10.01.2026

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

10.01.2026

Nachrichten von Pressenza: „Der Mobber im Weißen Haus“

aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 10. Januar 2026, 7:15 Uhr


Nachrichten von Pressenza - 10.01.2026


„Der Mobber im Weißen Haus“


Außenpolitikexperten raten im Konflikt um die US-Annexionsabsichten für Grönland zu einem härteren Vorgehen Europas. Trump sei „ein Mobber“, dem man mit Stärke begegnen müsse, heißt es; sonst folgten „weitere Übergriffe“. Im Konflikt um die US-Annexionsabsichten für Grönland raten Außenpolitikexperten den&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/der-mobber-im-weissen-haus/


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Der korrupte Abgrund hinter dem Rückzug der Glyphosat-Studie


Martin Born für die Online-Zeitung INFOsperber Gekaufte Studien und Artikel stellen die Unabhängigkeit von Fachmagazinen und höchsten öffentlichen Institutionen in Frage. Die Studie aus dem Jahr 2000 galt als «Goldstandard» und damit als Beweis dafür, dass das umstrittene Monsanto-Herbizid «Roundup»&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/der-korrupte-abgrund-hinter-dem-rueckzug-der-glyphosat-studie/


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Iran &#8211; Zahl der Toten und Verletzten steigt bei Massenprotesten


Seit dem 28. Dezember 2025 gehen iranische Sicherheitskräfte mit tödlicher Gewalt gegen landesweite Proteste vor. Laut Amnesty International und Human Rights Watch wurden bisher mindestens 28 Menschen – darunter Kinder – in 13 Städten erschossen. Hunderte wurden willkürlich festgenommen und&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/iran-zahl-der-toten-und-verletzten-steigt-bei-massenprotesten/


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Haltung zeigen! „Wir haben es satt!“-Bündnis fordert von Bundesregierung zukunftsfähige Agrarpolitik


„Wir haben es satt!“-Demonstration am 17. Januar 2026 in Berlin: Haltung zeigen! Mit dieser Forderung geht das „Wir haben es satt!“- Bündnis am 17. Januar in Berlin auf die Straße. Rund 60 Organisationen aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft demonstrieren für eine&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/haltung-zeigen-wir-haben-es-satt-buendnis-fordert-von-bundesregierung-zukunftsfaehige-agrarpolitik/


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Widerstand und Aufbruch in Tarent, Süditalien: Von Europas größtem Stahlwerk zur Stadt der Gemeinschaft


Eine Stadt versucht sich „von unten“ zu erneuern. Dabei helfen ihr Visionärinnen und Visionäre, renommierte Fachkräfte, aktive – und reaktive – Bürgerinnen und Bürger sowie mutige Hochschulen, die mit Weitblick Menschen und Energien in eine gemeinsame Vision investieren. Und so&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/widerstand-und-aufbruch-in-tarent-sueditalien-von-europas-groesstem-stahlwerk-zur-stadt-der-gemeinschaft/


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Schulstreik mit Nachspiel: Nicht erst 1968 gab es Proteste gegen Nazis


Es herrscht durchgängig die Ansicht, dass erst seit den sogenannten 68ern eine Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit stattgefunden habe, und dass es so etwas wie Schulstreiks auch erst danach gegeben habe. Und wenn, dann fanden die natürlich in Berlin statt, aber&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/schulstreik-mit-nachspiel-nicht-erst-1968-gab-es-proteste-gegen-nazis/


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Kampf gegen politische Ungleich­heiten – ein demo­kratisches Gebot!


Demokratie beruht auf dem Prinzip „Eine Person, eine Stimme“ – doch in der Praxis entwickelt sich das politische System zunehmend in Richtung „Ein Euro, eine Stimme“. Politische Spenden, Medienbesitz und Philanthropie konzentrieren sich in den Händen weniger Vermögender, deren Interessen&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2026/01/kampf-gegen-politische-ungleichheiten-ein-demokratisches-gebot/


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Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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10.01.2026

Trump vs. Putin: Der geopolitische Kompass der EU ist kaputt

lostineu.eu, vom 9. Januar 2026

Kurz nach Beginn der russischen Invasion in die Ukraine, im März 2022, hat die EU ihren “strategischen Kompass” vorgelegt. Die neue außenpolitische Doktrin sollte Orientierung bis 2030 geben – doch sie ist jetzt schon überholt.

Als größte Bedrohung wurde damals – wenig verwunderlich – Russland bezeichnet. Statt auf “Soft Power” und Friedenssicherung setzte die EU fortan auf die militärische Sicherheit und Verteidigung (“Hard Power”) sowie den Schutz wichtiger Handelsrouten.

Vier Jahre später stellt sich heraus, daß nicht Russland die maritimen Handelsrouten bedroht – sondern die USA. Am Mittwoch hat das US-Militär einen Tanker auf dem Nordatlantik gekapert, weil er angeblich US-Sanktionen gegen Venezuela unterlaufen hat.

Und es ist auch nicht Russland, das die territoriale Integrität der EU gefährdet, wie nach dem Angriff auf die Ukraine vermutet worden war – sondern die USA. Dies haben die jüngsten Drohungen von US-Präsident Trump gegenüber Grönland und dem EU-Mitglied Dänemark gezeigt. 

USA als neue Gefahr für die EU

A possible US intervention in Greenland is the biggest source of risk to the transatlantic alliance and intra-NATO and intra-EU cohesion, arguably far greater than those presented by Russia’s invasion of Ukraine – Mujtaba Rahman, Eurasia Group

“Selbstverständlich steht dem Oberbefehlshaber der Einsatz des US-Militärs jederzeit als Option zur Verfügung”, erklärte Trumps Sprecherin Leavitt zu den imperialen Gelüsten in Grönland. Zur Not könnten die USA die Insel besetzen und den Nato-Partner Dänemark übergehen. 

Natürlich haben die USA auch andere Optionen, um sich Grönland anzueignen. Sie können wirtschaftlichen Druck einsetzen, sie können ihre Präsenz auf den Nato-Stützpunkten hochfahren, und sie könnten die Insel sogar schlicht kaufen, wie Außenminister Rubio angedeutet hat.

Fest steht jedoch, daß sie es ernst meinen – und daß sie die EU wieder einmal kalt erwischt haben. Die EUropäer sind von Kopf bis Fuß auf die angebliche russische Bedrohung eingestellt und wirken wie gelähmt. Ihr strategischer Kompass hat sie in die Irre geführt!

Brüssel macht Business as usual

Doch statt die überholte Bedrohungsanalyse zu revidieren und in den Krisenmodus zu schalten, macht die EU Business as usual… Die EU-Kommission ist nach Zypern gereist, um den neuen Ratsvorsitz zu feiern. Trumps Drohungen waren kein Thema.

Deutschland, Frankreich und UK trafen sich zum Gipfel in Paris, um Garantien für die Ukraine festzuklopfen. Am Rande haben sie dabei zwar auch über Grönland geredet – doch die gemeinsame Erklärung ist ein Dokument der Hilflosigkeit. Gegenwehr? Fehlanzeige!

Derweil fordert Litauen ein härteres Vorgehen gegen die russische “Schattenflotte” in der Ostsee. Der amerikanische Akt der Piraterie im Nordatlantik ist für die Balten offenbar kein abschreckendes Beispiel, sondern ein nachahmenswertes Vorbild…

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Neu im Leserforum: Baud, Kadyrow, EU-Bücher und Links


lostineu.eu, vom 9. Januar 2026

Prominente solidarisieren sich mit dem Schweizer Beststeller-Autor Baud, Selenskyj will Trump nacheifern und Kadyrow kidnappen lassen – und dann wäre da noch neue Literatur zu EU-Themen.

Das und noch viel mehr steht im Leserforum von “Lost in EUrope”, das nach und nach ausgebaut und umgestaltet wird – mit besser lesbaren Schriften und einer einfacheren Navigation.

Ich würde mich freuen, wenn sich noch mehr Leserinnen und Leser beteiligen würden. Schauen Sie doch mal rein – die oben genannten Themen finden sich hier:

Solidarität mit J. Baud

Kadyrow

Bücher & Links

Außerdem wäre da noch ein Unterforum zu den Aussichten für das neue Jahr (“Was erwartet uns 2026“) – und zu den Friedensbemühungen für die Ukraine.

Die Startseite fürs Forum (mit Übersicht über die großen Themen) ist hier


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Doppelte Standards: EU-Spitze hält Hof bei al-Scharaa in Syrien


lostineu.eu, vom 9. Januar 2026

Die Politik der doppelten Standards geht weiter: Gleich zwei EU-Chefs haben beim syrischen Interims-Präsidenten al-Scharaa in Damaskus Hof gehalten und mehr Hilfe versprochen – trotz neuer Unruhen.

Kommissionschefin von der Leyen und Ratspräsident Costa ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam bei al-Scharaa vorzusprechen. Es ist der erste Besuch der EU-Chefs in Syrien seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024.

Die Visite bei dem früher steckbrieflich gesuchten Islamisten-Führer erfolgt kurz nach neuen tödlichen Gefechten zwischen Soldaten der islamistischen Übergangsregierung und kurdischen Kämpfern. Die Kurden warfen al-Schaaras Truppen dabei Assad-Methoden vor.

Das Spitzentreffen soll der Vertiefung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Syrien dienen und auch neue EU-Hilfen bringen. Die EU ist ein wichtiger Geldgeber für Damaskus. Die EU-Sanktionen wurden bereits aufgehoben.

Demgegenüber bestehen sie in anderen Ländern wie Venezuela fort – trotz des “erfolgreichen” Sturzes von Maduro. Umgekehrt wurden gegen Israel, das Kriegsverbrechen in Gaza beging und auch in Syrien regelmäßig militärisch eingreift, keine Sanktionen verhängt.

Die völkerrechtlichen Standards bleiben dabei ebenso auf der Strecke wie die Moral. Aber was soll’s: It’s Geopolitics, stupid…

Siehe auch Hauptsache gegen Russland: Kallas schickt Baerbock nach Syrien

P.S. Von der Leyen und Costa wären besser nach Grönland oder Dänemark geflogen, statt durch den Nahen Osten zu tingeln und “pro-westlichen” Islamisten zu huldigen. Dort wird ihre Unterstützung viel dringender gebraucht. Aber das hätte ja Ärger mit Trump gegeben können…

7 Comments

  1. Niko
    10. Januar 2026 @ 10:02

    Die EU und besonders die deutschen Akteure haben schon vor langer Zeit selbst ihre Metzger gewählt und jetzt zahlen sie auch noch dafür und ruinieren die eigene Wirtschaft und den Wohlstand. Sie sitzen längst im Topf wie die Frösche, die anscheinend gar nicht merken, dass das Feuer unter dem Kessel längst brennt und die Temperatur im Kessel so hoch ist, dass ein Ausstieg kaum noch möglich ist. Soviel Dummheit, Ignoranz und Realitätsverlust ist erstaunlich, aber bei dem Personal nicht anders zu erwarten.

Antworten

  • Guido B.
    9. Januar 2026 @ 18:16

    Die westlichen Führer haben offensichtlich eine gemeinsame Strategie: Für die Begrenzung und Minimierung des Einflusses nichtwestlicher Länder auf das Weltgeschehen ist jedes Mittel recht. Alles, was insbesondere China und Russland zurückdrängt, ist in Ordnung, auch wenn es das Völkerrecht bricht.

    Der Westen will die Welt nicht nur ausbeuten, sondern auch verhindern, dass Rivalen erfolgreicher werden.

    Es geht beim dem Überfall auf Venezuela zuletzt auch darum, insbesondere China den Zugriff auf die Rohstoffe zu verwehren.

    Wer den Zugriff auf die Rohstoffe kontrolliert, regiert die Welt. Darum will Trump auch Grönland.

    Die Ukrainische Union hat auf die Ausbeutung der ukrainischen Rohstoffe gesetzt. Diesen Gelüsten hat Putin seit 2014 einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt prügeln sich die USA, die EU und UK um die restlichen Rohstoffe, die Russland dem Westen übrig lässt. Die rege westliche Diplomatie dient auch dem Zweck, Claims abzustecken.

    Leider wählt der Westen nicht den Weg der friedlichen Kooperation, wie China ihn vorzieht, sondern den Weg der militärischen Konfrontation. Die Kolonialherrschaft erlebt eine neue Blüte.

    Antworten

    • ebo
      9. Januar 2026 @ 18:21

      Diesen Eindruck habe ich auch zunehmend. Beim Zurückdrängen von Russland und China sind sich Trump und die EU-Oligarchen einig, wobei letzter nur verlieren können. Denn Trump macht sie systematisch von den USA abhängig und erlaubt ihnen nicht, sich wenigstens in China eine Alternative zu sichern.
      Das Verrückte ist, daß die EU dabei begeistert mitmacht. So wird der Mercosur-Deal heute als Schlag gegen China gefeiert – weil die Chinesen so Konkurrenz aus EUropa bekommen. Dabei sollte es doch eigentlich ein Dämpfer für die USA sein. Doch das geht mit der neuen Monroe-Doktrin wohl nicht…

      Antworten

      • Guido B.
        9. Januar 2026 @ 18:17

        Ich könnte mir vorstellen, dass Trump der Mercosur-Deal ganz und gar nicht gefällt. Könnte noch ein übles Nachspiel für die EU haben. Und in Frankreich wird wohl bald die Hölle losbrechen.

  • jjkoeln
    9. Januar 2026 @ 17:58

    Naja, seitdem „unser“ Terrorist und Schlächter regiert, ist doch alles ok, oder?

    Antworten

  • Arthur Dent
    9. Januar 2026 @ 13:41

    “Die EU ist ein wichtiger Geldgeber für Damaskus.” Ja, was auch sonst. Man bringt wieder deutsches und europäisches Steuergeld in alle Welt. Ach, wären die beiden doch nach Syldavien und Bordurien gefahren und am besten hätten sie die Abkürzung durch ein Wurmloch oder Schwarzes Loch genommen
    ????

    Antworten

  • KK
    9. Januar 2026 @ 13:41

    Man macht sich mit Terroristen gemein – nicht nur mit al-Scharaa, auch Trump muss als ein solcher gelten. Wobei angesichts tausender heimtückischer Drohnenmorde auch seine beiden direkten Amtsvorgänger durchaus diese Bezeichnung verdienen.

    Aber unsere wertegeleiteten Politiker haben da keinerlei Berührungsängste oder gar Skrupel… es sind ja “unsere Terroristen”!


  • Info: https://lostineu.eu/doppelte-standards-eu-spitze-haelt-hof-bei-al-scharaa-in-syrien/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    10.01.2026

    Die Wurzeln für die Zukunft sind
                                                                 das Bündnis für die Zukunft seit 11.8.2001!

    Wurzeln_f_r_die_Zukunft_27.11.2021
                                                                                                                                                          (Screenshot)
    Die  Wurzeln für die Zukunft sind das Bündnis für die Zukunft seit 11. August 2001!                                -  ökologisch  -  sozial  -  direktdemokratisch  -  gewaltfrei  -Diese Grundwerte bzw. Absichtserklärungen sind und bleiben für uns Leitziele unseres Engagements. Gemeinsam mit Dir arbeiten wir für die Durchsetzung dieser Ziele und nicht als Kriegspartei!

                                                             Unsere Botschaft

    Mit der Gründung der Partei Bündnis für die Zukunft am 11. August 2001 beabsichtigten wir den konsequenteren Transport von dringend notwendigen Reformen, die als die Voraussetzung für eine stabile Weiterentwicklung unserer Gesellschaft anzusehen sind. Seit 2008 arbeiten wir als Initiative, die offen für alle Interessierten ist, ohne Parteistatus weiter.
    Wichtige Ziele sind für uns:Sicherheit und Stabilität durch Solidarisierung aller Menschen in einem arbeitsteiligen Wirtschaftssystem! Kontrolle globaler Märkte zugunsten der regionalen Wirtschaft! medizinischer und technischer Fortschritt zum Nutzen aller Menschen! Förderung der Demokratie und gleiche Rechtsstandards weltweit! Gewaltfreie Politik!

    Wir betrachten unsere Aufgabe darin, außerparlamentarischen Gruppen und Einzelpersonen eine Stimme zu geben. Gleichzeitig möchten wir Anregungen für bestehende Parteien geben, wie eine eine Wahlalternative für zukunftsorientierte Wähler aussehen könnte und der Wahlbetrug, als die Folge von Verfilzung, zu verhindern wäre.

    Die Möglichkeit in Parteien satzungsgemäß demokratischen Grundziele festzuschreiben, dürften bei glaubwürdigen Parteien keiner Regierungsbeteiligung geopfert werden.

    Wir wehren uns gegen die Übernahme unseres Namens durch einen österreichischen Rechtspopulisten, dessen politische Ziele mit unserem Engagement für mehr Menschlichkeit, soziale Demokratie und Engagement für Frieden und Gerechtigkeit nicht vereinbar sind. Wir sprechen alle konsequent engagierten Menschen an! Unterstützen Sie das Bündnis für die Zukunft!

    Schreiben Sie uns!

    Bündnis für die Zukunft
    Leinaustr. 3
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    (zur weiterhin aktuell bleibenden Erinnerung)
    In der Ukraine muss es darum gehen, den Frieden und nicht den Krieg zu gewinnen     
    michael-von-der-schulenburg.com, vom 09/10/2022, Michael von der Schulenburg,  published in:  Wall Street International Magazine

    Zitat: In der heutigen Welt, die vollgepackt ist mit Massenvernichtungswaffen, Hyperschall-Trägersystemen, Cyber-Kriegsführung, Weltraum-Kriegsführung und Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz sowie anderen schrecklichen Dingen, riskiert jede Strategie, die darauf abzielt, einen Krieg militärisch zu gewinnen, in einer Katastrophe zu enden. Dies gilt ganz besonders für den Krieg in der Ukraine, wo sich zwei Atommächte, Russland und die Vereinigten Staaten, gegenüberstehen und wo eine dritte Atommacht, China, dem angespannt zuschaut. Deshalb sollte der Westen einen Frieden und nicht einen militärischen Sieg anstreben. Das kann nicht durch Waffen, sondern nur durch Diplomatie erreicht werden.
    Was den Krieg in der Ukraine so außerordentlich gefährlich macht, ist die Tatsache, dass sich auch nach sieben Monaten Krieg alle Kriegsparteien einzig und allein darauf konzentrieren, diesen Krieg zu gewinnen, während sie keine Anstrengungen unternehmen, einen Frieden zu erreichen. Trotz des drohenden Atomkriegs gibt es zwischen dem Westen und Russland keine diplomatischen Kanäle, um Missverständnissen vorzubeugen, eine weitere Eskalation zu vermeiden und die Voraussetzungen für eine diplomatische Lösung zu schaffen. Um das Schlimmste zu verhindern, müssen der Westen und Russland jetzt miteinander ins Gespräch kommen. Trotz, oder gerade wegen der Entwicklungen auf dem Kriegsschauplatz, sollten Friedensgespräche noch möglich sein. Der Westen hat bereits zweimal die Gelegenheit zu Friedensverhandlungen verpasst; er sollte sie diesmal nicht verpassen.
    Die jüngsten militärischen Erfolge der Ukraine scheinen all jene im Westen ermutigt zu haben, die glauben, dass dieser Krieg gewonnen werden kann; dass Russland besiegt, und aus allen ukrainischen Gebieten, die es jetzt besetzt hält, vertrieben werden könnte. Auch der ukrainische Präsident Zelensky verkündete nun, dass das einzige Ziel ein vollständiger militärischer Sieg über Russland sein kann, und erneuerte seine Forderung nach einer raschen Aufnahme der Ukraine in die NATO – ein rotes Tuch für Russland. Aber wäre ein militärischer Sieg gegen eine Atommacht überhaupt möglich? Würde eine militärische Lösung, wenn überhaupt möglich, einen Frieden bringen, oder nur den Boden für einen nächsten Konflikt bereiten? Wir könnten auf eine gefährliche Eskalation zusteuern, die zur Zerstörung der Ukraine führen könnte und eine Zerstörung, die letztlich auch die Nachbarn der Ukraine in Europa und Asien – wenn nicht sogar die ganze Welt – erfassen könnte.
    Als Reaktion auf seine militärischen Rückschläge hat Russland mit einer teilweisen militärischen Mobilmachung geantwortet, die die Zahl der in der Ukraine stationierten Streitkräfte verdoppeln könnte, Aber es ist Putins Entscheidung, vier ukrainische Oblaste zu annektieren – Russland nennt es „Beitritte“ – mit der er das Konfliktpotenzial erheblich erhöht hat. Als Teil Russlands, so droht er, würde Russland diese vor jedem Angriff zu schützen, wenn nötig mit Atomwaffen. Damit versucht Putin, sich gegen das zu wehren, was er als existenzielle Bedrohung für Russland ansieht: Den Beitritt der Ukraine zur NATO, die Errichtung von Militärbasen durch die USA entlang Russlands Grenzen und der Verlust des russischen Zugangs zum Schwarzen Meer. Es ist die Schwäche der konventionellen Streitkräfte Russlands, die diese Bedrohung so gefährlich macht. Wir sollten sie ernst nehmen.
    Warnungen, dass der Krieg in der Ukraine zu einem Atomkrieg werden könnte, kommen auch von ukrainischer Seite. Kürzlich warnte in der staatlichen Medienagentur Ukrinform der oberste Militärbefehlshaber der Ukraine, General Valery Zaluzhny, dass dieser Krieg zum Einsatz taktischer Atomwaffen durch Russland und die USA führen könnte. Er spielte sogar auf einen möglichen Dritten Weltkrieg an: „Es ist auch nicht völlig auszuschließen, dass die führenden Länder der Welt direkt in einen ‚begrenzten‘ Atomkonflikt verwickelt werden, in dem das Risiko für einen Dritten Weltkrieg bereits direkt sichtbar ist“, so Zaluzhny. Die Warnung von General Zaluzhny erinnert daran, dass es sich nicht nur um einen konventionellen Krieg zwischen der Ukraine und Russland handelt, sondern im Wesentlichen um einen Konflikt zwischen zwei Atommächten,
    Russland und den USA, in dem es darum geht, wer die Ukraine kontrolliert. Die USA sind inzwischen so stark in diesen Krieg verwickelt, dass ein kleiner Funke oder ein einfaches Missverständnis diesen Stellvertreterkrieg in eine direkte Konfrontation zwischen Russland und den USA verwandeln könnte. Inzwischen spricht sogar Präsident Biden von der Möglichkeit eines Nuklearkrieges. Auch wenn die Hoffnung besteht, dass eine nukleare Konfrontation noch in weiter Ferne liegt, sollte allein die Gefahr, dass wir einem alles vernichtenden Atomkrieg näher sind als je zuvor seit der Kuba-Raketenkrise vor genau 60 Jahren, in allen Hauptstädten der Welt die Alarmglocken läuten und die Diplomatie auf Hochtouren laufen lassen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Unter den heutigen Umständen ist dies politischer Wahnsinn!
    Entwicklungen auf dem Schlachtfeld könnten noch eine Chance für die Diplomatie bietenGlücklicherweise hat der Krieg noch nicht den Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gibt; es gibt noch Raum für Diplomatie. Die militärischen Operationen beider Seiten beschränken sich geografisch auf die rund 1.000 km lange Frontlinie, die die ukrainischen und russischen Streitkräfte in der Ost- und Südukraine trennt. Selbst dort beschränken sich die Kämpfe auf nur drei Gebiete um Charkow, den Donbass und Cherson. Weder ukrainischen noch die russischen Streitkräfte scheinen in der Lage zu sein, den Krieg auf andere Regionen auszudehnen. Behauptungen, Russland wolle Kiew oder gar die gesamte Ukraine besetzen, sind ebenso illusorisch wie ukrainische Behauptungen, sie stehe kurz vor der Rückeroberung des Donbass und der Halbinsel Krim. Es wird Monate dauern, bis die russische Verstärkung in vollem Umfang einsatzbereit ist, und auch die vom Westen versprochenen neuen und stärkeren Waffen werden erst nach einiger Zeit auf dem Schlachtfeld eintreffen. Am wichtigsten dabei ist aber, dass es sich immer noch um einen rein konventionellen Krieg handelt – zumindest jetzt noch. Es gibt also noch Spielraum für Gespräche.
    Es gibt auch einige politische Bewegungen, die auf einen Raum für Diplomatie hindeuten. In bemerkenswerter Abkehr von der harten Position, die die NATO auf ihrem Gipfel im März eingenommen hatte, schrieb Präsident Biden im Mai in der New York Times, dass es nicht die Politik der USA sei, einen Regimewechsel in Russland anzustreben, und dass er mit dem ukrainischen Präsidenten die Überzeugung teile, dass nur eine diplomatische Lösung den Krieg beenden könne. Er spielte sogar auf die Möglichkeit an, dass die Ukraine möglicherweise territoriale Zugeständnisse machen müsse. Dies fällt zusammen mit der Entscheidung der USA, der Ukraine keine Langstreckenraketen zu liefern, mit denen sie den Krieg auf russisches Gebiet ausweiten könnten. Außerdem zog sich die EU von Litauens höchst gefährlicher Blockade des Kaliningrader Gebiets zurück, und der türkische Präsident Erdogan besuchte als erstes Staatsoberhaupt eines NATO-Landes Präsident Putin in Russland. Das von der Türkei und der UNO vermittelte russisch-ukrainische Getreideabkommen, die Beteiligung der IAEO am Schutz des Kernkraftwerks in Saporischschja und die jüngsten Gefangenenaustausche sind weitere ermutigende Zeichen.
    Was macht dann die Suche nach einer diplomatischen Lösung so schwierig?
    Das Schlüsselwort, das den Westen daran hindert, sich mit Russland an einen Tisch zu setzen, ist „Neutralität“. Russland möchte, dass die Ukraine neutral bleibt, während die USA eine feste Einbindung der Ukraine in das westliche Militärbündnis wünschen. Diese gegensätzlichen Positionen beruhen nicht auf einer besonderen Liebe der einen oder anderen Seite zur Ukraine, sondern es ist die strategische Lage der Ukraine zwischen Asien und Europa, die die Ukraine für beide Seiten geopolitisch so attraktive macht.Als Mitglied der NATO würde die Ukraine zu einem strategischen Aktivposten für den Anspruch der USA auf eine globale und unangefochtene Führungsrolle werden. Sie würde Russland als Großmacht aus dem Spiel nehmen und es zu einer Regionalmacht degradieren. Sie würde es der US ermöglichen, den Handel zwischen Europa und Asien zu kontrollieren und ihre Macht bis tief nach Asien hineinzuprojizieren – der Hauptgrund, warum sich alle asiatischen Länder, mit Ausnahme von Japan und Taiwan, nicht der NATO/US-Politik der Verurteilung und Isolierung Russlands angeschlossen haben. Andererseits würde eine neutrale Ukraine (und damit auch ein neutrales Georgien) Russland davon befreien, von der NATO eingekreist zu werden. Es würde seinen Status als dominierende Macht in seiner unmittelbaren geografischen Nachbarschaft behalten und ein – wenn auch kleiner – internationaler Akteur bleiben.
    Dass gerade die Neutralität der Stolperstein ist, ist beunruhigend, denn es wäre die Neutralität der Ukraine gewesen, die die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und den USA wegen der NATO-Erweiterung hätte lösen können, und es wäre die Neutralität der Ukraine gewesen, die den Krieg im März dieses Jahres hätte beenden können, als sich ukrainische und russische Unterhändler auf einen möglichen Friedensplan geeinigt hatten. In beiden Fällen war es die NATO, allen voran die USA und das Vereinigte Königreich, die jeden Schritt in Richtung eines neutralen Status der Ukraine torpedierten. Während Russland die Schuld für den Beginn eines illegalen Angriffs auf die Ukraine trägt, ist es die NATO, die für die Verlängerung des Krieges verantwortlich ist.
    Die NATO und das Ende einer VerhandlungslösungDas auffälligste Beispiel dafür ist, als die NATO im März die ukrainisch-russischen Friedensverhandlungen torpedierte. Damals, nur einen Monat nach Kriegsbeginn, gelang es ukrainischen und russischen Verhandlungsteams, einen 15-Punkte-Entwurf für ein mögliches Friedensabkommen vorzulegen, demzufolge die Ukraine keine NATO-Mitgliedschaft anstreben und keiner ausländischen Macht gestatten würde, Militärstützpunkte auf ihrem Hoheitsgebiet zu errichten. Im Gegenzug würden alle russischen Besatzungstruppen abziehen und die Ukraine würde ihre territoriale Integrität weitgehend bewahren. Der Entwurf sah auch Zwischenlösungen für den Donbass und die Krim vor. Man hoffte, dieses Abkommen auf einer Friedenskonferenz am 29. März in Istanbul auf Außenministerebene abschließen zu können. Sowohl ukrainische als auch russische Politiker hatten bereits Hoffnungen auf ein Ende des Krieges geäußert. Doch dazu kam es nicht. Angesichts der Möglichkeit einer neutralen Ukraine berief die NATO für den 23. März einen Sondergipfel in Brüssel ein, an dem auch Präsident Biden teilnahm. Der einzige Zweck dieses Treffens bestand darin, die ukrainisch-russischen Friedensverhandlungen zu beenden. Anstelle eines Kompromisses zwischen ukrainischer Neutralität und ukrainischer territorialer Integrität forderte die NATO nun den bedingungslosen Rückzug der russischen Streitkräfte aus den ukrainischen Gebieten, bevor es zu Friedensgesprächen kommen konnte:Wir fordern Russland auf, sich konstruktiv an glaubwürdigen Verhandlungen mit der Ukraine zu beteiligen, um konkrete Ergebnisse zu erzielen, angefangen bei einem dauerhaften Waffenstillstand bis hin zu einem vollständigen Rückzug seiner Truppen aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet.(Erklärung des NATO-Gipfels)Die NATO verlangte also nichts Geringeres, als dass Russland seine Niederlage akzeptiert, was in krassem Gegensatz zu einer Kompromisslösung steht, auf die sich die ukrainischen und russischen Unterhändler geeinigt hatten. In der Abschlusserklärung der NATO wurden weder die ukrainisch-russischen Friedensgespräche noch die Istanbuler Friedenskonferenz, die mit nur fünf Tagen Verspätung stattfinden sollte, erwähnt. Auch das Wort „Neutralität“ wurde nicht erwähnt. Wohl auf Druck der USA und des Vereinigten Königreiches brach die Ukraine daraufhin die Friedensgespräche ab und begann, im Vertrauen auf massive Waffenlieferungen des Westens und harte Sanktionen, die Forderungen der NATO nach einem bedingungslosen Abzug der russischen Truppen zu unterstützen. Damit war der ukrainisch-russische Friedensprozess gestorben, und der Krieg dauert seither an.Die Botschaft der NATO an Russland war eindeutig: Es würde keinen Verhandlungsfrieden geben, der zur Neutralität der Ukraine führen würde. Als Reaktion darauf änderte Russland seine Strategie und kündigte am 28. März an, dass es seinen militärischen Ring um Kiew aufheben und sich nun auf die militärische Eroberung der russischsprachigen Gebiete der Ost- und Südukraine konzentrieren würde. Damit hat der Krieg eine andere Richtung eingeschlagen. Russland hoffte nun, durch die Besetzung ukrainischen Territoriums den Beitritt der Ukraine zur NATO verhindern und seinen Zugang zum Schwarzen Meer schützen zu können. Die jüngsten Annexionen von vier ukrainischen Oblasts sind das Ergebnis dieses Strategiewechsels. Dies wird jedoch keinen Frieden bringen, sondern im Gegenteil eine ohnehin schon schwierige und gefährliche Situation noch verschlimmern.
    Der Westen hat nun die seltsame Position eingenommen, dass er die Ukraine bei der Abwehr einer Invasion unterstützte, ansonsten aber keinen Anteil an der Erreichung eines Friedens haben könne. Friedensverhandlungen seien allein Sache der Ukraine: „Es ist Sache der Ukraine, über eine künftige Friedensregelung zu entscheiden, frei von äußerem Druck oder Einfluss“ (Abschlusserklärung der G7). Nachdem die ukrainisch-russischen Friedensverhandlungen im März torpediert wurden, ist dies eine ziemlich zynische Position. Zynisch ist auch die Annahme, dass die Ukraine nun „frei von äußerem Druck oder Einfluss“ zu einer neuen Friedensregelung gelangen könnte, während sie von Russland militärisch unter Druck gesetzt wird und für ihr Überleben vollständig auf die finanzielle und militärische Unterstützung des Westens angewiesen ist. Der Frieden muss und kann nur zwischen dem Westen und Russland, natürlich mit Einschluss der Ukraine, ausgehandelt werden.
    Der Weg zum Frieden ist klar, nur wer hat den Mut, ihn zu gehen?
    In zwei seltenen öffentlichen Auftritten in Goslar und München hat die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Blick auf den Krieg in der Ukraine kürzlich zu mehr Verständnis und Kompromissbereitschaft aufgerufen. Während sie Russland vorwarf, mit dem Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar das Völkerrecht gebrochen zu haben, argumentierte sie eindringlich, dass Europa bei seinen Friedensbemühungen das Ziel nicht aus den Augen verlieren dürfe, eine gesamt-europäische Sicherheitsarchitektur aufzubauen, die Russland einschließt. Erst dann, so fügte sie hinzu, sei der Kalte Krieg wirklich vorbei. Sie warnte davor, Russlands Drohungen zu ignorieren.

    Frieden für die Ukraine, Frieden mit Russland und Frieden in Europa sind untrennbar miteinander verbunden. Es wird keinen Frieden geben, ohne die Fehler zu korrigieren, die am Ende des Kalten Krieges mit der Erweiterung der NATO (und der EU) bei Ausschluss Russlands gemacht wurden. Die Entwicklung einer europäischen Sicherheitsarchitektur würde aber viel Zeit in Anspruch nehmen, die wir jetzt nicht haben. Aber Friedensgespräche zwischen dem Westen und Russland könnten damit beginnen, die Grundlagen dafür zu schaffen. Die Bestätigung der ukrainischen Neutralität, die Anerkennung russischer Sicherheitsinteressen und die damit verbundenen Sicherheitsvereinbarungen für die Ukraine, die sich nicht mehr auf die NATO stützen, wären ein erster Schritt. Die mutigen ukrainischen und russischen Verhandlungsteams haben uns im März den Weg dafür gezeigt, und ein Expertenteam, das sich im Juni im Vatikan getroffen hatte, hat deren Ansatz weiterentwickelt. Wenn wir den Frieden anstreben wollen, anstatt einen Krieg zu gewinnen, wird es keine andere Lösung geben.
    Aber haben wir heute Politiker vom Kaliber eines Kennedy oder Chruschtschow, eines Reagan oder Gorbatschow, oder gar einer Angela Merkel, die den Mut und Entschlossenheit hätten, die Spirale eines immer mehr außer Kontrolle geratenen Krieges zu durchbrechen und stattdessen einen Frieden anzustreben? Der Weg zum Frieden ist klar, aber „wer ist bereit, diesen Weg zu gehen?“ wird die alles entscheidende Frage sein, um die Ukraine, Europa und möglicherweise die Welt vor einer drohenden Katastrophe zu bewahren.      Written by Michael von der Schulenburg
    Screenshot_2023_08_20_at_08_34_30_In_der_Ukraine_muss_es_darum_gehen_den_Frieden_und_nicht_den_Krieg_zu_gewinnen_Michael_von_der_SchulenburgMichael von der Schulenburg, former UN Assistant Secretary-General, escaped East Germany in 1969, studied in Berlin, London and Paris and worked for over 34 years for the United Nations, and shortly the OSCE, in many countries in war or internal armed conflicts often involving fragile governments and armed non-state actors. These included long-term assignments in Haiti, Pakistan, Afghanistan, Iran, Iraq and Sierra Leone and shorter assignments in Syria, the Balkan, Somalia, the Balkan, the Sahel, and Central Asia. In 2017, he published the book ‘On Building Peace – rescuing the Nation-State and saving the United Nations’, AUP.
    Info: https://michael-von-der-schulenburg.com/in-der-ukraine-muss-es-darum-gehenden-frieden-und-nicht-den-krieg-zu-gewinnen

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: vom 6. September 2023: Seit 1999 immer so weiter!

    Screenshot_2023_09_06_at_09_09_39_Flucht_nach_vorne_Der_dreiste_Wahlkampf_der_Gr_nen
    09.01.2026

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    09.01.2026

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    09.01.2026

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    09.01.2026

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    09.01.2026

    Trump schließt ein Treffen mit Pahlavi aus

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 9. Januar 2026, 18:30 Uhr


    _RTDE 9.1.2026


    _*Trump schließt ein Treffen mit Pahlavi aus – landesweiter

    "Internet-Blackout" in Iran


    *Eine neue Protestwelle erschüttert Iran seit Ende Dezember. Trump

    signalisiert, dass er nicht bereit ist, den früheren Kronprinzen Reza

    Pahlavi im Falle eines Regimewechsels als iranische

    Führungspersönlichkeit zu unterstützen.


    Während sich am Donnerstagabend die Proteste gegen die wirtschaftliche

    Lage im ganzen Land ausbreiteten und den Druck auf die Führung des

    Landes erhöhten, wurde Iran von einem vollständigen Internetausfall

    heimgesucht.


    Obwohl unklar ist, was den Ausfall verursacht hat, der zuerst von dem

    Internet-Freiheitsmonitor NetBlocks gemeldet wurde, haben die iranischen

    Behörden schon in der Vergangenheit als Reaktion auf große Unruhen das

    Internet abgeschaltet.


    NetBlocks hatte bereits am selben Tag über Ausfälle in der

    westiranischen Stadt Kermanshah berichtet, als die Behörden ihr Vorgehen

    gegen die Demonstranten verschärften.


    Das iranische Staatsfernsehen veröffentlichte Aufnahmen von den

    Protesten, die letzte Nacht in Teheran stattfanden. Busse brannten und

    eine U-Bahn-Station wurde beschädigt. Einige Demonstranten riefen

    wiederholt Parolen, die einen Sturz der Islamischen Republik forderten.

    Unter anderem war zu hören: "Pahlavi wird zurückkehren" – in Bezug auf

    Reza Pahlavi, den Sohn des 1979 im Zuge der Islamischen Revolution

    gestürzten Schahs Mohammad Reza Pahlavi.


    Mit einem Aufruf zu koordinierten Protesten versucht der frühere

    Kronprinz Reza Pahlavi, den Demonstrationen in Iran eine neue Dynamik zu

    verleihen. In einer Videobotschaft forderte der in den USA lebende Sohn

    des letzten Schahs die Iraner auf, am Donnerstag und am Freitag um Punkt

    20:00 Uhr Ortszeit auf der Straße oder auf ihren Balkonen gemeinsam

    Parolen gegen die Islamische Republik zu skandieren.


    Pahlavi wird durch eine Medienkampagne unterstützt. Seine Reichweite

    verdankt der frühere Kronprinz den promonarchistischen Exilsendern /Iran

    International/ sowie einer Internetkampagne, die laut Recherchen der

    Zeitung /Haaretz/ von Israel unterstützt und mitfinanziert wurde.


    Es hat sich mittlerweile herausgestellt, dass zahlreiche Videos von den

    aktuellen Protesten, in denen angeblich nach dem verstorbenen Schah oder

    seinem Sohn gerufen wird, manipuliert sind. Das berichtete eine

    /FAZ/-Korrespondentin.


    Der US-Präsident signalisierte inzwischen, dass er nicht bereit sei, die

    mit Israel verbündete Oppositionsfigur Reza Pahlavi im Falle eines

    Regimewechsels als iranische Führungspersönlichkeit zu unterstützen.


    Der in den USA lebende Pahlavi, der enge Beziehungen zu

    Israel unterhält, führt die monarchistische Fraktion der zersplitterten

    iranischen Opposition an.


    Die Proteste in Iran dauern seit mittlerweile zwölf Tagen an. Auslöser

    waren die hohen Lebenshaltungskosten und die schlechte Wirtschaftslage.

    Seit Beginn der Protestwelle am 28. Dezember 2025 gab es Versammlungen

    in mindestens 50 Ortschaften und Städten, vor allem im Westen des Landes.


    Am Donnerstag bezeichnete Trump Pahlavi, den Sohn des letzten iranischen

    Schahs, der durch die Islamische Revolution von 1979 gestürzt wurde,

    zwar als "netten Menschen", schloss ein Treffen mit ihm jedoch aus. Er

    fügte hinzu, dass es für ihn als Präsidenten unangemessen sei, sich mit

    ihm zu treffen.


    Angesichts der Protestwelle wiederholte US-Präsident Donald Trump seine

    bereits zuvor geäußerten Drohungen gegen die Führung in Teheran. "Ich

    habe ihnen klargemacht, dass wir hart durchgreifen werden, wenn sie

    anfangen, Menschen zu töten, was sie bei ihren zahlreichen Unruhen

    häufig tun", sagte Trump in einem Interview mit dem konservativen

    Radiomoderator Hugh Hewitt.


    Laut einer Zählung der /Agence France-Presse/ berichten iranische Medien

    und offizielle Stellen, dass seit Beginn der Proteste mindestens 21

    Menschen getötet wurden, darunter auch Angehörige der Sicherheitskräfte.


    Die Protestbewegung ist die größte seit drei Jahren. Sie hat zwar noch

    nicht das Ausmaß der Demonstrationen von 2022 unter dem Motto "Frau,

    Leben, Freiheit" erreicht, aber dennoch ist die politische und

    sicherheitspolitische Führung Irans alarmiert.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.01.2026

    Screenshot_2026_01_10_at_00_16_09_Haseloff_Historisches_Gl_ck_dass_wir_von_den_Russen_losgekommen_sind_Ministerpr_sident_kann_oder_will_nicht_verstehen

    nachdenkseiten.de, 09. Januar 2026 um 9:00 Ein Kommentar von Marcus Klöckner

    Die Stimmungsmache gegen Russland aus dem politischen Lager ist allgegenwärtig. Zum Jahreswechsel sagte Reiner Haseloff, es sei ein „historisches Glück, dass wir von den Russen losgekommen sind“. Die Kritik an Russland verbindet der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt mit den bevorstehenden Wahlen in seinem Bundesland. Bei den Wahlen würde es um die „Systemfrage“ gehen. Seine Aussagen dokumentieren exemplarisch: Viele Politiker können oder wollen nicht verstehen. Beides disqualifiziert sie als Mandatsträger.

    Die Stimmungsmache gegen Russland läuft immer heißer – eine Stimmungsmache, die im Verbund mit dem politischen Großprojekt Kriegstüchtigkeit zu verstehen ist. In dieser Situation ist politische Vernunft gefragt, sprich: Nicht mitmachen bei der Stimmungsmache; sich gegen den Feindbildaufbau stellen; verstehen, dass die Gefahr eines großen Krieges immer realer wird – aufgrund einer Konfrontationspolitik, die von Tag zu Tag mehr den großen Knall regelrecht heraufbeschwört.

    Dieser Tage meldete sich nun Reiner Haseloff zu Wort. Mit seinen 71 Jahren gehört er zu jenen Politikern, denen man zumindest aufgrund des vorgerückten Alters ein Stück politische Vernunft und Einsicht zugestehen möchte. Doch seine Worte zeigen vor allem eins: Aufseiten der Politik herrscht eine Ignoranz vor, die ihresgleichen sucht. Während die Bundesregierung eine Billion dafür bereitstellen will, um das Land gegen einen angeblichen Krieg gegen Russland zu wappnen, sagt Haseloff:

    „Wenn man es mal fair betrachtet, haben wir großes historisches Glück gehabt – auch mit Blick darauf, dass wir von den Russen losgekommen sind.“

    Und dann kramt er tief in der DDR-Vergangenheit.

    In der DDR habe es teilweise katastrophale Umweltbedingungen gegeben, zitiert der Sender ntv den CDU-Politiker. Damals habe man sich gefragt, wie viele Jahrhunderte man benötige, um alles wieder in Ordnung zu bringen. „Das haben wir in nur einer Generation geschafft“, so Haseloff weiter. Und: In Bitterfeld könne man heute einen Antrag als Luftkurort stellen. „Das war einst die Hölle Europas, heute haben wir einen weißen Strand an der Goitzsche”, so Haseloff.

    Das Problem an diesen Aussagen ist: Sie lassen sich in die antirussische Propaganda einreihen. An anderer Stelle, zu einem anderen Zeitpunkt, in einem anderen Rahmen ließe sich ziemlich entspannt über diese Ansichten diskutieren. Doch heute, wo Russland als der große Feind und als „Schreckensland“ gezeichnet wird, sind diese Aussagen von einer unerträglichen politischen Verantwortungslosigkeit geprägt. Mal abgesehen davon, dass damals nicht heute ist. Mal abgesehen davon, dass das Russland von heute sich im Vergleich zur Sowjetunion aus der Zeit vor dem Fall der Mauer stark verändert hat. Mal abgesehen davon, dass sich manche russische Städte längst auf einem Niveau bewegen, von dem nicht wenige Bürger in westlichen Städten nur träumen können: Haseloff schürt hier, ob gewollt oder nicht, Angst vor Russland. In einer Situation, wo Politiker permanent vor einem Krieg mit Russland warnen, sich zum Jahreswechsel hinzustellen und zu sagen, es sei ein „historisches Glück“, von Russland „losgekommen“ zu sein, bedient den Propagandaaufbau – der übrigens distanzlos von den Medien aufgenommen wird:

    „Die Wiedervereinigung hat Ostdeutschland laut Reiner Haseloff große Vorteile gebracht. Die Abkehr von Russland beschreibt er als Glück. Trotzdem liebäugeln viele Menschen wieder mit autoritären Staatsformen. Der Ministerpräsident sieht bei der kommenden Landtagswahl die “Systemfrage” gestellt.“

    Dies ist der Vorspann des ntv-Artikels, der die Positionierung Haseloffs wiedergibt. Da wird – sinnbefreit – Kritik an Russland mit der politisch gefälligen Behauptung vom Liebäugeln der Bürger mit „autoritären Staatsformen“ in Verbindung gebracht. Die Botschaft liegt offen im Text: Da soll ein zerfallenes, heruntergekommenes Russland existieren, das zudem noch autoritär ist. Und da sind Bürger, die – so dichten es sich Politik und Medien zurecht – das Autoritäre der Demokratie vorziehen. Wer diese Bürger sind, lässt sich aus dem Gesamtdiskurs schnell herleiten: Jene, die die Schwachstellen im demokratischen Gefüge offen ansprechen und den Schleier der Machtverhältnisse durchbrechen. Jene, die sich zwar mit Kritik an Russland nicht zurückhalten, aber zugleich auch das dreckige Spiel der NATO kritisieren. Und natürlich: AfD- und BSW-Wähler.

    Unter Rückendeckung der Medien verrührt Haseloff Ansichten miteinander, die in einer offenen Diskussion nach den Prinzipien von Argument und Gegenargument wie Papier im Feuer zerfallen würden. Da spricht der CDU-Mann allen Ernstes davon, dass bei der Wahl die „Systemfrage“ gestellt werde. „Entweder bleiben wir Bestandteil der großen Bundesrepublik von 16 Bundesländern, die demokratisch aus der Mitte regiert werden, oder wir haben ein anderes System.“

    Was Haseloff so unter einem Regieren aus der „demokratischen Mitte“ versteht, hat die demokratische Öffentlichkeit in der Coronazeit gesehen. Und was die etablierten Parteien darunter verstehen, kann die ganze Republik derzeit mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen.


    Titelbild: photocosmos1/shutterstock.com


    Rubriken: Kampagnen/Tarnworte/Neusprech


    Schlagwörter: 


    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=144498


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    09.01.2026

    Von Kuba bis Chile: Wie die USA Lateinamerika prägten

    freedert.online, 9 Jan. 2026 19:52 Uhr

    Die USA beanspruchen seit jeher die Vorherrschaft über die westliche Hemisphäre – ein Anspruch, der sich in zahlreichen Interventionen in Lateinamerika widerspiegelt.


    Screenshot_2026_01_09_at_23_54_47_Von_Kuba_bis_Chile_Wie_die_USA_Lateinamerika_pr_gten_RT_DE

    Video https://rumble.com/v743msk-von-kuba-bis-chile-wie-die-usa-lateinamerika-prgten.html   Dauer 4:44 Min.


    Von der gescheiterten Invasion in der Schweinebucht gegen Fidel Castro über das jahrzehntelange Embargo gegen Kuba bis hin zur CIA-gestützten Destabilisierung demokratisch gewählter Regierungen wie der von Salvador Allende in Chile oder der Unterstützung brutaler Diktaturen wie der Pinochets zeigt sich ein wiederkehrendes Muster.

    Auch in Nicaragua führten US-Eingriffe zu jahrzehntelanger Gewalt und Fremdherrschaft. Für viele Menschen wurden Figuren wie Castro, Che Guevara oder Allende deshalb zu Symbolen des Widerstands gegen US-Imperialismus – während die betroffenen Länder bis heute mit den Folgen dieser Eingriffe kämpfen.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 9. Januar 2026]

    Mehr zum Thema - Vom Wertediskurs zur nackten Macht: Trumps neue Weltstrategie


    Screenshot_2026_01_09_at_23_56_36_Von_Kuba_bis_Chile_Wie_die_USA_Lateinamerika_pr_gten_RT_DE

    Video https://vkvideo.ru/video-134310637_456284301 Dauer27:15 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/kurzclips/video/266915-von-kuba-bis-chile-wie/


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    09.01.2026

    US-Biolabor-Netzwerk in der Ukraine wird geschlossen: Trump kappt Pentagon-Verbindungen

    Screenshot_2026_01_09_at_23_41_50_US_Biolabor_Netzwerk_in_der_Ukraine_wird_geschlossen_Trump_kappt_Pentagon_Verbindungen_uncut_news.ch

    CC BY 2.0 / Tony Webster / BIOHAZARD


    uncutnews.ch, vom Januar 8, 2026, sputnikglobe, Aktuelles oder Allgemein 

    Präsident Donald Trump hat den Rückzug der USA aus dem Science and Technology Center in Ukraine (STCU) angeordnet – als Teil eines umfassenderen Schrittes, sich aus 66 internationalen Organisationen zurückzuziehen, die als „den US-Interessen zuwiderlaufend“ eingestuft werden.

    Dieser Schritt des US-Präsidenten fügt sich in Donald Trumps Linie ein, die Ukraine-bezogene Unterstützung zu kürzen, einschließlich früherer Aussetzungen militärischer Hilfe im Jahr 2025.

    Der Rückzug beendet laut dem Memorandum, das auf der Website des Weißen Hauses veröffentlicht wurde, die US-Beteiligung und -Finanzierung.

    Das STCU wurde 1993 gegründet, angeblich um ehemalige sowjetische Wissenschaftler von der Arbeit an Massenvernichtungswaffen auf friedliche Forschung umzulenken. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat das Zentrum über 350 Millionen US-Dollar aus den Etats des US-Außen- und Verteidigungsministeriums erhalten.

    Dokumente, die während Russlands spezieller Militäroperation erlangt und vom inzwischen verstorbenen Generalleutnant Igor Kirillow, dem ehemaligen Leiter der russischen Truppen für chemische, biologische und nukleare Verteidigung, offengelegt wurden – er wurde von ukrainischen neonazistischen Kräften ermordet –, haben wiederholt aufgezeigt, wie das Pentagon die Biowaffenforschung in der Ukraine finanzierte.

    Die Hauptaufgabe des STCU besteht darin, als Verteilungszentrum für Forschungsgelder im Interesse des Pentagons zu fungieren, „einschließlich biologischer Waffenforschung“, erklärte der stellvertretende russische UN-Botschafter Dmitri Poljanski.

    Das STCU war dem russischen Verteidigungsministerium zufolge über den Hauptauftragnehmer des Pentagons, das Ingenieurunternehmen Black & Veatch, mit dem Pentagon verbunden. Kirillow nannte die Namen amerikanischer und europäischer STCU-Mitarbeiter, die an US-militärischer biologischer Forschung beteiligt gewesen seien, darunter:

    • Andrew Hood (ehemaliger Exekutivdirektor und Leiter der diplomatischen Mission des STCU)
    • der derzeitige STCU-Exekutivdirektor, der US-Bürger Curtis Bjelajac
    • Matthew Webber, Vizepräsident von Black & Veatch

    Amerikanische Betreuer von Biolaboren in der Ukraine seien besonders an Dual-Use-Projekten interessiert gewesen, von denen viele darauf abzielten, „potenzielle Erreger biologischer Waffen wie Pest und Tularämie sowie Erreger wirtschaftlich bedeutender Infektionen“ zu untersuchen.

    „Von 2014 bis 2022 setzte das Ukrainische Wissenschafts- und Technologiezentrum mehr als 500 Forschungsprojekte in den postsowjetischen Republiken um“, darunter in der Ukraine, Georgien, Moldau und Aserbaidschan, so das russische Verteidigungsministerium.

    Quelle: Trump Pulls Plug on Ukraine’s Pentagon-Linked Bioweapons Web


    Info: https://uncutnews.ch/us-biolabor-netzwerk-in-der-ukraine-wird-geschlossen-trump-kappt-pentagon-verbindungen


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.01.2026

    Aufruf: Bis hierher und nicht weiter!

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 9. Januar 15:59 Uhr


    *Bis hierher und nicht weiter!

    **Wir protestieren gegen die rechtswidrigen Sanktionen gegen Oberst

    Jacques Baud und den Kriegskurs der EU**

    /Hier zum Text des Aufrufs und der Möglichkeit ihn zu unterstützen:

    /https://free-baud.org/

    */Verbreitet ihn auch in Euren Kreisen….

    /


    https://transition-news.org/appell-an-bundesregierung-und-eu-bezuglich-sanktionen-gegen-jacques-baud

    9.1.2026


    *Appell an Bundesregierung und EU bezüglich Sanktionen gegen Jacques Baud


    */Zahlreiche Politiker, Wissenschaftler, Journalisten, Künstler und

    andere fordern «die sofortige Aufhebung der illegalen Sanktionen gegen

    Jacques Baud sowie gegen alle Journalisten, Wissenschaftler und

    EU-Bürger». /


    *Mitte Dezember hat die EU den in Belgien lebenden Schweizer Oberst a.D.

    Jacques Baud,* ehemaliger Mitarbeiter des Schweizer Nachrichtendienstes

    (NDB), der UNO und der NATO, mit Sanktionen belegt

    <https://transition-news.org/nun-ist-es-amtlich-jacques-baud-auf-antirussischer-eu-sanktionsliste>.

    Ihm wird vorgeworfen, als Sprachrohr russischer Propaganda zu agieren.

    Baud darf Belgien nicht verlassen und seine Vermögen wurden gesperrt

    (wir berichteten unter anderem hier

    <https://transition-news.org/jacques-baud-im-visier-der-eu-sanktionen-gegen-schweizer-ex-offizier-geplant>,

    hier

    <https://transition-news.org/eu-sanktionen-gegen-europaer-eu-im-abgrund-der-gesetzlosigkeit

    und hier

    <https://transition-news.org/warum-jacques-baud-sanktioniert-wurde-mogliche-motive-und-offene-fragen>).


    *Gruppierungen und Einzelpersonen in der Schweiz haben daraufhin eine

    politische Intervention gefordert* und das Eidgenössische Departement

    für auswärtige Angelegenheiten mit Fragen konfrontiert, beispielsweise

    die im Tessiner Großen Rat vertretene Bewegung HelvEthica Ticino und

    eine Gruppe von Tessiner Parlamentariern (siehe hier

    <https://transition-news.org/offener-brief-an-bundesrat-cassis-in-sachen-jacques-baud

    und hier

    <https://transition-news.org/schweiz-kantonsparlamentarier-reichen-resolution-zu-sanktionen-gegen-jacques>).


    *Nun hat sich auch international Widerstand gebildet.* In einem Appell

    <https://www.appeal-baud.com/>, den jeder unterzeichnen kann, fordern

    zahlreiche Politiker, Wissenschaftler, Journalisten, Künstler und

    andere, dass die «illegalen Sanktionen gegen Jacques Baud sowie gegen

    alle Journalisten, Wissenschaftler und EU-Bürger» aufgehoben werden. Sie

    schreiben:


    «Es ist kein Verbrechen, die wahren Gründe des Ukraine-Krieges zu

    nennen. Es ist kein Verbrechen, die Leser auf Unwahrheiten und die

    eigene Propaganda der EU und der NATO aufmerksam zu machen. Es ist kein

    Verbrechen, auf die gedankenlose Kooperation des Westens mit

    ukrainischen Kräften hinzuweisen, die eine gefährliche Nähe zu

    Faschisten aufweisen.


    Der Ministerrat der EU zerstört mit willkürlichen Strafmaßnahmen gegen

    Jacques Baud und insgesamt gegen 59 Journalisten und Wissenschaftler die

    Grundlagen der Meinungsfreiheit.»


    *Diese Sanktionen seien illegal und völkerrechtswidrig,* denn sie würden

    nicht durch den UN-Sicherheitsrat verhängt, heißt es weiter. Die EU

    nutze die Sanktionsliste als Instrument, um «Kritiker mundtot zu

    machen», und manövriere sich immer tiefer in einen «Abgrund der

    Gesetzlosigkeit». Die Erstunterzeichner ergänzen:


    «Wir rufen das Europäische Parlament, die Parlamentarische Versammlung

    des Europarates, den Deutschen Bundestag, die deutschen Landes- und

    Kommunalparlamente, das gesamte deutsche Volk und die Menschen in allen

    Ländern der Europäischen Union auf, den Zerstörern der Demokratie und

    den Kriegstreibern jetzt mit aller Macht entgegenzutreten.


    Die Präambel des Grundgesetzes verpflichtet Deutschland, dem Frieden zu

    dienen. Das Grundgesetz legt in Art. 5 fest: ‹Eine Zensur findet nicht

    statt.› Die Handlungen von EU-Kommission und EU-Rat stehen im

    Widerspruch zu unserem Grundgesetz. Wir fordern die Bundesregierung auf,

    gemäß ihrem Amtseid auf diesen ungesetzlichen Vorgang hinzuweisen.»


    *Zu den Erstunterzeichnern des Appells gehören der Journalist Patrick

    Baab,* die 91-jährige Friedensaktivistin Laura von Wimmersperg sowie die

    BSW-Politikerin Sevim Dağdelen, die von 2005 bis 2025 Mitglied des

    Deutschen Bundestages war. Auf einer Pressekonferenz

    <https://www.youtube.com/watch?v=mAiBwhYLZVQ> stellten sie ihre

    Argumente gegen die EU-Sanktionierung von Baud vor.


    *Patrick Baab kritisierte vor allem die rechtliche Ausgestaltung der

    Sanktionen.* Diese würden ohne Gerichtsverfahren, ohne vorherige

    Anhörung und ohne konkrete Beweisführung verhängt und damit grundlegende

    rechtsstaatliche Prinzipien aushebeln. Es handle sich um eine rein

    politische Entscheidung.


    *Der Publizist wies darauf hin, dass es dabei nicht um einen Einzelfall

    gehe,* sondern um einen grundsätzlichen Umgang mit abweichenden

    Meinungen zur Kriegs- und Sicherheitspolitik der EU und Deutschlands. Er

    erklärte:


    
«Dagegen wenden wir uns, denn es geht in dieser Diskussion, meine Damen

    und Herren, nicht nur um Jacques Baud. Das sollen wir glauben. Es geht

    um Sie, es geht um uns alle. Es geht darum, Kritiker des Kriegskurses

    der Europäischen Union und auch der Bundesrepublik Deutschland

    einzuschüchtern. Es geht darum, durch die Erzeugung von Angst

    vorauseilenden Gehorsam bei allen Bürgerinnen und Bürgern zu erzwingen.»


    *Laura von Wimmersperg schilderte die konkreten menschlichen Folgen

    einer Sanktionierung.* Diese bedeute in der Praxis die Sperrung von

    Bankkonten, die Unmöglichkeit, Miete zu bezahlen, den Verlust des

    Zugangs zu Krankenversicherung, Strom, Wasser und Telekommunikation

    sowie den Ausschluss von der normalen gesellschaftlichen Teilhabe. Sie

    erinnerte daran, dass die Sanktionen laut Baud «schlimmer als Gefängnis»

    seien <https://www.youtube.com/watch?v=XLcqwrabN68> und kritisierte

    insbesondere, dass sanktionierte Personen kaum Möglichkeiten hätten,

    sich rechtlich zu wehren.


    *Berichten zufolge hätten selbst Juristinnen und Juristen

    Schwierigkeiten,* zuständige Stellen innerhalb der EU ausfindig zu

    machen. Die Friedensaktivistin warnte davor, dass die Akzeptanz solcher

    Maßnahmen langfristig demokratische Grundprinzipien untergrabe.


    *Unter Verweis auf historische Erfahrungen in Deutschland betonte sie

    die zerstörerische Wirkung von Angst und Schweigen* und rief Medien und

    Öffentlichkeit dazu auf, diese Entwicklung nicht hinzunehmen. Sie machte

    klar:



    «Wenn das weitergeht, dann haben wir eine Situation, die wir uns vor

    einem Jahr nicht vorstellen konnten wahrscheinlich, und die

    wahrscheinlich an finsterste Zeiten in Deutschland erinnert: was es

    heißt, eben keine Demokratie mehr zu haben. Unsere Demokratie hat ihre

    Lücken, aber das, was wir haben, muss festgehalten und muss verteidigt

    werden.»


    *Sevim Dağdelen ordnete die Sanktionen gegen Jacques Baud in einen

    größeren geopolitischen und historischen Kontext ein.* Die massive

    Erhöhung von Militärausgaben und die zunehmende Konfrontation würden auf

    eine Vorbereitung umfassender militärischer Konflikte hindeuten.

    Kritische Stimmen zu Krieg, Aufrüstung und NATO-Politik würden gezielt

    marginalisiert. Positionen, die früher Teil öffentlicher Debatten

    gewesen seien – etwa Warnungen vor den Folgen der NATO-Erweiterung –,

    würden heute als Desinformation oder prorussische Propaganda

    etikettiert. Dağdelen weiter:


    
«Die Sanktionierung von Jacques Baud und anderen am 15. Dezember 2025

    ist eine eklatante Bedrohung der Meinungs-, der Informations- und auch

    der Pressefreiheit in der EU. Und der Beschluss fasst eben einen

    Präzedenzfall, abweichende Meinungen als eine prorussische Propaganda

    einzustufen. (...) Die Freiheit von Jacques Baud ist unser aller

    Freiheit. Der Einsatz für seine Freiheit ist ein Einsatz für die

    Freiheit selbst.»


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.01.2026

    30.1.26 Neujahrsempfang für Frieden in Neustadt

    frieden-hannover.de, Seite besucht am 9. Januar 2026, 23:10 Uhr


    5. Januar 2026

    Die Friedensinitiative Neustadt/Wunstorf lädt – als Kontrapunkt zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Bundeswehr und der Stadt Neustadt – zum Neujahrsempfang am Freitag, 30. Januar ab 19 h im Ratssaal des Neustädter Rathauses, An der Stadtmauer 1 ein. Das Kulturprogramm zu Krieg und Frieden wird weitgehend selbst gestaltet. Geplant sind  musikalische Beiträge, Lesungen und eine Kabarettszene.


    Info: https://frieden-hannover.de/30-1-26-neujahrsempfang-fuer-frieden-in-neustadt/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.01.2026

    "Kein Castor, kein Reaktor!" - Aufruf zur Castor-Demo am 24.01.2026 in Bottrop

    aus e-mail von Jürgen Blümer, 9. Januar 2026, 14:06 Uhr


    Liebe Freundinnen und Freunde,

    am Freitag, den 09.01.2026, hat das Verwaltungsgericht Berlin den

    Eilantrag des BUND NRW für ein Stopp der Castor-Transporte von Jülich

    nach Ahaus abgelehnt. Der Transport der Castor-Behältern mit

    hochradioaktivem Atommüll darf wie genehmigt sofort vollzogen

    werden.

    In den kommenden Jahren soll nun eine Castor-Lawine mit tödlichem

    Reaktorabfall durch NRW nach Ahaus rollen. Insgesamt ist mit 154

    Transporten zu rechnen, 152 aus Jülich am Niederrhein und zwei aus

    Garching bei München. Diese Transporte sind ein Hochsicherheitsrisiko

    und führen durch extrem dicht besiedelte Regionen, u.a. über den

    Rhein bei Duisburg oder das nördliche Ruhrgebiet.

    Diese Transporte finden nur aus einem Grund statt: Die verantwortlichen

    PolitikerInnen waren über Jahrzehnte nicht in der Lage, ein modernes

    Zwischenlager an den bisherigen Atommüllstandorten zu planen, zu bauen

    und in Betrieb zu nehmen. Damit wurde das Versprechen an die

    Zivilgesellschaft gebrochen, dass der Atommüll in Deutschland nur noch

    in ein Endlager transportiert wird.

    Der Widerstand gegen die geplanten Atomtransporte hat aber noch eine

    tagesaktuelle, politische Bedeutung: Die CSU hat in ihrer Klausur in

    Seeon beschlossen, wieder in die Atomenergie einzusteigen. CDU-Kanzler

    Friedrich Merz bereitet die CDU darauf vor, die Atomenergie in

    Deutschland wieder einzuführen. Dazu hat die Bundesregierung auf

    EU-Ebene ihren Widerstand aufgegeben, die Atomenergie als 'nachhaltig'

    einzustufen. Und unter dem Mantel der 'Technologieoffenheit' treibt die

    Bundesregierung die Entwicklung von Kernfusionsreaktoren voran.

    Vor diesem Hintergrund will die Koalition in Berlin nun zeigen: Wo

    Atomtransporte möglich sind, ist auch Atomenergie möglich.

    Deswegen müssen wir Grünen gemeinsam mit den NGOs den Widerstand gegen

    die Atomtransporte verknüpfen mit dem Protest gegen die Wiedereinführung

    der Kernenergie. Wer auf Nukleartechnologie zur Energieerzeugung setzt,

    produziert radioaktiven Abfall mit tödlicher Strahlung. Die Kosten

    dieser Technologie sind unbezahlbar, die Risiken unkalkulierbar. Und mit

    Solarstrom und Windenergie haben wir die richtigen Technologien in

    Benutzung, die unsere Gesellschaft für ihre Energieversorgung benötigt.

    Kommt also zahlreich zur Demo nach Bottrop-Fuhlenbrock,

    am 24.01.2026, 11 Uhr, an der A2

    *_"Kein Castor, kein Reaktor!"_*

    *_

    _*

    Weitere Informationen zur Demo:


    https://sofa-ms.de/?page_id=3562


    --

    "Die Linke steht für Ehre und Wahrheit. Sie schützt die Rechte der Frauen und der Umwelt. Im Rahmen dieser Verpflichtung gibt es keinen Raum für Lügen."

    TC Boyle, 09.11.2024

    Gruene-Linke Mailingliste



    (info[ät)sofa-ms.de)


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Castor-Demo Bottrop On:06/01/2026


    Wir rufen zur Stopp-Castor-Demo am 24. Januar in Bottrop rund um die Castor-Route an der A2 in Bottrop-Fuhlenbrock auf!  Auf der A2 zwischen Oberhausen und Bottrop muss der Castor mit seinen 130t, 30m Länge und 3m Breite eine lange Autobahn-Baustelle passieren. Das ist risikoreicher Wahnsinn angesichts der maroden Autobahn-Struktur und nur eingeschränkter polizeilicher Begleitung/ fehlender seitlicher Absicherung. Nach den jüngsten Medienberichten ist bekannt, dass jeder Schwerlasttransport die Autobahnen nicht nur belastet, sondern schädigt, was zu neuen Sperrungen und Baustellen führt.

    Los geht es um 11 Uhr mit einer Auftakt-Demo auf der Kreuzung Oberhausener Straße / Haniel-Straße / Im Fuhlenbrock. Danach führt die Demo-Route über die folgenden Straßen: Im Fuhlenbrock – Hermann-Löns-Str. – Hans-Böckler-Str – Oberhausener Str. – Ferrnewaldstr. – Oberhausener Str.. Auf der selben Kreuzung wie zu Beginn findet dann eine Abschlusskundgebung statt.

    Umweltfreundliche Anreise ist mit dem Schnellbus X42 ab Hbf Oberhausen und ZOB Dorsten bis zur Haltestelle „Oberhausener Straße“ möglich.

    Mit dem Auto fahrt ihr entweder über die Abfahrt „Bottrop“ (A2) oder „Oberhausen-Sterkrade (A516) nach Bottrop. Die Abfahrt OB-Königshardt ist wegen der Baustelle gesperrt!

    Weitere Infos folgen hier in Kürze…


    Info: https://sofa-ms.de/?page_id=3562


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.01.2026

    gewerkschaftsforum.de / neue artikel

    aus e-mail von Laurenz Nurk, 9. Januar 2026, 11:09 Uhr


    Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben


    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    wir möchten euch auf neue Artikel auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:



    Zum 1. Januar 2026 stieg der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde – wenn er denn überhaupt gezahlt wird


    Zum 1. Januar 2026 stieg der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde. 2027 ist eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro geplant.


    Für die Beschäftigten, die bei uns für den Mindestlohn tätig sind, bedeutet die Minianhebung ein weiteres Jahr mit sinkenden Reallöhnen, wenn sie denn den Mindestlohn überhaupt ausgezahlt bekommen.

    Laut einer aktuellen Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werden zwischen 750.000 und mehr als drei Millionen Beschäftigte um ihren Mindestlohn betrogen. Die Spanne ist so breit, weil illegale Aktivitäten schwer zu erfassen sind. Hinzu kommt, dass seit Einführung des Mindestlohns die Zahl der Arbeitsplätze in den Niedriglohnbranchen sogar zugenommen hat. Es trifft vor allem Minijobber, Studierende, Rentner sowie Menschen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.  weiterlesen →----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Überfall auf Venezuela – 2026 wird noch schöner!


    Von Renate Dillmann


    Während deutsche Politiker und Medien sich noch über das unverantwortliche Böllern ihres Volks in der Silvesternacht auskotzen, überfallen die USA – nach einem beiläufigen Weihnachtsbombardement in Afrika – Venezuela. Sie attackieren dort wichtige militärische Anlagen und Häfen, töten Sicherheitspersonal und entführen den venezolanischen Präsidenten Maduro und dessen Frau. Der angesichts dieses demonstrativen Völkerrechtsbruchs um viel Verständnis (es geht ja nicht um Russland, sondern um die USA) bemühten ARD gelingt es während des ersten Tags übrigens nicht, in Caracas jemanden vor die Kamera zu zerren, der die US-Aktion begrüßt. Ersatzweise werden Mutmaßungen über die wahre Stimmungslage in der Bevölkerung angestellt.

    Präsident Trump hat mit Tat und Wort klar gemacht, was er darunter versteht, „die Vorrangstellung Amerikas in der westlichen Hemisphäre wiederherzustellen“ (Nationale Sicherheitsstrategie 2025).  weiterlesen →--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Volkswirtschaftliches Desaster – Insolvenz als Geschäfts- und Sanierungsmodell


    Mittlerweile geschieht es fast täglich: Ein Unternehmen meldet ein Insolvenzverfahren beim örtlichen Amtsgericht an und entscheidet sich für das Verfahren in Eigenverwaltung bzw. im Schutzschirmverfahren.


    Das Ganze entpuppt sich als zwielichtiges Manöver, zugunsten der Bilanz des in der Regel in vollem Umfang weiter arbeitenden Unternehmens und zuungunsten der bisher geflossenen öffentlichen Mittel und der vom Arbeitsplatzverlust bedrohten Beschäftigten.


    In der Öffentlichkeit, den Medien und der Politik wird nur auf die wachsende Zahl der Unternehmensinsolvenzen geschaut, die ein Beleg für die wirtschaftliche Talfahrt im Lande sei und sie ignorieren völlig, dass die Verfahren in Eigenverwaltung bzw. im Schutzschirmverfahren schlicht und ergreifend ein gut funktionierendes Geschäftsmodell der Unternehmen sind.


    Niemand prangert dieses volkswirtschaftliche Desaster an und will wahrhaben, dass die Insolvenzordnung nach und nach für solche Spielchen vom Gesetzgeber und der Rechtsprechung geändert wurde.

    Im Folgenden soll der Blick auf das Insolvenzrecht in Deutschland gerichtet werden, das solche Betrugskonzepte zur Profitsteigerung, auf dem Rücken der Beschäftigten, erst ermöglicht. weiterlesen →-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ein Update aus der Welt der Essenslieferanten – Von der Anwendung und Abwicklung einer Belegschaft zum Zwecke der Marktbeherrschung

    Aus der Essenslieferbranche, die für ihre irregulären Arbeitsverhältnisse mit scheinselbstständigen Fahrradkurieren als Schmuddelecke der deutschen Arbeitswelt bekannt geworden ist und die lange Zeit eine gewerkschaftsfreie Zone war, [1] ist 2025 zu vernehmen, dass die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) um einen Sozialplan für von Massenentlassungen bedrohte Teile der Lieferando-Stammbelegschaft ringt. Wie ist es dazu gekommen?  weiterlesen →

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    Der deutsche Militarismus in der Zeitenwende – Kriegsbereitschaft heute


    Kein Zurück zu friedlichen Verhältnissen – vom Imperativ der Kriegstüchtigkeit

    Seit dem Amtsantritt von Trump sorgen dessen machtvolle Initiativen, den Ukraine-Krieg zu beenden und einen Waffenstillstand zu verfügen, für Alarmstimmung in Deutschland: Es droht ein Frieden, der an „uns“ vorbei verhandelt wird. Die politisch Verantwortlichen hierzulande lassen keinen Zweifel daran, dass ein möglicher Friedensdeal, der für Russland erträglich ist, für sie unerträglich ist, sie sich also von den Verhandlungen umso mehr herausgefordert fühlen, ihre Feindschaft voranzutreiben und dafür zu einer eigenständigen, abschreckungsfähigen Militärmacht aufzusteigen. Zu ihrer Sicht auf die aktuelle Lage und was diese von ihr verlangt, liefert die deutsche Politik Klarstellungen am laufenden Band: weiterlesen →----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Bittere Bilanz für den Flüchtlingsschutz

    Von Pro Asyl

    Was die seit Mai 2025 bestehende Regierung aus SPD und Union als »Migrationswende« feiert, bedeutet vor allem eins: Menschen werden im Stich gelassen, Recht wird verletzt und die Abgrenzung politischer Mitte nach rechts verschwimmt. 2025 war besonders bitter für den Flüchtlingsschutz.

    Das Jahr 2025 begann mit einem politischen Paukenschlag: Noch-Oppositionsführer Friedrich Merz von der CDU brachte mit Stimmen der AfD einen Anti-Asyl-Antrag durch den Bundestag. Ein dazugehöriges Gesetzesvorhaben scheiterte nach Massenprotesten vor der CDU-Zentrale nur knapp, dank weniger Abweichler. Der Ton für einen harten Wahlkampf war gesetzt. CDU und CSU warben mit flüchtlingsfeindlichen und rechtswidrigen Vorhaben – und setzten sich bei den Koalitionsverhandlungen mit der SPD in vielen Punkten durch: Von den illegalen Zurückweisungen an den deutschen Grenzen, über die Aussetzung des Familiennachzugs hin zum Stopp humanitärer Aufnahmeprogramm  weiterlesen →


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    Herzliche Grüßevon den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.de


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.01.2026

    Straf mich, du Miststück!

    Screenshot_2026_01_09_at_12_37_05_Straf_mich_du_Mistst_ck_-Kopie


    forumgeopolitica.com, Fr. 09 Jan 2026, Scott Ritter

    Im Fall von Jacques Baud sanktioniert die EU zum ersten Mal einen Analysten nicht für die Verbreitung von Desinformationen, sondern für die Äußerung einer politisch unbequemen Wahrheit, wobei sie zugibt, dass er kein Gesetz gebrochen hat. Wird sie den Mut haben, gegen einen amerikanischen Bürger vorzugehen?


    Die Europäische Union hat den altgedienten Schweizer Geheimdienstler und geopolitischen Analysten, den 70-jährigen Oberst Jacques Baud, sanktioniert.

    Sein Vergehen?

    Er ist „regelmäßiger Gast in pro-russischen Fernseh- und Radioprogrammen“, was ihn zu einem „Sprachrohr für pro-russische Propaganda“ macht, der „Verschwörungstheorien aufstellt“, wie zum Beispiel „die Ukraine zu beschuldigen, ihre eigene Invasion zu inszenieren, um der NATO beizutreten“.

    Verdammt, der Kerl ist krass.

    Ich zittere vor Angst bei dem Gedanken, dass dieser Siebzigjährige „Verschwörungstheorien aufstellt“.

    Was soll eine Weltmacht wie die Europäische Union angesichts einer solchen Bedrohung tun?

    Natürlich den Mistkerl sanktionieren!

    Genau das hat Kaja Kallas, die in Estland geborene Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, getan und am 15. Dezember 2025 eine Bekanntmachung veröffentlicht, in der zwölf „natürliche Personen“ und zwei ‚Organisationen‘ auf eine Liste von Personen und Organisationen gesetzt wurden, die gegen die Verordnung (EU) 2024/2642 des Rates („Destabilisierungssanktionen der EU gegen Russland“) verstoßen haben. Mit dieser im Oktober 2024 verabschiedeten Verordnung wurden „neue restriktive Maßnahmen gegen Russland als Reaktion auf seine destabilisierenden Aktivitäten gegen die EU und die EU-Mitgliedstaaten“ eingeführt. Die Verordnung wurde „als Reaktion auf Russlands Kampagne hybrider Aktivitäten gegen die EU und ihre Mitgliedstaaten“ erlassen.

    Die EU hielt diese Verordnung für notwendig, um gegen mutmaßliche hybride Aktionen Russlands vorzugehen, die darauf abzielen, Wahlen zu untergraben, gewalttätige Demonstrationen zu unterstützen, Sabotageakte gegen demokratische Institutionen, wirtschaftliche Aktivitäten oder Dienstleistungen von öffentlichem Interesse zu begehen, bewaffnete Konflikte für illegale Handelszwecke auszunutzen und bewaffnete Konflikte anzuzetteln oder zu erleichtern.

    Alle oben aufgeführten Handlungen könnten - und sollten - kriminelle Handlungen darstellen, wenn sie von einer beliebigen Person ausgeführt werden.

    Die Frage ist, welche dieser ruchlosen Taten wird Oberst Baud vorgeworfen?

    Keine der oben genannten.

    Stattdessen wird ihm eine weitere Aktivität vorgeworfen: „Unterstützung oder anderweitige Erleichterung des Einsatzes von koordinierter Informationsmanipulation und -beeinflussung“. Kurz gesagt: Die EU wirft Oberst Baud vor, „der Regierung der Russischen Föderation zuzurechnende Handlungen oder politische Maßnahmen durchzuführen oder zu unterstützen, die die Stabilität oder Sicherheit in einem Drittland (der Ukraine) untergraben oder bedrohen, indem er sich der Informationsmanipulation und -einmischung bedient“.

    Foreign Information Manipulation and Interference (FIMI) ist die jüngste Erfindung des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD), des diplomatischen Dienstes, der für alle internationalen Beziehungen der Europäischen Union zuständig ist. Bereits im Jahr 2022 arbeitete der EAD mit der EU-Agentur für Cybersicherheit (ENISA) zusammen, um die Bedrohungslage in Bezug auf ausländische Informationsmanipulation und -interferenz (FIMI) und Desinformation zu untersuchen und zu analysieren. Das Mandat für diese Aktion ergab sich aus dem Europäischen Aktionsplan für Demokratie vom 27. November 2019, in dem der EAD beauftragt wurde, „mit den Mitgliedstaaten, der Zivilgesellschaft und der Industrie an der Entwicklung gemeinsamer Definitionen und Methoden zu arbeiten, um gegen verschiedene Kategorien von Desinformation und Einflussnahme vorzugehen“.

    FIMI wird vom EAD wie folgt definiert: "Ein meist nicht illegales Verhaltensmuster, das Werte, Verfahren und politische Prozesse bedroht oder das Potenzial hat, diese negativ zu beeinflussen. Solche Aktivitäten haben einen manipulativen Charakter und werden absichtlich und koordiniert durchgeführt. Akteure solcher Aktivitäten können staatliche oder nichtstaatliche Akteure sein, einschließlich ihrer Stellvertreter innerhalb und außerhalb ihres eigenen Territoriums."

    Nach eigener Aussage legt die EAD-Definition von FIMI „den Schwerpunkt auf manipulatives Verhalten und nicht auf den Wahrheitsgehalt des Inhalts, der übermittelt wird“.

    Kurz gesagt, die „Verbrechen“, die Oberst Baud vorgeworfen werden, sind verfahrenstechnischer Natur und beruhen nicht auf einer tatsächlichen Desinformation oder der Verbreitung von Lügen oder Unwahrheiten. Nehmen wir zum Beispiel die Behauptung, Oberst Baud beschuldige „die Ukraine, ihre eigene Invasion zu inszenieren, um der NATO beizutreten“.

    Die Grundlage für diese Anschuldigung ist Oberst Bauds Buch aus dem Jahr 2024, L'art de la guerre russe. Comment l'Occident a conduit l'Ukraine à l'échecDie russische (Kunst des Krieges: Wie der Westen die Ukraine in die Niederlage führte), veröffentlicht von Max Milo Editions, einem französischen Verlag.

    Die beanstandeten Passagen lauten wie folgt:

    "Zelenskys Dekret vom 24. März 2021 zur Rückeroberung der Krim und des Donbass war der eigentliche Auslöser für die BBS. Von diesem Moment an war den Russen klar, dass sie eingreifen müssten, wenn es militärische Aktionen gegen sie gäbe. Aber sie wussten auch, dass der Grund für die ukrainische Operation die NATO-Mitgliedschaft war, wie Oleksei Arestovitch erklärt hatte. Deshalb unterbreiteten sie Mitte Dezember 2021 den USA und der NATO Vorschläge zur Erweiterung des Bündnisses: Ihr Ziel war es dann, der Ukraine das Motiv für eine Offensive im Donbass zu nehmen."
    "Der Grund für die russische militärische Sonderoperation (SMO) ist in der Tat der Schutz der Bevölkerung im Donbass; aber dieser Schutz war notwendig, weil Kiew eine Konfrontation durchmachen wollte, um der NATO beizutreten. Die NATO-Erweiterung ist also nur die indirekte Ursache für den Konflikt in der Ukraine. Die Ukraine hätte sich diese Tortur ersparen können, wenn sie die Minsker Vereinbarungen umgesetzt hätte - aber was wir wollten, war eine Niederlage für Russland."
    Jacques Baud in Art of War: How the West Led Ukraine to Defeat

    Nichts, was Oberst Baud geschrieben hat, ist eine Lüge, eine Verdrehung der Tatsachen oder eine Unwahrheit.

    Außerdem hat er sein Werk bei einem bekannten französischen Verlag veröffentlicht - und nicht bei einem russischen Sprachrohr.

    Und es stellt sich heraus, dass alles, was Oberst Baud über die Ukraine und die NATO geschrieben hat, wahr ist.

    Amanda Slout, die frühere leitende Direktorin für Europa im Nationalen Sicherheitsrat der Biden-Administration, die von Politico als „Architektin der Europapolitik von Präsident Joe Biden“ bezeichnet wurde, hat kürzlich zugegeben, dass die russische Initiierung der SMO hätte vermieden werden können, wenn die USA die NATO-Mitgliedschaft für die Ukraine vom Tisch genommen hätten.

    „Wir haben schon vor dem Krieg darüber gesprochen“, sagte Slought den russischen Scherzkeksen/Journalisten Vovan und Lexus, „was wäre, wenn die Ukraine zu Russland sagt: ‚Gut, wir werden nicht in die NATO eintreten, wenn das den Krieg und die Invasion stoppt‘, was sie zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon getan hat.“
    Amanda Slout

    Sloan merkte jedoch an, dass sie sich „unwohl bei dem Gedanken fühlte, dass die USA die Ukraine dazu drängen, dies nicht zu tun, und Russland implizit eine Art Einflussbereich oder Vetomacht in dieser Angelegenheit einräumen“, und fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass Biden das Gefühl hatte, dass es seine Aufgabe war, der Ukraine zu sagen, was sie zu tun hatte, dass sie nicht der NATO nachstreben sollte“.

    Abschließend gab Sloat zu, dass

    "Ich denke, wenn du eine alternative Version der Geschichte machen willst, wäre eine Möglichkeit gewesen, dass die Ukraine im Januar 2022 gesagt hätte: „Gut, wir werden nicht in die NATO eintreten, wir werden neutral bleiben“. Die Ukraine hätte im März/April 2022 im Rahmen der Istanbuler Gespräche eine Vereinbarung treffen können. Es stellt sich natürlich die Frage„, fügte sie hinzu, “ob es nicht besser gewesen wäre, dies vor Beginn des Krieges zu tun, oder ob es nicht besser gewesen wäre, dies während der Istanbuler Gespräche zu tun."
    Amanda Slout

    Verdammt!

    Ich schätze, die EU sollte besser ihre Sanktionsmaschine anwerfen.

    Amanda Slought, wie kannst du es wagen, so etwas zu sagen!

    Es spielt keine Rolle, dass das, was sie gesagt hat, wahr ist.

    Was zählt, ist, dass es der offiziellen Darstellung der Ukraine widerspricht, die von der EU unhinterfragt übernommen wurde.

    Oberst Jacqu Baud hat sich nichts weiter vorzuwerfen, als die faktenbasierte Wahrheit gesagt zu haben, egal wie unbequem sie für die etablierten Mächte in der EU auch sein mag.

    Er hat kein Verbrechen begangen - die EU gibt selbst zu, dass das „Verbrechen“ der FIMI, für das Oberst Baud ohne ein ordentliches Verfahren verurteilt wurde, nichts weiter als ein „nicht illegales Verhaltensmuster“ ist, bei dem die Tatsache, dass er die ungeschminkte Wahrheit gesagt hat, keine Rolle spielt.

    Oberst Baud sagte die Wahrheit außerhalb der offiziell von der EU vorgegebenen Informationswege und in einer Art und Weise, die den von der Ukraine verbreiteten Lügen und Verzerrungen widersprach, und er musste bestraft werden.

    Nun, Frau Kallas, ich habe eine Herausforderung für dich.

    Auch ich habe die Wahrheit über den russisch-ukrainischen Konflikt gesagt.

    Der ukrainische Geheimdienst hat mich auf die Todesliste von Mirotvorets gesetzt, weil ich die Wahrheit gesagt habe.

    Das ukrainische Zentrum für die Bekämpfung von Desinformation hat mich auf die Liste der „Informationsterroristen“ gesetzt und fordert, dass ich wie ein echter Terrorist behandelt und gejagt und getötet werde.

    Was soll's.

    Ich brauche ein bisschen mehr Abenteuer in meinem Leben.

    Sanktioniere mich, Schlampe.

    Tu es.

    „F“ herum und finde es heraus.

    Ich bin ein Amerikaner.

    Wir glauben an die Redefreiheit.

    Ganz im Ernst.

    Wir werden für dieses Thema kämpfen und sterben.

    Wenn du mich sanktionierst, wird dich mein Land fertigmachen.

    Es ist eine verdammte Schande, dass die Schweiz Oberst Baud seinem Schicksal überlassen hat.

    Die Schweizerinnen und Schweizer galten einst als Verteidiger der Demokratie und aller damit verbundenen Rechte, einschließlich der Meinungsfreiheit.

    Aber das ist vorbei. Also such dir jemanden aus, der so groß ist wie du.

    Sanktioniere einen amerikanischen Bürger.

    Ich fordere Sie heraus.


    Europa Russland Schweiz Ukraine USA Europäische Union (EU) NATO Europäischer Auswärtiger Dienst (EAD) EU-Agentur für Cybersicherheit (ENISA) Baud, Jacques Kallas, Kaja Analyse

    2 Kommentare zu
    «Straf mich, du Miststück!»


    Paolo Martinoni Fr. 09 Jan 2026, 11:22

    Ich müsste diesen Text einrahmen, um ihn zu lesen, wenn ich bedrückt bin, denn er richtet mich auf. Vielen Dank, Scott Ritter!

    Zur Schweiz: Ich liebe meine Heimat, sehr sogar, die Feigheit, Unterwürfigkeit und Charakterlosigkeit der aktuellen Regierung sind aber eine Schande. Ich wünschte mir, sie hätte die Kraft und den Mut eines Scott Ritter!

    This text should be framed to read when I'm feeling down, because it lifts my spirits. Thank you so much, Scott Ritter!

    Regarding Switzerland: I love my homeland very much, but the cowardice, the subservience and the lack of character of the current government are a disgrace. I wish they had the strength and the courage of a Scott Ritter!

    Auf diesen Kommentar antworten

    johann strempfl Fr. 09 Jan 2026, 12:14

    Danke an ,,FG,, für diesen Bericht, insbesonders an ,,SCOTT RITTER,, für die starken Worte ! !


    Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/straf-mich-du-miststck


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Wenn Inhalte von  Jacques Baud bisher zitierfähig waren, sind es Kraftausdrücke wie «Straf mich, du Miststück!» nicht.  Doch wie verhält man sich richtig , wenn Sanktionen existenzbedrohend sind.

    09.01.2026

    „Der Mobber im Weißen Haus“ Außenpolitikexperten raten im Konflikt um die US-Annexionsabsichten für Grönland zu einem härteren Vorgehen Europas. Trump sei „ein Mobber“, dem man mit Stärke begegnen müsse, heißt es; sonst folgten „weitere Übergriffe“.

    german-foreign-policy.com, 9. Januar 2026

    NUUK/WASHINGTON/BERLIN (Eigener Bericht) – Im Konflikt um die US-Annexionsabsichten für Grönland raten Außenpolitikexperten den Staaten Europas zu offenem „Widerstand“. Das sei zwar „mit Kosten verbunden“, heißt es in einer Einschätzung aus dem European Council on Foreign Relations (ECFR). Gebe man US-Präsident Donald Trump aber nach, dann werde dies lediglich „zu weiteren Übergriffen“ führen. Bereits im März hatte ein Experte aus der Denkfabrik erklärt, gelinge es nicht, die Trump’schen Annexionsabsichten abzuwürgen, dann werde „die NATO zu einer Art Schutzgelderpresserorganisation, in der die Mitglieder den Mafiaboss im Weißen Haus bezahlen, damit er nicht eine ihrer Provinzen zerstört“. Bisher reagieren die Staaten Europas allerdings defensiv: mit einer Erklärung, die anbietet, den USA die Verteidigung der „Sicherheit der Arktis“ abzunehmen. Parallel schlagen dänische Stellen einen informellen Ausverkauf Grönlands an die Vereinigten Staaten vor. Längst haben konkrete Spekulationen begonnen, wie die Annexion der Insel durch die Vereinigten Staaten ablaufen könne. Experten urteilen, es genüge vollends, wenn US-Beamte in Nuuk die US-Flagge hissten; Dänemark werde keinen militärischen Konflikt riskieren und sich zurückziehen.


    Zitat: AnnexionsabsichtenErste US-Ankündigungen, Grönland annektieren zu wollen, gab es bereits Anfang 2025.[1] Weitere folgten im Laufe des Jahres.[2] Am 21. Dezember ernannte Präsident Donald Trump den Gouverneur des US-Bundesstaates Louisiana, Jeff Landry, zu seinem Sondergesandten für die Insel. Landry teilte tags darauf auf X mit, er wolle „Grönland zu einem Teil der USA“ machen. Nach dem US-Überfall auf Venezuela gewannen die Ankündigungen an Schwung. „Wir brauchen Grönland aus Gründen der Nationalen Sicherheit“, behauptete Trump am vergangenen Wochenende.[3] Zugleich postete Katie Miller, eine ehemalige stellvertretende Pressesprecherin im US-Heimatschutzministerium und Ehefrau von Trumps Vizestabschef Stephen Miller, eine Landkarte, die Grönland in den Farben der US-Flagge zeigte; sie fügte das Wort „soon“ („bald“) hinzu. Außenminister Marco Rubio hat mehrmals abzuwiegeln versucht und behauptet, es gehe lediglich darum, Grönland zu kaufen. Allerdings hat Rubio mehrmals den US-Kongress belogen, indem er leugnete, es gebe Pläne, Venezuela militärisch anzugreifen. Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt hat diese Woche explizit bekräftigt, das Weiße Haus schließe den Einsatz militärischer Mittel zur Annexion Grönlands nicht aus.[4]


    Annexionsmethoden

    Längst werden Szenarien diskutiert, wie eine Annexion Grönlands durch die USA erfolgen würde. Dass europäische Truppen die Insel militärisch gegen die US-Streitkräfte verteidigen könnten, gilt als ausgeschlossen. Peter Viggo Jakobsen, ein Professor am Königlich Dänischen Verteidigungskolleg, urteilt, für die Vereinigten Staaten genüge es vollkommen, wenn „US-Beamte im Konsulat in Nuuk die amerikanische Flagge hissten und Grönland zu einem Teil der USA erklärten“. Er gehe fest davon aus, dass in diesem Falle „die dänischen Beamten einfach gehen, anstatt eine militärische Konfrontation mit den USA zu riskieren“.[5] Mikkel Vedby Rasmussen wiederum, Professor für Verteidigungsstudien an der Universität Kopenhagen, spekuliert, Washington könne „eine Art Abkommen mit handverlesenen Grönländern schließen“, die die Annexion der Insel durch die USA befürworteten, und deren Position „als den Willen des Volkes darstellen“.[6] Gelinge es, Geschäftsleute aus Grönland dafür zu gewinnen, dann könne Washington die Insel ähnlich beherrschen wie Venezuela: dort mit Hilfe von Erdölkonzernen, hier mit Hilfe von Bergbauunternehmern.


    Informeller Ausverkauf

    Dänische Regierungsstellen und Experten haben in den vergangenen Wochen verstärkte Bemühungen angestellt, die Trump-Administration zu einer Art nichtmilitärischer De-facto-Übernahme Grönlands zu bewegen. Sie verweisen dazu regelmäßig – unter anderem auch in US-Medien – darauf, dass ein 1951 unterzeichnetes und 2004 aktualisiertes Abkommen zwischen Dänemark und den Vereinigten Staaten den US-Streitkräften auf Grönland für Aktivitäten aller Art praktisch freie Hand lässt. So dürften sie auf der gesamten Insel – mehr oder weniger nach Belieben – Militärbasen errichten, aufrechterhalten und betreiben.[7] Im Kalten Krieg habe Washington auf Grönland über mehrere Truppenstützpunkte verfügt, hieß es etwa am Mittwoch im Wall Street Journal; heute gebe es nur noch die Pituffik Space Base mit allerlei Überwachungsanlagen. Würden die USA ihre Militärbasen wieder aufstocken wollen, „würden sie immer ein Ja dazu erhalten“, bestätigt der dänische Militärexperte Peter Ernstved Rasmussen.[8] Auch die Ausbeutung der Rohstoffvorkommen auf der Insel stehe US-Konzernen jederzeit offen, heißt es. Auf Grönland liegen nicht zuletzt Vorkommen Seltener Erden. Die Trump-Administration lehnt bislang aber alle Angebote ab.


    „Schutzgelderpresser“

    Zu der Frage, wie am besten auf die Annexionsankündigungen zu reagieren sei, gibt es seit geraumer Zeit unterschiedliche Antworten. Bereits Anfang März hatte ein Experte des European Council on Foreign Relations (ECFR) erklärt, man dürfe Trump nichts durchgehen lassen; sonst entwickle sich „die NATO zu einer Art Schutzgelderpresserorganisation, in der die Mitglieder den Mafiaboss im Weißen Haus bezahlen, damit er nicht eine ihrer Provinzen zerstört“.[9] Trump sei „ein klassischer Mobber“, der rasch mit Gewalt drohe, sich aber selbst vor Stärke fürchte. „Der Schlüssel zum Umgang mit Mobbern“ sei es, sich ihnen „zu widersetzen und mit eigenem Druck zu reagieren“. Sobald sie „Stärke und Entschlossenheit“ wahrnähmen, „kann man im allgemeinen einen Deal aushandeln“. Der ECFR-Experte fuhr fort, „die Europäer” seien dazu aber „noch nicht bereit“. Solange dem so sei, sei „der Mobber immer im Vorteil“. Und wenn man aus Erfahrung Schlüsse ziehen könne, dann werde „solche Schwäche ihn nur zu noch mehr Mobbing ermutigen“. Nach Grönland, schloss der Experte, könne das nächste Opfer Trump’scher Annexionsphantasien Island sein.


    „Mit Kosten verbunden“

    Am vergangenen Wochenende wurde eine ähnliche Einschätzung laut – erneut aus dem ECFR. „Die Europäer“, hieß es, stünden „vor der Wahl“: Sie könnten sich den US-Plänen „anpassen oder sich ihnen entgegenstellen“.[10] Beides sei gleichermaßen „mit Kosten verbunden“, räumen die Autoren der ECFR-Stellungnahme ein. „Eine Anpassung“ könne zwar „kurzfristig die transatlantische Harmonie bewahren“, belohne jedoch Zwang und signalisiere, „dass Druck auf Europa wirkt“. „Widerstand“ wiederum sei „politisch kostspielig und strategisch anspruchsvoll“; er verlange zudem „interne Geschlossenheit“. Gebe man aber nach, dann werde dies lediglich „zu weiteren Übergriffen und Uneinigkeit innerhalb Europas führen“. „Die Frage ist nicht, ob Europa Reibungen mit den USA vermeiden kann“, resümieren die ECFR-Autoren trocken, „sondern ob es bereit ist, seine eigenen Interessen zu verteidigen, wenn die Herausforderung von seinem mächtigsten Verbündeten kommt“.


    Europa erklärt

    Bislang deutet nichts darauf hin. Die bislang deutlichste Reaktion ist eine Erklärung, die am 6. Januar die Staats- und Regierungschefs von sieben europäischen Staaten abgegeben haben; es handelt sich um Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Spanien und das Vereinigte Königreich. In der Erklärung heißt es, die NATO habe „deutlich gemacht, dass die Arktisregion von prioritärer Bedeutung“ sei; „die europäischen Bündnispartner“ verstärkten daher „ihre Anstrengungen“.[11] Dies müsse aber „in kollektiver Weise gemeinsam mit den NATO-Verbündeten einschließlich der Vereinigten Staaten“ geschehen – „unter Wahrung der Grundsätze der VN-Charta, wozu auch die Souveränität, die territoriale Unversehrtheit und die Unverletzlichkeit von Grenzen gehören“. Dies seien „universelle Grundsätze“; man werde „nicht aufhören, sie zu verteidigen“. Von detaillierten Abwehrmaßnahmen ist nicht die Rede und auch nicht von potenziellen Konsequenzen einer Annexion Grönlands durch die USA.

     

    [1] S. dazu Der Kampf um Grönland (I), Der Kampf um Grönland (II) und Der Kampf um Grönland (III).

    [2] S. dazu Kriegsübungen in Grönland.

    [3] Trump droht venezolanischer Interimspräsidentin. Frankfurter Allgemeine Zeitung 06.01.2026.

    [4] Kit Maher, Kylie Atwood: White House discussing ‘options’ to acquire Greenland, says military use isn’t off the table. edition.cnn.com 06.01.2026.

    [5], [6] Julian Staib: „Grönland zu erobern, ist nicht gerade schwer“. Frankfurter Allgemeine Zeitung 06.01.2026.

    [7], [8] Jeffrey Gettleman, Amelia Nierenberg, Maya Tekeli: Buy Greenland? Take it? Why? An Old Pact Already Gives Trump a Free Hand. nytimes.com 07.01.2026.

    [9] Sophia Besch, Jeremy Shapiro: The New American Imperialism: How Europe Can Deal With Trump’s Threat to Greenland. lawfaremedia.org 02.03.2025.

    [10] Aslı Aydıntaşbaş, Chris Herrmann: Venezuela, Trump’s „Donroe Doctrine“ and three dilemmas facing Europe. ecfr.eu 04.01.2026.

    [11] Gemeinsame Erklärung zu Grönland. bundesregierung.de 06.01.2026.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10255


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.01.2026

    VorschauWas die EU im Jahr 2026 erwartet

    makronom.de, vom 8. Januar 2026, MANUEL MÜLLER,  Europa,  2026 wird für die EU zum Stresstest. Kann Europas selbsterklärter „Moment der Unabhängigkeit“ mehr sein als ein politisches Schlagwort? Eine Vorschau von Manuel Müller.


    Bild: Christian Lue via Unsplash


    Das neue Jahr hat für die Europäische Union mit einem freudigen Anlass begonnen: Zum 1. Januar ist Bulgarien der Eurozone beigetreten. Künftig wird die gemeinsame Währung also von 21 der 27 EU-Mitgliedstaaten verwendet werden. Wenn man bedenkt, dass nur vor etwas mehr als einem Jahrzehnt noch heftige Diskussionen über den möglichen Zerfall des Währungsraums geführt wurden, ist das ein schöner Erfolg.

    „Unabhängigkeit Europas“

    Allzu lang wird sich die EU auf diesen Lorbeeren jedoch kaum ausruhen können. Wie die Kommission zu Beginn ihres Arbeitsprogramms für 2026 feststellt, war „die Welt, mit der Europa und diese Kommission seit Amtsantritt konfrontiert sind, […] seit Jahrzehnten nicht mehr so instabil“. Auf dem Weg zu dem von Ursula von der Leyen etwas hochtrabend angekündigten „Moment der Unabhängigkeit Europas“ wird es für die EU deshalb eine ganze Reihe außenpolitischer Herausforderungen zu meistern gelten – von den russischen Aggressionen über den brüchigen Waffenstillstand und die fortdauernde humanitäre Krise im Gaza-Streifen bis zum Verlust der USA als wichtigsten globalen Verbündeten.

    Einen wichtigen, wenn auch mit viel Mühe verbundenen Schritt machte der Europäische Rat kurz vor Weihnachten, als er sich auf einen 90-Milliarden-Hilfskredit zur Unterstützung der Ukraine einigte – finanziert durch EU-Anleihen (eine weitere Errungenschaft, die vor einem Jahrzehnt kaum jemand für möglich gehalten hätte) im Rahmen einer Verstärkten Zusammenarbeit aller Mitgliedstaaten außer Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Wenigstens fürs Erste sollte damit sichergestellt sein, dass die Verteidigung der Ukraine nicht an finanziellen Engpässen scheitert. Die Veto-Drohungen einzelner Mitgliedstaaten zu umschiffen, um auf die Entwicklungen des Krieges angemessen reagieren zu können, bleibt für die EU aber auch 2026 eine der größten Herausforderungen.

    Fahrplan zur Verteidigungsbereitschaft

    Angesichts der Zunahme mutmaßlich russischer hybrider Angriffe steht neben der Hilfe für die Ukraine zunehmend auch der eigene Schutz im Vordergrund der europäischen Verteidigungspolitik. Neben der Abwehr akuter hybrider Bedrohungen geht es dabei auch darum, auf noch schlimmere Entwicklungen vorbereitet zu sein. Im vergangenen Herbst präsentierte die Kommission dafür eine „Defence Readiness Roadmap 2030“, die bereits für 2026 erste wichtige Meilensteine enthält. Dass die Zeiten, in denen man sich in der Verteidigungspolitik primär auf den NATO-Rahmen und die USA verlassen konnte, vorbei sind, sollte angesichts der jüngsten US-Sicherheitsstrategie inzwischen allen EU-Staaten klar sein.

    Ein pikantes Detail: Der halbjährlich rotierende Vorsitz im Rat der EU wird 2026 ausgerechnet bei Zypern und Irland liegen – zwei neutralen Staaten, die zudem traditionell nur sehr wenig Interesse an einer aktiven Verteidigungspolitik zeigten. In jüngster Zeit allerdings hat auch Irland seine Militärausgaben stark gesteigert, und der zyprische Präsident Nikos Christodoulides (parteilos) brachte zuletzt sogar einen NATO-Beitritt seines Landes ins Spiel. Ein grundsätzliches Infragestellen des jüngsten verteidigungspolitischen Kurses der EU ist von den beiden Ratspräsidentschaften also nicht zu erwarten.

    Mercosur-Abkommen auf der Kippe

    Indessen wird auch eine zunehmend auf „Unabhängigkeit“ ausgerichtete EU in der Welt nicht auf Freunde und Wirtschaftspartner verzichten können. Ein wichtiges Instrument für solche strategischen Kooperationen ist das Global-Gateway-Programm, mit dem die EU weltweit Investitionen in Infrastrukturprojekte finanziert. Für das Jahr 2026 hat der Rat dafür unlängst eine Liste von 256 „Flagship Projects“ angenommen.

    Trotz dieser Flotte von Flaggschiffen hapert es beim Aufbau globaler Partnerschaften allerdings an den ganz großen Durchbrüchen: Der seit vielen Jahren vorbereitete Handelsvertrag zwischen der EU und der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur steht aufgrund von italienischen, französischen und polnischen Vorbehalten auf der Kippe, zumal die brasilianische Regierung angesichts der vielen Verzögerungen allmählich die Geduld verliert. Die Kommission hofft dennoch, dass es noch im Januar 2026 zu einem Durchbruch kommt und das Abkommen unterzeichnet wird.

    Schicksalswahl in Ungarn

    Innenpolitisch wiederum bieten die nächsten Monate das letzte Gelegenheitsfenster für die EU, um Gesetzgebungsverfahren abzuschließen, bevor im „Superwahljahr“ 2027 mögliche Regierungswechsel unter anderem in Frankreich, Italien, Spanien und Polen die Zusammensetzung des Rates tiefgreifend verändern könnten. Allerdings wird es auch 2026 wahlpolitisch nicht gerade ruhig zugehen.

    Im April geht es bei der Parlamentswahl in Ungarn nicht nur um die Zukunft von Viktor Orbán, sondern auch darum, welche Hoffnung es in dem Land noch für Demokratie und Rechtsstaat gibt. In den Umfragen liegt derzeit die Oppositionspartei TISZA deutlich vor der regierenden Fidesz. Aber wird Orbán, der über Jahre hinweg seine Macht mit allen Mitteln zu festigen versucht hat, einfach so eine demokratische Abwahl hinnehmen?

    Außerdem stehen 2026 auch in Schweden, Dänemark, Lettland, Slowenien und Zypern Parlamentswahlen an, und in Frankreich und Spanien könnte es zu vorgezogenen Neuwahlen kommen. Auch die deutschen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September sind europaweit von Bedeutung: Falls es der AfD (ESN) mithilfe des BSW (–) gelingt, erstmals eine Landesregierung zu bilden, dürfte das zu einer erheblichen Destabilisierung des größten EU-Mitgliedstaates führen.

    Rechtsaußen-Bündnisse im Europäischen Parlament

    Im Europäischen Parlament sind Bündnisse mit Ganz-rechts-außen-Parteien inzwischen hingegen zunehmend zur Normalität geworden: Im Europawahlkampf 2024 hatte die christdemokratisch-konservative Europäische Volkspartei (EVP) noch angekündigt, sie würde nur mit solchen Parteien des rechten Spektrums zusammenarbeiten, die „pro-EU, pro-Ukraine und pro-Rechtsstaat“ seien.

    Inzwischen ist von der Brandmauer gegen rechts jedoch kaum noch etwas übrig: Bei Abstimmungen kommt es immer häufiger zu Mehrheiten aus EVP und allen drei Rechtsaußenfraktionen (EKR, PfE, ESN) – selbst bei prominenten Gesetzgebungsentscheidungen wie dem Omnibus-I-Paket im November, das unter dem Schlagwort der „Vereinfachung“ zu einer bedeutenden umweltpolitischen Deregulierung führte.

    Umstrittene „Vereinfachung“ und Deregulierung

    Der Streit um die Vereinfachungs-Agenda dürfte auch im neuen Jahr weitergehen: Die Kommission hat noch etliche weitere „Omnibus“-Vorschläge eingeleitet, die nun ihren Weg durch das Gesetzgebungsverfahren nehmen werden. Auch hier geht es in vielen Fällen um eine Entlastung der Wirtschaft durch den Abbau von Umwelt- und Verbraucherschutzmaßnahmen. Für Kontroversen dürfte zum Beispiel der von der Kommission vorgeschlagene Ausstieg aus dem Verbrenner-Aus sorgen. Auch dass die Kommission überhaupt so stark auf Omnibus-Verfahren (also gleichzeitige Änderungen mehrerer existierender EU-Rechtsakte) setzt und damit Vorgaben zur Folgeabschätzung umgeht, stößt auf Kritik.

    Ob es mit einer so umstrittenen Agenda gelingen kann, die angeschlagene Große Koalition der Mitte im Europäischen Parlament wieder zusammenzuführen, bleibt abzuwarten. Fürs Erste können sich die Parteien des Rechtsaußen-Lagers nicht nur über ihre besten Umfragewerte freuen, sondern genießen auch mehr Einfluss auf die konkrete Politikgestaltung als je zuvor in der Geschichte der EU.

    Ein „28. Regime“

    Nicht bei allen Vorhaben auf der Vereinfachungsagenda der Kommission geht es in erster Linie um eine Absenkung des Regulierungsniveaus. Teilweise geht es auch schlicht darum, die Vielzahl an unterschiedlichen nationalen Bestimmungen zu reduzieren, die grenzüberschreitende Wirtschaftstätigkeiten im Europäischen Binnenmarkt erschweren. Traditionell setzt die EU dafür seit dem berühmten Binnenmarkt-Weißbuch von 1985 auf eine Harmonisierung, also Vereinheitlichung der nationalen Rechtsvorschriften. Allerdings stößt dieses Instrument immer wieder auf politischen Widerstand unter den Mitgliedstaaten, die nicht auf ihre jeweiligen nationalen Regelungen verzichten wollen.

    In letzter Zeit hat in Brüssel deshalb ein alternativer Ansatz an Popularität gewonnen: das sogenannte „28. Regime“. Damit sind gemeinsame europäische Regelwerke gemeint, die die 27 nationalen Systeme der Mitgliedstaaten nicht ersetzen, sondern neben ihnen existieren. Ein typisches Beispiel dafür ist die seit 2004 bestehende Unternehmensform der „Europäischen Gesellschaft“ (Societas Europaea, SE), die neben nationalen Modellen wie der deutschen Aktiengesellschaft (AG) oder der französischen Société Anonyme (SA) existiert.

    „Race to the bottom“ im Steuer- und Arbeitsrecht?

    2026 will die EU diesen Ansatz mit der Entwicklung eines umfassenden „28. Regimes für innovative Unternehmen“ weiter ausbauen, das insbesondere die Bereiche Gesellschafts-, Insolvenz-, Steuer- und Arbeitsrecht umfasst. „Innovative Unternehmen“, etwa Start-ups im IT- oder Biotech-Sektor, sollen künftig die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob für sie der nationale oder der europäische Rechtsrahmen gelten soll.

    Das 28. Regime soll grenzüberschreitende Tätigkeiten erleichtern, ohne den Mitgliedstaaten sofort eine volle Harmonisierung abzuverlangen. Durch die Wahlmöglichkeit der Unternehmen ist allerdings absehbar, dass es etwa im Steuer- oder Arbeitsrecht leicht zu einem race to the bottom kommen könnte. Es seht also einiges auf dem Spiel, und im Europäischen Parlament und im Rat dürfte es deshalb harte Verhandlungen geben.

    Energienetze, Wohnungsbau, Freizügigkeit und Abschiebeverfahren

    Weitere Gesetzgebungsvorhaben, die auf der europäischen Tagesordnung weit oben stehen, sind unter anderem der Ausbau der europäischen Elektrizitätsnetze und „Energieautobahnen“ und der European Affordable Housing Plan, der vor allem darauf abzielt, die Wohnungsbauindustrie in Europa anzukurbeln. Ein „Fair Labour Mobility Package“ soll Arbeitnehmer:innen, die in einem anderen EU-Land arbeiten, das Leben erleichtern, etwa durch eine bessere Verzahnung der Sozialversicherungssysteme. Während die innereuropäische Migration vereinfacht wird, geht es bei der Einwanderung von außen weiterhin vor allem um Abschottung. Geplant ist insbesondere eine EU-weite Vereinheitlichung von Abschiebeverfahren.

    Öfter zu hören bekommen dürfte man 2026 zudem das Schlagwort der „Fünften Freiheit“. Gemeint ist damit das Recht auf freie Zirkulation von Wissen, die die klassischen „vier Freiheiten“ des Europäischen Binnenmarkts (Waren-, Dienstleistungs-, Kapital- und Personenfreizügigkeit) ergänzen soll. Was das genau bedeuten könnte, will die Kommission insbesondere in einem neuen Rechtsakt über den Europäischen Forschungsraum („ERA Act“) ausformulieren, den sie 2026 vorzulegen plant.

    Debatten zum mehrjährigen Finanzrahmen

    Weiter an Fahrt aufnehmen werden 2026 auch die Verhandlungen zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen für 2028-34. Von der Größe des Budgets über die Einnahmequellen und Ausgabenprioritäten bis hin zur Verwaltungsstruktur gibt es jede Menge kontroverser Streitfragen, die vor 2028 geklärt sein müssen. Und angesichts der Unwägbarkeiten des „Superwahljahrs“ 2027 sollten die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament auf dem Weg zu einer Einigung möglichst schon jetzt bedeutende Fortschritte erzielen.

    Und auch zur institutionellen Weiterentwicklung der EU könnte es im nächsten Jahr neue Debattenanstöße geben, wenn die Europäische Kommission ihre lang erwartete Analyse vorlegt, welche Reformen der für eine EU-Erweiterung notwendig sein werden. Das Europäische Parlament hat seine Sicht auf diese Frage bereits im vergangenen Oktober in einer Resolution dargelegt, und es wäre an der Zeit, dass Kommission und Rat dasselbe tun. Allzu viel erwarten sollte man nach den Erfahrungen der letzten Jahre allerdings nicht: Auf die vor mehr als zwei Jahren verabschiedeten Vertragsreform-Vorschläge des Parlaments haben die Mitgliedstaaten bis heute keine Antwort gegeben.

    Wahl der neuen UN-Generalsekretär:in

    Jenseits der Europapolitik hält das Jahr 2026 für alle Freund:innen supranationaler Wahlen schließlich noch einen besonderen Leckerbissen bereit: Da die zweite Amtszeit von António Guterres ausläuft, steht bei den Vereinten Nationen die Ernennung einer neuen Generalsekretär:in an. Vor zehn Jahren, als Guterres zum ersten Mal gewählt wurde, wurde dafür ein strukturiertes Verfahren eingeführt, bei dem Kandidat:innen im Voraus formal von einem Mitgliedstaat vorgeschlagen werden müssen. Die zivilgesellschaftliche Kampagne 1for7billion versuchte das zu nutzen, um eine Art öffentlichen Wahlkampf zu generieren (über den damals unter anderem hier berichtet wurde).

    2021, bei Guterres’ Wiederwahl, fiel ein solcher Wahlkampf mangels prominenter Gegenkandidat:innen aus. Jetzt aber ist es wieder so weit: Als mögliche Kandidat:innen gelten bislang Rafael Grossi aus Argentinien, der von seiner Regierung bereits offiziell vorgeschlagen wurde, Rebeca Grynspan aus Costa Rica sowie Michelle Bachelet aus Chile, bei der allerdings unklar ist, ob sie auch die Unterstützung des neuen chilenischen Präsidenten José Antonio Kast besitzt. Weitere Kandidat:innen werden in den nächsten Monaten dazukommen. Die Kampagne 1for7billion heißt inzwischen 1for8billion und setzt sich insbesondere für die Wahl einer weiblichen Generalsekretär:in ein. Die Entscheidung fällt im zweiten Halbjahr 2026 im UN-Sicherheitsrat.

     

    Zum Autor:
    Manuel Müller arbeitet als Publizist und Politikberater in Helsinki. Er betreibt das Blog „Der (europäische) Föderalist“, wo dieser Beitrag zuerst erschienen ist. Auf Bluesky: @manuelmueller.foederalist.eu



    Info: https://makronom.de/was-die-eu-im-jahr-2026-erwartet-50451?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=was-die-eu-im-jahr-2026-erwartet


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.01.2026

    Macron lehnt Mercosur-Deal ab, Merz will Frankreich übergehen

    lostineu.eu, 9. Januar 2026

    Frankreich ‌will das geplante Freihandelsabkommen mit ⁠den Mercosur-Staaten ablehnen. Der seit 25 Jahren geplante Pakt dürfte am Freitag dennoch unterzeichnet werden. Denn Kanzler Merz will über das “Nein” von Präsident Macron hinweggehen – aller Schwüre zur deutsch-französischen Freundschaft zum Trotz. Möglich wird dies durch die sog. qualifizierte Mehrheit. Für den Beschluss reichen 15 der 27 Mitgliedstaaten, die zusammen mindestens 65 Prozent der Bevölkerung der EU ausmachen. Da Italien umgeschwenkt ist, kann Frankreich nicht mehr blockieren. Auch das angekündigte “Nein” aus Polen und Irland dürfte nicht reichen. Nun zeichnet sich eine instabile Mehrheit ab, die zu innenpolitischen Erschütterungen führen dürfte – in Paris droht sogar der Sturz der Regierung…

    Mein Bericht in der taz hier. Siehe auch Deutsch-französischer Fehlstart ins neue Jahr

    2 Comments

    1. Helmut Hoeft
      9. Januar 2026 @ 08:32

      Na also. Der „Führer“ fragt nicht, er zaudert nicht, er übergeht einfach! Donald John als leuchtendes Vorbild!

      Das läuft alles wieder auf ein „mehr, noch mehr, noch viel, viel mehr“ (Waxxtum) raus und ist aus diesem Grund abzulehnen (vor allem wg. Ökonomie vs. Naturgesetze). Hätte man die Absicht gesteuert und mit ausgeglichenen Import/Export-Zahlen (schwierig genug) zu operieren, könnte man darüber reden. Aber das ist es ja nicht, es geht für beide Seiten, wie gesagt, nur um „mehr, noch mehr, noch viel, viel mehr“! Gier frisst Hirn im Großmaßstab! m(

      So tickt der Mensch: „Die Erfahrung lehrt, dass die Erfahrung nichts lehrt!“ (–> Klimawandel, Umweltzerstörung, Biodiversifikationsverlust, Desertifikation usw.) Der Kopf als Stopfen, damit es nicht in den Hals rein regnet. Ist das alles wirklich so schwierig?

    Antworten

  • Michael
    9. Januar 2026 @ 07:18

    Und was wurde Meloni – in Italien auch Mussoloni genannt – im Gegenzug zugestanden damit die Rechnung aufgeht!?


  • Info: https://lostineu.eu/macron-lehnt-mercosur-deal-ab-merz-will-ihn-ueberstimmen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Ukraine: Merz hat recht, sagt aber nur die halbe Wahrheit


    lostineu.eu, vom 8. Januar 2026

    Noch ein Dämpfer für die Ukraine: Von einem Friedensabkommen sei man noch “ziemlich weit entfernt”, erklärte Kanzler Merz nach dem Gipfel der “Willigen” in Paris. Leider sagt er nur die halbe Wahrheit.

    Der Kanzler verwies bei der Winterklausur der CSU-Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon darauf, dass vor den in Paris diskutierten Sicherheitsgarantien ein langfristiges Abkommen mit Russland stehen müsse.

    Von einer Zustimmung Russlands zu solch einem Abkommen “sind wir vermutlich immer noch ziemlich weit entfernt”, so Merz. Damit hat er recht. Moskau hat gerade erst vor der Stationierung europäischer Truppen gewarnt.

    Wegen des russischen Widerstands gebe es auch keine Eile bei den Sicherheitsgarantien, so Merz. Deutschland müsse sich deshalb auch noch nicht festlegen, ob es die Bundeswehr in die Ukraine schicken will.

    Es hakt in der Ukraine

    Das hingegen ist nur die halbe Wahrheit. Die Debatte über Sicherheitsgarantien ist nicht etwas, das Russland gefordert hätte. Vielmehr war es die Ukraine, die Garantien verlangt hat, bevor sie sich auf Friedensverhandlungen einlässt.

    Nur mit beinharten Zusagen ist Präsident Selenskyj überhaupt bereit, in Gespräche einzusteigen. Und trotz der nun konkretisierten Garantien ist er immer noch nicht bereit, über territoriale Konzessionen zu reden.

    Aus seiner Sicht verständlich – dennoch beißt sich die Katze hier in den Schwanz. Die von den EUropäern erhoffte Sequenz: Garantien – Konzessionen – Friedensgespräche mit Russland geht nicht auf.

    Daran ist nicht etwa Kremlchef Putin schuld, der unvermindert weiter bombt, sondern Selenskyj, der sich immer noch rückversichern will – und natürlich auch US-Präsident Trump, der sich zunehmend aus dem Prozess herauszieht…

    Siehe auch USA ziehen Unterschrift zu Ukraine-Garantien zurück

    Buy me a coffee

    8 Comments

    1. hutaekjango
      9. Januar 2026 @ 08:42

      M. Bleibt sich treu!

    Antworten

  • Guido B.
    9. Januar 2026 @ 08:39

    Die westliche Diplomatie hat, was Russland betrifft, nur ein Ziel: strategische Niederlage Russlands. Dafür braucht der CIA- und MI6-Agent Selenski Geld, Waffen und Soldaten. Sein Job ist es, die Lieferungen zu organisieren. Damit der Flurschaden nur in der Ukraine entsteht, liefert der Westen nur so viel, dass Russland keine Veranlassung für den Einsatz von Atomwaffen sieht. Das hat bis jetzt gut funktioniert. Russland wird sukzessive geschwächt, und man hofft wohl, dass Putin eher früher als später das Zeitliche segnet. Solange Russland alle Provokationen stoisch hinnimmt, ist Frieden kein Thema. Es geht in der Diplomatie nicht um Frieden, sondern um Kriegverlängerung mit reduziertem US-Support.

    Antworten

  • Helmut Hoeft
    9. Januar 2026 @ 08:39

    Kommentar: Kein Kommentar! m(

    Antworten

  • KK
    9. Januar 2026 @ 00:24

    „…dennoch beißt sich die Katze hier in den Schwanz.“

    Das ist wohl auch von der an dem Schwanz hängenden Katze genau so gewollt, denn diese Katze weiss, dass sie genau so lange Präsident bleibt und ein priviligiertes Leben hat, wie sie in ebendiesen Schwanz beisst. Für die Katze kanns danach ja nur schlechter werden – im besten Fall ins Exil, aber vielleicht wird sie sogar von den eigenen Landsleuten in einen Sack gesteckt und ersäuft.

    Antworten

  • Arthur Dent
    9. Januar 2026 @ 00:10

    Das halbgare herumtheoretisieren hat etwas von mittelalterlicher Scholastik „wie viele Engel passen auf eine Nadelspitze“ – Nato-Truppen an russischer Grenze für den Frieden – auweia. Die meinen das ganz im Ernst? Hahaha

    Antworten

  • Michael
    8. Januar 2026 @ 21:06

    Interessant, Selenskyj’und seine willigen Partner stehen auf der Verlierer Seite stellen aber Forderungen!? Wenn das nicht pathologisch ist dann … !?

    Antworten

  • Erneuerung
    8. Januar 2026 @ 18:19

    Und wieder einmal: Der Krieg endet, wenn die Ursachen beseitigt sind. Die Ursachen heißen: Einkreisung Russlands mit Nato und Amistützpunkten in verbündeten Staaten, Rassismus, Diskriminierung und faschistische Überheblichkeit der Truppenteile um Selenskyj.
    Natürlich kann der Krieg auch mit Komplettzerstörung Europas enden, dem Trump wäre das egal, und der Vance muss halt dann woanders Ski fahren.
    Die Europäer scheinen immer noch das Letzte zu wünschen, jedenfalls solange sich noch Geld auftreiben lässt.

    Antworten

    • hutaekjango
      9. Januar 2026 @ 08:43

      D’accord!



  • Info: https://lostineu.eu/ukraine-merz-hat-recht-sagt-aber-nur-die-halbe-wahrheit/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Selenskyj will Trump nacheifern – und Kadyrow kidnappen lassen


    lostineu.eu, vom 8. Januar 2026

    Der ukrainische Staatschef Selenskyj eifert US-Präsident Trump nach. Vor Journalisten verwies Selenskyj auf die Festnahme und Verschleppung des venezolanischen Staatschefs Maduro durch US-Militärs und sagte: “Sie haben es schnell gemacht”. Anschließend fügte er hinzu: “Mögen Sie einen ähnlichen Einsatz gegen, wie heißt er noch, Kadyrow, ausführen.” Kadyrow ist der Alleinherrscher in Tschetschenien. Eine Absetzung könne Putin dazu bewegen, den Krieg gegen die Ukraine “noch einmal zu überdenken”, so Selenskyj. – Damit ruft der “beste Freund” der EUropäer zu Kidnapping auf. Die EU kennt auch keine Hemmungen mehr: Auf Nachfrage hat die EU-Kommission die Kaperung eines angeblich russischen Öltankers im Nordatlantik gebilligt. Es könne nicht genug Sanktionen gegen Russland geben, sagte eine Sprecherin…


    Info: https://lostineu.eu/selenskyj-will-trump-nacheifern-und-kadyrow-kidnappen-lassen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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