Rubikon-Newsletter der Kalenderwoche 21/2022
Rubikon ist das Magazin für die kritische Masse. Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist. Anbei übersenden wir Ihnen die Übersicht unserer Artikel der letzten 7 Tage.
Inhaltsverzeichnis
* Walter van Rossum: Ausweitung der Kampfzone
* Chris Hedges: Der amerikanische Faschismus
* Jens Lehrich, Nicolas Riedl: Hilfe für Impfgeschädigte
* Tom-Oliver Regenauer: Institutionalisierte Kriminalität
* Nicolas Riedl: Politische Überwältigung
* Marcus Klöckner: Der Propaganda-Punker
* Felix Feistel: Die zukünftige Weltregierung
* Angela Mahr: Die unerwünschte Souveränität
* Birgit Naujeck: Kein Tag des Sieges
* Antje Barthels: Ganz durch Tanz
* Hermann Ploppa: Renaissance der Sozialpolitik
* Heinrich Frei: Die vergessene Not
* Toralf Laibtzsch: Faschismus in Blau-Gelb
* Jürgen Hornschuh: Das natürliche Gesetz
* Roberto J. De Lapuente: Pathologischer Profit
* Peter Frey: Die Mariupol-Lüge
* Antje Barthels: Ganz durch Tanz
* Angela Mahr: Die unerwünschte Souveränität
* Berndt Bleckmann: Die verlorene Mimik
* Milosz Matuschek: Die Pandemieketten sprengen
* Roman Müller: Kräftemessen in Chile
Ausweitung der Kampfzone
Im Rubikon-Exklusivinterview diskutieren die Journalisten Mathias Bröckers, UIrich Heyden und Ivan Rodionov über die neuesten Entwicklungen im Ukraine-Krieg, in dem es noch nie um die Menschen vor Ort und ihre Freiheiten ging.
am Samstag, 21. Mai 2022, 15:59 Uhr von Walter van Rossum
Die blutigen Blasen des Erregungsschaums sind allmählich geplatzt, und den todesmutigen Feldherren von der Leitartiklerfront scheinen die nuklearen Fantasien auszugehen. Willkommen im Stellungskrieg, der mittlerweile von ein paar erschütternden Kriegserklärungen angeheizt wird: Ursula von der Leyen träumt vom Regime Change in Moskau und der Verhaftung der dortigen Kriegsverbrecher. Unsere Außenministerin Annalena Baerbock — von Mathias Bröckers konstant boshaft Völkerballexpertin genannt — will, dass die Russen leiden. Der amerikanische Verteidigungsminister Lloyd Austin definiert die Kriegsziele des Westens mit der militärischen Entmachtung Russlands. Die USA spendieren ungefähr 40 Milliarden Dollar — was etwa einem Drittel des ukrainischen Inlandsprodukts entspricht — für Waffen und 15 Millionen (!) für humanitäre Zwecke.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/ausweitung-der-kampfzone-2>
Der amerikanische Faschismus
Die zwei politischen Kräfte innerhalb der USA dienen unterschiedlichen Konzerninteressen, aber schon lange nicht mehr den Interessen der Bevölkerung.
am Samstag, 21. Mai 2022, 15:58 Uhr von Chris Hedges
Die Demokratische Partei hofft, eine Wahlniederlage zu vereiteln, indem sie gegen die erwartete Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zur Abtreibung antritt. Das ist deprimierenderweise alles, was noch von ihrem politischen Kapital übrig ist.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/der-amerikanische-faschismus-2>
Hilfe für Impfgeschädigte
Im Rubikon-Exklusivinterview erläutern die Rechtsanwältin Viviane Fischer und der Suchtberater Nils Wehner, dass sich immer mehr Impfgeschädigte an ihr neues Netzwerk für Betroffene wenden.
am Samstag, 21. Mai 2022, 15:57 Uhr von Jens Lehrich, Nicolas Riedl
Geimpft, geschädigt, geächtet. So in etwa lautet die 3G-Regel für jene, die sich nach dem einen Dreifach-„Piks“ mit heftigsten Nebenwirkungen konfrontiert sehen. Auf das gebrochene Heilsversprechen der Spritze folgt nicht selten eine schwere Schädigung, der dann letztlich als Krone die Ächtung aufgesetzt wird: Ächtung durch Bekannte und auch durch Ärzte, die angesichts der impfgeschädigten Personen ihre Illusion bröckeln sehen, die „Impfung“ wäre der Schlüssel zurück zur Normalität. Doch für Betroffene gibt es bereits ein als Auffangbecken dienendes Netzwerk, wie die Rechtsanwältin Viviane Fischer und der Suchtpräventionsberater Nils Wehner im Gespräch mit Jens Lehrich ausführen.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/hilfe-fur-impfgeschadigte>
Institutionalisierte Kriminalität
Die „Neue Weltordnung“ einer korporatistischen Elite wird nicht nur immer häufiger beschworen und ausgerufen, sondern nimmt in unser aller Lebensrealität auch immer erkennbarer Gestalt an.
am Samstag, 21. Mai 2022, 15:55 Uhr von Tom-Oliver Regenauer
Er hat es getan — wie so viele Politiker, Konzernlenker, Finanzmogule und Pseudophilanthropen vor ihm. Ob Cecil Rhodes <https://www.hive.co.uk/Product/Robin-Brown/The-Secret-Society--Cecil-John-Rhodess-Plans-for-a-New-World-Order/18295300> im 19. Jahrhundert, Margaret Thatcher <https://www.margaretthatcher.org/document/108174> im Jahre 1990 beim „Aspen Institute“, David Rockefeller, der den Begriff 1991 auf der Bilderberger-Konferenz <https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Bilderberg-Konferenzen> in Baden-Baden verwendete, George Bush Senior, der die geopolitische „Catch Phrase“ im Januar des gleichen Jahres bei einer Rede vor der UN anbrachte, Emmanuel Macron und Bill Gates, Angela Merkel <https://www.dw.com/de/merkel-und-co-f%C3%BCr-eine-globale-neuordnung/a-56436435>, Justin Trudeau und Boris Johnson <https://www.gov.uk/government/news/uk-canada-joint-statement-7-march-2022>, Henry Kissinger <https://eu.app.com/story/opinion/columnists/2020/04/08/henry-kissinger-calls-new-world-order/2961577001/>, Papst Franziskus <https://www.breitbart.com/national-security/2021/03/15/pope-francis-calls-for-new-world-order-after-the-pandemic/>, Klaus Schwab <https://www.amazon.com/COVID-19-Great-Reset-Klaus-Schwab/dp/2940631123> oder Kerry Chant <https://www.huffingtonpost.co.uk/entry/new-world-order-australia-conspiracy-theory_uk_613a20afe4b0640100a1f389>, Chief Health Officer von Australien — um nur einige zu nennen. Sie alle haben eine „Neue Weltordnung“ gefordert oder diese kurzerhand selbst ausgerufen. Wie nun auch Christian Lindner <https://www.fdp.de/pressemitteilung/lindner-rede-auf-dem-73-ord-bundesparteitag-der-freien-demokraten> von der vermeintlich liberalen FDP. Obwohl die pathetisch klingende Phrase also nicht erst seit gestern Usus im weichgespülten Public-Relations-Jargon des internationalen Korporatismus <https://de.wikipedia.org/wiki/Korporatismus> ist, sorgt sie jedes Mal aufs Neue für ein Raunen im Blätterwald und in Social-Media-Blasen, wenn sie ein Vertreter eben jener konstituierten Kriminalität auf Mainstream-Kanälen oder dem politischen Parkett hervorholt. Denn die einen, die das totalitäre System als das erkannt haben, was es ist, sehen sich bestätigt, zeigen mit dem Finger auf den mutmaßlichen „Verschwörer“ und nehmen sich vor, nie mehr FDP zu wählen — die anderen, die Parteifreunde, Ideologen, Dogmatiker und nützlichen Idioten, versuchen in panischem Aktionismus, die Aussage zu relativieren und mit sinnentleertem Neusprech zu entkräften, um ihr jegliche Tragweite zu nehmen.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/institutionalisierte-kriminalitat>
Politische Überwältigung
Der Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge wird einseitig politisiert — dadurch wird die unpolitische Sphäre zurückgedrängt, die für eine Demokratie elementar notwendig ist.
am Samstag, 21. Mai 2022, 15:00 Uhr von Nicolas Riedl
„Das Private ist politisch und das Politische ist privat.“ Dieser Satz stammt aus der zweiten Welle der Frauenbewegung des 20. Jahrhunderts. Diese Aussage suggeriert, dass sämtliche Lebensbereiche politisiert seien. Auf den ersten Blick mag das auch schlüssig klingen. Sieht man genau hin, sind sämtliche Normen des Privaten, Beruflichen und Öffentlichen in irgendeiner Weise mit politischen Entscheidungen verwoben. Doch tatsächlich ist jede offene, pluralistische Gesellschaft darauf angewiesen, dass es in ihr Bereiche gibt, die von Politik weitestgehend ausgenommen sind. Dabei handelt es sich um die Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge. Dieser Bereich muss sämtlichen Mitbürgern — unabhängig von ihrer Weltanschauung — die Möglichkeit bieten, sich in der Gesellschaft entfalten zu können. In dieser Sphäre darf keine — einseitige — Beeinflussung stattfinden, und schon gar nicht dürfen Menschen aufgrund ihrer politischen Haltung von Dienstleistungen dieser Sphäre ausgeschlossen werden. Doch in den vergangenen Jahren konnte zunehmend und in immer aggressiverer Form das Gegenteil beobachtet werden: öffentliche Verkehrsbetriebe, die bei Wahlkämpfen Partei ergreifen, oder Supermarktketten, die Kinderfeindlichkeit propagieren. Unabhängig davon, wie man zu den jeweiligen Themen steht — was haben diese Unternehmen mit der betreffenden politischen Agenda zu tun? Heute bekennt sich alles und jeder zu allem und nichts. Zu allem Überfluss erfolgt diese Beeinflussung des öffentlichen Raumes auch noch einseitig durch die „woke“ Minorität des Landes, die durch ihre dominante Medienpräsenz den Eindruck erweckt, eine Mehrheit darzustellen. Ändert sich das in absehbarer Zeit nicht, ist der Weg hin zu einer totalitären Gesellschaft geebnet.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/politische-uberwaltigung>
Der Propaganda-Punker
Campino, Sänger der Punkband „Die Toten Hosen“, offenbart in einem Stern-Interview, dass er die Schrecken eines Krieges bereitwillig in Kauf nehmen will.
am Samstag, 21. Mai 2022, 14:30 Uhr von Marcus Klöckner
„Auf in den Krieg!“ mit Campino von den Toten Hosen. In einem Stern-Interview <https://www.stern.de/kultur/musik/campino-im-interview---wuerde-kriegsdienst-nicht-mehr-verweigern--31862312.html> sagte der Sänger, 1983 habe er bei seiner Einberufung noch den Dienst an der Waffe verweigert, heute, „unter diesen Umständen“, würde er das „wahrscheinlich“ nicht mehr tun. Mit der Formulierung „unter diesen Umständen“ meint der Düsseldorfer Rock- und Punksänger: das Vorgehen Russlands in der Ukraine. Campino ist 59. Alt genug, um zu wissen, dass Blut für Blut keine Lösung ist und Kriege nicht für „Demokratie“, „Freiheit“ oder „Menschenrechte“ geführt werden — auch wenn Politiker es noch so oft beteuern. Viele, die derzeit für den Kampf der Ukraine auf dem Schlachtfeld sind, scheinen intellektuell nicht zu durchdringen, was Krieg und Waffeneinsatz bedeuten. Zeit, es aufzuzeigen. Ein Kommentar von Marcus Klöckner, Autor des Buchs „Zombie-Journalismus: Was kommt nach dem Tod der Meinungsfreiheit?“.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/der-propaganda-punker>
Die zukünftige Weltregierung
Unter dem Deckmantel eines Pandemievertrages erhält die Weltgesundheitsorganisation umfassende Machtbefugnisse wider die staatliche Souveränität.
am Freitag, 20. Mai 2022, 17:00 Uhr von Felix Feistel
Kaum ein großes Medium berichtet über den Pandemievertrag der Weltgesundheitsorganisation. Dabei wird schon in Kürze über diesen abgestimmt, und er soll im Jahr 2024 in Kraft treten. Dann kann er Regierungen und Verfassungen aushebeln und ermächtigt die WHO zu einer Art Weltregierung der westlichen Oligarchie, die dazu genutzt werden kann, weitreichende Kontrollen auszuüben und Geld zwangsweise in die Taschen der Oligarchie umzuverteilen.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/die-zukunftige-weltregierung>
Die unerwünschte Souveränität
Alle Völker der Erde haben ein Recht auf Selbstbestimmung, so auch das Volk der Ostukraine. Teil 3/3.
am Freitag, 20. Mai 2022, 16:00 Uhr von Angela Mahr
Wie können alle Ethnien friedlich und auf Augenhöhe miteinander leben? Von diesem Wunsch, diesem Anliegen ist dieser Artikel geprägt. Wenn wir dahin kommen möchten, dann hilft es, vergangene Fehler zu analysieren und zu korrigieren. Wie ist es heute? Wie erlebten die Menschen in der Ostukraine die Zeit nach dem Putsch? Ist das Selbstbestimmungsrecht der Menschen im Donbass völkerrechtlich geschützt? In diesem Text geht es um eine Rückschau, vor allem aber um eine Einordnung des Kriegs in der Ukraine aus völkerrechtlicher Sicht. Den ersten Teil finden Sie hier <https://www.rubikon.news/artikel/die-unerwunschte-souveranitat> und den zweiten hier <https://www.rubikon.news/artikel/die-unerwunschte-souveranitat-2>. Der dritte Teil beschreibt beispielhaft einige Schritte in die Selbstbestimmung der Ostukraine, die Sezession der Krim 2014 sowie die grundsätzliche Frage, warum Sezession im Völkerrecht nicht verhandelt wird.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/die-unerwunschte-souveranitat-3> <https://www.rubikon.news/uploads/store/d620af1bb4eb720826ed9742b5ecfe78.jpg>
Kein Tag des Sieges
Am 8. Mai 1945 wurde der Faschismus nicht besiegt, sondern der rote Teppich für ihn ausgerollt, auf dem die Technokraten heute die größte Wohlstandsumverteilung von den Armen zu den Reichen umsetzen.
am Freitag, 20. Mai 2022, 15:00 Uhr von Birgit Naujeck
Nachdem nun wieder unzählige Reden der westlichen Marionettengarde zum Sieg über das nationalsozialistische Deutschland über uns ausgekippt wurden, nachdem die Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin durch die westlichen Konzernmedien und ihre totalitär ausgerichteten Journalisten in der Luft zerstückelt wurde, greift die Autorin noch einmal auf ihren im Rubikon erschienen Artikel „Die Modellierung des Menschen <“" rel="noopener">https://www.rubikon.news/artikel/die-modellierung-des-menschen>“ zurück und führt aus, warum wir hier und jetzt, zum 77. Jahrestag des Sieges, anfangen sollten — und zwar ernsthaft — darüber nachzudenken, wie WIR, das VOLK, den Zweiten Weltkrieg ein für alle Mal gewinnen.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/kein-tag-des-sieges>
Ganz durch Tanz
Die Verbindung mit unserem Körper kann uns helfen, unsere Panzer zu durchbrechen und somit liebevoller mit uns selbst und unseren Mitmenschen zu sein. Exklusivabdruck aus „Ganz durch Tanz“. Teil 2/2.
am Freitag, 20. Mai 2022, 14:00 Uhr von Antje Barthels
„Diktatur ist möglich, wenn Menschen Ängste haben, weil sie dann nicht frei sind.“ Habe ich Angst, meine Bedürfnisse umzusetzen, bin ich verstrickt. Dann komme ich nicht ins Handeln, weil ich zu viel Verantwortung übernehme; weil ich Angst habe, jemand könnte sauer auf mich sein, mich egoistisch nennen. Jeder Mensch hat in seinem Leben die Chance, bedingungslose Liebe zu erfahren. Auch bei noch so schwierigen Verhältnissen am Start seines Lebens kann der Mensch ein Stück heilen. Genau hier setzen der Tanz und die Körpertherapie an. Im Tanz lernen Menschen einander besser kennen als durch Reden. Die meisten Menschen reden viel und es hat keinen Bezug zu ihrem Gefühl. Tanz ist Fühlen. Der Weg, aus Verstrickungen herauszufinden, echte Bindungen einzugehen und gleichzeitig dem Bedürfnis nach Autonomie gerecht zu werden, ist schwer, aber möglich und lohnenswert. Wir dürfen lernen, uns der allgegenwärtigen Liebe bewusst zu werden und diese anzunehmen — nicht, weil wir Egoisten sind, sondern damit der Liebesstrom fließen kann, durch uns weiterfließt zu anderen Menschen, zur Natur und auch zur nächsten Generation.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/ganz-durch-tanz-2>
Renaissance der Sozialpolitik
Jean-Luc Mélenchon könnte ein linker Regierungschef unter Emmanuel Macron werden.
am Donnerstag, 19. Mai 2022, 17:00 Uhr von Hermann Ploppa
Für linke Politik ist auch Frankreich ein raues Pflaster. Als Vertreter linker Positionen sieht man sich umringt von Rechtspopulisten einerseits und den Staat entkernenden Neoliberalen vom Schlag eines Emmanuel Macron andererseits. Während sich die französischen Wähler bei der letzten Wahl zwischen diesen beiden Extrempolen entscheiden mussten, keimt nun bei der Besetzung der Nationalversammlung ein Hoffnungsschimmer in der Mitte auf. Der Sozialist Jean-Luc Mélenchon hätte eine Chance, Regierungschef zu werden, so sich ausreichend Abgeordnete in der Nationalversammlung hinter ihm vereinigen. Mélenchon steht für eine Abkehr von dem antidemokratischen, neoliberalen Kurs von Macron. Auf dem Weg zu seiner Einflussgewinnung liegen ihm allerdings noch einige Steine im Weg. Unabhängig von seinem etwaigen Erfolg stellt sich hierzulande die Frage, warum es in Deutschland kein Pendant zu Mélenchon gibt?
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/renaissance-der-sozialpolitik>
Die vergessene Not
Im Schatten des Ukrainekrieges nehmen die humanitären Katastrophen in den ärmsten Regionen Afrikas unentwegt und vom Westen ungesehen ihren Lauf.
am Donnerstag, 19. Mai 2022, 16:00 Uhr von Heinrich Frei
Das massenmediale Spotlight richtet sich seit Monaten auf die Ukraine und lässt den Rest der Welt geradezu im Dunkeln verschwinden. Während im Westen die Krisen kommen und gehen, bleiben die Hungersnöte und die Verelendung in den bitterarmen Gebieten Afrikas bestehen. Dabei könnte diesen Katastrophen mit einem Bruchteil der aktuellen Rüstungsausgaben Einhalt geboten werden.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/die-vergessene-not>
Faschismus in Blau-Gelb
Es bedarf einer Erinnerung an die Zeit vor der russischen Invasion, um das aktuelle Verhalten Russlands adäquat beurteilen zu können.
am Donnerstag, 19. Mai 2022, 15:00 Uhr von Toralf Laibtzsch
Der Faschismus in der Ukraine wird im Westen meist kleingeredet. Teils wird er gänzlich geleugnet. Dabei hat dieser osteuropäische Staat ein massives Problem mit strukturellem Faschismus. Der nachfolgende Artikel ist im Wesentlichen eine ins Deutsche übersetzte, stark zusammengefasste und leider nur ausschnittweise Darstellung des 2021 veröffentlichten Buches „Ordinary Fascism: Ukrainian War Crimes and Human Rights Violations (2017-2020) <“" rel="noopener">https://democracyfund.ru/userfiles/Ukrainian_Crimes_2017-2020.pdf>“. Das mehr als 400 Seiten starke Werk dürfte in Deutschland weithin unbekannt sein, zumal es aus russischer Feder stammt und somit der Propaganda verdächtig dem gemeinen Medienkonsumenten vorenthalten bleibt. Der gesamte nachfolgende Text ist bis auf einige Überschriften und den Epilog des Autors direkt dem Buch entnommen. Der Einfachheit halber wurde deshalb auf konkrete Seitenangaben verzichtet. Jede Stelle lässt sich aber mittels Suchfunktion in der Originalquelle leicht identifizieren. Nach der Lektüre dürfte klar sein, dass der Begriff „gewöhnlicher Faschismus“ (ordinary fascism) keine Übertreibung ist. Faschismus ist in der heutigen Ukraine weitverbreitet, und die Verbindungen in die politische Führung des Landes sind offensichtlich. Es überrascht nicht, dass die ukrainische Seite die ausführlichen Beschreibungen von systematischer Folter, Mord, Plünderungen und Erniedrigungen durch faschistisch-nationalistische Gruppen für russische Propaganda <https://neweuropeans.net/article/3638/fake-ukrainophobic-publications-osce-and-russian-propaganda> hält. Dieser Artikel soll dazu anregen, das ganze Buch zu lesen.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/faschismus-in-blau-gelb>
Das natürliche Gesetz
Eine bessere Welt können wir nur erreichen, wenn wir die Naturgesetze des Zusammenlebens beachten.
am Donnerstag, 19. Mai 2022, 14:00 Uhr von Jürgen Hornschuh
Weil der Schmerz des Daseins stärker wird, wächst der Widerstand gegen das alte, marode System, das ihn auslöst. Auch die Eliten geben zu erkennen, dass schon bald eine Art Neustart erforderlich sein wird. Während sich Letztere über die Naturgesetze, die menschliches Zusammenleben ermöglichen, wahrscheinlich völlig im Klaren sind — immerhin ist es ihnen gelungen, uns über Jahrtausende unter der Knute angemaßter Autorität zu halten —, glauben selbst ihre erbittertsten Feinde noch immer, dass menschliches Verhalten nicht in gleicher Weise von Naturgesetzen beeinflusst wird wie tote Materie. Das ist ein Versäumnis. Die größte wissenschaftliche Annäherung an das Wirken von Gesetzmäßigkeiten besteht in der Entdeckung von Bedingungen, die Revolutionen auslösen können: der Anteil Unzufriedener an der Bevölkerung oder Preissteigerungen für Getreide beispielsweise. Dabei sind uns die eigentlichen Regeln praktisch seit Anbeginn unserer Spezies bekannt. Sie sind verblüffend einfach. Und verdammt unbequem, denn sie sind inkompatibel mit unserer Lebensweise.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/das-naturliche-gesetz>
Pathologischer Profit
Im Gesundheitswesen sind so viele skandalöse Fehlanreize gesetzt, dass von einer Medizin für die Menschen kaum mehr zu sprechen ist.
am Mittwoch, 18. Mai 2022, 17:00 Uhr von Roberto J. De Lapuente
Bleiben Sie gesund! Nein, dieser Satz ist nicht als „Corona-Gruß“ gedacht, er ist ein Ratschlag: Denn krank zu sein, können Sie sich nicht leisten — nicht jetzt und noch weniger in Zukunft. Dass die Versorgung im Krankenhaus sich am Profit orientiert und nicht am Patientenwohl, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Als sei dies nicht bereits schlimm genug, verwandelt sich diese „Gesundheitswirtschaft“ — wie in Pandemiezeiten immer deutlicher wurde — zudem immer mehr in eine „Gesundheitsherrschaft“. Was tun? Krankenhäuser boykottiert man nicht so einfach wie Amazon. Eine Veränderung zugunsten der Menschlichkeit lässt sich kaum noch ohne einen vorherigen Kollaps vorstellen.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/pathologischer-profit>
Die Mariupol-Lüge
Die ukrainische Stadt Mariupol steht sinnbildlich für die entstellende Berichterstattung öffentlich-rechtlicher Sender — doch genau hier entlarven sich die Meinungsmacher.
am Mittwoch, 18. Mai 2022, 16:00 Uhr von Peter Frey
Das Stahlwerk in Mariupol wirft Fragen auf. Was ist dort wirklich geschehen? Schenkte man in den letzten Wochen der Berichterstattung der ARD vorbehaltlos Glauben, so hätte man den Eindruck bekommen können, das russische Militär hätte skrupellos Zivilisten in diesem Stahlwerk eingekesselt und hungern lassen. Doch bereits in ein und denselben Beiträgen treten die Widersprüche unübersehbar zutage. Mal wird in Bezug auf die Zivilisten von „Eingesperrten“ gesprochen, dann wieder von Menschen, die sich verschanzt hätten. Das ist nur das offensichtlichste Beispiel einer ungemein verzerrten Berichterstattung, die die Geschehnisse in der süd-ostukrainischen Stadt Mariupol bruchstückhaft und dekontextualisiert wiedergibt. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich die Gemengelage als komplexer, als sie in der Tagesschau dem Zuschauer dargeboten wird.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/die-mariupol-luge>
Ganz durch Tanz
Die Verbindung mit unserem Körper kann uns helfen, unsere Panzer zu durchbrechen und somit liebevoller mit uns selbst und unseren Mitmenschen zu sein. Exklusivabdruck aus „Ganz durch Tanz“. Teil 1/2.
am Mittwoch, 18. Mai 2022, 15:00 Uhr von Antje Barthels
„Diktatur ist möglich, wenn Menschen Ängste haben, weil sie dann nicht frei sind.“ Habe ich Angst, meine Bedürfnisse umzusetzen, bin ich verstrickt. Dann komme ich nicht ins Handeln, weil ich zu viel Verantwortung übernehme; weil ich Angst habe, jemand könnte wütend auf mich sein, mich egoistisch nennen. Jeder Mensch hat in seinem Leben die Chance, bedingungslose Liebe zu erfahren. Auch bei noch so schwierigen Verhältnissen am Start seines Lebens kann der Mensch ein Stück heilen. Genau hier setzen der Tanz und die Körpertherapie an. Im Tanz lernen Menschen einander besser kennen als durch Reden. Die meisten Menschen reden viel, und es hat keinen Bezug zu ihrem Gefühl. Tanz ist Fühlen. Der Weg, aus Verstrickungen herauszufinden, echte Bindungen einzugehen und gleichzeitig dem Bedürfnis nach Autonomie gerecht zu werden, ist schwer, aber möglich und lohnenswert. Wir dürfen lernen, uns der allgegenwärtigen Liebe bewusst zu werden und diese anzunehmen — nicht, weil wir Egoisten sind, sondern damit der Liebesstrom durch uns zu anderen Menschen, zur Natur und auch zur nächsten Generation weiterfließt.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/ganz-durch-tanz>
Die unerwünschte Souveränität
Alle Völker der Erde haben ein Recht auf Selbstbestimmung, so auch das Volk der Ostukraine. Teil 2/3.
am Dienstag, 17. Mai 2022, 17:00 Uhr von Angela Mahr
Wie können alle Ethnien friedlich und auf Augenhöhe miteinander leben? Von diesem Wunsch, diesem Anliegen ist dieser Artikel geprägt. Wenn wir dahin kommen möchten, dann hilft es, vergangene Fehler zu analysieren und zu korrigieren. Wie ist es heute? Wie erlebten die Menschen in der Ostukraine die Zeit nach dem Putsch? Ist das Selbstbestimmungsrecht der Menschen im Donbass völkerrechtlich geschützt? Im vorliegenden Text geht es um eine Rückschau, vor allem aber um eine Einordnung des Kriegs in der Ukraine aus völkerrechtlicher Sicht. Den ersten Teil finden Sie hier <https://www.rubikon.news/artikel/die-unerwunschte-souveranitat>. Der zweite Teil beschreibt den Bruch des Minsker Friedensabkommens in einem insgesamt achtjährigen Bürgerkrieg sowie die Verstrickungen des Westens mit rechtsextremen Paramilitärs.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/die-unerwunschte-souveranitat-2>
Die verlorene Mimik
Das Maskentragen birgt aus psychologischer Sicht katastrophale Risiken und Nebenwirkungen und treibt die Spaltung der Gesellschaft voran.
am Dienstag, 17. Mai 2022, 16:00 Uhr von Berndt Bleckmann
Die Demaskierung der Maskierer steht noch aus. Die Vermaskung von Schulkindern ist kein harmloses Unterfangen. Bevor man sie hinter Masken zwingt, sollte man die Tragweite der Maßnahme begriffen haben. Auch Erwachsene könnten stärker betroffen sein, als sie ahnen. Es scheint, dass sich die Spaltung der Gesellschaft verschärft hat und der Umgang miteinander im öffentlichen Raum rauer wurde. Vielleicht hat die Verschleierung der Mimik durch die Maske hierzu beigetragen. Freundliche Umgangsformen brauchen ein offenes Visier, ein geschlossenes meint Kampf. Im Folgenden wird versucht, das Geschehen hinter der Maske zu lüften.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/die-verlorene-mimik>
Die Pandemieketten sprengen
Das Zeitfenster für die Aufklärung über die Geschehnisse der letzten zwei Jahre steht offen — nutzen wir es.
am Dienstag, 17. Mai 2022, 15:00 Uhr von Milosz Matuschek
Die Luft wird stickig im hermetisch verschlossenen Narrativ-Raum der Corona-Pandemie. Doch nun hat sich ein Zeitfenster der Aufklärung geöffnet, frische Luft vertreibt den Mief der einhelligen Sichtweisen, und neue Positionen stoßen zunehmend auf offene Ohren. Die ersten Corona-Hardliner verlieren bereits ihren medialen Rückhalt, und etliche Journalisten holen ihrerseits vorsorglich die Paddel heraus, um kräftig zurückzurudern. Ein erster Anstoß für diese entscheidende Phase der Aufklärung ist der crowdfinanzierte Dokumentarfilm „Pandamned <“" rel="noopener">https://rumble.com/v140n0y-pandamned-documentary.html>“. Dieser findet über immer zahlreichere Kanäle Verbreitung und wird bereits in etliche Sprachen übersetzt. Dass der dazugehörige Trailer bereits von YouTube gelöscht wurde, zeigt, wie brisant und wichtig der Streifen ist. Er stößt die wichtige Aufarbeitung nicht nur an, sondern verhindert auch, dass das Zeitfenster der Aufklärung durch den Gegenwind wieder zugestoßen wird.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/die-pandemieketten-sprengen>
Kräftemessen in Chile
Streikende Lastwagenfahrer setzten Chiles Regierung unter Druck, während sich der Verdacht erhärtet, dass der Streik dem Großkapital in die Hände spielt.
am Dienstag, 17. Mai 2022, 14:00 Uhr von Roman Müller
Vor Kurzem hat Gabriel Boric seine Präsidentschaft in Chile angetreten. Dem links-sozialistischen Präsidenten werden Steine in den Weg gelegt. Zum Anlass wird dazu ein lange schwelender Konflikt mit der indigenen Minderheit der Mapuche in Araukanien genommen, wobei streikende Lastwagenfahrer eine tragende Rolle spielen. Ende März blockierten sie wichtige Verkehrsadern Chiles und führten damit den Einbruch von Lieferketten herbei. Mithilfe dieser Druckmittel stellten sie einen umfassenden Forderungskatalog an die Regierung. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein klassischer Aufstand der kleinen Leute gegen die Staatsmacht, offenbart sich bei näherer Betrachtung als zwielichtig. In der Geschichte Chiles haben Lastwagenfahrer schon einmal eine unrühmliche Rolle gespielt. Insofern ist bei dem Streik und dem umfassenden Forderungskatalog Skepsis angebracht.
Zum Artikel <https://www.rubikon.news/artikel/kraftemessen-in-chile>
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