Frankreich: Sparmaßnahmen für die Bevölkerung zwecks Unterstützung der Ukraine?
freeassange.rtde.live, vom 21 Feb. 2023 21:01 Uhr, Eine Analyse von Pierre Lévy
Die EU-Staaten haben bisher der Ukraine bereits 67 Milliarden Euro bereitgestellt, doch die französische Zeitung "Le Monde" fordert nun Sparmaßnahmen zwecks noch mehr Unterstützung für die Ukraine. Die Rüstungsindustrie müsse "auf Hochtouren laufen", und dafür müssten "andere Haushaltsposten geopfert" werden.Quelle: AFP © SARAH MEYSSONNIER / POO
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij und der französische Präsident Emmanuel Macron geben eine gemeinsame Pressekonferenz im Elysee-Präsidentenpalast in Paris am 8. Februar 2023.
Eine feierliche Umarmung von Charles Michel, dem Präsidenten des Europäischen Rates, und von Ursula von der Leyen, der Präsidentin der EU-Kommission, tosender Applaus der Ratsmitglieder, Begrüßung durch den britischen Premier und Empfang beim Souverän, ähnliche Bilder aus Belgien, stehende Ovationen des versammelten EU-Parlaments: Es war eine echte Rockstar-Tour, die der ukrainische Präsident am 8. und 9. Februar in London, Paris und dann in Brüssel absolvierte. Ein Triumph – zumindest innerhalb der hier wie dort herrschenden Eliten.
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Die Hauptthemen des EU-Gipfels: Selenskij und Einwanderung
Eine Woche zuvor hatte Wladimir Selenskij Herrn Michel und Frau von der Leyen empfangen, umgeben von einer Schar von EU-Kommissaren, wobei jeder seine Ellenbogen einsetzte, um die herzlichste Umarmung zu erhalten. Diese Umarmungen sind Teil der Strategie, die man in Kiew seit mindestens einem Jahr verfolgt, um immer mehr Sanktionen gegen Moskau anzustiften, immer mehr Finanzmittel zu kassieren und nun vor allem immer mehr Waffen zu erhalten.
Die westlichen Politiker – allen voran Uncle Sam – hegen ihrerseits den Ehrgeiz, die Ukraine in das transatlantische Lager einzubinden. Diese Bestrebungen begannen lange vor dem 24. Februar 2022, auch bereits lange vor 2014. In Wirklichkeit wurde das transatlantische Lager seit dem Zerfall der UdSSR immer wieder angelockt. Zbigniew Brzeziński, einst der Berater von Präsident Carter, verwies sogar schon 1997 auf eine für die USA entscheidende Rolle der Ukraine im geopolitischen Kräftemessen auf der Welt.
Dies ist der rationale, der strategische Hintergrund, der von den atlantischen Strategen verfolgt wird, und der ist das Wichtigste. Doch wenn man die flammenden Erklärungen und das begeisterte Gestikulieren der Staats- und Regierungschefs der 27 Länder, die sich am 9. Februar in Brüssel versammelten, betrachtete, so konnte man denken, dass die Mitglieder des Europäischen Rates von einer kollektiven, über das Rationale hinausgehenden Begeisterung ergriffen waren. So stolz zeigten sie sich, diesen Mann, der als Held der Neuzeit gepriesen wurde, leibhaftig begrüßen zu dürfen.
Neben der bemerkenswerten Ausnahme des ungarischen Premierministers, der sich dem Lobesgesängen nicht anschloss (und in gewissem Maße auch seines österreichischen Amtskollegen), überboten sich die einen und anderen in ihrer verbalen und demonstrativen Übertreibung. Neben vielen anderen Beispielen kann man Charles Michel zitieren, der deklamierte: "Die Europäische Union ist die Ukraine, und die Ukraine ist die Europäische Union." Ohne dass man allerdings die konkrete Bedeutung einer solch phrasenhaften Behauptung wirklich verstehen kann.
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Medien: Kiew und London besprechen Pläne zur Produktion britischer Waffen in der Ukraine
Zumal der Europäische Rat sich am Ende doch davor hütete, dem ukrainischen Präsidenten zu folgen, der davon träumt, dass sein Land innerhalb von zwei Jahren der EU beitreten könne. Zwar wurde der Ukraine im Juni des letzten Jahres der Kandidatenstatus zuerkannt, doch wie die Institutionen selbst zugeben, wird der Weg bis in die vollwertige Mitgliedschaft viel länger sein. Es ist sogar fraglich, ob es jemals zu einem Beitritt kommen wird, da dies durchaus den raschen Zerfall der europäischen Integration im Sinne von Paris oder Berlin bedeuten könnte.
Ebenso wenig erhielt Präsident Selenskij eine verlässliche Zusage von Kampfflugzeugen oder Langstreckenraketen. Er gibt jedoch die Hoffnung nicht auf: auch seine früheren Forderungen wurden selten auf Anhieb erfüllt, doch bisher hat er seine Ziele immer noch erreicht. Das jüngste Beispiel ist die Zusage zur Lieferung von schweren Kampfpanzern, obwohl dies kürzlich noch als unüberwindbare "rote Linie" galt. Was die Kampfflugzeuge betrifft, so erklärte Emmanuel Macron, dass dies keine Priorität habe, dass aber nichts ausgeschlossen sei – zumal Frankreich über ausreichend viele Flugzeuge verfügt, so etwa dreizehn Mirage 2000, die kürzlich aus dem aktiven Dienst ausgemustert wurden. Der britische Premierminister seinerseits verpflichtete sich, ukrainische Piloten auszubilden.
Außerdem bestärken all die Komplimente und Lobeshymnen für Waldimir Selenskij diesen in seiner Überzeugung, dass er alles verlangen kann und letztendlich auch alles bekommen wird. Um das Ausmaß der europäischen Unterstützung zu ermessen, genügt es, die Schlussfolgerungen des Gipfeltreffens vom 9. Februar etwas genauer zu lesen:
"Die EU wird der Ukraine weiterhin starke politische, wirtschaftliche, militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe leisten, solange dies nötig ist. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben der Ukraine und ihrer Bevölkerung bislang mindestens 67 Milliarden EUR an Unterstützung bereitgestellt.
Dieser Betrag umfasst knapp 12 Milliarden EUR an militärischer Unterstützung für die Ukraine, nachdem die siebte Tranche in Höhe von 500 Millionen EUR im Rahmen der Europäischen Friedensfazilität angenommen wurde. Angesichts der gegenwärtigen Lage hat der Europäische Rat die rasche Bereitstellung militärischer Ausrüstung durch die Mitgliedstaaten für die Ukraine begrüßt."
Deutschland etwa gibt an, allein seit Anfang dieses Jahres bereits weitere 2,2 Milliarden Euro bereitgestellt zu haben – nach den zwei Milliarden Euro für das gesamte letzte Jahr.
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Meinung
München: Herumgerede fernab der Wirklichkeit im Vasallenstall – you lost!
Zwar ist der Betrag geringer als die 27,4 Milliarden Dollar, die man in Washington, D.C. für die militärische Unterstützung der Ukraine bereitstellt, aber auch die 12 Milliarden an europäischen Waffen und Munition sind alles andere als unbedeutend, ganz zu schweigen von Dutzenden weiterer Milliarden, die dem desolaten Land in Form von makroökonomischer Unterstützung bereitgestellt werden. Und das zu einer Zeit, in der zugleich die Rentenreform in Frankreich – wie von der EU empfohlen, aber von einer breiten sozialen Bewegung bekämpft – darauf abzielt, einige Milliarden Euro auf dem Rücken der lohnabhängig Beschäftigten "einzusparen".
Die Sparmaßnahmen zum Zweck der Unterstützung der ukrainischen Kriegsanstrengungen sind vielleicht erst ein Anfang. Die Tageszeitung Le Monde forderte am 10. Februar ganz Frankreich auf, "den Preis der Freiheit zu zahlen", und griff damit die Worte von Emmanuel Macron auf. Die Zeitung argumentierte in folgender Weise:
"Russland daran zu hindern, 'den Sieg zu erringen', wird ein größeres finanzielles und militärisches Engagement voraussetzen als das bisher geleistete. Das bedeutet, dass die Rüstungsindustrie auf Hochtouren läuft, dass noch härtere Sanktionen verhängt werden und dass andere Haushaltsposten geopfert werden müssen. Es ist an der Zeit [...], die Bevölkerung auf den Ernst der Lage vorzubereiten."
Das klingt doch wahrlich vielversprechend.
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.











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173 Antworten
Mein Gott war diese Rede wieder unfassbar gut.
2 Stunden lang Aussagen, Informationen und Übersicht. Strukturiert, verständlich, pragmatisch, menschlich, ehrlich, authentisch, vertrauenswürdig.
Mehr geht einfach nicht.
Was dieser Mann leistet, kann ich eigentlich nicht beschreiben.
By the Way: W. W. Putin ist mental, intellektuell und körperlich absolut auf der Höhe.
Und einmal mehr merkt man: Diesem echten Staatsmann geht es um Russland und seine Menschen.
W. W. Putin dient seinem Land. Und nicht nur das, W. W. Putin LIEBT sein Land.
Er hat meinen vollsten Respekt und mein Vertrauen.
Wladimir W. Putin:
„RUSSLAND WIRD AUF JEGLICHE HERAUSFORDERUNGEN ANTWORTEN,
WEIL WIR ALLE DAS GLEICHE LAND SIND.
DAS GLEICHE GROSSE UND ZUSAMMEN HALTENDE VOLK.
WIR SIND UNS SICHER, WIR SIND UNS UNSERER KRAFT SICHER.
DIE WAHRHEIT GEHÖRT UNS.um Antworten anmelden
Die Aussetzung des Start-Vertrages wird aber unser Leben nicht besonders tangieren – es sei denn, jemand sei beim Militär Waffenkonttolleur. Mehr Gewicht hat vielleicht:
https://de.rt.com/kurzclips/video/163501-putin-je-mehr-waffen-westen/
„… „Je mehr westliche Langstreckensysteme in der Ukraine eintreffen, desto weiter müssen wir die Bedrohung von unseren Grenzen zurückzudrängen. Das ist selbstverständlich!“ …“
Wie weit konkret wäre derzeit angedacht? Will Russland Charkiv und Odessa – wie manche russische Politiker fordern? Dnipro?
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an Hannibalmurkle:
Was hat jetzt Ihr Kommentar inhaltlich mit meinem Kommentar zu tun?
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….wie immer nix – du kennst ES doch… – aber immer und überall ein paar ## hinterlassen… #
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Was haben all die Blumen-Icons mit dem Start-Vertrag oder auch den anderen Aspekten der Rede Putins zu tun? Im Rest der Großbuchstaben sehe ich nichts Konkretes. Wie weit Russland am Ende gehen will, wäre hingegen schon sehr konkret – kürzlich hat etwa Hersh darüber gegrübelt im Interview auf Telepolis.
Hätte Putin etwa klargestellt, keinen Meter hinter der polnischen Grenze zu besuchen, wäre Morawiecki viel Wind von den Segeln genommen.
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…noch mehr …..
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Massiver Icons-Einsatz kann kognitive Befähigungen nicht ersetzen – wenn Sie zu konkreten Fragestellungen nichts vernünftiges schreiben können, lassen Sie es einfach.
Das Zitat brachte RT zur heutigen Rede Putins:
https://de.rt.com/kurzclips/video/163501-putin-je-mehr-waffen-westen/
„… „Je mehr westliche Langstreckensysteme in der Ukraine eintreffen, desto weiter müssen wir die Bedrohung von unseren Grenzen zurückzudrängen. Das ist selbstverständlich!“ …“
Es ist nicht selbstverständlich, wie weit es insgesamt sein soll – im Westen läuft ständig Framing, bis Lissabon. Hätte Putin es klargestellt, könnten die Regierungen der Länder westlich vom Banderastan schwer den eigenen Untertanen vermitteln, ohne Not Verarmung und Gefahren zu bringen. In Polen gibt es übrigens in diesem Jahr Wahlen – einen Krieg eindeutig für fremde Interessen kann sich PiS kaum leisten.
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….auweia Pitti – noch mehr … –
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„Hätte Putin etwa klargestellt, keinen Meter hinter der polnischen Grenze zu besuchen, wäre Morawiecki viel Wind von den Segeln genommen.“
Sie sind schwer von Begriff, sehr schwer von Begriff.
Polen führt Krieg gegen Rußland und wurde von Rußland als Kriegsgegner benannt. Ob, wann und in welcher Form russische Gegenoffensiven erfolgen werden, ist nun einzig Entscheidung der russischen Militärführung. Niemand kennt deren Entscheidung, man erfährt sie ggf., wenn es knallt.
Polen wird wohl entnazifiziert werden müssen, und das kann durchaus russische Panzer in Warszawa bedeuten. Niemand wünscht, daß das nötig wird, aber die polnischen Banderisten legen es darauf an.
Wenn Polen seinen Krieg gegen Rußland einstellt und und seine Neutralität bezüglich der ukrainischen Konflikte erklärt, ist die Sache für die Russen erledigt.
Das ist die Wahl, die die Polen haben.
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…Putin hat doch schon gesagt, als die Merkel ihre Lügerei zugegeben hat, „…es werden keine Panzer mehr nach Westen rollen, wir haben andere Mittel !!“…
…denken sie echt, dass wenn sich dieser Konflikt ausweitet, Russland Bodentruppen in Richtung Westen, über die Grenzen von der Ukraine, Russland und Weissrussland einsetzt ??.. …genau DAS, denke ich nicht.. …es wird eine Operation „Bagration“ wie 1944 geben, aber NICHT als Wiederholung in der damaligen Form !!.. ..das zeigt doch schon die jetzige MSO.. ..als hauptsächliche Bodenoperation, Artillerie, Raketen, Luftwaffe beschränkt !!.. ….1/2 bis 3/4 Stunde und PROBLEM, erledigt !!
@ Yorck1812
Дмитрий Медведев
Aber es ist sinnlos, an die Vernunft unserer Feinde im Westen zu appellieren. Das ist auch nicht notwendig. Unsere Feinde müssen gezwungen werden, in einer verlorenen wirtschaftlichen Schlacht um Gnade zu bitten. Und beenden wir es mit ihrer vollständigen und bedingungslosen Kapitulation.
Oct 6, 2022
https://t.me/medvedev_telegram/188
Zhongnanhai ist an einer Befriedung dieser kriegerischen Rothaarigen Barbaren, die überall die Seidenstraßen unsicher machen, interessiert. Die Russen an der Entnazifizierung der Faschisten in ihrem Westen.
Es wird keinen Panzerkrieg nach Warschau und Berlin geben, sondern „andere Mittel“. Wenn, dann kommen Schützenpanzer nach der „vollständigen und bedingungslosen Kapitulation“ mit der Eisenbahn.
Sicher läßt sich sagen, daß Befriedung und Entnazifizierung Europas vorgesehen sind und eine europäische Nachkriegsordnung, die von China, Rußland und der Türkei gestaltet wird. Wie das genau geschehen wird, wissen nicht einmal die Russen, die werden wohl für jeden Weg, den die Entwicklung nehmen könnte, passende Pläne haben.
Jedenfalls wären die russischen Panzer ein schöner Anblick, sie würden die Dinge richtigstellen, man könnte sich hier endlich wieder sicher und zuhause fühlen.
an Hannibalmurkle:
Der geistige Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null. Das nennen sie dann ihren Standpunkt.
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ES ist der Meinung hier wahllos alles zum Zwecke der Desinformation zuspammen zu „dürfen“ – und sich nebenbei noch als Richter aufspielen zu müssen – wenn dann promt die entsprechende Kritik erfolgt…. – typisch für diese produzierenden
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„Der geistige Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null. Das nennen sie dann ihren Standpunkt.“
.. und in diesem Kreis dreht sich Hanni ständig um 360 Grad
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@hector2
„.. und in diesem Kreis dreht sich Hanni ständig um 360 Grad “
Das nennt man dann im Wertewesten™ : „Den Überblick behalten“.
Hehe, und der ist auch dimensionslos …
an hector2:
“ .. und in diesem Kreis dreht sich Hanni ständig um 360 Grad “
Und wenn er das ganz schnell macht, trägt ihn die Fliehkraft in 100’00 Km weit entfernte Länder.
Da fällt mir grad ein: Der Ventilator bei meinem Dampfabzug über dem Herd scheppert seit Kurzem. Ich könnte einen Neuen gebrauchen.
@Hannibalmurkle
„Hätte Putin etwa klargestellt, keinen Meter hinter der polnischen Grenze zu besuchen, wäre Morawiecki viel Wind von den Segeln genommen.“
Politik ist nicht ganz so einfach wie sie sich das vorstellen. Hätte Putin tatsächlich die Aussage getätigt die sie hier fordern, wäre morgen früh die Polnische Armee in die Ukraine eingefallen, denn Putin hätte ihr ja einen Freifahrtsschein ausgestellt.
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an ohne_Z:
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Vielleicht ist seiner – im Gegensatz zu deinem – informativ, erwachsen und sachlich?
Lies mal das hier:
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/studie-aus-israel-endlich-wissenschaftlich-bewiesen-wer-emojis-benutzt-gilt-als-dumm_H1604249123_465548/
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an Freeswiss:
Spätestens seit Corona sind Wörter wie „wissenschaftlich“ und „bewiesen“ für mich ein Grund, skeptisch und misstrauisch zu werden. Für den Begriff „Experte“ gilt übrigens das Gleiche.
Sie bezeichnen also den Kommentar von Hannibalmurkle als informativ, erwachsen und sachlich?
Das wird ihm sicher schmeicheln und ihn beflügeln. Endlich jemand, der seine Qualitäten erkennt und entsprechend würdigt.
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…manchmal sind ebendiese Emojis auch sehr hilfreich – um eben Emotionen oder Formulierungen zum Ausdruck zu bringen – ohne direkt attackierend bzw. beleidigend zu werden – wie das beim beschrieben Wort der Fall wäre…
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…sprich – sie dienen auch erklärend…
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…und noch als Nachtrag – eine bestimmte Bedeutung – durch ein smiley zum Ausdruck gebracht – kann zwar manchmal auch sehr klar sein – durch die Bildgebung des smiley auber dann auch wieder zum Schmunzeln verleiten bzw. die Situation etwas entschärfen…
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an VladTepes:
Schön erklärt. Bringt aber bei Freeswiss vermutlich nichts.
Na, dann sind wir halt, „wissenschaftlich bewiesen“, dumm.
Ich werde sowieso lieber unterschätzt als überschätzt. Manchmal ist es sogar nützlich, wenn man sich dumm, ahnungslos oder schwach gibt. Zum Beispiel bei Behörden oder den „lieben“ Nachbarn.
Oft entlarvt es auch das entsprechende Gegenüber und man kann beobachten, wie weit der Idiot vis-à-vis zu gehen bereit ist.
Zudem kann sich ein intelligenter Mensch „dumm“ stellen. Ein Dummer kann sich jedoch nicht „intelligent“ geben. Das fliegt immer sehr schnell auf.
@Aletheia 1957
Ein „Kläffer“ an der Kette, wird niemals auf der Wiese spielen.
Andererseits: Wer lange genug an der Kette lag, woher sollte er die Wiese kennen? Ihm ist genug daß täglich sein Fressnapf gefüllt ist.
Nun sagt man ja den „Transhumanisten“ nach, daß sie gern die Zahl der Weltbevölkerung verringern möchten … und ich befürchte … daß solche Leute ganz oben auf der Agenda stehen, denn wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan hat, kann der Mohr auch gehen. Er hatte die Wiese ohnehin nie gekannt.
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„Wie weit konkret wäre derzeit angedacht? Will Russland Charkiv und Odessa – wie manche russische Politiker fordern? Dnipro?“
Durch den westlichen Amoklauf wird Russland die ganze Ukraine einnehmen und für die nächsten Jahrhunderte kontrollieren müssen!
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So sehen wir das auch – das ganze Terrain muß neutralisiert werden und unter Kontrolle – nicht ein Fleckchen darf bleiben – wo man mortale Waffen hinschicken könnte… – sonst wird’s ein Schrecken ohne Ende…
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…nach den bisherigen Äusserungen von Wladimir Putin und anderen Russischen Politiker, wird die „Linie“ Katholen – Galizien und Orthodox – Östlich, die neue Grenze der Rest – Ukraine werden… …das Gebiet westlich davon, kann mit Raketen unter „Kontrolle“ gehalten werden, wenn von da aus weiter wie bisher im Donbass geschossen wird !!.. ….den Fehler, deses „Nicht – Russische – Gebiet“ einzugliedern, wie bis 1918 und nach 45, wird Russland nicht wiederholen !!..
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an Paco:
Charkiv eher nicht. Noch nicht.
Meine Spekulation: Es sind insgesamt 6 Oblasten, welche neu zur RF dazu kommen werden.
Ich gehe davon aus, dass auch die Oblast Odessa von Russland noch „befreit“ wird, jedoch vermutlich nicht auf dem militärischen Weg.
Und was ist mit der Oblast Mykolajiw?
Diese liegt ja zwischen den Oblasten Cherson und Odessa.
Beide Oblasten, Odessa und Mykolajiw, natürlich nur auf Grund eines korrekt durchgeführten Referendums der dortigen Bewohner.
Da ich davon ausgehe, dass es keine Friedensverhandlungen mit der derzeitigen ukrainischen Regierung geben wird und es, wie D. Medwedew bereits angetönt hat, auf eine totale Kapitulation der ukrainischen Regierung hinausläuft, kann ich mir vorstellen, dass die RF darauf besteht, auch in diesen beiden Oblasten die Bewohner per Referendum darüber abstimmen zu lassen.
Sicher nicht in naher Zukunft, aber als längerfristig geplantes Ziel. Dann, wenn die dort lebenden Menschen erkannt haben, was die ukrainische Regierung ihren Bürgern angetan hat.
Und wenn sie registrieren, wie gut es den Menschen in den neu zur RF gehörenden Oblasten geht, wollen die Menschen das vielleicht sogar freiwillig und streben selber ein entsprechendes Referendum an. Ohne das die RF aktiv wird. Und dann vielleicht auch Charkiv?
Oder ist die Indoktrination der Mehrheit der Bewohner der beiden Gebiete Odessa und Mykolajiw zu weit fortgeschritten?
Auf den Rest kann die RF grosszügig verzichten. Das sollen dann die Polen (und Molen (gemäss Baerbock-Sprech)), die EU und die NATO = USA untereinander ausknobeln.
Und der Gärtner J. Borrell kann dann dort auf Lebenszeit das schnell wuchernde Unkraut jäten.
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Bei solchen Hymnen werde ich schon reflexhaft misstrauisch.
Sicher, bei allem, was ich so mitbekommen, strahlt er – im Gegensatz zu bespielsweise Cum-Ex-Scholz oder Bumm-Bumm-Biden – Seriosität aus. Allerdings treibt auch er die Menschen in die Depolitisierung und konzentriert in gefährlicher Weise Macht. Sicher, nach den Versagern vor ihm mindestens teilweise notwendig. Aber das ist kein Weg, den eine Demokratie langfristig aushalten kann, wie man am leuchtenden Beispiel des Werte-Westens sehen kann. Und ich sehe nicht, dass er ein Ende dieser ungeheuren Machtkonzentration einplant. Selbst wenn er selbst nicht ambitioniert ist: Er macht den Weg für einen zweiten Stalin auf.
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@just du:
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Was er strahlt oder nicht, vermag ich nicht zu grübeln; dennoch nüchtern gesehen – ein praktisch eh schon toter Vertrag wird formell ausgesetzt, was eher ein bürokratischer Verwaltungsakt ist als Sensation.
Vor 1-2 Wochen hieß es, es solle eine wichtige Rede sein, doch bisher sehe ich nicht viel davon – in Medien wird (1) diese Formalie und (2) das Zitat über Langstreckenwaffen-Folgen berichtet – beim Zweiten kann man aber über konkrete Interpretation nur rätseln. Dann halt bis zur aktuellen polnischen Grenze vielleicht – nicht dass es mich besonders stören würde.
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@just me
„Allerdings treibt auch er die Menschen in die Depolitisierung und konzentriert in gefährlicher Weise Macht. “
Ist es nicht möglich auch mal zu begründen, wie man auf solch schmales Brett kommt?
Da ist ganz viel Nichtwissen & teilweise irgendwelche Ideologien , die im Kopf rumspringen – die man aber selber wenig kennt – außer vom HörenSagen – Hauptsache der Name Stalin fällt….
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In der Demokratie zählt die Stimme des Dummen bekanntlich soviel wie die des Gebildeten – gemeinsam also stimmt man über Wohl und Wehe des Staates ab: was in Deutschland beispielsweise dazu führt, dass an die 85 Prozent der Wähler mehr oder weniger deutschfeindliche Parteien wählen … das kann noch ziemlich bitter werden … soviel zur Demokratie.
Russland kann im Moment wohl so einiges brauchen: chinesische Rüstungsgüter, strategische Denker, fähige Offiziere, Mannschaften die verstehen, wofür sie ihre Leben riskieren … eine Bevölkerung, die begreift, worum es geht – ob den Russen aber im Moment mehr Demokratie helfen würde, wage ich allerdings zu bezweifeln. Natürlich steigt bei so einer Machtkonzentration auf einen beschränkten Zirkel die Gefahr der Betriebsblindheit … beziehungsweise das wenn man falsch liegt, sich niemand mehr findet, der’s wagt einem zu sagen, dass man eben falsch liegt.
Aber nur mal angenommen – ein gemäßigt autokratisch geführter Staat -Einer!- gewinnt einen Krieg gegen einen Militärbündnis bestehend aus dreißig -mehr oder weniger lupenreiner- Demokratien … was sagte dies dann über diese Herrschaftsform aus? Die von Ihnen zuletzt noch angeführte Gefahr einer kommenden Tyrannis besteht übrigens dort wie da. Kein nennenswerter Unterschied.
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Was für ein schöner Kommentar, so ehrlich, einfach und schlicht. Und sogar 37 Blumen, toll.
Ich finde es auch gut, dass WWIII Putin ein Jahr nach Beginn der MSO dafür eine andere Begründung geliefert hat, als zu Beginn. 2022 meinte er, Russland müsse sich gegen die drohenden Gefahren selbst verteidigen.
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an Thaelmann:
Gut erkannt, Thaelmann.
Genauso sollte mein Kommentar rüber kommen: ehrlich, einfach und schlicht.
Das Zählen von Hibiskus-Blüten sollten Sie aber noch etwas üben. Es sind nämlich 2 mal 37 Hibiskus-Blüten, also 74 Stück.
Aber das wird schon. Nur Geduld. Spätestens in der 2. Klasse lernen Sie auch das Addieren von Zahlen im 100er-Raum und noch etwas später dann sogar das Multiplizieren.
Es sei denn, Sie leiden an den selben Defiziten wie Annalena Baerbock. Aber dann können Sie ja immer noch mindestens Aussen-Minister werden. Oder Sprampolin-Tringer.
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@Aletheia 1957
„Spätestens in der 2. Klasse lernen Sie auch das Addieren von Zahlen im 100er-Raum und noch etwas später dann sogar das Multiplizieren.“
Hat der #Bot nicht gestern oder vorgestern zugegeben niemals eine Schule besucht zu haben? Mir war so in einer „Konversation“ die ich mich bemüßigt sah, mit ihm zu führen ^^
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Oh, ChatGPT schaut jetzt persönlich vorbei …
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an Peter F. Meier:
An wen genau ist dieser Kommentar gerichtet? Und wie ist er zu verstehen?
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Du sprichst mir aus der Seele! Danke
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an Stollbert:
Auch hier: An wen genau richtet sich dieser Kommentar?
Bei so langen Kommentar-Strängen ist es hilfreich, den Empfänger mit Namen anzusprechen. Eigentlich ist es immer besser, weil man nicht wissen kann, wie lang ein Strang noch werden kann.
So ist es dann eindeutig, an wen der Kommentar gerichtet ist und verhindert Missverständnisse.
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Ich habe die Rede nicht gesehen. Jemand, der lügt, wie gedruckt, höre ich mir nicht an. Morgen ist ja sowieso alles wieder anders.
Die Zusammenfassung trifft aber ganz gut, wie Putin sich gibt.
Nur verstehe ich nicht, was an diese egozentrischen Sichtweise respektvoll, geschweige denn vertrauensvoll sein soll?
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an Klaus:
Hallo erst mal . . .
. . . ich weiss ja nicht, ob Sie’s schon wussten . . .
. . . aber eine Rede sieht man nicht, die hört man sich an . . .
. . . im besten Fall versteht man intellektuell sogar, was gesagt wird . . .
. . . und wie ich weiter unten schon Ihrem gefiederten Kollegen, Gockel Sonderegger, schrieb, sollten Sie besser auf irgend einen stinkenden Misthaufen der Lügenpresse flattern, um dem dort versammeltem Federvieh ihr wertloses Kikeriki zu Teil werden zu lassen.
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Einfach nur konsequent – und längst überfällig… – mehr muß dazu nicht gesagt werden.
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Doch! … Es ist gnadenlos ungeschickt.
Einfach dasselbe, wie der Westen, machen (Einreiseverbote erlassen, die Leute auf der amerikanischen Delegationsliste sanktionieren) und dann tönen „Warum heult ihr rum? Ihr könnt gern kommen! Wir halten uns an den Vertrag.“ Und wenn dann gesagt würde „Geht doch nicht! Ihr sanktioniert/sperrt uns!“ antworten: „Ach was?! Wirklich? Hier unser Vorschlag: Ihr erlaubt unseren Experten die behinderungsfreie Arbeit; wir euren. Wann immer ihr – wegen eurer Intel für die Ukraine leider erst nach dem Krieg – bereit seid, können wir loslegen. Deal?“
Immerhin wurde der Vertrag nicht gekündigt. Aber ein leeres Auslaufen ist nun noch wahrscheinlicher.
Info: https://www.anti-spiegel.ru/2023/russland-setzt-new-start-vertrag-aus
unser weiterer Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.