initiator der „Tafelbewegung“ bei uns ist und  unzählige Unternehmen und Einzelpersonen in sein Tafelkonzept eingebunden hat, mit seinen unzähligen ehrenamtlichen Beschäftigten, bekommt man ungläubige Blicke. Doch die Idee der Tafeln ist ein fester Bestandteil der neoliberalen Politik. Sie soll zeigen, dass „Privat vor Staat“ funktioniert und gleichzeitig ein billiges Konzept für die Abfallbeseitigung für die Lebensmittelunternehmen ist.Die riesige Organisation mit ihren rund 1.000 Ausgabestellen, eingebettet in permanenten Finanznöten, trotz üppiger Spenden, scheint ihren Zenit überschritten zu haben.Das Tafelkonzept ist nicht nur an seine Grenzen gestoßen, sondern das gesamte Modell wird mittlerweile in Frage gestellt, neuerdings auch von den Tafeln selbst.  weiterlesen →-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Nichts außer drohen und warnen: Der Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder ist nicht gut. Das hat Gründe

    Von Orhan AkmanEs ist etwas anderes zu sagen »Wir haben ein Ergebnis« als beispielsweise »Wir haben den Tarifabschluss erkämpft!« Allein durch diese Wortwahl, mit der die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am 14. Februar den Abschluss der Tarifrunde der Länder (TVL) bekanntgab, wird den Kennern solcher Verhandlungen schnell klar, dass das erzielte Ergebnis kein Gutes sein kann, zumindest für Beschäftigte. Gestartet war Verdi im November mit der Forderung von sieben Prozent und mindestens 300 Euro mehr im Monat für eine Laufzeit von 12 Monaten, »um die unteren Lohngruppen zu stärken«. Herauskamen im Wesentlichen 5,8 Prozent und mindestens 100 Euro für eine Laufzeit von 27 Monaten! Verdi kommentierte den Abschluss auf ihrer Facebook-Seite und in anderen Medien mit den Worten: »Damit halten die Länderbeschäftigten Anschluss an die Tarifentwicklung bei Bund und Kommunen – ein wichtiger Schritt für faire Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen und die Gewinnung von Personal im öffentlichen Dienst der Länder.«Die fünf Nullmonate im Tarifergebnis werden vom Verdi-Bundesvorstand in den öffentlichen Statements verschwiegen. Erwähnt wird auch nicht die Diskrepanz zwischen Forderung und Ergebnis in Bezug auf die Laufzeit. Über die vorangegangen drei Verhandlungsrunden sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied und -Verhandlungsführerin Christine Behle in Kurzvideos auf Social-Media-Kanälen: »(…) die waren nicht nur anstrengend, sondern sie waren erfolgreich, das will ich deutlich sagen. Wir haben Anschluss gehalten an die Entwicklung im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen« (TVÖD). »Das war unser Ziel. (…)« Tatsächlich aber fällt der Abschluss nicht nur hinter den letzten TVÖD-Abschluss zurück, sondern vertieft auch die Kluft zwischen TVL und TVöD, was tarifpolitisch nicht erklärbar ist. Zum notwendigen Ziel die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder sowie des Bundes und der Kommunen strategisch gemeinsam zu verhandeln, hat der Verdi-Bundesvorstand angeblich nichts zu sagen. Dabei sind gemeinsame Tarifrunden im öffentlichen Dienst (ÖD) dringend nötig.  weiterlesen →--------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Tricks beim Mindestlohn aufgeflogen: Tausende Unternehmen zahlen Beschäftigten zu wenig

    Zum 1. Januar 2026 stieg der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde. 2027 ist eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro geplant.Für die Beschäftigten, die bei uns für den Mindestlohn tätig sind, bedeutet die Minianhebung ein weiteres Jahr mit sinkenden Reallöhnen, wenn sie denn den Mindestlohn überhaupt ausgezahlt bekommen.Nach Erkenntnissen des Zolls verletzen Tausende Betriebe die Vorgaben zum gesetzlichen Mindestlohn.Wie das Bundesfinanzministerium auf eine Anfrage der Linken mitteilte, überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls 2025 bundesweit 25.765 Mal Unternehmen. In 6.121 Fällen wurden Verfahren eingeleitet. Das ist nur die Spitze des Eisberges, denn laut einer aktuellen Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werden zwischen 750.000 und mehr als drei Millionen Beschäftigte um ihren Mindestlohn betrogen. Die Spanne ist so breit, weil illegale Aktivitäten schwer zu erfassen sind. Hinzu kommt, dass seit Einführung des Mindestlohns die Zahl der Arbeitsplätze in den Niedriglohnbranchen sogar zugenommen hat. Es trifft vor allem Minijobber, Studierende, Rentner sowie Menschen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.  weiterlesen →--------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Die EU-Migrationsabwehr ist nicht besser als ICE

    Nach den ICE-Morden in den USA ist das Abgrenzungsbedürfnis in Europa groß. Dabei ist die Migrationsabwehr der EU keineswegs humaner – der Unterschied ist nur, dass die rechtlose Gewalt ins Mittelmeer und nach Nordafrika ausgelagert wird.Von Bafta SarboIn den vergangenen Wochen waren alle Augen auf die USA und die Gewalt ihrer Einwanderungs- und Zollbehörde ICE gerichtet. Die eskalierende Gewalt in Großstädten wie Chicago und Minneapolis führte dazu, dass zwei US-Staatsbürger von der Behörde auf offener Straße erschossen wurden. Das erzeugte eine Welle der Empörung, die auch in Europa die Forderung nach Abgrenzung nach sich zog.Nachdem Trump verkündete, zu den Olympischen Winterspielen in Mailand ICE-Beamte entsenden zu wollen, stellten die Vorsitzenden der Linksfraktion im Europäischen Parlament, Martin Schirdewan und Manon Aubry, einen Antrag an Ursula von der Leyen, Kaja Kallas und Antonio Costa: Beamte der ICE sollten nicht in die EU einreisen dürfen.Doch die Mitgliedsstaaten der EU sind selbst nicht besser.  weiterlesen →------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Narrative, Netzwerke und Kommunikation von Zentrum (Automobil) im Kontext der Betriebsratswahlen 2018 und 2022. Mit einer Einschätzung der AfD-Bundestagswahlkampagne 2024/2025: Gewerkschaftliche Kampagnen von rechts

    Von Daphne WeberDie „alternative Gewerkschaft“ Zentrum ist ein auf Betriebe ausgerichtetes Projekt mit Verbindungen zur extremen Rechten, insbesondere zur AfD und rechtsextremen Netzwerken. Es richtet sich gezielt gegen die DGB-Gewerkschaften. Im Kern der Kommunikation steht die strategische Inszenierung von Nähe zu Arbeiter:innen in Opposition zur IG Metall, während strukturelle Fragen und Transformationsdynamik des Automobilsektors ignoriert werden.Der Blick auf die Kampagnenstrategien zeigt die gezielte Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, die strategisch auf emotionale Ansprache, Wiederholung und schleichende Normalisierung rechtsextremen Gedankenguts im Betrieb setzt. Die Studie analysiert die Kampagnen zur Betriebsratswahl 2018 und 2022 sowie die Bundestagswahlkampagne der AfD 2024/25 im Hinblick auf arbeits-, sozial- und gewerkschaftspolitische Themen.  weiterlesen →------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    IMI-Analyse: Vergiftete Liebeserklärungen – Münchner Sicherheitskonferenz, transatlantische Konflikte und deutsches Militäreuropa

    Von Jürgen WagnerEs war ein denkwürdiger Auftritt, als US-Vizepräsident JD Vance auf der letzten Münchner Sicherheitskonferenz mit heruntergeklapptem Visier zum Frontalangriff auf die Europäer geblasen hatte. Seither haben sich die transatlantischen Konflikte bis zu einem Grad zugespitzt, dass insbesondere in der heikelsten Phase der Auseinandersetzungen um Grönland der Fortbestand der NATO ernsthaft in Frage gestellt wurde. Vor diesem Hintergrund waren besonders die Auftritte von Bundeskanzler Friedrich Merz und von US-Außenminister Marco Rubio bei der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz vom 13. bis zum 15. Februar mit besonderer Spannung erwartet worden.Beide waren vor allem im Ton sichtlich darum bemüht, die transatlantischen Wogen ein wenig zu glätten. Unter der Oberfläche und in den Kernbotschaften war es aber unübersehbar, dass es ungeachtet aller Treueschwüre mächtig gärt im europäisch-amerikanischen Verhältnis – von „vergifteten Liebeserklärungen“ und dergleichen war zurecht in der Presse zu lesen.1 Daher das Zwischenfazit unter den Eindrücken der Sicherheitskonferenz: Auch wenn sie nicht unmittelbar aufhören wird zu existieren, ist die NATO schwer angeschlagen und selbst wenn sie die aktuelle Krise zumindest für die nächsten Jahre wohl überleben wird, wird sie fortan nicht mehr länger dieselbe sein. Als Konsequenz aus den Konflikten forderte Merz eine – deutschgeführte – Militarisierung Europas, die es in sich hat. weiterlesen →

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    Herzliche Grüßevon den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.de


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    10.03.2026

    Zum Tod von Joe McDonaldWofür wir kämpfen9. März 2026, 14:01 Uhr|

    aus e-mail von Friedensbüro Hannover, vom 9. März 2026, 14:01 Uhr|

    Country Joe McDonald, Sänger, amerikanischer Patriot, Kommunist und Fan von Meinungsfreiheit und wilden Flüchen, ist tot.


    Screenshot_2026_03_10_at_21_34_26_Country_Joe_s_Anti_Vietnam_War_Song_Woodstock_YouTube


    Info: https://www.youtube.com/watch?v=-7Y0ekr-3So


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    10.03.2026

    Ausarbeitung
    Fragen zum Haber-Verfahren des Bundesministeriums des Innern,
    für Bau und Heimat

    bundestag.de, Seite besucht am 10. März 2026, 18:58 Uhr

    © 2020 Deutscher Bundestag WD 3 - 3000 - 253/20

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    Wissenschaftliche Dienste Ausarbeitung
    WD 3 - 3000 - 253/20


    Info: https://www.bundestag.de/resource/blob/817544/WD-3-253-20-pdf.pdf


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    09.03.2026

    USA Den Truppen wurde gesagt, dass der Iran-Krieg für „Armageddon“ ist, Rückkehr von Jesus

    jonathanlarsen.substack.com, vom 03. März 2026, Jonathan Larsen, (übersetzt aus dem Englischen mit beta, unkorrigiert)

    Die Interessenvertretung berichtet von Kommandeuren, die ähnliche Nachrichten an mehr als 30 Installationen in jedem Zweig des Militärs abgeben


    Um meine Berichterstattung zu unterstützen und sie für alle kostenlos zu halten, können Sie ein bezahlter Abonnent werden. Danke. Danke.


    Screenshot_2026_03_10_at_15_34_06_8e4cd6b6_c46b_46fd_850a_83ce162d6214_2314x1692.webp_WEBP_Grafik_1456_1065_Pixel_Skaliert_52_

    Verteidigungsminister Pete Hegseth beim Gebetsfrühstück der Fellowship Foundation am 5. Februar 2026 behauptete fälschlicherweise, dass Amerika als christliche Nation gegründet wurde. (Screengrab / C-SPAN videohttps://www.c-span.org/program/white-house-event/2026-national-prayer-breakfast/672918)


    Ein Kommandeur der Kampfeinheit sagte den Unteroffizieren bei einem Briefing am Montag, dass der Iran-Krieg Teil von Gottes Plan sei und dass Pres. Donald Trump wurde "von Jesus gesalbt, um das Signalfeuer im Iran zu entzünden, um Armageddon zu verursachen und seine Rückkehr zur Erde zu markieren", heißt es in einer Beschwerde eines Unteroffiziers.

    Von Samstagmorgen bis Montagabend waren mehr als 110 ähnliche Beschwerden über Kommandeure in jedem Zweig des Militärs von der Military Religious Freedom Foundation (MRFF) protokolliert worden.

    Die Beschwerden kamen von mehr als 40 verschiedenen Einheiten, die auf mindestens 30 Militäreinrichtungen verteilt waren, sagte mir der MRFF am Montagabend.

    Der MRFF hält die Beschwerdeführer anonym, um Vergeltung durch das Verteidigungsministerium zu verhindern. Das Pentagon reagierte nicht sofort auf meine Bitte um Stellungnahme.

    Ein Beschwerdeführer identifizierte sich als Unteroffizier (NCO) in einer Einheit, die sich derzeit außerhalb der iranischen Kampfzone befindet, aber im Bereitschaftsstatus, der jederzeit eingesetzt werden kann. Die NCO sagte, sie seien Christen und schickten der MRFF im Namen von 15 Soldaten eine E-Mail, darunter mindestens 11 Christen, ein Muslim und ein Jude. (Vollständige E-Mail unten gedruckt.)

    Der NCO schrieb an die MRFF, dass ihr Kommandant „uns drängte, unseren Truppen zu sagen, dass dies alles Teil von Gottes göttlichem Plan war“ und er bezog sich ausdrücklich auf zahlreiche Zitate aus dem Buch der Offenbarung, die sich auf Armageddon und die bevorstehende Rückkehr Jesu Christi bezogen.


    Das ist keine Paywall. Meine Berichterstattung ist für alle kostenlos, weil einige Leser meine Arbeit unterstützen, indem sie bezahlte Abonnenten werden. Sie können hier ein kostenloser oder bezahlter Abonnent werden:


    Verteidigungsminister Pete Hegseth hat das evangelische Christentum auf den obersten Ebenen des US-Militärs verankert und monatliche Gebetstreffen im gesamten Pentagon ausgestrahlt. Letztes Jahr bestätigte mir das Pentagon, dass Hegseth an einer wöchentlichen Bibelstudie des Weißen Hauses teilnimmt. Es wird von einem Prediger geführt, der sagt, dass Gott Amerika befiehlt, Israel zu unterstützen.

    In der E-Mail des NCO vom Montag hieß es, dass die Bemerkungen ihres Kommandanten "die Moral und den Zusammenhalt der Einheit zerstören und gegen die Eide verstoßen, die wir geschworen haben, die [Constitution] zu unterstützen".

    MRFF-Präsident und Gründer Mikey Weinstein, ein Veteran der Luftwaffe und des Weißen Hauses Reagan, sagte mir, dass, seit die USA und Israel den Iran am frühen Samstagmorgen angegriffen haben, der MRFF mit ähnlichen Beschwerden "überschwemmt" wurde:

    Diese Aufrufe haben eine verdammte Sache in verdammter Zukunft; unsere MRFF-Kunden [Servicemitglieder, die MRFF-Hilfe suchen] berichten von der uneingeschränkten Euphorie ihrer Kommandanten und Befehlsketten, wie dieser neue "biblisch sanktionierte" Krieg eindeutig das unbestreitbare Zeichen für den zügigen Ansatz der fundamentalistischen christlichen "Endzeit" ist, wie im Neuen Testamentsbuch der Offenbarung anschaulich beschrieben.

    Viele ihrer Kommandanten sind besonders erfreut darüber, wie grafisch dieser Kampf sein wird, wie blutig all dies werden muss, um zu erfüllen und in 100% Übereinstimmung mit dem fundamentalistischen christlichen Ende der Welt Eschatologie zu sein.

    Weinstein zitierte Verfassungs- und Uniform Code of Military Justice (UCMJ) Verbote, religiöse Überzeugungen in offizielle militärische Anweisungen oder Botschaften zu injizieren.

    Er sagte: "Jedes Militär, das versucht, seine Untergebenen auszunutzen, indem sie ihre blutgetränkten, christlich-nationalistischen Feuchtträume auf die Flammen dieses jüngsten nicht vom Kongress sanktionierten Angriffs gegen den Iran bringen, sollte schnell, aggressiv und sichtbar strafrechtlich verfolgt werden."

    Weinstein fügte hinzu, dass die MRFF ähnliche Beschwerden über christliche Eschatologie - die Ende der Welt Theologie - erhält, "wann immer diese Scheiße mit Israel im Nahen Osten explodiert."

    Nach dem Okt. 7, 2023, Hamas-Angriff auf Israel, zum Beispiel, berichtete die MRFF eine Beschwerde über einen Luftwaffenkommandeur, der bei einem Briefing sagte: "Der Krieg zwischen Israel und der Hamas wurde alle durch das Buch der Offenbarung im Evangelium Jesu Christi vorhergesagt und niemand kann etwas dagegen tun."

    Nach 9/11, Pres. George W. Bush bezog sich auf den amerikanischen „Kreuzzug“ gegen den Terrorismus und rief die uralten Zusammenstöße zwischen christlichen Kreuzfahrern und Muslimen hervor. Bushs Sprache wurde als potenziell inspirierende Muslime angesehen, zu den Waffen gegen die USA zu greifen, wenn sie sich selbst zu einer christlichen Armee erklärte, die Krieg gegen den Islam führt.

    Der französische Außenminister Hubert Vedrine sagte: "Man muss vermeiden, in diese riesige Falle zu geraten, diese monströse Falle", die von Al-Qaida mit den Anschlägen vom 11. September aufgestellt wurde. Bush ließ den Begriff „Kreuzzug“ fallen.

    Während der christliche Nationalismus seit Jahrzehnten im Militär brodelt, hat Hegseth sogar den Vorwand der offiziellen Intoleranz dafür beendet. Auch Trump hat sich als Verfechter des christlichen Exzeptionalismus bezeichnet und ihn in die Spaltungen der Exekutive eingebettet.

    Wie ich letztes Jahr enthüllt habe, sponsert Hegseth die wöchentliche Bibelstudie des Weißen Hauses, die Unterstützung für Israel predigt.

    Einige Christen behaupten, dass die biblische Prophezeiung von Israel verlangt, dass Jesus zurückkehrt. Aber Hegseths Bibelstudienleiter, der Prediger Ralph Drollinger, lehrt, dass der Grund, Israel zu unterstützen, darin besteht, dass Gott immer noch Israels Verbündete segnet und Israels Feinde verflucht, obwohl Israel Jesus getötet hat (dieser Abstrich, die historische Wurzel des Antisemitismus, wurde von jeder großen Religion abgelehnt).

    Nach dem israelischen Angriff auf den Iran im vergangenen Jahr widmete Drollinger zwei Wochen Unterricht der Predigt von der Unterstützung für Israel. Seine Lektionen gingen an die Kabinettsmitglieder des Weißen Hauses und Mitglieder des Kongresses, obwohl auch Israel Lobbyarbeit für das Engagement der USA leistete.


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    Video    Dauer 1:18 Min.


    Hegseth hat auch monatliche Gebetssitzungen initiiert, zuletzt mit Doug Wilson, dem rechtsextremen christlichen Nationalisten. Er hat auch andere Prediger aus seinem persönlichen Kreis geholt und jeden Versuch abgelehnt, die Treffen ökumenisch zu machen.

    Hegseth selbst spricht auch bei diesen Treffen und missioniert seine persönlichen religiösen Überzeugungen. "Das ist ... ich denke, genau dort, wo wir als Nation sein müssen, in diesem Moment", sagte Hegseth Berichten zufolge, "im Gebet, auf gebeugtem Knie, um die Vorsehung unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus zu erkennen."

    Während die MRFF in der Vergangenheit in der Lage war, das Pentagon dazu zu bringen, christliche Einfälle in das Militär zu schlagen, ist die Trump-Regierung offen verächtlich gegenüber militärischen Normen und Gesetzen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie die umfassende Christianisierung des Iran-Krieges von Beamten innerhalb des Pentagons oder politischen und rechtlichen Befürwortern säkularer Werte außerhalb des Pentagons abgelehnt wird.


    NCO E-Mail an MRFF

    Wie von MRFF geschwärzt:

    Von: (Active Duty Military NCO und MRFF Clients E-Mail-Adresse zurückgehalten)
    Betrifft: Unit Fight Readiness Briefing und Armageddon
    Datum:
    2. März 2026 um 13:02:53 Uhr MST
    An: Informationen Weinstein < mikey@militaryreligiousfreedom.org >

    Herr, Herr. Weinstein danke, dass Sie meine Anrufe und die Anrufe einiger meiner Kollegen angenommen haben, was heute Morgen mit unserer Kampfeinheit passiert ist.

    Bitte schützen Sie meine Identität und die Identität derer, für die ich spreche, wie wir besprochen haben.

    Unsere Einheit befindet sich derzeit nicht in der Kampfzone AOR in Bezug auf die iranischen Angriffe, aber wir befinden uns in einer "Ready-Support" -Funktion, in der wir jederzeit dort eingesetzt werden könnten, um die Kampfhandlungen als Teilnehmer anzuschließen und zu verstärken.

    Ich bin ein (NCO NCO-Rang zurückgehalten) in unserer Einheit. Heute Morgen eröffnete unser Kommandant das Briefing zur Kampfbereitschaft, indem er uns aufforderte, keine „Angst“ darüber zu haben, was gerade mit unseren Kampfhandlungen im Iran geschieht. Er forderte uns auf, unseren Truppen zu sagen, dass dies „alles Teil von Gottes göttlichem Plan“ sei, und er bezog sich ausdrücklich auf zahlreiche Zitate aus dem Buch der Offenbarung, die sich auf Armageddon und die bevorstehende Rückkehr Jesu Christi bezogen. Er sagte: "Präsident Trump wurde von Jesus gesalbt, um das Signalfeuer im Iran zu entzünden, um Armageddon zu veranlassen und seine Rückkehr zur Erde zu markieren." Er hatte ein großes Grinsen im Gesicht, als er all dies sagte, was seine Botschaft noch verrückter erscheinen ließ. Unser Kommandant würde wahrscheinlich als „Christian First“-Unterstützer bezeichnet werden. Er ist schon sehr lange so und macht deutlich, dass er wünscht, dass wir alle unter ihm wie er als Christ werden. Aber was er heute Morgen tat, war so giftig und über die Linie, dass es viele von uns schockierte, als wir an der Briefings der Operationen teilnahmen. Neben mir selbst wende ich mich im Namen von 15 Mitstreitern an MRFF. Ich weiß, Sie haben mich nach den religiösen Ansichten unserer Gruppe gefragt, die Hilfe von der MRFF angefordert hat. Ich kann euch nur sagen, dass ich Christ bin und mindestens 10 der anderen auch Christen sind. Einer der anderen ist Jude und einer ist Muslim. Ich kenne den religiösen oder nicht-religiösen Status der anderen drei zu diesem Zeitpunkt nicht.

    Ich und meine Mitstreiter wissen, dass es völlig falsch ist, durch das, was unser Kommandeur heute gesagt hat, leiden zu müssen. Es ist nicht nur die Trennung von Kirche und Staat, wie wir Mr. Weinstein. Es ist die Tatsache, dass unser Kommandant das Gefühl hat, dass er vollständig von der gesamten (den Namen der Kampfeinheit zurückgehaltenen) Befehlskette unterstützt und gerechtfertigt wird, um seinen Armageddon-Ansichten über unseren Angriff auf den Iran denen von uns unter ihm in der Befehlskette zuzufügen.

    Ich hoffe, indem ich Ihnen diese E-Mail sende, dass dies dazu beitragen wird, diese falschen Handlungen aufzudecken, die die Moral und den Zusammenhalt zerstören und gegen die Eide verstoßen, die wir geschworen haben, die Verfassung zu unterstützen.


    Vollständige Erklärung von MRFF-Präsident Mikey Weinstein

    „Seit Beginn des unprovozierten amerikanischen und israelischen Krieges gegen den Iran am vergangenen Samstagmorgen wurde die Military Religious Freedom Foundation buchstäblich mit verzweifelten Hilferufen von Militärangehörigen in allen Zweigen, Organisationen und MOS/AFSC/SFSC-Bezeichnungen (Militärberufsbereiche) überschwemmt. Weit über 100 Anrufe sind bereits eingegangen und weitere kommen.

    Diese Aufrufe haben eine verdammte Sache in verdammter Zukunft; unsere MRFF-Kunden berichten von der uneingeschränkten Euphorie ihrer Kommandanten und Befehlsketten darüber, wie dieser neue "biblisch sanktionierte" Krieg eindeutig das unbestreitbare Zeichen des zügigen Ansatzes des fundamentalistischen Christen "Endzeiten" ist, wie er im Buch der Offenbarung des Neuen Testaments anschaulich beschrieben wird.

    Viele ihrer Kommandanten sind besonders erfreut darüber, wie grafisch dieser Kampf sein wird, wie blutig all dies werden muss, um zu erfüllen und in 100% Übereinstimmung mit dem fundamentalistischen christlichen Ende der Welt Eschatologie zu sein.

    Die Military Religious Freedom Foundation fordert, dass sich alle Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums (nicht „Krieg“) daran erinnern und vollständig verinnerlichen, dass die Eide, die sie schwören, nicht auf den narzisstischen, soziopathischen, orangenen, POS tRump oder auf den kleinen Petey „Kegseth“ oder auf Jesus Christus gerichtet sind. Im Gegenteil, ihr Eid ist AUSSCHLIESSLICH auf die Verfassung der Vereinigten Staaten ausgerichtet, die sowohl eine vollständige Trennung von Kirchen- und Staatsmandat im ersten Verfassungszusatz als auch die NO-Etablierung irgendeiner Art von geschickter "religiöser Prüfung" in Artikel VI Abschnitt 3 umfasst. "

    Alle Militärangehörigen, die ihre Untergebenen ausnutzen wollen, indem sie ihre blutgetränkten, christlich-nationalistischen Feuchtträume auf die Flammen dieses jüngsten nicht vom Kongress sanktionierten Angriffs gegen den Iran bringen, sollten schnell, aggressiv und sichtbar für zahlreiche Verstöße gegen das Militärstrafgesetzbuch, das als Einheitliches Gesetzbuch der Militärjustiz bekannt ist, strafrechtlich verfolgt werden.

    Sie wissen, genau das gleiche Strafgesetzbuch, das Sekretär ‚Kegseth‘ versucht, den Senator von Arizona, Mark Kelly, zu verfolgen, weil er Militärangehörigen einfach geraten hat, illegalen Befehlen nicht zu gehorchen; Sie wissen, dass sie ansonsten hilflose, militärische Untergebene befehlen, anzuerkennen, dass der Iran-Krieg von der fundamentalistischen christlichen nationalistischen Version unseres Herrn und Erlösers und des Neuen Testaments in besonderer Reihenfolge sanktioniert wurde, um das Ende der Welt herbeizuführen.


    Ich bin ein unabhängiger Journalist, dessen Berichterstattung durch die Unterstützung der Leser ermöglicht wird. Als ehemaliger ausführender Produzent bei MSNBC half ich bei der Gründung von Up mit Chris Hayes und war zuvor ein leitender Produzent von Countdown mit Keith Olbermann. Ihr bezahltes Abonnement hilft mir, weiter zu berichten.

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    3.475 Restakets

    Diskussion zu diesem Post

    Eeee

    8d

    Es ist verdammt, dass diese Leute über diese Scheiße in der Militärhierarchie sprechen

    Wie (675) (675)

    AntwortenTeilen

    84 Antworten

    Terrence Schultz (T)

    8d

    Warum dachte ich, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis eine solche Geschichte herauskam? Sehr beunruhigend in der Tat

    Wie (368) (368)

    AntwortenTeilen

    4 Antworten

    1187 weitere Kommentare...

    Das fehlende Stück des Signalgruppen-Chats

    Die Führer der Trump-Regierung haben sich nicht mit dem befasst, was ein grundlegender Aspekt des Angriffs hätte sein sollen

    29. März 2025 • Jonathan Larsen

    Big Media berichten nicht, was das Gesetz über die Entreißung ausländischer Studenten sagt

    Rubio sagt, das Gesetz lasse ihn US-Kritiker abschieben, aber Unternehmensmedien berichten nicht über das gesamte Gesetz

    30. März 2025 • Jonathan Larsen

    Bericht: Pentagon-Blicke Verteidigen „Armageddon“-Briefings

    Religionsfreiheitsgruppe behauptet, dass eine Pentagon-Quelle berichtet, dass einige die Briefings als persönliche Rede verteidigen

    Mär 6 • Jonathan Larsen











    Info: https://jonathanlarsen.substack.com/p/us-troops-were-told-iran-war-is-for


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 



    (https://jonathanlarsen.substack.com/archive?sort=top)

    USA Den Truppen wurde gesagt, dass der Iran-Krieg für „Armageddon“ ist, Rückkehr von Jesus

    Die Interessenvertretung berichtet von Kommandeuren, die ähnliche Nachrichten an mehr als 30 Installationen in jedem Zweig des Militärs abgeben

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    Die Führer der Trump-Regierung haben sich nicht mit dem befasst, was ein grundlegender Aspekt des Angriffs hätte sein sollen

    29. März 2025 • Jonathan Larsen

    Big Media berichten nicht, was das Gesetz über die Entreißung ausländischer Studenten sagt

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    30. März 2025 • Jonathan Larsen

    Bericht: Pentagon-Blicke Verteidigen „Armageddon“-Briefings

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    Aug 3, 2025 • Jonathan Larsen

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    Der Jan. 6 MPD-Offizier und Anwalt spricht mit dem Journalisten Jonathan Larsen über die heutigen Nachrichten und das Amerika von morgen

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    Rechtsbibellehrer warnt GOP-Führer, die Anerkennung von "falscher Religion" einzustellen

    Aug 10, 2025 • Jonathan Larsen

    Vor der Bedauernsübernahme der ICE-Abstimmung lobte Suozzi den beschuldigten Folterer der Deportierten

    Beim Gebetsfrühstück in El Salvador sagte Suozzi zu Bukele: "Du hast ein Wunder erreicht"

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    12. August 2025 • • Jonathan Larsen

    Gillibrand Co-Vorsitzendes Rechtes Nationales Gebetsfrühstück

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    Jan 31 • Jonathan Larsen

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    7. Oktober 2025 • Jonathan Larsen

    Hegseth Pastor Sagt, Frauen Können Nicht Führen, Juden Töteten Jesus

    CNN hat Hegseth an einen rechten Pastor gebunden, aber es gibt einen anderen, der Hegseth und andere Kabinettsmitglieder lehrt

    Aug 9, 2025 • Jonathan Larsen

    Das Buch von Gillibrand

    "Wenn Sie Ihr Kind nicht ernähren können ... interessiert Sie sich nicht für ein anderes Land", sagte der Senator. "Deshalb brauchen wir eine Revitalisierung des Glaubens."

    Feb 17 • Jonathan Larsen

    Rubio lässt LGBTQ+-Todesstrafe aus Bericht über Menschenrechtsverletzungen fallen

    Der jährliche Bericht des Außenministeriums über Menschenrechte ließ alle Erwähnungen des ugandischen Anti-Homosexualitätsgesetzes fallen

    14. Aug. 2025  • Jonathan Larsen

    Big Bullshit Bill Verabschiedet

    Beurteilen, was als nächstes kommt, nachdem der Kongress die vielleicht schlimmste Gesetzgebung dieses Jahrhunderts verabschiedet hat...

    3. Juli 2025 • Jonathan Larsen

    1:02:21 Uhr

    Säkulare Gruppen sprengen Gebetsfrühstücksdemokraten als unpatriotisch

    Die Demokraten unterstützten die christliche Gruppe, um das Frühstück trotz ihrer Anti-LGBTQ + und Reproduktionsrechts-Agenda über Wasser zu halten

    25. Mai 2025 • Jonathan Larsen

    Gillibrand Nimmt Antisemitische, Antikatholische, Anti-LGBTQ +, Frauenfeindliche Bibelstudie

    Bibelstudienführer sagt, dass Juden Jesus und Katholiken getötet haben, sind keine echten Christen

    Feb 4 • Jonathan Larsen

    Hassan Hat Auch Habeas Corpus Falsch Gemacht

    Der Senator korrigierte Kristi Noem bestenfalls mit einer teilweisen und schwachen Definition des demokratischen Kernprinzips

    21. Mai 2025 • Jonathan Larsen

    Pentagon bestätigt, dass Hegseth sich der rechtsextremen Bibelstudie des Weißen Hauses anschließt

    Die DOD-Erklärung nennt nicht den Gruppenleiter Ralph Drollinger, bestätigt aber, dass Hegseth dabei ist

    28. Mai 2025 • Jonathan Larsen

    Offener Brief von Tufts Daily Alumni mit der Forderung nach der Veröffentlichung von Rümeysa Öztürk

    Frühere Redakteure der Studentenzeitung, die Öztürks Kommentar veröffentlichten, sprachen sich gegen ihre Inhaftierung aus

    Apr 8, 2025 • Jonathan Larsen

    Exklusiv: Boelter Log Über Erschlagenen Missionar

    Angeklagter Attentäter predigte eine Geschichte über einen getöteten Missionar, dessen Familie jetzt Zweifel aufkommen lässt

    Jun 25, 2025 • Jonathan Larsen

    Moolenaar führte Christian Junket mit Bukele auf Taxpayer Dime

    Das Komitee des Repräsentantenhauses für China verbrachte fünf Tage in Mittelamerika und half Bukele beim Start des ersten nationalen Gebetsfrühstücks seines Landes

    Jan 22 • Jonathan Larsen

    J Street und andere schlagen Bibelstudium im Weißen Haus für die Lehre, dass Juden Jesus getötet haben

    Kabinettsmitglieder nehmen an einem antisemitischen Bibelstudium teil, da die Regierung Behauptungen über Antisemitismus verwendet, um Kritiker Israels zu ersticken

    12. Juli 2025 • Jonathan Larsen

    Gluesenkamp Perez Irreführte Das Rathaus Über Ihre Bibelstudie

    In einem Rathaus gab die Demokratin wütenden Wählern andere Berichte als freundliche Medien

    Jun 1, 2025 • • Jonathan Larsen

    Frohes Neues Jahr!

    Hier ist ein Blick auf die Berichterstattung, die Ihre Unterstützung im Jahr 2025 ans Licht gebracht hat, weshalb ich Hoffnung für 2026 habe...

    31. Dezember 2025 • Jonathan Larsen

    Jonathan Larsen und Jeff Sharlet über das Christentum von Vance Boelter

    Eine Aufnahme aus Jonathan Larsens Live-Video

    17. Juni 2025 • Jonathan Larsen und Jeff Sharlet

    1:07:51 Uhr

    Ein Hoffnungsträger des Senats verteidigt das Mutterschiff

    Maine-Kandidat Jordan Wood ist mit dem Mitbegründer einer umstrittenen Fundraising-Firma verheiratet

    24. August 2025  • Jonathan Larsen

    Dieses christliche Treffen aß das Mittagessen des Gebetsfrühstücks

    Ein offen rechtes Gebetstreffen profitiert und stellt das nationale Gebetsfrühstück in den Schatten

    Feb 7 • Jonathan Larsen

    Anscheinend habe ich vielleicht über das nationale Gebetsfrühstück vermasselt?

    Duell-Ankündigungen streiten darüber, ob die jährliche Veranstaltung ein oder zwei Frühstücke sein wird

    Jan 19 • Jonathan Larsen

    Johnson, Hegseth Nehmen An Rechtsextremem Christlichen Bibelstudium Teil

    Der theokratische Evangelikale Ralph Drollinger leitet Studiengruppen im Weißen Haus und Kongress

    27. Mai 2025 • Jonathan Larsen

    Säkulare Führer fordern Ende des Weißen Hauses, Hill Bible Studies

    Sprecher Johnson, Senatsvorsitzender Thune, Minister Hegseth und andere republikanische Führer sponsern rechtsextreme Bibelstudien in öffentlichen Gebäuden

    5. Juni 2025 • Jonathan Larsen

    Bibellehrer des Weißen Hauses machte Pro-Israel am Tag nach Iran-Streiks Vorstoß

    Der rechtsextreme Prediger begann, Kabinettsmitglieder und Mitglieder des Kongresses für biblische Argumente zur Unterstützung Israels zu füttern

    27. Juni 2025 • Jonathan Larsen

    National Prayer Breakfast Wiedervereinigung mit Original, Anti-LGBTQ+ Veranstaltung

    Das jährliche Frühstück hatte sich gespalten, um die Demokraten zurückzuwerben, die sich gegen die globale rechte Vernetzung wandten

    Jan 9 • Jonathan Larsen

    Nationaler Bericht zum Gebetsfrühstück nach der Aktion

    Während Trump und die Demokraten gleichermaßen das Gebetsfrühstück des Capitol Hill brüskieren, rutscht es bereits bergab

    Feb 7 • Jonathan Larsen

    DHS Memo auf Öztürk Mirrors Rechtsprofil von ihr

    Interne E-Mails, die von der Washington Post erhalten wurden, verwenden eine Sprache, die der rechten Website, die sie doxxte, auffallend ähnlich ist

    Apr 14, 2025 • Jonathan Larsen

    National Prayer Breakfast verschärft seine Regeln (für den Kongress jedenfalls)

    Das umstrittene Ereignis in der nächsten Woche verhängt neue Beschränkungen, unterstützt aber immer noch rechtsextreme Netzwerke in Übersee

    31. Januar 2025 • Jonathan Larsen

    Das nationale Gebetsfrühstück lässt die Scharade fallen

    Inmitten der Verwirrung über zwei nationale Gebetsfrühstücke bleibt die zugrunde liegende Mission unverändert

    Feb 5 • Jonathan Larsen

    Seien Sie nicht überrascht, wenn Trump Nelson bei der NASA hält

    Die beiden trafen sich beim Gebetsfrühstück, und jetzt sind Nelsons Gebetspartner vorhanden, um für ihn Lobbyarbeit zu leisten

    Nov 17, 2024 • Jonathan Larsen

    Das Nationale Gebetsfrühstück Betraf Die Demokraten (Wieder)

    Eine Handvoll Demokraten setzen die rechtsextremen Organisatoren der Veranstaltung und ihre Arbeit fort

    14. Mai 2025 • Jonathan Larsen

    Der Leitfaden des Journalisten zum nationalen Gebetsfrühstück

    Ein praktisches Q & A, um auch den Unternehmensmedien zu helfen, einige der Fehler zu vermeiden, die sie jedes verdammte Jahr machen

    5. Februar 2025 • Jonathan Larsen

    Trumps Außenminister Pick ist Teil des geheimen, globalen christlichen Netzwerks

    Sen. Marco Rubio hat der Gruppe geholfen, die rechte Theokratie in anderen Ländern voranzutreiben

    Nov 13, 2024 • Jonathan Larsen

    FOOD FIGHT: Der Krieg des Gebetsfrühstücks

    Rechtsschisma zwischen Duellereignissen, die die Einheit fördern, beleuchtet ihre Geheimnisse

    Feb 8 • Jonathan Larsen

    TFN-Bullensitzung

    Eine Aufnahme aus Jonathan Larsens Live-Video

    7. Juli 2025 • Jonathan Larsen

    1:07:28 Uhr

    NASA-Chef nutzte sein letztes Jahr bei der Aufstockung einer Anti-LGBTQ+-Gruppe

    Administrator Bill Nelson sprach und veranstaltete mehrere Veranstaltungen für die rechte Fellowship Foundation

    20. Januar 2025 • Jonathan Larsen

    Suozzi-Hosting-Gruppe, die sich weigerte, Ugandas "Töte die Schwule" -Gesetz zu verurteilen

    Bundesamt enthüllt, dass Suozzi heimlich Gäste zu einer Veranstaltung eingeladen hat, die so giftig ist, dass andere Demokraten vor Jahren geflohen sind

    5. Februar 2025 • Jonathan Larsen

    National Prayer Breakfast Unterstützt von Dark Money, Anti-LGBTQ+ Gruppe

    "New" Capitol Hill Frühstück wird von der gleichen theokratischen Gruppe hinter dem Original finanziert

    Jan 5, 2025 • Jonathan Larsen

    Rubio ist an Lobbyisten für lateinamerikanische Eliten gebunden

    Es gibt eine mächtige Geschäftskomponente für die religiöse Schattendiplomatie des nächsten Außenministers

    15. Januar 2025 • Jonathan Larsen

    Florida House Chaplain heimlich von der Anti-LGBTQ+ Group finanziert

    "Oh, mein Gott. Das ist der Kaplan?"

    Nov 3, 2024 • Jonathan Larsen

    AUDIO: Trump hat Venezuela Intel von umstrittenem "Fixer" bekommen

    Venezuelas Expat mit reichen, dissidenten Kunden und einem Ex-CIA-Partner sagte Trump, dass Maduro einen verdeckten Krieg führt

    30. Sep 2025 • Jonathan Larsen

    44:49 Uhr

    Hassan Co-Vorsitzveranstaltung von Anti-LGBTQ+ Group finanziert

    Die Gruppe hat ein offiziell erscheinendes Gebetsfrühstück genutzt, um globale rechte Netzwerke aufzubauen

    8. Januar 2025 • Jonathan Larsen

    Gäste von Suozzi

    Seit sechs Jahren hilft der New Yorker Demokraten einer geheimnisvollen christlichen Gruppe beim Aufbau ihres rechten Netzwerks

    5. Februar 2025 • Jonathan Larsen

    Trump Tippt Auf Einen Weiteren Gebetsfrühstücksveteranen

    "Apprentice"-Produzent Mark Burnett hat mit dem theokratischen Ereignis bisher unbekannte Geschichte

    Dez 23, 2024 • Jonathan Larsen

    Eine von Vances ersten Lügen über Springfield wurde gerade niedergeschlagen

    Gesundheitsbeamter widerlegt Vance Behauptung über haitianische Gesundheitsversorgung in Ohio County

    Sep 25, 2024 • Jonathan Larsen

    Trump schickt Christian Crusader in die NATO

    Matt Whitaker hat eine Geschichte der Ablehnung von LGBTQ + und reproduktiven Rechten

    21. November 2024 • Jonathan Larsen

    Grassley schneidet Uganda nach der Verabschiedung des "Kill the Gays"-Gesetzes ab

    Museveni sagte einem Berater, er solle Grassley fragen, warum er nicht mehr von der Gebetsfrühstücksgruppe hört

    20. Oktober 2024 • Jonathan Larsen

    Der Ugandische Präsident Sagt, Die USA Gebetsfrühstück auf ihn gerichtet

    Ein Jahr nach dem "Kill the Gays" -Gesetz fragt Museveni, wohin die US-Verbündeten gehen

    12. Oktober 2024  • Jonathan Larsen

    Kash Patel verteidigte Palästinenser, der versucht, Waffen für die Westbank zu kaufen

    Der Staatsanwalt ist jetzt der Stellvertreter des Sonderermittlers Jack Smith

    2. Dezember 2024 • Jonathan Larsen

    Springfield Official Debunks Another Vance Claim

    County Health Commissioner sagt mir "Es ist viel falsch" mit der zuvor nicht gemeldeten Behauptung

    Sep 17, 2024 • Jonathan Larsen

    Langfristiges Investieren

    Unabhängigen Journalismus zu unterstützen bedeutet, dass Sie nur wissen, was Sie erreicht haben ... manchmal

    Jun 1, 2025 • • Jonathan Larsen

    Springfield untersucht geheimen Unternehmensplan, der Haitianer mitgebracht hat

    Trump und Vance haben nicht darüber gesprochen, aber die Stadt hat Unternehmen untersucht, die Haitianer umworben haben

    Sep 15, 2024 • Jonathan Larsen

    Vance weigerte sich, den Status legaler Einwanderer anzuerkennen

    Vor seiner Vizepräsidentschaftsnominierung lehnte Vance den rechtlichen Status der Springfield Haitianer ab

    16. Sep 2024 • Jonathan Larsen

    Air Force Academy löscht angeblich jüdisches Ereignis, während christliche Predigten ausgestrahlt werden

    Die Militärakademie hat eine lange Geschichte, in der sie Kadetten der Zwangsproselytisierung aussetzt

    Sep 10, 2024 • Jonathan Larsen

    Die christliche Rechte, die gerade in Selenskyj gewackelt wurde

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Samstag, dass seine Nation darum kämpft, die Werte des Lebens und der Familie zu verteidigen. Er nannte sie die Werte...

    1. Juli 2024 • Jonathan Larsen

    Einer der meistgehassten Juden Amerikas sagt, dass wir Antisemitismus falsch verstehen

    Es besteht eine große Gefahr, legitime politische Kritik an Israel mit direktem Antisemitismus zu verwechseln, so ein Mann, dessen Familie mehr gesehen hat.

    18. Februar 2024 • Jonathan Larsen

    Ein Ich-Update

    Hallo alle,

    Jan 18, 2024 • Jonathan Larsen

    Bill Nelsons "Familiengeschichte"

    Der ausscheidende Chef der NASA half jahrzehntelang einer Anti-LGBTQ+-Gruppe, die die Theokratie verfolgt

    20. Januar 2025 • Jonathan Larsen

    Gebetsfrühstück zieht in den Statuensaal

    Sprecher Johnson erlaubt privat geführte christliche Veranstaltung in das Herz des Kapitols

    Feb 1, 2024  • Jonathan Larsen

    Wie die NASA für "The Family" vertuschte

    Auf die Presse über Bill Nelsons Aktivitäten, redigierte, verschleierte die NASA und gab Unwahrheiten heraus

    20. Januar 2025 • Jonathan Larsen

    Bill würde Gebetsfrühstück in die Rotunde des Capitols bringen

    EXKLUSIV: Die Gesetzgebung, die von Verbündeten der umstrittenen Gruppe hinter dem Nationalen Gebetsfrühstück vorangetrieben wird, würde das Ereignis in die symbolische...

    24. Januar 2024 • Jonathan Larsen

    Sterben für die USA. Hilfe, Selenskyj stimmt einer Frage von "Die Familie" zu

    Wenn Sie sehen, dass die evangelikalen Republikaner im Repräsentantenhaus ihre Opposition gegen Militärhilfe für die Ukraine aufweichen, gehen Sie nicht davon aus, dass es sich um eine göttliche Intervention handelt.

    Apr 10, 2024 • Jonathan Larsen

    Trumps Ukrainische Verbündete hatten Gebetsfrühstücksbeziehungen

    "Aktiver russischer Agent" teilte sich einen Frühstückstisch mit Mitgliedern des Kongresses

    Aug 5, 2024 • Jonathan Larsen

    EXKLUSIV: Biden sprengt eine große Chance, die Inflation zu bekämpfen

    ...und möglicherweise eine globale wirtschaftliche Kernschmelze verhindern

    23. Mai 2024 • Jonathan Larsen

    Johnsons Come-to-Jesus-Moment kam am selben Tag, an dem "The Family" zu ihm kam

    "... Gemeinsam eine Armee von Jesus vereinen."

    22. April 2024 • Jonathan Larsen

    GOPers Zurück Pro-Putin-Kirchen in der Ukraine

    Ungenannte USA Berichten zufolge arbeiten die Republikaner hinter den Kulissen daran, Russlands Fähigkeit, in der Ukraine durch religiöse Organisationen zu operieren, zu bewahren.

    10. Jun 2024 • Jonathan Larsen

    LGBTQ+ Foe schließt sich dem Gebetsfrühstücksbrett an

    Ehemaliges Mitglied des Kongresses lehnt LGBTQ+-Rechte ab und hat geheime Geschichte mit Frühstücksorganisatoren

    29. Januar 2024 • Jonathan Larsen

    "Die Familie" landet im Kennedy Space Center

    Das Kennedy Space Center bereitet sich darauf vor, diese Woche eine Veranstaltung zu veranstalten, die heimlich von der umstrittenen christlichen Gruppe durchgeführt wird, die eine Verteidigung der...

    Apr 2, 2024 • Jonathan Larsen

    Amerikas „Religiöse Freiheit“ Bindet Die Hände Der Ukraine Gegen Russland

    Die Gesetzgebung zur Ausrottung russischer Kollaborateure in der Ukraine wird im Parlament aufgehalten, sagen ukrainische Quellen, um evangelische Bedenken über...

    28. Juni 2024 • Jonathan Larsen

    GOPs Top-Ermittler von Mayorkas ist Benghazi-Sonden-Alaun

    Der leitende Ermittler für die republikanische Amtsenthebung von Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas ist kein Unbekannter für zum Scheitern verurteilte Bemühungen.

    5. März 2024 • Jonathan Larsen

    Pocan Nimmt "Die Familie" An

    Rep.

    31. Januar 2024 • Jonathan Larsen

    "Die Familie" widersetzt sich Pocan-Anfrage nach Informationen

    Rep.

    5. März 2024 • Jonathan Larsen

    Mayorkas Impeachment-Mitarbeiter haben theokratische Verbindungen

    Die beiden obersten Mitarbeiter des Komitees, das die Amtsenthebung von Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas anführte, haben Verbindungen zu mehreren theokratischen...

    5. März 2024 • Jonathan Larsen

    Aaron Rodgers hatte Geschichte mit Anti-LGBTQ+-Gruppen

    Aaron Rodgers hat eine Geschichte der Beteiligung und Unterstützung für zwei evangelikale Organisationen, die Berichten zufolge Anti-LGBTQ + -Politik hatten, eine Reihe von...

    15. März 2024 • Jonathan Larsen

    Ein Stephen-Miller-Einwanderungsberater Half, Mayorkas Zu Impeachen

    Ein hochrangiger Mitarbeiter des republikanischen Teams des Repräsentantenhauses, das den Heimatschutz Alejandro Mayorkas strafrechtlich verfolgte, war ein geschätztes Mitglied von Stephen Millers Einwanderungsbehörde.

    5. März 2024 • Jonathan Larsen









    Info: 


    Info: https://jonathanlarsen.substack.com/archive?sort=top


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.03.2026

    Iran und die Psychopathologie der weißen Vorherrschaft

    seniora.org, 9. März 2026, 04. 03. 2026 Von Ajamu Baraka* - über nommen von blackagendareport.comDie westlichen Drohungen gegen den Iran und andere Nationen belegen das Fortbestehen der rassistischen Ideologie.


    Screenshot_2026_03_10_at_14_52_37_11_845x400.png_PNG_Grafik_845_400_Pixel_
    Verteidigungsminister Pete Hegseth und der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, Dan Caine, sprechen während einer Pressekonferenz im Pentagon.

    Der aufrichtige Glaube, die sadistische Brutalisierung des palästinensischen Volkes würde dessen Verbindung zu seinem Land kappen; eine sechzigjährige Belagerung Kubas würde dessen Bevölkerung zwingen, ihre Revolution aufzugeben; oder die Ermordung der revolutionären und spirituellen Führung Irans würde das Land dazu zwingen, seine Souveränität an seine historischen Peiniger in den Vereinigten Staaten und dem zionistischen Nationalstaat Israel abzutreten   – all dies sind nicht bloß politische Fehlkalkulationen. Sie sind Ausdruck dessen, was ich die  Psychopathologie der weißen Vorherrschaft nenne .

    Diese Psychopathologie lässt sich nicht auf individuelle Vorurteile reduzieren. Es handelt sich um eine rassistisch geprägte, narzisstische kognitive Störung, die in der ideologischen und institutionellen Architektur westlicher Macht verankert ist. Sie stellt Europa und seine Siedlungsgebiete als Höhepunkt menschlicher Entwicklung dar und macht ihre Anhänger unfähig, die objektive Realität angesichts nichteuropäischen Widerstands wahrzunehmen. Obwohl sie in der historischen Erfahrung Europas und seinen Begegnungen mit nichteuropäischen Völkern während der Expansion europäischer Macht wurzelt, kann sie jeden betreffen, der innerhalb der ideologischen und kulturellen Mechanismen des paneuropäischen Kolonialprojekts sozialisiert wurde.

    Als immaterielles Konzept hat es dennoch materielle Konsequenzen. Seit dem ersten dauerhaften Kontakt zwischen den aufstrebenden europäischen Mächten und der außereuropäischen Welt prägt diese Denkweise Politiken, die Gesellschaften, Kulturen und Millionen von Menschenleben zerstört haben. Sie führt dazu, dass westliche Entscheidungsträger im Umgang mit außereuropäischen Völkern immer wieder Strategien entwickeln, die selbst ihren eigenen langfristigen Interessen zuwiderlaufen.

    Die verhängnisvolle Entscheidung, Iran anzugreifen und den Konflikt zu eskalieren, verdeutlicht diese Dynamik. Sie spiegelt Arroganz und Überheblichkeit wider, die aus Jahrhunderten vermeintlicher Überlegenheit erwachsen und durch kurzfristige taktische Erfolge anderswo, etwa in Venezuela, nur noch verstärkt wurden. Doch diese Haltung ignoriert tiefgreifende globale Machtverschiebungen. Westliche Entscheidungsträger sind nicht in der Lage   – oder nicht willens   – zu erkennen, dass die Bedingungen, die es ihnen einst ermöglichten, ihren Willen einseitig durchzusetzen, nicht mehr existieren. Sie verhalten sich, als sei die Welt in der unmittelbaren Nachkriegszeit des Kalten Krieges erstarrt, als die US-Hegemonie unangefochten schien.

    Diese kognitive Verzerrung ist untrennbar mit der Ideologie der weißen Vorherrschaft verbunden, die ideologisch und strukturell wirkt. Ideologisch geht die weiße Vorherrschaft davon aus, dass die Nachkommen Europas die höchste Stufe der Zivilisation repräsentieren und ihre Institutionen, Religionen und Gesellschaftssysteme von Natur aus überlegen sind. Strukturell manifestiert sie sich in globalen Institutionen und Strukturen, die die westliche Dominanz reproduzieren: dem Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, der Welthandelsorganisation, der NATO, dem globalen Bankensystem und der Dollar-Hegemonie. Diese Institutionen dienen als materielle Instrumente zur Aufrechterhaltung der globalen weißen Macht.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg bekräftigten die Nürnberger Prinzipien und die Charta der Vereinten Nationen, dass alle Völker das Recht auf Frieden, Souveränität und Selbstbestimmung besitzen. Staaten sollten sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer einmischen. Diese Verpflichtungen wurden als Fortführung des liberalen Gedankenguts der Aufklärung verstanden. Doch für jene, die kolonialer Eroberung und rassistischem Kapitalismus unterworfen waren, widersprachen diese Ideale stets der Praxis. Der liberale Universalismus proklamierte Gleichheit, während die koloniale Moderne Hierarchien etablierte. Dennoch hielt sich der Mythos der westlichen moralischen Überlegenheit hartnäckig   – insbesondere unter den westlichen Eliten, ihren kolonisierten Mittelsmännern und privilegierten Teilen der weißen Arbeiterklasse, die materiell vom imperialen Raub profitierten.

    Gaza hat den letzten Schleier der Unschuld zerrissen. Das Schauspiel der Massenvernichtung, rationalisiert und verteidigt im Namen der „Zivilisation“, legt die moralischen Widersprüche offen, die seit Langem in der westlichen politischen Kultur verankert sind. Solange sich die westlichen Mächte gezwungen sahen, den Anschein humanitärer Zurückhaltung zu wahren, gab es zumindest rhetorische Grenzen für ihr Handeln. In der gegenwärtigen Ära des offen gesetzlosen globalen Faschismus unter Führung der Vereinigten Staaten und Israels sind diese selbst auferlegten Beschränkungen verschwunden.

    Wir dürfen uns keinerlei Illusionen über das Wesen westlicher Macht oder deren krankhaftes Festhalten an der Aufrechterhaltung weißer Vorherrschaft hingeben. Dieses Festhalten ist klassenübergreifend. Die Entmenschlichung nicht-europäischer Völker diente stets als ideologische Rechtfertigung für Versklavung, die Eroberung Amerikas durch Siedler, die Festigung kolonialer Herrschaft in Afrika und Asien sowie für zeitgenössische Doktrinen wie den amerikanischen Exzeptionalismus. Dieselbe biblische Bildsprache, die in Gaza bemüht wird, erinnert an die Rhetorik des Manifest Destiny. Die Logik ist schlüssig: Das Leben von Nicht-Europäern ist im Dienste einer zivilisatorischen Mission, die von einem weißen christlichen Gott gesühnt wird, entbehrlich.

    Die rassistische Dimension imperialer Aggression wird in Fällen wie Iran, Venezuela und Kuba besonders deutlich. Diese Länder sind nicht bloß geopolitische Rivalen; sie sind Ziele rassistisch geprägter Narrative von Irrationalität, Autoritarismus und politischem Fanatismus. Narrative, die nicht nur von rechten Kräften konstruiert, sondern auch von Kräften übernommen werden, die sich selbst als links und antiimperialistisch definieren. Der Widerstand der Kräfte des globalen Südens stellt nicht nur die strategischen Interessen der USA in Frage, sondern auch den Mythos der Unentbehrlichkeit des Westens in seinen linken wie rechten Ausprägungen.

    Iran und Venezuela haben gemeinsam mit ihren BRICS-Partnern Mechanismen entwickelt, um Sanktionen durch alternative Handelsabkommen und digitale Währungen zu umgehen. Sie haben bewiesen, dass ressourcenreiche Nationen einen Wirtschaftskrieg überstehen können. Venezuela verfügt über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt; Iran zählt zu den drei größten. Auch der Irak nimmt eine Schlüsselposition ein. Die Kontrolle über Energieressourcen bleibt zentraler Bestandteil der US-Strategie, insbesondere im Verhältnis zu China. In diesem Konflikt geht es nicht nur um regionalen Einfluss, sondern auch darum, die Entstehung einer multipolaren Weltordnung zu verhindern, die die Dollar-Dominanz und damit den globalen Einfluss der USA schwächen würde.

    Die Dollar-Hegemonie war grundlegend für das US-Wirtschaftswachstum der Nachkriegszeit und die Fähigkeit des Landes, massive Defizite zu tragen. Angesichts der beispiellosen Höhe der Staatsverschuldung und der explodierenden jährlichen Defizite ist die Kontrolle über die Energiemärkte und der Status als Reservewährung keine Option, sondern strukturell und sogar existenziell für die westliche, weiße Hegemonie unter Führung der USA. Was also als Sicherheitsdoktrin präsentiert wird, ist in Wirklichkeit ein wirtschaftliches Gebot.

    Die in der nationalen Sicherheitsstrategie der USA formulierte Doktrin der „umfassenden Dominanz“ zielt darauf ab, den Aufstieg jeglicher Regionalmacht zu verhindern, die die Vorherrschaft der USA in Frage stellen könnte. Diese Doktrin erklärt den anhaltenden Druck auf den Iran in Westasien und Venezuela in Amerika. Sie verdeutlicht auch die US-Interventionen in Afrika, einschließlich der Destabilisierungsbemühungen, die die Unterordnung regionaler Mächte gewährleisten sollen.

    Sicherheitspolitische Narrative   – Terrorismusbekämpfung, Drogenbekämpfung, Grenzsicherung   – dienen als ideologische Deckung. Doch dahinter verbirgt sich eine tiefere Krise des westlichen Kapitalismus. Mit der Verschärfung dieser Krise tritt die faschistische Umstrukturierung immer deutlicher zutage. Widerstand gegen imperialistische Politik wird kriminalisiert. Die Überwachung wird ausgeweitet. Anti-Terror- und Ordnungsgesetze werden instrumentalisiert. Im Inland werden indigene, afrikanische/schwarze, Migranten- und Arbeiterbewegungen als Sicherheitsbedrohung dargestellt. International fungieren Sanktionsregime als Kollektivstrafe und versetzen ganze Bevölkerungsgruppen in einen Zustand der Belagerung.

    Die Psychopathologie der weißen Vorherrschaft treibt diesen Prozess an. Unfähig, Grenzen zu akzeptieren, verschärfen westliche Eliten den Zwang. Doch gerade diese Übergriffigkeit birgt einen Widerspruch in sich. Indem sie die globalen Realitäten falsch einschätzen und die Entschlossenheit der betroffenen Nationen unterschätzen, beschleunigen westliche Mächte ihren eigenen strategischen Niedergang. Jede gescheiterte Intervention untergräbt die Legitimität. Jede Sanktion, die Nationen zu alternativen Finanzsystemen drängt, schwächt die Architektur der Dollar-Dominanz.

    Für alle, die sich für soziale Gerechtigkeit und radikale Kämpfe einsetzen, werfen diese Entwicklungen dringende Fragen auf. Kann Gerechtigkeit im Inland erreicht werden, ohne die imperialistische Macht international zu konfrontieren? Können Bewegungen die rassistischen Grundlagen des globalen Kapitalismus ignorieren und gleichzeitig Reformen innerhalb seiner Strukturen anstreben? Die Festigung des Faschismus im Ausland und die Repression im Inland sind keine voneinander getrennten Phänomene; sie verstärken sich gegenseitig.

    Die erneute US-Dominanz, angestrebt durch Militarismus und Wirtschaftskrieg, verändert das Schlachtfeld grundlegend. Sie verengt den demokratischen Raum, verschärft die Polarisierung und erfordert Klarheit. Eine wirksame Oppositionspolitik, die sich weigert, die ideologischen und materiellen Folgen der normalisierten weißen Vorherrschaft anzugehen, ist unmöglich. Antirassismus, losgelöst vom Antiimperialismus, verliert an Substanz. Antiimperialismus, der die Rassenhierarchie ignoriert, ist unvollständig und reaktionär.

    Die Psychopathologie der weißen Vorherrschaft könnte paradoxerweise ihr eigener Untergang sein. Indem sie die Wahrnehmung verzerrt, treibt sie eine Politik voran, die den Niedergang des „kollektiven Westens“ beschleunigt. Indem sie anderen die Menschlichkeit abspricht, stärkt sie deren Entschlossenheit. Iran, Kuba, Venezuela und Palästina zeigen, dass Souveränität nicht durch Bombenangriffe oder Sanktionen ausgelöscht werden kann. Widerstand entlarvt die Grenzen des paneuropäischen, kolonialen/kapitalistischen, patriarchalischen Systems weißer Vorherrschaft.

    Radikale Bewegungen stehen vor einer entscheidenden Wahl. Entweder wir stellen uns dem Faschismus   – im In- und Ausland   – entgegen und stellen die ihn stützenden Strukturen infrage, oder wir arrangieren uns mit ihm und werden zu Komplizen unserer eigenen Unterwerfung. Die Geschichte lehrt uns, dass Imperien selten freiwillig auf Macht verzichten. Sie müssen durch organisierten, prinzipienfesten Widerstand dazu gezwungen werden, der auf einer unerbittlichen Analyse der Machtverhältnisse beruht.

    Das Zeitalter der Illusionen ist vorbei. Was jetzt gefragt ist, ist Klarheit   – und die Verantwortung zu handeln.

    Keine Kompromisse, kein Rückzug!

    *Ajamu Baraka ist Redakteur und Kolumnist des Black Agenda Report. Er ist Direktor des Nord-Süd-Projekts für menschenzentrierte Menschenrechte und Mitglied des Exekutivausschusses des US-Friedensrats sowie des Führungsgremiums der in den USA ansässigen United National Anti-War Coalition (UNAC).

    Quelle: Black Agenda Report - Automatische Übersetzung

    https://blackagendareport.com/iran-and-psychopathology-white-supremacy



    Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/iran-und-die-psychopathologie-der-weissen-vorherrschaft


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




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    Caitlin Johnstone

    Caitlin Johnstone

    Die US-Kriegsmaschinerie Wird Von Gestörten Armageddon-Kultisten Geführt

    caitlinjohnstone.com.au, vom March 6, 2026,  Caitlin Johnstone,  , , , ,

    Kriegsminister Pete Hegseth gab am Mittwoch im Pentagon eine seiner Signatur-Tiraden "Ich habe keinen kleinen Penis", die über die große, mächtige, männliche Kriegsmaschinerie schimpfte und schwärmte, die derzeit Tod und Zerstörung auf die Menschen im Iran regnet.


    Lesung von Tim Foley :

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    Video https://www.youtube.com/watch?v=lUecEs0qv0Y Dauer 4:21 Min.


    Kriegsminister Pete Hegseth gab am Mittwoch im Pentagon eine seiner Signatur-Tiraden "Ich habe keinen kleinen Penis", die über die große, mächtige, männliche Kriegsmaschinerie schimpfte und schwärmte, die derzeit Tod und Zerstörung auf die Menschen im Iran regnet.

    "Wir werden den ganzen Tag fliegen, die ganze Nacht, Tag und Nacht finden, reparieren und die Raketen und die industrielle Verteidigung des iranischen Militärs fertigstellen, ihre Führer und ihre Militärführer finden und reparieren, über Teheran fliegen, über den Iran fliegen, über ihre Hauptstadt fliegen, iranische Führer aufblicken und sehen nur US-amerikanische und israelische Luftmacht jede Minute von jedem Tag, bis wir entscheiden, dass es vorbei ist", sagte Hegseth und sagte, dass es "B-2" geben wird

    "Das sollte nie ein fairer Kampf sein, und es ist kein fairer Kampf. Wir schlagen sie, während sie unten sind, was genau so ist, wie es sein sollte ", spuckte der Kriegsminister.

    Dies wäre derselbe Pete Hegseth, der kürzlich in einem Artikel von Jonathan Larsen mit dem Titel „U.S. Truppen wurden gesagt, dass der Iran-Krieg für "Armageddon" ist, Rückkehr von Jesus ", die berichtet, dass US-Militärkommandeure amerikanischen Soldaten sagen, dass sie auf einer Mission von Gott sind, um eine biblische Prophezeiung zu erfüllen und das Ende der Welt herbeizuführen.

    "Verteidigungsminister Pete Hegseth hat das evangelische Christentum auf den obersten Ebenen des US-Militärs verankert und monatliche Gebetstreffen im gesamten Pentagon ausgestrahlt", berichtet Larsen und sagt: "Im vergangenen Jahr hat mir das Pentagon bestätigt, dass Hegseth an einer wöchentlichen Bibelstudie des Weißen Hauses teilnimmt. Es wird von einem Prediger geführt, der sagt, dass Gott Amerika befiehlt, Israel zu unterstützen.

    Larsen berichtet, dass die Military Religious Freedom Foundation mit Beschwerden von jedem Zweig des US-Militärs überschwemmt wurde, dass ihren Führern die Truppen gesagt werden, dass Präsident Trump "von Jesus gesalbt wurde, um das Signalfeuer im Iran anzuzünden, um Armageddon zu verursachen und seine Rückkehr zur Erde zu markieren", und ähnliche Aussagen.

    Dann haben Sie den Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, der die Rhetorik des Religionskriegs ausspuckt und behauptet, die Iraner seien von einer "fehlgeleiteten Religion" zum Bösen geführt worden.

    "Der größte staatliche Sponsor des Terrorismus, der Iran und seine Stellvertreter, haben mehr Amerikaner getötet als jedes andere terroristische Regime auf der Erde", sagte Johnson am Mittwoch. "Sie sind dem gewidmet. Das waren sie, und sie sagen die leisen Teile laut. Sie wollten Israel vom Antlitz der Erde tilgen, und sie möchten uns auch ausschalten. Wir sind der große Satan in ihrer Analogie und ihrer fehlgeleiteten Religion.“


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    Als ob wir nicht genug Probleme hätten, um damit fertig zu werden, stellt sich heraus, dass die Welt von einem atomar bewaffneten Armageddon-Kult regiert wird.

    Das US-Imperium ist die böseste, zerstörerischste und gefährlichste Machtstruktur auf diesem Planeten. Es wird von Psychopathen betrieben und von dementierten religiösen Eifer geleitet. Diese Freaks wären nicht glaubwürdig als Bösewichte in einer Kinder-Cartoon-Show.

    Dies sind die Leute, die behaupten, die moralische Autorität zu haben, zu entscheiden, wer der Führer einer souveränen Nation auf der anderen Seite des Planeten sein sollte. Dies sind die mächtigen Individuen, deren Entscheidungen den Weg bestimmen, den unsere Spezies in die Zukunft gehen wird.

    Sie sind alles, was sie dem Iran vorwerfen. Sie sind gefährliche religiöse Fanatiker. Man kann ihnen Atomwaffen nicht anvertrauen. Sie sind die Tyrannen. Sie sind die Monster.

    Das ist nicht nachhaltig. Die Jungs müssen gehen. Das US-Imperium muss fallen. Die Menschheit hängt davon ab.

    _______________________________________

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    Info: https://caitlinjohnstone.com.au/2026/03/06/the-us-war-machine-is-run-by-deranged-armageddon-cultists/


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    09.03.2026

    Warum der Iran den Krieg bereits gewonnen hat

    Heimat: Diskutiert, aber nicht betreten

    Beit Atfal as Soumoud – das Haus der standfesten Kinder

    So hat sich der Charakter der Kriege der neuen Ära in letzter Zeit verändert


    https://globalbridge.ch, vom 08. März 2026 Von: in Geschichte, Militär, Politik, Wirtschaft



    Screenshot_2026_03_10_at_08_48_13_Warum_der_Iran_den_Krieg_bereits_gewonnen_hat_GlobalBridge

    Wer selber schon im Iran war und dort verschiedene Städte besucht hat, der weiß, wie wichtig dort auch die Geschichte des Landes ist. Das Bild zeigt das Mausoleum des Iman Reza in Mashhad. (Foto Patrick Ringgenberg)


    (Red.) Es gibt ihn, den Schweizer Wissenschaftler, der den Iran und seine über tausendjährige Geschichte wirklich kennt und versteht – und der zu Recht darüber besorgt ist, dass in der internationalen Politik Leute entscheiden, die vom wahren Charakter des Iran keine Ahnung haben – nicht zuletzt natürlich die US-Amerikaner. Im hier folgenden, ausführlichen Text erklärt er, warum Israel und die USA ihren Krieg gegen den Iran nicht gewinnen werden, auch mit andauernden Bombenangriffen nicht. In Anbetracht des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Israels und der USA, der (negative) Auswirkungen auf fast die ganze Welt haben wird, lohnt es sich, die Ausführungen des Iran-Spezialisten Patrick Ringgenberg aufmerksam zu lesen. (cm)


    „Gott hat den Krieg erschaffen, damit die Amerikaner Geografie lernen.“ (Mark Twain)


    Seit Beginn des Konflikts am Samstag, dem 28. Februar, haben Analysten wie Alastair Crooke, Larry C. Johnson, Douglas Macgregor, John Mearsheimer, Scott Ritter oder Lawrence Wilkerson die Herausforderungen und Probleme des laufenden Krieges bereits gut charakterisiert. Die USA können ihn nicht gewinnen, der Iran kann ihn nicht verlieren; aber die Folgen des Konflikts werden alle Länder der Region zu Verlierern machen, ganz zu schweigen von der Weltwirtschaft, die in unterschiedlichem Maße unter den Spannungen im Persischen Golf und darüber hinaus leiden wird. Es wurde viel über den Wahnsinn dieses Krieges gesprochen, der auf einer kaum glaubwürdigen Unkenntnis des Iran beruht: das Fehlen klarer Ziele, eine plan- und gesetzlose Aggression, eine beunruhigende militärische Unvorbereitetheit, eine Flucht nach vorn ohne Ausweg. Die Lügen, mit denen der Angriff auf den Iran gerechtfertigt wurde, dem fälschlicherweise vorgeworfen wurde, eine unmittelbare Gefahr darzustellen und kurz vor der Beschaffung von Atomwaffen zu stehen, erinnern unmittelbar an diejenigen, die 2003 die amerikanische Invasion im Irak begründet hatten und die Region in eine bis heute andauernde Instabilität stürzten. Der Unterschied ist jedoch bemerkenswert: Der Iran ist nicht der Irak, und der Kontrast zwischen der Realität des Krieges und den rhetorischen Kunstgriffen von Präsident Donald Trump und seinem Umfeld erreicht ein in der jüngeren Geschichte beispielloses Maß an Schizophrenie. Im weiteren Sinne ist dieser Konflikt ein bemerkenswerter Indikator für eine globale Krise der Diplomatie, eine zerbrochene internationale Ordnung und ein dysfunktionales oder toxisches Mediensystem. 

    Für jeden Kenner des Iran ist dieser Krieg das Ergebnis jahrzehntelanger Fehlinterpretationen und Unkenntnis der Lage im Iran. Der zwölf Tage dauernde Krieg (13.-24. Juni 2025) hatte bereits gezeigt, dass die Niederlage Israels, das zu einem Waffenstillstand gezwungen war, weniger mit seinen militärischen Fähigkeiten zu tun hatte als vielmehr mit mangelnder Kenntnis der soziokulturellen Bedingungen des Iran und dessen militärischer Stärke. Man hätte meinen können, dass die Lehren aus diesem Krieg, den der Unterzeichner in Teheran miterlebt hat, beherzigt würden. Das war jedoch nicht der Fall. Die Medien und sogar „Experten” verbreiten weiterhin eine Reihe von Vorurteilen, die seit Jahrzehnten zu hören sind und die jeder seriöse Iranologe leicht widerlegen oder korrigieren kann: „Der Iran ist geschwächt”, „das Mullah-Regime ist am Ende”, „die Islamische Republik hat keine Legitimität mehr”, „die iranische Gesellschaft will ein freies und säkulares Land”.

    Vor dem Hintergrund, dass die westlichen Akteure des Konflikts in der Regel eine alarmierende historische Unkenntnis an den Tag legen, soll dieser Artikel die wesentlichen Elemente für ein Verständnis des Iran aufzeigen.

    Das „Regime der Mullahs“ und andere Vorurteile

    Zunächst einmal sind die Iraner keine Araber. Sie sind ursprünglich Indoeuropäer, wie die westlichen Völker, sodass die modernen Iraner den Westlern näher stehen als den Arabern oder Türken. Die Indoeuropäer, die Vorfahren der iranischen Völker (Medier, Perser) kamen zwischen dem Ende des 2. Jahrtausends und dem Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. auf das iranische Plateau. Seit der Gründung des Achämenidenreichs durch Kyros im 6. Jahrhundert v. Chr. sind die Iraner die dominierende Kultur im Nahen Osten, der seit jeher ein Mosaik aus Völkern, Religionen und Kulturen ist.

    Als Ergebnis einer tausendjährigen Geschichte hat der heutige Iran eine dreifache Identität:
    · zunächst die iranische Identität, die bis in die Antike zurückreicht und den modernen Nationalismus nährt;
    · seit dem 7. Jahrhundert muslimisch, seit dem 16. Jahrhundert schiitisch;
    · vor allem seit dem 19. Jahrhundert westlich, als der europäische Einfluss immer stärker wurde.

    Diese kulturelle Komplexität spiegelt sich auf allen Ebenen wider. Über die von der Pahlavi-Dynastie (1925-1979) begründete nationale Einheit hinaus ist der Iran ein zutiefst multiethnisches und multikulturelles Land. Während etwa die Hälfte der Bevölkerung aus Persern besteht, setzt sich die andere Hälfte aus verschiedenen türkischen oder türkischsprachigen Gruppen, Arabern oder Völkern zusammen, die entfernt mit den Iranern verwandt sind, wie die Kurden oder Belutschen. Der Iran lebt nach drei Kalendern (iranisch, muslimisch, westlich). Die Alltagskultur ist eine Mischung aus iranischen Traditionen, muslimischen Werten und westlichen kulturellen Elementen. Selbst die Islamische Republik ist ein hybrides System: gleichzeitig ein Nationalstaat und eine Demokratie westlicher Prägung, eine Republik, die aus der konstitutionellen Revolution von 1906 hervorgegangen ist, eine imperiale Macht, die in einer jahrtausendealten Regierungstradition verwurzelt ist, und ein System religiöser Führung (Imamokratie statt Theokratie) mit alten Wurzeln. 

    Seit dem 16. Jahrhundert sind die Iraner mehrheitlich Schiiten, aber der iranische Islam ist aufgrund seiner Geschichte vielschichtig und in seiner Ausübung vielfältig. Die muslimischen Praktiken befinden sich an der Schnittstelle zwischen Schiismus, mystischen Strömungen und Sufismus, deren Ideen sich über Jahrhunderte in der persischen Poesie (Nezami, ‚Attar, Rumi, Sa’di, Hafez, Djami) ausgebreitet haben, einem vom Staat geförderten militanten und ideologischen Islam sowie den je nach Region und ethnischer Zugehörigkeit unterschiedlichen Wechselwirkungen zwischen Religion und Kultur. Entgegen säkularisierenden und projektiven Vorurteilen ist die Präsenz der Religion im politischen Leben eine jahrhundertealte, ja sogar tausendjährige Tradition und bildet einen politischen Archetyp des Iran: Die Islamische Revolution von 1979 hat in dieser Hinsicht lediglich ein altes strukturelles Prinzip in einer modernen politischen Architektur formalisiert.

    Dennoch ist es ein Irrtum, die Islamische Republik auf ein „Mullah-Regime” zu reduzieren, denn auch wenn Geistliche auf verschiedenen Ebenen der Macht vertreten sind, knüpft die Politik vor allem an eine imperiale Tradition an. Seit der Achämenidenzeit (6. Jahrhundert v. Chr.) ist der Iran die Macht in der Region und hat sich über Jahrhunderte hinweg auf einer politischen und imperialen Grundlage aufgebaut. Selbst nach der Ankunft des Islam im 7. Jahrhundert waren es iranische Wesire, die an der Seite der abbasidischen Kalifen oder türkischen Sultane die Verwaltung der Reiche oder Königreiche sicherstellten. Daraus resultieren Regierungstraditionen, die nach der Islamischen Revolution teilweise islamisiert werden konnten, in Wirklichkeit jedoch in einer vormodernen oder sogar vorislamischen Regierungsform, Strategie und Identität verwurzelt sind. In vielerlei Hinsicht ist die Politik der Islamischen Republik weniger von der Religion beeinflusst als in Israel, wo ultraorthodoxe Juden koloniale Ambitionen mit historischen Mythen und Messianismus rechtfertigen, oder in den USA, deren derzeitige pro-israelische Politik vom zionistischen Messianismus der Evangelikalen durchdrungen ist.

    Der Iran hat in der Tat ebenso alte militärische Traditionen, die zudem von religiösen (das Martyrium von Imam Hossein in Kerbala) oder heroischen (das Epos des Buches der Könige von Ferdowsi) Werten geprägt sind. Die 1979 zur Sicherung der jungen Islamischen Republik gegründeten Revolutionsgarden haben im Laufe der Jahrzehnte ein multidimensionales Fachwissen in Bezug auf Revolution oder Konterrevolution, klassischen Krieg oder asymmetrischen Krieg erworben.

    Historisch gesehen war der Iran in der islamischen Epoche die zentrale Kultur des Nahen Ostens, die bis nach Zentralasien und Nordindien reichte. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Iran von allen Ländern der Region, mit Ausnahme der Türkei, über das reichste, vielfältigste und darüber hinaus noch immer lebendige und prägende kulturelle Erbe verfügt. Die starke Hybridität des Landes ist zwar Quelle identitärer Spannungen oder politischer Krisen, aber auch seiner Stärke und einer der Gründe für seine kulturelle Vorherrschaft in der Region. Gerade wegen der kulturellen Komplexität des Iran ist die iranische Gesellschaft kulturell ebenso vielfältig wie politisch gespalten. Dies war während der Islamischen Revolution 1979 der Fall und ist auch heute noch so. Während viele den Tod des Obersten Führers betrauern, machen andere ihn für die politische Stagnation des Iran in den letzten Jahren, für die kulturelle Zensur und für geopolitische Entscheidungen verantwortlich, die zu einer internationalen Marginalisierung des Landes geführt haben. Es gibt auch eine Kluft zwischen den Eliten und der Bevölkerung, die vielfältige Ursachen hat. Es gab schon immer eine gewisse Distanz zwischen den Regierungen (die jahrtausendelang königlich waren) und einer stark familienorientierten, korporatistischen oder stammesorientierten Gesellschaft. Wie jeder moderne Staat kennt auch der Iran eine relative Kluft zwischen dem Volk und den Eliten, auch wenn es der Islamischen Republik im Gegensatz zur Pahlavi-Monarchie, die die alleinige Macht eines einzigen Mannes festgeschrieben hatte, gelungen ist, die Bevölkerung besser in die politischen Prozesse und den Aufbau der Nation einzubeziehen. 

    Der Nationalismus ist jedoch die Kraft, die die Iraner über alle Spaltungen hinweg vereint. Dies war während des Iran-Irak-Krieges (1980-1988) der Fall, als sich die Iraner über die soziopolitischen Meinungsverschiedenheiten hinweg, die zu einem Bürgerkrieg hätten führen können, zusammenschlossen, um ihr angegriffenes Land zu verteidigen. Auch heute bilden die Iraner eine gemeinsame Front gegen einen aufgezwungenen Krieg. Nationalismus, religiöse Motive, imperiale Stärke, das Ideal des Widerstands: Angesichts dieser mentalen Infrastruktur, die ebenso wichtig ist wie ballistische Raketen, haben Israel und die USA den Krieg bereits verloren und laufen sogar Gefahr, niemals Frieden gewinnen zu können. (Hervorhebung durch die Redaktion.)

    Warum die Idee eines „Regimewechsels” keinen Sinn macht

    Experten aller Couleur haben bereits ausführlich darauf hingewiesen, dass Bombenangriffe, abgesehen von der Illegitimität der israelisch-amerikanischen Aggression, noch nie einen politischen Regimewechsel bewirkt haben. Schlimmer noch, im Falle des Iran wird die kleinliche und unverantwortliche Ermordung von Ayatollah Khamenei nur den antiamerikanischen Nationalismus im ganzen Land und die souveränistische und antiwestliche Entschlossenheit im Herzen des iranischen Systems verstärken und die Wut der Schiiten und der Muslime im Allgemeinen gegen den Westen in der islamischen Welt schüren. 

    Man kann auch feststellen, dass die Tötung eines Mannes, selbst wenn es sich um den Obersten Führer handelt, kein System und noch weniger eine politische Idee tötet; dass Ali Khamenei, der im Alter von 86 Jahren starb, bereits seit mehr als zehn Jahren die Frage seiner Nachfolge angesprochen hatte und dass eine Machtvakanz de facto undenkbar war; dass der Oberste Führer nicht isoliert ist, sondern von einer Galaxie von mehr oder weniger offensichtlichen und verdeckten Gefolgsleuten und Persönlichkeiten umgeben ist, die einen tiefgreifenden Apparat mit weitreichenden Verzweigungen bilden; dass die Ermordung von Ali Khamenei ihn zu einem Märtyrer und einer Ikone gemacht hat, sodass sein Tod ihn noch mächtiger gemacht hat als seine Lebzeit. Wie kann man sich schließlich auch nur eine Sekunde lang vorstellen, dass tödliche und zerstörerische Bombardierungen eine iranische Regierung hervorbringen könnten, die den skrupellosen Angreifern nicht feindlich gegenübersteht? Wie kann man sich vorstellen, dass eine Bevölkerung von mehr als 90 Millionen Menschen nach einem Krieg, dessen erster Akt das Massaker an Schülerinnen war, mit einem vom Ausland aufgezwungenen Regime zusammenarbeiten würde? 

    Die politische Organisation des Iran ist sowohl ein vertikales Organigramm als auch ein Mandala. Die republikanische Funktionsweise, hierarchisch gegliedert in Parlament, Minister und Präsident, wird vom Obersten Führer, einer religiösen Autorität, überragt, der auch das sichtbare Gesicht des tiefen Staates, der wesentlichen und zentralen Achse der Macht, darstellt. Letztere entspricht der imperial-religiösen Tradition des Iran, die in Bezug auf politische und administrative Praktiken bis in die Antike und in Bezug auf die derzeitige Verbindung zwischen einer vertikalen Macht und einem hierarchischen und polyzentrischen Klerus bis in die Safawiden-Zeit (16. Jahrhundert) zurückreicht.

    A priori und rückblickend erscheinen die Pahlavis als eine modernisierende und säkulare Episode in der Zeitgeschichte. Die Islamische Revolution wurde als fundamentalistische Rückkehr zum Islam interpretiert, obwohl sie vor allem eine Neugewichtung gegenüber der einseitig westlich orientierten und iranfreundlichen Politik der Pahlavi darstellt. So wenig wie die Pahlavi den Iran vollständig verwestlichen konnten, so wenig konnte die Islamische Republik das Land vollständig islamisieren. Mehr noch, die von den Pahlavis eingeleitete Verwestlichung setzte sich unter der Islamischen Republik auf vielfältige Weise indirekt fort, trotz der Islamisierungsbestrebungen und manchmal sogar entgegen den revolutionären politischen Zielen. Für diejenigen, die nur mit dualistischen historischen Schemata arbeiten, mag es paradox erscheinen, ist der Iran der Islamischen Republik heute moderner als zu Zeiten der Pahlavi-Dynastie, als eine oberflächliche Amerikanisierung einem weitgehend archaischen diktatorischen Regime einen pseudomodernistischen Anstrich verlieh.

    Aus diesem Grund ist der Nationalismus, der während der Revolution verboten wurde, da er dem transnationalen Ideal der ummah (der Gemeinschaft der Muslime) widersprach, zum Bindemittel der Iraner geworden. Selbst die Revolutionsgarden werden seit Jahren nicht mehr als Prätorianergarde dargestellt, die eine revolutionäre Ideologie oder ein revolutionäres Ideal verteidigt, sondern als nationale Kraft, die die iranische Nation schützt. Dieser Nationalismus ist zwar historisch gesehen neu und europäisch inspiriert, er hat in Wirklichkeit alte und sogar antike Vorläufer: Es ist die Iranität, die auf einem Gebiet basiert, das die Iraner seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. politisch und kulturell beherrschen.

    Man kann die Islamische Revolution als einen Bruch betrachten, aber in Wirklichkeit hat sie in vielerlei Hinsicht die Pahlavi-Ära fortgesetzt und sich gleichzeitig in eine politische Identität eingefügt – imperial, religiös – in eine säkulare Identität. Die Islamische Republik hat die von den Pahlavis begonnene Entwicklung der Industrie, der Infrastruktur, der Schulen und Universitäten fortgesetzt. Auch wenn sie in bestimmten Stellungnahmen und strategischen Ausrichtungen eine muslimische Agenda verfolgt, ist die Politik des Iran in der Praxis eher imperial als ideologisch, eher nationalistisch als panislamisch, eher pragmatisch als ideologisch. Nach der Islamischen Revolution wurde die Politik etwa zehn bis fünfzehn Jahre lang von religiösen und revolutionären Idealen dominiert, doch heute positioniert sich die Islamische Republik im Wesentlichen auf einer nationalistisch-imperialistischen Achse, die das Hauptmerkmal der Pahlavi-Periode war und tatsächlich die wesentliche Kontinuität einer iranischen Präsenz seit der Antike darstellt.

    Das macht die Idee eines Regimewechsels problematisch. Will man die Führungskräfte austauschen? Diese werden dann entsprechend den im politischen System vorgesehenen Regelungen (Wahlen oder Ernennungen) ersetzt. Will man das System selbst ändern? Man kann sicherlich diese oder jene Bestimmung im Organigramm oder dieses oder jenes Instrument der politischen Funktionsweise ändern, aber man kann nicht am tiefen Staat rütteln, an der grundlegenden Struktur der iranischen Macht, die in der Geschichte verwurzelt ist. Wollen wir mehr Demokratie im Iran? Man muss sich nicht die Rückkehr eines Königs oder von Oppositionellen vorstellen, die sicherlich um ein riesiges und heterogenes Land zu kontrollieren, genauso autoritär sein werden wie die vorherigen Regime. Wäre es nicht angemessener und würde es nicht eher den sozialen Entwicklungen und Debatten im Iran selbst entsprechen, eine Stärkung des Republikanismus der Islamischen Republik anzustreben, indem man den politischen Einfluss nicht gewählter Institutionen einschränkt und die Vorrechte des Obersten Führers eher in moralischer als in politischer Hinsicht neu definiert? Wünschen wir uns eine liberalere Gesellschaft, die weniger der öffentlichen Zensur unterliegt? Seit der Zeit des Reformpräsidenten Khatami und mit dem Aufkommen neuer Generationen, dank des Internets und infolge der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit” (2022), gibt es im Iran eine – oft nur halbherzige und unstete, aber dennoch reale – Liberalisierung, die heute jedoch durch die durch den Krieg und seine Folgen bedingten Sicherheitsverstärkungen gefährdet ist.

    Man sollte sich jedoch nichts vormachen: Der Iran wird zweifellos noch lange Zeit ein „starkes” und hierarchisches politisches System haben, da diese Regierungsform in der patriarchalischen Struktur der iranischen Familien, dem traditionalistischen Mosaik des Landes und dem Prinzip einer religiösen oder mystischen Führung verwurzelt ist. Autoritäre Tendenzen sind übrigens über das gesamte politische Spektrum hinweg verbreitet, von den Reformern bis zu den Konservativen, die gerne „von oben” nationalistische, populistische, entwicklungsorientierte oder islamistische Programme durchsetzen wollten.

    Denjenigen, die die westliche liberale Demokratie als Endziel und „Ende der Geschichte” betrachten, muss man übrigens ins Gedächtnis rufen, dass die Liberalen im Iran eine Minderheit sind und immer waren und dass der liberale Diskurs vor allem einer iranischen Diaspora eigen ist, die zu sehr verwestlicht ist, um ein Land zu verstehen, das sie oft nur sehr wenig kennt und das sich nicht auf die schicken Viertel im Norden Teherans beschränkt. Für viele iranische Bevölkerungsgruppen, die übrigens gegenüber der Islamischen Republik kritisch eingestellt sein können, ist nicht unbedingt oder nicht immer unser westliches Verständnis von Freiheit und unsere Wertschätzung des Liberalismus entscheidend, sondern traditionelle, kulturelle, religiöse und identitätsstiftende Werte. Im Übrigen ist die Freiheit im Westen relativ, und die Westler, die mit Mainstream-Medien und kommerziellen Algorithmen überschüttet werden, sind sich gar nicht bewusst, wie bedingt ihre Freiheit ist und wie sehr ihre Sicht der Dinge formatiert ist. Der Fortbestand der Islamischen Republik beruht in der Tat auf einer Kombination aus sozialer Transformation und kultureller Wiederherstellung: Sie ermöglichte den sozialen Aufstieg von Personen und sozialen Gruppen, die in der Pahlavi-Ära ausgegrenzt oder marginalisiert waren und heute das politische, administrative und intellektuelle Gerüst des Landes bilden; sie verteidigte auch Werte, mit denen sich soziale Gruppen, die sich mit dem selektiven Westlertum und Modernismus der Pahlavis nicht identifizieren konnten, besser identifizieren konnten.

    Was Reza Pahlavi, den mutmaßlichen Thronfolger, betrifft, so hat er weder politisches Gewicht noch Netzwerke im Iran, noch gar Kompetenz. Für ihn wird ein Szenario ins Spiel gebracht, das von König Juan Carlos in Spanien oder Ayatollah Khomeini im Jahr 1979 inspiriert ist. In beiden Fällen ist der Vergleich jedoch völlig irrelevant. Juan Carlos sorgte für einen demokratischen Übergang in Spanien, da Franco gestorben war und die Frage der politischen Zukunft offen war. Im Iran sind alle noch am Leben. Der Oberste Führer Ali Khamenei wurde getötet, aber ein Rat ersetzt ihn vorübergehend, bis die Expertenversammlung einen Nachfolger benennt. Wenn der Präsident stirbt, ersetzt ihn der Vizepräsident, bis durch Volkswahlen ein neuer Präsident gewählt wird (Das ist mittlerweile geschehen, Ali Khameneis Nachfolger wird sein Sohn Mojtaba Khamenei, Red.)

    Andererseits konnte Khomeini 1979 dank eines Netzwerks von Geistlichen im Iran, eines bereits 1970 definierten politischen Projekts und eines Charismas, das im Gegensatz zu der nepotistischen Geschäftemacherei des Pahlavi-Hofes stand, die Macht übernehmen. Reza Pahlavi hat den Iran vor 47 Jahren verlassen, sodass er und sein Umfeld ihr Land buchstäblich nicht mehr kennen. Noch schwerwiegender in den Augen vieler Iraner ist, dass Reza Pahlavi mit einem US-Imperialismus in Verbindung gebracht wird, der den Iran unterwerfen und zu einem Satelliten der israelisch-amerikanischen Interessen machen will. Die Zusammenarbeit mit ausländischen Mächten ist gewissermaßen Teil des Schicksals der Pahlavi: Reza Schah kam dank der Briten an die Macht; 1941 wurde er von den Alliierten abgesetzt, die seinen Sohn Mohammad-Reza auf den Thron setzten; dieser verdankte seine Rückkehr an die Macht nach dem Staatsstreich gegen Mossadegh 1953 den USA und den Briten. Im Gegensatz zu seinem Großvater und seinem Vater, die den Iran auf heilsame Weise in eine notwendige industrielle Modernisierung geführt hatten, wünschte sich Reza Pahlavi einen Krieg gegen seine Mitbürger, um einen israelisch-amerikanischen Ehrgeiz zu befriedigen, dessen bloßer Handlanger er ist.

    Schließlich darf man nicht vergessen, auf die kulturelle Kluft zwischen den Iranern im Iran und den Iranern in der Diaspora hinzuweisen. Es gibt zwar einen Austausch, aber aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebenswege sprechen sie zwar dasselbe Idiom, aber nicht (unbedingt) die selbe Sprache. Es wäre eine gefährliche Illusion anzunehmen, dass die Iraner im Iran, die jahrzehntelang gelitten haben, eine Diaspora mit offenen Armen empfangen würden, die im Gefolge einer vom Ausland aufgezwungenen Marionettenregierung ihre Posten und Positionen einnehmen und ihnen eine politisch-kulturelle Neuausrichtung aufzwingen würde.

    Der Erfolg der Islamischen Revolution, der sich an der seit mehr als vier Jahrzehnten bestehenden Feindseligkeit der USA gegenüber dem Iran messen lässt, besteht darin, ein Land geschaffen zu haben, das gegen ausländische Einmischungen gewappnet ist. Zugegeben, die Islamische Republik hat dafür einen hohen Preis bezahlt: intern durch oft lähmende ideologische und politische Spannungen zwischen Isolationisten, die die diplomatischen Beziehungen so weit wie möglich einschränken und auf den wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Austausch beschränken wollen, und Realisten, die die internationalen Beziehungen zum Westen normalisieren wollen; extern durch den Druck Israels und der USA, die den Iran mit allen Mitteln in einen Zustand (geo-)politischer Vasallenschaft zurückversetzen wollen.

    Ein erweitertes Großes Spiel

    Das Große Spiel war die Rivalität zwischen Großbritannien und Russland in Zentralasien. Die aktuelle Situation lädt dazu ein, den Blickwinkel auf Eurasien und Asien zu erweitern. Um dies zu verstehen, muss man bis ins 16. Jahrhundert zurückgehen. Die Spanier und Portugiesen begannen mit der Errichtung europäischer Kolonialreiche, und die Portugiesen kamen 1507 in den Persischen Golf. Im folgenden Jahrhundert errichteten die Engländer, Franzosen und Holländer ihrerseits Kolonialreiche, und die Engländer vertrieben die Portugiesen zu Beginn des 17. Jahrhunderts aus dem Persischen Golf. Persien (der Iran) wurde nach und nach zu einem Schauplatz ausländischer Einmischungen, vor allem durch England und Russland, die sich im 19. Jahrhundert noch verstärkten. 1907 teilten sich die Engländer und Russen sogar ihren Einfluss auf den Iran auf, wobei sich die Engländer den Süden und die Russen den Norden sicherten.

    Mit der westlich geprägten Herrschaft der Pahlavi erlangte der Iran eine gewisse Souveränität, wenn auch nur relative: Die Engländer behielten bis zum Zweiten Weltkrieg einen erheblichen Einfluss, dann waren es die Amerikaner, die sich bis 1979 stark in die Verwaltung und sogar in die Politik von Mohammad-Reza Pahlavi einmischten. Der Sturz von Premierminister Mossadegh im Jahr 1953 durch die CIA bleibt für die Iraner das Symbol für die konfiskatorische Machtübernahme der USA über den Iran. Der Anti-West-Kurs der Islamischen Revolution zielte darauf ab, sich von den politischen, wirtschaftlichen und sogar kulturellen Einmischungen der westlichen Mächte seit mindestens Beginn des 19. Jahrhunderts zu befreien. Diese souveränistische Ausrichtung bildet den Kern des iranischen Systems und ist der Grund für eine protektionistische und unabhängigkeitsorientierte Politik: Die Regierungen können sich ändern, nicht jedoch diese strukturelle Determinante.

    Die Dämonisierung des Iran durch den Westen seit 1979 kann daher auch als Fortsetzung einer imperialistischen Politik und Vision gelesen werden, die, da sie den Iran nicht mehr wie zuvor beeinflussen kann, eine bestimmte Erzählung (den Iran als negative Kraft) kontrollieren und Maßnahmen (Sanktionen, Druck, Subversionsoperationen, Krieg) rechtfertigen will, um ihn in Schach zu halten. Daher kann der Wunsch, das iranische Atomprogramm zu kontrollieren, das auf Mohammad-Reza Pahlavi zurückgeht, auch als Fortsetzung einer jahrhundertealten imperialistischen Politik in der Region verstanden werden, die ein von Natur aus verzerrtes diplomatisches Spiel etabliert hat. In diesem Sinne ist das iranische Atomprogramm nur ein Vorwand: Die Verhandlungselemente und Spielregeln sind verzerrt, und die europäischen Diplomaten sind entweder durch ihren Westzentrismus und ihre Unkenntnis der Geschichte geblendet oder Komplizen oder werden durch israelisch-amerikanische Manipulationen instrumentalisiert. Die Sensibilität des Iran für die Palästinafrage, die westliche Länder aus Voreingenommenheit auf Ideologie reduzieren wollen, ist Teil des ausgeprägten Bewusstseins für den westlichen Imperialismus, unter dem der Iran seit mehr als zwei Jahrhunderten leidet.

    Andererseits ist der Iran seit dem ersten Jahrhundert v. Chr. ein wichtiger Knotenpunkt der sogenannten „Seidenstraßen“, der Landverbindungen zwischen dem Mittelmeerraum und dem Fernen Osten. Geografisch gesehen bleibt er ein wichtiges Bindeglied der 2013 ins Leben gerufenen neuen chinesischen Seidenstraßen. In einer globalisierten Welt ist der Iran auch hier das Ziel eines US-amerikanischen Neoimperialismus, der einen fünf Jahrhunderte alten imperialistischen Willen des Westens wiederbelebt und mindestens sechs wesentliche Ergebnisse erzielen will:

    · Kontrolle über den Nahen Osten durch Destabilisierung und Schwächung des zentralen Teils des regionalen geopolitischen Puzzles, da der Iran als Erbe eines Imperiums das einzige sichere und stabile Land in der Region ist;

    · Wahrung der finanziellen Interessen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien, die den USA unterworfen sind, durch Schwächung des einzigen Landes – Iran –, das einen entscheidenden Rivalen darstellen und eine Vormachtstellung einnehmen könnte, die alle Länder und Volkswirtschaften am Persischen Golf marginalisiert;

    · Die Ost-West-Verbindung (Mittelmeer-Asien) und die Nord-Süd-Verbindung (Russland-Iran-Indien) unterbrechen, indem das Land – der Iran – angegriffen wird, das den Knotenpunkt und die grundlegende Verbindungsstelle bildet;

    · Chinesische Interessen angreifen, indem ein wichtiger Ölversorger und ein entscheidendes Glied der chinesischen Handelswege angegriffen wird.

    · Den russischen Einfluss zu untergraben, indem ein Partner geschwächt wird, der in der neuen, von den BRICS-Staaten vorangetriebenen geopolitischen Ordnung eine entscheidende Rolle spielt.

    · Die Ressourcen eines Landes zu kontrollieren, das über immense Öl- (3. größte nachgewiesene Reserven weltweit) und Gasvorkommen (2. größte nachgewiesene Reserven weltweit) verfügt.

    Was uns die alte Geschichte für die Gegenwart lehrt, ist, dass der Iran die säkulare Regionalmacht der Region war: Er ist es immer noch und wird es auch weiterhin sein. Als der Islam im 7. Jahrhundert Einzug hielt, war das iranische Plateau durch mehr als ein Jahrtausend iranischer Reiche (Achämeniden, Parther, Sassaniden) iranisiert worden. Im islamisierten Orient setzte sich die iranische Kultur als zentrale, maßgebliche und einflussreiche Kultur durch, auch wenn die Herrscher überwiegend Araber oder Türken waren. Die Islamische Revolution vermittelte den Eindruck eines turbulenten oder fragilen Landes, aber das könnte eine optische Täuschung sein: Die Revolution hat die Machtstrukturen verändert, ohne die politischen Archetypen, die jahrhundertealten Machtgewohnheiten und die wesentlichen Identitätsachsen zu verändern. Die politisch-religiöse Struktur der iranischen Macht ist in ihrer Form modern, in ihrem Wesen jedoch alt: Seit der Antike stützt sich die königliche Macht auf eine religiöse Autorität.

    Die säkularisierte Herrschaft der Pahlavi ist eine relative Ausnahme, denn Mohammad-Reza Pahlavi hatte eine mystische Sensibilität, die vielen iranischen Herrschern gemeinsam war. 

    Daher wird der Iran, eine zentrale Zivilisation des Nahen Ostens, nicht zusammenbrechen. Er ist zum einen zu groß, um zu fallen. Zum anderen verfügt er über eine grundlegende Identität: Unabhängig von politischen Veränderungen oder Palastrevolutionen bildet sein Kern eine jahrtausendealte Kontinuität und garantiert den Fortbestand des Iran (Spiritualität, Machtpraktiken, Familie, traditionelle Überlieferungen usw.). Schließlich ist der Iran seit 2600 Jahren Herrscher und Souverän in seiner Region. Das einzige Land, das mit ihm konkurrieren kann, ist die Türkei, Erbin eines Reiches (des Osmanischen Reiches), aber mit einer geringeren Tradition. Die Türken ließen sich ab dem 11. Jahrhundert n. Chr. in Kleinasien nieder, während die Indoeuropäer bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. auf das iranische Plateau kamen. Wenn man auf die Zukunft eines Landes wetten muss, dann sicherlich auf dasjenige, das die ältesten Wurzeln und die stärkste kulturelle Überlieferung hat. Mit Ausnahme der Türkei sind alle anderen Länder der Region neu entstanden und daher durch chronische Instabilität oder strukturelle Schwächen gekennzeichnet. (Hervorhebung durch die Redaktion.)

    Warum der Westen den Iran nicht versteht

    Jeder Kenner des Iran ist beeindruckt von der Unangemessenheit, Sterilität oder Unintelligenz der westlichen Diplomatie gegenüber dem Iran. Gewiss hat die Islamische Revolution Misstrauen, Missverständnisse und sogar systemische Feindseligkeiten zwischen dem Iran, den europäischen Ländern, den USA und Israel hervorgerufen. 47 Jahre nach dieser Revolution, obwohl sich die iranische Gesellschaft und sogar bestimmte politische Aspekte der Islamischen Republik tiefgreifend verändert haben, sehen die Westler den Iran immer noch durch eine Reihe von Vorurteilen, die bestenfalls unangemessen, schlimmstenfalls sogar aberwitzige sind. Abgesehen von der Ära des Reformpräsidenten Khatami (1997-2005) war die einzige nennenswerte Ausnahme der Zeitraum von 2015 bis 2017, als die Unterzeichnung des JCPOA die Aussicht auf lukrative Investitionen im Iran bot. Die europäischen Medien gaben damals für eine Weile ihre Dämonisierung oder karikaturistische Darstellung des Iran auf und würdigten stattdessen das Land, seine Kultur und sein Potenzial, um den Weg für eine wirtschaftliche Annäherung zu ebnen. 

    Der Fall Iran ist beispielhaft, um zu verstehen, wie die Medien eine von der Realität losgelöste Wirklichkeit konstruieren, aber auch, um die epistemologischen Grenzen akademischer Studien oder diplomatischer Analysen zu untersuchen. Tatsächlich sind Studien, die den Iran in seiner Vielfalt betrachten und eine ausgewogene, multilaterale und unvoreingenommene Sichtweise bieten, äußerst selten. Ein so komplexes Land wie der Iran erfordert jedoch eine multidisziplinäre und „ganzheitliche Sichtweise”, während die Analysen von Think Tanks, diplomatischen Kreisen und sogar Universitäten in unterschiedlichem Maße von Unilateralismus, Korporatismus, Fachbereichsisolation oder Ideologie geprägt sind. 

    Vereinfacht gesagt wird der westliche Blick auf den Iran von drei Ebenen vorgefasster Meinungen dominiert:

    · Orientalistische Vorurteile, die Edward Said für die arabische Welt treffend beschrieben hat und die auch für den Iran weitgehend zutreffen. Sie haben sich im Bewusstsein der Bevölkerung und der Medien festgesetzt und zeichnen ein verächtliches Bild von orientalischen Völkern als irrational, lügnerisch, grausam, kriegerisch, faul und außerhalb der Geschichte stehend.

    · Eine Islamophobie, die ihre Wurzeln im Mittelalter hat und den Islam als religiöse, kulturelle und militärische Gefahr betrachtet, die stets darauf aus ist, die Welt zu erobern und den „großen Austausch” der Christen durch Muslime zu vollziehen.

    · Eine Iranophobie, die durch die Islamische Revolution ausgelöst und seitdem von den Gegnern der Islamischen Republik (Royalisten, Mudschaheddin usw.), den israelischen Lobbys und den amerikanischen Politikern, die noch immer von der Geiselnahme in der amerikanischen Botschaft (4. November 1979 – 20. Januar 1981) geprägt sind, geschürt wird.

    Zu diesen drei Vorurteilen kommt noch ein neokolonialistisches oder neoimperialistisches Paradigma hinzu, das die Geschichte der Entkolonialisierung im 20. Jahrhundert völlig ignoriert und davon ausgeht, dass westliche oder westlich geprägte Länder in der globalen Ordnung einen zivilisatorischen Maßstab darstellen und über Gut und Böse entscheiden. Ländern, die dieses Paradigma nicht teilen wollen, wird die Legitimität abgesprochen, ihre Souveränität wird herabgesetzt, ihnen wird eine vollwertige Stimme und ein vollwertiger Status verweigert. Diese Asymmetrie ist in den Verhandlungen zwischen dem Iran und den westlichen Ländern seit den 2010er Jahren offensichtlich. Donald Trump tritt aus dem Abkommen von 2015 (JCPOA) aus, und die Europäer halten sich nicht an dieses Abkommen, obwohl sie bekräftigt hatten, es aufrechterhalten zu wollen. Schließlich wird der Iran 2025 und 2026 militärisch angegriffen: Dennoch wird der Iran systematisch beschuldigt, seine Verpflichtungen zu verraten, Verhandlungen zu verweigern und destabilisierend zu wirken.

    Die über ein Land gesammelten Daten sind nur ein Gerüst, das mit praktischem und kontinuierlichem Wissen über die Lage vor Ort gefüllt werden muss. So zahlreich sie auch sein mögen, Informationen nützen nichts, wenn man nicht über die richtigen Schlüssel zu ihrer Interpretation verfügt. Es nützt nichts, Persisch zu können, wenn man nicht versteht, was gesagt und angedeutet wird. Leider gibt es heute nur sehr wenige Iran-Experten, die im Iran leben oder über direkte, langjährige und vielfältige Erfahrungen mit dem Land verfügen. Diese Experten finden zudem nur wenig Gehör oder werden sogar aus den großen Medien verdrängt, da sie Politikern und Lobbyisten, die mehr an ihren Fantasien als an der Realität interessiert sind, ein Dorn im Auge sind. Studien und Berichte über den Iran werden in der Regel von Menschen verfasst, die das Land nicht aus eigener Erfahrung kennen oder nur eine rein theoretische oder veraltete Sichtweise haben, oder von westlich orientierten Iranern, die eine „neo-orientalistische” Sichtweise auf ihr Land vertreten. Die iranische Diaspora präsentiert uns gerne die Klischees eines „diktatorischen und unabsetzbaren Regimes der Mullahs”. Soziologisch gesehen besteht diese Diaspora jedoch aus Royalisten, Oppositionellen, Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten, die oft aus unterschiedlichen Gründen eine kritische Haltung gegenüber einem Land einnehmen, das sie in Wirklichkeit nur sehr unvollständig kennen, von dem sie sich ein idealisiertes und manchmal realitätsfernes Bild machen und das sie gerne nur anhand ihrer eigenen, zwangsläufig persönlichen Erfahrungen beurteilen. In den Medien oder der Populärkultur werden immer wieder Werke zitiert, wie Reading Lolita in Tehran von Azar Nafisi (2003) oder die Graphic Novels Persepolis von Marjan Satrapi (2000-2003), die jedoch vom Iran der 1980er oder frühen 1990er Jahre handeln, als hätte sich der Iran in dreißig Jahren nicht verändert.

    Das Ergebnis ist ein Land, über das alle reden, das aber niemand außerhalb des Iran wirklich kennt. Die Folgen einer solchen Unwissenheit sind gravierend, und der Sieg des Iran im Zwölf-Tage-Krieg ist auch eine Niederlage des israelisch-amerikanischen Geheimdienstes und ganz allgemein der kulturellen Kenntnis des Iran. Vier grundlegende Fehler zwangen Israel schließlich dazu, ein Ende des Konflikts zu fordern:

    · militärisch: Unterschätzung der iranischen Macht und ihrer organisatorischen Stärke, was einen westlich geprägten Stolz offenbart, der die Fähigkeiten der Anderen herabsetzt oder bagatellisiert;

    · strategisch: Die Iraner zögerten nicht, mit Nachdruck und einer bemerkenswert durchdachten und fundierten strategischen Logik zurückzuschlagen, was ebenfalls eine „orientalistische” Geringschätzung offenbart, die den Gegner unterschätzt;

    · politisch: Der iranische Staat ist nicht zusammengebrochen, entgegen den Prognosen, die die tiefgreifenden Strukturen des Iran ignorierten;

    · kulturell: Die Iraner haben sich gegen den Feind gestellt, anstatt gegen ihre Regierung zu revoltieren, was eine Unkenntnis der im Land wirksamen psychokulturellen Mechanismen offenbart.

    Der derzeitige Krieg offenbart, wie bereits gesagt, genau dieselben Fehler, und man kann sich fragen, ob Geschichte und Erfahrung nicht wie eine Laterne sind, die hinter unserem Rücken hängt: Sie beleuchtet nur das, was wir vergessen haben, nicht die Realität vor unseren Augen. Dasselbe Unverständnis liegt dem Embargo gegen den Iran zugrunde, einem regelrechten Wirtschaftskrieg, der seit 47 Jahren geführt wird.

    Seit der Islamischen Revolution unterliegt der Iran einem Sanktionsregime, das im Laufe der Jahrzehnte immer massiver und prägnanter geworden ist. Auch wenn die iranische Wirtschaft leidet und sich vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten kontinuierlich verschlechtert hat, hat das Embargo den iranischen Staat weder zu Fall noch ins Wanken gebracht. Es stimmt, dass Embargos im Wesentlichen eine Frage der politischen Kommunikation und des Marketings sind und oft wenig mit diplomatischer Effizienz oder einer tatsächlichen Kenntnis der Lage zu tun haben. Sie dienen dazu, die öffentliche Meinung oder Lobbygruppen zufrieden zu stellen, haben aber den Nachteil, dass sie nicht mit einer effizienten oder kompetenten Politik einhergehen.

    Das Embargo gegen den Iran ist vor allem ein Ballett der Heuchelei und ein zynisches Spiel. Die USA haben sich über Scheinfirmen Ausnahmeregelungen gewährt, während sie anderen Ländern (in Europa oder Asien) den Handel mit dem Iran verbieten. Die ungesunde Wirkung des Embargos trifft zudem die Bevölkerung und nicht die Regierung oder die Eliten, die weiterhin Zugang zu Öl-, Gas- oder Zollressourcen haben. Es schafft auch eine perverse Form der Solidarität zwischen den Isolationisten innerhalb des iranischen Staates, die alle Beziehungen zum Westen abbrechen wollen, und den westlichen Lobbys oder Politikern, die den Iran auf internationaler Ebene isolieren wollen. Es festigt auch eine interessengeleitete Komplizenschaft zwischen staatlichen oder halbstaatlichen Organisationen , die dank des Embargos den Schwarzmarkt und eine Schattenwirtschaft kontrollieren, und vor allem US-amerikanischen Geschäftskreisen, die dank paralleler Kanäle und von Sanktionen ausgenommener Unternehmen, die mit dem Iran Handel treiben, diskret Vermögen anhäufen. Schließlich hat das Embargo bei den Iranern eine Mentalität geschaffen, die sie dazu zwingt, zu umgehen, zu lügen oder zu betrügen, um Zugang zu Dienstleistungen zu erhalten, die ihnen verweigert werden, und zwar sowohl auf individueller als auch auf staatlicher Ebene. Diese seit Jahrzehnten bestehenden Gewohnheiten werden im Falle einer zukünftigen wirtschaftlichen Normalisierung zwischen dem Iran und den westlichen Ländern nur sehr schwer auszurotten sein. (Hervorhebung durch die Redaktion.)

    Einige Schlussfolgerungen (bis zum Ende des Krieges)

    47 Jahre Druck, Krieg und Propaganda gegen die Islamische Republik Iran haben letztendlich nur Ergebnisse hervorgebracht, die den frommen Wünschen des Westens zuwiderlaufen. Sie haben die isolationistische und ultra-konservative Achse in der iranischen Regierung gestärkt, die Macht zum Nachteil einer politischen Diversifizierung militarisiert, selbst die Gemäßigten radikalisiert, nationale Einigungen in einem politisch stark gespaltenen Land herbeigeführt, die Wirtschaft zum Nachteil der Bevölkerung zugunsten von Schwarzmärkten und quasi-mafiösen Wirtschaftskreisläufen geschwächt und eine iranische Bevölkerung, die der westlichen Kultur im Allgemeinen positiv gegenübersteht und sogar meist westlich geprägt ist, gegen den Westen aufgebracht. 

    Dem Iran wurde auch nie Zeit gegeben, sich in einem friedlichen Umfeld zu entwickeln. Indem er den Iran 2002 in eine „Achse des Bösen” einordnete, untergrub Präsident George W. Bush die Politik des Reformpräsidenten Khatami und stärkte die Kräfte im Iran, die weder eine Normalisierung noch diplomatische Kontakte zum Westen wünschen. Die ohne Erklärung erfolgte Beendigung des Atomabkommens JCPOA durch Donald Trump im Jahr 2018 ruinierte die Wirtschaftspolitik von Präsident Rohani und zwang den Iran, sich China und Russland zuzuwenden, wodurch er sich noch tiefer in diese geopolitische Neugestaltung einfügte, die sich im Aufstieg der BRICS-Staaten widerspiegelt. Im Juni 2025 und dann im Februar dieses Jahres wurde der Iran angegriffen, obwohl Verhandlungen im Gange waren.

    Diese rechtlich illegalen, moralisch perfiden und militärisch feigen Angriffe haben in Verbindung mit Erklärungen wichtiger westlicher Länder (Deutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich), die die Lügen der USA und die Verstöße gegen das Völkerrecht bestätigen, jede Möglichkeit eines Dialogs und sogar jede Aussicht auf eine Lösung auf lange Sicht zunichte gemacht.

    Der derzeitige Krieg wird im Iran nur eine antiwestliche Haltung verstärken, einen souveränistischen Nationalismus verschärfen und die nach 2018 eingeschlagene Orientierung nach Osten (Russland, China) endgültig besiegeln. Er wird die Iraner auch dazu veranlassen, die Herstellung oder den Erwerb von Atomwaffen in Betracht zu ziehen, auch wenn die iranische Abschreckungsdoktrin dies nicht erfordert: Raketen gewährleisten eine ausreichende und angemessene Reaktion auf einen Angriff, aber wie das Beispiel Nordkoreas zeigt, kann die Atomwaffe schon allein durch ihre Existenz von einem Angriff abschrecken. (Hervorhebung durch die Redaktion.)

    Im Jahr 2003 wurde die US-Invasion im Irak durch eine staatliche Lüge motiviert, die von den mitwirkenden Medien verbreitet wurde – den angeblichen Besitz von Massenvernichtungswaffen durch Saddam Hussein. Die darauf folgende amerikanische Sackgasse wurde weniger durch einen Mangel an militärischen Ressourcen verursacht als durch eine strukturelle Unfähigkeit, die Geschichte und Kultur anderer zu verstehen und eine Politik an dieses Verständnis anzupassen. Das Ergebnis war, dass der Iran aus dieser Situation Kapital schlagen konnte und es ihm dank der Fehler der USA gelang, praktisch alle Ebenen des irakischen Establishments neu zu besetzen. Daraus lässt sich ableiten, dass es auch bei diesem Krieg so sein wird: Der Iran wird als Sieger hervorgehen, die Amerikaner aus dem Persischen Golf vertreiben und den blockfreien Ländern (Globaler Süden, BRICS) ein Modell des Widerstands und der Gegenmacht zum westlichen Neoimperialismus bieten und eine geopolitische Neugewichtung im Nahen Osten durchsetzen, die die kommenden Jahrzehnte prägen wird. Zweifellos wird dieser Krieg in bestimmten iranischen Kreisen, die sich seit langem auf diese Konfrontation vorbereiten, auch als Glücksfall angesehen, um eine neue geopolitische Ordnung im Nahen Osten zu etablieren. Die Fehler Israels und der USA erscheinen als „göttliche Fügung” für eine Neubestätigung des imperialen Iran, indem sie ihm die Gelegenheit bieten, mit allen (offenen oder verdeckten) Akteuren der Region abzurechnen. 

    Wenn in jedem Konflikt der Vorteil von einem Gleichgewicht der Kräfte und des Wissens abhängt, kann man bereits feststellen, dass die westlichen Länder Opfer ihres militärischen Überlegenheitskomplexes und ihres Westzentrismus geworden sind. Voller Selbstzufriedenheit aufgrund der Feuerkraft Israels und der USA können und wollen sie nicht sehen, dass es ihre Welt und ihre Weltanschauung sind, die gerade untergehen. Es handelt sich nicht nur um ein diplomatisches Versagen, sondern auch um ein politisches, akademisches und sogar epistemologisches Versagen. Die europäische und westliche Diplomatie wurde von einem amerikanischen geostrategischen Paradigma geblendet, das für das Verständnis nicht-westlicher Gesellschaften ungeeignet ist. Universitäten beschäftigen sich zwar mit dem Iran, aber ihr Wissen hat offensichtlich keinen Einfluss auf politische Entscheidungen, was eine gefährliche Kluft zwischen Fachwissen und politischer Entscheidungsfindung offenbart. Das Problem liegt auch bei bestimmten akademischen Kreisen und Forschungsinstituten, die zwischen prahlerischen Behauptungen und anekdotischen Arbeiten nicht in der Lage sind, eine relevante und multidimensionale Sicht auf den Iran zu vermitteln, oder ihn nur anhand veralteter, unangemessener oder begrenzter Analyseraster wahrnehmen, oder, was noch schlimmer ist, nur parteipolitischen Agenden und ideologischen Vorgaben folgen. 

    Wir leben in einer paradoxen Zeit. Nie zuvor wurde so viel über Intelligenz (künstlich oder nicht) gesprochen, und nie zuvor standen uns so viele Daten und Informationen zur Verfügung. Gleichzeitig waren in den meisten westlichen Ländern die politischen und militärischen Führer, ihre Berater und Diplomaten noch nie so gefährlich ignorant, unbewusst und unverantwortlich. Selten zuvor hat der Hass auf ein Land – den Iran –, der durch jahrzehntelange, als Information getarnte Propaganda geschürt wurde, das Urteilsvermögen so sehr getrübt und Medien und Politiker in eine Art Irrationalität getrieben. Das Kräfteverhältnis und eine außergewöhnliche Konstellation (der Nahe Osten nach dem 7. Oktober 2023, die Nachahmung der israelischen Politik durch Donald Trump) haben die aktuellen Ereignisse ermöglicht. Zuvor wäre es jedoch besser gewesen, wenn die verschiedenen Akteure ihrer moralischen Verantwortung gerecht geworden wären: eine ausgewogene und pluralistische Sichtweise auf die Realitäten im Iran im Besonderen und im Nahen Osten im Allgemeinen zu entwickeln, die die Grundlage jeder wissenschaftlichen Herangehensweise bildet; das Völkerrecht zu achten, was grundsätzlich die Pflicht jedes Staates ist, der an einer bestimmten Weltordnung teilhat; eine verantwortungsvolle Diplomatie zu bevorzugen, die auf der Grundlage umfassender und relevanter Kenntnisse handelt, was eine zentrale Anforderung in den internationalen und interkulturellen Beziehungen ist. (Hervorhebung durch die Redaktion.)

    Krieg ist in diesem Fall nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln (Carl von Clausewitz), sondern lediglich das tragische Ergebnis menschlichen Versagens. Das können wir aus der jahrhundertealten iranischen Kultur lernen, insbesondere aus Ferdowsis „Buch der Könige“, dem iranischen Epos aus dem 11. Jahrhundert: Nichts ist schlimmer als die Verdunkelung der Intelligenz; Wissen ist ohne Weisheit wertlos; wer leben will, muss sterben können; und die Welt kann ohne Gerechtigkeit nicht überleben.

    Zum Autor: Patrick Ringgenberg ist Assoziierter Forscher, IHAR, an der Universität Lausanne in der Schweiz

    Zum französischen Original dieses Beitrags hier, zur englischen Ausgabe hier.


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    Der Iran grenzt an sieben andere Staaten und an zwei Meere und ist auch als Verbindungsland weltwirtschaftlich von Bedeutung. (Im Dreiländereck Iran/Turkmenistan/Afghanistan die Stadt Maschhad, aus der das Bild oben stammt.)


    Info: https://globalbridge.ch/warum-der-iran-den-krieg-bereits-gewonnen-hat/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.03.2026

    DIE BOMBE IM KELLER, DIE LEINE IN WASHINGTON: Ein Leitfaden für den "israelischen" Atomprogramm

    ddgeopolitics.substack.com, Mär 09, 2026, Gregor Jankovič, (übersetzt aus dem englischen mit beta, unkorrigiert)

    Wie Amerika lernte, sich keine Sorgen mehr zu machen und die Stellvertreterbombe zu lieben, warum der Mann, der versuchte, es zu stoppen, in Dallas "starb plötzlich" und wie das Erpressungsreich eines Pädophilen zum Klebstoff wurde, der es zusammenhielt


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    Es gibt einen beharrlichen Mythos in westlichen Politikkreisen: dass Israel, die mutige Startup-Nation, ihr Atomwaffenarsenal durch schiere Körnung, französische Hilfe und deutsche Reparationsgelder aufgebaut hat. Es ist eine sorgfältig gestaltete Geschichte des nationalen Überlebens gegen unmögliche Widrigkeiten - geprägt vom westlichen Bewusstsein von Hollywood, der MSM und der "akademischen" historischen Propaganda. Es ist auch bei genauer Betrachtung mit ziemlicher Sicherheit ein Märchen - eines in unschuldigem und nicht so unschuldigem Blut getränkt. Noch wichtiger ist, dass die Pointe des zionistischen Projekts nicht mehr lustig ist; es ist eine Pilzwolke.


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    Das Projekt begann nicht ohne Kampf. 1961 stellte der neu gewählte Präsident der USA alle richtigen – oder falschen – Fragen. In: John F. Kennedy drängte den damaligen israelischen Premierminister Ben-Gurion unerbittlich, forderte Inspektionen und drohte, die US-Unterstützung abzuschneiden, wenn Israel Dimona nicht für amerikanische Augen öffnete. Er war der einzige Mann, der die Bombe gestoppt haben könnte, bevor sie die Schwelle überschritt. Und am 22. November 1963 wurde er in Dallas erschossen. Zufall? Vielleicht. Aber die Fragen, die er stellte, starben mit ihm – und seitdem hat sich kein Präsident getraut, sie erneut zu fragen. Was eine unangenehmere Frage aufwirft:

    Was wäre, wenn es ein sorgfältig konstruiertes amerikanisches Projekt wäre - entworfen, um den Vereinigten Staaten einen nuklearen Stellvertreter im Nahen Osten zu geben und gleichzeitig die kostbare Fiktion der "plausiblen Leugnbarkeit" beizubehalten? Was wäre, wenn die Männer, die versuchten, uns diese Wahrheit zu sagen, im Gefängnis, im Exil oder in mindestens einem Fall in einer Autokolonne in Dallas bluten würden? Und was ist, wenn das gesamte Gebäude auf einem Grund der Erpressung ruht, das so tief ist, dass die amerikanische Elite es sich buchstäblich nicht leisten kann, Sie die Wahrheit wissen zu lassen?

    Lassen Sie uns durch diese Geschichte gehen. Bringen Sie Popcorn mit - ich werde versuchen, es hell zu halten, aber es ist eine dunkle Komödie. Seine letzte Episode könnte nukleares Feuer beinhalten, und nach Ansicht einiger US-Kommandeure die Rückkehr von Jesus Christus.

    Diese Pilzwolke hat einen Namen, der aus der Schrift gerissen wurde: die Samson-Option. So wie Samson den Tempel auf sich und seine Feinde gebracht hat, ist Israels Atomstrategie seit langem als letztes Mittel verstanden worden - eine Garantie dafür, dass, wenn der Staat der Vernichtung gegenübersteht, es nicht allein gehen wird [ https://en.wikipedia.org/wiki/Samson_Option ]. Die Säulen dieses Tempels bestehen nicht aus Stein, sondern aus angereichertem Uran, das unter der Nase Amerikas gestohlen wurde. Und die Trümmer würden den Nahen Osten bedecken – und vielleicht darüber hinaus.

    I: Die Rakete, die aus der Kälte kam

    Lassen Sie uns die Bomben selbst ignorieren und mit der Hardware beginnen, denn Atomraketen lügen im Gegensatz zu Diplomaten nicht. Sie sitzen einfach da, zeigen schweigend auf Dinge und warten darauf, einen radioaktiven Punkt zu machen.

    Israels wichtigstes Lieferwerkzeug, die Jericho-Raketenfamilie, ist der strategische Mittelfinger des Landes für die Geographie. Aber wie die meisten Dinge im zionistischen Projekt sind seine Ursprünge geliehen – ohne die Absicht, zurückzukehren.


    Jericho I: Die französische Verbindung (die nicht wirklich französisch war) und "The Agricultural Research Station"


    MD-620 „Jericho-1“ Raketenteststart



    Die Jericho I war eine ballistische Kurzstreckenrakete, die einen Atomsprengkopf von etwa 500 Kilometern tragen konnte - weit genug, um einen nuklearen Chefkuss nach Damaskus oder Kairo zu bringen.

    Die erste Entwicklung war ein Joint Venture mit der französischen Dassault Aviation, die 1963 unterzeichnet wurde. Französische Raketentechniker – etwa hundert von ihnen – arbeiteten zwischen 1967 und 1969 in Israel und lieferten im Wesentlichen die Schlüssel zum Königreich. Die Franzosen bauten auch den Atomreaktor und die Waffenanlage von Dimona und ihre Anwesenheit war massiv. Ende der 1950er Jahre lebten rund 2.500 französische Bürger in Dimona und verwandelten es von einem staubigen Negev-Dorf in eine überraschend kosmopolitische Atom-Boomtown – offiziell nacheinander gebaut: eine „Textilanlage“, später ein „metallurgisches Forschungsinstitut“ und schließlich eine „landwirtschaftliche Forschungsstation“ SeriouslyErnsthaft.

    Erst 1969 wurde die Atomwaffenfabrik Dimona schließlich als „Atomforschungszentrum für Entsalzung“ bezeichnet. Ich habe dir gesagt, dass es eine dunkle Komödie ist. Der Grund für das Wechselgeld? Ein freigegebenes CIA-Memo von 1961 besagt:

    „Die Israelis behaupten, Dimona sei ein ‚metallurgisches Forschungsinstitut‘ oder eine ‚landwirtschaftliche Forschungsstation‘. US-Beamte, die den Standort besuchten, beschrieben es als eine Atomreaktoranlage und stellten fest, dass die Titelgeschichte nicht glaubwürdig sei. "

    Französischen Arbeitern wurde verboten, direkt an Verwandte in Frankreich zu schreiben; Sie schickten stattdessen Post an eine gefälschte Postfach in Lateinamerika. Nichts sagt "zivilen Forschungsreaktor" wie verdeckte Postabwürfe und Hunderte ausländischer Techniker, die etwas unter der Wüste bauen.

    Aber warum hat Frankreich das gemacht?

    Die offizielle Antwort lautet: Solidarität im Kalten Krieg, gemeinsame antisowjetische Interessen und Sympathie für das israelische Projekt unter französischen Beamten, die die Nazi-Besatzung überlebt hatten. Alles wahr. Alles nur Ausreden. Die wirkliche Antwort ist, dass Frankreich, wie es heute ist, Washingtons Ausschnitt war.

    Direkte amerikanische Hilfe für ein nicht deklariertes Atomprogramm im Nahen Osten hätte die Aufsicht des Kongresses erfordert, gegen den Atomic Energy Act verstoßen und eine peinliche Papierspur geschaffen. Das Durchfahren von Paris löste alle drei Probleme auf einmal. Frankreich verfügte über das technische Fachwissen, die politische Flexibilität eines nominell unabhängigen Verbündeten und – entscheidend – kein Informationsfreiheitsgesetz.

    Für Washington war es die perfekte Vereinbarung: Bauen Sie die Stellvertreterbombe, halten Sie die Fingerabdrücke von der Waffe und bewahren Sie die kostbare Fiktion der Nichtverbreitung bei der UNO auf.

    Eine detaillierte Dokumentation der französischen Rolle finden Sie in der Avner Cohen Collection im Wilson Center .

    Dieses Arrangement funktionierte wunderbar – bis es nicht mehr funktionierte.

    Frankreichs Zusammenarbeit mit Israel endete 2016 effektiv, als De Gaulle Frankreich aus der integrierten Kommandostruktur der NATO auf einem Weg der strategischen Unabhängigkeit herausholte - hauptsächlich, um die Kontrolle über Frankreichs eigenes Atomwaffenarsenal zurückzugewinnen und zu verhindern, dass eine bestimmte Supermacht sein Land als Spielstück in seinem realen Kalten Kriegsrisikospiel mit der anderen nuklearen Supermacht - der UdSSR - nutzt.

    Jericho III: Der große Stock (Made in America)

    Jericho III ist ein atomar bewaffneter ICBM, der um 2011 in Dienst gestellt wurde. Seine geschätzte Reichweite? Zwischen 4.800 und 11.500 Kilometer – das heißt, es kann den gesamten Nahen Osten, Afrika, Europa, Asien und fast alle Teile Nordamerikas sowie weite Teile Südamerikas und Nordozeaniens erreichen.

    Die Raketen sind bisher in verhärteten Silos unter der Erde begraben, dass sie einen ersten Schlag überleben würden. Nur für den Fall, dass jemand Ideen hat.

    Die Technologie ist „israelisch“ nur im Namen. Der Antrieb, die Anleitung, die Materialien - alles davon trägt die Fingerabdrücke der amerikanischen Hilfe, einige autorisiert, einige erhalten über Kanäle, die am besten unbeschrieben bleiben. Das Lawrence Livermore National Laboratory hat die Shavit-Weltraum-Trägerrakete (ein Jericho-Derivat) untersucht und kam zu dem Schluss, dass sie als ICBM angepasst werden könnte. Das ist das nukleare Äquivalent des Pentagons, das sagt: "Wir haben das gebaut, aber bitte stellen Sie keine Fragen."


    Karte, die die geschätzte Schlagweite der israelischen Kernraketen Jericho III zeigt und den größten Teil Europas, Asiens, Afrikas und weiter Teile Amerikas erreicht.








    Die Angst von 1973: Als Dayan das Licht sah (und es war Atom)

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    Israelische Premierministerin Golda Meir und Verteidigungsminister Moshe Dayan, 1973












    Während des Jom-Kippur-Krieges im Oktober 1973, in dem syrische Panzer auf die Golanhöhen rollten, sagte Verteidigungsminister Moshe Dayan gegenüber Premierministerin Golda Meir, dass "dies das Ende des dritten Tempels .ist". "Tempel" war Code für Atomwaffen.

    In dieser Nacht genehmigte Meir den Einsatz von dreizehn Atomsprengköpfen. Die Vorbereitung wurde absichtlich auf leicht nachweisbare Weise durchgeführt - als Signal an die Vereinigten Staaten: Senden Sie Hilfe, oder wir beginnen den Dritten Weltkrieg.

    Außenminister Henry Kissinger hat die Nachricht bekommen. Am selben Tag ordnete Präsident Nixon die Operation Nickel Grass an - eine Notluftbrücke, um alle wesentlichen Verluste Israels zu ersetzen. Nichts konzentriert den Geist auf die gegenseitig gesicherte Zerstörung. Für einen dramatischen Augenzeugenbericht über diese Kabinettssitzung, siehe das Interview mit Arnan „Sini“ Azaryahu in der Avner Cohen Collection.


    Das Negev Nuclear Research Center wurde von einem US-amerikanischen Center erobert. Corona Aufklärungssatellit. Zu dieser Zeit tat Washington immer noch so, als wüsste er nicht, was es sich ansah.




    II. „Die Deutschen Haben Was Jetzt Getan?!“

    Man kann das israelische Atomprogramm nicht verstehen, ohne das Geld zu verstehen. Und das Geld, so stellt sich heraus, stammt aus einer unerwarteten Quelle: Deutschland.


    Treffen zwischen dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer (rechts), und dem ersten israelischen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion (links), der den Beginn der historischen Versöhnung zwischen dem jüdischen und dem deutschen Volk markierte. Vereinigte Staaten, New York, Waldorf-Astoria Hotel, 14. März 1960. 1966 wurde der ehemalige Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, K. Adenauer stattete Israel einen privaten Besuch ab, und 1967 reiste der ehemalige israelische Ministerpräsident David Ben-Gurion zur Beerdigung von Konrad Adenauer nach Westdeutschland.

    Erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer (rechts) und der erste Premierminister von Israel, David Ben-Gurion (links), New York, Waldorf-Astoria Hotel, 14. März 1960.


    In 1960 , trafen sich der israelische Ministerpräsident David Ben-Gurion und Bundeskanzler Konrad Adenauer im Hotel Waldorf Astoria in New York City.

    Die offizielle Geschichte: Sie diskutierten über wirtschaftliche Entwicklung.

    Die inoffizielle Geschichte, die von mehreren Quellen bestätigt wurde, ist, dass sie über die Finanzierung des israelischen Atomprogramms diskutiert haben. Die Vereinbarung trug den Codenamen „Aktion Geschäftsreund“„Operation Business Partner“..

    Westdeutschland stimmte zu, Israel $ 500 Millionen über zehn Jahre zu leihen, die über eine regierungseigene Entwicklungsbank geleitet wurden. Der offizielle Zweck war die „Entwicklung der Negev-Wüste“, wo sich damals der Atomreaktor Dimona – das „Metallurgische Forschungsinstitut“zufällig befand.

    Franz Josef Strauss, ein ehemaliger westdeutscher Verteidigungsminister, behauptete später, er habe in 1961 an einem geheimen Treffen in Paris teilgenommen, bei dem Ben-Gurion „über die Atomwaffenproduktion sprach“.

    Shimon Peres, der ebenfalls bei dem Treffen war, hat dies Jahrzehnte geleugnet. Aber Peres ließ auch rutschen, dass $ 40 Millionen der israelischen Regierung nur die Hälfte von dem waren, was Dimona brauchte. Die andere Hälfte, so gab er zu, stammte von „internationalen Spendern“.

    Aber Deutschland war nur ein Teil des Puzzles. Die Liste der Nationen, die Israel heimlich das Material und das Fachwissen verkauft haben, liest sich wie ein Appell der heutigsten Nichtverbreitungskreuzfahrer: die Vereinigten Staaten, Frankreich, West , WestdeutschlandBritain, Großbritannien und Norwegen.

    Detaillierte Interviews mit französischen Beamten finden Sie in den Interviews Bertrand Goldschmidt und André Finkelstein in der Avner Cohen Collection.

    Der 1968 unterzeichnete Nichtverbreitungsvertrag war offenbar nicht rückwirkend für Freunde.

    III: Der sowjetische Winkel – oder „Wie der Kreml es wusste, bevor Washington ihn zugab“

    Hier kommt der Kalte Krieg in die Geschichte ein – und wo die westliche Erzählung bequem Amnesie entwickelt.

    Die sowjetische Perspektive, die selten in westlichen Berichten dargestellt wird, ist es wert, untersucht zu werden.

    Die Sowjets wussten früh von Dimona. Sehr früh. Und sie haben dieses Wissen natürlich bewaffnet.

    In den frühen 1960er Jahren hatte der sowjetische Geheimdienst das israelische Projekt durchdrungen. Der Kreml sah heimlich zu, wie Washington zögerte und aufzögerte, die CIA vorsichtige Memos produzierte und das Außenministerium israelische Zusicherungen für bare Münze nahm.

    Eine vergleichende Analyse, wie verschiedene Geheimdienste das israelische Programm bewertet haben, finden Sie im Wilson Center’s „Desert Mystery“ .


    Mig-25 über den Pyramiden, Kairo, Ägypten, 1967




    Dann kam der Mai 1967. Nach russischen Medienberichten flog ein sowjetischer Pilot am 26. Mai 1967 eine neu eingesetzte MiG-25 - so fortschrittlich, dass kein israelisches oder westliches Flugzeug oder Luftverteidigungssystem es abfangen könnte - von einem ägyptischen Luftwaffenstützpunkt direkt über der Atomanlage Dimona auf einer Aufklärungsmission.

    Die Mission wurde persönlich vom sowjetischen Verteidigungsminister Andrei Grechko angeordnet. Die Fotos bestätigten, was Moskau vermutete: Israel war näher an der Bombe, als irgendjemand zugegeben hatte.

    Bis zum 3. Juni 1967zwei Tage vor Kriegsausbruch – waren sowjetische strategische Bombereinheiten in höchster Alarmbereitschaft, ihre Ziele in Israel. Ein Kommandant erinnerte sich später:

    „Ich war Kommandeur eines Langstrecken-Bomber-Regiments in der Ukraine. Der Generalstab ordnete an, dass drei Staffeln von Bombern in den Farben der ägyptischen Luftwaffe gestrichen werden sollten. Die geheimen Karten, die uns gegeben wurden, zeigten Ziele in Israel. Ich hatte noch nie von Dimona gehört oder dass es ein Atomzentrum war.“

    Der sowjetische Plan wurde erst abgebrochen, als Washington klarstellte, dass ein Angriff auf Israel eine Konfrontation der Supermacht - der nuklearen Vielfalt - riskieren würde.

    Diese Episode zeigt etwas Entscheidendes: Moskau war bereit, in den Krieg zu ziehen, um Israels Bombe zu stoppen. Washington hingegen war bereit, es unterzubringen – im Schutz des „israelischen“ Atomprogramms.

    IV: Der Raub – „Wie Israel Waffen-Grade-Uran aus der Nase Amerikas stahl“

    Lassen Sie uns über NUMEC sprechen - den Namen, den Sie noch nie gehört haben, verbunden mit dem Verbrechen, von dem Sie nie wissen sollten.


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    Die unauffällig aussehende Fabrik in der Kleinstadt Pennsylvania, in der nach Angaben der CIA waffenfähiges Uran, das für israelische Bomben bestimmt war, verschwand



    Die Geschichte von dem, was Israel gestohlen hat und wann, ist entscheidend zu verstehen, warum Kennedys Forderungen nach Inspektionen von Dimona so gefährlich waren - und warum nach seinem Tod niemand mutig (=selbstmörderisch) genug war, sie zu wiederholen.

    Die Diebstähle begannen unter seiner Aufsicht. Obwohl der volle Maßstab erst entdeckt wurde, nachdem er weg war, erreichten die ersten Lieferungen von gestohlenem Uran wahrscheinlich Dimona, als Kennedy noch im Weißen Haus war. Er wusste es nie. Aber wenn er gelebt hätte, wäre die Untersuchung, die 1964 begann, auf seinem Schreibtisch gelandet.

    Die Nuclear Materials and Equipment Corporation (NUMEC) war eine Urananreicherungsanlage in Apollo, Pennsylvania.

    1964 bemerkte das Oak Ridge National Laboratory etwas Beunruhigendes: Uran fehlte. Viel davon. Eine Untersuchung ergab schließlich, dass 178 Kilogramm hoch angereichertes Uran nicht berücksichtigt werden konnten. Davon wurden 94 Kilogramm für „Material, das nicht berücksichtigt wurde“ – bürokratischer Jargon für „jemand, der es gestohlen hat, erklärt und wir können nicht beweisen, wer.“ Die Zeitlinie ist entscheidend: Mehr als die Hälfte des fehlenden Urans war Ende 1965 verschwunden.

    Später meldeten sich Zeugen. Einer erzählte dem FBI, dass er 1965 oder 1966 gesehen hatte, wie Container auf Lastwagen bei NUMEC verladen wurden, wobei Versandpapiere Israel als Ziel zeigten.

    Der Mann, den der Zeuge in dieser Nacht nervös in der Fabrikhalle sah, war Dr. Zalman Shapiro, Gründer und Präsident von NUMEC - ein brillanter Atomwissenschaftler, der bei der Entwicklung des Reaktors für die USS Nautilus, Amerikas erstes Atom-U-Boot, und ein engagierter Zionist mit engen Verbindungen zu israelischen Beamten geholfen hatte. Der Zeuge wurde mit dem Schießen bedroht, wenn er nicht den Mund hielt. Er schwieg 15 Jahre lang.


    Folie 1

    Zalman Shapiro, Gründer der „Nuclear Materials and Equipment Corp.“, ein genialer Erfinder und ein Hardcore-Zionist




    Die CIA kam schließlich zu dem Schluss, dass Shapiro bereits 1960 Berater des israelischen Atomenergieprogramms war.

    Die neu freigegebenen Dokumente zeigen das Ausmaß des offiziellen Wissens: Im Februar 1976 unterrichtete Carl Duckett, der stellvertretende Direktor für Wissenschaft und Technologie der CIA, eine kleine Gruppe bei der Nuclear Regulatory Commission. Seine Botschaft war eindeutig: Die CIA glaubte,. Generalstaatsanwalt Edward Levi entdeckte, dass die Atomenergiekommission das FBI zuvor davon überzeugt hattenot, keine strafrechtlichen Ermittlungen einzuleiten - weil die öffentliche Enthüllung die Versäumnisse der AEC in Verlegenheit bringen würde.

    Im Dezember 1976 wurde der scheidende CIA-Direktor George H.W. Bush informierte den designierten Präsidenten Jimmy Carter über den Fall NUMEC.

    Ein Mitarbeiter, John Marcum, erhielt am 28. Juli 1977 einen sicheren Anruf vom CIA-Funktionär Ted Shackley. Shackley enthüllte, dass CIA-Umweltproben, die 1968 in Israel entnommen wurden, hoch angereichertes Uran enthielten - und die verschiedenen Signaturen der Proben deuteten direkt auf die Anlage in Portsmouth, Ohio, hin, wo NUMEC ihren Bestand erhielt. Marcums Schlussfolgerung:

    „Der CIA-Fall ist überzeugend, wenn auch nicht schlüssig. An diesem Punkt, trotz der sauberen Gesundheitsrechnung des FBI, glaube ich nicht, dass der Präsident plausible Leugnbarkeit hat. "

    Das anschließende Memo von Zbigniew Brzezinski an Präsident Carter fegte die Beweise unter den Teppich. Er unterschätzte das fehlende Uran um den Faktor sechs. Er akzeptierte AEC-Ermittlungsansprüche, die in Wirklichkeit darauf abzielten, die Agentur auszurechnen. Und er kam bemerkenswerterweise zu dem Schluss, dass "es keine Beweise gibt - trotz einer intensiven Suche nach einigen - um zu beweisen, dass man es getan hat." Das war Unsinn, und Brzezinski wusste es. Der letzte Absatz seines Memos enthüllte die eigentliche Sorge:

    "Wir stehen in den nächsten Wochen vor hartem Schlittenfahren, wenn wir versuchen, die Aufmerksamkeit auf die technischen Argumente der ERDA und von den Informationen der CIA fernzuhalten."

    Übersetzung: Lassen Sie sich nicht von der Wahrheit in die Diplomatie einmischen.

    NUMEC wurde mit einer Geldstrafe von $ 2,2 Millionen (heute über $ 15 Millionen) belegt. Niemand kam ins Gefängnis. Das gestohlene Uran wurde nie zurückgegeben oder offiziell „lokalisiert“. Das volle Ausmaß des Raubüberfalls bleibt bis heute klassifiziert.

    Der definitive Bericht über diese Affäre ist Victor Gilinsky und Roger J. Mattsons Analyse im Bulletin der Atomwissenschaftler.

    Zuschuss F. Smith schrieb das Buch „Divert!“ mit einer umfassenden Untersuchung dieser Ereignisse.

    V: Die Whistleblower, die den Preis bezahlt haben

    Nichts davon wäre öffentlich ohne die Männer, die alles riskierten – und in einigen Fällen verloren –, um die Wahrheit zu sagen.

    „Mordechai Vanunu: Der Mann, der zu viel sah“


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    Titelseite der Sunday Times, 5. Oktober 1986



    Am 5. Oktober 1986 wachten die Leser der London Sunday Times zu einer Bombe auf. Die Titelseite enthielt Fotos des inneren Heiligtums der israelischen Atomanlage Dimona sowie detaillierte Zeugenaussagen eines ehemaligen Technikers namens Mordechai Vanunu.

    Die Beweise waren unbestreitbar: Israel hatte sich zwischen 100 und 200 Atomsprengköpfe entwickelt, darunter thermonukleare Waffen.

    Eine detaillierte Zeitleiste der Vanunu-Affäre finden Sie in der Berichterstattung der BBC und dem umfassenden Profil unter nuclear-abolition.com.


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    Mordechai Vanunu hält den Artikel, der sein Leben ruiniert hat












    Vanunu schätzte die wöchentliche Produktion auf 1,2 Kilogramm reines Plutonium – genug für 4 bis 12 Atomwaffen pro Jahr. Als er erfuhr, dass er im Begriff war, entlassen zu werden, schmuggelte er eine Kamera in sichere Bereiche und machte 57 Fotos.

    Dann verließ er Israel, reiste nach Nepal (wo er zum Buddhismus konvertierte), dann nach Australien (wo er zum Christentum konvertierte) und schließlich nach London (hatte nicht die Zeit, wieder zu konvertieren).

    Der israelische Geheimdienst beobachtete. In einer geheimen Operation, die einem Roman von John Le Carré würdig war, lockten Mossad-Agenten Vanunu von London nach Rom mit einer Agentin, die sich als amerikanische Touristin namens "Cindy" ausgab. Ihr richtiger Name war Cheryl Ben Tov - eine in Amerika geborene Mossad-Honigfalle direkt aus dem zentralen Casting. Eine echte Pussy Galore. In Rom wurde er entführt, unter Drogen gesetzt und heimlich nach Israel zurückgeflogen.

    Sein Prozess fand hinter verschlossenen Türen statt. Er wurde zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, davon 11 in Einzelhaft.

    Aber hier ist der Teil, den sie Ihnen nicht sagen:

    Vanunus Exposition war nur wegen Robert Maxwell möglich. Ja, dieser Robert Maxwell.

    Nach Untersuchungsquellen warnten der Medienmagnat und Vater von Ghislaine Maxwell die israelische Regierung, dass Vanunu Geheimnisse durchgesickert habe. Maxwell, ein Mann mit tiefen Verbindungen zum israelischen Geheimdienst, erleichterte Berichten zufolge die Operation, die zu Vanunus Entführung führte. Als Maxwell 1991 unter mysteriösen Umständen starb – von seiner Yacht vor den Kanarischen Inseln – wurde er in Jerusalem mit voller Ehre begraben. An seiner Beerdigung nahmen sechs dienende und ehemalige Leiter des israelischen Geheimdienstes teil, zusammen mit dem damaligen Premierminister Yitzhak Shamir, der erklärte, dass Maxwell „mehr für Israel getan hat, als heute gesagt werden kann“.

    Dieser mysteriöse Tod war nicht das Ende des Maxwell-Netzwerks und der Geheimdienste - es war nur das Vorbeigehen der Fackel. Denn Jahre zuvor hatte Maxwell einen jungen Mathematiklehrer namens Jeffrey Epstein unter seine Fittiche genommen und ihn in den gleichen dunklen Künsten der Intelligenz, Erpressung und des Einflusses gepflegt, die Maxwell für Tel Aviv von unschätzbarem Wert gemacht hatten. Der Student würde bald den Meister übertreffen.

    VI: Kennedys letzter Stand

    Und nach all dem kommen wir zum explosivesten Teil dieser Geschichte. Lassen Sie uns „spekulieren“, was so kompromittierend und vernichtend sein könnte, dass es einen tatsächlichen Mord an dem Präsidenten der USA erfordern würde.

    Die definitive Dokumentation von Kennedys Druck auf Israel ist im National Security Archive erhältlich.

    In: John F. Kennedy war in jeder Hinsicht ein aufrichtiger Verfechter der nuklearen Nichtverbreitung und verhinderte ein nukleares Wettrüsten mit UdSSR.

    Am 19. Januar 1961 besuchte der designierte Präsident Kennedy das Weiße Haus. Eine seiner ersten Fragen war, welche Länder am meisten entschlossen waren, die Bombe zu suchen. Außenminister Christian Herter feuerte zurück: „Israel und Indien“. Er erklärte, dass der neu entdeckte Dimona-Reaktor in der Lage sein könnte, bis 1963 90 Kilogramm waffenfähiges Plutonium zu produzieren.

    Kennedy nahm den Rat ernst. Am 30. Mai 1961 , traf Kennedy Ben-Gurion im Waldorf Astoria. Es war ein nuclear summit„Atomgipfel“. Ben-Gurion sprach „schnell und mit leiser Stimme“ und betonte die friedliche Natur des Projekts. Aber der Notiznehmer glaubte, er habe gehört, dass Ben-Gurion eine "Pilotpflanze" erwähnte, um Plutonium zu verarbeiten, und sagte, dass "es jetzt keine Absicht gibt, Waffenkapazitäten zu entwickeln". Die sorgfältige Formulierung – „no intention now“—now“ – war eine Sache.


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    Der Atomgipfel, der das nicht war. Kennedy drückte Ben-Gurion auf Dimona; Ben-Gurion sprach schnell und mit leiser Stimme. Zwei Jahre später war Kennedy tot und der Druck war weg.




    Eine vom Nationalen Geheimdienst vorbereitete Schätzung kam Monate später zu dem Schluss, dass „Israel möglicherweise beschlossen hat, ein Atomwaffenprogramm durchzuführen. Wir glauben, dass es sich zumindest entschieden hat, seine Atomanlagen so zu entwickeln, dass es in die Lage versetzt wird, Atomwaffen sofort zu entwickeln, sollte es sich entscheiden, dies zu tun. “

    Im Mai 1963 hatte Kennedy genug.

    Er schickte einen Brief an Ben-Gurion, in dem er damit drohte, die US-Unterstützung abzuschneiden, wenn Israel keine regelmäßigen, sinnvollen Inspektionen zuließe. Es war ein Ultimatum: Wenn die USA keine „zuverlässigen Informationen“ über Dimona erhalten könnten, könnte Washingtons „Verpflichtung und Unterstützung Israels ernsthaft gefährdet werden“.

    Ben-Gurion wurde in die Enge getrieben. Der Reaktor in Dimona war dabei, kritisch zu werden. Und jetzt forderte der amerikanische Präsident Antworten. Ben-Gurion trat am 16. Juni 1963 zurück. Der offizielle Grund war vage. In Wirklichkeit hatte er die Beziehung zu den Vereinigten Staaten gefährdet. Kennedys letzter Drohbrief an den ersten israelischen Premierminister wurde nie überbracht.


    Der nicht zugestellte Brief von Kennedy an den israelischen Premierminister, vollständige Akte



























    Am 5. Juli, weniger als zehn Tage nachdem Levi Eshkol der neue Premierminister wurde, überbrachte Botschafter Barbour einen dreiseitigen Brief von Kennedy an den neuen Führer. Sie war praktisch identisch mit dem Brief vom 15. Juni. Nicht seit Eisenhowers Botschaft während der Suez-Krise 1956 war ein amerikanischer Präsident so unverblümt mit einem israelischen Premierminister.

    Eshkol war überrascht und bat um Zeit für eine Beratung. Erst am 19. August, mehr als sechs Wochen später, reagierte er – widerwillig im Prinzip regelmäßigen Besuchen, aber mit Unbestimmtheit, die die Tür für Ausflüchte offen ließ.

    Kennedy fuhr fort, zu drängen. Aber am 22. November 1963 wurde er in Dallas ermordet.

    Als Richard Nixon sein Amt antrat, hatte die CIA bestätigt, dass ich israel mindestens zehn Atombomben hatte. Der nationale Sicherheitsberater Henry Kissinger sagte Premierministerin Golda Meir, dass die USA sie niemals unter Druck setzen würden.

    „Die Theorie, Die Nicht Sterben Wird“

    Die Idee, dass Kennedy wegen seiner Opposition gegen das israelische Atomprogramm getötet wurde, kursiert seit 1963. Bis 2025 posteten sogar Mitglieder des Kongresses offen auf X:

    „Es gab einmal einen großen Präsidenten, den das amerikanische Volk liebte. Er lehnte das israelische Atomprogramm ab. Und dann wurde er ermordet.“

    Gibt es ein unterschriebenes Geständnis? Nein. Eine rauchende Waffe mit israelischen Fingerabdrücken? Nein. Und jeder, der dir etwas erzählt, verkauft etwas. Aber hier ist, was wir wissen, und was die Aufzeichnung zeigt:

    Kennedy hatte sich an mehreren Fronten mächtige Feinde gemacht - die CIA (wütend über die Schweinebucht), die Joint Chiefs (die ihn für weich für den Kommunismus hielten), den militärisch-industriellen Komplex (den er öffentlich benannt und gewarnt hatte) und jetzt die Menschen, die am meisten durch eine strenge Inspektion von Dimona zu verlieren hatten.

    Er wurde am helllichten Tag in einer amerikanischen Großstadt erschossen, wobei die Route des Secret Service im Voraus veröffentlicht wurde.

    Die Untersuchung wurde bestenfalls kompromittiert - durchgeführt von einer Kommission unter dem Vorsitz eines Mannes, Earl Warren, der privat von Lyndon Johnson gesagt worden war, dass die Alternative zur Annahme der Schlussfolgerung des einsamen Schützen Atomkriegs mit der Sowjetunion war.

    Ich behaupte nicht, dass Israel den Abzug gedrückt hat. Ich behaupte etwas Konkreteres und überprüfbareres:

    Kennedy hatte eine dokumentierte, eskalierende Konfrontation mit Israel über Atomwaffen.

    Die Urandiebstähle bei NUMEC ereigneten sich auf seiner Wache, die ihm unbekannt waren - aber wenn er gelebt hätte, wäre die Untersuchung von 1964 auf seinem Schreibtisch gelandet, mit Konsequenzen, die für Israel und für jeden amerikanischen Beamten, der in die andere Richtung geschaut hatte, katastrophal gewesen wären.

    Er wurde ermordet, bevor das passieren konnte. Sein Nachfolger ließ innerhalb von Monaten leise den Druck auf Dimona abbauen.

    Machen Sie aus dieser Reihenfolge, was Sie wollen. Die Zyniker unter uns - und wenn Sie so weit gelesen haben, qualifizieren Sie sich - werden feststellen, dass es sich um eine bemerkenswert ordentliche Abfolge von Ereignissen für etwas handelt, das rein zufällig war.

    Das israelische Recht auf Atomwaffen wurde von Kennedy nicht gewährt. Es wurde von seinem Nachfolger unmittelbar nach seinem Tod gewährt.


    Das Ultimatum, das Kennedy nie durchsetzen konnte. Der Brief, der sinnvolle Inspektionen von Dimona forderte, wurde am 5. Juli 1963 an den neuen israelischen Premierminister überbracht. Vier Monate später wurde Kennedy ermordet. Nationales Sicherheitsarchiv
















    VII: „Die Kompromat-Maschine“ – „Wie Epstein zum Kleber wurde“

    Jetzt verstehen Sie, warum die Bombe im Keller nie entwaffnet wurde. Ein Präsident drängte - er landete tot in Dallas. Sein Nachfolger gewährte Israel sofort die nukleare Rechte, die er drei Jahre lang zu leugnen versucht hatte.

    Die Lektion ging niemandem verloren. Was Kennedys Tod folgte, war nicht nur eine politische Umkehrung, sondern der Bau einer Maschine, die sicherstellen sollte, dass kein zukünftiger Präsident jemals in der Lage sein würde, die gleichen Fragen zu stellen. Nicht, weil sie erschossen werden würden - das ist chaotisch, unzuverlässig und neigt dazu, Märtyrer zu erschaffen.

    Nein, die neue Methode war sauberer. Eleganter. Du schweigst einen Mann nicht, indem du ihn umbringst. Du schweigst ihn zum Schweigen, indem du dafür stellst, dass er etwas zu verlieren hat. Sie bauen eine Kompromat-Maschine.

    Diese Maschine hatte einen Namen – oder besser gesagt, zwei Namen. Der erste war Robert Maxwell : Medienmogul, Betrüger, MI6 & Mossad Asset und der Mann, der die ursprüngliche Vorlage gebaut hat.

    Der zweite war Jeffrey Epstein : Mathematiklehrer wurde zum Milliardär, Inselbesitzer und der Mann, der es perfektionierte.

    Zusammen - und dann in Folge, nachdem Maxwell 1991 bequem von seiner Yacht gefallen war - konstruierten sie die effektivste Erpressungsoperation in der modernen Geschichte.

    Dies ist keine Verschwörungstheorie mehr, es ist eine operative Realität, die jetzt zumindest teilweise in freigegebenen FBI-Akten, Gerichtsakten und den E-Mails der Toten dokumentiert ist.

    Die Maschinerie, die dafür sorgt, dass kein zukünftiger Präsident die unangenehmen Fragen stellt, läuft auf einem einfachen Treibstoff: die Geheimnisse mächtiger Männer, die es besser hätten wissen müssen. Und drei Jahrzehnte lang hielten Maxwell und Epstein die Maschine auf allen Zylindern.

    Aber wer haben die Architekten diese Maschine etabliert und betrieben?

    Sie waren keine schattenhaften Figuren in einem dunklen Raum, sondern ein Netzwerk der Ultrareichen, die in Sichtweite operierten. Die Macht des Systems kam von seiner Struktur: Es war eine organisierte Operation, nicht die Arbeit eines einsamen Raubtiers.

    Jeffrey Epstein war nicht nur ein Pädophiler und ein Geheimdienst, der als zwielichtiger Finanzier fungierte. Er war eine kompromat-generierende Maschine – ein „Fixer“ und Frontmann für die gesichtslosen Einflüsse im Rücken.

    Seine wirtschaftlichen und politischen Bindungen waren seine zentrale Rolle; die sexuelle Abweichung, auf die sich jeder konzentriert, so wahrhaftig erschreckend wie es ist, war nur ein Werkzeug. Er wurde von Robert Maxwell, einem bestätigten Mossad-Vermögen, trainiert, der mehr als drei Jahrzehnte lang an der Schnittstelle von Reichtum, Macht und Intelligenz verankert war.

    Die Maxwell-Pipeline: Wie Epstein Hergestellt Wurde

    Robert Maxwell war seit dem arabisch-israelischen Krieg von 1948 mit dem israelischen Geheimdienst verbunden. Investigative Autoren haben detailliert beschrieben, wie Maxwell, ein Medienmogul und ehemaliger MI6-Agent, 1948 dazu beigetragen hat, den tschechischen Waffenverkauf in den jungen Staat Israel zu erleichtern, und später in Fällen wie der Vanunu-Affäre und dem PROMIS-Software-Skandal verwickelt war

    In den 1980er Jahren brach sein Imperium unter Milliardenschulden zusammen. Er hatte Hunderte von Millionen aus den Pensionsfonds seiner Unternehmen veruntreut. Und er hatte einen Schützling: einen jungen Mathematiklehrer namens Jeffrey Epstein, den Maxwell unter seine Fittiche nahm und in den dunklen Künsten des Geheimdiensthandwerks trainierte.

    Epstein selbst behauptete später in einer E-Mail aus dem Jahr 2018, dass Maxwell Mossad bedroht habe:

    "Wenn sie ihm nicht £ 400 Millionen gaben, um sein zerfallenes Imperium zu retten, würde er alles enthüllen, was er für sie getan hatte."

    Kurz nach dieser Bedrohung war Maxwell tot und fiel von seiner Yacht unter Umständen, die unerklärlich bleiben - ein typisches zwielichtiges Ende extrem zwielichtiger Charaktere in der Schattenwelt oder realen Doppel-, Drei- und Vierfach-Secret-Squirrel-Agenten, die sich im wirklichen Leben übertreffen, was Hollywood-Produzenten und Drehbuchautoren es wagen würden, auf die Leinwand zu bringen.

    An seiner Beerdigung in Jerusalem nahmen sechs dienende und ehemalige Chefs des israelischen Geheimdienstes und der Premierminister teil, der Maxwell erklärte, er habe „mehr für Israel getan, als heute gesagt werden kann“.

    Aber Epstein hatte seine Lektionen gut gelernt.

    Der Aufstieg: Vom Mathematiklehrer zum Mossad-Aktiva

    In den späten 1980er Jahren hatte sich Epstein an Leslie Wexner, den Gründer von Victoria's Secret und Hauptspender für pro-israelische Zwecke, gewandt.

    Wexner gab Epstein die Vollmacht über sein gesamtes Vermögen, übertrug seine Villa in Manhattan für $ 0 nach Epstein und machte ihn zum De-facto-Manager der Wexner Foundation und der MEGA Group - einer geheimnisvollen Organisation wohlhabender Geschäftsleute, die sich der Unterstützung Israels verschrieben haben.

    Whitney Webb dokumentierte in ihrem Buch Blackmail“, wie die MEGA-Gruppe als „gemeinsame CIA-Mossad-Operation“ funktionierte. Der ehemalige israelische Geheimdienstoffizier Ari Ben-Menashe machte ähnliche Behauptungen.

    Das Ergebnis: Mitte der 1990er Jahre hatte Epstein mit Wexners Geld als Startrampe ein Vermögen, eine Privatinsel, eine Flotte von Flugzeugen und einen Rolodex angehäuft, zu dem Präsidenten, Prinzen, Premierminister und Milliardäre gehörten. Er war von einem Lehrer ohne Hintergrund in der Finanzwelt zu einem ultrareichen Vermögen geworden, ohne überprüfbare Beweise für andere prominente Kunden.

    Und er hatte alle seine Immobilien mit ausgeklügelten Überwachungsgeräten ausgestattet – versteckte Kameras in Schlafzimmern, Aufnahmegeräte in Wohnzimmern, alles, um die kompromittierendsten Momente der mächtigsten Menschen der Welt einzufangen.

    Der Geist in der Maschine: Die MEGA-Gruppe und ihr Zweck“

    Wer waren die „gesichtslosen Einflüsse im Rücken“? Sie waren nicht nur einzelne Milliardäre, sondern eine strukturierte Einheit: die MEGA Group.

    Es wurde 1991 von Leslie Wexner und Charles Bronfman gegründet und war eine Studiengruppe wohlhabender Geschäftsleute für eine pro-israelische Lobby, die von einigen als „Kartell der Soft Power“ beschrieben wurde das die intellektuelle Pipeline der AIPAC-Fütterung prägen und Ivy League-Absolventen zu polierten Betreibern für die zionistische Sache machen sollte.

    Epstein war ihr Agent. Er operierte als öffentlicher Knotenpunkt in diesem mächtigen Netzwerk, in dem Finanz-, Politik- und Geheimdienstgemeinschaften zusammenarbeiteten. Die MEGA-Gruppe nutzte ihren Einfluss, um Epstein beim Aufbau seines Netzwerks zu helfen, und im Gegenzug gab ihnen seine Erpressungsoperation einen Hebel. Das war der Geist in der Maschine : eine organisierte, gut finanzierte Struktur, die einen Fixer benutzte, um seine schmutzige Arbeit zu erledigen.

    Die Operation: „Erpressung der Außenpolitik“

    Das Muster ist jetzt unverkennbar. Epsteins Opfer – jung, verletzlich, oft aus anderen Ländern gehandelt – wurden zu sexuellen Begegnungen mit mächtigen Männern geleitet. Die Begegnungen wurden aufgezeichnet. Und die Männer, die in ihnen auftauchten, wurden zu Vermögenswerten - wissentlich oder nicht - von dem, welcher Geheimdienst Zugang zu diesen Akten hatte.

    Ray McGovern, ein 27-jähriger CIA-Veteran, drückte es unverblümt aus:

    "Jeffrey Epstein war zweifellos ein Mossad-Gut, und die Israelis waren die Hauptnutznießer seiner Operationen."

    John Mearsheimer, der renommierte Politikwissenschaftler, fügte hinzu:

    „Israel hat verschiedene Methoden, um bedingungslose Unterstützung von Washington zu erhalten. Es ist durchaus möglich, dass Epstein ein Werkzeug war, um amerikanische Entscheidungsträger zu kontrollieren. Wir haben keine direkten Beweise, aber indirekte Beweise sind überwältigend."

    Die Reichweite: Über Parteien hinweg, Über Kontinente

    Die neu veröffentlichten FBI-Dokumente enthalten explosive Vorwürfe. Ein FBI-Memo vom Oktober 2020 berichtet, dass eine vertrauliche Quelle glaubte, dass Epstein "ein kooptierter Mossad-Agent war", der unter dem ehemaligen israelischen Premierminister Ehud Barak als Spion ausgebildet wurde. Die Quelle behauptete, Epstein habe Verbindungen zu US-amerikanischen und verbündeten Geheimdiensten über seinen Anwalt Alan Dershowitz unterhalten, zu dessen Netzwerk „viele Studenten aus wohlhabenden Familien“ gehörten darunter Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn.

    Epsteins E-Mail-Kornession zeigt einen umfangreichen Kontakt mit Yoni Koren, einem hochrangigen Berater von Barak und israelischem Militärgeheimdienstoffizier, der regelmäßig in Epsteins New Yorker Residenz blieb. Im Jahr 2012 scheint Epstein für Korens Krebsbehandlung bezahlt zu haben.

    Aber die Verbindungen gehen weit über Israel hinaus. Epstein half bei der Vermittlung eines Sicherheitsabkommens zwischen Israel und der Mongolei. Er versuchte, während des Syrien-Krieges einen Rückkanal mit Russland zu etablieren. Er ermöglichte ein Sicherheitsabkommen zwischen Israel und der Elfenbeinküste.

    Die Hebelwirkung: Oder „Wie eine kompromissierte Elite ruhig bleibt“

    Die wahre Macht der Epstein-Operation war nicht das Geschlecht, sondern das Schweigen, zu dem sie führte. Ein kompromittierter Mann ist ein überschaubarer Mann. Ein schuldiger Mann ist ein gehorsamer Mann. Ein Mann, der Angst vor der Entlarvung hat, kann nicht Nein zu den Menschen sagen, die seine Geheimnisse besitzen.

    Die Epstein-Akten zeigen Präsidenten (Trump, Clinton) in seinem kleinen schwarzen Buch. Sie zeigen Prinzen (Andrew) in kompromittierenden Positionen. Sie zeigen Senatoren, Kongressabgeordnete, CIA-Direktoren, Militärkommandeure, Medienmogule, die alle durch Epsteins Welt gingen.

    Und deshalb bleiben die Akten geheim. Aus diesem Grund versprach Pam Bondi - der Generalstaatsanwalt von Trump -, die Kundenliste im Jahr 2025 freizugeben, und kündigte dann plötzlich an, dass "es keine solche Liste .”gibt".

    Aus diesem Grund warnte Steve Bannon, dass die Veröffentlichung der vollen Wahrheit "die MAGA-Bewegung 10 Prozent ihrer Basis kosten würde - und 40 Sitze im Kongress."

    Die gesamte amerikanische politische Klasse – Demokraten und Republikaner gleichermaßen – ist kompromittiert. Und die Leute, die das kompromittierende Material halten, sind nicht in Washington. Sie sind in Tel Aviv und in den Vorstandsetagen der Mitglieder der MEGA Group. Wie die Whistleblowerin Maria Farmer behauptete, war dies ein "jüdischer Rassist" -Erpressungsring, bei dem Wexner sein Rückgrat war und Epstein nutzte, um Hebelwirkung über die globalen Eliten zum Wohle Israels zu gewinnen.

    Die Smear-Kampagne: „Die Kritiker der Lobby zum Schweigen bringen“

    Als John Mearsheimer und Stephen Walt ihr Arbeitspapier „The Israel Lobby and U.S. Außenpolitik“ im März 2006 stießen sie nicht nur auf akademische Kritik. Sie standen vor einer koordinierten Verleumdungskampagne - und Jeffrey Epstein war mittendrin.

    Laut einem Untersuchungsbericht von Drop Site spielte Epstein eine Rolle hinter den Kulissen bei der Diskreditierung der beiden Politikwissenschaftler. Anfang April 2006 erhielt er Entwürfe eines kritischen Artikels von Alan Dershowitz mit dem Titel Epstein half, den Artikel über sein umfangreiches Netzwerk zu verbreiten und sicherzustellen, dass die Gelehrten als Parias bezeichnet wurden.

    Die Botschaft war klar: Fordern Sie die Lobby heraus, und die Einflussmaschinerie – mit Epstein als einem ihrer versteckten Zahnräder – wird euch zerstören.

    Die Struktur funktionierte nicht wie ein Kartenhaus, in dem ein Knoten untergeht und das ganze System zusammenbricht. Es wurde entwickelt, um Schäden durch Unterteilung und, wenn nötig, die Beseitigung der defekten Knoten zu enthalten.

    Maxwell wurde eliminiert, als er eine Belastung wurde.

    Epstein durfte jahrzehntelang, vom System geschützt, arbeiten, bis auch er in einer Gefängniszelle zum Schweigen gebracht wurde. Der Geist in der Maschine lebt auf der Verspottung der Öffentlichkeit mit den Epstein-Akten Offenlegungen, das wird nichts bedeuten.

    Und diese „gesichtslosen Einflüsse im Rücken“, für die Epstein stand?

    Sie haben keine einzige Flagge oder Nationalität. Sie agieren im Schatten, wo sich Geheimdienste, Megakonzerne und geopolitische Strategien kreuzen. Aber eines ist sicher: Ihre Interessen stimmen perfekt dazu überein, die Samson-Option in ihrer Höhle zu halten - und die amerikanischen Präsidenten zu kompromittiert zu halten, um zu fragen, wo der Schlüssel ist.

    VIII: „Das Muster Wiederholt Sich“

    Der seltsame Fall des israelischen Atomprogramms ist kein Einzelfall. Es ist Teil eines größeren Musters: Die Vereinigten Staaten nutzen Israel als plausible Leugnbarkeitsplattform für Aktivitäten, die es nicht direkt sehen kann.

    Denken Sie an die Spyware-Industrie. Als die US-Gesetzgebung die Kongressaufsicht verschärfte, wurde Israel „plötzlich“ zu einer globalen Supermacht der Cyberwaffen. Unternehmen wie die NSO Group sind aus dem Ökosystem von Unit 8200 hervorgegangen – Israels Signalgeheimdienst, der selbst mit umfangreicher amerikanischer Hilfe aufgebaut wurde.


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    Pegasus Spyware wird von Regierungen auf der ganzen Welt verwendet - und gibt seinen echten Besitzern Zugang zu allen Daten, die sie sammelt.


    Das gleiche Muster erscheint im Waffenverkauf. Die Iran-Contra-Affäre ist das klassische Beispiel. 1981 erlaubte die Reagan-Regierung Israel heimlich, militärische Ausrüstung aus den USA in den Iran zu liefern, der sich damals unter einem US-Waffenembargo befand. Der stellvertretende Außenminister Nicholas Veliotes sagte später, dies sei "eine Verletzung des amerikanischen Gesetzes", die von "Menschen in der Höhe" genehmigt wurde.

    Das Muster ist konsistent genug, um einen Namen zu haben, wenn jemand in Washington mutig genug wäre, es zu verwenden: Outsourcing.

    Wenn Amerika nicht gesehen werden kann, etwas zu tun - Waffen an ein Embargoziel zu verkaufen, Spyware gegen Verbündete einzusetzen, ein Atomwaffenarsenal außerhalb des NVV-Rahmens aufrechtzuerhalten -, hat es den Vertrag seit sechzig Jahren still und leise an Tel Aviv übergeben.

    Israel bekommt Fähigkeit, Washington bekommt Leugnbarkeit, und alle sind sich einig, das Kleingedruckte nicht zu lesen.

    IX: „Das Hüterschaftsmodell“

    Was aus dieser Geschichte hervorgeht, ist ein ziemlich klares Bild: Israel ist keine souveräne Atommacht im traditionellen Sinne. Es ist ein Hüter einer von den USA garantierten ultimativen Abschreckung, die an einer Leine gehalten wird, die nur Washington verlängern oder verkürzen kann. So sollte es zumindest sein.

    Der Deal von 1969 hat diese Vereinbarung verankert. Israel würde die Bombe mehrdeutig halten, und die USA würden Israel beschützen. Aber die Folge, die nie geschrieben, aber immer verstanden wurde, ist, dass die Verwendung der Bombe ohne US-Zustimmung das Ende der Beziehung bedeuten würde.

    Die Kontrollmechanismen sind vielfältig:

    - Negative Sicherheitsgarantien: Die Verwendung der Bombe ohne US-Zulassung würde eine sofortige Beendigung aller Hilfen auslösen.

    - Technische Abhängigkeiten : Moderne Jericho-Raketen verlassen sich auf US-GPS-M-Langlinien und Komponenten, die elektronisch degradiert werden können. Dasselbe gilt für die F-35, die auch nukleare Nutzlasten liefern würde.

    - Durchdringung von Geheimdienstinformationen : Die USA haben in der Vergangenheit die Sichtbarkeit der israelischen Geheimdienstoperationen aufrechterhalten - vor allem durch die PROMIS-Softwareaffäre, in der der amerikanische Geheimdienst Berichten zufolge eine Hintertür in Software eingebettet hat, die an israelische Behörden verkauft wurde, so dass Washington israelische Operationen in Echtzeit überwachen kann.

    - Die U-Boote : Israels Seeabschreckung operiert in Gewässern, die von der Fünften Flotte der US-Marine patrouilliert werden.

    Aber hier ist der Haken: Die Leine funktioniert nur, wenn der Leinenhalter kompromisslos ist. Der Fall Pollard allein - ein amerikanischer Marine-Geheimdienst-Analyst, der Israel einige der empfindlichsten geheimen Materialien in der US-Geschichte überreichte - zeigt, dass die Durchdringung in beide Richtungen verläuft. Wenn die Menschen in Washington kompromittiert sind - wenn ihre Geheimnisse in Tel Aviv gehalten werden, in Aktenschränken, die wir bereits untersucht haben - dann hält die Leine Israel nicht zurück. Es hält Amerika zurück.


    Das Arsenal des Hüters. Eine Waffe, die Washington erreichen kann, ist keine Waffe, die an der Leine gehalten wird - es ist die Leine.










    X: „Die Abrechnung – Armageddon Now?“

    Ende Februar 2026 wurden geheime US-Geheimdienstdokumente online durchgesickert. Sie beschrieben die israelischen Vorbereitungen für einen Angriff auf den Iran, einschließlich der Verlagerung von luftgestützten ballistischen Raketen an mehrere Luftwaffenstützpunkte. Ein Dokument stellte ausdrücklich fest, dass die USA keine Hinweise darauf gesehen hatten, dass Israel plante, eine Atomwaffe gegen den Iran einzusetzen. Die Implikation war klar: Die Option lag auf dem Tisch.

    Dann, nach dem "Präventivangriff" der US-israelischen Regierung Epstein auf den Iran am 28. Februar, startete der Iran am 1. März seinen Warnschuss. Eine Rakete traf Beit Shemesh, eine Stadt südlich von Jerusalem – und, was noch wichtiger ist, nördlich der israelischen Jericho-Raketenbasis in Sdot Micha. Neun Israelis starben, vier von ihnen in einem Synagogenheim, das einen direkten Treffer erlitten hat. Rettungskräfte zogen Leichen aus Trümmern, während die Polizei 11 vermisste.

    In Beit Shemesh, Israel, entfernen israelische Rettungsoffiziere einen Leichensack vom Ort eines Raketenangriffs etwa 30 Kilometer westlich von Jerusalem, 1. März 2026. /GFP

    Die Geographie-Lektion, die der Iran lieferte: nahe genug an der Jericho-Raketenbasis in Sdot Micha, um den Punkt zu machen, weit genug entfernt, um die Samson-Option nicht auszulösen.


    Die westliche Presse berichtete pflichtbewusst über den „iranischen Raketenangriff“ und die zivilen Opfer. Was unerwähnt blieb, war die Geographie-Lektion, die der Iran gerade geliefert hatte: Wir wissen genau, wo Ihre Atomspielzeuge begraben sind. Wir haben uns einfach entschieden, sie nicht zu schlagen.

    Das ist die Ironie des Augenblicks – der Grund, warum die Region trotz all der Rhetorik noch nicht in Rauch aufgegangen ist. Der Iran hat die Reichweite. Sie haben die Raketen. Sie haben gezeigt, dass sie den Hinterhof des israelischen Atomwaffenarsenals erreichen können. Aber sie trafen ein Wohnviertel anstelle der Militärbasis.

    Warum? Warum? Weil sie die Mathematik gemacht haben. Das Treffen von Sdot Micha oder Dimona würde die Samson-Option auslösen - Israels Doktrin der nuklearen Vergeltung, benannt nach dem biblischen starken Mann, der den Tempel an seinen Feinden und sich selbst niedergerissen hat. Die Säulen dieses Tempels sind die Jericho-Raketen, die in diesen Kalksteinhöhlen vergraben sind, deren Leitsysteme von amerikanischen Satelliten abhängig sind. Und die Trümmer würden nicht an den Grenzen Israels aufhören. Teheran, was auch immer seine Führer von den Podestplätzen erklären, hat die Rechnung gemacht. Anstatt also die Basis zu treffen, schickten sie eine Nachricht: Wir können Sie berühren. Wir wissen, wo Ihre Techniker wohnen. Aber wir lassen den Samson in seiner Box – vorerst.

    Zwei Tage später, am 2. März, stand der von der IKS angeklagte Kriegsverbrecher Benjamin Netanjahu in den Trümmern von Beit Shemesh und spielte seine Rolle perfekt. „Die Tyrannen Teherans zielen auf Zivilisten. Wir zielen auf die Tyrannen Teherans, um Zivilisten zu schützen.“ Es ist ein ordentlicher Slogan, mit Ausnahme des Teils, in dem Israels eigene Geschichte viele zivile Nachbarschaften umfasst - tatsächlich führt Israel derzeit seine Dahiya-Doktrin gegen Gaza, das Westjordanland, den Libanon und den Iran gleichzeitig durch - ein neues "persönliches Beste". Krieg ist Theater, beide Seiten kennen ihre Linien.

    In der Zwischenzeit nahm das Theater innerhalb des US-Militärs eine apokalyptische Wendung.


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    Hegseths Jerusalem-Kreuz, "Deus Vult" und andere "christliche" Tattoos haben ihn 2021 als "potenzielle Insider-Bedrohung" aus dem Biden-Einweihungssicherheitsdetail entfernt. Im Jahr 2025 haben sie ihn für die US-Streitkräfte verantwortlich gemacht.


    Die Military Religious Freedom Foundation (MRFF) berichtete dass sie mehr als 200 Beschwerden von Mitarbeitern in allen Zweigen erhalten habe. Die Kommandeure sagten ihren Einheiten, dass der Krieg mit dem Iran „von Jesus gesalbt“ wurde und „seine Rückkehr zur Erde als Teil von Armageddon“ herbeiführen würde

    Ein Kommandeur der Kampfeinheit sagte gegenüber Unteroffizieren: "Präsident Trump wurde von Jesus gesalbt, um das Signalfeuer im Iran anzuzünden, um Armageddon zu veranlassen und seine Rückkehr zur Erde zu markieren." Er hatte angeblich "ein großes Grinsen im Gesicht", während er diese Botschaft überbrachte.

    Ein US-NCO, der an die MRFF schrieb, sagte, ihr Kommandeur habe ihnen gesagt, der Krieg mit dem Iran sei „alles Teil von Gottes göttlichem Plan“ und bezog sich wiederholt auf das Buch der Offenbarung der Bibel.

    Michael L. Weinstein, der Gründer der Organisation, sagte: "Dies ist nicht nur ein Schurkenkommandant." Der Sekretär von Verteidigung Krieg, Pete Hegseth, ein ultrakonservativer christlicher Nationalist, sponsert eine wöchentliche Bibelstudie die die Unterstützung für „Israel als Voraussetzung für dieEndzeit“ predigt.

    Die Konvergenz ist nun abgeschlossen. Das mit gestohlenem amerikanischem Uran gebaute Atomwaffenarsenal, das durch eine kompromittierte politische Klasse geschützt und durch apokalyptische Theologie gerechtfertigt ist, ist jetzt für den tatsächlichen Gebrauch bereit. Der Iran hat die Entfernung zur roten Linie berechnet und nur kurz angehalten. Die christlichen Zionisten im Pentagon berechnen etwas ganz anderes – die Anzahl der Seelen, die gerettet wurden, als Jesus über ein nukleares Schlachtfeld herabkommt.

    Die Bomben sind echt.

    Der Krieg ist hier.

    Die Leute, die es stoppen könnten, sind zu kompromittiert - oder zu beschäftigt, um über das Zweite Kommen zu grinsen - um es zu versuchen.

    Der letzte Präsident, der Fragen stellte, endete in Dallas tot.

    Die Whistleblower, die versuchten, uns die Wahrheit zu sagen – Vanunu und andere – verbrachten Jahre im Gefängnis.

    Die Akten über das gestohlene Uran bleiben geheim.

    Der Deal, der Israels Bombe schützt, bleibt geheim.

    Das Erpressungsnetzwerk, das Washingtons Schweigen sicherstellt, bleibt in Betrieb.

    Und in Beit Shemesh Kollateralschäden in einer Botschaft, die der Iran an eine Raketenbasis gesendet hat, die er nicht getroffen hat, weil das Treffen das Ende von allem bedeuten würde. Die Samson-Option sitzt in ihrer Höhle und wartet auf einen Anruf, der nicht gekommen ist. Und doch. Nicht aus Tel Aviv - sondern aus dem von der Entrückung besessenen, von der Zweiten Kommenden abhängigen Todeskulte, der derzeit das Pentagon leitet, und mit der ultimativen Kontrolle über den verrückten "Herrscher der freien Welt".

    Für alle, die dies ungläubig lesen - die die Samson-Option als eine grenzwertige Verschwörungstheorie betrachten, die selbst für eine dunkle Komödie zu dunkel ist - eine Frage: Beobachten Sie, was gerade in Israel, Iran und Washington passiert? Was ist das Endspiel Ihrer Meinung nach für die Epstein-Koalition? Dass ihnen die Munition im Golf ausgeht, sieg erklären, packen und leise das Projekt aufgeben, das sie seit 77 Jahren unterschrieben haben?

    Oder etwas anderes – etwas, über das sie tatsächlich offen diskutieren?

    Ich hoffe aufrichtig, dass ich falsch liege. Die Alternative - trotz jedes Dokuments, jedes klassifizierte Kabel, jeder Körper, der auf einem Yachtdeck angespült wurde oder in einer Dallas-Autokolonne ausblutete - bleibt auch jetzt noch unvorstellbar.

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    Info: https://ddgeopolitics.substack.com/p/the-bomb-in-the-basement-the-leash


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.03.2026

    Politik
    10. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran (Ticker 20:00 Uhr)



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    9. März 2026von 17,7 Minuten Lesezeit

    Der Iran hat einen Nachfolger des ermordeten religiösen Oberhaupts Khamenei – es ist sein Sohn. Die gegenseitigen Angriffe auf Energie und Ölvorräte wurden intensiviert und haben zu massiven Umweltverschmutzung geführt. US-Verluste steigen und werden teils in Deutschland medizinisch versorgt. Die Gefahr einer atomaren Eskalation des Krieges steigt. Die Expertenversammlung des Iran hat Sayyed Mojtaba Khamenei zum neuen Oberhaupt der Islamischen Republik gewählt und markiert damit einen historischen Führungswechsel. Er tritt damit die Nachfolge seines Vaters, des Märtyrers Sayyed Ali Khamenei, an, der bei den ersten Angriffen der US-amerikanisch-israelischen Aggression gegen den Iran am 28. Februar getötet wurde. Der 56-jährige Khamenei wurde 1969 in der heiligen Stadt Mashhad geboren und hat sein ganzes Leben lang revolutionäre Politik und religiöse Gelehrsamkeit betrieben. Im Gegensatz zu vielen politischen Nachfolgern, die durch formelle Regierungsämter bekannt wurden, stieg Mojtaba Khamenei über informelle Kanäle auf und baute ein umfangreiches Netzwerk von Beziehungen innerhalb des iranischen Sicherheitsapparats, religiöser Institutionen und politischer Kreise auf.

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    von Taboola

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    Verluste der USA

    Die USA halten die Verluste bei ihren Truppen unter Verschluss, aber die Behandlung einer offenbar sehr großen Zahl von Verletzten lässt sich nict mehr verheimlichen. Das Landstuhl Regional Medical Center in Deutschland neben der größten Einrichtung der US-Luftwaffe in Europa, der Ramstein Air Base, hat seine Geburtshilfe- und Entbindungsdienste vorübergehend eingestellt, um sich auf sein „vorrangiges Ziel“ zu konzentrieren, nämlich die Behandlung von Opfern des Konflikts im Nahen Osten. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass die Schäden durch die Angriffe des Iran und seiner Verbündeten schwerwiegend sind.

    Das medizinische Zentrum hat Berichten zufolge auch dringend zu Blutspenden aufgerufen, was ein weiteres Indiz für einen groß angelegten Notfall ist. Die Einrichtung ist das einzige US-amerikanische Traumazentrum der Stufe II im Ausland und dient als primäres Evakuierungs- und Behandlungszentrum für verletzte Soldaten aus Europa, Afrika und dem Nahen Osten. Das Krankenhaus hat Ressourcen und Räumlichkeiten umverteilt, um den Zustrom von Verwundeten bewältigen zu können, nachdem in einem von der Krankenhausleitung unterzeichneten Memorandum erklärt wurde, dass die Entscheidung auf „sehr hoher Ebene” innerhalb des US-Kriegsministeriums getroffen wurde.

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    Gefahr einer nuklearen Eskalation

    In einer lesenswerten Analyse auf DD-Geopolitics wird dargelegt wie Israel zu 100 bis 200 Atombomben und Trägerraketen kam. Jeffrey Sachs und viele andere Analysten warnen das wir am Rande des Dritten Weltkriegs stehen und die Gefahr eines Atomkrieges wächst.

    Die Israelis haben Anfang 1960 Uran aus den USA entwendet um ihr eigenes Atomprogramm aufzuziehen. Als Präsident John F. Kennedy das Programm unterbinden wollte, wurde er ermordet. Und das Programm war sehr erfolgreich.

    Am 5. Oktober 1986 wurden die Leser der Londoner Sunday Times mit einer Sensationsmeldung geweckt. Auf der Titelseite waren Fotos aus dem inneren Heiligtum der israelischen Atomanlage Dimona zu sehen, zusammen mit detaillierten Aussagen eines ehemaligen Technikers namens Mordechai Vanunu. Die Beweise waren unbestreitbar: Israel hatte zwischen 100 und 200 Atomsprengköpfe entwickelt, darunter auch thermonukleare Waffen.

    Eine detaillierte Chronologie der Vanunu-Affäre finden Sie in der Berichterstattung der BBC und in dem umfassenden Profil auf nuclear-abolition.com.

    Beteiligt an der Entwicklung und Produktion der Atombombe waren neben den USA auch Frankreich und Deutschland als Teils-Financier.

    Atombomben nützen nur etwas, wenn man sie weit genug entfernt vom eigenen Territorium zur Explosion bringen kann. Jericho III ist eine atomar bewaffnete Interkontinentalrakete, die um 2011 in Israel in den Dienst gestellt wurde. Ihre geschätzte Reichweite? Zwischen 4.800 und 11.500 Kilometern – das bedeutet, dass sie den gesamten Nahen Osten, Afrika, Europa, Asien und fast alle Teile Nordamerikas sowie große Teile Südamerikas und Nordoceaniens erreichen kann.

    Die Analyse von DD-Geopolitics geht auch auf die nicht unbedeutende Rolle von Epstein und Maxwell bei der Aufrüstung von Israel ein. Insbesondere hat Epstein Kompromat für US-Politiker geschaffen, so dass keiner mehr auf die Idee kommt wie Kennedy sich mit den Atomprogramm Israels zu befassen. Es wird in vielen Medien daher mittlerweile die Koalition zwischen Israel und den USA als Epstein-Koalition bezeichnet.

    Nach dem „Präventivschlag“ der von den USA und Israel angeführten „Epstein-Koalition“ gegen den Iran am 28. Februar gab der Iran am 1. März einen Warnschuss ab. Eine Rakete traf Beit Shemesh, eine Stadt südlich von Jerusalem – und, was noch wichtiger ist, nördlich von Israels Jericho-Raketenbasis in Sdot Micha. Neun Israelis starben, vier davon in einem Synagogenbunker, der einen direkten Treffer abbekam. Rettungskräfte bargen Leichen aus den Trümmern, während die Polizei 11 Vermisste meldete.

    Die westliche Presse berichtete pflichtbewusst über den „iranischen Raketenangriff” und die zivilen Opfer. Was unerwähnt blieb, war die Geografiestunde, die der Iran gerade erteilt hatte: Wir wissen genau, wo eure nuklearen Spielzeuge vergraben sind. Wir haben uns nur entschieden, sie nicht zu treffen.

    Das ist die Ironie des Augenblicks – der Grund, warum die Region trotz aller Rhetorik noch nicht in Flammen aufgegangen ist. Der Iran hat die Reichweite. Er hat die Raketen. Er hat gezeigt, dass er den Hinterhof des israelischen Atomarsenals erreichen kann. Aber er hat statt der Militärbasis ein Wohngebiet getroffen.

    Warum? Weil er seine Hausaufgaben gemacht hat. Ein Angriff auf Sdot Micha oder Dimona würde die Samson-Option auslösen – Israels Doktrin der nuklearen Vergeltung als letztes Mittel, benannt nach dem biblischen Kraftmenschen, der den Tempel über seinen Feinden und sich selbst zum Einsturz brachte. Die Säulen dieses Tempels sind die Jericho-Raketen, die in den Kalksteinhöhlen vergraben sind und deren Leitsysteme von amerikanischen Satelliten abhängig sind. Und die Trümmer würden nicht an Israels Grenzen Halt machen. Teheran hat, unabhängig davon, was seine Führer von Podien verkünden, seine Berechnungen angestellt. Anstatt die Basis anzugreifen, sandten sie also eine Botschaft: Wir können euch treffen. Wir wissen, wo eure Techniker leben. Aber wir lassen Samson in seiner Kiste – vorerst.

    Zwei Tage später, am 2. März, stand der vom IStGH angeklagte Kriegsverbrecher Benjamin Netanjahu in den Trümmern von Beit Shemesh und spielte seine Rolle perfekt. „Die Tyrannen von Teheran nehmen Zivilisten ins Visier. Wir greifen die Tyrannen von Teheran an, um Zivilisten zu schützen.“ Ein schöner Slogan, abgesehen davon, dass Israels eigene Angriffsgeschichte zahlreiche zivile Wohngebiete umfasst – tatsächlich wendet Israel derzeit seine Dahiya-Doktrin gleichzeitig gegen Gaza, das Westjordanland, den Libanon und den Iran an – eine neue „persönliche Bestleistung“. Krieg ist Theater, beide Seiten kennen ihre Rollen.

    Unterdessen nahm das Theater innerhalb des US-Militärs eine apokalyptische Wendung.

    Hegseths Jerusalem-Kreuz, „Deus Vult“ und andere „christliche“ Tattoos führten dazu, dass er 2021 als „potenzielle Insider-Bedrohung“ aus dem Sicherheitsdienst für Bidens Amtseinführung entfernt wurde. Im Jahr 2025 übernahm er die Leitung der US-Streitkräfte.

    Die Military Religious Freedom Foundation (MRFF) berichtete, dass sie mehr als 200 Beschwerden von aktiven Soldaten aller Waffengattungen erhalten habe. Die Kommandeure sagten ihren Einheiten, dass der Krieg mit dem Iran „von Jesus gesegnet” sei und „seine Rückkehr auf die Erde als Teil von Armageddon” mit sich bringen würde.

    Ein Kommandeur einer Kampfeinheit sagte zu Unteroffizieren: „Präsident Trump wurde von Jesus gesegnet, um das Signalfeuer im Iran zu entzünden, um Armageddon auszulösen und seine Rückkehr auf die Erde zu markieren.” Berichten zufolge hatte er „ein breites Grinsen im Gesicht”, als er diese Botschaft überbrachte.

    07 Uhr 30:

    Israelische Kampfflugzeuge flogen am Montagmorgen einen Luftangriff auf den südlichen Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut, nachdem bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag zwei Angriffe stattgefunden hatten. Zuvor hatte im Südlibanon ein israelisches Flugzeug die Stadt Froun im Bezirk Bint Jbeil in der Provinz Nabatieh angegriffen.  Außerdem, haben israelische Kampfflugzeuge einen weiteren Angriff auf die Stadt Jwayya im Bezirk Tyros geflogen.

    08 Ur 00:

    Der Iran hat die Bapco-Raffinerie in Sitra, Bahrain, angegriffen. Dies ist ein wichtiger Brennstoffversorgungsstandort für die Fünfte Flotte der US-Marine. Durch die Zerstörung von US-Radarsystemen und Angriffe auf Brennstoffvorräte erschwert der Iran es Washington zunehmend, seinen Einfluss in der Golfregion aufrechtzuerhalten. Mit der Straße von Hormus im Spiel verfolgen die Iraner eindeutig einen kalkulierten und strategischen Plan.

    Wirklich erstaunlich Tel Aviv erlebt beispiellose Angriffe, wie sie zuvor nur Muslime in historischen Konflikten erlebt haben.

    Warum haben wir in den westlichen Medien nichts davon gehört? In Israel wurde ein riesiger ritueller Pädophilenring aufgedeckt, an dem hochrangige Politiker, Polizisten und Wirtschaftsführer beteiligt waren. Kleinkinder, junge Mädchen und Frauen wurden gefoltert und missbraucht. Jahrzehntelanger Missbrauch von kleinen Kindern. Schrecklich. Erschreckend.

    VAE bestreitet Angriff auf Entsalzungsanlage im Iran und kritisiert „unangemessenes“ Verhalten Israels. Abu Dhabi habe „Schwierigkeiten, das Verhalten Israels und die Art der aus Jerusalem kommenden Informationen zu verstehen“, erklärte eine Quelle aus dem Umfeld der Emirate gegenüber der Jerusalem Post. Also war es entweder Israel oder die USA.

    08 Uhr 30:

    Trump erklärt gegenüber israelischen Medien, dass er den Krieg gegen den Iran nicht ohne die Zustimmung Israels beenden werde. Er prahlt auch damit, dass „wir ein Land zerstört haben, das Israel zerstören wollte“. Der US-Präsident gibt also stolz zu, dass er die Zerstörung eines Landes mit 90 Millionen Einwohnern für Israel genehmigt hat.

    09 Uhr 30:

    Reuters berichtete unter Berufung auf eine Quelle der französischen Regierung, dass die Finanzminister der G7 bei ihrem Treffen am Montag voraussichtlich über die mögliche gemeinsame Freigabe von Notfallölreserven diskutieren werden. Die weltweiten Ölpreise stiegen am Montagmorgen um mehr als 20 % und erreichten ihren höchsten Stand seit 2022, da der sich ausweitende Krieg der USA und Israels gegen den Iran die Befürchtungen vor größeren Versorgungsengpässen und einer allgemeinen Instabilität auf den globalen Energiemärkten verstärkte.

    Das US-Außenministerium hat für amerikanische Mitarbeiter seiner diplomatischen Vertretung in Saudi-Arabien eine obligatorische Ausreiseanordnung erlassen. Dies ist die erste derartige Anordnung seit Ausbruch des Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran. Laut aktuellen und ehemaligen Beamten, die von der New York Times zitiert werden, spiegelt diese Entscheidung die wachsenden Sicherheitsbedenken in der Region wider. Bislang wurde nicht unbedingt notwendigen Mitarbeitern der US-Regierung und ihren Familienangehörigen in diplomatischen Vertretungen in der Region lediglich eine freiwillige Evakuierung angeboten.

    Die USA sind angeblich bestürzt über die Angriffe Israels auf Irans Treibstoffdepots, so Axios. Dazu der Ex-Geheimdienstoffizier der US Marines und geopolitische Analyst Brian Berletic:

    Die USA haben in allen Militäroperationen ihrer Geschichte versucht, wo immer möglich, alles menschliche Leben auszulöschen, Nationen in gescheiterte Staaten zu verwandeln und das Leben aller Menschen zu beeinträchtigen, nicht nur das der Regierungen, gegen die sie vorgehen.

    In Serbien nahmen sie das Stromnetz ins Visier.

    Im Irak ließen die USA eine halbe Million Kinder verhungern, noch bevor ihre Invasion und Besetzung eine weitere Million Menschen tötete.

    In Libyen wurde die für die Landwirtschaft lebenswichtige Infrastruktur absichtlich zerstört.

    In Syrien beschlagnahmten die USA Getreide und verweigerten es der syrischen Zivilbevölkerung, um sie absichtlich auszuhungern.

    Und jetzt versuchen die USA, all diese Dinge mit dem Iran zu tun, und das tun sie auch.

    Während die USA weiterhin den Iran zerstören und dafür noch gravierendere Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen müssen, werden sie sich auf ihre israelischen Stellvertreter verlassen, um Angriffe durchzuführen oder zumindest vorzugeben, diese durchzuführen, die unzählige Todesopfer und die Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur zur Folge haben werden, damit die USA für sich selbst plausible Abstreitbarkeit geltend machen können.

    Allerdings wurden alle Bomben, Raketen, Flugzeuge und Tropfen Treibstoff, die Israel einsetzt, von den USA bereitgestellt, alle Ziele werden von US-Geheimdiensten, Überwachungs- und Aufklärungsdiensten festgelegt, und jeder Einsatz wird durch US-Fähigkeiten ermöglicht, über die Israel nicht verfügt, darunter umfangreiche Luftbetankung, Unterdrückung von Luftabwehrsystemen, regionenweite Radarsysteme zur Lageerfassung und sogar Kampfsuch- und Rettungsaktionen.

    Jede „israelische” Aktion ist eine amerikanische Aktion.

    Daher ist jeder „Protest” der USA in erster Linie Theater, denn wenn die USA nicht wollen, dass diese Ziele getroffen werden, verweigern sie Israel einfach die ISR und die koordinierten operativen Fähigkeiten (Luftbetankung, Unterdrückung der Luftabwehr, elektronische Kriegsführung usw.), die erforderlich sind, um sie zu treffen.

    Die USA wissen jedoch, dass niemand diese materiellen Realitäten kennt oder sich darum kümmert, und stattdessen lassen sie sich von ihrer kurzsichtigen Besessenheit und ihren Emotionen davon überzeugen, dass die Israelis, nicht die Amerikaner, das Sagen haben und dass diese Aktionen „israelisch” und nicht amerikanisch waren, obwohl Israel (genau wie die Ukraine) ohne die uneingeschränkte und ständige Unterstützung gar nicht existieren würde.

    Auch dies entbindet Israel nicht von den Kriegsverbrechen, die es in diesem Angriffskrieg begangen hat. Wie Amerikas Stellvertreter in der Ukraine müssen alle, die an Gräueltaten beteiligt sind, bekämpft und zur Rechenschaft gezogen werden.

    10 Uhr 30:

    Der Iran hat in der ersten Kriegswoche US-Radarsysteme im Wert von 2,7 Milliarden Dollar zerstört. Der bedeutendste Verlust war das Radarsystem AN/FPS-132, ein Frühwarnradar für ballistische Langstreckenraketen, das Teil der äußersten Schicht der US-Raketenabwehr sein sollte, Starts in einer Entfernung von bis zu 5.000 Kilometern erkennen, Hunderte von Zielen gleichzeitig verfolgen und präzise Flugbahnvorhersagen für ballistische Raketen liefern konnte.

    Die Zahl der aus dem Iran abgefeuerten Drohnen hat ein solches Ausmaß erreicht, dass bodengestützte Luftabwehrsysteme die Menge der Ziele nicht mehr bewältigen können, ohne ihre Vorräte an teuren Raketen aufzubrauchen. Infolgedessen hat Israel begonnen, F-16-Kampfflugzeuge in Luftabwehrmaßnahmen einzusetzen.

    12 Uhr 30:

    Ein Sprecher des Weißen Hauses gibt offen zu, dass Amerika beabsichtigt, die Kontrolle über das iranische Öl zu übernehmen.

    Sky News berichtet, dass Großbritannien den Flugzeugträger „Prince of Wales” für einen möglichen Transfer in den Nahen Osten vorbereitet und die Vorankündigungsfrist für eine Umverteilung auf fünf Tage verkürzt hat.

    Drohnenbilder zeigen die Anlage mit Büros und Lagerhäusern des US-Unternehmens Halliburton, die durch iranische Drohnenangriffe in Basra im Irak vollständig zerstört wurde.

    Die Kuwait Oil Corporation beschloss, die Ölförder- und -verarbeitungsmengen als vorbeugende Maßnahme gegen die wiederholten Angriffe des Iran zu reduzieren.

    15 Uhr 00:

    Aufgrund der Zunahme israelischer Angriffe im Libanon belief sich die Zahl der Todesopfer gestern auf insgesamt 101.

    Die Lage im Libanon spitzt sich mit neuen israelischen Vorstößen weiter zu. Bei Luftangriffen verwandelte die israelische Armee das Gebiet in Todeszonen, tötete einen Polizisten in Aita und griff Zivilisten in Aitaroun an. Viele Jugendliche, darunter auch Hisbollah-Anhänger, werden zu Märtyrern. Die israelischen Angriffe zielen auf das Gebiet als Todeszone ab.

    Auch in Gaza und in der illegal besetzten Westbank gehen die Vertreibungen und das Morden weiter inklusive in der christilichen Staddt Taybeh.

    16 Uhr 00:

    Die USA weisen nicht unbedingt erforderliches Botschaftspersonal und deren Familien an, das Konsulat in Adana im Süden der Türkei aufgrund von Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg zu verlassen, während sie die Reisewarnung für das Land auf Stufe 2 belassen. Israelische Ex-Politiker reden von, dass nach dem Iran die Türkei in den Fokus rücken würde.

    Mehrere Tanker der US-Luftwaffe, die die Einsätze der US-Luftwaffe und der israelischen Luftwaffe von Stützpunkten in Saudi-Arabien aus unterstützt hatten, sind nach Europa abgeflogen. Sie wurden aus der Prince Sultan Airbase evakuiert.

    Frankreich plant eine „rein defensive“ Mission zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus, sagte Präsident Macron aus Zypern.

    20 Uhr 00

    Da die westlichen Nachrichtenquellen bekannt sein dürften, nun die Nachrichten mit Fokus auf Meldungen aus China, Russland, Iran und den arabischen Ländern, da der Zugang zu diesen Quellen für deutsche, österreichische und schweizerische Internetuser derzeit äußert erschwert ist.

    Seit etwa 16:00 Uhr am 9. März 2026 hat der Konflikt zwischen dem Iran und den USA sowie Israel weitere Eskalationen erlebt, wobei der Fokus nach der Ernennung eines neuen Supreme Leaders auf anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen liegt. Aus chinesischen Quellen wie CGTN und Xinhua wird berichtet, dass Mojtaba Khamenei, der Sohn des getöteten Ayatollah Ali Khamenei, als neuer Supreme Leader des Irans ernannt wurde, was den Krieg nicht beendet, sondern möglicherweise verlängert.

    Gleichzeitig feuerten iranische Streitkräfte als Vergeltung wegen Angriffen gegen Teheran, Raketen auf Ziele in der Nähe von Tel Aviv ab, was zu mindestens einem Toten und Verletzten in Israel führte. Chinesische Medien wie Global Times betonen, dass der neue Staatschef des Irans eine breitere Reaktion auf die Angriffe ankündigte, während Ölpreise auf über 100 US-Dollar pro Barrel stiegen, da der Iran weiter Energieanlagen angreift und die Straße von Hormus de facto (wenn auch nicht offiziell) gesperrt hat. Noch wagen sich nur Flugzeuge der Angreifer auf 200 bis 300 km in die Nähe der Straße von Hormus und haben angeblich die größeren Überwasserschiffe des Iran versenkt.

    China fordert Ende des Krieges, USA drohen Ermordung des neuen Staatschefs

    Der chinesische Außenminister Wang Yi rief in einer Pressekonferenz zu einem sofortigen Waffenstillstand auf und forderte eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden. Russische Nachrichtenquellen wie TASS melden, dass der Iran um etwa 18:00 Uhr eine neue Welle von Raketenangriffen auf Israel startete, die von der israelischen Verteidigung nur teilweise abgefangen wurden.  Mojtaba Khameneis Ernennung wurde in Russland als Zeichen der Kontinuität gesehen, wobei die israelische Armee drohte, den neuen Staatschef des Landes zu eliminieren. Als ob dies eine Veränderung der Politik bewirken würde. Egal welche Anführer von Hamas, Hisbollah oder dem Iran ermordet wurden, es gab niemals einen Bruch im Widerstand.

    Russische Diplomaten, darunter mit Vertretern der VAE, forderten eine sofortige Deeskalation, während über US-Angriffe auf zivile Ziele im Iran berichtet wurde, einschließlich erneut eines Schulgebäudes. Sputnik News hob hervor, dass iranische Raketen und Drohnen Ziele in Irak, Jordanien und den Golfstaaten trafen, was die regionalen Spannungen verschärfte. Zudem kommentierten russische Vertreter, dass der Krieg die EU-Sanktionen gegen Russland als strategischen Fehler entlarve, da steigende Ölpreise die globale Wirtschaft belasten.

    Arabische Länder scheinen „teile und herrsche“ begriffen zu haben.

    Mehrere Stimmen in den arabischen Ländern erklären implizit, dass die Aufforderung des Westens, sich an dem Krieg zu beteiligen deutlich erkennbar „teile und herrsche“ sei. Sinngemäß hörte man „wenn wir uns beteiligen, werden sich die USA zurückziehen, und uns Waffen verkaufen, damit wir ihren Krieg führen“. Hoffen wir, dass der Druck der Kolonialländer nicht so groß wird, dass diese Länder doch noch in den Krieg eintreten.

    Der Iran schlägt weiter zurück

    Iranische Medien wie Mehr News und Press TV berichten intensiv über offensive Aktionen: Die IRGC führte seit 16:00 Uhr mehrere Wellen der Operation „True Promise-4“ durch, darunter die 30. und 31. Welle mit Raketen und Drohnen gegen US- und israelische Ziele. Die IRGC schoss wieder zwei US-MQ-9-Drohnen über Bushehr und eine weitere über Tehran ab. Was neben den gefundenen abgeschossenen Raketen zeigt, dass die Zerstörung im Iran von außerhalb des Landes aus erfolgt, und nicht durch Flugzeuge über dem Hoheitsgebiet des Landes.

    Die iranische Armee zielte mit Drohnen auf israelische und amerikanische Positionen ab, während die IRGC dem neuen Staatschef des Landes die Treue schwor. Auch iranische Bürger und Offizielle schworen dem neuen Supreme Leader Mojtaba Khamenei öffentlich Treue, was die innere Einheit unterstreicht. Der Iran warnte vor weiteren Angriffen auf seine Energieinfrastruktur und lehnte britische Rechtfertigungen für die Beteiligung ab.

    Abwehrfehler

    Eine US-Patriot-Rakete stürzte in Bahrain ab, was iranische Quellen als Zeichen der Fehlschläge der Gegner darstellten. Es war nicht die erste Luftabwehrrakete der USA, welche Schäden an rein zivilen Wohngebäuden anrichtete, die dann angeblich durch den Iran verursacht wurden. Veröffentlichung solcher Beweise soll in Bahrain jetzt angeblich mit dem Tode bestraft werden. Grund ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Bombardierung des Irans ist und nur mit massiver Gewalt, auch durch Hilfe Saudi-Arabiens, von einem Regime-Change abgehalten werden kann.

    Die „Gaza-Behandlung“

    Anscheinend haben Israel und USA mehrere pharmazeutische Fabriken bombardiert. Tatsache ist, dass der Iran auf die Eigenherstellung angewiesen ist, da das Land unter Sanktionen steht, und aus dem Westen es niemand wagt, selbst humanitäre Güter zu liefern. Nun bleibt dem Iran nur der Bezug von Arzneimitteln aus China. Wir erinnern uns, dass die „Epstein-Koalition“ wie Kritiker die Verbindung Israel/USA nennen, 97% der Schulen und 94% der Krankenhäuser in Gaza zerstört hat. Alles deutet darauf hin, dass man das Gleiche mit dem Iran vorhatte. Die US-Militärbasis Ramstein in Deutschland soll dabei eine wichtige Rolle spielen.


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    9. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran (Ticker 20:00 Uhr)

    8. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran (Ticker 20:00 Uhr)

    7. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

    6. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

    5. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

    4. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

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    2. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

    1. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

    Der 12-Tage-Krieg gegen den Iran 2025

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    21 Kommentare

    1. therMOnukular 9. März 2026 um 14:54 Uhr - Antworten

      Sorry, aber das letzte Video hier im Ticker ist aus 2025 und nicht aktuell. Bitte genauer prüfen!

      Insgesamt schaut es so aus, als hätte der Iran den (doch nicht so) geheimen Regierungsbunker in TelAviv gerade rechtzeitig gesprengt…. Und zum Thema gäbe es auch ein Interview mit einem iranischen Gelehrten zu finden (Name leider vergessen), der im US-TV schon klar gesagt hat, dass die westliche „Elite“ Kinder hauptsächlich für sexuellen Missbrauch nutzt, oder sie umbringt („Epstein-Class“).

      Der Iran wird der Sargnagel der USA sein, daran besteht für mich kein Zweifel mehr.
      Danke, Iran.

      Was die militärische Komponente betrifft, so hat der Iran soeben erst einmal die Situation geschaffen, selbst möglichst frei operieren zu können: die Luftabwehr der Nazionisten ist keine Gefahr mehr, der Iran kann einzelne Waffensysteme auf spezifische Ziele anwenden, Schwärme werden weniger werden.
      Genau das Ambiente, um den Frosch langsam zu verkochen. Zuerst die Radare, dann die Satellitenkommunikation, dann Treibstoffversorgung, etc. Jetzt schon einen Träger zu versenken, wäre gefährlich – aber die Schmach eines heimkehrenden Trägers mit einem großen Loch im Flugdeck würde ich den vereinten Religionskriegern des Westens schon gönnen. Wenn sie es dann auch noch nicht begriffen haben, dann wird sich die restliche Welt ohnedies eine eigene „Samson-Option“ ausdenken und den gesamten Stahl der Navy für den Klimaschutz umwidmen und ihn als Korallenriffe im Meer „platzieren“.

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    2. Jan 9. März 2026 um 14:47 Uhr - Antworten

      Die Überlegung, dass Versicherungsagenden die völlig unterschätzte Ölkrise ausgelöst haben, hat sich bestätigt. Die Lieferprobleme werden voraussichtlich 18 Monate anhalten.

      Hier eine ausschnittsweise Hintergrundanalyse der Aktuare:

      „Am 5. März 2026 um Mitternacht Greenwich Mean Time haben sieben der zwölf internationalen Gruppenschutz- und Entschädigungsclubs, die zusammen rund 90% der weltweiten Hochseetonnage versichern, identische Kündigungserklärungen für die Deckung von Kriegsrisiken im Persischen Golf, im Golf von Oman und in iranischen Hoheitsgewässern ausgestellt.

      Gard, NorthStandard, Skuld, Steamship Mutual, der amerikanische Club, der schwedische Club und der Londoner P & I Club zogen die Deckungen zurück.“

      „Sie zogen sich zurück, weil ihre Rückversicherer aus dem Londoner Vertrag, die mit unbegrenztem Tail-Exposure in einer aktiven Kampfzone konfrontiert waren, die von der Solvency II-Richtlinie der Europäischen Union vorgeschriebenen 99,5% Value-at-Risk-Kapitalanforderungen nicht mehr erfüllen konnten. Die Rückversicherer haben Kapazitäten ausgeschöpft.“

      „Bis zum 7. März war der Tankerverkehr auf Null gesunken. Dreihundert Öltanker saßen untätig im Golf von Oman vor Anker.“

      Ursache ist der Ausstieg der Rückversicherer.

      „Die Rückversicherer haben am 1. und 2. März Kündigungsmitteilungen an die P & I-Clubs herausgegeben. Die Clubs, die ohne ihre Rückversicherungsdeckung kein unbegrenztes Engagement aufnehmen konnten, gaben entsprechende 72-Stunden-Kündigungsmitteilungen mit Wirkung zum 5. März um Mitternacht heraus. Das Rundschreiben von NorthStandard war ausdrücklich: Der Club ‚hat eine Kündigungserklärung von Rückversicherern in Bezug auf bestimmte Kriegsrisiken erhalten‘ und schließt daher die Deckung nach der Kriegsrisikoklausel für den Persischen Golf und angrenzende Gewässer aus.“

      Warum hat es Kriege um Umfeld der Straße von Hormus gegeben, bei denen der Versicherungsschutz nicht ausgesetzt wurde und warum haben Militärs und Wirtschaft mir viel geringeren Einbußen gerechnet?

      „Die Enthauptungsschläge vom 28. Februar waren kinetisch erfolgreich, erzeugten jedoch ein strategisches Paradoxon. Als Ali Khamenei in der Eröffnungssalve der Operation Epic Fury getötet wurde, aktivierte die IRGC sofort ihre vorgeplante dezentrale Mosaikverteidigungsdoktrin, einen Rahmen, der über zwei Jahrzehnte vom ehemaligen Kommandanten Mohammad Ali Jafari entwickelt wurde, um genau dieses Szenario zu überleben. Die Doktrin unterteilte das IRGC in 31 autonome Provinzkommandos, eines für jede der 30 iranischen Provinzen plus Teheran, jedes mit unabhängiger Schussbefugnis, lokaler Kommando- und Kontrollinfrastruktur, Integration mit paramilitärischen Basij-Elementen und vorab delegierter Befugnis zum Abschuss von Raketen, Drohnen oder zur Durchführung von Belästigungen auf See ohne Genehmigung der Hauptstadt. Provinzkommandanten brauchen keine Echtzeitkommunikation mit Teheran. Sie führen vorprogrammierte Vergeltungsprotokolle aus, die so konzipiert sind, dass sie ohne zentrale Führung funktionieren. Außenminister Araghchi erklärte, die Doktrin ‚ermöglicht es uns zu entscheiden, wann und wie der Krieg enden wird.'“

      Damit fehlt der zentrale Ansprechpartner.

      „Die Aushandlung einer sicheren Passage mit dem ‚Iran‘ erfordert nun die gleichzeitige Zustimmung mehrerer Gegenparteien“

      „Versicherungsmärkte verlangen einen einheitlichen souveränen Garantiegeber. Das Mosaik liefert das Gegenteil.

      „China versucht derzeit, eine bilaterale sichere Durchfahrt für seine Schiffe zu gewährleisten, indem es die Tatsache nutzt, dass es ungefähr 90% der iranischen Ölexporte kauft. Mindestens zwei Schiffe haben die Durchfahrt erfolgreich durchgeführt, indem sie ‚CHINA OWNER‘ auf ihren Transpondern für das automatische Identifikationssystem ausgestrahlt haben. Aber ein hochrangiger Schifffahrtsmanager, der von Lloyd’s List zitiert wurde, hat die strukturelle Sackgasse erfasst: ‚Die iranische Regierung und das IRGC operieren unter zwei getrennten Kommandostrukturen, und es bleibt unklar, ob die chinesische Regierung direkten Zugang zu letzteren hat.‘ Selbst innerhalb der IRGC bedeutet die Mosaic-Doktrin, dass eine mit dem Zentralkommando ausgehandelte Garantie für die sichere Passage 31 dezentrale Provinzkommandanten, die die Küste, die Drohnenwerfer und die Raketenabwehrbatterien kontrollieren, nicht zuverlässig binden kann. COSCO, Chinas größter Schifffahrtskonzern, hat am 4. März alle Buchungen für den Golf ausgesetzt. Lloyd’s List bewertete den Iron Maiden Transit als ‚Einzelfall‘ ohne offizielle Genehmigung von Peking oder iranischen Behörden.

      Die Kampagne zerstörte das iranische Staatsoberhaupt. Damit zerschmetterte es den einzigen Apparat, der in der Lage war, eine zentralisierte Garantie für die sichere Durchreise zu geben. Je vollständiger der zentralisierte Staat demontiert wird, desto schwieriger wird es, den kommerziellen Engpass wieder zu öffnen.“

      Dazu zählen auch die Houties, die derzeit noch nicht in Erscheinung getreten sind, aber das jederzeit könnten. Einzelverhandlungen mit denzentralen Kommandanten, die Geld brauchen, ist zu komplex. Für jedes Schiff müssten Verträge uns Risikoberechnungen erstellt werden.

      Das bedeutet, der Lieferausfall wird nicht das von Trump avisierte 4-bis-5-Wochen-Fenster umfassen, sondern eher 18 Monate. Die Märkte haben das noch nicht eingepreist.

      Quelle: t.ly/gPokG

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    3. Jurgen 9. März 2026 um 14:08 Uhr - Antworten

      Das ist tiefstes Mittelalter von USrael gezeigt – kann man da noch für den Westen hoffen?

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    4. Konrad Kugler 9. März 2026 um 11:12 Uhr - Antworten

      Der US-Exzeptionalismus gepaart mit freimaurerischer Zerstörungssucht ist ein Feind der Menschheit.
      Mit der Auflösung des Warschauer Paktes war die NATO so überflüssig wie ein Kropf, ist aber halt notwendig, um Rußland und China zerstören zu können.
      So wie die Bekehrung Rußlands vom Kommunismus ist eine vom Amerikanismus notwendig zum Nutzen der Amerikaner.

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    5. Varus 9. März 2026 um 10:03 Uhr - Antworten

      In Israel wurde ein riesiger ritueller Pädophilenring aufgedeckt, an dem hochrangige Politiker, Polizisten und Wirtschaftsführer beteiligt waren. Kleinkinder, junge Mädchen und Frauen wurden gefoltert und missbraucht.

      Herzl schrieb einst das Buch „Der Judenstaat“ – vom S@tanisten-Staat war aber nicht die Rede. Dennoch hat sich die Entität offenbar zur S@tanisten-Theokratie entwickelt.

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      • Glass Steagall Act 9. März 2026 um 12:24 Uhr - Antworten

        Wer sich mit der biblischen Geschichte auskennt weiß, wie dieses böse Geisteswesen „S….“ die geistig Schwachen beeinflussen kann! Man kann dieses Wort nicht einmal ausschreiben, weil die KI hier gleich zensiert.
        Insofern wollen diese Leute sich sogar absichtlich vom Bösen beeinflussen lassen und sind inzwischen am „Point of no return“ angekommen! Wie es wohl aussieht, sind die Epstein-Freunde, Kinderschänder und S…nisten auch allesamt Kriegsgeil. Es sind leider die Führer dieser Welt und die meisten Menschen lassen sie alle gewähren, weil sie sich haben selbst beeinflussen lassen!

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        • ibido 9. März 2026 um 19:16 Uhr

          Es wurden und werden auch die Kinder der Eliten und (sichtbaren wie unsichtbaren) Führer gefoltert und missbraucht, um sie abzurichten und zu „programmieren“. Das sichert den Fortbestand der Agenda. Ritueller Missbrauch findet in alle Richtungen statt.
          Siehe Psychotherapeutin Michaela Huber. Gibt auch ein Interview mit ihr von Preradivic.

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    6. Glass Steagall Act 9. März 2026 um 9:43 Uhr - Antworten

      Man kann sich bei den vielen Bekloppten in den USA und Israel nur an den Kopf fassen! Jahrzehntelang wollte man der Welt weiß machen, der Iran hätte bald die Atombombe. Jetzt planen die kranken Aggressoren USA und Israel selbst die Atombombe einzusetzen. Wie bescheuert ist das denn? Man startet angeblich einen Krieg, weil ein Land angeblich diese Bombe bauen könnte, will aber selbst diese Bombe einsetzen? Diesmal aber als Angriffswaffe, das ist neu! Sämtliche alte Regeln sind ausgesetzt.
      Das zeigt nur das ganze Lügenkostüm von den amerikanischen und israelischen Psychopathen! Irgendwie sind die momentan alle im Kriegsrausch! Hey Leute, kommt mal runter von eurem Trip, ihr seid nicht mehr zurechnungsfähig!

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      • Varus 9. März 2026 um 10:05 Uhr - Antworten

        Das zeigt nur das ganze Lügenkostüm von den amerikanischen und israelischen Psychopathen!

        Die brennende Frage vor allem – wie kann man die psychopathische Epstein-Koalition stoppen und für alle Zeiten entwaffnen? Womöglich die wichtigste Frage aktuell.

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        • Glass Steagall Act 9. März 2026 um 12:11 Uhr

          @Varus

          Der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz hat ein Buch (Fiedensfähigkeit und Kriegslust) über diese Psychopathen geschrieben und kommt zu dem Schluss, diese Leute sind nicht mal mehr therapierbar!

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      • Jan 9. März 2026 um 10:51 Uhr - Antworten

        Das Spike-Protein, mit dem wohl 100% der Bevölkerung in Kontakt gekommen sind, führt zu 30% zu einer Entzündung des Gehirns, mit Verengung der kleinen Blutgefäße und Minderversorgung in Folge.

        Die merken einfach nichts mehr. Die spüren sich nicht!

        Während klare Daten vorliegen, dass das Spike-Protein bei „Geimpften“ über Jahre bestehen bleiben kann, offenbar weil die modRNA ins Genom einspringt, ist dies bei „Ungeimpften“, Genesenden und Shedding-Opfern unklar.

        Man sollte bei der Besetzung von Politikern einen Test andenken. Man erkennt ja deutlich, wer in der politischen Landschaft Fähigkeiten verliert.

        Die Leyen hatte nie ein Führungstalent, aber mittlerweile erlaubt sie sich einen Lapsus nach dem anderen und tut mir schon fast Leid. Nach ihrem Abtreten erfolgt die Strafverfolgung. Spätestens wenn man Selensky durch den Fleischwolf dreht, wird man sich erinnern, wer Selensky möglich gemacht hat. Tragisch, so ein Schicksal!

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        • Glass Steagall Act 9. März 2026 um 12:14 Uhr

          Also bei mir hat Shedding nicht gewirkt :-)) und die Drecksspritzen habe ich nie genommen und werde sie auch nie nehmen!

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    7. Jan 9. März 2026 um 8:49 Uhr - Antworten

      Goldman Sachs erwartet einen Anstieg der Ölpreise auf 100 USD innerhalb weniger Tage und auf 150 USD bis Ende des Monats.

      Es sei mit einer Verknappung um 15% gerechnet worden, stattdessen kommen nur noch 10% durch die Straße von Hormus.

      Während der Energiekrise 2008, die Verwerfungen auf den Finanzmärkten auslöste, stieg der Ölpreis auf bis zu 145 USD.

      Quelle: t.ly/I1Zvy

      Anmerkung von mir: Es gibt in diesem Krieg keine Möglichkeit, dass der Verlust von 30% der globalen Ölversorgung durch höhere Preise aufgefangen werden könnte. Das Minus bleibt trotz höherer Preise bestehen, die Reichen kaufen es den Armen weg!

      Japans Nikkei-Aktienindex ist um mehr als 4.000 Punkte (7,2%) gefallen, einer der größten Rückgänge seit Bestehen.

      „Bangladesch hat angekündigt, dass alle Universitäten im Rahmen von Sofortmaßnahmen zur Kraftstoffeinsparung inmitten einer sich verschärfenden Energiekrise geschlossen werden“

      Quelle: t.ly/SPDYg

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      • 1150 9. März 2026 um 9:05 Uhr - Antworten

        @,
        vorigen sommer orakelte ich im bekanntenkreis:
        2025 ist der letzte alte sommer, ab 2026 wird es einen ganz neuen sommer geben.
        mittlerweile haben es auch die langsamsten der denkträgen kapiert ……

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        • Glass Steagall Act 9. März 2026 um 9:50 Uhr

          Die Strippenzieher wollen die neue Weltordnung so schnell wie möglich durchziehen! Man sieht das ja bereits beim digitalen Zentralbankgeld-Gefängnis oder beim Pandemie-Terror und bei der Umverteilung von arm zu reich! Die Methode, mach viel Krach woanders, dann sind die Leute zunächst abgelenkt. Später, wenn sie alle vom „Krach“ mürbe geworden sind, setzt man ihnen die ekelhafte Kröte zum Schlucken vor und sagt, das ist nun die versprochene bessere Welt. Nehmt sie an oder leidet noch länger.

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      • Jan 9. März 2026 um 9:52 Uhr - Antworten

        Senator John Kennedy hat nach einer vertraulichen Sitzung verlautbart, Geheimdienstinformationen hätten deutlich gezeigt, „dass der Iran kleine Schritte unternommen hatte, um sein Atomprogramm wieder aufzunehmen“. Der Republikaner rechtfertigte damit gegenüber Fox News Sunday Präsident Trumps Angriff auf den Iran. „Man produzierte zwischen 200 und 600 neue Raketen pro Monat. Der Plan war, genug Raketen zu lagern, damit man den Nahen Osten zerstören könnte, falls wir zurückkommen, um sein Atomprogramm zu zerstören“.

        Kennedy, der Louisiana im Senat vertritt, sagte gegenüber Fox News: „Unser Plan ist es, die iranische Marine zu zerstören, die iranische Luftwaffe zu zerstören, die Einrichtungen zu zerstören, durch die sie Raketen und Drohnen herstellen, die Infrastruktur für die Revolutionsgarde und andere Teile ihres Militärs zu zerstören“

        Kennedy fasste die Strategie der USA wie folgt zusammen: „Wir werden Teile des Iran — diejenigen, die unsere Feinde sind — in Fischfutter verwandeln und dann aussteigen.“

        Während Trump am Freitag verlautbarte, Ziel sei die bedingungslose Kapitulation des Iran, sagte Kennedy die Angriffe seien eine Frage von einigen Wochen. Er erwarte keinen Einsatz von Bodentruppen.

        Quelle: Politico t.ly/U6aX-

        Unterdessen hat der Energieminister von Katar, Saad al-Kaabi, vor wirtschaftlichen Folgen des Iran Kriegs gewarnt. Die sich ausweitende Iran-Krise könnte „die Volkswirtschaften der Welt zum Einsturz bringen“ und die Ölpreise in die Höhe treiben, wird al-Kaabi vom britischen Independent zitiert. Sein Land werde „Wochen bis Monate“ brauchen, um nach einem iranischen Drohnenangriff auf seine größte Flüssigerdgasanlage (LNG) zu seinem normalen Lieferverhalten zurückzukehren – und Europa dürfte infolgedessen einen Preisanstieg erleiden.

        Quelle: t.ly/i9E

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      • Jan 9. März 2026 um 10:14 Uhr - Antworten

        Die US-Indizes Dow Jones Industrial, S&P 500 und Nasdaq 100 sind um 1,7%, 1,6% und 1,7% gefallen.

        Ursache ist ein deutlicher Anstieg der Ölpreise infolge des Iran-Krieges, der Irak meldet einen Rückgang der Förderung von 70%.

        West Texas Intermediate stieg auf 116 USD und Brent pendelte sich auf 107 USD ein, nachdem es kurzfristig auf 117 USD gestiegen war.

        Quelle: Yahoo finance

        Anmerkung von mir: Der hohe Ölpreis kann als Erwartung der Märkte interpretiert werden, dass der Konflikt länger andauern wird. Anleger erwarten eine Rezession und schichten in sichere Anlagen um. Fallende Aktienkurse und Risikoaufschläge bei Anleihen können als Signal gewertet werden, dass der Markt nicht kurzfristig mit einer Entspannung rechnet.

        Das spricht gegen die Erwartung von Senator Kennedy, dass der Konflikt in wenigen Wochen beendet sein werde.

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      • Jan 9. März 2026 um 10:27 Uhr - Antworten

        Die Leyen ist offenbar unter Druck geraten, nachdem sie eigenmächtig sämtliche Golfstaaten angerufen und ihnen Unterstützung zugesichert hat. Das meldet Polico unter Berufung auf französische Diplomaten. Leyen habe damit ihr Mandat überschritten. Die diplomatische Koordination der EU-Staaten sei Sache von Kallas. Leyen verfüge auch über keinen diesbezüglichen Stab. Die EU-Staaten sind sich derzeit uneinig, wie sie auf den Nahostkrieg reagieren wollen.

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    8. Satya 9. März 2026 um 8:32 Uhr - Antworten

      Am Ende und bei Erfolg würde der Judenstaat selbst die USA auslöschen. Eine solche Nation hat keine Freunde.

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    9. 1150 9. März 2026 um 8:19 Uhr - Antworten

      also ich würde es begrüssen,
      wenn bibi und seine gemeinschaft in zukunft das laubhüttenfest in laubhütten feiern würden ….

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      • Lutz Herzer 9. März 2026 um 9:29 Uhr - Antworten

        Eine Laubhütte im Hochsicherheitsbereich in Den Haag? Da wird man wohl drüber reden können, das dürfte sich machen lassen.

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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