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02.12.2024

Neue russische Waffe Die Panik in Kiew vor der Oreschnik

anti-spiegel.ru, 2. Dezember 2024 04:15 Uhr, von Anti-Spiegel

In Deutschland hört man nichts davon, aber in Kiew scheint nach dem Angriff mit der neuen russischen Rakete Oreschnik Panik zu herrschen.


Die offenen Ankündigungen von Präsident Putin über mögliche Angriffe mit der neuen Hyperschallrakete Oreschnik auf Kiew scheinen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben, denn es gibt reichlich Berichte aus Kiew, dass Regierungsstellen in aller Eile evakuiert werden. Das war Thema in einem Bericht, den das russische Fernsehen am Sonntag in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat und den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Known as Oreshnik: Der Westen lernt ein neues Wort

Diese Woche befreiten russische Truppen fünf Dörfer in der DNR: Nowaja Iljinka, Iljinka, Petrowka, Worowskoje und Rasdolnoje sowie das Dorf Kopanki in der Region Charkow. Es wurden 32 Gruppenangriffe auf ukrainische Ziele durchgeführt. Das Regierungsviertel von Kiew leert sich, Selensky ist aus dem Präsidentenpalast ausgezogen und die Werchowna Rada tagt an einem geheimen Ort. Der Grund dafür ist ein neues russisches Wort, das man im Westen gelernt hat.

32 Gruppenangriffe auf ukrainische Ziele in einer Woche. Der westliche Teil des Landes wurde am Donnerstag, dem 28. November, in Dunkelheit getaucht. Ukrainische Medien veröffentlichten eine Karte, auf der die unzähligen, gewundenen Flugbahnen von Drohnen und Marschflugkörpern über dem ganzen Land zu sehen sind.

In Kiew strömten die Menschen nach der Entwarnung auf die Straße und die Stadt steckte in Staus fest. Das Energieministerium warnte, der Zeitplan werde in einigen Regionen voraussichtlich wie folgt aussehen: zwei Stunden mit Strom, vier ohne.

Das Regierungsviertel von Kiew leert sich. Amerikanischen Medienberichten zufolge hält die Werchowna Rada Sitzungen an einem geheimen Ort ab, der Grund dafür ist ein neues russisches Wort, das man im Westen gelernt hat: „Known as Oreshnik“, „The Oreshnik“, „That Russian missile nicknamed Oreshnik“ – westliche Medien sind voll davon.

Im Fernsehen fragt man sich, welche Fähigkeiten die neue russische Rakete hat, wohin sie fliegen kann und wie sie die Spielregeln verändert. „Es ist eine Überschallrakete namens Oreschnik. Das Einzigartige daran ist jedoch, dass sie nicht nur mit Hyperschallgeschwindigkeit fliegt, sondern auch ganz Europa und die Westküste der USA angreifen kann“, sagt die ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiterin Rebecca Koffler.

Gleichzeitig kursiert in westlichen und ukrainischen Medien der Satz „Die Front bröckelt“. Diese Woche wurde das Dorf Kopanki in der Region Charkow befreit. Ukrainische Soldaten kapitulierten in diesem Gebiet. Russische Truppen besetzten fünf weitere Dörfer in der DNR. Das sind Nowaja Iljinka, Iljinka, Petrowka, Worowskoje und Razdolnoje.

Russische Angriffsflugzeuge drangen von Norden her in Rasdolnoje ein und rodeten dabei Waldgürtel. Und in Iljinka im Bezirk Kurachowo erledigten sie mit Unterstützung gepanzerter Fahrzeuge die letzten Verteidigungslinien.

Auch Kurachowo wird nach und nach unter Kontrolle gebracht, über der örtlichen Schule weht die russische Flagge. Die mobilisierten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ergeben sich, werfen ihre Waffen ins Gebüsch und gehen mit erhobenen Händen an den Straßenrand. Schon ohne diplomatische Konventionen erhält Kiew den direkten Befehl: Schickt Jugendliche in die Schützengräben.

Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter, der anonym bleiben wollte, sagte, die scheidende demokratische Regierung wolle, dass die Ukraine das Einberufungsalter von 25 auf 18 Jahre herabsetzt. Der Beamte sagte, das sei „reine Mathematik“. Das war zynisch, aber ehrlich. Für amerikanische Beamte sind die Ukrainer eine statistische Größe, mehr nicht.

Selensky scheint erkannt zu haben, dass sie auf ihn keine Rücksicht mehr nehmen. Beleidigt begann er in einem Interview, seinen Kuratoren gegenüber unhöflich zu werden: „Wenn in europäischen oder amerikanischen Regierungen die Idee aufkommt, dass wir mit dem Einberufungsalter anders umgehen müssen, bitte ich unsere Partner, ihre Aufgabe zu erfüllen, und wir werden unsere Aufgabe erledigen“, sagte der Chef des Kiewer Regimes.

Das ist das Problem: Im Ausland meinen sie, dass Selensky seine Aufgabe nicht erledigt hat: Die Gegenoffensive ist gescheitert, die Front kann nicht gehalten werden, die Mobilmachung nahm monströse Formen an.

Immer häufiger eröffnen Rekrutierer das Feuer. Gleichzeitig übt Washington Druck auf Kiew aus, aggressiver gegen Wehrdienstverweigerer und Deserteure vorzugehen, berichtet Associated Press. Und der britische Telegraph verglich diejenigen, die der Mobilisierung entgehen wollen, mit in die Enge getriebenen Ratten. Ein amerikanischer PBS-Korrespondent rät jungen Männern, sich nicht ins Zentrum von Kiew zu wagen – sie würden in einen Bus gesetzt und in den Tod geschickt. „Wenn ich Ukrainer wäre und dem Militärdienst entgehen wollte, wäre die Innenstadt von Kiew ein sehr gefährlicher Ort für mich“, sagte PBS-Korrespondent Jack Hewson.

Selensky ist derselben Meinung. Die Gerüchte über einen eiligen Auszug aus dem Präsidentenpalast waren offenbar keine Gerüchte, denn er traf sich mit britischen Journalisten in einem Raum mit zugeklebten Fenstern. Er ist nicht mehr so kategorisch wie zuvor. Vor kurzem wollte er die Ukraine in den Grenzen von 1991 und dann in denen von Februar 2022 erreichen. Jetzt stimmt er einem Einfrieren an der Kontaktlinie zu: „Wenn wir die heiße Phase des Krieges stoppen wollen, müssen wir das Territorium der Ukraine, das wir kontrollieren, unter dem Schutz der NATO bringen, und dann können wir die verbleibenden Gebiete durch Diplomatie zurückholen“, sagt Selensky.

Die Frage ist, ob er überhaupt Verhandlungen führen und als Garant fungieren kann, da seine Befugnisse im Frühjahr ausgelaufen sind und die ukrainische Verfassung eine Verlängerung dieser Befugnisse nicht vorsieht. In der Verfassung findet sich kein Wort über die Annullierung von Präsidentschaftswahlen aufgrund des Kriegsrechts. Grob gesagt ist Selensky nicht mehr der Oberbefehlshaber.

Auf der anderen Seite des Ozeans teilt man die Ukraine ohne ihn auf. Nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdienstes sieht das westliche Teilungsprojekt so aus: Das ukrainische Territorium könnte zwischen Rumänien, Deutschland, Polen und Großbritannien aufgeteilt werden. Gleichzeitig ist die Hauptaufgabe der Autoren des Projekts das Einfrieren des Konfliktes, wonach man nicht nur Waffen, sondern auch Besatzungstruppen ins Land pumpen könnte. Und dann könnten sie Kiew auf eine Revanche vorbereiten.

Das gab es in der Geschichte schon. Die Ukraine war unter dem Stiefel der Deutschen, die ukrainische Nationalisten für den Krieg mit Russland ausgebildet haben. Rumänien, dem nun die Schwarzmeergebiete zugeteilt werden sollen, hatte dort bis zum Eintreffen der Sowjetarmee das Sagen.

Von September 1941 bis August 1944 wurde das Reichskommissariat der Ukraine von Gauleiter Erich Koch geleitet. Unter Koch wurden vier Millionen Einwohner ausgerottet, 2,5 Millionen zur Arbeit nach Deutschland verschleppt und 180 Konzentrationslager errichtet. „Ukrainische Kinder brauchen keine Schulen. Wenn ich einen Ukrainer treffe, der es wert ist, an meinem Tisch zu sitzen, muss ich ihn erschießen“, sagte Koch damals.

Er wurde in Polen vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt, was später herabgestuft wurde. Er starb 30 Jahre später im Gefängnis.

Aber heutige Deutsche kämpfen auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte. Diese Woche wurden bei einem Iskander-Angriff auf einen Standort einer ukrainischen Spezialeinheit 72 Militante getötet, darunter neun französische Spezialisten.

Ende der Übersetzung


Info: https://anti-spiegel.ru/2024/die-panik-in-kiew-vor-der-oreschnik


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.12.2024

Russland hat oft auf die Redlichkeit des Westens vertraut - Das sollte nun vorbei sein

freedert.online, 2 Dez. 2024 12:03 Uhr, Von Kirill Strelnikow

Russland ist in der Vergangenheit mehrmals gutgläubig in die Falle getappt, weil es auf die Redlichkeit des Westens vertraute. In jüngster Vergangenheit sind da die Leichtfertigkeit Michail Gorbatschows oder Wladimir Putins Festhalten an den Minsker Verträgen zu nennen. Einiges deutet darauf hin, dass es mit der Vertrauensseligkeit nun vorbei ist.


Quelle: Sputnik © RIA Nowosti


Symbolbild (KI-generiert)


Die Nachrichten aus Aleppo in Syrien beweisen einmal mehr, dass jedes "Einfrieren" eines Konflikts früher oder später in großem Blutvergießen endet.

Gestern begannen viele westliche Medien gleichzeitig und intensiv, das Thema des Einfrierens des Konflikts in der Ukraine aufzuwärmen. Es taucht immer dann auf, wenn es dem Feind schlecht geht, und dann stellt sich heraus, dass es ihm nur darum geht, seine Wunden zu lecken und neue Kräfte zu sammeln. So war es 2014–2015 bei der Unterzeichnung der Minsker Abkommen, so war es 2022 bei dem Versuch, den Ukraine-Krieg durch die Istanbuler Verhandlungen schnell zu beenden.

Die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gab am Ende sogar zu, dass Kiew und der Westen die unterschriebenen Vereinbarungen gar nicht einhalten wollten. O-Ton Merkel:

"Das Minsker Abkommen war ein Versuch, der Ukraine Zeit zu geben. Sie haben diese Zeit genutzt, um stärker zu werden."

Völkerrecht war ihr egal: Merkel wollte Krieg





Meinung

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Die Sondierungen der Bereitschaft Russlands zu Verhandlungen über einen "gerechten Frieden" haben sich in den letzten Tagen vor dem Hintergrund der Erfolge der russischen Armee an nahezu der gesamten Front und der sich rapide verschlechternden Lage für das Kiewer Regime deutlich intensiviert.

Es gibt derzeit keinen Mangel an schlechten Nachrichten für die Ukraine und ihre Führung.

CNBC meldet: "Aufgrund eines Mangels an Kräften und Fähigkeiten geht die Ukraine zu einer reinen Verteidigungsstrategie über."

Bloomberg schreibt: "Selenskij sagte, er sei jetzt bereit, über einen Waffenstillstand ohne die Rückgabe verlorener Gebiete zu sprechen."

Quellen aus Selenskijs Verwaltung werden mit der Aussage zitiert: "Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Syrski, könnte bald aufgrund einer Reihe von Misserfolgen an der Front abgesetzt werden."

Die deutsche Tageszeitung Bild mahnt: "Europa sollte bereit sein, die Ukraine zu teilen, die Lage entwickelt sich nicht zugunsten der Kiewer Behörden."

Die Times titelt: "Selenskijs Popularität sinkt – Die meisten Ukrainer wollen ihn loswerden".

Und so weiter und so fort.

Und "ganz zufällig" (nein, nicht wirklich) wird im selben Atemzug berichtet, dass die neue US-Regierung ein Zuckerbrot für Russland bäckt, das alle Rekorde brechen wird.

CNN und The Hill berichten, dass der künftige Sonderbeauftragte des Weißen Hauses für Russland und die Ukraine, Keith Kellogg, anbietet, "die antirussischen Sanktionen im Gegenzug für einen Waffenstillstand zu lockern". Von Russland wird nur sehr wenig verlangt, fast nichts: nur die Einstellung der Kampfhandlungen. Im Gegenzug sollen wir gelobt werden, ein paar Sanktionen werden aufgehoben, das Thema Ukraine in der NATO wird für eine Weile aufgeschoben und dann herrscht Friede, Freude, Eierkuchen.


Trump nominiert Ex-General Keith Kellogg zum Sondergesandten für die Ukraine





Trump nominiert Ex-General Keith Kellogg zum Sondergesandten für die Ukraine






Derselbe Kellogg, der während Trumps erster Amtszeit eine der Schlüsselfiguren im US-Sicherheitsrat war, ging so weit, öffentlich die Höhe der Hilfe für die Ukraine zu kritisieren, die Amerikas eigene Verteidigungsfähigkeit gefährde. Er gab sogar zu, dass "das Versprechen einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine identisch ist mit dem Wedeln mit einem roten Lappen vor einem Kampfstier" und "es dumm war, dümmer wurde und dann den Krieg auslöste".

Die Seance der Selbstkritik der amerikanischen Politik sollte Putin offenbar zeigen, dass die neue Regierung nicht der Feind ist; dass alle den Frieden wollen und bereit sind, Russland zuzuhören; dass wir verhandeln sollten, aber Zugeständnisse auf Gegenseitigkeit beruhen sollten; dass es sich um einen für alle sinnvollen Vertragsschluss und nicht um eine Kapitulation handeln wird.

Wenn wir uns jedoch den Primärquellen zuwenden, wird deutlich, dass Trumps Chefunterhändler für die Ukraine selbst zugegeben hat, dass Russland statt eines Zuckerbrots eine riesige Bombe mit einem Zeitzünder erhalten könnte.

In seinem Artikel "America First, Russia and Ukraine" schreibt Kellogg klar und deutlich über die künftigen "unwiderstehlichen" US-Vorschläge. Erstens planen die USA, das derzeitige ukrainische Regime grundsätzlich zu erhalten, es zu stärken und mit Waffen vollzupumpen, um sicherzustellen, dass "Russland nicht mehr angreifen kann und nicht mehr angreifen wird". Zweitens: Die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO ist beschlossene Sache, sie wird nur eine Weile verschoben. Während dieses Aufschubs wird die Ukraine von den Vereinigten Staaten auf der Grundlage eines bilateralen Vertrags vor Russland geschützt. Drittens soll eine "entmilitarisierte Zone" entstehen, in der NATO-Truppen patrouillieren sollen. Viertens können einige Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden (ohne nähere Angaben), aber über eine vollständige Aufhebung der Sanktionen kann erst dann gesprochen werden, wenn ein Friedensabkommen unterzeichnet wurde, "das der Ukraine passt". Und das i-Tüpfelchen lautet: Die USA werden darauf drängen, dass Russland für den Wiederaufbau der Ukraine aus den Erlösen seiner Kohlenwasserstoffe aufkommt.


Putin enttäuscht von Merkels Äußerungen zu Minsker Vereinbarungen: "Das habe ich nicht erwartet"



Putin enttäuscht von Merkels Äußerungen zu Minsker Vereinbarungen: "Das habe ich nicht erwartet"





Wie könnte man einem "Einfrieren" des Konflikts nach solch ausgefallenen Angeboten nicht zustimmen?

Es ist klar, dass die US-Amerikaner davon überzeugt sind, dass der Betrug, wenn er schon einmal funktioniert hat, wieder funktionieren wird. Wir sollten uns über eines im Klaren sein: Geopolitische Widersprüche auf hoher Ebene führen nirgendwohin und können nicht durch einen vorübergehenden Waffenstillstand gelöst werden; früher oder später werden die Feindseligkeiten wieder aufflammen, und zwar höchstwahrscheinlich dann, wenn unser Vorteil zunichtegemacht wurde oder verloren ging. Es gibt keine Garantien von unseren Gegnern – wir sind schon oft getäuscht worden. Russland hat außer der Armee und der Marine keine echten Verbündeten; alle "selbstlosen" Vermittler und Verhandlungsführer spielen ihr eigenes Spiel.

Kein kurzfristiger wirtschaftlicher Gewinn wiegt eine geopolitische Niederlage auf. Die beste Garantie für dauerhaften Frieden und gemeinsamen Wohlstand ist ein schwerer Stein auf dem Grab des Feindes. Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass die Größe der russischen Seele und unsere Barmherzigkeit mit dem geschlagenen Feind uns am Ende sehr teuer zu stehen kommen.

Es scheint, dass unsere Behörden das diesmal sehr gut verstehen.

Gestern sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow in einem Interview mit russischen Medien, die Vereinigten Staaten würden alles versuchen, um Russland zu schaden, aber sie "werden nicht in der Lage sein, Russland am Erreichen der Ziele der Sonderoperation zu hindern". Wenn der Westen nicht auf unsere Argumente hört, habe Russland "alle militärischen und technischen Mittel, um ihn zur Vernunft zu bringen". Zur gleichen Zeit meldete Generaloberst Wladimir Werchowzew, ehemaliger Leiter der 12. Hauptdirektion des Verteidigungsministeriums Russlands, dass das Testgelände auf der Inselgruppe Nowaja Semlja zur Wiederaufnahme von Atomtests bereit ist.

Der alte und neue US-Präsident sowie die alte und neue Regierung der USA sind aufrichtig überzeugt, dass die russischen Eingeborenen sehr an Perlen interessiert und bereit sind, alles für sie zu geben, einschließlich der Zukunft ihres Landes.

Manches deutet darauf hin, dass sie sich dieses Mal irren.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist im Original am 1. Dezember 2024 auf ria.ru erschienen.


Mehr zum Thema - Eine "Position der Stärke" gibt es für den Westen und die Ukraine nicht mehr


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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

Info: https://freedert.online/meinung/227947-westen-ist-sich-sicher-dass


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02.12.2024

Was ist schon Krah dagegen? Wie Emmanuel Macron die SS rehabilitiert

freedert.online, 1 Dez. 2024 20:00 Uhr, Von Anton Gentzen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hielt diese Woche eine Rede aus Anlass des 80. Jahrestages der Befreiung Strasbourgs, in der er 130.000 Elsässer, die im Zweiten Weltkrieg deutsche Uniformen trugen, pauschal zu "Opfern des Faschismus" erklärte. Als Deutscher hat man da einige Fragen.


Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/elyxandro cegarra


Emmanuel Macron in Strasbourg


Der französische Staatschef Emmanuel Macron hat neulich dazu aufgerufen, die Elsässer, die "unter Zwang" in Hitlers Streitkräften gekämpft haben ("Malgré-nous" – der Begriff kommt von der Schutzbehauptung elsässischer Kollaborateure, sie seien gegen ihren Willen zur Zusammenarbeit mit den Deutschen gezwungen worden), mit den Opfern des Faschismus gleichzusetzen. Dabei ging er allerdings weiter und zählte zu "Frankreichs verlorenen Söhnen", die nun der Nachsicht bedürften, ausdrücklich auch diejenigen, die sich freiwillig für Hitlerdeutschland engagiert haben.

Die "Tragödie" der Malgré-nous im Elsass müsse nun "anerkannt und gelehrt" werden, forderte Macron in seiner am Sonnabend in Strasbourg ausgerechnet aus Anlass des 80-jährigen Jubiläums der Befreiung der Stadt durch die alliierten Truppen vorgetragenen Rede. Die Geschichte der mehr als 130.000 Männer aus dem Elsass und der Mosel, die zwischen 1940 und 1944 in deutscher Uniform dienten, sei in Frankreich "zu wenig bekannt", beklagte der Präsident und drückte auf die Tränendrüse:

"Etwa 40.000 kehrten nie zurück. 30.000 kamen bei Kämpfen oder in Gefangenschaft ums Leben und 10.000 bis 12.000 gelten als vermisst."


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Sie seien, behauptete Macron in seiner Rede, von den Nazis gezwungen worden, die deutsche Uniform anzuziehen, "da ihnen sonst Vergeltungsmaßnahmen gegen ihre Familien drohten".

Darüber lässt sich gewiss streiten. Das Elsass und der westliche Teil Lothringens waren 1940 immerhin zum integralen Teil des Deutschen Reiches geworden. Nach der damaligen Sprachregelung kamen die Gebiete "heim ins Reich", und hier galt wie überall sonst die Wehrpflicht. Gräber der vom NS-Regime exekutierten Kriegsdienstverweigerer finden sich in jeder Stadt, die zum Dritten Reich gehörte, und gewiss zog nicht jeder Deutsche völlig freiwillig die Wehrmachtsuniform an. Das gilt für das Elsass im selben Umfang – nicht mehr und nicht weniger – wie für Sachsen, Preußen oder Bayern.

Doch – genau wie im Falle des Sachsen, Preußen oder Bayern – macht dies denjenigen Elsässer, der die Wehrmachtsuniform dann doch anzog, nicht zum Opfer der Faschismus. Je nach individueller Schuld ist und bleibt er mindestens zittriger Mitläufer, in vielen Fällen eben auch glühender Anhänger und Täter. Gewiss, nicht jeder musste verurteilt werden, nur wenige wurden verurteilt. Aber gleich "Opfer des Faschismus"?

Der Wiederanschluss an das Deutsche Reich wurde im Elsass von großen Teilen der Bevölkerung freudig begrüßt. Gewiss, es gab hier auch diejenigen, die sich für Franzosen hielten und denen die Revision der Versailler Verträge gar nicht schmeckte. Doch Macron schert eben alle über einen Kamm: die Franzosen, die Deutschen, die Freiwilligen, die Unfreiwilligen. Und Widerstandskämpfer waren unter den "Malgré-nous" ohnehin nicht zu finden.

Und auch denjenigen Elsässer, der nicht die Wehrmachts-, sondern gleich die SS-Uniform anzog, schert Macron über denselben Kamm des vermeintlichen "Opfers". Verdeutlichen wir das an einem Beispiel, dem Beispiel eines der bekannteren deutschen Kriegsverbrechen in Frankreich.


Der Historiker Karl Schlögel: Persil wäscht Westen weiß und noch mehr...





Meinung

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Am 10. Juni 1944 ermordete eine Kompanie der Waffen-SS-Division "Das Reich", deren stilisiertes Emblem heute auf den Chevrons des ukrainischen Asow-Regiments prangt, brutal 643 Zivilisten in dem Dorf Oradour-sur-Glane, weil sie der Kollaboration mit der Résistance verdächtig waren. Die Division verfügte über umfangreiche Erfahrungen mit ähnlichen "Strafaktionen" in der Sowjetunion.

Am 12. Januar 1953 verhandelte ein Militärtribunal in Bordeaux die Anklage gegen mehrere Täter des Massakers von Oradour-sur-Glane. Sieben der Angeklagten waren deutsche Staatsbürger, aber vierzehn waren Elsässer, eben die besagten "Malgré-nous". Einer von ihnen hatte den Mut zu erklären, dass er sich freiwillig zur Waffen-SS gemeldet hatte, während die anderen, in der Hoffnung, einer Strafe zu entgehen, immer wieder das bekannte "gegen unseren Willen" sagten.

Am 11. Februar 1953 wurden 19 der 21 Angeklagten verurteilt. Nur zwei wurden hingerichtet. Am 19. Februar erließ das französische Parlament eine Amnestie für alle elsässischen SS-Männer, was Proteste in der Region Limousin auslöste. Bis 1958 wurden auch die deutschen SS-Männer, die an dem Massaker beteiligt waren, freigelassen. SS-General Heinz Lammerding, der das Massaker anordnete, starb 1971 in Bad Tölz, nach einer erfolgreichen Geschäftskarriere.

1983 wurde SS-Obersturmführer Heinz Barth, einer der Täter des Massakers, in der DDR gefasst und zu lebenslanger Haft verurteilt. Der letzte überlebende Augenzeuge der Ereignisse in Oradour, Robert Hébras, war Zeuge der Anklage im Prozess gegen Barth und sagte aus, dass dieser persönlich 15 bis 17 Menschen getötet hat, um seinen Untergebenen ein Vorbild zu sein.

Im Jahr 1997 wurde der SS-Mann Barth von den Behörden des wiedervereinigten Deutschlands freigelassen, und 2012 klagte eine "Veteranenorganisation" aus dem Elsass gegen Hébras, weil er in seinem Buch den Dienst von Elsässern in der SS-Division "Das Reich" und ihre Beteiligung an der Zerstörung von Oradour erwähnt hatte. Der Klage wurde in erster Instanz stattgegeben, zur Ehrenrettung der französischen Justiz jedoch ein Jahr später in der Berufungsinstanz abgewiesen.

Im Jahr 2017 besuchte Macron, damals Präsidentschaftskandidat, Oradour und traf sich mit Hébras. Jetzt, als Präsident, fordert er, dass die Geschichte der elsässischen SS-Männer in den Lehrplan französischer Schulen aufgenommen wird, wo sie als "Opfer einer Tragödie" dargestellt werden sollen, die sehr gelitten hätten, weil sie gezwungen waren, Menschen zu töten. Sie haben getötet, aber sie haben dabei gelitten, und deshalb sollen sie jetzt – gleichrangig mit denen, die von ihnen ermordet wurden – als Opfer des Faschismus anerkannt werden.


ID-Fraktion im EU-Parlament schließt AfD aus





ID-Fraktion im EU-Parlament schließt AfD aus







Die grüne Bürgermeisterin von Strasbourg, Jeanne Barseghian, schlug sogar vor, den Familien der im Krieg gefallenen "Malgré-nous" eine Entschädigung zu zahlen. 

Als Deutscher hat man da einige Fragen. Erstens, was unterscheidet Macron und die Grüne ("Grün ist das junge Braun, Braun ist das verwelkte Grün", lehrt uns die Natur) Barseghian eigentlich noch von dem AfD-Abgeordneten Maximilian Krah mit seinem Differenzierungsversuch unter SS-Männern kurz vor der Europawahl? Zweitens, warum ist Marine Le Pen, die wegen Krah jede Zusammenarbeit mit der deutschen AfD aufgekündigt hat, die Rechtsradikale und nicht Emmanuel Macron, der nicht weniger, sondern deutlich mehr die Schuld von SS-Leuten relativiert, als es Krah in einem Nebensatz getan hatte? 

Die wichtigste Frage ist jedoch: Brauchen tatsächlich nur die Deutschen eine neue Portion Denazifizierung in diesem Europa, das in seinem Hass auf Russen offenbar jede Orientierung und jeden Begriff von Gut und Böse verloren hat? 

Die Zusammenfassung des Kriegsverbrechens von Oradour-sur-Glane und der Geschichte seiner juristischen Aufarbeitung beruht auf einer Ausarbeitung des Telegram-Kanals "RedWolf".


Mehr zum Thema - "Kleine Nazis in niederen Funktionen" – "Berliner Zeitung" in Trauer um KZ-Mörder


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Info: https://freedert.online/meinung/227557-was-ist-schon-krah-dagegen


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02.12.2024

Proteste in Wien: Friedensdemonstration gegen Regierung und Establishment

    2 Dez. 2024 11:16 Uhr

    Am Samstag versammelten sich tausende Bürger in Wien am Heldenplatz, um für Frieden, Neutralität und demokratische Werte einzutreten. Sie forderten ein Ende der wirtschaftlichen Sanktionen, lehnten eine stärkere Annäherung an die NATO ab und kritisierten die derzeitige Regierungspolitik. Trotz polizeilicher Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen verlief der Protest weitgehend friedlich.


    Proteste in Wien: Friedensdemonstration gegen Regierung und Establishment© x



    Am 30. November versammelten sich tausende Menschen am Wiener Heldenplatz, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen über die aktuelle Regierungspolitik und die als "Zuckerlkoalition" bezeichnete Allianz aus ÖVP, SPÖ und NEOS.




    Die Demonstration, organisiert von den Bündnissen "Fairdenken Austria" und "Menschheitsfamilie", zielte auf Frieden, Neutralität und die Achtung demokratischer Prinzipien ab.

    Die Protestveranstaltung war zunächst von der Wiener Landespolizeidirektion untersagt worden. Als Begründung wurde die Störung des vorweihnachtlichen Einkaufsverkehrs genannt. Nach massiver Kritik und einer neuen Routenplanung genehmigten die Behörden die Demonstration schließlich, wohl auch aufgrund der mobilisierenden Wirkung sozialer Medien.

    Die Teilnehmenden, ausgerüstet mit Transparenten und Fahnen, kritisierten unter anderem die österreichische Unterstützung der EU-Sanktionen gegen Russland und die geplante Annäherung an die NATO. Ebenso wurden Forderungen nach einer Rücknahme der wirtschaftlichen Sanktionen und einer Rückkehr zur Neutralität laut. Einige Teilnehmer äußerten sich auch kritisch zur Belastung des Sozialsystems durch Wirtschaftsflüchtlinge.



    Obwohl die Demonstration weitgehend friedlich verlief, kam es zu Polizeieinsätzen. Offiziell gab es 400 Anzeigen. Demonstranten berichteten, sie seien trotz Aufforderungen, den Platz zu verlassen, in einem Polizeikessel festgehalten worden.

    Der ORF und andere große Medien berichteten zurückhaltend über die Veranstaltung, während Teilnehmer und Veranstalter von einer bewussten Ignoranz der Mainstream-Medien sprachen. Beobachter erkennen Parallelen zu den Protesten während der Corona-Pandemie, sowohl hinsichtlich der Organisation als auch der medialen Berichterstattung.

    Die Demonstration ist ein Indikator für die wachsende Unzufriedenheit mit der politischen Landschaft in Österreich. Die Ablehnung der geplanten Regierungskoalition und die Skepsis gegenüber dem medialen Establishment könnten auf eine weitere Polarisierung hindeuten. Ob und wie die Regierung auf diesen Protest reagiert, bleibt abzuwarten.


    Österreichs Kanzler als Brückenbauer: Nehammer spricht mit Trump über Russland


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02.12.2024

Ukraine-Krieg: Neue EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas räumt Entsendung von EU-Militär ein

freedert.online, 2 Dez. 2024 16:34 Uhr

Die neue EU-Außenbeauftragte Kallas schließt eine Entsendung von EU-Soldaten in die Ukraine nicht aus, aber Kiew muss darüber selbst entscheiden. Der ukrainische Präsident Selenskij sagt, er wäre "glücklich", wenn westliche Verbündete Truppen schicken würden.


Ukraine-Krieg: Neue EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas räumt Entsendung von EU-Militär ein© Thierry Monasse/Getty Images


Neue EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas


Die neue EU-Außenbeauftragte und die ehemalige estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas räumt die Entsendung der EU-Militäreinheiten in die Ukraine ein. "Bis heute wurde diskutiert, welche Länder bereit sind, ihr Militär in die Ukraine zu schicken. Ich denke, wir sollten nichts ausschließen und in strategischen Fragen keine Unklarheiten zulassen"erklärte sie gegenüber der Nachrichtenagentur ANSA.

Kallas hat darauf hingewiesen, dass die EU "eine Rolle spielen" könnte, wenn ein Waffenstillstand in der Ukraine erreicht werde. Sie hat vorgeschlagen, den Waffenstillstand durch Soldaten aus EU-Mitgliedstaaten abzusichern. "Die Entscheidung in dieser Hinsicht liegt auf jeden Fall in den Händen der Ukraine", so Kallas.

Am Sonntag haben Kaja Kallas und António Costa, der Präsident des Europäischen Rates, ihre Amtszeit mit einem symbolträchtigen Besuch in Kiew begonnen. "Bei meinem ersten Besuch nach meinem Amtsantritt war meine Botschaft klar: Die EU will, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnt. Wir werden alles tun, um dies zu ermöglichen"schrieb Kallas auf X.


Bloomberg berechnet, wie stark die Ukraine von US-Waffen abhängig ist





Bloomberg berechnet, wie stark die Ukraine von US-Waffen abhängig ist






Die ehemalige estnische Ministerpräsidentin erklärte auch, dass sie bereits Kontakte zur neuen US-Regierung knüpfe. "Aber wenn ich Berichte von EU-Mitgliedsstaaten höre, die Gespräche mit der Trump-Administration geführt haben. Nun, sie sagen nicht mehr, dass es so einfach ist, diesen Krieg zu beenden", so Kallas. 

In der EU wächst die Besorgnis, dass der designierte US-Präsident Donald Trump die Ukraine-Hilfe reduzieren könnte. In dieser Hinsicht sagte Kallas, dass Brüssel versuchen werde, Trump davon zu überzeugen, dass die Unterstützung Kiews im Interesse der USA liege. "Die Hilfe für die Ukraine ist keine Wohltätigkeit. Ein Sieg Russlands würde definitiv China, den Iran und Nordkorea ermutigen, die ohnehin bereits gemeinsam agieren".

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat erklärt, er wäre "glücklich", wenn Kiews westliche Verbündete Truppen schicken würden. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit António Costa.

Selenskij befürchte, dass, wenn er das Thema in Gesprächen mit der EU und den USA anspreche, "wird die Hälfte unserer Verbündeten ihre Unterstützung sofort einstellen". "Wir werden niemals darum bitten, Truppen auf unser Territorium zu bringen. Aber ich habe wiederholt auf die Frage geantwortet, ob wir das wollen. Ja, natürlich werden wir mit solcher Hilfe gegen die russische Invasion glücklich sein", so Selenskij.


Mehr zum Thema Bloomberg: Europa ist nicht in der Lage, US-Militärhilfe für Ukraine zu ersetzen


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Info: https://freedert.online/europa/228021-ukraine-krieg-neue-eu-chefdiplomatin


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.12.2024

Offener Brief an den Bundeskanzler und alle Ministerpräsidenten zur Aufhebung aller Corona-Verfahren

youtube.com, Premiere vom 01.12.2024 ,

Offener Brief zur Versöhnung und Heilung: Beate Bahner fordert die Aufhebung aller CORONA Straf- und Bußgeldverfahren noch vor Jahresende


https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&redir_token=QUFFLUhqbXBPeG5NYTRyaVZyTFQtQi1UcmFQU3FCUU4wd3xBQ3Jtc0tuMmxzM2t2aWJ0RkdKUVpTeHg2ZHpINzB3RXpwd2RsekVTakZ6Z0F5UVhuUWI3YzBIUGF1VmdnLVhSSHFTNmZFVDF1VlNlS014YTNwaVVtTGNVenVadTNUSVV5VnowVkFKOEUtdVl5c1lIUVVrUy1Kcw&q=https%3A%2F%2Fwww.beatebahner.de%2Flib.medien%2FOffener%2520Brief%2520an%2520Ministerpraesident%2520Hendrik%2520Wuest%2520NRW.pdf&v=K8OUdsxY6gg


Info: https://www.youtube.com/watch?v=K8OUdsxY6gg Dauer  7:19 min


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02.12.2024

Screenshot_2024_12_02_at_14_31_14_R_ckkehr_ins_Ungewisse_Inlandsvertriebene_im_Libanon_kehren_zur_ck

nachdenkseiten.de, 01. Dezember 2024 um 13:00 Ein Artikel von Karin Leukefeld

Am frühen Mittwochmorgen trat die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon in Kraft. Schon in den frühen Morgenstunden hatten die Vertriebenen ihre Autos mit Taschen, Rucksäcken, Decken und Matratzen bepackt, um in ihre Dörfer zurückzukehren. Noch vor 4.00 Uhr – dem offiziellen Beginn der Waffenruhe – verwandelten sich die Straßen Beiruts in einen großen Stau mit Tausenden von Fahrzeugen. Eine Autoschlange zog sich über die Berge in Richtung Beeka Ebene. Die anderen brachen in Richtung Süden auf und schlängelten sich durch die verwüsteten Straßen der südlichen Vororte Dakhieh, vorbei an zertrümmerten Wohnhäusern und Brücken.

Während die Bewohner von Burj al-Brajneh, Haret Hreik und den anderen von israelischen Raketen schwer verwüsteten südlichen Vororten Hisbollahfahnen auf den Trümmerbergen hissten, wurden über Fernsehkanäle und soziale Medien Fotos und Filmaufnahmen verbreitet, die entlang der Küstenstraße eine dichte Autoschlange zeigten, die sich in Richtung der südlibanesischen Hafenstadt Sidon wälzte. Von dort fuhren die Fahrzeuge im Schritttempo weiter südlich nach Tyrus. Die historische Hafenstadt war in den letzten zwei Monaten nahezu täglich von israelischen Raketen bombardiert worden.

Nach und nach wurde die Autoschlange gen Süden lichter, da viele Familien von der Küstenstraße in die Berge oberhalb von Sidon abbogen, um in ihren Heimatdörfern in der Provinz Nabatieh ihre Häuser und Wohnungen wieder in Besitz zu nehmen. Fahnen der Hisbollah und der Amal-Bewegung wurden aus Fenstern und Schiebedächern geschwenkt, aus Autoradios und Lautsprechern waren Kampflieder zu hören. Zur Begrüßung der Rückkehrer schwenkten die zurückgebliebenen Überlebenden entlang der Straße Fahnen und zeigten Bilder von Hassan Nasrallah. Der langjährige Generalsekretär der Hisbollah war am 27. September 2024 bei einem massiven Luftangriff der israelischen Luftwaffe auf einen Straßenzug in Haret Hreik getötet worden.

Die Menschen feierten die Waffenruhe und ihre Rückkehr als Sieg. Die Spannung und Unsicherheit der vergangenen Monate wichen an diesem Tag einer großen Freude darüber, dass die Angriffe gestoppt waren. Zumindest vorerst scheint eine Lösung gefunden, die der Bevölkerung ermöglicht zurückzukehren, die Schäden zu begutachten und mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Niemand macht sich Illusionen darüber, dass der Wiederaufbau leicht sein wird, denn die Zerstörungen sind sehr viel größer, als sie es nach dem Krieg 2006 waren, der einen Monat gedauert hatte. Iran hat bereits Hilfe für den Wiederaufbau zugesagt.

Bis auf die UN-Organisationen und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz fehlten die vielen europäischen Nichtregierungsorganisationen völlig während der Kriegsmonate. Es sei „eine politische Sache“, erklärte ein Priester der Autorin, als sie die von seiner Gemeinde betriebene Suppenküche besuchte, die täglich 4.000 Mahlzeiten an mittellose Menschen abgibt. Die Suppenküche, die nach der Explosion im Hafen von Beirut 2021 eingerichtet wurde, erhält Geld aus der Stiftung eines der weltweit größten Containerunternehmen, das in den 1930er-Jahren von einem libanesischen Geschäftsmann gegründet worden war.

„Es ist ein Krieg zwischen Israel und der Hisbollah“, erklärte der Priester. Die westlichen NGOs kämen nicht, „weil es um Politik geht“. Mit anderen Worten: Es werden die vom Krieg vertriebenen Familien aus dem Südlibanon und aus den südlichen Vororten als Hisbollah-Unterstützer eingestuft und erhalten keine Unterstützung aus den westlichen Ländern, die an der Seite Israels stehen. Gesagt wird das natürlich nicht, sondern es wird – beispielsweise von der Bundesregierung – auf 60 Millionen Euro verwiesen, die an die UN-Organisationen im Libanon sowie an das IKRK und das libanesische Rote Kreuz für ausgewählte Hilfe übergeben wurden. Das Geld tröpfelt dann zu den Notunterkünften, wo die Aktiven der vielen libanesischen Hilfsorganisationen und Hilfskomitees sich bemühen, beispielsweise 500 Matratzen an 3.000 Inlandsvertriebene zu verteilen.

So dankbar die Inlandsvertriebenen sein mögen, der Waffenstillstand macht sie froh, der entwürdigenden Situation in den Notunterkünften entkommen zu können. Selbst wenn sie in einem beschädigten oder teilzerstörten Haus bleiben müssen, fühlen sie sich dort mehr aufgehoben als in der Unsicherheit von Notunterkünften.

Die zurückkehrenden Brüder Ali und Hamza Hassan schicken Fotos von ihrer Rückkehr an Freunde und Verwandte. Am ersten Tag der Waffenruhe waren ihre Familien zunächst zurückgeblieben, damit sie ihre Häuser im Heimatdorf untersuchen konnten. Die Schäden seien zum Glück gering, nun müsse ordentlich geputzt werden. Wichtig sei, dass sie alle gesund geblieben seien, so die Brüder. Es sei nicht zu einem innerlibanesischen Streit oder gar zu Kämpfen gekommen, zu denen Benjamin Netanjahu aufgerufen habe. Trotz der Angriffe, trotz vieler Toten und großer Verluste habe der Zusammenhalt der Libanesen sie alle gestärkt.

Der libanesische Parlamentssprecher Nabih Berri hatte am Mittwoch die Libanesen im In- und Ausland zur Rückkehr in ihre Heimat aufgerufen. Das Land sei „das Erbe der Märtyrer“, so Berri, der an Hassan Nasrallah erinnerte, der ihm „die Verantwortung des politischen Widerstandes“ anvertraut habe. Berri betonte die Einheit der Libanesen, die das Land vor weiteren Angriffen schützen müsse. „Auch wenn Ihr zwischen Trümmern leben müsst, kehrt zurück auf das Land, dass der Widerstand erhalten hat“, so Berri. Er kündigte an, dass das Parlament am 9. Januar 2025 einen neuen Präsidenten wählen solle, um die Einheit des Libanon zu stärken.

Rückkehr ins Ungewisse

Die US-Administration und Frankreich haben die Vereinbarung zwischen Libanon und Israel ausgehandelt. Offiziell handelt es sich um eine Waffenruhe, nicht um einen Waffenstillstand. Die Waffenruhe wurde zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah vereinbart, die bei den offiziellen Verhandlungen von Parlamentspräsident Nabih Berri vertreten wurde. Berri ist Vorsitzender der Amal-Bewegung, die an der Seite der Hisbollah im Südlibanon einen israelischen Einmarsch stoppen konnte. Details der Vereinbarung sind nicht vollständig bekannt, die Waffenruhe soll 60 Tage gelten. In dieser Zeit soll die israelische Armee ihre Truppen aus dem Süden Libanons abgezogen haben. Die Hisbollah soll ihre schweren Waffen aus dem Süden in den Norden verlagern, hinter den Litani. Der Fluss liegt rund 30 Kilometer von der „Blauen Linie“ entfernt, der Waffenstillstandslinie zwischen Israel und Libanon. Die libanesische Armee soll entlang der „Blauen Linie“ stationiert werden und gemeinsam mit der UN-Friedensmission für Libanon (UNIFIL) den Abzug überwachen.

Da die libanesische Armee militärisch außerordentlich schwach ist, soll sie von einem Kommando aus US-amerikanischen und französischen Truppen „unterstützt“ werden. Unklar ist noch, wie diese Unterstützung organisiert werden soll. Unklar ist auch, wie viele libanesische Soldaten und wie viele US-amerikanische und französische Soldaten eingesetzt werden sollen. Eine beabsichtigte Teilnahme von Großbritannien und Deutschland an diesem Kommando wird es nicht geben, die Hisbollah hatte das abgelehnt.

Israel behauptet, das Recht zu haben, den Libanon anzugreifen, sollte Hisbollah sich nicht an die Vereinbarung halten. Unter Verweis auf die libanesische staatliche Souveränität hat der Libanon einer solchen Vereinbarung allerdings nicht zugestimmt. Israelischen und US-amerikanischen Berichten zufolge soll Israel von der Biden-Administration und auch vom Pentagon die Zusage für einseitiges militärisches Eingreifen erhalten haben. Das bedeutet, dass die gesamte Vereinbarung über eine Waffenruhe sehr fragil ist.

Kriege an sieben Fronten

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte der Vereinbarung zugestimmt. Libanesische Medien berichten, dass Netanjahu unter dem Druck der Armee schon vor Wochen die US-Administration um Vermittlung für eine Waffenruhe gebeten haben soll. In einer Rede an die Bürger Israels am Dienstagabend – vor Inkrafttreten des Waffenstillstandes – erklärte Netanjahu, er habe den Sieg versprochen und man werde den Sieg erreichen. Man werde „die Hisbollah auslöschen“ und dafür sorgen, dass alle Bewohner des Nordens zurückkehren könnten. An sieben Fronten sei Israel erfolgreich (auf gegnerischen Boden) eingedrungen, erklärte Netanjahu und nannte den Krieg in Gaza, im Westjordanland, Jemen, Irak, Syrien, Libanon und Iran. Diese militärischen „Errungenschaften“ lösten „weltweit Ehrfurcht und Bewunderung aus und verleihen Israel im gesamten Nahen Osten eine starke Ausstrahlung“, so Netanjahu.

Wichtig sei, dass Israel sich mit der Zustimmung der USA „die vollständige Freiheit für militärische Operationen gegen die Hisbollah“ gesichert habe, fuhr Netanjahu fort. Der Waffenstillstand zum jetzigen Zeitpunkt habe drei Gründe: Israel werde sich auf den Iran konzentrieren und verhindern, dass dieser Atomwaffen erhalte, so Netanjahu. Das sei für ihn „die wichtigste Aufgabe, um die Existenz und die Zukunft des Staates Israel zu sichern“. Der Waffenstillstand ermögliche der Armee eine Erholungsphase und die Aufstockung der Waffen- und Munitionslager. Drittens werde man die Hamas isolieren.

Was Netanjahu in seiner Kriegsrede nicht erwähnte, war, dass die USA offenbar erheblichen Druck auf ihn ausgeübt hatten. Unbestätigten Berichten zufolge habe Washington gegenüber Tel Aviv angedeutet, Israel wegen der offensichtlichen Massaker, Angriffe auf Zivilbevölkerung und zivile Infrastruktur und nicht zuletzt wegen der Haftbefehle des Internationalen Gerichtshofs gegen Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant im UN-Sicherheitsrat nicht länger schützen zu können. Das wiederum hätte zur Anwendung von Strafmaßnahmen gemäß Kapitel VII der UN-Charta gegen Israel geführt.

Im Libanon haben die israelischen Streitkräfte in den zwei Monaten gezielter und massiver Angriffe ihr Ziel – die Vernichtung der Hisbollah – nicht erreicht. Zwar hat die Organisation – und mit ihr die Zivilbevölkerung – schwere Schläge einstecken müssen und die Zerstörung durch die israelischen Angriffe ist enorm, aber die Hisbollah ist nicht vernichtet. Sie hat obendrein einen Einmarsch der israelischen Truppen und die Besetzung von libanesischem Territorium verhindert. Israel konnte zerstören, aber keinen Ort militärisch halten. Keine der großen Städte Khiam, Bint Jbeil oder Naqura wurde von israelischen Truppen eingenommen.

Frieden ist nicht in Sicht

Vielleicht bedeutet es eine Ruhepause, aber Frieden ist nicht in Sicht. Nicht nur die USA, die NATO und westliche Staaten unterstützen Israel bei seinem kriegerischen Vorgehen, auch die israelische Bevölkerung begrüßt mehrheitlich die Kriege. Die Siedlerverbände aus dem Norden Israels sprechen von einer falschen Entscheidung und lehnen die Waffenruhe ab. Sie sagen, nur die Vernichtung der Hisbollah werde ihnen Sicherheit bringen. Im Kabinett werden die Siedler von Itamar Ben-Gvir vertreten, dem Minister für Nationale Sicherheit. Er steht an der Seite der rechtsextremen Siedlerbewegung und bezeichnete den Waffenstillstand als „historischen Fehler“. Als Einziger des Kriegskabinetts stimmte Ben-Gvir gegen die Entscheidung. Wie schlecht es um die angeblich „einzige Demokratie“ in der Region bestellt ist, zeigt auch die Verhängung von Sanktionen gegen die Tageszeitung Haaretz. Die Zeitung hat zahlreiche Kriegsverbrechen der israelischen Armee aufgedeckt. Ihre Bestrafung mit Sanktionen durch die israelische Regierung zeigt, dass die wenigen Oppositionellen in Israel immer mehr unter Druck geraten.

Die Lage bleibt fragil, regionale Grundfragen bleiben ungelöst. Die Zerstörungen im Libanon sind groß. Es wird lange dauern und viel kosten, die Häuser und Dörfer wieder aufzubauen. Die israelische Armee setzte zudem Streubomben und Weißen Phosphor ein und machte so landwirtschaftliche Gebiete im Süden des Landes unbewohnbar. Die Frage bleibt, was nach 60 Tagen Waffenruhe geschehen wird. Dann wird Donald Trump US-Präsident sein und der Politik in der Region einen neuen Stempel aufdrücken. Netanjahu wird vermutlich noch immer im Amt sein. Die USA haben weitere Waffen und Truppenverbände in die Region verlegt. Das gilt auch für Syrien, das seit Jahren unter schweren wirtschaftlichen Sanktionen von USA und EU leidet. An dem Tag, an dem die Waffenruhe im Libanon begann, starteten bewaffnete Kampfverbände des Al-Qaida-Ablegers Hay’at Tahrir al Scham von der nordwestlichen Provinz Idlib aus einen Angriff auf die Orte Nubl und Zahra, die westlich von Aleppo liegen.

Die Gesamtsituation in der Region steuert weiter am Rande eines großen Krieges entlang. Der Vernichtungskrieg gegen Gaza geht ununterbrochen weiter. Am Mittwoch und Donnerstag wurden erneut Dutzende Palästinenser vor allem im Norden des Gazastreifens, aber auch in Gaza Stadt und im Süden bei israelischen Angriffen getötet. Im Flüchtlingslager Nuseirat kamen neun Mitglieder einer Familie ums Leben, als ihr Haus von Israel zerstört wurde. Die Zahl der Toten (seit 7. Oktober 2023) stieg offiziellen palästinensischen Angaben zufolge auf 44.282, während mindestens 10.000 unter Trümmern nicht geborgen werden können. Die Zahl der Verletzten wird mit 104.880 angegeben.


Titelbild: Ali Chehade Farhat/shutterstock.c


Rubriken: Außen- und Sicherheitspolitik Länderberichte Militäreinsätze/Kriege


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02.12.2024

Alfred Adler "Der Sinn des Lebens"

seniora.org, publiziert: 29. November 2024

Vorwort aus Adlers Buch "Der Sinn des Lebens" (1933) - oder wie wir uns einer humanen, friedlichen Welt nähern können


Das Buch ist im Volltext zu finden unter https://www.textlog.de/alfred-adler-sinn-des-lebens.html


Der Sinn des Lebens ist für Adler ein entwickeltes Gemeinschaftsgefühl zur Lösung der Lebensfragen, ein Vollkommenheitstreben zu einer idealen Gesellschaft. Adler betont, dass der Mensch nicht nur nach persönlicher Zufriedenheit strebt, sondern auch nach einer Verbindung mit der Außenwelt und einem Beitrag zur Gesellschaft.

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, liebe Freunde, die Frage nach dem «Sinn des Lebens» ist wohl für die meisten von uns eine schwierige. Welchen Sinn hat mein Leben? Habe ich überhaupt einen Lebenssinn? Machen sich junge Menschen solche Fragen? Und falls ja, was geben wir Alten ihnen für Antworten? Der grosse Psychologe Alfred Adler hat schon vor fast 100 Jahren auf Grund seiner naturwissenschaftlichen Forschungen über die Natur des Menschen ein beachtenswertes Buch zu diesem Thema geschrieben, das wir Ihnen in Erinnerung rufen möchten. Gerade heute, wo wir wieder einmal dabei sind, uns zu bewaffnen, um uns gegenseitig umzubringen, ist ein Weckruf, wie Adlers Erkenntnis über die Sozialnatur des Menschen und sein «Gemeinschaftsgefühl», von eminenter Bedeutung. Die Frage sollte uns unter den Nägeln brennen, wie es möglich ist, dass der Homosapiens, wenn er doch eine soziale Natur hat, in der Lage ist, in den Krieg zu ziehen, um wildfremde Menschen zu töten, einfach so. Bei Adler würden wir die Antwort finden, wenn wir uns intensiv mit ihm und seinen Erkenntnissen beschäftigen würden. In diesem Sinne herzlich Margot und Willy Wahl


Vorwort

Während meines Lebens als ärztlicher Berater in Fällen von seelischen Erkrankungen, als Psychologe und Erzieher in Schule und in Familien hatte ich stets Gelegenheit, ein ungeheures Menschenmaterial zu überblicken. Ich machte es mir zur strengen Aufgabe, nichts auszusagen, was ich nicht aus meiner Erfahrung belegen und beweisen konnte. Daß ich dabei mit vorgefaßten Meinungen anderer, die oft viel weniger intensiv ein Menschenschicksal beobachten konnten, gelegentlich in Widerspruch geriet, ist nicht verwunderlich. Dabei befleißigte ich mich, sachliche Argumente anderer kaltblütig zu prüfen, was ich um so leichter tun konnte, da ich mich an keine strenge Regel und Voreingenommenheit gebunden glaube, vielmehr dem Grundsatz huldige: alles kann auch anders sein.

Das Einmalige des Individuums läßt sich nicht in eine kurze Formel fassen, und allgemeine Regeln, wie sie auch die von mir geschaffene Individualpsychologie aufstellt, sollen nicht mehr sein als Hilfsmittel, um vorläufig ein Gesichtsfeld zu beleuchten, auf dem das einzelne Individuum gefunden — oder vermißt werden kann. Diese Wertung von Regeln, die stärkere Betonung einer Anschmiegsamkeit und Einfühlung in Nuancen stärkte jedesmal meine Überzeugung von der freien schöpferischen Kraft des Individuums in der ersten Kindheit und seiner gebundenen Kraft später im Leben, sobald das Kind sich ein festes Bewegungsgesetz für sein Leben gegeben hat.

In dieser Betrachtung, die dem Kinde für sein Streben nach Vollkommenheit, Vollendung, Überlegenheit oder Evolution einen freien Weg läßt, lassen sich die Einflüsse der angeborenen Fähigkeiten, ob nun allgemein oder modifiziert menschlich sowie die Einflüsse der Umgebung und Erziehung als Bausteine betrachten, aus denen das Kind in spielerischer Kunst seinen Lebensstil aufbaut.

Und noch eine weitere Überzeugung drängte sich mir auf. Der Aufbau des kindlichen Lebensstils könnte, ohne Rückschläge zu erleiden, dem Leben nur standhalten, wenn er sub specie aeternitatis richtig aufgebaut wäre. Stets aufs neue begegnen ihm immer verschiedene Aufgaben, die weder mit eingeübten Reflexen (bedingten Reflexen), noch mittels angeborener seelischer Fähigkeiten zu lösen sind. Es wäre das größte Wagnis, ein Kind mit eingeübten Reflexen oder ausgestattet mit angeborenen Fähigkeiten den Proben einer Welt auszusetzen, die stets andere Probleme aufwirft. Immer bliebe die größte Aufgabe dem nimmer ruhenden schöpferischen Geist vorbehalten, der freilich in die Bahn des kindlichen Lebensstils gezwängt bleibt.

Dorthin läuft alles auch ab, was Namen hat in den verschiedenen psychologischen Schulen: Instinkte, Triebe, Gefühl, Denken, Handeln, Stellungnahme zu Lust und Unlust und endlich Eigenliebe und Gemeinschaftsgefühl. Der Lebensstil verfügt über alle Ausdrucksformen, das Ganze über die Teile. Ist ein Fehler vorhanden, so steckt er im Bewegungsgesetz, im Endziel des Lebensstils und nicht im Teilausdruck.

Ein Drittes hat mich diese Einsicht gelehrt: Alle scheinbare Kausalität im Seelenleben stammt aus der Neigung vieler Psychologen, ihre Dogmen in einer mechanistischen oder physikalischen Verkleidung zu produzieren. Bald dient zum Vergleich ein Pumpwerk, das auf und nieder geht, bald ein Magnet mit polaren Enden, bald ein arg bedrängtes Tier, das um die Befriedigung seiner elementaren Bedürfnisse kämpft. In solcher Sicht ist freilich wenig von fundamentalen Verschiedenheiten zu sehen, wie sie das menschliche Seelenleben aufweist. Seit sogar die Physik ihnen den Boden der Kausalität entzogen hat, um statt dessen einer statistischen Wahrscheinlichkeit im Ablauf des Geschehens das Wort zu reden, dürfen wohl auch Angriffe auf die Individualpsychologie wegen ihrer Leugnung der Kausalität im seelischen Geschehen nicht mehr ernst genommen werden. Es dürfte auch dem Laien einleuchten, daß die millionenfache Mannigfaltigkeit in den Fehlleistungen als Fehlleistung »verstanden«, aber nicht kausal begriffen werden kann.

Wenn wir nun mit Recht den Boden der absoluten Sicherheit verlassen, auf dem sich viele Psychologen herumtummeln, so bleibt nur ein einziges Maß übrig, an dem wir einen Menschen messen können: seine Bewegung gegen­über den unausweichlichen Fragen der Menschheit. Drei Fragen sind jedem unwiderruflich aufgegeben: die Stellungnahme zu den Mitmenschen, der Beruf, die Liebe. Alle drei, untereinander durch die erste verknüpft, sind nicht zufällige Fragen, sondern unentrinnbar.

Sie erwachsen aus der Bezogenheit des Menschen zur menschlichen Gesellschaft, zu den kosmischen Faktoren und zum andern Geschlecht. Ihre Lösung bedeutet das Schicksal der Menschheit und ihrer Wohlfahrt. Der Mensch ist ein Teil des Ganzen. Auch sein Wert hängt von der individuellen Lösung dieser Fragen ab. Man kann sich diese Fragen wie eine mathematische Aufgabe vorstellen, die gelöst werden muß. Je größer der Fehler, desto mehr Verwicklungen drohen dem Träger eines fehlerhaften Lebensstils, die nur auszubleiben scheinen, solange er nicht auf die Tragfähigkeit seines Gemeinschaftsgefühls geprüft wird. Der exogene Faktor, die Nähe einer Aufgabe, die Mitarbeit und Mitmenschlichkeit verlangt, ist immer der auslösende Faktor des fehlerhaften Symptoms, der Schwererziehbarkeit, der Neurose und der Neuropsychose, des Selbstmordes, des Verbrechens, der Süchtigkeit und der sexuellen Perversion.


Die Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls

Ist so die mangelnde Fähigkeit zum Mitleben entlarvt, dann ist die Frage, die sich aufwirft, nicht bloß rein akademisch, sondern von Wichtigkeit für die Heilung: wie und wann ist das Wachstum des Gemeinschaftsgefühls unterbunden worden? Bei dem Suchen nach den entsprechenden Vorkommnissen stößt man auf die Zeit der frühesten Kindheit und auf Situationen, die erfahrungsgemäß eine Störung in der richtigen Entwicklung verursachen können.

Aber man erhält sie immer zugleich mit der fehlerhaften Antwort des Kindes. Und man versteht bei genauerer Einsicht in die zutage getretenen Verhältnisse das eine Mal, daß ein berechtigter Eingriff fehlerhaft, das andere Mal, daß ein fehlerhafter Eingriff fehlerhaft, ein drittes Mal, daß — weit seltener — ein fehlerhafter Eingriff fehlerlos beantwortet wurde, versteht auch, daß in dieser Richtung, die immer auf Überwindung gerichtet ist, weiter trainiert wurde, ohne daß entgegengesetzte Eindrücke zum Aufgeben des einmal eingeschlagenen Weges geführt hätten.

Erziehung, soweit man auch ihren Rahmen stecken möchte, heißt demnach nicht nur günstige Einflüsse wirken lassen, sondern auch genau nachsehen, was die schöpferische Kraft des Kindes aus ihnen gestaltet, um dann, bei fehlerhafter Gestaltung, den Weg zur Besserung zu ebnen. Dieser bessere Weg ist unter allen Umständen die Steigerung der Mitarbeit und des Interesses an den anderen.

Hat das Kind sein Bewegungsgesetz gefunden, in dem Rhythmus, Temperament, Aktivität und vor allem der Grad des Gemeinschaftsgefühls beobachtet werden müssen, Erscheinungen, die oft schon im zweiten Lebensjahre, sicher im fünften erkannt werden können, dann sind damit auch alle seine anderen Fähigkeiten in ihrer Eigenart an dieses Bewegungsgesetz gebunden. In dieser Schrift soll hauptsächlich die daran anknüpfende Apperzeption, wie der Mensch sich und die Außenwelt sieht, betrachtet werden. Mit anderen Worten: die Meinung, die das Kind, und später in der gleichen Richtung der Erwachsene, von sich und von der Welt gewonnen hat.

Auch diese Meinung läßt sich nicht aus den Worten und Gedanken des Untersuchten gewinnen. Sie alle sind allzusehr im Banne des Bewegungsgesetzes, das nach Überwindung zielt und demnach sogar im Falle einer Selbstverurteilung noch nach der Höhe schielen läßt. Wichtiger ist der Umstand, daß das Ganze des Lebens, von mir konkret Lebensstil genannt, vom Kinde in einer Zeit aufgebaut wird, wo es weder eine zureichende Sprache noch zureichende Begriffe hat. Wächst es in seinem Sinne weiter, dann wächst es in einer Bewegung, die niemals in Worte gefaßt wurde, daher unangreifbar für Kritik, auch der Kritik der Erfahrung entzogen ist. Man kann hier nicht von einem etwa gar verdrängten Unbewußten reden, vielmehr von Unverstandenem, dem Verstehen Entzogenem. Aber der Mensch spricht zum Kenner mit seinem Lebensstil und mit seiner Haltung zu den Lebensfragen, die Gemeinschaftsgefühl zu ihrer Lösung erfordern.

Was nun die Meinung des Menschen von sich und von der Außenwelt anlangt, so kann sie am besten daraus entnommen werden, welchen Sinn er im Leben findet und welchen Sinn er seinem eigenen Leben gibt. Daß hier die mögliche Dissonanz zu einem idealen Gemeinschaftsgefühl, zum Mitleben, Mitarbeiten, zur Mitmenschlichkeit klar durchdringt, liegt auf der Hand.

Wir sind nun vorbereitet zu verstehen, welche Bedeutung darin liegt, über den Sinn des Lebens etwas zu erfahren und auch darüber, worin verschiedene Menschen den Sinn des Lebens sehen. Wenn es für den außerhalb unserer Erfahrung liegenden Sinn des Lebens wenigstens teilweise eine tragfähige Erkenntnis gibt, dann ist es klar, daß er diejenigen ins Unrecht setzt, die zu ihm in auffallendem Widerspruch stehen.

Wie man sieht, ist der Autor bescheiden genug, einen anfänglichen Teilerfolg anzustreben, der ihm durch seine Erfahrungen genügend gestützt zu sein scheint. Er unterzieht sich dieser Aufgabe um so lieber, als da die Hoffnung winkt, daß bei einigermaßen klarer Erkenntnis des Sinnes des Lebens nicht nur ein wissenschaftliches Programm für weitere Forschung in seiner Richtung erwächst, sondern auch, daß mit wachsender Erkenntnis die Zahl derer namhaft wächst, die durch den besser erkannten Sinn des Lebens für diesen Sinn gewonnen werden können.


Inhaltsverzeichnis

  1. Die Meinung über sich und über die Welt
  2. Psychologische Mittel und Wege zur Erforschung des Lebensstils
  3. Die Aufgaben des Lebens
  4. Das Leib-Seele-Problem
  5. Körperform, Bewegung und Charakter
  6. Der Minderwertigkeits­komplex
  7. Der Überlegenheitskomplex
  8. Typen der Fehlschläge
  9. Die fiktive Welt des Verwöhnten
  10. Was ist wirklich eine Neurose?
  11. Sexuelle Perversionen
  12. Erste Kindheitserinne­rungen
  13. Gemeinschaftshindernde Kindheitssituationen und deren Behebung
  14. Tag- und Nachtträume
  15. Der Sinn des Lebens
    Anhang: Stellung zum Berater   – Individualpsychologischer Fragebogen
Lesen Sie auch:

Quelle: Textlog.de  – Historische Texte & Wörterbücher

https://www.textlog.de/alfred-adler-sinn-des-lebens.html


Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=6482&mailid=2422


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.12.2024

Verdi und der Ukraine-Krieg II


An die

ver.di Bundesverwaltung, Ressort 1

10179 Berlin

z.Hd. Daniela Kornek

 

 

Betr.: Verdi und die Ukraine 2

 

Sehr geehrte Kollegin Kornek,

ich hatte am 14. November einen Brief an die Verdi-Bezirksleitung Hamburg mit Fragen Verdi und der Ukraine-Krieg | Overton Magazin zum Thema „Verdi und der Ukraine-Krieg“ geschickt. Sie haben mir am 19. November im Auftrag des Verdi-Vorsitzenden Frank Werneke geantwortet.

Leider sind Sie in Ihrer Antwort nicht inhaltlich auf meine Fragen zur Ukraine-Berichterstattung in der Verdi-Mitgliederzeitung „Publik“ eingegangen. Stattdessen verweisen sie auf den friedenspolitischen Leitantrag des ver.di-Bundeskongresses vom September 2023.

In diesem Leitantrag stehen gute Sachen, wie etwa die Aussage, dass „der öffentliche Diskurs zum weiteren Umgang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine (…) übermäßig fixiert (ist) auf Waffenlieferungen und militärische Lösungen in Kategorien wie ´Sieg´ oder ´Niederlage´.“

Doch Sie, Frau Kornek, heben in Ihrer Antwort an mich eine Stelle im Leitantrag des Bundeskongresses hervor, die meiner Meinung nach nicht zum Frieden führt. Sie schreiben, der Leitantrag stelle fest, „dass eine Unterstützung der angegriffenen Ukraine mit militärischem Material völkerrechtlich zulässig ist und eine Unterstützung der Angegriffenen darstellt, um sich weiter zu verteidigen.“

Kiew militärisch erfolglos

Ich frage Sie, ist es nicht Zeit an der Zeit, dass Verdi einen neuen, eindeutigen Beschluss fasst? Denn nach zweieinhalb Jahren Krieg ist die Ukraine trotz massiver westlicher Waffenhilfe, Hilfe bei der Satelliten-Aufklärung und der Ausbildung von Soldaten militärisch keinen Schritt weitergekommen. Im Gegenteil, es vergeht kein Tag an dem die russische Armee nicht mindestens eine Ortschaft in der Ukraine erobert.

Immer deutlicher wird, dass die politische Führung der Ukraine das Land in´s Verderben führt und nicht selbstständig handelt, sondern von westlichen Geldgebern in Richtung Eskalation gelenkt wird, um Russland zu schwächen.

Man lockte die Ukraine 2013 mit visafreiem Reiseverkehr. Dass sie nur Verschiebemasse im geopolitischen Ringen mit Russland sein würden, war vielen Ukrainern nicht bewusst. Nun werden ukrainische Soldaten verheizt, als Kanonenfutter gegen Russland.

Für die Unterstützung der Ukraine – nur anders

Auch ich bin für Unterstützung der Ukraine, allerdings nicht in Form von Waffen, sondern in Form einer politischen Forderung an die Regierungen in Kiew, Berlin, Washington und London, den Krieg zu beenden, einen Waffenstillstand zu vereinbaren und mit Verhandlungen zu beginnen, die eine Ende des Massensterbens möglich machen.

Ich wundere mich über die oberflächliche Darstellung des Ukraine-Krieges in den Verdi-Medien. Warum schweigt Verdi zu der Vorgeschichte des Ukraine-Krieges, zur Ost-Erweiterung der Nato, zur Diskriminierung der russischen Sprache durch die Post-Maidan-Regierung und zu den 14.000 Toten des Krieges im Donbass in den Jahren 2014 bis 2022? Diese Toten starben vorwiegend in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk, nachdem die ukrainische Führung im April 2014 eine „Anti-Terror-Operation“ gegen die nach Autonomie strebenden Gebiete Donezk und Lugansk gestartet hatte und rechtsradikale ukrainische Freiwilligenbataillone und die ukrainische Armee Wohnhäuser in den Volksrepubliken beschossen.

Ich habe die Gebiete Donezk und Lugansk in den Jahren 2014 bis 2022 häufig besucht und über das, was ich dort gesehen und gehört habe, ein Buch geschrieben, „Der längste Krieg in Europa seit 1945“[1]. Ich würde mich sehr freuen, wenn in „Publik“ eine Rezension dieses Buches erscheint.

Stimmen aus Russland „nicht angemessen“?

Sie schreiben, dass die russischen Gewerkschaften „bedauerlicherweise den Überfall Russlands auf die Ukraine unterstützen“, weshalb die russischen Gewerkschaften „aus den internationalen gewerkschaftlichen Dachverbänden suspendiert“ wurden. „Vor diesem Hintergrund halten wir es nicht für angemessen, ihnen innerhalb von ver.di eine publizistische Plattform zu bieten.“

Ich frage Sie, wird Verdi wenigstens alternative Dialog-Foren mit Russen und Russinnen organisieren, oder wollen Sie ganz Russland abschreiben? Ist Russland, das größte Land der Erde, für Verdi nur „der Krieg“ und „Putin“ oder leben da außer Bären auch noch Menschen, gibt es da noch eine Kultur? Wollen Sie in Ihren Publikationen nicht wenigstens deutsche Journalisten aus Russland berichten lassen?

Und nun kommt auch noch John McCain zu Ehren …

Ich wunderte mich. In der Verdi-Mitgliederzeitung „Publik“ (Auflage 1,6 Millionen) konnte in der Ausgabe 6/2024 der Journalist Moritz Gross die zweiseitige Reportage “Wir sind auf der Hut” über ukrainische Gewerkschaften veröffentlichen. Ausgerechnet Gross, der auch für die „Jungle World“ schreibt, hielt man für geeignet, über die ukrainischen Gewerkschaften zu berichten. Man muss wissen: In „Jungle World“, einer Publikation der „Antideutschen“, sitzen Scharfmacher. Das Blatt kritisiert die Bundesregierung für eine „zu lasche“ Politik gegenüber Russland und dem Iran.

In der Reportage des Journalisten Gross wird lang und breit ausgeführt, für wie schlimm ukrainische Gewerkschaftsfunktionäre die „sogenannten russischen Gewerkschaften“ halten. Die „sogenannten Gewerkschaften in Russland rufen auf ihren Kongressen dazu auf, ihre Armee zu unterstützen und Ukrainer zu töten. Das ist ein Alptraum“, sagt einer der von Gross interviewten Funktionäre.

Der Journalist Gross hätte den interviewten Gewerkschafter auch fragen können, was denn die Losungen der ukrainischen Gewerkschaften in der jetzigen Kriegszeit sind? Aber das unterließ der Journalist, denn die Antwort hätte gezeigt, dass auch der Interviewte kein Friedensengel ist.

Weiter schildert Gross, wie sehr ukrainische Gewerkschafter den inzwischen verstorbenen US-Republikaner John McCain verehren. McCain trat 2013 als Redner auf dem Kiewer Maidan mit anti-russischen Tiraden auf.

Für den Journalisten Gross ist McCain offenbar eine verehrungswürdige Person, denn er zitiert den Hardliner zustimmend. „Der Konservative erkannte bereits kurz nach der russischen Annexion der Krim und Teilen der Ostukraine, dass man Putin genau deshalb ´provozierte, weil man ihm gegenüber Schwäche zeigte.´“ Konterkarrieren solche Sätze nicht alle Verdi-Leitanträge in denen von Friedenspolitik die Rede ist?

Fairer, sorgfältiger Journalismus?

Sie, Frau Kornek, haben geschrieben, „unsere Mitgliederzeitung Publik arbeitet nach den Grundsätzen journalistischer Sorgfalt, die zum Beispiel im Kodex des Deutschen Presserats definiert ist”. Es widerspricht aber der journalistischen Sorgfalt, wenn man abwertende Äußerungen einer interviewten Person nicht mit einer Stellungnahme der angegriffenen Person oder Institution konfrontiert.

Zeigt man in einem Konflikt nur die eine Seite, nennt man das gemeinhin Propaganda. Stellt man die Positionen beider Seiten dar, entspricht das journalistischer Sorgfalt und Fairness.

Zur Friedenspolitik, zu der sich Verdi in ihren Beschlüssen bekennt, gehört eine Berichterstattung, die nicht Propaganda betreibt, sondern beide Seiten in einem Konflikt darstellt, die erklärt, wie es zu dem Konflikt gekommen ist und wie der Konflikt gelöst werden kann. Von solch einem Herangehen sind Journalisten wie Gross meilenweit entfernt.

Zwangsmobilisierung – Zeichen einer Demokratie?

An den Zuständen in Deutschland findet man in Verdi-Publikationen durchaus Kritik. Doch nach kritischen Äußerungen über das politische System in der Ukraine sucht man in Verdi-Publikationen vergeblich. Ist die Ukraine etwa eine Vorzeige-Demokratie?

Doch passt es zu einer Demokratie, wenn die Nachrichten aller ukrainischen Fernsehkanäle von einer Zentral-Redaktion stammen und alle Oppositionsparteien verboten sind?

Präsident Wolodymyr Selenskij ist immer noch im Amt, obwohl seine reguläre Amtszeit am 20. Mai 2024 endete.[2] Neuwahlen wurden bisher nicht angesetzt.

Aus der Ukraine fliehen täglich Männer, aus Angst zwangsmobilisiert zu werden. Im Westen wurde diese Tatsache lange ignoriert, doch inzwischen ist das Problem so offensichtlich, dass selbst der Korrespondent von „Die Welt“, Christoph Wanner, eingestand[3], er habe diese Methoden, als er noch aus Moskau berichtete, als „russische Propaganda“ abgetan. Seit er in Kiew arbeite, habe er Informationen aus erster Hand und nun sei er der Meinung, dass es diese rüden Methoden der Zwangsrekrutierung tatsächlich gibt.

Gegen die Methoden der gewaltsamen Zuführung von Männern zur ukrainischen Armee demonstrierten vor einigen Tagen junge ukrainische Männer, die ihre Wurzeln in Staaten der ehemaligen Sowjetunion haben, in Berlin vor dem Brandenburger Tor. Wäre es nicht Aufgabe von Verdi, sich an solchen Protestkundgebungen zu beteiligen?

Zum Schluss frage ich Sie, Frau Kornek: Können in der Ukraine demokratische Zustände herrschen, wenn diejenigen, welche am 2. Mai 2014 das Gewerkschaftshaus in Odessa in Brand gesteckt und damit den Tod von mindestens 42 Menschen verschuldet haben, bis heute nicht vor Gericht gestellt wurden?

Ich habe mich mit den Vorfällen in Odessa intensiv beschäftigt und mit Angehörigen der im Gewerkschaftshaus Umgekommen gesprochen. Zusammen mit Marco Benson von Leftvision war ich Co-Regisseur des im Februar 2015 veröffentlichten Dokumentarfilms „Lauffeuer“[4]. Es war der erste deutschsprachige Film über die Exzesse eines nationalistischen ukrainischen Mobs in Odessa. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Film in „Publik“ rezensiert wird.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen!

Ulrich Heyden, Moskau, 21.11.24


www.ulrich-heyden.de

[1] “Der längste Krieg in Europa seit 1945” (2022)

[2] Ukraine: Warum Selenskyj ohne Wahlen im Amt bleiben kann – DW – 19.05.2024

[3] Welt-Nachrichtensender – PUTINS KRIEG: Wehrpflichtige “werden regelrecht gejagt” – Brutale Rekrutierungen schocken Ukrainer https://www.youtube.com/watch?v=_OSoKFF-Ims

[4] Lauffeuer – Eine Tragödie zerreißt Odessa zu Beginn des Ukrainischen Bürgerkrieges. [Dokumentation] 2015


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30 Kommentare

  1. Statt hier ellenlange Bittbriefe zu veröffentlichen.

    Einfach das Schreiben

    Hier mit Kündige ich meine langjährige Mitgliedschaft bei Verdi!

    Keine Begründung!

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  • Und danach wird man nichts gewusst haben.

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  • Herr Heyden hält den Funktionären den Spiegel vor. Angepasste Duckmäuser, die im Sinne des neoliberalen oligarchischen Systems ihre Rolle als Wärter im Gulag erfüllen. Von diesen Figuren ist nicht zu erwarten, das sie jemals gegen die verordnete Politik agieren.
    Anfang der 1990er Jahre habe ich mal mit dem Gedanken gespielt, mich gewerkschaftlich zu engagieren. Nach dem Gespräch mit einem als Kolonialverwalter in die neuen deutschen Kolonien geschickten Berufsfunktionär der IG Metall war klar, das der DGB immer auf der Seite des Kapitals stehen würde.

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  • Strategie und Taktik…

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  • Der Brief ist gut. Die Position der Verdi-Medien reflektiert das Dilemma, in dem die gesamte westliche Medienwelt steckt. Es ist sehr schwierig, in diesem Krieg nicht Partei für die Ukraine zu ergreifen. Russland ist der Ukraine militärisch hoch überlegen und erobert fremdes Territorium. Allein diese Tatsache macht es fast unmöglich, für die russische Position Partei zu ergreifen. Und jede seriöse Auseinandersetzung mit der Vorgeschichte des Konflikts würde ja genau darauf hinauslaufen, die russische Position zu verstehen bzw. das No-Go der militärischen Aggression ansatzweise zu relativieren. Niemand, wirklich niemand will sich dem Verdacht aussetzen, mit Russland mitzufühlen, wenn das Opfer der militärischen Aggression offenkundig die schwächere Ukraine ist. Selbst wenn Fakten eindeutig belegen, dass die Ukraine und ihre Unterstützer in diesem Konflikt eine Mitschuld tragen. Aber der moralische Reflex verbietet es einfach, mit einem militärisch überlegenen Aggressor mitzufühlen.
    Kurz: Die Parteinahme für die Ukraine ist aus menschlicher Sicht verständlich. Der Krieg gegen die Ukraine wird als Unrecht empfunden. Das Problem ist, dass mit diesem Reflex und den damit verknüpften Waffenlieferungen der Ukraine nicht geholfen ist. Im Gegenteil: Es hat sich gezeigt, dass die uneingeschränkte Unterstützung der Ukraine und Verdammung Russlands das Opfer im Endeffekt zerstört. Statt im Interesse der Ukraine wieder das Gespräch mit Russland zu suchen, hält man in der Pose des Gerechten am Irrweg fest und macht alles noch schlimmer. Daraus muss man folgern, dass die Unterstützer entweder dumm sind oder ihnen das Schicksal der Ukraine am Allerwertesten vorbeigeht. Dumm oder zynisch. Beides wirft ein schlechtes Licht auf die Unterstützer.

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    6 Antworten auf diesen Kommentar anzeigen ▼

  • Es ist eine westliche Spezialität, zuerst (Maidan) etwas anzetteln, in diesem Fall mit dem Ziel, RU zum Handeln zu zwingen, denn RU hat vorher klar zu verstehen gegeben, wir können die RU-SPRACHIGE BEVÖLKERUNG im Donbass nicht abschlachten lassen, dann reagiert RU, danach wird der Spies umgedreht mit dem Narrativ, RU der Aggressor hat einen Angriffskrieg (lt. MSM-Medien, aus heiterem Himmel) begonnen etc. etc. / Jetzt knapp 3-Jahre später wird vom Westen wiederum alles dafür getan – (Genehmigung westl. Waffen grosser Reichweite zum Beschuss RU-Kernland, wobei ein jedes Kind wissen müsste, diese Waffen kann das UA-Militär nur mit Hilfe des Lieferanten, Programmierung Ziel und Zielsteuerung etc. einsetzen, womit der Lieferant direkt Beteiligter wird ! !), – RU in eine Situation zu bringen, wo ein ,,ZURÜCK,, nicht mehr möglich ist. Wenn die westl. Regiesseure sich auch so hinsichtlich ,,WIR MÜSSEN FRIEDEN ERREICHEN,, so stark einsetzen würden, wäre es vernünftiger, jedoch mit dem jetzigen westl. Verhalten geht´s – ,,DIREKT IN 3WK,, ! !
    PS: Wenn man die westl. MSM-Medien liest und hört hat man das Gefühl, – ,,JUHU, ES GEHT BALD RICHTI LOS UND WIR KÖNNEN AKTIV DIREKT DABEI SEIN ! ! !

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  • Das ist gestern in Gaza passiert (und im Libanon):

    https://vimeo.com/1034910617

    Drei Suppenküchenmitarbeiter wurden umgebracht. Auf dem üblichen Weg zur Arbeit.
    In Jabalia werden Stadtviertel zerbombt.
    Ein Journalist wurde von einer Drohne verfolgt und getötet.
    Im Norden wurden Vertriebene vertrieben als Lastwagen mit Essenslieferungen ankamen und deren Unterkünfte wurden zerstört (vor zwei Wochen).
    Mehr als 12 Tote im Süden Gazas als ein Angriff auf Menschen die für Essen anstehen erfolgt.
    Waffenruhe im Libanon:
    Das zivile Wasserwerk der Stadt Tyre wurde durch Bombenangriffe zerstört.
    Ein Toter auf einem Begräbnis wird konfisziert, woanders werden vier entführt.

    Sie können den Link gerne rumschicken, wenn Sie möchten.

    Antworten

  • Die etablierten Gewerkschaften haben schon bei Corona versagt. Von denen erwarte ich nichts mehr.
    Leider sind auch beim BSW viele dieser Gewerkschafter und Klardenker werden noch! zu langsam aufgenommen.

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  • Ich, als Ver.di Mitglied kann den hier geäußerten Frust verstehen, halte aber die Alternative “Austritt” für den falschen Weg. Die Maxime von Lenin, die da lautet: “die sog. Avantgarde der Arbeiterklasse, die Spitze der Arbeiterbewegung, muss zwingend auch in den reaktionärsten Gewerkschaften verbleiben mitarbeiten, mit diskutieren, die sozialistischen Positionen in die Gewerkschaft einbringen, so schwer und mühselig es auch sein mag”, ist auch meine Herangehensweise.
    Wenn sich in dieser Republik etwas zum Positiven für das Volk verändern soll, dann geht das nur mit den Gewerkschaften. So Regierungstreu, so neoliberal sie auch sein mögen. Manche Funktionäre sind sogar reaktionär. Aber ohne Gewerkschaften bewegt sich in diesem Land gar nichts. Nur sind sich die Malocher – Grund sind auch die Funktionäre (SPD) des DGB – über ihre Stärke nicht bewusst. Sie haben sozialpartnerschaftliches Bewusstsein, kein Klassenbewusstsein. Das müssen wir in die Arbeiterschaft, in die Gewerkschaften hineintragen. Ich weiß, es ist eine kaum zu bewältigende Aufgabe, aber die einzig Richtige.

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    5 Antworten auf diesen Kommentar anzeigen ▼

  • Der Brief versucht fair zu sein und
    bewegt sich auf gutem Niveau.

    Das versucht von den Adressaten
    schon lange niemand mehr.

    Man ist Multiplikator der Propaganda.
    Nichts sonst.
    Der Zug ist vor Jahren abgefahren.

    Antworten

  • @AlterSchwede & alle anderen

    “Sie sollen ruhig wissen, dass Gewerkschaften nicht dafür da sind, Kriegstreiberei zu veranstalten.”

    Ihr versteht das alles nicht.
    Es ist keine Kriegstreiberei sondern “wir sind aufgerufen, eine friedliche Lösung (damals im Kosovo) auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen.” Schröder dixit.
    So muss man das sehen und wenn das alles auch noch “völkerrechtlich” gedeckt ist,
    ist ja alles OK. Oder nicht?…
    [(Sarkasmus), (tragischer).]

    Antworten

  • TJA, schon der Satz ist Propaganda, dass „der öffentliche Diskurs zum weiteren Umgang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine (…) übermäßig fixiert (ist) auf Waffenlieferungen und militärische Lösungen in Kategorien wie ´Sieg´ oder ´Niederlage´.“

    Wie Boris Johnson nun mitzuteilen geruhte , handelt es sich um einen Proxy War, den die NATO via Ukraine gegen Russland führt. Verdi übernimmt einfach die Regierungspropaganda vom “russischen Angriffskrieg”, was nur formal nicht inhaltlich stimmt.

    Lustig ist der Bezug auf den “konservativen” McCain, der sich vor Jahren aus dem Präsidentschaftsrennen warf, weil er bei einer Mikrofonprobe fröhlich trällerte:
    “Bomb, bomb, bomb – bomb, bomb Iran,
    Bomb, bomb, bomb – bomb, bomb Iran,
    Bomb Iraahan”

    Wenn Gewerkschafter in Zeiten der Zeitenwende singen: “wenn wir schreiten Seit an Seit”, was meinen sie dann wohl?

    Antworten

  • Verdi?
    Das sind doch diese Denunzianten-Schweine, diese Huren der Regierung, welche ihre Mitglieder dazu anhielten, Kollegen zu verpfeifen, welche eine bürgerliche oder sogar, bewahre, rechte Sicht auf die Politik haben?
    Da sage ich nur: 1933 wäre Verdi Teil der SA gewesen, und zwar mit Freuden – auch da gings ja um Gehorsamm, Führer, aussortieren der falschen Meinungen.
    Und heute? Ja da sind sie die neue SA, die Verdi’s.
    Und das gilt für alle Gewerkschafter, welche noch immer in dieser Drecks-Gewerkschaft drin sind – Gelegenheit, ihrem Gewissen zu folgen und diese Gewerkschaft zu verlassen hatten sie alle zur Genüge – nur genutzt haben sie sie nicht.
    Mal schauen, 2035 – da werden dann wieder alle Deutschen nicht dabei gewesen sein, von nichts gewusst haben, und überhaupt …. kennen wir ja.
    Wenngleich im mein Heu nicht auf derselben Bühne habe wie Broder, in einem hatte er vollkommen recht: “weil sie damals so waren, wie Ihr heute seid!” – Ihr Deutschen.

    Antworten


  • Info: https://overton-magazin.de/top-story/verdi-und-der-ukraine-krieg-ii/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.12.2024

    Eskalation im Ukraine-Krieg, Trump-Wahl & Taurus-Debatte // Harald Kujat & Patrik Baab

    youtube.com, 29.11.2024, Flavio von Witzleben

    Im Zuge der Eskalation des Krieges in der Ukraine ist die Situation so gefährlich wie noch nie. Stehen wir am Rande eines dritten Weltkrieges? Und wie könnte die Amtsübernahme von Donald Trump dies womöglich noch verhindern? Darüber sprach ich mit dem Journalisten und Publizisten Patrik Baab sowie dem ehemaligen NATO-General Harald Kujat im aktuellen Interview.


    Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=teYjg3tDnQg Dauer 1:28:09 h


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.12.2024

    Screenshot_2024_12_02_at_10_43_02_Israel_Deutsche_Au_enpolitik_in_der_Sackgasse_NDR.de_Fernsehen_Sendungen_A_Z_Panorama_Sendungsarchiv_2024

    Israel: Deutsche Außenpolitik in der Sackgasse


    Sendung: Panorama | 28.11.2024 | 21:45 Uhr 8 Min

    Deutschland stehe fest an Israels Seite, bekräftigen deutsche Politiker immer wieder. Verspielt Deutschland damit sein internationales Ansehen?


    Aus dieser Sendung

    Panorama in Das Erste vom 28.11.2024 mit Gebärdensprache. © Screenshot Video 28 Min

    Panorama - die Sendung in Gebärdensprache












    Screenshot_2024_12_02_at_11_21_52_Panorama_die_Sendung_in_Geb_rdensprache_NDR.de_Fernseheninfo: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/2024/Israel-Deutsche-Aussenpolitik-in-der-Sackgasse,panorama18294.html


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Fwd: Experten fordern Konsequenzen aus den Haftbefehlen gegen israelische Politiker


    aus e-mail von Ingrid Rumpf, 2. Dezember 2024, 10:11 Uhr


    Erstaunliches geschieht: *Auf einer _Bundespressekonferenz _*_(29.11.

    2024)_*__forderten Experten von der Bundesregierung Konsequenzen, die

    sich aus den Haftbefehlen des Internationalen Strafgerichtshofs gegen

    Netanjahu und seinen Ex- Verteidigungsminister ergeben. Dabei

    kritisierten sie ganz offen die "deutsche Staatsräson".

    *

    Auch die *Konsequenzen, die sich aus dem Gutachten des Internationalen

    Gerichtshofes  vom 19. Juli für die Bundesregierung* ergeben,  wurden 

    juristisch  und politisch begründet dargelegt. Es lohnt sich, die 

    Argumente der Experten zu hören.  Gegen Schluss stellte  auch  ein

    Korrespondent der New York Times Fragen.   Der DLF-Journalist Stephan

    Detjen leitete die Bundespressekonferenz.



    Haftbefehl gegen Netanjahu, Deutschlands Rolle & das Völkerrecht | BPK 29. November 2024

    * Video https://www.youtube.com/watch?v=WZHXl5R5yzo*  Dauer 1:15:18 h


    136.819 Aufrufe 29.11.2024 BUNDESPRESSEKONFERENZ E.V.

    Diskutiert im Jung & Naiv Forum ► http://forum.jungundnaiv.de/ Völkerrecht für Desinteressierte ► BPK vom 29. November 2024 Thema: Die Haftbefehle des IStGH und Deutschlands Rolle mit

    • Prof. Dr. Christine Binzel, Professorin für VWL: Wirtschaft und Gesellschaft des Nahen Ostens, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
    • Prof. Dr. Michael Barenboim, Musiker und Professor an der Barenboim-Said Akademie
    • Prof. Hanna Kienzler, Ph.D., Professor of Global Health, Department of Global Health and Social Medicine, King’s College London
    • Wolfgang Kaleck, European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)

    00:00 Start

    01:18 Eingangsstatement Binzel

    04:58 Eingangsstatement Barenboim

    09:11 Eingangsstatement Kienzler

    13:03 Eingangsstatement Kaleck

    18:20 Beginn Fragen

    30:50 Tilo zur Bundesregierung & Staatsräson

    58:53 Hans zu Israels Sicherheitsinteressen

    1:10:57 Tilo zur Vollstreckung des Haftbefehls


    /Martin Breidert /

    Beueler Kreuz 1

    53604 Bad Honnef

    02224-9118059

    martin.breidert@gmx.de


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.12.2024

    "Justizmissbrauch" – Joe Biden begnadigt seinen Sohn Hunter kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft

    freedert.online, 2 Dez. 2024 10:01 Uhr

    Der designierte US-Präsident Donald Trump bezeichnet die strategische Fürsorglichkeit von Joe Biden als "Missbrauch und Justizirrtum". Der amtierende Präsident hatte zuvor immer wieder betont, diesen Vorgang nicht einleiten zu wollen. Die Begnadigung soll für alle Straftaten des Sohnes zwischen Januar 2014 und Dezember 2024 gelten.


    © Andrew Harnik / Staff


    Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat sich politisch zugunsten seines skandalumwitterten Sohnes eingemischt, obwohl er zuvor versprochen hatte, dies nicht zu tun


    Wenige Wochen vor der finalen Urteilsverkündung gegen den Sohn des scheidenden US-Präsidenten Joe Biden, Hunter Biden, hat sich das Weiße Haus in Washington für die umstrittene strategische Begnadigung ausgesprochen. Zuvor hatte der US-Präsident dies stets ausgeschlossen. Hunter Biden war wegen illegalen Waffenerwerbs und Steuerhinterziehung angeklagt.

    Die Urteilsverkündung in beiden Fällen war für diesen Monat angesetzt. Der designierte US-Präsident Donald Trump nannte die Entscheidung als "Missbrauch und Justizirrtum". Die Republikaner im Kongress haben den scheidenden Präsidenten Joe Biden umgehend dafür scharf kritisiert, dass er seinen Sohn doch noch kurzfristig begnadigt. Ein US-Präsident kann nach Bundesrecht verurteilte Täter begnadigen und Haftstrafen verkürzen oder Strafen abmildern.

    Entgegen aller vorherigen Bekundungen, er werde sich nicht in die juristischen Fälle seines Sohnes einmischen, hat sich Joe Biden auf den letzten Metern seiner Präsidentschaft für eine Begnadigung seines Skandal-Sohnes entschieden. So ließ er unter anderem über seine Pressesprecherin im Vorjahr offiziell mitteilen, dass dieser Vorgang nicht zu erwarten sei.


    Screenshot_2024_12_02_at_10_31_30_Justizmissbrauch_Joe_Biden_begnadigt_seinen_Sohn_Hunter_kurz_vor_dem_Ende_seiner_Pr_sidentschaft_RT_DE



    Hunter Biden bekennt sich überraschend schuldig, nun drohen ihm bis zu 17 Jahre Haft





    Hunter Biden bekennt sich überraschend schuldig, nun drohen ihm bis zu 17 Jahre Haft





    "Heute habe ich eine Begnadigung für meinen Sohn Hunter unterzeichnet", teilte der Präsident nun in einer Erklärung am Sonntag mit. Es handelt sich um eine "vollständige und bedingungslose Begnadigung", wie es in einer Kopie des Gnadenerlasses heißt. Biden bezeichnete laut der Erklärung die Verurteilungen als "Justizirrtum" und argumentierte, sein Sohn sei wegen seiner familiären Beziehungen zum Präsidenten "herausgegriffen" worden. 

    Diese offizielle Begnadigung kann vom designierten Präsidenten Donald Trump nicht widerrufen werden, so der US-Sender CNN. 

    Laut der Erklärung des Weißen Hauses gilt die Begnadigung für alle Straftaten von Hunter Biden, die "zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 1. Dezember 2024 begangen wurden oder begangen worden sein könnten". In diesen Zeitraum fallen auch Anschuldigungen von Republikanern, Hunter Biden habe im Namen seines Vaters bei angeblich illegalen Geschäften in China und der Ukraine als "Geldeintreiber" fungiert. Der Präsident und sein Sohn haben diese Vorwürfe wiederholt vehement bestritten. 

    Die Begnadigung bedeutet nun, dass Hunter Biden nicht für seine Straftaten verurteilt wird und dass er nicht mehr mit einer drohenden, absehbaren Gefängnisstrafe rechnen muss. Die Richter, die für seine Fälle zuständig sind, werden laut Einschätzung von US-Medien "die für den 12. Dezember in der Waffensache und den 16. Dezember in der Steuersache angesetzten Anhörungen zur Urteilsfindung wahrscheinlich absagen", so CNN.

    Die breit angelegte Begnadigung gewährt dabei ausdrücklich Nachsicht für die Steuer- und Waffendelikte aus seinen bestehenden Fällen sowie für alle potenziellen Bundesverbrechen. Die republikanische Seite, die der Regierung Biden seit langem politisch motivierte Strafverfolgung vorwerft, verurteilte die Begnadigung umgehend.

    "Die gescheiterten Hexenjagden gegen Präsident Trump haben bewiesen, dass das von den Demokraten kontrollierte Justizministerium und andere radikale Staatsanwälte das Justizsystem mit Waffengewalt untergraben", so Trumps Sprecher Steven Cheung in einer Erklärung. Er fügte hinzu:

    "Dieses Justizsystem muss repariert und ein ordnungsgemäßes Verfahren für alle Amerikaner wiederhergestellt werden. Das ist genau das, was Präsident Trump tun wird, wenn er mit einem überwältigenden Mandat des amerikanischen Volkes ins Weiße Haus zurückkehrt."

    Trump verglich die Behandlung des Präsidentensohns mit der Verfolgung seiner eigenen Anhänger, die sich am 6. Januar 2021 unter chaotischen Umständen Zugang in das US-Kapitol verschafften. "Schließt die Begnadigung, die Joe [seinem Sohn] Hunter gewährt hat, auch die J-6-Geiseln [January 6th] ein, die nun schon seit Jahren inhaftiert sind? Was für ein Missbrauch und Justizirrtum!", teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.

    Viele führende Republikaner im Kongress waren entsetzt über den Vorgang. Der Senator Chuck Grassley reagierte mit der Feststellung, er sei "schockiert" über Bidens Entscheidung.

    "Diese Begnadigung ist das Eingeständnis von Joe Biden, dass Hunter ein Krimineller ist", schrieb die Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene auf X. Der Kongressabgeordnete Andy Biggs erklärte, dass "Joe Biden als einer der korruptesten Präsidenten in die amerikanische Geschichte eingehen wird".

    "Dies ist ein ungeheuerlicher Missbrauch der Rechtsstaatlichkeit - alles, um das Geschäft der Familie Biden mit dem Verkauf von Zugang und Einfluss zu schützen", ergänzte Senator Josh Hawley auf X das republikanische Entsetzen.

    Der von den Republikanern kontrollierte Ausschuss für Aufsicht und Rechenschaftspflicht des Repräsentantenhauses veröffentlichte eine Erklärung, in der es heißt: "Joe Bidens beispielloser Machtmissbrauch hat die Ehre der US-Präsidentschaft beschmutzt."


    Mehr zum Thema - US-Politologe: Ukraine sollte sich auf Verlust des Donbass einstellen


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    Video https://player.odycdn.com/v6/streams/91bfd661151db3816618aa9565e9fc6bcadf2a7e/af1fc4.mp4 Dauer 0:50  min


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    info: https://freedert.online/nordamerika/227975-justizmissbrauch-joe-biden-begnadigt-seinen


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    weiteres:




    Hunter Biden bekennt sich überraschend schuldig, nun drohen ihm bis zu 17 Jahre Haft


    freedert.online, vom 6 Sep. 2024 11:14 Uhr

    Die Anwälte von Hunter Biden haben überraschend einem Bundesgericht mitgeteilt, dass der skandalträchtige Sohn von US-Präsident Joe Biden bereit ist, sich des Vorwurfs der Steuerhinterziehung schuldig zu bekennen. Damit ist ein Gerichtsprozess nicht erforderlich. Nun drohen ihm (theoretisch) bis zu 17 Jahre Gefängnis.


    Quelle: Gettyimages.ru © Apu Gomes / Freier Fotograf


    Hunter Biden, Enfant terrible und Sohn von US-Präsident Joe Biden, verlässt mit seiner Frau Melissa Cohen das zuständige Gericht in Los Angeles, 5. September 2024.


    Der sich anbahnende Prozess um diverse Gesetzesverstöße von Hunter Biden, dem Sohn von US-Präsident Joe Biden, wird infolge einer taktischen Finte wohl nicht stattfinden. Mit seiner Strategie erhofft sich Hunter Biden offenbar, die Enthüllung weiterer brisanter Details aus seinem Privatleben zu vermeiden. Der ehemals drogenabhängige Geschäftsmann wurde im Dezember letzten Jahres wegen Steuerhinterziehung in neun Fällen angeklagt, nachdem er Millionen Dollar für seinen extravaganten Lebensstil ausgegeben hatte. Biden plädierte im Namen seiner Anwälte vor dem Gericht bislang stets auf "nicht schuldig".

    Im Rahmen des jüngsten Termins am 5. September ließ Biden über seinen Anwalt vor dem Bundesrichter des zuständigen Bezirksgerichts in Los Angeles, Kalifornien, mitteilen, dass er "beabsichtigt, sein Geständnis heute Morgen zu ändern". Diese überraschende Wendung geschah zu einem Zeitpunkt, als die Auswahl der Geschworenen beginnen sollte. Der US-Sender CNN fasst zu dem Ereignis zusammen:

    "Bezirksrichter Mark Scarsi akzeptierte das Schuldbekenntnis nach einer dramatischen und verworrenen ganztägigen Anhörung in Los Angeles, die mit dem routinemäßigen Auswahlverfahren der Geschworenen begann."


    Korruptionsverdacht: Hunter Biden soll Millionen von rumänischem Geschäftsmann erhalten haben




    Korruptionsverdacht: Hunter Biden soll Millionen von rumänischem Geschäftsmann erhalten haben






    Laut Bidens Anwalt wolle der Angeklagte nun ein "Alford"-Geständnis ablegen. Beim sogenannten "plea of nolo contendere (Alford Plea)" tritt der Angeklagte lediglich dem Anklagevorwurf nicht mehr entgegen, ohne jedoch zugleich einzugestehen, dass er die ihm zur Last gelegten Taten auch begangen habe.

    Die Anklage gegen Biden umfasst drei Kapitalverbrechen und sechs weitere Vergehen, darunter "Steuerhinterziehung, Nichtzahlung, Nichtabgabe und Einreichung einer falschen Steuererklärung".

    Laut Staatsanwaltschaft hat der Sohn des amtierenden Präsidenten "vier Jahre lang versucht, mindestens 1,4 Millionen Dollar an selbst veranlagten Bundessteuern, die er für die Steuerjahre 2016 bis 2019 schuldete, nicht zu zahlen", und "Millionen von Dollar für einen extravaganten Lebensstil ausgegeben, anstatt seine Steuerrechnungen zu begleichen".

    In dieser Phase seines chaotischen Lebens war Biden zudem im Vorstand des ukrainischen Energieunternehmens Burisma und des chinesischen Unternehmens CEFC China Energy Co Ltd.


    Hunter Biden in Prozess um illegalen Waffenbesitz schuldig gesprochen



    Hunter Biden in Prozess um illegalen Waffenbesitz schuldig gesprochen






    Der zuständige Richter bestimmte am Donnerstag den Termin für die Verurteilung auf den 16. Dezember. Dem Sohn von Präsident Joe Biden drohen nun bis zu 17 Jahre Gefängnis. Das Verfahren – wie auch die bereits ausgesprochene Verurteilung von Hunter Biden in einem separaten Waffenprozess im Juni – wird jedoch von der theoretischen Möglichkeit einer Begnadigung durch den US-Präsidenten oder einer Strafumwandlung überschattet. Der noch amtierende Präsident Joe Biden hat diese Möglichkeit jedoch wiederholt ausgeschlossen. Ein Sprecher des Weißen Hauses bekräftigte diese Position am Donnerstag.

    Das Schuldeingeständnis war ein unvorhergesehen einseitiger Schritt von Hunter Biden und seinem Team, der als "offenes Eingeständnis" bezeichnet wurde, da die Mitteilung im Gerichtssaal ohne vorherige Absprache mit der Staatsanwaltschaft erfolgte. Der mit dem Fall betraute Staatsanwalt erklärte laut CNN:

    "Wir waren heute Morgen genauso schockiert wie alle anderen im Gerichtssaal."

    Medienberichten zufolge verlas die Staatsanwaltschaft während der Verhandlung erneut die vollständige 56-seitige Anklageschrift. Wie CNN berichtet, ging sie dabei auch "auf die schlüpfrigen Details von Bidens extravaganten Ausgaben für Stripperinnen, Begleitpersonen, Luxusautos und schicke Hotels ein, während er seine Steuern nicht bezahlte".

    Noch im August hatte die Bundesstaatsanwaltschaft neue Beweise dafür vorgelegt, dass Hunter Biden zudem als Lobbyist für einen rumänischen Geschäftsmann gearbeitet hatte, ohne sich bei der Bundesregierung zu registrieren. Die Anklage wurde daraufhin allerdings nicht auf "Verstöße gegen das Gesetz zur Registrierung ausländischer Agenten (FARA)" ausgeweitet.

    Neben den parteiinternen Intrigen gegen den amtierenden US-Präsidenten Joe Biden sowie dem raschen körperlichen Abbau des 81-Jährigen wurden die juristischen Probleme seines Sohnes laut US-Medien als zusätzliche Belastung für die Wahlkampfkampagne seines Vaters angesehen, bevor die Demokraten Kamala Harris ins Rennen um die nächste Präsidentschaft schickten.

    Der zuständige Richter teilte neben dem Termin zur Urteilsverkündigung mit, dass Hunter Biden überdies eine Geldstrafe von "bis zu 1,3 Millionen Dollar" drohen könnte, so CNN.

    Nach der Anhörung erklärte Bidens Anwalt gegenüber Journalisten, dass "der Sohn des Präsidenten seine Familie heute an die erste Stelle gesetzt hat", anstatt sie "einem weiteren öffentlichen Prozess über seine Sucht und die familiären Zerrüttungen auszusetzen".


    Mehr zum Thema - Musk: USA auf der "Überholspur" - zum Bankrott


    Screenshot_2024_12_02_at_10_23_40_Hunter_Biden_bekennt_sich_berraschend_schuldig_nun_drohen_ihm_bis_zu_17_Jahre_Haft_RT_DE


    Video https://rumble.com/v5cottw-facebook-chef-gesteht-zensur-vorwrfe-gegen-hunter-biden-keine-russische-des.html Dauer 5:31 min


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    info: https://freedert.online/nordamerika/218270-hunter-biden-bekennt-sich-ueberraschend


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    02.12.2024

    Das subtile Ziel der USA im Ukraine-Konflikt: Wiederherstellung der Dominanz über EU-Europa

      freedert.online, 2 Dez. 2024 09:27 Uhr,Von Rainer Rupp

      Der US-Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine hat Europas politische, wirtschaftliche und militärische Abhängigkeit von den USA verstärkt. Während Russland von den Vereinigten Staaten offiziell als Hauptgegner präsentiert wird, scheint das wahre Ziel Washingtons die Wiederherstellung der US-amerikanischen Dominanz in und über Europa zu sein.


    Screenshot_2024_12_02_at_09_40_14_Das_subtile_Ziel_der_USA_im_Ukraine_Konflikt_Wiederherstellung_der_Dominanz_ber_EU_Europa_RT_DEQuelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Chris Emil Janssen


    Biden und Scholz, 18.10.2024 (Screenshot)


    Der ehemalige höchste Offizier der Bundeswehr und Ex-Vorsitzende der NATO-Militärkommission in Brüssel, Harald Kujat, hat jüngst in einem Interview beklagt, dass die Europäer in Bezug auf ihre Teilnahme am US-Krieg in der Ukraine weder eine europäische noch eine nationale Strategie haben. Das gilt gleichermaßen für die EU-Führungsgremien in Brüssel als auch für die Regierungsvertreter der wichtigsten militärischen Mittelmächte der EU.


    Die USA als politischer Geiselnehmer





    Meinung

    Die USA als politischer Geiselnehmer






    Nach konkreten Zielen befragt, plappern die Europäer nur die US-Propaganda von der US-formulierten "regelbasierten Ordnung" nach. Statt eigene Interessen zu definieren, folgen sie mit blinder Nibelungentreue den Amerikanern, die offensichtlich bereit sind, sie jederzeit über den Rand in den Abgrund zu stoßen, wenn es ihren US-Interessen dient.

    Der US-Kriegsminister Lloyd Austin hatte bereits wenige Wochen nach Beginn der russischen Sonderoperation am 24. Februar 2022 in einer Rede in Warschau erklärt, dass das Ziel der US-amerikanischen Militär- und Finanzhilfe für die Ukraine in der "strategischen Schwächung Russlands" bestand. Das Riesenland sollte so geschwächt werden, dass Moskau es nicht mehr wagen würde, sich außerhalb seiner Grenzen militärisch zu engagieren. Blindlings haben sich die transatlantischen Polit- und Medien-"Eliten" in Europa auch diesem angeblich "erstrebenswerten" Ziel angeschlossen.

    In dieser ersten Phase des US/NATO-Stellvertreterkriegs in der Ukraine waren viele Analysten davon ausgegangen, dass Washingtons Offensive gegen Russland lediglich Teil der Vorbereitungen für einen ganz anderen, weitaus wichtigeren Konflikt war, nämlich den Krieg gegen China. Der wurde damals von US-Militärkreisen in aller Öffentlichkeit spätesten zum Jahr 2028 angekündigt. Deshalb, so die Überlegungen der Analysten, müsste zuvor Russland als wichtige Quelle moderner Waffensysteme für Peking und als zuverlässiger Lieferant von strategischen Rohstoffen ausgeschaltet werden. Auch mit diesem mittelfristigen US-Kriegsziel konnte sich die Mehrheit der in der Wolle imperialistisch gefärbten europäischen Eliten anfreunden.

    Tatsächlich aber haben die USA bisher keines ihrer angeblichen Ziele erreicht. Das Gegenteil ist der Fall, und das war bereits früh erkennbar. Schon vor einem Jahr waren sich westliche Experten, die nicht in den Taschen des "Tiefen Staates" steckten, darin einig, dass die russische Armee in allen Bereichen, die für eine erfolgreiche Kriegsführung wichtig sind, stärker denn je ist. In der Zwischenzeit operieren die russischen Streitkräfte noch perfekter in der Zusammenarbeit der verschiedenen Waffengattungen ("combined arms warfare") und für die NATO sind sie unschlagbar, falls das Angriffsbündnis tatsächlich im Osten Europas mit Bodentruppen zur Offensive gegen Russland übergehen würde.


    Deutschland ist zum "Nichts" Europas geworden





    Analyse

    Deutschland ist zum "Nichts" Europas geworden






    Wenn es also tatsächlich das Ziel Washingtons war, die Ukraine und die Europäer zu nutzen, um Russland nachhaltig strategisch zu schwächen und als "Hilfstruppe" für China zu neutralisieren, dann hat sich diese US-Strategie als gigantischer Rohrkrepierer herausgestellt. Aber war das wirklich das Ziel der Tiefen Staates in Washington? Verdeckt womöglich die Niederlage von US/NATO in der Ukraine einen gigantischen geostrategischen Erfolg der neo-konservativen Strippenzieher in Washington? Es ist allerdings ein Erfolg, der mit hochgradig kriminellen Methoden erzielt wurde und Hunderttausenden von "befreundeten" Ukrainern das Leben gekostet hat.

    Während der Ukraine-Konflikt auf den ersten Blick als geopolitische Auseinandersetzung mit Russland erscheint, deuten tiefere Analysen darauf hin, dass die Vereinigten Staaten hinter dem Nebel und Donner des Krieges in der Ukraine ein ganz anderes, unter vielen Propagandaschichten verborgenes Ziel verfolgen, nämlich die uneingeschränkte wirtschaftliche und politische Kontrolle über Westeuropa wiederherzustellen. Mit anderen Worten: Viele Indizien deuten darauf hin, dass dieser Krieg gegen Russland nur Mittel zu einem einzigen kardinalen Zweck ist – nämlich die Rückführung Europas in die US-amerikanische Vasallenschaft.

    Europa befand sich nach dem Ende des Kalten Krieges auf einem Pfad, der es zunehmend in Richtung wirtschaftlicher und politischer Autonomie führte. Die technologische und wirtschaftliche Integration innerhalb Europas stärkte zugleich eine einheimische Elitenschicht, die vor allem in Paris und Berlin verankert war. Man denke nur zurück an die deutsche und französische Kritik und Nichtbeteiligung am brutalen, unprovozierten und völkerrechtswidrigen US-Angriffskrieg gegen den Irak im Jahr 2003.

    Für Washington war das damals ein Schock. Diese von Paris und Berlin selbstsicher gezeigte souveräne Entscheidung widersprach den Kern-Interessen der USA, die traditionell auf ihre führende Rolle in der geopolitischen und wirtschaftlichen Architektur des Westens pochten. Seither hat der sogenannte Tiefe Staat des außenpolitischen US-Establishments systematisch daran gearbeitet, diese Entwicklung zurückzudrehen und die US-Dominanz über Europa wiederherzustellen – und sie hatten dabei umwerfenden Erfolg. Interessant ist, was der russische Präsident Putin anlässlich seines Besuchs in Kasachstan bei einer Pressekonferenz am 28. November zu diesem Thema gesagt hat:


    Der Westen muss sich entscheiden: Den BRICS beitreten oder den Anschluss verlieren





    Meinung

    Der Westen muss sich entscheiden: Den BRICS beitreten oder den Anschluss verlieren





    "Mir kommt es einfach so vor, als sei dieses Europa furchtbar tief gesunken. Es hat aufgehört, als unabhängiges Zentrum, als unabhängiges politisches, souveränes Zentrum der Weltpolitik zu existieren. Die tanzen beim ersten Pfiff der amerikanischen Regierung die Schmetterlingspolka, selbst zu ihrem eigenen Schaden. Ich habe manchmal den Eindruck, dass Leute auf sehr hoher Ebene, in der Bundesrepublik, in hohen Regierungspositionen, irgendeine Aufgabe des amerikanischen Geheimdienstes ausführen, aber dass sie nicht im Interesse ihres eigenen, in diesem Falle des deutschen Volkes arbeiten. Wie kann man allem zustimmen, was dort passiert?

    Energie kostet beispielsweise auf dem US-amerikanischen Markt in manchen Bundesstaaten ein Drittel bis ein Fünftel von dem in Europa, beispielsweise in Deutschland. Ganze Betriebe, ganze Branchen schließen in Deutschland und ziehen in die USA. Und sie tun das, und sie tun es zielgerichtet. Die Amerikaner sind ein pragmatisches Volk; tatsächlich tun sie in ihrem eigenen Interesse möglicherweise das Richtige. Aber die da? Wenn denen gesagt wird: 'Wir hängen euch auf', werden sie nur eine Frage haben: 'Sollen wir das Seil selbst mitbringen, oder gebt Ihr uns eins?' Verstehen Sie? Das ist alles.

    Volkswagen schließt, Stahlwerke schließen, Chemiefabriken schließen, Glasfabriken schließen. Es gibt bereits Tausende, jetzt mindestens Hunderte und vielleicht Tausende, die auf die Straße geworfen werden. Und nichts passiert, Stille. Nur irgendeine Aufregung über aktuelle innenpolitische Themen. Wie soll man mit solchen Partnern reden? Worüber verhandeln?

    Daher ist es nicht unsere Schuld, dass sich unsere Beziehungen zu Europa so sehr verschlechtert haben. Das ist auch das Ergebnis der inneren Verfassung des europäischen Establishments und der europäischen Politik."


    Verbieten und Bestrafen: Über den selbstzerstörerischen Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland




    Meinung

    Verbieten und Bestrafen: Über den selbstzerstörerischen Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland





    (Übersetzung: Thomas Röper vom Anti-Spiegel)

    Tatsächlich kann man seit dem US-orchestrierten Maidan-Gewaltputsch in der Ukraine 2014 beobachten, wie dank (unter dem Vorwand?) der zunehmend verschärften anti-russischen Politik der Tiefe Staat in Washington mit Hilfe seiner Sanktionen gegen Russland weitgehend unbemerkt begann, seine Strategie zur gezielten Schwächung Europas umzusetzen. Seit dem 24. Februar 2022, dem Beginn der "russischen Sonderoperation" in der Ukraine, haben sich die Sanktionen gegen Russland sowie deren viel schlimmere negative Auswirkungen auf die Wirtschaften der EU-Staaten potenziert.

    Die Schäden sind heute nicht mehr zu übersehen: Sie haben die europäischen Märkte elementar geschwächt, die Wettbewerbsfähigkeit bisher zentraler europäischer, vor allem aber deutscher Industriebranchen ausgehöhlt. Viele große und mittlere Unternehmen sind bereits in die USA abgewandert, und das ist erst der Anfang. Zugleich ist durch diese Entwicklung das Ansehen und das Vertrauen der Bevölkerung in viele EU-Institutionen untergraben worden. Schon jetzt hat das dazu geführt, dass von der souveränen europäischen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsfreiheit, die in den Jahren nach dem Ende des Kalten Krieges sichtbar geworden war, nur noch Spurenelemente erkennbar sind. Ohne radikale Kehrtwende (aber nicht um 360 Grad) ist mittelfristig zu erwarten, dass Europa, vor allem aber Deutschland, jeden Gedanken an jedwede Eigenständigkeit endgültig aufgeben kann.

    Tatsächlich haben die USA in den letzten Jahren kräftig an der Bredouille der Europäer verdient, indem sie ihnen riesige Mengen von Fracking-Gas und Waffen geliefert haben, für die die Europäer teuer bezahlt haben. Und weltpolitische sind es nicht die Russen, sondern die Europäer die weitgehend isoliert sind; schlimmer noch, sie werden von den meisten Ländern der Welt nicht mehr ernst genommen, sondern nur noch als US-Anhängsel gesehen. Wer will schon mit Hänschen sprechen, wenn er das mit dem amerikanischen Hans bereden kann? Eine Entwicklung, die die Europäer noch stärker zu Vasallen der USA machen wird.

    Der Energiemangel und die stark gestiegenen Preise für Gas, die durch den Kaufstopp der Gaslieferungen aus Russland und die Sprengung von Nord Stream ausgelöst wurden, erhöhten die Produktionskosten in der gesamten EU. Unternehmen und Konsumenten mussten ihren Energieverbrauch massiv einschränken, was wiederum die industrielle Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaften schwächte.


    Die USA werden mit Deutschland das tun, was Russen den Deutschen einst ersparten





    Meinung

    Die USA werden mit Deutschland das tun, was Russen den Deutschen einst ersparten





    Bezeichnenderweise nutzten amerikanische Unternehmen die Wirtschaftskrise in Europa für strategische Zukäufe von Firmen auf dem "alten Kontinent". Denn der Rückgang der Unternehmensbewertungen in Europa, der durch Inflation und niedrige Liquidität verstärkt wurde, hat Europa zu einem El Dorado vor allem für strategische Schnäppchenjäger gemacht, die sich für "'nen Appel und 'n Ei" bekannte Markenfirmen, die in Schwierigkeiten stecken, unter den Nagel reißen.

    Ein weiterer Effekt der Krise ist der Exodus führender europäischer Unternehmen von regionalen Börsen wie der Euronext hin zur New Yorker Börse (NYSE). Deutsche und französische multinational Konzerne wie Linde und TotalEnergies suchen in den USA nicht nur höhere Finanzliquidität, sondern auch Zugang zu einem größeren Pool passiver Investitionen. Dieses Phänomen verstärkt den Kapitalabfluss aus Europa und stärkt die Position der Vereinigten Staaten als globales Finanzzentrum. Auch die Verlagerung dieser Unternehmen ist ein Indikator für die zunehmende Abhängigkeit Europas von den USA.

    Vor diesem Hintergrund wird es schwierig zu glauben, dass der US-Stellvertreterkrieg in der Ukraine allein dazu dient, Russland militärisch, wirtschaftlich und politisch zu schwächen, wie das von den führenden US-Strategen als Zielsetzung behauptet wird. Eine militärische Niederlage Russlands galt von Beginn an ohnehin als unrealistisch, bedenkt man die Größe des Landes, seine strategische Tiefe und seine historische Widerstandsfähigkeit. Folglich scheint der Verdacht nicht unbegründet, dass mit dem US/NATO-Krieg in der Ukraine von Anfang an ein subtileres Ziel verfolgt wurde, nämlich die erneute ökonomische und politische Unterwerfung Westeuropas unter die USA.

    Die wahre Tragödie des Konflikts in der Ukraine liegt in seiner Funktion als geopolitisches Werkzeug der Vereinigten Staaten. Washington konnte kaum hoffen, die historischen Bindungen zwischen Russland und der Ukraine vollständig auflösen zu können. Dennoch diente der Konflikt dazu, die wirtschaftliche Integration der Ukraine mit Russland zu erschweren, indem die Infrastruktur des Landes zerstört wurde und die daraus resultierenden hohen Kosten für den Wiederaufbau im Donbass eine weitere Bürde für Russland darstellen.


    Ob Naher Osten oder Ukraine: Europa bekommt, was es verdient




    Meinung

    Ob Naher Osten oder Ukraine: Europa bekommt, was es verdient






    Noch folgenschwerer ist der Schaden, der Europa durch US-Sanktionen zugefügt wurde bzw. den die herrschenden Eliten in Europa als US-Befehlsempfänger ihren Völkern zugefügt haben. Durch die Verschärfung der Sanktionen und die Unterstützung der Ukraine in diesem militärischen Konflikt wurde und wird die EU als Ganzes wirtschaftlich geschwächt. Was wiederum den USA die Möglichkeit gibt, diese Schwäche weiterhin auszunutzen.

    Fazit: Die wirtschaftliche und geopolitische Strategie der USA zielt offenbar weniger darauf ab, Russland direkt zu besiegen, als vielmehr Europa langfristig zu kontrollieren. Die Zerstörung der Ukraine und die Schwächung der europäischen Wirtschaft schaffen ein Umfeld, in dem die Vereinigten Staaten ihre wirtschaftliche und politische Hegemonie festigen können.

    Vor allem aber ist ein heißer Traum des Tiefen Staats in Washington in Erfüllung gegangen: Mit dem US-Krieg in der Ukraine ist es gelungen, einen tiefen und breiten Keil in die deutsch-russischen Beziehungen zu schlagen, der auf absehbare Zeit nicht entfernt werden kann, da alle Grundlagen des gegenseitigen Vertrauens von der deutschen Politiker-Kaste hintertrieben und zerstört worden sind. Und je wahnsinniger die US/NATO-Eskalation noch in den letzten Wochen bis zur Amtsübernahme Trumps getrieben werden kann, umso tiefer und dauerhafter wird die Kluft zwischen Berlin und Moskau. Dabei liegt die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands nicht im absteigenden Westen, sondern in den Wachstumsregionen Russland, China und den anderen BRICS-Ländern.

    Europa, vor allem aber Deutschland, steht nun an einem Scheideweg. Wird es möglich sein, die eigene Souveränität zurückzugewinnen oder werden wir weiterhin in die Rolle eines geopolitischen Werkzeugs der USA gedrängt werden? Die Antwort auf diese Frage wird entscheidend sein für die zukünftige Stabilität und Unabhängigkeit unseres Kontinents.


    Mehr zum Thema - "Zum Teufel mit dem Rest der Welt" – Langzeitstrategie und unipolarer Anspruch der USA


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    Video https://rumble.com/v5ifkkt-ungeheuerlichkeit-us-regierung-allein-entscheidet-debatte-ber-mittelstrecke.html Dauer 6:28 min


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/meinung/227776-subtile-ziel-usa-im-ukraine


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    02.12.2024

    EU-Parlament: Ab in den dritten Weltkrieg?

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    neopresse.com, 2. Dezember 2024, Von: NEOPresse, Themen:

    Das EU-Parlament hat zum Ukraine-Krieg einen neuen Beschluss gefasst, der zumindest brisant ist. Die neue „EU-Resolution“, die aktuell rechtlich nur ein „Aufruf“ ist, soll die Ukraine stützen. In einem Gastbeitrag in der „Berliner Zeitung“ wird der Aufruf so bewertet, als sei dies ein Schritt zum 3. Weltkrieg.


    EU-Parlament: „Verstärkung der unerschütterlichen Unterstützung der EU“

    Das EU-Parlament betitelt den Aufruf mit dem Titel „Verstärkung der unerschütterlichen Unterstützung der EU für die Ukraine gegen Russlands Angriffskrieg und die zunehmende militärische Zusammenarbeit zwischen Nordkorea und Russland“.

    Die Resolution ist angenommen worden, Konservative, Liberale, Grüne und Sozialisten haben dafür gestimmt.


    Die Drohungen Russlands, Angriffe mit Nuklearschlägen zu beantworten, würde demnach die EU nicht davon abhalten, die Ukraine zu unterstützen. Es sollten sofort Kampfflugzeuge geliefert werden so wie Langstrecken-Marschflugkörper, auch die Taurus-Marschflugkörper, die einen weiten Flug nach Russland hinein ermöglichen.

    Die Resolution schränkt ihre Forderungen oder den Einsatz der Waffen nicht ein. Theoretisch, so der Gastbeitrag, würde damit auch ein Angriff auf ganz Russland möglich sein (bzw. gefordert werden).

    Ein „3. Weltkrieg“ oder Risiken würden in dem Papier nicht erwähnt. Im Beitrag heißt es, dass das EU-Parlament wohl Fakten schaffen wolle, bevor Donald Trump zum 20. Januar das Präsidentenamt antreten kann. Das Ziel sei es offenbar, Russland noch zuvor zu besiegen.

    Der Gastbeitrag durch Michael Schulenberg ist indes politisch gefärbt: Der Autor ist Abgeordneter im EU-Parlament im BSW von Sahra Wagenknecht, das vehement für eine „diplomatische Lösung“ eintritt. Dennoch ist der Beitrag insofern wichtig, als darüber in den Medien wenig berichtet worden ist.


    Info: https://www.neopresse.com/politik/eu-parlament-ab-in-den-dritten-weltkrieg/?source=ENL


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    02.12.2024

    Die unberechenbare Kommission

    lostineu.eu, vom 1. Dezember 2024

    Von der Leyen II. ist da. Am 1. Dezember hat die neue EU-Kommission ihre Arbeit aufgenommen. Doch niemand weiß, was das neue, rechtslastige Team wirklich vorhat.

    Schon die Regierungserklärung, die von der Leyen im Juli abgegeben hat, war ein populistischer Wunschkatalog ohne innere Ordnung oder Strategie. Es war für jeden etwas dabei.

    Nun wurde das Programm noch einmal angepasst, um sowohl den Grünen als auch den Rechten zu gefallen. Da alles im Hinterzimmer ausgedealt wurde, sind die Folgen unklar.

    Zwischen Selenskyj und Trump

    Vollends unberechenbar wird die neue Kommission aber durch das Versprechen an die Ukraine, alles zu tun, was ihr Präsident Selenskyj wünscht – und durch die Wahl von Donald Trump.

    Trump will den Krieg beenden, die Ukraine will ihn bis zum Sieg fortführen, die EU hängt mittendrin und wird in die Zange genommen. Sie soll sowohl für die USA einspringen als auch für die Ukraine.

    Das kann nicht gutgehen, das weiß wohl auch VDL. Doch statt sich wenigstens verbal zu Frieden und Diplomatie zu bekennen und eine eigene Strategie vorzulegen, hat sie zwei Hasardeure engagiert.

    Kommen nun Kriegsanleihen?

    Die neue EU-Außenbeaufragte Kallas und der erste, laut EU-Vertrag eigentlich verbotene “Verteidigungs”-Kommissar Kubelius wollen alles tun, um Russland die Stirn zu bieten – koste es, was es wolle.

    Kommen nun Kriegsanleihen, genannt Eurobonds? Werden Soldaten aus den EU-Ländern in die Ukraine geschickt, wie dies Paris erwägt, kann Kiew den Bündnisfall nach Artikel 42 Absatz 7 EUV ausrufen?

    Und wie wird die neue EU-Kommission darauf reagieren? Wir wissen es nicht, denn von der Leyen hat sich alle Optionen offen gehalten. Und das zahnlose, Russland-feindliche Parlament hat ihr freie Hand gegeben…

    Dieser Beitrag ist zuerst in unserem Newsletter erschienen (Abonnement/Paywall) Siehe auch “Ursulas Sprechpuppen kommen” und Die erste Amtshandlung der neuen EU-Spitze gilt nicht ihren Bürgern

    2 Comments

    1. Helmut Höft
      2. Dezember 2024 @ 07:36

      @ebo
      Kannst Du bitte das Thema „laut EU-Vertrag eigentlich verbotene “Verteidigungs”-Kommissar“ irgendwie etwas ausführen?
      Dass da nirgendwo etwas steht zu einem „europäischen Kriegskommissar“ reicht – vllt. nicht nur mir – nicht.

      Danke im Voraus.

    Reply

  • Arthur Dent
    1. Dezember 2024 @ 22:46

    Wenn man als Privatperson solche Versprechungen macht wie die Kommission, alles zu tun, was Präsident Selenskyi möchte, dann würde man eine solche Person einen zurecht einen Trottel nennen.


  • Info: https://freedert.online/inland/227977-zeichen-solidaritaet-bundeskanzler-olaf-scholz


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Die erste Amtshandlung der neuen EU-Spitze gilt nicht ihren Bürgern


    lostineu.eu, vom 1. Dezember 2024

    Seit heute (1. Dezember) hat die EU eine neue Führungsspitze. Ihre erste, symbolträchtige Amtshandlung gilt nicht den Bürgern – sondern der Außenpolitik. Von der Beschlusslage ist sie nicht gedeckt.

    Sie hätten das zur Schließung verurteilte Audi-Werk in Brüssel besuchen können, wo die Arbeiter um ihre Zukunft bangen. Oder VW in Wolfsburg, wo am Montag ein landesweiter Streik beginnt. Auch in Frankreich oder Italien hätten sich sicher symbolträchtige Orte gefunden.

    Doch der neue EU-Ratspräsident Costa, die neue Außenbeauftragte Kallas und die neue Erweiterungskommissarin Kos fuhren lieber nach Kiew.

    Statt den Bürgern der EU zu beizustehen, bekunden sie ihre Solidarität mit der Ukraine – einem Drittland außerhalb der Union. Ein sehr bedenkliches Zeichen.

    Kallas setzt auf Sieg

    Problematisch auch ihre Botschaft. “The European Union wants Ukraine to win this war”, erklärt Kallas. “We will do whatever it takes for that.”

    Nicht mehr Hilfe solange wie nötig (so die aktuelle EU-Beschlußlage), sondern was immer nötig ist, um den Krieg zu gewinnen, gelobt die Estin.

    Von Diplomatie und Frieden redet sie nicht, oder nur am Rande. Sechs Wochen vor Amtsübernahme von Donald Tump hat die EU immer noch keinen eigenen Plan.

    Zwischen Hammer und Amboss

    Vielmehr dient sie sich der Ukraine an, um den US-Plan abzufedern und Kiew beizuspringen, wenn dies für den “Sieg” (oder einen von Trump diktierten Frieden) nötig sein sollte.

    Die EU sitzt zwischen Hammer und Amboss und hat immer noch keine eigene Strategie. Der Besuch in Kiew war abhersehbar, doch der Kurs ist unberechenbar geworden…

    Siehe auch Die unberechenbare Kommission und Nun offiziell: Ein Stellvertreterkrieg bis zum letzten Ukrainer

    It is a privilege to be in Kyiv alongside @eucopresident Costa and Commissioner Kos.

    In my first visit since taking up office, my message is clear: the European Union wants Ukraine to win this war.

    We will do whatever it takes for that. pic.twitter.com/swv1ZVAlyL

    — Kaja Kallas (@kajakallas) December 1, 2024

    1 Comment

    1. Helmut Höft
      2. Dezember 2024 @ 08:30

      “”Sie hätten das zur Schließung verurteilte Audi-Werk in Brüssel besuchen können, wo die Arbeiter um ihre Zukunft bangen. Oder VW in Wolfsburg, wo am Montag ein landesweiter Streik beginnt.” Wozu? Um die Managementfehler höchstbezahlter Menetscher abzufeiern??”
      “Auch in Frankreich oder Italien hätten sich sicher symbolträchtige Orte gefunden.” Wozu? Um falsche “Politik” abzufeiern (aka Ideologien/Religionen aka Partikularinteressen der Kapitalisten- und Rentierskaste)? mC

      Politniks sind auch nur Menschen, gelle! (cc Helmut Qualtinger: “I trau’ dena nöd, i kenn’ mi!” – solche Weisheiten(!) gehen mir allmeählich slbst auf den Zeiger, leider muss man sich diese immer wieder vor Augen halten ???? )

      Zu Kallas nur soviel: Sie steht ihren Mann, Motto: “1.000 Volt im Bizeps aber oben brennt kein Licht!”

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    Info: https://lostineu.eu/die-erste-amtshandlung-der-neuen-eu-spitze-gilt-nicht-ihren-buergern/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Update Wirtschaftskrieg: Trump droht den BRICS


    lostineu.eu, vom 1. Dezember 2024

    Der künftige US-Präsident Trump droht nun auch noch den BRICS-Staaten mit Strafzöllen von 100 Prozent. Offenbar ist die Hegemonie des Dollars doch nicht so sicher, andernfalls müsste er nicht zu derart absurden Ankündigungen greifen… – Mehr hier…

    The idea that the BRICS Countries are trying to move away from the Dollar while we stand by and watch is OVER. We require a commitment from these Countries that they will neither create a new BRICS Currency, nor back any other Currency to replace the mighty U.S. Dollar or, they…

    — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) November 30, 2024

    1 Comment

    1. Helmut Höft
      2. Dezember 2024 @ 08:14

      Das ist ja geil! Trump verabschiedet die USA vom Rest der Welt! Gut für’s Klima


    Info: https://lostineu.eu/update-wirtschaftskrieg-trump-droht-den-brics/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.12.2024

    Nachrichten von Pressenza: „Hoffnung ist eine Aktion, keine abstrakte Idee“ – Ein Einblick in die Arbeit von Combatants for Peace

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 2. November 2024, 7:30 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 02.12.2024


    „Hoffnung ist eine Aktion, keine abstrakte Idee“ – Ein Einblick in die Arbeit von Combatants for Peace


    Combatants for Peace ist eine binationale Graswurzelbewegung, die 2006 von ehemaligem palästinensischem und israelischem Kämpfer ins Leben gerufen wurde. Ihr Ziel ist es, Gewalt und Besatzung zu beenden und eine friedliche, gerechte Lösung für den Konflikt zu fördern. Die Bewegung&hellip;

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    Bis zum allerletzten Ukrainer


    Bis zum allerletzten Ukrainer USA wollen Mindestalter für Kriegspflicht auf 18 Jahre senken; deutsche Politiker fordern weiter Taurus-Lieferung, obwohl dies unter Militärs als Kriegseintritt gilt. Mehrheit in der Ukraine wünscht schnelles Kriegsende. Die westlichen Staaten brechen bei ihren Schritten zur&hellip;

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    Muxhes: Sichtbarkeit und Realität des „dritten Geschlechts“


    (Oaxaca de Juárez, El Salto).- In den zapotekischen Gemeinden am Isthmus von Tehuantepec durchbricht das Kollektiv die Geschlechterdichotomie, indem es sich auf die kulturelle Tradition seines ursprünglichen Volkes beruft. Die Infragestellung traditioneller Geschlechterkategorien markiert einen tiefgreifenden kulturellen Wandel, der etablierte&hellip;

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    400 Organisationen fordern Stopp des EU-Mercosur-Freihandelsabkommens


    Nur eine Woche vor einer möglichen Ankündigung eines neuen politischen Abkommens zum EU-Mercosur-Handelsabkommen fordern +400 zivilgesellschaftliche Organisationen, soziale Bewegungen, Think Tanks und andere soziale Gruppen aus Lateinamerika und der Europäischen Union, die mehrere Millionen Menschen vertreten, ein Ende der Verhandlungen&hellip;

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    02.12.2024

    "Zeichen der Solidarität" - Bundeskanzler Olaf Scholz überraschend in Kiew eingetroffen

    freedert.online, 2 Dez. 2024 07:52 Uhr


    Quelle: www.globallookpress.com © picture alliance / Kontributor


    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird vom deutschen Botschafter in der Ukraine Martin Jäger und Oleksij Makejew, ukrainischer Botschafter in Deutschland, begrüßt, Kiew, 02.12.24


    Olaf Scholz ist in der Ukraine zu einem "Geheim-Besuch" (Bild-Zeitung) eingetroffen. Es ist die erste Visite des deutschen Kanzlers in der ukrainischen Hauptstadt seit zweieinhalb Jahren. 

    Direkt nach seiner Ankunft erklärt Olaf Scholz wörtlich vor Journalisten:

    "Seit mehr als 1000 Tagen verteidigt sich die Ukraine auf heldenhafte Art und Weise gegen den erbarmungslosen russischen Angriffskrieg."

    In seiner berüchtigten Ledertasche hat er Präsident Wladimir Selenskij die jüngsten Zusagen der Bundesregierung mitgebracht:

    "Ich möchte hier vor Ort deutlich machen, dass Deutschland der stärkste Unterstützer der Ukraine in Europa bleiben wird. Die Ukraine kann sich auf Deutschland verlassen: Wir sagen, was wir tun. Und wir tun, was wir sagen"

    Er werde Selenskij Waffen "im Wert von 650 Millionen Euro" ankündigen, die demnach noch im Dezember geliefert werden sollen. Das SPD-nahe RND berichtet wörtlich über den "Blitzbesuch":

    "Eine Fahrt mit dem Nachtzug in ein Land, das im Krieg ist. Am späten Sonntagabend steigt Olaf Scholz im polnischen Przemysl in die ukrainische Eisenbahn. In seinem Besprechungsraum liegen Willkommenskarten aus. „Zutiefst dankbar“ zeigt sich das Unternehmen für Unterstützung und Solidarität mit der Ukraine und verspricht eine sichere und pünktliche Reise. Gut neun Stunden später trifft der Bundeskanzler, exakt wie vorhergesagt, am Montagmorgen in Kiew ein. Es ist sein erster Ukraine-Besuch seit zweieinhalb Jahren. In der Stadt, in der auch über die Zukunft des Landes entschieden wird."

    Es ist seitens des Kanzlers erst der zweite Besuch in der Ukraine, das erste Mal reiste er im Juni 2022 nach Kiew. Laut Bild-Informationen habe Scholz jedoch "die dringend gewünschten Marschflugkörper Taurus mit einer Reichweite bis Moskau nicht im Gepäck". US-Präsident Trump betonte nach seinem Wahlsieg immer wieder, er wolle den Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden. Kiew sieht nun die Gefahr, dass die US-Hilfe auch unter dem kommenden Präsidenten weniger umfangreich ausfallen wird.

    Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Geldgeber für die Ukraine. 

    Den Zeitpunkt für Scholz´ Reise sehen die politische Konkurrenten in der Heimat laut dem RND "bereits als Wahlkampf an". Die Einladung seitens Selenskij habe jedoch "schon lange bestanden, bereits, als noch niemand von einem Regierungsbruch im Herbst ausging", so der RND-Artikel. Scholz hatte noch am Samstag in Berlin, beim offiziellen Wahlkampfauftakt der SPD, zum Thema erklärt:

    "Wenn ich darüber rede, wird mir vorgehalten, den Krieg zu instrumentalisiere."

    Das Magazin Der Spiegel mutmaßt:

    "Nutzt er die Kriegskulisse, um sich als erneut Friedenskanzler zu inszenieren? Dem Kanzler ist jedenfalls nicht daran gelegen, den Krieg aus dem Wahlkampf herauszuhalten."

    In dem Krisengespräch zwischen Scholz und Selenskyj dürfte es vordergründig um die Strategie gehen, mögliche Verhandlungen zur Beendigung des Krieges in die Wege zu leiten. Der Kanzler hatte bereits am Freitag der Vorwoche erklären lassen, er habe zuvor mit Selenskij vereinbart, "den konstruktiven Austausch auch mit Blick auf mögliche Wege zu einem gerechten Frieden in der Ukraine fortzuführen und weiter eng in Kontakt zu bleiben".


    Mehr zum Thema - "Es steckt Militärstrategisches dahinter" – wahre Gründe für Verweigerung von Taurus-Lieferung


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/inland/227977-zeichen-solidaritaet-bundeskanzler-olaf-scholz


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    02.12.2024

    Christliche Vergebung als Propagandawaffe – Deutschland startet Offensive an geistiger Front

      freedert.online, 2 Dez. 2024 06:30 Uhr,Von Astrid Sigena

      Deutsche Geistliche bieten Russland Vergebung für begangene und angebliche Verbrechen an. Doch bevor sie erbeten und gewährt werden kann, müsste im Ukraine-Krieg erst einmal die Schuldfrage hinreichend geklärt sein.


      Quelle: www.globallookpress.com


      Die Berliner Sankt Hedwigs-Kathedrale (Symbolbild)


      Nachdem bereits am vergangenen Montag mit dem Geschichtsprofessor Karl Schlögel ein ausgewiesener Russophober ("Russland ist der Feind") mit dem auf 100.000 Euro dotierten Gerda-Henkel-Preis geehrt wurde (RT DE berichtete), folgte am Tag darauf die Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises (10.000 Euro Preisgeld) an die russische Exil-Journalistin Katerina Gordeeva. Dieser vom Börsenverein des deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e. V. und der bayerischen Landeshauptstadt München vergebene Preis wurde Frau Gordeeva für ihr Buch "Nimm meinen Schmerz. Geschichten aus dem Krieg" zuerkannt, mit der Begründung, dass sie auch in literarisch eindrucksvoller Form dem Leid der einzelnen Menschen in der Ukraine Ausdruck verleihe.

      Ihr Mitgefühl mit den ukrainischen Opfern des Krieges geht so weit, dass die BR24-Journalistin Christine Hamel ihr "Unsicherheit, Russisch zu sprechen, die Scham, Russin zu sein, die Irritation, für Russland verantwortlich gemacht zu werden" attestiert. In ihrer Dankesrede bittet Frau Gordeeva die Ukrainer um Vergebung:

      "Heute habe ich dank des Geschwister-Scholl-Preises die Gelegenheit, diese Rede zu halten. Nochmals vielen Dank für diese Gelegenheit, die ich auch nutzen werde, um die Ukrainer zu bitten: Bitte vergebet uns eines fernen Tages, wann und wie ihr es könnt! Aber ich möchte auch, dass Sie wissen – und das halte ich für wichtig – dass es nicht mein ganzes Land ist, das sich diesem Wahnsinn ergeben hat. Es gibt Menschen, die Widerstand leisten. Ich kann bezeugen, dass sie einen sehr hohen Preis für ihren Widerstand zahlen, aber sie geben nicht auf und sie machen weiter."

      Das "uns" in ihrer Rede lässt darauf schließen, dass sich Frau Gordeeva als Sprachrohr des gesamten russischen Volkes versteht.


      Schlachtfeld Geschichtsunterricht: Holodomor-Gedenken nun auch in deutschen Schulbüchern?




      Meinung

      Schlachtfeld Geschichtsunterricht: Holodomor-Gedenken nun auch in deutschen Schulbüchern?





      Wem der nach Hans und Sophie Scholl benannte Preis verliehen wird, von dem geht man erst einmal aus, dass er in der Nachfolge dieser mutigen Widerstandskämpfer steht. Wie sieht es aber mit dem Russlandbild der Weißen Rose aus (denn die Geschwister Scholl waren ja Teil dieser Widerstandsgruppe)? Man kann der Weißen Rose generell ein positives Russlandbild zuschreiben. Merkwürdig, nicht? Obwohl doch damals Russland der "Feindstaat" war.

      Als Spiritus Rector dieser Gruppe wird häufig Alexander Schmorell angesehen, dessen ursprünglich aus Ostpreußen stammende Familie während der Revolutionswirren um 1917 aus Russland fliehen musste. Seine früh verstorbene Mutter war orthodoxe Russin. Und dank der treuen Njanja, die die Familie Schmorell auch ins Münchner Exil begleitete, blieb der kleine Alexander in der russischen Kultur weiterhin verwurzelt und konnte seine Wertschätzung auch an seine deutschen Freunde weitergeben.

      Drei Mitglieder der Weißen Rose (Willi Graf, Hans Scholl, Alexander Schmorell) waren als Teilnehmer des Russlandfeldzuges der Münchner Studentenkompanie im russischen Gschatsk stationiert (das heutige Gagarin im Gebiet Smolensk). Obwohl die ersten vier Flugblätter schon vor dem Russlandaufenthalt verfasst worden waren, ist das "Gschatsker Erlebnis" im Spätsommer/Herbst 1942 mit dem Kennenlernen der lebendigen russischen Kultur und den (eigentlich verbotenen) Kontakten mit russischen Gefangenen und Zivilisten für die Entwicklung der Weißen Rose zu noch entschlosserem Handeln keinesfalls zu unterschätzen. (Wer sich für die russischen Verbindungen der Weißen Rose interessiert, dem sei Igor Chramows "Die russische Seele der Weißen Rose" empfohlen). Insofern hat es schon ein seltsames Geschmäckle, diesen Preis ausgerechnet an eine Frau zu vergeben, die sich anscheinend für ihre Existenz als Russin schämt und der der Gebrauch der russischen Sprache peinlich ist.


      Margot Käßmann äußert Unbehagen über die Militarisierung Deutschlands




      Analyse

      Margot Käßmann äußert Unbehagen über die Militarisierung Deutschlands






      Eine merkwürdige Koinzidenz zu Frau Gordeevas Bitte um Vergebung stellt der Brief des deutschen Auschwitz-Seelsorgers Manfred Deselaers dar. Dieser hat zusammen mit anderen Christen aus Deutschland, Polen und der Ukraine einen Brief an die russischen Glaubensbrüder verfasst. Darin bietet er ihnen Versöhnung und Vergebung an, knüpft daran aber die Bedingung der Umkehr des russischen Volkes und eines russischen Schuldbekenntnisses an. Eine sehr herablassende Form einer Friedensbotschaft!

      Denn der Aufruf zur Umkehr und das Angebot der Versöhnung verkörpern ja immer auch ein Schuldgefälle: die eine Seite ist schuldig geworden, sie muss ihre Sünden bekennen und Buße tun, die andere Seite, an der der Täter schuldig geworden ist, bietet ihre Bereitschaft zu Vergebung an. Wer in Pfarrers Deselaers Weltsicht der Haupt-, wenn nicht Alleinschuldige ist, dürfte klar sein. Ein Zitat aus dem Interview mit katholisch.de genügt:

      "Ohne die Dinge beim Namen zu nennen und ohne zu der eigenen Verantwortung zu stehen, gibt es keine echte Versöhnung. Das gilt auch für den Brief. Wir haben sehr direkt geschrieben, wie wir auf die Lage in der Ukraine schauen: Dieser Krieg wird von Russland geführt, um die Selbstständigkeit der Ukraine zu vernichten. Das wirkt für uns wie ein Völkermord, der täglich Leben kostet. Aber trotzdem wollen wir die Hand zu einer möglichen Versöhnung reichen."

      Immerhin gesteht der in der Gedenkstätte Auschwitz tätige Priester den Russen huldreich zu, dass nicht alle Russen gleich schuldig seien.


      Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde: In Russland nun als "extremistische Organisation" gelistet




      Analyse

      Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde: In Russland nun als "extremistische Organisation" gelistet





      Wer nach diesen Kostproben vermutet, dass das heutige, in der Ukraine Krieg führende Russland mit dem nationalsozialistischen Deutschland auf eine Stufe gesetzt werden soll, dürfte recht haben. Nicht allein, dass hier der Priester von Auschwitz (!) spricht, der katholische Gottesmann deutet es auch selbst an, indem er auf eine Form der Versöhnung hofft, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg geschehen ist:

      "Und Menschen können sich verändern. Das geht nicht schnell und auch nicht einfach. Aber so ein Prozess ist möglich. Der Zweite Weltkrieg hat länger als drei Jahre gedauert. Dennoch hat die deutsch-polnische oder auch die christlich-jüdische Beziehung wieder eine neue Basis gefunden. Das erhoffe ich mir auch für die russisch-ukrainische Beziehung, die für uns in Europa von zentraler Bedeutung ist."

      Der Text des eigentlichen Offenen Briefs sagt es noch radikaler, dass die Russen als Völkermörder zu betrachten seien:

      "Der Zweck dieses Krieges besteht darin, dass Russland die Unabhängigkeit der Ukraine nicht anerkennt und sie zerstören will. Die Menschen in der Ukraine müssen sich in die russische Welt integrieren oder verschwinden. Das ist Völkermord. Warum tut Russland das? Warum lässt es die Ukrainer nicht ihr eigenes Land regieren? Warum werden ukrainische Kinder zur Umerziehung entführt, warum werden die besetzten Gebiete gewaltsam russifiziert? Warum denken Russen, dass sie keine Russen sein können, wenn sie nicht über die Ukraine herrschen? Warum dieser Hass auf Ukrainisches, warum diese Vernichtung?“

      Und wenige Zeilen später wird sogar ein direkter Bezug zum Nationalsozialismus hergestellt:

      "Im Zweiten Weltkrieg, dem Großen Vaterländischen Krieg, wollten die Deutschen andere Nationen versklaven und ausrotten. Dies geschah aufgrund einer rassistischen und antichristlichen Ideologie. Heute führt Russland einen Krieg gegen die Ukraine, der mit christlichen Argumenten gerechtfertigt und ein heiliger Krieg genannt wird. Das ist ein schrecklicher Götzendienst, ein Verrat an Christus selbst. Warum baut Russland seine Kultur nicht auf christlichen Zeugnissen der Liebe und Barmherzigkeit, der unbedingten Achtung der Würde jedes Menschen?“

      In dasselbe Horn stößt übrigens auch der FDP-Bundestagsabgeordnete (und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses) Marcus Faber, wenn er von der russischen Gesellschaft die Einsicht in die eigene Schuld und deren Aufarbeitung verlangt.


      Die Bombe, die die Ukraine zum Einsturz bringt – was bedeutet das Verbot der Orthodoxen Kirche?




      Meinung

      Die Bombe, die die Ukraine zum Einsturz bringt – was bedeutet das Verbot der Orthodoxen Kirche?





      Ob diese doch recht heuchlerische Botschaft von Schuld und Vergebung im von nahezu allen Seiten bedrängten Russland Gehör finden wird? Die Verfasser des Offenen Briefs sagen es selbst: "Ohne Wahrheit ist das (gemeint ist wohl die Bekehrung und Heilung Russlands) jedoch nicht möglich. Wir können nicht so tun, als wäre nichts Schlimmes geschehen" –wohl ohne zu merken, dass bei diesem Fingerzeigen auf den Sünder Russland auch vier Finger wieder auf den Westen zurückweisen.

      Denn wo ist da die Frage nach der Verantwortung des Westens (die verlogenen Minsker Abkommen, die Aufrüstung der Ukraine)? Wo die Frage nach der Verantwortung der ukrainischen Regierungen nach dem Putsch von 2014 (das mörderische "Barbecue" von Odessa, der Beschuss der sich dem Putsch entgegenstellenden Bevölkerung des Donbass, die Diskriminierung der Russischsprachigen in der nach Europa gewandten neuen Ukraine)? Lauter Fragen, die so im Westen nicht gestellt werden dürfen. Zumindest könnte eine aufrichtige Antwort gefährlich werden. Man mag Patriarch Kyrill die kompromisslose Unterstützung der Sonderoperation zum Vorwurf machen, seine Rede vom "heiligen Krieg" und vom "satanischen Westen" für unangebracht erachten. Aber wie ist dann dieser Missbrauch der christlichen Lehre von Versöhnung und Vergebung im Offenen Brief der westlichen Christen zu benennen?

      Die Wahrheit wird euch frei machen, heißt es in der Bibel. Versöhnung und Vergebung wären wirklich dringend notwendig, in einem Krieg, der den beiden Völkern, den Russen und den Ukrainern, von Tag zu Tag schlimmeres Leid bringt. Aber dazu muss eben auch die Wahrheit auf den Tisch. Versöhnungsangebote ohne wahrhaftiges Bekenntnis sind nicht nur Heuchelei, sie sind auch eine Waffe im Propagandakrieg.


      Mehr zum ThemaRussisch-Orthodoxe Kirche gibt Bemühungen um Waffenstillstand zu Ostern auf


      RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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    02.12.2024

    Strategischer Meilenstein: BRICS-Staaten kontrollieren über ein Fünftel der weltweiten Goldreserven

    Russland und China sind dabei die führenden Akteure innerhalb der Gruppe und verfügen über den Großteil der Goldreserven. Die Länder bauen ihre Bestände weiter aus, um sich als zentrale Akteure im globalen Finanzsystem zu positionieren. Dies könnte die Dominanz traditioneller Finanzmächte herausfordern.


    Strategischer Meilenstein: BRICS-Staaten kontrollieren über ein Fünftel der weltweiten Goldreserven

    Laut dem World Gold Council (WGC) halten die fünf BRICS-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – mittlerweile mehr als 20 Prozent der weltweiten offiziellen Goldreserven. Diese Entwicklung stellt einen wichtigen Schritt in den Ambitionen der BRICS-Staaten dar, ihre Position in der globalen Finanzarchitektur zu stärken und den US-Dollar als vorherrschende Reservewährung herauszufordern.


    Die Goldreserven der BRICS-Staaten im Detail

    Aktuellen Schätzungen zufolge verfügen die BRICS-Staaten zusammen über etwa 5.760 Tonnen Gold, was rund 20 Prozent der weltweiten Gesamtreserven von rund 35.500 Tonnen ausmacht. Die Verteilung innerhalb der Gruppe ist dabei jedoch unterschiedlich:

    • China bleibt mit über 2.100 Tonnen der größte Goldbesitzer unter den BRICS-Staaten und hat seine Reserven in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Es wird spekuliert, dass der tatsächliche Goldbestand sogar noch höher sein könnte, da China regelmäßig Gold kauft, ohne alle Käufe sofort zu melden.
    • Russland hat seine Goldreserven stark erhöht und besitzt heute etwa 2.330 Tonnen. Besonders nach den westlichen Sanktionen hat Russland verstärkt auf Gold gesetzt, um sich von der Dominanz des US-Dollars zu lösen.
    • Indien hält rund 800 Tonnen, was es zu einem wichtigen Spieler im Goldhandel macht, nicht zuletzt aufgrund der kulturellen Bedeutung von Gold im Land.
    • Südafrika hält trotz seiner Rolle als einer der größten Goldproduzenten mit etwa 125 Tonnen die kleinste Menge unter den BRICS-Staaten.
    • Brasilien hat mit etwa 129 Tonnen ebenfalls eine bescheidene, aber wachsende Goldreserve.

    Putin unterzeichnet Gesetz zur Besteuerung digitaler Währungen





    Putin unterzeichnet Gesetz zur Besteuerung digitaler Währungen






    Der Ausbau der Goldreserven ist kein Zufall. Die BRICS-Staaten verfolgen das gemeinsame Ziel, ihre finanzielle Autonomie zu stärken und der Dominanz des US-Dollars entgegenzutreten. Gold wird zunehmend als "sicherer Hafen" und als Absicherung gegen Inflation und Währungsrisiken betrachtet. Für die BRICS-Staaten bedeutet dies, sich von der globalen Dollarabhängigkeit lösen und den Einfluss des Westens in der Finanzwelt herausfordern zu können.

    Zudem gibt es immer wieder Diskussionen über die Schaffung einer gemeinsamen BRICS-Währung, die möglicherweise durch Gold gedeckt sein könnte. Dies würde eine direkte Herausforderung für den US-Dollar darstellen, der derzeit als weltweit führende Reservewährung gilt.

    Trotz der wachsenden Goldreserven und der politischen Ambitionen der BRICS-Staaten ist der Weg zu einer wirklichen globalen Finanzmacht alles andere als einfach. Die politischen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern erschweren eine einheitliche Strategie. Zudem könnte ein massiver Verkauf von Gold oder die Schaffung einer goldgedeckten Währung den globalen Markt destabilisieren und auf den Widerstand der westlichen Finanzinstitutionen stoßen.

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    Die geopolitischen Spannungen, etwa zwischen Russland und dem Westen, haben ebenfalls das Potenzial, die BRICS-Strategie zu torpedieren, da viele westliche Länder weiterhin eine dominierende Rolle in den internationalen Finanzinstitutionen spielen.


    Wer profitiert von einem schwachen Rubel?





    Analyse

    Wer profitiert von einem schwachen Rubel?






    Der Aufbau der Goldreserven der BRICS-Staaten stellt einen wichtigen strategischen Schritt dar, um die finanzielle Unabhängigkeit zu fördern und den globalen Finanzmarkt umzustrukturieren. Zwar ist die Herausforderung groß, doch der Erfolg dieses Plans könnte weitreichende Auswirkungen auf die internationale Wirtschaftsordnung haben. Die nächsten Jahre dürften zeigen, ob die BRICS-Staaten tatsächlich in der Lage sind, ihre Ambitionen umzusetzen und den globalen Markt nachhaltig zu verändern.

    Die Entwicklung dieses Trends wird die geopolitischen und wirtschaftlichen Beziehungen weiterhin prägen und könnte zu einer Neuordnung der globalen Finanzlandschaft führen.


    Mehr zum Thema – Reuters: USA drohen deutschen und österreichischen Banken mit Sanktionen


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    Video https://rumble.com/v5oignt-entdollarisierung-russland-und-iran-verbinden-nationale-zahlungssysteme.html Dauer 1:04 min


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    Info: https://freedert.online/wirtschaft/227920-strategischer-meilenstein-brics-staaten-kontrollieren


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    02.12.2024

    "Es steckt Militärstrategisches dahinter" – wahre Gründe für Verweigerung von Taurus-Lieferung

    freedert.online, vom 1 Dez. 2024 22:02 Uhr

    Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, stößt in einem Gespräch mit dem NDR auf die Grenzen eines Militärgeheimnisses: Warum stimmt Deutschland dem Beschuss russischer Gebiete mit Langstreckenwaffen aus USA, Großbrittanien und Frankreich zu, sagt aber Nein zu Taurus?


    Quelle: www.globallookpress.com © Bernhard Herrmann


    Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Heeresgeneral Carsten Breuer, hält eine Ansprache an die Rekruten. (Symbolbild)


    Das derzeitige "Nein" des Kanzlers zu Taurus-Lieferungen war das Thema im NDR-Interview am Freitag, dem 29.11., mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer. Dem höchstrangigsten deutschen Militär zufolge hat die Absage an Taurus vor allem militärstrategische Gründe. Er wies darauf hin, dass Deutschland die USA, Großbritannien und Frankreich nicht dafür kritisiert habe, dass sie nun die Langstreckenwaffen ATACMS, Storm Shadow und Scalp gegen Ziele im russischen Inneren einsetzen – das sei durchaus eine gemeinsame Linie. Er erklärte:

    "Ich glaube, hier gibt es eine Möglichkeit, nämlich bei ATACMS, Storm Shadow und Scalp, diese miteinzusetzen und sie auch so einzusetzen, wie die USA, Frankreich und Großbritannien es der Ukraine jetzt auch zugestanden haben."

    Die Unterstützung der Ukraine würde bei Absage an Taurus ja nicht bröckeln und fände nur auf unterschiedlichen Wegen statt. 

    Auf die Nachfrage der Journalistin Anna Engelke sagte er, dass ATACMS, Scalp, Storm Shadow mit Taurus nicht vergleichbar seien, wollte dafür aus Geheimhaltung keine näheren Gründe nennen – die Frage sei dafür zu komplex und hätte vor allem eine strategische Dimension. Er sagte:

    "Über Taurus – wenn Sie es so zuspitzen wollen, ist eigentlich alles gesagt worden. Es ist eine politische Entscheidung. Aber es steckt auch etwas Militärstrategisches dahinter. Aber ich kann es aus Gründen der Geheimhaltung nicht offenlegen. Man muss es eben einfach dabei belassen."

    Breuer betonte, dass NATO-Länder in ihren Zielen einig seien und es kein Auseinanderdriften der Positionen zur militärischen Unterstützung der Ukraine gebe.

    Die Frage der Taurus-Lieferungen könnte vor allem mit einem langfristigen, über mehrere Jahre angelegten Plan einer Kriegsvorbereitung zu tun haben, denn General Breuer betrachtet den Konflikt in einem "gesamtstrategischen Zusammenhang".


    DHL-Absturz in Litauen als "Chance" zur Feindbild-Pflege: Bloße Luftnummer oder paranoide Psychose?




    Meinung

    DHL-Absturz in Litauen als "Chance" zur Feindbild-Pflege: Bloße Luftnummer oder paranoide Psychose?





    Er betonte, dass der Krieg verlustreich für beiden Seiten ist und Russland seit Kriegsbeginn 600.000 Soldaten verloren habe – die Einwohnerzahl von Dortmund. Beendet würden die Kriegshandlungen nur unter der Voraussetzung, dass es der Ukraine ermöglicht werde, auch weiterhin zu existieren und Putin nicht als Sieger hervortrete.

    Andererseits geht General Breuer davon aus, dass sich die russischen Streitkräfte in fünf bis acht Jahren so rekonstituiert hätten, dass sie dann einen großmaßstäblichen Angriff auf NATO-Gebiet starten könnten. Davon redet er allerdings im Konjunktiv. Derzeit teste Putin in einem Zustand zwischen Frieden und Krieg (hybrider Krieg) die NATO-Beistandsgarantie aus und sei in der Lage zu eskalieren.

    "Wir müssten aber bis 2029 in der Lage sein, uns im NATO-Rahmen effektiv verteidigen zu können. Und das bedeute eben, dass wir dem etwas entgegenstellen … einen Stillstand, eine operative Pause können wir uns nicht leisten", sagte Breuer. 

    Derzeit spielt die "Taurus-Frage" eine der zentralen Rollen im Wahlkampf des amtierenden Bundeskanzlers Olaf Scholz insbesondere gegen seinen Rivalen von der CDU, Friedrich Merz, der aktuell führt. Am Samstag ging er Merz hart wegen dessen Forderung an, der Ukraine im Krieg gegen Russland weitreichende Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Der CDU-Chef wolle "der Nuklearmacht Russland ein Ultimatum stellen" und drohe, den Beschuss weit in russisches Staatsgebiet zu erlauben, sagte Scholz. Und weiter:

    "Ich kann da nur sagen 'Vorsicht'. Mit der Sicherheit Deutschlands spielt man nicht Russisches Roulette."

    Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte in einer Rede am 18. November, dass es beim "Taurus-Nein" um "technische Systemfragen" gehe. Zum Beschluss der US-Regierung sagte er: "Das wird den ein oder anderen Effekt haben, aber nicht den Krieg entscheiden." Nachdem die US-Regierung nach langem Zögern Kiew erlaubt hatte, weitreichende Waffen gegen Ziele in Russland einzusetzen, betonte Pistorius, dass die deutsche Position unverändert bleibe.

    "Bei den amerikanischen ATACMS-Raketen geht es um eine Reichweite von 300 Kilometern, bei den Taurus um über 500 Kilometer. Das ist also kein Vergleich",

    sagte er bei einem Auftritt im Passauer Medienzentrum.


    Mehr zum Thema"Kein Russisches Roulette spielen!" – Scholz greift Merz wegen "Russland-Ultimatum" scharf an


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    Info: https://freedert.online/europa/227935-general-breuer-nicht-lieferung-taurus-erfolgt-aus-geheimen-milit%C3%A4rstrategischen-gruenden


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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