Die Ukraine will immer mehr, Soros will doch bleiben – und Fake News von VDL?
lostineu.eu, 1. September 2023
Die Watchlist EUropa vom 1. September 2023
Die Europäische Union will ihre militärische Unterstützung für die Ukraine aufstocken und bis 2027 verlängern. Im Gespräch sind ein Sonderfonds für Waffenlieferungen im Umfang von 20 Milliarden Euro sowie die Ausbildung von weiteren 10.000 ukrainischen Soldaten. Dies kündigte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bei einem Treffen der Außen- und Verteidigungsminister im spanischen Toledo an.
Außenministerin Annalena Baerbock signalisierte deutsche Zustimmung. Mit der Waffenhilfe investierten die Europäer in den Frieden, sagte die Grünen-Politikerin. „Deshalb ist diese Unterstützung notwendig“, betonte sie. Allerdings seien noch Details zu klären. Baerbock nannte es „ein komplexes Unterfangen“, die deutschen und europäischen Hilfen unter einen Hut zu bringen.
Mit Entscheidungen wird erst zum Ende des Jahres gerechnet. Bei dem informellen Treffen in einer ehemaligen Waffenfabrik, der „Fábrica de Armas“, wurden jedoch wichtige Weichen gestellt. Sie deuten auf einen langen Krieg hin – die Waffenhilfe ist auf vier weitere Jahre angelegt. Zugleich werden aber auch die Grenzen der Solidarität deutlich: In der EU wird das Geld knapp.
Das auf sieben Jahre angelegte EU-Budget ist schon jetzt, zur Halbzeit, ausgereizt. Die als Kriegskasse genutzte Friedensfazilität – ein Sondertopf neben dem regulären Haushalt, der ursprünglich für Friedensmissionen reserviert war – ist leer. Deshalb ist nun die Aufstockung geplant. Doch woher das Geld kommen soll und ob es wirklich 20 Milliarden Euro sein müssen, ist umstritten.
Deutschland und viele andere EU-Länder stehen unter Sparzwang. Gleichzeitig will die Ukraine aber immer mehr. „Wo sonst könnte ich um mehr Waffen bitten als in einer Waffenfabrik?“, sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba. Neben mehr Artilleriemunition forderte er weitere Luftverteidigungssysteme, „Kampfflugzeuge der neuesten Generation“ und deutsche Marschflugkörper vom Typ Taurus.
Weiterlesen unten (nur für STEADY-Förderer). Siehe auch „Taurus für die Ukraine: Schwache Argumente, keine Perspektive“ und „Noch vier Jahre Krieg?“
News & Updates
- Soros will doch bleiben. Vor zwei Wochen hatte der prominente Spekulant und Mäzen G. Soros den weitgehenden Rückzug seiner „Open Society Foundation“ aus Europa angekündigt. Das hätte das Aus für viele NGOs bedeutet, auch in Ungarn oder Polen. Doch nun macht er einen halben Rückzieher. Die Stiftung werde Europa treu bleiben – vor allem in der Ukraine will Soros weiter aktiv sein.
- Borrell zeigt Verständnis für Putsch. Den Putsch in Niger hat die EU einhellig verurteilt, sie will ihn sogar mit eigenen Sanktionen beantworten. Doch der Coup in Gabun wird anders bewertet – Chefdiplomat Borrell zeigt sogar Verständnis. – Der Blogpost steht hier
- Lawrow verlangt Garantien. Die Außenminister Russlands und der Türkei haben in Moskau über eine mögliche Neuauflage des Getreideabkommens gesprochen. Der russische Außenminister Lawrow verlangte Garantien, dass auch sein Land Getreide und Dünger ungehindert ausführen dürfe. Die EU lehnt das bisher ab.
Das Letzte
EU-Chefin von der Leyen hat den Kampf gegen Fake News und Desinformation auf ihre Fahnen geschrieben. Das war schon bisher fragwürdig – denn es richtete sich nur gegen Russland und China, nie gegen Falschmeldungen aus der EU oder den USA. Doch nun legt sie nach – der neue „Digital Services Act“ (DSA) soll auch noch die Internet-Giganten zu (Selbst-)Zensur verpflichten. Geht es dabei wirklich um den Schutz „europäischer Werte“, wie VDL verkündet? Unsinn, meint der Satiriker und EU-Abgeordnete M. Sonneborn. Die EU-Kommission verbreite selbst „Fake News“. Nun hat er den „Fake-Inhalt“ den zuständigen EU-Behörden gemeldet. Auf die Antwort darf man gespannt sein…
Die Ukraine will immer mehr (Fortsetzung)
Baerbock legte sich in Toledo nicht fest. Die Taurus-Frage ließ sie ebenso offen wie den deutschen Anteil am geplanten 20-Milliarden-Fonds. Auf die Bremse trat Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg. „Wir werden weder Waffen liefern noch Waffenlieferungen finanzieren. Daran ändert sich nichts, das ist unser Neutralitätsstatus.“ Zudem sei zu klären, „ob es wirklich dieser 20 Milliarden bedarf“.
Zweifel gibt es auch an einer weiteren Forderung aus Brüssel. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will zusätzliche 50 Milliarden Euro, um Wirtschaftshilfen an die Ukraine zu finanzieren. Dafür möchte sie das EU-Budget aufstocken, eventuell durch neue Schulden. Mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, lehnen das ab. Von der Leyen solle lieber an anderer Stelle kürzen, heißt es.
Geräuschloser geht die Ausbildung ukrainischer Soldaten vonstatten. Borrell hatte bereits am Mittwoch vorgeschlagen, bis Ende des Jahres 40.000 statt wie geplant 30.000 ukrainische Soldaten in der EU auszubilden. Zudem will er die von den Niederlanden und Dänemark geplante Ausbildung von ukrainischen Kampfpiloten an F-16-Kampfjets in die EU-Mission integrieren.
Die Verteidigungsminister zeigten sich in Toledo zufrieden, allerdings auch reichlich zugeknöpft. Einer öffentlichen Debatte über den Erfolg der Ausbildungsmission, die Wirkung der Waffenhilfe und die Lage in der Ukraine wichen sie aus. Vor allem US-Medien hatten über massive Probleme bei der ukrainischen Gegenoffensive, aber auch bei der Soldaten-Ausbildung berichtet.
Kuleba wies die Kritiker harsch zurecht. Sie sollten den Mund halten und selbst auf dem Schlachtfeld kämpfen. „Kritik am langsamen Tempo der Gegenoffensive zu üben, bedeutet, dem ukrainischen Soldaten ins Gesicht zu spucken, der jeden Tag sein Leben hingibt und Kilometer für Kilometer ukrainischen Boden befreit“.
So weit bekannt, hat ihm niemand widersprochen…
‹ „Ukraine nicht bedingungslos unterstützen“
Was sagen Sie dazu?
Info: https://lostineu.eu/die-ukraine-will-immer-mehr-soros-will-doch-bleiben-und-fake-news-von-vdl
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Den Putsch in Niger hat die EU einhellig verurteilt, sie will ihn sogar mit eigenen Sanktionen beantworten. Doch der Coup in Gabun wird anders bewertet – Chefdiplomat Borrel zeigt sogar Verständnis.
„Natürlich sind Militärputsche keine Lösung, aber wir dürfen nicht vergessen, dass es in Gabun Wahlen voller Unregelmäßigkeiten gegeben hat“, sagte Borrell dem Sender CNN am Rand des Treffen der EU-Außenminister im spanischen Toledo.
Die Situation in Niger und Gabun seien nicht vergleichbar, so Borrell. „In Niger war der Präsident ein demokratisch gewählter Präsident.“ Dagegen könne er Gabun nicht als „volle Demokratie“ bezeichnen, weil dort eine Familie das Land seit mehr als 50 Jahren regiere.
Interessant. Demnach gibt es also gute und schlechte Putsche und verschiedene Arten von Demokratie in Afrika. Da fehlt eigentlich nur noch eine EU-Klassifizierung von Militärregimes, nach dem Motto: „Niger: böse – Gabun: ganz okay“…
‹ Neues vom Wirtschaftskrieg (224): Mehr Flüssiggas aus Russland › „Ukraine nicht bedingungslos unterstützen“
8 Comments
Helmut Höft
31. August 2023 @ 20:16„Natürlich sind Militärputsche keine Lösung, aber wir dürfen nicht vergessen, dass es in Gabun Wahlen voller Unregelmäßigkeiten gegeben hat“ Jupp Borrell denkt wohl auch daran, dass der Ondimba-Clan von La Grande Nation „eingesetzt“ worden ist, von Fronkreisch, einem Mutterland der Demkratie & Freyheit (Liberté, Égalité, Fraternité)! Das Égaliteé ist sicher im „spontanen“ Sinne gemeint: (L)egal, (ill)egal, (scheiß)egal!
KK
31. August 2023 @ 18:49
@ ebo:
„Doch: Baerbock hat an Aserbaidschan und Russland appelliert…“
Hab ich nichts von mitbekommen – war wohl nicht so laut wie ihre gegen Russland gerichteten Tiraden.
Hätte Baerbock dann nicht aber an Aserbaidschan und die Türkei appelieren müssen, denn schliesslich wird der Zugang zu Nagorny Karabach von Aserbaidschan mit Unterstützung der TR blockiert – Russland hat da doch nur indirekt als Schutzmacht Armeniens mit zu tun. Wird sich mE allerdings hüten, auf aserbaidschanischem Boden, auf dem der Korridor liegt, einzugreifen, um nicht vom Westen wieder als der „völkerrechtswidrige“ Aggressor dargestellt zu werden, und nebenbei noch einen Zwei-Fronten-Krieg zu eröffnen…
Thomas Damrau
31. August 2023 @ 17:26
Die Kriterien sollten relativ einfach sein:
– Die lokale Herrscher-Clique beutet das Land aus: schlecht -> Umsturz angemessen
– Internationale Konzerne beuten das Land aus: schon ok. -> Umsturz nicht nötig
Wenn es die EU interessieren würde, ob Wahlen demokratisch verlaufen, müsste sie an vielen Stellen aufheulen – auch bei nicht gerade wenigen aktuellen EU-Mitgliedern. Zur Demokratie gehört mehr als dass keine Wahlurnen verschwinden – sondern z.B. auch dass die Medien nicht von nur wenigen Konzerne ausgesteuert werden.
Deshalb unterstelle ich vielen EU-Spitzenkräften, dass ihnen weniger um Demokratie geht als um die Frage, ob „die Richtigen“ die Wahl gewinnen.
Helmut Höft
31. August 2023 @ 20:51@Thomas Dmrau
Du hast natürlich Recht … aber! (siehe mein Kommentar zu Jupp B.)
KK
31. August 2023 @ 16:36
@ european:
„Hoert man etwas seitens der Miss Europa bezueglich Armenien? Nurmal so. Koennte ja sein.“
Nö; auch von unserer „vom Völkerrecht“ kommenden dilettierenden Chefdiplomatin nicht. Wie sagte doch Luisa Neubauer – wohl eher unfreiwilligend ihresgleichen entlarvend – an anderer Stelle so treffend: „Besser Doppelmoral als keine Moral“
ebo
31. August 2023 @ 17:27Doch: Baerbock hat an Aserbaidschan und Russland appelliert, für einen humanitären Zugang zu der abgeriegelten armenischen Enklave Berg-Karabach zu sorgen. „Die Menschen in Berg-Karabach müssen das, was sie zum Leben brauchen, endlich bekommen. Der Latschin-Korridor muss frei sein für humanitäre Hilfe“, sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag am Rande eines EU-Außenministertreffens im spanischen Toledo.
european
31. August 2023 @ 14:10
„Da fehlt eigentlich nur noch eine EU-Klassifizierung von Militärregimes, nach dem Motto: „Niger: böse – Gabun: ganz okay“…“
Das haben wir doch schon: Russland: boese – Aserbaidschan: ja klar.
Hoert man etwas seitens der Miss Europa bezueglich Armenien? Nurmal so. Koennte ja sein.
KK
31. August 2023 @ 14:09
„Interessant. Demnach gibt es also gute und schlechte Putsche…“
Natürlich – der sogenannte „Euro-Maidan“ war ja auch so ein „guter“ Putsch, dabei vor unserer Haustür und nicht irgendwo im „Dschungel“.
Sogar von Politikern der EU und USA massgeblich unterstützt und orchestriert.
Gut ist, was unseren Interessen dient… Sch*** auf Demokratie, manchmal muss es halt ein Putsch sein!
Info:https://lostineu.eu/borrell-zeigt-verstaendnis-fuer-putsch-in-gabun
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
lostineu.eu, vom 31. August 2023
Der frühere EU-Kommissar G. Verheugen wird in Brüssel mittlerweile ignoriert. Dabei hat er in seinem jüngsten Interview wichtige Dinge zur Ukraine-Politik gesagt. Wir kommen daher noch einmal darauf zurück.
Einen willkommenen Anlaß bietet ein Artikel in „telepolis“. Er fasst Verheugens Positionen treffend zusammen. Besonders wichtig scheint mir folgende Passage:
„Es ist doch offensichtlich, dass die Ukraine verzweifelt versucht, dass das Engagement des Westens und der Nato die Grenze zur direkten Intervention überschreitet“, sagte er: Das hätte die direkte Auseinandersetzung der großen Atommächte zur Folge und wäre der Schritt in den Abgrund.
Wir müssen also unsere ganze Kraft einsetzen, um Russland und die Ukraine an den Verhandlungstisch zu bekommen. Ich halte es für einen Fehler, die Strategie der Ukraine bedingungslos zu unterstützen, ohne Verhandlungsbereitschaft zu verlangen, und zwar ohne Vorbedingungen.
Günter Verheugen
Verheugen vertritt hier zwei wichtige Argumente. Zum einen müsse man Russland und die Ukraine an den Verhandlungstisch bekommen. Zum anderen dürfe man die Ukraine nicht mehr bedingungslos unterstützen.
Den ersten Punkt halte ich derzeit für aussichtslos. Beide Länder wollen nicht verhandeln, schon gar nicht miteinander. Verhandlungen sind – wenn überhaupt – nur auf Umwegen möglich. Die USA und China spielen dabei eine Schlüsselrolle.
Die EU drängt China bereits, auf Russland einzuwirken. Sie hat es bisher jedoch versäumt, auch die USA zu Gesprächen zu bewegen. Es ist ein Unding, dass Präsident Biden seit Beginn des Krieges nicht einmal zum „roten Telefon“ gegriffen hat.
Hier müsste eine diplomatische Initiative der EU ansetzen. Zudem muss endlich über eine Lockerung bzw. Aufhebung der Sanktionen gesprochen werden. Statt Wirtschaftskrieg brauchen wir wieder Wirtschaftsdiplomatie!
Nur eine Doppelstrategie aus Zuckerbrot und Peitsche verspricht Erfolg. Bisher kennt die EU nur die Peitsche. Doch diese trifft sie selbst – der Wirtschaftskrieg hat vor allem Deutschland geschadet. Versucht endlich das Zuckerbrot!
Die EU braucht eine eigene Strategie
Der zweite Punkt ist essentiell. Die EU kann und darf die Ukraine nicht mehr bedingungslos unterstützen. Sie kann es nicht, weil sie sichtlich überfordert ist. Die Europäer verfügen weder über genug Waffen noch über genug Geld.
Und sie darf es nicht, weil sie sonst unweigerlich in den Krieg hineingezogen wird. Bis zur direkten Intervention ist es nur noch ein kleiner Schritt. Polen und Großbritannien sind wohl bereit, ihn zu gehen. Deutschland und die EU müssen Stop sagen!
Statt sich auf die ukrainische Strategie einzulassen, müssen die EUropäer endlich eine eigene entwickeln. Dazu waren sie bisher nicht fähig, wohl wahr. Doch das kann und darf nicht heißen, dass man sich willenlos treiben lässt!
Ein Teil dieser Strategie könnte sein, der Ukraine klar zu machen, dass sie der EU nur dann beitreten kann, wenn der Krieg vorbei und ein Friedensvertrag unterschrieben ist. Dies wäre auch ein guter Anreiz für Diplomatie…
Siehe auch „Verheugen, der Krieg und der unbändige Drang nach Osten“
P.S. Es gibt offenbar eine vertrauliche ukrainisch-deutsche Zusammenarbeit, sogar in mehreren Formaten. Dies hat Botschafter Makeiev erklärt. Die deutsche Hilfe ist nicht nur nicht konditioniert, sondern scheinbar grenzenlos…
‹ Borrell zeigt Verständnis für Putsch in Gabun
3 Comments
MarMo
31. August 2023 @ 23:57Erst heute hat diese Katastrophe einer deutschen Außenministerin in den Medien beteuert, dass die Ukraine von Deutschland unterstützt wird, solange es nötig ist. Woher die politische „Elite“ in diesem Land eigentlich die Legitimität nimmt, das Geld deutscher SteuerzahlerInnen unbegrenzt an ein korruptes und nationalistisches Regime zu verschwenden (und dafür Mittel z. B. in der Migrations- und Integrationsberatung, in der Traumaberatung, in der Lehrerbildung, bei der Kindergrundsicherung, bei der Bundeszentrale für Politische Bildung streicht), ist mir immer wieder nicht erklärlich. Vor allem, dass das akzeptiert wird.
Katla
31. August 2023 @ 20:16
Der kleine Schritt der direkten Intervention: Deutschland, der weltweit zweitgrößte Unterstützer der Ukraine mit Waffen ist allem Anschein nach auch bereit, diesen Schritt zu gehen. In Polen oder GB spricht man es wenigstens halbwegs offen aus, in Deutschland schweigt man auch darüber, aber das Regierungshandeln insgesamt spricht doch deutliche Worte, da sollte man sich nichts vormachen. Darüber hinaus gibt es auch regelmässig Äusserungen einiger Regierungsmitglieder, die sich seit dem ersten Tag des Krieges so anhören, als hätten sie das Schicksal des ihnen anvertrauten Landes „unverbrüchlich“ (O-Ton Bundesregierung) mit dem Schicksal der Ukraine verknüpft.
Es deutet alles darauf hin, dass Deutschland sehr wohl auch bereit ist, diesen kleinen Schritt zu gehen. Warum auch nicht? Politiker, die sich mit ihrem Land nicht identifizieren können geschweige denn Zuneigung oder horribile dictu Liebe für ihr Land empfinden können und die ihre Bevölkerung verachten, spalten und gegeneinander aufhetzen – was soll solche Leute dazu motivieren, das ihnen Anvertraute zu schützen und nicht für ihre ideologisch diktierten, narzisstischen Ziele zu opfern? Die heimischen, dummen Friedenstauben aus der „Hölle“ (Zitat von the Bundeskanzler himself) liegen ihnen halt einfach weniger am Herzen, als die Demokraten und Helden aus der Ukraine, so what.
Ich glaube jedenfalls schon lange nicht mehr, dass die EU oder Deutschland irgendwo zufällig „reinschlittern“ – aus ihrem bisherigen Handeln lassen sich durchaus unausgesprochene Ziele ableiten, die sie allem Anschein nach konsequent und unbeirrbar verfolgen.
Für wirklich überzeugende Gegenargumente oder Indizien für das Gegenteil wäre ich dankbar.
KK
31. August 2023 @ 19:05
„Beide Länder wollen nicht verhandeln…“
Das sehen diese vier Herren (Prof. Dr. Peter Brandt, Prof. Dr. Hajo Funke, General aD Kujat, Prof. h.c. Dr. Horst Teltschik) aber anders:
https://globalbridge.ch/den-krieg-mit-einem-verhandlungsfrieden-beenden/
Deren vergangene Woche vorgelegter Friedensplan wird übrigens auch konsequent von Brüssel und den deutschen Leitmedien ignoriert. Jedenfalls laut diversen Suchmaschinen…
Info:https://lostineu.eu/verheugen-ukraine-nicht-bedingungslos
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.









Der Versuch der USA besteht darin, sicherzustellen, dass Niger, das Land der Strategie, ein Mitglied der von den USA/NATO und Frankreich unterstützten ECOWAS, nicht aus der „Unabhängigkeit“ vor etwa 60 Jahren in die Freiheit abrutscht.
