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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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seniora.org, 14. März 2026, 13. 03.2026 Von Eugene Doyle - übernommen von solidarity.co.nz
(Red.) Der Artikel ist eine sehr ruhig geschriebene Analyse eines Diplomaten und unterscheidet sich damit sehr wohltuend von vielen sonstigen Artikeln, die sich auf die militärische Seite konzentrieren. Freeman guckt von weit oben auf das Gesamtbild und bestätigt damit auf seine Weise die strategische Brillanz der Handlungen der iranischen Führung insgesamt, also sowohl militärisch als auch politisch.
Die letzten Äußerungen, sowohl aus Washington als auch aus Tel Aviv zeigen uns, dass in beiden genannten Staaten religiös fanatische Kräfte am Ruder zu sein scheinen, die den Westen auf das politisch-militärische Niveau der Religionskriege im europäischen Mittelalter zurückwirft, also auf die Zeit vor dem 30-jährigen Krieg. Die EU sowie die europäischen NATO-Staaten liefern dazu unterstützende politische Äußerungen und Handlungen.
Es zeigen sich diesbezüglich auch weitere Parallelen: Es ist bekannt, dass zu jener Zeit die Wissenschaft in Persien auf einem sehr hohen Niveau war. Während man in Isfahan sehr bewusst und gezielt Menschen erfolgreich operierte - was eine hochstehende Wissenschaft und Kultur repräsentierte - war eine vergleichbare systematische medizinische Forschung im damaligen Europa praktisch verboten und mit drakonischen Strafen belegt.
Die Welt ist an einem Scheidepunkt, im wahrsten Sinne des Wortes.(rbz)
Die USA und Israel streben seit Jahrzehnten die Zerstörung des Iran als souveräner Staat an. Wir befinden uns nun in den ersten Tagen eines Krieges, der möglicherweise der letzte und entscheidende sein wird – ein Krieg, der entweder über das Überleben des iranischen Staates entscheidet oder über den Rückzug der USA aus den arabischen Ländern und die Schaffung einer völlig neuen Sicherheitsarchitektur für Westasien. Klingt das unglaubwürdig? Wir leben in wahrhaft beispiellosen Zeiten, und viele Szenarien sind möglich. Es gibt Anzeichen dafür, was als Nächstes kommen könnte, und um diese besser zu erkennen, habe ich mit dem ehemaligen US-Botschafter Chas Freeman gesprochen.
Ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt – die USA und Israel sind dabei, den Volkswirtschaften der Golfstaaten schweren Schaden zuzufügen. Als sie den Iran angriffen, wussten sie ganz genau, wie die Iraner darauf reagieren würden – schließlich hatte der Iran gewarnt, dass jeder weitere Angriff auf das Land zu einem regionalen Krieg führen würde. Sind wir Zeugen eines dreisten Plans, sowohl den Iran zu zerstören als auch die Golfstaaten ernsthaft zu schwächen, wobei der Iran als Waffe für Letzteres benutzt wird? Könnte dies ein machiavellistischer Plan sein, eine Streubombe in die „Große muslimische Versöhnung“ zwischen den sunnitischen Staaten und dem schiitischen Iran zu werfen? Wird der Krieg das Projekt zur Schaffung einer islamischen NATO, das auf dem saudi-pakistanischen Verteidigungspakt vom letzten Jahr basiert, aufhalten oder beschleunigen? Die Saudis haben die Dollars; die Pakistaner haben die Atomwaffen und die Truppen.
Die dauerhafte Isolierung des Iran war das Kernstück der von den USA geförderten Abraham-Abkommen – die darauf abzielten, das israelische Regime in den Kreis der Liebe zu holen und den Iran außen vor zu lassen. Alles, was dem entgegensteht, ist eine Bedrohung. Der Krieg kommt zu einer Zeit, in der der Iran und die Golfstaaten nach Jahrzehnten der Feindseligkeit wichtige Schritte zur Annäherung unternommen hatten.
Die Ermordung des hochrangigen iranischen Generals Qassem Soleimani auf Befehl von Donald Trump im Jahr 2020 sollte eine diplomatische Annäherung zwischen Saudi-Arabien und dem Iran zunichte machen. Soleimani und andere Beamte wurden bei einem US-Raketenangriff auf den Flughafen von Bagdad getötet, ohne dass die irakische Regierung um Erlaubnis gebeten oder benachrichtigt worden wäre. Ihm zufolge war er, laut iranischen, saudischen und irakischen Quellen, darunter der irakische Premierminister Adil Abdul-Mahdi, auf dem Weg zu einem Treffen mit seinem saudischen Amtskollegen, um ein Friedensabkommen zu vermitteln. Die Ermordung war erfolgreich, doch der Versuch der USA, den Friedensprozess zu vereiteln, schlug fehl.
Eine Woche bevor die USA und Israel ihren jüngsten Angriff starteten, gaben Ägypten und der Iran bekannt, dass sie sich darauf geeinigt hatten, die diplomatischen Beziehungen vollständig wiederherzustellen und Botschafter auszutauschen. Es war der jüngste Schritt in einer Reihe von Maßnahmen, um den Iran aus der Isolation zu holen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate eröffneten 2022 eine Botschaft in Teheran, was das Pentagon verunsicherte. Unter der Schirmherrschaft Chinas kam es 2023 zu einer historischen Wiedereröffnung der Botschaften zwischen Teheran und Riad (Saudi-Arabien), der Abu Dhabi und andere muslimische Staaten rasch folgten. Der lange, grausame Würgegriff, den die USA seit dem Sturz ihres Verbündeten und Autokraten Schah Reza Pahlavi im Jahr 1979 auf den Iran ausgeübt hatten, begann sich zu lockern. Die iranische Wirtschaft konnte sich endlich erholen – was das Leben von Millionen Iranern verbessern würde. Das war das Letzte, was die sanktionsbesessenen USA wollten.
Der israelische Angriff auf Doha am 9. September 2025 wird wahrscheinlich als Wendepunkt für die arabischen Staaten angesehen werden. Das Ziel waren Hamas-Unterhändler, darunter Khaled Mashal, Vorsitzender des Politbüros der Hamas, was die wachsende Liste von Angriffen auf Unterhändler durch (seien wir ehrlich) die stets perfiden Israelis und Amerikaner weiter verlängert. Unter den Opfern befanden sich katarische Sicherheitskräfte und Zivilisten. Katar verurteilte dies zu Recht als Staatsterrorismus. Die Araber nahmen dies zur Kenntnis: Die USA verhinderten den Angriff nicht und setzten keine Abfangjäger ein, obwohl sie Katars Sicherheitsgarant sind.

Wie das Middle East Institute kurz darauf hervorhob: „Innerhalb weniger Tage nach dem israelischen Angriff besuchte [Pakistans] Premierminister Shehbaz Sharif Doha als Zeichen der Solidarität. Die pakistanische Regierung nutzte die Krise als Gelegenheit, Pakistans strategische Präsenz am Golf und im gesamten Nahen Osten zu stärken, und sprach sich für die geplante Bildung einer gemeinsamen arabisch-islamischen Sicherheitskraft aus.“
Das rasch unterzeichnete Strategische Gegenseitige Verteidigungsabkommen (SMDA) erregte in Westasien große Aufmerksamkeit und wurde bald als „islamische NATO“ bezeichnet – ein Bündnis, das eines Tages die amerikanischen Bodentruppen ersetzen könnte. Auch den Golfstaaten wurde langsam bewusst, dass Amerika unzuverlässig war, Israel eine echte Bedrohung darstellte und der Iran als Gegengewicht zu den USA und Israel nützlich sein könnte. Selbst im fernen Ankara wurde über einen pakistanischen Nuklearschild und konventionelle militärische Unterstützung diskutiert; es gab sogar Gerüchte, der Iran könnte zum Beitritt eingeladen werden.
Nun zurück zu der Frage, ob die USA durch ihren Krieg gegen den Iran die Golfstaaten absichtlich schwächen, als Teil einer Strategie, die muslimische Welt gespalten zu halten. Ich fragte den ehemaligen US-Botschafter Chas Freeman, und er antwortete: „Ich glaube, Sie trauen den Vereinigten Staaten und insbesondere Israel viel zu viel zu, was hinterhältige Pläne für solche Aktionen im Golf angeht“, sagte Freeman.
„Wir sind eigentlich ziemlich dumm und ungeschickt in dem, was wir tun. Schauen Sie sich an, was wir mit den Peschmerga und den Kurden machen. Wie dumm muss man sein, um so etwas zu tun?“
Botschafter Freeman hebt hervor, was ein wiederkehrender Kreislauf in der US-Außenpolitik ist – strategischer Verrat –, bei dem Gruppen wie die kurdischen Peschmerga oder die frisch gegründete Koalition der Politischen Kräfte des iranischen Kurdistans (CPFIK) dazu benutzt werden, US-Feinde anzugreifen, nur um sie dann, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben, fallen zu lassen. Die CIA und das Weiße Haus haben versucht, die iranischen Kurden in den aktuellen Kampf zu locken, wobei Trump herausplatzte, wie „wunderbar“ das wäre und wie die Landkarte des Iran neu gezeichnet würde. Dies wird den iranischen Nationalismus nur weiter anheizen.
Botschafter Freeman gehört zu denen, die glauben, dass dem US-israelischen Verteidigungsschild die Abfangraketen ausgehen und der Iran in den kommenden Wochen hart zurückschlagen könnte. Er vermutet zudem, dass die Iraner den Golfstaaten heimlich signalisiert haben, dass eine Bedingung für das Kriegsende – sofern der Iran die Bedingungen festlegen darf – der Abzug aller US-Streitkräfte aus den Golfstaaten sein wird. Keiner von uns kann mit Sicherheit sagen, wo die jeweiligen Bruchstellen der Kriegsparteien liegen, aber ich glaube fest daran, dass der Iran noch lange nicht aus dem Kampf ausgeschieden ist, den die USA und Israel ihm aufgezwungen haben.
„Vor dem Angriff der USA und Israels bewegten sich die arabischen Golfstaaten – auf ihre übliche inkohärente und unausgereifte Weise – auf eine Art Koalition mit dem Iran zu, um ein Gegengewicht zur militärischen Vorherrschaft Israels in der Region zu schaffen“, sagte mir Botschafter Freeman.
„Nun haben Israel und die Vereinigten Staaten dem Iran eine Gelegenheit geboten, sein langfristiges Ziel zu verfolgen, nämlich die amerikanische Präsenz aus dem Golf zu entfernen. Der Iran hat einen bösartigen Angriff auf sich in eine strategische Chance verwandelt, um die Golfstaaten zu einer Kosten-Nutzen-Analyse zu zwingen.“
Chas Freeman hat wahrscheinlich recht: Die USA hatten nicht die Absicht, die Golfstaaten zu zerschlagen – das war nicht eines ihrer Kriegsziele. Damit bleibt die plausiblere Erklärung: Die Amerikaner und Israelis sind einfach wahnsinnig und kriegsbesessen. So oder so muss die amerikanisch-israelische Kriegsmaschinerie um der Menschheit willen gestoppt werden.

Eugene Doyle ist ein in Wellington, Neuseeland, ansässiger Autor. Er hat ausführlich über den Nahen Osten sowie über Friedens- und Sicherheitsfragen im asiatisch-pazifischen Raum geschrieben.
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Quelle: Solidarity
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lostineu.eu, vom 13. März 2026
Polen ist der größte Nutznießer der EU-finanzierten Aufrüstung. Die EU-Kommission will dem Land zinsgünstige Kredite von knapp 44 Mrd. Euro geben, damit es die “Ostflanke” gegen Russland schützt. Doch Präsident Nawrocki und die ihm nahestehende nationalistische Partei PiS machen nicht mit.
Profitieren sollten hauptsächlich deutsche Rüstungskonzerne, behauptet PiS-Chef Kaczynski. „Man schlägt uns ein Polen unter deutschem Stiefel vor, und diesen deutschen Stiefel lehnen wir ab.“
Nun eskaliert der Streit – denn Premierminister Tusk will sich über den Präsidenten hinwegsetzen. „Das Veto des Präsidenten hält uns nicht auf“, sagte Tusk bei einer Sondersitzung seines Kabinetts.
Man werde die umstrittenen Verträge über das EU-Programm SAFE unterschreiben.
Und was sagt die deutsch geführte EU-Kommission, um die sich der Streit dreht? “No comment” – man mische sich nicht in die polnische Innenpolitik ein …
Mehr zur Aufrüstung hier
‹ Noch eine Klatsche für Merz: Trump lockert Russland-Sanktionen › Epic Failure mit Trump, Streit über Sanktionen & Kehrtwende bei Kernkraft
9 Comments
Will
14. März 2026 @
17:46
„EU-Programm SAFE“ für vertragswidrige, illegale Aufrüstungsfinanzierung währenddessen überm Teich:
H.R.22 – 119th Congress (2025-2026): SAVE Act
zum Ausschluss von was MAGA als Untermenschen begreift vom Wahlrecht weil die sie nicht wählen.
Man sollte der Politik das Verwenden von Akronymen verbieten, sodass sie ihre desaströsen Vorstellungen jedes Mal ausschreiben müssen anstatt zynisch zu verstecken.
ebo
14. März 2026 @
18:37
SAFE heißt “Security Action for Europe” – klingt auch eher harmlos 🙂
Will
14. März 2026 @
19:58
Schon richtig, dennoch: Sicherheitsaktion für Europa, vielleicht sie zwingen es auf Deutsch zu schreiben sodass wenigstens in andere EU-Ländern die Alarmglocken klingeln und bei allen Deutschen für die “Sicherheit” keine sexuelle Erregung auslöst?
Aber ich befürchte die Copaganda oder Tatortokratie könnte da gewonnen haben.
Michael
14. März 2026 @
10:44
Assoziation: wie sagte Hitler am 1. September 1939 zum Überfall auf Polen: ab 5.45 Uhr wird zurückgeschossen ! ( Der Angriff soll schon früher begonnen haben aber wie sage ich immer: wie der Trump so der Hitler!)
Guido B.
13. März 2026 @
22:26
An allen Ecken und Enden Zerfallserscheinungen. Die Zaubersprüche der Schwarzen Magier sind nur noch hohle Floskeln. Es besteht Hoffnung.
KK
13. März 2026 @
17:21
““No comment” – man mische sich nicht in die polnische Innenpolitik ein … ”
Ach, jetzt nicht mehr? Als die PiS die Regierung stellte, hat Brüssel das allerdings sehr wohl gemacht. Aber jetzt ist ja Kumpel Donald “Stoßzahn” Tusk der Chef in Warszawa, den lässt man gern gegen die polnische Verfassung verstossen… immer, wie es Brüssel grad in den Kram passt.
Michael
13. März 2026 @
21:04
Richtig! Lügen, Doppelmoral und doppelte Standards sind in Brüssel inzwischen grenzenlos, … !!!
Niko
14. März 2026 @
21:04
Wie wahr, und der Grund allen Übels, sowie der Grund für den totalen Niedergang. Wer soll auf diese EU noch stolz sein?
jjkoeln
13. März 2026 @
17:02
Tustk ist auch einer, der gerne die Monstranz von Regeln und Recht vor sich herträgt. Aber wenn es ihm nicht passt, dann sind beide egal.
Die Heuchler werden immer ungeniert.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Noch eine Klatsche für Merz: Trump lockert Russland-Sanktionen
lostineu.eu, vom 13. März 2026
Kanzler Merz hat davor gewarnt, nun passiert es dennoch: Die USA lockern angesichts des stark gestiegenen Ölpreises die Sanktionen gegen Russland.
Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, dürfen Länder zeitweise russisches Öl kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet, so Finanzminister Bessent. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Moskau begrüßte die Lockerung, Berlin meckerte. „Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch“, sagte Merz. Bei einer G-7-Schalte seien sechs von sieben Staaten dagegen gewesen.
Merz’ Aussage ist in mehrerer Hinsicht verräterisch. Zum einen wird klar, daß US-Präsident Trump die EUropäer erneut übergangen hat. Wie schon beim Zollstreit ist dies eine weitere Klatsche für Merz und die EU-Granden.
Zum anderen wendet sich Merz gegen eine Lockerung “aus welchen Gründen auch immer“. Das zeigt, daß er immer noch nicht bereit ist, die Russland-Sanktionen zu lockern und eine Friedenslösung zu erleichtern.
Zum dritten hat Merz wohl den Ernst der Lage nicht verstanden. Die neue, vom Irankrieg ausgelöste Ölkrise gefährdet die Weltwirtschaft, Deutschland droht wieder in die Rezession zu rutschen.
Merz ist dies offenbar schnurz. Um die Wirtschaft zu stützen, setzt er auf “Wettbewerbsfähigkeit” – darum soll es auch beim EU-Gipfel nächste Woche gehen. Dabei ist in Deutschland und EUropa schlicht die Energie zu teuer…
Siehe auch Klatsche für Merz: Trump legt im Zollstreit mit Deutschland nach und “Die EU sieht die Welt nur noch durch die Anti-Putin-Brille”
P.S. Ratspräsident Costa hat auch nichts verstanden. “Die einseitige Entscheidung der USA, die Sanktionen gegen russische Ölexporte aufzuheben, ist äußerst besorgniserregend”, erklärte Costa. Die Maßnahme beeinträchtige die “europäische Sicherheit”, begründete er seine Einschätzung. Wie denn?
‹ Sanchez Superstar: Außenpolitik geht besser ohne diese EU › “Polen unter deutschem Stiefel” – Streit um EU-Milliarden eskaliert
11 Comments
Will
14. März 2026 @
20:02
Ehrlich gesagt, all die Panik aufgrund des Ölpreises über 100USD ist schon merkwürdig. Er war vor 20 Jahren schon so hoch, dann wieder ca. 2012, hatte vor einiger Zeit eine alte Tankquittung mit Spritpreis deutlich über 2,10€.
Ja, war nicht schön aber es sind auch 20 Jahre bzw. 14 Jahre Inflation dazwischen, ergo war das damals deutlich teurer als es aktuell der Fall ist.
Zudem, mit der Panik heizen wir den Preis immer noch mehr an.
european
14. März 2026 @
09:51
Trump hört auf seine Berater, denn es geht um nichts weiter als die bevorstehende Energieknappheit für Datenzentren, die lt. Morgan Stanley über 2028 hinausgehen könnte.
https://uk.finance.yahoo.com/news/morgan-stanley-sees-20-shortage-140207804.html
“We project a U.S. power shortfall through 2028 of 44 gigawatts (GW), before considering innovative time-to-power solutions that do not rely on the typical grid interconnection process,” analysts led by Stephen Byrd wrote.
Statt mich in selbstgerechter Empörung zu suhlen würde ich anstelle der EUropäer mir ernste Gedanken darüber machen, ob die USA ihre Lieferverträge einhalten werden. Der globale Wettbewerb in KI fordert seinen Tribut und ehe die USA daran scheitern, dass sie ihre Energie in die Welt verkaufen, statt sie für ihre eigene Wirtschaft zu nutzen, werden sie diese Verträge kündigen. Das hat dort eine lange Tradition. Bisher haben sie noch jeden Vertrag einseitig gekündigt, wenn es ihnen in den Kram gepasst hat.
Russland mit seinem unendlichen Resourcenreichtum wird in der Lage sein, diese Energielücke zu füllen. Darum geht es hier. Statt also den Bleistift zu spitzen und mal nachzurechnen, was der EU durch die selbst geschaffene Abhängigkeit von den USA drohen wird, lassen sie lieber die Musik auf der Titanic spielen und ignorieren den Untergang.
KK
14. März 2026 @
14:24
Tja, Putin hat vor einigen Tagen – nach seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag vor etwa einem Vierteljahrhundert – EUropa zum zweiten Mal die russische Hand entgegengestreckt. Und EUropa wird sie wohl zum zweiten Mal ausschlagen. Tragisch… für ganz Europa und die Europäer.
Wie stur kann man eigentlich immer wieder vor dieselbe Wand rennen?
jjkoeln
13. März 2026 @
16:58
Die ganzen Koalitionen seit 1998 haben gegen die materiellen Interessen der allermeisten gehandelt. Und es geht weiter.
Dann sollten sich unsere Politiker nicht wundern, dass die unappetitliche Agitation-für-Dumme mehr Zulauf erhält. Das Absurde dabei ist, dass der blaune Haufen damit noch verschärft weiter machen wird. Denen geht es ebenso nur um die Top1%.
KK
13. März 2026 @
17:28
““No comment” – man mische sich nicht in die polnische Innenpolitik ein … ”
Tja, wer vor dem sicheren Unheil flieht, der achtet leider selten darauf, ob er nicht vielleicht vom Regen in die Traufe rennt… schade eigentlich!
KK
13. März 2026 @
17:29
Falsches Zitat, da hat er mein Copy nicht angenommen; es sollte lauten:
“Das Absurde dabei ist, dass der blaune Haufen damit noch verschärft weiter machen wird.”
Guido B.
13. März 2026 @
16:04
Der Endsieg der Banderisten ist den Amis halt doch nicht so wichtig wie der Benzinpreis an den heimischen Zapfsäulen. Aber das ist P.T. Barnum (“Slava Ukraini”) seit vier Jahren egal. Hauptsache, die Bargeld- und Goldtransporte erreichen Kiew zuverlässig. Orban muss natürlich beseitigt werden. Mitsamt seiner Familie. Wie? Schwarze Magie!
Michael
13. März 2026 @
15:19
Merz ist doch nur ein Mann „dritter Wahl“! Egal ob W“hl zum Parteivorsitzenden, Kanzler, etc., und er wollte die AfD halbieren und jetzt setzt letztere an die CDU zu überholen, wenn‘s komplex wird dann wird‘s für ihn kompliziert und umgekehrt, und wenn‘s ernst wird sieht er nur Dilemmata, u.sw., u.s.f.! Diese Personalie ist untragbar! Armes Deutschland!
Erneuerung
13. März 2026 @
15:12
Sorry, da sind mir verkehrte Zahlen durchgerutscht, also UN-News: unter 900 000, BRICS über 1 900 000. Das kommt davon, wenn man alles auf einem kleinen Androidgerät postet, weil man den Rechner nicht einschalten möchte.
Erneuerung
13. März 2026 @
15:07
Wir sind in einer Zeit gelandet, in der ein verbrecherisches Kartell weltweit bestimmen möchte, wer mit wem handelt und welche Menschen ganz offiziell getötet werden dürfen. Das ist keine Stufe der menschlichen Entwicklung (vormals HDI) mehr, sondern eine fortgeschrittene Stufe der Barbarei. Und den schlimmsten Vetretern dieser Gattung, zu denen ich den Europazerstörer Selenskyj rechne, verleihen wir Preise. Merz meinte, Israel mache die Drecksarbeit für “uns”, ich sehe das spiegelbildlich und habe, egal wer am vermeindlichen Ende als Gewinner posiert, keinerlei humane Erwartungen mehr in die kommenden 20 Jahre, auch deshalb, weil sich die UN als nutzlos geoutet haben. Das sehe nicht nur ich so, sondern auch mindestens tausende X-User. UN-News haben auf X ca. 90000 Follower, BRICS über 19000, dabei sind BRICS nur eine Handvoll Länder und die UN repräsentieren knapp 200. Da ich beiden dort folge, kann ich auch die Wertigkeit der Nachrichten für mich vergleichen, und da verstehe ich die Followerzahlen. Es braucht weltweit einen Reset.
Niko
14. März 2026 @
10:01
“Es braucht weltweit einen Reset.”
Da müsste man aber vorher die schlimmsten Lügner, Hetzer, Rechtsverdreher, Rechtsbrecher, Mörder und “falsche Fuffziger” wegsperren, ein paar davon ins Gefängnis, den Wuschelkopf aus Amerika in die Gummizelle und Netanjahu mit Fußfessel dauerhaft in einen Steinbruch.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Iran und Libanon: “Die EU macht sich zum Komplizen”
lostineu.eu, vom 12. März 2026
Die Führung in Teheran hat der EU “Mittäterschaft” bei den US-israelischen Angriffen auf den Iran vorgeworfen. Derweil bombardiert Israel die libanesische Hauptstadt Beirut an – und Brüssel schweigt.
“Die Gleichgültigkeit und Duldung der EU angesichts der Aggressionen, Brutalitäten und Gräueltaten der USA und Israels kommen nichts weniger als einer Mittäterschaft gleich”, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums.
Er verwies auf eine Rede des belgischen Europaabgeordneten Botenga im EU-Parlament in Straßburg. Die meisten EU-Politiker würden den Krieg nicht verurteilen, sondern Trump und Netanjahu unterstützen, so Botenga, der der linksradikalen PTB angehört.
Richtig ist, dass EU-Chefin von der Leyen und die Außenbeauftragte Kallas sich nicht von dem US-israelischen Angriffskrieg distanziert haben. In einer Rede im EP hat von der Leyen das Mullah-Regime verurteilt, aber Trump und Netanjahu mit keinem Wort erwähnt.
Kallas hat neue Sanktionen gegen Iran verhängt, sich aber nicht zum offenbar US-amerikanischen Angriff auf eine iranische Mädchenschule geäußert. Sie hielt es auch nicht für nötig, Israels jüngste Attacken auf Beirut zu kritisieren.
Dabei eskaliert Netanjahu den Angriffskrieg immer mehr. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums sind bislang schon 687 Menschen bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen.
Am Montag hatte Kallas Israel aufgefordert, die Kampfhandlungen im Libanon einzustellen. Drei Tage später sieht sie tatenlos zu, wie die israelische Armee den Krieg ins Zentrum von Beirut führt. Sanktionen? Fehlanzeige…
Mehr zum Krieg gegen Iran hier
‹ Klatsche für Merz: Trump legt im Zollstreit mit Deutschland nach › Sanchez Superstar: Außenpolitik geht besser ohne diese EU
13 Comments
Guido B.
13. März 2026 @
07:15
Die unendliche Dummheit des kollektiven Westens besteht darin, nichtwestliche Völker und Nationen zu misshandeln und sich anschliessend über den Widerstand der Misshandelten zu empören. Ohne den mörderischen Westen gäbe es weder ein aggressives Russland noch einen aggressiven Iran. Wer die Welt wirtschaftlich und militärisch dominieren will, ist ein barbarischer Verbrecher und kein willkommenes Mitglied der zivilisierten Weltgemeinschaft. Die schlimmsten Verbrecher findet man an den Schalthebeln der USA, EU und Israels.
Niko
13. März 2026 @
09:11
Volle Zustimmung. Schade ist nur, dass so wenigen klar ist, wer in Wahrheit die Verursacher, Mitläufer und ausführende Schergen der ganzen Schweinereien sind. Meine Achtung ist vor solchen Gestalten längst in Verachtung umgeschlagen.
Für mich sind die Geldgeber bzw. Waffenlieferanten und geistigen Unterstützer keinen Deut besser als diejenigen, welche, nach, Merz die Drecksarbeit machen. Merz findet das ja ganz in Ordnung, da machen wir uns die Finger nicht schmutzig und bleiben die Guten.
Wie bewertet man, wenn jemand ungerührt zuschaut, wenn ein anderer massakriert wird und reicht dabei dem Täter auch noch den Prügel?
Michael
12. März 2026 @
19:35
Was ist die Steigerung von “Mittäterschaft“?
KK
12. März 2026 @
23:31
“Mittäterschuft” vielleicht?
Erneuerung
12. März 2026 @
19:24
Nunja, wer erwartet denn mehr? Brüssel wird vorrangig von der deutschen CDU und CSU gesteuert, und damit gibt es die Staatsräson, mit 10facher Waffenlieferung gegenüber 2023, zur Selbstverteidigung Israels (in den von ihm gewünschten Grenzen vom Nil bis zur Türkei, zwischen Mittelmeer und Indien, vorerst). Es ist auch für Europa beschämend, dass es vorrangig amerikanische Gelehrte sind, die Wahrheiten benennen. Des Einen oder Anderen Prognose könnte Wahrheit werden.
european
12. März 2026 @
19:08
Ja, so ist das. Wir können nur Russen. Für Amerikaner sind wir nicht zuständig. 😉
Karl
12. März 2026 @
18:46
Sogar die sozialdemokratische IPG, die sich die letzten Jahre eher als Vasallenblatt eines deutschen Satellitenstaats gebärdete, lässt nun kein gutes Haar mehr an ihrem Lehnsherren. Der Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Beirut schreibt:
“Washington droht ein Debakel” (Überschrift)
“Die Immobilienhaie an der Spitze der Weltmacht haben das Wesen der Islamischen Republik völlig falsch eingeschätzt.”
“Amerika, dessen Führung intellektuell schon daran scheitert, überhaupt nur klare Kriegsziele zu formulieren, (steht) in einem Krieg, den zu Hause niemand versteht und noch viel weniger wollen.”
“Die ganze Idee des Regime Change aus der Luft war so tollkühn wie schwachsinnig.”
“Sicherheitspolitisch stellte sie [die Islamische Republik des Iran] keinerlei Gefahr mehr dar, ihren eigenen Eliten war bewusst, dass Wandel unausweichlich war. Statt sie ihren inneren Qualen, dem auf Dauer aussichtslosen Kampf mit ihrer eigenen Bevölkerung, zu überlassen, sollte das waidwunde Raubtier zur Strecke gebracht werden. Das ist die tiefere Logik hinter diesem ‘war of choice’, den Israel aus strategischer Überzeugung, die USA jedoch ohne Hirn und Verstand führen.”
https://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/kein-plan-8930/
Wird die SPD auch die notwendigen Schlußfolgerungen ziehen? Die Wiederherstellung der außenpolitischen Handlungsfähigkeit Deutschlands, die Wiederinbetriebnahme der Öl-Pipeline mit Russland; das Verbot, die US-Basen in Deutschland für diesen Krieg zu verwenden JA!
Gefährliche “waidwunde Raubtiere” (ob USA, Israel oder Iran) kämen damit zur Ruhe und der Wohlstand in Europa wäre ein Stück weit gerettet.
Niko
13. März 2026 @
21:22
“Wird die SPD auch die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen?”
Ich glaube inzwischen, diese SPD wird wohl keine Schlussfolgerungen mehr ziehen müssen. Die ehemalige Arbeiterpartei wird vermutlich und verdient ein schnelles Ende haben, wie es sich schon in BW angekündigt hat.
Merke: “Schuster bleib bei deinen Leisten”
Doc Holiday
12. März 2026 @
18:43
Die Achse des Bösen: USA – EU – Israel.
KK
12. März 2026 @
18:36
Da liegt die Führung in Teheran gar nicht mal falsch. Langsam muss man sich wirklich in Grund und Boden schämen, so als EUropäer…
Reykjavik
12. März 2026 @
19:23
@KK: Sich schämen reicht hier nicht mehr. Aber welcher “Putinversteher” möchte auch noch als “Mullahversteher” gelten? Unsere (westliche) Zivilisation ist gerade dabei, an der selbstgesetzten und zum höchsten Gut pervertierten Doppelmoral endgültig zu ersticken. Eine unwürdige, armselige, verachtungswürdige Form von Selbstmord.
KK
12. März 2026 @
23:30
“Sich schämen reicht hier nicht mehr.”
Aber es wäre immerhin ein Anfang – wenn es denn mal um sich griffe.
Niko
13. März 2026 @
09:27
Ganz legal wäre, wenn sich jeder entsprechende absolute Wahlprüfsteine macht und Politiker und Parteien mit solcher Doppelmoral und Doppelstandards künftig nicht mehr wählt. Ich praktiziere das inzwischen.
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rumble.com, 13. März 2026, ca. 12-13 Uhr News, 66.6K
Am Donnerstag hielt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine erste große Pressekonferenz seit dem Ausbruch des Krieges gegen Iran ab.
Dabei stellte er den Konflikt als historischen Wendepunkt dar. Israel zerschlage gemeinsam mit den USA unter Präsident Trump die iranische Führung und deren Verbündete wie die Hisbollah, schaffe ein neues Kräfteverhältnis im Nahen Osten und mache Israel zur stärksten regionalen – und teilweise sogar globalen – Macht aller Zeiten.
Besonders auffällig und international stark diskutiert wurde dabei Netanjahus religiöse Rhetorik: Er verknüpfte die militärischen "Erfolge" explizit mit der Erfüllung biblischer Verheißungen und messianischer Erwartungen. In einem markanten Satz sagte er:
"Wir werden das Königreich erreichen. Wir werden die Wiederkehr des Messias erleben. Wir werden es bis zur Wiederkehr des Messias schaffen – aber das wird nicht nächsten Donnerstag geschehen."
Diese Aussage wird in vielen Kommentaren als Anspielung auf eschatologische Narrative in Teilen der jüdischen Orthodoxie gewertet. Demzufolge gilt der Wiederaufbau des Dritten Tempels auf dem Tempelberg in Jerusalem, an dessen Stelle sich derzeit der Felsendom (Dome of the Rock) und die Al-Aqsa-Moschee befinden, als Voraussetzung für die "Wiederkehr des Messias".
Mehr auf unserer Webseite: https://rtde.press/
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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Info:
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jungewelt.de, Aus: Ausgabe vom 14.03.2026, Seite 3 / Ansichten, Kommentar, Von Jörg Kronauer
Merz besucht Norwegen

Soeren Stache/dpa
Wenigstens nördlich des Polarkreises herrscht noch business as usual: Den Eindruck konnte gewinnen, wer den Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag in Norwegens hohem Norden in den Blick nahm. Erst eine Stippvisite am Andøya Space Port, von dem in Kürze eine deutsche Trägerrakete starten soll, dann ein Kurzbesuch beim NATO-Manöver Cold Response, einer Großübung mit 32.500 Soldaten, an der sich auch die Bundeswehr beteiligt. Business as usual heißt seit mehr als einem Jahrzehnt: Es geht gegen Russland, gerade auch in Skandinaviens Norden, von wo es nicht mehr allzu weit ist bis zu den Häfen der russischen Nordflotte mit ihren atomar bewaffneten U-Booten, einem zentralen Teil der russischen Zweitschlagskapazität. An der dortigen Küste müssen zudem russische U-Boote entlangfahren, sollen sie bis in den Nordatlantik vordringen, um die transatlantischen Nachschubwege zu stören. An Kriegsübungen in Norwegen beteiligt sich die Bundeswehr verstärkt seit rund zehn Jahren.
Inzwischen weitet sie ihre Aktivitäten auf den gesamten Nordatlantik aus, bis nach Kanada. Auch dabei geht es darum, russische Kriegsschiffe vom Meer zwischen Nordamerika und Europa fernzuhalten. Die enge Kooperation zwischen Deutschland, Norwegen und Kanada gewinnt an Bedeutung, seit die Vereinigten Staaten sich immer stärker auf ihren Machtkampf gegen China konzentrieren, und noch mehr, seit sie Anspruch auf Kanada und auf Grönland erheben. Hatte die Regierung in Ottawa einst darüber nachgedacht, ihre nächsten U-Boote womöglich in den USA zu erwerben, so ist das längst vom Tisch; statt dessen erwägt sie den Kauf der U-Boote, die Deutschland und Norwegen seit gut zehn Jahren für den gemeinsamen Kampf gegen Russland entwickeln. Daher traf sich Merz am Freitag am Rande des NATO-Manövers Cold Response mit Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und mit Kanadas Premierminister Mark Carney – ein U-Boot-Auftrag aus Ottawa stärkte die deutsche Rüstungsindustrie.
Da allerdings endet auch das bisherige business as usual. Der Versuch, so rasch wie möglich Europas Rüstungsindustrie auszubauen, zielt darauf, sich von den USA abzunabeln. Das ist auch der Grund, weshalb nur wenige US-Soldaten zu Cold Response eingeladen wurden: Es geht für Europas NATO-Staaten darum, auch ohne die Vereinigten Staaten kriegsfähig zu sein. Die Trägerrakete des Startups Isar Aerospace übrigens, die recht bald in Andøya starten soll, soll Europa in die Unabhängigkeit von Elon Musks Space X führen. Und als ob all das nicht genug wäre: Auch der Iran-Krieg holt Merz in Norwegen ein. Kann das Land, wichtigster Gaslieferant der Bundesrepublik, nicht seine Lieferungen noch etwas aufstocken, um kriegsbedingte Ausfälle vom Persischen Golf zu ersetzen? Zuletzt hieß es in Oslo: Nein; die Pumpen arbeiteten längst schon am Anschlag, auch, um russisches Erdgas zu ersetzen. Die Zeiten, in denen wenigstens im hohen Norden irgendwie noch business as usual herrschte, sind längst vorbei.
Info: https://www.jungewelt.de/artikel/519139.zweckb%C3%BCndnisse.html
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 13. April 2026, 20:19 Uhr
Marandi warnt: "Israel könnte einen Anschlag à la 9/11 zur Eskalation des Iran-Kriegs inszenieren"
In einem Gespräch mit dem Politologen Glenn Diesen äußerte der iranische Akademiker Seyed Mohammad Marandi eine brisante Warnung: Er behauptet, dass Israel angesichts einer drohenden militärischen Niederlage gegen Iran eine Operation unter falscher Flagge in den USA inszenieren könnte.
Marandi zieht dabei Parallelen zu den Anschlägen vom 11. September und behauptet, dass dieselben Akteure, die damals Al-Qaida instrumentalisiert hätten, nun erneut einen schweren Anschlag gegen US-Zivilisten planen könnten.
Das strategische Ziel bestehe darin, die öffentliche Meinung in der breiten US-Bevölkerung zu manipulieren und einen totalen Krieg gegen Iran als gerechtfertigt erscheinen zu lassen.
https://rumble.com/v772apo-marandi-warnt-israel-knnte-einen-anschlag-la-911-zur-eskalation-des-iran-kr.html
Seyed M. Marandi: Droht die Eroberung von Kharg & ein Atomschlag?
Seyed Mohammad Marandi ist Professor an der Universität Teheran und ehemaliger Berater des iranischen Atomverhandlungsteams. Prof. Marandi argumentiert, dass es für die USA äußerst schwierig wäre, die Insel Kharg einzunehmen, und dass Iran daraufhin alle Energieanlagen in der Region zerstören würde.
Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=1Uk5Ej16t6g
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rumble.com, 13. März 2026, ca. 12-13 Uhr News, 66.6K
Am Donnerstag hielt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine erste große Pressekonferenz seit dem Ausbruch des Krieges gegen Iran ab.
Dabei stellte er den Konflikt als historischen Wendepunkt dar. Israel zerschlage gemeinsam mit den USA unter Präsident Trump die iranische Führung und deren Verbündete wie die Hisbollah, schaffe ein neues Kräfteverhältnis im Nahen Osten und mache Israel zur stärksten regionalen – und teilweise sogar globalen – Macht aller Zeiten.
Besonders auffällig und international stark diskutiert wurde dabei Netanjahus religiöse Rhetorik: Er verknüpfte die militärischen "Erfolge" explizit mit der Erfüllung biblischer Verheißungen und messianischer Erwartungen. In einem markanten Satz sagte er:
"Wir werden das Königreich erreichen. Wir werden die Wiederkehr des Messias erleben. Wir werden es bis zur Wiederkehr des Messias schaffen – aber das wird nicht nächsten Donnerstag geschehen."
Diese Aussage wird in vielen Kommentaren als Anspielung auf eschatologische Narrative in Teilen der jüdischen Orthodoxie gewertet. Demzufolge gilt der Wiederaufbau des Dritten Tempels auf dem Tempelberg in Jerusalem, an dessen Stelle sich derzeit der Felsendom (Dome of the Rock) und die Al-Aqsa-Moschee befinden, als Voraussetzung für die "Wiederkehr des Messias".
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aus e-mail von Irene Eckert, 13. März 2026, 19:09 Uhr
Werter Herr Präsident,
Dr. Max Otte hat mit seiner Video-Ansprache an die Mitbürgerinnen, Mitbürger und Landsleute Deutschlands anlässlich des unprovozierten Angriffs-Krieges gegen den Iran ihre eigentliche Aufgabe übernommen indem er folgende folgende Worte fand.
https://youtu.be/Js161btMFp4?si=lzNTLYvznJZMYEu7.
Herr Präsident, wir ersuchen Sie im Interesse unserer Mitmenschen, in unser aller Interesse, dem zu dienen Auftrag Ihres Amtes ist, ergreifen Sie unmittelbar die Initiative, legen Sie die Stimme Ihres Amtes in die Waagschale, um diesen wahnwitzigen Krieg sofort beenden zu helfen. Vielen Dank für die von Ihnen erwarteten klaren Worte.
Mit freundlichen Grüßen Irene Eckert (Str. i. R.)
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Weiteres:

Info: Video https://youtu.be/Js161btMFp4 Dauer 17:48 Min.
(Screenshot daraus)

youtube.com, vom 11.03.2026, Max Otte
Am 28. Februar 2026 haben die USA und Israel den Iran angegriffen und den obersten Führer des Iran und viele Angehörige seiner Familie getötet. Die USA und Israel bombardieren mittlerweile auch zivile Ziele. Der Iran hat einen neuen obersten Führer gewählt und mit Raketenangriffen auf militärische Ziele der Region sowie der Sperrung der Straße von Hormuz reagiert. Ich äußere mich zu den bedrohlichen Entwicklungen im Mittleren Osten und mache Vorschläge für die deutsche Position. _________________________________________ Schützen Sie Ihr Vermögen mit physischem Gold in Liechtenstein – unser PI Physical Gold Fund bietet Ihnen dafür einen einfachen, sicheren und kostengünstigen Zugang. Jetzt informieren: https://privatinvestor-goldfonds.de/ Max Otte auf X | https://x.com/maxotte_says Max Otte | Website: http://www.max-otte.de/ Max Otte | Newsletter: http://www.max-otte.de/newsletter
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seniora.org, 13. März 2026, 23. 02. 2026 Von Aktionsbündnis Freie Schweiz (ABF) - übernomman von abfschweiz.ch/moratorium-modrna
In Bern stellte das Aktionsbündnis Freie Schweiz (ABF) an einer Medienkonferenz eine weitreichende Forderung vor: ein Moratorium für modRNA-basierte Impfstoffe. Juristen, Mediziner und Wissenschaftler präsentierten ihre Argumente aus medizinischer, rechtlicher und gesundheitspolitischer Sicht.

Video https://www.youtube.com/watch?v=jxA_fuPREYM Dauer 1:41:34 h h
(Screenshots daraus)


Themen waren unter anderem:
🔹Die geplanten Revisionen von Epidemiengesetz und Heilmittelgesetz
🔹Regulatorische Fragen rund um neuartige Therapien (ATMP)
🔹Transparenz bei Impfstoffverträgen
🔹Haftungsfragen und parlamentarische Vorstöße
🔹Medizinische und demografische Entwicklungen seit der Pandemie
📣 Mit Beiträgen von: Philipp Kruse (Rechtsanwalt), Rémy Wyssmann (Nationalrat SVP), Prof. Dr. Konstantin Beck (Versicherungsökonom), Dr. med. Daniel Beutler (Hausarzt), Andrea Staubli (Rechtsanwältin ABF) sowie Moderation durch Dr. Philipp Gut. Die Referenten fordern eine umfassende wissenschaftliche und politische Aufarbeitung der Covid-Zeit, bevor neue regulatorische Schritte beschlossen werden.
HOCH2 Offiziell und ABF Schweiz
20.555 Aufrufe 23.02.2026 #Schweiz #ABF #modRNA
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Quelle: Aktionsbündnis Freie Schweiz
https://abfschweiz.ch/moratorium-modrna
Quelle: Aktionsbündnis Freie Schweiz
https://abfschweiz.ch/moratorium-modrna
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Die Macht der CIA: Sie war maßgeblich beteiligt am Tod von Irans Führer Ali Chamenei. Monatelang verfolgen Geheimdienste jeden seiner Schritte – sie wissen, wo er ist, wie er sich bewegt und mit wem er sich trifft. Seit fast 80 Jahren mischt die CIA weltweit mit: Regierungen werden gestürzt, Diktatoren gejagt und verdeckte Kriege geführt. Immer wieder kommen dabei auch dunkle Kapitel ans Licht – umstrittene Spionagetechniken, geheime Gefängnisse, Folter und Menschenversuche. Aktuell kursieren zudem Berichte, wonach der US-Geheimdienst kurdische Gruppen aufrüsten könnte, um einen Aufstand im Iran anzustoßen. Redaktion: Eva Liebentritt Moderation: Stefan Lenglinger Schnitt: Paul Krehan, Nicolas Hofbauer ------------ Die ZIB auf YouTube liefert euch Beiträge, Faktenchecks, Reportagen und Interviews aus der größten Nachrichtenredaktion des Landes. Abonniert die ZIB auf YouTube für gründliche Recherche, Hintergründe und Informationen. Wichtig: Wir bitten euch, die Community-Richtlinien einzuhalten. Kapitel:
00:00 Intro
00:55 Wie die CIA Chamenei aufspürt
04:32 Operation Ajax: Sturz Mossadegh
06:43 Hintergründe CIA
09:49 CIA-Interventionen
10:49 Dunkle Kapitel: Menschenversuche, Black Sites & Leaks
14:59 Will die CIA iranische Kurden zum Aufstand bewegen?
Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=hR82pzbGSBI Dauer 16:28 Uhr
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 13. März 2026, 120:33 Uhr
RTDE 13.3.2026
Finnischer Geheimdienst:
Kein Beleg für russische Sabotage von Ostseekabeln
Bei den wiederholten Zwischenfällen mit Unterwasserkabeln und Kommunikationsverbindungen wurde keine Spur "absichtlichen russischen Staatshandelns" gefunden, so der finnische Geheimdienstchef. In den letzten Jahren wurde immer wieder behauptet, Russland habe Kabel beschädigt.
Finnlands oberster Spion gab zu, dass Russland nicht hinter einer Serie beschädigter Unterwasserkabel in der Ostsee steckte, und fügte hinzu, diese Bewertung habe er "sehr breit" mit anderen europäischen Diensten geteilt.
Im Verlauf der vergangenen zwei Jahre wurde Infrastruktur am Boden der Ostsee in einer Serie von Zwischenfällen wiederholt beschädigt. Mehrere Handelsschiffe wurden dabei beobachtet, wie sie ihre Anker am Meeresboden schleifen ließen, was Energie- und Kommunikationskabel beschädigte.
Finnlands oberster Spion gab zu, dass Russland nicht hinter einer Serie beschädigter Unterwasserkabel in der Ostsee steckte, und fügte hinzu, diese Bewertung habe er "sehr breit" mit anderen europäischen Diensten geteilt.
Im Verlauf der vergangenen zwei Jahre wurde Infrastruktur am Boden der Ostsee in einer Serie von Zwischenfällen wiederholt beschädigt. Mehrere Handelsschiffe wurden dabei beobachtet, wie sie ihre Anker am Meeresboden schleifen ließen, was Energie- und Kommunikationskabel beschädigte.
Während eine Reihe von NATO- und EU-Vertretern Russland Sabotage und "hybride Kriegsführung" vorgeworfen haben, wurde dennoch nie ein Beweis gefunden, der diese Behauptungen bestätigte. Moskau hatte derartige Vorwürfe wiederholt als "absurd" und unbegründet zurückgewiesen.
In einem Gespräch mit dem Portal Suomen Kuvalehti, das am Mittwoch veröffentlicht wurde, gestand nun Juha Martelius, der Leiter des Finnischen Sicherheits- und Nachrichtendienstes (Supo) ein, dass keinerlei Belege für eine Beteiligung Moskaus gefunden wurden.
"Unser Ergebnis ist, dass es im Hintergrund keine absichtliche Aktivität des russischen Staates gab. Das ist eine Ansicht, die unter den europäischen Diensten breit geteilt wird", sagte er. Die Infrastruktur am Meeresboden wurde bereits seit den 2000ern vielfach durch Unfälle beschädigt, aber zuvor hätten derartige Vorfälle kein derart ausgeprägtes Medienecho gefunden.
Bei einigen der Zwischenfälle wurde auch Russlands eigene Unterwasserinfrastruktur beschädigt, merkte Martelius an. Moskau versuche tatsächlich eher, sicherzustellen, dass sein eigener Schiffsverkehr in der Ostsee nicht gestört wird, als in dem Gebiet für Unterbrechungen zu sorgen, fügte er hinzu.
"Es gibt hier viele Faktoren, die die Tatsache unterstützen, dass es kein Motiv für Russland gibt", erklärte er.
Dennoch deutete Martelius immer noch mit dem Finger auf die sogenannte "Schattenflotte", die vermeintlich von Russland betrieben werden soll, um westliche Sanktionen zu umgehen. Diese Schiffe, so der Supo-Chef, seien oft schlecht gewartet und ihre Mannschaften seien schlecht ausgebildet, weshalb es wiederholt Fälle gegeben habe, in denen entlangschleifende Anker Schäden an Unterseekabeln verursacht hätten.
Tatsächlich sind die von der EU als Teile der "Schattenflotte" sanktionierten Schiffe durchschnittlich neuer als die Tankerflotte weltweit, und auch die Besatzungen sind nicht ungewöhnlich zusammengesetzt.
Moskau besteht darauf, dass schon die schiere Behauptung der Existenz einer derartigen Flotte unbegründet und der Begriff ein Propagandabegriff sei, der genutzt werde, um Schiffe zu beschreiben, die ihre Fracht nicht bei Londoner Versicherern versichern.
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berliner-zeitung.de, vom 12.03.2026, , 12.03.2026, 15:20 Uhr
Teheran warnt vor einem langen Krieg. Derweil wächst der Widerspruch zwischen Trumps Aussagen und den Einschätzungen der eigenen Nachrichtendienste zum Zeitpunkt des Kriegsendes.

US-Präsident Donald Trump glaubt, man habe den Iran fast besiegt. Julia Demaree Nikhinson
Der Iran hat mit einem langen Zermürbungskrieg gedroht, der die Weltwirtschaft „zerstören“ werde. Ali Fadavi, Berater des Oberbefehlshabers der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), erklärte im iranischen Staatsfernsehen, die USA und Israel müssten „die Möglichkeit in Betracht ziehen, in einen langfristigen Zermürbungskrieg verwickelt zu werden, der die gesamte amerikanische Wirtschaft und die Weltwirtschaft zerstören wird“.
Die IRGC kündigten zudem an, „Wirtschaftszentren und Banken" anzugreifen, die sie mit US- und israelischen Interessen in Verbindung bringen. Zahlreiche internationale Unternehmen begannen daraufhin laut der französischen Zeitung Le Monde, Mitarbeiter aus Dubai abzuziehen.
Derweil wächst der Widerspruch zwischen den Aussagen von US-Präsident Donald Trump und den Einschätzungen der eigenen Nachrichtendienste zum Zeitpunkt des Kriegsendes. Trump bezeichnete den Iran am Mittwoch vor Journalisten in Washington als „so ziemlich am Ende der Fahnenstange“ und sagte in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Axios, es gebe „praktisch nichts mehr, was man angreifen könnte“. Gleichzeitig drohte er, die US-Armee könne ihre Angriffe auf „Teile von Teheran und andere Orte“ ausweiten, was einen Wiederaufbau des Iran „fast unmöglich“ machen würde. Er fügte hinzu: „Das wollen wir nicht.“
US-Geheimdienste kommen laut Reuters jedoch zu einem anderen Schluss. Die iranische Führung sei weiterhin weitgehend intakt und nicht in Gefahr, in absehbarer Zeit zu kollabieren, sagten drei mit der Sache vertraute Quellen. Eine „Vielzahl“ von Geheimdienstberichten zeige eine „konsistente Analyse, dass das Regime nicht in Gefahr“ sei und „die Kontrolle über die iranische Öffentlichkeit behalte“. Der jüngste Bericht sei innerhalb der letzten Tage fertiggestellt worden. Weder das Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste noch die CIA wollten sich dazu äußern.
Auch Israel teilt Trumps Einschätzung eines baldigen Kriegsendes offenbar nicht. Militärsprecher Brigadegeneral Effie Defrin erklärte in einem TV-Briefing, es gebe noch „eine breite Zielbank“ und Israel werde seine Operationen ausweiten. Auch israelische Offizielle räumten in internen Gesprächen ein, dass es keine Gewissheit gebe, dass der Krieg zum Zusammenbruch der iranischen Regierung führen werde, wie ein hochrangiger Beamter gegenüber Reuters angab.
FBI warnte vor iranischem Überraschungsangriff auf Kalifornien
gestern
Krieg gegen Iran eskaliert: Pentagon meldet 11,3 Milliarden US-Dollar Kosten nach sechs Tagen
gestern
Ein möglicher Weg zum Sturz des iranischen Regimes durch den Einsatz iranisch-kurdischer Milizen erscheint nach Einschätzung der US-Geheimdienste derweil kaum realistisch. Abdullah Mohtadi, Chef der kurdischen Komala-Partei, sagte in einem Interview mit Reuters, „Zehntausende junger Menschen“ seien bereit, zu den Waffen zu greifen, falls sie US-Unterstützung erhielten. Er habe Berichte erhalten, dass IRGC-Einheiten aus Angst vor US-israelischen Angriffen Stützpunkte in Kurdistangebieten verlassen hätten.
Doch US-Geheimdienstberichte bezweifeln laut der Nachrichtenagentur, dass die kurdischen Gruppen über genügend Feuerkraft und Personal für einen nachhaltigen Kampf verfügen. Trump selbst erklärte am Samstag, er habe einen Einsatz der kurdischen Gruppen im Iran ausgeschlossen. Ein Regimewechsel würde nach Einschätzung einer weiteren Quelle wahrscheinlich eine Bodenoffensive erfordern – eine Option, die die Trump-Regierung bislang nicht ausgeschlossen hat.
Der Iran verschärfte derweil seine Kontrolle über die Straße von Hormus massiv – eine Meerenge, durch die ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt. Iranische Raketen- und Drohnenangriffe haben den Schiffsverkehr dort nahezu zum Erliegen gebracht. Allein innerhalb eines Tages wurden mindestens vier Zwischenfälle mit Schiffen gemeldet.
Ein thailändischer Frachter wurde von zwei Geschossen getroffen, drei Besatzungsmitglieder werden laut der Reederei Precious Shipping vermisst. Bei einem Angriff auf zwei Öltanker nahe dem Irak kam mindestens ein Besatzungsmitglied ums Leben, 38 weitere wurden gerettet. Ein Containerschiff nahe den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde von einem „unbekannten Projektil“ getroffen, wie die britische Schifffahrtsbehörde mitteilte.
Am 28. Februar hatten die USA und Israel gemeinsam Luftangriffe auf den Iran begonnen. Bereits am ersten Tag wurde der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei zusammen mit weiteren Mitgliedern der iranischen Führung getötet. Dutzende hochrangige Funktionäre und Kommandeure der Revolutionsgarden kamen seither ums Leben. Dennoch hätten die Revolutionsgarden und die Übergangsführung die Kontrolle über das Land behalten, so die Geheimdienstberichte.
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 13. März 2026, 10:32 Uhr
https://mailchi.mp/russische-botschaft/newsletter-der-russischen-botschaft-11046748?e=34bdcd87f0
Kommentar der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa:
zur Nuklearwaffen-Politik Frankreichs
Die Erklärung Frankreichs, sein Nukleararsenal in intransparenter Weise ausbauen zu wollen, ist eine äußerst destabilisierende Entwicklung. Wir stellen fest, dass ein ähnlicher Ansatz bereits zuvor von Großbritannien angekündigt wurde, das vor einiger Zeit ebenfalls damit begonnen hat, sein nationales Nukleararsenal erheblich auszubauen und zugleich dessen „Transparenz“ zu verringern. Darüber hinaus wird London gemäß den amerikanisch-britischen Vereinbarungen zusätzlich zu der seegestützten Komponente, über die es bereits verfügt, luftgestützte Trägersysteme für Kernwaffen erhalten sowie – mit Zustimmung der USA – Zugang zu den neu im Vereinigten Königreich stationierten amerikanischen nuklearen Fliegerbomben. Dies wird zusätzlich die Zahl der Sprengköpfe erhöhen, die dieses Land in einem potenziellen Konflikt einsetzen könnte.
Dabei schließt die traditionelle Politik der NATO-Staaten in diesem Bereich die Offenlegung quantitativer Parameter der in Europa stationierten US-Kernwaffen aus. Russland ist gezwungen zu berücksichtigen, dass neben Großbritannien eine nicht deklarierte Anzahl solcher Waffensysteme auch in vier europäischen NATO-Staaten sowie in der Türkei stationiert ist, von wo aus sie in der Lage sind, rasch ein breites Spektrum kritisch wichtiger Ziele auf dem Gebiet der Russischen Föderation anzugreifen. Außerdem wird das gesamte nukleare Potenzial der NATO erheblich verstärkt und ausgebaut, das im Falle eines direkten militärischen Konflikts mit Russland gegen unser Land gerichtet werden kann.
In diesem Zusammenhang verfestigt sich unsere Überzeugung, dass jegliche potenziellen Algorithmen der nuklearen Rüstungskontrolle, die künftig unter Beteiligung Russlands ausgearbeitet werden könnten, die Berücksichtigung des nuklearen Potenzials des gesamten NATO-Bündnisses voraussetzen werden.
zur Militarisierung der EU
Wir sind Zeugen eines Paradigmenwechsels der EU im Kontext ihrer raschen Militarisierung. Vor unseren Augen vollzieht sich die Transformation der Europäischen Union zu einem aggressiven, kompromisslosen und auf bewaffneten Konflikt ausgerichteten internationalen Akteur. Die beispiellosen Ausgaben für die Rüstungsindustrie, der Kurs zur «Stärkung der Ostflanke», die Einrichtung neuer Verteidigungsprojekte, die Vorbereitung der Verkehrsinfrastruktur auf Kampfhandlungen hoher Intensität sowie der Ausbau der Munitionsproduktion bestätigen diese Entwicklung.
Die EU-Führung hat die Aufgabe formuliert, bis 2030 eine „Europäische Verteidigungsunion“ aufzubauen und „Verteidigungsbereitschaft“ zu erreichen, die die Entwicklung der notwendigen Potenziale der Mitgliedstaaten für die „Führung moderner Kampfhandlungen“ impliziert.
Um die Erhöhung der Militärausgaben zu rechtfertigen, werden gezielt Vorstellungen von einer hohen Wahrscheinlichkeit eines großangelegten bewaffneten Konflikts mit Russland mit einem Planungshorizont von mehreren Jahren in das Bewusstsein der Europäer eingebracht. Alles, was Russland in diesem Zusammenhang erklärt, wird ignoriert. Unser Land hat auf allen Ebenen wiederholt betont, dass es derartige Pläne weder gab noch gibt und dass ein solches Szenario für uns keine reale Agenda darstellt. Doch diese Position erreicht die Bevölkerung der Europäischen Union nicht.
Vor dem Hintergrund der konfrontativen Politik der derzeitigen EU-Führung gegenüber Russland verfolgen wir diese Prozesse mit größter Wachsamkeit. Diese Transformation der Europäischen Union werden wir sowohl bei der Gestaltung unserer außenpolitischen Linie als auch in unserer militärischen Planung berücksichtigen, einschließlich der Programme zur Modernisierung sämtlicher Waffensysteme und militärischer Ausrüstung.
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Foto: Samir Jana/Hindustan Times/IMAGO
Arundhati Roy bei einer Vorstellung ihres Buches in Kolkata (14.1.2026)
jungewelt.de, Aus: Ausgabe vom 13.03.2026, Seite 3 / Abgeschrieben
Bei einer Präsentation ihres Buches »Mother Mary Comes To Me« am 9. März in Dehli äußerte sich die indische Schriftstellerin Arundhati Roy auch zur Haltung ihres Landes gegenüber dem US-israelischen Krieg gegen Iran:
Ich muss etwas sagen, weil ich die Tochter meiner Mutter bin und weil ich mich aufraffen und das hier aussprechen muss. Es ist ein kleines Statement zu dem Krieg, der die Welt zu verschlingen droht. Ich weiß, wir sind heute hier, um über »Mother Mary Comes To Me« zu sprechen. Aber wie könnten wir den Tag beenden, ohne über diese wunderschönen Städte – Teheran, Isfahan und Beirut – zu sprechen, die in Flammen stehen? Ganz im Sinne der Offenheit und Unverblümtheit meiner Mutter Maria möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um etwas über den unprovozierten und illegalen Angriff der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran zu sagen. Es ist natürlich eine Fortsetzung des US-israelischen Völkermords im Gazastreifen. Es sind dieselben alten Völkermörder, die nach demselben alten Schema vorgehen. Sie ermorden Frauen und Kinder. Sie bombardieren Krankenhäuser. Sie bombardieren ganze Städte. Und dann spielen sie das Opfer.
Aber Iran ist nicht Gaza. Das Schlachtfeld dieses neuen Krieges könnte sich auf die ganze Welt ausdehnen. (…) Es wird noch andere Gelegenheiten geben, dies ausführlich zu besprechen, daher möchte ich hier nur sagen, dass ich uneingeschränkt an der Seite des Iran stehe. Alle Regime, die eines Wandels bedürfen, einschließlich der USA, Israels und unseres eigenen, müssen vom Volk gestürzt werden, nicht von einer aufgeblähten, lügenden, betrügerischen, gierigen, ressourcenraubenden, bombenwerfenden imperialen Macht und ihren Verbündeten, die versuchen, die ganze Welt zur Unterwerfung zu zwingen.
Der Iran stellt sich ihnen entgegen, während Indien sich duckt. Ich schäme mich für die Feigheit und Rückgratlosigkeit unserer Regierung. Vor langer Zeit waren wir ein armes Land mit sehr armen Menschen. Aber wir hatten Stolz. Wir hatten Würde. Heute sind wir ein reiches Land mit sehr armen, arbeitslosen Menschen, die mit Hass, Gift und Lügen statt mit echter Nahrung ernährt werden. Wir haben unseren Stolz verloren. Wir haben unsere Würde verloren. Wir haben unseren Mut verloren. (…)
Was sind wir für Menschen, deren gewählte Regierung nicht aufstehen und die USA verurteilen kann, wenn sie Staatsoberhäupter anderer Länder entführt und ermordet? Würden wir das auch für uns gutheißen? Was bedeutet es, dass unser Premierminister nur wenige Tage vor dem Angriff auf Iran nach Israel reiste und Benjamin Netanjahu umarmte? Was bedeutet es, dass unsere Regierung nur wenige Tage vor der Erklärung von Trumps Zöllen durch den Obersten Gerichtshof der USA ein unterwürfiges Handelsabkommen mit den USA unterzeichnete, das unsere Landwirte und unsere Textilindustrie buchstäblich im Stich lässt? (…)
Täglich verhöhnen und demütigen uns US-Politiker, darunter Donald Trump, öffentlich. Und unser Premierminister lacht sein berüchtigtes, hohles Lachen. Und umarmt weiter. (…) Manche von Ihnen werden sich erinnern, wie wir früher über diesen blumigen, übertriebenen chinesischen kommunistischen Begriff »Kettenhund des Imperialismus« gescherzt haben. Aber im Moment würde ich sagen, er beschreibt uns ziemlich gut. (…)
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Hier zu ihrer Rede auf Englisch im Video:

Video https://www.youtube.com/watch?v=wBKx4l-3ZYM&list=TLPQMTIwMzIwMjZWnh1K-ShWEw&index=7 Dauer 5:05 Min.
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fr.de, vom Stand:12.03.2026, 16:58 Uhr, Von: Andreas Bangemann
Eine gerechte Wirtschaft ist möglich – wenn wir die Spielregeln ändern. Nicht die Menschen. © Hendrik Schmidt/dpa
Drei Ökonomen beweisen: Gerechtigkeit ist messbar. Eine Formel könnte das System verändern – wenn die Politik die Spielregeln ändert. Die Kolumne „Gastwirtschaft“.
Stellen Sie sich vor, es gäbe eine einzige Gleichung, die zeigt, ob eine Wirtschaft gerecht ist. Keine Philosophie, keine Ideologie – reine Mathematik. Eine solche Gleichung existiert. C − W = (r − g) · K lautet sie.
Das klingt kryptisch, ist aber einfach: Wenn der Zinssatz (r) höher ist als die Wachstumsrate (g), dann eignen sich die Vermögensbesitzer mehr an, als sie zur Wirtschaft beitragen – auf Kosten der Arbeitenden. Die Differenz r − g ist das exakte Maß für die Ungerechtigkeit im System. Ist sie null, gibt es keine Ausbeutung.
Ein Beispiel: Die deutsche Wirtschaft wächst derzeit um etwa 0,2 Prozent, der Zinssatz liegt bei über drei Prozent. Die Differenz von fast drei Prozentpunkten, angewandt auf den gesamten Kapitalstock – fließt als leistungsloses Einkommen an Vermögensbesitzer. Das ist kein Marktversagen. Es ist ein Konstruktionsfehler. In einer Rezession wird dieser Fehler zur offenen Wunde.
Drei Ökonomen – Norbert Olah, Thomas Huth und Dirk Löhr – haben in vier Studien gezeigt, dass dieses Gleichgewicht r = g effizient und auch gerecht ist. Beides ist dasselbe. Das wusste im Grunde schon Nobelpreisträger Maurice Allais im Jahr 1947. Was neu ist: ein vollständiges Modell, das erklärt, warum sich dieses Gleichgewicht nicht einstellt und was man dagegen tun kann.
Es gibt zwei Hindernisse. Erstens kann Geld gehortet werden, ohne an Wert zu verlieren. Das hält den Zinssatz künstlich hoch. Zweitens ist Boden nicht vermehrbar. Wer ein Grundstück besitzt, dessen Wert steigt, hat dafür nichts geleistet – die Gemeinschaft hat den Wert geschaffen.
Beide Hindernisse lassen sich beseitigen. Verblüffend dabei ist, dass selbst die konservative Theorie der optimalen Geldmenge von Milton Friedman zum gleichen Ergebnis führt wie die Vorschläge des Reformers Silvio Gesell. Die politischen Gegenpole treffen sich in der Mathematik.
Und was ist mit dem angeblich unvermeidlichen Wachstumszwang? Im Modell verschwindet er. Wenn der Zins der Wachstumsrate folgen darf, ist Nullwachstum stabil. Dieser Zwang entsteht nicht aus der Wirtschaft, sondern aus dem Geldsystem.
Vier Studien, keine mathematischen Fehler, ein Ergebnis: Eine gerechte Wirtschaft ist möglich – wenn wir die Spielregeln ändern. Nicht die Menschen.
Meine News
Trotz Krisenlehren: Europa droht wichtige Bankenregeln zu verwässern
Der Autor ist Chefredakteur der Zeitschrift „Humane Wirtschaft“.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
unser weiterer Kommentar: Zitat: Was neu ist: ein vollständiges Modell, das erklärt, warum sich dieses Gleichgewicht nicht einstellt und was man dagegen tun kann. Zitatende
Besser hätte er, statt was man dagegen, "was man dafür" tun kann, geschrieben.
makronom.de, vom 12. März 2026, MANUEL SUTER, Ökonomenszene
Ökonomen und Umweltwissenschaftler schauen auf dieselbe Umweltkrise, sehen aber unterschiedliche Probleme, wie eine neue Studie zeigt. Dies erklärt, warum manche Debatten festgefahren zu sein scheinen – und es so schwer ist, gemeinsam Lösungen zu finden.
Bild: Anika Huizinga via Unsplash
Stellen Sie sich vor, jemand leidet unter chronischen Schmerzen. Ein Arzt konzentriert sich auf den schmerzenden Körperteil und versucht, dieses einzelne Symptom zu beheben. Ein anderer verfolgt einen ganzheitlicheren Ansatz, der Körper und Geist einbezieht, und versucht zu verstehen, warum das Nervensystem im Alarmzustand verharrt – vielleicht aufgrund von Stress, Angst vor den Symptomen oder erlernten Auslösern. Da sie das Problem unterschiedlich betrachten, greifen beide Ärzte auf völlig unterschiedliche Behandlungsmethoden zurück.
Ähnliches geschieht in Umweltdebatten. Experten streiten sich manchmal darüber, welche Lösungen am besten funktionieren, und sind sich oft uneinig über Prioritäten und Kompromisse. Meine Kollegen und ich haben jedoch kürzlich eine Studie veröffentlicht, die darauf hindeutet, dass die Kluft möglicherweise schon früher beginnt: Ökonomen und Umweltwissenschaftler haben unterschiedliche Vorstellungen davon, welche Umweltprobleme am relevantesten sind.
In einer weltweiten Umfrage unter 2.365 Forschern, die in führenden Wirtschafts- und Umweltwissenschaftsmagazinen veröffentlichen, haben wir diese gebeten, bis zu neun Umweltprobleme aufzulisten, die ihrer Meinung nach heute am relevantesten sind. Die Antworten zeigen zwei Wissenschaften, die denselben Planeten durch unterschiedliche Brillen betrachten.
Die von den Forschern wahrgenommenen Umweltprobleme stehen in Zusammenhang mit den von ihnen empfohlenen Lösungen. Wenn sie vor allem den Klimawandel wahrnehmen, sehen sie eher Potenzial in konventionellen, marktbasierten Lösungen (wie der Einführung einer CO2-Steuer). Wenn sie weitere Umweltprobleme wie den Verlust an biologischer Vielfalt oder die Umweltverschmutzung wahrnehmen, sehen sie eher Potenzial in umfassenderen, systemischen Lösungen.
Der Klimawandel war mit Abstand die am häufigsten genannte Problemkategorie in der gesamten Stichprobe. Etwa 70% der Befragten nannten ihn. Die zweithäufigste Kategorie, die von 51% genannt wurde, war die Integrität der Biosphäre, also im Wesentlichen der Verlust von Natur.
Mehrere Umweltbelastungen, die für die Stabilität unseres Planeten von entscheidender Bedeutung sind, wurden von weitaus weniger Forschern genannt. Neuartige Substanzen (sogenannte „novel entities“), darunter synthetische Chemikalien und Kunststoffe, wurden von etwa 43% erwähnt. Biogeochemische Flüsse, darunter Düngemittel, lagen bei etwa 9%. Die Versauerung der Ozeane lag bei rund 8%.
Die von Ökonomen und Umweltwissenschaftlern genannten Probleme waren unterschiedlich. So listeten Umweltforscher mehr und breitere Themenkategorien auf als Ökonomen. Beide erwähnten gleichermaßen häufig den Klimawandel und andere eng damit verbundene Themen wie Treibhausgasemissionen oder Luftverschmutzung. Unterschiede zeigten sich bei Themen, die weniger direkt mit Kohlenstoff zu tun haben, wie Biodiversität, Landnutzungsänderungen, neuartige Substanzen und Umweltverschmutzung.
Ein möglicher Grund für diese Unterschiede ist, dass verschiedene Fachrichtungen darauf trainiert sind, unterschiedliche Dinge zu beachten. Wie Fotografen neigen wir dazu, uns auf das zu konzentrieren, was unser Fachgebiet in den Fokus rückt. Ökonomen untersuchen häufig Preise, Anreize und politische Maßnahmen im Zusammenhang mit Kohlenstoffemissionen, sodass der Klimawandel für sie natürlich im Mittelpunkt steht.
Wir haben die Befragten auch gebeten, das Potenzial von sieben Ansätzen zur Minderung von Umweltproblemen zu bewerten. Alle Ansätze wurden mit mindestens mäßigem Potenzial bewertet. Insgesamt wurde technologischer Fortschritt am höchsten und gewaltfreier ziviler Ungehorsam am niedrigsten bewertet. Ökonomen bewerteten marktbasierte Lösungen und technologischen Fortschritt höher als Umweltforscher. Die Umweltforscher hingegen bewerteten das Schrumpfen der Weltwirtschaft und gewaltfreien zivile Ungehorsam höher als Ökonomen.
Anschließend untersuchten wir, ob Forscher, die ein breiteres Spektrum an Umweltproblemen nannten, auch dazu neigten, andere Arten von Lösungen zu bevorzugen, selbst nachdem Faktoren wie politische Ausrichtung und Forschungsgebiet berücksichtigt worden waren.
Es zeigte sich ein Muster: Die Nennung von mehr Kategorien war mit einem höheren wahrgenommenen Potenzial für systemischere Ansätze wie Umweltregulierung, Degrowth und gewaltfreien zivilen Ungehorsam verbunden. Die Nennung von mehr Themen ging auch mit einem geringeren wahrgenommenen Potenzial für technologischen Fortschritt einher.
Ökonomen und Umweltwissenschaftler beraten häufig Regierungen, sitzen in Expertengremien und prägen die Definition dessen, was als Lösung gilt. Wenn zwei einflussreiche Expertengruppen von unterschiedlichen Problemen ausgehen, ist es nicht verwunderlich, dass sie am Ende unterschiedliche Lösungen befürworten.
Es hilft auch zu erklären, warum manche Debatten festgefahren scheinen. Wenn der Klimawandel das einzige relevante wahrgenommene Thema ist, fällt es leichter, auf sauberere Technologien und Marktanreize zu setzen. Wenn man aber auch den Verlust der Artenvielfalt, die chemische Verschmutzung und den Wandel der Landnutzung als problematisch erachtet, erscheint es nicht mehr als ein rein technisches Problem. Es sieht eher nach einer Vielzahl miteinander verbundener Belastungen aus, die Veränderungen in der Art und Weise erfordern, wie wir produzieren, konsumieren und die Wirtschaft organisieren.
Dieses Thema kommt in unserer Studie zu Grünem Wachstum zur Sprache, also der Idee, dass Länder ihr BIP weiter steigern und gleichzeitig die Umweltbelastung reduzieren können. Anhand der Daten aus unserer Umfrage haben wir festgestellt, dass Forscher aus verschiedenen Disziplinen keineswegs davon überzeugt sind, dass Gesellschaften ihr BIP weiter steigern und gleichzeitig Emissionen und Ressourcenverbrauch schnell genug reduzieren können. Ökonomen waren im Allgemeinen optimistischer als ihre Kollegen aus den Geowissenschaften, Agrarwissenschaften und der Biologie. Diese Unterschiede deckten sich mit dem Vertrauen in Technologie und Märkte.
Man kann sich nicht auf den Weg verständigen, wenn man sich nicht vorher auf die zu verwendende Karte einigen kann. Ein gemeinsames Bild der Umweltkrise, das über CO2-Emissionen hinausgeht, wird diese vielleicht nicht auf magische Weise lösen. Aber es kann zu fruchtbarer Forschung und Diskussionen über Kompromisse führen und den Umfang der in Betracht gezogenen Lösungen erweitern.
Zum Autor:
Manuel Suter forscht zu Themen der Ökologischen Ökonomie und Psychologie an der Universität Lund und ist Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds.
Hinweis:
Dieser Artikel wurde zuerst von The Conversation in englischer Sprache veröffentlicht und von der Makronom-Redaktion unter Zustimmung von The Conversation und des Autors ins Deutsche übersetzt.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
lostineu.eu, 13. März 2026
Spaniens Regierungschef Sanchez ist mit seinem Nein zum Angriffskrieg gegen Iran zum gefeierten Superstar geworden. Sogar CNN zollt ihm Tribut. Sein Alleingang in der Außenpolitik zeigt: Im Zweifel geht es besser ohne die aktuelle EU-Spitze.
“Er rettet die Ehre der Europäer”: Diese Einschätzung zu Sanchez’ Anti-Kriegs-Kurs hört man überall. Zuletzt habe ich sie mehrfach im Europaparlament in Straßburg gehört.
Der Grund: Der spanische Sozialist hält die (ehemaligen) Prinzipien der EU-Außenpolitik hoch – Frieden, Völkerrecht, Diplomatie. Die EU-Spitze hingegen hat sie vergessen und/oder verraten.
Dieser harte Vorwurf trifft nicht nur Kommissionschefin von der Leyen, die sich die Außenpolitik unter den Nagel reißen möchte und dafür auch mal das Völkerrecht infrage stellt.
Er trifft auch Ratspräsident Costa. In seiner Einladung zum nächsten EU-Gipfel spricht der Portugiese – ein Sozialist wie Sanchez – lediglich von der “militärischen Eskalation im Nahen Osten”.
Genau wie von der Leyen vermeidet er es, die Angreifer – Israel und die USA – beim Namen zu nennen. Genau wie sie scheint er die Verantwortlichen Trump und Netanjahu vergessen zu haben…
Sanchez hingegen wagt es sogar, Trump die Stirn zu bieten und den USA die Nutzung spanischer Militärbasen zu untersagen. Damit erzielt er Wirkung – weit über Spanien hinaus.
In einer Umfrage sagten 69,5 Prozent der Italiener, daß auch ihr Land die Basen für den US-Krieg sperren sollte. Auf ähnliche Werte würde man hierzulande kommen – das legt der “Deutschlandtrend” nahe.
Doch die EU-Spitze – wozu ich auch Kanzler Merz zähle – ignoriert Volkes Stimme. Sie verfolgt eine Außenpolitik, die völlig losgelöst ist von den Wünschen und Interessen der Bürger.
Wie ist das zu erklären? Schuld sei das Konsensprinzip, heißt es in Brüssel. Wenn man Querulanten wie Orban das Vetorecht in der Außenpolitik entziehen würde, wäre alles besser.
Doch das ist falsch, wie sich am Beispiel Sanchez zeigt. Gute Außenpolitik wird nicht von einzelnen Länder verhindert, sondern durch das fehlende Rückgrat der aktuellen EU-Führung.
Statt genuin europäische Interessen zu formulieren – wie früher einmal, als die EU noch eine friedliche Lösung im Nahen Osten und im Iran suchte – folgt sie blind den USA und Israel.
Wer sich aus dieser gefährlichen Gefolgschaft löst und eine eigenständige Außenpolitik betreibt, wie Sanchez, kann viel besser für EUropa sprechen als die EU-Granden in Brüssel.
Völlig neu ist das übrigens nicht. Schon im Gazakrieg hat die EU-Führung versagt. Spanien, aber auch Irland und Belgien haben ihre Stimme erhoben und ein Ende des Krieges gefordert.
Im Irakkrieg von 20 Jahren war es ganz ähnlich. Damals haben Schröder und Chirac für EUropa gesprochen, der damalige Kommissionschef Barroso hat völlig versagt.
Barroso hatte allerdings ohnehin nichts zu melden. Demgegenüber verfügt von der Leyen heute über erhebliche Macht. Und hinter ihr steht Kanzler Merz…
Mehr zur europäischen Außenpolitik hier
P.S. Rumänien hat den USA erlaubt, seine Militärbasen für den Angriff auf Iran zu nutzen. Wie gut, daß das Land eine US- und Nato-treue Führung wählen durfte …
‹ Iran und Libanon: “Die EU macht sich zum Komplizen” › Noch eine Klatsche für Merz: Trump lockert Russland-Sanktionen
19 Comments
Pjotr
13. März 2026 @
13:32
Ich möchte an die unheilvolle Rolle der Brüsseler EU u. a. in Person des früheren Kommissionspräsidenten Barroso auch bei der Entstehung des Ukraine-Konflikts im Zusammenhang mit dem EU-Assoziierungsabkommens erinnern:
“Vor diesem Hintergrund ist es sachlich unzutreffend, dass der Präsident der Europäischen Rates, Herman van Rompuy, und der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, ihre Hände in Unschuld waschen. In einer gemeinsamen Erklärung vom 25. November 2013 haben die beiden europäischen Spitzenpolitiker behauptet, die EU würde die Ukraine nicht zu einer Entscheidung zwingen. Vielmehr könne die Ukraine frei entscheiden, welche Form der Anbindung an die EU sie wünsche. Aber dies ist eine scheinheilige Position:
Die Ukraine musste wählen zwischen einer Freihandelszone mit Brüssel und einer Zollunion mit Moskau.” (Quelle: https://www.swp-berlin.org/publications/products/medienbeitraege/140311KrimkriseScheinheiligeEU_dtr.pdf)
Der frühere EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen hat sich seinerzeit im Deutschlandfunk dazu geäußert:
https://www.deutschlandfunk.de/gescheitertes-abkommen-mit-der-ukraine-das-problem-lag-wohl-100.html
KK
13. März 2026 @
12:49
Dann wird sich Sanches damit abfinden müssen, dass sich Brüssel in die kommenden spanischen Wahlen ebenso einmischen wird wie bereits in Rumänien und aktuell in Ungarn.
Guido B.
13. März 2026 @
11:05
Kurze geopolitische Standortbestimmung:
China, das Reich der Mitte.
Indien, das Reich der Gewürze.
Russland, das Reich der Tiger und Bären.
Persien, das Reich der Poesie und Gastfreundschaft.
USA/Israel, das Reich des Malignen Narzissmus.
Europa, das Reich der Schwarzen Magie.
Lucki
13. März 2026 @
10:49
Und wieder mal, laut Kissinger: ‘He who has the US as enemy, lives dangerous, but to have the US as friend, that’s fatal’.
european
13. März 2026 @
11:10
Da ist was dran.
Die USA sind eigentlich ein sehr gesegnetes Land. Wo auch immer sie einmarschieren, um Demokratie und Menschenrechte zu retten, schlimme Diktatoren zu stürzen und die Frauen zu befreien, da finden sie Öl in rauhen Mengen. 😉
european
13. März 2026 @
09:35
Das Schweigen wundert mich nicht. Wenn sie konsequent wären, müssten sie jetzt 20 Sanktionspakete gegen die USA und Israel schnüren, US Medien, insbesondere Hollywood, verbieten, alle Transatlantiker sanktionieren wie Jacques Baud, sofort alle Käufe von us-amerikanischem Gas verbieten, Firmen sanktionieren, die dort aktiv sind, amerikanische Studenten aus Hochschulen und Austauschprogrammen werfen, den US Sportlern verbieten an internationalen Wettbewerben teilzunehmen uvm.
Ach ja, und europäisches Steuergeld in Abermilliardenhöhe müsste natürlich dann auch in den Iran abfließen. Sofortige Arbeitserlaubnis für alle iranischen Flüchtlinge sowie Zugang zu den Sozialsystemen. Die iranische Regierung bekommt Zugang zu den Parlamenten bzw. wird per Video dazugeschaltet. Die Abgeordneten lernen das iranische Äquivalent zu Slava Ukraini und die EUCO-Präsidentin trägt Kostüme in den iranischen Landesfarben, einschließlich Schleier.
Ja, so könnte es gehen 😉
Thomas Damrau
13. März 2026 @
09:27
Die meisten EU-PolitikerInnen haben eine fast unglaubliche Fähigkeit, kognitive Dissonanzen auszuhalten:
— Einerseits bombardiert Netanjahu alles, was nicht bei Drei im Bunker ist: Gaza, Iran, Libanon, Syrien …
— Andererseits verweist die EU gerne darauf, dass stets die Existenz Israels auf dem Spiel steht. Als ob morgen der gemeinsame arabisch-iranische Angriff gegen Israel losbrechen könnte.
Eine komplette Umdeutung der Rollen von Angreifer und Angegriffenem.
Ähnlich mit dem Slogan “From the River to the Sea”:
— Auf einer pro-Palästina-Demo wird der Slogan als Ankündigung einer (unrealistischen) Auslöschung des Staates Israel interpretiert.
— Als (durchaus realistische) Absicht der israelischen Rechten, nach Vertreibung der Palästinenser (und Eroberungen in Nachbarländern) ein Groß-Israel zu schaffen, wird derselbe Slogan als Folklore abgetan.
Guido B.
13. März 2026 @
10:24
Das ist Maleficium, keine kognitive Dissonanz.
Europa, das Reich der Schwarzen Magie!
KK
13. März 2026 @
12:47
“Europa, das Reich der Schwarzen Magie!”
Ist es nicht eher bigotte Idiotie?
Erneuerung
13. März 2026 @
08:57
Trump erlaubt vorübergehend den Kauf russischen Öls (weltweit). Damit ist die derzeitige Weltordnung ausreichend beschrieben und alle feiern das, außer ein paar Ausreißer wie Sanchez und Fico. Und solange die Wahlergebnisse so sind (oder hingerechnet werden) wie sie sind, wird sich daran nichts ändern, es sei denn, BRICS werden stärker, was aber derzeit durch den indischen Opportunismus in Frage steht.
Guido B.
13. März 2026 @
09:38
Ich glaube nicht mehr an die heilende Kraft der Wahlergebnisse. Jeder parlamentarische oder ausserparlamentarische Widerstand gegen die Tyrannei der Eliten wird niedergestampft. Demokratie ist eine Farce, wenn die durch Parteikartelle abgesicherten Eliten ungehindert und gegen den Willen der Volksmehrheit ihre Interessen durchsetzen. Es gibt keine Mehrheiten für Kriege und wirtschaftlichen Niedergang. Die Eliten steuern die Nationen trotzdem in den Abgrund. Weil sie in einer abgeschirmten Blase leben und sich das Elend gar nicht vorstellen können. Sie wollen nur stark und mächtig wirken, das reicht ihnen als Leistung und Verantwortung. Die Systemmedien haben sich diesen Eliten längst als Handlanger angedient. Eine Demokratie ist nur so stark wie ihre schwächsten Organe. Die schwächsten Organe in unseren Demokratien heute sind die Machthabenden und die Medien.
hutaekjango
13. März 2026 @
08:42
” Wir Schlafwander “, wieder mal, “aus gehabtem Schaden nichts gelernt” ; auf in den 3. WK?!
Guido B.
13. März 2026 @
07:39
Grundregel des Anstands:
Wirst du von Trump gehasst, machst du alles richtig.
Wirst du von Trump gelobt, machst zu alles falsch.
Merz wird gelobt. Sanchez gehasst.
Sanchez macht alles richtig.
CDU-Merz macht alles falsch. Zusammen mit den Antichristen und Schwarzen Magiern von der Leyen und Weber.
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Weiteres:
Iran und Libanon: “Die EU macht sich zum Komplizen”
lostineu.eu, vom 12. März 2026
Die Führung in Teheran hat der EU “Mittäterschaft” bei den US-israelischen Angriffen auf den Iran vorgeworfen. Derweil bombardiert Israel die libanesische Hauptstadt Beirut an – und Brüssel schweigt.
“Die Gleichgültigkeit und Duldung der EU angesichts der Aggressionen, Brutalitäten und Gräueltaten der USA und Israels kommen nichts weniger als einer Mittäterschaft gleich”, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums.
Er verwies auf eine Rede des belgischen Europaabgeordneten Botenga im EU-Parlament in Straßburg. Die meisten EU-Politiker würden den Krieg nicht verurteilen, sondern Trump und Netanjahu unterstützen, so Botenga, der der linksradikalen PTB angehört.
Richtig ist, dass EU-Chefin von der Leyen und die Außenbeauftragte Kallas sich nicht von dem US-israelischen Angriffskrieg distanziert haben. In einer Rede im EP hat von der Leyen das Mullah-Regime verurteilt, aber Trump und Netanjahu mit keinem Wort erwähnt.
Kallas hat neue Sanktionen gegen Iran verhängt, sich aber nicht zum offenbar US-amerikanischen Angriff auf eine iranische Mädchenschule geäußert. Sie hielt es auch nicht für nötig, Israels jüngste Attacken auf Beirut zu kritisieren.
Dabei eskaliert Netanjahu den Angriffskrieg immer mehr. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums sind bislang schon 687 Menschen bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen.
Am Montag hatte Kallas Israel aufgefordert, die Kampfhandlungen im Libanon einzustellen. Drei Tage später sieht sie tatenlos zu, wie die israelische Armee den Krieg ins Zentrum von Beirut führt. Sanktionen? Fehlanzeige…
Mehr zum Krieg gegen Iran hier
‹ Klatsche für Merz: Trump legt im Zollstreit mit Deutschland nach › Sanchez Superstar: Außenpolitik geht besser ohne diese EU
12 Comments
Guido B.
13. März 2026 @
07:15
Die unendliche Dummheit des kollektiven Westens besteht darin, nichtwestliche Völker und Nationen zu misshandeln und sich anschliessend über den Widerstand der Misshandelten zu empören. Ohne den mörderischen Westen gäbe es weder ein aggressives Russland noch einen aggressiven Iran. Wer die Welt wirtschaftlich und militärisch dominieren will, ist ein barbarischer Verbrecher und kein willkommenes Mitglied der zivilisierten Weltgemeinschaft. Die schlimmsten Verbrecher findet man an den Schalthebeln der USA, EU und Israels.
Niko
13. März 2026 @
09:11
Volle Zustimmung. Schade ist nur, dass so wenigen klar ist, wer in Wahrheit die Verursacher, Mitläufer und ausführende Schergen der ganzen Schweinereien sind. Meine Achtung ist vor solchen Gestalten längst in Verachtung umgeschlagen.
Für mich sind die Geldgeber bzw. Waffenlieferanten und geistigen Unterstützer keinen Deut besser als diejenigen, welche, nach, Merz die Drecksarbeit machen. Merz findet das ja ganz in Ordnung, da machen wir uns die Finger nicht schmutzig und bleiben die Guten.
Wie bewertet man, wenn jemand ungerührt zuschaut, wenn ein anderer massakriert wird und reicht dabei dem Täter auch noch den Prügel?
Michael
12. März 2026 @
19:35
Was ist die Steigerung von “Mittäterschaft“?
KK
12. März 2026 @
23:31
“Mittäterschuft” vielleicht?
Erneuerung
12. März 2026 @
19:24
Nunja, wer erwartet denn mehr? Brüssel wird vorrangig von der deutschen CDU und CSU gesteuert, und damit gibt es die Staatsräson, mit 10facher Waffenlieferung gegenüber 2023, zur Selbstverteidigung Israels (in den von ihm gewünschten Grenzen vom Nil bis zur Türkei, zwischen Mittelmeer und Indien, vorerst). Es ist auch für Europa beschämend, dass es vorrangig amerikanische Gelehrte sind, die Wahrheiten benennen. Des Einen oder Anderen Prognose könnte Wahrheit werden.
european
12. März 2026 @
19:08
Ja, so ist das. Wir können nur Russen. Für Amerikaner sind wir nicht zuständig. 😉
Karl
12. März 2026 @
18:46
Sogar die sozialdemokratische IPG, die sich die letzten Jahre eher als Vasallenblatt eines deutschen Satellitenstaats gebärdete, lässt nun kein gutes Haar mehr an ihrem Lehnsherren. Der Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Beirut schreibt:
“Washington droht ein Debakel” (Überschrift)
“Die Immobilienhaie an der Spitze der Weltmacht haben das Wesen der Islamischen Republik völlig falsch eingeschätzt.”
“Amerika, dessen Führung intellektuell schon daran scheitert, überhaupt nur klare Kriegsziele zu formulieren, (steht) in einem Krieg, den zu Hause niemand versteht und noch viel weniger wollen.”
“Die ganze Idee des Regime Change aus der Luft war so tollkühn wie schwachsinnig.”
“Sicherheitspolitisch stellte sie [die Islamische Republik des Iran] keinerlei Gefahr mehr dar, ihren eigenen Eliten war bewusst, dass Wandel unausweichlich war. Statt sie ihren inneren Qualen, dem auf Dauer aussichtslosen Kampf mit ihrer eigenen Bevölkerung, zu überlassen, sollte das waidwunde Raubtier zur Strecke gebracht werden. Das ist die tiefere Logik hinter diesem ‘war of choice’, den Israel aus strategischer Überzeugung, die USA jedoch ohne Hirn und Verstand führen.”
https://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/kein-plan-8930/
Wird die SPD auch die notwendigen Schlußfolgerungen ziehen? Die Wiederherstellung der außenpolitischen Handlungsfähigkeit Deutschlands, die Wiederinbetriebnahme der Öl-Pipeline mit Russland; das Verbot, die US-Basen in Deutschland für diesen Krieg zu verwenden JA!
Gefährliche “waidwunde Raubtiere” (ob USA, Israel oder Iran) kämen damit zur Ruhe und der Wohlstand in Europa wäre ein Stück weit gerettet.
Doc Holiday
12. März 2026 @
18:43
Die Achse des Bösen: USA – EU – Israel.
KK
12. März 2026 @
18:36
Da liegt die Führung in Teheran gar nicht mal falsch. Langsam muss man sich wirklich in Grund und Boden schämen, so als EUropäer…
Reykjavik
12. März 2026 @
19:23
@KK: Sich schämen reicht hier nicht mehr. Aber welcher “Putinversteher” möchte auch noch als “Mullahversteher” gelten? Unsere (westliche) Zivilisation ist gerade dabei, an der selbstgesetzten und zum höchsten Gut pervertierten Doppelmoral endgültig zu ersticken. Eine unwürdige, armselige, verachtungswürdige Form von Selbstmord.
KK
12. März 2026 @
23:30
“Sich schämen reicht hier nicht mehr.”
Aber es wäre immerhin ein Anfang – wenn es denn mal um sich griffe.
Niko
13. März 2026 @
09:27
Ganz legal wäre, wenn sich jeder entsprechende absolute Wahlprüfsteine macht und Politiker und Parteien mit solcher Doppelmoral und Doppelstandards künftig nicht mehr wählt. Ich praktiziere das inzwischen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Klatsche für Merz: Trump legt im Zollstreit mit Deutschland nach
lostineu.eu, vom 12. März 2026
Mit ihrem Appeasement gegenüber US-Präsident Trump wollten Kanzler Merz und EU-Chefin von der Leyen auch erreichen, daß der Zollstreit mit den USA nicht nochmal aufflammt. Das hat nicht geklappt: Nun droht Trump schon wieder mit neuen Zöllen.
Die Trump-Administration hat eine Untersuchung wegen des Vorwurfs industrieller Überkapazitäten eingeleitet, wie Reuters meldet. Betroffen sind 16 Länder – darunter China, Japan und die EU.
Auch die Exportnation Deutschland muß mit neuen Importzöllen rechnen: Washington sieht die hohen Handelsüberschüsse Deutschlands und Irlands als Beweis für Überkapazitäten in der EU.
Vielleicht sollte Merz endlich einmal etwas gegen die deutsche Exportabhängigkeit tun? Vor allem sollte er aber seinen Kuschelkurs zugunsten von Trump beenden!
Mehr zum Handelskrieg hier
‹ EUropa schützt (nicht), Meloni kritisiert Trump – und Orden für Merkel › Iran und Libanon: “Die EU macht sich zum Komplizen”
14 Comments
Niko
13. März 2026 @
09:53
Vielleicht kommt man doch noch zu der Erkenntnis, dass die Kriecherei ins Hinterteil seines Kontrahenten zwar generell stinkt, aber ansonsten nur Hohn und Spott erzeugt.
european
13. März 2026 @
09:39
Tragisch ist hierbei, dass man diesbezüglich Trump sogar Recht geben muss. Der Exportismus ist nachgewiesenermaßen ein zerstörerisches Instrument. Auch die Welt ist ein Binnenmarkt, in dem nicht alle gleichzeitig Überschüsse “erwirtschaften” können. Den Überschüssen stehen Defizite in gleicher Höhe gegenüber und kein Land der Welt hat Lust, auf ewig der Defizitär zu sein. Man sieht es auch am Unfrieden in der EU.
Mic
12. März 2026 @
17:33
Das zuverlässigste Tool gegen Zölle heißt Embargo.
Es gibt außer den USA noch andere Märkte
palman
12. März 2026 @
15:45
… und “meinen” > E r R a T i S c H e N < * hat heute morgen (UTC) der U$- Demokrat Garry NEWSOM einen “hirntoten Idioten” geschimpft, “der Kinder bombadiert und Pädophile schützt” !?! – liest man u.a. neuerdings im LIVE-Ticker auf “uncutnews.ch” – quasi minuetlich mit entspr. “Links” !?! 😉
… und zu TRUMP und “meinem” > Friedensarm Schmerzensreich < nur soviel: – > “Politiker ist doch kein Lehr-Beruf” < (!!!) – EigenZitat aus den 90ern – in der WAZ damals “publiziert” !?! – also im Grunde NUR eine “un-ge-schickte” >FUHR-Werkerei< – frei nach dem Motto – > Schon DREI-mal ab-ge-schnit-ten – und immer noch zu k u r z < !?! 😉
*) = “HaGeFü” von “anglo-armeeri-khasarisch” > R a b a U k i $ t A n < (wg. “Frieden durch Stärke” aka “VolksWeisheit” – > 10.000 VOLT in den MUCKIs – aber OBEN geht das LICHT nicht an < !?! :-///
Erneuerung
12. März 2026 @
14:06
Der Trump wird schon noch merken, dass sich Amerika nicht durch Zölle wieder groß machen lässt. Wenn ich mir weltweite Schlägertrupps leiste, bin ich natürlich teurer bei meiner Produktion, das Abfedern über das Gelddrucken funktioniert auch nicht mehr, deshalb gibt es ja die Kriege. Und weil die auch nicht das gewünschte Ergebnis bringen, wird es erneut mit Handelshemmnissen versucht. Die Europäer kann man in diesem Spiel komplett vergessen, die schaden sich mit jeder Aktion selbst und werden deshalb von Freund und Feind überhaupt nicht mehr respektiert, sondern vom Freund nur mit Almosen versorgt, damit das Militär noch Parkplätze hat. Und sollte es auch dort mal zu heiß werden, rennen die Amis auch dort weg, wie in Afghanistan und suchen sich neue Schauplätze. Gut möglich ist, dass auch Südamerika vor der Wucht der Demokratieexporte der Amis mal nicht mehr sicher ist, oder Afrika, als Sklavenwirtschaft vor Ort.
KK
12. März 2026 @
14:37
EUropa braucht doch eigentlich gar keine Zölle, um die grossen US-Konzerne und damit Trump zu ärgern… wenn die Mitgliedsländer dier sogenannten “Lizenzgebühren” innerhalb der Konzerne nicht mehr als steuerlich absetzbar erklärten, dann müssten die US-Konzerne ihre Steuern auch dort zahlen, wo sie die Umsätze tatsächlich generieren… und nicht in Ländern, die ihnen dafür einen roten Fiskalteppich ausrollen. Oder denke ich hier falsch?
Helmut Höft
13. März 2026 @
09:49
@Erneuerung
* pruuuust * “… weltweite Schlägertrupps …” Schickt die Amis heim! Subito!
“… das Abfedern über das Gelddrucken funktioniert auch nicht mehr, deshalb gibt es ja die Kriege.” Buisiness as usual. Wenn den Autokraten, den staatlichen Ober-Kleptokraten die Puste ausgeht, dann jibet Kriesch! Dann wird wieder das liebste Hobby rausgeholt und mit Inbrunst gepflegt! “Esu sinn se halt, de Minsche!”
@Thomas
FACK! Der deutsche Exportismus kann grds. nicht funktionieren, also auch weder geheilt noch gerettet werden!
Thomas Damrau
12. März 2026 @
13:27
Wenn Merz von “Wettbewerbsfähigkeit” schwafelt, geht es ihm darum, die deutschen Exportüberschüsse zu retten (siehe auch https://redfirefrog.wordpress.com/2026/02/27/mythen-in-tuten-deindustrialisierung-oder-die-fehlende-wettbewerbsfahigkeit/).
Daher habe ich wenig Hoffnung, dass Merz das deutsche Wirtschaftsmodell krisenfest machen wird: Er wird “same procedure as every quarter” praktizieren, bis der Exportüberschuss implodiert. Wer nicht hören will, …
Buchempfehlung: Andreas Nölke “Exportismus” (https://www.osiander.de/shop/home/artikeldetails/A1059597613)
Michael
12. März 2026 @
13:00
Wahrscheinlich hat Merz in Washington einfach nicht genügend geschleimt, so a la Rutte! Nicht einmal das kann er!
KK
12. März 2026 @
14:31
Dabei hat er doch wirklich alles geschluckt…
KK
12. März 2026 @
12:22
Kann es sein, dass für Trump Zölle sowas wie ein Fetisch sind?
Michael
12. März 2026 @
13:09
Hat er das nicht indirekt so gesagt: „Tariffs is my favourite word in the dictionary!”
KK
12. März 2026 @
14:30
Ein Wort im Wörterbuch ist das eine, sich genüsslich nahezu täglich daran zu aufzug… äh… reiben das andere 😉
Siegmund
12. März 2026 @
15:11
Ja sind sie.
Soweit ich mit erinnere geht es auf die Japaner Ende 70iger/Anfang der 80iger zurück und blieb halt so lange unerfüllt, selbst durch sein Idol Reagan größtenteils (bedenke die Reaktion auf das von Ontarios Premier Ford geschnittene Vid einer RR Rede), dass der Drang schlußendlich selbstzerstörerisch wurde.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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