Rubikon ist das Magazin für die kritische Masse. Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist. Anbei übersenden wir Ihnen die Übersicht unserer Artikel der letzten 7 Tage.
Inhaltsverzeichnis
1. Nicolas Riedl: Corona, Schuld und Sühne
2. Walter van Rossum: Bill-ige Propaganda
3. Susan Bonath: Die Verarmungspolitik
4. Tom-Oliver Regenauer: Spätrömische Dekadenz
5. Gerald Ehegartner: Heilsame Selbstliebe
6. Eugen Zentner: Liebe und Leidenschaft
7. Birgit Naujeck: Welthunger als politische Waffe
8. Karolin Ahrens: Hilflos dem Staat ausgeliefert
9. Das Gewerkschaftsforum: Die Kriminalisierung der Armut
10. Thomas Eisinger: Weihnachten 2022
11. Margit Geilenbrügge: Mut, der verwandelt
12. Rubikons Weltredaktion: Die Herren der Hungerspiele
13. Ulrich Falke: Deutschlands Scheitern
14. Thiemo Kirmse: Anleitung zum Systemwechsel
15. Walter Schönthaler: Das Schmierentheater
16. C. J. Hopkins: Neues normales Deutschland
17. Felix Feistel: Brennende Brücken
18. Flo Osrainik, Yevgeny Bort: Verlogene Ukraine-Politik
19. Thiemo Kirmse: Anleitung zum Systemwechsel
20. Pepe Escobar: Verzweifelter Abwehrkampf
21. Ruth Agner: Die wahren Feinde der Freiheit
22. Andrea Drescher: Der Freiheitsläufer
23. Birgit Bauer: Spirituelle Vereinnahmung
Corona, Schuld und Sühne
Im apolut-Gespräch erläutert Alexander Christ, Rechtsanwalt und Autor des Spiegel-Bestsellers „Corona-Staat“, an welchen Defekten das deutsche Justizsystem zugrunde zu gehen droht und was hiergegen unternommen werden kann.
am Samstag, 23. Juli 2022, 15:59 Uhr von Nicolas Riedl
Die Waage der Justitia befindet sich in einer gewaltigen Schieflage. Dieser Zustand war bereits „vor Corona“ zu beklagen, doch seit März 2020 wird dessen Ausmaß für immer mehr Menschen sichtbar. Unbescholtene Bürger, die vorher allenfalls beim Falschparken mit dem Staat in Berührung kamen, wurden plötzlich wegen Nichtigkeiten wie Schwerverbrecher behandelt. Der Frühling 2020 stellte folglich für das Demokratie- und Rechtssystem eine Zäsur dar. Es kam in der Folge zu Dammbrüchen bei der Gewaltenteilung, zu kafkaesken Hygiene-Situationen in den Gerichtssälen und Menschenrechtsverletzungen, die in der BRD vormals unvorstellbar waren. Im apolut-Gespräch mit dem Kommunikationsforscher Michael Meyen skizziert Alexander Christ, Rechtsanwalt und Autor des Spiegel-Bestsellers „Corona-Staat: Wo Recht zu Unrecht wird, wird Menschlichkeit zur Pflicht“ die Wesensmerkmale des Corona-Staats.
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Bill-ige Propaganda
Bill Gates will mit seinem neuen Buch „die nächste Pandemie verhindern“ — in Wahrheit steuert er auf die nächste Stufe der Weltgesundheitsdiktatur zu.
am Samstag, 23. Juli 2022, 15:58 Uhr von Walter van Rossum
Er hat an vorderster Front für ein Projekt geworben, das der Freiheit, der Demokratie und dem Lebensglück von Millionen Menschen immensen Schaden zugefügt hat. Er hat geholfen, den Bürgern eine Impfung aufzuzwingen, die nicht wirkt und gefährlich ist, sowie menschenrechtswidrige Maßnahmen, über die man dasselbe sagen kann. Wie sich heute zeigt, sind die zentralen Versprechungen und Behauptungen des globalen Corona-Establishments längst widerlegt, die Vorhersagen viel gescholtener „Schwurbler“ haben sich dagegen als richtig erwiesen. Wer eine solche erbärmliche Bilanz vorzuweisen hat, so sollte man meinen, müsste sich nun — wenn man seiner schon nicht juristisch habhaft werden kann — in Bescheidenheit üben und Abbitte leisten. Nicht so Bill Gates. Der Software-Monopolist und selbst ernannte Gesundheitspapst der Welt legt mit seinem neuen Buch „Wie wir die nächste Pandemie verhindern“ noch eins drauf und versucht weiterhin den Eindruck zu erwecken, an seinem Wesen solle die Welt genesen. Die nächsten Schritte bei der Entrechtung der Weltbevölkerung dürfte in einer global operierenden Gesundheitspolizei bestehen sowie einem Dauerfeuer von mit schneller Nadel gestrickten „Impfungen“. Leiter der hygienischen Sonderoperation: natürlich seine Eiligkeit höchstselbst. Walter van Rossum, Autor des Spiegel-Bestsellers „Meine Pandemie mit Professor Drosten“ und Co-Autor des Spiegel-Bestsellers „Die Intensiv-Mafia“, vermittelt einen ersten Eindruck von Bills Reality-Gruselschocker.
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Die Verarmungspolitik
Explodierende Preise, überforderte Tafeln: Die Regierung treibt Millionen in finanzielle Not.
am Samstag, 23. Juli 2022, 15:57 Uhr von Susan Bonath
Gas, Strom, Essen, Gebrauchsgüter: Alles wird teurer, und immer mehr Menschen in Deutschland können die Lebenshaltungskosten nicht mehr stemmen. Die karitativen Tafeln begegnen dem wachsenden Andrang mit Aufnahmestopps und verkleinern die Rationen. Viele Menschen verzweifeln bereits jetzt an hohen Nebenkostenabrechnungen. Und die Talfahrt geht weiter — aktiv befeuert durch die Politik.
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Spätrömische Dekadenz
Im technokratischen Neofeudalismus haben Ungleichverteilung, Machtkonzentration und organisierte Kriminalität drastisch zugenommen.
am Samstag, 23. Juli 2022, 15:00 Uhr von Tom-Oliver Regenauer
Schon vor mehreren Jahrzehnten wurde diskutiert, dass sich die „Schere zwischen Arm und Reich“ dringend schließen müsse. Seitdem hat sich einiges verändert — jedoch zum Schlechteren. Die Gründe hierfür kann man nur vermuten: Die „Eliten“ haben kein natürliches Gefühl, wann es genug ist. Sie haben keine Skrupel und sie fürchten keine ernst zu nehmenden Gegner mehr. Die „Volksvertreter“ in den meisten Ländern konnten sie längst in ihr Machtsystem integrieren, einschließlich derer, die sich selbst als „sozial“ oder „sozialistisch“ bezeichnen. Eine von eingebetteten Medien und den Ritualen der Fassadendemokratie vermittelte Scheinwelt stellt die Bevölkerungsmehrheit selbst dann ruhig, wenn sich der Leidensdruck für die Normal- und Wenigverdiener erhöht. Die Angehörigen der Machteliten verhöhnen die Bevölkerung, deren unaufhaltsamen Verarmungsprozess sie nicht verhindern, sondern allenfalls für unabwendbar erklären, mittlerweile ganz offen. Man konnte es zum Beispiel bei der kürzlich inszenierten „Königshochzeit“ Christian Lindners auf Sylt beobachten. Im Bewusstsein ihrer Machtfülle lassen viele Akteure ihre zuvor wohlwollende Fassade fallen; nur einige ganz große Player bleiben weiter anonym und im Schatten. Etwas Hoffnung besteht derzeit lediglich darin, dass die zu erwartenden sozialen Verwerfungen viele aufwachen lassen.
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Heilsame Selbstliebe
Die Deutschen sollten wieder anfangen, zu sich zu stehen — das ist gesünder für die Seele und auch besser für den Rest der Welt.
am Samstag, 23. Juli 2022, 14:00 Uhr von Gerald Ehegartner
„Je mehr ich mich selbst beschimpfe, ein desto besserer Mensch bin ich.“ Manche agieren nach diesem Motto. Selbstkritik steht in hohem Ansehen, weil sie mit Bescheidenheit und Altruismus assoziiert wird und die Chance zu bieten scheint, aus Fehlern zu lernen. Jeder weiß aber, dass Menschen, die nicht mit sich im Reinen sind, keine angenehmen Zeitgenossen sind. Sie sind anstrengend, neigen zum Hypermoralismus und lassen sich leicht manipulieren von jenen, die gelernt haben, ihr Schuldgefühl anzutriggern. Der Hass ist nicht weniger abstoßend, wenn er sich, anstatt auf andere, auf die eigene Person richtet. Besser wäre es, ihn aus unserem Verhaltensrepertoire gänzlich zu verbannen. Vorzuziehen ist also eine maßvolle Selbstliebe, ein Selbst-Bewusstsein, das die eigenen Schwächen ebenso als real anerkennt wie die vorhandenen Stärken. Diese Psychodynamik kann man genauso auf die kollektive Ebene übertragen. Insbesondere Deutschland übt sich seit seiner Schuldverstrickungen während der Nazizeit in permanenter Selbstgeißelung. Auch nachfolgende Generationen werden schon früh in ihrem gesunden Selbstgefühl gebrochen und im Sinne kollektiver Bußrituale unterwiesen. Dies macht es extrem anstrengend, Deutscher oder Deutsche zu sein und führt im Extremfall in die Selbstzerstörung unter dem Banner der Correctness. Der durch die Vordertür verjagte Faschismus kehrt mitunter durch die Hintertür — etwa unter dem Deckmantel der „Solidarität“ — zurück. Auch für die Bewohner anderer Länder, ist ein Nachbar, der sich selbst ein bisschen mag, angenehmer im Umgang. Der Autor verfasste ein Plädoyer für die Aussöhnung der Deutschen mit sich selbst.
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Liebe und Leidenschaft
Der Rapper Kilez More besingt die Voraussetzungen für eine erfolgreiche „Friedensbewegung“.
am Samstag, 23. Juli 2022, 13:00 Uhr von Eugen Zentner
Der Weltfrieden kann nicht wiedererlangt werden. Weil es ihn in der Geschichte noch nie gegeben hat. Diese Bilanz ist traurig, der österreichische Rapper Kilez More nutzt sie aber auch, um die Menschen zu motivieren, den Frieden nun endlich wahr werden zu lassen. Dazu müssen friedliebende Menschen in Bewegung kommen: „Friedensbewegung“ heißt demgemäß sein Song. More hat sich schon lange Verdienste erworben, indem er trotz vielfacher Anfeindungen auf unzähligen Demos auftrat und neben seinen Song-Videos auch als Influencer in kabarettistischen Beiträgen auf intelligente Weise gegen Kriegstreiberei und Coronawahn spöttelte. Sein Rap-Song kritisiert nicht nur, er wiegelt zum Protest auf — natürlich friedlich. Ein Text zu der Aktion #Friedensnoten.
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Welthunger als politische Waffe
Die leeren Mägen von Millionen Menschen füllen nicht nur die Taschen elitärer Kreise — sie treiben auch einen perfiden globalen Masterplan voran.
am Freitag, 22. Juli 2022, 17:00 Uhr von Birgit Naujeck
Manchmal sprechen wir über den Hunger in der Welt, als sei er eine Heimsuchung des Schicksals, mit der man zurechtkommen müsse, vergleichbar mit Krebs oder Diabetes. Diese recht schlichte Sicht verhindert jedoch, dass wir uns ernsthaft mit den Ursachen des Hungers und den Gründen für seine Aufrechterhaltung auseinandersetzen. Die Coronaplandemie wurde mehrfach im Voraus geübt; das Auftauchen der Affenpocken wurde im März 2021 geplant; die US-Navy hat sich 2015 mit Hungerkrisen befasst und das, was gerade passiert, ziemlich genau vorhergesagt. Hunger hat für viele reiche Menschen einen erheblichen positiven Effekt. Tatsächlich ist er für das Funktionieren der Weltwirtschaft von grundlegender Bedeutung. Hungrige Menschen sind am produktivsten, besonders dort, wo manuelle Arbeit erforderlich ist. Hunger ist jedoch auch eine Kriegswaffe, die seit Jahrhunderten von der Oligarchie eingesetzt wird, um das Volk zu konditionieren.
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Hilflos dem Staat ausgeliefert
Wenn es darum geht, Bürger vor der Willkür von Justiz und Verwaltungsapparat zu schützen, haben sämtliche Kontrollmechanismen in der Coronakrise versagt.
am Freitag, 22. Juli 2022, 16:00 Uhr von Karolin Ahrens
Wenn jemandem Unrecht geschieht, kann er sich vertrauensvoll an die Polizei wenden. Versagt diese, kann der Bürger die Gerichte anrufen. Notfalls helfen höhere Instanzen, bis hin zum Bundesverfassungsgericht. Normalerweise. Was geschieht aber, wenn all diese Instanzen nur Rädchen im Getriebe eines umfassenderen Unrechtssystems sind? Was, wenn der Staat selbst zur Quelle jener Gewalt, Nötigung und Beraubung geworden ist, vor der er uns eigentlich schützen sollte? In der Coronakrise sind teilweise sämtliche Dämme des Rechtsstaats gebrochen, sahen sich Menschen völlig hilflos einem Apparat ausgeliefert, der, was die Ahndung von „Verstößen“ betrifft, jedes Maß verloren hatte. Misshandlung aus nichtigem Anlass stand und steht noch immer auf der Tagesordnung. So geschieht es immer, wenn die Täter selbst zu Kontrolleuren ihrer Taten bestellt sind. Wir müssen den Opfern dieser Willkürherrschaft eine Stimme geben und dürfen das begangene Unrecht nicht vergessen — auch, damit Ähnliches in Zukunft nicht mehr geschieht.
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Die Kriminalisierung der Armut
Durch den Sozialstaatsabbau wurde die Situation armer Menschen in Großstädten immer prekärer — oft drohen ihnen Ersatzfreiheitsstrafen.
am Freitag, 22. Juli 2022, 15:00 Uhr von Das Gewerkschaftsforum
Die Auswirkungen der Reformen der „Agenda 2010“, die von der rot-grünen Koalition Anfang des Jahrhunderts auf den Weg gebracht wurden, haben der politischen Kultur und dem sozialen Klima im Land dauerhaft geschadet. Der Arbeitsmarkt wurde dereguliert, der Sozialstaat demontiert, eine Steuerpolitik betrieben, die den Reichen mehr Reichtum und den Armen mehr Armut gebracht und auch der Mittelschicht deutlich gemacht hat, dass ihr Abstieg jederzeit möglich ist. So reagieren die Stärkeren ihre Abstiegsängste, Enttäuschung und Ohnmacht an den Schwächeren ab. Begleitet wird das Ganze von einem ausgeprägten Misstrauen gegenüber den Mitmenschen. Wenn man etwa sieht, dass der Staat überall ein Sicherheitsproblem entdeckt, das mit martialischen Einsätzen der Sicherheitskräfte entschärft werden muss, dann wird die gefühlte Bedrohung real erlebt und nach dem noch stärkeren Staat gerufen. Dabei ist es erforderlich, denen, die nichts mehr haben, als strafender und disziplinierender Staat entgegen zu treten und gleichzeitig den Menschen mit Abstiegsängsten und jenen mit großem Vermögen einen starken Staat zu demonstrieren. Ein Bereich, in dem der strafende Staat schon seit Jahrzehnten eine besonders tragische Kontinuität an den Tag legt, ist die Ahndung von Bagatelldelikten, die von ärmeren Menschen begangen werden. Sie werden mit Geldbußen überzogen, wenn sie diese nicht zahlen können, müssen sie die Ersatzfreiheitsstrafe antreten.
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Weihnachten 2022
Eine satirische Dystopie über die ganz neue Normalität des kommenden Winters.
am Freitag, 22. Juli 2022, 14:00 Uhr von Thomas Eisinger
Seit unserer Kindheit freuen wir uns ja alle auf das Christkind. In diesem Jahr allerdings überwiegt wohl die Angst vor einem strafenden Knecht Ruprecht. Es steht eine schwarze Weihnacht ins Haus. Nicht nur scharren Politiker vom Typ Lauterbach schon jetzt mit den Hufen und wollen eine neue Repressionswelle herbeireden — auch neues Ungemach droht, etwa eine Kältewelle, an der allein Putin schuld wäre. Was noch alles? Benzin nur gegen Gutschein, Ausgangssperre und Lebensmittellieferungen ins Haus, was in Schanghai ja prima geklappt hat, die Abschaltung des Internets als Energiesparmaßnahme und die Pflicht zum Tragen von zwei Masken übereinander? Der Autor lässt seiner Fantasie in dieser Satire freien Lauf. Aber haben die letzten Jahre nicht gezeigt, dass sich die „unmöglichen“ Zukunftsszenarios von gestern in die Realität von heute verwandelt haben?
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Mut, der verwandelt
Die kleinen Handlungen, mit denen sich Einzelne der Unmenschlichkeit entgegenstellen, sind wichtig — sie erhalten Unterstützung durch das Leben selbst.
am Freitag, 22. Juli 2022, 13:00 Uhr von Margit Geilenbrügge
Die ganze Welt folgte den Corona-Maßnahmen. Die ganze Welt? Nein, der Gastwirt Tony Roman aus Los Angeles setzte trotz behördlicher Anordnung keine der Maßnahmen um und verbot in seinem Lokal gar das Masketragen, da er diese für Symbole der Unterwerfung hält. Woher nimmt der Mann seinen Mut — und warum handeln die meisten von uns nicht ebenso? Es ist ja menschlich verständlich, aus Bequemlichkeit und Angst vor Strafe zu handeln. Aber die Summe dieser vielen „kleinen“ Fehlentscheidungen — wenn wir zu oft „ja“ sagen, wo wir „nein“ sagen sollten — führt am Ende vielleicht in eine große Katastrophe. Noch nie in der Geschichte der Menschheit gab es eine bedrohliche Situation wie diese. Noch nie kam es so sehr auf jeden Einzelnen von uns an. Lassen wir uns auf diese Herausforderung ein! Vertrauen wir unserem inneren Kompass, der uns den Weg weist, und vertrauen wir dem Leben, das auf unserer Seite ist.
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Die Herren der Hungerspiele
Der Westen überzog schon immer Länder mit Hungersnöten, um seine Ziele zu erreichen — nun könnte diese Vorgehensweise nach hinten losgehen.
am Donnerstag, 21. Juli 2022, 17:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion
Die augenblickliche Hungerkrise wurde nicht von Russland geschaffen. Sie ist aber auch kein Zufall. Der Westen pflegt zwar gern die Erzählung, er wolle nur böse Machthaber bestrafen, habe dabei aber stets das Wohl von deren Untertanen im Sinn; mit der Wahrheit hat dies nur wenig zu tun. Sehr viele Hungersnöte in Ländern überall auf der Erde waren direkte oder indirekte Folgen westlicher Sanktionen. Die Globalstrategen gingen dabei grundsätzlich über Leichen. Das Ziel war stets die Absicherung der bröckelnden westlichen Vorherrschaft. Diesmal aber könnte es sein, dass der Plan nicht aufgeht. Wie nie zuvor, werden Menschen in den NATO-Ländern selbst ins Elend gerissen. Das Ende der globalen Hegemonie wird durch eine solche Politik nicht verhindert, sondern beschleunigt.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/die-herren-der-hungerspiele
Deutschlands Scheitern
Die BRD ist weltweit Schlusslicht bei der „Pandemie“-Bekämpfung — Gleiches gilt für die Einhaltung der Menschenrechte und die Verwirklichung der Demokratie. Teil 2/2.
am Donnerstag, 21. Juli 2022, 16:00 Uhr von Ulrich Falke
Deutschland generiert seit Monaten im Vergleich zum Rest der Welt die schlechtesten Zahlen im „Krieg“ gegen den unsichtbaren Corona-Feind. Steht hinter dieser desaströsen Bilanz eine Strategie? Sollen etwa hier als Erstes die für Globalisten störenden kleinen und mittelständischen Unternehmen vernichtet werden? Oder wurde das Land mit Faschismus-Vergangenheit über die Einführung der „Impf“-Pflicht zum „Musterland“ bei der Durchsetzung der totalen Kontrolle über die Masse bestimmt? Möglicherweise spricht aus all dem auch „nur“ das Vasallentum bundesdeutscher Staatenlenker gegenüber einer Politik, die man, wie es seinerzeit Kurt Tucholsky festhielt, noch immer definieren kann „als die Durchsetzung wirtschaftlicher Zwecke mithilfe der Gesetzgebung“ (1). Diesen Fragen geht der Autor nach und bezieht einmal mehr Erkenntnisse der Totalitarismus-Forscherin Hannah Arendt (1906 bis 1975) mit ein, die bereits 1949 urteilte: „Die Deutschen leben von der Lebenslüge und der Dummheit. Letztere stinkt zum Himmel“ (2).
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/deutschlands-scheitern-2
Anleitung zum Systemwechsel
So wie es ist, kann es nicht bleiben — eine Überlegung zum Ausstieg aus dem Kapitalismus und zum Beginn von etwas Neuem. Teil 2/3.
am Donnerstag, 21. Juli 2022, 15:00 Uhr von Thiemo Kirmse
Interessen sind stärker als Ideen. Es gibt viele gute Konzepte für eine andere Welt jenseits des Kapitalismus. Was es aber nicht gibt, ist ein Plan zur Durchsetzung dieser Ideen. Denn einflussreiche Kräfte stellen sich dem entgegen, was ganz offensichtlich für die überwältigende Mehrheit der Menschen das Beste wäre. Die Frage ist, was sich aus den bisherigen Erfahrungen politischer Parteien, sozialer Bewegungen und aus dem politischen Engagement von Menschen lernen lässt und wie daraus ein Plan für den Ausstieg aus dem Kapitalismus abgeleitet werden kann. Der Autor gibt zunächst einen Überblick über meist wenig erfolgreiche Umgestaltungsversuche der Vergangenheit. Er stellt dann die Frage: Woran hat es gehakt und was können wir in Zukunft besser machen? Teil 1 finden Sie hier https://www.rubikon.news/artikel/anleitung-zum-systemwechsel.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/anleitung-zum-systemwechsel-2
Das Schmierentheater
Die Inszenierungen der Politik rund um Corona, Klima und Krieg sind billigste Komödie mit leider tragischen Folgen — Zeit, dass der Vorhang fällt!
am Donnerstag, 21. Juli 2022, 14:00 Uhr von Walter Schönthaler
„Sie setzen jeden Abend eine Maske auf, und sie spielen, wie die Rolle es verlangt“, sang Katja Ebstein in ihrem Schlager „Theater“. Tatsächlich hatte man speziell in den Corona-Jahren das Gefühl, nur Zuschauer in einem schlechten Stück zu sein. Die Protagonisten erschienen wie Darsteller, die vor Pappkulissen ein paar zuvor sorgfältig geskriptete Sprüchlein aufsagten. Nichts erschien echt, alles wie inszeniert. Dabei musste man mehr an seichte Komödien als an Shakespeare'sche Größe denken. Nur mit dem einen Unterschied: Komödien decken traditionell die Dummheit des Volkes auf — Corona, Kriegshetze, Gaskrise und andere Stücke, die in letzter Zeit auf dem Spielplan standen, trugen hingegen dazu bei, ebendiese Dummheit sogar noch zu verstärken. Zum Glück zeigt der Autor jedoch zum Schluss einen naheliegenden Ausweg auf: Verlassen wir einfach das Theater, dann stehen die chargierenden Mimen allein auf der Bühne. Eine absurde Science-Fiction-Satire.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/das-schmierentheater-2
Neues normales Deutschland
Regierungskritik wird hierzulande zunehmend als „Delegitimation des Staates“ kriminalisiert.
am Mittwoch, 20. Juli 2022, 16:00 Uhr von C. J. Hopkins
„Das wird man ja wohl noch kritisieren dürfen?“ wird man sich hierzulande bald fragen. Im Grunde wurde diese Frage schon vielfach gestellt. Die Kritik an der Regierung, ihrem Kurs, ihren Entscheidungen ist eigentlich eine der elementaren Kontrollfunktionen in einer Demokratie. Doch selbst das scheint mittlerweile schon zu viel des Guten, Demokratischen zu sein. Den Bürgern wird vollkommener Gehorsam abverlangt. Die Masken sollen von Oktober bis Ostern auf den Gesichtern sitzen und ebendiesen Gehorsam symbolisieren. Wer die Maßnahmen und die sie verordnenden Autoritäten nicht achtet, macht sich schnell verdächtig, er oder sie wolle „den Staat delegitimieren“. Freilich ein sehr dehnbarer Begriff, der staatlicher Willkür Tür und Tor öffnet.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/neues-normales-deutschland
Brennende Brücken
Statt jede Beziehung zu Russland abzubrechen, sollte Deutschland sich auf seine Rolle als Vermittler besinnen.
am Mittwoch, 20. Juli 2022, 15:46 Uhr von Felix Feistel
Seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine eskaliert der Westen einen Konflikt mit Russland, der mutwillig herbeigeführt wurde. Immer absurdere Sanktionen werden verhängt, die Gesprächskanäle geschlossen und jede wirtschaftliche Verbindung gekappt. Gleichzeitig radikalisiert sich die Sprache von Politikern und Medien, womit diese offenbaren, dass sie sich längst als Kriegspartei sehen. Dieser Umstand wird auch deutlich an den Waffenlieferungen in die Ukraine. Ohne jede Notwendigkeit setzt die deutsche Außenpolitik auf totale Eskalation statt auf Diplomatie und Verhandlung.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/brennende-brucken
Verlogene Ukraine-Politik
In Kriegszeiten noch mehr Kriegsgerät zu liefern, ist ein eher absurdes Verhalten, wenn man den Frieden will.
am Mittwoch, 20. Juli 2022, 15:00 Uhr von Flo Osrainik, Yevgeny Bort
Dass es in der internationalen Politik nicht immer ganz gerecht zugeht — diese Aussage würden die meisten Menschen wahrscheinlich unterschreiben. Vielleicht auch noch, dass oft die Falschen politische Entscheidungen treffen. Aber dass die Regierung mit ihrer Politik der eigenen Bevölkerung bewusst Schaden zufügen könnte — das galt selbst sehr kritischen Zeitgenossen lange als undenkbar. Mit der Sanktionspolitik Deutschlands gegenüber Russland, die de facto auf Selbstsanktionierung hinausläuft, scheint jedoch ein neuer Tiefpunkt erreicht. Über die deutsche Ukraine-Politik sprach Yevgeny Bort von ANBerlin https://anachrichten.de/ mit dem deutsch-österreichischen Journalisten und Autor des Spiegel-Bestsellers „Das Corona-Dossier“, Flo Osrainik.
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Anleitung zum Systemwechsel
So wie es ist, kann es nicht bleiben — eine Überlegung zum Ausstieg aus dem Kapitalismus und zum Beginn von etwas Neuem. Teil 1/3.
am Mittwoch, 20. Juli 2022, 14:00 Uhr von Thiemo Kirmse
Interessen sind stärker als Ideen. Es gibt viele gute Konzepte für eine andere Welt jenseits des Kapitalismus. Was es aber nicht gibt, ist ein Plan zur Durchsetzung dieser Ideen. Denn einflussreiche Kräfte stellen sich dem entgegen, was ganz offensichtlich für die überwältigende Mehrheit der Menschen das Beste wäre. Die Frage ist, was sich aus den bisherigen Erfahrungen politischer Parteien, sozialer Bewegungen und aus dem politischen Engagement von Menschen lernen lässt und wie daraus ein Plan für den Ausstieg aus dem Kapitalismus abgeleitet werden kann. Der Autor gibt zunächst einen Überblick über meist wenig erfolgreiche Umgestaltungsversuche der Vergangenheit. Er stellt dann die Frage: Woran hat es gehakt und was können wir in Zukunft besser machen?
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Verzweifelter Abwehrkampf
Im Schatten des zunehmend stärker werdenden globalen Südens agiert der illiberale Westen immer totalitärer und realitätsferner.
am Dienstag, 19. Juli 2022, 17:00 Uhr von Pepe Escobar
Bisher erschien die Welt noch sehr geordnet: Der Nordwesten reich und mächtig, Osten und Süden arm und ohnmächtig. Der Nordwesten liberal, der Rest illiberal und daher umerziehungsbedürftig. Doch so einfach kann man sich die Welt von heute nicht mehr zurechterklären. Der globale Süden agiert inzwischen weitaus selbstbewusster, seine Länder schließen sich zu größeren Gemeinschaften zusammen. Als natürliche Partner sehen die aufstrebenden Nationen eher Moskau und Peking als den Westen. Ein Grund dafür könnte sein, dass die „freie Welt“ durch einen Moralismus nervt, den sie selbst in keiner Weise mehr mit Sinn und Inhalt zu füllen vermag. Der Liberalismus selbst ist illiberal geworden und versucht sich den ganzen Globus totalitär zu unterwerfen. Immer weniger Länder spielen dabei mit.
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Die wahren Feinde der Freiheit
In einem offenen Brief wirft eine Frau Wirtschaftsminister Robert Habeck vor, grünes Licht für die Zerstörung unseres Wohlstands zu geben.
am Dienstag, 19. Juli 2022, 16:00 Uhr von Ruth Agner
Zum beliebtesten Politiker erklären die Deutschen mit Vorliebe denjenigen, der ihnen am meisten schadet. Das war bei Karl Lauterbach so und könnte sich mit Robert Habeck fortsetzen. Unter Habeck nimmt die Inflation den Bürgern buchstäblich die Butter vom Brot. Die Bewahrung des Ersparten und die Auszahlung der Renten geraten zur Zitterpartie. „Wirtschaftspolitik“ bedeuten für den immer sanft und philosophisch auftretenden Hardliner, dass Pflugscharen zu Schwertern umgeschmiedet werden, dass „Russland schaden“ zur obersten Staatsräson avanciert und das Volk auf einen nicht nur sozial, sondern auch buchstäblich eiskalten Winter zusteuert. Da ist es mehr als ein bloßer Zufall, dass der Minister mit dem Begriff „Heimat“ nicht so viel anfangen kann. Für die Freiheit zu kämpfen — das bedeutet in dieser Zeit nicht, Waffen an die Ukraine zu liefern, es bedeutet vor allem, den „Eliten“ vom Zuschnitt Habecks das Handwerk zu legen.
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Der Freiheitsläufer
Ein mutiger Aktivist läuft für die Freilassung von Julian Assange von Hamburg nach London.
am Dienstag, 19. Juli 2022, 15:00 Uhr von Andrea Drescher
Es heißt immer, der Einzelne könne nichts tun, er sei zu schwach. Aber es braucht nur mutige Menschen, die etwas tun, und schon ist Veränderung möglich. Es sind gerade die Aktionen der Einzelnen, die diese herbeiführen können. Wenn sie wahrgenommen werden. Der LongWalk4Assange sollte von viel mehr Menschen wahrgenommen werden. Kolja Rewin ist ein Mitstreiter der Mahnwachen für Julian Assange in Hamburg. Durch seinen Marsch nach London will er mehr Menschen auf den Fall des WikiLeaks-Gründers, seine Verurteilung und seine drohende Auslieferung an die USA aufmerksam machen. Dadurch brachte er viele Menschen, denen er begegnete, innerlich in Bewegung.
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Spirituelle Vereinnahmung
Dem Umarmen von Bäumen wird viel Heilsames nachgesagt — umarmen wir sie jedoch mit einer Erwartungshaltung, kann sich das negativ auf das Energiefeld auswirken.
am Dienstag, 19. Juli 2022, 14:00 Uhr von Birgit Bauer
In Nature-Retreats, beim sogenannten Waldbaden, in Yoga-Kursen oder esoterischen Veranstaltungen ist es seit Jahren beliebt, Bäume zu umarmen. Gibt man bei der Suchmaschine Ecosia „Bäume umarmen“ ein, so erscheinen ausschließlich positive Überschriften, die einhellig proklamieren, man sollte mehr Bäume umarmen und dass Bäume-Umarmen gesund sei: „Bäume umarmen: Warum Sie das öfter tun sollten“ — focus.de, „Bäume umarmen macht glücklich und gesund“ — Baumpflegeportal, „Bäume umarmen, Baum-Meditation im Wald als Kraftquelle“ — hsp academy.de, „Waldtherapie: Von der heilenden Wirkung, einen Baum zu umarmen“ — vogue.de. Dies sind nur die ersten vier Einträge, und es geht in diesem Sinne weiter. Die Autorin hat sich gefragt: Wem nützt das Umarmen von Bäumen? Was bewirkt es? Und daraus folgend: Ist es sinnvoll und nützlich, Bäume zu umarmen, ist es ohne Wirkung oder sogar schädlich?
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