13.09.2017

Wann gibt es von der politischen Friedensbewegung und den zahlreichen christlichen Friedensgruppen endlich eine verbindliche Aussage zum Nato-Austritt?


Auch wenn weiterhin das große Schweigen darüber herrscht verdeutlichen zwei Vorgänge die Dringlichkeit dieses Themas:
Zum einen ist es das am 4. Dezember 2014 vom US-Repräsentantenhaus beschlossene Gesetz zum Ukraine-Konflikt, das den US-Präsidenten ermächtigt jederzeit militärisch gegen Russland vorgehen zu können. Zum anderen ist es die maßlose Aufrüstungspolitik aller Natostaaten. Deutschland will mit 35 Mrd. Euro den Anteil von Rüstungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt auf 2% Prozent steigern. Und die Bereitwilligkeit das alles mitzumachen, sollte denkende Menschen alarmieren. Denn auch der Bau eines Flugzeugträgers für 18 Milliarden Dollar zeigt, dass allen Friedensbeteuerungen zu wider, ein großer Krieg geplant wird. Deutschland sollte deshalb die "dauerhafte Entmilitarisierung", wie sie nach den zwei Weltkriegen Millionen Menschen, Friedensgruppen und Politiker beschworen hatten, schnellstens realisieren, um nicht in "Nibelungentreue" zur Nato in einem „Dritten Weltkrieg“ unterzugehen. Obwohl die Nato längst zum Kriegsbündnis pervertiert ist und allein schon wegen Staatsfolter, Verdachtstötungen durch "Drohnen", völkerrechtswidrigen Kriegen und Totalüberwachung eine Horrorvision für jeden Humanisten ist. Dieser Gewaltlogik muss darum ein auf umfassener Gerechtigkeit beruhendes Gesellschaftssystem gegenüber gestellt werden, in dem die Interessenpolitik und das Weltherrschaftstreben einzelner Staaten oder Wirtschaftsgruppen verhindert werden kann. Voraussetzung dafür ist die Abschaffung der nationalen Armeen zugunsten einer internationalen Polizei über deren Einsatz nur die Vollversammlung der Vereinten Nationen zu befinden haben. Wie es von Rupert Neudeck und vielen Zukunftsforschern gefordert wird. Denn die mittlerweile 1,7 Billionen Euro Militärausgaben werden dringend zur Armutsbekämpfung, Flüchtlingshilfe, Ökosanierung, Katastrophenhilfe udgl. benötigt. Friedenorganisationen und Politiker denen anderes wichtiger ist, täuschen die Menschen. Das Selbstmordprogramm "Krieg schafft Frieden" muss schnellstens beendet werden. ..
Weiterlesen
27.08.2017

Presseerklärung vom "Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V." zur Gernika-Gedenksteinlegung am 8. 9. 2017 auf dem Fliegerhorst Wunstorf.

Bei der Gedenksteinlegung im militärischen Sicherheitsbereich auf dem Fliegerhorst Wunstorf handelt es sich um eine geschlossene Veranstaltung für geladene Gäste, zu denen MitarbeiterInnen des Arbeitskreises Regionalgeschichte nicht gehören.
Die "Initiative Kein Militär mehr!" unterstützt diese Presseerklärung.
https://ak-regionalgeschichte.de/mehr/
21.06.2017


Der Syrienkonflikt und die sog. Anti-IS Koalition wird zum Einstieg für deutsches Militär in den sich zum Flächenbrand ausweitenden Nah-Ost Konflikt!


Zitate:


.. Berichten zufolge heizen mehrere Führungsfunktionäre aus dem Weißen Haus den Konflikt gezielt an, um Teheran eine empfindliche Niederlage beizubringen. ..

.. die bevorstehende Verlegung aus Incirlik nach Jordanien so rasch wie möglich abzuschließen, .. 
German-Foreign-Policy Newsletter, 21.06.2017

Von Incirlik (Türkei) jetzt nach Jordanien? - Nein Danke!
Deutsches Militär gilt es überall abzuziehen, auch aus diesen gerade gewollt entstehenden Hexenkessel. Die Bundeswehr verteidigt uns dort genauso wenig, wie am Hindukusch in Afghanistan und überhaupt.
11.04.2017

US-Luftangriff in Syrien,  Trump - Merkel - May sind sich einig

Kanzlerin Merkel hält den US-Luftangriff in Syrien für richtig - dies hat sie US-Präsident Trump laut Weißem Haus in einem Telefonat mitgeteilt. Machthaber Assad müsse für den vorangegangenen mutmaßlichen Giftgasangriff belangt werden.

US-Präsident Donald Trump hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britischen Regierungschefin Theresa May über den Konflikt in Syrien beraten. Merkel und May hätten in den Telefonaten am Montagabend ihre Unterstützung für den US-Angriff auf die syrische Luftwaffe bekundet, teilte das Weiße Haus mit. ...
http://www.tagesschau.de/ausland/trump-merkel-syrien-101.html


Zitat: .. wir sind eine Werte- und Bündnisgemeinschaft, eine Bündnis-, eine Werte- und Interessengemeinschaft im Bündnis, in der NATO, ..        
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP05517_100417.pdf

      NATO-Wertegemeinschaft der Kriegstreiber - nicht in unserem Namen!
                   
               Darum den Austritt aus allen Militärbündnissen fordern       
                       und das NATO-Truppenstatut aufzukündigen!

                               ..auch jetzt zum Ostermarsch 2017
 
03.04.2017

Einflussreiche "Atlantiker", die Partei DIE LINKE und die lästigen Themen "Ramstein" und "NATO"

Eine inzwischen bestätigte  Einschätzung von Wolfgang Jung in der LUFTPOST (Friedenspolitische Mitteilungen aus der Militärregion Kaiserslautern/Ramstein)
Zitat:
"Wenn der völlig aussichtslose und damit unsinnige Antrag "US- und NATO-Stützpunkt Ramstein unverzüglich schließen" erwartungsgemäß in Kürze abgelehnt wird, dürfte der überlebenswichtige Themenkomplex "Air Base Ramstein" für den Rest des Wahl-kampfes erledigt sein. Wollten die einflussreichen "Atlantiker" in der Partei DIE LINKE das so, um die lästigen Themen "Ramstein" und "NATO" vom Tisch zu haben .."
Quelle: www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP05117_030417.pdf

Und  www.luftpost-kl.de zur Friedensbewegung im Wahljahr 2017:
www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP18516_301216.pdf


12.03.2017

Ökumenischer Versöhnungsgottesdienst in Hildesheim zum Reformationsjubiläum am 11. März 2017

Weiterhin ohne Korrektur der alten Irrlehre von der Notwendigkeit der Gewalt in einer "angeblich" unerlösten Welt.
Obwohl diese Korrektur die wichtigste Voraussetzung für den Fortbestand unserer Zivilisation ist. Der Frieden als einigendes Band der "christlichen" Konfessionen - bleibt weiter nur ein Lippenbekenntnis. Denn durch das Verhalten von Jesus Christus verlieren "alle" Gewalttäter ihre angemaßte "göttliche" Legitimation.
Wir werden darum die erlösende urchristliche Lehre von der Gewaltlosigkeit verwirklichen müssen, wenn wir nicht in einer selbstgemachten Apokalypse enden wollen.
11.03.2017

Anmerkungen zum Ostermarsch 2017

Das Hauptziel der Friedensbewegung zum Ostermarsch 2017 muss die Forderung des Austritts Deutschlands aus der NATO und aus allen anderen Militärbündnissen sein!
Nur eine strikte militärische Neutralität und die Umwandlung der Bundeswehr in einen zivilen Hilfsdienst sowie die Rückbesinnung auf die deutschen Friedensgelöbnisse von 1945 + 1990, können eine wirkliche Reduzierung der Kriegsgefahr in Europa bewirken. 
11.03.2017

Keine unrealistischen Forderungen an Russland stellen!

Wie glaubwürdig sind die Friedensbemühungen des Außenministers Gabriel,  wenn er „ausgerechnet Russland“ zur Abrüstung auffordert? Obwohl die USA und die Nato zusammen 13 mal mehr Geld als Russland für das Militär ausgeben.
Und Deutschland seine Rüstungsausgaben derzeit fast verdoppeln will. Stattdessen muss die deutsche Zusammenarbeit mit der Putschregierung Poroschenko in der Ukraine beendet werden. Und die Blockfreiheit der Ukraine wiederhergestellt werden. Außerdem provozieren deutsche Panzer und Militärmanöver an Russlands Grenzen die Anwendung der "Feindstaatenklausel" der UNO.
19.02.2017

An alle Teilnehmer der Sicherheitskonferenz in München:
Raus aus diesen Kriegsvorbereitungen, sofort!

Die Appelle der USA zur Steigerung der europäischen Rüstungsausgaben im NATO-Bündnis sind kriegsfördernd. Weil die europäischen Militärausgaben schon das 3-fache und mit den USA zusammen sogar das 13-fache der russischen Rüstungsausgaben ausmachen.
Die USA + die NATO  m ü s s e n  deshalb ihre Rüstungsausgaben reduzieren, damit sich
Russland nach der Nato-Expansion in Osteuropa nicht zusätzlich militärisch bedroht fühlen muss.
Eine Rückkehr der Ukraine zum "Blockfreien Status" vom 23.12.2014, und der Verzicht darauf die "Putschregierung" Poroschenko als Verhandlungspartner zu akzeptieren, wird darum zur Lösung des Ukraine-Problems notwendig sein.
12.02.2017

Vom Außenminister zum Bundespräsident.

Hoffentlich ist die Wahl von Frank Walter Steinmeier wirklich eine gute Wahl. Hat er es doch in
seiner Amtszeit als Außenminister gerade an den klaren Worten und dem Mut fehlen lassen,  den er jetzt in seiner Antrittsrede als Bundespräsident so deutlich anmahnt. Und spätestens die "Osterweiterung der NATO" und die Kriegsermächtigung des US-Kongresses für einen Krieg
mit Russland hätten seinerseits klare Worte erfordert. Und durch sein Schweigen dazu hat er das "neue Wettrüsten" mit zu verantworten für das schon wieder 2-stellige Milliardenbeträge ausgegeben worden sind. Die natürlich in Sozialbereich und Bildung fehlen.
Wenn er auch vor Säbelrasseln und Kriegsgeheul gegen Russland gewarnt hat, passt das schlecht zu dem Lob für seinen Amtsvorgänger Gauck, der dazu einen erheblichen Beitrag geleistet hat. Es wird darum wichtig sein zu beobachten, ob Herr Bundespräsident Steinmeier wirklich etwas hinzugelernt hat und bereit ist der zunehmenden Militarisierung der Außenpolitik Deutschlands auch durch Rüstungsexporte konkret mahnende Worte entgegen zu setzen.
27.01.2017

Den parteilosen Armutsforscher Prof. Dr. Butterwegge mit seiner Sozialkompetenz zum neuen Bundespräsidenten wählen!

Denn es ist zweifelhaft, ob Frank-Walter Steinmeier ein glaubwürdiger Repräsentant der Mehrheitsmeinung sein kann.  Nicht nur wegen der Agenda 2010. Sondern auch, weil er als Außenminister zur Nato-Osterweiterung geschwiegen hat. Und dadurch das "Neue Wettrüsten" mit zu verantworten hat. Für das heute schon zweistellige Milliardenbeträge für Sozialaufgaben entzogen wurden.
Den Aufruf hier lesen und mitzeichnen:  https://www.gewerkschafterinnen-waehlen-links.de/
06.11.2016

Die Bundesregierung ruft Deutsche zur "privaten" Renten- Vorsorge auf.

1,9 Millionen Menschen mit weniger als 1.500 Euro Bruttolohn sind von Altersarmut bedroht ! Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 27.10.2016

Stattdessen werden die Militärausgaben von z. Zt. 34,3 auf 39.2 Milliarden Euro angehoben, um die NATO-Forderungen zu erfüllen. Obwohl der Militär-Etat seit der Jahrtausendwende bereits um 40 % erhöht wurde. Darüber hinaus sollen in den nächsten 15 Jahren weitere "130 Milliarden" Euro für eine Modernisierung des Militärs ausgegeben werden (Quelle
www.hintergrund.de)

Orwells Horrorvision vom Überwachungsstaat und "Krieg ist Frieden" (S. 97) wird Realität! Verbrauch der industriellen Erzeugnisse "ohne" den Lebensstandard zu heben. (S. 173) Und die geistige Atmosphäre aufrecht zu erhalten, die eine hierarchische Gesellschaft braucht (S. 183)
aus George Orwell 1984 Ullstein Verlag Ulm 1984
25.10.2016

Keine Verlängerung des Militär-Mandats in Syrien
am 10. November im Bundestag!

Stattdessen Unterstützung der Bevölkerung bei der Ausweitung entmilitarisierter Zonen im ganzen Land und die Kostenübernahme für die Flüchtlingsversorgung in der Region aus dem deutschen Militärhaushalt.
04.10.2016

Friedensdemo am 8. Oktober 2016 in Berlin unterstützen

R a u s   a us   d e r   N AT O !
Weiterlesen
22.07.2016

Wer bislang glaubte, dass die "gescheiterten militärischen Friedensmissionen" zu einem Umdenken bei deutschen Politikern und Militärs führten, hat sich getäuscht.

Deutschland will sogar eine militärische Führungsrolle mit der NATO in der Welt übernehmen.
Statt auf Armutsbekämpfung und Wirtschaftsentwicklung ist das Weißbuch 2016 auf Dauerkriege in der Zukunft ausgerichtet. Und erste Folgen sind die ständig steigenden Militärausgaben 2015 auf 32,97 Mrd. Euro, 2016 auf 34,30 Mrd. Euro, 2017 auf geplante 36,60 Mrd. Euro und bis 2020 auf geplante 39,30 Mrd. Euro. Und bis 2030 sollen 130 Mrd. Euro für Neuanschaffung von Kriegsgerät ausgegeben werden. Dabei sollten ursprünglich die Militärausgaben lt. Sparplan 2010 bis 2014 auf 27,6 Mrd. Euro reduziert werden. Tatsächlich lag er 2015 bei 32,97 Mrd. Euro mit steigender Tendenz!
Entgegen der "Feindstaatenklausel der UNO und seiner Friedensgelöbnisse erhebt Deutschland in Selbstüberschätzung mit diesem Weißbuch diesen Anspruch. Statt auf eine Reform der UNO hinzuwirken, die dann gewaltfreie Lösungen zwischen Nationen und Interessengruppen herbeiführen kann. Was aber kein Grund ist den sofortigen Austritt aus der NATO zu verzögern.
12.06.2016

Am 11. Juni war "Tag der Bundeswehr"  - Das weckt keine guten Erinnerungen!

Zur Erinnerung an den Schießbefehl eines NATO-Oberbefehlshabers auf russische Truppen im Kosovo, der im Jahre 1999 auch an einem 11. Juni erteilt und zum Glück durch einen britischen General "verweigert" wurde.
Und an die fortgesetzt Russland provozierende Osterweiterungspolitik der US-dominierten NATO, auf die alle Friedensbewegten "dringendst" aufmerksam machen müssen!
Flyer dazu hier downloaden
01.05.2016

Sozialstaat oder Militärstaat?

- 34 Mrd. € werden 2016 in der Wehretat „fehlinvestiert“  -  das sind 4% mehr als im Vorjahr. Dazu sollen jährlich 9 Mrd. € für neue Aus- und Aufrüstungsprojekte kommen. Und 130 Mrd. € bis 2030.  Quelle: Friedensforum 3/2016
- Dem gegenüber sind Lohnerhöhungen von 2,4 % vom 1. März 2016 bis 31. Jan. 2017 vereinbart und danach 2,35 % bis zum Ende der Laufzeit.

22.04.2016

Ein Kick für TTIP

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59351
US-Präsident Obama und Kanzlerin Merkel nutzen Besuch der Hannover-Messe (Die USA sind dieses Jahr Gastland),  um die Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP voranzutreiben.

- Die Verhandlungen zu TTIP, das auch als "Wirtschafts-NATO" gilt, erfolgen unter weitestgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit und weitgehender Einschränkung der Einsichtnahme für Abgeordnete u.a.. Fachliche Erläuterungen, Aufzeichnungen und Diskussionen darüber sind hierbei nicht zulässig.
08.04.2016

NATO will USA und Europa außerhalb des eigenen Territoriums verteidigen

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/04/08/nato-will-usa-und-europa-ausserhalb-des-eigenen-territoriums-verteidigen/
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat am 6. April am Atlantic Council in Washington D.C. eine Rede zur Situation der Nato gehalten.

 
- NATO-Osterweiterung wird fortgesetzt: Ausbildung und Unterstützung von lokalen Militäreinheiten. Afghanistan soll hierbei als "Blaupause" dienen.
 - Zusammenarbeit mit Terrorunterstützern:: Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten

Seite 1 von 3

< 1 2 3 >