aus e-mail von Doris Pumphrey, 8. Februar 2023, 21:20 Uhr
_grh Mitteilungen 2/23
_*Vom Friedensgebot zur Kriegserklärung
*/Von Hans Bauer
/" .... dem Frieden der Welt zu dienen", hat sich 1949 in der Präambel
des Grundgesetzes "das deutsche Volk" zum obersten Anliegen gemacht. Wie
ernst es die Bundesrepublik seit ihrem Bestehen mit diesem Bekenntnis
genommen hat, dürfte gut bekannt sein. Soweit das (west)deutsche Volk
nicht damals schon verdummt wurde. Erinnert sei nur an Adenauers Politik
zur "Befreiung der Ostgebiete", an die frühzeitige Wiederaufrüstung, die
Einführung der Wehrpflicht, den NATO-Beitritt - alles gegen den Osten,
vor allem gegen die DDR und die Sowjetunion. Kraft des sozialistischen
Lagers, einer starken Friedensbewegung und einiger real denkender
Politiker des Westens wurde die ehemalige BRD zur friedlichen Koexistenz
gezwungen. Mit dem Ergebnis, dass Vereinbarungen, Abkommen und Verträge
mit den sozialistischen Ländern zu einer langen Friedensperiode bis 1990
beitrugen. Eigene Friedensinitiativen hat diese Bundesrepublik nie
ergriffen. Auch hat sie nie wirklichen Frieden in den Staaten und
zwischen den Völkern befördert. Im Gegenteil. Erinnert sei nur an ihre
Haltung zum rassistischen Südafrika und dem faschistischen Chile.
1990 konnte das imperialistische und zwangsvereinte Deutschland seine
alten Ziele wieder ins Visier nehmen. Natürlich musste es, um
Glaubwürdigkeit vorzutäuschen, außen- und innenpolitisch Zugeständnisse
machen. Nach dem am 2.09.1990 in Moskau abgeschlossenen
Zwei-plus-Vier-Vertrag bekräftigten die BRD und die DDR in Artikel 2
"ihre Erklärungen, dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird".
Verbindliche Zusagen wurden abgegeben, wonach die NATO nicht nach Osten
erweitert wird (zunächst sollte das sogar für das DDR-Territorium
gelten). Das nun für ganz Deutschland geltende Grundgesetz, nun
grundgesetzwidrig als Verfassung deklariert, bekundete unverändert in
der Präambel, "...dem Frieden der Welt zu dienen".
Die Tatsachen beweisen wiederum das Gegenteil. Der Jugoslawien-Krieg,
ein schwerer Völkerrechtsbruch mit deutscher Beteiligung. die unzähligen
Beihilfen zu Kriegen von deutschem Boden aus: Ramstein, logistisches
Drehkreuz für weltweite Kriege der USA und ihrer Verbündeten, die
Lagerung von Atombomben in Büchel, über 20 Militärbasen mit ca. 35 000
US- Soldaten. Und schließlich seit 1999 die NATO-Erweiterung mit 14
Staaten im Osten.
Der verfassungswidrige Putsch in der Ukraine 2014 wurde auch mit
deutscher Hilfe inszeniert. Die neuen Machthaber verboten jegliche
Opposition, faschistische Kräfte wurden gegen russische Bürger mobil
gemacht. Das Land gegen Russland aufgerüstet. Dessen
Sicherheitsinteressen missachtet. Zum Schein wurden, um Zeit für die
Aufrüstung zu gewinnen, die Minsker Abkommen geschlossen. Seit 2014
herrscht in der Ukraine Krieg. Bürgerkrieg gegen den Donbass und die in
Selbstbestimmung gegründeten Volksrepubliken. Gegen Russland
Wirtschafts- und Handelskrieg durch Sanktionen, Medienkrieg mit
fake-news und einer beispiellosen Russophobie. Das Ziel, Russland zu
zerstören, zu "ruinieren", wie die Bundesaußenministerin forderte. Die
deutsche Bundesregierung ist zum Kriegstreiber in diesem Konflikt
geworden, mit Waffenlieferungen, mit Beratern, mit der Ausbildung von
Soldaten und nun mit Panzern für den Angriff.
Verhandlungen mit Russland? Ausgeschlossen!
Verantwortung als Kriegspartei immer wieder bestritten, bekennt Baerbock
am 24.1.2023 vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates nun
offen *„Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland“. *Das kommt
einer*Kriegserklärung *gleich*.* Hier hat Baerbock eine Grenze
überschritten, deren Konsequenzen unübersehbar sind. Höchste Zeit für
die Bundesregierung, zu dieser Erklärung Stellung zu beziehen und sich
von dieser im Amt unfähigen Außenministerin schnellstens zu trennen.
Verantwortungsvolle Politiker aller Parteien müssen dies nachdrücklich
fordern. Und eine einheitliche Friedensbewegung muss unüberhörbar und
mutig zu den Tatsachen und dem hohen Anspruch im Grundgesetz stehen.
Ansonsten bleibt vom hehren Friedensgebot des Grundgesetzes wiederum
nicht mehr als eine Farce. Dieses Mal aber mit möglichen irreparablen
Folgen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
09.02.2023
Notizen vom Ende der unipolaren Welt
aus e-mail von Doris Pumphrey, vom 8. Februat 2023, 12:17 Uhr
Plakate privater Firmen in Russland rufen mittlerweile schon zur
“Großwildjagd” auf: /“Verbrenne einen Leopard – erhalte ein
Seegrundstück am Baikal.” /Ich habe die Echtheit dieses Netzfundes nicht
überprüft, aber schon gehört, dass es am Baikal-See sehr schön sein soll…
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
09.02.2023
Lost in EUrope Update
von eboneu-1-gmail-com@getresponse-mail.com, 9. Februar 2023
Der Investigativ-Journalist und Pulizer-Preisträger Seymour Hersh schreibt, die USA hätten die Nordstream-Pipeline in der Ostsee gesprengt. Es steht sogar in der britischen “Times”. Doch die meisten…
Das Rattenrennen um noch mehr und noch stärkere Waffen für die Ukraine beschleunigt sich. Nun prescht London bei den umstrittenen Kampfjet-Lieferungen vor. Großbritannien werde ukrainische Soldaten an…
Der ukrainische Staatschef Selenskyj ist überraschend zu einem Besuch in London eingetroffen. Brüssel muß weiter warten, dennoch hat die Sache ein Gutes: Nun sind wenigstens Selenskyjs politische Prioritäten…
anti-spiegel.ru, 8. Februar 2023 00:10 Uhr, Thomas Bauer
Nach der Zusage, Kiew 14 moderne Leopard-2-Panzer zu liefern, hat die Bundesregierung nun auch die Lieferung von 178 Leopard-1-Panzern aus Beständen der deutschen Industrie genehmigt und die Finanzierung übernommen
Zitat: Von dem Mantra des deutschen Bundeskanzlers Scholz, es werde „keine deutschen Alleingänge“ geben, bleibt immer weniger übrig. Er hatte anderen Ländern die Genehmigung zum Re-Export von Leopard-2-Panzern erteilt und die Lieferung von 14 Leopard-2-Panzern aus Beständen der Bundeswehr erst gegeben, nachdem Frankreich angedeutet hatte, etwa 30 Leclerc-Panzer in die Ukraine zu schicken und nachdem die USA angekündigt hatten, Abrams-Panzer an Kiew zu liefern. Kaum hatte Scholz die deutschen Leoparden freigegeben, kassierte Frankreich seine Ideen wieder und die USA meldeten, dass sie gar keine Abrams-Panzer der Exportversion vorrätig hätten und dass bis zum Beginn ihrer Lieferung wohl ein Jahr vergehen werde.
Auch die anderen Länder, die Deutschland so sehr gedrängt hatten, endlich den Re-Export der Leopard-2-Panzer in die Ukraine zu erlauben, wurden nach dem grünen Licht aus Deutschland plötzlich sehr zurückhaltend mit konkreten Zusagen, Leopard-2-Panzer aus ihren Beständen nach Kiew zu schicken.
De facto ist damit genau das eingetreten, was Scholz offiziell nie wollte: Deutschland hat den Re-Export der Leopard-2-Panzer im Alleingang genehmigt und liefert auch die meisten Panzer an die Ukraine, denn nun hat das Verteidigungsministerium die Ausfuhr von bis zu 178 Leopard-1-A5-Kampfpanzern in die Ukraine genehmigt und außerdem mitgeteilt:
„Die Finanzierung und Instandsetzung der Panzer sowie die Ausbildung ukrainischer Streitkräfte erfolgt in enger Abstimmung mit europäischen Partnerländern der Bundesrepublik Deutschland.“
Die Bundesregierung kauft zwei Firmen ihre eingelagerten Leopard-1-Panzer ab und bezahlt auch deren Instandsetzung, wobei es möglich ist, dass einige Panzer dabei als Ersatzteillager ausgeschlachtet werden müssen. Bisher haben die Niederlande und Dänemark gemeldet, zusammen mit Deutschland etwa 100 Leopard-1-Panzer an Kiew zu liefern, wobei es sich – so, wie ich die kurzen Pressemittelungen verstehe – allerdings nicht um zusätzliche Panzer handeln dürfte, sondern um eine finanzielle Beteiligung an der Instandsetzung der deutschen Alt-Panzer.
„Im Idealfall sollen die ersten Leopard-1-Kampfpanzer schon im Sommer dieses Jahres an die Ukraine ausgeliefert werden, der größere Teil wird aber wohl erst 2024 abgegeben werden können. (…) In Industriekreisen hieß es, man sei vermutlich in der Lage, bis Sommer oder Herbst einige Dutzend der Leopard-1-Panzer so weit herzurichten, dass sie in die Ukraine abgegeben werden können. Hinter den Kulissen versucht die Bundesregierung derzeit noch, passende Munition für das Leopard-1-Modell aufzutreiben. Derzeit verfüge man nur über eine Art Startpaket von 25.000 Schuss, heißt es aus der Industrie. Zwar könne man eine Fertigung von 105-Millimeter-Geschossen beginnen, dies würde aber Monate in Anspruch nehmen.“
Déjà-vu in Russland
Dass 80 Jahre nach dem Krieg in der ukrainischen Steppe wieder deutsche Panzer auf Russen schießen werden, kommt in Russland ungefähr genauso gut an, wie es in Israel „gut“ ankäme, wenn Deutschland den Palästinensern Zyklon-B liefern würde. Die Nazis haben nämlich nicht nur sechs Millionen Juden umgebracht, sondern auch 27 Millionen Sowjetbürger, größtenteils Russen.
Der russische Präsident Putin hat das in diesen Tagen bei der Gedenkfeier zum 80.Jahrestag der Befreiung Stalingrad wie folgt in Worte gefasst:
„Es ist unglaublich, unglaublich, aber es ist eine Tatsache: wir werden erneut von deutschen Leopard-Panzern mit aufgemalten Kreuzen bedroht, und erneut wollen Hitlers Nachfahren durch die Hände der Bandera-Anhänger auf ukrainischem Boden Krieg mit Russland führen.“
Dass einige deutsche Medien – darunter natürlich der Spiegel – danach besserwisserisch behauptet haben, Putin habe damit die Unwahrheit gesagt (oder einen „geschichtlichen Fehler gemacht“), weil es damals ja noch gar keine Leopard-Panzer gegeben hat, zeigt einmal mehr deren Unwissenheit über Russland. Der Zweite Weltkrieg und die Panzerschlachten in der Sowjetunion sind in Russland unvergessen und fast jedes Schulkind kann die Panzertypen aufzählen, die damals auf beiden Seiten beteiligt waren.
Da die Bundesrepublik die Tradition der Nazis übernommen hat, ihre Panzer nach Raubkatzen zu benennen, war die Erwähnung der Leopard-Panzer durch Putin ein weiterer Hinweis auf die geschichtliche Kontinuität, die Deutschland mit der Lieferung deutscher Panzer für die Ukraine derzeit betreibt. Ob die deutschen Panzer, die Russen töten sollen, wie bei den Nazis „Panther“, „Tiger“ oder „Löwe“ heißen, oder ob sie heute „Leopard“ genannt werden, ist den Russen dabei egal.
Entscheidend ist, dass Deutschland wieder die Türen seines „Zoos“, wie man in Russland sagt, öffnet und seine Raubkatzen auf Russen hetzt.
Autor: Anti-Spiegel
Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.
68 Antworten
Die Provolationen gehen ja noch weiter. Aktuell stellen die Ukrainer ganz offen Videos ins Internet bei denen sie Giftgase im Kampf einsetzen.
Anscheinend will man Russland zu einer Reaktion zwingen.
Ich bin da nicht so der Fachmann, aber ist dieses Chlorgas nicht das, was der syrischen Armee als sogenannte Faßbomben zugeschrieben wurde, aber sich stets entweder als eigener Angriff von IS und Co. auf die Zivilisten oder gar als absolute Provokation erwiesen hat. Wenn dem so ist, dann wissen wir doch, wer im Hintergrund die Strippen zieht. Die setzen echt auf das Vergessen der Leute und deren Dämlichkeit, nicht zusammenzählen zu können, daß 3 + 3 = 9 ist. Ja, lacht nur. Die es kennen, wissen wie ich es meine.
Interessant ist im dem Zusammenhang auch, dass Griechenland inzwischen am Ringtausch nicht mehr teilnimmt, weil Deutschland seine Termine nicht einhalten kann.
Wenn jetzt plötzlich sogar alte Leopard 1 Panzer reaktiviert werden, für die es noch nicht einmal Munition gibt, dann frag ich mich ob das daran liegt, dass es nicht mehr lohnt, in Deutschland die Produktion hoch zu fahren, weil man ohnehin bald dicht machen kann. Jedenfalls kann man bis her nur davon lesen, dass sich Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall auf die Restaurierung historischer Modelle spezialisiert haben. Neues Gerät gibt es offenbar nicht oder es funktioniert nicht wie es soll.
Hmm, also sozusagen der Ausverkauf bevor die BRD endgültig abgewickelt wird. Alles mit Restwert geht nochmal weg. Ja, irgendwie passt das zu meiner aktuellen Situationswahrnehmung.
Ich denke, dass ein Staatsbankrott Deutschlands sowohl für die USA als auch für deren EU-Arschkriecher*innen gewünscht ist. Wenn diese „Regierung der vollständigen Unterwerfung“ ihr Zerstörungswerk beendet haben wird, ist so gut wie die gesamte politische „Elite“ verbrannt. Dann wird Schland auch offiziell ein Protektorat der transatlantischen „Freunde“. Einen Bürgerkrieg halte ich danach für durchaus möglich.
… dass es nicht mehr lohnt, in Deutschland die Produktion hoch zu fahren, weil man ohnehin bald dicht machen kann.
Die Rezyklage des Altmetalls mit Steuermitteln lohnt sich wohl schon – für die Aktionäre. Ansonsten ist das eine gute Frage. Neuaufträge gibt es offenbar nicht. Vielleicht steckt dahinter die Einsicht, daß dieser Krieg uns schadet. Vielleicht soll auch künftig alles in Übersee stattfinden. Es ist mir unklar.
KNDS (Holding KMW/Nexter) und Rheinmetall sind doch froh, das Altmetall Leo1 gegen sattes Entgelt los zu werden. Leider wird ja nicht berichtet, was Altmetall plus Öl nachfüllen und Batterie einsetzen kosten soll, denke aber, Goldene Nase.
Norwegen hat noch mal 54 Leo2 geordert. Rheinmetall hübscht den Challenger3 auf. Läuft doch.
Für den Leo1 dürfte es neben fehlender 105mm Munition (Bestand angeblich noch 25.000 Schuss, fraglich wie funktionsfähig) auch kaum noch Ersatzteile geben. Angefangen von Zieloptik, Laufrollen, Kette usw.; das kann im Fiasko für die Ukros enden.
Der Verteidigungsminister sieht nicht gesund aus, aufgeschwemmtes Gesicht, zu hoher Blutdruck oder Alkprobleme. Der komische Vogel neben ihm: Sie haben es auf den Punkt gebracht.
Man scheint im Westen davon auszugehen, dass Russland die Nato-Staaten nicht angreifen wird. Man kann davon ausgehen, dass Russland das auch nicht machen wird. So kann man schön seine militärischen Altbestände entsorgen, gleichzeitig eine riesen Bedrohung im Osten aufbauen und verschafft so den Rüstungskonzernen Milliardenaufträge für die nächsten Jahre. Läuft doch super…
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Es ist ganz offensichtlich, dass der Keil zwischen Russland und Deutschland nun für alle Zeiten zementiert werden soll. Ich kann nur hoffen, dass die Bundesregierung endlich dieses Spiel erkennt, aber vermutlich wissen sie es und sind genau dafür eingesetzt worden.
Ich kann nur an Russland appellieren, dass das nicht das deutsche Volk ist, wer da im deutschen Namen Politik macht. Wir sind Geiseln und es ist so pervers, das viele nicht wissen, dass sie Geiseln sind. Wir sollen dem Kanzler „vertrauen“, so einen Früher hatten wir schon und den wurden wir auch nicht von alleine wieder los. Es scheint das Schicksal der Deutschen zu sein immer aufs falsche Pferd zu setzen.
Wer soll es denn sein, wenn nicht das deutsche Volk?
Wir haben hier rund 20% echte Nazis, die kein Problem haben mit Ostfeldzug, Zerstörung, Ruinierung, Vernichtung, Ausrottung Rußlands und die seit 1999 ununterbrochen Krieg führen auf einer Seite mit Terrorbanden, Kopfabschneidern und SS-Verbänden wie „Azov“.
Die sind irre vor Mordlust und Verlogenheit und und voller Freude dabei, diejenigen, die nicht mitlügen, zu canceln, ostracizen, beleidigen, beschimpfen, zensieren, bekämpfen, verfolgen. Ich kenne diese Nazis. Ich habe so was selber von denen abbekommen. Die sind allgegenwärtig. Fast noch schlimmer sind weitere Millionen, die bereit sind, so was als Normalität hinzunehmen.
Die sind verantwortlich, daß wir so eine Bundesregierung haben. Borells Vernichtungsrede, Merkels „Bekenntnis“, Baerbocks Kriegserklärung sind bereits der ganzen Welt bekannt.
Nun Scholz‘ Eklat. 14 / 88 Panzer, davon die 88 alten sehr ähnlich Hitlers Tigerpanzern mit Balkenkreuz. Wie soll das anders beschrieben werden können denn als gezielte und grobe Naziprovokation? Alle, ob hier oder in Rußland, haben sofort verstanden, wie das gemeint ist, und nur Scholz selber soll das nicht gemerkt haben und niemand in seinem Apparat dazu?
„Wir haben euch geglaubt, dass ihr euch verändert habt. Und ihr? Ihr habt uns gerade eröffnet, dass ihr genauso seid wie damals. An nur einem Tag habt ihr in uns Ilja Ehrenburg mit seinem „Töte einen Deutschen!“, Konstantin Simonow mit seinem „Töte den Faschisten, sooft du einen siehst!“ geweckt. Muss daran erinnert werden, welche Wut in uns im Zweiten Weltkrieg kochte? … Diesen Aufruf von Simonow habt ihr gestern in uns wachgerüttelt. … Habt ihr wieder die Illusion, dass ihr uns ausrotten könnt, wie Hitler es geplant hatte? … Und ihr werdet es wieder nicht schaffen, uns zu vernichten. Also: Wie sollen wir nach alldem mit euch noch auf einem Planeten, auf einem Kontinent leben? Ich weiß es nicht.“
Ganz genau – so ist es! Wir – das „Deutsche Volk“ – graben uns mal wieder unser eigenes Grab. Auch wenn die Sowjetunion und auch Russland nur die Regierungen beschuldigt, wir tragen die Schuld – das deutsche Volk. Jeder von uns!
#Rolf, SIE zeigen mit 4 Fingern auf sich selbst. ‚Wir‘, das bin nicht ich. Da ich weder Nahtzie, noch zum ‚DeutschenVolk‘ Hitler´s gehöre. Auch bin ich kein Personal, das mit den Kriegstreibern mitheult. Ausserdem wissen sie Nichtwissender (sie wissen nicht, was ein solcher ist? Suchen sie bei den Proleten.LOL) zu wenig von der ‚Deutschen‘ Geschichte – besonders von der Zeit NACH 1945.
Mit ‚wir tragen die Schuld‘, meinen sie scheinbar Propagandisten wie sich selbst. Die Deutschen werden immer noch von den Besatzern fremdbestimmt! SIE sollten nicht, nur, auf die indoktrinieren Michel zeigen sondern auf die Marionetten, die an den Fäden der Besatzer hängen.
Ich kenne nicht einen Deutschen, der irgendwie von Besatzern fremdbestimmt würde. Aber durchaus Deutsche, die versuchen, mich fremdzubestimmen und sehr ranzig werden, wenn ich ihre russophoben und kriegslüsternen und sonstigen Ansichten nicht teile.
@JohnMagufulli: ´Wer soll es denn sein, wenn nicht das deutsche Volk?´
Du kannst einem Betrogenen nicht vorwerfen, daß er betrogen wird. Viele Menschen die ich kenne, insbesonders Ältere, lassen sich durch die Medien beeinflussen bzw. lenken, ohne daß sie es selber merken.
Es gibt da z.B. eine ziemlich einfache Manipulationsmethode des Unterbewußtseins: Die beständige Wiederholung. Das was das Unterbewußtsein am häufigsten hört, hält es für wahr.
Werbung, Religion funktioniert ganz gut damit. So wie hier rosenkranzartig heruntergebetet wird, daß der Russe der Böse ist, wird da auf jeden Fall was hängen bleiben.
Man darf nie vergessen, daß da absolute Profis am Werk sind, die genau wissen, wie Gehirnwäsche funktioniert und auf der anderen Seite steht dann das normale unbedarfte Volk, was von alledem keine Ahnung hat. Das ist für die Profis wie ein Feld, was einfach nur bestellt werden muß.
Ich habe letztens aufgrund der Entwicklungen rund um Polen auch einen ziemlichen Hals auf die bekommen. Zum Glück hat sich zufällig ein Gespräch mit einem Polen aus der Nachbarschaft ergeben, welches mir gezeigt hat, daß die auch Opfer ihrer eigenen Regierung sind. Genau wie wir.
Oh nein das Volk hat nichts damit zu tun, es schweigt, guckt zu und macht sein Kreuz genau an der Stelle, die die Wiederwahl unserer Politiker sichert.
Owe Schattauer ist der einzige Aktive der nicht nur redet, schreibt, sondern schon seit Jahren Kontakt mit russischen Bürgern aufrecht hält! Und wenn es viele Schattauer geben würde, dann müssten sich die Deutschen darum sorgen, ob das russische Volk in uns wieder die Kriegslüsternen erkennt!
´Oh nein das Volk hat nichts damit zu tun, es schweigt, guckt zu und macht sein Kreuz genau an der Stelle, die die Wiederwahl unserer Politiker sichert.´
Weil es die ganze Zeit mit falschen Informationen/Gedanken gefüttert wird. Und das auf eine sehr professionelle Art und Weise.
Man kann aber im Alltag versuchen, das ein wenig in Frage zu stellen. Gelegenheiten ergeben sich ja genug in Gesprächen mit anderen Leuten.
Stimmt schon, ich hätte mir auch mehr Proteste gewünscht. Allerdings darf man dabei auch nicht vergessen, dass der, der solche Proteste organisieren könnte gerade im Gefängnis sitzt. So viel zum besten Deutschland das es jemals gab.
Ich kann mich aber nur wiederholen, das deutsche Volk ist eine Geisel.
Aber weshalb es trotzdem keine Demonstrationen gibt? Weil die Deutschen eigentlich nur ihr Leben einigermaßen gut verbringen wollen. Die Politik, insbesondere die derzeitige, erzeugt so viel negative Gefühle, dass viele sie einfach ausblenden und damit nur am Rande wahrnehmen. Sie gehen zur Arbeit und versuchen ihre Rechnungen zu bezahlen, alles andere macht nur wütend und da der Einzelne dagegen nichts machen kann, wird es ausgeblendet. Das alles ist von langer Hand vorbereitet, von der Flüchtlingskrise bis hin zum Sterben der Kneipen (durch das Rauchverbot), alles das gehört mit zum Plan und der heißt, Krieg mit Russland, weil sie Krieg gegen China wollen. Stammtische gibt es keine mehr und damit auch keinen Austausch. Die sozialen Medien werden massiv zensiert oder es wird anders Einfluss genommen. Das will sich die Mehrheit nicht mehr antun und ergibt sich quasi in ihr Schicksal. Das bedeutet aber nicht, dass diese fremdgesteuerte Politik mit der Zustimmung der Bevölkerung geschieht. Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit Frieden und Freundschaft mit Russland will.
Im Grunde sind wir Deutsche ganz arme Schweine, weil wir uns dem Diktat der USA unterwerfen müssen und an dieser Situation ist Russland nicht ganz unschuldig. Wie Putin selbst gesagt hat, wir sind ein besetztes Land und da wir besetzt sind, ist das, was als deutsche Politik bezeichnet wird, in Wahrheit die Politik der USA. Aber Russland hat diese Nachkriegsordnung selbst mit geschaffen. Demokratie hat es in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg jedenfalls nie gegeben, es wurde nur so genannt. Die wahren Machthaber waren von Anfang an in den USA. Will man also mit dem Finger auf jemanden zeigen, dann muss der in Richtung USA zeigen. Nun kann man sagen, dass die deutsche Rüstungsindustrie einen Großteil der Panzer liefert. Aber wer ist denn diese Rüstungsindustrie? Wem gehört die? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Großteil der Investoren aus den USA kommem und nur noch das Etikett Made in Germany draufsteht. Es wird zwar hier gebaut, aber die Entscheidung, was damit geschehen soll, wird in den USA getroffen.
Wir sind ein Volk ohne Land, dessen Name missbraucht wird und es gibt leider auch sehr viele Kollaborateure und Opportunisten.
Die deutschen Medien sind derart schlecht, daß sie im Ausland kaum noch zur Kenntnis genommen und zitiert werden, außer als Beispiel für besonders absurde Propaganda. Jeder merkt sofort, daß die lügen, weil sie sich nicht die geringste Mühe geben, daß ihre Lügen wenigstens in sich und von einem Tag zum anderen zusammenpassen. Dazu diese Framing-Gender-Sprache.
Man muß sich wirklich sehr anstrengen, um die überhaupt zu verstehen und um zu verstehen, was sie von einem wollen.
Von den ganz Doofen einmal abgesehen: Jeder weiß, wie lügenhaft und gehässig die sind, und jeder, der sich mit denen gemein macht und diese Lügen und Gehässigkeiten mit als obligatorische Ansichten durchzusetzen versucht, ist keinesfalls ein Opfer, sondern schuldig.
Oh nein das Vlk hat nichts damit zu tun, es schweigt, guckt zu und macht sein Kreuz genau an der Stelle, die die Wiederwahl unserer Politiker sichert.
Owe Schattauer ist der einzige Aktive der nicht nur redet, schreibt, sondern schon seit Jahren Kontakt mit russischen Bürgern aufrecht hält! Und wenn es viele Schattauer geben würde, dann müssten sich die Deutschen darum sorgen, ob das russische Volk in uns wieder die Kriegslüsternen erkennt!
Ich würde sagen, versteige Dich mal nicht so sehr in Deine Geißel-Theorie. Das mag zu großen Teilen für Neu-Fünfland gelten, aber da ist auch schon eine junge russophobe Generation heran gezogen worden Und Westimporte gibt es ja auch genügend, die seit Kindesbeinen an mit BLÖD-Milch und ähnlichen „Gestigen“ Getränken groß gezogen wurden. Dazu kommen die seit Jahrzehnten die Zuwanderer, die in europäischer Geschichte meist nichts wissen, wenn sie überhaupt was wissen. Die seit Adolf-Nazis Zeiten praktizierte Propaganda wurde doch im Grunde unterbrechungsfrei nach dem 8.Mai 1945 in den westlichen Besatzungszonen fortgesetzt. Es war die ursprüngliche US-Propagandamasche, die Propaganda-Minister Goebbels so begeisterte, daß er sie im Dritten Reich auf Großdeutschland zurecht geschnitten ziemlich erfolgreich einsetzte. Wer sitzt heutzutage hinter der russophoben Politik und Propaganda in der Welt und EU-Nato? Es ist das gleiche überseeische Regime. Es hat sich nichts weiter geändert. Nur daß die Trommler der Russophophobie heute eben andere Namen haben und es diesbezüglich auch keine Partei mehr gibt, diesem Drang entgegen tritt.
Ist so. Und die VSA haben die Nazis auch nicht im Kampf besiegt sondern man ist sich westlich der Elbe recht zügig „entgegen gekommen“, was denn auch die Karriere von Leuten wie von Braun oder von Gehlen ermöglicht hat.
Derweil ändert sich auch die russische Propaganda: Nun heißt es „Artjomowsk (Bachmut, Name aus der Zeit des Russischen Zarenreiches, heute auch in der Ukraine verwendet)“ – RT-liveticker 19:41 Uhr am 07.02.23 Früher stand da nur „Artjomowsk (ukrainisch Bachmut)“ oder einfach nur „Artjomowsk (Bachmut)“
Wer mit der kommunistischen Linie sympathisiert, der ist für Artjomowsk; wer mit der zaristischen Tradition sympathisiert, der ist für Bachmut. Den meisten in Rußland und der sogenannten Ukraine ist es wohl egal, wie der Ort genannt wird. Strelkow hat am 3. Februar dazu diesen Artikel geteilt:
Zitat: „Auch die anderen Länder, die Deutschland so sehr gedrängt hatten, endlich den Re-Export der Leopard-2-Panzer in die Ukraine zu erlauben, wurden nach dem grünen Licht aus Deutschland plötzlich sehr zurückhaltend mit konkreten Zusagen, Leopard-2-Panzer aus ihren Beständen nach Kiew zu schicken.“
Weil die nicht damit gerechnet haben, das Frankreich bzw. die USA Panzer zusagen würden… Scholli erteilt die Genehmigung und Habeck auch… wusch sind die nicht schriftlichen Zusagen der „Partner“ vergessen… aber unsere Exportgenehmigungen sind schriftlich und bindend. Im übrigen, warum sollen die Anderen liefern, die haben genau so viele funktionierende Panzer wie wir Deutschen und wenn die NATO Partner ihre rollfähigen nach Kiew zu dem Kind schicken, das eh‘ jedes Spielzeug entweder vertickt oder aus Wut über die gesamt Situation kaputt macht… haben diese Länder nix mehr, wenn „der Russe“ doch noch kommen sollte. … zumal sie die Liefertermine für die renovierten Panzer sehen, wann sollen diese Länder neue bekommen und von wem?
Das kann/sollte/müsste man auch (schon eigentlich aus eigenem Interesse) alles „besprechen“, bevor der Welt dieses ständige Hick-hack aufgetischt wird, zumal sie ständig die Köpfe zusammen stecken und hintenrum alles Mögliche einfädeln. Es ist dummes Geschwätz im Glauben, ihre „Manipulation“ würde nicht bemerkt, und offenbart nur immerweiter den Geist, der sie lenkt – von dem sie sich leiten lassen. Es ist nicht nur die dümmste Regierung bzgl. des Was sondern auch des Wie. Nun, aus anderer Sicht: am Ende zerstört sich die Zerstörung selbst.
Es drängt sich der Verdacht auf, daß diese Kriegstreiber – und Rinnen – Bagage vieeeel zuviel CO² produziert. Man sollte die Produktion dieses ‚Klimagiftgases‘ bei diesen Leuten per Gerichtsentscheid einfach abstellen. Für uns planen die ja auch nichts Anderes. Vielleicht ein paar hochbezahlte Privatdetektive, die Leichen in den Kellern der üblichen Verdächtigen aufstöbern? Der Tritt in die Sparbüchse wäre ein sehr effektives Ziel. Und ANGST müßte dieses Drecksgesindel haben. Tag & Nacht müßten die schwitzen vor Angst, in den jenseitigen Schwefelsümpfen ihrem Ex- Führer zu begegnen. Man muß ja niemanden physisch beseitigen, er muß sich nur fürchten (220/180). Es ist ja wirklich verwunderlich, daß empathielose Müllkutscher wie dieser Schweine-Schwab und Typen wie Soros oder der Gates-Willie immer noch Klimagift ausstoßen dürfen und eine Annalena Baerbock völlig ungestraft ihren infantilen, völlig sinnfreien Schwachsinn verbreiten darf, ohne durch einen Stolperer am Rande einer Klippe in LG gebracht zu werden. Aber: im Abendrot der Intelligenz werfen auch Zwerge riesige Schatten. Und bitte: NIEMALS die Raute aus der Uckermark vergessen, die diesen ganzen Dreck erst ins Rollen gebracht hat. Bei der müßten wir uns auch noch erkenntlich zeigen! ICH PERSÖNLICH BIN FÜR EINEN LANGMÜTIGEN PRÄSIDENTEN DANKBAR – ein leichter entflammbarer Staatschef hätte mit den gegnerischen Heustadltürldeppen bestimmt nicht die Geduld, die Putin an den Tag legt. Da der Herr Präsident auch Deutsch spricht, könnte sein geduldiges Verhalten darauf hinweisen, daß er deutschsprachiges Kabarett recht gerne konsumiert – man hat ja eh so wenig zu Lachen. Für die US-gesteuerte Situation in Europa gibt es nur EINE Feststellung: MAN SOLLT MEHR KOTZEN, ALS MAN GEFRESSEN HAT!!!!
Allein das Bild mit dem „wunderschönen Modell“ des Panzers ist schon skandalös. Scholz posiert ebenfalls mit Fotos auf dem Übungsplatz vor dem „echten Leopard“ mit deutschen Soldaten. Sind jetzt alle in Kriegseuphorie? Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich schäme mich für die deutsche Politik und die „einäugigen“ Politiker! Aus der Geschichte nichts gelernt…
Na ja – kognitive Dissonanz im Endstadium – ist eine ernsthafte Erkrankung…… Das Bild zeigt doch sehr schön wie weit dt. Politiker gekommen sind…..& die schämen sich nicht mal…..
Grienende Politiker beider symbolischen Übergabe des Schlüssels für Moskau.
Es ist unglaublich …
Aber unsere Feldherrin aus dem Verteidigungsausschuß, sie hält sich für die „aller geilste“, war jüngst auch „wider den Tierischen Ernst“ zugange – in der uralte Kaiserpfalz Aachen – zudem schlug man Annalena die Unbekümmerte zu dergleichen Ritter – vermutlich für ihre Schlachten wider den Bären, diesem lästigen Tier …
Es ist doch ein „wunderschönes Bild“ mit diesem Alaf vor dem Rubtier „Leopard“. Er zeigt sich doch wohl sehr bewußt in guter toitscher Tradition. Vielleicht hatte er auch ein Foto vor Augen von einem toitschen Reichskanzler, der vor einem Raubtier „Tiger“ possierte. Es ist also wieder so, daß die toitschen Arier auf Betreiben der Angelsachsen, natürlich nicht allein, sondern im Troß mit Unterstüzung aus halb Europa (Italien, Spanien, Österreich, Kroatien, Baltikum, Ungarn, selbst Niederlande und Belgien, auch Ukraine und Finnland, Schweden, Norwegen) sich blutige Köpfe in Rußlands Weiten holte. Und heute? Sind es wieder die Angelsachsen, die sich das Besatzungsgebiet BRD ausgesucht haben, als Führer eines Haufens Nato gegen Rußland anzutreten. Da ergibt sich doch die Frage, ist Nazismus und Russenhaß nicht in erster Linie eine angelsächsische Ideologie?
Zur Technik: der Leo1 soll das Äquivalent zum alten sowjet. T62 sein. Ich schätze, dass ein T90 erstmal 20 von denen verschrotten kann, bevor er einen Kratzer abbekommt.
Zur russ. Reaktion: Sprecherin Maria Sakharova hat eine emotionale Rede zu dem Thema gehalten: (in orig. mit engl. Untertiteln)
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Zur Technik: der Leo1 soll das Äquivalent zum alten sowjet. T62 sein. Ich schätze, dass ein T90 erstmal 20 von denen verschrotten kann, bevor er einen Kratzer abbekommt.
Zur russ. Reaktion: Sprecherin Maria Sakharova hat eine emotionale Rede zu dem Thema gehalten: (in orig. mit engl. Untertiteln)
Sie erzählt sogar von ihrer Großmutter im 2. WK. Sie sagt sinngemäß, den Russen ist egal, wer Panzer liefert, doch bei den Deutschen ist das etwas anderes. Den Russen dürfte das wirklich nahegehen, die werden das nicht vergessen. Deutschland kann sich schon mal für die nächsten 10 Jahre auf eine Energiekrise einstellen. Die Grünen wird man zukünftig Kriegspartei nennen müssen, und Scholz wird als schlechtester Kanzler seit 1945 in die Geschichte eingehen.
Die Bilder mit den so genannten Politikern auf denen sie vor ihren Panzern posieren sind mehr wie erbärmlich, sagt aber viel über die Geisteshaltung dieser „Menschen“ aus. Menschenleben sind diesen vollkommen egal. Die Völker sind, wie seit dem Beginn der Sklavenhaltergesellschafft, nur die graue Masse die man für die Umsetzung seiner Machtinteressen zur Schlachtbank führt. Und die Masse der Menschheit hat immer noch nichts gelernt, sie opfert ihre Söhne für Interessen die nicht die ihren sind. Fallen immer wieder auf die vollmundigen Versprechen (Propaganda) rein. Ein besonders guter Kandidat ist dabei das deutsche Volk. Es hat schon zwei mal, aber so was auf die Mütze bekommen und rennt zur Zeit wieder, mit voller Wucht, mit dem Kopf gegen die Wand. In der Masse, „fett, faul und träge“, halt beratungsresistent!
Unabhängige Nachrichten werden derzeit von Panzern dominiert, obwohl diese im Alltag eine nur nachgeordnete Rolle spielen (zumindest im Westen – den russischen Alltag kenne ich nicht):
„… Jetzt wird Deutschland als Speerspitze gegen Russland eingesetzt, Japan und Südkorea stehen gegen China. Die USA wollen mit aller Macht ihren durch nichts begründeten Anspruch auf globale Herrschaft durchsetzen, selbst wenn es dabei zum großen Krieg kommt. Diese Hybris geht von den Neokonservativen in Washington mit den dortigen Finanz- und Wirtschafseliten und ihrer Galionsfigur Joseph Biden aus, der fast alle Konflikte und Kriege der letzten Jahrzehnte mitzuverantworten hat. …“
Dann muss man halt noch Panzer-freie Wege suchen, wie man noch die Bestrebungen jener „Eliten“ durchkreuzen könnte.
„… Russland hat schon länger damit begonnen, sich vom Westen abzukoppeln, neue Wege mit neuen Partnern zu gehen und sich gegen die Aggressionspolitik der USA zur Wehr zu setzen. Damit ist Russland nicht allein. Mehr als die Hälfte der Menschheit will sich die Zumutungen und die Unterdrückung durch die USA nicht mehr gefallen lassen. … Zu registrieren ist, dass die BRICS-Organisation und die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit immer mehr Zulauf erhalten. Gearbeitet wird an einem anderen als dem westlichen, von den USA dominierten Wirtschafts- und Finanzsystem. Unter anderem ist die Herrschaft des Dollar als Weltleitwährung infrage gestellt, was allerdings weitere, hochgefährliche Auseinandersetzungen nach sich zieht. …“
Sich nicht einschüchtern lassen, sondern alternative Zahlsysteme beschleunigt etablieren – das Imperium hat Angst vor mehr als einem Krieg auf Einmal. Ich meine wirklich beschleunigt und möglichst überall in nichtwestlicher Welt. Gibt es Zahlen, wie die weltweite USD-Nutzung von 2022 bis heute sich Monat für Monat entwickelt? (Oder hoffentlich – rückentwickelt.)
Dazu noch die Soft-Front, der Informationen und Meinungsfreiheit. Möglichst viele Völker in Europa gezielt ansprechen, die Japaner, die Südkoreaner – den man BRICS-Garantieren bieten könnte, dass Nordkorea nicht plötzlich einmarschiert (was die Amis im Land obsolet machen würde).
„… Jetzt wird Deutschland als Speerspitze gegen Russland eingesetzt, Japan und Südkorea stehen gegen China. “ Bei den Angelsachsen, vor allem bei den US-Falken scheint aber die – Gewißheit – so verfestigt zu sein, daß sie meinen, bei einem großen Krieg büßen alle anderen ein, alle anderen erleiden große Schäden, außer die USA in Nordamerika. Die Yankees denken, daß sie ungeschoren davon kommen – wie sonst immer. Die begreifen das nicht, daß bei einem erneuten Weltkrieg oder einem Atomkrieg gegen Rußland, China oder Iran, diese nordamerikanische Insel nicht mehr bewohnbar sein wird. Vielleicht bringt die absolut wichtige und unabwendbare militärische Niederlage der Ukraine zumindest einige dieser Möchtegern-Weltenherrscher zum nachdenken und zu brauchbaren Erkenntnissen.
Zur Zeit hallt der gesamte öffentliche Raum in Deutschland von einem wahnsinnigen Kriegsgeheul vollkommen übergeschnappter Kreaturen wider, die alle meinen, dadurch ihren Status oder ihre Chancen auf bessere Karriere innerhalb der gegenwärtigen Machtblase zu erhöhen. Dabei muss man doch diese „Sieger-Typen“ nur kurz ansehen, um zu verstehen, dass da keine autark handelnden und denkenden Menschen stehen, sondern korrupte Gelegenheits-Profiteure. Die Mehrzahl dieser Figuren weiß mit Sicherheit, dass alle Sieg-und Segenswünsche für das Ukrainische Faschistenregime weiter nichts als geistiger Sondermüll sind. Dass sie ihr Getröte dennoch erschallen lassen beweist nur, wie verdorben und psychopathisch sie eingeschätzt werden müssen.
Ich bin da nicht so der Fachmann, aber ist dieses Chlorgas nicht das, was der syrischen Armee als sogenannte Faßbomben zugeschrieben wurde, aber sich stets entweder als eigener Angriff von IS und Co. auf die Zivilisten oder gar als absolute Provokation erwiesen hat. Wenn dem so ist, dann wissen wir doch, wer im Hintergrund die Strippen zieht. Die setzen echt auf das Vergessen der Leute und deren Dämlichkeit, nicht zusammenzählen zu können, daß 3 + 3 = 9 ist. Ja, lacht nur. Die es kennen, wissen wie ich es meine.
Diese paar Panzer können das Blatt nicht mehr wenden. Das heraus streichen das es Deutsche Panzer hat vor allem Psychlogische Gründe und dient der aufrechterhaltung und stärkung der Moral. (Das machen alle vergleichbar.) Richtig ist die Etnischen Russen und Ukrainer bezahlten vor 80 Jahren den höchsten Blutzoll. Die UDSSR unter Stahlin wurde von der Operation Barabarossa komplet unvorbereitet überrascht in Panik wurde vor allem Infanterie die vor Ort war, das waren Ethnische Russen und Ukrainer dem schnellen Mechanisierten Vorstoss der DW entgegengeworfen. Mit den schnell durchgeführten Zangenoprationen wurden ganze Armeen eingekesselt und mangels Ausrüstung usw. in die Kapitulation gezwungen. In der ersten Phase sind mehr an Entbehrung gestorben als an Kampfhandlungen. Die Wende kam erst vor Moskau mit dem eintreffen neuer Krafte aus Sibirien und Zentralasien. Die Russen haben auf diesem Hintergund viel gelernt. Nachdem sich die Beziehungen ab so 2005 zum Westen verschlechterte haben die Russen mit der Wiederaufrüstung und einer umfassenden Revorm der innzwischen Russischen Armee begonnen. Die wollten kein erneutes Desaster der UDSSR Stalinzeit riskieren. (Diese Faktum konnte jeder der wollte in den Deutschsprachigen Russenmedien vefolgen.) Die Russen waren und sind heute, mit der Geschichte im Hinterkopf vorbereitet. Das zeigt sich auch in der aktuellen taktischen vorgensweise die vorrangig auf der Minimierung der eigenen Verluste abziehlt. Kriegsgerät kann man sehr viel schneller sovern man die Produktinskapazitäten hat ersetzen als Tote und und dauerhaft kampfunfähige Soldaten. Das erhält und Fördert so nebenbei auch noch die Kampfbereitschaft, den Durchhaltewillen der Truppe. Es gibt eine breite Plette von Gründen WARUM die Ukraine auch mit unterstützung der NATO diesen Krieg praktisch nicht mehr gewinnen kann. Die paar zum teil älteren Panzer oder möglicherweise noch Kampfflieger ändern daran nur noch wenig das sehen und kommunizieren die Russen richtig. Wenden könnte das Blatt auch ein direktes Eingreifen der NATO zumindest aktuell auch nicht es fehlt schlicht an Material und auch Kampfwilligen Soldaten, für eine gross angelegt Offensieve gegen Russland. Andereits haben die Russen faktisch null Ambitionen für eine ihrersets gross angelegte Offensieve gegen den Weste, vor allem Europa. Das erklärte Ziel war die Sicherung der Krim und die Gebiet des aktuellen Neurussland. Im Westen ist das ganze eine Ideologisch Politische Frage. Das wurde schon lange immer wieder Kommuniziert die Ukraine sollte Teil der EU und NATO werden. Die Russen haben schon vor 30 Jahren das mit der Multipolaren Welt in die Debatte geworfen. DAS mit der Unipolaren Welt hat sich der Westen voran die USA mit seinem gebaren und entstprechenden Intervenzionen selbst vermaselt. Wirtschaftlich UND Militärisch. Die Sprüche von Ende der Geschichte sind der klare hienweis. Da ist den USA und der EU mit eigenen Ambitionen der Sieg im Kalten Krieg zu Kopf gestiegen. Gleichzeitig wurde vom Westen ein neuer Gegenspieler China aufgebaut, das mit massenweise Westkapital. DARUM war und ist die Konfrontation gegen Russland eine Mega Geostrategische DUMMHEIT. Wie ein Krieg USA-China ausgeht noch viel verheerender als der aktuelle gegen Russland. Die USA haben mit abstand die Grösste Trägerflotte nur die ist sehr verwundbar dazu obendrauf die Logistischen und Nachschubprobleme über den Pazifik. US-Nuklearwaffen? Das können die USA vergessen die Chinesen haben genügend zweit Gegenschlag Kapazitäten. Ist doch längst ein offenes Geheimnis das schon für den ,,Provinzkrieg“ in der Ukraine die Waffen und vor allem die Munition ausgehen. Die sehr hohen Mannverluste der Ukraine runden das Bild ab.
Dass man keinerlei Friedensverhandlung in Betracht zieht und in der Vergangenheit diese auch abgebrochen hat, sollte einen nicht so optimistisch hoffen lassen. Die Briten, die Deutschen und und bilden auch die Soldaten für die Ukraine aus. Und die Russen haben meinesachtens einen entscheidenen Fehler gemacht, sie waren zu nett. Ich sehe da eher in naher Zukunft, die Raketen und Bomben in Richtung Moskau fliegen wenn Russland nicht langsam Gas gibt. Russland ist immer noch ein viel zu überdehntes Land. Und wenn die ukrainischen Soldaten nicht nur in der Ukraine sind, wie es der Mainstream ja selbst schreibt weil die werden ja auch bei den Briten ausgebildet, können die auch überall angreifen. Aber vielleicht wurde ja mal irgendwann etwas erwähnt in die Richtung, nur hab ichs nie gelesen.
Das ist doch gut wenn die Ukrainer überall in Russland angreifen. Das macht doch Russland auch und bombardiert zivile Infrastruktur in der Ukraine. Das ist dann schon eine ziemlich Schmach für Russland, wenn Flughäfen von Raketen und Drohnen angegriffen werden und dabei dann noch Bomber und Flugzeuge zerstört werden. Und das trotz der absolut Perfekten Luftabwehr(nach den russischen Medien). Steht die Luftabwehr jetzt nicht schon in Moskau auf Hausdächern, weil Russland so super Fortschritte macht?
Bombardierungen haben die Russen nur ganz ausnahmsweise angewendet, und nur gegen mititärische Ziele. Es ist eine Sonderoperation zur Entnazifizierung und kein Humanitärer Lufteinsatz mit Bombenteppichen und Megatoten an Kollateralschäden.
Die russische Luftabwehr ist sehr gut, kann aber natürlich nicht immer alles abfangen. Die NATO-Technik ist weniger gut, oder wie erklären sich sonst die Stromausfälle in der „Ukraine“?
Da verwenden die Russen Marschflugkörper und Drohnen von Typ Kamikaze („Göttlicher Wind“). Gegen Trafos und Verteiler, die sich nach Kapitulation der „Ukraine“ leicht wiederherstellen lassen, nicht gegen die Kraftwerke selber.
Die zivilen Ziele, die dabei getroffen werden, z.B. Trecker in Polen, sind Opfer der „ukrainischen“ Abwehr, die bei der „Verbesserung“ ihrer S300 die Selbstzerstörung bei Verfehlung des Ziels ausgebaut hat, und die ihre Waffen gern in Wohnvierteln aufstellt.
Die Stromversorgung gehört nach allgemeiner Ansicht zu den legitimen Zielen, wobei die Russen sie nur reduzieren, so daß eine Versorgung der Wohnungen möglich bleibt.
„Leider hängen die Kommando- und Kontrollsysteme auch von der Elektrizität ab. Wenn Milosevic wirklich will, dass seine Bürger Wasser und Strom haben, dann muss er nur die Bedingungen der NATO akzeptieren, und wir werden diese Kampagne beenden. Solange er das nicht tut, werden wir weiterhin die Ziele angreifen, die seine Armee mit Strom versorgen. Wenn das Folgen für die Bevölkerung hat, ist das Milosevics Problem.“
— NATO-Sprecher James Shea, Pressekonferenz, Mai 1999
Die Geschichte der kaputten Panzer und alles wäre ja so kaputt. Ich frag mich dann immer nur, warum die deutschen Panzer gekauft werden von sovielen Ländern und die Rheinmetall Aktie seit dem letzten Jahr mehr als doppelt so hoch ist. Und immer wenn Deutschland mal wieder nen Haufen Panzer abdrückt an XYZ Land oder irgendwelche Waffen, alles eigentlich kaputt ist und ja eigentlich nicht funktioniert. Während ich immer lachte weil das eher einer schlechten Pille mit guten Geschmack ähnelt, erzählten die so aufgewachten anschliessend die selbe Sülze die Ihnen vorgekaut wurde. Denkt doch mal nach. Oder die USA, die keine Panzer liefern können obwohl sie schon vor Jahren durch Deutschland 100derte bzw. 1000de Panzer mit Zügen gekarrt haben, Richtung OSTEN. Davon gabs doch auch Videos. Ich erinnere mich auch an massig Panzer in Bremerhafen. Ich frag mich ob die Panzer die ja für die ganzen Übungen, die noch vor Kriegsbegin, Richtung OSTEN fuhren, auch mal zurück fuhren. Es gab nämlich immer nur die Bilder&Videos, wie sie ankamen. Sorry aber so wie ich das sehe, war schon immer alles nur ein großes Märchen.
Bist ein richtig schlaues Kerlchen. Das meine ich positiv! Also, warum stellen sich die Amis mit der Lieferung von Abrahms 1 oder 2 so an, obwohl doch in den „Frontländern“ zu Rußland ziemlich viele von den Dingern so rumstehen und von den Gastgebersoldaten pfleglichst in Tiefgaragen und anderen Verstecken behandelt werden. Ganz einfach. Diese Yankees warten auf den Moment, wo sich die europäische Nato und Rußland in einem Krieg so weit runter gekämpft haben, daß sie dann meinen, – nun – endlich mit ihren Abrahams Rußland besiegen zu können. So lange wollen sie sich raushalten. Zum anderen wissen diese Cowboys doch, welche Wirkungen so eine A-Bombe hat. In einem sogenannten Zweitschlag würde doch dieses Nordamerika so getroffen, daß es auf Jahrhunderte nicht mehr bewohnbar wäre. Das ist aber nicht im Sinne der Machthaber in Washington D.C. Egal, wer gerade an der Macht ist. Ex-Präsidente Obama hatte 2014 Putin zwar angedroht, daß er für die „Annektion“ der Krim durch die Russen teuer bezahlen würde, und das mit versteinerter Miene. Sein Traum vom Eintrag des kleveren und tapferen Barack, dem Helden der USA, in die US – Geschichtsbücher von der US-Eroberung der Krim, des Kriegshafens der Heldenstadt Sewastopol und der Beherrschung der US-Navy des Schwarzen Meeres war nur ein feuchter Traum in der Hose des Nobel-Kriegspreisträgers. Sah er sich nicht schon an Deck eines US-Kriegsschiffes im Kriegshafen Sewastopol eine Siegesrede an die johlende und siegestrunkene Masse der Marines halten? Das Schwarze Meer wird von der US-Navy kontrolliert? Ach Barack, träume nur weiter.
Was ich noch zu sagen hätte………. Der TR ist doch immer so penibel mit Nachweisen seiner Äusserungen- ja ist mir tatsächlich aufgefallen. Jetzt hat er aber die ‚Wahrheiten‘ der Sieger weitergegeben- ungeprüft? Scheinbar, denn wo steht, verbrieft, das es 6 mio Juden waren? Und, das 27 mio Russen NUR durch Deutsche umgekommen sind? Ja, es sind schon möglicherweise (wer weiß DAS schon) diese Menschen umgekommen aber durch wen? Waren da nicht möglicherweise Nationalitäen aller Coleur drunter? Z.B. Polacken, weil mir die immer zualler erst einfallen, und Franzosen? Wieviele seiner Landsleute hat Stalin davon auf dem Gewissen? Muss ich jetzt auch an anderen Aussagen von TR zweifeln?! Oder gibt es tatsächlich Beweise (der Russen?) von denen sonst niemand weiß? https://bumibahagia.files.wordpress.com/2016/05/menuhin-gerard_wahrheit-sagen-teufel-jagen.pdf
Um das ‚Nahtzie narrativ‘ korrekt zu vollenden, müssten DIE (im Auftrag der VSAmies/ NATOD) 18+ 88 Panzer zusagen. LOL. Die ’14‘ kann ich in der Nahtziepropaganda der BRvonD/ Treuhand nicht unterbringen.
Sie scheinen einen Denkfehler zu haben… der 2.WK hat insgesamt rd. 60 Millionen Opfer gefordert – da sind natürlich die rd 27 Mio. Sowjets & die rd. 6 Mio. Juden bei. Ohne diesen Krieg, der von Hitler-Deutschland ganz praktisch begangen wurde, gäbe es diese Opfer nicht!
Hätten Sie sich schon wesentlich früher belesen zum Thema, würden Sie solche Fragen nicht stellen brauchen…
Selbst wenn es NUR 10 Mio. Tote insgesamt gegeben hätte, wäre der Krieg immer noch die Schuld Hitler-Deutschlands… finden Sie sich damit ab..
ja kommt immer drauf an, wer am Ende der Sieger ist. Danach muss der Verlierer sich mit allem abfinden. Und alles brav so hinnehmen was man ihm vorkaut. Und wichtig ist, nutzt die NARRATIVE die euch vorgegeben wurden. GMT, du kriegst ein Bienchen von mir.
Hier haben sich die Nazis nach 1945 gut erholt, und die Narrative über die Sowjetunion, den Genossen Stalin und die Rotarmisten stammen hauptsächlich von Goebbels, wurden aber weiter ausgebaut. Nicht zuletzt durch Exil-Banderisten hier und in Nordamerika. Der „Holodomor“ war Goebbels noch völlig unbekannt, auch seine Jungs in der Ukraine hatten darüber nichts in Erfahrung bringen können. Der wurde erst später erfunden.
Endlich kommen die Leoparden zum Einsatz. Wird auch mal Zeit. Jede Unterstützung für die Ukraine ist gerechtfertigt, solange sie weiter kämpfen wollen für ihre Freiheit!! Bin auch für Flugzeuglieferungen.
Warum sollten sie nicht zum Einsatz kommen? Weil das Dritte Reich Russland angegriffen hat? Das ist aber eine komische Logik. Oder weil die Verluste sonst immer weiter steigen und Russland die riesigen Rostoffvorkommen in der Ostukraine nicht so leicht besetzen kann?
1. Der Aggressor ist Russland. Nur weil es Russland nicht gepasst hat, dass sich die Ukraine Richtung westen gewandt hat. 2. Beginn des Kriegs: war der Einmarsch Russlands auf der Krim: für die Leute die meinen das die Ukraine angefangen hat. 3. Hat Russland nicht den Friedensvertrag gebrochen den es nach dem Zerfall der Sowjetunion mit der Ukraine abgeschlossen hat ? Bei der im Gegenzug die Ukraine alle Atomwaffen abgegeben hat. 4. Wenn Russland Frieden möchte, dann einfach aus der Ukraine zurückziehen!!! Aber dann verlieren die russischen Oligarchen ein Vermögen an Ressourcen in der Ukraine und Putins Ego wär gekränkt, deswegen lieber ein ganzen Volk verdammen, als sein Ego zu kränken.
Das wichtigste: Ich bin mal gespannt ob die Panzer genau so gut sind wie ihr Ruf. Ich hoffe noch viel Besser, wenn sie richtig eingesetzt werden. Mal die ersten Videos abwarten.
Ist nur schade um die Russen die für eine schwachsinnige Idee in den Tod gehen müssen. Erinnert mich an den Film „Im Westen nichts neues“.
Die Leopard1 ähneln noch sehr Hitlers Tigerpanzern, aber moderner und Stalins T34 deutlich überlegen. Können immer noch viel Schaden anrichten. Gegen gutes Militär aber nicht zu gebrauchen und gefährlich hauptsächlich für das ukrainische Kanonenfutter, das damit zur Front muß.
Die alten Leopard2 haben eine starke Kanone, gelten aber als leicht zu jagen und leicht zu knacken. Die neuen Leopard2 gelten als den russischen Panzern ungefähr gleichwertig.
Es gibt aber Zweifel, ob sie wirklich gefechtstauglich sind. Die anspruchsvolle Technik bei einem Sammelsurium jeweils weniger Panzer moderner Typen ist ein logistischer Albtraum. Und ohne gut ausgebildete und eingespielte Besatzungen sind sie anfällige Kremser.
Die Russen kennen ihre Schwachpunkte. Viele erwarten sie begierig, weil sie die Abschußprämien wollen. Es sei darauf hingewiesen, daß die „Ukraine“ bereits rund 2000 Kampfpanzer verloren hat, und außer ihrem Nazimythos haben Scholz‘ Tigerpanzer 14 / 88 denen nichts voraus.
„Palästinensern Zyklon B schicken“. Sind die eigentlich noch alle ganz dicht? Zyklon B, zur Desinfektion von Kleidung. Was hat das mit Palästinensern zu tun? Mal abgesehen davon, dass Deutschland überallhin chemisches Material verschickt, dass für chemische Waffen gebraucht werden kann. Aber das ist etwas anderes. Solange solche Absurditäten aus Russland kommen, kann es nie etwas mit einer Verständigung werden. Sollen jetzt die Einheimischen, die sich gegen Siedlungskonolialismus wehren mit KZ-Aufsehern verglichen werden? Das ist das schlechteste Argument, das ich je gehört habe; absolut geschmacklos. Sollte die Situation nur annähernd ähnlich sein, dann müsste man in der Tat noch viel mehr an die Ukraine schicken. Die Situation ist aber nicht vergleichbar. Diese Dumpfheit untergräbt meine Sympathie für Russland massiv. Ekelhafte Schuldmeierei. Die Waffenlieferungen sind falsch, aber mit solchen Absurditäten kommt man nicht weiter. Warum führt Russland eigentlich gegen einen Juden Krieg? Wollen sie die Endlösung vollenden? (Könnte man ebenso absurd fragen). Schade. Es ist klar, dass es auf Basis von Lügen niemals eine Freundschaft zwischen Russland und Deutschland geben kann.
Komisch, dass immer nur der Zynismus einer Seite eine Daseinsberechtigung zu haben scheint. … Ich habe es auch nicht als Russlands Meinung, sondern als TRs „fiktives Gleichnis“ aus seiner Beobachtung/Empfindung „vor Ort“ verstanden. Schließlich richten sich die deutschen Kanonenrohre aus verschiedenen Ländern nur mit deutscher Erlaubnis und vermutlich amerikanischer Anordnung gen Osten. Von dieser Seite sieht die Welt etwas anders aus. (Das betrifft auch die NATO-Osterweiterung.)
… um eure Laune mal wieder etwas zu heben. Habe mich heute gekugelt, als Pistorius den Klitschko-Brüdern seine Aufwartung gemacht hat und von denen ein paar Boxhandschuhe geschenkt bekommen hat.
Seine Antwort war genial: „Super, vielen Dank Jungs. Wie Gerhard Schröder immer zu sagen pflegte:“Wer nichts macht, hat schon verloren, wer etwas macht, versucht es wenigstens..“ So, oder so sinngemäß kam das rüber.
Beide lachten und man ging auseinander. Manchmal muss ich Pistorius Respekt für seine Sprüche zollen. Gerade vom Putin Freund Gerhard, die lässt er da vom Stapel. Einfach köstlich! Der Mann hat wengistens noch irgendwas da unten zwischen den beiden Beinen hängen. Das kann man nicht von jedem Politiker (innen) aus Deutschland sagen. Ausser vielleicht der Strack-Zimmermann. Die hat aber zu viele Säcke da hängen, das hatte Auswirkungen auf Ihr Gesicht und sonst auch auf so alles!
ist zwar von wikip. kopiert, aber dennoch fiel es mir dazu ein: zu Pistorius: „Von Oktober 2016 bis zum Frühjahr 2022 war Pistorius mit Doris Schröder-Köpf liiert.“
Eine Verständigung Rußlands mit Deutschland ist derzeit weder noch möglich, noch nötig, noch beabsichtigt. Ziel ist einzig Entnazifizierung. Und auch viele Deutsche wünschen, daß die Entnazifizierung diesmal gründlich sein wird und nicht wie nach 1945.
— Dmitrij Medvedev:
Was können wir von einigen europäischen Ländern erwarten, die einst den Nationalsozialismus und den Faschismus hervorbrachten? Sie sind es, die heute für das Wiederaufleben der Nazi-Ideologie verantwortlich sind. Offensichtlich lassen sich die Phantomschmerzen verlorener Größe in der politischen Klasse dieser Länder nicht mit der Medizin der Zeit lindern. Obwohl sich die dort herrschenden Kräfte als links oder christlich bezeichnen, sind sie in Wirklichkeit die wahren Erben der NSDAP und des Partito Nazionale Fascista. Und früher oder später werden sie sich für die verantworten müssen, die sie aus ihren Händen aufgezogen haben.
Unsere Feinde müssen gezwungen werden, in einer verlorenen wirtschaftlichen Schlacht um Gnade zu bitten. Und beenden wir es mit ihrer vollständigen und bedingungslosen Kapitulation.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
08.02.2023
Fwd: Nach Joseph Croitoru, Omer Bartov heute Muriel Asseburg heute in der FAZ
aus e-mail von Ingrid Rumpf, 8. Februar 2023, 19:27 Uhr
Und noch ein lesenswerter Artikel in der FAZ, u.a. mit dem Hinweis auf
den ersten Satz der vereinbarten Leitlininen der neuen Regierung in Israel:
"Das jüdische Volk hat ein exklusives und unveräußerliches Recht auf
alle Teile des Landes Israel. Die Regierung wird die Besiedlung aller
Teile des Landes Israel - Galiläa, den Negev, den Golan sowie _Judäa und
Samaria_ (die biblischen Begriffe für das Westjordanland, d. Red.) -
fördern."
Es fragt sich, wann das auch die deutsche Regeirung zur Kenntnis nimmt
bzw. wissen tut sie es, nur scheint es sie nicht zu interessieren.
I.R.
Feuilleton NAHOSTKONFLIKT Rückfall in die Gewalt
FAZ, 8.2.2023, Z E I T U N G, F A Z . N E T, Von Muriel Asseburg
Eine friedliche Lösung zwischen Israel und den Palästinensern ist heute weniger absehbar denn je. Die Zuspitzung des Nahostkonflikts zwingt auch Deutschland, sich zu positionieren.
Israelische Soldaten während des umstrittenen „Flaggenmarschs“, der jährlich in Jerusalem stattfindet und regelmäßig zu Konfrontationen mit Palästinensern führt.
(Bild)
Zitat: Dieses Jahr feiert Israel sein fünfundsiebzigjähriges Bestehen und damit auch die Etablierung eines sicheren Zufluchtsortes für Jüdinnen und Juden weltweit. Zugleich jährt sich zum 75. Mal die Nakba, die Flucht und Vertreibung von rund 700 000 Palästinenserinnen und Palästinensern aus dem heutigen Staatsgebiet Israels. Bis heute leben sie und ihre Nachkommen, oft staatenlos, im Exil. Der Konflikt um das ehemalige britische Mandatsgebiet Palästina zwischen den beiden Nationalbewegungen dauert an. Eine friedliche Regelung ist weniger absehbar denn je.
Dabei hatten sich Israel und die Palästinensische Befreiungsorganisation in Oslo 1993 gegenseitig anerkannt und auf einen Friedensprozess geeinigt. In einer fünfjährigen Übergangsperiode wollten sie ein Friedensabkommen auf der Basis der Waffenstillstandslinien von 1949 (in der Regel bezeichnet als „die Grenzen von 1967“) aushandeln. Lösungsansätze für die Hauptstreitfragen liegen längst auf dem Tisch. So erarbeitete der damalige US-Präsident Bill Clinton im Dezember 2000 auf Grundlage der Verhandlungspositionen von Ehud Barak und Jassir Arafat in Camp David die „Clinton-Parameter“. Zu einer weiteren Annäherung der Konfliktparteien kam es in Verhandlungen, die 2007 unter George W. Bush angestoßen wurden. Inoffizielle Initiativen beider Seiten, wie die Genfer Initiative oder die Holy Land Confederation, haben Blaupausen für eine
Friedensregelung entworfen.
Israel hat die übergeordnete Kontrolle über das gesamte Territorium Obwohl diese Pläne aufzeigen, wie ein friedliches Zusammenleben aussehen könnte, gibt es heute weniger denn je Aussicht auf eine Regelung. Vor Ort hat sich längst eine Einstaatenrealität herausgebildet: Israel hat die übergeordnete Kontrolle über das gesamte Territorium, die Land- und Seegrenzen (mit Ausnahme der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten), die Küstengewässer, den Luftraum und die Ressourcenausbeutung. Die palästinensischen Gebiete sind infolge von Siedlungsbau, Abriegelungen, des Baus der Sperranlagen im Westjordanland und der in den Oslo-Abkommen vorgenommenen Einteilung in A-, B- und C-Gebiete (mit unterschiedlichen Graden palästinensischer Selbstverwaltung) in isolierte Enklaven zerstückelt. Die
Bewegungsfreiheit zwischen ihnen ist eingeschränkt.
Die innerpalästinensische Spaltung verstärkt die Fragmentierung.
Seit Juni 2007steht der Gazastreifen unter Kontrolle der Hamas, während das
Westjordanland teils von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), teils
direkt von Israel kontrolliert wird. Die PA ist in ihrer Zuständigkeit auf innere
Ordnung und Selbstverwaltung in rund vierzig Prozent des Westjordanlandes
beschränkt und von israelischen Genehmigungen und Transfers sowie
internationalen Geberleistungen abhängig. Den Bewohnern im Gebiet zwischen
Mittelmeer und Jordanfluss kommen – abhängig von ihrer Staatsbürgerschaft
(israelisch oder nicht), ihrer religiös-ethnischen Zugehörigkeit (jüdisch oder
arabisch) und ihrem Wohnort (Israel, Jerusalem, A-, B-, C-Gebiete des
Westjordanlandes oder Gazastreifen) – unterschiedliche Rechte zu.
Das Oslo-Abkommen wurde weitgehend „neutralisiert“ Die Hauptakteure auf beiden Seiten sind entweder nicht willens oder nicht in der Lage, über eine Aufteilung des Territoriums zu verhandeln. Der damalige (und heutige) israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte sich zwar 2009 zu einer Zweistaatenregelung bekannt. Seine Politik war aber darauf ausgerichtet, einen souveränen palästinensischen Staat zu verhindern. Es gelang ihm schon während seiner ersten Regierungszeit 1996 bis 1999, die Oslo-Abkommen weitgehend zu „neutralisieren“, wie er es in einem Interview im Oktober 2022 nannte. Mit dem Rückenwind der Trump-Regierung kündigte eine von ihm 2020 gebildete Koalition die Annexion von Teilen des Westjordanlandes an. Umgesetzt
wurde sie letztlich nicht: Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten im Gegenzug
für eine Normalisierung der Beziehungen mit Israel im Rahmen der sogenannten
Abraham-Abkommen deren Aussetzung gefordert.
Von der Agenda verschwunden ist die Annexion damit keineswegs. Die im Dezember 2022 gebildete Regierungskoalition, die neben dem Likud rechtsextreme ultrarechte und ultraorthodoxe Parteien umfasst, strebt zwar mit Rücksicht auf die internationalen Partner Israels keine formale Annexion des Westjordanlandes an. Sie zielt aber auf dessen dauerhafte Kontrolle sowie darauf ab, im gesamten Gebiet zwischen Mittelmeer und Jordanfluss eine Vorherrschaft durchzusetzen. Sicherheitsargumente, die früher herangezogen wurden, um die Präsenz in den besetzten Gebieten zu rechtfertigen, sind in den Hintergrund gerückt. In den Leitlinien der Regierung lautet der erste Satz: „Das jüdische Volk hat ein exklusives und unveräußerliches Recht auf alle Teile des Landes Israel. Die Regierung wird die Besiedlung aller Teile des Landes Israel – Galiläa, den Negev, den Golan sowie Judäa und Samaria (die biblischen Begriffe für das
Westjordanland, d. Red.) – fördern.“
Dauerhafte Kontrolle: die jüdische Siedlung Efrat im Westjordanland (Bild) dpa
Noch ist nicht klar, ob die Koalition ihr Vorhaben umsetzen kann. Ihre Zielsetzung aber ist eindeutig. Mit der beabsichtigten Ausweitung des Zivilrechts für Siedlerbevölkerung und Siedlungen, etwa hinsichtlich der Raumplanung, sowie Umstrukturierungen in den Ministerien werden entscheidende Schritte von einer befristeten militärischen Besatzung (die unter gewissen Bedingungen völkerrechtskonform sein kann) zu einer auf Dauer angelegten, zivilen und damit grundsätzlich völkerrechtswidrigen Besatzung unternommen. Hinzu kommt die Absicht, die Siedlungspolitik zu forcieren. Hohe Investitionen in den Ausbau von Infrastruktur und Siedlungen und die Legalisierung von sogenannten
Siedlungsaußenposten sollen Fakten schaffen.
Die palästinensische Führung setzt ihre Hoffnung zwar schon lange nicht mehr auf Verhandlungen mit Israel, sondern auf internationalen Druck und den Rechtsweg, um palästinensische Selbstbestimmung durchzusetzen. Sie hält aber nach wie vor an einem Zweistaatenansatz fest. Ihr Ziel ist ein eigener unabhängiger und lebensfähiger Staat in den Grenzen von 1967. Ein begrenzter und gleichwertiger Gebietstausch ist dabei für sie durchaus vorstellbar. Gleichwohl ist Präsident Mahmud Abbas so geschwächt, dass er tatsächlich kaum mehr in der Lage wäre, Kompromisse einzugehen, geschweige denn, diese durchzusetzen, wenn es ernsthafte Verhandlungsangebote von israelischer Seite gäbe. Denn seit der Spaltung des palästinensischen Territoriums in zwei Herrschaftsgebiete hat er keinen Zugriff mehr auf den Gazastreifen. Seine Legitimität ist in den letzten Jahren stark gesunken. Und unter der palästinensischen Bevölkerung ist die Zweistaatenlösung inzwischen so unpopulär wie unter der israelischen.
Israelische Militäroperationen im Zentrum der Städte Abbas’ Sicherheitskräfte haben zuletzt außerdem die Kontrolle in den Städten vor allem des nördlichen Westjordanlandes verloren. Dort haben sich unabhängige bewaffnete Gruppen mit klingenden Namen, wie „Höhle des Löwen“ und „Hornissennest“, herausgebildet. Noch handelt es sich nicht um eine dritte Intifada. Denn bislang konzentrieren sie sich auf lokale Auseinandersetzungen mit Siedlern und dem israelischen Militär, nicht auf einen Aufstand. Dabei sind die israelischen Militäroperationen im Zentrum der Städte seit Frühjahr 2022 eine Reaktion auf Anschläge, die militante Gruppen in Israel verübt hatten. Auch gibt es noch keine zentrale Organisation oder Vision. Doch das Gewaltpotential ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Die bewaffneten Gruppen verzeichnen vor allem unter der palästinensischen Jugend hohe Unterstützung. Die PA kann sie aufgrund ihrer eigenen mangelnden Popularität nicht auflösen oder mit Waffengewalt gegen sie vorgehen.
Seit dem Scheitern der letzten Verhandlungsinitiative von US-Außenminister John Kerry 2014 gibt es keine Perspektive für ein Ende der Besatzung. Der palästinensische Alltag ist zunehmend von Siedler- und Militärgewalt geprägt. 75 Prozent der befragten Palästinenserinnen und Palästinenser forderten in einer repräsentativen Umfrage vom Dezember 2022 den Rücktritt von Abbas; 81 Prozent hielten die Institutionen der Autonomiebehörde für korrupt. Vor diesem Hintergrund ist auch der Gesellschaftsvertrag zwischen palästinensischer Führung und Bevölkerung zerbrochen. Palästinenser nehmen die Autonomiebehörde schon lange nicht mehr als Vertreterin ihrer Interessen auf dem Weg zur Unabhängigkeit, sondern nur mehr als korrupte Erfüllungsgehilfin der Besatzung wahr.
Die zunehmend repressive Politik der PA gegenüber der eigenen Zivilgesellschaft, die Absage der längst überfälligen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2021 und die weitgehende Abschaffung der Gewaltenteilung durch Präsident Abbas verstärken die Unzufriedenheit. Zusätzlich geschwächt wird die Autonomiebehörde durch die jüngst von Israel verhängten Sanktionen, die diese abstrafen sollen, weil sie in der UN-Vollversammlung eine Resolution eingebracht hatte. Darin wird ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Rechtmäßigkeit der auf Dauer angelegten Besatzung gefordert. In der Folge wird
die Behörde Gehälter unter anderem von Angehörigen des Sicherheitsapparates weiter kürzen und Dienstleistungen zurückfahren müssen. Das ist kein Rezept für Stabilisierung in einer brenzligen Situation. Vielmehr wächst das Risiko, dass die
Gewalt der letzten Tage weiter eskaliert.
Vor der Al-Aqsa-Moschee in der Jerusalemer Altstadt: Zusammenstöße zwischen der
israelischen Polizei und palästinensischen Jugendlichen im April 2022 dpa (Bild)
Mit dem Scheitern des in Oslo vereinbarten Ansatzes, eine Konfliktregelung auf Basis der Grenzen von 1967 und eine einvernehmliche Lösung der Flüchtlingsfrage auszuhandeln, fällt auch der israelisch-palästinensische Antagonismus in einen existenziellen Konflikt zurück. Damit einher gehen die Abkehr von einem gemeinsamen Konfliktmanagement, eine Rückkehr zum Nullsummendenken und ein Rückfall in Diffamierung, Delegitimierung und Negierung der Ansprüche der jeweils anderen Seite. Dabei werden historische und völkerrechtliche Fakten dem eigenen Narrativ gefügig gemacht und Ansprüche auf Territorium verabsolutiert. Auch in die deutsche Debatte schleichen sich entsprechende Diskurse ein. Dazu gehört die Aussage, dass es keine besetzten, sondern lediglich umstrittene Gebiete gebe, ebenso wie die Behauptung, dass die PA nach wie vor „die Juden ins Meer treiben“ wolle, oder die Diskreditierung des
politischen Zionismus als reiner Siedlerbewegung.
Die Zuspitzung des Konflikts zwingt auch die deutsche Politik, zu überdenken, wie die historische Verantwortung aus den deutschen Angriffskriegen und der Schoa mit einem sinnvollen Beitrag zur friedlichen Konfliktbearbeitung in Nahost, die allen zwischen Mittelmeer und Jordanfluss individuelle und kollektive Rechte und Sicherheit garantiert, in Einklang zu bringen ist. Ein Weiter-so wird dafür kaum ausreichen. Es liegt auf der Hand: Wenn Völkerrechtsbrüche und
Menschenrechtsverletzungen gleich welcher Seite nicht sanktioniert undmutmaßliche
Kriegsverbrechen nicht verfolgt werden, fühlen sich die Konfliktparteien zum
fortgesetzten Rechtsbruch ermutigt. Gräben zwischen und innerhalb der
Gesellschaften werden dadurch vertieft, statt Voraussetzungen für ein friedliches
Zusammenleben zu schaffen. Dementsprechend sollte ein vorrangiges Ziel deutscher
Politik sein, neben Krisenmanagement zur Durchsetzung des Völkerrechts und zur
Verbesserung der Menschenrechtslage beizutragen und sich dafür einzusetzen,
dass Freiräume für die Artikulation zivilgesellschaftlicher Kritik und Opposition erhalten
bleiben. Dies stünde einer Konfliktregelung nicht entgegen, sondern ist vielmehr eine
Voraussetzung dafür, dass sie nachhaltig sein kann. In diesem Sinne gilt es auch, diejenigen in Israel und den palästinensischen Gebieten politisch und finanziell zu unterstützen, die für Menschenrechte und eine solidarische Gesellschaft
einstehen.
Muriel Asseburg ist Politologin und forscht zu Konflikten und politischen Ordnungen im Nahen Osten. Zuletzt veröffentlichte sie 2021: „Palästina und die
Palästinenser. Eine Geschichte von der Nakba bis zur Gegenwart“ ( C.H. Beck).
Weiteres:
FAZ, vom 6.2.2023, Z E I T U N G, F A Z . N E T, Von Omer Bartov
Feuilleton ISRAELS STAATSRÄSON Der Bumerangeffekt
Diskriminierung korrumpiert, und Gewalt wirkt auf die Gewalthaber zurück. Seit der Gründung Israels ist ein Kampf zwischen den Ideen eines jüdischen und eines demokratischen Staates in Gang. Die neue Regierung schlägt einen dritten Weg nach dem Muster von Ungarn und Russland ein. Ein Gastbeitrag.
11. Mai 1948: Zionistische Milizsoldaten kontrollieren nach der Besetzung von Haifa arabische Einwohner. (Bild)
Hannah Arendt stellte die berühmte These auf, der Totalitarismus in Europa sei die Folge eines Bumerangeffekts all der Gewalt, der Unterdrückung und der Verweigerung von Rechten durch den europäischen Imperialismus und
Kolonialismus. Was man anderen angetan habe, das kehre am Ende zurück und
treffe einen selbst.
So argumentierte lange Zeit auch die israelische Linke. Ich erinnere mich, dass wir als Teenager in der High School die Besatzung für verwerflich erklärten. Das war in den frühen Siebzigern, wenige Jahre nach der Euphorie über den Sechstagekrieg, den raschen Sieg der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) über mehrere arabische Armeen, der später im Blick auf die endlose Besatzung als Wurzel des Übels galt. Und es war kurz vor dem Yom-Kippur-Krieg von 1973, diesem vollkommen vermeidbaren Debakel, bei dem Tausende israelische Soldaten wegen der Arroganz von Politikern wie Moshe Dayan starben, der behauptet hatte, dass ein Festhalten an Scharm el-Scheich (der von Haien verseuchten, 1967 eroberten Südspitze der Sinai-Halbinsel) ohne Frieden besser
sei als ein Frieden ohne Scharm el-Scheich.
Das Debakel von 1973 zwang Israel am Ende zur Rückgabe der Sinai-Halbinsel. Doch das war ein faustischer Handel. Im Gegenzug zur Rückgabe des Gebiets an Ägypten und zur Unterzeichnung eines Friedensvertrags sicherte Israel seine Herrschaft über die West Bank und den Gazastreifen. Da der mächtigste Gegner nun aus dem Spiel war, konnte Israel in Judäa und Samaria, wie Menahem Begin, der erste rechtsgerichtete Premierminister Israels, der 1977 an die Macht kam, das Land nannte, ganz nach eigenem Gutdünken vorgehen. In der politischen Rhetorik Israels und den Köpfen der meisten Menschen ist das inzwischen die normale Bezeichnung für die besetzten Gebiete westlich des Jordans, sodass schon die Vorstellung, diese Gebiete als besetzt zu bezeichnen, auf vage Weise
bedrohlich und potentiell antizionistisch, wenn nicht gar antisemitisch erscheint.
Ein Krieg, der vermieden hätte werden können Als Premierministerin Golda Meir 1972 meine Schule besuchte, riefen linksgerichtete Schüler ihr zu: „Was ist mit dem palästinensischen Volk?“ Meir erwiderte ruhig: „Es gibt kein palästinensisches Volk.“ Und sie fügte hinzu: „Ich bin Palästinenserin, und ich habe einen Ausweis, der das beweist.“ Sie hatte im Mandatsgebiet Palästina gelebt, wo die Ausweise für jüdische Einwanderer den Aufdruck „Palästina – Eretz Israel“ trugen. Meir, in der Ukraine geboren und in den Vereinigten Staaten aufgewachsen, hatte nicht den Hauch eines Zweifels an ihrem Recht, in Israel zu leben und sogar Herrin des Landes zu sein. Von ihrer Regierungszeit lässt sich eine direkte Linie zum Debakel von 1973 ziehen und zum Tod so vieler Mitglieder meiner Generation in einem Krieg, der durch Kompromisse bei den Gebietsansprüchen hätte vermieden werden können. In ihrer frühen Karriere war Meir zuweilen noch fähig gewesen, das anderen an- getane Unrecht zu sehen. Am 6. Mai 1948 erklärte sie nach dem Besuch des gerade erst eroberten arabischen Haifa als Leiterin der politischen Abteilung der Jewish Agency: „Es ist fürchterlich, die tote Stadt zu sehen. In der Nähe des Ha- fens fand ich Kinder, Frauen und Alte, die auf eine Möglichkeit warteten, die Stadt zu verlassen. Ich ging in die Häuser, und da gab es Häuser, in denen man Kaffee und Fladenbrot auf dem Tisch zurückgelassen hatte, und ich konnte mich nicht des Gedankens erwehren, dass es [in Europa] so ausgesehen hatte.“ Wie die 1898
in Kiew geborene Meir in ihren Memoiren schrieb, war eine ihrer frühesten
Erinnerungen das Bild ihres Vaters, der aufgrund von Gerüchten über ein drohendes
Pogrom die Haustür verrammelte.
Was wir als Oberschüler vor langer Zeit erkannt hatten, ist längst Wirklichkeit ge- worden. Für die meiste Zeit seiner Existenz war und ist Israel, angefangen mit dem Krieg von 1967, ein Besatzer, und Besatzung korrumpiert. Nicht nur das Land wird der Besatzung unterworfen, sondern auch dessen Bewohner. Ob man dieses Land „besetzte Gebiete“ oder „Judäa und Samaria“ nennt, die dort lebenden Menschen sind Palästinenser. Man mag alte Rechte auf Nablus oder Hebron geltend machen, doch die Einwohner dieser Städte leben seit 56 Jahren unter einer Besatzung, die ihnen die normalerweise mit einer Demokratie verbundenen Rechte verwehrt. Gegenüber der Außenwelt stellt Israel dies als eine temporäre Besetzung dar. Im Innern ist schon der Ausdruck „Besatzung“ aus dem öffentlichen Diskurs verschwunden. Man meint, dass diese Gebiete rechtens den Juden gehörten, und die dort lebenden Palästinenser werden als Hindernis für die vollständige und endgültige Eingliederung dieser Gebiete in den israelischen Staat
wahrgenommen.
Längerfristiger und tiefgreifender Unterdessen sind Hunderttausende Juden in die West Bank gezogen, wo sie in einem gänzlich anderen rechtlichen Status leben. In Hebron wohnende Juden nehmen an den Wahlen zur Knesset teil, obwohl sie nach dem Völkerrecht nicht in einem Gebiet siedeln dürften, das Israel gegenüber der Völkergemeinschaft immer noch als besetztes Territorium bezeichnet. Sie sind in diesem Sinne exterritoriale Bürger. Die Araber in Hebron haben hingegen keinen Einfluss auf die israelische Politik und leben unter der willkürlichen Herrschaft des israelischen Militärs, das in wachsendem Maße von den Siedlern kontrolliert wird. Die eine halbe Million zählenden Juden in der West Bank sind Herren des Landes. Die gut zwei Millionen palästinensischen Einwohner sind den Launen
von IDF und Siedlern ausgeliefert.
Bedenken wir zudem, dass die Besatzung zwei Generationen andauert und von jungen jüdischen Israelis ins Werk gesetzt wird, können wir uns die Wirkung dieser Umstände auf israelische Bürger vorstellen. Die Normalisierung der Unterdrückung, das Fehlen von Bürgerrechten und Rechtsstaatlichkeit in einem Gebiet, das an mehrheitlich jüdisch bewohntes Territorium grenzt und oft weniger als eine einstündige Autofahrt vom Wohnort der Besatzungssoldaten entfernt liegt, kann nur zu dem von Arendt beschriebenen Bumerangeffekt führen. Die Erosion der demokratischen Normen ist unvermeidlich. Erstaunlich ist allenfalls, dass es so lange dauerte, bis die Wirkung sich im politischen System
Israels zeigte.
Der Bumerangeffekt ist in Wirklichkeit weitaus längerfristigen und tiefergreifenden Charakters. Das Hauptproblem des israelischen Staates gründet nicht in den Ereignissen von 1967 und den besetzten Gebieten. Wir haben es seit 1967 nicht mit einer Transformation zu tun, wie viele israelische Linke und liberale Juden anderswo meinten, sondern mit einer Fortsetzung. Golda Meirs Reaktion auf das Erlebnis des, wie sie es ausdrückte, „verlassenen“ Haifa hatte nicht die erwarteten politischen Folgen. Im Gegenteil, nur wenige Tage spätersagte sie im Zentralkomitee der Arbeiterpartei: „Ich gehöre nicht zu diesen Extremisten – und es gibt sie, und ich applaudiere ihnen, die alles nur Mögliche tun wollen, um die Araber zurückzuholen. Ich sage, ich bin nicht zu
außergewöhnlichen Abmachungen bereit, welche die Araber zurückholen sollen.“
Herrschaft der Einschüchterung Was die 150 000 Palästinenser anging, die nach der Vertreibung der übergroßen Mehrheit der Araber aus dem späteren Staatsgebiet Israels, etwa 750 000 Männer, Frauen und Kinder, dort geblieben waren, so stellte Meir unumwunden fest, dass eine schlechte Behandlung der verbliebenen arabischen Bevölkerung sie zum Verlassen des Landes bewegen und die Weggegangenen von einer Rückkehr abhalten könne – und dann „wären wir die meisten los“. Sie verlangte im Zentralkomitee eine umfassende Diskussion der „Araberfrage“. Doch solch eine Diskussion fand niemals statt. Stattdessen sagte Premierminister David Ben- Gurion am 16. Juni 1948 im Kabinett über die Araber: „Wir müssen ihre Rückkehr um jeden Preis verhindern.“ So wurden etwa 400 arabische Dörfer und Städte entvölkert und wenig später vollständig oder teilweise zerstört, um sie
unbewohnbar zu machen.
Das war nicht bloß eine Folge des Kriegs von 1948, sondern die Verwirklichung dessen, was der Zionismus seit seiner Entstehung erhofft hatte, nämlich die Gründung eines unabhängigen, mehrheitlich von Juden bewohnten Staates. Trotz der Unterstützung durch die Briten im Mandatsgebiet stellten die Juden am Vorabend des Kriegs von 1948 nur ein Drittel der Bevölkerung dieses Landes. Die Erkenntnis, dass nach der Ermordung von sechs Millionen Juden diese „menschliche Reserve“, wie Ben Gurion sie nannte, nicht mehr für die Schaffung eines Staates mit jüdischer Mehrheit zur Verfügung stand, ließ das Problem noch dringlicher erscheinen. Wenn es nicht möglich war, in ausreichender Zahl Juden (und vor allem die von der zionistischen Führung bevorzugten aschkenasischen Juden) ins Land zu holen, musste man das demographische Gleichgewicht auf anderen Wegen verändern. Der Krieg bot diese Möglichkeit, und trotz gewisser moralischer Bedenken, wie Meir sie kurzzeitig zum Ausdruck brachte, war die Entscheidung am Ende einmütig und unwiderruflich. So wurde die Zerstörung der palästinensischen Kultur in Palästina quer durch das politische Spektrum zunächst als unvermeidlich und irreversibel empfunden und schließlich dann verschwiegen und vergessen. Aber natürlich nicht von den Palästinensern. Da das Hauptziel der Zionisten in der Schaffung eines mehrheitlich jüdischen Staates bestand, war die Behauptung oder sogar die Bedeutung seines demokratischen Charakters immer nur zweitrangig oder eingeschränkt. Bis 1966 lebte die in Israel verbliebene palästinensische Bevölkerung selbst nach der Gewährung der israelischen Staatsbürgerschaft unter militärischer Herrschaft, und ein Großteil ihrer Bürgerrechte war eingeschränkt. Diese Herrschaft der Einschüchterung besaß ein genau definiertes Ziel, nämlich die Enteignung des größten Teils der Palästinensern gehörenden Grundstücke und Immobilien durch den Staat und deren Übergabe an jüdische Siedler. Dieser Prozess war 1966 weitgehend abgeschlossen. Im folgenden Jahr übernahm Israel die West Bank
und begann mit einem ähnlichen Enteignungsprozess, der bis heute anhält.
Ein Universum der Korruption
Die israelische Unabhängigkeitserklärung beschreibt den zukünftigen Staat als einen, der „auf den Prinzipien der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens basiert“, und verspricht, die „vollkommene soziale und politische Gleichheit aller seiner Bürger ohne Ansehung der Religion, der Rasse oder des Geschlechts zu gewährleisten“, einschließlich „der Freiheit des Glaubens, des Gewissens, der Sprache, der Erziehung und der Kultur“. Dieses Versprechen wurde nie eingelöst, weil dieser Staat in erster Linie, wie es in derselben Erklärung heißt, „ein jüdischer Staat in Eretz Israel“ und „offen für jüdische Einwanderung und die Sammlung aus der Diaspora“ sein sollte. Ironischerweise versprach diese Erklärung selbst bei der Gründung des jüdischen Staates und trotz der Vertreibung Hunderttausender Palästinenser denen, die dort als Minderheit innerhalb eines jüdischen Nationalstaats zu bleiben vermochten, gleiche individuelle (aber keineswegs auch nationale) Rechte. Und sobald der Krieg vorüber war, nahm man ihnen selbst diese Rechte wieder, während man sie im vollen Umfang den Juden innerhalb des neuen Staates und jedem Juden in der Welt gewährte, der sich ihnen anschließen mochte. Tatsächlich galt die Entrechtung der Araber als unaufgebbare Voraussetzung für die weitere Stärkung
des jüdischen Staates.
Wie hängt all das mit dem aktuellen Geschehen in Israel zusammen? Viele empfanden die Bildung der neuen Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu, einer Mischung rechtsextremer, nationalistischer, rassistischer, messianischer und ultraorthodoxer Elemente, des radikalsten reaktionären Kabinetts in der Geschichte des Landes, als schockierend. Und in gewisser Weise trifft das zu. Es handelt sich um eine Zweckehe zwischen zwei Gruppen. Der ersten Gruppe, an ihrer Spitze Netanjahu, geht es um die Erhaltung der Macht. Wenn Besatzung korrumpiert, so hat Macht denselben Effekt. Netanjahu ist gewiss kein Pragmatiker, sondern ein leidenschaftlicher Nationalist, doch in der Regel verhielt er sich vorsichtig und umgab sich mit eher gemäßigten Politikern, um sich vor den Fanatikern rechts von ihm zu schützen. Heute kämpft er jedoch buchstäblich um sein Leben. Entweder er bleibt an der Macht, oder er könnte
wegen Korruption für Jahre hinter Gitter wandern.
Systemische Korruption wie diese beschränkt sich nicht auf eine einzelne Person. In Netanjahus Umfeld floriert ein ganzes Universum der Korruption, eine Kleptokratie, die an der Macht bleiben muss, um nicht den Preis für ihre Verbrechen zahlen zu müssen. In diesem Sinne hat Netanjahu ein Spiegelbild des Putin-Regimes in Russland geschaffen. Und um zu überleben, obwohl seine Korruption zunehmend erkannt wird, muss er wie Putin den Staat als ganzen korrumpieren, vor allem das Justizsystem, die letzte Bastion zur Bewahrung des
Rechtsstaats zumindest für die jüdischen Bürger.
Ein Mann und seine Kumpane Aus dieser Perspektive erweist sich die sogenannte Justizreform, die Netanjahus Justizminister Yariv Levin auf den Weg gebracht hat, im Kern als ein frecher Versuch, Netanjahus Kleptokratie zu schützen. Im Kampf zwischen der Idee eines jüdischen und der eines demokratischen Staates eröffnet sich hier rasch ein dritter Weg, wie wir ihn etwa in Ungarn, der Türkei und Russland beobachtenkönnen: ein autoritäres, illiberales System, in dem die Medien, das Bildungswesen, die Justiz und das Parlament unter der Kontrolle eines einzigen Mannes und seiner Kumpane stehen. In Israel hat es nie eine vollständige Gewaltenteilung gegeben, denn im Rahmen des parlamentarischen Systems verfügt die Exekutive stets über eine Mehrheit in der Knesset. Doch der Oberste Gerichtshof schützte das System vor den schlimmsten Missbräuchen, und diese letzte Barriere versucht Netanjahu jetzt mit aller Macht zu beseitigen. Die zweite Gruppe ist ganz anderer Art. Die zwielichtigen religiösen, messianischen und rassistischen Kabinettsmitglieder in Netanjahus Umgebung, Männer wie Itamar Ben-Gvir und Bezalel Motrich, sind keineswegs neu, sondern repräsentieren die abscheulichsten Schattenseiten der israelischen Gesellschaft. Bislang hielt man sie an den Rändern, und es gelang ihnen nie, Teil des Hauptstroms zu werden. In den letzten Jahren jedoch – in denen die israelischen Medien abkippten und sich nach italienischem Vorbild sowohl nach rechts orientierten als auch immer mehr Müll produzierten, bei dem es um Einschaltquoten statt um Qualität geht – erlangten diese beiden Männer eine immer größere Präsenz in der Öffentlichkeit, und zwar gerade weil ihre im Fernsehen immer häufiger vorgestellten extremen Ansichten die Meinungen einer wachsenden Zahl von Menschen spiegelten (oder formten), die das Gefühl hatten, sie seien nicht vertreten oder könnten ihre Ansichten nicht offen zum Ausdruck
bringen.
Nun, da diese Männer in der Regierung sitzen (und diese Koalition besteht nahezu ausschließlich aus Kippaträgern), sind sie darauf aus, das Land in anderer Weise zu verändern, als Netanjahu und Levin es sich vorstellten. Für sie ist der Ausgleich zwischen dem jüdischen und dem demokratischen Charakter des Staates nicht einmal ein Problem. Sie sehen in der Demokratie nicht nur ein Hindernis für eine Stärkung des jüdischen Aspekts der Gesellschaft und der Politik, ihre eigene verdrehte Version des Judentums wurzelt zudem in Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, jüdischer und männlicher Überlegenheit und der Ablehnung jeglicher Idee von Meinungsfreiheit, religiöser Gleichheit und Toleranz. Sie sind öffentlich und explizit gegen alles, wofür die unerledigte Unabhängigkeitserklärung einmal stand – zumindest für die Juden. In diesem Sinne sind sie Anhänger einer Revolution von rechts und zeigen
zahlreiche Merkmale von Faschismus.
Um Blut und Boden Allerdings kommt die Verbindung autoritärer Kleptokratie mit religiösem Fanatismus nicht aus dem Nichts. Die Ursprünge solcher Leute wie Ben-Gvir und Smotrich reichen zurück bis zu Rabbi Kahanes extremistischer Bewegung in den Achtzigern, die in den Vereinigten Staaten entstand und in Israel verboten wurde, und zu der Bewegung Gush Emunim (Block der Gläubigen) in den Siebzigern, der ersten Welle religiöser Siedler (die damals wegen ihres Pioniergeists von nicht wenigen Mitgliedern der alten Linken gelobt wurde), die ihrerseits auf die Gruppe Yeshivat Harav unter Führung Rabbi Zwi Yehudas zurückging, des Sohnes des ersten aschkenasischen Oberrabbiners in Palästina, der unerschütterlich an die erlösende Macht der Besiedlung des Landes glaubte. Was den Autoritarismus betrifft, sei daran erinnert, dass Israel nie eine liberale Demokratie war, wederunter Ben Gurion noch unter dessen Nachfolgern. Der Liberalismus gehörte nie zur ideologischen Ausstattung des hegemonialen linken Zionismus, und die Bürgerrechte wurden oft als Hindernis für kollektive Verantwortung, Nationalgeist und die Verwirklichung des zionistischen Traums angesehen. Und schließlich – um hier zum Anfang zurückzukehren – ging es dem Zionismus, ungeachtet seiner Betonung des geschichtlichen Rechts und der moralischen Reinheit, stets im Kern um Land und Menschen – mit anderen Worten also um Blut und Boden. Als eine in Osteuropa und Russland entstandene ethnonationale Bewegung formte er eine neue jüdische Nation und versprach, sie zurück in ihr gelobtes Land zu bringen. Als historische Bewegung war er eine außergewöhnliche Leistung. Doch als er nach Eretz Israel kam, geriet er unausweichlich in Konflikt mit der einheimischen Bevölkerung des Landes. Für den Zionismus gab es prinzipiell keine Möglichkeit zum Kompromiss. Schon bald zeigte sich, dass die Losung „ein Volk ohne Land in ein Land ohne Volk“ mit der Realität nicht übereinstimmte. Doch wenn das Land nicht leer war, mussten die Juden irgendwie zur Mehrheit darin werden. Was das für die Politik des Staates bedeutete, war stets eine sekundäre Frage. Im Kampf zwischen den (wie auch immer definierten) jüdischen und den (wie auch immer beschränkten) demokratischen Aspekten des Staates, ob nun unter der Arbeiterpartei, dem Likud oder heute der neuen Kabale zwischen autoritären Kriminellen und religiösen Fanatikern, sollte die Demokratie immer den Kürzeren ziehen. Und so
kam es denn am Ende auch ganz offensichtlich.
Omer Bartov, 1954 im Kibbuz En HaChoresch geboren, ist Professor für Holocaust- und Genozidforschung an der Brown University in Providence, Rhode Island. Bei Suhrkamp erschien 2021 sein Buch „Anatomie eines Genozids
– Vom Leben und Sterben einer Stadt namens Buczacz“.
Aus dem Englischen von Michael Bischoff.
Info:
08.02.2023
...in Kürze....
aus e-mail von Doris Pumphrey, 8. Februar 2023, 21:23 Uhr
selbst sowie von ihren Verwandten erhalten wir oft schreckliche
Offenbarungen über die Dienstbedingungen und über das Verhältnis des
ukrainischen Militärkommandos zu ihnen. Menschen werden im Kampf bis zum
letzten Ukrainer als Kanonenfutter benutzt."/
Poljanski führte aus: /"Es kommt so weit, dass Mütter und Frauen
ukrainischer Soldaten sich an Russlands Menschenrechtsbeauftragten
wenden und bitten, ihre Angehörigen auf dem Territorium unseres Landes
zurückzulassen, damit sie nicht erneut in den Kampf getrieben werden."/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
08.02.2023
Liveticker Ukraine-Krieg – Ukrainische Armee beschießt Leninski-Rayon von Donezk mit HIMARS-Raketen
meinungsfreiheit.rtde.life, 8 Feb. 2023 22:25 Uhr
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellsen Snktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
22:51 Uhr
Westukraine: Gedränge und Geschimpfe bei der Ausgabe humanitärer Hilfe
Der Telegram-Kanal Ukraina.ru hat einen kurzen Clip veröffentlicht, leider ohne Orts- und Datumsangabe – insofern lässt sich die gezeigte Szene nicht genau einordnen und überprüfen.
Zu sehen ist eine Warteschlange vor einer Ausgabestelle für humanitäre Hilfe, wie die Überschrift behauptet. Allerdings hat es im Laufe des vergangenen Jahres bereits ähnliche Aufnahmen gegeben.
Der Kanal kommentiert den Tumult mit folgendem Satz: "In der Westukraine leben kultivierte Menschen, nicht wie das Pack aus dem Donbass, sagten sie."
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, informiert über den aktuellen Stand der militärischen Sonderoperation.
22:33 Uhr
Russische Armee setzt Angriffe auf befestigte ukrainische Stellungen am rechten Ufer des Dnjepr fort
Der Telegram-Kanal der Iswestijazeigt einen Kommandeur einer russischen Geschützbatterie, der lakonisch über die gestellten Aufgaben berichtet.
"Wir bearbeiten die Anhäufung von Personal und Ausrüstung des Gegners – eine Haubitzenbatterie, Mehrfachraketenwerfer und NATO-Ausrüstung. In diesem Moment wurden polnische KRAB-Selbstfahrlafetten und eine Haubitze [des britischen Typs; Anm. d. Red.] M777 gesichtet", erklärte der Zugführer, der als ranghoher Batterieoffizier mit dem Decknamen "Grom" (Donner) vorgestellt wird.
22:15 Uhr
Ukrainische Streitkräfte beschießen Donezker Stadtbezirk Leninski mit HIMARS-Raketen
Am späten Abend haben ukrainische Truppen mit Mehrfach-Raketenwerfern vom Typ HIMARS aus US-amerikanischer Produktion den Donezker Stadtbezirk Leninski beschossen. Dabei haben sie drei Raketen abgefeuert, berichtet die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen. Bei dem Beschuss wurde das Gebäude eines ehemaligen Kinos schwer beschädigt. Außerdem schlug eine Rakete in der Nähe eines Wohnheims ein, was die Bewohner, die mit ihren Kindern schnell in den Keller flüchteten, sehr erschreckte. Im Video ist das beschädigte Gebäude zu sehen.
21:57 Uhr
NATO: Bereits rund 120 Milliarden US-Dollar Unterstützung für Ukraine
Die NATO-Mitgliedsstaaten haben für die Ukraine nach Angaben von Generalsekretär Jens Stoltenberg bislang etwa 120 Milliarden US-Dollar (etwa 112 Milliarden Euro) Unterstützung mobilisiert. Dabei handele es sich um militärische, humanitäre und finanzielle Hilfen, sagte der Norweger am Mittwoch bei einem Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken in Washington. Seit Beginn der Eskalation des Konflikts vor fast einem Jahr unterstützten die insgesamt 30 Bündnispartner die Ukraine in beispielloser Weise.
Stoltenberg rief die Alliierten zugleich auf, weitere Waffen zu liefern, weil "Russland sich auf Frieden nicht vorbereitet". Ein russischer Sieg wäre eine Tragödie für die Ukraine, aber auch gefährlich für die NATO-Staaten, fügte er hinzu.
21:39 Uhr
Odessa: Brutale Zwangsrekrutierung auf offener Straße durch ukrainische Armee
Die Methoden, mit denen in der Ukraine "wehrfähige" Männer zur Armee "eingezogen" werden, nehmen seit Monaten immer heftigere Formen an. In den letzten Wochen wurden mehrfach razziaartige Zwangsrekrutierungen in vielen Landesteilen dokumentiert.
Der Telegram-Kanal Readovkazeigt die gewaltsame Festnahme eines jungen Mannes in Odessa, der von Militärs auf einem Markt aufgegriffen und dem dabei ins Gesicht geschlagen worden sein soll.
Readovka bezeichnete den Vorfall als ein "weiteres Beispiel dafür, wie die ukrainischen Behörden Menschen fangen, um sie zur Schlachtung zu schicken." Weiter heißt es dort nach den Schilderungen eines Augenzeugen:
"Der Mann wurde von zwei Männern angehalten, er begann sofort, jemanden anzurufen. Zwei weitere Männer näherten sich und begannen, ihn zum Auto zu zerren. Und neben dem Auto schlugen sie dem Mann ins Gesicht."
21:11 Uhr
Als Reaktion auf Washingtons ständige Erweiterung der Sanktionsliste gegen russische Bürger hat das russische Außenministerium die Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten ausgeweitet und 77 US-Amerikaner Einreiseverbote verhängt, wie der Pressedienst der Behörden mitteilte.
Nach dem "Prinzip der Gegenseitigkeit" sind diesmal Gouverneure mehrerer US-Bundesstaaten sowie eine Reihe von Behörden und Unternehmen, die an Waffenlieferungen an das Neonazi-Regime in Kiew beteiligt sind, betroffen, heißt es in der Erklärung. Die Sanktionen betreffen dabei nicht nur Politiker und Beamte, die antirussische Politik betreiben, sondern auch einige ihrer Familienangehörigen.
Das Ministerium betonte, dass alle feindseligen Handlungen gegen Russland, einschließlich Sanktionen, "zurückgeschlagen werden und auf die USA selbst zurückfallen werden".
20:57 Uhr
"Wir tun nichts, was die NATO zur Kriegspartei macht" – Scholz und sein Ringen gegen die Realität
Bundesweite Proteste, Kritiker unter den Verbündeten, Absagen von Staatschefs – mit der Entscheidung, Kampfpanzer in die Ukraine zu schicken, wurde ein Schritt weiter in Richtung "Krieg mit Russland" gemacht. Doch Bundeskanzler Olaf Scholz ist sich seiner gewiss: "Wir treffen keine Entscheidung, die die NATO zur Kriegspartei macht." Doch was ist sie dann?
20:31 Uhr
Russischer UN-Botschafter: Ukraine ist zu einem Testgelände für US-Rüstungsunternehmen geworden
Westliche Rüstungsunternehmen haben die Ukraine zu einem Testgelände gemacht, wobei sie sich auf Kosten der Hilfe für Kiew bereichern und NATO-Armeen modernisiert werden, sagte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja am Mittwoch vor dem UN-Sicherheitsrat.
Der russische Diplomat teilte mit, dass im Dezember 2022 auf den Einladungskarten der ukrainischen Botschaft in den USA für den Empfang anlässlich des 31. Jahrestages der Gründung der ukrainischen Streitkräfte die Logos der vier US-Rüstungsunternehmen geschrieben worden seien: Northtrop Grumann, Raytheon, Pratt & Whitney und Lockheed Martin. Diese Unternehmen belieferten die Ukraine mit Artilleriemunition, tragbaren Luftabwehrsystemen vom Typ Stinger sowie Mehrfachraketenwerfern vom Typ HIMARS. Dank ununterbrochener Lieferungen und neuer Aufträge allein in den letzten drei Monaten des Jahres 2022 seien die Aktien dieser Unternehmen um mehr als 20 Prozent gestiegen, stellte Nebensja fest.
Diese Unternehmen hätten aus der Ukraine ein Testgelände für ihre Waffen gemacht. Dabei verlassen für die Ukraine-Hilfe bereitgestellte Milliarden Dollar die US-Grenzen nicht, sondern gehen direkt an Auftragnehmer von Rüstungsunternehmen, sagte Nebensja.
20:08 Uhr
Ukrainische Einheiten nehmen mit HIMARS-MehrfachwerfernIlowaiskunter Beschuss
Ukrainische Truppen haben die Stadt Ilowaisk um 14:50 Uhr MEZ beschossen. Dabei wurden zwei HIMARS-Raketen abgefeuert, teilte die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen am Mittwoch mit. Mögliche Schäden und Opfer wurden noch nicht gemeldet.
19:51 Uhr
Zwei Kinder in Makejewka verletzt
In der Stadt Makejewka der Volksrepublik Donezk wurden zwei Jugendliche (Jahrgang 2008 und 2009) bei der Detonation eines explosiven Gegenstands verletzt, teilt die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen am Mittwoch mit.
19:22 Uhr
London lässt Verfügbarkeit von Kampfjets für Ukraine prüfen
Der britische Premierminister Rishi Sunak lässt anlässlich des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij prüfen, ob das Vereinigte Königreich der Ukraine Kampfflugzeuge verfügbar machen kann. Sunak habe den Verteidigungsminister Ben Wallace um Prüfung gebeten, welche Typen das Vereinigte Königreich gegebenenfalls an die Ukraine liefern könne, teilte die Downing Street 10 am Mittwoch mit. Es handele sich aber um eine "langfristige" Lösung. Bereits im Frühjahr könnten die ersten ukrainischen Piloten an NATO-Jets in Großbritannien ausgebildet werden, hieß es weiter.
Sunak hatte bisher zurückhaltend auf Forderungen nach einer Lieferung von Kampfjets reagiert, die zum Beispiel der Ex-Premierminister Boris Johnson erhoben hatte. Selenskij betonte bei seinem heutigen Besuch in London, dass Kampfjets für die Ukraine besonders wichtig seien.
18:54 Uhr
Außenministerium Russlands: Bereits mehrfach Beteiligung von USA und NATO an Nord Stream-Sabotage festgestellt
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat den Enthüllungsartikel des US-amerikanischen Journalisten Seymour Hersh kommentiert und schrieb dazu:
"Wir haben bereits wiederholt die Position Russlands bezüglich der Beteiligung der USA und der NATO dargelegt …"
"Wir haben auch regelmäßig festgestellt, dass Dänemark, Deutschland und Schweden keine offene Untersuchung wollten und die Beteiligung Russlands daran behinderten."
All diese Fakten müssten nun vom Weißen Haus [in Washington, D.C. offiziell] kommentiert werden, fügte Sacharowa hinzu.
18:32 Uhr
US-Investigativjournalist Seymour Hersh: USA stecken hinter Nord-Stream-Anschlägen
Die Sprengung der beiden Ostsee-Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 soll eine verdeckte Operation gewesen sein, die vom US-Präsidenten Joe Biden angeordnet und von seinem Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan, gemeinsam mit dessen Team, geplant worden sei, geht aus einem Artikel des renommierten investigativen US-amerikanischen Journalisten Seymour Hersh hervor.
Im Sommer letzten Jahres sollen US-Tiefseetaucher – unter dem Deckmantel einer NATO-Militärübung namens BALTOPS 22 – die Sprengsätze platziert haben, die drei Monate später durch ferngesteuerte Zündung an den Pipeline-Rohren zur Explosion gebracht worden seien.
18:05 Uhr
Polnischer Verteidigungsminister: Deutschland gibt der Ukraine zu wenige Panzer
Polen ist enttäuscht, dass Deutschland der Ukraine nur wenige Leopard-Panzer zur Verfügung stellt, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister der Republik Polen Mariusz Blaszczak gegenüber Reportern. Er erklärte:
"Wir werden über die Koalition sprechen, die wir aufbauen, eine Koalition von Ländern, die Leopard-Panzer haben und bereit sind, sie der Ukraine zu geben. Unser Beitrag beträgt 14 Stück. Der deutsche Beitrag beträgt ebenfalls 14 Stück. Wir sind ein bisschen enttäuscht über diesen Beitrag aus Deutschland."
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius besucht am Mittwoch Polen.
17:44 Uhr
LVR: Ein Toter und ein Verwundeter nach Beschuss durch ukrainische Einheiten
Beim Beschuss der Stadt Nowodruschesk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) durch ukrainische Streitkräfte wurde ein Zivilist getötet und ein weiterer verletzt. Dabei wurden von der Artillerie zwei Geschosse mit NATO-Kaliber abgefeuert, berichtet die Vertretung der Lugansker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen. Außerdem wurde ein Wohnhaus zerstört.
17:25 Uhr
Scholz und Macron wollen Selenskij in Paris treffen
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der französische Präsident Emmanuel Macron werden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Paris treffen. Das Gespräch soll nach Selenskijs Besuch in London stattfinden.
Großbritannien verspricht weitere Unterstützung derUkrainefür deren Sieg in diesem Jahr
Bei einer Rede im britischen Parlament hat der Premierminister Rishi Sunak erklärt, London werde Kiew auch weiterhin unterstützen, damit die Ukraine in diesem Jahr einen militärischen Sieg erringen könne. Zu diesem Zweck versprach Großbritannien, mit der Ausbildung ukrainischer Militärpiloten und Marinesoldaten zu beginnen und die Ukraine mit auch Waffen größerer Reichweite zu versorgen.
Am Mittwoch besucht der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij zum ersten Mal seit der Eskalation des Konflikts mit Russland das Vereinigte Königreich. Er hält dabei auch eine Rede vor dem britischen Parlament und ist anschließend zu einer Audienz bei King Charles III eingeladen.
16:40 Uhr
Selenskij trifft King Charles III im Buckingham-Palast
Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur ist der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im Buckingham-Palast von King Charles III empfangen worden. Der König begrüßte den Präsidenten am Mittwochnachmittag herzlich, wie auf Fernsehbildern britischer Sender zu verfolgen war. In seiner Rede vor dem britischen Parlament hatte Selenskij die Audienz am Mittwochmittag vorab als Ehre und "besonderen Moment" bezeichnet.
Auf dem Video, das der Telegram-Kanal Politika Strany veröffentlichte, ist das Treffen zu sehen.
16:19 Uhr
Saporoschje-Beamte: Ukraine baut Verteidigung im Gebiet aus
Zwischen den Siedlungen Orechow und Pologi im Gebiet Saporoschje beschleunigen die ukrainischen Streitkräfte die Errichtung von Verteidigungslinien. Dies berichtet Wladimir Rogow, Leiter der Verwaltung des Gebietes, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS. Kiew verlege zu diesem Zweck mehr Ausrüstung und Personal in das Gebiet. Rogow zufolge könne das darauf hinweisen, dass die Ukraine an diesem Frontabschnitt eine russiche Offensive erwartet.
Am Montag hatte Rogow bekannt gegeben, die Frontlinie im Gebiet Saporoschje habe sich nach dem Vorstoß der russischen Streitkräfte im Januar stabilisiert: Die Lage sei unter Kontrolle, man führe Stellungskämpfe und das gegenseitige Artilleriefeuer werde fortgesetzt, und beide Seiten würden Aufklärungsmaßnahmen betreiben.
15:58 Uhr
Scholz warnt vor "Überbietungswettbewerb" bei Waffenlieferungen
Bundeskanzler Olaf Scholz hat seine Linie bei Waffenlieferungen an die Ukraine verteidigt. Der SPD-Politiker sagte in einer Regierungserklärung vor dem EU-Gipfel am Mittwoch im Deutschen Bundestag:
"Der Zusammenhalt innerhalb unseres Bündnisses und unserer Allianzen ist unser höchstes Gut. Diesen Zusammenhalt wahren und stärken wir, indem wir Entscheidungen zunächst vertraulich vorbereiten und dann erst kommunizieren."
So hätten es er als deutscher Bundeskanzler und Joe Biden als der US-Präsident auch bei der jüngsten Entscheidung zu Kampfpanzern gehalten. Zugleich warnte Scholz dabei:
"Was unserer Geschlossenheit hingegen schadet, ist ein öffentlicher Überbietungswettbewerb nach dem Motto: Kampfpanzer, U-Boote, Flugzeuge – wer fordert mehr? Was schadet, sind markige innenpolitische Statements und Kritik an Partnern und Verbündeten auf offener Bühne."
Deutschland werde sich daran nicht beteiligen, denn jede Dissonanz und Spekulation über mögliche Interessenunterschiede nütze dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen Propaganda.
Der Kanzler betonte, bei Lieferungen würden Logistik, Nachschub und die Ausbildung ukrainischer Soldaten mit bedacht und organisiert. Bei alledem behalte man die Umsicht und die Nervenstärke, die notwendig seien, um abgewogene Entscheidungen über eine solche Situation zu treffen.
15:49 Uhr
Russland zerstört ukrainische Drohnenfabrikation in Charkow
Das russische Verteidigungsministerium berichtet im täglichen Bericht über die Lage an der Front über die Vernichtung der Einrichtungen eines Betriebes der Luftfahrtbranche in der Stadt Cherson, die für die Modernisierung von Drohnen, unter anderem für Kamikazedrohnen, verwendet wurden.
In der Nähe der Siedlung Krasnogorowka in der Volksrepublik Donezk wurde der Stab der 79. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte zerstört.
Die russische Luftabwehr schoss im Laufe des Tages elf HIMARS-Raketen und zehn Drohnen über den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie den Gebieten Cherson und Charkow ab.
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08.02.2023
"Mali ist solidarisch mit Russland" – Außenminister Diop empfängt Lawrow
meinungsfreiheit.rtde, 8 Feb. 2023 19:06 Uhr
Der russische Außenminister Sergei Lawrow erörterte mit seinem malischen Amtskollegen Abdoulaye Diop die Zukunft der bilateralen Zusammenarbeit. Es ist das erste Mal, dass ein russischer Diplomat in die Republik kommt. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern halten jedoch seit mehreren Jahrzehnten an.
Quelle: R
Lawrow wies darauf hin, dass die Staats- und Regierungschefs beider Länder beabsichtigen, die umfassende Zusammenarbeit fortzusetzen, und an der Verwirklichung gemeinsamer und vielversprechender Projekte interessiert sind. Die Diplomaten erörterten Pläne in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen sowie die laufenden militärisch-technischen Partnerschaftsprogramme.
"Wir werden unsere Zusammenarbeit mit Russland stärken", bestätigte der malische Außenminister und erklärte, dass Mali sich "für die (…) getroffene Partnerwahl nicht entschuldigen" werde. Auch beim Thema Sanktionen zeigt sich Mali solidarisch mit Russland: "Wir werden keine Sanktionen gegen andere Länder unterstützen", so Diop.
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Krieg gegen Russland: Mit dieser Floskel hat sich Außenministerin Baerbock nur einen Versprecher geleistet, liest man jetzt. Damit soll alles wieder gut sein?
Zitat: Weswegen ist Christine Lambrecht nochmal so sehr in die Kritik geraten, dass sie letztlich doch ihre Stilettos nehmen musste? Ach ja: Wegen eines misslungenen Silvestervideos! Gut, dieser Abgang war nun kein Verlust – aber der Aufhänger war eine Nichtigkeit. Was muss man sich eigentlich als Ministrierender des Äußeren leisten, um geschasst zu werden?
Braucht es auch da ein verkorkstes Video? Ein möglicherweise folgenschwerer Versprecher, der den Dritten Weltkrieg beschwört, scheint jedenfalls gerade noch erduldet zu werden. Der ist neulich Annalena Baerbock »herausgerutscht«. Einfach so! Da war mal wieder der Mund schneller als ein etwaiges Organ innerhalb der Schädelregion. Kommt vor. Wem ist das noch nicht passiert?
Ein Versprecher?
Eben! Wir kennen das alle. Wobei, wenn ich mich recht entsinne: Das ich im Krieg mit jemanden sei, vielleicht sogar mit Russland – so ein Versprecher ist mir noch nicht unterlaufen. Aber selbst wenn, ich bin ja kein Minister und habe auch gar keine Chance, mich in irgendeinem Gremium oder einer Versammlung zu versprechen. Wenn, dann passiert mir das in trauter Runde, nach einigen Gläschen zu viel vielleicht – gerade dann, wenn man von sich selbst glaubt, jetzt ganz besonders geistig auf Zack zu sein.
Bei einer Ministerin, zumal wenn sie im Europarat sitzt, stellt sich die Sachlage anders dar. Sie trägt eine andere Verantwortung als wir, die wir am Stammtisch nicht ganz bewusst überprüfen, was wir formulieren, was uns über die Lippen geht. Da überhaupt von einem Versprecher zu sprechen: Ist das etwa auch nur ein Versprecher?
Mitnichten! Die deutsche Presselandschaft hat sich offenbar darauf geeinigt, Annalena Baerbock zu entlasten, ihr einen Versprecher zuzugestehen. Dass das eine Kriegserklärung gleichkomme, wiegelte man unisono ab. Das sei nur russischer Propaganda geschuldet. Darf man sich nicht mal in der Eile des Gefechts missverständlich ausdrücken? Kann doch mal vorkommen. Die Russen schlachten den Vorfall nur aus, erklärt man eilfertig. Und wer das hierzulande beanstandet, der stecke mit Putin unter einer Decke. Das übliche Vorgehen; originell ist dieses journalistische Stützkorsett der hiesigen Verhältnisse schon lange nicht mehr.
Die Eskalation der Berichterstattung
Was kommt denn eigentlich als nächstes? Wird man, wenn sich die arme Außenministerin demnächst wieder mal seltsam artikuliert, unumstößlich behaupten, dass sie es gar nicht gewesen sei? Dass die Russen eine Doppelgängerin in den Europarat oder sonst wohin entsandten? Wobei: Wer arbeitet heute noch mit Doppelgängern? Deepfake heißt das Stichwort: Gibt es die Außenministerin am Ende gar nicht, ist sie nur ein Avatar, das uns die russische Propaganda vorsetzt, um uns zu verwirren?
Man sehe mir bitte diesen polemischen Ton nach, aber der Berichterstattung um den Krieg, den wir angeblich nicht führen, traue ich mittlerweile alles zu. Nichts scheint undenkbar, nichts zu blöd, um nicht dennoch behauptet zu werden. Insbesondere dann, wenn sich einer der Lieblinge unserer Bundesregierung verhaltensauffällig zeigt: Dann zaubert man was aus dem Hut, was die Auffälligkeiten entkräften soll – wider aller Vernunft, aller Faktenlage, allen Anstandes.
Nicht nur das Kriegsgeschehen und das »Geplänkel« am Rande des Krieges eskaliert: Auch die Berichterstattung tut es. Noch vor Wochen kritisierte man den Gesundheitsminister, weil er von einem Krieg mit Russland sprach. Jetzt zieht seine Kollegin aus dem Außenministerium nach, nicht per Tweet, sondern hochoffiziell im Europarat: Und es wird entschuldigt und kleingeredet. Der Ukraine-Kurs der Bundesregierung und ihrer ihr angeschlossenen Medienanstalten entgleitet uns. Das mit den angeschlossenen Medienanstalten, wird man mir natürlich als Verschwörungstheorie auslegen – wenn das geschieht, behaupte ich einfach, mir sei ein Versprecher unterlaufen.
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Weiteres:
"Orden wider den tierischen Ernst" – Aachener protestieren gegen Baerbocks Auszeichnung
meinungsfreiheit.rtde.life, vom 6 Feb. 2023 18:31 Uhr
Außenministerin Annalena Baerbock ist am Samstagabend in Aachen mit dem Karnevalsorden "Wider den tierischen Ernst" ausgezeichnet worden. Sie sei eine "moderne Ritterin im besten Sinne", "intelligent, empathisch, aufrecht, humorvoll und attraktiv", so die Veranstalter.
"Ich habe lange überlegt, was meine Verkleidung angeht. Die Verkleidung als Leopard schied aus", entgegnete Baerbock in ihrer Bütt, denn sie habe Angst gehabt, "dass das Kanzleramt dann keine Reisegenehmigung erteilt".
Am Sonntag zog es Hunderte Aachener auf die Straße, um ihren Unmut gegen diese Auszeichnung zum Ausdruck zu bringen und daran zu erinnern, dass es nicht besonders witzig ist, dass "wieder deutsche Panzer an die Ostfront geschickt" werden.
Auch in anderen Städten wurde gegen den "dritten Weltkrieg" und eine deutsche Beteiligung daran demonstriert.
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08.02.2023
Österreichischer Militärstratege enthüllt Details über NATO-Soldaten in der Ukraine
meinungsfreiheit.rtde.life, 8 Feb. 2023 13:30 Uhr
Oberst Markus Reisner, Militärstratege beim Österreichischen Bundesheer, deutet an, dass NATO-Soldaten bereits als ausländische Söldner am Ukraine-Konflikt beteiligt sind. Ein Wechsel der Uniform und des Vertrags, und schon werde aus einem NATO-Soldaten ein ausländischer Söldner.
Markus Reisner, Oberst des Generalstabs beim Österreichischen Bundesheer, hat an einer Veranstaltung am Austria Institut für Europa und Sicherheitspolitik (AIES) teilgenommen, bei der die Lage rund um die Ukraine thematisiert wurde. Anschließend beantwortete er die Fragen aus dem Publikum bezüglich des Ukraine-Konflikts. Auf eine Frage, ob die ukrainische Seite über das Personal verfüge, um die von westlichen Ländern gelieferten Panzer bedienen zu können und wie viele NATO-Militärs inzwischen in dem Land aktiv seien, sagte Reisner, dass es nicht nötig sei, NATO-Soldaten in die Ukraine zu schicken. Er erläuterte die Vorgänge wie folgt:
"Ich ziehe meine Uniform aus, unterschreibe einen Vertrag und gehe in die Ukraine. Ich bin kein Angehöriger der österreichischen Streitkräfte mehr, sondern Vertragsbediensteter. Das ist die Lösung."
Auf die Frage, was man davon ableiten könne, antwortete Reisner:
"Was man daraus schließen kann, ist, dass eine hohe Anzahl an ausländischen Söldnern sich in der Ukraine befinden, aber nicht von NATO-Soldaten."
Wie der russische Außenminister Sergei Lawrow in seinem jüngsten großen Interview mit der Nachrichtenagentur Rossija Sewodnja betonte, kämpft derzeit die komplette NATO gegen Russland. Alle Beschwörungen, dass man keinen Krieg gegen Russland führe, sondern nur Waffen bereitstelle, seien lächerlich. Die Waffenarten, die an die Ukraine teilweise bereits geliefert worden seien, und auch jene, deren Lieferung erst angekündigt worden sei, könnten laut Experten nicht von ukrainischen Soldaten selbst eingesetzt werden, selbst wenn sie monatelang zu diesem Zweck trainiert hätten. Lawrow wörtlich im Interview:
"Es gibt Waffensysteme, deren Einsatz nach Einschätzung von Experten in kurzen Trainingskursen nicht beigebracht werden kann. Also wenn solche Waffensysteme geliefert werden, heißt das, dass auch entsprechende Kräfte bereitgestellt werden. Diese Kräfte werden offenbar für eine gewisse Zeit Urlaub bekommen und als Söldner mit entsprechenden Papieren eingestellt werden."
Im vergangenen November hatte Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärt, dass mehr als 8.000 Söldner aus mehr als 60 Ländern in der Ukraine angekommen seien. Am größten seien die Söldner-Gruppen aus Polen, den USA, Kanada, Rumänien und Großbritannien, so Sacharowa, obwohl in vielen Staaten solche Aktivitäten gesetzlich verboten und kriminalisiert seien. Schätzungen westlicher Medien zufolge waren im Januar 1.000 bis 3.000 Söldner aus dem Ausland für ukrainische Streitkräfte im Einsatz.
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US-Investigativjournalist Hersh: USA stecken hinter Nord-Stream-Anschlägen
gegenzensur.rtde.life, 8 Feb. 2023 16:50 Uhr
Laut dem US-amerikanischen Investigativjournalisten Seymour Hersh stecken die USA hinter den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines. Demnach haben Taucher der US-Marine im vergangenen Sommer Sprengstoff unter den Pipelines platziert, der drei Monate später von den Norwegern aktiviert wurde.
Zitat: Zumindest offiziell war lange Zeit unklar, wer hinter den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines steckt. Doch nun bestätigte der bekannte US-amerikanische Investigativjournalist Seymour Hersh das, was viele bereits vermutet haben. Unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet Hersh auf seiner Website, dass die USA und auch Norwegen hinter den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines steckten.
Demnach haben Taucher der US-Marine im vergangenen Sommer Sprengstoff unter den Nord-Stream-Pipelines platziert, der drei Monate später von den Norwegern aktiviert wurde, so Hersh unter Berufung auf seine Quelle. Er schrieb:
"Letzten Sommer haben Marinetaucher unter dem Deckmantel [...] einer NATO-Übung namens Baltops 22 ferngesteuerte Sprengsätze angebracht, die drei Monate später drei der vier Nord-Stream-Pipelines zerstörten."
Wie der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist herausfand, beschloss US-Präsident Joe Biden nach neunmonatigen, streng geheimen Diskussionen innerhalb der nationalen Sicherheitsgemeinschaft Washingtons, Nord Stream zu sabotieren. "Bei den Diskussionen ging es vor allem um die Frage, wie man keine Spuren hinterlassen kann", sagte er. Die CIA vertrat die Ansicht, dass der Angriff in jedem Fall verdeckt erfolgen müsse. Allen Beteiligten war klar, was auf dem Spiel stand. "Das ist kein Kinderkram", sagte die Quelle. Wenn der Angriff auf die Vereinigten Staaten zurückgeführt werden könnte, "wäre das eine Kriegshandlung".
"Die meiste Zeit über ging es nicht um die Frage, ob die Mission durchgeführt werden sollte, sondern darum, wie sie durchgeführt werden konnte, ohne dass offenkundig war, wer dafür verantwortlich war."
Hersh schreibt weiter, dass eine Sprecherin des Weißen Hauses, Adrienne Watson, auf Anfrage erklärte: "Das ist eine Lüge und eine völlige Erfindung." Tammy Thorpe von der CIA antwortete ihrerseits in ähnlicher Weise. Mittlerweile hat Hersh gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti seine Urheberschaft des Artikels auf der Substack-Website bestätigt. Ein Link zum Artikel wurde zuvor von dem Enthüllungsjournalisten Matt Taibbi auf seinem Twitter-Konto veröffentlicht.
Er fügte hinzu, dass auch Jake Sullivan, der Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, an der Sabotage beteiligt gewesen sei. Er habe im Auftrag Bidens eine behördenübergreifende Gruppe zur Ausarbeitung des Plans eingesetzt und im Dezember 2021 ein Treffen mit dieser Gruppe einberufen. Ihm zufolge hat eine CIA-Arbeitsgruppe Anfang letzten Jahres der behördenübergreifenden Sullivan-Gruppe Folgendes mitgeteilt: "Wir haben eine Möglichkeit, die Pipelines zu sprengen."
Ende September kam es zu Explosionen an den beiden Nord-Stream-Pipelines, die Erdgas von Russland nach Deutschland lieferten beziehungsweise liefern sollten. Der Betreiber, die Nord Stream AG, teilte mit, dass die Unfälle an den Pipelines beispiellos seien und dass es unmöglich sei, den Zeitrahmen für die Reparaturen abzuschätzen. Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Vorfall als einen offensichtlichen Terroranschlag.
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Weiteres:
How America Took Out The Nord Stream Pipeline
seymourhersh.substack.com, 8. Februar 2023, ca. 13:00 Uhr, Seymour Hersh
The New York Times called it a “mystery,” but the United States executed a covert sea operation that was kept secret—until now
The U.S. Navy’s Diving and Salvage Center can be found in a location as obscure as its name—down what was once a country lane in rural Panama City, a now-booming resort city in the southwestern panhandle of Florida, 70 miles south of the Alabama border. The center’s complex is as nondescript as its location—a drab concrete post-World War II structure that has the look of a vocational high school on the west side of Chicago. A coin-operated laundromat and a dance school are across what is now a four-lane road.
The center has been training highly skilled deep-water divers for decades who, once assigned to American military units worldwide, are capable of technical diving to do the good—using C4 explosives to clear harbors and beaches of debris and unexploded ordinance—as well as the bad, like blowing up foreign oil rigs, fouling intake valves for undersea power plants, destroying locks on crucial shipping canals. The Panama City center, which boasts the second largest indoor pool in America, was the perfect place to recruit the best, and most taciturn, graduates of the diving school who successfully did last summer what they had been authorized to do 260 feet under the surface of the Baltic Sea.
Last June, the Navy divers, operating under the cover of a widely publicized mid-summer NATO exercise known as BALTOPS 22, planted the remotely triggered explosives that, three months later, destroyed three of the four Nord Stream pipelines, according to a source with direct knowledge of the operational planning.
Two of the pipelines, which were known collectively as Nord Stream 1, had been providing Germany and much of Western Europe with cheap Russian natural gas for more than a decade. A second pair of pipelines, called Nord Stream 2, had been built but were not yet operational. Now, with Russian troops massing on the Ukrainian border and the bloodiest war in Europe since 1945 looming, President Joseph Biden saw the pipelines as a vehicle for Vladimir Putin to weaponize natural gas for his political and territorial ambitions.
Asked for comment, Adrienne Watson, a White House spokesperson, said in an email, “This is false and complete fiction.” Tammy Thorp, a spokesperson for the Central Intelligence Agency, similarly wrote: “This claim is completely and utterly false.”
Biden’s decision to sabotage the pipelines came after more than nine months of highly secret back and forth debate inside Washington’s national security community about how to best achieve that goal. For much of that time, the issue was not whether to do the mission, but how to get it done with no overt clue as to who was responsible.
There was a vital bureaucratic reason for relying on the graduates of the center’s hardcore diving school in Panama City. The divers were Navy only, and not members of America’s Special Operations Command, whose covert operations must be reported to Congress and briefed in advance to the Senate and House leadership—the so-called Gang of Eight. The Biden Administration was doing everything possible to avoid leaks as the planning took place late in 2021 and into the first months of 2022.
President Biden and his foreign policy team—National Security Adviser Jake Sullivan, Secretary of State Tony Blinken, and Victoria Nuland, the Undersecretary of State for Policy—had been vocal and consistent in their hostility to the two pipelines, which ran side by side for 750 miles under the Baltic Sea from two different ports in northeastern Russia near the Estonian border, passing close to the Danish island of Bornholm before ending in northern Germany.
The direct route, which bypassed any need to transit Ukraine, had been a boon for the German economy, which enjoyed an abundance of cheap Russian natural gas—enough to run its factories and heat its homes while enabling German distributors to sell excess gas, at a profit, throughout Western Europe. Action that could be traced to the administration would violate US promises to minimize direct conflict with Russia. Secrecy was essential.
From its earliest days, Nord Stream 1 was seen by Washington and its anti-Russian NATO partners as a threat to western dominance. The holding company behind it, Nord Stream AG, was incorporated in Switzerland in 2005 in partnership with Gazprom, a publicly traded Russian company producing enormous profits for shareholders which is dominated by oligarchs known to be in the thrall of Putin. Gazprom controlled 51 percent of the company, with four European energy firms—one in France, one in the Netherlands and two in Germany—sharing the remaining 49 percent of stock, and having the right to control downstream sales of the inexpensive natural gas to local distributors in Germany and Western Europe. Gazprom’s profits were shared with the Russian government, and state gas and oil revenues were estimated in some years to amount to as much as 45 percent of Russia’s annual budget.
America’s political fears were real: Putin would now have an additional and much-needed major source of income, and Germany and the rest of Western Europe would become addicted to low-cost natural gas supplied by Russia—while diminishing European reliance on America. In fact, that’s exactly what happened. Many Germans saw Nord Stream 1 as part of the deliverance of former Chancellor Willy Brandt’s famed Ostpolitik theory, which would enable postwar Germany to rehabilitate itself and other European nations destroyed in World War II by, among other initiatives, utilizing cheap Russian gas to fuel a prosperous Western European market and trading economy.
Nord Stream 1 was dangerous enough, in the view of NATO and Washington, but Nord Stream 2, whose construction was completed in September of 2021, would, if approved by German regulators, double the amount of cheap gas that would be available to Germany and Western Europe. The second pipeline also would provide enough gas for more than 50 percent of Germany’s annual consumption. Tensions were constantly escalating between Russia and NATO, backed by the aggressive foreign policy of the Biden Administration.
Opposition to Nord Stream 2 flared on the eve of the Biden inauguration in January 2021, when Senate Republicans, led by Ted Cruz of Texas, repeatedly raised the political threat of cheap Russian natural gas during the confirmation hearing of Blinken as Secretary of State. By then a unified Senate had successfully passed a law that, as Cruz told Blinken, “halted [the pipeline] in its tracks.” There would be enormous political and economic pressure from the German government, then headed by Angela Merkel, to get the second pipeline online.
Would Biden stand up to the Germans? Blinken said yes, but added that he had not discussed the specifics of the incoming President’s views. “I know his strong conviction that this is a bad idea, the Nord Stream 2,” he said. “I know that he would have us use every persuasive tool that we have to convince our friends and partners, including Germany, not to move forward with it.”
A few months later, as the construction of the second pipeline neared completion, Biden blinked. That May, in a stunning turnaround, the administration waived sanctions against Nord Stream AG, with a State Department official conceding that trying to stop the pipeline through sanctions and diplomacy had “always been a long shot.” Behind the scenes, administration officials reportedly urged Ukrainian President Volodymyr Zelensky, by then facing a threat of Russian invasion, not to criticize the move.
There were immediate consequences. Senate Republicans, led by Cruz, announced an immediate blockade of all of Biden’s foreign policy nominees and delayed passage of the annual defense bill for months, deep into the fall. Politico later depicted Biden’s turnabout on the second Russian pipeline as “the one decision, arguably more than the chaotic military withdrawal from Afghanistan, that has imperiled Biden’s agenda.”
The administration was floundering, despite getting a reprieve on the crisis in mid-November, when Germany’s energy regulators suspended approval of the second Nord Stream pipeline. Natural gas prices surged 8% within days, amid growing fears in Germany and Europe that the pipeline suspension and the growing possibility of a war between Russia and Ukraine would lead to a very much unwanted cold winter. It was not clear to Washington just where Olaf Scholz, Germany’s newly appointed chancellor, stood. Months earlier, after the fall of Afghanistan, Scholtz had publicly endorsed French President Emmanuel Macron’s call for a more autonomous European foreign policy in a speech in Prague—clearly suggesting less reliance on Washington and its mercurial actions.
Throughout all of this, Russian troops had been steadily and ominously building up on the borders of Ukraine, and by the end of December more than 100,000 soldiers were in position to strike from Belarus and Crimea. Alarm was growing in Washington, including an assessment from Blinken that those troop numbers could be “doubled in short order.”
The administration’s attention once again was focused on Nord Stream. As long as Europe remained dependent on the pipelines for cheap natural gas, Washington was afraid that countries like Germany would be reluctant to supply Ukraine with the money and weapons it needed to defeat Russia.
It was at this unsettled moment that Biden authorized Jake Sullivan to bring together an interagency group to come up with a plan.
All options were to be on the table. But only one would emerge.
PLANNING
In December of 2021, two months before the first Russian tanks rolled into Ukraine, Jake Sullivan convened a meeting of a newly formed task force—men and women from the Joint Chiefs of Staff, the CIA, and the State and Treasury Departments—and asked for recommendations about how to respond to Putin’s impending invasion.
It would be the first of a series of top-secret meetings, in a secure room on a top floor of the Old Executive Office Building, adjacent to the White House, that was also the home of the President’s Foreign Intelligence Advisory Board (PFIAB). There was the usual back and forth chatter that eventually led to a crucial preliminary question: Would the recommendation forwarded by the group to the President be reversible—such as another layer of sanctions and currency restrictions—or irreversible—that is, kinetic actions, which could not be undone?
What became clear to participants, according to the source with direct knowledge of the process, is that Sullivan intended for the group to come up with a plan for the destruction of the two Nord Stream pipelines—and that he was delivering on the desires of the President.
SHE PLAYERS Left to right: Victoria Nuland, Anthony Blinken, and Jake Sullivan.
Over the next several meetings, the participants debated options for an attack. The Navy proposed using a newly commissioned submarine to assault the pipeline directly. The Air Force discussed dropping bombs with delayed fuses that could be set off remotely. The CIA argued that whatever was done, it would have to be covert. Everyone involved understood the stakes. “This is not kiddie stuff,” the source said. If the attack were traceable to the United States, “It’s an act of war.”
At the time, the CIA was directed by William Burns, a mild-mannered former ambassador to Russia who had served as deputy secretary of state in the Obama Administration. Burns quickly authorized an Agency working group whose ad hoc members included—by chance—someone who was familiar with the capabilities of the Navy’s deep-sea divers in Panama City. Over the next few weeks, members of the CIA’s working group began to craft a plan for a covert operation that would use deep-sea divers to trigger an explosion along the pipeline.
Something like this had been done before. In 1971, the American intelligence community learned from still undisclosed sources that two important units of the Russian Navy were communicating via an undersea cable buried in the Sea of Okhotsk, on Russia’s Far East Coast. The cable linked a regional Navy command to the mainland headquarters at Vladivostok.
A hand-picked team of Central Intelligence Agency and National Security Agency operatives was assembled somewhere in the Washington area, under deep cover, and worked out a plan, using Navy divers, modified submarines and a deep-submarine rescue vehicle, that succeeded, after much trial and error, in locating the Russian cable. The divers planted a sophisticated listening device on the cable that successfully intercepted the Russian traffic and recorded it on a taping system.
The NSA learned that senior Russian navy officers, convinced of the security of their communication link, chatted away with their peers without encryption. The recording device and its tape had to be replaced monthly and the project rolled on merrily for a decade until it was compromised by a forty-four-year-old civilian NSA technician named Ronald Pelton who was fluent in Russian. Pelton was betrayed by a Russian defector in 1985 and sentenced to prison. He was paid just $5,000 by the Russians for his revelations about the operation, along with $35,000 for other Russian operational data he provided that was never made public.
That underwater success, codenamed Ivy Bells, was innovative and risky, and produced invaluable intelligence about the Russian Navy's intentions and planning.
Still, the interagency group was initially skeptical of the CIA’s enthusiasm for a covert deep-sea attack. There were too many unanswered questions. The waters of the Baltic Sea were heavily patrolled by the Russian navy, and there were no oil rigs that could be used as cover for a diving operation. Would the divers have to go to Estonia, right across the border from Russia’s natural gas loading docks, to train for the mission? “It would be a goat fuck,” the Agency was told.
Throughout “all of this scheming,” the source said, “some working guys in the CIA and the State Department were saying, ‘Don’t do this. It’s stupid and will be a political nightmare if it comes out.’”
Nevertheless, in early 2022, the CIA working group reported back to Sullivan’s interagency group: “We have a way to blow up the pipelines.”
What came next was stunning. On February 7, less than three weeks before the seemingly inevitable Russian invasion of Ukraine, Biden met in his White House office with German Chancellor Olaf Scholz, who, after some wobbling, was now firmly on the American team. At the press briefing that followed, Biden defiantly said, “If Russia invades . . . there will be no longer a Nord Stream 2. We will bring an end to it.”
Twenty days earlier, Undersecretary Nuland had delivered essentially the same message at a State Department briefing, with little press coverage. “I want to be very clear to you today,” she said in response to a question. “If Russia invades Ukraine, one way or another Nord Stream 2 will not move forward.”
Several of those involved in planning the pipeline mission were dismayed by what they viewed as indirect references to the attack.
“It was like putting an atomic bomb on the ground in Tokyo and telling the Japanese that we are going to detonate it,” the source said. “The plan was for the options to be executed post invasion and not advertised publicly. Biden simply didn’t get it or ignored it.”
Biden’s and Nuland’s indiscretion, if that is what it was, might have frustrated some of the planners. But it also created an opportunity. According to the source, some of the senior officials of the CIA determined that blowing up the pipeline “no longer could be considered a covert option because the President just announced that we knew how to do it.”
The plan to blow up Nord Stream 1 and 2 was suddenly downgraded from a covert operation requiring that Congress be informed to one that was deemed as a highly classified intelligence operation with U.S. military support. Under the law, the source explained, “There was no longer a legal requirement to report the operation to Congress. All they had to do now is just do it—but it still had to be secret. The Russians have superlative surveillance of the Baltic Sea.”
The Agency working group members had no direct contact with the White House, and were eager to find out if the President meant what he’d said—that is, if the mission was now a go. The source recalled, “Bill Burns comes back and says, ‘Do it.’”
The Norwegian navy was quick to find the right spot, in the shallow water a few miles off Denmark’s Bornholm Island . . .
THE OPERATION
Norway was the perfect place to base the mission.
In the past few years of East-West crisis, the U.S. military has vastly expanded its presence inside Norway, whose western border runs 1,400 miles along the north Atlantic Ocean and merges above the Arctic Circle with Russia. The Pentagon has created high paying jobs and contracts, amid some local controversy, by investing hundreds of millions of dollars to upgrade and expand American Navy and Air Force facilities in Norway. The new works included, most importantly, an advanced synthetic aperture radar far up north that was capable of penetrating deep into Russia and came online just as the American intelligence community lost access to a series of long-range listening sites inside China.
In return, the Norwegian government angered liberals and some moderates in its parliament last November by passing the Supplementary Defense Cooperation Agreement (SDCA). Under the new deal, the U.S. legal system would have jurisdiction in certain “agreed areas” in the North over American soldiers accused of crimes off base, as well as over those Norwegian citizens accused or suspected of interfering with the work at the base.
Norway was one of the original signatories of the NATO Treaty in 1949, in the early days of the Cold War. Today, the supreme commander of NATO is Jens Stoltenberg, a committed anti-communist, who served as Norway’s prime minister for eight years before moving to his high NATO post, with American backing, in 2014. He was a hardliner on all things Putin and Russia who had cooperated with the American intelligence community since the Vietnam War. He has been trusted completely since. “He is the glove that fits the American hand,” the source said.
Back in Washington, planners knew they had to go to Norway. “They hated the Russians, and the Norwegian navy was full of superb sailors and divers who had generations of experience in highly profitable deep-sea oil and gas exploration,” the source said. They also could be trusted to keep the mission secret. (The Norwegians may have had other interests as well. The destruction of Nord Stream—if the Americans could pull it off—would allow Norway to sell vastly more of its own natural gas to Europe.)
Sometime in March, a few members of the team flew to Norway to meet with the Norwegian Secret Service and Navy. One of the key questions was where exactly in the Baltic Sea was the best place to plant the explosives. Nord Stream 1 and 2, each with two sets of pipelines, were separated much of the way by little more than a mile as they made their run to the port of Greifswald in the far northeast of Germany.
The Norwegian navy was quick to find the right spot, in the shallow waters of the Baltic sea a few miles off Denmark’s Bornholm Island. The pipelines ran more than a mile apart along a seafloor that was only 260 feet deep. That would be well within the range of the divers, who, operating from a Norwegian Alta class mine hunter, would dive with a mixture of oxygen, nitrogen and helium streaming from their tanks, and plant shaped C4 charges on the four pipelines with concrete protective covers. It would be tedious, time consuming and dangerous work, but the waters off Bornholm had another advantage: there were no major tidal currents, which would have made the task of diving much more difficult.
After a bit of research, the Americans were all in.
At this point, the Navy’s obscure deep-diving group in Panama City once again came into play. The deep-sea schools at Panama City, whose trainees participated in Ivy Bells, are seen as an unwanted backwater by the elite graduates of the Naval Academy in Annapolis, who typically seek the glory of being assigned as a Seal, fighter pilot, or submariner. If one must become a “Black Shoe”—that is, a member of the less desirable surface ship command—there is always at least duty on a destroyer, cruiser or amphibious ship. The least glamorous of all is mine warfare. Its divers never appear in Hollywood movies, or on the cover of popular magazines.
“The best divers with deep diving qualifications are a tight community, and only the very best are recruited for the operation and told to be prepared to be summoned to the CIA in Washington,” the source said.
The Norwegians and Americans had a location and the operatives, but there was another concern: any unusual underwater activity in the waters off Bornholm might draw the attention of the Swedish or Danish navies, which could report it.
Denmark had also been one of the original NATO signatories and was known in the intelligence community for its special ties to the United Kingdom. Sweden had applied for membership into NATO, and had demonstrated its great skill in managing its underwater sound and magnetic sensor systems that successfully tracked Russian submarines that would occasionally show up in remote waters of the Swedish archipelago and be forced to the surface.
The Norwegians joined the Americans in insisting that some senior officials in Denmark and Sweden had to be briefed in general terms about possible diving activity in the area. In that way, someone higher up could intervene and keep a report out of the chain of command, thus insulating the pipeline operation. “What they were told and what they knew were purposely different,” the source told me. (The Norwegian embassy, asked to comment on this story, did not respond.)
The Norwegians were key to solving other hurdles. The Russian navy was known to possess surveillance technology capable of spotting, and triggering, underwater mines. The American explosive devices needed to be camouflaged in a way that would make them appear to the Russian system as part of the natural background—something that required adapting to the specific salinity of the water. The Norwegians had a fix.
The Norwegians also had a solution to the crucial question of when the operation should take place. Every June, for the past 21 years, the American Sixth Fleet, whose flagship is based in Gaeta, Italy, south of Rome, has sponsored a major NATO exercise in the Baltic Sea involving scores of allied ships throughout the region. The current exercise, held in June, would be known as Baltic Operations 22, or BALTOPS 22. The Norwegians proposed this would be the ideal cover to plant the mines.
The Americans provided one vital element: they convinced the Sixth Fleet planners to add a research and development exercise to the program. The exercise, as made public by the Navy, involved the Sixth Fleet in collaboration with the Navy’s “research and warfare centers.” The at-sea event would be held off the coast of Bornholm Island and involve NATO teams of divers planting mines, with competing teams using the latest underwater technology to find and destroy them.
It was both a useful exercise and ingenious cover. The Panama City boys would do their thing and the C4 explosives would be in place by the end of BALTOPS22, with a 48-hour timer attached. All of the Americans and Norwegians would be long gone by the first explosion.
The days were counting down. “The clock was ticking, and we were nearing mission accomplished,” the source said.
And then: Washington had second thoughts. The bombs would still be planted during BALTOPS, but the White House worried that a two-day window for their detonation would be too close to the end of the exercise, and it would be obvious that America had been involved.
Instead, the White House had a new request: “Can the guys in the field come up with some way to blow the pipelines later on command?”
Some members of the planning team were angered and frustrated by the President’s seeming indecision. The Panama City divers had repeatedly practiced planting the C4 on pipelines, as they would during BALTOPS, but now the team in Norway had to come up with a way to give Biden what he wanted—the ability to issue a successful execution order at a time of his choosing.
Being tasked with an arbitrary, last-minute change was something the CIA was accustomed to managing. But it also renewed the concerns some shared over the necessity, and legality, of the entire operation.
The President’s secret orders also evoked the CIA’s dilemma in the Vietnam War days, when President Johnson, confronted by growing anti-Vietnam War sentiment, ordered the Agency to violate its charter—which specifically barred it from operating inside America—by spying on antiwar leaders to determine whether they were being controlled by Communist Russia.
The agency ultimately acquiesced, and throughout the 1970s it became clear just how far it had been willing to go. There were subsequent newspaper revelations in the aftermath of the Watergate scandals about the Agency’s spying on American citizens, its involvement in the assassination of foreign leaders and its undermining of the socialist government of Salvador Allende.
Those revelations led to a dramatic series of hearings in the mid-1970s in the Senate, led by Frank Church of Idaho, that made it clear that Richard Helms, the Agency director at the time, accepted that he had an obligation to do what the President wanted, even if it meant violating the law.
In unpublished, closed-door testimony, Helms ruefully explained that “you almost have an Immaculate Conception when you do something” under secret orders from a President. “Whether it’s right that you should have it, or wrong that you shall have it, [the CIA] works under different rules and ground rules than any other part of the government.” He was essentially telling the Senators that he, as head of the CIA, understood that he had been working for the Crown, and not the Constitution.
The Americans at work in Norway operated under the same dynamic, and dutifully began working on the new problem—how to remotely detonate the C4 explosives on Biden’s order. It was a much more demanding assignment than those in Washington understood. There was no way for the team in Norway to know when the President might push the button. Would it be in a few weeks, in many months or in half a year or longer?
The C4 attached to the pipelines would be triggered by a sonar buoy dropped by a plane on short notice, but the procedure involved the most advanced signal processing technology. Once in place, the delayed timing devices attached to any of the four pipelines could be accidentally triggered by the complex mix of ocean background noises throughout the heavily trafficked Baltic Sea—from near and distant ships, underwater drilling, seismic events, waves and even sea creatures. To avoid this, the sonar buoy, once in place, would emit a sequence of unique low frequency tonal sounds—much like those emitted by a flute or a piano—that would be recognized by the timing device and, after a pre-set hours of delay, trigger the explosives. (“You want a signal that is robust enough so that no other signal could accidentally send a pulse that detonated the explosives,” I was told by Dr. Theodore Postol, professor emeritus of science, technology and national security policy at MIT. Postol, who has served as the science adviser to the Pentagon’s Chief of Naval Operations, said the issue facing the group in Norway because of Biden’s delay was one of chance: “The longer the explosives are in the water the greater risk there would be of a random signal that would launch the bombs.”)
On September 26, 2022, a Norwegian Navy P8 surveillance plane made a seemingly routine flight and dropped a sonar buoy. The signal spread underwater, initially to Nord Stream 2 and then on to Nord Stream 1. A few hours later, the high-powered C4 explosives were triggered and three of the four pipelines were put out of commission. Within a few minutes, pools of methane gas that remained in the shuttered pipelines could be seen spreading on the water’s surface and the world learned that something irreversible had taken place.
FALLOUT
In the immediate aftermath of the pipeline bombing, the American media treated it like an unsolved mystery. Russia was repeatedly cited as a likely culprit, spurred on by calculated leaks from the White House—but without ever establishing a clear motive for such an act of self-sabotage, beyond simple retribution. A few months later, when it emerged that Russian authorities had been quietly getting estimates for the cost to repair the pipelines, the New York Times described the news as “complicating theories about who was behind” the attack. No major American newspaper dug into the earlier threats to the pipelines made by Biden and Undersecretary of State Nuland.
While it was never clear why Russia would seek to destroy its own lucrative pipeline, a more telling rationale for the President’s action came from Secretary of State Blinken.
Asked at a press conference last September about the consequences of the worsening energy crisis in Western Europe, Blinken described the moment as a potentially good one:
“It’s a tremendous opportunity to once and for all remove the dependence on Russian energy and thus to take away from Vladimir Putin the weaponization of energy as a means of advancing his imperial designs. That’s very significant and that offers tremendous strategic opportunity for the years to come, but meanwhile we’re determined to do everything we possibly can to make sure the consequences of all of this are not borne by citizens in our countries or, for that matter, around the world.”
More recently, Victoria Nuland expressed satisfaction at the demise of the newest of the pipelines. Testifying at a Senate Foreign Relations Committee hearing in late January she told Senator Ted Cruz, “Like you, I am, and I think the Administration is, very gratified to know that Nord Stream 2 is now, as you like to say, a hunk of metal at the bottom of the sea.”
The source had a much more streetwise view of Biden’s decision to sabotage more than 1500 miles of Gazprom pipeline as winter approached. “Well,” he said, speaking of the President, “I gotta admit the guy has a pair of balls. He said he was going to do it, and he did.”
Asked why he thought the Russians failed to respond, he said cynically, “Maybe they want the capability to do the same things the U.S. did.
“It was a beautiful cover story,” he went on. “Behind it was a covert operation that placed experts in the field and equipment that operated on a covert signal.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
08.02.2023
Wenn die EU Syrien wirklich helfen will, müssen die Sanktionen sofort beendet werden
nachdenkseiten.de, 08. Februar 2023 um 11:14
Ein Kommentar von: Tobias Riegel
Nach dem Erdbeben in Syrien und der Türkei wird von offizieller Seite viel Betroffenheit und selbstlose Hilfsbereitschaft signalisiert. Wer aber nun den Syrern die „volle Solidarität“ verspricht, sollte sich sofort für ein Ende der zerstörerischen Sanktionen gegen das Land einsetzen.
Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat wie andere Politiker das Erbeben gerade genutzt, um die EU als eine solidarische Institution darzustellen, die bereit sei, den Menschen in Syrien „weiterhin in jeder erdenklichen Weise zu helfen“:
„Nach dem tödlichen Erdbeben von heute Morgen stehen wir in voller Solidarität mit den Menschen in der Türkei und in Syrien. Wir trauern mit den Familien der Opfer. Die europäische Unterstützung ist bereits unterwegs, und wir sind bereit, weiterhin in jeder erdenklichen Weise zu helfen.“
Diese Ankündigung wirft ein Licht auf das tatsächliche Verhalten der EU gegenüber Syrien, seiner Regierung und seinen Bürgern: Das Land wird seit Jahren mit harten Sanktionen überzogen, die mutmaßlich das Ziel haben, einen pro-westlichen Regime-Change zu begünstigen. Diese inakzeptable Taktik trifft die syrischen Bürger hart. Die EU könnte also als ersten und längst überfälligen Schritt die Sanktionen gegen Syrien beenden, wenn sie es wirklich ernst meint mit dem Hilfsangebot an die Menschen in Syrien.
„Die EU-Sanktionen in Syrien sind darauf ausgerichtet, jegliche Auswirkungen auf humanitäre Hilfe zu vermeiden…“
Sanktionen gegen Syrien wurden laut EU erstmals 2011 „als Reaktion auf das gewaltsame Vorgehen des Assad-Regimes gegen die Zivilbevölkerung verhängt“. Das EU-Papier fährt fort:
„Die restriktiven Maßnahmen umfassen ferner ein Erdöleinfuhrverbot, Restriktionen bei bestimmten Investitionen, das Einfrieren der in der EU gehaltenen Vermögenswerte der syrischen Zentralbank, Ausfuhrbeschränkungen für Ausrüstung und Technologie, die zur internen Repression verwendet werden können, sowie für Ausrüstung und Technologie zur Überwachung oder zum Abhören des Internets und von Telefongesprächen.“
Selbstverständlich findet sich dort auch ein weißwaschender Absatz wie der folgende:
„Die EU-Sanktionen in Syrien sind darauf ausgerichtet, jegliche Auswirkungen auf humanitäre Hilfe zu vermeiden, und zielen daher darauf ab, die Lieferung von Nahrungsmitteln, Arzneimitteln und medizinischer Ausrüstung nicht zu beeinträchtigen.“
„Wegen der Sanktionen kommt nun auch die Erdbebenhilfe nicht in Syrien an“
Dass diese wohlwollende Charakterisierung der Sanktionen nicht zutrifft, hat unter anderem gerade der Generalsekretär des in Beirut ansässigen Kirchenrats des Nahen Ostens (MECC) nochmals betont – laut Medien umfasst der MECC etwa 30 Kirchen und kirchliche Gemeinschaften, darunter Katholiken, Orthodoxe, Ostkirchen und Protestanten. Der Rat vertrete somit alle Kirchen des Nahen Ostens und sei unter anderem mit allen großen christlichen Kirchen in Europa und Nordamerika verbunden. Die „Berliner Zeitung“ zitiert den Generalsekretär des MECC aktuell folgendermaßen:
„Die Sanktionen treffen seit Jahren die Bevölkerung schwer und nicht die herrschenden Gruppen. Wegen der Sanktionen kommt nun auch die Erdbebenhilfe nicht in Syrien an, weil wir keine Gelder aus dem Libanon nach Syrien überweisen können. Die Menschen leiden unter Armut, Hunger und Krankheiten. Es ist menschenunwürdig, dass wird den Menschen nicht helfen können. (…)
Die Menschen leiden massiv und sterben. Wir können wegen der Sanktionen keine Medikamente oder lebenswichtige Güter an unsere Brüder und Schwestern schicken. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschlands muss sich als Regierung des wirtschaftlich stärksten Landes in Europa dafür einsetzen, dass die Sanktionen sofort aufgehoben werden.“
Wer sich nun nicht für die sofortige Aufhebung der zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigten Sanktionen einsetzt, sollte zu einer Hilfe für die syrischen Bürger schweigen. Die NachDenkSeiten haben sich in zahlreichen Artikeln mit dem unmenschlichen westlichen Sanktionsregime gegen Syrien befasst – eine Auswahl finden Sie unter diesem Text.
Kein Geringerer als Fritjof Capra meinte zu dem im Folgenden besprochenen Buch „Regenerative Kulturen gestalten“: „Dieses Buch ist ein wertvoller Beitrag zu der Diskussion über die Weltanschauung, die wir brauchen, um unsere gesamte Kultur so zu gestalten, dass sie sich…
„Ecocide“ oder zu Deutsch, Ökozid, ist durch seine Endung aus lateinischem Ursprung der Inbegriff vom Umweltverbrechen und Zerstörung, sowie Pestizide, Herbizide und Fungizide auch alles töten, was ihnen quer in den Weg kommt. Der Europarat hat am 25. Januar 2023…
Ukrainekrise, Flüchtlingskrise, Brexit, Covid, Kriege … So aus dem Nichts kamen diese Ereignisse nicht. Sie waren das Ergebnis einer bewusst gewählten Politik. Es gab Zeiten, und die sind noch gar nicht solange her, da wurde von Parallelgesellschaften gesprochen. Gemeint waren…
Die Konföderation der Mapuche von Neuquén feiert, dass die argentinische Provinz Neuquén endlich die Indigene Befragung (Consulta Indígena) in Kraft setzt. Dies hatten die indigenen Mapuche 21 Jahre lang gefordert. „Neuquén hat die Indigene Befragung ins Leben gerufen! Nie wieder ohne uns.…
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Youtube-Interview von Clayton Morris mit Col Douglas Macgregor
seniora.org, 06. Februar 2023
Das-Video - übersetzt und transkribiert für seniora.org von Dr. Andreas Myläus
Interview redacted.inc - 04. Februar 2023
Zitat: McGregor: "Wir müssen verstehen, dass die Ukrainer gerade eine schwere Niederlage erleiden. Sie haben entsetzliche Verluste zu beklagen. Sie zerfallen in der Südukraine und die Russen haben ihre Hauptoffensive noch nicht einmal gestartet. Das muss man sich einmal vor Augen halten. Sie sind noch nicht einmal mit dem Hauptteil der Streitkräfte konfrontiert, die irgendwann auf dem Weg zu ihnen sind. Und sie fallen schon auseinander."
Gestern Abend erklärte der NATO-Chef, dass Russland weitere 200.000 Soldaten mobilisiert, um eine massive Offensive vorzubereiten. Polen ist bereit, in Abstimmung mit der NATO F 16-Jets in die Ukraine zu entsenden, und der ukrainische Geheimdienstchef sagt, die Krim werde von der Ukraine zurückerobert.
Bei uns ist jetzt Colonel Douglas Macgregor. Colonel, ich möchte Sie bitten, gleich über all diese aktuellen Nachrichten zu sprechen. Aber vorher: Sie haben einen neuen Artikel mit dem Titel "This Time It's Different" geschrieben [Anm: link zum Artikel unten], und damit möchte ich beginnen. Sie weisen darauf hin, dass weder wir noch unsere Verbündeten darauf vorbereitet sind, einen totalen Krieg mit Russland zu führen. Das ist es, was Sie schreiben. Und dennoch sagt uns am Sonntag der NATO-Admiral Robert Bauer (https://www.nato.int/cps/en/natohq/who_is_who_150228.htm ), dass wir für eine "direkte Konfrontation mit Russland" bereit sind. Hören Sie sich das an (Einfügung eines TV-Interviews auf JANELAGLOBAL RTP mit Rob Bauer):
Frage: Wir sind zu einer direkten Konfrontation mit Russland bereit? Bob Bauer: Das sind wir. Ich denke, was wir nach Kriegsbeginn getan haben, war für die Battle Groups an der Ostflanke. Wir hatten 4 im Norden in den baltischen Staaten und in Polen, die Battle Groups mit verstärkter Vorwärtspräsenz. Wir haben jetzt beschlossen - die Führung in Madrid hat das beschlossen -, vier weitere Battle Groups in der Slowakei, in Ungarn, Rumänien und Bulgarien zu bilden und diese Battle Groups im Grunde zu verstärken, sie etwas größer zu machen, ihnen etwas mehr Unterstützung in Form von Feuerunterstützung zu geben und sie mit besseren Munitionsvorräten und anderen Dingen auszustatten. Ich denke also, dass dies eine wichtige Botschaft an die Russen ist, dass sich unsere Haltung geändert hat, um ihnen zu zeigen, dass wir bereit sind, wenn sie auf die Idee kommen, die NATO anzureifen. Die Herausforderung für beide Seiten besteht darin, dass die Industrie, die Rüstungsindustrie im Westen und in Russland die Produktion hochfahren muss. Und im Grunde haben wir jetzt eine Wirtschaft, die „just in time“ arbeitet. Wir müssen diese Debatte über Prioritäten führen. Dabei geht es in gewisser Weise um eine Kriegswirtschaft, aber das in Friedenszeiten. Das ist natürlich schwierig.
Clayton Morris:
Also, Colonel, in einem Atemzug sagt er, wir sind bereit, Russland frontal anzugreifen, während er im nächsten Atemzug sagt, wir haben nicht die Waffen dazu. Es klingt, als würde er mit gespaltener Zunge sprechen. Was halten Sie davon?
Douglas Macgregor:
Nun, nicht sehr viel. Seien wir offen. Wenn dies Ihren potenziellen Gegner davon überzeugen soll, dass Sie bereit sind, ihn zu besiegen, dann ist das eine ziemlich dumme Aussage. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wovon sie reden: "bereit für eine Konfrontation". Eine Konfrontation mit Russland wird nicht mitten im Atlantik stattfinden. Sie wird auch nicht mitten im Pazifik stattfinden. Mit anderen Worten, es wird kein Seekrieg per se sein. Und jedes unserer Überwasserschiffe und sogar unsere U-Boote können geortet werden. Die Atom-U-Boote in tiefen Gewässern können nicht so leicht geortet werden, aber die Überwasserschiffe schon. Daher erscheint mir die Vorstellung, dass er irgendwie bereit ist, so etwas zu tun, als aberwitziger Blödsinn.
Clayton Morris:
In Ihrem Artikel sprechen Sie ja von der Bereitschaft, und Sie sagen, dass es dieses Mal anders ist, dass (...) die NATO nicht darauf vorbereitet ist, dies zu tun. Uns geht die Munition aus. Was glauben Sie, wie es mit der NATO weitergeht? Es klingt so, als ob wir - und wenn Sie diesen Admiral reden hören - eine Kriegswirtschaft brauchen. Er sagt, wir müssen unsere Fabriken sofort in militärische Produktionsmaschinen umwandeln, denn unsere Vorräte gehen zur Neige, und wenn wir Russland frontal angreifen wollen, müssen wir die Fabriken und all diese NATO-Länder umrüsten und alles tun, um uns auf einen Frontalzusammenstoß mit Russland vorzubereiten.
Douglas Macgregor:
Und man darf auch nicht vergessen, dass in Russland die Produktionsanlagen für militärische Ausrüstung, Waffen und Munition 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche in Betrieb sind. Russland hat bereits 300.000 Soldaten mobilisiert und integriert. Es ist sehr, sehr wahrscheinlich, dass sie noch mehr einbringen werden. Das bestreite ich nicht. Denn jedes Mal, wenn die Russen auf uns zukommen und Gesprächsbereitschaft signalisieren, machen wir ihnen unmissverständlich klar, dass sie die Wahl haben: Entweder sie ziehen sich vollständig aus der Ukraine zurück oder sie begehen Selbstmord. Das ist kein wirklich guter Ausgangspunkt für Verhandlungen.
Die Russen tun also das, was man von ihnen erwarten würde. Sie bereiten sich auf einen viel größeren Kampf vor, wenn es nötig ist. Das ist etwas, worauf wir nicht vorbereitet sind. Keiner in Europa ist darauf vorbereitet. Wir sind nicht bereit, irgendjemanden in Westeuropa zu mobilisieren. Die einzigen, die bis jetzt überhaupt Soldaten mobilisiert haben, sind die Polen. Und die Polen sind ein mutiges Volk, das steht außer Frage. Ich denke, die Vorstellung, mit Russland in einen Krieg zu ziehen, ist in diesem Stadium idiotisch. Aber sie haben auch nicht die modernste Ausrüstung und die Fähigkeiten, die wir haben. Selbst wenn sie also Vieles zur Verfügung stellen können, sind sie nicht unbedingt in der Lage, uns zu verstärken. Und wir haben höchstens 50.000 Mann Kampftruppen in Europa - im Höchstfall. Wir haben 100.000 Soldaten in Europa. Aber damit sind keine Kampftruppen gemeint. Es bedeutet nur Soldaten. In Bezug auf die Leute, die den Kampf zum Feind tragen, die mit dem Feind zu tun haben und ihn vernichten, die Raketen und Munition auf den Feind abfeuern: nein! Wir haben nur 50.000. Wir haben es jetzt mit einer Truppe in der und um die Ukraine zu tun, die – was? - 700.000 Mann stark ist? Mit dem Potenzial, sich einer Million anzunähern, und mit neuen Plänen, den russischen Militärapparat, insbesondere die Armee, zu erweitern - permanent zu erweitern.
Das ist alles verrückter Blödsinn. Wir sollten aufhören, darüber zu reden. Wir müssen verstehen, dass die Ukrainer gerade eine schwere Niederlage erleiden. Sie haben entsetzliche Verluste zu beklagen. Sie zerfallen in der Südukraine und die Russen haben ihre Hauptoffensive noch nicht einmal gestartet. Das muss man sich einmal vor Augen halten. Sie sind noch nicht einmal mit dem Hauptteil der Streitkräfte konfrontiert, die irgendwann auf dem Weg zu ihnen sind. Und sie fallen schon auseinander.
Clayton Morris:
Also die 200.000 in der Südukraine... Jens Stoltenberg sagte gestern Abend, dass Putin diese zusätzlichen 200.000 für diese neue Invasion mobilisiert, um die Ukraine zu stürzen, und er wird nicht aufhören, warnt der NATO-Chef...
Douglas Macgregor:
Er wird nicht aufhören, bis die ukrainischen Streitkräfte vernichtet sind. Das wurde schon sehr früh deutlich gemacht. Das liegt an der Drohung an die Adresse von Russland. Und natürlich bezeichnen wir dies immer wieder als Invasion, aber in Wirklichkeit ist es ein Gegenschlag. Er reagiert auf die Bedrohung, die sich in der Ostukraine entwickelt hat und die darauf abzielt, Russland zu vernichten.
Wir sprechen davon, Russland zu besiegen, Russland zu demütigen, Russland zu zerstückeln. Großer Gott! Ich bin überrascht, dass er bisher nicht einfach den Krieg erklärt und Millionen Soldaten mobilisiert hat.
Clayton Morris:
Ich möchte dieses Zitat von Steve Bannon einfügen. Wir sprechen natürlich über die Krim, nicht wahr? Das ist es also, was wir vom Geheimdienstchef in der Ukraine gehört haben, wie ich oben erwähnt habe, dass der ukrainische Geheimdienst jetzt sagt, dass die Ukraine von der Ukraine zurückerobert werden wird. Und hier ist, was Steve Bannon gesagt hat:
Steve Bannon:
Die Globalisten - mit dem Biden-Regime an der Spitze - haben das Kriegsziel von der "Verteidigung der Ukraine" zur "Befreiung der Krim" geändert... Nach 100 Milliarden Dollar und dem Verlust von 1/3 des Landes an die russische Armee...
Dies ist also die neue Botschaft: "Befreit die Krim!" Vergessen Sie "Verteidigt die Ukraine". Ist es das, was wir jetzt vermehrt zu sehen beginnen? Ist das die neue Redeweise, die neue Mission?
Douglas Macgregor:
Wissen Sie, ich fange an zu glauben, dass es nie eine andere kohärente Strategie gab als die: "Wir sind hier, um Russland zu schaden!" Ich meine, das war das Wesentliche, was uns gesagt wurde. Diese ganze Sache wird jetzt kohärent. Der Gedanke, die Krim anzugreifen und zu befreien, ist ein Haufen Unsinn. Das ist alles verrückt. Und ich fürchte, die Russen stellen fest, dass die einzige Möglichkeit, diesem Unsinn ein Ende zu setzen, darin besteht, dass sie sich zu 100 % für die Vernichtung der ukrainischen Streitkräfte und letztlich für die Beseitigung des Regimes in Kiew einsetzen. Und genau das werden sie jetzt tun.
Aber an Stelle eines massiven Blitzkriegs, an den wir uns aufgrund der Erfahrungen mit den Deutschen im Zweiten Weltkrieg gewöhnt haben, denke ich, dass wir hier von drei oder vier Achsen sprechen, an denen sich regelrechte Fleischwölfe bewegen. Stellen Sie sich Bulldozer vor, die sich einfach vorwärtsbewegen und alles niederwalzen, was sich ihnen in den Weg stellt, bis schließlich alles weg ist. Das wird ein bisschen länger dauern. Aber die Russen wollen absolut sicher sein, dass sie den Feind ausgelöscht haben. Das ist es, was wir beobachten werden.
Ich glaube auch, dass die Russen sehr besorgt über unsere Impulsivität sind. Wir sind nicht in der Lage, irgendetwas zu daran zu ändern, was sie in der Ukraine tun. Und das ist der Grund, warum ich dies geschrieben habe. Nochmals: Die Menschen müssen gewarnt werden! Dieses Regime in Washington ist dilettantisch. Sie sind ideologisch und amateurhaft. Sie verstehen nicht wirklich, wen sie vor sich haben, das haben sie nie getan. Sie haben sich verrechnet, als sie dachten, die Russen sind schwach - sie haben nicht dieselben Methoden angewendet wie wir. Nun, natürlich haben sie das nicht. Denn sie hatten es mit ihren slavischen Brüdern zu tun. Sie wollten keine orthodoxen christlichen Slawen töten. Sie haben versucht, einen Weg zu finden, um das zu umgehen. Als klar wurde, dass es keine Alternative gab, änderte sich alles.
Sie werden also sehen, wie die riesigen Fleischwölfe auftauchen und alles zerquetschen, was in diesem Land noch übrig ist. Aber je mehr wir ausschlagen, je mehr wir von "Befreiung" oder "Beseitigung von Putin" oder solchen Dingen reden, desto schlimmer wird es werden. Wir müssen aus dieser Sache herauskommen und anfangen, uns mit der Realität zu arrangieren. Aber die Realität ist in Washington nicht sehr beliebt.
Clayton Morris:
Nein, aber es scheint, dass Verteidigungsminister Lloyd Austin letzte Woche in Ramstein in Deutschland einen hellen Moment hatte, als er sagte - und Sie haben in Ihrem Beitrag darauf hingewiesen - als er sagte, es gibt ein enges Fenster für die NATO. Es gibt ein sehr enges Zeitfenster für uns, um - ich schätze, was er damit sagen wollte - so viele Waffen wie möglich zu beschaffen, um irgendwie bei dieser Offensive jetzt zu helfen, bevor Putin diesen massiven Angriff startet.
Douglas Macgregor:
Ich glaube, er will die Ukraine retten, bevor sie zusammenbricht. Gerade jetzt - bekam ich von einem Freund von mir, der Demograph ist, einen Anruf und er sagte: Schau mal Dough, zu Beginn dieses Krieges gab es angeblich 37,49 Millionen Menschen in der Ukraine. Er sagte: In Wirklichkeit gab es bereits 2 Millionen Ukrainer im Vereinigten Königreich und in der Europäischen Union. Und als der Krieg begann, verließen über 10 Millionen Ukrainer die Ukraine. Sie packten ihre Koffer und zogen weg. Mehr als eine Million ging nach Russland. Der Rest ging in den Westen. Wenn man sich nun diese Zahlen ansieht und bedenkt, dass es in dem Gebiet, das derzeit von den Russen kontrolliert wird, 4 Millionen so genannter ukrainischer Bürger gibt - natürlich sind sie Russen, sie sprechen Russisch, sie sind Russen, und sie leben unter russischer Verwaltung und sind froh, "befreit" zu sein.
Aber wenn man diese Zahlen zusammenzählt und sich die Opfer ansieht, über die niemand die Wahrheit sagen will, kommt man auf 18 bis 20 Millionen Menschen in der Ukraine. Nun Clayton, das ist die Größe der Niederlande. Die Niederlande! Man kann diesen Krieg nicht aufrechterhalten, wenn auf der Gegenseite mehr als eine Million Menschen unter Waffen stehen und enorme Mengen an Ausrüstung vorhanden sind mit diesen wenigen Menschen in der Ukraine, vor allem, wenn sie am Rande der Armut leben. Sie haben keine Energie, sie sind ausgelaugt, sie sind erschöpft. Und die Unzufriedenheit in der Ukraine läuft völlig aus dem Ruder. Die Menschen dort haben es satt. Und sie haben die Nase voll von Zelensky. Seine Soldaten veröffentlichen immer wieder Videos, die sie von sich und ihren Kameraden an der Front aufgenommen haben: Wir sind hier, wir hungern, wir frieren, wir werden im Stich gelassen, die Verwundeten werden allein gelassen, um zu sterben, und jetzt haben wir auch noch diese Tuberkulose-Epidemie, die der Westen nicht anerkennen will. Das sind schreckliche Zustände. Die Ukraine steuert auf den Zusammenbruch zu.
Austin sagt also: "Gebt uns jetzt alles, was ihr könnt, denn das könnte unsere letzte Chance sein." Innerhalb der NATO hüllt man sich jetzt in Schweigen. Der größte Teil der NATO ist absolut wütend darüber, dass dies so weitergeht. Sie wollen, dass es aufhört. Sie sehen keinen Sinn in dieser Sache. Aber jeder hat Angst, den Vereinigten Staaten zu widersprechen. Und das verstehe ich. Sie wollen gute Bedingungen mit uns, sie wollen gute Beziehungen mit uns, sie wollen mit uns Handel treiben. Aber insgeheim sagen sie zunehmend, dass dies außer Kontrolle geraten ist. Wir haben das nicht gewollt. Und die Europäer haben sich nicht für einen totalen Krieg mit irgendjemandem entschieden.
Clayton Morris:
Richtig - es gibt diese Länder, die feststecken - das hat mein Vater immer gesagt - feststecken zwischen... wie hieß das noch?
Douglas Macgregor:
Zwischen einem Felsen und einem harten Boden.
Clayton Morris:
Jetzt sehen Sie Länder wie Polen, Länder wie Portugal, die alle Leopard-Panzer aus den 1970er Jahren dorthin bringen, um - wie ich vermute - den Westen zu besänftigen und zu sagen: Hier, Präsident Biden, sehen Sie, wir haben diese alten Museumsstücke, wir wollen in eurer Gunst stehen. Und Polen wird jetzt F 16 schicken, und sie haben all diese neuen Apache-Hubschrauber, die sie von den USA kaufen und die sie schicken werden. Sie haben also Recht. Sie machen einfach weiter, um die USA bei Laune zu halten? Ist das das Ziel?
Douglas Macgregor:
Ich denke, das gilt für alle außer für Polen. Und ich glaube, diese polnische Regierung lebt in der fernen Vergangenheit. Wenn Sie denen gegenüber Russland erwähnen, denke ich, sie sehen das bolschewistische Russland der 1920er Jahre, sie sehen die Sowjetunion, sie sehen Stalin. Sie weigern sich, sich mit der Realität abzufinden, dass Russland kein sowjetischer Staat ist, kein kommunistischer Staat. Die Russen sind nicht an einem Krieg mit Europa interessiert. Sie wollen unbedingt mit Europa Geschäfte machen. Niemand in Moskau will andere Völker, die keine Russen sind, besetzen und beherrschen.
Eine der großen Lehren aus dem Imperialismus ist, dass der Imperialismus nicht sehr gut funktioniert. Territorialer Imperialismus ist teuer. Am Ende hat man viele Menschen, die einem fremd sind und nicht wirklich von einem regiert werden wollen. Die Russen haben das gelernt. Und das war Alexander Solschenizyns Mission - Sie wissen schon - seine berühmte Beobachtung. Er sagte: "Wir Russen sollten froh sein, dass diese Menschen frei und unabhängig von uns sind. Wir wollen sie nicht beherrschen. Wir wollen unser eigenes Land." Und niemand ist Alexander Solschenizyn mehr zugetan als Putin. Die Vorstellung, dass er... dass die Russen kommen und sich um 40 Millionen unglückliche, trübselige Polen kümmern würden, ist also absurd. Das ist einfach nicht wahr.
Aber sie treiben diesen Krieg voran. Und ich meine, sie glauben, dass sie sich bei uns beliebt machen, wenn sie es nur hart genug angehen. Sie haben etwas nicht begriffen: Wir leben nicht in Europa. Wir sind eine Seemacht und eine Luft- und Raumfahrtmacht. Wir unterhalten keine größeren Landstreitkräfte in Übersee. Deshalb haben wir derzeit nur 50.000 Kampftruppen - wenn überhaupt - in Europa. Sie haben also ihren Verstand verloren.
Und wir hatten die schlechte Angewohnheit, uns im Laufe der Jahre zu überfordern. Wenn Leute zu uns kamen und sagten: "Wir mögen das Land X nicht, helft uns. " Hätten wir häufig sagen sollen: "Versteht euch mit euren Nachbarn. Krieg ist nicht die einzige Option. Findet einen Weg nach vorne." Wir sind also in einer Position, in der der Schwanz mit dem Hund wedelt. Wir sind der Hund. Jeder hat uns am Schwanz gepackt und will mit uns wedeln.
Clayton Morris:
(...) dieser Wendepunkt: Wenn die NATO wirklich aufs Ganze gehen und alles tun will, was sie kann, um das zu "retten", was von der Ukraine übrig geblieben ist, wird dies ein Desaster sein. Entweder das, oder sie packen zusammen und gehen nach Hause. Aber das scheint nicht wahrscheinlich zu sein.
Douglas Macgregor:
Nun, Clayton, im Januar wurde ich in Washington von (...) in einer seiner Sendungen interviewt und ich wurde speziell zur NATO befragt. Und ich sagte, wenn wir das vorantreiben und die Russen einmarschieren und wir nicht verhandeln, um das schnell zu beenden, wird das die NATO zerstören. Zur Erinnerung: Die NATO wurde als Verteidigungsbündnis gegründet. Sie war nie für offensive Operationen gedacht. In der NATO-Charta steht nichts davon, jemanden anzugreifen. Alles dreht sich darum, das Objekt eines Angriffs zu sein, ein Opfer eines Angriffs. Wir haben seit den 1990er Jahren versucht, die NATO als Offensivwaffe einzusetzen. Seit dumme Leute wie Senator Lugar und der Senat gesagt haben, entweder ist die NATO "out of area" - mit anderen Worten, sie wird außerhalb Europas operieren - oder sie ist aus dem Geschäft (https://collections.libraries.indiana.edu/lugar/items/show/342#?c=0&m=0&s=0&cv=0&xywh=-2764%2C-520%2C10601%2C7495 ). Und die meisten von uns haben damals im Militär herumgestanden und gesagt, vielleicht muss sie aufgelöst werden, weil es keinen Grund mehr für ihre Existenz gibt.
Wir haben also die russische Bedrohung in unseren Köpfen wiederbelebt. Wir haben sie provoziert und damit hatten wir Erfolg, sie ist da. Aber es wäre irreführend anzunehmen, dass es ein Streben nach der Vorherrschaft auf dem Kontinent gibt. Das ist eine illusorische Vorstellung. Die Russen wissen das. Das ist nicht ihr Ziel.
Sie sind sehr enttäuscht von den Deutschen, die ihre wichtigsten Handelspartner sind, und sie können nicht verstehen, warum Deutschland Russland gegenüber so radikal feindselig geworden ist. Dafür gibt es keinen Grund.
Polen ist jedoch der Gefahrenpunkt, denn Polen ist die einzige Nation, die sich voll und ganz auf einen Krieg gegen die Russen einlassen wird. So töricht und fehlgeleitet das auch ist. Niemand sonst will das.
Ich denke also, wenn die Sache weitergeht und wir mehr und mehr Druck auf das Bündnis ausüben, wird das Bündnis schließlich zerfallen, weil die Europäer das nicht wollen. Schauen Sie sich nur die Polen an... 60 % und mehr der Europäer überall sagen "Nein"! Wir wollen keinen Krieg mit Russland führen. Schauen Sie nach Portugal: Die Portugiesen haben gesagt: "Klar, wir schicken ihnen unser altes Zeug. Macht sie glücklich. Wir lieben die Vereinigten Staaten. Wir wollen gute Beziehungen zu ihnen. " Ich sehe keinen Portugiesen, der im Osten, in der Ostukraine, in den Kampf zieht. Vergessen Sie es, das wird nicht passieren.
Clayton Morris:
Unmöglich! Unglaublich. Dies könnte also zur völligen Zerstörung der NATO führen.
Douglas Macgregor:
Darüber habe ich mir immer Sorgen gemacht. Die NATO ist eine Art von... Der alte... Henry James pflegte zu sagen: "Heilige Kühe werden nie geschlachtet, sie verschwinden einfach. " Nun, ich denke, dass die NATO im Laufe der Zeit einfach verschwunden wäre, weil es keinen wirklichen Bedarf für sie gab. Aber jetzt denke ich, dass die Chancen gut stehen, dass sie geschlachtet wird und auf die harte Tour aus dem Geschäft aussteigt.
Clayton Morris:
Das stimmt. Man braucht immer einen Feind, also versucht man, einen zu schaffen, einen zu provozieren, und dann kommt er und beißt einen. Faszinierend.
Vielen Dank wie immer für Ihren großartigen Einblick, Colonel, wir wissen das wirklich zu schätzen.
Douglas Macgregor:
Sicher, Clayton, schön, mit Ihnen zu sprechen.
redacted.inc
*Über Clayton und Natali Morris: Clayton Morris ist ein ehemaliger Fox-News-Moderator. In Redacted werfen Clayton und seine Frau Natali einen detaillierten Blick auf die rechtlichen, sozialen, finanziellen und persönlichen Themen, die für Sie von Bedeutung sind. Sie wollen die Dinge richtigstellen und Ihnen die Geschichten bringen, die sonst niemand erzählt. Zusammen mit den Fakten und dem Gesamtbild bietet Redacted echte Analysen, ohne eine von Unternehmen überlastete Agentur. Mit seiner umfangreichen Erfahrung im Journalismus scheut sich Clayton nicht, von den Behörden die Wahrheit zu verlangen. Redacted ist eine unabhängige Plattform, auf der Clayton und Natali Morris unabhängig von äußeren Einflüssen oder restriktiven Maßnahmen hochwertige Informationen, ausgewogene Berichterstattung, konstruktive Debatten und durchdachte Narrative bieten.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
08.02.2023
Sanktionen gegen Nothilfe Hilfsorganisationen fordern Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Syrien, weil sie die Erdbeben-Nothilfe blockieren. Sanktionen tragen seit Jahren massiv zum Hunger in Syrien bei.
german-foreign-policy.com, 8. Februar 2023
DAMASKUS/BERLIN (Eigener Bericht) – Hilfsorganisationen fordern die sofortige Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Syrien, da diese die Nothilfe nach dem verheerenden Erdbeben blockieren. Die Sanktionen träfen schon „seit Jahren die Bevölkerung schwer“, erklärt der Generalsekretär des Middle East Council of Churches (MECC); ihretwegen komme nun aber auch noch die kirchliche „Erdbebenhilfe nicht in Syrien an“. Der Leiter des syrischen Roten Halbmonds berichtet, sanktionsbedingter Treibstoffmangel verhindere, dass genug Hilfskonvois in das syrische Erdbebengebiet aufbrechen könnten. Die Sanktionen werden bereits seit Jahren von Hilfsorganisationen wie der Caritas scharf kritisiert, weil sie Armut und Hunger im Land eskalieren lassen. In Syrien sind, da Nahrungsmittelimporte wie auch die Einfuhr etwa von Dünger und Geräten für die Landwirtschaft sanktionsbedingt kaum noch möglich sind, laut Angaben des World Food Programme zwölf von 22 Millionen Einwohnern Nahrungsmittelunsicherheit ausgesetzt. Statt die Sanktionen aufzuheben, verlangt Außenministerin Annalena Baerbock, Grenzübergänge in Nordsyrien zu öffnen – und macht sich so das Erdbeben zunutze, um eine alte westliche Forderung durchzusetzen.
Zitat: Der Streit um die Grenzübergänge
Der erbittert geführte Streit um die Grenzübergänge in Nordsyrien dauert mittlerweile seit mehreren Jahren an. Im Jahr 2014, als der Krieg in Syrien noch umfassend tobte, wurden vier Grenzübergänge im Norden des Landes bestimmt, über die Hilfsgüter in Gebiete gebracht werden durften, die nicht von der Regierung in Damaskus kontrolliert wurden. Seitdem hat sich die Lage im Land jedoch beträchtlich verändert; die Regierung hat die Kontrolle über weite Teile des Landes zurückgewonnen. Sie ist seit Jahren bereit und in der Lage, den Transport von Hilfsgütern nicht mehr über das Ausland, sondern über syrisches Territorium in diejenigen Gebiete zu gewährleisten, die bis heute von Aufständischen gehalten werden. Faktisch geht es besonders um die Provinz Idlib, in der bis heute der Al Qaida-Ableger Hayat Tahrir al Sham (HTS) die Macht innehat. Damaskus insistiert darauf, Hilfstransporte für Idlib über sein Territorium abzuwickeln, und wird dabei von Moskau unterstützt, das im UN-Sicherheitsrat nur noch Lieferungen über einen einzigen Grenzübergang aus der Türkei direkt nach Idlib zustimmt, den Übergang Bab al Hawa. Der Westen wiederum, der die erneute Öffnung der Grenzübergänge erzwingen will, um Syriens Souveränität zu schwächen, stellt sich bei den Lieferungen über syrisches Territorium quer.
Die Folgen der Strafmaßnahmen
Eine Ursache dafür sind die Sanktionen gegen Syrien, die die westlichen Staaten bis heute aufrechterhalten und die Hilfslieferungen über syrisches Territorium verkomplizieren, wenn nicht gar unmöglich machen. Sanktionen wurden von den USA, von der EU und weiteren westlichen Staaten verhängt; die EU hat sie zuletzt Ende Mai vergangenen Jahres um ein Jahr verlängert.[1] Dabei sind ihre Folgen für die syrische Bevölkerung katastrophal. Bereits seit Jahren wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass sie die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten verhängnisvoll erschweren. In einer Analyse, die im Juli 2022 an der renommierten Bostoner Tufts University veröffentlicht wurde, heißt es, die Sanktionen verhinderten nicht nur den Import von Lebensmitteln, indem sie – den Transport- und den Finanzsektor blockierend – Lieferung und Bezahlung völlig unmöglich machten. Sie schädigten auch die in Syrien traditionell starke Landwirtschaft, indem sie die Einfuhr etwa von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, von Gerät wie Bewässerungspumpen und Bulldozern und sogar von Treibstoff verböten. Hinzu komme, dass sie stark zum Absturz der syrischen Währung beigetragen hätten und nicht zuletzt Überweisungen von Angehörigen aus dem Ausland – eine wichtige Einkommensquelle – erschwerten.[2]
„Die Bombe der Armut“
Entsprechend werden die Sanktionen international schon seit Jahren immer wieder scharf kritisiert (german-foreign-policy.com berichtete [3]). Zu den Organisationen, die regelmäßig die sofortige Aufhebung der Sanktionen gefordert haben, da sie der Bevölkerung schweren Schaden zufügen, gehört das katholische Hilfswerk Caritas. Auf einer Veranstaltung der Caritas rund zehn Jahre nach dem Beginn der Unruhen in Syrien im März 2011 beklagte der Apostolische Nuntius in Damaskus, Mario Zenari, in dem Land, das jetzt eine Zeitlang von Bomben und Raketen verschont geblieben sei, sei „die schreckliche ‘Bombe‘ der Armut explodiert“.[4] Tatsächlich grassieren Armut und Hunger in Syrien, verursacht insbesondere durch die westlichen Sanktionen, in furchtbarem Ausmaß. Von den etwas über 22 Millionen Einwohnern litten laut Angaben des World Food Programme (WFP) zwölf Millionen an Nahrungsmittelunsicherheit, 2,5 Millionen sogar an schwerer.[5] Eine der Ursachen sei, hieß es, dass sich der Preis für einen Standard-Nahrungsmittelkorb von Oktober 2019 bis Oktober 2022 um den Faktor 15 verteuert habe. Ende Januar teilte das WFP mit, in Syrien gebe es jetzt mehr Hunger denn je seit Beginn des Kriegs; demnächst könnten 70 Prozent der Bevölkerung außerstande sein, sich angemessen zu ernähren.[6]
Die Bevölkerung im Visier
Nach dem katastrophalen Erdbeben in der Türkei und in Syrien, das in beiden Ländern Tausende Todesopfer gefordert und verheerende materielle Schäden angerichtet hat, fordern nun Hilfsorganisationen mit neuem Nachdruck die sofortige Aufhebung der Sanktionen. Die Sanktionen verschlimmerten die ohnehin „schwierige humanitäre Situation“, kritisierte gestern der Leiter des syrischen Roten Halbmonds, Khaled Hboubati. So gebe es ihretwegen etwa „keinen Treibstoff“, um Hilfskonvois in die Erdbebengebiete zu entsenden.[7] Die EU müsse die Maßnahmen umgehend aufheben. Dieser Forderung schloss sich gestern der Generalsekretär des Middle East Council of Churches (MECC), Michael Abs, an. Im MECC sind rund 30 Kirchen und kirchliche Gemeinschaften sämtlicher großen Konfessionen zusammengeschlossen. „Die Sanktionen treffen seit Jahren die Bevölkerung schwer“, hält Abs fest: „Wegen der Sanktionen kommt nun auch die Erdbebenhilfe nicht in Syrien an, weil wir keine Gelder aus dem Libanon nach Syrien überweisen können.“[8] Experten weisen zudem darauf hin, dass die Sanktionen nicht nur die Nothilfe blockieren: Sie hätten auch das Ziel, den Wiederaufbau kriegszerstörter Infrastruktur zu verhindern – und würden deshalb den Wiederaufbau nach dem Erdbeben wohl ebenfalls erschweren.[9]
Die Ziele des Westens
Westliche Regierungsstellen haben bereits erklärt, dass sie die Sanktionen trotz deren fataler Auswirkungen auf die Nothilfe nicht aufheben werden: Ein solcher Schritt wäre „kontraproduktiv“, wird etwa Ned Price, Sprecher des US-Außenministeriums, zitiert.[10] In Berlin ist ebenfalls keine Bereitschaft zu erkennen, den einmütigen Forderungen christlicher wie auch islamischer Hilfsorganisationen aus dem Nahen und Mittleren Osten nachzugeben. Stattdessen versteift sich die Bundesregierung darauf, den alten Konflikt um die Öffnung der Grenzübergänge in Nordsyrien für Hilfslieferungen wieder aufleben zu lassen, um die Erdbebenkatastrophe zur Durchsetzung lange verfolgter politischer Ziele zu nutzen. „Zentral“ sei jetzt nicht eine Aufhebung der Sanktionen, sondern „die Öffnung der Grenzübergänge“, äußerte gestern Außenministerin Annalena Baerbock; „alle internationalen Akteure – Russland eingeschlossen“ – sollten jetzt „ihren Einfluss auf das syrische Regime nutzen“, um die alte westliche Forderung durchzusetzen.[11] Welches Interesse Russland haben soll, der Forderung einer Politikerin nachzukommen, die sich im Krieg mit ihm sieht, ist allerdings unklar – umso mehr, als das Land, ebenso wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Iran und weitere Staaten, längst Nothilfe nach Damaskus auf den Weg gebracht hat.
[1] Syrien: Sanktionen um ein weiteres Jahr verlängert. consilium.europa.eu 31.05.2022.
[2] Mohammad Kanfash: Sanctions and Food Insecurity in Syria. sites.tufts.edu 06.07.2022.
Vitali Klitschko gilt als politischer Ziehsohn der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die CDU-nahe Organisation spielte beim Sturz der Regierung Janukowitsch eine Schlüsselrolle. Finanziert wird die Adenauer-Stiftung größtenteils durch den Steuerzahler. Über die Zuteilung der Mittel entscheidet der Bundestag. Was genau mit den Steuergeldern der Deutschen in der Ukraine geschieht, ist nicht klar.
Der amtierende Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, wurde in Köln mit dem Adenauer-Preis geehrt. Klitschko werde für sein „beispielloses Engagement für Frieden und Demokratie in der Ukraine“ ausgezeichnet, hieß es vom Kuratorium. Dabei waren sowohl die Verleihung des Preises als auch die anschließende Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Köln keineswegs unumstritten, wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet.
„Herr Klitschko hat sich keineswegs für die europäische Einigung eingesetzt. Er hat sich mit Ultranationalisten und Faschisten verbündet und verharmlost dies bis heute“, zitiert der Kölner Stadtanzeiger die Linken-Politikerin Tanja Groß.
Ähnlich heftige Kritik schlug Klitschko bei den „Osnabrücker Friedensgesprächen“ entgegen, wie Telepolis berichtet. Dort versuchte die örtliche SPD seine Eintragung ins Goldene Buch der „Friedensstadt“ zu verhindern. Der SPD-Verband warf Klitschko vor, sich während der Maidan-Proteste mit der rechtsextremen Swoboda-Partei verbündet zu haben und die Rolle der Ultra-Nationalisten in der Ukraine zu verharmlosen.
Bei der „Friedensgesprächen“ spielte Klitschko den Einfluss rechtsextremer Kräfte in der Ukraine dann erneut herunter. Nazis auf dem Maidan seien ein russisches Propagandamärchen, so der Kiewer Bürgermeister. Faschisten hätten keine Bedeutung oder Macht in der Ukraine. Auch auf Nachfrage des Osnabrücker Publikums wollte Klitschko den ehemaligen Vize-Kommandeur des rechtsradikalen Asow-Batallions und neuen Chef der Polizeikräfte in Kiew, Vadim Troyan, nicht kennen.
Neben Klitschko war auch der Chef der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), Hans-Gert Pöttering, in Osnabrück und leistete dem Kiewer Bürgermeister Rückendeckung. Der ehemalige Präsident des Europaparlaments warnte vor einem „deutschen Sonderweg“ bei der Lösung der Ukraine-Krise. Die Bundesrepublik müsse fest an der Seite ihrer transatlantischen Partner stehen. Die Ukraine müsse sich nun „entschlossen den westlichen Werten nähern“. Sie solle zwar auf „absehbare Zeit“ nicht in die Nato eintreten, langfristig solle die Ukraine aber EU-Mitglied werden, so Pöttering.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung gehört mit weltweit mehr als 70 Büros und Projekten in über 120 Ländern zu den einflussreichsten politischen Organisationen der Welt. Auf der Liste der mächtigsten Think Tanks der Welt, die jährlich von der Pennsylvania Universität erstellt wird, rangiert die KAS auf Platz 29, dicht gefolgt von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).
Die Rolle der politischen Stiftungen ist es „politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Eliten, denen eine besonders wichtige Rolle bei der Etablierung demokratischer und marktwirtschaftlicher Strukturen zukommt, zu fördern“, zitiert das Politmagazin Hintergrund aus einem Dossier der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Dieses Ziel könne „die regierungsoffizielle Außenpolitik aufgrund einer auch durch fundamentale völkerrechtliche Normen gebotenen Zurückhaltung kaum in vergleichbar direkter Weise“ verfolgen. Die politischen Stiftungen, die der Rechtsform nach eingetragene Vereine sind, operieren dagegen in einer rechtlichen Grauzone, wie der Spiegel bereits 1986 anmerkte.
Finanziert wird die Adenauer-Stiftung größtenteils durch den Steuerzahler. Über die Zuteilung der Mittel entscheidet der Bundestag. Demnach bestimmen die dort vertretenen Parteien über die Budgets der mit ihnen verbundenen Stiftungen – eine Praktik, die als „Selbstbedienung“ angeprangert wird und gegen die der Verfassungsrechtler von Arnim eine Klage in Karlsruhe betreibt. Im Jahr 2014 erhielt die KAS etwa 130 Millionen Euro der knapp 140 Millionen Euro Einnahmen von Bund und Ländern, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht. Rund 70 Millionen Euro davon wurden für „internationale Zusammenarbeit“ ausgegeben.
Ein erheblicher Teil dieser Summe dürfte auch in die Ukraine geflossen sein. Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist eigenen Angaben zufolge seit 1994 in der Ukraine aktiv und hat dort mehr als 500 Projekte begleitet. Sie baute auch Klitschkos Partei, die „Ukrainische Demokratische Allianz für Reformen“ (UDAR), durch gezielte „logistische Hilfe“ und Schulungen mit auf. Die pro-europäische Partei hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ukraine schnellstmöglich in die EU zu integrieren. Eine direkte Finanzierung durch die CDU-Stiftung streitet Klitschko jedoch ab. Er finanziere seine Partei vorwiegend durch Einnahmen aus Boxkämpfen.
Am Sturz der Regierung Janukowitsch war die CDU-nahe Organisation maßgeblich beteiligt. Als Janukowitsch seine Unterschrift unter das EU-Assoziierungsabkommen verweigerte, forderte die Konrad-Adenauer-Stiftung, „eine klare Botschaft aus Deutschland und Brüssel an Kiew“ zu senden. Sie unterstützte folglich alle Oppositionsparteien, die sich zu dem Abkommen mit der EU bekannten. Neben Klitschkos UDAR und Jazenjuks Vaterlands-Partei zählte die Adenauer-Stiftung im Juli 2013 auch die rechtsextreme Swoboda-Partei zu den drei „demokratischen Oppositionsfraktionen“, obwohl diese „ihre Anlehnung an die nationalsozialistische Ideologie der NSDAP nie verborgen hat“.
Es ist nicht das erste Mal, dass die KAS rechtsnationale oder rechtsextreme Parteien unterstützt, wenn es der Durchsetzung der eigenen politischen Ziele dient. So berichtete die Junge Welt, dass die Adenauer-Stiftung mit den rechtsradikalen „Grauen Wölfe“ in der Türkei kooperierte. Und auch in Honduras bildete sie die rechtskonservativen Unterstützer des Militärputsches aus.
Vor diesem Hintergrund erschien der KAS ein Bündnis mit den Rechtsradikalen in der Ukraine vielleicht notwendig, um Janukowitsch zu stürzen und ihren Favoriten Vitali Klitschko zu installieren. Doch entgegen dieser Bestrebungen erhielt Klitschko nach dem Umsturz keinen nennenswerten Posten in der Übergangsregierung. Die USA, die selbst über politische Think Tanks wie die National Endowment for Democracy (NED) rund 5 Milliarden Dollar in die „Demokratisierung“ der Ukraine investierten, konnten sich am Ende mit ihrem Favoriten Arseni Jazenjuk durchsetzen.
Nachdem Janukowitsch gestürzt und ein neuer Präsident im Mai 2014 gewählt wurde, trafen sich KAS-Deligierte aus Berlin mit den Parteispitzen der UDAR- und der Vaterlands-Partei - darunter auch die umstrittene Julia Timoschenko. Sie konnten sich dabei von der „nachhaltigen Wirkung der Arbeit des Auslandsbüros in der Ukraine“ überzeugen. So hat die Adenauer-Stiftung mit Altstipendiat Mykola Mowtschan, der heute stellvertretender Sportminister ist, einen direkten Draht zur Kiewer Regierung. Zudem ist die ehemalige KAS-Medienexpertin Zoya Kazanzhy inzwischen „Beraterin des Gouverneurs von Odessa“, wie die Organisation mitteilt.
Die Adenauer-Stiftung konzentriert sich in der Ukraine nun vor allem darauf, die westliche Reformagenda voranzutreiben. Analog zu den vom IWF verordneten „Strukturreformen“ sollen Schlüsselindustrien wie der Energiesektor privatisiert und Bereiche wie das Bankwesen modernisiert werden. Die ausländischen Berater - wie der ehemalige Präsident Georgiens Mikhail Saakashvilli oder SPD-Politiker Peer Steinbrück - sollen dabei „wichtige Impulse für den Reformprozess geben“.
Daneben versorgt die KAS die Öffentlichkeit mit „Argumenten“ im Propagandakrieg mit Russland, um die "Mythen der Rechtfertigung russischer Politik in der Ukraine-Krise" zu entkräften. Wie Telepolis berichtet, wurde dieser „Realitätscheck“ - in dem rechtsradikale Kräfte in der ukrainischen Regierung erneut marginalisiert werden - eins zu eins vom Auswärtigem Amt übernommen, das es dann an die Leitmedien verteilte.
Welche Projekte die KAS in der Ukraine in den letzten Jahren konkret unterstützt hat, ist ungewiss. Auch die Frage, welche Parteien dort finanzielle Zuwendungen erhalten und welche Rolle die Organisation bei den Maidan-Protesten einnahm, ist weiterhin unklar. Auch auf mehrfache Anfragen wollte sich die Konrad-Adenauer-Stiftung zu diesen Fragen nicht äußern. Fest steht wohl nur, dass sie trotz aller Kritik an Vitali Klitschko festhalten wird. Der ehemalige Schwergewichts-Champion will auch in der Politik hoch hinaus, räumte auf einer Schulung der Adenauer-Stiftung aber ein: „Die ukrainische Politik ist im Vergleich zum Boxen ein Kampf ohne Regeln.“
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
08.02.2023
Deutschland auf dem Weg in den autoritären Staat – Die Kampagne gegen Daniele Ganser
meinungsfreiheit.rtde.life, 7 Feb. 2023 18:30 Uhr, Von Gert Ewen Ungar
Der Historiker Daniele Ganser musste auf politischen Druck gegen Veranstalter Vorträge absagen: Er ist damit nicht allein. Ein relevanter Teil der Deutschen hat grundlegende Prinzipien von Meinungsfreiheit nicht verstanden. Deutschland ist ohne Resilienz gegen Totalitarismus.
Es gelang aus der Antifa ein Instrument der Repression zu machen, das gegen grundlegende demokratische Rechte eingesetzt wrid.
Dem Schweizer Historiker Daniele Ganser wurden auf politischen Druck und begleitet von einer Medienkampagne in mehreren deutschen Städten Veranstaltungsräume gekündigt. Ganser musste seine Vorträge daraufhin absagen.
Es passiert ihm nicht zum ersten Mal, und es passiert nicht ihm allein. Deutschland eifert in Bezug auf die Beschneidung von Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit längst mit totalitären Staaten und Diktaturen um die Wette. Der Unterschied ist lediglich, dass die repressiven Maßnahmen in Deutschland in den meisten Fällen nicht direkt durch staatliche Akteure ausgeübt werden. Die Repression wird bei diesem Rückfall Deutschlands ins Autoritäre nicht staatlich verordnet, sondern von Organisationen und Akteuren umgesetzt, die dem Staat vorgelagert sind.
Die Antifa, ein ursprünglich gegen das Wiedererstarken faschistischer Kräfte gerichtetes, politisch linkes Netzwerk, spielt eine relevante Rolle für die konkrete Umsetzung repressiver Maßnahmen. Staatlich geförderte Stiftungen wie beispielsweise die Amadeu Antonio Stiftung bereiten die begriffliche Grundlage für Repression und Diffamierung, und die großen deutschen Medien übernehmen in der autoritären Kultur Deutschlands die Aufsicht über das Narrativ. Sie sind in konzertierten Aktionen gleichzeitig Kläger und Richter gegenüber jenen, die öffentlich eine Meinung außerhalb des eng gesteckten zugelassenen Meinungskorridors vertreten.
An die Stelle von inhaltlicher Argumentation, dem wissenschaftlichen Streit, treten grobe Verschlagwortung, Diffamierung und Verunglimpfung. Verschlagwortung bedeutet, es wird zu Einordnungen gegriffen, die vortäuschen, es habe eine abschließende Diskussion bereits stattgefunden. Ganser sei ein "Verschwörungsguru", die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot eine "faktenfreie Professorin", die NachDenkSeiten seien "rechtsoffen", Ken Jebsen ein "bekennender Antisemit". Die öffentliche Diffamierung geht für die Betroffenen mit umfassenden persönlichen Konsequenzen einher: Von Jobverlust bis persönliche Drohungen ist alles dabei.
Die Liste von Personen, Organisationen und jungen Medien ließe sich inzwischen nahezu endlos fortsetzen, die ohne eine echte inhaltliche Auseinandersetzung pauschal diffamiert werden, weil sie aufgrund eines eigenen, umfassenden Prozesses der Meinungsbildung zu einem anderen Ergebnis kamen als das, das ebenjene vorstaatlichen Organisationen und die großen Medien als verbindlich vorgeben.
Die rhetorische Strategie dabei ist, dass die diffamierenden Zuschreibungen eine inhaltliche Auseinandersetzung vortäuschen, die es nie gegeben hat. Wer das Attribut "Antisemit" benutzt, wird dafür seine Gründe haben, es existiert für die Behauptung irgendwo ein Beweis, wird suggeriert. Eine weitere Auseinandersetzung lohnt daher nicht. Es soll sie auch nicht geben. Die Informationsfreiheit wird durch diese Technik in Deutschland massiv eingeschränkt. Die Grundlage für eine umfassende, freie Meinungsbildung wird verhindert.
Strafrechtlich relevant ist das nicht, was Publizisten und Forscher wie Daniele Ganser vortragen. Auch die Äußerungen von Guérot und die Veröffentlichung der NachDenkSeiten sind unter rechtlichen Gesichtspunkten nicht belangbar. Dennoch soll das, was sie vertreten, ungesagt und vor allem ungehört bleiben.
Jemandem wie dem Historiker Ganser steht eine eigene Meinung nicht zu, und es steht anderen nicht zu, für sich zu entscheiden, dass sie Gansers Meinung hören wollen. Das lässt sich aus dem schlussfolgern, was in Bezug auf Gansers Vortragsreihe passiert ist. Erneut passiert ist, muss man hinzufügen. Deutschland ist in einem bedenklichen Geisteszustand. Und wie schon geschrieben – Ganser ist damit nicht allein. Was ihm widerfährt, ist ein in Deutschland inzwischen etabliertes Verfahren der Unterdrückung der Informationsfreiheit.
Es sind dabei vor allem sich selbst als links und liberal verstehende Gruppierungen, die sich über Demokratie und Recht stellen, die glauben, darüber entscheiden zu dürfen, welche Meinung zulässig ist und gehört werden darf und welche unzulässig ist und zum Schweigen gebracht werden muss.
Die Amadeu Antonio Stiftung beispielsweise gibt dazu konkrete Materialen und Handreichungen heraus, die vermeintlich wissenschaftlich die Notwendigkeit von repressiven Maßnahmen begründen und aggressives Handeln legitimieren.
Der Coup, der hier gelang, ist bemerkenswert. Aus einer sich als links verstehenden, progressiven Bewegung wie der Antifa wurde ein Instrument der breiten Kontrolle und Überwachung von Gesellschaft, das es sonst nur in totalitären Staaten gibt. Eine umfassende Aufsicht und Kontrolle über Denken und Meinen. Sie blinken links und überholen ganz weit rechts.
Dass sich in Deutschland Menschen, die sich einem linken, progressiven Spektrum zurechnen, zu derart totalitären und autokratischen Mitteln greifen, zeigt, wie gering das tatsächlich in der Gesellschaft verankerte Demokratieverständnis ist und wie mangelhaft das Wissen über grundlegende demokratische Prinzipien in Deutschland präsent ist. Darin zeigt sich auch, wie wenig Resilienz Deutschland gegen das Aufkommen von totalitärem Denken besitzt. Die Organisationen, die sich die Verteidigung von Demokratie auf die Fahnen geschrieben haben, betreiben faktisch die Zerstörung und Zersetzung ihrer Grundlagen.
Ein umfassendes Verständnis, wie Demokratie funktioniert, ist in relevanten Teilen der deutschen Gesellschaft offenbar nicht präsent. Das Verständnis dafür, dass Demokratie bedeutet, andere Meinungen nicht nur aushalten, sondern aktiv zulassen zu müssen, ist vor allem den Millennials nicht erfolgreich vermittelt worden.
Ein gesellschaftliches Korrektiv zu dieser Fehlentwicklung ist nicht in Sicht. Was das für die Zukunft Deutschlands bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Daniele Ganser und mit ihm viele andere können sich darauf einstellen, dass ihnen auch in Zukunft in Deutschland immer häufiger öffentliche Auftritte verwehrt und sie auch persönlich angegangen werden.
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
07.02.2023
Videohinweise am Samstag
nachdenkseiten.de, vom 04. Februar 2023 um 9:00 Uhr, Ein Artikel von: Redaktion
Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG: Christian Goldbrunner)
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse videohinweise@nachdenkseiten.de schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
Vom Industrieland zur Industrieruine – droht Deutschland der Abstieg? Kommen wir gut durch die Krise? Immerhin sind die Gaspreise an der Börse gesunken, Sprit war auch schon mal teurer und in diesem Jahr soll die Inflationsrate „nur“ noch 6 Prozent betragen. In meiner aktuellen Wochenschau begründe ich, warum wir uns von Schönrednern wie Wirtschaftsminister Habeck nicht einlullen lassen dürfen: Es ist nichts ausgestanden und wir sind noch lange nicht über den Berg. Im Gegenteil, mit der Fortführung der aktuellen Politik und inkompetenten Entscheidungsträgern in der Bundesregierung landen wir ganz tief unten im Tal. Es ist nämlich weder der Ukraine-Krieg, so furchtbar er ist, noch die Pandemie, die unsere Wirtschaft ruinieren. Es ist die falsche politische Reaktion auf beide Ereignisse, die immensen Schaden angerichtet hat und weiter anrichtet. Das zeigen nicht zuletzt die aktuellen Zahlen des Internationalen Währungsfonds, die Deutschland beim diesjährigen Wirtschaftswachstum zu den Schlusslichtern in der Welt zählen, während die USA, China, Indien und andere europäische Länder sich wirtschaftlich weit besser entwickeln und selbst Russland uns überholt. Warum die Gefahr besteht, dass sich Deutschland zukünftig aus der Liga der führenden Industrienationen verabschiedet, und welchen Anteil das Missmanagement der Ampel während der Corona- und Ukraine-Krise daran trägt, darum geht es in meinem Video der Woche. [Umfangreiche Quellenangaben in der Videobeschreibung.] Quelle: Sahra Wagenknecht, 02.02.2023
“Deutschland ist Kriegspartei!” – Dr. Hauke Ritz im Interview Dr. Hauke Ritz ist Publizist, Historiker und Autor. Er hat im Fach Philosophie promoviert und seine Abschlussarbeit über den “Kampf um die Deutung der Neuzeit” geschrieben. Er hat an den Universitäten in Moskau, Gießen und Belgorod gelehrt und war zuletzt für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) tätig. Im Oktober letzten Jahres hat er gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot den Essay “Endspiel Europa. Warum das politische Projekt Europa gescheitert ist und wie wir wieder davon träumen können” veröffentlicht. Im Gespräch geht Hauke Ritz auf die derzeitigen historischen Machtverschiebungen ein und erläutert dabei die geopolitischen Hintergründe sowie die Rolle Deutschlands. Außerdem legt er dar, warum es nicht im Interesse Deutschlands ist, schwere Waffen an die Ukraine zu liefern und wie eine mögliche Friedensordnung unter Einbezug Russlands aussehen könnte. Quelle: RT DE, 31. Januar 2023
Drewermanns kontroverse Antikriegs-Rede: “Keine #Leopards, Frau Baerbock!” Attac Kongress, 14.1.2023 Antikriegs-Rede von Dr. Eugen Drewermann, Europas bekanntester Friedensaktivist und Pazifist, am 14. Jan. 2023, beim Attac-Kongress in Karlsruhe. Akustisch überarbeitet. Die Rede wurde überwältigend positiv aufgenommen. Leider wurden im Anschluss einige wenige kritische, kriegsunterstützende Stimmen in einem lokalen Medienartikel amplifiziert. Bücher dazu von Eugen Drewermann: Von Krieg zu Frieden, Patmos; Reden gegen den Krieg, Patmos; Krieg ist Krankheit, keine Lösung, Herder Drewermann Website Quelle: Eugen Drewermann, 22.01.2023
Anmerkung CG: Näheres zur Veranstaltung von Attac Karlsruhe “Friedenserklärung – Beiträge zu einer friedlichen Welt” (14.1.23) mit Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Prof. Dr. Eugen Drewermann und Georg Rammer u.a. ist hier und hier zu finden.
Dr. Daniele Ganser: Ukraine Vortrag in Oberösterreich (RTV 27.01.2023) Auf seiner Österreich-Tour hat der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser am 27. Januar 2023 einen Vortrag in Garsten in der Schachnerhalle gehalten. Ganser sprach zum Krieg in der Ukraine und erklärte, Österreich und die Schweiz sollten neutral bleiben und sich nicht am Wirtschaftskrieg gegen Russland beteiligen. Ganser lehnt Waffenlieferungen in die Ukraine ab und betont, dass leider viele Journalisten vom Standard, NZZ, vom ORF und von ARD für den Krieg trommeln. Eine direkte Konfrontation zwischen Deutschland und Russland sei sehr gefährlich. Man müsse Deeskalieren und den Konflikt in der Ukraine ohne Gewalt lösen. Eigentlich hätte der Vortrag im Stadttheater in Steyr stattfinden sollen. Doch Stadträtin Katrin Auer (SPÖ) verhinderte dies. RTV filmte Teile des Vortrages und führte mit den Gästen Interviews. Quelle: Daniele Ganser, 02.02.2023
Aufgaben der Friedensbewegung / Thomas Rödl / 26.01.2023 / Würzburg Veranstalter: H-M-V-Bildungswerk, DFG-VK Würzburg / Attac Würzburg Am 26. Januar 2023 sprach Thomas Rödl, Sprecher und Geschäftsführer des bayerischen Landesverbands der DFG-VK im Buchladen „Neuer Weg“ in Würzburg über die aktuellen Aufgaben der Friedensbewegung. Die Veranstaltung wurde von der DFG-VK Gruppe Würzburg, attac Würzburg sowie dem Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk organisiert. Als zentrale Aufgabe der Friedensbewegung nennt Rödl die Beendigung des Krieges in der Ukraine. Dies muss geschehen, indem der deutsche Anteil am Krieg – sowohl historisch als auch aktuell – analysiert und klar benannt wird. Solch eine Analyse führt zu der Erkenntnis, dass Deutschland und seine NATO-Partner das Eskalationspotential im Tauziehen um die Ukraine zumindest in Kauf genommen und in einigen Fällen bewusst vorangetrieben haben. Das galt zumindest seitdem die NATO 2008 die Perspektive eines ukrainischen NATO-Beitritts eröffnete. Es gilt auch heute noch, wie die Lieferung schwerer Waffen in das Kriegsgebiet Ukraine belegen. Mit dieser Erkenntnis wiederum muss politischer Druck in der Bevölkerung aufgebaut werden, um die deutsche Bundesregierung zu einer Kehrtwende in ihrer Kriegspolitik zu zwingen und sie dazu zu bewegen, die Waffenlieferungen einzustellen und auf Verhandlungen zu drängen. Weiterhin sagte Rödl, dass es einer ressourcenstarken pazifistischen Organisation bedarf, um diese Aufgaben zu bewältigen. Flyer zur Veranstaltung. [Umfangreiche Quellenangaben und Zeitstempel in der Videobeschreibung.] Quelle: DFG-VK Bayern PazifistInnen, 30.01.2023
Böhmermann, GWUP, Amadeu Antonio Stiftung, Psiram und die Waldorfschulen | #80 Wikihausen Groteskes und Postfaktisches präsentiert von Markus Fiedler und Dirk Pohlmann. Systemkritiker und Freigeister werden seit Jahren massiv in der Gesellschaft diskreditiert. Dazu nutzt man ausführlich die Begrifflichkeiten “Verschwörungstheoretiker” und Derivate, “Antisemitismus”, “Rechtsradikalismus” und ähnlich unanständige Assoziationen, die mit den so geschmähten nichts zu tun haben. Man sucht dabei intensiv bei den Deliquenten nach Anknüpfungsmöglichkeiten und endet regelmäßig in freien Assoziationen, die weder Hand noch Fuß haben. Bei Waldorfschulen hat man sich auf das Thema “Rechtsradikalismus” und “Verschwörungstheorien” eingeschossen. Dass die Schulen meilenweit von diesen Vorwürfen entfernt sind, interessiert in der Debatte nicht. Die öffentlich rechtlichen Sender, die eigentlich zu einer ausgewogenen Berichterstattung verpflichtet sind, beteiligen sich zeitlweilig an regelrechten Rufmordkampagnen gegen die Waldorfschulen. Wir zeigen Verbindungen von Böhermanns Sendung zur gefährlichen Wissenschaftsgläubigen-Sekte der selbsternannten “Skeptiker” auf. Außerdem beschäftigen wir uns in diesem Zusammenhang mit Satanismus und Transhumanismus. Letzteres ist nichts anderes als ein wohlklingender Euphemismus für Eugenik, welche direkt an die Rassenhygiene der Nazis anknüpft. Was hat Transhumanismus und Satanismus mit Waldorfschulen zu tun? Exakt gar nichts. Was hat das mit den “Skeptikern” zu tun? Eine ganze Menge! Und nun raten Sie mal, wer hier wem eine angebliche Verbindung zu Nazis vorwirft? Wenn es nicht so bitter ernst wäre, wäre es schon fast perfekte Satire. Eine Sendung mit Überlänge, aber die ist für diese Thematik auch bitter nötig und braucht wahrscheinlich noch weitere Quelle: wikihausen, 31.01.2023
„Kinderpornos sind eine Währung“ – Punkt.PRERADOVIC mit Michaela Huber Das Thema Kindesmissbrauch ist ein schwelendes Dauerthema, das bei jedem neuen Fall kurz in die Schlagzeilen gerät und dann wieder in der Versenkung verschwindet. Dabei ist es hochaktuell und hochbrisant. Laut Behörden haben die Darstellungen Sexueller Folter an Kindern während der Corona-Maßnahmen um 53 Prozent zugenommen. Trauma-Therapeutin und psychologische Psychotherapeutin Michaela Huber sagt: „Das Geschäft mit der Kinderfolter ist milliardenschwer. Und die Täter arbeiten brutal und höchst professionell.“ Die Kinder würden regelrecht abgerichtet und oft seien es die eigenen Eltern, die ihre Kinder für den sexuellen Missbrauch rekrutieren. Ein Gespräch über sexualisierte Gewalt an Kindern, aber auch über die politisch gewollte Frühsexualisierung. Quelle: Punkt.PRERADOVIC, 27.01.2023
Aufarbeitung Corona-Pandemie: „Man hat Narrative etabliert und jeder, der das kritisch sah, wurde angegangen“ Die Corona-Pandemie rückt immer mehr in den Hintergrund. Zeit, sich die über die Jahre getroffenen Maßnahmen anzuschauen und aufzuarbeiten. „Das war im Rückblick das größte Problem, dass man Kritiker auf teils infame Weise diskreditiert hat“, sagt WELT-Chefreporter Tim Röhn. Quelle: Welt.de, 02.02.2023
Zeitdokument: Die medizinischen Ungereimtheiten – Corona Komplex – Teil 1 Der Mediziner und Bonner Professor Matthias Schrappe fand in einem Interview mit dem ZDF im November 2020 deutliche Worte zu den Infektionszahlen, die uns täglich präsentiert wurden: sie seien das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Schrappe hatte ein Gutachten für den Gesundheitsausschuss des Bundestages verfasst, das ähnlich vernichtend ausfiel, dennoch werden wir bis heute mit ungenauen Zahlen, verzerrten Statistiken, fehlerhaften Tests und zusammenhanglosen Inzidenzen traktiert, die als solide Basis dienen sollte und weiterhin für eine Politik der maximalinvasiven Eingriffe in unser aller Freiheit dienen soll. Milosz Matuschek schildert im ersten Teil seines „Corona-Komplex“, wie aus Pandemie-Planspielen, ungenauen Zahlen und undurchsichtigen Interessenskonflikten von Herrn Drosten und Co. eine widersprüchliche Erzählung gewoben wird, die dem komplexen medizinischen Aspekt der vermeintlichen Pandemiebekämpfung nicht annähernd gerecht werden konnte und weiterhin nicht gerecht werden kann. Hören Sie hier das Zeitdokument „Die medizinischen Ungereimtheiten“ Teil 1 des Corona-Komplex von Milosz Matuschek. Quelle: Radio München, 30.01.2023
Jimmy Dore Brings ANTI-WAR Message To Fox News [Jimmy Dore bringt Anti-Kriegs-Botschaft zu Fox News. Es ist selten, dass man im amerikanischen Fernsehen eine echte, aus voller Kehle vorgetragene Anti-Kriegs-Botschaft zu hören bekommt, schon gar nicht auf Fox News, aber Tucker Carlsons Publikum hörte diese Botschaft laut und deutlich dank des jüngsten Auftritts von Jimmy Dore. Jimmy prangerte die Korruption, die Kriegstreiberei, die Täuschung und die Geschäftemacherei an, mit der der militärisch-industrielle Komplex der USA und seine Lakaien in Regierung und Medien auf einen Krieg mit China drängen. Jimmy und der Comedian Kurt Metzger erörtern, warum Tucker der einzige Moderator ist, der Jimmys Antikriegsbotschaft mit seinem Publikum teilen kann. Übersetz. d. Videobeschreibung CG] Quelle: The Jimmy Dore Show, 02.02.2023
Jimmy Dore: “Wer profitiert davon? Ich werde es Ihnen sagen: Euer Feind ist nicht China. Euer Feind ist nicht Russland. Euer Feind ist der militärisch-industrielle Komplex, der dieses Land um Hunderte von Milliarden und Billionen von Dollar geschröpft hat!”
Sind wir im Krieg? Glaubt man dem deutschen Polit- und Medienbetrieb, so wird die Frage nach Krieg oder Frieden ganz allein in hiesigen Schwatzbuden entschieden. Botschaften aus Moskau werden belächelt oder ignoriert. Derweil läuft die Propaganda auf Hochtouren. Die gestreute Verwirrung ist dermaßen groß, dass viele schon gar nicht mehr wissen, ob wir uns im Krieg befinden, oder nicht. Quelle: InfraRot – Sicht ins Dunkel, 27.01.2023
‘What’s goin on’ von Marvin Gaye präsentiert von Prof. Christian Schubert #friedensnoten 28 #friedensnoten ist eine medienübergreifende Friedenskampagne, initiiert von Marcus Klöckner und Jens Fischer Rodrian. Quelle: Radio München, 31.01.2023
Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
Strack-Zimmermann ruft zu den Waffen – Küppersbusch TV Nicht nur die #probono erstrahlt im neuen Glanz, sondern jetzt auch #KüppersbuschTV! Aber darum soll es heute gar nicht gehen: Marie-Agnes #StrackZimmermann, geboren am 10. März 1958 in Düsseldorf, wollte schon früh hoch hinaus. Mittlerweile ist sie…überall und will alles. Von einer Wehrpflicht, über schwere #Waffen…Hauptsache wir folgen. Doch dabei wirkt sie ziemlich paradox. Achja und bittet sendet uns eure Organe. Viel Spaß und gute Unterhaltung! 0:00 Töröööö 0:16 Marie-Agnes Flak-Zimmermann 4:08 Niere schlägt Stein 4:36 Küppis musikalisches Quiz Die gezeigten Quellen findet ihr hier Quelle: Küppersbusch TV, 02.02.2023
tagesschauer #43 vom 01.02.2023 Zwei-Minuten-Terrine Wahnsinn mit Arnulf Rating, Chin Meyer & Andrea Bongers. Quelle: Maulhelden
Arnulf Rating [Auszüge transkribiert, CG]: “Oxfam hat es rausgefunden: 26 Billionen Dollar hat das reichste eine Prozent der Welt mehr eingesackt in den letzten zwei Jahren. Was machen die denn mit dem ganzen Geld? Die verblasen das, die kaufen Privatflieger und Yachten, das versaut die Umwelt. Während wir hier im Durchschnitt 10 Tonnen CO2 pro Kopf pro Jahr in die Luft blasen – ja das ist zu viel – sind es bei den Superreichen über 2000 Tonnen. Trotzdem hat die EU jetzt Super-Yachten vom Emissionshandel befreit. Toll! Warum? Ja, so eine Yacht ist teuer, aber in Brüssel sind die Politiker ‘billig’. Brüssel ist das Endlager für ausgebrannte ‘Politiker-Elemente’.”
“Haben Sie das mitbekommen? Der Lothar Wieler ist weg. Ja! Der Tierarzt vom Robert-Koch-Institut, der Zahlenzauberer und Immunitätsverkürzer! Gleichzeitig hat die Rentenversicherung Kassensturz gemacht: Jubel! Dickes Plus, 2,1 Milliarden Euro Überschuss! Grund: totale Übersterblichkeit. Die Rentner lassen Gras über die Rente wachsen. Warum? Das wissen wir genauso wenig, wie wir wissen, wer unsere NordStream-Gasleitung kaputt gemacht hat. Gut, wir könnten unseren tierischen Arzt Dr. Wieler fragen, aber der ist weg.”
tagesschauer #44 vom 02.02.2023 Zwei-Minuten-Terrine Wahnsinn mit Arnulf Rating, Rolf Kuhl, Andrea Bongers & Otto Hund. Quelle: Maulhelden
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
07.02.2023
US-Gaskrieg / Waffen statt Windräder
aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. Februar 2023, 14:02 Uhr
68 Antworten
Die Provolationen gehen ja noch weiter.
Aktuell stellen die Ukrainer ganz offen Videos ins Internet bei denen sie Giftgase im Kampf einsetzen.
Anscheinend will man Russland zu einer Reaktion zwingen.
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Diese chemische Waffe ist Chlorcyan,fanden die Russen heraus.
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„fanden die Russen heraus.“
Haben die Ukras von der schmutzigen Bombe auf Giftgas umgetellt? Die sind aber flexibel.
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Ich bin da nicht so der Fachmann, aber ist dieses Chlorgas nicht das, was der syrischen Armee als sogenannte Faßbomben zugeschrieben wurde, aber sich stets entweder als eigener Angriff von IS und Co. auf die Zivilisten oder gar als absolute Provokation erwiesen hat.
Wenn dem so ist, dann wissen wir doch, wer im Hintergrund die Strippen zieht. Die setzen echt auf das Vergessen der Leute und deren Dämlichkeit, nicht zusammenzählen zu können, daß 3 + 3 = 9 ist. Ja, lacht nur. Die es kennen, wissen wie ich es meine.
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Auch eine nicht-nukleare Antwort kann verheerend deutlich ausfallen. Ich wünsche den Russen hierfür Erfolg!
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gibt es dazu auch quellen?
sonst ist das nur ein Falschbehauptung
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Wider das Vergessen
://apolut.net/m-pathie-owe-schattauer-2/
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Interessant ist im dem Zusammenhang auch, dass Griechenland inzwischen am Ringtausch nicht mehr teilnimmt, weil Deutschland seine Termine nicht einhalten kann.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-krieg-warum-griechenland-mit-panzerlieferungen-an-die-ukraine-zoegert/28943578.html
„Vergangenes Jahr versprach die Bundesregierung, die BMP-1 im Rahmen des Ringtauschs durch 40 deutsche Schützenpanzer vom Typ Marder zu ersetzen. Doch davon sind erst 20 in Griechenland eingetroffen. Der Tausch stockt, weil Deutschland nicht genug Marder liefern kann.“
Wenn jetzt plötzlich sogar alte Leopard 1 Panzer reaktiviert werden, für die es noch nicht einmal Munition gibt, dann frag ich mich ob das daran liegt, dass es nicht mehr lohnt, in Deutschland die Produktion hoch zu fahren, weil man ohnehin bald dicht machen kann.
Jedenfalls kann man bis her nur davon lesen, dass sich Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall auf die Restaurierung historischer Modelle spezialisiert haben. Neues Gerät gibt es offenbar nicht oder es funktioniert nicht wie es soll.
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Hmm, also sozusagen der Ausverkauf bevor die BRD endgültig abgewickelt wird. Alles mit Restwert geht nochmal weg. Ja, irgendwie passt das zu meiner aktuellen Situationswahrnehmung.
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Ich denke, dass ein Staatsbankrott Deutschlands sowohl für die USA als auch für deren EU-Arschkriecher*innen gewünscht ist. Wenn diese „Regierung der vollständigen Unterwerfung“ ihr Zerstörungswerk beendet haben wird, ist so gut wie die gesamte politische „Elite“ verbrannt. Dann wird Schland auch offiziell ein Protektorat der transatlantischen „Freunde“. Einen Bürgerkrieg halte ich danach für durchaus möglich.
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KNDS (Holding KMW/Nexter) und Rheinmetall sind doch froh, das Altmetall Leo1 gegen sattes Entgelt los zu werden. Leider wird ja nicht berichtet, was Altmetall plus Öl nachfüllen und Batterie einsetzen kosten soll, denke aber, Goldene Nase.
Norwegen hat noch mal 54 Leo2 geordert. Rheinmetall hübscht den Challenger3 auf. Läuft doch.
Für den Leo1 dürfte es neben fehlender 105mm Munition (Bestand angeblich noch 25.000 Schuss, fraglich wie funktionsfähig) auch kaum noch Ersatzteile geben. Angefangen von Zieloptik, Laufrollen, Kette usw.; das kann im Fiasko für die Ukros enden.
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Das Bild zum Artikel sagt mehr als Tausend Worte.-Pfui Deibel !-Was für widerliche Visagen !
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Der Verteidigungsminister sieht nicht gesund aus, aufgeschwemmtes Gesicht, zu hoher Blutdruck oder Alkprobleme. Der komische Vogel neben ihm: Sie haben es auf den Punkt gebracht.
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Man scheint im Westen davon auszugehen, dass Russland die Nato-Staaten nicht angreifen wird. Man kann davon ausgehen, dass Russland das auch nicht machen wird. So kann man schön seine militärischen Altbestände entsorgen, gleichzeitig eine riesen Bedrohung im Osten aufbauen und verschafft so den Rüstungskonzernen Milliardenaufträge für die nächsten Jahre. Läuft doch super…
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Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
Es ist ganz offensichtlich, dass der Keil zwischen Russland und Deutschland nun für alle Zeiten zementiert werden soll. Ich kann nur hoffen, dass die Bundesregierung endlich dieses Spiel erkennt, aber vermutlich wissen sie es und sind genau dafür eingesetzt worden.
Ich kann nur an Russland appellieren, dass das nicht das deutsche Volk ist, wer da im deutschen Namen Politik macht. Wir sind Geiseln und es ist so pervers, das viele nicht wissen, dass sie Geiseln sind. Wir sollen dem Kanzler „vertrauen“, so einen Früher hatten wir schon und den wurden wir auch nicht von alleine wieder los. Es scheint das Schicksal der Deutschen zu sein immer aufs falsche Pferd zu setzen.
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Wer soll es denn sein, wenn nicht das deutsche Volk?
Wir haben hier rund 20% echte Nazis, die kein Problem haben mit Ostfeldzug, Zerstörung, Ruinierung, Vernichtung, Ausrottung Rußlands und die seit 1999 ununterbrochen Krieg führen auf einer Seite mit Terrorbanden, Kopfabschneidern und SS-Verbänden wie „Azov“.
Die sind irre vor Mordlust und Verlogenheit und und voller Freude dabei, diejenigen, die nicht mitlügen, zu canceln, ostracizen, beleidigen, beschimpfen, zensieren, bekämpfen, verfolgen. Ich kenne diese Nazis. Ich habe so was selber von denen abbekommen. Die sind allgegenwärtig. Fast noch schlimmer sind weitere Millionen, die bereit sind, so was als Normalität hinzunehmen.
Die sind verantwortlich, daß wir so eine Bundesregierung haben. Borells Vernichtungsrede, Merkels „Bekenntnis“, Baerbocks Kriegserklärung sind bereits der ganzen Welt bekannt.
Nun Scholz‘ Eklat. 14 / 88 Panzer, davon die 88 alten sehr ähnlich Hitlers Tigerpanzern mit Balkenkreuz. Wie soll das anders beschrieben werden können denn als gezielte und grobe Naziprovokation? Alle, ob hier oder in Rußland, haben sofort verstanden, wie das gemeint ist, und nur Scholz selber soll das nicht gemerkt haben und niemand in seinem Apparat dazu?
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„Wir haben euch geglaubt, dass ihr euch verändert habt. Und ihr? Ihr habt uns gerade eröffnet, dass ihr genauso seid wie damals. An nur einem Tag habt ihr in uns Ilja Ehrenburg mit seinem „Töte einen Deutschen!“, Konstantin Simonow mit seinem „Töte den Faschisten, sooft du einen siehst!“ geweckt. Muss daran erinnert werden, welche Wut in uns im Zweiten Weltkrieg kochte? … Diesen Aufruf von Simonow habt ihr gestern in uns wachgerüttelt. … Habt ihr wieder die Illusion, dass ihr uns ausrotten könnt, wie Hitler es geplant hatte? … Und ihr werdet es wieder nicht schaffen, uns zu vernichten. Also: Wie sollen wir nach alldem mit euch noch auf einem Planeten, auf einem Kontinent leben? Ich weiß es nicht.“
— Margarita Simonjan, 29.1.2023
https://de.rt.com/international/161856-rt-chefin-simonjan-in-ostdeutschland/
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Ganz genau – so ist es!
Wir – das „Deutsche Volk“ – graben uns mal wieder unser eigenes Grab.
Auch wenn die Sowjetunion und auch Russland nur die Regierungen beschuldigt, wir tragen die Schuld – das deutsche Volk.
Jeder von uns!
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#Rolf, SIE zeigen mit 4 Fingern auf sich selbst. ‚Wir‘, das bin nicht ich. Da ich weder Nahtzie, noch zum ‚DeutschenVolk‘ Hitler´s gehöre. Auch bin ich kein Personal, das mit den Kriegstreibern mitheult.
Ausserdem wissen sie Nichtwissender (sie wissen nicht, was ein solcher ist? Suchen sie bei den Proleten.LOL) zu wenig von der ‚Deutschen‘ Geschichte – besonders von der Zeit NACH 1945.
Mit ‚wir tragen die Schuld‘, meinen sie scheinbar Propagandisten wie sich selbst.
Die Deutschen werden immer noch von den Besatzern fremdbestimmt!
SIE sollten nicht, nur, auf die indoktrinieren Michel zeigen sondern auf die Marionetten, die an den Fäden der Besatzer hängen.
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Danke Karl!
Sie scheinen ja der einzige Schlaue zu sein.
Nur verstanden haben Sie mich nicht
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@ Karl aus Oberschlesien
Ich kenne nicht einen Deutschen, der irgendwie von Besatzern fremdbestimmt würde. Aber durchaus Deutsche, die versuchen, mich fremdzubestimmen und sehr ranzig werden, wenn ich ihre russophoben und kriegslüsternen und sonstigen Ansichten nicht teile.
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@JohnMagufulli: ´Wer soll es denn sein, wenn nicht das deutsche Volk?´
Du kannst einem Betrogenen nicht vorwerfen, daß er betrogen wird. Viele Menschen die ich kenne, insbesonders Ältere, lassen sich durch die Medien beeinflussen bzw. lenken, ohne daß sie es selber merken.
Es gibt da z.B. eine ziemlich einfache Manipulationsmethode des Unterbewußtseins: Die beständige Wiederholung.
Das was das Unterbewußtsein am häufigsten hört, hält es für wahr.
Werbung, Religion funktioniert ganz gut damit. So wie hier rosenkranzartig heruntergebetet wird, daß der Russe der Böse ist, wird da auf jeden Fall was hängen bleiben.
Man darf nie vergessen, daß da absolute Profis am Werk sind, die genau wissen, wie Gehirnwäsche funktioniert und auf der anderen Seite steht dann das normale unbedarfte Volk, was von alledem keine Ahnung hat. Das ist für die Profis wie ein Feld, was einfach nur bestellt werden muß.
Ich habe letztens aufgrund der Entwicklungen rund um Polen auch einen ziemlichen Hals auf die bekommen. Zum Glück hat sich zufällig ein Gespräch mit einem Polen aus der Nachbarschaft ergeben, welches mir gezeigt hat, daß die auch Opfer ihrer eigenen Regierung sind. Genau wie wir.
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Oh nein das Volk hat nichts damit zu tun, es schweigt, guckt zu und macht sein Kreuz genau an der Stelle, die die Wiederwahl unserer Politiker sichert.
Owe Schattauer ist der einzige Aktive der nicht nur redet, schreibt, sondern schon seit Jahren Kontakt mit russischen Bürgern aufrecht hält!
Und wenn es viele Schattauer geben würde, dann müssten sich die Deutschen darum sorgen, ob das russische Volk in uns wieder die Kriegslüsternen erkennt!
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´Oh nein das Volk hat nichts damit zu tun, es schweigt, guckt zu und macht sein Kreuz genau an der Stelle, die die Wiederwahl unserer Politiker sichert.´
Weil es die ganze Zeit mit falschen Informationen/Gedanken gefüttert wird. Und das auf eine sehr professionelle Art und Weise.
Man kann aber im Alltag versuchen, das ein wenig in Frage zu stellen. Gelegenheiten ergeben sich ja genug in Gesprächen mit anderen Leuten.
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Stimmt schon, ich hätte mir auch mehr Proteste gewünscht. Allerdings darf man dabei auch nicht vergessen, dass der, der solche Proteste organisieren könnte gerade im Gefängnis sitzt. So viel zum besten Deutschland das es jemals gab.
Ich kann mich aber nur wiederholen, das deutsche Volk ist eine Geisel.
Aber weshalb es trotzdem keine Demonstrationen gibt? Weil die Deutschen eigentlich nur ihr Leben einigermaßen gut verbringen wollen. Die Politik, insbesondere die derzeitige, erzeugt so viel negative Gefühle, dass viele sie einfach ausblenden und damit nur am Rande wahrnehmen. Sie gehen zur Arbeit und versuchen ihre Rechnungen zu bezahlen, alles andere macht nur wütend und da der Einzelne dagegen nichts machen kann, wird es ausgeblendet. Das alles ist von langer Hand vorbereitet, von der Flüchtlingskrise bis hin zum Sterben der Kneipen (durch das Rauchverbot), alles das gehört mit zum Plan und der heißt, Krieg mit Russland, weil sie Krieg gegen China wollen. Stammtische gibt es keine mehr und damit auch keinen Austausch. Die sozialen Medien werden massiv zensiert oder es wird anders Einfluss genommen. Das will sich die Mehrheit nicht mehr antun und ergibt sich quasi in ihr Schicksal. Das bedeutet aber nicht, dass diese fremdgesteuerte Politik mit der Zustimmung der Bevölkerung geschieht. Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit Frieden und Freundschaft mit Russland will.
Im Grunde sind wir Deutsche ganz arme Schweine, weil wir uns dem Diktat der USA unterwerfen müssen und an dieser Situation ist Russland nicht ganz unschuldig. Wie Putin selbst gesagt hat, wir sind ein besetztes Land und da wir besetzt sind, ist das, was als deutsche Politik bezeichnet wird, in Wahrheit die Politik der USA. Aber Russland hat diese Nachkriegsordnung selbst mit geschaffen. Demokratie hat es in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg jedenfalls nie gegeben, es wurde nur so genannt. Die wahren Machthaber waren von Anfang an in den USA. Will man also mit dem Finger auf jemanden zeigen, dann muss der in Richtung USA zeigen. Nun kann man sagen, dass die deutsche Rüstungsindustrie einen Großteil der Panzer liefert. Aber wer ist denn diese Rüstungsindustrie? Wem gehört die? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Großteil der Investoren aus den USA kommem und nur noch das Etikett Made in Germany draufsteht. Es wird zwar hier gebaut, aber die Entscheidung, was damit geschehen soll, wird in den USA getroffen.
Wir sind ein Volk ohne Land, dessen Name missbraucht wird und es gibt leider auch sehr viele Kollaborateure und Opportunisten.
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@ Grobmotoriker
Die deutschen Medien sind derart schlecht, daß sie im Ausland kaum noch zur Kenntnis genommen und zitiert werden, außer als Beispiel für besonders absurde Propaganda. Jeder merkt sofort, daß die lügen, weil sie sich nicht die geringste Mühe geben, daß ihre Lügen wenigstens in sich und von einem Tag zum anderen zusammenpassen. Dazu diese Framing-Gender-Sprache.
Man muß sich wirklich sehr anstrengen, um die überhaupt zu verstehen und um zu verstehen, was sie von einem wollen.
Von den ganz Doofen einmal abgesehen: Jeder weiß, wie lügenhaft und gehässig die sind, und jeder, der sich mit denen gemein macht und diese Lügen und Gehässigkeiten mit als obligatorische Ansichten durchzusetzen versucht, ist keinesfalls ein Opfer, sondern schuldig.
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Die Russen wissen und erinnern sich, dass es in Hitler-Deutschland Antifaschisten gab. So wie es jetzt ist.
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Wir erinnern uns an alles und vergessen nichts.
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Oh nein das Vlk hat nichts damit zu tun, es schweigt, guckt zu und macht sein Kreuz genau an der Stelle, die die Wiederwahl unserer Politiker sichert.
Owe Schattauer ist der einzige Aktive der nicht nur redet, schreibt, sondern schon seit Jahren Kontakt mit russischen Bürgern aufrecht hält!
Und wenn es viele Schattauer geben würde, dann müssten sich die Deutschen darum sorgen, ob das russische Volk in uns wieder die Kriegslüsternen erkennt!
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Ich würde sagen, versteige Dich mal nicht so sehr in Deine Geißel-Theorie. Das mag zu großen Teilen für Neu-Fünfland gelten, aber da ist auch schon eine junge russophobe Generation heran gezogen worden Und Westimporte gibt es ja auch genügend, die seit Kindesbeinen an mit BLÖD-Milch und ähnlichen „Gestigen“ Getränken groß gezogen wurden.
Dazu kommen die seit Jahrzehnten die Zuwanderer, die in europäischer Geschichte meist nichts wissen, wenn sie überhaupt was wissen.
Die seit Adolf-Nazis Zeiten praktizierte Propaganda wurde doch im Grunde unterbrechungsfrei nach dem 8.Mai 1945 in den westlichen Besatzungszonen fortgesetzt. Es war die ursprüngliche US-Propagandamasche, die Propaganda-Minister Goebbels so begeisterte, daß er sie im Dritten Reich auf Großdeutschland zurecht geschnitten ziemlich erfolgreich einsetzte.
Wer sitzt heutzutage hinter der russophoben Politik und Propaganda in der Welt und EU-Nato? Es ist das gleiche überseeische Regime. Es hat sich nichts weiter geändert. Nur daß die Trommler der Russophophobie heute eben andere Namen haben und es diesbezüglich auch keine Partei mehr gibt, diesem Drang entgegen tritt.
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Ist so. Und die VSA haben die Nazis auch nicht im Kampf besiegt sondern man ist sich westlich der Elbe recht zügig „entgegen gekommen“, was denn auch die Karriere von Leuten wie von Braun oder von Gehlen ermöglicht hat.
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Derweil ändert sich auch die russische Propaganda:
Nun heißt es „Artjomowsk (Bachmut, Name aus der Zeit des Russischen Zarenreiches, heute auch in der Ukraine verwendet)“ – RT-liveticker 19:41 Uhr am 07.02.23
Früher stand da nur „Artjomowsk (ukrainisch Bachmut)“ oder einfach nur „Artjomowsk (Bachmut)“
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Wer mit der kommunistischen Linie sympathisiert, der ist für Artjomowsk; wer mit der zaristischen Tradition sympathisiert, der ist für Bachmut. Den meisten in Rußland und der sogenannten Ukraine ist es wohl egal, wie der Ort genannt wird. Strelkow hat am 3. Februar dazu diesen Artikel geteilt:
Город Бахмут или Артёмовск?
https://dzen.ru/a/Y9vz8BHWLUEpRRmz
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Zitat: „Auch die anderen Länder, die Deutschland so sehr gedrängt hatten, endlich den Re-Export der Leopard-2-Panzer in die Ukraine zu erlauben, wurden nach dem grünen Licht aus Deutschland plötzlich sehr zurückhaltend mit konkreten Zusagen, Leopard-2-Panzer aus ihren Beständen nach Kiew zu schicken.“
Weil die nicht damit gerechnet haben, das Frankreich bzw. die USA Panzer zusagen würden… Scholli erteilt die Genehmigung und Habeck auch… wusch sind die nicht schriftlichen Zusagen der „Partner“ vergessen… aber unsere Exportgenehmigungen sind schriftlich und bindend.
Im übrigen, warum sollen die Anderen liefern, die haben genau so viele funktionierende Panzer wie wir Deutschen und wenn die NATO Partner ihre rollfähigen nach Kiew zu dem Kind schicken, das eh‘ jedes Spielzeug entweder vertickt oder aus Wut über die gesamt Situation kaputt macht… haben diese Länder nix mehr, wenn „der Russe“ doch noch kommen sollte.
… zumal sie die Liefertermine für die renovierten Panzer sehen, wann sollen diese Länder neue bekommen und von wem?
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Das kann/sollte/müsste man auch (schon eigentlich aus eigenem Interesse) alles „besprechen“, bevor der Welt dieses ständige Hick-hack aufgetischt wird, zumal sie ständig die Köpfe zusammen stecken und hintenrum alles Mögliche einfädeln. Es ist dummes Geschwätz im Glauben, ihre „Manipulation“ würde nicht bemerkt, und offenbart nur immerweiter den Geist, der sie lenkt – von dem sie sich leiten lassen.
Es ist nicht nur die dümmste Regierung bzgl. des Was sondern auch des Wie.
Nun, aus anderer Sicht: am Ende zerstört sich die Zerstörung selbst.
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Es drängt sich der Verdacht auf, daß diese Kriegstreiber – und Rinnen – Bagage vieeeel zuviel CO² produziert. Man sollte die Produktion dieses ‚Klimagiftgases‘ bei diesen Leuten per Gerichtsentscheid einfach abstellen. Für uns planen die ja auch nichts Anderes. Vielleicht ein paar hochbezahlte Privatdetektive, die Leichen in den Kellern der üblichen Verdächtigen aufstöbern? Der Tritt in die Sparbüchse wäre ein sehr effektives Ziel.
Und ANGST müßte dieses Drecksgesindel haben.
Tag & Nacht müßten die schwitzen vor Angst, in den jenseitigen Schwefelsümpfen ihrem Ex- Führer zu begegnen. Man muß ja niemanden physisch beseitigen, er muß sich nur fürchten (220/180). Es ist ja wirklich verwunderlich, daß empathielose Müllkutscher wie dieser Schweine-Schwab und Typen wie Soros oder der Gates-Willie immer noch Klimagift ausstoßen dürfen und eine Annalena Baerbock völlig ungestraft ihren infantilen, völlig sinnfreien Schwachsinn verbreiten darf, ohne durch einen Stolperer am Rande einer Klippe in LG gebracht zu werden. Aber: im Abendrot der Intelligenz werfen auch Zwerge riesige Schatten.
Und bitte: NIEMALS die Raute aus der Uckermark vergessen, die diesen ganzen Dreck erst ins Rollen gebracht hat. Bei der müßten wir uns auch noch erkenntlich zeigen!
ICH PERSÖNLICH BIN FÜR EINEN LANGMÜTIGEN PRÄSIDENTEN DANKBAR – ein leichter entflammbarer Staatschef hätte mit den gegnerischen Heustadltürldeppen bestimmt nicht die Geduld, die Putin an den Tag legt.
Da der Herr Präsident auch Deutsch spricht, könnte sein geduldiges Verhalten darauf hinweisen, daß er deutschsprachiges Kabarett recht gerne konsumiert – man hat ja eh so wenig zu Lachen.
Für die US-gesteuerte Situation in Europa gibt es nur EINE Feststellung: MAN SOLLT MEHR KOTZEN, ALS MAN GEFRESSEN HAT!!!!
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Allein das Bild mit dem „wunderschönen Modell“ des Panzers ist schon skandalös. Scholz posiert ebenfalls mit Fotos auf dem Übungsplatz vor dem „echten Leopard“ mit deutschen Soldaten. Sind jetzt alle in Kriegseuphorie? Ich verstehe die Welt nicht mehr.
Ich schäme mich für die deutsche Politik und die „einäugigen“ Politiker! Aus der Geschichte nichts gelernt…
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Na ja – kognitive Dissonanz im Endstadium – ist eine ernsthafte Erkrankung…… Das Bild zeigt doch sehr schön wie weit dt. Politiker gekommen sind…..& die schämen sich nicht mal…..
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… die merken es auch nicht!
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Ja das Bild ist wirklich eine Augenweide:
Grienende Politiker beider symbolischen Übergabe des Schlüssels für Moskau.
Es ist unglaublich …
Aber unsere Feldherrin aus dem Verteidigungsausschuß, sie hält sich für die „aller geilste“, war jüngst auch „wider den Tierischen Ernst“ zugange – in der uralte Kaiserpfalz Aachen – zudem schlug man Annalena die Unbekümmerte zu dergleichen Ritter – vermutlich für ihre Schlachten wider den Bären, diesem lästigen Tier …
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Es ist doch ein „wunderschönes Bild“ mit diesem Alaf vor dem Rubtier „Leopard“.
Er zeigt sich doch wohl sehr bewußt in guter toitscher Tradition.
Vielleicht hatte er auch ein Foto vor Augen von einem toitschen Reichskanzler, der vor einem Raubtier „Tiger“ possierte.
Es ist also wieder so, daß die toitschen Arier auf Betreiben der Angelsachsen, natürlich nicht allein, sondern im Troß mit Unterstüzung aus halb Europa (Italien, Spanien, Österreich, Kroatien, Baltikum, Ungarn, selbst Niederlande und Belgien, auch Ukraine und Finnland, Schweden, Norwegen) sich blutige Köpfe in Rußlands Weiten holte.
Und heute? Sind es wieder die Angelsachsen, die sich das Besatzungsgebiet BRD ausgesucht haben, als Führer eines Haufens Nato gegen Rußland anzutreten.
Da ergibt sich doch die Frage, ist Nazismus und Russenhaß nicht in erster Linie eine angelsächsische Ideologie?
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Zur Technik: der Leo1 soll das Äquivalent zum alten sowjet. T62 sein. Ich schätze, dass ein T90 erstmal 20 von denen verschrotten kann, bevor er einen Kratzer abbekommt.
Zur russ. Reaktion: Sprecherin Maria Sakharova hat eine emotionale Rede zu dem Thema gehalten:
(in orig. mit engl. Untertiteln)
Info: https://www.anti-spiegel.ru/2023/deutsche-panzer-an-die-ostfront-192-deutsche-leoparden-gegen-russland
Info: https://www.anti-spiegel.ru/2023/deutsche-panzer-an-die-ostfront-192-deutsche-leoparden-gegen-russland/?doing_wp_cron=1675918852.6492838859558105468750
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.