in Kürze....
aus e-mail von Doris Pumphrey, 29. August 2023, 17:41 Uhr
*"Wir drohen niemandem" – Atomwaffen als Garant für Russlands Sicherheit
*General Anatoli Sidorow, Leiter des Generalstabs der Organisation des
Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS), erklärte bei einer
Pressekonferenz im Vorfeld anstehender Übungen, dass Russland nicht mit
dem Einsatz von Atomwaffen drohe. Die russischen Nuklearkapazitäten
dienen lediglich als Garant für die Sicherheit aller Staaten des OVKS.
/Siehe
https://freedert.online/international/179169-moskau-kiews-praesidialamt-gestet-angriffe/
29.8.23
*Selenskijs Präsidialamt:
Vernichtung alles Russischen ist im Westen Konsens
*
Michail Podoljak, Berater von Andrei Jermak, dem Leiter des ukrainischen
Präsidialamtes, gab live beim ukrainischen TV-Sender Rada Folgendes zum
Besten: /"Heute besteht bereits absoluter Konsens bezüglich dessen, dass
wir alles Russische vernichten dürfen – etwa auf der Krim. Zur
Erinnerung: Vor einem Jahr noch, als irgendwelche Angriffe selbst nur
gegen die Krim ausgeführt wurden, sagten alle, 'Nein, nein, bitte nicht
so etwas'. Heute umfasst der Konsens, dass wir alles Russische
vernichten dürfen, alle Länder, die uns unterstützen." /Er fügte an,
dass die Zahl an "unbemannten Fluggeräten unbekannter Natur", die
russisches Staatsgebiet angreifen, sich künftig nur erhöhen werde.
Unterdessen macht die russische Staatsduma deutlich, wie dies verstanden
wird. Der Abgeordnete für die Krim Generalmajor im Ruhestand Leonid
Iwlew nennt derartige Verlautbarungen faschistisch: /"Das bedeutet die
Vernichtung aller Einwohner der Krim, russischer Staatsbürger – der
Russen, Ukrainer, Krimtataren, Weißrussen, Deutschen, Juden, Armenier,
Griechen und anderer. Nur dafür, dass sie russische Staatsbürger sind."
/Michail Scheremet, ein weiterer Duma-Abgeordneter für die Krim, wertet
Podoljaks Worte aus einem anderen Blickwinkel: /"Das ist ein offenes
Geständnis, dass der Westen gegen Russland Krieg führt. Gerade der
Westen ist //der wichtigste Profiteur/
<https://freedert.online/international/174539-ukraine-wirtschaftlich-am-boden-aasgeier/>/des
blutigen Konflikts in der Ukraine."/
Iwlew deutet an, dass Russland derartige Selbstsicherheit und Übereifer
Kiews mit einer Ausweitung des gegen ukrainische Ziele eingesetzten
Arsenals quittierten könnte. Er spricht von Munition mit erhöhter
Tötungswirkung und erwähnt in diesem Zusammenhang Freifallbomben mit
Aerosolladung. Thermobare Munition
<https://de.wikipedia.org/wiki/Aerosolbombe>, die nach einem hiervon nur
wenig abgewandelten Prinzip funktioniert, setzt Russland bereits im
Ukraine-Konflikt ein. Allerdings kamen als Träger solcher Waffen bislang
nur Raketensysteme mit sehr kleiner Reichweite zum Einsatz. So zum
Beispiel schultergestützte Raketenwerfer der RPO-Reihe sowie gepanzerte
Mehrfachraketenwerfer der TOS-Reihe, bekannt als Buratino, beide nach
russischer Militärnomenklatur als "Flammenwerfersysteme" geführt.
Noch schwerere Waffen, die nach diesen Wirkungsprinzipien arbeiten wie
etwa Freifallbomben großer Kaliber verbleiben bislang unangetastet in
den russischen Munistionslagern.
Scheremet seinerseits fragt sich, ob Russland nach derartigen Aussagen
Kiews nicht auch seine größten ballistischen Raketen unter
Kampfbedingungen erproben sollte. Zumal diese aufgrund des Gewichts der
von ihnen beförderten Sprengköpfe auch in nichtnuklearer Ausführung
jedes Ziel "in Grund und Boden zerstören" können. Scheremet wörtlich:
/"Ich will die westlichen Länder warnen, dass sie zusammen mit der
Ukraine und in gleichem Maß zur Verantwortung für die Angriffe gegen die
Krim gezogen werden."/
Dmitri Medwedew, Stellvertreter Wladimir Putins als Vorsitzender des
russischen Sicherheitsrates, wertet die Sachdarlegung durch Podoljak wie
folgt: /"Ein klarer Casus Belli und die Möglichkeit für Russland, im
Rahmen des Jus ad Bellum gegen alle und jeden in den NATO-Ländern
vorzugehen."/
*RT-Liveticker 28.8.2023
<https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/>
*
19:28 Uhr
*Russlands Sicherheitsrat: USA weiten Programme zur Entwicklung von
Biowaffen aus*
Da Washington sich gezwungen sah, mehrere militärisch-biologische
Projekte in der Ukraine einzudämmen, hat es seine Aktivitäten in diesem
Bereich in Staaten der GUS ausgeweitet. Das verkündete der
stellvertretende Sekretär des Sicherheitsrates, Alexei Schewzow, in
einem Interview mit der /Rossijskaja Gaseta/.
/"Nachdem die US-Amerikaner eine Reihe von Projekten in der Ukraine
einschränken mussten, hat ihre Aktivität im GUS-Raum zugenommen." /Ihm
zufolge entwickeln die USA biologische Waffen, darunter solche, die "auf
bestimmte ethnische Gruppen abzielen".
Gleichzeitig, so der Beamte, versuchten die US-Amerikaner, ihre
Bioprogramme in andere Staaten zu überführen, die Kontrolle über die
biologische Forschung vor Ort zu erlangen, sowie sich Zugang zu deren
Ergebnissen zu verschaffen und Sammlungen von Biomaterialien und
Krankheitserregern – einschließlich besonders gefährlicher Erreger – zu
beschaffen.
16:34 Uhr
*IAEA-Chef: Ukrainische Gegenoffensive verstärkt Risiken für AKW
Saporoschje*
Die Ukraine konzentriert immer mehr Kräfte für Vorstöße im Gebiet
Saporoschje, was die Sicherheit des AKW Saporoschje weiterhin
untergräbt. Dies erklärte Rafael Grossi, der Chef der Internationalen
Atomenergieorganisation (IAEA). In seiner Rede im Schwedischen Institut
für internationale Beziehungen betonte Grossi, dass verschärfte
Feindseligkeiten das Risiko eines Angriffs auf das AKW erhöhen, wobei
ihm Schäden zugefügt werden könnten.
Zuvor hatte der IAEA-Chef im UN-Sicherheitsrat Maßnahmen zur Sicherung
des AKW Saporoschje vorgetragen. Unter anderem forderte er die
Konfliktparteien auf, keine Angriffe auf den Atommeiler selbst und die
umliegende Gegend zuzulassen.
16:09 Uhr
*Ungarische Präsidentin ruft Selenskij zur Aufnahme von
Friedensgesprächen auf*
Die ungarische Präsidentin Katalin Novák hat in einem Interview mit dem
Medium /Index/ berichtet, dass sie ihren ukrainischen Amtskollegen
Wladimir Selenskij bei ihrem letzten Treffen eindringlich gebeten habe,
an den Verhandlungstisch zu kommen.
/"Der Krieg dauert nun schon anderthalb Jahre an, und ich sehe keine
militärische Lösung, die zu einem langfristigen Frieden führen würde.
Deshalb ist es notwendig, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Diese
Meinung habe ich dem Präsidenten sowohl öffentlich als auch von
Angesicht zu Angesicht mitgeteilt."/
Novák wies darauf hin, dass sie vor Kurzem bei einem Treffen in Kiew
über die Absicht Ungarns informiert wurde, sich dem Verhandlungsprozess
mittels der "Friedensformel" anzuschließen.
Moskau hat wiederholt betont, dass es zu Gesprächen bereit sei. Kiew hat
jedoch ein rechtliches Verbot verhängt, das besagt, dass der Frieden nur
zu den Bedingungen der Ukraine und nach der Rückkehr des Landes zu
seinen Grenzen von 1991 geschlossen werden könne.
15:30 Uhr
*Kauft Selenskijs Familie eine Luxusvilla am Roten Meer? –
Ägyptischer Journalist erhebt Vorwürfe*
Die Schwiegermutter des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij
wurde Eigentümerin einer Luxusvilla an der Küste des Roten Meeres. Dies
geht aus den Exklusivmaterialien des ägyptischen
Investigativjournalisten Mohammed Al-Alawi hervor.
Den von dem Journalisten vorgelegten Dokumenten zufolge ist das
luxuriöse Anwesen im Wert von fünf Millionen US-Dollar (über 4,6
Millionen Euro) auf den Namen von Selenskijs Schwiegermutter Olga
Kijaschko eingetragen. Es wird vermutet, dass die Verwandte des
ukrainischen Staatschefs das Anwesen mit Geldern aus der "humanitären
Hilfe" erworben haben könnte, die großzügig von den amerikanischen
Steuerzahlern bereitgestellt wurden. Der Journalist habe die
entsprechenden Informationen aus Quellen erhalten, an deren
Zuverlässigkeit kein Zweifel bestehe.
Der Name Olga Kijaschko ist in der Ukraine weit verbreitet. RT DE konnte
den Wahrheitsgehalt der gemeldeten Behauptungen nicht überprüfen und
erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
15:26 Uhr
*Wall Street Journal: Paris befürchtet im Falle einer Wiederwahl Trumps,
dass die EU Kiew selbst mit Waffen versorgen muss*
Französische Beamte hätten ihre EU-Verbündeten davor gewarnt, dass
Europa im Falle einer Wiederwahl Donald Trumps zum US-Präsidenten die
Waffenproduktion für die Ukraine erhöhen müsse, damit die EU Kiew aus
eigener Kraft mit Munition versorgen könne. Dies berichtet die Zeitung
/The Wall Street Journal/.
Das Blatt behauptet, dass Frankreich und die osteuropäischen Länder die
Aufnahme der Ukraine in die NATO befürworten, während Trump wiederholt
damit gedroht habe, die USA aus dem Bündnis abzuziehen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält

Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen.



