aus e-mail von Doris Pumphrey, 6. Oktober 2022, 9:04 Uhr
RT-Liveticker
<https://test.rtde.tech/international/131481-liveticker-ukraine-krieg-russisches-verteidigungsministerium/>
5.10.22
21:11 Uhr
*Jens Stoltenberg lobt "beeindruckende Leistungen" der ukrainischen Armee*
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat mit dem ukrainischen
Präsidenten Wladimir Selenskij telefoniert und "beeindruckenden
Leistungen" der ukrainischen Armee gelobt. Stoltenberg schrieb auf
Twitter: /"Ich hatte Telefongespräch mit Präsident Selenskij und lobte
das tapfere ukrainische Volk und die ukrainischen Streitkräfte für ihre
beeindruckenden Leistungen bei der Befreiung ihres Landes von den
russischen Aggressoren." /
Am 5. Oktober meldete der Pressedienst der DVR-Volksmiliz, dass die
ukrainischen Truppen einige Erfolge in Richtung Krasny Liman erzielt
hätten, jedoch die Hauptaufgabe, russische Truppen einzukesseln, nicht
erreicht hätten. Die Ukraine versuche nun, in die Offensive auf die
Stadt Swatowo in der LVR zu gehen.
https://test.rtde.tech/europa/150737-ist-verbrecherischer-befehl-ukrainische-soldaten-beschweren-sich-ueber-ihre-militaerfuehrung/
5.10.2022
*"Das ist ein verbrecherischer Befehl" –
Ukrainische Soldaten beschweren sich über Militärführung
*Die ukrainische Offensive verläuft ungeachtet aller eigenen Verluste.
Auch die eigene, noch verbliebene Zivilbevölkerung wird nicht verschont.
Das geht aus einem verzweifelten Videoaufruf hervor, den Kämpfer der 25.
Luftlande-Sturmbrigade jetzt über soziale Medien verbreitet haben.
Ukrainische Sturmtruppen im nördlichen Abschnitt der Donbass-Front
befinden sich offenbar in einem desolaten Zustand. Die Probleme gehen so
weit, dass die Soldaten der 25. Luftlande-Sturmbrigade der ukrainischen
Streitkräfte in ihrer Einheit nicht mehr kämpfen wollen. Das teilten sie
in einem Videoaufruf <https://t.me/voenkorKotenok/41228> an die
Öffentlichkeit mit.
In dem Video, das 13 Minuten dauert, schilderte ein Soldat des Dritten
Regiments ausführlich zahlreiche Missstände in seiner Kompanie, deren
Kommandeure die Kämpfer bei ihren Einsätzen bereits mehrfach im Stich
gelassen haben – nämlich tagelang ohne Wasser, Nahrung, medizinische
Versorgung, Militärgerät, Kommunikationsmittel und Munition. An einer
Stelle in seiner Rede nannte er deren Befehle sogar "verbrecherisch",
als es um den Befehl ging, ein von den russischen Truppen
zurückgelassenes Dorf zu "säubern".
/"Bevor wir in den Einsatz gingen, sagte der Kommandeur: Dort gibt es
nur Okkupanten, es gibt keine Zivilisten dort, schießt auf alle Häuser,
Fenster, Autos, werft Granaten in die Keller."/
Der Soldat berichtete, dass es nicht möglich war, jedes Gebäude und
Keller im Dorf zu inspizieren. Die Sturmtruppe musste in einem der
Häuser übernachten. Am frühen Morgen sahen sie eine junge Frau, die mit
einem drei Monate alten Baby aus einem daneben liegenden Keller
herauskam. Als die Soldaten ihren Vorgesetzten darüber in Kenntnis
gesetzt hatten, sagte der nur: "Das passiert eben auch, es ist Krieg."
/"Ich denke also, dass es sich um einen verbrecherischen Befehl
handelte"/, kommentiert der Soldat die Aufforderung zur "Säuberung".
Ob er und seine Kameraden tatsächlich alle diese Befehle ausgeführt
haben und Granaten in die Keller warfen, bleibt unklar. Ein weiteres
Problem, das der Sprecher der Soldaten immer wieder erwähnte, war auch
das Verhältnis der Kommandeure zu den eigenen Verwundeten. Sie sollten
erschossen werden, wenn deren Evakuierung nicht so leicht möglich war.
Er zählte einige Kameraden auf, die wegen unterlassender medizinischer
Hilfe verstarben.
Mit Ortskenntnis konnte man die Route dieser Einheit nachvollziehen. Im
September war sie im Gebiet um die strategisch wichtige Stadt Isjum
unterwegs, Ende des Monats marschierten sie in Richtung Krasny Liman –
einen Ort im Norden der Donezker Volksrepublik, der vor etwa einer Woche
von den russischen Einheiten zurückgelassen wurde.
Dabei war die ukrainische Einheit mehrfach unter starken
Artilleriebeschuss der Russen geraten und konnte wegen fehlender
Ausrüstung weder selbst das Feuer erwidern noch eine Unterstützung aus
der Luft oder von der eigenen Artillerie bekommen. Einmal waren die
Soldaten halb eingekesselt und mussten nachts neun Kilometer ohne
Nachtsichtgeräte zurücklegen.
Das Video wurde am 4. Oktober aufgenommen – mit der Bitte, es in Medien
und mit "sozial aktiven Menschen" zu teilen. "Mit solcher Führung wollen
wir nicht in den Kampf ziehen", sagten die Soldaten. Sie betonten aber,
dass sie sich nicht grundsätzlich weigern würden zu kämpfen, und riefen
am Ende die offizielle ukrainische Parole "Ruhm der Ukraine, den Helden
Ruhm".
Ukrainische Medien haben allerdings über diesen Vorfall nicht berichtet.
Nach Angaben des russischen Militärportals /Topwar/ bezeichneten die
ukrainischen Offiziellen das Video als angeblich inszeniert.
Schilderungen der ukrainischen Soldaten decken sich jedoch mit vielen
anderen Meldungen über das brutale Vorgehen der ukrainischen
Streitkräfte gegen mutmaßlich nicht loyale Mitbürger. So wurden vor
wenigen Tagen ukrainische Bürger in der Stadt Saporoschje beschossen,
die in russisch kontrollierte Gebiete ausreisen wollten. Bis zu 30
Menschen starben <https://yandex.ru/video/preview/17233679465653556416>.
Ende September wurden zwei Kinder in ein Lugansker Krankenhaus
eingeliefert, deren Eltern beim Beschuss eines Flüchtlingskonvois im
Gebiet Charkow starben. Nach Angaben der Lugansker Volksrepublik seien
bei diesem Versuch, nach Russland zu fliehen, mindestens 30 Menschen
getötet worden – /RT/ berichtete
<https://meinungsfreiheit.rtde.life/europa/150189-lvr-behorden-30-tote-nach/>.
RT-Liveticker
<https://test.rtde.tech/international/131481-liveticker-ukraine-krieg-russisches-verteidigungsministerium/>
6.10.22
07:30 Uhr
*Gebietsverwaltung Saporoschje:
Kiew schickt mehr Soldaten in die Offensive als während der gesamten
Militäroperation*
Die ukrainischen Streitkräfte haben für ihre Vorstöße im Gebiet
Saporoschje mehr Soldaten und Waffen zusammengezogen als während der
gesamten Militäroperation zuvor. Dies berichtete Wladimir Rogow, der
Vorsitzende der Bewegung "Wir sind zusammen mit Russland", gegenüber der
Nachrichtenagentur /TASS/.
/"Man kann nicht von einer Minderung des gegnerischen Offensivpotenzials
am Frontabschnitt von Saporoschje sprechen."/
Rogow fügte hinzu, dass die ukrainischen Streitkräfte immer höhere
Verluste erleiden, diese aber schnell ersetzen. *Die Kampfhandlungen
würden von Briten koordiniert*. Einen etwas niedrigeren Status hätten
andere Ausländer und Westukrainer, während ukrainischen Militärs die
Bewohner des Gebiets Saporoschje als "Kanonenfutter" bezeichneten.
RT-Liveticker
<https://test.rtde.tech/international/131481-liveticker-ukraine-krieg-russisches-verteidigungsministerium/>
5.10.22
21:30 Uhr
*Gebietsverwaltung Saporoschje:
Kiew bereitet Provokation durch Überflutung des AKW Saporoschje vor*
Der Vorsitzende der Bewegung "Wir sind zusammen mit Russland" Wladimir
Rogow erklärte
<https://tass.ru/politika/15965241?utm_source=yandex.ru&utm_medium=organic&utm_campaign=yandex.ru&utm_referrer=yandex.ru>
gegenüber /TASS,/ die Ukraine sammele Informationen über die Möglichkeit
unkontrollierter Wasserableitungen aus Wasserkraftwerken, um so mit der
Überflutung des Atomkraftwerks Saporoschje eine Havarie zu inszenieren.
Demnach habe der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) in den letzten drei
Wochen Informationen gesammelt, über welche Möglichkeiten das
Kernkraftwerk im Falle eines unkontrollierten Wasserabflusses aus der
Kaskade der im Einzugsbereich gelegenen Wasserkraftwerkskaskade verfügt.
Es handelt sich um die Wasserkraftwerke Krementschugskaja,
Srednedneprowskaja und das nächstgelegene Wasserkraftwerk Dnepr direkt
in Saporoschje. Rogow fügte hinzu: /"Dies deutet darauf hin, dass
Provokationen vorbereitet werden, um das Wasserkraftwerk am Dnepr zum
Einsturz zu bringen oder die Schleusen zu öffnen." /Er erklärte auch:
/"Aber das Hauptziel ist es, das AKW Saporoschje zu überfluten."/
Rogow zufolge forderte der SBU unter anderem von Igor Muraschow, dem
ehemaligen Leiter des Kernkraftwerks Saporoschje, Informationen über die
Möglichkeiten der Wasserverklappung. Er stellte klar, dass all dies auf
Ersuchen der britischen Sonderdienste geschah, und sagte: /"Diese
Informationen werden vom SBU auf jede erdenkliche Art und Weise gesucht.
Sie verlangten Daten über die Übung zur Simulation dieser Situation
(Wassereinleitung) aus den sowjetischen Archiven, die im AKW Saporoschje
von dem nun ehemaligen Generaldirektor Muraschow hinterlassen wurden."/
Rogow sagte, dass der ukrainische Sicherheitsdienst bereits eine
Situation modelliert habe, in der das Küstengebiet von Saporoschje von
einer riesigen, mindestens zwanzig Meter hohen Welle überflutet würde,
die sich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 17 Meter pro Sekunde,
also schneller als 60 Kilometer pro Stunde, nähern würde. Mindestens
vier Bezirke der Stadt werden davon schwer betroffen sein. In den dann
voraussichtlich betroffenen Gebieten leben nicht Zehntausende, sondern
Hunderttausende von Menschen, so Rogow.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.