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25.06.2023

noch zum Überfall auf die Sowjetunion...

aus e-mail von Doris Pumphrey, 25. Juni 2023


/Zur Ergänzung

<https://freeassange.rtde.life/international/173248-enthuellungen-von-hitlers-feldmarschall-nichtangriffspakt/>://Kürzlich 

veröffentlichte/ Archivdokumente

<http://www.fsb.ru/fsb/history/archival_material/Sherner.htm> /zeigen,

dass der Nichtangriffsvertrag mit der Sowjetunion ein bewusster Betrug

seitens Nazideutschlands war. Der Betrug der deutschen Regierung mit dem

Minsker Abkommen, hatte einen Vorläufer./


//


In seiner Rede am 23. Februar 2022 erinnerte Putin

<https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/421512.tv-ansprache-dokumentiert-ausz%C3%BCge-der-rede-des-russischen-pr%C3%A4sidenten-am-23-februar-zur-begr%C3%BCndung-des-ukraine-einsatzes.html

noch einmal daran, dass die USA und die NATO alle Bemühungen Russlands

für eine friedliche Lösung des Konflikts in der Ukraine und für eine

Verständigung über die Nichterweiterung der NATO und die Prinzipien der

Sicherheitsordnung in Europa ignoriert hatten.

Putin fragte: „/Und was sollen wir jetzt machen? Worauf noch warten? Wir

erinnern uns gut, wie 1940 und Anfang 1941 die Sowjetunion auf jede

Weise bestrebt war, den Beginn des Krieges zu verhindern oder wenigstens

hinauszuzögern. Bis zum letzten Moment haben wir versucht, den

potentiellen Aggressor nicht zu provozieren. Deshalb haben wir sogar die

allernötigsten und auf der Hand liegenden Verteidigungsmaßnahmen

unterlassen oder viel zu spät eingeleitet. Ein zweites Mal werden wir

diesen Fehler nicht begehen, wir dürfen es nicht tun.“/

--------------------------------

*22. Juni 1941 – ein Datum,

das heute in Deutschland in Vergessenheit geraten ist


*Vor 82 Jahren begann das „Unternehmen Barbarossa“: Am 22. Juni 1941 hat

das faschistische „Großdeutsche Reich“ die Sowjetunion überfallen,

vertragsbrüchig, aber dennoch angekündigt. Aber der Überfall hat selbst

die Deutschen überrascht, wie Historiker zeigen. Es folgte ein Raub- und

Vernichtungskrieg gegen ein Land, den es vorher so nicht gab. Dahinter

standen aber auch westliche Interessen, über die heute kaum geredet

wird. Von *Tilo Gräser*.


Mit insgesamt 3,6 Millionen Soldaten, 3.500 Panzern und 2.700 Flugzeugen

überfiel die faschistische deutsche Wehrmacht gemeinsam mit verbündeten

Truppen aus Rumänien, Finnland, Ungarn und der Slowakei am 22. Juni 1941

die Sowjetunion. Der vor 82 Jahren als „Unternehmen Barbarossa“

begonnene deutsche Raub- und Vernichtungskrieg sollte nach Vorstellungen

der Wehrmachtsgeneräle nur wenige Wochen dauern. Er forderte bis zu

seinem offiziellen Ende am 8. Mai 1945 allein auf sowjetischer Seite

etwa 27 Millionen Tote.


„Der deutsche Angriff erfolgt, ohne dass zuvor politische und/oder

ökonomische Forderungen an die Sowjetunion gestellt worden wären“,

schrieb der Historiker Erich Später 2015 in seinem Buch „Der dritte

Weltkrieg – Die Ostfront 1941 – 1945

<“" rel="noopener">http://www.conte-verlag.de/index.php/de/buecher/sachbuch/429-erich-spaeter-der-dritte-weltkrieg>“.

„Es gab weder ein Ultimatum noch eine Kriegserklärung“, erinnerte er.

„Der Überfall wird von der deutschen Propaganda als europäischer

Kreuzzug zur Verteidigung der Kultur gegen den jüdischen Bolschewismus

gefeiert.“


*Breiter Konsens der Eliten*


Später wies darauf hin, dass die faschistischen Pläne, die Sowjetunion

zu unterwerfen und zu zerschlagen, „auf einem breiten Konsens innerhalb

der herrschenden deutschen Eliten“ beruhten. Die deutschen Machteliten

in Wirtschaft, Verwaltung und Militär hätten nach dem verlorenen Ersten

Weltkrieg und in der Weimarer Republik nicht aufgehört, „über eine

erneute Offensive nachzudenken“. Vor allem ökonomische und

geostrategische Interessen hätten dahinter gestanden, so Später in

seinem hochinteressanten Buch.


Das Gebiet der Sowjetunion sei wegen seiner Rohstoffe und Absatzmärkte

sowie billigen Arbeitskräfte zum Ziel der deutschen Expansion geworden,

bei der es um eine „autarke Großraumwirtschaft“ statt einer stärkeren

internationalen Verflechtung gegangen sei. „Mit dem Vormarsch der

Deutschen Wehrmacht und SS in der Sowjetunion realisiert sich im

gesamten deutschen Machtbereich das radikalste Programm zur

vollständigen Vernichtung eines Teils der Menschheit, das jemals erdacht

und geplant wurde“, betonte Später.


*Hitlers Kriegsankündigung*

Einige Historiker erinnern daran, dass der 2. Weltkrieg bereits am 1.

September 1939 begann, als das Großdeutsche Reich und die Sowjetunion

Polen aufteilten. Oft wird dabei die Vorgeschichte des

deutsch-sowjetischen Nichtangriffs-Vertrages weggelassen. Zuvor hatte

Moskau lange Zeit versucht, gemeinsam mit den westlichen Staaten eine

kollektive Sicherheitspolitik gegenüber dem faschistischen Deutschland

zu gestalten. Das sei spätestens mit dem Münchner Abkommen vom 29.

September 1938 gescheitert, wie unter anderem Historikerin Bianka

Pietrow-Ennker in dem 2000 veröffentlichten Sammelband „Präventivkrieg?

Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion“ feststellte.


Dass der Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen das Land im Osten von

Beginn an zu den Plänen der deutschen Faschisten gehörte, war lange

vorher bekannt. „In seinem Buch ‚Mein Kampf‘ (1. Band 1924) hatte

Hitler, für jedermann zu lesen, die programmatische Erklärung abgegeben:

‚Der Kampf gegen die jüdische Weltbolschewisierung erfordert eine klare

Einstellung zur Sowjetunion (…) Wir weisen den Blick nach dem Land im

Osten (…) Wenn wir aber heute in Europa von neuem Grund und Boden reden,

können wir in erster Linie nur an Russland denken‘.“ Das schrieb der

Historiker Fritz Fischer 1992 in seinem Buch „Hitler war kein

Betriebsunfall“.


Fischer erinnerte auch daran, dass der von Hitler benutzte Begriff vom

„Lebensraum“ im Osten erstmals 1916 in einer Erklärung der Universität

München auftauchte. Er wies ebenso darauf hin, dass Hitler lange Zeit,

wenn auch erfolglos, versuchte, Polen als Bündnispartner gegen die

Sowjetunion zu gewinnen.


*Überraschte Deutsche*

Dennoch hat die Morgenmeldung des „Großdeutschen Rundfunks“ am 22. Juni

vor 82 Jahren über den Krieg im Osten auch die Masse der Deutschen

unvorbereitet getroffen. Das stellte der 2016 verstorbene

<http://www.ossietzky.net/17-2016&textfile=3635> Historiker Kurt Pätzold

in seinem Buch „Der Überfall“

<https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/titel/der-ueberfall.html

fest. Die Deutschen hätten damals eher mit einem Krieg gegen

Großbritannien gerechnet, nicht mit einer neuen Ostfront nach dem

Überfall auf Polen.


„Was ihnen nun für ein Krieg bevorstand, ahnten die ‚Volksgenossen‘ am

wenigsten, die seit Jahren die faschistischen Propagandabilder vom

‚Bolschewismus‘ und ‚bolschewistischem Judentum‘ eingesogen hatten, die,

im September 1939 verschwunden, nun aus den Archiven wieder hervorgeholt

wurden. Sie gerieten in einen Krieg ohne geschichtliches Beispiel.“


Pätzold zeigte in seinem letzten Buch, kurz vor seinem Tod erschienen,

wie sich die Deutschen kurz vor und nach dem faschistischen Überfall auf

die Sowjetunion verhielten, was sie dachten und wie sie reagierten. Sie

hätten sich mehrheitlich in einen Krieg führen lassen, in dem sie nur

verlieren konnten: „Das eigene Leben, Verwandte und Freunde, Hab und Gut

und gemeinsam das Ansehen, das seine Vorfahren als Nation sich einst

erwarb.“ Der Historiker verstand das als Warnung vor der

„missbräuchlichen Mobilisierung von Völkern gegen ihre eigenen

Interessen“. Das gehöre nicht der Vergangenheit an, nur die Instrumente

dafür seien verändert und vermehrt worden.


*Betäubender Pakt*

Der Überfall traf die Sowjetunion „umso härter, als die Moskauer Führung

trotz zuverlässiger Warnungen von innen und außen bis zum letzten Tag

auf dem fatalen Fehler beharrte, ihre Truppen im Westen davon

abzuhalten, eine wirksame Verteidigung aufzubauen“, stellte der

Historiker Dietrich Eichholtz 2011 fest.

/Hier weiterlesen:/https://www.nachdenkseiten.de/?p=99578

 

unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.06.2023

Umsturzversuch Westliche Medien sehen Putin geschwächt, stimmt das?

anti-spiegel.ru, 25. Juni 2023 14:35 Uhr, von Anti-Spiegel

Westliche Medien behaupten, dass der Umsturzversuch Putin geschwächt habe. Das Gegenteil ist der Fall.



Der Spiegel titelt am Tag nach dem gescheiterten Umsturzversuch „Prigoschins Kurzaufstand – Ein Deal, der Putins Schwäche offenbart“ und offenbar scheinen viele zu glauben, dass Putin geschwächt wurde und dass der Deal, mit dem der Aufstand beendet wurde, ein Zeichen für Putins Schwäche ist. Dabei ist das Gegenteil der Fall, wie man leicht verstehen kann. Aber der Reihe nach.

Putschversuch

Das erste, was man verstehen muss, ist, dass es weder Prigoschin noch seinen Männern um den Sturz von Präsident Putin ging. Die Wagner-Truppe besteht aus Freiwilligen, die – das weiß ich von meinen Besuchen im Donbass – Patrioten und Anhänger von Putin sind. Auch Prigoschin hat explizit nicht Putins Sturz gefordert. Es ging Prigoschin um seinen Machtkampf mit Verteidigungsminister Schoigu.

Daher muss ich zunächst beantworten, warum ich von einem „Putschversuch“ spreche, wenn niemand den Präsidenten stürzen wollte. Wenn meine Analyse richtig ist, wollte Prigoschin Schoigu aus dem Amt entfernen, also Druck auf Putin ausüben, damit er Schoigu feuert. Das würde bedeuten, dass Prigoschin die Souveränität des Präsidenten angegriffen hätte, um ihm seinen Willen aufzuzwingen – und das ist in meinen Augen schon ein Putschversuch, denn es würde eine Einschränkung der verfassungsmäßigen Machtbefugnisse des Präsidenten bedeuten.

Schwächung Putins?

Wagner ist in Russland populär und Wagner ist gut bewaffnet. In Russland gibt es keine andere Organisation, die eine so große faktische Macht in Händen hält, und nicht direkt dem Staat unterstellt ist, wie Wagner. Die Tatsache, dass es Prigoschin trotzdem nicht gelungen ist, seine Ziele durchzusetzen, zeigt, wie fest Putin im Sattel sitzt. Daher kann von einer Schwächung Putins kaum die Rede sein.

Hinzu kommt, dass Prigoschin schnell erkennen musste, wie isoliert er war. Niemand in Russland, selbst scharfe Kritiker von Schoigu, hat ihn unterstützt. Alle haben unisono erklärt, dass Prigoschins Aktion nur dem Gegner hilft und sie als Verrat an Russland und dem russischen Volk bezeichnet. Alle haben sich demonstrativ hinter „den Oberkommandierenden“, also hinter Putin, gestellt. Auch das zeigt, dass Putin keineswegs geschwächt wurde, sondern dass Putin in der Situation vollen Rückhalt sowohl bei den russischen Eliten, als auch im Volk hatte.

Daher kann ich keine Schwächung Putins erkennen, im Gegenteil.

Warum wurde Wagner zugejubelt?

Dass die Menschen in Rostow den Wagner-Leuten zugejubelt haben, als diese abgezogen sind, wird im Westen ebenfalls als Zeichen einer Schwächung Putins gedeutet. Aber auch das ist falsch. Um das zu verstehen, muss man die Situation in Russland und auch die russische Mentalität verstehen.

Die Wagner-Soldaten haben sich nach Augenzeugenberichten aus Rostow vollkommen korrekt verhalten, sie waren höflich und freundlich. Da Wagner in Russland ohnehin populär ist, hat das diese Popularität in den Augen der Menschen, die Augenzeugen der Ereignisse in Rostow waren, nochmal bestätigt.

Man muss verstehen, dass die Menschen in Russland, selbst wenn sie Prigoschins Verhalten verurteilen, einen Unterschied zwischen Prigoschin und seinen Soldaten machen. Die Wagner-Soldaten sind für die Russen „unsere Jungs“, die im Donbass für Russland kämpfen und ihr Leben riskieren, sie gelten als Helden. Viele Russen kennen persönlich Männer, die sich freiwillig zu Wagner gemeldet haben. Der Jubel galt in erster Linie „den Jungs“, und nicht den Zielen, die Prigoschin verfolgt hat.

Die Russen sind in der Lage, zu differenzieren und so etwas zu trennen, eine Fähigkeit, die vielen im Westen leider abhanden gekommen ist. Im Westen haben die Medien die Menschen zusehends dazu „erzogen“, die Welt nur „schwarz und weiß“ zu sehen, also immer in „Gut und Böse“ einzuteilen, anstatt auch die „Grautöne“ zu erkennen und Dinge differenziert zu betrachten.

Der Deal ein Zeichen der Schwäche?

Viele Freunde aus Deutschland haben mich gefragt, warum Putin zuerst die strenge Bestrafung Prigoschins versprochen hat, und dann am Abend das Gegenteil verkündet wurde, nämlich die Einstellung des Strafverfahrens gegen Prigoschin Das wäre doch nun wirklich ein Zeichen der Schwäche.

Auch das sehe ich anders, denn das oberste Interesse Putins war es, ein großes Blutvergießen, bei dem Russen auf Russen schießen, zu verhindern. Putin ist ein Mann, der immer in geschichtlichen Zusammenhängen denkt, und er hatte den russischen Bürgerkrieg vor Augen. Wäre es zwischen der russischen Armee und den Wagner-Truppen zu großen Kampfhandlungen vor Moskau gekommen, hätte die Gefahr bestanden, dass die Lage außer Kontrolle gerät, und das hätte auch zu unkalkulierbaren Spaltungen zwischen den russischen Streitkräften und den Freiwilligen-Einheiten an der Front führen können, wo sie Seite an Seite kämpfen und darauf angewiesen sind, einander blind vertrauen zu können.

Es gab zwar einige wenige Luftangriffe auf Wagner-Kolonnen und die Wagner-Leute haben an dem Tag mehr russische Hubschrauber abgeschossen, als die Ukrainer in diesem Jahr an der Front (was übrigens einen tiefen Einblick in die „Fähigkeiten“ der ukrainischen Armee erlaubt), aber große Kampfhandlungen konnten vermieden werden. Das war das wichtigste Ziel Putins, was meiner Meinung nach erklärt, warum die russische Armee die Wagner-Kolonnen, die auf den Straßen regelrecht auf dem Präsentierteller waren, nicht aus der Luft „weggebombt“ hat.

Wenn Straffreiheit für Prigoschin der Preis gewesen sein sollte, den Putin zahlen musste, um ein großes Blutvergießen zu verhindern, dann wird Putin das – wenn auch vielleicht ungern – akzeptiert haben. Allerdings ist Prigoschin nun faktisch entmachtet, denn er muss nach Weißrussland gehen.

Verschwörungstheorien

In Russland gehen viele Verschwörungstheorien umher, dass das ganze nur eine Show war, um den Gegner zu verwirren. Oder dass Prigoschin im Auftrag des Westens gehandelt haben könnte. Und noch einige andere.

Ich halte davon nichts, für mich ist – mit Blick auf die Vorgeschichte – die Version am wahrscheinlichsten, dass der Machtkampf zwischen Schoigu und Prigoschin eskaliert ist und dass Prigoschin nach Monaten im Donbass so fern von den Realitäten in Russland war, dass er die Lage falsch eingeschätzt hat. Er dürfte geglaubt haben, dass sein „Marsch der Gerechtigkeit“ auf so viel Sympathie bei den russischen Eliten und im Volk stößt, dass Putin zum Nachgeben gezwungen wird. Ich vermute, er hat sich einfach verkalkuliert.

Ob ich damit recht habe, wird die Zeit zeigen.


Info: https://www.anti-spiegel.ru/2023/westliche-medien-sehen-putin-geschwaecht-stimmt-das


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.06.2023

Liveticker Ukraine-Krieg – Wagner-Aufstand: NATO kontaktierte russisches Verteidigungsministerium

freeassange.rtde.life, 25 Juni 2023 18:40 Uhr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.


Liveticker Ukraine-Krieg – Wagner-Aufstand: NATO kontaktierte russisches VerteidigungsministeriumQuelle: Sputnik © RIA Nowosti



Archivbild: Wagner-Kämpfer auf den Straßen von Rostow-am-Don.

  • 25.06.2023 21:00 Uhr

21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:50 Uhr

    Kiew zieht Teilnahme Lukaschenkos an Gesprächen mit Russland in Betracht

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, hat der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Aleksei Danilow, auf seiner Facebook-Seite erklärt, dass der belarussische Präsident Aleksander Lukaschenko an den Gesprächen über die Beilegung des Konflikts in der Ukraine teilnehmen könnte. Danilow schrieb dazu:

    "Die eigentliche Gruppe der zukünftigen russischen Vermittler mit der Ukraine gibt es bereits, sie bleibt aber vorerst im Schatten, wobei die Teilnahme Lukaschenkos an dem Prozess nicht ausgeschlossen ist."

  • 20:28 Uhr

    "Zimmer auf der Krim gebucht": Sacharowa antwortet dem tschechischen Außenminister


    Während des Aufstandes der Wagner-Gruppe erklärte der tschechische Außenminister Jan Lipavský spöttisch:

    "Ich sehe, mein Sommerurlaub auf der Krim rückt näher."

    Jetzt ‒ nachdem der Konflikt beigelegt ist ‒ kommentiert die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Aussage und weist darauf hin, dass für den ausländischen Diplomaten ein Zimmer auf der Halbinsel gebucht wurde. Auf ihrem Telegram schreibt sie:

    "Ich gehe davon aus, dass Jan zu seinem Wort steht. Das Zimmer ist gebucht. Wir warten."

  • 20:04 Uhr

    Zwei Dutzend Häuser im Gebiet Woronesch durch Feuergefecht bei Wagner-Durchfahrt beschädigt

    Fast 20 Häuser wurden bei einer Schießerei beschädigt, die sich am Samstag während der Durchfahrt eines Konvois der Wagner-Gruppe durch das Gebiet Woronesch ereignete, berichtet die NachrichtenagenturTASS. Laut der Agentur erzählte der Leiter des Pawlowski-Bezirks des Gebiets, Maksim Janzow, auf seinem Telegram:

    "Infolge der Schießerei, die am 24. Juni in der Nähe der Ortschaft Elisawetowka im Pawlowski-Bezirk stattfand, als ein Konvoi der Gruppe Wagner durch unseren Bezirk fuhr, wurden 19 Haushalte des Dorfes beschädigt. Es besteht keine Gefahr für die Bausubstanz von Häusern oder Nebengebäuden."

    Der Beamte fügte hinzu, dass die Gegend derzeit begutachtet werde und dass die Menschen anschließend Hilfe erhalten werden, damit der Schaden ersetzt oder behoben wird.

  • 19:39 Uhr

    Vučić: Putin verhinderte dank seiner Autorität ein negatives Szenario


    Der russische Präsident Wladimir Putin sei die einzige Person, die das negative Szenario des Wagner-Aufstandes hätte verhindern können. Dies erklärte der serbische Präsident Aleksandar Vučić in einem Interview mit dem Fernsehsender Pink. Dazu merkte er an:

    "Putin hat mit seiner persönlichen Botschaft und seiner scharfen und starken Haltung gestern die Sache gestoppt. Niemand, der heute lebt, hätte das aufhalten können."

    Vučić betonte, dass der weißrussische Präsident Aleksandr Lukaschenko einen ernsthaften Beitrag zur Lösung der Situation geleistet habe, aber "es war Putin, der sie gestern beendet hat".

  • 18:41 Uhr

    La Repubblica: NATO kontaktierte russisches Verteidigungsministerium wegen Wagner-Aufstand


    Laut der italienischen Zeitung La Repubblica gab es "informelle Kontakte" zwischen dem NATO-Bündnis und dem russischen Verteidigungsministerium über die Situation mit dem Aufstand der Wagner-Gruppe. Die Hauptsorge der Bündnisvertreter galt der Gefahr einer nuklearen Eskalation – die Rede war von mehr als 1.400 sofort einsatzbereiten Atomsprengköpfen Russlands. Wie in dem Artikel der Zeitung behauptet wird, wollte der Westen sofort klarstellen, dass man selbst bei dem Aufstand keine Rolle spiele.

    Der Zeitung zufolge waren die Vermeidung des Risikos einer Eskalation und "die Vermeidung eines nuklearen Vorfalls" die zentralen Themen der Gespräche zwischen "US-Präsident Joe Biden und führenden europäischen Staats- und Regierungschefs".

  • 18:23 Uhr

    In Bulgarien brennt Lagerhaus eines Waffenlieferanten für die Ukraine nieder

    Nach Meldungen des bulgarischen Rundfunksenders BNR ereignete sich jetzt im bulgarischen Karnobat innerhalb eines Jahres schon der zweite Brand in einem Munitionsdepot, das dem Unternehmer Emilian Gebrew gehört. Gebrew hatte im Jahr 2014 auf dem Höhepunkt des Konflikts im Osten der Ukraine Waffen an Kiew geliefert. Dem jüngsten Brand war eine Reihe von Explosionen vorausgegangen. Es wurde niemand verletzt, aber das Lagerhaus brannte vollständig aus.

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet dazu unter Berufung auf BNR:

    "Nach Angaben der Polizei untersucht die nationale Sicherheitsbehörde diesen Vorfall. Es sei unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Bränden gebe, sagte Gebrew.
    Die
    Zeitung New York Times berichtete im Jahr 2021, dass Gebrew zugegeben hatte, auf dem Höhepunkt des Konflikts im Osten des Landes im Jahr 2014 Waffen an die Ukraine geliefert zu haben und bestätigte auch, dass er Munition in Lagerhäusern in der tschechischen Stadt Vrběticegelagert hatte."

  • 17:47 Uhr

    Putin überwacht Lage an der Front rund um die Uhr


    Der russische Präsident Wladimir Putin hat erklärt, dass er die Lage an der Front rund um die Uhr überwacht. Der Staatschef äußerte das in einem Interview für die Sendung "Moskau. Kreml. Putin" auf dem Fernsehsender Rossija 1 am 21. Juni. Auf die Frage des Journalisten Pawel Sarubin, wie viel Zeit der Präsident dem Verlauf der Spezialoperation widme, sagte Putin:

    "Damit beginnt mein Tag, und damit endet er. Natürlich hat das für mich höchste Priorität."

    Auf die Frage, ob er beispielsweise um drei Uhr morgens einen Bericht über wichtige Themen entgegennehmen könnte, antwortete der Präsident, dass er ohnehin "in letzter Zeit ziemlich lange aufbleibt" und ergänzte:

    "Natürlich muss ich immer in Kontakt bleiben. Und das passiert auch so. Ich bin immer in Kontakt, ich bin da."

  • 17:17 Uhr

    Ukrainische Einheiten beschießen Stadtzentrum von Donezk

    Ukrainische Einheiten haben am Sonntag das Stadtzentrum von Donezk mit Raketenwerfern beschossen. Dabei konnten sie einen US-amerikanischen HIMARS-Raketenwerfer einsetzen. Ein Geschäftszentrum sei getroffen worden und es habe mehrere Opfer gegeben. Dies meldeten die örtlichen Einsatzkräfte gegenüber TASS.

    Der Stab der territorialen Verteidigung meldete, dass ein Zivilist bei dem ukrainischen Beschuss getötet wurde.

    Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlichte ein Video, in dem die Folgen des heutigen ukrainischen Angriffs zu sehen sind.

  • 16:49 Uhr

    Israels Außenminister entgegnet den Vorwürfen der ukrainischen Botschaft: "Auf der richtigen Seite der Geschichte"


    Die ukrainische Botschaft in Israel hatte in einer Mitteilung die politische Führung des Nahost-Landes scharf kritisiert. Die diplomatische Vertretung warf der Regierung von Benjamin Netanjahu vor, prorussische Positionen bezogen zu haben. Israel habe sich für eine enge Kooperation mit Russland entschieden. In diesem Zusammenhang wurde in der Mitteilung auch der angeblich "ergebnislose Besuch des israelischen Außenministers in der Ukraine im Februar dieses Jahres" erwähnt. So verweigere Israel der Ukraine jegliche defensive Hilfe. Als Rechtfertigung dafür bringe die israelische Führung die heikle Situation der jüdischen Bevölkerung in Russland und die Präsenz des russischen Militärs im benachbarten Syrien vor.

    "Wir rufen die israelische Regierung auf, ihre Position zu ändern, der Ukraine mit defensiven Mitteln zu helfen sowie Frieden und Demokratie zu unterstützen. Wir erwarten, dass sich Israel auf die richtige Seite der Geschichte stellt."

    Israels Chefdiplomat Eli Cohen erklärte daraufhin am Sonntag, er wolle sich nicht zu dieser Diskussion versteigen. Sein Land unterstütze die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine. Es habe zudem Treffen zwischen ukrainischen und israelischen Armeeangehörigen gegeben. Außerdem unterstütze Israel die Ukraine humanitär.  

    "Israel ist auf der richtigen Seite der Geschichte."

    Seit Anfang 2022 bittet Kiew die israelische Regierung um Waffen, darunter um Luftabwehrsysteme. Israel schlägt solche Bitten aber konsequent ab.

  • 15:56 Uhr

    Russische Luftabwehr fängt ukrainische Totschka-U-Rakete ab


    In seinem heutigen Briefing hat der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Generalleutnant Igor Konaschenkow über erfolgreiche russische Angriffe auf 108 Artillerie-Einheiten und 137 Stellungen mit Technik und Personal der ukrainischen Streitkräfte berichtet. Nahe der Siedlung Ogurzowo im Gebiet Charkow sei zudem ein gegnerisches Munitionslager getroffen worden.

    Die russische Luftabwehr habe nach Angaben von Konaschenkow in den letzten 24 Stunden eine von der Ukraine aus abgefeuerte taktische Rakete vom Typ Totschka-U und ein HIMARS-Geschoss abgefangen. Zudem seien vier ukrainische Drohnen zerstört worden.

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 444 Flugzeuge, 240 Hubschrauber, 4.779 Drohnen, 426 Flugabwehrraketenkomplexe, 10.348 Panzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.131 Mehrfachraketenwerfer sowie 5.228 Geschütze und Mörser verloren.

  • 15:30 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums


    Das Verteidigungsministerium in Moskau hat am Sonntag in seinem Frontbericht weitere Offensivversuche der ukrainischen Streitkräfte gemeldet. Wie der Sprecher der Behörde, Generalleutnant Igor Konaschenkow, sagte, seien in den letzten 24 Stunden am Frontabschnitt Donezk insgesamt 14 ukrainische Angriffe abgewehrt worden. Die gegnerischen Personalverluste bezifferte er auf bis zu 430 Militärangehörige. Das ukrainische Militär habe außerdem 11 Schützenpanzer, 7 Militärfahrzeuge, 3 Pick-ups und eine Haubitze vom Typ D-30 verloren. Darüber hinaus habe die russische Armee ein ukrainisches Munitionslager getroffen.   

    Am Frontabschnitt Krasny Liman seien vier ukrainische Attacken zurückgeschlagen worden. Dort seien zudem zwei gegnerische Sabotage- und Aufklärungstrupps unschädlich gemacht worden, sagte der Sprecher. In den letzten 24 Stunden seien an diesem Frontabschnitt bis zu 130 ukrainische Soldaten ums Leben gekommen. Zerstört worden seien drei ukrainische Panzerfahrzeuge, zwei Pick-ups, eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika und zwei Haubitzen vom Typ D-30. Drei ukrainische Armeeangehörige hätten sich in Gefangenschaft begeben.

    Am Weremewka-Bogen südlich von Donezk habe die russische Armee zwei Angriffe des Gegners abgewehrt. Am Frontabschnitt Saporoschje sei ein ukrainischer Angriff gescheitert. Die Gesamtverluste der Ukraine an diesen Frontabschnitten bezifferte Konaschenkow auf mehr als 170 Militärs. Das ukrainische Militär habe auch einen Panzer, vier Panzerfahrzeuge, drei Militärfahrzeuge, zwei Haubitzen vom Typ Msta-B, zwei Haubitzen vom Typ D-20 und eine Haubitze vom Typ D-30 verloren. Im Gebiet Saporoschje sei außerdem ein ukrainisches Munitionslager getroffen worden.

    Bis zu 25 ukrainische Soldaten seien in den letzten 24 Stunden am Frontabschnitt Kupjansk ums Leben gekommen. Zwei ukrainische Pick-ups seien zerstört worden, sagte der russische Militärsprecher.

    Die ukrainischen Verluste am Frontabschnitt Cherson bezifferte Konaschenkow auf über 50 Armeeangehörige. Außer Gefecht gesetzt worden seien zwei Militärfahrzeuge und eine Haubitze vom Typ M777. Auch im Gebiet Cherson sei ein ukrainisches Munitionslager zerstört worden.

  • 14:35 Uhr

    Irans Außenminister: Waffenlieferungen an eine der Konfliktparteien verschärfen Ukraine-Krise


    Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian hat mit seinem dänischen Amtskollegen Lars Løkke Rasmussen telefoniert. Neben dem bilateralen Verhältnis zwischen Teheran und Kopenhagen kam auch der Ukraine-Krieg zur Sprache. Amir-Abdollahian teilte nach Angaben der iranischen Seite mit, dass sein Land gegen den Krieg eintrete. Der Diplomat verwies darauf, dass man auch in Teheran eine politische Lösung der Ukraine-Krise vorgeschlagen habe.    

    "Die Belieferung einer der Konfliktparteien mit beliebigen Waffen wird zu einer Eskalation der Spannungen führen."

    Die USA und die EU unterstützen die Regierung in Kiew mit Waffen. Dabei werfen sie Iran vor, Kampfdrohnen an Russland zu liefern, mit denen das russische Militär auch Objekte der zivilen Infrastruktur angreife. Moskau und Teheran weisen diesen Vorwurf regelmäßig entschieden zurück.

  • 14:02 Uhr

    Medien: Prigoschin befahl Panzer und Raketenwerfer gen Moskau

    Laut dem Telegrammkanal Basa umfasste der gestern von Jewgeni Prigoschin während des versuchten Aufstandes durch das Gebiet Woronesch nach Moskau gesandte Wagner-Konvoi mehr als tausend Fahrzeuge an Militärgerät, darunter Panzer und Raketenwerfer. Demnach überquerte die erste Wagner-Kolonne mit 350 Militärfahrzeugen am 24. Juni kurz nach Mitternacht die Grenze zum Gebiet Woronesch. Sie umfasste neun Panzer, vier gepanzerte Tiger-Fahrzeuge, einen Grad-Raketenwerfer, ein Artilleriegeschütz sowie Lastwagen und weitere Fahrzeuge.

    Der zweite Konvoi erreichte in den frühen Morgenstunden des 24. Juni das Gebiet Woronesch und führte 375 Stück Militärgerät mit sich. Dieser Konvoi fuhr in Richtung Buturlinowka, wo sich ein Militärflugplatz befindet. Ein dritter Konvoi mit 100 Fahrzeugen erreichte das Gebiet um 7 Uhr morgens, ein vierter mit 212 Fahrzeugen um 9 Uhr morgens.

  • 13:47 Uhr

    Lawrow kommentiert Äußerungen über angebliche nukleare Bedrohung durch Russland: "Entgleiste Gedankengänge"


    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat Äußerungen des US-Präsidenten Joe Biden und des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij über eine angeblich von Russland ausgehende nukleare Bedrohung als völlig "entgleiste Gedankengänge" bezeichnet, die keinen Kommentar wert seien. In einem Gespräch mit dem Fernsehsender Rossija 1 sagte Lawrow wörtlich:

    "Ich finde es schwierig, die jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten zu kommentieren, wie auch andere Beobachter, die sich fragen, wie sie das alles interpretieren sollen. Ich würde nicht zu viel Gewicht auf verbale Eskapaden legen, die keinerlei Grundlage haben."

    Der Minister bezeichnete die Äußerungen Selenskijs als "einen noch verwirrteren Gedankenstrom" und betonte:

    "Ich habe keine medizinische Ausbildung, Ursula von der Leyen hat eine. Ich kann nichts für den psychischen Zustand von Menschen, die ihre Handlungsunfähigkeit täglich aufs Neue zeigen."

  • 13:22 Uhr

    American Greatness: US-Offensivtheorien scheitern an russischen Befestigungen


    Die Verluste, die die ukrainischen Streitkräfte bei der Gegenoffensive hinnehmen mussten, werden für die Vereinigten Staaten eine wichtige Lehre sein, so ein Kolumnist von dem US-Magazin American Greatness. Denn weder die Taktik noch die Strategie oder Technik der NATO haben sich im Ukraine-Feldzug bewährt. In dem Artikel heißt es:

    "Obwohl sich die NATO-Streitkräfte in den letzten Monaten viel mit ihrer überlegenen Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzfähigkeit gebrüstet haben, haben die von der NATO ausgebildeten Brigaden keine guten Leistungen erbracht. Die sorgfältig ausgefeilte Taktik des Gefechts mit kombinierten Waffen hätte einen deutlichen Vorteil bringen sollen, aber sie vernachlässigten die Minenräumung und die Luftabwehr. So zerstörten russische Kampfhubschrauber ukrainische Panzerfahrzeuge. Die Ukrainer sind nicht sehr geschickt im Umgang mit dieser Technik, selbst wenn sie nicht von einem Hubschrauber angegriffen werden. Vieles geht schief."

    Bemerkenswert sei, dass die einzige Brigade, die bei der Gegenoffensive nennenswerte Erfolge erzielte, keine der neuen war, sondern eine Brigade, "die aus erfahrenen ukrainischen Soldaten bestand und sowjetisches Gerät verwendete", schreibt der Kolumnist von American Greatness. Die Ergebnisse der Kämpfe in der Ukraine seien ein Testfall für die Art der US-Kriegsführung gegen einen ebenbürtigen Gegner, meint er. Und derzeit sei die Ukraine, angeführt von den USA, eindeutig auf verlorenem Posten, weil sie nicht in der Lage sei, die Verteidigungslinien der Russen zu überwinden.

  • 12:40 Uhr

    Russische Behörden des Gebiets Cherson wollen Raketenschild zum Schutz der zivilen Infrastruktur stärken


    Nach dem ukrainischen Angriff auf die Tschongar-Brücke, die das Gebiet Cherson mit der Schwarzmeer-Halbinsel Krim verbindet, hat die russische Verwaltung dieser Region angekündigt, dass der Raketenschild gestärkt werden soll. Somit solle die zivile Infrastruktur im Gebiet Cherson vor ukrainischen Angriffen besser geschützt werden, sagte Interimsgouverneur Wladimir Saldo. Man treffe bereits die entsprechenden Maßnahmen.

    Ferner teilt der Politiker auf Telegram mit, dass die Reparatur der beschädigten Brücke auf Hochtouren laufe. Als Baufachmann könne er sagen, dass daran wahre Fachleute beteiligt seien. Inzwischen habe man den zerstörten Tragbalken ersetzt. Bald werde die Brücke wieder befahrbar sein.        

    Die Tschongar-Brücke war am Donnerstag von der Ukraine aus beschossen worden. Das ukrainische Militär setzte dabei wahrscheinlich Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow ein. Der Verkehr über die Brücke wurde ausgesetzt. Die Behörden organisierten eine alternative Route.

  • 12:12 Uhr

    Tschetschenische Kämpfer kehren aus Rostow am Don ins Kampfgebiet zurück

    Der Kommandeur der tschetschenischen Spezialeinheit Achmat, Apty Alaudinow, hat gegenüber der Nachrichtenagentur TASS erklärt, dass die tschetschenischen Kräfte nach der Meuterei beim privaten Militärunternehmen Wagner unter der Leitung von Jewgeni Prigoschin nun auf dem Weg von Rostow am Don und aus dem Gebiet Rostow zurück an die Kontaktlinie in der Ukraine seien. Alaudinow präzisierte, dass nicht alle Achmat-Kämpfer in das Gebiet Rostow verlegt worden waren. Nun kehren sie schrittweise zu ihrem Einsatz in der Nähe der Stadt Marjinka zurück.   

    Gestern hatte der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien Ramsan Kadyrow bekannt gegeben, dass eine bestimmte Zahl von Kämpfern der Spezialeinheit nach Rostow am Don geschickt worden seien, "um bei Bedarf die Situation unter Kontrolle zu bringen". Die Situation habe sich aber ohne direkte Konfrontation entspannt.

  • 11:34 Uhr

    Wagner-Kämpfer verlassen Gebiet Woronesch


    Der Gouverneur des südrussischen Gebiets Woronesch meldet auf Telegram, dass der Rückzug der Wagner-Kämpfer, die sich an der Meuterei am Samstag beteiligt hatten, zu Ende gehe. Nach Angaben von Alexander Gussew vollziehe sich das Manöver planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse. Sobald sich die Situation endgültig gelöst haben werde, werde man alle zuvor verhängten Einschränkungen aufheben.

    Gussew dankte allen Einwohnern des Gebiets für ihre Ausdauer, Standhaftigkeit und Vernunft. Er lobte auch alle Sicherheitsbehörden für ihre Professionalität und ihren gut koordinierten Einsatz. Später will der Gouverneur über Maßnahmen zur Beseitigung der Schäden berichten.  

    Zuvor hatten sich die Wagner-Truppen bereits aus dem benachbarten Gebiet Rostow zurückgezogen. In der Regionalhauptstadt Rostow am Don ernteten sie dafür den Beifall der Zivilbevölkerung. Viele Menschen schossen Fotos und machten Selfies mit den Kämpfern.

  • 11:03 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt Drohne über Gebiet Belgorod ab – Gouverneur meldet andauernde Angriffe aus Ukraine


    Die russische Luftabwehr hat im Grenzgebiet Belgorod eine ukrainische Drohnen-Attacke abgewehrt. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schrieb, sei über der Siedlung Dolgoje ein unbemanntes Luftfahrzeug abgeschossen worden. Berichte über mögliche Schäden lagen zunächst nicht vor.

    In einem weiteren Telegram-Eintrag schrieb Gladkow, dass das ukrainische Militär am Samstag etwa 80 Geschosse auf Siedlungen im Gebiet Belgorod abgefeuert hätte. Es habe Angriffe auf insgesamt zwölf Ortschaften in sechs Kreisen gegeben. Der Politiker meldete weder Angaben über Todesopfer noch über Verletzte. Er schrieb von einem beschädigten Haus in der Stadt Graiworon und von einem Brand in einem Industrieunternehmen in der Stadt Schebekino, nachdem eine Drohne einen Sprengsatz auf den Betrieb abgeworfen hatte.

  • 10:38 Uhr

    Bürgermeister von Rostow am Don: 10.000 Quadratmeter Straßenbelag durch Wagner-Panzer beschädigt

    Ein Wagner-Panzer in Rostow am Don, 24. Juni 2023.SERGEI PIWOWAROW / Sputnik

    Die Präsenz des privaten Militärunternehmens Wagner ist für Rostow am Don nicht ohne Folgen geblieben. Am Morgen schrieb der Bürgermeister der südrussischen Stadt, dass nun mehrere Straßen repariert werden müssten. Nach Angaben von Alexei Logwinenko seien durch schwere Wagner-Kampffahrzeuge, darunter Panzer, mehr als 10.000 Quadratmeter Straßenbelag beschädigt worden. Die Reparatur könnte voraussichtlich zwei Tage in Anspruch nehmen. Der Politiker illustrierte seinen Telegram-Eintrag mit entsprechenden Fotos.

    Darüber hinaus schrieb Logwinenko, dass das Gelände um den Armeestab des Wehrkreises Südwest bereits vom Müll geräumt worden sei. Der Großeinsatz zur Säuberung habe in der Stadt um 4 Uhr MESZ begonnen.

    Die Wagner-Truppen hatten am Samstagabend die südrussische Metropole unter dem Beifall der Zivilbevölkerung verlassen. Fotos aus der Stadt zeigten Menschenmengen, die den Kämpfern während des Abzugs aus der Innenstadt zujubelten. Viele Menschen schossen Fotos und machten Selfies.

  • 10:07 Uhr

    Russische Behörden melden andauernde Angriffe auf Siedlungen im Gebiet Cherson


    Der Rettungsdienst im von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson hat am Sonntagmorgen über weitere ukrainische Angriffe berichtet. Unter Beschuss gerieten demnach die Stadt Tawrijsk in der Nähe von Nowaja Kachowka und andere Siedlungen. Die russischen Behörden zählten 29 vom ukrainischen Militär in der vergangenen Nacht abgefeuerte Artillerie-Geschosse. Berichte über mögliche Schäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung lagen zunächst nicht vor.

  • 09:35 Uhr

    Kasachstans Präsident Toqajew hält außerordentliche Sitzung des nationalen Sicherheitsrats wegen Situation in Russland ab


    Der kasachische Präsident Qassym-Schomart Toqajew hat den Sicherheitsrat des Landes zu einer außerordentlichen Sitzung einberufen. Der Staatschef hörte sich bei der Tagung Berichte mehrerer Ministerien an. Wie aus dem Pressedienst des Präsidentenbüros am Sonntag verlautete, habe die Situation im Nachbarland die Führung in Astana beunruhigt, wenngleich das Geschehen am Samstag eine innere Angelegenheit Russlands sei. Toqajew hob hervor, dass Russland ein strategischer Partner seines zentralasiatischen Landes sei. Der Politiker begrüßte die spätere Vereinbarung mit dem privaten Militärunternehmen Wagner, welche die Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung in Russland und die Sicherheit der russischen Bürger ermöglicht hatte.

    Bei der Sitzung des kasachischen Sicherheitsrates wurde auch die Notwendigkeit betont, die finanzielle und wirtschaftliche Stabilität Kasachstans zu gewährleisten. Der Präsident ordnete alle Behörden an, sich auf mögliche Krisensituationen gefasst zu machen.

  • 09:09 Uhr

    Befehlshaber der ukrainischen Bodentruppen: "Alles liegt noch vor uns"

    Der Befehlshaber der ukrainischen Bodentruppen, Generaloberst Alexander Syrski, hat in einem Exklusivinterview für den britischen Guardian über die Probleme gesprochen, mit denen die ukrainische Offensive konfrontiert wird. Demnach habe der russische Generalstab im Voraus erkannt, wo die ukrainischen Streitkräfte am gefährlichsten seien. Der 57-Jährige bezeichnete die Situation als schwierig, da das russische Militär versuche, selbst die Initiative zu ergreifen. Die Ukraine dürfe ihren Feind nicht unterschätzen.

    "Jeder möchte schnell und sofort einen großen Sieg erringen, wir auch. Aber wir müssen darauf gefasst sein, dass dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen wird, da beiderseits viele Kräfte, viel Material und viele technische Hindernisse konzentriert sind."

    Der hochrangige Militär behauptete aber, dass der Hauptteil der ukrainischen Offensivreserve noch nicht in die Gegenoffensive involviert sei. Die ukrainische Armee suche zunächst noch nach Schwachstellen in der russischen Verteidigung.

  • 08:36 Uhr

    Tschetschenien-Chef Kadyrow sieht Prigoschins Arroganz und Ehrgeiz als Ursache der Wagner-Meuterei


    Der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien Ramsan Kadyrow hat auf Telegram die Meuterei des privaten Militärunternehmens Wagner am Samstag mit Arroganz, Ehrgeiz und Gewinnsucht von Jewgeni Prigoschin erklärt. Es habe sich herausgestellt, dass einige Menschen auf die Heimatliebe pfeifen wollten.  

    "Ich sprach mit Prigoschin und redete auf ihn ein, dass er seinen geschäftlichen Ehrgeiz aufgeben und ihn nicht mit Angelegenheiten von staatlicher Bedeutung vermengen solle."

    Mit Blick auf einen Konflikt zwischen dem Wagner-Chef und der Stadtverwaltung von Sankt Petersburg schrieb Kadyrow, dass eine Kette ungünstiger Abkommen den Unternehmer langfristig gekränkt hätte. Der Tschetschenien-Chef rief die Wagner-Kämpfer dazu auf, bei ihren Entscheidungen mehr Besonnenheit walten zu lassen.   

    "Denkt an die Zukunft des Landes, an euere Familien und Kinder. Solche Handlungen können zu beklagenswerten Ergebnissen führen."

    Es hätte zu einem Blutvergießen kommen können, schrieb Kadyrow.

  • 08:13 Uhr

    Bundesaußenministerin Baerbock muss ihr Programm in Südafrika wegen Entwicklungen in Russland ändern


    Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock muss ihre geplante zweitägige Reise nach Südafrika verkürzen. Die Ministerin habe "ihre geplante Abreise nach Südafrika um einen Tag ... verschoben, um angesichts der jüngsten Entwicklungen in Russland am Montagvormittag in Luxemburg an einem Treffen der EU-Außenminister teilzunehmen", heißt es im Auswärtigen Amt in Berlin. Die Grünen-Politikerin plane nun, erst am Montagnachmittag nach Südafrika aufzubrechen.

    Geplante Termine in Kapstadt wurden gestrichen. Die Ministerin will in der Hauptstadt Pretoria mit der Außenministerin Naledi Pandor am Dienstag eine Sitzung der alle zwei Jahre tagenden deutsch-südafrikanischen bilateralen Kommission leiten.

    Am Samstag hatte sich Baerbock mit den Außenministern der anderen G7-Staaten über die Entwicklungen in Russland beraten.

  • 07:32 Uhr

    DVR meldet 38 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden 


    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 38 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik mindestens 197 Geschosse abgefeuert. Dabei setzte das ukrainische Militär Mehrfachraketenwerfer und Geschosse im Kaliber 155 und 152 Millimeter ein. Unter Beschuss gerieten fünf Ortschaften einschließlich der Regionalhauptstadt Donezk.

    Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. Juni bis 0 Uhr am 25. Juni (Ortszeit) wurden weder Todesopfer noch Verletzte gemeldet. Schäden an zivilen Infrastrukturobjekten wurden ebenfalls nicht gemeldet. Durch den Beschuss kamen allerdings drei Wohnhäuser in Gorlowka zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk über 36 Angriffe aus der Ukraine berichtet. Dabei wurden weder Todesopfer noch Verletzte gemeldet.

  • 07:00 Uhr

    Russische Behörden: Situation an Kontaktlinie in Saporoschje bleibt stabil 


    Der Leiter der Bewegung "Wir sind zusammen mit Russland", Wladimir Rogow, hat der Nachrichtenagentur RIA Nowosti gesagt, dass die Situation an der Kontaktlinie im Gebiet Saporoschje stabil bleibt. Sie werde vom russischen Militär kontrolliert. Gleichzeitig meldete der Vertreter der russischen Behörden weitere ukrainische Offensivversuche:

    "Der Gegner versucht einen Vormarsch. Die Kämpfe finden in der grauen Zone und an einem kleinen Abschnitt der ersten Verteidigungslinie statt, wo der Gegner versucht, sich festzusetzen."

    Am Samstag hatte die ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Anna Maljar gesagt, dass die ukrainische Armee an einigen Frontabschnitten eine Offensive gestartet habe. Dabei erwähnte sie auch das Gebiet Saporoschje.

  • 24.06.2023 22:30 Uhr

    22:30 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:26 Uhr

    Kreml-Pressesprecher: Strafverfolgung von Prigoschin wird eingestellt


    Die Strafverfolgung gegen den Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin wird eingestellt, erklärte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. Er fügte hinzu, dass Prigoschin "nach Weißrussland gehen" werde, ohne weitere Details hierzu zu nennen.

    Peskow sagte weiter, dass diejenigen Wagner-Söldner, die sich an der Meuterei nicht beteiligt oder ihre Beteiligung freiwillig abgebrochen haben, Dienstverträge mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnen werden.

    Zum Schicksal der Wagner-Söldner, die sich bis zum Abbruch an der Meuterei beteiligt haben, sagte der Kreml-Sprecher, dass man sie "aus Respekt vor ihren Leistungen in der Vergangenheit" nicht strafverfolgen werde.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


    Info: https://freeassange.rtde.life/international/131481-liveticker-ukraine-krieg


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.06.2023

    Prigoschin hat sich verrechnet /Putschversuch, war da was?

    anti-spiegel.ru, vom 24. Juni 2023 18:03 Uhr, von Anti-Spiegel

    Umsturzversuch Prigoschin hat sich verrechnet Prigoschin hat anscheinend darauf gebaut, dass sein "Marsch der Gerechtigkeit" Unterstützung beim russischen Volk und bei Teilen der russischen Eliten findet. Damit lag er falsch.


    Prigoschin ist anscheinend derartig in seiner Blase gefangen, dass er der Meinung war, mit seinem „Marsch der Gerechtigkeit“ eine Welle der Sympathie und Unterstützung beim russischen Volk und zumindest bei Teilen der russischen Eliten auszulösen. Dass er damit falsch lag, ist nun – keine 24 Stunden nach Beginn seines Putschversuches – offensichtlich. Alle einflussreichen Personen in Russland, die sich bisher geäußert haben (und das sind sehr viele) verurteilen Prigoschins Handeln scharf und fordern eine harte Strafe für ihn, weil er mit seiner Aktion nur den Gegnern Russlands in die Hände spielt, wie die erfreuten Kommentare aus Kiew zeigen. Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat auf Telegram wahrscheinlich den meisten Russen aus dem Herzen gesprochen:

    „Jedes Problem in Russland entspricht unseren Interessen, sagte der ukrainische Außenminister Kuleba.
    Jeder sollte sich an diesen Satz erinnern. Besser kann man es nicht sagen, darum konnte man schlechteres nicht tun.“

    „Prigoschin in der Sackgasse“

    Im Schweizer SRF ist unter der Überschrift „Aufstand in Russland – Prigoschin in der Sackgasse“ eine gute Einschätzung der Lage veröffentlicht worden, die ich so ähnlich selbst gerade schreiben wollte. Um zu zeigen, dass das nicht nur meine Meinung ist, werde ich hier ausführlich daraus zitieren. Die Autorin schreibt:

    „Die Worte von Wladimir Putin hätten deutlicher nicht sein können. In seiner Ansprache im Staatsfernsehen sprach er von Verrat und einem Dolchstoss in den Rücken der Armee. Den Namen des Putsch-Initiators, Jewgeni Prigoschin, nannte er nicht. Dies alleine spricht Bände, wie Wladimir Putin zu Prigoschin, seinem ehemaligen Koch und verurteilten Kriminellen, nun steht. Denn der russische Präsident pflegt die Namen seiner Gegner nicht zu nennen. In der Nacht auf heute ist Prigoschin zu einem der grössten Feinde Putins geworden.“

    Das ist offensichtlich richtig, denn wer sich mit Putin beschäftigt hat, der weiß, dass er kein Problem damit hat, wenn jemand anderer Meinung ist oder ihm widerspricht, im Gegenteil, denn Putin hat gezeigt, dass man gute Lösungen nur finden kann, wenn man vorher kontrovers diskutiert und alle Meinungen hört. Was Putin aber bekanntlich gar nicht verzeihen kann, ist Verrat. Und Prigoschin hat Putin verraten, das ist eine offensichtliche Tatsache, auch wenn Prigoschin selbst das vielleicht anders sieht und gar nicht verstanden hat.

    Weiter schreibt SRF:

    „Zwischen dem Anführer der Söldner-Gruppe Wagner und der russischen Militärführung tobt seit Monaten ein Machtkampf. Putin hat dem lange zugesehen, doch nun ist Prigoschin zu weit gegangen. Sein Putschversuch ist kein Zeichen von Stärke, sondern der Schritt eines Getriebenen, dem sein Einfluss bei Putin entglitten ist.“

    Genau so sehe ich das auch. Das Ziel von Prigoschin ist wahrscheinlich nicht Putins Sturz, sondern die Ablösung von Verteidigungsminister Schoigu. In der Tat hat Putin in dem offen ausgetragenen Streit der beiden nie ein öffentliches Machtwort gesprochen, allerdings wissen wir nicht, was hinter verschlossenen Türen gesagt wurde.

    Dass Prigoschins Putschversuch eine Verzweiflungstat ist, denke ich auch. Sei es, weil er tatsächlich seine schwindende Macht retten wollte, oder warum auch immer. Allerdings hat Prigoschin in seiner Zeit im Donbass offensichtlich jeden Bezug zu den Realitäten in Russland verloren, denn auch wenn das Verteidigungsministerium unter Schoigu von vielen kritisiert wurde, sehen selbst Schoigus Gegner die Aktion von Prigoschin als Verrat an Russland und dem russischen Volk an. Prigoschin, dessen Wagner-Truppe in Russland sehr populär ist (oder war?), steht plötzlich ganz alleine da.

    Das sieht auch die Autorin des SRF-Artikels so:

    „Wenn Prigoschin hofft, mit seinem «Marsch der Gerechtigkeit» gegen die Führung der Armee eine Mehrheit der Russen hinter sich zu versammeln, hat er sich verrechnet. (…) Prigoschins Chancen stehen schlecht. Zu gross ist der Sicherheitsapparat, der hinter dem Präsidenten steht. Ein Rückhalt für Prigoschin innerhalb der Eliten zeichnet sich nicht ab. Prigoschin dürfte scheitern“

    Wie schlimm wird es?

    Ich bin auch der Meinung, dass Prigoschin keinen Erfolg haben wird. Die Frage ist allerdings, wie weit er gehen will. Es ist klar, dass ihn eine harte Bestrafung erwartet, weshalb er nicht mehr allzu viel zu verlieren hat.

    Daher ist es möglich, dass er seine Wagner-Soldaten in einen sinnlosen Kampf gegen die reguläre russische Armee oder gegen die tschetschenischen Einheiten schickt, die schon vor Rostow stehen.

    Wenn es wirklich sein Ziel ist, etwas Gutes für Russland zu tun, hat er das exakte Gegenteil erreicht. Die Frage ist nur, ob er so sehr von den Realitäten in Russland abgeschnitten ist, dass er das gar nicht erkennt.

    Ohne Propaganda geht es im Westen nicht

    Leider wird die (teilweise) gute Analyse bei SRF dadurch getrübt, dass sie nicht ohne Propaganda auskommt. So schreibt die Autorin zum Beispiel:

    „Verlässliche Umfragen sind in Zeiten des Krieges nicht verfügbar, doch alleine die Emigrationswelle nach Ausrufung der Teilmobilisierung zeigte, wie es um die Kampfbereitschaft in weiten Teilen der russischen Bevölkerung steht.“

    Nach Schätzungen haben einige hunderttausend Russen nach dem Beginn des russischen Eingreifens in den seit 2014 andauernden Krieg im Donbass Russland verlassen. Das sind nicht viele, wenn man bedenkt, dass Russland inzwischen fast 150 Millionen Einwohner hat. Außerdem sind viele, die das Land zunächst verlassen haben, inzwischen wieder zurückgekehrt.

    Leider verschweigen die westlichen Medien immer, wie die Lage in der Ukraine ist. Die „Kampfbereitschaft“, wie die Autorin es formuliert, ist in der Ukraine ungleich schlechter, denn dort haben Millionen Menschen das Land verlassen und seit Monaten werden Männer in ukrainischen Städten auf offener Straße gewaltsam von Rekrutierungskommandos abgeführt und in die Kasernen gebracht. Davon aber hört man in westlichen Medien nichts.

    Die Autorin beendet ihren Artikel mit zwei Sätzen, die ich zum Teil schon zitiert habe. Komplett lauten sie:

    „Prigoschin dürfte scheitern – wie Putin im Krieg gegen die Ukraine auch scheitern dürfte. Es ist nur eine Frage der Zeit.“

    Dass Prigoschin scheitern wird, sehe ich auch so. Ob allerdings Putin scheitern wird, das werden wir erst noch sehen, denn die gleichen westlichen Journalisten, die nun Putins Scheitern prophezeien, haben schon 2014 und 2022 aufgrund der westlichen Sanktionen den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft prophezeit und uns vor einigen Monaten erzählt, dass die Ukraine mit ihrer Offensive sogar die Krim erobern würde.


    Info: https://www.anti-spiegel.ru/2023/prigoschin-hat-sich-verrechnet/


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    25.06.2023

    US-Medien: In Washington wusste man vorab von Prigoschins Meuterei

    freeassange.rtde.life, 25 Juni 2023 13:17 Uhr

    Nach Erkenntnissen der Washington Post und der New York Times wusste die Regierung von Joe Biden vorab von Prigoschins Plänen, hat aber beschlossen, ihr Wissen weder mit der Öffentlichkeit noch mit der russischen Regierung zu teilen, um Letzterer nicht zu helfen.


    Quelle: Gettyimages.ru © Rudy




    Sulgan


    Das Weiße Haus in Washington, D.C.


    US-Geheimdienste haben das Weiße Haus bereits Mitte Juni darüber informiert, dass Jewgeni Prigoschin einen Aufstand vorbereite, berichteten US-Medien am Sonnabend (Ortszeit) unter Berufung auf Beamte.

    Nach Angaben der Washington Post haben die Geheimdienste "genügend Signale" erhalten, die auf Vorbereitungen für einen Aufstand hinweisen. Die genauen Pläne Prigoschins oder ein konkreter Zeitplan seien jedoch nicht bekannt gewesen. In den vergangenen zwei Wochen haben die Geheimdienste das Weiße Haus, das Außenministerium, das Pentagon und den Kongress laufend über die Entwicklungen unterrichtet.


    Weißrussland stellt sich hinter Wladimir Putin und die Militäroperation in der Ukraine






    Weißrussland stellt sich hinter Wladimir Putin und die Militäroperation in der Ukraine





    Die New York Times fügt ihrerseits hinzu, dass die US-Beamten beschlossen haben, die Erkenntnisse nicht zu veröffentlichen, weil sie befürchteten, dass Moskau sie der Organisation eines Staatsstreichs beschuldigen würde. Darüber hinaus, so die Zeitung, wollten sie den russischen Behörden nicht helfen.

    Nach Angaben ungenannter US-Beamter, die von der Zeitung befragt wurden, seien die Regierung von US-Präsident Joe Biden und die militärischen Befehlshaber bereits am Mittwoch über die Wagner-Vorbereitungen informiert worden. Als weitere Einzelheiten bekannt wurden, fand Berichten zufolge am Donnerstag ein weiteres Briefing statt, an dem eine kleine Gruppe von führenden Kongressabgeordneten teilnahm.

    In der Nacht zum 24. Juni hatten Söldner der "Wagner"-Gruppe den Stab des südlichen Militärbezirks im südrussischen Rostow am Don besetzt. Der russische Präsident Wladimir Putin hat das Vorgehen als bewaffnete Meuterei bezeichnet. Gegen Wagner-Chef Prigoschin wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

    Am Abend meldete der Pressedienst des weißrussischen Präsidenten, dass Alexander Lukaschenko in Abstimmung mit Wladimir Putin Gespräche mit Prigoschin geführt habe und dieser seinen Vorschlag akzeptiert habe, den Vormarsch der Wagner-Söldner auf russischem Territorium zu stoppen und weitere Schritte zur Deeskalation zu unternehmen.

    Später erklärte der Sprecher der russischen Führung, Dmitri Peskow, dass Prigoschin "nach Weißrussland gehen wird", während das Strafverfahren eingestellt wird.


    Mehr zum Thema - Das ist bewaffnete Meuterei und Verrat: Russland hat die Lehren aus seiner Geschichte gezogen


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freeassange.rtde.life/international/173588-us-medien-washington-wusste-von-meuterei-seit-zwei-wochen


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.06.2023

    Lügen und Impfexperimente

    transition-news.org, abgerufen am 25. Juni 2023, 05:45 Uhr

    Lügen und Impfexperimente Wenn Sie in der Öffentlichkeit sind,
    müssen Sie damit rechnen,
    dass Sie beobachtet werden.
    Wolfgang Schäuble


    Liebe Leserinnen und Leser Heute beschränkt sich der Newsletter auf Hinweise zu unseren aktuellen Artikeln und TTV-Beiträgen. Während der «Pandemie» und der damit einhergehenden «Impfkampagne» wurden die Menschen belogen und betrogen. Auf hinterhältige Art und Weise wurde ihnen vorgegaukelt, die experimentellen Genpräparate würden sie vor einer Covid-Erkrankung und vor der Übertragung des Virus schützen. Pharmakonzerne und diverse Regierungen mussten längst zugeben, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Noch schlimmer: Die politischen Entscheidungsträger wussten Bescheid, bevor sie Menschen verschiedener Berufszweige zur «Impfung» zwangen und viele andere dazu nötigten. Durch eine FOIA-Anfrage (Freedom of Information Act) kam nun ans Licht, dass auch die ehemalige Direktorin der CDC (Centers for Disease Control and Prevention), Rochelle Walensky, die das Narrativ von der heilbringenden «Impfung» mit besonderer Hingabe propagierte, bereits im Januar 2021 wusste, dass die «Impfstoffe» eine Infektion nicht stoppen. Auch Anthony Fauci, der ehemalige medizinische Chefberater der US-Regierung, und der NIH-Direktor Francis Collins waren über diese Tatsache informiert. Und obwohl diese Fakten nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden können, hat die FDA (Food and Drug Administration) gerade einen «Covid-Impfstoff» für den kommenden Herbst genehmigt, den es noch gar nicht gibt. Dieses Vorgehen ist aufgrund der Operation Warp Speed möglich. Diese erlaubt es den Herstellern, die Formulierung ihrer Gen-Präparate zu ändern, um weiterhin Varianten jagen zu können, die ihrerseits durch die Injektionen entstanden sind. Die Genehmigung der FDA basiert lediglich auf auf der Grundlage von Antikörpertests, klinische Studien am Menschen sind anscheinend nicht erforderlich. Die Experimente am Menschen gehen also ungestört weiter, ohne dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Bleibt nur, die Verdächtigen weiterhin zu beobachten und immer wieder auf das böse Spiel hinzuweisen. Nach dem Motto: «Steter Tropfen höhlt den Stein.» In diesem Sinne, wünschen wir Ihnen viel Gewinn beim Lesen und Zuschauen – und ein schönes Wochenende!
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    Info:  https://transition-news.org/gericht-pfeift-verfassungsschutz-zuruck-1182


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.06.2023

    Raúl Sánchez Cedillo – Es droht ein weltweites Kriegsregime

    lissnerweb.de, 23. Juni 2023,  ca. 20:00 Uhr,


    Leseempfehlung
    Interview zu seinem Buch, medico international

    (erschienen im Februar 2023)

    “Der spanische Philosoph und Aktivist Raúl Sánchez Cedillo plädiert in seinem Buch „Dieser Krieg endet nicht in der Ukraine“ für einen konstituierenden Frieden und fürchtet einen autoritären Kapitalismus.

    Die biopolitischen Kriegskapazitäten, wozu die totale Mobilisierung von Bevölkerungen gehört, sind enorm gewachsen. Wer in dieser Situation davon spricht, mit diesem Krieg Russland endgültig schlagen zu wollen, bringt die ganze Biosphäre in Gefahr. Die Situation ist dramatisch in der Ukraine. Aber es kann nur einen Weg geben, nämlich diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden.”

    zum Interview

    medico unterstützt die Übersetzung und deutschsprachige Veröffentlichung des Buches von Raúl Sánchez Cedillo, “Dieser Krieg endet nicht in der Ukraine”, im Verlag transversal texts. Es erscheint zum Jahrestag des Kriegsbeginns im Februar 2023 und wird auch auf der medico-Webseite kostenlos abrufbar sein.

    medico unterstützt die Übersetzung und deutschsprachige Veröffentlichung des Buches von Raúl Sánchez Cedillo, “Dieser Krieg endet nicht in der Ukraine”, im Verlag transversal texts. Es erscheint zum Jahrestag des Kriegsbeginns im Februar 2023 und wird auch auf der medico-Webseite kostenlos abrufbar sein.


    Info: https://www.lissnerweb.de/2023/06/ral-snchez-cedillo-es-droht-ein-weltweites-kriegsregime


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    24.06.2023

    "Ein Lied vom Donbass": Französischer Komponist Celoro schreibt Musik für Donezk und Lugansk

    freeassange.rtde.life, 24 Juni 2023 09:39 Uhr

    Er war für einen Auftritt nach Russland gekommen und musste pandemiebedingt hierbleiben. Später kehrte er nicht in seine Heimatstadt Paris zurück. Jetzt lebt der französische Komponist Celoro in einem Dorf bei Wladimir und will mit einem Musikprogramm in den Donbass.


    Quelle: Sputnik © RIA Nowosti


    Im Bild: Ein Klavier in einem verwüsteten Klassenraum der Hochschule für Kultur und Kunst in Mariupol.


    Nicolas Celoro, ein französischer Komponist und Pianospieler, sagt Journalisten über sein "Lied vom Donbass", das er unter dem Eindruck der Tragödie in Donezk und Lugansk einst schrieb: "Ich konnte nicht anders, als diese Musik zu schreiben."


    Celoro war während der Pandemie nach Russland gekommen, um ein paar Konzerte zu geben, und musste wegen der COVID-Beschränkungen bleiben, da alle Flüge gestrichen wurden. Dann fand er hier sein Familienglück und beschloss, nicht nach Paris zurückzukehren. Seine Entscheidung sei sowohl durch den Wandel, den Frankreich in den vergangenen Jahren durchgemacht hat, als auch durch das brutale Verhalten der französischen Regierung gegenüber ihren Bürgern während der Pandemie beeinflusst worden, sagt er. In Frankreich sei die Situation nun sehr seltsam, erklärt er in einem Gespräch mit der Zeitung Wetschernjaja Moskwa:

    "Leider sind wir nicht frei in unseren politischen Entscheidungen und wir sind abhängig von einem seltsamen Phänomen namens Europäische Union. Was hier vor sich geht, erinnert mich an die Diktatur Hitlers, der sagte, dass es in der Gesellschaft keine freien Menschen mehr geben würde, aber sie wären froh, keine Freiheit zu haben. Hitler hat das nicht verwirklichen können. Aber was er anstrebte, wird jetzt real.

    In Frankreich sei beispielsweise ein neues Gesetz verabschiedet worden, das die Herstellung von Mehl aus Insekten erlaube. Es sei normal geworden, Insekten zu essen. "Und wir werden es nicht einmal merken, denn die Zusammensetzung darf auf dem Etikett weggelassen werden. Man fragt uns nicht einmal. Man gibt uns einfach vor, was wir essen sollen."

    "Ein anderes neues Gesetz in Frankreich sieht vor, dass dreimal im Jahr Leute in die Schulen kommen und Kindern sagen, dass nicht-traditionelle Beziehungen in Ordnung sind und dass es in Ordnung ist, wenn ein kleiner Junge ein Mädchen sein möchte. Keiner der Eltern will das, aber sie werden nicht gefragt. Wie ist das möglich?"

    Über den Krieg im Donbass dürfe man auch nur das sagen, was von dem Mainstream vorgegeben werde, so der französischer Musiker. Französische Journalisten, die über den Donbass-Krieg Filme machten und "anders als die offiziellen Politiker über die Ukraine sprechen", hätten nun in Frankreich große Schwierigkeiten, erzählt Celoro. "Ihnen werden die Bankkonten nur deshalb gesperrt, weil sie einen anderen Standpunkt vertreten", erklärt er. Ein Musikstück mit dem Titel "Ein Lied vom Donbass" hätte also in Europa derzeit keine Chance.

    "Das Lied entstand in einer Atmosphäre des Krieges zwischen sich sehr nahe stehenden Menschen – Russen und Ukrainern. Der Krieg wurde Wirklichkeit. Aber auch Menschen anderer Nationalitäten wurden in diesen Krieg hineingezogen. Und dann sind da noch die Vereinigten Staaten, die die Tür zu dieser Hölle öffnen. Es ist sehr beängstigend, eine Tragödie. Ich habe das alles gespürt. Die Musik ist nur eine Art Ausdruck dieser Gefühle."

    Über seine Wahrnehmung der Zeit vor der militärischen Sonderoperation sagt er: "Als Mensch und Komponist spüre ich den Schmerz des Donbass. Was in der DVR und der LVR passiert ist, ist schrecklich. Mein Schock war so groß, dass ich tragische Musik komponiert habe."


    Viele seiner Freunde seien jetzt ratlos. "Sie sind in einer Pattsituation", beschreibt Celoro die Lage. Wie das Leben im jetzigen Europa zu gestalten sei, sei unklar. "Alle haben mir gesagt, dass ich mit meinem Umzug die richtige Entscheidung getroffen habe", erzählt er.

    "Es gibt diesbezüglich keine Negativität. Im Gegenteil, einer meiner Freunde meinte: 'Vielleicht sollte ich auch nach Russland ziehen?'"

    In Russland hat der Komponist das gefunden, was Frankreich seiner Meinung nach längst verloren hat: Den hohen Stellenwert der klassischen Musik. In Frankreich und in Europa allgemein werde klassische Musik immer mehr "abgeschafft". Sie falle der modernen Cancel Culture zum Opfer. In Russland hingegen gebe es "keine Abschaffung der hohen Kunst und der hohen Musik", sagt Celoro im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:


    "Als ich mir die Olympischen Spiele in Sotschi ansah, war ich überrascht. Normalerweise gibt es bei den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien Rockmusik, aber hier hat die klassische Musik einen wahren Triumphzug erlebt. Es gab Borodin, Mussorgsky, Rimski-Korsakow, das zweite Klavierkonzert von Rachmaninow, Strawinsky, Schnittke. Es war unglaublich schön!


    Ich glaube, Russland hat eine besondere Vorliebe für Kultur und hohe Kunst. Das moderne Frankreich ist in dieser Hinsicht ganz anders. In Frankreich ist es sogar sehr schwierig, in kleinen Städten Festivals oder Konzerte zu veranstalten. Wenn Sie in Russland Chopin, Beethoven oder Debussy spielen wollen, nur zu."


    Russische Ombudsfrau: Tausende Ukrainer bitten um Hilfe für Umsiedlung nach Russland





    Russische Ombudsfrau: Tausende Ukrainer bitten um Hilfe für Umsiedlung nach Russland






    Russland sei ein "guter Ort zum Spielen", meint der französische Pianist. "Hier spiele ich frei", sagt er. Deshalb gibt er überall im Land Konzerte. Selbst auf der Krim war er schon und bei verschiedenen russischen Musikwettbewerben gehört er zu den Experten.


    Er ist fasziniert von der Art und Weise, wie die Russen mit klassischer Musik umgehen und fühlt sich mit den russischen Klassikern eng verbunden:


    "Die Menschen, die hier klassische Musik hören wollen, erwarten von ihr Wunder. Sie wollen etwas hören, das ihnen im Leben helfen kann, das sie erhebt: Musik von Beethoven, Liszt, Chopin, Rachmaninow. Vielleicht meine. Ich fühle mich als Franzose und spüre eine seltsame Verbindung zwischen meiner Musik und der russischen Musik."


    Celoro lebt in Susdal, einer kleinen historischen Stadt am berühmten Goldenen Ring, in der es viele alte Kirchen gibt und in der Tarkowski seinen Film "Andrej Rubljow" drehte. Auch lebt Celoro in einem kleinen Dorf nahe Wladimir, wo er die meiste Zeit verbringt und seine neuen Musikstücke schreibt. Gegenüber Journalisten der Zeitung Wetschernjaja Moskwa gibt er zu:

    "Ich liebe Susdal und das Dorf, in dem ich abgeschieden lebe, sehr. Das Haus liegt am Rande des Dorfes. Es gibt einen einzigen Laden für das ganze Dorf, der einen langen Spaziergang entfernt ist. Es ist von Wald umgeben. Im Sommer fahre ich mit dem Fahrrad. Aber der Winter ist besser für mich. Ich habe gelernt, Ski zu fahren. Ich laufe 25 Kilometer von einem Dorf zum anderen hin und her. Diese Wanderungen haben mir so viel Energie gegeben, dass ich 'Geschichten aus dem russischen Wald' geschrieben habe, mit denen ich jetzt auftrete."

    Derzeit schreibt Nicolas Celoro Musik für das tausendjährige Jubiläum der Gründung von Susdal, das im Jahr 2024 stattfinden wird. Zudem plant er eine neue Konzertreise mit dem "Lied vom Donbass". Er will es unbedingt dorthin bringen, wo es hingehört: Nach Donezk und Lugansk.

    Mehr zum Thema - Flucht vor radikalem Liberalismus: Ein "Einwandererdorf" für US-Amerikaner entsteht in Russland

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

    Info: https://freeassange.rtde.life/russland/173369-lied-von-donbass-franzoesischer-komponist


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.06.2023

    Peskow: Strafverfahren gegen Prigoschin wird eingestellt, er zieht nach Weißrussland um

      freeassange.rtde.life, 24 Juni 2023 21:58 Uhr

      Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat am Abend bestätigt, dass es zu einer durch den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vermittelten Vereinbarung mit den rebellierenden Wagner-Einheiten gekommen ist. Inhalt ist unter anderem, dass der Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin nach Weißrussland zieht und das Strafverfahren gegen ihn eingestellt wird

      .

      Quelle: Sputnik © Sergei Bobylew / POOL / RIA Nowosti


      Dmitri Peskow (17.06.23)


      Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Samstagabend bestätigt, dass es zu einer durch den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vermittelten Vereinbarung mit der meuternden Wagner-Gruppe gekommen ist. Inhalt der Vereinbarung ist unter anderem, dass der Wagner-Gründer Jewgeni Prigoschin nach Weißrussland umzieht und das gegen ihn in Russland wegen Organisation einer bewaffneten Meuterei und Landesverrats eingeleitete Strafverfahren eingestellt wird.

      Peskow sagte weiter, dass diejenigen Wagner-Söldner, die sich an der Meuterei nicht beteiligt oder ihre Beteiligung freiwillig abgebrochen haben, Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnen werden. 

      Zum Schicksal der Wagner-Söldner, die sich bis zum Abbruch an der Meuterei beteiligt haben, sagte der Kreml-Sprecher, dass man sie "aus Respekt vor ihren Leistungen in der Vergangenheit" nicht strafverfolgen werde. 


      Mehr zum Thema - Nach Vermittlung durch Lukaschenko: Prigoschin erklärt sich bereit, Vormarsch zu stoppen


      Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freeassange.rtde.life/russland/173561-peskow-strafverfahren-gegen-prigoschin-wird


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.06.2023

    Ausgewähltes zum Geschehen....

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Juni 2023, 19:21 Uhr


    (Rede Putins von heute Morgen ganz unten)


    *Scott Ritter über den Verrat *(in Englisch):*

    *https://youtube.com/watch?v=scweS4z1h_A&feature=share 

    <https://youtube.com/watch?v=scweS4z1h_A&feature=share>



    RT-Liveticker 24.6.2023

    <https://freeassange.rtde.life/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/>

    16:11 Uhr

    *Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes Naryschkin erklärt

    Wagner-Aufstand für gescheitert*


    Der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Sergei

    Naryschkin, hat den bewaffneten Aufstand des privaten

    Militärunternehmens Wagner unter der Leitung von Jewgeni Prigoschin als

    Versuch bezeichnet, die russische Gesellschaft ins Wanken zu bringen und

    das Feuer eines Bürgerkrieges zu entfachen. Als ständiges Mitglied des

    russischen Sicherheitsrates erklärte er den Aufstand für gescheitert.

    /"Russlands Bürger haben ihre gesellschaftliche Reife und die Fähigkeit,

    die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden, unter Beweis gestellt."/

    Der Versuch eines bewaffneten Aufstands sowie des Verrats im Rücken der

    kämpfenden Armee ist das schwerste Verbrechen, das sich mit keinen

    früheren Verdiensten rechtfertigen lasse, betonte Naryschkin.



    https://freeassange.rtde.life/russland/173508-echte-meuterei-kadyrow-bezeichnet-wagner/

    24.6.2023

    *Kadyrow bezeichnet Wagner-Chef als Verräter


    *Der Aufstand von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin sei ein "abscheulicher

    Verrat" und müsse niedergeschlagen werden, um die russische Einheit

    inmitten des Ukraine-Konflikts zu schützen, erklärte der

    tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow.


    In einem Telegram-Post am Samstag rügte Kadyrow den Chef des privaten

    Militärunternehmens aufs Schärfste und bezeichnete sein Vorgehen als

    "Stich in den Rücken" und "eine echte militärische Meuterei". In Bezug

    auf die laufende russische Spezialoperation betonte der Präsident

    Tschetscheniens, er habe wiederholt gewarnt, dass in Kriegszeiten keine

    persönlichen Beschwerden oder Streitigkeiten geäußert werden sollten:.

    "Die Heimatfront muss immer ruhig und sicher sein."


    Kadyrow bekundete auch seine volle Unterstützung für den russischen

    Präsidenten Wladimir Putin, der Stunden zuvor Prigoschins Meuterei als

    "Dolchstoß" bezeichnet und zur nationalen Einheit aufgerufen hatte.

    Kadyrow forderte, dass sich alle Bürger sowie die russischen

    Institutionen hinter Putin versammeln sollten. "Was hier geschieht, ist

    kein Ultimatum an das Verteidigungsministerium. Es ist eine

    Herausforderung für den Staat, und gegen diese Herausforderung müssen

    sich alle um den nationalen Führer scharen: das Militär, die

    Sicherheitskräfte, die Gouverneure, die Zivilbevölkerung."


    Zudem rief Kadyrow die Streitkräfte dazu auf, nicht auf Provokationen

    hereinzufallen. "Die Sicherheit des Staates und der Zusammenhalt der

    russischen Gesellschaft stehen in einer Zeit wie dieser über allem", so

    Kadyrow. Der Westen würde diese Situation für sich ausnutzen: /"Stellt

    euch nur vor, was die Jungs in den Schützengräben fühlen, die vor sich

    den Gegner und im Rücken dieses verräterische Abenteuer haben. Es geht

    um die Stabilität, den Zusammenhalt und die Sicherheit der Bürger."/

    "Die Soldaten des Verteidigungsministeriums und des Föderalen

    Wachdienstes der Tschetschenischen Republik sind bereits auf dem Weg in

    die Spannungsgebiete", schrieb Kadyrow zudem am Samstagvormittag auf

    Telegram. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die

    Einheit Russlands zu bewahren und seine Staatlichkeit zu schützen!"



    https://de.news-front.info/2023/06/24/erdogan-hat-putin-in-der-situation-der-versuchten-meuterei-seine-unterstutzung-zugesagt/

    24.06.2023

    *Erdogan hat Putin in der Situation der versuchten Meuterei seine

    Unterstützung zugesagt


    *«Auf Initiative der türkischen Seite führte der russische Präsident

    Wladimir Putin ein Telefongespräch mit dem Präsidenten der Republik

    Türkei, Recep Tayyip Erdogan. Der russische Präsident informierte über

    die Situation im Land im Zusammenhang mit dem versuchten bewaffneten

    Aufstand», hieß es in der Erklärung.


    Erdogan brachte seine volle Unterstützung für die von der russischen

    Führung unternommenen Schritte zum Ausdruck und sagte, niemand dürfe die

    jüngsten Entwicklungen in Russland ausnutzen.


    «Präsident Recep Tayyip Erdogan hat ein Telefongespräch mit dem

    russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt. Während des Gesprächs

    wurden die jüngsten Entwicklungen in Russland erörtert. Präsident

    Erdogan betonte, wie wichtig es ist, mit gesundem Menschenverstand zu

    handeln. Während des Gesprächs wurde betont, dass niemand aus den

    Ereignissen in Russland einen Vorteil ziehen sollte», so das Büro des

    türkischen Staatschefs.

    Der türkische Staatschef fügte hinzu, dass die Türkei bereit sei, einen

    Beitrag zur Lösung der Situation in Russland zu leisten.

    «Präsident Erdogan sagte, dass wir als Türkei bereit sind, unseren Teil

    dazu beizutragen, die Ereignisse so schnell wie möglich in einem

    friedlichen und ruhigen Umfeld zu lösen», fügte das Büro des türkischen

    Staatschefs hinzu.



    https://de.news-front.info/2023/06/24/der-iran-hat-inmitten-eines-versuchten-aufstandes-seine-unterstutzung-fur-die-rechtsstaatlichkeit-in-russland-zum-ausdruck-gebracht/

    24.06.2023

    *Der Iran hat inmitten eines versuchten Aufstandes seine Unterstützung

    für die Rechtsstaatlichkeit in Russland zum Ausdruck gebracht

    *

    Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, sagte am

    Samstagnachmittag inmitten einer bewaffneten Meuterei der privaten

    Militärfirma Wagner, dass die Islamische Republik die

    Rechtsstaatlichkeit in Russland unterstütze und dass die Situation eine

    innere Angelegenheit der Russischen Föderation sei.

    Nasser Kanaani sagte, dass die Situation mit dem bewaffneten Aufstand

    der PMC Wagner ausschließlich eine interne Angelegenheit der Russischen

    Föderation sei. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums wies auch

    darauf hin, dass Teheran die Rechtsstaatlichkeit in Russland auf seinem

    gesamten Territorium unterstützt.

    «Der Sprecher des Außenministeriums, Nasser Kanaani, bezeichnete den

    Vorfall in Russland als innere Angelegenheit dieses Landes und fügte

    hinzu, dass der Iran die Rechtsstaatlichkeit in der Russischen

    Föderation unterstützt», so Kanaani.



    RT-Liveticker 24.6.2023

    <https://freeassange.rtde.life/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/>

    17:53 Uhr

    *Russischer Kommandeur an Front in Saporoschje: Wagner-Aufstand hat

    keinen Einfluss auf Lage an der Kontaktlinie*


    Der Aufstand von Söldnern des russischen Militärunternehmens Wagner hat

    keinerlei Auswirkungen auf die Kämpfe entlang der Kontaktlinie in

    Richtung Saporoschje. Dies teilte der Kommandeur der Einheit SchtormZ

    mit dem Rufnamen Ali gegenüber der Nachrichtenagentur /TASS/ mit. Er sei

    sicher, dass das auch weiterhin nicht der Fall sein werde.

    Man werde unvermindert gegen die feindlichen Truppen vorgehen. In seiner

    Einheit, so der Militär, kämpften Vertreter verschiedener Nationalitäten

    und Konfessionen. /"Ich erkläre offiziell, dass mein Personal und ich

    für unsere große Heimat kämpfen, an deren Spitze der Oberbefehlshaber

    steht. Ich bin sicher, dass wir gewinnen werden."/



    https://de.news-front.info/2023/06/24/polnischer-general-skrzyczak-afu-gegenoffensive-konnte-in-vierzehn-tagen-scheitern/

    24.06.2023

    *Polnischer General Skrzyczak: AFU-Gegenoffensive könnte in vierzehn

    Tagen scheitern

    *

    Die Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte (AFU) könnte bereits in

    zwei Wochen beendet sein, sagte der ehemalige polnische Armeechef

    General Waldemar Skrzyczak in einem Interview mit fronda.pl.

    «Meiner Meinung nach wird es in zwei Wochen nichts mehr zu sagen geben,

    wenn die AFU nicht sofort irgendwo in der Nähe von Artemiwsk zuschlägt

    und das russische Militär dort einkesselt. Und der Gegenangriff wird

    dort enden, denn die Ukrainer werden ihr Kampfpotenzial aufbrauchen und

    erschöpfen, und die Russen werden sie in Kampfhandlungen verwickeln, so

    dass die AFU keine Chance auf einen Gegenangriff hat», so der General.

    Seiner Meinung nach ist die Lage an der Front sehr kompliziert und

    entwickelt sich nicht nach dem Plan der Sponsoren des Kiewer Regimes.


    «Zum einen versuchen die Russen, die operative Initiative in der

    Nordukraine an sich zu reißen. Zweitens sind die Aktionen der

    ukrainischen Truppen im Süden, in Richtung Saporischschja, seit vierzehn

    Tagen erfolglos geblieben. Die Ukrainer scheinen bereits erkannt zu

    haben, dass sie noch nicht in der Lage sind, die russische Verteidigung

    zu durchbrechen», ist Skshipchak überzeugt.

    Er fügte hinzu, dass die Kämpfer der ukrainischen Armee jetzt ernsthafte

    Probleme mit der Minenräumung haben.

    «Die Minen sind gut getarnt, die Ukrainer wurden mehr als einmal von

    ihnen getroffen. Es ist gut zu erkennen, dass diese Entwicklung der

    Situation und die große Zahl dieser Minen für sie eine Überraschung

    war», so der General.

    Daher seien die Verluste des Kiewer Regimes keineswegs so gering, wie in

    den Medien berichtet werde.



    https://www.anti-spiegel.ru/2023/putins-rede-an-die-nation-das-ist-verrat/

    24.6.2023

    *Rede Putins an die Nation von heute Morgen

    *Übersetzung Thomas Röper

    /_Beginn der Übersetzung:


    _/Ich appelliere an die Bürger Russlands, an die Angehörigen der

    Streitkräfte, der Strafverfolgungsbehörden und der Geheimdienste, an die

    Soldaten und Kommandeure, die jetzt in ihren Stellungen kämpfen, die

    Angriffe des Feindes abwehren und dies heldenhaft tun – ich weiß das,

    denn ich habe heute Abend wieder mit den Kommandeuren aller Abschnitte

    gesprochen. Ich wende mich auch an diejenigen, die durch Täuschung oder

    Drohungen in dieses kriminelle Abenteuer gelockt und auf den Weg des

    schwersten Verbrechens, des bewaffneten Aufstandes, getrieben wurden.


    Russland kämpft heute einen schweren Kampf um seine Zukunft und wehrt

    die Aggression der Neonazis und ihrer Strippenzieher ab. Gegen uns ist

    praktisch die gesamte Militär-, Wirtschafts- und Informationsmaschinerie

    des Westens gerichtet. Wir kämpfen für das Leben und die Sicherheit

    unseres Volkes, für unsere Souveränität und Unabhängigkeit. Für das

    Recht, Russland zu sein und zu bleiben – ein Staat mit einer

    tausendjährigen Geschichte.


    Dieser Kampf, in dem sich das Schicksal unseres Volkes entscheidet,

    erfordert die Einheit aller Kräfte, Einigkeit, Konsolidierung und

    Verantwortung. Jetzt muss alles, was uns schwächt, jede Art von

    Zwietracht, die unsere äußeren Feinde nutzen können und nutzen werden,

    um uns von innen zu untergraben, beiseite geschoben werden.

    Und darum sind Aktionen, die unsere Einheit spalten, de facto eine

    Abkehr von unserem Volk, von unseren Kameraden, die jetzt an der Front

    kämpfen. Das ist ein Dolchstoß in den Rücken unseres Landes und unseres

    Volkes.


    Das ist genau so ein Schlag, wie er Russland 1917 zugefügt wurde, als

    das Land im Ersten Weltkrieg gekämpft hat. Dem Land wurde der Sieg

    gestohlen. Intrigen, Zankereien, politische Machenschaften hinter dem

    Rücken der Armee und des Volkes führten zur größten Erschütterung, zur

    Zerschlagung der Armee und zum Zusammenbruch des Staates, zum Verlust

    riesiger Gebiete. Das Ergebnis war die Tragödie des Bürgerkriegs.


    Russen haben Russen getötet, Brüder haben ihre Brüder getötet, und

    profitiert haben alle möglichen politischen Abenteurer und ausländischen

    Kräften, die das Land gespalteten und zerrissen haben.

    Wir werden nicht zulassen, dass sich das wiederholt. Wir werden sowohl

    unser Volk als auch unsere Staatlichkeit vor allen Bedrohungen schützen.

    Auch gegen Verrat von innen.


    Das ist genau der Verrat, mit dem wir es zu tun haben. Unvernünftiger

    Ehrgeiz und Eigennutz führten zum Verrat. Zum Verrat an ihrem Land,

    ihrem Volk und der Sache, für die die Kämpfer und Kommandeure der Gruppe

    Wagner an der Seite unserer anderen Einheiten und Verbände gekämpft

    haben und gestorben sind. Die Helden, die Soledar und Artjomowsk, Städte

    und Dörfer im Donbass befreit haben, kämpften und gaben ihr Leben für

    Noworossija, für die Einheit der russischen Welt. Ihre Namen und ihren

    Ruhm haben die verraten, die versuchen, den Aufstand zu organisieren und

    das Land in Richtung Anarchie und Brudermord zu treiben. Letztendlich in

    Richtung Niederlage und Kapitulation.


    Ich wiederhole: Jeder innere Aufruhr ist eine tödliche Bedrohung für

    unsere Staatlichkeit, für uns als Nation. Das ist ein Schlag gegen

    Russland, gegen unser Volk. Und unsere Maßnahmen zur Verteidigung des

    Vaterlandes gegen diese Bedrohung werden hart sein. Alle, die bewusst

    den Weg des Verrats eingeschlagen haben, die den bewaffneten Aufstand

    vorbereitet haben, die den Weg der Erpressung und der terroristischen

    Methoden eingeschlagen haben, werden die unvermeidliche Strafe erleiden,

    werden sich sowohl vor dem Gesetz als auch vor unserem Volk verantworten

    müssen.


    Die Streitkräfte und andere Behörden haben die erforderlichen

    Anweisungen erhalten, und in Moskau, im Moskauer Gebiet und in einer

    Reihe anderer Regionen werden zusätzliche Antiterrormaßnahmen

    eingeleitet. Es werden auch entschlossene Anstrengungen unternommen, um

    die Lage in Rostow am Don zu stabilisieren. Sie ist nach wie vor

    kompliziert, da die Arbeit der zivilen und militärischen Behörden de

    facto blockiert ist.


    Als Präsident Russlands und Oberbefehlshaber, als Bürger Russlands werde

    ich alles tun, um das Land zu verteidigen, um die verfassungsmäßige

    Ordnung, das Leben, die Sicherheit und die Freiheit seiner Bürger zu

    schützen.

    Diejenigen, die den militärischen Aufstand organisiert und vorbereitet

    haben, die die Waffen gegen ihre Kameraden erhoben haben, haben Russland

    verraten. Und sie werden dafür zur Verantwortung gezogen. Und ich

    fordere diejenigen, die in dieses Verbrechen hineingezogen werden, auf,

    nicht den fatalen und tragischen, einzigartigen Fehler zu begehen,

    sondern die einzig richtige Entscheidung zu treffen: Die Beteiligung an

    den kriminellen Aktionen einzustellen.


    Ich glaube daran, dass wir das, was uns teuer und heilig ist, bewahren

    und verteidigen werden, und dass wir gemeinsam mit unserem Vaterland

    alle Prüfungen überwinden und noch stärker werden.

    /_Ende der Übersetzung

    _/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.06.2023

    Der Aufstieg und Fall eines russischen Oligarchen

    seniora.org, 24. Juni 2023, M. K. Bhadrakumar 24. Juni 2023  – übernommen von indianpunchline.com

    Die Kremlführung hat entschlossen gehandelt, um der Androhung eines bewaffneten Aufstandes durch den russischen Oligarchen und selbsternannten "Gründer" der Wagner-Gruppe, Jewgeni Prigoschin, zu begegnen.

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    Der russische Oligarch Jewgeni Prigoschin [Mitte] posiert mit zwei Kämpfern der Gruppe Wagner, Bakhmut in der Region Donezk, Ukraine, 25. Mai 2023


    In einer Reihe von Videos, die am Freitag veröffentlicht wurden, behauptete Prigoschin, dass die Rechtfertigungen der russischen Regierung für die militärische Intervention in der Ukraine auf Lügen beruhen. Er beschuldigte das russische Verteidigungsministerium unter Minister Sergej Schoigu, "die Gesellschaft und den Präsidenten zu täuschen und uns zu erzählen, dass es eine verrückte Aggression aus der Ukraine gäbe und dass sie planten, uns mit der gesamten NATO anzugreifen". Er behauptete, die regulären russischen Streitkräfte hätten Raketenangriffe auf die Wagner-Truppen durchgeführt und dabei eine "große" Zahl von Menschen getötet.

    Prigozhin erklärte: "Der Rat der Kommandeure des PMC Wagner hat eine Entscheidung getroffen   – das Übel, das die militärische Führung des Landes bringt, muss gestoppt werden." Er schwor, nach Moskau zu marschieren und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

    Der Föderale Sicherheitsdienst FSB (früher KGB) sprach von einer "bewaffneten Rebellion"; Wagners Hauptquartier in St. Petersburg wurde versiegelt; die Generalstaatsanwaltschaft erklärte, dass "dieses Verbrechen mit einer Freiheitsstrafe von 12 bis 20 Jahren geahndet wird".

    In einer Ansprache an die Nation am Samstag um 10.00 Uhr Moskauer Zeit verurteilte Präsident Wladimir Putin die Entwicklungen aufs Schärfste, bezeichnete sie als "bewaffnete Meuterei" und rief zur "Konsolidierung aller Kräfte" auf. Putin zog eine Parallele zum Aufstand in Petrograd (St. Petersburg) im Februar 1917, der zur bolschewistischen Revolution und einem langwierigen Bürgerkrieg mit massiver westlicher Militärintervention, einschließlich der Vereinigten Staaten, führte, "während alle möglichen politischen Abenteurer und ausländischen Kräfte von der Situation profitierten, indem sie das Land zerrissen, um es zu spalten".

    Er versprach: "Wir werden auch entschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Lage in Rostow am Don (700 km südlich von Moskau, wo sich Prigoschin mit Wagner-Kämpfern befindet) zu stabilisieren. Es bleibt schwierig, die Arbeit der zivilen und militärischen Behörden wird faktisch blockiert."

    Putin schwor, dass diejenigen, "die eine militärische Meuterei organisiert und vorbereitet haben, die gegen ihre Kameraden zu den Waffen gegriffen und Russland verraten haben", bestraft werden. Bezeichnenderweise erwähnte Putin den Namen Prigoschin mit keinem Wort.

    Diese Konfrontation bahnt sich seit mehreren Monaten an und ist auf Spannungen in den Arbeitsbeziehungen zwischen den Wagner-Truppen und dem russischen Verteidigungsministerium, Prigoschins persönliche Abneigung gegen Verteidigungsminister Schoigu und die russische Führungsspitze, sein aufgeblasenes Ego und seinen übersteigerten politischen Ehrgeiz und sicherlich auch auf seine Geschäftsinteressen zurückzuführen.

    Prigoschin hat die rote Linie überschritten, die Putin bekanntlich gleich zu Beginn seiner Herrschaft im Kreml im Sommer 2000 bei einem historischen Treffen im Kreml mit 21 der reichsten Männer Russlands   – den raffgierigen "Oligarchen"   – gezogen hat, "die scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht waren und ein spektakuläres Vermögen angehäuft hatten, während das Land um sie herum durch dubiose Geschäfte, offene Korruption und sogar Mord im Chaos versank und die Kontrolle über einen Großteil der russischen Wirtschaft und zunehmend auch über die junge Demokratie übernommen hatten. Bei dem Treffen hinter verschlossenen Türen erklärte Putin ihnen von Angesicht zu Angesicht, wer in Russland wirklich das Sagen hat.

    Putin bot den Oligarchen einen Deal an: "Beugt euch der Autorität des russischen Staates, mischt euch nicht in die russische Staatsführung oder Innenpolitik ein, und ihr könnt eure Villen, Superjachten, Privatjets und Multimilliarden-Dollar-Unternehmen behalten". In den folgenden Jahren zahlten die Oligarchen, die sich nicht an diese Abmachung hielten, einen hohen Preis. Michail Chodorkowski, der 15 Milliarden Dollar wert ist und einst auf Platz 16 der Forbes-Liste der Milliardäre stand, ist der berühmteste Fall. Er hegte politische Ambitionen und lebt heute im amerikanischen Exil, wo er großzügig amerikanische Think Tanks und russophobe Aktivisten finanziert, die Gift gegen Putin versprühen.

    Andererseits sind die "Loyalisten", die zurückgeblieben sind, stinkreich geworden und leben von den Erträgen des Landes, als ginge es niemanden etwas an. Prigoschin, ein Mann von bescheidener Herkunft, blieb zurück, um zu großem Reichtum zu gelangen. In gewisser Weise symbolisiert er all das, was bei Russlands postsowjetischer Wiedergeburt schrecklich schief gelaufen ist.

    Allerdings sind die Grenzen oft fließend, denn selbst diejenigen, die zurückgeblieben sind, haben dafür gesorgt, dass ein erheblicher Teil ihrer Beute in westlichen Ländern, in Banktresoren oder als bewegliches und unbewegliches Vermögen außerhalb des Geltungsbereichs der russischen Gesetze liegt. Das bedeutet, dass die Oligarchen auch sehr anfällig für westliche Erpressung sind. Es überrascht nicht, dass die westlichen Hauptstädte damit liebäugeln, dass die Oligarchen dazu beitragen könnten, das Kreml-Regime von innen heraus zu unterminieren oder eine soziale Implosion herbeizuführen, um Russland zu destabilisieren und seine Kriegsanstrengungen in der Ukraine ins Wanken zu bringen.

    Über Prigoschins Vorgeschichte kann man nur spekulieren. Es ist jedoch durchaus denkbar, dass dieser Mann, dem ein besonders großer Einfluss in den Machtetagen des Kremls zugeschrieben wird, ins Fadenkreuz der westlichen Geheimdienste geraten ist. Prigoschin verfügt über ein Privatvermögen von mindestens 1,2 Milliarden Dollar.

    Prigoschin war auch eine Art Pionier, der in den äußerst lukrativen Beruf des Managers einer quasi-staatlichen Firma von Söldnern eingestiegen ist, die ausgebildet und ausgerüstet werden, um als militärische Auftragnehmer an Brennpunkten im Ausland in Ländern zu agieren, in denen Russland wichtige wirtschaftliche, politische oder militärische Interessen hat.

    Moskau ist nicht mehr in der Lage, wie zu Sowjetzeiten nationale Befreiungsbewegungen zu fördern. Aber es kann auch nicht unempfindlich gegenüber den Regimewechseln sein, die Russlands westliche Hauptgegner routinemäßig fördern, um ihre geopolitischen Interessen im so genannten Globalen Süden (oder in den ehemaligen Sowjetrepubliken) zu bedienen. So hat Russland einen genialen Dritten Weg gefunden, indem es einen militärischen Flügel geschaffen hat, der ein wenig an die berüchtigte französiche Fremdenlegion angelehnt ist. Die Wagner-Gruppe hat sich in der Sahelzone und anderswo in Afrika als Sicherheitsgarant für die etablierten Regierungen als äußerst effektiv erwiesen. Die ehemaligen Kolonialmächte können den afrikanischen Regierungen nicht mehr einfach die Bedingungen diktieren.

    Es genügt zu sagen, dass sich die Zähmung von Prigoschin als schwierig erwiesen hat, obwohl der russische Geheimdienst wusste, dass westliche Geheimdienste mit ihm in Kontakt standen. In der Tat wurde sein zunehmend trotziges öffentliches Auftreten zu einer ernsthaften Ablenkung für den Kreml. Eine Möglichkeit ist, dass der russische Geheimdienst ihm eine lange Leine gegeben hat, um sich selbst aufzuhängen. Der Kreml hätte es aber auch vorgezogen, ihn zu beschwichtigen und für die Kriegsanstrengungen zu gewinnen. Putin hat ihn sogar getroffen.

    In seiner Ansprache an die Nation hielt sich Putin mit dem Vorwurf zurück, dass bei den aktuellen Entwicklungen eine "ausländische Hand" im Spiel sei, und verwies darauf, dass "übermäßiger Ehrgeiz und persönliche Interessen zum Verrat geführt haben". Aber Putin betonte auch ausdrücklich   – mehr als einmal   –, dass es ausländische Mächte, die Russland feindlich gesinnt sind, sein werden, die letztendlich von Prigoschins Aktivitäten profitieren.

    Bezeichnenderweise hat der FSB Prigoschin direkt des Verrats beschuldigt, was nur auf der Grundlage nachrichtendienstlicher Informationen und mit Putins Zustimmung geschehen konnte. Auch die Tatsache, dass Prigoschins Meuterei mitten in der ukrainischen Offensive stattfindet, als der Krieg kurz vor einem Wendepunkt zu Gunsten Russlands steht, muss sorgfältig abgewogen werden.

    Letztendlich wird dieser makabre Versuch einer Meuterei nicht funktionieren. Oligarchen sind in der russischen Öffentlichkeit verhasst. Jegliche westliche Hoffnung auf einen Aufstand in Russland und einen Regimewechsel unter dem Banner eines Oligarchen ist, gelinde gesagt, eine absurde Idee.

    Die unmittelbare Herausforderung wird darin bestehen, Prigoschin und seine Hardcore-Kollegen von der Masse der Wagner-Kämpfer zu isolieren. Putin hat den Beitrag der Wagner-Kämpfer im Ukraine-Krieg gelobt. Der charismatische Kommandeur in der Ukraine, General Sergej Surowikin, hat öffentlich an die Wagner-Truppen appelliert, sich den Behörden zu unterwerfen, "bevor es zu spät ist", in ihre Kasernen zurückzukehren und ihre Probleme friedlich zu lösen. Kurzfristig ist jedoch ein systemischer Ansatz erforderlich, um die Wagner-Gruppe zu integrieren, die sich schließlich im Zermürbungskrieg in Bakhmut bestens bewährt hat.

    Quelle: https://www.indianpunchline.com/the-rise-and-fall-of-a-russian-oligarch/


    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=4214&mailid=1820


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Juni 2023


    https://seniora.org/politik-wirtschaft/der-aufstieg-und-fall-eines-russischen-oligarchen

    24.6.2023

    *Der Aufstieg und Fall eines russischen Oligarchen

    *Von M. K. Bhadrakumar


    Die Kremlführung hat entschlossen gehandelt, um der Androhung eines

    bewaffneten Aufstandes durch den russischen Oligarchen und

    selbsternannten "Gründer" der Wagner-Gruppe, Jewgeni Prigoschin, zu

    begegnen.


    In einer Reihe von Videos

    <https://abcnews.go.com/International/stunning-rebuke-putin-wagner-chief-russias-invasion-ukraine/story?id=100335756>,

    die am Freitag veröffentlicht wurden, behauptete Prigoschin, dass die

    Rechtfertigungen der russischen Regierung für die militärische

    Intervention in der Ukraine auf Lügen beruhen. Er beschuldigte das

    russische Verteidigungsministerium unter Minister Sergej Schoigu, "die

    Gesellschaft und den Präsidenten zu täuschen und uns zu erzählen, dass

    es eine verrückte Aggression aus der Ukraine gäbe und dass sie planten,

    uns mit der gesamten NATO anzugreifen". Er behauptete, die regulären

    russischen Streitkräfte hätten Raketenangriffe auf die Wagner-Truppen

    durchgeführt und dabei eine "große" Zahl von Menschen getötet.


    Prigozhin erklärte: "Der Rat der Kommandeure des PMC Wagner hat eine

    Entscheidung getroffen   – das Übel, das die militärische Führung des

    Landes bringt, muss gestoppt werden." Er schwor, nach Moskau zu

    marschieren und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.


    Der Föderale Sicherheitsdienst FSB (früher KGB) sprach von einer

    "bewaffneten Rebellion"; Wagners Hauptquartier in St. Petersburg wurde

    versiegelt; die Generalstaatsanwaltschaft erklärte, dass "dieses

    Verbrechen mit einer Freiheitsstrafe von 12 bis 20 Jahren geahndet wird".


    In einer Ansprache an die Nation

    <http://en.kremlin.ru/events/president/news/71496> am Samstag um 10.00

    Uhr Moskauer Zeit verurteilte Präsident Wladimir Putin die Entwicklungen

    aufs Schärfste, bezeichnete sie als "bewaffnete Meuterei" und rief zur

    "Konsolidierung aller Kräfte" auf. Putin zog eine Parallele zum Aufstand

    in Petrograd (St. Petersburg) im Februar 1917, der zur bolschewistischen

    Revolution und einem langwierigen Bürgerkrieg mit massiver westlicher

    Militärintervention, einschließlich der Vereinigten Staaten, führte,

    "während alle möglichen politischen Abenteurer und ausländischen Kräfte

    von der Situation profitierten, indem sie das Land zerrissen, um es zu

    spalten".


    Er versprach: "Wir werden auch entschiedene Maßnahmen ergreifen, um die

    Lage in Rostow am Don (700 km südlich von Moskau, wo sich Prigoschin mit

    Wagner-Kämpfern befindet) zu stabilisieren. Es bleibt schwierig, die

    Arbeit der zivilen und militärischen Behörden wird faktisch blockiert."


    Putin schwor, dass diejenigen, "die eine militärische Meuterei

    organisiert und vorbereitet haben, die gegen ihre Kameraden zu den

    Waffen gegriffen und Russland verraten haben", bestraft werden.

    Bezeichnenderweise erwähnte Putin den Namen Prigoschin mit keinem Wort.


    Diese Konfrontation bahnt sich seit mehreren Monaten an und ist auf

    Spannungen in den Arbeitsbeziehungen zwischen den Wagner-Truppen und dem

    russischen Verteidigungsministerium, Prigoschins persönliche Abneigung

    gegen Verteidigungsminister Schoigu und die russische Führungsspitze,

    sein aufgeblasenes Ego und seinen übersteigerten politischen Ehrgeiz und

    sicherlich auch auf seine Geschäftsinteressen zurückzuführen.


    Prigoschin hat die rote Linie überschritten, die Putin bekanntlich

    gleich zu Beginn seiner Herrschaft im Kreml im Sommer 2000 bei einem

    historischen Treffen im Kreml mit 21 der reichsten Männer Russlands   –

    den raffgierigen "Oligarchen"   – gezogen hat, "die scheinbar aus dem

    Nichts aufgetaucht waren und ein spektakuläres Vermögen angehäuft

    hatten, während das Land um sie herum durch dubiose Geschäfte, offene

    Korruption und sogar Mord im Chaos versank und die Kontrolle über einen

    Großteil der russischen Wirtschaft und zunehmend auch über die junge

    Demokratie übernommen hatten. Bei dem Treffen hinter verschlossenen

    Türen erklärte Putin ihnen von Angesicht zu Angesicht, wer in Russland

    wirklich das Sagen hat.


    Putin bot den Oligarchen einen Deal an: "Beugt euch der Autorität des

    russischen Staates, mischt euch nicht in die russische Staatsführung

    oder Innenpolitik ein, und ihr könnt eure Villen, Superjachten,

    Privatjets und Multimilliarden-Dollar-Unternehmen behalten". In den

    folgenden Jahren zahlten die Oligarchen, die sich nicht an diese

    Abmachung hielten, einen hohen Preis. Michail Chodorkowski, der 15

    Milliarden Dollar wert ist und einst auf Platz 16 der Forbes-Liste der

    Milliardäre stand, ist der berühmteste Fall. Er hegte politische

    Ambitionen und lebt heute im amerikanischen Exil, wo er großzügig

    amerikanische Think Tanks und russophobe Aktivisten finanziert, die Gift

    gegen Putin versprühen.


    Andererseits sind die "Loyalisten", die zurückgeblieben sind, stinkreich

    geworden und leben von den Erträgen des Landes, als ginge es niemanden

    etwas an. Prigoschin, ein Mann von bescheidener Herkunft, blieb zurück,

    um zu großem Reichtum zu gelangen. In gewisser Weise symbolisiert er all

    das, was bei Russlands postsowjetischer Wiedergeburt schrecklich schief

    gelaufen ist.


    Allerdings sind die Grenzen oft fließend, denn selbst diejenigen, die

    zurückgeblieben sind, haben dafür gesorgt, dass ein erheblicher Teil

    ihrer Beute in westlichen Ländern, in Banktresoren oder als bewegliches

    und unbewegliches Vermögen außerhalb des Geltungsbereichs der russischen

    Gesetze liegt. Das bedeutet, dass die Oligarchen auch sehr anfällig für

    westliche Erpressung sind. Es überrascht nicht, dass die westlichen

    Hauptstädte damit liebäugeln, dass die Oligarchen dazu beitragen

    könnten, das Kreml-Regime von innen heraus zu unterminieren oder eine

    soziale Implosion herbeizuführen, um Russland zu destabilisieren und

    seine Kriegsanstrengungen in der Ukraine ins Wanken zu bringen.


    Über Prigoschins Vorgeschichte kann man nur spekulieren. Es ist jedoch

    durchaus denkbar, dass dieser Mann, dem ein besonders großer Einfluss in

    den Machtetagen des Kremls zugeschrieben wird, ins Fadenkreuz der

    westlichen Geheimdienste geraten ist. Prigoschin verfügt über ein

    Privatvermögen von mindestens 1,2 Milliarden Dollar.


    Prigoschin war auch eine Art Pionier, der in den äußerst lukrativen

    Beruf des Managers einer quasi-staatlichen Firma von Söldnern

    eingestiegen ist, die ausgebildet und ausgerüstet werden, um als

    militärische Auftragnehmer an Brennpunkten im Ausland in Ländern zu

    agieren, in denen Russland wichtige wirtschaftliche, politische oder

    militärische Interessen hat.


    Moskau ist nicht mehr in der Lage, wie zu Sowjetzeiten nationale

    Befreiungsbewegungen zu fördern. Aber es kann auch nicht unempfindlich

    gegenüber den Regimewechseln sein, die Russlands westliche Hauptgegner

    routinemäßig fördern, um ihre geopolitischen Interessen im so genannten

    Globalen Süden (oder in den ehemaligen Sowjetrepubliken) zu bedienen. So

    hat Russland einen genialen Dritten Weg gefunden, indem es einen

    militärischen Flügel geschaffen hat, der ein wenig an die berüchtigte

    französiche Fremdenlegion <http://foreignlegion.info/joining/> angelehnt

    ist. Die Wagner-Gruppe hat sich in der Sahelzone und anderswo in Afrika

    als Sicherheitsgarant für die etablierten Regierungen als äußerst

    effektiv erwiesen. Die ehemaligen Kolonialmächte können den

    afrikanischen Regierungen nicht mehr einfach die Bedingungen diktieren.


    Es genügt zu sagen, dass sich die Zähmung von Prigoschin als schwierig

    erwiesen hat, obwohl der russische Geheimdienst wusste, dass westliche

    Geheimdienste mit ihm in Kontakt standen. In der Tat wurde sein

    zunehmend trotziges öffentliches Auftreten zu einer ernsthaften

    Ablenkung für den Kreml. Eine Möglichkeit ist, dass der russische

    Geheimdienst ihm eine lange Leine gegeben hat, um sich selbst

    aufzuhängen. Der Kreml hätte es aber auch vorgezogen, ihn zu

    beschwichtigen und für die Kriegsanstrengungen zu gewinnen. Putin hat

    ihn sogar getroffen.


    In seiner Ansprache an die Nation hielt sich Putin mit dem Vorwurf

    zurück, dass bei den aktuellen Entwicklungen eine "ausländische Hand" im

    Spiel sei, und verwies darauf, dass "übermäßiger Ehrgeiz und persönliche

    Interessen zum Verrat geführt haben". Aber Putin betonte auch

    ausdrücklich   – mehr als einmal   –, dass es ausländische Mächte, die

    Russland feindlich gesinnt sind, sein werden, die letztendlich von

    Prigoschins Aktivitäten profitieren.


    Bezeichnenderweise hat der FSB Prigoschin direkt des Verrats

    beschuldigt, was nur auf der Grundlage nachrichtendienstlicher

    Informationen und mit Putins Zustimmung geschehen konnte. Auch die

    Tatsache, dass Prigoschins Meuterei mitten in der ukrainischen Offensive

    stattfindet, als der Krieg kurz vor einem Wendepunkt zu Gunsten

    Russlands steht, muss sorgfältig abgewogen werden.


    Letztendlich wird dieser makabre Versuch einer Meuterei nicht

    funktionieren. Oligarchen sind in der russischen Öffentlichkeit

    verhasst. Jegliche westliche Hoffnung auf einen Aufstand in Russland und

    einen Regimewechsel unter dem Banner eines Oligarchen ist, gelinde

    gesagt, eine absurde Idee.


    Die unmittelbare Herausforderung wird darin bestehen, Prigoschin und

    seine Hardcore-Kollegen von der Masse der Wagner-Kämpfer zu isolieren.

    Putin hat den Beitrag der Wagner-Kämpfer im Ukraine-Krieg gelobt. Der

    charismatische Kommandeur in der Ukraine, General Sergej Surowikin, hat

    öffentlich an die Wagner-Truppen appelliert, sich den Behörden zu

    unterwerfen, "bevor es zu spät ist", in ihre Kasernen zurückzukehren und

    ihre Probleme friedlich zu lösen. Kurzfristig ist jedoch ein

    systemischer Ansatz erforderlich, um die Wagner-Gruppe zu integrieren,

    die sich schließlich im Zermürbungskrieg in Bakhmut bestens bewährt hat.


    Quelle:

    https://www.indianpunchline.com/the-rise-and-fall-of-a-russian-oligarch/ 

    <https://www.indianpunchline.com/the-rise-and-fall-of-a-russian-oligarch/>


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Prigoschin bereit, Vormarsch zu stoppen


    aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Juni 2023, 19:45 Uhr


    https://freeassange.rtde.life/russland/173552-nach-vermittlung-durch-lukaschenko-prigoschin/

    24 Juni 2023 19:25 Uhr


    *Nach Vermittlung durch Lukaschenko:

    Prigoschin erklärt sich bereit, Vormarsch zu stoppen


    *Kurz nach 20.00 Uhr Moskauer Zeit am Sonnabend (19.00 Uhr MEZ) hat das

    weißrussische Präsidialamt eine Erklärung veröffentlicht, wonach sich

    eine Lösung der aktuellen Krise rund um die Wagner-Meuterei in Russland

    abzeichnet.


    Aus der Erklärung geht hervor, dass der weißrussische Präsident

    Alexander Lukaschenko sich als Vermittler angeboten hat und dem Anführer

    der Meuterer, Jewgeni Prigoschin, einen Vorschlag unterbreitet hat, der

    die Sicherheit der Wagner-Söldner garantiere. Prigoschin habe sich

    daraufhin bereit erklärt, den Vormarsch der Wagner-Fahrzeugkolonnen auf

    Moskau zu stoppen.


    Wörtlich lautet die Erklärung des Pressedienstes von Lukaschenko wie folgt:


    /"Heute Morgen unterrichtete der russische Präsident Wladimir Putin

    seinen belarussischen Amtskollegen über die Situation im Süden Russlands

    mit dem privaten Militärunternehmen Wagner. Die Staatschefs kamen

    überein, gemeinsam zu handeln. /


    /Im Anschluss an die Vereinbarungen führte der belarussische Präsident,

    nachdem er die Situation über die ihm zur Verfügung stehenden Kanäle

    weiter geklärt hatte, in Abstimmung mit dem russischen Präsidenten

    Gespräche mit dem Leiter des PMC Wagner, Jewgeni Prigoschin./


    /Die Gespräche dauerten den ganzen Tag. Im Ergebnis einigten sie sich

    auf die Unzulässigkeit eines Blutbades auf dem Territorium Russlands.

    Jewgeni Prigoschin nahm das Angebot von Präsident Alexander Lukaschenko

    an, die Bewegung von Wagners bewaffneten Männern auf russischem Gebiet

    zu stoppen und weitere Schritte zur Deeskalation der Spannungen zu

    unternehmen./


    /Derzeit existiert eine absolut vorteilhafte und annehmbare Option zur

    Lösung der Situation, bei der Sicherheitsgarantien für die

    Wagner-Kämpfer auf dem Tisch liegen."/


    Prigoschin veröffentlichte um 20.30 Uhr Moskauer Zeit eine

    Audiobotschaft, in der er bekanntgab, dass die Wagner-Söldner in ihre

    Feldlager zurückkehren.


    *Mehr Informationen in Kürze ...*


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    noch in Kürze


    aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Juni 2023, 19:55 Uhr



    RT-Liveticker 19:39 Uhr *

    Russland warnt Westen, die Situation im Land für "russophobe" Ziele

    auszunutzen*


    Nach dem bewaffneten Aufstand des privaten Militärunternehmens Wagner

    unter der Leitung von Jewgeni Prigoschin hat das russische

    Außenministerium eine Sondermitteilung veröffentlicht. Das Ministerium

    teilte mit, dass das Anliegen der Abtrünnigen darin bestehe, die

    Situation im Land zu destabilisieren und die Einigkeit Russlands zu

    zerstören. In diesem Sinne komme der Aufstand den äußeren Feinden des

    Landes sehr gelegen.

    /"Wir warnen die westlichen Länder vor willkürlichen Hinweisen auf die

    Möglichkeit, die innerrussische Situation für die Umsetzung ihrer

    russophoben Ziele auszunutzen. Solche Versuche sind perspektivlos und

    werden weder in Russland noch bei vernünftig denkenden politischen

    Kräften im Ausland Anklang finden."/


    Das Außenministerium in Moskau zeigte sich zuversichtlich, dass sich die

    Situation bald lösen werde. Die russische Gesellschaft unterstütze

    Präsident Wladimir Putin entschlossen und lehne den Aufstand entschieden

    ab. Russland werde seinen Kurs auf die Gewährleistung der eigenen

    Sicherheit und der Herausbildung einer gerechten multipolaren Welt

    fortsetzen.

    /"Alle Ziele und Aufgaben der militärischen Sonderoperation sollen

    erfüllt werden."/

    Die Diplomaten dankten den Verbündeten und Partnern Russlands für ihr

    Verständnis. Ihre Unterstützung zeige bereits Wirkung.


    *_KP der Russischen Föderation Gennadi Sjuganow erklärt :

    _*https://t.me/Slavyangrad/52028*__*


    Ich unterstütze voll und ganz die Forderung des Präsidenten nach

    größtmöglicher Einigkeit in diesen gefährlichen und anspruchsvollen

    Zeiten. Es gibt alle möglichen Missverständnisse zwischen Menschen, aber

    es kommt ein Moment in der Geschichte jedes Staates und Bürgers, in dem

    wir alle unsere Ambitionen und Ansprüche beiseite legen und unser Land

    so verteidigen müssen, wie wir es 1941-1945 verteidigt haben. Es gab

    auch diejenigen, die das Gefühl hatten, dass ihnen Unrecht getan wurde –

    Kosaken, Priester, Kulaken –, aber sie alle erhoben sich und

    verteidigten ihr Land.


    Ich appelliere an alle linken patriotischen Kräfte: Wir müssen uns so

    weit wie möglich vereinen und die Jungs unterstützen, die für unser

    Heimatland kämpfen und die Ukraine von den Nazis, den Banderisten und

    den Faschisten befreien.


    Wir müssen diejenigen stoppen, die trotz der schwierigen Situation für

    das Land den Weg der Provokation gewählt haben. Ich appelliere direkt an

    die Soldaten, Kommandeure und Soldaten, die in diesen Konflikt

    hineingezogen wurden. Wir müssen gegen Nationalsozialismus und

    Faschismus kämpfen. Und mit den Amerikanern, den Angelsachsen und den

    Feinden Russlands mitzuspielen, ist das Letzte, was man tun kann.



    _________


    *_Der oft regierungskritische Ökonom und Wirtschaftsminister der

    Eurasischen Wirtschaftsunion Sergej Glazyev wird vom Telegramkanal

    Slavyangrad wie folgt zitiert:

    _*https://t.me/Slavyangrad/52026*__*


    Als die Offensive der NATO-Schakale in Saporoschje und im Donbass gegen

    eine Mauer prallte, kam es zu einem Aufstand im Inland.


    Solche Zufälle passieren nicht zufällig. Der Aufstand findet zu einem

    Zeitpunkt statt, an dem der Feind besiegt ist und seine Herren sich auf

    Friedensverhandlungen vorbereiten.


    Es ist bereits für jeden klar, dass die AFU zum Scheitern verurteilt

    ist. Auf dem Schlachtfeld hat es eine Wende zu unseren Gunsten gegeben.

    Unsere Unterstützung und Verurteilung der Aggression der USA und der

    NATO nimmt weltweit zu.


    In den USA und der EU sinkt die Popularität der Politiker, die den Krieg

    gegen uns geführt haben. Der Feind hat keine andere Chance, an der Macht

    zu bleiben, als einen Staatsstreich in unserem Land zu organisieren.


    Die Aktion der Aufständischen ist wirklich ein Dolchstoß, wie unser

    Präsident zu Recht gesagt hat. Es besteht kein Zweifel, dass der

    Aufstand von den Geheimdiensten der USA, Großbritanniens und

    möglicherweise eines der Länder des Nahen Ostens koordiniert und

    gesteuert wird.


    Es ist wahrscheinlich, dass der Aufstand von deren Einflussagenten

    provoziert wurde, die sich darauf vorbereiten, die Situation zu nutzen,

    um einen Aufruhr und die anschließende Zerstörung Russlands zu

    organisieren, wie sie es während der Großen Unruhen getan haben.


    Wir sind verpflichtet, uns um den russischen Präsidenten W.W. Putin zu

    scharen und dem äußeren und inneren Feind einen entschlossenen

    Gegenangriff zu liefern.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.06.2023

    Robert F. Kennedy, Jr. und was wir, das Volk, tun können, um die wahnsinnige außenpolitische Kabale der USA zu beseitigen

    seniora.org, 23. Juni 2023, Von Gilbert Doctorow 23.06.2023 - übernommen von gilbertdoctorow.com

    Ein Kandidat, der gesagt hat, er würde Snowden und Assange sofort begnadigen, wie RFK Jr. sagte, ist ein Mann, der die Unterstützung jedes aufgeklärten Bürgers im Lande verdient.

    Mit der Ankündigung der Kandidatur von Robert F. Kennedy, Jr. für die Nominierung der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen 2024 gibt es endlich eine legale, respektable und wichtige Möglichkeit für positive Maßnahmen, um Biden und seine Regierung von Kriegern zu entmachten, die jetzt bis zum letzten Ukrainer, bald bis zum letzten Europäer und schließlich bis zum letzten Menschen auf dem Planeten Erde kämpfen.


    Ich bezeichne mich selbst als einen unabhängigen Analysten für internationale Angelegenheiten. Ich würde mich selbst als Aktivist für internationale Angelegenheiten bezeichnen, außer dass es in den letzten zehn Jahren nichts gab, was man als politischen Aktivismus empfehlen konnte, ohne dass das FBI am nächsten Tag vor der Tür gestanden wäre.

    Dank der Talkshow von Wladimir Solowjow gestern Abend habe ich eine kürzlich gehaltene Rede von Kennedy gehört, in der er die aufschlussreichen und völlig vernünftigen Gedanken seines Onkels zur Gestaltung der Beziehungen zu den Russen darlegt. Ja, ich habe RFK Jr. nicht in der BBC oder auf CNN gehört. Es musste Solovyov sein, der verstanden hat, dass diese Rede weit verbreitet werden muss.


    Robert F. Kennedy, Jr (Bild)


    Kennedy hat nicht die Art von Geschwätz von sich gegeben, die wir seit langem von Donald Trump hören, wie seine "Kunst einen Deal zustande zu bringen" für gute Beziehungen mit seinem Freund Vlad sorgen würde. Wir alle wissen, dass Trump Schlangenöl verkauft hat und verkauft, denn die Beziehungen zu Russland haben sich während seiner gesamten Präsidentschaft immer weiter verschlechtert. Abgesehen davon, dass er Victoria Nuland rausgeschmissen hat, war er völlig erfolglos bei der Befreiung der amerikanischen Diplomatie aus dem Würgegriff der Neocons innerhalb und außerhalb der Regierung.


    Kennedys Rede basierte vielmehr auf einer objektiven Argumentation: Er erkannte an, dass auf der anderen Seite auch ein Mensch ist, dass er auch nationale Interessen hat, die ihm genauso wichtig sind wie uns, und dass Kompromisse geschlossen werden müssen, um die Menschheit zu erhalten. Dies ist ein Ausgangspunkt, der die volle und enthusiastische Unterstützung aller verdient, die den Frieden schätzen und den Gedanken an einen kommenden Atomkrieg verabscheuen. Er übertrifft alle anderen parteipolitischen Anliegen der Linken, der Rechten und der Mitte in den Vereinigten Staaten. Diese anderen parteipolitischen Anliegen wie Identitätspolitik, Minderheitenrechte und Umweltschutz mögen für sich genommen wichtig sein, werden aber von den Machthabern in zynischer Weise benutzt, um die Wählerschaft von den grundlegenden Fragen der Politik abzulenken, bei denen es um den Anteil der einzelnen Gesellschaftsschichten am wirtschaftlichen Kuchen und um eine friedliche Welt geht, in der sie ihren Wohlstand genießen können.


    Ich weiß, dass es sofort diejenigen geben wird, die Kennedys Förderung der Anti-Impf-Bewegung anführen, um ihn zu diskreditieren. Und wenn ich mir seine politische Laufbahn anschaue, glaube ich, dass er sein politisches Kapital in dieser fragwürdigen Angelegenheit viel zu hoch investiert hat. Politiker, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, suchen jedoch immer nach einem neuen Ansatzpunkt, um ihre Aktivposten zu nutzen und an die Macht zu kommen. Erfreulicherweise scheint Kennedy heute zu verstehen, wie wichtig eine Wende in der Außen- und Militärpolitik der USA ist, bevor unser Außenministerium und das Pentagon uns allen das Dach über dem Kopf wegnehmen. Er macht die Beendigung der Unterstützung für Kiew zu Recht zu einem Eckpfeiler seiner Kandidatur für das Weiße Haus, und ich wünsche ihm viel Glück dabei.


    Lassen Sie mich ganz klar sagen, dass ich den Kennedy-Clan genauso wenig mag wie den Clinton-Clan, den Bush-Clan und die verschiedenen anderen Familien, die ein hohes Amt als ihr Geburtsrecht betrachten. Ich beurteile seine Kandidatur ausschließlich danach, was dieser Kennedy sagt und mit wem er sich im Laufe seiner Kandidatur umgeben wird.


    Ich war Student in Harvard, ein Erstsemester, als sein Onkel, der verehrte Alumnus meines Colleges, John F. Kennedy, ermordet wurde. Der Schock und das Elend, das dieses Ereignis in meinem Jahrgang auslöste, hielten noch lange an. Später, während des Vietnamkriegs und danach, veränderte die Schuld des Präsidenten daran, das Land in diesen unnötigen und verbrecherischen Krieg hineingezogen zu haben, mein Denken über seine Amtszeit. Und dann kam die Erkenntnis, dass die gesamte "beste und klügste" Riege von Harvard-Männern, die Kennedy als sein Beraterstab in die Regierung holte, ein komplettes Desaster für das Land und die Welt war. Die Universität mag zwar Veritas als Logo haben, aber das war wohl kaum der Nordstern, der diese übermäßig ehrgeizigen und selbstherrlichen Monster leitete, die in die Regierung von Lyndon Johnson übernommen wurden, wo sie ihre kriegstreiberischen Methoden fortsetzten.


    Was können wir also tun, um diesem Kennedy zu helfen, die inspirierenden und vernünftigen Worte seines Onkels zu verwirklichen und mit einer Politik an die Macht zu kommen, die den Frieden fördert? Wir können für ihn organisieren und Spenden sammeln und jede Gelegenheit nutzen, mit ihm in Kontakt zu treten, um ihm unsere Gedanken mitzuteilen und Einfluss darauf zu nehmen, was er sagt und hoffentlich auch, was er tun wird. Von einigen Kollegen in der US-amerikanischen "Dissidentengemeinschaft" weiß ich, dass er jetzt für einen solchen Dialog offen ist.


    Wie würde eine Kennedy-Regierung aussehen? Wenn er den intellektuellen Weg, den er jetzt einschlägt, weiterverfolgt, würde er die heutigen akademischen Anwärter auf die Rolle des "Besten und Klügsten" ignorieren und sich stattdessen mutigen und politisch ungebundenen Persönlichkeiten zuwenden, die in ihrer Arbeit Kompetenz, manchmal sogar Brillanz bewiesen haben und die sich einer eigenen öffentlichen Anhängerschaft erfreuen. Ich würde mich freuen, wenn er Elon Musk als Handelsminister und Tucker Carlson als Außenminister an seiner Seite hätte. Und warum auch nicht? Trump hat nicht minder unkonventionelle Leute auf hohe Verwaltungsposten berufen, denen aber die Managementerfahrung fehlte, um im "Sumpf" erfolgreich zu sein.

    Ein Kandidat, der gesagt hat, er würde Snowden und Assange sofort begnadigen, wie RFK Jr. sagte, ist ein Mann, der die Unterstützung jedes aufgeklärten Bürgers im Lande verdient.


    Gilbert Doctorow ist ein unabhängiger politischer Analyst mit Sitz in Brüssel. Er hat das Harvard College mit magna cum laude abgeschlossen und promovierte in russischer Geschichte an der Columbia University. Er entschied sich für diese dritte Karriere als 'öffentlicher Intellektueller', nachdem er eine 25-jährige Karriere als Führungskraft und externer Berater für multinationale Unternehmen, die in Russland und Osteuropa tätig waren, beendet hatte, die in der Position des Geschäftsführers für Russland in den Jahren 1995-2000 gipfelte. Er hat seine Memoiren über seine 25-jährige Geschäftstätigkeit in und um die Sowjetunion/Russland (1975-2000) veröffentlicht. Memoirs of a Russianist, Band I: From the Ground Up wurde am 10. November 2020 veröffentlicht. Band II: Russia in the Roaring 1990s wurde im Februar 2021 veröffentlicht. Eine russischsprachige Ausgabe in einem einzigen 780-seitigen Band wurde von Liki Rossii in St. Petersburg im November 2021 veröffentlicht: Россия в бурные 1990е: Дневники, воспоминания, документы.


    Quelle: https://gilbertdoctorow.com/

    Mit freundlicher Genehmigung von Gilbert Doctorow
    Die Übersetzung besorgte Andreas Mylaeus


    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=4209&mailid=1818


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.06.2023

    Nachrichten von Pressenza: kontertext: Russlands verlorene Generation

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 23. Juni 2023, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 23.06.2023


    kontertext: Russlands verlorene Generation


    Nika Parkhomovskaia / Inna Rozova für die Onlinezeitung Infosperber  Vom ersten Weltkrieg bis ins heutige Russland: Kriegsteilnehmer sind eine «lost generation», in vielerlei Hinsicht. In der Neuverfilmung von Erich Maria Remarques Roman «Im Westen nichts Neues» erzählt der Regisseur Edward&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/06/kontertext-russlands-verlorene-generation/


     -----------------------


    Wohin taumelt Europa?


    Das „Forum integrierte Gesellschaft“ ist ein offener Gesprächskreis mit dem Ziel, kritische Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und mit unterschiedlichen Weltsichten in lebensdienlichen Austausch zueinander zu bringen. Die Treffen finden in lockerer, freundschaftlicher Atmosphäre statt. Bericht zum ‚Forums integrierte Gesellschaft‘&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/06/wohin-taumelt-europa/


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    Russland eilt voran mit der Stationierung von Atomwaffen in Weißrussland


    Vor knapp zwei Wochen hat Russlands Präsident Putin angekündigt, Russland werde unmittelbar mit der Stationierung von Atomwaffen in Weißrussland beginnen, wenn der Bau entsprechender Anlagen bis zum 7. und 8. Juli abgeschlossen sei. Inzwischen jedoch wurden bereits die ersten Atomwaffen&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/06/russland-eilt-voran-mit-der-stationierung-von-atomwaffen-in-weissrussland/


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    Corona-Impf-Bilanz: Eckart von Hirschhausen kneift


    Die ARD dokumentiert schwere Fälle von Corona-Impfschäden. Dass man etliche hätte vermeiden können, sagt Arzt Hirschhausen nicht. Urs P. Gasche für INFOsperber «Haben die Impfungen mehr genutzt als geschadet?» Diese Frage wollte Arzt und Fernsehproduzent Eckart von Hirschhausen in seiner&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/06/corona-impf-bilanz-eckart-von-hirschhausen-kneift/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.06.2023

    Webinar, 26. Juni 2023 [online] Ist die Friedensbewegung rechtsoffen?

    Termin Montag, 26. Juni 2023 - 19:00

    Webinar "Ist die Friedensbewegung rechtsoffen?" - Rechtsoffenheit - Kampfbegriff oder reales Problem? - mit Prof. (em.) Hajo Funke (FU Berlin), 19 Uhr, via online tool, Anmeldung erforderlich: webinar [at] frieden-und-zukunft [dot] de?subject=Anmeldung%20Webinar%20Rechtsoffenheit" moz-do-not-send="true">webinar@frieden-und-zukunft.de, VA: Ukraine-Initiative - Die Waffen nieder ein Webinar. 


    Quelle https://www.kasseler-friedensforum.de/pdf/WebinarRechtsoffenheit-Einladung.pdf


    Ist die Friedensbewegung rechtsoffen?
    Rechtsoffenheit - Kampfbegriff oder reales Problem?
    Webinar


    Montag, 26. Juni, 19:00 h
    Nach 14 Monaten Krieg werden die Stimmen für einen Verhandlungsfrieden in der Ukraine immer stärker. Aus dem Globalen Süden kommen mehrere Vermittlungsinitiativen, eine klare Mehrheit der deutschen Bevölkerung befürwortet Verhandlungen, und immer mehr realistische Kräfte der westlichen Eliten, wie der Chef des US-Generalstabs, halten einen militärisch erzwungenen Siegfrieden für Illusion.


    Das bellizistische Lager, angeführt von der Bundesregierung reagiert unter massiver Schützenhilfe durch die staatstragenden Medien mit der Verschärfung der Attacken gegen die Befürworter eines Kompromissfriedens, u.a. mit dem Vorwurf, sie seien offen für ein Zusammengehen mit der extremen Rechten. Auch einige Kräfte, die sich als links oder Teil der Friedensbewegung verstehen, machen sich diese Argumentation zu eigen.


    Dabei berufen sie sich darauf, dass auch die AfD für Verhandlungen eintritt und Teile der Bewegung gegen die staatliche Coronapolitik sich heute friedenspolitisch engagieren.


    Ist also etwas dran, am Vorwurf der Rechtsoffenheit? Oder handelt es sich um einen ideologischen Kampfbegriff, mit dem das Friedenslager diffamiert und gespalten werden soll?


    Um diese und andere damit zusammenhängende Fragen geht es in unserem Webinar.


    Das Hauptreferat hält Prof. Hajo Funke, einer der führenden Experten zu den Themen Rechtsextremismus und Antisemitismus in Deutschland.


    Ablauf
    19:00 Begrüßung durch die Moderatorin Jutta Kausch-Henken
    19:05 Referat von Prof. Hajo Funke, FU Berlin
    19:35 Kurzkommentare (jeweils 5 min) von
    Dr. Ingrid Pfanzelt, Fachärztin für psychosomatische Medizin,
    Psychoanalytikerin und Homöopathin, IPPNW
    ……. Barbara Majd Amin, Friedenskoordination Berlin
    Reiner Braun, International Peace Bureau
    19:50 Diskussion mit Zwischenkommentaren von Prof. Funke
    20: 45 Ende


    Wir bitten um Anmeldung unter folgendem Link: webinar@frieden-und-zukunft.de
    Wir schicken dann die Einwahldaten zur Teilnahme am Webinar.
    Ukraine-Initiative Die Waffen nieder
    Yusuf As, Reiner Braun, Wiebke Diehl, Andreas Grünwald, Claudia Haydt, Rita-Sibylle Heinrich, Jutta Kausch-Henken, Ralf Krämer,
    Willi van Ooyen, Christof Ostheimer, Hanna Rothe, Peter Wahl.


    Info: https://www.friedenskooperative.de/termine/online-ist-die-friedensbewegung-rechtsoffen

    23.06.2023

    Bei uns hört man nichts davon!

    aus e-mail von Ingrid Rumpf, 23. Juni 2023, 9:33 Uhr


    *LE MONDE*23.06.23- 4.15 Uhr


    *Blutige Fehde zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern*


    *Seit Montag wurden in dem besetzten palästinensischen Gebiet fünfzehn

    Palästinenser und vier Israelis getötet. *


    Clothilde Mraffko in Turmussaya, besetztes Palästina


    Une maison de Turmussaya, en Cisjordanie, le 22 juin 2023, détruite

    après les attaques menées la veille par des colons israéliens.


    *Ein Haus in Turmussaya im Westjordanland am 22. Juni 2023, das nach den

    Angriffen israelischer Siedler am Vortag zerstört wurde. **LUCIEN LUNG

    FÜR "Le Monde“*


    Rabiha Hidjaz irrt zwischen Glasscherben und verkohlten Sofas auf der

    Veranda ihres Hauses am Rande der Stadt Turmussaya im zentralen

    Westjordanland umher. Die Nachbarn, die zu ihr gekommen sind, um sie zu

    trösten, wiederholen: "Gott sei Dank waren die Kinder nicht in ihrem

    Zimmer". In dem Zimmer stehen nur noch zwei kleine, geschwärzte Betten.


    Am frühen Nachmittag des 21. Juni fielen mehrere hundert bewaffnete

    israelische Siedler, einige von ihnen maskiert, in diese Ortschaft am

    Fuße der Siedlung Shilo ein und setzten Dutzende von Häusern, Feldern

    und Autos in Brand. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich Rabiha Hidjaz

    mit ihrem siebenjährigen Enkel in einem Nebengebäude ihres Hauses. Durch

    den Lärm alarmiert, ging sie nach draußen. Zwei Männer standen ihr

    gegenüber.


    "Der eine hatte einen Stock und der andere, ich weiß nicht,

    wahrscheinlich eine Waffe. Er hat mich mit etwas bespritzt und mit dem

    Stock auf das Kind eingeschlagen. Mein Enkel fing an zu schreien. Ich

    ging dazwischen: "Nicht er, nicht das Kind!" Dann ging er auf mich los

    und verpasste mir mehrere Schläge, dann gingen sie weg", berichtet die

    69-jährige Palästinenserin, die unter ihrem gelben Schleier eine Wunde

    an der Stirn zurückbehält. Ihr Haus wurde umstellt und sie

    verbarrikadierte sich mit dem Kind im Badezimmer. Draußen brennen die

    Terrasse des Nebengebäudes und das Haus. Das Kind und seine Großmutter

    verlassen das Haus schließlich durch die Garage, nachdem die Siedler

    weggezogen sind.


    *"Gangster, die Pogrome begehen"*


    Bei dem Überfall wurden sechs Personen durch Schüsse verletzt, wie der

    Bürgermeister von Turmussaya, Lafi Adeeb, berichtete. Ein 27-jähriger

    Einwohner wurde zudem von einem israelischen Polizisten einer

    Aufstandsbekämpfungseinheit getötet.


    Turmussaya stellt den dritten Akt einer blutigen Vendetta dar. Am

    Montag, dem 19. Juni, startete die israelische Armee im Morgengrauen

    eine Razzia in Jenin im Westjordanland, die zu äußerst brutalen Kämpfen

    führte. Sieben Palästinenser, darunter zwei 15-jährige Teenager, wurden

    getötet und rund 90 weitere verletzt, ebenso wie acht israelische

    Soldaten. Am nächsten Tag überfielen zwei bewaffnete Palästinenser eine

    Tankstelle unweit von Turmussaya in Richtung der Siedlung Eli, wobei sie

    vier Israelis töteten und vier weitere verletzten, bevor sie erschossen

    wurden. Am Abend setzten israelische Siedler in mehreren Städten des

    Westjordanlandes Felder und Autos in Brand und griffen Häuser und

    Geschäfte an. Am nächsten Tag war Turmassaya an der Reihe.


    Die Siedler kamen von mehreren Orten aus. "Einige hatten Pistolen,

    andere M16 [amerikanisches Sturmgewehr]. Jedes Mal, wenn sie anfingen zu

    schießen, mussten wir uns zurückziehen. Wir warfen Steine, um

    weiterzukommen", berichtete Bilal Hidjazi, der verzweifelt versuchte, zu

    seiner Mutter und seinem Sohn zu gelangen.


    Aus den Lautsprechern der Moscheen ertönten Hilferufe. Zwei Männer, Omar

    Jabara und ein Freund, eilten zum nördlichen Stadteingang in der Nähe

    des Hauses von Rabiha Hidjazi und versuchten, die Angreifer abzuwehren.

    "Wir hatten nichts, nur Steine", sagt der Freund, der lieber anonym

    bleiben möchte. Die israelischen Soldaten stehen auf der Seite der

    Siedler. Sie verstehen es zu spät: Der 27-jährige Omar Jabara wird von

    einer Kugel in die Brust getroffen. "Er ist in meinen Armen gestorben,

    ich bin zusammengebrochen", sagt sein Freund. Einer der Polizisten, "der

    sein Leben in Gefahr sah, schoss und zielte genau", wie ein Sprecher der

    israelischen Polizei in einer Erklärung sagte.


    In Turmassaya behaupten die Palästinenser, dass die israelischen

    Soldaten nicht zu ihrer Verteidigung eingegriffen haben, sondern

    stattdessen auf sie schossen, als sie versuchten, die Siedler

    abzuwehren. Der Freund von Omar Jabara berichtet, dass ein Armee-Jeep

    kam, "fünf Minuten blieb und dann wieder wegfuhr, ohne etwas zu tun".

    "Die Armee bietet Sicherheitsdienste für Gangsterbanden, die Pogrome

    verüben", beschuldigt Roy Yellin von der israelischen /NGO B'Tselem/,

    die mehrere Fälle von mit den Soldaten koordinierten Angriffen von

    Siedlern dokumentiert hat. Die Armee sagt, sie habe eingegriffen, um die

    Menge zu zerstreuen; sie "verurteilt diese schweren Gewalttaten".


    *Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft*


    "Alle Bürger Israels sind verpflichtet, dem Gesetz zu gehorchen",

    erinnerte Premierminister Benjamin Netanjahu in einer am Mittwoch

    veröffentlichten Erklärung. Wenige Stunden zuvor hatte er den Bau von

    1.000 neuen Wohnungen in Eli als Vergeltung für den Angriff vom Dienstag

    angekündigt. Siedler und rechtsextreme Minister drängen auf mehr: Sie

    fordern eine groß angelegte Militäroperation im nördlichen

    Westjordanland, um, wie sie hoffen, den bewaffneten palästinensischen

    Widerstand zu brechen, der trotz blutiger Unterdrückung weiter anhält.

    Die Armee scheint dies bislang abzulehnen. Am Mittwochabend wurden

    jedoch drei Palästinenser, darunter ein Minderjähriger, Opfer einer

    gezielten Tötung durch eine Drohne, womit Methoden wieder aufgenommen

    wurden, die im besetzten Westjordanland nicht mehr üblich waren.


    Die USA nehmen die israelischen Ankündigungen hin. In Turmussaya "gibt

    es 4000 Einwohner vor Ort und 10 000 im Ausland", lacht der

    Bürgermeister. Die meisten von ihnen haben die doppelte palästinensische

    und amerikanische Staatsbürgerschaft. Ich bin überall auf der Welt ein

    amerikanischer Staatsbürger, nur hier nicht", ärgert sich der 58-jährige

    Said Abdallah. Ich zahle Steuern, warum beschützt ihr mich nicht?" "Wir

    verurteilen diese Gewalttaten", hieß es lakonisch in der Erklärung des

    Außenministeriums, in der die Angreifer zur Verantwortung gezogen werden

    sollten.


    Mohammed Kanaan, der vor seiner in Rauch aufgegangenen Terrasse stand

    und auf das oberste Stockwerk zeigte, in das seine Familie geflohen war,

    um den Flammen und dem Rauch zu entkommen, wiederholte: "Ich will, dass

    die Botschaft eingreift! Ich habe nicht die palästinensische

    Staatsangehörigkeit, sondern bin Panamaer".


    Der palästinensische Premierminister Mohammed Shtayyeh wurde vor

    laufenden Kameras von einem der Bewohner, deren Haus in Brand gesteckt

    worden war, unterbrochen. Ich mache vor allem unsere Regierung

    verantwortlich, weil sie uns nicht beschützt", sagte er zu ihm. Entweder

    ihr beschützt uns oder ihr bewaffnet uns!".


    Viele ärgern sich über die Sicherheitskooperation der Palästinensischen

    Autonomiebehörde mit Israel und die Gleichgültigkeit der internationalen

    Gemeinschaft. Letztere nährt das Hirngespinst einer Zwei-Staaten-Lösung,

    die noch nie so weit von der Realität entfernt schien.


    *Strategie der Vereinnahmung palästinensischen Landes*


    Rund 700.000 Siedler leben illegal im Westjordanland und in

    Ostjerusalem. "Es gibt keinen Kontrollverlust: Die Pogrome finden in

    einer Endlosschleife statt, offen online geplant", twitterte

    beispielsweise die israelische Veteranen-/NGO Breaking the Silence/ nach

    dem Angriff in Turmussaya. Das ist die israelische Politik, die im

    Westjordanland in Aktion ist." Über die Strafexpeditionen der letzten

    Tage hinaus ist die Gewalt systemisch; zusammen mit Beschlagnahmungen

    und Abrissen ist sie Teil einer Strategie zur Aneignung von

    palästinensischem Land.


    /B'Tselem/dokumentierte im April elf Angriffe oder Gewalttaten von

    Siedlern in dem besetzten Gebiet - von Angriffen auf Bauern bis hin zu

    Viehdiebstahl und Zerstörung von Eigentum. Ende Mai verließen

    schließlich rund 200 Beduinen Ein Samiya, ein Dorf östlich von

    Turmussaya, und ließen einen Teil ihrer Habseligkeiten zurück. Seit fünf

    Jahren waren sie Belästigungen und Angriffen von Siedlern ausgesetzt,

    die sich auf den umliegenden Hügeln niedergelassen hatten. "Jeden

    Samstag kamen sie herunter und konfrontierten uns", erklärte Mohammed

    Kaabnah, der im Namen der Gemeinschaft sprach. Die Schule, die von

    mehreren EU-Ländern, darunter Frankreich, finanziert wurde, war vom

    jüdischen Staat zur Zerstörung vorgesehen. In den Augen Israels war sie

    illegal, da sie ohne Baugenehmigung errichtet worden war, weil die

    israelischen Behörden, die das Gebiet kontrollierten, keine Genehmigung

    erteilt hatten.


    Mitte Mai kam ein Siedler und beanspruchte 75 Schafe für sich, indem er

    behauptete, seine eigenen seien gestohlen worden, berichtet Mohammed

    Kaabnah. Am nächsten Tag wurden die Herden der Palästinenser

    fotografiert. Das war das Signal: Sie mussten weg, um zu verhindern,

    dassalle Tiere mitgenommen werden. Sie verteilten sich. Mohammed ließ

    sich mit siebzehn Familien ein paar Kilometer weiter in Abu Falah

    nieder: "Selbst hier sind wir nicht vor ihnen geschützt".


    Seitdem greifen die Siedler palästinensische Landwirte an, die in der

    Gegend ihre Felder bestellen. Der 70-jährige Jouma'a wurde in diesem

    Monat zweimal angegriffen; am 20. Juni wurde er geschlagen und seine

    beiden Finger wurden gebrochen. In einer Antwort auf /Le Monde/ sagte

    die israelische Armee, dass sie "von gewalttätigen Vorfällen im Gebiet

    Ein Samiya weiß" und Soldaten in den Einsatz geschickt hat.


    Im Jahr 2022 waren weitere Palästinenser nach Angriffen von Siedlern aus

    Ras Al-Tin, unweit von Ramallah, geflohen. Mehrere andere Gemeinschaften

    stehen kurz davor, dasselbe zu tun, erinnert Roy Yellin, der von

    "Zwangstransfers" spricht. Wenn eine Besatzungsmacht der besetzten

    Bevölkerung keinen Schutz gewährt, "stellt dies nach internationalem

    Recht ein Kriegsverbrechen dar", stellt er klar.


    *Quelle:

    **https://www.lemonde.fr/international/article/2023/06/23/en-cisjordanie-une-sanglante-vendetta-entre-colons-juifs-et-palestiniens_6178823_3210.html#xtor=AL-32280270-[default]-[android]*

    23.06.2023

    gruen4future.de
    48 results for rechtsextremismus

    gruen4future.de, 48 results for rechtsextremismus, abgerufen am 23.06.2023, 18:00 Uhr

    https://gruen4future.de/?s=rechtsextremismus

    Okt 02 2020

    Rechtsextremismus in Deutschland und Rechtsstaatlichkeit in der EU


    Es vergeht derzeit kaum eine Woche, in der nicht Neues über Rechtsextremismus in der Polizei ans Tageslicht kommt. Und Bundesinnenminister Seehofer hält weiterhin Studien für nicht notwendig. Dabei wäre es wichtig im Sinne der Transparenz und der Demokratie. Aber wenn es um Rechtsstaatlichkeit geht, ist man extrem “tolerant”.  Da stehen oft wichtigere Interessen darüber. So …

    Aug 08 2020

    Rechtsextremismus gibt es in allen Bereichen der Gesellschaft


    Vor vier Tagen gab es erst den letzten Beitrag zum Thema Rechtsextremismus. Man kommt kaum nach, was Meldungen betrifft und dabei werden nicht alle hier genannt. Die Zahl der Meldungen und damit der Taten bzw. Aufdeckungen steigt. Das Land Berlin reagiert nun mit der Einrichtung der Stelle eines Extremismusbeauftragten. Und die Bundesebene? Sie schweigt, sagt …

    Aug 03 2020

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    Jul 05 2020

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    Apr 21 2020

    Rechtsextremismus auf dem Vormarsch?

    Antisemiten stören Videoschalte mit Holocaust-Überlebendem Eine Onlineveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag ist von Extremisten unterbrochen worden. Unter anderem wurden antisemitische Slogans gerufen. weiterlesen https://www.zeit.de/…     Prozess um rechte Drohmails wegen Bombendrohung unterbrochen Der Angeklagte soll in seinen Mails mit Anschlägen gedroht haben. Die Bombendrohung nahm Bezug auf die Gewaltverbrechen in Hanau und Halle. weiterlesen https://www.zeit.de/…   …

    Demokratie und Rechtsextremismus Rechtsextremismus war in der deutschen Bevölkerung nach dem 2. Weltkrieg nie verschwunden. Viele Schergen des 3. Reiches fanden nach der Gründung der Bundesrepublik neue Anstellungen in ihrem Fachgebiet, so auch in Justiz, anderen Behörden oder wurden gar aktiv in der Politik.   Die Vergangenheitsbewältigung begann spät, manchmal hat sie noch nicht begonnen Eine Aufarbeitung, ein …

    Bücher und Materialien zu Rechtsextremismus, Rassismus, Menschenrechte

    Andreas Graf von Bernstorff Rechte Wörter   Von „Abendland“ bis „Zigeunerschnitzel“ Andreas von Bernstorff filtert aktuelle Schlüsselwörter der deutschen Rechten aus dem Strom der Medien und betrachtet sie bei Tageslicht: Was bedeuten sie, woher kommen sie, und wie wirken sie? Von „Abendland“ über „Klimawahn“ bis „Zigeunerschnitzel“ nimmt der Autor rechte Konzepte und alltägliche Diskriminierungen unter …

    Mai 26 2023

    Staatsgewalt kann zu Extremismus führen


    Es ist bekannt, dass Gewalt zu Gegengewalt bis hin zu Extremismus führen kann. Ein deeskalierendes Verhalten hingegen bringt Ruhe in Situationen. Erziehe ich mein Kind mit Schlägen, so hat es später auch keine Hemmungen, auf andere einzudreschen. Im Fall der Letzten Generation gibt es  aus der Politik seit einiger Zeit Angriffe auf die Jugendlichen, sie …

    Dez 08 2022

    Rechtsextreme Gefahr – Reichsbürger und AfD


    Gestern gingen Razzia und Festnahmen von Reichsbürgern, die einen Putsch planten,  durch die Medien. Erwähnt wurden Mitglieder der AfD nur am Rande, wie die ehemalige Bundestagsabgeordnete und Richterin Birgit Malsack-Winkemann. Die Nähe dürfte viel größer sein, haben sie doch die gleichen Ideen und die erfolgte Distanzierung durch die AfD-Spitze ist unglaubwürdig. Andere AfD-Abgeordnete reden die …

    Sep 28 2022

    Bolsonaro oder Lula – was passiert nach der Wahl?

    Lula wird die Präsidentschaftswahl am 2. Oktober 2022 vermutlich gewinnen. Bolsonaro droht bereits seit Monaten, die Wahl nicht anzuerkennen, wenn er verliert. Kommt es zu Unruhen?

    Jun 08 2022

    Radikalisierung und Spaltung der Gesellschaft


    Die Radikalisierung der Gesellschaft in Deutschland – und vielen Ländern – schreitet voran. Menschen sind unzufrieden mit ihrer Situation und meist wird die Schuld bei anderen gesucht, auch bei der Politik. Der gestern vorgestellte Verfassungsschutzbericht 2021 warnt vor einer steigenden Zahl an Extremismus und nennt auch zum ersten Mal Querdenker. Bereits 2016 schrieb die Bundeszentrale …

    Sep 22 2021

    Gefährliche Radikalisierung der Gesellschaft


    Die Geschehen der letzten Tage zeigen, dass das jahrelange Ignorieren oder Kleinreden von extremistischen Tendenzen vollkommen falsch ist. Wenn Menschen Ängste haben, reagieren sie, das sollten alle aus eigener Erfahrung kennen: Man zieht sich zurück, bekommt leichte Depressionen, oder man droht überzureagieren. Und manche Menschen kommen da nicht mehr raus, landen dann im Extrem der …

    Jun 16 2021

    Verfassungsschutzbericht: Ursachenforschung zu Extremismus gibt es nicht.


    Wann wachen die Verantwortlichen in der Politik auf? Der neue Bericht des Verfassungsschutzes nennt erschreckende Zahlen. Dass die Pandemie die Sicherheitslage verschärft hat, war in den Medien mitzubekommen, das wäre ohne sie ebenfalls geschehen, etwas langsamer. Extremismus hat zugenommen, links wie rechts, wobei rechts der Anstieg sehr viel größer war, da sie sich unter die …

    Jun 05 2021

    CDU, Maaßen und die Werteunion

    Die CDU hat neben Problemen mit Maßnahmen gegen den Klimawandel auch welche mit Antisemitismus und Rechtsextremismus. Schon die Pegida-Demonstrationen hätten eine Warnung sein sollen, dass etwas mit der Regierungspolitik nicht stimmt, doch wurden diese und die diese auslösenden Sorgen der Menschen einfach ignoriert. Aber auch in der CDU gab es schon sich rechtsaußen positionierende Mitglieder, …

    Dez 26 2020

    Newsletter 18 (26.12.2020)

    Liebe Freundinnen und Freunde, seit dem 11. August gab es keinen Newsletter mehr. Das tut mir sehr leid. Es begann mit einem Umzug auf einen neuen Server, alle Daten, auch die meiner Kundinnen und Kunden, mussten natürlich 100% hinterher erreichbar sein. Es war schon mein ca. zehnter neuer Server, aber dieses Mal gab es massive …

    Nov 24 2020

    Querdenken, Antisemitismus und die Rechtsextremen


    Nicht wenige reden die gemeinsamen Demonstrationen von “Querdenken”-Menschen mit Rechtsextremisten klein, trotz der Gefahr, dass es immer mehr werden, dass sie sich radikalisieren.  Dabei haben die Pegida-Demonstrationen von “besorgten Bürger*innen doch schon gezeigt, was passieren kann, wenn man das verharmlost. Der Rechtsextremismus ist mit der AfD in der Mitte Gesellschaft gelandet! Auch heute gehen rechtsextreme …

    Aug 11 2020

    Newsletter 17 (11.08.2020)

    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde, es tut mir leid, wenn es bis zu diesem Newsletter nochmals länger dauerte als bis zu letzten. Die Zeit vergeht im Flug und es passiert fast täglich etwas, in Deutschland und der Welt. Der Klimawandel macht während der Corona-Pandemie nicht halt und die schlimmsten Vorhersagen, die bisher …

    Jul 12 2020

    Newsletter 16 (12.07.2020)

    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde, nun dauerte es drei Wochen bis zum nächsten Newsletter. Durch die Corona-Pandemie verstärken sich Konflikte in allen Bereichen, die Welt ist gewaltig in Bewegung, ob in Deutschland oder anderswo. So wurden Konflikte und humanitäre Krisen thematisiert. Ebenso Armut, Bildung und Flucht. Gerade die Bildung bricht in vielen …

    Jun 16 2020

    Rechtsextreme bei der Bundeswehr und im Öffentlichen Dienst

    In den vergangenen Tagen wurde bekannt,  dass es bei der KSK nicht wenige Rechtsextremisten/Identitäre gibt. Es ist klar, dass es sie überall zu finden sind, auch im Öffentlichen Dienst. Recherchiert man etwas mehr, dann kommt viel mehr zutage.  Es wird sehr viel weggeschaut und Wistleblower müssen damit rechnen, dass sie diejenigen sind, die gehen müssen …

    Jun 06 2020

    Rassismus in Deutschland

    Rassismus gibt es in der Mitte der Gesellschaft Vorurteile, die Basis von Rassismus sind, gibt es eigentlich in uns allen. Das beginnt schon, wenn wir eine Person das erste Mal treffen. Sieht die Person sympathisch aus? Was sagen mir das Gesicht, was die Augen, die Frisur, die Kleidung? Wir ordnen Menschen aufgrund unserer Erfahrungen ein, …

    Mai 18 2020

    Newsletter 12 (18.05.2020)

    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde, nachfolgend die neuesten Themen auf der Site. Teilweise überschneiden sie sich thematisch natürlich, zum Weiterlesen oder Vertiefen in einzelne Themen bieten sich die am Ende eines jeden Beitrags aufgelisteten Schlagworte an.   9. Mai: Ist die Abwrackprämie vom Tisch? Die Automobilindustrie kapiert es nicht. Schon vor der …

    Mai 14 2020

    Rechtsextremistisches Gedankengut erreicht die Mitte der Gesellschaft

    Der Rechtsextremismus nutzt die Coronakrise für seine Zwecke und verbündet sich offensichtlich mit Verschwörungstheoretikern. Nutzen tut die AfD die Erfahrungen der Pegida-Demos, die ihr ja schon zu Erfolg verholfen hat. Bei Demos lassen sich Menschen beeinflussen, mitreißen, zu Unterstützern werden. Und wenn Leute wie Sachsens Ministerpräsident Kretschmer davor warnen, due Teilnehmenden in einen Topf zu …

    Mai 08 2020

    Newsletter 11 (08.05.2020)

    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde, letzte Woche gab es keinen Newsletter, da zu viele Themen auf Bearbeitung warteten. Nun aber, und als ganz frischen Beitrag gibt es aus meiner Sicht ein Highlight. Aber vorher erst einmal die anderen Themen (ich bin gemein). Inzwischen gibt es zu fast jedem Beitrag einen kleinen Einführungstext, …

    Mai 04 2020

    Verschwörungstheoretiker und Extremisten

    Die Menschen leiden unter den wegen der durch das Coronavirus Einschränkungen. Sie sind genervt, werden ungeduldiger und damit auch offener gegenüber Verschwörungstheoretikern und Extremisten. Bei beiden Gruppen können sie ihren Frust ablassen und es ist einfacher, sich quer zu stellen, wenn man Mitstreiter hat. Auch hat sich eine Partei Widerstand 2020 gegründet. Wohin wird das …

    Apr 24 2020

    Newsletter 10 (24.04.2020)

    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde, die Welt verändert sich momentan, wie sie es seit Jahrtausenden nicht getan hat. Konflikte laufen im Hintergrund ab, eskalieren, ohne dass es von der Weltöffentlichkeit wahrgenommen wird. Auch riesige Hungersnöte sind im Enstehen. Es ist nicht einfach, den Überblick zu behalten. Wir sollten versuchen, unseren Blick auf …

    Apr 11 2020

    Newsletter 8 (11.04.2020)

    Liebe Leserinnen und Leser, Freundinnen und Freunde, das Thema Coronakrise wird uns weiter beschäftigen, denn es zeigt etliche Schwächen unseres Systems auf, das derzeit an seine Grenzen gerät. Die Krise wird auch länger andauern, denn Ziel der eingeschränkten Bewegungsfreiheit ist ja die langsamere Ausbreitung, um das Gesundheitssystem nicht vollends zusammenbrechen zu lassen. Klar ist, würde …

    Apr 08 2020

    Der neue Rechtsradikalismus – und das Gewissen

    Rechtsradikalismus hat viele Gesichter: Die einen halten nicht damit hinterm Berg, die anderen halten lieber still. Wie kommt man dagegen an? Ein dunkelhäutiger Fußballspieler, eine Zivilcourage-Trainerin und ein Ex-AfD-Politiker geben Antworten. und weitere Artikel: Wenn Polizei und Justiz es Rechtsextremisten leicht machen Corona-Krise: Neonazis inszenieren sich in Bamberg als Helfer und mehr   weiterlesen https://www.br.de/… …

    Mrz 27 2020

    Newsletter 6 (27.03.2020)

    Liebe Leserinnen und Leser, Freundinnen und Freunde, ich danke vielmals für das bisherige Interesse und die positiven Rückmeldungen an dem Projekt Grün4Future. Die Site befindet sich immer noch im Aufbau, es ist noch viel Material einzuarbeiten. Aber die aktuelle Coronakrise hat auch dieses Projekt im Griff, denn sie hat Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens, …

    Mrz 24 2020

    Starke Zunahme bei Kinderpornografie und Missbrauch

    Im vergangenen Jahr hat die Polizei 65 Prozent mehr Fälle von Kinderpornografie registriert als 2018. Als zweiten Schwerpunkt nannte der Bundesinnenminister den Kampf gegen Rechtsextremismus. Insgesamt ist die Kriminalitätsrate jedoch rückläufig. weiterlesen https://www.faz.net/…     Bundeskriminalamt: Kinder­porno­grafie Kinderpornografie ist die fotorealistische Darstellung des sexuellen Missbrauchs einer Person unter 14 Jahren (Kind). Der Herstellung solcher Darstellungen …

    Mrz 22 2020

    Joachim Gauck: Der Präsident und wir

    Einst ehrte Joachim Gauck uns Migrantenkinder mit einer Einladung. Nun wirbt er für “erweiterte Toleranz” nach rechts. Wie fühlten uns kurz wie bei “Deutschland sucht den Supermigranten” und dann begann Gauck, davon zu reden, nicht jeden, der konservativ denkt oder die AfD wählt, in die rechtsextreme Ecke zu drängen. Auch nach den Morden von Hanau …

    Mrz 20 2020

    Hetze und Hakenkreuze – jeden Tag

    Rassismus in Deutschland “Nie wieder”, hieß es nach dem Anschlag in Hanau. Doch Menschen in Deutschland erleben weiter täglich rechtsextreme Drohungen und Gewalt. Eine unvollständige Chroniküber den Zeitraum vom 1. bis 19. März 2020 weiterlesen https://www.zeit.de/…     Deutsche Geschichte – Rassismus in Deutschland Zwischen 2000 und 2006 ermordeten vorerst Unbekannte deutschlandweit acht Menschen. Eines …

    Mrz 20 2020

    Newsletter 5 (20.03.2020)

    Liebe Leserinnen und Leser, Freundinnen und Freunde, vor einer Woche waren 160 Beiträge (plus Seiten) online, heute sind es 223. Und wie bekannt,  ist in der Regel unter jedem Beitrag nicht nur ein Artikel zu finden, sondern es sind mehrere, teilweise auch Tipps, wie zum Thema “HomeOffice während der Coronakrise: “Belastungsgrenze des Internets” https://gruen4future.de/2020/03/19/homeoffice-coronakrise-internet/   …

    Mrz 13 2020

    Newsletter 4 (13.03.2020)

    Liebe Leserinnen und Leser, Freundinnen und Freunde, dies ist nun der vierte Newsletter. Das Coronavirus hat die Welt und die Medien im Griff,  hat seine Auswirkungen auf das Kapital, die Wirtschaft. Ob es so große Auswirkungen haben wird, dass die Menschheit beginnt, umzudenken, das werden wir sehen. Auch wenn Bundesgesundheitsminister Jens Spahn derzeit allem Anschein …

    Mrz 09 2020

    Wie Rechte das Coronavirus zur Hetze gegen Flüchtlinge benutzen

    Rechtspopulisten und Neonazis machen mit Virusangst Stimmung gegen Migranten. In sozialen Netzwerken wird Hass propagiert, bis hin zum Attentatsaufruf. Posting mit Pistole Die AfD distanziert sich zögerlich AfD will Videoclip nicht bemerkt haben Staatsanwaltschaft Berlin prüft „strafrechtliche Relevanz“ FPÖ-Politiker will pauschal Quarantäne für „illegale Zuwanderer“ NPD mischt bei Panikmache mit weiterlesen https://www.tagesspiegel.de/…  

    Mrz 06 2020

    Bundeswehr: Rechtsextreme bleiben, Informant muss gehen

    Rechtsextreme Soldaten zeigen in den sozialen Netzwerken ungeniert ihre Gesinnung – aber statt alle zu entlassen, trennt sich die Bundeswehr vom Whistleblower, der sie gemeldet hat. In den sozialen Medien stieß er auf mehrere rechtsextrem gesinnte Soldaten und meldete er sie beim MAD. Entlassen wurden sie scheinbar nicht. weiterlesen https://daserste.ndr.de/panorama/…   Anmerkung: kürzlich wurde die …

    Feb 29 2020

    Terrorzelle Gruppe S: Ein Polizist war involviert


    Polizei-Mitarbeiter rief offenbar zu Terror auf Ein Unterstützer der “Gruppe S.” hat nach SWR-Recherchen Terroraufrufe gepostet und Polizisten aufgefordert, ihre Dienstwaffe gegen “Gesindel” einzusetzen. Dabei war der Mann, der in U-Haft sitzt, selbst Polizei-Mitarbeiter. weiterlesen https://www.tagesschau.de…   22.02.2020 Thorsten W.: Polizei in Hamm räumt Fehler ein Der verhaftete Mitarbeiter der Polizei Hamm fiel mit verfassungsfeindlichen …

    Feb 25 2020

    Friedrich Merz und der Rechtsradikalismus

    Der Bewerbungsauftritt von Friedrich Merz auf der Berliner Bundespressekonferenz   Frage eines Journalisten: “Schließe ich daraus [Ihrer Aussage] richtig, dass Ihre Antwort auf das Problem des Rechtsradikalismus die stärkere Thematisierung von Clankriminalität, Grenzkontrollen und so weiter ist? Und wenn nicht: Was wäre sie dann?” Antwort Friedrich Merz: “Die Antwort ist: Ja.” den Artikel “Friedrich Merz: …

    Feb 25 2020

    Newsletter 2 (25.02.2020)

    Liebe Freundinnen und Freunde, dies ist nur ein ganz kurzer Newsletter. Der Aufbau der Site ist aufwändig und ich muss auch noch etwas arbeiten. Ich wollte die Tage noch etwas zu Erster und Dritter Welt schreiben und habe es ist fast fertig. Aber andere kleine Beiträge waren wichtiger, so zu Hanau sowie Rassismus. Aber auch …

    Feb 22 2020

    Deutliche Zunahme rechtsextremistischer Gewalt in Berlin

    Die Anzahl rechtsextremistischer Gewalttaten in Berlin ist vergangenes Jahr um zwanzig Prozent gestiegen. Die AfD lege den Nährboden dafür, sagte Innensenator Geisel. weiterlesen https://www.zeit.de/…       Videos Ermittler unter Verdacht – Rechtsextreme SMS beim LKA Berlin   „Rein in die Gaskammer!“ Aggressive Rechtsextreme demonstrieren in Berlin   „Wenn wir wollen, schlagen wir euch tot“ …

    Feb 22 2020

    Das Making-of eines Rechtsterroristen


    Nach dem Attentat von Hanau wird eine Frage laut, vor der sich niemand mehr verstecken kann: Wie krank ist eine Gesellschaft, die solche Täter hervorbringt? Ein Rechtsterrorist, auch ein psychisch kranker, ist Teil seiner Gesellschaft. weiterlesen https://www.zeit.de/kultur/…   Video Ein psychologischer Erklärungsversuch für das Phänomen des Rechtsextremismus und Populismus.  

    Feb 21 2020

    Newsletter 1 (21.02.2020)

    Liebe Interessierte, wir danken für das Interesse am Newsletter und hoffen, dass sie Ihnen immer interessante Informationen bieten, die natürlich gerne weiter verbreitet werden können.  Das Layout wird sich noch verbessern. Dies ist nun der erste und geplant ist einer pro Woche zu unterschiedlichen Themen. Diese Themen erscheinen auch immer auf unser Homepage und werden …

    Feb 20 2020

    Rassismus ist überall – das müssen wir endlich anerkennen


    Alle Aufmerksamkeit richtet sich nach Angriffen wie in Hanau auf den Täter. Hinter dessen psychischer Verfasstheit verstecken sich die Relativierer. Ein billiger Trick Rassismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben! Das war kein Angriff auf “uns alle” Rassismus hat einen festen Platz in unserer Gesellschaft. Er sitzt im Bundestag, in den Institutionen, man findet …

    Feb 20 2020

    Nach Anschlag von Hanau: Breite Kritik an der AfD – AfD verbreitet Manifest des Täters


    Politiker anderer Parteien machen die Polemik der AfD mitverantwortlich für die mutmaßlich rassistisch motivierten Morde von Hanau. Die SPD fordert eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Die AfD weist die Vorwürfe zurück.

    Heimat – Patriotismus – Nationalismus – Gleichberechtigung… Diese  Seite soll dabei helfen, den eigenen Blick zu  schärfen, aber auch bei Diskussionen argumentieren zu können. Die drei Begriffe Heimat, Patriotismus und Nationalismus werden in letzter Zeit immer mehr verwendet. Dies kommt ganz sicher daher, dass die extremen Rechten diese Begriffe verwenden und sie inzwischen für immer mehr Menschen als normal erscheinen. Sie verwenden …

    Okt 15 2019

    Führt die Sprache der AfD zu Gewalt?

    Nach dem Anschlag in Halle wird die Frage nach den Ursachen diskutiert. Nicht wenige zeigen mit dem Finger auf die AfD. Die Partei habe mit ihrer ausländerfeindlichen und hetzenden Sprache erst den Boden für solche Gewalttaten geebnet. Ist dieser Vorwurf gerechtfertigt? Kann Sprache eine Gesellschaft zu Mord- und Totschlag bringen? weiterlesen https://www.mdr.de/nachrichten/…     Video …

    23.06.2023

    Das Projekt "Greater Eurasia": Brücken bauen und Barrieren überwinden

    seniora.org, 22. Juni 2023, Pepe Escobar 22. Juni 2023 - übernommen von thecradle.coWenn Sie damit rechnen, dass die vielen neuen Machtzentren Asiens miteinander konkurrieren und aufeinanderprallen, sollten Sie sich eines Besseren belehren lassen. Die Greater Eurasia Partnership soll sie alle integrieren  – von SCO, EAEU und BRICS bis hin zu den neuen Währungen  – um die "regelbasierte Ordnung" zu ersetzen.


    https://media.thecradle.co/wp-content/uploads/2023/06/New-World-Order.jpgFoto: The Cradle

    Am 4. Juli wird der Iran auf einem Gipfeltreffen in Neu-Delhi endlich Vollmitglied der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (Shanghai Cooperation Organization   – SCO) werden.

    Dies wird einer der wichtigsten Beschlüsse des per Videokonferenz abgehaltenen Gipfels sein, ebenso wie die Unterzeichnung eines Memorandums über den Weg Weißrusslands, ebenfalls Mitglied zu werden.

    Parallel dazu hat der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexej Overchuk bestätigt, dass der Iran und die von Russland geführte Eurasische Wirtschaftsunion (Eurasian Economic Union   – EAEU) bis Ende 2023 ein Freihandelsabkommen (free trade agreement   – FTA) unterzeichnen werden.

    Das Freihandelsabkommen wird ein Interimsabkommen erweitern, das bereits die Zölle auf Hunderte von Warenkategorien senkt.

    Russland und Iran   – zwei wichtige Pole der eurasischen Integration   – haben sich seit dem Sanktions-Tsunami des Westens, der auf Russlands militärische Sonderoperation (SMO) in der Ukraine im Februar 2022 folgte, geoökonomisch immer weiter angenähert.

    Die EAEU ist   – ebenso wie die SCO und BRICS   – auf einem guten Weg: Es wird erwartet, dass mittel- bis langfristig Freihandelsabkommen mit Ägypten, Indien, Indonesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeschlossen werden.

    Overchuck räumt ein, dass die Verhandlungen "sehr schwierig" sein und "Jahre dauern" könnten, wenn man "die Interessen aller fünf EAEU-Mitgliedstaaten, ihrer Unternehmen und ihrer Verbraucher" berücksichtigt. Doch trotz der offensichtlichen Komplexität hat dieser geoökonomische Hochgeschwindigkeitszug den Bahnhof bereits verlassen.


    Hier geht's zum SWIFT-Ausgang

    Parallel dazu haben die Mitglieder der Asian Clearing Union (ACU) auf ihrem jüngsten Gipfeltreffen im Iran beschlossen, noch in diesem Monat ein neues grenzüberschreitendes Finanznachrichtensystem als Konkurrenz zum westlich geprägten SWIFT zu starten.

    Der ACU gehören die Zentralbanken Indiens, Pakistans, Bangladeschs, Bhutans, der Malediven, Nepals, Sri Lankas, Myanmars und des Iran an: eine gesunde Mischung aus Westasien, Südostasien und Südasien.

    Es war die iranische Zentralbank   – die immer noch unter strengen Sanktionen steht   –, die das neue Banknachrichtensystem entwickelt hat, das so neu ist, dass es noch nicht unter einem eigenen Akronym bekannt ist.

    Der Gouverneur der russischen Zentralbank nahm als Beobachter am ACU-Gipfel teil, ebenso wie Beamte aus Weißrussland, das vor zwei Wochen einen Antrag auf Mitgliedschaft in der ACU gestellt hat.

    Der iranische Zentralbankgouverneur Mohammad Reza Farzin bestätigte nicht nur das Interesse potenzieller Mitglieder an einem Beitritt zur ACU, sondern auch das Bestreben, einen Währungskorb für die Bezahlung bilateraler Handelsgeschäfte einzurichten. Nennen wir es eine Abkürzung zur Entdollarisierung.

    Irans erster Vizepräsident Mohammad Mokhber brachte es auf den Punkt: "Die Entdollarisierung ist keine freiwillige Entscheidung der Länder mehr, sondern eine unvermeidliche Reaktion auf die Nutzung des Dollars als Waffe."

    Der Iran steht nun im Mittelpunkt aller multipolaren Entwicklungen. Die jüngste Entdeckung eines riesigen Lithiumfeldes, das etwa 10 Prozent der weltweiten Reserven birgt, in Verbindung mit der durchaus möglichen Aufnahme des Iran in die erweiterten BRICS   – oder BRICS+   – noch in diesem Jahr, hat Szenarien einer kommenden BRICS-Währung, die mit Rohstoffen wie Gold, Öl, Gas und   – unvermeidlich   – Lithium unterlegt ist, gestärkt.

    All diese rasanten Aktivitäten des globalen Südens stehen in scharfem Kontrast zur stotternden Verlangsamung des Imperiums der Sanktionen.

    Der Globale Süden hat die Nase voll davon, dass die USA zur Verteidigung einer verschwommenen, willkürlichen "regelbasierten internationalen Ordnung" Sanktionen und Verbote verhängen, gegen wen und was auch immer und wann immer sie wollen.

    Ausnahmen werden jedoch immer dann gemacht, wenn die USA selbst dringend chinesische Seltene Erden und EV-Batterien kaufen müssen. Und während China ununterbrochen schikaniert und bedroht wird, drängt Washington das Land im Stillen, weiterhin amerikanischen Mais und Low-End-Chips von Micron zu kaufen.


    Das nennt man in den USA heute "freien und fairen" Handel.

    Die BRICS haben andere Ideen, um diesem Teufelskreis zu entkommen. Viele setzen auf eine stärkere Rolle ihrer Neuen Entwicklungsbank (New Development Bank   – NDB), der neben den fünf BRICS-Mitgliedern auch Bangladesch, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten angehören. Uruguay wird demnächst beitreten, und auch die Beitrittsanträge von Argentinien, Ägypten, Saudi-Arabien und Simbabwe wurden bereits genehmigt.

    Laut der ehemaligen brasilianischen Staatschefin und jetzigen NDB-Präsidentin Dilma Rousseff sollen die Entscheidungen über neue Mitglieder offiziell auf dem BRICS-Gipfel im August in Südafrika bekannt gegeben werden.

    Unterdessen fand in Astana, Kasachstan, die 20. Runde des langwierigen Friedensprozesses für Syrien statt, an der die Vize-Außenminister Russlands, Syriens, der Türkei und des Iran teilnahmen.

    Dies sollte der entscheidende Schritt in einem "Normalisierungsfahrplan" sein, den Moskau im letzten Monat vorgeschlagen hatte, um die Rolle der türkischen Armee auf syrischem Gebiet endgültig zu regeln. Der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow bestätigte erneut, dass die USA alles daransetzen, eine Normalisierung zwischen Damaskus und Ankara zu verhindern, indem sie die ölraubenden kurdischen Milizen im Norden Syriens unterstützen.


    Eine "breite integrative Konfiguration"

    Alle miteinander verknüpften Entwicklungen in Bezug auf SCO, BRICS, EAWU und andere multilaterale Mechanismen, die sich derzeit in rasantem Tempo vollziehen, laufen in der Praxis in einem Konzept zusammen, das 2018 in Russland formuliert wurde: die Groß-Eurasische Partnerschaft.

    Und wer könnte es besser definieren als der Rrussische Außenminister Sergey Lawrow: "Unser außenpolitisches Vorzeigeprojekt ist es, Unterstützung für das Konzept der Groß-Eurasischen Partnerschaft zu gewinnen. Es geht darum, den objektiven Prozess der Bildung einer breiten integrativen Konfiguration zu erleichtern, die für alle Länder und Vereinigungen auf unserem riesigen Kontinent offen ist."

    Wie Lawrow bei all seinen wichtigen Treffen routinemäßig erklärt, umfasst dies die "Verknüpfung der komplementären Entwicklungspläne" der EAEU und Chinas BRI, die Ausweitung der Interaktion "im Rahmen der SCO unter Einbeziehung der SCO-Beobachterstaaten und Dialogpartner", die "Stärkung der strategischen Partnerschaft" zwischen Russland und der ASEAN und die "Herstellung von Arbeitskontakten" zwischen den Exekutivorganen der EAEU, der SCO und der ASEAN.

    Hinzu kommt die entscheidende Interaktion zwischen den bevorstehenden BRICS+ und all den oben genannten; buchstäblich alle im gesamten globalen Süden stehen Schlange, um dem Club BRICS beizutreten.

    Lawrow schwebt eine "für beide Seiten vorteilhafte, miteinander vernetzte Infrastruktur" und eine "Kontinent-Weite Architektur des Friedens, der Entwicklung und der Zusammenarbeit im gesamten eurasischen Raum" vor. Und das sollte auf den gesamten Globalen Süden ausgeweitet werden.

    Es wird hilfreich sein, wenn andere brandneue Institutionen mit ins Boot geholt werden. Das ist der Fall bei einer neuen russischen Denkfabrik, dem Geopolitischen Observatorium für Russlands Schlüsselfragen (Geopolitical Observatory for Russia’s Key Issues   – GORKI), das von der ehemaligen österreichischen Außenministerin Karin Kneissl geleitet wird und als Abteilung der Staatlichen Universität St. Petersburg mit Schwerpunkt auf Westasienstudien und Energiefragen eingerichtet wird.

    All diese Interpolationen wurden auf dem St. Petersburg Forum letzte Woche ausführlich erörtert.

    Eines der Hauptthemen dieses spektakulär erfolgreichen, auf den Globalen Süden ausgerichteten Forums war natürlich die Reindustrialisierung und Neuausrichtung der russischen Export-Import-Kanäle weg von Europa und hin zu Asien, Afrika und Lateinamerika.

    Die Vereinigten Arabischen Emirate waren in St. Petersburg stark vertreten und wiesen auf einen Schwerpunkt in Westasien hin, wo sich Russlands geoökonomische Zukunft zunehmend entwickelt. Der Umfang und die Breite der vom Globalen Süden geführten Diskussionen unterstrichen nur, wie der sich selbst marginalisierende kollektive Westen die Globale Mehrheit entfremdet hat, vielleicht unwiederbringlich.

    In der äußerst populären politischen Talkshow von Wladimir Solowjow hat der russische Filmregisseur Karen Schachnasarow vielleicht den besten Weg gefunden, um einen so komplexen Prozess wie die Greater Eurasia Partnership kurz und bündig zu formulieren.

    Er sagte, dass Russland nun wieder die Rolle des globalen Verfechters einer neuen Weltordnung einnimmt, die die Sowjetunion zu Beginn der 1920er Jahre innehatte. Vor diesem Hintergrund sind die Wut und die unkontrollierte Russophobie des kollektiven Westens reine Ohnmacht: Sie heulen ihre Frustration darüber hinaus, Russland "verloren" zu haben, obwohl es ein Leichtes gewesen wäre, es auf seiner Seite zu halten.


    Pepe Escobar (* 1954 in São Paulo[1]) ist ein brasilianischer investigativer Journalist. Er analysiert geopolitische Zusammenhänge.


    Quelle: https://thecradle.co/article-view/26288/the-greater-eurasia-project-building-bridges-and-breaking-barriersMit freundlicher Genehmigung von thecradle.co
    Die Übersetzung besorgte Andreas Mylaeus


    Info: https://www.seniora.org/politik-wirtschaft/das-projekt-greater-eurasia-bruecken-bauen-und-barrieren-ueberwinden


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.06.2023

    „Ich werde es in die Luft jagen"

    aus e-mail von Ingrid Rumpf, 23. Juni 2023, 15:41 Uhr


    https://www.haaretz.com/israel-news/2023-06-19/ty-article/.premium/ill-blow-it-up-far-right-mks-threaten-summer-camp-for-israeli-and-palestinian-orphans/00000188-d415-d5fc-ab9d-df7ddc3b0000


    *19.06.2023*


    *„Ich werde es in die Luft jagen": Rechtsextreme Knesset-Mitglieder

    (MKs) bedrohen Sommerlager für israelische und palästinensische

    Waisenkinder*


    *In einer Sitzung des Bildungsausschusses der Knesset kritisieren die

    Abgeordneten der Koalition ein Jugenddorf, das seinen Komplex für ein

    Sommerlager für verwaiste israelische und palästinensische Kinder

    gemietet hat, und warnen, dass "diese Regierung reagieren wird".*


    Mitglieder der Knesset-Koalition drohten am Montag damit, gegen ein

    Jugenddorf vorzugehen, das seinen Komplex für ein Sommerlager für Kinder

    hinterbliebener israelischer und palästinensischer Familien vermietet

    hat. Die Drohungen wurden während einer Sitzung des Bildungsausschusses

    der Knesset ausgesprochen, in der MK Hanoch Milwidsky vom Likud die

    Leiterin des Jugenddorfs Ben Shemen warnte, dass "wir alle öffentlichen

    Gelder, die Sie erhalten, genau prüfen werden, wenn sie den Vertrag für

    das Camp nicht kündigt".


    Der Abgeordnete Almog Cohen von der rechtsextremen Partei Otzma Yehudit

    drohte ebenfalls damit, "das Lager in die Luft zu jagen", das vom

    Parents Circle - Families Forum gesponsert wird, einer gemeinnützigen

    Organisation für trauernde israelische und palästinensische Familien,

    die während des Konflikts Angehörige verloren haben. "Vielleicht haben

    wir nicht die rechtliche Befugnis, Sie daran zu hindern oder Sie zu

    zwingen, das Abkommen zu beenden, das Sie mit dieser

    verabscheuungswürdigen Organisation geschlossen haben, aber hören Sie

    gut zu: Diese Regierung wird darauf reagieren", sagte Milwidsky.


    Cohen erklärte dem Direktor des Komplexes, dass er vorhabe, "zu kommen,

    Ihr Lager in die Luft zu jagen und es mit Gottes Hilfe zu

    schließen"."Wie wäre es damit?", fragte der Gesetzgeber von Otzma

    Yehudit - der während des Treffens ohne Erlaubnis sprach - rhetorisch.

    MK Hanoch Milwidsky warnte in einer Ausschusssitzung am Montag davor,

    dass "diese Regierung auf die Unterbringung des Sommerlagers reagieren

    wird". Credit: Noam Moshkowitz / Knessetsprecher


    Milwidsky sagte gegenüber Haaretz, er habe vor der Ausschusssitzung ein

    Treffen mit den Mitarbeitern des Jugenddorfs abgehalten und versucht,

    sie zu überzeugen, den Vertrag zu kündigen, aber sie hätten sich

    geweigert. "Rechtlich kann ich im Moment nichts tun. Wir arbeiten nur

    nach dem Gesetz, aber für eine Einrichtung wie diese ist das das Zeichen

    des Kains", sagte er. Er wies darauf hin, dass Ben Shemen das Lager

    nicht selbst betreibt, fügte aber hinzu, dass seiner Meinung nach "eine

    Bildungseinrichtung keine Aktivitäten wie diese ausrichten sollte. Sie

    hätten dem nicht zustimmen dürfen."


    Das Camp wird jedes Jahr im Sommer an einem anderen Ort abgehalten,

    darunter Givat Haviva und der Kibbuz Dalia, die in der Vergangenheit

    Gastgeber waren. Doch dieses Mal drängten die Abgeordneten darauf, es

    aufgrund der Lobbyarbeit der rechtsgerichteten israelischen Organisation

    Btsalmo abzusagen.


    Yuval Rahamim, Co-Direktor des Elternkreises - Familienforum, sagte

    daraufhin, er sei "schockiert über die wilden und gewalttätigen Angriffe

    und die ausdrücklichen Drohungen der Knessetmitglieder im

    Bildungsausschuss".


    - Kennen die Leute, die trauernde Eltern zum Schweigen bringen, unseren

    Schmerz?


    - Warum verbietet Israel trauernden Palästinensern die Teilnahme an

    einer Gedenkfeier?


    - Adam, Fuad, Abdullah, Omar: die 28 palästinensischen Kinder, die

    dieses Jahr von israelischen Streitkräften getötet wurden


    In einer Mitteilung, die die Mitarbeiter von Ben Shemen vor einigen

    Wochen an die Eltern schickten, erklärten sie, dass das Dorf in den

    letzten Jahren aufgrund finanzieller Engpässe Gruppen "aller

    Schattierungen des israelischen Regenbogens" erlaubt hat,

    Sommeraktivitäten in seinen Einrichtungen durchzuführen."Der Elternkreis

    - Familienforum ist vom Bildungsministerium anerkannt und darf sogar an

    Programmen teilnehmen, die Schulen in Israel angeboten werden", hieß es

    in der Mitteilung.


    Vor einigen Tagen begannen extremistische Organisationen, Druck auf das

    Dorf auszuüben, damit es seine Gastgeberrolle aufgibt - begleitet von

    irreführenden Informationen, Drohungen und Schikanen gegenüber den

    Bewohnern des Dorfes. Zu diesem Zeitpunkt wurde beschlossen, der Praxis

    der Drohungen nicht nachzugeben und das Programm abzusagen.Die

    Verwaltung fügte hinzu, dass nur die Wohnheime in Ben Shemen genutzt

    würden und dass die Mitarbeiter des Jugenddorfs nicht in die Aktivitäten

    des Lagers einbezogen würden.


    MK Gilad Kariv am Montag in der Knesset. Er sagte, dass die

    Koalitionsabgeordneten, die das Lager bedrohen, "Zionismus in

    Nationalismus verwandeln".Gilad Kariv, Abgeordneter der Arbeitspartei,

    unterstützte das Leitungsteam von Ben Shemen und nannte die

    Abgeordneten, die das Dorf bedroht hatten, "Tyrannen". "Sie haben den

    Zionismus in Nationalismus verwandelt", sagte Kariv. "Fürchten Sie sich

    nicht vor diesen Verleumdern und Aufwiegler. Die Mehrheit der

    israelischen Öffentlichkeit wird euch wie eine Mauer zur Seite stehen -

    kein einziges Haar auf euren Köpfen wird verletzt werden. Die Werte der

    staatlichen Erziehung, die Werte der Unabhängigkeitserklärung und des

    Jugenddorfes Ben Shemen sind diejenigen, die letztlich die zionistische

    Zukunft sichern werden."


      Mit deepl übersetzt


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.06.2023

    EU billigt 11. Sanktionspaket - Es richtet sich auch gegen RT

    freeassange.rtde.life, 23 Juni 2023 11:30 Uhr

    Die Europäische Union hat das 11. Sanktionspaket gegen Russland gebilligt. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. Unter anderem werden fünf weitere russische Sender, darunter RT Balkan, in der EU verboten.


    Quelle: Sputnik © Natalja Seliwjorstowa


    freeassange.rtde.life


    Die Europäische Union hat im Rahmen des 11. Sanktionspakets fünf russischen Sendern den Sendebetrieb untersagt, darunter dem RT-Sendedienst RT Balkan. Das entsprechende Dokument wurde am Freitag auf der Webseite des Europäischen Rates veröffentlicht. Als Begründung heißt es:

    "Um gegen die systematische, internationale Kampagne der Russischen Föderation zur Medienmanipulation und Verzerrung von Tatsachen vorzugehen, die darauf abzielt, ihre Strategie der Destabilisierung ihrer Nachbarländer – der EU und ihrer Mitgliedstaaten – zu verstärken, verlängerte der Rat die Aussetzung der Sendelizenzen auf fünf weitere Medienunternehmen: RT Balkan, Oriental Review, Tsargrad, New Eastern Outlook und Katehon."

    Diese Kanäle stünden unter "ständiger direkter oder indirekter Kontrolle der Führung der Russischen Föderation" und würden für Propagandaaktionen genutzt, "die sich gegen die Zivilgesellschaft in der EU und den Nachbarländern" richteten, heißt es ferner.

    Im Einklang mit der Charta der Grundrechte dürften diese Medien und ihre Mitarbeiter in der EU jedoch weiterhin andere Tätigkeiten ausüben, z. B. Recherchen und Interviews.


    Neue Satelliten und Formate: RT International erhöht Zuschauerreichweite





    Neue Satelliten und Formate: RT International erhöht Zuschauerreichweite






    Der Online-Sendedienst RT Balkan, der über Nachrichten in serbischer Sprache berichtet und sich auf regionale Angelegenheiten konzentriert, wurde im November 2022 gestartet. Der Sender verfügt über eine eigene Webseite und mehrere Konten in den sozialen Netzwerken. Im Dezember wurde RT Balkan auf YouTube blockiert.


    Im März 2022 hatte die EU die Ausstrahlung und Verbreitung von Sputnik- und RT-Inhalten verboten. Moskau betrachtet dies als einen Verstoß gegen die Medienfreiheit und einen Beweis dafür, dass das Engagement der EU für die Meinungsfreiheit nicht echt sei. Schon vor dem Ukraine-Krieg hatten einige EU-Länder versucht, die Aktivitäten einiger russischer Medien zu beschränken.


    Mehr zum Thema - Medienberichte: EU will Sanktionen gegen Drittländer, über die Russland Sanktionen umgeht


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freeassange.rtde.life/europa/173407-eu-einig-11-sanktionspaket-richtet


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.06.2023

    Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Offensivoperationen in Richtung Kremennaja gemeldet

    reeassange.rtde.life, 23 Juni 2023 13:00 Uhr

    Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.


    Russische Soldaten (Symbolbild)


    Quelle: Sputnik
























    • 23.06.2023 14:53 Uhr


    14:53 Uhr

    Berater des ukrainischen Präsidialamts impliziert westliche Schuld an ukrainischen Misserfolgen


  • Zu langsame westliche Waffenlieferungen an Kiew ermöglichten Russland, die Verteidigung vorzubereiten, und erschwerten die laufende ukrainische Offensive, behauptete der Berater des ukrainischen Präsidialamts Michail Podoljak. Auf Twitter schrieb er:

    "Die Zeit, die wir verloren haben, um unsere Partner zu überzeugen, die notwendigen Waffen zu liefern, schlug sich im Bau spezifischer russischer Befestigungen, der tiefen Verteidigungslinie und des Systems von Minenfeldern nieder."

    Podoljak griff auf die bereits vom ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und der Vizeverteidigungsministerin Anna Maljar verwendeten Formulierungen zurück, wonach die Gegenoffensive "kein Hollywood-Blockbuster" sei. Er rechtfertigte die ausbleibenden Erfolge der Ukraine damit, dass die Offensive eine "vernünftige und ausgewogene Herangehensweise" erfordere und dass Kiew die höchste Priorität angeblich dem Leben der Soldaten zumesse.

  • 14:30 Uhr

    Kämpfe im Waldgebiet bei Kremennaja: Tote ukrainische Soldaten werden nicht evakuiert

    Die Kämpfe im Dreieck Kremennaja-Liman-Sewersk haben zu zahlreichen Verlusten der ukrainischen Armee geführt. Viele von ihnen bleiben im Wald von Serebrjany seit etwa einer Woche auf dem Schlachtfeld liegen und verwesen unter Sommertemperaturen, melden russische Medien unter Verweis auf den Oberstleutnant und Militärberichterstatter Andrei Marotschko.

    Ihm zufolge muss das russische Militär in den Gebieten, in denen sich die Stellungen der russischen Streitkräfte in unmittelbarer Nähe der AFU-Stellungen befinden, Mullbinden verwenden und andere Methoden anwenden, um dem tödlichen Geruch zu entgehen.

    Das Gebiet südlich von Kremennaja ist untypisch für diese Steppenregion stark bewaldet und steht unter Naturschutz. Seit Beginn der russischen Militäroperation werden hier heftige Stellungskämpfe mit Panzereinsatz ausgetragen. Diese Woche meldete die ukrainische Militärführung russische Offensivoperationen im Gebiet um den Wald von Serebrjany am Fluss Sewerski Donez.

  • 13:51 Uhr

    Saporoschje-Beamte: Ukrainische Streitkräfte erleiden schwere Verluste bei Angriffsversuch nahe Orechow


    Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut versucht, die erste russische Verteidigungslinie südlich der Stadt Orechow im Gebiet Saporoschje zu stürmen. Dabei erlitt die ukrainische Seite schwere Verluste. Dies teilte Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates der Gebietsverwaltung Saporoschje, mit. Er erklärte RIA Nowosti:

    "In der Nacht haben ukrainische Kämpfer einen dritten Angriff auf unsere erste Verteidigungslinie am Frontabschnitt bei Orechow unternommen. Es kam zu heftigen Gefechten. Der Gegner erlitt schwere Verluste an Ausrüstung und Personal."

  • 13:22 Uhr

    Russenhass-Propaganda, mangelhafte Ausbildung und Drogen – ukrainische Kriegsgefangene berichten

    Während ihrer Ausbildung bringen Psychologen ukrainischen Soldaten bei, Russen zu hassen. Dies berichteten die ukrainischen Kriegsgefangenen Roman Nowoschilow und Ruslan Moskal in Videointerviews, die vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlicht wurden.

    So berichtete Nowoschilow, der nach eigenen Angaben eingezogen wurde, als er in einem Kiosk Zigaretten kaufte, und später in Lettland ausgebildet wurde:

    "Die Vorbereitung erfolgte nur zum Schein. [...] Zu uns kamen Psychologen und sagten uns, dass man das russische Volk hassen und möglichst viele von ihnen vernichten sollte, dann werde die Ukraine frei."

    Moskal, der in der eigenen Wohnung zwangsmobilisiert wurde und seine Ausbildung in der Slowakei durchlief, bestätigte dies ebenfalls:

    "Diese Psychologen führten Propaganda, dass Russen böse seien. Je mehr Russen du vernichtest, desto schöner sei es für die Ukraine."

    Beide Gefangene erklärten, unbekannte medizinische Präparate erhalten zu haben, die ihre Sinneswahrnehmung abstumpften und sie aggressiver machten. "Wahrscheinlich waren es irgendwelche Drogen, denn der Kopf funktionierte nicht, und man war nicht ganz bei Sinnen", sagte Nowoschilow.

    In Bezug auf die Zustände an der Front sprachen Nowoschilow und Moskal von hohen Verlusten, niedriger Kampfmoral und unzureichender Versorgung. So soll Moskals Einheit fünf Tage ohne Lebensmittel ausgeharrt haben, während Nowoschilow angab, unter solchem Durst gelitten zu haben, dass er in Erwägung zog, Wasser aus Pfützen zu trinken. Außerdem sprach er von Sperrverbänden, die Fliehende hinrichten sollten:

    "Das Kommando sagte uns: 'Für euch gibt es kein Zurück, Jungs, es geht nur vorwärts. Hinten gibt es nur Erschießung oder Gefängnis, ihr sollt die Ukraine beschützen.' Hinter uns stand die Nationalgarde, sie sollten uns erschießen, wenn wir fliehen. Unser Kommandant floh, vielleicht wurde er auch erschossen."

    Beide Gefangenen riefen ukrainische Rekruten auf, sich zu ergeben, ihre Positionen zu verlassen oder sich vor der Mobilmachung zu verstecken.

  • 12:36 Uhr

    Russische Offensivoperationen in Richtung Kremennaja gemeldet

    Der russische Telegramkanal für Kriegsberichterstattung RVVoenkory meldet unter Verweis auf mehrere Quellen eine Offensive der russischen Streitkräfte in Richtung Kremennja – Lyman im Norden der Lugankser Volksrepublik. 

    Der US-Militäranalyst Chuck Pfarrer berichtet:

    "Die russischen Streitkräfte haben eine mehrgleisige Offensive gestartet, die sich auf die Achse der Straße O-130501 westlich von Kremennaja konzentriert. In Ausweitung dieses Angriffs haben die russischen Streitkräfte einen sich ausweitenden Vorsprung über die Straße O-131306 gesichert und sind in Richtung des Scherebetska-Stausees vorgerückt."

    Die Operation der russischen Armee in diese Richtung wurde gestern und vorgestern von der ukrainischen Führung bestätigt. Die Nationalgarde meldete den Rückzug einer der ukrainischen Brigaden im Waldgebiet Serebrjanski.

    Bei der morgendlichen Pressekonferenz des ukrainischen Generalstabs am Freitag wurde berichtet, dass die russischen Streitkräfte auf Belogorowka in der LVR und in Richtung Liman in der DVR vorrückten. Sie führten Luftangriffe in den Gebieten von Newskoje und Iwanowka, Torskoje, Belogorowka, Dubrawa und Spornoe durch. Weiter seien ukrainische Stellungen in Serebrjanka, Werchnekamenske und Rasdolowka unter Beschuss genommen worden.

    Die Angaben werden vom russischen Telegramkanal für Militäranalysen Rybar bestätigt. "Ziel der Offensive ist es wahrscheinlich, das andere Ufer des Sewerski Donez bei Grigorowka zu erreichen. Dadurch wird die Frontlinie im Abschnitt Sewersk eingeebnet und die ukrainische Gruppierung in Belogorowka liquidiert", schreibt Rybar am Freitag. 


  • 12:11 Uhr

    Naryschkin: Ukrainische Kämpfer sterben für Interessen herrschender Kreise der USA und anderer NATO-Staaten

    Die westlichen Eliten irren sich sehr, wenn sie glauben, dass es möglich sei, "Russland mit Waffengewalt zu zerschlagen", sagte der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR) Sergei Naryschkin auf seiner Pressekonferenz am Freitag. Naryschkin wörtlich:

    "Die schlimmsten Folgen dieser tiefgreifenden Täuschung spüren heute die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte und Söldner aus westlichen Ländern, die massenhaft an der Front für Interessen der herrschenden Kreise in Washington und vielen anderen Hauptstädten der NATO-Staaten, die ihnen völlig fremd sind, sterben."

  • 11:27 Uhr

    EU verabschiedet elftes Sanktionspaket gegen Russland


    Die Europäische Union hat das elfte Sanktionspaket gegen Russland in Kraft gesetzt. Eine entsprechende Meldung veröffentlichte die EU-Kommission auf ihrer Webseite.

    Demnach beinhaltet das Paket ein neues Instrument, das es der EU ermöglichen wird, den Verkauf sanktionierter Waren an Drittländer zu verbieten, falls der Verdacht besteht, dass diese nach Russland gelangen könnten.

    Weitere Maßnahmen beinhalten unter anderem die Sperrung von fünf weiteren Nachrichtenkanälen, darunter RT Balkan, ein Exportverbot für neue und gebrauchte Fahrzeuge mit einem Hubraum von über 1.900 Kubikzentimetern sowie für elektrische und hybride Fahrzeuge, ein Verbot des Einsatzes russischer Lkw-Anhänger und -Auflieger für den Warentransport in die EU sowie die Einstellung des Ölexports nach Deutschland und Polen über die Druschba-Pipeline.

  • 10:44 Uhr

    Kiews Truppen nehmen russisches Gebiet Belgorod massiv unter Beschuss

    Am Donnerstag hat das ukrainische Militär insgesamt 98 Geschosse unterschiedlicher Kaliber auf das russische Gebiet Belgorod abgefeuert und einen Sprengsatz von einer Drohne aus abgeworfen. Dies geht aus einem von Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram veröffentlichten Bericht hervor. Laut dem dem Gouverneur der Region wurden zahlreiche Dörfer in fünf von insgesamt 21 Kreisen des Gebiets unter Beschuss genommen: Belgorod, Borisowka, Wolokonowka, Graiworon und Schebekino, die alle an der Grenze zur Ukraine liegen.

    Mit 48 abgefeuerten Geschossen wurde der Kreis Wolokonowka am stärksten in Mitleidenschaft gezogen. Dort wurden drei private Wohnhäuser, eine Gas- und eine Stromleitung beschädigt. Menschen wurden laut Gladkow bei keinem der Angriffe verletzt.

  • 09:56 Uhr

    Netanjahu: Westliche Waffen aus der Ukraine an Grenzen Israels gesichtet


    Israel befürchtet, dass die vom Westen an Kiew gelieferten Waffen an Iran gelangen und gegen Israel eingesetzt werden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begründete damit die Weigerung seines Landes, Waffen an die Ukraine zu liefern. In einem Interview an die Zeitung Jerusalem Post sagte er:

    "Wir befürchten, dass jegliche Systeme, die wir der Ukraine übergeben, in die Hände Irans gelangen und gegen uns eingesetzt werden können. Und im Übrigen ist es keine theoretische Möglichkeit. Das passierte tatsächlich mit westlichen Panzerabwehrwaffen, die wir jetzt an unseren Grenzen wiederfinden."

  • 09:08 Uhr

    FSB unterbindet Schmuggel radioaktiven Materials – fünf Festnahmen

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat fünf Personen verhaftet, die unter der Leitung eines ukrainischen Staatsbürgers versuchten, ein Kilogramm des radioaktiven Materials Caesium-137 aus Russland zu schmuggeln. Die Behörde veröffentlichte eine Videoaufnahme der Verhaftung.

    Der Pressedienst des FSB erklärte:

    "Nach Daten aus der Ermittlung handelte die Verbrechergruppe im Interesse eines ausländischen Auftraggebers und versuchte unter Umgehung gesetzlicher Beschränkungen und Verbote ein Kilogramm des Isotops Caesium-137 für 3,5 Millionen US-Dollar zu erwerben und das radioaktive Material aus der Russischen Föderation zu schmuggeln."

    Das Isotop Caesium-137 kann zum Bau einer "schmutzigen" Bombe verwendet werden. Der Erklärung des FSB zufolge sollte es im Rahmen einer antirussischen Provokation im Gebiet der Militäroperation eingesetzt werden.

  • 08:38 Uhr

    Russlands Bildungsminister: "Wir schaffen die ukrainische Sprache nicht ab"


    Schüler in den russischen Gebieten Cherson und Saporoschje können bei Wunsch weiterhin die ukrainische Sprache lernen, erklärte Russlands Bildungsminister Sergei Krawzow. In einem Interview an die Nachrichtenagentur RIA Nowosti betonte er:

    "Im Gegensatz zum Kiewer Regime schaffen wir Sprachen, darunter die ukrainische Sprache, nicht ab."

    Krawzow räumte allerdings ein, dass die Nachfrage nach Ukrainischunterricht gering sei, die Möglichkeit danach aber dennoch bestehe, wofür ein Lehrbuch verfasst worden sei. Er führte aus:

    "Wir sind ein multinationales Land. In jeder Region oder nationalen Republik gibt es die Möglichkeit, die eigene nationale Sprache und Kultur zu lernen." 

  • 07:54 Uhr

    Russische Artillerie zerstört ukrainisches Militärgerät am Frontabschnitt Lissitschansk

    Am Frontabschnitt Lissitschansk haben Einheiten des Truppenverbands Süd eine Rotation ukrainischer Truppen verhindert, berichtet der Sprecher der Gruppierung Wadim Astafjew. Ansammlungen ukrainischer Truppen seien aus der Luft angegriffen worden.

    Astafjew fügte hinzu, dass die Artillerie eine Selbstfahrlafette vom Typ Krab aus polnischer Produktion, eine US-produzierte Radaranlage vom Typ AN/TPQ, eine 152-Millimeter-Haubitze vom Typ Msta, zwei Mörser sowie ein Munitionslager zerstört hat.

  • 07:19 Uhr

    Russische Streitkräfte halten die Verteidigung im Gebiet Saporoschje und der DVR

    Russlands Streitkräfte kontrollieren die Ortschaften Sadowoje im Kreis Tokmak im Gebiet Saporoschje und Uroschainoje in der Donezker Volksrepublik, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Unter Hinweis auf das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte die Agentur zwei Videos aus den jeweiligen Orten.

    Nach Aussagen von russischen Militärangehörigen in den Videos entsprechen ukrainische Meldungen über die Besetzung dieser Orte nicht der Wahrheit. Das ukrainische Militär unternehme allerdings weitere Versuche, am Frontabschnitt Orechow vorzudringen, wo rund um die Uhr Artillerieduelle stattfänden.

  • 22.06.2023 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    DVR: Ukrainischer Beschuss tötet Zivilistin in ihrem Haus


    Infolge eines ukrainischen Beschusses in Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) ist eine Zivilistin ums Leben gekommen. Wie der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, auf Telegram erklärt, habe ein Geschoss direkt in ihrem Haus eingeschlagen. Dort habe sich auch der Ehemann der Verstorbenen befunden, der mit Verletzungen davongekommen sei.

    Zuvor hatte die Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine erklärt, dass Gorlowka am Donnerstag fünfzehnmal beschossen worden sei. Allein um 20:45 Uhr (Ortszeit) hätten die ukrainischen Truppen vierzehn Geschosse auf die Stadt abgefeuert.

  • 21:37 Uhr

    Indien ist bereit, auf jede erdenkliche Weise zum Frieden in der Ukraine beizutragen


    Indien sei bereit, sich für einen Frieden in der Ukraine einzusetzen. Dies erklärte der Premierminister des Landes, Narenda Modi, der den USA derzeit einen Besuch abstattet. Er betonte, dass alle Länder diesbezüglich zusammenarbeiten müssen und Indien seinerseits jede Anstrengung unternehmen werde. Modi äußerte sich sinngemäß:

    "Wir glauben, dass es zur Lösung dieser Probleme unbedingt notwendig ist, dass alle Länder zusammenarbeiten. Seit Beginn der Eskalation in der Ukraine hat Indien immer wieder betont, dass Konflikte durch Dialog und Diplomatie gelöst werden müssen. Wir sind bereit, auf jede erdenkliche Weise zur Wiederherstellung des Friedens beizutragen."

  • 21:07 Uhr

    Ukrainischer Beschuss im Gebiet Saporoschje: drei Menschen ums Leben gekommen

    Nach Angaben der Rettungskräfte des Gebietes Saporoschje sind infolge des ukrainischen Beschusses in der Siedlung Tawrija drei Menschen ums Leben gekommen.

    Die ukrainischen Truppen sollen mit einem Geschoss ein Privathaus getroffen haben, wodurch eine zweiköpfige Familie getötet worden sei. Eine weitere Granate habe in einer Straße eingeschlagen. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, ein anderer sei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus in Melitopol eingeliefert worden.

  • 20:43 Uhr

    Sacharowa: Heutige "Helden" der Ukraine haben über eine Million Juden getötet


    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat auf Telegram Aussagen des israelischen Botschafters in der Ukraine, Michail Brodski, scharf kritisiert.

    Ihren Beitrag startete Sacharowa mit einem Zitat aus dem Interview des Diplomaten mit ITON-TV, in dem er "in reinstem Russisch" sprach. Brodsky reflektierte über die Haltung der Ukrainer zu solchen historischen Personen wie Bandera, Schuchewitsch und Melnik und stellte fest, dass das ukrainische Volk auf der Suche nach seiner Identität sei, indem es solche Menschen verherrliche.

    "In der Tat unterstützten diese Menschen die Ideologie des Nationalsozialismus. Als Teil ihres Kampfes für die ukrainische Unabhängigkeit wollten sie die Ukraine ohne Juden, ohne Polen, ohne Kommunisten und wahrscheinlich ohne viele andere sehen. Und die Ukraine ist natürlich auf der Suche nach ihrer Identität, auf der Suche nach ihren Helden."

    Auch wenn es Israel nicht gefalle, könne es nichts dagegen tun, so Brodski weiter.

    Sacharowa ihrerseits erinnerte daran, worin die Politik der Organisation Ukrainischer Nationalisten von Stepan Bandera bestand. Die Organisation habe in der von den Nazis besetzten Ukraine Juden vernichtet, verbrannt und ohne Gräber oder Kennzeichnung verscharrt. Insgesamt seien etwa 1,4 Millionen Menschen ums Leben gekommen.

    "Niemand hat das Recht auf solche Helden, denn sie sind keine Helden, sie sind die Höllenbrut. Es ist keine Identität, sondern eine Schande für die Menschen der Ukraine. Es ist die Verherrlichung des Nazismus."

  • 20:17 Uhr

    Video: Russische Drohne zerstört ukrainischen Panzer in Richtung Süd-Donezk

    Russlands Verteidigungsministerium hat ein Video der Zerstörung eines ukrainischen Panzers veröffentlicht. Operatoren einer Drohne sollen am Frontabschnitt Süd-Donezk das Kampffahrzeug entdeckt haben, das aus einem Waldstreifen heraus russische Stellungen beschossen habe. Daraufhin sei auf den Panzer ein Sprengeinsatz abgeworfen worden.

    Die Nachrichtenagentur TASS postete auf Telegram einen kürzeren Abschnitt aus dem Video, in dem der Panzer bei der Explosion zu sehen ist.

  • 19:42 Uhr

    Ukrainische Beamtin: Russland wird Getreideabkommen im Juli verlassen


    Die Sonderbeauftragte des ukrainischen Außenministeriums, Olga Trofimzewa, hat auf ihrem Telegram-Kanal erklärt, dass Russland das Getreideabkommen im Juli nicht verlängern werde.

    "Getreidekorridor: Zu 99,9 Prozent wird Russland ihn im Juli verlassen."

    Grund dafür sei ihrer Meinung nach der Wahlsieg des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Weiterhin sei von Bedeutung, dass Moskau ein neues Exportterminal für Ammoniak fast fertig gebaut habe, sodass die Pipeline Toljatti-Odessa keine so wichtige Rolle mehr spielen werde.

    Zuvor hatte der stellvertretende Außenminister Russlands Sergei Verschinin erklärt, dass der 18. Juli wahrscheinlich der letzte Tag des Getreideabkommens sein werde.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

    Info: https://freeassange.rtde.life/international/131481-liveticker-ukraine-krieg


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