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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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freedert.online, vom 6 Mär. 2026 18:49 Uhr,
Ob Trump und Netanjahu für ihren Überfall gegen Iran den "Friedens"-Nobelpreis erhalten, wie Israels Generalkonsul in New York fordert, oder nicht – eines ist sicher: Sie alle und nicht zuletzt auch die NATO-Führung werden jetzt als das urtypische Beispiel für Chuzpe angeführt werden und in dieser Funktion die Geschichte vom Elternmörder vor Gericht ersetzen. Und den Nobelpreis in Philologie haben sie sich damit doch auf jeden Fall verdient, oder?
© Newsmax
Mark Rutte: "NATO ist eine Plattform für die USA zur Machtprojektion in die Welt." (Standbild aus Videomaterial)
Zum Staunen der Weltöffentlichkeit hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte dem Begriff "Chuzpe" eine vollkommen neue, bisher schlicht undenkbare Dimension der Bedeutungstiefe verliehen.
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Meinung
Trump zerstört Iran – Da will Merz wenigstens das Völkerrecht zerstören
Zur Erinnerung: "Chuzpe" ist aus dem Hebräischen wörtlich unter anderem als "Unverschämtheit", "Frechheit" oder auch "Dreistigkeit" zu übersetzen. Doch die Bedeutung ist in Wirklichkeit viel umfassender: Das Wort bezeichnet eine besondere Art von Dreistigkeit – nämlich in ihrer schieren Flegelei und Schamlosigkeit jede Messskala sprengend und jenseits jeder Entschuldbarkeit liegend, so weit jenseits von Gut und Böse, dass sie das Gegenüber mitunter sogar völlig zu entwaffnen vermag.
(Ein gängiges Beispiel, das oft als definitiv für Chuzpe angeführt wird und auch hier bestens als Vergleich passt, ist das eines jungen Mannes, der wegen Mordes an seinen eigenen Eltern vor Gericht landet und dort um Gnade bittet – mit der Begründung, ein Waisenkind zu sein. – Anm. d. Red.)
Also: Rutte erklärte scheinheilig fast unmittelbar nach dem US-amerikanisch-israelischen Überfall auf Iran, bei dem fast 50 hochrangige iranische Beamte und Militärangehörige sowie über 1.000 Zivilisten getötet wurden:
"Die NATO bereitet gegen Iran die Aktivierung ihrer Klausel zur kollektiven Verteidigung vor."
Und das, während Teheran unter ununterbrochenen Flächenbombardements brennt und Pentagon-Chef Hegseth prahlerisch verkündet:
"B-2-, B-52- und B-1-Bomber, Predator-Drohnen, Kampfjets beherrschen den Himmel und wählen sich ihre Ziele aus – Tod und Zerstörung hageln dort von morgens bis abends vom Himmel. Wir sind entschlossen."
Und ausgerechnet jetzt sei es Rutte zufolge an der Zeit, dass die NATO beginnt, sich selbst zu verteidigen …, jawoll, gegen Iran. So, wie Artikel 5 des Nordatlantik-Vertrages dies vorschreibt:
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Analyse
Iran-Krieg: Dies könnte sich als Amerikas Achillesferse erweisen
"Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird;
sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten."
Man stelle sich nur die Perspektiven vor, die sich der NATO mit einem Ansatz, wie Rutte ihn an den Tag legt, eröffnen! Man startet Raketen- und Bombenangriffe gegen souveräne Staaten – und sobald Letztere zurückschlagen (oder auch nicht), stürzt man sich mit der ganzen Meute auf sie und haut sie dann in "sweet harmony", oh, pardon, in "kollektiver Selbstverteidigung" kurz und klein.
Voilà! Die gelbe Ziegelsteinstraße zur Weltherrschaft!
Natürlich muss man sich dafür anschließend auch belohnen. Und so hat denn der israelische Generalkonsul in New York, Ofir Akunis, vorgeschlagen, Trump und Netanjahu den Friedensnobelpreis für den Krieg gegen Iran zu verleihen. Kein Scherz.
Da bietet es sich glatt an, einen neuen internationalen Feiertag einzuführen – den Tag der Heuchelei und den Todestag des Völkerrechts.
Übersetzt aus dem Russischen.
Sergei "Zergulio" Koljasnikow betreibt seit dem Jahr 2007 einen Blog auf "livejournal" und seit September 2021 einen Telegram-Kanal mit mehr als 200.000 Abonnenten zu politischen Themen mit klar patriotischer Linie, auf dem er ausgewählte Nachrichten veröffentlicht und Sammel- und Wohltätigkeitskampagnen führt. Inhalte aus beiden Blogs werden regelmäßig von russischen Medien zitiert. Seit Mai 2017 hat Koljasnikow eine Kolumne bei "RIA Nowosti". Er arbeitete als Buchhalter, Programmierer, Geschäftsleiter im Antiquitäten- und Militariahandel und ist heute Unternehmer im Bereich Lüftungsinstallation.
Diesen Beitrag verfasste er exklusiv für RT.
Mehr zum Thema – US-Mordlust macht Schule: Merz ist begeistert

Video https://rumble.com/v76nsss-rutte-die-nato-ist-eine-plattform-fr-die-usa-um-ihre-macht-auf-der-weltbhne.html Dauer 00:57 Min.
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
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aus e-mail von Dorisd Pumphrey, 7. März 2026, 14:00 Uhr
Marandi: "Iran wird die USA bestrafen –
und wir sind gerade dabei, das zu tun"
In einem aktuellen Interview mit dem britischen Sender "Channel 4 News" erteilte der iranische Amerikanist und Hochschullehrer Seyed Mohammad Marandi jeglichen Verhandlungen mit Donald Trump eine scharfe Absage.
Er betonte die Unbeugsamkeit seines Landes und kündigt Vergeltung für das Vorgehen der USA an, das er als völkerrechtswidrig und als "Gesetz des Dschungels" bezeichnet.
Mit dem Hinweis, dass Iran nicht mit Staaten wie Irak oder Libyen vergleichbar sei, warnt er Washington eindringlich davor, sich mit dem falschen Land angelegt zu haben.
Siehe kurzes Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Marandi---Iran-wird-die-USA-bestrafen-%E2%80%93-und-wir-sind-gerade-dabei,-das-zu-tun-:0
Seyed M. Marandi:
Irans Militärstrategie & Amerikas Fehleinschätzungen
Seyed Mohammad Marandi ist Professor an der Universität Teheran und ehemaliger Berater des iranischen Atomverhandlungsteams. Prof. Marandi erläutert die Ziele und Strategien Irans im Krieg und erklärt, wie und warum sich die USA verkalkuliert haben.
Siehe im Video (Deutsch): https://www.youtube.com/watch?v=Wno8rDWmR1U
Pepe Escobar: Irans geheime Strategie –
Tod durch tausend Schnitte
Im Interview vom 6. März 2026 diskutiert der renommierte Geopolitik-Analyst Pepe Escobar mit Nema Parvani die eskalierende Krise im Nahen Osten. Escobar, der aus Südostasien zugeschaltet ist, beleuchtet Irans raffinierte Strategie im Konflikt mit den USA und Israel. Das Gespräch, das auf Escobars jüngster Kolumne basiert, analysiert die geopolitischen Implikationen eines Krieges, der die Region und die Weltwirtschaft erschüttert.
Zum Video in Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=YAvEpfOLfew
US-Oberst Lawrence Wilkerson:
"Iraner sind äußerst widerstandsfähig und werden uns üble Kopfschmerzen bereiten"
Am Donnerstag hat der norwegische Politologe Glenn Diesen ein Interview mit dem pensionierten US-Oberst Lawrence Wilkerson veröffentlicht. Darin erläuterte Wilkerson, der einen Großteil seiner 31 Jahre beim US-Militär in der Militärplanung arbeitete, dass die derzeitige US-Führung – mit Donald Trump, Pete Hegseth und Marco Rubio an der Spitze – keineswegs "die Natur des Konflikts versteht, auf den sie sich mit Iran eingelassen hat."
Des Weiteren legt der ehemalige Stabschef unter US-Außenminister Colin Powell (2002–2005) eine Chronik der Ereignisse aus den Golfkriegen vor, um besonders anhand des Ersten Golfkriegs zu dem Schluss zu kommen, dass es "die Natur des persischen Volkes ist, bis zum Äußersten widerstandsfähig zu sein."
"Wir nehmen es mit einem Volk auf, das 3.000 Jahre alt ist, 90 Millionen Menschen stark [...] und das viele Probleme hat, sich aber selbst in sein Verderben stürzen wird, um uns wirklich schlimme Kopfschmerzen zu bereiten", so Wilkerson.
Siehe im Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Ex-Milit%C3%A4rplaner---Iraner-sind-%C3%A4u%C3%9Ferst-widerstandsf%C3%A4hig-und-werden-uns-%C3%BCble-Kopfschmerzen-bereiten-:1
Hier zum vollständigen Interview mit Lawrence Wilkerson in Deutsch:
https://www.youtube.com/watch?v=DEs2ULJiTcY
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. März 2026, 14:00 Uhr
RTDE-Liveticker-Krieg-gegen-Iran 6./7.3.2026
Irans UN-Botschafter Amir-Saeid Iravani: Mindestens 1.332 iranische Zivilisten getötet
Der iranische UN-Botschafter Amir-Saeid Iravani erklärte am Freitag in New York vor Pressevertretern, dass laut Teheran "bislang mindestens 1.332 iranische Zivilisten im Konflikt mit Israel und den USA ums Leben gekommen" sind. Zudem seien "Tausende weitere verletzt worden".
Vor Journalisten bei den Vereinten Nationen in New York führte Iravani weiter aus, dass die USA und Israel in ihrem militärischen Agieren bewusst zivile Infrastruktur angegriffen hätten, wohingegen Iran "militärische Ziele und keine Zivilisten ins Visier genommen" habe, so der Botschafter.
Iravani argumentierte weiter: "Die Vereinigten Staaten und Israel zeigen, dass sie keine rote Linie in ihren Verbrechen erkennen. Dicht besiedelte Wohnungsgebiete und kritische zivile Infrastruktur werden unabhängig attackiert. Diese Tatsachen stellen Verbrechen gegen die Menschheit dar."
Der Botschafter forderte die UN‑Mitgliedstaaten daher auf, "entschlossen, klar und unverzüglich" zu handeln, um den gemeinsamen Krieg der USA und Israels gegen sein Land zu beenden. "Heute ist es Iran", der angegriffen wird, warnte er, "aber morgen könnte es jedes andere Mitgliedsland sein".
Abschließend erklärte er:"Unsere alte und stolze Zivilisation bezeugt, dass Iran seit jeher eine friedliche, friedliebende Nation ist, die sich für Koexistenz, Würde und Respekt unter den Nationen einsetzt."
Iran: Binnen einer Woche 6.668 US-amerikanische und israelische Angriffe auf zivile Einrichtungen
Seit Beginn des Krieges am 28. Februar wurden laut Statistiken der Hilfsorganisation Iranischer Roter Halbmond (IRCS) "mindestens 6.668 zivile Einrichtungen Ziel von US-amerikanisch-israelischen Angriffen". Diese Angaben veröffentlichte die Nachrichtenagentur Fars.
Laut den Ermittlungen und der IRCS-Statistik geht aus den Daten hervor, dass folgende zivile Einrichtungen attackiert und zerstört wurden:
● 5.535 Wohngebäude
● 1.041 Gewerbegebäude
● 14 medizinische Zentren
● 65 Schulen
● 13 Zentren, die der Gesellschaft Iranischer Roter Halbmond angehören
Laut IRCS-Angaben wurden bei den Angriffen "auch mehrere Rettungs- und Hilfsfahrzeuge beschädigt und mehrere Mitarbeiter des Roten Halbmonds bei Rettungseinsätzen verletzt", wie Al Jazeera berichtet.
Bericht: Russland liefert Iran Geheimdienstdaten zur Bekämpfung von US-Truppen im Nahen Osten
Russland liefert Iran Informationen zur Zielerfassung, um amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten anzugreifen – der erste Hinweis darauf, dass ein weiterer wichtiger Gegner der USA nun – wenn auch indirekt – an dem Krieg beteiligt ist, behaupteten drei mit den Geheimdienstinformationen vertraute Personen.
Dieser Schritt zeige, dass der sich schnell ausweitende Konflikt nun einen der wichtigsten nuklear bewaffneten Konkurrenten der USA mit hochentwickelten Geheimdienstfähigkeiten einbezieht, hieß es in der Washington Post.
Seit Beginn des Krieges am Samstag habe Russland Iran die Standorte von US-Militäreinrichtungen, darunter Kriegsschiffe und Flugzeuge, übermittelt, erklärten die drei Informanten, die aufgrund der Sensibilität der Angelegenheit anonym bleiben wollten.
Die russische Botschaft in Washington reagierte nicht auf eine Anfrage um Stellungnahme. Moskau hatte zwar ein Ende des Krieges gefordert und ihn als einen "unprovozierten Akt bewaffneter Aggression" bezeichnet.
Auf die Frage in dieser Woche, welche Botschaft er an Russland und China habe – die zu den mächtigsten Unterstützern Irans gehören – sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, dass er keine habe und dass "sie hier nicht wirklich eine Rolle spielen".
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Irans Botschafter zum Angriff auf Aserbaidschan: Operation unter falscher Flagge
Laut Berichten aus Aserbaidschan wurde am Donnerstag die Region Nachitschewan mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des aserbaidschanischen Außenministeriums kamen die Drohnen aus Richtung Iran. Nach dem Vorfall berief der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew eine Sitzung des Sicherheitsrates ein, auf der er den Terroranschlag scharf verurteilte und die Armee in volle Kampfbereitschaft versetzte.
Die iranische Seite weist jedoch die Vorwürfe Aserbaidschans zurück. So erklärte der iranische Botschafter in Moskau unter Berufung auf das Verteidigungsministerium seines Landes, dass Iran nicht an dem Drohnenangriff beteiligt gewesen sei. Darüber hinaus bezeichnete der Botschafter diesen Vorfall als einen Versuch Israels, eine Operation unter falscher Flagge durchzuführen. "Dies ist psychologische Kriegsführung. Sie versuchen, ihre Interessen über ihre Medien durchzusetzen", erklärte Kasem Jalali gegenüber Journalisten.
Siehe Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Irans-Botschafter-zum-Angriff-auf-Aserbaidschan--Operation-unter-falscher-Flagge:8
Wenn ein versenktes Schiff „Stiller Tod“ genannt wird
Am Mittwoch hat ein Unterseeboot der US-Marine die iranische Fregatte IRIS Dena vor der Küste Sri Lankas torpediert und versenkt. Am gleichen Tag zeigte US-Kriegsminister Pete Hegseth auf einer Pressekonferenz ein Video des Angriffs und kommentierte dies nebenbei mit den Worten „quiet death“ – „Stiller Tod“. Wie kann es still sein, wenn ein Schiff explodiert und danach mindestens 87 iranische Seeleute sterben? Der Versuch einer Einordnung von Moritz Müller.
Hier weiterlesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=147336
RTDE 7.3.2026
Sri Lanka nimmt das zweite iranische Schiff nach Rettung der Besatzung in Obhut
Präsident Anura Kumara Dissanayake sagte, die Inselnation sei im US-israelischen Krieg gegen Teheran neutral, aber die Menschlichkeit müsse obsiegen. Sri Lanka hatte auch die Matrosen gerettet, die den US-Angriff auf das erste Schiff überlebt hatten.
Offizielle Vertreter Sri Lankas haben mitgeteilt, dass das Land ein zweites Schiff der iranischen Marine in Obhut genommen und seine 208 Besatzungsmitglieder gerettet habe, nachdem die USA am Vortag ein anderes iranisches Schiff vor der Küste des Inselstaats angegriffen und versenkt hatten, wobei mindestens 87 Seeleute ums Leben kamen.
Die Marine von Sri Lanka half, die Seeleute des zweiten Schiffes, der IRIS Buschehr, zu evakuieren, die wegen Maschinenproblemen um Einfahrt in den Hafen gebeten hatte, sagte Präsident Anura Kumara Dissanayake am Donnerstag gegenüber Pressevertretern.
Wie die versenkte IRIS Dena, hatte auch die IRIS Buschehr am Marinemanöver teilgenommen, zu dem Indien im Februar eingeladen hatte. Dissanayake sagte, die Marine Sri Lankas habe nach Gesprächen mit den relevanten Behörden, diplomatischen Missionen und dem Kapitän des Schiffes beschlossen, die IRIS Buschehr formal zu übernehmen.
Dissanayake sicherte zu, dass Colombo, während es im aktuellen Nahost-Konflikt neutral ist, der durch die US-israelischen Angriffe gegen Iran ausgelöst wurde, es keiner Nation im Konflikt erlauben werde, sein Gebiet zu nutzen.
"Als Nation und als Staat stellen wir die Menschlichkeit über alles andere, während wir unsere Neutralität wahren", sagte der Präsident. "Wir werden nie zögern, die Menschlichkeit zu schützen. Wenn es Handlungen gibt, die zur Rettung von Menschenleben erforderlich sind, werden wir unter keinen Umständen zögern, sie zu unternehmen."
Die IRIS Dena war von einem U-Boot der US-Marine vor der Küste Sri Lankas durch einen von einem US-U-Boot abgeschossenen Torpedo versenkt worden. Das Schiff befand sich auf der Heimfahrt von einer offiziellen Einladung des indischen Staates; Voraussetzung zur Teilnahme an dem Manöver war, dass sich keine Bewaffnung an Bord befindet. Eine Bedingung, die den USA bekannt war, da die US-Marine ihre eigene Teilnahme erst in letzter Sekunde zurückgezogen hatte.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte den Angriff öffentlich gutgeheißen. Seitens der Besatzung des U-Boots gab es keinerlei Bemühungen, Überlebende der Dena zu retten. Die indische Regierung wird im Land scharf kritisiert, weil sie gegen den US-Angriff nicht protestiert hat.
Teheran hatte Washington gewarnt, es werde den Torpedoangriff auf die IRIS Dena im Indischen Ozean "bitter bereuen", und der iranische Außenminister Abbas Aragtschi wies in einem Interview mit NBC darauf hin, dass ein Angriff auf ein unbewaffnetes Schiff ein Kriegsverbrechen darstelle.
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freedert.online, vom 6 Mär. 2026 20:24 Uhr
Mit dem Ausstieg aus russischen Öl-und Gasimporten hat sich Brüssel selbst ins Knie geschossen, meint der russische Sonderbeauftragte Kirill Dmitrijew. Die EU stehe am Rande des Zusammenbruchs in der Energieversorgung und suche verzweifelt nach einer Lösung.
Quelle: Sputnik © ALEXEI NIKOLSKI
Kirill Dmitrijew, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland (7. August 2025)
In einem im Kurznachrichtendienst X veröffentlichten Beitrag kritisiert der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland Kirill Dmitrijew die Energiepolitik der europäischen Spitzenpolitiker. "Mit ihrer Entscheidung, auf russische Energieimporte zu verzichten, schossen sie sich selbst so oft ins Knie, dass sie keine Füße mehr haben", spottet Dmitrijew.
In Europa beginne nun eine neue Ära, meint der russische Sondergesandte. Es ist ihm zufolge die Ära "des kompletten Energiekollapses und des Bankrotts", was auf "die idiotischen Entscheidungen" von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und weiterer russlandfeindlicher Politiker zurückzuführen sei.
Dmitrijew führt hierbei aus:
"Die EU sucht händeringend nach einer Lösung für ihre Energieprobleme. Wie wäre es mit der realistischsten Option: Ursula und Kaja entlassen und anfangen, um russische Energieimporte zu betteln?"
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Meinung
Trumps letzte Hoffnung auf einen Sieg über Iran
In Europa steigen die Gaspreise seit Montag massiv. An der Börse in Amsterdam wurde für eine Megawattstunde (MWh) europäisches Erdgas am Dienstag in der Spitze knapp 66 Euro bezahlt – so viel wie seit drei Jahren nicht mehr.
Hintergrund der aktuellen Gaspreis-Explosion ist unter anderem, dass Katar seine Gasexporte ausgesetzt haben soll. Der staatliche Energiekonzern Qatar Energy fuhr die Gasverflüssigung vollständig herunter. Der Golfstaat Katar ist einer der weltweit wichtigsten LNG-Produzenten.
Es sei zu befürchten, dass alle Förderstaaten am Persischen Golf ihre Produktion innerhalb weniger Wochen einstellen könnten, sagte Katars Energieminister Saad al-Kaabi der Financial Times. Dann sei ein Anstieg des Ölpreises bis auf 150 US-Dollar je Barrel (159 Liter) möglich.
Der Iran-Krieg und die Sorge vor einer längeren Sperrung der Straße von Hormus haben den Ölpreis bereits stark nach oben getrieben. Am heutigen Freitag stieg der Preis für Rohöl der Sorte Brent bis auf 87,66 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2024.
Mehr zum Thema ‒ Iran: Haben US-Flugzeugträger Abraham Lincoln in die Flucht geschlagen

Video https://rumble.com/v76pts2-irans-botschafter-zum-angriff-auf-aserbaidschan-operation-unter-falscher-fl.html Dauer 2:15 Min.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/
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freedert.online, vom 6 Mär. 2026 21:31 Uhr
Moskau wird nicht auf neue Beschränkungen der Europäischen Union warten; ein Teil der LNG-Lieferungen könnte nach China, Indien, Thailand und auf die Philippinen umgeleitet werden, so Vizepremierminister Nowak. Die EU plant, die russischen Gasimporte bis 2027 schrittweise einzustellen.
Quelle: Sputnik © Michail Woskressenski
Symbolbild: Produktionswerkstatt für Gaskontrollstationen, Moskau, Russland
Russische Unternehmen werden in Kürze einen Teil ihrer Flüssigerdgaslieferungen (LNG) aus Europa in befreundete Länder wie China, Indien, Thailand und die Philippinen umleiten, kündigte Vizepremierminister Alexander Nowak an.
Er stellte klar, dass die Unternehmen nicht auf neue Beschränkungen der Europäischen Union (EU) warten würden. Nowak sagte:
"Unsere Unternehmen prüfen die Möglichkeit, neue langfristige Verträge mit unseren Partnern abzuschließen, ohne auf weitere Beschränkungen aus Europa zu warten, und einen Teil des Gases aus Europa in andere Länder, darunter Indien, Thailand, die Philippinen und die Volksrepublik China, umzuleiten."
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Putin über Gasmarkt: Neue Märkte statt Europa?
Am 4. März hatte Präsident Wladimir Putin angekündigt, er werde die Regierung anweisen, einen möglichen Rückzug Russlands vom europäischen Gasmarkt zu prüfen, bevor die EU neue Beschränkungen für russische Kohlenwasserstoffe verhängt.
Der Präsident merkte jedoch damals an, dies sei noch "nur ein Gedankenspiel" und fügte hinzu, das Ministerkabinett werde gemeinsam mit den Unternehmen die Machbarkeit eines solchen Schrittes prüfen. Laut Putin weichen die Lieferanten angesichts der Eskalation im Nahen Osten, der Schließung der Straße von Hormus und dem Auftreten zahlungskräftigerer Käufer auf lukrativere Märkte aus. Putin sagte:
"Hier steckt nichts dahinter, keinerlei politisches Motiv. Reines Geschäft, nichts weiter."
Ein vollständiges Verbot russischer Gasimporte in die Europäische Union tritt im März in Kraft. Für bestehende Verträge über Flüssigerdgas (LNG) gilt eine Übergangsfrist bis 2027, für Pipelinegas bis zum 30. September 2027.
Die Europäische Kommission hat angekündigt, die russischen Energielieferungen ab 2022, dem Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine, schrittweise einzustellen. Infolgedessen sehen sich die europäischen Länder bereits mit einem Rückgang der Industrieproduktion, sinkender Wettbewerbsfähigkeit und steigenden Preisen konfrontiert, so der russische Präsident.
Mehr zum Thema – Putin: Russland könnte Gaslieferungen nach Europa "sofort" stoppen

Video https://mcdn.podbean.com/mf/download/3ceyk3/Die_Schima_re_vom_Wegfall_russischer_Gaslieferungen_Ein__Worst_Case9u0sr.mp3 Dauer Min.
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. März 2026, 18:43 Uhr
Berliner Zeitung 7.3.2026
Iran-Krieg: Wie gefährdet ist Deutschland wegen der US-Airbase Ramstein?
Ohne die Airbase Ramstein wäre der US-Krieg gegen den Iran kaum vorstellbar.
Wird der deutsche Stützpunkt nun zum Ziel für Vergeltung? Was sagt das Völkerrecht?
von Raphael Schmeller
Deutschland unterstützt den US-israelischen Krieg gegen den Iran nicht nur politisch, sondern auch ganz konkret militärisch-logistisch. Im Mittelpunkt steht dabei die US-Airbase Ramstein in Rheinland-Pfalz. Der Stützpunkt ist das Hauptquartier der US-Luftwaffe in Europa und mit Abstand der größte amerikanische Luftwaffenstützpunkt außerhalb der Vereinigten Staaten. Seit Jahrzehnten fungiert Ramstein als logistisches Drehkreuz für US-Militäroperationen im Nahen Osten.
Ohne Ramstein wäre ein Krieg wie der aktuelle gegen den Iran kaum vorstellbar. Die Basis ist ein technisches Bindeglied für Drohneneinsätze der USA im Nahen Osten: Steuerungsdaten werden über Glasfaserleitungen aus den USA nach Ramstein übertragen und von dort per Satellit an Drohnen in den Einsatzgebieten weitergeleitet. Zudem dient der Stützpunkt als zentrale Drehscheibe für Personal, Material und Luftunterstützung. Mehr als 9.000 Militärangehörige und zivile Beschäftigte arbeiten dort.
Ramstein rückt ins Zentrum des Iran-Krieges
Nach Informationen von Luftfahrtexperten und Flugdatenauswertungen nahmen die Flugbewegungen rund um Ramstein bereits Wochen vor den Angriffen den Iran deutlich zu. Personal und Material wurden offenbar über Ramstein in den Nahen Osten verlegt. Berichten zufolge wurden nun auch US-Tankflugzeuge – entscheidend für Langstreckenoperationen wie Einsätze über dem Iran – teilweise nach Ramstein verlegt, nachdem Spanien den USA die Nutzung seiner Militärbasen für Angriffe auf den Iran untersagt hatte.
Damit rückt der deutsche Standort stärker denn je ins Zentrum eines internationalen Konflikts. Zwei Fragen drängen sich auf: Welche völkerrechtliche Verantwortung trägt Deutschland, wenn ein solcher Krieg über eine Basis auf deutschem Boden koordiniert wird? Und wird Ramstein dadurch selbst zu einem möglichen Ziel iranischer Vergeltung?
US-Präsident Donald Trump lobte Bundeskanzler Friedrich Merz bei dessen Besuch Anfang der Woche in Washington ausdrücklich dafür, dass Deutschland die amerikanischen Streitkräfte „landen“ lasse. Eine offizielle Bestätigung der militärischen Nutzung Ramsteins für Angriffe auf Iran ist das zwar nicht. Doch in Teheran dürfte die Aussage registriert worden sein.
Denn der Iran vertritt seit Jahren die Position, dass im Falle eines Angriffs auch US-Militärbasen im Ausland als legitime Ziele gelten könnten. Entsprechend wurden die Soldaten in Ramstein nach Beginn der Kampfhandlungen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.
„Verstoß gegen das Gewaltverbot der UN-Charta“
Der Völkerrechtler Andreas Schüller, Ko-Programmleiter des Bereichs „Völkerstraftaten und rechtliche Verantwortung“ beim European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), bewertet die militärischen Angriffe der USA und Israels auf den Iran eindeutig. „Es liegt ein Verstoß gegen das Gewaltverbot der UN-Charta vor“, sagt Schüller der Berliner Zeitung. Ausnahmen vom Gewaltverbot gebe es nur in sehr engen Grenzen, etwa im Fall von Selbstverteidigung, wenn ein bewaffneter Angriff unmittelbar bevorstehe. „Die USA und Israel haben bislang nicht überzeugend darlegen können, dass ein solcher Angriff seitens Iran unmittelbar bevorstünde.“
Auch die politischen Reaktionen in Deutschland sieht der Jurist kritisch. Die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu dem Konflikt seien „schädlich“, weil sie eine weitere Eskalation zwischen Staaten begünstigen könnten. Schüller kritisiert zudem ein aus seiner Sicht mangelndes Verständnis des Völkerrechts in der politischen Debatte.
Die Möglichkeiten des Völkerstrafrechts gegenüber dem Iran seien zu keinem Zeitpunkt ausgeschöpft worden, sagt er. „Der Bruch des Gewaltverbots durch die USA und Israel gefährdet die Stabilität in der Region und darüber hinaus.“ Andere Staaten könnten sich künftig ebenfalls weniger an das Völkerrecht gebunden fühlen.
Macht Ramstein Deutschland zur Kriegspartei?
Besonders sensibel ist die Frage, welche Rolle Deutschland spielt, wenn militärische Operationen über Ramstein unterstützt werden. Nach Einschätzung Schüllers ist die rechtliche Lage klar: „Deutschland darf sein Hoheitsgebiet nicht für völkerrechtswidrige Handlungen zur Verfügung stellen.“ Das gelte grundsätzlich auch für den Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Trotzdem werde Deutschland dadurch nicht automatisch selbst zur Kriegspartei. „Nein, das reicht nicht, um Kriegspartei zu werden“, sagt Schüller der Berliner Zeitung.
Theoretisch hätte die Bundesregierung durchaus Handlungsmöglichkeiten. Deutschland könnte etwa Start- und Landerechte einschränken oder die Nutzung bestimmter Infrastruktur – etwa eines Datendrehkreuzes – begrenzen, erklärt Schüller. Eine vollständige Beendigung der Stationierung amerikanischer Truppen sei jedoch kaum realistisch, da diese weit über den aktuellen Konflikt hinausreiche.
Wer schützt Ramstein?
Neben der völkerrechtlichen Debatte stellt sich eine ganz praktische Frage: Wer schützt die Airbase Ramstein, falls der Konflikt eskaliert? Die Sicherheitsstruktur ist kompliziert. Innerhalb der Basis liegt die Verantwortung bei den US-Streitkräften, insbesondere bei der US Air Force und ihren Security Forces, also der Militärpolizei. Sie kontrollieren Zugänge, Patrouillen und den unmittelbaren militärischen Schutz des Geländes.
Außerhalb des Stützpunkts sind deutsche Behörden zuständig, etwa die Landespolizei Rheinland-Pfalz oder die Bundespolizei. In besonderen Lagen könnte auch die Bundeswehr eingebunden werden. Grundlage dieser Aufteilung ist das Nato-Truppenstatut und das deutsch-amerikanische Stationierungsabkommen: Das Gelände gehört formal Deutschland, wird aber den USA zur Nutzung überlassen.
Wie die Bundesregierung die aktuelle Gefährdungslage bewertet, bleibt allerdings unklar. Eine Anfrage der Berliner Zeitung an das Auswärtige Amt zur Sicherheitslage rund um Ramstein beantwortete das Ministerium nicht selbst, sondern verwies an das Verteidigungsministerium.
Das Verteidigungsministerium wiederum erklärte auf Nachfrage, für Fragen zur Bedrohungslage und zum Schutz der Basis seien grundsätzlich das Bundesinnenministerium sowie die US-Streitkräfte zuständig. Daraufhin kontaktierte die Berliner Zeitung das Innenministerium – doch von dort kam ebenfalls keine Antwort. Auch die US-Armee in Ramstein reagierte nicht auf eine Anfrage. Die Situation wirkt fast kafkaesk: Ein Ministerium verweist an das nächste, konkrete Auskünfte zur Sicherheit eines der wichtigsten Militärstandorte Europas bleiben aus.
Eine lange juristische Vorgeschichte
Die Frage nach der Verantwortung Deutschlands für militärische Operationen über Ramstein beschäftigt Gerichte seit Jahren. Auslöser war eine Klage jemenitischer Staatsbürger, deren Angehörige bei US-Drohnenangriffen getötet worden waren. Sie argumentierten, Deutschland trage eine Mitverantwortung, weil die Angriffe technisch über Ramstein abgewickelt worden seien.
Das Oberverwaltungsgericht Münster gab ihnen 2019 teilweise recht. Die Bundesregierung müsse prüfen, ob die Nutzung Ramsteins völkerrechtskonform sei, und gegebenenfalls gegenüber den USA auf eine rechtmäßige Nutzung hinwirken, urteilte das Gericht.
Das Bundesverwaltungsgericht hob die Entscheidung 2020 weitgehend auf. Zwar bestätigte es eine grundsätzliche Schutzpflicht des Staates, sah aber kein einklagbares individuelles Recht auf weitergehende Maßnahmen.
Den vorläufigen Schlusspunkt setzte 2025 das Bundesverfassungsgericht. Deutschland verletze weder Völkerrecht noch Grundgesetz, wenn es die US-Drohnenoperationen über Ramstein nicht stärker kontrolliere, entschieden die Richter. In außen- und sicherheitspolitischen Fragen habe die Bundesregierung einen großen Ermessensspielraum.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Hannover, 7. März 2026
Seit dem 28. Februar führen die USA und Israel gemeinsame militärische Angriffe auf den Iran durch. Obwohl Präsident Donald Trump versprochen hat, die Beteiligung der Vereinigten Staaten an zerstörerischen ausländischen Kriegen zu beenden, hat er zusammen mit Israel einen massiven militärischen Angriff auf den Iran gestartet, der auf die US – Stärkung und die Schwächung Chinas abzielt. Zugleich geht es ihnen um die reichen Bodenschätze des Iran und um die geopolitische Kontrolle über dieses wichtige geostrategische Land.
Ähnlich wie seine Vorgänger verlässt sich Trump auf militärische Gewalt, um strategische Interessen der USA zu verfolgen. Seit ihrer Gründung haben die USA mehr als 400 Kriege geführt und allein in den letzten 25 Jahren den Tod von mehr als 940.000 Menschen in Afghanistan , Pakistan, Syrien, Jemen, im Irak und in anderen Konfliktgebieten verursacht. Jeder Angriffskrieg ist ein schweres Verbrechen und die Verantwortlichen, wie jetzt Trump und Netanjahu, müssten entsprechend als Straftäter angezeigt und hinter Gittern gebracht werden. Das Völkerrecht ist für sie überflüssig. Für sie gilt das Faustrecht, die Stärke der Macht. Die Ermordung Unschuldiger und die Zerstörung eines souveränen Landes sind für sie lediglich Kollateralschäden und ihre Raketen und Bomben aus ihrer Sicht reine Militär-maßnahmen, um die Freiheit und die Demokratie zu verteidigen. Ganz große Heuchelei und Verlogenheit.
Natürlich sind die Mullahs üble Gesellen, die ihr Volk unterdrücken. Viele Menschen im Iran wünschen sich einen Sturz des Regimes. Die iranische Bevölkerung möchte Demokratie, aber niemand begrüßt die jetzigen Bombenanschläge. Die Menschen im Iran haben eine wahnsin-nige Angst, dass sie durch den Hagel von Bomben und Raketen ums Leben kommen.
Im Jahr 1951 war der Iran auf dem Weg in die Demokratie und in die Unabhängigkeit von den Kolonialmächten. Der demokratisch gewählte Mohammed Mossadegh wollte sein Land befreien. Er verstaatlichte die Ölindustrie und beendete damit das fast 50 Jahre währende britische Monopol auf das iranische Erdöl. Doch diese Entwicklung und Entscheidung passte dem Westen nicht. Mossadegh stand den Interessen der USA und Britanniens im Wege. 1953 stürzten der CIA und der britische Geheimdienst Mossadegh und beendeten die iranische Demokratie. Die USA setzten den Schah als Machthaber ein und Iran wurde zur Marionette der USA. Tausende amerikanische und israelische Berater lenkten dort die Geschicke des Landes. Der Schah unterdrückte mit Zustimmung der USA die Bevölkerung. Oppositionelle wurden verfolgt, gefoltert und hingerichtet. 1979 entlud sich der Zorn der Bevölkerung. Es wollte sich nicht länger unterwerfen. Die Mullahs kamen an die Macht und wandten sich von den USA ab. Seitdem versucht die USA den Iran zurückzuerobern. Jetzt soll dies mit Hilfe des Angriffskriegs gelingen. Völkerrechtswidrige Kriege haben noch nie zur Demokratie und Freiheit geführt, weder im Irak, in Afghanistan noch in Libyen. Demokratie und Freiheit kann man nicht herbeibomben. Was folgte waren Chaos, Bürgerkrieg, Blutvergießen und der isla-mische Terror.
Weltweit kritisieren viele Staaten den Angriffskrieg auf Iran. Regierungen in Lateinamerika, Asien und Afrika prangern den Angriffskrieg als imperialistische Aggression und eklatante Verletzung des Völkerrechts an und warnen vor einer brandgefährlichen Ausbreitung des Krieges mit globalen katastrophalen humanitären und wirtschaftlichen Folgen.
Jedoch von deutschen Regierungsverantwortlichen ist keinerlei Verurteilung des Angriffs zu hören. Im Gegenteil: In den Tagesthemen verteidigte Bundeskanzler Merz den Angriff auf Iran durch die USA und Israel. Beide Länder hätten dafür gute Gründe gehabt. Es sei »jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündete zu belehren«. Schon im letzten Jahr lobte Merz Isreaels Iran – Bombardierung mit der Bemerkung: „Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht – für uns alle. Wir sind von diesem Regime auch betroffen.“ Sein Lob schloss er mit den Worten: „Ich kann nur sagen: Größten Respekt davor, dass die israelische Staatsführung den Mut dazu gehabt hat, das zu machen.“ Diese Aussagen waren und sind klar verfassungs-widrig. weil Artikel 26 des Grundgesetzes Handlungen verbietet, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbe-sondere die Führung eines Angriffskriegs. Strafbar ist seine Unterstützung des Angriffskriegs, weil nach Strafgesetzbuch Paragraph 80 A das „Aufstacheln zu einem Angriffskrieg“ mit einer Freiheitsstrafe von drei bis zu fünf Jahren zu versehen ist. Die Anerkennung des israelischen Angriffskriegs als „Drecksarbeit für uns alle“ steht dazu im eklatanten Widerspruch zur UN-Charta. Dort steht in Artikel 2.3: „Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel bei“.
Wer als Bundeskanzler einem Verbrechen zustimmt, zu einem Angriffskrieg aufstachelt, verfassungswidrig handelt, das Recht bricht und Streitigkeiten mit gewalttätigen Mitteln regeln will, der ist als Kanzler ungeeignet.

Bild: Infoaktion vor dem Hauptbahnhof in Hildesheim am 30.10.2025. Die Bundeswehr hat zwei Wochen lang eine Anwerbepropaganda-Aktion zur Rekrutierung neuer Soldaten auf dem Angoulêmeplatz veranstaltet. Zum Protest dagegen hat sich ein antimilitaristisches Bündnis in Hildesheim gebildet.
Weltweit kritisieren viele Staaten den Angriffskrieg auf Iran. Regierungen in Lateinamerika, Asien und Afrika prangern den Angriffskrieg als imperialistische Aggression und eklatante Verletzung des Völkerrechts an und warnen vor einer brandgefährlichen Ausbreitung des Krieges mit globalen katastrophalen humanitären und wirtschaftlichen Folgen.
Jedoch von deutschen Regierungsverantwortlichen ist keinerlei Verurteilung des Angriffs zu hören. Im Gegenteil: In den Tagesthemen verteidigte Bundeskanzler Merz den Angriff auf Iran durch die USA und Israel. Beide Länder hätten dafür gute Gründe gehabt. Es sei »jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündete zu belehren«. Schon im letzten Jahr lobte Merz Isreaels Iran – Bombardierung mit der Bemerkung: „Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht – für uns alle. Wir sind von diesem Regime auch betroffen.“ Sein Lob schloss er mit den Worten: „Ich kann nur sagen: Größten Respekt davor, dass die israelische Staatsführung den Mut dazu gehabt hat, das zu machen.“ Diese Aussagen waren und sind klar verfassungs-widrig. weil Artikel 26 des Grundgesetzes Handlungen verbietet, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbe-sondere die Führung eines Angriffskriegs. Strafbar ist seine Unterstützung des Angriffs-kriegs, weil nach Strafgesetzbuch Paragraph 80 A das „Aufstacheln zu einem Angriffskrieg“ mit einer Freiheitsstrafe von drei bis zu fünf Jahren zu versehen ist. Die Anerkennung des israelischen Angriffskriegs als „Drecksarbeit für uns alle“ steht dazu im eklatanten Wider-spruch zur UN-Charta. Dort steht in Artikel 2.3: „Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel bei“.
Wer als Bundeskanzler einem Verbrechen zustimmt, zu einem Angriffskrieg aufstachelt, verfassungswidrig handelt, das Recht bricht und Streitigkeiten mit gewalttätigen Mitteln regeln will, der ist als Kanzler ungeeignet.
Alfred Müller (Buchautor, Fassung vom 6.3.2026 in Überarbeitung eines Leserbriefs vom 5.3. an die Hildesheimer Allgemeine Zeitung zum Artikel vom 4.3.2026: „Merz ist Trumps erfolgreicher Mann“)
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. März 2026, 12:52 Uhr
RTDE-Liveticker-Krieg-gegen-Iran 5.3.2026
US- und Israel-Angriffe stärken nationalen Zusammenhalt in Iran
Trotz der Aufrufe von Donald Trump, dass die Iraner "ihr Land von den Führern Irans zurückerobern" sollten, scheinen die Angriffe der USA und Israels viele eher dazu zu bringen, sich hinter der nationalen Flagge zu versammeln, so ein Analyst mit Sitz in Teheran.Abas Aslani, Senior Research Fellow am Center for Middle East Strategic Studies, sagte gegenüber Al Jazeera, dass es statt Aufständen gegen die Führung in Teheran und anderen Städten Versammlungen gegeben habe, um die Angriffe zu verurteilen und das politische System zu unterstützen. "Ein Teil der Gesellschaft hatte gehofft, Trump würde ihnen helfen, weil sie mit der wirtschaftlichen Lage oder sogar dem politischen System unzufrieden waren", so Aslani. "Jetzt wird jedoch deutlicher, dass die USA ihnen nicht helfen."
Iran: Landesweite Unterstützung für Regierung und Armee
Am Mittwoch haben in einer Reihe von iranischen Großstädten Demonstrationen gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels stattgefunden.
In den Straßen Qazvins skandierten die Leute: "Keine Unterwerfung, keine Kapitulation – Krieg gegen Amerika!" Die Menschen forderten Rache und den "Tod für Israel".
"Wir kämpfen, wir sterben, ohne Kompromisse", riefen die Demonstranten in Ghom.
Siehe im Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Iran--Landesweite-Unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-Regierung-und-Armee:a
Prank-Opfer: Prinz Reza Pahlavi würde Kriegseintritt Deutschlands gegen Iran begrüßen
Die russischen Prank-Journalisten Wladimir Kusnezow und Alexei Stoljarow präsentierten im Rahmen der "Show von Wowan und Lexus" eine Aufnahme von Gesprächen mit dem Sohn des letzten Schahs von Iran, Reza Pahlavi. Die Anrufe wurden im Namen europäischer Politiker und Berater des deutschen Bundeskanzlers getätigt. Die Prank-Journalisten kontaktierten Pahlavi im Namen der Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz. Einer von ihnen stellte sich als Adolf vor und erschien im Bild als Adolf Hitler.
Trotz der provokativen Situation setzte Pahlavi das Gespräch fort und äußerte sich zur möglichen Beteiligung Deutschlands an militärischen Aktionen gegen Iran. "Je mehr Mitglieder diese Koalition gegen das Regime hat, desto besser. Damit nicht nur die Israelis und Amerikaner isoliert dastehen. Es ist für uns natürlich sehr erfreulich, wenn sich mehr Länder diesem Kreuzzug anschließen. Ich bin froh, dass Deutschland eine so entschiedene Haltung einnimmt. Ich hoffe, dass andere diesem Beispiel folgen werden", sagte Reza Pahlavi.
Siehe im Video: https://rumble.com/v76m9e6-prank-opfer-prinz-reza-pahlavi-wrde-kriegseintritt-deutschlands-gegen-iran-.html
RTDE-Liveticker-Krieg-gegen-Iran 5.3.2026
Iran: USA und Israel zielen absichtlich auf zivile Gebiete
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghai, hat den USA und Israel vorgeworfen, während des Krieges absichtlich zivile Gebiete anzugreifen.
"Unser Volk wird brutal abgeschlachtet, während die Aggressoren gezielt zivile Gebiete und jeden Ort angreifen, von dem sie glauben, dass er das größtmögliche Leid und die meisten Todesopfer verursacht", sagte Baghai auf X.
Diese brutale und völkerrechtswidrige Aggression gegen die Islamische Republik Iran wirke weit über das eigentliche Kriegsgeschehen hinaus: Sie erschüttere die globalen Finanzmärkte, treibe die Energiepreise deutlich nach oben, setze Währungen unter Druck und schwäche dadurch die Kaufkraft vieler Menschen weltweit.
Italien, Frankreich und Niederlande entsenden Marineeinheiten nach Zypern
Italien, Spanien, Frankreich und die Niederlande entsenden in den kommenden Tagen Marineeinheiten nach Zypern, um die Insel zu schützen, teilte der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto dem Parlament mit.
Das spanische Verteidigungsministerium erklärte in einer Stellungnahme, dass Madrid eine Fregatte entsenden werde. Griechenland und Frankreich gaben an, ebenfalls Einheiten auf die Insel zu entsenden, nachdem am Montag eine britische Luftwaffenbasis dort von einer Drohne iranischer Bauart angegriffen worden war.
Am Montag wurde auf der Insel der Militärstützpunkt Akrotiri der britischen Royal Air Force im Zuge der Luftangriffe der USA und Israels gegen Teheran von einer Drohne iranischer Bauart angegriffen. Aus diesem Grund reist auch der britische Verteidigungsminister John Healey nach Zypern. Britischen Medienberichten zufolge wird er am späten Donnerstag auf der Insel eintreffen.
US-Flugzeuge dürfen französische Basen im Nahen Osten nutzen
Frankreich hat im Zuge des Iran-Kriegs US-Flugzeugen den Zugang zu einigen seiner Militärbasen im Nahen Osten gestattet, teilte das französische Militär mit.
"Im Rahmen unserer Beziehungen zu den Vereinigten Staaten wurde die Präsenz ihrer Flugzeuge vorübergehend auf unseren Basen in der Region genehmigt", erklärte eine Sprecherin des Generalstabs gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
"Diese Flugzeuge tragen zum Schutz unserer Partner am Golf bei."
Alastair Crooke: Irans Plan – Die USA aus dem Nahen Osten drängen
Alastair Crooke ist ein ehemaliger britischer Diplomat und Gründer des in Beirut ansässigen „Conflicts Forum“. Zuvor war er Berater für Nahostfragen von Javier Solana, dem EU-Außenpolitikchef. Crooke erläutert Irans Strategie für seine Vergeltungsschläge – wie die USA zermürbt und aus dem Nahen Osten verdrängt werden sollen.
Siehe im Video: https://www.youtube.com/watch?v=6PuVYovo8bI
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Aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. März 2026,11:39 Uhr
RTDE 4.3.2026
Sozialkahlschlag an der "Heimatfront": Gefügig machen für imperialistische Barbarei
Von Alexandra Nollok
Mit der "Reform" der Grundsicherung steht ein ungeheurer Sozialkahlschlag in den Startlöchern, der sich gegen die gesamte Arbeiterklasse richtet. Mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun. Die Regierung will die Massen durch Abschreckung für ihren imperialen Kriegskurs auf Linie bringen.
Im Kampf um die Kontrolle über Märkte und Rohstoffe überziehen die USA die Welt mit kriegerischer Barbarei, im Schlepptau ihre Vasallen, Verzeihung: Wertepartner. Westliche Schlagzeilen sind voller moralinsaurer Erklärungen, warum "böse" Mullahs, "terroristische" Palästinenser, "Drogen schmuggelnde" Venezolaner und "kommunistische" Kubaner zu vernichten seien. Doch der westliche Imperialismus tobt längst an den Heimatfronten, auch der deutschen – mit ähnlich hysterisch-menschenverachtende
Denn in Zeiten eskalierender Kriege um die Neuaufteilung der Welt müssen die Verursacher ihre Bevölkerung gefügig machen. Das geschieht (nicht nur in Deutschland) durch soziale Brutalität: die Zerschlagung von Arbeiterrechten und des Sozial- und Gemeinwesens.
Nichts weniger plant die Bundesregierung mit ihrer "Neuen Grundsicherung", die sie am Donnerstag unter dem Label "Gerechtigkeit" durch den Bundestag bringen will. Viele Lohnabhängige ahnen wohl nicht, dass sie mit Schweigen oder gar Zustimmung zu diesem Vorgehen ihre eigenen bürgerlichen Rechte zu Grabe tragen.
Gehorsam durch Abschreckung
"Am Donnerstag wird das Bürgergeld abgeschafft", titelte der Stern. Zwischen den Zeilen schwingt ein "endlich" und irgendwie auch das Märchen vom "aufgeblähten Sozialstaat" mit. Genährt werden soll die Hoffnung, dass durch dessen Einstampfen freigesetztes Geld nun anderen Gruppen zugutekommen werde. Das ist ein Irrglaube, denn klar ist, dass auch diese paar Millionen – mehr wird nicht zu holen sein – in die Kriegskassen fließen werden.
Tatsächlich geht es nicht um diese Peanuts, sondern um das Erzwingen von Gehorsam durch Abschreckung. Rutscht ein Arbeitsloser nach einem Jahr in die Grundsicherung, können ihn Jobcenter noch härter und schneller als bisher drangsalieren – unabhängig von seinen Problemen, Krankheiten und Fähigkeiten. Eine zu geringe Anzahl belegter Bewerbungen, ein nicht beachtetes "Jobangebot" oder versäumte Termine können bereits zu einer vollständigen Entziehung des Existenzminimums führen.
Sogar die Krankmeldung will der Staat Erwerbslosen massiv erschweren. Ein Attest vom Hausarzt soll die Behörde nicht mehr anerkennen. Kranke müssten sich dann von einem Amtsarzt begutachten lassen, um ihren Zustand zu belegen. Betroffene, die psychische Probleme haben oder mit der Bürokratie überfordert sind, landen so ruckzuck ohne Geld für Miete, Strom und Essen auf der Straße. Schon jetzt haben etwa 1,2 Prozent der Einwohner Deutschlands kein eigenes Dach über dem Kopf – mehr als eine Million Menschen.
Auch für nicht sanktionierte Erwerbslose wird es schwieriger, ihre Wohnung zu halten. Die kommunal festgelegten Mietobergrenzen sind angesichts der erheblichen Teuerung schon jetzt fast überall realitätsfern niedrig. Oft findet sich nicht einmal in abgewrackten Plattenbauten eine Bleibe zum verlangten Preis. Und wer zu teuer wohnt, muss den übersteigenden Betrag aus dem Regelsatz zahlen – für Alleinstehende sind das 563 Euro monatlich. Ausnahmen, darunter die Schonfrist im ersten Jahr, sollen nahezu wegfallen.
Um das durchzusetzen, schwadronieren Politiker und Medien von "Gerechtigkeit". Der Staat dürfe sich von "Faulpelzen" und anderen "Leistungsmissbrauchern" nicht "auf der Nase herumtanzen lassen", heißt es da. Mit dieser Propaganda soll die gesamte Arbeiterklasse gegeneinander aufgehetzt, vom Widerstand abgehalten und zum Schweigen gebracht werden. In Zeiten imperialistischer Eskalation brauchen die Herrschenden gehorsam Schuftende, die sie für ihre kriegerischen Interessen missbrauchen können, ob an der Werkbank oder an der Front. Der Sozialkahlschlag dient der Abschreckung der Massen vom Widerstand.
Aggression nach außen und innen
Der Sozialkahlschlag trifft die gesamte Arbeiterklasse in Deutschland. Er eskaliert soziale Unsicherheit, den aggressiven Konkurrenzkampf um Jobs, Wohnungen und Privilegien, nicht zuletzt die Kriminalität. Vor allem aber degradiert er, verbunden mit gegenwärtigen Angriffen auf Arbeiterrechte wie den Achtstundentag, die Beschäftigten zur Verfügungsmasse ohne jede Verhandlungsoption. Die Drohung lautet: Entweder gehorchen oder verhungern. Die Spirale ist nach oben offen, denn klar ist, dass es immer mehr Beschäftigte treffen wird. Die politisch mitverantwortete Wirtschaftskrise hat ihren Höhepunkt längst nicht erreicht.
Immer mehr mittelständische Firmen rutschen (zugunsten des transatlantischen Großkapitals) in die Pleite, die Arbeitslosenzahlen wachsen kontinuierlich, und die Anzahl freier Arbeitsstellen ist massiv zurückgegangen. Daran sind weder Kriegsflüchtlinge, Arbeitsmigranten noch "faule Arbeitslose" schuld, sondern das Krisensystem.
Einige Medien schwadronieren zwar immer noch über Fachkräftemangel, zum Beispiel in der Pflege. Sie schreiben aber nicht dazu, woran es tatsächlich liegt: nicht nur an fehlender staatlicher Ausbildungsförderung, sondern auch daran, dass privatisierte Kliniken und Pflegeheime massiv am Personal sparen, um ihre Kosten zu minimieren – eine kapitalistische Notwendigkeit. Abgesehen davon: Ein beschäftigungsloser Industriemechaniker kann nicht einfach so in die Altenpflege wechseln.
Letztlich muss die Entrechtung von Arbeitslosen und Erwerbstätigen vor dem Hintergrund des Gesamtbildes politischer Entwicklungen betrachtet werden. Die zunehmenden Aggressionen, mit denen der "Westen" gegen aufsteigende kapitalistische Staaten vorgeht, um sie zugunsten seines Monopolkapitals wirtschaftlich zu schwächen und zu unterjochen, müssen sich auch im Inneren gegen die eigenen Lohnabhängigen richten. Mit einer aufmüpfigen Arbeiterklasse ist nämlich kein imperialistischer Krieg zu gewinnen. Bisher funktioniert ihre spalterische Propaganda recht gut. Wenn das Volk sich schlägt, feiern die Eliten.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. März 2026, 12:01 Uhr
(…) Wie zum Beispiel 2015 in Minsk, als Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts stattfanden, die sich als Täuschungsmanöver der westlichen Allianz erwiesen, gab es auch in Genf lediglich Scheinverhandlungen zur Aufgabe des iranischen Atomprogramms. Dass die USA ganz andere Pläne hatten, zeigt ein kurzer Blick hinter die Kulissen. 2007 enthüllte der Viersternegeneral Wesley Clark, zeitweise Oberbefehlshaber der NATO, skandalöse Interventionsvorhaben der Bush-Administration gegen sieben Länder. Clark sagte, es habe unmittelbar nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 einen Plan für Regimewechsel und Kriege im Nahen Osten und in Afrika gegeben. Gelistet waren außer Afghanistan der Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und letztlich der Iran. [1] Die Interventionen gegen sechs Länder wurden nach und nach „abgearbeitet“, nur der Iran war übrig geblieben, und dieser Krieg wird nach Jahren der Intrigen, Hetze und Sanktionen jetzt nachgeholt. (...) . Unter der Regierung von Donald Trump ist vieles anders, chaotischer geworden. Aber Trump führt die US-Politik im Sinne der Wirtschafts- und Finanzeliten sowie des Militärisch-Industriellen Komplexes weiter wie vorgesehen.
(…)
Der Iran ist das siebente Land auf der Liste –
Lüge und Täuschung, wie immer
Von: Wolfgang Bittner
(Red.) So ungefähr auf der ganzen Welt wird in diesen Tagen über den von den USA und Israel gestarteten Angriffskrieg gegen den Iran berichtet. Was er bewirkt und wie er enden wird, ist absolut offen. Aber wer dafür verantwortlich ist, ist klar. Wolfgang Bittner macht darauf aufmerksam, dass die USA diesen Schritt schon vor vielen Jahren geplant haben. (cm)
Die Verhandlungen in Genf zwischen Washington und Teheran über das iranische Atomprogramm schienen gerade zu einem Erfolg zu führen, als am 28. Februar 2026 plötzlich die amerikanischen und israelischen Raketen flogen und der Krieg gegen den Iran begann. Dieser Krieg hat eine lange Vorgeschichte.
1951 erfolgte – noch während der Pahlewi-Dynastie – unter dem gewählten iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh die Verstaatlichung der Ölindustrie, wogegen die CIA und der britische MI6 mit gezielten Aktionen vorgingen. Daraufhin wurde Mossadegh 1953 im Rahmen einer „Operation Ajax“ entlassen und festgenommen, womit ein laizistischer Staat verhindert wurde und ein internationales Konsortium Zugriff auf die iranischen Ölvorkommen erhielt. 1979 verließ dann der Schah Mohammed Resa Pahlewi das Land, der Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini kehrte aus dem französischen Exil zurück und der Iran wurde eine autoritär geführte islamische Republik.
Seither steht das Land im Fokus der USA und der Briten und kam nicht mehr zur Ruhe. Es nimmt zwar mit den größten Erdgas- und viertgrößten Erdölvorkommen erheblichen Einfluss auf die Versorgung der Welt mit fossilen Energieträgern. Zudem unterhält es wirtschaftliche Beziehungen zu westlichen Ländern sowie wirtschaftliche und militärische Kooperationsabkommen mit Russland und China. Die erdrückenden Sanktionen der USA, denen sich Großbritannien und die Staaten der Europäischen Union angeschlossen haben, führten jedoch zu schwerwiegenden wirtschaftlichen Problemen.
Hinzu kommt, dass der Iran als größte Regionalmacht Vorderasiens eine inoffizielle Militärkoalition anführt, wozu Hamas, Hisbollah und Huthi gehören. Das hat ihm, wie auch anderen Ländern, die sich gegen den verheerenden Einfluss der USA und Westeuropas wehren, deren erbitterte Gegnerschaft eingetragen. So gesehen, ging es Ende Februar 2026 bei dem völkerrechtswidrigen Angriff und der Ermordung Ajatollahs Ali Chamenei, des Nachfolgers von Ruhollah Chomeinis, nur zum Teil um die Beilegung des Atomstreits.
Wie zum Beispiel 2015 in Minsk, als Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts stattfanden, die sich als Täuschungsmanöver der westlichen Allianz erwiesen, gab es auch in Genf lediglich Scheinverhandlungen zur Aufgabe des iranischen Atomprogramms. Dass die USA ganz andere Pläne hatten, zeigt ein kurzer Blick hinter die Kulissen. 2007 enthüllte der Viersternegeneral Wesley Clark, zeitweise Oberbefehlshaber der NATO, skandalöse Interventionsvorhaben der Bush-Administration gegen sieben Länder.
Clark sagte, es habe unmittelbar nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 einen Plan für Regimewechsel und Kriege im Nahen Osten und in Afrika gegeben. Gelistet waren außer Afghanistan der Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und letztlich der Iran.[1] Die Interventionen gegen sechs Länder wurden nach und nach „abgearbeitet“, nur der Iran war übrig geblieben, und dieser Krieg wird nach Jahren der Intrigen, Hetze und Sanktionen jetzt nachgeholt.
Dass die USA damit ein weiteres Pulverfass angezündet haben und die Konflikte mit Russland und China eskalieren, scheint Donald Trump in Kauf zu nehmen – ein Beweis dafür, dass es eine Langzeitstrategie der USA gibt, die unabhängig von der jeweiligen Präsidentschaft funktioniert. Unter der Regierung von Donald Trump ist vieles anders, chaotischer geworden. Aber Trump führt die US-Politik im Sinne der Wirtschafts- und Finanzeliten sowie des Militärisch-Industriellen Komplexes weiter wie vorgesehen.
Wieder haben die USA, diesmal mit Unterstützung von Israel (ja sogar zusätzlich angetrieben von Israel, Red.), einen mörderischen Krieg begonnen. Welche Auswirkungen er letztlich haben wird und wie er enden wird, ist derzeit nicht absehbar. Aber der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der dem US-Präsidenten am 3. März seine Aufwartung gemacht hat, weiß von der Entwicklung im Iran und den Hintergründen der US-Aggression offensichtlich nichts. Völkerrecht hin oder her, er findet den Angriff auf den Iran nötig und gerechtfertigt.[2]
Quellen
[1] Vgl. Amy Goodman: Syriens Wahrheit, 6.3.2012, www.youtube.com/watch?v=kkE8Gp-nWEs (aufgerufen am 4.3.2026)
[2] Vgl. www.youtube.com/watch?v=bhomZMUr_eI (aufgerufen am 4.3.2026)
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
uncutnews.ch, vom , Februar 25, 2026, Aktuelle Top Ten, Tipp/Must read/Topthema/Aktuell , Marcos Paulo Candeloro
Jeffrey Epstein und die Rothschilds
Im Februar 2016 schrieb Jeffrey Epstein eine E-Mail an Peter Thiel, Mitgründer von PayPal und Palantir, mit einem Satz, der es auf die Titelseite jeder Zeitung in der westlichen Welt hätte schaffen müssen: „Wie Sie wahrscheinlich wissen, vertrete ich die Rothschilds.“ Der Satz steht in den Epstein-Akten. Es ist ein offizielles Dokument des Justizministeriums der Vereinigten Staaten. Und die Mainstream-Presse behandelte es so, als wäre es eine Fußnote über das Wetter auf Bermuda.
Der Name „Rothschild“ erscheint nahezu 12.000-mal in den 3,8 Millionen Seiten, die im Januar 2026 veröffentlicht wurden. Zwölftausend Mal. Zum Vergleich: „Clinton“ erscheint deutlich seltener. Doch im medialen Ökosystem, das Chomsky mit aufgebaut hat, wird die Wiederholung des Namens Rothschild in einem investigativen Kontext automatisch als verschwörungsideologische Wahnvorstellung umklassifiziert. Praktisch, wenn der eigene Name der meistzitierte im größten Kindersexhandelskandal der modernen Geschichte ist.
Les Wexner, der milliardenschwere Gründer von Victoria’s Secret und Epsteins größter bekannter Förderer, sagte am 18. Februar 2026 unter Eid vor dem House Oversight Committee aus. Gefragt nach den Referenzen, die ihn dazu bewogen hatten, Epstein eine umfassende Generalvollmacht über seine Finanzen zu erteilen, antwortete er schlicht: „Seine persönliche Arbeit für die Rothschild-Familie in Frankreich.“ Er fügte hinzu: „Konkret sprach ich mit Élie de Rothschild. Er vertrat ihre ganze Familie.“ Unter Eid. Vor dem Kongress der Vereinigten Staaten. Wexners Anwalt wurde auf einem offenen Mikrofon dabei ertappt, wie er seinem Mandanten zuflüsterte: „Ich bring dich verdammt nochmal um, wenn du noch eine Frage mit mehr als fünf Wörtern beantwortest.“ Verzweiflung hat erkennbare Symptome.
Die Dokumente bestätigen, was Wexner enthüllte. Im Oktober 2015 schloss die Southern Trust Company Inc., unter Vorsitz von Epstein und mit Sitz auf den Jungferninseln, einen Vertrag über 25 Millionen Dollar mit Edmond de Rothschild Holding S.A. Gegenstand: „Risikoanalyse“ und „Anwendung bestimmter Algorithmen.“ Fünfundzwanzig Millionen Dollar für einen verurteilten Kindersexualstraftäter, um Algorithmen für die reichste Familie Europas zu betreiben. Wäre dies ein Drehbuch, kein Studio würde es wegen mangelnder Plausibilität kaufen.
Ariane de Rothschild, seit 2023 CEO der Edmond de Rothschild Group, tauschte dutzende Male pro Monat E-Mails mit Epstein aus. Das Wall Street Journal bestätigte 2023, dass sie ihn nach seiner Verurteilung mehr als ein Dutzend Mal persönlich traf. Die anfängliche Verteidigung der Bank bestand darin, jeglichen Kontakt zu leugnen. Später räumte man ein, die Treffen hätten „im Rahmen ihrer normalen Pflichten“ stattgefunden. Zu den normalen Pflichten gehören offenbar regelmäßige Treffen mit verurteilten Pädophilen.
2014 schrieb Epstein an Ariane: „Der Putsch in der Ukraine sollte viele Möglichkeiten bieten.“ Viele. Ein wegen sexueller Ausbeutung von Kindern verurteilter Finanzmanager diskutiert geopolitische Chancen mit der Erbin eines 236-Milliarden-Dollar-Bankenimperiums. Das hätte Titelseite sein müssen. Es wurde redaktionelles Schweigen.
Auf der anderen Seite des Atlantiks hatten WikiLeaks-E-Mails bereits die Beziehung zwischen Hillary Clinton und Lynn Forester de Rothschild offengelegt. Im September 2010 schrieb Clinton, damals Außenministerin, an Lady de Rothschild und entschuldigte sich dafür, Tony Blair von einer privaten Veranstaltung mit den Rothschilds in Aspen abgezogen zu haben, um an Nahost-Verhandlungen teilzunehmen. Der Wortlaut ist wörtlich: „Lassen Sie mich wissen, welche Buße ich Ihnen schulde.“ Die Außenministerin der größten Macht der Welt bittet eine Privatperson um Buße. Im Januar 2015, noch bevor Hillary ihre Kandidatur ankündigte, entwarf Lynn bereits in E-Mails an die Beraterin Cheryl Mills ihre Wirtschaftspolitik: „Wir müssen die wirtschaftliche Botschaft für Hillary ausarbeiten.“ Wer die amerikanische Politik lenkt, steht nicht zwangsläufig auf dem Stimmzettel.
Alan Dershowitz, Epsteins früherer Anwalt und emeritierter Harvard-Professor, erklärte 2019 öffentlich: „Ich wurde von Lady Lynn Rothschild Epstein vorgestellt. Sie stellte Epstein Bill Clinton und Prinz Andrew vor.“ Der Verbindungsknoten zwischen dem Pädophilen und zwei der mächtigsten Männer des Planeten hatte einen Nachnamen. Und dieser Nachname erscheint 12.000-mal in den Akten.
Cindy McCain, Witwe von Senator John McCain, fasste die Situation mit einer Offenheit zusammen, die in der politischen Klasse selten ist: „Wir wussten es alle.“ Sie wussten es. Und Schweigen war die kollektive Entscheidung.
Das Muster, das sich aus den Dokumenten ergibt, ist strukturell klar. Epstein operierte als finanzieller Vertreter der Familie Rothschild. Er nutzte diese Position, um ein Netzwerk aus Milliardären, Politikern und Akademikern aufzubauen. Dieses Netzwerk war das operative Substrat des größten dokumentierten Kindersexhandels in der Geschichte. Und als die Überlebenden zu sprechen begannen, arbeitete die Maschinerie des Schweigens mit bankmäßiger Präzision.
Die Rothschilds, die Rockefellers, die Warburgs, die Schiffs. Jahrhundertalte Milliardärsdynastien, die Denker von Carroll Quigley bis Olavo de Carvalho als die faktischen Eigentümer der Welt identifizierten. Dynastien, die Imperien, Weltkriege und Revolutionen überleben, weil sie auf einer Macht-Ebene operieren, die der Parteipolitik vorausgeht. Sie schaffen Zentralbanken, finanzieren beide Seiten von Konflikten, installieren und stürzen Regierungen mit der Leichtigkeit eines Krawattenwechsels. Die Presse, die von diesen Vermögen abhängig ist, lernte über zwei Jahrhunderte hinweg, jede Erwähnung dieser Namen als intellektuelle Pathologie zu behandeln. Die Epstein-Akten lieferten auf 3,8 Millionen Seiten die dokumentarische Bestätigung dessen, was diese Denker seit Generationen identifizierten: Es existiert eine Macht-Ebene, die über Regierungen steht, über dem Gesetz operiert und die eigenen Leute mit der Effizienz schützt, die nur jene besitzen, die gleichzeitig Kapital und Narrativ kontrollieren.
Ariane de Rothschild mit Jeffrey Epstein.
Die Vereinten Nationen stuften die Epstein-Operation im Februar 2026 als „globales kriminelles Unternehmen“ ein, mit Handlungen, die möglicherweise Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen. Zwölftausend Erwähnungen des Namens Rothschild in den Dokumenten. Und das Schweigen der Mainstream-Medien ist so ohrenbetäubend, dass es selbst zum größten Beweis geworden ist, dass das System genau so funktioniert, wie beschrieben.
Wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Geschichte. Wer die Geschichte kontrolliert, kontrolliert das Schweigen. Und das Schweigen hat in diesem Fall 12.000 Namen.
Quelle: THE NAME THAT APPEARS 12,000 TIMES IN THE EPSTEIN FILES AND NO ONE WANTS TO SAY
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seniora.org, 6. März 2026, 03.03.2026 Von Eliane Perret - Mit Dank übernommen von zeit-fragen.ch
Der Wunsch nach Frieden
«Das Studium fremder Sprachen und Literaturen ist Ansporn und Triebfeder der Erziehung im Geiste der internationalen Verständigung und des Friedens», schrieb Federico Mayor Zaragoza, von 1987 bis 1999 Generaldirektor der Unesco und späterer Leiter der spanischen Stiftung Cultura de paz im Geleitwort des Buches «Dem Frieden entgegen. Ein Lesebuch».1
Es soll, wie er das Ziel der Herausgeber beschreibt, «dem Unterricht in fremder Sprache und Literatur neue Impulse, eine neue Bestimmung geben».
Diese Friedensanthologie wurde 1989 vom Internationalen Deutschlehrerverband herausgegeben und richtet sich an jugendliche Leser – auch heute noch. Mayor Zaragoza zitiert weitsichtig die Präambel der Verfassung der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur mit dem darin enthaltenen Leitsatz:
«Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, müssen auch die Bollwerke des Friedens im Geiste der Menschen errichtet werden.»
Die Aufgabe der Schule beschreibt er deshalb mit den Worten:
«Soll aber der Friedensgedanke im Bewusstsein der Heranwachsenden, der Frauen und Männer des 21. Jahrhunderts fest verankert werden, so hat am zweckmässigsten die Schule dafür zu sorgen, dass die Völker mehr voneinander erfahren, bildet doch das gegenseitige Sichkennenlernen ‹die Grundlage der geistigen und moralischen Verbundenheit der Menschheit›.»
Im so entstandenen Lesebuch wurden hundert Gedichte und Prosastücke aus fünf Jahrhunderten zusammengetragen – Wurzeln unserer Kultur. Sie sind eine vielfältige Anregung für den Unterricht, um so dringender angesichts der bedrückenden Weltlage. In ihrer Vielfalt beeindruckend, stimmen die Autoren in ihrem Friedenswillen und ihrer entschiedenen Ablehnung von Gewalt, Zerstörung und Krieg überein. Mayor Zaragoza schreibt dazu:
«So wenig sich die Autoren in Stil und Empfinden gleichen, so eindeutig bestärken sie den Leser in der lebensnotwendigen Erkenntnis: Wir müssen überwinden, was uns trennt, und fördern, was uns verbindet.»
Themen, die viele Jugendliche in ihrem tiefsten Inneren ansprechen und ein Hin und Her mit den Erwachsenen in Aussicht stellen, aus dem sie Mut, Klarheit und Zuversicht schöpfen können.
Beginnend mit dem Gedicht von Ingeborg Bachmann «Nach dieser Sintflut» (siehe Kasten weiter unten) kommen in den drei Teilen «Die Signatur von Krieg und Frieden», «Der Friede als Ziel der Geschichte» und der «Friede als Notwendigkeit» bekannte und weniger bekannte Autoren zu Wort und geben Lehrerinnen und Lehrern vielfältige Möglichkeiten, mit ihren Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Die Zeitspanne, in der die Autoren lebten, reicht vom Mittelalter bis in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, doch sind ihre Gedichte und Prosatexte leider von grosser Aktualität.
Das Redaktionsteam seinerseits umreisst im Begleittext die mit ihrer Friedensanthologie verbundene pädagogische Aufgabe, indem sie festhält:
«Satzungsgemäss lässt sich der Internationale Deutschlehrerverband bei der Erfüllung seiner Aufgabe vom Geiste der Völkerverständigung leiten. Seine Mitglieder verstehen sich somit nicht bloss als Fremdsprachenlehrer, sondern als Vermittler eines weltumspannenden Friedenswillens.»
Gerade das muss uns heute zu denken geben. Versteht die heute neoliberal umgedrehte Schule ihren Auftrag auch noch so? Oder ist (Fremd-)Sprachunterricht nicht eher von einer Nützlichkeitsdoktrin geleitet, die allenfalls auch mit KI erledigt werden kann? Dann schlägt er in seiner Aufgabenstellung und Zielsetzung fehl.
Mit anderen Worten braucht es Bildung, Weitsicht und menschliche Reife, will ein Lehrer den Sprachunterricht nach wie vor als «Ansporn und Triebfeder der Erziehung im Geiste der internationalen Verständigung und des Friedens» gestalten. Nehmen unsere Ausbildungsstätten diesen friedensbildenden und völkerverbindenden Auftrag noch wahr, wie es vor einem halben Jahrhundert noch eine Selbstverständlichkeit war?
Ein Grund für alle – in eine pädagogische Aufgabe eingebunden oder nicht –, sich als Mitmenschen auf das zu besinnen, was wir der heranwachsenden Generation mitgeben wollen und was demnach der Erziehungs- und Bildungsauftrag von Schule wieder sein muss. «Dem Frieden entgegen» ist dabei eine wichtige Unterstützung und Leitlinie. •
1 Internationaler Deutschlehrerverband (Hrsg.) (1989). Dem Frieden entgegen. Ein Lesebuch. München: Langenscheidt-Verlag und Leipzig: Verlag Enzyklopädie. In Bibliotheken oder antiquarisch erhältlich.
Ingeborg Bachmann
Nach dieser Sintflut möchte ich die Taube,
und nichts als die Taube
noch einmal gerettet sehn.
Ich ginge ja unter in diesem Meer!
flög’ sie nicht aus,
brächte sie nicht
in letzter Stunde das Blatt.
Quelle: Zeit-Fragen Genossenschaft - Mit Dank und freundlicher Genehmigung übernommen
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Japan galt lange Zeit als beruhigende Ausnahmeerscheinung: ein Land, das unbegrenzt Kredite aufnehmen kann – heute fast 250 % des BIP – ohne jemals eine größere Wirtschaftskrise auszulösen. Dieses Privileg ist nun in Gefahr.
Fr. 06 Mär 2026, Auguste Maxime
„Die Finanzlage unseres Landes ist zweifellos äußerst schlecht, schlechter als die Griechenlands.“ Im Mai 2025 sprach Premierminister Shigeru Ishiba vor dem Parlament Klartext. Er plädierte dafür, Forderungen nach Steuersenkungen, die durch weitere Schulden finanziert werden sollten, vor dem Hintergrund weitreichender Zinserhöhungen abzulehnen. Dies war eine seltene Äußerung in der von Konsens geprägten Kultur Japans.
Anleiherenditen messen die Glaubwürdigkeit eines LandesDer Markt für Staatsanleihen, über den Regierungen direkt von Anlegern Geld gegen eine Rendite leihen, steht besonders im Fokus. Er gilt als rationaler als der Aktienmarkt, und die täglichen Handelsvolumina sind höher. Der Zinssatz, also die „Miete für Geld” über einen bestimmten Zeitraum, fungiert als Barometer. Er misst in Echtzeit die finanzielle Glaubwürdigkeit eines Landes aus Sicht seiner Gläubiger.
Staatsanleihen bieten geringere Renditen als Aktien, dafür aber ein geringeres Risiko. Sie ziehen langfristige Sparer an – Kapital aus Pensionsfonds, Rentenfonds, Lebensversicherungen und Staatsfonds –, die Vorhersehbarkeit gegenüber Performance bevorzugen.
Zwei Faktoren können diese Zinssätze jedoch nach oben treiben. Der erste Faktor ist das Vertrauen. Wie Walter Bagehot in „Lombard Street” schrieb: „Kredit – die Bereitschaft eines Menschen, einem anderen zu vertrauen – ist äußerst variabel.” Wenn das Vertrauen schwankt, verlangen Investoren eine höhere Risikoprämie, um weiterhin Kredite zu vergeben.
Der zweite Faktor ist die Inflation. Kredite zu vergeben bedeutet, das Risiko einzugehen, dass die Rückzahlung in einer abgewerteten Währung erfolgt. Ein rationaler Kreditgeber rechnet damit und verlangt eine Rendite, die über der erwarteten Inflation liegt, um eine positive Realrendite zu erzielen. Je höher also die Inflationserwartungen sind, desto höher ist der erforderliche Zinssatz.
Bond Vigilantes sind große Inhaber von Schuldverschreibungen, die, wenn sie glauben, dass das Risiko eines Zahlungsausfalls oder einer Inflation steigt, ihre Anleihen massenhaft verkaufen. Dieser Verkaufsdruck führt zu einem Preisverfall und damit automatisch zu einem Anstieg der Renditen. Der Markt sendet dann ein eindeutiges Signal an die betreffende Regierung: Ihre Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel und die Kosten ihrer Schulden werden steigen.
„Früher dachte ich, wenn es eine Reinkarnation gäbe, würde ich gerne als Präsident, Papst oder Baseballspieler mit einer Trefferquote von 400 zurückkommen. Aber jetzt möchte ich als Anleihemarkt zurückkommen. Dann kann man alle einschüchtern“, fasste James Carville, Berater von Bill Clinton, 1993 zusammen.
Die massive Verschuldung Japans ist das Ergebnis von mehr als dreißig Jahren fortlaufender Schuldenübertragungen zwischen Wirtschaftsakteuren als Reaktion auf wiederholte Krisen, mit denen das Platzen einer Kreditblase verhindert werden sollte.
In den 1980er Jahren erlebte die japanische Wirtschaft einen beispiellosen Kreditrausch. Haushalte nahmen Kredite auf, um Immobilien zu kaufen, Unternehmen liehen sich Geld, um zu investieren und zu spekulieren, und Banken vergaben Kredite mit beunruhigender Leichtigkeit. Die Aktien- und Immobilienpreise schossen in die Höhe und befeuerten die berühmte „japanische Blase”.

Historische Entwicklung des Nikkei 225-Index seit 1965 auf einer linearen Skala. Quelle: Guiding Data
Der Crash kam 1990 und war brutal: Der Aktienmarkt verlor bis zu 80 % seines Wertes, während die Immobilienpreise in den Großstädten um 60 bis 70 % fielen. Die Banken blieben auf erheblichen Forderungsausfällen sitzen, der private Konsum und die Investitionen brachen ein, und es kam zu einer Deflation. Es war ein Teufelskreis, in dem fallende Preise die Stagnation noch verstärkten. Dies war der Beginn der „verlorenen Jahrzehnte”.
Angesichts des Zusammenbruchs der Wirtschaftstätigkeit im privaten Sektor griff die Regierung ein, um eine Depression ähnlich der von 1929 zu verhindern. Sie startete eine Reihe von Konjunkturprogrammen: große Infrastrukturprojekte, Unterstützung für Unternehmen und erhöhte Sozialausgaben in einer von einer alternden Bevölkerung geprägten Gesellschaft.
Diese Maßnahmen wurden durch massive Emissionen von Staatsanleihen finanziert. Die Staatsverschuldung, die 1990 etwa 60 % des BIP ausmachte, stieg in den 2000er Jahren auf über 100 %. Im Jahr 2010 überschritt sie 200 % und erreichte während der Covid-Krise einen Höchststand von etwa 255 % des BIP, bevor sie wieder leicht zurückging.
Diese Entwicklung vollzieht sich in einem Umfeld extrem niedriger, sogar negativer Inflation, was die Beibehaltung sehr niedriger Zinssätze begünstigt. Die Käufer dieser Schulden sind hauptsächlich inländische Akteure: Banken, Versicherungen, Pensionsfonds, Sparer – sowie die Zentralbank.
Die Bank of Japan (BoJ) interveniert seit 2001 durch quantitative Lockerung. Da die Nachfrage des privaten Marktes nicht in der Lage war, die kolossalen Mengen an Anleihen, die vom Finanzministerium ausgegeben wurden, aufzunehmen, ohne einen starken Anstieg der Zinsen zu verursachen, schuf die BoJ Geld aus dem Nichts, um Staatsanleihen und andere Finanzanlagen direkt zurückzukaufen.
Dieser Mechanismus nahm ab 2013 beispiellose Ausmaße an. Die Zentralbank absorbierte schließlich so große Mengen, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt fast die Hälfte aller ausstehenden Staatsanleihen hielt. Ihre Bilanzsumme, die im Jahr 2000 bei rund 100 Billionen Yen lag, erreichte 2024 einen Höchststand von fast 750 Billionen Yen – was dem jährlichen BIP des Landes entspricht.
Durch ihre unkonventionelle Politik hielt die BoJ die Zinsen bis 2024 nahe Null oder sogar im negativen Bereich und erleichterte so die Refinanzierung der Staatsschulden trotz ihres explosiven Wachstums. Diese Politik trug auch zu einer anhaltenden Schwächung des Yen bei und stützte die Exporte des Landes.
Seit 2022 ist die Rendite der japanischen 10-jährigen Staatsanleihe – der Marktbenchmark, der 10-jährigen JGB – dramatisch gestiegen. Sie stieg von rund 0,13 % am 1. Januar 2022 auf fast 2,24 % Anfang 2026, was einer mehr als siebzehnfachen Steigerung in vier Jahren entspricht. Dies ist eine außergewöhnliche Veränderung für eine Wirtschaft, die seit fast drei Jahrzehnten an Zinssätze nahe Null gewöhnt ist.

Japan war nie ein überzeugendes Argument für die US-Verschuldung – Quelle: Jack Salmon
Am 19. und 20. Januar 2026 lösten massive Verkäufe japanischer Staatsanleihen einen Ansteckungseffekt auf den globalen Märkten aus, darunter auch auf dem US-Anleihemarkt. 10-jährige JGBs fielen und vernichteten damit einen Wert von etwa 41 Milliarden US-Dollar aus einem geschätzten Gesamtvolumen von 7,2 Billionen US-Dollar. Am stärksten betroffen waren Anleihen mit sehr langen Laufzeiten zwischen 30 und 40 Jahren. Ihre Renditen stiegen innerhalb einer einzigen Sitzung um rund 25 Basispunkte (0,25 %) auf über 4,2 %.
Der Anstieg der Zinsen in Japan lässt sich durch die Rückkehr der Inflation erklären. Der Archipel ist in hohem Maße von Importen für seine Energie und Rohstoffe abhängig. Wenn die globalen Preise steigen, „importiert” Japan Inflation in seine Binnenwirtschaft. Die Inflation scheint nun strukturell zu sein, gestützt durch Lohnerhöhungen, was einen Kreislauf auslöst, in dem sich Löhne und Preise gegenseitig verstärken.
Der zweite Grund sind wachsende Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit der Staatsverschuldung. Eine äußerst aggressive Fiskalpolitik – massive Konjunkturpakete, Energiesubventionen, erhöhte Militärausgaben und Maßnahmen zur Wahlunterstützung – schürt Ängste vor einem starken Anstieg der Verschuldung und zusätzlichem Inflationsdruck. Unter der Regierung von Sanae Takaichi im Jahr 2026 verstärkte diese Haltung die Risikoprämienforderungen der Anleger und führte zu einem starken Anstieg der langfristigen Zinssätze.
Als Reaktion auf die Rückkehr der Inflation begann die Bank of Japan, ihre Geldpolitik zu straffen. Mit anderen Worten: Sie verteuert Kredite. Sie erhöht ihre Leitzinsen und führt schrittweise eine quantitative Straffung durch, d. h. sie reduziert ihre Bilanz durch den Verkauf zuvor gekaufter Anleihen. Dadurch steigt das Angebot an Anleihen auf dem Markt, was automatisch zu einem Anstieg der Zinsen führt. Der Anstieg der Renditen bremst dann die Wirtschaftstätigkeit, was dazu beiträgt, den Inflationsdruck einzudämmen.
Diese Maßnahme hat jedoch erhebliche Kosten zur Folge: Der Anstieg der Zinsen erhöht die Zinslast, die der Staat für seine Staatsschulden zu tragen hat, erheblich. Je stärker die Renditen steigen, desto mehr verschlingt der Schuldendienst einen erheblichen Teil des Haushalts, was die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen untergräbt.
Die BoJ steht somit vor einem Dilemma, aus dem es keinen Ausweg gibt. Wenn sie eine Zinserhöhung zulässt, um die Inflation zu bekämpfen, riskiert sie letztlich eine Staatsschuldenkrise, da die Finanzierung des Staates dadurch untragbar wird. Wenn sie hingegen die Staatsverschuldung in großem Umfang monetarisiert, setzt sie sich einer starken Abwertung ihrer Währung, des Yen, aus.
Japan hat eine kolossale Staatsverschuldung von über 250 % seines BIP angehäuft, ist aber gleichzeitig einer der weltweit führenden Nettogläubiger geblieben. Ende September 2025 belief sich seine Nettoauslandsposition auf rund 3,663 Billionen US-Dollar.

Japanische Investoren überlassen den Reflationshandel den Ausländern – Quelle: Reuters
Dieser externe Reichtum ist zum Teil auf jahrzehntelange Leistungsbilanzüberschüsse zurückzuführen: Die Exporte und im Ausland erzielten Erträge haben die Importe bei weitem übertroffen, wodurch beträchtliche nationale Ersparnisse angehäuft wurden.
Die seit fast 30 Jahren zur Eindämmung der Deflation verfolgte Politik der extrem niedrigen Zinsen der Bank of Japan hat japanische Investoren – Banken, Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds und Privatpersonen – dazu veranlasst, ihr Kapital in großem Umfang im Ausland anzulegen und vor allem in den Vereinigten Staaten, Europa und Asien Anleihen, Aktien und Unternehmen zu erwerben.
Diese Entwicklung wurde durch Carry-Trades verstärkt: Kredite in Yen zu einem Zinssatz von praktisch null Prozent werden aufgenommen, um in Vermögenswerte mit deutlich höheren Renditen im Ausland zu investieren. Seit mehr als drei Jahrzehnten hat dieser Mechanismus dazu beigetragen, Japan zum weltweit größten Nettogläubiger zu machen.
Heute halten japanische institutionelle Anleger zwischen 5 und 7 Billionen US-Dollar an ausländischen Vermögenswerten. Davon sind etwa 1,3 Billionen US-Dollar in US-Staatsanleihen investiert, die Ende Dezember 2025 fällig werden, wodurch Japan zum größten ausländischen Gläubiger der USA wird. Der GPIF, der weltweit größte Pensionsfonds, investiert fast die Hälfte seines Vermögens in ausländische Anleihen und Aktien.
Mit steigenden Zinsen in Japan könnte sich die Situation jedoch ändern. Mehrere Analysten, insbesondere bei Goldman Sachs und HSBC, rechnen mit einer teilweisen Rückführung dieser Mittel in den heimischen Anleihemarkt. Ein solcher Schritt könnte die Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen stützen, ihre Renditen stabilisieren und den Yen stärken.
Dennoch bleiben die Behörden vorsichtig: Selbst eine begrenzte Rückführung könnte zu plötzlichen Anpassungen an den globalen Märkten führen. Diese seit 30 Jahren exportierten Ersparnisse stellen nun einen kurzfristigen Hebel für die öffentlichen Finanzen und die japanische Währung dar.
Mit steigender Schuldenlast eines Landes wird es immer schwieriger, das richtige Gleichgewicht bei den Zinssätzen zu finden. Die Renditen müssen attraktiv genug bleiben, um Investoren zum Kauf neuer Anleihen zu bewegen, ohne dass die Zinslast so stark steigt, dass sie für die öffentlichen Finanzen untragbar wird.
Laut Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, bricht eine Staatsschuldenkrise genau dann aus, wenn steigende Zinsen zu erheblichen Verlusten in der Bilanz der Zentralbank führen, die riesige Mengen an Staatsanleihen hält. Wenn diese Verluste zu hoch werden und die Institution mit Liquiditätsproblemen konfrontiert ist, kann sie gezwungen sein, Geld zu schaffen, um diese Verluste aufzufangen, wodurch sie indirekt die Staatsverschuldung monetarisiert.
Das Risiko ist dann nicht mehr rein fiskalischer Natur, sondern wird zu einem monetären Risiko: Die Geldmenge steigt, die Währung verliert an Wert, das Vertrauen in ihren realen Wert schwindet – was die importierte Inflation anheizt und möglicherweise einen Teufelskreis auslöst. Derzeit verursacht der Anstieg der Zinssätze in Japan Buchverluste in der Bilanz der Zentralbank, ohne dass diese jedoch zu einer massiven Geldschöpfung gezwungen wäre.
Seit der zweiten Hälfte des Jahres 2025 hat eine Anomalie die Aufmerksamkeit von Ökonomen wie Luke Gromen auf sich gezogen: Der Yen wertet gegenüber dem Dollar weiter ab – im Februar 2026 erreichte er fast 156 JPY/USD –, obwohl die Rendite 10-jähriger japanischer Anleihen von rund 1,8 % auf über 2,2 % bei ihrem jüngsten Höchststand stieg und sich Anfang März bei etwa 2,10 % stabilisierte.

schwächt sich der Yen weiter ab. Quelle: Luke Gromen
Die von Gromen hervorgehobene Grafik veranschaulicht dieses Phänomen: Die blaue Linie stellt die Differenz zwischen der Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen und der Rendite 10-jähriger japanischer Staatsanleihen dar (10y UST-Rendite – 10y JGB-Rendite), während die rote Linie dem USD/JPY-Wechselkurs entspricht. In der Vergangenheit zeigten diese beiden Kurven eine starke positive Korrelation.
Normalerweise führt eine Ausweitung des Renditeabstands – d. h. wenn sich die US-Renditen weiter von den japanischen Renditen entfernen – zu einer Abwertung des Yen, da Carry Trades attraktiver werden: Investoren leihen sich Yen zu niedrigen Kosten, um in höher verzinsliche Dollar zu investieren. Umgekehrt sollte eine Verringerung des Spreads, d. h. ein relativer Anstieg der japanischen Renditen, logischerweise das Interesse an Carry Trades verringern und zu einer Aufwertung des Yen führen.
Der jüngste Anstieg der japanischen Renditen, der die Differenz zu den US-Zinsen verringert hat (fallende blaue Linie), hat jedoch nicht zu der erwarteten Aufwertung des Yen geführt (rote Linie). Dies deutet darauf hin, dass die Anleger die Nachhaltigkeit der japanischen Staatsverschuldung bei diesen Zinsniveaus anzweifeln und eine Intervention der Bank of Japan erwarten, um die Zinslast zu verringern und einen Inflationszyklus wieder in Gang zu bringen.
Jahrzehntelang profitierte Japan von einer außergewöhnlichen Kombination von Faktoren: praktisch keine Inflation, extrem niedrige Zinsen, eine akkommodierende Fiskalpolitik und massive Exporte seiner Ersparnisse. Diese Faktoren haben lange Zeit die zunehmende Fragilität der öffentlichen Finanzen verdeckt. Heute, mit der Rückkehr der Inflation, steigenden Zinsen und ersten Anzeichen von Misstrauen am Markt, tritt das Land in eine Phase der Unsicherheit ein, wie es sie seit 30 Jahren nicht mehr gegeben hat. Die Geschichte lehrt uns, dass lange Phasen niedriger Zinsen oft nur die Ruhe vor dem Sturm sind.
Analyse Japan Bank von Japan (BOF)
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«Was passiert auf dem japanischen Anleihemarkt?»
Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/was-passiert-auf-dem-japanischen-anleihemarkt
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aus e-mail von Latter Fritz, 6. März 2026, 14:54 Uhr
Kriegshetze bei NIUS! Jetzt sprechen Magnet und Müller-Mertens:
Kriegshetze von Alternativmedien wie Julian Reichelts NIUS! Jetzt nehmen AUF1-Chef Stefan Magnet und Nachrichtenleiter Martin Müller-Mertens Stellung!
https://auf1.tv/nachrichten-auf1/kriegshetze-bei-nius-jetzt-sprechen-magnet-und-mueller-mertens
Iran: Krieg der Geheimdienste! Lügen, um uns kriegsbereit zu machen!
„Wir erleben eine gigantische Geheimdienst-Operation“, warnt AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet in dieser Sendung. Neue KI- und Waffen-Systeme sind im Iran im Einsatz, doch alte Propaganda wird auf uns hier losgelassen. Es sei wichtig, die Kriegspropaganda zu durchschauen, denn diese soll uns kriegsbereit machen.
https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/iran-krieg-der-geheimdienste-luegen-um-uns-kriegsbereit-zu-machen
Der „Kill-Switch“-Deal: Hat China dem Iran den Schlüssel zur Versenkung US-amerikanischer Flugzeugträger gegeben?
Der „Kill-Switch“ wurde umgelegt. Während sich das Pentagon auf den Zusammenbruch des Iran konzentriert, deuten geleakte Geheimdienstberichte und Satellitendaten darauf hin, dass China dem Iran den „ultimativen Gleichmacher“ in die Hände gespielt hat. Heute, am 6. März 2026, analysieren wir den CM-302-Überschall-Deal – die Exportversion des YJ-12 „Flugzeugträgerkillers“ – und die geheime Umstellung des gesamten iranischen Militärkommandos auf Chinas Navigationssystem BeiDou-3.
Es geht hier nicht nur um eine neue Rakete, sondern um „Systemzerstörung“. Berichten zufolge hat China dem Iran einen „digitalen Kill-Switch“ geliefert – verschlüsselte, zentimetergenaue Signale, die praktisch immun gegen westliche Störungen sind. Der Übergang von GPS zu BeiDou bedeutet, dass iranische Anti-Schiff-Raketen US-Flugzeugträger nun selbst durch dichtesten elektronischen Nebel hindurch orten können. Darüber hinaus hat die Stationierung des Anti-Stealth-Radars YLC-8B die „Unsichtbarkeit“ der US-amerikanischen F-35 und F-22 über dem Golf praktisch aufgehoben. Nutzt China den Iran als „Feldlabor“, um die Technologie zu testen, die es in Taiwan einsetzen will, oder sind die USA in eine Hightech-Falle getappt, die ihre Flugzeugträger überflüssig macht?
[Bild: Ein US-Flugzeugträger im Fadenkreuz eines CM-302-Raketen-HUDs im Vergleich zu einer Karte der BeiDou-Satellitenkonstellation
In diesem Video werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der „Technologiebrücke zwischen China und dem Iran“. Wir analysieren die durchgesickerten Spezifikationen der CM-302 – eines Mach-3-Seezielflugkörpers, der sich durch Ausweichmanöver, die das Pentagon noch immer zu entschlüsseln versucht, der Abfangjagd entzieht. Wir untersuchen, warum Außenministeriumssprecher Mao Ning das Abkommen als „Desinformation“ bezeichnet, während iranische Drohnen US-Einrichtungen mit höchster Präzision angreifen. Wir analysieren die „Hegseth-Panik“ im Pentagon: Warum verlegen die USA ihre Flugzeugträger weiter in den Indischen Ozean, um den neuen „Squirter“- und „Carrier-Killer“-Zonen zu entgehen? Diese Technologie könnte das Ende der Ära der Flugzeugträgerdiplomatie bedeuten.
Wichtigste technische Details
Der CM-302 „Carrier-Killer“: Ein Überschall-Marschflugkörper mit Mach 3, einem 500 kg schweren Sprengkopf und einer Reichweite von 460 km – speziell entwickelt, um Flugzeugträgerkiele zu zerstören.
Die Migration von BeiDou: Warum der Iran offiziell das US-GPS zugunsten des verschlüsselten, störungsresistenten Navigationssystems Chinas aufgegeben hat, um seine neuesten „Squirter“-Raketen zu lenken.
YLC-8B Anti-Stealth-Radar: Wie Chinas UHF-Band-Technologie US-Kampfflugzeuge der 5. Generation aufspürt, noch bevor sie in den iranischen Luftraum eindringen.
Strategie der „Systemzerstörung“: Chinas Stellvertreterkriegstaktik, Felddaten über US-Raketenabwehrmuster zu sammeln, um die eigene Waffentechnologie zu verbessern.
Das 400-Milliarden-Dollar-Projekt „Eiserne Verbindung“: Wie die 25-jährige strategische Partnerschaft dem Iran die digitale Souveränität sichert, um einen vollständigen Internetausfall zu überstehen.
Wir verfolgen die „stillen Angriffe“ und die geheimen Abkommen, die die Mainstream-Medien meiden. Jetzt liken und abonnieren!
Haftungsausschluss: Dieses Video dient ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken. Die Daten basieren auf verifizierten Verteidigungsberichten (Asia Times, SpecialEurasia), offiziellen Stellungnahmen des chinesischen Verteidigungsministeriums und Analysen des Militärgeheimdienstes (Stand: 6. März 2026).
https://www.youtube.com/watch?v=yx_7zmNz9bs
USA und Israel greifen weitere Länder an, während sich das Chaos im Iran-Krieg ausbreitet: Nach dem Angriffskrieg gegen den Iran greifen Trump und Netanjahu immer mehr Länder an. Israel ist in den Libanon einmarschiert und belagert den Gazastreifen. US-Soldaten kämpfen in Ecuador und schießen auf pakistanische Demonstranten. Trump drohte sogar mit einem Embargo gegen Spanien und forderte die Nutzung seiner Militärbasen. Ben Norton erklärt die Hintergründe.
Themen
0:00 US-Israelischer Krieg gegen Iran weitet sich aus
0:36 Iran greift US-Stützpunkte im Nahen Osten an
0:54 Ölpreis & Straße von Hormus
1:24 US-Außenministerium ordnet Evakuierungen an
1:59 CIA plant Bewaffnung kurdischer Kämpfer
4:02 Trump verspricht, Kriege zu beenden
4:22 Israel marschiert in den Libanon ein
5:06 Israel belagert Gaza
5:31 USA schießen auf pakistanische Demonstranten
5:49 US-Truppen kämpfen in Ecuador
6:31 US-Ölblockade gegen Kuba
7:23 Viele Kriege gleichzeitig
8:16 Trump, der „Friedenspräsident“
8:29 (Ausschnitt) Trump versprach Frieden
8:43 Trumps „Friedensrat“
9:04 Trump hat 10 Länder bombardiert
10:15 Trump greift Spanien an
10:39 Spanien lehnt Krieg gegen Iran ab
11:21 Trump will Embargo gegen Spanien
12:33 (Ausschnitt) Trump droht Spanien
13:56 Trump erwägt Invasion Spaniens
14:48 NATO-Militärausgaben betragen 5 % des BIP
15:33 Spanien unterstützt Palästina
17:04 Spanien nähert sich China an
18:08 Deutschland unterstützt US-Angriff auf Spanien
19:20 (Ausschnitt) Deutschland verurteilt Spanien
20:06 Mythos der europäischen Solidarität
20:40 Friedrich Merz, BlackRock-Manager
21:34 Kissinger über US-„Freunde“
22:03 Frankreich gibt zu, dass der Krieg illegal ist
23:12 Deutschland, Frankreich und Großbritannien treten in den Krieg ein
23:56 Europäische Vasallen des US-Imperiums
24:27 (Ausschnitt) Trump kritisiert Großbritannien
24:39 Großbritannien erlaubt den USA die Nutzung seiner Militärbasen
25:20 (Ausschnitt) Mark Rutte: Trump ist „Papa“
25:52 Kanadas heuchlerische Position
28:16 Iran wollte Verhandlungen
29:45 Outro
https://www.youtube.com/watch?v=o3mU2qgYUcE
LIVE: Mossad-Agenten in Saudi-Arabien und Katar wegen geplanter Bombenanschläge auf Aramco festgenommen? Iran entlarvt Israel… Israelische Geheimdienstmitarbeiter wurden in Saudi-Arabien und Katar wegen des Verdachts auf geplante Bombenanschläge in Golfstaaten festgenommen. Der von Kommentator Tucker Carlson aufgestellte Vorwurf legt nahe, dass die mutmaßlichen Operationen darauf abzielten, die Region zu destabilisieren und arabische Staaten tiefer in die eskalierende Konfrontation mit dem Iran zu treiben.
Die Kontroverse folgt einem Drohnenangriff, der einen Brand in der Anlage von Saudi Aramco in Ras Tanura verursachte – ein Vorfall, an dem der Iran jegliche Beteiligung bestreitet. Teheran wirft stattdessen Israel und den Vereinigten Staaten vor, verdeckte Angriffe von regionalen Stützpunkten aus zu starten, um die Golfstaaten zu provozieren und die Nahostkrise zu verschärfen.
https://www.youtube.com/watch?v=8fj5gJH-zIg
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
seniora.org, 6. März 2026, 06.03.2026 Von Swissvox - übernommen von //substack.com/@swissvox">SWISSVOX
Alles begann, so Ganser, bereits im Herbst 2025. Damals hatte Donald Trump, frisch wiedergewählt, öffentlich erklärt, die „endlosen Kriege“ zu beenden. Doch hinter den Kulissen passierte etwas anderes. Geheime Treffen in Dubai, in Riad und in Tel Aviv. Die Akteure: Mossad-Chef David Barnea, CIA-Direktor William Burns und Vertreter des saudischen Geheimdienstes. Thema: Der „große Reset“ im Nahen Osten. Nicht der Iran als solcher war das Ziel – sondern die Ablenkung von einem viel größeren Spiel.
Der Historiker und Friedensforscher, dessen Vorträge Millionen erreichen, ist überzeugt: „Iran ist das größte Ablenkungsmanöver des Jahres 2026. Die wahre Gefahr liegt woanders – und die Mächtigen wollen genau das verbergen.“
„Denken Sie an 1953“, sagte Ganser mit ruhiger, aber eindringlicher Stimme. „Damals stürzte die CIA Mohammad Mossadegh, den demokratisch gewählten Premierminister Irans, weil er die Ölindustrie verstaatlichen wollte. Operation Ajax – ein Putsch, der bis heute als einer der schmutzigsten Eingriffe der USA gilt. Der Schah wurde installiert, die SAVAK-Folterpolizei aufgebaut. Das Muster wiederholt sich – nur größer, perfider.“
Im Jahr 2026, so Gansers These, war Iran kein echtes Kriegsziel mehr. Das Atomprogramm? Bereits seit Jahren unter Kontrolle der IAEA, trotz aller Propaganda. Die wahren Gründe für die Eskalation liegen tiefer: Die BRICS-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, und seit 2024 erweitert um Iran, Saudi-Arabien und die VAE – drohten, den Petrodollar endgültig zu kippen. China und Russland hatten bereits Öl in Yuan und Rubel gehandelt. Wenn der Iran vollends in dieses System eintrat, würde der US-Dollar als Weltreservewährung kollabieren. Die Federal Reserve, Wall Street, das gesamte westliche Finanzsystem – alles stand auf dem Spiel.
„Deshalb musste ein Ablenkungsfeuerwerk her“, erklärte Ganser. „Ein begrenzter, aber spektakulärer Krieg. Bilder von brennenden Städten, toten Zivilisten, Atomwolken am Horizont. Die Öffentlichkeit sollte in Panik geraten – und dabei nicht merken, was wirklich geschah: Die leise, aber rasante Umstellung des globalen Finanzsystems auf digitale Zentralbankwährungen (CBDCs), die totale Überwachung durch KI-gestützte Systeme und die Vorbereitung eines neuen Weltkriegs gegen China und Russland.“
„Während die Welt auf Iran starrt, passiert Folgendes im Hintergrund. Im März 2026 unterzeichnen die USA und die EU ein geheimes Abkommen mit BlackRock und Vanguard über die Übernahme kritischer Infrastruktur in Europa – unter dem Vorwand der ‚Energiesicherheit‘. Gleichzeitig startet China die größte Militärübung seit 1949 in der Taiwanstraße – aber niemand redet darüber, weil alle Augen auf Teheran gerichtet sind.“
„Und wer profitiert?“, fragt Ganser. „Die Rüstungsindustrie. Lockheed Martin, Raytheon, Rheinmetall – ihre Aktienkurse explodierten um 40 Prozent in den ersten 48h nach dem Angriff. Und die digitalen Konzerne? Sie bekamen grünes Licht für die flächendeckende Einführung von CBDCs – angeblich, um ‚Terrorfinanzierung‘ zu stoppen.“
Doch das ist noch nicht alles. Ganser enthüllt eine weitere Ebene: Die Rolle der Medien. CNN, BBC, ARD, ZDF – alle sendeten 24/7 Bilder aus Iran. Drohnenaufnahmen von zerstörten Anlagen, weinende Mütter, brennende Revolutionsgarden. Doch fast niemand berichtete über die simultane Eskalation in der Ostukraine, wo russische Truppen eine neue Offensive starteten – oder über die chinesischen Manöver vor Taiwan.
„Es ist klassische Kriegspropaganda“, sagt Ganser. „Erinnern Sie sich an Gladio? Die NATO-Geheimarmeen in Europa, die Anschläge verübten, um die Bevölkerung gegen den Kommunismus aufzubringen? Das Muster ist dasselbe. False-Flag-Elemente, gesteuerte Narrative, Angst als Waffe.“
Gansers Appell: „Wacht auf. Stellt Fragen. Sucht die Wahrheit. Denn wenn wir jetzt schweigen, wird das Ablenkungsmanöver 2026 zum größten Verbrechen des 21. Jahrhunderts – und wir alle sollen Komplizen sein.“
Dr.Daniele Ganser
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Swissvox ist ein unabhängiges Medienprojekt, das hochwertige Inhalte zu Gesellschaft, Politik und Wirtschaft produziert und veröffentlicht. Wir bereiten komplexe Themen in verschiedenen Formaten auf – Artikel, Podcast und Video Reportagen.
Quelle: Swissvox - Mit freundlicher Genehmigung übernommenhttps://swissvox.substack.com/p/daniele-gansers-schockierende-these
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Ein aktuelles Bild aus dem Gaza-Streifen zeigt, wie die Menschen darum kämpfen, irgend etwas zum Essen zu erhalten ... Es ist die bewusste Strategie Israels, die Menschen durch Nahrungsmangel zu vertreiben oder umzubringen ...
globalbridge.ch, vom 05. März 2026 Von: Redaktion in Militär, Politik
(Red.) Die Marketing-Spezialisten der Israel-Lobby haben es geschafft: Wer Israel kritisiert, ist ein Antisemit, und die Erinnerung an den Holocaust bewirkt, dass Antisemitismus eine verdammenswerte Haltung ist. Und wer sind die Nutznießer dieser Marketing-Strategie? Es ist, horribile dictu, ausgerechnet der Staat Israel, der heutzutage die schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht und trotzdem in der westlichen öffentlichen Meinung mit Samthandschuhen behandelt wird. Gerade auch wieder in diesen Tagen: Der von Israel und den USA begonnene Angriffskrieg gegen den Iran beschäftigt die Welt, da kann das Aushungern der Palästinenser im Gaza-Streifen fast unbemerkt wieder intensiviert werden … (cm)
So berichtet es die US-amerikanische Plattform MONDOWEISS: «Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran war vom ersten Tag an im Gaza-Streifen zu spüren. Sobald der Krieg am Samstag, dem 28. Februar, ausbrach, äußerten die Palästinenser im Gaza-Streifen sofort ihre Befürchtungen hinsichtlich möglicher Grenzschließungen und der Beschränkung der Einfuhr von Hilfsgütern, da sie davon ausgingen, dass die Feindseligkeiten wahrscheinlich wochenlang andauern würden. Es dauerte nicht lange, bis sich ihre Befürchtungen bewahrheiteten.
Israel schloss fast sofort alle Grenzübergänge nach Gaza, einschließlich derjenigen, die für humanitäre Hilfe vorgesehen waren. Die Palästinenser waren bereits am Morgen in die Märkte geströmt, weil sie die Schließung erwartet hatten und sich mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Gütern eindecken wollten. Diejenigen, die sonst alle zwei oder drei Tage ein Kilogramm Mehl kauften, begannen ganze Säcke zu kaufen, was schnell zu Engpässen führte.
Während die Welt sich auf die anhaltende Eskalation Israels im Iran konzentriert – und nun auch im Libanon, da die Hisbollah in den Konflikt eingetreten ist –, befürchten die Bewohner Gazas, dass ein anderer, bisheriger Krieg Israels unbemerkt bleiben wird: die Wiederaufnahme seiner Hungerpolitik in Gaza.
Mahmoud al-Qarra, 55, ein Bewohner von Khan Younis, sagt, dass selbst die einfachsten globalen Entwicklungen lokale Konsequenzen für die Bewohner Gazas haben. Er erklärt, dass seit Beginn des Krieges und seitdem sich die Nachricht verbreitete, dass die Grenzübergänge geschlossen werden könnten, die Preise präventiv in die Höhe schossen. Israel hatte noch nicht einmal angekündigt, dass die Grenzübergänge geschlossen werden.
„Niemand in Gaza hat den Geschmack des Hungers vergessen“, sagte Qarra gegenüber Mondoweiss. „Auch haben sie sich noch nicht von der Hungersnot erholt.“
Während des über zwei Jahre andauernden Völkermordkrieges in Gaza verfolgte Israel bereits in den ersten Monaten des Krieges eine systematische Politik der Aushungerung. Im März 2025 unterbrach Israel dann für drei Monate vollständig alle Lebensmittellieferungen nach Gaza. Später ließ es unter dem überwältigenden internationalen Druck zwar wieder eine verschwindend geringe Menge an Hilfsgütern in den Gaza-Streifen zu, verfolgte aber gleichzeitig eine Politik der „Chaos-Erzeugung“, um die Palästinenser daran zu hindern, Hilfsstellen zu erreichen oder um die sichere Lieferung von Hilfsgütern an die Bedürftigen zu behindern. Im August desselben Jahres erklärte die weltweit größte Organisation zur Überwachung von Hungersnöten offiziell eine Hungersnot in Gaza.
„Wir haben eine bittere Erfahrung gemacht“, sagt al-Qarra. „Alles, was wir jetzt tun, basiert auf dieser Erfahrung.”
Am Samstagmorgen verdoppelten sich die Preise für Zucker, Fleisch, Käse und andere Grundnahrungsmittel. Später am Tag gab die israelische Behörde COGAT, die für die Verwaltung der besetzten palästinensischen Gebiete zuständig ist, bekannt, dass alle Grenzübergänge geschlossen werden und humanitäre Hilfe für den Gaza-Streifen bis auf Weiteres ausgesetzt wird. Diese Maßnahme wurde von COGAT als Ergebnis „notwendiger Sicherheitsanpassungen“ beschrieben.
In der Erklärung hieß es jedoch, dass die Schließung „keine Auswirkungen auf die humanitäre Lage“ in Gaza haben werde, da die „erheblichen Mengen an Lebensmitteln“, die seit Beginn des Waffenstillstands im Oktober 2025 angeblich ins Land gelangt seien, „das Vierfache des Nahrungsbedarfs der Bevölkerung ausmachen“.
Die Erklärung von COGAT steht in krassem Widerspruch zu Berichten internationaler Hilfsorganisationen, die sagen, dass Israel die im Waffenstillstandsabkommen vereinbarte Anzahl von Hilfsgüter-Lkw (etwa 600 Lkw pro Tag, von denen nur etwa 200 in den Grenzübergangsmanifesten aufgeführt sind) systematisch unterschritten hat. Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) deckten die Rationen im gesamten Januar „100 Prozent des täglichen Mindestkalorienbedarfs“, eine Quote, die im folgenden Monat auf 75 Prozent sank. Darüber hinaus blieb die Zahl der Lkw, die tatsächlich Hilfsgüter entladen durften, laut den wöchentlichen Lageberichten des OCHA aus den letzten Monaten durchweg hinter den an den Grenzübergängen registrierten Zahlen zurück.
Muhammad Abu Hamad, 34, ein lokaler Händler in Gaza, sagt, dass bis zum späten Samstagabend und frühen Sonntagmorgen alle seine Lebensmittel ausverkauft waren. Aufgrund der überwältigenden Nachfrage hat er sogar seine Reserven, die er für lange Monate aufbewahrt hatte, zum Verkauf angeboten. Auch diese waren schnell ausverkauft.
„Als Menschen live im Fernsehen massenhaft starben, änderte sich für sie nichts“, sagt Abu Hamad. „Die Belagerung wurde nicht aufgehoben. Wir wurden nicht mit Lebensmitteln versorgt, obwohl die weltweite Aufmerksamkeit ganz auf den Krieg in Gaza gerichtet war.“
Jetzt, da die Welt mit dem Angriff auf den Iran beschäftigt ist, sagt Abu Hamad, befürchten die Palästinenser, dass die Welt nicht bemerken wird, was mit den Palästinensern geschieht, „selbst wenn Israel das palästinensische Volk in einer einzigen Nacht vernichten würde“. „Die Menschen befürchten, dass Israel diesen Krieg ausnutzen wird“, erklärt er, „um weitreichende Zerstörungen zu verursachen.“
Vor Ort jedoch wurden die israelischen Militäroperationen seit der Einigung zwischen Israel und der Hamas auf einen Waffenstillstand im Oktober 2025 nie eingestellt. In den Gebieten Gazas, die sich noch unter israelischer Kontrolle befinden und durch die sogenannte „Gelbe Linie“ abgegrenzt sind, die Gaza grob in zwei Hälften teilt, werden weiterhin systematisch Häuser zerstört. Viele Bewohner, die versucht haben, in ihre Häuser in der Nähe der Gelben Linie zurückzukehren, wurden von israelischen Streitkräften sofort erschossen, während die Bewohner der nahe gelegenen Vertriebenenlager weiterhin täglich Explosionen hören. Am Freitag, dem 27. Februar, tötete Israel drei Polizisten an einem Kontrollpunkt in Khan Yunis. Laut dem täglichen Bericht des Gesundheitsministeriums steigt die Zahl der Opfer weiter an, während jeden Tag Dutzende Verletzte in die Krankenhäuser von Gaza eingeliefert werden.
Im letzten Ramadan fasteten die Palästinenser in Gaza inmitten einer Hungersnot. Nach dem Waffenstillstand hatten sie nicht erwartet, ein zweites Jahr in Folge ähnliche Bedingungen ertragen zu müssen. Muin Alawan, 28, sagt, dass er in einem Monat, der von Fasten, religiösen Ritualen und Familienbesuchen geprägt ist, zumindest erwartet hatte, den heiligen Monat ohne Angst vor Lebensmittelknappheit feiern zu können. Nichts am Ramadan in Gaza ist noch wie früher – keine Häuser für Zusammenkünfte und keine Moscheen für Gebete, sagt Alawan.
Aber Israel hat einen weiteren Anlass gefunden, um den Menschen in Gaza Entbehrungen aufzuerlegen. „Das ist Israel“, bemerkt Alawan. „Es ist nur an Krieg gewöhnt, und das wird sich nie ändern.“
Zum Originalbericht auf MONDOWEISS in US-englischer Sprache.
Der Iran ist das siebente Land auf der Liste – Lüge und Täuschung, wie immer
Aufrüstung im Niedergang: Warum Deutschland und die EU in den Krieg investieren
05. März 2026 Von: Redaktion in Militär, Politik
Info: globlabridge.ch 5.3.2026
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
overton-magazin.de, vom 5. März 2026 Redaktion 28 Kommentare
„Krieg und Gesellschaft: Israels ungewisse Zukunft | Moshe Zuckermann“ direkt öffnen
Die Kampfhandlungen dauern an, die politische Lage bleibt angespannt – und die gesellschaftlichen Spannungen nehmen zu. Wie steht es um Israel in dieser Phase der Eskalation? Welche inneren und äußeren Kräfte prägen die Entwicklung des Landes? Und welche Perspektiven zeichnen sich für die Zukunft ab?
Florian Rötzer spricht mit dem israelischen Historiker und Soziologen Moshe Zuckermann über die aktuelle Lage, die Dynamik des Konflikts und die langfristigen Folgen für Politik, Gesellschaft und internationale Beziehungen. Ein analytisches Gespräch über Sicherheit, Identität und die Frage, wie stabil die Zukunft Israels in Zeiten wachsender Unsicherheit ist. Das Gespräch wurde am Dienstagnachmittag geführt.
Moshe Zuckermann wuchs als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main. Nach seiner Rückkehr nach Israel im Jahr 1970 studierte er an der Universität Tel Aviv, wo er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas lehrte und das Institut für deutsche Geschichte leitete.

Redaktion
Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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Schlagwörter: Iran, Irankrieg, Israel, Krieg, USA
28 Kommentare
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Donnerstag der 20.11.2025
Es wurden mehr als dreißig Menschen getötet.
Ein Palästinenser trägt ein totes Kleinkind.
https://ibb.co/G4XY7knZ
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
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Das ist wohl ein älteres Video?
Es gehört zu guten Journalismus den Zeitpunkt des Interviews zu benennen!
Ist das ein Versuch der proisraelischen Manipulation durch Herrn Rötzer oder nur Nachlässigkeit?
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„Krieg ohne Ende?“
„Ich möchte mich hier ganz ausdrücklich bedanken bei unserem grossen Freund und dem grossen Leader der Welt -Donald Trump- dass er sich uns angeschlossen hat in unseren entscheidenden Schritten und Massnahmen, um die Welt zu retten.“ (B, Netanjahu. gottgesandter Messias)
„Und welche Perspektiven zeichnen sich für die Zukunft ab?“
Nicht vergessen: am 27.10..2026 findet die Wahl zur 26. Knesset in USrael statt. Laut polls steht die weltrettende Likud auf Platz 1.
„New Israeli poll shows young Jewish voters most right-wing, fanatically religious, and pro-genocide in Israeli history. Nine out of ten Israelis are genocidal“ https://mondoweiss.net/2026/02/new-israeli-poll-shows-young-jewish-voters-most-right-wing-fanatically-religious-and-pro-genocide-in-israeli-history/
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Israel ist seit seiner Gründung ein Schurkenstaat. Leider ist das nur einem winzigen Bruchteil seiner Bevölkerung bewusst!
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Erstaunlich wie Zuckermann der israelischen Wahrheit verhaftet bleibt und sich in letzter Konsequenz immerzu der historischen Wirklichkeit verweigert: die Beendigung der zionistischen Kolonisierung Palästinas und die UN Legitimation der Einstaatenlösung würde im Nahen Osten und Westasien sofort Frieden schaffen!
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re: israel. Militärzensur
weitere Bsp.:
„(…)
Re: Tweet about Israel as information blackout zone. Some back-up data points:
During Twelve-Day War, Israeli military censor classified selected social media posts as criminal acts. Criminal social media posts included footage of missile strikes in Israel not submitted to censor for approval:
https://www.middleeastmonitor.com/20250619-israel-tightens-rules-against-documentation-of-iranian-missile-attacks/
Since start of Operation Epic Fury, this censorship of missile strikes in Israel has been extended to foreign media outlets: https://www.jpost.com/israel-news/article-858423
Looks like police not afraid to make arrests:
https://tps.co.il/articles/lod-resident-arrested-for-social-media-posts-supporting-iran/
Information blackout on Iranian missile strikes has propaganda value in itself. If the strikes are not seen, then they can be denied. US objective of missile suppression can simply move to media suppression of missile attacks – an easier task.
(…)“
Quelle:
https://www.nakedcapitalism.com/2026/03/iran-war-systemic-risk-of-a-strait-of-hormuz-closure-us-plan-to-enlist-kurds-hezbollah-unexpectedly-pounds-israel.html#comment-4386616
War es nicht Israel, die mittels Stuxnet noch in den 2000érn versucht haben, den Gau eines AKW´s im Iran zu verursachen?
Wie viele Terroranschläge gegen unliebsame Personen hat der Mossad bzw. der Kidon* verübt?
(*ein staatlich legitimierter Haufen Auftragskiller innerhalb des Mossad)
https://www.fr.de/politik/bajonett-gegen-atomwissenschaftler-11358843.html
Das Israel Staatsraison ist, wie das Merkel sagte, war eine verheerende Äußerung.
Das Handeln nach dieser Maxime ist noch verheerender.
Ich bin nach dem 2. Weltkrieg geboren und habe diese staatlich verordnete Erbschuld nie akzeptiert.
Der Opferstatus dieses Staates ist lange schon aufgebraucht. Wenn selbst Juden hier, die den Staat Israel kritisieren, als Antisemiten bezichtigt werden, dann läuft etwas völlig aus dem Ruder.
Das die Verbrecher, die den Staat Israel regieren, Juden sind, ändert nichts daran, das sie Verbrecher sind.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Wenn die Juden Deutschlands gegen Kritik an den Handlungen Israels die Antisemitismuskeule schwingen und keine Stellung gegen die verbrecherische Politik dieses Staates beziehen, sind sie mitschuldig!
Unsere Regierung, die sich ebenfalls weigert Ross und Reiter zu benennen,
Propalestinensische Demonstrationen niederknüppeln lässt, darüber hinaus durch Waffenlieferungen an diesen kriminellen Staat aktiv mithilft, diesem völkermordenden Land die Ausübung seiner Verbrechen zu ermöglichen, muss sich Beihilfe vorwerfen lassen.
Wie waren denn die Anklagepunkte gegen die Hauptkriegsverbrecher in Nürnberg? Nur mal so zum Nachdenken!
Verbrechen gegen den Frieden, also Planung und Führung eines Angriffskrieges, Verbrechen gegen die Menschlichkeit?
Ich sage es jetzt mal ganz krass, auch wenn einige Forenten hier aufheulen mögen, aber Netanjahu hätte direkt neben Hermann Göring Platz nehmen können!
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Leider erweckt das US-Israelische Vorgehen gegen die Palästinenser und jetzt gegen den Iran – ganz abgesehen von den Folgen des unmittelbaren Krieges selbst – auch den alten Antisemitismus in Deutschland zu neuem Leben. Man sieht es hier in den Kommentaren. Leute, die einfach nicht begriffen haben, dass es in diesem Konflikt um staatliches Handeln und nicht um Religion geht, kommen mit der alten Mär einer jüdischen Weltverschwörung aus ihren stinkenden Löchern gekrochen und verpesten die Kommunikation, ganz in dem Gefühl übrigens, die absolute Wahrheit zu verkünden.
Viele Jahre haben Menschen in Deutschland an den Holocaust gedacht als Ereignis eines ungeheuren Zivilisationsbruchs, bei dem sich der alte christliche Hass gegen alles Jüdische in mörderischen Wahnsinnstaten entlud. Biographien wurden rekonstruiert, Stolpersteine verlegt, verdrängte Geschichte an die Oberfläche geholt, Trauer nachgeholt, aber auch – leider zu wenig – Einsicht gewonnen in Gewaltmechanismen der Macht, die ausgelöst werden, wenn sich herrschende Oligarchen bedroht fühlen.
Endlich, so scheint es jetzt, kann man in Deutschland wieder den alten Schlachtruf herausschreien, nachdem Israel und alles Jüdische untergehen soll. Endlich wieder sich auf der richtigen Seite wähnen und mit seinem Gift die Opposition vergiften. Noch sind es vereinzelte Narren.
Die verheerende Politik der USA Globalisten, jetzt mit Trump an ihrer Seite, schickt Israel vor und benutzt es als US Flugzeugträger für die Weltherrschaftspläne der Rockefeller & Co. Es wird manipuliert und finanziert – so lange, bis man einen Sündenbock braucht (Rubio deutete es bereits an, das alte Menetekel: Israel griff den Iran an, da mussten wir leider mit in den Krieg ziehen, obwohl wir es eigentlich gar nicht wollten…).
Heute ist es noch Schutzjude, morgen Jud Süss – und was kommt dann?
In dem Interview, das ich eher als schwach empfand, wurde diesem Thema keinerlei Beachtung geschenkt. Rötzer aber auch Zuckermann stehen wie die Ochsen vor dem Berg. Overton erschrickt dann über üble Kommentare, aber die fehlende eigene Analyse lässt die Türen für die Ergüsse der dummen Kerls eben auch offen.
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Um es nochmal klarzustellen: die eigentlichen Semiten sind die Palästinenser (sie sprechen eine Sprache von der Sprachgruppe Shems). Die überwiegende Mehrheit von Israels heutigen Bewohnern sind Siedler, stammen aus Osteuropa (Ukraine, Moldowa und Polen), haben keinerlei Verbindungen zu der Region – und sind daher gar keine Semiten. Vielleicht sollte man erst die Grundbegriffe klären…
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Social Media, junge Mädchen und der Überwachungsstaat
23Also Sie müssen ja schon ziemlich alt sein, um noch einen akzeptablen IQ zu erzielen.…
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Florian Rötzer
Info: https://overton-magazin.de/dialog/moshe-zuckermann-im-gespraech-israel-krieg-ohne-ende/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 6. März 2026, 13:26 Uhr
Berliner Zeitung 6.3.2026
Wut wegen Iran-Krieg:
Drehen Araber jetzt dem Westen den Geldhahn zu?
In der arabischen Welt werden erstmals deutliche Stimmen gegen Donald Trump laut. Wegen des Iran-Kriegs stellen die Verbündeten ihre Investments infrage.
Michael Maier
Der Krieg der USA und Israels sorgt bei den arabischen Verbündeten des Westens für Unruhe. So berichtet Bloomberg von deutlicher Kritik aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Demnach werden die USA zunehmend kritisiert, da Irans Raketen- und Drohnenangriffe auf die Golfstaaten andauern und die Angriffe die Finanzmärkte und Volkswirtschaften der Region erschüttern.
Die VAE zählen laut Bloomberg zu den engsten Verbündeten von US-Präsident Donald Trump, haben Investitionen in Höhe von rund 1,4 Billionen US-Dollar zugesagt und enge Geschäftsbeziehungen zu seiner Familie aufgebaut. Diese Beziehung scheint Abu Dhabi jedoch kaum Einfluss auf den Konflikt verschafft zu haben. Ähnlich wie die Europäer wurden auch die arabischen Freunde über den Angriff völlig im Dunkeln gelassen. Bloomberg zitiert Khalaf Al Habtoor, einen Milliardär und Hotelmagnaten aus Dubai, der am 5. März in einem Beitrag auf X Trump direkt angriff und fragte: „Wer hat Ihnen die Befugnis gegeben, unsere Region in einen Krieg mit dem Iran hineinzuziehen? Und auf welcher Grundlage haben Sie diese gefährliche Entscheidung getroffen? Sie haben die Länder des Golf-Kooperationsrats und die arabischen Staaten in eine Gefahr gebracht, die sie sich nicht ausgesucht haben.“
Ein anderer führender Geschäftsmann erklärte Bloomberg, die anhaltende Instabilität setze verschiedene Sektoren in Dubai unter Druck und störe die Lieferketten zahlreicher Unternehmen. Sollte der Krieg länger als einen Monat andauern, stünden einige Firmen vor schwierigen Entscheidungen bezüglich Produktion und Dienstleistungen.
„Die meisten Golfstaaten wussten schon immer, dass Präsident Trump seinen eigenen Weg gehen und sich nicht unbedingt von äußeren Einflüssen beeinflussen lassen wird“, sagte Ryan Bohl, Senior Analyst für den Nahen Osten und Nordafrika beim Risikoberatungsunternehmen Rane Network. „Aber ich denke, sie sind überrascht, wie bereitwillig er Risiken eingeht, die sie betreffen.“
Der Krieg könnte dazu führen, dass die Golfstaaten ihre Investments im Westen reduzieren: Denn sie müssen versuchen, die durch den Krieg verursachte finanzielle Belastung zu verringern. Ein Vertreter der Golfstaaten erklärte der Financial Times (FT), dies könne Auswirkungen auf verschiedenste Bereiche haben, von Investitionszusagen an ausländische Staaten oder Unternehmen über Sportsponsoring und Verträge mit Unternehmen und Investoren bis hin zu Verkäufen von Beteiligungen. Laut FT hätten drei der vier großen Golfstaaten – Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar – die Belastungen ihrer Haushalte und Volkswirtschaften gemeinsam erörtert. „Mehrere Golfstaaten haben interne Überprüfungen eingeleitet, um festzustellen, ob Klauseln zu höherer Gewalt in bestehenden Verträgen Anwendung finden können. Gleichzeitig werden aktuelle und zukünftige Investitionszusagen überprüft, um die erwarteten wirtschaftlichen Belastungen durch den Krieg abzumildern“, so die FT. Dies gelte insbesondere, wenn der Krieg länger dauern sollte.
Besonders Katar war bisher mit Trump freundschaftlich verbunden: Die Katarer hatten dem Präsidenten zu Beginn seiner zweiten Amtszeit sogar ein Flugzeug geschenkt, was Trump in den USA den Vorwurf der Korruption eingetragen hatte.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

(Screenshot)
Einer der einflussreichsten Stimmen im Golf meldet sich – und das sieht für Washington gar nicht gut aus
halaf Al Habtoor. Foto: Al Habtoor Group
uncutnews.ch, März 6, 2026, Tipp/Must read/Topthema/Aktuell
Die Kritik kommt nicht von Aktivisten oder oppositionellen Stimmen – sondern aus dem Herzen des Establishments der Golfstaaten. Der einflussreiche VAE-Milliardär und Unternehmer Khalaf Ahmad Al Habtoor hat einen offenen Brief (https://www.khaleejtimes.com/uae/uae-billionaire-asks-trump-who-authorised-turning-our-region-unto-a-war-zone) an den US-Präsidenten Donald Trump veröffentlicht, der in ungewöhnlich scharfen Worten die amerikanische Militärpolitik im Nahen Osten verurteilt.
Schon die ersten Zeilen lassen keinen Zweifel daran, wie tief der Unmut in Teilen der Golfelite inzwischen sitzt:
„Wer hat Ihnen die Autorität gegeben, unsere Region in einen Krieg mit dem Iran zu ziehen? Wer hat Ihnen die Erlaubnis gegeben, unsere Region in ein Schlachtfeld zu verwandeln?“
Al Habtoor ist kein Außenseiter. Der Unternehmer gehört zu den prominentesten Geschäftsleuten der Vereinigten Arabischen Emirate, ist politisch gut vernetzt und gilt als einflussreiche Stimme im Golf. Dass ausgerechnet er Washington öffentlich zur Rede stellt, zeigt, wie stark die Spannungen zwischen den regionalen Verbündeten der USA und der amerikanischen Kriegsstrategie inzwischen geworden sind.
In seinem Brief stellt Al Habtoor eine Reihe von Fragen, die direkt auf die Legitimität der US-Militäroperationen zielen. Er fragt, ob die Eskalation gegen den Iran tatsächlich eine souveräne Entscheidung der USA gewesen sei – oder ob sie unter dem Druck des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu zustande kam.
„War das Ihre Entscheidung – oder der Druck von Netanjahu?“
Ebenso stellt er die Frage nach den Konsequenzen für die Staaten des Golfkooperationsrates:
„Sie haben die GCC-Länder in das Herz einer Gefahr gestellt, die sie nicht gewählt haben.“
Damit spielt Al Habtoor auf die zunehmenden iranischen Gegenangriffe gegen militärische Einrichtungen und Infrastruktur im Golf an – eine direkte Folge der militärischen Eskalation, in die die Region nun hineingezogen wurde.
Besonders scharf kritisiert der Unternehmer die Diskrepanz zwischen den politischen Versprechen aus Washington und der Realität militärischer Operationen.
Trump habe im Wahlkampf wiederholt versprochen, keine neuen Kriege zu beginnen. Doch laut Al Habtoor sei genau das Gegenteil eingetreten.
„Sie haben versprochen, keine Kriege zu führen. Doch Sie haben Operationen in sieben Ländern durchgeführt – Somalia, Irak, Jemen, Nigeria, Syrien, Iran und Venezuela.“
Der Milliardär verweist zudem auf das Ausmaß der militärischen Aktivitäten: hunderte Luftangriffe sowie gewaltige Kosten, die letztlich von den amerikanischen Steuerzahlern getragen würden.
„Den Amerikanern wurde Frieden versprochen. Stattdessen bekommen sie Krieg – finanziert aus ihren eigenen Steuern.“
Eine der schärfsten Passagen des Briefes richtet sich gegen die sogenannten Friedensinitiativen, die zuvor gemeinsam mit Golfstaaten angekündigt worden waren.
„Bevor die Tinte auf Ihrer Initiative des Friedensrates getrocknet ist, befinden wir uns bereits in einer militärischen Eskalation, die die gesamte Region gefährdet. Also wo sind diese Initiativen geblieben?“
Mit dieser Frage stellt Al Habtoor indirekt die Glaubwürdigkeit der amerikanischen Außenpolitik infrage. Für viele Beobachter ist genau das der brisanteste Punkt des Schreibens: Nicht nur Gegner der USA äußern Kritik – sondern zunehmend auch Verbündete.
Der offene Brief endet mit einer Botschaft, die zugleich Mahnung und Vorwurf ist:
„Wahre Führung wird nicht an Kriegsentscheidungen gemessen, sondern an Weisheit, Respekt für andere und dem Streben nach Frieden.“
Dass diese Worte ausgerechnet aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kommen – einem der engsten Partner Washingtons im Nahen Osten – dürfte in politischen Kreisen aufmerksam registriert werden.
Denn wenn selbst Vertreter der Golfelite beginnen, öffentlich die strategischen Entscheidungen der USA infrage zu stellen, deutet das auf eine tiefere Verschiebung im Machtgefüge der Region hin.
Die Botschaft aus dem Golf ist klar: Viele der engsten Verbündeten Amerikas fühlen sich zunehmend in Konflikte hineingezogen, die sie selbst nicht gewählt haben.
Quelle: UAE billionaire asks Trump: Who authorised turning our region into a war zone?
Der letzte Eintrag: Irak. Syrien. Libanon. Libyen. Somalia. Sudan. Iran. 06/03/2026

Wie europäische Länder die USA und Israel im Krieg gegen den Iran unterstützen 06/03/2026

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