25.09.2023

Nazi-Verehrung im Westen Applaus für Soldat der SS-Division Galizien bei Selenskys Kanada-Reise

anti-spiegel.ru, vom 24. September 2023 17:57 Uhr, von Anti-Spiegel

Der ukrainische Präsident Selensky hat im kanadischen Parlament eine Rede gehalten, nach der es auch stehenden Applaus für einen ukrainischen Soldaten der Waffen-SS gegeben hat. Die Nachrichtenagentur AP meldete das zwar, versuchte aber, den Zusammenhang zu verschweigen.

AP berichtete über Selenskys Rede im kanadischen Parlament, wobei AP auch ein Foto mit folgendem Untertitel veröffentlichte:

„Der ukrainische Präsident Wladimir Selensky und der kanadische Premierminister Justin Trudeau erkennen Jaroslav Hunka unter den Zuschauern, der im Zweiten Weltkrieg in der Ersten Ukrainischen Division gekämpft hat, bevor er später nach Kanada ausgewandert ist.“


Die „Erste Ukrainische Division“

Mit der Formulierung, Hunka habe in der „Ersten Ukrainischen Division gekämpft“, lenkt AP von einem entscheidenden Detail ab, denn Hunka war ein Freiwilliger der Waffen-SS.

Die SS-Schützendivision „Galizien“ wurde im Mai 1943 gegründet und danach mehrmals umbenannt. Zunächst in „14. SS-Freiwilligen-Division „Galizien““, dann in „14. Galizische SS-Freiwilligen-Division“ und sie bekam noch einige andere Namen. Entscheidend ist, dass die Division aus ukrainischen Freiwilligen gebildet wurde, die das Hitler-Regime so fanatisch unterstützt haben, dass sie sich freiwillig zur SS gemeldet haben.

Am 25. April 1945, nur wenige Tage vor Kriegsende, wurde die SS-Division, die damals „14. Waffen-Grenadier-Division der SS (ukrainische Nr. 1)“ hieß, in „1. Ukrainische Division der Ukrainischen National-Armee“ umbenannt. Diesen Namen nennt AP, um davon abzulenken, dass Selensky, Trudeau und mit ihnen das gesamte kanadische Parlament einem überzeugten Nazi und Mitglied der Waffen-SS applaudiert haben.

Auch der kanadische Fernsehsender CBS hat darüber berichtet, wobei gesagt wurde, dass die stehenden Ovationen einem „98-jährigen Ukraine-Kanadier“ galten, der „im Zweiten Weltkrieg für die ukrainische Unabhängigkeit gegen die Russen gekämpft hat“. Wenn Parlamente der „westlichen Demokratien“ heute SS-Mitgliedern stehend applaudieren, muss man sich nicht wundern, dass die russische Regierung (und auch viele Menschen in Russland) sich im Kampf gegen den Nazismus sehen, der im Westen gerade seine Wiederauferstehung feiert.


40 Antworten

  1. ….denn sie wissen, was sie tun…..

    Unfaßbar! Wohin soll das noch führen?

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    1. Dahin, dass im doitschen Reichstag wieder „Sieg Heil!“ oder „Heil Hitler!“ bzw. – vorerst noch – deren ukrainische Version von den Abgeordneten skandiert werden.
      Ach nee, hatten wir ja schon: Kanzler oder Bundestagspräsidentin (ausgerechnet die, die jetzt die Nordhäuser vor der Wahl eines „Faschisten“ von der AfD gewarnt hat!) brüllen „Slava Ukraini!“ – und der Stimmpöbel antwortet mit „Gerojam slava!“

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  2. Es soll ja dennoch Spinner geben die meinen die Einteilung von Links und Rechts in der Politik wäre überholt und veraltet.
    Die kapitalistische Propaganda und Verblödung schon ab der Schule ist offensichtlich leider wirksam. Die Opfer merken nichts, sie schlafen.

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    1. Sie sollten das differenzierter sehen. Ich bin auch dafür, dass wir mit rechts und links aufhören, weil es ohnehin immer wieder irreführend verwendet wurde, vor allem wenn man an die extremen Ränder kommt. Das Hitler-Regime war ein nationales UND sozialistischen Regime. Wenn wir die üblichen Bedeutungen hernehmen (links=progressiv also Veränderung wollend, rechts=konservativ also die Verhältnisse beibehalten wollend) war Hitler zu seiner Zeit progressiv/LINKS! Der nationalistische Wille hat aber eine rechte Note hineingebracht. Für mich stand er eigentlich für die Extreme-Linke UND die Extreme-Rechte. Somit sollten auch alle Nazis und auch die Neo-Nazis die heute herumlaufen als Links-Rechts-Radikale bezeichnet werden. Nachdem der 2. WK vorbei war, kam auch noch der Vergangenheitsfaktor dazu … die Neo-Nazis wurden als ewiggestrige gesehen, sie wollten ein altes Regime, alte Verhältnisse zurück, daher nur mehr als rechtsextrem bezeichnet. Und seither haben wir den Salat.
      Die heutigen Linksradikalen sind ebenso wie die Rechtsradikalen so von ihrer Ideologie überzeugt, dass alle anders denkenden als Untermenschen betrachtet werden (hat man bei den Linke während Corona gesehen) und damit tragen sie beide die faschistische Fahne. Also weg mit links und rechts. Schaut euch an was die Leute wollen und ob sie Debatten zulassen.

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      1. Du bist solch ein Beispiel für die Ahnungslosigkeit und als Opfer der Propaganda und Brd-Schul“bildung“.

        Deine SS, egal ob die von D oder ausl. SS, wurde von der sowjetischen Roten Armee besiegt.

        Es ist schon komisch, denn dank Internetzugang heutzutage könnte das jeder wissen. Früher mußte man aufwändig in Büchereien recherchieren und fand dennoch nichts.

        „Wer sich nicht eindeutig abgrenzt von Neonazis und Rassisten macht sich mit ihnen gemein “ -Steinmeier.
        Wer also Faschisten finanziert und gar bewaffnet ist selbst Faschist. Steinmeier selbst ebenso.

        „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“ – J.Jaures.
        Wer den Kapitalismus befürwortet und auch nicht abschaffen will, die Ursache also nicht angehen will, der ist nach der politischen Einteilung RECHTS. Das sind alle Reichstagsparteien, inkl der neuen Wagenknecht-Partei sollte sie kommen.

        Nur sozialistische Parteien sind links. Was ist ein Kommunist? Das wird im folgenden link für alle Anfänger beschrieben: https://sascha313.wordpress.com/2014/11/09/was-ist-ein-kommunist/
        s.o. KEINER muß ahnungslos bleiben!

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  3. Trudeau wurde gerade erst von Indien vorgeführt , man deckte auf das Trudeau einen bekannten Terroristen im kandischen Militär installieren will und nebenbei deckte man bei einer Razzia auf das sein Dienstflugzeug eine fliegende Drogenbude ist !
    Nicht ohne Grund schoss Trudeau im Nachgang zurück und behauptete das Indien einen Kanadier getötet haben soll .
    Jetzt noch diese Nazigeschichte , Trudeau hat fertig , nur noch eine frage der Zeit wann man Ihn aus dem Verkehr zieht .

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  4. Ekelhafter geht’s eigentlich nicht mehr.
    Aber irgendwann wird auch dies übertroffen werden.

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  5. Och nö – ein alter SS-Mann ist nach Kanada „ausgewandert“? So nennt man das wenn ein Nazi auf der Flucht ist?

    Großartig wie Trudeau & auch der angebliche Jude Selensky sich hier weltöffentlich als Nazi outen. Braucht man noch mehr Beweise, dass auch ein Jude Nazi sein kann?

    Russel Brand hat es gut ausgedrückt:
    „Wir haben Seite an Seite mit der Sowjetunion gegen echte Nazis gekämpft.
    Und in diesem Krieg scheinen wir Seite an Seite mit echten Nazis gegen Russland zu kämpfen. “

    Nun ist er der Vergewaltigung verdächtigt worden….. so sind sie, die linksgrünversifften Braungewordenen…

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    1. … bei denen heißen die Nazi’s „ultra-orthodoxe“ …

      Nazi’s gibt es nun mal weltweit und in JEDEM Land – ohne Ausnahme – hofiert von der Hinterzimmermafia seit Jahrtausenden. DAS Übel auszurotten ist wohl eine Arbeit für viele-viele Sisyphi …

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    2. „Großartig wie……“
      Es wird gegen sie verwendet werden. Die Lügen und das Hässliche kommen ans Licht.

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    3. Früher nannte man diese „Auswanderung“ „Rattenlinie“.

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    4. @GMT: Das Zitat von Russel Brand schreibe ich mir auf. Genau so ist es. Der Westen lässt immer öfter seine Nazisau raushängen. Schlimm.

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    5. Ein bedeutsamer und keinesfalls zufälliger Vorgang weil bisher nicht klar war was Kanada bei den G7 macht – da es sich nun öffentlich nazifiziert hat ist es klar!

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  6. Wer jetzt immer noch nicht begriffen hat – wohin die Reise geht…..

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  7. Die meisten ausländischen Freiwilligen auf deutscher Seite waren keine Nazis, das waren Gegner der Sowjetunion.

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    1. Die feinen Unterschiede zwischen Nazis und Banderisten waren weder für die Opfer, die sie erschlagen haben, noch bei ihrer Bekämpfung relevant.

      „Gewiß ist die Rote Armee vor die Notwendigkeit gestellt, die faschistischen deutschen Okkupanten zu vernichten, da sie unsere Heimat unterjochen wollen … Die Rote Armee, ebenso wie die Armee eines jeden andern Volkes, hat das Recht und die Pflicht, die Bedrücker ihrer Heimat,

      unabhängig von deren nationaler Abstammung,

      zu vernichten.“

      — J.Stalin, 23. Februar 1942

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    2. @kriischer Nachfrager

      „Feinde der Sowjetunion“?

      Wie wird man denn „Feind“ & das auch noch freiwillig? Und wie wird man denn Nazi ? & das auch freiwillig?

      Und waren Nazis keine Feinde der Sowjetunion?

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      1. Nazis legen Wert darauf, daß die anderen Feinde der Sowjetunion im „Neuen Europa“ als etwas Eigenständiges gesehen werden und nicht einfach als ausländischer Ableger der NSDAP:

        „Bei der Pflege zwischenstaatlicher Beziehungen durch Parteidienststellen darf niemals vergessen werden, daß die Grundlagen und Erkenntnisse der nationalsozialistischen Weltanschauung dem Wesen des deutschen Blutes entsprechen und daher auf fremdes Volkstum nicht übertragen werden können. Das Zusammenleben der Völker verlangt gegenseitige taktvolle Rücksichtnahme auf ihre naturgegebenen Eigenarten. Die NSDAP und ihre Organisationen haben daher keine europäische oder weltumfassende Missionsaufgabe zu erfüllen.“

        Text 25 – Adolf Hitler: Verfügung – 4. November 1942

        „4. ) Kein Land Europas wird gezwungen, bestimmtes Regime einzuführen. Wenn Länder an traditioneller Demokratie festhalten wollen, so ist das ihre eigene Angelegenheit.“

        Text 32 – Goebbels „Leitsätze“ für die Gestaltung eines Neuen Europas – 16. März 1943

        „Die Gründung eines Europäischen Staatenbundes würde folgende politische Vorteile für uns haben:
        1. ) Es würde unseren Freunden und Bundesgenossen die Sorge nehmen, daß sofort bei Friedensschluß bei allen ein deutscher Gauleiter eingesetzt wird. “

        Text 33 – Joachim von Ribbentrop: Europäischer Staatenbund – 21. März 1943

        https://archive.org/details/QuellenZurNeuordnungEuropasTeil1

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  8. Noch eine Begegnung: Auf dem Ärmel des „Rabbi“ von Azov sind Wolfsangelrune und eine Blut-und-Boden-Fahne (schwarz-rot) mit Davidstern.

    Es ist die Fahne der Banderisten der UPA (Українська повстанська армія, УПА), die von Chrystia Freeland (Vizepremier Kanadas mit Bandera-Opa) genutzt wird und die Melnyk in München am Grabe Banderas geehrt hat.

    Die Fahne gehört zur Symbolik der Nazis im „Neuen Europa“. Die Nationaal-Socialistische Beweging in Nederland [Nazipartei] des Leider [Führer] van het Nederlandsche Volk Adriaan A. Mussert hatte sie in rot-schwarz, und in einer Variante mit Wolfsangelrune, in einer anderen mit dem SS-Löwen, der auch von „Azov“ bekannt ist.

    Also wer sagt denn, es gäbe keine jüdischen Nazis? Siehe Bild:

    UKR Embassy in USA
    @UKRintheUSA
    In Uman Ukraine’s National Guard Brigade ‚Azov‘ service member with the call sign ‚Rabbi‘ embraces with Ultra-Orthodox Jewish pilgrim during a celebration of the Rosh Hashanah holiday, the Jewish New Year. Photograph: Reuters

    Übersetzen mit DeepL
    In Uman umarmt ein Angehöriger der ukrainischen Nationalgardebrigade „Asow“ mit dem Rufzeichen „Rabbi“ einen ultraorthodoxen jüdischen Pilger während einer Feier zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana. Foto: Reuters

    16. Sep. 2023
    https://twitter.com/UKRintheUSA/status/1703165150784581895

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    1. …in Telegramm hat eine Russische Bloggerin, ein Bild von Selenski reingestellt, wie er vor dem Grab eines seiner Grossväter sitzt, welcher Soldat bei der Roten Armee war.. …kann nicht sagen, ob es so stimmt !!..

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      1. Sein Großvater Semen Selenskyj diente während des Zweiten Weltkriegs als Kommandeur eines Mörserzuges, war Kommandeur einer Schützenkompanie des 174. Gardeschützenregiments der sowjetischen 57. Gardeschützendivision und bis Kriegsende im Rang eines Leutnantder sowjetischen 57. Gardeschützendivision und bis Kriegsende im Rang eines Leutnants. Alle drei Brüder Semen Selenskyjs und dessen Vater wurden im Holocaust ermordet.

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        1. …Danke für die Auskunft !!.. …irgendwie unerklärlich, dass ER sich für so etwas missbrauchen lässt ??.. ..als normal denkender Mensch, nicht zu verstehen..

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          1. Nun, das war nur ein Großvater.
            Ich für meinen Teil hatte auch einen Großvater, der überzeugter Nationalsozialist war
            und der andere Großvater war im Wiederstand.
            Aber ich tippe eher darauf, daß er gerne umjubelt und beklatscht wird.
            Er ist ja auch Schauspieler und die lieben den Applaus.
            Der Konsum gewisser Substanzen kann dann auch dafür sorgen, daß man den Überblick
            verliert.

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            1. …kannte jemanden, der hat 1924 in einem Dorf in Thüringe, die KPD mitbegründet.. …1933 hat man ihnen gesagt, „sie sollen sich ruhig verhalten, sonst…“.. ..die Leute waren ruhig, weil einer aus der Gruppe vor 39 doch mal den Mund aufgemacht hat und nach Buchenwald kam.. …er kam wieder raus nach einer gewissen Zeit, aber er machte nochmals den Mund auf und kam wieder nach Buchenwald, aber nicht mehr zurück !!.. …zum „Dank“ haben die Nazis den Mann, 1944 als er schon 43 Jahre alt war, zur Waffen – S S eingezogen !!.. (…dem alten Kommunisten zeigen wir, wer die Macht hat !!).. …er hatte aber „Glück“ und überlebte die letzten Kämpfe der Truppe in der Tschechei bis zum 10 !! Mai 45 !!.. …danach war er 1 Jahr in Sowjetischer KG aber in Rumänien und wurde schon 46 entlassen !!..
              …ich fragte ihn damals, war selbst noch sehr jung, „…was wäre gewesen, wenn Du 44 nicht in den Krieg gegangen wärst ??.. …er antwortete ganz trocken, war ein einfacher Arbeiter, „..dann hätten sie mich erschossen !!“.. …ich habe da nicht mehr gefragt, erlaube mir aber auch heute kein Urteil darüber zu sprechen !!.. …im Westen, „schuriegel DIE“, Menschen, welche gegen die transatlantische Hetze sind, ähnlich, nur die Methoden sind anders !!.. ..aber sie verstecken sich hinter „Paragraphen und ihrem Schreibtisch, als Staatspartei – Atlantik – Diener !!“..
              ….wie man sieht, KEIN grosser Unterschied von 44 zu Heute !!.. ..diese Phänomen, ist aber HAUPTSÄCHLICH in den 3 West – Zonen zu beobachten !!

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      2. Ukraine is a very bizarre amalgamation of contradictory and antithetical ideologies.
        […]
        In my view it’s because the globalists who are trying to create a one world totalitarian system need to uproot the last still-standing bastions of tradition, heritage, and culture in the world.

        Ukraine is already uprooted and deracinated—it has no authentic culture left, just whatever anachronistic and apocryphal new-age hogwash their script-writers feed them to engineer a false sense of national pseudo-destiny.

        https://simplicius76.substack.com/p/subscriber-mailbag-answers-92223

        In Deutschland passen Greta, Panzermotoren und Düsenjäger, oder LGBT-XYZ, Salafismus, Azov und Antifa als Teile eines ideologischen Systems zusammen. Ein Rabbi mit Davidstern auf Nazifahne ist eigentlich nicht anders. Nur die andere, ungewohnte Sortierung in 404 wirkt hier befremdlich.

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        1. …ich denke, „Simplicius“ hat mit der Feststellung, „..Meiner Ansicht nach liegt es daran, dass die Globalisten, die versuchen, ein totalitäres Weltsystem zu schaffen, die letzten noch bestehenden Bastionen der Tradition, des Erbes und der Kultur in der Welt zerstören müssen… … Die Ukraine ist bereits entwurzelt und entwöhnt – sie hat keine authentische Kultur mehr, sondern nur noch den anachronistischen und apokryphen New-Age-Quatsch, mit dem ihre Drehbuchautoren sie füttern, um ein falsches Gefühl für das nationale Pseudo-Schicksal zu erzeugen.“.. völlig Recht !!..
          …dadurch diese Widersprüche von „Bandera“ bis zur „Kulturzerstörung“ !!..
          ….wie sie richtig schreiben über die brd, passt dies HIER auch zusammen !! …
          …ABER, es hat auch sein GUTES !!.. …die Globalisten werden in der brd – Kolonie, KEIN „Williges Kanonenfutter“ gegen den „Russen und Chinesen“ finden !!..
          …genausowenig wie „Hefter und Schweisser“ für „Leos“ !!!..
          ..wären die jetzigen brd – Insassen, SO, wie die indoktrinierten Deutschen von 33 bis 45 waren, hätten die Globalisten mehr Glück, bei ihrem „Feldzug“ !!..
          …sieh die Ukro – Armee, welche 14 und 15 vor dem Zusammenbruch stand und jetzt „indokriniert“ ist bis zum LETZTEN !!.. …deswegen ja auch die Fragen Russischer Analysten, „..wäre es nicht 2014 besser gewesen..“.. aber DAS, ist Vergangenheit !!..
          …wie sie ja auch schreiben, der „Schredder“ läuft jeden Tag, nur die Meldungen des Russischen Verteidigungsministerims lesen, nicht eine „Zeitung“ !!…
          ….stellen sie sich erst mal vor, wenn diese Truppe mit Kiesewtter gegen CHINA zieht ??.. …zuvor noch eine „Hunnenrede“ ??…

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          1. DUGIN: „ES WIRD KEINE UKRAINE, KEIN PROBLEM UND KEINE NAZIS MEHR GEBEN
            13.03.2023
            https://katehon.com/ru/node/87235

            Kurz gesagt, der Nazispuk ist künstlich, gaga, und wird in Nichts zerfallen, wenn diejenigen, die ihn geschaffen haben, nicht mehr präsent sind.

            Basis des „Euro-Ukrainismus“ sind niedere Instinkte und verkommene Elemente. Dem Geist hat er nichts zu bieten außer den Künsten des Social Engineering. Kann dem Intellekt, und auch dem „Mythos“, von Eurasien nicht standhalten.

            Die meisten Ukrainer werden sich selber fragen, wie jemand so ein Gaga jemals glauben konnte, und wieso sie Hunderttausende ihrer Männer verheizt haben, letzlich gegen die Ukrainer im Osten, weil sie bei dem Gaga nicht mitmachen wollten und sich lieber an Rußland gehalten haben.

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  9. Trudeau ist doch der Kopf des faschistischen Vorgehens. Seit er damals die Trucker derart aggressiv malträtiert und ihnen sogar mit Kontosperrungen die Existenz entzogen hat, war alles klar. Ich hab seit Corona wirklich Angst vor dem Westen mitsamt seinen strohdummen Regierungen und ebenso brotdoofen Mitläufern und Untertanen.
    Viele Grüße aus der Zone

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  10. Man hätte dem SS-Mann noch ne Lack und Leder Kluft anziehen sollen und ein paar Ziegenköpfe drapieren, dann wäre die Nummer perfekt gewesen.

    Abschaum.

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    1. Haben sie denn Mann beobachtet? Er greift sich als erstes mit der rechten Hand auf Stirn und wirft dann den Arm nach vorne unten. Ich wette es hat ihn schon gejuckt den Hitlergruß zu machen, aber der Frontallappen hat kurz vor der Ausführung den Befehl zum beugen des Armes gegeben… das wäre ein spannender Moment gewesen, wenn es anders gekommen wäre…

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  11. Man schämt sich für diese Verehrung ehemaliger Faschisten und Unterstützer der Nazis. Aber der kollektive Westen hatte noch nie Probleme, sich zur Durchsetzung seiner politischen Ziele faschistischer Kräfte zu bedienen. Franco, Pinochet und die griechische Militärdiktatur nach dem Krieg sind nur drei Beispiele. In Kiew hat man nun extreme Nationalisten gefunden zum Kampf gegen Russland. Eine ekelhafte westliche Elite, die auch nicht davor zurück schreckt, Millionen Menschen umzubringen in ihren illegalen Kriegen und durch Sanktionen und Ausplünderung der dritten Welt. Und alles im Namen von freedom and democracy!

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  12. Eine wirklich gewaltige VERHÖHNUNG findet statt. Westliche Regierungen scheissen auf ihre
    „Wähler“, ihre Wirtschaft und allen menschlichen Lebens. Wie deutlich muss dieser Abschaum
    noch werden? In Doitshland gab es auch mal eine Regierung, die in Uniformen auftrat. War keine
    gute Zeit. Selenskys Stab läuft auch in Uniformen rum, wie ihre Nazi-Vorbilder. Stört es?
    Selbst wenn dieser Abschaum eine Swastika auf der Stirn tätowiert hätte, würde ihm der westliche
    Abschaum in den Hintern kriechen und die Medien wären voll dabei.
    Goebbels staunt und Satan lächelt amüsiert dazu.

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    1. Gut erkannt. Das Coronaregime hat auch Uniformen auf die Regierungsbühne gebracht… und hat sich damit auch in diese Richtung geoutet.

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  13. Dem Spiegel sind Jaroslav Hunka aka Jaroslav Gunka aka Yaroslav Hunka völlig unbekannt.

    Zu Chrystia Freeland finden sich 119 Suchergebnisse

    »Mit Hass und ohne Rücksicht«
    Die ukrainischen Bandera-Leute setzten auf Terror.
    Von Uwe Klußmann
    29.05.2017, 18.00 Uhr (Paywall)
    https://www.spiegel.de/geschichte/mit-hass-und-ohne-ruecksicht-a-1540c25c-0002-0001-0000-000151330242

    dito als PDF
    [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/151330243]

    13.04.2022 Der Bandera-Kult
    Die problematische Seite des ukrainischen Nationalismus
    Die OUN mit ihren beiden Flügeln und weitere ukrainische Gruppen kämpften währenddessen in der Vielvölkerregion der westlichen Ukraine weiter für einen ethnisch reinen ukrainischen Staat.
    „Sie wollten teilweise vertreiben, teilweise ermorden die drei Gruppen: Juden, Polen und Russen. Das waren die Hauptfeinde der OUN“
    [https://www.deutschlandfunkkultur.de/bandera-kult-ukraine-100.html]

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  14. Während Corona ein Jahr lang die Schlagzeilen beherrschte, durften wir uns täglich in allen Medien mehrmals daran erfreuen wie einem Patienten eine Nadel in den nackten Oberarm gesprotzt wurde.

    Und seit einem Jahr dürfen dürfen wir uns am Anblick von Selensky in oliv-grüner Montur erfreuen, und seine strategischen Analysen ertragen, obwohl er noch nie Soldat war.

    Dass aber ausgerechnet Selensky, der selbst ukrainischer Jude ist, einem ukrainischen Soldaten der SS-Division Galizien huldigt, wobei Selensky wissen muss, dass die ukrainischen Kolaborateure in Galizien mehr Juden auf dem Gewissen hatten als die deutschen Nazis, übersteigt das Mass des Erträglichen.

    Selensky ist nicht der einzige Jude, der sich an die ukrainischen Nazis verkauft, Anne Applebaum, Victoria Nuland und George Soros sind auch Juden, die die ukrainischen Nazis unterstützen, aber mit den Russen, die ALLE 6 Vernichtungslager Chelmno, Belzec, Sobibor, Treblinka, Majdanek und Auschwitz-Birkenau haben, haben sie ein Problem.

    Selbstverständlich gibt es auch andere Juden als Selensky, zum Beispiel dem Autor beim Overton Magazin Moshe Zuckermann, dem Pulitzer-Preis-Träger Seymour Hersh sowie den politischen Publizisten Noam Chomsky, die sich nicht an die USA verkauft haben, dies erwähne ich nur um mir den Vorwurf, ich sei Antisemit zu ersparen.

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  15. Das die Wenigsten heute Nazis von Faschisten utnerscheiden können, haben wir leider den Russen zu verdanken. Denn die erfanden die Bezeichnung “ Hitler-Faschismus “ und diesen mit Nationalsozialisten ausgetauscht. Grund war, das man Angst hatte, man könnte den sozialistischen Kommunismus mit dem Nationalsozialismus verwechseln.
    Daraus ergab sich der Trugschluß, man hätte mit der Niederlage Deutschlands 1945 den Faschismus in Europa besiegt. Deutschland war dabei zu keinem Zeitpunkt faschistisch. Spanien war faschistisch, Italien war faschistisch, aber nicht Deutschland. Im Gegensatz zu Nationalsozialisten kennen Faschisten keine Nationalität, bzw ist den Faschisten eher zweit oder drittrangig, also nahezu bedeutungslos.
    Man hat sich nach 1945 also zurück gelehnt und war zufrieden wärend der Faschismus als “ Liberalismus “ getarnt sich im Westen ungehindert weiter ausbreiten konnte. Hätte Russland damals nicht die dumme Idee vom “ Hitler-Faschismus “ gehabt, würde Russland Heute vielleicht nicht die Probleme haben die sie jetzt haben mit dem Westen.

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  16. Eure „Nazi“-Fixierung ist hochgradig pathologisch.

    aus der Psychologie: Fixierung . Geht einher mit einem Verlust an Flexibiliät bezüglich des Denkens, Fühlens und Handelns.

    Ich schlage euch als ersten Schritt mal die Bildung einer Selbsthilfegruppe vor. Herr Röper sollte auch teilnehmen. Hier mal ein Leitfaden zur Überwindung der gröbsten Symptome: https://de.wikihow.com/Eine-Besessenheit-überwinden

    Sollten die Probleme nicht deutlich gemindert werden, sollte der ein oder andere doch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

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  17. Mich wundert hier überhaupt nichts mehr. Faschisten sind es und wie immer deren Befürworter im werte gesteuerten Westen.
    Dieser MP Trudeau ist m. E. nach ein Maskottchen der Hochfinanz.
    Dieser uralte ukrainische Faschist hat also gegen die Russen gekämpft? Die genannte 1. ukrainische Division oder auch 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische SS-Division Nr. 1) hat einen richtigen Einsatz im Sommer 1944 gegen die Soldaten der 1 Ukrainischen Front der Roten Armee unter Marschall Konew. Da gab es richtig was auf die Fresse.
    Danach waren diese galizischen Freiwillegen nur noch bei Polizeiaktionen bzw der „Partisanenbekämpfung“ eingesetzt. Beim den Massakern in Wolhynien und Abwehrkämpfen in der Slowakei und Österreich.
    Aber diese Tatsachen will niemand wahrnehmen.
    Skrupeloses Gesindel, Faschisten eben.

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  18. Sie sind wieder da!
    Es werden ganz offensichtliche Nazis gefeiert, während Menschen als Nazis bezeichnet werden die keine sind. Dieses Kunststück muss man erst einmal hinbekommen und es zeigt die Verlogenheit der westlichen Presse. Lügen sie bei solch einem unappetitlichen Thema, dann werden sie auch bei anderen Themen nicht bei der Wahrheit bleiben oder die Nachricht so verbiegen, wie es gewollt ist. Die Gesellschaft, Wirtschaft und die Infrastruktur zerfällt und für sie ist aber weiterhin die Welt in Ordnung. Der Kaiser ist nackt, doch die Jugend ist durch FFF & Co. so verseucht, das auch sie nicht mehr die Wahrheit auf der Zunge tragen, sie sind zu Sprechpuppen geworden, denen das selbstständige Denken nie gelehrt wurde. Die westliche Welt ist verloren, da sie dadurch nicht, mehr die Kraft hat, sich aus dem Elend zu befreien. Der Mangel wird in Zukunft der tägliche Begleiter sein und der Hunger wird das Abendlied, in Form von Kindertränen, singen. Ganz wie es K. S. aus der Schweiz will. Wer nichts hat, ist über alles glücklich was ihm gegeben wird, aber zufrieden ist man damit nicht und was verloren ist, kommt nicht wieder. Der Mensch wird zu einer Belastung und auch so behandelt. Die Menschen in Nordkorea sind auch alle augenscheinlich soooo glücklich, aber ihr Leben ist nicht erstrebenswert. Doch leider scheinen die Neu-Nazis genau das als Ziel anzustreben, frei nach dem Motto, auf dem Misthaufen wachsen die schönsten Blumen und die, die nicht schön sind, können gleich kompostiert werden. So ist die Gedankenwelt von Nazis, sie lügen, sie selektieren, sie beuten aus und sie expandieren, um auszubeuten und alles Unwerte hat so geräuschlos wie möglich zu verschwinden.

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  19. Sind bis jetzt überhaupt irgendwelche Belege aufgetaucht, die Selensky bei seiner angeblich jüdischen Glaubens sprich Religions Ausübung zeigen ?
    Von Bekannten, aber auch gemäß der eigenen familiären Historie scheint Kanada ja mehrheitlich ein Hort von osteuropäischen Communities zu sein, die überwiegend NACH dem WK2 dorthin geflüchtet sind. Wird wohl seine Gründe gehabt haben. Vorsichtig formuliert : Diese Osteuropäer waren bestimmt alles andere als links oder bürgerlich liberal.



Info: https://www.anti-spiegel.ru/2023/applaus-fuer-soldat-der-ss-division-galizien-bei-selenskys-kanada-reise


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.09.2023

Gilbert Doctorow: Die Kriegsnachrichten werden mit der Tropf-Pipette verteilt

seniora.org, 24. September 2023, Von Gilbert Doctorow 24.09.2023 - übernommen von gilbertdoctorow.com

Sowohl Russland als auch der Westen haben in der vergangenen Woche nur sorgfältig ausgewählte Nachrichten über militärische Entwicklungen veröffentlicht.


Die Auslassungen verzerren die Wahrnehmung der Entscheidungsprozesse, die uns auf den Dritten Weltkrieg zusteuern.

Wenn es um "Nachrichten" über den Krieg geht, die von Kiew herausgegeben werden, müssen wir nicht zweimal über ihren Wert nachdenken. Nahezu alles, was Zelensky und sein Gefolge sagen, sind Fake News. Sie verdrehen systematisch die von den Russen an einer bestimmten Front veröffentlichten Zahlen zu Verlusten und Materialverlusten, um zu behaupten, dass die Russen eine Niederlage erlitten haben. Oder sie behaupten fälschlicherweise, einen Weiler an der Frontlinie eingenommen zu haben, um so den siegreichen Vormarsch ihrer Gegenoffensive zu demonstrieren, nur um diese Behauptung ein paar Tage später stillschweigend zurückzunehmen, wenn bewiesen ist, dass die Russen den Weiler unter Kontrolle haben.

Im Westen werden diese Unwahrheiten, so ungeheuerlich und dem gesunden Menschenverstand widersprechend sie auch sein mögen, vom Außenministerium in Washington verbreitet und von den Mainstream-Medien unkritisch an die breite Öffentlichkeit weitergegeben. Es gibt Ausnahmen von dieser Regel, wie z.B. die New York Times, die in dieser Woche die Geschichte von der angeblichen russischen Verantwortung für einen Raketenangriff auf eine ukrainisch kontrollierte Marktstadt am 6. September entlarvte, aber diese Ausnahmen sind sehr, sehr selten.

Ich glaube jedoch, dass das größere Problem, mit dem wir konfrontiert sind, die Propaganda ist, die aus der nur teilweisen Offenlegung der Geschehnisse an der Front resultiert. Und das betrifft beide Seiten des Konflikts. Dafür gibt es eine Reihe von Erklärungen, von denen zumindest eine berechtigt ist: Man will nämlich vermeiden, dass die Öffentlichkeit im eigenen Land über die vom Feind begangenen Gräueltaten aufgebracht wird, so dass wütende Nationalisten, die es sowohl im Osten als auch im Westen gibt, die Kontrolle über die Politik übernehmen und das Armageddon beschleunigen könnten. In der heutigen Diskussion werde ich diese Möglichkeit in Kauf nehmen. Aber was auch immer die Absichten der Nachrichtenmanager in den jeweiligen Regierungen und in den jeweiligen Redaktionen sein mögen, das Endergebnis ist, dass die Öffentlichkeit überall unzureichend informiert und nicht in der Lage ist, in die Entscheidungsprozesse einzugreifen, die uns mit kleinen Schritten, wenn nicht gar im Galopp, wie es die Nationalisten gerne hätten, in den totalen Krieg führen.

In der vergangenen Woche gab es einen erfolgreichen ukrainischen Angriff auf das Generalstabsgebäude der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol auf der Krim. Das Gebäude wurde in Brand gesteckt, und die Zerstörung war offenbar groß. Aus den knappen Erklärungen des zivilen Gouverneurs (eigentlich des Bürgermeisters) von Sewastopol, das selbst ein "Subjekt" oder eine Region der Russischen Föderation ist, lässt sich nur erahnen, wie groß das Ausmaß ist. Er sagte, Feuerwehrleute hätten mehrere Stunden lang gearbeitet, um das Feuer in dem Gebäude unter Kontrolle zu bringen. Darüber hinaus wurden die Trümmer des Raketeneinschlags auf eine Entfernung von mehreren hundert Metern verteilt. Der Gouverneur warnte die Bewohner der Stadt, sich vom Stadtzentrum fernzuhalten, um die Arbeit der Rettungskräfte nicht zu behindern und um nicht Opfer möglicher weiterer Raketenangriffe zu werden. Ein Hinweis auf das Ausmaß der Zerstörung war eine kleine Meldung im heutigen russischen Nachrichtenticker, wonach eine wundertätige Ikone im Stabsgebäude selbst den Angriff auf wundersame Weise überlebt hatte. Was die menschlichen Opfer betrifft, so erwähnte der Gouverneur nur einen Soldaten, der nicht identifiziert werden konnte. Die Russen identifizierten die angreifenden Raketen offiziell als Luft-Boden-Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion.

Ein verheerender Angriff auf das Stabsquartier und nur ein Opfer? Das sollte Ihnen einen Hinweis darauf geben, was Sie nur auf einigen wenigen, im Wesentlichen unterirdischen russischen Websites finden: nämlich, dass das russische Marinestabspersonal schon vor langer Zeit aus dem museumsähnlichen Hauptquartier evakuiert wurde und in unterirdischen Räumlichkeiten an unbekannten Orten normal arbeitet.

Bis heute hat das russische Staatsfernsehen noch nicht über den Raketenangriff auf Sewastopol berichtet. Wir werden sehen, ob er heute Abend in der von Dmitri Kisseljow moderierten Sendung Nachrichten der Woche thematisiert wird.

Im Westen brauchten die Nachrichtenmanager der Regierung und die Redakteure der Massenmedien zwei Tage, um zu entscheiden, wie sie den Raketenangriff auf Sewastopol und die separat gemeldete überraschende Entscheidung der Biden-Administration, die seit langem geforderten ATACMS-Mittelstrecken-Marschflugkörper nach Kiew zu liefern, in der Öffentlichkeit darstellen wollten. Erst Mitte der Woche, während Zelenskys Besuch im Kongress und im Oval Office, erklärte Jake Sullivan gegenüber Reportern, dass dieses Thema auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werde. Gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem Angriff auf Sewastopol und dem Startschuss für ATACMS in Kiew? Das bedeutet, dass die Öffentlichkeit überhaupt nicht versteht, wie und warum die Vereinigten Staaten immer tiefer in den Ukraine-Sumpf hineingezogen werden.

Schauen wir uns zum Beispiel einen Artikel in der heutigen Financial Times mit dem Titel "Biden to supply Kyiv with long-range ATACMS missiles after months of lobbying" an ["Biden will Kiew nach monatelanger Lobbyarbeit ATACMS-Langstreckenraketen liefern"].

Der "Spin" in diesem Artikel kommt gleich zu Beginn. In den Absätzen drei und vier wird uns gesagt:

"Die Entscheidung wurde vor dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskyy in den USA in dieser Woche getroffen, aber die Regierung Biden entschied sich, sie nicht öffentlich bekannt zu geben. Eine Person sagte, man wolle vermeiden, die Russen zu verärgern und sie zu veranlassen, ihre Nachschublinien weiter von der Frontlinie weg zu verlegen. Die Raketen haben eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern bzw. 190 Meilen, so dass Kiew die russischen Streitkräfte aus größerer Entfernung angreifen kann, als dies bisher möglich war. Die USA werden diese Raketen in naher Zukunft zunächst in geringer Stückzahl entsenden, so die Personen."

Ergibt irgendetwas davon für sich genommen einen Sinn? Das FT-Narrativ ist unlogischer, in sich widersprüchlicher Unsinn. Die neuen amerikanischen Raketen haben genau die gleiche Reichweite wie die britisch-französischen Storm Shadow Luft-Boden-Marschflugkörper, so dass es unsinnig ist, dass die Russen jetzt ihre Nachschublinien weiter zurückverlegen müssen. Wenn die Raketen tatsächlich noch verschifft werden müssen, welchen Unterschied hätte es dann gemacht, wenn die Genehmigung am Mittwoch in Anwesenheit von Zelensky oder heute, nachdem er Washington mit leeren Händen verlassen hat, bekannt gegeben worden wäre?

Ich sage das nur, um darauf hinzuweisen, dass man nur seinen Verstand auf das anwenden muss, was man im Mainstream liest, um zu verstehen, dass man mit einer Propaganda gefüttert wird, die für den Kindergarten geeignet ist und nicht für die anspruchsvollen Abonnenten der FT.

Ein Untertitel dieses Artikels informiert uns, dass "Washington eine Version der Waffe schicken wird, die Streumunition verwendet, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten". Was ist nun die ziemlich durchsichtige Botschaft hier? Sie lautet, dass Washington Kiew mit Raketen beliefert, die für die Fortsetzung seiner terroristischen Angriffe auf Wohnviertel im Donbass geeignet sind, wenn die ukrainischen Streitkräfte von den Russen in der kommenden russischen Offensive weiter nach Westen gedrängt werden, von der Pentagon-Beamte wissen, dass sie kommen wird, nachdem die ukrainische Gegenoffensive gescheitert ist. Diese Streubomben werden die russischen Marineschiffe im Hafen von Sewastopol nicht versenken.

Ich schließe diese Untersuchung der irreführenden Berichterstattung, die auf Propaganda in einem sehr wichtigen westlichen Medienorgan hinausläuft, mit einem Zitat aus den letzten drei Absätzen des Artikels:

"Die Ukraine hat britische und französische Langstreckenraketen des Typs Storm Shadow sowie US-Lenkraketen des Typs Himars mit kurzer Reichweite eingesetzt, um im Rahmen ihrer Sommeroffensive russische Logistik, Waffenlager und Kommandoposten zu treffen.

Am Freitag feuerte die ukrainische Luftwaffe zwei Storm Shadow-Raketen ab, die das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte im besetzten Sewastopol auf der Krim trafen. Es war der jüngste Schlag im Rahmen einer sich intensivierenden Luftkampagne gegen Moskaus Militär auf der Schwarzmeerhalbinsel.

ATACM haben gegenüber den britischen und französischen Raketen den Vorteil, dass sie von Himars-Raketen abgefeuert werden können und nicht von den veralteten ukrainischen Kampfjets aus der Sowjet-Ära."

"Alternde Kampfjets aus der Sowjet-Ära!" Ich ziehe meinen Hut vor den FT-Redakteuren, dass sie eine Erklärung der Situation formuliert haben, die es vermeidet, die einfache Wahrheit zu sagen, nämlich dass diese Kampfjets aus der Sowjetära von den Russen gejagt und zerstört werden, so dass es sie bald nicht mehr geben wird.

Ich sage dies unter Bezugnahme auf die russische Reaktion auf den Storm-Shadow-Angriff in Sewastopol, der nur wenige Stunden nach der Explosion im Stabsquartier stattfand: Sie setzten nämlich einen Schwarm nahezu unsichtbarer und unaufhaltsamer Marschflugkörper ein, um den Flugplatz Krementschug zu zerstören, von dem aus der Angriff auf die Krim gestartet worden war. Ich zitiere jetzt aus einem Artikel des heutigen Online-Nachrichtenportals Tsargrad:

"In der Nacht zum 23. September wurde der Flugplatz von Krementschug von einer großen Zahl russischer Marschflugkörper angegriffen. Zu diesem Zeitpunkt wurde kein Luftangriffsalarm ausgelöst. Die ukrainische Öffentlichkeit vermutet, dass es sich um die 'kaum wahrnehmbaren' X-50-Marschflugkörper handelte.

Die Russen zerstörten wertvolle Fracht: SCALP- und Storm Shadow-Raketen, die an den Luftwaffenstützpunkt geliefert wurden. Sie zerstörten auch mehrere SU-24M-Bomber.

Auf dem Luftwaffenstützpunkt befindet sich jetzt eine große Anzahl von Feuerwehr- und Sanitätsfahrzeugen. Sie schreiben, dass es große Verluste an Piloten und Wartungspersonal sowie tote NATO-Offiziere, auch aus Polen, gegeben hat, die gekommen waren, um die Raketenstarts zu koordinieren."

Ich räume ein, dass Tsargrad von westlichen Regierungen als Verbreiter von Fake News angeprangert wird und dass seine Website von einigen Ländern in Europa aus nicht zugänglich ist. Was ich oben zitiere, wurde jedoch auch von anderen Portalen veröffentlicht. Nichts davon wurde bisher vom russischen Staat offiziell anerkannt. Wir haben es hier mit der gleichen Leugnung zu tun, die auch den Einsatz von Söldnern anstelle von regulären Truppen bei einigen Militäroperationen erklärt.

*****

Wenn ich einen Schlussstrich ziehen darf, dann den, dass die plötzliche und unerwartete Entscheidung der Biden-Administration, ATACMS in die Ukraine zu schicken, die direkte Folge sowohl des illusorischen Erfolgs des Storm Shadow bei der Zerstörung eines ikonischen Gebäudes in Sewastopol als auch der klaren Anzeichen dafür ist, dass der wirksame Einsatz von Luft-Boden-Raketen wie Storm Shadow durch die Ukraine dem Ende zugeht, da die Russen den Park von Jets, die diese Raketen tragen können, zusammen mit ihren Piloten auslöschen.

Mit der Entsendung der ATACMS in die Ukraine überschreiten die Vereinigten Staaten ihre eigenen roten Linien und riskieren eine Eskalation des Krieges und den Fingerzeig der Russen auf ihren Status als Mitkriegspartei. Wir können sicher sein, dass das US-Militär zusammen mit dem Gerät entsandt wird.

Abschließend komme ich auf die gestern von mir erwähnte Nachricht zurück, dass die Russen die Besatzung eines Leopard-Panzers, den sie in der vergangenen Woche auf dem Schlachtfeld zerstört haben, als reguläre Bundeswehrsoldaten entlarvt haben. Mein Kollege in Deutschland teilt mir mit, dass bis heute in Deutschland noch kein Wort darüber gefallen ist. Das wird aber bald der Fall sein. Aus den inoffiziellen Nachrichtenportalen in Russland entnehme ich, dass der Kreml durchaus die Absicht hat, diesen Skandal der breiten deutschen Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen, in der Hoffnung, dass er Volksdemonstrationen gegen Scholz auslösen wird. Die Zeit wird es zeigen...

Quelle: https://gilbertdoctorow.com/
Mit freundlicher Genehmigung von Gilbert Doctorow
Die Übersetzung besorgte Andreas Mylaeus


Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=4469&mailid=1915


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.09.2023

Wie die USA Europa eroberten

aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Seprember 2023, 14:17 Uhr


_Deutsche WirtschaftsNachrichten 24.09.2023


_*Wie die USA Europa eroberten


*Der Publizist Werner Rügemer äußert sich im Gespräch mit den Deutschen

Wirtschaftsnachrichten zum Anspruch der USA, alleinige Weltmacht zu

werden und zu den Kräften, die hierbei im Hintergrund am Wirken sind.

Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund. (Moritz Enders)


*Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */In Ihrem neuen Buch „Verhängnisvolle

Freundschaft – Wie die USA Europa eroberten“ beleuchten Sie die beiden

Weltkriege und die Zeit dazwischen. Kann uns das Buch auch helfen, die

aktuellen politischen Entwicklungen und Konflikte heute, nach dem Fall

der Berliner Mauer, besser zu verstehen?/


*Werner Rügemer: *Im Buch werden die Prinzipien des US-Staates

dargestellt. Sie bestehen seit der Gründung darin: Die Grenzen und der

Einflussbereich des ursprünglichen Staates werden im „nationalen

Interesse“ ständig erweitert, und zwar mit einer Kombination von Kapital

und Militär, in immer neuen fremden Territorien, auch mithilfe von

Völkermord und zivilen Opfern. So wurde vom kleinen Gründungs-Staat an

der Ostküste zunächst ein großer Teil Nordamerikas

kapitalistisch-militärisch erobert. Dann folgten der lateinamerikanische

Hinterhof, dann Asien und Europa. Die „Monroe-Doktrin“ galt zunächst in

Nordamerika – kein anderer Staat durfte dort intervenieren. Und heute

gilt die modernisierte Monroe-Doktrin für die USA als „einzige

Weltmacht“ im globalen Maßstab, angepasst an regionale, kontinentale

Machtverhältnisse.


*Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Aber wie war und ist das möglich?/


*Werner Rügemer: *Diese Praxis wurde und wird unterstützt durch eine

Kombination von Prinzipien, Ideologien und Institutionen:


  * das „nationale Interesse“ der USA bezieht sich tendenziell auf jeden

    Punkt der Erde, auf jede Person, jeden Staat, jedes Unternehmen,

    auch auf die Meere und den Weltraum:

  * deshalb haben die USA als einziger wichtiger Staat kein

    Außenministerium, sondern nur ein State Department: So beschloss zum

    Beispiel 2019 der US-Kongress im „nationalen Interesse“ ein Gesetz

    zur Sicherheit der Energieversorgung Europas. Die USA beschließen

    also, wie die Energiesicherheit Europas auszusehen hat. Zur

    Begründung gehört: „Der Einfluss Russlands in Europa und Eurasien

    muss zurückgedrängt werden“!


Aber es geht noch weiter:


  * die USA beanspruchen die globale Führung als „einzige Weltmacht“,

  * die USA betreiben knapp 900 offizielle US-Militärstützpunkte rund um

    die Erde, auf allen Kontinenten, auf annektierten Inseln in allen

    Weltmeeren ebenso wie in etwa 60 Staaten. Sowas hat kein anderer Staat,

  * die USA inszenieren sich zudem als „Gottes eigenes Land“ und

    beschwören ihre „Exzeptionalität“,

  * die USA traten und treten für internationale Institutionen wie den

    Völkerbund, die UNO und die WTO ein, wurden dann aber beim

    Völkerbund nicht Mitglied – oder bauen zugleich neben UNO, WTO

    Weltgerichtshof eigene, von den USA geführte Institutionen auf wie

    die G7, eine eigene globale Strafjustiz, eine „Koalition der

    Willigen“ für bestimmte Kriege, oder „die internationale

    regelbasierte Ordnung“, mit der sie nachhaltig und global das

    geltende Völkerrecht verletzen.


Wichtig ist auch die professionelle Fake-Produktion: Die USA hatten seit

der Gründung 186 Jahre lang ein Kriegs-Ministerium (War Department), das

entspricht der Praxis. Aber mit dem endgültigen Beginn ihrer globalen

militärischen Expansion, nach dem 2. Weltkrieg, benannten die USA 1947

ihr Kriegs-Ministerium in „Verteidigungs“-Ministerium um. Seitdem gilt

jeder von den USA vorbereitete und durchgeführte Krieg als

„Verteidigung“, wie jetzt in der Ukraine.


*Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Früher unterstützten die USA direkt

oder indirekt, wie Sie schreiben, faschistische Regime wie das von

Mussolini, Franco und Hitler. Heute singen sie das Hohelied auf

„liberale Demokratien“. Ist das nicht ein radikaler Bruch in ihrer

Außenpolitik?/


*Werner Rügemer: *Nach dem 1. Weltkrieg war die internationale

sozialistische und Arbeiterbewegung für den Kapitalismus eine

Systemgefahr, in den USA selbst und weltweit, vor allem in Europa durch

die Gründung des ersten sozialistischen Staates, der Sowjetunion.

Deshalb haben die Wall-Street-Banken und die international

expandierenden US-Konzerne jeden Diktator in Europa unterstützt, der die

Arbeiterbewegung erfolgreich vernichtete. Das waren Mussolini in

Italien, Franco in Spanien, Hitler in Deutschland, auch etwa Salazar in

Portugal, Metaxas in Griechenland, Pilsudski in Polen – und gleichzeitig

feierten sich die USA als führende Demokratie.


*Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Aber ging das denn so einfach? War

das mit dem Anspruch der Demokratie vereinbar?/


*Werner Rügemer: *Da gibt es insbesondere in den USA ein

hochentwickeltes Rollenspiel verschiedener Akteure: Die Regierung tritt

öffentlich für Frieden, Völkerrecht und Frieden ein – und gleichzeitig

machen, weniger öffentlich, Konzerne und Banken das Gegenteil.


Erstes Beispiel: US-Präsident Woodrow Wilson war 1913 mit dem

hochheiligen Versprechen gewählt worden, dass sich die USA aus dem

Krieg, der sich in Europa anbahnte, herauszuhalten. Das galt bis 1917.

Aber sofort mit Kriegsbeginn 1914 wurden Wall Street und US-Konzerne

Kriegsparteien: Sie kreditierten die Kriegsführung der Alliierten, die

die Rüstungsgüter in den USA kaufen mussten. Wilson gab weiter den

Friedensengel. 1917 drängten dann Wall Street und Konzerne die Regierung

in die auch militärische Kriegsteilnahme: Die Rückzahlung der Kredite

sollte gesichert werden. So erklärte Wilson plötzlich den Krieg. Der

gewendete Edel-Sozialist Walter Lippmann führte die schnell gegründete

Regierungs-Kommission an, die nun hochprofessionell das Gegenteil der

bisherigen Doktrin verkündete und mit tausenden von Rednern landesweit

für die Kriegsteilnahme Propaganda machte.


Zweites Beispiel: Unter US-Präsident Franklin Roosevelt beschloss der

US-Kongress in den 1930er-Jahren drei Neutralitäts-Gesetze: Die USA

bleiben bei den Konflikten in Europa neutral! Die Regierung blieb

neutral, aber gleichzeitig rüsteten US-Konzerne Francos Militär aus und

verhalfen ihm, zusammen mit Hitler und Mussolini zum Sieg über die

Republik. Die Roosevelt-Regierung gehörte dann mit dem Vatikan und

Hitler-Deutschland zu den ersten, die die faschistische Putsch-Regierung

diplomatisch anerkannten und während des 2. Weltkriegs und lange darüber

hinaus unterstützten.


Nach dem 2. Weltkrieg unterstützten die USA in Europa nachfaschistische

Kapital-Demokratien. Aber erstens wie in der Bundesrepublik Deutschland

haben die USA praktisch alle unternehmerischen Nazi-Aktivisten und

Nazi-Profiteure geschützt, haben sie weder bestraft noch enteignet noch

ihre Gewinne eingezogen. Die USA verhinderten sogar auch die Rücknahme

von Arisierungen. Unter Adenauer – unter Aufsicht des US-Hochkommissars

McCloy – und den Folgeregierungen wurden 99 Prozent der führenden

Nazi-Aktivisten im Staatsapparat und in den Medien belassen. Und

zweitens haben die USA tausende Nazi-Kollaborateure aus Osteuropa

aufgenommen, finanziert und in Reserve gehalten. Und drittens haben die

USA mit NATO und Europäischer Union nach 1990 überall in den

ex-sozialistischen Staaten Osteuropas bei Bedarf auch rechtsradikale,

nationalistische, rassistische, faschistoide Kräfte gefördert und an die

Regierung gebracht – in Kroatien, Polen, Ungarn, im Baltikum und so

weiter, auch in der Ukraine. Also die Kapital-Demokratie nach US-Muster

ist im Bedarfsfall immer nach rechts und ganz rechts offen.


*Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Der britische Geograph Halford

McKinder sagte schon 1904: „Wer das Herzland beherrscht, beherrscht die

Welt.“ Was meinte er mit „Herzland“ und inwieweit haben seine Gedanken

die US-amerikanische Geopolitik geprägt?/


*Werner Rügemer: *Mit Herzland meinte er das damalige Russische Reich,

als riesiges Territorium mit seinen Ressourcen. Die USA brauchten seine

Gedanken nicht, sie kamen in ihrer eigenen Logik zu ähnlichen Schlüssen.

Deshalb marschierten US-Militärs nach dem 1. Weltkrieg in Russland ein,

gemeinsam nicht nur mit ihren Alliierten, sondern auch mit dem

Kriegsgegner Deutschland: Die Sowjet-Regierung sollte vernichtet werden.

Das gelang damals nicht, weil die Rote Armee zu viel Unterstützung in

der russischen Bevölkerung hatte.


Aber das Ziel blieb bis heute. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion

verkündete das der langjährige US-Berater Zbigniew Brzezinski 1997 in

seinem Buch „Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der

Vorherrschaft“: Damit die USA sich auf Dauer als einzige Weltmacht

halten können, auch gegen aufstrebende Konkurrenten wie China, brauchen

sie Eurasien „von Lissabon bis Wladiwostok“. Brzezinski fügte hinzu: Der

Schlüsselstaat für die Beherrschung Eurasiens ist die Ukraine.


Schon damals machte die NATO, wie Brzezinski lobte, gemeinsame Manöver

mit dem ukrainischen Militär. Auch die politisch dafür geeigneten,

antirussischen Kräfte standen parat: Nach 1945 hatten die

US-Geheimdienste ukrainische Nazi-Kollaborateure in ihre Dienste geholt.

Ein Teil wurde in den USA alimentiert. Bekannt ist die

antisemitisch-faschistische Führungsfigur Stepan Bandera, der mit den

Nazi-Besetzern zusammengearbeitet hatte. Er wurde nach dem 2. Weltkrieg

in der Bundesrepublik Deutschland postiert, in München, und konnte hier

seine Exil-Organisation Ukrainischer Nationalisten weiterführen. Hier in

München finanzierten die USA ein vielfältiges Zentrum für offene und

verdeckte Operationen in den sozialistischen Staaten, etwa mit Radio

Free Europe / Radio Liberty: Der Sitz blieb bis 1995 in München, dann

wurde er nach Osten verlegt, nach Prag. Nach 1990 wurde Bandera, auch

von den USA gefördert, in der Ukraine zum Nationalhelden stilisiert,

seine alte wie neue Anhängerschaft gewann an Einfluss.


*Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Welche US-amerikanischen Unternehmen

haben Geschäftsinteressen in der Ukraine? Und kann das auch mit dem

jetzigen Krieg gut gehen?/


*Werner Rügemer: *In der Ukraine sind zahlreiche US-Akteure aktiv, seit

Jahrzehnten. Die dem US State Department unterstehende Behörde USAID

(United States Agency for International Development) hat seit den

1990er-Jahren bei der Organisation von Wahlen geholfen, Stipendien

vergeben, Medien mitbegründet.


Der weltgrößte Zigarettenkonzern Philip Morris hat ab 1994 die

Zigarettenfabriken aufgekauft und produziert mit billigsten

Arbeitskräften und extrem niedriger Zigarettensteuer vor allem für den

Export und den Schmuggel. Die Europäische Kommission hat wegen der

Steuerverluste in EU-Mitgliedsstaaten protestiert, aber ohne Erfolg.


Die großen US-Konzerne des Agrobusiness beherrschen die Landwirtschaft

der Ukraine, so John Deere (Landmaschinen, Silos), Monsanto (Saatgut)

und Cargill (internationaler Getreidehandel). Sie profitieren wie

tausende andere westlichen Unternehmen vom niedrigsten gesetzlichen

Mindestlohn Europas, er beträgt 1,21 Euro pro Stunde – 2015 bei der

Ersteinführung hatte er 34 Cent betragen.


Die US-dominierte Weltbank vergab Kredite an den völlig überschuldeten

Staat, BlackRock handelt mit ukrainischen Staatsanleihen. Die größten

Gewinne machen die Rüstungs- und die Fracking-Konzerne, wo überall

BlackRock, Vanguard & Co. zu den führenden Aktionären gehören.


Und BlackRock ist jetzt auch offizieller Koordinator für den

„Wiederaufbau“. Je mehr jetzt im Krieg zerstört wird und je länger das

dauert – umso lukrativer ist nicht nur die Zerstörung, sondern auch der

Wiederaufbau danach.


*Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Früher schien die Bundesrepublik

Deutschland ein Schlüsselstaat für die US-Geopolitik Richtung Osten

gewesen zu sein – jetzt betreiben die USA die Demontage Deutschlands,

etwa durch die Sprengung der Nordstream-Pipelines?/


*Werner Rügemer: *Ja, nach 1945 war die Bundesrepublik der wichtigste

Frontstaat der USA in Richtung Osten, auch wegen des aus dem Faschismus

übernommenen, weiter gepflegten antikommunistischen Potentials. Aber mit

der Osterweiterung der NATO und der EU haben die USA die Front weiter in

Richtung Russland verschoben.


Damit bekamen die besonders antirussisch geführten Staaten wie Polen,

Litauen, Rumänien, Kroatien ein zusätzliches Gewicht, auch industriell,

etwa für US-Raketenstandorte und als neue Zulieferstandorte für die

e-Mobilität. Deutschland wird de-industrialisiert, einerseits.

Andererseits wird Deutschland re-industrialisiert: Aber die höchsten

Subventionen gehen an US-Konzerne wie Intel, Tesla und den

taiwanesischen Konzern TMSC. Auch der größte „deutsche“ Rüstungskonzern

Rheinmetall ist inzwischen ein US-Konzern: 9 der 10 führenden Aktionäre

kommen wie BlackRock aus den USA. Und auch der einzige der 10 Aktionäre,

der nicht aus den USA kommt, kommt aus einem anderen Staat: der

norwegische Staatskonzern Norges. Aber Deutschland dient weiter gut als

größter europäischer Standort für US-Militärstützpunkte.


*Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Wird sich der Ukraine-Krieg Ihrer

Meinung nach noch lange hinziehen? Würde der Konflikt NATO-Russland in

eine weitere Runde gehen? Und gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?/


*Werner Rügemer: *Die Beherrschung nicht nur Westeuropas, Europas,

sondern ganz Eurasiens „von Lissabon bis Wladiwostok“ gehört zu den

Essentials der US-Geopolitik. Zuerst, auch für die Gründung der NATO,

wurde das mit der „kommunistischen Gefahr“ und dem „Warschauer Pakt“

begründet. Als diese „Gefahr“ weg war und die Begründung für die NATO

wegfiel, wurde die Begründung geändert und die NATO immer weiter

ausgebaut, mit zusätzlichen US-Militärstützpunkten etwa im Kosovo, in

Polen und Rumänien.


Die Ukraine ist, wie schon Brzezinski erklärte, nur ein Zwischenschritt.

Ein Waffenstillstand in der Ukraine und der Wiederaufbau würde bedeuten:

die Ukraine wird noch mehr von westlichen Investoren durchdrungen –

koordiniert vom Kapitalorganisator BlackRock, der mit Managern in der

US-Regierung vertreten ist und die Europäische Zentralbank berät. Der

US-Rüstungskonzern Rheinmetall hat mit der Selenskij-Regierung schon

jetzt den Bau einer neuen Panzerfabrik abgesprochen. Mit dem

NATO-Mitglied hat sich eine neue Direktgrenze zu Russland ergeben, 1.300

Kilometer lang.


Der vielleicht wichtigste Grund für diesen von den USA intensivierten

Endloskrieg ist der wirtschaftliche und weltpolitische Aufstieg der

Volksrepublik China, die von ihr angestoßenen, sich erweiternden

kontinentalen Bündnisse wie BRICS, sowie die enge Kooperation Chinas mit

Russland, dessen Territorium, dessen Entwicklungspotential und dessen

auch nukleare Militärmacht. Zur US-Doktrin des nuklearen Erstschlags

gehört, übrigens seit dem BRD-Gründungskanzler Konrad Adenauer,

Deutschland und Mitteleuropa als mögliches Gefechtsfeld. In fünf

europäischen Staaten lagern die USA Atombomben: Deutschland, Belgien,

Niederlande, Italien, Türkei.


Der Ausweg aus diesem Dilemma, aus dieser Gefahr besteht neben dem

jeweils nationalen Widerstand darin, dass Europa sich in die

Neu-Organisation des immer größeren „Restes“ der Welt einklinkt. Diese

Neuorganisation ist am UN-Völkerrecht und den UN-Menschenrechten

orientiert, einschließlich der Sozial- und Arbeitsrechte. Das bedeutet

unter anderem: „inklusive“ Globalisierung ohne militärische Begleitung,

Aufbau material- und handelsgebundener Währungen, kultureller Austausch.


*/Zur Person:/*/Der Publizist //Dr. Werner Rügemer/

<https://werner-ruegemer.de/>/ist Autor unter anderem von „//Die

Kapitalisten des 21. Jahrhunderts/

</“" rel="noopener">https://shop.papyrossa.de/epages/26606d05-ee0e-4961-b7af-7c5ca222edb7.sf/de_DE/?ObjectID=16055330>/“,

„//Imperium EU - Arbeitsunrecht, Krise, neue Gegenwehr/

</“" rel="noopener">https://shop.papyrossa.de/epages/26606d05-ee0e-4961-b7af-7c5ca222edb7.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/26606d05-ee0e-4961-b7af-7c5ca222edb7/Products/726-6>/“ 

und „//Blackrock & Co enteignen/

<https://www.nomen-verlag.de/produkt/blackrock-co-enteignen/>/“./ 

/Zuletzt erschien sein Buch *„*//Verhängnisvolle Freundschaft. Wie die

USA Europa eroberten. 1. Stufe: Vom 1. zum 2. Weltkrieg.“/

</Im" rel="noopener">https://shop.papyrossa.de/Ruegemer-Werner-Verhaengnisvolle-Freundschaft>/Im 

Papyrossa Verlag, Köln./


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.09.2023

Abzug aus dem Sahel
Frankreich und Deutschland stehen vor dem Ende ihrer Militärpräsenz und ihres Einflusses im zentralen Sahel (Mali, Burkina Faso, Niger). Stärkeren Einfluss gewinnen Russland und die USA.

german-foreign-policy.com, 25. September 2023

BERLIN/PARIS/NIAMEY (Eigener Bericht) – Nach der Ankündigung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die französischen Streitkräfte aus Niger abzuziehen, zeichnet sich auch der Rückzug der Bundeswehr aus dem Land ab. Macron teilte am gestrigen Sonntag mit, die etwa 1.500 in Niger stationierten französischen Soldaten würden bis Ende des Jahres nach Frankreich heimkehren. Der Ankündigung waren nach einem Ultimatum der Junta in Niamey kontinuierliche Proteste der nigrischen Bevölkerung gegen die französische Militärpräsenz vorausgegangen. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Berliner Verteidigungsminister Boris Pistorius geurteilt, die Bundeswehr müsse ihre Präsenz in Niger „überprüfen“; dies gelte „umso mehr“, falls Frankreich seine Truppen abziehe. Dies ist nun der Fall. Damit verlieren die Mächte Westeuropas innerhalb weniger Jahre ihre gesamte Militärpräsenz und ihren einst starken politischen Einfluss im zentralen Sahel; dieser erhält die Chance auf eine eigenständigere Entwicklung. Stärkeren Einfluss gewinnt Russland. Die USA sind bestrebt, sich über ihre Drohnenbasis bei Agadez im Sahel halten zu können. Gelingt ihnen dies, hängen sie Frankreich einmal mehr machtpolitisch ab.


Archiv: Im freien FallIm zentralen Sahel verfestigt sich ein weitreichender Machtverlust der Staaten Westeuropas, die noch vor wenigen Jahren den maßgeblichen Einfluss auf die Regierungen Malis, Burkina Fasos und Nigers geltend machen konnten. Militärisch dominierte Frankreich mit größeren Einsätzen in allen drei Staaten. Deutschland beteiligte sich stark am EU-Ausbildungseinsatz in Mali wie auch an der dortigen UN-Truppe MINUSMA; es richtete darüber hinaus einen Lufttransportstützpunkt in Niger ein und bildete dort Spezialkräfte aus.[1] Zudem suchten die europäischen Mächte die Streitkräfte Malis, Burkina Fasos sowie Nigers gemeinsam mit denjenigen Tschads und Mauretaniens im Rahmen eines eigenen Formats (G5 Sahel) für ihre Zwecke einzuspannen.[2] Seit vergangenem Jahr befindet sich all dies im freien Fall. Mali hat zuerst Frankreichs Streitkräfte aus dem Land geworfen, dann die MINUSMA zum Abzug aufgefordert; während die MINUSMA noch dabei ist, das Land zu verlassen, haben die EU-Truppen dies bereits getan. Auch Burkina Faso hat den Abzug der französischen Truppen von seinem Territorium durchgesetzt. Noch offen war bis zum gestrigen Sonntag, wie es in Niger weitergehen sollte; dort sind neben rund 1.500 französischen auch rund 100 deutsche Militärs stationiert.


„Präsenz überprüfen“

Die nigrische Junta hatte schon am 3. August Nigers Vereinbarungen zur Militärkooperation mit Frankreich aufgekündigt und die französischen Streitkräfte zum Abzug aufgefordert. Seit dem Ablauf der Frist am 3. September fanden regelmäßig gut besuchte Protestkundgebungen unweit der zentralen französischen Militärbasis am nigrischen Hauptstadtflughafen statt.[3] Dennoch weigerte sich Paris wochenlang, der Abzugsforderung aus Niamey Folge zu leisten: Präsident Emmanuel Macron versteifte sich darauf, Nigers gestürzter Präsident Mohamed Bazoum sei ungesetzlich aus dem Amt entfernt worden; deshalb sei auch die Aufkündigung der Stationierungsverträge zwischen Niamey und Paris rechtlich unwirksam.[4] Am gestrigen Sonntag schwenkte Macron dann allerdings um und kündigte den vollständigen Abzug der französischen Truppen noch vor Jahresende an.[5] Dies wird voraussichtlich Auswirkungen auf die Bundeswehrpräsenz in Niger haben. Bereits in der vergangenen Woche hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius geäußert: „Wenn es keinen Grund mehr gibt zu bleiben und die Gefahr für unsere Truppe zu hoch ist, dann müssen wir unsere Präsenz natürlich überprüfen.“[6] Falls Frankreich seine Einheiten abziehe, dann stelle sich „auch für uns die Frage eines Abzuges umso mehr“. Dies ist nun der Fall.


Die Alliance des États du Sahel (AES)

Parallel zum Abzug der europäischen Truppen haben die drei Staaten des zentralen Sahel begonnen, eine eigene Sicherheitsstruktur zu entwickeln. So haben Mali, Burkina Faso und Niger am 16. September ein neues Verteidigungsbündnis gegründet, das den Namen Alliance des États du Sahel (AES) trägt. Es sieht explizit vor, dass im Fall eines Angriffs auf einen der Mitgliedstaaten alle drei gemeinsam die Angreifer militärisch zurückzuschlagen suchen.[7] Aktuell gilt dies insbesondere der Drohung der westafrikanischen Regionalorganisation ECOWAS, nach Niger einzumarschieren, sollte die Junta in Niamey sich nicht zum Rücktritt bereiterklären. Einen solchen Einmarsch hatte vor allem Frankreich unterstützt, um den eng mit ihm kollaborierenden gestürzten Präsidenten Bazoum erneut an die Macht zu bringen.[8] Abgesehen von der Abwehr äußerer Bedrohungen ist die AES auch zur Abwehr innerer Gewalt insbesondere durch jihadistischen Terror gedacht; ihr Gründungsdokument trägt den Namen Charte du Liptako-Gourma – benannt nach der Grenzregion zwischen Mali, Burkina Faso und Niger, die zuletzt in besonderem Maß unter jihadistischen Angriffen litt. Burkina Faso hat laut Berichten bereits hundert Soldaten in Nigers Region Tillia entsandt.[9]


Russische Militärausbilder

Noch unklar ist, wie sich das Verhältnis der AES zu außerafrikanischen Mächten jenseits Westeuropas entwickeln wird. Malis Regierung unterhält derzeit enge Militärbeziehungen zu Russland, hat russische Militärs und Mitarbeiter privater russischer Militärfirmen ins Land geholt und kauft russische Waffen. Burkina Faso erwirbt gleichfalls russische Rüstungsgüter, sucht bisher aber den Kampf gegen den jihadistischen Terror eigenständig, möglichst ohne unmittelbare auswärtige Unterstützung zu führen. Ob dies gelingt, ist ungewiss. Ende August hielt sich eine russische Delegation unter Leitung des Moskauer Vizeverteidigungsministers Junus-Bek Jewkurow in Ouagadougou auf, um Optionen zur Zusammenarbeit zu diskutieren. Dabei war etwa die Ausbildung burkinischer Militärpiloten in Russland im Gespräch.[10] Details über die Ergebnisse sind allerdings bislang nicht bekannt.


US-amerikanische Drohnen

In Niger wiederum suchen sich die Vereinigten Staaten festzusetzen. Zum einen haben sie mittlerweile diejenigen ihrer Soldaten, die in Niamey unmittelbar neben den französischen Truppen stationiert waren, auf ihre Drohnenbasis in Agadez im Norden des Landes verlegt; Frankreichs bevorstehender Truppenabzug tangiert sie also nicht. Zum anderen haben sie ihre Drohnenflüge in Agadez, die nach dem Putsch in Niamey vom 26. Juli zunächst ausgesetzt worden waren, in gewissem Umfang wieder aufgenommen, und sie wollen sie ausweiten.[11] Gelingt es den USA, ihre Militärpräsenz in Agadez zu festigen, dann könnten sie nicht nur militärisch in Niger präsent bleiben; sie hätten zudem Frankreich einmal mehr machtpolitisch abgehängt – ähnlich wie bereits 2021 in Australien mit dem AUKUS-Pakt (german-foreign-policy.com berichtete [12]). Ob es tatsächlich dazu kommt, ist freilich ungewiss.

 

[1] S. dazu Die letzte Bastion im Kriegsgebiet (III).

[2] S. dazu Die Militarisierung des Sahel.

[3] Niger : nouvelle manifestation contre les soldats français. tchadinfos.com 18.09.2023.

[4] Niger : Emmanuel Macron affirme que l’ambassadeur de France est « pris en otage » à l’intérieur de l’ambassade. lemonde.fr 15.09.2023.

[5] Niger : Emmanuel Macron annonce le rapatriement de l’ambassadeur et des militaires français. lemonde.fr 24.09.2023.

[6] Cédric Pietralunga, Elise Vincent, Thomas Wieder: Sébastien Lecornu et Boris Pistorius, ministres français et allemande de la défense : « Nous devons nous réjouir d’avoir des armées plus fortes ». lemonde.fr 20.09.2023.

[7] Le Mali, le Burkina Faso et le Niger scellent « l’Alliance des États du Sahel ». jeuneafrique.com 18.09.2023.

[8] Au Niger, la junte accuse la France de préparer une « agression ». jeuneafrique.com 10.09.2023.

[9] Etienne Gatanazi: Alliance militaire Niger-Mali-Burkina, la fin du G5 Sahel ? dw.com 18.09.2023.

[10] Le Burkina Faso a discuté avec la Russie d’une possible cooperation militaire. lemonde.fr 01.09.2023.

[11] Elise Vincent: Les Etats-Unis reprennent en partie leurs activités militaires au Niger. lemonde.fr 15.09.2023.

[12] S. dazu Der AUKUS-Pakt und die Fregatte Bayern.



Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9355


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.09.2023

VDLs neuer Ausrutscher, Polen brüskiert Ukraine – und Säuberung in Kiew

lostineu.eu, vom 23. September 2023

Die Watchlist EUropa vom 23. September 2023 – heute mit der Wochenchronik

Diese Woche wird man nicht so schnell vergessen. Bei der Uno-Vollversammlung in New York malte Ukraines Präsident Selenskyj das Gespenst des 3. Weltkriegs an die Wand (so viel zum Thema Angstmache) – und beschuldigte Polen, mit seinem Getreideembargo Russland in die Hände zu spielen.

Ein No-Go unter Alliierten, was Polen prompt hart konterte. Die Ukraine verhalte sich wie ein Ertrinkender, der die Helfer mit in die Tiefe reisst, hieß es in Warschau; ab sofort werde man keine zusätzlichen Waffen mehr liefern.

Auch EU-Chefin von der Leyen leistete sich in New York einen Ausrutscher. In einer Laudatio für den japanischen Premier Kishida beim Atlantic Council beschuldigte sie Russland, „schon wieder“ mit Atomwaffen zu drohen.

Nach Hiroshima sei dies unverzeihlich. Dass es die USA waren, die Atombomben über Hiroshima abwarfen, erwähnte sie mit keinem Wort. Entsprechend groß war der Shitstorm in den Sozialen Medien.

Dabei hat von der Leyen ganz andere Probleme: Ihr Tunesien-Deal funktioniert nicht, es kommen immer mehr Boat People nach Lampedusa. In ihrer Not ließ sie am Freitag 127 Millionen Euro an Tunesien auszahlen.

Auch ihre Aserbaidschan-Politik ist gescheitert. Ihr „geschätzter Partner“ Aliyev ist in Berg-Karabach einmarschiert und droht mit einer ethnischen Säuberung. Die EU verurteilt das, doch von der Leyen schweigt.

Was war noch? Die EU-Kommission hat die erneute Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat von Bayer empfohlen. Doch im allgemeinen Kriegs-Getöse ist dies untergangen. Zufall?


Info: https://lostineu.eu/polen-brueskiert-ukraine-saeuberung-in-kiew-und-von-der-leyen-in-der-tunesien-falle


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24.09.2023

Wie die Zweckehe zwischen der Ukraine und Polen ein dramatisches Ende fand

freedert.online, vom 23 Sep. 2023 21:45 Uhr, Von Rachel Marsden

Vergangene Woche zog sich Polen – zusammen mit Ungarn und der Slowakei – aus der EU-Plattform zur Koordinierung der ukrainischen Getreideexporte zurück. Jetzt beschuldigt der ukrainische Staatschef hysterisch die notorisch russophoben Polen, den Russen in die Hände zu spielen.


Quelle: www.globallookpress.com © Ukraine Presidency / Ukrainian Pre


Wladimir Selenskij und Mateusz Morawiecki beim Welternährungsgipfel in der Ukraine, 26.11.2022


Die Beziehung zwischen der Ukraine und Polen hat offenbar jene Phase erreicht, wo man sich gegenseitig mit Gegenständen bewirft. In seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sagte Präsident Wladimir Selenskij, es sei "alarmierend zu sehen, wie einige Länder in Europa dazu beitragen, einem Moskauer Akteur eine Bühne zu bieten". Welche Länder könnte er damit gemeint haben?


Waffenlieferungen an die Ukraine: Polen legt Kehrtwende hin





Waffenlieferungen an die Ukraine: Polen legt Kehrtwende hin






"Ich hoffe, diese Worte waren nicht an Polen gerichtet", kommentierte der polnische Regierungssprecher. Wenn man sich diese Frage stellen muss, kennt man die Antwort wahrscheinlich bereits. Ja, Selenskij wirft Polen vor, sich mit Russland ins Bett gelegt zu haben.

Gefühlt war es erst gestern, als Polen die EU-Mitgliedsstaaten drängte, der Ukraine Waffen bereitzustellen. Bereits im Mai gelang es Warschau, Dänemark und Finnland dazu zu bewegen, der Ukraine ihre deutschen Leopard-Panzer zu überlassen und in Berlin Druck zu machen, weil man im Kanzleramt mit der Erlaubnis zur Wiederausfuhr dieser Panzer zögerte. "Selbst wenn wir diese Erlaubnis nicht bekommen, werden wir – innerhalb dieser kleinen Koalition –, auch wenn Deutschland nicht mitzieht, diese Panzer an die Ukraine übergeben", erklärte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki damals.

Schneller Vorlauf zu dieser Woche. "Wir transferieren keine Waffen mehr in die Ukraine, weil wir Polen uns jetzt selber mit moderneren Waffen ausrüsten müssen", verkündete Morawiecki. Mit anderen Worten: Warschau hat entschieden, dass es sich von nun an auf sich selbst konzentrieren will. Klingt das nicht wie ein verärgerter Ehepartner, der eine Zeit lang auf der Couch eines Therapeuten gelegen hat und schließlich zur Besinnung gekommen ist?


Streit um ukrainisches Getreide: Polen reagiert





Streit um ukrainisches Getreide: Polen reagiert







Vergangene Woche zog sich Polen – zusammen mit Ungarn und der Slowakei – aus der EU-Plattform zur Koordinierung der ukrainischen Getreideexporte zurück. Informierte Quellen behaupten, dass diese Länder befürchteten, dass die Beteiligung an dieser EU-Plattform in einer Klage bei der Welthandelsorganisation gegen sie verwendet werden könnte, die Kiew Anfang dieser Woche gegen diese Länder eingereicht hat. Mit der Klage reagierte die Ukraine darauf, dass diese Länder ihre Einfuhrverbote für ukrainisches Getreide aufrechterhalten – trotz gegenteiliger Entscheidung aus Brüssel, diese weiterhin zuzulassen.

Somit hat Warschau seine Liebe zu Kiew mit einem Paukenschlag beendet. Es verhält sich wie eine Partei einer möglicherweise chaotischen Scheidung und ergreift nun Selbsterhaltungsmaßnahmen gegen einen toxischen Ex-Partner. Ein Partner, der auch dann noch Forderungen stellt, wenn man deutlich "Nein" gesagt hat. Und genau das haben diese drei Länder getan, indem sie darauf bestanden, dass die Einfuhr von ukrainischem Getreide verboten bleibt, damit es nicht mit dem Getreide ihrer eigenen Bauern konkurriert und die Marktpreise drückt.

Anstatt zu versuchen, die Situation aus der Perspektive dieser Länder zu betrachten, hat Kiew einen Fehler gemacht. "Der systemische Ansatz von Budapest und Warschau, die Position der EU-Institutionen in der Handelspolitik zu ignorieren, wird meiner Meinung nach ein Problem für die EU im Allgemeinen sein, weil dort offensichtlich keine Einigkeit herrscht", sagte Taras Katschka, der stellvertretende ukrainische Minister für Entwicklung von Wirtschaft, Handel und Landwirtschaft. Kiew tut so, als könne es nicht verstehen, warum Brüssel die drei Länder gewähren lässt, während man der Ukraine gegenüber weiterhin Verbindlichkeiten ausspricht.


Ungarns Außenminister Szijjártó : Antirussische Sanktionen schaden der EU-Wirtschaft





Ungarns Außenminister Szijjártó : Antirussische Sanktionen schaden der EU-Wirtschaft





Das liegt daran, dass diese drei Länder in einer verbindlichen Beziehung zur EU stehen. Im Gegensatz dazu ist die Ukraine eine Nebenfrau, die auf einen Ring hofft und giftige Taktiken anwendet, um jeden so zu manipulieren, dass sie immer das bekommt, was sie will. Doch jetzt sind alle Hemmungen gefallen, nachdem die Ukraine es gewagt hat, den Eindruck zu erwecken, dass die EU nicht geeint sei. Das droht das zentrale Kernthema – Einigkeit – der nicht gewählten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu ruinieren.

Kiew verschärft nun das Psycho-Spiel und droht damit, polnische Äpfel und Zwiebeln sowie ungarische Autos mit Einfuhrverboten zu belegen, sofern die Importverbote für ukrainisches Getreide nicht aufgehoben werden. Polen hat daraufhin mit einem Gegenangriff gedroht. "Ich warne die ukrainischen Behörden, denn wenn sie diesen Konflikt auf diese Weise eskalieren lassen, werden wir weitere ukrainische Produkte mit einem Einfuhrverbot in das Hoheitsgebiet der Republik Polen belegen", verlautbarte Premierminister Morawiecki am vergangenen Mittwoch.

Und welche Rolle spielt die EU bei diesen Verstimmungen, fragen Sie sich vielleicht? Brüssel ist derzeit damit beschäftigt, der Kritik der EU-Mitgliedsstaaten wegen der Aufhebung des Importverbots für ukrainisches Getreide auszuweichen. Der ungarische Landwirtschaftsminister István Nagy betonte im Anschluss an ein Treffen der Landwirtschaftsminister der EU, dass von der Leyen sich zu diesem Thema nicht mit den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten abgesprochen habe, sondern lediglich mit dem ukrainischen Präsidenten.


Ukraine verklagt Ungarn, Polen und die Slowakei vor WTO wegen Verlängerung des Getreideembargos




Ukraine verklagt Ungarn, Polen und die Slowakei vor WTO wegen Verlängerung des Getreideembargos






Er wies weiter darauf hin, dass die EU ihren eigenen Landwirten in den Rücken fällt, zugunsten saudischer, amerikanischer und niederländischer Investitionen in den ukrainischen Getreidemarkt. Nicht dass dies das erste Mal wäre, dass die EU sich selbst und ihre Bürger zum Wohle amerikanischer Interessen ruiniert und dabei die Ukraine als Vorwand nutzt. Man frage einfach die Millionen europäischen Bürger, die für die Entscheidung, billige russische Energie durch viel teureres Flüssigerdgas aus den USA zu ersetzen, die Zeche zahlen müssen.

Polen hat sich als Vorreiter hervorgetan, sich der EU-Königin Ursula zu widersetzen. Der Vorteil für Warschau besteht nun darin, dass man sich nicht mit jener Art von Protesten auseinandersetzen muss, mit denen die bulgarische Regierung jetzt konfrontiert ist, nachdem sie die Einfuhr von ukrainischem Getreide weiterhin zugelassen hat. Bulgarische Bauern blockierten Anfang dieser Woche Autobahnen und Grenzübergänge. Zumindest bisher scheint es so, als ob Brüssel sich nicht allzu sehr in das Kreuzfeuer verwickeln lassen will, bei dem sich Polen und die Ukraine ihre Wutanfälle entgegenschleudern.

Nach einem Telefonat am vergangenen Donnerstag zwischen den Landwirtschaftsministern Polens und der Ukraine erkannte Kiew schließlich "die engen und konstruktiven Beziehungen" zu Warschau an und man einigte sich darauf, in naher Zukunft Optionen für eine Zusammenarbeit in Fragen des Exports zu erörtern. Es sieht ganz danach aus, als ob sich Warschau und Kiew plötzlich Gedanken über ihren öffentlich ausgetragenen Krach gemacht haben und darüber, wie ihre Streitereien in der Nachbarschaft wahrgenommen werden – und bemühen sich jetzt zumindest den Schein zu wahren.


Aus dem Englischen.

Rachel Marsden ist Kolumnistin, politische Strategin und Moderatorin eines unabhängig produzierten französischsprachigen Programms, das auf Sputnik France ausgestrahlt wird. Ihre Website findet man unter rachelmarsden.com.


Mehr zum Thema - Financial Times: EU-Kommission erwägt nun doch Unterstützung eigener Mitgliedsländer gegen Ukraine

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Info: https://freedert.online/europa/181575-wie-zweckehe-zwischen-ukraine-und


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24.09.2023

Nachrichten von Pressenza: Über den Sinn des aktuellen globalen Konflikts

aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 24. September 2023, 7:15 Uhr


Nachrichten von Pressenza - 24.09.2023


Über den Sinn des aktuellen globalen Konflikts


Von der Ukraine bis Taiwan ist eine neue Art von globalem Krieg in vollem Gange. Es ist ein Krieg, der an allen Fronten geführt wird (militärisch, politisch, wirtschaftlich, medial usw.). Er ist allgegenwärtig, langwierig und von zahlreichen Wendungen geprägt. Es&hellip;

http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/ueber-den-sinn-des-aktuellen-globalen-konflikts/


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Inspirationen für Wege zum Frieden


Begegnungen mit Aktivistinnen aus Belarus, Ukraine und Kosovo in einer Reihe zu Abrüstung, Demilitarisierung und genuiner Sicherheit von „Peacewomen across the globe“ in Bern &#8211; im September 2023. “Usual women in unusual times“ – über ver-rücktes Frauenleben im Konflikt! Gewalt&hellip;

http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/inspirationen-fuer-wege-zum-frieden/


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Das Volk rückt nach rechts


Eine neue »Mitte-Studie« der Ebert-Stiftung zeigt: Jede zwölfte Person in Deutschland hat ein rechtsextremes Weltbild. Sechs Prozent wünschen sich sogar eine Diktatur mit Führer. Von Helmut Ortner Die Rechtaußenpartei »Alternative für Deutschland« (AFD) verzeichnet derzeit in Umfragen landesweit historisch hohe&hellip;

http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/das-volk-rueckt-nach-rechts/


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23.09.2023

SIPRI zu Waffenlieferungen an Kiew ab 2014

aus e-mail von Doris Pumphrey, 23.September 2023


*/Zur Erinnerung:

/*/

/*Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am **18.Februar 2023*

<*auf" rel="noopener">https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_212041.htm>*auf der

Münchner Sicherheitskonferenz:

*/"Der Krieg begann nicht erst im Februar letzten Jahres, sondern

bereits 2014. Und seit 2014 haben wir die größte Verstärkung unserer

kollektiven Verteidigung durchgeführt, mit mehr Truppen, höherer

Bereitschaft, Präsenz im östlichen Teil des Bündnisses, neuen

Verteidigungsplänen und auch höheren Verteidigungsausgaben."


/*Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am **7. September 2023*

<*im" rel="noopener">https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_218172.htm#:~:text=The%20background%20was%20that%20President,condition%20for%20not%20invade%20Ukraine>*im 

EU-Parlament:

*"/Der Hintergrund war, dass Präsident Putin im Herbst 2021 erklärte und

tatsächlich einen Vertragsentwurf schickte, den die NATO unterzeichnen

sollte, um zu versprechen, dass die NATO nicht mehr erweitert wird. Das

war es, was er uns geschickt hat. Und es war eine Vorbedingung dafür,

nicht in die Ukraine einzumarschieren. Natürlich haben wir das nicht

unterschrieben. (…)/ /Also zog er in den Krieg, um zu verhindern, dass

die NATO, mehr NATO, sich seinen Grenzen nähert".

/


https://freeassange.rtde.life/international/181335-bereiteten-ueberfall-auf-russland-und/

23.9.2023


*Der Westen beliefert Kiew schon seit 2014 mit Waffen –

Fakten vom Stockholmer SIPRI-Institut

*/Eine Analyse von RT


/Kiew hat sich auf eine direkte militärische Konfrontation mit Russland

lange vor dem Beginn der speziellen Militäroperation vorbereitet. Das

stellt RT nach einer Prüfung von Angaben des Stockholmer Instituts für

Friedensforschung (SIPRI) fest.


"In den vergangenen Monaten kommen westliche Waffen im ununterbrochenen

Fluss in die Ukraine, demonstrativ, vor den Augen der ganzen

Welt", sagte Russlands Präsident Wladimir Putin in seiner Ansprache an

die Bürger am 21. Februar 2022.


Wie Putin in seiner folgenden Ansprache am 24. Februar anmerkte, werde

die Ukraine "verstärkt durch Streitkräfte der NATO-Länder versorgt und

mit modernsten Waffen aufgepumpt".


/RT/ führte eine eigene Analyse durch und fand Beweise für regelmäßige

Waffenlieferungen an Kiew mindestens seit dem Jahr 2018.


So wurden laut der Statistik des Stockholmer Instituts für

Friedensforschung (SIPRI), das offene Angaben zu Waffenlieferungen

sammelt, zwischen den Jahren 2014 und 2021 insgesamt 983 Einheiten

diverser Waffen in die Ukraine geschickt.


Dazu gehören Panzerabwehrwaffen, Raketen, Drohnen, Panzerfahrzeuge,

Schützenpanzer und Selbstfahrhaubitzen. Für das Jahr 2024 ist die

Lieferung einer in der Türkei produzierten Korvette des Typs Milgem im

Wert von 250 Millionen US-Dollar geplant, die im Jahr 2021 bestellt wurde.


*Schießplatz zur Entsorgung von Altmetall*


Die Dichte der militärischen Bestellungen war folgendermaßen verteilt:


In den Jahren 2014-2017 kaufte die Ukraine laut der Statistik des SIPRI

161 Einheiten von Technik und Waffen (im Durchschnitt 40 Einheiten pro

Jahr).


In den Jahren 2018-2021 wurden 822 Einheiten geliefert, also bereits 200

Maschinen, Haubitzen und sonstige Waffen pro Jahr.


/RT/ ermittelte, was genau die "westlichen Partner" in die Ukraine

einführten. Wie sich herausstellte, handelte es sich beim größten Teil

der Technik um veraltete Waffen aus der Epoche des Kalten Krieges, die

in den Lagern der europäischen Länder Stauraum belegten.


Beispielsweise entsorgte Tschechien auf diese Weise 56 alte

Selbstfahrlafetten vom Typ 2S1 Gwosdika, die im Jahr 1969 entwickelt

wurden und seitdem im Dienst waren. Die Produktion dieser

Selbstfahrlafette wurde 1991 eingestellt. Ebenso gingen 87

Schützenpanzer BMP-1 an die Ukraine, die zuvor in tschechischem Dienst

standen und deren Produktion 1983 eingestellt wurde.


Polen schickte 54 sowjetische gepanzerte Mannschaftstransporter MT-LB in

den Jahren 2018-2019 an die Ukraine. Außerdem übergab es Kiew 24 in der

Ukraine produzierte Panzerautos Dosor-B, die die Ukraine selbst

wahrscheinlich zuvor an Polen verkauft hatte.


Aus der Statistik der Lieferungen wurde bekannt, über wie viele

Kamikazedrohnen die Ukraine verfügen könnte. Aus den Angaben des SIPRI

geht hervor, dass Polen im Jahr 2018 Kiew 100 Kamikazedrohnen des Typs

Warmate aus eigener Produktion zur Verfügung stellte.


Großbritannien verkaufte im Jahr 2015 der Ukraine 75 gepanzerte

Mannschaftstransporter AT105 Saxon, deren Produktion 1980 eingestellt

wurde. Die Kosten der Maschinen betrugen 3,8 Millionen Pfund.


Über Litauen kam ein tschechoslowakisches Schul- und Kampfflugzeug vom

Typ L-39 Albatros in die Ukraine, dessen erstes Modell im Jahr 1968

hergestellt wurde.


*Führung des Kapitols*


Über die Ukraine, die damals gegen die Milizen im Donbass

Kampfhandlungen geführt hatte, entsorgte der Westen zu eigenen Gunsten

alte Waffenmodelle, die zu lange gelagert worden waren, bemerkt der

Militärexperte und Chefredakteur der Zeitschrift /Arsenal

Otetschestwa/ (Arsenal des Vaterlandes) Alexei Leonkow in einem Gespräch

mit /RT/.


Modernere Technik lieferten Litauen, Kanada und Frankreich an Kiew. Von

einer Privatfabrik in Kanada kaufte die Ukraine 86 Panzerfahrzeuge der

Typen Cougar, Shrek und Spartan. Frankreich lieferte 12

Transporthubschrauber und brachte im Mai 2023 zwei Patrouillenboote des

Typs OCEA FPB-98 nach Nikolajew.


Moderne, allerdings alternde und gebrauchte Waffen kamen aus den USA.

Dabei handelte es sich um 540 Javelin-Panzerabwehrkomplexe, 50

Humvee-Panzerfahrzeuge, 15 Systeme zur Artilleriebekämpfung auf der

Basis des bereits erwähnten Humvee sowie fünf Patrouillenboote des Typs

Island.


Washington nimmt den ersten Platz hinsichtlich der an die Ukraine

gelieferten Waffen ein und ist entsprechend in der Statistik repräsentiert.


So übergaben die USA in den Jahren 2015-2021 an Kiew 610 Einheiten an

Waffen – und dies allein laut den offenen Angaben des SIPRI.


*Länder, die in den Jahren 2014-2021 Waffen an die Ukraine lieferten:*


USA


Großbritannien


Litauen


Polen


Kanada


Türkei


Frankreich


Tschechien



*Strategie der Eskalation*


Die Rolle des Westens bei der Vorbereitung der Ukraine auf

Kriegshandlungen ist kaum zu überschätzen, betont der leitende

wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für Internationale

Forschungen des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale

Beziehungen, Nikolai Silajew. Seiner Ansicht nach betrachtete der Westen

Vereinbarungen zur Regulierung des Konflikts im Donbass nicht als

langfristig und verpflichtend:


"Sowohl Berlin, Paris als auch Kiews Schutzherren, die USA, gingen davon

aus, dass früher oder später in Russland ein Machtwechsel stattfindet

und dass die neue pro-westliche Regierung alle Forderungen Kiews

akzeptiert. Deswegen steigerten sie ihre Investitionen in Propaganda zur

innenpolitischen Destabilisierung Russlands und deswegen traf sich

Angela Merkel auch persönlich mit Alexei Nawalny nach dem Skandal um

seine mysteriöse Vergiftung."


Dabei setzte die ukrainische Strategie die Vorbereitung auf einen Krieg

und eine Steigerung der Militärmacht voraus, erklärt Silajew.


"Das beliebteste historische Beispiel der ukrainischen politischen

Kommentatoren war die Republik Serbische Krajina, die durch Kroatien

teils militärisch erobert, teils nach einem Massenexodus der serbischen

Bevölkerung 'friedlich reintegriert' wurde. Bisher wurden Kiews

strategische Dokumente, die auf konkrete Fristen des Beginns des

ukrainischen Militäreinsatzes gegen den Donbass hinweisen, noch nicht

veröffentlicht. Doch es bestehen keine Zweifel, dass ein solcher Einsatz

vorbereitet wurde. Im Grunde war der ganze militärische Aufbau nach 2014

auf einen Krieg gegen den Donbass und Russland gerichtet", erklärt der

Experte.


Silajew bemerkt, dass bereits ukrainische Dokumente veröffentlicht

wurden, die von der unmittelbaren Vorbereitung einer Aggression gegen

die Volksrepubliken Donezk und Lugansk auf der Ebene einzelner Verbände

des ukrainischen Militärs zeugen.


"Die Intensität der Militärhilfe an die Ukraine aus dem Westen stieg

immer weiter an. Allein zwischen 2014 und 2017 nahm die Ukraine an

mindestens 50 gemeinsamen Militärübungen mit der NATO teil, und die

Mitglieder der Allianz leisteten politische, beratende und militärische

Unterstützung an Kiew", führt er aus.


Nikolai Silajew partizipierte an den Minsker Verhandlungen in der

Position eines Experten zur Erfüllung des politischen Teils der

Vereinbarungen zwischen Moskau, Kiew und dem Donbass. Im März

2022 veröffentlichte /RT /ein großes Interview mit ihm, in dem der

Diplomat erklärte, warum der im Osten der Ukraine schwelende Konflikt zu

einer umfassenden Konfrontation herangewachsen ist und welche Rolle

dabei das offizielle Washington spielte.


Im März 2022 berichtete /RT/, dass Großbritannien 61 Millionen Pfund für

die Ausbildung ukrainischer Militärverbände ausgegeben hatte. Dabei

wurde das Personal des ukrainischen Generalstabs um dutzende

Militärberater vom Rang eines Generals aus den USA, Großbritannien,

Deutschland und Kanada erweitert, die einen direkten Einfluss auf Kiews

Entscheidungen hinsichtlich seiner Verteidigungs- und Angriffsstrategie

ausübten.


Massenhafte Einkäufe ausländischer Waffen sind ein Beweis dafür, dass

sich die Ukraine im Vorfeld auf eine Aggression gegen Russland und die

Donbassrepubliken vorbereitete, sagt Alexei Leonkow.


"Es ist wichtig, sich zu erinnern, dass die umfassenden Kampfhandlungen

nicht am 24. Februar 2022 begannen, sondern am 17. Februar, als die

Ukraine einen Massenbeschuss der Donezker und Lugansker Volksrepubliken

startete, sodass die Bevölkerung mehrerer Kreise evakuiert werden

musste. Statistische Angaben zu Waffenlieferungen beweisen dabei, dass

sich der Gegner auf einen Überfall auf Russland und den Donbass

vorbereitete", erklärt der Experte.


Es war kein Zufall, dass 2018 zu einem Wendejahr in der Statistik wurde,

versichert Leonkow.


"Seit 2018 wurden ukrainische Brigaden von westlichen Instrukteuren

ausgebildet, darunter in der Bedienung der westlichen Technik. Gerade in

dieser Periode wurde das ukrainische Militär hinsichtlich der Verbände

und Dienstgrade nach NATO-Standards reformiert", merkt er an.


Daher erscheint es logisch, dass die westlichen Staaten die Ukrainer an

NATO-Waffen ausbildeten und gleichzeitig die Lieferungen eben dieser

Waffen steigerten, resümiert Leonkow.


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23.09.2023

Aus Furcht vor Wehrpflicht: Ärztinnen und Apothekerinnen verlassen massenhaft Ukraine

freeassange.rtde.life, 23 Sep. 2023 15:44 Uhr

Nach Angaben der Zeitung Strana.ua erlebt die Ukraine eine Abwanderung von Frauen nach Europa. Ursache ist eine mögliche Erfassung von Ärztinnen und Apothekerinnen als Wehrpflichtige und ihre stärkere Kontrolle an den Grenzen Sie befürchten vor allem Reisebeschränkungen.


Aus Furcht vor Wehrpflicht: Ärztinnen und Apothekerinnen verlassen massenhaft UkraineQuelle: AFP © YASUYOSHI CHIBA


Symbolbild


Ukrainische Ärztinnen und Apothekerinnen müssen sich ab dem 1. Oktober bei den Einberufungsämtern melden und sich registrieren lassen. Die Zeitung Strana.ua stellt in einem Artikel fest, dass viele Frauen, die im Bereich Medizin und Krankenhauswesen beschäftigt sind, seit Langem als wehrdienstpflichtig gelten. Bis vor Kurzem gab es jedoch keine besondere Kontrolle über die Erfassung von Frauen. Für Pharmazeutinnen dagegen ist die Aussicht auf eine Einberufung etwas Neues.


Bis zu 90 Prozent: Ukrainischer Militärkommissar enthüllt Ausmaß der Verluste





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Wie die Leiterin des ukrainischen Verbandes "PharmRada" Elena Prudnikowa gegenüber der Zeitung erklärt, herrsche diesbezüglich eine alarmierende Stimmung. Ihr zufolge sollen sowohl Ärztinnen als auch Apothekerinnen vor allem mögliche Reisebeschränkungen befürchten. Daher hätten in den letzten zwei Wochen Tausende Fachleute ihre Jobs gekündigt. Auf diese Weise würden der Branche, die sich schon lange in einer Krise befinde, immer mehr Fachkräfte entzogen. Vor allem Frauen aus den westlichen Regionen der Ukraine sollen massenhaft nach Europa abwandern. Wörtlich erklärte Prudnikowa:

"Die Apothekenbesitzer sind in Panik, die Menschen verlassen ihre Jobs und gehen nach Europa, bevor man die Grenzen schließt. Wer in dem Beruf noch arbeiten wird, ist eine offene Frage, zumal es in der Branche bereits eine schwere Krise gibt."

Die Apothekenbesitzer ziehen in Erwägung, so Prudnikowa weiter, Arbeitskräfte nicht offiziell einzustellen und dementsprechend die Listen Wehrpflichtiger bei den militärischen Rekrutierungszentren nicht einzureichen. Andernfalls, befürchten sie, werde bei ihnen überhaupt keiner mehr arbeiten.

Weiter betont Strana.ua, dass in der ukrainischen Gesellschaft nach der Ankündigung der Behörden die Annahme kursiert, dass ab dem 1. Oktober wehrdienstpflichtige Frauen nicht mehr ins Ausland reisen dürfen. Zwar seien diese Informationen dementiert worden, aber die Verunsicherung nehme nicht ab. Experten stellen indessen klar, dass die Einführung von Reisebeschränkungen für Frauen technisch schwer sei. Wassili Woskobojnik, der Leiter des gesamtukrainischen Verbandes der internationalen Arbeitsvermittlungsagenturen, erläuterte gegenüber der Zeitung, dass niemand an der Grenze irgendwelche Angaben zu seiner Beschäftigung vorlegen müsse. Darüber hinaus könnten Ärztinnen oder Apothekerinnen die Eintragung in das Militärregister umgehen.

"Es ist unrealistisch, eine Ärztin an der Grenze zu identifizieren. Sie hat ja kein rotes Kreuz auf der Stirn, und niemand ist verpflichtet, Angaben über seine Arbeit vorzulegen."

Mit der Einführung eines elektronischen Registers der Wehrpflichtigen werde sich die Situation drastisch ändern, so Woskobojnik weiter. Der entsprechende Gesetzentwurf ist bereits ins ukrainische Parlament eingebracht worden. Dann werde es wirklich einfach sein, wehrpflichtige Frauen aus dem Bereich Medizin zu identifizieren und ihnen die Ausreise zu verbieten.

Der Gesetzentwurf über die Erfassung von Ärztinnen und Apothekerinnen im Register für Wehrpflichtige war bereits im vergangenen Jahr verabschiedet worden. Aufgrund eines öffentlichen Aufschreis wurde seine Umsetzung um ein Jahr auf Oktober 2023 verschoben. Demnach müssten sich alle weiblichen medizinischen Fachkräfte, das heißt Ärztinnen, Krankenschwestern, Zahnärztinnen, Geburtshelferinnen und Apothekerinnen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren als Wehrdienstpflichtige registrieren lassen.


Mehr zum Thema – Selenskij droht Europa mit ukrainischen Krawallen


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freeassange.rtde.life/international/181637-aus-furcht-vor-wehrpflicht-aerztinnen


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

23.09.2023


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23.09.2023

Manova-Newsletter 39/2023

Manova-Newsletter der Kalenderwoche 39/2023


Manova ist das Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten. Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist. Anbei übersenden wir Ihnen die Übersicht unserer Artikel der letzten 7 Tage.



Inhaltsverzeichnis


   1. Walter van Rossum: Wir Verschwörungstheoretiker

   2. Tom-Oliver Regenauer: Der BRICS-Bluff

   3. Michael Ewert: Das Klima der Angst

   4. Jens Fischer Rodrian: Die Kriegstrommeln übertönen

   5. Daniel Sandmann: Das Monströse umarmen

   6. Sven Brajer, Aron Morhoff: Die Vision einer Welt ohne Geld

   7. Kerstin Chavent: Alles ist gut

   8. Andreas Engl: Die vier Toten von Ohio

   9. Gabriele Krone-Schmalz: Die unterlassene Friedenspolitik

  10. Michael Meyen: Chronik des Versagens

  11. Christian Schubert: Angst essen Seele auf

  12. Friederike de Bruin: Den Kreis gerecht schließen

  13. Daniel Sandmann: Das Monströse umarmen

  14. Wolfgang Bittner: Hinter dem neuen Eisernen Vorhang

  15. Andrea Drescher: Gesichter des Krieges

  16. Christian Kreiß: Ungebremst in die Verarmung

  17. Daniel Sandmann: Das Monströse umarmen

  18. Eric Angerer: Die Klassenkampftradition der USA

  19. Nina Maleika, Alexa Rodrian: Verschleierte Werte

  20. Susan Bonath: Den Hetzern trotzen

  21. Roberto J. De Lapuente: Hofberichterstattung am Limit

  22. Caitlin Johnstone: Von Idioten umgeben

  23. Rüdiger Rauls: Fünf Freunde in Südafrika

  24. Stefanie Golisch: Verstrickt

  25. Michael Meyen: In der Wahrheit leben

  26. Felix Feistel: Der stumme Genozid

  27. Indra Shekhar Singh: Die ignorierte Notlage

  28. Thomas Moser: Ungelöst bei den Akten

  29. Rudolf Hänsel: Pathologisierte Gegner

  30. Renate Reuther: Die Wurzeln der „Wiesn“




Wir Verschwörungstheoretiker


Die freien Medien machen sich um einen zumindest minimalen Meinungspluralismus verdient, indem sie mühsam rekonstruieren, was die Etablierten zu vertuschen versuchen. Exklusivauszug aus „The Great WeSet“.


am Samstag, 23. September 2023, 15:59 Uhr von Walter van Rossum


Für Sven Böttcher heißen die beiden großen Antagonisten auf dem Globus „Bill“ (Gates) und „Wir“ — gemeint sind alle Menschen guten Willens, die an Wahrheit und Freiheit interessiert sind. Der ehemalige WDR-Journalist Walter van Rossum benannte für seine mittlerweile legendäre Talkrunde den „Great Reset“ kurzerhand in „WeSet“ um und positionierte sich so als Gegenspieler Klaus Schwabs. Nun ist das Buch zur Show erschienen, und das hat es in sich. Van Rossum widmet sich im ersten Teil seiner neuen Veröffentlichung der Gefahr, in der wir aufgrund der Unterwanderung der Medien und der Justiz durch eine freiheitsfeindliche, grundrechtsferne Regierungsagenda schweben; im zweiten Teil porträtiert er dann das „Rettende“, jene kleine, aber feine und weiter wachsende Gegenöffentlichkeit und die damit verbundene oppositionelle „Szene“, die sich in den letzten Jahren nicht ohne Erfolg angeschickt hat, dem Konzerngoliath den scheinbar sicheren Sieg zu entreißen. Im ersten von drei Buchauszügen outet sich van Rossum als einer derjenigen, vor denen uns Christian Drosten, Nancy Faeser und die Tagesschau immer gewarnt haben. „Ich bin ein Verschwörungstheoretiker, und das ist gut so.“


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/wir-verschworungstheoretiker




Der BRICS-Bluff


In ihrer Hoffnung auf eine geopolitische Opposition erliegen viele Systemkritiker der Illusion, die BRICS-Staaten würden das angloamerikanische Machtmonopol brechen — doch die Machtblöcke ziehen am gleichen Strang.


am Samstag, 23. September 2023, 15:58 Uhr von Tom-Oliver Regenauer


Nicht wenigen gelten die BRICS-Staaten derzeit als willkommene Opposition zur US-dominierten NATO-Hegemonie. Diese Position wirkt bereits in Anbetracht der Tatsache, dass China eine Diktatur und Putin ein Despot wie jeder andere ist, schwer haltbar. Und analysiert man die finanzpolitische Koppelung zwischen Ost und West, wird schnell deutlich: Geopolitisch ziehen die beiden Machtblöcke am gleichen Strang.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/der-brics-bluff




Das Klima der Angst


Aus dem Portfolio künstlicher Krisen werden uns immer neue Bedrohungsszenarien aufgetischt — das sorgt nicht nur für Verwirrung, sondern verschleiert auch den Blick auf die wahrhaftigen Krisen.


am Samstag, 23. September 2023, 15:57 Uhr von Michael Ewert


Heiße Sommer gab es schon immer. Auch Waldbrände, die seit jeher absichtlich oder unabsichtlich von Spekulanten, Psychopathen oder anderen Leichtsinnigen herbeigeführt werden. Man denke an jenen wundersamen Deutschen, der einst auf den Kanaren sein benutztes Klopapier unbedingt entsorgen wollte und am Ende ganze Hügel abgefackelt hatte. Jetzt ist alles der Klima- oder Erderwärmung — halt, -erhitzung —geschuldet, die wiederum verursacht sei von einem in Bruchteilen von Menschen gemachten, ohnehin nur in Spurenelementen vorhandenen Gasmolekül. Wem diese Art der Manipulation bekannt vorkommt, liegt nicht falsch.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/das-klima-der-angst




Die Kriegstrommeln übertönen


In einem offenen Brief stärken zahlreiche Kunstschaffende der russischen Opernsängerin Anna Netrebko den Rücken, die anlässlich ihres jüngsten Auftritts in Berlin auf das Heftigste diffamiert wurde.


am Samstag, 23. September 2023, 15:00 Uhr von Jens Fischer Rodrian


Der Krieg macht vor Kultur keinen Halt. Kultur- und Kunstschaffende aus dem zum Feind ernannten Land müssen nach der Kriegslogik diffamiert und — neudeutsch — „gecancelt“ werden. Denn am Ende entsteht noch so etwas wie eine Brücke, die für Verständigung zwischen beiden Seiten der Front sorgen kann. Das ist selbstredend nicht im Sinne der Kriegstreiber. So wird im aktuellen Fall des Ukrainekrieges ein erbarmungsloser Cancel-Culture-Feldzug gegen die russische Kultur geführt. Daran musste die russische Opernsängerin Anna Netrebko bereits 2022 glauben, als sie nicht der Forderung nachkam, sich von Putin zu distanzieren. Bei ihrem kürzlichen Auftritt in Berlin ergoss sich über sie abermals ein Kübel russophober Hetze. Jedoch lassen das diesmal die friedens- und freiheitsliebenden Kunstschaffenden in diesem Land nicht stillschweigend stehen. Netrebko hat passionsbedingt bereits eine starke Stimme, aber eine einzige Stimme genügt nicht, um dem Getöse der Hetzer und „Canceler“ etwas entgegenzusetzen. So ergriff Liedermacher Jens Fischer Rodrian die Initiative und setzte einen offenen Brief zur Unterstützung Netrebkos auf. Diesen haben bereits unzählige Kulturschaffende unterzeichnet. Der Brief wird nun auch hier bei Manova veröffentlicht.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/die-kriegstrommeln-ubertonen




Das Monströse umarmen


Die Grausamkeit mancher Taten macht uns sprachlos — sie haben aber mehr mit uns zu tun, als wir meist wahrhaben wollen. Teil 3/3.


am Samstag, 23. September 2023, 14:00 Uhr von Daniel Sandmann


Der dritte Teil der „Reflexion aus der Dissidenz“ über das Monströse, das in der westlichen Zivilisation am Werk ist, schließt den Argumentationsbogen mit zwei kurzen und aufhellenden Beispielen, wie mit dem Monströsen umzugehen ist: Daniele Ganser und Mary Bauermeister. Diese beiden Namen zeigen, dass das Aufdecken von Monströsem nicht mit Schaffung neuer verhängnisvoller Kategorien verbunden sein muss, an die „das Böse“ ausgelagert wird, und weiter, dass eine grundsätzliche Befriedung der Welt nur über eine Zuwendung auf das Monströse im Wissen der eigenen Beteiligung gelingen kann. Dieser dritte Teil ist bewusst kurz, die beiden Beispiele sollen als Impuls eigene Denkräume öffnen, Räume, die nicht mehr Bestandteil des Textes sind. Für ein genaues Verständnis, weshalb gerade diese beiden Personen beispielhaft als Abschluss der gesamten Reflexion fungieren, ist die Lektüre der beiden vorangehenden Teile zu empfehlen.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/das-monstrose-umarmen-3




Die Vision einer Welt ohne Geld



Im Manova-Einheizpodcast diskutieren Sven Brajer und Aron Morhoff mit dem Autor Felix Feistel über die Möglichkeiten einer herrschaftsfreien Gesellschaft und warum in dieser Geld überflüssig sein könnte.


am Samstag, 23. September 2023, 13:00 Uhr von Sven Brajer, Aron Morhoff


Im neuen Manova-Einheizpodcast haben der Historiker Sven Brajer und der Medienethiker Aron Morhoff diesmal den Juristen und Autor Felix Feistel zu Gast. Sie streiten darüber, wie in unserer Gesellschaft die Begriffe „Anarchie“ und „Anarchismus“ und alles, was damit zusammenhängt, diskreditiert werden — obwohl es wichtiger denn je scheint, neue, kleine Vergesellschaftungsformen von unten nach oben entstehen zu lassen.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/die-vision-einer-welt-ohne-geld




Alles ist gut


Erst wenn die Schleier der Illusion fallen, wird eine neue Welt sichtbar.


am Samstag, 23. September 2023, 12:00 Uhr von Kerstin Chavent


Niemand will eine Welt, in der sich die Menschen gegenseitig bekriegen. Niemand will eine zerstörte Natur. Niemand will Verlogenheit und Unrecht. Und doch haben wir eine solche Welt. Das, was wir wollen, findet keine Umsetzung in der Realität. Wie ist es möglich, dass unsere Wünsche zerbersten und unsere Träume wie Seifenblasen zerplatzen?


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/alles-ist-gut




Die vier Toten von Ohio


Der Song „Ohio“ von Crosby, Stills, Nash & Young anlässlich der staatlichen Ermordung pazifistischer Studenten ist politische Musikgeschichte und auch heute noch aktuell.


am Samstag, 23. September 2023, 11:00 Uhr von Andreas Engl


Der 4. Mai 1970 gilt als einer der schwärzesten Tage in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Jener Montag führte den Amerikanern vor Augen, dass ihre demokratisch gewählte Regierung vor Mord an der eigenen Bevölkerung nicht zurückschreckt, wenn es darum geht, eigene Interessen durchzusetzen und Widerspruch auszuschalten. Damals geschah das Undenkbare: Amerikanische Soldaten eröffneten in Amerika das Feuer auf amerikanische Studenten. Vier junge Menschen starben, neun wurden zum Teil schwer verletzt. Die Opfer hatten an der Kent State University in Ohio gegen den Vietnamkrieg demonstriert. Mit den tödlichen Schüssen der Nationalgarde waren der Krieg und das Morden in der Heimat angekommen. Keiner der Verantwortlichen wurde jemals zur Rechenschaft gezogen. Crosby, Stills, Nash & Young antworteten mit dem wütenden Protestsong „Ohio“. Der Refrain „Four dead in Ohio" ist bis heute eine Anklage gegen die Kriegswilligen und Machtbesessenen, für die ein Menschenleben nichts zählt. Ein Text zu der Aktion #Friedensnoten.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/die-vier-toten-von-ohio




Die unterlassene Friedenspolitik


Die Gefahr eines Krieges zwischen der Ukraine und Russland hat sich bereits seit Jahrzehnten abgezeichnet und hätte durch gute Diplomatie eingedämmt werden können. Exklusivauszug aus der erweiterten Neuausgabe von „Russland verstehen?“.


am Freitag, 22. September 2023, 17:00 Uhr von Gabriele Krone-Schmalz


Der Ukrainekrieg begann nicht im Februar 2022. Die Gefahr eines Wiederaufflammens des West-Ost-Konflikts war für jeden Beobachter des geopolitischen Zeitgeschehens ersichtlich, der für russische Sicherheitsinteressen nicht blind ist. Dass Russland der immer näher an die eigenen Grenzen heranrückenden EU und NATO irgendwann Einhalt gebieten würde, müsste jedem westlichen Politiker klar gewesen sein. Statt sich also auf eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur zu einigen, wurde seitens des Westens immer weiter gezündelt. Die Kaskade an Provokationen kulminiert nun seit Februar 2022 in dem Krieg zwischen der Ukraine und Russland. Es herrscht beidseitige Verbissenheit und der Unwille, auch nur einen Zoll zurückzuweichen. Eine Beendigung des Krieges bedarf des Verständnisses und der Anerkennung der Vorgeschichte. Nur mit einem allumfassenden Blick kann auch die russische Perspektive verstanden werden, was keinesfalls bedeutet, russische Kriegshandlungen gutzuheißen. Exklusivauszug aus „Russland Verstehen? Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens“.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/die-unterlassene-friedenspolitik




Chronik des Versagens



Tagesschau, Heute und Co. liefern nicht das, was der Medienstaatsvertrag von öffentlich-rechtlichen Programmen verlangt.


am Freitag, 22. September 2023, 16:00 Uhr von Michael Meyen


Vielfalt und Objektivität, Unparteilichkeit und Ausgewogenheit: Der Gesetzgeber sagt ohne Wenn und Aber, was wir für den Rundfunkbeitrag zu bekommen haben. Er hat allerdings vergessen, einen Hebel einzubauen, den wir ziehen können, wenn die Anstalten an ihrem Auftrag vorbeisenden. Nicht einmal ein Überweisungsstopp hilft. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof sagt, dass wir die 18,36 Euro im Monat nur zahlen, damit wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nutzen können. Die Inhalte, so lässt sich das weiterspinnen, sind dabei egal. Dabei liegt genau dort das Problem — und das nicht erst seit Corona.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/chronik-des-versagens




Angst essen Seele auf


Der Psychoneuroimmunologe Christian Schubert fand auf der Kundgebung „Solidarität mit den Impfgeschädigten“ die richtigen Worte für den Wahnsinn der letzten drei Jahre.


am Freitag, 22. September 2023, 15:00 Uhr von Christian Schubert


Schwer in Worte zu fassen ist all das, was sich seit März 2020 zugetragen hat. „Angst essen Seele auf“, so heißt es. Mitverschluckt wurden und werden dabei auch die Worte, die es braucht, um das Unbegreifliche in Begriffe zu fassen. Auf der Kundgebung am 9. September 2023 in Berlin mit dem Titel „Solidarität mit den Impfgeschädigten“ fand der Psychoneuroimmunologe Christian Schubert die richtigen und klaren Worte in einer Rede. Er skizziert darin die Massenpsychose der COVID-Jahre und die kolossalen Langzeitschäden durch die Maßnahmen und die toxischen Genspritzen. Aber — und das ist entscheidend — er zeigt auch konkret auf, wie wir aus diesem gesellschaftlichen und gesundheitlichen Trümmerhaufen wieder herauskommen können.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/angst-essen-seele-auf-3




Den Kreis gerecht schließen


Im Manova-Exklusivgespräch skizziert die Therapeutin Heidrun Fiedler ein Systemisches Konfliktlösungsmodell, bei dem Opfer und Täter den Gewaltkreislauf durchbrechen.


am Freitag, 22. September 2023, 14:00 Uhr von Friederike de Bruin


Konflikte so zu lösen, dass nicht ein fauler Kompromiss dabei herauskommt, sondern alle Parteien sich ganz und gar berücksichtigt fühlen, das ist schon bei kleineren Problemen eine Herausforderung. Wie kann dies aber gelingen, wenn eine Seite zu großem Schaden gekommen ist, wenn etwas unwiederbringlich zerstört wurde oder sogar ein Mensch sein Leben lassen musste? Heidrun Fiedler ist „Facilitator für Restorative Circles“, also Prozessbegleiterin einer Methode des begleiteten Sprechens und Zuhörens, die von Dominic Barter 1994 in den Favelas Rio de Janeiros entwickelt wurde. Die Methode gehört zu den „zehn wirksamsten sozialen Projekten“, bei gleichzeitig dem geringsten Einsatz von finanziellen Mitteln.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/den-kreis-gerecht-schliessen




Das Monströse umarmen


Die Grausamkeit mancher Taten macht uns sprachlos — sie haben aber mehr mit uns zu tun, als wir meist wahrhaben wollen. Teil 2/3.


am Freitag, 22. September 2023, 13:00 Uhr von Daniel Sandmann


Die Maßnahmen, die 2020 anlässlich des Virus implementiert wurden, sind von vielen Menschen als monströs wahrgenommen worden. Aus dem Nichts kamen sie nicht, repressiv aufgeladen war die Zeit davor schon. Und das Monströse findet seine Fortsetzung in Hausdurchsuchungen, Gerichtsurteilen, Diffamierungen in einem fort, wie sie in einer offenen Gesellschaft nicht stattfinden könnten. Zwei Beiträge auf Manova haben sich jüngst sehr grundsätzlich und radikal mit dem Monströsen und dem Umgang damit auseinandergesetzt. Sie werfen beide auf ganz unterschiedliche Weise die Frage auf, wie weit unsere westliche Zivilisation eine monströse ist. Einmal mit Ausgangspunkt Hiroshima https://www.manova.news/artikel/die-weltordnung-nach-hiroshima, einmal mit dem Video einer Kindesfolterung und dem Fall des vermissten Mädchens Maddie McCann https://www.manova.news/artikel/mord-ist-ihr-hobby als Anlass. In beiden Beiträgen steht eine Machtapparatur im Zentrum, die ihre monströsen Handlungen rational überformt und sediert. In einem weiten Bogen und unterteilt in drei Etappen — Hiroshima mon amour; Das Video der Folter und die Pädophilen; Ende mit Aussicht: Daniele Ganser und Mary Bauermeister — untersucht Daniel Sandmann das Monströse und unsere Beteiligung daran. Seine Analyse aus der Reihe „Reflexionen aus der Dissidenz“ ist darauf angelegt, Muster offenzulegen, um diese eines Tages zu überwinden. Der intertextuelle Ansatz dieses Essays macht überdies deutlich, dass es auf Manova eine Geisteskultur der Analyse und des Suchens gibt, die überindividuell angelegt ist und über den einzelnen Artikel hinausreicht. Die Differenzen, die dabei aufbrechen, hauchen dieser Kultur Leben ein. Für das Verständnis dieses Essays werden die beiden erwähnten Beiträge nicht vorausgesetzt, eine Lektüre empfiehlt sich gleichwohl.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/das-monstrose-umarmen-2




Hinter dem neuen Eisernen Vorhang


Was sich zwischen Deutschland und Russland abspielt, ist eine Tragödie.


am Freitag, 22. September 2023, 12:00 Uhr von Wolfgang Bittner


Der Eiserne Vorhang wurde wieder zugezogen. Vor den Ereignissen im Februar 2022 war dieser Vorhang noch einen Spaltbreit offen. Direktreisen aus Westeuropa nach Russland waren noch möglich. In diesen letzten Jahren vor dem vollständigen Zerwürfnis zwischen West und Ost stattete der Autor Wolfgang Bittner dem Riesenland mit seinen elf Zeitzonen einen Besuch ab. Wider Erwarten wurde er dort als Deutscher herzlich empfangen, trotz der damals schon enormen Spannungen zwischen Russland und den NATO-Staaten. In einem Reisebericht schildert er für die Kolumne „Russlands Schätze“ seine Erfahrungen, die er in dem unendlich weiten Land machen durfte.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/hinter-dem-neuen-eisernen-vorhang




Gesichter des Krieges


Ein bewegender Überlebensbericht aus dem Donbass gibt dem abstrakten Kriegsgeschehen in der Ukraine ein konkretes Gesicht.


am Donnerstag, 21. September 2023, 17:00 Uhr von Andrea Drescher


Der Krieg im Donbass hat viele Gesichter, die eines verbindet: Tod und Leid. In den Medien liest man meist aber nur von Frontberichten, von Selenskyj und Putin, von anderen namhaften Politikern, den Generälen, manchmal sogar Geschichten von einzelnen Soldaten. Die Geschichten von den eigentlichen Opfern dieses Wahnsinns werden viel zu selten erzählt. Die Opfer werden meist nur thematisiert, wenn sie zu Propagandazwecken genutzt werden sollen, ansonsten sind sie bestenfalls eine Statistik. Aber jedes „Element“ dieser Statistik hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Erlebnisse, die sich unauslöschlich in das Gedächtnis des betroffenen Menschen eingebrannt hat.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/gesichter-des-krieges




Ungebremst in die Verarmung


In den USA steigen die Zinsen parallel zum US-Verschuldungsgrad, wodurch die Schere zwischen Arm und Reich immer dramatischer auseinanderklafft.


am Donnerstag, 21. September 2023, 16:00 Uhr von Christian Kreiß


Die US-amerikanischen Kapitalmärkte sind die mit Abstand größten der Welt. Wie sie sich entwickeln, hat großen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Deshalb soll im Folgenden ein Blick auf sie geworfen werden, insbesondere auf die Aktienmärkte. Diese Entwicklung ist ein bitterer Vorgeschmack auf die drohenden Verwerfungen in Europa.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/ungebremst-in-die-verarmung




Das Monströse umarmen


Die Grausamkeit mancher Taten macht uns sprachlos — sie haben aber mehr mit uns zu tun, als wir meist wahrhaben wollen. Teil 1/3.


am Donnerstag, 21. September 2023, 15:00 Uhr von Daniel Sandmann


Die Maßnahmen, die 2020 anlässlich des Virus implementiert wurden, sind von vielen Menschen als monströs wahrgenommen worden. Aus dem Nichts kamen sie nicht, repressiv aufgeladen war die Zeit davor schon. Und das Monströse findet seine Fortsetzung in Hausdurchsuchungen, Gerichtsurteilen, Diffamierungen in einem fort, wie sie in einer offenen Gesellschaft nicht stattfinden könnten. Zwei Beiträge auf Manova haben sich jüngst sehr grundsätzlich und radikal mit dem Monströsen und dem Umgang damit auseinandergesetzt. Sie werfen beide auf ganz unterschiedliche Weise die Frage auf, wie weit unsere westliche Zivilisation eine monströse ist. Einmal mit Ausgangspunkt Hiroshima https://www.manova.news/artikel/die-weltordnung-nach-hiroshima, einmal mit dem Video einer Kindesfolterung und dem Fall des vermissten Mädchens Maddie McCann https://www.manova.news/artikel/mord-ist-ihr-hobby als Anlass. In beiden Beiträgen steht eine Machtapparatur im Zentrum, die ihre monströsen Handlungen rational überformt und sediert. In einem weiten Bogen und unterteilt in drei Etappen — Hiroshima mon amour; das Video der Folter und die Pädophilen; Ende mit Aussicht: Daniele Ganser und Mary Bauermeister — untersucht Daniel Sandmann das Monströse und unsere Beteiligung daran. Seine Analyse aus der Reihe „Reflexionen aus der Dissidenz“ ist darauf angelegt, Muster offenzulegen, um diese eines Tages zu überwinden. Der intertextuelle Ansatz dieses Essays macht überdies deutlich, dass es auf Manova eine Geisteskultur der Analyse und des Suchens gibt, die überindividuell angelegt ist und über den einzelnen Artikel hinausreicht. Die Differenzen, die dabei aufbrechen, hauchen dieser Kultur Leben ein. Für das Verständnis dieses Essays werden die beiden erwähnten Beiträge nicht vorausgesetzt, eine Lektüre empfiehlt sich gleichwohl.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/das-monstrose-umarmen




Die Klassenkampftradition der USA


In der Linken wurde die Arbeiterklasse der USA oft als dumpf diffamiert, dabei führte das US-Proletariat radikale Kämpfe gegen Konzerne und Staat und ist ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen das globalistische US-Imperium. Teil 1/2.


am Donnerstag, 21. September 2023, 14:00 Uhr von Eric Angerer


Die USA haben keinen Sozialstaat und keine institutionalisierte Arbeiterbewegung wie in Westeuropa hervorgebracht. Vielleicht war gerade deshalb die Konfrontation der Arbeiterklasse mit dem Großkapital und seinem Staat häufig besonders heftig und militant. In den letzten Jahrzehnten hat sich die „woke“ US-Linke mit ihrer Identitätspolitik immer weiter von den Lohnabhängigen und ihren Interessen entfernt und stellt für Arbeiterkämpfe ein Hindernis dar. Dennoch stehen große Teile der US-Arbeiterklasse der globalistischen Agenda ablehnend gegenüber und können im Widerstand dagegen eine wichtige Rolle einnehmen. Die Klassenkampf- und Widerstandstradition der US-Lohnabhängigen ist der größte Schatz dieses Landes und einer der größten der Welt: nämlich eine der wenigen Hoffnungen, dass das globalistische US-Imperium irgendwann einmal besiegt werden kann. Der vorliegende Text gibt einen Überblick darüber, was lohnabhängige Menschen in den USA alles getan haben, um für ihre Interessen und ihre Freiheit zu kämpfen.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/die-klassenkampftradition-der-usa




Verschleierte Werte


Es gibt keine per se teuflische Kultur, der Teufel steckt in jeder Kultur nur in jeweils unterschiedlichen Details.


am Donnerstag, 21. September 2023, 13:00 Uhr von Nina Maleika, Alexa Rodrian


Bekanntermaßen isst der Bauer das ihm Unbekannte nicht. Im Umgang und der Bewertung fremder Kulturen gewinnen in unserer Wahrnehmung Vorurteile schnell die Oberhand. Mit Argwohn blicken wir zuweilen auf die islamische Kultur, etwa beim Anblick von Frauen mit vollverschleiertem Haupt. Zu selten stellen wir uns die Frage, was sich hinter dem Schleier verbirgt. In der nachfolgenden Poesienote bringt die Künstlerin Nina Maleika — eingeleitet durch ein Vorwort der Sängerin Alexa Rodrian — den Pulsschlag zweier in ihrer Brust schlagenden Herzen zu Papier. Wurzeln in der orientalischen Welt und aufgewachsen in Europa — diese Kombination ermöglicht es Nina Maleika, hinter die verschiedenartigen Schleier der Kulturen zu blicken und gleichermaßen die jeweiligen Vorzüge und Missstände zu skizzieren.


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Den Hetzern trotzen


Mindestlöhner müssen sich mit Bürgergeldbeziehern gegen die Spaltungskampagnen verbünden.


am Mittwoch, 20. September 2023, 17:00 Uhr von Susan Bonath


Preisexplosionen bei Energie und Lebensmitteln bringen vor allem Arme in Bedrängnis. Trotzdem steigt der Mindestlohn nächstes Jahr um nur 3,4 Prozent — zu wenig, um die Inflation aufzufangen. Derweil hebt die Ampel das Bürgergeld um zwölf Prozent an, was manch ein Geringverdiener als ungerecht empfindet. Den Frust wiederum schlachten die Medien trefflich aus, um Beschäftigte gegen Erwerbslose aufzuhetzen — ein Teufelskreislauf, der letztlich beiden Gruppen schadet. Besser wäre es, den Ist-Zustand zu analysieren und Möglichkeiten des politischen Kampfes auszuloten.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/den-hetzern-trotzen




Hofberichterstattung am Limit



Eine als beschwingt federnde Außenministerin dargestellte Baerbock und eine Bundesregierung, die als am Limit regierend präsentiert wird: Der Journalismus in Deutschland ist nah dran — zu nah.


am Mittwoch, 20. September 2023, 16:00 Uhr von Roberto J. De Lapuente


„Am Limit“ regiert die Bundesregierung. So jedenfalls sieht es Stephan Lamby, seines Zeichens Hauptstadtjournalist, der uns Beitragszahler via ARD mit einem Dreiteiler über die amtierende Bundesregierung beglückte. Die „Dokumentation“ lässt sich über weite Teile nicht anschauen — jedenfalls nicht, wenn man einen Rest an bürgerlicher Selbstachtung hat. Was Lamby da auftischt, hat nichts mit journalistischen Standards zu tun. Es ist reine Propaganda.


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Von Idioten umgeben



Die Propaganda neoliberaler Systeme suggeriert den Menschen, sie seien selbst schuld an ihren psychischen Problemen, dabei sind diese systemimmanent. Exklusivabdruck aus „Kleines Erste-Hilfe-Büchlein gegen Propaganda“.


am Mittwoch, 20. September 2023, 15:00 Uhr von Caitlin Johnstone


Egal ob Depressionen, Angstzustände, Psychosen oder Burnout: Psychische Probleme sind die neue Volkskrankheit. Wer unter ihnen leidet, macht sich für dieses Leiden oft selbst verantwortlich. Man selbst ist schließlich nicht in der Lage, den Anforderungen des Lebens gerecht zu werden, es positiv zu gestalten und dabei Sinnhaftigkeit zu empfinden. Das Problem jedoch ist nicht der Einzelne, der die Sinnlosigkeit einer neoliberalen Gesellschaft spürt, sondern das System, das diese Sinnlosigkeit verursacht. Wie soll man auch psychische Gesundheit kultivieren, wenn man von Idioten umgeben und regiert ist, die die eigenen Lebensumstände andauernd verkomplizieren und einem durch subtile Propaganda zu verstehen geben, man sei selbst verantwortlich für die Misere, in der man steckt. Was hier hilft, ist ein nachsichtiger Umgang mit sich selbst und die Bewusstmachung, dass man selbst nicht schuld ist. Auszug aus Caitlin Johnstones Buch „Kleines Erste-Hilfe-Büchlein gegen Propaganda — Wie wir unseren Verstand in einer verrückten Welt bewahren können“.


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Fünf Freunde in Südafrika


Der BRICS-Gipfel in Johannesburg verlief überraschend harmonisch und endete mit für den Westen unangenehmen Ergebnissen.


am Mittwoch, 20. September 2023, 14:00 Uhr von Rüdiger Rauls


Die Konsequenzen des BRICS-Gipfels von Johannesburg sind weitreichend. Sie widersprachen in nahezu allen Bereichen den Spekulationen der westlichen Medien im Vorfeld des Treffens. Der Tod Jewgeni Prigoschins bot ihnen eine willkommene Gelegenheit, über diese Fehleinschätzungen hinwegzugehen. Auf Dauer aber helfen Wunschdenken und das Ignorieren der Wirklichkeit nicht weiter bei den Auseinandersetzungen, vor denen der politische Westen steht.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/funf-freunde-in-sudafrika




Verstrickt


Die Strickmuster auf Kleidungsstücken, die von Menschen in den ausweglosesten Kriegszeiten selbst gestrickt wurden, versinnbildlichen die Fähigkeit des Menschen, selbst in der dunkelsten Stunde die Fackel der Schönheit leuchten zu lassen.


am Mittwoch, 20. September 2023, 13:00 Uhr von Stefanie Golisch


Es gibt gewisse Räume, zu gewissen Zeiten, da einem der Glaube an die Schönheit abhandenkommen kann. Viele der mit Begriffen nicht begreifbaren Schrecken des 20. Jahrhunderts ließen Zweifel am Menschen, der Welt an sich aufkommen. Doch selbst in diesen Zeiten, an diesen Orten trotzten Menschen der Verzweiflung. Ein Detail sticht auf historischen Bildern bei näherer Betrachtung ins Auge: die mit Sinn für Schönheit gestrickten Kleidungsstücke, ganz gleich ob Mützen oder Strümpfe. Zwischen all dem Leid und Elend hielten sich der Wille und das Gespür für Schönheit wacker aufrecht. Obwohl um die strickenden Menschen herum alles im Zerfall begriffen war und sie sich nicht gewiss sein konnten, ob es für sie überhaupt einen neuen Morgen geben würde, häkelten sie all der scheinbaren Sinnlosigkeit zum Trotz weiter. Das sollte uns in der Jetztzeit eine Inspiration sein.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/verstrickt




In der Wahrheit leben


Wie es um die Universität der Gegenwart bestellt ist, wird die Welt von morgen prägen — daran gemessen sind die Aussichten nicht gut. Exklusivauszug aus „Wie ich meine Uni verlor.“


am Dienstag, 19. September 2023, 17:00 Uhr von Michael Meyen


Wer die Polizei und das Militär kontrolliert, kann Widerstand vielleicht unterdrücken — wer dagegen die Universitäten kontrolliert, sorgt dafür, dass Widerstand über Generationen gar nicht erst in den Köpfen der Menschen entstehen kann. Es gibt wohl keine wirksamere Schule der Angepasstheit als die akademische Welt. Sicher, schon bei Schülern wird der Grundstein gelegt für ein gewohnheitsmäßig unselbstständiges Denken, für angstgetriebene Unterwerfung unter eine Obrigkeit; in den Universitäten jedoch werden diejenigen geistig unterdrückt, die später einmal im Berufsleben selbst zu Unterdrückern des Geistes werden sollen: als Politiker, Wirtschaftslenker, Professoren, Medienschaffende und Experten aller Art. Die Freiheit stirbt nicht, wenn sie einmal vorübergehend eingeschränkt wird — sie stirbt erst, wenn es kaum mehr einen Menschen gibt, der sie zu denken oder auch nur zu wollen vermag. Deshalb ist die Herrschaft über die Köpfe für ein totalitäres Regime so wichtig. Deshalb hat man über Jahrzehnte erfolgreich versucht, die Universitäten zu unterwerfen. Michael Meyen hat den Prozess am eigenen Leibe erlitten und auch einige seiner Studenten an „das System“ verloren. Er entzündet aber auch — in Anlehnung an den tschechischen Dichter Václav Havel — einen Funken Hoffnung. Der Versuch des Einzelnen, in der Wahrheit zu leben, hilft, dass sich die Lüge zumindest nicht allumfassend ausbreitet.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/in-der-wahrheit-leben-2




Der stumme Genozid


In Bergkarabach spielt sich eine Hungerkatstrophe ab, während die Welt aufgrund strategischer Interessen schweigt.


am Dienstag, 19. September 2023, 16:00 Uhr von Felix Feistel


In der selbst ernannten Republik Arzach im Südkaukasus ereignet sich seit Monaten eine stumme Katastrophe: Aserbaidschan blockiert die einzige Landverbindung der Republik mit Armenien, der Schutzmacht Arzachs, und schneidet die Republik damit von jeder Versorgung ab. Es bahnt sich eine Hungerkatastrophe an, die von türkischen Intellektuellen und einem ehemaligen Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs als Genozid bezeichnet wird. Deutschland und die EU schweigen weitestgehend.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/der-stumme-genozid




Die ignorierte Notlage


Der G20-Gipfel hat es versäumt, die landwirtschaftliche Notlage in den Mitgliedsländern anzugehen, während zugleich die Ziele Indiens zugunsten der US-Politik unter die Räder gerieten.


am Dienstag, 19. September 2023, 15:00 Uhr von Indra Shekhar Singh


Die Beschlüsse der Agrarminister der G20-Staaten gingen an den wahren Bedürfnissen der Landwirte vorbei. Insbesondere die Bauern im Austragungsland des Gipfeltreffens, Indien, gerieten ins Hintertreffen. Ihnen wurde nicht einmal die Möglichkeit eingeräumt, ihre Interessen zu verbalisieren. Statt also für die heimischen Landwirte einzutreten, wurde die US-Delegation beim Empfang mit Zollsenkungen begrüßt, die eine Überschwemmung des inländischen Marktes zur Folge haben werden. Darüber hinaus wurde über den Ausbau der indischen Ethanolproduktion zwecks des Exports von Biokraftstoff verhandelt, während weite Teile der Bevölkerung unter Nahrungsmittelknappheit leiden. Bei diesem Gipfeltreffen wurde in besonders drastischer Weise sichtbar, wessen Agrarinteressen hier vertreten werden und welche nicht.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/die-ignorierte-notlage

[Bild: Ungelöst bei den Akten]



Ungelöst bei den Akten


Vier Jahre nach dem rechtsradikalen Mord an CDU-Politiker Walter Lübcke beendet das hessische Landesparlament seine politische Aufarbeitung des Falles und lässt Fragen zur Beteiligung des Verfassungsschutzes offen.


am Dienstag, 19. September 2023, 14:00 Uhr von Thomas Moser


Am 1. Juni 2019 wurde Walter Lübcke, damaliger Kasseler Regierungspräsident, vor seinem Wohnhaus durch einen Revolverschuss getötet. Sein Mörder: Der Rechtsextremist Stephan Ernst. Unklar ist bis heute die Frage, welche Rolle sein Komplize Markus H. gespielt hat. Ist Ernst tatsächlich der einzige Täter? Der Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags lässt die Finger von brisanten Fragen und liefert doch Hinweise auf ein mögliches anderes Narrativ. Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz? Und war die Beziehung des zweiten mutmaßlichen Täters zum Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) intensiver, als es dargestellt wird?


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Pathologisierte Gegner


EU und WHO fördern psychologische Tricks regierungsnaher „Wissenschaftler“, um impfkritische Bürger zu manipulieren.


am Dienstag, 19. September 2023, 13:00 Uhr von Rudolf Hänsel


Menschen, die sich während der Coronakrise dazu entschieden haben, auf die Impfung zu verzichten, sind in der Regel in der Lage, hierfür vielfältige Gründe anzuführen. Wer es partout vermeiden will, sich mit diesen Sachgründen auseinanderzusetzen, muss andere Ursachen für ihre Impfskepsis finden. Das von der Europäischen Union mit einem Millionenbetrag geförderte Projekt JITSUVAX differenziert 11 „Einstellungsursachen“, die dazu führen, dass Menschen offiziellen Gesundheitsempfehlungen misstrauen. Schon der von der japanischen Kampfkunst Jiu-Jitsu abgeleitete Name zeigt, worum es wirklich geht: den Gegner unschädlich machen, indem man ihn diskreditiert und als psychisch krank brandmarkt, anstatt sich in der Sache mit seinen Argumenten auseinanderzusetzen.


Zum Artikel https://www.manova.news/artikel/pathologisierte-gegner




Die Wurzeln der „Wiesn“


Das Münchner Oktoberfest steht ursprünglich für die Dankbarkeit und Naturverehrung unserer Vorfahren.


am Dienstag, 19. September 2023, 12:00 Uhr von Renate Reuther


Wer heute an das Oktoberfest in München denkt, der hat oft nicht mehr als ein rituelles Saufgelage vor Augen. Doch nur die wenigsten Menschen wissen, was es kulturhistorisch mit diesem Fest auf sich hat. Im Grunde handelt es sich um die Mega-Variante einer Kirchweih, eine christliche Tradition, die bis ins frühe Mittelalter zurückreicht und bei der sowohl Katholiken wie Protestanten die jährliche Weihe ihrer Gotteshäuser zelebrieren. Gleichzeitig ist es eng verbunden mit dem Ende der Erntesaison. Ritualisierte Feste beweisen, dass uralte Überlieferungen des Dankes und der Freude über die unerschöpflichen Gaben der Natur bis in unsere digital bestimmte Welt überlebt haben. Auszug aus Renate Reuthers Essayband „Feste feiern — dann aber richtig“.


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23.09.2023


Ukraine: Die Solidarität bröckelt, die Einheit auch

lostineu.eu, vom 22. September 2023

Nie sei man so einig gewesen wie angesichts des Ukraine-Kriegs, erklärte EU-Chefin von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union. Doch hinter der Fassade bröckelt es gewaltig. Nicht nur Ungarn oder Polen stellen sich quer.

Bisher sah es so aus, als gebe es bei der Ukraine-Hilfe nur eine Richtung: immer mehr. Immer mehr Finanzspritzen aus Brüssel (heute wurden wieder 1,5 Mrd. Euro freigegeben), immer mehr Waffen, immer mehr Munition. Und natürlich immer mehr Solidarität.

Ausgerechnet Polen hat den Trend nun gebrochen. Der bisher engste und unverzichtbare Verbündete der Ukraine will oder kann nicht mehr (die Bestände an alten Sowjetwaffen sind erschöpft). Doch Polen ist nicht allein, bei weitem nicht.

Ungarn und Österreich schicken gar kein Kriegsgerät, die Slowakei steht auf der Kippe. Plötzlich ist Deutschland – das monatelang wegen angeblich zu geringer Waffenhilfe gemobbt wurde – der beste Freund der Ukraine.

Doch nachdem die USA klargemacht haben, dass sie vorerst keine ATACMS schicken wollen, dürfte auch der deutsche Taurus auf sich warten lassen. Zudem stellt sich Berlin neuerdings bei Finanzhilfen quer.

Für die Ukraine will Finanzminister Lindner zwar weiter Geld locker machen – nicht jedoch für die EU oder die Waffenbeschaffung durch Brüssel. Über den Nachschlag, den von der Leyen fordert, droht schwerer Streit.

Kniepig geben sich auch Österreich, die Niederlande und Schweden. Doch wie soll man den Bürgern verständlich machen, dass das Geld nach Kiew weiter fließt, während wichtige EU-Programme aus Geldmangel gekürzt werden müssen?

Massive Verteilungskämpfe

Last but not least bröckelt auch die Zustimmung zu offenen Grenzen für die Ukraine. Polen wehrt sich nicht nur gegen die Agrarexporte, sondern auch gegen noch mehr Flüchtlinge aus Kiew. Auch hier ist Warschau nicht allein.

Mit jedem Tag, den die Flüchtlingskrise ungelöst bleibt, wird auch in Deutschland oder Frankreich die Solidarität bröckeln. Brüssel hat davor so große Angst, dass es mal eben den Schutzstatus für Ukrainer verlängert hat – bis 2025…

Letztlich steht auch der leichtfertig versprochene EU-Beitritt der Ukraine infrage. Denn der Krach wegen der Getreideexporte ist weit mehr als nur Wahlkampf-Geplänkel. Er ist ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt.

Die EU steht vor massiven Verteilungskämpfen, die weit über die Bauern hinaus gehen – und sich nicht mit ein paar Reförmchen à la QMV lösen lassen. Oder glaubt irgendjemand, dass Polen freiwillig seinen Status als größter Netto-Empfänger in der EU aufgibt?

P.S. In einem Interview mit dem „Guardian“ hat EU-Chefdiplomat Borrell eingeräumt, dass die Migration eine „zersetzende Kraft für die EU“ sein könne. Gleichzeitig behauptete er, Russland wolle die Flüchtlingskrise anheizen. Zu den ukrainischen Flüchtlingen, die die EU nun bis 2025 halten will, sagte er nichts…

4 Comments

  1. lilly
    22. September 2023 @ 18:46

    Berichtigung: dem chinesischen Vertreter (der im übrigen mehr China im Blick hat, die Bezeichnung „Kollege“ im Zusammenhang mit Russland ist bei diesem Zweckbündnis wohl übertrieben)

Reply

  • lilly
    22. September 2023 @ 18:38

    Nun, es finden zahlreiche Wahlen statt – im Hinblick auf die neue Welle von Geflüchteten erlaubte sich CDU-Vorstandsmitglied Spahn, jetzt das berühmte Merkelwort abzuändern: „Wir schaffen das nicht mehr“ (tagesschau.de) Faeser wirft dem vorgeschlagenen „Deutschlandpakt“ der Union Populismus vor, nichtsdestotrotz reiste Steinmeier nach Italien und hört auch dort, was Spahn hier sagt. Flüchtlingsrouten (vormals Balkan) haben sich aufgrund der Schleueser-Organisationen geändert, eben über Polen dann auch weiter nach Berlin-Brandenburg, wo inzwischen stärker Grenzkontrollen vorgenommen werden.

    Selenskyi aber ist nach wie vor auf Dauerwerbetour, man könnte meinen, er sei bereits Präsident der EUKO mit Sitz in Kiev, das Kriegsgeschehen hat er aber wohl weitgehend delegiert. Um ein paar osteuropäische Länder wegen der Getreide-Exporte vor die WTO zu zerren? Kein Wunder also, daß es vorgestern diese Aufregung von wegen der polnischen Waffenlieferungen gegeben hat.

    Der deutsche Regierungssprecher Hebestreit zeigte sich übrigens erleichtert, daß der polnische Präsident das Mißverständnis aufgeklärt habe, auch auf tagesschau.de von heute.

    Ginge es nach Selenskyi, so müßte Russland nicht nur den UN-Sicherheitsrat verlassen, sondern auch den Menschenrechtsrat, so jedenfalls der Vertreter vor Ort in Genf. Der russische Vertreter äußerte sich nicht zum heute vorgestellten Menschenrechtsbericht für Russland, sondern überließ das dem chinesischen Kollegen….. Dem Bericht zufolge hat sich die Menschenrechtssituation in Russland während des Kriegszustandes noch mal massiv verschlechtert, die Berichterstatterin spricht von einem „crack-down“ der russischen Zivilgesellschaft, da Kritiker des Ukrainekrieges wie auch Menschenrechtler mit drakonischen Haftstrafen verurteilt werden. Etwa 20.000 Menschen wären wegen Kriegsprotesten bereits festgenommen worden. Eine solche Entwicklung war zu erwarten, nachdem Putin am Chef der Söldnertruppe W. ein drastisches Exempel für seinen Aufstand statuiert wurde. Die deutsche Botschafterin in Genf ist auch dafür, Russland aus dem Menschenrechtsrat zu werfen. Ob das eine kluge Idee ist? Wo sonst sollte denn Russland für seine Menschenrechtsverletzungen abgemahnt werden?

    Derweil gab sich Deutschlands Chefdiplomatin, bei Maischberger angesprochen auf ihren fault pas in Richtung Chinas Präsident Xi Jinpin auf ihrer US-Reise, genervt-bockig: sie habe dazu bereits alles gesagt (Cicero). Deutschland und Europa haben Besseres verdient als „Diplomatie mit dem Vorschlaghammer“.

    Reply

  • KK
    22. September 2023 @ 16:24

    „Plötzlich ist Deutschland – das monatelang wegen angeblich zu geringer Waffenhilfe gemobbt wurde – der beste Freund der Ukraine. “

    Da werden 80 Jahre alte Verbindungen wieder wach, wie es scheint…
    ——————————————————————————————————
    „Doch nachdem die USA klargemacht haben, dass sie vorerst keine ATACMS schicken wollen, dürfte auch der deutsche Taurus auf sich warten lassen.“

    Hoffentlich – bei den eskalationsgeilen Regierungspolitikern der GRÜNEN, FDP und auch massgeblichen Teilen der SPD (wie dem Vorsitzenden Klingbeil oder dem Aussenobergefreiten Roth), die Scholz vor sich hertreiben, kann man ja nie sicher sein…
    ——————————————————————————————————
    „Letztlich steht auch der leichtfertig versprochene EU-Beitritt der Ukraine infrage.“

    Wenn die Versprecher von der Leyen und Borrell erst dort sind, wo sie hingehören (im Ruhestand und fern jeder Entscheidungskompetenz nämlich), kann man die Versprechen als Irrtum Verblendeter ins Vergessen schicken. Denn selbst wesentliche Vereinbarungen des Lissabon-Vertrags wie zB Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind ja bereits dem Vergessen anheim gefallen.

    Reply

    • Katla
      22. September 2023 @ 19:40

      @KK: gerade kommt die Nachricht, dass nun doch ATACMS geliefert werden, was sicher den schönen Nebeneffekt haben wird, dass nun auch die TAURUS geliefert werden müssen. Dank der stets konsistenten und verlässlichen Politik unserer besten Freunde in Übersee dürfte die Ausweitung des Krieges mehr denn je nur von Zwerg Nase abhängen. Unfassbare Vorstellung, dass das Schicksal von Hunderten von Millionen Menschen in Europa nur von den angeblichen Versprechen eines angeblichen Politikers abhängt.


  • Info: https://lostineu.eu/ukraine-die-solidaritaet-broeckelt-die-einheit-auch


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.09.2023

    Nachrichten von Pressenza: Lasst uns dem Frieden eine Chance geben – Offener Brief an Robert Kennedy Jr.


    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 23. September 2023, 7;15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 23.09.2023


    Lasst uns dem Frieden eine Chance geben &#8211; Offener Brief an Robert Kennedy Jr.


    Europe for Peace schreibt an Robert Kennedy Jr. im Zusammenhang mit seinen letzten Reden einen offenen Brief. Lieber Robert, wir schreiben Dir, um Dir die Grüße, den Dank und die Unterstützung der Aktivisten und Unterstützer der Kampagne Europa für den&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/lasst-uns-dem-frieden-eine-chance-geben-offener-brief-an-robert-kennedy-jr/


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    Solidarität und Repression &#8211; Willkommensdorf Riace


    Über die Aufnahme von Geflüchteten in Riace und das laufende Gerichtsverfahren. Unter dem Titel „Dorf des Willkommens in Gefahr“ berichtete der Rabe Ralf im Dezember 2021, wie das kalabrische Bergdorf Riace für die solidarische Aufnahme von Geflüchteten seit 1998 bekannt&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/solidaritaet-und-repression-willkommensdorf-riace/


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    Häufigste im Tierversuch verwendete Affenart gilt als vom Aussterben bedroht


    Forscher wollen Makakenart trotzdem weiter nutzen In 2022 stufte die Weltnaturschutzorganisation IUCN, die regelmäßig die Rote Liste der bedrohten Arten aktualisiert, Langschwanzmakaken als vom Aussterben bedroht ein – die zweithöchste Bedrohungskategorie, die existiert (1). Das bedeutet, dass aufgrund des massiven&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/haeufigste-im-tierversuch-verwendete-affenart-gilt-als-vom-aussterben-bedroht/


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    Rojava: eine Oase in der Kriegswüste


    Fünf Millionen Menschen, die in einem selbstverwalteten Autonomiegebiet leben, in einer multikulturellen Gesellschaft mit einer demokratisch gewählten Verwaltung und einem eigenen Gesellschaftsvertrag – und das mitten in einem kriegserschütterten Land: Das klingt wie eine Utopie. Doch im kurdischen Rojava ist&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/rojava-eine-oase-in-der-kriegswueste/


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    Lampedusa: Härte gegen Schutzsuchende statt Humanität


    Die humanitäre Situation auf Lampedusa spitzt sich zu. Das Leid der Schutzsuchenden ist das vorhersehbare Ergebnis eines politischen Versagens und wird instrumentalisiert, um Zerrbilder der »Überforderung« und des »Kontrollverlusts« zu kreieren. Sie werden aktuell bewusst genutzt, um flüchtlingsfeindlichen Politiken voranzutreiben.&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/lampedusa-haerte-gegen-schutzsuchende-statt-humanitaet/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    22.09.2023

    USA schicken der Ukraine Sterbehilfe

    freeassange.rtde.life, 22 Sep. 2023 20:44 Uhr, Von Kirill Strelnikow

    Die gesamte russische Sonderoperation wird von westlicher und ukrainischer Propaganda über westliche Wunderwaffen begleitet, die Kiew zum Sieg verhelfen sollen. Nun will das Pentagon bald endlich auch Abrams-Panzer liefern. Diese werden jedoch eher zur Last für die ukrainischen Truppen.


    © AP Photo/Mindaugas Kulbis


    Archivbild: Abrams-Kampfpanzer nördlich von Vilnius, Litauen.


    Je "erfolgreicher" die große Gegenoffensive der Ukraine ist, desto mehr braucht das Frankenstein'sche Monster namens ukrainische Armee Beruhigungsmittel, um sich fortzubewegen. Vor dem Hintergrund der fast offiziell erklärten Niederlage der ukrainischen Offensivarmee brauchte der Westen dringend eine Zauberpille für die demoralisierten ukrainischen Kämpfer – und der Westen wurde prompt fündig.


    Medienbericht: Ukraine könnte Mitte September erste zehn Abrams-Panzer erhalten





    Medienbericht: Ukraine könnte Mitte September erste zehn Abrams-Panzer erhalten






    Bei einem Treffen der Kontaktgruppe zur Ukraine in Deutschland verkündete Pentagon-Chef Lloyd Austin feierlich, dass "die ukrainische Gegenoffensive weiterhin stetige Fortschritte macht", und bei dieser Gelegenheit werden die USA bald zehn der versprochenen 31 Abrams-Panzer an die Ukraine liefern, und sie werden – (Trommelwirbel!) – mit Munition mit abgereichertem Uran ausgestattet sein, was die Russen sicherlich in Panik versetzen und den russischen Präsidenten Wladimir Putin dazu zwingen wird, die Krim zurückzugeben und Reue zu zeigen.

    Die stellvertretende Pentagon-Sprecherin Sabrina Singh fügte jedoch hinzu, dass die Munition "verantwortungsvoll eingesetzt" werde.

    Nach den Vorstellungen hoher Beamter im Pentagon, die von der totalen Überlegenheit der US-amerikanischen Kriegsgeräte überzeugt sind, werde das Auftauchen der Abrams in der Ukraine den Wendepunkt darstellen. Im Juli dieses Jahres erklärte US-Armeegeneral Douglas Sims, dass "die Abrams-Panzer der ukrainischen Armee helfen werden, die Situation auf dem Schlachtfeld zu verändern", und General Mark Milley, Vorsitzender des Ausschusses der Stabschefs der US-Armee, versicherte den Ungläubigen, dass "der Abrams der beste Panzer der Welt ist".

    Allerdings habe ich das dringende Empfinden, dass wir das irgendwo schon einmal gehört haben.


    Zerstörter Challenger-2-Panzer: Für London ein Schock und das Ende einer Illusion




    Analyse

    Zerstörter Challenger-2-Panzer: Für London ein Schock und das Ende einer Illusion





    Ein kurzer Blick in die Nachrichten der Vergangenheit zeigt, dass dasselbe mit der gleichen Hemmungslosigkeit über die "weltbesten" deutschen Leopard-Panzer und die "tödlichsten" britischen Challenger-Panzer gesagt wurde, die jetzt im Gebiet Saporoschje zu Dutzenden vor sich hin rosten.

    Abgesehen von der einfachen Tatsache, dass 10 oder 30 Abrams der ukrainischen Armee in keiner Weise helfen werden, sollte der Ordnung halber erwähnt werden, worüber Herr Austin in seinen Grußworten geschwiegen hat.

    Zum Beispiel die Tatsache, dass die US-Amerikaner eine "entschärfte" Modifikation des Abrams in die Ukraine schicken werden – ohne supergeheime Panzerung mit abgereichertem Uran und ohne die modernste Elektronik. Übrigens wurden solche Panzer in den beiden Irak-Kriegen zu Dutzenden von uralten Panzern sowjetischer Bauart zerstört, und das bei völliger US-amerikanischer Luftüberlegenheit, völliger Desorganisation der irakischen Armee und massenhafter freiwilliger Kapitulation der Iraker in die Kriegsgefangenschaft.

    Oder die Tatsache, dass der Abrams ein extrem teurer, komplexer und launischer Panzer ist, der vor Ort nicht repariert und gewartet werden kann, geschweige denn unter Kampfbedingungen. Bei Kosten von zehn Millionen US-Dollar pro Einheit kostet die Instandhaltung eines Abrams unter idealen Bedingungen mindestens 350.000 US-Dollar pro Jahr, er benötigt Unmengen an Treibstoff, und die ukrainische Armee verfügt einfach nicht über Zugfahrzeuge, die das 60 Tonnen schwere Kronjuwel des westlichen militärischen Denkens bewegen könnten.


    Pentagon erwartet von der Ukraine einen "verantwortungsvollen" Umgang mit Uranmunition





    Pentagon erwartet von der Ukraine einen "verantwortungsvollen" Umgang mit Uranmunition





    US-amerikanische Generäle rühmen sich damit, dass die Abrams-Panzer mit ihren Wundergeschossen russische Panzer aus zwei oder drei Kilometern Entfernung im Alleingang zerstören können. Dabei wird die unbequeme Tatsache außer Acht gelassen, dass die russischen Panzerabwehrsysteme vom Typ Kornet den Tank schon aus einer Entfernung von fünf Kilometern zerstören und die Abrams daher wahrscheinlich keine Panzerduelle erleben werden.

    Und wir brauchen hier nicht mal so lustige Kleinigkeiten wie den Luftfilter zu erwähnen, der bei den Abrams-Panzern innerhalb von 15 Minuten völlig verstaubt ist – und im Sommer ist es in der Ukraine sehr staubig. Auch lassen wir das Fehlen eines automatischen Laders außer Acht, wodurch die Geschwindigkeit des Panzers von der Qualität des menschlichen Personals abhängt, die bei der ukrainischen Armee gegen null tendiert, oder die Tatsache, dass die Panzerlieferanten immer raten, zu jedem Abrams aus Ersatzteilgründen einen zweiten mitzunehmen.

    Aber das ist gar nicht der Punkt.

    Der Punkt ist, dass die USA im Besonderen und die NATO im Allgemeinen Russland unwissentlich zu einem längst überfälligen Schritt hin der radikalen Umgestaltung der Streitkräfte verholfen haben, bei der Panzer, selbst die mächtigsten, ihre Rolle als Hauptwaffe des Durchbruchs verlieren. Die USA, die denselben Kalten (und in der Tat auch heißen) Krieg gegen uns fortsetzen, haben den Moment verschlafen, als wir (teilweise gezwungenermaßen) beschlossen, die beste "Armee der Zukunft" der Welt aufzubauen.

    Es mag ein wenig grotesk und sogar pathetisch klingen, aber wir haben keine andere Wahl.

    Keine noch so große militärische Tapferkeit und kein noch so massiver Heroismus unserer weltbesten Soldaten wird in der Lage sein, die geballte militärische und wirtschaftliche Macht des Westens frontal auszugleichen, sollte dieser es wagen, sie direkt gegen uns einzusetzen.

    Das bedeutet, dass wir im militärischen Bereich so weit voraus sein müssen, dass selbst komplette Psychopathen nicht an einen möglichen Sieg mit militärischen Mitteln glauben würden. Und wir bewegen uns in diese Richtung, und zwar recht erfolgreich.


    Uran-Geschosse sind der jüngste Versuch des Westens, sein Geheimnis in der Ukraine zu verschleiern




    Analyse

    Uran-Geschosse sind der jüngste Versuch des Westens, sein Geheimnis in der Ukraine zu verschleiern





    Am Donnerstag berichteten Vertreter von Rostec, dass Russland die Produktion der fortschrittlichsten Waffen um ein Vielfaches (und sogar um Dutzende von Malen) erhöht hat, was nicht nur die nächsten "weltbesten Panzer", sondern auch alle anderen besten Waffen der Welt – Raketen der Typen Kinschal, Iskander, Wichr, Zirkon, Granat-Marschflugkörper, Drohnen der Typen Tachion und Lanzen sowie vieles mehr – umfasst.

    The Wall Street Journal hat kürzlich einen hysterischen Artikel veröffentlicht, in dem behauptet wird, dass die USA keine Antwort auf unsere massenproduzierten Hyperschallraketen haben, die garantiert innerhalb einer Stunde ein Ziel überall auf der Welt treffen können. Alle US-amerikanischen Versuche, so etwas zu entwickeln, sind gescheitert, und mit etwas Brauchbarem sei bestenfalls in etwa zehn Jahren zu rechnen.

    Das bedeutet, dass wir dieses Instrument als Vorbeugung auch in Zukunft unterstützen müssen.

    Was die Lieferung der Abrams-Panzer an die Ukraine angeht, so haben wir nichts dagegen: Ein Platz für sie ist schon lange im Park "Patriot" reserviert, wo erbeutete westliche Waffen ausgestellt werden. Hoffen wir mal, dass unsere Panzerabwehrtruppen "verantwortungsvoll" arbeiten und dass es zumindest ein Abrams-Panzer ganz ins Museum schafft.

    Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen bei RIA Nowosti am 22. September 2023.

    Kirill Strelnikow ist ein russischer freiberuflicher Werbetext-Coach und politischer Beobachter sowie Experte und Berater der russischen Fernsehsender NTV, Ren-TV und Swesda.


    Mehr zum ThemaUS-Generalstabschef: zu früh, Bilanz der ukrainischen Offensive zu ziehen


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freeassange.rtde.life/international/181560-usa-schicken-ukraine-sterbehilfe


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    22.09.2023

    Westen errichtet wieder Eisernen Vorhang

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 22. September 2023, 21:18 Uhr


    https://linkezeitung.de/2023/09/22/der-neue-eiserne-vorhang-in-europa-ist-wie-der-letzte-eine-schoepfung-der-westlichen-feindseligkeit-gegenueber-russland/

    22.9.23


    *Der neue Eiserne Vorhang in Europa ist wie der letzte eine Schöpfung

    der westlichen Feindseligkeit gegenüber Russland

    *von Finian Cunningham –Übersetzung LZ


    *Die Abgrenzung Europas und der übrigen Welt durch den Kalten Krieg ist

    wieder da und wird von denselben imperialistischen Mächten

    vorangetrieben, die den letzten Vorhang errichtet haben.*


    Die Europäische Union, die zu einem virtuellen Klon des US-geführten

    NATO-Militärbündnisses geworden ist, errichtet einen neuen Eisernen

    Vorhang quer über den Kontinent – mehr als 30 Jahre nach dem angeblichen

    Ende des Kalten Krieges.


    In der neuen Teilung des europäischen Kontinents werden Russland und

    russische Bürger als inakzeptabel angesehen, dämonisiert und

    exkommuniziert. Die EU schlägt vor, russischen Staatsbürgern die

    Einreise in die EU-Staaten als unschuldige Reisende zu verbieten. Autos

    mit russischen Nummernschildern sollen vom Grenzübertritt ausgeschlossen

    werden, wobei die Gefahr besteht, dass sie ihren Besitzern entzogen werden.


    EU-Staaten wie Lettland sind dabei, das Sprechen der russischen Sprache

    in der Öffentlichkeit zu verbieten, obwohl ein Viertel der Bevölkerung

    Russisch als Muttersprache hat. Russische Kulturschaffende werden

    verunglimpft, wenn sie an Konzerten, Ballett- oder

    Literaturveranstaltungen teilnehmen.


    Russische Nachrichtenmedien werden geschwärzt, und es ist nicht erlaubt,

    den Krieg in der Ukraine zu hinterfragen oder eine andere Sichtweise zu

    vertreten. Der historische Kontext, in dem dieser Konflikt entstanden

    ist, und die doppelzüngige Expansion der NATO werden aus dem

    öffentlichen Diskurs ausgeblendet. Vereinfacht gesagt, ist Russland nach

    Ansicht des Westens ein böser Aggressor, sein Führer Wladimir Putin ein

    Hitlerscher Tyrann und die gesamte Nation ein Paria (abgesehen von vom

    Westen anerkannten “Dissidenten” wie dem Hochstapler Alexej Nawalny).


    Die Ausgrenzungsmaßnahmen werden einseitig von der Europäischen Union

    durchgeführt. Es ist die EU, die etwas errichtet, das man nur als neuen

    Eisernen Vorhang bezeichnen kann. Dies mag angesichts der im Westen weit

    verbreiteten Ansicht, dass es die Sowjetunion, die Vorgängerin der

    Russischen Föderation, war, die den früheren Eisernen Vorhang nach dem

    Zweiten Weltkrieg errichtet hat, etwas ironisch erscheinen.


    In Wirklichkeit waren es die Vereinigten Staaten und ihre europäischen

    Verbündeten, die für das plötzliche Einfrieren der Beziehungen zur

    Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg und die Auslösung eines

    jahrzehntelangen Kalten Krieges verantwortlich waren, der von der

    unerbittlichen Drohung einer gegenseitigen nuklearen Vernichtung geprägt

    war.


    Der Begriff “Eiserner Vorhang” wurde der westlichen Öffentlichkeit

    erstmals vom britischen Kriegsführer Winston Churchill in einer

    berühmten (oder besser gesagt berüchtigten) Rede vorgestellt, die er

    während eines Besuchs in den Vereinigten Staaten im März 1946 hielt.

    Churchill warnte düster vor einem Eisernen Vorhang, der sich über Europa

    senkte, und machte die Sowjetunion für die unheilvolle Teilung des

    Kontinents verantwortlich.


    Man bedenke, dass diese rhetorische Großtat Churchills weniger als ein

    Jahr nach der Niederlage Nazi-Deutschlands durch die “Alliierten” USA,

    Großbritannien und die Sowjetunion stattfand.


    Churchills Dämonisierung der Sowjetunion war eine beispiellose

    Provokation gegenüber einem ehemaligen Verbündeten, mit dem viele Bürger

    im Westen als Hauptopfer des Naziimperialismus weitgehend

    sympathisierten und den sie zudem als die entscheidende militärische

    Kraft unter den Alliierten bewunderten, die dem Dritten Reich in Berlin

    die endgültige Niederlage zufügte.


    Der sowjetische Führer Josef Stalin reagierte auf Churchills Rede, indem

    er sie als “kriegstreiberische” Theatralik verurteilte. Die Briten und

    Amerikaner teilten Moskau mit, dass der Zweite Weltkrieg de facto gegen

    die Sowjetunion fortgesetzt würde – wenn auch unter dem Etikett des

    Kalten Krieges und anderer Propagandakonstrukte wie der “Verteidigung

    der freien Welt”. Denken Sie einen Moment darüber nach. In der Tat

    positionierten sich die USA, Großbritannien und ihr bald entstehendes

    NATO-Bündnis (gegründet 1949) als Nachfolger der imperialistischen

    Feindschaft der Nazis gegenüber der Sowjetunion. Die Bösartigkeit dieses

    Vorgehens ist aus russischer Sicht von unschätzbarem Wert.


    Churchills Verrat war nicht das einzige zeitgenössische Signal

    bösartiger Absichten gegenüber der Sowjetunion. Der Abwurf von zwei

    Atombomben auf das fast besiegte Japan im August 1945 wurde von der

    Sowjetunion auch als latente Terrordrohung der Amerikaner im Hinblick

    auf die globale Aufteilung der Nachkriegszeit und die kommende Politik

    der “Eindämmung” angesehen.


    Weitere bedrohliche Signale waren die Rekrutierung ehemaliger

    Nazi-Offiziere, Spione und Wissenschaftler durch die USA und die Briten.

    Anstatt Nazi-Kriegsverbrecher an die Sowjetunion auszuliefern, wie es

    die Westmächte versprochen hatten, erhielten diese Verbrecher über quer

    durch Europa verlaufende Rattenlinien Zuflucht und ein neues Leben.

    Viele der schlimmsten ukrainischen Faschisten (Stepan Bandera, Mykola

    Lebed und andere), die mit der Nazi-SS kollaboriert hatten, wurden

    ebenfalls von den Vereinigten Staaten und Großbritannien rekrutiert.

    Einige wurden hinter den sowjetischen Linien eingesetzt, um Sabotage und

    Attentate zu verüben.


    Die ukrainischen Neonazis von heute, die ethnische Russen in der

    Donbass-Region töten, sind selbsterklärte stolze Erben der

    Nazi-Kollaborateure des Zweiten Weltkriegs. Die Bewaffnung des Kiewer

    Naziregimes durch die USA und die NATO und die Ausbildung des Asowschen

    Nazibataillons und anderer stehen in völliger Übereinstimmung mit der

    verdeckten Rekrutierung durch die Vereinigten Staaten und Großbritannien

    in der frühen Nachkriegszeit gegen die Sowjetunion.


    Aber, aber, aber, wird man sagen, die Sowjetunion und die verbündeten

    Warschauer-Pakt-Staaten bauten doch die Berliner Mauer und errichteten

    Stacheldrahtgrenzen in ganz Europa.


    Nun, ja, das stimmt zum Teil. Aber bedenken Sie: Die Sowjetunion wurde

    von einem imperialistischen Nazi-Riesen überfallen, der bis zu 27

    Millionen Menschen umbrachte. Es gibt zahlreiche Beweise dafür, dass die

    Kriegsmaschinerie der Nazis in den 1920er und 30er Jahren durch

    westliche Kapitalinvestitionen mit dem Ziel der Zerstörung der

    Sowjetunion ermöglicht wurde, weil sie als Bedrohung der westlichen

    imperialistischen Ordnung angesehen wurde.


    Angesichts des eklatanten Verrats des Westens an der Sowjetunion in der

    noch schwelenden Asche des Zweiten Weltkriegs und angesichts der

    beispiellosen existenziellen Bedrohungen, die vom Westen neu ins Spiel

    gebracht wurden (Atombombenabwürfe, Rekrutierung durch die Nazis), ist

    es kaum verwunderlich, dass Moskau und seine Partner des Warschauer

    Pakts eine energische Verteidigungshaltung einnahmen. Schließlich wurden

    sie angegriffen, wenn auch im Verborgenen.


    Aus den objektiven Fakten kann man schließen, dass es die Westmächte

    waren, die den Kalten Krieg und die anschließende Teilung Europas durch

    den Eisernen Vorhang, die in den späten 1940er Jahren entstand, als

    erste in Gang setzten. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Sowjetunion

    auch heute noch nicht als eigenständiges Gebilde neben den westlichen

    imperialistischen Staaten geduldet werden kann. Für letztere ist es

    unabdingbar, dass sie sich in einer Nullsummenwelt durchsetzen. Es kann

    keine Multipolarität geben, sondern nur eine unipolare Dominanz des

    Westens. Das ist eine definitorische Notwendigkeit für imperialistische

    Macht.


    Es sei auch darauf hingewiesen, dass Churchill den Begriff “Eiserner

    Vorhang” nicht erfunden hat. Dieser Ausdruck wurde im Februar 1945 von

    Josef Goebbels geprägt, der davor warnte, dass die Niederlage

    Nazideutschlands eine Katastrophe sein würde, wenn sich ein “Eiserner

    Vorhang” über Europa legen würde.


    Die Vereinigten Staaten und ihre europäischen NATO-Vasallen können es

    nicht ertragen, wenn ihr Narrativ von hochtrabender Tugendhaftigkeit und

    “Verteidigung der freien Welt” abweicht. Russland ist, wie zuvor die

    Sowjetunion, eine Bedrohung für die westliche imperialistische Ordnung,

    weil es den Vasallenstatus nicht akzeptiert. Zu diesem Zweck muss Moskau

    um jeden Preis ausgeschlossen werden.


    Die Abgrenzung Europas und der Welt im Allgemeinen durch den Kalten

    Krieg ist wieder da und wird von denselben imperialistischen Mächten

    vorangetrieben, die die letzte Abgrenzung geschaffen haben.


    Original: New Iron Curtain in Europe, Like Last One, is a Creation of

    Western Hostility Towards Russia

    <https://strategic-culture.su/news/2023/09/21/new-iron-curtain-in-europe-like-last-one-is-a-creation-of-western-hostility-towards-russia/>


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    22.09.2023

    !!!! UN-Leer- und UN-Vollversammlung


    aus e-mail von Doris Pumphrey, 22. September 2023, 19:04 Uhr


    //auf den Punkt gebracht.../Dank an Marius/



    -------- Weitergeleitete Nachricht --------

    Betreff: AW: Deutschland allein in der Welt

    Datum: Fri, 22 Sep 2023 12:34:36 +0200

    Von: Marius van der Meer

    An: 'Doris Pumphrey' <dpumphrey@ipn.de>



    *

    *


    *Schicksal eines Vasallen

    Die Welt lauscht Olaf Scholz bei der UN-Leerversammlung

    am 20. September 2023:*


    *Diaz-Canel von Cuba ist offenbar weniger devot

    und daher interessanter:*


    LGM



    *Von:*Doris Pumphrey [mailto:dpumphrey@ipn.de]

    *Gesendet:* Freitag, 22. September 2023 12:13

    *An:* Verborgene_Empfaenger:

    *Betreff:* Deutschland allein in der Welt


    https://www.neulandrebellen.de/2023/09/deutschland-allein-in-der-welt/

    22.9.2023


    *Deutschland allein in der Welt

    *Von Gert-Ewen Ungar


    /Wer sich von der Bedeutung Deutschlands in der Welt, seiner Wichtigkeit

    und Geltung einen Eindruck verschaffen wollte, hatte bei der

    UN-Generalversammlung dazu Gelegenheit. Bundeskanzler Olaf Scholz hielt

    eine Rede. Die Führer dieser Welt hatten die Möglichkeit, seinen Worten

    zu lauschen, und ließen sie verstreichen. Nur wenige Plätze im

    Sitzungssaal der Generalversammlung waren besetzt, die Weltgemeinschaft

    glänzte durch Abwesenheit. Für Deutschland interessiert sich aus guten

    Gründen niemand mehr./


    Wer sich die knapp 20-minütige Rede

    <https://www.bundeskanzler.de/bk-de/mediathek/videos/rede-bk-un-generalversammlung-2224372

    von Scholz angetan hat, versteht diese Gründe. Unter den Nationen der

    Welt ist Deutschland der Schwurbler und Verschwörungstheoretiker. Die

    deutsche Wahrnehmung ist komplett verzerrt. Der Kanzler hat den geistig

    desolaten Zustand Deutschlands der Welt vorgeführt. Seine Rede war

    gespickt mit kognitiven Dissonanzen, mit der Verschwörungstheorie vom

    imperialistischen Russland, das sich Europa einverleiben möchte. Vom

    Geschwurbel von Russland als alleinigem Aggressor und der für

    Deutschland inzwischen typischen Verweigerung in historischen Ablaufen

    und Kausalitäten zu denken. Deutschland fällt wieder einmal aus der

    Zivilisation, steht für den Rückfall in voraufgeklärtes Denken, in

    Gewalt und Barbarei.


    Es war nicht das erste Mal, dass Deutschland durch Tatsachenverdrehungen

    und seine sehr eigenwillige, verkürzte Sicht auf die geopolitischen

    Entwicklungen auf internationalem, diplomatischen Parkett negativ auf

    sich aufmerksam machte. Die deutsche Außenministerin tut das regelmäßig.

    Kürzlich nannte sie den chinesischen Präsidenten Xi einen Diktator. Nun

    genießt der Diktator allem Anschein deutlich mehr Rückhalt in der

    chinesischen Bevölkerung als die deutsche Außenministerin in der

    deutschen. Auch halten die Chinesen nach einer Studie

    <https://ecfr.eu/publication/united-west-divided-from-the-rest-global-public-opinion-one-year-into-russias-war-on-ukraine/#fragmentation-v-polarisation-what-will-define-the-next-world-order

    des European Council on Foreign Relations die Demokratie in China für

    deutlich besser entwickelt als in den Ländern des kollektiven Westens.

    Baerbock ist das natürlich völlig gleichgültig. Denn im Westen hält man

    sich für die letztgültige Verwirklichung der Demokratie schlechthin und

    China verfügt noch nicht einmal über ein Mehrparteiensystem. Dass sich

    Demokratie allerdings nur als parlamentarische Demokratie verwirklichen

    kann, ist ein Irrglaube, dem man im Westen gern anhängt.


    *Jedes Wort vorhersagbar


    *Jedenfalls konnte man das, was der Bundeskanzler in der

    UN-Generalversammlung abgesondert hat, bis aufs Komma vorhersagen.

    Scholz hat die deutsche Position vorgetragen, die in der Welt eben genau

    so isoliert ist, wie der Kanzler im Saal der Generalversammlung alleine war.

    Man will das deutsche Gesülze nicht mehr hören, hat es satt, von

    Deutschland von oben herunter belehrt zu werden. Die deutsche

    Verlogenheit und der doppelte Standard sind bekannt, ihre rhetorische

    Verschleierung durch die Bundesregierung interessiert nicht. Schöne

    Worte ändern nichts an der Tatsache, dass Deutschland und seine

    politischen Handlungen unter ethischen Gesichtspunkten der letzte

    Abschaum sind.


    Deutschlands Agieren rund um den Ukraine-Konflikt hat dies deutlich

    gemacht. Deutschland hat gezeigt, dass es nicht wie ein souveränes Land

    die eigenen Interessen vertritt. Deutschland ist Vasall, wurde

    spätestens mit dem Anschlag auf Nord Stream weltweit klar. Der Anschlag

    wurde von US-Präsident Joe Biden in Anwesenheit von Scholz öffentlich

    angekündigt. Als die Röhren schließlich gesprengt wurden, war daher auch

    jedem, der eins und eins zusammenzählen kann, klar, wer dafür die

    Verantwortung trägt. Dass Politik in Deutschland ganz offenkundig kein

    Interesse an einer Aufklärung hat, gilt als zusätzlicher Beleg für

    Deutschlands mangelnde Souveränität. Dass obendrein Russlands Interessen

    an einer unabhängigen und transparenten Ermittlung von deutscher Politik

    hintergangen werden, ist ein zusätzlicher Mosaikstein in einem Bild von

    einem völlig abhängigen Deutschland, dem es verboten ist, souverän und

    als verlässlicher Partner zu handeln. Deutsche Politik vertritt in

    Deutschland US-amerikanische Interessen, hat die Nebelkerzenwerferei

    rund um die Sprengung von Nord Stream offen gelegt.


    Mit dem Anschlag auf Nord Stream und dem Verzicht auf russische Energie

    hat Deutschland sein Geschäftsmodell verloren. Das basierte auf einem

    Wettbewerbsvorteil im internationalen Handel durch Lohndumping und

    billige Energie. Lohndumping gibt es noch, aber billige Energie nicht mehr.


    *Geschäftsmodell verloren


    *Während Scholz bei der UN auf die starke und innovative deutsche

    Wirtschaft verweist, weiß eigentlich jeder, dass dies nur noch

    Reminiszenz ist. Die deutsche wirtschaftliche Stärke gehört der

    Vergangenheit an. Aus Deutschland wird in den nächsten Dekaden keinerlei

    Impuls kommen. Deutschland steigt durch den Ukraine-Konflikt nicht nur

    in seiner politischen, sondern auch in seiner wirtschaftlichen Bedeutung ab.


    Noch wichtiger für das Verständnis der deutschen Isolation in der Welt

    aber ist, dass Deutschland hinter den Gründungsgedanken der UN

    zurückgefallen ist. Man liefert Waffen in ein Kriegsgebiet, will einen

    militärischen Sieg der Ukraine über Russland, lehnt trotz aller

    Aufforderungen der UN, die diplomatischen Bemühungen zu verstärken,

    Diplomatie ab. Deutschland ignoriert alle UN-Resolutionen zum Konflikt.

    Deutschland ist Kriegstreiber. Das Friedensgeschwurbel von Scholz kann

    darüber nicht hinwegtäuschen.


    In diesem Zusammenhang wirkt es besonders dreist, dass der Bundeskanzler

    für weltweit steigende Inflation, steigende Preise für Energie und

    Lebensmittel den “russischen Angriffskrieg” verantwortlich macht. Das

    glaubt außerhalb der deutschen Medienbubble kein Mensch. Es sind die

    westlichen Sanktionen, die für weltweit steigende Preise und geringes

    Wachstum verantwortlich sind. Es ist unverschämt, dass Scholz das völlig

    absurde deutsche Narrativ in der UN-Generalversammlung vorträgt. Die

    Welt goutiert die deutsche Frechheit mit Abwesenheit. So einen Blödsinn

    muss man sich wirklich nicht anhören, zumal Deutschland auch in diesem

    Zusammenhang alle internationalen Aufforderungen ignoriert, zum

    Völkerrecht zurückzukehren. Eine entsprechende Resolution des

    UN-Menschenrechtsrats, in der die Sanktionen als völkerrechtswidrig und

    Verstoß gegen die Menschenrechte gebrandmarkt und ihre Rücknahme

    gefordert wird, wird von Deutschland schlicht nicht beachtet. Nach außen

    wirkt Deutschland daher wie ein durch und durch verlogener Haufen.


    *Rückfall in die Barbarei


    *Erschwerend hinzu kommt, dass aus Deutschland keinerlei Initiative für

    eine Friedenslösung kommt. Absolut nichts. Auch Scholz will keinen

    Frieden, wenn er nicht den deutschen Vorstellungen entspricht. Und die

    sind ganz einfach: Sieg über Russland. Deutschland setzt auf Sieg und

    wird dabei alles verlieren. Sein Ansehen hat es bereits verloren, denn

    Deutschland fällt hinter den Gründungsgedanken der UN zurück.

    Deutschland steht für Barbarei und die Bejahung von Gewalt als Mittel

    zum Austragen zwischenstaatlicher Konflikte. Deutschland hat mit dieser

    Haltung in der UN eigentlich nichts verloren.


    Obendrein versteht das Land das Prinzip der Unteilbarkeit von Sicherheit

    nicht oder will es partout nicht verstehen. Sicherheit ist ein

    inklusives und kein exklusives Konzept. Sicherheit gibt es entweder für

    alle oder für keinen. Die von deutscher Politik präferierte Version, man

    müsse Russland einfach wirtschaftlich und militärisch platt machen, dann

    gäbe es Sicherheit, ist ein zivilisatorischer Rückfall. Primitivität in

    seiner reinen Form. Von so einem Land lässt man die Finger. Der Saal, in

    dem Scholz seine Bekenntnis zur deutschen Barbarei vorträgt, bleibt leer.


    Scholz hat seinem kleinen Publikum deutlich gemacht, dass sich

    Deutschland in den letzten etwas mehr als einhundert Jahren geistig und

    moralisch nicht weiterentwickelt hat. Deutschland hat aus der eigenen

    Geschichte nichts gelernt. Der größte Teil der Welt ist der Rede des

    deutschen Kanzlers fern geblieben, denn dort hat man das längst

    verstanden. Klar, Deutschland wird die Vereinten Nationen nicht

    verlassen. Aber die Vereinten Nationen haben sich von Deutschland

    verabschiedet. Scholz hielt seine verlogene Rede ohne Publikum.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    22.09.2023

    Wahlkampf mit dem Führerschein-Hammer

    lostineu.eu, 22. September 2023

    Ein Tempolimit für Fahranfänger, Medizin-Checks für Senioren? Wie eine grüne französische EU-Abgeordnete für Ärger in Deutschland sorgt.

    Erst die Privatjet-Affäre, nun der Führerschein-Hammer? In Brüssel sorgen Verkehrs-Themen derzeit für großen Wirbel. Doch während es bei den Privatjets immerhin um EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ging, dreht sich der Führerschein-Streit um eine bisher kaum bekannte Abgeordnete im Europaparlament.

    Karima Delli heißt sie, als Mitglied der französischen Grünen leitet die 44-Jährige den Verkehrsausschuss. Dort hat sie einen Vorschlag der EU-Kommission für neue, EU-weite Führerscheinregeln genutzt, um kontroverse eigene Ideen zu propagieren. Und die sorgen nun für einen Proteststurm bis ins ferne Berlin.

    So will Delli für alle Fahranfänger in PKW ein Tempolimit von 110 Kilometern pro Stunde einführen. Zudem möchte sie, dass Ärzte-Checks verpflichtend werden, um die „körperliche und geistige Tauglichkeit“ der Autofahrer zu gewährleisten. Selbst rüstige Rentner könnten damit Probleme bekommen.

    Wohlgemerkt, es handelt sich um Vorschläge einer Abgeordneten – und nicht „der EU“, wie es in der Boulevardpresse heißt. Selbst im Verkehrsausschuss haben Dellis Ideen einen schweren Stand. Doch in Deutschland ist Wahlkampf, Hessen und Bayern dürfen bald wählen. Da wird jedes noch so kleine Thema zum Aufreger.

    Gezielte Stimmungsmache

    Und vor allem wird Stimmung gegen die Grünen gemacht. „Die EU“ will, „die Grünen“ fordern – das eignet sich vortrefflich zur Profilierung. Sogar Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) kann da nicht widerstehen. „Klar ist, Deutschland wird den Vorschlägen in dieser Form nicht zustimmen“, erklärte er.

    Um die Sicherheit von Fahranfängern weiter zu verbessern, setze die Bundesregierung auf den Führerschein ab 17 Jahren und das begleitete Fahren. Die Einführung verpflichtender Gesundheitstests lehne sein Haus entschieden ab, betonte Wissing.

    Damit hat er einige Stufen im Gesetzgebungs-Prozess übersprungen. Bisher geht es nämlich lediglich darum, dass das Europaparlament seine Position festlegt. Danach beginnen die Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten – erst dann ist auch Deutschland gefragt. Frühestens im März dürfte es so weit sein.

    Das Land der Raser und Rechthaber

    Doch wer achtet schon auf solche Details, wenn es gilt, Stimmung zu machen? Delli hat offenbar völlig vergessen, dass Deutschland das Land der Raser und Rechthaber ist. In ihrer Heimat Frankreich gibt es (wie fast überall in Europa) ein Tempolimit, in Deutschland führt allein schon der Gedanke daran zum Aufstand.

    Mittlerweile ist der Streit derart eskaliert, dass sich auch die Grünen im Europaparlament gezwungen sehen, auf Distanz zu gehen. „Wir als deutsche Grüne haben von Anfang an aus deutscher Sicht starke Bedenken angemeldet“, sagte die deutsche Grünen-Abgeordnete Anna Deparnay-Grunenberg.

    Die geplante Führerschein-Richtlinie sei nicht das richtige Instrument, um Mängel bei Sicherheitsstandards und in der Klimapolitik zu beheben, so Deparnay-Grunenberg. Dass sich auch die deutschen Grünen mal für ein Tempolimit ausgesprochen haben, sagte sie nicht.

    Es ist Wahlkampf in Deutschland, und Transport-Themen sind offenbar besonders brisant…


    8 Comments

    1. Arthur Dent
      22. September 2023 @ 11:43

      2022 hatte Frankreich im europäischen Vergleich die meisten Verkehrstoten trotz Tempolimit. Die USA sind die Industrienation mit der höchsten Rate an Verkehrstoten überhaupt trotz Tempolimit seit Ewigkeiten. In Frankreich hat man wiederum eine durchschnittlich höhere Lebenserwartung als in Deutschland trotz der vielen gefährlichen Kernkraftwerke.

    Reply

  • Helmut Höft
    22. September 2023 @ 10:20

    Fazit: Bloß nicht diskutieren! („Ei wo komme merr dann dohie“?) Und wenn dann doch jemand einen Diskussionsvorschlag macht? Diffamieren! Shitstorm über alles!

    @ Karl
    Du hast recht, das Dienstwagen“privileg“ ist ein Ärgernis sondergleichen!

    Reply

  • Karl
    22. September 2023 @ 08:39

    Solche Autofahrer sind Subventionsempfänger. Bezahlen tun die PS-starken Autos ja bekanntlich die Steuerzahler in Form des Dienstwagenprivilegs: 5 Milliarden Subvention jährlich! Mehr als die Hälfte der BMW-Modelle sind staatsfinanziert, vom Porsche ganz zu schweigen.

    Weiterer Vorschlag nach den vielen Toten durch die „Kudamm-Raser“:
    PS-starke Autos Besitzen und Fahren gestaffelt nach Jahren. Bis 25 Jahre 60 PS maximal, danach 70 PS. Wer einen in egal welchem Alter einen ernsthaften Unfall baut, muss sich resozialisieren: wieder bei Null anfangen. Null ist nicht etwas 1 PS, sondern großzügige 60 PS.

    Reply

    • WBD
      22. September 2023 @ 10:15

      Es stimmt, ‚Auto‘ ist die heilige Kuh, die wunderbar zum aufputschen der Stimmung herhalten kann. Ich habe es immer sehr bedauert, daß die (Oliv?-)Grünen statt des Verkehrsministerium das Aussenministerium bekommen haben. Im Verkehrsbereich hatten sie gute und praxisnahe Vorschläge (Lehrzeit erfolgreich beendet!), in der Aussenpolitik – naja, Azubi halt, immer noch 1. Leerjahr…
      @ebo: ‚In ihrer Heimat Frankreich gibt es (wie fast überall in Europa) ein Tempolimit‘ meines Wissens in GANZ Europa, oder?
      @Karl: prinzipiell richtig, nur wo sollen diese 60-PS-Autos noch herkommen? Die Industrie bietet sie kaum noch an, profiliert sich lieber knapp unter der erlaubten Gewichtsgrenze für den PKW-Führerschein…

      Reply

      • KK
        22. September 2023 @ 11:52

        Es gibt ausser Deutschland auf der Welt nur ein paar wenige Länder ohne allgemeines Tempolimit, darunter Nordkorea (wo es ohnehin nur sehr wenige Autos in Privatbesitz gibt). In den allermeissten dieser Länder (zB Nepal, Somalia, Afghanistan, Myanmar, Haiti) regelt der Zustand der Strassen ohnehin die Geschwindigkeit idR bereits deutlich früher ab, als es ein allgemeines Tempolimit könnte.

        In EUropa gibt es mW neben Deutschland nur auf der Isle of Man kein Tempolimit.

      • A. Lesemann
        22. September 2023 @ 11:52

        Auf der Isle of Man gibt es teilweise kein Tempolimit, auch wenn das wahrscheinlich in tatsächlicher Hinsicht nur anlässlich des berühmt-berüchtigten Motorradrennens ausgenutzt werden kann….

    • Monika
      22. September 2023 @ 12:42

      Vielleicht bauen uns die Inder, Chinesen, oder Koreaner ja bald solch kleine, leichte, preiswerte Autos, mit denen die kleinen Leute, die außerhalb der Stadtzentren wohnen, wieder in die Tiefgaragen, die Parkbuchten, ja vielleicht sogar ihre eigenen Garagen aus den 70ern passen…Mit einem sparsamen Motor, und leicht gebaut, könnte das 2,5l Auto längst Realität sein. Der „Geschwindigkeitsrausch“ stellt sich bei solch einem Fahrzeug wie von selbst auf niedrigerem Niveau ein….Aber unsere Industrie musste ja auf -vorallem in den USA- so beliebte Stadtpanzer setzen… selber schuld , liebe Automobilwirtschaft…

      Reply

      • KK
        22. September 2023 @ 14:11

        Guter Hinweis mit den Parkbuchten und Garagen aus den 70ern… in meine Garage würde mein Auto zwar noch so gerade passen, dann komm ich aber nicht mehr raus (selbst der Stellplatz davor ist wegen zweier flankierender Hauswände zu eng, da muss ich schon chirurgisch präzise rein, um noch aussteigen zu können) – und andersrum ging es mir schon auf Parkplätzen so, dass ein Riesen-SUV auf dem Nachbarparkplatz der Grund war, dass ich nicht mehr in meine Karre einsteigen konnte… zu der Problematik grosser und überbreiter Autos kommt nämlich oft noch die arrogant-schnöselige Rücksichtslosigkeit derer, die sie fahren.

        In Japan gibts ja diese Micro-Cars um 600-800ccm Hubraum, die haben aber in EUropa wegen der Crashtests keine Zulassungschance. Nur von Daihatsu (?) gabs vor einigen Jahren mal einen sehr kleinen Roadster, der hier mal kurz zu bekommen war, hatte aber auch wegen der Rechtslenkung hier nicht wirklich eine Chance und war schnell wieder vom Markt.


  • Info: https://lostineu.eu/wahlkampf-mit-dem-fuehrerschein-hammer


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    EU-Budget: Nur für die Ukraine ist Geld da

    lostineu.eu, vom 21. September 2023

    Zur Halbzeit des Sieben-Jahres-Budgets der EU wird das Geld knapp. Deutschland und andere EU-Staaten wollen den Etat jedoch nicht aufstocken – nur für die Ukraine soll noch mehr drin sein.

    Das gab’s noch nie: Zur Halbzeit des Sieben-Jahres-Budgets der EU wird das Geld knapp. Die EU-Kommission hat deshalb einen Nachschlag von 66 Mrd. Euro gefordert. Das Europaparlament will nochmal 10 Mrd. Euro drauflegen.

    Doch Deutschland und andere EU-Staaten stehen auf der Bremse. Sie wollen ihren EU-Beitrag nicht aufstocken und spielen auf Zeit. Eine Entscheidung könne erst beim Gipfeltreffen im Dezember fallen, heißt es in Brüssel.

    Das wäre zu spät, kritisiert der grüne EU-Abgeordnete R. Andresen. Schon jetzt fehle Geld für die versprochene Tunesien-Hilfe. Wenn die Entscheidung auf die lange Bank geschoben werde, könnte der Budgetstreit zum Thema im Europa-Wahlkampf werden.

    Es gibt jedoch noch ein anderes Problem: die Ukraine. Obwohl sie kein EU-Mitglied ist und nie eingezahlt hat, soll sie noch mehr Geld erhalten. EU-Chefin von der Leyen hat schon mal 50 Mrd. veranschlagt, davon 17 Mrd. aus der Gemeinschaftskasse.

    Griff in die Trickkiste

    Wie kann es sein, dass für die Ukraine Geld da ist, nicht aber für die laufenden EU-Ausgaben? Nun, offenbar wollen die EU-Politiker in die Trickkiste greifen. Wenn die Kasse leer ist, könne man zur Not auch intergouvernemental helfen, heißt es.

    Im Klartext: Über die Ukraine-Hilfe würde jedes Land für sich entscheiden, außerhalb der EU-Gremien. So könnte man auch den Widerstand aus Ungarn überwinden. Bleibt nur noch die Frage, wie man das den Bürgern erklären will.

    Für arme Kinder in Deutschland oder Katastrophenhilfe in Griechenland ist kein Geld da – aber die Beamtengehälter und Pensionen in der Ukraine werden weiter bezahlt? Schwierig…

    5 Comments

    1. Helmut Höft
      22. September 2023 @ 09:21

      Für arme Kinder in Deutschland oder Katastrophenhilfe in Griechenland ist kein Geld da … Kindergrundsicherung, Katastrophenhilfe, Klimawandel, Flüchtlingsdramen … das wird alles überschätzt, kann weg! *facepalm*

      Wo bleibt die Revolution?

    Reply

  • KK
    21. September 2023 @ 18:19

    „Wie kann es sein, dass für die Ukraine Geld da ist, nicht aber für die laufenden EU-Ausgaben?“

    Ich hab selbst nix mehr zu fressen und kann meine Miete nicht bezahlen, schenke aber der von mir begehrten Nachbarin einen Diamentring… so kommt mir das grad vor.

    Reply

  • Katla
    21. September 2023 @ 17:54

    Auf die Erklärung für die Bürger bin ich auch schon sehr gespannt. Eine CSU-Politikerin hat ja zum Thema Kinderarmut bereits gesagt, dass die Kinder dann zu den Tafeln gehen können, die sind ja tafelberechtigt: https://www.fr.de/wirtschaft/andrea-behr-csu-politikerin-empoert-mit-aussage-kinder-buergergeld-tafel-92529403.html
    Interessanter Lösungsansatz, vielleicht macht er ja in Deutschland Schule. Und während man bei den Tafeln ansteht, hat man wenigstens Zeit und Gelegenheit, die neuesten SUV-Modelle mit ukrainischen Kennzeichen und ihre nach der neuesten Mode gekleideten Besitzer ausgiebig zu bestaunen. Das sollte für die Leistungsträger in Deutschland doch reichen…

    Reply

  • KK
    21. September 2023 @ 17:35

    „Eine CSU-Politikerin hat ja zum Thema Kinderarmut bereits gesagt, dass die Kinder dann zu den Tafeln gehen können…“

    Ja, denn „tafeln“ hört sich ja auch gleich viel wohlhabender an als einfach nur „essen“, nicht wahr?

    Reply

    • Katla
      21. September 2023 @ 18:10

      @KK: ja, genauso hätte sie auch sagen können „wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen“.
      Und was ist davon zu halten, dass eine private, freiwillige, ehrenamtliche Leistung offenbar als Bestandteil der sozialpolitischen Kalkulation fungiert? Zynisch, arrogant und menschenverachtend gegenüber den eigenen Bürgern (und gleichzeitig alles für die Ukraine…).

      Reply


  • Info: https://lostineu.eu/eu-budget-nur-fuer-die-ukraine-ist-geld-da


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    22.09.2023

    Deutschland allein in der Welt

    Schwichtenberg, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons


    neulandrebellen.de22. September 2023 Gert-Ewen Ungar 8 Kommentare , , ,

    Wer sich von der Bedeutung Deutschlands in der Welt, seiner Wichtigkeit und Geltung einen Eindruck verschaffen wollte, hatte bei der UN-Generalversammlung dazu Gelegenheit. Bundeskanzler Olaf Scholz hielt eine Rede. Die Führer dieser Welt hatten die Möglichkeit, seinen Worten zu lauschen, und ließen sie verstreichen. Nur wenige Plätze im Sitzungssaal der Generalversammlung waren besetzt, die Weltgemeinschaft glänzte durch Abwesenheit. Für Deutschland interessiert sich aus guten Gründen niemand mehr.

    Wer sich die knapp 20-minütige Rede ( https://www.bundeskanzler.de/bk-de/mediathek/videos/rede-bk-un-generalversammlung-2224372) von Scholz angetan hat, versteht diese Gründe. Unter den Nationen der Welt ist Deutschland der Schwurbler und Verschwörungstheoretiker. Die deutsche Wahrnehmung ist komplett verzerrt. Der Kanzler hat den geistig desolaten Zustand Deutschlands der Welt vorgeführt. Seine Rede war gespickt mit kognitiven Dissonanzen, mit der Verschwörungstheorie vom imperialistischen Russland, das sich Europa einverleiben möchte. Vom Geschwurbel von Russland als alleinigem Aggressor und der für Deutschland inzwischen typischen Verweigerung in historischen Ablaufen und Kausalitäten zu denken. Deutschland fällt wieder einmal aus der Zivilisation, steht für den Rückfall in voraufgeklärtes Denken, in Gewalt und Barbarei.

    Es war nicht das erste Mal, dass Deutschland durch Tatsachenverdrehungen und seine sehr eigenwillige, verkürzte Sicht auf die geopolitischen Entwicklungen auf internationalem, diplomatischen Parkett negativ auf sich aufmerksam machte. Die deutsche Außenministerin tut das regelmäßig. Kürzlich nannte sie den chinesischen Präsidenten Xi einen Diktator. Nun genießt der Diktator allem Anschein deutlich mehr Rückhalt in der chinesischen Bevölkerung als die deutsche Außenministerin in der deutschen. Auch halten die Chinesen nach einer Studie des European Council on Foreign Relations die Demokratie in China für deutlich besser entwickelt als in den Ländern des kollektiven Westens. Baerbock ist das natürlich völlig gleichgültig. Denn im Westen hält man sich für die letztgültige Verwirklichung der Demokratie schlechthin und China verfügt noch nicht einmal über ein Mehrparteiensystem. Dass sich Demokratie allerdings nur als parlamentarische Demokratie verwirklichen kann, ist ein Irrglaube, dem man im Westen gern anhängt.


    Jedes Wort vorhersagbar

    Jedenfalls konnte man das, was der Bundeskanzler in der UN-Generalversammlung abgesondert hat, bis aufs Komma vorhersagen. Scholz hat die deutsche Position vorgetragen, die in der Welt eben genau so isoliert ist, wie der Kanzler im Saal der Generalversammlung alleine war.
    Man will das deutsche Gesülze nicht mehr hören, hat es satt, von Deutschland von oben herunter belehrt zu werden. Die deutsche Verlogenheit und der doppelte Standard sind bekannt, ihre rhetorische Verschleierung durch die Bundesregierung interessiert nicht. Schöne Worte ändern nichts an der Tatsache, dass Deutschland und seine politischen Handlungen unter ethischen Gesichtspunkten der letzte Abschaum sind.


    Deutschlands Agieren rund um den Ukraine-Konflikt hat dies deutlich gemacht. Deutschland hat gezeigt, dass es nicht wie ein souveränes Land die eigenen Interessen vertritt. Deutschland ist Vasall, wurde spätestens mit dem Anschlag auf Nord Stream weltweit klar. Der Anschlag wurde von US-Präsident Joe Biden in Anwesenheit von Scholz öffentlich angekündigt. Als die Röhren schließlich gesprengt wurden, war daher auch jedem, der eins und eins zusammenzählen kann, klar, wer dafür die Verantwortung trägt. Dass Politik in Deutschland ganz offenkundig kein Interesse an einer Aufklärung hat, gilt als zusätzlicher Beleg für Deutschlands mangelnde Souveränität. Dass obendrein Russlands Interessen an einer unabhängigen und transparenten Ermittlung von deutscher Politik hintergangen werden, ist ein zusätzlicher Mosaikstein in einem Bild von einem völlig abhängigen Deutschland, dem es verboten ist, souverän und als verlässlicher Partner zu handeln. Deutsche Politik vertritt in Deutschland US-amerikanische Interessen, hat die Nebelkerzenwerferei rund um die Sprengung von Nord Stream offen gelegt.

    Mit dem Anschlag auf Nord Stream und dem Verzicht auf russische Energie hat Deutschland sein Geschäftsmodell verloren. Das basierte auf einem Wettbewerbsvorteil im internationalen Handel durch Lohndumping und billige Energie. Lohndumping gibt es noch, aber billige Energie nicht mehr.


    Geschäftsmodell verloren

    Während Scholz bei der UN auf die starke und innovative deutsche Wirtschaft verweist, weiß eigentlich jeder, dass dies nur noch Reminiszenz ist. Die deutsche wirtschaftliche Stärke gehört der Vergangenheit an. Aus Deutschland wird in den nächsten Dekaden keinerlei Impuls kommen. Deutschland steigt durch den Ukraine-Konflikt nicht nur in seiner politischen, sondern auch in seiner wirtschaftlichen Bedeutung ab.


    Info: https://www.neulandrebellen.de/2023/09/deutschland-allein-in-der-welt


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Polen will keine Waffen liefern – und vergleicht Ukraine mit „ertrinkender Person“


    lostineu.eu, vom 21. September 2023

    Der Streit zwischen Polen und der Ukraine eskaliert. Die polnische Regierung kündigte an, dass sie keine neuen Waffen liefern werde. Präsident Duda vergleicht die Ukraine mit einer „ertrinkenden Person“, die alles mitreißt.

    “Ukraine is behaving like a drowning person clinging to anything available,” sagte Duda nach Angaben der britischen FT (zitiert nach The Hill) “A drowning person is extremely dangerous, capable of pulling you down to the depths … simply drown the rescuer.”

    Zu gut deutsch: Das Land und ihr Präsident Selenskyj benehme sich wie eine ertrinkende Person, die sich an alles in ihrer Reichweite klammert. Dies sei extrem gefährlich, da ein ertrinkender Mensch auch den Retter mit in die Tiefe ziehen könne.

    Eine extrem harte Aussage – vor allem vom Präsidenten eines Landes, das der Ukraine ewige Treue geschworen hat. Doch nach Selenskyjs Behauptung, Polen spiele mit seinem Agrar-Bann Russland in die Hände, liegen wohl die Nerven blank.

    Für Wirbel sorgt auch, dass Warschau vorerst keine neuen Waffen in die Ukraine schicken will. Man werde „nur zuvor vereinbarte Lieferungen von Munition und Rüstungsgütern ausführt. Einschließlich derjenigen, die sich aus unterzeichneten Verträgen mit der Ukraine ergeben“, sagte ein Regierungssprecher.

    Das ruft nun sogar die deutsche Bundesregierung auf den Plan. Verteidigungsminister Pistorius kündigte Gespräche mit Polen an. Offenbar hat er Sorge, dass die einstige polnisch-ukrainische Waffenbruderschaft in offene Feindschaft umschlägt…

    P.S. Die EU hat der Regierung in Kiew ihre fortgesetzte militärische Unterstützung zugesichert. Die europäische Haltung sei „stabil und unverändert“, sagte der Sprecher des EU-Außenbeauftragten Borrell. Allerdings leistet die EU selbst nur einen vergleichsweise geringen Anteil…

    6 Comments

    1. Thomas Damrau
      22. September 2023 @ 07:19

      Die Freundschaft zwischen Polen und Ukraine basierte aus meiner Sicht schon immer auf der Logik „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“

      Historisch beherrschte Polen-Litauen bis ins 17. Jahrhundert den westlichen Teil der heutigen Ukraine, wurde aus einigen Teilen vertrieben, blieb aber eine dauernde Bedrohung – was dazu führte, dass das sogenannte Hetmanat sich dem Schutz Russlands anvertraute ( https://de.wikipedia.org/wiki/Hetmanat#Verbindung_zum_Zaren ). Und dann es immer hin und her:
      – Die diversen polnischen Teilungen verschoben die Grenze des Zarenreichs (und damit die ukrainische Grenze) nach Westen.
      – Nach dem ersten Weltkrieg erstand Polen neu, wodurch die Grenze wieder nach Osten verschoben wurde.
      – Nach dem zweiten Weltkrieg verschob Stalin die Grenze wieder nach Westen.

      Die Beteiligung ukrainischer Nazi-Kollaborateure an der Ausrottung von Polen und Juden wurde nie wirklich aufgearbeitet.

      Genügend historisches Konflikt-Potential also.

      Und wenn jetzt der Feind des Feindes einerseits dem Feind nicht wirklich eins auswischen kann und andererseits immer wieder aggressive Vorwürfe wegen mangelnder Solidarität raushaut, …

    Reply

    • Helmut Höft
      22. September 2023 @ 09:15

      @Thomas Damrau
      Geschichtsvergessenheit, ein ewiges Übel! Man bedenkt nicht die Abfolge von voranliegenden Ereignissen. Und nein, damit ist nicht Entwicklung gemeint – das setzt Planung voraus – nein, nein, lieber stolpert man von einem Ereignis in das nächste! (nennt sich „Krone der Schöpfung“? Vllt. besser „Furunkel am A… der Evolution“? SCNR)

      Hierzu Musik mit Text (2’03“): https://www.youtube.com/watch?v=UToY497YpZQ

      Reply

  • Katla
    21. September 2023 @ 17:25

    Großartig! Absolut nachvollziehbare und geradezu zwingende Reaktion.
    Bei Polen und den anderen osteuropäischen Ländern spielt es eine grosse Rolle, dass der dortige Lebensstandard nicht mal ansatzweise mit dem westlichen zu vergleichen ist. Menschen, die so schon wenig haben und durch die ausufernde Unterstützung der Ukraine schmerzhafte Einschnitte zu ertragen haben, ist nicht zu vermitteln, dass das von ihnen unterstützte Land ihre Agrarwirtschaft mit voller Absicht in den Abgrund stoßen will – und ihr Land dann auch noch wiederholt beleidigt.
    Ausbleibende Waffenlieferungen sind allerdings nur eine mittelschwere Katastrophe für die Ukraine. Richtig schlimm wäre es dann, wenn Polen auch noch anfangen sollte, keinen Treibstoff mehr zu liefern. Die ukrainischen Raffinerien sind zerstört, die Ukraine bezieht ihren Treibstoff deshalb komplett aus polnischen, rumänischen und ungarischen Raffinerien. Sollte Polen nicht mehr liefern, dürfte der Ukraine-Krieg sehr schnell vorbei sein. Polen hat also noch ein As im Ärmel.

    Reply

  • KK
    21. September 2023 @ 13:40

    „…liegen wohl die Nerven blank.“

    Ich sehe das anders: Da scheint wohl langsam jemand die Gefahren deutlich zu erkennen und auch öffentlich benennen – ausgerechnet aus einer Ecke, aus der man es am allerwenigsten erwartet hätte!

    Reply

  • Stef
    21. September 2023 @ 13:17

    Polen hat sich zudem laut Welt explizit gegen einen Sitz Deutschlands im UN-Sicherheitsrat ausgesprochen. Ich halte dieses Ansinnen zwar für vollkommen illusorisch. Ein Affront von Polen gegen Deutschland ist aber auch das. Nimmt man dies, die Distanzierung Polens von der Ukraine, die Zielbestimmung Polens als stärkster Militärmacht Europas und den altbekannten Umstand, dass in Polen mit Ressentiments gegen Deutschland Wahlen gewonnen werden, einmal zusammen in den Blick, wird mir durchaus Bange vor den weiteren Entwicklungen. Wir haben einen zunehmend aggressiven und chauvinistischen Nachbarn und es ist in der hiesigen politischen Debatte in Berlin nicht vorgesehen, darüber auch nur laut zu sprechen.

    Dann ist wohl Deutschland der letzte Unterstützer der Ukraine in unverbrüchlicher (Vasallen)Treue. Angesichts des Umstandes, dass Deutschland neben der Ukraine selbst der Hauptverlierer dieses Konflikts ist, gibt es dafür mindestens zwei Interpretationsmöglichkeiten:

    – Solidarität unter Entrechteten und Erniedrigten
    – Stockholm-Syndrom

    Reply

    • Monika
      22. September 2023 @ 12:29

      Polen will „Deutschland“ keinesfalls im Sicherheitsrat der UN.
      Selenskij und „seine“ Ukraine wollen uns unbedingt dauerhaft in diesem Sicherheitsrat.
      Alle ständigen Mitglieder des Sicherheitsrat wollen uns dort auf Dauer wohl eher nicht sehen.
      Wo sich die BRD selbst sieht oder nicht sieht interessiert anscheinend niemanden, nicht einmal die BRD….
      Ich vergleiche das Verhältnis der BRD/USA gern mit einem zwangsverheirateten Ehepaar:
      die Ehefrau BRD kann gern ihre Hobbys pflegen, solange sie dem Gatten USA gesellschaftlich und wirtschaftlich den Rücken frei hält. Sollten ihre Aktivitäten jedoch in irgendeiner Weise auf den Gatten „störend wirken“, wird sie flugs zurückgepfiffen und bei Ungehorsam auch mal kräftig durchgef.. (siehe Nordstream 2).
      Für Frauen, die sich trennen wollen, gibt es bei uns das Frauenhaus. Für die BRD müsste die UN die Rolle des Frauenhauses spielen, aber selbst dort sind wir nur bedingt ein souveränes Mitglied.


  • Info: https://lostineu.eu/polen-will-keine-waffen-liefern-und-vergleicht-ukraine-mit-ertrinkender-person


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    22.09.2023

    v. d. Leyen: Russland für Hiroshima verantwortlich

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 22. September 12:07 Uhr


    *Ursula von der Leyen über Hiroshima: "Russland droht mit erneutem

    Einsatz von Atomwaffen"

    <https://freedert.online/gesellschaft/177846-taegliche-wahnsinn/>*


    Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bei einer

    Veranstaltung in New York am Mittwoch Russland in Verbindung mit dem

    US-Atombombenabwurf in Hiroshima 1945 gebracht. Bei der Verleihung von

    Preisen der transatlantischen Lobby-Organisation Atlantic Council hielt

    die skandalgeplagte frühere deutsche Verteidigungsministerin die

    Laudatio auf den japanischen Premierminister Fumio Kishida, den sie für

    seine Unterstützung der Kiewer Regierung pries. Dabei ging sie

    ausführlich auf Hiroshima ein, ohne zu erwähnen, wer die Bombe dort

    abgeworfen hatte:

    */"Viele Ihrer Verwandten verloren ihr Leben, als die Atombombe

    Hiroshima dem Erdboden gleichmachte. Sie sind mit den Geschichten der

    Überlebenden aufgewachsen und wollten, dass wir die gleichen Geschichten

    hören, uns der Vergangenheit stellen und etwas über die Zukunft

    lernen... wenn Russland mit dem erneuten Einsatz von Atomwaffen droht.

    Es ist abscheulich, es ist gefährlich, und im Schatten von Hiroshima ist

    es unverzeihlich."/*


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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