Rubikon ist das Magazin für die kritische Masse. Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist. Anbei übersenden wir Ihnen die Übersicht unserer Artikel der letzten 7 Tage.
Inhaltsverzeichnis
1. Walter van Rossum: Rechtsstaat im Sinkflug
2. Thomas Castellini: Die Bestandsaufnahme
3. Roland Rottenfußer: Der wirkliche Feind
4. Eric Angerer: Grüner Rammbock des Kapitals
5. Margit Geilenbrügge: Der Schmetterlingseffekt
6. Felix Feistel: Die Rechnung, bitte
7. Holdger Platta: Das Verelendungsgesetz
8. Eric Angerer: Grüner Rammbock des Kapitals
9. Kerstin Chavent: Die Macht der Ohnmächtigen
10. Hannes Hofbauer: Gefährliche Meinungsäußerung
11. Lothar Obrecht: Die Momentaufnahme
12. Herbert Ludwig: Der Weg in die Diktatur
13. Marcus Zeller: Der bessere Neustart
14. Roberto J. De Lapuente: Das Böse im Spiegel
15. Peter Frey: Die Krisenprofiteure
16. Roland Rottenfußer: Jenseits von Ursache und Wirkung
17. Andrea Wiedel: Das Post-Lockdown-Syndrom
18. Thiemo Kirmse: Anleitung zum Systemwechsel
19. Rubikons Weltredaktion: Intelligenter Wahnsinn
20. Volker Schuhmacher: Lügenbaron Lauterbach
21. Hakon von Holst: Gut fürs Geschäft
22. Katrin McClean: Der Drahtseilakt
Rechtsstaat im Sinkflug
Im Rubikon-Exklusivgespräch diskutiert Walter van Rossum mit dem Anwalt und Autor des Bestsellers „Corona Staat“ Alexander Christ und der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot über den Niedergang des Justizsystems.
am Samstag, 30. Juli 2022, 15:59 Uhr von Walter van Rossum
Schön, dass die meisten die Pandemie wenigstens viral ganz gut überlebt haben. Von unserem guten alten Rechtsstaat kann man das so ohne Weiteres nicht sagen. Nach ein paar Änderungen im Infektionsschutzgesetz konnten bestimmte Minister, aber auch Landräte mal kurz die Grundrechte aussetzen, je nachdem welches Bedrohungsszenario das Robert Koch-Institut gerade liefern konnte und sollte. Menschen, die das nicht ganz unkommentiert mitmachen wollten, bekamen nicht Besuch von der Polizei, sondern von schwer bewaffneten Einsatzkommandos, die Wohnungen und Geschäftsräume durchsuchten. Computer wurden beschlagnahmt und berufliche Existenzen wurden ruiniert — oft genug bloß aufgrund von einfachen Ordnungswidrigkeiten.
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Die Bestandsaufnahme
Die Verlautbarungen der deutschen Politik sind so entlarvend wie selbsterklärend.
am Samstag, 30. Juli 2022, 15:58 Uhr von Thomas Castellini
Unterwirft man Politiker und Medien einem Faktencheck, so bemerkt man rasch die enorme Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität. Einerseits eine Art Pippi-Langstrumpfisierung der Wirklichkeitswahrnehmung — „Ich mach‘ mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt“ —, andererseits jede Menge Wasserprediger mit gut gefülltem und liebevoll gepflegtem Weinkeller. Die folgende Collage des Jammers in Text und Bild bildet einen Screenshot aus grässlich Betrüblichem und unfreiwillig Komischem.
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Der wirkliche Feind
Hannes Waders Lied „Es ist an der Zeit“ ist eine schonungslose Abrechnung mit den Schrecken des Krieges und den Lügen der Kriegsherren.
am Samstag, 30. Juli 2022, 15:57 Uhr von Roland Rottenfußer
Wodurch zeichnet sich ein exzellentes Antikriegslied aus, das noch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung die Kraft besitzt, Menschen zur Wachsamkeit und zur Friedensliebe anzuhalten? Vielleicht könnte man es so beschreiben: Es sollte nicht beschönigen, wohl aber die Schönheit betrauern, die durch Orgien der Zerstörung verloren ging. Es sollte mitfühlend sein und zugleich schonungslos, detailgenau und dabei universell in seiner Botschaft. Statt gegen „Feinde“ aufzuhetzen, sollte es die Hetzer bloßstellen, die „Masters of War“, wie sie Bob Dylan in einem seiner Lieder beschrieb. Hannes Wader hat mit „Es ist an der Zeit“ 1980 eines der bedeutendsten deutschsprachigen Friedenslieder verfasst. Das eindrucksvolle Folk-Chanson, eine Frucht des ersten Kalten Kriegs, beweist auch in Zeiten neuer globaler Spannungen seine zeitlose Gültigkeit. Ein Text zu der Aktion #Friedensnoten.
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Grüner Rammbock des Kapitals
Ähnlich wie die Nazis vor knapp 100 Jahren dienen heute die Grünen als Hardliner bei der Durchsetzung der Agenda der großen Konzerne. Teil 2/2.
am Samstag, 30. Juli 2022, 15:00 Uhr von Eric Angerer
Grüne Spitzenpolitiker als integraler Teil des Weltwirtschaftsforums (WEF) und als Cheerleader der NATO — von einer Partei aus systemkritischen Außenseitern sind die Grünen innerhalb weniger Jahrzehnte zur meinungsführenden Herrschaftspartei geworden. In vielen Fragen steht ihre aktuelle Politik in diametralem Gegensatz zu ihren ursprünglichen Idealen. Aus Befürwortern direkter Demokratie wurden Einpeitscher autoritärer Maßnahmen, aus friedensbewegten Hippies die rabiatesten Kriegshetzer. Einer Bestandsaufnahme der Degeneration der grünen Bewegung sollen hier eine Untersuchung der Ursachen, ein Psychogramm ihrer typischen Parteigänger und eine Klassenanalyse des grünen Milieus folgen. Es werden die Fragen diskutiert, warum sich die Grünen so besonders begierig der US-Politik unterwerfen und wieweit sie eine Art neue faschistische Bewegung darstellen.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/gruner-rammbock-des-kapitals-2
Der Schmetterlingseffekt
Die Natur ist ein Vorbild für den gesellschaftlichen Wandel.
am Samstag, 30. Juli 2022, 14:00 Uhr von Margit Geilenbrügge
Wie kommt das Neue in die Welt? Das Neue, wie es jetzt gebraucht wird, in dieser Zeit des Übergangs, des schmerzhaften Verfalls und des hoffnungsvollen Neubeginns. In der sich das alte System als selbstzerstörerisch erweist. Wohl wissend, dass es untergehen muss, bäumt es sich noch einmal auf. Mit einem Großen Neustart versuchen seine Protagonisten das Ruder noch mal herumzureißen und die Welt endgültig in den Griff zu bekommen. Aber das Neue hat sich schon längst hervorgewagt. Unaufhaltsam breitet es sich aus. Können wir aber wirklich sicher sein, dass es trägt und der Wandel unaufhaltsam ist? Wer könnte besser darüber Auskunft geben als das Leben selbst? Seit Milliarden von Jahren bringt es das Neue in immer komplexeren Transformationen hervor.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/der-schmetterlingseffekt
Die Rechnung, bitte
Die Corona-Ideologie hat zu einer dramatischen Umweltverschmutzung geführt.
am Freitag, 29. Juli 2022, 17:00 Uhr von Felix Feistel
Krisenzeiten sind Zeiten, in denen die Menschen sich wenige Gedanken um die Umwelt machen. Stattdessen stellen sie den eigenen Schutz, die eigene Sicherheit in den Mittelpunkt ihres Lebens. Nun war SARS-CoV-2 nie eine echte Bedrohung für die Gesellschaft und die Angst davor von Anfang an nicht berechtigt, wie Leser des Rubikon schon seit über zwei Jahren wissen. Die Folgen dieser inszenierten Krise hingegen sollten uns allen große Sorgen bereiten. Eine davon ist die Umweltverschmutzung, die unter dem Maßnahmenregime ungeahnte — und völlig vermeidbare — Ausmaße angenommen hat.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/die-rechnung-bitte-2
Das Verelendungsgesetz
Vor knapp 20 Jahren verkündete Gerhard Schröder unter „Standing Ovations“ der SPD den Anfang vom Ende unseres sozialen Rechtsstaates.
am Freitag, 29. Juli 2022, 16:00 Uhr von Holdger Platta
Fast 20 Jahre ist es her — 2003 war das —, da verkündete Bundeskanzler Gerhard Schröder im Deutschen Bundestag das Ende unseres sozialen Rechtsstaates. Die SPD-Abgeordneten bejubelten seine Rede. Was es mit dem zynisch-menschenverachtenden Geschwafel des Sozialdemokraten Schröder auf sich hatte — „Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen fordern“ —, wird im folgenden Beitrag bis in die Gegenwart hinein analysiert.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/das-verelendungsgesetz
Grüner Rammbock des Kapitals
Ähnlich wie die Nazis vor knapp 100 Jahren dienen heute die Grünen als Hardliner bei der Durchsetzung der Agenda der großen Konzerne. Teil 1/2.
am Freitag, 29. Juli 2022, 15:00 Uhr von Eric Angerer
Grüne Spitzenpolitiker als integraler Teil des Weltwirtschaftsforums (WEF) und als Cheerleader der NATO — von einer Partei aus systemkritischen Außenseitern sind die Grünen innerhalb weniger Jahrzehnte zur meinungsführenden Herrschaftspartei geworden. In vielen Fragen steht ihre aktuelle Politik in diametralem Gegensatz zu ihren ursprünglichen Idealen. Aus Befürwortern direkter Demokratie wurden Einpeitscher autoritärer Maßnahmen, aus friedensbewegten Hippies die rabiatesten Kriegshetzer. Einer Bestandsaufnahme der Degeneration der grünen Bewegung sollen hier eine Untersuchung der Ursachen, ein Psychogramm ihrer typischen Parteigänger und eine Klassenanalyse des grünen Milieus folgen. Es werden die Fragen diskutiert, warum sich die Grünen so besonders begierig der US-Politik unterwerfen und in wie weit sie eine Art neue faschistische Bewegung darstellen.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/gruner-rammbock-des-kapitals
Die Macht der Ohnmächtigen
Erst im Annehmen der eigenen Schwäche offenbart sich wahre Stärke.
am Freitag, 29. Juli 2022, 14:00 Uhr von Kerstin Chavent
Wir alle sind mehr oder weniger bestrebt, die Dinge kontrollieren zu wollen. Wie ein Gerüst zimmern wir uns unser jeweiliges Weltbild zusammen in der Hoffnung, dass es uns trägt. Denn das, was wir am meisten fürchten, ist die Erfahrung von Ohnmacht, Abgetrenntsein und Leere. So füllen wir unseren Geist mit Überzeugungen und Ansichten, halten an Erinnerungen fest, an alten Verletzungen, überlieferten Vorstellungen und alltäglichen Gesten. Damit verschließen wir uns vor der Möglichkeit, in unsere eigentliche Kraft zu kommen. Denn diese erreichen wir nur, wenn wir uns auf das Ungewisse einlassen.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/die-macht-der-ohnmachtigen
Gefährliche Meinungsäußerung
Die EU hat in einem ersten Präzedenzfall einen EU-Bürger aufgrund seiner politischen Weltanschauung enteignet.
am Donnerstag, 28. Juli 2022, 17:00 Uhr von Hannes Hofbauer
Kontosperren, Publikationsverbote, Strafverfahren und Einweisungen in eine psychiatrische Anstalt gehören in der Europäischen Union bereits seit Längerem zum herrschaftlichen Repertoire, um besonders widerspenstige Systemkritiker zum Schweigen zu bringen. Hunderte Menschen, die sich gegen die Maßnahmen des Corona-Regimes, insbesondere in Deutschland, zur Wehr setzten, haben mit derlei Praktiken unliebsame Bekanntschaft gemacht. So mancher der politisch Verfolgten ist ins Exil gegangen. Nun hat Brüssel seine Schlagzahl gegen Andersdenkende erhöht. Diesmal ist es nicht das offizielle Corona-Narrativ, das um jeden Preis durchgesetzt werden muss. Es geht um Größeres, es geht gegen Russland. Am 21. Juli 2022 beschloss Brüssel das x-te Sanktionspaket gegen bislang noch nicht sanktionierte russische Unternehmen und Branchen. Auf der langen Liste von mittlerweile weit über 1.000 Personen, deren Vermögen in EU-Europa konfisziert werden, sind wieder etliche Namen hinzugefügt worden. Einer dieser Namen hat es in sich. Es handelt sich um Jozef Hambalek.
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Die Momentaufnahme
Auch wenn das Böse nicht ewig währen kann, stehen wir im Sommer 2022 abermals an der Schwelle zu neuem Unheil.
am Donnerstag, 28. Juli 2022, 16:00 Uhr von Lothar Obrecht
Im Juli 2022 müssen wir feststellen, dass die Menschheit vor einem Trümmerhaufen steht. Krieg, Inflation, eine selbst gemachte Energiekrise mit der verstörenden Aussicht auf einen kalten Winter, gestörte Logistikketten, sich ausbreitende Bauernproteste in den Niederlanden, Deutschland, Spanien, Italien und vielen weiteren Ländern. Der Tiefe Staat rechtfertigt mit den fadenscheinigen Argumenten Klimawandel und Ukrainekrieg Nahrungsmittelengpässe bis hin zu Hungerkatastrophen in den ärmsten Ländern der Welt. Er treibt mit inszenierten Plandemien die Menschen, einschließlich der Kleinsten und Schutzlosen, in riskante medizinische Experimente, deren tödliche Auswirkungen nur noch durch schamloseste Vertuschung mithilfe der Staatsmedien unterdrückt werden können.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/die-momentaufnahme
Der Weg in die Diktatur
Bereits in den 1960er-Jahren beschrieb Karl Jaspers, dass die Bundesrepublik Deutschland sich lediglich mit einer demokratischen Fassade schmückt.
am Donnerstag, 28. Juli 2022, 15:00 Uhr von Herbert Ludwig
Die Bundesrepublik Deutschland ist keine Demokratie, sondern eine Parteienoligarchie. Diese These veröffentlichte der damals in Basel lehrende bedeutende Philosoph Professor Karl Jaspers bereits 1965, nur 16 Jahre nach der Gründung des Landes, in seinem Buch „Wohin treibt die Bundesrepublik?“ Nachzulesen im folgenden Artikel https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/07/10/karl-jaspers-schon-1965-bundesrepublik-keine-demokratie-sondern-parteienoligarchie/. Im Anschluss an seine klare Analyse beschrieb Jaspers, wie Kräfte, Gesinnungen und Wege der Oligarchie zu autoritären Verhältnissen und zur Diktatur führen müssen. Dies soll nachfolgend dargestellt und dann aufgezeigt werden, wieweit dies gegenwärtig bereits gediehen ist und wodurch es verhindert beziehungsweise rückgängig gemacht werden kann.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/der-weg-in-die-diktatur
Der bessere Neustart
Eine Art „Great Reset“ ist unumgänglich — dieser muss jedoch von uns kommen und darf nicht einer machthungrigen Finanzelite überlassen werden.
am Donnerstag, 28. Juli 2022, 14:00 Uhr von Marcus Zeller
Es scheint, als würden wir in einer Welt voller Opfer leben: Die einen beschimpfen die anderen, Arm leidet unter Reich, und bedroht sind wir sowieso andauernd. Wir können die Krisen der Gegenwart lange analysieren. Wir können nach Schuldigen suchen, Antworten basteln, zum Widerstand und zum zivilen Ungehorsam aufrufen, informieren und aufklären. Doch wird sich dadurch vermutlich wenig ändern. Wieso? Sind wir etwa hilflos? Und worauf können wir hoffen? Wir haben vergessen, dass wir selbst das System bilden. Wir fühlen uns zwar gern als Beobachter einer Welt, die außerhalb von uns existiert, in Wirklichkeit aber ist diese Welt die genaue Abbildung all dessen, was wir nicht bewusst in unsere Wahrnehmung lassen. Die Täter sind wir alle.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/der-bessere-neustart
Das Böse im Spiegel
Der Westen nähert sich immer mehr dem Feindbild eines despotischen Russlands an, wenn er weiter undemokratisch „Alternativlosigkeit“ beansprucht.
am Mittwoch, 27. Juli 2022, 17:00 Uhr von Roberto J. De Lapuente
Mächtige verschleiern gern ihre eigene Urheberschaft an einer Misere und führen diese auf unausweichliche Sachzwänge zurück. Die Ära der vermeintlichen Alternativlosigkeit hat bewirkt, dass wir die jeweils herrschende Politik als ein Naturgesetz akzeptieren, dem man nicht entgehen kann. Aber die Herrschaften Habeck, Baerbock und Scholz sind keine Naturgesetze — auch wenn sie das zu suggerieren versuchen. Darüber hinaus müssten einem System, das sich selbst als „demokratisch“ bezeichnet, Kategorien wie „Alternativlosigkeit“ eigentlich fremd sein. Eine Demokratie zeichnet sich wesensmäßig dadurch aus, dass in ihr Alternativen gedacht, ausgesprochen und verhandelt werden können. Werden politische — und damit menschengemachte — Entscheidungen zu Naturgesetzen hochstilisiert, festigt dies die Machtstrukturen und erstickt jedwede demokratische Partizipation.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/das-bose-im-spiegel-2
Die Krisenprofiteure
Die vielen Umbrüche der jüngsten Vergangenheit spielen der Umsetzung des Great Resets in die Hände.
am Mittwoch, 27. Juli 2022, 16:00 Uhr von Peter Frey
Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Schon immer wurden Krisen auch als Chancen angesehen. Dies ist akzeptabel, wenn es um persönliche Weiterentwicklung gibt. In manchen Fällen entwickelt sich in der Folge dramatischer Umbrüche aber nur eines weiter: das Vermögen und die Macht weniger Profiteure. Wir dürfen feststellen, dass der „Great Reset“ auch nur eine, wenn auch in seiner Monstrosität herauszuhebende Spielart von Destruktivität darstellt. Krisen müssen her, um ein System „kreativer Zerstörung“ ins Leben zu rufen, auf dessen Trümmern selbst ernannte und selbstredend völlig abgehobene Weltenlenker meinen, eine neue Welt erschaffen zu können — um „nebenbei“ noch unermesslich reicher zu werden.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/die-krisenprofiteure
Jenseits von Ursache und Wirkung
Wir sollten handeln, ohne uns vom Erfolg unserer Unternehmung abhängig zu machen.
am Mittwoch, 27. Juli 2022, 15:00 Uhr von Roland Rottenfußer
„Die Rose ist ohne Warum“, schrieb der Barockdichter und Mystiker Angelus Silesius im 17. Jahrhundert. Ihr Reiz offenbart sich ohne einen für uns unmittelbar erkennbaren Sinn. Was ist einzuwenden gegen einen Zweck oder Grund im Leben? Gerade im Zeitalter der Diktatur des Ökonomischen liegt eine Antwort auf diese Frage nahe. Denn Berechnung und Zweckdenken vergiften alle unsere Handlungen schon im Vorfeld und engen die Fülle des Lebens auf den schmalen Bezirk des „Brauchbaren“ ein. Wo dagegen Schönheit, Freiheit und Spiel walten, genügen sich die Dinge in der Regel selbst.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/jenseits-von-ursache-und-wirkung
Das Post-Lockdown-Syndrom
Nicht nur unser Immunsystem hat während des Lockdowns gelitten, sondern auch unsere Sozialkompetenz — doch Verlerntes kann man sich wieder aneignen.
am Mittwoch, 27. Juli 2022, 14:00 Uhr von Andrea Wiedel
Was wir nicht trainieren, verkümmert. Das gilt für unsere Muskulatur, wie man an älteren Menschen sehen kann, die nach längerem Krankenhausaufenthalt buchstäblich hinfällig werden. Es gilt für unser Immunsystem. In einer übermäßig sterilen Umgebung verlernt dieses, seine Arbeit zu machen, und uns haut jeder Kontakt mit einer harmlosen Bazille um. Aber auch unsere Fähigkeit zur Mitmenschlichkeit schrumpft, wenn wir uns abkapseln, wenn „Distancing“ das Einzige ist, was an unserem Verhalten noch sozial ist. Wirklich kriminell wird es, wenn antisoziale Verhaltensweisen uns quasi von der Regierung anbefohlen und somit Gemeingut werden. Dazu gehören Achtlosigkeit, Wegschauen, Kontaktvermeidung, Unhöflichkeit, gegenseitiges Anraunzen oder gar Bespitzelung. Wir konnten in den letzten zwei Jahren einen dramatischen Verfall der „Sitten“ feststellen. Nicht wenige Zeitgenossen zeigten eine schockierenden Mangel an simplen sozialen Fähigkeiten wie Achtsamkeit, Höflichkeit und Zugewandtheit. Doch die gute Nachricht ist: All das lässt sich wieder erlernen. Wenn man will.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/das-post-lockdown-syndrom
Anleitung zum Systemwechsel
So wie es ist, kann es nicht bleiben — eine Überlegung zum Ausstieg aus dem Kapitalismus und zum Beginn von etwas Neuem. Teil 3/3.
am Mittwoch, 27. Juli 2022, 13:00 Uhr von Thiemo Kirmse
Interessen sind stärker als Ideen. Es gibt viele gute Konzepte für eine andere Welt jenseits des Kapitalismus. Was es aber nicht gibt, ist ein Plan zur Durchsetzung dieser Ideen. Denn einflussreiche Kräfte stellen sich dem entgegen, was ganz offensichtlich für die überwältigende Mehrheit der Menschen das Bestewäre. Die Frage ist, was sich aus den bisherigen Erfahrungen politischer Parteien, sozialer Bewegungen und aus dem politischen Engagement von Menschen lernen lässt und wie daraus ein Plan für den Ausstieg aus dem Kapitalismus abgeleitet werden kann. Der Autor gibt zunächst einen Überblick über meist wenig erfolgreiche Umgestaltungsversuche der Vergangenheit. Er stellt dann die Frage: Woran hat es gehakt und was können wir in Zukunft besser machen? Teil 1 finden Sie hier https://www.rubikon.news/artikel/anleitung-zum-systemwechsel, Teil 2 hier https://www.rubikon.news/artikel/anleitung-zum-systemwechsel-2.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/anleitung-zum-systemwechsel-3
Intelligenter Wahnsinn
Mit Staatszentralismus, totaler Kontrolle und der Aufbewahrung in virtuellen Welten strebt der Great Reset die „endgültige Lösung“ für vermeintlich nutzlose Menschen an.
am Dienstag, 26. Juli 2022, 17:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion
Die „Eliten“ verstehen sich selbst als das Zentrum der Welt. Alle anderen Lebewesen erhalten ihre Daseinsberechtigung gemäß ihrer Nützlichkeit oder Schädlichkeit für die Weltenlenker. Ein gewisser Prozentsatz an Normalbürgern wird gebraucht: als Dienstleister, quasi um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Aber was tun mit dem wachsenden Heer der Überflüssigen? An krude Ideen der Bevölkerungsreduktion wagen sich nicht alle heran. Milder gestimmte Geistesheroen wie Yuval Noah Harari denken über eine „humane“ Lösung nach: Darin agiert der Staat als zentraler Versorger, die Menschen sollen nichts besitzen, dabei aber glücklich sein. Überwiegend sollen sie sich — was jetzt schon teilweise Realität ist — in virtuellen Welten aufhalten, vielleicht auch unter dem Einfluss von Drogen. Dies käme einem wurzel- und verbindungslosen Vegetieren gleich, jederzeit überwacht, versorgt und verplant durch die „Zentrale“. Jede Krise könnte künftig als „Gelegenheitsfenster“ genutzt werden, um den großen Plan voranzutreiben. Jedem gesund fühlenden Menschen ist klar, dass dies Wahnsinn ist, mag er auch von intelligenten, rational wirkenden Köpfen erdacht worden sein. Zum Glück scheint es, als ob sich bei Weitem nicht alle Menschen für diese Agenda erwärmen könnten — auch nicht alle Regierungen.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/intelligenter-wahnsinn
Lügenbaron Lauterbach
Der Gesundheitsminister offenbart sich als Prototyp einer neuen Politikerkaste mit autoritär-narzisstischen Charaktermerkmalen.
am Dienstag, 26. Juli 2022, 16:00 Uhr von Volker Schuhmacher
Er beherrschte die Schlagzeilen, unsere Gedanken und teilweise auch unser Alltagsleben. Aber wer beherrscht Karl Lauterbach? Hinter der demokratischen Fassade der meisten Politiker kann man die Steuerung durch superreiche Eliten vermuten, deren führende Köpfe sich in unterschiedlichen internationalen Verbänden wie zum Beispiel dem WEF unter Leitung von Klaus Schwab organisiert haben. Volksgesundheit und Klimaschutz sind die neuen inflationär verwendeten Schlagworte der selbst ernannten Weltretter. Gesundheitsminister Karl Lauterbach fordert einen Wertewandel und verstärkte Kooperation von Politik und Wissenschaft. Wie bei fast allen Führungspersönlichkeiten mit aufgeplusterten Idealvorstellungen kommt es bei der versuchten Umsetzung jedoch zu einer Verkehrung ins Gegenteil. Karl Lauterbach mutiert vom Retter der Volksgesundheit zum großen Krankmacher, der auch noch den letzten gesunden Menschen mittels staatlichen Zwangs gentechnisch behandeln möchte. Mit geschickter Rhetorik versucht er, die sich schon überall abzeichnende Katastrophe einer massiven Übersterblichkeit und Bevölkerungsreduktion durch die Corona-Maßnahmen zu vertuschen und umzudeuten. Damit wird er bewusst oder unabsichtlich zu einem bedeutenden Wegbereiter des „Great Reset“, eines Wandels von mehrheitsdemokratischen Strukturen hin zu autoritären, transhumanen Überwachungsregimen.
Zum Artikel https://www.rubikon.news/artikel/lugenbaron-lauterbach
Gut fürs Geschäft
Bei Kartenzahlern sitzt der Geldbeutel lockerer — auch deshalb soll die Bargeldabschaffung vorangetrieben werden.
am Dienstag, 26. Juli 2022, 15:00 Uhr von Hakon von Holst
Kartenzahler laufen leichter Gefahr, sich zu verschulden, wie mehrere Studien ans Licht bringen. Der Kreditkartenkonzern Visa gibt dies auch offen zu, fokussiert allerdings auf die andere Perspektive: Er verspricht Unternehmen steigende Umsätze, sobald ein Bezahlterminal an der Kasse steht und das Bargeld verbannt ist. Während sich der Kampf gegen das Bargeld auf den Einzelhandel ausdehnt, konzentrieren sich die Währungshüter auf die Einführung des digitalen Euros.
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Der Drahtseilakt
Die Friedensbewegung steckt in einem Dilemma: einerseits Russland angemessen zu kritisieren, andererseits auch im eigenen Land für Entspannung einzustehen.
am Dienstag, 26. Juli 2022, 14:00 Uhr von Katrin McClean
Wie man's macht, macht man's falsch: Würde die Friedensbewegung Russlands Kriegshandlungen einfach durchwinken, könnte man ihr vorwerfen, gar nicht ernsthaft für den Frieden einzustehen; eine allzu eilfertige Verurteilung Putins könnte aber die aggressive Spannungspolitik des Westens befördern und helfen, den Ukraine-Krieg zu verlängern. Natürlich tut eine Friedensbewegung gut daran, zunächst „vor der eigenen Haustür zu kehren“ und die Kriegsanstrengungen des eigenen Landes zu kritisieren. Im Idealfall geschieht dasselbe dann in jedem beteiligten Staat. Derzeit verstehen viele aber unter Frieden, auf den heimischen Straßen gegen den „Feind“ zu demonstrieren. Das ist nicht besonders mutig und hilft auch nicht wirklich weiter. Wer dagegen die Kriegstreiberei im eigenen Land kritisiert, sieht sich rasch dem Vorwurf ausgesetzt, mit der Seite des Bösen im Bunde zu sein. Wo steht die Friedensbewegung heute? Welche Strömungen und Konfliktlinien gibt es? Und sollte man nicht eher von Bewegung*en* sprechen? Die Autorin gibt einen Überblick über die Szene und die verschiedenen Initiativen.
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.