Zukunft Deutschlands, ein großer Betrug ist aufgeflogen....
aus e-mail von Jessica.Schneider65@protonmail.com,
Arbeitskreis nachhaltige Entwicklung für die Menschheitsfamilie i.A. Jessica Schneider
Email: Jessica.Schneider65@protonmail.com
???????? Krieg in der Ukraine, die Täuschung ist aufgeflogen und verbreitet sich mit Lichtgeschwindigkeit!
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Guten Tag!
Vielen herzlichen Dank für das Engagement für die Mitbürger und die Menschheits-Familie.
Der Krieg in der Ukraine hat fatale Folgen für Deutschland und Europa. Die Sanktionen ändern nichts am Kriegsgeschehen, dennoch werden sie beibehalten. Russland kann die Energie sogar woanders teurer verkaufen! Putin ist wie immer für alles der Schuldige. Aber es war Boris Johnsen, der Druck auf die Ukraine ausgeübt hat, in die Lösungen, die in Istanbul vereinbart wurden, nicht einzuwilligen. Dafür ist er extra in die Ukraine geflogen. Wird die Ukraine als blutiger Keil missbraucht, um Europa und Asien zu trennen, wegen der Paranoiden Angst von Regierungsberater George Friedman und anderen isolierten Mitmenschen zusammen könnten wir zu stark werden?
Wie zufällig ist der Krieg äußerst vorteilhaft für die Regierung in Washington und GB. Vor allem für die übermächtige US-Rüstungs- und Energie-Industrie.
• Die deutsche und europäische Wirtschaft stürzt durch die hohen Energie-Kosten ab, viele Firmen gehen insolvent, viele verlagern ihre Produktion ins Ausland, z.B. in die USA.
• Die US Fracking-Industrie verzeichnet einen regelrechten Boom, und es werden obszöne Gewinne mit jedem Schiff das nach Europa kommt gemacht. Dabei handelt es sich um eine sehr fragwürdige Energie-Quelle!
• Der Euro verliert so dramatisch an Wert, dass im Ausland oft der Euro gar nicht mehr angenommen wird und viele Euro in Dollar tauschen. Dies hat ein Freund kürzlich aus dem Oman berichtet.
• Gute Arbeitskräfte wandern ab, z.B. in die USA.
• Ein Niedergang der Wirtschaft Deutschlands und Europas stärkt die Wirtschaft der USA.
Ist das alles Zufall? Wohl kaum! Jede Wirkung hat eine Ursache! Inzwischen gibt es zahlreiche Belege, das alles von langer Hand geplant war, Russland mit allen Mitteln in diese Reaktion zu zwingen.
• Der Think-Tank RAND-Cooperation hat 2019 einen Plan und Bericht erstellt mit dem Titel "Russland überdehnen und aus dem Gleichgewicht bringen", der mehr oder weniger genau das beschreibt, was jetzt passiert (1).
• Weiterhin gab es einen geleakten Bericht der RAND-Cooperation vom 25. Januar 2022, kurz vor Kriegsbeginn, der beschrieb, dass wenn man Russland provoziert und damit motiviert die Ukraine anzugreifen und Deutschland unterstützt diesen Krieg, die deutsche Wirtschaft wegen der fehlenden Energie kollabiert, und die US-Wirtschaft profitiert (6). Dies ist kein offizieller Bericht, aber die Realität spricht für die Richtigkeit.
• Der Präsident der Ukraine hat Kanada kontaktiert, um sie zu ermuntern, die Gasturbine für Deutschland nicht auszuliefern. Ist das nicht ein offener Krieg auch gegen uns? Sind die Äußerungen und Forderungen nicht sehr unverschämt? Wo bleibt unsere Persönlichkeit und Würde?
• „Wenn Russland (in der Ukraine) einmarschiert ... dann wird es kein Nord Stream 2 mehr geben. Wir werden dem ein Ende setzen.“ sagte Joe Biden am 7. Februar 2022 im Interview. Reporter: „Aber wie wollen Sie das genau machen, da das Projekt unter deutscher Kontrolle ist?“ Biden: „Ich verspreche Ihnen, dass wir in der Lage sein werden, das zu tun.“
John Mearsheimer, Professor für Politik-Wissenschaft an der Universität von Chicago, sagte, der Westen ist Schuld an dem Konflikt in der Ukraine (7). Ebenso der Papst und viele andere.
Es bringt nichts alle zu dämonisieren, die versuchen dies zu tun. Wir schaden uns selber. Um ein umfangreiches Bild zu bekommen ist es möglich, auch andere Informations-Quellen zu konsultieren.
Mit besorgten Grüßen
Jessica Schneider
Quellen
(1) How to destroy Russia, Report Rand Corporation 2019
https://www.globalresearch.ca/rand-corp-how-destroy-russia/5678456
original: https://www.rand.org/pubs/research_briefs/RB10014.html
(3) Russland veröffentlicht Vertragstexte für Abkommen über Sicherheitsgarantien mit den USA und der NATO. https://mid.ru/ru/foreign_policy/rso/nato/1790803/
(4) https://www.globalresearch.ca/video-there-are-25-us-funded-biolabs-in-ukraine-tulsi-gabbard/5774204
(5) John Mearsheimer, Professor for Political Science, The University of Chicago
(6) Krieg gegen Deutschland: https://uncutnews.ch/neu-veroeffentlichter-bericht-der-rand-corporation-enthuellt-die-wahren-motive-hinter-der-destabilisierung-europas-und-dem-russland-ukraine-krieg /
(7) John Mearsheimer, Professor für Politik-Wissenschaft an der Universität von Chicago, sagte,
der Westen und insbesondere Amerika ist hauptverantwortlich für die Krise in der Ukraine, die im Februar 2014 begann. Der Krieg in der Ukraine ist der gefährlichste internationale Konflikt seit der Kubakrise 1962. Jetzt ist daraus ein Krieg geworden, der nicht nur die Ukraine zu zerstören droht, sondern auch zu einem Atomkrieg zwischen Russland und der NATO eskalieren könnte. Wenn wir eine Verschärfung des Konflikts verhindern und stattdessen einen Weg finden wollen, ihn zu beenden, müssen wir seine Ursachen verstehen.
Hintergründe des Konfliktes, die Beziehung der Ukraine zu Russland belastende Faktoren
• Die Diskriminierung der Sprache der Russen in der Ukraine.
• den Ausschluss von pro-russischen Parteien.
• die Forderung der Ukraine nach Atomwaffen und NATO-Mitgliedschaft. Dies ist ein Punkt, der für Russland unerträglich ist, denn er gefährdet die Sicherheit Russlands fundamental. Feindliche Raketen brauchen dann nur noch 7-10 Minuten nach Moskau. Russland verlangte, dass die Ukraine nicht in die NATO eintritt. Im Gegenzug würden sie sich aus der Ukraine zurückziehen.
• Es gibt viele Neo-Nazis in der Ukraine, die Leitmedien berichten, bis in militärischen und politischen Kreise hinein. Russland hat diesbezüglich traumatische Erinnerungen.
• Die Kollaboration der Ukraine mit völkerrechtswidrigen Biowaffenlaboren der USA und BRD sind für Russland eine große Bedrohung.
• Die Ukraine hat ein Dekret verabschiedet, in dem es heißt, sie wollen Russland angreifen und den Donbass und die Krim zurückholen. Für diesen Angriff gab es Anfang des Jahres intensive militärische Vorbereitungen. Damit treibt uns die Ukraine geplant und gewollt in die Konfrontation gegen Russland. Und wir sollen diesen Krieg gegen uns unterstützen? Die Medien kriegen das hin!
. Geostrategische Betrachtungsweise
Am 4.2.2015 sagte George Friedman bei STRATFOR (1), „das urzeitliche, urweltliche Interesse der Vereinigten Staaten, wofür wir seit Jahrhunderten die Kriege führten - erster und zweiter Weltkrieg und kalter Krieg - waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es, sicherzustellen, dass das nicht geschieht.“ „Wenn deutsches Kapital und deutsche Technologie mit russischer Arbeitskraft und russischen Ressourcen kooperiert, wäre das eine existentielle Bedrohung für die USA“ so George Friedman. Weiterhin, „wir intervenieren weltweit bei den Völkern, aber sie können uns nicht angreifen. Das ist eine schöne Sache.“ Aber er täuscht sich fundamental! (1) https://www.nachdenkseiten.de/?p=25405;
Das Video auf youtube wurde überarbeitet und die wichtigsten Stellen ausgeschnitten. Aber die Botschaft ist noch erhalten.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Nachtrag zur Friedman-Rede im Beitrag „Der Tod kommt aus Amerika …“

nachdenkseiten.de, vom 16. März 2015 um 9:55 Ein Artikel von: Albrecht Müller
Es gab viele Reaktionen auf diesen Beitrag, meist positiv, aber auch kritisch. Und es gab hilfreiche Ergänzungen von unseren Leserinnen/en: eine Niederschrift der Bildunterschriften (siehe Anhang 1), der Link zur gesamten Rede des Mr. Friedman (Anlage 2); ein Leser ergänzte, dass der Tod auch aus Deutschland kommt. Das ist richtig. Kritisch angemerkt wurde auch, dass Friedman kein bedeutender und einflussreicher Berater ist und es 100tausende dieser Typen gäbe. Naja, in militärischen Kreisen soll Friedman durchaus eine Rolle spielen. Dass er ein wichtiger politischer Berater sei, hatte ich nicht behauptet. Im Artikel vom 13. März war hingegen angemerkt, dass die Handlungsanweisungen durch die praktische Politik der USA erstaunlich weitgehend bestätigt würden. Dabei habe ich ausdrücklich auf die dahinter steckende, von Republikanern geprägte Ideologie verwiesen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang sind Vermutungen, welche Rolle der amerikanische Präsident Obama noch spielt.
Dazu die Einschätzung des NachDenkSeiten-Kolumnisten Professor Norman Birnbaum:
“Obama himself is half in half out of the apparatus”.
Für die Einschätzung, dass der Präsident zum Teil außerhalb des machtausübenden Apparates stehe, spricht einiges. Ich nenne als Beispiel die Rolle des US-Botschafters in Kiew und der Beauftragten des State Departments Nuland bei der Auswahl des Ministerpräsidenten der Ukraine vor einem Jahr. Die Machtlosigkeit des Präsidenten bei der praktischen Umsetzung der Annäherung zwischen USA und Kuba dürfte ein anderes Beispiel sein.
Obama ist politisch von der Mehrheit der Republikaner in beiden Häusern eingemauert. Und er dürfte persönlich in einer brenzligen Lage sein. Dazu wörtlich:
“Obama has every reason to fear for his safety and that of his family in view of repeated Secret Service “mistakes” which may well be warnings to him…after all we allowed two Kennedys to die and the family never never accepted the public explanations.”
Das Auftreten und die Aussagen des Mister Friedman lassen diese Sorgen als nicht besonders unrealistisch erscheinen. Vielleicht sollten wir ein bisschen mehr Verständnis für Barack Obama haben.
Anhang 1
Niederschrift der Bildunterschriften im Interview mit
Georg Friedman vom amerikanischen Think Tank STRATFOR in einem YouTube Video (Pressekonferenz)
Vorbemerkung: Diese Niederschrift wurde vom NachDenkSeiten-Leser H.-J. Müller angefertigt. Vielen Dank dafür, denn es ist ausgesprochen nützlich, diese Niederschrift und nicht nur die Bildunterschriften zu haben.
Die Niederschrift anzufertigen war etwas schwierig, weil die Bildunterschriften schlecht übersetzt waren. Wo Korrekturen dringend notwendig waren, sind diese gemacht worden. Es ist nicht auszuschließen, dass nach wie vor ein paar Übersetzungsfehler enthalten sind.
Korrektur 17.3.2015:
In der Tat gab es noch ein paar gravierende Übersetzungsfehler, die nicht die Schuld von H.-J. Müller sind. Das deutsch amerikanische Ehepaar D. und G. Pumphrey hat uns ihre verbesserte Übersetzung geschickt. Der Text ist entsprechend ausgetauscht. Es liest sich jetzt fließend und ist deshalb auch besser verwertbar.
Die beiden Übersetzer machen noch auf folgendes aufmerksam: Es ist sehr interessant, was Rainer Rupp zur Bedeutung von STRATFOR schrieb:
“STRATFOR verdient mit politischen, ökonomischen und militärischen Risikoeinschätzungen sein Geld. Was die Berichte von westlichen Medien und Regierungsstellen unterscheidet, ist, dass sie die Lage weitaus weniger ideologisch verzerrt und manipuliert wiedergeben, denn die Kunden sind hauptsächlich die Abteilungen in den Großkonzernen, die strategische Investitionsentscheidungen zu fällen haben und deshalb eine realistische Grundlage für ihre Planung brauchen und keine nach politischem Gutdünken gefärbte.”
Ich hatte aus Vorsicht und Rücksicht auf andere Urteile die Bedeutung von STRATFOR tiefer gehängt.
Hier der Text:
Kein Ort kann auf Dauer friedlich bleiben. Auch die USA nicht. Wir haben ständig Kriege Europa wird, wie ich vermute, zwar nicht zu den großen Kriegen zurückkehren, aber es wird wieder zum menschlichen Normalfall zurückkehren: es wird seine (ihre) Kriege haben, seine (ihre) Friedenszeiten, und sie (die Europäer) werden ihre Leben leben. Es wird keine 100 Millionen Tote geben, aber die Vorstellung Europa sei eine Ausnahmeerscheinung wird zuerst sterben.
Es wird Konflikte in Europa geben, es gab schon Konflikte, in Jugoslawien und jetzt auch in der Ukraine. Was Europas Beziehungen zu den Vereinigten Staaten betrifft – wir haben keine Beziehungen mehr mit „Europa“. Wir haben Beziehungen mit Rumänien, wir haben Beziehungen mit Frankreich, aber es gibt kein „Europa“, mit dem man Beziehungen haben kann.
Der islamistische Extremismus ist ein Problem für die Vereinigten Staaten, aber keine existenzielle Bedrohung. Man muss sich damit befassen, man muss sich damit angemessen befassen. Wir haben andere außenpolitische Interessen. Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im Ersten und Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse war sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.
Wenn sie ein Ukrainer sind, werden sie Ausschau danach halten, wer Ihnen als einziger helfen kann – und das sind die Vereinigten Staaten. Letzte Woche, oder etwa vor 10 Tagen war der Oberbefehlshaber der “US-Army Europe” General Ben Hodges zu Besuch in der Ukraine. Er kündigte dort an, dass US-Ausbilder in die Ukraine demnächst offiziell kommen sollen, nicht nur inoffiziell. Er hat dort tatsächlich Orden an die ukrainischen Kämpfer verteilt, obwohl es gegen militärisches Protokoll ist, dass Soldaten Orden von fremden Armeen annehmen. Doch er tat das, weil er damit zeigen wollte, dass die ukrainische Armee seine Armee ist. Dann ging er weg und verkündete in den Baltischen Staaten, dass die Vereinigten Staaten Panzer, Artillerie und andere Militärausrüstung in den baltischen Staaten, Rumänien, Polen und Bulgarien in Stellung bringen würden. Das ist ein sehr interessanter Punkt. Und gestern haben die Vereinigten Staaten angekündigt, dass sie vorhaben, Waffen in die Ukraine zu liefern, das wurde in der Nacht wieder dementiert, aber sie tun das, die Waffen werden geliefert. Und bei all diesen Handlungen agieren die Vereinigten Staaten außerhalb des Rahmens der NATO, weil NATO Entscheidungen von allen NATO Mitgliedern einstimmig getroffen werden müssen und jedes Land ein Veto einlegen kann. (Die Türken machen das schon aus Jux.) Der Punkt bei der ganzen Sache ist, dass die USA ein „Cordon Sanitaire“, einen Sicherheitsgürtel um Russland herum aufbauen. Und Russland weiß das.
Russland glaubt, die USA beabsichtigen die Russische Förderation zu zerschlagen. Ich denke, wir wollen sie nicht töten, sondern ihnen nur ein wenig weh tun. Jedenfalls sind wir wieder beim alten Spiel. Und wenn sie einen Polen, Ungarn oder Rumänen fragen, die leben in einer ganz anderen Welt als die Deutschen, und diese in einer ganz anderen Welt als die Spanier. Es gibt keine Gemeinsamkeit in Europa. Aber wenn ich Ukrainer wäre, würde ich genau das tun, was diese tun: versuchen die Amerikaner hineinzuziehen.
Die Vereinigten Staaten haben ein fundamentales Interesse. Sie kontrollieren alle Ozeane der Welt. Keine andere Macht hat das jemals getan. Aus diesem Grund können wir in andere Länder eindringen, aber sie können das nicht bei uns. Das ist eine schöne Sache. Die Aufrechterhaltung der Kontrolle über die Ozeane und im Weltall ist die Grundlage unsere Macht. Der beste Weg eine feindliche Flotte zu besiegen ist zu verhindern, dass diese gebaut wird. Der Weg, den die Briten gegangen sind, um sicherzustellen, dass keine europäische Macht die Flotte bauen konnte, ist, dass die Europäer einander bekämpften. Die Politik, die ich empfehlen würde, ist die, die Ronald Reagan angewendet hat, im Iran und Irak (Iran-Irak-Krieg 1980-88). Er finanzierte beide Seiten, sodass sie gegeneinander kämpften und nicht gegen uns. Es war zynisch, bestimmt nicht moralisch, aber es funktionierte.
Und das ist der Punkt: die Vereinigten Staaten sind nicht in der Lage, ganz Eurasien zu okkupieren. In dem Moment, wo unsere Stiefel den Boden berühren, sind wir demographisch zahlenmäßig unterlegen. Wir können eine Armee besiegen, aber wir sind nicht in der Lage den Irak zu besetzen. Die Idee, dass 130 000 US Soldaten ein Land mit 25 Millionen Menschen okkupieren…Das Verhältnis zwischen der Anzahl der Polizisten und der Einwohner von New York ist größer, als das Verhältnis von US Soldaten und der irakischen Bevölkerung. Also sind wir nicht in der Lage, überall militärisch zu intervenieren, aber wir sind in der Lage, erstens, gegeneinander kämpfende Mächte zu unterstützen, damit sie sich auf sich selbst konzentrieren können. Sie zu unterstützen, politisch, finanziell, militärisch und mit Beratern. Im äußersten Fall können wir das tun was wir in Japan, nein, in Vietnam, im Irak und in Afghanistan taten mit “Störangriffen” intervenieren.
“Störangriffe” zielen nicht darauf den Feind zu besiegen, sondern den Feind aus dem Gleichgewicht zu bringen, was wir in jedem dieser Kriege taten. In Afghanistan z.B. brachten wir Al Qaida aus dem Gleichgewicht. Das Problem das wir haben, da wir so jung und dumm sind, ist, dass wir die Feinde aus dem Gleichgewicht brachten, und anstatt zu sagen, „wir haben den Job gut gemacht, lasst uns nach Hause gehen“, sagten wir: „Mann das war aber leicht, lasst uns hier noch eine Demokratie aufbauen“. Das war der Moment unserer Geistesschwäche.
Deshalb lautet die Antwort, die USA können nicht ständig und überall in Eurasien militärisch intervenieren. Sie müssen selektiv intervenieren und möglichst selten. Das ist der Extremfall. Wir können nicht als ersten Schritt US-Truppen aussenden. Aber wenn wir es tun, dann muss uns klar sein, was die Mission ist, sie darauf begrenzen und nicht alle möglichen irren Phantasien entwickeln.
Hoffentlich haben wir das für dieses Mal verstanden. Kinder brauchen immer etwas Zeit um Lektionen zu lernen. Aber Sie haben absolut recht, wir als ein Imperium können das (überall intervenieren) nicht tun. Die Briten haben damals Indien nicht besetzt, sie haben einfach die einzelnen Staaten Indiens genommen und ließen sie gegeneinander kämpfen. Die Briten haben britische Offiziere bei der indischen Armee installiert. Die alten Römer haben auch keine riesigen Armeen in entlegene Regionen entsandt, sondern sie haben pro-römische Könige dort eingesetzt. Und diese Könige waren verantwortlich für die Aufrechterhaltung des Friedens, z. B. Pontius Pilatus. Also Imperien, die versuchen das ganze Imperium selbst zu regieren scheitern, wie es mit dem Nazi Imperium der Fall war. Niemand hat soviel Macht. Da muss man schon klug vorgehen.
Wie auch immer, das ist noch nicht unser Problem, sondern dass wir zugeben, dass wir ein Imperium haben. Wir haben den Punkt noch nicht erreicht, wo wir nicht glauben, wir könnten nach Hause gehen und alles wäre vorbei. Wir sind noch nicht einmal bereit für das dritte Kapitel des Buches.
Die Frage, die sich jetzt für die Russen stellt: Werden sie die Ukraine wenigstens als eine neutrale Pufferzone erhalten, oder wird der Westen soweit in die Ukraine vordringen, dass er nur noch 100 km von Stalingrad und 500 Km von Moskau entfernt ist. Für Russland ist der Status der Ukraine eine existenzielle Bedrohung. Und die Russen können das nicht ignorieren. Und wie weit werden die USA gehen, falls Russland sich weiterhin an die Ukraine klammert?
Es ist kein Zufall, dass General Hodges, der ernannt wurde, um für all dies gerade zu stehen, davon spricht Truppen in Rumänien, Bulgarien, Polen und den baltischen Staaten in Stellung zu bringen, dem Intermarum, demTerritorium zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee, wie Pilsudski es erträumte. Für die USA ist das die Lösung.
Die Frage, auf die wir keine Antwort haben, ist, wie wird Deutschland sich verhalten. Die unbekannte Variable in Europa sind die Deutschen. Während die USA diesen Sicherheitsgürtel aufbauen, nicht in der Ukraine, sondern westlich davon und die Russen einen Weg suchen, den westlichen Einfluss in der Ukraine zu zurückzudrängen – wissen wir nicht wie die deutsche Haltung ausfallen wird.
Deutschland befindet sich in einer sehr eigenartigen Lage. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder sitzt im Aufsichtsrat von Gazprom. Die Deutschen haben eine sehr komplexe Beziehung zu den Russen. Die Deutschen wissen selbst nicht was sie tun sollen. Sie müssen ihre Waren exportieren, die Russen können ihnen ihre Waren abnehmen. Andererseits, wenn sie die Freihandelszone verlieren, dann müssen sie etwas anderes aufbauen. Die Urangst der USA ist, dass deutsches Kapital und deutsche Technologien sich mit russischen Rohstoffen und russischer Arbeitskraft verbinden – eine einzigartige Kombination, vor der die USA seit Jahrhunderten eine Höllenangst haben.
Wie wird sich das also abspielen? Die USA haben ihre Karten bereits auf den Tisch gelegt: die Linie zwischen dem Baltikum und dem Schwarzen Meer. Die russischen Karten lagen schon immer auf dem Tisch: Das Mindeste was sie brauchen ist eine neutrale Ukraine, keine pro-westliche. Weißrussland ist eine andere Frage.
Wer mir nun sagen kann, was die Deutschen tun werden, der kann mir auch sagen, wie die Geschichte der nächsten zwanzig Jahre aussehen wird. Aber leider haben sich die Deutschen noch nicht entschieden. Und das ist immer das Problem Deutschlands. Wirtschaftlich sehr mächtig, geopolitisch sehr fragil. Und es weiß nie wie es beides versöhnen kann. Seit 1871 ist das die deutsche Frage, die Frage Europas. Denken Sie über die deutsche Frage nach, denn sie kommt jetzt wieder auf uns zu. Ihr müssen wir uns jetzt stellen und wir wissen nicht wie. Wir wissen nicht was die Deutschen tun werden.
Anhang 2: Die komplette Rede von Friedman
In Kapitel aufgeteilt und einschließlich der Fragen auf der Pressekonferenz mit Links versehen von André Carls.
Er schrieb dazu:
„Ich habe mir den Originalvortrag angesehen (1h 15min), weil in der Kurzfassung einige Übersetzungsfehler drin waren und fände es besser, wenn Sie auf diesen direkt verlinken, da Hr. Friedman in seinem Vortrag auch ein deutlich breiteres Spektrum an Themen anschlägt.
Insbesondere geht er dort auch auf Deutung der Finanz- und Wirtschaftskrise ein und das deutsch-griechische Verhältnis, welches Europas Sargnagel werden könnte. Die Erfahrung, dass Sie dort fast alles, was in deutschen Meinungsmedien allenfalls als Randmeinung zugelassen ist wiederfinden, werden Sie auch dort machen. Da es kein Transkript des Vortrages gibt, habe ich mir erlaubt den Vortrag kapitelartig zu verlinken.
Vortrag:
- Wer okkupiert(e) wen in EU
- Farbenrevolutionen
- Finanzkrisen (und inkohärentes Vorgehen in EU)
- Deutsche Exportüberschüsse
- Wettbewerb in der EU/Austerity/QE
- Soziale Katastrophe in EU
- Verschiebung der Machtgleichgewichte
- Schlußsatz
Fragen
- Ukraine/Waffenlieferungen/Cordon Sanitaire
- Russlandfrage (sehr interessant)
- Europäischer Pazifismus/Europäische Teilung durch US
- Islamfrage als “major threat”(hier kommt auch der Teil mit der Spaltung deutsch-russischer Beziehungen)
- Financial risks in EU
- Iran/Irak/Afghanistan
- Eurofrage (unbedingt anhören)
- EU/Russland/”Deutsche Frage” (Geografie, Pufferzone)
Interessant ist auch die grundsätzliche Auffassung Herrn Friedman, dass Frieden und Prosperität, also Europas Grundziele, sich gegenseitig ausschließen.“
Rubriken:
Außen- und Sicherheitspolitik Erosion der Demokratie Lobbyorganisationen und interessengebundene Wissenschaft Militäreinsätze/KriegeSchlagwörter:
Obama, BarackRusslandThink TanksUkraineUSAWaffenexporteInfo: https://www.nachdenkseiten.de/?p=25405
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.








Quelle: RT

















